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Zak Dempster ist neuer Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe

Es ist ein besonderes Wiedersehen im deutschen UCI WorldTeam: Nach fast zehn Jahren kehrt der ehemalige Team-Fahrer Zak Dempster zurück – als Chief of Sports. In seiner neuen Rolle verantwortet der Australier seit dem 1. Oktober den gesamten Sport-Bereich bei Red Bull – BORA – hansgrohe.

Zak Dempster fuhr 2013 seine erste Saison in der Mannschaft von Ralph Denk. Bis 2016 prägte er eine entscheidende Phase in der Geschichte des Teams – Jahre, in denen die Grundlagen für den Aufstieg in die WorldTour und die Entwicklung zum weltweiten Top-Team gelegt wurden. Dempster war dabei, als die Mannschaft ihren ersten Grand Tour-Etappensieg feierte und erstmals bei der Tour de France startete.
Mit der Rückkehr von Zak Dempster setzt Red Bull – BORA – hansgrohe auch im Management auf die nächste Generation. Mit erst 38 Jahren übernimmt er als Sport-Vorstand die Gesamtverantwortung für alle Performance-Abteilungen.

Ralph Denk, CEO von Red Bull – BORA – hansgrohe, sagt: „Zak kennt unser Team wie nur wenige andere. Er hat selbst einen wichtigen Teil unserer Geschichte mitgeschrieben und bringt gleichzeitig trotz seines jungen Alters bereits viel internationale Führungserfahrung mit. Ich bin überzeugt, dass seine frischen Impulse, sein klarer Führungsstil und seine Unerschrockenheit uns helfen, das nächste Kapitel unserer sportlichen Entwicklung zu schreiben.“

„Es fühlt sich für mich wie eine Heimkehr an“, sagt Zak Dempster. „Ich verbinde mit diesem Team viele prägende Momente meiner Karriere – und ich freue mich, jetzt in einer neuen Rolle an der Zukunft mitzuwirken. Ich kenne Ralph als ambitionierten Team Manager. Mit Red Bull – BORA – hansgrohe hat er das spannendste Projekt in unserem Sport geschaffen. Jetzt geht es darum, gemeinsam dieses enorme Potenzial zu entfalten.“

Team der Sportlichen Leiter steht
Auch das Team der Sportlichen Leiter bei Red Bull – BORA – hansgrohe ist für die kommende Saison komplett. Oliver Cookson wird die Rolle des Head of Racing übernehmen. Der 44-jährige Brite bringt umfangreiche Erfahrung mit – in den vergangenen zehn Jahren war er als Sportlicher Leiter tätig, den Großteil davon bei Ineos Grenadiers.

Unter seiner Leitung verantworten künftig elf Sportliche Leiter die Rennplanung und Betreuung der WorldTour-, U23- und U19-Teams. Neben Sven Vanthourenhout, der bereits seit August im Einsatz ist, kommen zum neuen Jahr auch Klaas Lodewyck und Tony Gallopin dazu. Lodewyck kommt von Soudal – Quick-Step und war nach dem Ende seiner aktiven Karriere zehn Jahre als Sportlicher Leiter tätig. Tony Gallopin, Tour-de-France-Etappensieger, bringt erste Erfahrung aus zwei Jahren bei Lotto mit.

Auch Enrico Poitschke wird in der neuen Saison zusätzlich zu seiner Rolle als Head of Performance Structure Alignment als Sportlicher Leiter ins Renngeschehen zurückkehren.

Sportliche Leitung Red Bull – BORA – hansgrohe 2026
• Chief of Sports: Zak Dempster
• Head of Racing: Oliver Cookson
• Sports Director (WorldTour): Shane Archbold, Tony Gallopin, Roger Hammond, Klaas Lodewyck, Enrico Poitschke, Christian Pömer, Sven Vanthourenhout, Patxi Villa
• Sports Director (U23/U19): Cesare Benedetti, Gregor Gazvoda, Pello Olaberria

BORA – Argon 18 erhält Lizenz für 2015 und stellt neues Trikot und Rad vor


Die einzige deutsche Profi-Radsportmannschaft wird in der nächsten Saison unter dem Namen BORA – Argon 18 als UCI ProContinental Team antreten. Mit der Lizenzerteilung durch den Weltradsportverband ist der neue Name nun offiziell registriert.

„Wie bisher in jedem Jahr unserer Teamgeschichte, haben wir auch die Lizenz für 2015 sofort im ersten Schritt von der UCI erhalten. Da zahlt sich die seriöse und gewissenhafte Vorbereitung aus. Ich möchte mich vor allem bei meinen neuen Partnern bedanken, die diesen Prozess zum ersten Mal mit bearbeitet haben. Die reibungslose Zusammenarbeit stimmt mich sehr zuversichtlich für die kommende Saison“, sagt Team-Manager Ralph Denk.

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Zeitfahrspezialist Jan Barta verlängert bis 2017

Sieben weitere NetApp – Endura Fahrer verlängern ihre Verträge

Foto: Bettini via Team NetApp
Das derzeit einzige deutsche Profi-Radsportteam, in der Saison 2015 unter neuem Namen mit einer ProContinental-Lizenz ausgestattet, plant mit einer Kaderstärke, die zum jetzigen Team NetApp – Endura vergleichbar ist. „Wir planen mit einem Kader von 20 Fahrern, davon bis zu sieben Neuzugängen. Die ersten Vertragsverlängerungen können wir heute bekanntgeben. Weitere werden folgen und mit gezielten Neuverpflichtungen ergänzt. Die neuen Fahrer kommen vorzugsweise aus dem deutschsprachigen Raum und verstärken uns sowohl bei den Klassikern als auch den Rundfahrten“, beschreibt Team-Manager Ralph Denk seine Transfer-Strategie.

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NetApp-Endura beendet die Vuelta über den Erwartungen

Nach harten drei Wochen und insgesamt elf Bergankünften beendeten die Fahrer heute die Vuelta a España mit einer feierlichen Etappe nach . Nach dem Start in Leganés führte die Strecke auf 109 Kilometern in die spanische Hauptstadt. Nach neun Runden durch die Innenstadt von Madrid kam es zum Sprintfinale, welches der Australier Michael Matthews (Orica-GreenEdge) für sich entscheiden konnte. Zak Dempster forderte die Sprintzüge mit einer späten Attacke heraus, wurde jedoch vom Feld eingeholt und kam auf Rang 16. Leopold König beendet seine erste Grand Tour mit dem hervorragenden 9. Platz im Gesamtklassement sowie einem Etappensieg, dank der Leistung und Unterstützung des gesamten Teams. Unter den 22 Mannschaften am Start belegt NetApp-Endura in der Teamwertung Platz Acht. NetApp-Endura beendet die Vuelta über den Erwartungen weiterlesen

Team NetApp – Endura: Zak Dempster sprintet auf den 6. Platz in London

Die erste Ausgabe des RideLondon – Surrey Klassikers wurde erwartungsgemäß nach 221 Kilometer im Massensprint entschieden. Arnaud Demare (FDJ) konnte sich knapp vor Sacha Modolo (Bardiani Valvole – CSF Inox) und Yannick Martinez (La Pomme Marseille) durchsetzen. Zak Dempster vom Team NetApp – Endura sprintete auf den sechsten Platz und erreichte damit seine bisher beste Saisonplatzierung. „Das Rennen ist so verlaufen, wie wir es zuvor besprochen hatten. Mit Johnny hatten wir einen Fahrer in der Gruppe und die Jungs im Feld konnten sich für den Sprint, den wir für Zak anfahren wollten, schonen. Das hat auch sehr gut funktioniert. Die Mannschaft konnte Zak kurz vor dem Ziel an ein gutes Hinterrad bringen, von wo er aus auf den sechsten Platz sprintete. Insgesamt war es eine gute Leistung der Mannschaft“, so ein zufriedener Alex Sans Vega nach dem Rennen. Erst eine Stunde nach Start des Rennens konnte sich eine Spitzengruppe absetzen. Acht Fahrer, darunter Johnny McEvoy vom Team NetApp – Endura, konnten einen maximalen Abstand von 5 Minuten herausfahren. Nachdem das Feld den Vorsprung kontinuierlich verkleinert hat und die Ausreißer schon in Reichweite waren, gab es viele Attacken aus dem Peloton. Ein Trio konnte sich absetzen und zur Führungsgruppe aufschließen. Kurz darauf attackierte aus der großen Ausreißergruppe ein Duo und die restlichen Fahrer ließen sich zurück ins Feld fallen. Drei Kilometer vor dem Ziel waren alle Ausreißer gestellt und die Sprinterteams haben bei Höchsttempo die Vorbereitungen für den Sprint übernommen. Zak Dempster konnte sich auf dem letzten Kilometer sehr gut positionieren.