Archiv der Kategorie: Zeitfahren

Radteam Herrmann verteidigt Deutschen Meistertitel im Mannschaftszeitfahren!


Foto: Gerhard Plomitzer

1. HERRMANN Radteam 00:52:16.54 00:26:00 30
Hatz, Christopher 70
Obersteiner, Florian 70
Heidemann, Miguel 70
Knauer, Florenz 70
Echtermann, Leon 70
Jung, Lennart 70

2. Team Lotto – Kern Haus 00:52:30.94 00:26:12 25
Rutsch, Jonas 60
Huppertz, Joshua 60
Hugger, Jan 60
Kessler, Robert Will 60
Henn, Luca 60
Kuhn, Jan 60

3. Heizomat rad-net.de 00:52:48.54 00:26:19 21
Haller, Patrick 53
Tschernoster, Jan 53
Frahm, Jasper 53
Groß, Felix 53
Peter, Jannis 53
Benz, Pirmin 53

Auflösung der Profistruktur trotz Titelgewinn
Bei den am Wochenende ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Teamzeitfahren in Genthin verteidigte das Herrmann Sextett erfolgreich seinen im Vorjahr errungenen Titel.
Christopher Hatz, Florian Obersteiner, Miguel Heidemann, Florenz Knauer, Leon Echtermann und Lennart Jung waren über die 50km Distanz am Ende 14 Sekunden schneller als die Mannschaft „Lotto-Kern Haus“.
Sportdirektor Grischa Janorschke zeigte sich begeistert: „Die letzten 4 Wochen waren durchwegs so, dass wir immer mit dem Gedanken unterwegs waren, dass wir zum Saisonende aufhören. Das belastet schon. Aber keiner der Jungs hat den Kopf hängen lassen und heute hat das Team Charakter gezeigt.“
Dabei begann der Wettkampf in Sachsen-Anhalt alles andere als optimal. Ausgerechnet der als starker Zeitfahrer geltende Leon Echtermann hatte nicht die besten Beine und musste immer wieder Führungen auslassen.
„Doch dafür fuhr Lennart Jung überragend,“ so Janorschke.
Die Franken markierten dadurch bereits die beste Zwischenzeit und konnten den Vorsprung bis ins Ziel halten.
„Wir haben sportlich die richtige Antwort auf all die Probleme und den Ärger der vergangenen Wochen gegeben“, meint Teamchef Stefan Herrmann und spielt damit auch noch einmal die Nichtnominierung zur Deutschland-Tour an. „Wir sind eins der besten deutschen Continental-Teams, dass man Deutscher Meister wird und sich trotzdem kein Sponsor bereit erklärt, bei uns einzusteigen, das gibt es wahrscheinlich nur im Radsport. Es geht einfach nichts vorwärts.“
Es ist paradox: Durch den Sieg in Genthin sind die Herrmänner in der Bundesliga-Teamwertung bis auf zwei Zähler an den Spitzenreiter „P&S-Metalltechnik“ herangerückt. Und auch in der Einzelwertung hat der Gesamtdritte Hatz durchaus noch Chancen auf den Gewinn der Rad-Bundesliga.
Erfolgreicher kann man kaum eine Saison bestreiten, dennoch stehen die Franken ohne frisches Geld vor dem Aus.

Die Bundesliga wird in den kommenden zwei Wochen mit „Rund um Sebnitz“ und der „Sauerland Rundfahrt“ entschieden.
Mit freundlichen Grüßen,
Lukas Hoch
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
HERRMANN Radteam
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Vuelta EZF: Roglic flies to La Roja

September 3 rd 2019 – 17:48
Primoz Roglic (Jumbo-Visma) delivered a dominant performance in the individual time-trial from Jurançon to Pau (36.2km) to claim both the stage win and the leader’s red jersey after 10 days of racing in La Vuelta 19. The Slovenian opened significant gaps to his rivals for the overall victory in Madrid. Alejandro Valverde (Movistar Team) is second on GC, trailing by 1’52”. Nairo Quintana (Movistar Team), who was leading the race before this time-trial, is now 3’ down. Roglic is only the second Slovenian rider to wear La Roja in La Vuelta history.
Lennard Hofstede (Jumbo-Visma) is the first of the 166 participants to start, at 13:41. He rides conservatively while Pawel Bernas (CCC Team) sets a first reference with a time of 50’52”. His teammate William Barta is the first to break the 50’ bar: 49’17”.
The French national champion Benjamin Thomas (Groupama-FDJ) is 6” faster and holds on to the hot seat for about 10 minutes, only to be edged by his compatriot Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) with a smashing performance and a time of 47’32”. Patrick Bevin (CCC Team) limits his losses in the climbs and powers to the best time in the final run in to Pau, 2” ahead of Cavagna.
Majors losses for Quintana
Tadej Pogacar (UAE TEam Emirates) has a strong start, 11” faster than Cavagna at the first intermediate point. But Primoz Roglic (Jumbo-Visma) comes in flying, 21” ahead of his compatriot. After 11.9km, he already opens big differences: Alejandro Valverde (Movistar Team) drops 38”, Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) is at 1’03” and Nairo Quintana (Movistar Team), with La Roja on his shoulders, already loses 1’26”.
Primoz Roglic kept pushing until the finish and overcame Miguel Angel Lopez in the last 500m. With a time of 47’05”, he takes both the stage win, 25” ahead of Patrick Bevin, and La Roja, 1’52” ahead of Alejandro Valverde. Nairo Quintana drops 3’06” on the finish line.

Jurançon (FRA) – Pau (FRA) (36,2 km / EZF)
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:47:05,67
2 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 0:00:24,47
3 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:26,90
4 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:47,75
5 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:01:01,77
6 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:13,84
7 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 0:01:20,41
8 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:01:21,55
9 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:01:27,02
10 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) EF Education First 0:01:28,08
11 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:01:28,63
12 Bruno Armirail (Fra) Groupama – FDJ 0:01:35,81
13 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:38,22
14 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:01:59,74
15 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:59,82
16 Benjamin Thomas (Fra) Groupama – FDJ 0:02:05,58
17 William Barta (USA) CCC Team 0:02:12,12
18 Tobias Ludvigsson (Swe) Groupama – FDJ 0:02:16,50
19 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:02:25,75
20 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:02:26,39
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 36:05:29
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:52
3 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:02:11
4 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:00
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:03:05
6 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:04:59
7 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:05:42
8 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:05:49
9 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:06:07
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:06:25
11 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:08:44
12 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:08:52
13 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:10:07
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:10:07
15 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:10:47

Rafał Majka beendet Zeitfahren in den Top 20 und klettert auf den 7. Gesamtrang bei der Vuelta a España
Nach einem wohlverdienten Ruhetag ging die 74. Vuelta a España heute mit einem 36 km langem Zeitfahren weiter. Gestartet wurde die 10. Etappe in Jurancon und führte die Fahrer entlang der Weinberge in Richtung Süden nach Pau, wo in diesem Jahr bereits das Zeitfahren der Tour de France ausgetragen wurde.
Als erster BORA – hansgrohe Fahrer verließ Shane Archbold die Startrampe gefolgt von Vuelta a España Etappensieger Sam Bennett und Geburtstagskind Jempy Drucker.
Volles Augenmerk des Teams aus Raubling galt heute aber dem Klassementfahrer Rafał Majka, der im Kampf um das Gesamtklassement so wenig Zeit als möglich verlieren wollte. Alle anderen Fahrer gingen in das heutige Zeitfahren gelassen, konzentrierten sich gut durchzukommen und kein Risiko einzugehen. Dennoch konnten alle in einer soliden Zeit von um die 53 Minuten den Kurs beenden.
Der polnische Kletterer war der letzte Fahrer der deutschen Riege, der ins Rennen ging. Schnell fand er in einen guten Rhythmus und zeigte eine ansprechende Zeitfahrleistung auf dem doch technisch anspruchsvollen und schwierigen Kurs. Lange Zeit lag P. Bevin (CCC Team) an der Spitze der Tageswertung, seine Bestmarke wurde aber am Ende von P. Roglic unterboten, der nun auch der neue Gesamtführende ist. Rafał Majka kam gut durch alle Anstiege und gefährlichen Abfahrten und konnte in einer Zeit von 49:31 das Ziel erreichen, was am Ende den 19. Platz im Zeitfahren bedeutete. In der Gesamtwertung kletterte er damit auf den 7. Rang vor.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein anspruchsvoller Kurs mit all den Kurven auf enger Straße und dann noch den Anstiegen und Abfahrten. Daher war es nicht einfach, einen guten Rhythmus zu finden. Unser Hauptaugenmerk galt heute Rafał , im Kampf um das Gesamtklassement. Er zeigte eine starke Fahrt, ist das Zeitfahren doch nicht seine liebste Disziplin. Aber er kam gut durch und konnte in einer, für ihn guten Zeit das Ziel erreichen und ist nun auf Rang 7 der Gesamtwertung.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Ich bin gut durch alle Kurven und Abfahrten gekommen, denn es war wirklich kein leichter Kurs. Daher bin ich zufrieden, innerhalb der besten 20 ins Ziel gekommen zu sein, und wieder einen Platz in der Gesamtwertung gut gemacht zu haben. Nun haben wir alle Zeitfahr-Etappen hinter uns und die Vuelta wird in den kommenden Bergen entschieden werden.“ – Rafał Majka

BORA – hansgrohe startet mit einem starken 5. Platz im Mannschaftszeitfahren in die Vuelta a España

Torrevieja, Saturday, August 24th 2019 – Miguel Angel Lopez will wear La Roja on Sunday after his team Astana dominated the opening team time trial of La Vuelta 19 in Torrevieja. The Kazakh team covered the 13.4km in 14’51” to overhaul Deceuninck – Quick Step by 2” and Team Sunweb by 5”. The young Colombian climber will enjoy a Grand Tour leader’s jersey for the first time in his career as he sets his eyes on the overall podium in Madrid. Jumbo-Visma’s Primoz Roglic and Steven Kruijswijk lost 40” after riding through a nightmare first stage for the Dutch squad.

