Archiv für den Monat: Februar 2019

UAE Tour – Etappe 5 Sprintankunft

1 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep 4:48:59
2 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
3 Marcel Kittel (Ger) Katusha-Alpecin
4 Sam Bennett 9Ire) Bora-Hansgrohe
5 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
6 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
7 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Sky
8 Kjakub Mareczko (Ita) CCC Team
9 Cees Bol (Ned) Sunweb
10 Max Walscheid (Ger) Sunweb

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 18:54:09
2 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:21
3 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:38
4 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:46
5 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:54
6 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:01
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:04
8 Victor De La Parte (Spa) CCC Team 0:01:12
9 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep 0:01:14
10 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:01:15

Vierter Platz für Sam Bennett auf der fünften Etappe der UAE Tour
Die fünfte Etappe der UAE Tour startete auf der Flag Insel und endete in Khor Fakkan an der Ostküste des Landes. Die 181km lange Strecke ging in der ersten Rennhälfte über leicht ansteigendes Terrain, während der zweite Teil, abgesehen von einem kleinen Anstieg kurz vor dem Ziel, praktisch flach war. Die Etappe bot den Sprintern nochmals eine Chance ihre Bilanz aufzubessern, allerdings dachten sich das alle des stark besetzten Sprinterfeldes. Um die Mittagszeit setzte sich das Feld in Richtung Zielort in Bewegung und es dauerte nicht lange, bis sich eine 5-köpfige Ausreißergruppe auf und davon machte. Während des Tages gestand das Peloton der Spitzengruppe einen Vorsprung von maximal 4:30 zu. Mit noch 70km bis zum Ziel zog das Feld das Tempo etwas an und der Vorsprung des Quintetts begann sich zu verringern, bis der letzte Ausreißer vom Feld letztendlich gestellt wurde. Mit noch 20km bis zum Ziel manövrierten sich allmählich die Sprinterteams an die Spitze des Feldes und nach dem ersten Kreisverkehr beschleunigte das Peloton das Tempo erheblich. Der BORA – hansgrohe Zug begann sich nach vorne zu begeben, um Sam Bennett in eine gute Ausgangsposition für den finalen Sprint zu bringen. In einem äußerst knappen Sprint-Finish gewann E. Viviani vor F. Gaviria die Etappe. Sam Bennett verpasste nur knapp das Podium und belegte einen guten vierten Platz.
Reaktionen im Ziel
„Wir hatten heute einen Plan und konnten ihn auch ziemlich gut umsetzen. Wir haben unser Bestes gegeben und mehr kann man nicht verlangen. Ich hatte gute Beine und das Team hat mich gut unterstützt. Ich war in einer guten Ausgangsposition im Finale, aber es gibt viele starke Sprinter hier bei der diesjährigen UAE Tour und leider konnte ich nicht den erhofften Sieg holen. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen für alle ihre Bemühungen und ihre tolle Unterstützung bedanken.“ – Sam Bennett

„Obwohl wir etwas Wind hatten, war es für die Fahrer heute nicht so schwer und das Rennen verlief ziemlich ruhig. Am Ende versuchten wir den Sprint für Sam [Bennett] vorzubereiten. Er klemmte sich an das Hinterrad von Gaviria und zog von dort seinen Sprint an, zum Schluss belegte er den vierten Platz. Es war ein sehr knappes Sprint-Finish, aber Sam hat noch einmal eine Chance auf der letzten Etappe am Samstag. Morgen ist es ein Tag für die Kletterer und das Team wird Emu [Buchmann] und Davide [Formolo] voll unterstützen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Thüringen entdecken: Anmeldestart zur Jedermann Tour 2019

DT_Logo

In sechs Monaten ist es soweit: Am 1. September fällt der Startschuss zur Jedermann Tour – dem Rennen für Hobbyradsportler im Rahmen der Deutschland Tour. In diesem Jahr werden 3.000 Teilnehmer erwartet, um die beiden Strecken mit Start und Ziel in Erfurt zu erleben.
Ab Freitag, den 1. März um 12:00 Uhr, ist die Anmeldung unter
www.Deutschland-Tour.com/Jedermann freigeschaltet.
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Zwei Strecken durch Thüringen

Nur wenige Stunden bevor die Profis am 1. September vor jubelnden Zuschauern fahren, können auch die Hobbyradsportler Deutschland Tour-Atmosphäre und Thüringer Sportbegeisterung genießen. Dafür stehen zwei Strecken zur Verfügung, auf denen die Jedermänner den Profi-Kurs bereits am Vormittag des Schlusstages der Deutschland Tour genießen können. Die kürzere Strecke über 52 Kilometer führt am Fuße des Thüringer Waldes entlang und die anspruchsvolle Schleife über 105 Kilometer beinhaltet einen Anstieg im Thüringer Wald. Egal für welche Distanz die Entscheidung fällt, alle Teilnehmer der Jedermann Tour starten auf dem Erfurter Domplatz. Die malerische Kulisse des Erfurter Doms und der Severikirche gibt einen Vorgeschmack auf einen erlebnisreichen Rennrad-Tag. (Bild: ©RSCP_FrankHeinen)
Dem Verlauf der Gera folgend, verlassen die Radsportler die Landeshauptstadt in Richtung Süden. Durch das ehemalige Trainingsgebiet und die Heimat des Sprintstars Marcel Kittel geht es für die Fahrer der kurzen Strecke über 52 Kilometer und leicht wellige 500 Höhenmeter in einer Runde wieder zurück zum Ziel in Erfurt. Auch in diesem Jahr steht die kleine Runde nicht nur Rennradfahrern, sondern auch für Ausfahrten auf dem Tandem und gemütliches Radeln ohne Zeitmessung offen.
Die ambitionierten Fahrer der langen Strecke fahren weiter südlich in Richtung des Thüringer Waldes. Stetig bergauf geht es für sie in Richtung Oberhof. Die letzten 5 Kilometer vor dem Wintersportort haben es in sich. Ein Anstieg mit Steigungen von bis zu 10% muss erklommen werden. Hier, auf 800 Metern, befindet sich das Dach der diesjährigen Jedermann Tour. Die Kletter-Anstrengung lohnt sich, denn die Hobbysportler werden mit einem tollen Thüringer Rundblick belohnt. Hinzu kommt die Aussicht auf Final-Stimmung, denn die zweite Hälfte des langen Kurses verläuft auf den letzten 50 Kilometern der Profistrecke bis zum Ziel an der ega – dem Erfurter Garten- und Freizeitpark. Hier angekommen, haben die Teilnehmer des längeren Kurses sogar 1.200 Höhenmeter in den Beinen.
Frühbucher-Vorteile und Profi-Service
Die Jedermann Tour ist als sorgenfreies Fahrrad-Fest hoch professionell organisiert. Am 1. September sind die Straßen der Jedermann Tour komplett für den Autoverkehr gesperrt. Dazu gibt es eine große Pasta Party am Vorabend, professionelle Verpflegung und Materialservice im Rennen sowie ein einmaliges Profi-Erlebnis inklusive Zieldurchfahrt. Als Höhepunkt erhält jeder Teilnehmer ein hochwertiges Geschenk: ein kostenfreies Trikot in Profi-Qualität und im Design der Deutschland Tour von Santini Cycling Wear, dem offiziellen Ausstatter der Rundfahrt.
Bis Ende April profitieren alle Frühbucher auf www.Deutschland-Tour.com/Jedermann von einem speziellen Angebot, mit dem der Start an der Jedermann Tour bereits ab 65 Euro möglich ist.
Pressebüro Deutschland Tour | FlessnerSchmitz GmbH | Sandra Schmitz
www.cycling-pr.com | +49 160 973 89898 | sandra@flessnerschmitz.com

