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Tour de France – Etappe 19

Champagnole, Friday, September 18th – Soren Kragh Andersen became the fourth rider with two stage wins at the 107th Tour de France after Wout van Aert, Caleb Ewan and Tadej Pogacar. Boosted by his win in Lyon, the Dane went for another solo ride but a longer one this time as he escaped a 12-man leading group including the three green jersey contenders Sam Bennett, Peter Sagan and Matteo Trentin with 16km to go.

Bourg-en-Bresse – Champagnole (166,5 km)
1 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 3:36:33
2 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton – Scott 0:00:53
3 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:53
4 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:53
5 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:53
6 Nikias Arndt (GER) Team Sunweb 0:00:53
7 Luke Rowe (GBr) Ineos Grenadiers 0:00:59
8 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:01:02
9 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:01:02
10 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 0:01:02

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 83:29:41
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:57
3 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:27
4 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:06
5 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:03:28
6 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:04:19
7 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:05:55
8 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:06:05
9 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:07:24
10 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:12:12

Sprinter überraschen in Ausreißergruppe: Peter Sagan auf Rang neun in Champagnole

Nachdem die Berge der Tour hinter den Fahrern liegen, wartete heute auf der 19. Etappe eine Chance für die Sprinter auf den 166,5 km von Bourg-en-Bresse nach Champagnole. In der durchaus hektischen Startphase, in der hart um die Gruppe gekämpft wurde, setzte sich zuerst R. Cavagna vom Feld ab. Zu diesem Zeitpunkt stach Lukas Pöstlberger eine Biene in den Mund. Der Österreicher konnte das Rennen leider nicht fortsetzen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Zum Glück besserte sich sein Zustand aber schnell. Im Rennen versuchte eine Verfolgergruppe zum Spitzenreiter aufzuschließen, allerdings erfolglos, denn im Feld hatten die Teams BORA – hansgrohe und Sunweb die Kontrolle übernommen. Emanuel Buchmann und Felix Großschartner hielten den Abstand konstant bei Rund zwei Minuten, bevor an der Sprintwertung noch einmal Unruhe in das Feld kam. Zuerst attackierte drei Fahrer, die schnell zur Spitze aufschlossen. Nach dem Sprint, in dem Peter Sagan Rang sechs holte, wurde zunächst die Spitze eingeholt, dann löste sich abermals eine 12-Mann-Gruppe, diesmal mit Peter Sagan und S. Bennett. Allerdings war Sagan alleine in der Gruppe und hatte wenig taktische Möglichkeiten, um am Ende um den Sieg zu kämpfen. Nach mehreren Attacken setzte S. Kragh Andersen den entscheidenden Angriff und feierte seinen zweiten Etappensieg. Peter Sagan erreichte am Ende Rang neun.

Reaktionen im Ziel
„Ich habe alles versucht, um heute zu gewinnen, und auch das Team hat alles gegeben. Als wir 30 km vor dem Ende weggefahren sind, hatten vier Teams zwei Fahrer vorne. Es war unmöglich für mich, die Gruppe zu kontrollieren. Jetzt bleibt noch eine Chance in Paris, und wir werden alles daran setzen, dort zu gewinnen.“ – Peter Sagan

„Es war einmal mehr eine schnelle Etappe. Wir haben versucht, das Rennen zu kontrollieren und es war dann nur ein Fahrer vorne. Der wurde vor der Sprintwertung aber immer langsamer, darum wurde im Feld wieder attackiert. Wir haben dann versucht, die Kontrolle noch einmal zu übernehmen, das hat aber nicht mehr funktioniert und wir sind einige Attacken mitgegangen. Die Jungs waren heute einfach müde, außerdem haben wir Lukas schon auf den ersten 10 km wegen eines Bienenstichs verloren. Ihn hätten wir heute im Finale gebraucht. Peter war dann am Ende alleine in der Gruppe. Er konnte einfach nicht jede Attacke kontern, so waren wir am Ende chancenlos. Nicht das, was wir erhofft hatten, aber alle haben ihr Bestes gegeben, wir können uns also nichts vorwerfen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tour de France – Etappe 14

Lyon, Saturday, September 12th – Soren Kragh Andersen became the first Danish stage winner of the Tour de France since Magnus Cort two years ago. He also delivered Team Sunweb their second stage victory after Marc Hirschi on stage 12. Tiesj Benoot paved the way for his attack at the 3km to go mark. It’s the first Tour de France stage victory for the 26 year old winner of the 2018 Paris-Tours.

Clermont-Ferrand – Lyon (194,0 km)
1 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 4:28:10
2 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton – Scott 0:00:15
3 Simone Consonni (Ita) Cofidis 0:00:15
4 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:15
5 Casper Phillip Pedersen (Den) Team Sunweb 0:00:15
6 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:15
7 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 0:00:15
8 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:15
9 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain – McLaren 0:00:15
10 Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb 0:00:15

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 61:03:00
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:44
3 Egan Bernal (Col) Ineos Grenadiers 0:00:59
4 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:01:10
5 Nairo Quintana (Col) Team Arkéa – Samsic 0:01:12
6 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:31
7 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:42
8 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:01:55
9 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:02:06
10 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:02:54

Erneutes BORA – hansgrohe Feuerwerk wird nicht belohnt: Sagan auf Rang vier in Lyon

Nach der gestrigen Galavorstellung in den Bergen wollte BORA – hansgrohe auf der heutigen 14. Etappe wieder alles auf die Karte Peter Sagan setzen. Die 194 km von Clemont-Ferand nach Lyon waren durchgehend hügelig mit vier Bergwertungen, was dem 3-fachen Weltmeister entgegenkommen sollte. Kurz nach dem Start setzte sich ein Duo vom Feld ab, doch schon an der ersten Bergwertung attackierte BORA – hansgrohe, um S. Bennett in Schwierigkeiten zu bringen. Sagan und Schachmann setzten sich ab, Sagan holte damit Rang 3 beim Zwischensprint des Tages. Danach rollte das Feld wieder zusammen, während die Spitze rund vier Minuten Vorsprung hatte. Doch schon am nächsten Anstieg setzte BORA – hansgrohe abermals alles auf eine Karte, erhöhte das Tempo und konnte Bennett erneut abhängen. Leider hatte Lukas Pöstlberger in dieser Phase einen Reifenschaden und fiel zurück. Die folgenden 30 km entwickelte sich ein Verfolgungsrennen zwischen BORA – hansgrohe an der Spitze und Deceuninck-Quickstep in der zweiten Gruppe, das die Equipe aus Raubling für sich entschied, als die Belgier aufstecken mussten, während auch der letzte Ausreißer eingeholt wurde. Im technisch sehr anspruchsvollen Finale der Etappe war das Rennen dann schwierig zu kontrollieren, denn die Jungs hatten bereits den ganzen Tag gearbeitet. Zuerst konterte Lennard Kämna eine Attacke und lag dann selbst an der Spitze, danach versuchte Sagan das Rennen zu kontrollieren. Doch rund 2,5 km vor dem Ziel konnte sich S. Kragh Andersen entscheidend absetzen. Am Ende holte Peter heute Rang vier.
Reaktionen im Ziel
„Wir wollten das Rennen hart für die anderen Sprinter machen. Das Ziel war, mehr Punkte zu holen, aber so ist das bei der Tour, jedes Finale ist hart umkämpft. Am Ende war ich alleine, was völlig klar ist, nachdem die Jungs den ganzen Tag gearbeitet hatten. Mehr als der vierte Rang war dann leider nicht drin. Ich muss mich bei meinen Teamkollegen bedanken, die haben heute wieder eine unglaubliche Leistung gezeigt.“ – Peter Sagan

„Natürlich wollten wir heute mehr als 23 Punkte zurückholen. Wir sind ein starkes Rennen gefahren, aber am Ende hat uns zumindest ein Mann gefehlt. Vielleicht wäre sogar das noch zu wenig gewesen, denn es war ein offenes Finale mit vielen Attacken. Ich habe am Ende noch eine Lücke zugefahren, und als ich gesehen habe, dass ich etwas vorne bin, habe ich es versucht. Das war nicht geplant, aber es war ein geiles Gefühl, da zwischen den vielen Zusehern vorne zu sein.“ – Lennard Kämna

„Wir haben eine Möglichkeit gesehen, auf dem Anstieg vor dem Sprint etwas zu versuchen. Peter und Max waren oben alleine und haben dann durchgezogen, das war sehr gut. Dann gab es noch den langen Berg und auch dort haben wir versucht die Sprinter abzuhängen. Auch das hat geklappt, aber leider hatte Lukas dann einen Defekt und ist zurückgefallen, ihn hätten wir im Finale noch gebraucht. Die Jungs haben wieder eine wahnsinnige Leistung gezeigt und haben bis zum Ende durchgezogen. Leider ist dann ein Fahrer weggesprungen und Peter war auch ein wenig eingeklemmt, darum war es zum Schluss nur Rang vier. Aber alle haben einen tollen Job gemacht, es war ein sehr gutes Rennen von uns.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Paris – Nizza – Etappe 4 Zeitfahren

Saint-Amand-Montrond – Saint-Amand-Montrond (15,5 km / EZF)
1 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:18:51,69
2 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:05,65
3 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:12,25
4 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 0:00:13,05
5 Pello Bilbao Lopez De Armentia (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:14,31
6 Victor Campenaerts (Bel) NTT Pro Cycling Team 0:00:17,11
7 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:18,21
8 Stefan Küng (SUI) Groupama – FDJ 0:00:25,95
9 Tobias Ludvigsson (Swe) Groupama – FDJ 0:00:27,26
10 Lawson Craddock (USA) EF Pro Cycling 0:00:28,36
11 Tanel Kangert (Est) EF Pro Cycling 0:00:32,51
12 Bob Jungels (Lux) Deceuninck – Quick Step 0:00:33,05
13 Jan Tratnik (Slo) Bahrain – McLaren 0:00:33,28
14 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:00:33,60
15 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:00:35,39
16 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:35,78
17 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:36,16
17 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:36,16
19 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:00:39,93
20 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:39,98
21 Tejay Van Garderen (USA) EF Pro Cycling 0:00:41,45
22 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:43,22

Gesamtwertung
1 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 13:30:58
2 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:58
3 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:01:01
4 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:01:05

5 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:01:06
6 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:01:10
7 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:01:11
8 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 0:01:11
9 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:01:15
10 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:01:16


Foto: Gerhard Plomitzer

Nach zweitem Platz im Kampf gegen die Uhr baut Max Schachmann seine Führung in der Gesamtwertung bei Paris-Nizza weiter aus

Das Einzelzeitfahren am vierten Renntag zeigte sich im Kampf um den Gesamtsieg von großer Bedeutung. Die Zeitfahrstrecke mit Start und Ziel in Saint-Amand-Montrand war zwar nur 15 km lang, aber in der ersten Hälfte mit zwei Anstiegen nicht besonders leicht. Peter Sagan, Felix Großschartner und Max Schachmann, alle in der Top-10 im Gesamtklassement, rollten am späteren Nachmittag von der Startrampe. Bei der Zwischenzeit legte Max die schnellste Zeit vor. Er konnte das Tempo zwar nicht bis ins Ziel halten, belegte aber am Ende einen hervorragenden zweiten Platz. Damit verteidigte er seine Führung in der Gesamtwertung und übernahm zugleich auch noch das grüne Trikot des Punktbesten. Tagessieger war S. Krach Andersen, der das Zeitfahren mit einer Zeit von 18:51 Minuten absolvierte, 6 Sekunden schneller als Max. Felix Großschartner zeigte heute auch eine starke Leistung, und rückte auf den 3. Platz in der Gesamtwertung vor. Nach einem erfolgreichen Tag führt BORA – hansgrohe nun auch die Teamwertung an.
Reaktionen im Ziel
„Auf der einen Seite bin ich sehr zufrieden, dass ich meine Führung in der Gesamtwertung noch weiter ausbauen konnte, aber auf der anderen Seite ist es ein bisschen enttäuschend, dass ich nur knapp den Etappensieg verpasst habe. Am ersten Berg und auch am zweiten Berg bin ich „all in“ gegangen. Oben war ich ein bisschen erschöpft und habe versucht mich zu erholen. Am Ende war es knapp, aber ich glaube, es war die richtige Taktik. Ich wollte hier besser als vor zwei Wochen beim Zeitfahren bei der Volta ao Algarve abschneiden und habe alles in den zwei Anstiegen gegeben. Kragh Andersen fuhr heute super stark und ich war knapp dran, kann ich mit dem Ergebnis also zufrieden sein. Ich werde jetzt versuchen das Führungstrikot bis zum Ende zu verteidigen, aber das wird nicht leicht sein. Ich habe mir die Berge der kommenden Tage schon im Roadbook angesehen, es wird hart, aber der Gesamtsieg ist möglich“ – Max Schachmann

„Ich bin mit meiner heutigen Leistung zufrieden, denn ich bin jetzt auf dem dritten Platz im Gesamtklassement. Aber ich werde Max weiterhin unterstützen und der Plan ist, ihn auf den nächsten Etappen zu beschützen und zu versuchen, sein Trikot zu verteidigen. Er ist sehr gut in Form, und hat einen Vorsprung von fast einer Minute. Viele schwierige Etappen stehen noch vor uns, und es gibt auch viele starke Fahrer hier, aber wir haben jetzt eine gute Chance.“ – Felix Großschartner

„Im Zeitfahren ging es super gut und jetzt schauen wir morgen und an den nächsten Tagen, dass wir das gelbe Trikot bis Nizza behalten können. Wir sind in einer guten Ausgangslage, aber es heißt jetzt, dass wir jeden Tag die Führung verteidigen müssen, was nicht einfach werden wird. Felix ist nach dieser Etappe Gesamtdritter dank seiner sehr guten Zeitfahrleistung. Wir haben damit zwei Optionen, mit denen wir variieren können. Aber wir müssen von Tag zu Tag sehen was möglich ist. Es sind noch vier Etappen bis Nizza und das wird nicht leicht werden.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Team Sunweb complete double with Men’s TTT gold


Following a gold medal in the Women’s Team Time Trial World Championships, the men’s team followed up with an equally impressive double by winning their Team Time Trial Championships this afternoon. It was another superb display of pacing over the 42.5km course that saw the team finish 8″ ahead of their nearest rivals.

Tom Dumoulin (NED), Lennard Kämna (GER), Wilco Keldermann (NED), Soren Kragh Andersen (DEN), Michael Matthews (AUS) and Sam Oomen (NED) formed the six rider team that raced around the circuit in Bergen in a time of 47’50“.

A nervous wait, much like the women’s team endured this morning, was replaced with elation as the final teams came over the finish line unable to match the time set by Team Sunweb. The double wins are the result of hard work put in over the years in developing the best equipment and techniques to allow the riders to build and race to their fullest, and the gold medals are a just reward.

Dumoulin said after the finish: „It’s crazy, first the women this afternoon and then us. The team was so homogenous, it was absolutely amazing. Normally you’d say that I was the best time trialist on paper but with this team it was so smooth and we had a really good pace and kept it all the way to the line.

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