1 Astana Pro Team 0:14:51
2 Deceuninck-QuickStep 0:00:02
3 Team Sunweb 0:00:05
4 EF Education First 0:00:07
5 Bora-Hansgrohe 0:00:13
6 CCC Team 0:00:15
7 Movistar Team 0:00:16
8 Groupama-FDJ
9 Mitchelton-Scott 0:00:18
10 Lotto Soudal 0:00:19
11 Team Ineos 0:00:25
12 Bahrain-Merida 0:00:26
13 Katusha-Alpecin 0:00:33
14 Dimension Data 0:00:34
15 Trek-Segafredo 0:00:35
16 Caja Rural-Seguros RGA 0:00:37
17 AG2R La Mondiale
18 Team Jumbo-Visma 0:00:40
19 Cofidis Solutions Credits 0:00:43
20 Euskadi Basque Country 0:00:46
21 UAE Team Emirates 0:01:07
22 Burgos-BH 0:01:22

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:14:51
2 Dario Cataldo (Ita) Astana Pro Team
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
4 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
5 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
6 Gorka Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
7 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:02
8 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep
9 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep
10 Maximiliano Ariel Richeze (Arg) Deceuninck-QuickStep

Die 74. Austragung der dritten Grand Tour des Jahres begann heute in Torrevieja mit einem Mannschaftszeitfahren auf einem 13,4 km langen, technisch anspruchsvollen Kurs. Am Abend rollten die Mannschaften von der Startrampe, wobei BORA – hansgrohe eines der letzten Teams war, das ins Rennen ging.
Gregor Mühlberger führte das Team aus Raubling an, gefolgt von Davide Formolo, Sam Bennett, Pawel Poljanski, Felix Großschartner, Rafal Majka, Jempy Drucker, und Shane Archbold. Sie fanden schnell ihren Rhythmus und zeigte eine starke Leistung bei diesem kurzen, aber dennoch schwierigen Auftakt. Das Team aus Raubling legte auch bei der Zwischenzeit eine tolle Zeit vor und konnte diese bis ins Ziel halten.
Nach 15:04 Minuten überquerten die acht Fahrer die Ziellinie, und belegte am Ende des Tages den starken 5. Platz. Für die beiden Klassement-Fahrer Rafal Majka und Davide Formolo bedeutet dieser ausgezeichnete Platz eine gute Ausgangslage in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Wir hätten uns keinen besseren Start in diese Vuelta vorstellen können. Die Jungs haben wirklich gut harmoniert und haben schnell einen Rhythmus gefunden. Es war toll, solch eine Teamleistung zu sehen. Ich denke, wir können wirklich zufrieden sein mit unserem Ergebnis, und das gibt uns Motivation, aber auch Selbstvertrauen für die kommenden Etappen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

„Ich denke, wir sind gut in diese Vuelta gestartet, es ist aber schade, das Podium nur um Sekunden verpasst zu haben. Wir haben wirklich gut zusammengearbeitet und die Kurve, an der einige zu Sturz gekommen sind, langsam genommen, als wir es im Radio Infos bekommen hatten. Aber alles in allem war es ein guter Start in diese letzte Grand Tour.“ – Felix Großschartner
© BORA – hansgrohe

Strasser/Kienreich mit neuer Rekordmarke rund um Österreich

Christoph Strasser hat bereits drei Mal als Solofahrer das Race Around Austria (RAA) gewonnen, ebenfalls im Viererteam und er holte sich auch über die Challenge Strecke den ersten Ultra-Staatsmeistertitel der Geschichte. Heute erreichte er mit seinem Partner Lukas Kienreich nach 2.200 Kilometern das Ziel in St. Georgen am Attersee. Mit einer neuen Rekordzeit von 2 Tagen 21 Stunden 38 Minuten.
Letzten Dienstag um 10:37 Uhr fiel für den sechsfachen Race Across-America-Sieger Christoph Strasser und seinen Freund und Trainingskollegen Lukas Kienreich der Startschuss zum Abenteuer Rund um Österreich, das über 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter führte. Ihr Ziel gaben sie damals klar aus: Sieg in einer neuen Rekordzeit. Und das Vorhaben ist voll aufgegangen. Das steirische Duo stellte mit 2 Tagen 21 Stunden 38 Minuten einen neuen Streckenrekord bei den Zweierteams auf und war damit auch schneller als sämtliche Viererteams, die sich alle noch auf der Strecke befinden.
„Extrem gut gelaufen“
Christoph Strasser erreichte heute früh mit seinem Kollegen Lukas Kienreich das Ziel in St. Georgen im Attergau. Der Kraubather zeigte sich mehr als happy: „Es ist extrem gut gelaufen und auch die Taktik mit den 20-minütigen „Turns“ ist voll aufgegangen. Wir waren das mit Abstand schnellste Team. Auch wettermäßig haben wir es gut erwischt. Es gab nur eine elfstündige Regenphase über den Großglockner. Aber das ist normal und hätte auch schlimmer sein können. Im Vergleich zum Solofahren ist man im Zweierteam in der ersten Phase nicht unbedingt schneller. Der große Unterschied kommt dann in der zweiten Hälfte, wo man zu zweit das Tempo halten kann. Die Schlafpausen haben sich natürlich auch in Grenzen gehalten. In den 20-minütigen Pausen war es immer das gleiche Prozedere: Umziehen, abtrocknen und fünf Minuten schlafen.“
Auch Teamchef Michael Kogler zeigte sich mit der Leistung der beiden Sportler sehr zufrieden: „Die Ablösungen haben super funktioniert. Jeder hat versucht seine Stärken auszuspielen: Das Leichtgewicht Lukas fuhr eher bergauf und Christoph spielte seine Stärken im hügeligen, flachen Gelände aus. Sie haben perfekt harmoniert und verblüffend war, dass wir schneller als jedes Viererteam waren!“
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Wolfgang Fasching stellt neue Rekordzeit durch Europa auf!

Innerhalb von 12 Tagen wollte Wolfgang Fasching die 5.656 Kilometer lange und mit 30.000 Höhenmetern gespickte Distanz von Gibraltar durch neun Länder bis zum Nordkap absolvieren. Heute um Punkt 13:59 Uhr kam er am nördlichsten Punkt Europas an und stellte mit 10 Tage 20 Stunden 47 Minuten einen eindrucksvollen Rekord auf. Das gesamte Schlafpensum lag bei nur 18 Stunden.

Wolfgang Fasching hat es geschafft. Fünf Jahre nach der Durchquerung Russlands hat er heute auch Europa im Rekordtempo durchquert. Er verbesserte die von Dr. Franz Kaserer im Jahr 1998 aufgestellte Rekordmarke von 13 Tagen 20 Stunden deutlich. Die 5.656 Kilometer lange Strecke von Gibraltar bis zum Nordkap mit rund 30.000 Höhenmetern durch neun europäische Länder absolvierte der Mentalcoach in 10 Tage 20 Stunden 47 Minuten. Und das trotz einem schweren Sturz, der rund 17 Stunden gekostet hatte, und unterschiedlichsten Witterungsbedingungen – von über 40 Grad bis Minusgrade und viel Regen in den nordischen Ländern.

Der gebürtige Steirer, der in Neukirchen in Oberösterreich lebt, hat seiner Palmaresliste einen weiteren großen Erfolg hinzugeführt. Neben drei Erfolgen beim Race Across America und jetzt vier neuen Bestmarken mit der Durchquerung von Kontinenten nach USA, Russland und Australien wurde er 1997 und 1998 24h Weltmeister, er schaffte zwischen 2001 und 2009 die Seven Summits (höchste Gipfel aller Kontinente) und Fasching stellte 2002 einen 24h Weltrekord auf.

Trainer streut Fasching Rosen
Am letzten Sonntag, nur zwei Tage nach dem schweren Crash in Belgien, wo er unsanft auf der Windschutzscheibe des Pacecars landete, feierte Wolfgang Fasching seinen 52. Geburtstag. Dass man auch im gehobenen Alter noch Topleistungen bringen kann, demonstrierte er in den letzten elf Tagen. Dazu sein Trainer Markus Kinzlbauer, der in Salzburg seine Praxis mk-training.org betreibt: „Wolfgang hat in den letzten Monaten alles dem Projekt #EuropeCoast2Coast untergeordnet. In der Vorbereitung fuhr er rund 15.000 Kilometer in insgesamt 600 Trainingsstunden. Er hat eine top-motiviert, unglaublich konstante Leistung gezeigt. Wolfgang ist durch sein jahrzehntelanges Training in der Lage, sehr sehr viel auszuhalten. Er hat Selbstvertrauen und es gibt nie Zweifel, dass er etwas nicht schafft. Das haben wir auch nach dem Unfall gesehen. Es geht immer vorwärts für ihn.“

Nur 18 Stunden Schlaf
Wolfgang Fasching hatte in den letzten elf Tagen eine Nettoschlafzeit von 18 Stunden – das entspricht 1,6 Stunden pro Tag. Er konnte sein Gewicht durch ein ausgeklügeltes Ernährungskonzept halten. Und auch gute Nachrichten gibt es von den Sturzverletzungen: Die Schwellung des Sprunggelenks heilte trotz der Belastungen ab, wie auch die Blessuren an den Beinen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit – inklusive der 17-stündigen Stehzeit nach dem Sturz – lag über 21km/h!

Rekord für Fasching und sein Team
Mit elf Betreuern war Wolfgang Fasching in Gibraltar aufgebrochen. „Mein persönliches Ziel war es, dieses Projekt mit meinem Team in einer schnellen Zeit zu finishen. Das haben wir trotz des tragischen, aber im Nachhinein glimpflichen Unfalls geschafft, was eine irrsinnige Erleichterung ist“, sagte Fasching am Nordkap. Er erlebte viele schöne Erinnerungen in den neun Ländern, die er durchgeradelt war. „Aber der Entschluss meines Teams, nach dem Unfall weiterzumachen, war ein ganz spezieller Moment für mich. Worauf ich aber gerne verzichtet hätte, war vor allem in den letzten Tagen der ständige Regen. Wir mussten deshalb viele Stopps einlegen, um die Regensachen zu wechseln.“

Das komplette Fasching-Team hat tolle Arbeit geleistet. „Natürlich gibt es bei so einem Projekt immer wieder Reibungspunkte und Differenzen. Aber man muss flexibel bleiben und diese hinten anstellen und schnell Lösungen finden.“ Wolfgang Fasching ist ein Mensch, der aus Krisen auch Kraft schöpft, wie sein Unfall gezeigt hat: „Ich persönlich nehme von diesem Abenteuer mit, dass man nie von seinen Träumen ablassen darf. Auch wenn es oft widrige Umstände gibt. Das Streben nach Erlebnissen – alle Kontinente mit dem Rad zu durchqueren, wobei mir jetzt noch Afrika fehlt – ist mein übergeordnetes Ziel. Aber manchmal, wie ich erlebt habe, erfährt man völlig unerwartet die Verwundbarkeit eines Menschen; von einem Moment auf den anderen kann alles vorbei sein. Daher soll man sich nicht an Kleinigkeiten aufhängen und diese überbewerten. Nie das Ziel aus den Augen verlieren, ist und war mein Credo.“
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Morgen beginnt für Strasser beim Race Around Austria die Zweisamkeit

Der sechsfache Gewinner des Race Across America und dreifache Sieger des Race Around Austria (RAA) Christoph Strasser startet morgen in das härteste Radrennen Europas. Gemeinsam mit seinem Grazer Freund und Trainingskollegen Lukas Kienreich wird er erstmals im Team antreten. Gespannt wird auch sein „Lehrmeister“ Wolfgang Fasching, der gerade Europa durchquert, das RAA mitverfolgen.

Gemeinsamkeiten finden sich aber nicht nur jetzt auf den anstehenden 2.200 Kilometern beim härtesten Radrennen Europas, sondern auch mit seinem Vorbild und Wegbereiter des „Weitradlfoans“ Wolfgang Fasching, der im Moment zum Nordkap unterwegs ist. Beide kommen aus der Steiermark, beide lieben das Ultra-Radfahren, das mittlerweile in ganz Europa boomt und tausende Anhänger hat. Beide hatten lange den gemeinsamen Hauptsponsor, kooperieren mit der groox Filmproduktion und beide haben mit Markus Kinzlbauer einen gemeinsamen Trainer. Und das Wichtigste: Beide werden voraussichtlich am 17. August ihre Herausforderungen beenden. Christoph Strasser startet morgen um 10:36 Uhr in St. Georgen im Attergau ins Race Around Austria und wird mit Lukas Kienreich am kommenden Samstag im Ziel erwartet. Und auch Wolfgang Faschings Projekt #EuropeCoast2Coast (Gibraltar – Nordkap) könnte am Samstag ein erfolgreiches Ende finden.

Morgen beginnt für den dreifachen Sieger des RAA Solo (Race Around Austria) Christoph Strasser ein neues Kapitel. Denn erstmals wird er im Zweierteam die 2.200 Kilometer lange Distanz mit 30.000 Höhenmetern in Angriff nehmen. Neben drei Solosiegen über die Extremdistanz konnte der Kraubather auch schon im 4er-Team und auf der Challenge Strecke, wo er sich den ersten Ultra-Meistertitel sicherte, gewinnen. „Wir sind top-vorbereitet. Lukas ist ist momentan Radbote bei Veloblitz. er wurde beim RAA Einzelrennen vor zwei Jahren Dritter und hat 2016 mit Severin Zotter im 2er Team gewonnen. Als mehrmaliger Race Across The Alps-Solo Finisher und mehrmaliger Gewinner von 24h-Rennen ist er ein absoluter Top-Mann und wir möchten das Rennen unter drei Tagen beenden“, beschreibt Strasser.
Taktik als wichtigster Part
Vor allem der Taktik kommt bei so einem Rennen im Zweierteam große Bedeutung zu. Dazu Christoph Strasser: „Um den größtmöglichen Speed zu erreichen, werden wir sehr kurze „Turns“ fahren und alle 20 Minuten wechseln. Damit kann der Fahrer Vollgas geben, ohne dabei zu sehr zu ermüden. Aber andererseits ist auch die Erholungszeit für den Partner sehr kurz. Trotzdem ist es aus sportwissenschaftlicher Sicht am Schnellsten, wenn wir so kurze Turns fahren. Maximal in der Nacht werden wir vereinzelte lange Abwechslungen von rund einer Stunde einlegen, damit der Partner kurz schlafen kann.“
Der Einsatz im Duett wird vor allem auch für die Crew eine große Herausforderung: Das zweite Begleitauto packt den Fahrer ein, der gerade vom Rad gestiegen ist, fährt zehn bis 15 Kilometer voraus, sucht eine geeignete Stelle für den nächsten Wechsel, bereitet alles vor, ehe es zum nächsten Fahrerwechsel kommt. Dann wiederholt sich alles wieder. „Das eigentliche Begleitauto bleibt dabei immer beim aktiven Fahrer und navigiert. Wir müssen alle flexibel bleiben, das ist unser Plan. Durch die vielen Wechsel kann das Rennen im Gegensatz zu einer Solofahrt weniger durchdacht und geplant werden“, ergänzt Strasser. Beide Sportler werden je ein Berg- und ein Zeitfahrrad dabei haben.
Christoph Strasser-Doku auf ORF2
„Ein kleiner Wehmutstropfen ist, dass ich meine erste ORF-Dokumentation „Schlaflos durch die Staaten“, die diesen Donnerstag ausgestrahlt wird, leider versäume. Es ist ein tolles Projekt über das Race Across America von meinem langjährigen TV-Produzenten Jürgen Gruber von groox Filmproduktion“, sagt Strasser. Zu sehen ist die Doku diesen Donnerstag, den 15. August 2019, von 17:30 bis 18:00 Uhr auf ORF 2.
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Tag 7 #EuropeCoast2Coast: Fasching hat die Hälfte und feierte Geburtstag

Nach dem schweren Unfall Freitag Abend erlebte Wolfgang Fasching, der bei seiner Europadurchquerung #EuropeCoast2Coast bereits seit sieben Tagen am Rad sitzt, gestern gleich zwei Glücksmomente: Er erreichte als frisch gebackener 52-Jähriger den Halfway-Point nach 2.828 Kilometern in Nordreihn-Westfalen. Danach ging es per Fähre in die nordischen Länder.

Gestern Morgen passierte der Motviationscoach Wolfgang Fasching in Langenhorst nach 2.828 Kilometern die Hälfte seines Europa-Projektes #EuropeCoast2Coast, das über 5.656 Kilometer führt. Davor musste er noch durch die Hansestadt Hamburg, wo der Steirer und seine Crew zum Glück von Verkehrsstaus verschont blieben. Bei Puttgarden wechselten Fasching und seine Crew auf die Fähre nach Dänemark. Nach rund 45 Minuten wurde das Festland erreicht und dann ging es nochmals rund zehn Minuten mit der Fähre nach Schweden.

Organisatorischer Großaufwand
„Nach dem Unfall lief natürlich die Zeit weiter und die Stunden im Krankenhaus kosteten ihm Zeit. Nicht so bei den beiden Fährentransfers, wo die Zeit angehalten wurde. Das war so im Vorfeld mit dem Weltverband ausgemacht“, sagt Wolfgangs Frau Doris Fasching, die mit der Organisation des Projekts auch alle Hände voll zu tun hat: „Es waren schon stressige Tage bisher, vor allem rund um den Unfall. Wir mussten binnen kürzester Zeit ein neues Rad organisieren und uns um sein Wohlergehen kümmern. Aus organisatorischer Sicht ist dieses Projekt sehr aufwendig. Wir haben eine elfköpfige Crew, die verpflegt werden muss und Schlafgelegenheiten braucht. Und wir müssen ständig neue Getränke und Flüssignahrung für Wolfgang organisieren. Er braucht pro Stunde eine Packung des mit 300kcal hochkalorischen Ensure. Den restlichen Kalorienverbrauch pro Stunde von 800kcal ergänzt er mit Enervit Elektrolytgetränken, Müsliriegeln und Obst. Wir haben im Auto nur eine begrenzte Fläche zur Verfügung. Da müssen wir uns genau überlegen, was wir alles mitnehmen.“

Dr. Meixner stolz auf ihren „Patienten“
Mittlerweile hat Wolfgang Fasching Göteborg bei strömenden Regen passiert und insgesamt 3.453 Kilometer (Stand heute 11:20 Uhr)abgespult. Er radelt trotz der Blessuren unermüdlich weiter. Diese mentale und körperliche Einsatzbereitschaft macht auch seine betreuende Ärztin, Dr. Alexandra Meixner, stolz auf ihren „Patienten“: „Ich bin selbst zwei Mal das Race Across America gefahren und weiß, welche Strapazen er gerade durchmacht. Und dann kam noch der Unfall. Er radelt aber jetzt so gut wie davor und hat wahrscheinlich insgesamt weniger Beschwerden als die meisten Sportler ohne Unfall nach 200 Kilometern auf dem Rad. Die Abschürfungen sind arg zum Ansehen. Aber er tut so, als wäre gar nichts. Aber das wichtigste: Trotz des Zeitverlustes ist der Rekord absolut noch drin!“

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Schwerer Crash von Fasching am 5. Tag von #EuropeCoast2Coast

Gestern am späten Nachmittag ereignete sich ein schwerer Unfall bei Wolfgang Faschings Europadurchquerung #EuropeCoast2Coast. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus sowie einem schrottreifen Pacecar und Rad stand aber die Entscheidung fest: Fasching wird weiterfahren. Die gesamte Crew hatte viel Glück im Unglück.
Im belgischen Lüttich, nach rund 2.200 Kilometern, krachte gestern gegen 17:00 Uhr von hinten ein kleiner Lieferwagen in das Pacecar von Wolfgang Fasching. Durch die Wucht des Aufpralls erfasste das Pacecar auch den vor ihm fahrenden Athleten, der auf der Windschutzscheibe landete. Der Extremsportler, der morgen seinen 52-jährigen Geburtstag feiert, wurde umgehend ins Krankenhaus Centre Hospitalier Regional de Huy zum Röntgen gebracht. Die Ärzte gaben Entwarnung – keine Brüche, „nur“ Abschürfungen waren die Folge. Und nachdem für heute ohnehin ein Crew-Wechsel geplant war, wurde das Auto eines neuen Crew-Mitgliedes zum Pacecar umfunktioniert.
Wolfgang Fasching: „Bin richtig happy, dass ich weiterfahren kann“
Heute gegen 08:30 Uhr fand das Projekt #EuropeCoast2Coast – von Gibraltar zum Nordkap über 5.656 Kilometer – seine Fortsetzung. Die Fahrt wurde genau am Unfallort fortgesetzt. Wolfgang Fasching zu den Schrecksekunden des Unfalles: „Es ging alles so schnell, als ich auf der Windschutzscheibe des Pacecars landete. Die Rettung brachte mich sofort ins Krankenhaus und als ich dort eine Halskrause bekam, war das Projekt für mich gelaufen. Aber nach dem Röntgen hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. Ich bin richtig happy, dass ich weiterfahren kann. Das Glück im Unglück war, dass ein Crew-Wechsel geplant war. So haben wir ein neues Pacecar und ich ein neues Rad, meines hatte nach dem Unfall auch einen Totalschaden. Ich bin natürlich sehr froh, dass keinem Crew-Mitglied etwas passiert ist.“
Dr. Meixner: „Sein Kampfgeist ist beeindruckend“
Dr. Alexandra Meixner hat gestern alle Agenden von ihrem Arztkollegen Dr. Helmuth Ocenasek übernommen. Sie selbst zu dem Unfall: „Ich habe gerade den Nahrungsstatus von Wolfgang am Laptop dokumentiert. Da höre ich einen lauten Knall und mich hat es nach vorne geworfen. Ich blicke auf und sehe plötzlich Wolfgang auf der Windschutzscheibe landen. Mein erster Gedanke war, hoffentlich fahren wir nicht über ihn! Unser Lenker hat extrem gut reagiert und alles richtig gemacht. Als wir ausgestiegen sind, saß Wolfgang am Boden und er meinte, fahren wir weiter? Dieser Satz war für uns alle eine große Erleichterung, ebenso dann die Entwarnung aus dem Krankenhaus. Sein Kampfgeist ist beeindruckend, er hat uns danach alle motiviert weiterzumachen – das Erlebnis geht also weiter.“

Das Live-GPS-Tracking funktioniert ab heute leider nicht mehr, da der GPS-Tracker im kaputten Pacecar eingebaut war. Wir versuchen sie auf Wolfgangs Facebook-Seite laufend mit neuen Informationen zu versorgen.

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Tag 4 #EuropeCoast2Coast: Auch Frankreich ist geschafft

Wolfgang Fasching nähert sich bei seiner Europa-Durchquerung von Gibraltar bis zum Nordkap der Halbzeit. Nach Gibraltar und Spanien hat er bei hochsommerlichen Temperaturen auch Frankreich durchquert. Nach 2.100 Kilometern fährt der Steirer gerade durch den wallonischen Teil Belgiens.
Seit Montag 17:00 Uhr sitzt der dreifache Race Across America-Gewinner Wolfgang Fasching auf dem Rad. Seit mehr als 87 Stunden spult er Unermüdlich, betreut von seiner elfköpfigen Crew, Meter um Meter ab. Der Motivationstrainer näher sich der Halbzeit des 5.656 Kilometer langen Projektes.
Ärzteteam mit Faschings Zustand zufrieden
Die erste Nacht ist der 51-jährige Fasching, der am kommenden Sonntag seinen 52. Geburtstag feiert, durchgefahren. In der letzten hat er zwei Stunden im Wohnmobil geschlafen, insgesamt liegt sein Schlafpensum bisher bei sieben Stunden. „Das war im Vorfeld auch so ausgemacht, dass ich pro Nacht zwei bis drei Stunden schlafe“, sagt Fasching. Sein körperlicher Zustand ist außergewöhnlich gut, bestätigt auch die betreuende Ärztin Dr. Alexandra Meixner: „Objektiv gesehen sind wir sehr zufrieden! Die Haut ist zu, er hat nirgendwo Blasen, die Gelenke sind beweglich und die Muskeln sind beim Behandeln außergewöhnlich weich. Subjektiv hat er natürlich Schmerzen an den stark belasteten Regionen, wie an den Knien, Hintern, Handballen, Nacken, Schultern und Oberarme. Aber er ist hart im Nehmen und man hört nie eine Klage von ihm.“
Das Projekt #EuropeCoast2Coast ist auch für Wolfgang Faschings Crew eine große Herausforderung. „Es sind schon viele Dinge passiert, mit denen wir nicht rechnen konnten. Zuletzt haben wir im Wohnmobil ein Fenster verloren. Und die letzte Nacht verbrachen wir alle auf unseren Matten auf einem Parkplatz. Luxus sieht anders aus“, schmunzelt Coach Günter Weixlbaumer. Für das leibliche Wohl der Crew ist auf alle Fälle gesorgt. Regelmäßig wird nämlich gegrillt. „Natürlich gibt es Koteletts nur für uns. Wir haben einen Weber Grill mit und es war eine gute Entscheidung ihn mitzunehmen“, ergänzt Weixlbaumer.

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Tag 2 #EuropeCoast2Coast: Ärzte-Duo sorgt für Top-Betreuung

Den ersten Tag der mit 5.656 Kilometer langen Europa-Durchquerung von Süd bis Nord hat Wolfgang Fasching beachtlich absolviert. In den ersten 24 Stunden des Projektes #EuropeCoast2Coast radelte der 51-Jährige bei Temperaturen von bis zu 38 Grad 649 Kilometer – derzeit steuert er auf die 1.000km-Marke zu! Betreut wird er von Dr. Helmuth Ocenasek und Dr. Alexandra Meixner. Sie selbst hat bereits zweimal das Race Across America bestritten!
Im Jahr 1996 fuhr der Steirer Wolfgang Fasching sein erstes Race Across America. Er konnte die Premiere des längsten und härtesten Radrennens der Welt auf dem dritten Platz beenden. Es sollten noch sieben weitere Teilnahmen mit insgesamt drei Siegen folgen. Zwei Jahre nach seinem ersten Start wurde Wolfgang Fasching erstmals von Dr. Helmuth Ocenasek betreut. Seither bestritten die Beiden sämtliche Projekte gemeinsam, von den RAAM-Teilnahmen bis Quer durch Australien, sowie zuletzt 2014 Quer durch Russland. Dr. Ocenasek ist Ärztlicher Leiter von Sportmediziner.at, Univ. Lektor-JKU der medizinischen Fakultät in Linz und kennt Wolfgang Fasching wie kaum ein anderer.
Kann man mit 51 Jahren noch Höchstleistungen bringen?
Im Jahr 1999 bestritten Wolfgang Fasching und Dr. Ocenasek das Projekt Quer durch Australien. „Es ist schon lustig, dass wir 20 Jahre später quer durch Europa fahren“, sagt der 56-jährige Linzer. Seit der Fixierung des Projektes #EuropeCoast2Coast kümmert er sich um die medizinischen Belange von Wolfgang Fasching, der nur einige Jahre weniger auf dem Buckel hat. „Ich werde oft gefragt: Kann ein 51-Jähriger, wie Wolfgang, solche Höchstleistungen bringen? Meine Antwort ist klar: Ja“, eröffnet Dr. Ocenasek. Er ist ein Profi in Sachen Ultra-Ausdauerleistungen und sieht erst ab dem Alter ab 55 Jahren bei den meisten einen Abfall: „Wolfgang hat enorme Leistungswerte und ist fit wie mit 30. Teilweise hat er sogar bessere Werte. In der Vorbereitung trainierte er rund 15.000 Kilometer und er befindet sich auf einem stabilen, hohen Niveau.“
RAAM-Bestreiterin Dr. Alexandra Meixner mit im Team
Dr. Alexandra Meixner bestritt heuer ihr zweites Race Across America und betreut Wolfgang Fasching neben Dr. Ocenasek. „Sie ist eine große Bereicherung, da sie nicht nur Ärztin ist, sie kennt auch die Strapazen einer solchen Fahrt als Teilnehmerin. Sie selbst ist 20fache Triathlon-Weltrekordhalterin und hat zweimal das RAAM bestritten. Sie ist Sportmedizinerin und Sportlerin – sie kennt das Spiel von beiden Seiten“, sagt Wolfgang Fasching. Bei der aktuellen Europa-Durchquerung kommt den beiden Ärzten große Verantwortung zu. Sie sind für das Ernährungskonzept verantwortlich, sie nehmen täglich Blut ab, um die wesentlichen Elektrolyte zu bestimmen, und sie kümmern sich um Wehwehchen, die jederzeit auftreten können. „Es geht darum, dass wir die exponierten Stellen – am Hintern, an den Hand- und Beingelenken – immer gut im Auge haben. Regelmäßig werden wir diese mit Laserlicht der Firma HELTSCHL behandeln, um intensivere Schmerzen zu behandeln. Wie heißt es so schön: Prävention ist am wichtigsten!“
Fasching knapp vor der 1.000km-Marke
Unterdessen hat Wolfgang Fasching die zweite Nacht gut überstanden. Er hat dabei eine einstündige Schlafpause eingelegt. „Länger konnte er nicht schlafen, da es im Wohnmobil, wo es keine Klimaanlage gibt, sehr heiß ist“, sagt Betreuer Günter Weixlbaumer. Der in Oberösterreich lebende Steirer radelt unermüdlich über die Pyrenäen und steht mit 970 der insgesamt 5.656 Kilometer langen Distanz kurz vor der französischen Grenze.

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Wolfgang Fasching startete Projekt #EuropeCoast2Coast

Gestern pünktlich um 17:12 Uhr fiel in Gibraltar, am Fuße des bekannten Affenfelsens, der Startschuss zu Wolfgang Faschings neuem Radprojekt #EuropeCoast2Coast. 5.656 Kilometer mit rund 30.000 Höhenmetern warten auf den nächsten rund zwölf Tagen auf den Extremsportler. Und vor dem Abflug ging es noch zum Zahnarzt. Aber nicht zu irgendeinem …
Wolfgang Fasching ist gestern um 17:12 Uhr in sein neues Radprojekt, wo er neben den USA, Australien und Russland jetzt mit Europa seinen vierten Kontinent durchquert, gestartet. Der dreifache Gewinner des Race Across America musste aber noch vor dem Abflug zum Zahnarzt. Und da in seiner Welser Heimat keiner offen hatte, rief er letzten Samstag Dr. Franz Kaserer an, der in Strobl am Wolfgangsee seine Ordination betreibt. „Franz ist nicht irgendein Zahnarzt, er hat 1997 und 1998 jeweils das Race Across Europa über die gleiche Distanz gewonnen und damals mit 13 Tagen, 20 Stunden einen Rekord aufgestellt – den will ich jetzt brechen. Er hat mir nicht nur meine Zähne behandelt, sondern auch noch letzte Tipps gegeben“, sagte Wolfgang Fasching.
Der Start ist erfolgt!
Von einer Polizeieskorte wurde die elfköpfige Fasching-Crew bis zur spanischen Grenze eskortiert. Für die Schönheiten der Landschaft hatte Wolfgang Fasching unmittelbar nach dem Start nur einige Stunden Zeit, ehe es in die erste Nacht ging. Westlich passierte er die Traumstrände von Marbella, und nach rund 200 Kilometern fuhr er westlich an Cordoba in der südspanischen Region Andalusien vorbei. Bereits in der Anfangsphase bewahrheitete sich, warum der in Neukirchen lebende Steirer im Vorfeld so viel Respekt vor dem Projekt hatte. Denn die Temperaturen erhöhten sich nach angenehmen 27 Grad in Gibraltar auf weit über 30 in Andalusien. „Heute soll es richtig heiß werden, obwohl wir uns auf einer Hochebene befinden“, kommentiert Fasching ins Pacecar. Übrigens, seit Beginn des Radabenteuers musste der Steirer lediglich drei Minuten vom Rad.

Bisher hat der Extremsportler beachtliche 440 Kilometer absolviert – obwohl als Tagespensum rund 500 ausgegeben wurden. Auf der über 5.500 Kilometer lange Strecke durchquert er neun europäische Länder (Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen). In Spanien befindet er sich kurz vor der Hauptstadt Madrid, danach folgen die Pyrenäen, ehe es nach Frankreich Richtung Bourdeaux geht, danach Brüssel, Hasselt und Hamburg, wo er an der Küste in die Fähre muss (dort wird auch die Zeit gestoppt, Anm.). Über Helsingborg folgt die lange Fahrt durch Finnland, Schweden und Norwegen bis zum Nordkap.

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