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Team News BORA-hansgrohe

Lennard Kämna hat erste Reha-Phase erfolgreich abgeschlossen und wechselt in das Red Bull APC


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Lennard Kämna macht weiterhin große Fortschritte in der Erholung von seinem schweren Trainingsunfall. Im Hamburger BG Klinikum hat er Ende Mai den ersten Block in seiner Reha erfolgreich abgeschlossen. Ein emotionaler Etappensieg in dieser Phase war die Rückkehr auf das Rennrad. 44 Tage nach dem Unfall auf Teneriffa konnte Lennard Kämna erstmals wieder sein Specialized fahren – für einen kurzen Test auf der Rolle.

Jetzt beginnt der nächste Schritt auf dem Weg zurück in den Sport. In dieser Woche ist Lennard Kämna in das Red Bull Athlete Performance Center (APC) gewechselt. Dort wird er gemeinsam mit den Red Bull APC-Experten und dem BORA – hansgrohe Medical Department an seinem zweiten Reha-Block arbeiten. Das Programm für die kommenden Wochen sieht Tests, Physiotherapie- und Trainings-Einheiten vor.

Aleksandr Vlasov verlängert bei BORA – hansgrohe


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Aleksandr Vlasov fährt bereits in seiner dritten Saison bei BORA – hansgrohe. Es ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die unter anderem zum 5. Platz in der Tour de France, dem Gewinn der Tour de Romandie sowie Etappensiegen bei der Tour de Suisse und Paris-Nizza führte.
Jetzt hat der 27-Jährige seinen Vertrag bei BORA – hansgrohe verlängert und möchte auf den bisherigen Erfolgen aufbauen.

Aleksandr Vlasov: „Ich freue mich sehr über die Verlängerung meines Vertrags. Ich habe mich in den letzten Jahren als Fahrer weiterentwickelt. Ich fühle mich sehr wohl bei BORA – hansgrohe, alles ist professionell und die Stimmung gut. Deshalb bin ich froh, hier zu bleiben und weiter zu wachsen. Die Ankunft von Red Bull ist ein sehr interessantes Projekt für mich, und ich schätze es, dass das Team an mich glaubt. Ich bin bereit, auch in den kommenden Jahren mein Bestes zu geben.“

Nachdem bereits Jai Hindley seinen Vertrag verlängert hat, bindet BORA – hansgrohe mit Aleksandr Vlasov auch den zweiten Rundfahrtspezialisten an das Team. Beide sind derzeit an der Seite von Primož Roglič beim Critérium du Dauphiné im Einsatz. Es ist die Generalprobe für den Saisonhöhepunkt, der in wenigen Wochen beginnt – die Tour de France.

Lennard Kämna kann Krankenhaus auf Teneriffa verlassen

Vier Wochen nach seinem schweren Trainingsunfall kann Lennard Kämna das Krankenhaus auf Teneriffa verlassen. Der 27-Jährige wird heute nach Hamburg ausgeflogen. Dort werden seine Verletzungen von den Ärzten des BORA – hansgrohe Medical Department weiter behandelt. Als nächsten Schritt seiner Genesung wird er im BG Klinikum eine Reha antreten.

Lennard Kämna kann Krankenhaus auf Teneriffa verlassen


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Vier Wochen nach seinem schweren Trainingsunfall kann Lennard Kämna das Krankenhaus auf Teneriffa verlassen. Der 27-Jährige wird heute nach Hamburg ausgeflogen. Dort werden seine Verletzungen von den Ärzten des BORA – hansgrohe Medical Department weiter behandelt. Als nächsten Schritt seiner Genesung wird er im BG Klinikum eine Reha antreten.

Am 3. April hatte sich Lennard Kämna während eines Trainingslagers zur Vorbereitung auf den Giro d’Italia bei einem Unfall zahlreiche Verletzungen vor allem im Brustbereich zugezogen. Auf Teneriffa wurde er in der vergangenen Woche erfolgreich operiert.

Lennard Kämna: „Danke für die so große Unterstützung in den vergangenen Wochen. Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei meiner Freundin und meiner Familie, die alles gegeben haben, dass es mir gerade so gut wie möglich geht. Es war keine einfache Zeit in der Universitätsklinik auf Teneriffa, aber ich bin dem Ärzteteam und den Pflegern sehr dankbar für das, was sie in den vergangenen Wochen hier für mich geleistet haben. Ich bin überglücklich, dass heute der erste Schritt meiner Genesung abgeschlossen ist, und dass es nun in Hamburg weitergeht: ich werde dort meine Reha beginnen und bin hoch motiviert, so schnell wie es eben geht, wieder aufs Rad zu kommen. Das Wichtigste ist aber, wieder komplett gesund zu werden.“

Update: Lennard Kämna

Die Genesung von Lennard Kämna hat sich in den letzten Tagen positiv entwickelt. Der 27-Jährige hat sich so sehr gebessert, dass er die Intensivstation verlassen konnte. Eine Ärztin aus dem Betreuungsteam von BORA – hansgrohe konnte sich vor Ort einen Eindruck seines Zustands machen. Sein Zustand ist stabil und daher wurde er bereits auf die Normalstation des Krankenhauses auf Teneriffa verlegt. Dort werden seine Verletzungen, vor allem im Brustbereich (schweres Thoraxtrauma mit Rippen-Frakturen und Lungenprellung), weiter versorgt.

Ralph Denk, Team Manager BORA – hansgrohe: „Lennard hat einen Riesenschritt gemacht. Dass er jetzt auf die Normalstation verlegt werden kann, ist eine sehr gute Nachricht. Ich möchte mich beim Ärzteteam auf Teneriffa und auch unserem Medical Department für ihren großen Einsatz in den letzten Tagen bedanken. Wir wünschen Lennard weiterhin viel Kraft für eine schnelle Genesung.“

Lennard Kämna in Trainingsunfall involviert – Update

Update: Lennard Kämna

Lennard Kämna befindet sich in einem stabilen Zustand, er ist wach, ansprechbar und kann kommunizieren. Bei dem gestrigen Trainingsunfall auf Teneriffa hat sich Lennard Kämna zahlreiche Verletzungen zugezogen. Er wird im Krankenhaus auf Teneriffa sehr gut versorgt und wird in den kommenden Tagen auf der Intensivstation überwacht. Mitglieder der Familie sowie des Teams sind bei ihm.

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang ist der Fahrer eines entgegenkommenden Fahrzeuges links abgebogen, damit auf die Fahrspur von Lennard Kämna gefahren und mit ihm kollidiert. Er war zu diesem Zeitpunkt mit der Trainingsgruppe unterwegs, die von Team-Betreuern begleitet wurde. Weitere Team-Fahrer oder -Betreuer waren nicht in den Unfall involviert.

Ralph Denk, Team Manager BORA – hansgrohe: „Wir sind erleichtert, dass sich der Zustand von Lennard nach diesem schweren Unfall stabilisiert hat und es ihm den Umständen entsprechend gut geht. Das gesamte Team fühlt mit und wir alle wünschen ihm eine schnelle Genesung. Von Teamseite werden wir weiterhin alles tun, was notwendig ist, damit er sich komplett von diesem Unfall erholt. Nur das zählt jetzt – alle anderen Fragen stellen sich für uns derzeit nicht.“

Lennard Kämna war heute in einen Verkehrsunfall involviert, der sich während einer Trainingsfahrt auf Teneriffa ereignet hat. Der 27-Jährige befindet sich derzeit für weitere Untersuchungen im Krankenhaus.


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Weitere Details werden wir bekanntgeben, sobald sie vorliegen.
@BORA-hansgrohe

La Vuelta 23 9. Etappe

Cartagena – Collado de la Cruz de Caravaca – 181 Km


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1 KAEMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 04:28:59
2 SOBRERO Matteo ITA TEAM JAYCO ALULA 00:13
3 HAMILTON Christopher AUS TEAM DSM-FIRMENICH 01:12
4 GEHBREIGZABHIER Amanuel ERI LIDL-TREK 01:00
5 BARRENETXEA GOLZARRI Jon ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 01:37
6 FERNANDEZ Ruben ESP COFIDIS 01:37
7 CAICEDO Jonathan ECU EF EDUCATION – EASYPOST 02:11
8 NAVARRO GARCIA Daniel ESP BURGOS-BH 02:41
9 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 03:18
10 VLASOV Aleksandr BORA – HANSGROHE 03:11
11 RODRIGUEZ MARTIN Cristian ESP TEAM ARKEA – SAMSIC 04:08
12 SOLER Marc ESP UAE TEAM EMIRATES 03:25
13 ROCHAS Remy FRA COFIDIS 04:17
14 MARTINEZ Lenny FRA GROUPAMA – FDJ 03:27
15 KUSS Sepp USA JUMBO-VISMA 03:25
16 ROGLIČ Primož SLO JUMBO-VISMA 03:16
17 DE LA CRUZ David ESP ASTANA QAZAQSTAN TEAM 03:33
18 LANDA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 03:25
19 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 03:38
20 EVENEPOEL Remco BEL SOUDAL QUICK-STEP 03:38

Gesamt:

1 KUSS Sepp USA JUMBO-VISMA 35:23:30
2 SOLER Marc ESP UAE TEAM EMIRATES 00:43
3 MARTINEZ Lenny FRA GROUPAMA – FDJ 01:02
4 EVENEPOEL Remco BEL SOUDAL QUICK-STEP 02:24
5 LANDA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 02:29
6 ROGLIČ Primož SLO JUMBO-VISMA 02:29
7 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 02:35
8 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 02:35
9 AYUSO Juan ESP UAE TEAM EMIRATES 02:45
10 GONCALVES ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 02:55
11 DE LA CRUZ David ESP ASTANA QAZAQSTAN TEAM 03:39
12 VLASOV Aleksandr BORA – HANSGROHE 03:51
13 UIJTDEBROEKS Cian BEL BORA – HANSGROHE 04:10

14 CARTHY Hugh John GBR EF EDUCATION – EASYPOST 04:17
15 CRAS Steff BEL TOTALENERGIES 04:52
16 RUBIO REYES Einer Augusto COL MOVISTAR TEAM 05:08
17 BUITRAGO SANCHEZ Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 05:40
18 RODRIGUEZ MARTIN Cristian ESP TEAM ARKEA – SAMSIC 07:02
19 ROCHAS Remy FRA COFIDIS 07:13
20 VALTER Attila HUN JUMBO-VISMA 10:33
21 POELS Wout NED BAHRAIN VICTORIOUS 11:59
22 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 12:34
23 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP LIDL-TREK 14:40
24 MOLARD Rudy FRA GROUPAMA – FDJ 18:16
25 CEPEDA Jefferson ECU CAJA RURAL-SEGUROS RGA 19:02
26 KAEMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 19:09

Lennard Kämna feiert Solosieg auf der 9. Etappe der Vuelta

Vor dem morgigen Ruhetag stand eine Bergankunft in der Region Murcia auf dem Programm. In der ersten Steigung des Tages gelang Lennard Kämna der Sprung in eine achtköpfige Ausreißergruppe, die während des Tages maximal 8:30 Minuten Vorsprung herausfahren konnte. Im Schlussanstieg zum Alto Caravaca de la Cruz, der Rampen von bis zu 20 Prozent aufwies, hatte die Spitzengruppe eine Lücke von fast 5 Minuten vor der GC-Gruppe. Auf den steilen Rampen konnten sich Kämna, Sobrero und Gehbreigzabhier von ihren Fluchtgefährten absetzen. 5km vor dem Ziel attackierte Kämna. Sobrero war ihm dicht auf den Fersen, doch der deutsche BORA – hansgrohe Fahrer kämpfte bis zum Schluss und erreichte die Ziellinie als Solist. Mit diesem Sieg stehen nun Etappensiege bei allen drei Grand Tours in seinen Palmarès.

Reaktionen im Ziel
„Ich habe in den letzten Monaten sehr hart gearbeitet. Nach dem Giro war es nicht unbedingt einfach, da ich einige Rückschläge hatte. Deshalb bin ich wirklich froh, dass ich diesen Sieg erringen konnte. Das Rennen war wegen der Windkanten ziemlich hektisch. Ich habe versucht, in die vorderen Gruppen zu kommen, ohne zu viel Energie zu verbrauchen. Letztendlich fand ich mich an der Spitze. Es war ein schwieriger Parcours, es ging ununterbrochen auf und ab. Deshalb war es auch schwierig, einen guten Moment zu finden, um die anderen in der Spitzengruppe abzuhängen. Aber als ich bemerkte, dass ich eine kleine Lücke hatte, gab ich einfach nach der Kurve Vollgas. Danach ging es nur noch darum, alleine bis zur Ziellinie zu überleben. Es ist unglaublich, dass ich jetzt bei allen drei Grand Tours einen Etappensieg holen konnte. Ich danke meinen Teamkollegen und dem gesamten Team hier bei der Vuelta für ihre tolle Unterstützung. Das weiß ich wirklich zu schätzen.“ – Lennard Kämna

„Wir wollten Lenni die Möglichkeit geben, heute um den Etappensieg zu fahren, während die anderen Jungs Aleks und Cian im Peloton unterstützen sollten. Und am Ende war es ein unglaublicher Tag. Lenni hat Etappen bei allen Grand Tours gewonnen, was eine große Leistung ist. Und zurück im Peloton hat sich Aleks sehr gut gezeigt, während Cian auch mit dabei war. Die Etappe war extrem schwer und vom Parcours her extrem anspruchsvoll. Wir sind froh, dass wir den Tag so abschließen konnten. Also wir sind sehr zufrieden und hoffen, dass es so hier bei der Vuelta weitergeht.“ – Bernie Eisel, Sportlicher Leiter

Kämna completes his Grand Tour trilogy

Among the fiercest attackers of today’s peloton, Lennard Kämna (Bora-Hansgrohe) surged to victory in a very demanding stage 9 of La Vuelta 23. The German champ was the strongest from the breakaway that emerged after an impressive battle through the wind. He takes his first La Vuelta stage win after previous successes in the Tour de France and the Giro d’Italia. The peloton split on several occasions, with Jumbo-Visma and Soudal Quick-Step showing their determination to turn the race upside down. But the riders lagging behind always got back until Joao Almeida (UAE Team Emirates) and Aleksandr Vlasov (Bora-Hansgrohe) opened a small gap on the slopes up Collado de la Cruz de Caravaca. Sepp Kuss (Jumbo-Visma) takes La Roja into the rest day.

On the eve of the rest day, the peloton of La Vuelta 23 face an unprecedented summit finish atop Collado de la Cruz de Caravaca. And Jumbo-Visma are determined to bring battle again, with a windy start. Sepp Kuss, Primoz Roglic and Jonas Vingegaard split the bunch from the start!

Echelons from the gun

Wilco Kelderman, Jan Tratnik, Attila Valter and Dylan van Baarle drive the first echelon with their leaders. Only six riders manage to follow their move: Remco Evenepoel, Mattia Cattaneo (Soudal Quick-Step), Matevz Govekar (Bahrain Victorious), Aleksandr Vlasov, Nico Denz and Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe).

The leaders cover 50.1km in the first hour and build gap of up to 45’’ to the first peloton, driven by Movistar, UAE Team Emirates and Bahrain Victorious. The chasers get back to the attackers on the first ascent of the day, the cat-1 Puerto Casas de la Marina la Perdiz (summit at km 60.1).

More echelons!
As the race eases up a bit, six riders go on the move: Amanuel Gehbreigzabhier (Lidl-Trek), Lennard Kämna (Bora-Hansgrohe), Matteo Sobrero (Jayco AlUla), Ruben Fernandez (Cofidis), Dani Navarro (Burgos-BH) and Jon Barrenetxea (Caja Rural-Seguros RGA). Chris Hamilton (DSM-Firmenich) and then Jonathan Caicedo (EF Education-EasyPost) join them to make it a 8-man breakaway.
The gap increases to 8’35’’ but the peloton hit another wind exposed section as the race enters the last 80 kilometres. Soudal Quick-Step, Bora-Hansgrohe and Jumbo-Visma collaborate to split the bunch. Only 22 riders remain in the first group. Two contenders from the GC top-10 are caught behind: Lenny Martinez (Groupama-FDJ) and Wout Poels (Bahrain Victorious).

The gap between the first two pelotons goes up to 1’05’’. Groupama-FDJ drive the chase and bridge the gap with 55km to go. The eight leaders are 3’35’’ away.

Kämna goes solo
The gap increases towards the final climb (8km at 5.6% with irregular slopes). With a lead of 5 minutes, Gehbreigzabhier, Kämna, Caicedo, Sobrero, Fernandez, Hamilton, Navarro and Barrenetxea are set to battle for the stage win.
Kämna goes solo into the last 5 kilometres. Sobrero tries to resist but the German champ powers to his first La Vuelta stage win with a gap of 30’’.

In the GC battle, the times are taken 2km before the line due to the weather conditions. Joao Almeida (UAE Team Emirates) attacks with 3Km to go and opens a small gap alongside Aleksandr Vlasov (Bora-Hansgrohe).

106. Giro d’Italia – 21.Etappe:

Roma – Roma – 126 Km

1 CAVENDISH Mark GBR Astana Qazaqstan Team 02:48:26
2 KIRSCH Alex LUX Trek-Segafredo 00:00
3 FIORELLI Filippo ITA Green Project-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
4 DAINESE Alberto ITA Team DSM 00:00
5 KRIEGER Alexander GER Alpecin-Deceuninck 00:00
6 STEWART Jake GBR Groupama-FDJ 00:00
7 GAVIRIA Fernando COL Movistar Team 00:00
8 MATTHEWS Michael AUS Team Jayco-AlUla 00:00
9 MARIT Arne BEL Intermarché-Circus-Wanty 00:00
10 STEWART Campbell NZL Team Jayco-AlUla 00:00
11 CONSONNI Simone ITA Cofidis 00:00
12 WILLIAMS Stephen GBR Israel-Premier Tech 00:00
13 QUARTERMAN Charlie GBR Team corratec – Selle Italia 00:00
14 MILAN Jonathan ITA Bahrain Victorious 00:00
15 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 00:00
16 ALBANESE Vincenzo ITA EOLO-Kometa Cycling Team 00:00
17 ROTA Lorenzo ITA Intermarché-Circus-Wanty 00:00
18 LEKNESSUND Andreas NOR Team DSM 00:00
19 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 00:00
20 KÄMNA Lennard GER BORA-hansgrohe 00:00

Endstand:

1 ROGLIC Primoz SLO Jumbo-Visma 85:29:02
2 THOMAS Geraint GBR INEOS Grenadiers 00:14

3 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 01:15
4 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 04:40
5 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 05:43
6 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 06:05
7 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 07:30
8 LEKNESSUND Andreas NOR Team DSM 07:31
9 KÄMNA Lennard GER BORA-hansgrohe 07:46
10 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 09:08

11 RUBIO Einer COL Movistar Team 10:43
12 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 11:58
13 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 12:21
14 KUSS Sepp USA Jumbo-Visma 13:09
15 PARET-PEINTRE Aurélien FRA AG2R Citroën Team 14:13
16 ARMIRAIL Bruno FRA Groupama-FDJ 17:16
17 BARGUIL Warren FRA Team Arkéa-Samsic 24:06
18 ZANA Filippo ITA Team Jayco-AlUla 33:22
19 HAIG Jack AUS Bahrain Victorious 34:46
20 KONRAD Patrick AUT BORA-hansgrohe 37:57

BORA – hansgrohe zieht erfolgreiche Giro-Bilanz

Nachdem die Entscheidung in der Gesamtwertung beim gestrigen Zeitfahren gefallen war, ging es heute nach einem 750 km langen Transfer nach Rom auf die 21. und damit letzte Etappe. Für die Sprinter stand damit eine letzte und prestigeträchtige Chance auf dem Programm. Die Strecke führte zuerst ans Mittelmeer und auf gleichem Wege wieder zurück ins Stadtzentrum der italienischen Hauptstadt, wo auf einem mehrfach zu befahrenden Rundkurs die Sprinter um den Etappensieg kämpften. 70 km vor dem Ziel formierte sich eine Spitzengruppe, in der auch Cesare Benedetti vertreten war. Etwa 12 km vor dem Ziel wurde die Gruppe aber wieder gestellt. Nach 135 gefahrenen Kilometern rollte M. Cavendish als Erster über die Ziellinie in der Nähe des Forum Romanum.
Obwohl das Team aus Raubling schon früh zwei Fahrer durch Krankheit verlor und andere Fahrer der Equipe durch Erkältungen teilweise nicht 100 % fit waren, kann BORA – hansgrohe nach drei harten Rennwochen positiv resümieren. Mit zwei Etappensiegen von Nico Denz und dem 9. Platz in der Gesamtwertung durch Lennard Kämna kann das Team aus Raubling sehr zufrieden auf die diesjährige Italien-Rundfahrt zurückblicken.

Reaktionen im Ziel
„Es war das erste Mal, dass ich bei einer Grand Tour die Rolle eines Leaders übernommen habe, und ich muss sagen, dass ich mit dem 9. Platz in der Gesamtwertung sehr zufrieden sein kann. Es ist nicht unbedingt einfach, drei Wochen lang Tag für Tag bei einer Grand Tour konzentriert zu bleiben. Ich glaube, dass meine Leistung die harte Arbeit und Vorbereitung, die jeder im Team in dieses Ziel gesteckt hat, widerspiegelt. Ich möchte mich herzlich bei meinen Teamkollegen für ihre Unterstützung in den letzten Wochen bedanken. Auch wenn wir zwei Fahrer schon früh durch Krankheit verloren haben und einige von uns während des Rennens nicht immer 100 % fit waren, war die Moral im Team immer gut und die Jungs haben mich trotz allem gut unterstützt. Vielen Dank auch an alle Mitarbeiter, die uns hier in Italien geholfen und unterstützt haben. Alles in allem war die Rundfahrt mit unseren beiden Etappensiegen durch Nico und meiner Top Ten Platzierung in der Gesamtwertung ein erfreulicher Giro.“ – Lennard Kämna

„Unser ursprüngliches Ziel war es, heute in Rom mit Aleks auf dem Podium zu stehen. Und wir hatten unsere ganze Vorbereitung und unseren Fokus auf die letzte Giro-Woche mit ihm gerichtet. Leider haben wir unseren Leader schon früh durch Krankheit verloren und da war es natürlich nicht einfach, unsere Fahrer weiter zu motivieren. Aber Nico hat zwei außergewöhnliche Siege eingefahren, und besonders der erste Sieg hat unseren Jungs wirklich geholfen, die Motivation und den Fokus zurückzugewinnen. Seine Vorbereitung hat sich ausgezahlt und wir sind sehr glücklich über seinen Erfolg. Lenni hatte zum ersten Mal in seiner Karriere die Verantwortung eines GC-Leaders übernommen, und das war eine neue Erfahrung für ihn. Er ist ein kreativer Fahrer, der in der Vergangenheit immer versucht hat, durch Ausreißversuche zum Erfolg zu kommen. Aber wenn man die Rolle des Leaders übernimmt und auf Gesamtwertung fährt, hat man natürlich eine andere Verantwortung. Lenni konnte während der drei Wochen wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihm in Zukunft zu Gute kommen werden. Leider haben wir den Giro mit nur sechs Fahrern hier in Rom beenden können, was natürlich schade ist, aber alles in allem können wir mit der Teamleistung sehr zufrieden sein.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

106. Giro d’Italia – 20.Etappe Tarvisio – Monte Lussari – ITT – 18.6 Km

Ein kleiner mechanischer Defekt und trotzdem 40 Sekunden Vorsprung vor allen anderen……..
G wechselt Rad und Helm vor dem finalen Anstieg…….
Der tadellose Sportsmann G wird pausenlos von den slowenischen Zuschauern ausgepfiffen und ausgebuht…..

Nur so ein paar Gedanken meinerseits…..

1 ROGLIC Primoz SLO Jumbo-Visma 00:44:23
2 THOMAS Geraint GBR INEOS Grenadiers 00:40
3 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 00:42
4 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 00:55
5 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 00:59
6 KUSS Sepp USA Jumbo-Visma 01:05
7 MCNULTY Brandon USA UAE Team Emirates 01:07
8 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 01:18
9 LEKNESSUND Andreas NOR Team DSM 01:49
10 VINE Jay AUS UAE Team Emirates 01:53
11 RICCITELLO Matthew USA Israel-Premier Tech 01:56
12 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 02:04
13 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 02:05
14 KÄMNA Lennard GER BORA-hansgrohe 02:18
15 PARET-PEINTRE Aurélien FRA AG2R Citroën Team 02:34
16 ZANA Filippo ITA Team Jayco-AlUla 02:42
17 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 02:44
18 ARMIRAIL Bruno FRA Groupama-FDJ 02:48
19 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 03:03
20 BOUWMAN Koen NED Jumbo-Visma 03:27

Gesamt:

1 ROGLIC Primoz SLO Jumbo-Visma 82:40:36
2 THOMAS Geraint GBR INEOS Grenadiers 00:14

3 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 01:15
4 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 04:40
5 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 05:43
6 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 06:05
7 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 07:30
8 LEKNESSUND Andreas NOR Team DSM 07:31
9 KÄMNA Lennard GER BORA-hansgrohe 07:46
10 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 09:08
11 RUBIO Einer COL Movistar Team 10:43
12 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 11:58
13 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 12:21
14 KUSS Sepp USA Jumbo-Visma 13:09
15 PARET-PEINTRE Aurélien FRA AG2R Citroën Team 14:13
16 ARMIRAIL Bruno FRA Groupama-FDJ 17:16
17 BARGUIL Warren FRA Team Arkéa-Samsic 24:06
18 ZANA Filippo ITA Team Jayco-AlUla 33:22
19 HAIG Jack AUS Bahrain Victorious 34:46
20 KONRAD Patrick AUT BORA-hansgrohe 37:57

Lennard Kämna liegt nach dem entscheidenden Bergzeitfahren am vorletzten Tag des Giro d’Italia auf dem 9. Gesamtrang

Das superschwere 18,6 km lange Bergzeitfahren von Tarvisio hinauf auf den Monte Lussari brachte die Entscheidung um die Gesamtwertung beim diesjährigen Giro d’Italia. Die Etappe führte zunächst elf Kilometer lang auf leicht welligem Terrain, bevor ein 7,3 km langer und bis zu 22 Prozent steiler Schlussanstieg auf die Fahrer wartete. Deutscher Zeitfahrmeister Lennard Kämna, der vor der Etappe auf dem 8. Gesamtrang lag, zeigte ein solides Rennen. Er lag bei der ersten Zwischenzeit auf Rang 6, konnte sein Tempo aber nicht ganz bis zum Schluss halten und belegte am Ende den 14. Platz mit einer Zeit von 46:41 Minuten. Damit liegt er vor der morgigen letzten Etappe auf dem 9. Rang in der Gesamtwertung. Mit einer Zeit von 44:23 Minuten war heute P. Roglič der beste Zeitfahrer und holte den Tagessieg und damit auch das Maglia Rosa.

Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet, war es ein wirklich schwieriges Zeitfahren. Wir haben uns gut darauf vorbereitet und wussten, dass ich eine gute Chance hatte, hier gut abzuschneiden. Was soll ich mehr sagen, außer, dass ich an diesem letzten und entscheidenden Tag für die Gesamtwertung alles gegeben habe und deshalb mit meiner Leistung zufrieden sein kann.“ – Lennard Kämna

„Es war ein brutales Zeitfahren. Heute bin ich Lenni auf dem Motorrad gefolgt, eine besondere Erfahrung. Lenni hat wirklich sein Bestes gegeben. Wir sind nur einen Platz in der Gesamtwertung abgerutscht, und ich glaube, er hat heute eine gute Leistung gezeigt. Letzte Woche kämpfte er mit einer Erkältung, und das mag einer der Gründe sein, warum er auf den letzten paar Tagen gelitten hat. Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein. Wir beenden diesen Giro mit einer Top-10 Platzierung im Gesamtklassement und haben zwei Etappensiege geholt. Also ich würde sagen, dass dies ein erfolgreicher Giro für uns war.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

106. Giro d’Italia – 19.Etappe:

Longarone – Tre Cime di Lavaredo – 183 Km

1 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 05:28:07
2 GEE Derek CAN Israel-Premier Tech 00:51
3 CORT Magnus DEN EF Education-EasyPost 01:46
4 ROGLIC Primoz SLO Jumbo-Visma 01:46
5 THOMAS Geraint GBR INEOS Grenadiers 01:49
6 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 02:09
7 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 02:09
8 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 02:09
9 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 02:16
10 RUBIO Einer COL Movistar Team 02:26
11 PRONSKIY Vadim KAZ Astana Qazaqstan Team 02:45
12 KUSS Sepp USA Jumbo-Visma 02:49
13 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 03:03
14 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 03:05
15 OLDANI Stefano ITA Alpecin-Deceuninck 03:10
16 LEKNESSUND Andreas NOR Team DSM 03:10
17 HEPBURN Michael AUS Team Jayco-AlUla 03:13
18 KÄMNA Lennard GER BORA-hansgrohe 03:16
19 KONRAD Patrick AUT BORA-hansgrohe 03:20
20 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 03:27

Gesamt:

1 THOMAS Geraint GBR INEOS Grenadiers 81:55:47
2 ROGLIC Primoz SLO Jumbo-Visma 00:26
3 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 00:59
4 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 04:11
5 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 04:53
6 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 05:10
7 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 05:13
8 KÄMNA Lennard GER BORA-hansgrohe 05:54

9 LEKNESSUND Andreas NOR Team DSM 06:08
10 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 07:30
11 RUBIO Einer COL Movistar Team 07:40
12 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 10:03
13 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 10:19
14 PARET-PEINTRE Aurélien FRA AG2R Citroën Team 12:05
15 KUSS Sepp USA Jumbo-Visma 12:30
16 ARMIRAIL Bruno FRA Groupama-FDJ 14:54
17 BARGUIL Warren FRA Team Arkéa-Samsic 20:25
18 ZANA Filippo ITA Team Jayco-AlUla 31:06
19 HAIG Jack AUS Bahrain Victorious 31:12
20 KONRAD Patrick AUT BORA-hansgrohe 32:03

Königsetappe des Giro d’Italia: Patrick Konrad in der Ausreißergruppe, Lennard Kämna rutscht auf den 8. Gesamtrang zurück

Heute stand mit der 182 km langen Strecke in den Dolomiten die Königsetappe der diesjährigen Giro d’Italia auf dem Programm. Fünf Anstiege, die meisten auf den letzten 100 km, mussten nacheinander gemeistert werden. Vor allem die letzten 3200 Meter waren dabei eine Herausforderung, waren doch durchschnittlich 13 Prozent Steigung zu den Drei Zinnen in 2304 Meter Höhe zu überwinden. Nach zahlreichen erfolglosen Attacken setzte sich nach 50 km eine größere Ausreißergruppe um Patrick Konrad ab, die zwischenzeitlich ihren Vorsprung auf 8 Minuten ausbauen konnte. Am Passo Giau verlor Patrick den Anschluss an die Spitzengruppe, aber es gelang dem Österreicher kurz vor dem Zwischensprint in Cortina d’Ampezzo wieder auf die Gruppe aufzuschließen. Dahinter in der Maglia Rosa Gruppe kam es im Schlussanstieg zu einer Reihe von Attacken, wobei Lennard Kämna abreißen lassen musste. Patrick Konrad, der in den Kampf um den Etappensieg nicht mehr eingreifen konnte, ließ sich in der Folge zu Kämna zurückfallen. Beim Sieg von S. Buitrago aus der Fluchtgruppe überquerte Lennard am Ende die Ziellinie auf den 18. Rang, 1:30 Minute hinter Roglič, dem bestplatzierten GC-Fahrer des Tages, und rutsche damit auf den 8. Platz in der Gesamtwertung zurück.

Reaktionen im Ziel
„Heute wollte ich probieren, in die Spitzengruppe zu gehen, was mir letztendlich auch gelungen ist. Der Plan war dann entweder um ein Etappenergebnis zu fahren oder im letzten Teil für Lenni da zu sein. Und als Lenni in der Maglia Rosa Gruppe alleine war, habe ich auf ihn gewartet und versucht, auf den letzten anderthalb Kilometern noch Tempo zu fahren. Ich glaube, er liegt immer noch in einer guten Ausgangsposition für das morgige Zeitfahren.“- Patrick Konrad

„Es war eine sehr schwere Etappe mit über 5000 Höhenmeter. Unser Ziel war, jemand in die Spitzengruppe zu schicken, und das hat Koni gut geschafft. Die Idee war, dass er um den Etappensieg kämpft, aber falls Lenni im letzten Anstieg isoliert sein sollte, zu warten. Auch Koni kämpft seit ein paar Tagen mit einer Erkältung, war aber voll motiviert. Für Lenni ging es dann darum, den Anschluss zur Maglia Rosa Gruppe zu halten. Er ist um zwei Plätze in der Gesamtwertung zurückgerutscht, aber die Jungs haben heute alles gegeben und Lenni gut unterstützt. Cece, Nico und Toni haben ihn mit Trinkflaschen versorgt und Bob war fast bis zum Gipfel des vorletzten Anstiegs immer noch bei ihm.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

106. Giro d’Italia – 18.Etappe:

Oderzo – Zoldo Alto – 161 Km

1 ZANA Filippo ITA Team Jayco-AlUla 04:25:12
2 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 00:00
3 BARGUIL Warren FRA Team Arkéa-Samsic 00:50
4 GEE Derek CAN Israel-Premier Tech 01:03
5 PARET-PEINTRE Aurélien FRA AG2R Citroën Team 01:24
6 FRIGO Marco ITA Israel-Premier Tech 01:24
7 ROGLIC Primoz SLO Jumbo-Visma 01:56
8 THOMAS Geraint GBR INEOS Grenadiers 01:56
9 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 02:17
10 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 02:32
11 KUSS Sepp USA Jumbo-Visma 02:32
12 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 02:40
13 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 02:57
14 KÄMNA Lennard GER BORA-hansgrohe 03:03
15 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 03:13
16 LEKNESSUND Andreas NOR Team DSM 03:13
17 RUBIO Einer COL Movistar Team 03:16
18 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 03:16
19 PRONSKIY Vadim KAZ Astana Qazaqstan Team 03:16
20 ARMIRAIL Bruno FRA Groupama-FDJ 05:14

Gesamt:


Foto HERBERT MOOS

1 THOMAS Geraint GBR INEOS Grenadiers 76:25:51
2 ROGLIC Primoz SLO Jumbo-Visma 00:29
3 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 00:39
4 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 03:39
5 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 03:51
6 KÄMNA Lennard GER BORA-hansgrohe 04:27
7 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 04:43
8 LEKNESSUND Andreas NOR Team DSM 04:47
9 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 04:53
10 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 05:52

11 ARMIRAIL Bruno FRA Groupama-FDJ 06:40
12 RUBIO Einer COL Movistar Team 07:03
13 VAN WILDER Ilan BEL Soudal Quick-Step 09:03
14 CARTHY Hugh GBR EF Education-EasyPost 09:21
15 PARET-PEINTRE Aurélien FRA AG2R Citroën Team 09:29

Lennard Kämna verteidigt 6. Gesamtrang auf der 18. Etappe des Giro d’Italia

Der erste von drei schweren Tagen beim Giro begann mit einer Bergankunft in den Dolomiten. Eine 161 km lange Etappe über zwei Anstiege der 1. und zwei der 2. Kategorie waren ein echter Test für die Fahrer, die versuchen wollten, sich in der Gesamtwertung weiter nach vorne zu schieben. Es gab einen harten Kampf um die Fluchtgruppe, die sich im ersten Anstieg formieren konnte und sieben Fahrer setzten sich vom Feld ab. Dahinter in der Maglia Rosa Gruppe attackierte Jumbo – Visma mit 8 km bis zum Ziel. Nur G. Thomas konnte das Tempo halten, während Lennard Kämna abreißen lassen musste. An der Spitze des Rennens kämpften T. Pinot und F. Zana um den Sieg aus der Ausreißergruppe, und der Italiener holte sich den Tagessieg. Lennard überquerte die Ziellinie 1:07 Minuten hinter Roglič und Thomas und verteidigte damit seinen 6. Platz in der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Heute war wieder ein harter Tag. Ich bin durchgekommen, weil das Team mich bis zum letzten Anstieg gut unterstützt hat. Ich bin da mein Tempo gefahren, weil ich wusste, es wird für mich sehr, sehr schwer werden. Aber ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich darüber, dass ich noch auf dem sechsten Platz in der Gesamtwertung liege.“ – Lennard Kämna

„Heute war die erste von den letzten drei schweren Etappen in den Bergen. Vor dem Giro haben wir ein Recon von dieser Etappe mit Lenni gemacht, also er kannte die Strecke ziemlich gut. Unser Ziel war, bei den stärksten GC-Fahrern zu bleiben und nicht viel Zeit auf die Top 5 einzubüßen. Die Jungs haben im ersten Anstieg ziemlich gelitten, aber trotzdem gelang es ihnen, Lenni gut zu unterstützen. Was Lenni betrifft, ich glaube, er ist ziemlich intelligent gefahren. Er kannte die Straßen und wusste genau, wo die steilsten Passagen waren. Er ist Tempo gefahren und ist immer noch im Rennen um einen guten Platz in der Gesamtwertung. Ich bin also mit seiner Leistung sehr zufrieden.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

Tour of the Alps – 3.Etappe

Ritten – Brentonico San Valentino 163km


Foto Plomi

1 [GER] Kämna Lennard BORA-hansgrohe 04:06:13
2 [RUS] Vlasov Aleksandr BORA-hansgrohe + 04
3 [ECU] Cepeda Alexander EF Education-EasyPost + 04
4 [GBR] Geoghegan Hart Tao INEOS Grenadiers + 04
5 [AUS] Haig Jack Bahrain Victorious + 04
6 [GBR] Carthy Hugh EF Education-EasyPost + 04
7 [ITA] Fortunato Lorenzo EOLO-Kometa Cycling Team + 10
8 [USA] Riccitello Matthew Israel-Premier Tech + 32
9 [GBR] Poole Max Team DSM + 32
10 [FRA] Sivakov Pavel INEOS Grenadiers + 32
11 [COL] Buitrago Santiago Bahrain Victorious + 32
12 [USA] Dombrowski Joe Astana Qazaqstan Team + 51
13 [BEL] De Plus Laurens INEOS Grenadiers + 01:06
14 [ITA] Pozzovivo Domenico Israel-Premier Tech + 01:06
15 [ESP] Bizkarra Mikel Euskaltel-Euskadi

Gesamt:

1 [GBR] Geoghegan Hart Tao INEOS Grenadiers 11:21:39
2 1 [GBR] Carthy Hugh EF Education-EasyPost + 22
3 3 [AUS] Haig Jack Bahrain Victorious + 28
4 5 [ECU] Cepeda Alexander EF Education-EasyPost + 36
5 3 [ITA] Fortunato Lorenzo EOLO-Kometa Cycling Team + 38
6 5 [GER] Kämna Lennard BORA-hansgrohe + 45
7 3 [RUS] Vlasov Aleksandr BORA-hansgrohe + 49
8 4 [FRA] Sivakov Pavel INEOS Grenadiers + 56

9 2 [COL] Buitrago Santiago Bahrain Victorious + 56
10 8 [AUT] Gall Felix AG2R Citroën Team + 01:20

Famoser Lennard Kämna holt vor Aleksandr Vlasov für BORA – hansgrohe einen Doppelsieg bei der Tour of the Alps

Nach dem kleinen Rückschlag auf der Etappe gestern holte BORA – hansgrohe auf der Königsetappe der Rundfahrt zu einem Großangriff aus. Zwischenzeitlich hatte eine 12-Mann-Spitzengruppe mehr als 7 Minuten Vorsprung, doch die Teams Ineos und EF kontrollierten das Rennen bis zum 16 Kilometer langen Schlussanstieg. Dort übernahm BORA – hansgrohe von Beginn an das Tempo und besonders Matteo Fabbro und Patrick Konrad fuhren das Feld förmlich auseinander. Als nur noch ein Fahrer vorne lag und das Feld auf etwa 20 Fahrer geschrumpft war, setzte Lennard Kämna seine Attacke. J. Cepeda schloss zu Kämna auf und das Duo war nun schnell an der Spitze des Rennens. Dahinter flog die Gruppe der Favoriten ebenfalls auseinander als T. Geoghegan Hart das Tempo verschärfte. Am Ende setzte sich Kämna auf den letzten 700 m von Cepeda ab, der im Sprint der Verfolger noch von Aleks Vlasov überholt wurde. Damit feiert BORA – hansgrohe heute einen Doppelsieg und ist auch in der Gesamtwertung auf die Plätze 6 und 7 vorgerückt.

Von der Ziellinie
“Es scheint, als liegt mir die 3. Etappe hier immer besonders. Ich hatte ja im letzten Jahr schon hier gewonnen. Heute war mir klar, dass ich nicht bis ganz zum Schluss mit einem Angriff warten kann. Meine Form ist gut, aber mir fehlt noch die Explosivität, um Attacken mitzugehen, darum habe ich es schon relativ früh versucht. Cepeda hat dann natürlich viel Arbeit übernommen und ich konnte mich etwas erholen. Auf dem letzten Kilometer habe ich dann noch einmal alle Kräfte mobilisiert und bin überglücklich über diesen Sieg. Auch wie das Team heute alles vorbereitet hat, war große Klasse und ich möchte mich dafür auch bedanken.“– Lennard Kämna

“Nach dem Rückschlag gestern ist dieser Doppelsieg heute umso süßer für uns. Wir sind die Etappe wieder konservativ angegangen und wollten keinen Fahrer in die Spitzengruppe schicken. Florian hat geholfen, in der Ebenen die Gruppe zu kontrollieren. Max hat die Jungs dann super in den Schlussanstieg hineingefahren, bevor dort Matteo und Patrick ein richtig hohes Tempo gefahren sind. Wir wollten die anderen einfach müde machen, weil uns noch etwas die Spritzigkeit fehlt. Lenni hatte dann wieder das Gespür für den richtigen Moment und hat am Ende die tolle Teamleistung perfekt gekrönt. Auch Aleks war richtig gut heute und hat noch Rang zwei geholt. Es war einfach ein perfekter Tag für uns und ein absoluter Teamerfolg.” – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Kämna triumphiert in Brentonico – Geoghegan Hart verteidigt das Grüne Trikot

Der Deutsche Lennard Kämna hat – ebenso wie 2022 – die dritte Etappe der Tour of the Alps für sich entschieden. Der Kletterspezialist von der Bora-hansgrohe-Mannschaft setzte sich am Mittwoch auf dem 162,5 Kilometer langen Teilstück vom Rittner Hochplateau nach San Valentino di Brentonico vor seinem Teamkollegen Aleksandr Vlasov sowie dem Ecuadorianer Jefferson Cepeda durch. Im Gesamtklassement liegt nach wie vor Tao Geoghegan Hart in Führung: Der Brite nimmt den Platz an der Sonne 22 Sekunden vor Hugh Carthy und 28 Sekunden vor Jack Haig ein

Die Zahl drei scheint Lennard Kämna in gewisser Weise Glück zu bringen: Nachdem der Deutsche schon im Vorjahr bei der dritten TotA-Etappe von Lana nach Niederdorft nicht zu schlagen war, legte er heuer bei der heurigen Ausgabe der grenzüberschreitenden Rundfahrt nach und sicherte sich auf dem 162,5 Kilometer langen Teilstück vom Rittner Hochplateau nach San Valentino di Brentonico den Sieg.
Im Zuge der dritten Etappe am Mittwoch, 19. April 2023 gelang das Fahrerfeld von Südtirol ins Trentino, wobei der spektakuläre Schlussanstieg hoch zum San-Valentino-Pass die endgültige Entscheidung um den Tagessieg brachte. Während die letzten Ausreißer des Tages rund drei Kilometer vor dem Ziel gestellt wurden, schlug auf den finalen Kilometern die Stunde von Lennard Kämna und Jefferson Cepeda (EF Education-Easypost).

Kämna schüttelte mit einem energischen Antritt wenige hundert Meter vor der Ziellinie auch Cepeda ab und verwies seinen Teamkollegen Aleksandr Vlasov sowie den zeitgleichen Ecuadorianer um vier Sekunden auf die weiteren Podestplätze. Hinter den Top-Drei landete der Führende der Gesamtwertung, Tao Geoghegan Hart, auf Platz vier. Der Brite, der bei den ersten beiden Etappen am Montag und Dienstag triumphiert hatte, verteidigte damit souverän das Grüne Melinda-Trikot.
Der Kampf um den Tour-of-the-Alps-Gesamtsieg ist nach wie vor völlig offen: Hinter Geoghegan Hart folgen mit Hugh Carthy (EF Education-EadyPost/ + 22 Sekunden) und Jack Haig (Bahrain-Victorious) nämlich zwei Fahrer, deren Rückstand unter einer halben Minute liegt. Das Verfolgerduo machte auf den ersten drei Etappen einen starken Eindruck und bringt alle Voraussetzungen mit, um die Jagd auf das Grüne Trikot bis zum Schluss offenzuhalten.

Die vierte Etappe am Donnerstag, 20. April wird ausschließlich auf Trentiner Boden gefahren. Von Rovereto aus startend geht es über 152,9 spektakuläre Kilometer nach Predazzo. Mit Blick auf die Gesamtwertung steht eines bereits jetzt fest: Angesichts der knappen Abstände wird es auf dieser Etappe einmal mehr zu zahlreichen packenden Zweikämpfen kommen.

ERNEUT EIN VON BEGINN AN HOHES TEMPO
Ebenso wie bei der zweiten Etappe am Dienstag ging das Fahrerfeld auch am Mittwoch von Beginn an ein sehr hohes Tempo. Erst nach 50 Kilometern konnten sich die ersten Ausreißer vom Rest des Feldes absetzen. Die zwölfköpfige Fluchtgruppe setzte sich aus Jasha Sutterlin (Bahrain-Victorious), Juri Hollmann (Movistar Team), Andrea Vendrame (AG2R-Citroën), Lorenzo Milesi (Team DSM), Joe Dombrowski (Astana Qazaqstan), Riccardo Lucca (Green Project-Bardiani-CSF-Faizanè), Txomin Juaristi Arrieta (Euskaltel-Euskadi), Giovanni Carboni (Equipo Kern Pharma), Mattia Bais (Eolo Kometa), Lukas Pöstelberger (Österreich), Alexander Hajek (Österreich) und Liam Johnston (Trinity Racing) zusammen.

Zwischenzeitlich fuhren die Ausreißer einen Vorsprung von über sieben Minuten heraus. Als die Etappe auf der zweiten Hälfte aber begann, anspruchsvoller zu werden, erhöhte die Mannschaft EF Education-Easypost im Hauptfeld die Schlagzahl und verringerte den Rückstand zur Fluchtgruppe kontinuierlich. Nach der Rampe hoch zum Cei-See platzierten einige Ausreißer in der Spitzengruppe bergab weitere Angriffe, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt wurden. Erst am Fuße des Schlussanstiegs konnten sich mit Andrea Vendrame und Lukas Pöstelberger zwei Athleten etwas absetzen.

Vendrame war es schließlich auch, der auf dem Schlussanstieg ein weiteres Mal attackierte, aber schon nach kurzer Zeit von Joe Dombrowski gestellt wurde. Das Duo blieb für einige Kilometer gemeinsam an der Spitze, ehe sich der US-Amerikaner allein absetzte.
Dombrowski behauptete seine Führungsposition für einige Kilometer – sein Vorsprung auf die ersten Verfolger schmolz jedoch zusehend dahin, je länger der Anstieg wurde. Grund dafür war in erster Linie das hohe Tempo, das die Bora-hansgrohe-Mannschaft im Hauptfeld ging.

Knapp vier Kilometer vor dem Ziel setzte sich Lennard Kämna aus dem Hauptfeld ab und fuhr mit Jefferson Cepeda auf und davon. Die beiden Kletterasse wechselten sich an der Spitze immer wieder ab und fuhren zwischenzeitlich einen Vorsprung von 22 Sekunden auf die Verfolger um den Gesamtführenden Tao Geoghegan Hart heraus.
Auf dem letzten Kilometer bildete sich eine kleine Verfolgergruppe, die sich auf Geoghegan Hart, Aleksandr Vlasov, Hugh Carthy, Jack Haig und Lorenzo Fortunato zusammensetzte. Das Quintett reduzierte den Rückstand auf die Spitze kontinuierlich, konnte die Lücke zu Tagessieger Kämna jedoch nicht ganz schließen. So fuhr der Deutsche vom Team Bora-hansgrohe knapp vor seinem Teamkollegen Vlasov (+ 4 Sekunden) und seinem Fluchtkompanen Cepeda, der im Zielsprint gegen Vlasov das Nachsehen hatte, zum Tagessieg.

Geoghegan Hart beendete die Etappe als Vierter, Jack Haig und Hugh Carthy folgten unmittelbar dahinter auf den Rängen fünf und sechs. Als bester Italiener kam Lorenzo Fortunato, der im finalen Abschnitt etwas abreißen lassen musste, auf Platz sieben (+ 10 Sekunden). Im Sprint der zweiten Verfolgergruppe behielt Matthew Riccitello (Israel-Premier Tech) gegen den Träger des Weißen Würth-Trikots des besten Nachwuchsfahrers, Max Poole (Team DSM) und Pavel Sivakov (INEOS Grenadiers) die Oberhand.

Santiago Buitrago (Bahrain-Victorious/+ 32 Sekunden) verpasste als Elfter die Top-Ten nur knapp. Etwas weiter hinten reihte sich der Österreicher Felix Gall (AG2R-Citroën) ein, der mit einem Rückstand von 1.06 Minuten 16. wurde. Noch schlechter lief es für Ivan Ramiro Sosa vom Movistar Team: Der kolumbianische Kletterspezialist kam nicht über Rang 29 hinaus und verlor 3.36 Minuten auf Tagessieger Kämna.

Im Kampf um das Grüne Trikot ist nach wie vor alles offen, die ersten neun Fahrer sind durch gerade einmal 58 Sekunden voneinander getrennt. Hinter den Top-Drei, die von Tao Geoghehan Hart, Hugh Carthy und Jack Haig gebildet werden, belegt Jefferson Cepeda den starken vierten Rang. Der junge Ecuadorianer durfte als Belohnung für seine hervorragende Leistung auf der dritten Etappe ins Blaue Gruppo-Cassa-Centrale-Trikot des besten Bergfahrers schlüpfen. Auf Platz fünf im Gesamtklassement liegt Lorenzo Fortunato (+ 38 Sekunden), dahinter folgen mit Tagessieger Lennard Kämna (+ 45 Sekunden) sowie Aleksandr Vlasov (+ 49 Sekunden) zwei Fahrer aus der Bora-hansgrohe-Mannschaft. Führender der Manila-Grace-Punktewertung ist nach drei von fünf Etappen Tao Geoghegan Hart.

DIE STIMMEN ZUR ETAPPE

Lennard Kämna (Platz 1): „Für mich persönlich und das gesamte Team ist der Tagessieg ein großartiger Erfolg. Viele meiner Teamkollegen, die bei der TotA am Start stehen, sind auch beim Giro d’Italia mit dabei – die heutige Leistung hat daher gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der heutige Sieg ist mit jenem von Vorjahr nicht so einfach zu vergleichen, da ich heute zum ersten Mal nach einer Attacke aus der Favoritengruppe heraus triumphiert habe. Das gibt mir einen ordentlichen Selbstvertrauensschub.“

„Ich hatte bislang eine sehr gute Saison, auch wenn ich bzw. meine Mannschaft den Giro d’Italia ganz klar im Fokus hat. Wir wollen den Titel aus dem Vorjahr natürlich verteidigen oder zumindest mit einem Fahrer unter die Top-Drei kommen. Auch ich persönlich habe die Gesamtwertung im Auge – obwohl ich noch nicht weiß, ob es für eine Platzierung unter den ersten Drei oder den ersten Fünf reichen wird. Eine Platzierung in den vordersten Regionen des Klassements ist in jedem Fall das Ziel. Was die TotA-Gesamtwertung betrifft, so ist nach wie vor alles möglich: Mit Vlasov und mir befinden sich zwei Fahrer aus unserem Team in den Top-10 – und wer weiß, vielleicht kann einer von uns in Bruneck sogar über den ersten Platz jubeln.“

Tao Geoghegan Hart: „Wir haben heute nicht Vollgas gegeben, sondern unseren Vorsprung in der Gesamtwertung verwaltet. Ein dritter Etappensieg wäre sicherlich schön gewesen, aber unser Fokus liegt auf dem Grünen Trikot. Morgen und übermorgen stehen gleich zu Beginn längere Anstiege an – dadurch ändert sich natürlich die taktische Ausgangslage, wenngleich die Etappen vom Profil her nicht schwieriger sind als die heutige.“

„Ich habe heuer zum Saisonauftakt noch keine großen Titel eingeheimst. Allerdings lege ich nicht allzu viel Wert auf die nackten Resultate, sondern versuche, nach Leistung zu beurteilen. Obwohl ich keine Siege eingefahren habe, bin ich in dieser Zeit sowohl als Mensch gewachsen, als auch als Athlet und Teamkollege. Es gibt im Straßenradsport eine Reihe von absoluten Spitzenfahrern, die bislang noch wenig oder gar überhaupt nichts gewonnen haben, aber dennoch zu den allerbesten Athleten der Welt gehören. Dies gilt vor allem für den modernen Radsport von heute, bei dem immer wieder gezeigt wird, dass einzelne Ausnahmefahrer dazu in der Lage sind, mehrere Rennen hintereinander für sich zu entscheiden.“

Im Ziel der dritten Tour-of-the-Alps-Etappe war einiges an Prominenz aus den Bereichen Sport und Politik zugegen. So ließen es sich unter anderem Roberto Failoni (Tourismus-Landesrat der Autonomen Provinz Trentino), Enrico Della Casa (Präsident des Europäischen Radsportverbandes und Vizepräsident des Internationalen Radsportverbandes) und Cordiano Dagnoni (Präsident des Italienischen Radsportverbandes) nicht nehmen, der spektakulären Bergankunft hautnah beizuwohnen.

Roberto Failoni: „Die Tour of the Alps ist eine hervorragende Möglichkeit, um unsere Region in ein nationales und internationales Schaufenster zu stellen. Wir sind stolz, mit diesem tollen Schlussanstieg einen Teil dieser Rundfahrt bilden zu können. Die TotA ist nur der Auftakt für eine Reihe vieler anderer Radsport-Highlights, die in den kommenden Wochen und Monaten im Trentino anstehen.“

Enrico Della Casa: „Die Tour of the Alps überzeugt immer wieder als perfekt organisierte Veranstaltung, die Grenzen überschreitet und dabei verschiedene Gebiete vorbildhaft miteinander verbindet. Für mich gehört die Rundfahrt schon jetzt zu den bedeutendsten Etappenrennen der Welt und ich bin zuversichtlich, dass das Rennen innerhalb 2026 in den prestigereichen Kalender der Kategorie ‚World Tour‘ aufgenommen wird.“

Cordiano Dagnoni: „Nicht nur wir Italiener, sondern auch alle anderen an der Rundfahrt beteiligten Nationen können stolz auf die Tour of the Alps sein. Die TotA genießt weit über die Landesgrenzen hinaus einen erfolgreichen Ruf und macht Jahr für Jahr aufs Neue eine tolle Werbung für alle Gebiete und Ortschaften, in denen sie Halt macht. Das hochkarätige Teilnehmerfeld ist ein weiteres Indiz für die große Professionalität und das hohe Niveau, das die Veranstaltung mit Blick auf den internationalen Radsport-Kalender mittlerweile erreicht hat.“

ETAPPE VIER: VON ROVERETO GEHT’S NACH PREDAZZO

Einen Tag nach der spektakulären Bergankunft in San Valentino di Brentonico wird die vierte Etappe am Donnerstag, 20. April ausschließlich auf Trentiner Boden gefahren. Von der Vallagarina aus geht es über 152,9 Kilometer und 3.610 Höhenmeter nach Predazzo.

Während der Startschuss in Rovereto direkt vor dem MART, dem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, erfolgt, befindet sich die Ziellinie in Predazzo – einem Wintersportort, der nicht zuletzt aufgrund vieler Wintersport-Großveranstaltungen internationale Bekanntheit erlangt hat. Als erste Bergwertung wartet unmittelbar nach dem Start der Anstieg hoch zum Passo del Sommo. Die Rampe ist mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,3 Prozent zwar nicht sonderlich steil, mit 15 Kilometern aber relativ lang.

Der nächste Anstieg führt über beide Seiten des Cembratals zum St.-Colomba-See, ehe die Fahrer in das Fleimstal gelangen. Dort angekommen, müssen sie eine Rampe hoch zur Bergwertung am Passo di Pramadiccio (9,7 Kilometer lang und im Schnitt rund 6,1 Prozent steil), bei welcher der „Della Cascata“-Anstieg (bekannt von der Marcialonga) besonders ins Auge sticht. Abschließend geht es über eine schnelle Abfahrt nach Tesero und einigen flachen Kilometern nach Predazzo.

Tirreno-Adriatico – 5. Etappe

Morro d’Oro – Sarnano-Sassotetto – 168 Km


Archivfoto HERBERT MOOS

1 ROGLIC Primoz SLO JUMBO-VISMA 04:38:32
2 CICCONE Giulio ITA TREK-SEGAFREDO 00:00
3 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS GRENADIERS 00:00
4 HINDLEY Jai AUS BORA-HANSGROHE 00:00
5 KÄMNA Lennard GER BORA-HANSGROHE 00:00
6 VLASOV Aleksandr RUS BORA-HANSGROHE 00:00

7 LANDA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
8 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 00:00
9 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
10 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 00:00
11 YATES Adam GBR UAE TEAM EMIRATES 00:00
12 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA-FDJ 00:00
13 KELDERMAN Wilco NED JUMBO-VISMA 00:00
14 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:00
15 CARTHY Hugh GBR EF EDUCATION-EASYPOST 00:00
16 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROËN TEAM 00:00
17 BUITRAGO Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
18 VANHOUCKE Harm BEL TEAM DSM 00:18
19 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 00:18
20 GALL Felix AUT AG2R CITROËN TEAM 00:26

Gesamt:

1 ROGLIC Primoz SLO JUMBO-VISMA 20:17:14
2 KÄMNA Lennard GER BORA-HANSGROHE 00:04

3 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 00:12
4 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 00:17
5 KELDERMAN Wilco NED JUMBO-VISMA 00:19
6 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS GRENADIERS 00:19
7 VLASOV Aleksandr RUS BORA-HANSGROHE 00:21
8 HINDLEY Jai AUS BORA-HANSGROHE 00:22

9 CICCONE Giulio ITA TREK-SEGAFREDO 00:24
10 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:34
11 CARTHY Hugh GBR EF EDUCATION-EASYPOST 00:38
12 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA-FDJ 00:41
13 YATES Adam GBR UAE TEAM EMIRATES 00:45
14 LANDA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:46
15 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:49
16 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROËN TEAM 00:52
17 LEKNESSUND Andreas NOR TEAM DSM 01:03
18 VANHOUCKE Harm BEL TEAM DSM 01:08
19 BUITRAGO Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 01:20
20 HOWSON Damien AUS Q36.5 PRO CYCLING TEAM 01:31
21 GALL Felix AUT AG2R CITROËN TEAM 01:39
22 CRAS Steff BEL TOTALENERGIES 01:40
23 ARENSMAN Thymen NED INEOS GRENADIERS 01:41

Kämna verliert Gesamtführung, BORA – hansgrohe aber weiter mit drei Fahrern in den Top Ten

Die heutige Bergankunft galt als Königsetappe der Rundfahrt, musste aber wegen starken Windes um rund 2,5 km verkürzt werden. Dennoch sorgte der immer noch 10 km lange Schlussanstieg für die erwartete Selektion im Feld. BORA – hansgrohe kontrollierte das Rennen über weite Strecken für den Gesamtführenden Lennard Kämna. Im Schlussanstieg, der von starkem Gegenwind geprägt war, sorgte erst die Attacke von D. Caruso für einen Akzent. Besonders Jai Hindley neutralisierte aber diesen und weitere Angriffe und am Ende kam es zum Sprint einer kleinen Gruppe. Mit seinem zweiten Etappensieg und den entsprechenden Bonussekunden holte sich P. Roglic die Gesamtführung vier Sekunden vor Lennard Kämna. Mit den Rängen vier, fünf und sechs brillierte aber auch BORA – hansgrohe ein weiteres Mal und hat damit auch weiterhin drei Fahrer in den Top Ten der Rundfahrt.

Von der Ziellinie
„Ich bin schon enttäuscht, das Trikot zu verlieren. Am Ende lag es aber nicht an heute, sondern eher an der kleinen Unachtsamkeit gestern. Wie auch immer, wir sind dennoch wieder ein starkes Rennen als Team gefahren und mit meiner Leistung bin ich auch sehr zufrieden. Der Wind hat das Rennen natürlich stark beeinflusst. Es war sehr hektisch vor dem Berg und im Finale dann sehr taktisch, weil Attacken eigentlich nur in Rückenwind Passagen Sinn gemacht haben. Aber generell waren die letzten zwei Kilometer wirklich hart.“ – Lennard Kämna