1. Etappe Algarve Rundfahrt

Nachdem verschiedene Ausreißergruppen unter dem Diktat von BORA-hansgrohe und Jumbo-Visma eingefangen waren, verlief das Rennen in der Sprintvorbereitung viel ruhiger als bei der Ruta del Sol. Doch die Ruhe täuschte, 7km vor dem Ziel gab es im vorderen Feld einen Sturz, der fast das ganze Peloton zum Stillstand brachte und in dem viele Fahrer verwickelt wurden, darunter u.a. auch John Degenkolb, der aber die Etappe mit Rückstand beenden konnte. Den Sprint auf leicht ansteigenden Terrain gewann überlegen der junge Fabio Jakobsen vor Arnaud Demarre und dem dt. Meister Pascal Ackermann.
Stage 1 and GC:
1 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep 4:52:59
2 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
3 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe
4 Simone Consonni (Ita) UAE Team Emirates
5 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal
6 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb
7 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
8 Jon Aberasturi Izaga (Spa) Caja Rural-Seguros RGA
9 Christophe Laporte (Fra) Cofidis, Solutions Credits
10 Neilson Powless (USA) Team Jumbo-Visma

Ruta del Sol – 1.Etappe: Tim Wellens wiederholt Vorjahressieg


Tim Wellens before his win at Trofeo Deia/Mallorca Challenge, 2.2.2019
Photo by Gerhard Plomitzer/www.plomi.smugmug.com
Tim Wellens (Lotto-Soudal) wiederholt gerne seine Vorjahressiege, getan bei der Mallorca Challenge Anfang Februar und so geschehen heute bei der ersten Etappe der Ruta del Sol mit der gleichen steilen Zielankunft wie im Vorjahr. Dabei war er sich seiner Sache im Vorfeld gar nicht sicher, da er nach der Mallorca Challenge eine Woche wegen einer Viruserkrankung überhaupt nicht trainieren konnte. 30km vor dem Ziel begann heute auf welligem Terrain ein wilde Hatz, angetrieben durch die Teams Mitchelton-Scott und Astana, deren Tempoarbeit als erstes Opfer die Ausreißergruppe war. Aber die Tempojagd ging wie wild weiter, man wollte das Rennen sehr schwer machen. Bei einer Passage mit Windkante 10km vor dem Ziel drohte das Feld nun völlig zu zersplittern, sogar Fahrer wie Simon Yates mussten abreißen lassen, danach hielt sich Mitchelton Scott bei der Tempoarbeit wieder zurück.
6 Kilometer vor dem Ziel in einer Gegenwindpassage kehrte nun die Ruhe vor dem finalen Anstieg ein und einige Fahrer konnten wieder zur Spitzengruppe aufschließen.
Astana versuchte im 1,5 km langen finalen Anstieg seine zahlenmäßige Überlegenheit in Angriffe umzusetzen, Luis Leon Sanchez und Ion Izagirre attackierten nacheinander, aber Tim Wellens fuhr stets aufmerksam und setzte auf den letzten, steilen 300 Metern auf Kopfsteinpflaster alles auf eine Karte und gewann souverän vor Jacob Fuglsang und Izagirre von Astana. Seine Stärke und Streckenkenntnis bescherten ihm den 2. Saisonsieg und auch natürlich die Gesamtführung der Rundfahrt.

1st stage and GC:
1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 4:24:12
2 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:05
3 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
4 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott
5 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:09
6 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team
7 Marco Canola (Ita) Nippo-Vini Fantini-Faizane
8 Aleksandr Vlasov (Rus) Gazprom–Rusvelo
9 Antwan Tolhoek (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:00:13
11 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 0:00:14
12 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) Equipo Euskadi 0:00:16
13 Rafael Valls (Spa) Movistar Team
14 Andrea Pasqualon (Ita) Wanty-Gobert 0:00:19
15 Carlos Verona (Spa) Movistar Team 0:00:21

Text und Foto
Gerhard Plomitzer

Tour of Oman – Stage 5 Green Mountain

Jabal Al Akhdhar (Green Mountain), Wednesday, February 20th 2019 – Alexey Lutsenko (Astana Pro Team) took his third stage win in four days on Wednesday with another display of power on Green Mountain. The Kazakh champ overcame the last early attacker, Fabien Grellier (Direct Energie), in the final 200 metres to establish his dominance while Domenico Pozzovivo (Bahrain – Merida) came third. Ahead of the final flat stage to the Matrah Corniche, Alexey Lutsenko is set for his second overall victory on the Tour of Oman.

