Schlagwort-Archive: 73. Österreich Rundfahrt

Int. Österreich-Rundfahrt – Tour of Austria Etappe 5 Kondolenzfahrt in Innsbruck in Gedenken an André Drege

Die Abschlussetappe der 73. Tour of Austria wird aufgrund des tragischen Todesfalles auf der Glockneretappe nicht gefahren. Der Tourtross und die gesamte Radsportwelt stehen unter Schock. Auf Wunsch von André Dreges Angehörigen und Team wird es eine Kondolenzfahrt zum Patscherkofel geben.

„Gemeinsam mit den sportlichen Leitern und Fahrern der Teams haben wir uns dazu entschieden, die heutige Etappe nicht zu fahren und stattdessen eine neutralisierte Kondolenzfahrt zum Gedenken an André Drege durchzuführen. Die Gedenkfahrt war der ausdrückliche Wunsch von Andrés Vater, seinen Teamkollegen und seinem gesamten Team. Sie gibt der gesamten Radfamilie die Möglichkeit, das Geschehene gemeinsam zu verarbeiten und André Drege zu gedenken. Unser gesamtes Team ist erschüttert über diesen tragischen Unfall und unsere Gedanken und Gebete sind bei Andrés Familie, seinen Angehörigen und seinem Team Coop-Repsol in dieser unglaublich schweren Zeit“, sagt Tour Direktor Thomas Pupp.

Der Ablauf der Kondolenzfahrt:
ab 10:15 Uhr: im Startbereich Kufstein am Oberen Stadtplatz: Startbogen Einschreibung, Übergabe der Führungstrikots
gegen 11 Uhr: Aufstellung der Radprofis unter dem Startbogen und Gedenkminute für André am Start in Kufstein, danach neutralisierter kurzer Start.

Anschließend fahren die Teams in ihren Teamfahrzeugen zur Talstation der Glungezerbahnen, Glungezerstraße 14, 6075 Tulfes.

13:30 Uhr: Start der Kondolenzfahrt der Teams ab Tulfes (ab der geplanten Bergwertung, Parking: Glungezerstraße 6, 6075 Tulfes) bis zur Talstation der Patscherkofelbahn in Igls (geplante 2. Bergwertung), Römerstraße 81, 6080 Igls, dem Ende der Tour of Austria 2024.

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Int. Österreich-Rundfahrt – Tour of Austria Etappe 4 – Andre Drege (NOR) tödlich verunglückt

Auf der heutigen vierten Etappen der Tour of Austria ist der junge Norweger Andre Drege vom Team Coop-Repsol tödlich verunglückt. Er kam in der Abfahrt vom Großglockner zu Sturz.
Sämtliche Reanimierungsversuche blieben erfolglos. Die Radsportwelt ist zutiefst getroffen. Wir vom Team Vorarlberg kannten Andre recht gut, er war ein aufgestellter und überaus fairer, toller Sportler.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und dem Team Coop-Repsol.
Die Etappe wurde heute zu Ende gefahren, da die Information erst nach Zieleinlauf bekannt wurde. Das Ergebnis ist ob diesem traurigen Ereignis nur noch Nebensache.

Thomas Kofler – Team Manager und das gesamte Team Vorarlberg

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Die Organisatoren teilten später mit, dass Drege in Richtung Heiligenblut schwer gestürzt sei. Die Behörden hätten “routinemäßig“ Ermittlungen aufgenommen. Wie es weiter hieß, werde am Sonntagvormittag bei einem Treffen mit allen Verantwortlichen – Rennleitung, Organisation und Teamchefs – sowie in Absprache mit Dreges Familie und Team entschieden, ob die Schlussetappe ausgetragen wird.

4. Etappe: St. Johann Alpendorf – Kals – 152 Km


Plomi Foto

1 GANNA Filippo ITA INEOS Grenadiers 04:09:11
2 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 00:00
3 RIVERA VARGAS Brandon Smith COL INEOS Grenadiers 00:02
4 ENGELHARDT Felix GER Team Jayco AlUla 00:02
5 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:02

6 MAIRE Adrien FRA TDT – Unibet Cycling Team 00:02
7 MEURISSE Xandro BEL Alpecin – Deceuninck 00:02
8 PEÑA JIMENEZ Jesus David COL Team Jayco AlUla 00:02
9 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:02
10 PELLIZZARI Giulio ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:02

11 DINA Márton HUN ATT Investments 00:02
12 MAJKA Rafal POL UAE Team Emirates 00:02
13 ZOIDL Riccardo AUT Team Felt Felbermayr 00:02
14 BERHE Hagos Welay ETH Team Jayco AlUla 00:02
15 PERNSTEINER Hermann AUT Team Felt Felbermayr 00:02
16 OTRUBA Jakub CZE ATT Investments 00:02
17 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:02
18 PETER Jannis GER Team Vorarlberg 00:02
19 AUGUST Andrew USA INEOS Grenadiers 00:02

20 TOLIO Alex ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:21

Gesamt:

1 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 15:43:13
2 RIVERA VARGAS Brandon Smith COL INEOS Grenadiers 00:06
3 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:09
4 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:11

5 MEURISSE Xandro BEL Alpecin – Deceuninck 00:23
6 MAIRE Adrien FRA TDT – Unibet Cycling Team 00:23
7 PELLIZZARI Giulio ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:27
8 MAJKA Rafal POL UAE Team Emirates 00:30
9 DINA Márton HUN ATT Investments 00:31
10 ZOIDL Riccardo AUT Team Felt Felbermayr 00:31
11 BERHE Hagos Welay ETH Team Jayco AlUla 00:32
12 OTRUBA Jakub CZE ATT Investments 00:33
13 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:34
14 PERNSTEINER Hermann AUT Team Felt Felbermayr 00:34

15 PEÑA JIMENEZ Jesus David COL Team Jayco AlUla 00:37

Int. Österreich-Rundfahrt – Tour of Austria Etappe 3

3. Etappe: Schladming – St. Johann Alpendorf – 153 Km


HERBERT MOOS Foto

1 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 03:45:04
2 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:03
3 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:03

4 MAIRE Adrien FRA TDT – Unibet Cycling Team 00:03
5 MAJKA Rafal POL UAE Team Emirates 00:06
6 PEÑA JIMENEZ Jesus David COL Team Jayco AlUla 00:06
7 PELLIZZARI Giulio ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:06
8 BERHE Hagos Welay ETH Team Jayco AlUla 00:06
9 ZOIDL Riccardo AUT Team Felt Felbermayr 00:06
10 RIVERA VARGAS Brandon Smith COL INEOS Grenadiers 00:06
11 DINA Márton HUN ATT Investments 00:06
12 PERNSTEINER Hermann AUT Team Felt Felbermayr 00:06
13 MEURISSE Xandro BEL Alpecin – Deceuninck 00:11
14 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:11
15 OTRUBA Jakub CZE ATT Investments 00:14

Gesamt:

1 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 11:34:08
2 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:01
3 RIVERA VARGAS Brandon Smith COL INEOS Grenadiers 00:02
4 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:03

5 MEURISSE Xandro BEL Alpecin – Deceuninck 00:15
6 MAIRE Adrien FRA TDT – Unibet Cycling Team 00:15
7 PELLIZZARI Giulio ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:19
8 MAJKA Rafal POL UAE Team Emirates 00:22
9 DINA Márton HUN ATT Investments 00:23
10 ZOIDL Riccardo AUT Team Felt Felbermayr 00:23
11 DE PRETTO Davide ITA Team Jayco AlUla 00:24
12 BERHE Hagos Welay ETH Team Jayco AlUla 00:24
13 OTRUBA Jakub CZE ATT Investments 00:25
14 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:26
15 PERNSTEINER Hermann AUT Team Felt Felbermayr 00:26

Diego Ulissi schlüpft in Salzburg mit Sieg ins Führungstrikot
Vierter Tag der Tour of Austria, vierter neuer Spitzenreiter: Der achtfache Giro-Etappensieger Diego Ulissi holte sich mit seinem Etappensieg in St. Johann in Salzburg auch das Führungstrikot. Sein UAE-Teamkollege Felix Großschartner, erneut bester Österreicher, komplettierte das starke Teamergebnis mit Rang drei. Erneut im Spitzenfeld landeten die Felt-Felbermayr-Profis Riccardo Zoidl und Hermann Pernsteiner sowie Martin Messner von WSA Graz.

Heute kam es bei der 73. Tour of Austria zum ersten Schlagabtausch in den Bergen! Nach dem Start im Ski-Mekka Schladming und einer Runde über Ramsau ging es über 153,1 Kilometer und 2.855 Höhenmeter in den Salzburger Pongau, wo es nach rund 60 Kilometern in Altenmarkt zur ersten Sprintwertung kam. Über Wagrain verlief die Strecke zum ersten Mal nach St. Johann in Salzburg, wo nach die Bergwertung Buchberg Bischofshofen folgte. Danach kam es zu den letzten schweren 50 Kilometern: Mit dem gefürchteten Dientner Sattel mit 15,8 Kilometern Länge und maximal 16,7 Prozent Steigung sowie dem steilen Anstieg in Schwarzach mit einer Sprintwertung, ehe die Schlusssteigung nach Alpendorf am Fuße des Geisterberges, zum 14. Mal Etappenort der Ö-Tour, die Entscheidung um den Tagessieg bringen sollte.

Tolle Stimmung entlang zwischen Steiermark und Salzburg
Zahlreiche Zuschauer mit unzähligen Österreich-Fahnen und Bengalen säumten auch heute wieder die Strecke, als sich acht Kilometer nach dem Start in Schladming eine siebenköpfige Spitzengruppe absetzen konnte. Mit dabei waren auch Edward Ravasi vom gestern gebeutelten Team Hrinkow Advarics und Philipp Hofbauer von WSA KTM Graz. Bis zur 1. Sprintwertung in Altenmarkt baute die Spitze den Vorsprung aufs Feld auf 1,5 Minuten aus. Während der australische Meister Luke Plapp fast im Alleingang das Tempo im Feld bestimmte, wuchs bis zur ersten Durchfahrt in St. Johann im Pongau der Vorsprung auf knappe vier Minuten an. Am Dientner Sattel setzte sich der italienische Hrinkow-Profi Ravasi alleine an die Spitze, doch Samuele Zoccarato von Bardiani schaffte noch den Anschluss. Das Hauptfeld zerpflückte sich komplett durch das Tempodiktat von UAE Emirates rund 35 Kilometer vor dem Ziel komplett. Am Dientner Sattel hatte das rund 25 Mann starke Verfolgerfeld noch immer über drei Minuten Vorsprung.

Krimi auf den letzten 30 Kilometern
Die Frage lautete: Bringt das Spitzenduo auf den letzten 30 Kilometern mit dem Anstieg in Schwarzach und dem schweren Schlussberg nach Alpendorf ihren Vorsprung ins Ziel? Zehn Kilometer vor dem Ziel schmolz der Rückstand bereits auf 1:30 Minuten und es wurde dramatisch weniger. Im Verfolgerfeld sorgten schließlich die Profis von Ineos-Grenadiers um Filippo Ganna dafür, dass das Duo 5,6 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurde. Damit kam es in Alpendorf zum Sprint eines dezimierten Spitzenfeldes.

Diego Ulissi holt sich Etappensieg
Der achtfachte Etappensieger des Giro d’Italia Diego Ulissi von UAE Emirates war im steilen Zielsprint nicht zu schlagen. Er erwies Magnus Sheffield von Ineos-Grenadiers um drei Sekunden auf den zweiten Platz, gefolgt von Felix Großschartner und dem Franzosen Adrien Maire (Unibet). „Mein Team hat heute super für mich gearbeitet, vor allem am letzten Berg. So eine Ankunft liegt mir und ich konnte voll durchziehen. Die letzten beiden Tage werden sehr hart, da werden wir alles für unseren GC-Fahrer Felix geben“, sagte Ulissi.

Ulissi neuer Spitzenreiter, Großschartner Vierter
In der Gesamtwertung gab es am vierten Tag der Tour of Austria den vierten Wechsel. Ulissi schlüpfte mit seinem Tagessieg und den Boni-Sekunden ins Skoda-Führungstrikot. Auf Rang zwei und drei mit je einer Sekunde Rückstand liegen die Ineos-Profis Magnus Sheffield und Brandon Rivera. Felix Großschartner folgt mit drei Sekunden Rückstand an der vierten Stelle: „Die Beine waren heute wieder sehr gut. Am Dientner Sattel war ich richtig stark, aber es war noch zu weit ins Ziel, um eine Attacke zu versuchen.“ Angesprochen auf die Gesamtwertung meint der Oberösterreicher: „Natürlich hätte ich lieber die Führung, aber drei Sekunden Rückstand sind nicht schlimm. Radsport ist ein Teamsport und meine UAE-Mannschaft ist super aufgestellt. Wir können bis Sonntag noch einige Karten spielen.“

Österreicher stark – Zoidl auf Rang 10
Im Windschatten von Großschartner boten Riccardo Zoidl (9.), Hermann Pernsteiner (12.) und Martin Messner (18.). erneut eine starke Leistung und bleiben auf Tuchfühlung zur Spitze. „Wir haben gehofft, dass das Finale richtig hart wird. Da gab es wieder eine super Selektion und Hermann und ich waren wieder stark dabei. Jetzt warten noch zwei harte Tage auf uns. Die Glockneretappe morgen ist ganz besonders und hinauf zum Kühtai soll das Wetter nicht besonders werden“, sagte Ex-Toursieger Zoidl, der in der Gesamtwertung an der 10. Stelle liegt!

Morgen „ultimative“ Glockneretappe nach Osttirol
Die vorletzte Etappe (151,7km/3.786 Höhenmeter) führt morgen von St. Johann in Salzburg nach in Kals am Großglockner, nach 1975 und 1982 zum dritten Mal Etappenziel der Österreich Rundfahrt. Der Start erfolgt um 10:30 Uhr beim Parkplatz der Gondelbahn in Alpendorf. Über flache 40 Kilometer geht es über Taxenbach nach Fusch zur ersten Sprintwertung. Dann wird es beinhart für die Fahrer der 20 internationalen Teams, denn es beginnt der 17,8 Kilometer lange und durchschnittlich 8,8 Prozent steile Anstieg der Großglockner Hochalpenstraße zum Fuscher Törl auf 2.422 Metern Seehöhe, wo traditionell der Glocknerkönig gekürt wird. Unmittelbar nach der HC-Bergwertung folgt das Hochtor. Nach einer rasanten Abfahrt Richtung Heiligenblut geht es auf Osttiroler Boden zur nächsten Bergwertung am Iselsberg. Nach 120 Kilometern erreichen die Radprofis Lienz, wo es beim Bahnhof um Sprintpunkte geht. Danach beginnt das große und schwere Finale: Nach Huben startet der Schlussanstieg nach Kals in Osttirol. Es geht über 12,3 Kilometer stetig bergauf ins Ziel, wo es auch die vierte und letzte Bergwertung des Tages gibt. Ab 14:30 Uhr wird der Etappensieger im Bergsteigerdorf erwartet.

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Colin Stüssi weiterhin top – Rang 14 auf dritter Tour of Austria Etappe in St. Johann Alpendorf

Von Schladming nach St. Johann Alpendorf über 153 Kilometer und fast 2800 Höhenmeter. Das die Zutaten der dritten Etappe der Tour of Austria. Nach dem Start hinauf in die Ramsau, in die Heimat Moran Vermeulens, gleich ein Feuerwerk der Profis. Mittendrin das Team Vorarlberg, angetrieben vom Fanclub ihres Teamkameraden.

Materialprobleme kosten nur wenige Sekunden in der Gesamtwertung
Folglich setzten sich sieben Spitzenfahrer ab, welche im spannenden Finale wieder gestellt wurden. Das Team UAE Emirates setzte alles daran den Etappensieg einzufahren. Diesen vollendet im anspruchsvollen Bergaufsprint Diego Ulissi (ITA). Er siegt vor Magnus Sheffield (GBR / INEOS Grenadiers). Ulissi übernimmt auch das rote Trikot des Gesamtbesten.
Colin Stüssi wird von Jannis Peter perfekt abgeliefert und kommt als 14. mit elf Sekunden Rückstand ins Ziel. Umso höher ist diese Leistung anzusetzen, da er das gesamte Finale mit Materialproblemen zu kämpfen hatte. Somit sind alle Augen morgen gerichtet. Jannis Peter wird heute 28. Die World Tour Teams hatten auch heute nichts anbrennen lassen. Dennoch darf man happy sein im Team Vorarlberg ob dem bisherigen Verlauf der Rundfahrt.

Großglockneretappe wird Vorentscheidung für den Tour Sieg bringen!
Von St. Johann Alpendorf über den Großglockner hinauf zum Bergsteigerdorf Kals im Osttirol. Diese Mamut Aufgabe wartet morgen auf die Profis. 151 Kilometer und 3660 Höhenmeter – eine echte Königsetappe. Und auch der Glocknerkönig wird ausgezeichnet. GO, GO, Jungs!

Etappen 73. Tour of Austria:
02.07. Prolog St. Pölten (3 km)
03.07. Bad Tatzmannsdorf – Bad Tatzmannsdorf (177,9 km)
04.07. Maria Taferl – Steyr (184,5 Km)
05.07. Schladming – St. Johann / Alpendorf (153,1 Km)

06.07. St. Johann / Alpendorf – Kals (151,7 Km)
07.07. Kufstein – Kühtai (143,8 Km)

Line-up Team Vorarlberg: Moran Vermeulen, Dominik Amann, Colin Stüssi, Jannis Peter, Lukas Meiler, Alexander Konychev, Lukas Rüegg;

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Int. Österreich-Rundfahrt – Tour of Austria Etappe 2

2. Etappe: Maria Taferl – Steyr – 185 Km

1 RIVERA VARGAS Brandon Smith COL INEOS Grenadiers 04:06:36
2 MARCELLUSI Martin ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:00
3 MEURISSE Xandro BEL Alpecin – Deceuninck 00:00
4 MICHELS Jente BEL Alpecin – Deceuninck 00:00
5 DE PRETTO Davide ITA Team Jayco AlUla 00:00
6 PELLIZZARI Giulio ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:00
7 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 00:00
8 MAJKA Rafal POL UAE Team Emirates 00:00
9 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:00
10 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates 00:00

11 PEÑA JIMENEZ Jesus David COL Team Jayco AlUla 00:00
12 DINA Márton HUN ATT Investments 00:00
13 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:00
14 SCHÖNBERGER Sebastian AUT Team Felt Felbermayr 00:00

15 MAIRE Adrien FRA TDT – Unibet Cycling Team 00:00

Gesamt:

1 RIVERA VARGAS Brandon Smith COL INEOS Grenadiers 07:49:00
2 DE PRETTO Davide ITA Team Jayco AlUla 00:07
3 GROßSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:08
4 MEURISSE Xandro BEL Alpecin – Deceuninck 00:08
5 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:08
6 MARCELLUSI Martin ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:10
7 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates 00:12
8 MICHELS Jente BEL Alpecin – Deceuninck 00:13
9 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 00:14
10 OTRUBA Jakub CZE ATT Investments 00:15
11 MAIRE Adrien FRA TDT – Unibet Cycling Team 00:16
12 DUNBAR Edward IRL Team Jayco AlUla 00:17
13 PELLIZZARI Giulio ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:17
14 STÜSSI Colin Chris SUI Team Vorarlberg 00:19
15 TOLIO Alex ITA VF Group – Bardiani CSF – Faizanè 00:20

Großschartner sprintet in Steyr aufs Podest der Gesamtwertung!
Die Österreicher präsentierten sich heute auf der 2. Etappe der Tour of Austria in toller Form: Felix Großschartner schaffte es beim Etappensieg des Kolumbianers Brandon Rivera, dem neuen Gesamtführenden, auf den dritten Platz in der Gesamtwertung. Mannschaftlich stark zeigten sich Zoidl, Pernsteiner und Schönberger von Felt-Felbermayr, aktivster Fahrer vor einer tollen Zuschauerkulisse in Steyr wurde Hrinkow-Profi Maximilian Kabas.

137 Fahrer aus 23 Nationen nahmen heute die 2. Etappe der Tour of Austria von Nieder- nach Oberösterreich in Angriff. Über 184,5 Kilometer und schwere 2.257 Höhenmeter wurde bei der Wallfahrtsbasilika Maria Taferl im Nibelungengau gestartet. Die Route führte bei Melk über die Donaubrücke, dann weiter durch das Mostviertel nach Waidhofen/Ybbs. Über Weyer dann ins Ennstal in Oberösterreich. Nach Losenstein näherten sich die Radprofis der Sportstadt Steyr, wo zum fünften Mal eine Etappe der Österreich Rundfahrt endete. Danach kam es zum Showdown auf der finalen, 25 Kilometer langen Schlussrunde mit dem steilen Porscheberg, von wo es rund fünf Kilometer ins Ziel der 1.000-jährigen Stadt ging.

Massensturz gleich nach dem Start
Unmittelbar nach dem offiziellen Start nach vier Kilometern ereignete sich entlang der Donau ein Massensturz, in den auch der Gesamtführende Max Walscheid (Jayco AlUla) verwickelt war. Der Deutsche wurde wie der 23-jährige Joran Wyseure von Alpecin-Deceuninck und der Deutsche Joshua Huppertz (Lotto Kern-Haus) für Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Besonders bitter für die Heimmannschaft Hrinkow Advarics: Nur ein Profi des Teams war nicht betroffen, gleich zwei Räder hatten Totalschaden. Jonas Rapp, der Glocknerkönig des Vorjahres, erlitt eine Handverletzung, konnte aber wie alle anderen weiterfahren. Sofort neutralisierte die Rennleitung das Rennen und alle betroffenen Fahrer wurden medizinisch versorgt. Nach rund einer Stunde wurde das Rennen nach einer 5km-Neutralisation in Melk neu gestartet. „Die Rettungskette hat sehr gut funktioniert. Zu Beginn der Etappe herrschte starker Rückenwind, der für zusätzliche Hektik im Feld sorgte. Rund 30 Fahrer waren in den Sturz involviert“, beschreibt Tour Direktor Thomas Pupp die Vorgänge. Der neue virtuelle Gesamtführende hieß zu diesem Zeitpunkt Filippo Ganna.

Hrinkow-Profi Kabas lange in der Spitze
Nach dem Re-Start verabschiedeten sich bei starkem Seitenwind sieben Fahrer, die bei der ersten Sprintwertung in Wieselburg nach rund 46 Kilometern bereits 2:30 Minuten Vorsprung hatten. Mit dabei waren auch die Österreicher Maximilian Kabas von Hrinkow Advarics und erneut Tim Wafler (Tirol KTM Cycling), der bereits gestern lange in der Spitze fuhr. Hinauf zur Bergwertung St. Leonhard verloren zwei Fahrer, darunter auch Tim Wafler, den Anschluss an die Spitze. Rund 90 Kilometer vor dem Ziel zur Halbzeit beim Übergang nach Oberösterreich reduzierte das Feld, wo die Fahrer von UAE Emirates vor allem für Tempo sorgten, den Rückstand auf unter zwei Minuten. Nach der Laussa Richtung Steyr entwickelte sich ein richtiges Verfolgungsrennen und der Vorsprung der Spitze schmolz kontinuierlich. Durch die harte Tempoarbeit wurde das Peloton auch immer kleiner.

Kolumbianischer Tagessieger schlüpft ins Führungstrikot
Bei der Zieldurchfahrt in Steyr, Kabas – der zum aktivsten Fahrer des Tages gewählt wurde – verlor bei der vorletzten Bergwertung Saaß leider den Anschluss, reduzierte sich der Vorsprung aufs immer kleiner werdende Feld auf unter eine Minute. Die Entscheidung sollte beim maximal 16,9 Prozent steilen Porscheberg kurz vor dem Ziel fallen. Das Team Vorarlberg holte die letzten Fluchtgefährten ein und das Rennen ging ins Finale. Giro-Held Giulio Pellizzari attackierte als Erster, kam aber nicht weg. Dann nahm Felix Großschartner das Heft in die Hand. Er gewann zwar die letzte Bergwertung am Porscheberg, doch auch er kam nicht weg. So sprintete eine 22 Mann starke Spitzengruppe um den Tagessieg, wo sich Ineos-Grenadiers-Profi Brandon Rivera seinen ersten Saisonsieg holte: „Ich war schon im letzten Jahr bei der Tour of Austria, die Stimmung und das Rennen sind einzigartig. Ich freue mich über diesen tollen Sieg und über mein erstes Führungstrikot überhaupt!“ Auf den zweiten Platz sprintete Bardiani-Profi Martin Marcellusi vor Bergptrikotträger Xandro Meurisse. Als bester Österreicher kam Felix Großschartner unmittelbar vor Sebastian Schönberger ins Ziel. Apropos, dessen Team Felt-Felbermayr bot eine starke mannschaftliche Leistung: Denn neben Schönberger erreichten auch Riccardo Zoidl und Hermann Pernsteiner mit der Spitze das Ziel.

Felix Großschartner neuer Gesamtdritter
In der Gesamtwertung schaffte UAE-Profi Felix Großschartner dann als Dritter den Sprung aufs Podest. Er liegt acht Sekunden hinter Rivera und nur eine Sekunde hinter dem Zweiten, dem gestrigen Etappensieger Davide De Pretto. „Mit der Attacke am Porscheberg hab ich es probiert, aber ich kam nicht weg. Die Stimmung war genial heute, so viele Leute haben meinen Namen geschrien. Morgen geht die Tour so richtig los. Aber super ist, das Team fährt in der Gesamtwertung für mich!“

Morgen erste Bergankunft in St. Johann in Salzburg / Promiauflauf
Die morgige dritte Etappe der Tour of Austria startet um 11:20 Uhr im Ski-Mekka Schladming in der Steiermark. Über Ramsau wird eine Eröffnungsrunde wieder zurück nach Schladming gefahren. Dort werden am Streckenrand auch Langlaufstar Mika Vermeulen und Radprofi Carina Schrempf erwartet. Die 153,1 Kilometer lange, mit 2.855 Höhenmetern gespickte Strecke verläuft dann über Filzmoos in den Salzburger Pongau, wo es nach rund 60 Kilometern in Altenmarkt die erste Sprintwertung gibt. Über Wagrain geht es zum ersten Mal nach St. Johann in Salzburg, wo nach der Bergwertung Buchberg – mit Blick auf die Paul Ausserleitner Schanze – die Sprintwertung in der Fußgängerzone in Bischofshofen folgt. Danach kommt es zu einer heftigen 70 Kilometer langen Schlussrunde: der gefürchtete Dientner Sattel und der steile Anstieg in Schwarzach mit einer Sprintwertung, ehe die Schlusssteigung nach Alpendorf, zum 14. Mal Etappenort der Ö-Tour, die Entscheidung um den Tagessieg bringt. Das Ziel am Fuße des Geisterberges liegt heuer auf Höhe der Oberforsthofalm, rund 200 Meter weiter oben als bei den vergangenen Ankünften. Der Zieleinlauf wird ab 15:00 Uhr erwartet.

In St. Johann in Salzburg werden morgen wieder zahlreiche Promis erwartet, wie die Skistars Mirjam und Joachim Puchner, Snowboarder Andreas Prommegger, Skicrosser Adam Kappacher, die Fußball-Legende Andreas Herzog und Ex-Radprofi Paco Wrolich.

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Colin Stüssi bringt sich mit Rang neun auf zweiter Etappe der Tour of Austria UCI 2.1 in Position – Alexander Konychev und Dominik Amann im Sturzpech

Nach dem heutigen Tag müssen viele Fahrer ihre Wunden pflegen. Darunter betroffen leider auch Alexander Konychev, welcher gleich zweimal zu Boden musste, und Dominik Amann. Colin Stüssi wird heute auf der zweiten Etappe von Maria Taferl nach Steyr über 184,5 Kilometer als bester Continental Fahrer super starker Neunter. Er bringt sich somit in Position um die Gesamtwertung, da im hektischen Finale viele Konkurrenten Zeit verloren.

Massensturz und Rennunterbruch nach nur wenigen Kilometern
Vorbei war es mit der niederösterreichischen Idylle bereits nach zehn Kilometer. Ein folgenschwerer Massensturz hinderte das Peloton an der Weiterfahrt, da sämtliche Rettungsdienste die Verletzten versorgen musste. Betroffen auch die beiden Team Vorarlberg Profis Alexander Konychev und Dominik Amann. Zu Bruch ging zum deren Glück nur Material. Sie konnten das Rennen nach einer längeren neutralen Phase fortsetzen.

Stüssi sprintet auf Rang neun in Steyr nach starker Teamvorstellung– Konychev muss wieder zu Boden
Auf der Finalrunde über den Porscheberg behauptet sich der Colin Stüssi bei den Besten und wird im Sprint von zwanzig Spitzenfahrer Neunter. Er wurde perfekt von seinen Team Kollegen in den Berg gefahren. Der Sieger heute vom Team INEOS-Grenadiers Brandon Smith Oliveira. Zweiter Martin Marcellusi (ITA / Bardiani CSF), Dritter der Belgier Xandro Meurisse (Alpecin-Deceuninck). Jannis Peter und Lukas Rüegg folgen in der zweiten kleineren Gruppe.
Alexander Konychev musste heute viel einstecken. Der smarte Italiener musste im Finale nochmals zu Boden und muss behandelt werden. Wird aber das Rennen fortsetzen können.
Colin Stüssi ist nun gesamt 13. Nur wenige Sekunden hinter dem heutigen Etappensieger.

Freitag, ein intensiver Arbeitstag!
Morgen die erste schwere Etappe mit vielen Höhenmeter von WM Ort Schladming über 153 Kilometer nach St. Johann Alpendorf. Erwartet wird ein erstes Kräftemessen der Gesamtklassement Fahrer!

Etappen 73. Tour of Austria:
02.07. Prolog St. Pölten (3 km)
03.07. Bad Tatzmannsdorf – Bad Tatzmannsdorf (177,9 km)
04.07. Maria Taferl – Steyr (184,5 Km)

05.07. Schladming – St. Johann / Alpendorf (153,1 Km)
06.07. St. Johann / Alpendorf – Kals (151,7 Km)
07.07. Kufstein – Kühtai (143,8 Km)

Line-up Team Vorarlberg: Moran Vermeulen, Dominik Amann, Colin Stüssi, Jannis Peter, Lukas Meiler, Alexander Konychev, Lukas Rüegg;

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Int. Österreich-Rundfahrt – Tour of Austria Etappe 1

1. Etappe: Bad Tatzmannsdorf – Bad Tatzmannsdorf – 178 Km

1 DE PRETTO Davide ITA Team Jayco-AlUla 03:38:52
2 OLIVEIRA Rui POR UAE Team Emirates 00:00
3 BEHRENS Niklas GER Lidl-Trek Future Racing 00:00
4 ULISSI Diego ITA UAE Team Emirates 00:00
5 MARCELLUSI Martin ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
6 MICHELS Jente BEL Alpecin-Deceuninck 00:00
7 BIAGINI Federico ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
8 GROSSSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:00
9 DREGE Andre NOR Team Coop-Repsol 00:00
10 STÜSSI Colin SUI Team Vorarlberg 00:00
11 KUBIS Lukas SVK Elkov-Kasper 00:00
12 KESSLER Cole USA Lidl-Trek Future Racing 00:00
13 FELDMANN Karsten NOR Team Coop-Repsol 00:00
14 STENSBY Anton NOR Team Coop-Repsol 00:00
15 PALUTA Michal POL Santic-Wibatech 00:00

Gesamt:


Plomi Foto

1 WALSCHEID Max GER Team Jayco-AlUla 03:42:29
2 GANNA Filippo ITA INEOS Grenadiers 00:00

3 OLIVEIRA Rui POR UAE Team Emirates 00:00
4 BEHRENS Niklas GER Lidl-Trek Future Racing 00:01
5 DE PRETTO Davide ITA Team Jayco-AlUla 00:02
6 KOPECKY Tomas CZE TdT-Unibet 00:02
7 GROSSSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:03
8 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:03
9 RIVERA Brandon COL INEOS Grenadiers 00:05
10 DREGE Andre NOR Team Coop-Repsol 00:06

11 BAX Sjoerd NED UAE Team Emirates 00:06
12 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates 00:07
13 MEURISSE Xandro BEL Alpecin-Deceuninck 00:07
14 KONYCHEV Alexander ITA Team Vorarlberg 00:07
15 WYSEURE Joran BEL Alpecin-Deceuninck 00:08

WorldTour-Team Jayco AlUla räumt in Bad Tatzmannsdorf ab
Die Profis der australischen WorldTour-Mannschaft Jayco AlUla waren die Sieger der Auftaktetappe der Tour of Austria in Bad Tatzmannsdorf: Etappensieg durch Davide De Pretto, Gesamtführung für seinen Teamkollegen Max Walscheid aus Deutschland. Als bester Österreicher sprintete erneut Felix Großschartner auf Rang acht. Der Pechvogel des Tages war wie gestern der italienische Superstar Filippo Ganna.

Premiere in der 73-jährigen Geschichte der Österreich Rundfahrt: Erstmals wurde nicht nur eine Etappe in Bad Tatzmannsdorf gestartet, sie endete nach einem Rundkurs auch im bedeutendsten Tourismus- und Kurort des Burgenlands. Der 177,9 Kilometer lange und mit 1.952 Höhenmetern gespickte Auftakt der Tour of Austria führte durch die hügelige Thermenlandschaft des Südburgenlands. Viele teils giftige Anstiege, entlang des neugestalteten Radweges auf dem Bahndamm zwischen Oberschützen und Rechnitz boten ein perfektes Terrain für Klassikerfahrer.

Mit Highspeed durchs Südburgenland
Unmittelbar nach dem offiziellen Start in Bad Tatzmannsdorf ging es gleich richtig zur Sache, als sich sieben Fahrer absetzen konnten. Die Spitze um Olympiastarter Tim Wafler (Tirol KTM Cycling Team), dem Schweizer Lukas Rüegg vom Team Vorarlberg und dem Punktetrikotträger Jelle Johannink (TDT-Unibet) baute ihren Vorsprung rasch auf über 1,5 Minuten aus. Auf den ersten 80 Kilometern war das Tempo mit 50km/h enorm hoch. Die sieben Fahrer harmonierten sehr gut, doch vor Stegersbach, rund 60 Kilometer vor dem Ziel erhöhten im Feld vor allem die Mannen vom Team Jayco AlUla und Ineos-Grenadiers das Tempo. Der australische Meister Luke Plapp fuhr kilometerlang von vorne, als der Rückstand kontinuierlich sank.

Wafler virtuell im Punktetrikot
Kurz vor Stegersbach überschlugen sich die Ereignisse: Wenige Meter vor der letzten Sprintwertung wurde die Spitze durch das enorm hohe Tempo im Peloton gestellt. Tim Wafler, er fuhr virtuell im grünen Punktetrikot, probierte nochmals eine Attacke um die Wertung zu gewinnen, doch sie war vergebens. Nach etwas mehr als 120 Kilometern war die Flucht zu Ende und im Feld begannen die Konterattacken. Als das WorldTour-Team Alpecin-Deceuninck das Kommando übernahm, musste der Gesamtführende Cameron Rogers rund 30 Kilometer vor dem Ziel abreißen lassen. Das Schicksal erlitt auch der Prologvierte Max Walscheid. Auf der finalen, rund elf Kilometer langen Schlussrunde rund um Bad Tatzmannsdorf, ging es dann richtig zur Sache.

Italiener feiert ersten Profisieg
Auf den letzten schweren Kilometern konnte sich kein Fahrer mehr absetzen, so kam es zum Massensprint, wo der erst 22-jährige Italiener Davide De Pretto von Jayco AlUla einen souveränen Sprintsieg feierte. „Das kam völlig unerwartet und ich bin total glücklich über meinen ersten Profisieg. Wir wollten eigentlich für meinen Teamkollegen Max Walscheid fahren, aber im Finale hatte ich die beste Position“, freute sich der Dritte der U23-Europameisterschaften von 2022. Etappenzweiter wurde Rui Oliveira von UAE vor Miklas Behrens vom Lidl-Trek Future Team.

Als bester Österreicher sprintete Felix Großschartner von UAE Emirates auf den achten Platz. „Ich werde jetzt nicht auch noch zum Sprinter, keine Sorge“, schmunzelte der Oberösterreicher, der weiter meinte: „Es war ein guter Tag für mich und im harten Finale hatte ich sehr gute Beine. Jetzt freue ich mich total auf die morgige Oberösterreich-Etappe. Ich wohne ja in Linz und trainiere viel rund um Steyr, da kenne ich jeden Meter.“ Der Scweizer Colin Stüssi vom Team Vorarlberg sprintete auf den 10. Platz.

Walscheid neuer Gesamtführender – Ganna der Pechvogel der Tour
Nachdem Max Walscheid von Jayco AlUla rund 30 Kilometer vor dem Ziel aus dem Hauptfeld fiel, war eigentlich der Weg zur Gesamtführung frei für Superstar Filippo Ganna. „In der letzten Abfahrt schaffte ich erst wieder den Anschluss auf das Hauptfeld. Eigentlich wollte mein Team heute für mich fahren, aber auf den letzten Metern war ich zu platt und kam nicht mehr nach vor. Ich hoffe, dass ich mein Führungstrikot morgen verteidigen kann. Dann kommen ja die Berge, nicht unbedingt mein Terrain.“ Der Pechvogel des Tages war wie gestern Filippo Ganna von Ineos-Grenadiers: Gestern knapp Zweiter, heute schien er schon als sicherer Träger des roten Skoda-Führungstrikots. „Filippo hat schon so viel gewonnen, er tut mir eigentlich gar nicht leid“, schmunzelte Walscheid.

In der Gesamtwertung führt Walscheid zeitgleich vor Filippo Ganna und Rui Oliveira. Felix Großschartner liegt als bester Österreicher mit drei Sekunden Rückstand an der siebenten Stelle und damit in Lauerposition. Der Italiener Alexander Konychev vom Team Vorarlberg folgt auf Platz 14 (plus 7 Sek.).

Morgen zum 5. Mal Etappenziel in Steyr
Der zweite Tagesabschnitt führt über 184,5 Kilometer und schwere 2.257 Höhenmeter von Nieder- nach Oberösterreich. Nach dem Start um 11:00 Uhr bei der Wallfahrtsbasilika Maria Taferl im geht es bei Melk über die Donaubrücke, dann weiter durch das Mostviertel nach Waidhofen/Ybbs. Über Weyer verläuft die Strecke ins Ennstal. Nach Losenstein nähern sich die Radprofis Steyr, wo nach 159 Kilometern bei der ersten Zieldurchfahrt am Hauptplatz zum vierten Mal um Sprintpunkte gefightet wird. Danach kommt es zum Showdown auf der finalen Schlussrunde mit dem steilen Porscheberg. Ab 15:20 Uhr wird der Etappensieger in der Sportstadt Steyr erwartet.

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Int. Österreich-Rundfahrt – Tour of Austria Prolog

Prolog: St. Pölten – St. Pölten – 3 Km

1 ROGERS Cameron AUS Lidl-Trek Future Racing 00:03:38
2 GANNA Filippo ITA INEOS Grenadiers 00:01
3 KOPECKY Tomas CZE TdT-Unibet 00:01
4 WALSCHEID Max GER Team Jayco-AlUla 00:02
5 GROSSSCHARTNER Felix AUT UAE Team Emirates 00:02
6 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:02
7 BEHRENS Niklas GER Lidl-Trek Future Racing 00:04
8 HEIDUK Kim GER INEOS Grenadiers 00:04
9 RIVERA Brandon COL INEOS Grenadiers 00:05
10 DREGE Andre NOR Team Coop-Repsol 00:05

11 BAX Sjoerd NED UAE Team Emirates 00:05
12 OLIVEIRA Rui POR UAE Team Emirates 00:05
13 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates 00:06
14 MEURISSE Xandro BEL Alpecin-Deceuninck 00:06
15 COPPENS Michiel BEL BEAT Cycling Club 00:06
16 KONYCHEV Alexander ITA Team Vorarlberg 00:06

Australischer Youngster stahl Ganna in St. Pölten die Show
Die 73. Tour of Austria wurde heute mit einem spektakulären Prolog in St. Pölten eröffnet. Vor vielen Zuschauern kam es zu einer faustdicken Überraschung: Der erst 19-jährige Australier Cameron Rogers verwies Zeitfahrstar Filippo Ganna um eine Sekunde auf den zweiten Platz! Sehr stark fuhr auch die große österreichische Hoffnung Felix Großschartner mit Rang fünf.

Der große Tour-Auftakt wurde heute mit einem City-Radspektakel in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten eröffnet. Auf einer 3.000 Meter langen, flachen Strecke ging es vom Rathausplatz mit seinem barocken Flair über die Julius Raab- und Karl Renner Straße vorbei an der Synagoge, dem Geburtshaus von Regisseur Bernhard Wicki, bis zum Wahrzeichen der Stadt, dem Klangturm. Hier lag die Wende und die Strecke führte zurück zum Rathausplatz. St. Pölten war zum siebenten Mal Etappenort der Österreich Rundfahrt. Insgesamt gab es bei der Ö-Tour bisher 18 Prologe.

Australier sorgt für „massiven Schock“
Niklas Behrens vom Lidl-Trek Future Team saß lange Zeit am Hot Seat, der neue deutsche U23 Meister konnte sich gegen starke WorldTour-Profis behaupten. Aber in der finalen Phase kamen die stärksten Fahrer und es ging Schlag auf Schlag am Rathausplatz. Der Tscheche Tomas Kopecky mit einer neuen Bestzeit von 3:39 Minuten, überboten wenig später vom Australier Cameron Rogers. Der erst 19-Jährige vom Lidl-Trek-Team fuhr bärenstark und konnte auch nicht mehr vom zweifachen Weltmeister Filippo Ganna (Ineos-Grenadiers) geschlagen werden. Der Neffe von Ex-Weltmeister Michael Rogers gewann heute sein erstes großes Rennen: „Es war ein massiver Schock, als Ganna eine Sekunde hinter mir ins Ziel kam. Das habe ich nicht erwartet. Das war sicher das beste Rennen meines Lebens und ich kann es kaum fassen, morgen im Führungstrikot zu fahren“, freute sich Cameron.

Felix Großschartner mit Einstand nach Maß
Hinter dem Sieger Rogers und Ganna belegte im Sekundenkrimi der Tscheche Tomas Kopecky vor dem Deutschen Maximilian Walscheid den dritten Platz. Auf Rang fünf mit nur etwas mehr als zwei Sekunden Rückstand wurde UAE Emirates-Profi Felix Großschartner starker Fünfter und damit bester Österreicher. „Es hat super gepasst. Wichtig war gut in die Rundfahrt zu starten und nicht zu stürzen. Dass ich auch Zeit auf die anderen GC-Fahrer rausholen konnte, ist natürlich auch nicht schlecht“, zeigte sich der Oberösterreicher sehr zufrieden. Die Leistung von Rogers kannte er an: „Er ist ein junger, spritziger Fahrer. So ein technischer Prolog ist speziell, da gibt es keine geplanten Sieger – wie einen Ganna.“

Cameron Rogers führt nach dem Prolog in der Skoda-Gesamt- als auch in der Mautner Markhof-Bergwertung und ist Führender in der KTM-Nachwuchsrangliste. Das Punktetrikot, unterstützt von den Österreichischen Lotterien, eroberte der Niederländer Jelle Johannink (TDT-Unibet). Er war nach 1,5 Kilometern der Schnellste. Zweitbester Österreicher beim Prolog wurde Paul Buschek vom Tirol KTM Cycling Team als 19.

Starker Team Vorarlberg Auftritt am Prolog zur 73. Tour of Austria – Konychev und Vermeulen auf Tuchfühlung mit den Besten

In der letzten Kurve hat Alexander Konychev seine Top Ten Platzierung noch liegen lassen. Er musste nachkorrigieren auf dem technisch nicht einfachen Kurs in St. Pölten über drei Kilometer. Er wird mit sechs Sekunden Rückstand auf Sieger Cameron Rogers (AUS / Lidl-Trek) dennoch starker 16. Auch Moran Vermeulen zeigte heute als drittbester Österreicher eine sehr gute Performance mit Rang 24, zwei Sekunden hinter seinem Team Kollegen.
Alle Team Vorarlberg Profis klassieren sich in den ersten 50% des Feldes.

Filippo Ganna (ITA / INEOS-Grenadiers) war der große Favorit. Allerdings musste sich der Zeitfahrweltmeister dem Australier Rogers um eine Sekunde geschlagen geben.

Morgen geht es rund um Bad Tatzmannsdorf
Die 1. Etappe feiert morgen im Burgenland eine Premiere: Zum ersten Mal ist Bad Tatzmannsdorf, bedeutendster Tourismus- und Kurort, auch Etappenziel. Gestartet wird um 11:00 Uhr im Stadtzentrum und die Etappe verläuft über 177,9 Kilometer und anspruchsvolle 1.952 Höhenmeter über Güssing, Jennersdorf, Fürstenfeld und Stegersbach zurück nach Bad Tatzmannsdorf, wo ab 15:15 Uhr der Zielsprint erwartet wird.

Etappen der Tour of Austria 2024:
Prolog, Dienstag, 2. Juli: St. Pölten, 3km, 7hm

1. Etappe, Mittwoch, 3. Juli: Bad Tatzmannsdorf – Bad Tatzmannsdorf, 177,9km, 1.952hm
2. Etappe, Donnerstag, 4. Juli: Maria Taferl – Steyr, 184,5km, 2.257hm
3. Etappe, Freitag, 5. Juli: Schladming/Dachstein – St. Johann in Salzburg/Alpendorf, 153,1km, 2.855hm
4. Etappe, Samstag, 6. Juli: St. Johann in Salzburg/Alpendorf – Kals am Großglockner, 151,7km, 3.786hm
5. Etappe, Sonntag, 7. Juli: Kufstein – Innsbruck/Kühtai, 143,8km, 2.712hm
Gesamtkilometer: 814,0 / Gesamthöhenmeter: 13.569

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73. Österreich Rundfahrt zum 6. Mal in Schladming

Im WM-Studio der Planai wurde heute die 3. Etappe der Tour of Austria am 5. Juli 2024 präsentiert. Es geht von Schladming in der Steiermark nach St. Johann im Pongau und dabei kommt es zum ersten Schlagabtausch der Favoriten. Einer davon hat sich bereits Etappen angesehen: UAE-Profi und Giro-Etappensieger Alessandro Covi.

Die 73. Österreich Rundfahrt findet heuer von 2. bis 7. Juli statt. Nach dem Prolog in St. Pölten und den ersten beiden Etappen im Burgenland, in Nieder- und Oberösterreich gastiert die Tour of Austria am 5. Juli in der Steiermark. Im Ski-Mekka Schladming, nach 1963, 1968, 1977, 1985 und 2011 zum sechsten Mal Etappenort, fällt um 11:00 Uhr in der Schulgasse der Startschuss zur 3. Etappe. Dieser Tagesabschnitt hat es mit 153,1 Kilometern und knapp 3.000 Höhenmetern in sich! Es wird der erste richtige Schlagabtausch der Top-Favoriten erwartet. Die Tour of Austria wird wieder in der UCI-Kategorie 2.1 durchgeführt und ist damit das wichtigste Etappenrennen Österreichs. 19 Teams mit je sieben Fahrern sind dabei. Darunter neben den fünf rot-weiß-roten Continental-Teams auch fix die vier WorldTeams Ineos Grenadiers, UAE Team Emirates, Alpecin – Deceuninck und Jayco AlUla.

Runde um Schladming und Ramsau am Dachstein
Nach dem Startschuss der 3. Etappe führt die Strecke über eine 30 Kilometer lange Runde über Weissenbach wieder zurück nach Schladming. Danach folgt der Anstieg hinauf nach Ramsau am Dachstein, wo die 1. Bergwertung ausgefahren wird. In Filzmoos wird Salzburger Boden befahren und nach der Sprintwertung in Altenmarkt passieren die Radprofis zum ersten Mal St. Johann im Pongau. Auf der Schlussrunde warten weitere Sprintwertungen in Bischofshofen und Schwarzach sowie nicht weniger als drei Berge – darunter der gefürchtete Dientner Sattel – ehe es in St. Johann Alpendorf zum großen Finale kommt. Das Ziel liegt heuer erstmals 200 Meter weiter oben bei der Oberforsthofalm.

Heimetappe von WSA KTM Graz
Martin Messner von WSA KTM Graz wurde im Vorjahr als 14. Bester Österreicher. Sein Team setzte auch heuer wieder alles auf ihn und Teamchef Christoph Resl erwartet folgendes zwischen Schladming und Salzburg: „Auf der Heimetappe unseres Teams vom Schisportmekka Schladming nach St. Johann/Alpendorf wird bereits eine kleine Vorentscheidung für das Gesamtklassement fallen. Denn schon am vierten Tag sind erstmals die Teams der starken Kletterer gefordert – diese werden ihre Favoriten für das Finale hinauf zur Talstation der Snow Space Region St.Johann Alpendorf bereits am Dientner Sattel in Stellung bringen. Für Spannung ist auf der Steiermark-Salzburg-Etappe auf jeden Fall gesorgt und der Tourtross bewegt sich langsam in Richtung der beeindruckendsten Bergregionen Österreichs.“

Covi inspiziert Tour-Etappen
Alessandro Covi – UAE Team Emirates-Teamkollege von Tadej Pogacar Felix Großschartner – verbrachte die letzte Woche in Österreich, um sich auch gezielt Etappen der Tour of Austria anzusehen. Vor zwei Jahren holte der jetzt 25-Jährige mit dem Gewinn einer der Königsetappen des Giro d’Italia auf die Marmolada den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere. Insgesamt schaffte es der starke Kletterer als Zweiter und Dritter noch zwei weitere Male aufs Podest der Italien-Rundfahrt. In Österreich hat sich der Italiener spätestens seit der Rad-WM in Innsbruck 2018 verliebt: „Ich bin wirklich sehr gerne in Österreich. Es ist hier super zum Trainieren und auch eine schöne Abwechslung zu meiner Heimat in Italien und Monaco. Bereits bei den Weltmeisterschaften in Innsbruck habe ich gefallen an Österreich gefunden und komme immer sehr gerne zurück.“ Für die Tour of Austria ist Covi fix gesetzt, er will vor allem auf Etappensiege gehen: „Die erste Etappe rund um Bad Tatzmannsdorf ist eine richtige Klassikeretappe und erinnert mich stark an das Amstel Gold Race, weil es ständig rauf und runter geht. Ebenso liegt mir der Auftakt in Schladming, aber das Ende der 3. Etappe kommt mit den steilen Bergen sicher mehr den reinen Bergfahrern entgegen. Derzeit kämpfe ich noch mit Knieproblemen, aber es wird von Tag zu Tag besser. Ich freue mich schon sehr auf die Tour of Austria und hoffe auf einige Top-Ergebnisse in Österreich!“

So viel live wie nie zuvor!
„ORF und ServusTV ON sind heuer wieder starke Partner der Tour of Austria und bringen gemeinsam mit K19 – dem offiziellen Host Broadcaster – alle Etappen live; sowie Zusammenfassungen im Hauptabendprogramm“, erläutert Tour Direktor Thomas Pupp. Und erstmals in der Geschichte der Rundfahrt findet diese auch in den Programmangeboten von Eurosport statt: Die letzten 90 Minuten aller Etappen gibt es täglich live beim Streamingdienst Discovery+ und bei eurosport.de. Am frühen Abend sendet Eurosport 1 im TV direkt nach der Tour de France und ihrem Velo Club das Tour of Austria Magazin mit Studiogästen und einer ausführlichen Tageszusammenfassung jeder Etappe.

Etappen der Tour of Austria 2024:
Prolog, Dienstag, 2. Juli: St. Pölten – St. Pölten, 3,1 km, 15 hm
1. Etappe, Mittwoch, 3. Juli: Bad Tatzmannsdorf – Bad Tatzmannsdorf, 184,2 km, 2.198 hm
2. Etappe, Donnerstag, 4. Juli: Maria Taferl – Steyr, 186,0 km, 2.533 hm
3. Etappe, Freiag, 5. Juli: Schladming/Dachstein – St. Johann/Alpendorf, 154,8 km, 3.005 hm
4. Etappe, Samstag, 6. Juli: St. Johann/Alpendorf – Kals am Großglockner, 157,1 km, 3.786 hm
5. Etappe, Sonntag, 7. Juli: Kufstein – Kühtai/Innsbruck, 148,1 km, 2.927 hm
Gesamtkilometer: 833,3 / Gesamthöhenmeter: 14.464

Die Stimmen zur Steiermark-Etappe:

„Die Tour of Austria zählt zu den bedeutendsten Sportveranstaltungen des Landes und schafft es, eine Welle der Begeisterung und Emotion durch unser Land zu tragen. Als Sportlandesrat freue ich mich sehr, dass die Tour of Austria am 5. Juli mit einer Etappe in der Region Schladming-Dachstein Station macht – die Steiermark ist somit nicht nur im Winter die Sport-Destination Nummer 1, sondern auch im Sommer!“
Sportlandesrat Dr. Karlheinz Kornhäusl

„Die Tour of Austria ist nicht nur ein wichtiges sportliches Ereignis, sondern auch eine bedeutende Gelegenheit für die Steiermark, sich den Radsport-Enthusiasten als ideales Reiseziel zu präsentieren. Der Zwischenstopp der Tour in und rund um Schladming bietet eine Plattform, um die landschaftliche Schönheit, die kulturelle Vielfalt und die Gastfreundschaft der Steiermark einem internationalen Publikum zu präsentieren. Hier gilt ein besonderer Dank der Region Schladming-Dachstein, die mit ihrer langjährigen Sport-Events-Erfahrung, der ideale Austragungsort für den Startpunkt der heurigen 3. Etappe ist. Wir sind sehr stolz wieder ein Teil der traditionsreichen Rundfahrt zu sein.“
Michael Feiertag, Geschäftsführer Steiermark Tourismus

„Schladming freut sich auf die 3. Etappe der Tour of Austria. Der Radsport hat für unsere touristische Region bereits eine große Bedeutung. Umso mehr freuen wir uns, die Österreich Rundfahrt bei uns begrüßen zu können.“
DI Hermann Trinker, Bürgermeister Schladming

„Die steirische Region Schladming-Dachstein heißt die ‚Tour of Austria‘ am 5. Juli als Startpunkt einer ihrer Etappen herzlich willkommen. Dieser Tag läutet einen weiteren spannenden Abschnitt des renommierten Etappenrennens quer durch Österreich ein und die Region ist sehr stolz darauf, freut sich TVB-Vorstand Franz Eisl. “In den letzten Jahren hat sich Schladming-Dachstein zu einer Top-Destination für Bike-Urlauber und Trailfans entwickelt und das Angebot wurde in den letzten Jahren sowie auch heuer wieder ausgebaut. Unsere Region bietet etwas für jeden Geschmack und jedes Niveau – egal ob Mountainbiker, E-Biker, Genuss-Biker oder sportliche Downhiller. Mit 26 speziell entwickelten Touren für Mountain- und E-Bikes, zahlreichen Bike & Hike Routen und 16 spezialisierten Bikehotels haben wir eine Infrastruktur geschaffen, die ihresgleichen sucht.”
Franz Eisl, Vorstand TVB Schladming-Dachstein

„Die Gemeinde Ramsau mit der Region Schladming Dachstein sind stolz als Austragungsort der Radelite eine Bühne und auch adäquate Runde bieten zu können. Es ist uns aber auch Ehre zugleich, das Organisationsteam zu unterstützen um eine gemeinsame Veranstaltung in höchster Qualität für alle Sportler und Begleiter bieten zu können. Ich wünsche dem Organisationsteam weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen.“
Ernst Fischbacher, Bürgermeister Ramsau am Dachstein

„Dass die Österreich Rundfahrt als Tour of Austria ausgerechnet im Ennstal nach fünf Jahren wieder zurück in die Steiermark kommt, setzt eine langjährige Tradition fort – schließlich war die Tour hier vor gar nicht allzu langer Zeit viele Jahre Stammgast. Aber dass Österreichs momentan erfolgreichster Sommersport in Schladming auf einem „goldenen Boden“ des Skisports zu Gast sein darf, hat schon einen ganz besonderen Charme. Es sollte kein einmaliges Vorbeischauen der Rundfahrt sein. Ideen dazu hätte wir ja einige.“
Gerald Pototschnig, Präsident LRV Steiermark

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73. Österreich Rundfahrt wird zur Klettertour!

Die Tour of Austria findet heuer von 2. bis 7. Juli 2024 statt. Auf die heimischen Hoffnungen Hermann Pernsteiner, Martin Messner, Riccardo Zoidl & Co. warten viele Bergetappen und eine starke Konkurrenz. Wie im Vorjahr sind vier WorldTeams bei der schönsten Sightseeing-Fahrt Österreichs dabei, die heuer auf zahlreichen TV-Stationen zu sehen sein wird!

Tausende begeisterte Zuschauer:innen erlebten im Vorjahr ein absolutes Novum im internationalen Radsport. Denn die Organisation wurde von den fünf österreichischen Continental Teams übernommen. Diese Erfolgsgeschichte wird auch 2024 weitergeführt. Die Teamchefs von Hrinkow Advarics, FELT Felbermayr, Team Vorarlberg, Tirol KTM Cycling Team und WSA KTM Graz P/B Leomo wickeln auch heuer wieder mit Wolfgang Konrad, Gründer des Vienna City Marathons, die Österreich Rundfahrt ab.

Große rot-weiß-rote Hoffnungen
Die 73. Auflage der Tour of Austria wird wieder in der UCI-Kategorie 2.1 durchgeführt. 19 Teams mit je sieben Fahrern sind am Start. Darunter auch fix die vier WorldTeams um die siegreiche Ineos Grenadiers-Mannschaft von Vorjahressieger Jhonatan Narváez. Neben UAE Team Emirates und Alpecin – Deceuninck mit dem Österreicher Tobias Bayer ist auch Jayco AlUla, das beste Team der Tour 2023, dabei. „Zudem haben wir auch das starke Pro Conti-Team TDT – Unibet Cycling Team aus den Niederlanden dabei. Es wird kein leichtes Spiel für die fünf österreichischen Continental-Team. Aber mit den bergstarken Hermann Pernsteiner, Martin Messner – im Vorjahr als 14. bester Österreicher – und Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl haben wir große Hoffnungen für die heimischen Fans“, beschreibt Tour Direktor Thomas Pupp.

Pernsteiner will in die Top-5
Er war nach seinen Jahren bei Bahrain-Merida Stammgast der Grand Tours und holte zahlreiche Top-Platzierungen. Der Niederösterreicher Hermann Pernsteiner, der in dieser Saison für FELT Felbermayr startet, will bei der Tour of Austria 2025 aufzeigen. „Es wird schwer gegen die WorldTeams. Aber wir haben eine sehr starke Mannschaft am Start. Die Strecke – gerade mit den letzten beiden schweren Etappen – gefällt mir sehr. Unser großes Ziel ist ein Top-5 oder sogar Podestplatz“, sagt der Niederösterreicher, der 2018 schon Gesamtzweiter der Rundfahrt wurde. Einen seiner größten Erfolge holte er 2020, als er beim Giro d’Italia Etappenzweiter einer Bergetappe wurde. Tobias Bayer, Teamkollege von Weltmeister Mathieu van der Poel, bestritt mit seinem Team Alpecin – Deceuninck im Vorjahr seine erste Österreich Rundfahrt: „Ich habe mich letztes Jahr sehr darauf gefreut, endlich bei der Ö-Tour dabei zu sein. Gerade für den Radsport in Österreich und die jungen heimischen Fahrer ist sie eine sehr wichtige Bühne, wohin auch die großen Teams schauen. In meiner Mannschaft waren 2023 alle höchst zufrieden, wie perfekt die Rundfahrt ablief und organisiert war.“ Sein erstes großes Saisonziel ist heuer der Giro d’Italia, der in wenigen Wochen beginnt.

Cityspektakel in St. Pölten
Ein Prolog, drei anspruchsvolle Etappen mit Bergankünften, zwei Tagesabschnitte für Klassikerfahrer – so könnte man die Tour of Austria 2024 zusammenfassen. Der Startschuss fällt am Dienstag, den 2. Juli, mit einem 3.000 Meter langen Prolog in St. Pölten – ein City-Radspektakel in der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Auf der ebenen Strecke geht es vom Rathausplatz mit seinem barocken Flair über die Julius Raab- und Karl Renner Straße vorbei an der Synagoge, dem Geburtshaus von Regisseur Bernhard Wicki, bis zum Wahrzeichen der Stadt, dem Klangturm. Hier liegt die Wende und die Strecke führt zurück zum Rathausplatz. St. Pölten ist zum siebenten Mal Etappenort der Österreich Rundfahrt und erstmals wurde 1975 ein Prolog durchgeführt. Insgesamt gab es bei der Ö-Tour bisher 18 Prologe.

Im Jahr 2016 war Bad Tatzmannsdorf, Burgenlands größter Kurort, zum ersten Mal Etappenort. Heuer findet dort die Auftaktetappe auf einem Rundkurs mit Start und Ziel in Bad Tatzmannsdorf statt. Die zweite Etappe verläuft vom niederösterreichischen Wallfahrtsort Maria Taferl nach Steyr in Oberösterreich und kommt Klassikerfahrern entgegen. Die erste schwere Etappe wartet auf die Radprofis am 5. Juli, wenn es von der Steiermark nach Salzburg, von Schladming/Dachstein nach St. Johann in Salzburg/Alpendorf geht. Direkt am Geisterberg kommt es wieder zur spektakulären Bergankunft. Zwei große Skiregionen mit einem Herz für den Radsport werden an diesem Tag verbunden.

So richtig hochalpin wird es schließlich am Wochenende des 6. und 7. Juli 2024: Am Samstag steht die Glockneretappe von St. Johann in Salzburg/Alpendorf nach Osttirol auf dem Programm – es wird so richtig steil und schwer mit einer Traumkulisse. Kals am Großglockner ist dabei nach 1975 und 1982 zum dritten Mal Etappenziel der Österreich Rundfahrt. Ein spektakuläres Tour-Finale für die Bergfahrer gibt es dann am Sonntag, wenn es von der Festungsstadt Kufstein durch das Inntal hinauf nach Innsbruck/Kühtai geht. Am Ende des über 20 Kilometer langen und mit 1.400 Höhenmetern gespickten Schlussanstiege wird der Gesamtsieger der Tour of Austria 2024 feststehen!

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