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Giro d’Italia – Etappe 10 – Peter Sagan gewinnt im Alleingang Klassikeretappe

Nach den vielen negativen Schlagzeilen vom Morgen:
Was eine tolle Etappe heute beim GIRO, unbedingt gucken, falls noch nicht geschehen.
Gekämpft wurde an allen Punkten, Gesamtwertung, Sprintwertung, Etappensieg und Ausreißer, bei Sonne und bei Regen.
Und ein mehr als verdienter Etappensieger mit ex Weltmeister Peter Sagan, der eine absolute Glanzvorstellung zeigte.
Pechvogel des Tages war Jakob Fuglsang, der in der rennentscheidenden Phase 9km vor dem Ziel in einer engen und nassen Abfahrt einen Plattfuß erlitt und dadurch den Anschluß zur Favoritengruppe verlor.
BORA-hansgrohe kann sehr zufrieden sein, denn Geburtstagskind Patrick Konrad und Rafal Majka konnten sich in der Gesamtwertung auf Rang 6 und 8 verbessern.


Foto: Gerhard Plomitzer

Lanciano – Tortoreto (177,0 km)
1 SAGAN Peter (SVK) BORA – HANSGROHE 4:01:56
2 MCNULTY Brandon (USA) UAE TEAM EMIRATES 0:00:19
3 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:23
4 SWIFT Ben (GBR) INEOS GRENADIERS 0:00:23
5 HINDLEY Jai (AUS) TEAM SUNWEB 0:00:23
6 MAJKA Rafal (POL) BORA – HANSGROHE 0:00:23
7 KONRAD Patrick (AUT) BORA – HANSGROHE 0:00:23
8 KELDERMAN Wilco (NED) TEAM SUNWEB 0:00:23
9 POZZOVIVO Domenico (ITA) NTT PRO CYCLING 0:00:23
10 BILBAO LOPEZ DE ARMENTIA Pello (ESP) BAHRAIN – MCLAREN 0:00:23
11 GEOGHEGAN HART Tao (GBR) INEOS GRENADIERS 0:00:23
12 NIBALI Vincenzo (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:00:23
13 PERNSTEINER Hermann (AUT) BAHRAIN – MCLAREN 0:00:23
14 MASNADA Fausto (ITA) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:23
15 KANGERT Tanel (EST) EF PRO CYCLING 0:00:50
16 ZAKARIN Ilnur (RUS) CCC TEAM 0:00:50
17 PEDRERO Antonio (ESP) MOVISTAR TEAM 0:00:50
18 NARVAEZ PRADO Jhonatan Manuel (ECU) INEOS GRENADIERS 0:00:50
19 DENZ Nico (GER) TEAM SUNWEB 0:01:38
20 ULISSI Diego (ITA) UAE TEAM EMIRATES 0:01:38
21 FUGLSANG Jakob (DEN) ASTANA PRO TEAM 0:01:38

Gesamtwertung
1 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK – STEP 39:38:05
2 KELDERMAN Wilco (NED) TEAM SUNWEB 0:00:34
3 BILBAO LOPEZ DE ARMENTIA Pello (ESP) BAHRAIN – MCLAREN 0:00:43
4 POZZOVIVO Domenico (ITA) NTT PRO CYCLING 0:00:57
5 NIBALI Vincenzo (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:01:01
6 KONRAD Patrick (AUT) BORA – HANSGROHE 0:01:15
7 HINDLEY Jai (AUS) TEAM SUNWEB 0:01:19
8 MAJKA Rafal (POL) BORA – HANSGROHE 0:01:21
9 MASNADA Fausto (ITA) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:01:36
10 PERNSTEINER Hermann (AUT) BAHRAIN – MCLAREN 0:01:52

Peter Sagan triumphiert mit beeindruckendem Solo-Sieg auf der 10. Etappe des Giro d’Italia

Nach dem gestrigen Ruhetag ging es heute über 177 km von Lanciano nach Tortoreto. Obwohl keine hohen Berge zu bezwingen waren, stellten sich dem Peloton mehrere kurze aber scharfe Rampen in den Weg zur Ziellinie. Nach 60 km setzte sich eine 10-Mann starke Gruppe, unter ihr auch Peter Sagan, erfolgreich vom Feld ab. Hinten im Peloton versuchte Groupama-FDJ vergeblich die Lücke zur Spitze zu schließen, und trotz des Tempodiktats des französischen Teams vergrösserte sich der Abstand zwischenzeitlich auf fast fünf Minuten. Der erste Zwischensprint ging an Peter, der damit seine Bilanz in der Punktewertung aufbessern konnte. Mit 40 km bis zum Ziel hatte sich der Vorsprung der Spitzenreiter auf fast zwei Minuten reduziert und im Anstieg des Colinella versuchten einige der Führenden zu attackieren. Peter gelang es jedoch zu kontern und er schloss wieder zur Spitze auf. Den zweiten Zwischensprint konnte Peter ebenfalls für sich entscheiden und damit weitere wertvolle Punkte im Kampf um das Sprinttrikot sammeln. Der slowakische Fahrer neutralisierte immer wieder Attacken an der Spitze und mit noch 20 km gelang es ihm und B. Swift eine kleine Lücke zu ihren Fluchtgefährten zu reißen. Wenig später setzte sich der BORA – hansgrohe Fahrer von seinem englischen Kontrahenten ab. Zurück im verkleinerten Feld gab es ein Feuerwerk von Attacken, als die Favoriten versuchten zu dem Slowaken aufzuschließen. Doch der dreimalige Weltmeister zeigte sich heute in bester Form und hielt die Favoriten auf Distanz. Nachdem er mehr als 10 km solo gefahren war, wurde sein großer Kampfgeist am Ende mit einem beeindruckenden Etappensieg belohnt. Im Gesamtklassement rückte Teamkollege Patrick Konrad auf den 6. Platz vor, während Rafal Majka den erfolgreichen Tag für BORA – hansgrohe mit einem 8. Rang in der Gesamtwertung aufrundete.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg. Hier zu gewinnen hat für mich eine besondere Bedeutung, denn es ist mein erster Sieg beim Giro d’Italia. Mein letzter Sieg war im vergangenen Jahr bei der Tour de France, und so habe ich lange auf meinen heutigen Sieg gewartet. Die Mannschaft und die Fans hatten ihre Erwartungen, also schuldete ich ihnen einen Sieg. Ich war hier viele Male auf dem Podest, aber es gibt einen großen Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Platz. Wir wussten, dass es heute wichtig sein würde, in die Ausreißergruppe zu gehen, aber es war nicht einfach. Es hat viele Körner gekostet, und ich glaube, die Ausreißer hatten heute alle sehr gute Beine. Hinzu kommt, dass wir nach der Entstehung dieser Gruppe immer noch hart arbeiten mussten, weil das Peloton, mit Groupama-FDJ an der Spitze, sich ebenfalls sehr bemüht hat, uns zurückzubringen. Es hat lange Zeit gedauert, bis wir uns einen wirklich soliden Vorsprung herausfahren konnten. In den letzten Anstiegen wusste ich, dass ich alles geben musste, um eine Lücke reißen zu können. Die Fahrbahn auf der letzten Abfahrt war nass und ich musste aufpassen, dass ich da nicht stürzte. Dort verlor ich ein wenig Zeit, und auf den letzten 7 km war es wichtig, am Limit zu fahren, denn hinter mir war eine Gruppe von 10-15 Fahrern, die mich auf jeden Fall einholen wollten.“ – Peter Sagan

„Heute hatten wir zwei Ziele. Mit Peter wollten wie den Etappensieg holen, aber gleichzeitig waren wir darauf bedacht unsere beiden GC-Fahrer zu schützen. Wir waren uns bewusst, dass dies einen sehr starken Einsatz erfordern würde und dass die anderen Teams nicht sehr kooperativ sein würden. Deshalb mussten wir den ersten Teil des Rennens kontrollieren, während wir auf den letzten 60 km, die ständig auf und ab gingen und einige steile Abschnitten von 20 Prozent aufwiesen, auch noch gute Beine haben mussten. Auf den ersten 40 km kontrollierten Pawel und Cesare das Rennen vollständig. Aber als Ganna attackierte, konnte Peter im Anstieg schnell kontern. Danach wechselten sich verschiedene Mannschaften im Peloton in der Führungsarbeit ab und versuchten, die Ausreißer zurückzubringen. Zuerst war es Groupama – FDJ, dann UAE Team – Emirates und schließlich Team NTT, aber sie hatten kein Glück, die Gruppe wieder einzuholen. Peter fuhr einen fantastischen Solosieg ein, und ich bin sehr stolz auf seine Leistung. Er war heute äußerst stark.“ – Jan Valach, Sportlicher Leiter

Tour de France – Etappe 11

Poitiers, Wednesday, September 9th – Caleb Ewan (Lotto Soudal) took his second Tour de France victory this year, the fifth in his career, after he managed to fend off his rival Sam Bennett (Deceuninck-Quick-Step) in a tight sprint finish in Poitiers. Primoz Roglic (Team Jumbo – Visma) continued his yellow odyssey from the Atlantic Coast to the centre of France.

Châtelaillon-Plage – Poitiers (167,5 km) -> Marschtabelle, Profil
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:00:01
2 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
3 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo – Visma 0:00:00
4 Bryan Coquard (Fra) B&B Hotels – Vital Concept 0:00:00
5 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
6 Mads Pedersen (Den) Trek – Segafredo 0:00:00
7 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton – Scott 0:00:00
8 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
9 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:00
10 Ryan Gibbons (RSA) NTT Pro Cycling 0:00:00

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 46:15:24
2 Egan Bernal (Col) Ineos Grenadiers 0:00:21
3 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:00:28
4 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:30
5 Nairo Quintana (Col) Team Arkéa – Samsic 0:00:32
6 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:00:32
7 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:44
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:01:02
9 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:15
10 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:01:42

Peter Sagan nach engem Finale im Sprint relegiert

Auch die 11. Etappe der Tour de France war auf dem Papier eine Angelegenheit für die Sprinter, denn die 167,5 km zwischen Chatelaillon-Plage nach Poitiers waren durchwegs flach. Gleich zu Beginn attackierte ein Fahrer, der vom Feld als keinerlei Bedrohung wahrgenommen wurde und schnell sechs Minuten Vorsprung hatte. Als sich allerdings 20 km später sechs Fahrer inklusive Lukas Pöstlberger vom Feld absetzen konnten, musste Deceuninck-Quickstep alle Kräfte mobilisieren, um die Gruppe zu neutralisieren, was nach rund 10 km Verfolgung gelang. Beim Zwischensprint des Tages hatte der Solist an der Spitze noch rund eine Minute Vorsprung, als sich Peter Sagan Rang drei aus dem Feld sichern konnte. Wenig später war das Peloton geschlossen. Leider musste Gregor Mühlberger die Tour heute aufgeben. Der Österreicher fühlte sich nach guten Leistungen am vergangenen Wochenende einfach kraftlos und konnte sich nicht mehr erholen. Auf den letzten 15 km positionierte BORA – hansgrohe Peter Sagan wieder vorbildlich. Lukas Pöstlberger setzte eine starke Attacke etwa 6 km vor dem Ziel und zwang die Sprinterteams zu einer Reaktion. Als er an der zwei Kilometer Marke wieder eingeholt wurde, waren die Sprinter großteils ohne Anfahrer und Sagan vorne mit dabei. Auf den letzten 200m versuchte Peter rechts vorbeizuziehen, berührte dabei Van Aert und überquerte als Zweiter die Ziellinie. Nach Juryentscheid wurde er allerdings wenig später ans Ende des Feldes zurückversetzt.
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte heute den Speed und wollte an der rechten Seite vorbeiziehen. Einen Fahrer habe ich überholt, dann war es plötzlich sehr eng und ich musste mich bewegen, um nicht an der Bande hängen zu bleiben. Ich wurde ans Ende des Feldes zurückgesetzt, das hat wichtige Punkte gekostet. Aber ich habe das Grüne Trikot noch nicht aufgegeben.“ – Peter Sagan

„Am Beginn der Etappe gab es leider keine Attacken. Wir haben dann mit Lukas einmal nachgesetzt, das hat leider nicht geklappt. Auch im Finale wollten wir das Rennen schwer machen, Lukas hat da abermals einen tollen Job gemacht. Für Peter war das eigentlich perfekt. Er war auch in guter Position, aber dann bei 200m eingeklemmt. Er hat eine Lücke an der Bande gesehen und wollte um den Sieg kämpfen. Dabei hat er Van Aert berührt, mehr als er wollte. Die Folge war eine Relegation, die wir so akzeptieren müssen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Sagan holt Rang fünf, Buchmann rückt in die Top Ten der Gesamtwertung der Tour de France vor


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Mit insgesamt sieben Bergwertungen (5x 2. Kat und 2x 3. Kat) wartete eine ausgesprochen schwere 8. Tour de France Etappe heute auf das Fahrerfeld. Von Mâcon führte die Strecke großteils über enge Straßen, fast den ganzen Tag über bergauf und bergab. Rückenwind erschwerte die Etappe zusätzlich, es wurde also ein äußerst schnelles Rennen erwartet. Aufgrund des Profils war es auch schwer vorherzusehen, ob es ein Rennen zwischen den Klassementfahrern werden würde, oder ob am Ende ein Sprint aus einem kleinen Feld die Entscheidung bringen sollte. BORA – hansgrohe war für beide Eventualitäten vorbereitet. Überraschenderweise, denn es wurde ein harter Kampf um die Gruppe erwartet, führte eine der ersten Attacken zum Erfolg und drei Fahrer enteilten dem Feld. Wenig später konnte noch ein weiter Fahrer aufschließen und die Gruppe fuhr schnell einen Vorsprung von mehr als fünf Minuten heraus. Zu diesem Zeitpunkt begann BORA – hansgrohe mit der Nachführarbeit im Feld, und vor allem Marcus Burghardt drückte den Abstand zwischen Spitze und Feld langsam, aber kontinuierlich nach unten. Bei noch 100 zu fahrenden Kilometern war der Vorsprung der Ausreißer auf rund drei Minuten gesunken. Am vorletzten Anstieg forcierte Astana das Tempo im Feld, wodurch viele Fahrer, darunter auch Peter Sagan, in Schwierigkeiten gerieten. An der Spitze hielten sich noch zwei Ausreißer, deren Vorsprung immer noch 3:30 betrug. Mit letzter Kraft schaffte Sagan es, an der Hauptgruppe dran zu bleiben, während Buchmann, Konrad, Schachmann und Mühlberger ebenfalls noch in dieser Gruppe vertreten waren. Ein spannendes Finale wurde auf den letzten 15 Kilometern eingeläutet, als G. Thomas in einer Abfahrt in einen Sturz verwickelt wurde. Am letzten Anstieg hatten die Spitzenreiten immer noch eine Minute Vorsprung, doch im Feld begann nun ein offener Schlagabtausch, während sich an der Spitze T. De Gendt absetzen konnte. Alaphilippe attackierte zusammen mit T. Pinot, dahinter hielten sich Sagan, Konrad und Buchmann in der ersten Gruppe der Favoriten, zu der auch G. Thomas wieder aufschließen konnte. Am Ende rettete T. De Gendt sechs Sekunden Vorsprung zum Etappensieg vor Pinot und Alaphilippe. Weitere 20 Sekunden dahinter erreichte die erste Gruppe das Ziel, in der sich M. Matthews im Sprint vor Peter Sagan durchsetzen konnte. Emanuel Buchmann verbesserte sich heute in der Gesamtwertung auf Rang zehn, Patrick Konrad rückte auf den 20. Gesamtrang vor.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute eine sehr harte Etappe und ich musste wirklich viel leiden. Ich habe die Zähne zusammengebissen, bin drangeblieben und habe am Ende Rang fünf geholt. Das waren weitere wichtige Punkte, aber Paris ist noch weit. Wir werden von Tag zu Tag weitersehen.“ – Peter Sagan

„Ich habe mich heute den ganzen Tag über sehr gut gefühlt, und hatte nie Probleme in der Gruppe. Das Team hat sehr gut gearbeitet, besonders Gregor war eine wichtige Unterstützung am letzten Anstieg. Es ist schön, in die Top Ten vorgefahren zu sein, aber die Tour wird in der letzten Woche entschieden, da ist das nicht mehr als eine Momentaufnahme.“ – Emanuel Buchmann

„Es war die erwartet harte Etappe. Wir wussten, dass heute am Ende auch zwischen den GC Fahrern die Entscheidung würde fallen können. Dennoch haben wir zuerst versucht, für Peter zu arbeiten. Als das Rennen dann immer schwerer wurde, und Peter nicht mehr die besten Beine hatte, haben wir rausgenommen. Es war eine starke Leistung von ihm, bis zum Schluss dran zu bleiben und dann noch Rang fünf zu holen. Emu und Patrick waren am Ende auch vorne dabei, das war wichtig, denn einige Fahrer haben heute Zeit in der Gesamtwertung verloren. Wir können mit dem Tag zufrieden sein, alle haben wirklich einen tollen Job gemacht.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Peter Sagan krönt perfekte BORA – hansgrohe Teamleistung mit einem Sieg in Colmar auf der 5. Etappe der TdF

Colmar, Wednesday, July 10th 2019 – Peter Sagan (Bora – Hansgrohe) claimed his 12th Tour de France stage win and mimicked The Incredible Hulk like on his first victory in 2012. In a sprint deprived of the pure sprinters after a few climbs in the Alsace region, the Slovakian beat Wout van Aert (Jumbo – Visma) and Matteo Trentin (Mitchelton – Scott) in Colmar. Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) retained the yellow jersey.
Thanks to Peter Sagan’s flair, since last season Bora – Hansgrohe have gone from not even knowing what it felt like to get their hands on the green jersey to being the 4th team with the most days in green (23), only behind much older outfits: Lotto–Soudal (66), Deceuninck–Quick-Step (43) and Jumbo–Visma (39).
12
Peter Sagan’s 12th triumph makes him the most prolific stage winner in the peloton of the 2019 edition, inching ahead of André Greipel, the only other rider who started the Tour with 11 stage wins under his belt.
15
Although still far behind Eddy Merckx (34) and even Mark Cavendish (30), his 12th Tour stage win makes Peter Sagan the 15th most successful stage hunter in the history of the Grande Boucle, tied with six giants of cycling: Gino Bartali, Mario Cipollini, Miguel Indurain, Robbie McEwen, Louis Trousselier and Erik Zabel.
44
Peter Sagan has now finished 44 times in the top 3 of Tour stages, with 22 second places (50%) and 10 third places to go along with his 12 victories

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 4:02:33
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
4 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
5 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
6 Julien Simon (Fra) Cofidis Solutions Credits
7 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
8 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin
9 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
10 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep
11 Xandro Meurisse (Bel) Wanty-Gobert
12 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
GC:
1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 18:44:12
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:14
3 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:25
4 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:40
6 Egan Bernal (Col) Team Ineos
7 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:45
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:46
9 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:50
10 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:51
11 Michael Woods (Can) EF Education First
12 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb
13 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:52
14 Rigoberto Uran (Col) EF Education First 0:00:53
15 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First
16 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida 0:00:56
@ASO
Photo by Herbert Moos
Foto: Herbert Moos

Eine durchaus anspruchsvolle Etappe in den Vogesen wartete heute auf das Fahrerfeld der Tour de France. Von Saint-Dié-Des-Vosges führte die Strecke über vier Bergwertungen (jeweils zwei der dritten und zweiten Kategorie) und 175,5 Kilometer nach Colmar, nah an die Grenze zu Deutschland. Das Terrain ließ ein offenes Rennen erwarten, in dem durchaus damit zu rechnen war, dass heute auch eine Fluchtgruppe eine Chance auf den Sieg haben könnte. Entsprechend aggressiv wurde die Anfangsphase gefahren. Attacke folgte auf Attacke, und im Gegensatz zu den letzten Tagen, dauerte es mehr als 25 km bis sich eine 4-Mann-Gruppe an der Spitze des Rennens gefunden hatte. Doch BORA – hansgrohe reagierte sofort, um den Ausreißern gar nicht erst die Möglichkeit auf einen großen Vorsprung zu geben. Lukas Pöstlberger und Marcus Burghardt führten das Feld an, während der Abstand zwischen Spitzengruppe und Peloton um zwei Minuten pendelte. Beim Zwischensprint des Tages holte Peter Sagan Rang zwei aus dem Feld, nur geschlagen von E. Viviani. Auch danach blieb die Rennsituation unverändert, und BORA – hansgrohe bestimmte das Tempo hinter der Spitzengruppe. Rund 40 km vor dem Ziel wurde das Finale auf den letzten beiden Anstiegen eingeläutet. Während an der Spitze ein Fahrer sein Glück alleine versuchte, erhöhte Lukas Pöstlberger das Tempo im Feld weiter, und viele Fahrer fielen nun zurück. Der letzte Ausreißer wurde etwa 22 km vor dem Ende gestellt. In dieser Phase war es das Team Sunweb, das weiter das Tempo für M. Matthews hochhielt. Dadurch gab es auch keine Möglichkeit mehr für einen Angriff, und ein klein gewordenes erstes Feld begab sich auf die rasante Abfahrt Richtung Colmar. Auch auf den letzten, flachen 10 km bereiteten sowohl BORA – hansgrohe als auch Sunweb für ihre Sprinter das Terrain. Eine letzte Attacke von Rui Costa blieb erfolglos, und Gregor Mühlberger sowie Max Schachmann starteten das BORA – hansgrohe Lead-out für Peter Sagan. Sagan hatte heute auf der Zielgeraden die meisten Kraftreserven und das perfekte Timing, und feierte am Ende einen souveränen Tagessieg. Damit baute der Slowake natürlich auch seine Führung im Kampf um Grün weiter aus.
Reaktionen im Ziel
„Wie ich schon die ersten Tage gesagt habe, man muss geduldig sein, dann kommt der Erfolg. Für einen Sieg bei der Tour braucht man eine starke Form, gute Taktik und das nötige Glück. Es ist wirklich nicht einfach. Ein besonderer Dank gilt heute meinem Team, denn wir mussten sehr, sehr viel investieren für diesen Sieg. Alle haben für mich gearbeitet, am Beginn, über die Berge und im Finale. Dieser Sieg ist das Ergebnis eines unglaublichen Teamworks.“ – Peter Sagan

„Wir haben es jeden Tag versucht, hatten aber nicht das nötige Glück, besonders am ersten Tag als Peter schon sehr nahe dran war. Wir hatten einen klaren Plan für heute, dieser erforderte aber sehr, sehr viel Einsatz von den Jungs. Wir mussten viel investieren, aber jeder hat einen super Job abgeliefert. Peter ist heute sehr gut über die Berge gekommen, ich denke, er war im Finale frischer als die anderen Sprinter. Am Ende hat er eine unglaubliche Teamleistung mit seinem Sieg perfekt abgeschlossen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Führung ausgebaut: mit Rang vier in Nancy fährt Peter Sagan weiter in Grün bei der Tour de France


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Zwischen Reims und Nancy stand heute die zweite Sprintetappe der Tour de France auf dem Programm. Die 213,5 Kilometer waren durchwegs flach, mit nur zwei Bergen der 4. Kategorie. Zudem war die Strecke aber mit 58 (!) Ortsdurchfahrten gespickt, und es wurde an einigen Stellen Seitenwind erwartet. Es galt also abermals von Beginn an aufmerksam zu sein. Direkt nach dem Start setzten sich drei Fahrer ab, die schnell drei Minuten Vorsprung herausfahren konnten. Allerdings kontrollierten die Sprinterteams unmittelbar die Rennsituation, und der Abstand zwischen Spitze und Feld blieb über weite Strecken des Tages unverändert. BORA – hansgrohe versteckte sich in dieser Phase kraftsparend im Peloton, allerdings immer weit genug vorne, um bei wechselnden Windsituationen rasch reagieren zu können. Etwa zur Mitte des Rennens gab es einen Massensturz, in den leider auch Patrick Konrad verwickelt war. Zum Glück blieb der österreichische Staatsmeister unverletzt und konnte das Rennen schnell wieder aufnehmen. Mit 80 Kilometer bis zum Ziel lag der Vorsprung der Spitze immer noch bei 2:30, auch im Feld war die Situation unverändert und die Sprinterteams arbeiteten weiter zusammen. Beim Zwischensprint des Tages holte Peter Sagan mit Rang drei aus dem Feld weitere Punkte für das Grüne Trikot. Etwa 20 km vor dem Ziel begannen sich im Feld die Teams langsam zu sortieren und auch BORA – hansgrohe rückte auf, da der letzte Anstieg des Tages in Angriff genommen wurde. Dort forcierte Lukas Pöstlberger das Tempo und wenig später war es um die Ausreißer geschehen, während das Feld nun lang gezogen Richtung Nancy raste. Obwohl einige Sprinter in Schwierigkeiten waren, formierten sich die Sprintzüge rechtzeitig. Auf den letzten, extrem schnellen 10 km war es enorm schwierig, an der Spitze des Feldes zu bleiben. Marcus Burghardt und Daniel Oss positionierten Peter Sagan am Hinterrad von C. Ewan. In einem knappen Zieleinlauf setzte sich am Ende E. Viviani durch, Peter Sagan überquerte die Ziellinie als Vierter. Damit behält der BORA – hansgrohe Kapitän auch weiterhin das Grüne Trikot des Punktbesten.
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet, war das heute ein sehr schnelles Finale mit einem Massensprint. Obwohl viele Sprinter um den Sieg gekämpft haben, war es ein sauberes Finale. Es war sehr knapp, und ich wurde am Ende Vierter. Wir haben Grün verteidigt, aber wie ich schon vor der Tour gesagt habe, wir werden jeden Tag bis Paris kämpfen müssen.“ – Peter Sagan

„Vor mir gab es plötzlich einen Sturz. Ich konnte noch rechtzeitig stehen bleiben, die Fahrer hinter mir aber leider nicht mehr. Ich habe einen heftigen Schlag auf die Rippen bekommen, das hat auf den letzten 100 km ganz schön wehgetan. Aber ich denke, es ist nichts Schlimmes und ich bin soweit ok.“ – Patrick Konrad

„Das Team hat einen guten Job gemacht. Wir haben versucht, das Rennen im Finale hart zu machen, aber der Kurs war nicht schwierig genug, um die anderen Sprinter in Probleme zu bringen. Die letzten Kilometer waren extrem schnell, Peter war in einer guten Position, und am Ende knapp dran. Wir haben das Grüne Trikot verteidigt, das ist das Wichtigste. Leider war Patrick heute zur Hälfte des Rennens in einen Sturz verwickelt. Zum Glück scheint er aber glimpflich davon gekommen zu sein. Unser Doktor überprüft das noch, aber er sollte ok sein, das ist natürlich sehr wichtig für uns.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Peter Sagan weiter in Gelb: Rang zwei für den Slowaken auf der fünften Etappe der Tour de Suisse

Herbert Moos Photo
Foto: Herbert Moos
Auch die heutige fünfte Etappe der Tour de Suisse war aufgrund des welligen Terrains eine Angelegenheit für die Allrounder im Feld. Von Münchenstein führte die Strecke über 177 Kilometer nach Einsiedeln, wobei gleich zu Beginn einige Steigungen auf die Fahrer warteten. Bei Kilometer 128 wurde dann der 13 Kilometer lange Anstieg Sattel in Angriff genommen, bevor die letzten 30 km eher flach waren. Es gab also genügend Möglichkeiten anzugreifen und eine stark besetzte 3-Mann-Gruppe nutze gleich zu Beginn ihre Chance, um sich vom Feld abzusetzen. Einmal mehr übernahm BORA – hansgrohe früh die Kontrolle im Feld und der Abstand zur Spitze pendelte konstant um ca. drei Minuten. Im Anstieg Sattel fiel die Ausreißergruppe auseinander und M. Mohoric nahm die letzten 37 Kilometer alleine an der Spitze in Angriff. Rund 20 km vor dem Ende, bei der ersten Zieldurchfahrt in Einsiedeln, war der Vorsprung auf 45 Sekunden gesunken und im Feld führten nun neben BORA – hansgrohe auch die Teams Sunweb und Trek-Segafredo. Beim letzten Zwischensprint sicherte sich heute M. Matthews die zwei Bonussekunden aus dem Feld, wodurch er im Gesamtklassement auf 8 Sekunden an Sagan herankam. Wenig später wurde Mohoric gestellt und alles war für einen weiteren Massensprint vorbereitet. Die Sprintzüge zogen das Tempo auf den letzten fünf Kilometern so richtig an, und auch BORA – hansgrohe positionierte sich mit Peter Sagan in den ersten Reihen. Auf den letzten, winkeligen 1000 Metern übernahm Deceuninck-Quickstep die Kontrolle und E. Viviani bog als erster in Zielkurve. Sagan versuchte zwar noch an dem Italiener vorbeizuziehen, doch auch heute war Viviani der Stärkere. Mit Rang zwei verteidigte Peter Sagan aber seine Gesamtführung, 14 Sekunden vor M. Matthews. Ab morgen geht es bei der Tour de Suisse dann in die Berge.
Photo by Herbert Moos
Foto: Herbert Moos
Reaktionen im Ziel
„Heute war die letzte Chance für die Sprinter bei der Tour de Suisse und ich hätte gerne noch einmal gewonnen. Meine Mannschaft hat wieder sehr gut gearbeitet, um das Rennen zu kontrollieren und mich am Ende in Position zu fahren. In der letzten Kurve war ich am Hinterrad von Viviani, aber auch heute war er der Stärkere. Dennoch denke ich, wir können mit dem bisherigen Verlauf und unserer Performance bei dieser Tour de Suisse sehr zufrieden sein.“ – Peter Sagan

„Das Rennen war von Beginn an sehr schnell. Unsere Jungs haben einen tollen Job gemacht alles unter Kontrolle zu behalten. Besonders Marcus war im ersten Abschnitt wie eine Lokomotive! Wir haben dann alles kontrolliert, Peter am Ende in Position gebracht, aber Viviani hat gewonnen. Dennoch können wir zufrieden sein. Peter hat das Gelbe Trikot und führt in der Punktewertung, und Patrick liegt vor der ersten Bergetappe in einer perfekten Position in der Gesamtwertung.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

1 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep 4:18:26
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
3 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
4 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
6 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
7 Fabian Lienhard (Swi) Switzerland
8 Stan Dewulf (Bel) Lotto Soudal
9 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
10 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
GC:
1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 15:55:48
2 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:14
3 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:21
4 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:22
5 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:27
6 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott 0:00:38
7 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:39
8 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:00:40
9 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
10 Winner Anacona (Col) Movistar Team
11 Fabio Felline (Ita) Trek-Segafredo 0:00:41
12 Egan Bernal (Col) Team Ineos 0:00:45

Souveräner Peter Sagan holt Etappensieg und Gesamtführung an der Tour der Suisse


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Die heutige dritte Etappe der Tour de Suisse war zugleich auch die erste echte Chance für die Sprinter im Feld. Es standen zwar zwei Bergwertungen der 2. Kategorie auf dem Programm, die letzten 50 Kilometer der Strecke zwischen Flamatt und Murten führten allerdings tendenziell bergab. Die Anfahrt zum Ziel war dann durchaus technisch und die letzten 250 Meter ansteigend auf Kopfsteinpflaster. Mit dem Zweiten der Gesamtwertung, Peter Sagan, war also in jedem Fall zu rechnen. Schnell nach dem Start setzten sich zuerst drei Fahrer vom Feld ab, die wenig später von einem vierten Ausreißer gestellt wurden. Das Feld reagierte heute schnell, und ließ das Quartett an der Spitze nie weiter als vier Minuten entkommen. BORA – hansgrohe teilte sich die Nachführarbeit mit anderen Sprintermannschaften, war aber immer federführend vorne im Peloton zu sehen. Auf den letzten 50 Kilometern wurde das Tempo markant angezogen und der Abstand verringerte sich kontinuierlich. Bei der ersten Zieldurchfahrt in Murten, rund 27 km vor dem Ziel, war die Spitzengruppe noch etwa eine Minute vor dem Feld. Als auch der letzte Ausreißer sechs Kilometer vor dem Ende gestellt war, wurde die heiße Schlussphase eingeläutet. Die Sprintzüge schlugen nun ein horrendes Tempo an, um die entscheidende letzte Kurve von der Spitze anfahren zu können. BORA – hansgrohe lancierte Peter Sagan perfekt, der als zweiter auf die letzten 250 ansteigenden Meter einbog, und unmittelbar seinen Sprint antrat. Niemand war in der Lage diesem Antritt etwas entgegenzusetzen, und Sagan holte souverän seinen insgesamt 17. Tagessieg an der Tour de Suisse. Mit diesem Sieg übernahm Sagan auch die Gesamtführung der Rundfahrt, und wird die morgige vierte Etappe mit dem Gelben Trikot auf den Schultern in Angriff nehmen.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg, den 17. an der Tour de Suisse, und über das Gelbe Trikot, das ich nun morgen tragen darf. Ich möchte mich bei meinem Team bedanken, sie haben das Rennen heute perfekt kontrolliert und mich am Ende in die richtige Position gebracht. Es war ein unglaublich schnelles Finale, denn alle wollten vor der letzten Kurve vorne sein. Bei der ersten Zieldurchfahrt war mir schon klar, dass man vor der letzten Linkskurve ganz vorne sein muss. Das habe ich geschafft, und ich habe danach auch nicht gezögert, das war das richtige Rezept, um den Sieg zu sichern.“ – Peter Sagan

„Ein wunderbarer Tag, heute ist alles nach Plan verlaufen. Wir wollten heute mit Peter den Sieg holen, und wussten, dass wir von Beginn an das Rennen kontrollieren mussten. Die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht, und Peter hat die Leistung des Teams gekrönt. 15 km vor dem Ziel musste er noch das Rad wechseln, aber Bodi hat ihn sicher wieder ins Feld gebracht, und danach für den Sprint positioniert. Im Finale was das Rennen schwierig zu kontrollieren, da das Tempo so enorm hoch war, aber Peter war in der letzten Kurve vorne und hat alles richtig gemacht. Glückwunsch an alle! “ – Jan Valach, sportlicher Leiter

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 3:39:25
2 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
3 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
4 Ivan Garcia (Spa) Bahrain-Merida
5 Ben Swift (GBr) Team Ineos
6 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
7 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
8 Fabian Lienhard (Swi) Switzerland
9 Thomas Boudat (Fra) Direct Energie
10 Daniel Hoelgaard (Nor) Groupama-FDJ
11 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
GC:
1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 7:51:31
2 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:10
3 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:11
4 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
5 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:16
6 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:20
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott 0:00:27
8 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:28
9 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:00:29
10 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
11 Winner Anacona (Col) Movistar Team
12 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe

Tour of California Etappensieg Nummer 17 für Peter Sagan, als der slowakische Meister in Sacramento zum Sieg sprintet.


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 3:14:10
2 Travis McCabe (USA) USA National Team
3 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
4 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos
5 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck-QuickStep
6 Owain Doull (GBr) Team Ineos
7 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo 0:00:04
8 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
9 Erik Baska (Svk) Bora-Hansgrohe
10 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates

Die 14. Austragung der Kalifornien Rundfahrt wurde heute mit einer Flachetappe über 143 Kilometer in Sacramento gestartet. Bereits zum 10. Mal war die Stadt Sacramento Schauplatz einer Etappe. Im letzten Jahr bildete diese Etappe den Abschluss, bei der Peter Sagan auf Platz 4 sprintete. Gleich nach dem Startschuss attackierte ein Quartett und setzte sich mit einem Vorsprung von einer Minute vom Feld ab. Juraj Sagan zeigte sich immer wieder an der Spitze des Pelotons und übernahm die Kontrolle. Die Spitzengruppe hielt sich bis zur 20 Kilometer-Marke, ehe das Hauptfeld auf den letzten Ausreißer aufschloss. Federführend für den Zusammenschluss war Oscar Gatto, der nach einer verletzungsbedingten Rennpause wieder zurück im Renngeschehen ist. Nachdem das Feld wieder zusammen war, rasten die Fahrer den Schlussrunden in Sacramento entgegen. Das Tempo wurde auf den letzten Runden von Deceuninck – Quick Step bestimmt, während sich BORA – hansgrohe Fahrer Peter Sagan gekonnt in den ersten Positionen hinter seinen Teamkollegen platzierte. In einem chaotischen Finale wartete der slowakische Meister auf den idealen Zeitpunkt und setzte auf den letzten Metern zum Sprint an. In perfekter Manier stürmte Peter Sagan an seinen Kontrahenten vorbei und holte sich den Etappensieg, sein 17. Etappenerfolg bei der Tour of California. Er führt daher auch die Gesamt- wie auch die Sprintwertung der Kalifornien- Rundfahrt an. Teamkollege und Landsmann Erik Baška sprintete noch auf Platz 9 und rundete damit ein tolles Tagesergebnis ab. Mit diesem Etappensieg gelang BORA – hansgrohe der Doppelschlag. Das Team aus Raubling konnte an einem Tag zwei WorldTour Etappensiege für sich entscheiden. Der Deutsche Meister Pascal Ackermann siegte bei der 2. Etappe des Giro d‘ Italia und der slowakische Meister gewann den Auftakt in Kalifornien.
Reaktionen im Ziel
„Kein Zweifel, dass dies heute ein schöner Sieg war, nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team. Zuvor dominierte Pascal Ackermann den Sprint beim Giro d‘ Italia und nun haben wir den Doppelschlag mit dem Sieg in Kalifornien geschafft. Ich möchte mich beim gesamten Team für ihren Einsatz bedanken, sie haben einen tollen Job erledigt. Sie haben das Rennen kontrolliert und mich für den Sprint perfekt in Position gefahren. Ich war fokussiert, war auf der Zielgerade immer vorne und habe meine Attacke gut getimed. Es ist ein schönes Gefühl, mit einem Sieg bei einem meiner Lieblingsrennen zu beginnen.“ – Peter Sagan

„Es war eine kurze Etappe heute aber mit sommerlichen Temperaturen, um die 30 Grad. Es war eine Etappe für Peter, wir haben vom Start an das Rennen kontrolliert, damit keine große Gruppe gehen konnte. Als die Fluchtgruppe stand, haben wir diese kontrolliert und auf einen Massensprint in Sacramento hingearbeitet. Juraj hat eine tolle Leistung gezeigt und war die ersten 90km immer an der Spitze, danach hat Oscar übernommen. Wir hatten immer vier Fahrer vorne mit dabei und gingen auf die Schlussrunden mit all unseren Fahrern. Felix schaffte es sich noch Bonussekunden für die Gesamtwertung zu sichern, während Peter in einer tollen Position war. Er hat einen exzellenten Sprint gezeigt und einen schönen Etappensieg eingefahren. Wir sind überglücklich. Morgen wartet eine Bergetappe Richtung Lake Tahoe mit beinahe 4.000 Höhenmetern auf uns, bei der wir alle für Felix arbeiten werden.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Peter Sagan erkämpft sich den zweiten Platz beim Tour Down Under Classic.

Foto by Bettini
Zwei Tage vor dem eigentlichen Start der Tour Down Under hatten die Sprinter beim Tour Down Under Classic die Möglichkeit, ihre Form unter Beweis zu stellen. In der Innenstadt von Adelaide galt es heute 30 Runden von je 1,7km zu bewältigen. Gleich zu Beginn des Rennens konnte sich eine kleine Gruppe dem Peloton entziehen, wurde aber nach 14 Runden wieder vom Feld eingeholt. Danach folgten mehrere Attacken, und verschiedene Fahrer setzten sich immer wieder vom Peloton ab. Allerdings erhöhten dann die Sprinterteams, unter ihnen BORA – hansgrohe, das Tempo und die letzte Ausreißergruppe wurde vom rasenden Feld mit nur 8km bis zum Ziel gestellt. Auf den letzten Runden ereigneten sich zwei Stürze, in die Lukas Pöstlberger und Jay McCarthy verwickelt waren. Glücklicherweise konnten die zwei BORA – hansgrohe Fahrer das Rennen beenden. Am Ende kam das Rennen zum erwarteten Sprint, den C. Ewan für sich entschied. Vorjahressieger Peter Sagan erkämpfte sich einen starken zweiten Platz, während Daniel Oss den fünften Platz errang.
Ergebnis
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 1:03:59
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
3 Alex Edmondson (Aus) Mitchelton-Scott
4 Roger Kluge (Ger) Lotto Soudal 0:00:02
5 Daniel Oss (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:04
6 Owain Doull (GBr) Team Sky 0:00:05
7 Luke Rowe (GBr) Team Sky 0:00:09
8 Luis León Sánchez (Spa) Astana
9 Marco Haller (Aut) Katusha Alpecin
10 Francisco Ventoso (Spa) CCC Team

Reaktionen im Ziel
„Ich bin mit dem heutigen Ergebnis zufrieden. Das Wetter war sehr heiß und es war ein sehr schnelles Rennen. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen für die gute Zusammenarbeit bedanken. Daniel Oss, Oscar Gatto und Maciej Bodnar haben einen besonders starken Job gemacht und haben mich die ganze Zeit gut beschützt. Sie haben mir auch geholfen, die zwei Stürze im Finale zu vermeiden, was natürlich sehr wichtig war. Im Großen und Ganzen bin ich mit diesem Saisonbeginn bei der Tour Down Under zufrieden.“ – Peter Sagan

„Nach guter Teamarbeit errang Peter einen starken zweiten Platz. Wir hätten natürlich gerne unseren Erfolg vom letzten Jahr wiederholt aber meiner Meinung nach ist dieses Resultat ein guter Beginn in die neue Saison.“ – Patxi Vila, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Peter Sagan bleibt bis Ende 2021 bei BORA – hansgrohe.

DER Star des internationalen Radsports bleibt auch weiterhin im Zentrum der Planungen von Ralph Denk. Sagan fühlt sich bei BORA – hansgrohe zuhause. Mit ihm an der Spitze will man auch in Zukunft große Erfolge einfahren. Neben Peter Sagan verlängern auch sein Bruder Juraj, Erik Baška, Maciej Bodnar, Daniel Oss und Marcus Burghardt ihre Verträge bis 2021 mit dem deutschen WorldTeam.

„Dank meiner beiden Hauptsponsoren BORA und hansgrohe, die ihr Engagement mit uns ja bereits frühzeitig verlängert haben, bin ich in der glücklichen Lage, bis 2021 über Planungssicherheit im Team zu verfügen. Peter ist das Aushängeschild des Radsports. Er ist nicht nur ein Erfolgsgarant in sportlicher Hinsicht, er ist eine echte Marke und fasziniert die Massen. Es ist nur logisch, dass wir ihn nun auch langfristig an uns binden. Wir verstehen uns alle großartig und es macht wirklich Spaß mit Peter zu arbeiten.
Man darf nie vergessen, dass wir erst das zweite Jahr in der WorldTour sind, dennoch haben wir schon sehr viel gemeinsam erreicht. Das Highlight was sicherlich der Sieg bei Paris-Roubaix. Wir sind aber noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung, haben immer noch hochgesteckte Ziele, und mit Peter einen Fahrer mit unglaublichen Möglichkeiten im Team. Aber in Peters Windschatten können sich auch unsere jungen Talente in Ruhe entwickeln, da sich die mediale Aufmerksamkeit eigentlich immer auf ihn fokussiert. Auch das ist mir wichtig. Bei Fahrern wie Patrick Konrad, Pascal Ackermann oder Emanuel Buchmann hat das schon sehr gut geklappt. Ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg, um für die Zukunft breit aufgestellt zu sein. Ein wichtiger Baustein dabei ist und bleibt Peter Sagan.“ – Ralph Denk, Team Manager

Ich bin überglücklich, meinen Vertrag bis Ende 2021 verlängern zu können. Es war eine einfache Entscheidung. Auch wenn ich nächstes Jahr ohnehin noch einen Vertrag gehabt hätte, wollte ich mich so früh wie möglich an Ralph Denk und sein Team binden. Die letzten beiden Jahre waren wirklich besonders, auch in schwierigen Zeiten habe ich immer vollen Rückhalt gespürt, ich fühle mich einfach zuhause hier. Ich bin sicher, wir werden auch in Zukunft erfolgreich zusammenarbeiten und dabei viel Spaß haben.“ – Peter Sagan, 3x UCI Weltmeister

„Wir freuen uns sehr, dass Peter sich frühzeitig zu einer Vertragsverlängerung entschlossen hat. Die Entscheidung beruht auf gemeinsamen Ideen und Zielen und dem sehr guten Miteinander aller Beteiligten. BORA hatte ja bereits im April ein Zeichen gesetzt und das Engagement bis 2021 verlängert. Mit Peters Commitment können wir nun den Weg gemeinsam mit dem Team konsequent weitergehen. Peter Sagan ist ein Botschafter für den Radsport, er glänzt nicht nur durch außergewöhnliche Leistungen, er ist ein Teamplayer, überschreitet Grenzen, er überrascht und begeistert Menschen. Er ist ein Star für alle in einem Sport für alle, sogar über den Sport hinaus. Und er ist unser Markenbotschafter für ein Produkt für alle. Zusammen sind wir auf dem richtigen Weg, unserer Vision vom „Ende der Dunstabzugshaube“ wieder ein Stückchen näher zu kommen.“ – Willi Bruckbauer, Gründer und CEO BORA

„Wir sind sehr froh, dass Peter seinen Vertrag mit dem Team verlängert hat. Das ist ein Zeichen der Kontinuität und gleichzeitig eine große Chance, unsere sportlichen Leistungen weiter zu verbessern. Peter ist ein echter Botschafter für das BORA – hansgrohe Team und für seine Sponsoren. Als Held unserer Tour de France Kampagnen „Duschen wie ein Weltmeister“ und „Your Daily Dose of Energy“ hat er gezeigt, wie eine frische Dusche mit tiefer Entspannung bei sportlichen Höchstleistungen helfen kann. Dank der Leistungen von Peter und dem gesamten Team waren diese Kampagnen ein voller Erfolg. Wir haben sogar eine exklusive Peter Sagan Handbrause entwickelt, die auf seiner Webseite erhältlich ist. Auf weiterhin viel Erfolg mit Peter freuen wir uns sehr!“ – Philippe Harinck, Projektmanager Sponsoring der Hansgrohe Group
© BORA – hansgrohe

Sagan holt mit Rang zwei auf der 10. Etappe der Vuelta a España die Führung in der Punktewertung. 


Die erste Etappe nach dem Ruhetag sah ein Duo für lange Zeit an der Spitze des Rennens. Erst 30km vor dem Ziel stellte das Hauptfeld die beiden Ausreißer. BORA – hansgrohe arbeitete hart für ihren Sprinter Peter Sagan, Teamkollege Lukas Pöstlberger lancierte eine späte Attacke, doch es war E. Viviani der sich den Tagessieg vor dem UCI Weltmeister Peter Sagan sicherte, jedoch reichte der zweite Platz aus, um sich das Sprinttrikot zu holen.
Die Etappe
Nach einem wohlverdienten Ruhetag starteten heute die Fahrer in die zweite Hälfte der Vuelta a España. Die 10. Etappe wurde in Salamanca, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden ist, gestartet. Nach 177km, 1.050 Höhenmetern und einer Sprint- wie auch einer Bergwertung erreichte das Peloton den Zielort in Fermoselle, Bermillo de Sayago. Es sollte eine Etappe für die schnellen Beine im Peloton sein, doch wie so oft bei der Vuelta a España kann auch eine Spitzengruppe den Weg ins Ziel schaffen.
Die Team Taktik
Das Profil schien auf die schnellen Männer im Peloton zugeschnitten zu sein, daher konzentrierte sich BORA – hansgrohe heute auf den UCI-Weltmeister Peter Sagan. Unterstützte aber auch ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann, der derzeit auf den vierten Platz liegt, um im Gesamtklassement keine wertvolle Zeit zu kassieren.
Das Rennen
Ein Duo setzte sich heute an die Spitze des Rennens und hielt über lange Zeit einen Vorsprung von mehr als drei Minuten gegenüber dem Hauptfeld. BORA – hansgrohe beschützte im Feld ihre beiden Kapitäne, Sprinter Peter Sagan und ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann. Marcus Burghardt war immer wieder an der Spitze des Hauptfeldes, und kontrollierte die Geschehnisse. Im Laufe des Rennens schmolz der Vorsprung der beiden Ausreißer, 60km vor dem Ziel hatte das Duo nur mehr eine Minute. 40km vor dem Ziel, nach der einzigen Sprintwertung des Tages, übernahm BORA – hansgrohe die Kontrolle im Hauptfelde und schnell sank der Vorsprung der Spitze auf wenige Sekunden. Der Zusammenschluss erfolgte nach 10km, das Tempo war enorm und BORA – hansgrohe arbeitete hart für ihren Sprinter Peter Sagan. In einer guten Position begann Peter mit seinem Sprint und in einem schnellen Finale kam es zum Duell zwischen dem Weltmeister und E.Viviani, bei dem sich der Quick-Step Floor Fahrer als Sieger der Etappe sah. Der UCI Weltmeister belegte den zweiten Platz, mit dieser Platzierung sicherte sich der BORA – hansgrohe Fahrer jedoch das Sprinttrikot der Vuelta a España.
10. Etappe:
1. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo) s.t.
4. Nelson Andrés Soto (Caja Rural-Seguros RGA) s.t.
5. Marc Sarreau (Groupama-FDJ) s.t.
6. Dann van Poppel (LottoNL-Jumbo) s.t.
7. Ivan Garcia Cortina (Bahrain-Merida) s.t.
8. Jon Aberasturi (Euskadi-Murias) s.t.
9. Simone Consonni (UAE Team Emirates) s.t.
10. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) s.t.
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott) 41:03:00 Stunden
2. Alejandro Valverde (Movistar) + 0:01 Minuten
3. Nairo Quintana (Movistar) + 0:14
4. Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) + 0:16
5. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 0:17
Reaktionen im Ziel
„Es war eine relativ ruhige Etappe und wie erwartet, kam es zu einem schnellen Massensprint. Die Jungs haben wieder einen guten Job erledigt und am letzten Anstieg, 30km vor dem Ziel, an der Spitze des Rennens hart gearbeitet, um die Spitzengruppe zu stellen. Im Finale habe ich mein Bestes gegeben und wurde Zweiter und übernahm das grüne Trikot. Ich bin zufrieden und versuche es so lange es geht zu behalten.“ – Peter Sagan
„Wir haben versucht das Rennen im letzten Anstieg hart zu machen. Unsere Kletterer gingen an die Spitze, um die Sprinter zu stellen aber es hat nicht ganz geklappt. Nach dem Anstieg war es Windstill, daher konzentrierten wir uns auf den Sprint. Im letzten Kilometer versuchte Lukas mit einer späten Attacke für eine Überraschung zu sorgen aber es war nicht leicht Quick-Step Floors unter Druck zu setzen. Peter blieb am Rad von Viviani und zeigte einen guten Sprint. Er hat nun das Sprinttrikot, was uns glücklich stimmt.“- André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto