Cyclassics Hamburg – 205 Km


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1 MAGNIER Paul FRA Soudal Quick-Step 04:17:55
2 TEUNISSEN Mike NED XDS Astana Team 00:00
3 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
4 PENHOËT Paul FRA Groupama-FDJ United 00:00
5 UHLIG Henri GER Alpecin-Premier Tech 00:00
6 FRETIN Milan BEL Cofidis 00:00
7 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
8 WÆRENSKJOLD Søren NOR Uno-X Mobility 00:00
9 ARTZ Huub NED Lotto-Intermarché 00:00
10 DE LIE Arnaud BEL Lotto-Intermarché 00:00
11 LAURANCE Axel FRA Netcompany INEOS 00:00
12 MOZZATO Luca ITA Tudor Pro Cycling Team 00:00
13 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
14 AULAR Orluis VEN Movistar Team 00:00
15 FIORELLI Filippo ITA Team Visma | Lease a Bike 00:00
16 KUBIS Lukas SVK Unibet Rose Rockets 00:00
17 KOPECKY Matyas CZE Unibet Rose Rockets 00:00

18 MOHORIC Matej SLO Bahrain Victorious 00:00
19 BARRENETXEA Jon ESP Movistar Team 00:00
20 LØLAND Sakarias Koller NOR Uno-X Mobility 00:00

Paul Magnier klarer Sprintsieger

Paul Magnier (Soudal) gewann die Hamburger Cyclassics 2026 überlegen im Sprint eines ersten Feldes. Der 22-jährige Franzose setzte sich mehr als eine Radlänge vor Mike Teunissen (XDS) und Laurence Pithie (RB) durch. Damit wurden die Cyclassics wie so oft im Feldsprint entschieden, nachdem im Vorjahr ausnahmsweise ein früher Ausreißer knapp durchgekommen war.

Diesmal hießen die 6 frühen Ausreißer nach dem Start in Buxtehude Jonas Rutsch (Lotto), Benjamin Thomas (Cofidis), Dries de Pooter (Jayco), Niklas Behrens, Loe van Belle (beide Visma) und Filip Maciejuk (Movistar). An der letzten von 5 Passagen über den Waseberg fuhren Rutsch und Thomas den mit ihnen vorn verbliebenen Behrens und van Belle davon. Das war jedoch insofern unerheblich, weil sie kurz hinter der Kuppe von einem ersten Verfolgerfeld um Magnier geschluckt wurden.

Die beiden stärksten Sprinter in der Startliste außer Magnier – Olav Kooij (Decathlon) und Jonathan Milan (Lidl) – gehörten nicht zu diesem ersten Feld. Sie kehrten angesichts von nur noch 15 zu fahrenden Kilometern auch nicht mehr zurück. Denn mehrere Teams drückten vorne auf die Tube, insbesondere das von Magnier. Eine Attacke des Tour-de-France-Dritten Isaac del Toro (UAE) war auf dem zu flachen Terrain ohne Aussicht auf Erfolg.

Kurz vor dem Zielsprint war Magniers letzter Helfer aber verbraucht. Pithie setze sich mit seinem Helfer an die Spitze. Doch als Magnier antrat, war kein Kraut gegen ihn gewachsen. Der Vorjahreszweite Arnaud de Lie (Lotto) war mal wieder viel zu weit hinten positioniert. Teamintern brachte man das Kunsstück fertig, de Lie und den ebenfalls endschnellen Huub Artz auf den Plätzen 9 und 10 ins Ziel kommen zu lassen.

Fünfmal Waseberg, dann die Entscheidung im Sprint
Paul Magnier gewinnt die ADAC Cyclassics 2026

Paul Magnier (Soudal Quick-Step) hat die ADAC Cyclassics 2026 gewonnen. Nach fünf Waseberg-Passagen und gut 205 Kilometern setzte sich der Franzose auf der Mönckebergstraße im Sprint durch. Ein Jahr nach seinem dritten Platz in Hamburg stand Magnier diesmal ganz oben auf dem Podium.

Henri Uhlig in den Top 5

Mike Teunissen (XDS Astana) aus den Niederlanden und der Neuseeländer Laurence Pithie (Red Bull – BORA – hansgrohe) komplettierten das Podium. Das Rennen wurde zuvor lange von einer sechsköpfigen Ausreißergruppe geprägt, mit zwei deutschen Fahrern mittendrin. Niklas Behrens und Jonas Rutsch setzten sich gemeinsam mit Benjamin Thomas, Filip Maciejuk, Dries De Pooter und Loe van Belle vom Feld ab und bestimmten über weite Teile des Tages das Bild an der Spitze.

Arctic Race of Norway 2026 ab Etappe 2

2. Etappe: Bø i Vesterålen – Andenes – 180 Km


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1 BLIKRA Erlend NOR Uno-X Mobility 03:56:49
2 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 00:00
3 LONARDI Giovanni ITA Team Polti VisitMalta 00:00
4 PICKRELL Riley CAN Modern Adventure Pro Cycling 00:00
5 FOLDAGER Anders DEN Team Jayco-AlUla 00:00
6 TESSON Jason FRA Team TotalEnergies 00:00
7 MANZIN Lorrenzo FRA Team TotalEnergies 00:00
8 ARVANITOU Nikiforos GRE XDS Astana Team 00:00
9 AUGÉ Ronan FRA Unibet Rose Rockets 00:00
10 MCDONALD Brody USA Modern Adventure Pro Cycling 00:00

3. Etappe: Stokmarknes – Storheia Summit (Melbu) – 147 Km

1 SILVA Thomas URU XDS Astana Team 03:29:11
2 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto-Intermarché 00:00
3 PINARELLO Alessandro ITA NSN Cycling Team 00:09
4 DHONDT Robbe BEL Team Picnic PostNL 00:09
5 ENGELHARDT Felix GER Team Jayco-AlUla 00:15
6 BONNET Thomas FRA Team TotalEnergies 00:16
7 BERWICK Sebastian AUS Caja Rural-Seguros RGA 00:19
8 POELS Wout NED Unibet Rose Rockets 00:20
9 DELBOVE Joris FRA Team TotalEnergies 00:24
10 CHRISTEN Fabio SUI Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:26
11 KULSET Johannes NOR Uno-X Mobility 00:35
12 CHRISTOPHERSEN Cedrik Bakke NOR Unibet Rose Rockets 00:35
13 SCHRETTL Marco AUT XDS Astana Team 00:45
14 BOLLE Bert BEL Team Picnic PostNL 00:50
15 MESSEL Kevin NOR Team Ringerike 00:53

4. Etappe: Sortland – Narvik – 191 Km

1 CHRISTOPHERSEN Cedrik Bakke NOR Unibet Rose Rockets 04:03:06
2 CRESCIOLI Ludovico ITA Team Polti VisitMalta 00:03
3 SILVA Thomas URU XDS Astana Team 00:03
4 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto-Intermarché 00:03
5 PINARELLO Alessandro ITA NSN Cycling Team 00:03
6 DELBOVE Joris FRA Team TotalEnergies 00:03
7 MARTÍN Gotzon ESP Euskaltel-Euskadi 00:03
8 KULSET Johannes NOR Uno-X Mobility 00:03
9 BONNET Thomas FRA Team TotalEnergies 00:03
10 POELS Wout NED Unibet Rose Rockets 00:03
11 GIULIANO Dario FRA Team Polti VisitMalta 00:03
12 ENGELHARDT Felix GER Team Jayco-AlUla 00:03
13 AGIRRE Jon ESP Euskaltel-Euskadi 00:03
14 BERWICK Sebastian AUS Caja Rural-Seguros RGA 00:03
15 MUNTON Byron RSA Modern Adventure Pro Cycling 00:03

Gesamtendwertung:


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1 SILVA Thomas URU XDS Astana Team 15:34:12
2 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto-Intermarché 00:14
3 PINARELLO Alessandro ITA NSN Cycling Team 00:25
4 ENGELHARDT Felix GER Team Jayco-AlUla 00:35
5 BERWICK Sebastian AUS Caja Rural-Seguros RGA 00:36
6 POELS Wout NED Unibet Rose Rockets 00:39

7 BONNET Thomas FRA Team TotalEnergies 00:40
8 CHRISTOPHERSEN Cedrik Bakke NOR Unibet Rose Rockets 00:42
9 DELBOVE Joris FRA Team TotalEnergies 00:44
10 KULSET Johannes NOR Uno-X Mobility 00:55
11 DHONDT Robbe BEL Team Picnic PostNL 01:06
12 DONOVAN Mark GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 01:13
13 CRESCIOLI Ludovico ITA Team Polti VisitMalta 01:14
14 MESSEL Kevin NOR Team Ringerike 01:24
15 AGIRRE Jon ESP Euskaltel-Euskadi 01:25
16 MUNTON Byron RSA Modern Adventure Pro Cycling 01:28

17 MARTÍN Gotzon ESP Euskaltel-Euskadi 01:31
18 EIKING Odd Christian NOR Unibet Rose Rockets 01:50
19 HOWSON Damien AUS Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 01:53
20 SUTTON Louis GBR Euskaltel-Euskadi 02:02

Georg Steinhauser wechselt zu Red Bull – BORA – hansgrohe

Red Bull – BORA – hansgrohe verstärkt sich zur kommenden Saison mit Georg Steinhauser. Der 24-Jährige hat beim deutschen UCI WorldTeam einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben.


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Georg Steinhauser absolvierte seine bisherigen WorldTour-Jahre bei EF Education – EasyPost. Zur kommenden Saison kehrt der Deutsche nun in seine Heimat zurück. Mit dem Wechsel zu Red Bull – BORA – hansgrohe schlägt er das nächste Kapitel seiner Karriere auf. Im Team trifft er unter anderem auf Florian Lipowitz. Beide sind bereits vor Beginn ihrer Profikarrieren zwei Jahre gemeinsam in einer Mannschaft gefahren.

In der laufenden Saison unterstrich Georg Steinhauser seine Qualitäten eindrucksvoll. Mit Platz drei in der Gesamtwertung von Paris–Nizza sowie dem Gewinn des Weißen Trikots für den besten Nachwuchsfahrer bewies er erneut seine Vielseitigkeit. Der angriffslustige Kletterspezialist machte bereits 2024 mit seinem spektakulären Solosieg beim Giro d’Italia auf sich aufmerksam und zählt zu den spannendsten deutschen Fahrern im Peloton.
„Georg vereint Kletterstärke, Rennintelligenz und den Willen, offensiv zu fahren. Er hat sich seine Erfolge in den vergangenen Jahren hart erarbeitet und wir sind überzeugt, dass sein Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist. Gemeinsam wollen wir seine Entwicklung weiter vorantreiben und ihm die bestmöglichen Voraussetzungen bieten, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen.“
— Zak Dempster, Chief of Sports

„Ich freue mich sehr auf die kommenden Jahre bei Red Bull – BORA – hansgrohe! Schon als junger Fahrer war ich Fan des Teams und beeindruckt davon, wie es ein Ziel nach dem anderen erreicht hat. Für eine deutsche Mannschaft mit einem so professionellen und gleichzeitig internationalen Ansatz zu fahren, ist für mich die ideale Plattform, um mich weiterzuentwickeln. Ich möchte mit meinem offensiven Fahrstil zum Erfolg des Teams beitragen, weiß aber auch, wie wichtig eine starke Helferrolle ist. Ich freue mich auf viele unvergessliche Momente im Trikot von Red Bull – BORA – hansgrohe.“
— Georg Steinhauser

Arctic Race of Norway 2026 Etappe 1

1. Etappe: Evenes – Myre – 182 Km


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1 Lonardi Giovanni Team Polti VisitMalta 25 04:05:23
2 Tesson Jason Team TotalEnergies 15 + 00
3 Pickrell Riley Modern Adventure Pro Cycling 10 + 00
4 Blikra Erlend Uno-X Mobility 5 + 00
5 Vernon Ethan NSN Cycling Team 3 + 00
6 Arvanitou Nikiforos XDS Astana Team + 00
7 Taminiaux Lionel Lotto-Intermarché + 00
8 Kockelmann Mathieu Lotto-Intermarché + 00
9 Ekman Vilmer Lucky Sport Cycling Team + 00
10 Liepins Emils Pinarello-Q36.5 Pro Cycling + 00

ARCTIC RACE OF NORWAY 2026
FRESH FACES, NEW AMBITIONS
Key infos :

• The 2026 Arctic Race of Norway provisional start list features 108 riders, including 66 newcomers and one former stage winner. Fresh faces are set to rewrite the record books of the world’s northernmost cycling race.
• Guillermo Thomas Silva, Felix Engelhardt, Lennert Van Eetvelt and Alessandro Pinarello headline the list of favourites and dark horses. Norway can count on the experience of Odd Christian Eiking, the punch of Martin Tjotta and the fearless ambition of Johannes Kulset.
• Ethan Vernon starts as the leading favourite among the sprinters, but he will face stiff competition from the likes of Casper Van Uden and Giovanni Lonardi. A new generation is also making its mark, with riders such as Scandinavians Erlend Blikra and Henrik Pedersen.

A 13TH DIFFERENT WINNER TO BE CROWNED
Three countries have joined the Arctic Race of Norway record books in the past three editions: the United Kingdom through Stephen Williams (2023), Denmark with Magnus Cort (2024), and New Zealand thanks to Corbin Strong (2025). Who will be next in 2026? „Uruguay,“ Guillermo Thomas Silva would answer. The XDS Astana leader has gone from strength to strength since joining the team, as shown by his victories: first at the Tour of Hainan, then at the Giro d’Italia where he wore the leader’s jersey, before adding the Clásica de Ordizia and Clásica Castilla y León to his tally. „France,“ might instead say Joris Delbove (TotalEnergies), winner of the 2025 Tour de Langkawi, newly crowned French cyclo-cross champion and third in this year’s National Road Race Championships.

Belgium has already celebrated overall victories with Dylan Teuns (2017) and Ben Hermans (2021), so Lennert Van Eetvelt (Lotto Intermarché) will be looking to make it three. Winner of both the UAE Tour and the Tour of Guangxi in 2024, he was 16th in the last Tour de France before a crash hampered him. He shared the roads with Felix Engelhardt (Jayco AlUla), another serious contender for the 2026 title, who will be keen to showcase his German national champion’s jersey in Norway. His Danish teammate Anders Foldager also gives the Australian squad another good option after recently adding the Brabantse Pijl to his growing palmarès.

NORWAY HAS PLENTY OF HOME HOPES
Italy has yet to produce an Arctic Race of Norway winner, but Alessandro Pinarello (NSN) has the credentials to change that. The 23-year-old climber arrives full of confidence after winning a stage of O Gran Camiño, having earlier finished 10th in Tirreno-Adriatico. He is not the only Italian to watch. Fellow 2003-born rider Ludovico Crescioli (Polti VisitMalta) showcased his talent by winning the Giro dell’Appennino before making his Giro debut. Johannes Kulset (Uno-X Mobility) also raced the Italian race, where he finished 4th in the best young rider classification after earning the same result at the Tour of the Basque Country a month earlier. He carries many of Norway’s hopes on home roads, joined by compatriot and teammate Martin Tjotta, who finished 7th overall here in 2025.

Odd Christian Eiking (Unibet Rose Rockets), runner-up overall behind Hermans in 2021, claimed a stage victory atop Storheia in 2019, where Stage 3 will finish this year, but he has not won since. His experience could prove invaluable, whether for himself or in support of teammate Wout Poels. The Dutchman has one of the most impressive palmarès in the field, including Liège-Bastogne-Liège and stage victories in both the Tour de France and Vuelta a España. He is looking to return to winning ways after his last success at the 2025 Tour of Türkiye. Like Poels, Swiss rider Fabio Christen (Pinarello-Q36.5) hasn’t won since last year (Tour of Murcia, a stage of the Tour of Slovenia) and wants to start fresh.

VERNON, THE SPRINTER TO BEAT

The succession of Corbin Strong is not only about the overall title, but also the points classification chased by the sprinters. His teammate Ethan Vernon (NSN) is a leading contender for the blue jersey. Having recently claimed stage victories at the Tour Down Under, Volta a Catalunya and Région Pays de la Loire Tour, the Briton hopes to make Norway the 9th country in which he has celebrated a professional victory. Facing him, Giovanni Lonardi (Polti VisitMalta) arrives from the Tour of Denmark after narrowly missing his first win of the season with two 4th-place finishes, and having also come close at the Giro (2nd place in Rome). Casper Van Uden will also make his Arctic Race debut, but unlike Lonardi he already owns a Grand Tour stage victory after triumphing at the 2025 Giro. The Dutch sprinter will spearhead Picnic PostNL’s ambitions as he looks to secure his second victory of the year, following a victory at the Tour of Türkiye.

THE NEXT GENERATION STEPS INTO THE SPOTLIGHT
Erlend Blikra (Uno-X Mobility) embodies Norway’s emerging talent. Winner of La Roue Tourangelle in 2025, already the author of five podium finishes in 2026 (including victory at the Tour of Oman), he hopes to become the 9th Norwegian stage winner in race history, seven years after making his race debut in 2019. It will instead be the first participation of his Danish teammate Henrik Pedersen, one of the youngest riders in the peloton at just 21 years of age. The 2023 European Under-23 road champion continues his rise after recently finishing third overall, and winning the young rider classification, in his home Tour of Denmark.

Pedersen is not the only rider born in 2004 symbolising the renewal of the peloton. Luxembourg’s national runner-up Mathieu Kockelmann (Lotto Intermarché) claimed victory at the 2026 Étoile de Bessèges, while Ronan Augé (Unibet Rose Rockets) recently secured his maiden professional win at La Route d’Occitanie. Augé is among France’s strongest hopes alongside the more experienced Jason Tesson (TotalEnergies), one of the 42 riders lining up for the second time (or more) at the Arctic Race of Norway.

18 Teams, the top contenders:

Australia
Team Jayco AlUla : Felix Engelhardt (GER), Anders Foldager (DEN)

Belgium
Lotto Intermarché : Lennert Van Eetvelt (BEL), Mathieu Kockelmann (LUX)
Team Flanders – Baloise : Elias Maris, Ward Vanhoof (BEL)

France
TotalEnergies : Joris Delbove, Jason Tesson (FRA)
Unibet Rose Rockets : Odd Christian Eiking (NOR), Wout Poels (NED), Ronan Augé (FRA)

Italy
Team Polti VisitMalta : Ludovico Crescioli, Giovanni Lonardi (ITA)

Kazakstan
XDS Astana Team : Guillermo Thomas Silva (URU)

Netherlands
Team PicNic PostNL : Bjoern Koerdt (GBR), Casper Van Uden (NED)

Norway
Uno-X Mobility : Martin Tjotta, Erlend Blikra, Johannes Kulset (NOR), Henrik Pedersen (DEN)
Lillehammer CK Continental Team : Even Thirvaldsen, Henrik Fjellheim (NOR)
Team Drali-Repsol : Eirik Van Aas, Toralf Rydningen Martinsen (NOR)
Team Ringerike : Ludvik Aspelund Holstad, Magnus Kulset (NOR)

Spain
Caja Rural – Seguros RGA : Sebastian Berwick (AUS)
Euskaltel – Euskadi : Gotzon Martin (ESP)

Sweden
Lucky Sport Cycling Team : Teodor De Luca, Vilmer Ekman (SWE)

Switzerland
Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team : Damien Howson (AUS)
NSN Cycling Team : Alessandro Pinarello (ITA), Ethan Vernon (GBR)

USA
Modern Adventure Pro Cycling : Byron Munton (RSA)

Czech Tour 2026

1. Etappe: Prague – Karlovy Vary – 163 Km

1 Sheehan Riley NSN Cycling Team 25 03:45:15
2 Turner Ben Netcompany INEOS Cycling Team 15 + 00
3 Pajur Romet Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 10 + 00
4 McGill Scott Modern Adventure Pro Cycling 5 + 00
5 Huysmans Nolan Team Flanders-Baloise 3 + 00
6 Neuman Dominik ATT Investments + 00
7 Turconi Filippo Bardiani-CSF 7 Saber + 00
8 Hesters Jules Team Flanders-Baloise + 00
9 Pesenti Thomas Team Polti VisitMalta + 00
10 Darder Sergi Caja Rural-Seguros RGA + 00

2. Etappe: Mladá Boleslav – Ještěd – 155 Km

1 AUGUST AJ USA Netcompany INEOS 03:37:28
2 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:02
3 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech-NIPPO-Rali 00:05
4 TURCONI Filippo ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:07
5 VANSEVENANT Mauri BEL Soudal Quick-Step 00:09
6 WENZEL Mats LUX Equipo Kern Pharma 00:13
7 COVILI Luca ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:13
8 BOCK Max GER Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:15
9 SVESTAD-BÅRDSENG Embret NOR Netcompany INEOS 00:19
10 DE BOD Stefan RSA Modern Adventure Pro Cycling 00:19

3. Etappe: Pardubice – Dlouhé stráně – 171 Km

1 AUGUST AJ USA Netcompany INEOS 04:03:39
2 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:01
3 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech-NIPPO-Rali 00:06
4 JEZEK Vaclav CZE Kasper crypto4me 00:13
5 BREUILLARD Nicolas FRA Team TotalEnergies 00:13
6 SVESTAD-BÅRDSENG Embret NOR Netcompany INEOS 00:13
7 PEKALA Piotr POL ATT Investments 00:13
8 TOLIO Alex ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:13
9 TURCONI Filippo ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:13
10 BOCK Max GER Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:13

4. Etappe: Kroměříž – Pustevny – 160 Km

1 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 03:42:16
2 AUGUST AJ USA Netcompany INEOS 00:00
3 BREUILLARD Nicolas FRA Team TotalEnergies 00:00
4 JEZEK Vaclav CZE Kasper crypto4me 00:05
5 TURCONI Filippo ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:05
6 PEKALA Piotr POL ATT Investments 00:05
7 BOCK Max GER Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:05
8 TOLIO Alex ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:05
9 SVESTAD-BÅRDSENG Embret NOR Netcompany INEOS 00:10
10 BONNEU Kamiel BEL Solution Tech-NIPPO-Rali 00:10

Gesamtendwertung

1 AUGUST AJ USA Netcompany INEOS 15:08:12
2 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:07
3 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech-NIPPO-Rali 00:40
4 TURCONI Filippo ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:51
5 BREUILLARD Nicolas FRA Team TotalEnergies 00:54
6 BOCK Max GER Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:59
7 JEZEK Vaclav CZE Kasper crypto4me 01:03
8 SVESTAD-BÅRDSENG Embret NOR Netcompany INEOS 01:08
9 HIRT Jan CZE NSN Cycling Team 01:24
10 TOLIO Alex ITA Bardiani-CSF 7 Saber 01:44

Sprinter,Ausreißer, Klassikerjäger: ADAC Cyclassics Hamburg 2026 mit hochkarätigem Starterfeld

Milan, Kooij, Magnier und Groenewegen führen ein starkes Sprinterfeld an – doch die Frage bleibt: Gelingt einem Ausreißer erneut der Coup wie Rory Townsend im Vorjahr?

Key Infos:
• 22 Teams – 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams – starten am 16. August bei den ADAC Cyclassics Hamburg 2026; das Sprinterfeld wird angeführt von Jonathan Milan, Olav Kooij, Paul Magnier und Dylan Groenewegen.
• Die Strecke führt über 205,3 Kilometer von Buxtehude bis zur Mönckebergstraße in Hamburg. Fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese gelten erneut als sportliche Schlüsselstelle.
• Titelverteidiger Rory Townsend gewann 2025 aus einer Ausreißergruppe. Ob sich 2026 erneut ein Ausreißer gegen das starke Sprinterfeld durchsetzt? Das ist die zentrale Frage vor dem Rennen, bei dem auch Isaac del Toro, Drittplatzierter der Tour de France 2026 teilnehmen wird.

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 gehen am 16. August erneut mit einem der stärksten Sprinterfelder der WorldTour-Saison in die traditionelle Entscheidung zwischen Sprintern, Ausreißern und Klassikerjägern. Das teilte der Veranstalter A.S.O. Germany GmbH im Rahmen der heutigen Pressekonferenz im Hamburger Haus des Sports mit. 22 Teams – darunter 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams – haben sich für das WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite angemeldet.

Die Strecke: Von Buxtehude über den Waseberg nach Hamburg
Das Rennen führt über 205,3 Kilometer von Buxtehude im Landkreis Stade durch die Landkreise Harburg und Pinneberg bis ins Hamburger Zentrum. Fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese gelten erneut als sportliche Schlüsselstelle, bevor die Entscheidung traditionell auf der Mönckebergstraße fällt. Die Streckenführung begünstigt sowohl schnelle Ausreißergruppen als auch ein geschlossenes Feld – die ADAC Cyclassics zählen damit weiterhin zu den offensten Eintagesrennen der WorldTour.

Ein Sprinterfeld der Extraklasse
Im Sprinterfeld zählen Jonathan Milan (Lidl-Trek), Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team) und Paul Magnier (Soudal Quick-Step) zu den ersten Anwärtern auf den Sieg. Ergänzt wird das Feld unter anderem durch Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets), Biniam Girmay (NSN Cycling Team), Kaden Groves (Alpecin-Premier Tech), Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Arnaud De Lie (Lotto Intermarché).

Sprinter oder Ausreißer – die entscheidende Frage
Bei aller Klasse im Sprinterfeld bleibt die entscheidende Frage vor dem Rennen jedoch, ob den Sprintern überhaupt eine geschlossene Ankunft auf der Mönckebergstraße gelingt. Im vergangenen Jahr setzte sich Rory Townsend (Unibet Rose Rockets) aus einer Ausreißergruppe durch und ließ das Sprinterfeld ins Leere laufen – der Ire tritt in diesem Jahr als Titelverteidiger an. Dass ein solcher Coup auch 2026 keine Ausnahme bleiben muss, hat zuletzt Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG) gezeigt: Der beste Nachwuchsfahrer und Dritte der Tour de France 2026 stand bereits im Vorjahr in Hamburg am Start und gilt als einer der Fahrer, die das Rennen über den Waseberg in eine Ausreißerentscheidung verwandeln könnten.

Ausgewählte Starter
• Jonathan Milan (Lidl-Trek)
• Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team)
• Paul Magnier (Soudal Quick-Step)
• Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets)
• Biniam Girmay (NSN Cycling Team)
• Kaden Groves (Alpecin-Premier Tech)
• Phil Bauhaus (Bahrain Victorious)
• Arnaud De Lie (Lotto Intermarché)
• Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG)
• Rory Townsend (Unibet Rose Rockets), Vorjahressieger

Die finale Startliste wird 24 Stunden vor dem Rennen veröffentlicht.

Stimmen zur Veranstaltung
Zur Bedeutung der Veranstaltung für Hamburg äußerte sich Senator Andy Grote: „Die Cyclassics sind ein traditionelles Highlight im deutschen und internationalen Radsportkalender. Ob internationale Elite, 12000 Amateure oder Kids Race, alle werden von den Zehntausenden an der Strecke begeistert gefeiert. Die einzigartige Atmosphäre wird durch die Streckenführung mit dem Start in Buxtehude und der Einbeziehung der Landkreise Stade, Harburg und Pinneberg über die Active City hinaus in die Metropolregion getragen.“

Auch Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der ADAC Cyclassics Hamburg, blickt der Entscheidung zwischen Sprintern und Ausreißern mit Spannung entgegen: „Das Feld, das wir 2026 in Hamburg begrüßen dürfen, ist eines der stärksten der vergangenen Jahre. Zwischen einem herausragenden Sprinterfeld und Fahrern, die am steilen Anstieg des Wasebergs ihre Stärken ausspielen können, entsteht genau die Spannung, die unser Rennen so besonders macht. Wir erwarten ein offenes, hart umkämpftes Finale auf der Mönckebergstraße.“

Programm für die ganze Metropolregion
Neben dem Profirennen bieten die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 mit Breitensportformaten, Bikeleasing.de Kids Race und Expo ein umfangreiches Eventprogramm für die gesamte Metropolregion. Weitere Informationen zur Startliste, zum Programm und zu Zuschauerhinweisen werden fortlaufend unter www.cyclassics-hamburg.de veröffentlicht.

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 im Überblick
Datum: 16. August 2026
Profirennen: UCI-WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite
Start Profirennen: Buxtehude
Ziel: Mönckebergstraße, Hamburg
Distanz Profirennen: 205,3 Kilometer
Schlüsselstelle: fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese
Teamfeld: 18 UCI WorldTeams, 4 UCI ProTeams
Breitensport: „The Challenge“ über rund 110 Kilometer, „The Experience“ über rund 60 Kilometer
Weitere Informationen: www.cyclassics-hamburg.de

Medienkontakt:
Pressesprecher A.S.O. Germany | Karl Stender |
E-Mail: presse.cyclassics@aso-germany.de

Jan Ullrich Cycling Festival & RiderMan 2026: Radsport-Wochenende mit erweitertem Konzept und noch mehr Nähe zu den Fans

Vom 4. bis 6. September 2026 wird Bad Dürrheim erneut zum Treffpunkt der Radsport-Szene. Der RiderMan feiert seine 26. Austragung und verbindet sich in diesem Jahr noch enger mit dem Jan Ullrich Cycling Festival. Drei Tage lang stehen hochklassiger Nachwuchs- und Breitensport, Jedermann-Rennen, Radsport-Kultur, Begegnungen mit Jan Ullrich und ein umfangreiches Rahmenprogramm im Mittelpunkt.
„Ich freue mich sehr auf das Wochenende. Bad Dürrheim und der RiderMan sind für mich etwas Besonderes. Ich fühle mich der Region und den Menschen hier sehr verbunden“, sagt Jan Ullrich, der das Festival erneut persönlich begleitet.
Vom Nachwuchsrennen über die Rad Bundesliga und den Deutschen Meisterschaften bis zum RiderMan
Sportlich beginnt das Wochenende mit den Einzelzeitfahren der Jedermann-Klassen. Im Anschluss stehen das Zeitfahren der Rad-Bundesliga sowie die Deutschen U17-Zeitfahrmeisterschaften auf dem Programm. Gefahren wird auf einem rund 16 Kilometer langen und anspruchsvollen Rundkurs mit Start und Ziel in Bad Dürrheim.

Am Samstag folgt die Rad Bundesliga mit integrierten Deutschen Bergmeisterschaften der Frauen und Juniorinnen sowie mit dem internationalen U17-Sichtungsrennen der Jugendklassen eine besondere Premiere. Das bislang nationale Rennen wird erstmals international geöffnet. Erwartet werden neben deutschen Nachwuchsfahrerinnen und -fahrern auch Teilnehmer aus den Nachbarländern. Die Sichtungsrennen haben für die jungen Sportlerinnen und Sportler eine besondere Bedeutung: Die Ergebnisse fließen in die Sichtung durch Landes- und Bundestrainer ein und können damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Kaderplätzen und internationalen Einsätzen sein.

Auch Jan Ullrich sieht gerade in diesen Rennen einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des deutschen Radsports: „Irgendjemand muss es machen. Ich habe viele gute Jahre im Radsport gehabt – und jetzt möchte ich dem Sport etwas zurückgeben und den Nachwuchs unterstützen.“ Neben den Nachwuchsrennen stehen am Samstag die deutsche Bergmeisterschaft der Frauen sowie die zweite Etappe des RiderMan auf dem Programm.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung liegt auf der weiteren Verbesserung der Sicherheit. Die Veranstalter haben die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr umfassend ausgewertet und verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Neu eingerichtet wird unter anderem eine zentrale Koordinierungsstelle, in der Veranstalter, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst während der Rennen eng zusammenarbeiten. Zusätzlich wird ein speziell ausgebildeter UCI Safety Manager die Veranstaltung begleiten und die Sicherheitsmaßnahmen auf der Strecke überprüfen. Darüber hinaus wurden verschiedene Streckenabschnitte angepasst und teilweise durch neue Passagen ersetzt. Eine wesentliche Neuerung betrifft den Start des RiderMan am Sonntag: Das Teilnehmerfeld wird künftig stärker entzerrt. Die Etappenfahrer und die reinen Sonntagsteilnehmer starten getrennt voneinander. Dadurch entstehen kleinere Gruppen und eine deutlich bessere Trennung der verschiedenen Fahrerfelder.
Für die Sonntagsteilnehmer gibt es erstmals eine eigene Tageswertung mit separater Siegerehrung. Damit wird der Sonntag zu einem eigenständigen Rennen aufgewertet. „Wir haben uns sehr intensiv mit dem vergangenen Jahr auseinandergesetzt und gefragt: Was können wir besser machen? Sicherheit steht für uns ganz klar an erster Stelle. Deshalb haben wir personell und organisatorisch nochmals eine Schippe drauf gepackt“, erklärt Veranstalter Rik Sauser.

Ein Wochenende für die ganze Familie
Am Sonntag, 6. September, steht neben dem RiderMan auch der allerjüngste Nachwuchs im Mittelpunkt. Beim RiderMan Kids Day gibt es unter anderem Kinder-Schulungen, Laufradrennen und einen Kinder-Radparcours. Unterstützt wird das Programm von German Cycling, um Kinder frühzeitig für Bewegung und den Radsport zu begeistern. „Es ist unheimlich wichtig, dass Kinder nicht nur am Handy sitzen oder auf dem Sofa liegen, sondern sich bewegen. Wenn wir junge Menschen für den Radsport begeistern können, ist das eine Investition in die Zukunft“, so Ullrich. Traditionell gehört auch die Oldtimer-Präsentationsfahrt am Sonntag mit ins Programm. Rund 30-35 historische Fahrzeuge aus der Region werden die Rennstrecke vor dem ersten Startschuss im Vorfeld befahren. Um 10.45 Uhr startet anschließend die Rad-Bundesliga der Juniorinnen und Frauen über rund 96 Kilometer. Um 11.30 Uhr folgt der RiderMan über rund 95 Kilometer.

Jan Ullrich ganz persönlich: Business Social Ride am Samstag und Party am Samstagabend
Ein besonderes Highlight des diesjährigen Jan Ullrich Cycling Festivals ist der Business Social Ride am Samstag. Die exklusive Ausfahrt startet um 10:30 Uhr in Bad Dürrheim und führt über rund 50 Kilometer. Gemeinsam mit Jan Ullrich fahren die Teilnehmer durch die Region und legen unterwegs eine kulinarische Pause ein. Anschließend geht es zurück nach Bad Dürrheim und über die Zielgerade des RiderMan. Zum Abschluss erwartet die Teilnehmer eine exklusive Führung durch das Jan-Ullrich-Museum. Das Konzept ist bewusst auf eine kleine Teilnehmerzahl ausgelegt. „Mir war wichtig, dass es persönlicher wird. Wenn mehrere hundert Menschen dabei sind, bleibt für den Einzelnen kaum die Möglichkeit, wirklich miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei diesem Ride möchte ich Zeit mit den Teilnehmern verbringen, gemeinsam fahren, reden und natürlich auch Fragen beantworten“, sagt Ullrich.

Fanparty mit Jan Ullrich am Samstagabend
Für alle Radsportfans gibt es am Samstagabend ab 18:30 Uhr eine weitere Premiere: die Jan Ullrich Fanparty im Restaurant 15 in Bad Dürrheim.
Das Konzept setzt bewusst auf Nähe und Begegnung. Essen und Getränke sind inklusive, dazu gibt es Gespräche, Autogramme, Fotos und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Als Moderator ist Richie Weinheimer vorgesehen, bekannt aus der Radsport-Podcast-Szene.
Neben Jan Ullrich wird unter anderem Andreas Klöden und Simon Geschke erwartet. Weitere Gäste und Überraschungen folgen. „Ich finde die Idee richtig gut, dass es diesmal einfach ein schönes Fest wird. Die Leute sollen zu mir kommen können, Fotos machen, Autogramme holen, miteinander reden und einen schönen Abend verbringen. Es soll für alle sympathisch und ungezwungen sein“, freut sich Ullrich auf die Fanparty.

Radsport lebt von der Nähe zwischen Fahrern und Fans
Warum ihn der Radsport auch heute noch fasziniert, beschreibt Ullrich vor allem mit Blick auf die Atmosphäre bei den großen Rennen. „Das ist das, was den Radsport ausmacht. Du kannst bei einem großen Rennen teilweise direkt neben den Fahrern stehen. Diese Nähe und diese Atmosphäre gibt es in kaum einem anderen Sport. Das begeistert mich immer noch.“ Diese Begeisterung soll auch in Bad Dürrheim spürbar werden. Der RiderMan verbindet seit 26 Jahren ambitionierten Breitensport mit professionellem Nachwuchsradsport und einer besonderen Nähe zu den Zuschauerinnen und Zuschauern.
Mit dem Jan Ullrich Cycling Festival wird dieses Konzept 2026 nochmals erweitert: Sport, Nachwuchsförderung, Genuss, Radsportgeschichte und persönliche Begegnungen sollen zu einem gemeinsamen Wochenende für die gesamte Radsportfamilie werden. „Wir haben hier tolle Strecken, eine sportbegeisterte Stadt und eine Region, die den Radsport lebt. Das passt einfach zusammen. Ich habe hier viele schöne Jahre erlebt und freue mich sehr darauf, dieses Wochenende gemeinsam mit den Menschen in Bad Dürrheim zu erleben“, sagt Jan Ullrich.
Weitere Infos und die Anmeldungen zu allen Wettbewerben und Events stehen unter www.riderman.de und https://jan-ullrich-cycling-festival.com/ zur Verfügung.
Sportliche Grüße,
Kai Sauser
– Sauser Event GmbH –

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Geschäftsführer: Kai Sauser, Rik Sauser

Neuer Rekord und prominente Gäste beim 45. Ötztaler Radmarathon

Der 45. Ötztaler Radmarathon schreibt Geschichte: Noch nie zuvor war der Frauenanteil so hoch wie bei der diesjährigen Auflage. Gleichzeitig sorgen zahlreiche ehemalige Sieger:innen und prominente Sportler:innen für eine der hochkarätigsten Starterlisten der vergangenen Jahre.

Über 4.000 Radsportbegeisterte aus 40 Nationen stellen sich am 30. August 2026 einer der größten Herausforderungen des Amateur-Radsports. Die legendäre Strecke über 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter führt über die vier Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch und macht den Ötztaler Radmarathon seit Jahrzehnten zu einem Fixpunkt im internationalen Radsportkalender. Auch heuer stehen sportliche Höchstleistungen, Emotionen und die einzigartige Atmosphäre im Ötztal im Mittelpunkt. Der Großteil der Radsportler:innen kommt erneut aus Deutschland mit einem Anteil von 56 Prozent, gefolgt von Österreich und Italien.

Viele Ex-Sieger:innen in Sölden
Die Starterliste liest sich wie das „Who-is-Who“ des internationalen Amateur-Radsports, gleich neun ehemalige Sieger:innen sind heuer wieder am Start: Vorjahrestriumphator Daniel Federspiel, die Streckenrekordhalterin Janine Meyer aus Deutschland, Jack Burke, der ehemalige Amateur-Weltmeister Johnny Hoogerland, die starken Deutschen Catherine Rossmann und Monika Dietl, die Italiener Stefano Cecchini und Roberto Cunico sowie der Salzburger Routinier Ekkehard Dörschlag, der bereits vier Mal gewann. „Wir freuen uns über die starke Besetzung. Mindestens genauso wichtig sind für uns aber die vielen ‚Träumer‘, die erst viele Stunden nach den Schnellsten das Ziel erreichen. Sie machen den besonderen Charakter des Ötztaler Radmarathons aus. Darunter haben wir 27 Teilnehmer, die heuer bereits mehr als 20. Mal dabei sind. Herausragend ist der Grazer Martin Strobl, der mit seinen 81 Jahren seinen 36. Ötztaler Radmarathon bestreiten wird“, freut sich OK-Chef Dominic Kuen. Und der Tiroler Daniel Federspiel will heuer seinen Titel verteidigen: „Schön wäre natürlich erneut ein Sieg. Ich bin sehr motiviert!“

Toni Palzer und Skilegenden schwingen sich aufs Rad
Wenn am 30. August tausende Radsportler:innen den Startbereich in Sölden verlassen, tummeln sich auch bekannte Gesichter. Wie der ehemalige WorldTour-Profi und Spitzenskibergsteiger Toni Palzer. „Das wird heuer meine Premiere“, … sagt der Sportler von Red Bull. An seiner Seite sind auch die beiden ehemaligen Weltklasse-Skifahrer Werner Heel und Manfred Mölgg, die beim Ötztaler schon Spitzenzeiten hingelegt haben. Am Start steht zum dritten Mal der ehemalige Skirennläufer Florian Scheiber, aktuell Trainer des norwegischen Weltcupteams. Und seinen ersten Sieg will heuer auch der mehrfache MTB-Marathon-Weltmeister Alban Lakata einfahren, ebenso wie der junge Ötztaler Jonas Holzknecht vom Tirol KTM Cycling Team, der im Vorjahr einen starken zweiten Platz holte. Und ein ehemaliger WorldTour-Profi und Mountainbike-Spezialist feiert 2026 seine Premiere: Hermann Pernsteiner, der beim Giro d’Italia 2020 Zehnter in der Gesamtwertung wurde! „Die Strecke mit vielen Höhenmetern sollte mir liegen. 2017 fuhr ich den Pro Ötztaler 5500, das war damals ein Profirennen, wo ich 15. wurde. Von daher kenne ich die Strecke halbwegs und heuer beim Ötztaler Radmarathon möchte ich unbedingt um den Sieg mitfahren“, sagt der ehemalige Zweite der Österreich Rundfahrt.

Frauen im Vormarsch
Blickt man auf die zahlreichen Radwege im Ötztal oder auf die Straßen, wird eines augenscheinlich: Der Anteil der Frauen im Radsport steigt signifikant. „Das bemerken auch wir. Heuer liegt der Frauenanteil bereits bei 10,44 Prozent, das ist seit 2016 eine Steigerung um 87 Prozent“, erläutert OK-Chefin Heike Klotz, die ergänzt: „Viele Frauen haben noch Respekt davor, bei uns an den Start zu gehen. Deshalb möchten wir ihre Sichtbarkeit beim Ötztaler Radmarathon weiter stärken. Unter anderem mit Maßnahmen, wie gleichgeschlechtlichen Startplatz-Übertragungen, damit reservierte Startplätze auch wirklich von Frauen besetzt werden. Damit wollen wir bestehende Hemmschwellen weiter abbauen.“

www.oetztaler-radmarathon.com

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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Tour de France Femmes 2026 Etappen 6-9

6. Etappe: Montbrison – Tournon-sur-Rhône – 153 Km

1 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 04:01:48
2 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 00:00
3 PIETERSE Puck NED FENIX-PREMIER TECH 00:00
4 VAN DAM Sarah CAN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:00
5 GERY CÉlia FRA FDJ UNITED-SUEZ 00:00
6 LIPPERT Liane GER MOVISTAR TEAM 00:00
7 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 00:02
8 MARKUS Riejanne NED LIDL – TREK 00:05
9 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 00:28
10 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 00:28

7. Etappe: La Voulte-sur-Rhône – Mont Ventoux – 144 Km

1 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 04:22:53
2 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 01:16
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 01:42
4 REUSSER Marlen SUI MOVISTAR TEAM 01:46
5 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 01:48
6 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM 01:48
7 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 02:01
8 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 03:26
9 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 03:58
10 HOLMGREN Isabella CAN LIDL – TREK 04:11

8. Etappe: Sisteron – Nice – 175 Km

1 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 04:02:39
2 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 00:17
3 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 00:17
4 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 00:38
5 KOPECKY Lotte BEL TEAM SD WORX – PROTIME 00:38
6 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 00:38
7 VAN DAM Sarah CAN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:38
8 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 00:38
9 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 00:38
10 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 00:38

9. Etappe: Nice – Nice – 99 Km

1 VOLLERING Demi NED LIV-ALULA-JAYCO 02:44:43
2 BLASI CAIROL Paula ESP ST MICHEL – PREFERENCE HOME – AUBER93 01:04
3 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL VOLKERWESSELS CYCLING TEAM 01:04
4 FISHER-BLACK Niamh NZL CANYON//SRAM 01:04
5 NIEDERMAIER Antonia GER EF EDUCATION – OATLY 01:06
6 HOLMGREN Isabella CAN TEAM SD WORX – PROTIME 01:08
7 LONGO BORGHINI Elisa ITA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 01:04
8 DE VRIES Femke NED LOTTO INTERMARCHE LADIES 01:57
9 WLODARCZYK Dominika POL COFIDIS WOMEN TEAM 01:57
10 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 01:57

Endstand:

1 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 30:54:51
2 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 01:18
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 04:19
4 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM 05:10
5 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 06:13
6 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 06:41
7 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 07:53
8 HOLMGREN Isabella CAN LIDL – TREK 09:12
9 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 14:04
10 FISHER-BLACK Niamh NZL LIDL – TREK 15:14
11 VINKE Nienke NED TEAM SD WORX – PROTIME 22:56
12 DE VRIES Femke NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 24:08
13 DE JONG Thalita NED HUMAN POWERED HEALTH 24:41
14 REUSSER Marlen SUI MOVISTAR TEAM 25:57
15 BERTHET Juliette FRA FDJ UNITED-SUEZ 28:12

Demi Vollering gewinnt die Tour de France zum zweiten Mal – Marlen Reusser verliert am letzten Tag ihren Podestplatz

Eine packende fünfte Ausgabe der Tour de France Femmes geht am Sonntag mit einem Triumph der Nummer 1 der Welt zu Ende. Die Niederländerin gewinnt in Nizza solo mit ihrem dritten Etappensieg.

Demi Vollering gewinnt zum zweiten Mal nach 2023 die Tour de France. Es ist ihr 14. Sieg in diesem Jahr.

Am Ende waren alle Rechenspiele, alle Eventualitäten mit Bonussekunden oder Diskussionen um Hundertstelsekunden Makulatur. Demi Vollering liess ihrer letzten verbliebenen Konkurrentin Kasia Niewiadoma-Phinney am Sonntag keine Chance, distanzierte sie am letzten Anstieg über Nizza und fuhr solo ins Ziel, ihrem zweiten Gesamtsieg an der Tour de France Femmes entgegen. Bloss acht Sekunden hatte die Profi-Radfahrerin vor der Etappe vor der Polin gelegen, am Ende waren es deutliche 1:18 Minuten.

Damit gewinnt die Nummer 1 der Welt, die das nächste Kapitel einer überragenden Saison schreibt: Der Etappen- und Gesamtsieg in Nizza waren ihre Erfolge 13 und 14 in diesem Jahr. Das Palmarès ist vor allem Ausdruck ihrer Vielseitigkeit; neben dem Giro d’Italia gewann sie auch die Classiques Flandernrundfahrt oder Lüttich–Bastogne–Lüttich.

Die härteste und längste Tour de France Femmes seit Beginn der Neuauflage 2022 bot Spektakel von der ersten Etappe in Lausanne bis zur letzten in Nizza. Und am Ende auch einiges an Dramatik: Niewiadoma, die am Freitag am Mont Ventoux mit einer überragenden Fahrt die Führung übernommen hatte, fühlte sich am Samstag von einer Teamkollegin Vollerings nach einer Kurve eingeklemmt – sie verlor an dem Tag Zeit und das gelbe Trikot.
Die Tour soll weiter wachsen, aber langsam

Das Duell zwischen den beiden hat eine Vorgeschichte. Schon 2024 entschieden Sekunden über den Gesamtsieg an der Tour; damals gewann Vollering die Königsetappe auf der Alpe d’Huez, es fehlten ihr am Ende aber vier Sekunden für den Gesamtsieg.

Diesmal aber zeigte Vollering mit ihrem Antritt auf der letzten Etappe, dass über die ganzen neun Tage gesehen die stärkste und aktivste Fahrerin gewonnen hat. Sie attackierte von der ersten Etappe an bei jeder Gelegenheit, fuhr ein sehr gutes Zeitfahren, holte drei Etappensiege; einzig beim Teilstück zum Mont Ventoux ärgerte sie sich darüber, das Loch nicht sofort zugefahren zu haben, als Niewiadoma angriff.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die drei Grands Tours der Frauen künftig weiterentwickeln. Die Organisatoren der Tour de France überlegen sich, das Rennen weiter auszubauen. Es soll aber langsam wachsen – nicht nur, weil die Tour zuerst am Fernsehen und bei Sponsoren ihren Platz finden muss, ihr Publikum, was innerhalb der ersten fünf Ausgaben ausgezeichnet funktioniert hat.

Sondern auch, weil es nicht nur eine Spitze braucht, die Weltklasseleistungen garantiert, sondern auch ein genug grosses Feld von Fahrerinnen, die das Niveau für ein solches Rennen haben, nachdem die Entwicklung des Frauen-Radsports jahrelang nur schleichend vorangeschritten is. Die rasanten Verbesserungen rissen das Feld auseinander; noch bei den ersten Austragungen gab es Teams und Fahrerinnen, die schon zu Beginn überfordert waren. Nun aber, wo die besten Fahrerinnen Stars sind und grosse Summen verdienen, verlangen die Teams und ihre Sponsoren nach mehr Renntagen und damit nach mehr Sichtbarkeit.

Für die Tour de France war die diesjährige packende Ausgabe beste Werbung. Vielleicht mit Ausnahme davon, dass die einheimische Vorjahressiegerin Pauline Ferrand-Prévot keine Chance hatte und nach sieben Etappen aus gesundheitlichen Gründen aufgab.

Auf bittere Weise erlebte auch Marlen Reusser, dass eine Streckenführung und eine Konkurrenz wie an dieser Tour nichts verzeihen. Die Schweizerin visierte erstmals den Gesamtsieg an.

Und lange lief dieses Jahr vieles für sie: Sie dominierte das Zeitfahren am Dienstag und schuf sich so ein Polster, trug drei Tage lang das gelbe Trikot der Gesamtführenden. In der Mittwochsetappe im Stil einer Classique lieferte sie sich einen Schlagabtausch mit Vollering und Niewiadoma. Und auf der Königsetappe am Freitag auf den Mont Ventoux bewies sie, dass sie mittlerweile zu den weltbesten Kletterinnen gehört, auch wenn sie sich am Ende über die Fahrweise von sich und Vollering ärgerte und das Leadertrikot abgeben musste.

Doch von den Strapazen am berüchtigten Berg erholte sie sich nicht schnell genug. In der Etappe vom Samstag, als Vollering nochmals Zeit herausholte, hatte sie «die schlechtesten Beine meines Lebens», wie sie nach der Etappe sagte. «Ich habe schon früh gemerkt, dass sie sehr leer sind und sehr weh tun.»

Das sah am Sonntag nicht anders aus. Bereits bei der zweiten von vier Befahrungen des Col d’Èze bei Nizza verlor sie den Anschluss – und stürzte in der Abfahrt auch noch. Sie fuhr das Rennen zwar fertig, verlor aber ihren Podestplatz an die Italienerin Elisa Longo Borghini, auf die sie vor der Etappe noch knapp zwei Minuten Vorsprung gehabt hatte.

Ein herber Schlag für die 34-Jährige, die vom ersten Tour-Podium träumte. Es hätte der Höhepunkt einer schwierigen Saison werden sollen, in der sie mehrmals wegen Stürzen und Verletzungen zurückgeworfen wurde. Nach ihrem dritten Sieg an der Tour de Suisse fühlte sie sich auf gutem Weg. Noch kann sie die Saison aber mit einem grossen Sieg abschliessen. Ende September an den Weltmeisterschaften in Montreal tritt sie im Zeitfahren als Titelhalterin an – und will im Strassenrennen um Gold kämpfen.

Und die Tour-Siegerin Demi Vollering? Sie hat bereits am Samstag den nächsten Renntermin – in ihrer Wahlheimat Schweiz, am Zuricrit.

Vuelta a Burgos 2026

1. Etappe: Gumiel de Izán – Alto del Castillo – 165 Km


Plomi Foto

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 3:35:44
2 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike ,,
3 Pithie Laurence Red Bull – BORA – hansgrohe ,,
4 Labrosse Jordan Decathlon CMA CGM Team 5 7 ,,
5 Koerdt Bjorn Team Picnic PostNL 3 4 ,,
6 Teuns Dylan Cofidis 3 ,,
7 Bisiaux Léo Decathlon CMA CGM Team 2 ,,
8 Vader Milan Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team 1 ,,
9 Tronchon Bastien Groupama – FDJ United ,,
10 Van Boven Luca Lotto Intermarché

2. Etappe: Arcos – Valle del Sol – 178 Km

1 Onley Oscar Netcompany INEOS Cycling Team 04:17:32
2 Ciccone Giulio Lidl-Trek + 00
3 Mas Enric Movistar Team + 02
4 Widar Jarno Lotto-Intermarché + 03
5 Gall Felix Decathlon CMA CGM Team + 03
6 Cepeda Alexander EF Education-EasyPost + 06
7 Beloki Markel EF Education-EasyPost + 06
8 Rondel Mathys Tudor Pro Cycling Team + 06
9 Aparicio Mario Burgos Burpellet BH + 06
10 Koerdt Bjoern Team Picnic PostNL + 06

3. Etappe: Espinosa de los Monteros – Corconte – 184 Km


Plomi Foto

1 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 04:24:47
2 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:11
3 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:11
4 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:11
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:22
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:22
7 WIDAR Jarno BEL Lotto-Intermarché 00:46
8 BERTHET Clément FRA Groupama-FDJ United 00:47
9 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 00:47
10 VANHUFFEL Matteo BEL Team Picnic PostNL 00:47

4. Etappe: Briviesca – Briviesca – 178 Km

1 BRENNAN Matthew GBR Team Visma | Lease a Bike 04:01:12
2 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
4 LEITÃO Iúri POR Caja Rural-Seguros RGA 00:00
5 MAYRHOFER Marius GER Tudor Pro Cycling Team 00:00

6 BRUSTENGA Marc ESP Equipo Kern Pharma 00:00
7 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
8 LOULERGUE Victor FRA Groupama-FDJ United 00:00
9 ERZEN Zak SLO Bahrain Victorious 00:00
10 MUNOZ Hodei ESP Euskaltel-Euskadi 00:00

5. Etappe: Caleruega – Lagunas de Neila – 137 Km


Plomi Foto

1 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 03:16:46
2 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:03
3 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:03

4 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:05
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:13
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:20
7 NORDHAGEN Jørgen NOR Team Visma | Lease a Bike 00:29
8 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 00:33
9 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 00:40
10 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 00:42

Endstand:

1 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 19:36:15
2 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:05
3 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:12
4 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:34
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:41
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:50
7 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 01:52
8 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 01:56
9 VANHUFFEL Matteo BEL Team Picnic PostNL 01:57
10 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 02:02

Giulio Pellizzari siegt an den Lagunas de Neila und beendet die Rundfahrt auf Gesamtrang vier

Giulio Pellizzari hat Red Bull – BORA – hansgrohe auf der fünften und letzten Etappe der Vuelta a Burgos den Sieg beschert. Am entscheidenden Anstieg zu den Lagunas de Neila setzte er sich mit einer Attacke ab und brachte einen Vorsprung von drei Sekunden ins Ziel.
Die 137 Kilometer lange Etappe wurde bereits auf den ersten Kilometern offensiv gefahren. Nach zahlreichen Attacken konnte sich nach rund 50 Kilometern schließlich eine Ausreißergruppe absetzen. Für Red Bull – BORA – hansgrohe war Davide Donati Teil der zunächst 15 Fahrer umfassenden Gruppe, die den gesamten Tag über in Reichweite des Pelotons blieb. Je näher die entscheidenden Anstiege rückten, desto mehr zerfiel die Spitzengruppe, bis das Rennen nach und nach wieder zusammenlief.

Davide Donati in der Ausreißergruppe auf der 5. Etappe der Vuelta a Burgos
Auf den steilen Schlusskilometern verkleinerte sich die Gruppe der Gesamtklassement-Favoriten schnell. Pellizzari gehörte weiterhin zu den stärksten Fahrern, als die ersten Attacken kamen, und wählte schließlich 1,4 Kilometer vor dem Ziel den richtigen Moment für seinen Angriff.
Der Italiener setzte sich sofort ab und baute seinen Vorsprung schnell aus. Mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung nahm er den letzten Kilometer in Angriff. Dahinter wurde die Verfolgung immer intensiver, doch Pellizzari hatte genug Vorsprung herausgefahren. Er überquerte die Ziellinie drei Sekunden vor Oscar Onley, Gesamtsieger Felix Gall wurde Dritter.
Nachdem Pellizzari bereits auf der dritten Etappe Rang drei belegt hatte, beendete er die Vuelta a Burgos auf dem vierten Platz der Gesamtwertung, 34 Sekunden hinter Gall.

Giulio Pellizzari:
„Das Team war immer für mich da, auch wenn meine Beine nicht mitgespielt haben. Deshalb haben wir heute alles versucht, um diese Etappe zu gewinnen, und ich bin unglaublich stolz auf mein Team. Am Fuß des Anstiegs war ich ziemlich müde, aber ich habe nie aufgehört, daran zu glauben. Ich wollte die ganze harte Arbeit meiner Teamkollegen belohnen. Ich war aus dem Kampf um die Gesamtwertung raus, deshalb haben sich die anderen Fahrer gegenseitig angeschaut. Ich habe einfach den richtigen Moment genutzt, um anzugreifen, und konnte die letzten Meter genießen.“

Kreiz Breizh Elites – 31. Juli – 3. August 2026

Gesamtendwertung nach der 4. Etappe

1 ZEMKE Jermaine GER REMBE | rad-net 13:22:08
2 ADAM Guillaume FRA Veloce Club Rouen 76 00:10
3 GUERNALEC Victor FRA CIC Pro Cycling Academy 00:13
4 HAUGLAND Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 00:26
5 DESAL Cériel BEL Soudal Quick-Step DT 00:28
6 MELLANO Ludovico ITA XDS Astana Development Team 00:29
7 MITCHELL Adam GBR Vendée U Primeo Energie 00:31
8 BOLLE Bert BEL VolkerWessels Cycling Team 00:36
9 MILLET Hugo FRA Mayenne-Monbana-Rapido 00:52
10 LANGELLA Lenaic FRA CIC Pro Cycling Academy 00:57
11 ZAFRA Marc ESP Soudal Quick-Step DT 01:00