Archiv der Kategorie: Eintagsrennen

Elia Viviani ist der neue Europameister 2019

1 Elia Viviani (Italy) 3:30:52
2 Yves Lampaert (Belgium) 0:00:01
3 Pascal Ackermann (Germany) 0:00:09
4 Alexander Kristoff (Norway) 0:00:33
5 Michael Mørkøv (Denmark)
6 Sam Bennett (Ireland)
7 Matteo Trentin (Italy)
8 Luka Mezgec (Slovenia)
9 Arnaud Demare (France)
10 Rüdiger Selig (Germany)

In einem harten, vom starken Wind geprägten Rennen, war Elia Viviani am Ende in einer 3-köpfigen Spitzengruppe der Stärkste und krönte damit den starken Auftritt der italienischen Mannschaft.
Pascal Ackermann behauptete sich lange in der Spitze und belegte am Ende den guten 3. Rang, den starken Antritten seiner Fluchtgenossen konnte er auf den letzten Metern nicht mehr kontern.
Das Deceuninck-Duo taktierte geschickt und nutzte die numerische Überlegenheit gegen Ackermann perfekt aus.
Enttäüschend verlief die EM der Elite für die holländischen Hausherren, die bei ihren Bedingungen trotz aller Bemühungen keinen Fahrer unter die ersten 10 brachten.

Text und Fotos:
Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Sam Bennett sprintet auf den 2. Platz bei der RideLondon Classic trotz Sturzpech für BORA auf der Zielgeraden

1 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep 3:46:15
2 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe
3 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck-QuickStep
4 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
5 Amund Grøndahl Jansen (Nor) Team Jumbo-Visma
6 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data
7 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
8 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
9 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal
10 Ethan Hayter (GBr) Great Britain
11 Moreno Hofland (Ned) EF Education First
12 Daryl Impey (RSA) Mitchelton-Scott
13 Matt Walls (GBr) Great Britain
14 Jonas Koch (Ger) CCC Team
15 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
16 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos

Die achte Ausgabe des RideLondon-Surrey Classic, führte im Vergleich zum Vorjahr über eine leicht veränderte Strecke. Das Peloton begann das insgesamt 169 km lange Rennen im Bushy Park in der Nähe des Hampton Court Palace im Südwesten Londons, bevor es weiter in Richtung Surrey ging. Nach 50 gefahrenen Kilometern wurden dann fünf Runden über den berühmten Box Hill, einem 3,2 km langen und durchschnittlich vier Prozent steilen Anstieg, bewältigt. Danach ging es über Wimbledon ins Zentrum von London, wo am Ende des Rennens die Fahrer den Buckingham Palace passierten, bevor sie den finalen Sprint entlang The Mall bis zur Ziellinie antraten. Nach einigen erfolglosen Versuchen setzte sich schließlich ein Trio vom Feld ab, aber das Peloton, angeführt von BORA – hansgrohe und Deceuninck – Quickstep, hielt die Ausreißer an der kurzen Leine, und der Abstand zur Spitze wuchs auf nie mehr als maximal 3:30 Minuten an. Im letzten Anstieg zum Box Hill verschärfte BORA – hansgrohe das Tempo, während an der Spitze ein Fahrer zurückfiel. Auf den letzten 13 km wurde auch der verbleibende Ausreißer gestellt. Das Team aus Raubling setzte sich nun an die Spitze des Feldes, um den irischen Meister Sam Bennett in eine ideale Ausgangslage für den zu erwarteten Massensprint zu bringen. Allerdings kam es etwa 1,5 km vor dem Ziel zu einem Sturz in den auch Jempy Drucker verwickelt war. Sam wurde durch den Sturz leider etwas behindert und verlor seine Position. Am Ende gelang es ihm trotzdem in einem packenden Finale hinter E. Viviani auf einen starken zweiten Platz zu sprinten.
Reaktionen im Ziel
„Wir hatten natürlich etwas Pech mit dem Sturz, aber der Zustand der Strecke was nicht immer gut. Wir waren alle etwas eingeengt und es war gefährlich, denn man konnte die Unebenheiten auf der Straße nicht sehen. Es war ein ziemlich schlimmer Sturz aber zum Glück sind alle okay. Ich wollte dieses Rennen unbedingt gewinnen, besonders weil es das erste Mal ist, dass ich im Trikot des irischen Meisters fahren konnte. Wir haben alles versucht, aber am Ende hatten wir leider nur ein bisschen Pech.“ – Sam Bennett

„Das Rennen ist so verlaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir haben so gearbeitet, dass die Spitzengruppe keinen zu großen Vorsprung bekommt, und Juraj hat die Ausreißer auf etwa 3 Minuten gehalten. Dann im Finale haben wir uns voll auf Sam konzentriert und das hat auch gut funktioniert. Bis 1,5 km vor dem Ziel war die Teamarbeit perfekt, aber dann kam es zu einem Sturz im Feld und wir sind dadurch natürlich etwas aus der Balance geraten. Sam war dann auf sich alleine gestellt und hat viel Kraft investieren müssen, um sich in die richtige Position auf der Zielgerade zu bringen. Trotzdem hat er noch einen sehr guten 2. Platz erreicht und wir können damit auch zufrieden sein.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Starker sechster Rang für Patrick Konrad in San Sebastian

Traditionellerweise trifft sich das Fahrerfeld bereits am ersten Samstag nach der Tour in San Sebastian zur Klasikoa. Die 227,3 Kilometer rund um San Sebastian sind dabei mit sieben Anstiegen durchaus selektiv und eine Angelegenheit für bergfeste Fahrer. Es dauerte heute eine Weile, bevor sich neun Fahrer, darunter Felix Großschartner von BORA-hansgrohe, vom Feld absetzen konnten. Nach etwas mehr als 40 Kilometern hatte diese Spitzengruppe rund vier Minuten Vorsprung herausgefahren, während im Feld Movistar die Tempoarbeit übernahm. Am zweiten Berg der 1. Kategorie fiel die Ausreißergruppe dann auseinander und nur mehr ein Solist verblieb an der Spitze des Rennens. Doch auch der letzte Ausreißer wurde noch vor der ersten Zieldurchfahrt in San Sebastian gestellt. Auf der ersten Schlussrunde, die über eine steilen 2. Kategorie Berg führte, teile Movistar das Feld, und nur mehr rund 40 Fahrer waren im Rennen um den Tagessieg. Für BORA – hansgrohe waren noch Gregor Mühlberger und Patrick Konrad an der Spitze des Rennens vertreten. T. Skujns und R. Evenepoel attackierten nun im letzten Flachstück und konnte bis zum Anstieg 45 Sekunden Vorsprung herausfahren. Dort setzte sich Evenepoel ab, während im Feld Patrick Konrad attackierte. Die Verfolgergruppe wurde nun sehr klein und nur wenige Fahrer gingen gemeinsam in die Abfahrt. Dort herrschte allerdings Uneinigkeit unter den Verfolgern, die Evenepoel in einen Solosieg ummünzen konnte. Im Sprint der Verfolger sicherte sich Patrick Konrad den starken sechsten Rang.
Reaktionen im Ziel
„Es ist unglaublich schön zu sehen, dass ich nach der Tour wieder den Faden gefunden habe. Ich kann immer noch nicht genau sagen, warum es dort nicht geklappt hat, aber die Stürze haben mich wohl mehr beeinflusst, als wir am Anfang dachten, letztendlich bin ich aber gut aus der Tour rausgekommen. Heute lief es gut. Ich konnte bis ins Finale gut Kraft sparen. Als Evenepoel attackiert hat, hätte ich nicht gedacht, dass das für den Sieg reicht, sonst hätten wir Gregor auch mitfahren lassen. Ich habe im Anstieg attackiert, aber es war nicht so richtig Zug drin, niemand wollte voll durchziehen. Auch in der Abfahrt wollte niemand arbeiten, darum konnten einige Fahrer noch einmal aufschließen und die Gruppe war dann relativ groß im Sprint. Dort hatte ich dann leider etwas Krämpfe und konnte nicht voll durchziehen, aber mit Rang sechs bin ich definitiv zufrieden.“ – Patrick Konrad

„Nachdem wir bei diesem Rennen in den letzten Jahren immer Probleme hatten, fühlt sich dieser sechste Rang wie ein Sieg an. Das Team hat einen tollen Job gemacht, Felix war in der Gruppe, und die anderen haben gearbeitet, um Gregor und Patrick auf die Schlussrunde zu bringen. Ich denke, Gregor hat dann am Ende etwas für die letzten harten Tage bei der Tour zahlen müssen, aber Patrick war bereit. Er hat im letzten Anstieg attackiert und die Gruppe gesprengt. In der Abfahrt wollten dann aber leider nicht alle mitarbeiten. Aber wie gesagt, wir sind glücklich. Und Gratulation an Patrick.“ –Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

1 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 5:44:27
2 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:38
3 Marc Hirschi (Swi) Team Sunweb
4 Gorka Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
5 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
6 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
7 Jelle Vanendert (Bel) Lotto Soudal
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep
9 Michael Woods (Can) EF Education First
10 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team

Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Tokyo Olympic Test Race

1 Diego Ulissi (Ita) Italy 4:50:53
2 Davide Formolo (Ita) Italy 0:00:17
3 Nans Peters (Fra) France 0:01:52
4 Matthew Holmes (GBr) Great Britain 0:02:29
5 Loïc Vliegen (Bel) Belgium
6 Fabien Doubey (Fra) France
7 Dimitri Peyskens (Bel) Belgium
8 Fausto Masnada (Ita) Italy 0:05:55
9 Steff Cras (Bel) Belgium 0:09:11
10 James Shaw (GBr) Great Britain
11 Fred Wright (GBr) Great Britain
12 Dario Cataldo (Ita) Italy
13 Georg Zimmermann (Ger) Germany 0:09:18
14 Maximilian Stedman (GBr) Great Britain 0:10:06
15 Atsushi Oka (Jpn) Japan
16 Manabu Ishibashi (Jpn) Japan
17 Jan Tschernoster (Ger) Germany 0:10:57

La Course – Pau

1 Marianne Vos (Ned) CCC-Liv 3:15:20
2 Leah Kirchmann (Can) Team Sunweb Women 0:00:03
3 Cecilie Uttrup Ludwig (Den) Bigla Pro Cycling Team
4 Lucinda Brand (Ned) Team Sunweb Women 0:00:04
5 Ashleigh Moolman-Pasio (RSA) CCC-Liv 0:00:06
6 Elisa Longo Borghini (Ita) Trek-Segafredo Women
7 Annemiek van Vleuten (Ned) Mitchelton-Scott Women 0:00:07
8 Soraya Paladin (Ita) Ale Cipollini
9 Ane Santesteban Gonzalez (Spa) WNT-Rotor Pro Cycling
10 Anna van der Breggen (Ned) Boels Dolmans Cyclingteam

Pau, Friday, July 19th 2019 – A year after Annemiek van Vleuten pipped Anna van der Breggen at the last in Le Grand-Bornand, La Course by Le Tour delivered another thrilling finish that saw the race get turned on its head metres before the line. Right when Australian Amanda Spratt thought she had it in the bag after a long solo breakaway, she was caught and overtaken by CCC-Liv’s Marianne Vos with 350 metres to go, at the top of the final wall. The 32-year-old Dutch rider’s attack made it look like the rest of the peloton was standing still. The three-time world champion, who had already emerged victorious in 2014, is the winner of the sixth edition of the event, held on the same circuit around Pau as the Tour de France time trial over a distance of 121 kilometres.
@ASO

Foto: Gerhard Plomitzer (AGR 2018)

56. GP des Kantons Aargau UCI 1.HC

UAE Emirates Sprinter Kristoff gewinnt den 56. GP des Kantons Aargau UCI 1.HC – Drei Team Vorarlberg Santic Fahrer holen UCI Punkte!

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
2. Andrea Pasqualon (Wanty – Gobert) s.t.
3. Reinardt Jans van Rensburg (Dimension Data)
4. Michael Schwarzmann (Bora – hansgrohe)
8. Rick Zabel (Katusha – Alpecin)

Ab heute rollt auch die Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2!

Es war das erwartet schwere Rennen in Schweiz. Zwölf hochdotierte Teams der ersten und zweiten Kategorie fühlten sich an der 56. Austragung des Großen Preises des Kantons Aargau in Gippingen ordentlich auf den Zahn. Im Rennen über 185 Kilometer wurde die Spitzengruppe im Finale gestellt. Der Massensprint war eine Beute des Norwegers Alexander Kristoff UAE Emirates vor Andrea Pasqualon ITA / Wanty Goubert.
„Dass wir im Sprint heute unterlegen waren liegt auf der Hand, da Jannik Steimle an der Oberösterreich Rundfahrt im Einsatz ist. Aber wir haben vier Fahrer ins Finale gebracht und haben ein aktives Rennen gezeigt. Roland Thalmann platzierte auf Rang 22. Lukas Meiler (35.), Gordian Banzer (37.) und Patrick Schelling (41.) zeigen ein mannschaftlich gutes Rennen. Auch die Youngsters Martin Meiler und Dominik Amann beenden das Rennen. „Roli“ und Patrick starten in der kommenden Woche an der Tour de Suisse mit dem Nationalteam. Sie sind bereit. Ein toller Ausweis für das Team Vorarlberg Santic auch an dieser World Tour Rundfahrt vertreten zu sein!“ Thomas Kofler – Team Manager
Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Dominik Amann, Lukas Meiler, Martin Meiler, Gordian Banzer, Daniel Federspiel;
Website Organisator: https://www.gippingen.ch/
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/gp-du-canton-d-argovie/2019

Ab heute Abend rollt die 10. Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2 – Daniel Geismayr ist zurück!
Erst gegen 21.30 Uhr ist mit einem Ergebnis zur rechnen. Sehr spät endet der Auftakt zur viertägigen Int. Oberösterreich Rundfahrt heute in Linz auf dem Schlossberg (Einzelzeitfahren / 700 Meter). Daniel Geismayr gibt nach seinem Kahnbeinbruch bei der Tour of the Alps sein Comeback!

Kader: Daniel Geismayr, Davide Orrico, Jannik Steimle, Maximilian Kuen, Colin Stüssi, Jose Manuel Gallego Diaz;
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2019/prologue
Organisator: https://www.ooe-radsportverband.at/veranstaltungen/oberoesterreichrundfahrt/

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Christoph Pfingsten sprintet auf einen starken zweiten Platz bei Rund um Köln


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Baptiste Planckaert (Bel) Wallonie Bruxelles 4:54:59
2 Christoph Pfingsten (Ger) Bora-Hansgrohe
3 Lionel Taminiaux (Bel) Wallonie Bruxelles 0:01:26
4 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin
5 Andreas Schillinger (Ger) Bora-Hansgrohe
6 Benjamin Perry (Can) Israel Cycling Academy
7 Clément Carisey (Fra) Israel Cycling Academy 0:01:34
8 Jonas Rutsch (Ger) Team Lotto-Kern Haus 0:02:17
9 Nathan Haas (Aus) Katusha-Alpecin 0:02:55
10 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe
11 Dominik Bauer (Ger) Team Dauner-Akkon 0:04:54
12 Benjamin Declercq (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
13 Thomas Sprengers (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
14 Philipp Mamos (Ger) Team Dauner-Akkon
15 Leon Heinschke (Ger) Team Sunweb Development

Die 103. Austragung des deutschen Klassikers „Rund um Köln“ stand heute auf dem Rennprogramm. BORA – hansgrohe kam mit Vorjahressieger Sam Bennett und wollte diesen Titel auf dem 206 km langen Kurs verteidigen.
Nach circa 50 km und unzähligen Attacken setzte sich eine Gruppe von 16 Fahrern vom Feld ab. Andreas Schillinger und Christoph Pfingsten repräsentierten die Farben von BORA – hansgrohe in dieser Gruppe. Wenig später konnte auch Titelverteidiger Bennett auf diese Fluchtgruppe aufschließen. Die Spitzengruppe arbeitete gut zusammen und konnte einen Vorsprung von 5 Minuten herausfahren.
Circa 20 km vor dem Ziel fiel die Spitzengruppe auseinander, BORA – hansgrohe Fahrer Andreas Schillinger und Christoph Pfingsten konnten sich weiterhin an der Spitze halten und gingen zusammen mit drei weiteren Fahrern auf die Schlussrunden.
Auf der vorletzten Runde setzte sich Pfingsten mit einem weiteren Fahrer ab und hatte schnell einen Vorsprung von 30 Sekunden, der bei der letzten Zieldurchfahrt auf eine Minute angewachsen war. In einem spannenden Finale eröffnete der Deutsche den Sprint als erster, musste sich aber auf der Linie knapp geschlagen geben. Dennoch eine starke Leistung des deutschen BORA – hansgrohe Fahrers. Teamkollege Andreas Schillinger erreichte am Ende Rang 5, während Sam Bennett als Zehnter die Ziellinie überquerte.
Reaktionen im Ziel
„Klar, wollte ich gewinnen, aber es hat auf den letzten Metern nicht ganz gereicht, vielleicht habe ich zu früh meinen Sprint angezogen. Dennoch bin ich wirklich glücklich mit meinem Ergebnis. Wie es auch sei, wir sind ins Rennen gegangen, um unseren Titel zu verteidigen. Das Rennen sah immer wieder viele Attacken und war schnell. Als es dann zu einer erneuten Teilung kam, bin ich mitgegangen und dann gab es nur mehr eine Devise: alles oder nichts. Mit diesem zweiten Platz sehe ich zuversichtlich und motiviert auf meinen nächsten Einsatz, das Critérium du Dauphiné.“ –Christoph Pfingsten
„Das Rennen begann mit unzähligen Attacken, wir waren mit drei Fahrern in der Spitzengruppe vertreten und ich denke, wir haben das Rennen immer fest in der Hand gehabt. 20 km vor dem Ziel gab es weitere Attacken, dort hatten wir Schilli und Pfingsti dabei, Sam ist leider zurückgefallen. Daher änderten wir unsere Taktik und haben mit Andreas und Christoph immer wieder attackiert. Christoph konnte sich danach mit Planckaert absetzen. Im Sprint war Planckaert immer aufmerksam und konnte sich schließlich den Sieg holen. Christoph, aber auch alle anderen Fahrer, haben heute wieder eine tolle Mannschaftsleistung abgerufen und ich denke, es ist ein wirklich gutes Ergebnis.“ –André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Radklassiker Eschborn-Frankfurt U23: Frederik Rodenberg Madsen meldet sich nach langer Verletzungspause perfekt zurück


U23 Ergebnis

Vorjahressieger Niklas Larsen durfte am Ende erneut den Arm zum Jubel in die Luft reißen, dieses Mal aber nicht für sich selber, sondern für seinen Teamkollegen Frederik Rodenberg Madsen. Der 21-jährige Däne feierte beim U23-Rennen von Eschborn-Frankfurt nach langer Verletzungspause seinen bislang größten Karriereerfolg.
Dieser Sieg bedeutet mir nach meiner einjährigen Verletzungspause so viel. Ich bin erst seit drei Monaten wieder voll im Training. Das ist unglaublich“, sagte Sieger Madsen (Team Coloquick), den Knieprobleme lange vom Radsport abhielten. In diesem Jahr führte die Strecke von Eschborn-Frankfurt die Fahrer nach Start in Eschborn über 119 Kilometer auf die Taunusschleife mit den Anstiegen zum Feldberg, in Ruppertshain sowie dem Mammolshainer. Das Finale wurde über drei Zielrunden mit 3,5 Kilometer durch Frankfurt ausgefahren.
Nach dem Feldberg versuchten mehrere Gruppen, sich vom Hauptfeld zu lösen, bekamen aber nie einen großen Vorsprung zugestanden. Nach der letzten Steigung Mammolshain befand sich eine weitere Spitzengruppe in Sichtweite und wurde schließlich im Frankfurter Stadtgebiet wieder eingeholt. Am Ende machte ein reduziertes Feld den Sieg im Sprint unter sich aus. Madsen bewies dabei die schnellsten Beine und verwies nach 2:46:14 Stunden Fahrzeit den Australier Kaden Groves (SEG Racing Academy) und den Briten Jake Steward (Britische Nationalmannschaft) auf die weiteren Plätze. Dominic Bauer (Team Dauner Akkon) erreichte als bester deutscher Fahrer Position sechs.

Der Sieger mit der Nr. 5 am Anstieg nach Mammolshain im Feld
„Das Rennen war sehr hart mit den ganzen Anstiegen und es wurde von Beginn an Vollgas gefahren. Mit den Schlussrunden ist es wie ein Kriterium gewesen. Ich wusste, wenn ich aus allen Schwierigkeiten
verschont werde, kann ich auf meinen Sprint bauen“, sagte Madsen abschließend.

Radteam Herrmann beim U23 Rennen am 1.Mai in Eschborn

Süwag Energie Nachwuchs-Cup: Große Bühne für die Kleinsten
Der Süwag Energie-Cup bot auch den jüngsten Rennradlern die Gelegenheit, sich den Zuschauern im Vorfeld des Radklassikers Eschborn-Frankfurt zu präsentieren.
In den Klassen U17 (35 Kilometer), U15 (28 Kilometer), U13 (21 Kilometer) und U11 (14 Kilometer) wurden die Rennen auf der 3,5 Kilometer langen Zielrunde durch Frankfurt ausgefahren, auf der sich später auch das Rennen der Profis entscheidet. Insgesamt 149 Teilnehmer nahmen an den Rennen des Süwag Nachwuchs-Cups teil. Das Rennen der U17 gewann am Ende Daniel Schrag vom Radteam Aichach 2000 in einer Zeit von 50:17 Minuten. Bei der U15 sicherte sich Christiaan van Rees aus dem Team GRC Jan van Arckel in 36:50 Minuten den Sieg. In der Kategorie U13 gewann Eyk Tyler vom Team WTC de Amstel in 34:13 Minuten und bei den jüngsten Teilnehmern, bei der U11 kürte sich Isabelle Gentzik von RSV FROH Fulda e.V. in 25:47 Minuten zur Siegerin.

Junioren: Oelke sorgt für deutschen Sieg
Nach einem selektiven Rennen sorgte Tim Oelke vom Stevens Juniorenteam Thüringen für einen deutschen Erfolg bei der Juniorenausgabe von Eschborn-Frankfurt.
Für die 143 Fahrer aus dem U19-Programm stand in diesem Jahr eine Strecke über 84,5 Kilometer an. Als Schwierigkeit galt es nach Start in Eschborn unterwegs die Anstiege zum Feldberg und in Ruppertshain zu überwinden. Das Finale wurde über drei Zielrunden mit je 3,5 Kilometer durch Frankfurt ausgefahren.
Die entscheidende Selektion fiel bei der Überquerung des Feldbergs nach gut 30 Kilometern. Im Anschluss bildeten rund 40 Fahrer die Spitzengruppe, aus der es immer wieder einzelne Attacken gab. Am Ende blieb die Gruppe aber größtenteils bis zum Ziel zusammen. Im Schlusssprint sicherte sich dann Oelke den Sieg nach 2:01:32 Stunden Fahrzeit vor Maurice Ballerstedt vom SC Berlin Radsport 2019 und Fabio Christen vom Nationalteam der Schweiz.
„Ich bin gut über die Berge gekommen und ich weiß, dass ich nach einem harten Rennen einigermaßen gut sprinten kann. Ich wusste im Finale aber nicht, ob es reichen wird. Als ich allerdings gemerkt habe, dass ich vorne bin, habe ich bei dieser Kulisse noch einmal einen Adrenalinschub bekommen. Es ist unglaublich, hier die Arme hochreißen zu dürfen“, sagte Sieger Oelke im Ziel.
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Team Vorarlberg Santic Profi Colin Stüssi sorgt beim 8. GP Vorarlberg Nenzing für den vielumjubelten Heimsieg


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Maximilian Kuen und Jannik Steimle komplettieren das heimische Radsportfest mit den Rängen vier und fünf!

1. 43 STÜSSI Colin Chris 1993 100 072 240 56 SUI Team Vorarlberg Santic 3:44:55
2. 1 RABITSCH Stephan 1991 100 071 686 84 AUT Team Felbermayr Simplon Wels 3:45:25 [+0:30]
3. 57 TRETTWER Helmut 1983 100 077 409 84 GER MALOJA PUSHBIKERS Arbö 3:45:31 [+0:36]
4. 37 KUEN Maximilian 1992 100 075 106 12 AUT Team Vorarlberg Santic 3:45:59 [+1:04]
5. 42 STEIMLE Jannik 1996 100 092 315 52 GER Team Vorarlberg Santic 3:46:02 [+1:07]
6. 146 BRÄNDLE Matthias 1989 100 053 915 64 AUT Israel Cycling Academy “ “
7. 7 KRIZEK Matthias 1988 100 046 351 66 AUT Team Felbermayr Simplon Wels 3:46:04 [+1:09]
8. 151 SCHORMAIR Fabian 1994 100 087 211 89 GER P & S Metalltechnik “ “
9. 54 SALZMANN Jodok 1995 100 081 459 60 AUT MALOJA PUSHBIKERS Arbö “ “
10. 32 BANZER Gordian 1996 100 138 865 42 SUI Team Vorarlberg Santic

Landesrätin Dr. Barbara Schöbi-Fink, Bürgermeister Florian Kasseroler und der neue Präsident des österreichischen Radsportverbandes, Harald Mayer, schickten bei Traumwetter und einer großartigen Zuschauerkulisse den Tross der Elite Fahrer um 11 Uhr auf die bevorstehenden 162 Kilometer. Neun Runden zu je 18 Kilometer standen am Menüplan der Radprofis. Inkludiert der knackig Anstieg von Schlins hoch nach Röns. In der Endabrechnung waren es dann immerhin 2000 Höhenmeter auf dem vermeintlich eher flachen Rundkurs.
Team Vorarlberg Santic selektioniert sofort das Feld!
Das Team Vorarlberg Santic ging wie schon angekündigt stark eingeschränkt an den Start. Dies gewiss nicht freiwillig im Heimrennen. Geismayr (Kahnbeinbruch), Orrico (Viruserkrankung), Valvasori (Knieprobleme), Schelling u. Thalmann (Nationalteam Einsatz bei Tour de Romandie/SUI) musste man vorgeben. Trotzdem ließ man sich nicht auf Spielchen ein.
Jannik Steimle, Colin Stüssi, Gordian Banzer und Max Kuen waren Bestandteil der 13 Mann Spitzengruppe. Einige Teams waren nicht vertreten – deshalb das altbekannte Spiel. Vorne Vollgas und hinten Vollgas!

Colin Stüssi wiederholt Heimsieg für Team Vorarlberg Santic und siegt nach Kraftakt!
Colin Stüssi, Stephan Rabitsch und Helmut Trettwer können sich erfolgreich absetzen. Ein superspannendes Finale auf den letzten beiden Runden. Über 40 000 Seher wohnen dem Rennen im Livestream bei – und sehr viele hautnah im Ziel. Als der Schweizer Stüssi seine Attacke vor dem Ziel setzt, hört man frenetischen Jubel aufkommen, denn dieser Angriff war mit Pfeffer! Er stürmt solo dem Ziel entgegen und siegt in einem packenden Rennen vor Rabitsch (Felbermayr Wels) und Trettwer (Maloja Pushbikers).
Kuen, Steimle, Team Vorarlberg Santic und der Radsport freuen sich!
„Maxi“ Kuen prolongiert seine gute Form aus der Tour of the Alps uns wird starker Vierter. Fünfter Jannik Steimle, ein Rang vor Matthias Brändle (Israel Cycling Academy), welcher ebenfalls beim Heimrennen mit von der Partie war! Gordian Banzer schließt die Top Ten ab. Das Team Vorarlberg Santic gewinnt souverän die Mannschaftswertung.
Kuen, Stüssi und Banzer stoßen damit vor auf die Ränge 2 bis 4 in der Bundesliga Einzelwertung. In der Team Wertung rangiert man auf Rang zwei.

Team Manager Thomas Kofler unisono mit Colin Stüssi und dem sportlichen Leiter Werner Salmen:
„Eine geniale Veranstaltung mit großem Publikumszuspruch. Das zeigt dass sich das Team Vorarlberg Santic sich in die Herzen der Vorarlberger gefahren hat. Hier so überzeugend zu gewinnen ohne Schelling, Thalmann, Geismayr usw. macht einen doch sehr stolz. Vor allem dass andere sofort die Verantwortung übernehmen, cool bleiben und dann zuschlagen. Ein Chapeau dem Team!“

Kader: Daniel Federspiel, Lukas Meiler, Martin Meiler, Jannik Steimle, Daniel Knapp, Maximilian Kuen, Dominik Amann, Gordian Banzer, Colin Stüssi, Jose Manuel Diaz Gallego;
Resultat: https://www.computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=190501&lang=de
Next race: 30.04.-05.05. Tour de Romandie (World Tour – Schelling/Thalmann)
09.-12.05. CCC Tour Grody Piastowiskie (POL) UCI 2.2

Liveübertragung des Rennens sorgte für geniale Stimmung!
Martin Böckle und sein Team von Alpentour TV boten das „i“ Tüpfchen für die vielen Fans. Das Rennen wurde live im Internet übertragen. Im Zielbereich verfolgten die zahlreichen Zuschauer die Bilder an der Video Wall – dies alles bei freien Eintritt. Hier gilt ein Dank allen Sponsoren und Partner für die Unterstützung!
Tolle Werbung für den Radrennsport – großer Andrang beim Käferlcup!
Bereits der Käferle Cup, welcher im Vorfeld des Elite Rennens zur Durchführung gelangte, veranschaulichte die Lust am Zweirad, welche im Land Vorarlberg herrscht! Über 150 Kinder und Schüler von 3 bis 14 Jahren hatten ihren Spaß bei ihren Rennen auf dem neu gestalteten Rundkurs. Sie zeigten sich auch geschickt auf dem Kinderparcours und im Bobby Car Areal! Diese Aktionsreihe wurde unterstützt von „vorarlberg bewegt“ und dem Radsportverein vor dem Arlberg!
Für die perfekte Bewirtung und das gesellige Rahmenprogramm sorgte wiederum die Bürgermusik Nenzing. Sport und Musik – diese Kombination hat auch in diesem Jahr wiederum hervorragenden Anklang gefunden.

Presseservice Team Vorarlberg Santic
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Pascal Ackermann triumphiert bei Eschborn-Frankfurt


Die 187,5 km lange Strecke der 58. Ausgabe des Radklassikers Eschborn-Frankfurt wurde in diesem Jahr leicht geändert. Zusätzlich zum Feldberg führte das Rennen diesmal wieder viermal über den Mammolshainer Stich, sowie zweimal über den Ruppertshainer Anstieg und einmal über die Billtalhöhe. Mehr als 3222 Höhenmeter hatten die Fahrer bereits in den Beinen, bevor es zur neuen 6,5 km langen Mainschleife ging, die zweieinhalbmal befahren werden musste. Gleich zu Beginn des Rennens konnte sich eine 7-Mann-Gruppe vom Feld absetzen und fuhr schnell eine Lücke von mehreren Minuten heraus. Während des Tages hielt das Peloton die Ausreißer aber immer auf Schlagdistanz und der Vorsprung der Spitzengruppe pendelte sich bei etwa vier Minuten ein. Mit noch 80 km bis zum Ziel hatte sich die Ausreißergruppe bis auf ein Duo reduziert. Einige Kilometer später gelang es weiteren Fahrern zur Spitze aufzuschließen, aber BORA – hansgrohe zeigte sich sehr aktiv im Feld und übernahm zu diesem Zeitpunkt die Führungsarbeit. Auf der letzten Runde holte das Peloton, immer noch angeführt von BORA – hansgrohe, die Spitzengruppe wieder ein und die rennentscheidende Phase wurde eingeläutet. Auf den letzten Kilometern versuchten die BORA – hansgrohe Fahrer Pascal Ackermann in eine optimale Position für den Sprint zu bringen. Pascal war zwar bei 200 m etwas eingeklemmt, konnte sich aber gerade noch rechtzeitig freifahren, um einen unwiderstehlichen Antritt zu zeigen. Nach ausgezeichneter Teamarbeit holte der Deutsche Meister einen souveränen Sieg in der Frankfurter Innenstadt. Er ist damit der erste Fahrer seit zwanzig Jahren, der dieses Rennen als aktueller Deutscher Meister gewinnen konnte.

Reaktionen im Ziel
“Wir kamen mit einem Ziel nach Frankfurt, und das war hier zu gewinnen. Es ist ein geiles Gefühl, es so zu vollenden. Die Jungs sind den ganzen Tag vorne gefahren und am Ende war es schön, dass ich den Sieg holen konnte. Ich stand zwar heute unter etwas mehr Druck, denn als deutsches Team bei einem deutschen Rennen wollten natürlich alles versuchen zu gewinnen. Das Team ist in Topform und wir freuen uns alle auf den bevorstehenden Giro d’Italia.”
– Pascal Ackermann
„Das Team hat diesen Sieg wirklich verdient. Die Arbeit, die die Jungs während des ganzen Tages gemacht haben, hat sich am Ende gelohnt. Sie fuhren lange Zeit zusammen an der Spitze des Pelotons, um das Rennen zu kontrollieren, und alle haben eine wichtige Rolle gespielt den heutigen Sieg einzufahren. Wir hatten sechs Fahrer im Finale und das Lead-Out funktionierte perfekt. Seit 2011 gab es keinen deutschen Gewinner dieses Rennens, und wir sind sehr glücklich, dass Pascal den Sieg holen konnte. Heute hat er gezeigt, dass er gut in Form ist, und wir sehen mit Zuversicht auf den bevorstehenden Giro d’Italia.“
– Jens Zemke, sportlicher Leiter

1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:23:36
2 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
3 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
4 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy
5 Hugo Hofstetter (Fra) Cofidis, Solutions Credits
6 Baptiste Planckaert (Bel) Wallonie Bruxelles
7 Davide Gabburo (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM
8 Lawrence Naesen (Bel) Lotto Soudal
9 Marco Haller (Aut) Katusha-Alpecin
10 Grega Bole (Slo) Bahrain-Merida
11 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida
12 Simone Velasco (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM
13 Josef Cerny (Cze) CCC Team
14 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
15 Kevin Ledanois (Fra) Arkéa Samsic
16 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
17 Quentin Jauregui (Fra) AG2R La Mondiale
18 Magnus Cort Nielsen (Den) Astana Pro Team
19 Sergei Shilov (Rus) Gazprom–Rusvelo
© BORA – hansgrohe
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

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D-1 Eschborn-Frankfurt 2019


Die Spannung steigt. Einen Tag vor der 58. Austragung von Eschborn-Frankfurt äußerten sich die Favoriten zu ihren Ambitionen beim Radklassiker. Wer kann Seriensieger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) im Ziel an der Alten Oper gefährlich werden? Insbesondere ein deutsches Trio steht im Fokus.

Die Eckpunkte:
Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) könnte nach vier Siegen in Serie bei Eschborn-Frankfurt in diesem Jahr Radsport-Geschichte schreiben. Denn noch nie konnte ein Fahrer denselben Klassiker fünfmal hintereinander gewinnen – selbst der belgischen Radsport-Legende Eddy Merckx blieb diese Meisterleistung verwehrt.

Ihm entgegen stellt sich vor allem ein deutsches Trio um Nils Politt (Team Katusha-Alpecin), John Degenkolb (Trek-Segafredo) und den deutschen Meister Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe). Gelingt an der Alten Oper der erste deutsche Sieg seit 2011? Damals gewann Degenkolb das Rennen.

Das Fahrerfeld aus 22 Teams, darunter erstmals zwölf Teams aus der WorldTour-Kategorie, bietet mit Michael Matthews (Team Sunweb) oder Oliver Naesen (Ag2r La Mondiale) noch weitere hochkarätige Sieganwärter.

Alexander Kristoff: Fünfter Sieg im Blick
Alexander Kristoff „Das Rennen ist für mich ein ganz besonderes, ich habe es schließlich viermal gewinnen können. Daher habe ich beste Erinnerungen an Frankfurt. Und ich bin optimistisch für einen fünften Sieg. Der Kurs ist kaum verändert und ich bin zuversichtlich auch wenn die Konkurrenz jedes Jahr größer wird. Irgendwann werde ich daher mal nicht gewinnen. Ich hoffe aber, dass es nicht dieses Jahr sein wird.“

Michael Matthews: Das Rennen liegt mir
Michael Matthews „Ich bin nun zweimal Zweiter bei diesem Rennen geworden, daher wäre es eigentlich Zeit für einen Sieg. Ich bin am vergangenen Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich gestürzt, daher mal gucken, wie es für mich läuft. Das Rennen liegt mir und morgen geht es für mich vom Zielstrich direkt ins Flugzeug in den Urlaub. Grund genug, mein Bestes zu geben.“

Nils Politt: Die Roubaix-Form ist noch da
Nils Politt „Es ist ein deutscher Klassiker und ein Traditionsrennen. Ich freue mich drauf. Ich hatte nach Roubaix ein paar Tage Urlaub. Meine Form ist nicht allzu schlecht und ich werde offensiv fahren. Das Rennen kommt mir aber auf jeden Fall entgegen. Wir haben eine gute Mannschaft am Start mit bergfesten Fahrern. Als deutscher Fahrer bei einem deutschen Rennen werde ich aber die größte Unterstützung bekommen. Ich werde mir einiges ausrechnen.“

John Degenkolb setzt auf den Heimvorteil
John Degenkolb „Ich rechne mir schon gute Chancen aus für das Rennen und mit dem Heimvorteil bin ich natürlich immer hoch motiviert. Ich bin jetzt aber nicht der absolute Topfavorit, weil die Besetzung des Rennens schon sehr stark ist. Ich bin hier schon einige Mal am Start gewesen und kenne die Strecke. Das ist sicherlich ein Vorteil.“

Pascal Ackermann: Wir sind hier um zu gewinnen
Pascal Ackermann „Wir sind hier, um zu gewinnen. Wir haben die vergangenen drei Jahre gezeigt, dass wir hier gut dabei sind. Uns fehlt nur noch der Sieg, den wollen wir nun holen. Vor dem Start des Giro d’Italia ist das Rennen zudem eine gute Möglichkeit, um zu sehen, wo man steht. Ich habe gut gearbeitet in den vergangenen Wochen und will morgen vorne dabei sein.“
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com