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Tour de France – Etappe 21

Paris Champs-Élysées, Sunday, September 20th – Sam Bennett claimed a well-deserved stage win in front of world champion Mads Pedersen and mega-star Peter Sagan on the Champs-Elysées in Paris, after he imposed himself in prestigious cities like Rome, Dubai and Istanbul at the end of other national Tours. The last winner of the conclusive stage with the green jersey was Mark Cavendish in 2011. Tadej Pogacar won his first Tour de France as well as the King of the Mountains competition and the best young rider prize.
Photo by Herbert Moos
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Photo by Herbert Moos
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Mantes-la-Jolie – Paris/Champs-Élysées (122,0 km)
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 2:53:32
2 Mads Pedersen (Den) Trek – Segafredo 0:00:00
3 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
4 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:00
5 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:00
6 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo – Visma 0:00:00
7 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 0:00:00
8 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
9 Bryan Coquard (Fra) B&B Hotels – Vital Concept 0:00:00
10 Maximilian Walscheid (GER) NTT Pro Cycling 0:00:00

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 87:20:05
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:59
3 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:30
4 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:05:58
5 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:06:07
6 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:06:47
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:07:48
8 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:08:02
9 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:09:25
10 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:14:03
11 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:16:58
12 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:17:41
13 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 0:25:53
14 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:31:04
15 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:42:20

Punktewertung
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 380 Punkte
2 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 284
3 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 260

Bergwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 82 Punkte
2 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 74
3 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 67
4 Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb 62

Nachwuchswertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 87:20:05
2 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:06:07
3 Valentin Madouas (Fra) Groupama – FDJ 1:42:43
4 Daniel Martinez (Col) EF Pro Cycling 1:55:12
5 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 2:15:39

Kämpferischster Fahrer der Tour
Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb

BORA – hansgrohe blickt auf offensive Tour zurück: Peter Sagan zum Abschluss auf Rang drei

Nach drei anstrengenden und fordernden Wochen ging die 107. Austragung der Tour de France heute mit der seit 1975 traditionellen Ehrenetappe auf den Champs-Élysées zu Ende. Der Start erfolgte am frühen Nachmittag in Montes-La-Jolie, und nach 56 gefahrenen Kilometern wurde die französische Hauptstadt erreicht. Dort mussten die Fahrer die erste von insgesamt neun Zielpassagen absolvieren, bevor es zum letzten großen Sprint-Showdown auf dem Kopfsteinpflaster der Champs-Élysées kam. Die letzte Etappe bot somit den Sprintern nochmal eine Chance um den für sie prestigeträchtigsten aller Etappensiege bei der Tour zu kämpfen.
Wie erwartet, waren die ersten Kilometer ruhig und das Fahrerfeld rollte nur langsam durch die Vororte von Paris. In der französischen Hauptstadt angekommen, war das klassische Schaulaufen zu Ende und mehrere Fahrer versuchten, sich vom Feld abzusetzen, unter ihnen auch Maximilian Schachmann, der 40 km vor dem Ziel mit drei anderen Fahrern eine kleine Lücke von ungefähr 20 Sekunden reißen konnte. Das Hauptfeld hielt diese kleine Gruppe jedoch an der kurzen Leine und stellte sie einige Kilometer vor dem Ziel. Danach reihten sich die Sprinterteams für ihre schnellen Männer ein, die um den Prestige-Sieg auf dem berühmten Prachtboulevard kämpfen würden. In einem spannenden Finale rasten die Sprinter in Richtung Ziellinie und nach 122 km im Sattel sprintete S. Bennett zum Etappensieg, während Peter Sagan auf Rang 3 über die Ziellinie rollte.
Das Team hatte gehofft, dass Peter ein achtes Mal das Grüne Trikot gewinnen könnte, aber nach einem beherzten Kampf um das Trikot musste der Slowake letztendlich S. Bennett das Trikot in Paris überlassen. Das Team aus Raubling war bei der diesjährigen Ausgabe allerdings vom Pech verfolgt. Emanuel Buchmann, der noch immer unter schweren Verletzungen litt, die er sich bei der Dauphiné zugezogen hatte, konnte sich nach den schweren Pyrenäen-Etappen letztlich keine Hoffnungen mehr im Gesamtklassement machen. Zudem mussten auch zwei Fahrer die Rundfahrt frühzeitig verlassen. Gregor Mühlberger, der sich einen Infekt eingefangen hatte, musste auf der 11. Etappe aussteigen, während sein Teamkollege Lukas Pöstlberger zwei Tage vor dem Schluss in Folge eines Wespenstiches die Tour aufgeben musste. Der Höhepunkt für BORA – hansgrohe war sicherlich der Sieg auf der 16. Etappe durch Lennard Kämna, der erste deutsche Etappensieg für das Team bei der Tour de France.
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet, wurde die Schlussetappe in einem rasanten Massensprint entschieden. Ich hatte eine gute Position im Finale, und ich klemmte mich an Sams Hinterrad, aber er war einfach schneller und am Ende holte ich den dritten Platz. Alles ist ok, die Tour de France ist zu Ende und ich bin froh, hier in Paris zu sein.“ – Peter Sagan
„Wir hatten hier drei Ziele, zwei davon haben wir nicht erreicht, das muss man klar festhalten. Die Vorbereitung von Peter auf Tour und Giro war eine Gratwanderung. Zu Emanuels Sturz wurde schon genug berichtet. Ich denke, jeder konnte an der Dauphiné sehen, dass er auf Kurs ist. Danach lief leider nichts mehr zusammen. Generell hatten wir bei der Tour dieses Jahr viel Pech. Defekte in den dümmsten Situationen, Sagan, dem nach einer Berührung die Kette runterfällt, oder der Bienenstich bei Lukas. Dennoch ziehe ich ein positives Resümee, denn wie sich unsere Jungs hier präsentiert haben, war großartig. Die offensive Fahrweise hat die Radsportwelt begeistert. Da hat man die Leidenschaft, den Kampfgeist, aber auch die Form gesehen, die eigentlich da gewesen wäre. Wir sind hier als Team aufgetreten. Der Sieg von Lennard war dann der Lohn der harten Arbeit und eine riesige Erlösung für alle. Besonders stolz bin ich, da dies der erste deutsche Etappensieg bei der Tour für unsere Mannschaft war. Wir werden im nächsten Jahr sicher wieder mit hochgesteckten Zielen anreisen, das Potenzial, diese auch zu erreichen, ist in unserem Team definitiv vorhanden.“ – Ralph Denk, Teammanager

Tour de France – Etappe 20

La Planche des Belles Filles, Saturday, September 19th – Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) rode to Tour de France overall victory at the age of 21 as he smashed all his rivals for winning the individual time trial to La Planche des belles filles, including Primoz Roglic (Team Jumbo – Visma) who was touted as the eventual winner of the 107th edition. Tom Dumoulin (team Jumbo Visma) and Richie Porte (Trek-Segafredo) rounded out the stage podium, meaning a move to the final podium as well for the latter.

Lure – La Planche des Belles Filles (36,2 km / EZF)

1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:55:55
2 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:01:21,09
3 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:01:21,67
4 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo – Visma 0:01:31
5 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:01:56
6 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:01:59
7 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:02:29
8 David De La Cruz (Esp) UAE Team Emirates 0:02:40
9 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:02:45
10 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:02:54
11 Daniel Martinez (Col) EF Pro Cycling 0:03:19
12 Pello Bilbao (Esp) Bahrain – McLaren 0:03:20
13 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:03:26
14 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:03:27
15 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:03:58

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 84:26:33
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:59
3 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:30
4 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:05:58
5 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:06:07
6 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:06:47
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:07:48
8 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:08:02
9 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:09:25
10 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:14:03

Letzte Chance in Paris: BORA – hansgrohe spart Kräfte im Zeitfahren der Tour de France

Das Zeitfahren auf der 20. Etappe der Tour de France sollte heute die Entscheidung in der Gesamtwertung bringen. Die 36,2 km von Lure führten dabei auf die Planche des belles Filles, einem Anstieg der 1. Kategorie. Für BORA – hansgrohe hatten heute Felix Großschartner und Lennard Kämna die Freiheit, auf Ergebnis zu fahren, wobei auf den ersten Kilometern im Rennen entschieden werden sollte, ob es Sinn macht, bis zum Ende voll durchzuziehen, oder besser ist, für morgen Kräfte zu sparen. Die erste echte Richtzeit setzte R. Cavagna in 57:55. Während Peter Sagan das Ziel mit einer Zeit von 1:04:56 erreichte, entschied sich Felix Großschartner nach wenigen Kilometern dazu, heute Kräfte zu sparen, er überquerte die Ziellinie nach 1:01:26. Max Schachmann ging das Zeitfahren locker an, steigert sich aber am Schlussanstieg und erreichte letztlich eine Zeit von 59:55. Auch Lennard zeigte ein ansprechendes Zeitfahren und war besonders am Anstieg einer der Schnellsten. Er erreichte heute das Ziel nach 1:00:07. Im Kampf um den Gesamtsieg ereignete sich ein wahres Drama á la Tour, denn T. Pogacar holte sich nach einer unfassbaren Leistung nicht nur den Tagessieg, sondern überholte auch noch P. Roglic in der Gesamtwertung.

Tour de France – Etappe 15

Grand Colombier, Sunday, September 13th – Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) claimed his second mountain stage victory in another 1-2 for Slovenia atop the Grand Colombier. Defending champion Egan Bernal (Ineos Grenadiers) said goodbye to his ambitions of a double up meanwhile Primoz Roglic (Team Jumbo – Visma) extended his overall lead to all his rivals except for his compatriot who is definitely the best young rider of this Tour de France.

Lyon – Grand Colombier (174,5 km)
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 4:34:13
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:00
3 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:00:05
4 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:00:08
5 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:00:15
6 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:00:15
7 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:15
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:15
9 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:00:18
10 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:24

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 65:37:07
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:40
3 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:01:34
4 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:45
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:02:03
6 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:02:13
7 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:02:16
8 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:03:15
9 Nairo Quintana (Col) Team Arkéa – Samsic 0:05:08
10 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:05:12
11 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:06:45
12 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:06:52
13 Egan Bernal (Col) Ineos Grenadiers 0:08:25
14 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:09:02
15 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:32:27

BORA – hansgrohe sammelt Kräfte für die dritte Tour-Woche

Zwei Tage lang hat BORA – hansgrohe mit seiner offensiven Fahrweise die Herzen der Radsportfans erobert. Auf der heutigen 15. Etappe der Tour de France ließ man es bewusst etwas ruhiger angehen. Auf den 174,5 km von Lyon auf den Grand Colombier warteten zwei Anstiege der 1. und einer der HC Kategorie, zudem glaubte man an einen Schlagabtausch unter den Anwärtern auf den Gesamtsieg, weshalb sich eine Fluchtgruppe heute wenig Chancen ausrechnen konnte. Nach rund 25 km lösten sich acht Mann vom Feld, der Abstand wurde aber erwartungsgemäß bei unter fünf Minuten kontrolliert. Beim Zwischensprint sicherte sich Peter Sagan aus dem Feld Rang drei. Danach ginge es für die Fahrer der Equipe aus Raubling nur mehr darum, Kräfte zu sparen. An der Spitze wurden alle Ausreißer bis Rennkilometer 160 eingeholt. Am Schlussanstieg erwies sich Jumbo-Visma einmal mehr als dominante Mannschaft, am Ende gewann aber T. Pogacar vor P. Roglic. Morgen steht der zweite Ruhetag auf dem Programm der Tour, bevor eine extrem anspruchsvolle dritte Woche auf das Feld wartet.
Reaktionen im Ziel
„Der Beginn der Etappe war wieder hart, wir haben um ein paar Punkte gekämpft, danach hatten wir drei schwere Berge. Ich habe versucht so viel Kraft wie möglich zu sparen. Morgen haben wir einen wohlverdienten Ruhetag. Danach freue ich mich auf die letzte Woche der Tour.“ – Peter Sagan

„Meine Beine fühlen sich immer noch nicht gut an, dazu habe ich noch etwas Magenprobleme bekommen und eine leichte Erkältung. Es kommt irgendwie alles zusammen. Aber gestern habe ich dem Team helfen können, das hat Spaß gemacht, denn sonst arbeiten immer alle für mich, da ist es schön, auch mal was zurückzugeben. So wie heute, wo man irgendwie nur die Zeit absitzt, ist das weniger lustig. Ich freue mich also schon darauf, auch in der dritten Woche etwas für das Team zu leisten, wenn es mir hoffentlich etwas besser geht.“ – Emanuel Buchmann

„Wir haben zwei Tage lange das Rennen bestimmt. Das hat allerdings auch viel Kraft gekostet. Wir dachten schon, dass heute so gut wie keine Chance besteht, mit einer Gruppe durchzukommen, da die Favoriten auf den Toursieg ernst machen würden. Darum wollten wir so viele Kräfte als möglich sparen. Mit Peter haben wir ein paar Punkte mitgenommen, danach ging es nur noch darum ins Ziel zu kommen. Wir werden uns morgen hoffentlich gut erholen können, dann werden wir in der dritten Woche sicherlich noch das eine oder andere Feuerwerk zünden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tour de France – Etappe 9

Laruns, Sunday, September 6th – Tadej Pogačar won his first Tour de France stage out of a 5-man breakaway after brave attacker Marc Hirschi who soloed 90km before the end got caught within 2km to go. He was the second Slovenian to win in Laruns in just as many finishes in the Pyrenean town, two years after Primož Roglič who moved into the overall lead of the Tour de France for the first time in his career. Adam Yates surrendered in the ascent to col de Marie Blanque.

