Steirische Siegerin bei Neusiedler See Radmarathon

Strahlende Sieger gab es heute bei der 32. Auflage des Neusiedler See Radmarathons: Die erst 20-jährige Steirerin Elisa Winter triumphierte bei den Damen. Bei den Herren siegte der Niederländer Jeroen van Voorden und bester Österreicher wurde auch ein Steirer!

Während in großen Teilen Österreichs winterliche Bedingungen herrschen, präsentierte sich das Burgenland zum Auftakt der Radmarathonsaison mit Sonnenschein und Temperaturen um die zehn Grad Celsius. Der 32. Neusiedler See Radmarathon powered by Burgenland Tourismus ist der erste Bewerb der Austria Top Tour, der größten Radserie Österreichs, und zählt als einziger in Österreich zum dritten Mal in Folge zur UCI Gran Fondo Series. Hier können sich Hobbyfahrer direkt für die Gran Fondo-Weltmeisterschaften der Hobbyfahrer qualifizieren. Durch diese internationale Aufwertung erlebt der Radmarathon im UNESCO Weltkulturerbe seit zwei Jahren einen enormen Aufschwung: An diesem Wochenende waren mehr als 2.500 Teilnehmer:innen aus 46 Nationen in der Festspielgemeinde Mörbisch!

Niederländischer Sieg bei den Herren
Wie in der pannonischen Tiefebene unüblich, entpuppte sich der Wind bei der 32. Auflage wieder als Scharfrichter über die 125 Kilometer lange Strecke mit 600 Höhenmetern rund um den größten Steppensee Europas. Das Tempo war von Beginn an enorm hoch. rund 90 Kilometer vor dem Ziel, als die Fahrer das ungarische Staatsgebiet verlassen hatten, setzten sich drei Fahrer vom Feld ab. Mit dabei war mit dem Steier Marco Marina auch ein Ex-Sieger. Ein starkes Rennen lieferte auch der zweifache Tour de France-Gesamtzweite Andreas Klöden ab, der im Hauptfeld viel Nachfolgearbeit verrichtete. Seine Arbeit machte sich auch bezahlt und rund 50 Kilometer vor dem Ziel bildete sich eine rund 15-köpfige Spitzengruppe. Mit dabei war auch der Schweizer Ex-WorldTour-Profi Reto Hollenstein. Doch die entscheidende Situation ereignete sich kurz vor Rust im Finale, als sich der Holländer Jeroen van Voorden und der Pole Marcin Karbowy von der Spitzengruppe lösen konnte. Der 27-jährige Niederländer fuhr fast die letzten zehn Kilometer von vorne und holte sich dann auch überlegen den Sieg im Sprint: „Ich bin so glücklich mit meinem ersten Sieg. Es war ein tolles Rennen und die Bedingungen mit viel Wind liegen mir. Gestern beim Zeitfahren stürzte ich leider, aber heute lief alles perfekt.“

Hinter dem Spitzenduo erzielte der Belgier Ward Mercier im Sprint der zehnköpfigen Verfolgergruppe den dritten Platz. Direkt hinter dem zweifachen Weltmeister Johnny Hoogerland landete der Steirer Marco Marina als bester Österreicher an der zehnten Stelle. „Die Konkurrenz war enorm stark heuer. Ich war froh, dass Reto Hollenstein in unserer Gruppe war, er ist eine Maschine und hat das Tempo oben gehalten. Leider konnten wir die Spitzenreiter nicht mehr holen.“

Steirerin gewinnt bei den Damen
Eine erst 20-jährige Steirerin aus Gleisdorf triumphierte bei den Damen überlegen: Elisa Winter legte mit einer Fahrzeit von 3:07,25 Stunden eine der besten Damenzeiten überhaupt hin. Sie erreichte damit lediglich fünf Minuten hinter dem Herrensieger das Ziel! „Nach dem Start war ich weit hinten. Aber am ersten Berg in Mörbisch schob sich alles zusammen und dann begannen die Windkanten. Dort erwischte ich die richtige und konnte mich das ganze Rennen über vorne halten. Ein toller Sieg, der viel Motivation für das Kirschblütenrennen gibt“, sagte die Bundesliga-Fahrerin, die die beiden Deutschen Annika Artinger und Mira Fischer auf die Plätze verwies.

Programmstart schon am Freitag
Am Freitag wurde das Radmarathon-Wochenende erstmals mit einer Abendveranstaltung eröffnet. Christoph Strasser und Flo Kraschitzer luden zum Live-Podcast ihres Erfolgsprojektes „Sitzfleisch“. Viele Besucher:innen folgten den interessanten Gesprächen und Hintergrundgeschichten im prall gefüllten Strandhaus Mörbisch mit den Interviewgästen Rene Haselbacher und Johnny Hoogerland. Als prominente Zaungäste waren auch Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister, die rekonvaleszente Nicole Trimmel und Ex-Speedskaterin Lisi Schrenk dabei.

Zeitfahrbewerbe im Höhenflug
Der sportliche Teil des Neusiedler See Radmarathons wurde gestern Vormittag mit dem Kids- und E-Bike Race eröffnet. Über 110 begeisterte Kids sorgten mit ihren Bobby Cars, Laufrädern und Bikes für eine tolle Stimmung. Am Nachmittag kam es zum 13. Mörbischer Einzel- und Paarzeitfahren über eine Streckenlänge von 26 Kilometern und anspruchsvollen 200 Höhenmetern. Mit einer Starterzahl von über 550 hat sich das Zeitfahren zum größten der UCI Gran Fondo Series weltweit entwickelt und zu einem der beliebtesten in Österreich. „Das Zeitfahren boomt absolut, das haben wir gestern wieder gesehen. Wir organisierten auch erstmals die österreichischen Meisterschaften im Paarzeitfahren. Ich bin absolut happy, dass wir so viele Bewerbe für die kleinsten bis zu den ältesten Radsportlern bieten konnten“, freute sich Organisator Johannes Hessenberger. Bei kühlen Temperaturen holten sich der ungarische Top-Fahrer Daniel Szalay mit einer Zeit von 35:33 Minuten den Sieg. Er verwies den Dänen Jeppe Tolboll – im Vorjahr UCI Vizeweltmeister hinter Johnny Hoogerland – um 10 Sekunden auf den 2. Platz. Dritter wurde überraschend Ex-Radprofi Maximilian Kuen aus Tirol, der Zeitfahrspezialist Martin Geretschnig auf Rang vier verwies. Christoph Strasser holte mit 1:10 Minuten Rückstand Rang zwölf. Bei den Damen siegte Anna Kofler, im Vorjahr Dritte bei den Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren. Die Steirerin siegte vor der Deutschen Annika Artinger und der Österreicherin Magdalena Bernhard.

Positive Bilanz
Organisationsleiter Johannes Hessenberger, der den Radmarathon seit 2018 leitet, zog heute positive Bilanz: „Der Radmarathonauftakt in Österreich ist geglückt! Ich freue mich über das Rekordstarterfeld mit über 2.500 Starter:innen bei allen Bewerben. Mein großer Dank gilt den rund 70 ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen und dem Burgenland Tourismus, dem Land Burgenland und den Sponsoren und Partnern, ohne die so ein Event nicht möglich wäre. Und es freut mich auch sehr, dass uns Sportlandesrat Heinrich Dorner ebenso wie viele Prominente die Ehre gaben. Sehr stark zum Beispiel fuhren heute die deutschen Rekord-Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt, die mit einer Fahrzeit von 3,5 Stunden das Ziel erreichten.“

Homepage: neusiedlersee-radmarathon.com
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Liège-Bastogne-Liège – Frauen – 153 Km


Plomi Foto


Fotos HERBERT MOOS

1 Brown Grace FDJ-SUEZ 04:29:00
2 Longo Borghini Elisa Lidl-Trek + 00
3 Vollering Demi Team SD Worx-Protime + 00
4 Chabbey Elise CANYON//SRAM Racing + 00
5 Niewiadoma Katarzyna CANYON//SRAM Racing + 00
6 Cadzow Kim EF Education-Cannondale + 00
7 Vos Marianne Team Visma | Lease a Bike + 52
8 Labous Juliette Team dsm-firmenich PostNL + 52
9 Bauernfeind Ricarda CANYON//SRAM Racing + 52
10 Fisher-Black Niamh Team SD Worx-Protime + 52
11 Bradbury Neve CANYON//SRAM Racing + 52
12 Markus Riejanne Team Visma | Lease a Bike + 52
13 Persico Silvia UAE Team ADQ + 02:01
14 Henderson Anna Team Visma | Lease a Bike + 02:01
15 Muzic Evita FDJ-SUEZ + 02:01

THE MOMENT OF GRACE

After two runner-up positions in 2020 and 2022, Australia’s Grace Brown finally got her first Liège-Bastogne-Liège Femmes victory. The FDJ-SUEZ rider played her cards exactly like she did four years ago, breaking away midway through the race to play for the win in the final. Lizzie Deignan managed to upset her that day, and a powerful trio with Elisa Longo Borghini (Lidl-Trek), Demi Vollering (SD Worx-Protime) and Katarzyna Niewiadoma (Canyon//SRAM) seemed poised to do so this year after linking back from the bunch. Yet, on the final sprint in Liège’s Quai des Ardennes, Brown managed to defeat Longo Borghini and Vollering to deservingly raise her arms in victory.

140 riders took the start on the 8th edition of Liège-Bastogne-Liège Femmes at 13:45. There was one non-starter: Barbara Malcotti (Human Powered Health). The 152,9-kilometre ride from Bastogne to Liège was tackled on steady, sunny conditions and against cross-head winds that slowed the riders down. A breakaway attempt by Cofidis’ Spela Kern and Arkéa-Samsic’s Titia Ryo failed to stick ahead of the Côte de Saint-Roch (km 15,8 – 1 km at 11,2%), where Sarah Gigante (AG Insurance-Soudal Team) took off to establish herself solo at the front. Stina Kagevi (Coop-Repsol) went clear from the peloton at kilometer 39, as did Sara Martín (Movistar Team) and Kim Cadzow (EF Education-Cannondale) a bit later on. At the foot of the Côte de Mont-le-Soie (km 59,7 – 1,7 km at 7,9%), Gigante held a 1’45” gap on Kagevi, 2’20” on the duo behind and 2’55” on a peloton that was about to pick up the pace.

A strong nine-woman group in the lead
Martín and Cadzow overtook Kagevi on the Côte de Wanne (km 67,9 – 3,6 km at 5,1%), but were quickly reeled in by the bunch before the Côte de Stockeu (km 74,5 – 1 km at 12,5%), atop which Gigante’s lead had plummeted down to 1’00”. It was on this climb and the following descent that an eight-woman group took off with Mischa Bredewold (SD Worx-Protime), Lucinda Brand (Lidl-Trek), Eva van Agt (Visma | Lease a Bike), Élise Chabbey (Canyon//SRAM), Mikayla Harvey (UAE Team ADQ), Grace Brown (FDJ-SUEZ), Flora Perkins (Fenix-Deceuninck) and, again, Cadzow. They linked up with Gigante on the Col du Rosier (km 92,9 – 4,4 km at 5,9%), where Cofidis’ Julie Bégo set off in pursuit from a bunch where no team took the reins. Five kilometres from the Côte de la Redoute (km 119 – 1,6 km at 9,4%), the nine riders in the lead held a 30” gap on Bégo and 3’00” on the peloton.

Three favorites managed to catch up
Lidl-Trek took on the helm in the bunch ahead of La Redoute. It was on this climb where Chabbey, Cadzow and Brown dropped the rest of her breakaway companions, who were brought back one by one by the peloton. The front trio held a 1’00” gap at the foot of the Côte de la Roche-aux-Faucons (km 139,6 – 1,3 km at 11%). Elisa Longo Borghini (Lidl-Trek) unleashed a powerful acceleration there – one that only Demi Vollering (SD Worx-Protime) and Katarzyna Niewiadoma (Canyon//SRAM) could match. They joined the head of the race with 9 kilometres to go, and had a scare with 7 left to race as Brown missed a left-hand turn and nearly crashed. Despite the Canyon//SRAM riders’ repeated efforts to go clear, the six women in the lead made it together to the final straight in Liège’s Quai des Ardennes. Niewiadoma led out with Longo Borghini on wheel two. For a moment, the Italian national champion seemingly had the win in her pocket, yet Brown managed to overtake her in the final 100 meters.

Liège-Bastogne-Liège – Männer – 255 Km

Alle Fotos von HERBERT MOOS

Sprint um Platz 3:

1 POGACAR Tadej SLO UAE Team Emirates 06:13:48
2 BARDET Romain FRA Team dsm-firmenich PostNL 01:39
3 VAN DER POEL Mathieu NED Alpecin-Deceuninck 02:02
4 VAN GILS Maxim BEL Lotto Dstny 02:02
5 PARET-PEINTRE Aurélien FRA Decathlon AG2R La Mondiale Team 02:02
6 VANSEVENANT Mauri BEL Soudal Quick-Step 02:02
7 MADOUAS Valentin FRA Groupama-FDJ 02:02
8 LUTSENKO Alexey KAZ Astana Qazaqstan Team 02:02
9 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 02:02
10 PIDCOCK Tom GBR INEOS Grenadiers 02:02
11 LAPEIRA Paul FRA Decathlon AG2R La Mondiale Team 02:02
12 BENOOT Tiesj BEL Team Visma | Lease a Bike 02:02
13 MOLLEMA Bauke NED Lidl-Trek 02:02
14 ARANBURU Alex ESP Movistar Team 02:02
15 TEUNS Dylan BEL Israel-Premier Tech 02:02
16 COSNEFROY Benoît FRA Decathlon AG2R La Mondiale Team 02:02
17 HIRSCHI Marc SUI UAE Team Emirates 02:02
18 MARTIN Guillaume FRA Cofidis 02:02
19 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 02:02
20 VLASOV Aleksandr RUS BORA-hansgrohe 02:02
21 BERNAL Egan COL INEOS Grenadiers 02:02
22 TIBERI Antonio ITA Bahrain Victorious 02:02
23 VERMAERKE Kevin USA Team dsm-firmenich PostNL 02:02
24 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ 02:02
25 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 02:02
26 CARAPAZ Richard ECU EF Education-EasyPost 02:02
27 HEALY Ben IRL EF Education-EasyPost 02:02
28 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 03:52
29 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 03:52
30 POELS Wout NED Bahrain Victorious 03:52
31 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 04:18

A brilliant Liège-Bastogne-Liège performance on Sunday saw Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) take the win as he proved far too strong for his rivals in La Doyenne. After a jubilant Pogacar raised his arms aloft on the Quai des Ardennes in Liège, he was followed over the finish line by Romain Bardet (Team dsm-firmenich PostNL) 1’39” behind in second and Mathieu Van der Poel (Alpecin – Deceuninck), who headed a bunch sprint for third. Pogacar blasted away from his rivals on La Redoute and went on to secure his sixth Monument title, matching the tally of World Champion Van der Poel.

254.5km of tough racing ahead
The full contingent of 175 riders on the entry list started the 110th edition of Liège-Bastogne-Liège, departing from the Quai des Ardennes at 10.10am, with 254.5km of tough racing awaiting the peloton over the hard climbs of the last Monument of the spring.

4 + 5 = 9
Gil Gelders (Soudal Quick-Step), Rémy Rochas (Groupama – FDJ), Lilian Calmejane (Intermarché – Wanty) and Paul Ourselin (TotalEnergies) were the four riders who attacked early and they led by 15″ at km 3.5. Fabien Doubey (TotalEnergies), Enzo Leijnse (Team dsm-firmenich PostNL), Christian Scaroni (Astana Qazaqstan Team), Iván Romeo (Movistar Team) and Loïc Vliegen (Bingoal WB) then joined the early breakaway at km 6. Danny van der Tuuk (Equipo Kern Pharma) valiantly chased for several kilometres to join them, though his efforts were eventually unsuccessful, so it was a group of 9 determined riders who stayed clear.

