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Sekundenkrimi beim Zeitfahren über 10km bei Tirreno-Adriatico

Primoz Roglic entreißt Adam Yates den Gesamtsieg um eine Sekunde!
After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Foto: Gerhard Plomitzer

1 Victor Campenaerts (Bel) Lotto Soudal 0:11:23
2 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:03
3 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:04
4 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education First 0:00:06
5 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:07
6 Mads Pedersen (Den) Trek-Segafredo 0:00:08
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
8 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:09
9 Michael Hepburn (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:11
10 Filippo Ganna (Ita) Team Sky 0:00:12

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Endstand:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 25:28:00
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:01
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:30
4 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:25
5 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:02:32
6 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:02:34
7 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:02:42
8 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:03:01
9 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:03:12
10 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:03:18

Keine Top-Platzierung für BORA – hansgrohe im abschließenden Zeitfahren bei Tirreno-Adriatico

Mit einem 10 km langen Einzelzeitfahren in San Benedetto del Tronto ging das Etappenrennen Tirreno-Adriatico heute zu Ende. Die völlig flache Strecke führte entlang der Küste und wies keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf. Mit einer Zeit von 11:23 Minuten führte der europäische Zeitfahrmeister V. Campenaerts früh das Rennen an. Der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der die Startrampe verließ, war Maciej Bodnar. Der polnische Zeitfahrmeister absolvierte die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 51,2 km/h und überquerte die Ziellinie nach insgesamt 11:50 Minuten. Er erreichte damit die bis dato fünftbeste Zeit. Der letzte Fahrer des Raublinger Rennstalls, der den Kampf gegen die Uhr in Angriff nahm, war Davide Formolo, für den die Uhr bei 12:09 Minuten stoppte. Der italienische Kletterer konnte nicht an die besten Zeiten herankommen, zeigte aber eine ansprechende Leistung und fuhr auf den 57. Rang in der Endabrechnung. Der beste BORA – hansgrohe Fahrer war Maciej Bodnar, der am Ende des Tages 27 Sekunden gegenüber dem Tagessieger einbüßte und den 24. Platz belegte. Die Bestzeit Campenaerts hielt bis zum Ende und der Zeitfahreuropameister holte einen knappen Sieg vor A. Bettiol. In der Gesamtwertung drehte P. Roglic noch das Rennen und siegte mit nur einer Sekunde Vorsprung auf A. Yates. D. Formolo belegte als bester BORA – hansgrohe Fahrer Gesamtrang 22.
Reaktionen im Ziel
„Ich glaube, dass meine heutige Leistung nicht so schlecht war, besonders wenn man bedenkt, dass ich in den letzten fünf Tagen viele Körner verbraucht habe. Meine Form ist ok und ich habe mich nicht allzu schlecht gefühlt. Ehrlich gesagt hatte ich keine bessere Leistung erwartet, besonders nach den letzten schweren Tagen.“ – Maciej Bodnar

„Heute hatte Maciej Bodnar nicht die Kraft und Power, die wir von ihm erwartet hätten. Die letzten Rennen und auch Tirreno-Adriatico hat er genutzt, um sich auf die Klassiker vorzubereiten. Aber beim heutigen Zeitfahren war eben nicht mehr drin.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Tirreno-Adriatico Stage 6:

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 4:42:11
2 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy
3 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
4 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
5 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
6 Maximiliano Richeze (Arg) Deceuninck-QuickStep
7 Jens Keukeleire (Bel) Lotto Soudal
8 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
9 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
10 Simone Consonni (Ita) UAE Team Emirates

Foto: Gerhard Plomitzer

GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 25:15:59
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:25
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:35
4 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:55
5 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:02:34
6 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:02:39
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:02:46
8 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:02:58
9 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:03:03
10 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:03:26

Fünfter Platz für Peter Sagan nach starker Teamleistung auf der vorletzten Etappe bei Tirreno-Adriatico
Auf der sechsten Etappe bei Tirreno-Adriatico kamen heute die schnellen Männer zum letzten Mal zum Zug, nachdem morgen ein abschließendes Einzelzeitfahren auf dem Programm steht. Abgesehen vom Anstieg Valico di Pietra Rossa war die 195 km lange Strecke von Matelica nach Jesi weitgehend flach. Am Ende wartete eine 12,6 km lange Zielrunde, die dreimal zu bewältigen war, auf die Fahrer. Die Ausreißergruppe des Tages bestand aus sieben Fahrern, deren Vorsprung allerdings nie die Dreiminutenmarke überschritt. Eines der aktivsten Teams im Feld war heute BORA – hansgrohe, die sich immer wieder an der Spitze zeigten, um das Tempo zu kontrollieren. Unter dem Tempodiktat des deutschen Teams blieb das Renngeschehen lange Zeit unverändert und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Spitzengruppe gestellt wurde. 20 km vor dem Ziel attackierten J. Rojas und D. Ballerini aus der Ausreißergruppe, aber die Sprinter im Peloton ließen sich den Tag nicht verderben und der Versuch des Duos blieb erfolglos. Kurz nach dem Zusammenschluss begannen die Sprintzüge den Kampf um die besten Positionen, und Daniel Oss und Oscar Gatto machten das Tempo für Peter Sagan. An der Flamme Rouge fuhr der slowakische Meister in der zweiten Position, ließ sich aber kurz darauf etwas zurückfallen. Als Deceunick Quick-Step von vorne den Sprint anzog, gewann überraschend J. Alaphilippe die Etappe. Peter war beim kuriosen Finale in Jesi etwas blockiert und konnte seine Schnelligkeit nicht rechtzeitig ausspielen. Am Ende belegte er den fünften Platz.
Reaktionen im Ziel
„Die Jungs haben den Sprint gut vorbereitet. Sie haben fast den ganzen Tag das Tempo im Peloton gemacht um die Ausreißergruppe zu kontrollieren und fuhren dann im Finale ein gutes Lead-out. Leider habe ich mich von meiner Erkrankung noch nicht ganz erholt und konnte heute nicht an meine alte Form anschließen. Ich habe mein Bestes gegeben aber es hat heute nicht zum Sieg gereicht.“ – Peter Sagan
„Es war eine lange und schwere Etappe. Das Terrain verlief etwas wellig, aber am Ende kam es zu einem rasanten Sprint. Heute wollten wir mit Peter den Sieg holen. Die Jungs haben das Tempo im Peloton gemacht und den Abstand zur 7-Mann-Ausreißergruppe gut kontrolliert. Rafal Majka hat an der Spitze des Hauptfelds einen ausgezeichneten Job gemacht und es gelang uns, die Lücke auf den letzten Kilometern zu schließen. Dann begannen Oscar Gatto und Daniel Oss das Lead-out, aber leider war Peter einige Meter vor der Ziellinie etwas eingeklemmt und konnte nicht rechtzeitig nach vorne. Am Ende belegte er den fünften Platz. So etwas kann passieren und wir werden versuchen uns weiter zu verbessern.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Tirreno-Adriatico Stage 5

1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 4:39:32
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:40
3 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:56
4 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:39
5 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:01:53
6 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:01:57
7 Mads Pedersen (Den) Trek-Segafredo 0:02:09
8 Alexis Vuillermoz (Fra) AG2R La Mondiale 0:02:12
9 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
10 Simon Clarke (Aus) EF Education First

GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 20:33:48
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:25
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:35
4 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:55
5 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:02:34
6 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:02:39
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:02:46
8 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:02:58
9 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:03:03
10 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:03:26

Daniel Oss kämpft in der Fluchtgruppe des Tages auf der anspruchsvollen fünften Etappe bei Tirreno-Adriatico

Die 180 km lange Strecke der fünften Etappe wies zunächst einen flachen Parcours auf. In der zweiten Hälfte absolvierten die Fahrer allerdings dreimal einen sehr anspruchsvollen Rundkurs rund um den Zielort Recanati, wobei die Mauer von San Pietro und der Porta d’Osimo-Anstieg, mit Steigungsgraden von bis zu 20 Prozent, mehrmals bewältigt werden mussten. Lange Zeit hielt sich eine 13-Mann-Ausreißergruppe, unter ihr Daniel Oss, an der Spitze. In der ersten Abfahrt von Recanati setzten sich der italienische BORA – hansgrohe Fahrer und N. Denz von dieser Gruppe ab, doch ihre Bemühungen blieben vergeblich und sie wurden wenig später wieder gestellt. Kurz danach attackierten drei weitere Fahrer aus der Spitzengruppe, während im Feld Astana einen Generalangriff vorbereitete. Das Feld teilte sich und sowohl Davide Formolo als auch Rafal Majka verpassten leider den Anschluss zur ersten Gruppe, und damit alle Chancen auf einen Etappensieg. Im Finale setzte sich J. Fuglsang aus der Gruppe der Favoriten ab, schloss zum Führungstrio auf, und ließ wenig später alle drei frühen Ausreißer hinter sich. Auch dahinter entbrannte ein unerbittlicher Kampf unter den Favoriten, doch niemand konnte Fuglsang noch einholen. Der Däne holte einen ungefährdeten Solosieg vor A. Yates und P. Roglic. Davide Formolo erreichte das Ziel als 21. und war damit heute der beste Fahrer von BORA – hansgrohe.
Reaktionen im Ziel
„Vor der Etappe hatten wir geplant in die Ausreißergruppe zu gehen, und das ist mir auch gelungen. Heute war es ohne Zweifel eine sehr schwere Etappe und ich glaube, es war eine gute Vorbereitung für den Rest der Rundfahrt und auch für Mailand-Sanremo.“ – Daniel Oss
„Auch die heutige Etappe war sehr schwer. Wir wollten wieder offensiv agieren und hatten Daniel in der Gruppe. Eigentlich dachten wir, dass Davide und Rafal heute wieder eine Chance auf den Sieg hätten. Aber als sich das Feld geteilt hat, waren beide in schlechter Position und wurden so abgehängt. Danach war keine Chance mehr die Lücke nach vorne zu schließen und das Rennen für uns gelaufen. Wir hatten uns das heute anders vorgestellt, aber das passiert eben manchmal, im falschen Moment nicht aufgepasst und es ist vorbei. Aber morgen haben wir noch eine Chance, und die werden wir versuchen mit Peter auch zu nutzen.“ – Enrico Poitschke
© BORA – hansgrohe

Tirreno-Adriatico Stage 4:

1 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 5:16:29
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
3 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
5 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:09
6 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:23
7 Simon Clarke (Aus) EF Education First
8 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
9 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep
10 Wout Poels (Ned) Team Sky

GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 15:53:42
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:07
3 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:00:50
4 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:56
5 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb
6 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:06
7 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:01:16
8 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:01:19
9 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:01:21
10 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:01:25

Davide Formolo belegt den fünften Platz auf einer dramatischen vierten Etappe bei Tirreno-Adriatico
Die erste Hälfte der vierten Etappe wurde auf ziemlich welligem Terrain ausgetragen, während die letzten 100 km mit mehreren kurzen, aber giftigen Anstiegen gespickt waren. Im Finale musste der bis zu 19 % steile Cappuccini-Anstieg, mit einer Länge von 2,8 km, zweimal bewältigt werden. Nach der letzten Steigung des Tages folgte eine fast 6 km lange Abfahrt Richtung Ziel in Fossombrone. Gleich zu Beginn der Etappe formierte sich eine 10-Mann-Ausreißergruppe, der auch Marcus Burghardt angehörte. Während des Tages konnte sich diese Spitzengruppe mit einem maximalen Vorsprung von 9:30 Minuten, vom Feld absetzten. Im Anstieg zum Villa del Monte, dem ersten einer Reihe von steilen Rampen, drückte das Hauptfeld aufs Tempo und die Distanz zur Ausreißergruppe verringerte sich schnell. Auf dem drittletzten Anstieg fiel die Gruppe an der Spitze auseinander, während im Feld A. Lutsenko attackierte. Dahinter bildete sich mit Davide Formolo eine stark besetzte Verfolgergruppe. Lutsenko verteidigte rund eine Minute Vorsprung, die Gruppe dahinter wurde bei der ersten Zieldurchfahrt aber wieder vom klein gewordenen Feld gestellt. Während sich der Spitzenreiter solo auf den steilen Cappuccini quälte, blieb die Gruppe der Favoriten in der ersten Schlussrunde zusammen. BORA – hansgrohe war zu diesem Zeitpunkt noch mit Formolo und Majka vorne vertreten. In der letzten Runde attackierte P. Roglic und es bildete sich eine 3-Mann-Verfolgergruppe. Kurz dahinter versuchte D. Formolo die Lücke alleine zu schließen. In der Abfahrt zum Ziel stürzte Lutsenko an der Spitze, und das Verfolgertrio konnte aufschließen. Im Sprint dieser Gruppe triumphierte am Ende dennoch der Kasache. Mit neun Sekunden Rückstand erreichte Davide Formolo als starker Fünfter das Ziel in Fossombrone.

Reaktionen im Ziel
„Es war eine schwierige Etappe, manchmal auch chaotisch, und ich glaube, das ganze Team hat gut zusammengearbeitet. Leider ging Rafal heute zweimal zu Boden, aber morgen werden wir wieder dabei sein und unser Bestes geben. Die fünfte Etappe wird nicht leicht sein, und ich werde sehen, ob ich morgen wieder gute Beine habe.“ – Davide Formolo
„Heute versuchten wir die Etappe mit Davide Formolo und Rafal Majka zu gewinnen. Wir wollten das Rennen von vorne kontrollieren und hatten Marcus in einer 10-Mann-Spitzengruppe, die einen Vorsprung von mehr als 9 Minuten herausfahren konnte. Allerdings war das Tempo enorm hoch, und im Laufe der Etappe wurden die Ausreißer wieder eingeholt. Im letzten Anstieg war Davide etwa 50-60 Meter hinter der führenden Gruppe mit dem blauen Trikot, es gelang ihm aber leider nicht zu ihnen aufzuschließen. Er beendete die Etappe vor dem Hauptfeld und belegte den fünften Platz. Auf der einen Seite können wir mit dieser Leistung zufrieden sein, aber auf der anderen Seite wäre heute vielleicht noch mehr möglich gewesen.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Geraint Thomas (Team SKY) muss wegen Magenproblemen bei Tirreno-Adriatico aufgeben

Km 151 @GeraintThomas86 si ritira dalla corsa | Km 151 @GeraintThomas86 quit the race. #TirrenoAdriatico@NamedSportpic.twitter.com/VO41X8w1nA
— Tirreno Adriatico (@TirrenAdriatico) March 16, 2019
Tour de France Sieger Geraint Thomas (Team SKY) ist auf der heutigen Etappe des Tirreno-Adriatico wegen Magenproblemen ausgestiegen.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Tirreno-Adriatico Stage 3

1 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep 5:26:45
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
3 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
4 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data
5 Jens Keukeleire (Bel) Lotto Soudal
6 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy
7 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
8 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
9 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team
10 Luca Pacioni (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM

GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 10:37:19
2 Brent Bookwalter (USA) Mitchelton-Scott
3 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:07
4 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
5 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:00:22
6 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb
7 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb
8 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:27
9 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:00:47
10 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Sky

Zweiter Platz für Peter Sagan auf der dritten Etappe bei Tirreno-Adriatico
Der mit 226 km längste Abschnitt stand heute bei Tirreno-Adriatico auf dem Programm und war eine Angelegenheit für die endschnellen Männer im Feld. Die relativ flache Strecke, die durch Mittelitalien führte, wies zwei Anstiege auf und endete wie erwartet in einem Massensprint in Foligno. Das Peloton ließ es erst gemächlich auf dem flachen Terrain angehen und erlaubte einer 6-Mann-Ausreißergruppe einen Vorsprung von maximal sechs Minuten. Das Renngeschehen blieb lange Zeit unverändert, bis die Sprinterteams das Tempo forcierten und die verkleinerte Spitzengruppe rechtzeitig 4 km vor dem Ziel, rechtzeitig für einen Massensprint, eingefangen wurde. Die Sprintzüge begannen nun den Kampf um die besten Positionen, und auch BORA – hansgrohe zeigte sich an der Spitze. Die letzten Kilometer wiesen mehrere tückische Kurven auf ziemlich engen Straßen auf, was den Sprint technisch anspruchsvoll machte. Nach einem durchwachsenen Beginn von Tirreno-Adriatico zeigte sich BORA – hansgrohe heute im Finale aktiv. Zuerst zog Daniel Oss das Tempo enorm an, 150 Meter vor dem Ziel lancierte Peter Sagan seinen Sprint. Sagan, der nach seiner Krankheit von Tag zu Tag besser in Form zu kommen scheint, behauptete sich lange an der Spitze, am Ende konnte E. Viviani aber noch an ihm vorbeizuziehen, und die Etappe zu gewinnen. Auf den Plätzen dahinter musste das Zielfoto entscheiden, und Sagan sicherte sich vor Gaviria Rang zwei. Eine durchaus beeindruckende Leistung des BORA – hansgrohe Fahrers, der noch immer unter Gewichtsverlust nach seiner Erkrankung leidet.
Reaktionen im Ziel
„Ich wusste, dass der heutige Sprint sehr schnell sein würde, aber ich wollte es auf jeden Fall versuchen. Obwohl ich noch nicht in Topform bin, fühlte ich mich heute doch etwas besser. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen für ihre gute Unterstützung bedanken. Sie haben mich auf den letzten Kilometern in eine perfekte Position gebracht. Es war ein knappes Finish, aber das ist zu erwarten, wenn man gegen starke Sprinter wie Gaviria und Viviani antreten muss. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser und wir werden weiter versuchen auf jeder Etappe unser Bestes zu geben.“ – Peter Sagan

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
„Es war eine lange Etappe heute und wir wollten Peter im Sprint unterstützen. Die Jungs haben den ganzen Tag einen guten Job gemacht, besonders im Finale, wo sie Peter in eine gute Ausgangsposition bringen konnten. Er war der Erster, der den Sprint eröffnet hat, und am Ende errang er den zweiten Platz. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, besonders wenn man in Betracht zieht, dass er in der letzten Woche gesundheitliche Probleme hatte. Sein heutiges Resultat zeigt aber, dass er sich jeden Tag besser fühlt und seine alte Form bald wieder finden kann. Wir können daher mit der Leistung von Peter und seinen Teamkollegen sehr zufrieden sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Tirreno-Adriatico 2. Etappe

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 4:48:09
2 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
3 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First
4 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
6 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates
7 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
8 Wout Poels (Ned) Team Sky
9 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
10 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
11 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates
12 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
13 Alexis Vuillermoz (Fra) AG2R La Mondiale
14 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
15 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ

J. Alaphilippe gewinnt den Fleche Wallone 2018
Foto Gerhard Plomitzer
GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 5:10:34
2 Brent Bookwalter (USA) Mitchelton-Scott
3 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:07
4 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
5 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:22
6 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
7 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb
8 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:27
9 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:37
10 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:00:47
11 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Sky
12 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:52
13 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:00:54
14 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
15 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:00:56

Davide Formolo verpasst knapp die Top-10 auf der zweiten Etappe bei Tirreno-Adriatico

Heute führte die zweite Etappe bei Tirreno-Adriatico über 195 km von Camaiore nach Pomarance. Gleich nach dem Start ging es etwas aufwärts, danach verlief die erste Rennhälfte aber relativ flach. Die zweite Hälfte war topografisch etwas anspruchsvoller und wies Anstiege nach Castellina Marittima und Serrazzano auf. Zum Schluss mussten die Fahrer noch einen 12 km langen Anstieg bewältigen, der mit einer kurzen, 16 Prozent steilen Wand begann, gefolgt von mehreren kurzen Passagen von rund 6 % Steigung. Eine 5-Mann-Ausreißergruppe prägte den Großteil der Etappe, und das Peloton gönnte dem Quintett einen Vorsprung von maximal vier Minuten. In der zweiten Rennhälfte übernahmen Mitchelton-Scott und Team Sunweb die Führungsarbeit, während BORA – hansgrohe kräftesparend im Peloton fuhr. Mit noch 30 km sah es so aus, als könnte es zu einem Ausreißercoup kommen. Zu diesem Zeitpunkt begann auch BORA – hansgrohe einen Teil der Führungsarbeit im Feld zu leisten, um die führende Gruppe zurückzuholen. Leider hatte Peter Sagan wenig später einen Defekt und fiel in der Folge etwas zurück, weshalb er im heutigen Finale nicht mehr mitmischen konnte. Mit 13 km bis zum Ziel mussten sich die Ausreißer ihrem Schicksal ergeben, als sie vom heranrasenden Feld wieder gestellt wurden. Im Finale attackierten erneut einige Fahrer, darunter auch Davide Formolo und Daniel Oss an. Es konnte sich aber niemand entscheidend vom Feld lösen, und es kam zu einem Sprint eines klein gewordenen Hauptfeldes. Auf der ansteigenden Zielgeraden war J. Alaphilippe nicht zu stoppen. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Davide Formolo, der heute Zwölfter wurde.
Reaktionen im Ziel
„Das Tempo im letzten Anstieg war sehr hoch. Da wir nach dem Sturz gestern keine Chancen mehr in der Gesamtwertung haben, versuchte Daniel am Fuße der letzten Steigung zu attackieren. Ich bin wenig später Lutsenko gefolgt, aber es hat nicht geklappt. Am Ende kam die Gruppe zum Sprint und da habe ich leider nie die besten Karten.“ – Davide Formolo

„Nach dem gestrigen Sturz wollten wir sehen wie sich Rafal und Oscar heute fühlen würden. Da Peter sich noch nicht ganz von seiner Erkrankung erholt hat, waren wir auch nicht sicher, wie es bei ihm laufen würde. Die Jungs fühlten sich ok, aber wir hatten heute wieder Pech. Peter hatte nämlich 15 km vor dem Ziel einen Platten und es war ihm nicht mehr möglich, zum Hauptfeld aufzuschließen. Sein Teamkollege Davide hat sein Glück auf den letzten Kilometern versucht, aber es hat nicht geklappt. Es war kein besonders guter Tag für uns, aber wir bleiben positiv für die bevorstehenden Etappen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Tirreno-Adriatico 1. Etappe Teamzeitfahren

Die zuerst gestarteten Mannschaften mussten das Zeitfahren auf nasser Straße bestreiten, im Verlaufe des Nachmittags trockneten die Straßen ab und die Bedingungen für die Spätstarter verbesserten sich deutlich.

1 Mitchelton-Scott 0:22:25
2 Team Jumbo-Visma 0:00:07
3 Team Sunweb 0:00:22
4 Deceuninck-QuickStep 0:00:37
5 Team Sky 0:00:47
6 Lotto Soudal 0:00:54
7 EF Education First 0:00:56
8 Groupama-FDJ 0:00:58
9 Israel Cycling Academy 0:01:05
10 Bahrain-Merida 0:01:10
11 CCC Team 0:01:12
12 Trek-Segafredo
13 Astana Pro Team 0:01:13
14 UAE Team Emirates 0:01:19
15 Movistar Team 0:01:32

Gesamtstand:
1 Michael Hepburn (Aus) Mitchelton-Scott 0:22:25
2 Brent Bookwalter (USA) Mitchelton-Scott
3 Luke Durbridge (Aus) Mitchelton-Scott
4 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
5 Alexander Edmondson (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:03
6 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:07
7 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
8 Koen Bouwman (Ned) Team Jumbo-Visma
9 Tony Martin (Ger) Team Jumbo-Visma
10 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
11 Chad Haga (USA) Team Sunweb 0:00:22
12 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
13 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb
14 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb
15 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:37

Sturzpech sorgt für unglücklichen Auftakt von BORA – hansgrohe bei Tirreno-Adriatico
Die 54. Austragung von Tirreno-Adriatico, dem „Rennen zwischen den Meeren,“ begann heute in Lido di Camaiore mit dem traditionellen Mannschaftszeitfahren. Es war das vierte Mal in Folge, dass das Teamzeitfahren in diesem Badeort ausgetragen wurde. Die 21,5 km lange Strecke an der ligurischen Küste war flach und schnell. Abgesehen von einer relativ komplizierten Kurve, auf einer engen Straße ungefähr 1 km vor der Ziellinie, war der Kurs technisch nicht besonders anspruchsvoll. Allerdings verlief die Auftaktetappe äußerst unglücklich für BORA – hansgrohe. Insgesamt 23 Teams gingen heute Nachmittag an den Start. Um 14:00 nahm das erste Team das Mannschaftszeitfahren in Angriff und setzte mit 24:26 Minuten eine erste Richtzeit im Ziel. Zehn Minuten später rollte BORA – hansgrohe als drittes Team von der Startrampe, aber nach etwa 3,5 gefahrenen Kilometern kam es zu einem Sturz. Ein Passant überquerte plötzlich die Straße und Oscar Gatto sowie Rafał Majka konnten ihm nicht mehr ausweichen und prallten bei voller Geschwindigkeit mit dem Passanten zusammen. Beide Fahrer konnten das Rennen fortsetzen, allerdings nicht mehr zu ihren Teamkollegen aufschließen. Das Team überquerte die Ziellinie mit fünf Fahrern, die die Strecke in 24:22 Minuten absolvierten. Am Ende des Tages gewann Mitchelton-Scott den Kampf gegen die Uhr mit einer Zeit von 22:25 Minuten. Mit 1:57 Minuten Rückstand landete BORA – hansgrohe auf dem 20. Platz und damit weit hinter den Erwartungen.
Reaktionen im Ziel
„Es ist schade, das Rennen mit so einem unglücklichen Unfall zu beginnen. Ich fühlte mich gut in Form und ich glaube, wir hätten ein gutes Ergebnis erreichen können. Aber der Sturz, besonders so früh im Renngeschehen, vernichtete unsere Chance. Nach diesem Zwischenfall hatten wir nur fünf Fahrer und konnten deshalb mit den anderen Teams nicht mehr mithalten. Ich wünsche Rafal und Oscar eine schnelle Genesung.“ – Maciej Bodnar

„Leider hatten wir heute einen sehr schlechten Tag. Nach 3,5 gefahrenen Kilometern stieß ein Zuschauer mit dem Team zusammen und zwei unserer Fahrer gingen zu Boden. Trotzdem konnten sie wieder aufs Rad steigen und die Ziellinie überqueren. Obwohl er Verletzungen davontrug, sieht es so aus, als dass Rafał Majka das Rennen fortsetzten kann. Wir haben zwar keine Chancen mehr in der Gesamtwertung, aber wir werden versuchen, eine Etappe zu gewinnen. Das ist nun das Ziel, und darauf soll sich nun jeder konzentrieren. Aber es war heute doch ein ziemlich schlechter Tag für uns alle.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

„Heute war ein äußerst unglücklicher Tag für uns, denn zwei unserer Fahrer waren in einen Sturz verwickelt. Oscar Gatto erlitt Prellungen, während Rafał Majka ziemlich hart aufgeprallt ist und sich Blutergüsse und Abschürfungen am Kopf zugezogen hat. Weitere Untersuchungen müssen durchgeführt werden, um auszuschließen, dass Rafal eine Gehirnerschütterung erlitten hat.“ – Jan-Niklas Droste, Teamarzt

Kwiatkowski crowns it all

KWIATKOWSKI CROWNS IT ALL
Dennis does it again

San Benedetto del Tronto, 13 March 2018 – Rohan Dennis (BMC Racing Team) won the conclusive individual time trial of Tirreno-Adriatico for the second year running. He bettered his performance from 2017 by four seconds on the same 10km course of San Benedetto del Tronto over the same runner-up, Jos van Emden (LottoNL-Jumbo). For the overall victory, Michal Kwiatkowski (Team Sky) fended off Damiano Caruso (BMC Racing Team) to become the first Polish winner of Tirreno-Adriatico one year after he claimed Milan-Sanremo.

VELON DATA
Data collected by Velon’s devices on the riders’ bikes tell the detailed story of the stage: Data and an explanation guide can be downloaded here: https://docs.google.com/document/d/1hXlQ8zZeCakKIztOan-GVUkiPU2tKEk2SagPJSy0DFk/edit

DOWNLOADS

Stage 7 Results: https://gallery.mailchimp.com/823d3a40b51c82f60f316baa5/files/5fb7155e-d462-479a-83ff-f49a2805b94a/Comunicato_Tappa_7.pdf
Stage 7 Photo Gallery: https://giroditalia.wetransfer.com/downloads/9e6a85ce88020abc35501009903bf94120180313165029/c5320a

GENERAL CLASSIFICATION
1 – Michal Kwiatkowski (Team Sky)
2 – Damiano Caruso (BMC Racing Team) at 24″
3 – Geraint Thomas (Team Sky) at 32″

STAGE RESULT
1 – Rohan Dennis (BMC Racing Team) – 10km in 11’14”, average speed 53.412kph
2 – Jos Van Emden (Team Lotto NL – Jumbo) at 4″
3 – Jonathan Castroviejo (Team Sky) at 8″

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Kittel wins Stage 6 of Tirreno-Adriatico, Kwiatkowski retains the Maglia Azzurra 

KITTEL WINS STAGE 6 OF TIRRENO-ADRIATICO
KWIATKOWSKI RETAINS THE MAGLIA AZZURRA


Fano, 12 March 2018 – The German rider Marcel Kittel (Team Katusha Alpecin) won the fifth stage of the 53rd edition of the Race of the Two Seas, 153km from Numana to Fano. Michal Kwiatkowski (Team Sky) retains the Maglia Azzurra of General Classification leader.

STAGE RESULT
1 – Marcel Kittel (Team Katusha Alpecin) 153km in 3h49’54”, average speed 39.930kph
2 – Peter Sagan (Bora – Hansgrohe) s.t.
3 – Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) s.t.

GENERAL CLASSIFICATION
1 – Michał Kwiatkowski (Team Sky)
2 – Damiano Caruso (BMC Racing Team) at 3”
3 – Mikel Landa (Movistar Team) at 23”

JERSEYS

Maglia Azzurra (blue), General Classification Leader, sponsored by Gazprom – Michał Kwiatkowski (Team Sky)
Maglia Arancione (orange), Sprinter Classification Leader, sponsored by Sportful – Jacopo Mosca (Wilier Triestina – Selle Italia)
Maglia Verde (green), King of the Mountains Classification Leader, sponsored by Snello Rovagnati – Nicola Bagioli (Nippo – Vini Fantini – Europa Ovini)
Maglia Bianca (white), Young Rider General Classification Leader, sponsored by FIAT – Tiesj Benoot (Lotto Soudal)

Speaking seconds after the stage finish, the stage winner, Marcel Kittel, said: “When there was the crash with Fernando Gaviria, I was just on the left side of the Quick-Step riders. Seconds later I heard it was Gaviria. I feel sorry for him, but we remained focused on our goal. It worked well. The boys did a great job. I’m very proud of the team today. There’s nothing to complain about. We controlled the race. I’m very happy to win for the team. We always said that we’d decide after Tirreno-Adriatico if I’d go to Milan-Sanremo but things are now looking good after two stage wins.”

The Maglia Azzurra, Michał Kwiatkowski, said: “I didn’t want to lose Tirreno-Adriatico by a few seconds without trying to get the time bonus in the intermediate sprint. I didn’t make it but, at the end of the day, we have to be very happy with the stage today and keep focus on tomorrow’s time trial for a perfect end.”

Press conference interviews and further details to follow.

TOMORROW’S STAGE
Stage 7 – San Benedetto del Tronto (Individual Time Trial) 10.0km
Start: San Benedetto del Tronto, Viale Tamerici
Finish: San Benedetto del Tronto, Viale Buozzi
First Rider Start: 13:00
Last Rider Finish: 16:10 Approx.
Time Keeping Point: km 4.4 – Porto d’Ascoli
Race Headquarter: Hotel Calabresi, Rotonda Giorgini, San Benedetto del Tronto

ROUTE
Individual time trial of 10,050m, on a route that mainly follows the final circuit of the conclusive stages of the late 90s and recent 2000s, and has been the same since 2015. The start ramp is located in Viale Tamerici (south wharf). From here, riders proceed towards Porto d’Ascoli along the sea. From Piazza Salvo d’Acquisto (intermediate time recording – km 4.4), the route runs a further 750m before heading back towards San Benedetto del Tronto, where the race ends on the traditional home stretch in Viale Buozzi. The last 2.5km are almost on straight ground.

Final kilometres
The last 3km run along wide and mainly straight roads. The route runs along the seafront (upward lane) towards the finish line. 2.5km before the finish, a double bend leads to the straight home stretch (2,500m) on 8m wide tarmac road.

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Tirreno-Adriatico NamedSport 2018 Roadbook
Tirreno-Adriatico NamedSport 2018 Maps
#TirrenoAdriatico

PHOTO CREDIT: LaPresse – Ferrari / Spada

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Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) gewinnt vorletzte Etappe von Tirreno-Adriatico


Die sechste Etappe führte über anfangs hügelige 153km von Numana nach Fano, die Wetterbedingungen boten von Regenschauern bis Sonne fast alles.
Die obligatorische Fluchtgruppe bestand aus 4 Fahrern, darunter war wieder einmal das Israel Cycling Team vertreten aber auch der deutsche Meister Marcus Burghardt (BORA-hansgrohe). Sie konnten einen Vorsprung von knappen 4 Minuten auf das Peloton herausfahren, welches unter der Regie der Sprintermannschaften Katusha-Alpecin, Lotto NL-Jumbo und Quickstep geführt wurde.

Marcus Burghardt lies dann 75 Kilometer vor dem Ziel seine Begleiter stehen und fuhr dann über 50 Kilometer alleine an der Spitze und wurde erst auf den Zielrunden gestellt, sicherlich ein guter Formtest für die bevorstehenden Klassikeraufgaben. Er sicherte sich auch einen Zwischensprint mit Zeitgutschrift und um die Plätze hinter ihm wurde aus dem Feld heftig gespurtet, denn der Führende Michal Kwiatkowski (SKY) wollte auch eine Zeitgutschrift ergattern, aber das Team BMC sicherte den Gesamtzweiten Caruso souverän ab und Greg vanAvermaert und Bevin fuhren vor Kwiato über die Linie, so dass in der Gesamtwertung durch diesen Zwischensprint keine Veränderung erfolgte.

Nachdem Marcus Burghardt auf den 3 winkligen Schlußrunden gestellt war, wurde es sehr hektisch im Feld. Geraint Thomas (SKY) hatte erneut einen Defekt und musste von Chris Froome und Teamkollegen 10 Kilometer vor dem Ziel wieder ans jagende Feld geführt werden. Und im Feld gab es einen Massensturz, den Fernando Gaviria (Quickstep) auslöste, als er auf gerader Strecke sich am Hinterrad seines Anfahrers Richeze aufhing, dies ist ihm ja auch bei MSR schon einmal auf dem letzten Kilometer passiert. Direkt dahinter fuhr WM Peter Sagan (BORA hansgrohe), der aber artistisch einen Sturz verhindern konnte, aber bei der Bremsaktion erlitt er in dieser kritischen Phase einen Hinterradschaden.

Schnell wurde der Schaden vom Teamfahrzeug behoben, aber nun musste er Kopf und Kragen riskieren, um wieder zu den Sprinvorbereitungen an die Spitze des Feldes zu gelangen. In Crossmanier und voller Fahrt nahm er an einem Kreisverkehr einen Sprung über den Randstein und machte so weitere Positionen gut und war zum erwartenden Sprintfinale auf der breiten Zielgeraden am Hinterrad von Marcel Kittel (Katusha-Alpecin). Dieser wurde in den winkligen Straßen von seinem Team bestens beschützt und gut auf die Zielgerade gebracht, wo Rick Zabel ihm den Sprint bestens vorbereitete. Richeze (Quickstep) zog als erster den Spurt an, da sein Kapitän Gaviria ja vorher gestürzt war, aber Marcel Kittel zog unwiderstehlich vorbei und auch Peter Sagan nach seiner Kräfte zehrenden Aufholjagd kam nicht mehr an ihm vorbei. Ein sehr spannendes Finale wurde da den Zuschauern geboten.
In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen und die Entscheidung über den Gesamtsieg fällt also im Zeitfahren der letzten Etappe, aber Kwiato hat dort auf dem Papier sicherlich die besten Karten, um seine Führung zu behaupten.
Tageswertung:
1. Marcel Kittel (Katusha-Alpecin)
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors)
4. Sacha Modolo (EF-Drapac)
5. Zdenek Stybar (Quick-Step)
6. Jens Debusschere (Lotto Soudal)
7. Marco Canola (Nippo-Vini Fantini)
8. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
9. Eduard Grosu (Nippo Vini Fantini)
10. Rick Zabel (Katusha-Alpecin)

Gesamtwertung:
1. Michal Kwiatkowski (Sky)
2. Damiano Caruso (BMC) +0:03
3. Mikel Landa (Movistar) +0:23
4. Geraint Thomas (Sky) +0:29
5. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +0:34

Text/Fotos:
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com / @plomiphotos (Instagram)