Archiv der Kategorie: Eintagsrennen

56. GP des Kantons Aargau UCI 1.HC

UAE Emirates Sprinter Kristoff gewinnt den 56. GP des Kantons Aargau UCI 1.HC – Drei Team Vorarlberg Santic Fahrer holen UCI Punkte!

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
2. Andrea Pasqualon (Wanty – Gobert) s.t.
3. Reinardt Jans van Rensburg (Dimension Data)
4. Michael Schwarzmann (Bora – hansgrohe)
8. Rick Zabel (Katusha – Alpecin)

Ab heute rollt auch die Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2!

Es war das erwartet schwere Rennen in Schweiz. Zwölf hochdotierte Teams der ersten und zweiten Kategorie fühlten sich an der 56. Austragung des Großen Preises des Kantons Aargau in Gippingen ordentlich auf den Zahn. Im Rennen über 185 Kilometer wurde die Spitzengruppe im Finale gestellt. Der Massensprint war eine Beute des Norwegers Alexander Kristoff UAE Emirates vor Andrea Pasqualon ITA / Wanty Goubert.
„Dass wir im Sprint heute unterlegen waren liegt auf der Hand, da Jannik Steimle an der Oberösterreich Rundfahrt im Einsatz ist. Aber wir haben vier Fahrer ins Finale gebracht und haben ein aktives Rennen gezeigt. Roland Thalmann platzierte auf Rang 22. Lukas Meiler (35.), Gordian Banzer (37.) und Patrick Schelling (41.) zeigen ein mannschaftlich gutes Rennen. Auch die Youngsters Martin Meiler und Dominik Amann beenden das Rennen. „Roli“ und Patrick starten in der kommenden Woche an der Tour de Suisse mit dem Nationalteam. Sie sind bereit. Ein toller Ausweis für das Team Vorarlberg Santic auch an dieser World Tour Rundfahrt vertreten zu sein!“ Thomas Kofler – Team Manager
Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Dominik Amann, Lukas Meiler, Martin Meiler, Gordian Banzer, Daniel Federspiel;
Website Organisator: https://www.gippingen.ch/
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/gp-du-canton-d-argovie/2019

Ab heute Abend rollt die 10. Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2 – Daniel Geismayr ist zurück!
Erst gegen 21.30 Uhr ist mit einem Ergebnis zur rechnen. Sehr spät endet der Auftakt zur viertägigen Int. Oberösterreich Rundfahrt heute in Linz auf dem Schlossberg (Einzelzeitfahren / 700 Meter). Daniel Geismayr gibt nach seinem Kahnbeinbruch bei der Tour of the Alps sein Comeback!

Kader: Daniel Geismayr, Davide Orrico, Jannik Steimle, Maximilian Kuen, Colin Stüssi, Jose Manuel Gallego Diaz;
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2019/prologue
Organisator: https://www.ooe-radsportverband.at/veranstaltungen/oberoesterreichrundfahrt/

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Christoph Pfingsten sprintet auf einen starken zweiten Platz bei Rund um Köln


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Baptiste Planckaert (Bel) Wallonie Bruxelles 4:54:59
2 Christoph Pfingsten (Ger) Bora-Hansgrohe
3 Lionel Taminiaux (Bel) Wallonie Bruxelles 0:01:26
4 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin
5 Andreas Schillinger (Ger) Bora-Hansgrohe
6 Benjamin Perry (Can) Israel Cycling Academy
7 Clément Carisey (Fra) Israel Cycling Academy 0:01:34
8 Jonas Rutsch (Ger) Team Lotto-Kern Haus 0:02:17
9 Nathan Haas (Aus) Katusha-Alpecin 0:02:55
10 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe
11 Dominik Bauer (Ger) Team Dauner-Akkon 0:04:54
12 Benjamin Declercq (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
13 Thomas Sprengers (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
14 Philipp Mamos (Ger) Team Dauner-Akkon
15 Leon Heinschke (Ger) Team Sunweb Development

Die 103. Austragung des deutschen Klassikers „Rund um Köln“ stand heute auf dem Rennprogramm. BORA – hansgrohe kam mit Vorjahressieger Sam Bennett und wollte diesen Titel auf dem 206 km langen Kurs verteidigen.
Nach circa 50 km und unzähligen Attacken setzte sich eine Gruppe von 16 Fahrern vom Feld ab. Andreas Schillinger und Christoph Pfingsten repräsentierten die Farben von BORA – hansgrohe in dieser Gruppe. Wenig später konnte auch Titelverteidiger Bennett auf diese Fluchtgruppe aufschließen. Die Spitzengruppe arbeitete gut zusammen und konnte einen Vorsprung von 5 Minuten herausfahren.
Circa 20 km vor dem Ziel fiel die Spitzengruppe auseinander, BORA – hansgrohe Fahrer Andreas Schillinger und Christoph Pfingsten konnten sich weiterhin an der Spitze halten und gingen zusammen mit drei weiteren Fahrern auf die Schlussrunden.
Auf der vorletzten Runde setzte sich Pfingsten mit einem weiteren Fahrer ab und hatte schnell einen Vorsprung von 30 Sekunden, der bei der letzten Zieldurchfahrt auf eine Minute angewachsen war. In einem spannenden Finale eröffnete der Deutsche den Sprint als erster, musste sich aber auf der Linie knapp geschlagen geben. Dennoch eine starke Leistung des deutschen BORA – hansgrohe Fahrers. Teamkollege Andreas Schillinger erreichte am Ende Rang 5, während Sam Bennett als Zehnter die Ziellinie überquerte.
Reaktionen im Ziel
„Klar, wollte ich gewinnen, aber es hat auf den letzten Metern nicht ganz gereicht, vielleicht habe ich zu früh meinen Sprint angezogen. Dennoch bin ich wirklich glücklich mit meinem Ergebnis. Wie es auch sei, wir sind ins Rennen gegangen, um unseren Titel zu verteidigen. Das Rennen sah immer wieder viele Attacken und war schnell. Als es dann zu einer erneuten Teilung kam, bin ich mitgegangen und dann gab es nur mehr eine Devise: alles oder nichts. Mit diesem zweiten Platz sehe ich zuversichtlich und motiviert auf meinen nächsten Einsatz, das Critérium du Dauphiné.“ –Christoph Pfingsten
„Das Rennen begann mit unzähligen Attacken, wir waren mit drei Fahrern in der Spitzengruppe vertreten und ich denke, wir haben das Rennen immer fest in der Hand gehabt. 20 km vor dem Ziel gab es weitere Attacken, dort hatten wir Schilli und Pfingsti dabei, Sam ist leider zurückgefallen. Daher änderten wir unsere Taktik und haben mit Andreas und Christoph immer wieder attackiert. Christoph konnte sich danach mit Planckaert absetzen. Im Sprint war Planckaert immer aufmerksam und konnte sich schließlich den Sieg holen. Christoph, aber auch alle anderen Fahrer, haben heute wieder eine tolle Mannschaftsleistung abgerufen und ich denke, es ist ein wirklich gutes Ergebnis.“ –André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Radklassiker Eschborn-Frankfurt U23: Frederik Rodenberg Madsen meldet sich nach langer Verletzungspause perfekt zurück


U23 Ergebnis

Vorjahressieger Niklas Larsen durfte am Ende erneut den Arm zum Jubel in die Luft reißen, dieses Mal aber nicht für sich selber, sondern für seinen Teamkollegen Frederik Rodenberg Madsen. Der 21-jährige Däne feierte beim U23-Rennen von Eschborn-Frankfurt nach langer Verletzungspause seinen bislang größten Karriereerfolg.
Dieser Sieg bedeutet mir nach meiner einjährigen Verletzungspause so viel. Ich bin erst seit drei Monaten wieder voll im Training. Das ist unglaublich“, sagte Sieger Madsen (Team Coloquick), den Knieprobleme lange vom Radsport abhielten. In diesem Jahr führte die Strecke von Eschborn-Frankfurt die Fahrer nach Start in Eschborn über 119 Kilometer auf die Taunusschleife mit den Anstiegen zum Feldberg, in Ruppertshain sowie dem Mammolshainer. Das Finale wurde über drei Zielrunden mit 3,5 Kilometer durch Frankfurt ausgefahren.
Nach dem Feldberg versuchten mehrere Gruppen, sich vom Hauptfeld zu lösen, bekamen aber nie einen großen Vorsprung zugestanden. Nach der letzten Steigung Mammolshain befand sich eine weitere Spitzengruppe in Sichtweite und wurde schließlich im Frankfurter Stadtgebiet wieder eingeholt. Am Ende machte ein reduziertes Feld den Sieg im Sprint unter sich aus. Madsen bewies dabei die schnellsten Beine und verwies nach 2:46:14 Stunden Fahrzeit den Australier Kaden Groves (SEG Racing Academy) und den Briten Jake Steward (Britische Nationalmannschaft) auf die weiteren Plätze. Dominic Bauer (Team Dauner Akkon) erreichte als bester deutscher Fahrer Position sechs.

Der Sieger mit der Nr. 5 am Anstieg nach Mammolshain im Feld
„Das Rennen war sehr hart mit den ganzen Anstiegen und es wurde von Beginn an Vollgas gefahren. Mit den Schlussrunden ist es wie ein Kriterium gewesen. Ich wusste, wenn ich aus allen Schwierigkeiten
verschont werde, kann ich auf meinen Sprint bauen“, sagte Madsen abschließend.

Radteam Herrmann beim U23 Rennen am 1.Mai in Eschborn

Süwag Energie Nachwuchs-Cup: Große Bühne für die Kleinsten
Der Süwag Energie-Cup bot auch den jüngsten Rennradlern die Gelegenheit, sich den Zuschauern im Vorfeld des Radklassikers Eschborn-Frankfurt zu präsentieren.
In den Klassen U17 (35 Kilometer), U15 (28 Kilometer), U13 (21 Kilometer) und U11 (14 Kilometer) wurden die Rennen auf der 3,5 Kilometer langen Zielrunde durch Frankfurt ausgefahren, auf der sich später auch das Rennen der Profis entscheidet. Insgesamt 149 Teilnehmer nahmen an den Rennen des Süwag Nachwuchs-Cups teil. Das Rennen der U17 gewann am Ende Daniel Schrag vom Radteam Aichach 2000 in einer Zeit von 50:17 Minuten. Bei der U15 sicherte sich Christiaan van Rees aus dem Team GRC Jan van Arckel in 36:50 Minuten den Sieg. In der Kategorie U13 gewann Eyk Tyler vom Team WTC de Amstel in 34:13 Minuten und bei den jüngsten Teilnehmern, bei der U11 kürte sich Isabelle Gentzik von RSV FROH Fulda e.V. in 25:47 Minuten zur Siegerin.

Junioren: Oelke sorgt für deutschen Sieg
Nach einem selektiven Rennen sorgte Tim Oelke vom Stevens Juniorenteam Thüringen für einen deutschen Erfolg bei der Juniorenausgabe von Eschborn-Frankfurt.
Für die 143 Fahrer aus dem U19-Programm stand in diesem Jahr eine Strecke über 84,5 Kilometer an. Als Schwierigkeit galt es nach Start in Eschborn unterwegs die Anstiege zum Feldberg und in Ruppertshain zu überwinden. Das Finale wurde über drei Zielrunden mit je 3,5 Kilometer durch Frankfurt ausgefahren.
Die entscheidende Selektion fiel bei der Überquerung des Feldbergs nach gut 30 Kilometern. Im Anschluss bildeten rund 40 Fahrer die Spitzengruppe, aus der es immer wieder einzelne Attacken gab. Am Ende blieb die Gruppe aber größtenteils bis zum Ziel zusammen. Im Schlusssprint sicherte sich dann Oelke den Sieg nach 2:01:32 Stunden Fahrzeit vor Maurice Ballerstedt vom SC Berlin Radsport 2019 und Fabio Christen vom Nationalteam der Schweiz.
„Ich bin gut über die Berge gekommen und ich weiß, dass ich nach einem harten Rennen einigermaßen gut sprinten kann. Ich wusste im Finale aber nicht, ob es reichen wird. Als ich allerdings gemerkt habe, dass ich vorne bin, habe ich bei dieser Kulisse noch einmal einen Adrenalinschub bekommen. Es ist unglaublich, hier die Arme hochreißen zu dürfen“, sagte Sieger Oelke im Ziel.
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Team Vorarlberg Santic Profi Colin Stüssi sorgt beim 8. GP Vorarlberg Nenzing für den vielumjubelten Heimsieg


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Maximilian Kuen und Jannik Steimle komplettieren das heimische Radsportfest mit den Rängen vier und fünf!

1. 43 STÜSSI Colin Chris 1993 100 072 240 56 SUI Team Vorarlberg Santic 3:44:55
2. 1 RABITSCH Stephan 1991 100 071 686 84 AUT Team Felbermayr Simplon Wels 3:45:25 [+0:30]
3. 57 TRETTWER Helmut 1983 100 077 409 84 GER MALOJA PUSHBIKERS Arbö 3:45:31 [+0:36]
4. 37 KUEN Maximilian 1992 100 075 106 12 AUT Team Vorarlberg Santic 3:45:59 [+1:04]
5. 42 STEIMLE Jannik 1996 100 092 315 52 GER Team Vorarlberg Santic 3:46:02 [+1:07]
6. 146 BRÄNDLE Matthias 1989 100 053 915 64 AUT Israel Cycling Academy “ “
7. 7 KRIZEK Matthias 1988 100 046 351 66 AUT Team Felbermayr Simplon Wels 3:46:04 [+1:09]
8. 151 SCHORMAIR Fabian 1994 100 087 211 89 GER P & S Metalltechnik “ “
9. 54 SALZMANN Jodok 1995 100 081 459 60 AUT MALOJA PUSHBIKERS Arbö “ “
10. 32 BANZER Gordian 1996 100 138 865 42 SUI Team Vorarlberg Santic

Landesrätin Dr. Barbara Schöbi-Fink, Bürgermeister Florian Kasseroler und der neue Präsident des österreichischen Radsportverbandes, Harald Mayer, schickten bei Traumwetter und einer großartigen Zuschauerkulisse den Tross der Elite Fahrer um 11 Uhr auf die bevorstehenden 162 Kilometer. Neun Runden zu je 18 Kilometer standen am Menüplan der Radprofis. Inkludiert der knackig Anstieg von Schlins hoch nach Röns. In der Endabrechnung waren es dann immerhin 2000 Höhenmeter auf dem vermeintlich eher flachen Rundkurs.
Team Vorarlberg Santic selektioniert sofort das Feld!
Das Team Vorarlberg Santic ging wie schon angekündigt stark eingeschränkt an den Start. Dies gewiss nicht freiwillig im Heimrennen. Geismayr (Kahnbeinbruch), Orrico (Viruserkrankung), Valvasori (Knieprobleme), Schelling u. Thalmann (Nationalteam Einsatz bei Tour de Romandie/SUI) musste man vorgeben. Trotzdem ließ man sich nicht auf Spielchen ein.
Jannik Steimle, Colin Stüssi, Gordian Banzer und Max Kuen waren Bestandteil der 13 Mann Spitzengruppe. Einige Teams waren nicht vertreten – deshalb das altbekannte Spiel. Vorne Vollgas und hinten Vollgas!

Colin Stüssi wiederholt Heimsieg für Team Vorarlberg Santic und siegt nach Kraftakt!
Colin Stüssi, Stephan Rabitsch und Helmut Trettwer können sich erfolgreich absetzen. Ein superspannendes Finale auf den letzten beiden Runden. Über 40 000 Seher wohnen dem Rennen im Livestream bei – und sehr viele hautnah im Ziel. Als der Schweizer Stüssi seine Attacke vor dem Ziel setzt, hört man frenetischen Jubel aufkommen, denn dieser Angriff war mit Pfeffer! Er stürmt solo dem Ziel entgegen und siegt in einem packenden Rennen vor Rabitsch (Felbermayr Wels) und Trettwer (Maloja Pushbikers).
Kuen, Steimle, Team Vorarlberg Santic und der Radsport freuen sich!
„Maxi“ Kuen prolongiert seine gute Form aus der Tour of the Alps uns wird starker Vierter. Fünfter Jannik Steimle, ein Rang vor Matthias Brändle (Israel Cycling Academy), welcher ebenfalls beim Heimrennen mit von der Partie war! Gordian Banzer schließt die Top Ten ab. Das Team Vorarlberg Santic gewinnt souverän die Mannschaftswertung.
Kuen, Stüssi und Banzer stoßen damit vor auf die Ränge 2 bis 4 in der Bundesliga Einzelwertung. In der Team Wertung rangiert man auf Rang zwei.

Team Manager Thomas Kofler unisono mit Colin Stüssi und dem sportlichen Leiter Werner Salmen:
„Eine geniale Veranstaltung mit großem Publikumszuspruch. Das zeigt dass sich das Team Vorarlberg Santic sich in die Herzen der Vorarlberger gefahren hat. Hier so überzeugend zu gewinnen ohne Schelling, Thalmann, Geismayr usw. macht einen doch sehr stolz. Vor allem dass andere sofort die Verantwortung übernehmen, cool bleiben und dann zuschlagen. Ein Chapeau dem Team!“

Kader: Daniel Federspiel, Lukas Meiler, Martin Meiler, Jannik Steimle, Daniel Knapp, Maximilian Kuen, Dominik Amann, Gordian Banzer, Colin Stüssi, Jose Manuel Diaz Gallego;
Resultat: https://www.computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=190501&lang=de
Next race: 30.04.-05.05. Tour de Romandie (World Tour – Schelling/Thalmann)
09.-12.05. CCC Tour Grody Piastowiskie (POL) UCI 2.2

Liveübertragung des Rennens sorgte für geniale Stimmung!
Martin Böckle und sein Team von Alpentour TV boten das „i“ Tüpfchen für die vielen Fans. Das Rennen wurde live im Internet übertragen. Im Zielbereich verfolgten die zahlreichen Zuschauer die Bilder an der Video Wall – dies alles bei freien Eintritt. Hier gilt ein Dank allen Sponsoren und Partner für die Unterstützung!
Tolle Werbung für den Radrennsport – großer Andrang beim Käferlcup!
Bereits der Käferle Cup, welcher im Vorfeld des Elite Rennens zur Durchführung gelangte, veranschaulichte die Lust am Zweirad, welche im Land Vorarlberg herrscht! Über 150 Kinder und Schüler von 3 bis 14 Jahren hatten ihren Spaß bei ihren Rennen auf dem neu gestalteten Rundkurs. Sie zeigten sich auch geschickt auf dem Kinderparcours und im Bobby Car Areal! Diese Aktionsreihe wurde unterstützt von „vorarlberg bewegt“ und dem Radsportverein vor dem Arlberg!
Für die perfekte Bewirtung und das gesellige Rahmenprogramm sorgte wiederum die Bürgermusik Nenzing. Sport und Musik – diese Kombination hat auch in diesem Jahr wiederum hervorragenden Anklang gefunden.

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Pascal Ackermann triumphiert bei Eschborn-Frankfurt


Die 187,5 km lange Strecke der 58. Ausgabe des Radklassikers Eschborn-Frankfurt wurde in diesem Jahr leicht geändert. Zusätzlich zum Feldberg führte das Rennen diesmal wieder viermal über den Mammolshainer Stich, sowie zweimal über den Ruppertshainer Anstieg und einmal über die Billtalhöhe. Mehr als 3222 Höhenmeter hatten die Fahrer bereits in den Beinen, bevor es zur neuen 6,5 km langen Mainschleife ging, die zweieinhalbmal befahren werden musste. Gleich zu Beginn des Rennens konnte sich eine 7-Mann-Gruppe vom Feld absetzen und fuhr schnell eine Lücke von mehreren Minuten heraus. Während des Tages hielt das Peloton die Ausreißer aber immer auf Schlagdistanz und der Vorsprung der Spitzengruppe pendelte sich bei etwa vier Minuten ein. Mit noch 80 km bis zum Ziel hatte sich die Ausreißergruppe bis auf ein Duo reduziert. Einige Kilometer später gelang es weiteren Fahrern zur Spitze aufzuschließen, aber BORA – hansgrohe zeigte sich sehr aktiv im Feld und übernahm zu diesem Zeitpunkt die Führungsarbeit. Auf der letzten Runde holte das Peloton, immer noch angeführt von BORA – hansgrohe, die Spitzengruppe wieder ein und die rennentscheidende Phase wurde eingeläutet. Auf den letzten Kilometern versuchten die BORA – hansgrohe Fahrer Pascal Ackermann in eine optimale Position für den Sprint zu bringen. Pascal war zwar bei 200 m etwas eingeklemmt, konnte sich aber gerade noch rechtzeitig freifahren, um einen unwiderstehlichen Antritt zu zeigen. Nach ausgezeichneter Teamarbeit holte der Deutsche Meister einen souveränen Sieg in der Frankfurter Innenstadt. Er ist damit der erste Fahrer seit zwanzig Jahren, der dieses Rennen als aktueller Deutscher Meister gewinnen konnte.

Reaktionen im Ziel
“Wir kamen mit einem Ziel nach Frankfurt, und das war hier zu gewinnen. Es ist ein geiles Gefühl, es so zu vollenden. Die Jungs sind den ganzen Tag vorne gefahren und am Ende war es schön, dass ich den Sieg holen konnte. Ich stand zwar heute unter etwas mehr Druck, denn als deutsches Team bei einem deutschen Rennen wollten natürlich alles versuchen zu gewinnen. Das Team ist in Topform und wir freuen uns alle auf den bevorstehenden Giro d’Italia.”
– Pascal Ackermann
„Das Team hat diesen Sieg wirklich verdient. Die Arbeit, die die Jungs während des ganzen Tages gemacht haben, hat sich am Ende gelohnt. Sie fuhren lange Zeit zusammen an der Spitze des Pelotons, um das Rennen zu kontrollieren, und alle haben eine wichtige Rolle gespielt den heutigen Sieg einzufahren. Wir hatten sechs Fahrer im Finale und das Lead-Out funktionierte perfekt. Seit 2011 gab es keinen deutschen Gewinner dieses Rennens, und wir sind sehr glücklich, dass Pascal den Sieg holen konnte. Heute hat er gezeigt, dass er gut in Form ist, und wir sehen mit Zuversicht auf den bevorstehenden Giro d’Italia.“
– Jens Zemke, sportlicher Leiter

1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:23:36
2 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
3 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
4 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy
5 Hugo Hofstetter (Fra) Cofidis, Solutions Credits
6 Baptiste Planckaert (Bel) Wallonie Bruxelles
7 Davide Gabburo (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM
8 Lawrence Naesen (Bel) Lotto Soudal
9 Marco Haller (Aut) Katusha-Alpecin
10 Grega Bole (Slo) Bahrain-Merida
11 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida
12 Simone Velasco (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM
13 Josef Cerny (Cze) CCC Team
14 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
15 Kevin Ledanois (Fra) Arkéa Samsic
16 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
17 Quentin Jauregui (Fra) AG2R La Mondiale
18 Magnus Cort Nielsen (Den) Astana Pro Team
19 Sergei Shilov (Rus) Gazprom–Rusvelo
© BORA – hansgrohe
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Galerie wird in den nächsten Tagen noch aktualisiert…

D-1 Eschborn-Frankfurt 2019


Die Spannung steigt. Einen Tag vor der 58. Austragung von Eschborn-Frankfurt äußerten sich die Favoriten zu ihren Ambitionen beim Radklassiker. Wer kann Seriensieger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) im Ziel an der Alten Oper gefährlich werden? Insbesondere ein deutsches Trio steht im Fokus.

Die Eckpunkte:
Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) könnte nach vier Siegen in Serie bei Eschborn-Frankfurt in diesem Jahr Radsport-Geschichte schreiben. Denn noch nie konnte ein Fahrer denselben Klassiker fünfmal hintereinander gewinnen – selbst der belgischen Radsport-Legende Eddy Merckx blieb diese Meisterleistung verwehrt.

Ihm entgegen stellt sich vor allem ein deutsches Trio um Nils Politt (Team Katusha-Alpecin), John Degenkolb (Trek-Segafredo) und den deutschen Meister Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe). Gelingt an der Alten Oper der erste deutsche Sieg seit 2011? Damals gewann Degenkolb das Rennen.

Das Fahrerfeld aus 22 Teams, darunter erstmals zwölf Teams aus der WorldTour-Kategorie, bietet mit Michael Matthews (Team Sunweb) oder Oliver Naesen (Ag2r La Mondiale) noch weitere hochkarätige Sieganwärter.

Alexander Kristoff: Fünfter Sieg im Blick
Alexander Kristoff „Das Rennen ist für mich ein ganz besonderes, ich habe es schließlich viermal gewinnen können. Daher habe ich beste Erinnerungen an Frankfurt. Und ich bin optimistisch für einen fünften Sieg. Der Kurs ist kaum verändert und ich bin zuversichtlich auch wenn die Konkurrenz jedes Jahr größer wird. Irgendwann werde ich daher mal nicht gewinnen. Ich hoffe aber, dass es nicht dieses Jahr sein wird.“

Michael Matthews: Das Rennen liegt mir
Michael Matthews „Ich bin nun zweimal Zweiter bei diesem Rennen geworden, daher wäre es eigentlich Zeit für einen Sieg. Ich bin am vergangenen Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich gestürzt, daher mal gucken, wie es für mich läuft. Das Rennen liegt mir und morgen geht es für mich vom Zielstrich direkt ins Flugzeug in den Urlaub. Grund genug, mein Bestes zu geben.“

Nils Politt: Die Roubaix-Form ist noch da
Nils Politt „Es ist ein deutscher Klassiker und ein Traditionsrennen. Ich freue mich drauf. Ich hatte nach Roubaix ein paar Tage Urlaub. Meine Form ist nicht allzu schlecht und ich werde offensiv fahren. Das Rennen kommt mir aber auf jeden Fall entgegen. Wir haben eine gute Mannschaft am Start mit bergfesten Fahrern. Als deutscher Fahrer bei einem deutschen Rennen werde ich aber die größte Unterstützung bekommen. Ich werde mir einiges ausrechnen.“

John Degenkolb setzt auf den Heimvorteil
John Degenkolb „Ich rechne mir schon gute Chancen aus für das Rennen und mit dem Heimvorteil bin ich natürlich immer hoch motiviert. Ich bin jetzt aber nicht der absolute Topfavorit, weil die Besetzung des Rennens schon sehr stark ist. Ich bin hier schon einige Mal am Start gewesen und kenne die Strecke. Das ist sicherlich ein Vorteil.“

Pascal Ackermann: Wir sind hier um zu gewinnen
Pascal Ackermann „Wir sind hier, um zu gewinnen. Wir haben die vergangenen drei Jahre gezeigt, dass wir hier gut dabei sind. Uns fehlt nur noch der Sieg, den wollen wir nun holen. Vor dem Start des Giro d’Italia ist das Rennen zudem eine gute Möglichkeit, um zu sehen, wo man steht. Ich habe gut gearbeitet in den vergangenen Wochen und will morgen vorne dabei sein.“
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Vorschau Eschborn-Frankfurt 2019


Elite: Ein Radklassiker mit vielen Geschichten am 1. Mai
Seriensieger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) wäre mit einem Sieg der Eintrag in die Geschichtsbücher sicher: noch nie ist es einem Fahrer gelungen, einen WorldTour-Klassiker fünfmal in Folge zu gewinnen. Dagegen kämpft das deutsche Trio um Nils Politt (Team Katusha-Alpecin), John Degenkolb (Trek-Segafredo) und Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) um den ersten deutschen Heimsieg vor der Alten Oper seit acht Jahren. Die internationalen Stars rund um die Podiumsplatzierten des letzten Jahres, Michael Matthews (Team Sunweb) und Oliver Naesen (AG2R La Mondiale), wollen dem einen Strich durch die Rechnung machen und ihre erfolgreichen Frühjahrskampagnen mit einem Radklassiker-Sieg abschließen.

Eschborn-Frankfurt geht in die 58. Ausgabe und ist in diesem Jahr 187,5 Kilometer lang. Die Taunusrunde wird in leicht geänderter Abfolge gefahren. Zusätzlich zum Feldberg führt das Rennen viermal über den Mammolshainer Stich sowie zweimal über den Ruppertshainer Anstieg und einmal über die Billtalhöhe. Mehr als 3.200 Höhenmeter haben die Profis bereits in den Beinen, bevor es zur Rennentscheidung auf eine neue Mainschleife in Frankfurt geht. Die neue Zielrunde ist 6,5 Kilometer lang und wird zweieinhalbmal befahren.
Dass Eschborn-Frankfurt sich in der WorldTour etabliert hat, zeigt ein Blick auf die vorläufige Startliste. Mit der Höchstzahl von 22 Mannschaften zieht das Rennen am 1. Mai ein hochkarätiges Starterfeld an. Zum ersten Mal starten 12 Teams der WorldTour-Kategorie – so viele Top-Teams, wie noch nie.
Wie gewohnt überträgt der Hessische Rundfunk den Radklassiker mit einem umfassenden Programm vom Start bis zum Ziel. Erstmals seit 2007 wird das Signal ab 14:45 Uhr zusätzlich in der ARD live ausgestrahlt. Damit werden hunderttausende neue Zuschauer die spannende Schlussphase und die Entscheidung des Profirennens im Fernsehen mitverfolgen.

U23: Das Sprungbrett zur Weltspitze
Valgren, Politt, Pedersen, Jakobsen. Die Podiums-Liste der letzten fünf U23-Ausgaben des Radklassikers liest sich wie ein Who is Who der Klassiker-Elite. Ob Amstel- oder Scheldeprijs-Gewinner, Roubaix- oder Flandern-Zweiter – wer in den Nachwuchsrennen von Eschborn-Frankfurt überzeugt, beweist sein Klassikertalent. Auch in diesem Jahr kämpfen die besten U23-Fahrer um den Sieg vor der Alten Oper. Vorjahressieger Niklas Larsen (Team Coloquick) steht genauso am Start, wie zum Beispiel Jake Stewart (Nationalmannschaft Großbritannien), dem Dritten der U23-Flandern-Rundfahrt.

Nach dem Start in Eschborn wird zunächst der Zielstrich in Frankfurt passiert, bevor es auf die Taunusschleife mit den Anstiegen zum Feldberg, in Ruppertshain sowie dem Mammolshainer und zurück in die Frankfurter City geht. Nach 119 Kilometern steht der Gewinner 2019 fest. Aus deutscher Sicht liegt besonderer Fokus auf Jonas Rutsch (Team Lotto – Kern Haus), der einmal mehr eine beeindruckende Saison fährt. Sieg bei Gent-Wevelgem und Rang 5 in Flandern in der U23-Kategorie lassen die Hoffnungen auf einen Heimsieg auch im Nachwuchsbereich wachsen. Neben dem Koblenzer Team stehen sechs weitere deutsche Continental-Teams am Start, die sich vor der großartigen Kulisse zwischen Eschborn und Frankfurt präsentieren wollen.

ŠKODA Velotour: 6.000er Marke erreicht – nur noch 250 Startplätze verfügbar!
Die ŠKODA Velotour rückt in neue Dimensionen vor: bis zum Schluss der Online-Anmeldung lagen bereits mehr als 6.000 Anmeldungen vor. Ab sofort ist nur noch die Nachmeldung möglich und es werden maximal 250 weitere Hobbysportler zugelassen, bevor das Jedermannrennen bei Eschborn-Frankfurt endgültig „ausverkauft“ ist.

Auf drei Strecken kann das Radklassiker-Gefühl erlebt werden. Die ŠKODA Velotour Classic führt über 100 Kilometer und ist mit legendären Anstiegen, wie Feldberg, Ruppertshainer und Mammolshainer Stich ein wahrer Jedermann-Klassiker. Bei der ŠKODA Velotour Express über 87 Kilometer stehen bis auf den berühmt-berüchtigten Mammolshainer Stich alle wichtigen Anstiege des Profirennens im Profil. Für Einsteiger ist die ŠKODA Velotour Skyline das perfekte Erlebnis: 40 flache Kilometer zwischen Eschborn und Frankfurt geben Gelegenheit, in den Rennzirkus hinein zu schnuppern.
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898
presse@eschborn-frankfurt.de | eschborn-frankfurt.de | skoda-velotour.de
cycling-pr.com | flessnerschmitz.com | @CyclingPR

Liege-Bastogne-Liege 2019

Liège, Sunday April 28th 2019 – Jakob Fuglsang (Astana Pro Team) delivered on Sunday, capping off an impressive classics campaign with a solo win in the 105th edition of La Doyenne. After his places of 3rd in the Amstel Gold Race and 2nd in La Flèche Wallonne, the 34-year-old Danish champ made the most of the new route and built his victory in the Côte de la Roche-aux-Faucons before soloing away from everyone with 13 km to go to claim his 20th professional win, the first one in a one-day race! Davide Formolo (Bora-Hansgrohe) finished second and Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe) dominated the sprint in a small group to claim the third spot on the podium. Fuglsang is the second Danish to win Liège-Bastogne-Liège, 26 years after Rolf Sorensen.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 6:37:37
2 Davide Formolo (Ita) Bora – Hansgrohe 0:00:27
3 Maximilian Schachmann (Ger) Bora – Hansgrohe 0:00:57
4 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott
5 Michael Woods (Can) EF Education First
6 David Gaudu (Fra) Groupama – FDJ
7 Mikel Landa Meana (Spa) Movistar Team
8 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain – Merida 0:01:00
9 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – Merida 0:01:05
10 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:01:26
11 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:01:29
12 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky
13 Patrick Konrad (Aut) Bora – Hansgrohe
14 Jay Mc Carthy (Aus) Bora – Hansgrohe
15 Carlos Betancur (Col) Movistar Team

Formolo und Schachmann auf dem Podium: Rang zwei und drei für BORA – hansgrohe in Lüttich
Der älteste Radklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich, erstmals 1892 ausgetragen, fand heute zum 105. Mal in Belgien statt. Nach den starken Auftritten in der letzten Woche zählte BORA – hansgrohe heute mit zum Favoritenkreis. Im Vergleich zu den letzten Jahren wurde die Strecke in diesem Jahr geändert. Nicht mehr in Ans, einem Vorort von Lüttich, sondern näher am Zentrum und mit einer flachen Zielanfahrt präsentierten sich die 256 Kilometer dennoch schwierig mit insgesamt 11 Anstiegen. Nur sechs Grad und Regen setzten heute den Fahrern zu. Dennoch konnte sich kurz nach dem Start eine Acht-Mann-Gruppe vom Feld lösen und bis zu zehn Minuten Vorsprung herausfahren. Im Feld organisierten Sky, Deceuninck Quick-Step und BORA – hansgrohe die Verfolgung und 100 km vor dem Ziel war der Vorsprung der Ausreißer auf unter drei Minuten gefallen. Rund 25 Kilometer später zeigten sich zum ersten Mal die Favoriten im Rennen. Eine stark besetzte Gruppe mit rund 20 Fahrern, darunter Cesare Bennedetti und Max Schachmann von BORA – hansgrohe, konnte sich vom ersten Feld absetzen und schnell 30 Sekunden Vorsprung herausfahren. Durch diese Tempoverschärfung wurden auch die letzten Ausreißer an der Spitze eingeholt. Doch durch die Größe der Gruppe herrschte wenig Einigkeit unten den Fahrern an der Spitze und 10 Kilometer später schloss das erste Feld wieder auf. In einem Konter formierte sich kurz darauf erneut eine Gruppe. Zehn Fahrer hielten für mehrere Kilometer das Feld auf Distanz, bevor dort nach der „La Redoute“ BORA – hansgrohe das Tempo erhöhte. An der vorletzten Steigung war noch ein Fahrer an der Spitze, als Patrick Konrad attackierte. Der Österreicher präsentierte sich in starker Form, und schloss wenige Kilometer später zum Führenden auf. Noch vor der letzten Steigung konnten zwei weitere Fahrer aufschließen und die Gruppe erreichte mit 15 Sekunden Vorsprung die Cote de la Roche-aux-Faucons. Dort setzte J. Fuglsang eine eindrucksvolle Attacke, überholte die Gruppe um Konrad, doch mit Davide Formolo konnte ein weiterer Fahrer von BORA – hansgrohe das Hinterrad des Dänen halten. Mit M. Woods setzte sich ein Trio von den anderen Verfolgern ab, doch an der letzten Welle mussten zuerst Woods, und wenig später auch Formolo, abreißen lassen. Während Fuglsang nun einem souveränen Solosieg entgegenfuhr, konnte sich Davide an der zweiten Stelle halten. Woods wurde drei Kilometer vor dem Ziel von einer Verfolgergruppe eingeholt, in der sich Max Schachmann befand. J. Fuglsang holte am Ende den Sieg 27 Sekunden vor Davide Formolo, dahinter sicherte sich im Sprint Max Schachmann noch Rang drei. Mit zwei Fahrer auf dem Podium kann BORA – hansgrohe mit dem Ergebnis bei der „La Doyenne“ heute sehr zufrieden sein. Patrick Konrad und Jay McCarthy rundeten mit den Rängen 13 und 14 dieses Ergebnis sogar noch ab.
Reaktionen im Ziel
„Wir sind heute als Team ein tolles Rennen gefahren. Das Ergebnis spricht für sich selbst. Patrick’s Attacke war stark und Max und ich konnten uns ganz auf den letzten Anstieg konzentrieren. Jeder wusste, dass dort die Entscheidung fallen würde. Fuglsang hat attackiert und ich konnte mitgehen, aber auf der Gegenwelle habe ich auf den letzten Metern den Anschluss leider nicht mehr halten können. Er war heute der Stärkste. Ich habe dann auf den letzten Kilometern einfach voll durchgezogen, und bin mit diesem zweiten Rang überglücklich.“ – Davide Formolo

„Es war heute sehr kalt und daher ein unglaublich hartes Rennen, wahrscheinlich das Härteste, dass ich je gefahren bin. Zur Rennmitte habe ich die Brille gewechselt, zu diesem Zeitpunkt ging eine Windkante auf und ich war im zweiten Feld, da dachte ich schon, das Rennen sei verloren. Aber wir sind zurückgekommen und am Ende waren alle einfach kaputt. Auch ich hatte nicht mehr viele Körner, aber habe einfach immer weiter gekämpft. Davide war am letzten Berg superstark und konnte vorne mitgehen. Ich war in einer Gruppe dahinter und habe Kraft gespart. Ich denke, wir sind heute alle ein super Rennen gefahren. Am Ende konnte ich im Sprint noch Rang drei holen, und mit zwei Fahrern auf dem Podium können wir superzufrieden sein.“ – Maximilian Schachmann

„Heute bin ich wirklich stolz auf die Jungs, alle sind ein sehr starkes Rennen gefahren und unsere Taktik, die wir uns zurechtgelegt hatten, ist perfekt aufgegangen. Nach der La Redoute waren wir noch mit fünf Fahrern vorne, Cesare hatte dann die Aufgabe das Rennen zu kontrollieren. Ich habe gefragt, wer sich gut fühlt, denn wir wollten noch vor dem letzten Anstieg attackieren und Patrick hat das perfekt umgesetzt. Für Davide und Max ging es dann nur um den letzten Berg. Dort war Fuglsang einfach zu stark, er hat verdient gewonnen. Aber Davide ist lange drangeblieben und hat am Ende auch noch solo den zweiten Platz eingefahren, das war herausragend. Und auch Max ist super gefahren, er war in der Gruppe dahinter und hat dort den Sprint um Rang drei gewonnen. Das war heute eine großartige BORA – hansgrohe Teamleistung und ich kann vor den Jungs nur den Hut ziehen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

LIÈGE-BASTOGNE-LIÈGE 2019: D-1 / THE INFO

The key info:

 Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Jakob Fuglsang (Astana) are ready for their final battle of the Spring with the 105th edition of La Doyenne but most of the peloton hints the new finale designed in Liège will open the race.
 “It will be a different race”, the two-time winner of Liège-Bastogne-Liège Femmes and hot favorite Anna van der Breggen (Boels-Dolmans) anticipates, with the new finish and challenging weather conditions.
 Stage-race experts such as Tom Dumoulin (Team Sunweb), Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida), Adam Yates (Mitchelton-Scott) or Romain Bardet (AG2R-La Mondiale) are also ready to get in the mix and challenge the usual contenders.

A NEW FINALE FOR LA DOYENNE
The changes brought on a Monument always come along with heated debates. It’s true for cathedrals, and also for iconic races like Liège-Bastogne-Liège whose finale has been revamped this year. The new finish line is set in the heart of the city, and as a consequence there are now 15 kilometres after the last climb. Most riders share the opinion expressed by the four-time winner of La Doyenne Alejandro Valverde (Movistar Team): “The race will open up earlier, with attacks in the Côte de la Redoute and even before, in the sequence Wanne -Stockeu – Haute Levée”. This perspective delights Tim Wellens (Lotto-Soudal): “I think the sequence Wanne – Stockeu – Haute-Levée will impact the race a lot and I absolutely don’t believe in a sprint finish.” Different kind of rider, different views for Nathan Haas (Katusha Alpecin): “If I can be up front after the last climb, then I can have a sprint. At La Flèche, I had to try and anticipate before the Mur de Huy… Here, it’s Alaphilippe who needs to drop me before the finale!” Finally, the young Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe), 5th in the Amstel Gold Race and La Flèche Wallonne, hinted that “the race may open earlier but the favorites remain the same, they’re the ones who’ll have enough strength to hold on in the climbs.”
ALAF-FUGLSANG: THEIR FINAL DUEL OF THE SPRING
Strade Bianche, Amstel Gold Race, Flèche Wallonne… And now La Doyenne? Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Jakob Fuglsang (Astana) have been battling it out on the classics this Spring and Liège-Bastogne-Liège offers them a final chance to settle things in this campaign. “It’s a dream race for me, one of the hardest, with a long history… It can only be beautiful to win here”, the Frenchman said on Saturday. “In the end there’s no secret, it will only be strong riders at the front and I hope to be up there. Jakob is very strong and I’ll have to fight hard to stay with him in the climbs.” Alaphilippe finished 2nd in Liège in 2015 and 4th last year. Fuglsang’s best result was 9th in 2015. But “I’ve probably never been that strong for Liège”, the Danish star said. “I’ve never actually had a big result here and I’m hoping to change it tomorrow. I feel super and the whole start of the season has been great for me.”

VAN DER BREGGEN: “IT WILL BE A DIFFERENT RACE”
Anna van der Breggen (Boels-Dolmans) can only be viewed as the hot favorite for the 3rd edition of Liège-Bastogne-Liège Femmes: she won the first two editions and claimed this Wednesday a historic 5th victory in a row on the Flèche Wallonne. “I’m excited”, the Dutch star said on Saturday. “It’s a beautiful race. The weather doesn’t look that good so I think it will be a different race than other editions, also with the new finish. I feel really good now so it’s always nice to have this kind of race in the right moment, when you have the best condition. I think the previous route suited me better but it’s good to have something different for us and for the fans.” The women’s peloton will start from Bastogne at 10:55 and will face five climbs over 138.5 kilometres of demanding racing.

DUMOULIN, NIBALI, YATES… GC GUYS GET IN THE MIX
Liège-Bastogne-Liège is a unique kind of race, and it shows on the startlist with Grand Tour winners like Tom Dumoulin (Team Sunweb) and Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) taking on the challenge against the classics experts. “I hope to win! But I don’t think that’s realistic, I only came back from an altitude camp two days ago”, Dumoulin said. “I’m here with the Giro in my mind but I hope to do well in Liège.” Adam Yates (Mitchelton-Scott), mostly known for his GC abilities (4th in the 2016 Tour de France) but also a winner of La Clasica San Sebastian, hopes to shine despite his crash on Wednesday: “I’m a little bit banged up but I managed not to break anything. The condition is there, I just need a bit of better luck. It’s a hard long race, with a lot of climbing. We’ll see what happens in the finale but I think it’s a good race for me and I hope to have good legs like I’ve had in the past couple of months.” As for Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida), he is set to arrive in Liège Saturday afternoon, after finishing 3rd of the Tour of the Alps on Friday.

BARDET: “I’M FEELING MORE LIKE AN UNDERDOG”
Romain Bardet (AG2R-La Mondiale) displayed his usual enthusiasm as he lines up for his seventh participation in his “favorite one-day race”. After finishing 3rd last year in Ans, the French climber wants to see what he can do with the new route: “It might change the way many riders race, we’ll have to pay more attention earlier in the race. Right now, nobody knows how and where things will play out, it’s only the first year with these changes. Myself, I’m feeling more like an underdog, because my condition is a bit uncertain.”
@ASO

LIÈGE-BASTOGNE-LIÈGE 2019:

Key points:
 Next Sunday, the 105th edition of Liège–Bastogne–Liège will bring down the curtain on a spring classics campaign in which team Deceuninck–Quick-Step and its leader Julian Alaphilippe have consistently trounced the opposition. After taking the Flèche Wallonne for the second time, Alaphilippe is the odds-on favourite to win the Old Lady, a race still missing from his collection.
 The runner-up on the mur de Huy, Jakob Fuglsang, is also a serious contender, but there are many other riders in with a shout, including Michael Matthews, Alejandro Valverde, Romain Bardet, Michał Kwiatkowski, Vincenzo Nibali, Tom Dumoulin and Greg Van Avermaet.

The Old Lady marks the end of the spring classics campaign. Its place as the grand finale of this part of the season only makes victory in the centre of Liège more prestigious and desirable. It could also encapsulate all the battles that have taken place on the roads of France, Belgium, Spain and Italy, where the riders who will animate the race on Sunday have already racked up victories and top placings. Among them are the two champions who stole the show on the Mur de Huy yesterday, Julian Alaphilippe and Jakob Fuglsang, who are leading the charge in the Ardennes for the most prolific teams of the 2019 season so far: Deceuninck–Quick-Step with 25 victories and Astana with 22. By taking his second win in the Flèche Wallonne, the Frenchman who has been dominating the classics season has consolidated his position as the odds-on favourite, but his victory was narrow enough to spark speculation that fatigue is starting to set in, as Alaphilippe himself is ready to admit: „I’m starting to feel tired, I’ve spent a lot since the start of the season“. Despite losing to his nemesis several times (Tirreno–Adriatico, Strade Bianche and Flèche Wallonne), Jakob Fuglsang has closer than ever before to winning a top-flight classic… and the peculiarities of the Old Lady could well play into his hands in a new showdown with „Alaf“.
However, Alaphilippe and Fuglsang will not be facing a two-man duel, but a pitched battle featuring even more contenders than on the Chemin des Chapelles in Huy. Among the men who showed no real signs of weakness, several riders could go on the attack on Côte de la Redoute, on La Roche-aux-Faucons and in the streets of the Ardent City, including young German rider Maximilian Schachmann (5th in Huy), stepping up to the plate after his leader Peter Sagan decided not to take part, as well as Michael Matthews (8th), Enrico Gasparotto (10th), world champion Alejandro Valverde (11th), who has still got an ace or two up his sleeve, Romain Bardet (13th), Dylan Teuns (14th), Michał Kwiatkowski (16th) and former winner Wout Poels (22nd). Others sat out the Flèche Wallonne to save themselves for Liège, including Vincenzo Nibali, as cunning as ever, as well as Tom Dumoulin, Greg Van Avermaet and Lilian Calmejane. They all share the same dream: to conquer the Old Lady.

25 teams, main contenders
Australia
Mitchelton–Scott: Yates (GBR) and Albasini (CHE)
Bahrain
Bahrain–Merida: Nibali (ITA) and Teuns (BEL)
Belgium
Deceuninck–Quick-Step: Alaphilippe (FRA), Gilbert (BEL) and Mas (ESP)
Lotto–Soudal: Vanendert, Wellens and Lambrecht (BEL)
Sport Vlaanderen–Baloise: Van Gestel (BEL)
Wanty–Groupe Gobert: G. Martin (FRA) and Eiking (NOR)
Wallonie Bruxelles: Jules (FRA)
France
Ag2r–La Mondiale: Bardet, Cosnefroy and Vuillermoz (FRA)
Groupama–FDJ: Gaudu, Molard and Madouas (FRA)
Cofidis, Solutions Crédits: Simon (FRA) and J. Herrada (ESP)
Total Direct Énergie: Calmejane, Hivert and Grellier (FRA)
Arkéa–Samsic: Gesbert and Ledanois (FRA)
Vital Concept–B&B Hotels: Vichot and Gautier (FRA)
Germany
Team Sunweb: Dumoulin (NLD) and Matthews (AUS)
Bora–Hansgrohe: Schachmann (DEU)
Kazakhstan
Astana Pro Team: Fuglsang (DNK) and Lutsenko (KAZ)
Netherlands
Jumbo–Visma: Gesink and Tolhoek (NLD)
Poland
CCC Team: Van Avermaet (BEL) and Ten Dam (NLD)
South Africa
Team Dimension Data: Valgren (DEN), Gasparotto (ITA) and Slagter (NED)
Spain
Movistar Team: Valverde, Landa (ESP) and Quintana (COL)
Switzerland
Katusha-Alpecin: Zakarin (RUS)
United Arab Emirates
UAE Team Emirates: Martin (IRL) and Ulissi (ITA)
United Kingdom
Team Sky: Kwiatkowski (POL), Poels (NED) and De la Cruz (ESP)
United States
EF Education First: Martínez (COL) and Woods (CAN)
Trek–Segafredo: Gogl (AUS) and Felline (ITA)

Schachmann holt Rang fünf in einem unglaublichen Finale beim Amstel Gold Race

1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Corendon – Circus 6:28:18
2 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0
4 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick – Step 0
5 Maximilian Schachmann (Ger) Bora – Hansgrohe 0
6 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0
7 Alessandro De Marchi (Ita) CCC Team 0
8 Valentin Madouas (Fra) Groupama – FDJ 0
9 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0
10 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott
11 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:00:02
12 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo
13 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:46
14 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
15 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:54
16 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
17 Jay Mc Carthy (Aus) Bora – Hansgrohe
18 Roman Kreuziger (Cze) Team Dimension Data

Die 54. Austragung des Amstel Gold Race startete heute um 10:30 in Maastricht. Die gewohnt anspruchsvolle Strecke führte das Fahrerfeld über insgesamt 266 km gespickt mit 34 Anstiegen. Auch heute konnte sich früh im Rennen eine 11-köpfige Spitzengruppe bilden, die teilweise an die zehn Minuten Vorsprung herausfahren konnte. Im Feld arbeiteten die Teams Astana und Deceunick Quick-Step, weshalb sich ab Rennkilometer 150, unter deren Tempodiktat der Abstand zwischen Spitze und Peloton kontinuierlich verkleinerte. Besonders Astana drückte im Feld immer wieder auf das Tempo, doch es war M. Van der Poel der eine ernste Attacke 42 Kilometer vor dem Ende setzte. Nur G. Izaguirre konnte dem Niederländer zu diesem Zeitpunkt folgen und im Feld war man nun unter Zugzwang. Doch Deceunick Quick-Step reagierte sofort, holte die Ausreißer zurück und setzte einen Konter. BORA – hansgrohe wurde von dieser Rennsituation überrascht und verpasste diese erste echte Selektion, der nun auch die frühe Spitzengruppe zum Opfer fiel. Während J. Alaphilippe und J. Fuglsang an der Spitze waren, versuchten drei Verfolger die Lücke zu schließen. Dahinter befand sich nur noch ein kleines Feld mit Patrick Konrad, Max Schachmann und Jay McCarthy von BORA – hansgrohe, Peter Sagan hingegen war zu diesem Zeitpunkt bereits distanziert. Vor allem Jay arbeitete nun in der Gruppe, um die Verfolgung zu organisieren. Nach der letzten Auffahrt zum Cauberg, versuchten immer wieder Fahrer sich aus dem verkleinerten Feld abzusetzen, bevor Max Schachmann zu einer Attacke ansetzte. An der Spitze schien das Rennen entschieden zu sein, hinter dem Führungsduo lagen noch zwei Fahrer vor Schachmann, der aber Sekunde um Sekunde aufholen konnte. Doch auch hinter Max blieb das Rennen spannend und M. Van der Poel wollte sich ebenfalls noch nicht geschlagen geben. Als Schachmann zu den Verfolgern zwei Kilometer vor dem Ziel aufschließen konnte, war plötzlich auch eine Gruppe um Van der Poel wieder in Schlagdistanz. Auf der Zielgeraden verpokerten sich die beiden Spitzenreiter, Schachmann wurde von Van der Poel eingeholt und klemmte sich in dessen Windschatten, als dieser auf den letzten 100 Metern noch zum Sieg sprintete. Nach einer unglaublichen Leistung auf den letzten 15 Kilometern reichte es für Max letztlich zu einem starken fünften Rang, bei einem Rennen, das zweifellos in die Radsportgeschichte eingehen wird.
Reaktionen im Ziel
„Vor dem Anstieg an dem Alaphilippe losgefahren ist, habe ich leider etwas die Position verloren. Ich war dann einfach zu weit hinten um mitzugehen. Wir waren dann eine kleine Gruppe dahinter, und haben versucht etwas Tempo zu fahren. Nach dem Cauberg habe ich attackiert, war aber nicht sicher ob das die richtige Entscheidung war. Ich bin zuerst mal mein Tempo gefahren, aber als ich näher an die Verfolger herankam, habe ich alles gegeben. In dem Moment als ich aufschließen konnte, attackierte zuerst Kwiatkowski, ich habe versucht mitzugehen, aber plötzlich war Van der Poel an meinem Rad. Er ist dann einen sehr langen Sprint gefahren, und ich konnte mich in seinen Windschatten hängen. Aber nach 15 km Soloflucht und 260 km in den Beinen, hatte ich kaum noch Körner übrig. Daher bin ich mit dem fünften Rang heute auch zufrieden.“ – Maximilian Schachmann

„Am Beginn des Rennens haben wir uns darauf konzentriert keine große Gruppe wegzulassen. Das hat gut geklappt. An der entscheidenden Stelle waren wir mit Patrick, Max und Jay gut vertreten, leider konnte Peter dort aber dem Tempo nicht mehr folgen. Max hat dann eine unglaublich starke Leistung gezeigt und sich alleine auf die Verfolgung gemacht. Leider kam in dem Moment, als er zu den Verfolgern aufgeschlossen hat, auch die Gruppe dahinter wieder heran. Aber Max hat auch im Sprint noch alles richtig gemacht und einen sehr guten fünften Rang für uns eingefahren. Damit können wir sicher zufrieden sein, auch wenn wir mit Peter um den Sieg fahren wollten. Aber unsere jungen Fahrer haben heute die Kohlen aus dem Feuer geholt.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA