Zwei zweite Plätze für Tim im Cross

Erneut hat sich Tim Wollenberg bei zwei Crossrennen ziemlich weit vorne platzieren können. Zum Sieg reichte es noch nicht, aber der Formaufbau läuft.

Im Herbst und Winter ist das Querfeldeinfahren eine tolle Bereicherung zum Formaufbau für die kommende Saison. Für BMC Rookie Tim Wollenberg ist es vor allem aber ein Spaßmacher. Auch wenn manchmal die Bedingungen verlangen, dass sich die Fahrer so richtig quälen müssen, so wie am letzten Wochenende. Wenigstens blieben die Crosser vom Regen während der Rennen verschont.

Bei beiden Rennen handelte es sich um Wettbewerbe des Deutschland-Cups, am Samstag in Stuttgart-Vaihingen, am Sonntag in Magstadt. In Vaihingen waren die Böden schon von den Vortagen sehr weich und erschwerten so dem dreißigköpfigen Teilnehmerfeld die Fahrt. Der Kurs war sehr technisch mit vielen Kurven, sodass immer die Gefahr bestand wegzurutschen und nach den Kurven musste man mit Bedacht antreten. Da zudem die U17 in Wellen mit den Masterskategorien gestartet wurde, war richtig viel auf der Strecke los. Für Tim jedoch kein Problem, der sein technisches Können nutzte, um sich bei diesen Bedingungen schon gleich in der ersten Runde abzusetzen. Danach baute er seinen Vorsprung leicht aus, doch in der letzten Runde verließen ihn die Kräfte und so wurde Tim von einem Verfolger noch passiert. Am Ende belegte er damit einen guten zweiten Platz.

Die Verschnaufpause für Tim war nur kurz, denn am nächsten Tag ging es in Magstadt weiter. Um die Bedingungen weiter zu erschweren hatte der Regen in der Nacht die Strecke in Magstadt in eine Schlammlandschaft verwandelt. Der Untergrund war komplett aufgeweicht und es gab keine Traktion mehr. Kleinste Anstiege mussten gelaufen werden und selbst auf ebenen Teilstücken kam man nur zu Fuß voran. Die Abfahrten waren richtig tückisch und erforderten die volle Konzentration. Bis zur langen Laufpassage hielt Tim noch gut mit, doch dann rutschte sein Sattel rein und er verlor ein paar Meter auf den Führenden. Die anstrengenden Laufpassagen und das hohe Tempo ließen ihn in der zweiten Runde langsamer werden. Nach einem weiteren Radwechsel lief es wieder besser. Tim legte noch mal zu und belegte auch am Sonntag einen guten zweiten Platz.

Aktuell ist der Rookie mit den Ergebnissen zufrieden, da er noch nicht voll im Training ist. Daher spürt Tim die längeren Renndistanzen in der U17 und muss diesem Umstand zum Ende der Rennen noch Tribut zollen, aber dies wird mit zunehmenden Training immer besser.

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