1 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 3:44:03
2 Fabien Grellier (Fra) Direct Energie 0:00:07
3 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:11
4 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:19
5 Elie Gesbert (Fra) Arkéa Samsic
6 Jesus Herrada (Spa) Cofidis, Solutions Credits
7 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:00:23
8 Fabien Doubey (Fra) Wanty-Gobert 0:00:30
9 Mathias Frank (Swi) AG2R La Mondiale 0:00:39
10 Matteo Fabbro (Ita) Katusha-Alpecin 0:00:44
11 Pieter Weening (Ned) Roompot-Charles
12 Darwin Atapuma (Col) Cofidis, Solutions Credits 0:00:46
13 Eliot Lietaer (Bel) Wallonie Bruxelles
14 Brandon McNulty (USA) Rally UHC Cycling 0:00:51
15 Steff Cras (Bel) Katusha-Alpecin 0:01:03

GC:
1 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 18:38:39
2 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:44
3 Jesus Herrada (Spa) Cofidis, Solutions Credits 0:00:47
4 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:53
5 Elie Gesbert (Fra) Arkéa Samsic 0:01:03
6 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:01:14
7 Eliot Lietaer (Bel) Wallonie Bruxelles 0:01:25
8 Fabien Doubey (Fra) Wanty-Gobert 0:01:31
9 Brandon McNulty (USA) Rally UHC Cycling 0:01:43
10 Quentin Pacher (Fra) Vital Concept-B&B Hotel 0:01:51
11 Steff Cras (Bel) Katusha-Alpecin 0:01:53
12 Jacques Willem Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data 0:01:54
13 Matteo Fabbro (Ita) Katusha-Alpecin 0:02:00
14 Mathias Frank (Swi) AG2R La Mondiale 0:02:18
15 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data 0:02:23

Young Rider:
1 Elie Gesbert (Fra) Arkéa Samsic 18:39:42
2 Brandon McNulty (USA) Rally UHC Cycling 0:00:40
3 Steff Cras (Bel) Katusha-Alpecin 0:00:50
4 Matteo Fabbro (Ita) Katusha-Alpecin 0:00:57
5 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data 0:01:20
Teams:
1 Team Katusha Alpecin 56:04:00
2 Team Dimension Data 0:01:30
3 AG2R La Mondiale 0:05:17
4 CCC Team 0:06:27
5 UAE Team Emirates 0:08:15

Eschborn-Frankfurt 2019: Radklassiker entscheidet sich auf neuer Mainschleife


• Taunus-Ikonen im Zentrum des Radsportfeiertages am 1. Mai
• Neue Mainschleife und längere Zielgerade führen an die Alte Oper
• ARD berichtet nach über 10 Jahren wieder live vom Radklassiker
• Rekord-Zwischenstand bei Anmeldungen für die ŠKODA Velotour
Die 58. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt bietet den Profis einen gewohnt selektiven Kurs durch den Taunus. Das WorldTour-Rennen steht in einer Reihe mit den großen Frühjahrsklassikern im internationalen Radsportkalender. Nur drei Tage nach dem Ardennenmonument Lüttich-Bastogne-Lüttich können sich die Profis auch am 1. Mai auf Herausforderungen freuen. 187,5 Kilometer lang und mit 3.222 Höhenmetern gespickt, wird der Radklassiker seinem Namen erneut gerecht. Die im letzten Jahr neu gestaltete Taunusrunde hat sich bewährt und wird dieses Jahr in leicht geänderter Abfolge gefahren. Zusätzlich zum Feldberg, führt das Rennen wieder viermal über den Mammolshainer Stich sowie zweimal über den Ruppertshainer Anstieg und einmal über die Billtalhöhe. 2018 war das traditionsreichste deutsche Eintagesrennen von vielen Attacken geprägt und sein Ausgang bis zum Finale sehr offen. Grund genug, die Taunus-Ikonen und ihren einzigartigen Klassiker-Charakter beizubehalten.

„2018 war eine der spannendsten Austragungen von Eschborn-Frankfurt. Das Streckenkonzept ist voll aufgegangen. Das Terrain im Taunus lädt geradezu ein, das Rennen schwer zu machen und genau das haben die großen Favoriten mit ihren Teams getan. Die neue Taunusrunde hat sich bewiesen, denn erst auf den letzten drei Kilometern in Frankfurt wurden die Ausreißer eingeholt. Diese Spannung wollen wir den Zuschauern auch in 2019 bieten“, beschreibt Fabian Wegmann, zweifacher Gewinner und jetzt Berater für Sport, Rennstrecke und Sicherheit des Elite-Rennens, den Charakter von Eschborn-Frankfurt.

Die Rennentscheidung beim Radklassiker fällt in diesem Jahr auf einer neuen Mainschleife in Frankfurt. Von Eschborn kommend, erreichen die Elitefahrer die Mainmetrople und überqueren auf der Untermainbrücke den Main. Direkt am Fluss geht es über den Schaumainkai bis zur Alten Brücke und auf der anderen Flussseite mit Blick auf die Frankfurter Skyline wieder zurück. Nach der Passage zwischen Römer und Eiserner Steg erreichen die Profis die Neue Mainzer Straße. Über den Grüneburgweg biegen die Fahrer auf den Reuterweg und fahren Richtung Ziel an der Alten Oper. Die neue Zielrunde ist 6,5 Kilometer lang und wird zweieinhalbmal befahren.
Fabian Wegmann: „Bei jedem Radrennen gilt: die ideale Zielanfahrt ist für die Profis sicher und für die Zuschauer spannend. Durch die neue Streckenführung vor der Alten Oper liegt die letzte Kurve nun 500 Meter vor dem Zielstrich. Damit wird die Zielgerade des Radklassikers ab sofort übersichtlicher und länger. Das freut die Fahrer genauso, wie die Besucher an der Strecke und die TV-Zuschauer.“

Bereits im letzten Jahr war der Radklassiker auf 5 Kontinenten in 190 Ländern im Fernsehen zu sehen. In diesem Jahr kommt nun auch ganz Deutschland in den Genuss der TV-Übertragung von Eschborn-Frankfurt. Der Hessische Rundfunk überträgt am 1. Mai mit einem umfassenden Programm vom Start bis zum Ziel. Zusätzlich wird das Signal ab 14:45 Uhr in der ARD live ausgestrahlt. Damit werden hunderttausende neue Zuschauer die spannende Schlussphase und die Entscheidung des Profirennens im Fernsehen mitverfolgen. Zuletzt fand 2007 eine Live-Übertragung des Radsportfeiertags in der ARD statt.
„Die Entscheidung der ARD unterstreicht den Erfolg des Radklassikers. Jetzt können wir die große Begeisterung aus Eschborn, Frankfurt und dem Taunus zu allen deutschen Radsportfans transportieren. Da passt es sehr gut, dass pünktlich zur dritten Überquerung des Mammolshainer Stichs die ARD-Übertragung startet. Dank der Stimmung an der Strecke ist gerade der Mammolshainer zu einer Ikone, einem wahren Radklassiker-Hotspot, geworden“, freut sich Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, auf den 1. Mai.
General Manager Claude Rach
Zwischen den Namensgebern Eschborn und Frankfurt lockt der Taunus hunderttausende Besucher am 1. Mai an die Strecke. Die Fans in der Stadt Oberursel (Taunus), der Gemeinde Sulzbach (Taunus), in der Stadt Schwalbach am Taunus und der Stadt Kronberg im Taunus sorgen bei Hobbyradsportlern und Profis für Gänsehautmomente. In Oberursel (Taunus) kommen nicht nur durch das Kopfsteinpflaster der Innenstadt große Klassikergefühle auf. Vor allem die Fans bieten allen Radsportlern, von den Hobbysportlern bei der ŠKODA Velotour bis zu den Profis, mit dem großen Streckenfest ein Vorgeschmack auf die Taunus-Atmosphäre. Nach dem Bezwingen des Feldbergs und dem ersten Anstieg in Ruppertshain passiert das Elitefeld Sulzbach (Taunus) und Schwalbach am Taunus – zwei weitere Gemeinden aus dem Team Taunus. Vorher haben sich bereits die U23-Fahrer und Teilnehmer der langen ŠKODA Velotour-Distanzen hier ihren Applaus abgeholt. Zum Ende der Taunusrunden geht es vom Mammolshainer Stich nach Kronberg im Taunus – für alle Radsportler am 1. Mai der Auftakt für das große Finale.
Nathanael Bank, Projektleiter von Eschborn-Frankfurt, sagt: „Auch die 58. Auflage verspricht, ein großer Feiertag zu werden. Wir freuen uns auf eine tolle Stimmung entlang der Strecke. Und die Fans können sich auf großen Sport freuen: Die Nachfrage der Teams, von der WorldTour bis zur U23, ist so groß wie nie. Auch bei den Hobbysportlern zeichnet sich ein Anmelderekord ab. Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt 2018 haben sich aktuell 30% mehr Teilnehmer zur ŠKODA Velotour angemeldet. Der Radklassiker zieht an!“
Auch den 5.500 Teilnehmern der ŠKODA Velotour bietet sich am 1. Mai ein echtes Profi-Erlebnis. Egal, ob als Einsteiger oder mit Ambitionen, die Hobbyradsportler können beim Radklassiker wieder aus drei Strecken wählen. Die Anmeldung für die ŠKODA Velotour Skyline (40 Kilometer), die ŠKODA Velotour Express (87 Kilometer) und die ŠKODA Velotour Classic (100 Kilometer) ist unter www.skoda-velotour.de möglich.
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898
presse@eschborn-frankfurt.de | eschborn-frankfurt.de | skoda-velotour.de
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Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Team Sauerland NRW – Mallorca 2019

