Archiv der Kategorie: Zeitfahren

Strasser holte sich Feinschliff auf Zypern


Die vergangenen beiden Wochen verbrachte Ultraradfahrer Christoph Strasser auf Zypern. Beim intensiven Trainingslager holte er sich für eine ambitionierte Saison den Feinschliff. Der Fokus in diesem Jahr ist auf das Race Across America gerichtet, wo er Mitte Juni Geschichte schreiben will!
Die letzten beiden Wochen verbrachte der Steirer Christoph Strasser wie im Vorjahr auf Zypern. Insgesamt spulte er im Süden 2.258 Kilometer in 74,5 Stunden ab. „Obwohl das Wetter in den ersten Tagen schlechter als in Österreich war, habe ich die Tage im Süden genossen. Es war auch ein Tapetenwechsel, der für die mentale Komponente sehr wichtig war. Nach vielen Stunden zuhause auf dem Ergometer bin ich jetzt wieder frei im Kopf. Ich konnte sehr gut abschalten und mein Fokus lag voll auf dem Training. In Graz bin ich auch mit anderen Tätigkeiten, wie organisatorische Dinge oder Vorträge, doch immer sehr eingedeckt“, sagt der Kraubather, der im Zuge des Trainingslagers dieses Mal Schwerpunkte auf Bergtraining und lange Kraftausdauer-Einheiten legte.
Ziel 2019: 6. RAAM-Sieg!
Heute in genau 12 Wochen ist es so weit, dann fällt am Dienstag, den 11. Juni 2019, der Startschuss zum längsten und härtesten Radrennen der Welt. Das Race Across America ist heuer Christoph Strassers großes Ziel. Bis zum Start gilt seine volle Konzentration der historischen Möglichkeit, die er heuer schaffen kann. „Aus diesem Grund bestreite ich bis zum RAAM auch keine anderen Langstreckenrennen. Ich habe heuer die Möglichkeit, als erster Starter sechs Siege zu holen! Bei den Damen hält Rekordsiegerin Seana Hogan aus den USA bei sechs Triumphen, aber bei den Männern liegen der verstorbene Jure Robic und ich mit je fünf Erfolgen ganz vorne“, beschreibt Strasser, der noch ein anderes Ziel vor Augen hat: „Ich hätte heuer auch die Möglichkeit, als erster Mensch drei Siege in Folge zu schaffen. Diese Chance hatte ich 2015, aber es ist nicht gelungen. Dass ich heuer noch einmal um den Hattrick kämpfen kann, motiviert mich zusätzlich!“
Der letzte Formtest unter Rennbedingungen folgt am 27. April beim Einzelzeitfahren im Rahmen des 28. Neusiedler See Radmarathons in Mörbisch. Ende Mai fliegt Christoph mit seiner bewährten Crew dann nach Kalifornien, wo die finale Vorbereitung auf sein neuntes Race Across America folgt!
Homepage: www.christophstrasser.at
Honorarfreie Fotos: www.christophstrasser.at/pressefotos_pressearchiv/pressefotos
Facebook: www.facebook.com/christophstrasser.at
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Paris-Nice. 2nd place well deserved for Nils Politt

Team KATUSHA ALPECIN’s Nils Politt, 25, took a second-place finish in Thursday’s individual time trial in Barbentane, France, marking a breakthrough performance in the career of the young German rider.

Photo by Gerhard Plomitzer / www.plomi.smugmug.com
Nils Politt: “This was a pretty good time trial today and I’m really happy with my performance. It’s my first time to earn a podium placing in a big, big time trial and I see that my condition is good. I train every winter on my TT bike, but this time I went probably only five times, so maybe that’s the key.”
The course featured a climb halfway through before a slightly rolling final into the finish line. Asked which sections of the route caused the most concern, Politt said, “The last 5km were very hard. There was a tailwind and it was a little bit up and down, plus I was already going all in, so I was really suffering.”
Team director Dirk Demol assessed the day’s performance from Politt: “I’m very satisfied with this effort from Nils. Second place in a time trial at this level of racing proves again that he’s made a step up from last year. He was top 10 in the time trial in Algarve and since then he has put his focus on the TT for today. His main focus is still on the classics, of course, but the result today proves he’s moving in the right direction with his condition and I look forward to the next weeks with him.” Politt took seventh place last year in Paris-Roubaix.
Stage 5 of the 77th Paris-Nice was 25.5k in Barbentane and was won by Simon Yates (Mitchelton-Scott) with a top time of 30:26 (50.274km/h). Politt’s time was seven-seconds off the pace and race leader Michal Kwiatkowski of Team Sky rounded out the daily podium another four seconds behind.
Kwiatkowski leads by 15 seconds to teammate Egan Bernal with three stages still to race. Friday’s stage 6 returns to the road at 176.5k from Peynier to Brignoles.
KATUSHA MEDIA SERVICE
Philippe Maertens
maertens@teamkatushaalpecin.com
+32 492 22 78 96

Tirreno-Adriatico 1. Etappe Teamzeitfahren

Die zuerst gestarteten Mannschaften mussten das Zeitfahren auf nasser Straße bestreiten, im Verlaufe des Nachmittags trockneten die Straßen ab und die Bedingungen für die Spätstarter verbesserten sich deutlich.

1 Mitchelton-Scott 0:22:25
2 Team Jumbo-Visma 0:00:07
3 Team Sunweb 0:00:22
4 Deceuninck-QuickStep 0:00:37
5 Team Sky 0:00:47
6 Lotto Soudal 0:00:54
7 EF Education First 0:00:56
8 Groupama-FDJ 0:00:58
9 Israel Cycling Academy 0:01:05
10 Bahrain-Merida 0:01:10
11 CCC Team 0:01:12
12 Trek-Segafredo
13 Astana Pro Team 0:01:13
14 UAE Team Emirates 0:01:19
15 Movistar Team 0:01:32

Gesamtstand:
1 Michael Hepburn (Aus) Mitchelton-Scott 0:22:25
2 Brent Bookwalter (USA) Mitchelton-Scott
3 Luke Durbridge (Aus) Mitchelton-Scott
4 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
5 Alexander Edmondson (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:03
6 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:07
7 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
8 Koen Bouwman (Ned) Team Jumbo-Visma
9 Tony Martin (Ger) Team Jumbo-Visma
10 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
11 Chad Haga (USA) Team Sunweb 0:00:22
12 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
13 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb
14 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb
15 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:37

Sturzpech sorgt für unglücklichen Auftakt von BORA – hansgrohe bei Tirreno-Adriatico
Die 54. Austragung von Tirreno-Adriatico, dem „Rennen zwischen den Meeren,“ begann heute in Lido di Camaiore mit dem traditionellen Mannschaftszeitfahren. Es war das vierte Mal in Folge, dass das Teamzeitfahren in diesem Badeort ausgetragen wurde. Die 21,5 km lange Strecke an der ligurischen Küste war flach und schnell. Abgesehen von einer relativ komplizierten Kurve, auf einer engen Straße ungefähr 1 km vor der Ziellinie, war der Kurs technisch nicht besonders anspruchsvoll. Allerdings verlief die Auftaktetappe äußerst unglücklich für BORA – hansgrohe. Insgesamt 23 Teams gingen heute Nachmittag an den Start. Um 14:00 nahm das erste Team das Mannschaftszeitfahren in Angriff und setzte mit 24:26 Minuten eine erste Richtzeit im Ziel. Zehn Minuten später rollte BORA – hansgrohe als drittes Team von der Startrampe, aber nach etwa 3,5 gefahrenen Kilometern kam es zu einem Sturz. Ein Passant überquerte plötzlich die Straße und Oscar Gatto sowie Rafał Majka konnten ihm nicht mehr ausweichen und prallten bei voller Geschwindigkeit mit dem Passanten zusammen. Beide Fahrer konnten das Rennen fortsetzen, allerdings nicht mehr zu ihren Teamkollegen aufschließen. Das Team überquerte die Ziellinie mit fünf Fahrern, die die Strecke in 24:22 Minuten absolvierten. Am Ende des Tages gewann Mitchelton-Scott den Kampf gegen die Uhr mit einer Zeit von 22:25 Minuten. Mit 1:57 Minuten Rückstand landete BORA – hansgrohe auf dem 20. Platz und damit weit hinter den Erwartungen.
Reaktionen im Ziel
„Es ist schade, das Rennen mit so einem unglücklichen Unfall zu beginnen. Ich fühlte mich gut in Form und ich glaube, wir hätten ein gutes Ergebnis erreichen können. Aber der Sturz, besonders so früh im Renngeschehen, vernichtete unsere Chance. Nach diesem Zwischenfall hatten wir nur fünf Fahrer und konnten deshalb mit den anderen Teams nicht mehr mithalten. Ich wünsche Rafal und Oscar eine schnelle Genesung.“ – Maciej Bodnar

„Leider hatten wir heute einen sehr schlechten Tag. Nach 3,5 gefahrenen Kilometern stieß ein Zuschauer mit dem Team zusammen und zwei unserer Fahrer gingen zu Boden. Trotzdem konnten sie wieder aufs Rad steigen und die Ziellinie überqueren. Obwohl er Verletzungen davontrug, sieht es so aus, als dass Rafał Majka das Rennen fortsetzten kann. Wir haben zwar keine Chancen mehr in der Gesamtwertung, aber wir werden versuchen, eine Etappe zu gewinnen. Das ist nun das Ziel, und darauf soll sich nun jeder konzentrieren. Aber es war heute doch ein ziemlich schlechter Tag für uns alle.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

„Heute war ein äußerst unglücklicher Tag für uns, denn zwei unserer Fahrer waren in einen Sturz verwickelt. Oscar Gatto erlitt Prellungen, während Rafał Majka ziemlich hart aufgeprallt ist und sich Blutergüsse und Abschürfungen am Kopf zugezogen hat. Weitere Untersuchungen müssen durchgeführt werden, um auszuschließen, dass Rafal eine Gehirnerschütterung erlitten hat.“ – Jan-Niklas Droste, Teamarzt

UAE Tour – TTT 1st stage

1 Team Jumbo-Visma 0:16:49
2 Team Sunweb 0:00:07
3 Bahrain-Merida 0:00:09
4 Team Sky 0:00:14
5 Movistar Team 0:00:18
6 CCC Team 0:00:24
7 Deceuninck-QuickStep 0:00:26
8 EF Education First
9 Bora-Hansgrohe 0:00:29
10 Dimension Data
11 Groupama-FDJ
12 Mitchelton-Scott 0:00:32
13 UAE Team Emirates 0:00:36
14 Trek-Segafredo 0:00:43
15 Astana Pro Team 0:00:44
16 Lotto Soudal 0:00:45
17 Katusha-Alpecin
18 AG2R La Mondiale 0:00:54
19 Gazprom–Rusvelo 0:00:57
20 Team Novo Nordisk 0:01:46

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:16:49
2 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
3 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma
4 Koen Bouwman (Ned) Team Jumbo-Visma
5 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb 0:00:07
6 Chad Haga (USA) Team Sunweb
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
8 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb
9 Nikias Arndt (Ger) Team Sunweb
10 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:08

BORA – hansgrohe belegt den neunten Platz im Mannschaftszeitfahren der UAE Tour

Die UAE Tour, die durch einen Zusammenschluss der Dubai Tour und der Abu Dhabi Tour entstand, begann heute mit einem 16 km langen Mannschaftszeitfahren auf der Insel Al Hudayriat. Der Parcours war durchwegs flach und wies nur einige, meist langgezogene Kurven auf. Um 14:50 Uhr rollte das erste Team von der Startrampe und setzte mit 17:46 Minuten eine erste Richtzeit im Ziel. Etwa 30 Minuten später nahm BORA – hansgrohe als Siebtes von 20 Teams das Mannschaftszeitfahren in Angriff. Das Team benötigte insgesamt 17:17 Minuten um die Strecke zu absolvieren, und lag im Ziel somit nur 2 Sekunden hinter der bis dato führenden Mannschaft. Die Fahrer des Raublinger Rennstalls absolvierten die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 55 km/h. Am Ende gewann Jumbo-Visma die Auftaktetappe mit einer Zeit von 16:49 Minuten. BORA – hansgrohe büßte letztendlich 28 Sekunden gegenüber dem Tagessieger ein und belegte damit den neunten Rang.
Reaktionen im Ziel
„Die Jungs haben eine solide Leistung gezeigt. Wir sind hier mit keinem echten Zeitfahrspezialisten an den Start gegangen, aber das Team hat trotzdem einen guten Job gemacht. Alle haben gut zusammengearbeitet und am Ende den neunten Platz belegt. Wir haben heute nicht zu viel Zeit für die Gesamtwertung verloren und können deshalb mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

3. Etappe Algarve Rundfahrt Zeitfahren (wellig)

1 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:24:33
2 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:02
3 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:05
4 Ryan Mullen (Irl) Trek-Segafredo 0:00:08
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:17
6 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ 0:00:31
7 Mads Pedersen (Den) Trek-Segafredo 0:00:36
8 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Sky
9 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin 0:00:42
10 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep 0:00:43

GC:
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 10:16:14
2 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:31
3 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:36
4 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:00:37
5 David de la Cruz (Spa) Team Sky 0:00:57
6 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:01:08
7 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep 0:02:12
8 Neilson Powless (USA) Team Jumbo-Visma 0:02:13
9 Marc Hirschi (Swi) Team Sunweb 0:02:35
10 Amaro Antunes (Por) CCC Team 0:02:43
11 Martijn Tusveld (Ned) Team Sunweb 0:02:49
12 Simone Petilli (Ita) UAE Team Emirates 0:02:59
13 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:03:02
14 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:03:09
15 Michael Valgren Andersen (Den) Dimension Data 0:03:11

3. Etappe Zeitfahren (Bergig) Ruta del Sol

1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:22:25
2 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:02
3 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:09
4 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:15
6 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:16
7 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 0:00:19
8 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:22
9 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 0:00:26
10 Aleksandr Vlasov (Rus) Gazprom–Rusvelo 0:00:47
GC:
1 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 10:42:05
2 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:07
3 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:14
4 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:18
5 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:21
6 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 0:00:28
7 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 0:00:39
8 Aleksandr Vlasov (Rus) Gazprom–Rusvelo 0:00:56
9 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:01:04
10 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Spa) Euskadi Basque Country-Murias 0:01:16

1.Etappe ITT Volta a la Communitat Valenciana

ITT 1. Etappe 10,2km mit 800 Meter Schlußanstieg:
1 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data 0:12:55
2 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:05
3 Tony Martin (Ger) Team Jumbo-Visma 0:00:07
4 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:08
5 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:10
6 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:00:11
7 Pello Bilbao Lopez de Armentia (Spa) Astana Pro Team 0:00:12
8 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:14
9 Jan Tratnik (Slo) Bahrain-Merida 0:00:18
10 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:19
11 Diego Rosa (Ita) Team Sky 0:00:20
12 Harry Tanfield (GBr) Katusha-Alpecin
13 Geraint Thomas (GBr) Team Sky
14 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:23
15 Jurgen Roelandts (Bel) Movistar Team
Young rider :
1 Harry Tanfield (GBr) Katusha-Alpecin 0:13:15
2 Mads Würst Schmidt (Den) Katusha-Alpecin 0:00:09
3 Ivan Garcia Cortina (Spa) Bahrain-Merida 0:00:10
4 Colin Joyce (USA) Rally UHC Cycling 0:00:11
5 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 0:00:16
6 Steff Cras (Bel) Katusha-Alpecin 0:00:17
7 Aleksandr Vlasov (Rus) Gazprom–Rusvelo 0:00:23
8 Nigel Ellsay (Can) Rally UHC Cycling 0:00:28
9 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team 0:00:29
10 João Rodrigues (Por) W52-FC Porto

Australische Zeitfahrmeisterschaft – Luke Durbridge ist schneller als der Weltmeister

Luke Durbridge ist der australische Zeitfahrmeister der ELITE 2019. Er war auf dem 41km langen Kurs um 21 Sekunden schneller als der amtierende Weltmeister Rohan Dennis.

# Rider (Country) Team Result
1 Luke Durbridge (Aus) Mitchelton-Scott 00:51:01
2 Rohan Dennis (Aus) Bahrain Merida 0:00:21
3 Cameron Meyer (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:43
4 Nathan Haas (Aus) Team Katusha Alpecin 0:02:19
5 Ben O’Connor (Aus) Team Dimension Data 0:02:34
6 Callum Scotson (Aus) Mitchelton-Scott 0:03:22
7 Chris Harper (Aus) Team BridgeLane 0:03:46
8 Cyrus Monk (Aus) EvoPro Racing 0:04:19
9 Jordan Villani (Aus) 0:04:24
10 Nicholas Squillari (Aus) 0:04:28
11 Peter Milostic (Aus) 0:05:10
12 Liam White (Aus) Drapac Cannondale 0:05:18
13 Michael Freiberg (Aus) Sunshine Coast 0:05:32

Zeitfahren Frauen:
1 Grace Brown (Aus) Mitchelton Scott 00:42:35
2 Gracie Elvin (Aus) Mitchelton Scott 0:01:33
3 Kate Perry (Aus) Specialized Racing 0:01:44
4 Lucy Kennedy (Aus) Mitchelton-Scott 0:01:53
5 Shara Gillow (Aus) FDJ Futuroscope 0:02:32
6 Rebecca Wiasak (Aus) 0:03:12
7 Sarah Gigante (Aus) Roxsolt Attaquer 0:03:13
8 Jenny Pettenon (Aus) Gusto StepFWD 0:03:47
9 Simone Grounds (Aus) 0:03:57
10 Anya Louw (Aus) TIS Womens Racing Team 0:04:17

Weltmeister Strasser schafft als 1. Mensch 900km-Marke


Der unangefochten beste Ultraradfahrer der Welt hat eine neue Bestmarke aufgestellt: Bei der 24h-Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren in Borrego Springs (Kalifornien/USA) knackte der fünffache Race Across America-Sieger Christoph Strasser als erster Mensch auf dem Rad und ohne Windschatten innerhalb von einem Tag die 900 Kilometer-Marke!

913,46 Kilometer innerhalb von 24 Stunden ohne Windschatten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,06 km/h über die gesamte Dauer! Diesen neuen Rekord stellte der Steirer Christoph Strasser heute bei der 24h-Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren in Borrego Springs auf. Und das, obwohl die Bedingungen durch die hohen Temperaturen extrem schwer waren und viele Teilnehmer zur Aufgabe zwangen.
Doppelweltmeister Christoph Strasser
Vor zwei Jahren krönte sich Christoph Strasser, der heuer den ersten Österreichischen Meistertitel im Ultra-Radsport gewann, erstmals zum 24h-Weltmeister im Einzelzeitfahren. Dieses Kunststück gelang ihm auch heute, obwohl die Bedingungen sehr schwer waren. „Für Ende Oktober waren die Temperaturen in der Wüste, wo wir um Borrego Springs eine 30 Kilometer lange Runde absolvieren mussten, fast unmenschlich. Bis zu 34 Grad Celsius standen am Thermometer. Das zwang viele Starter zur Aufgabe. Mein Betreuer Markus Kinzlbauer erzählte mir, dass in der normalerweise ruhigen Pit-Zone ziemlich viel los war; viele übergaben sich auch“, erläutert Christoph Strasser, der seine Taktik perfekt durchziehen konnte: „Durch meine vielen Teilnahmen beim Race Across America weiß ich, wie man Hitze einigermaßen handeln kann. Meine Taktik lautete daher, dass ich vom Start weg volles Risiko gehe. Ich habe in der kühleren Nacht, wo es rund 13 Stunden finster ist, ein hohes Tempo angeschlagen und versucht, hier viel Zeit rauszuholen. Das Motto für den zweiten Tag lautete: nur überleben! Vor zwei Jahren bin ich hier bei der WM am zweiten Tag ziemlich eingegangen, das war heuer zum Glück nicht der Fall. In der Tageshitze bekam ich von meinem Betreuer Markus Kinzlbauer Eiswasser über den Helm.“
Auch Radcomputer kollabierte in der Hitze
Christoph Strasser wusste bis zur letzten Runde nicht, dass er auf Rekordkurs ist: „Mein Radcomputer hat im Finale wegen der Hitze den Geist aufgegeben und ich hatte deshalb keine exakten Daten. Erst auf der letzten kleinen Schlussrunde schrie mir Betreuer Markus zu, dass sich die 900 km-Marke locker ausgeht. Da fiel mir echt ein Stein vom Herzen“, beschreibt Christoph Strasser.
Historische Leistung von Christoph Strasser
„Ich kann es kaum glauben, dass ich die 900er Marke auf dem Rennrad geknackt habe. Solo, ohne Windschatten, der neue Rekord ist für mich der Abschluss einer fantastischen Saison. Es war wirklich hart und knapp, darum bin ich jetzt umso glücklicher. Jetzt folgen ein paar ruhigere Tage und nächste Woche, wenn ich zurück in Österreich bin, stehen einige Vortragstermine von „Der Weg ist weiter als das Ziel“ am Programm. Jeweils ab 19:00 Uhr kann den Vorträgen von Christoph Strasser am 6. November in Salzburg (Bachschmiede), am 7. November in Klagenfurt (Lakeside Park), am 8. November im Autohaus Ebner (Bruck/Mur) und am 9. November in Kematen an der Ybbs (VAZ kem.A[r]T) gelauscht werden.
Homepage: www.christophstrasser.at
Honorarfreie Fotos: www.christophstrasser.at/pressefotos_pressearchiv/pressefotos
Facebook: www.facebook.com/christophstrasser.at
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Rohan Dennis deklassiert die Weltelite beim WM-Zeitfahren



Der Australier Rohan Dennis hat heute beim Einzelzeitfahren der Herren Elite bei der UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol seinen ersten Weltmeistertitel gewonnen. Und das in eindrucksvoller Manier. Er distanzierte Titelverteidiger Tom Dumoulin (NED) um 1:21 Minuten, der Belgier Victor Campenaerts musste sich mit einer halben Sekunde Rückstand auf Dumoulin mit Bronze begnügen.

1. Rohan Dennis (AUS) 1:03:02
2. Tom Dumoulin (NED) +1:21
3. Victor Campenaerts (BEL) +1:21
4. Michal Kwiatkowski (POL) +2:04
5. Nelson Oliveira (POR) +2:14
6. Jonathan Castroviejo (SPA) +2:17
7. Tony Martin (GER) +2:25
8. Patrick Bevin (NZL) +2:34
9. Vasil Kiryienka (BLR) +3:07
10. Martin Toft Madsen (DEN) +3:23
11. Maximilian Schachmann (GER) +3:39

Die Radprofis fuhren heute beim 52,5 Kilometer langen Einzelzeitfahren zwischen Rattenberg, der kleinsten Stadt Österreichs, und Innsbruck durch ein regelrechtes Menschenspalier. Beim Anstieg Gnadenwald war die Begeisterung kaum noch zu bremsen, tausende Zuschauer bejubelten die Radprofis. Der 28-jährige Rohan Dennis, ehemaliger Stundenweltrekordhalter und bei der letzten Vuelta zweifacher Etappensieger, dominierte das schwere Zeitfahren mit 654 Höhenmetern von Beginn an. Im Ziel hatte der zweifache Teamweltmeister einen respektablen Vorsprung von 1:21 Minuten. Der hinter ihm gestartete Tom Dumoulin konnte der Fahrt des Australiers nichts mehr entgegensetzen und gewann Silber. Um den zweiten Platz entwickelte sich ein richtiger Krimi, denn Victor Campenaerts verpasste Rang zwei nur um eine halbe Sekunde!

„Amazing feeling“ in Tirol
Im Ziel sprach ein sichtlich überwältigter Rohan Dennis über den größten Erfolg seiner Karriere: „Es war ein unglaubliches Gefühl, als ich in Innsbruck ankam. Im Betreuerauto wurde ich von Brad McGee gecoached. Er hat für die nötige Ruhe gesorgt. Ich wusste vom Teamzeitfahren her, dass ich mehr Watt als Tom Dumoulin treten kann. Dass ich jetzt wirklich den Weltmeistertitel geholt habe ist unglaublich für mich. Seit ich Juniorenfahrer bin ist das Regenbogentrikot mein größter Traum. Jetzt ging er endlich in Erfüllung!“

Brändle und Preidler verpassen Top-Ten
Der Steirer Georg Preidler, der die Top-Ten im Visier hatte, erwischte einen rabenschwarzen Tag. Zusätzlich musste er sich mit Sitzproblemen herumschlagen: „Das war leider nicht mein Tag heute. Ich lag 30 Watt unter meinem geplanten Niveau. Seit ein paar Tagen habe ich Probleme im Sitzbereich, das war heute auch nicht förderlich. Aber unglaublich war die Stimmung an der Strecke. Seit heute weiß ich: Österreich ist eine Radsportnation!“ Georg Preidler belegte mit 6:13 Minuten Rückstand auf Dennis den 36. Platz. Besser lief es für den Vorarlberger Matthias Brändle, der mit 4:51 Minuten Rückstand 26. wurde: „Für mich war das Rennen heute ein mehr als versöhnlicher Abschluss einer eher verkorksten Saison. Die Zuschauermassen vor allem am Gnadenwald waren beeindruckend. Das sorgte für eine richtige Gänsehautstimmung beim Anstieg!“
Pressesprecher Martin Roseneder
Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH
Fotos Gerhard Plomitzer
@plomiphotos