Pau – Laruns (153,0 km)
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 3:55:17
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:00
3 Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb 0:00:00
4 Egan Bernal (Col) Ineos Grenadiers 0:00:00
5 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:00
6 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:11
7 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:00:11
8 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:11
9 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:00:11
10 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:00:11
11 Nairo Quintana (Col) Team Arkéa – Samsic 0:00:11
12 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:00:54
13 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:54
14 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 0:00:54
15 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:54

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 38:40:01
2 Egan Bernal (Col) Ineos Grenadiers 0:00:21
3 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:00:28
4 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:30
5 Nairo Quintana (Col) Team Arkéa – Samsic 0:00:32
6 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:00:32
7 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:44
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:02
9 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:15
10 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:01:42

Schwerer Tag für Emanuel Buchmann auf der zweiten Pyrenäenetappe der Tour
Von Pau nach Laruns führte die zweite Pyrenäenetappe über 153 km. Die Anfangsphase des Rennens war heute unglaublich schnell. Es folgte Attacke auf Attacke, dennoch konnte sich keine Gruppe auf den ersten 55 km vom Feld lösen. Erst im Anstieg zum Col de la Hourcère setzte sich Lennard Kämna zuerst in einer Gruppe mit T. Pinot ab. Nachdem das Feld abermals reagierte, konterte Kämna erneut und war nun an der Spitze des Rennens mit M. Hirschi, ließ sich aber wenig später in die erste Verfolgergruppe zurückfallen. Hirschi baute seine Führung weiter aus, während die Gruppe um Kämna rund 40 km vor dem Ziel eingeholt wurde. Im letzten Anstieg entbrannte ein echter Schlagabtausch. Buchmann konnte dem Tempo der Favoriten abermals nicht folgen und verlor heute mehr als vier Minuten. Hirschi wurde auf den letzten zwei Kilometern noch von der ersten Gruppe der Favoriten eingeholt und T. Pogacar holte sich am Ende den Tagessieg.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich heute den ganzen Tag über nicht gut gefühlt und war schon am ersten Berg in Problemen. Ich habe wirklich alles versucht und mich gequält. Mehr war leider nicht möglich.“ – Emanuel Buchmann

„Wir wollten heute in die Gruppe gehen, einerseits um für Emu im Finale bereit zu sein, andererseits um eine Chance auf den Etappensieg zu haben. Der Anfang war extrem hart, aber ich habe am ersten Berg dann den Sprung in die Gruppe geschafft. Ich war bei Hirschi am Rad, aber habe gesehen, dass eine Gruppe kommt, da habe ich mich zurückfallen lassen, da der Weg ins Ziel noch sehr weit war. Hirschi muss in der Abfahrt extrem schnell gefahren sein, denn der Abstand war dann plötzlich drei Minuten, während wir nur rund eine Minute vor dem Feld waren. Wir wurden dann auch schnell wieder eingeholt. Danach war ich ziemlich blau.“ – Lennard Kämna

„Emu war bei der Etappe gestern schon am Limit, dafür hat er heute bezahlt. Er war weit weg von seinen 100% und wir haben heute einige Zeit verloren. Jetzt versuchen wir uns erst einmal am Ruhetag zu erholen, dann werden wir weiterkämpfen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

28.6.20 Nationale Meisterschaften Slowenien 2020 – Einzelzeitfahren

Männer Elite: Zgornje Gorje – Pokljuka (15,7 km)
1 Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) 0:31:10
2 Primož Roglic (Team Jumbo – Visma) 0:00:09
3 Jan Polanc (UAE Team Emirates) 0:01:47
4 Janez Brajkovic (Adria Mobil) 0:01:53
5 Marko Pavlic 0:02:52
6 Domen Novak (Bahrain – McLaren) 0:03:01
7 Grega Bole (Bahrain – McLaren) 0:03:10
8 Kristjan Hocevar (Adria Mobil) 0:03:55
9 Nik Cemažar 0:03:57
10 Matej Mugerli (Sport.Land.Niederösterreich) 0:04:07

UAE Tour – Etappe 5 und Endstand nach Abbruch

Al Ain – Jebel Hafeet (162,0 km)
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 3:48:53
2 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:00
3 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:00
4 David Gaudu (Fra) Groupama – FDJ 0:00:04
5 Ilnur Zakarin (Rus) CCC Team 0:00:07
6 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:00:23
7 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:23
8 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:24
9 Victor De La Parte (Esp) CCC Team 0:00:24
10 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:27

Gesamtwertung
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 20:35:04
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:01:01
3 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:33
4 David Gaudu (Fra) Groupama – FDJ 0:01:48
5 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:02:11
6 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:02:34
7 Ilnur Zakarin (Rus) CCC Team 0:02:34
8 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:02:39
9 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:02:47
10 Victor De La Parte (Esp) CCC Team 0:02:51

