Tour de Suisse – Etappe 4

Photo by HERBERT MOOS
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St. Urban – Gstaad – 171 Km

1 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – NIPPO 03:46:21
2 THOMAS Benjamin FRA GROUPAMA – FDJ 00:00
3 ROSSKOPF Joseph USA RALLY CYCLING 00:00
4 SUTER Joel SUI SWITZERLAND 00:23
5 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 05:16
6 MOLANO BENAVIDES Juan Sebastian COL UAE TEAM EMIRATES 05:16
7 FRAILE MATARRANZ Omar ESP ASTANA – PREMIER TECH 05:16
8 TEUNISSEN Mike NED JUMBO-VISMA 05:16
9 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN VICTORIOUS 05:16
10 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 05:16

Photo by HERBERT MOOS

Gesamt:
1 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 12:40:51
2 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:01
3 KÜNG Stefan SUI GROUPAMA – FDJ 00:04
4 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 00:06
5 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:13
6 GARCIA CORTINA Ivan ESP MOVISTAR TEAM 00:16
7 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:17
8 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – NIPPO 00:29
9 KRON Andreas DEN LOTTO SOUDAL 00:37
10 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – NIPPO 00:38

Ausreißer siegt in Gstaad: Maximilian Schachmann weiter auf Rang vier bei der Tour de Suisse

Nach dem Start in St. Urban ging es in Richtung Westschweiz, wo das Peloton nach 171 km und dem Schlussanstieg hinauf zum Saanenmöser in Gstaad die Ziellinie überquerte. Nach 40 gefahrenen Kilometern gelang es einer Ausreißergruppe um Marcus Burghardt sich vom Feld zu lösen, doch die Spitze wurde vom Alpecin-Fenix angeführten Feld nach 30 km wieder eingeholt. Danach kam es immer wieder zu Ausreißversuchen bis sich letztlich, mit noch 85 km bis zum Ziel, ein Quartett erfolgreich absetzte und ihren Vorsprung auf mehr als 7 Minuten ausbauen konnte. Keines der Teams wollte die Führungsarbeit ernsthaft übernehmen und somit blieb der Abstand zur Fluchtgruppe stabil. Am Ende siegte S. Bissegger im Sprint der Ausreißer, während ein reduziertes Feld mit Maximilian Schachmann, Toni Palzer, Matteo Fabbro and Marcus Burghardt, mit mehr als 5 Minuten Rückstand die Ziellinie überquerte. Der Berliner bleibt somit auf dem 4. Platz in der Gesamtwertung, 6 Sekunden hinter dem derzeitig Führenden M. Van der Poel.

Reaktionen im Ziel
„Heute wollte wir sicher ins Ziel kommen und natürlich keine Zeit im GC verlieren. Das Team versuchte auch jemanden in der Ausreißergruppe zu platzieren und vielleicht um den Sieg zu fahren, aber das hat letztlich nicht geklappt. Ich habe mich eigentlich ziemlich gut gefühlt und obwohl es zeitweise am Ende geregnet hat, kamen wir alle gut an.“ – Maximilian Schachmann

„Heute gab es ein etwas verrücktes Rennen. Wir wollten eventuell über die Spitzengruppe die Etappe gewinnen und haben es auch mehrfach probiert. Marcus konnte dann auch in eine Ausreißergruppe kommen, aber leider hat Alpecin-Fenix die Gruppe nicht richtig weggelassen und ihr nur eine Minute Abstand gegeben. Danach gab es wieder Attacken im Feld und die Ausreißer wurden wieder eingeholt. Es versuchten dann mehrere Fahrer wegzukommen, das Feld hat sie fahren gelassen und sie konnten dann letztlich den Tagessieg unter sich ausmachen. Für uns war das sehr schade, aber manchmal ist Radrennen eben unberechenbar.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter