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Sagan holt Rang fünf, Buchmann rückt in die Top Ten der Gesamtwertung der Tour de France vor


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Mit insgesamt sieben Bergwertungen (5x 2. Kat und 2x 3. Kat) wartete eine ausgesprochen schwere 8. Tour de France Etappe heute auf das Fahrerfeld. Von Mâcon führte die Strecke großteils über enge Straßen, fast den ganzen Tag über bergauf und bergab. Rückenwind erschwerte die Etappe zusätzlich, es wurde also ein äußerst schnelles Rennen erwartet. Aufgrund des Profils war es auch schwer vorherzusehen, ob es ein Rennen zwischen den Klassementfahrern werden würde, oder ob am Ende ein Sprint aus einem kleinen Feld die Entscheidung bringen sollte. BORA – hansgrohe war für beide Eventualitäten vorbereitet. Überraschenderweise, denn es wurde ein harter Kampf um die Gruppe erwartet, führte eine der ersten Attacken zum Erfolg und drei Fahrer enteilten dem Feld. Wenig später konnte noch ein weiter Fahrer aufschließen und die Gruppe fuhr schnell einen Vorsprung von mehr als fünf Minuten heraus. Zu diesem Zeitpunkt begann BORA – hansgrohe mit der Nachführarbeit im Feld, und vor allem Marcus Burghardt drückte den Abstand zwischen Spitze und Feld langsam, aber kontinuierlich nach unten. Bei noch 100 zu fahrenden Kilometern war der Vorsprung der Ausreißer auf rund drei Minuten gesunken. Am vorletzten Anstieg forcierte Astana das Tempo im Feld, wodurch viele Fahrer, darunter auch Peter Sagan, in Schwierigkeiten gerieten. An der Spitze hielten sich noch zwei Ausreißer, deren Vorsprung immer noch 3:30 betrug. Mit letzter Kraft schaffte Sagan es, an der Hauptgruppe dran zu bleiben, während Buchmann, Konrad, Schachmann und Mühlberger ebenfalls noch in dieser Gruppe vertreten waren. Ein spannendes Finale wurde auf den letzten 15 Kilometern eingeläutet, als G. Thomas in einer Abfahrt in einen Sturz verwickelt wurde. Am letzten Anstieg hatten die Spitzenreiten immer noch eine Minute Vorsprung, doch im Feld begann nun ein offener Schlagabtausch, während sich an der Spitze T. De Gendt absetzen konnte. Alaphilippe attackierte zusammen mit T. Pinot, dahinter hielten sich Sagan, Konrad und Buchmann in der ersten Gruppe der Favoriten, zu der auch G. Thomas wieder aufschließen konnte. Am Ende rettete T. De Gendt sechs Sekunden Vorsprung zum Etappensieg vor Pinot und Alaphilippe. Weitere 20 Sekunden dahinter erreichte die erste Gruppe das Ziel, in der sich M. Matthews im Sprint vor Peter Sagan durchsetzen konnte. Emanuel Buchmann verbesserte sich heute in der Gesamtwertung auf Rang zehn, Patrick Konrad rückte auf den 20. Gesamtrang vor.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute eine sehr harte Etappe und ich musste wirklich viel leiden. Ich habe die Zähne zusammengebissen, bin drangeblieben und habe am Ende Rang fünf geholt. Das waren weitere wichtige Punkte, aber Paris ist noch weit. Wir werden von Tag zu Tag weitersehen.“ – Peter Sagan

„Ich habe mich heute den ganzen Tag über sehr gut gefühlt, und hatte nie Probleme in der Gruppe. Das Team hat sehr gut gearbeitet, besonders Gregor war eine wichtige Unterstützung am letzten Anstieg. Es ist schön, in die Top Ten vorgefahren zu sein, aber die Tour wird in der letzten Woche entschieden, da ist das nicht mehr als eine Momentaufnahme.“ – Emanuel Buchmann

„Es war die erwartet harte Etappe. Wir wussten, dass heute am Ende auch zwischen den GC Fahrern die Entscheidung würde fallen können. Dennoch haben wir zuerst versucht, für Peter zu arbeiten. Als das Rennen dann immer schwerer wurde, und Peter nicht mehr die besten Beine hatte, haben wir rausgenommen. Es war eine starke Leistung von ihm, bis zum Schluss dran zu bleiben und dann noch Rang fünf zu holen. Emu und Patrick waren am Ende auch vorne dabei, das war wichtig, denn einige Fahrer haben heute Zeit in der Gesamtwertung verloren. Wir können mit dem Tag zufrieden sein, alle haben wirklich einen tollen Job gemacht.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Peter Sagan krönt perfekte BORA – hansgrohe Teamleistung mit einem Sieg in Colmar auf der 5. Etappe der TdF

Colmar, Wednesday, July 10th 2019 – Peter Sagan (Bora – Hansgrohe) claimed his 12th Tour de France stage win and mimicked The Incredible Hulk like on his first victory in 2012. In a sprint deprived of the pure sprinters after a few climbs in the Alsace region, the Slovakian beat Wout van Aert (Jumbo – Visma) and Matteo Trentin (Mitchelton – Scott) in Colmar. Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) retained the yellow jersey.
Thanks to Peter Sagan’s flair, since last season Bora – Hansgrohe have gone from not even knowing what it felt like to get their hands on the green jersey to being the 4th team with the most days in green (23), only behind much older outfits: Lotto–Soudal (66), Deceuninck–Quick-Step (43) and Jumbo–Visma (39).
12
Peter Sagan’s 12th triumph makes him the most prolific stage winner in the peloton of the 2019 edition, inching ahead of André Greipel, the only other rider who started the Tour with 11 stage wins under his belt.
15
Although still far behind Eddy Merckx (34) and even Mark Cavendish (30), his 12th Tour stage win makes Peter Sagan the 15th most successful stage hunter in the history of the Grande Boucle, tied with six giants of cycling: Gino Bartali, Mario Cipollini, Miguel Indurain, Robbie McEwen, Louis Trousselier and Erik Zabel.
44
Peter Sagan has now finished 44 times in the top 3 of Tour stages, with 22 second places (50%) and 10 third places to go along with his 12 victories

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 4:02:33
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
4 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
5 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
6 Julien Simon (Fra) Cofidis Solutions Credits
7 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
8 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin
9 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
10 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep
11 Xandro Meurisse (Bel) Wanty-Gobert
12 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
GC:
1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 18:44:12
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:14
3 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:25
4 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:40
6 Egan Bernal (Col) Team Ineos
7 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:45
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:46
9 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:50
10 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:51
11 Michael Woods (Can) EF Education First
12 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb
13 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:52
14 Rigoberto Uran (Col) EF Education First 0:00:53
15 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First
16 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida 0:00:56
@ASO
Photo by Herbert Moos
Foto: Herbert Moos

Eine durchaus anspruchsvolle Etappe in den Vogesen wartete heute auf das Fahrerfeld der Tour de France. Von Saint-Dié-Des-Vosges führte die Strecke über vier Bergwertungen (jeweils zwei der dritten und zweiten Kategorie) und 175,5 Kilometer nach Colmar, nah an die Grenze zu Deutschland. Das Terrain ließ ein offenes Rennen erwarten, in dem durchaus damit zu rechnen war, dass heute auch eine Fluchtgruppe eine Chance auf den Sieg haben könnte. Entsprechend aggressiv wurde die Anfangsphase gefahren. Attacke folgte auf Attacke, und im Gegensatz zu den letzten Tagen, dauerte es mehr als 25 km bis sich eine 4-Mann-Gruppe an der Spitze des Rennens gefunden hatte. Doch BORA – hansgrohe reagierte sofort, um den Ausreißern gar nicht erst die Möglichkeit auf einen großen Vorsprung zu geben. Lukas Pöstlberger und Marcus Burghardt führten das Feld an, während der Abstand zwischen Spitzengruppe und Peloton um zwei Minuten pendelte. Beim Zwischensprint des Tages holte Peter Sagan Rang zwei aus dem Feld, nur geschlagen von E. Viviani. Auch danach blieb die Rennsituation unverändert, und BORA – hansgrohe bestimmte das Tempo hinter der Spitzengruppe. Rund 40 km vor dem Ziel wurde das Finale auf den letzten beiden Anstiegen eingeläutet. Während an der Spitze ein Fahrer sein Glück alleine versuchte, erhöhte Lukas Pöstlberger das Tempo im Feld weiter, und viele Fahrer fielen nun zurück. Der letzte Ausreißer wurde etwa 22 km vor dem Ende gestellt. In dieser Phase war es das Team Sunweb, das weiter das Tempo für M. Matthews hochhielt. Dadurch gab es auch keine Möglichkeit mehr für einen Angriff, und ein klein gewordenes erstes Feld begab sich auf die rasante Abfahrt Richtung Colmar. Auch auf den letzten, flachen 10 km bereiteten sowohl BORA – hansgrohe als auch Sunweb für ihre Sprinter das Terrain. Eine letzte Attacke von Rui Costa blieb erfolglos, und Gregor Mühlberger sowie Max Schachmann starteten das BORA – hansgrohe Lead-out für Peter Sagan. Sagan hatte heute auf der Zielgeraden die meisten Kraftreserven und das perfekte Timing, und feierte am Ende einen souveränen Tagessieg. Damit baute der Slowake natürlich auch seine Führung im Kampf um Grün weiter aus.
Reaktionen im Ziel
„Wie ich schon die ersten Tage gesagt habe, man muss geduldig sein, dann kommt der Erfolg. Für einen Sieg bei der Tour braucht man eine starke Form, gute Taktik und das nötige Glück. Es ist wirklich nicht einfach. Ein besonderer Dank gilt heute meinem Team, denn wir mussten sehr, sehr viel investieren für diesen Sieg. Alle haben für mich gearbeitet, am Beginn, über die Berge und im Finale. Dieser Sieg ist das Ergebnis eines unglaublichen Teamworks.“ – Peter Sagan

„Wir haben es jeden Tag versucht, hatten aber nicht das nötige Glück, besonders am ersten Tag als Peter schon sehr nahe dran war. Wir hatten einen klaren Plan für heute, dieser erforderte aber sehr, sehr viel Einsatz von den Jungs. Wir mussten viel investieren, aber jeder hat einen super Job abgeliefert. Peter ist heute sehr gut über die Berge gekommen, ich denke, er war im Finale frischer als die anderen Sprinter. Am Ende hat er eine unglaubliche Teamleistung mit seinem Sieg perfekt abgeschlossen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Führung ausgebaut: mit Rang vier in Nancy fährt Peter Sagan weiter in Grün bei der Tour de France


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Zwischen Reims und Nancy stand heute die zweite Sprintetappe der Tour de France auf dem Programm. Die 213,5 Kilometer waren durchwegs flach, mit nur zwei Bergen der 4. Kategorie. Zudem war die Strecke aber mit 58 (!) Ortsdurchfahrten gespickt, und es wurde an einigen Stellen Seitenwind erwartet. Es galt also abermals von Beginn an aufmerksam zu sein. Direkt nach dem Start setzten sich drei Fahrer ab, die schnell drei Minuten Vorsprung herausfahren konnten. Allerdings kontrollierten die Sprinterteams unmittelbar die Rennsituation, und der Abstand zwischen Spitze und Feld blieb über weite Strecken des Tages unverändert. BORA – hansgrohe versteckte sich in dieser Phase kraftsparend im Peloton, allerdings immer weit genug vorne, um bei wechselnden Windsituationen rasch reagieren zu können. Etwa zur Mitte des Rennens gab es einen Massensturz, in den leider auch Patrick Konrad verwickelt war. Zum Glück blieb der österreichische Staatsmeister unverletzt und konnte das Rennen schnell wieder aufnehmen. Mit 80 Kilometer bis zum Ziel lag der Vorsprung der Spitze immer noch bei 2:30, auch im Feld war die Situation unverändert und die Sprinterteams arbeiteten weiter zusammen. Beim Zwischensprint des Tages holte Peter Sagan mit Rang drei aus dem Feld weitere Punkte für das Grüne Trikot. Etwa 20 km vor dem Ziel begannen sich im Feld die Teams langsam zu sortieren und auch BORA – hansgrohe rückte auf, da der letzte Anstieg des Tages in Angriff genommen wurde. Dort forcierte Lukas Pöstlberger das Tempo und wenig später war es um die Ausreißer geschehen, während das Feld nun lang gezogen Richtung Nancy raste. Obwohl einige Sprinter in Schwierigkeiten waren, formierten sich die Sprintzüge rechtzeitig. Auf den letzten, extrem schnellen 10 km war es enorm schwierig, an der Spitze des Feldes zu bleiben. Marcus Burghardt und Daniel Oss positionierten Peter Sagan am Hinterrad von C. Ewan. In einem knappen Zieleinlauf setzte sich am Ende E. Viviani durch, Peter Sagan überquerte die Ziellinie als Vierter. Damit behält der BORA – hansgrohe Kapitän auch weiterhin das Grüne Trikot des Punktbesten.
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet, war das heute ein sehr schnelles Finale mit einem Massensprint. Obwohl viele Sprinter um den Sieg gekämpft haben, war es ein sauberes Finale. Es war sehr knapp, und ich wurde am Ende Vierter. Wir haben Grün verteidigt, aber wie ich schon vor der Tour gesagt habe, wir werden jeden Tag bis Paris kämpfen müssen.“ – Peter Sagan

