Archiv für den Tag: 10. September 2016

Jonas Tenbruck gewinnt in Mahlberg

Heimrennen fest in RACING STUDENTS-Hand

Am Freitagabend trugen die RACING STUDENTS nach zweijähriger Pause ihr viertes Heimrennen aus. Den verwinkelten Kurs in Mahlberg mit 250-Meter-Berg zum Ziel galt es 50-mal zu bewältigen. Von Beginn an war das Rennen von Attacken geprägt, entscheidend absetzen konnte sich aber erst nach zwölf Runden Jonas Tenbruck als Solist. Schnell konnte er seinen Vorsprung vergrößern und bereits zehn Runden vor Ziel das Feld überrunden.


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Als Jonas Tenbruck wieder im Feld war, attackierte Bruder Florian Tenbruck und konnte sich mit vier weiteren Fahrern absetzen. Im Sprint der Gruppe erreichte er den zweiten Platz, während Jonas Tenbruck unter begeistertem Applaus der zahlreichen Zuschauer an der Strecke seinen fünften Saisonsieg feiern konnte. Andreas Schreier wurde Siebter, Jakob Heni Neunter und André Fonseca Zwölfter.
Bereits vor dem Männerrennen konnten Dorothee Lorch und Jasmin Rebmann im Frauenrennen auf die Plätze zwei und drei fahren.

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Nach Zieleinlauf und Siegerehrung kam es noch zum gemütlichen Ausklang mit Fahrern, Sponsoren und Fans. Nach dem erfolgreichen Heimrennen konzentrieren sich die RACING STUDENTS jetzt auf das Bundesliga-Finale.

Team Vorarlberg mit Rang 3 durch Francesc Zurita bei der 1. Etappe der East Bohemia Tour UCI 2.2

Fotos Team Vorarlberg

Francesc Zurita – Team Vorarlberg

Rang 3. für Francesc Zurita bei der 1. Etappe der East Bohemia Tour UCI 2.2. und Rang 4. beim 51. Velká cena mesta Hradec Kralové UCI Kriterium.

Die drei Renntage in der Tschechischen Republik begannen am Donnerstag mit einem international besetzten UCI Kriterium. Alois Kaňkovský (Whirpool Author) ist der Sieger der 51. Auflage des Velká cena města Hradec Králové, dem ältesten City Kriterium in der Czech Republik. Auf dem Rang zwei František Sisr (Klein Constantia) und Andrzej Bartkiewicz (Wibatech Fuji) beendete das Rennen auf dem 3. Rang.

East Bohemia Tour UCI 2.2 – 1. Etappe (09.09.2016)

Beim ersten Renntag der zwei tägigen Rundfahrt in der Czech Republik hatten die Fahrer gesamt 159 Kilometer auf einem sehr flachen Terrain zu bewältigen. Nach den ersten 5 Runden á 20 Kilometer konnte sich eine Spitzengruppe vom Feld lösen. Diese Fahrer konnten einen Vorsprung von fast 7 Minuten herausfahren.

Nach 130 Rennkilometer war das Feld wieder geschlossen und die Karten konnten somit für den Sprint neu gemischt werden. „Das Rennen ist sehr ruhig verlaufen. Ganz anders als erwartet!“ so der Sportliche Leiter Werner Salmen.

Auf den letzten technisch sehr Anspruchsvollen 1.500 Meter mit zahlreichen Kurven konnten sich drei Mann vom Feld lösen und dann den Sieg unter sich ausmachen. Sieger der Czeche František Sisr (Klein Constantia) vor dem Slowenen Jan Tratnik (Amplatz – BMC) und dem jungen Spanier Francesc Zurita (Team Vorarlberg). Die weiteren Fahrer des Teams kamen mit dem Hauptfeld ins Ziel.

Michael Kucher kam während des Rennen zu Sturz – konnte das Rennen aber im Peloton beenden.

Die 2. Etappe dieser Rundfahrt wird morgen eine Angelegenheit für die Bergspezialisten werden. Auf den 173 Kilometer gilt es zahlreiche Höhenmeter zu bewältigen. Vielleicht klappt es wieder mit einem Podium?

Resultat http://www.procyclingstats.com/race.php?id=171722&c=2

Kader Team Vorarlberg: Schelling Patrick, Zurita Francesc, Sousa Sergio, Kucher Michael, Winter Nicolas, Meiler Lukas

Milano-Torino: the Most Ancient Classic is 140 Years Old


Final kilometres
MILANO-TORINO: THE MOST ANCIENT CLASSIC IS 140 YEARS OLD
The Classic will be raced on Wednesday 28 September on an almost identical course to the last edition, when Diego Rosa won from Rafal Majka and Fabio Aru. The last winner spoke about the Classic’s importance. It starts at San Giuliano Milanese and finishes on the Colle di Superga (climbed twice) after 186km.

Milan, 9 September 2016 – Now at its 97th edition – but older than any other bicycle race, having been first run in 1876 – Milano-Torino NamedSport is 140 years old. Previously won by many great cycling champions this race – organised by RCS Sport/La Gazzetta dello Sport – is an international level Classic end of season cycling battle. The last edition was won by Diego Rosa with an attack on the final ramps of the Colle di Superga.

