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Kitzbühel „Total“ bei der 72. Österreich Rundfahrt

72. Österreich Rundfahrt / 27. Juni – 3. Juli 2020
In diesem Jahr stand das Kitzbüheler Horn mit dem 20. Jubiläum bei der Österreich Rundfahrt im Fokus der Tour. Im nächsten Jahr rückt die Sportstadt der Alpen noch stärker in den Mittelpunkt bei Österreichs größtem Radsportevent. Denn erstmals wird im Anschluss an die Rundfahrt ein Marathon für alle Radsportfans organisiert; und der hat es in sich!

Die 72. Österreich Rundfahrt findet 2020 von 27. Juni bis 3. Juli statt. Und zwei Tage nach dem Finale der Ö-Tour am Kitzbüheler Horn kommt es mit dem 1. Kitzbüheler Radmarathon zum großen Showdown der Hobbyradsportler. Die Strecke führt über 216 Kilometer und 4.600 Höhenmeter mit den Anstiegen Pass Thurn, Gerlos Pass, Kerschbaumer Sattel und am Ende wartet mit dem Kitzbüheler Horn noch der steilste Radberg Österreichs. Die Organisation läuft über das OK-Team der Österreich Rundfahrt und garantiert so perfekte Bedingungen für alle Teilnehmer.

Steinberger: „Spitzen- und Breitensport gehören zusammen“
Die Idee des 1. Kitzbüheler Radmarathons hatten Bürgermeister Klaus Winkler und Tourdirektor Franz Steinberger, der zu den Beweggründen meint: „Breiten- und Spitzensport gehören zusammen. Aus der Breite entsteht die Spitze und wenn man eine gute Spitze hat, entwickelt sich auch die Breite. Das wollten wir mit dem 1. Kitzbüheler Radmarathon zusammenführen, um generell den Radsport weiter voran zu treiben.“ Die Erwartungen für die 1. Auflage beschreibt Steinberger so, dass „wir eine professionelle Veranstaltung hinlegen, wo alle Teilnehmer begeistert sind. Wir haben unseren Marathon langfristig angelegt und wollen uns im Hobbysportbereich positionieren. Zudem bieten wir allen Startern die Möglichkeit, das Flair der Österreich Rundfahrt hautnah mitzuerleben. Denn wo haben die Hobbysportler sonst die Möglichkeit, internationale Top-Profis bereits zwei Tage vor ihrem Rennen am Horn zu erleben?“ Mit einer Länge von 216 Kilometern und 4.600 Höhenmetern wartet auf die Teilnehmer keine leichte Aufgabe. „Aber das war unser Ziel, ein anspruchsvolles Riesenerlebnis zu schaffen!“ Auch Bürgermeister Dr. Klaus Winkler freut sich, dass seine Stadt Schauplatz des neuen Extremmarathons ist: „Kitzbühel ist ein Paradeort für Hobbyradsportler und hat eine jahrzehntelange Tradition bei der Durchführung von Radsportveranstaltungen. Der Radmarathon ist eine perfekte Ergänzung in diesem Veranstaltungsreigen und wird von der Stadt Kitzbühel bestens unterstützt und gefördert.“

Die Strecke im Detail
Beginnend in der Vorderstadt von Kitzbühel führt die Strecke über den Pass Thurn in den Pinzgau auf die Gerloser Bundesstraße. Der Kurs offenbart einen wunderbaren Blick auf den Großvenediger und auf die Krimmler Wasserfälle, bevor es auf der neuen Alpenstraße des Gerlos steil hinauf geht. Mit zwei Pässen in den Beinen geht es Zillertal auswärts bis Bruck. Die flache Fahrt hat ein Ende, wenn es den Kerschbaumer Sattel zu bezwingen gilt. Er windet sich mit seiner schmalen und steilen Straße hinüber ins Alpbachtal. Dort angekommen führt die Strecke nach Brixlegg und Kramsach und zieht eine Schleife über Brandenberg, um nach Angerberg und über das Brixental zurück nach Kitzbühel zu kommen. Dort wartet er dann, der finale Anstieg auf den steilsten Radberg Österreichs: das Kitzbüheler Horn mit einer Maximalsteigung von 22,3 Prozent!

Hagenaars und Prieling schwärmen
Die beiden Tiroler Marathonspezialisten Nadja Prieling und Patrick Hagenaars schwärmen jetzt schon vom Kitzbüheler Radmarathon. Der armamputierte Hagenaars, der im Vorjahr Dritter beim Ötztaler Radmarathon wurde, fährt fix mit: „Das ist klar, die Strecke führt ja direkt vor meiner Haustüre in Brixen vorbei. Das wird eine richtige Herausforderung. Aber die Strecke ist für mich wie maßgeschneidert, vor allem mit dem Kitzbüheler Horn am Ende. Auch landschaftlich hat die Route einiges zu bieten!“ Nadja Prieling, die bisher drei Mal die Kitzbüheler Horn Bike Attack (dieses Event wird 2020 nicht mehr organisiert) gewann, hat zwar ihr Rad in diesem Jahr an den Nagel gehängt, aber: „Es ist ein extrem knackiger Marathon und wird in der Radszene, in Verbindung mit der Österreich Rundfahrt, für Aufsehen sorgen. Ich habe meine Karriere zwar beendet, aber dieses Rennen würde mich schon reizen.“ Auch Tirols Aushängeschild Thomas Rohregger findet die Umsetzung des 1. Kitzbüheler Radmarathons genial: „Ein Großteil der Strecke führt durch meine Heimatregion, verläuft auch durch Kramsach. Rund um das Kitzbüheler Horn feierte ich meine schönsten Erfolge mit dem Etappensieg und Streckenrekord bei der Österreich Rundfahrt. Ich erwarte ein sehr hartes Rennen durch das Tiroler Unterland, das sich für den Radsport sehr gut eignet. Auch die Verbindung mit Tirol und Salzburg finde ich sehr gelungen.“

Viele Goodies für die Teilnehmer
Am Freitag, den 3. Juli 2020, beginnt das Programm im Anschluss an die 72. Österreich Rundfahrt mit der Marathon-Messe im Sportpark und am Samstag läuft dort auch die Registrierung sowie Startnummernausgabe. Am Abend kommt es in Kitzbühel zur Kitz & Pasta Party. Der Startschuss zum Marathon am 5. Juli fällt um 6:00 Uhr in der Vorderstadt. Auf die Teilnehmer warten viele Goodies, wie eine professionelle Eventbetreuung, personalisierte Startnummern, eine Sonderwertung auf das Kitzbüheler Horn, viele Ehren- und Sachpreise, ein hochwertiges Finisher-Trikot, Verpflegungsgutscheine und top-organisierte Labestationen. Natürlich gibt es auch einen Transport für Equipment und für jene Starter, die den Marathon vorzeitig beenden. Alle Teilnehmer können auch die Kitzbüheler Horn Bahn gratis benützen. „Und wir spenden von jedem Startgeld einen Euro an den Nachwuchsförderfond des Österreichischen Radsportverbandes“, ergänzt Organisator Franz Steinberger.

Die Anmeldung ist ab sofort unter http://www.kitzbuehler-radmarathon.at geöffnet. Bis 31. Dezember 2019 beträgt die Startgebühr 99 Euro, bis 30. März 2020 119 und ab 1. April bis zum Nennschluss 129 Euro.

Homepage: www.oesterreich-rundfahrt.at
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Pressekonferenz Deutschland Tour in Nürnberg

Bei der heutigen Pressekonferenz waren auch Fabian Wegmann (sportlicher Leiter D-Tour), John Degenkolb (noch TREK, in 2020 Lotto Soudal) und Andi Schillinger (BORA-hansgrohe) dabei.
Alle drei haben gute sportliche Erinnerungen an den ca. 5km langen Rundkurs um die malerische Nürnberger Altstadt.
Fabian Wegmann gewann 2007 das Altstadtrennen auf dramatische Weise als Solist, das jagende Feld war an der Ziellinie 10 Meter hinter ihm…obwohl er in der Nacht zuvor eine anstrengende Anreise von der Polen-Rundfahrt hatte.

Der Oberpfälzer Andi Schillinger gewann das Altstadtrennen 2012 für sein Net- App Team, er ist Gründungsmitglied bei BORA-hansgrohe und hat vor kurzem für weitere 2 Jahre dort unterschrieben.

Und auch John Degenkolb hat in Nürnberg und Bayern schon durch Siege geglänzt, in 2001 gewann er in der Schüler U13 Klasse das Rennen am Altstadtring und später in seiner Profikarriere gelangen ihm 3 Siege in der Bayern-Rundfahrt. Er ist in Gera geboren, verbrachte aber seine Jugend und die Anfänge im Radsport in der Gegend um Weißenburg. Er freut sich sehr, dass die D-Tour in 2020 im Frankenland endet und er hofft auf zahlreiche Unterstützung am Straßenrad. Er setzt auf eine Sprintankunft am 23.8.20 in Nürnberg und hofft, dass ihn sein neues Team gesund und mit starker Mannschaft für die D-Tour nominieren wird.

Ob es zu dieser Sprintankunft kommen wird, ist noch sehr unklar, da bislang weder die Anzahl der Runden am Altstadtring noch der Streckenverlauf und der Startort der Schlußetappe bekannt sind. Man könne mit ca. 5 Zielrunden rechnen, das wäre wohl auch der Wunsch der Profis, um sich vor der hoffentlich großen Zuschauerkulisse zu zeigen. Fabian Wegmann machte deutlich, dass das bisherige Prinzip der anspruchsvollen, welligen Etappen der D-Tour auch in 2020 fortgesetzt werden wird. Dies lässt auf einen lebendigen Rennverlauf hoffen.
Der Startort der diesjährigen D-Tour wird in ca. 4 Wochen bekannt gegeben.

Das Jedermann Rennen wird in Nürnberg am Schlusstag gestartet. Es bietet 2 Streckenlängen von ca. 60km und 120km Länge und wird in die Umgebung Nürnbergs führen, mit dem Zieleinlauf am Altstadtring, genauso wie bei den Profis.
Ab heute kann man sich auf der Internetseite der Deutschland Tour dafür anmelden.
https://www.deutschland-tour.com/de/home
Dort kann man auch aktiv bei der Gestaltung der Etappen mitwirken und seine Tipps für interessante Orte und Streckenabschnitte abgeben. Deutschland – Deine Tour!

„Als Finalort steht Nürnberg ganz besonders im Fokus. Die weltbesten Profis werden vor unserer malerischen Altstadt-Kulisse um den Gesamtsieg kämpfen und tausende Hobbypsortler erfahren die Region“, erklärte Nürnbergs Sportbürgermeister Gsell.
Und zwischen den Zeilen deutete er auch an, dass diese Veranstaltung wohl nicht jährlich, aber doch in absehbarer Zeit wiederum in Nürnberg als Zielort der D-Tour stattfinden könnte.

Text/Fotos
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com

Großes Finale der Deutschland Tour 2020 in Nürnberg

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Die dritte Ausgabe der Deutschland Tour führt nach Nürnberg.
Am 23. August 2020 feiert Deutschlands größtes Radsportfestival sein Finale in der bayerischen Stadt. Nach vier Etappen wird in Nürnberg unter den weltbesten Profis der Gesamtsieger der Deutschland Tour 2020 gekürt. Neben den Elitefahrern werden am Finaltag mehr als 3.000 Hobbyradsportler auf den Straßen Mittelfrankens erwartet, die auf zwei Strecken mit Start und Ziel in Nürnberg die Atmosphäre der Deutschland Tour erleben. Die Anmeldung zur Jedermann Tour 2020 ist auf www.deutschland-tour.com möglich.
Nachdem die neue Deutschland Tour mit den vergangenen beiden Ausgaben bereits die Hälfte der Bundesländer besucht hat, macht sie 2020 erstmals Station im Freistaat Bayern. Mit Nürnberg trifft die Deutschland Tour auf eine radsportbegeisterte Region. Hier ist der Radsport eine Kernsportart mit langer Tradition. Die fränkische Metropole ist Bundes- und Landesleistungszentrum für den Radsport.

Der Nürnberger Sportbürgermeister, Dr. Klemens Gsell, sagt: „Nürnberg freut sich auf die Deutschland Tour. Als Finalort steht Nürnberg ganz besonders im Fokus. Die weltbesten Profis werden vor unserer malerischen Altstadt-Kulisse um den Gesamtsieg kämpfen und tausende Hobbysportler erfahren die Region. Nürnberg und sein Publikum werden der gesamten Deutschland Tour einen großartigen Rahmen bieten und unsere große Begeisterung für den Radsport zeigen.“


John Degenkolb, Fabian Wegmann (Sportl. Leiter D-Tour), Dr. Klemens Gsell (Sportbürgermeister Nbg.), Matthias Pietsch (Projektleiter D-Tour) und Andi Schillinger (BORA-hansgrohe)

Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem deutschen Tochterunternehmen des Rennveranstalters A.S.O.: „Mit Nürnberg feiert die Deutschland Tour 2020 ihr großes Finale in einer Radsport-Hochburg, die Tradition mit der Zukunft verknüpft. Hier steht der Radsport im Fokus, hier werden Talente von morgen gefördert. Der 23. August wird in Nürnberg ein Radsporttag für Alle – ein Tag, den die Fans mitgestalten.“
Unter www.deutschland-tour.com können Fans ab sofort ihre Ideen für das Nürnberger Finale der Deutschland Tour 2020 einreichen. Von Wünschen zum Verlauf der Profi-Strecke über Highlights für die Teilnehmer der Jedermann Tour bis zu touristischen Besonderheiten, die in die weltweite TV-Übertragung einfließen sollen, kann die Deutschland Tour 2020 mitgestaltet werden.

Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der Deutschland Tour: „Der Weg nach Nürnberg bietet uns das ideale Terrain für ein spannendes Finale. Das wellige Profil in Franken ist nicht zu schwer, aber trotzdem anspruchsvoll. Wir freuen uns wieder auf viele Insidertipps der Fans, um das Rennen bis zum Schluss offen zu halten und dann den Zuschauern in Nürnberg großen Sport zu bieten.“

JEDERMANN TOUR MIT 3.000 HOBBYRADSPORTLERN IN NÜRNBERG
Neben dem Finale der Profis wird in Nürnberg auch die Jedermann Tour für die Hobbyradsportler ausgetragen. Vom Einsteiger bis zum ambitionierten Rennradfahrer werden mehr als 3.000 Teilnehmer erwartet, die auf zwei Strecken die Region um Nürnberg entdecken und ihre Tour mit der gleichen Zieldurchfahrt, wie die Profis beenden. Um das Profi-Erlebnis perfekt zu machen, erhält jeder Teilnehmer ein kostenfreies Trikot im exklusiven Design von Santini Cycling Wear, dem offiziellen Ausstatter der Deutschland Tour. Über das Design 2020 wird ab sofort auf den Social-Media-Kanälen der Deutschland Tour abgestimmt.
Das ganztägige Erlebnis rund um das Fahrrad wird in Nürnberg mit einem vielfältigen Rahmenprogramm abgerundet. Am 23. August können sich die Besucher auch auf die Expo Tour freuen, eine große Fahrradmesse mit interessantem Bühnenprogramm und Attraktionen zum Mitmachen. Die kinder+Sport mini tour bietet für die Kleinsten unter anderem eine Fahrrad-Erlebniswelt, Laufradrennen und eine Bike Parade. Bei der Ride Tour können in Nürnberg autofreie Straßen auf einem abgesperrten Kurs erlebt werden – entspanntes Fahrradfahren frei von jeglichem Verkehr.

Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898 | sandra@flessnerschmitz.com | www.cycling-pr.com
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Deutschland Tour endet am 23.8.2020 im Zielort Nürnberg!

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Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Die Deutschland Tour 2020 findet vom 20.8. bis 23.8.2020 statt und wird am Schlußtag im Zielort Nürnberg enden.
Im Rahmen der Rundfahrt findet am Finaltag, Sonntag den 23. August, für die Hobbyradsportler die Jedermann Tour 2020 statt.
Näheres hierzu wird am Dienstag, den 19.11.2019, bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Die Deutschland Tour ist vom Weltradsportverband UCI in die neue UCI ProSeries aufgenommen worden. Die ProSeries vereint zukünftig die weltweit besten Rennen unterhalb der WorldTour. Diese Einordnung ist eine Wertschätzung für die Deutschland Tour, die bereits in diesem Jahr eine Rekordzahl von 15 Mannschaften aus der WorldTour und viele der weltbesten Profis angezogen hat. Deutschlands größtes Radsportfestival verbleibt in der zweiten Augusthälfte und wird im kommenden Jahr vom 20. bis 23. August ausgetragen. Nachdem die neue Deutschland Tour mit ihren ersten beiden Austragungen bereits die Hälfte aller Bundesländer besucht hat, wird das Rennen in 2020 neue radsportbegeisterte Regionen besuchen.

2020 ARCTIC RACE OF NORWAY: the race heads to Finland for the first time

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Key points:
 The 8th edition of the Arctic Race of Norway will be held on 6–9 August 2020.
 For the first time, the world’s northernmost race will venture outside Norway, with the finish to stage two taking place in the town of Kilpisjärvi in Finland.
 The first two days will offer the sprinters the opportunity to show their prowess. The general classification will then be decided over the course of the weekend stages, with a summit finish in Målselv on Saturday and a climb to the line in Harstad on Sunday.

Every year, the Arctic Race of Norway delights cycling fans by delivering unpredictable racing that often maintains the suspense until the dying moments. Last year, the general classification was still up for grabs as the first riders crossed the finish line on the final stage. Ultimately, Kazakh rider Alexey Lutsenko (Team Astana) won the seventh edition of the Arctic Race by a second, ahead of French national champion Warren Barguil (Team Arkéa-Samsic). Elsewhere, Dutch puncheur-sprinter Mathieu Van Der Poel (Corendon-Circus), riding in preparation for the World Championships in Yorkshire, won his third stage in two years. Should he choose to return next year, the Dutchman is sure to find the 2020 route through the region of Troms to his liking once more.

For the first time in its eight editions, the Arctic Race of Norway will start in Tromsø, Northern Norway’s most iconic city and the finishing point for the 2014 and 2017 editions. The first stage, on Thursday 6 August, will take the riders southwards to complete a loop before leading back to the city. Before reaching the final circuit, the peloton will pass Ishavskatedralen (the Arctic Cathedral) before crossing from mainland to island via the Tromsø Bridge. The riders will then perform two laps of an 8.5 km circuit. A categorised climb (1.2 km at 8%) with 2.5 km to go will stretch the peloton out before it reaches the finish line, where the victorious rider will write his name into the history books alongside those of Alexander Kristoff and Dylan Teuns, the two previous winners in Tromsø.

On the second day of racing, the Arctic Race will visit Nordkjosbotn for the first time. On a day of firsts, the riders will then make the Arctic Race’s inaugural foray outside Norway, with the last 12 km taking place in Finland. Earlier in the stage, the riders will skirt the Storfjord before entering a valley that steadily climbs to 500 m of altitude at Kilpisjärvi. Despite four categorised climbs, this 172 km stage should be one for the sprinters.

The third day will have an air of déjà vu about it. Running from Finnsnes to Målselv, the 184.5 km route scheduled for stage three is almost identical to the one undertaken on 15 August 2015, during the third edition of the race. The only difference is that the peloton will ride the first loop on the island of Senja in the opposite direction to four years ago, when Belgium’s Ben Hermans emerged victorious. In 2020, this queen stage will offer five opportunities for the riders to collect climbing points, including the final ascent to a summit finish at the ski resort of Målselv (3.7 km at 7.8%). The battle for general classification places should play out on the climbs leading to the “Alpine Village”.

While the public may see the final stage of the Tour de France as nothing more than a stroll in the park for its participants, the same cannot be said for the Arctic Race. The fourth stage, 161 km of racing between Gratangen and Harstad, is tailor-made for the puncheurs. Gratangen will welcome the race for the first time. Taking place against a stunning backdrop of fjords, the first part of the final stage will see the riders scale three categorised climbs. The race will then conclude with an 8.5 km circuit in Harstad, which was also the setting for the climax to the very first edition of the race, won by local favourite Thor Hushovd. Fellow countryman Alexander Kristoff would also go on to win the first stage there in 2015. The 2020 winner will have to successfully negotiate two climbs up the hill of Novkollen (1.4 km at 6%), before proving his strength on a final ramp to the finish line (700 m at 8.5%).

Route of the 2020 Arctic Race of Norway:
 Thursday 6th August, stage 1: Tromsø – Tromsø, 166km
 Friday 7th August, stage 2: Nordkjosbotn – Storfjord / Kilpisjärvi, 172km
 Saturday 8th August, stage 3: Finnsnes – Målselv, 184,5km
 Sunday 9th August, stage 4: Gratangen – Harstad, 161km

The Arctic Race of Norway shines the spotlight on the stars of tomorrow
In 2020, the Arctic Heroes of Tomorrow Race junior competition will again give 120 talented young riders from Norway and another five countries the opportunity to race on the same course as the pro cyclists. Backed by Equinor, the major sponsor of the ARN, as well as the Norwegian Cycling Federation, it has grown to become one of the major fixtures on the junior calendar. Kristoffer Halvorsen, the winner of the first edition of the Arctic Heroes of Tomorrow Race, held in Harstad in 2013, became U23 world champion in 2016 and went on to join Ineos two years later.

Thor Hushovd, world champion and event ambassador: „The eighth edition of the Arctic Race of Norway will again be a spectacular race that goes down to the wire. I am delighted to go back to Harstad, where I won the general classification in the inaugural edition. The 2020 edition also has new things in store, including a stage finish in Kilpisjärvi, Finland. Both this stage and the previous one in Tromsø are tailored to sprinters, but punchy climbers will take centre stage from then on. If one thing is certain, it is that our landscapes will again leave riders and TV viewers filled with awe.“
@ASO

Klettern wird zum Lebensstil: Das ist die Tour of the Alps 2020


Die Tour of the Alps, die vom 20. bis 24. April 2020 ausgetragen wird, wurde am Dienstag, 29. Oktober in Mailand der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Auch im kommenden Jahr verspricht das Etappenrennen in den drei Euregio-Regionen, das in Brixen/Bressanone beginnt und nach fünf Etappen in Riva del Garda endet, eine moderne Rundfahrt auf höchstem Niveau zu werden. Als Patinnen der TotA 2020 fungieren Laura Stigger, Elena Pirrone und Eleonora Farina – ein Trio, das auch weit über die Welt des Sports hinaus eine große Vorbildfunktion ausübt.
Klettere, wachse und schaue immer nach oben: Schon seit der ersten Ausgabe im Jahr 2017 war dies das Credo der Tour of the Alps. Das Etappenrennen in den drei Euregio-Regionen überquert Jahr für Jahr die Grenzen von Tirol, Südtirol und dem Trentino und bietet mit der Rundfahrt fünf der spektakulärsten Tage der gesamten Radsport-Saison. Daher kommt es auch wenig überraschend, dass die TotA nun erstmals in den elitären Kreis der „UCI ProSeries“ aufgenommen wurde. Dieser Fakt beweist: Das grenzüberschreitende Projekt klettert immer weiter nach oben.

Für die Tour of the Alps, die seit ihren Anfängen zu Zeiten der Trentino-Rundfahrt die Berge und Anstiege zu einem ihrer zentralen Attribute gemacht hat, wäre es auch falsch, den Blick nicht nach oben zu richten. Die Streckenführung der 44. Ausgabe der TotA, die am Dienstag, 29. Oktober 2019 in der „Sala Buzzati“ in Mailand, dem Sitz der RCS Media Group und der Gazzetta dello Sport präsentiert wurde, hebt dieses Merkmal besonders hervor. Insgesamt sind es fünf Etappen über 717,7 Kilometer und fast 13.000 Höhenmeter, welche die Fahrer vom 20. bis 24. April 2020 zurücklegen müssen. Hinzu kommt die feierliche Eröffnung am Sonntag, 19. April, die traditionell einen Tag vor der ersten Etappe auf dem Programm steht.
Die vom GS Alto Garda organisierte Rundfahrt steht im Jahr 2020 erneut unter der Schirmherrschaft der Europaregion Tirol und arbeitet eng mit den drei Marketingkörperschaften der drei Euregio-Gebiete – Tirol Werbung, IDM Südtirol und Trentino Marketing – zusammen. Mithilfe der Tour of the Alps sollen Werte, die über die Welt des Sports hinausgehen, vermittelt, sowie die Prinzipien, auf denen die Partnerschaft der drei Regionen fußt, unterstrichen werden.
An der Präsentation der Tour of the Alps nahmen Maurizio Rossini (Geschäftsführer Trentino Marketing), Helmuth Zanotti (IDM Südtirol), Thomas Rohregger (Tirol Werbung), Giacomo Santini (Präsident GS Alto Garda), Maurizio Evangelista (General Manager Tour of the Alps), Davide Cassani (Koordinator italienische Rad-Nationalteams), Enzo Ghigo (Präsident Lega Ciclismo Professionisti), Attilio Maestri (Bürgermeister von Pieve di Bono), Stefano Bagozzi (Bürgermeister von Castel Condino), Marco Benedetti (Präsident Garda Trentino SPA), Diego de Carli und Tommaso Beltrami (Tourismusverband Valle del Chiese), Guido Vianello (Tourismusverband Innsbruck Tourismus), Thomas Köhle (Tourismusverband Imst Tourismus), die Sportlerinnen Elena Pirrone und Eleonora Farina sowie Pier Bergonzi (Vizedirektor Gazzetta dello Sport) teil.
#LiveUphill: Unterwegs wie im richtigen Leben

Geraint Thomas im Jahr 2017, Thibaut Pinot im Jahr 2018 und der spätere Sieger der Polen-Rundfahrt, Pavel Sivakov, im Jahr 2019: Die Ehrentafel der Tour of the Alps beweist, auf welch hohem Niveau sich die Rundfahrt befindet. Wer die TotA im nächsten Jahr gewinnen will, muss einmal mehr in den Bergen seine Klasse zeigen. Das verlangt nicht nur die Tradition der Trentino-Rundfahrt so, sondern ist außerdem ein Garant für das Spektakel, das die Rundfahrt ihren Fans Jahr für Jahr aufs Neue bietet. Mittlerweile ist das Etappenrennen in den drei Euregio-Gebieten weit mehr als „nur“ ein Appetitanreger für den Giro d’Italia, dessen Startschuss zwei Wochen nach Tour-Ende fällt.
Egal ob metaphorisch oder nicht – auch das Leben selbst lehrt immer wieder, dass sich die wichtigsten Dinge erst am Ende eines Anstiegs befinden und erobert werden müssen. Genau dieser #LiveUphill-Grundsatz steht auch hinter dem neuen Payoff der Tour of the Alps, der anlässlich der Präsentation in Mailand vorgestellt wurde.
#LiveUphill blickt über den reinen Wettkampfcharakter der Rundfahrt hinaus und spricht Themen wie Werte bzw. Inspiration an – Themen, die nicht nur für die TotA an sich, sondern für die gesamte Sportwelt von zentraler Bedeutung sind.
Als ideales Beispiel, um die Welt von #LiveUphill realitätsnah zu erklären, fungierte im Rahmen der Tour-of-the-Alps-Präsentation Lorenzo Zulberti: Der junge Trentiner, der am Down-Syndrom erkrankt ist, zeigt immer wieder aufs Neue, dass ein Leben auch trotz eines Schicksalsschlages voller Freude gemeistert werden kann. So war Lorenzo 2017 beim New-York-Marathon am Start und schaffte es sogar, diesen zu beenden. Auch für das nächste Jahr hat er sich einiges vorgenommen und bestreitet das Finale aller fünf TotA-Etappen. Mit seinem starken Willen sendet Lorenzo eine kräftige Botschaft an all jene, welche die Welt des Sports lieben – aber vor allem an all jene, welche das Leben lieben.

Kurz, intensiv, nachhaltig: Das Erfolgsrezept der TotA
Eine durchschnittliche Länge von 143 Kilometern pro Etappe, zahlreiche anspruchsvolle Anstiege, jedoch keine extremen Höhenunterschiede – die Tour of the Alps bleibt sich selbst treu und folgt 2020 demselben Prinzip wie in den letzten Jahren, um das Sportspektakel in den drei Euregio-Gebieten der ganzen Welt zu zeigen. Dank der Zusammenarbeit mit PMG Sport wurde 2019 jedes Teilstück für 90 Minuten live in mehr als 100 Länder der Welt übertragen. Das Festhalten an Bewährtem ist mit ein Grund dafür, dass viele Spitzenathleten und international erfolgreiche Teams die TotA zu einer jener Rundfahrten im Radsportkalender zählen, die auf keinen Fall ausgelassen werden sollten. Das Etappenrennen in den drei Euregio-Gebieten erlaubt es nicht nur, sich gegenseitig besser kennenzulernen, sondern bietet außerdem die Möglichkeit, Radsport auf allerhöchstem Niveau hautnah mitzuverfolgen. Außerdem können sich Athleten und Teams dank der Gastfreundschaft während ihres Aufenthalts wie zuhause fühlen.

Ein weiteres zentrales Merkmal der Tour of the Alps ist das Bestreben, weite Fahrten zwischen den Etappen so gut als möglich zu vermeiden. Drei Mal ist der Zielort eines Teilstücks gleichzeitig der Startort der nächsten Etappe. Dies wurde nicht nur aus Rücksicht vor den Fahrern bzw. zur Vereinfachung der Logistik beschlossen, sondern auch zur Verringerung der Emissionen der einzelnen Begleitfahrzeuge. Das Thema Nachhaltigkeit wird bei der TotA großgeschrieben – im Jahr 2020 wird die sensible Umwelt-Thematik noch weiter in den Fokus gerückt als bisher.
Ebenso wie bei den vergangenen Ausgaben nehmen auch im nächsten Jahr 20 Teams an der grenzüberschreitenden Rundfahrt teil. Die definitive Teilnehmerliste wird im Januar 2020 bekanntgegeben.

Angesichts des großen medialen Interesses, das die Tour of the Alps zu einem der innovativsten Etappenrennen im internationalen Radsportkalender gemacht hat, werden einige Neuerungen an der Spitze der Unterstützer der Rundfahrt erwartet. Zu den bereits bestätigten Partnern wie Melinda, Northwave, Vittoria, Brennerautobahn AG sowie Cassa Centrale Banca werden sich in den nächsten Wochen noch weitere namhafte Unternehmen dazugesellen.

Foto: Gerhard Plomitzer

Überraschungen garantiert: Von Brixen geht’s nach Riva del Garda

Die vierte Ausgabe der Tour of the Alps wird erstmals überhaupt in Südtirol gestartet. Nach der feierlichen Eröffnung, die am Sonntag, 19. April auf dem wunderschönen Domplatz in Brixen stattfindet, geht es am Montag von der Domstadt aus über 142,8 Kilometer nach Innsbruck. Die erste Etappe verläuft von Beginn an bergauf, wobei der erste Höhepunkt mit den anspruchsvollen Serpentinen hoch zum Brennerpass wartet. Anschließend folgt eine schnelle Abfahrt nach Innsbruck, wo die Fahrer einen Rundkurs über zwei Runden absolvieren müssen. Bei diesem Rundkurs sticht der Anstieg von Axams besonders ins Auge – dieser war bereits beim Mannschaftszeitfahren der Weltmeisterschaft von Innsbruck 2018 Teil der Strecke und brachte dort gar einige Teilnehmer an ihre Grenzen.

Die zweite Etappe am Dienstag, 21. April wird ausschließlich auf Nordtiroler Boden gefahren. Von Innsbruck aus geht’s über 121,5 Kilometer und 2.640 Höhenmeter nach Feichten im Kaunertal. Bei der zweiten Etappe kann man getrost von einem „zweigeteilten“ Teilstück sprechen: Nach 50, meist flachen Startkilometern müssen die Fahrer auf dem zweiten Etappenteil zuerst den Anstieg nach Arzl im Pitztal sowie im Anschluss zwei Mal den Anstieg zum Piller Sattel bewältigen. Ein weiterer selektiver Teil wartet sechs bis drei Kilometer vor Schluss: Die Teilnehmer müssen eine Rampe mit einer maximalen Steigung von über zwölf Prozent hinter sich bringen, ehe sie in Feichten im Kaunertal die Ziellinie überqueren.

Im Rahmen der dritten Etappe am Mittwoch, 22. April kehrt die Tour of the Alps nach Südtirol zurück. Das Teilstück wird in Imst in Nordtirol gestartet und endet nach 163,9 Kilometern in der Untervinschger Gemeinde Naturns. Nach dem Anstieg zum Reschenpass und anspruchsvollen Kilometern Richtung Frinig, stellt eine weitere Rampe bei Tarsch (etwa 18 Kilometer vor der Ziellinie) die Fahrer vor einer letzten Herausforderung. Vom Coup eines Ausreißers bis hin zu einer taktischen Meisterleistung einer ganzen Mannschaft kann hier alles passieren.
Die vierte Etappe am Donnerstag, 23. April ist nicht nur das längste Teilstück der Tour of the Alps 2020, sondern auch jenes mit dem größten Höhenunterschied (3.380 Höhenmeter). Die 168,6 Kilometer von Naturns nach Valle del Chiese-Pieve di Bono bilden eine der längsten Strecken, die in vier Jahren TotA je gefahren wurden. Gleich nach dem Start geht es für die Fahrer durch den Passo-Castrin-Tunnel, dem höchsten Punkt der Rundfahrt. Danach folgt die Durchfahrt durch das Nonstal/Valle di Non sowie das Val di Sole, ehe der selektive Anstieg in Richtung Kaiser Karl der Große Pass/Passo Campo Carlo Magno wartet. Direkt im Anschluss steht der Anstieg von Tione nach Sella Giudicarie auf dem Programm. Im Etappenfinish sticht schließlich die zehn Kilometer lange Rampe von Castel Condino nach Boniprati besonders hervor – spätestens dieser Anstieg, der sieben Kilometer vor dem Ziel in Pieve di Bono endet, wird die Spreu endgültig vom Weizen trennen.

Die fünfte und letzte Etappe am Freitag, 24. April bringt die Fahrer von Valle del Chiese/Idroland nach Riva del Garda. Auch wenn das abschließende Teilstück mit 120,9 Kilometern nicht besonders lang ist, so ist sie dennoch äußerst anspruchsvoll und lässt den Fahrern bei vielen Rhythmuswechseln kaum Zeit zum Verschnaufen. Zunächst wartet der Aufstieg von Sella Giudicarie, ehe weitere Rampen zum Passo Duron und dem Passo del Ballino auf dem Programm stehen. Danach wird zum ersten Mal der TotA-Zielort Riva del Garda anvisiert. Auf den letzten 40 Kilometern der Tour of the Alps 2020 müssen zwei Runden absolviert werden, bei denen der Anstieg zur Ortschaft Pranzo zwölf Kilometer vor Schluss besonders hervorsticht. Das große Finale geht schließlich in der Piazza Battisti, unmittelbar vor der Wasserburg Rocca di Riva, über die Bühne.

Drei beeindruckende Gebiete & drei Patinnen, die darüber erzählen

Im Rahmen der Präsentation in Mailand wurde eine weitere Neuheit der Tour of the Alps 2020 vorgestellt: Erstmals in der Geschichte stehen der grenzüberschreitenden Rundfahrt nämlich drei Patinnen zur Seite. Das Trio wurde dabei nicht zufällig gewählt – jede der Patinnen repräsentiert nämlich eine andere Sportart und kommt aus einem der drei Gebiete der Euregio-Region. Die drei Patinnen sind gleichzeitig auch das Gesicht der #LiveUphill-Kampagne, die ein zentrales Merkmal der kommenden Ausgabe der TotA darstellt.
Eine der drei Patinnen ist Laura Stigger aus dem Ötztal. Die 19-Jährige ist eines der vielversprechendsten Talente im österreichischen Radsport und hat bereits zwei Junioren-Weltmeistertitel in ihrer Paradedisziplin Cross-Country gewonnen. Außerdem kürte sich die Nordtirolerin 2018 bei der Heim-WM in Innsbruck zur Junioren-Weltmeisterin im Straßenrennen. In diesem Jahr hat Stigger erneut Großes vor: Die gebürtige Innsbruckerin nimmt nicht nur den Mountainbike-Weltcup in Angriff, sondern will sich im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020 endgültig in der MTB-Weltspitze etablieren sowie ihre Maturaprüfung ablegen.
Der Name der zweiten Patin, Elena Pirrone, dürfte allen Radsportfans ein Begriff sein: Die 20-Jährige aus Leifers/Laives in Südtirol eroberte bei der Straßenrad-Junioren-WM 2017 in Bergen (Norwegen) zwei Medaillen und erlangte damit rasch international Bekanntheit. Obwohl Pirrone als Riesentalent gilt, schaffte es die Leifererin bisher noch nicht, in der Elite-Kategorie an ihre Erfolge bei den Junioren anzuknüpfen. Die Tour of the Alps soll die Südtirolerin auf ihrem Weg nach oben weiter voranbringen.
Die dritte Patin trägt den Namen Eleonora Farina und ist im Downhill zuhause. Die Trentinerin ist gemeinsam mit der Südtirolerin Veronika Widmann das Aushängeschild des italienischen Downhill-Sports und feierte mit dem Gewinn des Europameistertitels 2017 den größten Erfolg ihrer Karriere. Nach einer ansprechenden Saison 2019 hat die 28-Jährige ihren Blick bereits auf das bevorstehende Jahr gerichtet: Dann will Farina nämlich beim Weltcup in Val di Sole ganz vorne mitfahren. Zuletzt wurde die aus Pietramurata stammende Downhillerin bei ihrem Heimrennen erst von einem Reifenschaden gebremst.
Jede der drei Patinnen hat ihre eigene Geschichte zu erzählen und ist in einem anderen Bereich des Sports zuhause. Stigger, Pirrone und Farina fungieren als Sprachrohr ihrer Region und sollen den sportlichen Geist sowie die Werte, welche die Euregio-Gebiete Nordtirol, Südtirol und Trentino bei der Realisierung des Projekts „Tour of the Alps“ vorangetrieben haben, nach außen tragen.

Fünf Etappen, knapp 13.000 Höhenmeter
Das Programm der Tour of the Alps 2020 umfasst fünf Etappen, bei denen insgesamt 717,7 Kilometer zurückgelegt werden müssen. Auf die Teilnehmer warten zehn Bergwertungen und rund 13.000 Höhenmeter.

Montag 20. April: Brixen – Innsbruck, 142,8 Km
Höhenunterschied: 1950 m. Schwierigkeit: **

Dienstag 21. April: Innsbruck – Feichten im Kaunertal, 121,5 Km
Höhenunterschied: 2640 m. Schwierigkeit: ***

Mittwoch 22. April: Imst – Naturns, 163,9 Km
Höhenunterschied: 2290 m. Schwierigkeit: ***

Donnerstag 23. April: Naturns – Valle del Chiese/Pieve di Bono, 168,6 Km
Höhenunterschied: 3880 m. Schwierigkeit: ****

Freitag 24. April: Valle del Chiese/Idroland – Riva del Garda, 120,9 Km
Höhenunterschied: 2230 m. Schwierigkeit: ***
Die Stimmen

PIER BERGONZI (Vizedirektor Gazzetta dello Sport): „Die Tour of the Alps ist sowohl als Appetitmacher für den Giro d’Italia als auch aufgrund ihrer perfekten Organisation aus dem italienischen Sportkalender längst nicht mehr wegzudenken. Ein Blick auf die Liste der Gesamt- und Etappensieger sowie die Teilnehmer reicht aus, um den Wert der Rundfahrt zu unterstreichen. Es freut mich sehr, dass die Vorstellung hier im Sitz der RCS Media Group gemacht wurde. Jedes Jahr entdecken wir im Rahmen der TotA neue Routen, die später Teil des Giro-Programms werden – auch das ist ein Zeichen für die große Bedeutung der Veranstaltung.“

THOMAS ROHREGGER (Tirol Werbung): „Ich bin mir sicher, dass ein Fahrer von höchster Qualität die nächste Ausgabe der Tour of the Alps gewinnen wird. Die Rundfahrt setzt eine sportliche Erfolgsgeschichte, die mit der Straßenrad-Weltmeisterschaft in Innsbruck begonnen hat, weiter fort.“

HELMUTH ZANOTTI: (IDM Südtirol): „Die Tour of the Alps hat sich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt und ist mittlerweile zu einem Rennen von großer internationaler Bedeutung geworden. Noch wichtiger ist aber, dass zahlreiche, lokale Institutionen zu Freunden geworden sind, welche sich dank der Rundfahrt wie ein Mitglied einer einzigen, grenzenlosen Region fühlen.“

MAURIZIO ROSSINI (CEO Trentino Marketing): „Im Jahr 2020 ist die Tour of the Alps der Startschuss für eine Reihe von Großveranstaltungen, die im Trentino über die Bühne gehen werden. Für uns ist das Radfahren nicht nur ein Sport, sondern Teil eines neuen Denkens in Sachen Mobilität. Dieses Denken soll sich mehr und mehr in der Gesellschaft unserer Region festsetzen.“

DAVIDE CASSANI (Teamchef des italienischen Rad-Nationalteams): „Die Tour of the Alps war anfangs als Vorbereitung für den Giro d’Italia gedacht, aber dank ihrer selektiven Streckenführung kommt der Rundfahrt mittlerweile eine weit größere Bedeutung zu. Nicht wenige Athleten nutzen das Rennen, um ihre Topform im Hinblick auf die großen Klassiker der Saison zu finden. Überdies wird die TotA nicht als Training gesehen – wer daran teilnimmt, will auch gewinnen. Stand jetzt fehlt bei der Tour of the Alps noch ein italienischer Gesamtsieger. Ich hoffe natürlich, dass dies im nächsten Jahr eintreffen wird. Als heißeste Anwärter auf den Gesamtsieg schätze ich Pinot und Nibali, aber auch Moscon – der die Strecke sehr gut kennt – ein. Mein Wunsch ist es, dass auch die Italiener im Kampf um die vordersten Plätze ein Wörtchen mitreden können.“

GUIDO VIANELLO (Tourismusverband Innsbruck Tourismus): „In Innsbruck sind wir es bereits gewohnt, die Tour of the Alps begrüßen zu dürfen. Auch für das nächste Jahr sind wir bestens vorbereitet – richtig ernst wird es dann in der letzten Woche vor der Rundfahrt. Es freut uns wirklich sehr, auch 2020 Teil der TotA zu sein.“

THOMAS KÖHLE (Tourismusverband Imst Tourismus): „Wir sind stolz, erstmals als Austragungsort der Tour of the Alps zu fungieren. Wir sind sehr Fahrrad- und sportbegeistert und können es kaum erwarten, bis die Rundfahrt beginnt. Alle Teilnehmer, Begleiter und Mitarbeiter können sich auf eine äußerst gastfreundliche Gemeinde freuen.“

ATTILIO MAESTRI (Bürgermeister Pieve di Bono): „Die Tour of the Alps stellt für uns Neuland dar, da wir sie im nächsten Jahr erstmals zu Gast haben. Das Fahrradfahren ist ein Sport, der es uns erlaubt, auch die entlegensten Täler unserer Gegend kennenzulernen. Meiner Meinung nach ist dies die ideale Gelegenheit, um in unsere Region zu investieren und sie zu fördern.“

DIEGO DE CARLI (Tourismusverband Valle del Chiese): „Die Tour of the Alps gibt dem Valle del Chiese, einem Gebiet, das für seinen Outdoor-Tourismus mit 400 Kilometern an Wanderwegen und als Heimat der Polenta bekannt ist, eine ideale Präsentations-Plattform. Als entscheidender Streckenteil der 4. Etappe könnte sich die letzte Abfahrt entpuppen, die 200 Meter vor dem Ziel endet und technisch sehr anspruchsvoll ist.“

MARCO BENEDETTI (Präsident Garda Trentino): „Ende April hat bei uns bereits die Hochsaison begonnen. Daher hoffen wir, dass wir auf dem letzten Teil der Strecke eine große Zuschauermenge begrüßen dürfen. Da es sich um die letzte Etappe der Rundfahrt handelt, erhoffen wir uns vom Start weg bis ins Ziel ein großes Spektakel.“

GIACOMO SANTINI (Präsident GS Alto Garda): „Die Rundfahrt hat sich seit ihren Anfängen im Jahr 1979 einen immer größeren Platz im internationalen Radsportkalender erarbeitet. Wir sind einerseits stolz auf die Entwicklung der Tour of the Alps und andererseits auch darauf, dass wir es verstanden haben, dass ein neues Modell erforderlich ist, um weiter erfolgreich zu sein. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Politikern zu fördern und als Beispiel für die korrekte Ausführung eines interregionalen Programms zu fungieren.“

ENZO GHIGO (Präsident Lega Professionisti): „Die Tour of the Alps interpretiert die Organisation von professionellen Sportveranstaltungen auf eine neue und moderne Art und Weise. Wir Italiener müssen zeigen, dass wir innovativ genug sind, um auf internationaler Ebene wettbewerbsfähig zu sein. Die TotA setzt mit dem Fahrradfahren auf eine Sportart, die einerseits viel Tradition hat, andererseits aber auch auf eine große Zukunft blicken darf.“

MAURIZIO EVANGELISTA (General Manager Tour of the Alps): „Als die Tour of the Alps im Jahr 2016 aus der Taufe gehoben wurde, hat für uns ein neuer Weg begonnen, der uns viel internationale Sichtbarkeit gebracht hat. Wir haben von Anfang an nicht nur die Anstiege, sondern auch die Abfahrten geschätzt und können heute auf eine der spektakulärsten Rundfahrten im Fernsehen blicken. Die Menschen, die mit Leidenschaft und Kompetenz hinter den Kulissen der TotA arbeiten, sind absolute Vollprofis.“

ELENA PIRRONE (Straßenrad): „Ich habe das Glück, aus einer fahrradverrückten Familie zu kommen – die Liebe für den Radsport wurde mir praktisch in die Wiege gelegt. Das Radfahren war nicht die einzige Sportart, an der ich mich versucht habe, aber tief in meinem Herzen war ich schon immer eine Radsportlerin.“

ELEONORA FARINA (Downhillerin/MTB): „Auch für mich war es entscheidend, in einer sehr sportlichen Familie aufzuwachsen. Das Downhillen entspringt ursprünglich aus dem Skifahren und Snowboarden – ich habe mit Freunden anfangs spaßhalber damit begonnen und schließlich eine Leidenschaft für diesen Sport gefunden. Heute bin ich stolz darauf, aus meinem Hobby einen Beruf gemacht zu haben.“

LAURA STIGGER (Cross Country/MTB): „Eine Veranstaltung wie die Tour of the Alps ist sehr wichtig. Das Überwinden von Grenzen hat auch im täglichen Leben eine große Bedeutung. Und Sport ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, dieses Überwinden vorzuleben. Dass die Tour auch in Innsbruck Station macht, freut mich sehr. Den Weltmeistertitel, den ich im vergangenen Jahr auf der Straße dort geholt habe, werde ich immer in Erinnerung behalten. Inzwischen bin ich wieder ganz Mountainbikerin, doch diesen Tag im September 2018 vergesse ich nie. Die Tour of the Alps ist einmal mehr eine große Inspiration für den Radsport in unserem Land. Tirol hat sich längst von der reinen Skiregion auch zu einer Radregion entwickelt. Sowohl auf der Straße als auch im Gelände gibt es wunderbare Srecken zu bewältigen.“

Mailand (Italien), 29. Oktober, 2019
Tour of the Alps Press Office
E-mail tourofthealps@vitesseonline.it
Website www.vitesseonline.it

SAUDI TOUR: ACT I

Key points:
 The first edition of the Saudi Tour, a new race that will kick-off the cycling season and the Middle Eastern swing, will take place in 100 days. This 2.1 category race registered in the UCI calendar by the Saudi Arabian Cycling Federation will be held from 4-8 February.
 The race will be organised by Amaury Sport Organisation whose teams have designed a star-shaped course around Riyadh, the Saudi capital, at the heart of beautiful landscapes.

With the creation of the Saudi Tour, a new challenge will be presented next February which will open a Middle Eastern chapter that will continue with the Tour of Oman. The world’s top riders will compete on the Riyadh city capital of Saudi Arabia roads during this new five-stage race. The size and diversity of the Saudi territory make it possible to plan new routes each year to discover a different region as well as offer cyclists varied profiles, providing several types of riders opportunities to standout.
For the 2020 edition, the exploration of the country begins in its capital Riyadh, whose region in the broad sense will be visited by the peloton. The five-stage race will be run in a desert and canyon scenery as well as urban circuits at the heart of modernity. The small hills near Riyadh will allow for alternating between stages for sprinters and more rugged courses for punchers. On roads often exposed to the wind, the ability to cope with crosswinds will be an important asset for the teams that will look to dominate the race. On the Saudi Tour, the Flemish classic-style riders will be the ones to beat.
Sabah Al-Kraidees, President of the Saudi Cycling Federation: “It is an honour for the Kingdom of Saudi Arabia and the Saudi Cycling Federation to host an international sporting event of this magnitude. The Saudi Tour is a great opportunity to publicise the country’s varied territories and historic sites and to let visitors discover our sense of hospitality. For this first edition, world-class riders from around the world will ride on the surrounding roads of the capital, Riyadh. This initiative fits perfectly with the ambition of Saudi Arabia to promote the Kingdom beyond its borders while promoting sport and especially cycling.”
Yann Le Moenner, A.S.O. CEO: “For several years, the cycling seasons have enjoyed highlights from around the world. We are involved in the emergence of a new racing scene in the Middle East, which corresponds to the riders’ demand at the beginning of the year. The creation of the Saudi Tour and its sustainable installation in the calendar is part of this movement. This new race both represents an exciting organisational challenge, a coherent sporting event for an entire category of riders and a nice opportunity for the television viewers who follow the race to discover new landscapes. This is also for us an occasion to contribute to the development of cycling across the Kingdom”.
Press contact
Fabrice Tiano
+33 (0) 6.33.86.28.64
@ASO

Pascal Ackermann gewinnt souverän die Schlussetappe und damit auch das Punktetrikot bei der Tour of Guangxi

Etappe 6: Guilin – Guilin (168,3 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 3:38:10
2 Juan Sebastian Molano Benavides (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
4 Rüdiger Selig (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
5 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team 0:00:00
6 Asbjørn Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:00
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
8 Daniel McLay (GBr) EF Education First 0:00:00
9 Hamish Schreurs (NZl) Israel Cycling Academy 0:00:00
10 Max Kanter (GER) Team Sunweb 0:00:00

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Endstand:

