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Ethias Tour de Wallonie – Etappe 5

Dinant – Quaregnon – 183 Km

1 JAKOBSEN Fabio NED DECEUNINCK – QUICK-STEP 04:32:31
2 SELIG Rüdiger GER BORA -HANSGROHE 00:00

3 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:00
4 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
5 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
6 STEWART Jake GBR GROUPAMA-FDJ 00:00
7 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:00
8 TILLER Rasmus NOR UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:00
9 VAN DER LUKE Nick NED RIWAL CYCLING TEAM 00:00
10 OLDANI Stefano ITA LOTTO SOUDAL 00:00

Gesamt:
1 SIMMONS Quinn USA TREK-SEGAFREDO 20:31:13
2 DEWULF Stan BEL AG2R CITROEN TEAM 00:04
3 RENARD Alexis FRA ISRAEL START-UP NATION 00:20
4 BARCELO ARAGON Fernando ESP COFIDIS 00:24
5 EENKHOORN Pascal NED JUMBO-VISMA 00:24
6 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATER 00:27
7 VAN GILS Maxim BEL LOTTO SOUDAL 00:28
8 QUINN Sean USA HAGENS BERMAN AXEON 00:31
9 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:32
10 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:32

Tour de Wallonie endet mit einem zweiten Platz im Massensprint durch Rudi Selig

Nach dem Start in Dinant ging es über 183,4 km nach Quaregnon. Die ersten 140 km verliefen wellig ehe das Peloton einen mit Kopfsteinpflaster gespickten Anstieg gegen Rennschluss zweimal zu meistern hatte. Eine 5-köpfige Gruppe versuchte ihr Glück schon früh in der Flucht und konnte ihren Abstand auf maximal 7 Minuten ausdehnen. Letztendlich zahlten sich die Bemühung der Spitzengruppe jedoch nicht aus, denn mit noch 13 km bis zum Ziel war es um sie geschehen. In der finalen Rennphase rückte BORA – hansgrohe im Feld vor, um am Schluss vorne mit dabei zu sein. Die letzten Attacken wurden vom Peloton gekontert und am Ende kam es wie erwartet zu einem Massensprint. Beim Sieg von F. Jakobsen sprintete Rudi Selig auf einen starken zweiten Rang.
„Ich glaube, das war heute alles was wir rausholen konnten, weil Jakobsen einfach zu stark war. Der hatte auch noch drei Fahrer im Finale gehabt. Ansonsten haben Matteo, Cece und Schwarzi mich den ganzen Tag gut beschützt. Im Finale hatte Schwarzi leider einen Platten, aber die Arbeit, die er heute geleistet hat war wirklich stark, und ohne ihn wäre mein Podestplatz nicht möglich gewesen. Aber wir haben eine gute Teamleistung gezeigt, und mit nur vier Fahrern können wir zufrieden sein, dass wir das so gut gelöst haben am Ende. Ich habe schon gemerkt, dass ich von Tag zu Tag immer besser in Form komme. Nach vier Wochen Rennpause war es ein bisschen schwer die ersten paar Tage, aber danach kam ich in Schwung und ich bin jetzt gespannt was da in Zukunft noch so geht.“ – Rudi Selig

„Unser Ziel war es, wieder im Finale offensiv zu fahren vor allem weil wir gesehen haben, dass der Zeitabstand zu der Spitzengruppe auf über sieben Minuten angewachsen ist. Wir haben gedacht, dass es sicher schwierig sein wird, das Finale zu kontrollieren, weil wenige Teams dazu in der Lage waren. Vor allem Matteo Fabbro hatte die Aufgabe im Finale offensiv zu fahren, aber dann ist es doch den drei Klassementteams gelungen das Loch zu schließen. Am Ende als wir auf die Runde gekommen sind, haben wir entschieden, voll für Rudi zu fahren und ihm im Massensprint zu unterstützen. Ich muss sagen, das hat auch mit dem zweiten Platz wirklich hervorragend funktioniert, vor allem wenn man bedenkt, dass Rudi keine Lead-Out Fahrer hatte, sondern dass Matteo die letzten Attacken kontern musste. Und er hat es ohne richtigen Lead-Out auf den zweiten Platz geschafft. Großen Respekt für Matteo, der im Finale einer Etappe mit Klassikercharakter die Arbeit eines Klassikerfahrers machen konnte. Auch Cece hat sehr gut arbeitet. Insofern ist der zweite Platz ein versöhnlicher Abschluss für uns. Sicher ein Grund zur Freude und hoffentlich kann Rudi in den nächsten Wochen an diese gute Leistung anknüpfen.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Ethias Tour de Wallonie – Etappe 4

Neufchâteau – Fleurus – 206 Km

1 GROENEWEGEN Dylan NED JUMBO-VISMA 04:55:16
2 NIZZOLO Giacomo ITA TEAM QHUBEKA ASSOS 00:00
3 GAVIRIA RENDON Fernando COL UAE TEAM EMIRATES 00:00
4 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
5 SIMMONS Quinn USA TREK-SEGAFREDO 00:00
6 VERMEERSCH Gianni BEL ALPECIN-FENIX 00:00
7 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
8 OLDANI Stefano ITA LOTTO SOUDAL 00:00
9 SENECHAL Florian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
10 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:00

Gesamt:
1 SIMMONS Quinn USA TREK-SEGAFREDO 15:58:43
2 DEWULF Stan BEL AG2R CITROEN TEAM 00:03
3 RENARD Alexis FRA ISRAEL START-UP NATION 00:19
4 BARCELO ARAGON Fernando ESP COFIDIS 00:23
5 EENKHOORN Pascal NED JUMBO-VISMA 00:23
6 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATER 00:26
7 VAN GILS Maxim BEL LOTTO SOUDAL 00:27
8 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:31
g LIETAER Eliot BEL B&B HOTELS P/B KTM 00:31
10 VAN DEN BOSSCHE Fabio BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:32

Ethias Tour de Wallonie – Etappe 3

Plombières – Érezée – 180 Km

1 SIMMONS Quinn USA TREK-SEGAFREDO 04:07:19
2 DEWULF Stan BEL AG2R CITROEN TEAM 00:01
3 RENARD Alexis FRA ISRAEL START-UP NATION 00:13
4 BARCELÓ Fernando ESP COFIDIS 00:13
5 EENKHOORN Pascal NED JUMBO-VISMA 00:13
6 VAN GILS Maxim BEL LOTTO SOUDAL 00:17
7 COVI Alessandro ITA UAE TEAM EMIRATES 00:25
8 WELLENS Tim BEL LOTTO SOUDAL 00:25
9 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:25
10 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:25
11 EIKING Odd Christian NOR INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATER 00:25
12 OLDANI Stefano ITA LOTTO SOUDAL 00:25
13 CLAEYS Dimitri BEL TEAM QHUBEKA ASSOS 00:25
14 BIERMANS Jenthe BEL ISRAEL START-UP NATION 00:25

Gesamt:
1 SIMMONS Quinn USA TREK-SEGAFREDO 11:03:27
2 DEWULF Stan BEL AG2R CITROEN TEAM 00:03
3 RENARD Alexis FRA ISRAEL START-UP NATION 00:19
4 BARCELÓ Fernando ESP COFIDIS 00:23
5 EENKHOORN Pascal NED JUMBO-VISMA 00:23
6 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATER 00:26
7 VAN GILS Maxim BEL LOTTO SOUDAL 00:27
8 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:31
9 BIERMANS Jenthe BEL ISRAEL START-UP NATION 00:32
10 LÓPEZ Juan Pedro ESP TREK-SEGAFREDO 00:32

108. Tour de France – Etappe 14

Carcassonne – Quillan – 184 Km

Bauke Mollema
Photo by Plomi

1 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 04:16:16
2 KONRAD Patrick AUT BORA – HANSGROHE 01:04
3 HIGUITA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 01:04
4 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 01:06
5 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 01:10
6 FRAILE Omar ESP ASTANA – PREMIER TECH 01:25
7 GESBERT Elie FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 01:25
8 PACHER Quentin FRA B&B HOTELS P/B KTM 01:25
9 MEINTJES Louis RSA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 01:26
10 CHAVES Jhoan Esteban COL TEAM BIKEEXCHANGE 01:28
11 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 01:28
12 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA – FDJ 03:32
13 POELS Wouter NED BAHRAIN VICTORIOUS 03:32
14 ROLLAND Pierre FRA B&B HOTELS P/B KTM 06:23
15 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 06:53

Gesamt:

1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 56:50:21
2 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 00:04:04
3 Rigoberto Uran (Col) EF Education-Nippo 00:05:18
4 Jonas Vingegaard (Den) Jumbo-Visma 00:05:32
5 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 00:05:33
6 Ben O’Connor (Aus) AG2R Citroën Team 00:05:58
7 Wilco Kelderman (Ned) Bora-Hansgrohe 00:06:16
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana-Premier Tech 00:06:30
9 Enric Mas Nicolau (Spa) Movistar Team 00:07:11
10 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck-QuickStep 00:09:48

Patrick Konrad ersprintet zweiten Rang in Quillan auf der 14. Etappe der Tour de France

Die 14. Etappe der Tour de France führte das Feld heute an den Fuß der Pyrenäen. Von Carcassonne nach Quillan ging die 183,7 Kilometer lange Strecke zuerst stetig leicht bergan, bevor insgesamt fünf Bergwertungen der 2. und 3. Kategorie warteten. Von Beginn an zeigte sich BORA – hansgrohe heute sehr aktiv und vor allem Patrick Konrad attackierte einige Male, bevor sich fünf Mann absetzen konnten. Doch das Feld ließ nicht locker und es bildeten sich immer wieder Verfolgergruppen. Nach dem Sprint war das Feld sogar wieder geschlossen und erst nach mehr als 80 Kilometer bildete sich zuerst eine drei Mann Spitzengruppe und eine Verfolgergruppe dahinter, in der sich auch Patrick Konrad befand. Die Gruppen rollten schnell zusammen und Konrad hatte damit eine Chance auf den Etappensieg. Doch etwas überraschend setzte sich B. Mollema etwa 35 km vor dem Ziel in einer Abfahrt entscheidend ab. Konrad versuchte am letzten Anstieg alles, um die Lücke noch einmal zu schließen, allerdings erfolglos. Am Ende sprintete der Österreicher in der ersten Verfolgergruppe auf den zweiten Rang in Quillan.

Von der Ziellinie
„Es war wieder ein unglaublich harter Kampf um die Gruppe. 80% vom Feld wollten da heute vorne sein. Es sah dann so aus, als würde UAE das Rennen unter Kontrolle bringen wollen, da hab ich es noch einmal mit der Brechstange probiert. Da G. Martin vorne war, der in der Gesamtwertung relativ gut dabei ist, war klar, dass ich nicht zu viel führe. Als Mollema attackiert hat, war in der Gruppe ganz hinten, da ich mich gerade verpflegt habe. Ich weiß nicht, warum da niemand reagiert hat. Ich habe auch versucht nachzusetzen, aber erfolglos. Ich bin nicht unzufrieden, meine Beine waren gut und ich bin ein starkes Rennen gefahren. Mollema war einfach schlau und auch stark genug, um am Ende verdient zu gewinnen. Im Sprint um Rang zwei war es dann sehr eng, aber den wollte ich unbedingt gewinnen. Ich habe hier noch vier oder fünf Chancen und ich habe noch nicht aufgegeben.“ – Patrick Konrad

„Wir wollten heute mit Patrick in der Gruppe dabei sein, das war natürlich schwierig, weil es so lange gedauert hat. Er hat das aber super gemacht und ist ein sehr gutes Rennen gefahren. Wegen G. Martin haben wir versucht, Kräfte zu sparen, dass Mollema bergab die entscheidende Attacke setzt, war dann schon überraschend, aber da kann man nichts machen. Patrick hat es auch noch am letzten Berg versucht und die Gruppe gesprengt. Da können wir uns heute nichts vorwerfen, es hat vielleicht einfach ein wenig Glück gefehlt.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Mollema’s experience pays off

Bauke Mollema claimed his second Tour de France stage win in Quillan four years after he imposed himself solo at Le Puy-en-Velay. He did it the same way, escaping from a breakaway and finishing solo. Patrick Konrad and Sergio Higuita rounded out the podium. Tadej Pogacar retained the yellow jersey while Guillaume Martin moved to second overall.

A long fight for the breakaway
159 riders started stage 14 in Carcassonne at 12.19. Two non-starters: Soren Kragh Andersen (DSM) and Warren Barguil (Arkea-Samsic). Benoît Cosnefroy (AG2R-Citroën) was the first of many attackers after the flag off. Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), Matej Mohoric (Bahrain Victorious) and Quentin Pacher (B&B-KTM) got a bit of a gap before a regrouping that preceded a solo attack at km 25 by Kristian Sbaragli (Alpecin-Fenix). The Italian was reinforced by Maxime Chevalier (B&B-KTM), Anthony Turgis (TotalEnergies), Toms Skujins (Trek-Segafredo) and Jonas Rickaert (Alpecin-Fenix) at km 39. They got reeled in on the line of the intermediate sprint at Lavelanet (km 76.7) even though Rickaert managed to cross first.

Woods and Poels on the hunt for the polka dot jersey
Mattia Cattaneo (Deceuninck-Quick Step) and Wout Poels (Bahrain Victorious) went clear before the ascent to col de Montségur (cat. 2, km 89). Michael Woods (Israel-Start Up-Nation) caught up with them. It was a head to head sprint between Poels and Woods at the top with the Dutchman outclassing the Canadian. Cattaneo came across to the two leaders with 80km to go while Sergio Higuita (EF Education-Nippo), Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe), Omar Fraile (Astana), Louis Meintjes (Intermarché-Wanty Gobert), Esteban Chaves (BikeExchange), Guillaume Martin (Cofidis) and Bauke Mollema (Trek-Segafredo) were timed 40’’ behind the yellow jersey peloton at 1’40’’. Woods took his revenge over Poels at col de la Croix des Morts. 10 riders gathered in the lead 72km before the end while Pierre Rolland and Pacher (B&B-KTM), Valentin Madouas (Groupama-FDJ) and Elie Gesbert (Arkea-Samsic) were in between. It made a front group of 14 riders at the bottom of côte de Galinagues with 59km to go.

Mollema solo with 41km to go
Woods became the provisional KOM leader at côte de Galinagues. He slipped in the downhill as he was leading the front group with 50km remaining. He made it back eight kilometres further. 41km before the end, Mollema rode away solo in the downhill of the non-categorized col du Castel. The Dutchman had 1’30’’ lead over his former breakaway companions at the foot of unprecedented col de Saint-Louis with 21km to go while the peloton was timed 5’40’’ adrift. EF Education-Nippo sped up at the head of the pack to defend Rigoberto Uran’s second place due to the presence of Guillaume Martin at the front. Mollema crested with an advantage of 1’ over Woods who secured his first ever polka dot jersey. Mollema maintained his lead in the downhill. Konrad outsprinted Higuita for the second place. G. Martin crossed the line with a deficit of 1’28’’ but an advance over the peloton that enabled him to move up to second overall behind Tadej Pogacar.

Trofeo Laigueglia

1 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo 4:57:05
2 Egan Bernal Gomez (Col) Ineos Grenadiers 0:00:39
3 Mauri Vansevenant (Bel) Deceuninck-QuickStep
4 Clément Champoussin (Fra) AG2R Citroën Team
5 Giulio Ciccone (Ita) Trek-Segafredo
6 Mikel Landa Meana (Spa) Bahrain Victorious
7 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep 0:00:57
8 Andrea Vendrame (Ita) AG2R Citroën Team 0:01:01
9 Biniam Girmay (Eri) Delko
10 Lorenzo Rota (Ita) Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux

Bauke Mollema
Foto: Gerhard Plomitzer

2. Saisonsieg für Bauke Mollema

15km vor dem Ziel löste sich Bauke Mollema aus einer kleinen Führungsgruppe und fuhr auf dem bergigen Finalkurs einem ungefährdeten Solosieg entgegen.

Kuurne – Brussel – Kuurne 2021

Kuurne – Kuurne (197 km)

1 PEDERSEN Mads (DEN) TREK – SEGAFREDO 4:37:04
2 TURGIS Anthony (FRA) TOTAL DIRECT ENERGIE 0:00:00
3 PIDCOCK Thomas (GBR) INEOS GRENADIERS 0:00:00
4 TRENTIN Matteo (ITA) UAE TEAM EMIRATES 0:00:00
5 BIERMANS Jenthe (BEL) ISRAEL START-UP NATION 0:00:00
6 COLBRELLI Sonny (ITA) BAHRAIN VICTORIOUS 0:00:00
7 POLITT Nils (GER) BORA – HANSGROHE 0:00:00
8 VAN AVERMAET Greg (BEL) AG2R CITROEN TEAM 0:00:00
9 VAN LERBERGHE Bert (BEL) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:00
10 RESELL Erik Nordsaeter (NOR) UNO – X PRO CYCLING TEAM 0:00:00
11 SCHELLING Ide (NED) BORA – HANSGROHE 0:00:00
12 VAN DER POEL Mathieu (NED) ALPECIN-FENIX 0:00:00
13 CLAEYS Dimitri (BEL) TEAM QHUBEKA ASSOS 0:00:00
14 HOELGAARD Markus (NOR) UNO – X PRO CYCLING TEAM 0:00:00
15 JANSEN Amund Grøndahl (NOR) TEAM BIKEEXCHANGE 0:00:00
16 NAESEN Oliver (BEL) AG2R CITROEN TEAM 0:00:00
17 DEGENKOLB John (GER) LOTTO SOUDAL 0:00:00
18 HVIDEBERG Jonas Iversby (NOR) UNO – X PRO CYCLING TEAM 0:00:00
19 LIVYNS Arjen (BEL) BINGOAL WB 0:00:00
20 KÜNG Stefan (SUI) GROUPAMA – FDJ 0:00:00

Kuurne-Brüssel-Kuurne: Nils Politt erneut unter den Top-10 am Eröffnungswochenende

Heute stand mit Kuurne-Brüssel-Kuurne der nächste Klassiker in Flandern auf dem Programm. Mit Start und Ziel in Kuurne, führte die Strecke auf rund 197 km über 12 Hellinge und eine Reihe von Kopfsteinpflasterpassagen bis auf die letzten relativ flachen 50 km. Eine frühe sechsköpfige Ausreißergruppe mit Maciej Bodnar und Patrick Gamper prägte das Renngeschehen über lange Zeit. Nach einer starken Attacke aus dem Feld am Kanarieberg konnten M. van der Poel und J. Narváez zu der Führungsgruppe aufschließen. Als der Niederländer kurz danach das Tempo wesentlich erhöhte, fiel Maciej zurück in die schon reduzierte Verfolgergruppe, in der sich auch Nils Politt und Ide Schelling befanden. Mit noch 10 km bis zum Ziel stießen mehrere Fahrer zu der Verfolgergruppe, die jetzt entschlossen auf die Aureißergruppe Jagd machte. In Folge schmolz der Vorsprung der führenden Gruppe um Patrick auf 20 Sekunden nur wenige Kilometer vom Ziel entfernt bis sie letztlich knapp vor dem Finale eingefangen wurde. Am Ende kam es zu einem Sprint, den M. Perdersen für sich entschied, während Nils Politt den 7. Platz belegte und Ide Schelling den 11. Rang einfuhr.
Reaktionen im Ziel

„Heute haben wir wieder eine gute Teamleistung gezeigt mit Maciej und Patrick in der Spitzengruppe. Da war Patrick besonders stark, und somit konnten Ide und ich etwas an Kraft sparen und die anderen Teams die Nachführarbeit machen lassen. Im Großen und Ganzen haben die Jungs mich super unterstützt und ich glaube, dass wir mit dem 7. Platz sehr zufrieden sein können. Es war sehr knapp am Ende, aber es war ein gelungenes Wochenende für uns. Ich bin nicht nur mit meiner Leistung, sondern auch der des ganzen Teams sehr glücklich, und bin mir sicher, dass wir bei unseren nächsten Rennen weiter so arbeiten werden.“ – Nils Politt

„Unser Taktik war, jemanden in die Spitzengruppe zu bekommen und das haben wir auch mit Maciej und mir geschafft. Ich glaube, das hat sich als sehr gut erwiesen. Wir haben nicht erwartet, dass es am Ende so knapp um den Sieg sein würde, und es ist natürlich Schade, dass wir die Chance nur knapp verpasst haben. Aber vielleicht geht’s das nächste Mal besser. Im Großen und Ganzen haben wir unsere Taktik gut umgesetzt und keine Fehler gemacht, und so können wir mit unserer heutigen Leistung zufrieden sein.“ – Patrick Gamper

„Wir wollten vor allem den Sprung in die Spitzengruppe schaffen und mit einem Fahrer schon mal das Rennen von vorne bestimmen. Wir wollten natürlich auch mit Nils, Daniel und Ide im Kwaremont vorne mit dabei sein. Auch Jordi hatten wir auf der Rechnung für einen Sprint aus einer größeren Gruppe. Das Rennen war aber ziemlich schwer, mit Wind und mehreren Bergen auf den ersten 130 km, und am Kanarieberg ist van der Poel weggefahren und hat die Spitzengruppe eingeholt. Er hat dann, zumindest in meinen Augen, die Führungsgruppe zu schnell dezimiert, aber trotzdem konnte Patrick mithalten und ist ein fantastisches Rennen gefahren. Die Gruppe um ihn wurde leider 1,5km vor dem Ziel eingeholt, aber mit Nils sind wir dann trotzdem noch in die Top 10 gefahren, was ein gutes Ergebnis für uns ist.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Tour des Alpes Maritimes et du Var – Etappe 2 + 3

2. Etappe: Fayence – Fayence (169 km)
1 Michael Woods (Can) Israel Start-Up Nation 4:16:54
2 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:02
3 Jhonatan Manuel Narvaez Prado (Ecu) INEOS Grenadiers 0:00:04
4 David Gaudu (Fra) Groupama – FDJ 0:00:07
5 Alexis Vuillermoz (Fra) Total Direct Energie 0:00:10
6 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:10
7 Ben O’Connor (Aus) AG2R Citroën Team 0:00:11
8 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:00:13
9 Arjen Livyns (Bel) Bingoal – WB 0:00:13
10 Pavel Sivakov (Rus) INEOS Grenadiers 0:00:13
11 Christophe Laporte (Fra) Cofidis 0:00:13
12 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa Samsic 0:00:13
13 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:00:13
14 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:00:13
15 Jakob Fuglsang (Den) Astana – Premier Tech 0:00:13

3. Etappe:
Blausasc – Blausasc (135 km)
1 BRAMBILLA Gianluca (TREK – SEGAFREDO) 3:43:32
2 GEOGHEGAN HART Tao (INEOS GRENADIERS) 0:00:13
3 O’CONNOR Ben (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:13
4 MOLARD Rudy (GROUPAMA – FDJ) 0:00:13
5 MADOUAS Valentin (GROUPAMA – FDJ) 0:00:13
6 FUGLSANG Jakob (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:18
7 GAUDU David (GROUPAMA – FDJ) 0:00:18
8 MOLLEMA Bauke (TREK – SEGAFREDO) 0:00:18
9 QUINTANA Nairo (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:18
10 WOODS Michael (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:18
11 IZAGIRRE INSAUSTI Gorka (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:39
12 CHAMPOUSSIN Clément (AG2R CITROEN TEAM) 0:01:18
13 STORER Michael (TEAM DSM) 0:03:05
14 LIVYNS Arjen (BINGOAL WB) 0:03:52
15 TULETT Ben (ALPECIN-FENIX) 0:03:52

Endstand:

1 BRAMBILLA Gianluca (TREK – SEGAFREDO) 12:51:00
2 WOODS Michael (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:05
3 MOLLEMA Bauke (TREK – SEGAFREDO) 0:00:06
4 MOLARD Rudy (GROUPAMA – FDJ) 0:00:09
5 GAUDU David (GROUPAMA – FDJ) 0:00:11
6 O’CONNOR Ben (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:11
7 MADOUAS Valentin (GROUPAMA – FDJ) 0:00:13
8 FUGLSANG Jakob (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:18
9 QUINTANA Nairo (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:18
10 GEOGHEGAN HART Tao (INEOS GRENADIERS) 0:00:26

Tour des Alpes Maritimes et du Var – Etappe 1

Biot – Gourdon (184 km):

1 Bauke Mollema (Trek-Segafredo) 4:50:19
2 Greg Van Avermaet (AG2R Citroën) 0:00:02
3 Valentin Madouas (Groupama-FDJ) 0:00:02
4 Michael Woods (Israel Start-Up Nation) 0:00:03
5 Giulio Ciccone (Trek-Segafredo) 0:00:03
6 Dorian Godon (AG2R Citroën) 0:00:03
7 Rudy Molard (Groupama-FDJ) 0:00:03
8 Jesus Herrada (Cofidis) 0:00:03
9 Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) 0:00:03
10 David Gaudu (Groupama-FDJ) 0:00:03
11 Arjen Livyns (Bingoal-WB) 0:00:03
12 Jakob Fuglsang (Astana-Premier Tech) 0:00:03
13 Petr Vakoc (Alpecin-Fenix) 0:00:03
14 Magnus Cort (EF Education-NIPPO) 0:00:03
15 Nairo Quintana (Arkéa-Samsic) 0:00:03


Foto: Gerhard Plomitzer

Tour Down Under – Etappe 3

Die dritte Etappe der Tour Down Under von Unley to Paracombe war zwar nur 131 km lang, wartete aber im Finish mit einem anspruchsvollen letzten Kilometer auf. BORA – hansgrohe fuhr für Jay McCarthy, der sich heute Hoffnungen auf eine gute Platzierung machen konnte. Leider stürzte der australische Fahrer in einer Abfahrt rund 12 km vor dem Ziel. Obwohl er das Rennen fortsetzen konnte, verlor er viel Zeit und damit auch seine Chancen in der Gesamtwertung. Im Schlussanstieg lancierte R. Porte die entscheidende Attacke und holte den Tagessieg.
Reaktionen im Ziel
„Es ist natürlich sehr enttäuschend, dass ich nach der gestrigen Etappe heute wieder gestürzt bin. Wir glaubten, wir hätten heute eine gute Chance gehabt, das Team hat sehr gut für mich gearbeitet und so ist das wirklich sehr schade. Ich ging in der Abfahrt etwa 10 km vor dem Ziel zu Boden. Obwohl es ein schwerer Sturz war, konnte ich das Rennen zusammen mit Erik Baska beenden. Ich musste allerdings einen großen Zeitverlust hinnehmen. Beim Sturz habe ich mir viele Wunden und wohl auch Prellungen zugezogen.” – Jay McCarthy

„Der Sturz hat sich im Finale mit hoher Geschwindigkeit ereignet und entsprechend sind diese Stürze immer gefährlich. Nach ersten Untersuchungen hat er viele Wunden, Abschürfungen und Prellungen. Alles Weitere werden wir zurück im Hotel bei einem intensiveren Check erfahren.“ – Jan-Niklas Droste, Team Doktor
@BORA-hansgrohe

Unley – Paracombe (131,0 km)
1 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 3:14:09
2 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:00:05
3 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:05
4 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:05
5 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:05
6 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:05
7 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:05
8 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:05
9 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:05
10 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:13
11 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:15
12 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates 0:00:15
13 Dries Devenyns (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:15
14 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:15
15 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:15
16 Eduard Prades Reverter (Esp) Movistar Team 0:00:15
17 Chris Harper (Aus) Team Jumbo – Visma 0:00:23
18 Neilson Powless (USA) EF Pro Cycling 0:00:23
19 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb 0:00:23
20 Kilian Frankiny (SUI) Groupama – FDJ 0:00:23
21 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:23
22 Santiago Buitrago Sanchez (Col) Bahrain – McLaren 0:00:23
23 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:23
24 Omar Fraile Matarranz (Esp) Astana Pro Team 0:00:27
25 Luis León Sanchez (Esp) Astana Pro Team 0:00:27

Gesamtwertung
1 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 10:10:24
2 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:06
3 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:00:09
4 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:11
5 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:14
6 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:15
7 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:15
8 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:15
9 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:15
10 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:23
11 Dries Devenyns (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:25
12 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates 0:00:25
13 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:25
14 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:25
15 Eduard Prades Reverter (Esp) Movistar Team 0:00:25
16 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:28
17 Neilson Powless (USA) EF Pro Cycling 0:00:33
18 Kilian Frankiny (SUI) Groupama – FDJ 0:00:33
19 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:33
20 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb 0:00:33

Lombardei-Rundfahrt 2019


Foto: Gerhard Plomitzer

Bergamo – Como (243,0 km)
1 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 5:52:59
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:16
3 Egan Arley Bernal Gomez (Col) Team Ineos 0:00:16
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:16
5 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:34
6 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:34
7 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:34
8 Emanuel Buchmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:50
9 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:50
10 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:50
11 David Gaudu (Fra) Groupama – FDJ 0:00:50
12 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:50
13 Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step 0:00:50
14 Ivan Ramiro Sosa Cuervo (Col) Team Ineos 0:00:50
15 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:57
16 Gorka Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:02:08
17 Giovanni Visconti (Ita) Neri Sottoli – Selle Italia – KTM 0:02:08
18 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:02:09
19 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:02:12
20 Pierre Rolland (Fra) Vital Concept – B&B Hotels 0:02:30
21 Mathias Frank (SUI) AG2R La Mondiale 0:02:30
22 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:02:37
23 Davide Formolo (Ita) Bora – Hansgrohe 0:02:37
24 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:02:46
25 Amanuel Gebreigzabhier (Eri) Team Dimension Data 0:02:47
26 Steff Cras (Bel) Team Katusha Alpecin 0:03:28
27 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:03:28
28 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team 0:03:41
29 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:03:51
30 Lawrence Warbasse (USA) AG2R La Mondiale 0:03:51
31 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb 0:03:51

BORA – hansgrohe fährt beherztes Rennen bei der Lombardei-Rundfahrt: Top-10 Platzierung für Emanuel Buchmann

Am heutigen Samstag nahmen die Fahrer das letzte der fünf Radsport-Monumente des Jahres in Angriff. Die Strecke der 113. Austragung der Lombardei-Rundfahrt hatte sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Die 243 km lange und bergige Strecke zwischen Bergamo und Como ging zuerst über flaches Terrain ehe es 55 km nach dem Start zum Colle Gallo und etwas später zum Colle Brianza hinaufging. Das Klettern ging dann weiter über den Gipfel der bis zu 14 Prozent steilen Madonna del Ghisallo-Anstieg, gefolgt vom Colma von Sormano, der einen Steigungsgrad von bis zu 27 Prozent aufwies. Nach einer steilen Abfahrt führte das Rennen weiter entlang des Comer Sees, ehe der fast zehn Prozent steile Anstieg nach Civiglio und die letzte Steigung des Tages, der Anstieg nach San Fermo della Battaglia, bewältigt werden musste. Nach einer etwa 6 km langen Abfahrt erreichten die Fahrer letztlich das Ziel in Como, nachdem sie insgesamt rund 4000 Höhenmeter gemeistert hatten. Innerhalb der ersten Kilometer setzte sich Cesare Benedetti mit sieben Fluchtgefährten vom Feld ab und die Gruppe konnte ihren Vorsprung während der ersten Rennstunde auf fünf Minuten ausbauen. Obwohl zu Beginn der zweiten Rennhälfte mehrere Teams die Führungsarbeit übernahmen, blieb der Rückstand zu den Ausreißern lange Zeit konstant. Aber vor dem Anstieg zur Madonna del Ghisallo zerbröckelte die Ausreißergruppe und auch Cesare musste sich etwas zurückfallen lassen. Ein Duo führte jetzt das Rennen an und riss eine kleine Lücke zu ihren Verfolgern. An der Mauer von Sormano attackierte Rafal Majka aus dem reduzierten Peloton heraus und die restlichen Ausreißer wurden kurz danach gestellt. In der schnellen und gefährlichen Abfahrt gelang es einigen Favoriten auf die Führenden aufzuschließen und die Gruppe von knapp 30 Fahrern, unter ihnen auch Emanuel Buchmann, Davide Formolo und Rafal Majka, machte sich auf die letzten 40 km. Wenige Kilometer später attackierte T. Wellens und Emanuel sprang sofort an das Hinterrad des belgischen Fahrers. Das Duo konnte maximal 30 Sekunden Vorsprung zu der von Jumbo – Visma angeführten Verfolgergruppe herausfahren, und obwohl der deutsche Fahrer im Anstieg des Civiglio seinen Fluchtbegleiter noch abhängen konnte, wurde er letztlich wieder eingefangen. Wenige Kilometer später lancierte B. Mollema eine entscheidende Attacke und konnte sich 10 km vor dem Ziel mit rund 30 Sekunden von seinen Verfolgern absetzen. Am Ende konnte ihm keiner folgen und der Niederländer holte den Sieg beim letzten Monument des Jahres. Emanuel beendete die Lombardei-Rundfahrt als Achter und war heute somit der bestplatzierte BORA – hansgrohe Fahrer, während sein Teamkollege Rafal den 12. Platz belegte.

Reaktionen im Ziel
„Ich hatte mich vom Start weg relativ gut gefühlt und Gregor hatte mich in eine gute Position, gerade vor dem Ghisallo und dem Sormano gebracht. Ich bin dann mit T. Wellens weggefahren, aber das war im Nachhinein ein bisschen zu viel, denn wir konnten nur einen Vorsprung von etwa 30 Sekunden einfahren, und als die Verfolgergruppe von hinten kam war ich schon ziemlich am Limit. Aber ich glaube, ich kann doch mit dem achten Platz zufrieden sein.“ – Emanuel Buchmann

„Unsere Jungs sind ein sehr offensives Rennen gefahren. Obwohl wir eigentlich ein bisschen länger warten wollten, hat Rafal schon das Zepter am Mur de Sormano in die Hand genommen und hat das Feld bis auf rund 25 Fahrer geteilt. Dann auf dem Weg nach Como hat Emu mit T. Wellens attackiert und einen maximalen Vorsprung von ungefähr 35 Sekunden herausgefahren, was aber leider nicht genug war. Hätten die beiden eine Minute herausgeholt, wären sie sicherlich mit um den Sieg gefahren. B. Mollema hat heute das richtige Timing gehabt und hat allen ein Schnippchen geschlagen. Wir wurden zum Schluss Achter und Zwölfter, was eine hervorragende Teamleistung ist, und wir waren nicht weit entfernt, um für eine große Überraschung zu sorgen. Das Team hat sich heute nochmal voll ins Zeug gelegt. Cesare Benedetti fuhr in der Ausreißergruppe des Tages und ist sehr weit bis zur Mur de Sormano gekommen. Auch die anderen haben einen super Job als Helfer gemacht.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe