Tour of Beijing, Etappe 4: Gilbert behält als Dritter die die Führung

Philippe Gilbert hält nach seinem dritten Platz bei der Bergankunft am Montag die Gesamtführung der Tour of Beijing vor dem letzten Tag des Rennens weiter innen.

Drei Sekunden Vorsprung
Gilbert schätzte die Hilfe der weiteren sechs BMC Racing Team Fahrer um sich im Roten Trikot des Führenden, welches er sich am Freitag bei einer verkürzten Etappe sicherte, halten zu können. “Wir machten als Team einen grossartigen Job. Zunächst mit der Kontrolle der Fluchtgruppe und dann sind wir ein hohes Tempo gegangen”, so Gilbert. “Die Jungs haben das perfekte Tempo gemacht – nicht zu schnell, richtig perfekt.” Als der Etappensieger Daniel Martin (Garmin-Shart) auf den letzten 300 Metern der 157 Kilometer langen Etappe attackierte, blieb Gilbert dran und überquerte die Ziellinie zwei Sekunden später – direkt hinter dem Zweitplatzierten Esteban Chaves (ORICA-GreenEDGE) und vor Rui Costa (Lampre-Merida). Vor dem letzten Tag des Rennens mit einer 117 km langen Schlussetappe liegt Gilbert drei Sekunden vor Martin und neun Sekunden vor Chaves. “Drei Sekunden sind nicht viel, aber es ist immer besser einen Vorsprung zu haben als von hinten kämpfen zu müssen”, erklärt der ehemalige Strassenweltmeister. “Drücken wir alle die Daumen, damit wir morgen ein tolles Rennen bekommen, und ich am Ende die Gesamtwertung gewinnen kann.”

Sánchez erneut wertvoll
In Ergänzung zu Yannick Eijssen, Martin Kohler und Rick Zabel, die zu Beginn eine vierköpfige Ausreissergruppe in Schach hielten, setzte das BMC Racing Team auch auf das hohe Tempo, welches Dominik Nerz und Tejay van Garderen zu Beginn des letzten Anstiegs vorgaben. Der letzte Zug kam auf dem letzten Kilometer von Samuel Sánchez, der in Beijing 2008 olympisches Gold holte. “Philippe wollte, dass ich ein hohes Tempo mache”, so Sánchez. “Heute zählte nur die gemeinsame Arbeit des Teams um Philippe zu helfen.” Sánchez wurde auf der Etappe 14. und liegt im Gesamt-Klassement auf dem 13. Platz. “Ich bin sehr dankbar für das, was Samuel während der gesamten Saison für mich gemacht hat”, erklärt Gilbert. “Er war fast bei jedem Sieg in diesem Jahr dabei.” BMC Racing Team Sportdirektor Max Sciandri stimmte dem bei. “Samuel machte ein aussergewöhnliches Finish und das Team ist stark gefahren”, so Sciandri. “Es bedeutet sehr viel am Ende des Jahres nach China zu kommen und motiviert um den Sieg zu kämpfen. Das Lob gilt dem gesamten Team hier.”

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