Archiv für den Monat: April 2023

Tour de Romandie – 4. Etappe

Sion – Thyon 2000 – 162 Km

1 YATES Adam GBR UAE Team Emirates 04:40:41
2 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 00:07
3 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 00:19
4 POOLE Max GBR Team DSM 00:21
5 JORGENSON Matteo USA Movistar Team 00:21
6 UIJTDEBROEKS Cian BEL BORA-hansgrohe 00:23
7 BARDET Romain FRA Team DSM 00:45
8 BERNAL Egan COL INEOS Grenadiers 00:54
9 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 00:54
10 GLOAG Thomas GBR Jumbo-Visma 00:54
11 MAJKA Rafal POL UAE Team Emirates 00:54
12 CAICEDO Jonathan ECU EF Education-EasyPost 01:32
13 CARR Simon GBR EF Education-EasyPost 01:32
14 KEPPLINGER Rainer AUT Bahrain Victorious 01:45
15 ZANA Filippo ITA Team Jayco-AlUla 01:47

Gesamt:

1 YATES Adam GBR UAE Team Emirates 13:14:41
2 JORGENSON Matteo USA Movistar Team 00:19
3 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 00:27
4 POOLE Max GBR Team DSM 00:38
5 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 00:41
6 UIJTDEBROEKS Cian BEL BORA-hansgrohe 01:21
7 BARDET Romain FRA Team DSM 01:28
8 BERNAL Egan COL INEOS Grenadiers 01:53
9 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 01:53
10 MAJKA Rafal POL UAE Team Emirates 02:07
11 GLOAG Thomas GBR Jumbo-Visma 02:14
12 CARR Simon GBR EF Education-EasyPost 02:24
13 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS Grenadiers 02:30
14 BARTA William USA Movistar Team 02:40
15 KEPPLINGER Rainer AUT Bahrain Victorious 02:40

Cian Uijtdebroeks überzeugt mit Rang sechs auf der Königsetappe der Tour du Romandie


Plomi Foto

Mit einer mehr als 20 Kilometer langen Bergankunft war die heutige Etappe der Tour du Romandie auch die Königsetappe. Ben Zwiehoff attackierte früh mit einer 9-Mann-Gruppe und hatte teilweise bis zu vier Minuten Vorsprung. Am vorletzten Anstieg des Tages erhöhte Ben das Tempo und mit zwei Fluchtgefährten nahm er den Schlussanstieg an der Spitze des Rennens in Angriff. Allerdings wurde auch das Tempo im Feld vom Beginn der Steigung erhöht und etwa 12 Kilometer vor dem Ziel war Ben’s Ausreißversuch zu Ende. In einem kleinen Feld hatte BORA – hansgrohe immer noch Bob Jungels und Cian Uijtdebroeks. Bob leistete wertvolle Arbeit, bevor Cian die ersten Attacken der Favoriten kontern konnte. Beim Antritt von A. Yates konnte allerdings niemand folgen, doch Cian hielt sich in der Gruppe dahinter und erreichte das Ziel am Ende auf dem hervorragenden sechsten Rang mit nur 23 Sekunden Rückstand zum Tagessieger. Damit verbessert sich der junge Belgier in Diensten von BORA – hansgrohe auch auf Rang sechs der Gesamtwertung.

Von der Ziellinie
“Das war ein tolles Rennen der gesamten Mannschaft! Wir wollten heute zeigen, dass wir mit den Besten mithalten können und hatten mit Ben von Beginn an einen Fahrer vorne. Bob ist im Finale super gefahren. Er positioniert mich immer perfekt und an seiner Seite fühle ich mich sicher. Am Ende war es ein echter Kampf Mann gegen Mann. Ich hatte Probleme bei den Attacken, aber konnte mit meinem Rhythmus immer wieder aufschließen. Yates war heute einfach der Beste. Aber ich bin superzufrieden mit meiner Leistung. Mit den ganzen großen Namen am Ende noch um den Sieg zu kämpfen, ist ein besonderes Gefühl. Ich denke, das heute war eine noch bessere Leistung als in Katalonien.” – Cian Uijtdebroeks

“Heute sind wir in jedem Fall sehr zufrieden. Wir hatten in der ersten großen Gruppe Luis und Ben, die teilte sich noch einmal und Ben war dann letztlich vorne. Das war eigentlich nicht unbedingt der Plan. Wir wollten vorne vertreten sein, aber Ben fürs Finale schonen. Es war aber gut, jemanden vorne zu haben. Bob ist dann über sich hinausgewachsen. Das ist sein erstes Rennen nach langer Pause, aber man sieht von Tag zu Tag Fortschritte und im Finale heute war er unglaublich wichtig für Cian. Er hat die tolle Teamarbeit dann vollendet. Es fehlt ihm einfach die Explosivität, um bei diesen Attacken auch noch dabei zu sein, aber es ist schon beeindruckend zu sehen, wie er da trotzdem mit ankommt. Das Ergebnis war so ziemlich das Optimum für uns und wir sind happy.” – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Tour de Romandie – 3. Etappe: Châtel-Saint-Denis – Châtel-Saint-Denis – ITT – 18,9 Km

1 AYUSO Juan ESP UAE Team Emirates 00:25:15
2 JORGENSON Matteo USA Movistar Team 00:05
3 YATES Adam GBR UAE Team Emirates 00:17
4 OLIVEIRA Nelson POR Movistar Team 00:18
5 BARTA William USA Movistar Team 00:19
6 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 00:20
7 BJERG Mikkel DEN UAE Team Emirates 00:24
8 FOSS Tobias NOR Jumbo-Visma 00:24
9 MÄDER Gino SUI Bahrain Victorious 00:25
10 POOLE Max GBR Team DSM 00:27
11 FISHER-BLACK Finn NZL UAE Team Emirates 00:28
12 BRENNER Marco GER Team DSM 00:30
13 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS Grenadiers 00:30
14 TEJADA Harold COL Astana Qazaqstan Team 00:33
15 TAARAMÄE Rein EST Intermarché-Circus-Wanty 00:34
16 MARTINEZ Lenny FRA Groupama-FDJ 00:35
17 SUTER Joel SUI Tudor Pro Cycling Team 00:37
18 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 00:39
19 CERNÝ Josef CZE Soudal Quick-Step 00:41
20 CAVAGNA Remi FRA Soudal Quick-Step 00:46
21 HAYTER Ethan GBR INEOS Grenadiers 00:49

Gesamt:

1 AYUSO Juan ESP UAE Team Emirates 08:33:40
2 JORGENSON Matteo USA Movistar Team 00:18
3 FOSS Tobias NOR Jumbo-Visma 00:19
4 OLIVEIRA Nelson POR Movistar Team 00:22
5 YATES Adam GBR UAE Team Emirates 00:30
6 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 00:32
7 FISHER-BLACK Finn NZL UAE Team Emirates 00:34
8 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS Grenadiers 00:36
9 POOLE Max GBR Team DSM 00:37
10 HAYTER Ethan GBR INEOS Grenadiers 00:38
11 BARTA William USA Movistar Team 00:40
12 MÄDER Gino SUI Bahrain Victorious 00:41
13 CAVAGNA Remi FRA Soudal Quick-Step 00:41
14 TEJADA Harold COL Astana Qazaqstan Team 00:49
15 SOBRERO Matteo ITA Team Jayco-AlUla 00:54

BORA – hansgrohe zeigt solides Zeitfahren bei der Tour du Romandie

Ein knapp 19 Kilometer langes Einzelzeitfahren war heute ein erster Test im Kampf um die Gesamtwertung bei der Tour du Romandie. M. Brenner setze früh eine erste Richtzeit, die später zuerst von M. Bjerg und dann von W. Barta auf 25:35 verbessert wurde. BORA – hansgrohe zeigte sich geschlossen im Vorderfeld mit Cian Uijtdebroeks, Bob Jungels, Ben Zwiehoff und Nico Denz. Der Beste des Teams war am Ende Cian auf Rang 33. Den Tagessieg holte J. Ayuso in einer Zeit von 25:15.

Von der Ziellinie

“Ich bin ganz zufrieden. Es war sicher nicht mein bestes Zeitfahren, aber es war ok. Meine Beine waren gut, am Anfang habe ich wahrscheinlich etwas überzogen. Was pacing betrifft, muss ich sicherlich noch dazulernen. Jetzt freue ich mich aber schon auf die Bergankunft morgen.” – Cian Uijtdebroeks

“Also wenn man sieht, wo wir herkommen, muss man sagen, dass das Zeitfahren heute geschlossen ok war. Unser Fokus liegt natürlich auf Cian. Der hat an den Wellen zu Beginn leider etwas überzogen und hat im Anstieg dann nicht den optimalen Rhythmus gefunden. Von der Zwischenzeit ins Ziel hat er aber kaum noch Zeit verloren. Der Rückstand am Ende ist im Rahmen. Morgen der Anstieg sollte ihm liegen. Allerdings muss man auch sagen, dass wir nicht sicher sind, wo er aktuell steht, nachdem er die Tour of the Alps ja krankheitsbedingt aufgeben musste.” – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Eschborn-Frankfurt bietet mehr als Profi-Radsport auf höchstem Niveau

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit und auch die Profis werden in diesem Jahr einiges leisten müssen, um Eschborn-Frankfurt ganz vorne zu beenden. Für alle anderen rund um Eschborn, die Mainmetropole und im Taunus ist es der Tag zum Feiern, denn auch für Hobbysportler*innen und den Nachwuchs hat der Radklassiker reichlich zu bieten.

Elite-Rennen länger und schwerer

Etwas mehr als 200 Kilometer und ein Kurs, der durch eine zweite Feldberg-Überquerung deutlich profilierterer als im Vorjahr ist, geben dem WorldTour-Rennen mehr Klassiker-Charakter. Endete das Rennen in den vergangenen Jahren vor der Alten Oper in Frankfurt immer in einem Massensprint, ist das am Montag keine Selbstverständlichkeit mehr.

Trotzdem sind mit Sam Bennett (Bora – hansgrohe), Jasper Philipsen (Alpecin – Deceuninck), Pascal Ackermann (UAE Team Emirates), Alexander Kristoff (Uno-X Pro Cycling Team) und Lokalmatador John Degenkolb (Team DSM) alle aktiven Sieger wieder angemeldet. Aus deutscher Sicht könnten aber auch Nils Politt (Bora – hansgrohe), Jonas Rutsch (EF Education – EasyPost) oder Georg Zimmermann (Intermarché – Circus – Wanty) für Furore sorgen. Phil Bauhaus (Bahrain Victorious), im letzten Jahr Vierter, und Maximilian Walscheid (Cofidis) würden dagegen die Sprintankunft bevorzugen.

Mit Arnaud de Lie (Lotto Dstny), Michael Matthews (Team Jayco Alula) oder Hugo Hofstetter (Team Arkea – Samsic) haben sich auch internationale Klassikerspezialisten auf der vorläufigen Starterliste eingetragen. Dazu sind zwei Gewinner früherer U23-Ausgaben dabei: Niklas Larsen (2018) wird Seriensieger Kristoff zur Seite stehen und Sven Erik Bystrom (2012) fährt im Team von Georg Zimmermann.

12:05 Uhr starten die Profis in Eschborn, rund fünf Stunden später werden sie zum Finale in Frankfurt erwartet. Die ganze Zeit über ist der Hessische Rundfunk live dabei und überträgt das Rennen komplett im Fernsehen sowie im Live-Stream auf hessenschau.de. Natürlich können Fans aber auch selbst live an der Strecke dabei sein. Unter verkehr.eschborn-frankfurt.de sind die Durchfahrtszeiten der Profis an den Schlüsselpunkten des Taunus-Kurses abzurufen.

Nachwuchsrennen als Sprungbrett: U23-Rennen wieder zurück

Angeführt wird die Reihe der Nachwuchsrennen von der U23-Ausgabe Eschborn-Frankfurt. Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause stehen nun wieder 108 Kilometer für mehr als 160 Athleten auf dem Programm. Auch sie starten in Eschborn (11:20 Uhr) und kämpfen nach einer Feldberg-Überfahrt vor der Alten Oper in Frankfurt um den Sieg. Wer hier gewinnt, reiht sich in die Riege klangvoller Namen um Mads Pedersen und Fabio Jakobsen ein.

Auf einem Rundkurs in der Frankfurter Innenstadt sind hingegen die Rennen des Süwag Energie Nachwuchs-Cups aller Jahrgänge zwischen U11 und U17 unterwegs. Die vier Rennen nutzen den abgesperrten Zielrunden-Parcours der Profis, um ihre Besten zu ermitteln. Neu in diesem Jahr ist die eigene Wertung für die weiblichen Teilnehmerinnen im U15- und U17-Rennen.

Freude auf dem Rad auch für Kids und Schüler*innen
Nachdem die Nachwuchsrennen beendet sind, gehört der Zielbereich vor der Alten Oper den jüngsten Teilnehmenden. Um 14:10 beginnt das VGF – Alle fahren mit – Inklusionsrennen, bei dem Schüler*innen der Panoramaschule, einer Frankfurter Förderschule, und der Paul-Hindemith-Schule, einer Gesamtschule aus dem Frankfurter Westen, am Radklassiker teilnehmen.
Eine Stunde später übernehmen die Kids der kinder Joy of Moving mini tour die Zielgerade. Bei der Bike Parade fahren die Sechs- bis Zwölfjährigen an der Seite von Jens Voigt eine Zielrunde. Kurz bevor die Profis nach Frankfurt kommen, genießen die Kleinsten zwischen 2 und 5 Jahren auf ihren Laufrädern den Jubel der Zuschauenden.

Škoda Velotour ausgebucht
8.000 Anmeldungen – und es hätten noch viel mehr sein wollen. Doch aufgrund der Kapazitätsgrenze der Škoda Velotour war das Event bereits zwei Wochen vor den Rennen ausgebucht. Deshalb sind für die drei Strecken auch keine kurzfristigen Anmeldungen am Renntag mehr möglich. Die Hobbysportler*innen starten zwischen 08:45 Uhr und 09:35 Uhr in Eschborn und werden dort auch ihre Rennen beenden.