1 Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step 22:42:42
2 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) EF Education First 0:00:05
3 Diego Rosa (Ita) Team Ineos 0:00:14
4 Antwan Tolhoek (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:22
5 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:29
6 Odd Christian Eiking (Nor) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:29
7 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:00:29
8 David De La Cruz Melgarejo (Esp) Team Ineos 0:00:29
9 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team 0:00:37
10 Martijn Tusveld (Ned) Team Sunweb 0:00:38
Endstand Punktewertung: Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe
Endstand Bergwertung: Tomasz Marczynski (Pol) Lotto Soudal
Endstand Nachwuchswertung: Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step

Die letzte 168,3 km lange Etappe führte die Fahrer heute von Guilin bis an deren südlichen Stadtrand, ehe das Rennen wieder in nördlicher Richtung in die Stadtmitte zurückkehrte. Die Fahrer machten sich bei leichtem Regen am Start auf die Strecke, die mit zwei kategorisierten Anstiegen im letzten Renndrittel aufwartete. Schon nach wenigen Kilometern gelang es einer fünfköpfigen Gruppe zu entkommen, und sich mit maximal 3:20 Minuten vom Feld zu distanzieren. BORA – hansgrohe wechselte sich mit einigen anderen Teams an der Spitze des Feldes ab, um den Abstand zu den Ausreißern unter Kontrolle zu halten. Mit Max Schachmann, der während des Rennens sehr aufmerksam im vorderen Fahrerfeld fuhr, zeigte sich der Raublinger Rennstall mit noch 30 km sehr aktiv an der Spitze des Feldes und erhöhte das Tempo merklich, um die noch verbleibenden Ausreißer zu stellen. Obwohl die Flüchtlinge gut zusammenarbeiteten waren ihre Bemühungen letztendlich aussichtslos, und sie wurden 5 km vor dem Ziel wieder gestellt. Während die Sprinterteams auf dem letzten Kilometer versuchten ihre schnellen Männer in eine optimale Ausgangslage für den finalen Sprint zu bringen, ereignete sich ein Sturz, in dem BORA – hansgrohe glücklicherweise nicht verwickelt war. Nachdem Rudi Selig einen perfekten Lead-out für seinen Teamkollegen gefahren hatte, klemmte sich Pascal Ackermann an das Hinterrad von J. Molano. Auf den letzten Metern zog der Pfälzer unwiderstehlich von hinten an dem Kolumbianer vorbei und holte einen überzeugenden Tagessieg. BORA – hansgrohe beendet die Tour of Guangxi damit mit dem Sieg in der Punktewertung, zwei Etappensiegen und drei zweiten Plätzen durch Pascal Ackermann, sowie dem 5. Platz in der Gesamtwertung von Felix Großschartner.
Reaktionen im Ziel
„Dies ist das erste Mal, dass ich meine Saison mit einem Sieg beende. Es war keine leichte Etappe, weil das Tempo auf dem Weg zurück nach Guilin sehr hoch war. Die Zusammenarbeit im Team war fantastisch. In der letzten Kurve kam ich etwas ins Rutschen, konnte aber meine Position im Sprintzug schnell wiederfinden. Es ist wirklich ein toller Sieg, und das ganze Team hat ihn absolut verdient. Wir wollten hier mindestens eine Etappe gewinnen, und wir haben unser Ziel mehr als erreicht.“ – Pascal Ackermann

„Wir haben einmal mehr alles investiert, damit es zum Sprint kommt und erneut hat das ganze Team einen hervorragenden Job gemacht. Wir haben das Rennen gut kontrolliert, Max hat viel gearbeitet und auch Felix hat am Ende mitgeholfen, die Spitzengruppe zurückzuholen. Alle anderen haben Pascal für den Sprint vorbereitet. Wir wollten auf den letzten Kilometern ganz vorne fahren und das hat auch gut geklappt. Ein toller Sieg zum Abschluss einer erfolgreichen Saison und wir sind damit sehr zufrieden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Fünfte Etappe der Gree-Tour of Guangxi bringt erneut 2. Platz für Pascal Ackermann

Liuzhou – Guilin (212,2 km)
1 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 5:13:42
2 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
4 Phil Bauhaus (GER) Bahrain Merida 0:00:00
5 Timothy Dupont (Bel) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:00
6 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:00:00
7 Max Kanter (GER) Team Sunweb 0:00:00
8 Davide Martinelli (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
9 John Degenkolb (GER) Trek – Segafredo 0:00:00
10 Victor Campenaerts (Bel) Lotto Soudal 0:00:00

Mit einer Streckenlänge von 212,2 km stand am vorletzten Tag der Gree-Tour of Guangxi die längste Etappe auf dem Programm. Nach dem Startschuss konnte schnell ein Quartett entkommen, und hatte nach 20 gefahrenen Kilometern eine Lücke von mehr als drei Minuten herausgefahren. Der Vorsprung entwickelte sich während des Tages auf maximal fünf Minuten, ehe BORA – hansgrohe sich mit Deceuninck – Quickstep und Mitchelton – SCOTT an der Spitze des Feldes in der Nachführarbeit abwechselte, und langsam den Rückstand des Pelotons zu den Führenden reduzierten. Vor den letzten drei Anstiegen, die innerhalb von 30 km hinter einander im letzten Renndrittel anstanden, war der Abstand auf etwa eine Minute gesunken. In der letzten Steigung war es um die verbleibenden Flüchtlinge geschehen und es kam zu einer Attacke von einer kleinen Gruppe von Fahrern, die aber von einer Verfolgergruppe, unter ihr auch Pascal Ackermann, Max Schachmann und Felix Großschartner, wenig später geschluckt wurde. Auf den letzten 10 km lief das Feld wieder zusammen und BORA – hansgrohe, angeführt von Shane Archbold, kontrollierte nun das Rennen, um das Tempo hochzuhalten. Auf den beiden letzten Kilometern formierte sich der Sprintzug des Raublinger Teams, aber als F. Gaviria innen seinen Sprint anzog, gelang es dem Deutschen nicht mehr zu kontern, und der Kolumbianer holte somit den Etappensieg. Pascal erreichte damit zum dritten Mal bei der Tour of Gunagxi den zweiten Rang. Der deutsche Sprinter führt aber weiterhin die Punktewertung an.
Reaktionen im Ziel
„Es gelang mir, zusammen mit Felix und Max über den letzten Anstieg zu kommen, aber das war gar nicht so leicht. Auf den letzten Kilometern hat das Team super zusammengearbeitet. Die Jungs fuhren ganz vorne im Peloton, um das Tempo vor dem Sprint hochzuhalten. Im Finale klemmte ich mich ans Hinterrad von Gaviria. Das war keine schlechte Entscheidung, allerdings hatte er heute die höhere Endschnelligkeit und ich konnte nicht rechtzeitig an ihm vorbeiziehen. Wir haben jetzt drei Mal einen zweiten Platz herausgeholt, und obwohl wir heute natürlich auf den Sieg gefahren sind, ist das Ergebnis auch ok.“ – Pascal Ackermann

„Wir haben das Rennen für Pascal kontrolliert und heute gab es eine 4-Mann Gruppe vorne, die einen Vorsprung von maximal 5 Minuten Vorsprung hatte. Bei der Nachführarbeit haben uns auch Mitchelton – SCOTT und Sunweb geholfen. Vor den Anstiegen war der Vorsprung ziemlich klein, und wir mussten da nicht voll nachfahren. Wir haben uns darauf konzentriert, in einer guten Position in den beiden letzten Anstiege zu kommen, und das hat alles sehr gut geklappt. Die Jungs sind da sehr gut gefahren und nach dem Berg bildete sich vorne eine Gruppe von 11 Fahrern. Dahinter waren acht Verfolger und Pascal war mit in dieser Gruppe. Danach liefen alle Gruppen wieder zusammen, und so waren wir 10 km vor dem Ziel mit allen Fahrern vorne in einer Gruppe von ungefähr 80 Fahrern vertreten. Dann haben wir den Sprint für Pascal vorbereitet. Alles lief eigentlich sehr gut, aber im Finale war Gaviria etwas schneller. Letztendlich ein gutes Rennen von der Mannschaft, und morgen haben wir noch eine Chance, eine Etappe zu gewinnen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Königsetappe der Gree-Tour of Guangxi bringt 5. Platz für Felix Großschartner und 6. Rang in der Gesamtwertung

Nanning – Nongla (161,4 km)
1 Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step 3:52:53
2 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) EF Education First 0:00:01
3 Diego Rosa (Ita) Team Ineos 0:00:08
4 Antwan Tolhoek (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:12
5 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:19
6 Odd Christian Eiking (Nor) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:19
7 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:00:19
8 David De La Cruz Melgarejo (Esp) Team Ineos 0:00:19
9 Martijn Tusveld (Ned) Team Sunweb 0:00:28
10 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team 0:00:28
11 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:31
12 Lilian Calmejane (Fra) Total Direct Energie 0:00:31
13 Jonas Koch (GER) CCC Team 0:00:31
14 Steff Cras (Bel) Team Katusha Alpecin 0:00:31
15 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:31


Foto: Gerhard Plomitzer

Auf der heutigen Königsetappe lagen 161,4 km zwischen dem Start in Nanning und dem Ziel in Nongla. Die letzten Kilometer warteten mit einem 3 km langen und im Durchschnitt 7,2 Prozent steilen Schlussanstieg zum Mashan Nongla Scenic Spot auf. Heute konnte erwartet werden, dass Bewegung in die Gesamtwertung kommen würde, denn Puncheure und Kletterer hatten eine Möglichkeit, sich hier zu beweisen. Nachdem das Peloton Nanning verlassen hatte, dauerte es nicht lange, bis sich die dreiköpfige Fluchtgruppe des Tages bildete, aber BORA – hansgrohe war abermals sehr aufmerksam im Hauptfeld und hielt den Abstand zur Spitzengruppe bei zwei bis drei Minuten. Mit noch 45 km bis zum Ziel attackierte einer der Ausreißer und setzte sich schnell mit einer Minute von seinen zwei ehemaligen Fluchtgefährten ab. Das Feld, zwischenzeitlich angeführt von BORA – hansgrohe, EF Education First und Deceuninck – Quickstep, ließ den Vorsprung auf 5 Minuten anwachsen, aber mit noch 35 km forcierte das Peloton das Tempo und der Solist wurde rechtzeitig wieder eingefangen. Auf den letzten 5 km war das Tempo sehr hoch und eine Gruppe von 30 Fahrern, unter ihnen Max Schachmann und Felix Großschartner, setzte sich am steilsten Teil des Schlussanstiegs aus dem ausgedünnten Feld ab. Wenig später attackierte ein Trio aus der Gruppe heraus und nach einem entscheidenden Angriff auf den letzten hundert Metern setzte sich E. Mas durch. Felix rollte mit 19 Sekunden Rückstand auf den Sieger als Fünfter über die Ziellinie in Nanning und rückte damit auf den 6. Rang in der Gesamtwertung auf. Pascal Ackermann führt auch am Ende dieses Tags in der Punktewertung.
Reaktionen im Ziel
“Heute wollten Max und ich auf ein gutes Resultat fahren. Das Team hat uns vor dem letzten Anstieg in eine gute Position gebracht, und alles lief bis dahin nach Plan, aber ich fühlte mich heute nicht so gut in Form. Trotzdem versuchte ich mit Max vorne mit dabei zu sein und am Ende müssen wir mit dem 5. Platz zufrieden sein. Es gibt noch zwei Etappen für die schnellen Männer unter uns, aber ich werde trotzdem versuchen weiter zu kämpfen, weil zwischen den 5. und 7. Platz nur wenige Sekunden liegen.“ – Felix Großschartner

„Von Anfang an haben wir das Rennen kontrolliert und wollten die Geschehnisse für Felix und Max gestalten. Wieder konnte nur eine kleine Gruppe vorne mit drei Fahrern entkommen und wir haben sie dann auch rechtzeitig wieder gestellt. Wir konnten dann unsere beiden Leader in eine gute Position im letzten Anstieg bringen, und beide haben ihr Bestes auf den letzten steilen Kilometern gegeben. Am Ende errang Felix den 5. Platz und Max wurde Elfter. Mehr war, glaube ich, heute nicht drin. Alle unsere Pläne wurden umgesetzt und es wurden keine Fehler gemacht, also eine gute Leistung des Teams. Felix ist jetzt Sechster in der Gesamtwertung und wir werden in den nächsten Tagen erneut versuchen, vielleicht noch eine Etappe zu gewinnen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Foto: Gerhard Plomitzer

Pascal Ackermann glänzt auf der dritten Etappe der Gree-Tour of Guangxi


Foto: Gerhard Plomitzer
Nanning – Nanning (143,0 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 3:19:21
2 Aleksandr Riabushenko (Blr) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
4 Nikias Arndt (GER) Team Sunweb 0:00:00
5 Petr Vakoc (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
6 Lilian Calmejane (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
7 Sep Vanmarcke (Bel) EF Education First 0:00:00
8 Kiel Reijnen (USA) Trek – Segafredo 0:00:00
9 Davide Martinelli (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
10 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team 0:00:00
11 Martijn Tusveld (Ned) Team Sunweb 0:00:00
12 Pieter Serry (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
13 Phil Bauhaus (GER) Bahrain Merida 0:00:00
14 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
15 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team 0:00:00
16 Max Kanter (GER) Team Sunweb 0:00:00

Die 143 km lange dritte Etappe führte über fünf Runden mit jeweils einem Anstieg der 3. Kategorie um die Landeshauptstadt Nanning. Kaum war der Startschuss gefallen, löste sich ein Trio vom Feld, aber Shane Archbold, setzte sich gleich zu Anfang an die Spitze des Pelotons, um das Tempo zu kontrollieren und somit gelang es den Ausreißern nicht sich entscheidend abzusetzen. 15 km nach Rennbeginn stürzte Max Schachmann, aber es gelang dem deutschen Meister schnell wieder zum Feld aufzuschließen und das Rennen fortzusetzen. Nach dem ersten Renndrittel gesellte sich auch Mitchelton – SCOTT zum Raublinger Rennstall an die Spitze, um die Pace zu kontrollieren und der Abstand des führenden Trios schrumpfte auf eineinhalb Minuten mit noch 50 km bis zum Ziel. Das Renngeschehen blieb dann lange Zeit unverändert und das restliche Team um den Gesamtführenden Pascal Ackermann fuhr kräftesparend im Hauptfeld, während ihr neuseeländischer Teamkollege mit Hilfe von Astana vorne die Nachführarbeit verschärfte. Mit 30 km waren die Flüchtlinge dann letztlich gestellt und kurz nach der letzten Steigung kam es zu mehreren Attacken, die Max Schachmann aber erfolgreich abwehrte. Trotz der vielen Angriffe auf den letzten Kilometern endete die Etappe in einem Sprint in Nanning, allerdings aus einem klein gewordenen Feld. Auf der Zielgeraden schob sich Pascal geschickt nach vorne und niemand konnte heute seinem Antritt widerstehen. Ackermann vollendete damit die ausgezeichnete Arbeit seiner Mannschaft und holte seinen 12. Saisonsieg. Mit diesem Ergebnis baute er seine Führung in der Gesamtwertung aus, und steht auch weiterhin an der Spitze der Punkte- und Nachwuchswertung.
Reaktionen im Ziel
„Die dritte Etappe war viel schwieriger als letztes Jahr, und die Strecke war nicht unbedingt auf die schnellen Männer zugeschnitten. Der Plan war heute bei Trentin zu bleiben und auf jeden Fall unter den ersten zehn Fahrern über den letzten Anstieg zu kommen. Aber das war nicht leicht, weil es eine äußerst schwierige Steigung war. Ich versuchte Trentin zu folgen, denn ich wusste er ist stark, am Ende war das die richtige Entscheidung. Wir wollten hier eine Etappe gewinnen und das ist uns jetzt gelungen, nach meinen zwei zweiten Plätzen auf den ersten Etappen und dem heutigen Sieg stehe ich jetzt weniger unter Druck. Vielen Dank an die ganze Mannschaft für die tolle Unterstützung, ich bin glücklich, dass ich ihre harte Arbeit mit diesem Etappensieg belohnen konnte.“ – Pascal Ackermann

„Wir wussten, dass es heute nicht einfach sein würde, das Rennen zu kontrollieren oder für Pascal gut über den letzten Anstieg zu kommen, aber wir wollten es trotzdem probieren. Wir hatten denselben Plan wie gestern und versuchten nur eine kleine Gruppe wegzulassen. Dies hat auch perfekt funktioniert und wir konnten das Rennen gut mit Shane kontrollieren und letztlich, mithilfe von Mitchelton – SCOTT, wurde das Spitzentrio auch rechtzeitig eingeholt. Auf der letzten Runde mussten wir gar kein Tempo mehr fahren, denn das hat Mitchelton – SCOTT gemacht. Wir haben uns darauf konzentriert Pascal in eine gute Position in den Anstieg zu bringen und Schwarzi und Rudi haben das auch gut geschafft. Am Berg gab es viele Attacken, aber Pascal ist dort super gefahren. Auf den letzten 5 km haben Felix und Max das Rennen kontrolliert und am Ende fuhr Pascal einen fantastischen Sieg ein. Wir haben jetzt einen Etappensieg sowie das rote Führungstrikot und sind damit natürlich sehr zufrieden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe