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Lombardei – Rundfahrt 239km

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 06:01:39
2 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
3 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:51
4 ROGLIČ Primož SLO JUMBO-VISMA 00:51
5 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 00:51
6 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:51
7 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 00:51
8 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:51
9 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 00:51
10 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 02:25
11 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKEA – SAMSIC 02:25
12 VALTER Attila HUN GROUPAMA – FDJ 02:25
13 NIBALI Vincenzo ITA TREK – SEGAFREDO 02:25
14 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 02:25
15 FORTUNATO Lorenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 02:25

BORA-hansgrohe bei der Lombardei-Rundfahrt nicht im Spitzenfeld

Das letzte Monument des Jahres, die 239 km lange Lombardei-Rundfahrt zwischen Como und Bergamo stand heute an. Der in der Vergangenheit oftmals entscheidende Anstieg zur Madonna del Ghisallo war in diesem Jahr der erste der sieben Anstiege des Tages. Vor dem Ziel stellte sich den Fahrern noch eine kurze jedoch steile Rampe in den Weg, ehe es dann in der Abfahrt in die Altstadt von Bergamo ging. Mit vielen Kletterprüfungen und rund 4500 Höhenmetern war dies ein sehr schweres Rennen. Nachdem sich eine Ausreißergruppe absetzen konnte blieb die Rennsituation für lange Zeit stabil bis die verbleibenden Spitzenreiter rund 55 km vor dem Ziel gestellt waren. Im letzten Anstieg zerfiel das reduzierte Feld mit Felix Großschartner und es kam zu mehreren Attacken aus der Gruppe der Favoriten. Felix musste zu diesem Zeitpunkt leider abreißen lassen, während sich an der Spitze T. Pogacar absetzen konnte. In der letzten Abfahrt schloss F. Masnada zu Pogacar auf, und als der Slowene auf der Zielgeraden seinen Sprint anzog, konnte sein Kontrahent aber nicht mehr gegenhalten und feierte seinen Sieg in Bergamo.

Reaktionen im Ziel
„Es war ein hartes Rennen von Anfang an, ganz so wie wir es erwartet haben. Wir haben schon gehofft, dass wir noch mal vorne mitfahren könnten und das wäre ein schöner Abschluss gewesen, aber die anderen waren heute einfach besser. Am Ende ging uns die Energie aus. Aber man muss das akzeptieren. Ich freue mich jetzt auf die Pause und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder in guter Form zurückkehre.“ – Felix Großschartner
„Natürlich war das Ergebnis nicht das, was wir uns erhofft haben. Wir hatten schon gedacht, dass wir mit Matteo, Patrick und Felix um eine vordere Platzierung mitkämpfen können. Aber man hat dann doch am letzten Anstieg gesehen, dass keiner von den dreien die Beine hatte vorne mitzufahren. Die Saison war lang und wir haben auch eine schwere Saison gehabt, aber jetzt werden sich die Fahrer erholen und nächstes Jahr können sie es hoffentlich besser machen.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter

108. Tour de France – Etappe 21 Zielankunft Paris

Photo by HERBERT MOOS
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Chatou – Paris/Champs-Élysées (108,4 km)

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1 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 02h 39′ 37“
2 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) + 00h 00′ 00“
3 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 00′ 00“
4 LUKA MEZGEC (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
5 ANDRÉ GREIPEL (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 00′ 00“
6 DANNY VAN POPPEL (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 00′ 00“
7 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
8 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 00′ 00“
9 CYRIL BARTHE (B&B HOTELS P/B KTM) + 00h 00′ 00“
10 MAXIMILIAN RICHARD WALSCHEID (TEAM QHUBEKA NEXTHASH) + 00h 00′ 00“

Endstand:
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 82h 56′ 36“
2 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 05′ 20“
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 07′ 03“
4 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 10′ 02“
5 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 10′ 13“
6 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 11′ 43“
7 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 12′ 23“
8 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 15′ 33“
9 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 16′ 04“
10 RIGOBERTO URAN (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 18′ 34“
11 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) + 00h 21′ 50“
12 MATTIA CATTANEO (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 24′ 58“
13 JHOAN ESTEBAN CHAVES (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 37′ 48“
14 LOUIS MEINTJES (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 38′ 09“
15 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 39′ 09′

Endstand Punktewertung
1 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 337 PTS
2 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) 291 PTS
3 SONNY COLBRELLI (BAHRAIN VICTORIOUS) 227 PTS
4 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) 216 PTS
5 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 171 PTS

Endstand Bergwertung
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 107 PTS
2 WOUTER POELS (BAHRAIN VICTORIOUS) 88 PTS
3 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) 82 PTS
4 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 68 PTS
5 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 66 PTS

Kämpferischster Fahrer
FRANCK BONNAMOUR (B&B HOTELS P/B KTM)

Endstand Mannschaftswertung
1 BAHRAIN VICTORIOUS 249h 16′ 47“
2 EF EDUCATION – NIPPO + 00h 19′ 12“
3 JUMBO – VISMA + 01h 11′ 35“
4 INEOS GRENADIERS + 01h 27′ 10“
5 AG2R CITROEN TEAM + 01h 31′ 54“
6 BORA – HANSGROHE + 01h 36′ 44“

Erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe geht an der Champs-Élysées zu Ende: Kelderman am Ende Fünfter der Gesamtwertung

Traditionell endet die 21. und letzte Etappe der Tour de France auf der Champs-Élysées in Paris. Nach dem Start in Chatou ließ es das Peloton locker angehen und es war Zeit für das eine oder andere Siegerfoto. Als Paris erreicht war, begann auch der Kampf um den letzten Sieg, denn erst acht Teams konnten in diesem Jahr eine Etappe gewinnen. BORA – hansgrohe war mit zwei Tagessiegen und Rang fünf in der Gesamtwertung durch Wilco Kelderman eine der erfolgreichsten Mannschaften. Dennoch wollte sich das Team aus Raubling auch heute noch einmal entsprechend präsentieren und fuhr erneut ein aggressives Rennen. Immer wieder attackierten vor allem Konrad und Schelling und versuchten auch im Finale den Sprintern ein Schnippchen zu schlagen. Dies gelang aber nicht und am Ende holte W. Van Aert den letzten Tagessieg. Nach mehr als 3400 Kilometern und drei Wochen konnte BORA – hansgrohe dennoch das Ende einer sehr erfolgreichen Tour de France feiern.

Von der Ziellinie

„Ich bin glücklich mit dem fünften Platz und vor allem zufrieden mit meiner Leistung über die drei Wochen. Das gesamte Team hat mich großartig unterstützt, jeder hat einen tollen Job gemacht und der Teamgeist war einfach großartig. Ich denke, das war der Schlüssel zum Erfolg, denn obwohl es eine harte Tour war und wir auch einige Rückschläge zu verkraften hatten, hatten wir Spaß und jeder war für den anderen da. Am Ende war es eine sehr erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe und ich bin stolz, dass ich dazu beitragen konnte. Normalerweise habe ich ein oder zwei super Tage während einer Grand Tour, das hat diesmal vielleicht gefehlt. Es ist schwer zu sagen, woran das gelegen hat, aber generell habe ich schon den einen oder anderen Punkt im Kopf, den wir noch verbessern können. Es ist noch Luft nach oben und ich bin heiß darauf, da gemeinsam mit dem Team konsequent weiterzuarbeiten. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin sicher, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sein können.“ – Wilco Kelderman

„Es war eine sehr erfolgreiche Tour für uns und wir sind wirklich sehr zufrieden. Diese Tour war sicherlich speziell, der aggressive Fahrstil, die Intensität hat den Fahrern alles abverlangt, war für die Zuseher aber richtig attraktiv. Wir haben da auch einiges beigetragen, waren in vielen Gruppen und so gut wie immer vorne vertreten. Natürlich war es ein harter Rückschlag, als Peter die Tour mit einer Knieverletzung verlassen musste, aber die Mannschaft hat sich nicht hängen lassen, sondern hat die richtige Antwort gefunden, darauf bin ich sehr stolz. Wir haben mit Nils und Patrick zwei Etappen gewonnen, aber vor allem die Art und Weise, wie wir diese Etappen gewonnen haben, war beeindruckend. Dann hatten wir zu Beginn der Tour ja auch noch eine Woche lang das Bergtrikot durch Ide, auch das darf man nicht vergessen. Als Tourneuling war vor allem die Emotion beeindruckend, mit der er drei Tage lang in jeder Gruppe um die Punkte gekämpft hat. In der Gesamtwertung war unser Ziel die Top-Fünf und am Ende hat auch das geklappt. Wilco war über drei Wochen einer der konstantesten Fahrer und immer vorne dabei, obwohl er nicht immer vom Glück verfolgt war und einige Stürze zu verkraften hatte. Da hat er viel Moral bewiesen, sich nie hängen lassen und wurde am Ende belohnt. Um das alles zu erreichen, haben wir als Team zusammengearbeitet und sind füreinander eingestanden. Das war schön zu sehen und jeder einzelne hat einen super Job gemacht. Da kann man als Teamchef nur Danke sagen.“ – Ralph Denk, Team Manager

Van Aert and Pogacar triumph in Paris

Belgian champion Wout van Aert managed to win the bunch gallop of the Champs-Élysées after he took the Mont Ventoux stage and the time trial in the vineyard of Saint-Émilion, bagging the last two stages of the 108th Tour de France ahead of his compatriot Jasper Philipsen and Mark Cavendish. The Briton however won the points classification ten years after his first time. Tadej Pogacar won the Tour de France overall for the second time with Jonas Vingegaard and Richard Carapaz rounding out the podium.

Attacks by trios
141 riders took the start of stage 21 in Chatou at 16.39. One non-starter: Jakob Fuglsang (Astana). Mikkel Bjerg (UAE Team Emirates) took the only KOM point available at côte des Grès (km 7) to enter the 63-man strong climbers’ classification. The riders covered 30.8km in the first hour of racing. The race truly started after Pogacar passed the line on the Champs-Élysées along with his whole team with 52km remaining. Stefan Bissegger (EF Education-Nippo), Casper Pedersen (DSM) and Harry Sweeny (Lotto-Soudal) created the first breakaway of the day. Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe) caught up with them to make it a leading quartet. Pedersen was first to drop down.

One last Champs-Elysées feeling for Philippe Gilbert
It was bunched up again 32km before the end. Another leading trio was formed at the initiative of Ide Schelling (Bora-Hansgrohe) with superstars Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Philippe Gilbert (Lotto-Soudal) joining him at the front. Gilbert enjoyed his last ride on the Champs-Elysées as he announced this is his last Tour. With 27km to go, it was the turn of Brent Van Moer (Lotto-Soudal) and Michael Valgren (EF Education-Nippo) to pedal at the front with Schelling. They got no more than 25’’ lead over the bunch led by Deceuninck-Quick Step.

Third stage win for van Aert
With the help of Cyril Gautier, Franck Bonnamour (B&B) tried to bridge the gap by himself but it didn’t work out. It was bunched up with 6km to go in the last lap as Ineos Grenadiers made the last effort to bring Van Moer, Valgren and Schelling back. Deceuninck-Quick Step kept the peloton under control but van Aert, propelled by Mike Teunissen, launched his sprint earlier and fended off Philipsen and Cavendish to take his third stage win in the 108th Tour de France. He’s the tenth Belgian to impose himself on the Champs-Elysées (since 1975). By beating Cavendish, he maintained his compatriot Eddy Merckx on top of the tally of all-time stage winners, along with the Manxman (34). Pogacar is the first double Tour de France overall winner at the age of only 23.

108. Tour de France – Etappe 20 EZF

Libourne – Saint-Emilion ITT – 31 Km

Photo by HERBERT MOOS
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1 VAN AERT Wout BEL JUMBO – VISMA 00:35:53
2 ASGREEN Kasper DEN DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:21
3 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 00:32
4 KÜNG Stefan SUI GROUPAMA – FDJ 00:38
5 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – NIPPO 00:44
6 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:49
7 BJERG Mikkel DEN UAE TEAM EMIRATES 00:52
8 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:57
9 NIELSEN Magnus Cort DEN EF EDUCATION – NIPPO 01:00
10 VAN BAARLE Dylan NED INEOS GRENADIERS 01:21
11 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 01:35
12 ARMIRAIL Bruno FRA GROUPAMA – FDJ 01:46
13 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS GRENADIERS 01:47
14 FRAILE Omar ESP ASTANA – PREMIER TECH 01:47
15 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN VICTORIOUS 01:56

GESAMT:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 80:16:59
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:20
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 07:03
4 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 10:02
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 10:13
6 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 11:43
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 12:23
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 15:33
9 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 16:04
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 18:34

Wilco Kelderman auch nach dem Abschlusszeitfahren bei der Tour auf Rang fünf der Gesamtwertung

Mit einem 30,8 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Libourne nach Saint-Émilion fiel heute die Entscheidung in der Gesamtwertung der Tour de France 2021. Während es alle anderen Fahrer von BORA – hansgrohe ruhig angehen lassen konnten, ging es für Wilco Kelderman noch um die Ränge vier bis sechs in der Gesamtwertung. Auf dem leicht welligen Kurs, der technisch wenig anspruchsvoll war, setzte K. Asgreen eine erste Richtmarke mit einer Zeit von 36:14. Nur noch W. Van Aert war am Ende in der Lage, diese Zeit zu unterbieten, um in 35:53 den Tagessieg einzufahren. Um 17:11 rollte Wilco Kelderman von der Startrampe und begann verhalten im ersten Streckenteil. Bei der ersten Zwischenzeit hatte der Kapitän von BORA – hansgrohe fünf Sekunden Rückstand auf B. O’Connor, dem Vierten der Gesamtwertung. Von da an fand Kelderman aber besser zu seinem Rhythmus und holte Sekunden um Sekunde auf. Am Ende erreichte er das Ziel in 38:13 und war damit 21 Sekunden schneller als O’Connor, konnte den jungen Australier aber dennoch nicht in der Gesamtwertung überholen. Der fünfte Gesamtrang vor der morgigen Abschlussetappe ist aber in jedem Fall als Erfolg zu werten. T. Pogacar verteidigte auch heute souverän seine Gesamtführung.

Von der Ziellinie
„Es war ein sehr harter Kurs, schlechter Asphalt, rauf und runter und ein normaler Tag für mich, würde ich sagen. Das richtige Tempo zu finden war nicht einfach, im Grunde habe ich einfach versucht durchzuziehen und alles aus meinen Beinen herauszuholen. Natürlich wollte ich noch versuchen O’Connor anzugreifen, aber wir waren schon beim ersten Zeitfahren nah beieinander. Am Ende haben 11 Sekunden gefehlt, aber ich bin nicht enttäuscht, ich freue mich über Rang fünf. Ich habe alles gegeben und mehr war nicht drin. Es ist schön, nun auch eine Top-Fünf Platzierung bei der Tour zu haben, nach Rang drei beim Giro und Rang vier bei der Vuelta, denn die Tour ist das größte Rennen in unserem Sport. Ich kann mit meiner Leistung über die drei Wochen hier zufrieden sein und bin auch stolz darauf, was ich geleistet habe. Wir haben eine erfolgreiche Tour als Team und das ist ebenfalls ein tolles Gefühl. “ – Wilco Kelderman

„Wilco hat ein gutes Zeitfahren gefahren, vor allem wenn man bedenkt, dass er gestern den Sturz hatte. Man konnte sehen, dass er nicht immer in der besten Position auf dem Zeitfahrrad fahren konnte und auch keinerlei Risiko eingegangen ist. Er ist noch an Rang vier herangekommen, aber 11 Sekunden sind eben 11 Sekunden und Rang fünf bei der Tour ist ein tolles Ergebnis. Jetzt müssen wir noch einen Tag lang konzentriert bleiben. Aber wenn es so bleibt, können wir mit Rang fünf in der Gesamtwertung und zwei Etappensiege sehr zufrieden sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Van Aert in the vineyard

Wout van Aert who came to the Tour de France with the first ambition of winning sprints and wearing the yellow jersey claimed an impressive time trial victory in the vineyard of Saint-Émilion after the Mont Ventoux stage. Kasper Asgreen and Jonas Vingegaard rounded out the podium of stage 20. Tadej Pogacar finished with 8th best time and retained the yellow jersey with an advantage of 5’20’’ over Vingegaard.
Stefan Bissegger for one and half hour on the hot seat

Successively, Tim Declercq, Mark Cavendish, Michael Morkov, Dries Devenyns, all from Deceuninck-Quick Step, set a time of reference. Max Walscheid (Qhubeka-NextHash) bettered the Belgian but the first big specialist to ride over 50km/h was Mikkel Bjerg (UAE Team Emirates) in 36’45’’ (50.3km/h). Stefan Bissegger (EF Education-Nippo) rode eight seconds faster in 36’37 (50.4km/h). Bissegger and Bjerg topped the tally until Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick Step) outclassed them. In both time checks, the Danish champion was 6’’ ahead of the Swiss winner of the time trial at Paris-Nice who remained on the hot seat for one hour and ten minutes. Asgreen was the eighth leader of the stage with an average speed of 51km/h (36’14’’).

Big disillusion for Stefan Küng
European champion Stefan Küng (Groupama-FDJ) was the hot favourite to dethrone the Dane. He started on a high note, with 6’’ lead over Asgreen at Pomerol (km 7.6) but had already lost his advantage at Montagne (km 20). Towards the end, he paid for his efforts and missed out on the stage win he wanted badly. Asgreen was eventually ousted by Wout van Aert (Jumbo-Visma) who rode in 35’53’’ at 51.5km/h, which was 21’’ faster than the previous leader!

First ITT win at the Tour de France for van Aert
In the battle for GC positions, all riders who were threatened by their closest follower retained their supremacy: Vingegaard (2nd) over Richard Carapaz, Ben O’Connor (4th) over Wilco Kelderman, Enric Mas (6th) over Alexey Lutsenko and Guillaume Martin (8th) over Pello Bilbao. Van Aert had won bunch sprints and a mountain stage previously but this is his first time trial victory. For the second time, Pogacar, 23, will ride to Paris in the yellow jersey.

108. Tour de France – Etappe 19

Mourenx – Libourne – 203 Km

Photo by HERBERT MOOS
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1 MOHORIC Matej SLO BAHRAIN VICTORIOUS 04:19:17
2 LAPORTE Christophe FRA COFIDIS 00:58
3 PEDERSEN Casper DEN TEAM DSM 00:58
4 TEUNISSEN Mike NED JUMBO – VISMA 01:02
5 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 01:08
6 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 01:08
7 HUNDAHL Michael Valgren DEN EF EDUCATION – NIPPO 01:08
8 ZIMMERMANN Georg GER INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 01:08
9 TURGIS Anthony FRA TOTALENERGIES 01:10
10 STUYVEN Jasper BEL TREK – SEGAFREDO 01:10
11 BERNARD Julien FRA TREK – SEGAFREDO 02:37
12 WALSCHEID Maximilian Richard GER TEAM QHUBEKA NEXTHASH 02:37
13 BALLERINI Davide ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 02:37
14 DILLIER Silvan SUI ALPECIN – FENIX 02:37
15 RUTSCH Jonas GER EF EDUCATION – NIPPO 02:37

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 79:40:09
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:45
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:51
4 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 08:18
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 08:50
6 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 10:11
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 11:22
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 12:46
9 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 13:48
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 16:25

Nils Politt auf Rang 5 in Libourne nach erneutem Tag in einer Fluchtgruppe

Am Papier sah die 19. Touretappe von Mourenx nach Libourne nach einer klaren Sache für die Sprinter aus, mit über 200 Kilometern und vielen Teams im Peloton, die einem Erfolg noch hinterherlaufen, war aber auch möglich, dass das Rennen einmal mehr von Ausreißern bestimmt werden würde. Entsprechend explosiv verlief auch der Beginn der Etappe. Nach einigen Attacken ereignete sich ein Massensturz, der diesmal allerdings glimpflich ausging, während an der Spitze sechs Fahrer die erste Gruppe des Tages bildeten. Da das Peloton nun wartete, bis alle Fahrer wieder aufgeschlossen hatten, war der Abstand zwischen Spitze und Feld schnell auf vier Minuten angewachsen. Leider folgte dann ein zweiter Massensturz, in dem auch Kelderman, Politt und Konrad von BORA – hansgrohe zu Boden gingen. Alle drei konnten das Rennen ohne gröbere Blessuren fortsetzen, für Kelderman aber sicher keine optimalen Voraussetzungen vor dem Zeitfahren morgen. Nach dem Zwischensprint wurde das Rennen noch einmal unruhig, als plötzlich mehrere Fahrer erneut attackierten. Nils Politt initiierte eine stark besetzte Verfolgergruppe, die rund 100 km vor dem Ziel die Spitze einholte, während auch im Feld immer noch einige Mannschaften Tempo machten. Etwa 25 km später gab das Feld aber auf und es war klar, dass der Sieger aus der 20-Mann-Spitzengruppe kommen würde. Kurze Zeit später begannen auch schon die ersten Attacken, es dauerte allerdings, bis die Gruppe auseinanderfiel. Politt schaffte den Sprung in die erste Gruppe und attackierte dort erneut einige Male. Am Ende setzte den entscheidenden Angriff aber M. Mohoric der einen Solosieg feiern konnte. Nils versuchte sich zwar weiter von den Verfolgern zu lösen, am Ende musste er sich heute aber mit Rang fünf begnügen nach einem sehr starken Auftritt.

Von der Ziellinie
„Es war ein brutal harter Tag mit fast 49 km/h trotz Gegenwind und ein hektischer Start mit den beiden Stürzen. Nach 50 km gab es dann erneut Attacken. In der Gruppe vorne habe ich dann heute etwas länger gewartet, denn ich war alleine. Das Finale war recht hügelig und ich habe an fast jeder Steigung attackiert, um die Gruppe zu verkleinern. Das hat gut geklappt, aber leider hat Mohoric dann über eine Kuppe ein kleines Loch reißen können und dahinter haben alle mich angesehen. Ich denke, nach meinem Sieg wissen alle, wie stark ich bin, da ist es viel schwieriger, sowas zu wiederholen. Es gab einfach keine Kooperation, als Mohoric vorne war, obwohl manche Teams zwei Fahrer in der Gruppe hatten.“ – Nils Politt

„Es war wieder ein harter Tag, härter als einige dachten. Aber viele Teams haben hier noch keinen Sieg und versuchen wirklich alles, um noch einen Erfolg einzufahren. Leider war Wilco in den zweiten Sturz verwickelt, es geht ihm bis auf ein paar Abschürfungen gut, aber optimal ist das natürlich nicht vor dem Zeitfahren morgen. Dennoch können wir sonst mit dem Tag zufrieden sein. Wir sind erneut ein aktives Rennen gefahren und waren am Ende mit Nils in der entscheidenden Gruppe. Ich denke, er war mit Mohoric der Stärkste. Er hat es einige Male versucht, aber Mohoric war im richtigen Moment sehr smart. Danach fehlte dann die Kooperation in der Verfolgung.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

If not Tadej, it’s Matej!

Matej Mohoric claimed his second stage win in Libourne after he imposed himself at La Creusot on stage 7, again throughout a solo breakaway. Following two consecutive victories in the Pyrénées by Tadej Pogacar who rode through the Landes with authority in an eventful transition stage, the Slovenian champion made it five for his country on the eve of the closing time trial that will precede the grand finale in Paris on Sunday.
Six riders in the lead

142 riders took the start of stage 19 in Mourenx. 2 non-starters: Michael Woods (Israel-Start Up-Nation) and Miguel Angel Lopez (Movistar). Julien Bernard (Trek-Segafredo), Jonas Rutsch (EF Education-Nippo), Simon Clarke (Qhubeka-NextHash), Franck Bonnamour (B&B-KTM) and Georg Zimmermann (Intermarché-Wanty Gobert) rode away from the peloton and Matej Mohoric (Bahrain Victorious) caught up with them with 200km remaining. A maximum time gap was recorded at km 17: 4’20’’. Two crashes occurred in the peloton, involving some GC contenders like Enric Mas and Guillaume Martin but also Mark Cavendish who managed to come across and score six points in the defence of his green jersey at the intermediate sprint won by Zimmermann at Saint-Sever (km 54). Alpecin-Fenix seized the reins of the peloton to make it a bunch sprint finish in Libourne.

A strong chase initiated by Nils Politt
After some skirmishes at the head of the peloton, Nils Politt (Bora-Hansgrohe) gave birth to a group of counter-attackers at km 71 as Mike Teunissen (Jumbo-Visma), Jasper Stuvyen, Edward Theuns (Trek-Segafredo), Davide Ballerini (DQS), Jorge Arcas, Ivan Garcia Cortina, Alejandro Valverde (Movistar), Christophe Laporte (Cofidis), Silvan Dillier (Alpecin-Fenix), Michael Valgren (EF), Greg Van Avermaet (AG2R-Citroën), Elie Gesbert (Arkea-Samsic), Casper Pedersen (DSM), Brent Van Moer (Lotto-Soudal), Omar Fraile, Dimitri Gruzdev, Ion Izagirre (Astana), Max Walscheid (Qhubeka-NextHash) and Anthony Turgis (TotalEnergies) went with him. The three Movistar riders, Fraile, Gruzdev and Van Avermaet dropped down to the peloton at the head of which Ineos Grenadiers, Israel-Start Up-Nation and Bahrain Victorious set a strong pace as well. 20 riders were reunited at the front with 100km to go.

One more solo victory
Israel-Start Up-Nation, Ineos Grenadiers and Bahrain Victorious chased them down for almost 50km before giving up with 80km remaining. UAE Team Emirates set the pace again once the time difference became 10’ with 55km to go. Lots of attacks took shape in the leading group of 20 riders in the last 35km. Mohoric rode away solo 26km before the end. Laporte positioned himself in between for a while before a group of 10 was formed behind the Slovenian: Teunissen, Stuyven, Theuns, Politt, Valgren, C. Pedersen, Turgis, Zimmermann, Bonnamour. Mohoric remained composed and highly motivated till the end to deliver the ninth stage victory built throughout a winning breakaway in the 108th Tour de France.

108. Tour de France – Etappe 18

Pau – Luz Ardiden (130 km)

Roberto Uran hat einen schweren Tag und fällt in der Gesamtwertung auf Rang 10 zurück.
Durch den Tagessieg bei der Bergankunft in Luz Ardiden erringt Tadej Pogacar auch die Führung in der Bergwertung.

1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 03h 33′ 45“
2 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 00′ 02“
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 00′ 02“
4 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 00′ 13“
5 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 00′ 24“
6 SEPP KUSS (JUMBO – VISMA) + 00h 00′ 30“
7 SERGIO ANDRES HIGUITA (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 00′ 33“
8 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 00′ 34“
9 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 00′ 34“
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) + 00h 00′ 40“
11 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 00′ 45“
12 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 00′ 45“
13 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 01′ 08“
14 EMANUEL BUCHMANN (BORA – HANSGROHE) + 00h 01′ 15“
15 LOUIS MEINTJES (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 01′ 43“

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 75:00:02
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:45
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:51
4 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 08:18
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 08:50
6 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 10:11
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 11:22
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 12:46
9 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 13:48
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 16:25

Nach der letzten Bergetappe auf Rang fünf: Kelderman verbessert sich in Luz Ardiden weiter in der Gesamtwertung der Tour

Die letzte Bergetappe der Tour stand heute von Pau nach Luz Ardiden auf dem Programm und damit auch die letzte Chance für die Bergfahrer im Feld. Zwar löste sich nach Start schnell eine 3-Mann-Gruppe, die wenig später von zwei weiteren Fahrern ergänz wurde, im Feld hielt Bahrain den Abstand aber bei etwa 1:30. Als Folge begannen nach dem Zwischensprint erneut Fahrer aus dem Feld zu attackieren und das Rennen war quasi neu eröffnet. Im Fuße des Anstiegs zum Col du Tourmalet waren noch zwei Fahrer an der Spitze und dahinter versuchte nun ein Quartett zur Spitze aufzuschließen. Nach weiteren Attacken aus dem Feld übernahm dort Team Ineos die Kontrolle. D. Gaudu erreichte den Gipfel als Erster, allerdings mit nur einer Minute Vorsprung auf das Feld der Favoriten in dem neben Wilco Kelderman auch noch Emanuel Buchmann von BORA – hansrgrohe dabei war. Im Schlussanstieg kam es einmal mehr zu einem Ausscheidungsfahren. Gaudu wurde nun rasch eingeholt und Ineos drückte weiter aufs Tempo. Bis zur Zweikilometermarke war Emu bei Wilco, dann setzte einmal mehr T. Pogacar die entscheidende Attacke. Kelderman war wie gestern in der ersten Verfolgergruppe und erreichte gemeinsam mit B. O’Connor als Neunter das Tagesziel. Damit verbesserte sich der Niederländer auch auf Rang fünf in der Gesamtwertung.

Von der Ziellinie
„Es war wieder ein harter Tag. Ich hatte nicht die besten Beine nach dem Sturz gestern, aber es war auch nicht schlecht. Am Ende war es der erwartet harte Kampf auf der letzten Bergetappe. Patrick und Emu waren heute lange bei mir und haben mich sehr gut unterstützt. Es war wichtig, Emu auch am Ende noch bei mir zu haben, er hat mich bis zur Zweikilometermarke gebracht, das war perfekt. Ich habe alles aus mir rausgeholt, mehr war nicht möglich. Es gibt vielleicht noch die Chance am Samstag einen Rang gut zu machen, aber auch der fünfte Platz ist sehr gut und damit bin ich in jedem Fall zufrieden.“ – Wilco Kelderman

„Wir sind heute sehr zufrieden. Die Mannschaft hat wieder einen hervorragenden Job gemacht und Wilco hat das Optimum herausgeholt, würde ich sagen. Es gab auch keine Möglichkeit, um irgendwo anzugreifen, denn das Tempo war vom Tourmalet weg sehr hoch und eigentlich ging es nur darum, möglichst lange dranzubleiben. Wilco hat das sehr gut gemacht und auch Emu ist heute wirklich stark gefahren und war bis zum Finale vorne dabei. Am Ende haben die Beine entschieden und Wilco ist mit O’Connor ins Ziel gefahren. Die Leistung hat gestimmt und wie gesagt, das war heute das Optimum.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tadej Pogacar makes it three

Tadej Pogacar took his third stage victory at Luz Ardiden the day after he won at col du Portet, giving one more evidence that he’s by far the strongest GC contender of the 108th Tour de France. Jonas Vingegaard and Richard Carapaz rounded out the podium at the top of the last uphill finish. Pogacar added to the yellow and the white jerseys the polka dot jersey he already won last year as well.

5 riders in the lead
144 riders took the start of stage 18 in Pau at 13.48. Chris Juul-Jensen (BikeExchange), Matej Mohoric (Bahrain Victorious) and Sean Bennett (Qhubeka-NextHash) rode away from km 1. Many counter-attacks took place. Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Pierre-Luc Périchon (Cofidis) caught up with them at km 32. At km 55, Juul Jensen waited for the peloton to help his team-mates who were trying to split the peloton ahead of the intermediate sprint. The advantage of the four remaining leaders reached 1’20’’ on the line in Pouzac where Alaphilippe passed in first position and Mark Cavendish won the bunch sprint ahead of Michael Matthews.

Latour first at col du Tourmalet
Alaphilippe and Mohoric started climbing to the Tourmalet with an advantage of 1’30’’ over the peloton led by Vegard Stake Laengen for UAE Team Emirates while four Frenchmen gathered in between: Pierre Rolland (B&B-KTM), Pierre Latour (TotalEnergies), Kenny Elissonde (Trek-Segafredo) and Valentin Madouas (Groupama-FDJ). 6km before the summit, 9 riders were united at the front: Alaphilippe, Mohoric, Latour, Elissonde, Madouas and David Gaudu (Groupama-FDJ), Omar Fraile (Astana), Ruben Guerreiro (EF) and Ion Izagirre (Astana). Latour and Gaudu crested the Tourmalet (souvenir Jacques-Goddet) together in that order with an advantage of 50’’ over the peloton led by Ineos Grenadiers. Rigoberto Uran (EF) was dropped and Wout Poels (Bahrain Victorious) extended his lead in the KOM competition over Michael Woods (Israel-Start Up-Nation).

Gaudu the last to surrender
Gaudu rode Latour off in the downhill. He had 45’’ lead over the yellow jersey peloton led by Ineos Grenadiers with 20km to go and started climbing to Luz Ardiden alone at the front. The Breton climber was swallowed 9.5km before the end. With 5.5km to go, Rafal Majka (UAE Team Emirates) took over from the British and made the group explode. Pogacar sped up to make a front group of 5 riders with 3.5km to, along with Carapaz, Vingegaard, Kuss and Mas. The latter sped up on two occasions but Pogacar didn’t let a third victory go. It’s already as many as last year before the individual time trial on the eve of the grand finale.

108. Tour de France – Etappe 17

Muret – Saint-Lary-Soulan (Col du Portet) – 178 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 05:03:31
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 00:03
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:04
4 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 01:19
5 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 01:26
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 01:40
7 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:44
8 HIGUITA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 01:49
9 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 01:49
10 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 01:49

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 71:26:27
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:39
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:43
4 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 07:17
5 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 07:34
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 08:06
7 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 09:48
8 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 10:04
9 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 11:51
10 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 12:53

Trotz Sturz landet Wilco Kelderman bei der Königsetappe der Tour auf Rang sechs

Das 17. Teilstück der Tour von Muret nach Saint-Lars-Soulan war zugleich auch die Königsetappe der Rundfahrt mit zwei Anstiegen der 1. Kategorie und einer Bergankunft der höchsten Klasse. Nach dem Sieg von Patrick Konrad gestern ging BORA – hansgrohe mit viel Selbstvertrauen in den Tag und mit dem Ziel Wilco Kelderman in der Gesamtwertung weiter nach vorne zu bringen. Zu Beginn der Etappe zeigte sich Lukas Pöstlberger immer wieder aktiv und schaffte dann auch den Sprung in eine 6-Mann-Spitzengruppe. Mit rund acht Minuten Vorsprung spulte diese Gruppe den ersten Streckenteil ab, bevor es in die Berge ging. Von nun an kontrollierte Team UAE das Geschehen und der Vorsprung der Spitze begann kontinuierlich zu schmelzen. Pöstlberger musste am zweiten Anstieg abreißen lassen, während im Feld Emanuel Buchmann noch bei Wilco Kelderman war. Kurz vor der Bergwertung wurde Lukas dann vom Feld eingeholt, wo er Wilco noch einmal verpflegen konnte. In der Abfahrt erlebte das Team dann eine Schrecksekunde, als Wilco gegen Ende in einer Linkskurve zu Sturz kam. Glücklicherweise ereignete sich der Zwischenfall mit geringer Geschwindigkeit und Emanuel Buchmann wartete sofort auf den BORA – hansgrohe Kapitän. Wilco kam mit Prellungen am Ellenbogen und Knie sowie einer Platzwunde am Kinn davon und konnte mit der Hilfe von Buchmann zu Beginn des Schlussanstiegs wieder zur Gruppe der Favoriten aufschließen. Dort zeigte der Niederländer Kampfgeist und keine Schwäche und blieb bis zur Attacke von T. Pogacar 9 km vor dem Ziel in der Gruppe der Favoriten. Von da an war Kelderman in einer Verfolgergruppe mit R. Uran und B. O’Connor und erreichte letztlich als Sechster das Tagesziel. T. Pogacar holte den Sieg und verteidigte damit auch seine Gesamtführung, Kelderman liegt weiter auf Rang sechs.

Von der Ziellinie
„Ich bin gegen Ende der letzten Abfahrt in einer Linkskurve leider gestürzt. Ich wäre fast noch zu Stehen gekommen, aber gegen Ende ist mir das Vorderrad weggerutscht und ich bin auf dem Gesicht gelandet. Zum Glück war es halb so wild und ich war schnell wieder auf dem Rad. Emu hat dann einen super Job gemacht und mich direkt vor dem Anstieg wieder in die Gruppe gefahren. Ich hatte den ganzen Tag über sehr gute Beine, deshalb ist dieser Zwischenfall natürlich ärgerlich. Aber ich kann mit der Leistung zufrieden sein. Ich bin im Umfeld meiner direkten Konkurrenten ins Ziel gekommen und hoffe, dass ich morgen mit den Besten Kämpfen kann.“ – Wilco Kelderman

„Bis zum Sturz von Wilco lief eigentlich alles nach Plan. Wir wollten jemand in der Gruppe haben und Lukas hat das super umgesetzt und konnte so am Ende der Etappe noch einmal bei Wilco und Emu sein. Die anderen Jungs haben Wilco im Flachen sehr gut aus dem Wind gehalten. In der letzten Abfahrt kam er dann leider zu Sturz, aber zum Glück war Emu gleich zur Stelle. Er ist mit Wilco dann wieder zur Gruppe rangefahren, aber das hat natürlich Kraft gekostet und Emu musste da richtig tief gehen. Wilco ist dennoch ein sehr gutes Rennen gefahren und war bei den Besten dabei. Das Wichtigste ist jetzt die Erholung, morgen ist noch ein sehr harter Tag.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Slovenian bear at home in the Pyrénées

Two years after he claimed his first Grand Tour stage victory in Andorra at La Vuelta and one year after he took his first Tour de France stage victory in Laruns, Tadej Pogacar imposed himself with the yellow jersey at col du Portet, making stage 17 the queen stage of the Tour de France. The Slovenian outsprinted Jonas Vingegaard and Richard Carapaz and extended his lead overall.

Six riders in the lead
145 riders took the start of stage 17 in Muret at 12.16. After a first attempt by Valentin Madouas (Groupama-FDJ), Pierre Rolland (B&B-KTM) was the first rider who managed to go clear. He stayed away for 13 kilometres. Lukas Pöstlberger (Bora-Hansgrohe), Danny van Poppel (Intermarché-Wanty Gobert), Dorian Godon (AG2R-Citroën) and Anthony Pérez (Cofidis) managed to get a gap at km 18. Anthony Turgis (TotalEnergies) and Maxime Chevalier (B&B-KTM) bridged the gap at km 30. Julien Bernard (Trek-Segafredo) rode in between for a while before he surrendered. A time difference of 8’20’’ was recorded at km 60. Van Poppel won the intermediate sprint at Bagnères-de-Luchon where Michael Matthews won the sprint of the peloton ahead of Mark Cavendish.

Perez, the enfant du pays on tour on Bastille Day
At the beginning of the ascent to col de Peyresourde, Elie Gesbert (Arkea-Samsic) sped up to launch the action of his captain Nairo Quintana. Wout Poels (Bahrain Victorious) went with them and Pierre Latour (TotalEnergies) bridged the gap. Latour was the only one to stay away until the bottom of Val Louron where the deficit of the yellow jersey group led by UAE Team Emirates was reduced to 4’. Perez rode away solo at the front 5.5km before the summit of the second climb of the day. He passed Val Louron 10’’ before Godon. The two Frenchmen formed a special Bastille Day leading duo 22km before the end with an advantage of 3’40’’ over the peloton. Perez, the enfant du pays, rode away solo again with 13.5km to go.

Pogacar with no help in the battle royale
Perez was brought back 8.5km before the finishing line. Pogacar sped up. Only Jonas Vingegaard and Richard Carapaz managed to hold his pace. David Gaudu (Groupama-FDJ) escaped from the chasing group to try and catch the leading trio. Pogacar did all the pacing at the front until Carapaz attacked 1.5km before the summit. The Ecuadorian didn’t drop the Slovenian off. Vingegaard struggled to follow but came across to contest the stage victory but Pogacar showed his superiority to put his mark on a prestigious win at the highest finish of the Tour de France.

108. Tour de France – Etappe 16


Photo by Plomi

Pas de la Case – Saint-Gaudens – 169 Km

1 KONRAD Patrick AUT BORA – HANSGROHE 04:01:59
2 COLBRELLI Sonny ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:42
3 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:42
4 PERICHON Pierre Luc FRA COFIDIS 00:42
5 BONNAMOUR Franck FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:42
6 ARANBURU DEBA Alex ESP ASTANA – PREMIER TECH 00:42
7 SKUJINS Toms LAT TREK – SEGAFREDO 00:45
8 BAKELANTS Jan BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 00:45
9 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 00:47
10 ROTA Lorenzo ITA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 01:03
11 DOUBEY Fabien FRA TOTALENERGIES 04:39
12 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN VICTORIOUS 04:41
13 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 13:49
14 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 13:49
15 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 13:49

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 66:23:06
2 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 05:18
3 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:32
4 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:33
5 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 05:58
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 06:16
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 07:01
8 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 07:11
9 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 08:02
10 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 10:59
11 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 14:13
12 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 14:45
13 PARET PEINTRE Aurélien FRA AG2R CITROEN TEAM 22:10
14 CHAVES Jhoan Esteban COL TEAM BIKEEXCHANGE 23:46
15 MEINTJES Louis RSA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 30:11

Patrick Konrad holt zweiten Etappensieg für BORA – hansgrohe und krönt sich zum erst dritten österreichischen Touretappensieger

Drei Pyrenäenetappen in Folge standen nach dem zweiten Ruhetag für die Fahrer bei der Tour de France auf dem Programm. Die erste führte das Feld dabei von Pas de la Case über 169 Kilometer und vier Bergwertungen nach Saint-Gaudens, wobei das Profil nach einer guten Chance für Ausreißer aussah. Im ersten, bergabführenden Streckenteil setzte sich K. Asgreen vom Feld ab. Dort folgte dann Attacke auf Attacke im ersten Anstieg des Tages. Immer wieder waren auch Buchmann, Konrad und Schelling für BORA – hansgrohe aktiv und in unterschiedlichen Gruppen vertreten. Da sich aber die unzähligen Angreifer gegenseitig neutralisierten, lief in der Abfahrt wieder alles zusammen und ein kleines Feld war nun an der Spitze. Noch vor dem Zwischensprint setzten sich zuerst drei Fahrer ab, bevor sich eine 11-Mann-Verfolgergruppe um Patrick Konrad bildete. Mit einem beeindruckenden Solo schloss Konrad dann an der zweiten Bergwertung des Tages zur Spitze auf, bevor er 30 km später erneut attackierte, um dem Ziel alleine entgegenzuziehen. Mit einer unglaublichen Energieleistung gelang es dem österreichischen Staatsmeister seine Verfolger bis zum Ende auf Distanz zu halten und den zweiten Etappensieg für BORA – hansgrohe zu holen. Damit ist Konrad der erst dritte Österreicher, der bei der Tour de France zuschlagen konnte!

Von der Ziellinie
„Ich bin sprachlos. Es ist unmöglich, dieses Gefühl zu beschreiben! Meinen ersten WorldTour Sieg bei der Tour zu feiern, was soll man da noch sagen. Dieser Sieg gehört genauso meiner Familie, Freunden und BORA – hansgrohe, denn sie alle haben immer an mich geglaubt und mir gesagt, dass ich das Talent habe, so einen Sieg zu holen. Dieser Sieg ist wie ein Befreiungsschlag, er kommt genau im richtigen Moment, im Trikot des österreichischen Staatsmeisters, das macht mich stolz. Ich war schon dreimal in einer Spitzengruppe und habe immer auf das Finale spekuliert. Gewonnen hat aber der, der als erster in die Offensive ging, darum habe ich mir gesagt, wenn ich noch einmal in die Situation komme, dann greife ich als Erstes an. Das habe ich heute umgesetzt. Ich habe es einfach versucht und wusste als ich 30 Sekunden hatte, dass es schwer wird diese Lücke zu schließen. Ich bin so glücklich, dass es geklappt hat und ich die Beine hatte. Geglaubt habe ich es aber erst 500m vor dem Ziel, als mir der sportliche Leiter aus dem Auto gratuliert hat.“ – Patrick Konrad

„Wir wollten am Anfang das Rennen zusammenhalten und dann im ersten Anstieg mit Emu, Patrick und Ide angreifen. Emu hat es versucht, Ide hat es versucht und Patrick ist es gelungen, in die Gruppe zu gelangen. Es war eine starke Gruppe mit vielen schnellen Fahrern, daher mussten wir früh angreifen. Patrick hat dann schon im zweiten Anstieg attackiert und konnte zur Spitze aufschließen. Er wusste, wie wichtig es ist, das Rennen von vorne zu kontrollieren und hat dann wenig später noch einmal angegriffen. Er hat seinen Vorsprung bis zum Schluss verteidigt, weil er es unbedingt wollte und heute richtig stark war. Es war ein unglaubliches Solo und ein verdienter Sieg. Jetzt haben wir noch zwei harte Etappen, auf denen wir Wilco unterstützen müssen, aber die Moral ist natürlich hoch.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Patrick Konrad takes his turn


Photo by Plomi

In a race that favours attackers, Austrian national champion Patrick Konrad mimicked his team-mate Nils Politt to claim his first Tour de France stage victory in Saint-Gaudens after 37km of a brave solo ride. Only two Austrians were stage winners at the Tour before: Max Bulla (3) in 1931 and Georg Totschnig in 2005. Sonny Colbrelli and Michael Matthews rounded out the podium. Tadej Pogacar retained the yellow jersey.
14 riders in the lead

145 riders took the start of stage 16. 2 non-starters: Vincenzo Nibali (Trek-Segafredo) and Amund Groendahl Jansen (BikeExchange). Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick Step) was the first man on the move after the flag off. Michal Kwiatkowski (Ineos Grenadiers) and Mattia Cattaneo (Deceuninck-Quick Step) caught up with him 3.5km before the col de Port. The leading trio was brought back after 65km of racing. Jan Bakelants (Intermarché-Wanty Gobert), Chris Juul Jensen (BikeExchange) and Fabien Doubey (TotalEnergies) formed another leading trio at km 79. Toms Skujins (Trek-Segafredo), Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe), David Gaudu (Groupama-FDJ), Pierre-Luc Périchon (Cofidis), Benoît Cosnefroy (AG2R-Citroën), Sonny Colbrelli and Fred Wright (Bahrain Victorious), Michael Matthews (BikeExchange), Alex Aranburu (Astana), Lorenzo Rota (Intermarché-Wanty Gobert) and Franck Bonnamour (B&B-KTM) formed a chasing group before the col de la Core. Konrad joined the three escapees at km 97, 4km before the summit, and crested in first position.

Konrad alone at Portet-d’Aspet
As Juul-Jensen had dropped down, Konrad distanced Doubey and Bakelants at km 132 with 4km left to climb up to Portet d’Aspet. Konrad crested first with an advantage of 20’’ over Gaudu and Colbrelli but increased it in the downhill. He enjoyed 40’’ lead 25km before the end. 9 riders gathered in chase of the Austrian 15km before the end.

Action in the yellow jersey group
Konrad remained composed to keep more than one minute lead with 10km to go. Gaudu sped up in the last climb, the short but steep côte d’Aspret-Sarrat but the Austrian remained composed and didn’t crack. Périchon attacked from the chasing group on the hunt for the second place but he was overhauled at the very end by Matthews and Colbrelli. Offensives at the head of the peloton involved most of the GC contenders in the last 10km of racing but it was no problem for Pogacar to control the actions of Guillaume Martin and Wout van Aert. A group of 15 riders powered strongly to the line by the Belgian champion with all the top 10 riders on his wheel.

108. Tour de France – Etappe 15

Céret – Andorre-la-Vieille (AND) (191km)
1 SEPP KUSS (JUMBO – VISMA) 05h 12′ 06“
2 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) + 00h 00′ 23“
3 WOUTER POELS (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 01′ 15“
4 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 01′ 15“
5 RUBEN GUERREIRO (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 01′ 15“
6 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) + 00h 01′ 15“
7 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) + 00h 01′ 15“
8 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 01′ 22“
9 FRANCK BONNAMOUR (B&B HOTELS P/B KTM) + 00h 01′ 22“
10 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 01′ 22“
11 VINCENZO NIBALI (TREK – SEGAFREDO) + 00h 01′ 22“
12 JULIAN ALAPHILIPPE (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 01′ 22“
13 NEILSON POWLESS (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 03′ 00“
14 MARK DONOVAN (TEAM DSM) + 00h 03′ 02“
15 DYLAN TEUNS (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 04′ 11“

Gesamt:
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 62h 07′ 18“
2 RIGOBERTO URAN (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 05′ 18“
3 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 05′ 32“
4 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 05′ 33“
5 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 05′ 58“
6 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 06′ 16“
7 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 07′ 01“
8 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 07′ 11“
9 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 07′ 58“
10 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 10′ 59“


Photo by HERBERT MOOS

Bergwertung
1 WOUTER POELS (BAHRAIN VICTORIOUS) 74 PTS
2 MICHAEL WOODS (ISRAEL START-UP NATION) 66 PTS
3 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 64 PTS
4 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 64 PTS

Wilco Kelderman geht auf Rang sechs der Gesamtwertung in den zweiten Ruhetag der Tour

Vor dem zweiten Ruhetag der Tour stand heute die erste Pyrenäen Etappe auf dem Programm. Von Céret nach Andorra-La-Vieille waren drei Bergwertungen der 1. und eine der 2. Kategorie zu absolvieren, bevor es bergab ins Ziel ging. Direkt nach dem Start folgte erneut Attacke auf Attacke. Zuerst konnten sich 8 Fahrer vom Feld lösen, die aber nach rund 25 Kilometern von einer 22 Mann starken Verfolgergruppe eingeholt wurden. Für BORA – hansgrohe war Lukas Pöstlberger nun mit an der Spitze des Rennens, während im Feld Team UAE ein ruhiges Tempo anschlug. Die Rennsituation blieb dann bis zum vorletzten Anstieg unverändert und der Vorsprung der Spitze lag teilweise über 10 Minuten. Dann wurde im Feld das Tempo erhöht und Mann für Mann fiel nun zurück. Auch Buchmann und Konrad mussten kurz vor der Bergwertung abreißen lassen, wodurch Kelderman isoliert war. Allerdings ließ sich Pöstlberger nun aus der Spitze zurückfallen und brachte Wilco bis zum letzten Anstieg des Tages. Während an der Spitze S. Kuss den entscheidenden Angriff setzte, flog nun auch die Gruppe der Favoriten auseinander. Kelderman hatte zwar mehrmals mühe mit Pogacar, Carapaz und Vingegaard mitzugehen, hielt aber letztlich den Anschluss und erreichte das Ziel in Andorra ohne Zeitverlust auf Rang 25.

Von der Ziellinie
„Es war keine leichte Etappe und die Hitze bzw. das Tempo machten den Tag wirklich sehr schwer. Das Team hat heute wieder sehr gut für mich gearbeitet. Emu und Patrick waren an den Anstiegen lange dabei, dann kam noch Lukas aus der Spitze zurück, das war perfekt. Bis zum Schlussanstieg lief also alles sehr gut. Dann kam es auf die Beine an. Ich musste wirklich leiden und hatte bei den Attacken immer wieder Probleme, aber ich bin immer mein eigenes Tempo weitergefahren und am Ende drangeblieben. Ich fühle mich immer noch gut und bin optimistisch für die dritte Woche. Ich bin immer noch in Schlagdistanz und bisher konnte ich größere Zeitverluste vermeiden. Es liegt also alles im Plan.“ – Wilco Kelderman
„Nach den vielen harten Tagen ging es auch heute wieder richtig schnell los. Wir wollten Wilco so gut als möglich unterstützen, haben ihn immer gut positioniert und mit Wasser und Eis versorgt. Das hat super geklappt. Lukas war in der Gruppe und hat am Ende auf Wilco gewartet, um ihn bis zum letzten Berg zu bringen. Dort hatte Wilco dann ein paar Probleme. Er hat aber super gekämpft und ist immer wieder zurückgekommen. Es war ein harter Tag, aber wir haben keine Zeit verloren, darauf kommt es an.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

First kiss for Sepp Kuss
Sepp Kuss put an end to a ten years drought as Tyler Farrar was the last American stage winner at the Tour de France in Redon in 2011. The climber from Jumbo-Visma outclassed Alejandro Valverde and the rest of the leading riders up to col de Beixalis to claim a solo victory at Andorra-la-Vella ahead of the Spanish veteran while Wout Poels, the new King of the Mountains, rounded out the podium. Tadej Pogacar retained the yellow jersey.
32 riders in the lead

149 riders took the start of stage 15 at 12.29. Thomas De Gendt (Lotto-Soudal) was first to go clear off the peloton at km 3.5 in the non-categorized climb to col de Llauro. Seven riders caught up with as well as a bigger group of chasers. 32 riders gathered in the lead at km 35: Steven Kruijswijk, Sepp Kuss, Wout van Aert (Jumbo-Visma), Jonathan Castroviejo, Dylan van Baarle (Ineos Grenadiers), Dan Martin, Michael Woods (Israel Start-Up Nation), Vincenzo Nibali, Julien Bernard, Kenny Elissonde (Trek-Segafredo), Julian Alaphilippe, Davide Ballerini (Deceuninck-Quick Step), Alejandro Valverde (Movistar), Lukas Pöstlberger (Bora-Hansgrohe), David Gaudu, Bruno Armirail, Valentin Madouas (Groupama-FDJ), Rubén Fernández (Cofidis), Aurélien Paret-Peintre (Ag2r-Citröen), Nairo Quintana (Arkéa-Samsic), Ruben Guerreiro, Neilson Powless (EF Education-Nippo), Mark Donovan (DSM), Matej Mohoric, Wout Poels, Dylan Teuns (Bahrain Victorious), Michael Matthews (BikeExchange), Ion Izagirre (Astana), Sergio Henao (Qhubeka-NextHash), Pierre Latour (TotalEnergies), Franck Bonnamour (B&B Hotels-KTM) and De Gendt. UAE Team Emirates got organised at the head of the peloton with Norway’s Vegard Stake Laengen pulling tirelessly.

Great battle for the polka dot jersey
A time gap of 8’45’’ was recorded at the intermediate sprint at Olette (km 66) where Nacer Bouhanni, suffering alone in front of the broom wagon, called it a race twenty minutes after Matthews crossed the line first. Following splits in the breakaway, Armirail decided to impose a steady pace at the head of the leading group with his team-mates Madouas and Gaudu on his wheel. A maximum difference of 10’10’’ was noted with 72km to go. Poels won the KOM at Montée de Saint-Louis (km 86) before van Aert and Woods. At col de Puymorens, the same top 3 was in a different order: van Aert, Poels, Woods. Quintana waited for Port d’Envalira, the highest peak of the 108th Tour de France, to go solo 1.5km before the summit and take the maximum of 10 KOM points 15’’ before van Aert, Poels and Woods. 17 riders formed the front group in the downhill with an advantage of 5’ over the yellow jersey group from which runner up Guillaume Martin was ejected in the descent.

Kuss betters Valverde
Quintana attacked again at the beginning of the ascent to col de Beixalis but he was quickly brought back. Gaudu tried his luck briefly. Valverde wanted to follow Kuss but it was the American from Jumbo-Visma who rode away solo 5km before the summit. They were separated by 25’’ at the top and the downhill didn’t modify the race scenario. In the yellow jersey group, mimicking two attempts by Ben O’Connor, Jonas Vingegaard strongly attacked twice but Pogacar reacted with no fret. Rigoberto Uran, Vingegaard and Carapaz remained with the race leader to regain their positions on GC over Martin who dropped back to ninth where he was before stage 14.

108. Tour de France – Etappe 14

Carcassonne – Quillan – 184 Km

Bauke Mollema
Photo by Plomi

1 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 04:16:16
2 KONRAD Patrick AUT BORA – HANSGROHE 01:04
3 HIGUITA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 01:04
4 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 01:06
5 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 01:10
6 FRAILE Omar ESP ASTANA – PREMIER TECH 01:25
7 GESBERT Elie FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 01:25
8 PACHER Quentin FRA B&B HOTELS P/B KTM 01:25
9 MEINTJES Louis RSA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 01:26
10 CHAVES Jhoan Esteban COL TEAM BIKEEXCHANGE 01:28
11 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 01:28
12 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA – FDJ 03:32
13 POELS Wouter NED BAHRAIN VICTORIOUS 03:32
14 ROLLAND Pierre FRA B&B HOTELS P/B KTM 06:23
15 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 06:53

Gesamt:

1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 56:50:21
2 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 00:04:04
3 Rigoberto Uran (Col) EF Education-Nippo 00:05:18
4 Jonas Vingegaard (Den) Jumbo-Visma 00:05:32
5 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 00:05:33
6 Ben O’Connor (Aus) AG2R Citroën Team 00:05:58
7 Wilco Kelderman (Ned) Bora-Hansgrohe 00:06:16
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana-Premier Tech 00:06:30
9 Enric Mas Nicolau (Spa) Movistar Team 00:07:11
10 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck-QuickStep 00:09:48

Patrick Konrad ersprintet zweiten Rang in Quillan auf der 14. Etappe der Tour de France

Die 14. Etappe der Tour de France führte das Feld heute an den Fuß der Pyrenäen. Von Carcassonne nach Quillan ging die 183,7 Kilometer lange Strecke zuerst stetig leicht bergan, bevor insgesamt fünf Bergwertungen der 2. und 3. Kategorie warteten. Von Beginn an zeigte sich BORA – hansgrohe heute sehr aktiv und vor allem Patrick Konrad attackierte einige Male, bevor sich fünf Mann absetzen konnten. Doch das Feld ließ nicht locker und es bildeten sich immer wieder Verfolgergruppen. Nach dem Sprint war das Feld sogar wieder geschlossen und erst nach mehr als 80 Kilometer bildete sich zuerst eine drei Mann Spitzengruppe und eine Verfolgergruppe dahinter, in der sich auch Patrick Konrad befand. Die Gruppen rollten schnell zusammen und Konrad hatte damit eine Chance auf den Etappensieg. Doch etwas überraschend setzte sich B. Mollema etwa 35 km vor dem Ziel in einer Abfahrt entscheidend ab. Konrad versuchte am letzten Anstieg alles, um die Lücke noch einmal zu schließen, allerdings erfolglos. Am Ende sprintete der Österreicher in der ersten Verfolgergruppe auf den zweiten Rang in Quillan.

Von der Ziellinie
„Es war wieder ein unglaublich harter Kampf um die Gruppe. 80% vom Feld wollten da heute vorne sein. Es sah dann so aus, als würde UAE das Rennen unter Kontrolle bringen wollen, da hab ich es noch einmal mit der Brechstange probiert. Da G. Martin vorne war, der in der Gesamtwertung relativ gut dabei ist, war klar, dass ich nicht zu viel führe. Als Mollema attackiert hat, war in der Gruppe ganz hinten, da ich mich gerade verpflegt habe. Ich weiß nicht, warum da niemand reagiert hat. Ich habe auch versucht nachzusetzen, aber erfolglos. Ich bin nicht unzufrieden, meine Beine waren gut und ich bin ein starkes Rennen gefahren. Mollema war einfach schlau und auch stark genug, um am Ende verdient zu gewinnen. Im Sprint um Rang zwei war es dann sehr eng, aber den wollte ich unbedingt gewinnen. Ich habe hier noch vier oder fünf Chancen und ich habe noch nicht aufgegeben.“ – Patrick Konrad

„Wir wollten heute mit Patrick in der Gruppe dabei sein, das war natürlich schwierig, weil es so lange gedauert hat. Er hat das aber super gemacht und ist ein sehr gutes Rennen gefahren. Wegen G. Martin haben wir versucht, Kräfte zu sparen, dass Mollema bergab die entscheidende Attacke setzt, war dann schon überraschend, aber da kann man nichts machen. Patrick hat es auch noch am letzten Berg versucht und die Gruppe gesprengt. Da können wir uns heute nichts vorwerfen, es hat vielleicht einfach ein wenig Glück gefehlt.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Mollema’s experience pays off

Bauke Mollema claimed his second Tour de France stage win in Quillan four years after he imposed himself solo at Le Puy-en-Velay. He did it the same way, escaping from a breakaway and finishing solo. Patrick Konrad and Sergio Higuita rounded out the podium. Tadej Pogacar retained the yellow jersey while Guillaume Martin moved to second overall.

A long fight for the breakaway
159 riders started stage 14 in Carcassonne at 12.19. Two non-starters: Soren Kragh Andersen (DSM) and Warren Barguil (Arkea-Samsic). Benoît Cosnefroy (AG2R-Citroën) was the first of many attackers after the flag off. Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), Matej Mohoric (Bahrain Victorious) and Quentin Pacher (B&B-KTM) got a bit of a gap before a regrouping that preceded a solo attack at km 25 by Kristian Sbaragli (Alpecin-Fenix). The Italian was reinforced by Maxime Chevalier (B&B-KTM), Anthony Turgis (TotalEnergies), Toms Skujins (Trek-Segafredo) and Jonas Rickaert (Alpecin-Fenix) at km 39. They got reeled in on the line of the intermediate sprint at Lavelanet (km 76.7) even though Rickaert managed to cross first.

Woods and Poels on the hunt for the polka dot jersey
Mattia Cattaneo (Deceuninck-Quick Step) and Wout Poels (Bahrain Victorious) went clear before the ascent to col de Montségur (cat. 2, km 89). Michael Woods (Israel-Start Up-Nation) caught up with them. It was a head to head sprint between Poels and Woods at the top with the Dutchman outclassing the Canadian. Cattaneo came across to the two leaders with 80km to go while Sergio Higuita (EF Education-Nippo), Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe), Omar Fraile (Astana), Louis Meintjes (Intermarché-Wanty Gobert), Esteban Chaves (BikeExchange), Guillaume Martin (Cofidis) and Bauke Mollema (Trek-Segafredo) were timed 40’’ behind the yellow jersey peloton at 1’40’’. Woods took his revenge over Poels at col de la Croix des Morts. 10 riders gathered in the lead 72km before the end while Pierre Rolland and Pacher (B&B-KTM), Valentin Madouas (Groupama-FDJ) and Elie Gesbert (Arkea-Samsic) were in between. It made a front group of 14 riders at the bottom of côte de Galinagues with 59km to go.

Mollema solo with 41km to go
Woods became the provisional KOM leader at côte de Galinagues. He slipped in the downhill as he was leading the front group with 50km remaining. He made it back eight kilometres further. 41km before the end, Mollema rode away solo in the downhill of the non-categorized col du Castel. The Dutchman had 1’30’’ lead over his former breakaway companions at the foot of unprecedented col de Saint-Louis with 21km to go while the peloton was timed 5’40’’ adrift. EF Education-Nippo sped up at the head of the pack to defend Rigoberto Uran’s second place due to the presence of Guillaume Martin at the front. Mollema crested with an advantage of 1’ over Woods who secured his first ever polka dot jersey. Mollema maintained his lead in the downhill. Konrad outsprinted Higuita for the second place. G. Martin crossed the line with a deficit of 1’28’’ but an advance over the peloton that enabled him to move up to second overall behind Tadej Pogacar.

108. Tour de France – Etappe 13

Nîmes – Carcassonne (220 km)

1 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 05h 04′ 29“
2 MICHAEL MØRKØV (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 00′ 00“
3 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) + 00h 00′ 00“
4 IVAN GARCIA CORTINA (MOVISTAR TEAM) + 00h 00′ 00“
5 DANNY VAN POPPEL (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 00′ 00“
6 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 00′ 00“
7 CHRISTOPHE LAPORTE (COFIDIS) + 00h 00′ 00“
8 ANDRÉ GREIPEL (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 00′ 00“
9 MAGNUS CORT NIELSEN (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 00′ 00“
10 JASPER STUYVEN (TREK – SEGAFREDO) + 00h 00′ 00“
11 NACER BOUHANNI (TEAM ARKEA – SAMSIC) + 00h 00′ 00“
12 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
13 CYRIL BARTHE (B&B HOTELS P/B KTM) + 00h 00′ 00“
14 MAXIMILIAN RICHARD WALSCHEID (TEAM QHUBEKA NEXTHASH) + 00h 00′ 00“
15 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) + 00h 00′ 00“

Gesamt:
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 52h 27′ 12“
2 RIGOBERTO URAN (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 05′ 18“
3 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 05′ 32“
4 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 05′ 33“
5 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 05′ 58“
6 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 06′ 16“
7 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 06′ 30“
8 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 07′ 11“
9 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 09′ 29“
10 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 10′ 28“

BORA – hansgrohe eskortiert Kelderman sicher nach Carcassonne

Nachdem BORA – hansgrohe gestern durch Nils Politt den ersten Etappensieg bei der diesjährigen Tour feiern konnte, rollte das Peloton heute weiter Richtung Pyrenäen. Von Nimes nach Carcassonne waren fast 220 Kilometer zurückzulegen und die Strecke war dabei ähnlich wellig wie gestern. Das Rennen begann abermals extrem schnell und erst nach rund 35 km setzten sich drei Fahrer erfolgreich vom Feld ab. Schnell hatte die Spitze nun an die drei Minuten Vorsprung, bevor die Sprinter Teams sich zu organisieren begannen. Für lange Zeit änderte sich an dieser Situation nichts, bis 60 km vor dem Ziel zuerst P. Gilbert im Feld attackierte und sich wenig später ein schwerer Massensturz ereignete. Glücklicherweise war niemand von BORA – hansgrohe betroffen und das Rennen beruhigte sich danach wieder. Durch die kurzfristige Tempoverschärfung wurden allerdings die Ausreißer früh gestellt. Zwar gab es neuerliche Angriffe, am Ende kam es aber zum erwarteten Massensprint. Auf den letzten Kilometern positionierte BORA – hansgrohe seinen Leader Wilco Kelderman vorne im Feld, um sicher ins Ziel zu gelangen. M. Cavendish holte den vierten Etappensieg, Kelderman und Co. überquerten zeitgleich die Ziellinie.
Von der Ziellinie
„Es war ein langer und harter Tag. Am Ende gab es einen Sprint, aber es war sehr nervös, besonders im Finale, da waren wir aber in guter Position. Ich habe mich heute wirklich nicht gut gefühlt, es war extrem heiß. Das war einfach nicht mein Tag, aber das spielt keine Rolle mehr. Der Tag ist vorbei und morgen kommt ein neuer.“ – Wilco Kelderman

„Es war ein heißer Tag und das Rennen war am Anfang extrem schnell und es hat lange gedauert, bis die Gruppe weg war. Den ganzen Tag über waren schmale Straßen, rauf und runter, das war definitiv keine leichte Etappe. Die Jungs haben einen super Job gemacht Wilco aus allen Problemen rauszuhalten, das hat aber auch viel Energie gekostet. Am Ende gab es etwas Seitenwind, aber auch da waren wir sehr aufmerksam. Für uns also ein guter Tag.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Record equalling stage win for Cavendish

Mark Cavendish took his fourth stage win in the 108th Tour de France to total 34 since 2008, just like stage victories record holder Eddy Merckx. His team-mate Michael Morkov and Belgium’s Jasper Philipsen rounded the podium at the end of bunch gallop. Tadej Pogacar retained the yellow jersey in Carcassonne.

First Israeli breakaway rider

154 riders started stage 13 in Nîmes at 12.18. One non-starter: Michael Gogl (Qhubeka-Nexthash). Max Walscheid (Qhubeka-Nexthash), Mads Pedersen (Trek-Segafredo) and Lorenzo Rota (Intermarché-Wanty Gobert) managed to go clear at km 15 with no luck. Sean Bennett (Qhubeka-Nexthash), Omer Goldstein (Israel-Start Up-Nation) and Pierre Latour (TotalEnergies) attacked at km 27. Latour passed first atop the only categorized climb of the day, the côte de Pic Saint-Loup at km 51.5. A maximum advantage of 4’45’’ was recorded at km 55. Goldstein, the second cyclist from Israel to take part in the Tour de France after Guy Niv, became the first from his country to break away and win an intermediate sprint (at km 104.3).

Regrouping with 53km to go
Deceuninck-Quick Step seized the reins of the peloton with the intention to deliver another bunch sprint for Mark Cavendish. Petr Vakoc (Alpein-Fenix) gave them a hand. They brought the deficit down to 1’30’’ when attacks begun at the front 65km before the end of the race. A major crash involving 30 riders happened in the peloton while Bennett attacked at the front and lost contact when Goldstein countered. Goldstein and Latour forged on but the time gap was quickly reduced as a lot of action started in the pack after the crash. Bennett was reeled in, so were Goldstein and Latour with 53km to go as they attacked each other rather than riding together. It was bunched up 50km before the end at the exception of some injured riders. Roger Kluge, Simon Yates and Lucas Hamilton were forced to pull out.

The tightest win of Cavendish
45km before Carcassonne, Quentin Pacher (B&B-KTM) rode away solo. He got an advantage of 1’30’’ that forced Julian Alaphilippe to pull as Tim Declercq was off the back after the crash. The advance of the Frenchman was down to 20’’ with 20km to go. It was bunched up one kilometre further. GC teams like Ineos-Grenadiers seized the reins of the peloton in the final kilometres but it was another bunch gallop in Carcassonne. Ivan Garcia Cortina disturbed the plans of Deceuninck-Quick Step as he took the lead 300 metres before the line. Philipsen seemed to go for the win on the right hand side but Cavendish came out of the wheel of Morkov at the eleventh hour to power to the tightest of his four Tour de France victories up to date this year.

108. Tour de France – Etappe 12

Gut lachen konnte Nils Politt nach seinem Kraftakt und Solo bei der 12. Etappe der TdF21:

Photo by Plomi

Saint-Paul-Trois-Châteaux – Nîmes – 161 Km

1 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 03:22:12
2 ERVITI Imanol ESP MOVISTAR TEAM 00:31
3 SWEENY Harrison AUS LOTTO SOUDAL 00:31
4 KÜNG Stefan SUI GROUPAMA – FDJ 01:58
5 MEZGEC Luka SLO TEAM BIKEEXCHANGE 02:06
6 GREIPEL André GER ISRAEL START-UP NATION 02:06
7 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 02:06
8 VAN MOER Brent BEL LOTTO SOUDAL 02:06
9 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK – STEP 02:06
10 HENAO Sergio Luis COL TEAM QHUBEKA NEXTHASH 02:06

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 47:22:43
2 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 05:18
3 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:32
4 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:33
5 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 05:58
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 06:16
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 06:30
8 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 07:11
9 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 09:29
10 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 10:28

Photo by Charly Lopez/ASO
Photo by Charly Lopez/ASO

Achterbahn der Gefühle: Sagan muss Tour aufgeben, Politt holt beeindruckenden Etappensieg
Nachdem Peter Sagan die Tour leider wegen einer Knieverletzung verlassen musste, stand nun für BORA – hansgrohe die Position von Wilco Kelderman in der Gesamtwertung umso mehr im Mittelpunkt aller Bemühungen. Auf der heutigen 12. Etappe von Saint-Paul-Trois-Chateaux nach Nimes gab es dabei für das Team genügend Arbeit, denn es waren Windkanten vorhergesagt. Direkt nach dem Start ging dann BORA – hansgrohe auch in die Offensive und das Feld teilte sich schon auf den ersten Metern in mehrere Gruppen. Das Raublinger Team hatte alle Fahrer vorne und als das Feld wieder größer wurde, attackierte eine 13-Mann-Gruppe um Nils Politt. Nachdem der Wind in dieser Phase schwächer wurde, hatte die Gruppe schnell mehr als sieben Minuten Vorsprung. Auch in der zweiten Rennhälfte änderte sich diese Rennsituation nicht und der Abstand zwischen Spitze und Feld wuchs bis zu 13 Minuten an, bevor etwa 50 km vor dem Ziel die Attacken begannen. Nils Politt war der Erste, der den Fehdehandschuh warf. Der erste Angriff war zwar erfolglos, wenig später konnte sich Nils aber dennoch mit einer 4-Mann-Gruppe entscheidend absetzen, die er mit einem kraftvollen Antritt 12 Kilometer vor dem Ziel noch einmal sprengte. Von da an gab es kein Halten mehr und Politt fuhr souverän seinen ersten Tour-de-France-Etappensieg ein.

Von der Ziellinie
„Es ist unglaublich, ein Traum der wahr wird. Heute am Morgen musste Peter die Tour leider aufgeben, das war ein ordentlicher Rückschlag und unser ganzer Focus war auf Wilco und der Gesamtwertung. Natürlich hat sich auch unsere Taktik geändert und wir haben nicht mehr auf einen Sprint spekuliert. Zu Beginn gab es Windkante, da flog alles auseinander und es hat sich schnell diese Gruppe gebildet. Ich hatte schon die letzten Tage gute Beine und mich auch wirklich gut von gestern erholt, da habe ich heute alles versucht und am Ende gewonnen. Ich musste früh in die Offensive und das Rennen hart machen, denn es waren einige schnelle Leute in der Gruppe. Ich war dann der erste, der attackiert hat, ziemlich früh, aber im Auto haben sie mir gesagt, ich soll es probieren. Auch an der letzten Welle haben sie mich ermutigt, es zu versuchen und durchzuziehen. Alleine über die Linie zu rollen ist unbeschreiblich. Man opfert so viel für den Sport, ist oft weg von der Familie, heute hat sich das alles bezahlt gemacht.“ – Nils Politt

„Was für ein Tag. Zuerst musste Peter aufgeben, dann gewinnen wir die Etappe. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es war ein wahnsinniger Ritt von Nils und ein verdienter Erfolg. Wir waren am Anfang der Etappe aktiv, um Wilco im Wind zu beschützen. Nils war dann in der Gruppe und wir wussten, dass wir nicht auf einen Sprint spekulieren können. Wir gingen dann früh in die Offensive und Nils hat das perfekt umgesetzt. Ein unbeschreiblicher Sieg für ihn und das gesamte Team!“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Nils Politt claims his first Tour de France victory

Nils Politt emerged from a 13-man breakaway to solo to victory in Nîmes after three convincing attacks. Imanol Erviti and Harry Sweeny rounded out the podium of stage 12. Tadej Pogacar retained the yellow jersey.

13 riders in the lead
155 riders took the start of stage 12 at Saint-Paul-Trois-Châteaux at 13.49. One non-starter: Peter Sagan, due to a knee pain since stage 3. After a flying start thanks to the tail wind, 13 riders went clear at km 15: André Greipel (Israel-Start Up-Nation), Edward Theuns (Trek-Segafredo), Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), Imanol Erviti (Movistar), Nils Politt (Bora-Hansgrohe), Stefan Küng (Groupama-FDJ), Stefan Bissegger (EF Education-Nippo), Connor Swift (Arkea-Samsic), Harry Sweeny and Brent Van Moer (Lotto-Soudal), Luka Mezgec (BikeExchange), Sergio Henao (Qhubeka-Nexthash), Edvald Boasson Hagen (TotalEnergies). As soon as the breakaway was formed, the peloton slowed down and UAE Team Emirates eventually set the pace. The time difference was 10’ with 90km to go and almost 11’ at half way into the race.

Politt attacks three times
As a time gap of 12’45’’ was recorded with 50km to go, Politt attacked from the front group. Swift reacted. Mezgec caught up with them. After the regrouping, a quartet went away 40km before the end: Politt, Sweeny, Küng and Erviti. Küng was dropped 14km before the end while the remaining of the breakaway was 1’ adrift and the peloton 15’ further back. Politt soloed 12km away from the finishing line.

A well-deserved victory
Politt remained composed until he crossed the line on the boulevard Salvador Allende in Nîmes where a bunch sprint was anticipated. The 27 year old German rider took a well-deserved victory, not only because he was the most active rider of the day but also because he previously got only one pro in his six-year tenure, a stage of the 2018 Deutschland Tour. A formidable classics rider, he finished second to Philippe Gilbert in the last edition of Paris-Roubaix up to date. He delivered Bora-Hansgrohe’s first victory at the 2021 Tour de France precisely the day Sagan abandoned the race for the first time in his career.

Nils Politt: „Cycling is my passion“
“This is unbelievable. It’s a dream to win a stage at the Tour de France. It was sad that Peter Sagan had to leave. We started the stage directly in the crosswind. I felt better those last few days. There were quite a lot of sprinters in our group, so I had to make the race hard and attack quite early. I made first attack. I gave everything. To finish solo is unbelievable. Cycling is my passion. For my whole family, I spend so much time away from home, it’s the biggest win I could have for them.”