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Red Bull setzt bei der Tour of the Alps auf Pellizzari – und Itailen träumt vom nächsten Heimsieg

Bei der Jubiläumsausgabe der Tour of the Alps (20. bis 24. April) rückt der Italiener Giulio Pellizzari besonders in den Mittelpunkt. Während das Team Red Bull-BORA-hansgrohe klar auf den 22-Jährigen baut, fiebert eine ganze Radsport-Nation mit dem jungen Hoffnungsträger mit

Der Kletterspezialist spricht nur ungern über konkrete Ziele – zu groß ist sein Aberglaube. Dennoch wird schnell deutlich, dass die Tour of the Alps für ihn weit mehr ist als eine gewöhnliche Rundfahrt. Wenige Wochen vor dem Start bereitete er sich am Teide vor – einem Trainingsort, der als Gradmesser für Fahrer gilt, die später bei den großen Bergetappen der Saison bestehen wollen. Giulio Pellizzari kennt die Bedeutung der TotA genau: Das grenzüberschreitende Etappenrennen liefert eine wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf den Giro d’Italia. Wer hier überzeugt, gehört auch bei der Italien-Rundfahrt zum erweiterten Favoritenkreis.

Nach dem starken dritten Platz beim Etappenrennen Tirreno-Adriatico reist Pellizzari mit breiter Brust zur Tour of the Alps. Der „Azzurro“ führt sein Team Red Bull-BORA-hansgrohe nicht nur in der Alpenregion, sondern auch beim Giro d’Italia als Kapitän durch das Rennen. In der italienischen Radsportszene ruhen große Hoffnungen auf den Berg-Spezialisten: Nicht wenige sehen in ihm den möglichen Nachfolger von Vincenzo Nibali, dem als letztem Italiener ein Gesamtsieg bei einer der drei großen Rundfahrten gelang.
Auch bei der TotA liegt der letzte italienische Gesamtsieg lange zurück. Vor 13 Jahren, als die Rundfahrt noch in Form des Giro del Trentino ausgetragen wurde, ging das Grüne Trikot letztmals in den Stiefelstaat. Damals setzte sich eben jener Vincenzo Nibali durch und gewann kurze Zeit später auch den Giro d’Italia.


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„Ich habe hohe Erwartungen an mich selbst und möchte mit Blick auf das Gesamtklassement auch ein starkes Ergebnis einfahren. Da ich abergläubisch bin, verrate ich mein konkretes Ziel aber nicht“, gibt Pellizzari mit einem Lächeln zu Protokoll und fügt schelmisch die rhetorische Frage hinzu: „Wer war noch einmal der letzte italienische Gesamtsieger in der Alpenregion?“

Zwischen den Zeilen ist Pellizzaris Botschaft klar: Er will im Kampf um das Grüne Melinda-Trikot ein Wörtchen mitreden. Das zeigt auch seine Vorbereitung, bei der er das Streckenprofil bis ins letzte Detail studiert hat: „Ich habe mir die zweite Etappe mit Ziel im Martell ganz genau angesehen und bin die letzten 70 bis 80 Kilometer der Königsetappe nach Trient schon gefahren. Diese Etappe ist äußerst anspruchsvoll, vor allem die zwei langen Anstiege im ersten Teil kosten jede Menge Kraft. Gut möglich, dass die kurzen, explosiven Steigungen im Etappenfinish entscheidend für die Gesamtwertung sein werden“, analysiert Pellizzari.

„Die Tour of the Alps ist eine Rundfahrt auf sehr hohem Niveau. Sie zeigt dir, wo du vor dem Giro d’Italia stehst. 2023 habe ich hier meine ersten Profi-Erfahrungen gesammelt und bei der Etappe nach Predazzo gezeigt, dass ich mit den besten Kletter-Assen der Welt mithalten kann. Auch wenn ich damals die Chance auf den Tagessieg liegen gelassen habe, war es dennoch ein Schlüsselmoment für meine Karriere“, so Pellizzari.

Der „Azzurro“ kann in der Alpenregion auf starke Unterstützung zählen. Neben den erfahrenen Giovanni Aleotti und Aleksandr Vlasov ist auch U23-Weltmeister Lorenzo Finn mit dabei. Seinem Landsmann traut Pellizzari viel zu: „Lorenzo ist unglaublich talentiert und hat großes Potenzial. Ich wünsche ihm, dass er bei seiner ersten Tour of the Alps das erreicht, was ich geschafft habe – im besten Fall sogar noch mehr.“

Mit Blick auf die Gesamtwertung zählt Pellizzari Vorjahressieger Michael Storer, Ben O’Connor und Derek Gee zu den größten Konkurrenten. „Ich erwarte eine sehr offene Rundfahrt, die bis zum Schluss spannend bleibt“, betont er.

Zusätzlich zu dem oben genanntem Trio könnte die Liste der Top-Favoriten weiter anwachsen: So hat sich unter anderem der Kolumbianer Egan Bernal angekündigt. Dem 29-Jährigen gelang einst bei der Tour of the Alps der Durchbruch – später triumphierte er sowohl bei der Tour de France als auch beim Giro d’Italia. Ob Bernal das grenzüberschreitende Etappenrennen tatsächlich in Angriff nimmt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Egal ob mit oder ohne Bernal im Starterfeld – Pellizzari will sich bei der TotA auf keinen Fall verstecken: „Ich habe im Winter hart trainiert und bin jetzt noch explosiver geworden. Im modernen Radsport sind schnelle Tempowechsel von entscheidender Bedeutung. Das Training mit meinen Teamkollegen Primoz Roglič, Florian Lipowitz und Remco Evenepoel hilft mir dabei enorm weiter. Mittlerweile weiß ich, dass mir nur ganz wenig, bis zur absoluten Weltspitze fehlt. Diese Lücke gilt es, zu schließen.“

Pellizzari bleibt trotz allem zurückhaltend in seinen Aussagen. Doch eines ist klar: Bei der Tour of the Alps will der 22-Jährige hoch hinaus. Was dabei herauskommt, ist nicht nur für seine Karriere von Bedeutung – sondern auch für eine ganze Radsportnation.

Tour of the Alps Press Office
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Historischer Sieg im Velodrom von Roubaix: Davide Donati gewinnt Paris-Roubaix Espoirs U23

Der 21-jährige Italiener der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies sprintete nach 159 Kilometern zum Sieg in der „Hölle des Nordens“. Am Ende entschied das Fotofinish.