Wie bereits in 2018 so wurde auch in 2019 das Team Sauerland NRW – SKS Germany vom Veranstalter der Mallorca Challenge für das vier Eintagesrennen umfassende Programm vom 31.1.19 bis 3.2.2019 eingeladen.
Üblicherweise besteht das Rennen aus 2 Flachetappen (Tag 1+4) und 2 für die frühe Jahreszeit sehr anspruchsvollen Bergetappen im Tramuntana Gebirge.
Angespornt durch den Weltmeistertitel von Alejandro Valverde lies der Veranstalter heuer jedoch auch die erste Etappe von Ses Salines nach Felanitx mit einer Bergankunft am Sant Salvador enden, die dem Weltmeister wie auf dem Leib geschrieben schien. Dieser hatte erst an den Vortagen dort im Training einen STRAVA KoM erzielt.

Bei angenehm warmen Temperaturen um 18° Grad aber sehr, sehr heftigen und böigen Winden verlief die Renneröffnung auf euröpäischem Boden alles andere als ruhig, obwohl sich schon gleich nach dem Start eine 3-köpfige Spitzengruppe bildete. Bereits innerhalb der ersten 40km kam es im Feld zu einem Sturz, in dem u.a. Christoph Schweizer als auch Topfavorit Tim Wellens (Lotto-Soudal) verwickelt waren. Beide konnten jedoch nach Aufholjagden wieder ins Peloton zurückkehren und Tim Wellens die Etappe sogar als 5er beenden.

Chris Schweizer und Peter Koning (Bike Aid) nach dem Sturz bei der Verfolgung des Feldes
Die Ausreißergruppe harmonierte trotz des böigen Windes gut und konnte bis ca. 30km vor dem Ziel ihre Führung verteidigen, als Movistar mit der Verfolgung im Hauptfeld ernst machte. Der Wind blies nun auf dem Weg nach Felanitx von schräg hinten und bei enorm hohem Tempo wollten viele Mannschaften ihre Kapitäne nach vorne positionieren und dabei geschah ein Massensturz, der das Feld zerteilte und nur eine ca. 30 Fahrer umfassende Spitzengruppe fuhr in den Schlußanstieg um den Sieg, den schließlich nach mehreren Attacken und Gegenattacken Jesus Herrada (Cofidis) vor Guillaume Martin (Wanty) und Bauke Mollema (TREK) errang. Weltmeister Valverde blieb nur ein sehr guter vierter Rang.
Leider wurden alle Team Sauerland Fahrer von dem Sturz aufgehalten bzw. darin verwickelt und somit errang Felix Intra einen Tag vor seinem Geburtstag mit Rang 72 das beste Ergebnis für das Team, 114er Louis Leinau und 115er Jon Knolle, aber alle Fahrer kamen ins Ziel.
Die nächsten beiden Etappen in den Bergen waren für das junge Team zu diesem frühen Saisonzeitpunkt dann doch eine Schippe zu schwer, aber vielen anderen nicht World Tour Teams ging es da genauso und ich frage mich schon, warum zu diesem frühen Zeitpunkt solch schwere Etappen sein müssen. Und auch das Wetter spielte an diesen 2 Tagen so seine Streiche, der starke Wind blieb und es kamen noch Regen-und Graupelschauer dazu. So konnten die jungen Fahrer aus dem Sauerland die Etappen nicht im Zeitlimit beenden, aber so erging es vielen Fahrern, am 3. Tag kamen nur 75 Fahrer in Deia an.
Emu Buchmann vom Team BORA-hansgrohe schien dies alles zu gefallen, mit einer sehr langen Soloattacke gewann er Tag 2 von Andratx nach Lloseta und auch an Tag drei wurde er nur von Tim Wellens im Ziel bezwungen, was für ein starker Auftakt für den jungen Deutschen!

Team Sauerland NRW am Tag 3 im Port Soller
Der vierte Tag mit dem Start vor dem Hotel Occidental Playa de Palma, das gleichzeitig auch das Quartier für das Team Sauerland war, versprach wieder besseres Wetter und auch einen Zielsprint an der Hafenpromenade von Palma. Allerdings musste das Feld nach einer Runde durch die Inselmitte 30 Kilometer vor dem Ziel noch den Sa Creu (Militär-)Pass bezwingen, aber alle Team Sauerland Fahrer stemmten diese Herausforderung und konnten sich im Hauptfeld platzieren. Den Massensprint gewann in überlegener Manier Marcel Kittel (Katusha-Alpecin), Andre Greipel als 5ter, Rüdiger Selig als 6ter und John Degenkolb als 8ter rundeten das gute Ergebnis aus deutscher Sicht an diesem Tag ab.

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen: Das Team Sauerland NRW blieb mit Trainer Wolfgang Oschwald nach der Mallorca Challenge noch 2 Wochen auf der Insel und bei besten Wetterbedingungen konnte eine gute Grundlage für die bevorstehende Saison erarbeitet werden.
Die Teampräsentation des Team Sauerland NRW findet am 23.2.19 in Sundern statt.
Eine erfolgreiche Saison wünscht Euch
Plomi

Text und Fotos
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com / @plomiphotos

Tour of Oman – Stage 4

Oman Convention and Exhibition Centre, Tuesday, February 19th 2019 – Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) sprinted to victory on Tuesday after a hard-fought stage 4 of the Tour of Oman. The Italian champ snatched his first win of the season ahead of Greg Van Avermaet (CCC Team) and Clément Venturini (AG2R La Mondiale) after the early attackers were caught by a reduced bunch inside the final kilometre – a perfect boost for him ahead of the Classics. Alexey Lutsenko (Astana Pro Team) retains the red jersey on the eve of the Queen stage with the summit finish in Green Mountain on Wednesday.

Sonny Colbrelli – Amstel Gold Race 15.4.2018
Photo by Gerhard Plomitzer / www.plomi.smugmug.com
1 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida 3:17:09
2 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
3 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
4 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
5 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
6 Benjamin Declercq (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
7 Iuri Filosi (Ita) Delko Marseille Provence KTM
8 Baptiste Planckaert (Bel) Wallonie Bruxelles
9 Milan Menten (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
10 Jesus Herrada (Spa) Cofidis, Solutions Credits
GC:
1 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 14:54:46
2 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:14
3 Jesus Herrada (Spa) Cofidis, Solutions Credits 0:00:18
4 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:24
5 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:27
6 Eliot Lietaer (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:29
7 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data 0:00:30
8 Elie Gesbert (Fra) Arkéa Samsic 0:00:34
9 Quentin Pacher (Fra) Vital Concept-B&B Hotel
10 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale

Tour de France – Continental becomes one of the five’s main partners in 2019

Key points:
 Continental, official partner of the Tour de France between 2018 and 2022, is upgrading its sponsorship to main partner and stage winner presenter for 2019
 Continental will supply its high-performance car tires to official vehicles and its bicycle tires handmade in Korbach (Germany) to a number of World Tour teams.
This year on July 6th at the Grand Depart in Brussels, Continental will launch its second year at the most prestigious cycle race of the world, and its first as main partner alongside LCL, E.Leclerc, Krys and Škoda as the stage winning presenter.
Continental tire technology serving the Tour de France
This year six World Tour teams (Bahrain-Merida, Groupama-FDJ, Movistar Team, Team Katusha-Alpecin, Teand Sky and Team Sunweb) will participate on the Competition Pro LTD tire, the high-end product designed and produced in Korbach, Germany. Additionally, drivers of the official vehicles of the Tour de France will be able to enjoy the performance of the latest Continental car tire, the PremiumContact 6, produced in Sarreguemines, France.
An increased visibility
Joining the five main partner’s club of the event will allow Continental to gain more visibility in front of the general public. The Continental logo will be visible on the finish line arch as well as on the iconic “flamme rouge”. After each stage a representative from Continental will hand over the trophy to the stage winner on the podium.
Continental and cycling: a long-standing tradition
The partnership with the Tour de France initiated in 2018 and running at least until 2022 is in line with the company’s goal to continuously develop better bicycle and car tires by sharing some of the same technologies. For example, the Black Chili compound provides an extraordinary level of grip for Continental bicycle tires as well as high-performance car tires. Technologies which have been trusted by the World Tour teams for a long time now. The long tradition of tire manufacturing goes back to 1892 when the first version of a bicycle tire (pneumatic) was produced while the first car tire followed in 1898 making Continental the first German tire manufacturer.
“Vision Zero”
Continental uses the partnership with the Tour de France to further promote the topic of road safety as part of its “Vision Zero” strategy: a world without injuries, accidents and casualties. As part of this objective Continental gives fans on the Tour de France website safety advice on how to travel to and from the event safely. The tire manufacturer will also continue to offer free mobile tire checks to public vehicles parked along the race route hours before the Pro riders pass by. For the vehicles inside the race Continental offers free tire checks at the Grand Depart in Brussels as well as the start and finish area of each stage. Inside the cycling race dangerous corners will be highlighted to riders as well as drivers by special warning signs in the noticeable Continental color for the first time. The concept of sharing the road safely between riders and drivers by keeping a respectful distance will also be promoted again by Continental.
Nikolai Setzer, Head of Tire Division, Continental: “We are delighted to play a major part in the biggest cycling race in the world in 2019. Being the stage winning partner of the Tour de France fits perfectly to our core value of “passion to win”. We are very much looking forward to contributing to the race with our wide range of high-performance tires.”
Christian Prudhomme, director of the Tour de France: “The joy of winning a stage is a daily emotion on the Tour de France. The rider that lifts his arms at the finish line, whether he is a many-time victor or takes his only career win, surely experiences one of the highlights of his life. Continental associates its image to these thrills, which are also linked to the notion of performance, defended at the highest level by the brand of tyres. The Tour champions, from Brussels to Paris via Saint-Etienne, the Tourmalet or Nîmes, will recognize themselves in this quest for excellence that defines Continental „.
@ASO

Tour of Oman – Stage 3

Qurayyat, Monday, February 18th 2019 – Alexey Lutsenko (Astana Pro Team) doubles up with a second stage victory in a row, after a spectacular day of racing on the way to Qurayyat. The Kazakh champ, who won the race overall last year, was extremely aggressive in the final 50 km, making the most of the wind to wear the peloton before claiming the stage win and the red jersey in the final climb. The Spanish puncheur Jesus Herrada (Cofidis, Solutions Crédits) came second, ahead of the Olympic champion Greg Van Avermaet (CCC Pro Team).
1 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 4:35:48
2 Jesus Herrada (Spa) Cofidis, Solutions Credits 0:00:01
3 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
4 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates
5 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:04
6 Eliot Lietaer (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:06
7 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:11
8 Quentin Pacher (Fra) Vital Concept-B&B Hotel
9 Elie Gesbert (Fra) Arkéa Samsic
10 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data

GC:
1 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 11:37:37
2 Jesus Herrada (Spa) Cofidis, Solutions Credits 0:00:18
3 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:20
4 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:24
5 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:27
6 Eliot Lietaer (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:29
7 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data 0:00:30
8 Elie Gesbert (Fra) Arkéa Samsic 0:00:34
9 Quentin Pacher (Fra) Vital Concept-B&B Hotel
10 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale

Team Classification:
1 Team Dimension Data 34:56:21
2 Team Katusha Alpecin 0:00:08
3 AG2R La Mondiale 0:00:51
4 CCC Team 0:01:05
5 UAE Team Emirates 0:02:10

EF Education First: Clarke second in Provence; Martinez third, team first in Colombia


Dani Martinez stood on the Tour Colombia 2.1 podium atop Alto de las Palmas, Colombia on Sunday. The 22-year-old rode a bold race with the full support from his strong team, including his childhood hero Rigoberto Uran. The result? Third overall.
“It’s been a week where I’ve learned a lot about my performance,” said Martinez. “Every day you learn something new and take it forward to further races.”
Martinez, the newly crowned Colombian time trial champion, spearheaded EF Education First’s winning efforts during the team time trial. The result laid the foundation for the work that followed with Martinez riding a particularly gutsy race on stage five that put him only eight seconds out of the race lead.
“We saw Martinez confirm his development this week,” said sport director Juanma Garate. “More than his development, we saw him confirm his potential. He will be a top, top rider.”
The energy Martinez expended on Saturday cost him in the closing kilometers on Sunday as the race was being decided up Las Palmas, the 15 kilometer summit finish. Uran proved stronger than Martinez but Garate had Uran hold back in the hopes of preserving Martinez’s overall podium position.
“It was incredible for Rigo to have waited for me today,” said Martinez. “This is something that really means a lot to me. He’s a brilliant rider and leader who has won so many races and for him to wait for me makes me feel quite emotional.”
Uran and Martinez crossed the finish line side-by-side in fifth and sixth place, around a minute down on stage winner Nairo Quintana (Movistar). Mission accomplished. Martinez kept his podium spot.
The young Colombian was joined on the podium by all his EF Education First teammates as they collected the team classification prize.
“Winning the team general classification is always a great award,“ said Lawson Craddock. „So often the sport is represented by one rider on top of the podium. When you can take the team GC and bring everyone up there to share the success, that’s always pretty special.”

Nearly nine thousand kilometers away and four hours before Martinez graced the podium, Simon Clarke collected awards and accolades of his own. The Australian, also tasked with a leadership role, rode a smart and strategic race at Tour de la Provence en route to second overall.
EF Education First team management asked Clarke to arrive in France with the fitness required to contend for the general classification. He was happy to oblige. Clarke regularly rides in support of his teammates or in a road captain role. He embraced the opportunity to race as team leader, coming away with second overall, tied on time with race winner Gorka Izagirre (Astana).
“I did a lot of preparation at home to make sure my condition was good coming into this race,” Clarke said.
The stage race began with an opening stage time trial in Saintes-Maries-de-la-Mer. It was the only stage during the four-day race that Clarke finished outside the top five. After coming fourth on stages two and three, Clarke realized he had a real shot to stand on the top step of the podium in Aix-en-Provence on Sunday.
“It was a good race for me because all the stages suited me quite well,” Clarke said. “It all just came down to tactics in the sprints – for the time bonuses available in the intermediate sprints and on the finish line.”
Clarke began stage four in fourth overall, eight seconds off the race lead. He finished in second place on the stage and picked up enough bonus seconds to jump up to second overall.
“I didn’t have high expectations today because the stage suited me the least of the road stages this week, but considering my position overall and the seconds on offer, we approached the day with same mentality as the other days,” said Clarke. “We took every opportunity possible. This actually worked out better than we expected. I picked up second in the intermediate sprint and second at the finish.
“The team has been great for me this week,” Clarke added. “Quite often I find myself in a supporting role. To have the support of my teammates this week was very special.”
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Pascal Ackermann holt ersten Saisonsieg in Almeria

1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:27:58
2 Marcel Kittel (Ger) Katusha-Alpecin
3 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
4 Carlos Barbero (Spa) Movistar Team
5 José Rojas (Spa) Movistar Team
6 Thomas Boudat (Fra) Direct Energie
7 Edward Planckaert (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
8 Lars Boom (Ned) Roompot-Charles
9 Sjoerd van Ginneken (Ned) Roompot-Charles
10 Pieter Vanspeybrouck (Bel) Wanty-Gobert

Foto Gerhard Plomitzer – @plomiphotos
Ein wahrer Sprint Royale Zwischen Pascal Ackermann und Marcel Kittel war das gestern in Almeria. Pascal Ackermann war der Sieger, aber wenn der Zielstrich nur einen Meter später gekommen wäre, wäre das Ergebnis wohl Kittel vor Ackermann gewesen…optimales timing von Pascal Ackermann.

Nach der Vuelta Ciclista a Murcia stand heute das Eintagesrennen Clásica de Almeria auf dem Rennprogramm. Wie erwartet, setzte sich gleich nach dem Start eine Gruppe von sieben Fahrern vom Feld ab. Doch die Ausreißer wurden bereits nach der zweiten Bergwertung, bei Kilometer 90, wieder gestellt. In der langen Abfahrt danach teilte sich das Feld in mehrere Gruppen. BORA – hansgrohe war aufmerksam, und an der Spitze des Rennens gleich mit vier Fahrern vertreten. Die letzten 30 Kilometer bestimmte Mitchelton – Scott das Geschehen, während Pascal Ackermann von seinen Teamkollegen aus allen Schwierigkeiten herausgehalten wurde. Auf den Zielrunden in Almeria übernahm BORA – hansgrohe das Heft des Handelns und Patrick Konrad setzte sich als erster des Lead-out Zuges an die Spitze des Feldes. Maciej Bodnar und Jempy Drucker lieferten den Deutschen Meister in perfekter Position, auf den letzten 1000m, ab. Als M. Trentin (Mitchelton-Scott) das Tempo verzögerte, nutzte Ackermann den Moment, um den Sprint zu eröffnen. M. Kittel (Katusha-Alpecin) kam auf den letzten Metern noch gefährlich nahe, doch Ackermann war am Ende zu stark und sicherte sich um Haaresbreite den Sieg.
Reaktionen im Ziel
„Es war wirklich eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Wir gingen defensiv ins Rennen, in den Bergen war es Patricks Aufgabe Pascal zu helfen, das hat alles super geklappt. Als sich das Feld teilte, waren wir mit vier Fahrern in der Gruppe vertreten und im Finale bereiteten die Jungs alles für Pascal vor. Es ist ein wichtiger Sieg für Pascal gewesen. Es freut mich, dass er an die Erfolge vom Vorjahr so nahtlos anschließen konnte. Ich blicke damit auch zuversichtlich in Richtung Algarve Rundfahrt.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

„Es war ein wirklich hartes Rennen, 200km und dann ein schnelles Finale. Ich danke dem Team für ihre Arbeit. Von Beginn an haben sie einen tollen Job erledigt, mich in den Bergen aber auch im Flachen immer hervorragend beschützt. Es ist ein tolles Gefühl so früh in der Saison einen Sieg einzufahren, das stärkt mein Selbstbewusstsein für die kommenden Rennen – Algarve und danach einige belgische Eintagesrennen.“ – Pascal Ackermann
@BORA

Tour de Provence

4. Etappe:
1 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo 3:52:11
2 Simon Clarke (Aus) EF Education First
3 Anthony Maldonado (Fra) St Michel-Auber 93
4 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale
5 Damien Touze (Fra) Cofidis, Solutions Credits
6 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep
7 Benjamin Thomas (Fra) Groupama-FDJ
8 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep
9 Warren Barguil (Fra) Arkéa Samsic
10 August Jensen (Nor) Israel Cycling Academy

John Degenkolb am 3.2.19 auf Mallorca
Foto Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Endstand:
1 Gorka Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 13:18:06
2 Simon Clarke (Aus) EF Education First
3 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:01
4 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:02
5 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ 0:00:10
6 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:15
7 Edward Dunbar (Irl) Team Sky
8 Eduard Prades (Spa) Movistar Team 0:00:21
9 Jimmy Janssens (Bel) Corendon-Circus 0:00:26
10 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:29