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108. Giro d’Italia 12. und 13.Etappe

12. Etappe: Modena – Viadana – 172 Km

Kooij endlich mal nicht blockiert

Olav Kooij (Visma) gewann in Viadana die 12. Etappe des Giro 2025 im Massensprint. Damit holte der favorisierte Sprinter in der Startliste endlich seinen ersten Tagessieg beim diesjährigen Giro, wo er im Vorjahr auch exakt einmal erfolgreich war. Nun setzte sich der 23-jährige Niederländer um etwa eine halbe Radlänge durch vor Casper van Uden (Picnic), dem Sieger einer den beiden bisheriger Sprinteretappe.
Sein Team hatte Kooij perfekt um die letzte Spitzkehre 300 Meter vorm Ziel gebracht, zuletzt in Person von Wout van Aert. Ebenso ein Schlüssel zum Erfolg war aber, dass sich mit Ben Turner ein schwächerer Sprinter das Hinterrad von Kooij erobert hatte. So eröffnete dahinter van Uden den Sprint, als Kooij noch in 2. Position hinter van Aert saß. Van Uden zog an allen vorbei. Kooij nahm noch einmal dessen Windschatte, und für van Uden wurde die Zielgerade zu lang.
Im Sog der beiden rettete sich Turner knapp auf den 3. Platz vor den zwischenzeitlich schnellerern Pedersen (Lidl), Groves (Alpecin) und Fretin (Cofidis). Diese 3 Fahrer starteten aber von zu weit hinten ihren Sprint.

Ergebnis
1. Olav Kooij (NED) – Visma-Lease a Bike 3:55:40

2. Casper van Uden (NED) – Picnic-PostNL
3. Ben Turner (GBR) – Ineos Grenadiers
4. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek alle
5. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck
6. Milan Fretin (BEL) – Cofidis
7. Max Kanter (GER) – XDS-Astana gleiche
8. Paul Magnier (FRA) – Soudal-Quick Step

9. Matevz Govekar (SLO) – Bahrain Victorious
10. Matteo Moschetti (ITA) – Q36.5 Zeit

13. Etappe: Rovigo – Vicenza – 180 Km

Pedersens dritter Streich

Mads Pedersen (Lidl) gewann bei Vicenza die 13. Etappe des Giro d’Italia 2025 und damit schon seine dritte Etappe bei dieser Ausgabe. Der 29-jährige Däne wuchtete sich auf dem relativ stark steigenden Schlusskilometer im violetten Trikot des Punktbesten kurz vor der 200-Meter-Marke in Front. Nur Wout van Aert (Visma) konnte Pedersen folgen. Er kam allerdings erst kurz vorm Ziel aus dessen Windschatten und holte nur noch bis etwas auf Tretlagerhöhe auf. Der Gesamtführende Isaac del Toro (UAE) belegte den 3. Platz – 2 Sekunden hinter Pedersen und van Aert und 3 Sekunden vor den nächstbesten Klassementfahrern und Puncheuren.

Ergebnis
1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 3:50:24

2. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:02
4. Rémy Rochas (FRA) – Groupama-FDJ +0:05
5. Dorian Godon (FRA) – Decathlon-AG2R
6. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora alle
7. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious
8. Derek Gee (CAN) – Israel-Premier Tech
9. Orluis Aular (VEN) – Movistar gleiche
10. Egan Bernal (COL) – Ineos Gernadiers

15. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG Zeit

37. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +0:18

Del Toro hamstert weiter Sekunden im Rosa Trikot

Del Toro baute seine Führung in der Gesamtwertung entsprechend leicht aus. Im Ziel erhielt er für den 3. Platz 4 Bonussekunden, außerdem 2 Sekunden für einen 3. Platz bei einem Bonussprint 10,5 Kilometer vor Schluss. Dort lag noch sein Teamkollege Ayuso vor ihm und erntete 4 Sekunden. Unterm Strich vergrößterte del Toro damit seinen Vorsprung vor Ayuso um 5 auf 38 Sekunden. Auf den nachfolgenden Plätze wuchsen die Abstände zu Tiberi (Bahrain), Yates (Visma) und Roglic (RB) minimal auf 78, 80 und 95 Sekunden an.

Gesamtwertung
1. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG 46:32:59

2. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +0:38
3. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +1:18
4. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +1:20
5. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:35
6. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +2:07
7. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +2:20
8. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +2:40
9. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +2:50
10. Derek Gee (CAN) – Israel-Premier Tech +2:54
11. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +2:55
12. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +2:57
13. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +2:57
14. Michael Storer (AUS) – Tudor +3:37
15. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +3:58

Die 8 frühen Ausreißer des Tages hießen Mozzato (Arkéa), Miholjevic (Bahrain), de Bondt (Decathlon), Bystrøm, Germani (beide Groupama), Milesi (Movistar), Hamilton (Picnic), Bais (Polti) und Magli (VF). Sie spielten in der Gesamtwertung keine Rolle mehr. 50 Kilometer vorm Ziel wurden 7 dieser Ausreißer gestellt – außer Lorenzo Germani.
An einem der Anstiege des Finales war nicht nur die Spitzengruppe zerfallen. Auch das Hauptfeld zersplitterte in seine Einzelteile. Der spätere Etappensieger Pedersen war zwischenzeitlich aus dem ersten Verfolgerfeld von Germani zurückgefallen.
45 Kilometer vorm Ziel fuhr Christian Scaroni (XDS) vor zu Germani, der immer noch an der Spitze war. An den weiteren Anstiegen hatte Germani Probleme, am frischeren Scaroni dranzubleiben. Doch beide spannten weiterhin zusammen und hielte sich so bis kurz vorm Bonussprint an der Spitze.
Dieser lag wie so oft beim Giro 2025 auf einer Hügelkuppe. Scaroni kam noch knapp in Front drüber. Dahinter lancierte del Toro den Sprint aus dem Verfolgerfeld um die verbleibenden Sekunden, von denen sich Ayuso dann deren 4 schnappte und del Toro noch 2 Sekunden.
Auf der Abfahrt lösten sich Bardet (Picnic) und Vacek (Lidl). Beide wurden erst etwa einen halben Kilometer vorm Ziel gestellt. Von da war der Weg aber noch relativ weit, wegen der harten Steigung. Von der Einholung des Duos bis zu Pedersens Antritt fuhr Planckaert (Alpecin) den Sprint von vorne an – für wen auch immer. Denn er selbst belegte am den 40. Platz, seinen Teamkollegen Groves und Hermans den 39. und 75. Platz …

108. Giro d’Italia 11.Etappe

11. Etappe: Viareggio – Castelnovo ne’ Monti – 185 Km

Carapaz entwischt anderen Klassementfahrern

Richard Carapaz (EF) gewann in Castelnovo ne‘ Monti die 11. Etappe des Giro d’Italia 2025 als Solist. Der 31-jährige Ecuadorianer attackierte 9 Kilometer vorm Ziel auf ansteigendem Terrain, just als letzte Ausreißer von einer größeren Gruppe der Klassementbesten gestellt wurden. 10 Sekunden hinter Carapaz sprintete Isaac del Toro (UAE) auf den 2. Platz vor Giulio Ciccone (Lidl). Zu den 17 mit del Toro in der gleichen Zeit gewerteten Fahrer gehörte die gesamte Top-14 der Gesamtwertung –außer natürlich der entwischte Carapaz, dem Giro-Gesamtsieger von 2019.

Ergebnis
1. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost 4:35:20

2. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:10
3. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek
4. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5
5. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers
6. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious
7. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG
8. Einer Rubio (COL) – Movistar
9. Derek Gee (CAN) – Israel-Premier Tech
10. Diego Ulissi (ITA) – XDS-Astana
11. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious
12. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora alle
13. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora

14. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers
15. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike gleiche
16. Davide Piganzoli (ITA) – Polti-Visitmalta
17. Rémy Rochas (FRA) – Groupama-FDJ
18. Michael Storer (AUS) – Tudor Zeit
19. Nairo Quintana (COL) – Movistar +0:20
20. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG gl.Zeit

Del Toro baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Ayuso um die 6 Bonussekunden aus, die er für den 2. Platz in der Tageswertung erhielt. Damit vergrößerte sich der Abstand zwischen den beiden leicht auf 31 Sekunden. Carapaz erhielt zuzüglich zu seinem 10-Sekunden-Vorsprung auch noch 10 Bonussekunden für den Tagessieg und verbesserte sich insgesamt vom 9. auf den 6. Platz mit nun 1:56 Minuten Rückstand aufs Rosa Trikot.

Gesamtwertung
1. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG 38:47:01

2. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +0:31
3. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +1:07
4. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +1:08
5. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:24
6. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +1:56
7. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +2:09
8. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +2:16
9. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +2:33
10. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +2:33
11. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +2:39

12. Derek Gee (CAN) – Israel-Premier Tech +2:43
13. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +2:44
14. Michael Storer (AUS) – Tudor +3:20
15. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +3:47
16. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +3:49
17. Davide Piganzoli (ITA) – Polti-Visitmalta +3:59
18. Einer Rubio (COL) – Movistar +4:09
19. Chris Harper (AUS) – Jayco-Alula +4:35
20. Diego Ulissi (ITA) – XDS-Astana +5:17

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108. Giro d’Italia 10.Etappe | 28.6 km Lucca -> Pisa ITT

Hoole vor dem Regen zum Zeitfahrsieg

Daan Hoole (Lidl) gewann etwas überraschend die 10. Etappe des Giro d’Italia 2025, ein 28,6 Kilometer langes Einzelzeitfahren von Lucca nach Pisa. Der 26-jährige Niederländer profitierte von seiner frühen Startzeit, als es noch nicht regnete. Er war im Ziel 7 und 10 Sekunden besser als die ebenfalls relativ früh gestarteten Tarling (Ineos) und Hayter (Soudal), die die Plätze 2 und 3 belegten.
Die Klassementfahrer waren alle spät in diese Regen-Lotterie gestartet und tauchten in der Tag in der Tageswertung nicht in den vordersten Plätzen auf. Als Ankerpunkt verlor Primoz Roglic (RB) 1:15 Minuten auf Hooles Zeit und belegte damit den 17. Platz. Roglic machte damit etwas an verlorenem Boden in der Gesamtwertung gut. Der Gesamtführende Isaac del Toro (UAE) behielt sein Rosa Trikot.

Ergebnis
1. Daan Hoole (NED) – Lidl-Trek 32:30
2. Joshua Tarling (GBR) – Ineos Grenadiers +0:07
3. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step +0:10

4. Mattia Cattaneo (ITA) – Soudal-Quick Step +0:23
5. Edoardo Affini (ITA) – Visma-Lease a Bike +0:24
6. Jay Vine (AUS) – UAE-XRG +0:37
7. Luke Plapp (AUS) – Jayco-Alula +0:44
8. Marco Frigo (ITA) – Israel-Premier Tech +0:47
9. Michael Hepburn (AUS) – Jayco-Alula +0:50
10. Xabier Azparren (ESP) – Q36.5 +0:54

14. Derek Gee (CAN) – Israel-Premier Tech +1:00
15. Max Poole (GBR) – Picnic-PostNL +1:04
17. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:15
21. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +1:28

22. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +1:34
23. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +1:43
26. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +1:53
27. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +1:54
37. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +2:22
38. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +2:23
41. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +2:27

Del Toros Vorsprung vor seinem Teamkollegen Juan Ayuso schrumpfte von 73 auf nunmehr 25 Sekunden. Antonio Tiberi (Bahrain) lag mit seiner Leistung im Zeitfahren zwischen Ayuso und del Toro, womit er mit 61 Sekunden Rückstand auf dem 3. Platz verblieb, um 2 Sekunden gefolgt ebenfalls starken Simon Yates (Visma).
Roglic war 19 Sekunden besser als Ayuso, sein vermeintlich größter Gegner um den Gesamtsieg. Vor dem Ruhetag hatte Roglic auf der Schotter-Etappe deutlich mehr Zeit liegen gelassen, als er nun aufholen konnte. Trotzdem schob er sich schon wieder nach vorne auf den 5. Platz, 78 Sekunden hinter dem Rosa Trikot.
Hinter Roglic folgen in der neuen Gesamtwertung mit McNulty und Adam Yates 2 weitere Teamkollegen von del Toro und Ayuso. Sie belegen damit aktuell die Plätze 1, 2, 6 und 7 – erdrückend!

Einen kleinen Dämpfer erhielten Ciccone (Lidl), Carapaz (EF) und Bernal (Ineos), auch wenn dies ungefähr so zu erwarten war. Ironischerweise legten ausgerechnet die beiden in der ersten Woche gebeutelten Klassement-Anwärter Gee (Israel) und Poole (Picnic) eine noch etwas schnellere Zeit hin als Roglic. Zumindest Gee konnte sich auf diese Weise wieder herantasten an die Top-Ten, in denen Ciccone und Carapaz blieben. Bernal hingegen fiel auf den 11. Platz hinter seinem Teamkollegen Arensman und vor Gee zurück.

Gesamtwertung
1. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG 34:11:37

2. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +0:25
3. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +1:01
4. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +1:03
5. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:18
6. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +2:00
7. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +2:06
8. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +2:07
9. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +2:10
10. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +2:27
11. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +2:33

12. Derek Gee (CAN) – Israel-Premier Tech +2:37
13. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +3:06
14. Michael Storer (AUS) – Tudor +3:14
15. Chris Harper (AUS) – Jayco-Alula +3:18
16. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +3:41
17. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +3:32
18. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +3:32
19. Davide Piganzoli (ITA) – Polti-Visitmalta +3:53
20. Einer Rubio (COL) – Movistar +4:03

Giro d’Italia 2025 Etappen 8 und 9:

8. Etappe: Giulianova – Castelraimondo – 197 Km

Plapp mit Ausreißer-Coup nach langem Solo


Plomi Foto

Luke Plapp (Jayco) gewann die 8. Etappe des Giro d’Italia 2025 als Solist. Der 24-jährige Australier hängte 46 Kilometer vom Ziel 3 Mitausreißer aus einer ursprünglich maximal 20-köpfigen Spitzengruppe ab. Im ersten Verfolgerduo erreichten Wilco Kelderman (Visma) und Diego Ulissi (Astana) mit 38 Sekunden Rückstand dsa Ziel in Castelraimondo. Ulissi fuhr sich damit knapp ins Rosa Trikot des Gesamtführenden.
Es war die erste Spitzengruppe des Tages, die beim Giro 2025 durchkam. Das Hauptfeld kam fast 5 Minuten nach dem Etappensieger an. Auf der ansteigenden Zielgeraden sprintete Juan Ayuso (UAE) dem bisherigen Träger des Rosa Trikots, Primoz Roglic (RB), wie den anderen Klassementfahrern um eine Sekunde davon.

Ergebnis
1. Luke Plapp (AUS) – Jayco-Alula 4:44:20

2. Wilco Kelderman (NED) – Visma-Lease a Bike +0:38
3. Diego Ulissi (ITA) – XDS-Astana gl.Zeit
4. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +1:22
5. Nicolas Prodhomme (FRA) – Decathlon-AG2R +1:35
6. Andrea Vendrame (ITA) – Decathlon-AG2R +1:48
7. Lorenzo Fortunato (ITA) – XDS-Astana gl.Zeit
8. Georg Steinhauser (GER) – EF Education-Easypost +2:59

9. Romain Bardet (FRA) – Picnic-PostNL +3:02
10. Alessio Martinelli (ITA) – VF-Group-Bardiani +4:37
11. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +4:49
12. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +4:50
13. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG alle
14. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek gleiche

Um 17 Sekunden reichte es für Ulissi zur Eroberung des Rosa Trikots gegenüber Roglic – und um 12 Sekunden gegenüber seinem Teamkollegen Fortunato, der sich nach einer Spaltung der Spitzengruppe des Tages im hinteren Teil wiederfand, anders als Ulissi. Ayuso verkürzte durch sein Spiel mit den Muskeln den Abstand zu Roglic auf 3 Sekunden.

Gesamtwertung
1. Diego Ulissi (ITA) – XDS-Astana 29:21:23
2. Lorenzo Fortunato (ITA) – XDS-Astana +0:12
3. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:17

4. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +0:20
5. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:26
6. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +0:44
7. Max Poole (GBR) – Picnic-PostNL +0:47
8. Michael Storer (AUS) – Tudor +0:50
9. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +0:51
10. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +0:56
11. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +0:56
12. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +0:58
13. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +1:00
14. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +1:01
15. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +1:03

Schon im Vorfeld war klar, dass diese 8. Etappe an einen frühen Ausreißer geht. Entsprechend umkämpft war das erste Renndrittel bis zur Findung einer Spitzengruppe des Tages. Die maximal 20 Namen darin lauteten: Lastra, Moniquet, Oldani (alle Cofidis), Prodhomme, Vendrame (beide Decathlon), Steinhauser (EF), Rochas (Groupama), Frigo (Israel), Formolo (Movistar), Howson (Q36.5), Bouwman, Plapp (beide Jayco), Bardet (Picnic), Mattia Bais (Polti), Kelderman, van Baarle (Visma), Arrieta (UAE), Tarozzi (VF), Ulissi und Fortunato (beide XDS).
Hoch zum Sassotetto-Anstieg fiel diese Gruppe allerdings schon wieder auseinander. Oben holte Fortunato für sein blaues Bergtrikot die fetten Punkte gegen Bardet. Das Hauptfeld lag dort 5 Minuten zurück. Dieser Abstand sollte sich in der Folgezeit um etwas mehr als eine Minute vergrößern und schließlich im Ziel wieder etwas schrumpfen.

Die beiden bestenplatzierten Fahrer aus der Spitzengruppe in der Gesamtwertung kamen mit 2:57 und 4:07 Minuten Rückstand aufs Rosa Trikot beide aus einer Mannschaft: Fortunato und Ulissi. Hinunter vom höchsten Berg der 8. Etappe rollte die Spitzengruppe wieder fast komplett zusammen.
Innerhalb der letzten 70 Kilometer ereignete sich die Vorselektion in Richtung Tagessieg – und auch Rosa Trikot. Es lösten sich Vendrame, Steinhauser, Plapp, Bardet, Kelderman, Arrieta und Ulissi nach vorne. 52 Kilometer vorm Ziel setzten sich Kelderman und Ulissi in Front. 5 Kilometer später erreichten erst Igor Arrieta, dann Plapp die beiden Spitzenreiter, Georg Steinhauser hingegen knapp nicht.

Kurz darauf platzierte Plapp seine letztlich Sieg bringende Attacke. Arrieta versuchte sich zwischenzeitlich als Solo-Verfolger, wurde dann aber 11 Kilometer vorm Ziel wieder Ulissi und Kelderman und von diesen 4 Kilometer später im letzten Stich abgestellt. Arrieta rettete den 4. Platz vor Prodhomme, der wie Fortunato nach der Teilung der Spitzengruppe nicht aufgesteckt hatte. Vendrame, Fortunato, Steinhauser und Bardet belegten die Plätze 5 bis 9. Mit einer späten Attacke aus dem Hauptfeld schlich sich Martinelli (VF) auf den 10. Platz.
Tagessieger Plapp spielte in der Gesamtwertung angesichts einer dreiviertel Stunde Rückstand keine Rolle mehr. 6 seiner bis dahin 7 Profisiege stammten von australischen Meisterschaften. Dieser hier beim Giro war nun der mit Abstand größte und erste auf WorldTour-Niveau. Ulissi wiederum trug 2020 schon einmal für 2 Tage das Rosa Trikot.

9. Etappe: Gubbio – Siena – 181 Km

Van Aert siegt, del Toro dominiert Schotter

Das staubige Schotter-Spektakel beim Giro d’Italia 2025 ging an Wout van Aert (Visma). Der 30-jährige Belgier blieb als einziger am Hinterrad von Isaac del Toro (UAE), der auf der 9. Etappe alles auseinander nahm. Im Schlussanstieg in Siena überholte van Aert kurz vor Schluss del Toro das erste Mal seit etlichen Kilometern. Del Toro eroberte das Rosa Trikot des Gesamtführenden.
Mir erschien es als gut inszeniert, aber im Vorfeld zwischen den beiden abgesprochen (Spekulation von Plomi).

Eine Verfolgergruppe nahm den stark ansteigenden Schlusskilometer mit einer Minute Rückstand aufs Spitzenduo auf. Mit einem Überholmanöver in der letzten Kurve stach Giulio Ciccone (Lidl) vorbei an Richard Carapaz (EF) für den 3. Platz, 58 Sekunden hinter van Aert und del Toro. Es folgten Simon Yates (Visma) und Tiberi (Bahrain) mit einer Minute und Juan Ayuso (UAE) mit 1:07.
Roglic vermasselt es
Gesamt-Favorit Primoz Roglic (Red Bull) verlor, zurückgeworfen durch Sturz und Defekt, 2:22 Minuten und war damit klarer Verlierer dieser aufregenden 9. Etappe. Viel investierte das Team von Egan Bernal (Ineos), das zwischenzeitlich mit 3 Fahrern in der 5-köpfigen Spitze mit del Toro und van Aert unterwegs war. Doch nacheinander fielen sie zurück. Bernal rettete sich immerhin 3 Sekunden hinter Ayuso über die Linie.

Plomi Foto

Ergebnis
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 4:15:08

2. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG gl.Zeit
3. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +0:58
4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost gl.Zeit
5. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +1:00
6. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious gl.Zeit
7. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +1:07
8. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +1:10
9. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers gl.Zeit
10. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG gl.Zeit
11. Edward Planckaert (BEL) – Alpecin-Deceuninck +1_12
12. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +1:22
13. Kevin Geniets (LUX) – Groupama-FDJ +1:24
14. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +2:03
15. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +2:22

Del Toro schlüpfte ins Rosa Trikot 1:13 Minuten vor seinem Teamkollegen Ayuso. Das finanzstärkste Team im Peloton bereitete sich damit auch in Abwesenheit des Überfahrers und Vorjahressiegers Pogacar eine komfortable Ausgangsposition nach der ersten Woche. Mit 1:30 aufs Rosa Trikot verbesserte sich Tiberi auf den 3. Platz. 10 Sekunden hinter ihm Carapaz machte einen Sprung auf die 4, gefolgt mit Sekundenabständen von Ciccone, Simon Yates und Bernal.
Roglic rutschte auf den 10. Platz ab, mit nun 2:25 Minuten Defiziz auf del Toro und 1:12 auf Ayuso. Diego UIissi (XDS), Gesamtführender für einen Tag, kam in seiner toskanischen Heimat mit den Schottersektoren überhaupt nicht klar und verlor schon früh den Anschluss.

Gesamtwertung
1. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG 33:36:45

2. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +1:13
3. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +1:30
4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +1:40
5. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +1:41
6. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +1:42
7. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +1:57
8. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +1:59
9. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +2:01
10. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +2:25
11. Michael Storer (AUS) – Tudor +3:03
12. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +3:06
13. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +3:21
14. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +3:23
15. Einer Rubio (COL) – Movistar +3:34
16. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +3:35

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Giro d’Italia 2025 Etappen 5-7:

5. Etappe: Ceglie Messapica – Matera – 144Km

3 aus 5: Pedersen weiter auf Siegerstraße


Plomi Foto

Mads Pedersen (Lidl) gewann auch die 5. Etappe des Giro d’Italia 2025, nachdem er bereits an den Tagen 1 und 3 erfolgreich war. In Matera war es sein erster Sieg im Rosa Trikot des Gesamtführenden. Auf ordentlich ansteigender Zielgeraden behauptete sich der 29-jährige Däne um ein drittel Vorderrad vorm stark aufkommenden Edoardo Zambanini (Bahrain). Tom Pidcock (Q36.5) absolvierte den Sprint an Pedersens Hinterrad und belegte den 3. Platz vor Orluis Aular (Movistar).

Ergebnis
1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 3:27:31
2. Edoardo Zambanini (ITA) – Bahrain Victorious
3. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5
4. Orluis Aular (VEN) – Movistar alle
5. Filippo Fiorelli (ITA) – VF Group-Bardiani
6. Michael Storer (AUS) – Tudor
7. Quentin Pacher (FRA) – Groupama-FDJ gleiche
8. Brandon Rivera (COL) – Ineos Grenadiers
9. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious
10. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG Zeit

Durch die 10 Sekunden Zeitgutschrift für den 1. Platz im Ziel vergrößerte Pedersen seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 17 Sekunden gegenüber Primoz Roglic (RB). Die ersten Tage des Giro d’Italia 2025 standen und stehen damit voll im Zeichen von Pedersen.

6. Etappe: Potenza – Napoli – 226 Km

Groves holt neutralisierte Rutschpartie

Kaden Groves (Alpecin) gewann in Neapel deutlich die 6. Etappe des Giro d’Italia im Sprint eines reduzierten Feldes. Denn wegen rutschiger Bedingungen wurden auf der 6. Etappe keine Zeitabstände genommen sowie im Ziel keine Bonussekunden und keine Punkte fürs violette Trikot verteilt. Auf den 2. Platz kam Milan Fretin (Cofidis) vor Paul Magnier (Soudal) und Max Kanter (XDS).

Auf der Zielgeraden befreite sich Groves auf der rechten Seite und hatte freie Bahn. Links hatte zuvor Matteo Moschetti (Q36.5) den Sprint eröffnet und den hinter ihm viel schneller startenden Olav Kooij (Visma) den Weg an der Bande eingebaut. Für Tagesfavorit Kooij hatte dessen Team zuvor den gesamten Tag gearbeitet. Er und Moschetti spielten dann keine Rolle mehr. Die beiden Ausreißer des Tages, Taco van der Hoorn (Intermarché) und Enzo Paleni (Groupama), wurden erst kurz hinter der 3-Kilometer-Marke gestellt.

Es hatte während der 6. Etappe leicht zu regnen begonnen. Der erste Niederschlag seit längerer Zeit verwandelte die Straßen in glitschige Rutschpisten. 74 Kilometer vorm Ziel ereignete sich ein Massensturz. An Ort und Stelle mussten Ex-Gesamtsieger Hindley (RB) und Juri Hollmann (Alpecin) das Rennen aufgeben. Die Etappe wurde zeitweise neutralisiert, während weitere Fahrer ihre Wunden leckten.

Ergebnis
1. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck 4:59:52

2. Milan Fretin (BEL) – Cofidis
3. Paul Magnier (FRA) – Soudal-Quick Step
4. Max Kanter (GER) – XDS-Astana alle

5. Giovanni Lonardi (ITA) – Polti-Visitmalta
6. Maikel Zijlaard (NED) – Tudor
7. Martin Marcellusi (ITA) – VF Group-Bardiani gleiche
8. Luca Mozzato (ITA) – Arkéa-B&B Hotels
9. Matevz Govekar (SLO) – Bahrain Victorious
10. Olav Kooij (NED) – Visma-Lease a Bike Zeit
– 175 Fahrer klassiert.
DNF Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora
DNF Juri Hollmann (GER) – Alpecin-Deceuninck

DNF Dion Smith (NZL) – Intermarché-Wanty
DNS Alessandro Pinarello (ITA) – VF Group-Bardiani

Mads Pedersen (Lidl) im Rosa Trikot ging kein Risiko ein und ließ sich wie viele andere Fahrer, darunter natürlich die Klassementfahrer, in der Schlussphase zurückfallen. Denn es gab ja keine Zeitverluste fürs Gesamtklassement, wie die Jury nach dem Massensturz und der Neutralisierung noch während der 6. Etappe entschied.

7. Etappe: Castel di Sangro – Tagliacozzo – 168 Km

Sieg an Ayuso bei erster Bergankunft


Plomi Foto

Juan Ayuso (UAE) triumphierte an der ersten Bergankunft des Giro d’Italia 2025. Am wenig selektiven Schlussberg von Tagliacozzo distanzierte der 22-jährige Spanier seine Gegner rund einen halben Kilometer vorm Zielstrich. 4 Sekunden hinter Ayuso sprintete sein Teamkollege Isaac del Toro auf den 2. Platz. Er führte die Verfolger damit vielleicht ein oder zwei Sekunden näher an Ayuso heran, schnappte ihnen dafür aber Bonussekunden weg.
Den 3. Platz belegte Egan Bernal (Ineos) vor Primoz Roglic (RB), der wie schon am 2. Giro-Tag das Rosa Trikot des Gesamtführenden trotz verpassten Tagessiegs übernahm. Roglic war bei Ayusos Angriff zunächst überhaupt nicht im Bilde und begrenzte somit noch den Schaden noch. In einer Zeit wurden außerdem noch Ciccone (Trek), Tiberi, Caruso (beide Bahrain) und Carapaz (EF) gewertet.

Ergebnis
1. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG 4:20:25
2. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:04
3. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers
4. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora alle

5. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek
6. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious gleiche
7. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious
8. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost Zeit
9. Max Poole (GBR) – Picnic-PostNL +0:08
10. Michael Storer (AUS) – Tudor gl.Zeit
11. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
12. Derek Gee (CAN) – Israel-Premier Tech +0:11
13. Einer Rubio (COL) – Movistar gl.Zeit
14. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +0:14
15. Chris Harper (AUS) – Jayco-Alula allle
16. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora gleiche
17. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers Zeit

18. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +0:24
19. Wout Poels (NED) – XDS-Astana +0:33
20. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +0:34

Roglic schlüpfte ins Rosa Trikot 4 Sekunden vor Ayuso. Die beiden mutmaßlichen Favoriten auf den Gesamtsieg sind damit wieder fast gleichauf. Del Toro blieb mit 9 Sekunden in Tuchfühlung. Tiberi reihte sich auf dem 4. Platz mit 27 Sekunden Rückstand ein. Der bisherige Gesamtführende Mads Pedersen (Trek) wurde erwartungsgemäß früh im Schlussanstieg abgehängt und hatte seinen letzten Tag im Rosa Trikot.

Gesamtwertung
1. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora 24:32:30
2. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +0:04
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:09

4. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +0:27
5. Max Poole (GBR) – Picnic-PostNL +0:30
6. Michael Storer (AUS) – Tudor +0:33
7. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +0:34
8. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +0:37
9. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +0:39
10. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +0:39
11. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +0:41
12. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +0:43
13. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +0:44
14. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +0:46
15. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +0:48
16. Chris Harper (AUS) – Jayco-Alula +1:03
17. Einer Rubio (COL) – Movistar +1:04
18. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +1:10

Eine 7-köpfige Spitzengruppe wurde den Tag über nicht weit weggelassen, bestehend aus Prodhomme (Decathlon), Garofoli (Soudal), Double (Jayco), Leemreize (Picnic), Tonelli (Polti), Tarozzi (VF) und Scaroni (XDS). Besttplatzierter im Gesamtklassement war Double mit 1:23 Minuten Rückstand aufs Rosa Trikot, auf das er sich aber keine Hoffnungen machen durfte. Denn das Hauptfeld ließ das Spitzenseptett kaum mehr als 3 Minuten weg.
Eingangs des 126 Kilometer langen Schlussanstiegs war der Vorsprung auf unter eine Minute geschrumpft, so dass die Ausreißer bald gestellt waren. Nach einem Ausscheidungsfahren waren lange noch relative wenige Fahrer vorn versammelt, als Ciccone die Attacken 1,3 Kilometer vorm Ziel eröffnete.
Er verkleinerte die erste Gruppe damit zwar weiter, kam aber ebenso wie Bernal rund einen halben Kilometer später nicht weg. Ayuso hingegen konterte Bernals Attacke erfolgreich.

Giro d’Italia 2025 Etappe 4:

4. Etappe: Alberobello – Lecce – 187Km

Van Uden vorn im ersten echten Massensprint

Casper van Uden (Picnic) gewann in Lecce die 4. Etappe des Giro d’Italia 2025 im Massensprint. Der 23-jährige Niederländer behauptete sich vor 2 Landsleuten: Olav Kooij (Visma) und Maikel Zijlaard (Tudor). Letztgenannter verwies den Träger des Rosa Trikots, Mads Pedersen (Lidl), hauchdünn auf den 4. Platz.

Bei seinen 2 bisherigen Sprintsiegen – noch in Albanien – hatte Pedersen deutlich weniger Konkurrenz, weil die schnellsten Sprinter schon abgehängt waren. Diesmal aber, am ersten Tag auf italienischem Boden, waren die schnellsten Männer in der Startliste nach flachem Etappenverlauf durch Apulien zur Stelle. Van Uden wurde von seinem Anfahrer bestmöglich hinter der letzten Kurve abgeliefert und feierte seinen ersten Saisonsieg, der auch sein bis dato größter in der Karriere war.

Als van Uden den Sprint eröffnete, saß Zijlaard an seinem Hinterrad. Hinter diesem wiederum stritten Pedersen und Max Kanter (XDS) um die nächstbesten Ausgangsposition. Der für den Sieg vorab favorisierte Kooij startete von zu weit hinten und ging noch an Zijlaard und Pedersen vorbei. Auf van Uden fehlte im am Ende eine dreiviertel Radlänge. Kanter kam zunächst auf den 5. Platz, wurde aber im Nachgang relegiert.

Ergebnis
1. Casper van Uden (NED) – Picnic-PostNL 4:02:21

2. Olav Kooij (NED) – Visma-Lease a Bike
3. Maikel Zijlaard (NED) – Tudor
4. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek
5. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck
6. Sam Bennett (IRL) – Decathlon-AG2R
7. Paul Magnier (FRA) – Soudal-Quick Step
8. Ben Turner (GBR) – Ineos Grenadiers

9. Matteo Moschetti (ITA) – Q36.5
10. Enrico Zanoncello (ITA) – VF Group-Bardiani

Gesamt:
1 Pedersen Mads Lidl-Trek 11:44:31
2 Roglic Primoz Red Bull-BORA-hansgrohe + 07

3 Vacek Mathias Lidl-Trek + 14
4 McNulty Brandon UAE Team Emirates-XRG + 21
5 1 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG + 22
6 1 Ayuso Juan UAE Team Emirates-XRG + 25
7 Poole Max Team Picnic PostNL + 33
8 Tiberi Antonio Bahrain Victorious + 34
9 Storer Michael Tudor Pro Cycling Team + 36
10 Pellizzari Giulio Red Bull-BORA-hansgrohe + 40

Pedersen behielt das Rosa Trikot des Gesamtführenden. Sein Vorsprung vor Primoz Roglic (RB) schrumpfte allerdings auf 7 Sekunden, weil Roglic bei einem Zwischensprint für den 3. Platz hinter del Toro (UAE) und dem frühen Solo-Ausreißer des Tages 2 Sekunden Gutschrift erhielt.
Der einsame Ausreißer war Francisco Muñoz (Polti). Er gewann die ersten 3 Zwischenwertungen – Berg der 4. Kategorie, Zwischensprint und Bonussprint. Beim ersten Zwischensprint hatte aus dem Hauptfeld heraus Plowright (Alpecin) die Nase vorn, gefolgt von Kooij, Pedersen und Strong (Israel).
Kurz vorm letzten Zwischensprint, der 54 Kilometer vorm Ziel anstand, war Muñoz bereits wieder eingeholt. Dort gewann Kooij vor Pedersen und Groves. Auch noch in die Punkte kamen Kragh Andersen (Lidl) und Plowright (Alpecin).

Pedersen wurde unterwegs zweimal durch einen Sturz aufgehalten, zuletzt 20 Kilometer vorm Ziel. Dadurch verlor er Kragh Andersen aus seinem Sprintzug. Für Kooij wiederum war der indisponierte van Aert im Finale keine Unterstützung. Viel zu früh auf dem Schlusskilometer führte sein letzter Anfahrer das Hauptfeld vor Kooij auf der Zielgeraden an. Da brachte van Udens Anfahrer seinen Sprintkapitän nach vorn, und Kooij wurde erst einmal etwas nach hinten gespült.
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Giro d’Italia 2025 Etappen 1-3:

Neues Kapitel beim Giro: Primož Roglič führt Red Bull – BORA – hansgrohe an

Mit dem Giro d’Italia verbindet Red Bull – BORA – hansgrohe viele besondere Erinnerungen – und in diesem Jahr soll ein neues Kapitel geschrieben werden. Angeführt von Primož Roglič startet das Team mit Ambitionen in die italienische Grand Tour.
Der Giro ist mehr als nur ein Rennen – er ist ein Stück Teamgeschichte. Es war die erste Grand Tour, bei der die Mannschaft an den Start ging. Hier trug sie erstmals das Führungstrikot bei einer Grand Tour, feierte mehr Etappensiege als bei jeder anderen großen Landesrundfahrt und auch das erste große Gesamtergebnis. 2022 krönte sich Jai Hindley zum Giro-Sieger, 2024 stand Dani Martínez auf dem Podium. Acht Teilnahmen in Folge mit mindestens einem Etappensieg oder Podiumsplatz – auch 2025 soll diese starke Serie weitergehen.

Ab Freitag führt Primož Roglič das Aufgebot an – zurück beim Giro, zurück auf vertrautem Terrain. An seiner Seite steht ein starkes Team mit klarer Rollenverteilung: Giovanni Aleotti, Jai Hindley und Dani Martínez bilden das Rückgrat fürs Hochgebirge. Aleotti geht bereits in seinen fünften Giro und war in den vergangenen Jahren ein Schlüsselhelfer – sowohl beim Sieg von Hindley als auch beim Podiumsplatz von Martínez.
Zum Trio der Bergspezialisten gesellt sich ein aufstrebendes Talent: Giulio Pellizzari kehrt zurück zu seiner Heimrundfahrt. Mit erst 21 Jahren ist er der Jüngste im Team, aber längst kein Unbekannter mehr. Schon im Vorjahr fuhr er sich beim Giro in die Herzen der Tifosi. In dieser Saison war er in Katalonien an der Seite von Roglič unterwegs – die zweite Grand Tour ist ein weiterer Schritt in seiner Talententwicklung.
Für das flachere Terrain bringt das Team geballte Erfahrung: Neben Gianni Moscon übernehmen die beiden Giro-Etappensieger Nico Denz und Jan Tratnik die wichtigen Aufgaben im Flachen und auf welligem Terrain. Denz fährt bereits die dritte Grand Tour mit Primož Roglič in Folge – nach Tour und Vuelta nun also der Hattrick. Tratnik übernimmt als Road Captain eine Schlüsselrolle während des Rennens.

Rolf Aldag, Chief of Sports Red Bull – BORA – hansgrohe: „Unsere Ambition für den Giro ist klar: Wir wollen im Gesamtklassement eine Rolle spielen und den Fans spannenden Radsport bieten. Wir wissen, wie hart dieser Giro wird und auch, dass viele Augen auf Primož gerichtet sind. Deswegen reisen wir mit einem starken und sehr ausgewogenen Aufgebot zum Start nach Albanien. Primož ist in sehr guter Verfassung, und wir haben ein eingespieltes Team an seiner Seite, das uns auch taktische Optionen gibt.“

Red Bull – BORA – hansgrohe x Giro d’Italia 2025
Giovanni Aleotti, Nico Denz, Jai Hindley, Dani Martínez, Gianni Moscon, Giulio Pellizzari, Primož Roglič, Jan Tratnik

1. Etappe: Durrës – Tirana – 164 Km

1 Pedersen Mads Lidl-Trek 180 03:36:24
2 van Aert Wout Team Visma | Lease a Bike 130 + 00
3 Aular Orluis Movistar Team 95 + 00
4 Busatto Francesco Intermarché-Wanty 80 + 00
5 Pidcock Tom Q36.5 Pro Cycling Team 60 + 00
6 Ulissi Diego XDS Astana Team 45 + 00
7 Carapaz Richard EF Education-EasyPost 40 + 00
8 Poole Max Team Picnic PostNL 35 + 00
9 Conci Nicola XDS Astana Team 30 + 00
10 Piganzoli Davide Team Polti VisitMalta 25 + 00
11 Ciccone Giulio Lidl-Trek 20 + 00
12 Tiberi Antonio Bahrain Victorious 15 + 00
13 Double Paul Team Jayco-AlUla 10 + 00
14 Engelhardt Felix Team Jayco-AlUla 5 + 00
15 Roglic Primoz Red Bull-BORA-hansgrohe 2 + 00

Pedersen schlägt van Aert


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Mads Pedersen (Lidl) gewann in der albanischen Hauptstadt Tirana die 1. Etappe des Giro d’Italia 2025. Der 29-jährige Däne setzte sich im Sprint eines stark reduzierten Vorderfeldes um etwas mehr als ein Vorderrad vor Wout van Aert (Visma) durch. Den 3. Platz belegte Orluis Aular (Movistar).
Pedersens Team schlug am letzten Anstieg ein so hartes Tempo an, dass nicht nur – abgesehen von van Aert und Aular – alle reinen Sprinter abgehängt wurden, sondern sogar Klassementfahrer abreißen lassen mussten. So ließ Derek Gee (Israel) am Ende 57 Sekunden liegen, Thymen Arensman (Ineos) gar 95.
Mikel Landa (Soudal) befand sich hingegen bis 5 Kilometer vorm Ziel im Spitzenfeld, als es auf abschüssiger Straße in Tirana nach einer Linkskurve krachte. Landa und Geoffrey Bouchard (Decathlon) flogen auf den Gehsteig und mussten im Krankenwagen den Giro 2025 schon an Tag 1 verletzt verlassen.

2. Etappe: Tirana – Tirana – ITT – 13,7 Km

1 Tarling Joshua INEOS Grenadiers 180 00:16:07
2 Roglic Primoz Red Bull-BORA-hansgrohe 130 + 01

3 Vine Jay UAE Team Emirates-XRG 95 + 03
4 Affini Edoardo Team Visma | Lease a Bike 80 + 06
5 Vacek Mathias Lidl-Trek 60 + 06
6 Hoole Daan Lidl-Trek 45 + 08
7 Pedersen Mads Lidl-Trek 40 + 12
8 McNulty Brandon UAE Team Emirates-XRG 35 + 13
9 Hayter Ethan Soudal Quick-Step 30 + 14
10 Ayuso Juan UAE Team Emirates-XRG 25 + 17
11 Tratnik Jan Red Bull-BORA-hansgrohe 20 + 18
12 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG 15 + 18
13 Cerný Josef Soudal Quick-Step 10 + 21
14 Martinez Daniel Red Bull-BORA-hansgrohe 5 + 22
15 Arensman Thymen INEOS Grenadiers 2 + 22

Tarling siegt, Roglic schon in Rosa

Joshua Tarling (Ineos) wurde seiner Favoritenrolle beim ersten Einzelzeitfahren des Giro d’Italia 2025 gerecht und gewann die 2. Etappe über 13,7 Kilometer in Tirana. Der 21-jährige Brite blieb um nur eine Sekunde vor Primoz Roglic (Red Bull). Der Gesamtsieger von vor 2 Jahren und diesjährige Rundfahrt-Favorit übernahm gleich am 2. Tag das Rosa Trikot des Gesamtführenden – dies aber ebenso knapp, wie er den Tagessieg verpasste.
Der relativ früh gestartete Tarling unterbot die Bestzeit von Jay Vine (UAE) um 3 Sekunden. Schneller als Vine war am Ende nur noch Roglic. Dessen voraussichtlicher Haupt-Widersacher um den Gesamtsieg, Juan Ayuso (UAE) verlor auf dem 10. Platz 17 Sekunden. Der Vortagessieger Mads Pedersen (Lidl) beeindruckte mit einem 7. Platz und 12 Sekunden Rückstand. Vor der 2. Etappe hatte Pedersen 10 Sekunden Vorsprung vor Roglic.

3. Etappe: Vlorë – Vlorë – 160 Km

1 Pedersen Mads Lidl-Trek 180 03:49:47
2 Strong Corbin Israel-Premier Tech 130 + 00
3 Aular Orluis Movistar Team 95 + 00
4 Rivera Brandon INEOS Grenadiers 80 + 00

5 Zambanini Edoardo Bahrain Victorious 60 + 00
6 Oldani Stefano Cofidis 45 + 00
7 Vendrame Andrea Decathlon AG2R La Mondiale Team 40 + 00
8 Fiorelli Filippo VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 35 + 00
9 Scaroni Christian XDS Astana Team 30 + 00
10 De Pretto Davide Team Jayco-AlUla 25 + 00
11 Garofoli Gianmarco Soudal Quick-Step 20 + 00
12 Ulissi Diego XDS Astana Team 15 + 00
13 Poole Max Team Picnic PostNL 10 + 00
14 Cattaneo Mattia Soudal Quick-Step 5 + 00
15 Tjøtta Martin ARKEA-B&B HOTELS 2 + 00

Pedersen siegt sich zurück ins Rosa Trikot

Wie schon auf der 1. Etappe siegte Mads Pedersen (Lidl) auf der 3. Etappe des Giro d’Italia 2025 im Sprint eines stark dezimierten Hauptfelds und schlüpfte ins Rosa Trikot, das er einen Tag zuvor um nur eine Sekunde im Zeitfahren verloren hatte. Der 29-jährige Däne behauptete sich auf der Zielgeraden im albanischen Vlora knapp um ein halbes Vorderrad gegen Corbin Strong (Israel).

Wie schon an Tag 1 belegte Orluis Aular (Movistar) den 3. Platz. Mit höherer Endgeschwindkeit erreichte Brandon Rivera (Ineos) noch den 4. Platz. Wie alle anderen Sprinter fiel auch Wout van Aert (Visma), zum Auftakt noch knapp Zweiter hinter Pedersen, auf der 3. Etappe an einem der letzten beiden Berge aussichtslos zurück.
Durch 10 Bonussekunden für den Tagessieg holte sich Pedersen das Rosa Trikot des Gesamtführenden um 9 Sekunden von Primoz Roglic (RB) zurück. Der hat als Klassementfahrer ohnehin andere Ziele als Pedersen, dem wegen der nun schon 2 Etappensiege auch das violette Sprintertrikot bereits fest auf den Schultern liegt.

Gesamtwertung
1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 7:42:10
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:09

3. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +0:14
4. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +0:21
5. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +0:25
6. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:26
7. Max Poole (GBR) – Picnic-PostNL +0:33
8. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +0:34
9. Michael Storer (AUS) – Tudor +0:36
10. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +0:40
11. Wilco Kelderman (NED) – Visma-Lease a Bike +0:41
12. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +0:42
13. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +0:45
14. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +0:46
15. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +0:48

Am 3. und letzten Giro-Tag in Albanien fuhren 6 Ausreißer dem Hauptfeld voraus: Lorenzo Germani (Groupama), Joshua Tarling (Ineos), Mark Donovan (Q36.5), Chris Hamilton (Picnic) sowie als Nachzügler Dries de Bondt (Decathlon) und Alessandro Tonelli (Polti). Im Hauptfeld wie in der Spitzengruppe gerieten ein paar Fahrer schon an einem unkategorisierten Anstieg innerhalb der letzten 70 Kilometer an ihre Grenzen. Vorne fiel de Bondt raus, hinten mussten allen voran die reinen Sprinter wie erwartet die Segel streichen.
Den längsten Anstieg des Tages kontrollierte Pedersens Team weiterhin das Tempo. 46 Kilometer vorm Ziel attackierte in diesem Anstieg Lorenzo Fortunato (XDS). Es folgten Pello Bilbao (Bahrain) und zunächst auch James Knox (Soudal). Fortunato und Bilbao überholten im Laufe des Anstiegs die verbliebenen 5 Ausreißer und erreichten mit 50 Sekunden Vorsprung den Gipfel 38,4 Kilometer vorm Ziel.
Nach der Abfahrt wurden beide jedoch schon 19 Kilometer vorm Ziel wieder vom ersten Feld gestellt. Pedersens Team fuhr alles von vorne. Als letzter Anfahrer fungierte wieder Vacek, der allerdings lange führen musste. Deswegen eröffnete Pedersen früh den Sprint. Strong rückte schnell auf, kam dann aber nicht vorbei. Aular war zunächst nicht optimal positioniert, und Rivera kam von noch weiter hinten. Fortunato brachte die Attacke immerhin das Bergtrikot ein.

Mailand-Sanremo 2025

Mit der ersten erfolgreichen Cipressa-Offensive seit 29 Jahren wurde Mailand-Sanremo 2025 vorentschieden! Am Ende hatte Mathieu van der Poel (Alpecin) zum 2. Mal in seiner Karriere auf der Via Roma die Nase vorn. Im Dreiersprint schlug der 30-jährige Niederländer deutlich Filippo Ganna (Ineos) und Tadej Pogacar (UAE). Erst 43 Sekunden hinter dem Trio führte Michael Matthes (Jayco) ein erstes Verfolgerfeld vor Kaden Groves (Alpecin) ins Ziel.

Angezettelt hatte die Cipressa-Flucht Weltmeister Pogacar mit einer Attacke 24,7 Kilometer vorm Ziel. Am vorletzten Anstieg konnte nur van der Poel das Hinterrad des Weltmeisters halten. Außerdem kam Ganna vorn mit rüber, weil sich die beiden Topstars des Rennens im oberen Bereich etwas anschauten.

Im finalen Poggio-Anstieg attackierte Pogacar mehrmals. Ganna wurde er damit sofort los. Van der Poel ließ sich jedoch nicht abschütteln und konterte sogar selbst kurz vor der Kuppe, konnte den kleinen Vorsprung allerdings nicht halten. Beiden lagen oben 5,6 Kilometer vorm Ziel 8 Sekunden vor Ganna. Dieser saugte sich auf den letzten 2 flachen Kilometern an das Duo heran und hatte es ungefähr 800 Meter vor Schluss gestellt.

Im Zielsprint ließen sich Ganna und Pogacar etwas von van der Poel übertölpeln. Vor der Eröffnung fuhr van der Poel ganz links, Ganna etwas versetzt ganz rechts und Pogacar mit Lücke zu den beiden, eher an Ganna orientiert. Als van der Poel früh antrat, konnten sich Ganna und Pogacar nicht einmal mehr in den Windschatten des Vorausfahrenden saugen. Augenscheinlich wäre van der Poel auch in einem anderen Szenario kaum zu schlagen gewesen.
Kalter Regen verzieht sich nach langer Anfangsphase

Die Classicissmima startete 2025 erstmals in ihrer Geschichte in Pavia südlich von Mailand. Bei Regen und einstelligen Temperaturen waren die Fahrer zunächst dick in ihre Funktionskleidung eingepackt. Das Wetter besserte sich im Rennverlauf deutlich auf wolkige 15 Grad.

Die Fleißkarte bei Mailand-Sanremo 2025 verdiente sich Silvan Dillier (Alpecin). Er hielt ganz allein über fast 5 Rennstunden hinweg eine 8-köpfige Spitzengruppe auf eine Distanz von 3 bis 5 Minuten. Diese bestand aus Mathis Le Berre, Alessandro Verre (beide Arkéa), Baptiste Veistroffer (Lotto), Kristian Sbaragli, Tommaso Nencini, Mark Stewart (alle Solution Tech), Martin Marcellusi und Filippo Turconi (beide VF).

Gut 60 Kilometer vor Schluss waren die Kräfte von Dillier verbraucht. Geraint Thomas (Ineos) höchstpersönlich stieg für Ganna in die Nachführarbeit ein, dann erste Helfer von Pogacar sowie verschiedene Fahrer weiterer Teams in den beginnenden Positionskämpfen.

Als noch 50 Kilometer zu fahren waren, hatte Jasper Philipsen (Alpecin) – ohnehin gehandicapt durch einen Sturz 3 Tage vor Mailand-Sanremo – Hinterradschaden. Er kam durch die Autokolonne noch einmal zurück ins Hauptfeld, musste aber in der Cipressa früh abreißen lassen. Aus Teamsicht nicht schlimm, landeten doch van der Poel und Groves auf den Plätzen 1 und 5 im Ziel.

Als letzter der 8 Ausreißer wurde Marcellusi 27 Kilometer vorm Ziel exakt zu Beginn des Cipressa-Anstiegs gestellt. Er hatte zuvor an der Capo Berta seine Mitausreißer stehen lassen. Le Berre und Veistroffer wurden nur kurz vor Marcellusi eingefangen.
Pogacar wieder mit der Cipressa-Brechstange

Wie im Vorjahr hatte Pogacars Team den Plan, an der Cipressa alles explodieren zu lassen – und wie im Vorjahr waren die Teamkollegen für diesen Plan relativ rar gesät. Zunächst knallte Tim Wellens von vorn hoch, dann übernahm Jhonatan Narvaez, von dessen Hinterrad nun Pogacar schon zur Mitte des Anstiegs attackieren musste. Außer van der Poel und Ganna folgte zunächst nur Romain Grégoire (Groupama), allerdings nur für kurze Zeit.

Knapp 20 Verfolger, darunter dann auch Grégoire, wurden oben mit über einer halben Minute Rückstand auf das Spitzentrio gemeldet. Unten wuchs diese große Gruppe zum einem Verfolgerfeld an, verlor aber eine weitere halbe Minute.

Sofort in den Poggio-Anstieg hinein setzte Pogacar die erste von 3 Attacken an diesem Anstieg. Van der Poel klebte dabei stets am Hinterrad. Beim Konter kurz vor der Kuppe sah es hingegen ganz kurz so aus, als könnte van der Poel umgekehrt Pogacar biegen. Stattdessen nahmen beide Abfahrt und Flachstück ins Ziel gemeinsam in Angriff. Ganna hatte das Duo immer auf Sichtweite.
Die 3 Favoriten beim «leichtesten» Monument vorn.

Die auch vor dem Rennen am höchsten gewetteten Fahrer egalisierten im Ziel ihre bisher jeweils besten Ergebnisse in Sanremo. Van der Poel feierte seinen 7. Sieg bei einem der 5 Monumenten. Neben 2-mal Sanremo stehen 3-mal Flandern und 2-mal Roubaix in seinen Palmarès.

Pogacar hatte schon im Vorjahr gesagt, dass ihn die Jagd nach dem Sanremo-Sieg möglicheweise ins Grab bringen werde. Das vermeintlich leichteste Monument fehlt so manchem Top-Star der Vergangenheit in den Palmarès. Pogacar fehlen von den 9 wichtigsten Rennen im Kalender nur noch Siege bei Spanien-Rundfahrt, Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix. Tour de France, Giro d’Italia und WM hat er schon, von den Monumenten Flandern (1x), Lüttich (2x) und Lombardei (4x), kommt also wie nun van der Poel auch auf 7.

Für Ganna hat sich noch keiner dieser Träume verwirklicht, und für Ex-Weltmeister Mads Pedersen (Lidl) auch noch immer nicht der eines Sieges bei einem Monument. Hinter dem Vorjahreszweiten Matthews sowie Groves und Magnus Cort (Uno-X) belegte er den 7. Platz nach Platz 4 im Vorjahr hinter Pogacar.


Plomi Foto AGR 2024

Sa 22. März 2025, Pavia – Sanremo
Ergebnis der 116. Auflage Milano-Sanremo (289km)

1. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Deceuninck 6:22:53
2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
3. Filippo Ganna (ITA) – Ineos Grenadiers gl.Zeit

4. Michael Matthews (AUS) – Jayco-Alula +0:43
5. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck
6. Magnus Cort (DEN) – Uno-X
7. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek
8. Olav Kooij (NED) – Visma-Lease a Bike
9. Matteo Trentin (ITA) – Tudor
10. Fred Wright (GBR) – Bahrain Victorious
11. Mike Teunissen (NED) – XDS-Astana
12. Corbin Strong (NZL) – Israel-Premier Tech
13. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG
14. Biniam Girmay (ERI) – Intermarché-Wanty
15. Alex Aranburu (ESP) – Cofidis
16. Ben Tulett (GBR) – Visma-Lease a Bike
17. Mikkel Honoré (DEN) – EF Education-Easypost alle
18. Edoardo Zambanini (ITA) – Bahrain Victorious
19. Maxim van Gils (BEL) – Red Bull-Bora
20. Jon Barrenetxea (ESP) – Movistar
21. Ivan Garcia (ESP) – Movistar
22. Simone Velasco (ITA) – XDS-Astana gleiche
23. Jasper Stuyven (BEL) – Lidl-Trek
24. Roger Adria (ESP) – Red Bull-Bora
25. Arjen Livyns (BEL) – Lotto

40. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Zeit
42. Julian Alaphilippe (FRA) – Tudor +0:47
57. Alberto Bettiol (ITA) – XDS-Astana +2:38
64. John Degenkolb (GER) – Picnic-PostNL +2:38
81. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek +2:38

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Giro d’Italia Women – alle Etappen:

1. Etappe: Brescia – Brescia – ITT – 15,7 Km


Plomi Foto

1 LONGO BORGHINI Elisa ITA Lidl-Trek 00:20:37
2 BROWN Grace AUS FDJ-SUEZ 00:01
3 CHAPMAN Brodie AUS Lidl-Trek 00:13
4 NOOIJEN Lieke NED Team Visma | Lease a Bike 00:23
5 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 00:25
6 HARTMANN Elena SUI Roland 00:28
7 LABOUS Juliette FRA Team dsm-firmenich PostNL 00:29
8 EDWARDS Ruth USA Human Powered Health 00:30
9 KERBAOL Cédrine FRA Ceratizit-WNT Pro Cycling 00:38
10 ADEGEEST Loes NED FDJ-SUEZ 00:38
11 AALERUD Katrine NOR Uno-X Mobility 00:45
12 KOCH Franziska GER Team dsm-firmenich PostNL 00:47
13 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM Racing 00:48
14 WYLLIE Ella NZL Liv AlUla Jayco 00:51
15 ROSEMAN-GANNON Ruby AUS Liv AlUla Jayco 00:51

2. Etappe: Sirmione – Volta Mantovana – 110 Km

1 CONSONNI Chiara ITA UAE Team ADQ 02:41:58
2 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 00:00
3 BALSAMO Elisa ITA Lidl-Trek 00:00
4 SIERRA Arlenis CUB Movistar Team 00:00
5 DE ZOETE Mylene NED Ceratizit-WNT Pro Cycling 00:00
6 LE COURT Kim MRI AG Insurance-Soudal Team 00:00
7 ZANARDI Silvia ITA Human Powered Health 00:00
8 BORGHESI Letizia ITA EF-Oatly-Cannondale 00:00
9 LONGO BORGHINI Elisa ITA Lidl-Trek 00:00
10 SCHWEINBERGER Kathrin AUT Ceratizit-WNT Pro Cycling 00:00
11 ROY Sarah AUS Cofidis Women Team 00:00
12 BORGHESI Giada ITA Human Powered Health 00:00
13 DE VALLIER Elisa ITA Top Girls Fassa Bortolo 00:00
14 GÅSKJENN Ingvild NOR Liv AlUla Jayco 00:00
15 GOOSSENS Marthe BEL AG Insurance-Soudal Team 00:00

3. Etappe: Sabbioneta – Toano – 113 Km

1 FISHER-BLACK Niamh NZL Team SD Worx-Protime 02:49:19

2 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 00:06
3 LABOUS Juliette FRA Team dsm-firmenich PostNL 00:06
4 LONGO BORGHINI Elisa ITA Lidl-Trek 00:06
5 ROOIJAKKERS Pauliena NED Fenix-Deceuninck 00:10
6 GARCIA Mavi ESP Liv AlUla Jayco 00:12
7 BRADBURY Neve AUS CANYON//SRAM Racing 00:14
8 LUDWIG Cecilie Uttrup DEN FDJ-SUEZ 00:14
9 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM Racing 00:17
10 LE COURT Kim MRI AG Insurance-Soudal Team 00:24
11 DE SCHEPPER Lore BEL AG Insurance-Soudal Team 00:31
12 REALINI Gaia ITA Lidl-Trek 00:35
13 TRINCA COLONEL Monica ITA BePink-Bongioanni 00:42
14 AALERUD Katrine NOR Uno-X Mobility 00:48
15 MEIJERING Mareille NED Movistar Team 01:00

4. Etappe: Imola – Urbino – 134 Km

1 EMOND Clara CAN EF-Oatly-Cannondale 03:35:45
2 PALADIN Soraya ITA CANYON//SRAM Racing 00:17
3 LUDWIG Cecilie Uttrup DEN FDJ-SUEZ 00:20
4 CHABBEY Elise SUI CANYON//SRAM Racing 00:26
5 LE COURT Kim MRI AG Insurance-Soudal Team 00:28
6 BORGHESI Giada ITA Human Powered Health 00:35
7 ERIC Jelena SRB Movistar Team 00:41
8 LONGO BORGHINI Elisa ITA Lidl-Trek 01:08
9 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 01:08
10 OTTESTAD Mie Bjørndal NOR Uno-X Mobility 01:12
11 PERSICO Silvia ITA UAE Team ADQ 01:12
12 LABOUS Juliette FRA Team dsm-firmenich PostNL 01:12
13 GARCIA Mavi ESP Liv AlUla Jayco 01:15
14 FISHER-BLACK Niamh NZL Team SD Worx-Protime 01:15
15 OSTOLAZA ZABALA Usoa ESP Laboral Kutxa-Fundacion Euskadi 01:15
16 LIPPERT Liane GER Movistar Team 01:15

5. Etappe: Frontone – Foligno – 108 Km


Plomi Foto

1 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 02:38:54
2 CONSONNI Chiara ITA UAE Team ADQ 00:00
3 SIERRA Arlenis CUB Movistar Team 00:00
4 SCHWEINBERGER Kathrin AUT Ceratizit-WNT Pro Cycling 00:00
5 GUARISCHI Barbara ITA Team SD Worx-Protime 00:00
6 GUAZZINI Vittoria ITA FDJ-SUEZ 00:00
7 ROSEMAN-GANNON Ruby AUS Liv AlUla Jayco 00:00
8 ALZINI Martina ITA Cofidis Women Team 00:00
9 TONETTI Cristina ITA Laboral Kutxa-Fundacion Euskadi 00:00
10 KOCH Franziska GER Team dsm-firmenich PostNL 00:00

6. Etappe San Benedetto del Tronto › Chieti 159km

1 LIPPERT Liane GER Movistar Team 04:16:21
2 EDWARDS Ruth USA Human Powered Health 00:00
3 MAGNALDI Erica ITA UAE Team ADQ 00:01
4 LONGO BORGHINI Elisa ITA Lidl-Trek 00:21
5 BRADBURY Neve AUS CANYON//SRAM Racing 00:21
6 LABOUS Juliette FRA Team dsm-firmenich PostNL 00:21
7 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 00:21
8 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM Racing 00:21
9 LUDWIG Cecilie Uttrup DEN FDJ-SUEZ 00:21
10 GARCIA Mavi ESP Liv AlUla Jayco 00:21

7. Etappe: Lanciano – Blockhaus – 120 Km

1 BRADBURY Neve AUS CANYON//SRAM Racing 04:17:34
2 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 00:44
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA Lidl-Trek 00:44
4 ROOIJAKKERS Pauliena NED Fenix-Deceuninck 01:07
5 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM Racing 02:02
6 LABOUS Juliette FRA Team dsm-firmenich PostNL 02:02
7 FISHER-BLACK Niamh NZL Team SD Worx-Protime 02:05
8 REALINI Gaia ITA Lidl-Trek 02:15
9 MEIJERING Mareille NED Movistar Team 04:20
10 GARCIA Mavi ESP Liv AlUla Jayco 04:20

8. Etappe: Pescara – L’Aquila – 117 Km

1 LE COURT Kim MRI AG Insurance-Soudal Team 03:19:08
2 EDWARDS Ruth USA Human Powered Health 00:00
3 KOCH Franziska GER Team dsm-firmenich PostNL 00:00
4 LONGO BORGHINI Elisa ITA Lidl-Trek 00:25
5 LABOUS Juliette FRA Team dsm-firmenich PostNL 00:29
6 ROOIJAKKERS Pauliena NED Fenix-Deceuninck 00:29
7 BRADBURY Neve AUS CANYON//SRAM Racing 00:29
8 GARCIA Mavi ESP Liv AlUla Jayco 00:29
9 MEIJERING Mareille NED Movistar Team 00:32
10 GHEKIERE Justine BEL AG Insurance-Soudal Team 00:32

Endstand:

1 LONGO BORGHINI Elisa ITA Lidl-Trek 24:02:16
2 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 00:21
3 BRADBURY Neve AUS CANYON//SRAM Racing 01:16
4 ROOIJAKKERS Pauliena NED Fenix-Deceuninck 02:05
5 LABOUS Juliette FRA Team dsm-firmenich PostNL 02:15
6 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM Racing 02:41
7 REALINI Gaia ITA Lidl-Trek 03:41
8 LUDWIG Cecilie Uttrup DEN FDJ-SUEZ 04:31
9 GARCIA Mavi ESP Liv AlUla Jayco 05:17
10 FISHER-BLACK Niamh NZL Team SD Worx-Protime 05:55
11 MEIJERING Mareille NED Movistar Team 06:05
12 ZIGART Urska SLO Liv AlUla Jayco 09:09
13 SMULDERS Silke NED Liv AlUla Jayco 11:49
14 MAGNALDI Erica ITA UAE Team ADQ 13:22
15 MALCOTTI Barbara ITA Human Powered Health 13:29

Giro d’Italia Next Gen alle Etappen

1. Etappe: Aosta – Aosta – ITT – 8,8 Km


Plomi Foto

1 SÖDERQVIST Jakob SWE Lidl-Trek Future Racing 00:10:49
2 RACCAGNI Gabriele ITA Polti-KOMETA U23 00:06
3 WEISS Fabian SUI Tudor Pro Cycling Team U23 00:09
4 MAGNIER Paul FRA Soudal Quick-Step Devo Team 00:10
5 THORNLEY Callum GBR Trinity Racing 00:15
6 ISIDORE Noa FRA Decathlon AG2R La Mon. Dev. 00:16
7 TEUTENBERG Tim Torn GER Lidl-Trek Future Racing 00:17
8 MCKENZIE Hamish AUS Hagens Berman Jayco 00:20
9 WIDAR Jarno BEL Lotto Dstny Dev. 00:21
10 BAGATIN Christian ITA Team MBH Bank Colpack Ballan 00:22

2. Etappe: Aymavilles – Saint-Vincent – 107 Km


Plomi Foto

1 MAGNIER Paul FRA Soudal Quick-Step Devo Team 02:28:40
2 CONFORTI Lorenzo ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
3 GLIVAR Gal SLO UAE Team Emirates Gen Z 00:00
4 TEUTENBERG Tim Torn GER Lidl-Trek Future Racing 00:00
5 ANDERSEN Kasper DEN Hagens Berman Jayco 00:00
6 RACCAGNI Gabriele ITA Polti-KOMETA U23 00:00
7 KAJAMINI Florian ITA Team MBH Bank Colpack Ballan 00:00
8 ROMELE Alessandro ITA Astana Qazaqstan Dev. 00:00
9 MACIAS Cesar MEX Petrolike 00:00
10 MARTI Pau ESP Israel Premier Tech Academy 00:00

3. Etappe: Verrès – Pian della Mussa – 131 Km

1 WIDAR Jarno BEL Lotto Dstny Dev. 03:47:40
2 TOUSSAINT Wouter NED Wanty-ReUz-Technord 00:21
3 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team U23 00:21
4 NOVAK Pavel CZE Team MBH Bank Colpack Ballan 00:27
5 KAJAMINI Florian ITA Team MBH Bank Colpack Ballan 00:27
6 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates Gen Z 00:27
7 MARTI Pau ESP Israel Premier Tech Academy 00:27
8 WENZEL Mats LUX Lidl-Trek Future Racing 00:39
9 BISIAUX Léo FRA Decathlon AG2R La Mon. Dev. 01:24
10 VERSCHUREN Killian FRA Decathlon AG2R La Mon. Dev. 01:28

4. Etappe: Pertusio – Borgomanero – 139 Km

1 MAGNIER Paul FRA Soudal Quick-Step Devo Team 03:02:43
2 TEUTENBERG Tim Torn GER Lidl-Trek Future Racing 00:00
3 D’AMATO Andrea ITA Biesse-Carrera 00:00
4 PESCHI Lorenzo ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:00
5 MACIAS Cesar MEX Petrolike 00:00
6 CONFORTI Lorenzo ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
7 BRENNAN Matthew GBR Team Visma | Lease a Bike Dev. 00:00
8 MOONEN Zeno BEL Wanty-ReUz-Technord 00:00
9 ARRIGHETTI Nicoló ITA Biesse-Carrera 00:00
10 PEDERSEN Rasmus Søjberg DEN Decathlon AG2R La Mon. Dev. 00:00

5. Etappe: Bergamo – Cremona – 138 Km

1 DE SCHUYTENEER Steffen BEL Lotto Dstny Dev. 02:56:53
2 TEUTENBERG Tim Torn GER Lidl-Trek Future Racing 00:00

3 CONFORTI Lorenzo ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
4 D’AMATO Andrea ITA Biesse-Carrera 00:00
5 MOONEN Zeno BEL Wanty-ReUz-Technord 00:00
6 MAGNIER Paul FRA Soudal Quick-Step Devo Team 00:00
7 PEDERSEN Rasmus Søjberg DEN Decathlon AG2R La Mon. Dev. 00:00
8 ANDERSEN Kasper DEN Hagens Berman Jayco 00:00
9 ZORDAN Giovanni ITA Zalf Euromobil Fior 00:00
10 PESCHI Lorenzo ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:00

6. Etappe: Borgo Virgilio – Fosse – 160 Km

1 WIDAR Jarno BEL Lotto Dstny Dev. 04:16:46
2 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates Gen Z 00:01
3 MARTI Pau ESP Israel Premier Tech Academy 00:01
4 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team U23 00:14
5 NOVAK Pavel CZE Team MBH Bank Colpack Ballan 00:20
6 BISIAUX Léo FRA Decathlon AG2R La Mon. Dev. 00:20
7 VAN BEKKUM Darren NED Team Visma | Lease a Bike Dev. 00:18
8 KAJAMINI Florian ITA Team MBH Bank Colpack Ballan 00:57
9 PINARELLO Alessandro ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:59
10 WENZEL Mats LUX Lidl-Trek Future Racing 01:10

7. Etappe: Montegrotto Terme – Zocca – 180 Km

1 ARTZ Huub NED Wanty-ReUz-Technord 03:58:34
2 THORNLEY Callum GBR Trinity Racing 00:25
3 PRIVITERA Samuele ITA Hagens Berman Jayco 00:48
4 BORGO Alessandro ITA CTF Victorious 01:43
5 ROMELE Alessandro ITA Astana Qazaqstan Dev. 01:43
6 PESCHI Lorenzo ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 01:57
7 ISIDORE Noa FRA Decathlon AG2R La Mon. Dev. 01:59
8 DRESSLER Luca GER Team Lotto-Kern Haus PSD Bank 02:05
9 MUNIZ Jose Ramon MEX Petrolike 02:26
10 PINARELLO Alessandro ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 02:26

8. Etappe: Cesena – Forlimpopoli – 137 Km

1 BRENNAN Matthew GBR Team Visma | Lease a Bike Dev. 03:16:16
2 BEHRENS Niklas GER Lidl-Trek Future Racing 00:00
3 PALETTI Luca ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
4 ROJAS Vicente CHI VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
5 RUIZ Jeferson COL GW Erco Shimano 00:00
6 TUCKWELL Luke AUS Trinity Racing 00:00
7 SHMIDT Artem USA Hagens Berman Jayco 00:00
8 NESPOLI Lorenzo ITA Team MBH Bank Colpack Ballan 00:00
9 BISIAUX Léo FRA Decathlon AG2R La Mon. Dev. 00:03
10 MATTIO Pietro ITA Team Visma | Lease a Bike Dev. 00:04

Endstand:

1 WIDAR Jarno BEL Lotto Dstny Dev. 24:01:09
2 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates Gen Z 00:52
3 MARTI Pau ESP Israel Premier Tech Academy 00:58
4 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team U23 00:58
5 NOVAK Pavel CZE Team MBH Bank Colpack Ballan 01:39
6 BISIAUX Léo FRA Decathlon AG2R La Mon. Dev. 01:52
7 KAJAMINI Florian ITA Team MBH Bank Colpack Ballan 02:14
8 WENZEL Mats LUX Lidl-Trek Future Racing 02:22
9 PINARELLO Alessandro ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 03:28
10 TUCKWELL Luke AUS Trinity Racing 03:31

Giro d’Italia – 21. Etappe

Dani Martínez fährt auf das Podium des Giro d’Italia

Ergebnis 21. Etappe in Rom:
1. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 2:51:50
2. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek
3. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck
4. Fernando Gaviria (COL) – Movistar
5. Tim van Dijke (NED) – Visma-Lease a Bike
6. Stanisl. Aniolkowski (POL) – Cofidis
7. Alberto Dainese (ITA) – Tudor alle
8. Giovanni Lonardi (ITA) – Polti-Kometa
9. Caleb Ewan (AUS) – Jayco-Alula
10. Donovan Grondin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels
11. Andrea Pasqualon (ITA) – Bahrain Victorious gleiche
12. Madis Mihkels (EST) – Intermarché-Wanty
13. Laurence Pithie (NZL) – Groupama-FDJ
14. Davide Ballerini (ITA) – Astana-Kasachstan
15. Enrico Zanoncello (ITA) – VF Group-Bardiani Zeit

Endstand des Giro d’Italia 2024


HERBERT MOOS Foto

1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-Emirates 79:14:03
2. Daniel Martinez (COL) – Bora-Hansgrohe +9:56
3. Geraint Thomas (GBR) – Ineos Grenadiers +10:24

4. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R +12:07
5. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +12:49
6. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +14:31
7. Einer Rubio (COL) – Movistar +15:52
8. Jan Hirt (CZE) – Soudal-Quick Step +18:05
9. Romain Bardet (FRA) – DSM-PostNL +20:32
10. Michael Storer (AUS) – Tudor +21:11
11. Filippo Zana (ITA) – Jayco-Alula +23:59
12. Lorenzo Fortunato (ITA) – Astana-Kasachstan +26:44
13. Davide Piganzoli (ITA) – Polti-Kometa +32:23
14. Simon Geschke (GER) – Cofidis +33:35
15. Rafal Majka (POL) – UAE-Emirates +37:05
16. Valen. Paret-Peintre (FRA) – Decathlon-AG2R +43:26
17. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +48:16
18. Luca Covili (ITA) – VF Group-Bardiani +51:08
19. Nairo Quintana (COL) – Movistar +54:37
20. Domenico Pozzovivo (ITA) – VF Group-Bardiani +56:32
21. Alex Baudin (FRA) – Decathlon-AG2R +1:00:47
22. Attila Valter (HUN) – Visma-Lease a Bike +1:04:46
23. Nicola Conci (ITA) – Alpecin-Deceuninck +1:09:10
24. Giovanni Aleotti (ITA) – Bora-Hansgrohe +1:13:03
25. Michel Ries (LUX) – Arkéa-B&B Hotels +1:20:06

Punktewertung (Maglia Ciclamino)

HERBERT MOOS Foto

1. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek 362 p.
2. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck 225
3. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 193

Bergwertung (Maglia Azzurra)
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-Emirates 270 p.

2. Giulio Pellizzari (ITA) – VF Group-Bardiani 206
3. Georg Steinhauser (GER) – EF Education-Easypost 153

Jungprofi-Wertung (Maglia Bianca)
1. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious 79:26:52
2. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +1:42

3. Filippo Zana (ITA) – Jayco-Alula +11:10

Zwischensprintwertung
1. Andrea Pietrobon (ITA) – Polti-Kometa 70 p.

2. Julian Alaphilippe (FRA) – Soudal-Quick Step 67
3. Mirco Maestri (ITA) – Polti-Kometa 43

Intergiro-Wertung
1. Filippo Fiorelli (ITA) – VF Group-Bardinai 59 p.

2. Julian Alaphilippe (FRA) – Soudal-Quick Step 48
3. Andrea Pietrobon (ITA) – Polti-Kometa 44

Fluchtwertung (Kilometer in der Spitzengruppe)
1. Andrea Pietrobon (ITA) – Polti-Kometa 605 km
2. Mirco Maestri (ITA) – Polti-Kometa 523

3. Julian Alaphilippe (FRA) – Soudal-Quick Step 490

Teamwertung
1. Decathlon-AG2R
2. Ineos Grenadiers

3. UAE-Emirates

Daniel Felipe Martinez beendet den Giro d’Italia 2024 auf einem hervorragenden zweiten Platz.

Es ist das erste Grand Tour-Podium seiner Karriere. Es ist -nach dem Sieg beim Giro d’Italia 2022 durch Jai Hindley- erst das zweite Grand Tour-Podium in der Teamgeschichte von BORA – hansgrohe.

BORA – hansgrohe hatte an allen 21 Etappentagen des Giro d’Italia 2024 einen Podiumsrang inne. Maximilian Schachmann gab gleich zum Auftakt in Turin die Richtung vor. Nur einen Tag später löste ihn Dani Martínez dank einer enormen Teamleistung im Oropa-Anstieg auf dem Podium ab – und verlies es bis zum Zielstrich in Rom nicht mehr.

Das Zeitfahren nach Perugia nutze der 28-jährige Kolumbianer, um bereits am 7. Tag auf Platz 2 zu klettern. Nach einer Woche kam es zum erneuten Platztausch mit Geraint Thomas. Aber dies war nur eine Momentaufnahme. Zwei Etappen später glänzte Martínez auf der Königsetappe und eroberte überzeugend den 2. Rang zurück. Auch beim gestrigen Showdown am Monte Grappa wurde deutlich, dass er zurecht auf diesem Platz steht: Daniel Felipe Martínez ist der zweitstärkste Fahrer des Giro d’Italia 2024.

Dani Martínez: „Meine erste Podiumsplatzierung bei einer Grand Tour ist definitiv ein Höhepunkt meiner bisherigen Karriere. Schon als Kind habe ich davon geträumt, bei einem solchen Rennen auf dem Podium zu stehen. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, dies jetzt zu erreichen. Der Giro ist jeden Tag eine Herausforderung, und ich habe bis zur Ziellinie in Rom nichts als selbstverständlich angesehen. Trotz der konstanten Leistungen in den letzten drei Wochen habe ich mich bis zum Schluss konzentriert. Dass ich so lange auf einem Podiumsplatz in der Gesamtwertung stand und wusste, dass wir ein Ziel für unsere Konkurrenten waren, hat meine Motivation nur noch weiter gesteigert. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen und dem Staff bedanken, die mich in den letzten drei Wochen begleitet haben. Der Einsatz und die Hingabe des Teams haben dieses Ergebnis erst möglich gemacht.“

Enrico Gasparotto hat erst seinen dritten Giro d’Italia als Sportlicher Leiter von BORA – hansgrohe beendet. Seine Erfolgsbilanz spricht für sich: Platz 1, Platz 2, Platz 9 und vier Etappensiege. „Wir freuen uns sehr, dass wir in der Gesamtwertung vor einem starken Feld Zweiter geworden sind. Dani wurde nur von Pogačar übertroffen, der das Rennen dominierte. In den Bergen war Dani mehr als solide und wir sind sehr zufrieden mit seiner starken Leistung bei diesem Giro. Definitiv ist zwischen dem Start unseres Giro-Projektes im November und dem Zielstrich in Rom nicht alles glatt gelaufen. Aber dank des Engagements aller Fahrer, Danis guter Form und der harten Arbeit aller hier in Italien konnten wir dieses Ergebnis erreichen. Zusammen mit Bernie Eisel bin ich sehr glücklich über die Mentalität, die in den letzten drei Wochen im Team herrschte, und über den Einsatz, den unsere Fahrer gezeigt haben. Wir freuen uns sehr für Dani, dass er die Chance hatte, sein eigenes Rennen zu fahren und seinen ersten Podiumsplatz bei einer Grand Tour zu erreichen. Chapeau!“

BORA – hansgrohe: Erfolgsgeschichte auf dem Giro-Podium
2017 war der Giro d’Italia die erste Grand Tour, die das Team unter dem Namen BORA – hansgrohe bestritt. Und gleich am ersten Grand Tour-Renntag gelang damals der Coup: Etappensieg und Maglia Rosa. Sieben Jahre später ist der Giro d’Italia die finale Grand Tour mit dem Teamnamen BORA – hansgrohe, bevor zur Tour de France der nächste Meilenstein in der Teamgeschichte wartet. Mit dem Erfolg von Dani Martínez schließt sich der Kreis genau dort, wo er begann: auf dem Podium des Giro d’Italia.

Ralph Denk, Team Manager BORA – hansgrohe: „Für uns ist dieser 2. Platz außergewöhnlich. Abgesehen vom Giro-Sieg vor zwei Jahren bringen wir zum ersten Mal ein Grand Tour-Podium nach Hause. Auch für Dani selbst ist es ein Karriere-Highlight – super, dass ihm das sofort nach seinem Wechsel zu uns gelungen ist. So ein Erfolg ist nur als Team zu erreichen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die in den letzten Wochen hart dafür gearbeitet haben. Und dieser Dank gilt auch unseren beiden Namenspartnern BORA und hansgrohe. Dieses Grand Tour-Podium ist einer unserer vielen gemeinsamen Höhepunkte.“