Archiv der Kategorie: Kriterium und Rundstreckenrennen

Grosser Fritz Neuser Preis Stadtpark Schwabach

Der RC Herpersdorf bot zu ungewohnten Termin (sonst immer der 3.10.), am Samstag, den 27.9.2025, wieder allen Rennklassen einen interessanten Rundkurs um den Schwabacher Stadtpark, das Rennen firmierte erstmals als Großer Fritz Neuser Preis.
Bei trockenem Wetter, aber eher kühlen Temperaturen boten die Radsportler schnelle Rennen.
Leider lies die Zuschauerkulisse gegenüber den Vorjahren stark zu wünschen übrig, lag es am ungewohnten Termin?

Amateure und ELITE Klasse starteten wie gewohnt in einem Rennen mit getrennter Wertung, neu war allerdings, dass die Amateure eine Minute Vorsprung bekamen.
Da die Wertung ja eh getrennt erfolgen würde, war mir diese Regelung nicht ganz schlüssig.

Die Amateure ließen sich jedoch nicht 2x bitten und legten ein solches Tempo vor, dass die ELITE im ersten Renndrittel keine Chancen hatte, um die Punkte zu sprinten.
Und dies, obwohl die Teams 54×11 und Valeoit Parsberg im ELITE Feld ihre Helfer abstellten, um ordentlich Tempo zu machen.
Hier machte sich die Abwesenheit der Spezialisten des RSC Kempten deutlich bemerkbar.
Die Amateure waren sich jedoch einig und der Vorsprung pendelte immer um ca. 30 Sekunden.

Letztendlich schafften es nur 5 ELITE Fahrer zum Amateurfeld vorzufahren, von 54×11 die späteren Sieger Florian Obersteiner 1er und Florenz Knauer 2er, Christian Eckrich vom Team Valeoit als 3er, Hannes Schäfke und Felix Richter.

Der Rest des ELITE Feldes resignierte danach und konzentrierte sich auf den Endspurt um den 6. Platz im Ziel.

Bei den Amateuren gewann Andre Reinlein vor Fabian Jaskulla und Sebastian Simon, die bei den Wertungen am Anfang die meisten ihrer Punkte ersprinten konnten.


Plomi Foto

ELITE:


Plomi Foto

1er Florian Obersteiner 54×11
2er Florenz Knauer 54×11
3er Christian Eckrich Valeoit Kaffeerösterei Parsberg

Amateure:


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Frauen:


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Jugend:


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Juniorinnen:


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Masters 2:


Plomi Foto von Michael Walter

Das einmalige „Kriterium der Giganten“ 1963 im Nürnberger Stadion

Artikel von Manfred Marr

In den mehr als 70 Jahren seit ich den Radsport begeistert und aufmerksam verfolgt habe, sind mir bis heute einige ganz außergewöhnliche Veranstaltungen besonders in Erinnerung geblieben. Eine von ihnen war am 30. August 1963.
An jenem schönen August-Abend fuhr ich per Rad zum Nürnberger Stadion – nicht um den 1. FCN zu sehen – sondern um zwei der damals größten Weltstars des Profi-Radsports ab 20.00 Uhr bei Flutlicht zu erleben:


Ein einmaliges Rennprogramm wie es Nürnberg noch noch nie vorher sah!

Ein „KRITERUIM DER GIGANTEN“

wurde im Rennprogramm angekündigt und das war damals keinesfalls übertrieben, denn an diesem Abend fuhren auf der Aschenbahn des Stadions auf Bahnmaschinen:

Jacques Anquetil (Frakreich), der damals bereits vierfache Tour de France-Sieger, der 1963 neben der Tour Jahr auch Paris-Nizza, die Spanien-Rundfahrt und die Trophée Dauphine gewonnen hatte. Er war damit der absolute Super-Star des internationalen Profi-Radsports!
Federico Bahamontes (Spanien) der Tour de France-Sieger 1959, der 1963 hinter Anquetil Zweiter der Tour de France war und bis 1963 bereits fünfmal die Gesamt-Bergwertung der Tour de France gewonnen hatte. Ein Bergtrikot gab es damals noch nicht.
Hennes Junkermann (Deutschland), der zweimal die Tour de Suisse gewonnen hatte und zehnmal Deutscher Meister auf Bahn und Straße war.
Rolf Wolfshohl (Deutschland), dreimaliger Cross-Weltmeister und 1963 erfolgreichster Straßenprofi im Ausland.
Dieter Kemper (Deutschland), Etappensieger der Deutschland-Rundfahrt und der Tour de Suisse, Deutscher Meister der Profis im Verfolgungsfahren.
Lucien „Lull“ Gillen (Luxemburg, Kriteriums-Spezialist und 9-facher Sechstage-Sieger.

Rund 5000 Radsportfans feuerten die berühmten Asse begeistert an.
Ausgetragen wurde ein Omnium mit Zweier-Verfolgungsrennen, einem Punkte- und einem Ausscheidungsfahren, bei dem die beiden schnellen Allrounder Kemper und Gillen am besten mit der Aschenbahn zurechtkamen.


Diese seltene Aufnahme von der Zweier-Verfolgung bei Flutlicht auf der Aschenbahn zeigt Bahamontes und Anquetil

Kemper gewann das Omnium vor Gillen und Junkermann.


Dieter Kemper war der herausragende Mann des Abends

Mit am Start waren u.a. auch Sigi Renz, Klaus Bugdahl, WolfgangSchulze, Horst Oldenburg, Willi Altig, Manfred Donike, Rudi Theissen, Ehrenfried Rudolph und viele weitere erfolgreiche deutsche Profis.

Es gab viele kurze Interviews mit den Teilnehmern und ich konnte meine damals schon sehr umfangreiche Autogramm-Sammlung um einige wertvolle „Schätze“ vergrößern. Leider hatte ich damals noch keinen Fotoaparat, doch die Erinnerungen an diesen tollen Abend bleiben mir für immer!

Manfred M a r r

Unglückliches Ende eines großen Radsportfestes beim Kriterium in Rankweil – Deutscher Meister Dario Rapps siegt vor Alexander Konychev vom Team Vorarlberg

Dass auch in Rankweil der Radsport zuhause ist, hat man am Samstag beim top besetzten internationalen Radkriterium eindrucksvoll erlebt. Es war ein Radsportspektakel auf höchstem Niveau was die Elite Fahrer dargeboten haben in ihrem Fight über 80 Runden (84 Kilometer). Ebenso die Rahmenbewerbe mit den Kids und den Hometown Heros boten einiges an Unterhaltungswert.

Die Heimmannschaft, das Team Vorarlberg, musste auf den erkrankten Leader Colin Stüssi verzichten. Nur mit sechs Mann ging es ins Rennen, welches wiederum viele Zuschauer und Radfans an den Fuß des Liebfrauenbergs lockte.

Spannendes Rennen wird durch zwei schwere Stürze beendet
Es entwickelte sich ein offener Rennverlauf mit hohem Tempo. In den Punktesprints für die Gesamtwertung zeichnete sich früh ein Zweikampf ab zwischen dem deutschen Kriteriumsmeister Dario Rapps (BROSCH Kempten) und Alexander Konychev vom Team Vorarlberg. Gegen Mitte des Rennens ereignet sich ein Sturz in welchem mehrere Fahrer verwickelt sind. Das Rennen wurde unterbrochen und neu gestartet. Auch nach dem Neustart holten Konychev und Rapps die Punkte. Im Einlauf in die letzte Runde, dann ein weiterer schwerer Sturz. Dieses Mal erwischte es leider Jannis Peter vom Team Vorarlberg. Das Rennen wurde mit dem aktuellen Stand der Zwischenwertung endgewertet!
Sieger Dario Rapps (BROSCH Kempten, vor Alexander Konychev (Team Vorarlberg) und Emilio Cabrera (SUI).


Plomi Foto

Statement Sieger Dario Rapps: „Es wurde ein hohes Tempo gefahren. Das Risiko fährt immer mit im Sport. Die Veranstaltung war auf einem unglaublich hohem Niveau. Am Schluss war es dann doch etwas zuviel Risiko eines Konkurrenten. Ich habe mich sehr gefreut auf den finalen Sprint mit Konychev. Bin aber happy mit dem Sieg, dieser sagt mir sehr viel.“

Statement Thomas Kofler OK-Verantwortlicher: „Wir hätten uns alle einen anderen Abschluss dieses tollen Rennsportages gewünscht. Ich wünsche den Verletzten alles Beste und eine schnelle Genesung. Trotz dieser sportlichen Zwischenfälle dürfen wir auf eine unglaubliche Begeisterung zurückblicken und Rankweil danke sagen! Ein Dank an die vielen Helfern, allen Partner, Behörden, der Marktgemeinde Rankweil und sämtlichen Sponsoren!“

Große Begeisterung bei den Hometown Heros und beim Käferle Cup
Im Vorprogramm zu den Profis zeigten sich viele Kids begeistert vom Käferle Cup in Rankweil. Vom Laufrad bis zu den Schülern waren wieder viele Kinder dabei. Zu sehen, nur lachende Kinderaugen.
Im Vergleich zum Start der Hometown Heros Rennen im Vorjahr, waren heuer gleich drei Klassen notwendig, um allen einen Start zu ermöglichen. Und es war ein sportliches Kräftemessen auf ganz unterschiedlichen Niveaus bei den Damen und Herren. Für viele war es eine Gaudi, für die anderen ging es ums Eingemachte. Am Ende des Tages darf man auf ein außerordentlich gelungenes Format zurückblicken.

Abschluss mit 12h Benefizradeln und Programm für Sonntag
Weiter geht es mit einem 12 Stunden Benefizradeln für den guten Zweck am Marktplatz Rankweil mit Start um 22 Uhr, sowie weiterem Programm am Sonntag. Organisiert von den Wirten von Rankweil und dem Radsportverein Schwalbe Radsport vor dem Arlberg, sowie dem Team Vorarlberg.

Alle Informationen zum Radkriterium um den Liebfrauenberg gibt es unter:

Int. Radkriterium Rankweil

Bamberg Gartenstadt Kriterium am 2.8.2025

60 Runden = 72km

1er Florenz Knauer 54×11
2er Lukas Herrmann Team Schwingshandl
3er Linus Rosner 54×11

1 Knauer, Florenz Herrmann Radteam 54×11 01:20:14 45
2 Herrmann, Lukas Cycling Team Schwingshandl Heizomat Radteam p/b Herrmann 01:20:11 35
3 Rosner, Linus Veloclub Ratisbona Regensburg 54×11 01:20:11 30

4 Hartmann, Elias RSC Kempten 01:20:11 25
5 Popp, Niklas BikeSportBühne Bayreuth VALEOIT kaffee rösterei parsberg 01:20:12 20
6 Dietl, Bastian Team Magnesium Pur VALEOIT kaffee rösterei parsberg 01:20:23 18
7 Eckrich, Christian RSC 88 Regensburg 01:20:14 16
8 Schwendner, Maximilian Next Level Racing Next Level Racing Elite 01:20:22 14
9 Knauer, Jan Radl Express Feucht 01:20:25 13
10 Kößler, Tim Benotti Berthold 01:20:14 12
11 Danner, Fabian RU 1913 Wangen i.A. 54×11 01:20:45 11
12 Gnoth, Jannick RSV Friedenau Steinfurt Siena Garden Racing MTB 01:20:15 10
13 Huizinga, Laurens RSG Heilbronn 54×11 01:20:16 9
14 Richter, Peter RK Endspurt 09 Cottbus Team Standert Brandenburg 01:20:16 8
15 Weber, Florian RSC Kempten 01:20:20 7
16 Huber, Quirin RV Neustift Freising VALEOIT kaffee rösterei parsberg 01:20:21 6
17 Wolaschka, Matthias RV Sturmvogel München 1952 CSBikes Road Team 01:20:22 5
18 Schafbauer, Josef Veloclub Ratisbona Regensburg BikeBeat Racingteam Ludwigsburg 01:20:29 4
19 Holzapfel, Florian RSC 88 Regensburg 01:20:46 3
20 Hamann, Dario Herrmann Radteam 01:20:46 2
21 Hahn, Leonhard RC Herpersdorf 1919 01:20:27
22 Hall, Rainer RSG Heilbronn Team RSG HNX 01:21:26


Foto 54×11

Bei der schnellen Rundenhatz in der Bamberger Gartenstadt erwies sich das Team 54×11 mit Lokalmatador Florenz Knauer als das stärkste, Lokalmatador und Einzelstarter Lukas Herrmann schaffte einen starken 2. Platz. Zahlenmäßig überlegen war das Team Valeoit Kaffee Rösterei Parsberg, das letztlich aber gegen die starke 54×11 Truppe keinen Podiumsplatz herausfahren konnte.
Keinem Fahrer bzw. Gruppe gelang im Gegensatz zum Vorjahr ein erfolgversprechender Ausreißversuch, alle Versuche wurden von den Teams im Keim erstickt und so mussten die Wertungssprints das schnelle Rennen entscheiden.


Sieger Florenz Knauer (Plomi Foto, nur mit Handy unterwegs gewesen)

Amateure 1h20min

1 Roth, Maximilian RV Conc. 1926 Karbach MaxSolar Cycling Team 01:20:23 15
2 Bossler, Rafael RSC Reinheim 1980 01:20:14 13
3 Walter, Michael Radl Express Feucht Gunsha-KMC CX/Gravel Team – Masters 01:20:12 10
4 Flock, Beat Schleudergang e.V. 01:20:14 9
5 Tscharke, Linus TSV 1862 Scheßlitz 01:20:16 8
6 Englert, Simon RSG Würzburg 01:20:17 7
7 Müller, Robert Veloclub Ratisbona Regensburg 01:20:17 6
9 Hendler, Samuel E-Racers Top Level Augsburg Next Level Racing Elite 01:20:17 4
10 Klinge, Jakob RC Herpersdorf 1919 VALEOIT kaffee rösterei parsberg 01:20:18 3
11 Kober, Lukas Gute Laune Sport 01:20:18 2
12 Kaiser, Jonas RC Pfeil Hof 01:20:19 1

Salus Radsportnacht Bruckmühl 2025 mit Florian Lipowitz

1er Florian Lipowitz
2er Georg Zimmermann DM
3er Patrick Gamper

1 Lipowitz, Florian Red Bull – Bora – hansgrohe 01:27:26
2 Zimmermann, Georg Intermarché – Wanty
3 Gamper, Patrick Team Jayco Alula

4 Bichlmann, Daniel Cycling Team Schwingshandl
5 Poschacher, Valentin Hrinkow Advarics
6 Steininger, Fabian WSA KTM Graz
7 Amann, Dominik Team Vorarlberg
8 Märkl, Niklas Team Picnic PostNL
9 Heiduk, Kim Alexander Ineos Grenadiers
10 Brenner, Marco Tudor Pro Cycling Team
11 Loderer, Timon MYVELO Pro Cycling Team
12 Herrmann, Lukas Cycling Team Schwingshandl
13 Sertic, Jakob WSA KTM Graz
14 Kokas, Raphael
15 Melf, Jonas RSV Irschenberg MaxSolar Cycling Team


Plomi Foto

Am Freitag, den 01. August 2025, verwandelt sich Bruckmühl erneut in ein Zentrum des Radsports: Die Salus Radsportnacht bringt Spitzenathleten und Nachwuchstalente auf den spannenden Rundkurs durch den Ortskern.
Wir freuen uns ganz besonders, mitteilen zu dürfen, dass Florian Lipowitz, Dritter der Tour de France 2025, beim Profirennen über 72 km an den Start gehen wird!


Plomi Foto

Ebenfalls am Start sind:
• Anton Palzer
• Sebastian Putz
• Patrick Gamper
• Georg Zimmermann, amtierender Deutscher Straßenmeister
• Plus weitere Profis

Das Programm startet um ca. 17:00 Uhr mit dem Fette-Reifen-Rennen für Kinder, gefolgt von Rennen der Altersklassen U15 bis U19. Der Startschuss für das Profirennen fällt um ca. 20:15 Uhr, gefolgt von Zieleinlauf, Siegerehrung und After-Party ab 21:45 Uhr.

Wichtig für alle jungen Radsportbegeisterten:
Die Anmeldung für die Nachwuchsrennen ist noch bis Donnerstagabend geöffnet!
rad-net.de –
Ort: Bruckmühl Bahnhof – Ortskern
Datum: Freitag, 01.08.2025
Beginn: ab 17:00 Uhr
Bei jeder Witterung

Bei Fragen wenden Sie sich an Ludwig Stadler: +49 176 83678237

Santos Tour Down Under 2025 Etappe 1 + Kriterien im Vorfeld

1. Etappe: Prospect – Gumeracha – 151 Km


@RedbullBORAhansgrohe

Perfekter Start bei der Tour Down Under: Welsford gewinnt die 1. Etappe

Sam Welsford zeigte eine beeindruckende Leistung auf der ersten Etappe der Tour Down Under 2025. Mit einem kraftvollen Sprint sicherte er sich in Gumeracha den Sieg und wird morgen das ockerfarbene Führungstrikot tragen.

Der australische Sprinter profitierte dabei von einem starken Lead-out seines Teamkollegen Danny van Poppel, der in den letzten Kilometern das Tempo hochhielt. Obwohl Welsford seinen Sprint etwas früher als geplant ansetzte, trug ihn seine explosive Endgeschwindigkeit als Erster über die Ziellinie. Für Welsford war es ein perfekter Saisonauftakt, nachdem er bereits bei den nationalen Kriteriumsmeisterschaften und der Villawood Classic triumphiert hatte. Das restliche Team spielte während der gesamten Etappe eine entscheidende Rolle. Sie kontrollierten die Ausreißergruppe und bereiteten Welsford ideal auf den Sprint vor – ein Beweis für den starken Teamgeist in Adelaide. In den kommenden Etappen in Südaustralien möchte die Mannschaft auf diesem frühen Erfolg aufbauen.

Sam Welsford:

Es war schwer, das Tempo an der Spitze zu kontrollieren, aber die Jungs haben einen unglaublichen Job gemacht, und ich bin wirklich glücklich, dass ich ihre harte Arbeit mit diesem Sieg belohnen konnte. Der Sprint bis zur Ziellinie war extrem hart. In jeder Kurve wollte jemand innen durch, und wir mussten alles geben, um vorne zu bleiben. Ich denke, ich hätte tatsächlich noch etwas länger an Dannys Hinterrad bleiben können, da er noch mehr im Tank hatte, als ich meinen Sprint ansetzte. Am Ende hatte ich glücklicherweise gerade genug Vorsprung, um Brennan abzuwehren. Nach drei Sprintetappensiegen hier im letzten Jahr haben wir dieses Jahr definitiv etwas zu beweisen. Heute hat uns niemand etwas geschenkt, aber mit den Jungs, besonders Filip, die den Großteil des Tages an der Spitze des Feldes gefahren sind, hatten wir das Rennen immer gut unter Kontrolle. Ich bin sehr glücklich, den ersten Sieg der diesjährigen WorldTour-Saison eingefahren zu haben – es ist ein fantastisches Gefühl, das Jahr so zu beginnen.

Bereits vorher war Sam Welsford erfolgreich, er sicherte sich nim Vorfelde der TDU den australischen Kriteriumsmeistertitel und gewann ein Kriterium:

Sam Welsford holt sich zwei Kriteriumssiege in Folge in Australien

Sam Welsford setzt seinen sensationellen Start in die Saison 2025 fort. Eine Woche nach seinem Sieg bei der australischen Kriteriumsmeisterschaft zeigte er beim Villawood Classic in Adelaide, Australien, erneut sein Können und holte den ersten internationalen Sieg des Jahres für Red Bull – BORA – hansgrohe. Mit einer Kombination aus Kraft und taktisch kluger Positionierung führte Sam das Team zu einem perfekten Ergebnis auf dem schnellen Rundkurs.

Das Team spielte eine entscheidende Rolle bei diesem Erfolg. Sams Teamkollegen kontrollierten das Rennen über mehrere Runden hinweg an der Spitze. Ihr Einsatz, das Tempo hochzuhalten und das Feld in der Schlussphase wieder zusammenzuführen, sorgte dafür, dass Sam für den Sprint optimal positioniert war. Auf der Zielgeraden behielt der 28-Jährige aus Perth die Nerven und setzte sich in seinem Trikot des nationalen Meisters durch, um den Sieg zu sichern.

Sam Welsford:

Wir haben das Rennen von Anfang an kontrolliert. Es war klar, dass wir an der Spitze bleiben mussten, da alle anderen Teams damit rechneten, dass wir die Führung übernehmen würden. Daher haben wir die Ausreißergruppe stets im Blick behalten um sie nie zu weit entkommen zu lassen, was uns jedoch einiges an Energie gekostet hat. Drei oder vier Runden vor dem Ziel wurden wir von einigen Teams überholt, aber wir haben ruhig und konzentriert reagiert und sind sehr glücklich, dass wir am Ende den Sieg erringen konnten. Chapeau an alle Jungs, sie haben einen riesigen Job gemacht, um alles unter Kontrolle zu halten. Es wäre sonst sehr schwierig gewesen, also vielen Dank an alle im Team.

Tour de France Saitama Criterium


Plomi Foto

1er Biniam Girmay Intermarche Wanty
2er Primosz Roglic RedBull Bora Hansgrohe
3er Mark Cavendish Astana

Saitama (Japan) – Saturday, November 2nd 2024
Key points:
• Biniam Girmay, the winner of the green jersey in the last Tour de France, prevailed in a rather unorthodox sprint to take the tenth edition of the Tour de France J:COM Saitama Criterium. The peloton only barely neutralised a last-minute attack by Primož Roglič, allowing the winner of the Vuelta a España to hang on for second place, between the Eritrean and Mark Cavendish, the man with 35 stage wins to his name, who rounded out the podium.

• Never before had an African rider emerged victorious from the Japanese race touted as „stage 22 of the Tour“. Jasper Philipsen claimed the points classification on the 3.6 km urban circuit. Romain Bardet, who bade farewell to the Tour de France last July, was crowned king of the mountains in Japan, as he had been in 2019. Chris Froome, another rider who had already taken part in the inaugural edition in 2013, got the combativity award for his panache.

ROGLIČ FLIES SOLO
The Saitama Super Arena, which hosted the Olympic basketball events in 2021 after rolling out the red carpet for artists of the calibre of Madonna, U2, Whitney Houston, Queen and Taylor Swift, flung its doors open once again for the Criterium. The riders sought refuge from the showers that sprinkled the circuit in this monumental building while waiting for the start of the team time trial, which ended in victory for the Japanese Shimano Racing squad. As soon as it hit the streets, the peloton became a boiling pot of ambition that only got frothier with every passing lap. Japanese cyclists such as Hikaru Sato and Yusuke Hatanaka, eager to shine on home soil, tried to break away time and again, but they were frustrated by Jasper Philipsen and Mark Cavendish’s dogged determination to fight for the points at stake at the intermediate sprints, which were set up on the finish line every four laps. Meanwhile, Romain Bardet and Chris Froome, two former winners of the polka-dot jersey at the Tour, vied for the king of the mountains points on offer at the top of a gentle slope at the exit from an underground tunnel.

Race conditions were more reminiscent of the northern classics than of the blistering heat that sometimes bakes France in July, causing a few spills. The Spaniard Roger Adrià had to bow out of the race after hurting his knee with 34 km to go. The points classification went down to the wire, with Philipsen sewing up victory at the last intermediate sprint. Romain Bardet came out on top in the mountains classification after joining Primož Roglič and Yukiya Arashiro in a breakaway within the final 10 km. The three-man lead group opened up a gap of about 15 seconds over the peloton but, by the time the bell rang for the final lap, the red jersey was alone at the front. The Slovenian had good reason to believe in his chances with 2 km to go, but Intermarché–Wanty got all hands on deck to catch him in the nick of time. Girmay, who has got sprinting down to a science, handily defeated his rivals to get a new victory and a new taste of the Tour de France. Come next July, „Bini“ will have his sights set on the yellow jersey at the end of the opening stage in Lille.

CHRIS FROOME: „THE VENTOUX HOLDS A VERY SPECIAL PLACE IN MY HEART“
Retirement is still a remote prospect for Chris Froome, who has no intention of hanging up his bicycle at the very least until the end of next season, perhaps after taking part in what would be his eleventh Tour de France next summer: „I didn’t make the cut for the last two, but it’s not far-fetched to think that, if I give it my all, I can still earn a spot on the team and play my part —hunting for a stage win, maybe, or working for my teammate Derek Gee, for example“. At any rate, the festivities around the tenth Saitama Criterium, whose inaugural edition he won in 2013 after claiming his first yellow jersey, are an invitation to take a trip down memory lane with the British champion. „Back then, when I won, I thought to myself that this wasn’t the accomplishment of a mission, but rather the start of a story. Later, when I came to Saitama, I was blown away by the number of fans waiting for us and by how well versed in the lore of the Tour they were.“ The former Sky rider became the hegemon of the race until 2017, when he took the win for the fourth time in his career. Little did he know that there would never be a fifth: „That’s life. At the end of the day, I think the 2019 Tour was the one that really got away. I’d never been as strong in training as before my crash in the Critérium du Dauphiné“. To sum up his relationship with the Tour, Froome picks the Ventoux as the symbol of his sometimes mixed feelings: „The Ventoux holds a very special place in my heart. When I won there in 2013, that was when I really knew I was going to take it all the way to Paris. In 2016, I had a similar performance in me, but that crash happened and mayhem ensued. It made no sense at all to start running, but it was an automatic reaction that just kicked in. And, in the end, it went down in history“.

3.10.2024 Schwabach Stadtparkkriterium RC Herpersdorf und Bayr. Meisterschaften

ELITE 60km 1h 17min 31s = 46,4km/h


Der Pain Train des RSC Kempten


Der Sieger Tim Schlichenmaier RSC Kempten
Plomi Fotos

Wie gewohnt dominierte der Pain train des RSC Kempten das flotte Rennen um den Schwabacher Stadtpark. Bei trockenen aber sehr kühlen Bedingungen wurde den 22 Teilnehmern im ELITE Rennen sehr schnell warm, da das Peloton unter der Regie des RSC Kempten ein sehr flottes Tempo auf den Asphalt zauberte. Jonas Schmeisser (2er) und der spätere Sieger Tim Schlichenmaier dominierten die Wertungssprints, souverän unterstützt von ihren Teamkollegen. Einzig Linus Rosner und Nils Puschmann vom Team Santic Wibatech konnten da einigermaßen mithalten und Linus Rosner errang 14 Punkte, die ihm in der Endabrechnung auf den dritten Platz brachten, Nils Puschmann wurde guter Fünfter.
Zahlenmäßig stark vertreten war noch das Team Valeoit Kaffeerösterei Parsberg/RSC88 Regensburg, aber gegen die Übermacht aus Kempten war einfach bei dem hohen Tempo nix zu machen und so wurde Tobias Häckl als bester Fahrer auf Platz 12 notiert.
Das Fahrerfeld präsentierte sich trotz des hohen Tempos sehr homogen und es gab nur 2 DNF zu verzeichnen.

Damen ELITE 45km 1h11min10s = 37,9km/h


Plomi Foto

Obwohl das Damenrennen vom rührigen Veranstalter RC Herpersdorf fleißig beworben wurde, stellten sich letztendlich nur 13 junge Damen der Rundenjagd um den Schwabacher Stadtpark.
Aber immerhin waren darunter 2 World Tour Fahrerinnen mit Linda Riedmann (Team Visma Bike a Lease) und Romy Kasper (Human Powered Health). Die beiden übernahmen nach Rennstart auch sofort das Kommando und das kleine Feld zerfiel praktisch sofort, mit den beiden World Tour Profis an der Spitze.

Plomi Foto

Bei den Wertungen erwies sich die junge Linda Riedmann aus Karbach als die schnellere und den dritten Platz erzielte Ilsa Beig, die sich sehr lange alleine an dritter Stelle hielt und so entsprechend Wertungspunkte sammeln konnte.
Erst ab Rennmitte gab es hinter den beiden Führenden dann wieder ein kleines Hauptfeld, aus dem um Platz 3 gesprintet werden konnte.
Leider fehlte vom Veranstalter Lena Gömmel wegen Erkrankung.

Amateure 45km in 1h 01min26s = 43,9km/h


Paul Funke Team Valeoit / RSC 88 Regensburg (Plomi Foto)

Zahlenmäßig ein großes Feld konnte der Veranstalter beim Rennen der Amateure und U19 auf die Runden um den Stadtpark in Schwabach schicken.
Fabian Kruschewski gewann das Rennen vor Paul Funke, der sich aber durch seinen 2. Platz den Bayr. Kriteriumsmeistertitel sichern konnte.

Zweiter der BM wurde Felix Richter aus Strullendorf vor Altmeister Peter Renner vom RC Herpersdorf.

Das Rennen der U19 und den BM Titel gewann Elias Hartmann Vom RSC Kempten.

Diashow Stadtparkrennen Scwabach:

54. Großer Preis der Gemeinde Strullendorf 7.7.24

Diashow:

Alle Fotos von Plomi

Bei besten äußeren Bedingungen konnten die Rennen in Strullendorf durchgeführt werden. Erstmals seit 2019 gab es wieder rasante Kurvenduelle auf dem 1km Rundkurs, Corona bedingt und durch eine Baustelle auf der Rennstrecke.
ELITE und Amateure fuhren zusammen über 70km ein sehr flottes Rennen und schnell war klar, daß der Sieg nur über den pfeilschnellen Julian Kern des RSC Kempten erfolgen konnte, der als Einzelstarter die Konkurrenz beherrschte. Lukas Herrmann vom Radteam Herrmann sammelte auch als Einzelfahrer als 2er die meisten Punkte nach dem Sieger.
Den dritten Rang sicherte sich das Team Valeoit mit Paul Peter, der eine sehr starke Leistung zeigte und viele seiner Punkte solo herausfuhr.

Im Amateurrennen als Rennen im Rennen war Tom Gaupp von der Schleudergang der Beste vor dem jungen Finley Börner und dem Lokalmatador Felix Richter von der Concordia Strullendorf.

Amateure 70km

1 Gaupp, Tom Schleudergang e.V. 01:22:42
2 Börner, Finley RSV Chemnitz Junioren Schwalbe Team Sachsen
3 Richter, Felix RMV Concordia Strullendorf

4 Pitsch, Roman Schleudergang e.V.
5 Laukamp, Pascal TSV 1862 Scheßlitz
6 Wagner, Philipp Team Icehouse Bayreuth
7 Wolaschka, Matthias RV Sturmvogel München 1952 LV Bayern
8 Ott, Kilian RSV Heidelberg
9 Werth, Lukas TV 1899 Parsberg Team Valeoit Kaffeerösterei Parsberg
10 Schäfke, Hannes Schleudergang e.V.
11 Klinge, Jakob RC Herpersdorf 1919
12 Flock, Beat Schleudergang e.V.
13 Ebner, Marco Schleudergang e.V.
14 Gref, Oliver RC 1913 Wendelstein Team Edelsten – Das Hörhaus powered by MaD
15 Funke, Paul TSV Nittenau Team Valeoit Kaffeerösterei Parsberg
16 Lubas, Yannik RMV Concordia Strullendorf
17 Mayer, Andre
18 Hofmann, Jan RC Herpersdorf 1919
19 Schierz, Udo RC Herzogenaurach
20 Kappler, Laurin Elias RC Herpersdorf 1919
21 Schorr, Martin RC Herzogenaurach
22 Hohlfeld, Benjamin RC Herzogenaurach
23 Dohrmann, Lorenz RMV Concordia Strullendorf BikeBeat Racing Team – RSC Komet Ludwigsburg

ELITE 70km

1 Kern, Julian RSC Kempten 01:22:21
2 Herrmann, Lukas Herrmann Radteam
3 Peter, Paul RSV Rosenheim Team Valeoit Kaffeerösterei Parsberg

4 Holzapfel, Florian RSC 88 Regensburg Team Valeoit Kaffeerösterei Parsberg
5 Rautzenberg, Robin RSV Chemnitz
6 Stavinoha, Severin Next Level Racing 54×11
7 Eckrich, Christian RC Herpersdorf 1919 Team Edelsten – Das Hörhaus powered by MaD
8 Popp, Niklas BikeSportBühne Bayreuth Team Edelsten – Das Hörhaus powered by MaD
9 Fischer, Johannes Marzahner RC 94
10 Pöhlmann, Benjamin Schleudergang e.V.
11 Hendler, Samuel E-Racers Top Level Augsburg Next Level Racing Elite
12 Schafbauer, Josef RC Herzogenaurach BikeBeat Racing Team – RSC Komet Ludwigsburg
13 Knauer, Jan Radl Express Feucht Team Valeoit Kaffeerösterei Parsberg
14 Geis, Christian RSV Rosenheim Next Level Racing Elite
15 Linde, Peter RC Herzogenaurach BikeBeat Racing Team – RSC Komet Ludwigsburg
16 Sedlmeier, Felix Next Level Racing Next Level Racing Elite
17 Regenbogen, Markus Melsunger TG 1861

Dominik Amann kürt sich zum Staatsmeister beim internationalen Rankweiler Radkriterium, Alexander Konychev landet auf dem Podest. Sieg geht an Israel-Profi Michael Schwarzmann.


Plomi Foto

1. 5 SCHWARZMANN Michael 1991 GER ISRAEL – Premier Tech
2. 43 RAPPS Dario 1994 GER Team AUTO BROSCH Kempten
3. 18 KONYCHEV Alexander 1998 ITA Team Vorarlberg
4. 14 MEILER Lukas 1995 GER Team Vorarlberg
5. 6 AMANN Dominik 1999 AUT Team Vorarlberg
6. 41 ZANGERLE Emanuel 2000 AUT Team Felt Felbermayr
7. 3 SELIG Rüdiger 1989 GER ASTANA Qazaqstan Team
8. 35 GAMPER Mario 1999 AUT Santic-Wibatech
9. 16 BENZ Pirmin 2000 GER Team Vorarlberg
10. 12 RÜEGG Lukas 1996 SUI Team Vorarlberg

Es war ein wahres Radspektakel. Die Rückkehr des Rankweiler Kriteriums um den Liebfrauenberg lockte zahlreiche Zuschauer an die Strecke und bot Radsport auf höchstem Niveau. Nach 100 Runden siegte der Deutsche Michael Schwarzmann (Israel-Premiertech) vor seinem Landsmann Dario Rapps (Team Auto Brosch Kempten) und Alexander Konychev vom Team Vorarlberg. Der in Lochau wohnhafte Schwarzmann hatte knapp die Nominierung für die Tour de France verpasst und präsentierte sich in Rankweil in starker Form. „Es war schwer, das Team Vorarlberg war extrem stark und hat immer wieder attackiert. Nach der Überrundung ging es um die letzte Wertung, die habe ich mir geholt“, freute sich der 33-Jährige.

Schwarzmann hatte mit seinem Freund und langjährigen Weggefährten Rüdiger Selig (Astana) gemeinsame Sache gemacht und diesen zunächst in eine gute Position gebracht. Doch wenige Runden vor Schluss setzte sich eine kleine Spitzengruppe inklusive Schwarzmann ab und holte mit der Überrundung des Hauptfeldes die am Ende entscheidenden 20 Punkte. Den Schlusssprint entschied Schwarzmann schließlich vor Konychev für sich.

Teil der Spitzengruppe war auch Dominik Amann, der sich damit den Kriteriumsstaatsmeistertitel vor Emanuel Zangerle (Felt-Felbermayr) sicherte. „Es war ein brutal hartes Rennen. Die Überrundung war unbedingt nötig, wir haben gewusst, dass eine Gruppe gehen wird. Da hieß es, dabei sein.“ Für Amann ist es der erste österreichische Meistertitel seit jenem im Straßenrennen der Junioren 2017.
Das Team Vorarlberg versuchte mit vielen Attacken seine numerische Überlegenheit auszuspielen. Im Laufe des Rennens wurde dieses Engagement zunehmend belohnt. Lukas Meiler fuhr lange solo und wurde erst in der 86. Runde eingeholt. „Wir haben gewusst, dass wir im Sprint keine Chance haben. Deshalb haben wir ständig attackiert“, sagt der Deutsche, „ich habe probiert bis zum Ende durchzuziehen, aber das Feld war einfach zu schnell.“

Bei den Frauen triumphierte mit der World-Tour-Fahrerin Kathrin Schweinberger (Ceratizit-WNT) die große Favoritin vor Melanie Brunhofer (Interklima-ABC) und Jana Gigele (Arbö-Rapsöl Knittelfeld).

Vor dem Rennen der Männer wurde Matthias Brändle offiziell verabschiedet. Der langjährige World-Tour-Profi und ehemalige Stundenweltrekordler fuhr eineinhalb Jahre nach seinem Karriereende zwei Runden mit den Elite-Herren und mit und ließ es sich anschließend nicht nehmen, das Rennen am Livestream von K19 zu kommentieren. Nach Rennende musste der Hohenemser noch einige Autogramme schreiben.

Große Begeisterung am Hometown Heros und Käferle Cup
Im Vorprogramm zu den Profis zeigten sich viele Kinder und Jugendliche begeistert vom erstmals durchgeführten Käferle Cup in Rankweil. Vom Laufrad bis zu den Schülern waren gesamt 200 Kinder dabei. Man sah nur lachende Kinderaugen.
Ihnen gleich habe es die zahlreichen Teilnehmer im Bewerb der Hometown Heros getan. Spannende Rennen, coole Outfits und jede Menge Spaß hatten die Damen über acht Runden, und die Herren über 15 Runden. „Einfach großartig, dass man solche Bewerbe auch für Freizeitsportler wieder ins Leben ruft. Man hat die Euphorie richtig gespürt“ sagten die Teilnehmer der Rennen unisono. Neben Langzeit Obmann der RV-Schwalbe Rankweil Christof Branner war auch Radsportschule Gründer Max Kofler und VLRV-Präsident Herby Tessadri am Start. Der Prominenteste war aber zweifelsohne Dimitri Konychev, Vater von Team Vorarlberg Profi Alexander Konychev und Gewinner zahlreicher Tour de France und Giro d Italia-Etappen, sowie Vizeweltmeister.

„Es war eine Veranstaltung mit Gänsehaut, die Verabschiedung von Mattias Brändle war eindrucksvoll und richtig bewegend. Unsere Fahrer haben ein gutes Rennen gezeigt, es freut mich besonders, dass es für Dominik Amann mit dem Titel geklappt hat!“ so OK Verantwortlicher Thomas Kofler

Alle Informationen zum Radkriterium um den Liebfrauenberg gibt es unter:

Int. Radkriterium Rankweil

Kontakt für Rückfragen / Presseservice:
Thomas Kofler thomas@proevent-cycling.at

Comeback des internationalen Radkriterium in Rankweil mit Top Profis und Rekord Starterfeld!

Es ist das Comeback des Jahres im österreichischen Radsportkalender! Nach 13 Jahren Pause fällt am Samstag, 29. Juni der Startschuss zur legendären Rundenjagd rund um den Liebfrauenberg. Erstmals mit dabei die Damen, und ebenfalls eine Premiere: In Rankweil werden die Titel der Kriterium Staatsmeisterschaften Damen und Herren vergeben. All inclusive: Ein breites Rahmenprogramm!

TOP Starterfeld in Rankweil – World Tour und UCI Pro Team Profis geben Zusage!
Die Staatsmeisterschaften werden mit internationaler Beteiligung ausgefahren. Der Veranstalter und die Fans dürfen sich über das stärkste Starterfeld freuen, welches jemals in Rankweil zu Gast war. Bis aktuell haben 100 Elite Fahrer:innen und Profis aus zehn Nationen genannt.

Kathrin Schweinberger will Sieg und Titel
Die sympathische 27-jährige vom deutschen World Tour Team Ceratizit WNT Pro Cycling, vor kurzem Siegerin des UCI 1.1 Rennen Dwars doors de Westhoek in Belgien, will einerseits um den Sieg gegen die Sprintspezialistinnen mitfahren, andererseits sich den Meistertitel holen. Die Olympia Kandidatin brillierte heuer bereits mit zahlreichen Topresultaten. Dies wollen ihr gleich tun Jana Gigele (Rapso Knittelfeld), sowie Melanie Brunhofer (Interklima ABC Copenhagen). Aber auch Starterinnen aus der Schweiz und Deutschland sind mit von der Partie.
Infos zu Kathrin Schweinberger: https://www.procyclingstats.com/rider/kathrin-schweinberger

Geballtes Team Vorarlberg gegen Rüdiger Selig, Roland Thalmann und viele Sprinter!
Die Heimmannschaft, welche rund um die Leader Colin Stüssi und Moran Vermeulen fast komplett antreten wird, muss sich eine spezielle Taktik ausarbeiten. Die Konkurrenz ist enorm. Rüdiger Selig, der Deutsche vom World Tour Team Astana-Qazaqstan, hat ebenso zugesagt, wie der Schweizer Ex-Team Vorarlberg Kapitän Roland Thalmann vom UCI Pro Team. Selig zuletzt in Top-Form, war bereits beim Giro d Italia und Vuelta Espana am Podium. Roland Thalmann, fünf Jahre im Team Vorarlberg, vor kurzem an der Tour de Suisse am Start, freut sich auf ein Wiedersehen in seiner Wahlheimat!

Deutscher Meister gegen österreichische Sprinter
Um den Sieg werden aber vor allem auch die Sprintspezialisten mitsprechen. Mit dem deutschen Dario Rapps (Team BROSCH Kempten) ist der aktuelle Deutsche Kriterium-Meister am Start. Dazu alle österreichischen UCI Continental Teams, sowie zahlreiche weitere schnelle Leute. Beim Team Vorarlberg hofft man auf die schnellen Beine von Felix Stehli und Lukas Rüegg, aber auch auf die Angriffe von Moran Vermeulen, Colin Stüssi, und die Vorarlberger rund um Dominik Amann.
Die Distanz über 105 Kilometer ist für ein Kriterium sehr lange, und könnte zu einem sehr offenen Rennen führen.

Ein GROSSES RADFEST mit EM-Begleitung!
„Das OK-Team und die zahlreichen Helfer, haben sehr viel für die Rückkehr des Rankweiler Kriteriums gearbeitet. Wir sind dankbar, dass wir auf derart breiten Zuspruch bei den Partnern, Fahrer und Fahrerinnen gestoßen sind, und dürfen uns auf ein wahres „Radsportfest“ für ALLE freuen. Zuerst sind alle Kids von 2-14 Jahren zum Käferle Cup eingeladen. Im Anschluss Vereine, Firmen und Jedermänner und Frauen beim „Hometown Heros“ Bewerb. Zum „grande finale“ die Profis der Damen und Herren, welche mit Garantie für eine große Show sorgen werden. Dies alles eingebettet in das Public Viewing der Fußball EM am Marktplatz in Rankweil, wo nach Rennende der Anstoß zum Achtelfinale erfolgt. Das gesamte Programm ohne Eintrittsgebühren, denn wir möchten den Sport zu Leuten bringen – darauf freuen wir uns!“ so OK Verantwortlicher Thomas Kofler

Programmübersicht – Samstag, 29. Juni:
13.45 Uhr Käferle Cup Bewerbe 2 – 14 Jahre u. Hindernisparcours
15.00 Uhr Hometown Heros Damen
15.30 Uhr Hometown Heros Herren
16.45 Uhr Start Profis Elite Damen
18.15 Uhr Start Profis Elite Herren
20.30 Uhr Rennende / Ehrungen

Alle Informationen zum Radkriterium um den Liebfrauenberg gibt es unter:

Int. Radkriterium Rankweil

Kontakt für Rückfragen / Presseservice:
Thomas Kofler thomas@proevent-cycling.at