UAE Team Emirates at the front
Pogacar’s UAE Team Emirates colleagues rode with him at the front of the peloton, ensuring they were in control, whilst the bunch was 3’ adrift of the breakaway after 30km of racing. That gap was slightly reduced to 2’35” by km 52, but then steadily grew – and as the breakaway left Bastogne with 155km of racing to go they had a lead of 4’10“.

Crash causes a split
With 100km to go the 9 rider-breakaway’s gap was down to 1’10“ and the riders faced cross-head winds as they made their way north from Bastogne to Liège. Mathieu Van der Poel (Alpecin – Deceuninck) was just behind a crash which involved three riders, Chris Hamilton, Toon Clynhens and Junior Lecerf. Van der Poel was not impacted by that first crash, before another big accident in the bunch with 98km remaining saw him lose ground as the peloton was split in two. A large group was delayed by that crash, notably including Van der Poel and Valentin Madouas. Ahead, the group including Pogacar continued its efforts before approaching the Mont-le-Soie climb.

The breakaway is caught
Leijnse, Calmejane, Vliegen and Romeo could not keep up the pace on the Mont-le-Soie ascent and soon the remaining escapees were chased down. As the surviving breakaway riders started the Côte de Wanne ascent their lead on the peloton was just 14″, but early on that climb they were swallowed up by the peloton. Gelders, Rochas, Scaroni, Doubey and Ourselin caught by the bunch on the first slopes of the Côte de Wanne, at km 166.

Pidcock stops then counter attacks
A mechanical problem for Tom Pidcock (INEOS Grenadiers) saw him stop for a bike change and temporarily fall behind the Van der Poel group. There were around 50 riders in this trailing group – including Van der Poel and Simon Yates (Team Jayco AlUla) – which continued to lose ground, with a 1’10” deficit at km 174, as the UAE Team Emirates kept the pressure on up front. Pidcock recovered and then launched out of the Van der Poel group on the Côte de Stockeu to try to join the Pogacar group and he was followed in that move by Santiago Buitrago (Bahrain – Victorious) and Mauri Vansevenant (Soudal Quick-Step). Rémy Rochas and Romain Grégoire (Groupama – FDJ) also managed to join Pidcock and Vansevenant’s chasing group and 71km from the finish the peloton was all back together.

Pogacar explodes on La Redoute
The teams were fighting for prominence at the front of the peloton ahead of the Côte de La Redoute climb. Then Pogacar exploded on La Redoute at 34.5 km from the finish and was only followed initially by Richard Carapaz (EF Education – EasyPost), who eventually could not stay with him. As he went over the summit of Côte de La Redoute Pogacar was 8″ clear and he increased his advantage on the descent. That lead increased to 50“ within 4km after La Redoute, Pogacar confidently leading the way ahead of a group including Vansevenant, Bernal, Carapaz, Van Gils and Lutsenko.

Counter attack
Several more riders joined the chasing group, namely Healy, Grégoire, Benoot, Vlasov, Skjelmose, Almeida, Hirschi, Bardet, Cosnefroy and Paret-Peintre. Irish champion Healy and the leader of the dsm-firmenich team Bardet set out in pursuit of Pogacar, joined in the chase by Grégoire and Cosnefroy, but they were still 1′ behind the race leader as they reached Côte des Forges. Bardet attacked for second on the final Côte de la Roche-aux-Faucons climb and made it on to the podium again after his 3rd place in the Doyenne in 2018. Van der Poel completed the 2024 Liège-Bastogne-Liège podium securing third in a bunch sprint to the line. Maxim Van Gils in 4th and Aurélien Paret-Peintre in 5th completed the top 5.

Tour of the Alps Etappe 5 Endstand

Juan Pedro Lopez wins 2024 Tour of the Alps. Aurélien Paret-Peintre takes stage 5

Juan Pedro Lopez (Lidl-Trek) won the 2024 edition of the Tour of the Alps. Stepping onto the final podium were Ben O’Connor (Decathlon AG2R-La Mondiale) in second position and Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) in third.
Aurélien Paret-Peintre (Decathlon AG2R-La Mondiale) won 2024 Tour of the Alps Stage 5 (118,6 Km from Levico Terme to Levico Terme), ahead of Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) and Valentin Paret-Peintre (Decathlon AGR2-La Mondiale).

STAGE 5 (Levico Terme – Levico Terme, 118,6 Km) – STAGE CLASSIFICATION

1. Aurélien Paret-Peintre (Decathlon AG2R-La Mondiale)
2. Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) +0.00
3. Valentin Paret-Peintre (Decathlon AG2R-La Mondiale) +0.00
4. Romain Bardet (Team DSM-Firmenich Postnl) +0.00
5. Wout Poels (Bahrain Victorious) +0.00

GENERAL CLASSIFICATION

1. Juan Pedro Lopez (Lidl-Trek)
2. Ben O’Connor (Decathlon AG2R-La Mondiale) +0:38
3. Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) +0:42

1. 55 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP LTK LIDL-TREK 18:20:43
2. 31 O’CONNOR Ben AUS DAT Decathlon AG2R La Mondiale Team 18:21:21 +0:38
3. 21 TIBERI Antonio ITA TBV Bahrain Victorious 18:21:25 +0:42
4. 32 PARET PEINTRE Valentin FRA DAT Decathlon AG2R La Mondiale Team 18:21:27 +0:44
5. 81 BARDET Romain FRA DFP Team DSM-Firmenich Postnl 18:21:31 +0:48
6. 24 POELS Wouter NED TBV Bahrain Victorious 18:21:31 +0:48
7. 143 STORER Michael AUS TUD Tudor Pro Cycling Team 18:22:23 +1:40
8. 154 PELLIZZARI Giulio ITA VBF VF Group-Bardiani CSF- Faizane‘ 18:22:37 +1:54
9. 67 SOSA CUERVO Ivan Ramiro COL MOV Movistar Team 18:23:38 +2:55
10. 137 PIGANZOLI Davide ITA PTK Team Polti Kometa 18:23:41 +2:58
11. 145 RONDEL Mathys FRA TUD Tudor Pro Cycling Team 18:25:00 +4:17
12. 134 FABBRO Matteo ITA PTK Team Polti Kometa 18:25:31 +4:48
13. 1 THOMAS Geraint GBR IGD INEOS Grenadiers 18:25:49 +5:06
14. 25 TR EN Torstein NOR TBV Bahrain Victorious 18:30:23 +9:40
15. 77 ZANA Filippo ITA JAY Team Jayco Alula 18:31:25 +10:42
16. 45 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL EFE EF Education – Easypost 18:32:51 +12:08
17. 57 VERONA QUINTANILLA Carlos ESP LTK LIDL-TREK 18:33:38 +12:55
18. 16 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL BOH BORA – Hansgrohe 18:34:00 +13:17
19. 61 BARTA William USA MOV Movistar Team 18:34:15 +13:32
20. 104 GUTIERREZ GONZALEZ Jorge ESP EKP Equipo Kern Pharma 18:34:44 +14:01

Die Tour of the Alps spricht spanisch: „Fiesta“ für Juan Pedro Lopez in Levico

Am Tag von Aurelien Paret-Peintre, Sieger der letzten Etappe mit Start und Ziel in Levico Terme, gelingt es dem Lidl-Trek-Fahrer, das Grüne Melinda-Trikot gegen die Angriffe von Bahrain zu verteidigen. Den Sieg widmet er Luca Guercilena. Zusammen mit ihm auf dem Podium: Ben O’Connor und Antonio Tiberi.

Eine ausgeglichene und spannende Ausgabe der Tour of the Alps ist am Freitag, 19. April in Levico Terme im Trentino würdig zu Ende gegangen. Zum zweiten Mal in der Geschichte des vom GS Alto Garda organisierten Rennens stand ein Spanier auf der obersten Stufe des Podiums.
Ein Baske, Mikel Landa, hatte 2016 beim damaligen Giro del Trentino das Eis gebrochen. Acht Jahre später gewann ein Andalusier, Juan Pedro Lopez, das erste Etappenrennen seiner Karriere bei der Tour of the Alps. Er, der erst vor zwei Tagen in Schwaz zum ersten Mal bei einem Profirennen die Arme in den Himmel streckte und das Gründe Melinda-Trikot (nicht zufällig die Farben „seines“ Betis Sevilla) gewann. Mit all seiner Kraft kämpfte er anschließend darum, um es nicht zu verlieren.

An Angriffen auf die Führung von Lopez mangelte es auch auf der letzten Etappe der 47. Ausgabe des euregionalen Etappenrennens im Trentino nicht. 118,6 Kilometer mit Start und Ziel in Levico Terme, Valsugana, galt es nochmals zu bewältigen. Die Strecke durch das Fersental (Valle dei Mocheni) mit dem doppelten Palai-Anstieg, Bergwertung der ersten Kategorie, ermutigte Bahrain Victorious anzugreifen, was sie mit dem Routinier Wouter Poels und dem Italiener Antonio Tiberi versuchten.

Für den jungen Italiener gab es zwar bei dieser Ausgabe nicht das ersehnte „Hurra“, dafür aber die Gewissheit, dass Etappenrennen seine Zukunft sind; in naher Zukunft steht auch der Giro d’Italia an, bei dem er als Aushängeschild des italienischen Radsports starten wird. Der 22-Jährige aus dem Latium belegte in der Gesamtwertung mit 42 Sekunden Rückstand auf Lopez den dritten Platz, knapp hinter Ben O’Connor (Decathlon-Ag2r), der mit 38 Sekunden Rückstand Zweiter wurde. Der Australier zeigte sich an diesen fünf Tagen auf den Straßen der Euregio in guter Verfassung, der entscheidende Durchbruch gelang aber nicht.
Decathlon kann sich mit dem Erfolg von Aurélien Paret-Peintre im großen Finale von Levico Terme trösten. Er setzte sich im Massensprint gegen Tiberi und seinen jüngeren Bruder Valentin durch, der gestern auf der Königsetappe in Borgo Valsugana nur einen Schritt vom Erfolg entfernt war. Der andere Franzose Bardet (Team DSM) und Poels (Bahrain) vervollständigten die Top-5 des Tages.

LOPEZ: „DIESER SIEG IST FÜR LUCA GUERCILENA“
In der Pressekonferenz nach dem Rennen widmete Lopez den Erfolg seinem Team-Manager Luca Guercilena. „Ich bin glücklich und aufgeregt. Ich denke an meine Familie, meine Freunde, aber vor allem an Luca Guercilena, der keine gute Zeit erlebt. Dieser Sieg ist für ihn.“
„Wir wussten von Anfang an, dass es schwer werden würde, aber heute hat mein Team sein ganzes Können unter Beweis gestellt und am Anstieg eine große Kompaktheit an den Tag gelegt. Im Vergleich zu 2022, als ich das Rosa Trikot übernommen habe, bin ich ein stärkerer Fahrer.“
„Die Tour of the Alps ist ein Rennen, an das ich mich immer erinnern werde, nicht nur wegen dieser Premieren. Ich habe fantastische Gebiete und schöne Landschaften vorgefunden, es muss auch schön sein, hier zu trainieren. Dieses Rennen ist mir ans Herz gewachsen, ich hoffe, dass ich nächstes Jahr zurückkehren kann, um den Titel zu verteidigen.“

PARET-PEINTRE: „SEHR GLÜCKLICH ÜBER DIESEN SIEG“
„Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Es war eine sehr anstrengende Woche, aber das Team hat die bestmögliche Leistung gezeigt“, sagte Aurelien Paret-Peintre. „Als ich mich im Finale umschaute, merkte ich, dass ich zu den schnellsten Fahrern gehören könnte, und ich fand den perfekten Zeitpunkt für den Sprint.“
„Als Team trauern wir der Etappe vom Donnerstag hinterher: Ohne den Sturz hätte O’Connor das Trikot in Borgo Valsugana übernehmen können. Wir kamen aus einem Höhentrainingslager am Ätna und waren in diesem Rennen vielleicht die Stärksten in den Anstiegen. Unser Team liebt dieses Rennen, wir mögen die Umgebung, die Organisation und die Streckenwahl: nächstes Jahr wird unser Weg zum Giro wieder hier beginnen.“

DIE CHRONIK
Auf dem flachen Abschnitt nach dem Start in Levico und vor dem Rundkurs im Fersental (Valle dei Mocheni) wurde das Rennen von den Athleten von EF-Education EasyPost mit einem sehr hohen Tempo kontrolliert: ein Durchschnitt von über 50 km/h in der ersten Stunde.
Als die Straße in Richtung Palai im Fersental anzusteigen begann, waren es Thomas (INEOS-Grenadiers) und Pellizzari (VF-Group Bardiani), die sich abzusetzen versuchten und kurz darauf von Carthy (EF-Education) eingeholt wurden. Das Trio erreichte den Gipfel der Bergwertung mit einem Vorsprung von 45 Sekunden, der jedoch nicht ausreichte, um die Rückkehr der von den Lidl-Trek-Fahrern gezogenen Gruppe zu verhindern.

Der Versuch endete in der Talsohle. Die Ruhe vor dem Sturm, ausgelöst von Tiberi, dem Protagonisten eines Vorstoßes am zweiten Anstieg des Palai. Auch die Aktion des Italieners wurde durch den Rhythmus von Lidl-Trek zunichtegemacht, aber nicht der Wunsch von Bahrain, es zu versuchen: im Gegenangriff versuchte Poels, die sichere Gesamtführung von Lopez anzugreifen und schaffte es, vor der Bergwertung rund dreißig Sekunden herauszuholen.

In dieser Phase fand Lidl-Trek die Unterstützung von Decathlon, um die Verfolgung des Niederländers aufzunehmen, der ebenfalls in der Talsohle eingeholt wurde. Am „Valico di Tenna“, dem letzten Anstieg der TotA, versuchten es Tiberi, Pellizzari und Bardet nacheinander, aber da war Lopez der Gesamtsieg kaum mehr zu nehmen. Auf dem letzten Kilometer versuchte Bahrain, einen Sprint für Tiberi zu lancieren, um den Etappensieg zu erringen, aber Paret-Peintre erwies sich im Ziel in Levico Terme als der Schnellste von allen.

Für Antonio Tiberi bleibt die Genugtuung, das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers von Würth mit nach Hause zu nehmen, angesichts der Vorgänger von Bernal bis O’Connor und Arensman und eines dritten Platzes in der Gesamtwertung Gold wert: Die Zukunft gehört ihm. Das azurblaue Trikot der Bergwertung Gruppo Cassa Centrale ging an Simon Carr (EF-Education EasyPost), während das rote Trikot der Punktewertung von DAO Conad und das ockerfarbene Trikot des besten Ausreißers an Tobias Foss (INEOS Grenadiers) bzw. Simon Pellaud (Tudor Pro Cycling) gingen.

LIÈGE-BASTOGNE-LIÈGE 2024: TWO SUITORS FOR THE OLD LADY

Key points:
 The 110thLiège–Bastogne–Liège will bring down the curtain on a phenomenal spring classics campaign in which two men have been head and shoulders above the rest. Mathieu van der Poel is set to face his second Old Lady (6th in 2020), in which he hopes to take the fight to the winner of the 2021 edition, Tadej Pogacar.

 However, Tom Pidcock’s triumph in the Amstel Gold Race and Stephen Williams’s victory in La Flèche Wallonne rammed home the point that it is not always a top favourite who wins the race.

 The French contingent will be racing under different banners, with Kevin Vauquelin leading the charge for Arkéa–B&B Hotels, Benoît Cosnefroy for Decathlon AG2R La Mondiale, Guillaume Martin for Cofidis, the triple threat Gaudu-Madouas-Grégoire for Groupama–FDJ and Romain Bardet for dsm–firmenich. The likes of Maxime Van Gils, Santiago Buitrago, Mattias Skjelmose and Tobias Johannessen are also serious contenders.

This Ardennes week has already gone down in history, with Tom Pidcock bagging the first ever British win in the Amstel Gold Race and Stephen Williams following suit in La Flèche Wallonne, where he proved to be the toughest of the 44 riders who overcame a combination of rain, snow, hail and bone-chilling temperatures to finish the race.
They will both be back on the road on Sunday, joined by Simon Yates, making a British treble a distinct possibility. It is easier said than done, however, as Tadej Pogačar and Mathieu van der Poel, the two most successful classics specialists in the current peloton, are returning to action in the last entry of the Ardennes series. The world champion’s second triumph in Roubaix Velodrome brought his monument tally to six, while the ultra-competitive two-time Tour de France winner has been stuck at five since he claimed Il Lombardia last autumn.
The Slovenian champion is always hungry for more, but that does not mean he has got any slower. „Pogi“, in a league of his own in Strade Bianche and the Volta a Catalunya, has only missed the mark once this season, in Milan–San Remo (third). In this bout between two champions with undeniable panache, it remains to be seen who will strike further out on the road to Liège. A fortnight ago, MVDP dropped his rivals in the Orchies cobbled sector, 60km from the line, while Pogačar capped an 80km solo raid in Piazza del Campo in Siena in his first race of the season. Who can do better?

The top-billed fight will feature these two alpha predators, who did not have to cope with the bitter cold on the road to Huy yesterday, but there will be no shortage of riders eager to fish in troubled waters. Both the Amstel Gold Race and La Flèche Wallonne were a stark reminder that the top favourites do not always end up at the top of the podium. Both the polar explorers of Wednesday and some of those who succumbed to the frosty conditions have a real shot at victory on Sunday… provided that they can stop shivering. Dylan Teuns and Mattias Skjelmose are just two examples of riders who have what it takes to vie for the win in mild weather. Among those who were unable to match „Stevie“ on the Mur de Huy are a host of Frenchmen, who represented 50% of the top8… and of the top18! France will be pinning its hopes on Kevin Vauquelin, whose performance in Huy evoked fond memories among the tricolores. In 2015, Julian Alaphilippe made a splash with second place in La Flèche Wallonne, right behind Alejandro Valverde. At the time, he was just a few weeks older than the 22-year-old Norman is now. Romain Grégoire (seventh) also helped put the new French generation on the map, but the old guard made an impact too, with Benoît Cosnefroy in fourth place and Guillaume Martin in tenth. Romain Bardet, who is fighting for the top honours in the Tour of the Alps, will join their ranks in a bid to take another podium spot in Liège (third in 2018).

Liège–Bastogne–Liège is also a key race for the host nation, which hopes to have found potential successors to Remco Evenepoel in Maxim Van Gils, following his third place in Huy, and Tiesj Benoot (ninth). Colombia has yet to taste glory in this race, but Santiago Buitrago, third last year, stood gallantly against the forces of nature yesterday (fifth). Nordic cyclists (with 11Norwegians and Danes among the 44finishers of La Flèche Wallonne) have also been dealt a decent hand, with aces such as Tobias Johannessen (sixth in La Flèche Wallonne) and the winner of the 2019edition, Jakob Fuglsang.

25 TEAMS, MAIN CONTENDERS
Australia
Jayco AlUla: S.Yates (Gbr), Craddock (USA)
Bahrain
Bahrain Victorious: Buitrago (Col), Bilbao (Esp), Poels (Ned)
Belgium
Soudal Quick-Step: Vansevenant, Van Wilder (Bel)
Lotto Dstny: Kron (DEN),Van Gils (Bel)
Intermarché–Wanty: Calmejane (Fra), Zimmermann (Bel)
Alpecin–Deceuninck: Van der Poel (Ned), Kragh Andersen (Den)
Team Flanders–Baloise: Bonneu,Maris (Bel)
Bingoal–WB: Vliegen, Meens (Bel)
France
Decathlon AG2R La Mondiale: Cosnefroy, Lapeira (Fra), Gall (Aut)
Groupama–FDJ: Gaudu, Madouas, Grégoire (Fra)
Cofidis: Martin (FRA), J.Herrada, I. Izagirre (Esp)
Arkéa–B&B Hotels: Vauquelin, Champoussin (Fra)
TotalEnergies: Burgaudeau, Doubey (Fra)
Germany
BORA–hansgrohe: Higuita (Col), Jungels (Lux), Vlasov

Israel
Israel–Premier Tech: Williams (Gbr), Woods (Can), Fuglsang (Den), Teuns (Bel)
Kazakhstan
Astana Qazaqstan Team: Lutsenko (Kaz), Charmig (Den)
The Netherlands
Team Visma | Lease a Bike: Benoot (Bel), M.van Dijke (Ned)
Team dsm–firmenich PostNL: Bardet (Fra)
Norway
Uno-X Pro Cycling Team: Johannessen, Eiking, Leknessund (Nor)
Spain
Movistar Team: Formolo (Ita), Aranburu (Esp)
Equipo Kern Pharma: Galván, Ruiz (Esp)
United Arab Emirates
UAE Team Emirates: Pogacar (Slo), Hirschi (Sui), Ulissi (Ita)
The United Kingdom
Ineos Grenadiers: Pidcock (Gbr), Kwiatkowski (Pol), Fraile (Esp)

The United States
Lidl–Trek: Sjkelmose (D), Mollema (Ned), Bagioli (Ita), Skujiņš (Lat)
EF Education–EasyPost: Carapaz (Ecu), Healy (Irl), Powless (USA), Urán (Col)

Tour of the Alps Etappe 4

Simon Carr feiert in Borgo Valsugana, sechs Fahrer kämpfen um das Grüne Trikot von Lopez


Simon Carr (Plomi Foto)

Der Brite von EF-Education EasyPost legt bei der Tour of the Alps am Ende einer langen Flucht nach: 2023 hatte er das große Finale in Bruneck gewonnen. Scharmützel zwischen den Klassementfahrern: Lopez antwortet auf die Angriffsversuche von Bahrain und Decathlon. In der Gesamtwertung ist noch alles offen: morgen die endgültige Entscheidung in Levico Terme.

Wenn er die Anstiege der Tour of the Alps sieht, sieht Simon Carr rot. 2023 konnte der Brite von EF Education-EasyPost die letzte Etappe in Bruneck gewinnen, am heutigen Donnerstag, 18. April, hat er die Königsetappe der 47. Ausgabe gewonnen. Auf seine eigene Art und Weise, stets als Ausreißer.
Auf den 141,3 Kilometern von Leifers-Borgo Valsugana kam es zu den ersten Scharmützeln zwischen den Klassementfahrern: Bahrain und Decathlon-Ag2r versuchten mit einer gewissen zahlenmäßigen Überlegenheit, den Gesamtführenden Juan Pedro Lopez zu attackieren. Der Spanier von Lidl-Trek antwortete auf den ersten Angriff (der nächste wird morgen im großen Finale von Levico folgen), indem er die gefährlichsten Versuche abwehren konnte, sowohl am Vetriolo-Pass als auch am Colle San Marco.

Nur Michael Storer (Tudor) und Ben O’Connor (Decathlon-Ag2r), Zweiter und Dritter im Ziel, konnten mit einer Überraschungsaktion auf den letzten Kilometern die ein oder andere Sekunde gutmachen. Der Gesamtführende mit dem Grünen Melinda-Trikot, Juan Pedro Lopez, führt noch 38 Sekunden vor dem Australier und 48 vor Antonio Tiberi (Bahrain-Victorious). Der junge Italiener kann auch auf die Unterstützung seines Teamkollegen Poels (Vierter der Gesamtwertung mit ebenfalls 48 Sek. Rückstand) zählen.

Mit dem gleichen Rückstand folgen Bardet (Team DSM) und O’Connors Begleiter Valentin Paret-Peintre. Storer und Pellizzari (VF-Group) folgen mit 1:40 Minuten bzw. 1:54 Minuten.
Dagegen musste Tobias Foss (INEOS-Grenadiers), der von den ersten Rampen des Vetriolo-Passes an in großen Schwierigkeiten steckte, seine Träume vom Gesamtsieg aufgeben.

CARR: „DIE TOTA IST SCHÖN UND ALS AUSREIßER ZU FAHREN IST MEINE SPEZIALITÄT“

„Die Flucht ist meine Spezialität, und einige Etappen der Tour of the Alps passen zu meinen Fähigkeiten“, sagte Simon Carr. „Es ist ein schönes Rennen, das sehr gut organisiert ist. Ich hoffe, dass ich weiterhin bei der TotA gewinnen kann.“
„Ich bin hier an den Start gegangen, um in der Gesamtwertung eine gute Rolle zu spielen, ich habe mich in den Bergen gut vorbereitet, aber ich hatte Probleme mit einer Allergie. Heute ging es mir jedoch besser, und heute Morgen beschlossen wir zu attackieren. Zusammen mit Carthy lief es perfekt: mental war es nicht einfach, die Aktion zu bewältigen, und unter diesem Gesichtspunkt erwies sich die Unterstützung als entscheidend“.
„Für den Gesamtsieg sehe ich Lopez als Favorit: wenn er es heute geschafft hat, denke ich, dass er es auch morgen schaffen kann“.

LOPEZ: „ICH HABE NIE DARAN GEDACHT, DIE GESAMTFÜHRUNG ZU VERLIEREN“

„Gestern war eine harte Etappe, heute eine Etappe für Klassementfahrer“, sagte der Gesamtführende der Tour of the Alps. „Sie haben mich wiederholt angegriffen, aber wir haben als Team gut gearbeitet und ich konnte mich verteidigen. Mir ging es sehr gut, ich habe nie daran gedacht, die Gesamtführung zu verlieren. Morgen ist natürlich ein anderer Tag und wir werden sehen. Es gilt ein Grünes Trikot zu verteidigen“.

CHRONIK
Simon Carr war es, der den Ausreißversuch, der die Königsetappe der TotA prägte, beim Anstieg zum San Lugano Pass vorantrieb. Zusammen mit ihm fuhren Teamkollege Carthy, Rodriguez (Ineos), Mühlberger (Movistar), Hamilton (Jayco-AlUla), Leemreize (DSM), Bizkarra (Euskaltel-Euskadi), Higuita (Bora-Hansgrohe), Covili (VF Group-Bardiani), Mattia Bais und Piganzoli (Polti-Kometa).
Die Ausreißer überwanden den Redebus-Anstieg kompakt, trennten sich auf den Rampen des Compet-Passes aber, aufgrund des Einsatzes von Carr und Higuita, die sich vom Feld lösen konnten. In der großen Gruppe übernahm Decathlon-Ag2r die Führung und verkürzte den Rückstand auf das Spitzenduo am Fuße des Vetriolo-Passes auf zwei Minuten.

Die gefürchtete „Strada dei Baiti“ erwies sich als schwierig für Higuita, der Carr ziehen lassen musste. Dahinter versuchte O’Connor sich abzusetzen, wurde aber von Lopez, Tiberi und Poels, dicht gefolgt von Sosa, Bardet, Storer und Harper, schnell eingeholt.
Sobald sie sich wieder auf der Abfahrt befanden, konterte Harper zusammen mit O’Connor, aber die Versuche der beiden wurden durch einen schweren Sturz zunichtegemacht. Harper erwischte es am schlimmsten, er musste das Rennen aufgeben.
O’Connor hingegen konnte weitermachen. Zu diesem Zeitpunkt verringerte das Feld das Tempo, so dass andere Nachzügler wieder aufschließen und Carr Boden gutmachen konnte, um allein Richtung Ziel in Borgo Valsugana zu fahren. Am Anstieg zum Colle San Marco versuchte Decathlon mit dem jungen Paret-Peintre eine Attacke zu starten, doch Lopez konnte auch diesen Versuch abwehren und seine Führung behaupten.

DIE #TOTA2024-FÜHRENDEN NACH ETAPPE 4
• Gesamtwertung – Grünes Trikot Melinda: Juan Pedro Lopez (Lidl-Trek)
• Punktewertung – Rotes Trikot DAO Conad: Tobias Foss (INEOS-Grenadiers)
• Bergwertung – Azurblaues Trikot Gruppo Cassa Centrale: Simon Carr (EF Education-Easypost)
• Bester Nachwuchsfahrer – Weißes Trikot Würth: Antonio Tiberi (Bahrain-Victorious)
• Bester Ausreißer – Ockerfarbenes Trikot Subito: Simon Pellaud (Tudor Cycling Team)

GROßES FINALE IN LEVICO TERME
Die letzte Etappe der Tour of the Alps, die am morgigen Freitag, 19. April, vollständig im Trentino mit Start und Ziel in Levico Terme stattfindet, ist mit 118,6 Kilometern die kürzeste Etappe, beinhaltet aber einige Anstiege.
Der erste Teil ist durch einen ersten Rundkurs mit einem hügeligen Höhenprofil gekennzeichnet. Danach geht es nach Pergine Valsugana und von dort aus geht es weiter zu einer rund 25 Kilometer langen Schleife, die zwei Mal zurückgelegt werden muss und quer durch das Fersental (Valle die Mòcheni) führt.
Danach steht ein langer, regelmäßig verlaufender Anstieg in Palai im Fersental auf dem Programm. Dieser wird das Finale der Tour of the Alps 2024 prägen: Der Anstieg ist zweigeteilt und wird einmal von einer langen Abfahrt unterbrochen. Am Ende der zweiten Abfahrt folgen einige flache Kilometer vor dem letzten Anstieg der TotA, dem „Valico di Tenna“, die Steigung endet etwa 5 km vor dem Ziel. Nach einer kurzen Abfahrt folgt ein letzter Kilometer bergauf in Levico Terme, was alle Voraussetzungen für ein großes Finale des #TotA2024 bietet.

4. Etappe: Leifers – Borgo Valsugana

1. 42 CARR Simon GBR EFE EF Education – Easypost 4:06:27
2. 143 STORER Michael AUS TUD Tudor Pro Cycling Team 4:07:46 +1:19
3. 31 O’CONNOR Ben AUS DAT Decathlon AG2R La Mondiale Team 4:07:46 +1:19
4. 24 POELS Wouter NED TBV Bahrain Victorious 4:07:49 +1:22
5. 32 PARET PEINTRE Valentin FRA DAT Decathlon AG2R La Mondiale Team 4:07:49 +1:22
6. 21 TIBERI Antonio ITA TBV Bahrain Victorious 4:07:49 +1:22
7. 81 BARDET Romain FRA DFP Team DSM-Firmenich Postnl 4:07:49 +1:22
8. 55 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP LTK LIDL-TREK 4:07:49 +1:22
9. 154 PELLIZZARI Giulio ITA VBF VF Group-Bardiani CSF- Faizane‘ 4:08:46 +2:19
10. 46 STEINHAUSER Georg GER EFE EF Education – Easypost 4:08:46 +2:19
11. 137 PIGANZOLI Davide ITA PTK Team Polti Kometa 4:08:46 +2:19
12. 1 THOMAS Geraint GBR IGD INEOS Grenadiers 4:08:46 +2:19
13. 45 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL EFE EF Education – Easypost 4:08:46 +2:19
14. 16 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL BOH BORA – Hansgrohe 4:09:22 +2:55
15. 67 SOSA CUERVO Ivan Ramiro COL MOV Movistar Team 4:09:22 +2:55
16. 134 FABBRO Matteo ITA PTK Team Polti Kometa 4:10:05 +3:38
17. 145 RONDEL Mathys FRA TUD Tudor Pro Cycling Team 4:10:05 +3:38
18. 6 RODRIGUEZ GARAICOECHEA Oscar ESP IGD INEOS Grenadiers 4:12:05 +5:38
19. 111 BIZKARRA ETXEGIBEL Mikel ESP EUS Euskatel-Euskadi 4:12:05 +5:38
20. 112 BOU COMPANY Joan ESP EUS Euskatel-Euskadi 4:14:05 +7:38

Gesamt:

1. 55 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP LTK LIDL-TREK 15:30:23
2. 31 O’CONNOR Ben AUS DAT Decathlon AG2R La Mondiale Team 15:31:01 +0:38
3. 21 TIBERI Antonio ITA TBV Bahrain Victorious 15:31:11 +0:48
4. 24 POELS Wouter NED TBV Bahrain Victorious 15:31:11 +0:48
5. 81 BARDET Romain FRA DFP Team DSM-Firmenich Postnl 15:31:11 +0:48
6. 32 PARET PEINTRE Valentin FRA DAT Decathlon AG2R La Mondiale Team 15:31:11 +0:48
7. 143 STORER Michael AUS TUD Tudor Pro Cycling Team 15:32:03 +1:40
8. 154 PELLIZZARI Giulio ITA VBF VF Group-Bardiani CSF- Faizane‘ 15:32:17 +1:54
9. 67 SOSA CUERVO Ivan Ramiro COL MOV Movistar Team 15:33:15 +2:52
10. 137 PIGANZOLI Davide ITA PTK Team Polti Kometa 15:33:21 +2:58
11. 1 THOMAS Geraint GBR IGD INEOS Grenadiers 15:34:31 +4:08
12. 145 RONDEL Mathys FRA TUD Tudor Pro Cycling Team 15:34:40 +4:17
13. 134 FABBRO Matteo ITA PTK Team Polti Kometa 15:35:11 +4:48
14. 16 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL BOH BORA – Hansgrohe 15:36:01 +5:38
15. 12 PALZER Anton GER BOH BORA – Hansgrohe 15:39:09 +8:46
16. 25 TREN Torstein NOR TBV Bahrain Victorious 15:39:53 +9:30
17. 61 BARTA William USA MOV Movistar Team 15:40:14 +9:51
18. 151 COVILI Luca ITA VBF VF Group-Bardiani CSF- Faizane‘ 15:40:34 +10:11
19. 101 BERRADE FERNANDEZ Urko ESP EKP Equipo Kern Pharma 15:40:43 +10:20
20. 104 GUTIERREZ GONZALEZ Jorge ESP EKP Equipo Kern Pharma 15:40:43 +10:20

Fleche Wallone 2024 146km Frauen


Plomi Foto


Foto von HERBERT MOOS

Few victories are as exciting and as meaningful as the one Katarzyna Niewiadoma (Canyon//SRAM Racing) scored today in the 27th edition of La Flèche Wallonne Femmes. The Polish rider defeated 2023 winner Demi Vollering (Team SD Worx-ProTime) and Italian national champion Elisa Longo Borghini (Lidl-Trek) in the final climb to the Mur de Huy to finally net her first win after a 1770-day drought. It has taken her 53rd top5 placings, including a 2nd position on the 2021 edition of this very race, to finally raise her arms in victory again. ‘Kasia’ exploded in tears after the finish line, leaving an emotional lesson: she who perseveres, succeeds.

139 riders started the 27th edition of La Flèche Wallonne Femmes at 14:02 from Huy’s Grand-Place, taking on a 146-kilometre course to finish atop the iconic Mur de Huy. A rain shower turned into a snow fall as temperatures froze down to 5ºC, creating some hard weather conditions that would prove impactful in the unfolding of the race. Arkéa-Samsic’s Maaike Coljé was the first to abandon following a crash in the neutral zone. No breakaway went clear as the Côte de Gives (km 7,1 – 2,1 km at 5,5%) and Côte de Courrière (km 37,6 – 1,4 km at 7,1%) were ridden and left behind, creating some damage as pre-race favorites like Mavi García (Liv-AlUla-Jayco) struggled to keep up with the peloton’s pace.

A three-woman breakaway set the tone
Sara Martín (Movistar Team), Julie Van de Velde (AG Insurance-Soudal Team) and Elena Hartmann (Roland) attacked and went clear at kilometer 40, clocking a 1’40” advantage on the pack atop the Côte d’Evrehailles (km 53,4). The weather got better, from rainy and cold to just cloudy, as 89 kilometres into the race their gap topped at 4’25”, with Visma | Lease a Bike at the helm in the bunch. It was in the Côte d’Ereffe (km 101,4 – 2,1 km at 5%) that the peloton woke up. FDJ-SUEZ’s Grace Brown and Fenix-Deceuninck’s Pauline Rooijakkers took off and crested the climb 3’35” behind the front trio, with the peloton 10 seconds further back.

Everything up for grabs at the Mur de Huy
The first climb to the Mur de Huy (km 114,3 – 1,3 km at 9,6%) proved too demanding for Hartmann, who left Van de Velde and Martín alone at the head of the race. Across the summit, they had 2’09” on Brown and Rooijakkers and 2’32” on a 50-strong peloton led by SD Worx-ProTime. The chasing duo was reeled in with 17 kilometres to go by a peloton that was just 1’20” behind the head of the race at that point following a coordinated effort by Canyon//SRAM and the aforementioned SD Worx-ProTime. Several attacks happened up the Côte d’Ereffe (km 133,1 – 2,1 km at 5%) as the front duo was swept up and a 50-strong group was left at the head of the race. Riejanne Markus (Visma | Lease a Bike) put on a solo attack with 5 kilometres to go that stuck until the foot of the Mur de Huy. She was caught with 700 meters to go by Demi Vollering (SD Worx-ProTime), who marshalled the main group until Niewiadoma’s final, winning acceleration 200 meters from the finish.


Foto von HERBERT MOOS

1 KATARZYNA NIEWIADOMA 71 CANYON//SRAM RACING 03h 55′ 29“
2 DEMI VOLLERING 1 TEAM SD WORX – PROTIME 03h 55′ 31“ + 00h 00′ 02“
3 ELISA LONGO BORGHINI 24 LIDL – TREK 03h 55′ 33“ + 00h 00′ 04“
4 EVITA MUZIC 45 FDJ-SUEZ 03h 55′ 36“ + 00h 00′ 07“
5 ASHLEIGH MOOLMAN PASIO 51 AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 03h 55′ 40“ + 00h 00′ 11“
6 PAULIENA ROOIJAKKERS 85 FENIX-DECEUNINCK 03h 55′ 44“ + 00h 00′ 15“
7 JULIETTE LABOUS 91 TEAM DSM-FIRMENICH POSTNL 03h 55′ 48“ + 00h 00′ 19“
8 FEM VAN EMPEL 121 TEAM VISMA | LEASE A BIKE 03h 55′ 53“ + 00h 00′ 24“
9 MARTA CAVALLI 41 FDJ-SUEZ 03h 55′ 56“ + 00h 00′ 27“
10 ANE SANTESTEBAN GONZALEZ 211 LABORAL KUTXA – FUNDACION EUSKADI 03h 55′ 56“ + 00h 00′ 27“
11 GRETA MARTURANO 83 FENIX-DECEUNINCK 03h 55′ 59“ + 00h 00′ 30“ – –
12 OLIVIA BARIL 11 MOVISTAR TEAM 03h 56′ 01“ + 00h 00′ 32“ – –
13 INGVILD GÅSKJENN 33 LIV-ALULA-JAYCO 03h 56′ 03“ + 00h 00′ 34“ – –
14 KATRINE AALERUD 112 UNO-X MOBILITY 03h 56′ 04“ + 00h 00′ 35“ – –
15 LOTTE KOPECKY 5 TEAM SD WORX – PROTIME 03h 56′ 04“ + 00h 00′ 35“ – –
16 MAREILLE MEIJERING 14 MOVISTAR TEAM 03h 56′ 04“ + 00h 00′ 35“ – –
17 RIEJANNE MARKUS 123 TEAM VISMA | LEASE A BIKE 03h 56′ 04“ + 00h 00′ 35“ – –
18 YARA KASTELIJN 81 FENIX-DECEUNINCK 03h 56′ 12“ + 00h 00′ 43“ – –
19 ALENA IVANCHENKO 66 UAE TEAM ADQ 03h 56′ 12“ + 00h 00′ 43“ – –
20 HENRIETTA CHRISTIE 171 HUMAN POWERED HEALTH 03h 56′ 14“ + 00h 00′ 45“

Fleche Wallone 2024 199km Männer


Plomi Foto


Foto von HERBERT MOOS

Stephen Williams (Israel – Premier Tech) took victory in the 2024 La Flèche Wallonne, making history by becoming the first British winner of the race, with a brilliantly timed finish on the fourth climb of the Mur de Huy. After a race which saw sunshine, torrential rain and even snow, Kévin Vauquelin (Arkea – B&B Hotels) and Maxim Van Gils (Lotto Dstny) were also on the podium, after crossing the finish line in second and third respectively, closely behind the victorious Williams.

A 30th start in Charleroi
174 riders took the start of the 88th edition of the Flèche Wallonne, as Charleroi hosted the start of the race for the 30th time. The 2024 midweek Ardennes classic marked the 40th finish of La Flèche Wallonne atop the Mur de Huy, with the peloton taking on the brutal climb of the famous Chemin des Chapelles on four occasions for the first time ever. Ben Hermans (Cofidis) was finally unable to take the start, in what would have been his 12th participation at Flèche Wallonne, having achieved his best result of 14th on his debut in 2009.

Six riders clear at the front
At km 11 Igor Chzhan (Astana) and Johan Meens (Bingoal WB) joined the four riders already at the front, Lilian Calmejane (Intermarché-Wanty), Alan Jousseaume (TotalEnergies), James Whelan (Q.365) and Txomin Juaristi (Euskaltel-Euskadi), who had been the first attacker in the first kilometre. Aaron Van der Beken (Bingoal WB) tried to go with Meens in the chase to the front group but finally dropped back. Juaristi was also the first rider to reach the summit of Côte d’Yvoir at km 42.7 and the six man breakaway had established an advantage of 4’30“ over the peloton after 50 km of racing.

Difficult weather conditions
The breakaway riders were absolutely drenched by torrential rain as they rode into Huy for the first time and there was even some snowfall. Whelan struggled for several minutes to get his jacket on correctly, but finally managed to do so before the Mur de Huy, although he briefly lost some ground on the other five in the break. As the peloton reached the top of the Mur de Huy for the first of four climbs of this famous ascent, they reduced the gap to the breakaway to 2’. That first ascent of the Mur saw a group of several riders dropped by the peloton, including Aleksandr Vlasov (BORA – hansgrohe) and Mauri Vansevenant (Soudal Quick-Step). After the first Mur de Huy climb Jousseaume was back in the peloton after more than 100km in the breakaway, whilst Dylan Teuns (Israel – Premier Tech), the winner of the 2022 edition, was dropped by the peloton with 75km to go.

Mur de Huy takes its toll
A reduced breakaway of Calmejane, Meens and Juaristi were swallowed up by the bunch, before the riders tackled the Mur de Huuy for the second time. This time it was the big favourites who lost contact with the main peloton: Marc Hirschi, Tom Pidcock, Mattias Skjelmose and David Gaudu were excluded from the group. Valentin Madouas, who took the lead at the Mur summit (km 135.3), was one of the most aggressive, but Soren Kragh Andersen (Alpecin – Deceuninck) launched into a solo attack 60 km from the finish. With 46km of racing to go there were only around 30 riders left in the peloton and they were 1’ behind the solo race leader Kragh Andersen. Meanwhile Markus Hoelgaard (Uno-X Mobility) briefly got 20″ in front of the bunch trying to chase down Kragh Andersen, but his attempt to do so did not last long.

Amazing effort by Kragh Andersen
On the penultimate climb of the Mur Kragh Andersen crossed the summit 1’ ahead of Santiago Buitrago (Bahrain – Victorious) and Richard Carapaz (EF Education – EasyPost), 1’05“ ahead of the peloton led by Kevin Vauquelin (Arkéa – B&B Hotels). Israel – Premier Tech’s Stephen Williams went on the offensive with 28km to go, chasing Kragh Andersen, then a quartet composed of Maxim Van Gils (Lotto Dstny), Vauquelin, Buitrago and Carapaz joined Williams in the chase. Those five chasers were caught by the peloton 17 km from the finish. Kragh Andersen was in turn caught by the peloton on the final Côte d’Ereffe climb with just under 15 km to go, having spent 46 km solo at the front of the race.

Williams is the winner
The 2024 winner Williams timed a late attack perfectly and ultimately shot across the finish line at the top one of the hardest climbs in pro cycling after 198.6km of racing with his historic performance, getting the better of a strong group of 31 riders who battled it out on the Mur de Huy. Vauquelin was so close to the victory, as Williams was just too strong for him in the final metres, with Van Gils in third, followed over the line by Benoit Cosnefroy in fourth and Buitrago in fifth.


Foto von HERBERT MOOS

1 STEPHEN WILLIAMS 37 ISRAEL – PREMIER TECH 04h 40′ 24“
2 KÉVIN VAUQUELIN 81 ARKEA-B&B HOTELS 04h 40′ 24“
3 MAXIM VAN GILS 61 LOTTO DSTNY 04h 40′ 27“ + 00h 00′ 03“
4 BENOIT COSNEFROY 191 DECATHLON AG2R LA MONDIALE TEAM 04h 40′ 27“ + 00h 00′ 03“
5 SANTIAGO BUITRAGO 103 BAHRAIN VICTORIOUS 04h 40′ 27“ + 00h 00′ 03“
6 TOBIAS HALLAND JOHANNESSEN 111 UNO-X MOBILITY 04h 40′ 34“ + 00h 00′ 10“
7 ROMAIN GREGOIRE 163 GROUPAMA-FDJ 04h 40′ 34“ + 00h 00′ 10“
9 TIESJ BENOOT 51 TEAM VISMA | LEASE A BIKE 04h 40′ 34“ + 00h 00′ 10“
10 GUILLAUME MARTIN 46 COFIDIS 04h 40′ 34“ + 00h 00′ 10“
11 CLÉMENT CHAMPOUSSIN 83 ARKEA-B&B HOTELS 04h 40′ 40“ + 00h 00′ 16“
12 TOMS SKUJINS 17 LIDL-TREK 04h 40′ 42“ + 00h 00′ 18“
13 RICHARD CARAPAZ 141 EF EDUCATION – EASYPOST 04h 40′ 44“ + 00h 00′ 20“
14 JORDAN JEGAT 185 TOTALENERGIES 04h 40′ 47“ + 00h 00′ 23“
15 VALENTIN MADOUAS 164 GROUPAMA-FDJ 04h 40′ 48“ + 00h 00′ 24“
16 ILAN VAN WILDER 26 SOUDAL QUICK-STEP 04h 40′ 48“ + 00h 00′ 24“
17 ODD CHRISTIAN EIKING 113 UNO-X MOBILITY 04h 40′ 48“ + 00h 00′ 24“
18 AXEL LAURANCE 131 ALPECIN-DECEUNINCK 04h 40′ 48“ + 00h 00′ 24“
19 QUINTEN HERMANS 132 ALPECIN-DECEUNINCK 04h 40′ 54“ + 00h 00′ 30“
20 TIM VAN DIJKE 56 TEAM VISMA | LEASE A BIKE 04h 40′ 56“ + 00h 00′ 32“
21 ENZO LEIJNSE 74 TEAM DSM-FIRMENICH POSTNL 04h 40′ 56“ + 00h 00′ 32“
22 BRUNO ARMIRAIL 192 DECATHLON AG2R LA MONDIALE TEAM 04h 40′ 56“ + 00h 00′ 32“
23 ANDREAS LEKNESSUND 117 UNO-X MOBILITY 04h 46′ 31“ + 00h 06′ 07“
24 DAVIDE FORMOLO 95 MOVISTAR TEAM 04h 41′ 00“ + 00h 00′ 36“
25 FABIEN DOUBEY 182 TOTALENERGIES 04h 41′ 05“ + 00h 00′ 41“
26 ROGER ADRIA OLIVERAS 212 BORA – HANSGROHE 04h 41′ 07“ + 00h 00′ 43“