„Vor mir gab es plötzlich einen Sturz. Ich konnte noch rechtzeitig stehen bleiben, die Fahrer hinter mir aber leider nicht mehr. Ich habe einen heftigen Schlag auf die Rippen bekommen, das hat auf den letzten 100 km ganz schön wehgetan. Aber ich denke, es ist nichts Schlimmes und ich bin soweit ok.“ – Patrick Konrad

„Das Team hat einen guten Job gemacht. Wir haben versucht, das Rennen im Finale hart zu machen, aber der Kurs war nicht schwierig genug, um die anderen Sprinter in Probleme zu bringen. Die letzten Kilometer waren extrem schnell, Peter war in einer guten Position, und am Ende knapp dran. Wir haben das Grüne Trikot verteidigt, das ist das Wichtigste. Leider war Patrick heute zur Hälfte des Rennens in einen Sturz verwickelt. Zum Glück scheint er aber glimpflich davon gekommen zu sein. Unser Doktor überprüft das noch, aber er sollte ok sein, das ist natürlich sehr wichtig für uns.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Peter Sagan weiter in Gelb: Rang zwei für den Slowaken auf der fünften Etappe der Tour de Suisse

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Foto: Herbert Moos
Auch die heutige fünfte Etappe der Tour de Suisse war aufgrund des welligen Terrains eine Angelegenheit für die Allrounder im Feld. Von Münchenstein führte die Strecke über 177 Kilometer nach Einsiedeln, wobei gleich zu Beginn einige Steigungen auf die Fahrer warteten. Bei Kilometer 128 wurde dann der 13 Kilometer lange Anstieg Sattel in Angriff genommen, bevor die letzten 30 km eher flach waren. Es gab also genügend Möglichkeiten anzugreifen und eine stark besetzte 3-Mann-Gruppe nutze gleich zu Beginn ihre Chance, um sich vom Feld abzusetzen. Einmal mehr übernahm BORA – hansgrohe früh die Kontrolle im Feld und der Abstand zur Spitze pendelte konstant um ca. drei Minuten. Im Anstieg Sattel fiel die Ausreißergruppe auseinander und M. Mohoric nahm die letzten 37 Kilometer alleine an der Spitze in Angriff. Rund 20 km vor dem Ende, bei der ersten Zieldurchfahrt in Einsiedeln, war der Vorsprung auf 45 Sekunden gesunken und im Feld führten nun neben BORA – hansgrohe auch die Teams Sunweb und Trek-Segafredo. Beim letzten Zwischensprint sicherte sich heute M. Matthews die zwei Bonussekunden aus dem Feld, wodurch er im Gesamtklassement auf 8 Sekunden an Sagan herankam. Wenig später wurde Mohoric gestellt und alles war für einen weiteren Massensprint vorbereitet. Die Sprintzüge zogen das Tempo auf den letzten fünf Kilometern so richtig an, und auch BORA – hansgrohe positionierte sich mit Peter Sagan in den ersten Reihen. Auf den letzten, winkeligen 1000 Metern übernahm Deceuninck-Quickstep die Kontrolle und E. Viviani bog als erster in Zielkurve. Sagan versuchte zwar noch an dem Italiener vorbeizuziehen, doch auch heute war Viviani der Stärkere. Mit Rang zwei verteidigte Peter Sagan aber seine Gesamtführung, 14 Sekunden vor M. Matthews. Ab morgen geht es bei der Tour de Suisse dann in die Berge.
Photo by Herbert Moos
Foto: Herbert Moos
Reaktionen im Ziel
„Heute war die letzte Chance für die Sprinter bei der Tour de Suisse und ich hätte gerne noch einmal gewonnen. Meine Mannschaft hat wieder sehr gut gearbeitet, um das Rennen zu kontrollieren und mich am Ende in Position zu fahren. In der letzten Kurve war ich am Hinterrad von Viviani, aber auch heute war er der Stärkere. Dennoch denke ich, wir können mit dem bisherigen Verlauf und unserer Performance bei dieser Tour de Suisse sehr zufrieden sein.“ – Peter Sagan

„Das Rennen war von Beginn an sehr schnell. Unsere Jungs haben einen tollen Job gemacht alles unter Kontrolle zu behalten. Besonders Marcus war im ersten Abschnitt wie eine Lokomotive! Wir haben dann alles kontrolliert, Peter am Ende in Position gebracht, aber Viviani hat gewonnen. Dennoch können wir zufrieden sein. Peter hat das Gelbe Trikot und führt in der Punktewertung, und Patrick liegt vor der ersten Bergetappe in einer perfekten Position in der Gesamtwertung.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

1 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep 4:18:26
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
3 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
4 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
6 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
7 Fabian Lienhard (Swi) Switzerland
8 Stan Dewulf (Bel) Lotto Soudal
9 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
10 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
GC:
1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 15:55:48
2 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:14
3 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:21
4 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:22
5 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:27
6 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott 0:00:38
7 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:39
8 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:00:40
9 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
10 Winner Anacona (Col) Movistar Team
11 Fabio Felline (Ita) Trek-Segafredo 0:00:41
12 Egan Bernal (Col) Team Ineos 0:00:45

Souveräner Peter Sagan holt Etappensieg und Gesamtführung an der Tour der Suisse


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Die heutige dritte Etappe der Tour de Suisse war zugleich auch die erste echte Chance für die Sprinter im Feld. Es standen zwar zwei Bergwertungen der 2. Kategorie auf dem Programm, die letzten 50 Kilometer der Strecke zwischen Flamatt und Murten führten allerdings tendenziell bergab. Die Anfahrt zum Ziel war dann durchaus technisch und die letzten 250 Meter ansteigend auf Kopfsteinpflaster. Mit dem Zweiten der Gesamtwertung, Peter Sagan, war also in jedem Fall zu rechnen. Schnell nach dem Start setzten sich zuerst drei Fahrer vom Feld ab, die wenig später von einem vierten Ausreißer gestellt wurden. Das Feld reagierte heute schnell, und ließ das Quartett an der Spitze nie weiter als vier Minuten entkommen. BORA – hansgrohe teilte sich die Nachführarbeit mit anderen Sprintermannschaften, war aber immer federführend vorne im Peloton zu sehen. Auf den letzten 50 Kilometern wurde das Tempo markant angezogen und der Abstand verringerte sich kontinuierlich. Bei der ersten Zieldurchfahrt in Murten, rund 27 km vor dem Ziel, war die Spitzengruppe noch etwa eine Minute vor dem Feld. Als auch der letzte Ausreißer sechs Kilometer vor dem Ende gestellt war, wurde die heiße Schlussphase eingeläutet. Die Sprintzüge schlugen nun ein horrendes Tempo an, um die entscheidende letzte Kurve von der Spitze anfahren zu können. BORA – hansgrohe lancierte Peter Sagan perfekt, der als zweiter auf die letzten 250 ansteigenden Meter einbog, und unmittelbar seinen Sprint antrat. Niemand war in der Lage diesem Antritt etwas entgegenzusetzen, und Sagan holte souverän seinen insgesamt 17. Tagessieg an der Tour de Suisse. Mit diesem Sieg übernahm Sagan auch die Gesamtführung der Rundfahrt, und wird die morgige vierte Etappe mit dem Gelben Trikot auf den Schultern in Angriff nehmen.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg, den 17. an der Tour de Suisse, und über das Gelbe Trikot, das ich nun morgen tragen darf. Ich möchte mich bei meinem Team bedanken, sie haben das Rennen heute perfekt kontrolliert und mich am Ende in die richtige Position gebracht. Es war ein unglaublich schnelles Finale, denn alle wollten vor der letzten Kurve vorne sein. Bei der ersten Zieldurchfahrt war mir schon klar, dass man vor der letzten Linkskurve ganz vorne sein muss. Das habe ich geschafft, und ich habe danach auch nicht gezögert, das war das richtige Rezept, um den Sieg zu sichern.“ – Peter Sagan

„Ein wunderbarer Tag, heute ist alles nach Plan verlaufen. Wir wollten heute mit Peter den Sieg holen, und wussten, dass wir von Beginn an das Rennen kontrollieren mussten. Die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht, und Peter hat die Leistung des Teams gekrönt. 15 km vor dem Ziel musste er noch das Rad wechseln, aber Bodi hat ihn sicher wieder ins Feld gebracht, und danach für den Sprint positioniert. Im Finale was das Rennen schwierig zu kontrollieren, da das Tempo so enorm hoch war, aber Peter war in der letzten Kurve vorne und hat alles richtig gemacht. Glückwunsch an alle! “ – Jan Valach, sportlicher Leiter

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 3:39:25
2 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
3 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
4 Ivan Garcia (Spa) Bahrain-Merida
5 Ben Swift (GBr) Team Ineos
6 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
7 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
8 Fabian Lienhard (Swi) Switzerland
9 Thomas Boudat (Fra) Direct Energie
10 Daniel Hoelgaard (Nor) Groupama-FDJ
11 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
GC:
1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 7:51:31
2 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:10
3 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:11
4 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
5 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:16
6 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:20
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott 0:00:27
8 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:28
9 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:00:29
10 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
11 Winner Anacona (Col) Movistar Team
12 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe

Tour of California Etappensieg Nummer 17 für Peter Sagan, als der slowakische Meister in Sacramento zum Sieg sprintet.


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 3:14:10
2 Travis McCabe (USA) USA National Team
3 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
4 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos
5 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck-QuickStep
6 Owain Doull (GBr) Team Ineos
7 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo 0:00:04
8 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
9 Erik Baska (Svk) Bora-Hansgrohe
10 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates

Die 14. Austragung der Kalifornien Rundfahrt wurde heute mit einer Flachetappe über 143 Kilometer in Sacramento gestartet. Bereits zum 10. Mal war die Stadt Sacramento Schauplatz einer Etappe. Im letzten Jahr bildete diese Etappe den Abschluss, bei der Peter Sagan auf Platz 4 sprintete. Gleich nach dem Startschuss attackierte ein Quartett und setzte sich mit einem Vorsprung von einer Minute vom Feld ab. Juraj Sagan zeigte sich immer wieder an der Spitze des Pelotons und übernahm die Kontrolle. Die Spitzengruppe hielt sich bis zur 20 Kilometer-Marke, ehe das Hauptfeld auf den letzten Ausreißer aufschloss. Federführend für den Zusammenschluss war Oscar Gatto, der nach einer verletzungsbedingten Rennpause wieder zurück im Renngeschehen ist. Nachdem das Feld wieder zusammen war, rasten die Fahrer den Schlussrunden in Sacramento entgegen. Das Tempo wurde auf den letzten Runden von Deceuninck – Quick Step bestimmt, während sich BORA – hansgrohe Fahrer Peter Sagan gekonnt in den ersten Positionen hinter seinen Teamkollegen platzierte. In einem chaotischen Finale wartete der slowakische Meister auf den idealen Zeitpunkt und setzte auf den letzten Metern zum Sprint an. In perfekter Manier stürmte Peter Sagan an seinen Kontrahenten vorbei und holte sich den Etappensieg, sein 17. Etappenerfolg bei der Tour of California. Er führt daher auch die Gesamt- wie auch die Sprintwertung der Kalifornien- Rundfahrt an. Teamkollege und Landsmann Erik Baška sprintete noch auf Platz 9 und rundete damit ein tolles Tagesergebnis ab. Mit diesem Etappensieg gelang BORA – hansgrohe der Doppelschlag. Das Team aus Raubling konnte an einem Tag zwei WorldTour Etappensiege für sich entscheiden. Der Deutsche Meister Pascal Ackermann siegte bei der 2. Etappe des Giro d‘ Italia und der slowakische Meister gewann den Auftakt in Kalifornien.
Reaktionen im Ziel
„Kein Zweifel, dass dies heute ein schöner Sieg war, nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team. Zuvor dominierte Pascal Ackermann den Sprint beim Giro d‘ Italia und nun haben wir den Doppelschlag mit dem Sieg in Kalifornien geschafft. Ich möchte mich beim gesamten Team für ihren Einsatz bedanken, sie haben einen tollen Job erledigt. Sie haben das Rennen kontrolliert und mich für den Sprint perfekt in Position gefahren. Ich war fokussiert, war auf der Zielgerade immer vorne und habe meine Attacke gut getimed. Es ist ein schönes Gefühl, mit einem Sieg bei einem meiner Lieblingsrennen zu beginnen.“ – Peter Sagan

„Es war eine kurze Etappe heute aber mit sommerlichen Temperaturen, um die 30 Grad. Es war eine Etappe für Peter, wir haben vom Start an das Rennen kontrolliert, damit keine große Gruppe gehen konnte. Als die Fluchtgruppe stand, haben wir diese kontrolliert und auf einen Massensprint in Sacramento hingearbeitet. Juraj hat eine tolle Leistung gezeigt und war die ersten 90km immer an der Spitze, danach hat Oscar übernommen. Wir hatten immer vier Fahrer vorne mit dabei und gingen auf die Schlussrunden mit all unseren Fahrern. Felix schaffte es sich noch Bonussekunden für die Gesamtwertung zu sichern, während Peter in einer tollen Position war. Er hat einen exzellenten Sprint gezeigt und einen schönen Etappensieg eingefahren. Wir sind überglücklich. Morgen wartet eine Bergetappe Richtung Lake Tahoe mit beinahe 4.000 Höhenmetern auf uns, bei der wir alle für Felix arbeiten werden.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Peter Sagan erkämpft sich den zweiten Platz beim Tour Down Under Classic.

Foto by Bettini
Zwei Tage vor dem eigentlichen Start der Tour Down Under hatten die Sprinter beim Tour Down Under Classic die Möglichkeit, ihre Form unter Beweis zu stellen. In der Innenstadt von Adelaide galt es heute 30 Runden von je 1,7km zu bewältigen. Gleich zu Beginn des Rennens konnte sich eine kleine Gruppe dem Peloton entziehen, wurde aber nach 14 Runden wieder vom Feld eingeholt. Danach folgten mehrere Attacken, und verschiedene Fahrer setzten sich immer wieder vom Peloton ab. Allerdings erhöhten dann die Sprinterteams, unter ihnen BORA – hansgrohe, das Tempo und die letzte Ausreißergruppe wurde vom rasenden Feld mit nur 8km bis zum Ziel gestellt. Auf den letzten Runden ereigneten sich zwei Stürze, in die Lukas Pöstlberger und Jay McCarthy verwickelt waren. Glücklicherweise konnten die zwei BORA – hansgrohe Fahrer das Rennen beenden. Am Ende kam das Rennen zum erwarteten Sprint, den C. Ewan für sich entschied. Vorjahressieger Peter Sagan erkämpfte sich einen starken zweiten Platz, während Daniel Oss den fünften Platz errang.
Ergebnis
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 1:03:59
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
3 Alex Edmondson (Aus) Mitchelton-Scott
4 Roger Kluge (Ger) Lotto Soudal 0:00:02
5 Daniel Oss (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:04
6 Owain Doull (GBr) Team Sky 0:00:05
7 Luke Rowe (GBr) Team Sky 0:00:09
8 Luis León Sánchez (Spa) Astana
9 Marco Haller (Aut) Katusha Alpecin
10 Francisco Ventoso (Spa) CCC Team

Reaktionen im Ziel
„Ich bin mit dem heutigen Ergebnis zufrieden. Das Wetter war sehr heiß und es war ein sehr schnelles Rennen. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen für die gute Zusammenarbeit bedanken. Daniel Oss, Oscar Gatto und Maciej Bodnar haben einen besonders starken Job gemacht und haben mich die ganze Zeit gut beschützt. Sie haben mir auch geholfen, die zwei Stürze im Finale zu vermeiden, was natürlich sehr wichtig war. Im Großen und Ganzen bin ich mit diesem Saisonbeginn bei der Tour Down Under zufrieden.“ – Peter Sagan

„Nach guter Teamarbeit errang Peter einen starken zweiten Platz. Wir hätten natürlich gerne unseren Erfolg vom letzten Jahr wiederholt aber meiner Meinung nach ist dieses Resultat ein guter Beginn in die neue Saison.“ – Patxi Vila, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Peter Sagan bleibt bis Ende 2021 bei BORA – hansgrohe.

DER Star des internationalen Radsports bleibt auch weiterhin im Zentrum der Planungen von Ralph Denk. Sagan fühlt sich bei BORA – hansgrohe zuhause. Mit ihm an der Spitze will man auch in Zukunft große Erfolge einfahren. Neben Peter Sagan verlängern auch sein Bruder Juraj, Erik Baška, Maciej Bodnar, Daniel Oss und Marcus Burghardt ihre Verträge bis 2021 mit dem deutschen WorldTeam.

„Dank meiner beiden Hauptsponsoren BORA und hansgrohe, die ihr Engagement mit uns ja bereits frühzeitig verlängert haben, bin ich in der glücklichen Lage, bis 2021 über Planungssicherheit im Team zu verfügen. Peter ist das Aushängeschild des Radsports. Er ist nicht nur ein Erfolgsgarant in sportlicher Hinsicht, er ist eine echte Marke und fasziniert die Massen. Es ist nur logisch, dass wir ihn nun auch langfristig an uns binden. Wir verstehen uns alle großartig und es macht wirklich Spaß mit Peter zu arbeiten.
Man darf nie vergessen, dass wir erst das zweite Jahr in der WorldTour sind, dennoch haben wir schon sehr viel gemeinsam erreicht. Das Highlight was sicherlich der Sieg bei Paris-Roubaix. Wir sind aber noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung, haben immer noch hochgesteckte Ziele, und mit Peter einen Fahrer mit unglaublichen Möglichkeiten im Team. Aber in Peters Windschatten können sich auch unsere jungen Talente in Ruhe entwickeln, da sich die mediale Aufmerksamkeit eigentlich immer auf ihn fokussiert. Auch das ist mir wichtig. Bei Fahrern wie Patrick Konrad, Pascal Ackermann oder Emanuel Buchmann hat das schon sehr gut geklappt. Ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg, um für die Zukunft breit aufgestellt zu sein. Ein wichtiger Baustein dabei ist und bleibt Peter Sagan.“ – Ralph Denk, Team Manager

Ich bin überglücklich, meinen Vertrag bis Ende 2021 verlängern zu können. Es war eine einfache Entscheidung. Auch wenn ich nächstes Jahr ohnehin noch einen Vertrag gehabt hätte, wollte ich mich so früh wie möglich an Ralph Denk und sein Team binden. Die letzten beiden Jahre waren wirklich besonders, auch in schwierigen Zeiten habe ich immer vollen Rückhalt gespürt, ich fühle mich einfach zuhause hier. Ich bin sicher, wir werden auch in Zukunft erfolgreich zusammenarbeiten und dabei viel Spaß haben.“ – Peter Sagan, 3x UCI Weltmeister

„Wir freuen uns sehr, dass Peter sich frühzeitig zu einer Vertragsverlängerung entschlossen hat. Die Entscheidung beruht auf gemeinsamen Ideen und Zielen und dem sehr guten Miteinander aller Beteiligten. BORA hatte ja bereits im April ein Zeichen gesetzt und das Engagement bis 2021 verlängert. Mit Peters Commitment können wir nun den Weg gemeinsam mit dem Team konsequent weitergehen. Peter Sagan ist ein Botschafter für den Radsport, er glänzt nicht nur durch außergewöhnliche Leistungen, er ist ein Teamplayer, überschreitet Grenzen, er überrascht und begeistert Menschen. Er ist ein Star für alle in einem Sport für alle, sogar über den Sport hinaus. Und er ist unser Markenbotschafter für ein Produkt für alle. Zusammen sind wir auf dem richtigen Weg, unserer Vision vom „Ende der Dunstabzugshaube“ wieder ein Stückchen näher zu kommen.“ – Willi Bruckbauer, Gründer und CEO BORA

„Wir sind sehr froh, dass Peter seinen Vertrag mit dem Team verlängert hat. Das ist ein Zeichen der Kontinuität und gleichzeitig eine große Chance, unsere sportlichen Leistungen weiter zu verbessern. Peter ist ein echter Botschafter für das BORA – hansgrohe Team und für seine Sponsoren. Als Held unserer Tour de France Kampagnen „Duschen wie ein Weltmeister“ und „Your Daily Dose of Energy“ hat er gezeigt, wie eine frische Dusche mit tiefer Entspannung bei sportlichen Höchstleistungen helfen kann. Dank der Leistungen von Peter und dem gesamten Team waren diese Kampagnen ein voller Erfolg. Wir haben sogar eine exklusive Peter Sagan Handbrause entwickelt, die auf seiner Webseite erhältlich ist. Auf weiterhin viel Erfolg mit Peter freuen wir uns sehr!“ – Philippe Harinck, Projektmanager Sponsoring der Hansgrohe Group
© BORA – hansgrohe

Sagan holt mit Rang zwei auf der 10. Etappe der Vuelta a España die Führung in der Punktewertung. 


Die erste Etappe nach dem Ruhetag sah ein Duo für lange Zeit an der Spitze des Rennens. Erst 30km vor dem Ziel stellte das Hauptfeld die beiden Ausreißer. BORA – hansgrohe arbeitete hart für ihren Sprinter Peter Sagan, Teamkollege Lukas Pöstlberger lancierte eine späte Attacke, doch es war E. Viviani der sich den Tagessieg vor dem UCI Weltmeister Peter Sagan sicherte, jedoch reichte der zweite Platz aus, um sich das Sprinttrikot zu holen.
Die Etappe
Nach einem wohlverdienten Ruhetag starteten heute die Fahrer in die zweite Hälfte der Vuelta a España. Die 10. Etappe wurde in Salamanca, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden ist, gestartet. Nach 177km, 1.050 Höhenmetern und einer Sprint- wie auch einer Bergwertung erreichte das Peloton den Zielort in Fermoselle, Bermillo de Sayago. Es sollte eine Etappe für die schnellen Beine im Peloton sein, doch wie so oft bei der Vuelta a España kann auch eine Spitzengruppe den Weg ins Ziel schaffen.
Die Team Taktik
Das Profil schien auf die schnellen Männer im Peloton zugeschnitten zu sein, daher konzentrierte sich BORA – hansgrohe heute auf den UCI-Weltmeister Peter Sagan. Unterstützte aber auch ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann, der derzeit auf den vierten Platz liegt, um im Gesamtklassement keine wertvolle Zeit zu kassieren.
Das Rennen
Ein Duo setzte sich heute an die Spitze des Rennens und hielt über lange Zeit einen Vorsprung von mehr als drei Minuten gegenüber dem Hauptfeld. BORA – hansgrohe beschützte im Feld ihre beiden Kapitäne, Sprinter Peter Sagan und ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann. Marcus Burghardt war immer wieder an der Spitze des Hauptfeldes, und kontrollierte die Geschehnisse. Im Laufe des Rennens schmolz der Vorsprung der beiden Ausreißer, 60km vor dem Ziel hatte das Duo nur mehr eine Minute. 40km vor dem Ziel, nach der einzigen Sprintwertung des Tages, übernahm BORA – hansgrohe die Kontrolle im Hauptfelde und schnell sank der Vorsprung der Spitze auf wenige Sekunden. Der Zusammenschluss erfolgte nach 10km, das Tempo war enorm und BORA – hansgrohe arbeitete hart für ihren Sprinter Peter Sagan. In einer guten Position begann Peter mit seinem Sprint und in einem schnellen Finale kam es zum Duell zwischen dem Weltmeister und E.Viviani, bei dem sich der Quick-Step Floor Fahrer als Sieger der Etappe sah. Der UCI Weltmeister belegte den zweiten Platz, mit dieser Platzierung sicherte sich der BORA – hansgrohe Fahrer jedoch das Sprinttrikot der Vuelta a España.
10. Etappe:
1. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo) s.t.
4. Nelson Andrés Soto (Caja Rural-Seguros RGA) s.t.
5. Marc Sarreau (Groupama-FDJ) s.t.
6. Dann van Poppel (LottoNL-Jumbo) s.t.
7. Ivan Garcia Cortina (Bahrain-Merida) s.t.
8. Jon Aberasturi (Euskadi-Murias) s.t.
9. Simone Consonni (UAE Team Emirates) s.t.
10. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) s.t.
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott) 41:03:00 Stunden
2. Alejandro Valverde (Movistar) + 0:01 Minuten
3. Nairo Quintana (Movistar) + 0:14
4. Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) + 0:16
5. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 0:17
Reaktionen im Ziel
„Es war eine relativ ruhige Etappe und wie erwartet, kam es zu einem schnellen Massensprint. Die Jungs haben wieder einen guten Job erledigt und am letzten Anstieg, 30km vor dem Ziel, an der Spitze des Rennens hart gearbeitet, um die Spitzengruppe zu stellen. Im Finale habe ich mein Bestes gegeben und wurde Zweiter und übernahm das grüne Trikot. Ich bin zufrieden und versuche es so lange es geht zu behalten.“ – Peter Sagan
„Wir haben versucht das Rennen im letzten Anstieg hart zu machen. Unsere Kletterer gingen an die Spitze, um die Sprinter zu stellen aber es hat nicht ganz geklappt. Nach dem Anstieg war es Windstill, daher konzentrierten wir uns auf den Sprint. Im letzten Kilometer versuchte Lukas mit einer späten Attacke für eine Überraschung zu sorgen aber es war nicht leicht Quick-Step Floors unter Druck zu setzen. Peter blieb am Rad von Viviani und zeigte einen guten Sprint. Er hat nun das Sprinttrikot, was uns glücklich stimmt.“- André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

UCI Weltmeister Peter Sagan erobert zum 6. Mal das Grüne Trikot der Tour de France.


Nach drei anstrengenden und fordernden Wochen ging die 105. Austragung der Tour de France heute mit der traditionellen Ehrenetappe zu Ende. Die Entscheidung über den Gesamtsieg war schon gestern gefallen und so ging es heute für eine ausgedünnte Sprinterriege um den Prestige-Sieg auf der Champs-Élysées, den sich A. Kristoff knapp vor J. Degenkolb holte. UCI Weltmeister Peter Sagan, der dieses Jahr drei Etappen gewann und das Gelbe Trikot auf der dritten Etappe trug, aber während der 17. Etappe schwer gestürzt war, gelang es sicher in Paris einzufahren. Noch immer unter den Folgen seiner Verletzungen leidend erkämpfte er sich den 8. Rang im finalen Sprint auf dem berühmten Prachtboulevard. Er holte sich mit Rekordvorsprung sein sechstes Grünes Trikot und zog damit mit Erik Zabel gleich. Der zweimalige Bergkönig der Tour, Rafał Majka, der Ambitionen im Gesamtklassement hegte, sich aber in der ersten Woche Sturzverletzungen zuzog, erreichte den 19. Rang in der Gesamtwertung.
Die Etappe
Die 116km lange Strecke begann in Houilles, einem Vorort im Nordwesten von Paris, von wo das Peloton auf flacher Ebene in Richtung Champs-Élysées rollte. Nach 54 gefahrenen Kilometern erreichten die Fahrer die französische Hauptstadt, wo sie dann die erste von insgesamt 9 Zielpassagen absolvieren mussten bevor es zum letzten großen Sprint-Showdown auf dem Kopfsteinpflaster der Champs-Élysées in Paris kam. Die letzte Etappe bot somit den Sprintern nochmal eine Chance ihre Bilanz aufzubessern.
Teamtaktik
Das gesamte Team sollte heute Peter Sagan unterstützen und ihn sicher nach Paris bringen. Um den Gewinn des Punktetrikots zu sichern und auf der Champs-Élysées mit dem Grünen Trikot geehrt zu werden, musste Sagan heute nur die Ziellinie in Paris überqueren. Nach einem schweren Sturz auf der 17. Etappe wird es dem UCI Weltmeister schwer möglich sein, voll im Finale mitsprinten zu können. Allerdings würde das Team versuchen, Peter so gut als möglich in eine gute Position für den finalen Sprint zu bringen.
Das Rennen
Traditionsgemäß wird der Träger des Gelben Trikots auf der letzten Etappe nicht mehr angegriffen um ihm so einen triumphalen Einzug in Paris zu ermöglichen. Zu Beginn der Etappe rollte das Fahrerfeld nur langsam durch die Vororte von Paris, und hatte so die Möglichkeit, das Ende einer schweren Tour de France etwas zu genießen bevor es zum großen Sprint-Showdown auf der Champs-Élysées kam.
Gleich vor der ersten Zieldurchfahrt gab es die erste Attacke und kurz danach gelang es einem Quintett zum Solo-Ausreißer aufzuschließen. Die Ausreißergruppe, die mit Klassikerspezialisten besetzt war, arbeitete gut zusammen und der Vorsprung betrug für lange Zeit etwa 40 Sekunden. Zurück im Hauptfeld versuchten die Sprinterteams die Fluchtgruppe zu jagen um einen Massensprint herbeizuführen. BORA – hansgrohe und Groupama-FDJ übernahmen Verantwortung im Feld und waren die treibende Kraft in der Verfolgung. Mit 12km bis zum Ziel lancierten zwei Fahrer eine Attacke aus dem Feld, wurden aber schnell vom Peloton wieder gestellt. Angeführt von BORA – hansgrohe machten die Sprinterteams, die heute einen Tagessieg im Visier hatten, wenig später Ernst und schlugen ein hohes Tempo an. Die Ausreißer wurden letztendlich vom rasenden Feld eingeholt und nach der Glocke für die letzte Runde formierten sich die Züge der Sprinter. Aber mit 2km bis zum Ziel setzte Daniel Oss eine Attacke mit Y. Lampaert, die aber vereitelt wurde und es kam letztendlich zum erwarteten Massensprint, den A. Kristoff für sich entschied. Noch immer unter den Folgen seiner Verletzungen leidend erkämpfte Peter Sagan den 8. Platz im finalen Sprint.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich, mein sechstes Grünes Trikot geholt zu haben. Es ist ein unglaubliches Gefühl, besonders nach meinem Sturz und den drei schweren Renntagen, die danach folgten. Es war nicht leicht, aber am Ende habe ich es geschafft! Ich danke allen BORA-hansgrohe Fahrern, Teammitgliedern und Sponsoren für ihre fantastische Unterstützung. Nochmals vielen Dank!“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Wir hatten uns hohe Ziele gesteckt, einen Etappensieg, das Grüne Trikot und eine Top-5-Platzierung im Gesamtklassement. Am Ende haben wir drei Etappen gewonnen und das Grüne Trikot geholt, und wir haben somit die meisten unserer Ziele erreicht. Wir konnten unsere Ambitionen auf eine Top-5-Platzierung in der Gesamtwertung leider nicht erfüllen aber im Sport verläuft nicht immer alles nach Plan. Rafał stürzte zweimal auf der Roubaix-Etappe und das hat ihn spürbar beeinträchtigt. Aber in der letzten Woche fand er zu seiner alten Form zurück. Trotz seiner Verletzungen kämpfte Peter sehr hart und es gelang ihm letztendlich das Grüne Trikot zu erobern. Das Team arbeitete die ganzen drei Wochen wirklich gut zusammen und die Stimmung unter den Fahrern war toll. Ich bin sehr stolz auf das Team und möchte mich bei jedem Fahrer und allen Mitarbeitern für ihre großartige Arbeit bedanken. Mein Dank gilt auch BORA, hansgrohe, Specialized und allen anderen Sponsoren für ihre Unterstützung. Ich glaube, dass wir durch unsere guten Resultate in dieser Saison und bei der diesjährigen Tour ihre Unterstützung vergelten konnten.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
21. Etappe:
1. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
2. John Degenkolb (Trek-Segafredo) s.t.
3. Arnaud Démare (Groupama-FDJ)
4. Edvald Boasson Hagen (Dimension Data)
5. Christophe Laporte (Cofidis)
6. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors)
7. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida)
8. Peter Sagan (Bora-Hansgrohe )
9. Andrea Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert)
10.Jasper De Buyst (Lotto Soudal)
Gesamtstand TdF 2018:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:51
3. Chris Froome (Sky) +2:24
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +6:08
6. Romain Bardet (AG2R) +6:57
7. Mikel Landa (Movistar) +7:37
8. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +9:05
9. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +12:37
10.Nairo Quintana (Movistar) +14:18
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

UCI Weltmeister Peter Sagan holten zweiten Etappensieg für BORA – hansgrohe in Quimper.


In einem harten Finale, nachdem die meisten Sprinter bereits abgehängt waren, triumphierte der UCI Weltmeister Peter Sagan zum zweiten Mal an dieser Tour für BORA – hansgrohe. Mit perfektem Teamwork wurde Sagan mustergültig der Sprint vorbereitet, dieser holte letztlich ungefährdet den Tagessieg und wichtige Punkte im Kampf um Grün.
Die Etappe
Die heutige Etappe der Tour de France von Lorient nach Quimper war ein ständiges Auf und Ab, und damit von der Charakteristik ein völlig anderes Rennen als die ersten Tage. Bis zum Zwischensprint bei Kilometer 92,5 führte die Etappe noch großteils auf breiten Straßen, bevor die letzten 100 Kilometer sehr den Frühjahrsklassikern ähnelten. Viele Richtungsänderungen, enge Straßen und insgesamt 5 Bergwertungen, zwei der 4. und drei der 3. Kategorie prägten das Finale, um nach 204,5 km das Etappenziel zu erreichen.
Teamtaktik
Für BORA – hansgrohe war die Etappe heute eine gute Chance auf einen zweiten Sieg. Das Team wollte daher das Rennen entsprechend mitbestimmen. Zu Beginn wurden frühe Attacken erwartet, die Pöstlberger, Mühlberger und Poljanski mitgehen sollten, um taktisch nie ins Hintertreffen zu geraten. Ab dem Zwischensprint wollte man das Rennen von Vorne bestimmen. Marcus Burghardt und Maciej Bodnar waren eingeteilt, um möglichst lange von vorne zu fahren, und so die Leader Sagan und Majka von Schwierigkeiten fernzuhalten. Im Finale hatte man mit Peter Sagan den richtigen Mann für die letzten schweren 1000 m die mit bis zu 10% Steigung ins Ziel führten, an dessen Seite sollten Daniel Oss und Rafal Majka dem UCI Weltmeister den Sprint entsprechend vorbereiten.
Das Rennen
Nach sechs Kilometern setzten sich heute sieben Fahrer erfolgreich vom Feld ab. BMC kontrollierte das Tempo im Feld, doch der Vorsprung der Ausreißer wuchs schnell auf bis zu vier Minuten an. Wie geplant setzte sich BORA – hansgrohe vor der Sprintwertung an die Spitze des Feldes, und Peter Sagan holte im Sprint hinter F. Gaviria weitere Punkte für das Grüne Trikot. Dach begann auch der Vorsprung der Spitzengruppe stetig zu schmelzen, während das Peloton langezogen die ersten Bergwertungen des Tages in Angriff nahm. S. Chavanel versuchte nun sein Glück alleine an der Spitze des Rennens, während hinten BORA – hansgrohe mit BMC Tempo im Feld machte. Wenig später hatten die ersten Fahrer Probleme sich im Feld zu halten, die Sprinter vielen zurück. An der Spitze konnten indessen drei Fahrer wieder zu Chavanel aufschließen. Am letzten kategorisierten Anstieg des Tages verblieben zwei Fahrer an der Spitze des Rennens. Dahinter hatte nun M. Bodnar seine Arbeit getan und Marcus Burghardt übernahm die Tempoarbeit im Feld. Während Lukas und Gregor sich rund um Rafal Majka aufhielten, blieb Daniel Oss immer an der Seite von Peter Sagan. 10 Kilometer vor dem Ziel war es auch um die letzten beiden Ausreißer geschehen, und das Finale damit eingeläutet. BORA – hansgrohe kontrollierte nun das Feld, hielt gemeinsam mit Sky das Tempo hoch. Es kam zum erwarteten Sprint eines reduzierten Feldes, und niemand konnte auf den letzten 200 m den Antritt des Weltmeisters Paroli bieten. Sagan holte souverän, mit zwei Radlängen Abstand, den zweiten Tagessieg für BORA – hansgrohe.
Reaktionen im Ziel
„Mein BORA – hansgrohe Team war heute wieder unglaublich stark. Bodi und Burgi haben früh zu arbeiten begonnen und die anderen haben mich am Ende perfekt in den letzten Anstieg gebracht. Sky hat das Rennen richtig schnell gemacht, und Gilbert hat früh attackiert. Van Avermaet hat früh reagiert und ich war mit Colbrelli direkt dahinter. Colbrelli war zwar nah dran, aber am Ende hat es geklappt. Die Etappe war heute wie in den Ardennen, ein ständiges hoch und runter, links und rechts. Leider gab es heute nur 30 Punkte für den Sieg, aber besser als nichts.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Es war heute fast wichtiger in der richtigen Position in die letzte Abfahrt zu gehen, als im Anstieg am Ende. Alle im Team haben ein perfektes Rennen gefahren, auf den letzten 30 km waren wir immer vorne. Als Resultat hatte Peter wieder eine Chance auf den Sieg. Er war dort, er hat gewartet, er hat zum richtigen Moment angetreten, das zeichnet einen Champion wie ihn aus. Am Ende war es ein überragender zweiter Etappensieg. Aber wir denken schon an morgen, in der Tour fängt man jeden Tag von Neuem an, und wir werden auch morgen versuchen, um den Sieg zu kämpfen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
5. Etappe:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
2. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) s.t.
3. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors)
4. Alejandro Valverde (Movistar)
5. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
6. Daniel Martin (UAE Team Emirates)
7. Greg Van Avermaet (BMC)
8. Søren Kragh Andersen (Sunweb)
9. Andreas Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert )
10.Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida)
Gesamtstand:
1. Greg Van Avermaet (BMC)
2. Tejay van Garderen (BMC) +0:02
3. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) +0:03
4. Geraint Thomas (Sky) +0:05
5. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) +0:06
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:09
7. Tom Dumoulin (Sunweb) +0:13
8. Søren Kragh Andersen (Sunweb) s.t.
10. Rafal Majka (Bora-hansgrohe) +0:52
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Tom Skujins (Trek-Segafredo)
Nachwuchswertung:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
Teamwertung:
1. Quick-Step Floors