Schlagwort-Archive: UAE Team Emirates

Santos Tour Down Under – 5. Etappe

Unley – Mount Lofty – 114 Km

1 YATES Simon GBR TEAM JAYCO-ALULA 02:41:16
2 VINE Jay AUS UAE TEAM EMIRATES 00:00
3 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROËN TEAM 00:02
4 TIBERI Antonio ITA TREK-SEGAFREDO 00:03
5 BYSTRØM Sven Erik NOR INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:06
6 HINDLEY Jai AUS BORA-HANSGROHE 00:06
7 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:06
8 ALEOTTI Giovanni ITA BORA-HANSGROHE 00:06
9 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 00:06
10 SCHMID Mauro SUI SOUDAL QUICK-STEP 00:06
11 STORER Michael AUS GROUPAMA-FDJ 00:06
12 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 00:06
13 IZAGIRRE Gorka ESP MOVISTAR TEAM 00:06
14 MOLARD Rudy FRA GROUPAMA-FDJ 00:06
15 BENNETT George NZL UAE TEAM EMIRATES 00:06
16 BERWICK Sebastian AUS ISRAEL-PREMIER TECH 00:06
17 COQUARD Bryan FRA COFIDIS 00:06
18 TESFAZION Natnael ERI TREK-SEGAFREDO 00:09
19 HAMILTON Chris AUS TEAM DSM 00:20

Endstand:

1 VINE Jay AUS UAE TEAM EMIRATES 16:07:41
2 YATES Simon GBR TEAM JAYCO-ALULA 00:11
3 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:27
4 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 00:57
5 SCHMID Mauro SUI SOUDAL QUICK-STEP 00:58
6 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROËN TEAM 01:04
7 BYSTRØM Sven Erik NOR INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 01:06
8 TIBERI Antonio ITA TREK-SEGAFREDO 01:07
9 IZAGIRRE Gorka ESP MOVISTAR TEAM 01:13
10 COQUARD Bryan FRA COFIDIS 01:13
11 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 01:13
12 MOLARD Rudy FRA GROUPAMA-FDJ 01:16
13 BERWICK Sebastian AUS ISRAEL-PREMIER TECH 01:17
14 TESFAZION Natnael ERI TREK-SEGAFREDO 01:18
15 BENNETT George NZL UAE TEAM EMIRATES 01:20
16 HINDLEY Jai AUS BORA-HANSGROHE 01:23
17 ALEOTTI Giovanni ITA BORA-HANSGROHE 01:44
18 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 01:45
19 PAGE Hugo FRA INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 01:51
20 GESBERT Elie FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 02:14
21 MAYRHOFER Marius GER TEAM DSM 02:22

Jai Hindley und Giovanni Aleotti in den Top-10 auf Schlussetappe der Tour Down Under

Die letzte Etappe der Tour Down Under war mit 112,5 km ebenfalls kurz, beinhaltete aber fünf Anstiege. Nach einigen erfolglosen Versuchen gelang es einer Ausreißergruppe mit Marco Haller, sich vom Feld abzusetzen. Mit noch 30 km bis zum Ziel wurde die Spitze wieder eingefangen und Jai Hindley, Giovanni Aleotti and Maximilian Schachmann rückten in einem reduzierten Feld nach vorne, um sich vor dem Schlussanstieg gut zu positionieren. Max versuchte dann auf den letzten 20 km zu attackieren, wurde aber wieder schnell zurückgeholt. Am Ende gewann S. Yates den Bergaufsprint aus einer Dreiergruppe, während Jai und Giovanni als Sechster bzw. Achter über die Ziellinie rollten. Der Australier verbesserte sich damit auf den 16. Rang und sein italienischer Teamkollege auf den 17. Platz in der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Es war wirklich heiß heute und wir sind mehr oder weniger den ganzen Tag Vollgas auf der wirklich anspruchsvollen Strecke gefahren. Die Jungs waren immer vorne dabei, sei es in der Ausreißergruppe oder bei Attacken. Ich muss sagen, das war wirklich gut. Es war eine ziemlich schwere Strecke, aber wahrscheinlich nicht hart genug für die reinen Bergfahrer, um richtig wegzukommen. Ich glaube wir haben trotzdem einen guten Job gemacht und die Jungs haben immer versucht, mir zu helfen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Sechster war die beste Platzierung, die wir heute erreichen konnten. Aber ich glaube, wir nehmen viel Positives aus dem Rennen mit, und das ist am Ende der Tour Down Under auch wichtig.“ – Jai Hindley

„Unser Ziel war es heute, mit Maximilian Schachmann in die Spitzengruppe zu gehen und um den Etappensieg mitzukämpfen. Das Unterfangen hat anfangs eigentlich recht gut ausgesehen, Max hat sich nämlich sehr aktiv gezeigt, konnte aber am Ende nicht in die Spitzengruppe vorstoßen. Wir waren dann mit Marco Haller in der Ausreißergruppe vertreten. Leider hatte die Spitze nie eine richtige Chance gehabt, weil der maximale Zeitabstand immer unter einer Minute geblieben ist. Am Ende haben wir auf ein hartes Finale gehofft, um mit Jai Hindley und Giovanni Aleotti noch eine Chance zu haben. Giovanni und Jai haben sich solide präsentiert, konnten aber nicht im Sprint um den Etappensieg eingreifen. Und somit fahren wir hier nicht ganz zufrieden weiter zum Cadel Evans Great Ocean Road Race, weil wir weder den angestrebten Etappensieg noch die Top Ten Platzierung in der Gesamtwertung erreicht haben. Man muss aber sagen, dass wir gerade bezüglich Etappensieg großes Pech hatten, weil wir ja Jordi Meeus schon nach der ersten Etappe verloren haben. Insofern war das Glück nicht ganz auf unserer Seite. Aber bezüglich des Great Ocean Road Race sind wir sehr zuversichtlich, den Australientrip noch mit einem guten Gefühl und einem schönen Erfolg zu beenden.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Santos Tour Down Under – 3. + 4. Etappe:

Norwood – Campbelltown – 118,5 Km:

1 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:48:10
2 YATES Simon GBR TEAM JAYCO-ALULA 00:00
3 VINE Jay AUS UAE TEAM EMIRATES 00:00
4 MATTHEWS Michael AUS TEAM JAYCO-ALULA 00:28
5 BYSTRØM Sven Erik NOR INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:28
6 TESFAZION Natnael ERI TREK-SEGAFREDO 00:28
7 TIBERI Antonio ITA TREK-SEGAFREDO 00:28
8 VADER Milan NED JUMBO-VISMA 00:28
9 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROËN TEAM 00:28
10 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:28
11 IZAGIRRE Gorka ESP MOVISTAR TEAM 00:28
12 SCHACHMANN Maximilian GER BORA-HANSGROHE 00:28
13 HAMILTON Chris AUS TEAM DSM 00:28
14 BERWICK Sebastian AUS ISRAEL-PREMIER TECH 00:28
15 BENNETT George NZL UAE TEAM EMIRATES 00:28

Port Willunga – Willunga Township – 135,3 Km:

1 COQUARD Bryan FRA COFIDIS 02:53:41
2 BETTIOL Alberto ITA EF EDUCATION-EASYPOST 00:00
3 PAGE Hugo FRA INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:00
4 PENHOËT Paul FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
5 STRONG Corbin NZL ISRAEL-PREMIER TECH 00:00
6 MATTHEWS Michael AUS TEAM JAYCO-ALULA 00:00
7 GODON Dorian FRA AG2R CITROËN TEAM 00:00
8 MAYRHOFER Marius GER TEAM DSM 00:00
9 HEIDUK Kim GER INEOS GRENADIERS 00:00
10 EWAN Caleb AUS AUSTRALIA 00:00
11 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:00
12 MOLARD Rudy FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
13 BYSTRØM Sven Erik NOR INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:00
14 TOUZÉ Damien FRA AG2R CITROËN TEAM 00:00
15 COVI Alessandro ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00

Gesamt:

1 VINE Jay AUS UAE TEAM EMIRATES 13:26:31
2 YATES Simon GBR TEAM JAYCO-ALULA 00:15
3 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:15
4 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 00:45
5 SCHMID Mauro SUI SOUDAL QUICK-STEP 00:46
6 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:50
7 BYSTRØM Sven Erik NOR INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:54
8 PAGE Hugo FRA INTERMARCHÉ-CIRCUS-WANTY 00:56
9 TIBERI Antonio ITA TREK-SEGAFREDO 00:58
10 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROËN TEAM 01:00
11 IZAGIRRE Gorka ESP MOVISTAR TEAM 01:01
12 COQUARD Bryan FRA COFIDIS 01:01
13 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 01:01
14 VADER Milan NED JUMBO-VISMA 01:03
15 TESFAZION Natnael ERI TREK-SEGAFREDO 01:03

Für BORA – hansgrohe galt es bevor der morgigen anspruchsvollen letzten Etappe die Bergfahrer energiesparend und sicher ins Ziel zu bringen. Die erste Rennhälfte wurde von einem Ausreißerduo geprägt, während zu Beginn des zweiten Teils Seitenwind für eine Aufspaltung des Feldes sorgte. Durch einen Defekt wurde Maximilian Schachmann leider zurückgeworfen und erreichte das Ziel mit der zweiten Gruppe. Jai Hindley and Giovanni Aleotti gelang der Sprung in die erste Gruppe, die am Ende den Sprint unter sich ausmachte. B. Coquard holte den Tagessieg, während Jai and Giovanni zeitgleich mit dem Sieger die Ziellinie überquerten. Die zwei BORA-hansgrohe Fahrer sind damit auf den 21. bzw. 22. Platz in der Gesamtwertung vorgerückt, während Maximilian Schachmann, der bis dato bestplatzierte Fahrer des Rennstalls aus Raubling, auf den 36. Platz zurückgefallen ist.

Reaktionen im Ziel

„Wir wussten, dass heute das Risiko von Seitenwind besteht, und so waren wir von Anfang an auf alles gefasst. Nach der ersten Überquerung der Ziellinie gab es einen Split, und Jai und ich schafften es, in der Spitzengruppe zu bleiben. Von da an hieß es Vollgas bis ins Ziel. Wir versuchten beide, eine gute Position für den Sprint zu finden, aber wir wussten, dass es in einer so großen Gruppe schwierig und sehr chaotisch sein würde. Keiner von uns war in der Lage, um ein Top-Ergebnis zu sprinten, aber es gibt noch eine Etappe zu fahren und wir werden es morgen wieder versuchen.“ – Giovanni Aleotti

„Es war leider nicht unser Tag heute und wir sind etwas enttäuscht. Wir hatten uns vorgenommen auf der heutigen Etappe mit Max Schachmann in der Gesamtwertung weiter nach vorne zu rücken. Wir wollten auch eine Chance haben, um den Etappensieg mitzusprinten, aber leider hat das nicht geklappt. Max hatte zu einem ungünstigen Zeitpunkt einen Defekt und musste sein Rad wechseln. Das hat dazu beigetragen, dass er sich danach in der hinteren Gruppe wieder gefunden hat. Aber Kompliment an Jai, der zusammen mit Giovanni in der ersten Gruppe mit dabei war. Morgen müssen wir schauen, ob wir zumindest unser Ziel einen Etappensieg zu erreichen, auch realisieren können.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Il Lombardia – 253 Km

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 06:21:22
2 MAS NICOLAU Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:00
3 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:10
4 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL BORA – HANSGROHE 00:52
5 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP INEOS GRENADIERS 00:52
6 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 01:24
7 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 01:24
8 MOLARD Rudy FRA GROUPAMA – FDJ 01:24
9 BARDET Romain FRA TEAM DSM 01:24
10 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 01:26
11 PICCOLO Andrea ITA EF EDUCATION – EASYPOST 01:58
12 BARGUIL Warren FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 01:58
13 VAN WILDER Ilan BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 01:58
14 BERTHET Clement FRA AG2R CITROEN TEAM 01:58
15 CICCONE Giulio ITA TREK – SEGAFREDO 02:01
16 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 02:03
17 MARTINEZ POVEDA Daniel Felipe COL INEOS GRENADIERS 02:14
18 VLASOV Aleksandr BORA – HANSGROHE 02:14

19 HONORE Mikkel DEN QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 02:14
20 VANSEVENANT Mauri BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 02:14

Sergio Higuita zeigt eine starke Vorstellung mit viertem Platz bei Il Lombardia

Das fünfte und letzte Monument der Saison beendete auch in diesem Jahr die WorldTour-Serie. 253 km und mehr als 4,500 Höhenmeter standen bei dem „Rennen der fallenden Blätter“ auf dem Programm. Nachdem das Peloton Bergamo verlassen hatte, ging es im ersten Rennteil über anspruchsvolles Terrain bevor die Strecke etwas abflachte. Auf den letzten 70 km und mit dem legendären Anstieg hinauf zur Madonna del Ghisallo begann die entscheidende Rennphase, ehe die Ziellinie am Seeufer von Como erreicht wurde. Der Rennbeginn war von zahlreichen Attacken geprägt bis sich eine zehnköpfige Gruppe absetzte, die das Feld bis zum Fuß des Ghisallo-Anstiegs auf Distanz halten konnte. In der Steigung dünnten UAE Emirates und Jumbo – Visma das Feld aus, ehe BORA-hansgrohe dann 40 km vor dem Ziel die Kontrolle im reduzierten Peloton von ungefähr 40 Fahrern übernahm. Im Civiglio-Anstieg lancierte T. Pogačar einen entscheidenden Angriff und wurde schnell von Mas und Landa gefolgt. Eine 10-Mann Verfolgergruppe um Sergio Higuita versuchte vergebens die Lücke auf das Trio zu schließen. Der kolumbianische Meister löste sich zusammen mit C. Rodriguez aus der Gruppe, konnte aber letztendlich nicht aufschließen. Beim Sieg von T. Pogačar gewann Sergio den Sprint um den 4. Platz und beendete somit seine Saison mit einem guten Ergebnis.

Reaktionen im Ziel
„Es war ein hartes und ziemlich schnelles Rennen, mit einigen der besten Fahrern der Welt. Als sich das Feld verkleinerte, hatte ich noch einige Teamkollegen vorne mit dabei und wir waren optimistisch. Als ich mich in der kleinen Verfolgergruppe hinter Pogačar, Mas und Landa befand, fühlte ich mich immer besser, und so attackierte ich zusammen mit Rodriguez. Wir versuchten, die Lücke zu Landa zu schließen, und es sah so aus, als kämen wir gut voran, aber am Ende war es einfach nicht möglich. Dennoch muss ich sagen, dass ich mit dem vierten Platz bei diesem Monument sehr zufrieden bin. Dies ist wirklich eines der schönsten Rennen im Kalender, und ich hoffe, dass ich in den nächsten Jahren meinen vierten Platz verbessern und vielleicht eines Tages sogar den Sieg erringen kann.“ – Sergio Higuita

„Wir sind heute mit dem klaren Ziel ins Rennen gegangen, das letzte Monument der Saison in den Top-5 zu beenden und haben nach der Leistung der letzten Tage vor allem bei Tre Valli Varesine gehofft, um einen Podestplatz mitzukämpfen. Wir hatten zwei Leader, Sergio Higuita und Aleks Vlasov, und die restlichen Fahrer hatten die Aufgabe, diese zwei Leader 100 Prozent zu unterstützen. Großes Kompliment an die Mannschaft, unser Plan hat während des Tages hervorragend funktioniert. Besonders hervorzuheben ist, dass wir nach dem Schlüsselanstieg des Tages hinauf zur Madonna del Ghisallo, immer noch mit sechs Fahrern im Rennen waren und dementsprechend geschlossen stark agieren konnten. Im Finale hatte dann Sergio leider keine optimale Position in dem Anstieg nach Civiglio. Nichtsdestotrotz ist es ihm gelungen, mit dem vierten Platz unsere Zielsetzung zu erreichen. Wir müssen auch sagen, dass wir, wenn man sich das Rennen jetzt noch einmal ansieht, etwas enttäuscht sind, denn es wäre mehr möglich gewesen. Alles in allem aber war es ein sehr gutes Ende unserer guten Saison, die besonders in Italien ja überaus erfolgreich war.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Tre Valli Varesine – 196 km

1 [SLO] Tadej Pogacar UAE Team Emirates 04:36:59
02 [COL] Sergio Higuita BORA-hansgrohe + 00
03 [ESP] Alejandro Valverde Movistar Team + 00
04 [FRA] Pierre Latour TotalEnergies + 00
05 [FRA] Benoît Cosnefroy AG2R Citroën Team + 00
06 [GBR] Adam Yates INEOS Grenadiers + 00
07 [NED] Bauke Mollema Trek-Segafredo + 00
08 [ITA] Domenico Pozzovivo Intermarché-Wanty-Gobert + 00
09 [ESP] Jesus Herrada Cofidis + 00
10 [COL] Rigoberto Uran EF Education-EasyPost + 00
11 [FRA] Rudy Molard Groupama-FDJ + 00
12 [GBR] Thomas Gloag Jumbo-Visma + 00
13 [ITA] Vincenzo Nibali Astana Qazaqstan Team + 00
14 [FRA] Guillaume Martin Cofidis + 00
15 [ITA] Diego Ulissi UAE Team Emirates + 00

Sergio Higuita beeindruckt mit zweitem Platz bei Tre Valli Varesine

Das hügelige Terrain der 194 km langen heutigen Strecke war eine Angelegenheit für kletterstarke Fahrer, denn schon nach 40 gefahrenen Kilometern begann der teilweise anspruchsvolle Rundkurs um Varese. Eine Ausreißergruppe hatte heute keine Chance, denn während des Tages fielen Fahrer der Reihe nach aus der Spitze zurück bis alle letztlich 50 km vor dem Ziel wieder gestellt waren. Nach einigen erfolglosen Attacken auf den letzten Kilometern kämpfte das verkleinerte Feld um Sergio Higuita und Aleks Vlasov um den Sieg. Im Sprint von einer Gruppe von ungefähr 25 Fahrer raste Sergio beim Sieg von T. Pogačar auf einen starken zweiten Platz.

Reaktionen im Ziel
„Ich glaubte, ich wäre heute in der Lage ein gutes Ergebnis zu erzielen. Obwohl viele Fahrer im Peloton am Ende der Saison ziemlich erschöpft sind, bin ich immer noch motiviert. Wir sind bei diesen italienischen Rennen bisher keine super Ergebnisse eingefahren, und deshalb wollten wir uns heute unbedingt verbessern. Ich wusste, dass ich meinen Sprint etwas weiter hinten lancieren muss, denn bei früheren Auflagen dieses Rennens war ich zu spät dran. Aleks und ich haben wirklich gut zusammengearbeitet und er hat mich auf dem letzten Kilometer in eine gute Position gebracht. Am Ende hatte ich ziemlich gute Beine, und ich glaube, dass ich einen guten Sprint gefahren bin. Wir sind mit dem zweiten Platz sehr zufrieden, und ich freue mich, dass ich zusammen mit zwei so hervorragenden Fahrern auf dem Podest stehen kann.“ – Sergio Higuita

„Wir haben heute mit Sergio einen sehr starken zweiten Platz belegt. Ich muss auch sagen, dass die Stimmung im Team immer noch sehr gut ist. Die Jungs sind alle motiviert, sich gegenseitig zu unterstützen, und Aleks war auch ganz vorne mit dabei, was ein gutes Zeichen für Il Lombardia ist. UAE Emirates und Movistar übernahmen die Kontrolle über das Rennen, und so wurden die Ausreißer rechtzeitig wieder eingeholt. Die entscheidende Phase des Rennens kam auf den letzten beiden Runden mit dem steilen Anstieg, wo Sergio und Aleks gut mithalten konnten. Sie haben sich gegenseitig sehr gut geholfen, und Aleks hat Sergio dann auf den letzten 500 Metern in eine gute Position gebracht. Es ist wirklich schön zu sehen, dass das Team hier in Italien wieder gut fährt und sich voll auf die nächsten Rennen konzentriert, insbesondere auf Il Lombardia dieses Wochenende.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

UAE Emirates trennt sich von Fernando Gaviria


Photo by Plomi

Nach 4 Jahren wird Fernando Gaviria UAE Team Emirates zum Saisonende verlassen. Damit bestätigte Teamchef Joxean Fernández Matxín bereits seit einiger Zeit kursierende Gerüchte. Interessant ist dabei die Begründung für die Trennung: Wie Matxín gegenüber dem Portal velonews erklärte, mangele es dem Kolumbianer nicht an Klasse, wohl aber an der professionellen Einstellung zu seinem Sport.

“Fernando ist wirklich ein Supertalent, er ist in meinen Augen einer der besten Sprinter der Welt. Das Problem ist seine Arbeitsmoral, die ist eine Fünf oder eine Sechs. Er startet in einen Wettkampf, wenn sein Niveau bei acht liegt, während es bei anderen – durch super professionelles Training – bei neun, zehn, elf oder zwölf ist“, sagte Matxín und gab dem 28-jährige Gaviria auch noch eine unverblümte Empfehlung mit auf den Weg: “Er muss wirklich etwas mental ändern. Er muss an seiner Motivation arbeiten, um sein Niveau wieder anzuheben. Ich kenne ihn bereits gut aus unserer Zusammenarbeit bei Quick-Step und habe ihm auch bei seinem Wechsel in die Vereinigten Arabischen Emirate geholfen, aber er muss seinen Fokus wirklich ändern.“

Gaviria wurde 2015 Stagiaire bei Quick-Step und unterschrieb am Ende jenes Jahres bei dem belgischen Rennstall seinen ersten Profivertrag. Im Quick-Step-Trikot fuhr er 32 seiner bisher 49 Siege ein, nach einem verheißungsvollen ersten Jahr bei UAE Emirates gelangen Gaviria zuletzt nur noch wenige Erfolge, zumeist bei kleineren Rennen.

Allerdings wurde der zweimalige Tour- und fünfmalige Giro-Etappensieger in den beiden vergangenen Jahren durch Verletzungen und Erkrankungen zurückgeworfen. So steckte sich Gaviria nicht weniger als drei Mal mit dem Coronavirus an. In dieser Saison gewann er die Auftakt- und Schlussetappe der Oman-Rundfahrt. Beim Giro d’Italia dagegen ging Gaviria leer aus. Der Sprinter wird jetzt mit dem spanischen Movistar Team in Verbindung gebracht.
@radsport-news.com (RSN)

Skoda Tour Luxembourg Etappen 1 – 3:

1. Etappe: Stade de Luxembourg – Luxembourg-Kirchberg – 164 Km

1 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA-FDJ 04:00:25
2 BAX Sjoerd NED ALPECIN-DECEUNINCK 00:03
3 BERTHET Clement FRA AG2R CITROËN TEAM 00:07
4 TRENTIN Matteo ITA UAE TEAM EMIRATES 00:08
5 SÉNÉCHAL Florian FRA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:08
6 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 00:08
7 BOUET Maxime FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 00:08
8 KORETZKY Victor FRA B&B HOTELS-KTM 00:08
9 BONNAMOUR Franck FRA B&B HOTELS-KTM 00:08
10 HERREGODTS Rune BEL SPORT VLAANDEREN-BALOISE 00:08

2. Etappe: Junglinster – Schifflange – 163 Km

1 TRENTIN Matteo ITA UAE TEAM EMIRATES 03:51:51
2 SÉNÉCHAL Florian FRA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
3 BALLERINI Davide ITA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
4 LAURANCE Axel FRA B&B HOTELS-KTM 00:00
5 SKJELMOSE JENSEN Mattias DEN TREK-SEGAFREDO 00:00
6 BARRENETXEA Jon ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
7 BAYER Tobias AUT ALPECIN-DECEUNINCK 00:00
8 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 00:00
9 KORETZKY Victor FRA B&B HOTELS-KTM 00:00
10 OLIVEIRA Rui POR UAE TEAM EMIRATES 00:00

3. Etappe: Rosport – Diekirch – 188 Km

1 GATE Aaron NZL BOLTON EQUITIES BLACK SPOKE 04:40:58
2 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 00:00
3 BALLERINI Davide ITA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
4 TRENTIN Matteo ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00
5 SÉNÉCHAL Florian FRA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
6 LAURANCE Axel FRA B&B HOTELS-KTM 00:00
7 SBARAGLI Kristian ITA ALPECIN-DECEUNINCK 00:00
8 GODON Dorian FRA AG2R CITROËN TEAM 00:00
9 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
10 MERTZ Remy BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:00

Gesamt:

1 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA-FDJ 12:33:04
2 BAX Sjoerd NED ALPECIN-DECEUNINCK 00:07
3 TRENTIN Matteo ITA UAE TEAM EMIRATES 00:08
4 GATE Aaron NZL BOLTON EQUITIES BLACK SPOKE 00:08
5 TRONCHON Bastien FRA AG2R CITROËN TEAM 00:09
6 SÉNÉCHAL Florian FRA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:12
7 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 00:12
8 BERTHET Clement FRA AG2R CITROËN TEAM 00:13
9 SKJELMOSE JENSEN Mattias DEN TREK-SEGAFREDO 00:18
10 HERREGODTS Rune BEL SPORT VLAANDEREN-BALOISE 00:18

La Vuelta 22 – Etappe 21 Madrid

21. Etappe , 97 km

1. Juan Sebastián Molano (COL, UAE Team Emirates) 2:26:36
2. Mads Pedersen (DEN, Trek – Segafredo) 0:00
3. Pascal Ackermann (GER, UAE Team Emirates) 0:00
4. Mike Teunissen (NED, Jumbo-Visma) 0:00
5. Danny Van Poppel (NED, BORA – hansgrohe) 0:00
6. Kaden Groves (AUS, Team BikeExchange – Jayco) 0:00
7. Fred Wright (GBR, Bahrain – Victorious) 0:00
8. Lionel Taminiaux (BEL, Alpecin-Deceuninck) 0:00
9. Ben Turner (GBR, INEOS Grenadiers) 0:00
10. Cedric Beullens (BEL, Lotto Soudal) 0:00
11. Daniel Mclay (GBR, Team Arkéa Samsic) 0:00
12. Omer Goldstein (ISR, Israel – Premier Tech) 0:00
13. Fabian Lienhard (SUI, Groupama – FDJ) 0:00
14. John Degenkolb (GER, Team DSM) 0:00
15. José Joaquín Rojas (ESP, Movistar Team) 0:00

Endstand:

1. Remco Evenepoel (BEL, Quick-Step Alpha Vinyl Team) 80:26:59
2. Enric Mas (ESP, Movistar Team) 2:02
3. Juan Ayuso (ESP, UAE Team Emirates) 4:57
4. Miguel Ángel López (COL, Astana Qazaqstan Team) 5:56
5. João Almeida (POR, UAE Team Emirates) 7:24
6. Thymen Arensman (NED, Team DSM) 7:45
7. Carlos Rodríguez (ESP, INEOS Grenadiers) 7:57
8. Ben O’Connor (AUS, AG2R Citroën Team) 10:30
9. Rigoberto Urán (COL, EF Education-EasyPost) 11:04
10. Jai Hindley (AUS, BORA – hansgrohe) 12:01
11. Louis Meintjes (RSA, Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) 15:41
12. Jan Polanc (SLO, UAE Team Emirates) 21:39
13. Alejandro Valverde (ESP, Movistar Team) 25:39
14. Richard Carapaz (ECU, INEOS Grenadiers) 29:19

15. Mikel Landa (ESP, Bahrain – Victorious) 44:13
16. Luis León Sánchez (ESP, Bahrain – Victorious) 45:49
17. Thibaut Pinot (FRA, Groupama – FDJ) 46:20
18. Wilco Kelderman (NED, BORA – hansgrohe) 48:37
19. Tao Geoghegan Hart (GBR, INEOS Grenadiers) 49:11

20. Gino Mäder (SUI, Bahrain – Victorious) 52:25

Danny van Poppel wird Fünfter in Madrid, Jai Hindley beendet die Vuelta als Gesamtzehnter

Zum Abschluss der Vuelta gab es eine flache und nur 96,7 km lange Etappe mit abschließendem Rundkurs in Madrid. Die Gesamtwertung war nach der gestrigen Etappe schon entschieden, doch die schnellen Männer, die nach drei langen Wochen noch gute Beine hatten, konnten heute um den letzten Etappensieg kämpfen. Die Sprinterteams kontrollierten den ganzen Tag das Rennen und am Ende kam es zum erwartenden Massensprint, den S. Molano für sich entschied. Nach guter Vorarbeit seiner Teamkollegen, die ihn versuchten in eine gute Ausgangslage für den Endspurt zu bringen, zog auch Danny Van Poppel seinen Sprint an, konnte aber nicht mehr an seinen Konkurrenten vorbeiziehen und musste sich letztlich mit dem 5. Platz begnügen.
Der Rennstall aus Raubling beschließt die Spanien-Rundfahrt mit zwei Etappensiegen durch Sam Bennett, der aber leider Covid-bedingt die Rundfahrt vor der 10. Etappe frühzeitig verlassen musste. Danny van Poppel belegte jeweils einen 2. und 3. Platz und Wilco Kelderman einen 2. Platz, während Jai Hindley am Ende Gesamtzehnter wurde.

Reaktionen im Ziel
„Ich glaube, wir können mit unserer Leistung bei der Vuelta ziemlich zufrieden sein. Wir hatten zwei Etappensiege mit Sam, und fast jeden Tag haben wir um gute Ergebnisse gekämpft. Wir haben auch ein paar Podestplätze geholt und immer wieder versucht auf den Etappen vorne mit dabei zu sein. Was die Gesamtwertung betrifft, war es wohl nicht mein bestes Rennen und ich bin froh, dass ich am Ende ein Top-10 Ergebnis erzielen konnte. Es war ehrlich gesagt ziemlich schwierig, bei zwei Grand Tours auf Gesamtwertung zu fahren. Im Team herrschte hier jedoch immer gute Laune, und die Jungs haben wirklich gut zusammengearbeitet, um unsere Ziele zu erreichen. Ich habe die letzten drei Rennwochen eigentlich wirklich genossen.“ – Jai Hindley

„Wir hatten große Ambitionen auf den Sprintetappen und mit zwei Siegen von Sam haben wir auch unsere Hoffnungen erfüllt. Aber leider verloren wir ihn frühzeitig und so bekam ich die Chance auf den restlichen Sprintetappen. Ich war ein paar Mal nahe dran, aber es hatte enttäuschenderweise nicht ganz zu einem Sieg gereicht. Trotzdem kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein.“ – Danny van Poppel

„Der Auftakt war natürlich mega, mit den zwei Etappensiegen von Sam, eine Woche im grünen Trikot, bis er wegen Covid aus dem Rennen aussteigen musste. Im Großen und Ganzen waren wir eigentlich fast jede Etappe vorne mit dabei im Rennen. Wir sind aktiv gefahren und wir haben gute Resultate erzielt. Wilco and Danny haben jeweils einen 2. Platz erreicht und Danny zudem noch einmal einen 3. Rang. Ansonsten haben wir immer wieder versucht, das Rennen mitzugestalten. Jai ist ein sehr starkes Rennen gefahren und die Mannschaft hat sich in allen Bereichen gut geschlagen – sowohl auf den Sprintetappen mit Sam, Danny, Jonas und Ryan wo wir ein Wörtchen mitgesprochen haben, als auch auf den Bergetappen mit Wilco, Jai, Sergio und Matteo wo wir immer mit im Bilde waren und ebenso in den Ausreißergruppen wo wir auch vertreten waren. Der 10. Platz in der Gesamtwertung stellt eine solide Leistung dar, besonders nach den drei harten Rennwochen.“ – Jens Zemke, Bernhard Eisel und Jean-Pierre Heynderickx, Sportliche Leiter

Molano and Evenepoel take glory in Madrid

Juan Sebastian Molano (UAE Team Emirates) claimed a surprise victory in Madrid, edging Mads Pedersen (Trek-Segafredo) and his sprinter Pascal Ackermann (UAE Team Emirates) in the final stage of La Vuelta 22. Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) went safely through the stage to win La Vuelta 22, his first Grand Tour victory, at 22 years old, a few months after winning Liège-Bastogne-Liège, his first Monument. The last Belgian success in a Grand Tour dated back to 1978. Enric Mas (Movistar) and Juan Ayuso (UAE Team Emirates) join him on the podium. The peloton also honoured Alejandro Valverde (Movistar) and Vincenzo Nibali (Astana Qazaqstan) in their last Grand Tour stage.

The final stage of La Vuelta 22 takes the riders from Las Rozas to Madrid, where the winners will be crowned on the iconic circuit around the Spanish capital, the 2022 World Capital of Sport. The 134 finishers from stage 20 start in the afternoon.

Evenepoel, Valverde, Nibali…
Following tradition, the first part of the stage is dedicated to celebrating the heroes of the race. Remco Evenepoel, set to become the youngest winner of La Vuelta since Angelino Soler in 1961, takes a picture with his Wolfpack, wearing a special jersey for the occasion with a red band featuring the names of his companions for this successful ride from the Netherlands: Julian, Rémi, Dries, Fausto, Pieter, Ilan and Louis.
The peloton also pay tribute to Alejandro Valverde (Movistar) and Vincenzo Nibali (Astana Qazaqstan), two icons of cycling in the 21st century, who are riding their last Grand Tour stage. The Spaniard is the first rider to cross the line after the peloton let him share his moment with the crowds. The riders then face nine laps of 5.8km.

Molano edges Pedersen and Ackermann
Luke Plapp (Ineos Grenadiers) and Julius Johansen (Intermarché-Wanty-Gobert) open a gap of 10’’ with 43km to go. Xabier Mikel Azparren (Euskaltel-Euskadi) tries to join them at the front but he is quickly caught by the peloton, led by Mads Pedersen’s Trek-Segafredo, Tim Merlier’s Alpecin-Deceuninck, Kaden Groves’ BikeExchange-Jayco and Danny van Poppel’s Bora-Hansgrohe.
With 5 laps to go, the two leaders have a lead of 20’’. The gap remains stable into the last 10km.. And Plapp and Johansen resist until UAE Team Emirates launch an impressive train inside the last kilometre. In the end, lead-out man Juan Sebastian Molano (UAE Team Emirates) takes victory ahead of Mads Pedersen (Trek-Segafredo) and his leader Pascal Ackermann.

Grand Prix Cycliste de Montréal – 221Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 05:59:38
2 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 00:00
3 BAGIOLI Andrea ITA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
4 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:00
5 GAUDU David FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
6 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:22
7 ALEOTTI Giovanni ITA BORA-HANSGROHE 00:22
8 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:22
9 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:28
10 BARGUIL Warren FRA TEAM ARKÉA-SAMSIC 00:31
11 HONORE Mikkel DEN QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:31
12 SKUJINS Toms LAT TREK-SEGAFREDO 00:35
13 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:35
14 ZIMMERMANN Georg GER INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:35
15 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL-PREMIER TECH 00:35
16 VAN AVERMAET Greg BEL AG2R CITROËN TEAM 00:35
17 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:35
18 VALTER Attila HUN GROUPAMA-FDJ 00:35
19 LATOUR Pierre FRA TOTALENERGIES 00:35
20 COSNEFROY Benoît FRA AG2R CITROËN TEAM 00:35


Photo by HERBERT MOOS

Grand Prix Cycliste de Montréal: Giovanni Aleotti starker Siebter in Kanada

Nach dem Auftakt in Québec City am Freitag stand heute mit dem Grand Prix Cycliste de Montréal der zweite Teil des Rennwochenendes an der Ostküste Kanadas auf dem Programm. 18 Runden auf einem schweren Kurs im Herzen Montréals mit insgesamt 221km und mehr als 4800 Höhenmetern. Eine sechsköpfige Ausreißergruppe bestimmte lange das Renngeschehen, fuhr zwischenzeitlich fast sechs Minuten Vorsprung heraus und erst 25km vor dem Ziel wurde der letzte Ausreißer vom Peloton gestellt. Mit einer starken Attacke auf den letzten 20km konnte Frederik Wandahl das Rennen animieren, der junge Däne wurde aber schließlich zehn Kilometer vor dem Ziel von der Favoriten-Gruppe eingeholt. Nach knapp sechs Stunden Rennzeit ging der Sieg an T. Pogačar. Giovanni Aleotti zeigte ein starkes Finale und sicherte sich als Siebter eine Top-10 Platzierung.

Reaktionen im Ziel
„Das war ein richtig hartes Rennen hier in Montréal! Als Team hatten wir einen guten Plan, die Jungs haben einen super Job gemacht und Patrick, Frederik und mich den ganzen Tag optimal unterstützt. Im Finale hatte ich nicht ganz die Spitzigkeit, um der Attacke von Pogačar zu folgen, konnte aber die Verfolgung aufnehmen und uns ein Top-10 Resultat sichern. Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Leistung heute und möchte mich bei meinen Teamkollegen für deren großartige Arbeit bedanken. Nach einem nicht ganz zufrieden stellenden Rennen in Québec ist das Ergebnis heute ein schöner Abschluss dieser Reise nach Kanada.“ Giovanni Aleotti

„Für uns ging es heute erstmal darum zu warten und möglichst viel Kraft zu sparen. Ide Schelling war in einer frühen Gruppe vertreten, diese wurde allerdings schnell wieder gestellt und erst danach hat sich das Rennen etwas beruhigt. Super Attacke von Frederik Wandahl im Vorfinale, bevor Giovanni Aleotti dann im extrem harten Finale noch in die Top-10 fahren konnte. Die Jungs können heute wirklich stolz auf ihre Leistung sein – am Ende ging es einfach darum, wer die Schmerzen am längsten aushalten kann.“ Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

La Vuelta 22 – Etappe 5

Irun – Bilbao – 187 Km

1 SOLER Marc ESP UAE TEAM EMIRATES 04:15:23
2 IMPEY Daryl RSA ISRAEL-PREMIER TECH 00:00
3 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
4 MOLARD Rudy FRA GROUPAMA – FDJ 00:00
5 CRADDOCK G Lawson USA TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:00
6 ARNDT Nikias GER TEAM DSM 00:00
7 LANGELLOTTI Victor MON BURGOS-BH 00:00
8 PRONSKIY Vadim KAZ ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:00
9 MÜHLBERGER Gregor AUT MOVISTAR TEAM 00:00
10 ADRIA OLIVERAS Roger ESP EQUIPO KERN PHARMA 00:00
11 MASNADA Fausto ITA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
12 STEWART Jake GBR GROUPAMA – FDJ 03:30
13 BAKELANTS Jan BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATER. 04:18
14 GESINK Robert NED JUMBO – VISMA 05:09
15 HARPER Chris AUS JUMBO – VISMA 05:09

Gesamt:

1 MOLARD Rudy FRA GROUPAMA – FDJ 16:07:22
2 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN VICTORIOUS 00:02
3 ARNDT Nikias GER TEAM DSM 01:09
4 CRADDOCK G Lawson USA TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 02:27
5 ROGLIČ Primož SLO JUMBO – VISMA 04:09
6 KUSS Sepp USA JUMBO – VISMA 04:22
7 SIVAKOV Pavel FRA INEOS GRENADIERS 04:35
8 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS GRENADIERS 04:35

9 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 04:36
10 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 04:42

Ausreißergruppe gewinnt 5. Etappe der Spanien-Rundfahrt, während Sam Bennett weiterhin in Grün bleibt

Bei einem weiteren Tag im Baskenland standen auf der heutigen Etappe zwischen Irún und Bilbao fünf kurze aber zum Teil recht giftige Anstiege auf dem Programm, wobei der zweimal zu befahrende Alto del Vivero nur 14 km vor dem Ziel zum letzten Mal zu bewältigen war. Erst nach 75 km gelang es einer großen Gruppe sich vom Feld abzusetzen und das von Jumbo – Visma und BORA – hansgrohe angeführte Feld zeigte kein großes Interesse die Spitze wieder einzuholen. So konnte M. Soler nach einer Attacke aus der Ausreißergruppe am letzten Anstieg den Tagessieg holen. Die Gruppe der Favoriten mit Jai Hindley, Sergio Higuita und Wilco Kelderman erreichte das Ziel rund fünf Minuten später. Sam Bennett behält nach der heutigen Etappe das grüne Trikot.

Reaktionen im Ziel
„Nachdem wir gestern sehr offensiv gefahren sind, war heute unsere Zielsetzung Sam gut ins Ziel zu bringen und auch sicherzustellen, dass unsere Fahrer für das Gesamtklassement keine Zeit gegenüber der Konkurrenz verlieren. Ansonsten hatten wir einen relativ entspannten Tag und sind kräftesparend gefahren.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Soler shines in Bilbao

Marc Soler (UAE Team Emirates) won stage 5 of La Vuelta 22 after an impressive performance on the hills of the Basque Country. The Spaniard was a late addition to the massive breakaway that covered the stage at a furious pace. He eventually went solo on the final ascent of the Alto del Vivero and took victory in Bilbao, emulating Igor Anton’s success on the same roads 11 years ago. This is Soler’s 2nd stage win in La Vuelta. Right behind him, Rudy Molard (Groupama-FDJ) took La Roja, only 2 seconds ahead of Fred Wright (Bahrain Victorious), 3rd of the stage. The Frenchman had already taken the leader’s red jersey after stage 5 of La Vuelta 18. He held it for four days.
La Vuelta 22 stays in Basque Country with stage 5, a hilly 187.2km challenge from Irun to Bilbao featuring 5 categorised ascents on iconic roads that have witnessed great moments of cycling. Such terrain inspires the attackers, so much that it takes some 80km of battles at almost 50km/h for the break to get away!

Wright, Molard, Masnada… and then Soler
From km 74, 17 riders successively and successfully make the break: Vadim Pronskiy (Astana Qazaqstan), Fred Wright (Bahrain Victorious), Jonathan Caicedo (EF Education-EasyPost), Rudy Molard, Jake Stewart (Groupama-FDJ), Julius Johansen (Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux), Alessandro De Marchi, Daryl Impey (Israel Premier Tech), Kamil Malecki (Lotto Soudal), Gregor Mühlberger (Movistar Team), Fausto Masnada (Quick-Step Alpha Vinyl Team), Lawson Craddock (Team BikeExchange-Jayco), Nikias Arndt (Team DSM), Victor Langellotti (Burgos-BH), Roger Adria (Kern Pharma), Ibai Azurmendi (Euskaltel-Euskadi) and Anthony Delaplace (Arkea-Samsic).
As they face the first ascent of the day, the cat-3 Puerto de Gontzagarigana (summit at km 95.6), the gap is up to 2 minutes. Rudy Molard is the virtual leader as he only trailed by 58’’ on GC at the start of the day. Marc Soler (UAE Team Emirates) attacks from the bunch and he bridges the gap on the second ascent of the day, up Balcon de Bizkaia (km 102.4). At the summit, Langellotti goes first over the top, as he did in the previous ascent.

Soler and Molard take the prizes
Langellotti also chases the points on the Alto de Morga (km 125.4). Meanwhile, Jumbo-Visma control the bunch with a gap of around 5 minutes. Craddock attacks on the first ascent of the cat-2 Alto del Vivero (km 144). Langellotti bridges the gap at the summit (and all but secures the polka-dot jersey at the end of the day). Ten more riders join them to battle it out for the stage win: Impey, Molard, Stewart, Pronskiy, Soler, Adria, Muhlberger, Masnada, Arndt and Wright.
After a first passage through Bilbao, Stewart attacks ahead of the final ascent of the Alto del Vivero (km 173). He opens a gap of 40’’ but Soler catches him 1km away from the summit. On the downhill, the Spaniard tries to resist a group of five chasers: Wright, Molard, Pronskiy, Craddock and Langellotti.
Five more chasers return in the final 5km: Muhlberger, Arndt, Adria, Impey and Masnada. But they finish 4’’ behind Soler. Impey sprints to 2nd and Wright finishes 3rd, taking 4 bonus seconds, making him Molard’s runner-up in the overall standings with a gap of 2’’.

Tour de Pologne Etappe 4

Lesko – Sanok – 180 Km

1 ACKERMANN Pascal GER UAE TEAM EMIRATES 04:21:46
2 MEEUS Jordi BEL BORA-HANSGROHE 00:00
3 MILAN Jonathan ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
4 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:00
5 KOOIJ Olav NED JUMBO-VISMA 00:00
6 SCARONI Christian ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:00
7 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00
8 PACHER Quentin FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
9 ANIOŁKOWSKI Stanisław POL POLAND 00:00
10 ARNDT Nikias GER TEAM DSM 00:00

Gesamt:

1 HIGUITA Sergio COL BORA-HANSGROHE 19:52:46
2 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:04
3 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT 00:06
4 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:10
5 SOBRERO Matteo ITA TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:10
6 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:10
7 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:10
8 PACHER Quentin FRA GROUPAMA-FDJ 00:10
9 GALL Felix AUT AG2R CITROËN TEAM 00:10
10 WILLIAMS Stephen GBR BAHRAIN VICTORIOUS 00:10

Jordi Meeus Etappenzweiter, Sergio Higuita verteidigt Gelb trotz Sturz bei der Tour de Pologne

Die vierte 179 km lange Strecke zwischen Lesko und Sanok wies zahlreiche kurze Anstiege auf, ehe es am Schluss eine steile Rampe hinauf ins Ziel ging. Die Ausreißergruppe des Tages formierte sich nach rund 30 km, doch das Feld, zeitweise kontrolliert von BORA – hansgrohe, ließ die Spitze nie zu weit entkommen. Die letzten der Ausreißer wurden alle wieder drei Kilometer vor dem Ziel eingefangen und einige späte Attacken sofort unterbunden. Rund eineinhalb Kilometer vor der Ziellinie kam es zu einem Sturz im Peloton, in den Sergio Higuita verwickelt war. Nachdem ein Angriff von Z. Stybar auf der Zielgeraden vereitelt wurde, kam es in Sanok zu einem Sprint aus dem reduzierten Peloton. Jordi Meeus lancierte seinen Sprint von hinten, konnte mehrere Fahrer schnell überholen und überquerte die Ziellinie als Zweiter, hinter dem Tagessieger P. Ackermann. Trotz seiner Verletzungen konnte Sergio wieder aufs Rad steigen und da er die Siegerzeit angerechnet bekam, verteidigte er auch sein gelbes Trikot. Untersuchungen durch den Teamarzt haben bestätigt, dass er glücklicherweise keine schweren Verletzungen erlitten hat.

Reaktionen im Ziel
„Nach dem Sturz war das Rennen bis zum Finale superschnell. Es war ein ziemlich chaotischer Sprint und am Ende ging es noch etwas aufwärts ins Ziel, das war ziemlich hart. Ich fühlte mich gut, als ich meinen Sprint startete und konnte auf der Zielgeraden einige Fahrer überholen. Am Ende habe ich den zweiten Platz hinter Ackermann erreicht. Natürlich hätte ich lieber gewonnen, aber es kann nur einen Sieger geben“ – Jordi Meeus
„Ein Fahrer vor mir stürzte und alle mussten schnell bremsen. Auch ich musste in diesem Moment bremsen, verlor die Kontrolle über das Rad und ging zu Boden. Das ist ein Riesenpech und es ist nie schön zu stürzen, vor allem nicht im Trikot des Führenden. Aber ich konnte wieder auf das Rad steigen, die Etappe zu Ende fahren und ich bin immer noch im Gelben Trikot. Jetzt muss ich mich vor der morgigen Etappe nur noch erholen und sehen, wie es läuft“ – Sergio Higuita

„Wir sind in die heutige Etappe mit Ambitionen gegangen, das Trikot von Sergio zu verteidigen. Wir konnten das Rennen mithilfe von anderen Teams gut kontrollieren, aber die letzten fünf Kilometer waren ziemlich technisch mit vielen Richtungsänderungen und Kurven und dann ist es uns ein bisschen aus den Händen geglitten und Sergio ist leider gestürzt. Nach der 3 km Regel hat er aber glücklicherweise dieselbe Zeit wie der Sieger erhalten und so konnte er sein Trikot verteidigen. Jordi ist natürlich noch hervorzuheben. Er ist auf den zweiten Platz gesprintet und war gar nicht weit von einem möglichen Etappensieg entfernt. Das hat wieder bestätigt, dass es bei uns gut läuft. Ja, jetzt heißt es irgendwie Wundenlecken und mal sehen, wie wir dann morgen aufgestellt sind. Das Gelbe Trikot ist immer noch in unseren Reihen und das ist schön.“- Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Circuito de Getxo 197km

1. Juan Ayuso (ESP, UAE Team Emirates) 4:38:31
2. Andrea Piccolo (ITA, Drone Hopper – Androni Giocattoli) 0:00
3. Wilco Kelderman (NED, BORA – hansgrohe) 0:00
4. Valentin Ferron (FRA, TotalEnergies) 0:00
5. Emanuel Buchmann (GER, BORA – hansgrohe) 0:11
6. Alex Aranburu (ESP, Movistar Team) 0:12
7. Jesús Herrada (ESP, Cofidis) 0:17
8. George Bennett (NZL, UAE Team Emirates) 0:17
9. Alejandro Valverde (ESP, Movistar Team) 0:17
10. Fernando Barceló (ESP, Caja Rural – Seguros RGA) 0:17
11. Julien Simon (FRA, TotalEnergies) 0:17
12. Jai Hindley (AUS, BORA – hansgrohe) 0:17
13. Patrick Konrad (AUT, BORA – hansgrohe) 0:17

14. Carl Fredrik Hagen (NOR, Israel – Premier Tech) 0:17
15. Toms Skujins (LAT, Trek – Segafredo) 0:17

Wilco Kelderman beendet das Rennwochenende im Baskenland mit Platz drei beim Circuito de Getxo

Nach der Clásica San Sebastián folgte für BORA – hansgrohe heute mit dem Circuito de Getxo das nächste Eintagesrennen im Baskenland. Mit zwei Bergwertungen der zweiten Kategorie und einer ansteigenden Zielankunft warteten die Hauptschwierigkeiten des 195,5km langen Rennens auf den finalen 40km. Am ersten der beiden Anstiege setzte sich Wilco Keldermann zusammen mit A. Piccolo vom Feld ab, bevor sechs Kilometer vor dem Ziel J. Ayuso und V. Ferron die Lücke schließen konnten. In der finalen Rampe zur Zielankunft konnte zwar auch Emanuel Buchmann noch Kontakt zum Führungsquartett herstellen, war aber nicht mehr in der Lage in den Sprint einzugreifen. J. Ayuso sicherte sich am Ende den Sieg, Wilco Kelderman überquerte als Dritter das Ziel in Getxo. Mit Emanuel Buchmann auf Platz fünf, Jai Hindley auf zwölf und Patrick Konrad auf 13 konnte BORA – hansgrohe die Teamwertung für sich entscheiden.

Reaktionen im Ziel
„Über lange Zeit war es ein sehr kontrolliertes Rennen, am vorletzten Anstieg fühlte ich mich gut und konnte mich mit A. Piccolo vom Feld absetzen. Auf den letzten Kilometern hatte ich mit Krämpfen zu kämpfen, ich habe trotzdem versucht den Sprint früh zu eröffnen und um den Sieg zu fahren. Ich denke es war ein gutes Rennen mit einem wesentlich besseren Gefühl als gestern bei der Clásica San Sebastián. Nach einer längeren Trainingsperiode finde ich langsam wieder in den Rennrhythmus und blicke zuversichtlich auf die bevorstehenden Rennen.“ Wilco Kelderman

„Nach einem sehr harten Tag gestern ist es heute schon wesentlich besser gelaufen. Zu Beginn des Rennens konnten wir den Abstand zur Ausreißergruppe kontrollieren und diese dann zusammen mit EF Education-EasyPost auch wieder stellen. Am ersten der beiden Anstiege in Richtung Finale lancierte Wilco die entscheidende Attacke, die Abstände blieben aber gering und so war es auf den letzten 35km ein spannendes Rennen. Wilco war sehr stark heute, er hätte sich diesen Sieg wirklich verdient – schade, dass er übersprintet wurde. Am Ende freuen wir uns natürlich über das Podium und den Sieg in der Mannschaftswertung.“ Jens Zemke, Sportlicher Leiter