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Tour of Britain – 2026

1. Etappe: Lincoln – Lincoln – 183 Km


Plomi Foto

1 Askey Lewis NSN Cycling Team 25 04:02:44
2 Ganna Filippo Netcompany INEOS Cycling Team 15 + 02
3 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG 10 + 02

4 Stuyven Jasper Soudal Quick-Step 5 + 09
5 Hoole Daan Decathlon CMA CGM Team 3 + 09
6 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 09
7 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG + 11
8 Rowe Elliot Great Britain + 19
9 Pluimers Rick Tudor Pro Cycling Team + 19
10 Wright Paul Modern Adventure Pro Cycling + 26
11 Heiduk Kim Netcompany INEOS Cycling Team + 55

12 Donovan Mark Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 02:06
13 Politt Nils UAE Team Emirates-XRG + 02:09
14 Wiggins Ben Great Britain + 02:15
15 Ghys Robbe Decathlon CMA CGM Team + 02:31

2.Etappe Boston -> Skegness 180km


Plomi Foto

1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 25 03:53:55
2 Kooij Olav Decathlon CMA CGM Team 15 + 00
3 Bennett Sam Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 10 + 00
4 Moschetti Matteo Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 5 + 00
5 Vernon Ethan NSN Cycling Team 3 + 00
6 Pickrell Riley Modern Adventure Pro Cycling + 00

7 Pluimers Rick Tudor Pro Cycling Team + 00
8 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 00
9 Stewart Jake NSN Cycling Team + 00
10 McDonald Brody Modern Adventure Pro Cycling + 00

3.Etappe Hull -> Beverley 194km:

1 Kooij Olav Decathlon CMA CGM Team 25 04:04:32
2 Merlier Tim Soudal Quick-Step 15 + 00
3 Källberg Axel Lucky Sport Cycling Team 10 + 00
4 Dupont Timothy Tarteletto-Isorex 5 + 00
5 Moschetti Matteo Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 3 + 00
6 Santy Arne Tarteletto-Isorex + 00
7 Vernon Ethan NSN Cycling Team + 00
8 Lysgaard Boas BHS-PL Beton Bornholm + 00
9 Bouquet Axel St Michel-Preference Home-Auber 93 + 00
10 McDonald Brody Modern Adventure Pro Cycling + 00

Gesamt:

1 Askey Lewis NSN Cycling Team 12:00:57
2 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG + 12
3 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 19
4 1 Stuyven Jasper Soudal Quick-Step + 21
5 1 Hoole Daan Decathlon CMA CGM Team + 21
6 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG + 25
7 1 Rowe Elliot Great Britain + 33
8 1 Pluimers Rick Tudor Pro Cycling Team + 33
9 Wright Paul Modern Adventure Pro Cycling + 40
10 Ganna Filippo Netcompany INEOS Cycling Team + 01:53
11 Donovan Mark Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 02:20
12 Politt Nils UAE Team Emirates-XRG + 02:23
13 Wiggins Ben Great Britain + 02:29
14 Ghys Robbe Decathlon CMA CGM Team + 02:45
15 Heiduk Kim Netcompany INEOS Cycling Team + 02:52

Deutschland Tour 2026 4. Etappe: Heilbronn – Heilbronn – 157 Km

Magnier gewinnt 4. Etappe,
Del Toro wird Gesamtsieger,
Heidemann holt Bergtrikot


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1 MAGNIER Paul FRA SOUDAL QUICK-STEP 03:37:39
2 VAN POPPEL Danny NED RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
3 TEUTENBERG Tim Torn GER LIDL-TREK 00:00
4 DEL GROSSO Tibor NED ALPECIN-PREMIER TECH 00:00

5 ZAMBANINI Edoardo ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
6 TESFAZION Natnael ERI MOVISTAR TEAM 00:00
7 VENTURINI Clément FRA UNIBET ROSE ROCKETS 00:00
8 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 00:00
9 JOUSSEAUME Alan FRA TOTALENERGIES 00:00
10 GRAAT Tijmen NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:00

Gesamtendwertung nach der 4. Etappe


Plomi Selfie, Del Toro hat mich dazu aufgefordert!! 🙂

1 DEL TORO Isaac MEX UAE TEAM EMIRATES XRG 17:39:48
2 BARRE Louis FRA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:53
3 HIRSCHI Marc SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 01:08
4 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA SOUDAL QUICK-STEP 01:24
5 VACEK Mathias CZE LIDL-TREK 01:25
6 TESFAZION Natnael ERI MOVISTAR TEAM 01:25
7 SORARRAIN AGIRREZABALA Gorka ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 01:26
8 OLDANI Stefano ITA CAJA RURAL-SEGUROS RGA 01:28
9 SCHACHMANN Maximilian GER SOUDAL QUICK-STEP 01:28
10 CADENA MARTINEZ Edgar David MEX TEAM STORCK – MRW BAU 01:33
11 STORK Florian GER TUDOR PRO CYCLING TEAM 01:35
12 TEUNS Dylan BEL COFIDIS 01:36
13 PELLIZZARI Giulio ITA RED BULL – BORA – HANSGROHE 01:36
14 LOOCKX Lander BEL UNIBET ROSE ROCKETS 01:38
15 BURGAUDEAU Mathieu FRA TOTALENERGIES 01:39
16 ZIMMERMANN Georg GER GERMAN NATIONAL TEAM 01:42

Magnier siegt, Del Toro triumphiert – Heidemann begeistert

Sonntag, 23. August, Heilbronn – Paul Magnier (Soudal Quick-Step) hat die 4. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2026 gewonnen. Der Franzose setzte sich nach 156,5 Kilometern rund um Heilbronn im Sprint vor Danny van Poppel (Red Bull-BORA-hansgrohe) und Tim Torn Teutenberg (Lidl-Trek) durch. Den Gesamtsieg sicherte sich Isaac Del Toro (UAE Team Emirates-XRG), der das Blaue Trikot erfolgreich verteidigte.

Die erste reguläre Etappe in der Geschichte der Deutschland Tour mit Start und Ziel in derselben Stadt wurde lange von einer Ausreißergruppe geprägt. Zu ihr gehörten erneut Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) und Ben Felix Jochum (Team Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur). Besonders Heidemann zeigte sich nach zahlreichen Kilometern an der Spitze in den vergangenen Tagen auch beim Finale noch einmal offensiv. Mit weiteren Punkten an den Bergwertungen machte er den Gesamtsieg in der Bergwertung perfekt.

Die Spitzengruppe behauptete ihren Vorsprung bis weit in das Finale. Erst 14,2 Kilometer vor dem Ziel stellte das Hauptfeld die letzten Ausreißer. Anschließend erhöhte Team Visma | Lease a Bike das Tempo und versuchte, für den Gesamtzweiten Louis Barré noch einmal eine Gelegenheit zu schaffen.
Doch Isaac del Toro hatte das Rennen unter Kontrolle. 12,3 Kilometer vor dem Ziel ging der Träger des Blauen Trikots selbst in die Offensive und setzte sich auf dem letzten Anstieg vom Feld ab. Der Mexikaner nahm einen kleinen Vorsprung mit in Richtung Heilbronn und lag lange auf Kurs zu einem spektakulären Solosieg.

Erst kurz vor dem Ziel wurde del Toro wieder eingeholt. Im anschließenden Sprint spielte Soudal Quick-Step seine Stärke aus: Paul Magnier setzte sich vor van Poppel und Teutenberg durch und feierte nach seinem Erfolg bei den ADAC Cyclassics Hamburg innerhalb einer Woche den nächsten Sieg in Deutschland.
Del Toro erreichte das Ziel mit dem Hauptfeld und krönte sich zum Gesamtsieger der Lidl Deutschland Tour 2026. Louis Barré belegte mit 53 Sekunden Rückstand den zweiten Platz, Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) komplettierte als Dritter das Podium. Damit endeten fünf Renntage vom Prolog in Bad Orb bis zum großen Finale in Heilbronn.

Das war die Lidl Deutschland Tour 2026

Fünf Renntage, fünf unterschiedliche Sieger und ein hochklassiger Gesamtsieger: Isaac del Toro gewinnt die Lidl Deutschland Tour 2026. Der Mexikaner eröffnete die Rundfahrt mit dem Sieg im Prolog von Bad Orb, holte sich auf der Königsetappe das Blaue Trikot zurück und ließ auch beim Finale in Heilbronn nichts mehr anbrennen.
Louis Barré setzte mit seinem Solo in Schwäbisch Hall das erste Ausrufezeichen, Alessio Magagnotti gewann den Regensprint in Offenbach an der Queich und Giulio Pellizzari entschied die Königsetappe in Bad Dürkheim für sich. Zum Abschluss schlug Paul Magnier im Sprint von Heilbronn zu. Miguel Heidemann verbrachte etliche Kilometer in der Flucht und belohnte sich mit dem Bergtrikot.
Von kurzen, steilen Rampen über die Anstiege im Pfälzerwald bis zum schnellen Finale in Heilbronn war alles dabei: Attacken, Windkanten, Ausreißergruppen und ein Klassementkampf, den Del Toro am Ende souverän für sich entschied.

Pressekontakt | Media contact
Pressestelle A.S.O. Germany
Karl Stender
Email: presse@deutschland-tour.com

Eine Veranstaltung der A.S.O. Germany GmbH

Cyclassics Hamburg – 205 Km


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1 MAGNIER Paul FRA Soudal Quick-Step 04:17:55
2 TEUNISSEN Mike NED XDS Astana Team 00:00
3 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
4 PENHOËT Paul FRA Groupama-FDJ United 00:00
5 UHLIG Henri GER Alpecin-Premier Tech 00:00
6 FRETIN Milan BEL Cofidis 00:00
7 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
8 WÆRENSKJOLD Søren NOR Uno-X Mobility 00:00
9 ARTZ Huub NED Lotto-Intermarché 00:00
10 DE LIE Arnaud BEL Lotto-Intermarché 00:00
11 LAURANCE Axel FRA Netcompany INEOS 00:00
12 MOZZATO Luca ITA Tudor Pro Cycling Team 00:00
13 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
14 AULAR Orluis VEN Movistar Team 00:00
15 FIORELLI Filippo ITA Team Visma | Lease a Bike 00:00
16 KUBIS Lukas SVK Unibet Rose Rockets 00:00
17 KOPECKY Matyas CZE Unibet Rose Rockets 00:00

18 MOHORIC Matej SLO Bahrain Victorious 00:00
19 BARRENETXEA Jon ESP Movistar Team 00:00
20 LØLAND Sakarias Koller NOR Uno-X Mobility 00:00

Paul Magnier klarer Sprintsieger

Paul Magnier (Soudal) gewann die Hamburger Cyclassics 2026 überlegen im Sprint eines ersten Feldes. Der 22-jährige Franzose setzte sich mehr als eine Radlänge vor Mike Teunissen (XDS) und Laurence Pithie (RB) durch. Damit wurden die Cyclassics wie so oft im Feldsprint entschieden, nachdem im Vorjahr ausnahmsweise ein früher Ausreißer knapp durchgekommen war.

Diesmal hießen die 6 frühen Ausreißer nach dem Start in Buxtehude Jonas Rutsch (Lotto), Benjamin Thomas (Cofidis), Dries de Pooter (Jayco), Niklas Behrens, Loe van Belle (beide Visma) und Filip Maciejuk (Movistar). An der letzten von 5 Passagen über den Waseberg fuhren Rutsch und Thomas den mit ihnen vorn verbliebenen Behrens und van Belle davon. Das war jedoch insofern unerheblich, weil sie kurz hinter der Kuppe von einem ersten Verfolgerfeld um Magnier geschluckt wurden.

Die beiden stärksten Sprinter in der Startliste außer Magnier – Olav Kooij (Decathlon) und Jonathan Milan (Lidl) – gehörten nicht zu diesem ersten Feld. Sie kehrten angesichts von nur noch 15 zu fahrenden Kilometern auch nicht mehr zurück. Denn mehrere Teams drückten vorne auf die Tube, insbesondere das von Magnier. Eine Attacke des Tour-de-France-Dritten Isaac del Toro (UAE) war auf dem zu flachen Terrain ohne Aussicht auf Erfolg.

Kurz vor dem Zielsprint war Magniers letzter Helfer aber verbraucht. Pithie setze sich mit seinem Helfer an die Spitze. Doch als Magnier antrat, war kein Kraut gegen ihn gewachsen. Der Vorjahreszweite Arnaud de Lie (Lotto) war mal wieder viel zu weit hinten positioniert. Teamintern brachte man das Kunsstück fertig, de Lie und den ebenfalls endschnellen Huub Artz auf den Plätzen 9 und 10 ins Ziel kommen zu lassen.

Fünfmal Waseberg, dann die Entscheidung im Sprint
Paul Magnier gewinnt die ADAC Cyclassics 2026

Paul Magnier (Soudal Quick-Step) hat die ADAC Cyclassics 2026 gewonnen. Nach fünf Waseberg-Passagen und gut 205 Kilometern setzte sich der Franzose auf der Mönckebergstraße im Sprint durch. Ein Jahr nach seinem dritten Platz in Hamburg stand Magnier diesmal ganz oben auf dem Podium.

Henri Uhlig in den Top 5

Mike Teunissen (XDS Astana) aus den Niederlanden und der Neuseeländer Laurence Pithie (Red Bull – BORA – hansgrohe) komplettierten das Podium. Das Rennen wurde zuvor lange von einer sechsköpfigen Ausreißergruppe geprägt, mit zwei deutschen Fahrern mittendrin. Niklas Behrens und Jonas Rutsch setzten sich gemeinsam mit Benjamin Thomas, Filip Maciejuk, Dries De Pooter und Loe van Belle vom Feld ab und bestimmten über weite Teile des Tages das Bild an der Spitze.

113. Tour de France 2026 – 12. Etappe Circuit Nevers Magny-Cours Chalon-sur-Saône 181 Km

Tim Merlier zu Sieg Nummer 3, schwerer Sturz dahinter

Tim Merlier (Soudal) gewann in Chalon-sur-Saône die 12. Etappe und damit seine 3. bei dieser Tour de France 2026 im Massensprint. Der 33-jährige Belgier fand einige Lücken und behauptete sich fast eine Radlänge vor Olav Kooij (Decathlon), der von noch viel weiter hinten kam und nur knapp von einem kapitalen Massensturz verschont blieb.
Den Sprint eröffneten gleichzeitig Philipsen (Alpecin) und Fretin (Cofidis) hinter Philipsens letzten Anfahrer. Merlier schlüpfte durche eine entstehende Lücke, sprintete vor ans Hinterrad von Fretin und stürmte vor an die Spitze. Philipsen und Fretin belegten die Plätze 3 und 5 vor und hinter Girmay (NSN).
Unmittelbar vor der Sprinteröffnung fuhr Gaviria (Caja Rural) rechts neben Kooij dem vor ihm kreuzenden van Mechelen (Bahrain) ins Hinterrad und stürzte zum Schlüsselbeinbruch. Während Kooij und van Mechelen auf dem Rad blieben, purzelten hinter Gaviria der Vortagessieger Wærenskjold (Uno-X) und Bittner (Picnic) direkt über diesen, und auch ein paar weitere Fahrer konnten nicht mehr ausweichenm, krachten knallhart auf die Straße und hielten sich zum Teil die Schlüsselbeine.

Ergebnis
1. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 3:38:53

2. Olav Kooij (NED) – Decathlon-CMA CGM
3. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Premier Tech
4. Biniam Girmay (ERI) – NSN
5. Milan Fretin (BEL) – Cofidis
6. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies
7. Max Kanter (GER) – XDS-Astana alle
8. Clément Russo (FRA) – Groupama-FDJ
9. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek
10. Huub Artz (NED) – Lotto-Intermarché
11. Rick Pluimers (NED) – Tudor gleiche
12. Fred Wright (GBR) – Pianrello-Q36.5
13. Jenthe Biermans (BEL) – Cofidis
14. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Premier Tech
15. Pascal Ackermann (GER) – Jayco-Alula Zeit
– 174 Fahrer klassiert.

Am Tag des möglicherweise letzten Massensprints der Tour 2026 hagelte es in der Schlussphase Attacken, insbesondere am letzten der 3 kleinen Bergpreise des Tages. Trotzdem wurde der Sieger zum 5. Mal im Feldsprint ermittelt. Die Gesamtführung vor den bergigeren Folge-Etappen behielt Tadej Pogacar (UAE) mit unverändert 3:36 Minuten vor Vingegaard (Visma) und knapperen Abständen dahinter.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 43:04:01

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +3:36
3. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +4:06
4. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +4:22
5. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +4:35
6. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +4:44
7. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +5:08
8. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +5:45
9. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +6:34
10. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +11:49
11. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +12:15
14. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +12:43
15. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +13:38
11. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +14:50
12. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +15:08
18. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +15:36
17. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +16:13
18. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +17:43
19. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +17:56
20. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +18:26

Baptiste Veistroffer (Lotto) arbeitete während der 12. Etappe weiter an seinem Ruf als aktivster Ausreißer der Tour de France 2026. In der Anfangsphase setzte er sich nach einigen Kilometern der Springerei wieder mal als Solist ab. Hinterm Zwischensprint erhielt Veistroffer Zuwachs durch Caruso (Bahrain), Costiou (Groupama) und Vercher (Totalenergies), war dann aber 50 Kilometer vorm Ziel wieder alleine unterwegs, als er seinen letzten Begleiter Costiou an einer Welle abstellte. Zwischendurch gab es mal einen Regenschauer bei ansonsten wieder trockenen Bedingungen. 32,5 Kilometer vorm Ziel war Veistroffers Zeit an der Spitze abgelaufen, als aus dem Hauptfeld die Attacken losgingen.

Beim Zwischensprint holte sich Pedersen hinter Veistroffer den 2. Platz. Allerdings baute der Mann im Grünen Trikot voll gewollt seine Konkurrenten an der Bande ein. Als Pedersen merkte, dass ihn mehrere Fahrer überholen würden, zog er von der Straßenmitte Richtung Seitengitter mit nur einem Ziel. Vollkommen zurecht wurde ihm der 2. Platz und die damit zusammenhängenden 20 Punkte aberkannt. Doch wie am Vortag nach dem Zielsprint bei Philipsen kassierte die Jury auch diesmal die Entscheidung, als das Team sofort intervenierte. So behielt Pedersen den 2. Platz vor Philipsen, Merlier, Kanter (XDS) und Girmay.

Kurz vor Veistroffers Einholung begannen insbesondere Pedersens Teamkollegen und sogar er selbst und Klassementfahrer Skjelmose einen Attackenhagel, dem sich mehrere andere Teams und Fahrer anschlossen. Doch die Sprinterteams behielten die Situation letztlich im Griff.

In den Schlusskilometer hinein stürmte Philipsens Team als Quartett an die Spitze. Aber das hilft dann auch nichts, wenn dieses Jahr 2 Fahrer klar endschneller sind. Pedersen belegte im Ziel wieder einen hinteren Top-Ten-Platz. Das Grüne Trikot hätte er auch ohne die 20 Punkte des Zwischensprints behalten. Seine potenziellen Konkurrenten schnappen sich – günstig für Pedersen – weiterhin gegenseitig die Punkte weg.

Grünes Trikot
1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 357 p.

2. Biniam Girmay (ERI) – NSN 317
3. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck 311
4. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 307
5. Max Kanter (GER) – XDS-Astana 239
6. Olav Kooij (NED) – Decathlon-CMA CGM 210
7. Søren Wærenskjold (NOR) – Uno-X 159
8. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies 129
9. Milan Fretin (BEL) – Cofidis 129
10. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 107

113. Tour de France 2026 – 8. Etappe Périgueux nach Bergerac 180km

Tim Merlier schießt von ganz hinten zu Sieg 2

Tim Merlier (Soudal) gewann nach der 7. auch die 8. Etappe der Tour de France 2026 im Massensprint. Der 30-jährige Belgier stellte in Bergerac eindrucksvoll unter Beweis, dass er der schnellste Sprinter im Feld ist. Während einige Konkurrenten noch hinter den letzten Anfahrern lauerten, schoss Merlier von ganz weit hinten an allen vorbei. In seinem Windschatten kam Biniam Girmay (NSN) auf den 2. Platz. Von den eigentlich besser positionierten Fahrern war Olav Kooij (Decathlon) der Beste auf Platz 3.

Liam Slock (Lotto), der letzte vorn verbliebene frühe Ausreißer, wurde erst 1,3 Kilometer vorm Ziel gestellt. In der Sprintvorbereitung war Max Kanters (XDS) letzter Anfahrer schon zu früh im Wind und musste das Tempo noch etwas verschleppen. Dann zog er an, wurde aber von Mathieu van der Poel (Alpecin) und dessen Sprinter Jasper Philipsen überholt. Als Philipsen jedoch Anstalten machte, zu überholen, flitzte schon Merlier mit Girmay im Schlepptau vorbei.

Philipsen war zu schwach und dahinter mehrere Fahrer wie Kanter durch Merlier, Girmay und den ausscherenden van der Poel eingebaut. Kooij konnte sich auf der anderen Seite befreien und zwischen Bande und Philipsen noch zum 3. Platz vor Philipsen sprinten.

Ergebnis
1. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 3:52:50

2. Biniam Girmay (ERI) – NSN
3. Olav Kooij (NED) – Decathlon-CMA CGM
4. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck
5. Pavel Bittner (CZE) – Picnic-PostNL
6. Rick Pluimers (NED) – Tudor
7. Pascal Ackermann (GER) – Jayco-Alula
8. Clément Russo (FRA) – Groupama-FDJ
9. Max Kanter (GER) – XDS-Astana alle
10. Milan Fretin (BEL) – Cofidis
11. Søren Wærenskjold (NOR) – Uno-X
12. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek gleiche
13. Fernando Gaviria (COL) – Caja Rural-Seguros RGA
14. Dorian Godon (FRA) – Netcompany-Ineos
15. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies Zeit
– 176 Fahrer klassiert.

Die Klassementfahrer hatten so etwas wie einen weiteren halben Ruhetag, sofern man bei Temperaturen bis 38 Grad im Schatten davon reden kann. Tadej Pogacar (UAE) verteidigte so sein Gelbes Trikot mit unverändert 2:42 Minuten vor Jonas Vingegaard (Visma).

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 28:49:07

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +2:42
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +3:27
4. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +3:30
5. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +3:34
6. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +3:55
7. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +4:00
8. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +4:21
9. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +4:57
10. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +7:10
11. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +9:12
12. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +9:35
13. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +9:42
14. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +9:45
15. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +9:50
16. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +10:46
17. Lennert van Eetvelt (BEL) – Lotto-Intermarché +10:51
18. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +10:56
19. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +12:21
20. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +13:06

In der Startphase der 8. stießen Guernalec (Totalenergies) und der schon am Vortag ausgerissene Ortruba (Caja Rural) zu Liam Slock. Sie bildeten das Spitzentrio des Tages. Slock holte sich beide kleine Bergpreis, war aber im Zwischensprint Ortruba knapp unterlegen.
Dort sprinteten aus dem Hauptfeld Philipsen auf den 4. Platz vor Kanter und Pedersen (Lidl), gefolgt von den lässigeren Merlier und Girmay. Diese schnappten sich dafür die fetten Punkte im Ziel. Dort kam Pedersen im Grünen Trikot nur auf den 12. Platz, so dass sein Vorsprung vor Merlier auf 15 Punkte zusammenschrumpfte.

Grünes Trikot
1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 228 p.

2. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 213
3. Biniam Girmay (ERI) – NSN 203
4. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck 175
5. Max Kanter (GER) – XDS-Astana 172
6. Olav Kooij (NED) – Decathlon-CMA CGM 110
7. Søren Wærenskjold (NOR) – Uno-X 89
8. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies 79
9. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 75

Rund 40 Kilometer vorm Ziel begann Slock am letzten Bergpreis ein Solo, das wohl eher auf diesen Bergpreis und die goldene Startnummer des aktivsten Fahrers abzielte. Aber trotz des engen Abstands vor dem Hauptfeld konnte Slock lange die Einholung verhindern.
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113.Tour de France – 7. Etappe: Hagetmau – Bordeaux – 175 Km

Merlier als schnellster Sprinter in Bordeaux vorn


Herbert Moos Foto

Tim Merlier (Soudal) gewann in Bordeaux die 7. Etappe der Tour de France 2026 im Massensprint. Der 33-jährige Belgier schlug mit fast 2 Radlängen Vorsprung Søren Wærenskjold (Uno-X). Mit geringerem Abstand folgten Biniam Girmay (NSN), Max Kanter (XDS) und Jasper Philipsen (Alpecin) auf den Plätzen 3 bis 5.

Philipsen bekam den Sprint von seinem Zug angefahren, wurde aber von van der Poel schon an der 250-Meter-Marke im Wind abgesetzt. So brachte Gaviria (Caja Rural) das Hinterrad in doppeltem Sinnen gar nichts, weil Philipsen vor ihm zu früh starten mussten und ihn außerdem an der Bande einklemmte.

Hinter Philpsen, Gaviria, Girmay und Merlier verließ Wærenskjold das Hinterrad des späteren Siegers. Dies brachte ihm den 2. Platz ein, nahm ihm aber die Restchance auf den Sieg. Den so wurde er zum perfekten Anfahrer für Merlier, der sich aus dem Gewusel befreien konnte und ohnehin der offenbar schnellste Sprinter dieser Tour ist.

Vom Sieger des ersten Massensprints 2 Tage zuvor, Olav Kooij (Decathlon), war in Bordeaux nichts zu sehen. Der damals zweitplatzierte Kanter konnte diesmal nicht von ganz vorne starten, sondern geriet weiter hinten in ein Gerangel mit Godon (Netcompany). Trotzdem gelang noch ein 4. Platz vor Philipsen.

Ergebnis
1. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 3:44:20

2. Søren Wærenskjold (NOR) – Uno-X
3. Biniam Girmay (ERI) – NSN
4. Max Kanter (GER) – XDS-Astana
5. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck
6. Phil Bauhaus (GER) – Bahrain Victorious
7. Huub Artz (NED) – Lotto-Intermarché
8. Dorian Godon (FRA) – Netcompany-Ineos
9. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek alle
10. Tom van Asbroeck (BEL) – NSN
11. Pavel Bittner (CZE) – Picnic-PostNL
12. Pascal Ackermann (GER) – Jayco-Alula gleiche
13. Milan Fretin (BEL) – Cofidis
14. Fernando Gaviria (COL) – Caja Rural-Seguros RGA
15. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies Zeit
– 176 Fahrer klassiert.
DNS Torstein Træen (NOR) – Uno-X

In der Gesamtwertung gab es in den Top-Ten keine Veränderungen. Tadej Pogacar (UAE) behielt im gelben Trikot seinen am Vortrag herausgefahrenen 2:42-Minuten-Vorsprung vor Jonas Vingegaard (Visma).

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 24:56:17

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +2:42
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +3:27
4. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +3:30
5. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +3:34
6. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +3:55
7. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +4:00
8. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +4:21
9. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +4:57
10. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +7:10

Mit Senken der Startflagge wagten Baptiste Veistroffer (Lotto) und Jakub Ortruba (Caja Rural) das Himmelfahrtskommando auf dieser Flachetappe gegen die Sprinterteams. Diese ließen das Fluchtduo des Tages nicht weit weg. Die meisten Arbeit verrichteten die Helfer von Philipsen und Merlier.

Veistroffer konnte immerhin den Zwischensprint und den einzigen kleinen Bergpreis des Tages für sich entscheiden. Auf den 3. Platz beim Zwischensprint kam Mads Pedersen (Lidl) vor Girmay, Kanter, Philipsen und Merlier. Das Grüne Trikot behielt Pedersen deutlich, obschon die Punkteabstände im Ziel deutlich größer ausfielen und Pedersen dort nur den 9. Platz belegte.

Grünes Trikot
1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 204 p.
2. Biniam Girmay (ERI) – NSN 145
3. Max Kanter (GER) – XDS-Astana 140
4. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 134
5. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck 126
6. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 75
7. Søren Wærenskjold (NOR) – Uno-X 73

Aber Pedersens Vorsprung in dieser Sonderwertung war vorher groß genung, anders als der Vorsprung der beiden Ausreißer. Diese wurden 20 Kilometer vorm Ziel an einem erneut heißen Tour-Tag vom Hauptfeld eingeholt. Auf den letzten 2 Kilometern bauten Philipsens Teamkollegen einen beeindruckenden Zug auf, für den jedoch schließlich zu früh Endstation war.

Baloise Belgium Tour 2026

1. Etappe: Scherpenheuvel-Zichem – Scherpenheuvel-Zichem – 188 Km

1 GIRMAY Biniam ERI NSN Cycling Team 04:05:50
2 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 00:00
3 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:00
4 DE SCHUYTENEER Steffen BEL Lotto-Intermarché 00:00
5 WÆRENSKJOLD Søren NOR Uno-X Mobility 00:00
6 DE KLEIJN Arvid NED Tudor Pro Cycling Team 00:00
7 GIDDINGS Joshua GBR Lotto-Intermarché 00:00
8 JEANNIÈRE Emilien FRA Team TotalEnergies 00:00
9 OLIVEIRA Rui POR UAE Team Emirates-XRG 00:00
10 TEUNISSEN Mike NED XDS Astana Team 00:00
11 KUBIS Lukas SVK Unibet Rose Rockets 00:00
12 BIESTERBOS Frits NED Team Picnic PostNL 00:00
13 URKAREGI Eñaut ESP Lidl-Trek 00:00
14 LIEPINS Emils LAT Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
15 TEUTENBERG Tim Torn GER Lidl-Trek 00:00

With a little over two weeks to go until the start of the Tour de France, Biniam Girmay outlined his form as he capped off another strong NSN team performance to win stage one of the Baloise Belgium Tour on Wednesday.

Biniam, who took third in the Brussels Cycling Classic on his last outing at the start of the month, was piloted brilliantly by teammate Jake Stewart approaching the finish line, before he used his trademark sprint finish to take the victory in Scherpenheuvel-Zichem.
“I want to thank my teammates – they did a super job for me,” he says. “At the start of the season, we did some nice leadouts, but we missed some wins. Today, we did an incredible job – we were calm, and we focused on our jobs. We kept organized in the last three kilometers.
“I’m super happy to win here in Belgium. It’s super nice to win here – I’ve trained a few times on these roads, I knew the finish a little bit, and it suited me well. I’m happy to finish off the good job.

The parcours of both today’s opener and Thursday’s second stage to the coast in Knokke-Heist are suited to sprinters, but the fastmen were almost denied their opportunity on the uphill approach to the line here. Late attacker Rune Herregodts (UEX) was still clear under the flamme rouge, but was just caught by the surging peloton approaching the line.

Biniam adds: “He was super strong – we thought he would come back early. He kept on pushing, but we were lucky we caught him before the last 100 meters! I’m happy to beat him!”

Head DS Sam Bewley noted the significance of not just the victory, but the work beforehand, as the sport’s biggest race draws closer.
“That was a really important win for a few reasons,” he says. “It’s the first time we’ve put the whole sprint group together around Bini since the start of the year, and also the first time we’ve integrated Jake into the group.
“It’s important to come to this race, get the group together, execute sprints, and understand what we can do better ahead of the Tour de France.
“Obviously, our focus on top of executing is to win. We know Bini likes to win, and to win before the Tour, and when we have all the best sprinters in this race, that brings a confidence boost to everyone.
“Momentum from this going into the Tour is really important, so we’re on track. It’s a great start to the race, and we have a few more stages to try and execute some more sprints.”

2. Etappe: Merelbeke-Melle – Knokke-Heist – 198 Km

1 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 04:18:31
2 KOOIJ Olav NED Decathlon CMA CGM Team 00:00
3 PHILIPSEN Jasper BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
4 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:00
5 JEANNIÈRE Emilien FRA Team TotalEnergies 00:00
6 BERCKMOES Jenno BEL Lotto-Intermarché 00:00
7 CRABBE Tom BEL Team Flanders-Baloise 00:00
8 ABRAHAMSEN Jonas NOR Uno-X Mobility 00:00
9 WÆRENSKJOLD Søren NOR Uno-X Mobility 00:00
10 DEKKER David NED BEAT CC p/b Saxo 00:00

3. Etappe: Durbuy – Durbuy – 173 Km

1 ARANBURU Alex ESP Cofidis 04:07:28
2 ASKEY Lewis GBR NSN Cycling Team 00:00
3 CANAL Carlos ESP Movistar Team 00:00
4 ABRAHAMSEN Jonas NOR Uno-X Mobility 00:02
5 KOPECKY Matyas CZE Unibet Rose Rockets 00:02
6 PHILIPSEN Jasper BEL Alpecin-Premier Tech 00:02
7 DELETTRE Alexandre FRA Team TotalEnergies 00:02
8 JEANNIÈRE Emilien FRA Team TotalEnergies 00:02
9 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 00:02
10 TONEATTI Davide ITA XDS Astana Team 00:02

4.Etappe | 184 km Begijnendijk -> Aarschot

1 Kooij Olav Decathlon CMA CGM Team 25 04:07:42
2 Merlier Tim Soudal Quick-Step 15 + 00
3 Philipsen Jasper Alpecin-Premier Tech 10 + 00
4 de Kleijn Arvid Tudor Pro Cycling Team 5 + 00
5 Girmay Biniam NSN Cycling Team 3 + 00
6 De Clercq Naud Pauwels Sauzen – Altez Industriebouw Cycling Team + 00
7 Wærenskjold Søren Uno-X Mobility + 00
8 Dekker David BEAT CC p/b Saxo + 00
9 Kubis Lukas Unibet Rose Rockets + 00
10 Kopecky Matyas Unibet Rose Rockets

5. Etappe: Gingelom – Hoeilaart – 183 Km

1 PHILIPSEN Jasper BEL Alpecin-Premier Tech 04:04:17
2 BERCKMOES Jenno BEL Lotto-Intermarché 00:00
3 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:00
4 WÆRENSKJOLD Søren NOR Uno-X Mobility 00:00
5 KOOIJ Olav NED Decathlon CMA CGM Team 00:00
6 TEUNISSEN Mike NED XDS Astana Team 00:00
7 JEANNIÈRE Emilien FRA Team TotalEnergies 00:00
8 PLUIMERS Rick NED Tudor Pro Cycling Team 00:00
9 TEUTENBERG Tim Torn GER Lidl-Trek 00:00
10 GIRMAY Biniam ERI NSN Cycling Team 00:00

Gesamtendwertung nach der 5. Etappe

1 PHILIPSEN Jasper BEL Alpecin-Premier Tech 20:43:26
2 BERCKMOES Jenno BEL Lotto-Intermarché 00:05
3 ARANBURU Alex ESP Cofidis 00:09
4 ASKEY Lewis GBR NSN Cycling Team 00:14
5 HERMANS Quinten BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:15
6 KUBIS Lukas SVK Unibet Rose Rockets 00:18
7 CANAL Carlos ESP Movistar Team 00:20
8 JEANNIÈRE Emilien FRA Team TotalEnergies 00:21
9 ABRAHAMSEN Jonas NOR Uno-X Mobility 00:22
10 KOPECKY Matyas CZE Unibet Rose Rockets 00:22

Giro d’Italia Next Gen 2026

Lorenzo Finn führt die Rookies beim Giro Next Gen an

Vom 14. bis 21. Juni duellieren sich die besten Nachwuchsfahrer des Radsports beim Giro Next Gen. Mit Lorenzo Finn zählt ein Fahrer der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies zu den Favoriten auf einen Podestplatz.

Gemeinsam mit der Tour de l’Avenir ist der Giro Next Gen das größte Rennen im U23-Kalender. Das achttägige Etappenrennen – lange als „Baby Giro“ bekannt – ist eine echte Talentschmiede für die Champions von morgen und wird im Windschatten des Giro d’Italia der Profis ausgetragen. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist das Rennen damit einer der Höhepunkte der Saison – und das Development-Team reist guter Dinge nach Italien, mit dem amtierenden U23-Weltmeister Lorenzo Finn als einem der Favoriten auf das Podium.

Die diesjährige Strecke verzeiht dabei keine Schwächen. Die acht Etappen umfassen 1.093 Kilometer mit 15.150 Höhenmetern und führen quer durch Süd- und Mittelitalien bis zum Ziel in den Abruzzen. Die ersten Tage kommen den schnellen Männern entgegen, doch die Gesamtwertung fällt in einer brutalen zweiten Hälfte mit zahlreichen Bergetappen und einem abschließenden Zeitfahren. Die Rookies wissen, wie knapp die Abstände sein können: Vor zwölf Monaten trug Rookie Luke Tuckwell, der inzwischen für das WorldTeam von Red Bull – BORA – hansgrohe fährt, mehrere Tage lang die Maglia Rosa und verpasste den Gesamtsieg um nur 12 Sekunden.

In diesem Jahr geht der Lokalmatador Lorenzo Finn als einer der Fahrer an den Start, die es zu schlagen gilt. Nach seinem Sturz bei der Tour of the Alps erholte sich das italienische Talent schnell. Finn, amtierender U23-Weltmeister, bringt zudem das Regenbogentrikot ins Rennen. An seiner Seite fahren Gustave Blanc (Frankreich), Max Bock (Deutschland), Davide Donati (Italien), Paul Fietzke (Deutschland) und Gijs Schoonvelde (Niederlande) – ein vielseitiges Sechser-Aufgebot mit Optionen für die Sprints, die Ausreißergruppen und die Berge gleichermaßen.
„Der Giro Next Gen ist ein besonderes Rennen. Hier im Regenbogentrikot zu starten, bedeutet mir sehr viel. Nach meinem Sturz bei der Tour of the Alps ist die Genesung sehr gut verlaufen – die Ärzte und das Team haben einen wirklich großartigen Job gemacht, um mich wieder aufs Rad zu bringen. Die Beine fühlen sich wieder gut an, und ich kann es kaum erwarten, zu fahren. Wir haben ein starkes Team und ein klares Ziel.“
— Lorenzo Finn


Lorenzo Finn (Plomi Foto)

„Der Giro Next Gen ist eines der wichtigsten Etappenrennen im U23-Kalender, deshalb kommen wir natürlich mit Ambitionen hierher. Wir müssen aber auch zugeben, dass Lorenzos Vorbereitung wegen seines Sturzes nicht ideal war. Er gehört trotzdem zu den Podiumskandidaten, und nach seiner schnellen Genesung sind wir froh, ihn am Start zu haben. Aber das hier ist über acht Tage eine Teamleistung – Davide, Paul, Max, Gijs und Gustave haben alle eine Rolle zu spielen. Wir haben im vergangenen Jahr mit Luke gesehen, wie nah wir an den Sieg kommen können. Die ganze Mannschaft ist motiviert, und wir reisen guter Dinge nach Italien.“
— Tim Meeusen, Director of Development
Das Rennen beginnt am Sonntag, den 14. Juni, in Reggio Calabria und endet am 21. Juni in L’Aquila.

Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies Aufgebot für den Giro Next Gen:
• Gustave Blanc (19 Jahre, Frankreich)
• Max Bock (21 Jahre, Deutschland)
• Davide Donati (21 Jahre, Italien)
• Paul Fietzke (20 Jahre, Deutschland)
• Lorenzo Finn (19 Jahre, Italien)
• Gijs Schoonvelde (19 Jahre, Niederlande)

1. Etappe: Reggio Calabria – Vibo Valentia – 168 Km

1 Haugland Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 03:42:50
2 Fabbro Riccardo ITA UC Trevigiani Energiapura Marchiol 00:01
3 Donati Davide ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:01
4 Delle Vedove Alessio ITA XDS Astana Development Team 00:01
5 Rogers Cameron AUS INEOS Grenadiers Racing Academy 00:01
6 Menghini Alessio ITA Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 00:01
7 Sparfel Aubin FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 00:01
8 Mauss Moritz GER UAE Team Emirates Gen-Z 00:01
9 Arrighetti Nicoló ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:01
10 Lorello Riccardo ITA SC Padovani Polo Cherry Bank 00:01

2. Etappe: Tropea – Crotone – 154 Km


Plomi Foto

1 DONATI Davide ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 03:10:08
2 TAILLIEU Aldo BEL Team Visma | Lease a Bike Dev 00:00
3 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 00:00
4 DELLE VEDOVE Alessio ITA XDS Astana Development Team 00:00
5 DUNWOODY Seth IRL Bahrain Victorious Development Team 00:00
6 FANTINI Christian ITA Solme Olmo Arvedi 00:00
7 FIORIN Matteo ITA Solme Olmo Arvedi 00:00
8 SMITHSON Jed GBR Hagens Berman Jayco 00:00
9 FABBRO Riccardo ITA UC Trevigiani Energiapura Marchiol 00:00
10 ARRIGHETTI Nicolò ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:00

Giro Next Gen: Davide Donati holt Etappensieg und das Rosa Trikot

Der 21-jährige Italiener von den Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies sprintete auf der zweiten Etappe des Giro Next Gen zum Sieg. Außerdem übernahm er als neuer Gesamtführender das Rosa Trikot.

Davide Donati hat die zweite Etappe des Giro Next Gen gewonnen und mit einem perfekt getimten Sprint in Crotone sowohl den Etappensieg als auch die Gesamtführung geholt. Der 21-jährige Italiener von den Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies trägt nun das begehrte Rosa Trikot und führt zudem die Punkte- und die italienische Wertung an.
Der Giro Next Gen ist die U23-Version des großen Giro d’Italia und eines der prestigeträchtigsten Etappenrennen im Nachwuchskalender. Die heutige Etappe führte das Peloton über 154 Kilometer von Tropea nach Crotone, durch die Hitze Kalabriens – Bedingungen, die Beine und Taktik gleichermaßen auf die Probe stellen.

Da ein Massensprint immer das wahrscheinlichste Ergebnis war, gestalteten die Rookies das Finale genau nach Plan. Donati setzte sich vom Rad seines Lead-outs ab und hielt Aldo Taillieu (Belgien, Team Visma | Lease a Bike Development) und Aubin Sparfel (Frankreich, Decathlon CMA CGM Development Team) in Schach, die den zweiten und dritten Platz belegten.
„Das Maglia Rosa zu tragen, bedeutet mir sehr viel – besonders als italienischer Fahrer. Das ist ein wirklich großer Moment für mich und ich muss mich bei allen bedanken – meiner Familie und meiner Freundin. Jetzt genieße ich einfach den Moment. Ich bin einfach nur total glücklich.“
— Davide Donati

Das Ergebnis basierte auf einer starken Mannschaftsleistung der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Nach einer perfekten taktischen Leistung während der Etappe leisteten Paul Fietzke (Deutschland) und Gijs Schoonvelde (Niederlande) auf den letzten Kilometern die entscheidende Arbeit und brachten ihren Sprinter in Position. Es war bereits Donatis vierter Saisonsieg und der neunte Sieg für das Nachwuchsteam.
„Ich finde, wir haben das heute richtig gut gemacht. Gijs und Paul haben einen tollen Job erledigt und Davide im Finale in Position gebracht. Wir wussten, dass er einer der Stärksten ist, und er hat den Sprint stilvoll zu Ende gebracht. Ich bin sehr glücklich und auch sehr stolz auf das, was wir heute als Team erreicht haben.“
— Pello Olaberria, Sports Director

3. Etappe: Sibari – Villa d’Agri di Marsicovetere – 166 Km

1 SCHOOFS Jasper BEL Soudal Quick-Step DT 04:10:47
2 ZANINI Simone ITA XDS Astana Development Team 00:00
3 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 00:00
4 DIJKMAN Daan NED UAE Team Emirates Gen-Z 00:00
5 MELLANO Ludovico Maria ITA XDS Astana Development Team 00:00
6 BASSET Pierre-Henry FRA XDS Astana Development Team 00:00
7 ANASTASIA Tommaso ITA Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 00:00
8 VALJAVEC Erazem SLO Soudal Quick-Step DT 00:00
9 BORREMANS Kasper FIN Bahrain Victorious Development Team 00:00
10 NEGRENTE Mattia ITA XDS Astana Development Team 00:00

4. Etappe: Matera – Corato (Molino Casillo) – 152 Km

1 FIORIN Matteo ITA Solme Olmo Arvedi 03:14:07
2 PIZZI Nicolò ITA Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 00:00
3 DONATI Davide ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:00
4 DUNWOODY Seth IRL Bahrain Victorious Development Team 00:00
5 ARRIGHETTI Nicolò ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:00
6 MICHIELSEN Thor BEL Lidl-Trek Future Racing 00:00
7 NAKKEN Tobias Risan NOR Team Drali-Repsol 00:00
8 PARETA Roger ESP Movistar Team Academy 00:00
9 MÄTIK Oliver EST Tudor Pro Cycling Team U23 00:00
10 SMITHSON Jed GBR Hagens Berman Jayco 00:00

5. Etappe: Bacoli – Bacoli – 134 Km

1 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Team Visma | Lease a Bike Dev 03:27:25
2 ARRIGHETTI Nicolò ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:00
3 MICHIELSEN Thor BEL Lidl-Trek Future Racing 00:11
4 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 00:11
5 SCALCO Matteo ITA XDS Astana Development Team 00:11
6 ROWE Elliot GBR Team Visma | Lease a Bike Dev 00:11
7 BORREMANS Kasper FIN Bahrain Victorious Development Team 00:11
8 EEMAN Kamiel BEL Lotto-Groupe Wanty 00:11
9 NEGRENTE Mattia ITA XDS Astana Development Team 00:11
10 GIALLI Matteo ITA Italy 00:11

6. Etappe: Velletri – Subiaco-Monte Livata – 157 Km

1 FINN Lorenzo Mark ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 04:00:48
2 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 00:52
3 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 00:52
4 BLANC Gustave FRA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 01:42
5 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:43
6 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 02:09
7 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 02:38
8 CUBILLAS Javier ESP Movistar Team Academy 02:38
9 ROWE Elliot GBR Team Visma | Lease a Bike Dev 02:38
10 RAFFERTY Adam IRL Hagens Berman Jayco 02:38

7. Etappe: Sulmona – Piana delle Mele (Guardiagrele) – 135 Km

1 SPARFEL Aubin FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 03:38:32
2 ROWE Elliot GBR Team Visma | Lease a Bike Dev 00:03
3 FINN Lorenzo Mark ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:05
4 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 00:21
5 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 00:21
6 SCALCO Matteo ITA XDS Astana Development Team 00:26
7 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 00:31
8 BOCK Max GER Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:33
9 BIEHL Kevin DEN General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:40
10 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 00:45

Lorenzo Finn gewinnt den Giro Next Gen

Der U23-Weltmeister verteidigte mit einem Sieg im abschließenden Zeitfahren das Maglia Rosa. Teamkollege Davide Donati gewann die Punktewertung und die Rookies entschieden die Teamwertung für sich.
Lorenzo Finn hat den Giro Next Gen gewonnen und das begehrte „Maglia Rosa“ mit einer souveränen Leistung im abschließenden 22,2 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Villa Sant’Angelo nach L’Aquila verteidigt. Nach einer schwierigen, von zahlreichen Bergetappen geprägten Woche ließ Finn keine Zweifel aufkommen und gewann die Schlussetappe mit 15 Sekunden Vorsprung vor dem irischen Landesmeister Adam Rafferty (Hagens Berman Jayco) und mit 32 Sekunden vor dem belgischen Landesmeister Matisse Van Kerckhove (Team Visma | Lease a Bike Development).

In der Gesamtwertung lag Finn, der am sechsten Tag mit einem beeindruckenden Etappensieg bei der Bergankunft in Monte Livata die Führung übernommen hatte, am Ende 2:10 Minuten vor Mateo Ramirez (Ecuador, UAE Team Emirates Gen Z) und 2:35 Minuten vor Henrique Bravo Ribeiro (Brasilien, Soudal Quick-Step Devo Team). Mit seinem Sieg beim Giro U23 holte Finn den Gesamtsieg zum ersten Mal seit Mattia Cattaneos Sieg vor 15 Jahren wieder nach Italien und gewann damit auch das Maglia Tricolore für den besten italienischen Fahrer.#

„Es war ein perfekter Tag. Ich hatte mir den Giro Next Gen schon im Winter als Ziel gesetzt und dieses Ziel haben wir nun erreicht. Heute wollte ich kein Risiko eingehen, aber gleichzeitig war es ein guter Test im Kampf gegen die Uhr. Ich freue mich aber auch über den Giro-Sieg, weil wir als Team eine außergewöhnliche Woche hatten, und zu sehen, dass auch meine Teamkollegen belohnt wurden, macht mich wirklich glücklich. Ich wusste, dass es in den ersten Tagen vor allem darauf ankam, im Sattel zu bleiben und Stürze zu vermeiden – besonders nach meiner Verletzung bei der Tour of the Alps. Die letzten drei Etappen lagen mir aber perfekt, und ich habe gezeigt, dass ich in den Bergen super Beine hatte. Das Maglia Rosa mit nach Hause zu nehmen, erfüllt mich mit großem Stolz.“
— Lorenzo Finn

Tatsächlich war der diesjährige Giro Next Gen auch durch eine starke Mannschaftsleistung der Rookies geprägt. Davide Donati gewann das Maglia Rossa als Punktbester – ein Trikot, das er bis nach L’Aquila behielt, selbst nach einem Sturz auf der dritten Etappe. Der 21-Jährige hatte dem Team bereits am zweiten Tag in Crotone den ersten Etappensieg des Rennens beschert. Am Ende beendete das Team den Giro Next Gen mit drei Etappensiegen, dem Maglia Rosa, dem Maglia Tricolore und dem Gewinn der Mannschaftswertung. Gustave Blanc (Frankreich), Paul Fietzke und Max Bock (beide Deutschland) sowie Gijs Schoonvelde (Niederlande) haben alle entscheidend dazu beigetragen, diese Erfolge möglich zu machen.
„Ich bin wirklich happy, wie die Woche gelaufen ist. Der Gewinn des Maglia Rossa war ein persönliches Ziel, und es auf diese Art zu erreichen, war einfach großartig. Drei Etappensiege, das Maglia Rosa, das Maglia Rossa und die Mannschaftswertung – es war wirklich eine perfekte Woche für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies.“
— Davide Donati
„Den Giro Next Gen mit dem Maglia Rosa, dem Maglia Rossa, dem Maglia Tricolore und der Mannschaftswertung abzuschließen, ist mehr, als wir uns hätten wünschen können. Lorenzo und Davide waren hervorragend, aber das war die Leistung aller sechs Fahrer und des gesamten Teams. Tage wie diese sind der Grund, warum wir dieses Team aufgebaut haben.“
— Tim Meeusen, Director of Development

8.Etappe | 22.2 km ITT Villa Sant’Angelo -> L’Aquila

1 Finn Lorenzo Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 5 00:29:03
2 Rafferty Adam Hagens Berman Jayco 1 + 16
3 Van Kerckhove Matisse Team Visma | Lease a Bike Development + 32
4 Sparfel Aubin Decathlon CMA CGM Development Team + 46
5 Ramírez Mateo UAE Team Emirates Gen-Z + 54
6 Haugland Kasper Decathlon CMA CGM Development Team + 57
7 Milesi Nicolas INEOS Grenadiers Racing Academy + 58
8 Schoofs Jasper Soudal Quick-Step Devo Team + 01:02
9 Viezzi Stefano Italy + 01:09
10 Cubillas Javier Movistar Team Academy +01:11

Endstand:

1 Finn Lorenzo Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 25:53:43
2 Ramírez Mateo UAE Team Emirates Gen-Z + 02:10
3 Bravo Henrique Soudal Quick-Step Devo Team + 02:35
4 1 Sparfel Aubin Decathlon CMA CGM Development Team + 03:16
5 1 Arsac Rémi Decathlon CMA CGM Development Team + 03:43
6 Rowe Elliot Team Visma | Lease a Bike Development + 03:55
7 3 Rafferty Adam Hagens Berman Jayco + 04:31
8 1 Vanhuffel Matteo Development Team Picnic PostNL + 04:35
9 1 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 04:43
10 1 Cubillas Javier Movistar Team Academy + 04:48

Muur Classic Geraardsbergen – 179 Km

1 MAGNIER Paul FRA SOUDAL QUICK-STEP 04:01:42
2 VAN TRICHT Floris BEL NSN DEVELOPMENT TEAM 00:02
3 BERCKMOES Jenno BEL LOTTO INTERMARCHE 00:02
4 TONEATTI Davide ITA XDS ASTANA TEAM 00:02
5 KUBIS Lukas SVK UNIBET ROSE ROCKETS 00:05
6 HAVERDINGS David NED ALPECIN-PREMIER TECH 00:05
7 BLOEM Joren NED UNIBET ROSE ROCKETS 00:05
8 EDDY Patrick AUS TEAM BRENNAN 00:05
9 TURGIS Anthony FRA TOTALENERGIES 00:09
10 KERCKHAERT Jochem NED BEAT CC p/b Saxo 00:09

109. Giro d’Italia – 18. Etappe: Fai della Paganella – Pieve di Soligo – 171 Km

Paul Magnier schnappt sich 3. Sieg und Trikot

Paul Magnier (Soudal) gewann in Pieve di Soligo die 18. Etappe des Giro d’Italia 2026 im Sprint eines stark reduzierten ersten Feldes. Innerhalb der letzten 10 Kilometer hatten sich an der Muro di Ca‘ del Poggio 16 Fahrer, darunter die besten Klassementfahrer, etwas abgesetzt. Die meisten Sprinter ekelten sich aber im ersten Verfolgerfeld drüber und dockten wieder rechtzeitig an. Magnier holte seinen 3. Tagessieg bei diesem Giro und eroberte das Maglia Ciclamino zurück. In Pieve die Soligo wurde der 22-jährige Franzose erneut optimal von seinem Teamkollegen Stuyven lanciert. Im kurvigen Finale konnten Zanoncello (Bahrain) und Milan (Lidl) nur noch die Positionen hinter Magnier halten.

Ergebnis
1. Paul Magnier (FRA) – Soudal-Quick Step 3:46:50

2. Edoardo Zambanini (ITA) – Bahrain Victorious
3. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek
4. Francesco Busatto (ITA) – Alpecin-Premier Tech alle
5. Corbin Strong (NZL) – NSN
6. Guillermo Silva (URU) – XDS-Astana
7. Madis Mihkels (EST) – EF Education-Easypost gleiche
8. Filippo Magli (ITA) – Bardiani-CSF
9. Sakarias Løland (NOR) – Uno-X
10. Lukas Kubis (SVK) – Unibet-Rose Zeit
– 156 Fahrer klassiert.

Vor den beiden entscheidenden Alpen-Etappen behielt Jonas Vingegaard (Visma) das Rosa Trikot und seinen komfortablen 4-Minuten-Vorsprung. Auf den ersten 18 Plätzen blieben alle Abstände identisch. Deutlich enger geht es demnach weiterhin zwischen den Plätzen 2 bis 4 mit Gall (Decathlon), Arensman (Netcomany) und Hindley (Red Bull) zu.

Gesamtwertung
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 70:44:04
2. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +4:03
3. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +4:27
4. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +5:00

5. Afonso Eulalio (POR) – Bahrain Victorious +5:40
6. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek +7:09
7. Michael Storer (AUS) – Tudor +7:14
8. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +7:57
9. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +8:34
10. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +9:20
11. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +9:44
12. Mathys Rondel (FRA) – Tudor +10:03

13. David de la Cruz (ESP) – Pinarello-Q36.5 +10:50
14. Chris Harper (AUS) – Pinarello-Q36.5 +11:19
15. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +16:54
16. Jan Hirt (CZE) – NSN +17:46
17. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +18:07
18. Johannes Kulset (NOR) – Uno-X +19:23
19. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +31:26
20. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +35:59
21. Alexander Wlasow (RUS) – Red Bull-Bora +39:51
22. Wout Poels (NED) – Unibet-Rose +43:12

In der Anfangsphase der 18. Etappe waren die Interessen so gelagert, dass nur eine ungefährliche 4-köpfige Spitzengruppe wegkam – Geens (Alpecin), Shaw (EF), Bais und Mifsud (beide Polti) –, und das auch nicht weit. Erstaunlicherweise legten sich in der Nachführarbeit Teams ins Zeug, die mit völlig unterschiedlichen Ausgängen der Etappe kalkulierten. Bei Jhonatan Narvaez (UAE) hoffte man anscheinend, dass die Sprinter inklusive Magnier am späten, steilen Berg abgehängt würden, um die Führung in der Punktewertung vor Magnier auszubauen. Bei Jonathan Milan (Lidl) peilte man hingegen das Gegenteil an, eine Entscheidung im Massensprint.

In Magniers Team wollte man sich anscheinend nicht festlegen. Es gab immerhin sehr viele Punkte gegen Narvaez zu gewinnen oder zu verlieren. Und man konnte sich ja auch bis ins Finale hinein zurücklehnen. Beim Zwischensprint auf ansteigendem Terrain gab es noch einen Punkt hinter dem Spitzenquartett, den sich Narvaez ohne Gegenwehr holte.

20 Kilometer vorm Ziel waren alle Ausreißer gestellt außer Geens, und der fast auch. Er hielt sich aber noch 9 weitere Kilomter vorne bis kurz vor die Muro di Ca‘ del Poggio, aber auch bis hinter dem Bonussprint. Naesen schnappte im Dienste von Gall den anderen Klassementfahrern die 4 Sekunden für Platz 2 weg – und Swift seinem eigenen Kapitän vor der Nase aus Versehen 2 Sekunden für Platz 3.

In die Muro di Ca‘ del Poggio attackierte ausgerechnet Eulalio (Bahrain) hinein, der 50 Kilomter vorm Ziel beim erfolglosen Griff nach einem Verpflegugnsbeutel gestürzt war. Vingegaard ließ seine Helfer hinter dem Gesamtfünften nachfahren. Das diente allerdings wohl weniger der Verteidigung des Rosa Trikots, sondern eher dem Zweck, Davide Piganzoli die Chance aufs weiße Trikot des besten Jungprofis von Eulalio angesichts nur gut 2 Minuten Abstand offen zu halten.

Vingegaard höchstpersönlich beschleunigte an Eulalio vorbei und passierte zuerst die Kuppe. Hinter dem Gipfel hatten 16 Fahrer eine Lücke. Aus den Top-Ten der Gesamtwertung ware die Top-6 vertreten, die Plätze 7 bis 10 jedoch nicht. Pinarello (NSN) spannte sich für Strong ein, dem mutmaßlich endschnellsten Mann aus der 16-köpfigen Gruppe.

Hindley attackierte 6,5 Kilometer vorm Ziel an einem kleinen Gegenhang, verschleppte dadurch unterm Strich aber eher das Tempo. So ging 500 Meter später Kulset (Uno-X) mit Eulalio. 4 Kilometer vorm Ziel hatte das Verfolgerfeld mit den Sprintern zu den ersten 14 Verfolgern aufgeschlossen. Sofort spannten sich Gee-West und Sobrero, die zuvor vorne waren, für Milan ein.

Eine Phalanx mit Anfahrern hatte dann aber nur noch Magnier, als Kulset und Eulalio kurz vorm Kilometerbogen gestellt waren. Nachdem den Sprintern bisher 4 von 6 möglichen Chancen aus verschiedenen Gründen durch die Lappen gingen, war es auf der 18. Etappe nun also wieder soweit. Und es gewann in Venetien derselbe Fahrer wie auf der 1. und 3. Etappe in Bulgarien.

Tour de Hongrie 2026

1. Etappe: Gyula – Békéscsaba – 143 Km


Herbert Moos Foto

1 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 02:52:56
2 MOLANO Sebastian COL UAE Team Emirates-XRG 00:00
3 BAUHAUS Phil GER Bahrain Victorious 00:00
4 BUDA Simone ITA Solme Olmo Arvedi 00:00
5 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:00
6 PARISINI Nicolò ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
7 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:00
8 DE LONGHI Lorenzo ITA Campana Imballaggi Geo&Tex Trentino 00:00
9 STITES Tyler USA Modern Adventure Pro Cycling 00:00
10 KARPATI Balint HUN Hungary 00:00

2. Etappe: Szarvas – Paks – 206 Km


Plomi Foto

1 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 04:20:51
2 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:02
3 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:02
4 MARIS Elias BEL Team Flanders-Baloise 00:02
5 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:02
6 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 00:02
7 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 00:02
8 STITES Tyler USA Modern Adventure Pro Cycling 00:02
9 PARISINI Nicolò ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:02
10 MOLANO Sebastian COL UAE Team Emirates-XRG 00:02

3. Etappe: Kaposvár – Szekszárd – 152 Km

1 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 03:16:03
2 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:00
3 MOLANO Sebastian COL UAE Team Emirates-XRG 00:00
4 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:00
5 DE LONGHI Lorenzo ITA Campana Imballaggi Geo&Tex Trentino 00:00
6 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 00:00
7 BUDA Simone ITA Solme Olmo Arvedi 00:00
8 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
9 EINHORN Itamar ISR NSN Cycling Team 00:00
10 PERSICO Davide ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:00

4. Etappe: Mohács – Pécs – 188 Km


Plomi Foto

1 SÖDERQVIST Jakob SWE Lidl-Trek 02:58:08
2 BENITO Adrián ESP Team Polti VisitMalta 00:32
3 PLAPP Luke AUS Team Jayco-AlUla 00:41
4 LECERF Junior BEL Soudal Quick-Step 00:41
5 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 00:41
6 CALZONI Walter ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:59
7 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:59
8 ZOCCARATO Samuele ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 01:06
9 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 01:06
10 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 01:10

5. Etappe: Balatonalmádi – Veszprém – 147 Km

1 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 03:29:36
2 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
3 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:00
4 DAINESE Alberto ITA Soudal Quick-Step 00:00
5 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:00
6 RAISBERG Nadav ISR NSN Cycling Team 00:00
7 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 00:00
8 BORGO Alessandro ITA Bahrain Victorious 00:00
9 BESSEGA Tommaso ITA Team Polti VisitMalta 00:00
10 ARVANITOU Nikiforos GRE Team United Shipping 00:00

Gesamtendwertung nach der 5. Etappe

1 SÖDERQVIST Jakob SWE Lidl-Trek 16:57:21
2 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 00:40
3 PLAPP Luke AUS Team Jayco-AlUla 00:49
4 LECERF Junior BEL Soudal Quick-Step 00:56
5 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 01:14
6 CALZONI Walter ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 01:14
7 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 01:21
8 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 01:25
9 VALTER Attila HUN Bahrain Victorious 01:34
10 FOFONOV Artem FRA XDS Astana Team 01:38