Paris-Nice 2019: The big moves

Key points:
 From this coming 10 to 17 March, edition 77 of Paris-Nice will kick-off the major European stage race season. Sticking to tradition from the Yvelines Department to the French Riviera, the opening stages promise high-intensity sprints with a battle of generations between Mark Cavendish, Caleb Ewan, André Greipel and Alexander Kristoff.
 Excluding an unforeseen surprise, the decisive stages begin on day six, with a 25-kilometre time trial, followed by a weekend reserved for the climbers. The battle to come on top on the Col de Turini pass will be between a Columbian armada, led most notably by Nairo Quintana as well as Egan Bernal, and Richie Porte, Simon Yates, defending Paris-Nice champion Marc Soler and Romain Bardet.
This is the start of the season for everyone. Whether they are a sprinter, rouleur, climber or team mate, the serious business gets underway with Paris-Nice, the first WorldTour stage race of the year contested on European soil. For this race that sparks the conversations among the prognosticators, the roles seem straight forward where it will be the sprinters in the spotlight for the first day of action in the affluent Parisian suburb of Saint-Germain-en-Laye. And even though a similar scenario will be expected the following day in Bellegarde and then the day after that in Moulins, there will not be enough flower bouquets to go around for all the world-class sprinters that will line up at the start. In addition to Arnaud Démare, Dylan Groenewegen, John Degenkolb, Michael Matthews, Sam Bennett, Sonny Colbrelli, André Greipel and Alexander Kristoff who have all enjoyed success on Paris-Nice, the aforementioned sprint finals have peaked the interest of Mark Cavendish, who will make his debut in the race as will Caleb Ewan, and French riders Christophe Laporte and Bryan Coquard who will all pose a serious threat in these sprints. Only the strongest among them will be concerned about the finish at Pélussin whose surroundings could inspire attackers at the half-distance point of the race but also create a first selection among the favourites. Whoever is the big winner in this series of races, these riders will have a small chance to battle again at Brignoles if they manage to spoil the illusions of the breakaway specialists, but more surely, they will battle again a few days later in San Remo. And an entirely different strategy will take over after the Barbentane individual time-trial.

If Paris-Nice had to be raced in a national team format, Columbia would have the strongest line-up with six of its ten representatives on the provisional entry list from Nairo Quintana, to Esteban Chaves, Miguel Ángel López, Egan Bernal, Sergio Henao and Rigoberto Urán all are credible candidates for the overall victory. They will not necessarily be the fastest on the 25km time-trial on the outskirts of Avignon, where Richie Porte, Michal Kwiatkowski and Bob Jungels should feel right at home. However, they will be expected to star on the marquee stage, and its mountain finish on the Col de Turini, where it will be a nearly 15km long battle royal among the climbers that will include defending Paris-Nice champion Marc Soler, as well as Simon Yates, Romain Bardet, Domenico Pozzovivo, Ilnur Zakarin, Pierre Rolland, Warren Barguil or Lilian Calmejane. It will be when they reach the summit that they will know if they still have a chance for the win at the conclusion of the Nice stage on Sunday. Every one of them knows it is going to be a nail biter!

23 teams, the main participants (as of 26/02)
Australia
Michelton-Scott: Chaves (Col), S.Yates (Gbr), Trentin (Ita)
Bahrain
Bahrain-Merida: Pozzovivo, Colbrelli (Ita), Teuns (Bel)
Belgium
Deuceninck-Quick-Step: Jungels (Lux), Gilbert (Bel), Jakobsen (Nld)
Lotto-Soudal: Ewan (Aus), De Gendt (Bel)
France
AG2R La Mondiale: Bardet, Gallopin (Fra), Naesen (Bel)
Groupama-FDJ: Démare, Molard (Fra)
Cofidis, Solutions Crédits: Laporte, Edet (Fra)
Direct Energie: Calmejane (Fra), Terpstra (Nld)
Team Arkea-Samsic: Barguil (Fra), Greipel (Deu)
Delko Marseille Provence: Navardauskas, Siskevicius (Ltu)
Vital Concept-B&B Hotels: Rolland, Coquard, Gautier, Vichot (Fra)
Germany
Team Sunweb: Matthews (Aus), Kelderman (Nld)
Bora-Hansgrohe: S.Bennett (Irl), Grossschartner (Aut)
Great Britain
Team Sky: Bernal (Col), Kwiatkowski (Pol)
Kazakhstan
Astana Pro Team: Lopez (Col), I.Izagirre, G.Izagirre, LL.Sánchez (Esp), Cort Nielsen (Dnk)
Netherlands
Team Jumbo-Visma: Groenewegen (Nld), G.Bennett (Nzl)
Poland
CCC Team: De Marchi (Ita), Ten Dam (Nld)
South Africa
Team Dimension Data: Cavendish (Gbr), Boasson Hagen (Nor)
Spain
Movistar Team: Soler (Esp), Quintana, Anacona (Col)
Switzerland
Team Katusha Alpecin: Zakarin (Rus)
United Arab Emirates
UAE Team Emirates: Henao (Col), Kristoff (Nor)
USA
Trek-Segafredo: Porte (Aus), Degenkolb (Ger), Pantano (Col)
EF Education First: Urán, Martínez (Col), Van Garderen (Usa)

PARIS-NICE CHALLENGE
After three superb initial editions, Paris-Nice Challenge will be back on Saturday 16th March, the day before the professionals reach the race’s finish. This cyclo-sportive that winds through the countryside around Nice is the first major event of the season. It offers amateur cyclists the opportunity of riding along the same route as the last stage of Paris-Nice, just 24 hours before the professional pack.
Information and registration on timeto.com and www.parisnicechallenge.com
@ASO

UAE Tour – Stage 4

1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:27:07
2 Matteo Moschetti (Ita) Trek-Segafredo 0:00:02
3 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
4 Quentin Jauregui (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:05
5 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
6 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb
7 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates
8 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team
9 Marco Haller (Aut) Katusha-Alpecin
10 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
11 Brent Bookwalter (USA) Mitchelton-Scott
12 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
13 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
14 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
15 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep
16 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
17 Tsgabu Grmay (Eth) Mitchelton-Scott
18 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates
19 Roman Kreuziger (Cze) Dimension Data
20 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 14:05:10
2 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:21
3 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:38
4 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:46
5 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:54
6 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:01
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:04
8 Victor De La Parte (Spa) CCC Team 0:01:12
9 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep 0:01:14
10 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:01:15
11 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:01:23
12 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 0:01:30
13 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo 0:01:31
14 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team 0:01:32
15 Gianni Moscon (Ita) Team Sky 0:01:36
Teams:
1 Bora-Hansgrohe 41:44:41
2 UAE Team Emirates 0:00:35
3 Team Sky 0:02:02
4 Deceuninck-QuickStep 0:02:44
5 AG2R La Mondiale 0:03:08

Emanuel Buchmann und Davide Formolo bleiben unter den Top-Ten in der Gesamtwertung nach der vierten Etappe der UAE Tour
Die vierte Etappe der UAE Tour führte heute über 205 km von der Insel Palm Jumeirah zum Hatta Dam. Die Strecke verlief meistens flach, abermals durch die Wüste, wies allerdings auf den letzten 50 km welligeres Terrain auf. Zum Schluss der Etappe wartete noch eine kurze, aber bis zu 17 % steile Rampe hinauf zur Staumauer Hatta. Gleich zu Beginn der Etappe setzten sich 6 Fahrer vom Feld ab und fuhren lange Zeit an der Spitze, doch im letzten Renndrittel verringerte sich der fast 8 Minuten Vorsprung der Ausreißer sehr rasch. Der aufkommende, heftige Wind in der Wüste machte das Rennen teilweise schwer, aber auf den letzten 40 km verbesserten sich die Wetterbedingungen und das Peloton ließ es ruhiger angehen. Die Ausreißergruppe fiel dennoch im vorletzten Anstieg auseinander. Danach attackierte T. Dumoulin aus dem Feld, und es gelang ihm, sich an die Spitze des Rennens zu setzen. Durch einen Massensturz rund sieben Kilometer vor dem Ziel, wurde auch das Rennen um die Gesamtwertung plötzlich spannend. Einige Favoriten, darunter auch Emanuel Buchmann von BORA – hansgrohe, wurden aufgehalten und verloren wertvolle Sekunden. Mithilfe einiger Teamkollegen konnte Buchmann den Anschluss an das Feld aber gerade noch rechtzeitig vor dem Schlussanstieg herstellen. Kurz vor dem Ziel eröffnete M. Moschetti den Sprint, aber letztendlich gelang es C. Ewan noch an seinem Kontrahenten vorbeizuziehen und den Tagessieg einzufahren. Trotz hektischem Finale behält Emanuel Buchmann seinen vierten Gesamtrang, während Davide Formolo weiter auf Rang zehn liegt.
Reaktionen im Ziel
„Die Jungs sind heute ein gutes Rennen gefahren. Unser Ziel war es Sam Bennett eine Chance im Finale zu geben, aber auch Emanuel und Davide zu unterstützen. Allerdings hatten wir etwas Pech, denn Emanuel war mit noch 7 km bis zum Ziel in einen Sturz verwickelt, auch Sam verlor dort alle Chancen. Mithilfe seiner Teamkollegen gelang es Emu aber wieder zum Feld aufzuschließen. Da haben alle toll reagiert. Allerdings konnten sie darum in der Folge nicht mehr in den Kampf um den Tagessieg eingreifen. Was die Gesamtwertung betrifft, da ist durch die gute Teamleistung alles weiter im Lot. Es war wichtig, dass Emanuel und Davide keine Zeit verloren haben.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

UAE Tour – Stage 3 World Champion Alejandro Valverde wins ahead of Roglic


Foto: Gerhard Plomitzer
1 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 4:44:50
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
3 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ
4 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:04
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:12
6 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:33
7 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin
8 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep 0:00:35
9 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
10 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team
11 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb
12 Victor De La Parte (Spa) CCC Team
13 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:00:44
14 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:53
15 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:56
16 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 9:38:05
2 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:14
3 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:31
4 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:39
5 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:47
6 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:54
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:00:57
8 Victor De La Parte (Spa) CCC Team 0:01:05
9 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep 0:01:07
10 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:01:08
11 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:01:16
12 Damiano Caruso (Ita) Bahrain-Merida 0:01:17
13 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma 0:01:23
14 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:01:24
15 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo

Erste Bergankunft der UAE Tour bringt die Ränge vier und sechs für Emanuel Buchmann und Davide Formolo

Der Startschuss der 179 km langen dritten Etappe der UAE Tour fiel heute in der Oasenstadt Al Ain im Emirat Abu Dhabi. Nach einem flachen Beginn mussten die Fahrer im Finale den etwa 11 km langen und durchschnittlich 5,4 Prozent steilen Jebel Hafeet bewältigen. Das Renngeschehen wurde lange Zeit von einer 4-Mann-Ausreißergruppe bestimmt, deren Einsatz allerdings letztendlich nicht belohnt, und das Quartett 80 Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt wurde. Das Rennen verlief danach zuerst ruhig, bis etwa 25 km vor dem Ziel, als das Tempo im Peloton beachtlich anzog. BORA – hansgrohe war nun ebenfalls immer wieder an der Spitze zu sehen, um Emanuel Buchmann und Davide Formolo in guter Position in den Schlussanstieg zu bringen. Das Tempo Richtung Jebel Hafeet war von Beginn an enorm hoch, doch erst die letzten Kilometer wurden von mehreren Angriffen geprägt. Als P. Roglic attackierte, konnten zuerst nur zwei Fahrer folgen, doch Emanuel Buchmann schaffte wenig später ebenfalls den Anschluss nach vorne, während sich Davide Formolo in der Verfolgergruppe befand. Rund zwei Kilometer vor dem Ziel stellte auch der Weltmeister A. Valverde Kontakt zur Spitze her. Im Sprint dieser Gruppe konnte er sich am Ende durchsetzen, Emanuel Buchmann überquerte als starker Vierter die Ziellinie. Dahinter rundete Davide Formolo mit Rang sechs das gute Ergebnis für BORA – hansgrohe ab. Emanuel rückt damit auch auf den vierten Rang in der Gesamtwertung vor, während Davide Formolo nun auf Rang zehn liegt.
Reaktionen im Ziel
„Heute hatte ich wirklich gute Beine. Das Team hat mich in eine gute Ausgangsposition am Fuße des Anstiegs gebracht. Das Tempo war dann von Beginn an sehr hoch, und nachdem Roglic eine Attacke gesetzt hatte, gelang es mir zu ihm aufzuschließen. Am Ende konnte ich als Vierter die Ziellinie überqueren und liege jetzt auf dem vierten Platz in der Gesamtwertung. Wir haben noch zwei harte Etappen vor uns, aber unser Team hier ist sehr stark und meine Form sehr gut.“ – Emanuel Buchmann
„Emanuel, mit seinem vierten Platz, und Davide, mit dem sechsten Platz, haben heute eine starke Leistung gezeigt. Das Peloton bei der UAE Tour ist mit erstklassigen Fahrern besetzt und darum sind wir mit dem heutigen Resultat äußerst zufrieden. In den nächsten Tagen haben wir nun mehrere Optionen und wir werden uns auf den Kampf um eine gute Platzierung in der Gesamtwertung konzentrieren.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Historische Radsportmomente – GIRO 1983 Urs Freuler

Urs Freuler - Atala Team (epic rider and outfit)

Das Foto zeigt den erfolgreichen Schweizer Rennfahrer Urs Freuler beim GIRO 1983 am Campolongo Pass im legendären Atala Team Trikot. Urs Freuler errang 70 Siege auf der Straße und war 10x Bahnweltmeister in seiner erfolgreichen Karriere. Im November 2018 feierte er seinen 60. Geburtstag.

Sehr gefreut hat es mich, während der Mallorca Challenge 2019 seinen Neffen, Jan Freuler, persönlich kennengelernt zu haben. Er fährt 2019 für das Amore&VITA Team und ist auch auf der Bahn erfolgreich.

Text und Fotos:
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com
@plomiphotos

UAE Tour – Stage 2

You better win, if your lead out man is Alexander Kristoff…
🙂
1 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates 4:36:32
2 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
3 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal
4 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Sky
5 Erik Baska (Svk) Bora-Hansgrohe
6 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe
7 Sacha Modolo (Ita) EF Education First
8 Marcel Kittel (Ger) Katusha-Alpecin
9 Marc Sarreau (Fra) Groupama-FDJ
10 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team
11 Matteo Moschetti (Ita) Trek-Segafredo
12 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
13 Mark Cavendish (GBr) Dimension Data
14 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
15 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Primoz Roglic during the WC 2018 Innsbruck
Foto: Gerhard Plomitzer
GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 4:53:21
2 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma
3 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
4 Koen Bouwman (Ned) Team Jumbo-Visma
5 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:06
6 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb 0:00:07
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
8 Nikias Arndt (Ger) Team Sunweb
9 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain-Merida 0:00:09
10 Damiano Caruso (Ita) Bahrain-Merida
11 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Sky 0:00:14
12 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky
13 Gianni Moscon (Ita) Team Sky
14 Pavel Sivakov (Rus) Team Sky
15 Kenny Elissonde (Fra) Team Sky

Team Sauerland NRW p/b SKS GERMANY startet in die 4. Saison


Bild: Helena Lange
Junger Kader um zwei Neuzugänge verstärkt
Sauerland/Sundern, 23.02.2019.
Mit elf jungen Talenten ist das Team Sauerland NRW p/b SKS GERMANY am Samstag offiziell in seine vierte Radsportsaison gestartet. Vor rund 200 Gästen im Kommunikationszentrum „Orange World“ des Hauptsponsors SKS GERMANY in Sundern präsentierte die Mannschaft ihren aktuellen Bundesliga-Kader und das Rennprogramm, das in Kürze mit der Rhodos Rundfahrt Fahrt aufnimmt. „Wir als Hauptsponsor sind total begeistert und voll dabei“, so SKS-Geschäftsführer Michael Beste anlässlich der Präsentation. „SKS GERMANY, die Fahrradbranche und das Sauerland passen wunderbar zusammen. Wir können uns keine bessere Kombi vorstellen und möchten die erfolgreiche Zusammenarbeit noch viele weitere Jahre aufrechterhalten und ausbauen.“
Auch in der neuen Saison setzen die Teamverantwortlichen um Jörg Scherf, Heiko Volkert, Wolfgang Oschwald und Sven Schrankel wieder auf bewährte Formationen: So gibt es mit Lars Kulbe (18) aus Bielefeld und dem ehemaligen Bahnweltmeister Lucas Liss aus Unna nur zwei Neuzugänge im Team Sauerland, die die bereits eingespielten Youngster des Vorjahres verstärken werden.
Berechtigte Hoffnung setzt das Team dabei auf die Durchstarter des vergangenen Jahres: Mit Johannes Hodapp, Per Münstermann und Michael Giesselmann führen die drei Erstplatzierten der Bundesliga Nachwuchswertung 2018 den Kader an. Große Ambitionen verfolgt das Team Sauerland auch mit Jon Knolle, der trotz einiger schwerer Stürze mehrfach sein Talent beweisen konnte. Nicht fehlen dürfen auch wieder die Sauerländer Eigengewächse, die Zwillinge Louis und Joann Leinau aus Arnsberg, die sich in den ersten drei Jahren als zuverlässiges Gespann erwiesen haben – unter anderem Louis Leinaus mit seiner guten Form während der Deutschland Tour im Weltklassefeld der WorldTour Fahrer.

Nach dem sechsten Platz in der Radbundesliga 2018 peilt das Team in diesem Jahr eine Top-3-Platzierung an. Die Grundlagen hierzu sind mit dem Saisonstart bei der Mallorca-Rundfahrt und dem anschließenden Trainingslager Ende Januar bereits gelegt. Am 7. April startet die Bundesligasaison beim Eifelklassiker Rund um Düren. „Wir setzen auch in dieser Saison wieder auf aktive Fahrweise, Siege und Platzierungen“, gibt Teammanager Jörg Scherf die Devise aus. Auch mit Blick auf die Deutschland Tour, wo das Team wieder alles daransetzt, eine der begehrten Wild Cards zu holen. Im Rennkalender der neuen Saison stehen zudem die Tour of Japan, Rund um Köln, der Münsterland Giro, Frankfurt und viele weitere internationale Rennen.
Höhepunkt für die Profis ist das Bundesliga-Finale bei der „Sauerland-Rundfahrt durch Südwestfalen p/b Krombacher o,0“: Diese führt am 23. September wieder als Heimspiel von Neheim nach Winterberg und verspricht mit der Hirschberger Wand in Warstein und neuer Zielankunft auf dem Kahlen Asten für jede Menge Spannung und Höhenmeter.
Neben den jungen Talenten ist in diesem Jahr weiterhin das Jedermann Team in SKS GERMANY Farben unterwegs. Dass diese Zusammenstellung funktioniert, zeigt der Zuwachs in den Hobbyreihen. Mit Ramona Plett, Thomas Steffen und Rafael Hennes verdoppelt sich diese beliebte Sparte.

Foto: Gerhard Plomitzer

Tour Haut Var – 3. Etappe

1 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 3:19:52
2 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:03
3 Hugh John Carthy (GBr) EF Education First 0:00:05
4 Lilian Calmejane (Fra) Direct Energie 0:00:11
5 Alexis Vuillermoz (Fra) AG2R La Mondiale
6 Kilian Frankiny (Swi) Groupama-FDJ 0:00:13
7 Nicolas Edet (Fra) Cofidis, Solutions Credits
8 Alexandre Geniez (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:51
9 Julien El Fares (Fra) Delko Marseille Provence KTM
10 Nans Peters (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:56

Foto: Gerhard Plomitzer
Endstand:
1 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 12:39:44
2 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:03
3 Hugh John Carthy (GBr) EF Education First 0:00:05
4 Alexis Vuillermoz (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:11
5 Nicolas Edet (Fra) Cofidis, Solutions Credits 0:00:13
6 Kilian Frankiny (Swi) Groupama-FDJ 0:00:27
7 Julien El Fares (Fra) Delko Marseille Provence KTM 0:00:51
8 Giulio Ciccone (Ita) Trek-Segafredo 0:01:14
9 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ 0:01:54
10 Mathias Le Turnier (Fra) Cofidis, Solutions Credits 0:02:10

Algarve Rundfahrt – 5. Etappe

1 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep 4:13:48
2 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:03
3 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:00:09
4 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:12
5 Stephen Cummings (GBr) Dimension Data 0:00:17
6 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:18
7 João Pedro Lourenço Rodrigues (Por) W52-FC Porto 0:00:24
8 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:00:30
9 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Sky 0:00:31
10 Amaro Antunes (Por) CCC Team 0:00:34

Endstand:
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 19:26:34
2 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:14
3 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:00:21
4 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:25
5 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:01:40
6 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep 0:01:54
7 Neilson Powless (USA) Team Jumbo-Visma 0:02:50
8 Amaro Antunes (Por) CCC Team 0:02:52
9 João Pedro Lourenço Rodrigues (Por) W52-FC Porto 0:03:27
10 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:03:47
11 David de la Cruz (Spa) Team Sky 0:03:48
12 Jose Herrada (Spa) Cofidis, Solutions Credits 0:04:07
13 Gianluca Brambilla (Ita) Trek-Segafredo 0:04:16
14 Simone Petilli (Ita) UAE Team Emirates 0:04:18
15 Michael Valgren Andersen (Den) Dimension Data 0:04:48

Punktwertung:
1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 29 pts
2 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep 25
3 Dylan Groenewegen (Ned) Team Jumbo-Visma 25
4 Wout Poels (Ned) Team Sky 22
5 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal 21
6 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 20
7 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 20
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 18
9 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 16
10 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep 15
Teamwertung:
1 Team Sky 58:26:14
2 UAE Team Emirates 0:02:58
3 Team Sunweb 0:03:40
4 Deceuninck-QuickStep 0:05:16
5 Dimension Data 0:11:24
6 Katusha-Alpecin 0:14:49
7 W52-FC Porto 0:15:14
8 Wanty-Gobert 0:22:57
9 Caja Rural-Seguros RGA 0:23:53
10 CCC Team 0:23:55