Deutschland Tour 2023 wird zur abwechslungsreichen Klassikertour

Ein Prolog zum Auftakt, drei Klassikertage und ein Sprint Royal zum Abschluss – das ist das Menü der Deutschland Tour 2023. Die diesjährige Rundfahrt führt vom 23. bis zum 27. August vom Saarland nach Bremen. Vor allem angriffslustige und klassikererprobte Fahrer dürfen sich Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen.

Auf 724 Kilometern führt die Deutschland Tour im August vom Süden nach Norden durch fünf Bundesländer. Im Mittelteil prägen drei wellige Renntage die Strecke, sie werden ausschlaggebend sein im Sekundenspiel um das Rote Trikot.

Prolog: St. Wendel (2,2 km)
Zum Auftakt steht am 23. August ein Prolog in St. Wendel an. Im letzten Jahr war das kurze Zeitfahren erstmals im Programm. In diesem Jahr ist der intensive Start in die Rundfahrt 2,2 Kilometer lang. Die technisch anspruchsvolle Schleife um die Innenstadt von St. Wendel kommt zwar ohne Steigungen aus, ist aber kurvenreich. Bereits nach 100 Metern in der Gymnasialstraße wartet die erste 90-Grad-Kehre und führt in den Tempo-Sektor des Tages. Nach 1,4 Kilometern nehmen die Herausforderungen zu. Eine Kurve und Spitzkehre in kurzer Abfolge unterbrechen den Rhythmus vor dem Schlussteil, der zum Ziel Am Schlossplatz führt.

1. Etappe: St. Wendel – Merzig (178 km)
Von St. Wendel startet auch die 1. Etappe. Auf 178 Kilometern führt der komplett saarländische Renntag nach Merzig. Die ersten Kilometer verlaufen zunächst südlich, bis vor Neunkirchen ein Richtungswechsel ansteht und die Profis entlang der Landesgrenze in den Norden des Saarlands fahren. Früh in der Etappe wird bei Freisen auf den Tageshöhepunkt geklettert. Ein ständiges Auf und Ab, teilweise mit sehr steilen Rampen, prägt den Mittelteil der Etappe. Vorbei am Bostalsee geht es über Wadern, Weiskirchen auf den Weg zur Saarschleife bei Mettlach. Zum Finale in Merzig wartet eine schwere Zielrunde mit dem Anstieg zur Kreuzbergkapelle, die einige Profis bereits aus dem Jahr 2018 kennen, und die gleich zweimal bezwungen werden muss. Damals konnte sich der spätere Gesamtsieger Matej Mohoric vor Nils Politt durchsetzen. Der Blick auf das Profil verrät: es wird ein Tag für die Klassikerspezialisten.

2. Etappe: Kassel – Winterberg (190 km)
Zur 2. Etappe treten die Profis in Hessen an. Die längste Etappe der diesjährigen Rundfahrt beginnt in der Kasseler Innenstadt und geht nach 190 Kilometern in Winterberg zu Ende. Vor dem Marstall Gebäude des Schloss Wilhelmshöhe erfolgt der scharfe Start. Bevor die Landesgrenze passiert wird, verabschiedet sich Hessen mit einem kurzen steilen Anstieg hinter Bad Arolsen auf dem Weg in den Hochsauerlandkreis. Das Terrain bleibt Sauerland-typisch und die wellige Strecke führt über Marsberg, Brilon und Meschede zum Hennesee und weiter nach Eslohe. Spätestens in der letzten Rennstunde des Tages müssen die Kletterbeine in Bestform sein. In Altastenberg wird der höchstgelegene Ort der diesjährigen Deutschland Tour erreicht. Winterberg ist in Sicht, aber bis zum Zielstrich sind noch 20 weitere Kilometer zurückzulegen. Die Zielrunde führt aus Winterberg wieder heraus und nach einer kurzen, steilen Abfahrt in das Orketal, vorbei an der Wintersport-Arena Sauerland, beginnt die entscheidende Gegensteigung. 2,5 Kilometer Klettern auf der Hochsauerland Höhenstraße bis zum Teufelslappen.

3. Etappe: Arnsberg – Essen (174 km)
Zum Start in das Deutschland Tour-Wochenende bleiben die Profis im Sauerland. In Arnsberg-Neheim beginnt ein Renntag, der voller Herausforderungen steckt. Am Neheimer Markt erfolgt der neutrale Start und das Feld quert zum ersten Mal die Ruhr. Der Fluss ist an diesem Tag ein ständiger Begleiter. 174 Kilometer mit 1520 Höhenmetern – die nackten Zahlen dieser reinen NRW-Etappe täuschen. Im Profil sind kurze steile Anstiege versteckt, die einigen Fahrern alles abverlangen. Nach nur 12 Kilometern wartet in Fröndenberg die auch bei Hobbyradsportler*innen berühmt-berüchtigte „Eule“ mit Steigungen bis 13%. Die nächste Rennstunde bleibt wellig und verläuft mit vielen Richtungswechseln entlang der Ruhr, bevor am Hengsteysee der Serpentinen-Anstieg zur Hohensyburg folgt. Der Auftakt für den schweren Mittelteil der Etappe, der ein ständiges Auf und Ab auf 75 Kilometern bietet. Sandberg, Sender Langenberg, Nordtrather Tal – allesamt mit zweistelligen Steigungsprozenten. Wer die Deutschland Tour gewinnen möchte, wird spätestens hier Akzente setzen. Zum Finale wird Essen aus Süden angefahren und das Profil beruhigt sich. Nach einer ersten Zieldurchfahrt vor dem Stadtgarten steht eine Runde von 20 Kilometern durch die Ruhrmetropole an.

4. Etappe: Hannover – Bremen (180 km)
Nach den Strapazen des Vortages wartet am Schlusstag der Deutschland Tour 2023 das flache Terrain Niedersachsens. Gestartet wird vor dem Neuen Rathaus Hannovers und die Fahrer verlassen die Landeshauptstadt entlang des Maschsees in südlicher Richtung. Im ersten Etappendrittel sorgen die Rehburger Berge unweit des Steinhuder Meers für die einzigen Erhebungen im Profil. In Stolzenau wird erstmals die Weser passiert und die Mittelweser-Region erreicht. Topfeben und nahezu auf Meeresniveau geht es von Hoya in die Freie Hansestadt. Einzig in Richtung Syke unterbricht das Friedeholz-Waldgebiet mit seinen kleinen Erhebungen das Tiefland, aber dies sollte den Sprinterteams keine Schwierigkeiten bereiten. Über die Karl-Carstens-Brücke fahren die Profis in die Hansestadt und passieren auf dem Weg in die Bremer Altstadt das Weserstadion. Es geht vorbei am Marktplatz mit dem Bremer Rathaus und einem kurzen Kopfsteinpflastersegment. Mit der historischen Kulisse im Rücken und der Überseestadt im Blick wird das Finale eingeläutet. Zum ersten Mal wird das Zielgebiet durchfahren – es folgen drei weitere Runden von jeweils 5 Kilometern durch das Viertel, bevor die endschnellen Fahrer mit einem Sprint Royal auf der langen Zielgerade den Tagessieg ausfahren.

„Fünf Renntage und alles dabei. Das kurze Zeitfahren zum Start wird wieder zum Sekundenkrimi. Wer hier gewinnt, kann sich auf den nächsten Tagen nicht ausruhen. Ich erwarte im Saarland, Sauerland und auf dem Weg nach Essen eine wahre Jagd auf das Rote Trikot. Für die Fahrer wird’s anstrengend – für die Fans spannend. Das Finale mit dem Sprint Royal in Bremen ist dann der krönende Abschluss. Hier können Sprinter, die vorher nicht zum Zuge kamen, ihren großen Tag haben“, schätzt Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der Deutschland Tour, die Strecke ein.

Etappen der Deutschland Tour 2023:

Prolog (Mittwoch, 23. August): St. Wendel (2,2 km)
1. Etappe (Donnerstag, 24. August): St. Wendel – Merzig (178 km)
2. Etappe (Freitag, 25. August): Kassel – Winterberg (190 km)
3. Etappe (Samstag, 26. August): Arnsberg – Essen (174 km)
4. Etappe (Sonntag, 27. August): Hannover – Bremen (180 km)

GP Vorarlberg – das neue Aushängeschild am rot-weiß-roten Radhimmel

Am kommenden Sonntag, den 30. April, ist Nenzing Austragungsstätte des größten UCI-Eintagesrennens in Österreich. Der GP Vorarlberg (UCI-Kat. 1.2) mit Weltklassebesetzung von 170 Radprofis wartet mit einer neuen, schweren Strecke auf. Über K19 gibt es das Rennen im Livestream zu sehen, erstmals aber auch live auf ORF Sport Plus.

Der GP Vorarlberg ist der Radauftakt in Vorarlberg und ein großer Testlauf für den Start der Tour of Austria / 72. Österreich Rundfahrt am 2. Juli 2023. Neben über 120 angemeldeten VIPS – darunter auch die Slalom-Queen Katharina Liensberger und ÖSV-Nachwuchshoffnung Magdalena Egger – hofft der Veranstalter Thomas Kofler auf zahlreiche BesucherInnern. Aus sportlicher Sicht musste der Organisator und Vorarlberg-Teamchef in Bezug auf die eigene Mannschaft beim größten UCI-Rennen Österreichs einige Abstrich hinnehmen. „Leider sind wir durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Lukas Meiler, Colin Stüssi und Linus Stari doch stark ersatzgeschwächt. Aber trotzdem haben wir noch einige Optionen. An der Spitze Moran Vermeulen, der zuletzt eine sehr starke Tour of the Alps bestritt“, sagt Kofler.

Um 11:00 Uhr startet die 12. Auflage des GP Vorarlberg powered by Radhaus Rankweil, der vom Studio K19 produziert wird. Auf k19.at ist das Rennen dann auch live zwischen 12:25 und 15:00 Uhr zu sehen. „Ganz besonders freut es uns, dass auch der ORF unser Rennen erstmals live überträgt. Das ist ein Meilenstein für uns“, freut sich Thomas Kofler. Ein spannendes Rennen mit neuer Streckenführung wird erwartet. Vor allem das Finale mit den sieben Kilometer langen Schlussrunden.

Für Organisationsleiter Jürgen Schatzmann und den OK-Verantwortlichen Thomas Kofler geht mit der neuen Streckenführung ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Nun wurde sie in Kooperation mit der Marktgemeinde Nenzing und durch die Abnahme der Landesverkehrsbehörde auch beschlossen und genehmigt. Gefahren wird zuerst die altbekannte Runde (acht Mal) über Nenzing – Schlins – Rönsberg – Satteins – Frastanz – Nenzing. Im Finale wartet nun neu dreimal der Anstieg zum Alpencamping Nenzing nach Latz. Es folgt die enge und rasante Abfahrt nach Beschling und zurück ins Ziel. Insgesamt sind 163,1 Kilometer und 2.392 Höhenmeter zu bewältigen.

Top-Besetzung!
Der Favoritenkreis ist so groß wie nie zuvor. 24 Teams zu je sieben Fahrern sind am Start. Eine Top Mannschaft kommt aus Italien. Das UCI Pro Team Corratec startet nach dem Rennen in Nenzing zu ihrer ersten Grand Tour ab dem 6. Mai beim Giro d‘Ìtalia und bringt die Top-Fahrer mit nach Vorarlberg. Dazu kommen die starken UCI-Teams Elkov-Kasper (CZE), Coloquick (DEN, Voster ATS (POL), Adria Mobil (SLO) und fast alle Profiteams aus Deutschland und der Schweiz. Ebenso haben sämtliche österreichischen Teams ihre Nennung abgeben. Die mit Garantie längste Anreise hat allerdings eine Mannschaft aus Asien. Das starke UCI Continental Team China Glory wird erstmals in Österreich starten. Aus heimischer Sicht wird das Comeback von Ex-Toursieger Riccardo Zoidl von Felbermayr Simplon Wels beobachtet. Er trifft auf starke Fahrer, wie den Tschechen Jan Barta von Elkov.

Buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein
Für alle jungen Radsportfans steht der Käferle-Cup und Rad-Ritter Parcours von und mit Sicheres Vorarlberg ebenfalls wieder auf dem Programm. Ebenso Action verspricht das ASVÖ-Team mit ihren Mitmachangeboten. Unter dem Motto „Sei nicht fad, fahr Rad!“ können Kinder im Alter von zwei bis vierzehn Jahre ihr Können unter Beweis stellen. Egal ob Laufrad, Dreirad, Roller oder Mountainbike – alles ist erlaubt. Rad und Helm mitbringen und los geht’s! Die Teilnahme ist kostenlos – alle erhalten einen Preis. Im Rahmen des Maifestes der Bürgermusik Nenzing im Zielgelände kommen auch die Erwachsenen auf ihre kulinarische sowie unterhaltsamen Kosten. „Ein musikalisches Danke an die Bürgermusik für die jahrelange Kooperation“, ergänzt Kofler. Und natürlich können alle Fans den GP Vorarlberg auf einer großen Vidiwall im Zielbereich mitverfolgen. Der Eintritt ist frei!

Kader Team Vorarlberg: Moran Vermeulen, Dominik Amann, Pirmin Benz, Jon Knolle, Oscar Cabedo, Antoine Berlin, Lukas Rüegg

Programm:
08.15 – 09.00 Uhr Registrierung Käferle-Cup
09.15 – 10.30 Uhr Käferle-Cup Rennen in den div. Altersklassen
09.30 – 14.30 Uhr Rad-Ritter Parcours und ASVÖ-Stationen auf dem Sportplatz der Sportmittelschule Nenzing
ab 9.30 Uhr Präsentation der Mannschaften im Start-/Zielbereich
11.00 Uhr Start GP Vorarlberg powered by Radhaus Rankweil
ca. 15 Uhr Zielankunft
ca. 15.15 Uhr Siegerehrung
Open End Maifest mit der Bürgermusik Nenzing

Homepage: www.gp-vorarlberg.at

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Tour de Romandie 2. Etappe

Morteau – La Chaux-de-Fonds – 163 Km

1 HAYTER Ethan GBR INEOS Grenadiers 03:55:20
2 AYUSO Juan ESP UAE Team Emirates 00:00
3 BARDET Romain FRA Team DSM 00:00
4 SOBRERO Matteo ITA Team Jayco-AlUla 00:00
5 ONLEY Oscar GBR Team DSM 00:00
6 SWEENY Harry AUS Lotto Dstny 00:00
7 GOOSSENS Kobe BEL Intermarché-Circus-Wanty 00:00
8 CORT Magnus DEN EF Education-EasyPost 00:00
9 FISHER-BLACK Finn NZL UAE Team Emirates 00:00
10 SCHULTZ Nick AUS Israel-Premier Tech 00:00
11 JORGENSON Matteo USA Movistar Team 00:00
12 CHAMPOUSSIN Clément FRA Team Arkéa-Samsic 00:00
13 FOSS Tobias NOR Jumbo-Visma 00:00
14 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 00:00
15 MÜHLBERGER Gregor AUT Movistar Team 00:00

Gesamt:

1 HAYTER Ethan GBR INEOS Grenadiers 08:08:14
2 FOSS Tobias NOR Jumbo-Visma 00:06
3 CAVAGNA Remi FRA Soudal Quick-Step 00:06
4 AYUSO Juan ESP UAE Team Emirates 00:11
5 SOBRERO Matteo ITA Team Jayco-AlUla 00:14
6 OLIVEIRA Nelson POR Movistar Team 00:15
7 BARDET Romain FRA Team DSM 00:17
8 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS Grenadiers 00:17
9 FISHER-BLACK Finn NZL UAE Team Emirates 00:17
10 KEPPLINGER Rainer AUT Bahrain Victorious 00:18
11 NYS Thibau BEL Trek-Segafredo 00:20
12 MASNADA Fausto ITA Soudal Quick-Step 00:20
13 POOLE Max GBR Team DSM 00:21
14 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 00:23
15 KAMP Alexander DEN Tudor Pro Cycling Team 00:23
16 CORT Magnus DEN EF Education-EasyPost 00:23
17 YATES Adam GBR UAE Team Emirates 00:24
18 JORGENSON Matteo USA Movistar Team 00:24
19 VOISARD Yannis SUI Tudor Pro Cycling Team 00:24
20 HERRADA Jesus ESP Cofidis 00:24

Cian Uijtdebroeks verbessert sich in der Gesamtwertung der Tour du Romandie

Ein welliges Finale prägte heute die zweite Etappe der Tour du Romandie und bot einige Möglichkeiten für Angriffe. Eine frühe Fluchtgruppe wurde dann auch rechtzeitig vor dem Finale eingeholt und einige der Favoriten versuchten sich auf den letzten Wellen abzusetzen. Durch diese Attacken konnten viele Fahrer das Tempo im Feld nicht mehr halten und leider verloren auch Sergio Higuita und Nico Denz den Anschluss. Cian Uijdebroeks war für BORA – hansgrohe aber immer an der Spitze und konterte auch unterschiedliche Attacken. Am Ende holte E. Hayter den Tagessieg im Sprint einer rund 50 Mann Gruppe. Cian verbesserte sich einige Positionen in der Gesamtwertung vor dem Einzelzeitfahren morgen.

Von der Ziellinie

“Cian ist unsere Option hier für die Gesamtwertung und er hat einen guten Eindruck im Finale hinterlassen. Das lässt hoffen. Bob hat ihn super positioniert und kommt hier auch von Tag zu Tag besser in Form. Aber natürlich hätten wir gehofft, mit Nico oder Sergio ein Ergebnis einzufahren. Für Nico war das Finale leider etwas zu hart. Und Sergio ist noch nicht wieder in Topform nach gesundheitlichen Problemen in der Ardennenwoche und kämpft jetzt zusätzlich mit Allergie. Was will man da machen. Aber wir konzentrieren uns jetzt auf die nächsten beiden Tage mit Cian. Das wird entscheidend in der Gesamtwertung.” – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Tour de Romandie 1. Etappe

Crissier – Vallée de Joux – 171 Km


Ethan Vernon und Plomi

1 VERNON Ethan GBR Soudal Quick-Step 04:05:34
2 NYS Thibau BEL Trek-Segafredo 00:00
3 MENTEN Milan BEL Lotto Dstny 00:00
4 BARDET Romain FRA Team DSM 00:00
5 MOSCA Jacopo ITA Trek-Segafredo 00:00
6 SCHULTZ Nick AUS Israel-Premier Tech 00:00
7 CALMEJANE Lilian FRA Intermarché-Circus-Wanty 00:00
8 VENTURINI Clément FRA AG2R Citroën Team 00:00
9 OLIVEIRA Ivo POR UAE Team Emirates 00:00
10 HERMANS Quinten BEL Alpecin-Deceuninck 00:00
11 ARNDT Nikias GER Bahrain Victorious 00:00
12 GAROFOLI Gianmarco ITA Astana Qazaqstan Team 00:00
13 GOOSSENS Kobe BEL Intermarché-Circus-Wanty 00:00
14 DENZ Nico GER BORA-hansgrohe 00:00
15 LEDANOIS Kevin FRA Team Arkéa-Samsic 00:00

Gesamt:


Plomi Foto

1 VERNON Ethan GBR Soudal – Quick Step 04:12:59
2 ČERNÝ Josef CZE Soudal – Quick Step 00:00
3 FOSS Tobias NOR Jumbo-Visma 00:01
4 CAVAGNA Rémi FRA Soudal – Quick Step 00:01
5 DENZ Nico GER BORA – hansgrohe 00:04
6 SUTER Joel SUI Tudor Pro Cycling Team 00:05
7 HAYTER Ethan GBR INEOS Grenadiers 00:05
8 BJERG Mikkel DEN UAE Team Emirates 00:09
9 SOBRERO Matteo ITA Team Jayco AlUla 00:09
10 OLIVEIRA Ivo POR UAE Team Emirates 00:09

Massensprint entscheidet 1.Etappe der Tour du Romandie

Wie erwartet war die zweite Etappe des Rennens in der Schweiz eine Angelegenheit für die Sprinter. Eine Fünf Mann Gruppe wurde früh gestellt und einige Teams versuchten manche der Sprinter am Anstieg der zweiten Kategorie des Tages abzuhängen. Dies gelang und ein reduziertes Feld mit allen BORA – hansgrohe Fahrern kämpfte am Ende um den Sieg in Vallee de Joux. Der schnellste war heute E. Vernon, der den Sieg holte, während Nico Denz Rang 14 erreichte.

Von der Ziellinie

“Nachdem wir keinen Sprinter hier haben, war schon klar, dass es für uns heute eher darum geht, Kräfte zu sparen. Wir liegen in einer guten Position mit unseren GC-Fahrern und wollte diese heute einfach sicher nach Hause bringen. Morgen könnte das Finale härter werden. Wenn es da zu einer Selektion kommt, könnte das eine bessere Chance für uns mit Nico oder Sergio sein. Wir haben den Fokus also schon auf morgen gerichtet.” – Rold Aldag, Sportlicher Leiter

Tour de Romandie – Prolog: Port-Valais – Port-Valais – 6,8 Km

1 CERNÝ Josef CZE Soudal Quick-Step 00:07:25
2 FOSS Tobias NOR Jumbo-Visma 00:01
3 CAVAGNA Remi FRA Soudal Quick-Step 00:01
4 DENZ Nico GER BORA-hansgrohe 00:04
5 SUTER Joel SUI Tudor Pro Cycling Team 00:05
6 HAYTER Ethan GBR INEOS Grenadiers 00:05
7 BJERG Mikkel DEN UAE Team Emirates 00:09
8 SOBRERO Matteo ITA Team Jayco-AlUla 00:09
9 OLIVEIRA Ivo POR UAE Team Emirates 00:09
10 VERNON Ethan GBR Soudal Quick-Step 00:10
11 KLUCKERS Arthur LUX Tudor Pro Cycling Team 00:10
12 OLIVEIRA Nelson POR Movistar Team 00:10
13 AYUSO Juan ESP UAE Team Emirates 00:12
14 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS Grenadiers 00:12
15 ARNDT Nikias GER Bahrain Victorious 00:12
16 FISHER-BLACK Finn NZL UAE Team Emirates 00:12
17 PRICE-PEJTERSEN Johan DEN Bahrain Victorious 00:12
18 PEDERSEN Casper DEN Soudal Quick-Step 00:13
19 KEPPLINGER Rainer AUT Bahrain Victorious 00:13
20 AMADOR Andrey CRC EF Education-EasyPost 00:14

27 B. Jungels +0:17
42 B. Zwiehoff +0:22
68 S. Higuita +0:26
78 C. Uijtdebroeks +0:27
110 L. Lührs +0:36
113 C. Benedetti +0:37

Starker Auftritt von Nico Denz im Tour du Romandie Prolog mit Rang vier


Plomi Foto

Ein knapp 7 km langes Einzelzeitfahren eröffnete heute die Tour du Romandie in der Westschweiz. Als einer der ersten Starter setzte Nico Denz in 7:29 eine beeindruckende Bestzeit, die erst mehr als eine Stunde später vom späteren Sieger J. Cerny um 4 Sekunden unterboten wurde. Dennoch ein geglückter Auftakt für BORA – hansgrohe, denn auch Bob Jungels und Ben Zwiehoff zeigten gute Leistungen und brachten sich in eine gute Ausgangsposition für die kommenden Tage.

Von der Ziellinie
“Ich wusste, dass ich in sehr guter Form bin und wollte heute einfach mal sehen, wofür das reicht. Ich bin selbst etwas überrascht, um ehrlich zu sein. Aber es lief richtig gut und ich hatte gute Beine. Es ist dann fast etwas schade, wenn man so lange am heißen Stuhl sitzt und dann doch noch abgelöst wird. Aber die anderen waren klar schneller. Auch wenn ich das kleine Problem auf den letzten 200m nicht gehabt hätte, hätte es nicht zum Sieg gereicht. Von da her überwiegt eindeutig die Freude über mein erstes Top 5 Zeitfahrergebnis auf der WorldTour.” – Nico Denz

Ötztal Tourismus – BORA – hansgrohe: Eine Erfolgsgeschichte auf 2 Rädern

Seit dem Jahr 2020 besteht die Zusammenarbeit zwischen BORA – hansgrohe und dem Ötztal als „Official Trainings Destination“. Beide Partner profitieren von dieser Kooperation. Das Ötztal festigt mit seinen Veranstaltungen und dem touristischen Radangebot immer mehr seinen Ruf als Top-Destination in den Alpen – für alle Radsportler, egal ob auf dem Rennrad, Mountain-, Gravel- oder E-Bike. Gestern reiste eine Delegation aus dem Ötztal zu BORA – hansgrohe, wo es interessante Einblicke in den „Service Course“ des Teams gab.

Ende des vergangenen Jahres wurde die Tourismuskooperation zwischen Ötztal, dem längsten Seitental Tirols, und BORA – hansgrohe um zwei weitere Jahre verlängert. „Für uns zahlt sich diese Partnerschaft absolut aus. Wir bieten dem WorldTour-Team perfekte Bedingungen für Trainingslager der Top- und Nachwuchsmannschaft und laden sie jedes Jahr im Oktober zum Teamcamp ein. Aus werbetechnischer Sicht können wir beeindruckende Zahlen präsentieren. Allein bei der Tour de France 2020 analysierte die weltweit renommierte Agentur Nielsen einen Werbewert von 30 Millionen Euro im TV-Segment und eine knappe Million im Print – vor allem in unseren wichtigsten Kernmärkten“, eröffnet Oliver Schwarz. Auch der Geschäftsführer von Ötztal Tourismus fuhr gestern nach Bayern, um sich den beeindruckenden „Service Course“ des Teams anzusehen. Dort lagert das komplette Equipment des Profiteams und der U19-Nachwuchsmannschaft Team Auto Eder.

Der Großteil der Sommergäste im Ötztal reist mit einem Rad an – egal ob Rennrad, Mountainbike oder E-Bike. Nicht ohne Grund: Das Ötztal ist eine der renommiertesten, vor allem aber auch innovativsten Raddestinationen der Alpen. Im Sommer 2022 gab es über 1,4 Mio. Nächtigungen. In Sölden steht der sportliche Charakter im Mittelpunkt! Allein die Bike Republic Sölden mit seinen unzähligen Trails und Abfahrten verzeichnete im Vorjahr an Spitzentagen bis zu 1.000 Biker pro Tag. Im Sommer 2022 waren fünf Lifte für Biker im Betrieb und brachten über 230.000 Fahrten. Der Biker Anteil der Liftfahrten in Sölden beträgt 30%.

Toni Palzer als Stargast beim Ötztaler Radmarathon


Plomi Foto

Was die Tour de France für das BORA – hansgrohe Team ist, das ist der Ötztaler Radmarathon für die nationale und internationale Rennradcommunity. Heuer findet einer der legendärsten Radmarathons in den Alpen mit Start und Ziel in Sölden über 227 Kilometer und 4 Alpenpässe mit 5.500 Höhenmetern erstmals am 9. Juli statt. Die 42. Auflage des Ötztaler Radmarathons ist wieder mit 4.000 Teilnehmer:innen limitiert und ein besonderer Stargast kommt heuer vom Team BORA – hansgrohe: Toni Palzer. „Er wird das ganze Wochenende bei uns sein und wir freuen uns sehr, dass er auch im ÖRM TV seine Expertisen zum Besten geben wird“, freut sich Organisator Dominic Kuen.

Der Ötztaler Radmarathon belebt mit seinen Innovationen seit Jahrzehnten den Hobby-Radsportbereich. Vor der 42. Auflage gab es erstmals für zwei Teilnehmer:innen die Möglichkeit, mit BORA – hansgrohe Coach Helmut Dollinger ein exklusives Trainingsprogramm bis zum Radmarathon durchzumachen. „Das gab es bisher noch nie und jeder Starter hat unterschiedliche Anforderungen. Viele wollen durchkommen und die tolle Stimmung genießen, andere wollen ihre persönlichen Bestzeiten pushen und ganz wenige wollen gewinnen. Ich habe die beiden Auserwählten auch bei einem einwöchigen Trainingscamp auf Mallorca unterstützt, schreibe ihnen Trainingspläne, auf ihrem ganz persönlichen Weg ihre Ziele zu erreichen“, beschreibt Helmut Dollinger.

Was Neuerungen beim Ötztaler Radmarathon betrifft gibt es heuer eine ganz besondere: Erstmals werden allen über 4.000 Teilnehmer:innen ganz persönliche, digitalisierte Videos von ihrer Fahrt nach der Zielankunft zugestellt, welche sie dann mit ihren Freunden teilen können. Ein weiterer Meilenstein sowie Vorreiterrolle des Ötztaler Radmarathons in Richtung Digitalisierung.

Erfolgreiches Sommerprojekt: Bike Republic Sölden
Der Mountainbike-Sport spielt im Ötztal eine ganz entscheidende Rolle. Nicht nur, dass vier der bekanntesten Mountainbiker:innen im Weltcup aus dem Ötztal und der unmittelbaren Umgebung kommen. Mit dem neuen Indoor Bikepark bei der Area47, der heuer eröffnet wurde, wurden neue Maßstäbe aufgestellt. Und eines der erfolgreichsten Sommerprojekte ist die Bike Republic Sölden mit einer unvergleichlichen Wertschöpfung im Alpenraum. Über 95 Kilometer Trails und Lines in der Endausbaustufe, 18 Naturtrails mit allein 36 Kilometern, 30 gemütlichen Almhütten, dem höchsten Startpunkt für Mountainbiker auf 2.787 Höhenmetern am Fernar Trail und insgesamt 14 MTB-Routen im Ötztal mit 241 Kilometern sprechen eine klare Sprache. Klar gibt es im Ötztal noch jede Menge Shops für Verleih von Rädern und Equipment. Zudem eröffnen zahlreiche Pump Tracks im Ötztal auch ein Eldorado für viele junge Biker.

www.oetztal.com

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Liège-Bastogne-Liège 2023

ELITE Männer 258km:


Photo HERBERT MOOS

1 EVENEPOEL Remco BEL Soudal Quick-Step 06:15:49
2 PIDCOCK Tom GBR INEOS Grenadiers 01:06
3 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 01:06
4 HEALY Ben IRL EF Education-EasyPost 01:08
5 MADOUAS Valentin FRA Groupama-FDJ 01:24
6 MARTIN Guillaume FRA Cofidis 01:25
7 BENOOT Tiesj BEL Jumbo-Visma 01:37
8 KONRAD Patrick AUT BORA-hansgrohe 01:48
9 SKJELMOSE JENSEN Mattias DEN Trek-Segafredo 01:48
10 HIRSCHI Marc SUI UAE Team Emirates 01:48
11 VAN GILS Maxim BEL Lotto Dstny 01:48
12 WOODS Michael CAN Israel-Premier Tech 01:48
13 CICCONE Giulio ITA Trek-Segafredo 01:48
14 SIVAKOV Pavel FRA INEOS Grenadiers 01:48
15 BARDET Romain FRA Team DSM 01:48
16 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 01:48
17 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 02:02
18 PARET-PEINTRE Aurélien FRA AG2R Citroën Team 02:02
19 VELASCO Simone ITA Astana Qazaqstan Team 02:13
20 ROTA Lorenzo ITA Intermarché-Circus-Wanty 02:13


Photo HERBERT MOOS

Patrick Konrad Achter bei Lüttich – Bastogne – Lüttich


Photo HERBERT MOOS

Beim vierten Monument der Radsportsaison ging es auf 258 Kilometern durch die hügelige Landschaft der Ardennen. Von Lüttich aus führte die Strecke relativ flach zum Wendepunkt, der nach 90 gefahrenen Kilometern erreicht wurde. Auf dem Rückweg nach Lüttich wurde es mit zehn der insgesamt elf kurzen, aber teils sehr steilen Anstiege dann wesentlich bergiger. Durch die intensive Nachführarbeit von BORA – hansgrohe begann sich der Vorsprung der frühen Ausreißergruppe allmählich zu reduzieren bis mit noch 85 km die Côte de Wanne für die erste Selektion im Feld sorgte. Kurz vor La Redoute waren Aleksandr Vlasov, Patrick Konrad und Giovanni Aleotti immer noch im reduzierten Peloton mit dabei. In der Steigung versuchte Aleks des Tempo mitzuhalten, musste aber letztendlich reißen lassen. Nachdem Evenepoel attackierte, überholte er den letzten der Spitzenfahrer und hatte am Fuß der Côte de la Roche-aux-Faucons einen Vorsprung von mehr als 1:30 Minuten auf verschiedene kleine Verfolgergruppen. Dahinter in der größeren Verfolgergruppe war BORA-hansgrohe nach dem Sturz von Aleks Vlasov nur noch mit Patrick Konrad vertreten, der beim Sieg von Evenepoel den Sprint seiner Gruppe gewann. Der Österreicher belegte damit bei seiner 7. Teilnahme bei diesem Rennen einen starken 8. Platz.

Reaktionen im Ziel

„Ich habe heute morgen herausgefunden, dass heute meine 7. Teilnahme bei diesem Rennen sein würde. Dieses Rennen gefällt mir besonders und wir hatten heute auch bessere Wetterbedingungen als erwartet. Zu Beginn waren meine Beine nach der Tour of the Alps nicht super frisch aber während des Tages ging es mir zunehmend besser. Zuerst wollten wir für Aleks fahren, aber dann ging er vor dem Finale zu Boden und ich war in der größeren Gruppe alleine. Ich wollte einen Sprint forcieren, denn ich wusste, dass ich der Schnellste in meiner Gruppe war. Am Ende bin ich froh, eine Top 10 Platzierung bei diesem Monument zu belegen, ich glaube es ist ein schönes Resultat.“ – Patrick Konrad

„Lüttich – Bastogne – Lüttich ist immer ein hektisches Rennen. Der Sturz von Pogačar hat die Dynamik des Rennens geändert, und alles war dann in den Händen von Quickstep. Viele der Favoriten wurden schon mit 85 km abgehängt und leider waren Sergio und Jai heute nicht in Topform. Sergio hatte nicht die Beine von der Baskenland-Rundfahrt und Jai hatte sich vor Kurzem erst von einer Krankheit erholt. Aber unsere drei Giro Fahrer Giovanni, Aleks und Koni waren in der größeren Gruppe bis zum Fuß der Redoute. Glücklicherweise ist Aleks nicht schwer gestürzt und ihm geht es gut, also keine schweren Konsequenzen vor dem Giro. Der 8. Platz von Koni ist wirklich eine starke Performance und ich glaube, es wird ihm extra Motivation und Zuversicht vor dem Giro geben.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

ELITE Frauen 143km:


Photo HERBERT MOOS

1 VOLLERING Demi NED Team SD Worx 03:50:47
2 LONGO BORGHINI Elisa ITA Trek-Segafredo 00:00
3 REUSSER Marlen SUI Team SD Worx 00:22
4 MARKUS Riejanne NED Team Jumbo-Visma 00:22
5 CHABBEY Elise SUI CANYON//SRAM Racing 00:22
6 VAN VLEUTEN Annemiek NED Movistar Team 00:22
7 REALINI Gaia ITA Trek-Segafredo 00:25
8 LIPPERT Liane GER Movistar Team 01:24
9 PALADIN Soraya ITA CANYON//SRAM Racing 01:24
10 FISHER-BLACK Niamh NZL Team SD Worx 01:24
11 NIEWIADOMA Katarzyna POL CANYON//SRAM Racing 01:24
12 SANTESTEBAN Ane ESP Team Jayco-AlUla 01:24
13 LABOUS Juliette FRA Team DSM 01:24
14 MAGNALDI Erica ITA UAE Team ADQ 01:24
15 VAN ANROOIJ Shirin NED Trek-Segafredo 01:24
16 KERBAOL Cédrine FRA Ceratizit-WNT Pro Cycling 01:24
17 MUZIC Evita FRA FDJ-SUEZ 01:24
18 KASTELIJN Yara NED Fenix-Deceuninck 01:24
19 MOOLMAN-PASIO Ashleigh RSA AG Insurance-Soudal Quick-Step Team 01:24
20 GARCIA Mavi ESP Liv Racing TeqFind 01:24
21 BAUERNFEIND Ricarda GER CANYON//SRAM Racing 01:24

Radklassiker-Stars treffen neue Herausforderer – viele Favoriten für den 1. Mai

Der 1. Mai wird ein Wiedersehen aller aktiven Radklassiker-Sieger. Gleich fünf Fahrer streben einen erneuten Titel bei Eschborn-Frankfurt an. John Degenkolb (Sieger 2011), Alexander Kristoff (2014-2018), Pascal Ackermann (2019), Jasper Philipsen (2021) und Sam Bennett (2022) wollen erneut vor der Alten Oper jubeln. Ob ihnen das Strecken-Update des Sportlichen Leiters Fabian Wegmann (2009, 2010) entgegenkommt oder sich ein neuer Name in die Siegerliste des deutschen WorldTour-Rennens einträgt, bleibt offen.

Eines steht jetzt schon fest: Spürbar mehr Klassikercharakter wird Eschborn-Frankfurt 2023 prägen. Die 200-Kilometer-Klassikerdistanz wird wieder erreicht und dazu gibt es ein Plus an Höhenmetern. Im Mittelpunkt des Strecken-Updates steht der Feldberg. Der höchste Berg im Taunus wird in diesem Jahr zweimal befahren, denn zur Rennhälfte muss er erneut bezwungen werden – dazu noch von der schwereren, südwestlichen Auffahrt. Nachdem die Profis die zweite Überquerung des Mammolshainer bereits in den Beinen haben, geht es für sie direkt weiter über die Billtalhöhe bis auf den Feldberg.

Mit dem neuen Kletterabschnitt und einem kürzeren Weg vom letzten Mammolshainer-Anstieg bis zum Ziel steigen die Erfolgsaussichten für Taunus-Attacken. Dieses Strecken-Update und bisher offensiv ausgefahrene Frühjahrsklassiker garantieren Spannung am 1. Mai.

Titelverteidiger im Fokus

Gleich fünf Radklassiker-Sieger stehen am Start in Eschborn. Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck) kommt mit Schwung aus einer dreiwöchigen Rennpause. Mit Siegen beim WorldTour-Klassiker in De Panne und beim Scheldeprijs, der inoffiziellen Sprinter-WM, sowie einem 2. Platz bei Paris-Roubaix ist der 25-Jährige einer der Hauptdarsteller des Frühjahrs.

Auch für John Degenkolb (Team DSM) waren es besondere Klassiker-Wochen in Top-Form. Die Enttäuschung von Roubaix wird beim Heimrennen keine Rolle mehr spielen. Die Fans können sich auf einen „local hero“ freuen, der auch in seiner 13. Profi-Saison den Radklassiker aktiv prägen wird. Im 1. Profi-Jahr gab es den Heimsieg – vielleicht bringt die 13 in zwei Wochen Glück. Auch Alexander Kristoff (Uno-X Pro Cycling Team) hat sich viel vorgenommen. Mit großer Erfahrung hat der Radklassiker-Seriensieger auch in seinem neuen Team einen erfolgreichen Saisonauftakt gefeiert. Auf den neuen Feldberg-Anstieg blickt der Routinier aber mit Respekt und hofft darauf, Angriffe abwehren zu können.

Pascal Ackermann (UAE Team Emirates) konnte als letzter Deutscher in Frankfurt jubeln. Der 29-Jährige wartet noch auf den ersten Saisonsieg und möchte sich beim Radklassiker den letzten Feinschliff vor seinem Start beim Giro d’Italia holen. Für den Titelverteidiger Sam Bennett (BORA – hansgrohe) verlief die Saison bisher als Achterbahnfahrt. Gleich mit einem Sieg und guten Etappensprints in das Jahr gestartet, fielen die Klassiker-Wochen ins Wasser. Motiviert durch die Startnummer 1 soll Eschborn-Frankfurt zum erfolgreichen Renn-Comeback werden.

Fährt ein neuer Radklassiker-Name ins Rampenlicht?

Das einzige deutsche Team der UCI WorldTour, BORA – hansgrohe, geht neben dem Titelverteidiger auch mit dem Deutschen Meister Nils Politt und Max Schachmann in das Heimrennen. Beide können mit den neuen Anforderungen im Taunus umgehen und das Rennen sehr selektiv gestalten.

Auch für Jonas Rutsch (EF Education – EasyPost) könnte sich die anspruchsvollere Strecke auszahlen. Der 2. des U23-Radklassikers von 2018 möchte nach einem sehr guten Frühjahr auch bei den Profis auf dem Podium in Frankfurt stehen. Im letzten Jahr suchte er im Taunus erfolglos eine frühe Entscheidung, jetzt gibt es neue Möglichkeiten.

Mit Max Walscheid (Cofidis) und Georg Zimmermann (Intermarché – Circus – Wanty) haben sich weitere Deutsche angekündigt. Der 29-Jährige Walscheid hat noch eine Rechnung mit dem Radklassiker offen. Er stand nur einmal am Start in Eschborn, konnte das Rennen 2018 aber nicht beenden. Nach seinem starken 8. Platz bei Paris-Roubaix kommt er nun mit Selbstvertrauen in den Taunus. Zimmermann feiert am 1. Mai seinen Radklassiker-Hattrick. Nachdem er in den beiden Vorjahren im Dienst seiner Sprint-Kapitäne stand und sie erfolgreich auf oder an das Podium pilotiert hat, könnten dem Gewinner der Deutschland Tour-Nachwuchswertung nun die zusätzlichen Höhenmeter entgegenkommen.

Arnaud de Lie (Lotto Dstny) könnte den Hoffnungsträgern der deutschen Fans die Show stehlen. Das erst 21-jährige Toptalent hat bereits bei seiner Radklassiker-Premiere im letzten Jahr Eindruck hinterlassen. Auf Anhieb sprintete er auf Rang 7. Mit diesem Ergebnis, drei Saisonsiegen und einer erfolgreichen Klassikerkampagne im Rücken gilt der endschnelle Belgier jetzt nicht mehr als Underdog.

„Bei den vorläufigen Fahrer-Nennungen der Teams ist kein eindeutiger Trend zu erkennen. Reine Sprinter sind genauso dabei, wie die bergfesten und klassikererprobten Namen. Ich bin gespannt, wie die Fahrer den neuen Parcours annehmen. Der Blick zurück auf die Frühjahrsklassiker zeigt, dass viele Rennen sehr offen ausgefahren wurden und frühe Attacken oft eine Vorentscheidung oder sogar die Entscheidung gebracht haben. Wir haben dafür den passenden Kurs vorbereitet – jetzt ist es an den angriffslustigen Fahrern, diese Chance zu nutzen „, sagt Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter von Eschborn-Frankfurt.