Schlagwort-Archive: Stefan Flessner

111. Tour de France – 18. Etappe

18. Etappe: Gap-Barcelonnette – 180 Km


Plomi Archivfoto

1 CAMPENAERTS Victor BEL LOTTO DSTNY 04:10:20
2 VERCHER Matteo FRA TOTALENERGIES 00:00
3 KWIATKOWSKI Michal POL INEOS GRENADIERS 00:00
4 SKUJINS Toms LAT LIDL-TREK 00:22
5 LAZKANO Oier ESP MOVISTAR TEAM 00:22
6 LEMMEN Bart NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:22
7 NEILANDS Krists LAT ISRAEL – PREMIER TECH 00:22
8 HINDLEY Jai AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:22
9 VAN AERT Wout BEL TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:37
10 MATTHEWS Michael AUS TEAM JAYCO ALULA 00:37
11 GODON Dorian FRA DECATHLON AG2R LA MONDIALE TEAM 00:37
12 PACHER Quentin FRA GROUPAMA-FDJ 00:37
13 GARCIA PIERNA Raul ESP ARKEA-B&B HOTELS 00:37
14 ARANBURU Alex ESP MOVISTAR TEAM 00:37
15 BERNARD Julien FRA LIDL-TREK 00:37

Gesamt:

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 74:45:27
2 VINGEGAARD Jonas DEN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 03:11
3 EVENEPOEL Remco BEL SOUDAL QUICK-STEP 05:09
4 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 12:57
5 LANDA Mikel ESP SOUDAL QUICK-STEP 13:24
6 RODRIGUEZ Carlos ESP INEOS GRENADIERS 13:30
7 YATES Adam GBR UAE TEAM EMIRATES 15:41
8 CICCONE Giulio ITA LIDL-TREK 17:51
9 GEE Derek CAN ISRAEL – PREMIER TECH 18:15
10 BUITRAGO Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 18:35
11 GALL Felix AUT DECATHLON AG2R LA MONDIALE TEAM 19:04
12 CRAS Steff BEL TOTALENERGIES 19:55

13 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 20:38
14 JORGENSON Matteo USA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 22:18
15 YATES Simon GBR TEAM JAYCO ALULA 28:12
16 DE PLUS Laurens BEL INEOS GRENADIERS 33:17
17 CARAPAZ Richard ECU EF EDUCATION – EASYPOST 39:10
18 HINDLEY Jai AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 40:51
19 HEALY Ben IRL EF EDUCATION – EASYPOST 42:22
20 MEINTJES Louis RSA INTERMARCHÉ – WANTY 47:10

Viktoria Campenaerts

Tatsächlich eine Etappe wie gemacht für Ausreißer. Die Klassikerspezialisten waren in ihrem Element und sorgten vom ersten Kilometer an für Spannung. Georg Zimmermann und 2 Bora-Fahrer in der großen Ausreißergruppe nährten lange die Hoffnung auf einen ersten Etappensieg mit deutcher Beteiligung. Am Ende weinte Victor Campenaerts über seinen ersten Etappengewinn. Von alledem bekamen die Favoriten nichts mit. Sie ließen sich Zeit und kamen fast eine Viertelstunde nach den Ausreißern ins Ziel.

Auf den ersten 10 km viele Fluchtversuche, an denen sich Nikias Arndt (TBV), Anfahrer von Phil Bauhaus, beteiligte. Doch das Feld war damit nicht einverstanden. Nur Stuyvens (LTK) Solo schien erfolgreich. Doch weitere Attacken u.a. von Georg Zimmermann (IWA). Politt, Pogacars „Sheriff“, führte alle zusammen. Im Aufstieg zum Col du Festre eine Gruppe mit 19 Fahrern um Van Aert (TVL), Hindley und Sobrero (BHG) vorne, jedoch eingeholt. Noch keine Ruhe, neue Gruppe: 34 Mann mit den oben genannten und weiteren starken Fahrern auf dem Gipfel 35’’ vor den Favoriten. Die Bergpunkte für Lazkano (2) und Quinn (1). 37 Fahrer nun mit 3’ Vorsprung in Richtung zweiter Berg des Tages, Côte de Corps (ebenfalls 3. Kategorie). Lazkano oben vor Carapaz.

Georg Zimmermann sehr aktiv

Vorerst Ruhe in beiden Gruppen. Kurz vor dem Zwischensprint in Saint-Bonnet-en-Champsaur beschleunigte Zimmermann stellvertretend für seinen Mannschaftskameraden Girmay. Erster jedoch Matthews vor Skujins, Zimmermann und Van Aert. Das Peloton passierte die Linie 5’30’’ später. Keine Auswirkungen auf die Führenden in der Sprintwertung. Außer der Aufbesserung der Mannschaftskasse von Jayco AlUla um 1.500 €. Für die Spitzengruppe folgte der 3. Berg, die Côte de Manse, nordöstlich vom Startort Gap. Gleiche Reihenfolge: Lazkano (MOV) vor Carapaz (EFE) = 2:1 Punkte. Das Feld rund 7’ nach der Spitze. Healy sprengte die Gruppe beim Aufstieg zur Côte de Saint-Apollinaire. Mehrere Attacken. Zimmermann stürmte plötzlich an die Spitze – und wurde aber 1 km vor dem Gipfel gestellt. Erster auf dem Berg Johannessen (UXM) vor Kwiatkowski (IGD). Das Feld mit fast 9’ Verspätung.

Kwiatkowski mit Macht an die Spitze

In Richtung 5. Berg riss die Gruppe bei der Überquerung der Brücke über den Lac de Serre-Ponçon auseinander. Bergauf zur Côte des Démoiselles Coiffées neue Attacken. Das Peloton bummelte im Abstand von 11’ weiter. Vorne ständige Führungswechsel. Auf den letzten Metern zum Gipfel enormer Antritt von Kwiatkowski. Im Blick weniger die Bergwertung als den Etappengewinn. Nur Victor Campenaerts (LTD) und der junge Matteo Vercher (TEN) bei seiner ersten Tour kamen ran. Verfolger Johannessen stürzte in einer Kurve, konnte aber weiterfahren. Die drei Fahrer an der Spitze bauten ihre Führung aus. 10 km vor dem Ziel auf 45’’ bzw. 1’13’’. Und eine Viertelstunde vor Pogacar & Co. In der Schlussphase schmolzen die jeweiligen Abstände. Doch das Trio machte den Sieg unter sich aus. Campenaerts war der stärkste und gewann vor Vercher und Kwiatkowski. Das bummelnde Feld erreichte Barcelonnette schließlich 13’40’’ nach dem Sieger Victor Campenaerts. Keine Änderungen bei den Trikotträgern vor der morgigen schweren Bergetappe.

Red Bull – BORA – hansgrohe versucht es erneut: Jai Hindley kämpft erneut um den Tagessieg

Wie schon auf der gestrigen Etappe entwickelte sich auch heute vom Start weg ein Kampf um den Tagessieg. Auf dem welligen Terrain zwischen Gap und Barcelonnette versuchten viele Teams ihr Glück. Auch für Red Bull – BORA – hansgrohe war der Tag geprägt von der Chance auf einen Etappensieg.
Erst nach 30 Rennkilometern bildete sich eine große Gruppe. Fast 40 Fahrer setzten sich ab, darunter Jai Hindley und Matteo Sobrero von Red Bull – BORA – hansgrohe. Das Tempo blieb auf dem Kurs mit seinen vielen Anstiegen hoch. Dadurch verkleinerte sich die Gruppe und der Rückstand auf die GC-Favoriten wuchs auf über 10 Minuten an.

In der Abfahrt vom letzten kategorisierten Anstieg des Tages kam es zu einem Sturz. Jai Hindley, der als Fünfter in die Abfahrt ging, konnte dem vor ihm gestürzten Fahrer gerade noch ausweichen – die drei Fahrer davor bauten einen kleinen Vorsprung auf. Mit nur 10 Sekunden Vorsprung auf Jai Hindley gingen sie auf die letzten 30 Kilometer – und hielten diesen bis ins Ziel, um den Tagessieg unter sich auszumachen.

111. Tour de France – 17. Etappe

Saint-Paul-Trois-Châteaux-Superdévoluy – 178 Km



Plomi Foto

1 CARAPAZ Richard ECU EF EDUCATION – EASYPOST 04:06:13
2 YATES Simon GBR TEAM JAYCO ALULA 00:37
3 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:57
4 DE PLUS Laurens BEL INEOS GRENADIERS 01:44
5 ONLEY Oscar GBR TEAM DSM-FIRMENICH POSTNL 01:44
6 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 02:36
7 CORT Magnus DEN UNO-X MOBILITY 02:38
8 POELS Wout NED BAHRAIN VICTORIOUS 02:39
9 JEGAT Jordan FRA TOTALENERGIES 02:39
10 ARANBURU Alex ESP MOVISTAR TEAM 02:39
11 SKUJINS Toms LAT LIDL-TREK 02:39
12 WILLIAMS Stephen GBR ISRAEL – PREMIER TECH 02:39
13 MEINTJES Louis RSA INTERMARCHÉ – WANTY 02:39
14 ARMIRAIL Bruno FRA DECATHLON AG2R LA MONDIALE TEAM 02:39
15 CRAS Steff BEL TOTALENERGIES 02:48
16 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA-FDJ 02:53
17 JUNGELS Bob LUX RED BULL – BORA – HANSGROHE 02:53
18 BERNARD Julien FRA LIDL-TREK 02:58
19 KULSET Johannes NOR UNO-X MOBILITY 04:17
20 PACHER Quentin FRA GROUPAMA-FDJ 04:44
21 EIKING Odd Christian NOR UNO-X MOBILITY 05:34

Gesamt:

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 70:21:27
2 VINGEGAARD Jonas DEN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 03:11
3 EVENEPOEL Remco BEL SOUDAL QUICK-STEP 05:09
4 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 12:57
5 LANDA Mikel ESP SOUDAL QUICK-STEP 13:24
6 RODRIGUEZ Carlos ESP INEOS GRENADIERS 13:30
7 YATES Adam GBR UAE TEAM EMIRATES 15:41
8 CICCONE Giulio ITA LIDL-TREK 17:51
9 GEE Derek CAN ISRAEL – PREMIER TECH 18:15
10 BUITRAGO Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 18:35
11 GALL Felix AUT DECATHLON AG2R LA MONDIALE TEAM 19:04
12 JORGENSON Matteo USA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 22:18
13 YATES Simon GBR TEAM JAYCO ALULA 28:12
14 CRAS Steff BEL TOTALENERGIES 32:58
15 DE PLUS Laurens BEL INEOS GRENADIERS 33:17

Carapaz krönt seine bisherige Leistung

Für Sprinter gab es seit der gestrigen Etappe nach Nîmes von den Zwischensprints abgesehen nichts mehr zu gewinnen. Wer von Ihnen die Aussichtslosigkeit einsah oder schwächelte, stieg aus. Das Ziel in Sperdévoluy erreichten noch 145 Fahrer. Trotz müder Beine feuerten einige ein Feuerwerk ab. Allen voran Richard Carapaz, der als Kletterer alle Ausreißer einholte, stehen ließ und vor Simon Yates und Enric Mas gewann. Die Favoriten bummelten hinter den Ausreißern und Sprintern her. Doch typisch Pogacar griff er kurz vor dem Gipfel an; Nutznießer war jedoch Evenepoel, der vor den beiden Favoriten ins Ziel kam.

Ohne Bauhaus (TBV), in Nîmes noch Zweiter, und Reinders (JAY) standen 148 Fahrer am Start. Anders als erwartet keine Attacke. Nach der ersten Ortschaft reagierte Vingegaards Team auf den starken Wind. Pogacar blieb dran, zumal Politt und Wellens zu ihm hinsprangen. Erste Windstaffeln. Mit Hilfe der nächsten Ortsdurchfahrt lief das Peloton wieder zusammen. Vorerst ruhige Weiterfahrt. Vor Nyons doch der erste Angriff: Ex-Tour-Sieger Thomas (IGD) und Grignard (LTD) Ausgangspunkt für weitere Attacken, u.a. mit Geschke und Zimmermann. Doch zu viele Interessen prallten aufeinander, so dass nach 50 km mit im Schnitt 49 km/h noch alles zusammen war. Eine weitere Aufgabe: Lutsenko (AST). Damit nur noch vier Mann im Team von Cavendish.

Girmay gewann gut erholt den Sprint des Hauptfeldes

Im Tal des Eygues hatten 4 Mann Erfolg: Benoot (TVL), Jungels (RBH), Grégoire (GFC) und Cort (UXM). An der Spitze des Feldes einmal mehr Nils Politt. Als das Peloton näher kam die nächste Aufgabe eines Sprinters: Gaviria (MOV). Und kurz darauf auch für Bennett Schluss. Noch keine Ruhe im Feld, das bereits zweigeteilt war. Die Sprinter abgehängt. Die Verfolger der Spitze eingeholt; auf abschüssiger Straße jedoch geschlossenes Feld. Auch nach zwei Stunden blieb es unübersichtlich, weil immer wieder attackiert wurde. In Veynes führte Cort (20 Punkte) die Ausreißer als erster über den Zwischensprint. 45’’ später Spurt um Platz 5. Ergebnis: Girmay (11) vor Philipsen (10) und Coquard (9). Aus dem Peloton weitere Angriffe, ohne Veränderung der Situation. Noch 40 km mit 3 Bergen. Die Ausreißer 1’30 vor vielen bergfesten Fahrern und über 4’ vor dem Feld mit den Favoriten.

Konter von Carapaz sitzt

Bergauf zum Col Bayard (2. Kategorie mit 11 %) wuchs der Vorsprung zum Favoritenfeld und der zu den Verfolgern sank. Auf dem Gipfel zu Martin (COF) und Madouas (GFC). 1’05 zu den übrigen Ausreißern – mittlerweile ohne die Deutschen Denz und Zimmermann – , zum Feld jetzt über 6’. Vortritt bei der Bergüberfahrt wie beim Sprint für Cort. Madouas und Martin schnappten sich die vier Führenden, bevor Simon Yates von hinten herankam und an allen vorbeifuhr. Weitere Attacken mit Carapaz und Williams, die zur Spitze vorfuhren. Und Carapaz flog förmlich an Simon Yates vorbei. Wie entfesselt distanzierte er den Briten vor der Bergspitze des Col du Noyer (1. Kategorie) im steilsten Stück. Von hinten kam Mas näher. Das Feld schon 9’ zurück. 7 km abwärts und wieder 4 hoch. Carapaz baute seinen Vorsprung aus und holte sich seinen ersten Tour-Etappenerfolg.

Typisch Pogacar

Obwohl 9’ hinter der Spitze wurde es bei den Favoriten noch einmal spannend. Denn 2 km vor dem Gipfel überraschte Pogacar erneut Vingegaard. Evenepoel konnte folgen, Vingegaard nur dank seines Mannschaftskameraden Laporte den Schaden begrenzen. Mittendrin in der Auseinandersetzung der Favoriten Georg Zimmermann, der aus dem Feld rausgefahren war. Zum Glück des Vorjahrssiegers unterstützten ihn im Schlussanstieg Benoot und Van Aert. Evenepoel machte 10“ auf Pogacar und 12“ auf Vingegaard gut, denn Pogacar ließ auf der Zielgeraden explosiv wie immer Vingegaard erneut stehen.

Trikots bleiben bei ihren Besitzern

Trotz der Anstrengungen aller Fahrer vorne oder hinten keine Änderungen bei den Trikotträgern. Der Sieg von Carapaz und seine Bergpunkte könnten auch den Kampf um das gepunktete Trikot noch einmal spannend machen. Der um das Grüne Trikot bleibt es trotz Girmays knappem Sieg vor Philipsen. Kämpferischster Fahrer Romain Grégoire, Mitglied des Ausreißer-Quartetts.

Bob Jungels fährt auf hektischer Tour-Etappe an der Spitze

Die 17. Etappe führte die Tour de France in die Alpen. Im Schatten des Mont Ventoux begann der Tag mit einem langen und harten Kampf um die Ausreißergruppe. Es dauerte fast 60 Kilometer, bis sich ein Quartett um Bob Jungels an die Spitze setzen konnte. Für Red Bull – BORA – hansgrohe war dieser Tag eine der Optionen auf einen Etappensieg und das Team tat viel dafür.

Doch auch als die kleine Gruppe stand, gab es keine Ruhe im Peloton. Auch wenn die Favoriten der Gesamtwertung heute nicht die Ausreißer jagten, gab es viele Fahrer im Feld, die noch nach vorne wollten. So blieb das Tempo den ganzen Tag über sehr hoch und der Vorsprung der Gruppe konnte nie größer werden. Im vorletzten Anstieg schlossen starke Kletterer zu den Ausreißern auf, übernahmen sofort die Führung auf dem Weg zum Ziel in der Skistation von Superdévoluy und machten den Tagessieg unter sich aus.

Bob Jungels
“Es war ein verrückter Tag, es war sehr, sehr schwer. Man musste optimistisch bleiben, um daran zu glauben, wegzukommen. Wir wussten, dass es einer der beiden Tage war, an dem wir etwas erreichen können. Viele Fahrer haben es heute versucht, und am Ende waren wir zu viert vorne. Die Gruppe hinter uns hatte sehr starke Kletterer und da war unsere einzige Chance, den Abstand zu vergrößern. Aber am Ende war es einfach ein sehr, sehr harter Tag.”

Sibiu Cycling Tour – alle Etappen:

1. Etappe: Sibiu – Păltiniș – 168 Km

Florian Lipowitz auf Platz 2, Sergio Higuita auf Platz 4 – das war die Ausbeute für Red Bull – BORA – hansgrohe auf der ersten Etappe der Sibiu Cycling Tour. Das rumänische Rennen hielt gleich zu Beginn eine Bergankunft nach Păltiniș parat. Der Schlussanstieg über 15 Kilometer brachte die erste Vorentscheidung im Klassement.

10 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Florian Lipowitz mit George Bennett und Andreas Leknessund aus dem reduzierten Feld ab. Lipowitz sicherte sich die Bergwertung und eröffnete früh den Schlusssprint. Erst auf der Ziellinie schloss Leknessund auf und sicherte sich im knappen Fotofinish den Tagessieg. 58 Sekunden nach dem Trio erreichten die Verfolger das Ziel – Sergio Higuita gewann den Sprint aus dieser Gruppe und rundete die starke Teamleistung ab.

1 LEKNESSUND Andreas NOR Uno-X Mobility 04:14:36
2 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 BENNETT George NZL Israel-Premier Tech 00:00
4 HIGUITA Sergio COL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:58
5 SCHULTZ Nick AUS Israel-Premier Tech 00:58
6 LOOCKX Lander BEL TdT-Unibet 00:58
7 SCARONI Cristian ITA Astana Qazaqstan Dev. 00:58
8 DE LA CRUZ David ESP Q36.5 Pro Cycling Team 00:58
9 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto Dstny 00:58
10 RICCITELLO Matthew USA Israel-Premier Tech 00:58
11 HERZOG Emil GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:58
12 MONIQUET Sylvain BEL Lotto Dstny 00:58
13 DONOVAN Mark GBR Q36.5 Pro Cycling Team 00:58
14 CAVALLO Luca ITA Team Technipes #InEmiliaRomagna 00:58
15 SEPULVEDA Eduardo ARG Lotto Dstny 00:58

2a Etappe: Sibiu – Sibiu – 103 Km

1 PICKRELL Riley CAN Israel-Premier Tech 02:20:18
2 NIZZOLO Giacomo ITA Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
3 KLUGE Roger GER Rad-Net Osswald 00:00
4 GARCIA Carlos MEX Mexico 00:00
5 VERBURG Luke NED Parkhotel Valkenburg 00:00
6 BLIKRA Erlend NOR Uno-X Mobility 00:00
7 MENTEN Milan BEL Lotto Dstny 00:00
8 BLOEM Joren NED TdT-Unibet 00:00
9 MENGHINI Alessio ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:00
10 REINHARDT Theo GER Rad-Net Osswald 00:00
11 BOUTS Jordy BEL TdT-Unibet 00:00
12 MEIJERS Jeroen NED Victoria Sports Cycling Team 00:00
13 LÜHRS Luis-Joe GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
14 NEGRENTE Mattia ITA Astana Qazaqstan Dev. 00:00
15 LIVYNS Arjen BEL Lotto Dstny 00:00

2b Etappe: Sibiu – Sibiu – ITT – 3,2 Km

1 WALKER Max GBR Astana Qazaqstan Dev. 00:04:22
2 BLOEM Joren NED TdT-Unibet 00:02
3 SAJNOK Szymon POL Q36.5 Pro Cycling Team 00:04
4 LIVYNS Arjen BEL Lotto Dstny 00:05
5 BOUTS Jordy BEL TdT-Unibet 00:05
6 DONOVAN Mark GBR Q36.5 Pro Cycling Team 00:06
7 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:06
8 HERZOG Emil GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:06

9 HOHMANN Lars NED Parkhotel Valkenburg 00:06
10 KUKRLE Michael CZE Team Felt-Felbermayr 00:06
11 LEKNESSUND Andreas NOR Uno-X Mobility 00:07
12 VERBURG Luke NED Parkhotel Valkenburg 00:07
13 MENTEN Milan BEL Lotto Dstny 00:07
14 LOOCKX Lander BEL TdT-Unibet 00:07
15 DOYLE Leo IRL XSpeed United Continental 00:08

3. Etappe: Sibiu – Bâlea Lac – 207 Km

Mehr als 200 Kilometer und ein Anstieg auf einer der schönsten Straßen Europas zum Bâlea Lac machten den dritten Tag der Sibiu Cycling Tour zur Königsetappe.

Florian Lipowitz startete als Zweiter der Gesamtwertung in den Tag. Mit einer perfekten Teamstrategie und einer super Kletterleistung drehte Lipowitz den Spieß um. Er erreichte die Bergankunft als Drittschnellster und sprang auf Platz eins der Gesamtwertung. Damit übernahm zusätzlich zum Bergtrikot auch das gelbe Führungstrikot.
Ein souveräner Vorsprung von 20 Sekunden trennt Lipowitz vor der Schlussetappe vom ersten Rundfahrtsieg der Saison. Der Dienstag ist mit 192 Kilometern und einem welligen Profil zwar anspruchsvoll, aber auch die Sprinter wollen sich diese Chance nicht entgehen lassen.

1 CAICEDO Jonathan ECU Petrolike 05:08:43
2 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto Dstny 00:12
3 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:14
4 MONIQUET Sylvain BEL Lotto Dstny 00:19
5 RICCITELLO Matthew USA Israel-Premier Tech 00:19
6 HIGUITA Sergio COL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:26
7 DE LA CRUZ David ESP Q36.5 Pro Cycling Team 00:28
8 LOOCKX Lander BEL TdT-Unibet 00:32
9 BENNETT George NZL Israel-Premier Tech 00:33
10 LEKNESSUND Andreas NOR Uno-X Mobility 00:33
11 SEPULVEDA Eduardo ARG Lotto Dstny 00:36
12 SCARONI Cristian ITA Astana Qazaqstan Dev. 00:40
13 DONOVAN Mark GBR Q36.5 Pro Cycling Team 00:40
14 LÓPEZ Martin ECU Astana Qazaqstan Dev. 00:46
15 CONTI Valerio ITA Team corratec – Vini Fantini 01:11

4. Etappe: Sibiu – Sibiu – 193 Km

1 NIZZOLO Giacomo ITA Q36.5 Pro Cycling Team 04:17:26
2 PICKRELL Riley CAN Israel-Premier Tech 00:00
3 CROCKETT Finn IRL VolkerWessels Cycling Team 00:00
4 BLOEM Joren NED TdT-Unibet 00:00
5 MEIJERS Jeroen NED Victoria Sports Cycling Team 00:00
6 LIVYNS Arjen BEL Lotto Dstny 00:00
7 BOUTS Jordy BEL TdT-Unibet 00:00
8 VERBURG Luke NED Parkhotel Valkenburg 00:00
9 DOYLE Leo IRL XSpeed United Continental 00:00
10 NEGRENTE Mattia ITA Astana Qazaqstan Dev. 00:00

Endstand:

1 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 16:05:33
2 LEKNESSUND Andreas NOR Uno-X Mobility 00:20
3 BENNETT George NZL Israel-Premier Tech 00:38
4 VAN EETVELT Lennert BEL Lotto Dstny 01:12
5 MONIQUET Sylvain BEL Lotto Dstny 01:19
6 RICCITELLO Matthew USA Israel-Premier Tech 01:20
7 LOOCKX Lander BEL TdT-Unibet 01:28
8 SEPULVEDA Eduardo ARG Lotto Dstny 01:33
9 HIGUITA Sergio COL Red Bull-BORA-hansgrohe 01:34
10 DONOVAN Mark GBR Q36.5 Pro Cycling Team 01:34
11 SCARONI Cristian ITA Astana Qazaqstan Dev. 01:35
12 DE LA CRUZ David ESP Q36.5 Pro Cycling Team 01:40
13 CONTI Valerio ITA Team corratec – Vini Fantini 03:07
14 CRESCIOLI Ludovico ITA Team Technipes #InEmiliaRomagna 04:39
15 CADENA Edgar MEX Petrolike 04:47

Florian Lipowitz gewinnt die Sibiu Cycling Tour – Erster Sieg für Red Bull – BORA – hansgrohe

Es ist ein Erfolg, der in die Teamgeschichte eingehen wird: Florian Lipowitz hat seinen ersten Rundfahrtsieg der Saison eingefahren und damit auch für den ersten Erfolg des neuen Teamnamens „Red Bull – BORA – hansgrohe“ gesorgt. Der 23-Jährige gewann die Sibiu Cycling Tour vor Andreas Leknessund und George Bennett.

Florian Lipowitz: „Ich bin ohne große Erwartungen zur Sibiu Tour gekommen und jetzt bin ich einfach happy, mit einem Sieg nach Hause zu fahren. Das Team hat hier einen super Job gemacht, vor allem bei der langen Bergankunft. Ich kannte den Berg von letztem Jahr und wusste, dass ich am Ende immer noch sprinten kann. Deshalb haben wir relativ lang gewartet und Sergio ist im Finale einen richtigen Leadout gefahren. Heute war es zum Start noch einmal hektisch. Da haben wir als Team sehr gut gearbeitet und das Rennen kontrolliert – alle haben ihren Job perfekt gemacht. Deshalb bin ich glücklich, dass ich die Arbeit der Teamkollegen mit diesem Sieg belohnen kann.“
Bereits auf der Auftaktetappe legte Lipowitz den Grundstein für den Sieg. Im langen Anstieg nach Păltiniș zeigte er seine Kletterqualitäten und musste sich erst im Fotofinish geschlagen geben. Vier Bonussekunden waren der Rückstand, den Lipowitz in den vergangenen Tagen aufholen musste. Bereits im kurzen Zeitfahren am Samstag machte er eine Sekunde gut.

Die gestrige Königsetappe nutzte Red Bull – BORA – hansgrohe zum Angriff auf das Gelbe Trikot. Auf 25 Kilometern ging es hinauf zur Bergankunft am Bâlea Lac, die auf über 2.000 Höhenmetern liegt. Dank einer starken Mannschaftsleistung konnte Lipowitz seine Konkurrenten distanzieren und die Führung übernehmen.
Mit dem Gelben Trikot auf den Schultern kontrollierte Red Bull – BORA – hansgrohe die heutige Schlussetappe und verteidigte es souverän. Neben der Gesamtwertung gewann Lipowitz auch die Bergwertung.

Weltspitze des Radsports am 8.9.24 wieder in Hamburg

Alle 18 Mannschaften der WorldTour und fünf aus der zweiten Liga des Radsports bilden das Starterfeld der BEMER Cyclassics 2024. Am 8. September fällt der Startschuss für ein hochkarätiges Fahrerfeld und ein spannendes Radrennen der höchsten Kategorie durch Hamburg und Schleswig-Holstein.

Die BEMER Cyclassics sind in dieser Saison das vorletzte WorldTour-Rennen auf europäischem Boden, bei dem sich die Sprinter Chancen auf einen Sieg ausrechnen können. So wie im Vorjahr Mads Pedersen, der Danny van Poppel und den dreifachen Hamburg-Gewinner Elia Viviani (2017 bis 2019) in die Schranken wies. Oder Überraschungssieger Marco Haller, der 2022 aus einer kleinen Gruppe heraus, die sich nur Sekunden vor dem Feld ins Ziel rettete, schneller war als Wout Van Aert.

Ihre Teams, Lidl – Trek, BORA – hansgrohe, Ineos Grenadiers und Visma | Lease a Bike werden am Waseberg und auch auf der Zielgeraden in der Mönckebergstraße genauso wieder um den Sieg kämpfen wie ihre Mitstreiter. Vor allem bei Alpecin – Deceuninck, Intermarché – Wanty, dsm – firmenich PostNL oder Jayco AlUla, die ihren Fokus im Kader auf Sprints und Eintagesrennen legen, ist dieser Termin ebenfalls dick angestrichen.

Mit Israel – PremierTech und Lotto Dstny sind zwei UCI ProTeams am Start, die auch in der Vergangenheit immer wieder in Hamburg dabei waren. Eine Premiere wird es hingegen für die Mannschaften Uno-X Mobility aus Norwegen sowie Q36.5 und Tudor Pro Cycling Team, die mit Schweizer Lizenz starten.

Die Teams der BEMER Cyclassics Hamburg 2024 (Stand: 14. Juni 2024)

UCI WorldTeams (18)
Alpecin – Deceuninck
Arkea-B&B Hotels
Astana Qazaqstan Team
Bahrain Victorious
BORA – hansgrohe
Cofidis
Decathlon AG2R La Mondiale
EF Education – EasyPost
Groupama – FDJ
Ineos Grenadiers
Intermarché – Wanty
Lidl – Trek
Movistar Team
Soudal Quick-Step
Team dsm – firmenich PostNL
Team Jayco AlUla
Team Visma | Lease a Bike
UAE Team Emirates

UCI ProTeams (5)
Israel – PremierTech
Lotto Dstny
Q36.5 Pro Cycling Team
Tudor Pro Cycling Team
Uno-X Mobility

Tour of Slovenia – 5. Etappe:

5. Etappe: Šentjernej – Novo mesto – 157 Km


Plomi Foto

1 HEALY Ben IRL EF Education-EasyPost 03:24:06
2 KRISTOFF Alexander NOR Uno-X Mobility 00:06
3 AULAR Orluis VEN Caja Rural-Seguros RGA 00:06

4 MEZGEC Luka SLO Team Jayco-AlUla 00:06
5 MOHORIC Matej SLO Bahrain Victorious 00:06
6 ZAMBANINI Edoardo ITA Bahrain Victorious 00:06
7 CONTI Valerio ITA Team corratec – Vini Fantini 00:06
8 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 00:06
9 RYAN Archie IRL EF Education-EasyPost 00:06
10 BARCELÓ Fernando ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:06

Endstand:

1 ALEOTTI Giovanni ITA BORA-hansgrohe 20:10:36
2 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:10
3 PELLIZZARI Giulio ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:26
4 POZZOVIVO Domenico ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:26
5 CASTRILLO Pablo ESP Equipo Kern Pharma 00:43
6 DOUBLE Paul GBR Team Polti Kometa 00:43
7 HEALY Ben IRL EF Education-EasyPost 00:44
8 ZANA Filippo ITA Team Jayco-AlUla 00:46
9 CRAS Steff BEL TotalEnergies 01:28
10 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Mobility 01:44
11 ZAMBANINI Edoardo ITA Bahrain Victorious 01:52
12 NOVAK Domen SLO UAE Team Emirates 01:52
13 PEÑA Jesus David COL Team Jayco-AlUla 02:34
14 JEGAT Jordan FRA TotalEnergies 02:44
15 BIZKARRA Mikel ESP Euskaltel-Euskadi 02:57

Giovanni Aleotti gewinnt die Tour of Slovenia 2024


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Giovanni Aleotti ist Sieger der Tour of Slovenia 2024. Der 25-jährige Italiener aus den Reihen von BORA – hansgrohe konnte auf der extrem umkämpften Schlussetappe der fünftägigen Rundfahrt die Gesamtführung verteidigen. Am Ende gewann er das Rennen mit zehn Sekunden Vorsprung auf den Spanier Pello Bilbao und mit 26 Sekunden vor dem Italiener Giulio Pellizzari.

Insbesondere Bilbao, der Brite Paul Double und der Ire Ben Healy, der heute Tagessieger wurde, hatten auf dem 156,9 Kilometer langen Tagesabschnitt von Šentjernej nach Novo mesto noch einmal alles versucht, um Aleotti von der Führungsposition zu verdrängen. Aleotti und seine BORA – hansgrohe Teamkollegen bewahrten allerdings trotz der zwischenzeitlich unübersichtlichen Rennsituation Ruhe und konnten alle Attacken neutralisieren. Für Aleotti, der nach der dritten Etappe die Führung übernommen hatte, ist es der dritte Gesamtsieg bei einem Etappenrennen. 2021 und 2022 hatte er die rumänische Sibiu-Tour für sich entscheiden können.

Stimmen aus dem Ziel

„Vom Start weg war die heutige Etappe sehr hektisch. Als 40 oder 50 Kilometer vor dem Ziel eine starke Gruppe attackierte, wurde ich etwas unruhig. Aber wir verfielen nie in Panik und konnten das Rennen wieder unter Kontrolle bringen. Ich bin sehr dankbar für die Hilfe von meinen Teamkollegen – nicht nur heute, sondern in der ganzen Woche. Am Ende konzentrierte ich mich auf Bilbao und alles ging gut. Das ist definitiv der größte Erfolg in meiner bisherigen Karriere. Danke an alle, die mich unterstützen.“ – Giovanni Aleotti

„Wir haben gewusst, dass heute schwer werden würde. Und genau das ist passiert. Das Team hat aber hervorragende Arbeit geleistet. Insbesondere Jonas Koch und Alexander Hajek, die nach der Attacke von Bilbao, Healy und Double mithelfen konnten, das Loch zuzufahren, haben großes Kino gezeigt. Dass Giovanni am Ende die Gesamtwertung gewinnt, freut mich für ihn unglaublich. Beim Giro war er noch Helfer, jetzt zeigt er, dass er als Kapitän Verantwortung übernehmen kann. So ein Erfolg ist extrem wichtig für einen jungen Fahrer und wird ihn mit Sicherheit für die Zukunft motivieren.“ – Bernhard Eisel, Sportlicher Leiter

BORA – hansgrohe News

Nico Denz verlängert bei BORA – hansgrohe

Nico Denz und BORA – hansgrohe fahren auch in den kommenden Saisons gemeinsam. Noch vor dem Höhepunkt des Jahres hat der 30-Jährige seinen Vertrag mit dem Team verlängert.

Nico Denz: „Nach meinem ersten sehr erfolgreichen Jahr bei BORA – hansgrohe bin ich glücklich, hier weiterzufahren. Es ist ein super Umfeld, in dem ich mich wie zuhause fühle. Ich freue mich, dass ich Teil des neuen Projektes mit Red Bull sein kann. Als Helfer bei einem Grand Tour-Sieg dabei zu sein – das ist einer meiner großen Träume, den ich mir gerne hier im Team erfüllen möchte.“

Gleich in seinem ersten Jahr bei BORA – hansgrohe gelang Nico Denz ein Doppelschlag beim Giro d’Italia. Zwei Etappensiege binnen weniger Tage sicherte sich der 30-Jährige dort in der letzten Saison. In diesem Jahr hat er eine neue Grand Tour als Ziel – seine Premiere bei der Tour de France.
Die Generalprobe dafür beim Critérium du Dauphiné war ein Erfolg: Das Gelbe Trikot, zwei Etappensiege und der souveräne Gewinn der Teamwertung geben Selbstbewusstsein für den Juli. Nico Denz war wichtiger Teil dieses Probelaufs und ist auch für die Tour de France eingeplant. Er wird sich in den kommenden Wochen im Höhentrainingslager den Feinschliff holen.

Die kommenden Stars des Straßenradsports:
Das sind die Gewinner von Red Bull Junior Brothers 2024

Nach einer intensiven Testwoche im Red Bull Athlete Performance Center (APC) im österreichischen Thalgau haben Georgs Tjumins und Karl Herzog einen Vertrag beim BORA – hansgrohe U19 Team, GRENKE – Auto Eder, sowie einen prestigeträchtigen Red Bull Athletenvertrag erhalten. Ihre Reise in den Profi-Radsport hat damit begonnen.

Georgs Tjumins aus Lettland hat im Performance Camp bemerkenswerte Fähigkeiten gezeigt und sich als Fahrer mit großem Potenzial hervorgetan. Der 15-Jährige kann bereits auf mehrere erfolgreiche Einsätze mit der lettischen Nationalmannschaft zurückblicken. Beim Team GRENKE – Auto Eder hat er nun beste Voraussetzungen, sich weiterzuentwickeln.

Karl Herzog aus Deutschland, dessen Bruder Emil bereits Profi bei BORA – hansgrohe ist, zeigte ebenfalls außergewöhnliches Talent. Der 15-Jährige hat bereits mehrere beeindruckende Erfolge im Ski-Langlauf und im Radsport verbuchen können. Beim Team GRENKE – Auto Eder hat er nun die Chance, es seinem Bruder gleichzutun.

Stimmen

Georgs Tjumins: „Es ist ein großartiges Gefühl, einer der Gewinner von Red Bull Junior Brothers zu sein. Ich freue mich darauf, zukünftig für GRENKE – Auto Eder zu fahren und von den Besten in diesem Sport zu lernen. Die Teilnahme am Performance Camp war ein echter Test meiner Fähigkeiten, und ich kann es kaum erwarten, mit dem Red Bull Helm zu fahren.“

Karl Herzog: „Ich freue mich darauf, diese Reise mit GRENKE – Auto Eder und Red Bull zu beginnen und meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Radsport ist meine Leidenschaft, und der Gewinn dieses Programms hat mich motiviert, noch härter zu arbeiten, um auf höchstem Niveau erfolgreich zu sein.“

Dr. Christian Schrot, Head of Scouting bei BORA – hansgrohe und Sportlicher Leiter bei GRENKE – Auto Eder: „Das Niveau der Talente war in dieser Woche sehr hoch, aber Georgs Tjumins und Karl Herzog stachen wirklich heraus. Ihr Können, ihre Entschlossenheit und ihre Leidenschaft für den Radsport machen sie zu perfekten Kandidaten für GRENKE – Auto Eder. Wir freuen uns, diese vielversprechenden Athleten im Team begrüßen zu dürfen, und sind gespannt darauf, wie sie ihre Karriere im Profiradsport vorantreiben werden.“

Anton Palzer, Red Bull Athlet und Elitefahrer für BORA – hansgrohe: „Es ist großartig, Georgs Tjumins und Karl Herzog im Team willkommen zu heißen und ihnen ihre Red Bull Helme zu überreichen. Ich freue mich darauf, sie auf ihrem Weg zum Profiradsport zu begleiten.“

Red Bull Junior Brothers ist mehr als nur eine Scouting-Initiative. Das Programm bietet jungen Radsportlern die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen, Trainingsbedingungen auf Elite-Niveau zu erhalten und möglicherweise ihre Profikarriere zu starten. Weitere Informationen gibt es unter https://redbull.com/juniorbrothers

Critérium du Dauphiné – 5. und 6. Etappe:

5. Etappe: Amplepuis – Saint-Priest – 200 Km (NEUTRALISIERT!)

Kein Ergebnis!

Aufgrund eines Massensturzes auf abschüssiger und nasser, rutschiger Straße 20 Kilometer vor dem Ziel neutralisiert.

6. Etappe: Hauterives – Le Collet d’Allevard – 173 Km

1 ROGLIC Primoz SLO BORA-hansgrohe 04:19:59
2 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:03
3 VLASOV Aleksandr RUS BORA-hansgrohe 00:11
4 GEE Derek CAN Israel-Premier Tech 00:13
5 JORGENSON Matteo USA Team Visma | Lease a Bike 00:17
6 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 00:22
7 RODRIGUEZ Carlos ESP INEOS Grenadiers 00:22

8 EVENEPOEL Remco BEL Soudal Quick-Step 00:42
9 HAIG Jack AUS Bahrain Victorious 00:50
10 HINDLEY Jai AUS BORA-hansgrohe 00:53
11 LANDA Mikel ESP Soudal Quick-Step 00:53
12 SCOTSON Callum AUS Team Jayco-AlUla 00:53
13 ROMO Javier ESP Movistar Team 00:57
14 MEINTJES Louis RSA Intermarché-Wanty 01:01
15 LAZKANO Oier ESP Movistar Team 01:10

Gesamt:

1 ROGLIC Primoz SLO BORA-hansgrohe 16:47:44
2 EVENEPOEL Remco BEL Soudal Quick-Step 00:19
3 JORGENSON Matteo USA Team Visma | Lease a Bike 00:58
4 GEE Derek CAN Israel-Premier Tech 01:01
5 VLASOV Aleksandr RUS BORA-hansgrohe 01:32
6 RODRIGUEZ Carlos ESP INEOS Grenadiers 01:40
7 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 01:53

8 LAZKANO Oier ESP Movistar Team 02:08
9 SCOTSON Callum AUS Team Jayco-AlUla 02:15
10 HAIG Jack AUS Bahrain Victorious 02:31
11 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 02:46
12 POWLESS Neilson USA EF Education-EasyPost 02:57
13 LANDA Mikel ESP Soudal Quick-Step 03:08
14 TEJADA Harold COL Astana Qazaqstan Team 03:13
15 SIVAKOV Pavel FRA UAE Team Emirates 03:14
16 HINDLEY Jai AUS BORA-hansgrohe 03:38

Primož Roglič gewinnt 6. Etappe und übernimmt Gelb bei der Dauphiné

Im Anstieg zum Collet d’Allevard hat Primož Roglič die Vorarbeit der Teamkollegen perfekt mit einem Sieg der 6. Etappe vollendet. Es war die erste von drei Bergankünften in Folge beim Critérium du Dauphiné. Mit dem Etappensieg übernimmt Roglič auch das Gelbe Trikot und geht als Führender in das schwere Schlusswochenende.

Primož Roglič: „Als Team haben wir vom ersten Tag an alles für diesen Erfolg getan. Bereits auf der 2. Etappe haben wir den ganzen Tag gearbeitet, aber es hat nicht geklappt. Gestern hat jeder von uns ziemlich viel einstecken müssen und ich bin froh über die Einstellung im Team. Wir haben es heute gemeinsam geschafft. Es ist erst die erste von drei Bergetappen und für die nächsten Tagen werden wir sehen. Alles, was ab jetzt kommt, ist ein Bonus!“

Die Grundlage für den Erfolg legte BORA – hansgrohe bei der Anfahrt zum Collet d’Allevard. Mit allen sieben Fahrern positionierte sich das Team perfekt. In der ersten Hälfte des Anstiegs nahm die Favoritengruppe immer weiter Form an. Knapp 20 Fahrer gingen auf die letzten 5 Kilometer. Dort attackierte Laurens de Plus – Aleks Vlasov parierte und legte hier einen wichtigen Grundstein für das Finale. Wenig später teilte Roglič mit einer Tempoverschärfung die Gruppe und schloss mit vier Fahrern zu Vlasov auf. Vlasov beschleunigte mit Roglič am Hinterrad weiter und zusammen mit Giulio Ciccone gingen sie auf die letzten 1,5 Kilometer. Bis zur 300-Meter-Marke hielt Vlasov das Tempo so hoch, dass alle Verfolger distanziert waren. Dort übernahm Roglič die Führung und setzte 100 Meter später seinen Sprint an und fuhr souverän zum Etappensieg.

Roglic back in command

The 2022 Criterium du Dauphiné winner is back in command: Primoz Roglic surged in the gruelling final climb to Le Collet d’Allevard to snatch his second stage win on the race and dislodge Belgian arch-rival Remco Evenepoel (Soudal-Quick Step) from top spot. As planned, the outcome of the race was decided in the last ascent, in which Frenchman Romain Gregoire remained the last escapee standing until 3 km to go. But then the GC leaders launched the big battle and Roglic, with a little help from Bora-Hansgrohe team-mate Aleksandr Vlasov, took the upper hand, crossing the line ahead of Italy’s Giulio Ciccone (Lidl-Trek). Overall, Roglic now leads Evenepoel by 19 seconds and Paris-Nice winner Matteo Jorgenson (Visma-Lease a bike) by 58 seconds ahead of the queen stage of this edition to Samoens on Saturday.

Six-man breakaway
The start was given to 132 riders at 12:55. Juan Ayuso (UAE Emirates), Jasha Sutterlin, Rainer Kepplinger and Kamil Gradek (Bahrain), Lukas Nerurkar and Harry Sweeny (EF Education-Easypost), Odd Christian Eiking (Uno-X) and Kobe Goosens (Intermarché-Wanty) did not start. From the flag, six riders parted with the peloton – Magnus Cort (Uno-X), Romain Grégoire (Groupama-FDJ), Thibault Guernalec (Arkea-B&B Hotels), Arjen Livyns (Lotto Dtsny), Mason Hollyman (Israel-Premier Tech), Alessandro Fancellu (Q36.5). The peloton resisted for a few kilometres but finally let the break go and it gradually increased, to reach 3:45 at the top of the first climb, on which Guernalec picked a point (km 36.1). Alex Kirsch (Lidl-Trek) and Andreas Kron (Lotto Dstny) called it quits after an hour of racing.

Crash in the descent
The six worked perfectly together and their lead reached a maximum of 5:55 after 105 km. The intermediate sprint of the day (Les Echelles, km 105.3) was won by Magnus Cort, who collected 10 points and moved provisionally to the top of the points standings on 41 points. On Col du Granier (2nd cat, Km 129.4), Guernalec was in the lead ahead of Gergoire, but the Arkea-B&B Hotels rider and Hollyman missed a corner in the descent and crashed. They were both back on their bikes but struggled to make it back to the front.

Gregoire on his own
There was another fright for the escapees as they went the wrong way with 30 km to go but were quickly back on the course and did not lose too much time on the peloton, which had split briefly in the descent. The five escapees only had 1:30 left as they tackled the final climb and Romain Gregoire attacked from the bottom, followed by Magnus Cort. At the back, Tao Geoghegan Hart (Lidl-Trek) and Sepp Kuss (Visma-Lease a bike) were among the first leaders to be dropped. With 8 km to go, stage 1 winner Cort finally lost ground, leaving his French breakaway companion on his own in the front.

Roglic takes over
Ineos Grenadiers seized the reins at the front of the pack in the last 8 km and Gregoire’s lead gradually dwindled. With 5 km to go, Laurens de Plus attacked, followed by Aleksandr Vlasov (Bora-Hansgrohe). Two kilometres later, Roglic, Derek Gee (Israel-Premier Tech), Ciccone, Jorgenson and Carlos Rodriguez (Ineos Grenadiers) went up a gear and dropped yellow and blue jersey holder Remco Evenepoel. With two kilometres to go Ciccone and Roglic made it back on De plus and Vlasov, who decided to work for his leader and lead the way into the finale. Perfectly led out, Roglic easily dropped Ciccone in the final stretch to snatch his second stage victory on the Dauphiné, a race he won in 2022. Evenepoel crossed the line 42 seconds behind the Slovenian.

Team News BORA-hansgrohe

Lennard Kämna hat erste Reha-Phase erfolgreich abgeschlossen und wechselt in das Red Bull APC


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Lennard Kämna macht weiterhin große Fortschritte in der Erholung von seinem schweren Trainingsunfall. Im Hamburger BG Klinikum hat er Ende Mai den ersten Block in seiner Reha erfolgreich abgeschlossen. Ein emotionaler Etappensieg in dieser Phase war die Rückkehr auf das Rennrad. 44 Tage nach dem Unfall auf Teneriffa konnte Lennard Kämna erstmals wieder sein Specialized fahren – für einen kurzen Test auf der Rolle.

Jetzt beginnt der nächste Schritt auf dem Weg zurück in den Sport. In dieser Woche ist Lennard Kämna in das Red Bull Athlete Performance Center (APC) gewechselt. Dort wird er gemeinsam mit den Red Bull APC-Experten und dem BORA – hansgrohe Medical Department an seinem zweiten Reha-Block arbeiten. Das Programm für die kommenden Wochen sieht Tests, Physiotherapie- und Trainings-Einheiten vor.

Aleksandr Vlasov verlängert bei BORA – hansgrohe


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Aleksandr Vlasov fährt bereits in seiner dritten Saison bei BORA – hansgrohe. Es ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die unter anderem zum 5. Platz in der Tour de France, dem Gewinn der Tour de Romandie sowie Etappensiegen bei der Tour de Suisse und Paris-Nizza führte.
Jetzt hat der 27-Jährige seinen Vertrag bei BORA – hansgrohe verlängert und möchte auf den bisherigen Erfolgen aufbauen.

Aleksandr Vlasov: „Ich freue mich sehr über die Verlängerung meines Vertrags. Ich habe mich in den letzten Jahren als Fahrer weiterentwickelt. Ich fühle mich sehr wohl bei BORA – hansgrohe, alles ist professionell und die Stimmung gut. Deshalb bin ich froh, hier zu bleiben und weiter zu wachsen. Die Ankunft von Red Bull ist ein sehr interessantes Projekt für mich, und ich schätze es, dass das Team an mich glaubt. Ich bin bereit, auch in den kommenden Jahren mein Bestes zu geben.“

Nachdem bereits Jai Hindley seinen Vertrag verlängert hat, bindet BORA – hansgrohe mit Aleksandr Vlasov auch den zweiten Rundfahrtspezialisten an das Team. Beide sind derzeit an der Seite von Primož Roglič beim Critérium du Dauphiné im Einsatz. Es ist die Generalprobe für den Saisonhöhepunkt, der in wenigen Wochen beginnt – die Tour de France.

Critérium du Dauphiné – 1. und 2. Etappe:

1. Etappe: Saint-Pourçain-sur-Sioule – Saint-Pourçain-sur-Sioule – 175 Km

1 PEDERSEN Mads DEN Lidl-Trek 04:01:30
2 BENNETT Sam IRL Decathlon AG2R La Mondiale 00:00
3 PAGE Hugo FRA Intermarché-Wanty 00:00
4 VENTURINI Clément FRA ARKEA-B&B HOTELS 00:00
5 DOULL Owain GBR EF Education-EasyPost 00:00
6 GAZZOLI Michele ITA Astana Qazaqstan Team 00:00
7 GARCÍA CORTINA Iván ESP Movistar Team 00:00
8 WRIGHT Fred GBR Bahrain Victorious 00:00
9 RUSSO Clément FRA Groupama-FDJ 00:00
10 CORT Magnus DEN Uno-X Mobility 00:00
11 QUICK Blake AUS Team Jayco-AlUla 00:00
12 PLOWRIGHT Jensen AUS Alpecin-Deceuninck 00:00
13 NEILANDS Krists LAT Israel-Premier Tech 00:00
14 PARISINI Nicolò ITA Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
15 SÉNÉCHAL Florian FRA ARKEA-B&B HOTELS 00:00
16 BAYER Tobias AUT Alpecin-Deceuninck 00:00
17 GEE Derek CAN Israel-Premier Tech 00:00
18 LUDVIGSSON Tobias SWE Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
19 MENTEN Milan BEL Lotto Dstny 00:00
20 SOBRERO Matteo ITA BORA-hansgrohe 00:00

2. Etappe: Gannat – Col de la Loge – 142 Km

1 CORT Magnus DEN Uno-X Mobility 03:21:42
2 ROGLIC Primoz SLO BORA-hansgrohe 00:00

3 JORGENSON Matteo USA Team Visma | Lease a Bike 00:00
4 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:00
5 LAZKANO Oier ESP Movistar Team 00:00
6 TEUNS Dylan BEL Israel-Premier Tech 00:00
7 NERURKAR Lukas GBR EF Education-EasyPost 00:00
8 CHAMPOUSSIN Clément FRA ARKEA-B&B HOTELS 00:00
9 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ 00:00
10 MARTIN Guillaume FRA Cofidis 00:00
11 AYUSO Juan ESP UAE Team Emirates 00:00
12 GEOGHEGAN HART Tao GBR Lidl-Trek 00:00
13 KUSS Sepp USA Team Visma | Lease a Bike 00:00
14 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 00:00
15 HAIG Jack AUS Bahrain Victorious 00:00
16 MÜHLBERGER Gregor AUT Movistar Team 00:00
17 SIVAKOV Pavel FRA UAE Team Emirates 00:00
18 EIKING Odd Christian NOR Uno-X Mobility 00:00
19 GOOSSENS Kobe BEL Intermarché-Wanty 00:00
20 GEE Derek CAN Israel-Premier Tech 00:00

Gleich am zweiten Tag des Critérium du Dauphiné standen einige Höhenmeter auf dem Programm. Nur 142 Kilometer lang, und damit die kürzeste Massenstart-Etappe des diesjährigen Rennens, aber dafür mit 2600 Höhenmetern gespickt – diese Kombination versprach einen spannenden Renntag, bei dem sich viele Fahrer Hoffnungen auf einen Tagessieg machten.

Auch BORA – hansgrohe. Nachdem sich früh eine kleine Gruppe gefunden hat, kontrollierte das Team den Vorsprung im Mittelteil, um im Finale das Rennen schwer zu machen.

Bereits zu Beginn des langen Schlussanstieges teilte sich das Feld. 10 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Aleks Vlasov an die Spitze. Dank seiner Tempoverschärfung wurden bis auf einen Solisten alle Ausreißer gestellt und das Gelbe Trikot distanziert. Als Bruno Armirail bei der Drei-Kilometer-Marke immer noch einen Vorsprung hatte, erhöhten Jai Hindley und Aleks Vlasov gemeinsam die Schlagkraft. Auf dem nebligen Col de la Loge kam es erst auf den letzten und steileren 300 Metern zum Showdown, als die Puncheure ihren Sprint starteten. Armirail wurde gestellt – Magnus Cort jubelte vor Primož Roglič.

Primož Roglič dachte in seiner ersten Reaktion nach dem Ziel an den Fußball:

„Wenn man nicht auf das Tor schießt, kann man auch kein Tor erzielen.”

„Es war knapp, und am Ende war einer schneller. Das Wichtigste ist, dass unsere Jungs ein gutes Level und viel Engagement gezeigt haben. Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil ich nicht gewonnen habe und es nicht vollenden konnte. Ein Ergebnis wird früher oder später kommen, wenn wir weiter gut arbeiten.“

Roger Hammond wird neuer Sportlicher Leiter bei BORA – hansgrohe

Roger Hammond ergänzt das Team der Sportlichen Leiter bei BORA – hansgrohe. In den vergangenen beiden Saisons war der 50-jährige Brite bei Ineos Grenadiers tätig. Seine neue Position im deutschen UCI WorldTeam tritt er ab dem 1. Juni an und wird bei der Tour de Suisse erstmals im Einsatz sein.

Rolf Aldag, Head of Sports BORA – hansgrohe:
„Roger und ich kennen uns seit vielen Jahren. Auf dem Rad sind wir noch gegeneinander gefahren. Danach haben wir in ganz unterschiedlichen Konstellationen zusammengearbeitet und viele Saisons gemeinsam bestritten. Schön, dass sich unsere Wege jetzt wieder kreuzen. An Roger schätze ich seine sehr professionelle Rennvorbereitung und seine starken Rennanalysen. Ich freue mich, dass er unser Team der Sportdirektoren verstärkt.“

Roger Hammond:
„Ich freue mich sehr auf BORA – hansgrohe. Ich habe die Entwicklung von einem kleinen Continental-Team zu einem führenden Team in der WorldTour eng verfolgt. Die Ambitionen, die Ralph und sein Team für die Zukunft haben, sind inspirierend und ich freue mich darauf, ein Teil dieses Projektes zu sein.“

Sportdirektoren BORA – hansgrohe:
Rolf Aldag (Head of Sports), Shane Archbold, Bernhard Eisel, Enrico Gasparotto, Roger Hammond, Heinrich Haussler, Christian Pömer, Patxi Vila

Giro d’Italia – 21. Etappe

Dani Martínez fährt auf das Podium des Giro d’Italia

Ergebnis 21. Etappe in Rom:
1. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 2:51:50
2. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek
3. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck
4. Fernando Gaviria (COL) – Movistar
5. Tim van Dijke (NED) – Visma-Lease a Bike
6. Stanisl. Aniolkowski (POL) – Cofidis
7. Alberto Dainese (ITA) – Tudor alle
8. Giovanni Lonardi (ITA) – Polti-Kometa
9. Caleb Ewan (AUS) – Jayco-Alula
10. Donovan Grondin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels
11. Andrea Pasqualon (ITA) – Bahrain Victorious gleiche
12. Madis Mihkels (EST) – Intermarché-Wanty
13. Laurence Pithie (NZL) – Groupama-FDJ
14. Davide Ballerini (ITA) – Astana-Kasachstan
15. Enrico Zanoncello (ITA) – VF Group-Bardiani Zeit

Endstand des Giro d’Italia 2024


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1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-Emirates 79:14:03
2. Daniel Martinez (COL) – Bora-Hansgrohe +9:56
3. Geraint Thomas (GBR) – Ineos Grenadiers +10:24

4. Ben O’Connor (AUS) – Decathlon-AG2R +12:07
5. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +12:49
6. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +14:31
7. Einer Rubio (COL) – Movistar +15:52
8. Jan Hirt (CZE) – Soudal-Quick Step +18:05
9. Romain Bardet (FRA) – DSM-PostNL +20:32
10. Michael Storer (AUS) – Tudor +21:11
11. Filippo Zana (ITA) – Jayco-Alula +23:59
12. Lorenzo Fortunato (ITA) – Astana-Kasachstan +26:44
13. Davide Piganzoli (ITA) – Polti-Kometa +32:23
14. Simon Geschke (GER) – Cofidis +33:35
15. Rafal Majka (POL) – UAE-Emirates +37:05
16. Valen. Paret-Peintre (FRA) – Decathlon-AG2R +43:26
17. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +48:16
18. Luca Covili (ITA) – VF Group-Bardiani +51:08
19. Nairo Quintana (COL) – Movistar +54:37
20. Domenico Pozzovivo (ITA) – VF Group-Bardiani +56:32
21. Alex Baudin (FRA) – Decathlon-AG2R +1:00:47
22. Attila Valter (HUN) – Visma-Lease a Bike +1:04:46
23. Nicola Conci (ITA) – Alpecin-Deceuninck +1:09:10
24. Giovanni Aleotti (ITA) – Bora-Hansgrohe +1:13:03
25. Michel Ries (LUX) – Arkéa-B&B Hotels +1:20:06

Punktewertung (Maglia Ciclamino)

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1. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek 362 p.
2. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck 225
3. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 193

Bergwertung (Maglia Azzurra)
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-Emirates 270 p.

2. Giulio Pellizzari (ITA) – VF Group-Bardiani 206
3. Georg Steinhauser (GER) – EF Education-Easypost 153

Jungprofi-Wertung (Maglia Bianca)
1. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious 79:26:52
2. Thymen Arensman (NED) – Ineos Grenadiers +1:42

3. Filippo Zana (ITA) – Jayco-Alula +11:10

Zwischensprintwertung
1. Andrea Pietrobon (ITA) – Polti-Kometa 70 p.

2. Julian Alaphilippe (FRA) – Soudal-Quick Step 67
3. Mirco Maestri (ITA) – Polti-Kometa 43

Intergiro-Wertung
1. Filippo Fiorelli (ITA) – VF Group-Bardinai 59 p.

2. Julian Alaphilippe (FRA) – Soudal-Quick Step 48
3. Andrea Pietrobon (ITA) – Polti-Kometa 44

Fluchtwertung (Kilometer in der Spitzengruppe)
1. Andrea Pietrobon (ITA) – Polti-Kometa 605 km
2. Mirco Maestri (ITA) – Polti-Kometa 523

3. Julian Alaphilippe (FRA) – Soudal-Quick Step 490

Teamwertung
1. Decathlon-AG2R
2. Ineos Grenadiers

3. UAE-Emirates

Daniel Felipe Martinez beendet den Giro d’Italia 2024 auf einem hervorragenden zweiten Platz.

Es ist das erste Grand Tour-Podium seiner Karriere. Es ist -nach dem Sieg beim Giro d’Italia 2022 durch Jai Hindley- erst das zweite Grand Tour-Podium in der Teamgeschichte von BORA – hansgrohe.

BORA – hansgrohe hatte an allen 21 Etappentagen des Giro d’Italia 2024 einen Podiumsrang inne. Maximilian Schachmann gab gleich zum Auftakt in Turin die Richtung vor. Nur einen Tag später löste ihn Dani Martínez dank einer enormen Teamleistung im Oropa-Anstieg auf dem Podium ab – und verlies es bis zum Zielstrich in Rom nicht mehr.

Das Zeitfahren nach Perugia nutze der 28-jährige Kolumbianer, um bereits am 7. Tag auf Platz 2 zu klettern. Nach einer Woche kam es zum erneuten Platztausch mit Geraint Thomas. Aber dies war nur eine Momentaufnahme. Zwei Etappen später glänzte Martínez auf der Königsetappe und eroberte überzeugend den 2. Rang zurück. Auch beim gestrigen Showdown am Monte Grappa wurde deutlich, dass er zurecht auf diesem Platz steht: Daniel Felipe Martínez ist der zweitstärkste Fahrer des Giro d’Italia 2024.

Dani Martínez: „Meine erste Podiumsplatzierung bei einer Grand Tour ist definitiv ein Höhepunkt meiner bisherigen Karriere. Schon als Kind habe ich davon geträumt, bei einem solchen Rennen auf dem Podium zu stehen. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, dies jetzt zu erreichen. Der Giro ist jeden Tag eine Herausforderung, und ich habe bis zur Ziellinie in Rom nichts als selbstverständlich angesehen. Trotz der konstanten Leistungen in den letzten drei Wochen habe ich mich bis zum Schluss konzentriert. Dass ich so lange auf einem Podiumsplatz in der Gesamtwertung stand und wusste, dass wir ein Ziel für unsere Konkurrenten waren, hat meine Motivation nur noch weiter gesteigert. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen und dem Staff bedanken, die mich in den letzten drei Wochen begleitet haben. Der Einsatz und die Hingabe des Teams haben dieses Ergebnis erst möglich gemacht.“

Enrico Gasparotto hat erst seinen dritten Giro d’Italia als Sportlicher Leiter von BORA – hansgrohe beendet. Seine Erfolgsbilanz spricht für sich: Platz 1, Platz 2, Platz 9 und vier Etappensiege. „Wir freuen uns sehr, dass wir in der Gesamtwertung vor einem starken Feld Zweiter geworden sind. Dani wurde nur von Pogačar übertroffen, der das Rennen dominierte. In den Bergen war Dani mehr als solide und wir sind sehr zufrieden mit seiner starken Leistung bei diesem Giro. Definitiv ist zwischen dem Start unseres Giro-Projektes im November und dem Zielstrich in Rom nicht alles glatt gelaufen. Aber dank des Engagements aller Fahrer, Danis guter Form und der harten Arbeit aller hier in Italien konnten wir dieses Ergebnis erreichen. Zusammen mit Bernie Eisel bin ich sehr glücklich über die Mentalität, die in den letzten drei Wochen im Team herrschte, und über den Einsatz, den unsere Fahrer gezeigt haben. Wir freuen uns sehr für Dani, dass er die Chance hatte, sein eigenes Rennen zu fahren und seinen ersten Podiumsplatz bei einer Grand Tour zu erreichen. Chapeau!“

BORA – hansgrohe: Erfolgsgeschichte auf dem Giro-Podium
2017 war der Giro d’Italia die erste Grand Tour, die das Team unter dem Namen BORA – hansgrohe bestritt. Und gleich am ersten Grand Tour-Renntag gelang damals der Coup: Etappensieg und Maglia Rosa. Sieben Jahre später ist der Giro d’Italia die finale Grand Tour mit dem Teamnamen BORA – hansgrohe, bevor zur Tour de France der nächste Meilenstein in der Teamgeschichte wartet. Mit dem Erfolg von Dani Martínez schließt sich der Kreis genau dort, wo er begann: auf dem Podium des Giro d’Italia.

Ralph Denk, Team Manager BORA – hansgrohe: „Für uns ist dieser 2. Platz außergewöhnlich. Abgesehen vom Giro-Sieg vor zwei Jahren bringen wir zum ersten Mal ein Grand Tour-Podium nach Hause. Auch für Dani selbst ist es ein Karriere-Highlight – super, dass ihm das sofort nach seinem Wechsel zu uns gelungen ist. So ein Erfolg ist nur als Team zu erreichen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die in den letzten Wochen hart dafür gearbeitet haben. Und dieser Dank gilt auch unseren beiden Namenspartnern BORA und hansgrohe. Dieses Grand Tour-Podium ist einer unserer vielen gemeinsamen Höhepunkte.“