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U23 159km:

1 Donati Davide Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 30 03:33:44
2 Dunwoody Seth Bahrain Victorious Development Team 25 + 00
3 van den Eijnden Guus Alpecin-Premier Tech Development Team 20 + 00
4 Schaper Joeri Soudal Quick-Step Devo Team 15 + 00
5 Álvarez Héctor Lidl-Trek Future Racing 10 + 00
6 Schoofs Jasper Soudal Quick-Step Devo Team 5 + 00
7 Gicquel Gabin Vendée U Primeo Energie 3 + 00
8 Haugland Kasper Decathlon CMA CGM Development Team 1 + 00
9 Vanden Eynde Mats Lidl-Trek Future Racing 1 + 00
10 Schoonvelde Gijs Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies +00

Wenn es um Eintagesrennen im Radsport geht, gibt es keinen Klassiker, der mit Paris-Roubaix vergleichbar ist. Mit seiner 130-jährigen Geschichte, den berüchtigten Kopfsteinpflaster-Sektoren und dem ikonischen Finale im Velodrom zählt die „Hölle des Nordens“ zu den prestigeträchtigsten Rennen überhaupt – auch in der U23-Kategorie. Umso bedeutender ist der Sieg von Davide Donati bei der diesjährigen Ausgabe von Paris-Roubaix Espoirs.

Der Italiener aus den Reihen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies setzte sich nach 159 Kilometern von Le Cateau-Cambrésis nach Roubaix und insgesamt 23 Pavé-Sektoren in einem dramatischen Sprint hauchdünn durch. Im Fotofinish verwies er Seth Dunwoody (Bahrain Victorious Development Team) und Guus van den Eijnden (Alpecin-Deceuninck Development Team) auf die Plätze zwei und drei. Für Donati, der bereits drei Siege auf Profi-Niveau feiern konnte, ist es einer der größten Erfolge seiner Karriere.
„Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Das Finale war komplett verrückt. Auf den letzten Metern im Velodrom habe ich einfach alles rausgehauen, was ich noch hatte. Dieses Rennen zu gewinnen – und dann noch im Fotofinish – bedeutet mir unglaublich viel. Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich.“
— Davide Donati

Auch im Team war die Freude riesig. Neben dem Sieg von Donati unterstrich auch der Niederländer Gijs Schoonvelde mit Platz zehn die geschlossene Teamleistung der Rookies, auch der Deutsche Paul Fietzke – am Ende 16. – war lange im Finale dabei. Für das Development-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe war es bereits der sechste Sieg in diesem Jahr.
„Unglaublich – ich bin komplett überwältigt und es fällt mir schwer, die richtigen Worte zu finden. Mitzuerleben, wie unsere jungen Athleten ihren Weg gehen und solche Erfolge feiern – das ist einfach wahnsinnig schön. Alle Rookies sind heute ein großartiges Rennen gefahren und haben gezeigt, dass unser Konzept funktioniert. Glückwunsch an Davide – das ist ein ganz großer Sieg.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Das nächste große Rennen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist nun die U23-Version von Lüttich–Bastogne–Lüttich, die am kommenden Samstag stattfindet.

Paris – Roubaix Juniors | 106 km

01 Wiersma Thijs Netherlands 02:26:42
02 Herzog Karl Germany + 00

03 Picard Alban France + 02
04 Birkedal Julius Løvstrup Denmark + 02
05 Winters Gijs Netherlands + 02
06 Hincapie Enzo USA + 02
07 Fahy Augustin Linas-Montlhéry-AC Bisontine + 02
08 Risbjerg Malthe Denmark + 02
09 Wilmsen Daan Belgium + 02
10 Keppens Mauro Belgium

GP Palio del Recioto – 152 Km – U23

1 Finn Lorenzo Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 30
2 Scalco Matteo XDS Astana Development Team 25 + 56
3 Biehl Kevin General Store-Essegibi-F.Ili Curia 20 + 56
4 Bicelli Michele Biesse-Carrera Premac 15 + 02:50
5 Boldyrev Matvey UAE Team Emirates Gen-Z 10 + 02:50
6 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 5 + 02:50
7 Goszczurny Patryk Team Visma | Lease a Bike Development 3 + 03:50
8 Quintero Juan Diego Petrolike 1 + 03:50
9 Rosato Giacomo Bahrain Victorious Development Team 1 + 03:50
10 Remelli Cristian General Store-Esseg

Zweiter Sieg in Folge: Lorenzo Finn gewinnt den GP Palio del Recioto


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Lorenzo Finn setzt seine starke Form in Italien fort und holt sich beim U23-Rennen GP Palio del Recioto seinen zweiten Sieg innerhalb von zwei Tagen. Es war der fünfte Saisonsieg für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies.

Bei dem prestigeträchtigen Eintagesrennen über 152,4 Kilometer rund um Negrar di Valpolicella zeigte der amtierende U23-Weltmeister erneut eine herausragende Leistung. Nach seinem Erfolg beim Giro del Belvedere am Vortag legte Lorenzo Finn noch einen drauf und gewann solo mit 56 Sekunden Vorsprung vor Matteo Scalco (Italien, XDS Astana Development Team) und Kevin Biehl (Dänemark, General Store – Essegibi – F.lli Curia).

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies gingen mit einem klaren Plan ins Rennen und setzten diesen von Anfang bis Ende perfekt um. Paul Fietzke (Deutschland) und Anatol Friedl (Österreich) kontrollierten die erste Rennhälfte und hielten die Ausreißer in Schach, bevor Gustave Blanc (Frankreich) und Max Bock (Deutschland) in der entscheidenden Phase des Tages das Kommando übernahmen. Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel – am letzten Anstieg des Tages – setzte Finn dann den entscheidenden Angriff: Er riss schnell eine Lücke und fuhr anschließend solo ins Ziel.
„Es war wieder ein toller Tag. Die Teamarbeit war wirklich stark von allen. Wir haben früh die Kontrolle über das Rennen übernommen und alles lief nach Plan. Das war definitiv eine perfekte Team-Performance. Im Finale hatte ich dann noch gute Beine und konnte angreifen und solo wegfahren. Die letzten beiden Tage haben gezeigt, dass ich langsam in Form komme. Das ist ein wirklich gutes Zeichen. Ich freue mich schon auf die nächsten Rennen.“
— Lorenzo Finn

Max Bock rundete das starke Teamergebnis mit einem sechsten Platz ab und unterstrich damit einmal mehr die Stärke und Qualität der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Sportdirektor Cesare Benedetti lobte die kollektive Leistung seines Teams:
„Wir wussten, dass wir heute wahrscheinlich nicht viel Hilfe bei der Kontrolle des Rennens bekommen würden, und die anderen Teams waren von Anfang an viel aufmerksamer als am Tag zuvor. Das machte die Aufgabe für uns noch schwieriger. Paul und Anatol haben im ersten Teil des Rennens aber einen superstarken Job gemacht, dann hat Gustave übernommen und Max hat am längsten Anstieg des Tages ein fantastisches Tempo vorgelegt. Lorenzo entschied das Rennen mit seinem Angriff am steilsten Teil des letzten Anstieges. Insgesamt war es eine super Teamleistung.“
— Cesare Benedetti, Sportlicher Leiter

Finns Sieg war bereits der fünfte Saisonerfolg für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Ihre nächste große Herausforderung wartet nun am Sonntag bei Paris-Roubaix Espoirs, der U23-Version des berühmten französischen Klassikers Paris-Roubaix.

Giro del Belvedere – U23 – 168 Km

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 03:54:04
2 SMITH Will GBR Team Visma | Lease a Bike Dev 01:20
3 BAMBAGIONI Tommaso ITA Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 01:20
4 QUINTERO Juan Diego COL Petrolike 01:20
5 NOVAK Samuel SVK Tirol KTM Cycling Team 01:27
6 NEGRENTE Mattia ITA XDS Astana Development Team 01:27
7 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:27
8 MELLANO Ludovico ITA XDS Astana Development Team 01:27
9 BORREMANS Kasper FIN Bahrain Victorious Development Team 01:27
10 VESCO Leonardo ITA Biesse-Carrera Premac 01:27
11 GAFFNEY David IRL Hagens Berman Jayco 01:27
12 SAINT-MARTIN Pierre FRA AVC Aix-en-Provence Dole 01:27
13 MERNIK Sven SLO Team Visma | Lease a Bike Dev 01:27
14 FABRIES Ugo FRA UAE Team Emirates Gen-Z 01:27
15 BERTOLLI Samuel ITA Team Nippo Nuovacomauto Obor 01:27
16 LORELLO Riccardo ITA SC Padovani Polo Cherry Bank 01:50
17 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:50
18 BOLDYREV Matvey RUS UAE Team Emirates Gen-Z 01:50
19 LIGHTFOOT Mark GBR AVC Aix-en-Provence Dole 01:50
20 ZANUTTA David ITA XDS Astana Development Team 01:50

Sieg im Weltmeister-Trikot: Lorenzo Finn gewinnt den Giro del Belvedere


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Der amtierende U23-Weltmeister fuhr beim italienischen Nachwuchs-Klassiker überlegen zum Sieg und bescherte den Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies bereits den vierten Saisonerfolg.

Beim traditionsreichen Giro del Belvedere, einem der bedeutendsten U23-Rennen im italienischen Frühjahrskalender, wurde Lorenzo Finn seiner Favoritenrolle gerecht. Rund 30 Kilometer vor dem Ziel des 168,5 Kilometer langen und mit zahlreichen Anstiegen gespickten Eintagesrennens setzte der amtierende Weltmeister seine entscheidende Attacke und zog anschließend allein davon.

Der 19-jährige Italiener, der das in der Nähe von Treviso ausgetragene Rennen erstmals im Weltmeistertrikot und zugleich als Vorjahressieger in Angriff nahm, brachte seinen Vorsprung souverän ins Ziel und gewann mit 1:20 Minuten vor William Smith (Großbritannien, Team Visma | Lease a Bike Development). Rang drei belegte Tommaso Bambagioni (Italien, Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone).
„Ich bin super glücklich über diesen Sieg heute – und natürlich ganz besonders darüber, mein erstes Rennen im Weltmeistertrikot direkt gewonnen zu haben. Das Team hat den ganzen Tag über einen richtig starken Job gemacht und mich perfekt unterstützt. Nach meiner Attacke war es zwar noch ein weiter Weg bis ins Ziel, aber meine Beine waren gut. Es war wirklich eine perfekte Teamleistung.“
— Lorenzo Finn

Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatten Finns Teamkollegen Paul Fietzke, Max Bock (beide Deutschland), Gustave Blanc (Frankreich) und Anatol Friedl (Österreich), die mit ihrer Arbeit im Rennen die Grundlage für den Sieg legten.
„Wir hatten einen klaren Plan und die Mannschaft ist sehr geschlossen und stark gefahren. Lorenzos Attacke kam rund 32 Kilometer vor dem Ziel – das war sicher früher, als viele andere erwartet hatten. Umso stärker war es, diesen Vorsprung bis ins Ziel zu behaupten.“
— Cesare Benedetti, Sportlicher Leiter
Bereits morgen starten die Rookies bei ihrem nächsten Rennen: Der GP Palio del Recioto ist ein weiteres wichtiges U23-Rennen im Kalender.

Itzulia Basque Country – Baskenland Rundfahrt 6. – 11. April 2026

1. Etappe: Bilbao – Bilbao – ITT – 13,8 Km


Felix Großschartner (Plomi Foto)

1 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 00:17:09
2 VAUQUELIN Kévin FRA INEOS Grenadiers 00:23
3 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates-XRG 00:27
4 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 00:28

5 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 00:29
6 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:33
7 AUGUST AJ USA INEOS Grenadiers 00:40
8 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates-XRG 00:43
9 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:45
10 LEONARD Michael CAN EF Education-EasyPost 00:46
11 ROMO Javier ESP Movistar Team 00:48
12 ARMIRAIL Bruno FRA Team Visma | Lease a Bike 00:50
13 DEL TORO Isaac MEX UAE Team Emirates-XRG 00:51
14 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:52
15 VANSEVENANT Mauri BEL Soudal Quick-Step 00:52
16 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:53
17 TEJADA Harold COL XDS Astana Team 00:55
18 LANDA Mikel ESP Soudal Quick-Step 00:55
19 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 00:56

2. Etappe: Pamplona-Iruña – Lekunberri – 165 Km

1 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 04:11:48
2 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 01:25
3 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 01:25
4 UIJTDEBROEKS Cian BEL Movistar Team 01:25
5 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 01:25
6 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 01:25
7 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 01:25
8 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 01:25
9 CHAMPOUSSIN Clément FRA XDS Astana Team 01:31
10 TEJADA Harold COL XDS Astana Team 01:43
11 DEL TORO Isaac MEX UAE Team Emirates-XRG 01:43
12 AYUSO Juan ESP Lidl-Trek 02:29
13 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 02:29
14 HIGUITA Sergio COL XDS Astana Team 02:34
15 LOPEZ Juan Pedro ESP Movistar Team 02:34

3. Etappe: Basauri – Basauri – 153 Km

1 LAURANCE Axel FRA INEOS Grenadiers 03:38:33
2 ARRIETA Igor ESP UAE Team Emirates-XRG 00:02
3 TESFAZION Natnael ERI Movistar Team 00:14
4 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 00:14
5 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 00:18
6 SHAW James GBR EF Education-EasyPost 00:21
7 BRAZ AFONSO Clément FRA Groupama-FDJ United 00:24
8 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 00:24
9 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 00:24
10 THOMPSON Reuben NZL Lotto-Intermarché 00:34
11 VAN DER LEE Jardi NED EF Education-EasyPost 00:49
12 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 01:04
13 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 01:04
14 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 01:04
15 ROMO Javier ESP Movistar Team 01:04

4. Etappe: Galdakao – Galdakao – 167 Km

1 ARANBURU Alex ESP Cofidis 03:55:15
2 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 00:04
3 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:06
4 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 00:07
5 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 00:13
6 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:14
7 LOPEZ Juan Pedro ESP Movistar Team 00:14
8 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 00:14
9 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 00:17
10 ARRIETA Igor ESP UAE Team Emirates-XRG 00:24

5. Etappe: Eibar – Eibar – 176 Km

1 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 04:30:02
2 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 ROMO Javier ESP Movistar Team 01:03
4 VAUQUELIN Kévin FRA INEOS Grenadiers 01:11
5 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 01:11
6 TEJADA Harold COL XDS Astana Team 01:11
7 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 01:11
8 CHAMPOUSSIN Clément FRA XDS Astana Team 01:11
9 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 01:11
10 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 01:11
11 UIJTDEBROEKS Cian BEL Movistar Team 01:11
12 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 01:11
13 ARRIETA Igor ESP UAE Team Emirates-XRG 02:46

14 RICCITELLO Matthew USA Decathlon CMA CGM Team 02:46
15 RUIZ Ibon ESP Equipo Kern Pharma 03:53

Florian Lipowitz wird Zweiter auf der Königsetappe der Itzulia
Vor der letzten Etappe liegt Lipowitz nun auf Rang zwei der Gesamtwertung, Roglič ist Dritter.

Die 5. Etappe der Itzulia Basque Country brachte einen weiteren anspruchsvollen Tag in den Hügeln rund um Eibar mit sich, mit acht Anstiegen auf 176,2 Kilometern. Für Red Bull – BORA – hansgrohe war es ein starker Auftritt von Florian Lipowitz, der nach einer offensiven Fahrt als Zweiter ins Ziel kam, während Primož Roglič im Kampf um das Gesamtpodium blieb und Haimar Etxeberria erneut in der Ausreißergruppe vertreten war.
Nach einem schnellen und aggressiven Beginn dauerte es rund 20 Kilometer voller Attacken, bis sich schließlich eine große Spitzengruppe mit etwa 30 Fahrern absetzen konnte. Etxeberria war Teil dieser Gruppe und verschaffte Red Bull – BORA – hansgrohe damit Präsenz an der Spitze, als sich das Rennen auf der Königsetappe allmählich einpendelte.
Auf dem Anstieg nach Krabelin begann sich das Rennen zu verändern. Als das Tempo im Feld anzog, lancierte Lipowitz eine Attacke, die den Gesamtführenden Paul Seixas sofort zu einer Reaktion zwang. Die Gruppe der Favoriten wurde dadurch schnell verkleinert, und als Lipowitz und Seixas begannen, zu Fahrern aus der Ausreißergruppe aufzuschließen, konnte Etxeberria an der Spitze mitarbeiten und seinem Teamkollegen helfen, am Berg ein hohes und gleichmäßiges Tempo zu fahren.

Lipowitz setzte das Rennen von dort an weiter unter Druck und versuchte auch in der Abfahrt, einen Unterschied zu machen, doch die übrigen Favoriten fanden hinter den Führenden nach und nach wieder zusammen. Als die Etappe weiterhin völlig offen war, folgten weitere Vorstöße im Vorfeld der letzten Anstiege, ehe die entscheidende Selektion an der Izua erfolgte.
Dort zog das Tempo erneut deutlich an. Als die Gruppe kleiner wurde, konnten zunächst nur Lipowitz, Roglič und Izagirre Seixas folgen. Lipowitz beschleunigte dann noch einmal, zog Seixas mit sich und riss eine Lücke. Roglič blieb direkt dahinter in Schlagdistanz, während das Rennen am Anstieg weiter auseinanderfiel.

Noch vor der Kuppe lagen Lipowitz und Seixas allein an der Spitze des Rennens. Der Abstand blieb bis tief in den letzten Teil der Etappe hinein gering, und der Ausgang war weiterhin offen, als die beiden Führenden den letzten Anstieg und die letzten Kilometer Richtung Eibar in Angriff nahmen. Selbst in der Abfahrt, in der Seixas stark forcierte, konnte Lipowitz am Hinterrad bleiben und ihn bis zum Ziel begleiten.
Im letzten Kilometer versuchte Lipowitz, den Sprint mit einer frühen Beschleunigung zu überraschen, doch Seixas konnte reagieren, zog in den letzten Metern noch vorbei und sicherte sich den Etappensieg. Lipowitz überquerte nach einer starken Leistung als Zweiter die Ziellinie, während Roglič nach einer harten Verfolgung dahinter als Zwölfter ins Ziel kam.
Vor der letzten Etappe rückt Lipowitz damit auf den zweiten Gesamtrang vor, Roglič liegt nun auf Platz drei der Gesamtwertung.

6. Etappe: Goizper-Antzuola – Bergara – 135 Km

1 August AJ INEOS Grenadiers 50 03:29:35
2 García Raúl Movistar Team 30 + 16
3 van den Broek Frank Team Picnic PostNL 25 + 34
4 Glivar Gal Alpecin-Premier Tech 20 + 34
5 Fiorelli Filippo Team Visma | Lease a Bike 15 + 01:07
6 Verstrynge Emiel Alpecin-Premier Tech 10 + 01:07
7 Velasco Simone XDS Astana Team 8 + 01:07
8 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility 6 + 01:09
9 Debruyne Ramses Alpecin-Premier Tech 3 + 01:26
10 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ United

Endstand:

1 Seixas Paul Decathlon CMA CGM Team 20:07:35
2 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 02:30

3 8 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility + 02:33
4 Izagirre Ion Cofidis + 03:50
5 3 Champoussin Clément XDS Astana Team + 04:43
6 3 Bilbao Pello Bahrain Victorious + 05:03
7 3 Romo Javier Movistar Team + 05:05
8 5 Arrieta Igor UAE Team Emirates-XRG + 05:25
9 4 Baudin Alex EF Education-EasyPost + 05:41
10 2 Vauquelin Kévin INEOS Grenadiers + 07:33
11 6 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ United + 11:34
12 5 Uijtdebroeks Cian Movistar Team + 13:15
13 6 Beloki Markel EF Education-EasyPost + 18:39
14 12 Skjelmose Mattias Lidl-Trek + 19:24
15 9 Tejada Harold XDS Astana Team

Die 6. Etappe brachte – im Gegensatz zu den Vortagen – baskisches Wetter mit Dauerregen und einen Temperatursturz von fast 20 Grad auf einstellige Temperaturen. Viele Fahrer zitterten im Ziel vor Kälte. Wie an den Tagen 3 und 4 bildete sich eine riesige Spitzengruppe, aus der heraus Andrew August (Ineos) am letzten Anstieg ein 11-Kilometer-Siegessolo begann. 16 Sekunden hinter ihm belegte Raul Garcia Pierna (Movistar) den 2. Platz. Auf den 3. Platz sprintete Frank van den Broek (Picnic) gegen Gal Glivar (Alpecin). Johannessen kam auf dem 8. Platz mit 1:09 Rückstand ein. In der Gruppe um Seixas attackierte genau dieser 55 Kilometer vorm Ziel – ohne jede Aussicht, die funktionierende Spitzengruppe als Solist zu erreichen. Eine Weile zog er diese Sinnlos-Attacke durch, wurde aber irgendwann wieder eingeholt. Die Gruppe inklusive Lipowitz erreichte 4:15 Minuten hinter dem Sieger das Ziel. Das Fernduell um Gesamtplatz 2 zwischen Lipowitz und Johannessen wurde zum Krimi. Roglic hingegen wurde früh abgehängt und verlor am Ende krasse 23 Minuten.

Paul Seixas (Decathlon) dominierte die Baskenland-Rundfahrt 2026 nach Belieben. Der erst 19-jährige Franzose gewann 3 der 6 Etappen, natürlich auch die Gesamtwertung sowie alle Sonderwertungen und ließ auch auf allen anderen Etappen die Muskeln spielen. Bester des Rests war Florian Lipowitz (Red Bull) mit am Ende 2:30 Minuten Rückstand auf Seixas. Am Schlusstag enterte Tobias Johannessen (Uno-X) das Podest durch Präsenz in der Spitzengruppe, von Platz 11 kommend und nur 3 Sekunden hinter Lipowitz. Lokalmatador Ion Izagirre (Cofidis) fehlten bei seinem letzten Itzulia-Auftritt 3:50 Minuten auf Seixas. Das reichte für Platz 4, weil der zuvor drittplatzierte Primoz Roglic (Red Bull) am Schlusstag noch auf den 16. Platz abstürzte.

Seixas hingegen, der neue Stern am Radsport-Himmel, strotzte nur so vor Kraft und Selbstvertrauen und protzte mit Sinnlos-Attacken auf den Etappen, auf denen der Tagessieg bereits an die Spitzengruppe vergeben war – anstatt sich mit einer Verteidigung des Gelben Trikos zu begnügen. In dieser Form fallen einem für Seixas als Lehrmeister am Berg wohl nur ein Pogacar und ein Vingegaard ein (beide 2026 nicht im Baskenland) – und nicht zuletzt der jugendliche Übermut.

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Ronde van Vlaanderen 2026

Männer 278km:

1 POGACAR Tadej SLO UAE Team Emirates-XRG 06:20:07
2 VAN DER POEL Mathieu NED Alpecin-Premier Tech 00:34
3 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 01:11
4 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 02:04
5 PEDERSEN Mads DEN Lidl-Trek 02:48
6 STUYVEN Jasper BEL Soudal Quick-Step 04:28
7 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 04:28
8 MOHORIC Matej SLO Bahrain Victorious 04:30
9 LAPORTE Christophe FRA Team Visma | Lease a Bike 05:22
10 VERMEERSCH Gianni BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:22
11 VAN DIJKE Tim NED Red Bull-BORA-hansgrohe 05:26

12 DE GENDT Aimé BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 05:34
13 NAESEN Oliver BEL Decathlon CMA CGM Team 05:39
14 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:39
15 SEGAERT Alec BEL Bahrain Victorious 05:39
16 MADOUAS Valentin FRA Groupama-FDJ United 05:39
17 HAGENES Per Strand NOR Team Visma | Lease a Bike 05:39
18 VALGREN Michael DEN EF Education-EasyPost 05:39
19 VAN MOER Brent BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 05:39
20 HOOLE Daan NED Decathlon CMA CGM Team 05:43

Remco Evenepoel beendet Flandern-Rundfahrt auf dem Podium
Sein Debüt bei der Ronde van Vlaanderen hat Remco Evenepoel als Dritter beendet. Mit 1:11 Minuten Rückstand auf Sieger Tadej Pogacar sicherte er sich das Podium in Oudenaarde. Gianni Vermeersch, Tim van Dijke und Laurence Pithie sorgten darüber hinaus für ein starkes Teamresultat.


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Die letzten 50 Kilometer absolvierte Remco dabei als Einzelkämpfer. Als es zum ersten Mal über den Paterberg ging, nutzen Pogacar und Mathieu van der Poel, mit denen Remco zu diesem Zeitpunkt noch unterwegs war, ihr Routine auf dem Kopfsteinpflaster aus. Lange Zeit betrug sein Rückstand auf das Spitzenduo nur wenige Sekunden, ehe das Loch dann doch etwas größer wurde.

Es war eine fast perfekte erste Teilnahme für mich. Und auch als Team waren wir überragend. Es hat mich an den entscheidenden Stellen super in Position gebracht. Als das Finale eröffnet wurde, haben dann die Beine entschieden. Ich glaube, dass ich auf dem Platz ins Ziel gekommen bin, den ich verdiene. Ich will auf jeden Fall wiederkommen.
— Remco Evenepoel

Einmal mehr in dieser Klassikersaison war aber auch die gesamte Teamperformance eine Klasse für sich. Gianni Vermeersch als Zehnter, Tim van Dijke als Elfter und auch Laurence Pithie auf Rang 14 konnten überzeugen. Eine vergleichbare Breite kann keine andere Mannschaft im Endergebnis vorzeigen.

Remcos dritter Platz ist ein Ergebnis, auf das er wirklich stolz sein kann. Und auch das gesamte Team ist stolz auf ihn, nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der Art und Weise, wie er es erreicht hat. Obendrein haben wir vier Fahrer unter die Top 15 gebracht. Wir waren nicht nur dabei, wir haben das Rennen geprägt. Der dritte Platz ist der Lohn für die harte Arbeit.
— Zak Dempster, Chief of Sports

Frauen 164km:


Plomi Foto Demi Vollering 2024 beim Amstel Gold Race

1 VOLLERING Demi NED FDJ United-SUEZ 04:16:37
2 FERRAND-PREVOT Pauline FRA Team Visma | Lease a Bike 00:42
3 PIETERSE Puck NED Fenix-Premier Tech 00:42
4 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 01:04
5 BACKSTEDT Zoe GBR CANYON//SRAM zondacrypto 01:04
6 SWINKELS Karlijn NED UAE Team ADQ 01:04
7 PERSICO Silvia ITA UAE Team ADQ 01:07
8 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team ADQ 01:07
9 BREDEWOLD Mischa NED Team SD Worx-Protime 01:58
10 KOCH Franziska GER FDJ United-SUEZ 01:58
11 NOOIJEN Lieke NED Team Visma | Lease a Bike 01:58
12 RÜEGG Noemi SUI EF Education-Oatly 01:58
13 BALSAMO Elisa ITA Lidl-Trek 03:45
14 PATERNOSTER Letizia ITA Liv AlUla Jayco 04:55
15 CHABBEY Elise SUI FDJ United-SUEZ 04:55
16 MOORS Fleur BEL Lidl-Trek 04:55
17 VAN ANROOIJ Shirin NED Lidl-Trek 04:55
18 GERY Célia FRA FDJ United-SUEZ 04:55
19 FERGUSON Cat GBR Movistar Team 06:53
20 COUZENS Millie GBR Fenix-Premier Tech 06:53

Florian Lipowitz startet bei der Baskenland-Rundfahrt

Nach seinem starken dritten Gesamtrang bei der Katalonien-Rundfahrt passt Florian Lipowitz sein Rennprogramm an und startet ab Montag bei der Itzulia Basque Country.


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Der 25-Jährige möchte das Momentum aus Katalonien nutzen und seine Form bewusst unter Rennbedingungen weiterentwickeln.

Ein Einzelzeitfahren zum Auftakt in Bilbao sowie fünf anspruchsvolle Etappen mit den typisch baskischen explosiven Anstiegen bieten dafür ideale Voraussetzungen. Insgesamt führt die Rundfahrt über mehr als 16.000 Höhenmeter.

Red Bull – BORA – hansgrohe geht mit Primož Roglič als klarem Leader in die sechstägige Rundfahrt. Für Florian Lipowitz steht die weitere Entwicklung im Vordergrund. Im vorläufigen Aufgebot stehen zudem der baskische Neuzugang Haimar Etxeberria, Finn Fisher-Black, Gianni Moscon, Luke Tuckwell und Frederik Wandahl.

Remco Evenepoel startet erstmals bei der Ronde van Vlaanderen


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Es gibt Rennen – und es gibt die Ronde van Vlaanderen. Für Remco Evenepoel ist sie mehr als ein Monument. Sie ist Heimat.

Am Ostersonntag steht der 26-Jährige erstmals am Start seines „Heim-Monuments“. In Antwerpen beginnt für ihn ein neues Kapitel: 278 Kilometer, 12 Anstiege, sechs Kopfsteinpflasterpassagen auf dem Weg nach Oudenaarde – ein Rennen, das in Belgien nicht nur gefahren, sondern gelebt wird.

Seit über 100 Jahren prägt De Ronde den Radsport in Flandern. Für Generationen von Fans ist sie der emotionale Höhepunkt der Saison. Jetzt wird Remco Evenepoel Teil dieser Geschichte. Auch teamintern hatte dieses Projekt Gewicht und war lang vorbereitet:

Die Verbindung zwischen Remco und der Flandern-Rundfahrt ist tief und emotional. Ein Plan wie dieser entsteht nicht kurzfristig. Wir haben das Thema bewusst unter dem Radar gehalten, um den Moment für die Fans als Überraschung –ausgerechnet am 1. April– zu setzen. Dass wir das über 100 Tage intern halten konnten, spricht für den Zusammenhalt in diesem Team.
— Ralph Denk

Remco Evenepoel trifft in Flandern auf ein eingespieltes Klassikerteam. Im vorläufigen Aufgebot stehen Mick und Tim van Dijke, Gianni Vermeersch, Laurence Pithie sowie Jan Tratnik und Jarrad Drizners. Red Bull – BORA – hansgrohe bringt eine Mannschaft an den Start, die zuletzt mit Geschlossenheit und Stärke überzeugt hat.

Am Sonntag geht es um mehr als nur ein Ergebnis. Es geht um ein Debüt, auf das viele gewartet haben – und um einen Fahrer, der sich einer der größten Bühnen seines Sports stellt.

Guido Reybrouck Classic: Birkedal holt Gesamtsieg in Belgien

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fuhr grenke – Auto Eder beim zweitägigen Etappenrennen Guido Reybrouck Classic zu Gesamtsieg, Teamwertung und Nachwuchstrikot.

Sieger in der Gesamtwertung, drei Fahrer unter den besten Zehn, Sieger in der Teamwertung und Gewinner des Nachwuchstrikots – das Red Bull – BORA – hansgrohe U19-Team grenke – Auto Eder feierte ein überaus erfolgreiches Wochenende beim Guido Reybrouck Classic in Belgien. Am Ende des zweitägigen Etappenrennens setzte sich Julius Birkedal (Dänemark) in der Gesamtwertung durch und krönte damit eine starke Teamleistung.

Bereits im Auftaktzeitfahren über 11,4 Kilometer rund um Damme legte das Team den Grundstein für den späteren Erfolg. Birkedal fuhr auf Rang zwei und positionierte sich damit früh im Kampf um das Gesamtklassement. Mit Sander Willems (Belgien, 6.), Enzo Hincapie (USA, 9.) und Karl Herzog (Deutschland, 10.) platzierten sich insgesamt gleich vier grenke – Auto Eder Fahrer in den Top Ten.

Auf der zweiten Etappe über 120,3 Kilometer, die ebenfalls rund um Damme stattfand, präsentierte sich das Team erneut geschlossen und aktiv. In einem flachen Rennen mit wenigen selektiven Momenten war grenke – Auto Eder jederzeit präsent und kontrollierte das Renngeschehen. Joshua Johnson (Südafrika) sprintete auf Rang drei, während sich Birkedal dank eines Sekundenvorteils den Gesamtsieg sicherte. Neben dem Gesamtsieg unterstrich das Team seine mannschaftliche Stärke: Sander Willems belegte Rang vier im Gesamtklassement und gewann die Nachwuchswertung. Zudem ging auch die Teamwertung an grenke – Auto Eder.

„Das war eine Mega-Teamleistung. Wir waren ständig vorn dabei, haben jede Attacke mitgenommen und das Rennen kontrolliert. Auch wenn es nicht viele Attacken gab – genau solche Tage musst du erst einmal souverän herunterfahren. Umso schöner, das Ganze mit dem Gesamtsieg zu krönen.“
— Julius Løvstrup Birkedal

„Über beide Tage war das eine starke Teamleistung – wir waren sehr aktiv, sehr engagiert und sehen im Vergleich zur vergangenen Saison eine richtig gute Entwicklung. Deshalb sind wir sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie die Jungs gefahren sind. Gratulation an Julius zu seinem zweiten Saisonsieg.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Mit diesem überzeugenden Auftritt bestätigt das U19-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe seine starke Frühform und blickt selbstbewusst auf die kommenden Rennen. Von 3. bis 6. April bestreiten die grenke – Auto Eder Fahrer das belgische Etappenrennen Ster van Zuid-Limburg.

Volta a Catalunya 2026

1. Etappe: Sant Feliu de Guíxols – Sant Feliu de Guíxols – 173 Km

1 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 04:01:09
2 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 PIDCOCK Tom GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00

4 SILVA Thomas URU XDS Astana Team 00:00
5 GUALDI Simone ITA Lotto-Intermarché 00:00
6 MARTINEZ Lenny FRA Bahrain Victorious 00:00
7 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA Soudal Quick-Step 00:00
8 UHLIG Henri GER Alpecin-Premier Tech 00:00
9 ONLEY Oscar GBR INEOS Grenadiers 00:00

10 L’HOTE Antoine FRA Decathlon CMA CGM Team 00:00
11 VINGEGAARD Jonas DEN Team Visma | Lease a Bike 00:00
12 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 00:00
13 CHARMIG Anthon DEN Uno-X Mobility 00:00
14 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:00
15 MOLARD Rudy FRA Groupama-FDJ United 00:00

2. Etappe: Figueres – Banyoles – 167 Km


Plomi Foto

1 CORT Magnus DEN Uno-X Mobility 03:45:28
2 JUNGELS Bob LUX INEOS Grenadiers 00:00
3 BUSATTO Francesco ITA Alpecin-Premier Tech 00:00
4 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 00:00
5 DAINESE Alberto ITA Soudal Quick-Step 00:00
6 SILVA Thomas URU XDS Astana Team 00:00
7 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
8 OLIVEIRA Ivo POR UAE Team Emirates-XRG 00:00
9 AERTS Toon BEL Lotto-Intermarché 00:00
10 DARDER Sergi ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:00

3. Etappe: Mont-roig del Camp – Vila-seca – 159 Km

500 Meter vor dem Ziel fuhr Remco Evenepoel, mit Jonas Vingegaard in Führung liegend, in ein Schlagloch und stürzte schwer. Die beiden hatten sich vorher auf einer Windkante absetzen können und Remco übernahm den Hauptteil der Führungsarbeit.

1 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 03:43:33
2 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 00:00
3 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
4 AERTS Toon BEL Lotto-Intermarché 00:00
5 CHARMIG Anthon DEN Uno-X Mobility 00:00
6 PIDCOCK Tom GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
7 JUNGELS Bob LUX INEOS Grenadiers 00:00
8 PIGANZOLI Davide ITA Team Visma | Lease a Bike 00:00
9 HEßMANN Michel GER Movistar Team 00:00
10 STEWART Mark GBR Modern Adventure Pro Cycling 00:00

4. Etappe: Mataró – Caprodon – 151 Km

Wegen starker Windböen (bis zu 90 Km/h) am Gipfel des Vallter wurde die Etappe auf 151 Km verkürzt und endet in Caprodon.

1 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 04:01:03
2 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 00:00
3 PIDCOCK Tom GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00

4 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates-XRG 00:00
5 CORT Magnus DEN Uno-X Mobility 00:00
6 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
7 KOCKELMANN Mathieu LUX Lotto-Intermarché 00:00
8 DAINESE Alberto ITA Soudal Quick-Step 00:00
9 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
10 STEWART Mark GBR Modern Adventure Pro Cycling 00:00

5. Etappe: La Seu d’Urgell – La Molina/Coll de Pal – 155 Km

1 VINGEGAARD Jonas DEN Team Visma | Lease a Bike 04:13:44
2 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:51
3 MARTINEZ Lenny FRA Bahrain Victorious 01:01
4 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 01:01
5 PARET-PEINTRE Valentin FRA Soudal Quick-Step 01:03
6 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 01:38
7 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 01:39
8 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 01:39
9 UIJTDEBROEKS Cian BEL Movistar Team 01:39
10 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco-AlUla 01:39
11 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 01:45
12 RICCITELLO Matthew USA Decathlon CMA CGM Team 01:45
13 MAS Enric ESP Movistar Team 01:45
14 LANDA Mikel ESP Soudal Quick-Step 01:51
15 BENNETT George NZL NSN Cycling Team 01:51

Gesamt:

Florian Lipowitz überzeugt auf Katalonien-Königsetappe
Florian Lipowitz hat die erste Bergankunft der Katalonien-Rundfahrt als Vierter beendet und sich damit vor dem finalen Wochenende in eine gute Ausgangsposition im Kampf um das Podium gebracht.

Auf dem fünften Teilstück der Rundfahrt war nach vier Bergen im Vorfeld noch der mehr als 16 Kilometer lange Schlussanstieg hinauf ins Skigebiet La Molina zu bewältigen. Jai Hindley führte die das verbliebene Hauptfeld in das Finale. Als zehn Kilometer vor dem Ziel die Attacken begannen, war Florian hellwach und konterte die Angriffe der Konkurrenz.
„Ich bin die ersten Moves mitgegangen und wir haben es dann auch geschafft, vor dem Rest des Feldes zu bleiben“, sagte der 25-Jährige. „Der Anstieg war sehr hart, es gab viel Gegenwind. Und Jonas Vingegaard“ – der Tagessieger – „war einfach auf einem anderen Level heute.“

Ich denke, dass wir am Ende eine gute Leistung und ein überzeugendes Teamwork auf die Strecke gebracht haben.
Florian Lipowitz

Das erkannte Florian neidlos an. Doch er sah auch seine Mannschaft, die einen guten Eindruck gemacht hatte. „Ich denke, dass wir am Ende eine gute Leistung und ein überzeugendes Teamwork auf die Strecke gebracht haben.“ Mit Remco Evenepoel zusätzlich auf Rang sechs war Red Bull – BORA – hansgrohe das einzige Team, das zwei Fahrer in die Top 10 gebracht hatte.

Schwieriges Abschlusswochenende mit positiven Erinnerungen steht bevor
„Lipo war vorne, deshalb war es nicht meine Aufgabe, nachzuführen“, erklärte Remco. „Ich habe getan, was ich musste: warten. Auf den letzten zwei Kilometern habe ich dann ein kleines bisschen gepusht und dann meinen Sprint angesetzt. Und das war sicher okay so.“
Die Sturzfolgen der 3. Etappe noch in den Knochen, wäre allerdings auch in anderer Konstellation vielleicht nicht allzu viel mehr drin gewesen. „Er musste noch ein bisschen dafür bezahlen“, sagte auch DS Patxi Vila. „Trotzdem war das für ihn ein sehr positives Ergebnis. Insgesamt habe ich auch eine gute Performance des Teams gesehen. Nachdem wir die Spitzengruppe mit fünf starken Fahrern verpasst hatten, war es an uns, das Rennen danach zu kontrollieren. Aber das haben wir gut gemacht.“

Ein schwieriges Wochenende – eine weitere Bergankunft am Samstag und die Schlussetappe in Barcelona, auf der sich vor einem Jahr mit einer spektakulären Fahrt Primož Roglič noch den Gesamtsieg sicherte – stehen nun noch auf dem Programm. „Zwei Tage haben wir noch vor uns. Wir müssen sehen, was auf uns zukommt – aber insgesamt fühle ich mich ziemlich gut“, sagte Florian mit Blick auf das Bevorstehende.

6. Etappe: Berga – Queralt – 158 Km

1 VINGEGAARD Jonas DEN Team Visma | Lease a Bike 04:05:19
2 MARTINEZ Lenny FRA Bahrain Victorious 00:10
3 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:10
4 PARET-PEINTRE Valentin FRA Soudal Quick-Step 00:16
5 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:27
6 CARAPAZ Richard ECU EF Education-EasyPost 01:29
7 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 02:08
8 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 02:08
9 EULALIO Afonso POR Bahrain Victorious 02:55
10 RICCITELLO Matthew USA Decathlon CMA CGM Team 03:16

7. Etappe: Barcelona – Barcelona – 95 Km

1 GILMORE Brady AUS NSN Cycling Team 02:06:44
2 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 00:00
3 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00

4 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
5 L’HOTE Antoine FRA Decathlon CMA CGM Team 00:00
6 REMIJN Senna NED Alpecin-Premier Tech 00:00
7 VERGALLITO Luca ITA Alpecin-Premier Tech 00:00
8 GUALDI Simone ITA Lotto-Intermarché 00:00
9 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 00:00
10 MULUBRHAN Henok ERI XDS Astana Team 00:00

Endstand:

1 VINGEGAARD Jonas DEN Team Visma | Lease a Bike 25:56:36
2 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 01:22
3 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 01:30
4 PARET-PEINTRE Valentin FRA Soudal Quick-Step 01:43
5 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 02:13
6 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 03:17

7 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 04:11
8 UIJTDEBROEKS Cian BEL Movistar Team 05:20
9 RICCITELLO Matthew USA Decathlon CMA CGM Team 05:25
10 CARAPAZ Richard ECU EF Education-EasyPost 05:36
11 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 06:15
12 ONLEY Oscar GBR INEOS Grenadiers 06:18
13 O’CONNOR Ben AUS Team Jayco-AlUla 06:22
14 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 06:32
15 LANDA Mikel ESP Soudal Quick-Step 06:32

Lipowitz beendet Katalonien-Rundfahrt als erster Deutscher auf dem Podium

Florian Lipowitz ist bei der Katalonien-Rundfahrt gelungen, was zuvor keinem anderen Deutschen Radprofi gelungen ist. Bei der 105. Auflage des Rennens hat der 25-Jährige am Finaltag in Barcelona seinen dritten Platz in der Gesamtwertung verteidigt. Remco Evenepoel fuhr im Tagesergebnis ebenfalls auf Rang drei und beendete die Rundfahrt als Fünfter. Zudem gewann Red Bull – BORA – hansgrohe die Mannschaftswertung.

Auf der 95 Kilometer langen Schlussetappe durch die katalanische Metropole mit sieben Runden über den Hausberg der Stadt, den Montjuic, versuchten die beiden Wingmen nochmal alles, um aus Katalonien auch noch mit einem Etappensieg abreisen zu können. Ab dem dritten Umlauf gingen Lipowitz und Evenpoel dafür abwechselnd in die Offensive und unterstrichen damit ihr gutes Zusammenspiel und die Harmonie, die schon die ganze Woche über zum Ausdruck kam.

Es war nochmal eine sehr harte Etappe zum Abschluss. Wir haben versucht, sie mit Remco zu gewinnen, das Rennen dafür früh sehr schwer gemacht. Den Sieg heute haben wir am Ende trotz einer guten Leistung knapp verpasst. Aber mit Blick auf die gesamte Woche können wir wirklich zufrieden und stolz sein auf das, was wir hier als ganzes Team gezeigt haben.
— Florian Lipowitz

Wie gut das Team wirklich war, zeigte sich am Ende auch im deutlichen Gewinn der Mannschaftswertung. Wie schon zuvor bei Tirreno-Adriatico ist das eine Premiere in der Geschichte von Red Bull – BORA – hansgrohe, die damit erneut zeigt, dass das Team wie schon in gesamten Frühling mit veränderter Mentalität an den Start geht.

Nokere Koerse

Männer 186km:

1 PHILIPSEN Jasper BEL ALPECIN-PREMIER TECH 04:16:19
2 MEEUS Jordi BEL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
3 MOLANO BENAVIDES Juan Sebastian COL UAE TEAM EMIRATES XRG 00:00
4 JEANNIERE Emilien FRA TOTALENERGIES 00:00
5 MENTEN Milan BEL LOTTO INTERMARCHE 00:00
6 KUBIS Lukas SVK UNIBET ROSE ROCKETS 00:00
7 BIERMANS Jenthe BEL COFIDIS 00:00
8 PENHOET Paul FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 00:00
9 DE SCHUYTENEER Steffen BEL LOTTO INTERMARCHE 00:00
10 TOMAS MORGADO Antonio POR UAE TEAM EMIRATES XRG 00:00
11 KOLZE CHANGIZI Sebastian DEN TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:00
12 MIQUEL DELGADO Pau ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
13 DARDER GARI Sergi ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
14 HOFSTETTER Hugo FRA NSN CYCLING TEAM 00:00
15 HUENS Axel FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 00:00

Frauen 133km:

1 KOPECKY Lotte BEL TEAM SD WORX – PROTIME 03:29:33
2 KOOL Charlotte NED FENIX-PREMIER TECH 00:00
3 GILLESPIE Lara IRL UAE TEAM ADQ 00:00
4 BOSSUYT Shari BEL AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 00:00
5 ANDERSEN Susanne NOR UNO-X MOBILITY 00:00
6 BAKER Georgia AUS LIV-ALULA-JAYCO 00:00
7 RIEDMANN Linda GER LOTTO INTERMARCHE LADIES 00:00
8 JANSEN Ellne NED VOLKERWESSELS CYCLING TEAM WOMEN 00:00
9 BJERG Emma Cecilie Norsgaard DEN LIDL-TREK 00:00
10 ANDERSSON Caroline SWE LIV-ALULA-JAYCO 00:00
11 SCHWEINBERGER Kathrin AUT HUMAN POWERED HEALTH 00:00
12 JANSEN Noa NED LIV-ALULA-JAYCO 00:00
13 JACKSON Alison CAN ST MICHEL – PREFERENCE HOME – AUBER93 00:00
14 TON Quinty NED LIV-ALULA-JAYCO 00:00
15 SIERRA CANADILLA Arlenis CUB MOVISTAR TEAM 00:00