The cyclist from Piedmont, the Italian Region in which the race ends, said: “My victory last year in Milano-Torino is always going to be one of the most important days in my career. After the Rio Olympics at the beginning of August I’m starting racing again here in Quèbec and I’m very curious about my form. I’m sure anyway I will do my best in the Classic. As I’ve shown last year the final Superga climb is perfect for my characteristics, and I will do everything within my ability to come to the race in the best possible shape. The following day I will race GranPiemonte too and in these two races I want to perform at my best, for myself and for all the people of my region that will support me on the roads”.
THE COURSE
The route starts in Sesto Ulteriano and rolls across the Po Valley along flat roads, all the way through the Vigevano plains and the Lomellina region, up to Casale Monferrato, where the race profile becomes wavier, with gentle climbs and descents that lead to the final circuit.

The route rolls past San Mauro Torinese and all along the Po River in Corso Casale, where it takes in the first climb to the Basilica of Superga. The road then drops down into Rivodora on a technical descent (diverting 600 metres before the finish) that leads back to San Mauro. Here the route goes up again, all the way to the finish, with gradients exceeding 10%. The fixed feed zone is located in Morano sul Po (km 92-95).

Final kilometres
The last 5 km (to be covered twice, with the exception of the final 600 metres) start in Torino, in Corso Casale, at the foot of the climb that leads to the Basilica of Superga. The average rise is 9.1%, with a mid-climb peak of 14% and long stretches with a 10% gradient. There is a left-hand U-turn 600m before the finish that leads to an 8.2% climb, with one last bend 50 metres before the finish, on 7m wide asphalt road.

Click here for the promo Video: https://www.youtube.com/watch?v=YZQV2yBwz8Q&feature=youtu.be

TEAMS
18 teams: 11 UCI WorldTeams and 7 UCI Professional Continental Teams of eight riders each:
AG2R LA MONDIALE (FRA)
ASTANA PRO TEAM (KAZ)
BMC RACING TEAM (USA)
CANNONDALE-DRAPAC PRO CYCLING TEAM (USA)
LAMPRE – MERIDA (ITA)
MOVISTAR TEAM (ESP)
TEAM GIANT – ALPECIN (GER)
TEAM KATUSHA (RUS)
TEAM SKY (GBR)
TINKOFF (RUS)
TREK – SEGAFREDO (USA)

ANDRONI GIOCATTOLI – SIDERMEC (ITA)
BARDIANI CSF (ITA)
CAJA RURAL-SEGUROS RGA (ESP)
CCC SPRANDI POLKOWICE (POL)
GAZPROM-RUSVELO (RUS)
NIPPO – VINI FANTINI (ITA)
WILIER TRIESTINA – SOUTHEAST (ITA)

PHOTO CREDIT: ANSA

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Rad-Bundesliga: Jan Tschernoster will am Bilster Berg Führung ausbauen

Finale in der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga»: An den kommenden beiden Wochenenden wird die Entscheidung um den Gesamtsieg in der wichtigsten nationalen Straßen-Rennserie fallen. Am Bilster Berg und in Düsseldorf stehen die letzten beiden Wertungsrennen an. Das rad-net ROSE Team hat nach 2014 mit Emanuel Buchmann erneut gute Chancen, mit Jan Tschernoster den Gesamtsieger zu stellen.

Jan Tschernoster
Vor den letzten beiden Rennen liegt der 20-Jährige mit 634 Punkten an der Spitze des Gesamtklassements. Aber hinter ihm lauern noch einige Fahrer, die sich ebenfalls Chancen ausrechnen. Sein ärgster Konkurrent ist sicherlich dabei Marcel Fischer (Racing Students), der mit 586 Zählern nur 48 Punkte Rückstand auf Tschernoster hat und ein ähnlicher Fahrertyp ist. Dritter ist Joshua Huppertz (Kuota-Lotto) mit 551 Punkten. Für den Sieg bei einem Wertungsrennen gibt es 210 Zähler.

Das Rennen auf der auf der Automobil-Test- und Präsentationstrecke Bilster Berg bei Bad Driburg ist ein wahres Bergrennen. Auf 147 Kilometern geht es über insgesamt 3500 Höhenmeter. Der 4,5 Kilometer lange Rundkurs wartet mit Steigungen mit über 20 Prozent auf. Das schwere Profil dürfte Tschernoster und dem rad-net ROSE Team auf jeden Fall entgegenkommen, da mit dem Deutschen Bergmeister Mario Vogt und Patrick Haller noch zwei weitere starke Bergfahrer im Team sind. «Unser Ziel ist es natürlich, dass Jan seinen Vorsprung verteidigen und am besten auch noch etwas ausbauen kann», sagt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams.

Am 18. September findet schließlich das Finale der Rad-Bundesliga in Düsseldorf statt. Beim «Race am Rhein» begeben sich die Rennfahrer auf die Spur der Tour de France, denn es wird auf einem 46 Kilometer langen Teilstück der Originalstrecke der zweiten Etappe der Tour 2017 gefahren. Insgesamt stehen drei Runden und 138 Kilometer auf dem Programm. Zwar wird die profilerte Fahrt in das Bergische Land auch nicht einfach, doch im Gegensatz zu dem Rennen am Bilster Berg, ist hier eher mit einer Entscheidung im Sprint zu rechnen, so dass einzelne Bergfahrer womöglich keine Entscheidung mehr in Richtung Bundesliga-Gesamtwertung herbeiführen können.

Bildhinweis: Jan Tschernoster führt vor den letzten beiden Wertungsrennen in der Rad-Bundesliga. Foto: Katharina Müller/rad-net ROSE Team (höhere Auflösung hier). Bild frei zur redaktionellen Verwendung.