Schlagwort-Archiv: Thomas Kofler

Tour of Austria – 5. Etappe: Langenlois – Wien – 109 Km


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1 WATSON Sam GBR Netcompany INEOS 02:13:01
2 ALBANESE Vincenzo ITA EF Education – Easypost 00:00
3 KONRAD Patrick AUT LIDL-TREK 00:00
4 ALVAREZ MARTINEZ Hector ESP LIDL-TREK 00:00
5 MCKENZIE Hamish AUS Team Jayco Alula 00:00
6 BAGIOLI Andrea ITA LIDL-TREK 00:00
7 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 00:00
8 STEININGER Fabian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00

9 TOMAS MORGADO António POR UAE Team Emirates XRG 00:00
10 ZEMKE Jermaine GER REMBE | Rad-Net 00:00
11 STOSZ Patryk POL Voster Team 00:00
12 BALLABIO Giacomo ITA Team Vorarlberg 00:00
13 VANÍCEK Šimon CZE ATT Investments 00:00
14 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 00:00
15 STIEGER Adrian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00

Endstand:

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 19:26:11
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:25
3 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:40
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:47
5 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:51
6 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:51
7 SHAW James GBR EF Education – Easypost 02:31
8 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali – Repsol 03:28
9 PICKERING Xavier Finlay Xavier GBR Team Jayco Alula 03:42
10 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 04:42
11 JEŽEK Václav CZE Kasper Crypto4Me 05:25
12 ARRIETA LIZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 05:28
13 MONTI Alberto Carlo CZE ATT Investments 06:10
14 HOFBAUER Philipp AUT Team Vorarlberg 06:44
15 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 06:46

Gregor Mühlberger der neue König der Lidl Tour of Austria


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13 Jahre mussten die rot-weiß-roten Radfans auf einen Gesamtsieg bei der Lidl Tour of Austria, vormals Österreich Rundfahrt warten. Gregor Mühlberger gelang mit seinem Triumph auch historisches. Denn er ist erst der zweite Österreicher, der das Führungstrikot ab dem ersten Tag verteidigte! Einen versöhnlichen Abschied vor zigtausenden Zuschauern in Niederösterreich und in Wien beim Sprintsieg von Sam Watson bot Patrick Konrad von Lidl – Trek mit Platz drei.

Das niederösterreichische Langenlois feierte heute seine Tour-Premiere. Der historische Stadtkern am Holzplatz mit seinen imposanten Winzerhöfen und malerischen Plätzen war heute erstmals Etappenort der 75-jährigen Geschichte der Tour of Austria. Die letzte Etappe führte über 109 Kilometer und 758 Höhenmeter in die Bundeshauptstadt Wien, wo 2014 das letzte Mal eine Zielankunft über die Bühne ging. Damals kam es zum „Sprint Royal“, den der Kärntner Marco Haller für sich entschied.

Langenlois im Sportland Niederösterreich präsentierte sich heute von seiner windigen Seite. Heftiger Seiten- und Rückenwind sollten für ein Highspeed-Rennen sorgen. Rund um Langenlois mussten die Profis zwei Runden mit einer Skoda-Sprintwertung absolvieren, als Scharfrichter durch Weinberger wartete die Mautner-Markhof-Bergwertung Schilterner Berg. Gleich fünf Kilometern nach dem Start setzten sich sechs Fahrer ab: Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg, als zweitbester Österreicher im Gesamtklassement an der 15. Stelle, Flip Lepka (CZE) von Schwingshandl Intralogistics, der deutsche Dauerattackierer Mauro Brenner, der sich bei der Lidl Tour of Austria täglich in Fluchtgruppen befand, Vaclav Jezek (CZE), der Schwede Joel Mellby und der Pole Konrad Czabok, der aber wenige Kilometer später den Anschluss verlor. Bei der Skoda-Sprintwertung Kirchberg am Wagram, ca. bei Rennhälfte, lag das Führungsquintett rund eine Minute vor dem Hauptfeld.

Hexenkessel auf der Doppler Hütte, britischer Sieg
Rund 30 Kilometer vor dem Ziel begann der Anstieg zur Doppler Hütte. Dort wurden die Profis bereits von unzähligen Fans empfangen. Während der Vorsprung der Spitze auf unter eine Minute sank, attackierten im kleiner werdenden Hauptfeld WorldTour-Stars wie Jan Christen von UAE oder Hector Alvarez von Lidl – Trek. In Mauerbach kurz vor Wien lag nur noch Flip Lepka wenige Sekunden vor dem heranbrausenden Feld. Es bahnte sich ein Massensprint vor einer tollen Zuschauerkulisse vor dem Burgtheater an – so sollte es auch kommen. Dabei war Sam Watson von Netompany INEOS der schnellste Mann. Er verwies Vincenzo Albanese (EF Education – Easypost) und den Österreicher Patrick Konrad von Lidl – Trek auf die Plätze. Für Tour de France-Etappensieger Konrad war es ein versöhnlicher Abschluss: „Zuletzt musste ich die Tour de Suisse krankheitsbedingt verlassen. Meine Form war bei der Lidl Tour of Austria nicht perfekt, aber das war heute vor so vielen Zuschauern ein versöhnlicher Abschluss.“

Gregor Mühlberger schreibt Rad-Geschichte(n)

13 Jahre mussten die rot-weiß-roten Radfans auf den nächsten heimischen Rundfahrtssieg seit Riccardo Zoidl warten. Der 32-jährige Gregor Mühlberger – der dritte Toursieger aus Niederösterreich – ist der erste Gesamtsieger als Nationalteamfahrer seit Harald Morscher 1994. Gerrit Glomser holte bei der Rundfahrt 2003 zwei Etappensiege, auch das stellte Mühlberger in diesen Tagen ein. Zudem ist er der zweite Österreicher seit Roman Humenberger 1971, der von der ersten bis zur letzten Etappe das Führungstrikot trug. Dass dieser Erfolg nicht von ungefähr kam, zeigen seine Leistungen in den letzten zehn Jahren und natürlich sein 15. Gesamtplatz heuer beim Giro d’Italia, wo er als Edelhelfer maßgeblichen Anteil am 2. Gesamtplatz von Felix Gall hatte. „Mübsi“ war bereits zwei Mal Staatsmeister der Elite-Fahrer und feierte heute seinen insgesamt fünften Rundfahrtsieg. Zudem hat er prestigeträchtige Etappensiege, wie bei der Tour of the Alps, der Deutschland Tour, bei der BinckBank- und zwei bei der Sibiu Cycling Tour zu Buche stehen. Herausragend war auch sein Sieg beim deutschen Klassiker Rund um Köln 2017. Für den Wahlsalzburger ging heute ein Traum in Erfüllung: „Ich bedanke mich bei meinem ganzen Team, sie haben sich für mich so aufgeopfert. Ohne Team kann man bei so einer stark besetzten Rundfahrt gar nichts gewinnen.“ Zum ersten Mal habe er den Toursieg nach dem letzten Anstieg zur Doppler Hütte vor Wien realisiert: „Dieser Sieg ist nicht irgendein Triumph für mich. Das größte Rennen der Heimat zu gewinnen ist so besonders. Heute bleiben wir alle in Wien, meine ganze Familie und viele Freunde sind natürlich da. Gemeinsam werden wir ordentlich feiern.“

Die Trikotträger
Gregor Mühlberger siegte im Gesamtklassement 1:25 Minuten vor UAE-Profi Kevin Vermaerke und 1:40 vor Bauke Mollema von Lidl – Trek. Vorarlberg-Profi Philipp Hofbauer, der heute zum aktivsten Fahrer gekürt wurde, schob sich heute noch auf Rang 14 vor und wurde wie im Vorjahr zweitbester Österreicher. In der Skoda-Punktewertung siegte Kevin Vermaerke (UAE Team Emirates XRG) vor Gregor Mühlberger, bester Kletterer der Mautner Markhof-Wertung wurde der Pole Piotr Pękala (ATT Investments), auch vor Mühlberger. Andrew August von Netcompany INEOS siegte in der DAN Küchen-Wertung des besten Jungprofis. Zum aktivsten Fahrer wurde Mauro Brenner gekürt und die beste Mannschaft war Netcompany INEOS. Eine tolle Leistung bot hier das Tirol KTM Cycling Team, das als beste Continental-Mannschaft Rang fünf holte!

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Tour of Austria: Philipp Hofbauer zweitbester Österreicher – heute aktivster Fahrer

„Wir haben uns teuer verkauft und konnten das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. Andererseits müssen wir aber auch neidlos anerkennen, dass das Niveau der World Tour-Teams extrem hoch war und wir ohne unseren Kapitän Colin Stüssi einen schweren Stand hatten.“ So lautete das Fazit von Team Vorarlberg-Chef Thomas Kofler nach dem Finale der Tour of Austria.

Die heutige Etappe war keineswegs eine Triumphfahrt, wie man es speziell bei der Tour de France vom letzten Tag kennt. Auf den 109 Kilometern von Langenlois nach Wien ging es bei starkem Rückenwind von Beginn weg voll zur Sache. Schon nach wenigen Minuten bildete sich eine kleine Gruppe mit Philipp Hofbauer, der unterwegs zweimal Zeitgutschriften ersprintete und damit virtuell schon auf der Strecke wieder auf Platz 14 vorrückte. Der Steirer im Team Vorarlberg zeigte heute viel Courage. Er initiierte die Attacke, leistete viel Führungsarbeit und wurde völlig zu Recht bei der Siegerehrung als aktivster Fahrer der Schlussetappe ausgezeichnet.

Kurz vor der Stadteinfahrt von Wien wurden die Ausreißer gestellt und es begann das erwartete Finale mit einem Massensprint, den der Brite Samuel Watson von der INEOS-Mannschaft für sich entschied. Bester Team Vorarlberg Profi war wieder Giacomo Ballabio, der wie am Vortag auf Rang zwölf landete. Kilian Feurstein verlor im allerletzten Anstieg bei hohem Tempo den Anschluss. Damit war auch die Hoffnung dahin, dass er als starker Sprinter ein prestigeträchtiges Ausrufezeichen setzen könnte.

Schon entlang der Strecke herrschte speziell in den Steigungen Bombenstimmung. Einen würdigen Empfang gab es für das hochkarätige Feld dann auch vor dem Burgtheater, wo die Rundfahrt nach fünf Tagen und 845 Kilometern zu Ende ging. Unterm Strich blieben für das Team Vorarlberg durchaus erfreuliche Aspekte: Philipp Hofbauer war in der Gesamtwertung als Vierzehnter zweitbester Österreicher nach Toursieger Gregor Mühlberger und war gleichzeitig bester Fahrer eines österreichischen Continentalteams. Tobias Nolde wurde fünftbester Bergfahrer der Tour, nachdem er zu Beginn der Tour sogar das Bergtrikot getragen hatte. In der Mannschaftswertung landete das Team Vorarlberg an der zehnten Stelle.

Auf das Team Vorarlberg wartet jetzt eine zweiwöchige Rennpause, ehe es mit einer zehntägigen Rundfahrt in der Karibik weitergeht. „Mit der Tour of Austria ist für uns eine gute erste Saisonhälfte zu Ende gegangen. Die bisherigen Leistungen lassen auch für die restliche Saison einiges erwarten“, blickt Thomas Kofler optimistisch auf die kommenden Aufgaben.

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Aufgebot: Giacomo Ballabio, Kilian Feurstein, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Tobias Nolde

Tour of Austria 2026 Etappen 1+ 2

1. Etappe: Graz – Gamlitz – 188 Km


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1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 04:21:02
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates-XRG 00:11
3 ÁLVAREZ Héctor ESP Lidl-Trek 00:11
4 MOLLEMA Bauke NED Lidl-Trek 00:11
5 BAGIOLI Andrea ITA Lidl-Trek 00:11
6 GOGL Michael AUT Alpecin-Premier Tech 00:11
7 PICKERING Finlay GBR Team Jayco-AlUla 00:11
8 DOUBLE Paul GBR Team Jayco-AlUla 00:11
9 RODRIGUEZ Carlos ESP Netcompany INEOS 00:11
10 AUGUST AJ USA Netcompany INEOS 00:11
11 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 00:11
12 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 01:07
13 WATSON Sam GBR Netcompany INEOS 01:07
14 KONRAD Patrick AUT Lidl-Trek 01:07

15 NOVAK Samuel SVK Tirol KTM Cycling Team 01:07

Gregor Mühlberger feiert Heimsieg bei Lidl Tour of Austria

Besser hätte die 75. Jubiläumsauflage der Lidl Tour of Austria für Österreich nicht starten können: Der Niederösterreicher Gregor Mühlberger siegte vor tausenden Zuschauer:innen im südsteirischen Gamlitz und trägt damit morgen auf der Glockneretappe das rot-weiß-rote Führungstrikot. Staatsmeister Michael Gogl komplettierte das starke Ergebnis der Österreicher mit Rang sechs.

Die erste Etappe der Lidl Tour of Austria von Graz nach Gamlitz in der Südsteiermark wurde wie erwartet ein harter Auftakt. Die Strecke über 188 Kilometer und anspruchsvolle 2.716 Höhenmeter führte erstmals in der 75-jährigen Tour-Geschichte durch die drei Weinlandschaften Schilcher, Sausaler und Südsteirische Weinstraße. Gleich nach dem Start am Grazer Mariahilferplatz ging es über die Sprintwertung Voitsberg so richtig zur Sache. Vor allem die Profis der steirischen Heimmannschaft WSA KTM Graz versuchten in die Fluchtgruppe des Tages zu kommen. Doch das gelang kurz vor der ersten Bergwertung Schilcherweinstraße nach rund 40 Kilometern vier Fahrern: der Luxemburger Loic Bettendorff von Hrinkow Advarics und die drei Deutschen Tobias Nolde vom Team Vorarlberg, Tim Gloßner und der letztjährige Straßenmeister Mauro Brenner. Dahinter versuchten Christoph Holzer von WSA KTM Graz und der Tscheche Flip Lepka von Schwingshandl Intralogistics den Anschluss zu schaffen. Das Peloton verlor rasch mit über acht Minuten viel Zeit.

Bei Hälfte des Rennens durch die hügelige Landschaft der Südsteiermark mit ihren weiten Ausblicken und beeindruckenden Panoramen wurden Holzer und Lepka vom Feld, wo die WorldTour-Teams das Tempo erhöhten, geschluckt. 60 Kilometer vor dem Ziel in Gamlitz, wo bereits tausende Zuschauer:innen mit fieberten, lag der Rückstand bei fünf Minuten und er verringerte sich sukzessive. Nach der ersten Zieldurchfahrt in Gamlitz ging es auf der 40 Kilometer langen Schlussrunde mit richtig giftigen Anstiegen durch die Weingärten. Während sich das Spitzenquartett auflöste, lag das Peloton nur noch zwei Minuten dahinter. Danach ging es Schlag auf Schlag: Beim letzten langen Anstieg, als Nolde und Brenner gestellt wurden, setzten sich elf Profis an die Spitze – mit dabei Nationalteamfahrer Gregor Mühlberger und Staatsmeister Michael Gogl.

Mühlberger gewinnt solo
Gemeinsam steuerten die Spitzenfahrer dem Etappenziel in Gamlitz entgegen, als sich elf Kilometer vor dem Ziel Gregor Mühlberger mit einer Attacke lösen konnte. Der Wahlsalzburger feierte in Gamlitz einen ungefährdeten Sieg, elf Sekunden vor Kevin Vermaerke von UAE Emirates XRG, Dritter wurde Hector Alvarez von Lidl – Trek vor dessen Teamkollegen Bauke Mollema und Andrea Bagioli. „Das Team hat für unseren ersten gemeinsam Auftritt super gearbeitet. Ich hatte gleich von Beginn an super Beine und konnte im Finale erfolgreich attackieren. Ich hoffe, dass ich vor der morgigen Glockneretappe nicht zu tief gegangen bin. Ich bin mega happy über meinen ersten Rundfahrtsetappensieg und das Führungstrikot“, sagte der strahlende Sieger im Ziel, der in der Gesamtwertung 15 Sekunden vor Vermaerke liegt. Ein tolles Rennen fuhr auch Staatsmeister Michael Gogl von Alpecin-Premier Tech: „Es war richtig hart und zum Glück hab ich mir die Etappe im Vorfeld angesehen. Gratulation an Gregor, der heute mit Abstand der Stärkste war.“ Übrigens, Hans-Peter Obwaller sorgte 2002 am Kitzbüheler Horn für den letzten österreichischen Sieg eines Nationalteamfahrers.

Große Freude auch bei heimischen Continental-Teams
Der Deutsche Tobias Nolde vom Team Vorarlberger ist der erste Führende der Mautner-Markhof-Bergwertung, Der 32-jährige Gregor Mühlberger führt neben dem Gesamtklassement auch die Skoda-Punktewertung an. Dort liegt Ausreißer Loïc Bettendorff von Hrinkow-Advarics an der vierten Stelle. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis eroberte heute Hector Alvarez von Lidl – Trek.

Morgen Glockneretappe
Die 2. Etappe der Lidl Tour of Austria startet morgen um 11:00 Uhr in Bad Kleinkirchheim und endet nach 188,8 Kilometern und 2.914 Höhenmetern ab 15:20 Uhr auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner. Dieser Tagesabschnitt durch die schönsten Gegenden Kärntens durch das Seengebiet wird live von 13:30 bis 15:40 Uhr auf ORF 1 übertragen, alle TV- und Livestream-Zeiten gibt es hier:https://tourofaustria.com/live/

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Team Vorarlberg mit starkem Auftakt in die 75. Tour of Austria – Tobias Nolde erobert Bergtrikot!

Heute Mittwoch fiel der Startschuss zur 75. Auflage der prestigeträchtigen Tour of Austria (UCI 2.1). Die erste Etappe führte das Feld über anspruchsvolle 188 Kilometer und 2800 Höhenmeter von Graz in die malerische Südsteiermark nach Gamlitz. Es war, wie erwartet, eine brutale Standortbestimmung, geprägt von zahlreichen ruppigen Anstiegen mit Steigungen von bis zu 20 Prozent, die das 132 Mann starke Feld frühzeitig selektierten. Die Präsenz und Ambition der sechs World Tour Teams unterstrich eindrucksvoll den hohen Stellenwert dieser Traditionsrundfahrt.

Tobias Nolde setzt Glanzpunkt in der Ausreißergruppe
Das erklärte Ziel des Team Vorarlberg war es, von Beginn an in der Spitzengruppe des Tages vertreten zu sein. Nach einer Flut von Attacken aus dem Startort Graz heraus gelang es schließlich Profi Tobias Nolde, sich entscheidend abzusetzen. Gemeinsam mit drei Mitstreitern verabschiedete er sich mit hohem Tempo vom Hauptfeld und baute den Vorsprung zügig auf über sieben Minuten aus.

Tobias Nolde erster Träger des Bergtrikots!
Die vier Ausreißer harmonierten ausgezeichnet unter wechselhaften Wetterbedingungen. Nolde sicherte sich souverän die erste Bergwertung des Tages und kämpfte sich in einem packenden Duell gegen Loic Bettendorfer vom Team Hrinkow Advarics auch die zweite Wertung. Aufgeben und auf das Feld warten? Das war für den Team Vorarlberg-Profi keine Option. Entschlossen zog er auf der steirischen Weinstraße durch und lieferte sich einen beherzten Kampf gegen das näherrückende Peloton. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel wurde er zwar gestellt, doch der Lohn war mehr als verdient: Tobias Nolde darf sich als erster Träger des Trikots des besten Bergfahrers feiern lassen!

Ein sichtlich zufriedener Tobias Nolde kommentierte seinen Erfolg: „Ich hatte heute echt gute Beine. Die Gruppe lief gut und ich habe noch auf die letzte Bergwertung spekuliert. Aber die Top-Favoriten sind so schnell herangeflogen. Ich freue mich super über das Trikot und denke, es war ein starker Start heute für uns als Team und für mich persönlich.“
Giacomo Ballabio finished auf Rang 18.

Strahlender Etappensieger und erster Leader der Gesamtwertung ist der Österreicher Gregor Mühlberger im Nationaltrikot. Der Teamkollege von Felix Gall vom Team Decathlon feierte einen beeindruckenden Solosieg Elf Sekunden vor dem Amerikaner Kevin Vermaerke vom Team UAE Emirates XRG. Der italienische Neuzugang Giacomo Ballabio erreichte das Ziel mit nur einer Minute Rückstand auf einem starken 18. Rang. Philipp Hofbauer erwischte nicht seinen besten Tag und büßte 1 Minute und 46 Sekunden ein, womit er den 44. Platz belegte. Sein Auftrag für morgen ist jedoch klar: Bei der morgigen Berankunft auf dem Großglockner wird er „all-in“ gehen, um im Gesamtklassement wertvolle Plätze gutzumachen.

Ausblick auf die Königsetappe am Großglockner
Am Donnerstag wartet die zweite Etappe, die das Feld vom Kärntner Wintersportort Bad Kleinkirchheim über 189 Etappenkilometer auf das Dach der Tour am Großglockner in 2.360 Metern Seehöhe führt. Hier wird die erste Vorentscheidung im Kampf um die Gesamtwertung erwartet. Allen voran Team Vorarlberg-Profi Philipp Hofbauer wird seine Kletterkünste unter Beweis stellen wollen, um seine Liebe zu den Bergen in ein zählbares Resultat umzumünzen.
Alle Etappen der Tour of Austria werden in den letzten beiden Stunden live auf ORF 1 übertragen. K19 übernimmt dabei die Produktion der Bilder und streamt alle Etappen live.

Presse Service Team Vorarlberg
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Aufgebot: Giacomo Ballabio, Kilian Feurstein, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Colin Stüssi, Emanuel Zangerle

2. Etappe: Bad Kleinkirchheim – Großglockner (Franz Josef Höhe) – 189 Km

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 04:46:29
2 SHAW James GBR EF Education – Easypost 01:10
3 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:10
4 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:10
5 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:16
6 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:20
7 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:26
8 MARTINSEN Toralf Rydninge NOR Team Drali – Repsol 01:28
9 PICKERING Xavier Finlay Xav GBR Team Jayco Alula 03:11
10 HANSEN 0xenberg Peter DEN Netcompany INEOS 03:25
11 JEZEK Vaclav CZE Kasper Crypto4Me 03:27
12 HELLEMOSE Asbj0rn DEN Team Jayco Alula 03:28
13 HOFBAUER Philipp AUT Team Vorarlberg 03:28
14 MONTI Alberto Carlo CZE ATT Investments 04:10
15 ARRIETA LJZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 04:24

Gesamt:

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 09:07:11
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:31
3 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:41
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:47
5 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:51
6 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:57
7 SHAW James GBR EF Education – Easypost 02:31
8 MARTINSEN Toralf Rydninge NOR Team Drali – Repsol 02:55
9 PICKERING Xavier Finlay Xav GBR Team Jayco Alula 03:42
10 HANSEN 0xenberg Peter DEN Netcompany INEOS 04:52

Gregor Mühlberger räumt auf Glockneretappe ab
Gregor Mühlberger vom österreichischen Nationalteam bleibt der Abräumer der 75. Lidl Tour of Austria: Auf der Glockneretappe feierte er den zweiten Etappensieg binnen 24 Stunden und kürte sich damit nach 2014 erneut zum Glocknerkönig! In der Gesamtwertung baute der Niederösterreicher seinen Vorsprung auf eineinhalb Minuten aus und er dominiert auch die Berg- und Punktewertung.

Zum 75. Jubiläum der Lidl Tour of Austria kam es auf der heutigen Glockneretappe von Bad Kleinkirchheim auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner zu einem ganz besonderen Jubiläum auf 2.369 Metern Seehöhe: Vor 170 Jahren, im Jahr 1856, besuchte Kaiser Franz Joseph I. gemeinsam mit Kaiserin Elisabeth zum ersten Mal den einzigartigen Aussichtspunkt im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern. Wer sollte sich heute zum „Kaiser der Tour of Austria“ küren? Denn es ging um den Etappensieg und Titel des Glocknerkönigs gleichermaßen.

Die zweite Etappe feierte im Kärntner Bad Kleinkirchheim eine Premiere als Etappenort. Nach dem Start im Wintereldorado ging es über 188,8 Kilometer und 2.914 Höhenmeter zum Großglockner, wo das Finale des 16,5 Kilometer langen und maximal 14,3 Prozent steilen Anstiegs zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe eingeläutet wurde. Übrigens nach 1977, 1990 und 2010 erst zum vierten Mal Zielort der Tour.

Nach rund 50 Kilometern setzten sich neun Fahrer erfolgreich ab. Mit dabei waren die beiden Österreicher Lukas Hatz (WSA KTM Graz) und Maximilian Schmidbauer (Schwingshandl Intralogistics), ebenso der deutsche Vorarlberg-Legionär Tobias Nolde, Führender in der Bergwertung. Auch die Kärntner Mannschaft ARBÖ Kärnten Sport Feld am See hatte mit dem Neuseeländer Christian Rush einen Fahrer in der Spitze. Durch das Mölltal, wo die Fahrer des österreichischen Nationalteams um den Gesamtführenden Gregor Mühlberger bei viel Gegenwind die Arbeit im Hauptfeld verrichteten, stieg der Vorsprung auf mehr als vier Minuten.

Ineos drückt am Glockner aufs Tempo
Bis zum Beginn der Großglockner Hochalpenstraße wurden die Ausreißer gestellt und das Rennen ging in die finale Phase. Das Hauptfeld schmolz durch das Tempodiktat der WorldTour-Mannschaft Netcompany INEOS rasch auf eine Handvoll Profis und Gregor Mühlberger war nach den ersten Kehren auf sich alleine gestellt und hielt sich wacker in der Spitze. Auf den letzten acht Kilometern bildete sich mit Ineos-Profi Carlos Rodriguez, Paul Double (Team Jayco Alula), Bauke Mollema (Lidl – Trek) und einem stark fahrenden Gregor Mühlberger ein Führungsquartett.

Mühlberger attackiert ohne Gnade
Dann passierte es, 4,5 Kilometer vor dem Ziel: Der 32-jährige Mühlberger setzte mit einer unwiderstehlichen Attacke alles auf eine Karte. Rasch baute er einen Vorsprung aus und siegte vor zahlreichen Zuschauern 1:10 Minuten vor James Shaw von EF Education – Easypost und Kevin Vermaerke von UAE Team Emirates XRG. Undankbarer Vierter wurde Bauke Mollema von Lidl – Trek. Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg fuhr ein starkes Rennen und wurde als 13. zweitbester Österreicher. „Ich bin absolut happy, auch wenn die letzten Kilometer doch sehr lang waren. Der Gegenwind spielte eine große Rolle und die letzten 400 Höhenmeter waren extrem. Ich wollte nicht zu früh gehen und mit Paul Double war ich mir auf den letzten Kilometern zunächst schon einig. Aber als er Probleme bekam, musste ich diese Chance nutzen“, sagte Mühlberger im Ziel, der sich bei seinen Teamkollegen bedankte: „Das Team hat einen enorm guter Job gemacht. Ich hatte von Beginn an vollen Support und das hat mir viel Energie gespart. Jetzt werden wir in den nächsten Tagen versuchen, als Team die Gegner in Schach zu halten.“

Die Trikotträger der Lidl Tour of Austria
In der Gesamtwertung liegt Gregor Mühlberger jetzt 1:31 Minuten vor Kevin Vermaerke und 1:41 Min. vor Bauke Mollema. Der Wahlsalzuburger liegt auch in der Skoda-Punktewertung und Mautner-Markhof-Bergwertung voran. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis trägt morgen erstmals Andrew August von Netcompany INEOS und Philipp Hofbauer (Team Vorarlberg) wird das Gebrüder Weiss-Trikot des besten Österreichers präsentieren.

Morgen 3. Etappe von Lienz nach St. Johann/Alpendorf
Im radsportverrückten Osttirol startet morgen die 3. Etappe der Lidl Tour of Austria über 189,5 Kilometer und 2.315 Höhenmeter. Um 10:40 Uhr fällt der Startschuss am Lienzer Hauptplatz und nach einer Eröffnungsrunde geht es über den Felbertauern ins Salzburger Land, wo die schwere Zielankunft in St. Johann/Alpendorf bereits zum 16. Mal über die Bühne gehen wird. Beim Schlussanstieg warten 2,6 Kilometer und maximal 14,8 Prozent auf die Radprofis, die ab 14:50 Uhr das Ziel erreichen werden. Die Live-Übertragung beginnt morgen um 12:00 Uhr, ORF 1 überträgt ab 13:00 Uhr – alle Übertragungszeiten: https://tourofaustria.com/live

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Die Favoriten für die Lidl Tour of Austria

Am kommenden Mittwoch beginnt in Graz die 75. Lidl Tour of Austria. Gleich sechs WorldTeams sind bei der 845 Kilometer langen Rundfahrt am Start. Wer sind die Favoriten in diesem Jahr? Haben die rot-weiß-roten Fahrer eine Chance auf den Gesamtsieg? Und Lidl – Trek hat einen ganz prominenten Fahrer nach nominiert.

Beleuchtet man das UCI-Ranking, zählen die Profis von UAE Team Emirates – XRG zu den Favoriten. Wie der erst 22-jährige Jan Christen, der sich am vergangenen Wochenende in eindrucksvoller Manier sowohl zum Schweizer Zeitfahr- als auch Straßenmeister kürte. In diesem Jahr holte sich die größte Zukunftshoffnung der Eidgenossen den Gesamtsieg der AlUla Tour und sorgte bei schweren Rennen für viele Spitzenergebnisse. Diese hat auch sein Teamkollege Benoît Cosnefroy, ehemaliger französischer Meister, zu Buche stehen. Mit seinen 30 Jahren zählt er zu den routinierten Profis. Der dritte UAE-Profi fürs GC der Lidl Tour of Austria ist der 23-jährige Spanier Igor Arrieta, der heuer den Durchbruch schaffte. Unvergessen sein Etappensieg beim Giro d’Italia, wo er in Potenza auf regennasser Fahrbahn zu Sturz kam, sich dann versteuerte und wenige Meter vor dem Ziel den bis dahin Führenden doch noch einholte.

Lidl – Trek mit Top-Besetzung
An der Seite des Tour de France-Etappensiegers Patrick Konrad schickt Lidl – Trek eine starke Mannschaft, die sehr breit aufgestellt ist. Neben Tao Geoghegan Hart, dem Gesamtsieger des Giro d’Italia 2020, und Routinier Bauke Mollema, Sieger der Lombardei-Rundfahrt, zählt auch der Italiener Andrea Bagioli zu den GC-Contendern. Kürzlich bei der Tour de Suisse holte er bei der Auftaktetappe hinter Tadej Pogacar und Richard Carapaz den dritten Platz und lag bis zum Finale auf Podiumskurs – leider erwischte der Italiener am letzten Tag keinen guten Tag. Und jetzt wurde auch ein ganz prominenter Fahrer des deutschen Teams nach nominiert: Lennard Kämna. Der 29-jährige hat sich auf die Tour de France vorbereitet, bekam leider kein Ticket. Er ist einer jener wenigen Fahrer, der bei allen drei großen Rundfahrten – also Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta – Etappensiege zu Buche stehen hat.

An der Seite vom neuen Staatsmeister Michael Gogl zählt Tibor Del Grosso für Alpecin – Premier Tech zu den Top-Favoriten. Der erst 22-jährige Holländer holte sich vor zwei Jahren bei der OÖ-Rundfahrt den Prologsieg in Linz und holte sich danach noch einige Siege. Mit dabei ist auch ihr Teamkollege Francesco Busatto, 2023 Gewinner des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich! Der stärkste Bergfahrer von Netcompany INEOS sollte der 20-jährige US-Amerikaner Andrew August sein, im Vorjahr bei der Tour of Austria zwei Mal Etappenzweiter hinter Isaac del Toro wurde – in der Gesamtwertung finishte er 2025 an der 5. Stelle!
An seiner Seite reist auch der Luxbemburger Bob Jungels, Etappensieger des Giro d’Italia und der Tour de France, nach Graz. Der Routinier hat sehr gute Erinnerungen an Österreich, gewann er im Vorjahr die letzte Etappe der Tour of Austria in Feldkirch. Im Team EF Education – EasyPost ist Jefferson Alexander Cepeda aus Ecuador der Kletterspezialist, was sein Gesamtsieg bei der Tour de l’Ain 2024 beweist. Für das Team Jayco AlUl um Patrick Gamper soll der Brite Paul Double die Kohlen aus dem Feuer holen. Im Vorjahr gelangen ihm gleich zwei Rundfahrtssiege.

Die Chancen der Österreicher
Fünf WorldTour-Profis sind bei der 75. Lidl Tour of Austria am Start: Michael Gogl, Patrick Konrad, Patrick Gamper, Rainer Kepplinger und Alexander Hajek. Die größten Chancen auf ein Spitzenergebnis im GC haben Patrick Konrad von Lidl – Trek und Red Bull-Profi Alexander Hajek, der als Kapitän des österreichischen Nationalteams in Erscheinung tritt. Gogl, Gamper, Kepplinger sowie die Legionäre Tim Wafler und Sebastian Putz werden sich wohl auf Etappenerfolge konzentrieren. Große Hoffnungen liegen wie immer auf dem 38-jährigen Riccardo Zoidl von Hrinkow Advarics, der 2013 als letzter Österreicher die Tour gewann. Der hochgeschossene Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg wird für seinen Kapitän Colin Stüssi arbeiten müssen. Doch wie stark der 26-Jährige am Berg ist, zeigte er im Vorjahr mit einem tollen 15. Platz in der Gesamtwertung. Top-20-Plätze gelangen in den letzten Jahren auch Martin Messner von WSA KTM Graz. der 26-jährige Steirer peilt auch euer wieder ein Top-Ergebnis in der Gesamtwertung an. Die teils jungen Profis der Continental-Teams ARBÖ Kärnten Sport Feld am See, Schwingshandl Intralogistics und Tirol KTM Cycling hoffen auf Achtungserfolge!

Gregor Mühlberger neuer Hoffnungsträger für Lidl Tour of Austria

Nach einer Pause von zehn Jahren kehrt Gregor Mühlberger zur Lidl Tour of Austria zurück. Der 32-Jährige, der vor einem Monat den Giro d’Italia als 15. beendete und als international gefeierter Edelhelfer Felix Gall zu seinem zweiten Gesamtplatz verhalf, wird für das österreichische Nationalteam an den Start gehen. Neu genannt wurden auch der Tour de France-Fünfte Carlos Rodríguez und der Tour de Suisse-Vierte Neilson Powless.

Die Überraschung ist perfekt: Der Wahlsalzburger Gregor Mühlberger hatte sich zuletzt auf die Tour de France vorbereitet, wurde von seiner französischen Equipe aber nicht nominiert, weshalb er sich kurzfristig für einen Einsatz in Österreich entschied. „Es freut uns, dass wir zur Jubiläumstour sportlich einen so starken Kader für die Tour aufbieten können und Gregor ist eine absolute Bereicherung für unser Team, aber auch die Rundfahrt“, freute sich Cycling Austria Präsident Harald J. Mayer. “Ich habe prinzipiell gute Erinnerungen an die Tour of Austria, auch wenn meine zwei Teilnahmen schon länger her sind“, erklärte Mühlberger, der sich in Topform vor heimischer Kulisse präsentieren will: “Vor allem die Bergankunft auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe am Großglockner sollte mir sehr gut entgegenkommen. Wir sind ein gutes Team und ich freue mich schon auf die Rundfahrt.“

2014 krönte sich der damals 20-jährige Niederösterreicher zum Glocknerkönig. Will er diesen wiederholen, so müsste er die zweite Etappe gewinnen. “Das wäre das Ziel, aber es finden sich gute Bergfahrer in den anderen Teams. Ein Spaziergang wird es nicht“, sagt Mühlberger, der sich damals zum jüngsten Glocknerkönig der Geschichte kürte. “Gregor ist eine großartige Bereicherung für die Lidl Tour of Austria und er macht das Nationalteam noch um eine Klasse stärker. Ich erinnere mich noch gut an seine Premiere 2014, damals in den Farben von Tirol. Für die Fans ist seine Teilnahme natürlich ein Highlight“, meint Tour Direktor Thomas Pupp. Mühlberger rückt für Hermann Pernsteiner in den sechsköpfigen Kader auf.

Starker Spanier verstärkt Netcompany INEOS
Das Starterfeld für die 75. Lidl Tour of Austria, die am kommenden Mittwoch in Graz startet, nimmt Formen an. Fix sind die Starts des Schweizer Meisters Jan Christen von UAE und dessen Teamkollegen Benoit Cosnefroy und Igor Arrieta. Ebenso starten bei Lidl – Trek Patrick Konrad, Tour de France-, Giro- und Vuelta-Etappensieger Lennard Kämna, der im Vorjahr Sechster bei der Tour of Austria wurde, Giro-Gesamtsieger Tao Geoghegan Hart, Bauke Mollema sowie Andrea Bagioli. Ebenso zählen Bob Jungels, Jefferson Alexander Cepeda, der Vorjahres-Gesamtfünfte Andrew August zu den GC-Favoriten.

Im Kampf ums rot-weiß-rote Führungstrikot steigt jetzt ein weiterer bekannter Name in den Ring: Carlos Rodríguez von Netcompany INEOS. Vor zwei Jahren gewann er die schwere Tour de Romandie, wurde Etappensieger bei der Dauphine Libere, aber die stärkste Leistung bot er 2023: In Morzine les Portes du Soleil setzte er sich bei der Tour de France fünf Sekunden gegen Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard durch. Diese Frankreich-Rundfahrt beendete er sensationell an der fünften Stelle, Felix Gall wurde Achter. Heuer holte er bei der anspruchsvollen Tour de la Provence den zweiten Gesamtplatz.

Neilson Powless bei EF Education – EasyPost
Der 29-jährige Neilson Powless ist eine der schillerndsten Figuren im Radsport. 2022 wurde er Gesamtvierter bei der Tour de Suisse, ein Jahr später holte er sich den Klassiker Etoile de Bessèges und 2024 gewann er das italienische Traditionsrennen Gran Piemonte. Für absolute Furore sorgte er aber beim belgischen Klassiker Dwars door Vlaanderen 2025: Er bildete mit den drei Visma-Profis Wout van Aert, Tiesj Benoot und Matteo Jorgensen ein Führungsquartett und niemand rechnete mit einem Sieg. Doch der US-Amerikaner düpierte alle und holte sich sensationell den Triumph.

Das österreichische Nationalteam für die Lidl Tour of Austria:
Alexander Hajek / NÖ / 22 Jahre / Red Bull Bora – hansgrohe
Valentin Hofer / OÖ / 19 Jahre / Bahrain – Victorious U23
Rainer Kepplinger / OÖ / 28 Jahre / Bahrain – Victorious
Gregor Mühlberger / NÖ / 32 Jahre / Decathlon CMA CGA
Sebastian Putz / NÖ / 22 Jahre / Red Bull Bora hansgrohe U23
Paul Verbnjak / KTN / 24 Jahre / Ö-Tour 2025 / Olympiateilnehmer im Skibergsteigen

Team Vorarlberg präsentiert schlagkräftigen Kader für die 75. Tour of Austria – jedoch mit Verzicht auf Kapitän Colin Stüssi!

Das aktuell stärkste österreichische Profi-Radsportteam Team Vorarlberg, blickt mit großer Vorfreude auf die bevorstehende 75. Tour of Austria UCI 2.1, welche am Mittwoch, 8. Juli in Graz startet. Die Sportliche Leitung hat sechs Profis nominiert, welche mit einem breiten Portfolio an Fähigkeiten auf jeder der fünf Etappen erfolgreich agieren können. Zu was es letztendlich reicht? Die Bilanz wird nach der letzten Etappe in Wien am 12. Juli gemacht. Das Ziel ist klar: Eine aggressive, offensive und überlegte Fahrweise, um sich in einem unglaublich starken Starterfeld zu behaupten.

Formidable Konkurrenz: Ein Fight auf höchstem Niveau
Die diesjährige Tour of Austria verspricht ein Spektakel der Extraklasse zu werden. Das 132 Mann starke Fahrerfeld ist gespickt mit Top-Stars aus nicht weniger als sechs World Tour Teams: UAE Team Emirates – XRG, EF Education EasyPost, Team Jayco-AIUIa, Alpecin-Premier Tech, Netcompany INEOS und Lidl-Trek. Sie alle bringen am kommenden Mittwoch in Graz Top Stars an den Start und werden. Ergänzt wird dieses Aufgebot der 22 Teams durch die besten Continental Mannschaften der Welt, sowie dem österreichischen Nationalteam.

Das Aufgebot des Team Vorarlberg
Nach einer Viruserkrankung vor wenigen Tagen, musste Leader Colin Stüssi (SUI) drei Tage vor dem Tour Start nun endgültig absagen. Es wurde alles versucht, dass er rechtzeitig fit wird. Leider ohne Erfolg, was doch ein herber Verlust ist für die Mannschaft darstellt. Tobias Nolde, Sieger des Kirschblütenrennen in Wels, wurde für Stüssi nachnominiert. Für das Team Vorarlberg werden folgende Fahrer an der Startlinie stehen: Philipp Hofbauer, Kilian Feurstein, Emanuel Zangerle (alle drei AUT), Dominik Röber und Tobias Nolde (beide GER) und Giacomo Ballabio (ITA).

Provisorische Startliste: https://www.procyclingstats.com/race/tour-of-austria/2026/startlist

Die Etappen im Detail: Zwischen Weinbergen, Hochalpen und Sprint royal
Die fünftägige Rundfahrt durch Österreich hält abwechslungsreiche und anspruchsvolle Etappen bereit. Am kommenden Mittwoch startet die erste Etappe von Graz nach Gamlitz, die in den Weinbergen der steirischen Weinstraße mit brutal harten und steilen Anstiegen gespickt ist. Hier gilt es, hellwach und präsent zu sein, da diese Teilstücke mehr Risiken als Chancen bergen. Tags darauf wartet eine echte Königsetappe mit der Bergankunft am legendären Großglockner. Ausgelegt für die Kletterer und Gesamtwertungsaspiranten im Feld. Der Freitag könnte auf dem Weg von Lienz nach St. Johann Alpendorf einen Tag für Ausreißer bieten, bevor am Samstag eine weitere schwere Etappe mit Start und Ziel in Steyr auf die Fahrer wartet. Die große Zielankunft am Sonntag in der Bundeshauptstadt Wien verspricht ein spannendes Finale, bei dem das Team Vorarlberg mit Giacomo Ballabio und Youngster Kilian Feurstein zwei heiße Eisen im Feuer hat.

Manager Thomas Kofler: „Wir sind bereit und optimistisch“
„Wir freuen uns unheimlich auf die Rundfahrt und hoffen, die Form aus den letzten Wochen im Höhentrainingslager im Osttirol noch etwas geschärft zu haben. Dann ist einiges möglich, jedoch im Wissen dessen, dass 36 World Tour Fahrer am Start sind. Diese werden keine Geschenke verteilen. Besonders aufgrund der Tatsache, dass wir mit Colin unseren stärksten Mann leider vorgeben mussten. Aber wie man das Team Vorarlberg kennt, werden die Jungs angespornt sein alles zu geben, und sind optimistisch, dass wir unsere Chancen auch nützen werden.“

Sportdirektor Paul Renger: „Es wird ein heißer Tanz“
Sportdirektor Paul Renger ergänzt diese Ausrichtung des Teams: „Die Tour of Austria ist für uns ein spezielles Highlight. Die Jungs sind bereit und haben viel gearbeitet. Speziell Colin hat unglaublich viel investiert und steht mit der Form des Lebens leider nicht am Start. Das schmerzt natürlich doppelt. Aber es eröffnet auch neue Möglichkeiten. Die Fahrer wissen, dass es eine harte Angelegenheit wird, aber die Vorfreude überwiegt was bewegen zu wollen. Das gehen wir nun an!“
Statement Philipp Hofbauer: „Wir stehen mit einem breit aufgestellten Kader am Start. Und bin überzeugt mit unserem mannschaftlichen Zusammenhalt auf allen Etappen, wie auch in der Gesamtwertung, respektable Ergebnisse einfahren zu können!“

Statement Kilian Feurstein: „Freue mich auf die zweite Tour of Austria. Ich bin top vorbereitet und hoffe, dass wir den Flow aus den letzten Wochen mitnehmen können. Besonders angestrichen habe ich mir die letzte Etappe am Sonntag nach Wien!“
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Aufgebot: Kilian Feurstein, Tobias Nolde, Giacomo Ballabio, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Emanuel Zangerle

Tour of Malopolska: Colin Stüssi vom Team Vorarlberg eine Klasse für sich – perfekte Mannschaftsleistung

Tages- und Gesamtsieg für den überragenden Colin Stüssi, Punktetrikot an Giacomo Ballabio, Sieg in der Mannschaftswertung –
das Team Vorarlberg räumt bei der Tour of Malopolska alles ab, was es zu gewinnen gibt.

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi, Tobias Nolde

Auf der heutigen letzten Etappe von Rabka-Zdroj über 153 Kilometer nach Przehyba bildete sich schnell eine fürs Gesamtklassement ungefährliche Sechser-Gruppe, zu der 17 Kilometer vor dem Ziel Tobias Nolde vom Team Vorarlberg stieß. Ihr ganzes Augenmerk hatte die Truppe von Paul Renger aber auf den zehn Kilometer langen Schlussanstieg gelegt. „Möglichst Kräfte schonen und dann voller Fokus auf den letzten Berg“, diese Taktik hatte Renndirektor Paul Renger seinen Jungs mit auf den Weg gegeben.
Und die setzten die Vorgabe ihres sportlichen Leiters perfekt um. 35 Mann gingen ins Finale, darunter gleich fünf vom Team Vorarlberg, das mit einer Doppelführung von Giacomo Ballabio und Colin Stüssi in den abschließenden Tag gegangen war. Drei Kilometer vor dem Ziel dann die Entscheidung: Stüssi trat unwiderstehlich an. Niemand konnte dem Schweizer folgen, der 21 Sekunden Vorsprung auf den österreichischen Altmeister Riccardo Zoidl herausfuhr. Philipp Hofbauer wurde mit 25 Sekunden Rückstand glänzender Vierter. Giacomo Ballabio, der wie das ganze Team eine glänzende Tour fuhr, verlor 1:24 Minuten, wurde Tageszehnter und Achter in der Gesamtwertung.


Colin Stüssi (Plomi Foto)

1 2 ▲1 Stüssi Colin Team Vorarlberg 40 25 16″ 10:09:30
2 4 ▲2 Monti Alberto ATT Investments 30 18 4″ 0:44
3 12 ▲9 Zoidl Riccardo Hrinkow Advarics 25 14 6″ 0:47
4 13 ▲9 Hofbauer Philipp Team Vorarlberg 20 11 0:58
5 10 ▲5 Martinsen Georg Rydningen Lillehammer CK Continental Team 15 8 1:00
6 19 ▲13 Pękala Piotr Voster Team 10 6 1:23
7 20 ▲13 Kaczmarek Jakub ATT Investments 5 4 1:25
8 1 ▼7 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg 3 3 10″ 1:33
9 5 ▼4 Surdyk Filip Spica Solutions Team 3 2 1:38
10 7 ▼3 Primožič Jaka Hrinkow Advarics 3 1 1:48
11 8 ▼3 Appelbaum Henri Johannes Team Storck – MRW Bau 1:59

Umjubelter Sieger der Tour of Malopolska aber Colin Stüssi, der die Titelverteidigung des Vorarlberger Teams (Vorjahressieger Alexander Konychev) sicherstellte und am Ende 44 Sekunden vor dem Tschechen Alberto Monti und 47 vor Zoidl lag. Bärenstarker Vierter auch im Gesamtklassement Philipp Hofbauer (-0:58). In der Mannschaftswertung setzte sich das Team Vorarlberg klar vor ATT Investments und Hrinkow Advarics durch. Punktebester wurde Ballabio vor Stüssi – Erfolg auf allen Linien für das Team Vorarlberg. Entsprechend happy war Colin Stüssi bei der Siegerehrung: „Der Tag ist genau so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben als Team funktioniert und am letzten Berg haben mich meine Kollegen perfekt in Position gebracht. Alle haben einen Super-Job gemacht und dadurch konnte ich am Ende attackieren und mein Ding durchziehen. Besser kann es nicht laufen“, so der sympathische Schweizer.

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Übrigens: Kleinpolen (in der Landessprache Malopolska) liegt im Süden Polens und zählt zu den touristisch attraktivsten Regionen des Landes. Im Süden grenzt das Gebiet an die Slowakei. Hauptstadt Kleinpolens ist Krakau.

65. Radsaison-Eröffnungsrennen Leonding – 153 Km


Foto Reinhard Eisenbauer

1 NOLDE Tobias GER Team Vorarlberg 03:35:16
2 SCHMIDBAUER Maximilian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00
3 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 00:06
4 HOFBAUER Philipp AUT Team Vorarlberg 00:06
5 RÖBER Dominik GER Team Vorarlberg 00:12
6 PAUMANN David AUT Hrinkow Advarics 00:12
7 MESSNER Martin AUT WSA KTM Graz 00:12
8 KREUZER Tobias GER RUN&RACE-Solarpur 00:12
9 ZOIDL Riccardo AUT Hrinkow Advarics 00:12
10 TICHLER Thomas AUT WSA KTM Graz 00:12
11 PRIMOZIC Jaka SLO Hrinkow Advarics 00:26
12 ZANGERLE Emanuel AUT Team Vorarlberg 00:26
13 TUREK Daniel CZE Fany Gastro_Integray_L27 00:29
14 FEURSTEIN Kilian AUT Team Vorarlberg 01:38
15 BETTENDORFF Loic LUX Hrinkow Advarics 01:44

Rad Bundesliga Auftakt in Perfektion mit Sieg von Tobias Nolde – Team Vorarlberg dominiert die Austrian Road Cycling League in Leonding

Tobias Nolde feiert souveränen ersten Saisonsieg – Team Vorarlberg glänzt in gesamter Breite

Das Team Vorarlberg hat am Sonntag in Leonding einen fulminanten Start in die Saison 2026 der Austrian Road Cycling League hingelegt. Bei besten Wetterbedingungen entwickelte sich das Auftaktrennen über anspruchsvolle 153 Etappenkilometer und 1800 Höhenmeter zu einem echten Ausscheidungsrennen.
Von der Startlinie weg zeigte sich das Team Vorarlberg äußerst präsent und gestaltete das Rennen aktiv. Früh setzten sich Tobias Nolde und Dominik Röber in der Spitzengruppe fest und hielten das Tempo den ganzen Tag über hoch. In den entscheidenden Finalrunden forcierten dahinter Philipp Hofbauer, Emanuel Zangerle und Kilian Feurstein in der Verfolgergruppe nochmals das Tempo, um die hervorragende Ausgangsposition des Teams zu sichern.

Neuzugang Nolde im Zielsprint nicht zu schlagen – sensationelle Teamleistung

Die entscheidende Phase des Rennens sah Tobias Nolde gemeinsam mit Maximilian Schmidbaur vom Continental Team Schwingshandel sich auf den technisch anspruchsvollen kleinen Finalrunden absetzen. In der dahinter liegenden Verfolgergruppe attackierte der starke Philipp Hofbauer, konnte aber die beiden Ausreißer nicht mehr einholen. Im packenden Zielsprint bewies Tobias Nolde seine Klasse und setzte sich souverän gegen Schmidbaur durch. Ein grandioser Erfolg und der erste Saisonsieg für das Team Vorarlberg im Jahr 2026!
Das Podium komplettierte der Schweizer Nicolas Ginter vom Team KTM Tirol auf Rang drei. Knapp dahinter sprintete Team Vorarlberg-Neuzugang Philipp Hofbauer auf einen starken vierten Platz, dicht gefolgt von Dominik Röber, der sich auf Rang fünf ebenfalls eine Top-Platzierung sicherte. Emanuel Zangerle belegte den zwölften, Kilian Feurstein den 14. Platz. Die geballte Mannschaftsleistung (Cireddu folgt als 29., Nenning 39., Larch 56., Amann 61.), unterstreicht die aktuelle Breite und Form der Vorarlberger Equipe.

Tobias Nolde übernimmt Führung in der Radbundesliga
„Wir haben das Rennen aktiv gestalten wollen und dies auch umgesetzt. Wir waren immer präsent, und es war egal, wer von uns am Podium ist. Dass es gleich für den Sieg reicht hier bei meinem ersten Start in Leonding, ist großartig. Ebenso die Teamleistung aller meiner Teamkollegen“, so ein sichtlich zufriedener Tobias Nolde nach dem Rennen.
Durch seinen Sieg übernimmt der deutsche Tobias Nolde die Führung in der Einzelwertung der Radbundesliga. Auch in der Mannschaftswertung liegt das Team Vorarlberg nach diesem Auftakt in Front. Nach einer kurzen Rennpause in der kommenden Woche richtet sich der Fokus des Teams auf die nächste internationale Herausforderung, die prestigeträchtige Rundfahrt Circuit des Ardennes UCI 2.2 in Frankreich.

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Aufgebot: Dominik Amann, Giacomo Ballabio, Ignazio Cireddu, Pirmin Benz, Kilian Feurstein, Philipp Hofbauer, Laurin Nenning, Mathias Larch, Tobias Nolde, Dominik Röber, Emanuel Zangerle

Team Vorarlberg brennt auf Saisonauftakt in Italien

Die 28. Saison der Vorarlberger wird mit dem Giro de Sardegna UCI 2.1. eröffnet. Die 30. Austragung der Sardinien Rundfahrt fordert Colin Stüssi, Dominik Amann und Co. gleich von Kilometer null. Neuer Fahrer Mathias Larch gibt Profidebüt im März.

Der sportliche Leiter Paul Renger hat das siebenköpfige Aufgebot bekannt gegeben. Die lange Reise auf die Mittelmeerinsel treten an: Colin Stüssi, Dominik Amann, Emanuel Zangerle, sowie die Neuzugänge Giacomo Ballabio, Tobias Nolde, Philipp Hofbauer und Iganzio Cireddu.

Für den 21-jährigen Ignazio Cireddu ist es die Heimrundfahrt. Der junge Sarde kennt die Tücken der fünf Etappen. „Ein ständiges Auf- und Ab auf allen fünf Etappen. Und vor allem sehr windanfällig. Der Fokus wird nicht auf dem Ergebnis liegen, sondern dass man den „Tritt in die Saison“ findet. Vor allem soll und wird es eine erste, aber eine sehr wichtige Standortbestimmung sein für die Mannschaft, welche sich auch zusammenfinden muss!“ so Team Manager Thomas Kofler

Infos Giro di Sardegna: https://www.procyclingstats.com/race/giro-di-sardegna/2026

25.02. Etappe 1 Castelsardo – Bosa 189,8 km
26.02. Etappe 2 Oristano – Carbonia 136,3 km
27.02. Etappe 3 Cagliari – Tortoli 168,1 km
28.02. Etappe 4 Arbatax – Nuoro 153,6 km
01.03. Etappe 5 Nouro – Olbio 177,3 km

Österreicher Mathias Larch verstärkt das Team Vorarlberg
Der 25-jährige Tiroler Mathias Larch gibt im Rahmen des Bundesliga Auftaktes in Leonding Ende März sein Debüt als Profi. Er ist noch ein mehr oder weniger unbeschriebenes Blatt im Radsportzirkus, bringt jedoch gute Werte mit und Qualitäten am Berg. Junge, ambitionierte Fahrer zu fördern war und bleibt ein Ziel der Mannschaft.

Comeback 2026: Team Vorarlberg kehrt zu Argon 18 zurück

Der Kreis schließt sich: Das Team Vorarlberg und der kanadische Premium-Radhersteller Argon 18 gehen ab der Saison 2026 erneut gemeinsame Wege. Bereits von 2019 bis 2021 feierte das österreichische Profi-Team große Erfolge auf den Rennmaschinen aus Kanada – nun wird diese erfolgreiche Partnerschaft fortgesetzt.

In den drei gemeinsamen Jahren prägte insbesondere das Modell Nitrogen zahlreiche sportliche Highlights. Siege und Podiumsplätze auf internationalem Terrain machten die Kombination aus Teamperformance und technischer Präzision zu einem Erfolgsmodell. 2026 schlägt das Team Vorarlberg nun ein neues Kapitel auf – diesmal auf dem weiterentwickelten Nitrogen Pro, das in Sachen Aerodynamik, Steifigkeit und Integration neue Maßstäbe setzt.

Beide Partner verbindet mehr als nur sportlicher Erfolg: Argon 18 und das Team Vorarlberg stehen für höchste Qualität, kompromisslose Performance und eine konsequente Weiterentwicklung auf allen Ebenen. Neben dem klaren Fokus auf den Straßenradsport wird künftig auch der Gravel-Bereich verstärkt in den Mittelpunkt rücken – ein Segment, in dem Argon 18 mit innovativen Konzepten und technologischer Progression überzeugt.

Statement Thomas Kofler, Teammanager Team Vorarlberg:
„In den drei Jahren auf Argon 18 konnten wir großartige Erfolge feiern. Unsere Fahrer waren vom Material absolut überzeugt – und genau dieses Vertrauen spüren wir auch jetzt wieder. Wir kehren zurück auf bewährte, aber entscheidend weiterentwickelte Rennmaschinen. Im Profizirkus ist kontinuierliche Innovation ein absolutes Muss. Als wir den Wechsel intern verkündet haben, waren die Reaktionen eindeutig – das neue Nitrogen Pro sorgt für echte Begeisterung. Das Material ist ready, das Team ist bereit – wir freuen uns auf eine neue, hoffentlich sehr erfolgreiche Saison.“

„Wir freuen uns sehr, uns wieder mit Team Vorarlberg zu vereinen, das in seine bemerkenswerte 28. Saison im Profi-Peloton startet“, sagte Mark Hewitt, CEO von Argon 18. „Nur wenige Pro Teams verkörpern Langlebigkeit, Widerstandsfähigkeit und den wahren Renngeist so wie Vorarlberg. Die erneute Unterstützung mit dem brandneuen Nitrogen Pro, neben unseren bewährten E117 und Dark Matter-Plattformen, spiegelt unser Engagement wider, Athleten die fortschrittlichsten Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um auf jedem Terrain erfolgreich zu sein. Wir freuen uns darauf zu sehen, was dieses traditionsreiche Team mit dem neuesten Argon 18-Technologie erreichen wird.“

Mit dieser Partnerschaft setzt das Team Vorarlberg 2026 ein klares Zeichen: Performance entsteht dort, wo Erfahrung, Innovation und gemeinsame Werte aufeinandertreffen.

Presse Service Team Vorarlberg

Der SAISONRÜCKBLICK des Team Vorarlberg 2025!

Was für ein Jahr für das Team Vorarlberg

Bundesliga-Gesamtsieg, Platz fünf bei der Gravel-WM, Gewinn der Tour of Malopolska, prestigeträchtige UCI-Tagessiege, unglaubliche Kraftakte und eine bärenstarke Tour of Austria mit einer überwältigenden Kulisse in Feldkirch – was für ein Jahr für das Team Vorarlberg. Kein Wunder, dass Thomas Kofler von einer der besten Saisonen der Teamgeschichte spricht. Aber der Reihe nach – hier kommt 2025 noch einmal im Schnelldurchlauf.

Tour of Hellas im April


Plomi Foto

Nach fünf Etappen und 800 Gesamtkilometern sind wir das drittbeste von 20 Teams. Dazu zwei Top-10-Platzierungen in der Gesamtwertung: Colin Stüssi wird Fünfter, Jannis Peter Neunter.

Tour of the Alps im April
Bei Teamkapitän Colin Stüssi stimmt der Formaufbau für die Saisonhöhepunkte. Eine schwierige Tour mit knapp 15.000 Höhenmetern an fünf Tagen beendet er als bester Continental-Fahrer an der ausgezeichneten 25. Stelle. Ein kräftiges Lebenszeichen kommt von Daniel Geismayr, der auf der letzten Etappe mit Start und Ziel in Lienz lange auf den TV-Bildern von Eurosport und ORF zu sehen ist und bis weit ins Finale mit den besten Kletterern mithalten kann. Ebenso eindrucksvoll der Auftritt von Emanuel Zangerle auf dem vierten Teilstück: Bei Temperaturen von teilweise nur knapp über 0 Grad trotzt er den widrigen Bedingungen und fährt im stark besetzten Feld dank eines unglaublichen Kraftaktes ganz vorne mit – an einem Tag, von dem man in Fachkreisen noch lange sprechen wird.

GP Vorarlberg im Mai
Großes Radsportkino mit 24 Mannschaften und Profis aus über 20 Nationen, die sich bei Prachtwetter von Nenzing aus auf einen anspruchsvollen, 163 Kilometer langen Rundkurs machen. Am Ende hat der Slowene Jaka Marolt die Nase vorne. Beim einzigen Eintagesrennen in Österreich mit Weltcupstatus landet Colin Stüssi nach famoser Aufholjagd am Ende knapp geschlagen an der zweiten Stelle. Riesenbegeisterung entlang der Strecke und ein Rundenschnitt von bis zu 46 km/h sind weitere Sahnehäubchen eines eindrucksvollen Radsportfestes.

Oberösterreich Rundfahrt im Mai/Juni
Der Team Vorarlberg-Express nimmt endgültig Fahrt auf. Jannis Peter gewinnt in eindrucksvoller Manier die Königsetappe der 16. Internationalen Oberösterreich Rundfahrt. In der Gesamtwertung reicht es zu Rang zwei – der größte Erfolg in der noch jungen Karriere des 24-jährigen Deutschen.

Tour of Malopolska im Juni
Alexander Konychev beschert dem Team Vorarlberg den Gesamtsieg bei der Tour of Malopolska. Der Italiener setzt sich in Polen zwei Sekunden vor dem Finnen Kasper Borremans durch. Neben dem Gesamtsieg sichert sich der 26-jährige auch die Sprintwertung. Dank Colin Stüssi auf Platz sieben, Emanuel Zangerle als Neuntem und Jannis Peter auf Rang 13 gewinnen die Vorarlberger unter 29 Mannschaften auch die Teamwertung.

Tour of Austria im Juli
Wer geglaubt hat, dass die Radsportbegeisterung der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit dem GP in Nenzing schon erschöpft ist, wird bei der Tour of Austria eines Besseren belehrt. „Überwältigend, wie radsportverrückt Vorarlberg ist. Einfach nur Gänsehaut“, kommentiert Thomas Kofler als Etappenverantwortlicher den Schlussabschnitt mit Ziel in Feldkirch, der eine Beute des Luxemburgers Bob Jungels wird. 144 Kilometer, 3400 Höhenmeter mit Bergwertungen am Furka- und Faschinajoch sowie in Dünserberg, laut Exekutive 40.000 Zuschauer – das sind die nackten Zahlen, unbeschreiblich das Spektakel und die Emotionen. Mittendrin statt nur dabei das Team Vorarlberg als erfolgreichste Continental-Team der Tour mit dem sensationellen neunten Gesamtrang von Jannis Peter, der am vorletzten Tag mit dem Ritt seines Lebens am Kühtai mitten in die Weltspitze stürmt. Emanuel Zangerle wird als aktivster Fahrer der Tour ausgezeichnet und belegt Rang zwei im Kampf um das Bergtrikot. Der Gesamtsieg in einem immens stark besetzten Feld geht an niemand Geringeren als den jungen Mexikaner Isaac Del Toro, der als Nachfolger von Tadej Pogačar gehandelt wird. Kilian Feurstein erreicht als zehntbester Österreicher Rang 66 in der Gesamtabrechnung.

Czech Cycling Tour im August
Grandioser Jannis Peter! An der Königsetappe der Czech Tour feiert er den Tagessieg – der größte Erfolg seiner noch jungen Karriere. Bei der schweren Bergankunft nach 179 Kilometer auf dem Pustevny zockt er die World Tour- und UCI Pro-Teams ab, verfügt im steilen Sprint über die meisten Kraftreserven und lässt der Konkurrenz keine Chance. Mit diesem sensationellen Sieg verbessert sich der 24-jähirge auf den vierten Gesamtrang, auf das Podest fehlen gerade einmal 18 Sekunden. In der Mannschaftswertung platziert sich das Team Vorarlberg auf dem starken siebenten Platz.

Rad-Bundesliga von März bis September
Machtdemonstration auf der letzten Station der Rad-Bundesliga im Mühlviertel: Das Team Vorarlberg mit Alexander Konychev, Emanuel Zangerle, Daniel Geismayr, Colin Stüssi, Felix Stehli, Kilian Feurstein, Laurin Nenning, Pirmin Benz und Lukas Meiler (im allerletzten Rennen seiner Karriere) fängt mit einem furiosen Rennen im letzten Abdruck Hrinkow Advarics noch ab und sichert sich den Titel – der geniale Abschluss einer genialen Saison. Alexander Konychev gewinnt in Königswiesen und wird in der Einzelwertung Gesamtzweiter hinter Riccardo Zoidl.

Gravel-Weltmeisterschaft im Oktober
Felix Stehli fährt bei der WM in Maastricht das Rennen seines Lebens. Über 181 Kilometer und 1500 Höhenmeter fightet er mit den Besten der Welt, fährt ein Wahnsinnsrennen und hat bis kurz vor Schluss sogar Chancen auf das Podest. Am Ende wird der Schweizer vor Topstar Tom Pidcock Fünfter, auf eine Medaille fehlen ganze 18 Sekunden. Glänzend schlagen sich auch die beiden Vorarlberger Daniel Geismayr und Youngster Kilian Feurstein, die nach famoser Aufholjagd unter 300 Startern in den Top 50 landen.
Bei der EM im September in Avezzano erreichen Stehli und Feurstein auf einem superschweren Kurs als 14. bzw. 15. das Ziel. Daniel Geismayr kommt unverschuldet zu Sturz und muss aufgeben. Ganz anders lautet die Bilanz des Dornbirners bei der WM der E-Bike World Federation in Ischgl, wo er sich in eindrucksvoller Manier den Titel holt.

Ziele übertroffen
„Wir haben 2025 geliefert. Die vereinbarten Ziele wurden allesamt übertroffen. Auch wenn wir nicht die finanziellen Möglichkeiten der großen Teams haben, hat die Mannschaft als geschlossene Einheit überzeugt und war bei fast allen Rennen auf der Höhe. Eine Rundfahrt (Alexander Konychev / Tour of Malopolska) ist immer ein Highlight. Vor allem aber auch der starke Auftritt an der Tour of Austria, die Etappensiege an der Czech Tour und an der Oberösterreich Rundfahrt haben für Furore gesorgt. Colin Stüssi zeigte seine Qualitäten an der Tour of Hellas (Rang fünf) wie auch bei der Rumänien Rundfahrt (Rang zwei) und vor heimischem Publikum mit Rang zwei beim GP Vorarlberg. Vor allem im Kollektiv haben sich die jungen Profis wie Laurin Nenning und Kilian Feurstein prächtig weiterentwickelt. Happy sind wir auch, dass es im Gravel so perfekt funktioniert hat und wir die Rad Bundesliga gewinnen konnten. Megahappy sind wir, dass bei den Heimrennen echte Leuchttürme für den Vorarlberger Radsport gelungen sind. So blicken wir dankbar und zufrieden zurück und sind entsprechend motiviert in Richtung 2026!“
Team Vorarlberg-Manager Thomas Kofler

Im Namen des gesamten Teams einen herzlichen Dank für die Kooperation und die tolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr!

Keep on riding

Presseservice Team Vorarlberg
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Team Vorarlberg News

Dominik Röber und Tobias Nolde als echte Verstärkungen für das Team Vorarlberg – Jannis Peter macht nächsten Schritt bei den Unibet Rose Rockets

Mit den beiden 26-jährigen Deutschen Dominik Röber und Tobias Nolde vom Team Benotti Berthold, stoßen zwei Fahrer mit Erfahrung zum Team Vorarlberg. Röber, Zweiter der diesjährigen Tour of Bulgaria UCI 2.2, gilt als bergfester Fahrer mit einer guten Rennübersicht. Nolde ist bestens bekannt durch seine offensive und aggressive Fahrweise. Er konnte bereits zwei UCI-Rennen für sich entscheiden.

Jannis Peter wird das Team nach zwei überaus erfolgreichen Jahren verlassen. Der 25-jährige konnte sich mit dem UCI Pro Team Unibet Rose Rockets auf einen Zweijahresvertrag einigen. Gut möglich, dass er bereits im kommenden Jahr an der Tour de France zum Einsatz kommt. Die französische Equipe gilt als Top Aspirant auf eine Wild Card. Das Team Vorarlberg wünscht Jannis alles Beste und dankt ihm für die gemeinsame, großartige Zeit.

Statement von Dominik Röber: „Nach acht intensiven, lehrreichen Jahren im Team Benotti Berthold, ist für mich nun der richtige Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Umso mehr freut es mich, dass der Wechsel zum Team Vorarlberg funktioniert hat. Ich bin überzeugt, dass ich mit meinen Qualitäten ideal ins Teamprofil passe und mit meiner Erfahrung bestmöglich helfen kann. Das Umfeld hier ist sehr professionell. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam große Schritte nach vorne machen werden – sportlich wie persönlich. Mein Traum vom ersten UCI-Sieg begleitet mich weiterhin.“
Infos zu Dominik Röber (26) https://www.procyclingstats.com/rider/dominik-rober

Statement Tobias Nolde: „Ich freue mich sehr 2026 für das Team Vorarlberg an den Start zu gehen. Einerseits motiviert es mich, gemeinsam mit so starken Rennfahrern die Ziele zu verfolgen, andererseits schätze ich das professionelle, aber zugleich familiäre Umfeld des Teams. Mein Anspruch ist es, auf einem hohen Niveau zu fahren, um den Captains im Team in entscheidenden Rennsituationen bestmöglich helfen zu können. Gleichzeitig möchte ich auch selbst Chancen nutzen, um gute Resultate für das Team einzufahren.“
Infos zu Tobias Nolde (26) https://www.procyclingstats.com/rider/tobias-nolde

Thomas Kofler – Team Manager: „Dominik und Tobias haben wir schon einige Jahre beobachtet. Sie sind viele Rennen gegen uns gefahren, und fahren sehr aktiv. Sie sind ein gut eingespieltes Duo, was für uns als Mannschaft hoffentlich zugutekommen wird. Bei Jannis bedanken wir uns von Herzen für die vergangenen zwei Jahre. Er hat meines Erachtens das Potential ein ganz Großer zu werden. Und das wünschen wir ihm!“

Team Vorarlberg verlängert mit Emanuel Zangerle und Pirmin Benz – italienisches Duo Giacomo Ballabio und Ignazio Cireddu bringt weiteren Schwung in die Squadra

Die Kaderschmiede schreitet weiter voran in den Reihen der Vorarlberger. Mit dem starken 25-jährigen Emanuel Zangerle (AUT) konnte man sicher erfreulicherweise einigen. Zangerle hat sich dabei hohe persönlich Ziele gesteckt. Ebenso mit dem Deutschen Pirmin Benz. Die Arbeitsbiene geht bereits ins vierte Jahr Team Vorarlberg. Neu dazu stoßen aus Italien der heuer erfolgreiche gefahrene Giacomo Ballabio (27), sowie der junge Sarde Iganzio Cireddu (21). Dem gegenüber steht der Abgang von Alexander Konychev. Ihn zieht in ein Team nach China. Das Team dankt „Alex“ für seine großen Taten, speziell in der vergangenen Saison.

Statement Emanuel Zangerle: „Ich freue mich sehr, meine zweite Saison im Team Vorarlberg zu bestreiten. Nach einem erfolgreichen Jahr, in dem ich sowohl als Helfer als auch mit eigenen Ergebnissen überzeugen konnte, bin ich hoch motiviert, 2025 daran anzuknüpfen. Mein Ziel ist es, meine Entwicklung weiter voranzutreiben und bei ausgewählten Eintagesrennen auch eine Leader Rolle zu übernehmen. Ich bin erfolgshungrig und möchte besonders bei den Saisonhighlights wieder mit starken Leistungen aufzeigen und das Vertrauen des Teams mit Resultaten zurückzahlen.“
Infos zu Emanuel Zangerle (25) https://www.procyclingstats.com/rider/emanuel-zangerle

Statement Pirmin Benz: „Für mich geht es bereits ins vierte Jahr mit der Mannschaft. Für das kommende Jahr hab mir doch einiges vorgenommen. Einerseits meinen Job im Team zu erledigen, aber mich nochmals weiterzuentwickeln. Mit den zahlreichen Rundfahrten bisher konnte ich gute Basis legen. Darauf möchte ich aufbauen.“
Infos zu Pirmin Benz (24): https://www.procyclingstats.com/rider/pirmin-benz//

Statement Giacomo Ballabio: „Nach einem erfolgreichen Jahr in Österreich beim Team Hrinkow-Advarics freue ich mich sehr, 2026 in einem Team mit so großer Geschichte und derart hohen Ambitionen weiterzumachen. Ich werde mein Bestes geben, um die Teamvorstellungen und persönlichen Ziele zu erreichen. Ich freue mich auf das Team Vorarlberg.“
Infos zu Giacomo Ballabio (27): https://www.procyclingstats.com/rider/giacomo-ballabio//

Statement Ignazio Cireddu: „Der Wechsel vom Team Area Zero Caffe Mokambo ist für mich eine hervorragende Gelegenheit, mich weiterzuentwickeln. Nach zwei intensiven Jahren in Italien, in denen ich mich mit den besten U23-Talenten messen konnte, bin ich bereit mich international zu beweisen. Team Vorarlberg genießt einen hervorragenden Ruf in der Nachwuchsförderung, und ich freue mich darauf, meinen Beitrag zu ihren Zielen zu leisten und hochkarätige Rennen in Europa zu bestreiten.“
Infos zu Ignazio Cireddu (21): https://www.procyclingstats.com/rider/ignazio-cireddu

Thomas Kofler – Team Manager: „Mit der Weiterverpflichtung von Emanuel haben wir uns sicher einen Gefallen getan. Er hatte einige starke Rennen in dieser Saison gezeigt, hat aber sein Potential bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ich bin überzeigt, dass hier noch was kommen wird, was uns freut. Ebenso bei Giacomo Ballabio. Er ist viel gegen uns gefahren in diesem Jahr. Seine Offensive Fahrweise passt zu uns. Wir glauben, dass unser Rennprogramm optimal auf ihn zugeschnitten ist. Sein Landsmann Cireddu ist zwar noch sehr jung mit seinen 21 Jahren, hat aber bereits eine gute Ausbildung hinter sich. Wir möchten ihm den nächsten Schritt bei uns im Team Vorarlberg ermöglichen.“

Keep on riding

Presseservice Team Vorarlberg

Alexander Konychev siegt in Königswiesen – Team Vorarlberg gewinnt die Rad Bundesliga 2025!

Es war eine Machtdemonstration des Team Vorarlberg par excellence! Im letzten Rennen der Cycling League 2025 in Königswiesen in Oberösterreich über 121 Kilometer waren die Profis aus Vorarlberg unter Druck. Das Team Hrinkow Advarics musste man heute biegen, um die Team Wertung noch zu gewinnen. Und es sollte gelingen!

Konychev, Zangerle, Geismayr, Stüssi, Stehli, Feurstein, Nenning, Benz und Meiler mit furiosem Rennen
Auf dem schweren Rundkurs mit vielen Höhenmetern, sollten nur 33 Fahrer das Ziel sehen. Darunter alle Team Vorarlberg Profis. Von Beginn drücken Daniel Geismayr, Emanuel Zangerle und Co auf das Tempo. Ab der Rennhälfte machten sich Geismayr und Zangerle davon mit drei weiteren Fahrern. Dann schließen mit einigen Konkurrenten noch Colin Stüssi und Alexander Konychev auf.

Konychev siegt im letzten Straßenrennen der Saison – Team Vorarlberg gewinnt Liga 2025!


Plomi Foto

Der Italiener, welcher bereits einige Saisonsiege feiern konnte, brillierte auch heute. Er siegt im Zweier Duell mit Riccardo Zoidl um vier Sekunden. Dahinter folgt mit Emanuel Zangerle auf Rang drei der nächste Team Vorarlberg Profi. Daniel Geismayr 5., Colin Stüssi 8., Kilian Feurstein 13., Lukas Meiler 21., Laurin Nenning 23., Felix Stehli 25, und Pirmin Benz 32. runden das großartige Ergebnis ab. Riccardo Zoidl (Team Hrinkow Advarics) gewinnt mir nur wenigen Punkten Vorsprung die Einzelwertung auf Alexander Konychev.
Das Team Vorarlberg gewinnt die Team Wertung der Rad Bundesliga 2025 vor dem Team Hrinkow Advarics und dem Team Tirol KTM Cycling. Ein wichtiger und erfolgreicher Abschluss einer sportlich großartigen Saison 2025! Gratulation an alle Fahrer und Betreuer!

Alexander Konychev: „Kurz zusammengefasst war es ein genialer Abschluss einer genialen Saison! Die Mannschaft hat funktioniert wie immer. Wir haben einfach den Plan durchgezogen. Super dass es funktioniert hat und ein Dank im Namen aller für dieses echt unglaubliche Jahr!“

Lukas Meiler zum Abschluss seiner Karriere: „Was gibt es schöneres, als mit seinem Team am letzten Rennen einen Sieg einzufahren. Ich danke allen für diese schöne und unvergessliche Zeit!“

Thomas Kofler – Team Manager: „Ein Chapeau an die gesamte Mannschaft das Ding so bis zum Schluss durchzuziehen. Es waren viele große Momente heuer dabei. Dass es mit dem Sieg in der Bundesliga auch noch geklappt hat, ein Zeichen für den Zusammenhalt in dieser Mannschaft. Herzliche Gratulation an alle!“

Resultat https://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2025/250928/20250928_Koenigswiesen_ME_MU.pdf
Endergebnis Rad Bundesliga 2025 https://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2025/250928/RBL-Auswertung_ME_nach_Koenigswiesen.pdf

Keep on riding Luki!

Presseservice Team Vorarlberg

Czech Tour

1. Etappe: Prague – Karlovy Vary – 163 Km


(Plomi Foto) Luke Lamperti

1 Lamperti Luke Soudal Quick-Step 14 03:52:59
2 Donati Davide Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 5 + 00
3 Syritsa Gleb XDS Astana Development Team 3 + 00
4 Neuman Dominik ATT Investments + 00
5 Stolic Mihajlo Team United Shipping + 00
6 Delle Vedove Alessio XDS Astana Development Team + 00
8 Lecerf Junior Soudal Quick-Step + 00
9 Konychev Alexander Team Vorarlberg + 00
10 Budzinski Tomasz Voster ATS Team + 00

Team Vorarlberg Profi Alexander Konychev sprintet zum Auftakt der Czech Tour UCI 2.1 auf Rang neun – Daniel Geismayr bestimmt lange Zeit das Rennen

Mit der Czech Tour startete heute ein weiteres Saisonhighlight für das Team Vorarlberg. Und es war ein guter Auftakt. Die viertägige Tschechien Rundfahrt über 664 Kilometer, ist wie die Tour of Austria in der UCI-Kategorie 2.1 kategorisiert und potent besetzt. Unter anderem die World Tour Teams VISMA – lease a bike und Soudal – Quick Step.

Daniel Geismayr mit viel Courage in der Spitzengruppe
Die erste Etappe am Donnerstag von Prag nach Karlovy Vary über 163 abwechslungsreiche Kilometer mit ständigen kurzen Anstiegen. Aber sehr rasch macht sich eine Spitzengruppe auf den Weg. Mit dabei Daniel Geismayr, welcher sich auch bei den Bergwertungen Punkte holt. Er drückt vehement auf das Tempo. Dennoch ist es 20 Kilometer geschehen um die Flucht nach vorne.

Alexander Konychev sprintet auf Rang neun
Die Sprinterteams schließen die Lücke. Im Massensprint siegt der Amerikaner Luke Lamperti (Soudal-Quick Step) vor dem Italiener Davide Donatti (Red Bull-BORA hansgrohe).
Team Vorarlberg Profi Alexander Konychev sprintet in die Top Ten und wird Etappenneunter. Zeitgleich im Ziel Jannis Peter.

Die zweite Etappe am Freitag endet bereits mit einer Bergankunft auf dem Dlouhe Strane (1320 Meter). Ein erstes Ziel für die beiden starken Bergfahrer Colin Stüssi und Jannis Peter sich für die Gesamtwertung in Position zu bringen.

Roster Team Vorarlberg: Dominik Amann, Laurin Nenning, Daniel Geismayr (alle AUT), Jannis Peter, Lukas Meiler (beide GER), Colin Stüssi (SUI), Alexander Konychev (ITA);

2. Etappe: Pardubice – Dlouhé Stráně – 173 Km


Plomi Fotos

1 Lecerf Junior Soudal Quick-Step 14 04:16:33
2 Fancellu Alessandro JCL Team Ukyo 5 + 00
3 Uijtdebroeks Cian Team Visma | Lease a Bike 3 + 03
4 Ballabio Giacomo Hrinkow Advarics + 22
5 Quartucci Lorenzo Solution Tech-Vini Fantini + 22
6 Graat Tijmen Team Visma | Lease a Bike + 22
7 Hajek Alexander Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 22
8 Zeray Nahom JCL Team Ukyo + 22
9 Peter Jannis Team Vorarlberg + 22
10 Umba Santiago XDS Astana Development Team + 22

TOP! Jannis Peter Neunter auf zweiter Czech Tour Etappe und nun Gesamtachter – Colin Stüssi ebenso stark

Die zweite Etappe der Czech Tour am Freitag, fand nach 173 Kilometer das Finale auf dem 1320 Meter hohen Dlouhe Strane. Und es war ein Ausscheidungsrennen mit Jannis Peter und Colin Stüssi mittendrin. Das komplette Feld donnert in den 13 Kilometer langen Anstieg rein.

Jannis Peter stößt mit Etappenrang neun in die Top Ten der Gesamtwertung vor
Cian Uijtdebroeks (BEL / Visma – Lease a Bike) attackiert zu Beginn und zerkleinert die erste Gruppe. Jannis Peter und Colin Stüssi fehlen nur wenige Meter, doch sie müssen ihr Tempo fahren. Es siegt der Belgier Junior Lecerf vom Team Soudal – Quick Step vor Alessandro Fancellu (Team Ukyo) und Uijtdebroeks. Jannis Peter fehlen nur 22 Sekunden und sprintet auf Rang neun. Colin Stüssi folgt knapp dahinter auf Rang 13. Erwähnenswert auch die gute Team Arbeit von Laurin Nenning in seiner ersten großen Rundfahrt!
Jannis Peter verbessert sich nun auf Rang acht und hat schon die schwere Finaletappe im Visier am Sonntag. Good Job in Tschechien!

3. Etappe: Prostějov – Ostrava – 148 Km

1 Walsh Liam CCACHE x BODYWRAP 14 03:24:31
2 Lamperti Luke Soudal Quick-Step 5 + 00

3 Boguslawski Marceli ATT Investments 3 + 00
4 Arvanitou Nikiforos Team United Shipping + 00
5 Konychev Alexander Team Vorarlberg + 00
6 Donati Davide Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 00
7 Stolic Mihajlo Team United Shipping + 00
8 Syritsa Gleb XDS Astana Development Team + 00
9 Scott Cameron CCACHE x BODYWRAP + 00
10 Hoogendoorn Roy Metec-SOLARWATT pb Mantel + 00

Alexander Konychev sprintet auf Rang fünf bei dritter Czech Tour Etappe – Jannis Peter vor Schlusstag in guter Ausgangslage – Rang zwei und sechs für Felix Stehli bei UCI Gravel World Series in Schweden

Auf der dritten Etappe am Samstag über 148 Kilometer von Prostejov nach Ostrava, haben die Team Vorarlberg im Massensprint voll reingehalten und sich wahrlich was zugetraut. Sie haben versucht den vorangekündigten Massensprint bestmöglich für Alexander Konychev vorzubereiten. Und alle sechs Vorarlberg Fahrer haben es perfekt umgesetzt.

Konychev verpasst nur knapp das Podium in Ostrava – Peter nun bereits Gesamtsiebenter
In der Zielkurve biegt Alexander Konychev als Fünfter auf die 500 Meter lange Zielgerade ein und verpasst um wenige Meter das Hinterrad von Soudal-Quickstep Sprinter Luke Lamperti . Er kann die Position halten und wird Tagesfünfter. Wieder ein Top Ergebnis. Jeden Tag Top Ten ist ein Ausweis!
Sieger der Australier Liam Walsh (CCACHE) vor Luke Lamperti (USA / Soudal-Quickstep).

Jannis Peter verbesserte sich auf Rang sieben der Gesamtwertung und hat sich für morgen nur eines vorgenommen „nochmals all in zu gehen“!

Roster Team Vorarlberg: Dominik Amann, Laurin Nenning, Daniel Geismayr (alle AUT), Jannis Peter, Lukas Meiler (beide GER), Colin Stüssi (SUI), Alexander Konychev (ITA);

Etappenübersicht
14.08. Etappe 1 Prag – Karlovy Vary 163,2 Km (2540 HM)
15.08. Etappe 2 Pardubice – Dlouhe Strane 172,8 Km (2560 HM)
16.08. Etappe 3 Prostejov – Ostrava 148,4 Km (1340 HM)

17.08. Etappe 4 Kromeriz – Pustevny 179 Km (2860 HM)

UCI Gravel World Series in Halmstad (SWE) Rang zwei und sechs für Felix Stehli
Team Vorarlberg Profi Felix Stehli, sprintet am Freitag am Prolog auf Rang zwei. Im langen Schotterrennen über 143 Kilometer am Samstag ein Kopf an Kopf Rennen um den Sieg. Stehli ist lange ganz vorne. Dann ein Defekt. Dennoch reicht es in der Schlussabrechnung zum hervorragenden Sechsten Rang. Nächstes Top Resultat inmitten der Weltspitze für das Team Vorarlberg!

4. Etappe: Kroměříž – Pustevny – 179 Km


@Czech Tour

1 Peter Jannis Team Vorarlberg 14 04:21:52
2 Uijtdebroeks Cian Team Visma | Lease a Bike 5 + 00
3 Lecerf Junior Soudal Quick-Step 3 + 00
4 Pridal Tomas Elkov-Kasper + 00
5 Umba Santiago XDS Astana Development Team + 00
6 Boichis Adrien Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 00
7 Fancellu Alessandro JCL Team Ukyo + 00
8 Parra José Félix Equipo Kern Pharma + 00
9 Quartucci Lorenzo Solution Tech-Vini Fantini + 00
10 Jasch Lennart Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 00

Endstand:

1 Lecerf Junior Soudal Quick-Step 15:55:41
2 1 Uijtdebroeks Cian Team Visma | Lease a Bike + 07
3 1 Fancellu Alessandro JCL Team Ukyo + 08
4 3 Peter Jannis Team Vorarlberg + 26
5 1 Umba Santiago XDS Astana Development Team + 36
6 1 Quartucci Lorenzo Solution Tech-Vini Fantini + 36
7 2 Parra José Félix Equipo Kern Pharma + 42
8 2 Hajek Alexander Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:11
9 5 Jasch Lennart Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:12

10 2 Graat Tijmen Team Visma | Lease a Bike + 01:18

Team Vorarlberg Profi Jannis Peter mit größtem Karriere Erfolg! Sieg an der Königsetappe der Czech Tour UCI 2.1 und Gesamtvierter

Was war das für eine Team Vorarlberg Show heute in Tschechien!!! Jannis Peter zockt die World Tour und UCI Pro Teams ab, und siegt bei der schweren Bergankunft nach 179 Kilometer auf dem Pustevny an der letzten Etappe der Czech Tour. Er verfügt im steilen Sprint über die meisten Kraftreserven und lässt der Konkurrenz keine Chance!

Zweiter der der große Favorit vom Team Visma – Lease a Bike Cian Uijtdebroeks aus Belgien, Dritter sein Landsmann Junior Lecerf (Soudal – Quickstep). Mit diesem sensationellen Sieg verbesserte sich der 24-jähirge Jannis Peter auf den vierten Gesamtrang der UCI 2.1 Rundfahrt. Der mit Abstand größte Erfolg seiner noch jungen Karriere! Colin Stüssi wird heute 24. und beendet die Rundfahrt als 19. Das Team und ganz Vorarlberg gratuliert!

Dominik Amann in der Flucht und das Team rund um Stüssi geben alles für Jannis Peter
Eine zehn Mann Gruppe enteilt dem Feld. Vorarlberg Profi Dominik Amann als Aufpasser mit dabei. Schlussendlich lassen sie drei Konkurrenten ziehen. Amann lässt sich zu Leader Jannis Peter ins Feld zurückfallen und führt ihn wie die anderen Team Kollegen in das Finale. Colin verschärft in der Steigung vehement das Tempo und positioniert Peter perfekt. Dieser vollendet in furioser Art und Weise!

Rang vier Overall für Jannis Peter!
Der Rundfahrtsieger der diesjährigen Tschechien Rundfahrt heißt Junior Lecerf vor Cian Uijtdebroeks. Dem vierten Jannis Peter fehlen nur 18 Sekunde auf Rang drei von Alessandro Fancellu (ITA / Team UYKO). In der Team Wertung platziert sich das Team Vorarlberg auf dem starken Rang sieben.

Tour Alsace

1. Etappe: Sausheim – Sausheim – 4,3 Km

01 ARKEA-B&B HOTELS Continentale 05:05
[Leader jersey] Lelandais Rémi [Youth jersey] Houcou Emmanuel (00) Janssen Lucas (00)

02 Team Visma | Lease a Bike Development + 04
Mattio Pietro Smith Will Rowe Elliot (+ 06)
03 Soudal Quick-Step Devo Team + 04
Savino Federico Van Strijthem Matijs Schoofs Jasper
04 AVC Aix-en-Provence Dole + 06
Guay Mathis Brough Jack Grieco Lucas (+ 21)
05 Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 06
Pajur Romet Jasch Lennart

06 Bahrain Victorious Dev. Team + 06
Andreaus Marco Huysmans Nolan Capra Thomas (+ 31)
07 Tudor Pro Cycling Team U23 + 06
Guillemette Mathias Stiansen Jesper Medway Jackson (+ 20)
08 Development Team Picnic PostNL + 07
van der Werff Thom van Rees Christiaan Sumpik Pavel (+ 24)
09 St Michel-Preference Home-Auber 93 + 08
Bénéteau Lucas Lecroq Jérémy Van Niekerk Morne
10 Groupama-FDJ Conti + 08
Boulet Eliott Decomble Maxime Roberts Reef (+ 14)

Warm up für Team Vorarlberg beim Prolog der 21. Tour Alsace UCI 2.2

Auf Einladung des langjährigen Team Sponsors Toni Jung, dem Elsass Bäcker, erhielt das Team Vorarlberg die Einladung zur 21. Austragung der Tour Alsace UCI 2.2. Der am Mittwoch spät Abend zu Ende gegangene Prolog in Sausheim über 4,3 Kilometer bildete den Auftakt zur fünftägigen Rundfahrt. Etwas speziell der Modus. Je zwei Dreier Teams pro Mannschaften im Stiel eines Teamzeitfahrens.

Die Vorgabe war klar. Heil durchkommen und keine großen Zeitrückstände auf die Spezialisten. Denn die Gesamtwertung wird in den Bergen gemacht. Pirmin Benz, sowie die beiden U23 Fahrer Kilian Feurstein und Laurin Nenning bildeten Team Vorarlberg 1 und erledigen diese Pflichtaufgabe.
Die Gesamtwertungsaspiranten Colin Stüssi und Jannis Peter, schossen mit Emanuel Zangerle die technisch nicht einfache Strecken entlang. Sie platzieren sich im Mittelfeld und zeigen sich zufrieden, denn man ist sekundentechnisch bei den besten direkten Konkurrenten für die Tour!

Etappe zwei startet im Europa Park in Rust über flache 168 Kilometer nach Selestat. Eine Angelegenheit für die Sprinter auf dem Papier.

Roster Team Vorarlberg: Emanuel Zangerle, Kilian Feurstein, Laurin Nenning (alle AUT), Pirmin Benz, Jannis Peter (beide GER), Colin Stüssi (SUI);

Etappenübersicht
30.07. Etappe 1 Sausheim – Sausheim 4,3 Km

31.07. Etappe 2 Rust (Europa Park) – Selestat 168,3 Km (380 HM)
01.08. Etappe 3 Vesoul – La Planche des Belles Filles 141,2 Km (2320 HM)
02.08. Etappe 4 Ferrette – Altkirsch 133,3 Km (1400 HM)
03.08. Etappe 5 Ribeauville – Champ du Feu 134,5 Km (3400 HM)

Keep on riding!

Presseservice Team Vorarlberg

2. Etappe: Rust (Europa-Park) – Selestat – 168 Km

1 Guillemette Mathias Tudor Pro Cycling Team U23 7 03:07:09
2 Rottmann Jonathan Malte Germany U23 3 + 00
3 Pajur Romet Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 1 + 00

4 Corkery Dillon St Michel-Preference Home-Auber 93 + 00
5 Bueno Alfredo EF Education–Aevolo + 00
6 Sparfel Aubin Decathlon AG2R La Mondiale Development Team + 00
7 Agnoletto Blake Groupama-FDJ Conti + 00
8 Wang Gustav XDS Astana Development Team + 00
9 van der Werff Thom Development Team Picnic PostNL + 00
10 Prieto De Luna Jose Antonio Petrolike + 00
11 Barbier Pierre Wagner Bazin WB + 00
12 Müller Tobias Wanty-NIPPO-ReUz + 00

Kilian Feurstein und Pirmin Benz halten bei zweiter Tour Alsace UCI 2.2 Etappe voll rein – Dominik Amann will in St. Anton am Arlberg auf das Podium!

Die zweite Etappe vom Europapark Rust nach Selestat musste aufgrund einer Baustelle verkürzt werden. Aber umso schneller und hektischer dieser superschnelle (Schnitt 49 km/h) und flache Abschnitt über 152 Kilometer.

Kilian Feurstein und Pirmin Benz halten rein
In Selestat dann der erwartete Massensprint von 150 Fahrern. Und mittendrin Kilian Feurstein und Pirmin Benz. Sie zeigen Courage gegen die Sprinterteams und sind bis 100 Meter vor der Ziellinie noch ganz vorne. Sie werden noch etwas „überrollt“, aber mit Rang 17 und 18 haben sie gezeigt, dass sie das Zeug zum Reinhalten haben! Alle Team Vorarlberg Profis kommen zeitgleich ins Ziel. Sieger der Kanadier Mathias Guillemette (TUDOR-Pro Cycling).

Etappe drei von Vesoul hinauf zum traditionsreichen La Planche des Belles Filles (141 Kilometer / 2320 Höhenmeter). Diese Ankunft hat bereits an der Tour de France zahlreiche Geschichten geschrieben und bringt eine erste Vorentscheidung in der Gesamtwertung.

Roster Team Vorarlberg: Emanuel Zangerle, Kilian Feurstein, Laurin Nenning (alle AUT), Pirmin Benz, Jannis Peter (beide GER), Colin Stüssi (SUI);

Etappenübersicht
30.07. Etappe 1 Sausheim – Sausheim 4,3 Km
31.07. Etappe 2 Rust (Europa Park) – Selestat 168,3 Km (380 HM)

01.08. Etappe 3 Vesoul – La Planche des Belles Filles 141,2 Km (2320 HM)
02.08. Etappe 4 Ferrette – Altkirsch 133,3 Km (1400 HM)
03.08. Etappe 5 Ribeauville – Champ du Feu 134,5 Km (3400 HM)

St. Anton am Arlberg ruft: Team Vorarlberg will am Samstag auf das Podium!
Am kommenden Samstag sind Daniel Geismayr, Dominik Amann, Liam Crowley und Felix Stehli beim internationalen Kriterium durch die engen Gassen der Skidestination St. Anton am Arlberg im Einsatz. Insbesondere Dominik Amann, als regierender Kriterium Staatsmeister Österreichs, ist auf ein Podium heiß! Das Rennen wird live gestreamt ab 18.15 Uhr!
Alle Infos unter https://arlberg-giro.com/at/home

Keep on riding!

Presseservice Team Vorarlberg

3. Etappe: Vesoul – La Planche des Belles Filles – 141 Km

1 Beloki Markel EF Education–Aevolo 7 03:18:43
2 Umba Santiago XDS Astana Development Team 3 + 19
3 Eeman Kamiel Lotto Development Team 1 + 19
4 Mariault Axel CIC U Nantes + 19
5 Boichis Adrien Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 25
6 Bravo Henrique Soudal Quick-Step Devo Team + 25
7 Covili Luca VF Group-Bardiani CSF-Faizanè + 25
8 Stüssi Colin Team Vorarlberg + 25
9 Borremans Kasper Bahrain Victorious Development Team + 25
10 Champion Thomas St Michel-Preference Home-Auber 93 + 25

Gesamt:

1 35 Beloki Markel EF Education–Aevolo 06:30:56
2 38 Eeman Kamiel Lotto Development Team + 26
3 97 Umba Santiago XDS Astana Development Team + 33
4 68 Mariault Axel CIC U Nantes + 35
5 28 Champion Thomas St Michel-Preference Home-Auber 93 + 35
6 46 Boichis Adrien Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 38
7 57 Bravo Henrique Soudal Quick-Step Devo Team + 40
8 57 Borremans Kasper Bahrain Victorious Development Team + 40
9 3 Smith Will Team Visma | Lease a Bike Development + 40
10 66 Covili Luca VF Group-Bardiani CSF-Faizanè + 42
11 6 Jasch Lennart Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 42
12 70 Stüssi Colin Team Vorarlberg + 43

Colin Stüssi Achter auf der La Planche des Belles Filles und in Tuchfüllung mit Podium bei Tour Alsace – Felix Stehli auf Rang drei in Brugg

Das war ein harter Brocken in Frankreich. Die dritte Etappe der Tour Alsace über 141 Kilometer von Vesoul hinauf auf die La Planche des Belles Filles, brachte den erwarteten Umsturz in der Gesamtwertung. Es siegt der Spanier Markel Beloki (EF Education – Aevolo) 20 Sekunden vor dem Kolumbianer Santiago Umba (Team Astana). Auf Rang acht mit weiteren fünf Sekunden Rückstand der stark fahrende Colin Stüssi.

Beloki führt nun in der Gesamtwertung. Colin Stüssi fehlen nur wenige Sekunden auf das Podium und wird jede Chance nutzen, welche sich speziell auf Sonntag ergeben wird. Es wartet eine weitere Bergankunft.

Magenprobleme im Feld erwischt auch Jannis Peter und Pirmin Benz
Pirmin Benz musste schon vor dem Start w.o. geben mit argen Magenproblemen. Jannis Peter kämpfte sich mit Magenkrämpfen noch ins Ziel. Auch andere Fahrer plagt es ähnlich.

Die vierte Etappe am Samstag von Ferrette nach Altkirsch über 134 Kilometer tendenziell eine Angelegenheit für die Klassikerabteilung, bevor die schwere Schlussetappe am Sonntag die Entscheidung bringt.

Roster Team Vorarlberg: Emanuel Zangerle, Kilian Feurstein, Laurin Nenning (alle AUT), Pirmin Benz, Jannis Peter (beide GER), Colin Stüssi (SUI);

Etappenübersicht
30.07. Etappe 1 Sausheim – Sausheim 4,3 Km
31.07. Etappe 2 Rust (Europa Park) – Selestat 168,3 Km (380 HM)
01.08. Etappe 3 Vesoul – La Planche des Belles Filles 141,2 Km (2320 HM)

02.08. Etappe 4 Ferrette – Altkirsch 133,3 Km (1400 HM)
03.08. Etappe 5 Ribeauville – Champ du Feu 134,5 Km (3400 HM)

Felix Stehli wird in der Schweiz beim Kriterium in Brugg hervorragender Dritter. Stehli bereitet sich weiter akribisch auf die UCI Gravel World Series Rennen vor!

4. Etappe: Ferrette – Altkirsch – 133 Km

Regenetappe der härteren Art bei der Tour Alsace – Colin Stüssi plant Schlussangriff auf Finaletappe
Die vierte Etappe am Samstag der 21. Tour Alsace von Ferrette nach Altkirsch mit einem Klassikerprofil über 133 Kilometer.
Zusammengefasst eine Chaosetappe im Dauerregen. Aber letztendlich ist die Gesamtwertung ident geblieben. Emanuel Zangerle klagt über Magenproblem, wie bereits am Vortag Jannis Peter übergeben, konnte aber das Rennen beenden.
Paul Renger Sportlicher Leiter „Heute war es knüppelhart. Permanent Stress und Hektik und das bei widrigsten Bedingungen. Nun gilt es alle auf morgen einzustellen!“

1 Dolven Halvor Wanty-NIPPO-ReUz 7 02:52:23
2 Koech Silas Team Lotto-Kern Haus PSD Bank 3 + 00

3 Zanini Simone XDS Astana Development Team 1 + 08
4 Milan Matteo Lidl-Trek Future Racing + 14
5 Dunwoody Seth Bahrain Victorious Development Team + 14
6 Van Bylen Liam Lotto Development Team + 14
7 Houcou Emmanuel ARKEA-B&B HOTELS Continentale + 14
8 Boulet Eliott Groupama-FDJ Conti + 14
9 van der Werff Thom Development Team Picnic PostNL + 14
10 Maekele Milkias BIKE AID + 14
11 Müller Tobias Wanty-NIPPO-ReUz + 14

5. Etappe: Ribeauvillé – Champ du Feu – 134,5 Km

1 Sparfel Aubin Decathlon AG2R La Mondiale Development Team 7 03:33:59
2 Schoofs Jasper Soudal Quick-Step Devo Team 3 + 01
3 Ward Jack Lidl-Trek Future Racing 1 + 05
4 Mariault Axel CIC U Nantes + 05
5 Jasch Lennart Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 09
6 Peter Jannis Team Vorarlberg + 09
7 Champion Thomas St Michel-Preference Home-Auber 93 + 09
8 Smith Will Team Visma | Lease a Bike Development + 09
9 Umba Santiago XDS Astana Development Team + 11
10 Schiffer Anton BIKE AID + 11

Endstand:

1 Beloki Markel EF Education–Aevolo 12:57:42
2 Eeman Kamiel Lotto Development Team + 23
3 1 Mariault Axel CIC U Nantes + 29
4 1 Umba Santiago XDS Astana Development Team + 33
5 1 Champion Thomas St Michel-Preference Home-Auber 93 + 33
6 3 Smith Will Team Visma | Lease a Bike Development + 38
7 Bravo Henrique Soudal Quick-Step Devo Team + 40
8 3 Jasch Lennart Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 40
9 3 Stüssi Colin Team Vorarlberg + 43

10 3 Decomble Maxime Groupama-FDJ Conti + 52
11 3 Tolio Alex VF Group-Bardiani CSF-Faizanè

Freud und Leid bei Tour Alsace – Jannis Peter auf Finaletappe Sechster – Colin Stüssi wird Gesamtneunter – Dominik Amann auf Rang zwei am Kriterium in St. Anton am Arlberg!

Die letzte Etappe am Sonntag von Ribeauville über 134 Kilometer und 3400 Höhenmeter, endete auf dem Champh du Feu. Das unglaublich hohe Niveau zeigte sich auch heute. Aber die Team Vorarlberg Profis Jannis Peter und Colin Stüssi zeigten sich wieder einmal, wie schon so oft in dieser Saison, von der besten Seite. Sie fahren mit den besten in den letzten Anstieg und kämpfen um den Etappensieg. Jannis Peter wird nach überstandenen gesundheitlichen Problemen Sechster. Colin Stüssi, kommt mit seinem Team Kollegen zeitgleich in Ziel, und kann sich in der Endwertung auf Rang neun der Gesamtwertung verbessern.
Etappensieger der Franzose Aubin Sparfel (Decathlon – AG2R). Gesamtsieger der Spanier Markel Beloki (EF-Education EasyPost).

Hohe Ausfallsquote beim Team Vorarlberg – Benz und Zangerle möglicherweise länger out
Pirmin Benz musste gestern nach einer Blinddarmentzündung sofort operiert werden und fällt leider für längere Zeit aus. Seine Helferdienste werden dem Team fehlen. Heute hat es auch Emanuel Zangerle erwischt, welcher abgedrängt wurde uns zu Sturz kam und zu Untersuchungen ins Spital eingeliefert werden musste!

Roster Team Vorarlberg: Emanuel Zangerle, Kilian Feurstein, Laurin Nenning (alle AUT), Pirmin Benz, Jannis Peter (beide GER), Colin Stüssi (SUI);

Podium! Dominik Amann Zweiter beim Int. Kriterium in St. Anton am Arlberg!
Der österreichische Kriterium Staatsmeister musste sich nur dem Deutschen Meister Dario Rapps (Team BROSCH Kempten) geschlagen geben. In einem spannenden Rennen vor großer Zuschauerkulisse in den Gassen der Skimetropole, entwickelte sich das Rennen zu einem Dreikampf. Im Superfinale musste sich Amann hauchdünn Rapps geschlagen geben. Dritter der Österreicher David Preyler (Tirol KTM Cycling Team).

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