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Tirreno-Adriatico – 7. Etappe

San Benedetto del Tronto – 159 Km


Photo by Plomi

1 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 03:39:58
2 NIZZOLO Giacomo ITA ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
3 GROVES Kaden AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:00
4 CIMOLAI Davide ITA COFIDIS 00:00
5 DAINESE Alberto ITA TEAM DSM 00:00
6 KRISTOFF Alexander NOR INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:00
7 BOASSON-HAGEN Edvald NOR TOTALENERGIES 00:00
8 KOOIJ Olav NED JUMBO-VISMA 00:00
9 DEMARE Arnaud FRA GROUPAMA – FDJ 00:00
10 MOSCHETTI Matteo ITA TREK – SEGAFREDO 00:00

Gesamt:

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 27:25:53
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 01:52
3 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:33
4 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 02:44
5 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 03:05
6 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 03:16
7 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 03:20
8 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 03:37
9 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 03:51
10 CICCONE Giulio ITA TREK – SEGAFREDO 04:03
11 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 04:20
12 BARDET Romain FRA TEAM DSM 04:29
13 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 05:16
14 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – EASYPOST 06:33
15 SOLER Marc ESP UAE TEAM EMIRATES 06:42

Jai Hindley beendet Tirreno-Adriatico auf dem 5. Platz in der Gesamtwertung

Nachdem die ersten 70 km etwas wellig verliefen, führte die restliche Strecke der insgesamt 159 km langen Schlussetappe um San Benedetto del Tronto über tellerflaches Terrain und lag somit den Sprintern im Feld. Die dreiköpfige Ausreißergruppe hatte letztendlich keine Chance, denn die Sprinterteams waren entschlossen einen Massensprint herbeizuführen. Somit kam es auf dem letzten Rundkurs zum Showdown der schnellen Männer. Am Ende belegte Jordi Meeus den 18. Platz, während Jai Hindley die italienische Fernfahrt als Gesamtfünfter beendete.

Reaktionen im Ziel
„Das Rennen wurde von Anfang an von den Sprinterteams gut kontrolliert, bis wir in die Schlussrunde kamen. Dann wurde alles ziemlich hektisch und schnell bis zur Ziellinie. Ich habe mich zwar besser als in den letzten paar Tagen gefühlt, aber am Ende war ich nicht optimal positioniert, und so war es uns wiederum nicht möglich, ein Top-Ergebnis einzufahren. Aber ich fühle mich jeden Tag besser in Form und so dauert es hoffentlich nicht lange, bis ich wieder ein Top-Ergebnis in den Sprints einfahren kann.“ – Jordi Meeus
„Wir hatten heute zwei Aufgaben. Erstens, den Sprint mit Jordi zu bestreiten, aber leider hat das nicht so super geklappt, was zum Teil daran lag, dass uns ein richtiges Lead-Out fehlte. Zweitens wollten wir den fünften Platz von Jai in der Gesamtwertung verteidigen, und das haben wir auch erreicht. Insgesamt haben wir eine positive Entwicklung gesehen. Viele unserer Fahrer hier hatten zuvor Verletzungen oder waren krank und wir gehen hier stärker raus als wir angereist sind. In Bezug auf unsere Saisonziele, ist unsere Leistung hier als ein gutes Zeichen zu werten. Wir können auf jeden Fall daran arbeiten und auf unsere jetzige Form aufbauen.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Tirreno-Adriatico – 6. Etappe

Apecchio – Carpegna – 215 Km

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 05:28:57
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 01:03
3 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:03
4 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 01:34
5 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 01:49
6 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 01:49
7 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 01:49
8 CICCONE Giulio ITA TREK – SEGAFREDO 02:23
9 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:23
10 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 02:23
11 BARDET Romain FRA TEAM DSM 02:23
12 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 03:42
13 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 04:01
14 RODRIGUEZ MARTIN Cristian ESP TOTALENERGIES 04:19
15 MAJKA Rafal POL UAE TEAM EMIRATES 04:19

Gesamt:

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 23:45:55
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 01:52
3 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:33
4 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 02:44
5 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 03:05
6 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 03:16
7 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 03:20
8 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 03:37
9 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 03:51
10 CICCONE Giulio ITA TREK – SEGAFREDO 04:03
11 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 04:20
12 BARDET Romain FRA TEAM DSM 04:29
13 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 05:16
14 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – EASYPOST 06:33
15 SOLER Marc ESP UAE TEAM EMIRATES 06:42

Jai Hindley Fünfter im Gesamtklassement nach starker Leistung auf der Königsetappe bei Tirreno-Adriatico

Die 215 km lange Königsetappe von Apecchio nach Carpegna stand am vorletzten Tag der Fernfahrt auf dem Programm. Nach welligem Beginn stand der zweimal zu bewältigende, sechs Kilometer lange und fast zehn Prozent steile Monte Carpegna an. Nach der letzten Überquerung ging es bergab, ehe die letzten 1500 m nochmals bergauf führten. Marco Haller gelang der Sprung in die frühe Ausreißergruppe, die das Renngeschehen für lange Zeit prägte. Mit noch 40 km bis zum Ziel ließ sich der Österreicher in ein stark reduziertes Feld zurückfallen, um seine Teamkollegen gut vor dem Anstieg zu positionieren. Am Ende gelang es Jai Hindley in eine deutlich verkleinerte Favoritengruppe zu kommen, die den finalen Anstieg gemeinsam in Angriff nahm. Der Australier überquerte die Ziellinie als Sechster und rückte damit auf den 5. Platz in der Gesamtwertung vor.

Reaktionen im Ziel
„Das war ein brutaler Tag bei Tirreno-Adriatico. Die Jungs haben Wilco, Emu und mich vor dem ersten Anstieg des Carpegna gut positioniert und dann ist das Rennen explodiert. Ich habe mein Bestes gegeben, um den anderen GC-Fahrern zu folgen und bin dann im letzten Anstieg mein eigenes Tempo gefahren. Ich bin froh, dass ich auf den 5. Rang im GC vorrücken konnte. Morgen kommt die letzte Etappe, wo wir hoffentlich ein gutes Ergebnis mit Jordi erzielen können.“ – Jai Hindley
„Die sechste Etappe sieht nicht nur auf dem Plan brutal aus, sie war auch in Wirklichkeit brutal. Das Wetter hat noch dazu beigetragen mit Schnee rechts und links der Straße. Unser Plan war heute vorne präsent zu sein, und das hat mit Marco Haller in der Ausreißergruppe gut geklappt. Dann haben wir versucht unsere drei Bergfahrer zu beschützen und gut zu positionieren. Da hat es ganz gut gepasst, dass Marco dann zurückgekommen ist und sogar vor der Anfahrt zum steilen Berg unsere Kletterer unterstützen konnte. In den Anstiegen ginge es einfach darum, wer die besten Beine hatte. Da muss man sagen, Jai ist ganz klar auf dem Weg nach vorne. Es ist wirklich gut zu sehen, dass er jetzt Fünfter im Gesamtklassement ist. Was Wilco betrifft, er ist auch gut gefahren, besonders wenn man in Betracht zieht, dass er lange verletzt war und einen ziemlich großen Trainingsrückstand hat. Insofern glaube ich, dass wir mit unserer heutigen Leistung ganz zufrieden sein können.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Tirreno-Adriatico 5. Etappe

Sefro – Fermo – 155 Km

1 BARGUIL Warren FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 03:39:53
2 MEURISSE Xandro BEL ALPECIN-FENIX 00:10
3 VELASCO Simone ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:14
4 OLIVEIRA Nelson POR MOVISTAR TEAM 00:15
5 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 00:26
6 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:28
7 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 00:28
8 MAS NICOLAU Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:28
9 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:28
10 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:28
11 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:28
12 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:33
13 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 00:33
14 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:35
15 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:35

Gesamt:

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 18:17:08
2 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:09
3 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 00:43
4 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 00:45
5 LOPEZ MORENO Miguel Angel COL ASTANA QAZAQSTAN TEAM 01:00
6 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 01:00
7 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS GRENADIERS 01:02
8 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 01:06
9 MAS NICOLAU Enric ESP MOVISTAR TEAM 01:11
10 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 01:14
11 SOLER Marc ESP UAE TEAM EMIRATES 01:15
12 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:18
13 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – EASYPOST 01:21
14 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 01:21
15 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:24

Jai Hindley und Wilco Kelderman in den Top-10 der Gesamtwertung vor der morgigen Königsetappe bei Tirreno-Adriatico

Die kürzeste Etappe der italienischen Fernfahrt führte über nur 155 km von Sefro nach Fermo und war von kürzeren, steilen Anstiegen geprägt, die Bergfestigkeit verlangten. Zum Schluss gab es noch eine steile Bergankunft nach Fermo wo am Ende die Klassementfahrer versuchten ein Zeitpolster herauszufahren. Gegen Ende dieser schweren Etappe befanden sich Jai Hindley und Wilco Kelderman in einer reduzierten Favoritengruppe hinter einer kleinen Spitzengruppe. Die zwei BORA-hansgrohe Teamkollegen versuchten vorne mitzuhalten und am Ende gelang es Jai die Ziellinie in der Gruppe der Favoriten zu überqueren. Er belegte damit den 10. Rang, und rückte um drei Plätze auf den 8. Rang in der Gesamtwertung vor. Wilco rollte 10 Sekunden später über die Ziellinie und bleibt unverändert auf dem 10. Platz im Gesamtklassement.

Reaktionen im Ziel
„Es war wiederum ein harter Tag im Sattel. Die Jungs haben einen guten Job gemacht um Emu, Wilco und mich in eine gute Position vor der Schleife zu bringen. Von da an war es sozusagen ein Abnutzungskampf. Wilco und ich befanden uns dann in einer verkleinerten Gruppe und versuchen mit den wichtigen Attacken mitzugehen. Am Ende des Tages bin ich froh, dass ich vor der morgigen Königsetappe meinen Rang in der Gesamtwertung um drei Positionen verbessern konnte.“ – Jai Hindley

„Es gab einen ganz schnellen Start heute, mit vielen Attacken. Es ging hier darum keine GC Fahrer wegzulassen, und das hat soweit ganz gut geklappt. Natürlich ist man froh, wenn man einen Fahrer in der Ausreißergruppe hat und wir haben das auch versucht, aber man hat uns einfach nicht wegfahren lassen. Mit Jai, Wilco und Emu haben wir auch drei Fahrer, die gut im Gesamtklassement liegen, und so ging es heute darum, dass unsere schnellen Jungs entlang der Küste die Position halten konnten. Wir wollten auch dafür sorgen, dass wir vorne in den Berg reinkommen, denn von da ab war es ganz technisch und supersteil. Ich denke, dass Jai sich ganz gut geschlagen hat. Wir wollten gut durch die Etappe kommen und vor allen Dingen ohne Stürze und Verletzungen im Ziel ankommen. Morgen kommen die längeren Berge und da müssen wir einfach mal sehen, ob wir vielleicht mal testen können, wo unsere Limits sind.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Tirreno-Adriatico – 4. Etappe

Cascata delle Marmore – Bellante – 202 Km

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 04:48:39
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 00:02
3 LAFAY Victor FRA COFIDIS 00:02
4 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:02
5 CICCONE Giulio CZE TREK – SEGAFREDO 00:05
6 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS GRENADIERS 00:05
7 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:05
8 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 00:05
9 LANDA Mikel ESP BAHRAIN – VICTORIOUS 00:05
10 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:05
11 ARANBURU Alex POR MOVISTAR TEAM 00:05
12 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:05
13 BILBAO Pello POL BAHRAIN – VICTORIOUS 00:05
14 LÓPEZ Miguel Ángel COL ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:12
15 URÁN Rigoberto COL EF EDUCATION-EASYPOST 00:12

Gesamt:
1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 14:36:47

2 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:09
3 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:21
4 ARENSMAN Thymen ESP TEAM DSM 00:36
5 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS GRENADIERS 00:43
6 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 00:45
7 LÓPEZ Miguel Ángel COL ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:50
8 SOLER Marc ESP UAE TEAM EMIRATES 00:56
9 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 01:02
10 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 01:04
11 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 01:06
12 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 01:08
13 SOBRERO Matteo ITA TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 01:10
14 URÁN Rigoberto COL EF EDUCATION-EASYPOST 01:11
15 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 01:11

Wilco Kelderman und Jai Hindley in den Top-10 auf der ersten Bergetappe bei Tirreno-Adriatico


Auf der 202 km langen Strecke zwischen Cascata delle Marmore und Bellante waren erstmals die Klassementfahrer gefragt. Auf der Runde um Bellante wartete ein dreimal zu bewältigender steiler Anstieg und eine Schlussrampe auf die Fahrer. Auf der letzten Runde fuhr BORA-hansgrohe aufmerksam im verkleinerten Feld, mit Attacken von Emanuel Buchmann, Jai Hindley und Wilco Kelderman. Im oberen Teil der Schlussrampe hinauf nach Bellante setzte sich Pogačar, der spätere Sieger vom reduzierten Feld ab, während Wilco und Jai am Ende auf den 8. bzw. 10 Platz fuhren. Die beiden BORA – hansgrohe Fahrer liegen damit jetzt auf dem 10. bzw. 11. Rang im Gesamtklassement während Emanuel die Etappe 7 Sekunden hinter seinen Teamkollegen auf dem 23. Platz beendete.

Reaktionen im Ziel
„Das war die erste schwere Etappe des Rennens, und ich glaube, es ist für uns ziemlich gut gelaufen. Wir haben gut zusammengearbeitet und waren in den wichtigen Momenten immer vorne dabei. Es war ein explosives Finale und wir haben versucht, die Attacken mitzugehen, aber in der Schlussrampe waren die anderen einfach stärker. Aber am Ende haben Jai und ich die Etappe in den Top-10 beendet und Emu war auch nicht weit hinten, also ein gutes Zeichen für die bevorstehenden Bergetappen.“ – Wilco Kelderman
„Heute haben wir zum ersten Mal ein Vorgeschmack auf ein paar Berge bekommen. Die Idee war, dass wir unsere Sprinter nutzen würden, um das Team erstmal in den Berg rein zu positionieren. Das haben Marco und Jordi auch gut gemacht. Dann in der nächsten Runde hat sich Cesare fürs Team aufgeopfert und zum letzten Mal in den Anstieg rein hat Matteo die Helferdienste übernommen und Emu, Jai und Wilco gut nach vorne gebracht. Die Drei haben sich im Anstieg aktiv gezeigt und versuchten bei den verschiedenen Attacken mitzugehen. Am Ende war es ihnen aber nicht möglich wegzukommen. Trotzdem konnten wir zwei Fahrer in den Top-10 auf der Etappe platzieren. Das ist doch ein Schritt nach vorne und ich denke, damit können wir auch der morgigen Etappe ganz gut entgegensehen.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Strade Bianche 2022

Strade Bianche – WE – 136 Km:

1 KOPECKY Lotte BEL TEAM SD WORX 03:59:14
2 VAN VLEUTEN Annemiek NED MOVISTAR TEAM 00:00
3 MOOLMAN Ashleigh RSA TEAM SD WORX 00:10
4 NIEWIADOMA Katarzyna POL CANYON//SRAM RACING 00:19
5 LUDWIG Cecilie Uttrup DEN FDJ NOUVELLE-AQUITAINE FUTUROSCOPE 00:24
6 CHABBEY Elise SUI CANYON//SRAM RACING 00:28
7 VOS Marianne NED TEAM JUMBO-VISMA 00:29
8 LONGO BORGHINI Elisa ITA TREK – SEGAFREDO 00:29
9 VAN ANROOIJ Shirin NED TREK – SEGAFREDO 00:34
10 PERSICO Silvia ITA VALCAR – TRAVEL & SERVICE 00:34
11 BROWN Grace AUS FDJ NOUVELLE-AQUITAINE FUTUROSCOPE 00:39
12 VOLLERING Demi NED TEAM SD WORX 00:50
13 LIPPERT Liane GER TEAM DSM 01:37
14 MACKAIJ Floortje NED TEAM DSM 01:39
15 KASTELIJN Yara NED PLANTUR-PURA 01:53

184 Km ELITE Männer:

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 04:47:49
2 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 00:37
3 ASGREEN Kasper DEN QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:46
4 VALTER Attila HUN GROUPAMA – FDJ 01:07
5 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:09
6 NARVAEZ PRADO Jhonatan Manuel ECU INEOS GRENADIERS 01:09
7 SIMMONS Quinn USA TREK – SEGAFREDO 01:21
8 WELLENS Tim BEL LOTTO SOUDAL 01:25
9 PETILLI Simone ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 01:35
10 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL BORA – HANSGROHE 01:53
11 HUNDAHL Michael Valgren DEN EF EDUCATION – EASYPOST 01:56
12 de TIER Floris BEL ALPECIN-FENIX 01:57
13 ROTA Lorenzo ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 01:57
14 REICHENBACH Sebastien SUI GROUPAMA – FDJ 01:57
15 ALMEIDA GUERREIRO Ruben Antonio POR EF EDUCATION – EASYPOST 01:57

Sergio Higuita Zehnter bei seinem ersten Strade Bianche-Auftritt

Heute ging es auf die weißen Schotterstraßen der Toskana für die 16. Auflage von Strade Bianche. Das Peloton startete an der Festung der Medici in Siena und nach 184 km und elf Schotterpassagen mit 63 km Länge erreichte das Feld die Piazza del Campo im historischen Zentrum Sienas. Eine siebenköpfige Ausreißergruppe distanzierte sich schon zu Rennbeginn, aber nachdem ein Massensturz 100 km vor dem Ziel für Panik im Hauptfeld sorgte, kam das Rennen wieder zusammen. 50 km später lancierte Pogačar eine entscheidende Attacke, die nur einige Fahrer folgen konnten. Im starken Seitenwind versuchte ein reduziertes Feld um Sergio Higuita und Jai Hindley den Rückstand zum Slowenen zu verkürzen, aber er war nicht mehr einzuholen. Sergio und Jai beendeten das Rennen im verkleinerten Peloton, wobei der Kolumbianer den Sprint des Feldes gewann und damit eine Top-10 Platzierung erlangte.

Reaktionen im Ziel
„Heute war ein äußerst harter Tag. Ich bin dieses Rennen noch nie gefahren, und es war meine erste Erfahrung mit einem Schotterrennen. Wir wussten, dass die Positionierung bei so einem Rennen ganz wichtig ist, und so haben wir versucht, immer aufmerksam zu bleiben. Es gelang mir und Jai im reduzierten Feld zu fahren, und als Pogačar attackierte, haben wir versucht, mit den besten mitzuhalten. Aber ich habe im Santa-Maria Anstieg viel gelitten, es war wirklich hart. Ich wollte trotzdem weiterkämpfen und bin im Finale richtig Vollgas gefahren. Am Ende reichte es für eine Top-10 Platzierung, ein gutes Resultat für mein erstes Strade Bianche.“ – Sergio Higuita
„Wir waren mit mehreren Fahrern im Rennen heute präsent. Das Team war am Ende durch Sergio und Jai im reduzierten Feld vertreten, und die zwei haben zusammen versucht, die entscheidenden Attacken zu folgen. Unser bestplatzierte Fahrer Sergio ist Strade Bianche heute zum ersten Mal gefahren. Ich glaube, es war eine gute Erfahrung für ihn, aber trotz seiner Bemühungen war einfach nicht mehr als der zehnte Platz drin. Ehrlich gesagt war es ein brutal schweres Rennen. Alle waren von dieser Auflage des Rennens ziemlich beeindruckt, von dem Ambiente natürlich, aber auch wie schwer es war. Jetzt werden wir im Detail noch analysieren, was wir gut gemacht haben und wo wir uns verbessern können.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

UAE Tour – 7. Etappe

Al Ain – Jebel Hafeet – 148 Km

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 03:20:24
2 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:01
3 BILBAO Pello ESP BAHRAIN – VICTORIOUS 00:05
4 ALMEIDA João POR UAE TEAM EMIRATES 00:15
5 PLAPP Luke AUS INEOS GRENADIERS 00:16
6 VERONA Carlos ESP MOVISTAR TEAM 00:16
7 MAJKA Rafał POL UAE TEAM EMIRATES 00:16
8 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:30
9 BOUCHARD Geoffrey FRA AG2R CITROËN TEAM 00:53
10 HARPER Chris AUS JUMBO-VISMA 00:53
11 DE LA CRUZ David ESP ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:53
12 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:53
13 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 01:02
14 HOWSON Damien AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 01:28
15 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 01:30

Endstand:
1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 25:38:16

2 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:22
3 BILBAO Pello ESP BAHRAIN – VICTORIOUS 00:48
4 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:54
5 ALMEIDA João POR UAE TEAM EMIRATES 00:55
6 VERONA Carlos ESP MOVISTAR TEAM 01:17
7 MAJKA Rafał POL UAE TEAM EMIRATES 01:24
8 BOUCHARD Geoffrey FRA AG2R CITROËN TEAM 01:46
9 BARDET Romain FRA TEAM DSM 01:46
10 DE LA CRUZ David ESP ASTANA QAZAQSTAN TEAM 01:58
11 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 02:05
12 PLAPP Luke AUS INEOS GRENADIERS 02:11
13 HARPER Chris AUS JUMBO-VISMA 02:25
14 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 02:29
15 MÄDER Gino SUI BAHRAIN – VICTORIOUS 02:42

Aleksandr Vlasov beendet die UAE Tour als Gesamtvierter nach schwerer Bergankunft am Jebel Hafeet

Während die ersten 135 km der insgesamt 146 km langen Strecke komplett flach verliefen, endete die Schlussetappe der UAE Tour mit einer Bergankunft am Jebel Hafeet. Im Schlussanstieg hielt Patrick Konrad das Tempo hoch und in der Folge mussten mehr und mehr Fahrer reißen lassen. Nachdem der Staatsmeister aus Österreich sich zurückfallen lassen musste, war BORA – hansgrohe nur noch mit Aleksandr Vlasov und Jai Hindley in der ersten Gruppe vertreten. Als allerdings einige Fahrer im steilsten Teil des Jebel Hafeet attackierten, konnte Jai nicht mehr mitgehen. Nur Aleksandr konnte im Finale den Angriffen von Yates und Pogačar folgen. Am Ende verlor auch er den Anschluss und überquerte das Ziel auf dem 8. Platz. Damit verpasste er knapp einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung und beendet die UAE Tour als Gesamtvierter.

Reaktionen im Ziel
„Es war ziemlich heiß heute und das Tempo war auch hoch. Auf dem anfänglichen flachen Teil der Strecke versuchte ich, meine Energie für das Finale zu sparen, da ich wusste, dass es einen harten Kampf im letzten Anstieg geben würde. Ich habe versucht, den Attacken zu folgen, aber am Ende hatte ich nicht die Beine, um bei den entscheidenden Attacken mitzugehen. Es ist schade, dass ich einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung verpasst habe. Aber ich denke, dass mein Ergebnis insgesamt doch gut ist und wir mit unserer Teamleistung zufrieden sein können. Ich danke dem Team für das Vertrauen, und meinen Teamkollegen für die Unterstützung während der ganzen Woche.“ – Aleksandr Vlasov
„Wir haben versucht, um den Gesamtsieg zu fahren. Das heißt auch heute zu versuchen, die Etappe mit Zeitbonifikationen zu gewinnen. Das war zwar eine große Mission, besonders weil der aktuelle Tour de France Sieger auch am Start war, aber angesichts der starken Leistung von Aleks in Valencia wollten wir es trotzdem versuchen. Die Aufgabe des Teams war deshalb das Rennen schwer zu machen. Am Fuße des finalen Anstiegs hat Danny einen guten Job gemacht und Koni hat dann auch ein starkes Tempo in der reduzierten Gruppe vorgelegt. Leider ist es nicht so gekommen wie wir uns das gewünscht hätten. Die anderen waren einfach stärker und es gelang Aleks nicht, den entscheidenden Attacken zu folgen. Insgesamt allerdings ein ganz positives Fazit. Wir haben natürlich auf mehr gehofft, wissen aber jetzt wo wir uns verbessern müssen. Das Potenzial für die weitere Entwicklung ist definitiv gegeben.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

UAE Tour – 6. Etappe

Expo 2020 Dubai – 180 Km

1 VACEK Mathias CZE GAZPROM – RUSVELO 03:58:10
2 LAPEIRA Paul FRA AG2R CITROËN TEAM 00:00
3 STRAKHOV Dmitry RUS GAZPROM – RUSVELO 00:00
4 TONELLI Alessandro ITA BARDIANI-CSF-FAIZANÈ 00:00
5 KOCHETKOV Pavel RUS GAZPROM – RUSVELO 00:05
6 PHILIPSEN Jasper BEL ALPECIN-FENIX 00:15
7 GROENEWEGEN Dylan NED TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:15
8 ACKERMANN Pascal GER UAE TEAM EMIRATES 00:15
9 BARBIER Rudy FRA ISRAEL – PREMIER TECH 00:15
10 MILAN Jonathan ITA BAHRAIN – VICTORIOUS 00:15
11 KANTER Max GER MOVISTAR TEAM 00:15

Gesamt:
1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 22:18:02

2 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:04
3 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:14
4 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:17
5 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 00:25
6 ALMEIDA João POR UAE TEAM EMIRATES 00:30
7 BILBAO Pello ESP BAHRAIN – VICTORIOUS 00:37
8 RODRÍGUEZ Óscar ESP MOVISTAR TEAM 00:40
9 GUERREIRO Ruben POR EF EDUCATION-EASYPOST 00:42
10 BOUCHARD Geoffrey FRA AG2R CITROËN TEAM 00:43

Ausreißer schlagen den Sprintern ein Schnippchen auf der vorletzten Etappe der UAE Tour

Die vierte und letzte Flachetappe der Rundfahrt ging über 180 km durch das Stadtgebiet von Dubai und endete auf der Palm Jumeirah Insel. Eine Ausreißergruppe enteilte dem Feld schon früh im Rennverlauf und wenige Kilometer vor dem Ziel hatte sie noch immer eine Minute Vorsprung. Patrick Konrad schaltete sich ebenfalls in die Nachführarbeit ein, aber am Ende gelang es dem Feld nicht mehr die Spitzenreiter einzuholen. Die Ausreißer machten letztendlich den Sieg unter sich aus, während alle BORA-hansgrohe Fahrer das Ziel in der zweiten Gruppe erreichten. Aleksandr Vlasov wird auf die morgige Schlussetappe als Dritter in der Gesamtwertung gehen.

Reaktionen im Ziel
„Heute ist es nicht zum erwarteten Massensprint gekommen. Die Ausreißer konnten nicht eingeholt werden und so war am Ende für uns nichts drin. Kurz vor dem Ziel kam es noch zu einem Sturz, in dem wir aber zum Glück nicht verwickelt waren. Also wir sind froh, dass unsere Fahrer gut ins Ziel gekommen sind. Morgen werden wir auf der Bergetappe mit Aleksandr etwas versuchen, um auf jeden Fall seinen Podestplatz beizubehalten oder noch zu verbessern.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

UAE Tour – 5. Etappe

Ras al Khaimah Corniche – Al Marjan Island – 182 Km

1 PHILIPSEN Jasper BEL ALPECIN-FENIX 04:17:05
2 KOOIJ Olav NED JUMBO-VISMA 00:00
3 BENNETT Sam IRL BORA – HANSGROHE 00:00
4 MALUCELLI Matteo ITA GAZPROM – RUSVELO 00:00
5 BARBIER Rudy FRA ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
6 VIVIANI Elia ITA INEOS GRENADIERS 00:00
7 DÉMARE Arnaud FRA GROUPAMA – FDJ 00:00
8 DAINESE Alberto ITA TEAM DSM 00:00
9 KANTER Max GER MOVISTAR TEAM 00:00
10 BRUSTENGA Marc ESP TREK – SEGAFREDO 00:00
11 GROENEWEGEN Dylan NED TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:00
12 MODOLO Sacha ITA BARDIANI-CSF-FAIZANÈ 00:00
13 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:00
14 SARREAU Marc FRA AG2R CITROËN TEAM 00:00
15 MILAN Jonathan ITA BAHRAIN – VICTORIOUS 00:00
16 SCHWARZMANN Michael GER LOTTO SOUDAL 00:00

Gesamt:
1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 18:19:37

2 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:04
3 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:14
4 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:17
5 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 00:25
6 ALMEIDA João POR UAE TEAM EMIRATES 00:30
7 BILBAO Pello ESP BAHRAIN – VICTORIOUS 00:37
8 RODRÍGUEZ Óscar ESP MOVISTAR TEAM 00:40
9 GUERREIRO Ruben POR EF EDUCATION-EASYPOST 00:42
10 BOUCHARD Geoffrey FRA AG2R CITROËN TEAM 00:43

Sam Bennett sprintet erneut aufs Podest bei der UAE Tour

Auf der 182 km langen flachen Strecke zwischen Ras al Khaimah Corniche und Al Marjan Island, die durch die Wüste der Emirate führte, wurden heute erneut die schnellen Männer gefordert. Nachdem eine Ausreißergruppe eingefangen war, rollte das Peloton geschlossen in Richtung Al Marjan ehe es einem Solisten gelang, sich 30 km vor dem Ziel abzusetzen. Mit noch 10 km schaltete sich BORA – hansgrohe mit Patrick Konrad in die Nachführarbeit ein, und wenig später war es um den Spitzenreiter geschehen. Nach einem starken Lead-Out von Danny van Poppel eröffnete Sam Bennett den Sprint, wurde aber kurz vor dem Zielstrich noch abgefangen und belegte letztlich den dritten Platz.

Reaktionen im Ziel
„Es war wieder ein ziemlich stressiger Tag, aber im Finale waren die Jungs einfach super. Sie haben mich erneut auf der Zielgeraden in eine perfekte Position gebracht. Es war schade, dass ich am Ende nicht die Beine hatte, aber unsere Teamleistung ist wirklich vielversprechend. Wenn ich wieder in Top-Form bin, werden wir bestimmt bessere Ergebnisse einfahren können. Also im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden und von hier aus kann es nur aufwärtsgehen. Danke nochmals an die Jungs für ihre tolle Unterstützung.“ – Sam Bennett
„Heute wurde ein Massensprint in Al Marjan erwartet, aber es gab zwischendurch immer die Gefahr, dass das Peloton im Wind zersplittern würde. Allerdings waren wir darauf vorbereitet und als sich das Feld teilte, befanden sich alle unsere Jungs in der ersten Gruppe. Am Zwischensprint holte Aleksandr noch eine wertvolle Bonussekunde. Das Rennen kam dann wieder zusammen, ehe ein Ausreißer entkommen konnte und bis 3 km vor dem Ziel an der Spitze fuhr. Vor dem Finale haben unsere Jungs wieder gut zusammengearbeitet und Sam gut in Richtung Ziellinie gebracht. Der Sprint war ziemlich knapp und uns hat heute vielleicht nur ein klein bisschen Glück gefehlt. Wir sind jetzt ziemlich nah an unser Ziel herangekommen, nicht nur in Bezug auf das Gesamtklassement mit Aleks, sondern auch in der Vorbereitung auf die Sprintetappen mit Sam. Morgen haben wir noch eine Chance mit ihm, bevor es auf die letzte Bergetappe geht.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

UAE Tour – 4. Etappe

Fujairah Fort – Jebel Jais – 181Km

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 04:49:24
2 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:00
3 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:00
4 GUERREIRO Ruben POR EF EDUCATION-EASYPOST 00:03
5 HOWSON Damien AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:03
6 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:03
7 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:03
8 BOUCHARD Geoffrey FRA AG2R CITROËN TEAM 00:03
9 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:03
10 BILBAO Pello ESP BAHRAIN – VICTORIOUS 00:03
11 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:03
12 MAJKA Rafał POL UAE TEAM EMIRATES 00:03
13 RODRÍGUEZ Óscar ESP MOVISTAR TEAM 00:03
14 BERWICK Sebastian AUS ISRAEL – PREMIER TECH 00:03
15 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 00:03

Gesamt:

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 14:02:34
2 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:02
3 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:13
4 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:15
5 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 00:23
6 ALMEIDA João POR UAE TEAM EMIRATES 00:28
7 BILBAO Pello ESP BAHRAIN – VICTORIOUS 00:35
8 RODRÍGUEZ Óscar ESP MOVISTAR TEAM 00:38
9 GUERREIRO Ruben POR EF EDUCATION-EASYPOST 00:40
10 BOUCHARD Geoffrey FRA AG2R CITROËN TEAM 00:41

Aleksandr Vlasov Dritter bei packender Bergankunft am Jebel Jais

Heute ging es bei der diesjährigen UAE-Tour zum ersten Mal in die Berge. In der ersten Hälfte der 181 km langen Strecke warteten bereits zwei längere Anstiege, ehe der 18,7 km lange Schlussanstieg zum Jebel Jais zu bewältigen war. Nachdem die Ausreißer lange Zeit das Rennen bestimmt hatten, kam es am Fuß des letzten Anstiegs zum Zusammenschluss. Es folgte ein Schlagabtausch der Favoriten und das Feld zerriss in viele Gruppen. Aleksandr Vlasov und Jai Hindley blieben wachsam und konterten die ständigen Attacken. Am Ende kam es zu einem Sprint aus einer verkleinerten Gruppe, den T. Pogačar für sich entschied, während Aleksandr zeitgleich als Dritter das Ziel erreichte und Jai den siebten Platz errang.

Reaktionen im Ziel
„Als das Feld sich reduzierte, hatte ich immer noch Jai zur Unterstützung dabei. Er war wirklich stark und hat die ersten Attacken schnell gekontert, dadurch waren wir nie in der Defensive. Ich fühlte mich heute gut und habe mich auf Pogačar konzentriert, um keine Zeit auf ihn zu verlieren. Der Anstieg war nicht schwer genug, um sehr große Zeitunterschiede herauszufahren. Die Etappe am Samstag bietet da vielleicht bessere Chancen und ich kann versuchen zu attackieren, wenn ich wieder gute Beine habe. Ich denke also, dass ich jetzt in einer guten Position bin und mit dem bisherigen Verlauf des Rennens zufrieden sein kann.“ – Aleksandr Vlasov
„Wir wollten heute offensiv fahren. Aleksandr versuchte Pogačar nicht aus den Augen zu lassen und alle wichtigen Attacken zu kontern. Durch gute Teamarbeit konnten wir das auch erreichen. Heute war so ein Tag, wo auch die Sprinter sehr viel helfen konnten, da die Strecke vor dem Schlussanstieg ziemlich flach war. Dann konnten sich unsere kletterfesteren Fahrer, besonders Koni, um Aleks und Jai kümmern. Heute wurde eine starke Team Performance von Aleks gut vollendet. Nach zwei weiteren flachen Etappen gibt es noch eine etwas steilere Bergankunft, und in Bezug auf das Gesamtklassement sind wir ganz optimistisch.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Lombardei – Rundfahrt 239km

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 06:01:39
2 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
3 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:51
4 ROGLIČ Primož SLO JUMBO-VISMA 00:51
5 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 00:51
6 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:51
7 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 00:51
8 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:51
9 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 00:51
10 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 02:25
11 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKEA – SAMSIC 02:25
12 VALTER Attila HUN GROUPAMA – FDJ 02:25
13 NIBALI Vincenzo ITA TREK – SEGAFREDO 02:25
14 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 02:25
15 FORTUNATO Lorenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 02:25

BORA-hansgrohe bei der Lombardei-Rundfahrt nicht im Spitzenfeld

Das letzte Monument des Jahres, die 239 km lange Lombardei-Rundfahrt zwischen Como und Bergamo stand heute an. Der in der Vergangenheit oftmals entscheidende Anstieg zur Madonna del Ghisallo war in diesem Jahr der erste der sieben Anstiege des Tages. Vor dem Ziel stellte sich den Fahrern noch eine kurze jedoch steile Rampe in den Weg, ehe es dann in der Abfahrt in die Altstadt von Bergamo ging. Mit vielen Kletterprüfungen und rund 4500 Höhenmetern war dies ein sehr schweres Rennen. Nachdem sich eine Ausreißergruppe absetzen konnte blieb die Rennsituation für lange Zeit stabil bis die verbleibenden Spitzenreiter rund 55 km vor dem Ziel gestellt waren. Im letzten Anstieg zerfiel das reduzierte Feld mit Felix Großschartner und es kam zu mehreren Attacken aus der Gruppe der Favoriten. Felix musste zu diesem Zeitpunkt leider abreißen lassen, während sich an der Spitze T. Pogacar absetzen konnte. In der letzten Abfahrt schloss F. Masnada zu Pogacar auf, und als der Slowene auf der Zielgeraden seinen Sprint anzog, konnte sein Kontrahent aber nicht mehr gegenhalten und feierte seinen Sieg in Bergamo.

Reaktionen im Ziel
„Es war ein hartes Rennen von Anfang an, ganz so wie wir es erwartet haben. Wir haben schon gehofft, dass wir noch mal vorne mitfahren könnten und das wäre ein schöner Abschluss gewesen, aber die anderen waren heute einfach besser. Am Ende ging uns die Energie aus. Aber man muss das akzeptieren. Ich freue mich jetzt auf die Pause und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder in guter Form zurückkehre.“ – Felix Großschartner
„Natürlich war das Ergebnis nicht das, was wir uns erhofft haben. Wir hatten schon gedacht, dass wir mit Matteo, Patrick und Felix um eine vordere Platzierung mitkämpfen können. Aber man hat dann doch am letzten Anstieg gesehen, dass keiner von den dreien die Beine hatte vorne mitzufahren. Die Saison war lang und wir haben auch eine schwere Saison gehabt, aber jetzt werden sich die Fahrer erholen und nächstes Jahr können sie es hoffentlich besser machen.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter

108. Tour de France – Etappe 21 Zielankunft Paris

Photo by HERBERT MOOS
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Chatou – Paris/Champs-Élysées (108,4 km)

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1 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 02h 39′ 37“
2 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) + 00h 00′ 00“
3 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 00′ 00“
4 LUKA MEZGEC (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
5 ANDRÉ GREIPEL (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 00′ 00“
6 DANNY VAN POPPEL (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 00′ 00“
7 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
8 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 00′ 00“
9 CYRIL BARTHE (B&B HOTELS P/B KTM) + 00h 00′ 00“
10 MAXIMILIAN RICHARD WALSCHEID (TEAM QHUBEKA NEXTHASH) + 00h 00′ 00“

Endstand:
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 82h 56′ 36“
2 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 05′ 20“
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 07′ 03“
4 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 10′ 02“
5 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 10′ 13“
6 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 11′ 43“
7 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 12′ 23“
8 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 15′ 33“
9 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 16′ 04“
10 RIGOBERTO URAN (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 18′ 34“
11 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) + 00h 21′ 50“
12 MATTIA CATTANEO (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 24′ 58“
13 JHOAN ESTEBAN CHAVES (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 37′ 48“
14 LOUIS MEINTJES (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 38′ 09“
15 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 39′ 09′

Endstand Punktewertung
1 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 337 PTS
2 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) 291 PTS
3 SONNY COLBRELLI (BAHRAIN VICTORIOUS) 227 PTS
4 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) 216 PTS
5 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 171 PTS

Endstand Bergwertung
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 107 PTS
2 WOUTER POELS (BAHRAIN VICTORIOUS) 88 PTS
3 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) 82 PTS
4 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 68 PTS
5 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 66 PTS

Kämpferischster Fahrer
FRANCK BONNAMOUR (B&B HOTELS P/B KTM)

Endstand Mannschaftswertung
1 BAHRAIN VICTORIOUS 249h 16′ 47“
2 EF EDUCATION – NIPPO + 00h 19′ 12“
3 JUMBO – VISMA + 01h 11′ 35“
4 INEOS GRENADIERS + 01h 27′ 10“
5 AG2R CITROEN TEAM + 01h 31′ 54“
6 BORA – HANSGROHE + 01h 36′ 44“

Erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe geht an der Champs-Élysées zu Ende: Kelderman am Ende Fünfter der Gesamtwertung

Traditionell endet die 21. und letzte Etappe der Tour de France auf der Champs-Élysées in Paris. Nach dem Start in Chatou ließ es das Peloton locker angehen und es war Zeit für das eine oder andere Siegerfoto. Als Paris erreicht war, begann auch der Kampf um den letzten Sieg, denn erst acht Teams konnten in diesem Jahr eine Etappe gewinnen. BORA – hansgrohe war mit zwei Tagessiegen und Rang fünf in der Gesamtwertung durch Wilco Kelderman eine der erfolgreichsten Mannschaften. Dennoch wollte sich das Team aus Raubling auch heute noch einmal entsprechend präsentieren und fuhr erneut ein aggressives Rennen. Immer wieder attackierten vor allem Konrad und Schelling und versuchten auch im Finale den Sprintern ein Schnippchen zu schlagen. Dies gelang aber nicht und am Ende holte W. Van Aert den letzten Tagessieg. Nach mehr als 3400 Kilometern und drei Wochen konnte BORA – hansgrohe dennoch das Ende einer sehr erfolgreichen Tour de France feiern.

Von der Ziellinie

„Ich bin glücklich mit dem fünften Platz und vor allem zufrieden mit meiner Leistung über die drei Wochen. Das gesamte Team hat mich großartig unterstützt, jeder hat einen tollen Job gemacht und der Teamgeist war einfach großartig. Ich denke, das war der Schlüssel zum Erfolg, denn obwohl es eine harte Tour war und wir auch einige Rückschläge zu verkraften hatten, hatten wir Spaß und jeder war für den anderen da. Am Ende war es eine sehr erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe und ich bin stolz, dass ich dazu beitragen konnte. Normalerweise habe ich ein oder zwei super Tage während einer Grand Tour, das hat diesmal vielleicht gefehlt. Es ist schwer zu sagen, woran das gelegen hat, aber generell habe ich schon den einen oder anderen Punkt im Kopf, den wir noch verbessern können. Es ist noch Luft nach oben und ich bin heiß darauf, da gemeinsam mit dem Team konsequent weiterzuarbeiten. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin sicher, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sein können.“ – Wilco Kelderman

„Es war eine sehr erfolgreiche Tour für uns und wir sind wirklich sehr zufrieden. Diese Tour war sicherlich speziell, der aggressive Fahrstil, die Intensität hat den Fahrern alles abverlangt, war für die Zuseher aber richtig attraktiv. Wir haben da auch einiges beigetragen, waren in vielen Gruppen und so gut wie immer vorne vertreten. Natürlich war es ein harter Rückschlag, als Peter die Tour mit einer Knieverletzung verlassen musste, aber die Mannschaft hat sich nicht hängen lassen, sondern hat die richtige Antwort gefunden, darauf bin ich sehr stolz. Wir haben mit Nils und Patrick zwei Etappen gewonnen, aber vor allem die Art und Weise, wie wir diese Etappen gewonnen haben, war beeindruckend. Dann hatten wir zu Beginn der Tour ja auch noch eine Woche lang das Bergtrikot durch Ide, auch das darf man nicht vergessen. Als Tourneuling war vor allem die Emotion beeindruckend, mit der er drei Tage lang in jeder Gruppe um die Punkte gekämpft hat. In der Gesamtwertung war unser Ziel die Top-Fünf und am Ende hat auch das geklappt. Wilco war über drei Wochen einer der konstantesten Fahrer und immer vorne dabei, obwohl er nicht immer vom Glück verfolgt war und einige Stürze zu verkraften hatte. Da hat er viel Moral bewiesen, sich nie hängen lassen und wurde am Ende belohnt. Um das alles zu erreichen, haben wir als Team zusammengearbeitet und sind füreinander eingestanden. Das war schön zu sehen und jeder einzelne hat einen super Job gemacht. Da kann man als Teamchef nur Danke sagen.“ – Ralph Denk, Team Manager

Van Aert and Pogacar triumph in Paris

Belgian champion Wout van Aert managed to win the bunch gallop of the Champs-Élysées after he took the Mont Ventoux stage and the time trial in the vineyard of Saint-Émilion, bagging the last two stages of the 108th Tour de France ahead of his compatriot Jasper Philipsen and Mark Cavendish. The Briton however won the points classification ten years after his first time. Tadej Pogacar won the Tour de France overall for the second time with Jonas Vingegaard and Richard Carapaz rounding out the podium.

Attacks by trios
141 riders took the start of stage 21 in Chatou at 16.39. One non-starter: Jakob Fuglsang (Astana). Mikkel Bjerg (UAE Team Emirates) took the only KOM point available at côte des Grès (km 7) to enter the 63-man strong climbers’ classification. The riders covered 30.8km in the first hour of racing. The race truly started after Pogacar passed the line on the Champs-Élysées along with his whole team with 52km remaining. Stefan Bissegger (EF Education-Nippo), Casper Pedersen (DSM) and Harry Sweeny (Lotto-Soudal) created the first breakaway of the day. Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe) caught up with them to make it a leading quartet. Pedersen was first to drop down.

One last Champs-Elysées feeling for Philippe Gilbert
It was bunched up again 32km before the end. Another leading trio was formed at the initiative of Ide Schelling (Bora-Hansgrohe) with superstars Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Philippe Gilbert (Lotto-Soudal) joining him at the front. Gilbert enjoyed his last ride on the Champs-Elysées as he announced this is his last Tour. With 27km to go, it was the turn of Brent Van Moer (Lotto-Soudal) and Michael Valgren (EF Education-Nippo) to pedal at the front with Schelling. They got no more than 25’’ lead over the bunch led by Deceuninck-Quick Step.

Third stage win for van Aert
With the help of Cyril Gautier, Franck Bonnamour (B&B) tried to bridge the gap by himself but it didn’t work out. It was bunched up with 6km to go in the last lap as Ineos Grenadiers made the last effort to bring Van Moer, Valgren and Schelling back. Deceuninck-Quick Step kept the peloton under control but van Aert, propelled by Mike Teunissen, launched his sprint earlier and fended off Philipsen and Cavendish to take his third stage win in the 108th Tour de France. He’s the tenth Belgian to impose himself on the Champs-Elysées (since 1975). By beating Cavendish, he maintained his compatriot Eddy Merckx on top of the tally of all-time stage winners, along with the Manxman (34). Pogacar is the first double Tour de France overall winner at the age of only 23.