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Tour de l’Avenir 2026

5. Etappe: Les Carroz – Flaine – IOTT – 11,40 Km

Etappensieg und Gesamtführung: Lorenzo Finn dominiert Bergzeitfahren bei der Tour de l’Avenir


Plomi Foto

Lorenzo Finn hat die fünfte Etappe der Tour de l’Avenir gewonnen. Der 19-jährige Italiener der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies übernahm zugleich das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Das Gelbe Trikot hat im Radsport eine besondere Bedeutung – vor allem in Frankreich. Das gilt auch für die Tour de l’Avenir – dem wichtigsten Etappenrennen im U23-Bereich. Seit Montag trägt Lorenzo Finn genau jenes berühme Gelbe Trikot: Der 19-jährige Italiener der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies gewann in überzeugender Manier das Bergzeitfahren nach Flaine und übernahm die Gesamtführung. Zwei Etappen vor dem Ende der Tour de l’Avenir hat Finn damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Gesamtsieg gemacht.

Auf der 11,4 Kilometer langen Bergprüfung von Les Carroz hinauf nach Flaine, die über die Rampen des Col de la Pierre Carrée mit durchschnittlich 6,4 Prozent Steigung führte, verwies der Italiener (25:47 Minuten) Ugo Fabries (Frankreich, UAE Team Emirates Gen Z) um 34 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde der bisherige Gesamtführende Niels Driesen (Belgien, Lotto – Groupe Wanty) mit 58 Sekunden Rückstand. Vor den letzten beiden Etappen liegt Finn nun 58 Sekunden vor Driesen und 1:36 Minuten vor Kasper Haugland (Norwegen, Decathlon CMA CGM Development Team). Für Lorenzo Finn ist es bereits der neunte Saisonsieg, für die Rookies der 16. Erfolg des Jahres.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Am Dienstag steht die Königsetappe über rund 149 Kilometer und 5000 Höhenmeter und einer Bergankunft auf dem berühmten Col de l’Iseran an. Die Tour de l’Avenir endet am Mittwoch mit einer weiteren Bergankunft am Lago Serro.

„Ich bin überglücklich über meinen ersten Etappensieg hier. Die Tour de l’Avenir ist ein sehr wichtiges Rennen für mich und für das Team. Wir hatten in den letzten Tagen einiges an Pech, umso schöner ist es, jetzt den Sieg und das Gelbe Trikot zu holen. Der Anstieg war richtig hart, dazu kam die Höhe. Aber ich habe mir die Kräfte gut eingeteilt und mich gut gefühlt. Es stehen noch zwei große Tage an – wir müssen also konzentriert bleiben.“
— Lorenzo Finn
„Lorenzo war heute richtig schnell – noch einmal schneller, als wir erwartet hatten. Der Anstieg kam ihm sehr entgegen und er hat sich die Kräfte perfekt eingeteilt. Jetzt haben wir einen ordentlichen Vorsprung, der nächste Fahrer in der Gesamtwertung liegt bei knapp einer Minute. Für die kommenden Tage heißt das, dass wir uns voll auf die Verteidigung des Gelben Trikots konzentrieren werden.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter

6. Etappe: Châtillon-sur-Cluses – Val d’Isère/Col de l’Iseran – 149 Km

1 BORREMANS Kasper FIN Bahrain Victorious Development Team 04:33:43
2 SCHOOFS Jasper BEL Soudal Quick-Step DT 00:03
3 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 00:19
4 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:39
5 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 00:42
6 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 01:01
7 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 01:21
8 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:26
9 DRIESEN Niels BEL Lotto-Groupe Wanty 01:48
10 HUBER Jan SUI Tudor Pro Cycling Team U23 01:51

7. Etappe: Strambino – Ceresole Reale – Lago Serrù – 128 Km

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 03:15:42
2 DRIESEN Niels BEL Lotto-Groupe Wanty 00:27
3 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 00:28
4 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 00:28
5 FABRIES Ugo FRA UAE Team Emirates Gen-Z 00:41
6 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:12
7 HAUGLAND Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 01:13
8 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 01:18
9 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 01:18
10 SCALCO Matteo ITA XDS Astana Development Team 01:30

Gesamtendendwertung nach der 7. Etappe

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 21:56:50
2 DRIESEN Niels BEL Lotto-Groupe Wanty 02:34
3 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 03:42
4 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 03:46
5 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 03:57
6 FABRIES Ugo FRA UAE Team Emirates Gen-Z 04:19

7 HAUGLAND Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 04:45
8 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 04:46
9 SCHOOFS Jasper BEL Soudal Quick-Step DT 05:19
10 ZOMERMAAND Jurgen NED Development Team Picnic PostNL 05:37

Lorenzo Finn triumphiert bei der Tour de l’Avenir

Mit einem überragenden Sieg auf der Schlussetappe untermauerte Finn seinen Gesamterfolg. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist es der erste Gesamterfolg bei der Tour de l’Avenir überhaupt.
Lorenzo Finn hat die 62. Tour de l’Avenir gewonnen. Nachdem er bereits das Bergzeitfahren am Montag für sich entscheiden konnte, holte der 19-jährige Italiener aus den Reihen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies auch den Sieg auf der finalen Bergankunft am Lago Serrù. Mit seinem Etappenerfolg auf dem siebten und finalen Tagesabschnitt untermauerte Finn seine Gesamtführung und gewann damit das Gelbe Trikot bei der Tour de France des U23-Radsports. Neben dem Gesamtsieg gewann Finn auch das Berg- und das Nachwuchstrikot.

Die Tour de l’Avenir gilt als das wichtigste Etappenrennen in der U23-Kategorie – eine Siegerliste mit Fahrern wie Tadej Pogačar, Egan Bernal, Isaac del Toro und zuletzt Paul Seixas belegt das eindrucksvoll. In diesem Jahr öffnete die Rundfahrt ihre Türen erstmals für die Development-Teams der WorldTour-Mannschaften, die neben den Nationalauswahlen an den Start gingen. Und sie prägten das Rennen: Alle sieben Etappen gingen an Fahrer der Nachwuchsteams. Für Lorenzo Finn bedeutet der Erfolg zudem ein Stück Radsportgeschichte: Als erster Fahrer seit Gianbattista Baronchelli 1973 konnte er sowohl den Giro Next Gen – den Giro d’Italia der U23 – als auch die Tour de l’Avenir im selben Jahr gewinnen.

Auf der 130 Kilometer langen Schlussetappe von Strambino zur Bergankunft am Lago Serrù ließ Finn dabei keine Zweifel aufkommen. Nachdem er das Gelbe Trikot bereits mit seinem Sieg im Bergzeitfahren der fünften Etappe übernommen hatte, kontrollierten die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies den Renntag, bevor Finn zwei Kilometer vor dem Schlussstrich attackierte und das Ziel auf 2.275 Metern Höhe 27 Sekunden vor Niels Driesen (Belgien, Lotto – Groupe Wanty) und Mateo Ramírez (Ecuador, UAE Team Emirates Gen Z) erreichte. In der Gesamtwertung setzte sich Finn mit 2:34 Minuten Vorsprung auf Driesen und 3:42 Minuten auf Matteo Vanhuffel (Belgien, Development Team Picnic PostNL) durch. Es ist bereits Finns elfter Saisonsieg und der 18. Erfolg für die Rookies.

„Besser hätte ich diese Tour de l’Avenir nicht beenden können. Ich bin dem Team sehr dankbar. Wir sind heute voll auf Etappensieg gefahren. Der Schlussanstieg war sehr hart und ich bin super happy, dass ich es vollenden konnte. Dass das Rennen in Italien zu Ende gegangen ist, macht es noch schöner – auf dem letzten Anstieg und den ganzen Tag über haben mich unglaublich viele Menschen angefeuert. Gemeinsam mit dem Giro Next Gen war die Tour de l’Avenir mein großes Ziel in diesem Jahr, und ich habe beides gewonnen. Das macht mich sehr stolz.“
— Lorenzo Finn
„Es ist immer etwas Besonderes, im Gelben Trikot zu gewinnen. Genau das war der Plan – und das Team hat ihn heute perfekt umgesetzt. Michiel Mouris und Davide Donati haben die Etappe von Beginn an kontrolliert und die Fluchtgruppe des Tages nie weit wegkommen lassen. Danach haben Noah Lindholm Møller Andersen und Paul Fietzke bis in den Schlussanstieg übernommen. Sie haben einen unglaublichen Job gemacht und Lorenzo hat es dann vollendet. Nicht nur für ihn, sondern auch für uns als Team ist das ein ganz besonderer Erfolg und ich bin sehr stolz auf die ganze Mannschaft.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter

© Twila Federica Muzzi

Tour de l’Avenir: Lorenzo Finn führt die Rookies bei der Tour de France des U23-Radsports an

Von 20. bis 26. August bestreiten die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies die 62. Auflage der Tour de l’Avenir. Mit Lorenzo Finn (Italien) geht der amtierende U23-Weltmeister und Sieger des Giro Next Gen als klarer Kapitän an den Start.

Keine andere Rundfahrt im Nachwuchsradsport hat diesen Stellenwert: Die Tour de l’Avenir gilt seit Jahrzehnten als „Tour de France des U23-Radsports“ und steht regelmäßig am Anfang großer Karrieren. In diesem Jahr kommt eine strukturelle Neuerung hinzu – erstmals sind neben Nationalmannschaften auch Development-Teams startberechtigt. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist es damit die Premiere bei der wohl prestigeträchtigsten Rundfahrt des Jahres.

Sportlich wartet ein hartes Programm: Sieben Etappen, 926,2 Kilometer und 13.532 Höhenmeter führen von der französischen Küste bis in die Alpen. Gestartet wird erstmals in der Normandie, in Ouistreham-Riva-Bella am Sword Beach, wo am 6. Juni 1944 alliierte Truppen landeten. Über die Loire, die Sologne und Burgund geht es anschließend Richtung Osten, ehe drei Alpenetappen die Entscheidung bringen: zunächst ein Bergzeitfahren von Les Carroz nach Flaine über den Col de la Pierre Carrée mit Gravel-Finale, dann die Königsetappe hinauf zum Col de l’Iseran (2.764 Meter) mit 4.945 Höhenmetern, bevor die Rundfahrt in Italien am Lago Serrù oberhalb von Ceresole Reale endet.

Angeführt wird das Aufgebot der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies von Lorenzo Finn. Für den jungen Italiener ist die Tour de l’Avenir der Höhepunkt einer Saison, in der er den Status des U23-Weltmeisters immer wieder in Ergebnisse umgemünzt hat – unter anderem mit dem Gesamtsieg beim Giro Next Gen. Unterstützt wird Finn von einem breit aufgestellten, starken Team: Davide Donati (Italien), Paul Fietzke (Deutschland), Gustave Blanc (Frankreich), Noah Lindholm Møller Andersen (Dänemark) und Michiel Mouris (Niederlande) komplettieren das Sextett der Rookies.


Plomi Foto

„Die Tour de l’Avenir ist das Rennen, auf das ich in diesem Sommer hingearbeitet habe. Das Profil liegt mir – vor allem die letzten drei Tage in den Alpen. Ich komme hierher, um um den Gesamtsieg mitzufahren – aber ich weiß auch, dass diese Rundfahrt lang und unberechenbar ist. Wir haben eine starke Mannschaft dabei und ich hoffe, dass wir über die sieben Tage den Unterschied machen können.“
— Lorenzo Finn
„Mit Lorenzo haben wir einen Fahrer, der bei diesem Rennen zu den Favoriten zählt – das sprechen wir auch offen aus. Gleichzeitig ist die Tour de l’Avenir eine Rundfahrt, bei der man sie nur gemeinsam gewinnt. Der erste Teil mit der über 230 Kilometer langen Etappe nach Saint-Vallier verlangt volle Konzentration, danach entscheiden die Alpen. Für unser Projekt ist es ein großer Schritt, hier erstmals als Development-Team am Start zu sein. Wir sind vorbereitet und freuen uns.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Die Tour de l’Avenir 2026

Mi., 19.08. | Teampräsentation, Caen la Mer – Ouistreham Riva-Bella
Do., 20.08. | Etappe 1: Ouistreham Riva-Bella – Argentan, 151,9 Kilometer
Fr., 21.08. | Etappe 2: Nogent-le-Rotrou – Amboise, 116,3 Kilometer
Sa., 22.08. | Etappe 3: Vierzon – Saint-Vallier, 232 Kilometer
So., 23.08. | Etappe 4: Saint-Vallier – Semur-en-Auxois, 131 Kilometer
Mo., 24.08. | Etappe 5 (EZF): Les Carroz – Flaine, 16 Kilometer
Di., 25.08. | Etappe 6: Châtillon-sur-Cluses – Val d’Isère, Col de l’Iseran, 149 Kilometer
Mi., 26.08. | Etappe 7: Strambino – Ceresole Reale, Lago Serrù, 130 Kilometer

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Tour de l’Avenir Prolog

Prolog: Charleville-Mézières ITT – 5Km

1 WÆRENSKJOLD Søren NOR NORWAY 00:05:52
2 PRICE PEJTERSEN Johan DEN DENMARK 05:53
3 VAN DIJKE Mick NED NETHERLANDS 05:56
4 HOOLE Daan NED NETHERLANDS 05:58
5 KOPECKÝ Tomas CZE CZECH REPUBLIC 05:59
6 VERNON Ethan GBR GREAT BRITAIN 05:59
7 HEßMANN Michel GER GERMANY 06:00
8 PLAPP Lucas AUS AUSTRALIA 06:00
9 VAN UDEN Casper NED NETHERLANDS 06:01
10 HEALY Ben IRL IRELAND 06:01

Jonas Koch holt Grünes Trikot bei Tour de l’Avenir

rad-net ROSE-Fahrer Jonas Koch hat bei seinem Einsatz mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Tour de l’Avenir das Grüne Trikot gewonnen. Nach seinem Tagessieg auf der ersten Etappe ist das Grüne Trikot ein weiterer toller Erfolg des 22-Jährigen bei der wichtigsten U23-Rundfahrt der Welt.

Koch hatte die Führung in der Sonderwertung bereits nach seinem Etappensieg übernommen, musste sie aber nach der dritten zwischenzeitig wieder abgeben. Auf der fünften Etappe konnte Koch dann aber wieder in das Trikot schlüpfen und konnte es bis in Ziel in Les Bottières-Les Sybelles verteidigen.

Am Ende hatte Jonas Koch 57 Punkte auf seinem Konto und einen recht komfortablen Vorsprung von 13 Zählern auf den Dänen Mads Würtz und 24 auf Simone Consonni (Italien).

«Ich bin überglücklich mit dem Etappensieg und dem Punktetrikot. Ich war sehr gut in Form, aber dass es dann für einen Sieg, einen fünften Etappenrang plus das Punktetrikot reicht, damit hätte ich nicht gerechnet», freute sich Koch im Ziel.

«Nun werde ich mich erstmal ein wenig erholen, bevor es dann mit der Bundesliga weitergeht.» In der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» stehen noch drei Rennen auf dem Programm – die Berg-DM sowie zwei Rennen in Cottbus -, am Mannschaftszeitfahren, welches morgen in Genthin ausgetragen wird, nimmt Jonas Koch nicht teil. Aktuell liegt Koch in der Gesamtwertung auf Rang zwei hinter Lennard Kämna.

Mühlberger rehabilitiert sich am Ende der Tour de l’Avenir

Die letzte Etappe der Tour de l’Avenir mit vier Bergwertungen und einer Bergankunft brachte für die ÖRV-Profis einen sehr erfreulichen Ausgang: Gregor Mühlberger, der gestern leider das Gelbe Führungstrikot abgeben musste, wurde Etappenvierter und beendete die „Tour de France“ der U23-Fahrer auf dem elften Gesamtplatz. Den Gesamtsieg sicherte sich der spanische Movistar-Profi Marc Soler.

Die letzte Etappe der Tour de l’Avenir führte von Saint-Michel-de-Maurienne nach Les Bottières – Les Sybelles über 93,5 Kilometer. Mit dabei waren auch die Tour de France-Bergklassiker Col de la Croix de Fer und der kurvenreiche Lacets de Montvemier. Die Etappe begann für Mühlberger alles andere als optimal: „Gleich vorm ersten Anstieg versteuerte sich bei hohem Tempo ein Pole. Ich befand mich gleich dahinter und das Feld zerfiel in viele Gruppen. Vorn ging der Kolumbianer Sebastian Henao, der seit zwei Jahren in der WorldTour fährt, raus. Erst vor der 2. Bergwertung schaffte ich wieder den Anschluss an die erste Gruppe“, so Mühlberger.

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Tour de l’Avenir: Mühlbergers Akkus am Schlussanstieg leer

Auf der vorletzten Etappe der Tour de l’Avenir von Bourg-Saint-Maurice nach Saint-Michel-de-Maurienne (128,2km) lief für den Gesamtführenden Gregor Mühlberger bis zum Schlussanstieg alles nach Plan. Doch dann waren die Akkus leer. Ein tolles Rennen bestritt der erst 19-jährige Tiroler Benjamin Brkic bei der größten und wichtigsten U23-Rundfahrt.

Der Tour de France-Gigant Col de Madeleine hätte heute der Scharfrichter auf der sechsten Etappe der Tour de l’Avenir sein sollen, doch für Gregor Mühlberger, der gestern sensationell das Gelbe Führungstrikot eroberte, war es der Schlussanstieg nach Saint-Michel-de-Maurienne. „Es war eine perfekte Etappe für uns. Benjamin Brkic ist auf dem langen Col de Madeleine perfekt für mich gefahren. Er fuhr fast den kompletten Berg von vorne und dezimierte so das Hauptfeld auf nur noch rund 15 Fahrer. Meine Beine fühlten sich sehr gut an“, beschrieb Gregor Mühlberger den Etappenverlauf.

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Tour de l’Avenir: Gregor Mühlberger übernimmt Gelb!

Gregor Mühlberger hat auf der heutigen ersten schweren Bergetappe das Gelbe Führungstrikot bei der Tour de l’Avenir, der „Tour de France“ der U23-Fahrer, geholt! Mit dem Etappensieg vor Augen wurde er 500 Meter vor dem Ziel fehlgeleitet und schob sich trotzdem noch mit dem 2. Platz hinter dem Franzosen Guillaume Martin an die Spitze der Gesamtwertung!

Gregor Mühlberger hat nach dem Gewinn der Friedensfahrt in diesem Jahr einmal mehr gezeigt, dass er zu den weltbesten U23-Fahrern zählt! Auf der fünften Etappe der Tour de l’Avenir von Megeve nach La Rosiere-Montvalezan über 103,1 Kilometer, der mit vier Bergwertungen und einer Bergankunft schwersten Etappe der diesjährigen Rundfahrt, wurde gleich von Beginn an heftig attackiert. „Wir haben uns gleich ab dem ersten Berg sieben Kilometer nach dem Start nichts geschenkt. Ich war bei fast jeder Attacke dabei – ich war heiß auf den Etappensieg“, beschrieb Gregor den Etappenverlauf.

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BMC Development Team Fahrer am Start der Tour de l’Avenir

Acht Fahrer aus dem BMC Development Team starten am Samstag in die Tour de l’Avenir, einer ‚kleineren’ Ausgabe der Tour de France für vielversprechende Nachwuchsfahrer.

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Max Werda gut gerüstet zur Tour de l`Avenir

Max Werda vom Team Stölting liegt gut in der Vorbereitung auf die Tour de l`Avenir am Samstag gewann er sein Heimrennen, den Enno-Roggemann-Preis des SC Berlin vor Marcel Kalz. Am Sonntag war er der strahlende Sieger beim Treptower Radsportfest des BSV AdW Berlin vor Maximilian Beyer und Eric Baumann. Mit zwei Siegen aus dem Training heraus bei regionalen Rundstreckenrennen konnte Max Werda seine aufsteigende Form in Vorbereitung auf die Tour de l`Avenir (24.-31.8.) unter Beweis stellen. Dieses Saison-Highlight wird Max ebenso wie seine Teamkameraden Jan Dieteren und Silvio Herklotz, die sich derzeit in Livignio im Höhentrainingslager befinden, im Trikot der deutschen Nationalmannschaft in Angriff nehmen. Den letzten Feinschliff für die Rundfahrt wird ein Team-Trainingslager mit Besichtigung der schweren Alpenetappen in der nächsten Woche bringen.