Archiv der Kategorie: Eintagsrennen

Clasica de Almeria 2020 (1.Pro)

Pascal Ackermann wiederholt Vorjahressieg bei der Clásica de Almería

Bevor es zum entscheidenden Massensprint kam, bestimmte eine fünfköpfige Ausreißergruppe das Geschehen des 187 km langen Eintagesrennen Clásica de Almería. Doch das von BORA – hansgrohe angeführte Feld hatte das Rennen jederzeit gut unter Kontrolle, und 55 km vor dem Ziel war die Spitzengruppe wieder eingefangen. Nach dem Zusammenschluss begannen die Sprinterteams ihre schnellen Männer für das Finale in eine gute Ausgangsposition zu bringen. Die Raublinger Mannschaft demonstrierte heute erneut ihre Stärke und machte auf den letzten Kilometern heftig Druck. In einem lang gezogenen Sprint gewann Vorjahressieger Pascal Ackermann das Rennen in Roquets de Mar. Er ist damit der erste Fahrer, der dieses Rennen zweimal in Folge gewonnen hat.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin wirklich froh, dass ich gewonnen habe und ich hoffe, dass ich den Rest des Jahres so weitermachen kann. Bei den Rennen hier in Spanien bin ich dieses Jahr zweimal Zweiter geworden, es war also schön, endlich den Sieg zu holen. Es war ein hartes Rennen wegen des Windes. Wir erwarteten Seitenwind und versuchten mehrmals das Feld zu teilen, andere Teams haben das auch versucht. Meine Teamkollegen haben heute einen super Job gemacht und 100 Prozent für mich gegeben, dafür möchte ich ihnen wirklich danken. Am Ende haben wir einen kleinen Fehler beim Lead-out gemacht, aber ich konnte mich ans Hinterrad eines anderen Fahrers klemmen. Ich habe meinen Sprint etwas von hinten begonnen, aber am Ende hat es doch noch gut geklappt.“ – Pascal Ackermann

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

„Es waren heute viele sehr starke Sprinter wie Kristoff, Viviani, Coquard und Cort Nielsen am Start. Die Jungs haben zusammen mit Cofidis und Team UAE-Emirates dafür gesorgt, dass der Vorsprung der Ausreißer auf nie mehr als 3 Minuten anstieg. Felix Großschartner war hier besonders aktiv und unterstützte das Team sehr gut. Es war ein hartes Rennen wegen des Windes, und wir haben versucht, im Seitenwind das Feld zu teilen, aber das hat nicht geklappt. Wir hatten etwas Pech, denn Lukas Pöstlberger und Rudi Selig waren in Stürze verwickelt, aber sie konnten beide das Rennen fortsetzen. Im Finale auf den letzten 10 km versuchten die Jungs Pascal in eine gute Position zu bringen. Am Ende fuhr er einen ziemlich langen Sprint und es war knapp, aber letztlich reichte es zum Sieg. Chapeau an das gesamte Team für diese Leistung.“ – Jens Zemke & Jean-Pierre Heynderickx, Sportliche Leiter

Roquetas de Mar – Roquetas de Mar (187,6 km)
1 ACKERMANN, Pascal (GER) BORA – HANSGROHE 4:24:04
2 KRISTOFF, Alexander (NOR) UAE TEAM EMIRATES 0:00:00
3 VIVIANI, Elia (ITA) COFIDIS 0:00:00
4 VAN POPPEL, Danny (NED) CIRCUS – WANTY GOBERT 0:00:00
5 MEZGEC, Luka (SLO) MITCHELTON – SCOTT 0:00:00
6 CAPIOT, Amaury (BEL) SPORT VLAANDEREN – BALOISE 0:00:00
7 VENTURINI, Clement (FRA) AG2R LA MONDIALE 0:00:00
8 BARBIER, Rudy (FRA) ISRAEL START – UP NATION 0:00:00
9 LOBATO, Juan J. (ESP) FUNDACION – ORBEA 0:00:00
10 BOUDAT, Thomas (FRA) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:00
11 PLANCKAERT, Edward (BEL) SPORT VLAANDEREN – BALOISE 0:00:00
12 ROELANDTS, Jurgen (BEL) MOVISTAR TEAM 0:00:00
13 SANZ, Enrique (ESP) EQUIPO KERN PHARMA 0:00:00
14 NOPPE, Christophe (BEL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:00
15 COQUARD, Bryan (FRA) B&B HOTELS – VITAL CONCEPT 0:00:00

Trofeo Laigueglia 2020 (1.Pro)

Laigueglia – Laigueglia (202,0 km / 158,4 km)
1 Giulio Ciccone (Ita) Nationalmannschaft Italien 5:10:27
2 Biniam Girmay Hailu (Eri) Nippo Delko Provence 0:00:32
3 Diego Rosa (Ita) Team Arkéa – Samsic 0:00:32
4 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:01:17
5 Lorenzo Rota (Ita) Vini Zabù – KTM 0:01:17
6 Evgeny Shalunov (Rus) Gazprom – RusVelo 0:01:17
7 Davide Gabburo (Ita) Androni Giocattoli – Sidermec 0:01:21
8 Marco Tizza (Ita) Amore & Vita – Prodir 0:01:48
9 Andreas Lorentz Kron (Den) Riwal Readynez Cycling Team 0:01:55
10 Filippo Conca (Ita) Biesse Arvedi 0:01:55
11 Giovanni Visconti (Ita) Vini Zabù – KTM 0:02:07
12 Francesco Gavazzi (Ita) Androni Giocattoli – Sidermec 0:02:07
13 Simone Velasco (Ita) Gazprom – RusVelo 0:02:07
14 Nicola Bagioli (Ita) Androni Giocattoli – Sidermec 0:02:07
15 Kevin Colleoni (Ita) Biesse Arvedi 0:02:07


Foto: Gerhard Plomitzer

Moderne Tradition – der Radklassiker am 1. Mai ist Fahrradfeiertag

Am 1. Mai feiert der deutsche Radklassiker seine 59. Ausgabe. In diesem Jahr trifft Bewährtes auf Neues. Die weltbesten Profis und 6.500 Hobbysportler erwarten zwischen Eschborn und Frankfurt die im Vorjahr etablierten Strecken. Der Fahrradfeiertag ist mit 18 Veranstaltungen rund um das Rad weltweit einzigartig. Und das Angebot wird zeitgemäß erweitert: Mit dem City Ride Frankfurt können autofreie Straßen bei einer modernen Fahrradtour erlebt werden.

Elite-Rennen auf bewährtem Taunus-Kurs
Das Elite-Rennen des Radklassikers wird am 1. Mai auf dem Kurs des Vorjahres verlaufen. 187,5 Kilometer sind zwischen Eschborn und Frankfurt zu bezwingen. Der Feldberg und die Billtalhöhe sowie vier Fahrten über den Mammolshainer Stich und zwei über den Ruppertshainer Anstieg sorgen für 3.200 Höhenmeter. Nachdem diese Taunus-Ikonen bezwungen sind, erreichen die Profis über die im vergangenen Jahr neu eingeführte Mainschleife das Ziel vor der Alten Oper in der Frankfurter City.

Fabian Wegmann, Berater für Sport, Rennstrecke und Sicherheit: „2019 lieferte ein spannendes Rennen und einen packenden Zielsprint. Am Ende wurde Lokalmatador John Degenkolb nur knapp geschlagen von einem neuen Sieger: Pascal Ackermann im deutschen Meistertrikot. Besser hätten wir es uns nicht wünschen können und darum haben wir uns an das Motto ‚Never change a winning team‘ gehalten. Das Erfolgsrezept für die Profis steht. Jetzt liegt es an den Teams, ihre Streckenkenntnis zu nutzen und sich auf den Radklassiker einzustellen!“
Die Süwag Energie AG, langjähriger Partner am 1. Mai, erweitert in diesem Jahr ihr Engagement und wird Namenspartner des Süwag Team Taunus. Neben Oberursel (Taunus), Sulzbach (Taunus), Schwalbach am Taunus und Kronberg im Taunus wird auch die Stadt Königstein im Taunus Partner des Radklassikers.

City Ride Frankfurt: ein neues Fahrraderlebnis für Alle
Am 1. Mai wird das Fahrrad gefeiert und in diesem Jahr mit einer Neuerung. Die in der Frankfurter City für den Autoverkehr gesperrten Straßen werden erstmals für eine Fahrradtour geöffnet. Kostenlos, für jede Altersgruppe und jeden Fahrradtyp geeignet, wird am Mainkai in Höhe der Karmelitgasse eine große Ausfahrt für Frankfurter Fahrradfans gestartet. Während die Sportler ihre Runden durch den Taunus ziehen, geht es für alle anderen Radfahrer in gemütlichem Tempo über die Mainschleife und auf der Elite-Zielrunde Richtung Alte Oper. Nach der Überquerung des Zielstrichs unter dem Jubel der Zuschauer fahren die Ride-Teilnehmer weiter bis zur Fressgass. So können die Frankfurter ihre Stadt mit Fahrrädern auf 7 Kilometern komplett autofrei erleben.
„Mit dem City Ride Frankfurt setzen wir ein Zeichen für zeitgemäße urbane Mobilität. Als Sportstadt wollen wir den Radverkehr in Frankfurt fördern. Wenn wir die Chance auf autofreie Straßen mitten in der City haben, wollen wir sie auch für Alle auf zwei Rädern öffnen“, sagt Markus Frank, Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr.

ŠKODA Velotour: Erneuter Teilnehmerrekord
Im vergangenen Jahr wurde erstmals die 6.000er-Marke bei den Anmeldungen zur ŠKODA Velotour erreicht. Bereits jetzt ist absehbar, dass auch dieses Jahr rekordverdächtig wird. Aufgrund der aktuellen Anmeldezahlen werden mehr als 6.500 Hobbysportler erwartet.
Für sie stehen am 1. Mai drei Radklassiker-Strecken bereit. Die ŠKODA Velotour Classic führt über 100 Kilometer und ist mit legendären Anstiegen, wie dem Feldberg, dem Ruppertshainer Anstieg und dem Mammolshainer Stich ein wahrer Jedermann-Klassiker. Bei der ŠKODA Velotour Express über 88 Kilometer stehen bis auf den berühmt-berüchtigten Mammolshainer Stich alle wichtigen Anstiege des Profirennens im Profil. Das perfekte Einsteiger-Erlebnis bietet die ŠKODA Velotour Skyline auf 40 flachen Kilometer zwischen Eschborn und Frankfurt. Die Anmeldung ist online unter www.skoda-velotour.de möglich.

Radklassiker-Coaching mit Johannes Fröhlinger
Für alle Hobbysportler, die sich eine intensive Vorbereitung auf ihren Saisonauftakt wünschen, steht Johannes Fröhlinger als Radklassiker-Coach bereit. Bereits als 19-Jähriger hat er das Nachwuchsrennen bestritten und danach sechsmal als Profi den 1. Mai im Taunus verbracht. Diese Erfahrungen wird Fröhlinger an die Teilnehmer der ŠKODA Velotour weitergeben. Pünktlich zum Start der Klassikersaison sind im April zwei Trainingsausfahrten geplant, bei denen Fröhlinger den Teilnehmern viele Tipps zur individuellen Vorbereitung gibt. Darüber hinaus wird er am 1. Mai einen Gruppetto-Startblock anführen und so auch Einsteigern den Radklassiker näherbringen.

18 Veranstaltungen an einem Tag: Von den Kleinsten zum Weltmeister
Beim Radklassiker kommt jeder zum Zuge. Mit 18 Veranstaltungen rund um das Fahrrad an nur einem Tag hat Eschborn-Frankfurt etwas weltweit Einzigartiges geschaffen. Bereits die Kleinsten können bei der „kinder+Sport mini tour“ den Spaß auf dem Fahrrad erleben. Den Größeren bietet der neue City Ride Frankfurt eine neue Möglichkeit ihre Stadt mit dem Rad zu erleben. Sportlich geht es beim Süwag Energie Nachwuchs-Cup von der U11- bis zur U17-Kategorie an der Alten Oper hoch her. Für die Junioren wird der Radklassiker zum wichtigen Bundesliga-Rennen und für die U23-Fahrer ist Eschborn-Frankfurt das Sprungbrett zu den Profis. So haben sich 2014 zwei Youngsters ein Duell geliefert: Nils Politt und Mads Petersen. Fünf Jahre später wurde Politt Zweiter bei Paris-Roubaix und Petersen Straßenrad-Weltmeister.
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz

Grand Prix Cycliste la Marseillaise 2020

Marseille – Marseille/Orange Vélodrome (145,3 km)
1 Benoît Cosnefroy (Fra) AG2R La Mondiale 3:49:51
2 Valentin Madouas (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
3 Tom Devriendt (Bel) Circus – Wanty Gobert 0:00:00
4 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:00:00
5 Edward Planckaert (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:17
6 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:17
7 Damien Touzé (Fra) Cofidis 0:00:17
8 Anthony Turgis (Fra) Total Direct Energie 0:00:17
9 Edvald Boasson Hagen (Nor) NTT Pro Cycling Team 0:00:17
10 Anthony Maldonado (Fra) St Michel – Auber 93 0:00:17
11 Quentin Jauregui (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:17
12 Romain Hardy (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:00:17
13 Kenneth Van Rooy (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:17
14 Mauro Finetto (Ita) Nippo Delko Provence 0:00:17
15 Cyril Barthe (Fra) B&B Hotels – Vital Concept 0:00:17
16 Olivier Le Gac (Fra) Groupama – FDJ 0:00:17
17 Kévin Geniets (Lux) Groupama – FDJ 0:00:17
18 Dimitri Peyskens (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:17
19 Julien El Farès (Fra) Nippo Delko Provence 0:00:17
20 Xandro Meurisse (Bel) Circus – Wanty Gobert 0:00:17

Trofeo Playa de Palma 2020


Foto: Gerhard Plomitzer

Playa de Palma – Playa de Palma (159,6 km)
1 Matteo Moschetti (Ita) Trek – Segafredo 3:46:29
2 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Andrea Pasqualon (Ita) Circus – Wanty Gobert 0:00:00
4 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
5 Stefano Oldani (Ita) Lotto Soudal 0:00:00
6 Cédric Beullens (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
7 Juan José Lobato Del Valle (Esp) Fundación – Orbea 0:00:00
8 Jon Aberasturi Izaga (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:00
9 Emils Liepins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:00
10 Giovanni Lonardi (Ita) Bardiani CSF Faizanè 0:00:00
11 Enrique Sanz Unzue (Esp) Equipo Kern Pharma 0:00:00
12 Stefan Bissegger (SUI) Nationalmannschaft Schweiz 0:00:00
13 Tom Van Asbroeck (Bel) Israel Start-Up Nation 0:00:00
14 Christophe Noppe (Bel) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
15 Théry Schir (SUI) Swiss Racing Academy 0:00:00
16 José Joaquín Rojas Gil (Esp) Movistar Team 0:00:00
17 Bram Welten (Ned) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
18 Jacob Scott (GBr) Canyon dhb p/b Soreen 0:00:00
19 Xavier Cañellas Sanchez (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:00
20 Viacheslav Kuznetsov (Rus) Gazprom – RusVelo 0:00:00

CADEL EVANS GREAT OCEAN ROAD RACE 2020

Geelong – Geelong (171,7 km)
1 Dries Devenyns (Bel) Deceuninck – Quick Step 4:05:49
2 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:00
3 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:04
4 Jens Keukeleire (Bel) EF Pro Cycling 0:00:04
5 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:04
6 Jay McCarthy (Aus) Bora – Hansgrohe 0:00:04
7 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 0:00:25
8 Marco Haller (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:25
9 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:25
10 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:25
11 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:25
12 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:00:30
13 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:50
14 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:00:50
15 Kristoffer Halvorsen (Nor) EF Pro Cycling 0:00:50
16 Mads Pedersen (Den) Trek – Segafredo 0:00:50
17 Simone Consonni (Ita) Cofidis 0:00:50
18 Marc Sarreau (Fra) Groupama – FDJ 0:00:50
19 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:50
20 Lukasz Wisniowski (Pol) CCC Team 0:00:50
21 Rick Zabel (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:50
22 Michael Schwarzmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:50
23 Yukiya Arashiro (Jpn) Bahrain – McLaren 0:00:50
24 Owain Doull (GBr) Team Ineos 0:00:50
25 Joseph Rosskopf (USA) CCC Team 0:00:50

Zum Abschluss der Rennen in Australien belegt Jay McCarthy Platz sechs beim Cadel Evans Great Ocean Road Race

Mit dem Cadel Evans Great Ocean Race beendete BORA – hansgrohe das letzte Rennen in Australien. Die Strecke führte die Fahrer über 171 km von der Hafenstadt Geelong zur Great Ocean Road und wieder zurück. Auf dem Rückweg nach Geelong musste das Peloton dreieinhalb Runden auf einem 16,6 km langen Rundkurs absolvieren, der vier Anstiege des kurzen aber steilen Challambra Crescent aufwies. Mit noch 25 km bis zum Ziel setzte sich eine 20-Mann-Gruppe um Jay McCarthy vom Feld ab. Auf den letzten Kilometern attackierte ein Duo aus dieser führenden Gruppe heraus und sprintete um den Sieg, den D. Devenyns holte. Trotz seiner Verletzungen, die sich Jay bei der Tour Down Under zugezogen hatte, kam der australische Fahrer nach einer starken Leistung als Sechster über die Ziellinie.
Reaktionen im Ziel
„In der letzten Woche habe ich versucht, mich von meinen Verletzungen bei der Tour Down Under zu erholen, und heute hatte ich die Möglichkeit ein gutes Ergebnis einzufahren. Ich versuchte mich voll zu konzentrieren und mich nicht von den Geschehnissen der letzten Woche beeinflussen zu lassen. Am Ende hatte ich nicht mehr ganz die Kraft, um den Sieg mitzukämpfen. Ich will den Sturz nicht als Ausrede verwenden, aber es war doch eine ziemlich schwere Woche. Heute haben mich die Jungs den ganzen Tag gut unterstützt und mich auf der finalen Runde in eine gute Position gebracht. Aber am Ende konnte ich vorne nicht mehr eingreifen. Natürlich bin ich etwas enttäuscht über den Verlauf zum Saisonbeginn. Wir hatten etwas Pech hier in Australien und deshalb konnten wir nicht das erreichen, was wir vorhatten.“ – Jay McCarthy

„Das heutige Rennen war vom starken Wind geprägt und wir wollten von Anfang an geschlossen in einer guten Position fahren. Nach der ersten Verpflegungszone wollten wir das Rennen auf der Windkante schwer machen und unsere Fahrer haben diesen Plan auch sehr gut umgesetzt. Das Peloton ist dann in verschiedene Gruppen zerfallen. Wir haben versucht, immer vorne zu bleiben und Jay in eine gute Position in die Anstiege zu bringen. Zwei Runden vor Schluss hat Mitchelton – Scott das Tempo dann weiter angezogen und eine größere Gruppe um Jay konnte wegkommen. Im letzten Anstieg zersplitterte diese Gruppe zuerst in sechs Fahrer, bevor ein Duo kurz vor dem Ziel noch wegspringen konnte. Am Ende erreichte Jay den 6. Platz. Nach seinem schweren Sturz bei der Tour Down Under war das ein gutes Ergebnis. Alles in allem können wir zufrieden sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Trofeo Pollença-Andratx 2020


Foto: Gerhard Plomitzer
Pollença – Port d’Andratx (168,9 km)
1 Marc Soler (Esp) Movistar Team 4:17:56
2 Gregor Mühlberger (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:11
3 Davide Villella (Ita) Movistar Team 0:01:04
4 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 0:01:04
5 Diego Rosa (Ita) Team Arkéa – Samsic 0:01:10
6 Tomasz Marczynski (Pol) Lotto Soudal 0:01:22
7 Ruben Fernandez (Esp) Fundación – Orbea 0:01:39
8 Loïc Vliegen (Bel) Circus – Wanty Gobert 0:01:40
9 Emanuel Buchmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:02:55
10 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:57
11 Sander Armée (Bel) Lotto Soudal 0:02:58
12 Mikel Bizkarra Etxegibel (Esp) Fundación – Orbea 0:02:58
13 Jose Manuel Gutierrez Revuelta (Esp) Gios – Kiwi Atlantico 0:02:58
14 Enric Mas Nicolau (Esp) Movistar Team 0:03:01
15 Harm Vanhoucke (Bel) Lotto Soudal 0:03:03
16 Diego Rubio Hernandez (Esp) Burgos – BH 0:03:03
17 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:03:08
18 Thomas Sprengers (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:03:08
19 Niklas Eg (Den) Trek – Segafredo 0:03:08
20 Maximilian Stedman (GBr) Canyon dhb p/b Soreen 0:03:08

Zweiter Platz für Gregor Mühlberger bei der Trofeo Andratx

Foto: Gerhard Plomitzer
Auch am dritten Tag der Mallorca Challenge zeigte sich BORA – hansgrohe in der Offensive. Nachdem heute eine relativ große Spitzengruppe lange Zeit das Rennen bestimmt hatte, war es abermals Lennard Kämna, der als erster der deutschen Equipé das Zepter in die Hand nahm. Kämna schloss im letzten Renndrittel als erster zu den verblieben Führenden auf und lag wenig später allein an der Spitze des Rennens. Erst als Gregor Mühlberger mit M. Soler aus der Verfolgergruppe attackierte, war es um Kämna geschehen. Mühlberger und Soler dominierten die letzten 15 km von der Spitze. Am Ende hatte heute Soler das bessere Ende für sich und konnte sich auf dem letzten Kilometer entscheidend absetzen. Mit Rang zwei durch Gregor Mühlberger erreichte BORA – hansgrohe allerdings abermals eine Topplatzierung auf der Balearen Insel, abgerundet durch die Ränge vier und neun von Kämna und Buchmann.
Reaktionen im Ziel
„Wir wollten heute Valverde nicht in einer Gruppe zum Schlussanstieg bringen, darum haben Lennard und ich noch vor dem eigentlichen Finale attackiert. Emu und Rafal blieben bei Valverde, damit waren wir vorne in einer guten Position. Ich konnte mich dann mit Soler entscheidend absetzen, muss aber sagen, dass ich Ende nach drei Renntagen einfach nicht mehr frisch genug war. Der letzte Anstieg war echt hammerhart zum Ziel. Ich bin von vorne gefahren, hatte aber keine Kraftreserven mehr. Marc war am Ende der Stärkere. Dennoch können wir mit dem Ergebnis und dem Rennen sehr zufrieden sein.“ – Gregor Mühlberger

„Eigentlich hat auch heute wieder alles wie geplant geklappt, die Jungs sind ein starkes Rennen gefahren. In der Abfahrt vom Puig haben wir zum ersten Mal Tempo gemacht und das Feld auseinandergefahren. Danach haben Lennard und Gregor eine 16 Mann Gruppe initiiert, aus der Lennard dann noch einmal attackiert hat. 20 km vor dem Ziel sah es gut für ihn aus mit etwa 30 Sekunden Vorsprung. Doch dann hat Soler mit Gregor attackiert. Die beiden hatten das Rennen im Finale im Griff und wir dachten, dass Gregor am Ende die besseren Karten hat. Aber Soler hat im steilen Schlussanstieg wohl die besseren Beine gehabt und am Ende verdient gewonnen.“ –Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Frauen: CADEL EVANS GREAT OCEAN ROAD RACE 2020

Liane Lippert gewinnt Womens World Tour Auftakt in Australien!

Foto: Gerhard Plomitzer
Geelong – Geelong (121,6 km)
1 Liane Lippert (GER) Team Sunweb 3:17:46
2 Arlenis Sierra Canadilla (Cub) Astana Women’s Team 0:00:15
3 Amanda Spratt (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:15
4 Tayler Wiles (USA) Trek – Segafredo 0:00:15
5 Leah Kirchmann (Can) Team Sunweb 0:00:21
6 Chloe Hosking (Aus) Rally Cycling 0:00:21
7 Lauren Stephens (USA) Team TIBCO – Silicon Valley Bank 0:00:21
8 Ruth Winder (USA) Trek – Segafredo 0:00:21
9 Ella Harris (NZl) Canyon // SRAM Racing 0:00:21
10 Brodie Chapman (Aus) FDJ – Nouvelle Aquitaine – Futuroscope 0:00:21
11 Juliette Labous (Fra) Team Sunweb 0:00:24
12 Ruby Roseman-Gannon (Aus) Nationalmannschaft Australien 0:01:00
13 Anna Henderson (GBr) Team Sunweb 0:01:00
14 Lotta Pauliina Henttala (Fin) Trek – Segafredo 0:01:24
15 Lauren Kitchen (Aus) FDJ – Nouvelle Aquitaine – Futuroscope 0:01:24
16 Katia Ragusa (Ita) Astana Women’s Team 0:01:24
17 Pfeiffer Georgi (GBr) Team Sunweb 0:01:24
18 Shara Gillow (Aus) FDJ – Nouvelle Aquitaine – Futuroscope 0:01:24
19 Lucy Kennedy (Aus) Mitchelton – Scott 0:01:30
20 Peta Mullens (Aus) Roxsolt Attaquer 0:02:12

Trofeo Serra de Tramuntana 2020


Emu fährt zum Solosieg!


Patrick Gamper an der Spitze des Feldes auf der Verfolgung der Spitzengruppe

Sóller – Deià (160,5 km)
1 Emanuel Buchmann (GER) Bora – Hansgrohe 3:55:53
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:38
3 Gregor Mühlberger (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:38
4 Diego Rosa (Ita) Team Arkéa – Samsic 0:00:38
5 Sander Armée (Bel) Lotto Soudal 0:00:38
6 Loïc Vliegen (Bel) Circus – Wanty Gobert 0:00:38
7 Thomas Sprengers (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:38
8 Ruben Fernandez (Esp) Fundación – Orbea 0:00:38
9 Márton Dina (Hun) Kometa – Xstra Cycling Team 0:00:38
10 Harm Vanhoucke (Bel) Lotto Soudal 0:00:38
11 Nicola Conci (Ita) Trek – Segafredo 0:00:38
12 Kobe Goossens (Bel) Lotto Soudal 0:00:38
13 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:00:38
14 Niklas Eg (Den) Trek – Segafredo 0:00:38
15 Elie Gesbert (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:00:38
16 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:38
17 Steff Cras (Bel) Lotto Soudal 0:00:38
18 Mauro Schmid (SUI) Nationalmannschaft Schweiz 0:00:38
19 Mikel Bizkarra Etxegibel (Esp) Fundación – Orbea 0:00:38
20 Simone Petilli (Ita) Circus – Wanty Gobert 0:00:38

Emanuel Buchmann holt ersten Saisonsieg für BORA – hansgrohe
Nach einem ersten Tag für die Sprinter ging es am heutigen zweiten Tag der Mallorca Challenge in die Berge. Früh setzte sich eine Spitzengruppe ab, die im Aufstieg zum Puig Major aber gestellt wurde. Lennard Kämna war der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der sich in Szene setzen konnte. Der Neuzugang fuhr an die 20 Kilometer an der Spitze, dicht gefolgt von einer ersten Verfolgergruppe um Emanuel Buchmann. Nachdem Kämna eingeholt war, setzte Buchmann einen Konter und fuhr in der Folge solo zum ersten Saisonsieg für BORA – hansgrohe. Als Dritter rundete Gregor Mühlberger das starke Teamergebnis noch ab.
Reaktionen im Ziel

„Ich muss mich bei meinen Teamkollegen bedanken, wir waren heute so aktiv, dass die anderen immer unter Druck waren. Da musste ich eigentlich nur mehr im richtigen Moment losfahren. Meine Beine waren sehr gut, aber dass ich meinen Vorsprung im Finale dann noch ausbauen konnte, hat mich selbst etwas überrascht. Im Training die letzte Woche lief es gut, aber noch nicht sehr gut, dass ich jetzt schon gewinnen kann, ist natürlich ein gutes Zeichen. Dieses tolle Ergebnis gibt uns jetzt auch richtig Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben.“ – Emanuel Buchmann

„Großes Kompliment an die Jungs, heute ist unsere Taktik perfekt aufgegangen. Wir wollten offensiv fahren und damit andere Favoriten wie Valverde unter Druck setzen, das ist uns absolut gelungen. Patrick Gamper hat vor dem Puig das Tempo kontrolliert, dann hat Jempy unsere Bergfahrer in Position gebracht. Als ersten haben wir Lennard nach vorne geschickt, der bei seinem BORA – hansgrohe Debüt mehr als 20 km solo an der Spitze fuhr. Dahinter hatten wir Emu, Rafal und Gregor in der Verfolgergruppe. Als Lennard eingeholt wurde, flog alles auseinander, Rafal musste in dieser Phase leider das Rad wechseln, aber Emu war vorne mit Valverde in einer 4-Mann-Gruppe und hat die anderen dann in der Abfahrt abgehängt. Am letzten Anstieg ist er das souverän nach Hause gefahren. Dahinter ist Gregor noch auf Rang gesprintet. Absolut perfekt, mehr kann man da nicht sagen.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe


Fluchtgruppe des Tages mit Nils Politt

Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Trofeo Ses Salines-Felanitx 2020

Fotos: www.plomi.smugmug.com
Gerhard Plomitzer

Ses Salines – Felanitx (170,7 km)
1 Matteo Moschetti (Trek-Segafredo)
2 Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) 0:00:00
3 Jon Aberasturi (Caja Rural-Seguros RGA) 0:00:00
4 Enrique Sanz (Equipo Kern Pharma) 0:00:00
5 Andrea Pasqualon (Circus-Wanty Gobert) 0:00:00
6 Emils Liepins (Trek-Segafredo) 0:00:00
7 Tom Van Asbroeck (Israel Start-Up Nation) 0:00:00
8 Nacer Bouhanni (Arkéa-Samsic) 0:00:00
9 Manuel Penalver (Burgos-BH) 0:00:00
10 Marco CAnola (Gazprom-RusVelo) 0:00:00

Pascal Ackermann eröffnet die europäische Rennsaison für BORA – hansgrohe mit einem zweiten Platz

Traditionell beginnt BORA – hansgrohe die europäische Saison mit den Rennen der Mallorca Challenge. Auch in diesem Jahr war der erste von vier Renntagen eine Angelegenheit für die Sprinter, denn der Kurs rund um Felanitx war durchwegs flach. Nachdem eine kleine Spitzengruppe die meiste Zeit des Rennens an der Spitze geprägt hatte, kam es am Ende zum erwarteten Massensprint. Pascal Ackermann wurde dabei von seinen Teamkollegen im Finale in Position gebracht und beendete sein erstes Saisonrennen mit einem zweiten Platz für BORA – hansgrohe.
Reaktionen im Ziel
„Das Finale war heute ziemlich hektisch und es war schwierig sich für den Sprint richtig zu positionieren. Am Ende hat es leider nicht für den Sieg gereicht. Meine Beine waren nicht schlecht, aber das erste Rennen ist auch immer eine gewisse Umstellung für den Körper. Optimal war das heute noch nicht, aber am Sonntag habe ich ja noch eine Chance hier auf Mallorca.“ – Pascal Ackermann

„Grundsätzlich hatten wir das Rennen gut unter Kontrolle. Mit der Gruppe vorne lief eigentlich alles nach Plan, allerdings waren die Fahrer an der Spitze im Finale stärker als erwartet. Wir mussten mit drei Mann im Feld fahren, damit waren wir im unmittelbaren Lead-out nicht mehr so stark vertreten wie geplant. Die letzten Kilometer waren dann ziemlich chaotisch mit den ganzen Kurven, da hat wohl das Timing am Ende nicht ganz gepasst. Aber mit einem zweiten Rang in die Saison zu starten ist ja auch nicht das Schlechteste.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

Später mehr….

Race Torquay 2020

Torquay (133,0 km)
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 3:01:26
2 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:00:00
3 Alberto Dainese (Ita) Team Sunweb 0:00:00
4 Kaden Groves (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
5 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
6 Marc Sarreau (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
7 Mads Pedersen (Den) Trek – Segafredo 0:00:00
8 Andrea Vendrame (Ita) AG2R La Mondiale 0:00:00
9 Roger Kluge (GER) Lotto Soudal 0:00:00
10 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:00
11 Kristoffer Halvorsen (Nor) EF Pro Cycling 0:00:00
12 Marco Haller (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:00
13 Francisco José Ventoso Alberdi (Esp) CCC Team 0:00:00
14 Erik Baska (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
15 Nicholas White (Aus) Team BridgeLane 0:00:00
16 Martin Laas (Est) Bora – Hansgrohe 0:00:00
17 Jacopo Guarnieri (Ita) Groupama – FDJ 0:00:00
18 Kiel Reijnen (USA) Trek – Segafredo 0:00:00
19 Simone Consonni (Ita) Cofidis 0:00:00
20 Ryan Gibbons (RSA) NTT Pro Cycling Team 0:00:00