Schlagwort-Archiv: Stefan Flessner

Tour Down Under Männer

Prolog: Adelaide – Adelaide – 3,6 Km

1 WATSON Sam GBR INEOS Grenadiers 00:04:16 50,62
2 VERNON Ethan GBR NSN Cycling Team 00:01
3 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:03

4 VINE Jay AUS UAE Team Emirates-XRG 00:04
5 GAUTHERAT Pierre FRA Decathlon CMA CGM Team 00:05
6 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 00:05
7 ZIJLAARD Maikel NED Tudor Pro Cycling Team 00:05
8 TEUTENBERG Tim Torn GER Lidl-Trek 00:05
9 BLEDDYN Oliver AUS Australia 00:05
10 PLOWRIGHT Jensen AUS Alpecin-Premier Tech 00:07
11 RESELL Erik NOR Uno-X Mobility 00:07
12 FISHER-BLACK Finn NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:07
13 LEONARD Michael CAN EF Education-EasyPost 00:08
14 SWEENY Harry AUS EF Education-EasyPost 00:08
15 PLAPP Luke AUS Team Jayco-AlUla 00:08
16 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA Soudal Quick-Step 00:08
17 OLIVEIRA Ivo POR UAE Team Emirates-XRG 00:09
18 STORK Florian GER Tudor Pro Cycling Team 00:09
19 LAMPERTI Luke USA EF Education-EasyPost 00:09
20 L’HOTE Antoine FRA Decathlon CMA CGM Team 00:09

Die Tour Down Under 2026 beginnt mit einem Prolog und steuert auf entscheidende Anstiege zu, die sechs Tage aggressiven Rennsports versprechen.

Das Teamaufgebot für das erste Rennen der Saison
Die Tour Down Under 2026 eröffnet die UCI-WorldTour-Saison mit sechs
anspruchsvollen Renntagen durch South Australia. Das Rennen vereint einen schnellen Stadtprolog, sprintfreundliches Terrain und rennentscheidende Anstiege. Von den Straßen Adelaides bis zum Gipfel von Willunga Hill und einem anspruchsvollen Schlusskurs in Stirling ist vom Start bis ins Finale aggressiver Rennsport zu erwarten.
Red Bull – BORA – hansgrohe geht mit einer ausgewogenen Mannschaft an den Start, die lokale Streckenkenntnis, Kletterstärke und schnelle Firepower verbindet. Das Team wird mit Danny van Poppel als Sprinter und Finn Fisher-Black für die Gesamtwertung antreten, unterstützt von Laurence Pithie, Jarrad Drizners, Haimar Etxeberria, Callum Thornley und Luke Tuckwell. Drizners und Tuckwell vertreten dabei auch die australischen Farben.
Die Etappen im Überblick
Das Rennen beginnt mit einem kurzen, intensiven Stadtprolog nahe Victoria Square und einer Runde auf dem Kriterienkurs im Victoria Park. Da die Fahrer auf Rennrädern knapp fünf Minuten lang voll durchziehen, entscheiden Positionierung, Leistung und Präzision über das erste ocherfarbene Trikot.
Die erste Etappe führt in das Barossa Valley auf einem Rundkurs mit Tanunda als Zentrum. Drei Auffahrten zum Menglers Hill werden die Beine testen, wobei der letzte Anstieg nur 13 Kilometer vor dem Ziel liegt. Trotz der Höhenmeter sollten die schnellen Männer weiterhin mitmischen, und die Zielanfahrt entlang der Murray Street bietet eine wichtige Sprintchance.
Der dritte Renntag bringt die erste echte Standortbestimmung für die Gesamtwertung. Mit mehr als 3.700 Höhenmetern wartet auf das Peloton eine harte Abfolge, darunter Norton Summit, Mt Lofty und zwei Auffahrten der berüchtigten Corkscrew Road. Das Ziel liegt bergauf in Uraidla und dürfte unter den Anwärtern Abstände öffnen.
Von Henley Beach aus geht es auf der folgenden Etappe ins Landesinnere durch die Adelaide Hills. Wickham Hill und der spätere Anstieg auf der Summit Road erhöhen den Schwierigkeitsgrad deutlich, bevor ein Rundkurs-Finale um Nairne folgt. Je nachdem, wie hart die Anstiege gefahren werden, ist ein Sprint einer reduzierten Gruppe möglich.
Die Königsetappe bietet drei Auffahrten der Willunga Hill, ein bei der Tour Down Under beispielloser Test. Nach dem Start in Brighton und der Passage durch die Fleurieu Peninsula sollen die wiederholten Anstiege die Gesamtwertung prägen, mit einem voraussichtlich entscheidenden Bergauf-Zieleinlauf am Gipfel.
Das Rennen endet mit einem langen, technisch anspruchsvollen Rundkurs in Stirling. Acht Runden auf einer welligen Schleife und wiederholte Anstiege auf der Mount Barker Road dürften das Rennen bis zum Schluss aggressiv halten, wobei die Gesamtwertung am letzten Tag noch offen sein kann.

Aus dem Team
Shane Archbold, Sportlicher Leiter:

Finn ist unser wichtigster Fahrer für die Gesamtwertung in diesem Rennen, und er wird die volle Unterstützung des Teams bekommen. Sein Training über den Winter lief sehr gut, und die Etappen 2, 4 und 5 sehen so aus, als könnten sie ihm sehr gut liegen. Für die Etappen 1 und 3 richtet sich unser Fokus auf die Sprintchancen mit Danny, unterstützt von einer neuen Anfahrergruppe aus Laurence, Jarrad und Callum.
Es gibt hier zwei gute Gelegenheiten für die Sprinter, und das Team hat in Australien einen soliden Start hingelegt. Insgesamt peilen wir mit Finn ein Top-Ergebnis in der Gesamtwertung an, und wir würden sehr gern mit Finn und Danny unterwegs einen oder mehrere Etappensiege mitnehmen.
Finn Fisher-Black:
Als Neuseeländer ist die Tour Down Under etwas ganz Besonderes. Wir haben zu Hause keine WorldTour-Rundfahrt mehr und auch keine UCI-Rennen mehr, deshalb bedeutet es mir viel, hierherzukommen. Es fühlt sich fast wie zu Hause an, auch wenn es auf der anderen Seite der Tasmansee ist, und es ist ein Rennen, auf das ich mich immer sehr freue. Meine Leistungen hier sind jedes Jahr besser geworden, deshalb ist das Ziel, weiter nach vorne zu kommen, idealerweise ein oder zwei Plätze besser, und unterwegs um Etappen zu kämpfen.

Das Ziel ist, weiter Fortschritte zu machen, idealerweise ein oder zwei Plätze nach oben zu klettern, und unterwegs auch um Etappensiege zu kämpfen.
Finn Fisher-Black

Die entscheidenden GC-Tage für uns sind die Corkscrew-Etappe und die Willunga-Hill-Etappe. Der Prolog wird hart, weil viele Fahrer ihn ins Visier nehmen, aber er ist auch eine Chance, Zeit auf andere GC-Fahrer herauszufahren und möglicherweise um ein Ergebnis zu kämpfen. Ich gehe mit viel Selbstvertrauen in dieses Jahr, und ich habe das Gefühl, dass ich dieses Rennen jedes Mal besser verstehe, wenn ich zurückkomme. Alles entwickelt sich gut und ich fühle mich gut, jetzt geht es darum, das in Rennform umzusetzen und zu sehen, welches Resultat wir erzielen können.“
Danny van Poppel:
Für mich ist die Tour Down Under ein Neustart mit neuen Zielen, und ich fühle mich gut, wenn ich daran denke. Ich werde hier in dieser Saison sprinten, also ist es nach meiner Rolle als Anfahrer zuvor ein etwas anderer Ansatz, und das macht diese Woche für mich besonders spannend. Einige Etappen sind in der Phase vor dem Sprint etwas kniffliger, das macht das Rennen interessanter, und genau deshalb bin ich gern hier.

Nach meiner bisherigen Rolle als Anfahrer ist das eine etwas andere Herangehensweise, und das macht diese Woche für mich besonders spannend.
Danny Van Poppel

Wenn ich mir die Etappen anschaue, interessiere ich mich besonders für die etwas härteren. Wir haben die zweite Etappe besichtigt und sie liegt mir gut. Es ist kein reiner, flacher Sprinttag, es gibt Anstiege und es ist selektiver, das kann helfen, das Feld auszudünnen. Meine Rolle hier ist anders als in den vergangenen Jahren, als ich der Anfahrer war. Aber wir haben eine starke Gruppe um mich herum. Laurence ist hier und wir haben im letzten Jahr viel zusammen gearbeitet, dazu kommen Callum Thornley und Jarrad Drizners. Callum ist vielleicht noch nicht jedem ein Begriff, aber für mich ist er ein großes Talent, und zusammen mit Jarrad und Laurence haben wir eine wirklich starke, kompakte Sprintgruppe, mit der wir arbeiten können.

Flying Look: Red Bull – BORA – hansgrohe hebt mit Style-Update für 2026 ab

Red Bull – BORA – hansgrohe startet gemeinsam mit Specialized mit einem neuen Look in die Saison 2026 – und bleibt dabei seiner eigenen Geschichte treu. Das neue Jersey ist mehr als ein Design-Update: Es ist die konsequente Weiterentwicklung jenes Trikots, mit dem das Team bei der Tour de France einen Meilenstein gesetzt hat.

Red Bull - BORA - hansgrohe

Primož Roglič
Primosz Roglic

© Red Bull – BORA – hansgrohe / Maximilian Fries

In Zusammenarbeit mit Specialized entstanden und von der Welt des Fliegens –einem zentralen Element der Red-Bull-DNA– inspiriert, verbindet das Jersey Geschwindigkeit, Präzision und Leichtigkeit zu einem kraftvollen visuellen Statement. Ein Look, der Performance transportiert.

Seine Premiere feierte das neue Trikot im Rahmen des Project Peloton – spektakulär inszeniert und sinnbildlich für den Anspruch des Teams: Neun Fahrer hoben ein Flugzeug allein mit Muskelkraft, perfektem Teamwork und technischer Innovation in die Luft. Ein Vorgeschmack auf das, was kommt.

Evolution eines Erfolgs
Das neue Jersey setzt die Designlinie der vergangenen Jahre konsequent fort. Nach dem dominanten Racing Blue von 2024 und der ausbalancierten Farbgebung mit höherem Weißanteil in 2025, bringt jetzt das hellere Dynamic Blue neue Akzente auf der hitzeoptimierten, hellen Grundfarbe.

Diese Farbkombination wurde erstmals beim erfolgreichen Tour-de-France-Sondertrikot eingeführt – ein Look, der Wiedererkennung schuf und nun in die nächste Entwicklungsstufe überführt wird. Die markanten blauen Schultern werden zum Signature-Element: klar, sichtbar, einzigartig im Peloton.
Design, das abhebt
Dynamische Streifen auf der Front des Jerseys stehen für Geschwindigkeit und Aerodynamik. Ihre Formsprache ist von Chevron-Elementen aus der Luftfahrt inspiriert – ein direkter Verweis auf die Flieger-DNA von Red Bull.

Diese Verbindung aus Radsport und Aviation spiegelt sich auch im Fotoset wider: Präsentiert wurde das neue Trikot in einem originalen Red-Bull-Fallschirm, der nur wenige Tage zuvor mit einem Red-Bull-Athleten in der Luft war. Vor dieser Kulisse tragen Junioren-Europameister Karl Herzog, U23-Weltmeister Lorenzo Finn sowie die Grand-Tour-Stars Florian Lipowitz und Primož Roglič den neuen Look – selbstbewusst, fokussiert, bereit für die nächste Saison.

Neben dem UCI WorldTeam werden auch die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies und das Juniorenteam grenke – Auto Eder im neuen Look auftreten.

Fly high: Der 2026er Look ist ab sofort vorbestellbar auf redbullshop.com/redbullborahansgrohe.

Peloton Takeoff: Red Bull – BORA – hansgrohe bringt ein Flugzeug zum Fliegen und schafft Historisches

Die Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit zu verschieben – dafür ist Red Bull bekannt. Neun Fahrer von Red Bull – BORA – hansgrohe haben nun Geschichte geschrieben und es erstmals geschafft, mit reiner Muskelkraft ein Flugzeug abheben zu lassen. Schauplatz war der Flugplatz Son Bonet auf Mallorca.

Die Zutaten für den spektakulären Rekord: ein Segelflugzeug samt Pilot, eine 1500 Meter lange Landebahn und insgesamt 6500 Watt, die von neun Fahrern, verbunden durch einen speziellen Gurt, erbracht wurden. Florian Lipowitz, Nico Denz, Jordi Meeus, Tim Van Dijke, Laurence Pithie, Adrien Boichis, Davide Donati und Gijs Schoonvelde bildeten das Gespann, das in einer „Husky-Formation“ für rund 90 Sekunden in die Pedale trat, um den Flieger auf 54 km/h zu beschleunigen. Der erreichte letztlich eine Höhe von 100 Metern.

Andy Heidger, Team
Samo Vidic/Red Bull Content Pool

„Als ich zum ersten Mal von diesem Projekt hörte, dachte ich, so etwas sei nicht realistisch“, sagte Lipowitz über die Kombination aus Radsport und Luftfahrt. „Ein Flugzeug starten? Völlig unmöglich. Etwas Vergleichbares hat es im Radsport nocht nicht gegeben.“

Dan Bigham, Head of Engineering bei Red Bull – BORA – hansgrohe, wies auf ein technisches Detail hin. „Der Gurt war ein entscheidendes Element, etwas, das es zuvor einfach nicht gab. Wir haben unzählige Stunden damit verbracht, ihn zu entwickeln, und diese Arbeit hat es uns ermöglicht, mit Peloton Takeoff Geschichte zu schreiben.“

Außerdem sagte er: „Aus den Daten und unseren Modellen wussten wir, dass jeder Fahrer etwa 500 Watt leisten musste, um das Flugzeug zu starten, aber wir wollten es dabei nicht belassen. Jedes zusätzliche Watt bedeutete mehr Höhe für das Flugzeug. Rekorde zu brechen, ist eine Sache. Aber etwas noch nie Dagewesenes zu schaffen, ist nochmal eine ganz andere Kategorie.“

Ein Jahr lang haben Bigham & Co. am Projekt Peloton Takeoff gearbeitet, um das Flugzeug letztlich Abheben zu lassen.

How Elite Athletes and Engineers Calculated a World-First Human-Powered Aircraft Takeoff.

Mallorca, Spain – December 15, 2025 – On December 4, 2025, a nine-rider peloton from Red Bull-BORA-hansgrohe achieved a world first by pulling a glider plane into powered flight using only human energy. Known as Peloton Takeoff, the project saw the riders accelerate to 54 km/h on a 1,500-metre runway, generating enough force to lift pilot Andy Hediger and his aircraft into the air without an engine or mechanical tow.

While the spectacle captured immediate attention, the achievement was the result of months of applied engineering. Led by Dan Bigham, Head of Engineering at Red Bull-BORA-hansgrohe and an Olympic silver medallist, the project translated elite cycling power into aerodynamic lift through data modelling, system design and precise execution.

Aircraft takeoff depends on achieving sufficient airspeed to generate lift, traditionally delivered by engines or tow vehicles. Human power introduces additional constraints, including biological limits, force variability and sensitivity to wind. Peloton Takeoff combined cycling physiology, aerodynamics and aviation engineering to determine whether a group of riders could function as a single, controllable propulsion system.
Key Facts
• Project: Peloton Takeoff
• Team: Red Bull-BORA-hansgrohe
• Engineering Lead: Dan Bigham
• Riders: Florian Lipowitz, Callum Thornley, Davide Donati, Nico Denz, Jordi Meeus, Tim Van Dijke, Laurence Pithie, Gijs Schoonvelde, Adrien Boichis
• Pilot: Andy Hediger
• Aircraft: Glider plane
• Location: Son Bonet Airfield, Mallorca, Spain
• Runway Length: 1,500 metres
• Target Airspeed: ~45–50 km/h
• Peak Speed Achieved: 54 km/h
• Average Rider Output: ~650 watts for ~90 seconds
• Combined Peak Output: ~6,500 watts
• Tow System: Custom-engineered harness and 150-metre cord

Route / Performance Overview
1. Engineers modelled the lift-to-drag profile of the glider across varying airspeeds and wind conditions.
2. Rider power data and aerodynamic drag coefficients were integrated into a unified performance model.
3. A custom harness system was designed to safely transfer force from nine bicycles to the aircraft.
4. The peloton accelerated in a seated, synchronised formation to minimise drag and force imbalance.
5. Once minimum airspeed was exceeded, surplus power translated directly into climb altitude.

Engineering the Unknown: How Peloton Takeoff Was Made Possible
Peloton Takeoff had no precedent. The glider plane, piloted by Andy Hediger, was never designed to take off while being towed by cyclists, and no existing blueprint existed for such an attempt. Every component of the system, mechanical, aerodynamic and human, had to be designed, tested and validated from scratch.
“It’s not something you can just pick up off the shelf,” said Dan Bigham. “It’s not something that anybody else has ever used in history.”

Modelling human power into flight
To determine whether human-powered takeoff was even possible, engineers built a custom computational model that linked three independent systems into one: the riders, the aircraft and the environment.
“We pulled together a really interesting model where we looked at how the lift and drag of the airplane varied with speed,” Bigham explained, “whereas with the riders we have both airspeed and ground speed that matter.”
That distinction proved critical. Cyclists generate power relative to ground speed, while aircraft generate lift based on airspeed, meaning wind conditions could determine success or failure even with identical human effort.
“That made it a tool we could use to assess the weather conditions, the wind conditions and the power requirements,” said Bigham.

The harness: the critical interface
While modelling established feasibility, the most complex engineering challenge was transferring human force safely and efficiently into an aircraft.
“How high we can get the plane harness was the most critical point of this entire project,” said Bigham.
The harness had to deliver sustained force efficiently, avoid interference with bicycle wheels, allow riders to brake safely, maintain stable tension for the pilot and give riders confidence to perform at maximum intensity. Multiple prototypes were trialled, including early testing in Austria and further development at Niederöblarn airfield.
“We actually learned that there are a few fairly significant flaws with that,” Bigham said of earlier versions. “That brought us to a final concept where everyone was super happy that they could ride full gas without any worries.”

Power thresholds and synchronisation
Once connected to the aircraft, the riders faced a precise physical requirement: accelerate rapidly to the minimum speed required for flight.
“We need to get to a minimum speed—about 45 to 50 kilometres per hour—before the plane can start to lift off and climb,” Bigham explained.
From the data, engineers established clear thresholds. Approximately 550 watts per rider would make takeoff possible, while any additional power would translate directly into climb altitude. In execution, the nine-rider peloton averaged closer to 650 watts per rider, sustaining the effort for up to 90 seconds.
“This kind of effort is what you would think about as a race-winning move,” said Bigham.
Unlike a traditional sprint, however, riders were required to remain seated and perfectly synchronised to maintain system stability.
“You have to do the exact same effort as your partner in the group,” Bigham said, “because you have to balance the forces in a seated, tucked aero position while towing a plane.”

Optimising humans as a system
Rider order within the peloton was determined mathematically, not by instinct or hierarchy.
“The position of the riders within the group was decided based on maths,” said Bigham.
Each rider’s aerodynamic drag coefficient and power profile informed their placement, creating an optimised formation similar to a team time trial—this time with the added complexity of towing an aircraft into flight.
“It’s an optimisation problem,” Bigham said, “just with the unique aspect of towing a plane to lift off.”

Applied science beyond sport
For Bigham, Red Bull – BORA – hansgrohe’s Peloton Takeoff validated how elite sport can function as applied engineering.
“It’s been really helpful to dig into the physiological side of things we use to explain rider performance,” he said, “and then apply that to something absolutely history-making.”
The project required multiple test phases, extensive coordination and early-morning execution.
“On this day we’ve done something monumental,” Bigham said. “Projects like this are game changing.”
Beyond cycling, Peloton Takeoff demonstrated how interdisciplinary collaboration can translate human performance into real-world engineering outcomes, combining professional cycling and aviation in a way rarely seen before.
Why It Matters
Red Bull – BORA – hansgrohe’s Peloton Takeoff demonstrates how elite sport can function as applied engineering. By modelling athletes as dynamic power units within a larger mechanical system, the project shows how data, aerodynamics and human physiology can be combined to overcome real-world physical constraints. The result is a rare example of engineering principles made visible through human effort.

Top-Talente langfristig bei Red Bull – BORA – hansgrohe | Grand Tour-Fahrplan 2026 steht

Red Bull – BORA – hansgrohe setzt ein deutliches Zeichen für die kommenden Jahre: Florian Lipowitz, Giulio Pellizzari und Lorenzo Finn haben ihre Verträge frühzeitig verlängert und bekennen sich damit langfristig zum Team. Drei Fahrer aus drei Karrierephasen – und doch verbindet sie eine gemeinsame Geschichte: Sie sind Talente, die bei Red Bull – BORA – hansgrohe entdeckt, geformt und gefördert wurden.

Florian Lipowitz (25), der sich im Team vom Trainee zum Tour de France-Dritten entwickelt hat, hat seinen ohnehin mehrjährigen Vertrag noch einmal verlängert. Er wird seinen Weg mit dem deutschen UCI WorldTeam langfristig weitergehen.


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Giulio Pellizzari (22) hat in seiner ersten WorldTour-Saison gleich zwei Grand Tours bestritten, sich mit einem Etappensieg belohnt und zweimal Rang sechs in der Gesamtwertung erreicht. Er setzt langfristig auf die Zusammenarbeit mit dem deutschen UCI WorldTeam – ein klares Commitment eines Fahrers, der gerade erst begonnen hat, sein Potenzial auszuschöpfen.


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Lorenzo Finn (18) wiederum steht am Beginn seiner Karriere: Junioren-Weltmeister, U23-Weltmeister, kommendes Jahr im Regenbogentrikot bei den Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies unterwegs. Sein Schritt in die WorldTour ist für 2027 geplant. Auch er hat sich langfristig an das Team gebunden, um gemeinsam den Weg an die Weltspitze konsequent fortzusetzen.


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„Talententwicklung ist die DNA dieses Teams. Florian und Giulio waren noch keine 20, als wir sie entdeckt haben – heute gehören sie zu den Fahrern, die bei jeder Grand Tour etwas bewegen können. Lorenzo war noch jünger und hat mit uns schon zwei Weltmeistertitel gewonnen. Neben unseren etablierten Stars und dem großen Talent-Potenzial in unseren drei Teams stehen dieses Trio für unsere Zukunft, für unsere Vision und für den Weg, den wir weiter konsequent gehen wollen“, sagt Ralph Denk, CEO von Red Bull – BORA – hansgrohe.

Ambitionen für alle drei Grand Tours
Mit Blick auf 2026 ist im Team eine besondere Vorfreude zu spüren. Die drei Grand Tours sind weit mehr als Saisonhöhepunkte – sie sind Identität und Herausforderung zugleich. Und Red Bull – BORA – hansgrohe geht mit einer klaren Haltung in die neue Saison: Das Podium ist das Ziel – und zwar bei jeder Grand Tour.

„Erster, Zweiter, Dritter – das war die Bilanz der vergangenen zwei Jahre. Natürlich möchten wir genau dort weitermachen. Gleichzeitig wollen wir auch innerhalb der Grand Tours Siege erzielen und einen attraktiven Rennstil zeigen, der fest zu unserer DNA gehört“, sagt Zak Dempster, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe.

Giro d’Italia
Den Giro d’Italia 2026 nimmt die Doppelspitze um Giulio Pellizzari und Jai Hindley mit einem Mix aus jugendlicher Unerschrockenheit und erfahrenem Selbstbewusstsein in Angriff. Das Duo möchte das Erfolgsgefühl der letzten Vuelta zum Grande Partenza nach Bulgarien tragen. Jai Hindley kennt das Gefühl sowohl bei Giro-Etappen als auch mit der Trofeo Senza Fine in der Hand zu jubeln. Giulio Pellizzari war in den in den letzten beiden Jahren mehrfach dicht am Etappensieg bei seiner Heim-Grand Tour. Nun will er seine Lernkurve auch beim Giro in zählbare Erfolge umwandeln.

Tour de France
Der Juli steht ganz im Zeichen zweier Fahrer, die viel verbindet – und gleichzeitig viel unterscheidet: Remco Evenepoel und Florian Lipowitz. Beide Quereinsteiger, beide Jahrgang 2000, beide Gewinner des Weißen Trikots und beide bereits Dritter der Tour. Doch in ihrer Karriere stehen sie an unterschiedlichen Punkten – was sie als Duo umso spannender und taktisch unberechenbarer macht. Für Red Bull – BORA – hansgrohe werden sie zu Wingmen. Zwei Fahrer, die gemeinsam ganz neue taktische Möglichkeiten bei der Tour de France eröffnen.

Der gemeinsame Weg von Remco Evenepoel und Florian Lipowitz nach Barcelona beginnt bereits Ende Januar auf Mallorca. Sie werden bei der Trophy Ses Salines gezielt an der TTT-Performance feilen. Beide Fahrer werden außerdem gemeinsam bei der Volta Ciclista a Catalunya an den Start gehen. Weitere Höhepunkte im Frühlingsprogramm sind für Remco Evenepoel die Ardennen und für Florian Lipowitz die Tour de Romandie.

Vuelta a España
Die Vuelta a España wird im kommenden Jahr zum emotionalen Saisonhöhepunkt. Primož Roglič peilt seinen fünften Titel an! Roglič’ Verbindung zur Vuelta ist tief – und 2026 soll dieses Kapitel weitergeschrieben werden. Das Auftaktzeitfahren in Monte Carlo wird ihm sprichwörtlich den roten Teppich ausrollen, den Start zu einem Heimspiel machen und möglicherweise den perfekten Rückenwind für die drei Wochen danach liefern. Zur Vorbereitung sind in seinem Frühjahrsprogramm voraussichtlich Tirreno–Adriatico, Itzulia Basque Country und die Tour de Romandie vorgesehen.

Arne Marit wechselt zu Red Bull – BORA – hansgrohe


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Red Bull – BORA – hansgrohe schließt die Kaderplanung für 2026 ab und geht mit dem Maximum von 30 Fahrern in die neue Saison. Letzter Neuzugang ist Arne Marit. Der Belgier verstärkt die Gruppe der Sprint- und Eintages-Spezialisten.

Pünktlich zum Start des ersten Trainingslagers der neuen Saison ist der 30. Platz im Team vergeben: Arne Marit wechselt zum deutschen UCI WorldTeam. Der 26-Jährige gilt als endschneller Fahrer, der seine Stärken insbesondere in Massensprints und Eintagesrennen ausspielt. Zudem überzeugt Marit mit beeindruckender Konstanz über das gesamte Rennjahr hinweg – vom Januar bis Oktober, von der ersten bis zur letzten WorldTour-Rundfahrt, dazwischen zahlreiche Klassiker, Etappenrennen und sogar eine Grand Tour.

Zak Dempster, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe: „Arne ist ein Fahrer, der uns in verschiedenen Rennsituationen sofort weiterhelfen kann. Seine natürliche Schnelligkeit, sein Renninstinkt und seine Zuverlässigkeit über eine komplette Saison machen ihn zu einer wertvollen Verstärkung für unsere Sprint- und Klassikergruppe. Besonders wichtig: Er ist ein Fahrer, der noch Entwicklungspotenzial hat – und wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen können. Wir freuen uns sehr, ihn im Team zu haben.“

Arne Marit: „Ich erinnere mich daran, wie ich mit meiner Freundin darüber gesprochen habe, was mein absolutes Traumteam wäre – und meine Antwort war: Red Bull – BORA – hansgrohe. Für mich geht damit wirklich ein Traum in Erfüllung. Das Team verfügt über ein herausragendes Performance-Team, und ich bin überzeugt, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Karriere machen kann. Besonders freue ich mich darauf, von Danny van Poppel im Sprint-Bereich zu lernen – eine meiner Stärken neben den Klassikern. Ich kann es kaum erwarten, beim Teamcamp alle kennenzulernen und dieses neue Abenteuer zu starten.“

Red Bull – BORA – hansgrohe 2026
Giovanni Aleotti, Adrien Boichis, Mattia Cattaneo, Nico Denz, Jarrad Drizners, Haimar Etxeberria, Remco Evenepoel, Finn Fisher-Black, Alexander Hajek, Emil Herzog, Jai Hindley, Florian Lipowitz, Arne Marit, Daniel Felipe Martínez, Jordi Meeus, Gianni Moscon, Giulio Pellizzari, Laurence Pithie, Primož Roglič, Callum Thornley, Jan Tratnik, Luke Tuckwell, Mick van Dijke, Tim van Dijke, Maxim Van Gils, Danny van Poppel, Gianni Vermeersch, Aleksandr Vlasov, Frederik Wandahl, Ben Zwiehoff

Red Bull – BORA – hansgrohe verpflichtet Haimar Etxeberria

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Red Bull – BORA – hansgrohe baut seinen Kader für die kommende Saison weiter strategisch aus und begrüßt mit Haimar Etxeberria ein aufstrebendes Talent im Team.

Der 22-jährige steigt mit seinem Wechsel in die WorldTour auf. Etxeberria hat in
dieser Saison sein großes Potenzial gezeigt – insbesondere bei Eintagesrennen
und in anspruchsvollen Sprintankünften. Nach starken Auftritten im spanischen
Nachwuchsbereich empfahl er sich spätestens mit seinem Sieg bei der Vuelta a
Castilla y León für den nächsten Schritt seiner Karriere.

Zak Dempster, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe, sagt: „Mit
Haimar gewinnen wir einen Fahrer, der sich sehr gut in unsere langfristige Vision
einfügt. Natürlich befindet er sich noch in einer frühen Phase seiner Karriere.
Aber seine Lernbereitschaft und sein Talent, das ihn in Eintagesrennen und
schwereren Sprintfinals sehr weit bringen kann, sprechen für sich. Wir sind
überzeugt, dass er bei uns den idealen Rahmen findet, um sein Potenzial
weiterzuentwickeln.“

Haimar Etxeberria: „Ich bin sehr glücklich, zu Red Bull – BORA – hansgrohe zu
kommen. Schon in den ersten Gesprächen habe ich ein starkes Vertrauen und
eine klare Vision dafür gespürt, wie ich mich hier entwickeln kann. Ich bin hoch
motiviert für dieses neue Kapitel und freue mich darauf, zum Projekt
beizutragen. Ich habe das Team seit der Peter-Sagan-Ära genau verfolgt. Daher
ist es ein besonderes Gefühl, Teil einer Mannschaft mit einigen der größten Stars
des Sports zu sein. Ich bin äußerst dankbar für diese Gelegenheit und dafür, mit
nur 22 Jahren den Schritt in die WorldTour zu gehen.“

Allan Peiper wird Berater der Sport-Abteilung bei Red Bull – BORA – hansgrohe

Allan Peiper feiert sein Comeback auf der WorldTour-Bühne: Der erfahrene Australier übernimmt die Rolle des Strategic Advisor im Sportbereich von Red Bull – BORA – hansgrohe. Er bringt nicht nur enormes Fachwissen mit, sondern auch einen ausgeprägten Innovationsgeist und ein echtes winning mindset – eine Qualität, die ihn auch in seinem persönlichen Kampf gegen den Krebs geprägt hat.

In seiner neuen Funktion wird Peiper eng mit Zak Dempster und den verschiedenen Performance-Abteilungen zusammenarbeiten, um die strategische Ausrichtung zu schärfen und die sportliche Philosophie des Teams langfristig zu stärken.

Zuletzt war Peiper beim UAE Team Emirates tätig, bevor er sich während einer Pause auf seine Genesung konzentrierte. Nun kehrt er in den Profiradsport zurück, um mit seiner umfassenden Erfahrung und seinem strategischen Blick die Sport-Abteilung von Red Bull – BORA – hansgrohe dabei zu unterstützen, die Teamvision in eine klare Sportstrategie und konkrete Maßnahmen zu übersetzen.

Zak Dempster, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe: „Allan bringt eine einzigartige Mischung aus Erfahrung, strategischem Denken und Menschlichkeit mit. Er hat in seiner Karriere bewiesen, dass er Teams formen und Athleten inspirieren kann. Sein Blick von außen wird unsere Sport-Abteilung enorm bereichern.“

Allan Peiper: „Ich freue mich sehr, Teil dieses Projekts zu werden. Red Bull – BORA – hansgrohe hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen, und ich sehe großes Potenzial, diese Struktur noch weiter zu stärken. Es geht darum, eine klare sportliche Vision zu leben und sie täglich in Leistung zu übersetzen – das ist es, was mich antreibt.“

Im Laserlicht zur Perfektion: Aero-Revolution im Catesby Tunnel

Grüne Laserstrahlen durchschneiden die Dunkelheit – und enthüllen, wie Luft wirklich fließt. Red Bull – BORA – hansgrohe geht mit Specialized und LaVision neue Wege im Aero-Testing.

Wenn Luft sichtbar wird
Das Ziel: Luftströme sichtbar machen und damit die Aerodynamik auf ein neues wissenschaftliches Niveau heben. Erstmals wurde die Luftbewegung rund um Fahrer und Rad im Detail erfasst – mithilfe von Millionen mikroskopisch kleiner Heliumblasen, die von Lasern beleuchtet wurden.

Jede Bewegung der Luft wurde aufgezeichnet. Die daraus gewonnenen Daten ermöglichen es, den Luftstrom um Fahrer und Rad wirklich sichtbar zu machen, neues Verständnis zu gewinnen und CFD-Modelle – virtuelle Simulationen des aerodynamischen Widerstands – zu validieren.

Mehr als ein Test – ein Paradigmenwechsel
Der PIV-Test markiert einen Wendepunkt. Noch nie zuvor wurde im Profiradsport ein so präzises Bild davon gezeichnet, wie sich Luft um den Fahrer verhält. Die Kombination aus CFD, Windkanal-, Bahn- und Straßentests ergibt ein ganzheitliches System, das es ermöglicht, Entwicklungen und Positionen präziser als je zuvor zu bewerten. PIV ist die nächste Stufe, um echtes Vertrauen und Korrelation über all diese Testbereiche hinweg zu schaffen.

Red Bull – BORA – hansgrohe und Specialized arbeiten dabei Hand in Hand an der Frage, wie Aerodynamik effizienter gestaltet werden kann – vom digitalen Entwurf bis zum realen Rennen. Diese Grundlagenforschung liefert nicht nur Erkenntnisse für einzelne Fahrer. Sie definiert, wie moderne Aero-Entwicklung künftig aussieht, indem sie das ‚Warum‘ in der aerodynamischen Performance versteht.

„Wir wollen verstehen, was wirklich passiert – nicht nur, ob etwas schneller oder langsamer ist. Mit diesem PIV-Test sehen wir endlich unter die Oberfläche der Aerodynamik – wir machen etwas sichtbar, das bisher ‚unseen in cycling‘ war. Wir bringen Formel-1-Technologie auf zwei Räder und schaffen Wissen, das den Sport verändern wird“, sagt Dan Bigham, Head of Engineering bei Red Bull – BORA – hansgrohe.

Und weiter: „Durch einen Laserstrahl fahren – das macht man nicht jeden Tag. Es war faszinierend, die Luftströme um mich herum erstmals live zu sehen. Normalerweise wissen wir nur, ob etwas schneller ist, aber nicht warum. Heute konnten wir das ‚Warum‘ sichtbar machen. Für mich als Ingenieur ist das pure Magie – ein Moment, der zeigt, was möglich wird, wenn Neugier auf Technologie trifft.“

Präzision im Dunkeln
Für den Test war höchste Konzentration gefragt: Über 100 Durchläufe bei exakt gleicher Geschwindigkeit, Position und Linie – jedes Mal durch einen grünen Vorhang aus Heliumblasen und Laserlicht. Der Catesby Tunnel, mit seiner konstanten Temperatur und ohne äußere Einflüsse, bietet dafür die perfekten Bedingungen.

„Hier ist die Luft so rein wie die Daten“, sagt Bigham augenzwinkernd. „Kein Wind, kein Gefälle, kein Zufall – nur pure Physik.“

Die Zukunft der Geschwindigkeit
Was im Laserlicht sichtbar wird, ist weit mehr als ein technisches Experiment: Es ist der Beginn einer neuen Ära im Radsport. Es ist Grundlagenforschung, die die Entwicklungsprozesse von Red Bull – BORA – hansgrohe und Specialized langfristig prägen wird. Denn wer die Luft versteht, beherrscht das Rennen.

Top-Talente für die Zukunft: Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies mit starken Neuzugängen

Nach einer erfolgreichen Premierensaison verstärken sich die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies mit internationalen Top-Talenten. Sieben Neuzugänge, darunter vier Fahrer aus dem eigenen U19-Programm, sollen 2026 den nächsten Entwicklungsschritt gehen.

Neun UCI-Siege, ein zweiter Platz beim Giro Next Gen und drei Aufsteiger ins WorldTeam – die erste Saisonbilanz der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies kann sich sehen lassen. Während man sich sportlich vom ersten Rennen an in der U23-Spitze etabliert hat, bestätigen die Wechsel von Adrien Boichis (Frankreich), Luke Tuckwell (Australien) und Callum Thornley (Großbritannien) ins nächstjährige WorldTeam von Red Bull – BORA – hansgrohe die Qualität der Nachwuchsarbeit der jungen Mannschaft. Der nächste Jahrgang der Rookies baut nun auf diesen Erfolgen auf.

Besonders erfreulich: Mit dem Dänen Noah Lindholm Møller Andersen (Sieger Ain Bugey Valromey Tour), dem Niederländer Michiel Mouris (Sieger Paris–Roubaix Juniors und U19-Zeitfahrweltmeister), dessen Landsmann Gijs Schoonvelde (unter anderem Gewinner der Rundfahrt Aubel–Thimister–Stavelot) und dem Österreicher Anatol Friedl (MTB-Europameister) werden vier Talente aus der hauseigenen grenke – Auto Eder U19-Equipe im Jahr 2026 für die Rookies an den Start gehen. Dazu kommen der Deutsche Max Bock, der Franzose Gustave Blanc und der Italiener Alessio Magagnotti – drei internationale Top-Talente, die neu zur Red Bull – BORA – hansgrohe Familie stoßen.

Ebenfalls zum Kader gehören sechs Radsportler, die schon 2025 Teil des Projekts waren: Theodor August Clemmensen (Dänemark), Davide Donati (Italien), Paul Fietzke (Deutschland), Lorenzo Finn (Italien), Romet Pajur (Estland) und Sebastian Putz (Österreich). Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies werden damit mit 13 Athleten in die kommende Saison starten.

„2025 war ein Traumstart für unser Projekt – sportlich wie strukturell“, sagt Tim Meeusen, Director of Development bei Red Bull – BORA – hansgrohe. „Wir haben bewiesen, dass wir Talente nicht nur entdecken, sondern auch gezielt fördern und an die Spitze heranführen können. Dass drei Fahrer bereits nach einem Jahr ins WorldTeam wechseln, ist ein starkes Signal. Mit unseren Neuzugängen wollen wir genau daran anknüpfen – und den nächsten Entwicklungsschritt gehen.“

Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies 2026

Noah Lindholm Møller Andersen (Dänemark)
Gustave Blanc (Frankreich)
Maximilian Bock (Deutschland)
Theodor August Clemmensen (Dänemark)
Davide Donati (Italien)
Paul Fietzke (Deutschland)
Lorenzo Finn (Italien)
Anatol Friedl (Österreich)
Alessio Magagnotti (Italien)
Michiel Mouris (Niederlande)
Romet Pajur (Estland)
Sebastian Putz (Österreich)
Gijs Schoonvelde (Niederlande)

NIBC Tour of Holland

Prolog | 4 km The Hague -> The Hague


Plomi Foto

1 Hayter Ethan Soudal Quick-Step 14 00:04:26
2 Rogers Cameron Lidl-Trek 5 + 00
3 Söderqvist Jakob Lidl-Trek 3 + 01
4 Laporte Christophe Team Visma | Lease a Bike + 03
5 Artz Huub Intermarché-Wanty + 03
6 Eekhoff Nils Team Picnic PostNL + 05
7 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike + 06
8 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek + 06
9 Lampaert Yves Soudal Quick-Step + 07
10 Hoole Daan Lidl-Trek + 07

1.Etappe | 118 km Dordrecht -> Dordrecht

1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 14 02:33:07
2 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike 5 + 00
3 Lund Andresen Tobias Team Picnic PostNL 3 + 00
4 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek + 00
5 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe + 00
6 Bol Cees XDS Astana Team + 00
7 Plowright Jensen Alpecin-Deceuninck + 00
8 Crabbe Tom Team Flanders-Baloise + 00
9 de Jong Timo VolkerWessels Cycling Team + 00
10 De Lie Arnaud Lotto + 00

2.Etappe | 14.8 km EZF Etten-Leur -> Etten-Leur

1 Hayter Ethan Soudal Quick-Step 14 00:16:55
2 Söderqvist Jakob Lidl-Trek 5 + 04
3 Laporte Christophe Team Visma | Lease a Bike 3 + 16
4 Segaert Alec Lotto + 17
5 Hoole Daan Lidl-Trek + 19
6 Tratnik Jan Red Bull-BORA-hansgrohe + 26
7 Lampaert Yves Soudal Quick-Step + 26
8 Lemmen Bart Team Visma | Lease a Bike + 28
9 Frison Frederik Q36.5 Pro Cycling Team + 38
10 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek + 40
11 Van Hemelen Vincent Team Flanders-Baloise + 40
12 Artz Huub Intermarché-Wanty + 42
13 Eekhoff Nils Team Picnic PostNL + 43
14 Rogers Cameron Lidl-Trek + 44
15 Kubis Lukas Unibet Tietema Rockets + 44

3.Etappe | 149 km Sittard-Geleen -> Watersley

Abgebrochen wegen Problemen mit der Streckensicherung.

1 de Jong Timo VolkerWessels Cycling Team 14 03:32:49
2 Laporte Christophe Team Visma | Lease a Bike 5 + 00
3 Kubis Lukas Unibet Tietema Rockets 3 + 00
4 Ottema Rick Diftar Continental Cycling Team + 06
5 Boulahoite Rayan Team TotalEnergies + 06
6 de Vries Hartthijs Unibet Tietema Rockets + 16
7 Vanhoof Ward Team Flanders-Baloise + 01:01
8 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:03
9 Dujardin Sandy Team TotalEnergies + 01:05
10 Bol Cees XDS Astana Team + 01:05

5.Etappe | 155 km Arnhem -> Arnhem

Danny van Poppel fährt mit einem Husarenstück zum Etappensieg bei der Tour of Holland


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Im Niederländischen Meistertrikot hat Danny das letzte Teilstück der Rundfahrt durch seine Heimat gewonnen und sich damit einen großen Traum erfüllt.

Viele Chancen bekommt ein Niederländer nicht, sich vor heimischem Publikum zu präsentieren und dann auch noch zu gewinnen. Danny hat es jedoch geschafft. Der 32-Jährige aus Moergestel gewann die letzte Etappe über 158 Kilometer rund um Arnheim. Aber nicht aus einen Massensprint heraus, wie sich das bei Danny vermuten lassen würde, sondern als Ausreißer.

Elf Kilometer vor dem Ziel wagte Danny einen riskanten Schritt, der sich aber auszahlen sollte. Die bestehende dreiköpfige Spitzengruppe war nur noch eine Handvoll Sekunden vor dem Feld unterwegs, als er angriff und nach vorne sprang. Die frischen Kräfte des Niederländischen Meisters verhalfen der Gruppe zu neuem Leben. Der Abstand wuchs wieder an, zusätzlich fehlte dem Feld eine starke Mannschaft, die Jagd auf die Ausreißer machte. So rettete das Quartett ein paar Sekunden Vorsprung auf die Ziellinie, an der Danny in seinem letzten Rennen der Saison nochmal eindrucksvoll seine Sprinterbeine zur Schau stellte. Als Bonus bescherten ihm die auch noch den Sieg in der Punktewertung.

Schon zuvor war Red Bull – BORA – hansgrohe den ganzen Tag über aktiv gefahren. Rookie Theodor August Clemmensen war Teil der ersten Ausreißergruppe des Tages. Als die gestellt wurde, setzte Jan Tratnik zum Solo an. Der zweite Rookie im Team, Romet Pajur, hatte seine Kräfte für ein Leadout für Danny zurückgehalten. Jonas Koch als fünfter Starter hatte die 4. Etappe nicht beendet.

Danny van Poppel: „Das ist großartig, ich kann es noch gar nicht glauben. Wenn ich gewinne, dann ist es normalerweise aus einem Massensprint heraus. Aber heute war es so ein verrückter Move. Aber egal, ein Sieg ist ein Sieg. Wir haben vorne zu Viert eine wirklich starke Gruppe gebildet. Trotzdem war ich wirklich am Ende, als wir zum Ziel kamen. Zum Glück gab es kurz zuvor nochmal diese kleine Abfahrt, wo ich mich erholen konnte. Ich hatte schon überlegt, bei der Attacke von Jan mitzufahren, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Aber irgendetwas musste ich mir einfallen lassen, wenn ich noch gewinnen wollte, denn Tim Merlier hatte hier so einen Stark Zug und es wäre wirklich schwer geworden, ihn zu schlagen.“

DS Christian Pömer: „Wir haben versucht, im Team eine Last-Dance-Atmosphäre zu verbreiten, denn für die Gruppe war es der letzte Renntag im Jahr. Die Idee war dann von Anfang an, den anderen Teams immer einen Schritt voraus zu sein. Theo hatte den Auftrag, in der ersten Spitzengruppe dabei zu sein. Er hat es fantastisch umgesetzt. Das hat uns die Chance gegeben, hinten entspannt zu fahren. Als die Gruppe dann gestellt war, hatte Jan das gleiche Ziel. Im Finale war dann eine Gruppe ohne uns gegangen. Wir haben dann aber schon zwei Runden vor Schluss gemerkt, dass die Sprinterteams Mühe haben, die Lücke wieder zu schließen. Deswegen habe ich Danny gesagt, dass er im Finale kreativ sein soll. Als es dann doch eng wurde, wollten wir gerade mit in die Nachführarbeit einsteigen, aber da hatte Danny schon erkannt, dass es ein guter Zeitpunkt war, diese Kreativität auszuleben. Das Finale war dann attraktiver Radsport. Vorher war es super Teamwork.“

1 van Poppel Danny Red Bull-BORA-hansgrohe 14 03:03:02
2 Artz Huub Intermarché-Wanty 5 + 00
3 Segaert Alec Lotto 3 + 02
4 Rogers Cameron Lidl-Trek + 02
5 Merlier Tim Soudal Quick-Step + 04
6 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike + 04
7 Lund Andresen Tobias Team Picnic PostNL + 04
8 Bol Cees XDS Astana Team + 04
9 Tesson Jason Team TotalEnergies + 04
10 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek + 04

Endstand:

1 Laporte Christophe Team Visma | Lease a Bike 09:30:36
2 Kubis Lukas Unibet Tietema Rockets + 37
3 Söderqvist Jakob Lidl-Trek + 01:05

4 Boulahoite Rayan Team TotalEnergies + 01:25
5 1 Lampaert Yves Soudal Quick-Step + 01:26
6 1 Ottema Rick Diftar Continental Cycling Team + 01:26
7 de Jong Timo VolkerWessels Cycling Team + 01:29
8 de Vries Hartthijs Unibet Tietema Rockets + 01:32
9 Hoole Daan Lidl-Trek + 01:36
10 Lanhove Milan Team Flanders-Baloise + 01:52

Jarrad Drizners wechselt zu Red Bull – BORA – hansgrohe


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Mit Jarrad Drizners steht der siebte Neuzugang für die kommende Saison bei Red Bull – BORA – hansgrohe fest. Der erfahrene Australier wird das Team als wichtige Verstärkung im Sprintzug unterstützen.
Drizners hat seine bisherigen vier Profi-Jahre beim belgischen Team Lotto verbracht. Der frühere U23-Meister Australiens hat sich im Peloton als Anfahrer mit besonderen Qualitäten etabliert: tempohart, durchsetzungsstark und mit einem ausgeprägten Gefühl für das Finale. Mit diesen Fähigkeiten soll der 26-Jährige künftig entscheidend die Sprints von Jordi Meeus und Danny van Poppel unterstützen.

Zak Dempster, Chief of Sports bei Red Bull – BORA – hansgrohe: „Jarrad ist ein Fahrer mit einem sehr klaren Rollenverständnis und ausgeprägtem taktischem Instinkt – jemand, der dem Team Stabilität gibt und unsere schnellen Männer perfekt positionieren kann. Sein Engagement, seine Erfahrung und seine Mentalität passen hervorragend zu unserer Mannschaft. Wir freuen uns, ihn ab der kommenden Saison im Team zu haben.“

Jarrad Drizners: „Ich freue mich sehr, ab 2026 Teil von Red Bull – BORA – hansgrohe zu sein, und bin dem Team dankbar für das Vertrauen und die Chance. Ich bin bereit, den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen, und freue mich darauf, für solch herausragende Teamkapitäne zu arbeiten.“

Binche-Chimay-Binche 2025

Ergebnis der 37. Auflage Binche – Chimay – Binche / Memorial Frank Vandenbroucke (203km)
1. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora 4:13:47

2. Nils Eekhoff (NED) – Picnic-PostNL
3. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike
4. Jenno Berckmoes (BEL) – Lotto alle
5. Ethan Vernon (GBR) – Israel-Premier Tech
6. Paul Penhoët (FRA) – Groupama-FDJ
7. Jonas Abrahamsen (NOR) – Uno-X gleiche
8. Axel Huens (FRA) – Unibet-Tietema
9. Tim Torn Teutenberg (GER) – Lidl-Trek
10. Luca Mozzato (ITA) – Arkéa-B&B Hotels Zeit

Jordi Meeus triumphiert bei Binche-Chimay-Binche


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Vierter Saisonsieg für Jordi Meeus! Der Belgier gewann in der Heimat und fügte Binche-Chimay-Binche (1.1) seinem Portfolio hinzu. Der Herbstklassiker wurde im Sprint einer großen Gruppe entschieden.
Auf der ansteigenden und gepflasterten Zielgeraden im wallonischen Binche war Jordi nach 203 Kilometern schneller als Nils Eekhoff und Christophe Laporte, die sich im Sprint hinter dem 27-Jährigen einreihten. In Jasper Philipsen hatte der Top-Favorit auf den Tagessieg die vorentscheidende Situation verpasst.

Als sich rund 65 Kilometer vor dem Ziel auf den schmalen Straßen der fünfeinhalb Mal zu fahrenden Zielrunde das Hauptfeld teilte, war Philipsen nicht dabei – anders als fünf Fahrer von Red Bull – BORA – hansgrohe um Jordi und Danny van Poppel. die stets wachsam und weit vorn im Feld unterwegs waren.

DS Christian Pömer: „Unser Plan war es eigentlich, mit einer kleinen Spitzengruppe ins Finale zu gehen. Nachdem das aber nicht so richtig funktioniert hat, haben wir ein bisschen umgestellt. 65, 70 Kilometer vor dem Ziel wurde dann richtig hart gefahren. Und als wir da Danny und Jordi in der Gruppe hatten, waren wir den anderen Sprinterteams einen Schritt voraus, weil die dann arbeiten mussten. Das Finale selbst lief fast wie geplant. Ausschlagend war am Ende eine richtig starke Mannschaftsleistung.“

Jordi Meeus: „Ich bin glücklich, wie es gelaufen ist. Es gab eine Lücke im Feld und mir war bewusst, dass ich vorne einer der Schnellsten bin. Die Chance wollte ich nutzen. Das Tempo war den ganzen Tag sehr hoch, aber die Mannschaft hat alles getan um mich in Position zu halten. Auf dem Kopfsteinpflaster habe ich dann meinen Leadout-Mann verloren, aber ich habe mich trotzdem durchgekämpft. Jetzt kann ich mit einem guten Gefühl in den Winter gehen, das war wichtig.“

Neben Jordi und Danny waren Nico Denz, Mick van Dijke, Emil Herzog, Filip Maciejuk und Rookie Romet Pajur für Red Bull – BORA – hansgrohe am Start.

Frauen 121km:


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1 Wiebes Lorena Team SD Worx-Protime 125 03:03:00
2 Gillespie Lara UAE Team ADQ 85 + 00
3 Confalonieri Maria Giulia Uno-X Mobility 70 + 01
4 Kool Charlotte Fenix-Deceuninck 60 + 01
5 Barbieri Rachele Team Picnic PostNL 50 + 01
6 Fortin Valentine Cofidis Women Team 40 + 01
7 Berteau Victoire Cofidis Women Team 35 + 01
8 Rijnbeek Maud VolkerWessels Women’s Pro Cycling Team 30 + 01
9 Van Eynde Fien Fenix-Deceuninck 25 + 01
10 Verhulst-Wild Gladys AG Insurance Soudal U23 20 + 01
11 Koch Franziska Team Picnic PostNL 15 + 01