Archiv der Kategorie: Eintagsrennen

DRIEDAAGSE BRUGGE – DE PANNE 2020

Brugge – De Panne (188 km)
1 LAMPAERT Yves (BEL) DECEUNINCK – QUICK – STEP 3:57:12
2 DECLERCQ Tim (BEL) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:21
3 MERLIER Tim (BEL) ALPECIN – FENIX 0:00:22
4 DEGENKOLB John (GER) LOTTO SOUDAL 0:00:22
5 DRUCKER Jean-Pierre (LUX) BORA – HANSGROHE 0:00:22
6 TRENTIN Matteo (ITA) CCC TEAM 0:00:22
7 VAN LERBERGHE Bert (BEL) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:22
8 KÜNG Stefan (SUI) GROUPAMA – FDJ 0:00:22
9 ASGREEN Kasper (DEN) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:22
10 RICKAERT Jonas (BEL) ALPECIN – FENIX 0:00:28
11 BYSTRØM Sven Erik (NOR) UAE TEAM EMIRATES 0:01:31
12 LAPORTE Christophe (FRA) COFIDIS 0:01:37
13 WALSCHEID Maximilian Richard (GER) NTT PRO CYCLING 0:02:41
14 HOFSTETTER Hugo (FRA) ISRAEL START – UP NATION 0:02:41
15 KRIEGER Alexander (GER) ALPECIN – FENIX 0:02:43

Fünfter Platz für Jempy Drucker zum Abschluss der belgischen Klassiker in De Panne

Der letzte belgische Klassiker – Driedaagse De Panne – führte das Fahrerfeld heute über 201 Kilometer von Brügge nach De Panne, wobei der starke Wind das Rennen maßgeblich beeinflussen sollte. Schon nach wenigen Kilometern bildeten sich Echelons und das Feld zerfiel in mehrere Teile. Jempy Drucker war für BORA – hansgrohe in einer ersten 12-Mann starken Spitzengruppe, die später von einer weiteren 12-Mann Gruppe eingeholt wurde. Im ersten Teil des Feldes hielten sich Marcus Burghardt und Lukas Pöstlberger und auf den nächsten 100 km pendelte der Abstand zwischen diesen Gruppen zwischen nur 25 und 50 Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt verkürzte die Jury das Rennen um 25 Kilometer aufgrund des immer böiger wehenden Windes. Wenig später teilte sich die Spitze noch einmal und Jempy Drucker verlor kurzzeitig den Anschluss, konnte sich aber wenige Kilometer später wieder zurückkämpfen. Da war allerdings der spätere Sieger Y. Lampeart schon enteilt und Jempy sicherte sich im Sprint Rang fünf. Ein sehr gutes Ergebnis nach einem unglaublich harten Rennen.

Ergebnisse
01 Y. Lampaert 3:57:06
02 T. Declercq +0:22
03 T. Merlier +0:23

05 J. Drucker +0:23

Reaktionen im Ziel
„Durch den Wind war das Rennen von Beginn an hektisch. Schon nach wenigen Kilometern hat sich die entscheidende Gruppe gebildet, es war aber ein langer Kampf, denn der Abstand betrug immer nur wenige Sekunden. Ich hatte heute wieder gute Beine, nach dem Sturz von Van der Poel rund 13 km vor dem Ziel, habe ich aber den Anschluss nach vorne verloren. Zum Glück konnte ich mich heute wieder zurückkämpfen, das hat aber viele Körner gekostet. Auf der Zielgeraden war es ein echt beinharter Kampf, denn das Rennen war brutal den ganzen Tag über. Es war eng um Platz drei, am Ende bin ich Fünfter geworden. Ich denke, damit kann ich heute zufrieden sein.“ – Jempy Drucker

„Das war heute ein starkes Rennen von Jempy. Die Wetterbedingungen waren wirklich schwierig und das Rennen daher von Anfang an sehr hart. Jempy war immer vorne, das war richtig Arbeit, aber als sich die 24 vorne gefunden hatten, dachte ich schon, dass die durchkommen können. Am Ende hat Quickstep die zahlenmäßige Überlegenheit ausgenutzt. Da hätten wir zumindest noch einen zweiten Mann gebraucht. Aber wir können mit dem Ergebnis absolut zufrieden sein. Ich freue mich, dass es für Jempy endlich mal geklappt hat in diesem Jahr.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Frauen: DRIEDAAGSE BRUGGE – DE PANNE 2020

Brugge – De Panne (156km)
1 WIEBES Lorena (NED) TEAM SUNWEB 3:39:43
2 BRENNAUER Lisa ( GER ) CERATIZIT – WNT PRO CYCLING TEAM 0:00:00
3 KOPECKY Lotte (BEL) LOTTO SOUDAL LADIES 0:00:00
4 ROY Sarah (AUS) MITCHELTON – SCOTT 0:00:00
5 BERTIZZOLO Sofia (ITA) CCC – LIV 0:00:00
6 BARNES Alice (GBR) CANYON / /SRAM RACING 0:00:00
7 LONGO BORGHINI Elisa (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:00:00
8 VAN DIJK Ellen (NED) TREK – SEGAFREDO 0:00:00
9 JACKSON Alison (CAN) TEAM SUNWEB 0:00:00
10 DUVAL Eugénie (FRA) FDJ NOUVELLE – AQUITAINE FUTUROSCOPE 0:00:00
11 KASPER Romy ( GER ) PARKHOTEL VALKENBURG 0:00:00
12 UNEKEN Lonneke (NED) BOELS DOLMANS CYCLINGTEAM 0:00:00
13 COPPONI Clara (FRA) FDJ NOUVELLE – AQUITAINE FUTUROSCOPE 0:00:00
14 PIETERS Amy (NED) BOELS DOLMANS CYCLINGTEAM 0:00:00
15 BALSAMO Elisa (ITA) VALCAR – TRAVEL & SERVICE 0:00:00

Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» in Ilsfeld-Auenstein

Ilsfeld-Auenstein (rad-net) – Michel Heßmann (Jumbo-Visma Development Team) hat das Abschlussrennen der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» in Ilsfeld-Auenstein gewonnen. Im Sprint eines kleinen Feldes siegte er vor seinem Teamkollegen Maurice Ballerstedt und Jakob Geßner (rad-net ROSE Team). Christian Koch (Lotto-Kern Haus) ließ sich den Gesamtsieg nicht mehr nehmen, nachdem er den vierten Platz belegte.

In der dritten von 18 Runden auf dem 8,1 Kilometer langen Rundkurs hatte sich eine siebenköpfige Spitzengruppe aus dem Feld gelöst. Sie bestand aus Mountainbiker Sascha Weber, Henri Uhlig (rad-net ROSE Team), Cédric Pries (Leopard) sowie Michiel und Abram Stockman (SKS Sauerland-NRW) und zwei weiteren Fahrern, die im Laufe des Rennens aber reißen lassen mussten. Das Feld, in dem zunächst das Team Leopard die Tempoarbeit machte und später Lotto-Kern Haus um den Gesamtführenden Christian Koch, ließ die Ausreißer bis auf vier Minuten weg fahren.

Als nur noch rund 30 Kilometer zu fahren waren, zog das Tempo im Feld unter dem Diktakt von Lotto-Kern Haus mächtig an und der Vorsprung der Ausreißer sank stetig. Aber auch immer mehr Fahrer konnten nicht mehr folgen. Eingangs der letzten Runde wurde die Spitzengruppe eingeholt. Am letzten Anstieg durch die Weinberge konnte sich kein Fahrer mehr absetzen und am Ende sprinteten rund 25 Fahrer um den Sieg.

Michel Heßmann siegte vor Maurice Ballerstedt und Jakob Geßner und gewann vor diesen beiden Fahrern nicht nur das Bundesligarennen, sondern auch die Deutsche Bergmeisterschaft der U23-Klasse, die im Rahmen des Rennens in Ilsfeld-Auenstein ausgetragen wurde. Elite-Meister am Berg wurde Christian Koch.

Koch konnte sich nicht nur über das Meistertrikot freuen, sondern auch über den Bundesliga-Gesamtsieg, den er vor Jakob Geßner und dessen Teamkollegen Pirmin Benz einfuhr. «Ich freue mich riesig über den Sieg», sagte Koch nach dem Rennen. Und Lotto-Kern Haus-Teamchef Florian Monreal ergänzte: «Ein toller Erfolg für uns. Nach dieser Saison fällt jetzt schon auch Druck von uns ab. Es ist für uns immer ein Ziel, die Bundesliga zu gewinnen. Jetzt haben wir in sieben Jahren sechs Mal die Serie gewonnen, entweder in der Einzel- oder der Teamwertung. Das ist schon ein geniales Gefühl. Wir freuen uns echt mega.»

Die Gesamtmannschaftswertung entschied das rad-net ROSE Team für sich. In der Sprint- und Bergwertung hatte beide Male Michiel Stockman die Nase vorn.
@Rad-net

Junioren:
1 Brenner Marco RSG Ansbach Team Auto Eder Bayern
2 Teutenberg Tim Torn FC Lexxi Speedbike ROSE Team NRW
3 Schrag Daniel Radteam Aichach 2000 Team Auto Eder Bayern
4 Theiler Ole RV Staubwolke 09 Fischeln ROSE Team NRW
5 Duckert Roman Frankfurter RC ’90 Landesverband Brandenburg
6 Zierenner Leo RSC Turbine Erfurt STEVENS Juniorenteam Thüringen
7 Temmen Jan-Marc SG Radschläger 1970 Düsseldorf ROSE Team NRW
8 Borresch Julian TSV 1888 Dieringhausen ROSE Team NRW
9 Abt Cedric RC Pfullendorf 1896 LV Baden
10 Geisbrecht Ole RC Blau-Gelb v. 1927 Langenhagen LV Niedersachsen

1 Heßmann Michel Jumbo-Visma
2 Ballerstedt Maurice Jumbo-Visma
3 Geßner Jakob rad-net ROSE Team
4 Koch Christian Team Lotto – Kern Haus
5 Stockman Abram Team SKS Sauerland NRW
6 Rudys Paul LKT Team Brandenburg
7 Röber Dominik P&S Metalltechnik
8 Stockman Michiel Team SKS Sauerland NRW
9 Eise Tobias TGV Schotten TRIEBWERK-Engery BL Cycling
10 Wolf Justin Bike AID
11 Adamietz Johannes Team SKS Sauerland NRW
12 Benz Pirmin rad-net ROSE Team
13 Heidemann Miguel Leopard Pro Cycling

RONDE VAN VLAANDEREN 2020

Frauen:
Oudenaarde – Oudenaarde (135 km)
1 VAN DEN BROEK-BLAAK Chantal (NED) BOELS DOLMANS CYCLINGTEAM 3:29:57
2 PIETERS Amy (NED) BOELS DOLMANS CYCLINGTEAM 0:01:01
3 KOPECKY Lotte (BEL) LOTTO SOUDAL LADIES 0:01:01
4 BRENNAUER Lisa (GER) CERATIZIT – WNT PRO CYCLING TEAM 0:01:01
5 ROY Sarah (AUS) MITCHELTON – SCOTT 0:01:01
6 AMIALIUSIK Alena (BLR) CANYON / /SRAM RACING 0:01:01
7 VOLLERING Demi (NED) PARKHOTEL VALKENBURG 0:01:01
8 LONGO BORGHINI Elisa (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:01:01
9 STEPHENS Lauren (USA) TEAM TIBCO – SILICON VALLEY BANK 0:01:01
10 CAVALLI Marta (ITA) VALCAR – TRAVEL & SERVICE 0:01:01

Männer Elite:
Antwerpen – Oudenaarde (243 km)
1 VAN DER POEL Mathieu (NED) ALPECIN – FENIX 5:43:17
2 VAN AERT Wout (BEL) JUMBO – VISMA 0:00:00
3 KRISTOFF Alexander (NOR) UAE TEAM EMIRATES 0:00:08
4 TURGIS Anthony (FRA) TOTAL DIRECT ENERGIE 0:00:08
5 LAMPAERT Yves (BEL) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:08
6 CLAEYS Dimitri (BEL) COFIDIS 0:00:08
7 NAESEN Oliver (BEL) AG2R LA MONDIALE 0:00:08
8 VAN BAARLE Dylan (NED) INEOS GRENADIERS 0:00:08
9 DEGENKOLB John (GER) LOTTO SOUDAL 0:00:08
10 BENOOT Tiesj (BEL) TEAM SUNWEB 0:00:08
11 TEUNS Dylan (BEL) BAHRAIN – MCLAREN 0:00:08
12 SENECHAL Florian (FRA) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:08
13 ASGREEN Kasper (DEN) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:08
14 MADOUAS Valentin (FRA) GROUPAMA – FDJ 0:00:08
15 MEURISSE Xandro (BEL) CIRCUS – WANTY GOBERT 0:00:08
16 BETTIOL Alberto (ITA) EF PRO CYCLING 0:00:08
17 VANMARCKE Sep (BEL) EF PRO CYCLING 0:00:16
18 DE BUYST Jasper (BEL) LOTTO SOUDAL 0:02:41
19 POLITT Nils (GER) ISRAEL START – UP NATION 0:02:41
20 BYSTRØM Sven Erik (NOR) UAE TEAM EMIRATES 0:02:41

Reifenschaden bremst Jempy Drucker bei der Flandernrundfahrt

Auf einer leicht veränderten, 244 Kilometer langen Strecke wurde heute die Flandernrundfahrt ausgetragen. Dennoch warteten nicht weniger als 17 Anstiege – die berühmten Hellingen – auf dem Weg von Antwerpen nach Oudenaarde auf das Fahrerfeld. Gregor Mühlberger war heute zu Beginn des Rennens sehr aktiv und Teil so gut wie jeder Gruppe. Als Folge war er nach 30 km auch in der 6-Mann Spitzengruppe des Tages, die 200 km vor dem Ziel bereits mehr als fünf Minuten Vorsprung herausgefahren hatte. Bis zu acht Minuten entwickelte sich der Abstand zwischen Spitze und Feld, bevor Trek-Segafredo und Jumbo-Visma zu arbeiten begannen. Auf den letzten 100 km wurde das Rennen nervös. Zuerst musste das Feld kurz bei einem Bahnübergang stoppen, wenig später folgten die ersten Attacken am Eikenberg. Doch auch nach der zweiten Passage des Kwaremont was das Feld noch groß, wobei Burghardt, Pöstlberger, Oss und Drucker für BORA – hansgrohe dabei waren. An der Spitze hielten sich zu diesem Zeitpunkt noch vier Fahrer mit Gregor Mühlberger und einem Vorsprung von Rund 30 Sekunden, doch 50 km vor dem Ende war die Flucht beendet und das Rennen begann von Neuem. Wenig später setzten Alaphilippe, Van Aert und Van der Poel die entscheidende Attacke. Leider hatte, nachdem Jempy Drucker auch noch einen Reifenschaden hatte, niemand von BORA – hansgrohe mehr die Möglichkeit, in die Entscheidung einzugreifen. Alaphilippe kam in der Spitze zu Sturz und am Ende holte M. van der Poel den Sieg. Bestplatzierte BORA – hansgrohe Fahrer war Jempy Drucker auf Rang 37.

Reaktionen im Ziel
„Es ist wirklich frustrierend. Ich hatte heute gute Beine und war nach dem Steenbeekdries in der ersten Gruppe. Am Taienberg hatte ich dann einen Reifenschaden und fiel zurück. Unser Teamfahrzeug war hinter der dritten Gruppe und ich habe einfach zu viel Zeit verloren. Das war wirklich der absolut falsche Moment für einen Schaden und damit habe ich alle Chancen verloren. Ich weiß nicht, was am Ende möglich gewesen wäre, aber die Top Ten waren in jedem Fall drin.“ – Jempy Drucker

„Unser Plan war relativ früh in die Offensive zu gehen. Wir hatten Gregor in der Gruppe und wollte ca. 80 km vor dem Ziel versuchen, in eine Verfolgergruppe zu kommen. Den gleichen Gedanken hatten heute aber viele Teams, daher war das Rennen extrem schnell und die Attacken haben sich neutralisiert. In der entscheidenden Phase war Jempy dann an der Spitze, hatte aber einen Reifenschaden und ist darum aus der Spitze zurückgefallen. Das war einfach Pech. Leider verfolgt uns das jetzt schon einige Wochen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Scheldeprijs 2020


Foto: Gerhard Plomitzer

1 EWAN Caleb AUS LOTTO SOUDAL 03:34:38 48,45
2 BONIFAZIO Niccolò ITA TOTAL DIRECT ENERGIE 00:00
3 COQUARD Bryan FRA B&B HOTELS – VITAL CONCEPT 00:00
4 MERLIER Tim BEL ALPECIN – FENIX 00:00
5 PHILIPSEN Jasper BEL UAE TEAM EMIRATES 00:00
6 CAPIOT Amaury BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
7 DE KLEIJN Arvid NED RIWAL SECURITAS CYCLING TEAM 00:00
8 BENNETT Sam IRL DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:00
9 EINHORN Itamar ISR ISRAEL START – UP NATION 00:00
10 CARDIS Romain FRA TOTAL DIRECT ENERGIE 00:00
11 BOUHANNI Nacer FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
12 VAN STAEYEN Michaël BEL TARTELETTO – ISOREX 00:00
13 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:00
14 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 00:00
15 HOFSTETTER Hugo FRA ISRAEL START – UP NATION 00:00
16 JANSE VAN RENSBURG Reinardt RSA NTT PRO CYCLING 00:00
17 KANTER Max GER TEAM SUNWEB 00:00
18 MARTINELLI Davide ITA ASTANA PRO TEAM 00:00
19 DE DECKER Alfdan BEL CIRCUS – WANTY GOBERT 00:00
20 STEWART Jake GBR GROUPAMA – FDJ 00:00
21 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:00

Pascal Ackermann im Sprint um den Scheldeprijs ans Ende des Feldes relegiert

Auf einer leicht veränderten Strecke und insgesamt 10 Runden um Schoten führte der Scheldeprijs heute über insgesamt 173 Kilometer. Traditionell ist das Rennen eine Angelegenheit für die Sprinter und so kontrollierte das Feld auch eine acht Mann Spitzengruppe bei ca. 1:30. Wie erwartet wurde die Gruppe rechtzeitig vor dem Finale gestellt, als auch BORA – hansgrohe sich an der Spitze des Feldes formierte. Das Tempo war enorm hoch, als die Sprintzüge auf den letzten 5 Kilometern um die besten Positionen kämpften. BORA – hansgrohe setzte sich rund zwei Kilometer vor dem Ziel an die Spitze, aber es war C. Ewan der die beste Position nutze, um seinen Sprint auf den letzten 200m anzuziehen. Pascal Ackermann kam von etwas weiter hinten, 150m vor dem Ziel fand er eine Lücke, während sich ein Fahrer auf seinem Hinterrad aufhängte und zu Sturz kam. Ackermann überquerte als Zweiter die Ziellinie, wurde von der Jury aber später ans Ende des Feldes zurückversetzt. Den Sieg holte C. Ewan.
Reaktionen im Ziel
„Das war eine klare Fehlentscheidung der Jury. Pascal hat etwa 150m vor dem Ziel rechts eine Lücke gefunden und ist durchgefahren, ohne einen Fahrer zu berühren. Ein Fahrer hat sich dann an seinem Hinterrad aufgehängt und kam zu Fall. Das ist schade, aber ein Rennunfall. Leider können wir nichts mehr tun, aber das ist echt bitter für Pascal und die Jungs, die heute sehr gut im Finale gearbeitet haben.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

GENT – WEVELGEM 2020

Ieper – Wevelgem (232,5 km)
1 Mads Pedersen (Trek)
2 Florian Sénéchal (Deceuninck)
3 Matteo Trentin (CCC)
4 Alberto Bettiol (EF)
5 Stefan Küng (Groupama)
6 John Degenkolb (Lotto)
7 Yves Lampaert (Deceuninck)
8 Wout Van Aert (Jumbo)
9 Mathieu van der Poel (Alpecin)
10 Dylan Teuns (Bahrain)
11 Kasper Asgreen (Deceuninck)
12 Luke Rowe (Ineos)

BORA – hansgrohe glücklos bei Gent-Wevelgem
Mit Gent-Wevelgem startet heute die verkürzte Saison der Kopfsteinpflaster-Klassiker. Die Strecke von Ieper nach Welgem führte über 233 Kilometer, wobei auch einige Hellingen zu bewältigen waren. In einer ersten, schnellen Rennstunde setzten sich zuerst sieben Fahrer vom Feld ab und konnten einen Vorsprung von bis zu acht Minuten herausfahren. Im Feld arbeiteten einige Teams, darunter auch BORA – hansgrohe für Pascal Ackermann, einen der Mitfavoriten. Regen und starker Wind machte das Rennen heute extrem schwer und hektisch. Immer wieder kam es zu Stürzen und Lukas Pöstlberger musste leider nach rund 100 km aufgeben. Auch Pascal Ackermann hatte heute kein Glück. Im ersten Anstieg zum Kemelberg hatte er einen Schaltungsdefekt und musste das Rad wechseln. Da die Begleitfahrzeuge am Kemelberg dem Feld aber nicht folgen dürfen, verlor Pascal wertvolle Zeit. Mit der Hilfe von M. Schwarzmann und A. Schillinger versuchte Ackermann noch einmal aufzuschließen, musste aber wenig später erneut das Rad wechseln und war damit aus dem Rennen. Bereits 70 Kilometer vor dem Ziel teilte sich das Feld mehrmals. Zuerst war Jempy Drucker Teil einer etwa 30 Mann Verfolgergruppe, die wenig später zur Spitze des Rennens aufschließen konnte. Nach einer neuerlichen Attacke teilte sich auch das Feld im zweiten Anstieg zum Kemelberg. Leider verpasste BORA – hansgrohe diese entscheidende Gruppe und als an der Spitze das Rennen zusammenlief, fand sich Jempy erneut in der ersten größeren Verfolgergruppe zusammen mit Marcus Burghardt wieder. Am Ende holte M. Pedersen den Sieg, während sich Jempy Drucker noch einmal mit einer Gruppe vom Feld absetzen konnte und das Rennen auf Rang XX beendete.
Reaktionen im Ziel
„Es war brutal heute da draußen. Das Rennen war extrem schnell, aber auch sehr gefährlich. Es gab unzählige Stürze und leider waren da auch ein paar unserer Jungs dabei. Ich habe mich eigentlich ganz gut gefühlt und wollte am Ende vorne dabei sein. Als sich das Feld zum ersten Mal geteilt hat, war ich vorne dabei. Aber danach, als Van Aert am Kemelberg attackierte, war ich nicht gut genug positioniert. Dann gab es keine Chance mehr zurückzukommen, da alle Teams Fahrer vorne hatten. Am Ende nicht das Ergebnis, das ich erhofft hatte, aber zumindest waren meine Beine gut. Das stimmt mich zuversichtlich.“ – Jempy Drucker

„Das ist heute nicht gelaufen, wie wir gehofft hatten. Unser Plan war mit Pascal im Finale noch dabei zu sein, doch das Rennen war heute durch den Wind extrem hart und hektisch. Wir hatten wirklich kein Glück, es gab immer wieder Stürze und Lukas musste leider aufgeben. Pascal hat zwei Mal das Rad wechseln müssen und war daher chancenlos. Wir haben dann versucht, mit Jempy auf Ergebnis zu fahren, allerdings hatte er nicht die nötige Position, um am Kemelberg die entscheidende Attacke mit zu gehen. Danach war das Rennen gelaufen und wir konnten nur noch um die Platzierungen fahren.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Frauen: GENT – WEVELGEM 2020
1 Jolien D’Hoore (Boels)
2 Lotte Kopecky (Lotto)
3 Lisa Brennauer (Ceratizit)
4 Sarah Roy (Mitchelton)
5 Marta Cavalli (Valcar)
6 Lauren Stephens (Tibco)
7 Demi Vollering (Parkhotel)
8 Lizzie Deignan (Trek)
9 Amy Pieters (Boels)
10 Elisa Longo Borghini (Trek)

PARIS-TOURS 2020

Chartres – Tours/Avenue de Grammont (213,0 km)
1 CASPER PHILLIP PEDERSEN (TEAM SUNWEB) 04H 51′ 44“
2 BENOIT COSNEFROY (AG2R LA MONDIALE) + 00H 00′ 00“
3 JORIS NIEUWENHUIS (TEAM SUNWEB) + 00H 00′ 30“
4 VALENTIN MADOUAS (GROUPAMA – FDJ) + 00H 00′ 30“
5 WARREN BARGUIL (TEAM ARKEA – SAMSIC) + 00H 00′ 30“
6 PETR VAKOC (ALPECIN – FENIX) + 00H 00′ 30“
7 ROMAIN BARDET (AG2R LA MONDIALE) + 00H 00′ 30“
8 AUGUST JENSEN (RIWAL SECURITAS CYCLING TEAM) + 00H 02′ 11“
9 MAURITS LAMMERTINK (CIRCUS – WANTY GOBERT) + 00H 02′ 11“
10 RUDY MOLARD (GROUPAMA – FDJ) + 00H 02′ 11“

Tours – Sunday, October 11th 2020 – Casper Pedersen (Team Sunweb) claimed his biggest success as a professional rider on Sunday as he dominated Benoit Cosnefroy (AG2R-La Mondiale) in a 2-man sprint on the Avenue de Grammont. At 24 years old, he brings Denmark a 4th success in Paris-Tours, two years after his teammate Soren Kragh Andersen, who couldn’t defend his chances today in the finale due to a crash. Cosnefroy lit up the race in the vineyard tracks but Pedersen held on and outsprinted him in the end. Joris Nieuwenhuis (Team Sunweb) finished 3rd from a small chasing group.

Paris-Tours 2020: Info with one day to go

Key points:
 The 114th edition of Paris-Tours will start at 09:35 tomorrow morning in Chartres. The riders will have to keep their wits about them as they take on vineyard tracks and hills towards the end of the 213-kilometre route, while taking care not to be caught out by crosswinds on the more exposed sections.
 2018 winner Soren Kragh Andersen starts as favourite but he faces no shortage of challengers, including Benoît Cosnefroy, Warren Barguil, Bryan Coquard, Nacer Bouhanni and Romain Bardet, who makes his final appearance in France for AG2R La Mondiale.
 Ahead of the elite race, the Avenue de Grammont will witness the conclusions to the Paris-Tours Espoirs and Paris-Tours Kilometre races, contested by boys and girls in the cadet and junior categories.

WIND, HILLS AND GRAVEL TRACKS: A HEAVY COCKTAIL

The “classic of the dead leaves” has become something of a “classic of the grapevines” since the addition to its route, two editions ago, of gravel sections traversing the vineyards of the Loire Valley. Set to ensure an intense final 50 kilometres for the racers, the nine tracks featured this year are interspersed among a series of hill climbs in the closing stages.
Cédric Coutouly, who is in charge of setting the route for Paris-Tours, explains the layout of this year’s race: „The vineyard tracks we choose are always accompanied by a hill. In 2018, for example, Kragh Andersen dropped Cosnefroy and Terpstra on the ascent of the Côte de Rochecorbon, a climb made even more demanding by the presence of a vineyard track immediately before it. It is this combination that creates various „springboards“ for riders looking to attack.” The wind is another element in the equation and one which, according to Coutouly, may have a central role to play tomorrow: „in theory there’ll be a north-westerly wind, which may mean crosswinds after the riders pass through Vendôme“. At that point, with over 100 kilometres left to race, only the most vigilant riders will prevail.

ROMAIN BARDET: “IT’S GOOD TO BE BACK”
After his season was put on hold following a heavy crash on the thirteenth stage of the Tour de France, Romain Bardet returned to action at the Flèche Brabançonne (27th) and is set to ride Paris-Tours for the very first time, just as his nine-season association with AG2R La Mondiale comes to an end. It will be his last race in the team’s colours in France before he leaves to join Sunweb: „I’ve only competed in the Paris-Tours U23 race and I’ve got good memories of it. I also recall the images of Richard Virenque when he won there in 2001, as he was a rider I followed closely at the time. I like the idea of trying out a new race and changing up my usual schedule, all the more so since the introduction of the vineyards has added a touch of spice to it. It’s interesting to shake up the route with this sort of innovation, to move away from the classic scenarios. I don’t have any real ambitions this weekend, although I felt good at the Flèche Brabançonne and I’m delighted that my season hasn’t been cut short. It’s good to be back in competition.”

PARIS-TOURS ESPOIRS:
YOUNG RIDERS TO SET OFF FROM BONNEVAL
The identity of the riders on the Paris-Tours Espoirs podium has sometimes been known to offer clues as to the future make-up of the professional peloton. The last ten editions of the race have seen stars like Jelle Wallays, Warren Barguil, Mike Teunissen, Jasper Philipsen and, more recently, Nils Eekhoff all finish in the top three. This year, observers will therefore be keeping a keen eye out for the under-23 riders crossing the finish line at the end of the 178-kilometres route starting in Bonneval.
Of the 31 teams competing, perhaps the most promising crop of riders can be found in the Uno-X Norwegian Development Team and, above all, in the figure of their leader Jonas Hvideberd, who was crowned U23 European champion in Plouay this August. Hvideberd finished third in the race in 2019 when he was only 20 years old. With another year of racing under his belt, the Norwegian has every reason to fancy his chances tomorrow but knows that he will face strong competition from rivals like Belgium’s Ward Vanhoof (sixth last year and fourth in Paris-Roubaix Espoirs) and Frenchman Jason Tesson, who rode home sixth behind Hvideberd at the European championships.
@ASO

No Paris-Roubaix 2020

At the request of the Préfet du Nord, Préfet des Hauts de France and following the Health Minister Olivier Véran’s announcement yesterday, that placed the Lille Metropolitan area on maximum alert, the 118th edition of Paris-Roubaix (UCI WorldTour) and the 1st edition of Paris-Roubaix Femmes (UCI Women’s WorldTour), originally scheduled to take place on the 25th October, will not be organised.
Paris-Roubaix, an incredibly popular event and one that is met with great enthusiasm every year, had already been postponed from its original 12th of April date following the containment measures put in place in spring to fight against the spread of COVID-19.
We would like to warmly thank the communities and event partners who supported us in this postponement as well as those who were, like us, delighted to see the Queen of the Classics even in the autumn.
We will see you on the cobblestones on the 11th April 2021 to celebrate one of the greatest monuments in world cycling.
@ASO

PARIS-TOURS 2020: ANOTHER YEAR FOR THE DANES?

Key points:
 The 114th edition of Paris-Tours, which starts on Sunday morning in Chartres, will be raced over 213 km, with a final 50 km featuring nine vineyard tracks totalling 9.5 km.
 These gravel sections were first introduced in 2018, when they were mastered by Soren Kragh Andersen, who will start Sunday’s race as favourite. The Dane will face strong competition from a varied list of contenders that includes Romain Bardet, Valentin Madouas, Warren Barguil, Evaldas Siskevicius, Nacer Bouhanni and Bryan Coquard.

Whatever Paris-Tours may hold in store, the joy of raising one’s arms aloft on the Avenue de Grammont is a privilege reserved only for the very strongest riders. This is true when the race culminates in a sprint – be it one contested by a small group or a bigger peloton – and even more so when a rider succeeds in eliminating the competition with a solo break, a scenario that has unfolded twice since the vineyard tracks were first introduced in 2018. On that occasion Soren Kragh Andersen, who had already claimed notable successes including stage wins in the Tour of Oman and the Tour de Suisse, demonstrated a potent blend of racing instinct and strength as he rode to victory in Tours. Two years down the line, his formula continues to bear fruit, as shown in his two wins at this year’s Tour de France, and the Dane’s style appears once more to be perfectly suited to the challenge presented by the autumn vineyards. Having claimed an imperious victory ahead of Stefan Küng in the time trial stage at the recent BinckBank Tour, the Danish rouleur arrives in fine form and with the favourite’s tag firmly attached to his No. 1 bib. He nonetheless faces stiff competition from Valentin Madouas, in impressive form at the World Championships and in the Ardennes, Evaldas Siskevicius, a rider built for Roubaix-style challenges, and Romain Bardet, who is no stranger to descending from the mountains in search of the classics (3rd at Liège and 2nd in the Strade Bianche in 2018), like Warren Barguil, 4th of Flèche Wallonne and 9th in Liège last week. Alternatively, any prospect of a sprint for the line, regardless of the number of riders involved, could play into the hands of Bryan Coquard, who finished in the top ten at each of the seven sprints contested by the peloton at this year’s Tour de France (including 3rd place in Lavaur) or Nacer Bouhanni, who would dearly love to follow up his overall triumph in the Coupe de France series by claiming victory at one of the crucibles of sprinting.

The main contenders (as at 06/10):
Belgium
Alpecin-Fenix: De Bondt (BEL), Vakoc (CZE)
Circus-Wanty Gobert: Vliegen (BEL)
Sport Vlaanderen-Baloise: Deltombe (BEL)
Bingoal WB: Vanendert, Ista (BEL)

Denmark
Riwal Readynez Cycling Team: Jensen (NOR)

France
AG2R La Mondiale: Bardet, Godon (FRA)
Groupama-FDJ: Madouas, Molard (FRA)
Cofidis: Vanbilsen (Bel), Berhane (ERI)
Total-Direct Energie: Hivert (FRA)
Team Arkea-Samsic: Bouhanni, Barguil (FRA), McLay (GB)
B&B Vital Concept P/B KTM: Coquard (FRA), Slagter (NLD)
Nippo Delko Provence: Siskevicius (LIT), Combaud (FRA)
St Michel-Auber 93: Maldonado, Hurel (FRA)
Natura4ever-Roubaix Lille Métropole: Vermeulen, Levasseur (FRA)

Germany
Team Sunweb: Kragh Andersen, C.Pedersen (DEN)

Norway
Uno-X Pro Cycling Team: M. Hoelgaard (NOR)

Russia
Gazprom-RusVelo: Canola (ITA), Kuznetsov (RUS)

Spain
Caja Rural-Seguros RGA: Aberasturi (ESP), Aular (VEN)
Burgos-BH: Gibson (GB), Molenaar (NLD)
Euskaltel-Euskadi: Aristi (ESP), Zhyhunou (BLR)

USA
Team Novo Nordisk: Planet (FRA), Kusztor (HUN)
Rally Cycling: Carpenter, Colin (USA)

©A.S.O.
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De Brabantse Pijl – BEL – Männer – 197 Km

1 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK – STEP 04:36:52
2 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN – FENIX 00:00
3 COSNEFROY Benoit FRA AG2R LA MONDIALE 00:00
4 COLBRELLI Sonny ITA BAHRAIN – MCLAREN 00:13
5 BARGUIL Warren FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:13
6 KWIATKOWSKI Michal POL INEOS GRENADIERS 00:13
7 BAGIOLI Andrea ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:13
8 TURGIS Anthony FRA TOTAL DIRECT ENERGIE 00:13
9 COVI Alessandro ITA UAE TEAM EMIRATES 00:13
10 DEVENYNS Dries BEL DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:13
11 DEWULF Stan BEL LOTTO SOUDAL 00:13
12 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN – MCLAREN 00:17
13 SCHELLING Ide NED BORA – HANSGROHE 00:25
14 PASQUALON Andrea ITA CIRCUS – WANTY GOBERT 00:25
15 LIVYNS Arjen BEL BINGOAL WB 00:25

Offensive Fahrweise von BORA – hansgrohe wird beim Pfeil von Brabant nicht belohnt

Die 60. Austragung des Pfeil von Brabant führte die Fahrer heute über sehr wellige 197 Kilometer von Leuven nach Overijse, wobei nicht weniger als 23 kategorisierte Anstiege zu absolvieren waren. Mit Juraj Sagan hatte BORA – hansgrohe heute einen Fahrer in der Spitzengruppe des Tages. Sechs Mann konnten einen Vorsprung von über fünf Minuten auf das Feld herausfahren, bevor auf den letzten 100 km der Abstand zwischen Spitze und Peloton kontinuierlich kleiner wurde. Rund 60 km vor dem Ziel nahm das Rennen so richtig Fahrt auf und erste Fahrer attackierten aus dem Feld. Auch BORA – hansgrohe war in dieser Phase sehr aktiv und zeigte sich mit Lennard Kämna und Marcus Burghardt immer wieder an der Spitze. Nachdem die ursprüngliche Spitzengruppe um Sagan eingeholt war, konnte zuerst Marcus Burghardt in eine neue Spitzengruppe springen, bei der entscheidenden Attacke rund 30 km vor dem Ziel von M. Van der Poel und J. Alaphilippe konnte allerdings niemand aus der deutschen Equipe folgen. Am Ende holte Alaphilippe den Sieg, Ide Schelling führte die zweite Verfolgergruppe an und erreichte am Ende Rang 13.

Reaktionen im Ziel
„Eigentlich hatte ich heute nicht die besten Beine und wollte Lennard und die anderen Jungs unterstützen. Das Rennen heute war extrem hart. Auf den letzten 50 km gab es unzählige Attacken und wir haben es auch versucht mit Lennard und Marcus. Leider haben wir die entscheidende Attacke verpasst. Ich war die letzten 60 km immer am Limit und war am Ende in der zweiten Verfolgergruppe. Wir haben noch versucht, die Spitze einzuholen, das hat aber nicht geklappt. Ich bin dennoch mit meiner Leistung und dem Ergebnis zufrieden.“ – Ide Schelling

„Wir wussten, dass es heute schwer sein würde, am Ende mit den Besten mitzuhalten, darum wollten wir auch schon etwas früher attackieren. Wir hatten Juraj in der frühen Fluchtgruppe und als er eingeholt wurde, haben es Lennard und Marcus einige Male versucht, aber das Tempo im Feld war immer hoch, da bildete sich keine Gruppe. Als Alaphilippe angriff, waren wir nicht in der Lage zu folgen. Am Ende war Ide in der zweiten Verfolgergruppe. Er ist ein gutes Rennen gefahren. Natürlich ist unser Anspruch immer das Podium, aber die Jungs haben heute dennoch einen guten Job gemacht. Mehr konnten wir heute nicht ausrichten.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter