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Perfekter Saisonauftakt in Spanien: grenke – Auto Eder feiert Doppelsieg beim Gran Premi Les Franqueses

Julius Løvstrup Birkedal gewinnt den Gran Premi Les Franqueses vor Teamkollege Enzo Hincapie. Insgesamt sechs grenke – Auto Eder Fahrer schaffen es unter die besten Elf.

Das 138,5 Kilometer lange Rennen in der Nähe von Barcelona hatte sich früh zu einem anspruchsvollen Frühjahrsklassiker entwickelt. Bereits in der Anfangsphase hatten sich die drei grenke – Auto Eder Fahrer Julius Løvstrup Birkedal (Dänemark), Enzo Hincapie (USA) und Josh Johnson (Südafrika) sowie der Franzose Louis Derome vom Feld abgesetzt. Das Quartett harmonierte hervorragend und bestimmte das Renngeschehen über 120 Kilometer hinweg an der Spitze.

Während das Peloton nie entscheidend näherkam, fiel die Entscheidung im Finale innerhalb der Spitzengruppe. Birkedal und Hincapie konnten sich auf den letzten Kilometern von ihren Begleitern lösen und sorgten schließlich für einen umjubelten Doppelsieg im ersten UCI-Rennen der Saison für grenke – Auto Eder. Birkedal gewann nach 3:23:16 Stunden vor Hincapie, während Louis Derome mit etwas mehr als einer Minute Rückstand Rang drei belegte.

Auch dahinter präsentierte sich die U19-Auswahl von Red Bull – BORA – hansgrohe extrem geschlossen: Georgs Tjumins (Lettland) wurde Vierter, Sander Willems (Belgien) belegte Rang sieben, Josh Johnson kam als Neunter ins Ziel und Maj Bohak (Slowenien) komplettierte als Elfter das starke Mannschaftsergebnis.

„Es war ein wirklich hartes Rennen – die Distanz und das Wetter haben es zu einem der schwierigsten Rennen gemacht, die ich bisher gefahren bin. Natürlich bin ich sehr stolz, direkt das erste Saisonrennen gewonnen zu haben. Überhaupt war das Team den ganzen Tag sehr präsent – sowohl im Feld als auch in der Ausreißergruppe. Das war eine riesige Mannschaftsleistung.“
— Julius Løvstrup Birkedal

„Natürlich ist es immer schön, stark in die Saison zu starten – und gewinnen ist dabei der beste Weg. Wir haben vom ersten Kilometer an das Rennen kontrolliert. Ich bin sehr beeindruckt, wie reif die Jungs gefahren sind und wie viel Verantwortung sie übernommen haben. Nach zehn Tagen Trainingslager in Girona sieht man, dass das hier nicht nur einzelne Talente sind, sondern eine echte Gruppe – fast wie eine Familie. Die Fahrer haben das Rennen kontrolliert und es am Ende selbst unter sich ausgemacht. Wir waren mit Abstand die stärkste Mannschaft im Rennen.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Nach diesem erfolgreichen Auftakt richtet sich der Blick der Red Bull – BORA – hansgrohe Junioren bereits auf die nächsten Aufgaben: Am 21. und 22. März steht für grenke – Auto Eder in Belgien mit dem Guido Reybrouck Classic ein zweitägiges Etappenrennen auf dem Programm.

1 Birkedal Julius Løvstrup grenke – Auto Eder 75 3:23:16
2 Hincapie Enzo grenke – Auto Eder 55 ,,

3 Derôme Louis Team 31 Specialized 40 1:04
4 Tjumins Georgs grenke – Auto Eder 32 1:36
5 Parianotti Emanuele Giovani Giussanesi 28 1:42
6 Yakovlev Matvei PC Baix Ebre 24 ,,
7 Willems Sander grenke – Auto Eder 20 ,,
8 Catil Jules Team 31 Specialized 18 ,,
9 Johnson Joshua grenke – Auto Eder 16 ,,
10 Raffo Joseph Team 31 Specialized 14 ,,
11 Bohak Maj grenke – Auto Eder 12 ,,

Ename Samyn Classic – 204 Km

1 MEEUS Jordi BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 04:24:42
2 REX Laurenz BEL Soudal Quick-Step 00:00
3 HOFSTETTER Hugo FRA NSN Cycling Team 00:00
4 BIERMANS Jenthe BEL Cofidis 00:00
5 KUBIS Lukas SVK Unibet Rose Rockets 00:00

6 GRISEL Matys FRA Lotto-Intermarché 00:00
7 GOVEKAR Matevz SLO Bahrain Victorious 00:00
8 SÉNÉCHAL Florian FRA Alpecin-Premier Tech 00:00
9 DAUPHIN Florian FRA Team TotalEnergies 00:00
10 DE SCHUYTENEER Steffen BEL Lotto-Intermarché 00:00
11 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 00:00
12 VAN ASBROECK Tom BEL NSN Cycling Team 00:00
13 BIESTERBOS Frits NED Team Picnic PostNL 00:00
14 LAMBRECHT Michiel BEL Team Flanders-Baloise 00:00
15 STANNARD Robert AUS Bahrain Victorious 00:00
16 SOMMER Jan SUI Elite Fondations Cycling Team 00:00
17 VANHOOF Ward BEL Team Flanders-Baloise 00:00
18 PENHOËT Paul FRA Groupama-FDJ United 00:00
19 DUNWOODY Seth IRL Bahrain Victorious 00:00
20 GEENS Jonas BEL Alpecin-Premier Tech 00:00

Jordi Meeus feiert überlegenen Sieg bei Le Samyn


Plomi Foto

Er ging als Favorit für ein Sprintfinale ins Rennen und füllte diese Rolle mit Bravour aus: Jordi Meeus hat beim belgischen Klassiker Le Samyn sein Siegkonto für die Saison 2026 eröffnet und mit einer Radlänge Vorsprung gewonnen. Für Red Bull – BORA – hansgrohe war es der zehnte Saisonsieg.

Nach gut 200 Kilometern auf einem Rundkurs von Quaregnon nach Dour unweit der Grenze zu Frankreich war es der 27-Jährige Belgier, der den Konkurrenten im stark reduzierten Feld keine Chance ließ. Auch der letzte Kilometer auf dem leicht welligen Profil brachte nochmal ein paar Steigungsprozente mit sich. Zudem waren auf jeder Runde mehrere kurze Kopfsteinpflasterabschnitte zu absolvieren.

Das Opening Weekend mit dem Omloop, Kuurne und Samyn war ein großes Ziel von mir. Und ich freue mich sehr, dass ich mit einem Sieg aus diesen drei Rennen nach Hause fahre.

Es ist nicht einfach, als Favorit zu gewinnen, aber meine Beine fühlten sich gut an. Das war eigentlich die ganze Saison über so. Ich glaube, ich hatte etwas mehr zu bieten, als die Ergebnisse der vorherigen Rennen gezeigt haben, daher bin ich sehr froh, dass ich heute einen guten Sprint hinlegen konnte.
— Jordi Meeus

Ich freue mich sehr für Jordi. Er hat seine Saison mit einigen zweiten Plätzen und guten Ergebnissen in den letzten Wochen begonnen. Endlich hat er seinen Sieg errungen. Auch die anderen Fahrer des Teams haben heute wirklich gute Leistungen gezeigt. Wir waren mit zwei Rookies hier, die beide ein ziemlich gutes Rennen gefahren sind. Für Michiel Mouris war es sein erstes Profirennen und seine erste Fahrt über 200 Kilometer.

Ansonsten war unser Plan ziemlich klar: Gianni Vermeersch war bei jeder einzelnen Aktion dabei und versuchte, das Rennen so hart wie möglich zu gestalten. Und für den Sprint hatten wir Jordi.
— Shane Archbold

Omloop Nieuwsblad | 207 km Männer und Frauen 137km

Männer:

1 van der Poel Mathieu Alpecin-Premier Tech 400 04:53:55
2 van Dijke Tim Red Bull-BORA-hansgrohe 320 + 22

3 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG 260 + 24
4 Laporte Christophe Team Visma | Lease a Bike 220 + 53
5 De Gendt Aimé Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 180 + 54
6 Lund Andresen Tobias Decathlon CMA CGM Team 140 + 57
7 Meeus Jordi Red Bull-BORA-hansgrohe 120 + 57
8 Turgis Anthony Team TotalEnergies 100 + 57
9 Renard Alexis Cofidis 80 + 57
10 Lamperti Luke EF Education-EasyPost 68 + 57
11 Magnier Paul Soudal Quick-Step 56 + 57
12 Kopecky Matyas Unibet Rose Rockets 48 + 57
13 Pithie Laurence Red Bull-BORA-hansgrohe 40 + 57
14 Politt Nils UAE Team Emirates-XRG 32 + 57

15 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team 28 + 57
16 Berckmoes Jenno Lotto-Intermarché 24 + 57
17 Abrahamsen Jonas Uno-X Mobility 24 + 57
18 Krijnsen Jelte Team Jayco-AlUla 24 + 57
19 Van Hemelen Vincent Team Flanders-Baloise 24 + 57
20 Teuns Dylan Cofidis 24 + 57

Tim van Dijke hat Red Bull – BORA – hansgrohe einen starken Start in die Klassikerkampagne beschert.
Der 25-Jährige erwischte beim Omloop Niewusblad die richtige Gruppe und wurde Zweiter.

Erstes Saisonrennen, größter Erfolg der Karriere. Oder wie Tim es sagt: „Ich glaube, ich träume.“ Als der spätere Sieger Mathieu van der Poel gut 40 Kilometer am Molenberg in die Offensive ging, reagierte kaum jemand im Feld. Doch Tim setzte nach.

„Es war hart, diese Lücke zu schließen. Es war eine meiner letzten Kugeln und ich spürte den Effort auch in den Beinen: Alles oder Nichts“, so der 25-Jährige. Und es wurde Alles. Gemeinsam mit van der Poel und Florian Vermeersch fuhr er zur noch führenden Spitzengruppe auf. Dort verhielt er sich ruhig und clever. „Ich habe versucht, mich ein bisschen zu erholen.“

Es war eine meiner letzten Kugeln: Alles oder Nichts.
Tim van Dijke

Doch spätestens an der Mauer von Geraardsbergen war Schluss mit Erholung. „Da war ich voll am Limit“, so der Niederländer, der seinen Landsmann dort ziehen lassen musste, aber gemeinsam mit Vermeersch die letzten 17 Kilometer bis ins Ziel absolvierte und den Vorsprung auf das Hauptfeld verteidigte. Im Sprint um Rang zwei setzte sich Tim dann klar durch.
In jenem Feld saßen zahlreiche Sprinter, so auch Jordi Meeus. Der Belgier rundete mit einem siebenten Platz den gelungenen Auftritt ab.

Frauen:

1 Vollering Demi FDJ United-SUEZ 400 03:35:51
2 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM zondacrypto 320 + 00
3 Wiebes Lorena Team SD Worx-Protime 260 + 21
4 Ferguson Cat Movistar Team 220 + 21
5 Koch Franziska FDJ United-SUEZ 180 + 21
6 Swinkels Karlijn UAE Team ADQ 140 + 21
7 Bossuyt Shari AG Insurance-Soudal Team 120 + 21
8 Couzens Millie Fenix-Premier Tech 100 + 21
9 Berton Nina EF Education-Oatly 80 + 21
10 Paternoster Letizia Liv AlUla Jayco 68 + 21

30th Giro di Sardegna

Was für ein Saisonauftakt für das Team Vorarlberg am Giro de Sardegna – Giacomo Ballabio Etappenfünfter – Philipp Hofbauer man of the day

Am Mittwoch erfolgte für 160 Profis aus 23 Teams der Startschuss in die neue Saison bei der 30. Austragung des Giros de Sardegna UCI 2.1. Die erste von fünf Etappen war gleich ordentlich „gewürzt“ über 190 Kilometer und knapp 3000 Höhenmeter.

Achtung fertig los und Hofbauer marschiert!
10km gefahren und in der ersten Spitzengruppe der Saison gleich Team Vorarlberg Neuzugang Philipp Hofbauer mit vier Konkurrenten. Das Quintett fährt über 5 Minuten heraus. Hofbauer sichert sich unterdessen auch Bergwertungspunkte und zeigt mehr als ein beherztes Rennen. Die Gruppe wird gestellt, doch der 23-jährige stellt sich gleich in den Dienst von Ballabio.
Vierer Spitze kommt durch – Neuzugang Ballabio gewinnt Sprint des Feldes
Den Sieg machen sich heute vier Ausreisser unter sich aus, welche sich im Finale der ersten Etappe gebildet hat. Der Italiener Nicolo Garibbo (Team Ukyo) siegt vor seinem Landsmann Filippo Zana vom World Tour Team Soudal-Quick Step. Dahinter sprintet 53 Sekunden später Giacomo Ballabio (ITA / Team Vorarlberg) auf den hervorragenden 5. Rang, welchen er auch in der Gesamtwertung einnimmt. Ein starker Auftakt für das Team aus Vorarlberg!

25.02. Etappe 1 Castelsardo – Bosa 189,8 km / 2917 HM
26.02. Etappe 2 Oristano – Carbonia 136,3 km / 1929 HM

27.02. Etappe 3 Cagliari – Tortoli 168,1 km / 1418 HM
28.02. Etappe 4 Arbatax – Nuoro 153,6 km / 3210 HM
01.03. Etappe 5 Nouro – Olbio 177,3 km / 1617 HM

Roster: Colin St?ssi (SUI), Dominik Amann, Philipp Hofbauer, Emanuel Zangerle (alle AUT), Ignazio Cireddu, Giacomo Ballabio (beide ITA), Tobis Nolde (GER)

25.02. Etappe 1 Castelsardo – Bosa 189,8 km / 2917 HM

1 Garibbo Nicolò Team UKYO 14 20 4:39:09
2 Zana Filippo Soudal Quick-Step 5 12 ,,
3 Berrade Urko Equipo Kern Pharma 3 7 ,,
4 Garofoli Gianmarco Soudal Quick-Step 5 ,,
5 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg 4 0:53
6 Vervaeke Louis Soudal Quick-Step 3 ,,
7 Ruiz Ibon Equipo Kern Pharma 2 ,,
8 Zoccarato Samuele MBH Bank CSB Telecom Fort 1 ,,
9 Dati Tommaso Team UKYO ,,
10 Iacomoni Federico Team UKYO

2. Etappe: Oristano – Carbonia – 136 Km

Giacomo Ballabio Etappenrang acht – nun bereits Gesamtvierter am Giro de Sardegna – Team Vorarlberg erhält Wild Card zur Tour of the Alps UCI 2.Pro im April
Die zweite Etappe am Donnerstag von Oristano nach Carbonia über 136 Kilometer. In der Kürze des Abschnitts lagen auch die Hindernisse. 2000 ruppige Höhenmeter und Wind. Das Laktat nach dem gestrigen sehenswerten Auftakt in die Saison saß bei vielen noch tief. Und heute legten es die World Teams rund um Soudal-Quick Step und Astana von KM null anders an. Vollgas von Beginn!

Ballabio bereits Gesamtfünfter
Colin Stüssi und auch Philipp Hofbauer waren im hektischen Rennverlauf in Stürzen verwickelt, konnten aber das Rennen beenden. Und auch heute wieder ein Erfolgserlebnis mit Rang acht durch Giacomo Ballabio. Er verbessert sich auf Rang 5 in der Gesamtwertung (+ 1min 3 sec hinter Landsmann Nicolo Garibbo – Team UKYO). Etappensieger heute Davide Donati (ITA / Red Bull – BORA). Alle Team Vorarlberg Fahrer leisten einen top Job für ihren Leader und finishen.

1 Donati Davide Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 14 03:03:14
2 Garofoli Gianmarco Soudal Quick-Step 5 + 00
3 Frydkjær Patrick Lidl-Trek Future Racing 3 + 00
4 Magli Filippo Bardiani-CSF 7 Saber + 00
5 Conci Nicola XDS Astana Team + 00
6 Dati Tommaso Team UKYO + 00
7 Sambinello Enea UAE Team Emirates Gen-Z + 00
8 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 00
9 Jackowiak Janek Bahrain Victorious Development Team + 00
10 Bortoluzzi Giovanni General Store-Essegibi-F.Ili

Giro di Sardegna: Davide Donati holt ersten Saisonsieg für die Rookies


Plomi Foto

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies gewinnen mit Davide Donati die zweite Etappe des Giro di Sardegna. Nach einer geschlossenen Teamleistung setzte sich der Italiener im Sprint durch.

Mit einer souveränen Teamleistung haben die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies auf der zweiten Etappe des 30. Giro di Sardegna (UCI 2.1) ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Davide Donati gewann den 136,3 Kilometer langen Abschnitt von Oristano nach Carbonia im Sprint einer reduzierten Gruppe souverän und feierte damit seinen zweiten Profisieg.

Auf dem welligen Kurs durch den Süden Sardiniens hatte die Mannschaft das Renngeschehen konsequent kontrolliert und keine gefährlichen Attacken zugelassen. Besonders in der hektischen Schlussphase war es vor allem Gijs Schoonvelde, der das Peloton mit hohem Tempo zusammenhielt und ideale Voraussetzungen für einen Sprint schuf.

Im verwinkelten Finale behielt Donati dann die Übersicht. Mit einem frühen, kraftvollen Antritt setzte er sich klar durch und ließ Gianmarco Garofoli (Soudal Quick-Step) sowie Patrick Boje Frydkjær (Lidl – Trek Future Racing) hinter sich.
„Ich kam gut über den letzten Anstieg und wusste, dass ich zu den Schnellsten in der Gruppe gehöre. Wegen einer späten Attacke habe ich meinen Sprint früh eröffnet und alles gegeben. Was mir wichtig ist: Wir sind heute als Team richtig stark gefahren, da können wir wirklich zufrieden sein. Jetzt wollen wir in den nächsten Tagen genauso weitermachen.“
— Davide Donati
„Unser Ziel hier in Sardinien ist ein Etappensieg und eine starke Gesamtplatzierung. Ersteres haben wir nun erreicht. Der letzte Anstieg war nicht einfach, aber Davide hat gezeigt, wie gut er auch klettern kann. Das ganze Team ist extrem stark und geschlossen gefahren, hat alle Attacken kontrolliert und den Sprint perfekt vorbereitet. Wir sind heute unheimlich stolz auf die Leistung der gesamten Mannschaft.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

3. Etappe: Cagliari – Tortoli – 168 Km

1 RAJOVIC Dusan SRB Solution Tech-NIPPO-Rali 03:57:01
2 DONATI Davide ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:00

3 PEÑALVER Manuel ESP Team Polti VisitMalta 00:00
4 ZANONCELLO Enrico ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
5 LORELLO Riccardo ITA SC Padovani Polo Cherry Bank 00:00
6 CAPRA Thomas ITA Bahrain Victorious Development Team 00:00
7 URSELLA Lorenzo ITA SC Padovani Polo Cherry Bank 00:00
8 PERSICO Davide ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:00
9 MAGLI Filippo ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
10 MENGHINI Alessio ITA Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 00:00

4.Etappe | 154 km Arbatax -> Nuoro

1 Zana Filippo Soudal Quick-Step 14 03:52:07
2 Verre Alessandro MBH Bank Ballan Telecom Fort 5 + 36
3 Vervaeke Louis Soudal Quick-Step 3 + 36
4 Garofoli Gianmarco Soudal Quick-Step + 36
5 De Cassan Davide General Store-Essegibi-F.Ili Curia + 36
6 Jackowiak Janek Bahrain Victorious Development Team + 36
7 van Bekkum Darren XDS Astana Team + 36
8 Ruiz Ibon Equipo Kern Pharma + 36
9 Pericas Adria UAE Team Emirates Gen-Z + 36
10 O’Brien Liam Lidl-Trek Future Racing + 42
11 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 44

„Kraft sparen und gleichzeitig alles dafür tun, dass Giacomo Ballabio (Bild) am Sonntag noch die Chance auf einen guten Platz in der Gesamtwertung hat.“ Diese Devise gab Sportdirektor Paul Renger seinen Fahrern für die heutige Königsetappe der Sardinien-Rundfahrt mit auf den Weg. Und die siebenköpfige Team Vorarlberg-Mannschaft setzte die Vorgabe gut um. Ballabio hielt sich lange in der ersten Gruppe und verlor erst beim letzten schweren Anstieg den Anschluss an die Bergspezialisten der World Tour-Teams.

Am Ende belegte er Platz 27 – 4:03 Minuten hinter Tagessieger Filippo Zana. Der 26-Jährige löste sich kurz vor dem Ziel aus der Spitzengruppe und fuhr noch 36 Sekunden Vorsprung heraus. Damit übernahm der Italiener von seinem Landsmann Nicolo Garibbo auch die Gesamtführung. Zana gewann 2023 eine Bergetappe beim Giro d’Italia und wurde 2024 Gesamtelfter beim Giro – ein Beleg für die erneut hochkarätige Besetzung der Sardinien-Rundfahrt.

Umso erfreulicher, dass das Team Vorarlberg im hochkarätigen Feld eine gute Figur abgibt. Giacomo Ballabio belegt in der Gesamtwertung vor dem Schlusstag Rang 23 – 5:12 Minuten hinter dem neuen Leader Zana.

5. Etappe: Nuoro – Olbia – 177 Km

1 DONATI Davide ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 03:58:05 43,54
2 PERSICO Davide ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:00
3 FINKST Tilen SLO Solution Tech-NIPPO-Rali 00:00
4 EGHOLM Kristian DEN Lidl-Trek Future Racing 00:00
5 PEÑALVER Manuel ESP Team Polti VisitMalta 00:00
6 ZANONCELLO Enrico ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
7 TERADA Yoshiki JPN Team UKYO 00:00
8 MENGHINI Alessio ITA Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 00:00
9 ARRIGHETTI Nicoló ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:00
10 IACOMONI Federico ITA Team UKYO 00:00
11 PUTZ Sebastian AUT Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:00

Endstand:

1 ZANA Filippo ITA Soudal Quick-Step 19:29:20
2 GAROFOLI Gianmarco ITA Soudal Quick-Step 00:46
3 VERRE Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 01:39
4 BERRADE Urko ESP Equipo Kern Pharma 01:43
5 RUIZ Ibon ESP Equipo Kern Pharma 01:45
6 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 01:45
7 DE CASSAN Davide ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 01:45
8 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates Gen-Z 01:45
9 BOCK Max GER Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 02:10
10 VAN BEKKUM Darren NED XDS Astana Team 02:11

Giro di Sardegna: Davide Donati holt nächsten Etappensieg und krönt perfekte Woche
Ein makelloser Team-Leadout ist die Basis für Donatis zweiten Etappenerfolg beim Giro di Sardegna. Die Rookies sichern sich zudem das Punkteklassement und ein starkes Ergebnis in der Gesamtwertung.

Auf der fünften und letzten Etappe des Giro di Sardegna von Nuoro nach Olbia (172,8 km) stellte Davide Donati erneut seine Endschnelligkeit unter Beweis. Nachdem er bereits die zweite Etappe gewonnen und den dritten Tagesabschnitt auf Rang zwei beendet hatte, feierte der italienische Sprinter seinen zweiten Sieg in dieser Woche – eindrucksvoll vorbereitet von seinen Teamkollegen.

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies hatten das Rennen über weite Strecken des Tages kontrolliert und alles für einen erwarteten Massensprint auf der Zielgeraden in Olbia zusammengehalten. In den Schlusskilometern sorgten zunächst Gijs Schoonvelde und später Sebastian Putz für einen perfekten Leadout und brachten Donati in eine ideale Position. Der 20-Jährige eröffnete seinen Sprint erst auf den letzten Metern – optimal getimt – und setzte sich souverän vor Davide Persico und Tilen Finkšt durch.

„Einen Sieg zu wiederholen, ist nie einfach. Aber wir waren hochmotiviert, es noch einmal zu versuchen. Dieses Mal habe ich meinen Sprint erst auf den letzten Metern lanciert, weil ich beim letzten Mal zu früh begonnen hatte. Ich konnte vorn bleiben und es fühlte sich sogar noch besser an als der erste Sieg. Der Leadout war unglaublich – wir sind so ein junges Team und ich bin wirklich stolz auf alle. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen.“
— Davide Donati

Mit seinem zweiten Etappenerfolg sicherte sich Donati außerdem die Punktewertung und unterstrich damit seine Konstanz und Schnelligkeit über die gesamte Woche hinweg. Neben den Sprint-Erfolgen überzeugten die Rookies auch in der Gesamtwertung: Der Deutsche Max Bock belegte Rang neun im Klassement und bestätigte damit sein großes Potenzial sowie die starke Teamleistung.
„In den Schlusskilometern haben wir das Rennen sehr gut ausgespielt und Davide hat einmal mehr bewiesen, dass er der Schnellste im Finale war. Insgesamt können wir mit dieser Rundfahrt sehr zufrieden sein: Zwei Etappensiege und ein Top-Ten-Ergebnis mit Max Bock in der Gesamtwertung sind eine solide Basis für die kommenden Rennen. Ich bin wirklich stolz auf dieses Team.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

Ganz auf eine Überraschung im Sprint war die Team Vorarlberg-Taktik am letzten Tag der Sardinien-Radrundfahrt ausgelegt. Das Vorhaben gelang über weite Strecken. „Erst im Finale hat uns dann ein wenig die Abstimmung gefehlt“, berichtete Sportdirektor Paul Renger gleich nach der Zieldurchfahrt in Olbia.

Tagessieger wurde der Italiener Davide Donati, sein Landsmann Filippo Zana verteidigte die Gesamtführung souverän. Neuzugang Giacomo Ballabio war bester Team Vorarlberg-Fahrer auf Rang 12, gleich dahinter Tobias Nolde an der 18. Stelle. In der Gesamtwertung behielt Ballabio mit 5:12 Minuten Rückstand Platz 23.

Was bleibt nach fünf Tagen und 830 Kilometern auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel? Die Plätze fünf und acht auf den ersten beiden Etappen durch Ballabio, dazu ein imposanter Fluchtversuch über 130 Kilometer von Ignazio Cireddu auf dem für ihn so emotionalen dritten Teilstück – die Strecke führte an seiner Haustür vorbei.

Über allem steht die erfreuliche Erkenntnis, dass die erste Standortbestimmung in einem sehr starken Feld mit zahlreichen World Tour-Mannschaften gelungen ist. „Wir haben nach der intensiven Vorbereitung schnell den Tritt gefunden und sind gut gerüstet für eine spannende neue Saison“, war dann auch der zufriedene Kommentar von Paul Renger zum Abschneiden seines Teams.

Für eine Schrecksekunde sorgte heute der junge Philipp Hofbauer, der am ersten Tag in der allerersten Spitzengruppe der Rundfahrt zu finden war. Das Toptalent aus der Steiermark wurde 40 Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt, konnte die Fahrt aber unversehrt fortsetzen und kam zeitgleich mit dem Sieger ins Ziel.

Presse Service Team Vorarlberg

Scouting der Zukunft: Roxane Knetemann und Michael Hepburn verstärken die Talententwicklung bei Red Bull – BORA – hansgrohe

Mit der Verpflichtung von Roxane Knetemann und Michael Hepburn setzt Red Bull – BORA – hansgrohe konsequent auf einen modernen Scouting-Ansatz. Die zwei ehemaligen Profis – beide nur eine Generation älter als die aktuellen Talente – bringen frische Perspektiven in die Nachwuchsstruktur ein.

Nachwuchsarbeit ist bei Red Bull – BORA – hansgrohe ein fester Bestandteil der Team-DNA. Davon zeugt die besondere Struktur, die neben dem UCI WorldTeam auch die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies (U23) sowie das Juniorenteam grenke – Auto Eder umfasst – ein Entwicklungsprogramm, das international als Benchmark gilt.

Das zeigt sich auch sportlich: grenke – Auto Eder war in der vergangenen Saison das mit Abstand erfolgreichste Juniorenteam weltweit, die Rookies stellten das stärkste Development-Team aller WorldTour-Mannschaften. Insgesamt drei Fahrer schafften im vergangenen Jahr direkt den Sprung ins WorldTeam, vier Junioren rückten in das U23-Team auf – ein klarer Beleg für die nahtlose Talententwicklung.
„Talententwicklung ist für uns weit mehr als reines Feeding für die WorldTour. Wir wollen auf lange Sicht das attraktivste Radsport-Team sein – und genau deshalb investieren wir heute in die Talente von morgen.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Mit der jüngsten Verstärkung im Scouting-Bereich geht Red Bull – BORA – hansgrohe nun den nächsten innovativen Schritt: Mit der Niederländerin Roxane Knetemann gewinnt das Team nicht nur eine ehemalige Spitzenathletin, sondern auch eine studierte Pädagogin mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Nachwuchsathleten. In ihrer neuen Position liegt der Fokus auf der Ausbildung, der Begleitung und der langfristigen Entwicklung junger Talente.
„Die Struktur bei Red Bull – BORA – hansgrohe bietet ideale Voraussetzungen, um junge Fahrer nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterzuentwickeln. Mir geht es darum, Talente auf ihrem gesamten Weg zu begleiten und sie Schritt für Schritt auf die Anforderungen des Profiradsports vorzubereiten.“
— Roxane Knetemann

Neben Knetemann stößt auch Michael Hepburn zum Team, der nur wenige Wochen nach Abschluss seiner Profilaufbahn ein neues Kapitel aufschlägt. Sein Schwerpunkt bei Red Bull – BORA – hansgrohe liegt im Scouting sowie in der strukturierten Begleitung früh identifizierter Talente innerhalb der Nachwuchsstruktur.
„Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen einzubringen und Strukturen mitzugestalten, die jungen Fahrern Orientierung geben. Scouting bedeutet für uns nicht nur, Talente zu finden, sondern ihnen auch die richtigen Rahmenbedingungen zu bieten, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen.“
— Michael Hepburn

Clásica Jaén Paraiso Interior – 154 Km

1 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG 125 03:29:31
2 Pidcock Tom Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 85 + 48
3 Cosnefroy Benoît UAE Team Emirates-XRG 70 + 01:04
4 Romeo Iván Movistar Team 60 + 01:07
5 Vermeersch Gianni Red Bull-BORA-hansgrohe 50 + 01:07
6 Bilbao Pello Bahrain Victorious 40 + 01:16
7 Arrieta Igor UAE Team Emirates-XRG 35 + 01:20
8 Mohoric Matej Bahrain Victorious 30 + 01:32
9 Kubis Lukas Unibet Rose Rockets 25 + 01:51
10 Valter Attila Bahrain Victorious

Jan Christen (UAE), der ursprünglich als Dritter die Linie überquert hatte, wurde von der Jury disqualifiziert.
Er hatte im Dreier Sprint um Rang 2 Maxim van Gils (RedbullBORAhansgrohe) in die Bande gedrängt, wobei Maxim schwer zu Sturz kam und sich einen Bruch zuzog, er wird wohl mehrere Wochen ausfallen. Sehr schade, er war gerade in bestechender Form.

Maxim vor Remco (Plomi Foto)

UAE Tour Etappe 1 + 2

1. Etappe: Madinat Zayed Majlis – Liwa Palace – 144 Km

1 DEL TORO Isaac MEX UAE Team Emirates-XRG 02:30:56

2 BOL Cees NED Decathlon CMA CGM Team 00:00
3 TIBERI Antonio ITA Bahrain Victorious 00:00
4 MALUCELLI Matteo ITA XDS Astana Team 00:00
5 ROMELE Alessandro ITA XDS Astana Team 00:00
6 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 00:00
7 PICKRELL Riley CAN Modern Adventure Pro Cycling 00:00
8 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto-Intermarché 00:00
9 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 00:00
10 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 00:00
11 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:00
12 GEENS Jonas BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
13 EULALIO Afonso POR Bahrain Victorious 00:00
14 CHARMIG Anthon DEN Uno-X Mobility 00:00
15 MIHKELS Madis EST EF Education-EasyPost 00:00
16 KOLZE CHANGIZI Sebastian DEN Tudor Pro Cycling Team 00:00
17 SVESTAD-BÅRDSENG Embret NOR INEOS Grenadiers 00:00
18 GRAAT Tijmen NED Team Visma | Lease a Bike 00:00
19 THIJSSEN Gerben BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
20 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00

2. Etappe: Al Hudayriyat Island – Al Hudayriyat Island – ITT – 12.2 Km


Plomi Foto

1 Evenepoel Remco Red Bull-BORA-hansgrohe 60 00:13:03
2 Tarling Joshua INEOS Grenadiers 40 + 06
3 Cavagna Remi Groupama-FDJ United 30 + 12
4 Hayter Ethan Soudal Quick-Step 25 + 25
5 Hoole Daan Decathlon CMA CGM Team 20 + 26
6 Plapp Luke Team Jayco-AlUla 15 + 26
7 Shmidt Artem INEOS Grenadiers 10 + 29
8 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG 8 + 30
9 Bissegger Stefan Decathlon CMA CGM Team 5 + 31
10 Herregodts Rune UAE Team Emirates-XRG 2 + 33
11 Øxenberg Peter INEOS Grenadiers + 34
12 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step + 34
13 Tiberi Antonio Bahrain Victorious + 34
14 Gee-West Derek Lidl-Trek + 35
15 Castrillo Pablo Movistar Team + 35
16 Kelderman Wilco Team Visma | Lease a Bike + 36
17 Fisher-Black Finn Red Bull-BORA-hansgrohe + 36
18 Walscheid Max Lidl-Trek + 36
19 Kluckers Arthur Tudor Pro Cycling Team + 37
20 Gonov Lev XDS Astana Team

Gesamt:

1 20 Evenepoel Remco Red Bull-BORA-hansgrohe 02:43:59
2 97 Tarling Joshua INEOS Grenadiers + 06
3 80 Cavagna Remi Groupama-FDJ United + 12
4 116 Hayter Ethan Soudal Quick-Step + 25
5 104 Hoole Daan Decathlon CMA CGM Team + 26
6 43 Plapp Luke Team Jayco-AlUla + 26
7 81 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG + 30
8 5 Tiberi Antonio Bahrain Victorious + 30
9 38 Bissegger Stefan Decathlon CMA CGM Team + 31
10 9 del Toro Isaac UAE Team Emirates-XRG + 32
11 68 Øxenberg Peter INEOS Grenadiers + 34
12 3 Van Wilder Ilan Soudal Quick-Step + 34
13 25 Gee-West Derek Lidl-Trek + 35
14 21 Castrillo Pablo Movistar Team + 35
15 65 Kelderman Wilco Team Visma | Lease a Bike

Remco Evenepoel stürmt im Zeitfahren zum Sieg und übernimmt Rot bei der UAE Tour
Remco Evenepoel zeigte auf der 2. Etappe der UAE Tour eine beeindruckende Leistung und sicherte sich auf dem 12,2 Kilometer langen Rundkurs auf der Insel Hudayriyat den Tagessieg. Damit übernahm er zugleich die Gesamtführung.

Auf einer flachen und wenig technischen Strecke stoppte der Fahrer von Red Bull – BORA – hansgrohe die Uhr bei 13:03 Minuten und erreichte dabei einen Durchschnitt von 56,1 km/h in einer herausragenden Vorstellung gegen die Uhr. Es war sein zweiter Zeitfahrsieg im Jahr 2026 und bereits sein siebter Saisonsieg.

„Es war ziemlich schnell. Der Kurs war komplett flach und nicht besonders technisch, also perfekt, um so schnell zu fahren“, sagte er im Anschluss. „Ich bin sehr glücklich, dass es heute geklappt hat.“
Als fünfter Fahrer verließ Evenepoel früh die Startrampe, setzte eine Bestzeit und verbrachte anschließend fast zwei Stunden auf dem „Hot Seat“, während seine Konkurrenten versuchten, seine Zeit zu unterbieten. Da niemand schneller war, übernahm der Belgier das Rote Trikot des Gesamtführenden und sicherte sich nach zwei Etappen zusätzlich das Grüne Trikot.

„2023, als ich die UAE Tour in der Gesamtwertung gewonnen habe, habe ich keinen Etappensieg geholt – abgesehen vom Mannschaftszeitfahren. Deshalb ist es großartig, hier meinen ersten individuellen Etappensieg zu feiern“, so Evenepoel.

Mit Blick auf die entscheidenden Tage blieb er sachlich in seiner Einschätzung.
Der Kampf um die Gesamtwertung hat begonnen. Es ist immer besser, mit einem Vorsprung in diese Phase zu gehen, verteidigen zu können, statt angreifen zu müssen. Ich denke, das ist eine gute Situation für uns. Jetzt werden wir hart arbeiten, um die Führung bis zur letzten Etappe zu verteidigen
— Remco Evenepoel

Sportdirektor Klaas Lodewyck ordnete das heutige Ergebnis ein und blickte ebenfalls voraus:
Es war ein richtig guter Tag für uns. Wir hatten das klare Ziel, die Etappe zu gewinnen, und genau das hat Remco umgesetzt. Er hat momentan einen guten Vorsprung in der Gesamtwertung, aber das Rennen ist noch nicht entschieden. Morgen wartet im Finale ein sehr harter Anstieg. Morgen Abend werden wir sehen, wo wir wirklich stehen.
— Klaas Lodewyck

Am morgigen Tag steht mit dem Bergankunft am Jebel Mobrah das erste Gipfelfinale der diesjährigen Ausgabe an, wo Evenepoel und sein Team die erste große Kletterprüfung dieser UAE Tour erwartet.

Volta Comunitat Valenciana – 5. und Schlussetappe:

5. Etappe: Bétera – Valencia – 95 Km


Raul Garcia (Plomi Foto)

1 GARCÍA Raúl ESP Movistar Team 02:09:44
2 HERZOG Emil GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00

3 SCHOOFS Jasper BEL Soudal Quick-Step 00:00
4 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 00:00
5 BYSTRØM Sven Erik NOR Uno-X Mobility 00:00
6 URIARTE Diego ESP Equipo Kern Pharma 00:00
7 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 00:02
8 VAN GESTEL Dries BEL Soudal Quick-Step 00:02
9 VACEK Mathias CZE Lidl-Trek 00:02
10 VLASOV Aleksandr Red Bull-BORA-hansgrohe 00:02

Endstand:

1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 13:10:15
2 ALMEIDA João POR UAE Team Emirates-XRG 00:29
3 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:31
4 TIBERI Antonio ITA Bahrain Victorious 00:35
5 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates-XRG 00:47
6 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 01:13
7 VLASOV Aleksandr Red Bull-BORA-hansgrohe 01:59
8 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 02:07

9 SHEEHAN Riley USA NSN Cycling Team 02:12
10 SOENENS Viktor BEL Soudal Quick-Step 02:14
11 ROMEO Iván ESP Movistar Team 02:17
12 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 02:18
13 HOLTER Ådne NOR Uno-X Mobility 02:44
14 GARCÍA Raúl ESP Movistar Team 02:45
15 CASTRILLO Pablo ESP Movistar Team 02:48

Remco Evenepoel feiert in Valencia ersten Rundfahrtsieg für Red Bull – BORA – hansgrohe


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Remco Evenepoel hat die am Vortag errungene Gesamtführung auf der 5. und letzten Etappe der Valencia-Rundfahrt verteidigt und damit seinen ersten Runfahrtsieg im Trikot von Red Bull – BORA – hansgrohe gefeiert. Auch Giulio Pellizzari war nicht mehr von der Spitze der Nachwuchswertung zu verdrängen. Währenddessen verpasste Emil Herzog den Tagessieg als Zweiter nur knapp.

Emil war den ganzen Tag Teil der Ausreißergruppe, die am Ende mit einem Minimalvorsprung vor dem Feld auch um den Sieg sprintete. Zwischenzeitlich hatte es der 21-Jährige dabei sogar als Solist versucht. Auf dem Zielstrich fehlte ihm dann nur eine halbe Radlänge auf den Sieger.

Derweil brannte in der Gesamtwertung nichts mehr an. Das Team behielt auf den kurzen, aber durchaus fordernden 95 Kilometern von Bétera nach Valencia jederzeit die Kontrolle über das Geschehen. Remco und Giulio waren immer auf der Hut, sodass sich an den Platzierungen eins und drei im Endergebnis nichts mehr änderte. Mit Aleksandr Vlasov auf Rang sieben schaffte es dazu noch ein Dritter Profi aus dem Team in die Top 10.

Es war eine supergute Woche, die mit Arne auf dem zweiten Platz gut begann. Von Tag zu Tag wurden wir besser und erzielten weitere gute Etappenresultate. Jetzt beenden wir das Gesamtklassement auf dem ersten und dritten Platz. Es war eine fantastische Woche in Valencia.

— Remco Evenepoel

Wir sind sehr zufrieden damit, wie die Jungs heute die Trikots verteidigt haben. Erster und Dritter – Gelb und Weiß. Nach dem gestrigen Tag war es unser Ziel, beide zu behalten. Vor allem nach dem Zeitfahren, das nicht für die Gesamtwertung zählte, gab es einen kleinen Rückschlag. Aber die Jungs haben die Moral sehr hoch gehalten.

Dass Emil heute in der Ausreißergruppe war, war nicht wirklich geplant, aber es hat gut funktioniert. Insgesamt haben wir mehr erreicht, als wir von den Fahrern verlangen konnten.

— Klaas Lodewyck

Volta Comunitat Valenciana – 4. Etappe:

4. Etappe: La Nucía – Teulada Moraira – 172 Km


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1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 04:14:01
2 ALMEIDA João POR UAE Team Emirates-XRG 00:24
3 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:24
4 TIBERI Antonio ITA Bahrain Victorious 00:25
5 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates-XRG 00:36
6 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 01:02
7 VLASOV Aleksandr Red Bull-BORA-hansgrohe 01:48
8 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 01:56

9 SHEEHAN Riley USA NSN Cycling Team 02:01
10 SOENENS Viktor BEL Soudal Quick-Step 02:03

Gesamtwertung nach der 4. Etappe

1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 11:00:29
2 ALMEIDA João POR UAE Team Emirates-XRG 00:29
3 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:31

4 TIBERI Antonio ITA Bahrain Victorious 00:35
5 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates-XRG 00:47
6 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 01:13
7 VLASOV Aleksandr Red Bull-BORA-hansgrohe 01:59
8 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 02:07

9 SHEEHAN Riley USA NSN Cycling Team 02:12
10 SOENENS Viktor BEL Soudal Quick-Step 02:14

Remco Evenepoel fährt mit 13-Kilometer-Solo zum Tagessieg und an die Spitze der Gesamtwertung

Mit seinem zweiten Etappensieg bei der laufenden Valencia-Rundfahrt ist Remco Evenepoel an die Spitze der Gesamtwertung geklettert. Auf dem vierten Teilstück der Volta, der Königsetappe, setzte sich der Belgier 13 Kilometer vor dem Ziel aus der Spitzengruppe ab und fuhr danach als Solist zu seinem vierten Saisonsieg.

Red Bull – BORA – hansgrohe hatte den zweitletzten Anstieg der 172 KIlometer langen Etappe von La Nucía nach Teulada Moraira genutzt, um das Feld mit einer offensiven Fahrweise auszudünnen. Einen Anstieg später erledigte Remco dann den Rest. Bis ins Ziel fuhr er sich 24 Sekunden Vorsprung auf Joao Almeida heraus. Zeitgleich mit ihm wurde Giulio Pellizzari starker Dritter.

Das Tagesklassement spiegelt auch den Stand in der Gesamtwertung wider. Vor der letzten Etappe der Rundfahrt hat Remco nun 29 Sekunden Vorsprung auf Almeida, der zwei Sekunden vor Giulio rangiert. Der 21-Jährige hat damit die Führung in der Nachwuchswertung übernommen.
Es waren wirklich schwierige Kilometer bis zur Linie. Am Berg bin ich natürlich All-out gefahren. Auf der breiten Straße zum Ziel hatten wir dann aber Gegenwind. Das war hart, aber ich wusste, dass es das auch für die anderen ist. Also habe ich weiter gepusht.

Das Team war heute unglaublich. Sie haben mir vom ersten bis zum allerletzten Meter geholfen. Dass es für Giulio dann auch noch zum dritten Platz gereicht hat, obwohl er so viel für mich gegeben hat, ist super.
— Remco Evenepoel

Wir hatten heute einen klaren Plan. Und der besagte, das Rennen so schwer wie möglich zu machen. Alle haben sich wirklich dafür eingesetzt, damit das funktioniert. Das war beeindruckend. Es ist ein großer Sieg. Jetzt müssen wir uns erholen und dann hoffen wir, das Ergebnis morgen zu verteidigen.

— Klaas Lodewyck

Volta Comunitat Valenciana – 2. und 3. Etappe:

2. Etappe: Carlet – Alginet – ITT – 17 Km

Wegen starker Winde durften keine Zeitfahrräder verwendet werden und die Zeiten fließen nicht in die Gesamtwertung ein.

1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:20:12
2 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull-BORA-hansgrohe 00:08

3 VACEK Mathias CZE Lidl-Trek 00:16
4 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 00:21
5 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 00:30
6 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:34
7 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates-XRG 00:35
8 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates-XRG 00:49
9 NORSGAARD Mathias Sunekær DEN Lidl-Trek 00:51
10 ROMEO Iván ESP Movistar Team 00:52


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Doppelsieg im Valencia-Zeitfahren: Evenepoel und Vlasov mit viel Motivation und Respekt
Remco Evenepoel bleibt auch bei der Valencia-Rundfahrt das Maß aller Dinge im Zeitfahren. Der Weltmeister im Kampf gegen die Uhr sicherte sich auf der 2. Etappe bereits seinen dritten individuellen Saisonsieg und – nach dem Gewinn des neuseeländischen Meistertrikots im Zeitfahren am frühen Morgen durch Finn Fisher-Black – den sechsten für Red Bull – BORA – hansgrohe im Saisonverlauf.

Mit Rang zwei, nach 17,5 Kilometern nur acht Sekunden hinter Remco, sorgte auch Aleksandr Vlasov für ein starkes Ergebnis.

Aufgrund starker Winde hatten Jury und Rennveranstalter in Abstimmung mit den Teams beschlossen, dass der Wettbewerb aber auf normalen Straßenrädern ausgefahren werden soll und die Zeiten nicht in die Gesamtwertung einfließen werden. Zu vergeben war aber ein Tagessieg. So bestand die Möglichkeit der Risikominimierung.

Es gab einen Etappensieg zu holen, und ich wollte auch die Organisatoren respektieren. Sie beschlossen, den Kampf um den Tagessieg offenzulassen, und ich entschied mich, ihn anzunehmen. Wir müssen auch in unseren Köpfen echte Sportsmänner sein und bereit für ein bisschen Flexibilität. Für mich war es kein großer Unterschied, weil ich weiß, dass ich auch auf einem normalen Rad ziemlich schnell fahren kann. Wir haben beschlossen, um den Sieg zu fahren, und ich denke, das war eine gute Entscheidung.

Aleks und ich sind heute auf den Plätzen eins und zwei, ein ziemlich gutes Ergebnis für uns. Letztendlich haben wir uns den ganzen Tag so vorbereitet, als wäre es ein normaler TT-Tag. Es war ein guter Test mit einem schönen Resultat.

— Remco Evenepoel

3. Etappe: Orihuela – San Vicente del Raspeig – 158 Km

1 AUGUST Andrew USA INEOS Grenadiers 03:20:54
2 HOLTER Ådne NOR Uno-X Mobility 00:00
3 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 00:00
4 VERVENNE Jonathan BEL Soudal Quick-Step 00:02
5 GIRMAY Biniam ERI NSN Cycling Team 00:04
6 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 00:04
7 CORT Magnus DEN Uno-X Mobility 00:04
8 VACEK Mathias CZE Lidl-Trek 00:04
9 MAESTRI Mirco ITA Team Polti VisitMalta 00:04
10 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull-BORA-hansgrohe 00:04
11 GOVEKAR Matevz SLO Bahrain Victorious 00:04
12 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:04
13 RETEGI Mikel ESP Equipo Kern Pharma 00:04
14 LAMPAERT Yves BEL Soudal Quick-Step 00:04
15 SHMIDT Artem USA INEOS Grenadiers 00:04

Gesamt:

1 GIRMAY Biniam ERI NSN Cycling Team 06:46:29
2 HOLTER Ådne NOR Uno-X Mobility 00:00
3 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 00:02
4 WENZEL Mats LUX Equipo Kern Pharma 00:06
5 BAIS Mattia ITA Team Polti VisitMalta 00:07
6 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:09
7 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull-BORA-hansgrohe 00:10
8 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 00:10

9 VACEK Mathias CZE Lidl-Trek 00:10
10 RETEGI Mikel ESP Equipo Kern Pharma 00:10

Volta Comunitat Valenciana – 1. Etappe: Segorbe – Torreblanca – 160 Km


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1 GIRMAY Biniam ERI NSN Cycling Team 03:25:41
2 MARIT Arne BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00

3 LONARDI Giovanni ITA Team Polti VisitMalta 00:00
4 BEVORT Carl-Frederik DEN Uno-X Mobility 00:00
5 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
6 BRUTTOMESSO Alberto ITA Bahrain Victorious 00:00
7 NENCINI Tommaso ITA Solution Tech-NIPPO-Rali 00:00
8 RETEGI Mikel ESP Equipo Kern Pharma 00:00
9 VAN GESTEL Dries BEL Soudal Quick-Step 00:00
10 ALLENO Clément FRA Burgos Burpellet BH 00:00
11 TURNER Ben GBR INEOS Grenadiers 00:00
12 VACEK Mathias CZE Lidl-Trek 00:00
13 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 00:00
14 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:00
15 LASTRA Jonathan ESP Euskaltel-Euskadi 00:00


Arne Marit (Plomi Foto)

Marit belohnt angriffslustige Teamleistung zum Valencia-Auftakt als Zweiter
Im Resultat steht ein zweiter Platz von Arne Marit, doch die 1. Etappe der Volta Comunitat Valenciana lieferte aus Sicht von Red Bull – BORA – hansgrohe noch viel mehr.

Nur um wenige Zentimeter hat Arne Marit seinen zweiten Sieg für Red Bull – BORA – hansgrohe im zweiten Rennen verpasst. Im Sprintfinale der 1. Etappe der Valencia-Rundfahrt, in das nur noch etwa die Hälfte des Pelotons gemeinsam ging, benötigte es schon eine gute Kameraperspektive um zu erkennen, das Biniam Girmay ein klein wenig eher den Zielstrich berührt und Arne auf Rang zwei verwies.

Ich wusste gar nicht, dass auch Kletterer ein Leadout fahren können.
Arne Marit

Der belgische Neuzugang zeigte sich dennoch zufrieden. „Ich kann zufrieden sein mit einem ersten und einem zweiten Platz gleich zu Saisonbeginn. Das ist gut für die Motivation und den Spirit im Team. Aber ich muss vor allem dem Team danken. Ich wusste gar nicht, dass auch Kletterer ein Leadout fahren können. Remco hat mich am Ende perfekt in Position gefahren. Und auch Emil hat sich auf dem Weg zu den letzten 500 Metern vors Ziel aufgeopfert. Natürlich hätte ich dem Team gerne einen weiteren Sieg geschenkt. Es war knapp. Aber auch ein Podium ist gut, so behalten wir das Momentum.“
Action am einzigen Anstieg
Doch schon lange bevor es auf die Zielgerade ging, sorgte Red Bull – BORA – hansgrohe für reichlich Rennaction. An der einzigen Bergwertung der 160 Kilometer langen Etappe von Segorbe nach Torreblanca, 34 Kilometer vor Ziel, zählte das Team vor allem mit Ben Zwiehoff zu den Aktivposten und war mitverantwortlich dafür, dass an diesem Kategorie-3-Anstieg das Feld komplett auseinanderfiel.

Lediglich 20 Fahrer befanden sich zwischenzeitlich in der ersten Gruppe – vier davon trugen das Trikot von Red Bull – BORA – hansgrohe. Das Team drückte aufs Tempo, weil in Joao Almeida einer Hauptkonkurrenten für die Gesamtwertung nicht mit dabei war. Andere Teams wollten die Situation hingegen nicht ausnutzen und hielten sich zurück. Nachdem Remco Evenepoel am ausstehenden Zwischensprint noch eine Bonussekunde sichern konnte, verzichteten aber auch Giovanni Aleotti und Aleksandr Vlasov auf weitere Kilometer im Wind. Taktikwechsel.

Starkes Pellizzari-Solo endet erst kurz vorm Ziel
Giulio Pellizzari setzte 18 Kilometer vor dem Ziel zum Solo an. Und obwohl ihm das im Finale topfebene Terrain überhaupt nicht entgegenkam, schaffte er es bis 1600 Meters vors Ziel, ehe er vom nun wieder größer gewordenen Feld eingeholt wurde.

„Ich habe es einfach versucht und bin darüber auch froh. Ich habe alles gegeben. Es war aber klar, dass es für mich allein in der Ebene schwierig werden würde. Als Team haben wir aber super zusammengearbeitet. Remco hat eine Bonussekunde geholt, das war heute Morgen im Bus das Ziel gewesen. Und auch Arnes Zweiter Platz ist gut. Ich glaube, wir hätten nach der Leistung heute sogar mehr verdient.“

Zu den vielen Profis, die kurz nach dem Start des Pellizzari-Solos zurückkehrten, zählte auch Arne, der dann noch für einen runden Abschluss sorgte. Auch Aleks hatte noch Kraft, sich in den Sprint einzumischen und beendete diesen ereignisreichen Tag als 5er.