Rafal Majka auch nach zweiter Bergankunft weiterhin Fünfter in der Gesamtwertung der UAE Tour
Mit 162 Kilometern Länge bot die fünfte Etappe der diesjährigen UAE Tour erneut den Bergfahrern die Chance, ihre Beine zu testen. Wie bereits zwei Tage zuvor endete der Tagesabschnitt auf dem Jebel Hafeet, einem elf Kilometer langen und im Schnitt sechs Prozent steilen Anstieg. Die Etappe wurde durch einen sehr schnellen, von starkem Seitenwind dominierten ersten Teil geprägt, ehe das Rennen auf der Schlusssteigung entschieden wurde. BORA-hansgrohe arbeitete für seine beiden Kapitäne Rafal Majka und Patrick Konrad, die vor dem Start der Etappe beide in aussichtsreicher Position auf eine Top-Ten-Platzierung in der Gesamtwertung lagen. Zahlreiche Attacken machten das Rennen auf den letzten Kilometern hinauf zum Gipfel äußerst schwer, sodass beide BORA-hansgrohe Fahrer nicht in die Entscheidung um den Tagessieg eingreifen konnten. Am Ende erkämpfte sich Rafal nach einer couragierten Fahrt jedoch Platz zehn, womit er gleichzeitig seinen fünften Rang in der Gesamtwertung verteidigte. Patrick verlor einige Positionen und ist nun 13. im Klassement.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute ein wirklich harter Tag. Mein Ziel war das Podium, aber leider hatte ich nicht die Beine dafür. Ich habe mich trotzdem darauf konzentriert, nicht zu viel Zeit zu verlieren, um meinen fünften Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen. Insgesamt kann ich trotzdem mit meinem bisherigen Auftritt bei der UAE Tour zufrieden sein. Es ist noch sehr früh im Jahr, was mich für die weitere Saison sehr optimistisch stimmt. Ich möchte auch dem Team für die Unterstützung heute danken. Die ganze Etappe war sehr schnell und aufgrund des starken Seitenwinds alles andere als einfach.“ – Rafal Majka

„Die heute Etappe war schwierig, da der flache Teil vor dem Schlussanstieg sehr windanfällig war. Unser Team hat sich hier aber gut geschlagen und unsere Kapitäne sehr gut beschützt – auch, als es darum ging Rafal und Patrick in einer guten Position in den Schlussanstieg hineinzubringen. Leider fühlte sich beide heute nicht so stark wie bei der Bergankunft vor zwei Tagen. Daher konnten wir auch keine Attacke auf das Podium wagen. Rafal konnte seinen Zeitverlust dennoch in Grenzen halten und so seinen fünften Platz im Klassement absichern.“ – Enrico Poitschke, Head Sports Director
@BORA-hansgrohe

Volta a la Comunitat Valenciana – Etappe 5

Paterna – Valencia (97,7 km)
1 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck – Quick Step 2:04:32
2 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
3 John Degenkolb (GER) Lotto Soudal 0:00:00
4 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:00
5 Ivan Garcia Cortina (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:00
6 Jon Aberasturi Izaga (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:00
7 Jaume Sureda Morey (Esp) Burgos – BH 0:00:00
8 Davide Ballerini (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
9 Enrique Sanz Unzue (Esp) Equipo Kern Pharma 0:00:00
10 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 0:00:00

Endstand Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 18:43:00
2 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:06
3 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:06
4 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:13
5 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:23
6 Wouter Poels (Ned) Bahrain – McLaren 0:00:25
7 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:00:32
8 Ruben Fernandez (Esp) Fundación – Orbea 0:00:49
9 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Astana Pro Team 0:01:11
10 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:14
11 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:01:19
12 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:01:22
13 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:22
14 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:01:36
15 Sander Armée (Bel) Lotto Soudal 0:01:43

Volta a la Comunitat Valenciana – Etappe 4

Calp – Sierra de Bernia (170,0 km)
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 4:22:03
2 Wouter Poels (Ned) Bahrain – McLaren 0:00:06
3 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:06
4 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:06
5 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:06
6 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:23
7 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:00:32
8 Sander Armée (Bel) Lotto Soudal 0:00:42
9 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Astana Pro Team 0:00:45
10 Ruben Fernandez (Esp) Fundación – Orbea 0:00:49
11 Mikel Bizkarra Etxegibel (Esp) Fundación – Orbea 0:00:57
12 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:07
13 Victor De La Parte (Esp) CCC Team 0:01:12
14 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:01:12
15 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:01:14
16 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:14

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 16:38:28
2 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:06
3 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:06
4 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:13
5 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:23
6 Wouter Poels (Ned) Bahrain – McLaren 0:00:25
7 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:00:32
8 Ruben Fernandez (Esp) Fundación – Orbea 0:00:49
9 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Astana Pro Team 0:01:11
10 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:14

Volta a la Comunitat Valenciana – Etappe 2

Torrent – Cullera (181,0 km)
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 4:14:26
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:00
3 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:00
4 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:00
5 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
6 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:00:00
7 Ruben Fernandez (Esp) Fundación – Orbea 0:00:00
8 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:00:00
9 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:00
10 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:05
11 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:00:05
12 Matej Mohoric (Slo) Bahrain – McLaren 0:00:05
13 Pello Bilbao Lopez De Armentia (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:05
14 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:00:08
15 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:00:08

Torrent – Cullera (181,0 km) -> Anstiege, Profil
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 4:14:26
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:00
3 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:00
4 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:00
5 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
6 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:00:00
7 Ruben Fernandez (Esp) Fundación – Orbea 0:00:00
8 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:00:00
9 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:00
10 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:05
11 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:00:05
12 Matej Mohoric (Slo) Bahrain – McLaren 0:00:05
13 Pello Bilbao Lopez De Armentia (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:05
14 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:00:08
15 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:00:08

Vuelta Etappe 20

Plataforma de Gredos, Saturday, September 14th 2019 – Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) offered a new stellar demonstration of his raw talent with a 39km solo attack in the mountains to take victory at Plataforma de Gredos. The young Slovenian wins his third mountain stage at La Vuelta 19 and emulates his team manager Giuseppe Saronni – the Italian legend was until now the only rider to have won three stages in a Grand Tour before celebrating his 21st birthday. Pogačar also moves to 3rd on GC and takes the white jersey as the best young rider of the race ahead of Miguel Ángel López (Astana Pro Team) despite many attacks from the Colombian climber. Primož Roglič (Team Jumbo-Visma) controlled his other rivals to retain La Roja. He is set to be the first Slovenian Grand Tour winner tomorrow in Madrid.

Arenas de San Pedro – Plataforma de Gredos (190,4 km)
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 5:16:40
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:32
3 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:01:32
4 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:01:32
5 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:01:41
6 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:01:49
7 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:01:49
8 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:01:56
9 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:01:59
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:59
11 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:02:12
12 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:02:32
13 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:02:37
14 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:02:42
15 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:02:45
16 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:02:59
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 80:18:54
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:33
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:02:55
4 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:46
5 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:48
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:33
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:10:04
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:12:54
9 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:22:27
10 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:34
11 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:22:55
12 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:24:06
13 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:26:11
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:17
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:4

Rafał Majka beendet die letzte Bergetappe der Vuelta a España auf einem fantastischen 3. Platz

Die vorletzte Etappe war die letzte Möglichkeit für die Klassementfahrer noch eine Änderung in der Gesamtwertung herbeizuführen. Vor allem Rafał Majka wollte noch einmal alles versuchen, sich im Klassement zu verbessern. Die 20. Etappe war erneut eine äußerst anspruchsvolle. 190 schwere Kilometer von Arenas de San Pedro hinauf zur Plataforma de Gredos warteten auf die Fahrer. Die erste von sechs Bergwertungen gab es unmittelbar nach dem Startschuss, danach folgten fünf weitere, zwei waren Anstiege der 2. Kategorie, zwei der 3. und eine weitere der 1 Kategorie.
Wie auch in den letzten Tagen begann der Kampf, um die Spitzengruppe gleich nach dem Startschuss. Im ersten Anstieg gelang es, neun Fahrern sich abzusetzen, doch das Peloton hielt die Ausreißer an einer kurzen Leine.BORA – hansgrohe blieb immer auf Augenhöhe mit dem roten Trikot und unterstützte ihren Klassementfahrer Rafał Majka.
Den gesamten Tag über war die Rennsituation äußerst angespannt, vor allem als die Klassementfahrer versuchten, sich von dem restlichen Feld abzusetzen. An der Spitze des Rennens waren circa 50 km vor dem Ziel nur mehr zwei Fahrer von der Spitzengruppe übrig.
Die Favoriten für den Tages- und Gesamtsieg begannen am vorletzten Anstieg Katz und Maus zu spielen und sorgte somit für einige Selektionen in ihrer Gruppe. Beide BORA – hansgrohe Kletterer Rafał Majka und Felix Großschartner fuhren jedoch immer auf der Höhe des Geschehens und blieben in der Gruppe des La Roja Trägers. Vor allem der junge Österreicher fuhr ein beeindruckendes Rennen und half seinem Kapitän bis ins Finale. Immer wieder setzte er Akzente und gab das Tempo vor. Doch erneut lancierte T. Pogacar eine gezielte Attacke und sicherte sich mit einem Soloritt den dritten Etappensieg bei der Spanien Rundfahrt.
Währenddessen entbrannte weiter hinten das Rennen um die Podestplätze, als Rafał Majka, A. Valverde und P. Roglic zum Angriff übergingen und die restlichen Kontrahenten hinter sich ließen. Der BORA – hansgrohe Fahrer kämpfte bis zur Linie und sicherte sich einen großartigen 3. Platz auf dieser schweren Etappe. Sein unglaublicher Einsatz blieb leider unbelohnt im Kampf um das Gesamtklassement. Der Pole wird morgen auf Rang 6 der Gesamtwertung nach Madrid reisen.
Reaktionen im Ziel
„Ich wollte heute gerne gewinnen, um dem Team ihren unglaublichen Einsatz der letzten drei Wochen zurückzugeben. Aber leider hat es nicht ganz geklappt. Dennoch hat das Team auch heute wieder einen tollen Job erledigt. Pawel und Felix blieben bis zum Finale bei mir und waren wirklich stark. Morgen werden wir Sam helfen, ein weiteres tolles Ergebnis zu erzielen.“ – Rafał Majka

„Die letzte Bergetappe ist nun vorbei. Ich denke, das Team hat wieder eine starke Leistung abgeliefert. Pawel und Felix waren so lange wie möglich bei Rafal und halfen ihm bei den restlichen Klassementfahrern zu bleiben. Am letzten Berg hat er mit Valverde und Roglic attackiert und einen großartigen dritte Platz eingefahren. Natürlich wäre ein Sieg schön gewesen, aber bei so einer schweren Etappe und einem so starken Feld, kann man auch auf Rang 3 stolz sein. Nun werden wir uns auf den Weg nach Madrid machen, wo das Finale der Spanien Rundfahrt wartet. Und hoffentlich können wir morgen die Rundfahrt mit einem weiteren tollen Ergebnis abrunden.“ – Patxi Vila, sportlicher

Los Machucos, Slovenia’s paradise

September 6 th 2019 – 17:50
Sensational Slovenians! The 20 yearold prodigy Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) took his second stage win of La Vuelta 19 atop the infamous Alto de Los Machucos and only his compatriot Primoz Roglic (Jumbo-Visma) was able to follow him all the way to the summit. Roglic increases his GC lead to Alejandro Valverde (Movistar Team), now trailing by 2’25”. And Pogacar climbs on the overall podium and takes the white jersey as the best young rider 17” ahead of Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team).
Fabio Aru (UAE Team Emirates) doesn’t start due to a muscle damage. The other riders participating in La Vuelta 19 follow again the trend they’ve been setting since the start of the race with a hard battle for the break. Attacks fly from the start but the break only manages to get away in the last kilometre up the cat-3 Alto de la Escrita (km 39.4). There are 29 riders at the front. The best classified on GC is Education First’s Sergio Higuita, 14th with a delay of 10’21”. The polka-dot jersey and winner at Javalambre Angel Madrazo (Burgos-BH) is also there, as well as Jesus Herrada (Cofidis), winner in Ares del Maestrat, and Philippe Gilbert (Deceuninck-Quick Step) on the day after his victory in Bilbao. The leaders open a gap of 2’55” after 55km.
The attackers keep fighting on a rolling route. Jesus Herrada takes 3 KOM points atop the Alto de Ubal (km 56.6). Wout Poels (Team Ineos) claims 5 in the Collado del Ason (km 86). Herrada is back on top with the cat-2 Puerto de Alisas (km 106). The gap to the bunch increases to 8’25” and Sergio Higuita moves ahead of Astana’s Miguel Angel Lopez (3rd overall, best young rider) on the virtual standings.

Saez, Latour and Quintana tried… But Pogacar and Roglic were too strong
Hector Saez (Euskadi-Murias) attacks his breakaway companions as the race enters the last 50km. He enjoys a 1’45” gap to his chasers atop the Puerto de Fuente Las Varas (29.1km to go). Astana up the tempo in the bunch and bring the gap down to 6’30” at the summit. Geoffrey Bouchard (AG2R La Mondiale) and Bruno Armirail (Groupama-FDJ) are 58” behind the leader atop the Puerto de la Cruz de Usaño (19.2km to go), the main chasing group trails by 1’59” and the gap to the bunch is down to 5’07”.
Bouchard drops down to the chasing group to help his leader Pierre Latour. Bruno Armirail catches Saez with 6.5km to go, and then Latour goes solo in the lead in the last 4.5km. Nairo Quintana is the first GC contender to attack, 6km away from the summit. But nobody can keep up with the Slovenians Primoz Roglic (Jumbo-Visma) and Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) when they accelerate inside the last 4km. They get back to Latour with 1.5km to go and Pogacar takes it home, 27” ahead of the Frenchman, Valverde and Quintana.
Bilbao – Alto de Los Machucos (166,4 km) -> Marschtabelle, Profil
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 4:28:26
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:00
3 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:27
4 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:27
5 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:00:27
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:27
7 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:01:01
8 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:01:08
9 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:01:08
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:08
11 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:01:13
12 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:01:13
13 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:23
14 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:01:23
15 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:01:25
16 Kilian Frankiny (SUI) Groupama – FDJ 0:01:32
17 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:01:52
18 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:02:18
19 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:02:28
20 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:02:59
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 49:20:28
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:25
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:03:01
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:03:18
5 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:33
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:06:15
7 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:07:18
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:07:33
9 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:07:39
10 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:09:58
11 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:10:03
Rafał Majka klettert auf den sechsten Gesamtrang nach einem starken 6. Platz am Los Machucos

Die heutige 13. Etappe sollte wohl die Schwierigste der diesjährigen Rundfahrt werden. Auf 166 km von Bilbao hinauf auf den mythischen HC-Anstieg Los Machucos mussten die Fahrer mehr als 4.000 Höhenmeter bewältigen. Der anspruchsvolle Kurs wies sechs kategorisierte Berge auf, bevor der knapp 7 km lange und bis zu 25 Prozent steile Los Machucos auf die Fahrer wartete.
Hatte die gestrige Fluchtgruppe knapp 100 Kilometer gebraucht, um sich zu lösen, konnte sich heute die Spitze schon früher absetzen. Eine große Gruppe von 29 Fahrern hatte nach nur 30 Kilometer im Rennen eine zweiminütige Lücke geöffnet. Felix Großschartner schien nach seinem gestrigen Ausreißversuch auf den Geschmack gekommen zu sein, und war heute abermals Teil der Spitze. Im Rennen waren noch 60 km zu fahren, als Felix Großschartner, wie gestern, eine Attacke lancierte und sich für kurze Zeit aus der Gruppe lösen konnte. Doch wenige Kilometer später hatten ihn seine ehemaligen Fluchtkollegen wieder eingeholt.
Wie erwartet entbrannte der Kampf um den Tagessieg, als der Schlussanstieg sich näherte. BORA – hansgrohe`s Klassementfahrer Rafal Majka fuhr zusammen mit dem Träger des La Roja und den anderen Favoriten in den letzten Anstieg des Tages. Die Gruppe konnte die Lücke zu Felix‘ Gruppe schließen, danach half Felix seinem Teamkollegen noch eine Attacke von N. Quintana zu kontern, bevor Majka auf den letzten Kilometern auf sich alleine gestellt war. Am steilsten Stück des Berges explodierte das Rennen, als immer wieder Angriffe lanciert wurden und sich Roglic und Pogacar entscheidend absetzen konnten. Der polnische BORA – hansgrohe Fahrer konnte Valverde und Quintana folgen, und war mit den Führenden immer auf Schlagdistanz. Am Gipfel angelangt, krönte sich T. Pogacar nach einer geschickten Attacke erneut zum Etappensieger. Rafał Majka kam nur wenige Sekunden später auf Rang 6 ins Ziel und kletterte damit auch einen Platz in der Gesamtwertung nach vorne.
Reaktionen im Ziel
„Ich kannte den Anstieg, da wir vor zwei Jahren schon hier waren. Pawel war erneut richtig stark und hat mich gut in den letzten Anstieg gebracht. Aber auch Felix war wieder in der Fluchtgruppe präsent und dann noch mit mir am Schlussanstieg. Das gesamte Team hat wieder gut gearbeitet. Ich denke, das heutige Ergebnis und auch die Platzierung in der Gesamtwertung, können uns zuversichtlich auf die letzte Woche blicken lassen. Morgen wird wieder eine Chance für Sam sein, und wir werden alles tun, um ihm zu helfen.“ – Rafał Majka

„Wir kannten den letzten Anstieg aus der Vuelta 2017, bei der Rafal Fünfter wurde. Ich denke, die Jungs haben heute wieder eine richtig gute Vorstellung abgeliefert. Felix hat gerade einen guten Lauf, ging erneut in die Gruppe und half später Rafal im Anstieg. Am Los Machucos blieb Rafal bei den anderen Klassementfahrern und konnte die Angriffe abwehren. Am Ende konnte er sich auf Rang 6 der Gesamtwertung verbessern. Klar, es liegen noch einige harte Bergetappen vor uns aber ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg für ein gutes Gesamtergebnis hier. Morgen ist wieder ein Tag für Sam und wir werden alles daransetzen, ein weiteres gutes Ergebnis zu erzielen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter