Schlagwort-Archiv: Stefan Flessner

European Continental Championships ITT 2026

Männer 22,1km:

1 ROGLIC Primoz SLO Slovenia 00:28:16
2 ARMIRAIL Bruno FRA France 00:07
3 DECOMBLE Maxime FRA France 00:29
4 VAN WILDER Ilan BEL Belgium 00:33
5 KÜNG Stefan SUI Switzerland 00:35
6 ASGREEN Kasper DEN Denmark 00:45
7 FRIGO Marco ITA Italy 00:55
8 SÖDERQVIST Jakob SWE Sweden 00:56
9 THORNLEY Callum GBR Great Britain 00:56
10 ROMEO Iván SPA Spain 00:58
11 VLASOV Aleksandr AIN Individual Neutral Athlete 00:58
12 BJERG Mikkel DEN Denmark 00:59
13 GROßSCHARTNER Felix AUT Austria 01:02
14 SCHMID Mauro SUI Switzerland 01:07
15 OLIVEIRA Nelson POR Portugal 01:08
16 CATTANEO Mattia ITA Italy 01:11

Primož Roglič holt EM-Gold im Zeitfahren


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Primož Roglič ist neuer Europameister im Zeitfahren. Vor heimischem Publikum lieferte der Slowene über 22,1 Kilometer die schnellste Zeit und sicherte damit auch Red Bull – BORA – hansgrohe die erste Goldmedaille in einem EM-Einzelzeitfahren der Elite.

Primož benötigte für den Zeitfahr-Kurs um Šenčur, der im Mittelteil einen 2000 Meter langen Anstieg mit im Mittel fast zehn Prozent aufwies, 28:16 Minuten und damit einen Schnitt von 46,9 km/h. Damit war er sieben Sekunden schneller als der Franzose Bruno Armirail, der Silber holte. Für den Olympiasieger im Zeitfahren von Tokio 2021 ist es der erste EM-Titel.

„Es ist einfach nur schön. Natürlich ist es mein Sieg, aber er ist auch für all` die Leute an der Strecke und die, die es möglich gemacht haben, dass die Europameisterschaften in Slowenien stattfinden konnten. Es ist ein guter Abschluss der Titelkämpfe.
Schon kurz nach dem Beginn hat mein Radio nicht mehr funktioniert, deswegen bin ich einfach nur gefahren und habe alles auf der Straße gelassen, was ich in mir hatte. Zum Glück hat das gereicht.“
— Primož Roglič

Mit Callum Thornley fuhr ein weiterer Profi von Red Bull – BORA – hansgrohe als Neunter in die Top 10. Aleksandr Vlasov wurde Elfter. Mattia Cattaneo, der tags zuvor Silber mit der Mixed-Staffel holte, beendete das Rennen als 16., zwei Plätze vor Jan Tratnik.

Frauen 22,1km:


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1 REUSSER Marlen SUI Switzerland 00:31:30
2 VOLLERING Demi NED Netherlands 00:24
3 BERTHET Juliette FRA France 01:10
4 LONGO BORGHINI Elisa ITA Italy 01:17
5 WLODARCZYK Dominika POL Poland 01:31
6 KERBAOL Cédrine FRA France 02:00
7 TAS Sandrine BEL Belgium 02:02
8 DICKSON Lauren GBR Great Britain 02:23
9 CLAES Lotte BEL Belgium 02:38
10 NOOIJEN Lieke NED Netherlands 02:40
11 KOCH Franziska GER Germany 02:58
12 BIRIUKOVA Yuliia UKR Ukraine 03:20
13 BERTON Nina LUX Luxembourg 03:37
14 VIGILIA Alessia ITA Italy 03:54
15 HÄBERLIN Steffi SUI Switzerland 03:57

Männer U23 22,1km:


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1 ÁLVAREZ Héctor SPA Spain 00:28:44
2 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Belgium 00:03
3 HAUGLAND Kasper NOR Norway 00:19
4 GAL Ryan NED Netherlands 00:21
5 MILESI Nicolas ITA Italy 00:25
6 EGHOLM Kristian DEN Denmark 00:42
7 HØYDAHL JONAS Kind NOR Norway 00:48
8 ZABELINSKIY Bogdan CYP Cyprus 00:59
9 CAPELLO Roberto ITA Italy 01:07
10 TAILLIEU Aldo BEL Belgium 01:12
11 LEIDERT Louis GER Germany 01:24
12 MAROLT Jaka SLO Slovenia 01:29
13 WIGGINS Ben GBR Great Britain 01:29
14 FIETZKE Paul GER Germany 01:29
15 URKAREGI Eñaut SPA Spain 01:38

Frauen U23 22,1km:

1 VINKE Nienke NED Netherlands 00:32:36
2 ARENS Megan NED Netherlands 00:37
3 CHLADONOVÁ Viktória SVK Slovakia 00:43
4 CZAPLA Justyna GER Germany 00:52
5 SIEGERS Emma BEL Belgium 01:24
6 OSTIZ Paula SPA Spain 01:28
7 JOORIS Febe BEL Belgium 01:42
8 HUYS Tabea AUT Austria 01:49
9 WINTER Mara SUI Switzerland 02:10
10 ANTVORSKOV SILJE Weitze DEN Denmark 02:19
11 KOPECKY Julia CZE Czechia 02:37
12 KVASNICKOVA Eliska CZE Czechia 02:41
13 SZCZESNA Martyna POL Poland 02:46
14 GISSINGER ODA Aune NOR Norway 02:52
15 NOTHUM Gwen LUX Luxembourg 03:03

Coppa Citta‘ di San Daniele Italien – 148 km


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1 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 40 03:24:51
2 Novak Samuel Tirol KTM Cycling Team 30 + 04
3 Stüssi Colin Team Vorarlberg 25 + 04
4 Masciarelli Stefano SC Padovani Polo Cherry Bank 20 + 04
5 Scalco Matteo XDS Astana Development Team 15 + 04
6 Pattinson Tomos EF Education-Aevolo 10 + 04
7 Zanini Simone XDS Astana Development Team 5 + 04
8 Bicelli Michele Biesse-Carrera Premac 3 + 04
9 Cattani Alessandro Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 3 + 12
10 Quintero Juan Diego Netcompany INEOS Racing Academy 3 + 38
11 Jackowiak Janek Bahrain Victorious Development Team + 42
12 De Gendt Leander Bahrain Victorious Development Team + 01:18
13 Tirry Arthur DL Chemicals – Experza Cycling Team + 01:18
14 Bambagioni Tommaso Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone + 01:18
15 Blanc Gustave Red Bull-BORA-hansgrohe Rookie

Solo-Sieg zum Saisonabschluss: Max Bock gewinnt die Coppa Città di San Daniele

Der Deutsche aus den Reihen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies setzte sich beim italienischen Eintagesrennen nach 146 Kilometern als Solist durch. Für das Development-Team ist es der perfekte Saisonabschluss.

Die Coppa Città di San Daniele war für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies das letzte Rennen der Saison. Mit 146 Kilometern und 2.200 Höhenmetern verlangte das Eintagesrennen im Friaul den Fahrern dabei noch einmal alles ab. Davon war im Rennen allerdings wenig zu merken: Die Rookies zeigten sich von Beginn an äußerst präsent – und setzten alles daran, den Vorjahressieg von Lorenzo Finn zu wiederholen.
Während Sebastian Putz (Österreich) im ersten Renndrittel attackierte, übernahmen Max Bock (Deutschland) und Gustave Blanc (Frankreich) im Finale die Kontrolle. Gemeinsam lancierten die beiden am finalen Anstieg die entscheidende Attacke, aus der sich Bock schließlich allein absetzte. Die letzten 14 Kilometer bestritt er als Solist und brachte fünf Sekunden Vorsprung ins Ziel. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Samuel Novák (Slowakei, Tirol KTM Cycling Team) und Colin Stüssi (Schweiz, Team Vorarlberg).

Für Bock ist es der Schlusspunkt eines starken Jahres, in dem er unter anderem eine Etappe der Sauerland-Rundfahrt gewann, beim Giro della Valle d’Aosta Dritter wurde und bei der Czech Tour der Profis Platz sechs belegte. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies war es der 22. Sieg des Jahres – ein Ausrufezeichen des Development-Teams, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Talente für die WorldTour auszubilden.

„Das Rennen lief richtig gut, ich bin sehr glücklich über den Sieg. Es war unser letztes Rennen des Jahres und meine Teamkollegen haben mich in den entscheidenden Momenten großartig positioniert. Die Saison so abzuschließen, freut mich natürlich ebenfalls riesig. Es war ein richtig gutes Jahr für mich – mit vielen Höhen und nur wenigen Tiefen. Für die nächste Saison bin ich daher hochmotiviert, noch mehr Rennen zu gewinnen.“
— Max Bock
„Hinter uns liegt eine ziemlich anspruchsvolle Phase mit Welt- und Europameisterschaften und wenig Zeit dazwischen, sich zu erholen.. Dazu mussten wir die Ausfälle verletzter und kranker Fahrer auffangen. Umso wichtiger ist dieser Sieg für das Team, denn wir wollten die Saison gut zu Ende bringen. Ich bin wirklich stolz auf die ganze Mannschaft – auch auf unsere Betreuer, die bis zum letzten Moment des letzten Rennens alles im Griff hatten. Jetzt gehen wir mit einem richtig guten Gefühl in die Pause, denn diese Saison war ein einziger großer Erfolg für die gesamte Rookies-Struktur.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

Team Vorarlberg: Noch ein Podium zum Abschluss

Eine an Höhepunkten reiche Saison ist heute für das Team Vorarlberg mit einem weiteren Spitzenergebnis zu Ende gegangen. Colin Stüssi fuhr bei der Coppa Citta‘ Di San Daniele als Dritter aufs Podium.
Die 8000-Einwohner-Gemeinde San Daniele ist weltberühmt für ihren Schinken. Einmal im Jahr übernehmen aber die Radprofis das Kommando. Seit 1933 fahren sie um die Coppa Citta‘ Di San Daniele – ein echter Klassiker, bei dem sich Stars wie Maurizio Fondriest, Ivan Gotti, Enrico Battaglin oder Giulio Ciccone bereits in die Siegerliste eintragen konnten.

Das mit zahlreichen Development-Teams der großen Rennställe besetzte Rennen war heute von Beginn an von großer Hektik geprägt. „Wir haben die Flucht nach vorne angetreten und sind sehr offensiv gefahren“, berichtet Renndirektor Paul Renger aus Friaul-Julisch Venetien. Je näher es zum Ziel kam, desto klarer wurde, dass die Bergspezialisten den Klassiker unter sich ausmachen würden.
Eine neunköpfige Gruppe setzte sich vom Rest des Feldes ab. Darunter waren fünf Italiener, die das Podest dann aber anderen überlassen mussten. Der Deutsche Max Bock vom Red Bull – BORA – hansgrohe-Nachwuchs hatte nach 147 km am meisten Reserven, fuhr einen knappen Vorsprung heraus und gewann vor dem Slowaken Samuel Novak und Colin Stüssi. Der Team Vorarlberg-Kapitän wurde von seinen Kollegen glänzend unterstützt und spielte am Ende seine Qualitäten am Berg perfekt aus.

„Mit einem Podium im Radsportland Italien das Jahr abzuschließen, das ist das Sahnehäubchen auf einer sehr guten Saison“, war denn auch bei Teamchef Thomas Kofler die Freude groß. „Die ganze Mannschaft hat heute noch einmal super funktioniert. Alle haben Verantwortung übernommen und sind bis zum Schluss fokussiert geblieben. Heute hat sich wieder einmal gezeigt, dass wir in der Breite wie in der Spitze unseres Kaders sehr gut besetzt sind.“

Aufgebot: Ignazio Cireddu, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Tobias Nolde, Colin Stüssi, Emanuel Zangerle

European Cont. Championships Frauen – 130 Km und Männer 196km

1 VOLLERING Demi NED Netherlands 03:10:33
2 PIETERSE Puck NED Netherlands 00:05
3 REUSSER Marlen SUI Switzerland 00:05
4 LONGO BORGHINI Elisa ITA Italy 00:05
5 NIEDERMAIER Antonia GER Germany 00:15
6 BERTHET Juliette POL Poland 00:45
7 NIEWIADOMA Kasia FRA France 00:59
8 KOCH Franziska GER Germany 01:55
9 OSTOLAZA Usoa SPA Spain 01:55
10 DE VRIES Femke NED Netherlands 01:56
11 MUZIC Évita FRA France 01:56
12 LUDWIG CECILIE Uttrup DEN Denmark 01:56
13 DE KEERSMAEKER Audrey BEL Belgium 01:56
14 CALUORI Ginia SUI Switzerland 01:56
15 RÜEGG Noemi UKR Ukraine 02:00

Männer:

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1 EVENEPOEL Remco BEL Belgium 04:16:37
2 CICCONE Giulio ITA Italy 00:00
3 SCARONI Christian ITA Italy 00:59
4 SKUJINS Toms LAT Latvia 01:13
5 ROMEO Iván SPA Spain 01:16
6 DEBRUYNE Ramses BEL Belgium 01:16
7 HERZOG Emil GER Germany 01:16
8 VAN GILS Maxim BEL Belgium 01:16
9 BISIAUX Léo FRA France 01:18
10 ROGLIC Primoz SLO Slovenia 01:19
11 RONDEL Mathys FRA France 01:27
12 GRÉGOIRE Romain FRA France 02:08
13 OMRZEL Jakob SLO Slovenia 02:08
14 VAUQUELIN Kévin FRA France 02:08
15 HIRSCHI Marc SUI Switzerland 02:08

Remco Evenepoel holt sich den Europameistertitel im Straßenrennen

Remco Evenepoel ist neuer Europameister im Straßenrennen. Der Belgier sicherte sich nach zwei Silbermedaillen zum ersten Mal in diesem Wettbewerb das weiße Trikot mit den blauen Sternen. Auch für Red Bull – BORA – hansgrohe ist es in der Eliteklasse der erste EM-Titel.

Remco gewann den Titel in Slowenien um Haaresbreite in einem Fotofinish vor Giulio Ciccone. Das Duo hatte sich 33 Kilometer vor dem Ziel vom Rest der Spitzengruppe gelöst. Schon vier Kilometer zuvor gab es einen ersten Vorstoß des Duos, der aber zumindest für Remco ein jähes Ende fand, als der 26-Jährige in einer Kurve wegrutschte und zunächst wieder eine kleine Aufholjagd starten musste.

Der neue Europameister, der im Vorjahr und 2021 noch Zweiter wurde, ist damit der erste Fahrer, der bei kontinentalen Meisterschaften als auch Weltmeisterschaften den Titel im Straßenrennen sowie im Zeitfahren gewinnen konnte.

„Der Sieg ist eine echte Befreiung, nachdem es beim WM-Rennen nicht so gut für mich lief. Ich bin sehr glücklich und auch sehr stolz, dass ich für Belgien den Titel geholt habe und damit meine persönliche Trikotsammlung bei Meisterschaften komplettieren konnte.

Wir sind das Rennen als Team eigentlich genauso so gefahren, wie wir es uns vorgestellt haben. Dann wurde es aber doch nochmal tricky, weil ich nach der ersten Attacke in einer Kurve zu schnell war. Dann haben es Ciccone und ich nochmal in der Abfahrt versucht und dann gut zusammengearbeitet. Im Sprint dachte ich zunächst nicht, dass ich es noch schaffen könnte, aber auf den letzten 100 Metern ist er langsamer geworden und da sah ich dann meine Chance.“
— Remco Evenepoel

Mit Emil Herzog (Deutschland), Maxim Van Gils (Belgien) und Primož Roglič (Slowenien) schafften es drei weitere Profis von Red Bull – BORA – hansgrohe in die Top 10.

Evenepoel mit Tigersprung vor Ciccone

Remco Evenepoel (Belgien) gewann im slowenischen Sencur das Straßenrennen der Europameisterschaft 2026 hauchdünn im Zweiersprint. Im letzten Moment schob der 26-jährige mit deutlich höherer Endgeschwindigkeit und dem Tigersprung einen Teil des Vorderreifens an Giulio Ciccone (Italien) vorbei. Vorher hatte sich Evenepoel in der letzten Kurve von Ciccone übertölpeln lassen, als dieser innen durchstach und den klar stärkeren Fahrer so fast bezwang. Auch der 3. Platz ging an Italien, und zwar in Person von Christian Scaroni, der mit knapp einer Minute Rückstand als Solist einlief.

In der zweiten Hälfte es EM-Straßenrennens – nach Start und Anfahrt aus Ljubljana – stand 5-mal ein 22,1-Kilometer-Rundkurs um Sencur im Profil, der den Mozjanca-Anstieg beinhaltete. Dort begann in den ersten 3 Auffahrten ein Ausscheidungsfahren, an dem insbesondere die Belgier Interesse hatten. In der vorletzten Passage attackierten Evenepoel und Ciccone 36,5 Kilometer vorm Ziel. Doch Evenepoel steuerte die letzte Kurve ausgangs des Anstiegs viel zu optimistisch an und stürzte.

Evenepoel rappelte sich schnell auf und wurde von Teamkollegen schnell in die erste Verfolgergruppe von Ciccone gebracht. Schon 3 Kilometer nach dem Missgeschickt sprang Evenepoel in der Fläche wieder vor zu Ciccone. Evenepoel trat mächtig aufs Pedal, während Ciccone etliche Führungen ausließ. Weil gleichzeitig die Verfolger nicht harmonierten, vergrößerte das Spitzenduo seinen Vorsprung und ging bereits mit 50 Sekunden Guthaben in den letzten Anstieg. In diesem distanzierte Scaroni 16 Kilometer vorm Ziel Matys Rondel (Frankreich). Beide waren vorher aus der Verfolgergruppe ausgebrochen.

So lief es hinaus auf eine Entscheidung um Gold im Zweiersprint, in dem beide Protagonisten Fehler machen sollten. Evenepoel ließ sich in der letzten Kurve überraschen, indem er sich innen überholen ließ und sogleich eine Lücke erhielt. Ciccone wiederum timte seinen Tigersprung schlecht und musste so in weniger als Reifenstärke Evenepoel den Vortritt lassen. Evenepoel komplettierte damit seine Sammlung aus Straßen-Gold bei Olympia, WM und EM sowohl im Straßenrennen als auch im Einzelzeitfahren. Der Titelverteidiger Tadej Pogacar (Slowenien) war zwar in seinem Heimatland anwesend, aber nach Verletzung nur als Zuschauer.

Jasper Philipsen jagt den historischen Hattrick in Münster


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Der Sieger der vergangenen beiden Jahre kehrt zurück: Jasper Philipsen startet am 3. Oktober bei der 20. Ausgabe des Sparkassen Münsterland Giro. Als erster Fahrer überhaupt kann er das Rennen zum dritten Mal in Folge gewinnen.
Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech) nimmt bei der Jubiläumsausgabe des Sparkassen Münsterland Giro den Hattrick ins Visier. Nach seinen Siegen 2024 und 2025 könnte der 28-jährige Belgier am 3. Oktober als erster Fahrer in der Geschichte des Rennens drei Ausgaben in Folge gewinnen.

Ohnehin gehört Philipsen zu den erfolgreichsten Fahrern der Giro-Geschichte. Bei vier Starts stehen für ihn zwei Siege und ein zweiter Platz zu Buche. Auch in der laufenden Saison zählt er mit bereits zehn Siegen zu den Top-Sprintern im Peloton.
Leicht gemacht wird ihm die Jagd nach dem dritten Sieg allerdings nicht. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Philipsen am 3. Oktober auf starke Konkurrenz aus den Reihen der Sprinter treffen wird.

Und auch die Strecke könnte den endschnellen Fahrern die Aufgabe erschweren. Wie mittlerweile für den Sparkassen Münsterland Giro üblich, führt auch die Jubiläumsausgabe über einen neuen Kurs. Nach dem Start in Borken geht es über 200 Kilometer durch die Kreise Borken und Coesfeld bis nach Münster.
Der anspruchsvollste Abschnitt wartet zu Beginn der zweiten Rennhälfte. Auf 70 welligen Kilometern durch die Baumberge folgen mehrere kurze, steile Anstiege aufeinander. Dort bietet sich die Chance, die Sprinter unter Druck zu setzen. Anschließend bleiben noch rund 50 flache Kilometer bis Münster, wo das Finale wie gewohnt über die Zielrunde durch die Innenstadt führt.

„Ich fahre den Münsterland Giro sehr gerne und habe nach den Siegen in den vergangenen beiden Jahren natürlich sehr gute Erinnerungen an das Rennen. Drei Siege in Folge wären etwas Besonderes, aber einfach wird es nicht. Die Strecke ist auch in diesem Jahr wieder neu und gerade der Abschnitt durch die Baumberge dürfte das Rennen anspruchsvoll machen. Hoffentlich kommen wir dort in einer guten Position durch und können in Münster wieder um den Sieg kämpfen“, sagt Philipsen.

Herausgeber der Pressemeldung zum Sparkassen Münsterland Giro:
Sportamt der Stadt Münster | Rainer Bergmann | Höfflingerweg 1 | 48153 Münster

GP Cycliste de Québec – 206 Km

Remco Evenepoel behält Oberhand gegen Ciccone


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Remco Evenepoel (RB) gewann den GP de Québec 2026 im Zweiersprint. Der 26-jährige Belgier schlug von vorne Giulio Ciccone (Lidl), der keinerlei Chance hatte, nach Evenepoels Antritt auch nur zum Überholvorgang anzusetzen. Das Podest komplettierte Anthon Charmig (Uno-X). Er musste 1,8 Kilometer vor Ziel eingangs der Schlusssteigung Evenepoel und Ciccone ziehen lassen.
Letztlich fuhr Evenepoel alle in Grund und Boden. Nur Ciccone hielt bis zum Schluss mit, auch weil er sich mit Verweis auf mehrere Teamkollegen in der Verfolgergruppe nicht an der Führungsarbeit beteiligte. Diese wiederum störten in der Verfolgergruppe die Nachführarbeit der Konkurrenten.

41 Kilometer vorm Ziel, als noch 4 Runden auf dem 10,3-Kilometer-Kurs von Ville de Québec zu fahren waren, hatte sich das Rennen bereits soweit zugespitzt, dass eine Gruppe der Favoriten eine erlesene erste Verfolgergruppe von zu diesem Zeitpunkt 13 Spitzenreitern bildete. Aus dieser Gruppe vor Evenepoel 28 Kilometer vorm Ziel vor zu da nur noch 4 Spitzenreitern. Dies waren Ciccone, Charmig, Alberto Bettiol (XDS) und Alessandro Pinarello (NSN).
6 Kilometer später konnten nur noch Ciccone und Charmig dem Takt von Evenepoel folgen. Zu Beginn der Schlussrunde attackierte Quinn Simmons (Lidl) aus der Verfolgergruppe. Zuvor hatte er im Dienste von Ciccone die Luft aus der Nachführarbeit genommen. Der 3-fache Québec-Sieger Michael Matthews (Jayco) sprang hinterher, war aber die gesamte Schlussrunde wie Simmons als Solist unterwegs. Dahinter konnte sich an der Schlusssteigung noch Tom Pidcock (Pinarello) lösen und landete im Ziel auf dem 5. Platz, weil er Matthews noch überholte, aber an Simmons nicht mehr herankam – und der wiederum nicht an Charmig.

1. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora 4:40:21
2. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek gl.Zeit
3. Anthon Charmig (DEN) – Uno-X +0:15
4. Tom Pidcock (GBR) – Pinarello-Q36.5 +0:28
5. Quinn Simmons (USA) – Lidl-Trek +0:30
6. Michael Matthews (AUS) – Jayco-Alula +0:35
7. Paul Lapeira (FRA) – Decathlon-CMA CGM +0:43
8. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
9. Alessandro Pinarello (ITA) – NSN +0:45
10. Max Schachmann (GER) – Soudal-Quick Step +0:57
11. Quinten Hermans (BEL) – Pinarello-Q36.5
12. Jenno Berckmoes (BEL) – Lotto-Intermarché
13. Maxim van Gils (BEL) – Red Bull-Bora
14. Simone Gualdi (ITA) – Lotto-Intermarché alle
15. Alex Baudin (FRA) – EF Education-Easypost
16. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost gleiche
17. A. Raccagni Noviero (ITA) – Soudal-Quick Step
18. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM Zeit
19. Jonas Rutsch (GER) – Lotto-Intermarché +1:01
20. Toms Skujins (LAT) – Lidl-Trek +1:05
21. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +1:11
22. Alberto Bettiol (ITA) – XDS-Astana alle
23. Jhonatan Narvaez (ECU) – UAE-XRG gleiche
24. Thymen Arensman (NED) – Netcopmany-Ineos Zeit
25. Riley Sheehan (USA) – NSN +1:15
…

Strecke
Ein nur noch 10,3 Kilometer kurzer Rundkurs ist 20-mal zu durchfahren. Das im Vorjahr auf die Avenue Georges VI verlegte Zielareal wird auch 2026 verwendet.

Remco Evenepoel gewinnt den Grand Prix Cycliste de Québec
Remco Evenepoel hat seinen knapp dreiwöchigen Aufenthalt in Kanada erfolgreich gestartet und den Grand Prix Cycliste de Québec gewonnen. Im finalen Zweiersprint setzte er sich gegen Giulio Ciccone durch und feierte damit seinen elften Saisonsieg.

Wie schon vor der Tour de France machte Remco Evenepoel dabei gute Erfahrungen mit einer längeren Rennpause. Sein letzter Wettkampf bis dato war die Clásica San Sebastian gewesen, die er ebenfalls siegreich beenden konnte.
206 Kilometer auf einem 20 Mal zu fahrenden Rundkurs standen in Québec auf dem Programm, richtig Fahrt nahm das Rennen dabei im letzten Drittel auf, als sich nach mehreren Attacken immer wieder neue Gruppen bildeten. 27 Kilometer vor dem Ende fuhr Remco gemeinsam mit Ciccone und dem späteren Dritten Anthon Charmig sowie Alessandro Pinarello zum Führenden Alberto Bettiol nach vorne.
Eine Verfolgergruppe konnte den Rückstand, der lange bei rund 20 Sekunden lag, nie schließen. Gemeinsam mit Ciccone und Charmig ging Remco dann in den Schlussanstieg. Während der Däne gleich zu Beginn passen musste, blieb Ciccone am Hinterrad. Im finalen Sprint zog er dann aber den Kürzeren.

Für Remco war der Sieg in Quebec der erste in Nordamerika. Damit komplettierte er seine Erfolgsliste auf der Weltkarte, nachdem er zuvor bereits Siege in Europa, Australien, Asien, Afrika und Südamerika feiern konnte.
Am Sonntag steht beim Schwesterrennen in Montreal die Generalprobe für das Straßenrennen der Weltmeisterschaften auf dem Plan, das genau zwei Wochen später ausgefahren wird. Am Sonntag dazwischen wartet das WM-Einzelzeitfahren.

„Im ersten Teil des Rennens hatte ich nicht wirklich ein gutes Gefühl. Aber zum Glück habe ich am Ende wieder die richtige Kraft in den Beinen gefunden, sodass ich im Sprint gewinnen konnte. Ich bin also sehr glücklich. Eine Runde, nachdem wir uns abgesetzt haben, hatten wir einen schönen Vorsprung. An der letzten Steigung fehlte mir die nötige Explosivität, um die beiden anderen wirklich abzuhängen, aber ich bin weitergefahren und hatte Vertrauen in meinen Sprint – und es war die richtige Entscheidung, in den Sprint zu gehen.
Nach einer längeren Pause ist es immer nicht ganz einfach, wieder in den Rhythmus zu kommen, besonders wenn es dann gleich ein so schweres Rennen ist. Sonntag kommt jetzt der nächste Schritt. In den nächsten zwei Wochen warten viele große Aufgaben.“
— Remco Evenepoel

Sauerland Rundfahrt 2026

Stage 1 (ITT) » Brilon › Brilon (13.7km)

1 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 00:17:15
2 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 3 + 08
3 Urkaregi Eñaut Lidl-Trek Future Racing 1 + 10
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 20
5 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 23
6 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 27
7 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 34

8 Egholm Kristian Lidl-Trek Future Racing + 34
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 37
10 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 37
11 Peace Matthew Development Team Picnic PostNL + 38
12 Schoonvelde Gijs Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 39
13 Putz Sebastian Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 44
14 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 44
15 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 45

16 Moore Viggo Tirol KTM Cycling Team

Heimsieg: Ben Zwiehoff gewinnt den Auftakt der Sauerlandrundfahrt


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Ben Zwiehoff hat das Auftaktzeitfahren der Sauerlandrundfahrt in Brilon für sich entschieden. Für den 32 Jährigen von Red Bull – BORA – hansgrohe ist es der erste Sieg seiner Profikarriere.

Die Sauerlandrundfahrt startete in Brilon mit einem 13,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren, das mit seinem welligen Profil eher den Kletterern als den reinen Zeitfahrspezialisten entgegenkam. Genau dieses Terrain spielte Ben Zwiehoff in die Karten: Der Deutsche aus den Reihen von Red Bull – BORA – hansgrohe, der im Sauerland als Gaststarter für das Development Team der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies an den Start geht, legte auf dem hügeligen Kurs die schnellste Zeit hin. Damit übernahm der 32-Jährige die erste Gesamtführung der Rundfahrt.

Nur wenige Kilometer von seiner Heimat in Menden entfernt, stoppte für Zwiehoff die Uhr nach 17:15,93 Minuten – ein Schnitt von 47,6 km/h. Zweiter wurde der Lokalmatador Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) mit 7,3 Sekunden Rückstand, Rang drei ging an den Spanier Eñaut Urkaregi (Lidl-Trek Future Racing, +9,37). Mit Paul Fietzke (Deutschland) auf Platz vier (+19,6) fuhr ein zweiter Fahrer der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies in die Top fünf.

Die morgige Etappe der Sauerlandrundfahrt führt über 122,9 Kilometer von Brilon nach Siedlinghausen. Ben Zwiehoff wird im rosa Trikot des Gesamtführenden an den Start gehen.

„Damit habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Das Zeitfahren zählt nicht zu meinen absoluten Spezialitäten, aber die Strecke war natürlich gut für einen Bergfahrer. Ich wusste schon aus den letzten Wochen im Training, dass es ganz gut läuft – dass daraus mein erster Profisieg wird, hätte ich aber nicht gedacht. Was mich besonders freut, ist, dieses Erlebnis im Sauerland zu haben. Wenn es im Training richtig hart werden soll, fahre ich meistens hierher. Zum Radfahren ist das hier einfach super. Das Trikot zu haben und zu sehen, dass die Beine gut sind, ist ein großer Vorteil für die nächsten Tage.“
— Ben Zwiehoff
„Wir sind als Favoriten in dieses Rennen gegangen und der Plan war klar: Alle Jungs fahren Vollgas. Genau das haben sie umgesetzt: Alle unsere sechs Fahrer haben es in die Top 24 geschafft – das ist stark. Dass einer von uns nun zu Hause gewinnt, ist natürlich etwas Besonderes. Es warten aber noch drei schwere Etappen – und wir sind bereit, zu kämpfen.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

2.Etappe Brilon -> Siedlinghausen 124km:


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1 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 03:05:48
2 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 07
3 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL 1 + 07
4 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 09
5 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
6 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 37
7 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37

8 Sierra Juan David Tudor Pro Cycling Team U23 + 01:00
9 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 01:00
10 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:00
11 Zangerle Emanuel Team Vorarlberg + 01:00
12 Reißig Patrick Benotti – Berthold + 01:00
13 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
14 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
15 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:00
16 Hofbauer Philipp Team Vorarlberg + 01:00

Gesamt:

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben auch die zweite Etappe der Sauerlandrundfahrt dominiert. Max Bock gewann solo, Paul Fietzke sprintete auf Rang zwei – und übernahm die Gesamtführung.

Während das Trikot des Gesamtführenden bei der Tour de France gelb ist, ist es bei der Sauerlandrundfahrt pink. Genau jenes Pinke Trikot spielte dabei auch auf der zweiten Etappe von Brilon nach Siedlinghausen die Hauptrolle im Rennen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Denn die Mannschaft war bereits als Gesamtführende in den Tag gegangen: Ben Zwiehoff, Gaststarter aus dem WorldTeam, hatte tags zuvor das Auftaktzeitfahren gewonnen und war dementsprechend im Pinken Trikot in die zweite Etappe gestartet. Im Ziel des zweiten Tagesabschnitts steckte das Trikot immer noch in den eigenen Reihen – nur auf anderen Schultern.

Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega.
Max Bock

Auf den 122,9 welligen Kilometern durch das Sauerland setzte das Team seine Stärke konsequent um. Alle sechs Fahrer arbeiteten sich immer wieder an die Spitze des Feldes und zerlegten das Peloton nach und nach. Im Finale rund um Siedlinghausen spielten die Rookies ihre zahlenmäßige Überlegenheit dann perfekt aus: Max Bock löste sich aus der Spitzengruppe und fuhr nach 3:05:48 Stunden solo zum Sieg. Dahinter setzte sich Paul Fietzke mit zwei Fahrern des Development-Teams Picnic PostNL ab und gewann den Sprint um Platz zwei. Der Lohn: In der Gesamtwertung führt Fietzke nun vor Bock (+ 0:27) und Finn O’Brien (Development Team Picnic PostNL, + 0:30). Zwiehoff rangiert auf Platz fünf (+ 0:33).

„Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega“, sagte Bock im Ziel. „Das Team hat mich super unterstützt. Am Ende hatten wir dann die perfekte Rennsituation und ich bin froh, dass ich das zu Ende gebracht habe.“ Auch für die dritte Etappe am Samstag ist der Deutsche zuversichtlich: „Die Strecke bin ich schon oft gefahren, das war früher ein nationales Rennen. Es wird noch härter als heute – aber ich bin ready.“

Ein super Tag für unser Team.
Paul Fietzke

Fietzke, der das Trikot des Gesamtführenden von seinem Teamkollegen Zwiehoff übernahm, hob die geschlossene Mannschaftsleistung hervor: „Ein super Tag für unser Team. Nachdem Ben gestern das Zeitfahren gewonnen hat, haben wir heute eins und zwei belegt und ich durfte mir als neuer Gesamtführender das Pinke Trikot überstreifen. Großen Dank an die Jungs, die das Feld von Anfang an kontrolliert und die Spitzengruppe kurz gehalten haben – und an Ben, der uns die Chance gegeben hat, mit Max auf den Etappensieg zu fahren.“

„Zweite Etappe, zweiter Sieg – viel besser geht es nicht“, bilanzierte Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter der Rookies. „Morgen wartet die schwerste Etappe, am Sonntag folgt die Bergankunft. Wir haben zwei richtig harte Tage vor uns. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, das Trikot zu verteidigen und es heimzubringen.“

Die Sauerlandrundfahrt wird am Samstag mit der schwersten Etappe des Rennens rund um Wenholthausen (122 Kilometer und 3.000 Höhenmeter) fortgesetzt, bevor am Sonntag die abschließende Bergankunft in Winterberg auf dem Programm steht.

Team Vorarlberg in Lauerstellung

„Die Strecke liegt uns“, hatte Paul Renger vor Tag 2 der Sauerland-Rundfahrt gemeint. Und seine Jungs vom Team Vorarlberg sorgten dafür, dass ihr Renndirektor in Summe zufrieden auf die zweite Etappe zurückblicken konnte.
Auf den hügeligen 135 Kilometern von Brilon nach Siedlinghausen ging es heute erst im Finale so richtig zur Sache. Und da war es vor allem Giacomo Ballabio, der sehr aktiv fuhr und sich am Ende mit Rang neun belohnte – genau eine Minute hinter Tagessieger Max Bock von Red Bull – Bora-hansgrohe. Dessen Teamkollege Paul Fietzke sorgte als Zweiter nicht nur für einen deutschen Doppelsieg, er übernahm auch die Führung in der Gesamtwertung. In derselben Gruppe wie Ballabio kamen Emanuel Zangerle und Philipp Hofbauer auf den Rängen elf und 16 ins Ziel.
Nicht ganz nach Wunsch lief es für Kapitän Colin Stüssi, der über schwere Beine klagte. Dominik Röber hatte Pech. Er hatte in der Endphase einen Schaden am Hinterrad und schaffte bei Wind und hohem Tempo nicht mehr den Anschluss nach vorne.
In der Gesamtwertung verbesserte sich Philipp Hofbauer als bester Team Vorarlberg-Profi auf Rang 14. Sein Rückstand beträgt lediglich 1:21 Minuten, was dem Bergspezialisten eine gute Ausgangsposition für den morgigen Tag gibt. Auf den 122 Kilometern mit Start und Ziel in Wenholthausen sind 3000 Höhenmeter zu überwinden. Auch Ballabio (22./1:54 zurück) und Zangerle (24./2:02 zurück) sind noch voll im Kampf um die Spitzenplätze dabei.
Auf der Tour quer durch Südwestfalen warten bis Sonntag zahlreiche Anstiege und spektakuläre Abfahrten auf das stark besetzte Feld. Den klangvollsten Namen der teilnehmenden Teams hat Red Bull – Bora-Hansgrohe. Der Rennstall von Remco Evenepol und Florian Lipowitz ist mit einer jungen Mannschaft im Sauerland vertreten, hat die ersten beiden Etappen gewonnen und dominiert wie erwähnt das Gesamtklassement. Das Team Lidl – Trek, bekannt für Stars wie Mads Pedersen und Jonathan Milan, ist ebenfalls mit dem Nachwuchs („Future Racing“) dabei. Ähnlich verhält es sich mit dem „Development Team“ von Picnic PostNL aus den Niederlanden und der U23-Truppe des Tudor Cycling Teams.

Tour-Organisator Jörg Scherf freute sich wie bereits berichtet in einem Zeitungsinterview sehr über die „Vertretung aus Österreich“ und schätzt das Team Vorarlberg als „richtig stark“ ein.

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Pirmin Benz, Philipp Hofbauer, Tobias Nolde, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

Livestream auf YouTube und www.sauerlandrundfahrt.de
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

3.Etappe Wenholthausen -> Wenholthausen 122km:


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1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 7 03:15:17
2 Adamietz Johannes REMBE | rad-net 3 + 00
3 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 1 + 28
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
5 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 28

6 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 28
7 Holzknecht Jonas Tirol KTM Cycling Team + 28
8 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 28
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 28
10 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 28
11 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
12 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
13 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
14 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 37
15 Voss Paul Rose Racing Circle + 37
16 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 37
17 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37
18 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
19 Kößler Tim Benotti – Berthold + 37

Gesamt:


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Team Vorarlberg: Intensive Tage im Sauerland

Nicht lange taktiert wurde heute am dritten Tag der Sauerland-Rundfahrt. Schon nach wenigen Kilometern formierten sich die ersten Ausreißer mit Tobias Nolde vom Team Vorarlberg. Auf einem selektiven 12,2-Kilometer-Rundkurs mit Start und Ziel in Wenholthausen fuhr die Gruppe bis zu zweieinhalb Minuten Vorsprung heraus.
Bevor es in die letzten beiden von insgesamt zehn Runden ging, hatte das Feld die Spitze geschluckt. Es begann ein intensives Ausscheidungsrennen, dem die Lokalmatadoren von REMBE | rad-net den Stempel aufdrückten.
Miguel Heidemann, bester Bergfahrer der eben beendeten Deutschland-Tour, und sein Teamkollege Johannes Adamietz setzten sich ab. Das Duo lag teilweise eine Minute vor den Verfolgern mit Giacomo Ballabio, Colin Stüssi und Dominik Röber und rettete mit einer souveränen Vorstellung 28 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Ballabio blieb bis am Schluss bei den ersten Verfolgern und landete als bester Team Vorarlberg-Profi an der 14. Stelle. Colin Stüssi verlor als 24. gut zwei Minuten auf Tagessieger Heidemann, Emanuel Zangerle, Philipp Hofbauer und Dominik Röber lagen am Ende gut drei Minuten zurück.

„Das Feld mit den sehr starken Nachwuchsfahrern der World Tour-Teams und den jungen Deutschen ist extrem gut besetzt. Deshalb ist unser Plan heute nicht bis zum Schluss aufgegangen. Insgesamt hatten wir auf dem Kurs mit 3000 Höhenmetern gehofft, dass wir unsere Qualitäten am Berg noch besser ausspielen können. So blieb uns ein absoluter Spitzenplatz verwehrt und auch in der Gesamtwertung ist Philipp Hofbauer der Sprung in die Top 10 nicht gelungen“, fasste Renndirektor Paul Renger den Tag aus Sicht des Team Vorarlberg zusammen.
Eine neue Chance bietet sich morgen ab 9.30 Uhr beim Finale. Dann geht es auf den Kahlen Asten. Auf dem Weg dorthin haben die Fahrer unter anderem die berüchtigte Hirschberger Wand mit bis zu 34 % Steigung zu bewältigen.
Aussichtsreichster Team Vorarlberg-Fahrer ist nunmehr Giacomo Ballabio, der sich mit 2:03 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung auf Rang 17 verbesserte. Auf den ersten vier Plätzen drei Rookies vom Weltklasseteam Red Bull – BORA – hansgrohe und ein Nachwuchsfahrer vom Picnic PostNL-Development Team.
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at

4.Etappe Arnsberg -> Winterberg 132km:


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1 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 7 03:17:05
2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 04
3 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg 1 + 10
4 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10
5 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 10
6 Kößler Tim Benotti – Berthold + 10
7 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10

8 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 10
9 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 10
10 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 10

Endstand:

1 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 09:56:30
2 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 27

3 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 30
4 1 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 42
5 1 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 53

6 4 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 01:03
7 1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net + 01:06
8 1 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:07

9 2 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 01:10
10 2 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:17
11 2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:26
12 8 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:34

13 1 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 01:35
14 1 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:43
15 2 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 02:03
16 2 Kößler Tim Benotti – Berthold + 02:16

Doppelsieg im Sauerland: Paul Fietzke gewinnt Gesamtwertung vor Max Bock

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben die Sauerlandrundfahrt dominiert: Paul Fietzke gewann die Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Max Bock. Außerdem holte man die Punkte- und Teamwertung.

Neben der Deutschland-Tour ist die Sauerlandrundfahrt das einzige deutsche Etappenrennen im internationalen Radsportkalender. Das macht den Gesamtsieg bei der viertägigen Fernfahrt zu einem der wertvollsten Erfolge in der heimischen Rennszene. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies hätte das Rennen dabei kaum besser laufen können: Am Ende trat man mit zwei Etappensiegen, dem Gewinn der Punktewertung, dem Sieg in der Teamwertung und den Plätzen eins und zwei in der Gesamtwertung die Heimfahrt an.

Die Rookies bestimmten weite Teile des gesamten Etappenrennens.
Den Grundstein für diesen überragenden Auftritt hatte das Development-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe bereits beim Auftaktzeitfahren in Brilon gelegt, als sich WorldTour-Gaststarter Ben Zwiehoff (Deutschland) den Sieg holte. Auf der zweiten Etappe nach Siedlinghausen war es dann Max Bock (Deutschland), der einen umjubelten Solosieg feierte. An jenem Tag hatte Paul Fietzke (Deutschland) zudem das pinke Führungstrikot von Zwiehoff übernommen – eine Führung, die er bis zum Ende nicht mehr abgab. Am Finaltag nach Winterberg reichte Fietzke Platz sieben, um seinen Gesamtsieg abzusichern. Am Ende gewann er mit 27 Sekunden vor Bock, der damit den Doppelsieg der Rookies perfekt machte.

Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich.
Paul Fietzke

Für den 20-jährigen Fietzke ist es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Der amtierende deutsche U23-Meister feierte im Sauerland seinen ersten UCI-Sieg überhaupt in der Elite. Neben dem Triumph im Endklassement sicherte sich Fietzke, der auf allen vier Etappen unter die besten Sieben gefahren war, auch die Punktewertung. Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies holen außerdem die Teamwertung.

„Das Team hat heute erneut einen unglaublich starken Job gemacht und das Rennen über den gesamten Tag hinweg kontrolliert. Noah ist noch Zweiter geworden – natürlich ist es ein bisschen schade, dass es für ihn nicht ganz zum Tagessieg gereicht hat, aber seine Leistung war enorm stark. Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich. Es war etwas Besonderes, hier in Deutschland Rennen zu fahren, und es hat großen Spaß gemacht. Jetzt geht es nach Hause für die letzten WM-Vorbereitungen und dann reise ich schon nach Kanada.“ – Paul Fietzke

Die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren.
Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

„Eine hervorragende Woche für uns hier im Sauerland. Zwei Etappensiege, zwei zweite Plätze und die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung – die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Das war auch unabhängig von den guten Ergebnissen der Fall: Wir sind die gesamte Rundfahrt von vorn gefahren und haben das Rennen vom Zeitfahren bis zur letzten Etappe gestaltet. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren. Wir waren hier einfach das stärkste Team.“ – Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter
Paul Fietzke und Max Bock feierten einen Doppelsieg für die Rookies.

Tour de l’Avenir 2026

5. Etappe: Les Carroz – Flaine – IOTT – 11,40 Km

Etappensieg und Gesamtführung: Lorenzo Finn dominiert Bergzeitfahren bei der Tour de l’Avenir


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Lorenzo Finn hat die fünfte Etappe der Tour de l’Avenir gewonnen. Der 19-jährige Italiener der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies übernahm zugleich das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.

Das Gelbe Trikot hat im Radsport eine besondere Bedeutung – vor allem in Frankreich. Das gilt auch für die Tour de l’Avenir – dem wichtigsten Etappenrennen im U23-Bereich. Seit Montag trägt Lorenzo Finn genau jenes berühme Gelbe Trikot: Der 19-jährige Italiener der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies gewann in überzeugender Manier das Bergzeitfahren nach Flaine und übernahm die Gesamtführung. Zwei Etappen vor dem Ende der Tour de l’Avenir hat Finn damit einen entscheidenden Schritt in Richtung Gesamtsieg gemacht.

Auf der 11,4 Kilometer langen Bergprüfung von Les Carroz hinauf nach Flaine, die über die Rampen des Col de la Pierre Carrée mit durchschnittlich 6,4 Prozent Steigung führte, verwies der Italiener (25:47 Minuten) Ugo Fabries (Frankreich, UAE Team Emirates Gen Z) um 34 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde der bisherige Gesamtführende Niels Driesen (Belgien, Lotto – Groupe Wanty) mit 58 Sekunden Rückstand. Vor den letzten beiden Etappen liegt Finn nun 58 Sekunden vor Driesen und 1:36 Minuten vor Kasper Haugland (Norwegen, Decathlon CMA CGM Development Team). Für Lorenzo Finn ist es bereits der neunte Saisonsieg, für die Rookies der 16. Erfolg des Jahres.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Am Dienstag steht die Königsetappe über rund 149 Kilometer und 5000 Höhenmeter und einer Bergankunft auf dem berühmten Col de l’Iseran an. Die Tour de l’Avenir endet am Mittwoch mit einer weiteren Bergankunft am Lago Serro.

„Ich bin überglücklich über meinen ersten Etappensieg hier. Die Tour de l’Avenir ist ein sehr wichtiges Rennen für mich und für das Team. Wir hatten in den letzten Tagen einiges an Pech, umso schöner ist es, jetzt den Sieg und das Gelbe Trikot zu holen. Der Anstieg war richtig hart, dazu kam die Höhe. Aber ich habe mir die Kräfte gut eingeteilt und mich gut gefühlt. Es stehen noch zwei große Tage an – wir müssen also konzentriert bleiben.“
— Lorenzo Finn
„Lorenzo war heute richtig schnell – noch einmal schneller, als wir erwartet hatten. Der Anstieg kam ihm sehr entgegen und er hat sich die Kräfte perfekt eingeteilt. Jetzt haben wir einen ordentlichen Vorsprung, der nächste Fahrer in der Gesamtwertung liegt bei knapp einer Minute. Für die kommenden Tage heißt das, dass wir uns voll auf die Verteidigung des Gelben Trikots konzentrieren werden.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter

6. Etappe: Châtillon-sur-Cluses – Val d’Isère/Col de l’Iseran – 149 Km

1 BORREMANS Kasper FIN Bahrain Victorious Development Team 04:33:43
2 SCHOOFS Jasper BEL Soudal Quick-Step DT 00:03
3 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 00:19
4 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:39
5 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 00:42
6 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 01:01
7 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 01:21
8 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:26
9 DRIESEN Niels BEL Lotto-Groupe Wanty 01:48
10 HUBER Jan SUI Tudor Pro Cycling Team U23 01:51

7. Etappe: Strambino – Ceresole Reale – Lago Serrù – 128 Km

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 03:15:42
2 DRIESEN Niels BEL Lotto-Groupe Wanty 00:27
3 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 00:28
4 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 00:28
5 FABRIES Ugo FRA UAE Team Emirates Gen-Z 00:41
6 ARSAC Rémi FRA Decathlon CMA CGM Dev Team 01:12
7 HAUGLAND Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 01:13
8 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 01:18
9 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 01:18
10 SCALCO Matteo ITA XDS Astana Development Team 01:30

Gesamtendendwertung nach der 7. Etappe

1 FINN Lorenzo ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 21:56:50
2 DRIESEN Niels BEL Lotto-Groupe Wanty 02:34
3 VANHUFFEL Matteo BEL Development Team Picnic PostNL 03:42
4 RAMÍREZ Mateo ECU UAE Team Emirates Gen-Z 03:46
5 BRAVO Henrique BRA Soudal Quick-Step DT 03:57
6 FABRIES Ugo FRA UAE Team Emirates Gen-Z 04:19

7 HAUGLAND Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 04:45
8 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 04:46
9 SCHOOFS Jasper BEL Soudal Quick-Step DT 05:19
10 ZOMERMAAND Jurgen NED Development Team Picnic PostNL 05:37

Lorenzo Finn triumphiert bei der Tour de l’Avenir

Mit einem überragenden Sieg auf der Schlussetappe untermauerte Finn seinen Gesamterfolg. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist es der erste Gesamterfolg bei der Tour de l’Avenir überhaupt.
Lorenzo Finn hat die 62. Tour de l’Avenir gewonnen. Nachdem er bereits das Bergzeitfahren am Montag für sich entscheiden konnte, holte der 19-jährige Italiener aus den Reihen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies auch den Sieg auf der finalen Bergankunft am Lago Serrù. Mit seinem Etappenerfolg auf dem siebten und finalen Tagesabschnitt untermauerte Finn seine Gesamtführung und gewann damit das Gelbe Trikot bei der Tour de France des U23-Radsports. Neben dem Gesamtsieg gewann Finn auch das Berg- und das Nachwuchstrikot.

Die Tour de l’Avenir gilt als das wichtigste Etappenrennen in der U23-Kategorie – eine Siegerliste mit Fahrern wie Tadej Pogačar, Egan Bernal, Isaac del Toro und zuletzt Paul Seixas belegt das eindrucksvoll. In diesem Jahr öffnete die Rundfahrt ihre Türen erstmals für die Development-Teams der WorldTour-Mannschaften, die neben den Nationalauswahlen an den Start gingen. Und sie prägten das Rennen: Alle sieben Etappen gingen an Fahrer der Nachwuchsteams. Für Lorenzo Finn bedeutet der Erfolg zudem ein Stück Radsportgeschichte: Als erster Fahrer seit Gianbattista Baronchelli 1973 konnte er sowohl den Giro Next Gen – den Giro d’Italia der U23 – als auch die Tour de l’Avenir im selben Jahr gewinnen.

Auf der 130 Kilometer langen Schlussetappe von Strambino zur Bergankunft am Lago Serrù ließ Finn dabei keine Zweifel aufkommen. Nachdem er das Gelbe Trikot bereits mit seinem Sieg im Bergzeitfahren der fünften Etappe übernommen hatte, kontrollierten die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies den Renntag, bevor Finn zwei Kilometer vor dem Schlussstrich attackierte und das Ziel auf 2.275 Metern Höhe 27 Sekunden vor Niels Driesen (Belgien, Lotto – Groupe Wanty) und Mateo Ramírez (Ecuador, UAE Team Emirates Gen Z) erreichte. In der Gesamtwertung setzte sich Finn mit 2:34 Minuten Vorsprung auf Driesen und 3:42 Minuten auf Matteo Vanhuffel (Belgien, Development Team Picnic PostNL) durch. Es ist bereits Finns elfter Saisonsieg und der 18. Erfolg für die Rookies.

„Besser hätte ich diese Tour de l’Avenir nicht beenden können. Ich bin dem Team sehr dankbar. Wir sind heute voll auf Etappensieg gefahren. Der Schlussanstieg war sehr hart und ich bin super happy, dass ich es vollenden konnte. Dass das Rennen in Italien zu Ende gegangen ist, macht es noch schöner – auf dem letzten Anstieg und den ganzen Tag über haben mich unglaublich viele Menschen angefeuert. Gemeinsam mit dem Giro Next Gen war die Tour de l’Avenir mein großes Ziel in diesem Jahr, und ich habe beides gewonnen. Das macht mich sehr stolz.“
— Lorenzo Finn
„Es ist immer etwas Besonderes, im Gelben Trikot zu gewinnen. Genau das war der Plan – und das Team hat ihn heute perfekt umgesetzt. Michiel Mouris und Davide Donati haben die Etappe von Beginn an kontrolliert und die Fluchtgruppe des Tages nie weit wegkommen lassen. Danach haben Noah Lindholm Møller Andersen und Paul Fietzke bis in den Schlussanstieg übernommen. Sie haben einen unglaublichen Job gemacht und Lorenzo hat es dann vollendet. Nicht nur für ihn, sondern auch für uns als Team ist das ein ganz besonderer Erfolg und ich bin sehr stolz auf die ganze Mannschaft.“
— Pello Olaberria, Sportlicher Leiter

© Twila Federica Muzzi

Deutschland Tour 2026 3. Etappe: Herxheim – Bad Dürkheim – 171 Km


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1 Pellizzari Giulio Red Bull – BORA – hansgrohe 25 30 12″ 4:03:44
2 del Toro Isaac UAE Team Emirates – XRG 15 18 9″ ,,
3 Hirschi Marc Tudor Pro Cycling Team 10 12 5″ 0:34
4 Remijn Senna Alpecin – Premier Tech 5 7 0:49
5 Raccagni Noviero Andrea Soudal Quick-Step 3 4 ,,
6 Tesfatsion Natnael Movistar Team 3 ,,
7 Oldani Stefano Caja Rural – Seguros RGA 2 ,,
8 Morgado António UAE Team Emirates – XRG 1 ,,
9 Burgaudeau Mathieu TotalEnergies ,,
10 Stork Florian Tudor Pro Cycling Team ,,

Gesamt:

1 2 ▲1 del Toro Isaac UAE Team Emirates – XRG 5 14:02:12
2 1 ▼1 Barré Louis Team Visma | Lease a Bike 0:52
3 12 ▲9 Hirschi Marc Tudor Pro Cycling Team 1:05
4 5 ▲1 Raccagni Noviero Andrea Soudal Quick-Step 1:21
5 7 ▲2 Tesfatsion Natnael Movistar Team 1:22
6 10 ▲4 Vacek Mathias Lidl – Trek 1:23
7 11 ▲4 Sorarrain Gorka Caja Rural – Seguros RGA ,,
8 13 ▲5 Schachmann Maximilian Soudal Quick-Step 1:25
9 14 ▲5 Oldani Stefano Caja Rural – Seguros RGA ,,
10 44 ▲34 Pellizzari Giulio Red Bull – BORA – hansgrohe 1:26

Bulle schlägt Stier: Giulio Pellizzari gewinnt die Königsetappe der Lidl Deutschland Tour

Pellizzari gewinnt Königsetappe – Del Toro erobert Blau zurück

Samstag, 22. August, Bad Dürkheim – Giulio Pellizzari (Red Bull–BORA–hansgrohe) hat die Königsetappe der Lidl Deutschland Tour 2026 gewonnen. Nach 170,8 Kilometern von Herxheim nach Bad Dürkheim setzte sich der Italiener vor Isaac Del Toro (UAE Team Emirates-XRG) durch.

Del Toro sorgte rund 35 Kilometer vor dem Ziel mit seiner Attacke für die entscheidende Rennsituation, distanzierte den bisherigen Gesamtführenden Louis Barré (Team Visma | Lease a Bike) und eroberte das Blaue Trikot zurück.
Schon früh ging es auf den mehr als 3.000 Höhenmetern um die Bergwertung. Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) setzte sich mit einer Ausreißergruppe ab und sammelte an der Lolosruhe sowie bei der ersten Überfahrt der Kalmit die maximale Punktzahl. Damit ging der Plan des deutschen Teams auf: Heidemann übernahm das Bergtrikot von seinem Teamkollegen Ole Theiler.

Im Kampf um die Gesamtwertung fiel die Entscheidung am Rotsteig. Nach der Vorarbeit von UAE Team Emirates-XRG attackierte Del Toro rund 35 Kilometer vor dem Ziel. Barré versuchte zu folgen, konnte die Lücke zum Mexikaner aber nicht schließen. Wenig später setzte sich auch Giulio Pellizzari ab und fuhr zu Del Toro nach vorne. Gemeinsam holten Del Toro und Pellizzari den zuvor allein führenden Nelson Oliveira (Movistar Team) ein. Als Oliveira das Tempo nicht mehr halten konnte, gingen die beiden jungen Kletterspezialisten allein ins Finale. Dahinter versuchte Barré mehrfach, den Rückstand zu reduzieren, konnte das Spitzenduo aber nicht mehr erreichen.

Auf dem Wurstmarktgelände in Bad Dürkheim machten Pellizzari und Del Toro den Tagessieg unter sich aus. Pellizzari hatte im Sprint die größeren Reserven und gewann die Königsetappe vor Del Toro. Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) komplettierte das Podium. Del Toro geht damit im Blauen Trikot in den letzten Renntag der Lidl Deutschland Tour 2026. Für Heidemann wurde der offensive Auftritt ebenfalls belohnt: Der Deutsche führt vor der Schlussetappe die Bergwertung an.

Einschätzung der 4. Etappe

Zum Abschluss der Lidl Deutschland Tour 2026 wartet noch einmal eine anspruchsvolle Etappe. Über 156,5 Kilometer führt das Finale von Heilbronn durch das Heilbronner Land und zurück in die Stadt. Rund 2.500 Höhenmeter bieten den Klassementfahrern eine letzte Gelegenheit, die Gesamtwertung noch einmal anzugreifen.
Bereits nach 15,8 Kilometern wartet am Schloss Stocksberg die erste Bergwertung. Anschließend führt die Strecke über Zaberfeld und Sulzfeld zurück Richtung Heilbronn, bevor bei Kilometer 93,4 die entscheidende Phase beginnt. Auf der Heilbronner Schlussrunde muss das Peloton dreimal den Jägerhaus-Anstieg bewältigen. Mit 2,3 Kilometern Länge und durchschnittlich 5,2 Prozent Steigung bietet er mehrfach Gelegenheit für Attacken. Nach der letzten Überquerung bleiben nur noch wenige Kilometer bis ins Ziel. Ein Bonussprint in Donnbronn 7,8 Kilometer vor der Ziellinie könnte zudem im Kampf um das Blaue Trikot eine wichtige Rolle spielen. Damit bleibt die Lidl Deutschland Tour 2026 bis zum Schluss offen: Die kurze, intensive Finaletappe bietet sowohl starken Puncheuren als auch den Klassementfahrern noch einmal die Chance, das Rennen in Heilbronn zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Am 23. August 2026 steht Heilbronn ganz im Zeichen des Radsports. Die Stadt am Neckar ist Gastgeber des großen Finales der Lidl Deutschland Tour 2026. Die vierte und letzte Etappe startet und endet in Heilbronn – hier fällt nach fünf Renntagen die Entscheidung um den Gesamtsieg und das Blaue Trikot.
Heilbronn verbindet urbanes Leben mit Weinlandschaft und einer ausgeprägten Sportbegeisterung. Bereits 2024 war die Stadt Etappenort und begrüßt die Lidl Deutschland Tour 2026 nun erneut. Im Herzen der Stadt können die Fans die Profis beim entscheidenden Finale aus nächster Nähe erleben.
Doch nicht nur die Profis stehen an diesem Sonntag im Mittelpunkt. Mit der ADAC Cycling Tour können auch Hobbyradsportler auf gesperrten Straßen selbst in die Pedale treten. Ergänzt wird das Programm durch die LichtBlick Newcomer Tour, die kinder Joy of Moving mini tour und weitere Angebote für die ganze Familie. Damit wird Heilbronn am Finaltag zum Treffpunkt für Profis, Nachwuchs, Hobbyfahrer und Radsportfans und zur Bühne für die letzte Entscheidung der Lidl Deutschland Tour 2026.

Pressekontakt | Media contact
Pressestelle A.S.O. Germany
Karl Stender
Email: presse@deutschland-tour.com

Lidl Deutschland Tour
A.S.O. Germany GmbH

Giulio Pellizzari gewinnt Königsetappe der Deutschland Tour
Giulio Pellizzari setzt sich im Finale gegen den neuen Gesamtführenden Isaac del Toro durch und beschert Red Bull – BORA – hansgrohe den zweiten Etappensieg in Folge bei der Deutschland Tour 2026.
Das Etappenprofil zwischen Herxheim und Bad Dürkheim versprach ein ständiges Auf und Ab. Auch wenn die Anstiege vergleichsweise kurz waren, machten mehr als 3.000 Höhenmeter auf den Runden durch die Pfalz die Königsetappe zu einem anspruchsvollen Renntag.
Für Red Bull – BORA – hansgrohe stand vor allem der Kampf um den Etappensieg im Fokus. Nach dem gestrigen Erfolg von Alessio Magagnotti wollte das deutsche UCI WorldTeam das Momentum nutzen und setzte heute auf die Kletterqualitäten von Giulio Pellizzari.

Die Vorentscheidung fiel bereits 35 Kilometer vor dem Ziel. Isaac del Toro attackierte am Anstieg zum Rotsteig. Pellizzari reagierte nicht sofort, sondern fuhr seinen eigenen Rhythmus, erhöhte Schritt für Schritt das Tempo und schloss wenig später zum Mexikaner auf.

„Ich kenne Isaac ziemlich gut und weiß, dass er an zwei Minuten langen Anstiegen einfach auf einem anderen Niveau fährt. Ihm direkt zu folgen, wäre ein Fehler gewesen. Deshalb bin ich mein eigenes Tempo gefahren, ohne das Risiko einzugehen, zu überziehen. Bis zur Kuppe bin ich so schnell gefahren, wie ich konnte, und in der Abfahrt habe ich wieder zu ihm aufgeschlossen.“
— Giulio Pellizzari
Auf der ersten Zielrunde rund um Bad Dürkheim blieb das Tempo an der Spitze hoch. Das Duo schüttelte seinen letzten Begleiter ab und ging gemeinsam in die zweite und entscheidende Zielrunde. Im Sprint der beiden Freunde sicherte sich Pellizzari den Tagessieg.

„Gestern haben wir uns riesig über Alessios Sieg gefreut. Heute wollten wir direkt noch einmal gewinnen. Die Zusammenarbeit mit Isaac hat super funktioniert – er hatte die Gesamtwertung im Blick, während ich auf den Etappensieg gefahren bin. Mein persönliches Ziel für diese Saison war es, mehr Rennen zu gewinnen. Deswegen freue ich mich über den heutigen Sieg und möchte dafür meinen Teamkollegen und dem gesamten Team danken.“
— Giulio Pellizzari

Nach seinen Erfolgen bei der Tour of the Alps und der Vuelta a Burgos feiert Pellizzari damit bereits seinen vierten Etappensieg der Saison bei einem Rennen der UCI ProSeries.
Nachdem Red Bull – BORA – hansgrohe in den vergangenen vier Ausgaben der Deutschland Tour ohne Etappensieg geblieben war, gelingen dem Team nun innerhalb von nur 24 Stunden gleich zwei Siege: Auf Alessio Magagnottis Sprintüberraschung folgt Pellizzaris Triumph auf der Königsetappe.

Deutschland Tour 2026 2. Etappe: Schwäbisch Hall – Offenbach an der Queich – 197 Km

1 MAGAGNOTTI Alessio ITA RED BULL – BORA – HANSGROHE 04:40:13
2 MAGNIER Paul FRA SOUDAL QUICK-STEP 00:00
3 DANTAS LEITAO IÚRI GABRIEL POR CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
4 WALSCHEID Max GER LIDL-TREK 00:00
5 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
6 MÜLLER Tobias GER UNIBET ROSE ROCKETS 00:00
7 DEGENKOLB John GER TEAM PICNIC POSTNL 00:00
8 BIERMANS Jenthe BEL COFIDIS 00:00
9 UHLIG Henri GER ALPECIN-PREMIER TECH 00:00
10 HALLER Marco AUT TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:00

11 BRUTTOMESSO Alberto ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
12 DE LONGHI Lorenzo ITA COFIDIS 00:00
13 OLDANI Stefano ITA CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
14 MAUSS Moritz GER UAE TEAM EMIRATES XRG 00:00
15 ROTTMANN Jonathan Malte GER TEAM LOTTO KERN-HAUS OUTLET MONTABAUR 00:00

Gesamtwertung nach der 2. Etappe

1 BARRE Louis FRA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 09:58:31
2 DEL TORO Isaac MEX UAE TEAM EMIRATES XRG 00:06
3 CICCONE Giulio ITA LIDL-TREK 00:18
4 ZAMBANINI Edoardo ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:28
5 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA SOUDAL QUICK-STEP 00:29
6 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 00:30
7 TESFAZION Natnael ERI MOVISTAR TEAM 00:30
8 LEMMEN Bart NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:30
9 DEL GROSSO Tibor NED ALPECIN-PREMIER TECH 00:30
10 VACEK Mathias CZE LIDL-TREK 00:31
11 SORARRAIN AGIRREZABALA Gorka ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:31
12 HIRSCHI Marc SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:33
13 OLDANI Stefano ITA CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:33
14 SCHACHMANN Maximilian GER SOUDAL QUICK-STEP 00:33
15 HAJEK Alexander AUT RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:37

Alessio macht’s gut: Magagnotti sprintet zum Etappensieg


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Alessio Magagnotti gewinnt 2. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2026

Freitag, 21. August, Offenbach an der Queich – Regen, nasse Straßen und am Ende ein Überraschungssieger im Sprint: Alessio Magagnotti (Red Bull – BORA – hansgrohe) hat die 2. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2026 gewonnen. Nach 196,9 Kilometern von Schwäbisch Hall nach Offenbach an der Queich setzte sich der erst 19 Jahre alte Italiener im Sprint gegen Paul Magnier (Soudal Quick-durch. Iúri Leitão (Caja Rural-Seguros RGA) komplettierte als Dritter das Podium.
Über weite Strecken wurde die Etappe von einer dreiköpfigen Ausreißergruppe geprägt. Ole Theiler (REMBE | rad-net), Álvaro Sagrado (Storck – MRW Bau) und Ben Felix Jochum (Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur) lösten sich früh aus dem Feld und bestimmten lange das Renngeschehen an der Spitze. Dahinter kontrollierten vor allem die Teams der Sprinter das Tempo und hielten den Abstand zur Spitzengruppe unter Kontrolle.
Im Finale übernahm vor allem Soudal Quick-Step die Verantwortung im Peloton. Das Team positionierte Paul Magnier auf den letzten Kilometern weit vorne und bereitete den erwarteten Sprint um den Tagessieg vor. Doch auf der Zielgeraden hatte ein anderer die schnellsten Beine.
Alessio Magagnotti behauptete sich im Finale in aussichtsreicher Position, eröffnete seinen Sprint im richtigen Moment und setzte sich gegen Magnier durch. Der 19-Jährige brachte seinen Vorsprung bis zur Ziellinie und feierte nach 4:40:13 Stunden seinen Etappensieg bei der Lidl Deutschland Tour 2026.
Magnier musste sich mit Rang zwei begnügen, Iúri Leitão wurde Dritter. Mit Max Walscheid und Phil Bauhaus auf den Plätzen vier und fünf landeten zwei deutsche Sprinter ebenfalls weit vorne.
In der Gesamtwertung bleibt Louis Barré (Team Visma | Lease a Bike) nach seinem Solosieg am Vortag im Führungstrikot. Isaac Del Toro (UAE Team Emirates-XRG) machte durch Bonussekunden allerdings Zeit auf den Franzosen gut. Damit bleibt der Kampf um den Gesamtsieg vor den deutlich anspruchsvolleren Etappen am Wochenende offen.

Pressekontakt | Media contact
Pressestelle A.S.O. Germany
Karl Stender
Email: presse@deutschland-tour.com

Alessio Magagnotti sprintet bei der Deutschland Tour zum ersten Profisieg

Alessio Magagnotti hat die 2. Etappe der Deutschland Tour gewonnen und damit den ersten Sieg seiner Karriere in einem Profirennen gefeiert. Der 19-jährige Italiener setzte sich im Massensprint vor Paul Magnier durch.

Red Bull – BORA – hansgrohe hatte seine Taktik ganz auf den jungen Sprinter ausgerichtet. Die 197 Kilometer zwischen Schwäbisch Hall und Offenbach an der Queich verliefen vor allem im Schlussdrittel komplett flach – beste Voraussetzungen für eine Sprintentscheidung und damit für Magagnotti.
Im Finale spielten Danny van Poppel und Jarrad Drizners ihre Erfahrung aus und brachten den 19-Jährigen in eine ideale Position am Hinterrad von Magnier. Auf den letzten Metern übernahm Magagnotti selbst: Der endschnelle Italiener zog vorbei und feierte souverän seinen bislang größten Karriereerfolg.

„Das ist einfach unglaublich. Ein riesiges Dankeschön an Danny, Jarrad und das gesamte Team. Sie haben mir diesen Erfolg fantastisch vorbereitet und mich perfekt positioniert. Ich habe versucht, so viel Energie wie möglich zu sparen und auf die Tipps des Teams zu hören. Auf den letzten 50 Metern habe ich einfach alles gegeben und konnte mich durchsetzen. Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung. Diesen Moment möchte ich jetzt einfach genießen.“
— Alessio Magagnotti
Dabei gehört Magagnotti zum Aufgebot der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Mit seinem Sieg bei einem Rennen der UCI ProSeries zeigte er eindrucksvoll, warum das Team ihm bereits auf höchstem Niveau das Vertrauen schenkt.

Sein bislang bestes Ergebnis bei den Profis hatte Magagnotti Anfang Februar mit Rang drei bei der Trofeo Palma erzielt. Im U23-Kalender konnte er in dieser Saison bereits Siege bei der Istrian Spring Trophy und der Tour de Bretagne feiern.

Dass Deutschland ein gutes Pflaster für den Italiener ist, hatte er schon als Junior gezeigt. Vor zwei Jahren gewann er zwei Etappen der Saarland Trofeo. Mit seinem Etappensieg bei der Deutschland Tour hat Magagnotti sein Sprinttalent nun auch auf der großen Radsportbühne unter Beweis gestellt.

Tour de l’Avenir: Lorenzo Finn führt die Rookies bei der Tour de France des U23-Radsports an

Von 20. bis 26. August bestreiten die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies die 62. Auflage der Tour de l’Avenir. Mit Lorenzo Finn (Italien) geht der amtierende U23-Weltmeister und Sieger des Giro Next Gen als klarer Kapitän an den Start.

Keine andere Rundfahrt im Nachwuchsradsport hat diesen Stellenwert: Die Tour de l’Avenir gilt seit Jahrzehnten als „Tour de France des U23-Radsports“ und steht regelmäßig am Anfang großer Karrieren. In diesem Jahr kommt eine strukturelle Neuerung hinzu – erstmals sind neben Nationalmannschaften auch Development-Teams startberechtigt. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist es damit die Premiere bei der wohl prestigeträchtigsten Rundfahrt des Jahres.

Sportlich wartet ein hartes Programm: Sieben Etappen, 926,2 Kilometer und 13.532 Höhenmeter führen von der französischen Küste bis in die Alpen. Gestartet wird erstmals in der Normandie, in Ouistreham-Riva-Bella am Sword Beach, wo am 6. Juni 1944 alliierte Truppen landeten. Über die Loire, die Sologne und Burgund geht es anschließend Richtung Osten, ehe drei Alpenetappen die Entscheidung bringen: zunächst ein Bergzeitfahren von Les Carroz nach Flaine über den Col de la Pierre Carrée mit Gravel-Finale, dann die Königsetappe hinauf zum Col de l’Iseran (2.764 Meter) mit 4.945 Höhenmetern, bevor die Rundfahrt in Italien am Lago Serrù oberhalb von Ceresole Reale endet.

Angeführt wird das Aufgebot der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies von Lorenzo Finn. Für den jungen Italiener ist die Tour de l’Avenir der Höhepunkt einer Saison, in der er den Status des U23-Weltmeisters immer wieder in Ergebnisse umgemünzt hat – unter anderem mit dem Gesamtsieg beim Giro Next Gen. Unterstützt wird Finn von einem breit aufgestellten, starken Team: Davide Donati (Italien), Paul Fietzke (Deutschland), Gustave Blanc (Frankreich), Noah Lindholm Møller Andersen (Dänemark) und Michiel Mouris (Niederlande) komplettieren das Sextett der Rookies.


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„Die Tour de l’Avenir ist das Rennen, auf das ich in diesem Sommer hingearbeitet habe. Das Profil liegt mir – vor allem die letzten drei Tage in den Alpen. Ich komme hierher, um um den Gesamtsieg mitzufahren – aber ich weiß auch, dass diese Rundfahrt lang und unberechenbar ist. Wir haben eine starke Mannschaft dabei und ich hoffe, dass wir über die sieben Tage den Unterschied machen können.“
— Lorenzo Finn
„Mit Lorenzo haben wir einen Fahrer, der bei diesem Rennen zu den Favoriten zählt – das sprechen wir auch offen aus. Gleichzeitig ist die Tour de l’Avenir eine Rundfahrt, bei der man sie nur gemeinsam gewinnt. Der erste Teil mit der über 230 Kilometer langen Etappe nach Saint-Vallier verlangt volle Konzentration, danach entscheiden die Alpen. Für unser Projekt ist es ein großer Schritt, hier erstmals als Development-Team am Start zu sein. Wir sind vorbereitet und freuen uns.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Die Tour de l’Avenir 2026

Mi., 19.08. | Teampräsentation, Caen la Mer – Ouistreham Riva-Bella
Do., 20.08. | Etappe 1: Ouistreham Riva-Bella – Argentan, 151,9 Kilometer
Fr., 21.08. | Etappe 2: Nogent-le-Rotrou – Amboise, 116,3 Kilometer
Sa., 22.08. | Etappe 3: Vierzon – Saint-Vallier, 232 Kilometer
So., 23.08. | Etappe 4: Saint-Vallier – Semur-en-Auxois, 131 Kilometer
Mo., 24.08. | Etappe 5 (EZF): Les Carroz – Flaine, 16 Kilometer
Di., 25.08. | Etappe 6: Châtillon-sur-Cluses – Val d’Isère, Col de l’Iseran, 149 Kilometer
Mi., 26.08. | Etappe 7: Strambino – Ceresole Reale, Lago Serrù, 130 Kilometer

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Red Bull – BORA – hansgrohe bereit für Vuelta und drei Wochen voller Chancen

Red Bull – BORA – hansgrohe bereit für Vuelta und drei Wochen voller Chancen
Das Team geht mit einem vielseitigen Aufgebot und Ambitionen in den unterschiedlichsten Rennsituationen in die Spanienrundfahrt.

Primož Roglič, Finn Fisher-Black, Jordi Meeus, Gianni Moscon, Callum Thornley, Luke Tuckwell, Gianni Vermeersch und Frederik Wandahl werden am 22. August in Monaco am Start stehen. Das Aufgebot vereint Grand-Tour-Erfahrung, Sprintstärke, Kletterqualitäten und taktische Vielseitigkeit.

Sven Vanthourenhout, Sportlicher Leiter, sagt: „Unser Hauptziel ist es, eine Etappe zu gewinnen – und hoffentlich mehr als eine, wenn sich die Chancen dazu bieten. Unser zweites großes Ziel ist die Gesamtwertung mit Primož. Wir müssen aber realistisch bleiben, denn seine Vorbereitung verlief nach seinem Sturz ganz anders, als wir ursprünglich erwartet hatten. Wir werden die Situation Schritt für Schritt beurteilen. Wir werden ihn dabei unterstützen, das bestmögliche Ergebnis in der Gesamtwertung zu erzielen, müssen aber auch bereit sein, unsere Ziele gegebenenfalls anzupassen.“

Ein besonnener Ansatz mit Roglič


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Nur wenige Fahrer haben eine so besondere Beziehung zur Vuelta wie Roglič. Mit seinen vier Gesamtsiegen ist er gemeinsam mit Roberto Heras Rekordsieger des Rennens. Doch die Erfolge der Vergangenheit zählen für die 81. Austragung des Rennens nicht. Stattdessen werden die ersten Tage ein klareres Bild davon vermitteln, was möglich ist.

„Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Vuelta und fahre dort immer sehr gerne“, sagt Roglič. „Sie viermal zu gewinnen, ist schon etwas, das ich mir nie hätte vorstellen können. Deshalb möchte ich mir keinen zusätzlichen Druck machen. Wir werden von Tag zu Tag schauen, als Team alles geben und versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ich freue mich darauf.“

Verschiedene Wege zum Etappenerfolg

Um Etappensiege werden auch Meeus und Fisher-Black fahren. „Jordi wird in den Sprints seine eigenen Chancen bekommen, gleichzeitig wird er sich aber auch voll in den Dienst des Teams stellen“, sagt Vanthourenhout. „Wir wollen ihm Möglichkeiten zum Sprinten geben und gleichzeitig sicherstellen, dass alles zu unseren übergeordneten Zielen passt.“

Fisher-Black eröffnet der Mannschaft andere Möglichkeiten. Der Neuseeländer bestreitet seine dritte Vuelta und bringt die Qualitäten mit, um dann Akzente zu setzen, wenn das Rennen schwerer zu kontrollieren ist: in Ausreißergruppen und selektiven Finals. „Wir wollen, dass Finn offensiv fährt, sich Chancen erarbeitet und sie nutzt, wenn sie sich bieten“, sagt Vanthourenhout.

Fisher-Black selbst ergänzt: „Ich habe das Gefühl, in guter Form ins Rennen zu gehen und würde gerne auf Etappensiege fahren. Ich fahre die Vuelta immer sehr gerne, deshalb freue ich mich sehr, wieder dabei zu sein.“

Die erste Grand Tour für Tuckwell und Thornley

Für Luke Tuckwell und Callum Thornley bedeutet die Vuelta Neuland. Beide geben ihr Grand-Tour-Debüt. Für sie wird es vor allem darum gehen, sich an die besonderen Anforderungen einer dreiwöchigen Landesrundfahrt anzupassen und ihre Ausdauer unter Beweis zu stellen.

„Bei einer ersten Grand Tour gibt es so viele Unbekannte, dass ich mir kein konkretes Ergebnis als Ziel setzen möchte“, sagt Tuckwell. „Ich möchte das Rennen beenden, so viel wie möglich lernen und ein guter Teamkollege sein, wann immer ich gebraucht werde.“

Auch Thornley wird den Fokus auf seine Entwicklung legen, gleichzeitig aber die Freiheit haben, in Ausreißergruppen zu gehen, wenn sich die richtige Gelegenheit bietet. Auch das zweite Einzelzeitfahren ist eine Etappe, auf der seine Stärken besonders zum Tragen kommen könnten.

Erfahrung im Team

Gianni Vermeersch und Gianni Moscon bringen Erfahrung ins Aufgebot. Vermeersch wird auf der Straße eine Führungsrolle übernehmen, schwierige Rennsituationen einschätzen und die Gruppe mit seiner Erfahrung führen, gleichzeitig aber auch selbst offensiv fahren können. Moscons Aufgaben werden stärker auf die Unterstützung von Roglič ausgerichtet sein, insbesondere auf flachen und technisch anspruchsvollen Etappen, auf denen Positionierung, Antizipation und Kontrolle ebenso entscheidend sein können wie Kletterstärke.

Frederik Wandahl komplettiert das Aufgebot und sorgt für zusätzliche taktische Vielseitigkeit. „Wir freuen uns sehr, Frederik im Team zu haben“, sagt Vanthourenhout. „Er hat ein sehr gutes taktisches Rennverständnis. Das wollen wir nutzen. Sei es, um in Ausreißergruppen zu gehen, Chancen zu ergreifen oder das Team zu unterstützen. Die Teilnahme an einer Grand Tour ist für ihn außerdem eine großartige Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln.“

Für die kommenden drei Wochen gibt es kein Rezept. Insgesamt will das Team flexibel bleiben: Etappensiege anvisieren, Rogličs Ambitionen in der Gesamtwertung im Verlauf des Rennens immer wieder neu bewerten und die Vielseitigkeit des Aufgebots entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Tages einsetzen. Für die jüngeren Fahrer bietet sich zugleich die Chance, den besonderen Rhythmus einer Grand Tour kennenzulernen und im Idealfall stärker in Granada anzukommen, als sie in Monaco gestartet sind.

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Stefan Flessner
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