Archiv der Kategorie: Etappenrennen

Vuelta a España 2026 15. Etappe

Palma del Río – Córdoba – 110 Km wegen Hitzeprotokoll verkürzt


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1 VAN AERT Wout BEL TEAM VISMA | LEASE A BIKE 02:35:00

2 ROMELE Alessandro ITA XDS ASTANA TEAM 00:00
3 NYS Thibau BEL LIDL-TREK 00:00
4 DEBRUYNE Ramses BEL ALPECIN-PREMIER TECH 00:02
5 LEKNESSUND Andreas NOR UNO-X MOBILITY 00:02
6 COVI Alessandro ITA TEAM JAYCO ALULA 00:58
7 TRONCHON Bastien FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 00:58
8 MULUEBERHAN Henok ERI XDS ASTANA TEAM 00:58
9 KUNG Stefan SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:58
10 OLIVEIRA Ivo POR UAE TEAM EMIRATES XRG 00:58
11 FISHERBLACK Finn NZL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:58
12 WENZEL Mats LUX EQUIPO KERN PHARMA 00:58

13 DUNBAR Edward IRL PINARELLO-Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:58
14 COBO CAYON Ivan ESP EQUIPO KERN PHARMA 00:58
15 JOHANNESSEN Tobias NOR UNO-X MOBILITY 00:58

Gesamtwertung:
1 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 52:05:56
2 GALL Felix AUT DECATHLON CMA CGM TEAM 02:06
3 ROGLIC Primoz SLO RED BULL – BORA – HANSGROHE 02:10

4 CARAPAZ Richard ECU EF EDUCATION – EASYPOST 04:24
5 ONLEY Oscar GBR NETCOMPANY INEOS 05:44
6 OMRZEL Jakob SLO BAHRAIN VICTORIOUS 06:14
7 SKJELMOSE Mattias DEN LIDL-TREK 06:49
8 RODRIGUEZ Cristian ESP XDS ASTANA TEAM 07:01
9 BERTHET Clement FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 07:19
10 KUSS Sepp USA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 08:55
11 TEJADA Harold COL XDS ASTANA TEAM 09:48
12 BISIAUX Leo FRA DECATHLON CMA CGM TEAM 16:25
13 MARTIN GUYONNET Guillaume FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 19:39
14 RICCITELLO Matthew USA DECATHLON CMA CGM TEAM 25:48
15 RODRIGUEZ CONTRERAS Juan Felipe COL EF EDUCATION – EASYPOST 29:46

Van Aert im Fünfersprint souverän

Wout van Aert (Visma) gewann in Córdoba eine wegen Hitze verkürzte 15. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2026. Der 31-jährige Belgier setzte sich im Sprint einer am Ende 5-köpfigen Spitzengruppe souverän um mehrere Radlängen vor Alessandro Romele (XDS). Der wiederum überholte nur knapp Thibau Nys (Lidl), der den Sprint früh mit einem Überraschungsangriff eröffnete. Doch wie bei Attacken zu vor, mehrmals durch Leknessund (Uno-X) und auch von Debruyne (Alpecin), war van Aert wachsam und stark.

Ursprünglich sollte die 15. Etappe 189,7 Kilometer dauern. Wegen Temperaturen deutlich pber 40 Grad im Schatten wurde sie – unter Beibehaltung von Start- und Zielort – auf 110,2 Kilometer gekürzt. Der Intensität durch wechselnde Fluchtgruppen tat das keinen Abbruch, eher im Gegenteil. Das Quintett um van Aert formierte sich in dieser Konstellation rund 30 Kilometer vorm Ziel.

Eine 14-köpfige Verfolgergruppe kam mit rund einer Minute Rückstand ins Ziel. Hinter ein paar weiteren Ausreißern rollte die besten Klassementfahrer 2:44 Minuten hinter dem Spitzenquintett ins Ziel. Vor dem letzten Ruhetag behielt Enric Mas (Movistar) seine Gesamtführung mit unverändert 2:06 Minuten vor Felix Gall (Decathlon) und 2:10 vor Primoz Roglic (SLO).

Vuelta a España 2026 – 14. Etappe

14. Etappe: Jaén – Sierra de la Pandera – 156 Km

Marco Brenner (Tudor) triumphierte auf der 14. Etappe der Vuelta a España 2026 in der Sierra de la Pandera.


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Der 24-jährige Deutsche gehörte zu dem Drittel des Fahrerfeldes, das die Flucht des Tages bildete. Von denen bewältigte er den Schlussberg mit 3 anderen Fahrern am schnellsten. Aus diesem Quartett sprang Santiago Buitrago (Bahrain) kurz vor der Kilometermarke davon in die kurze Schussfahrt bergab. Brenner verpennte vermeintlich die Chance ebenso wie Cristian Rodriguez (XDS) und Ivan Sosa (Kern Pharma), konnte dann bergab aber doch noch zu Buitrago aufschließen und diesen im kurvigen Schlussteil überholen.
Über 4 Minuten dahinter hängten die Top-4 der Gesamtwertung standesgemäß die übrigen Klassementfahrer ab. Im Schlussteil des Anstiegs konnten Enric Mas (Movistar) im Roten Trikot und Felix Gall (Decathlon) um 25 Sekunden Primzo Roglic (Red Bull) davonfahren. Richard Carapaz (EF) nahm noch 6 Sekunden mehr. Gall verdrängte Roglic knapp vom 2. Platz der Gesamtwertung.

Ergebnis
1. Marco Brenner (GER) – Tudor 4:15:09

2. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +0:01
3. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +0:11
4. Ivan Sosa (COL) – Kern Pharma +0:14
5. Valen. Paret-Peintre (FRA) – Soudal Quick Step +0:22
6. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +0:27
7. Jørgen Nordhagen (NOR) – Visma-Lease a Bike +0:39
8. Filippo Zana (ITA) – Soudal-Quick Step +0:43
9. Walter Calzoni (ITA) – Pinarello-Q36.5 +1:06
10. João Almeida (POR) – UAE-XRG +1:09
11. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +1:43
12. Koen Bouwman (NED) – Jayco-Alula +1:40
13. Lorenzo Fortunato (ITA) – XDS-Astana +1:50
14. Mario Aparicio (ESP) – Burgos-Burpellet +2:04
15. José Manuel Díaz (ESP) – Burgos-Burpellet +2:35

21. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +4:12
22. Enric Mas (ESP) – Movistar gl.Zeit
24. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +4:37

25. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +4:43
27. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +5:09
29. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +5:27
30. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious gl.Zeit
31. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana gl.Zeit
33. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +5:29
35. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +6:04
39. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +7:01
– 150 Fahrer klassiert.
DNF Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike
DNF Jordan Labrosse (FRA – Decathlon-CMA CGM
DNF Hugo Houle (CAN) – Alpecin-Premier Tech
DNF Oliver Peace (GBR) – Picnic-PostNL
DNS Moritz Kretschy (GER) – NSN

In der Gesamtwertung blieb es bei 2:06 Minuten zwischen Mas und Gall. Roglic fiel um 4 Sekunden hinter Gall zurück. Die Lücke vom Podest zu Carapaz betrug schon vor der 14. Etappe mehr als 2 Minuten. Oscar Onley (Netcompany) und Jakob Omrzel (Bahrain), die beiden Konkurrenten ums weiße Trikot, kamen 1:15 Minuten hinte Mas und Gall ins Ziel. Sie blieben in Jungprofiwertung und um Platz 5 der Gesamtwertung um eine halbe Minute getrennt.
Der Tagesdritte Rodriguez enterte durch die Flucht die Top-Ten, kletterte auf den 8. Platz hinter Skjelmose. Auch an der Spitze dabei war Berthet (Groupama), der sich vom 10. auf den 9. Platz verbesserte. Brenner hatte in der Gesamtwertung keine Rolle mehr gespielt. Buitrago rangiert in den hinteren Top-20, verpasste den Etappensieg, konnte aber immerhin seine Führung in der Bergwertung ausbauen.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 49:28:12
2. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +2:06
3. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +2:10

4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +5:25
5. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +5:44
6. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +6:14
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +6:49
8. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +7:01
9. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +7:19
10. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +8:55
11. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +9:48
12. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +16:25
13. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +19:07
14. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +19:39
15. Juan F. Rodriguez (COL) – EF Education-Easypost +29:46
16. Finlay Pickering (GBR) – Jayco-Alula +32:34
17. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +33:52
18. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +37:00
19. Mario Aparicio (ESP) – Burgos-Burpellet +38:30
20. Filippo Zana (ITA) – Soudal-Quick Step +41:15

Nach einem Attackenhagel zu Beginn der 14. Etappe befanden sich plötzlich 45 Fahrer an der Spitze. Die Bestplatzierten in der Gesamtwertung waren daraus Berthet und Rodriguez mit je 11 Minuten Rückstand aufs Rote Trikot auf den Plätzen 10 und 11 der Gesamtwertung.
Über 50 Kilometer vorm Ziel attackierte Kevin Vermaerke (UAE) bergab, legte ein langes Solo hin und fuhr zwischenzeitlich an die 2 Minuten Vorsprung heraus. 14 Kilometer vorm Ziel schloss Georg Steinhauser (EF) zu Vermaerke auf und hängte diesen ab. Den 11,9 Kilometer langen Schlussanstieg mit der kurzen Abfahrt am Ende nahm Steinhause mit 40 Sekunden Vorsprung vor den nächsten Verfolgern auf – und 7:20 Minuten vorm Hauptfeld, das für den Tagessieg demnach nicht mehr infrage kam.
Gut 9 Kilometer vorm Ziel schloss Guillaume Martin zu Steinhauser auf. In der folgenden Steilstufe flog die Verfolgergruppe völlig auseinander. Innerhalb der letzten 7 Kilometer erreichte Aparicio (Burgos) das Spitzenduo, wenig später auch Zana (Soudal) und der spätere Sieger Brenner. Dann kamen auch noch Calzoni (Pinarello), Buitrago, Paret-Peintre (Soudal), Rodriguez und Sosa nach vorne.
Nun versuchte es Mario Aparicio. Doch wie zuvor Steinhauser und Martin hatte mit den vorderen Plätzen am Ende nichts zu tun. Denn 3,5 Kilometer vorm Ziel schlossen Buitrago und Brenner zu Aparicio auf und hängten ihn ab. Buitrago löste sich von Brenner, der die Lücker aber wieder schließen konnte. 1,6 Kilometer vorm Zuel waren auch Sosa und Rodriguez da.

Eigentlich hätte allen klar sein müssen, dass man um den Etappensieg angesichts des teils abschüssigen und kurvigen Finals vor der Kilometermarke vorne oder zumindest weit vorne sein sollte. Aus dem Spitzenquartett wusste das augenscheinlich jedoch nur Buitrago. Brenner konnte bergab jedoch noch aufschließen, ging kraftvoll vorbei und gewann auf den letzten wieder steigenden Metern letztlich klar. Es war der nächste Knüller in Brenners Palmarès knapp einen Monat nach seinem Gesamtsieg bei der Polen-Rundfahrt.

Unter den Klassementfahrern fühlte Carapaz, der in der Sierra de la Pandera schon mal gewonnen hatte, seinen Konkurrenten wiederholt auf den Zahn. Aber ausgerechnet nur die 3 vor ihm in der Gesamtwertung platzierten Fahrer blieben bei ihm. Gall verschärfte danach wiederholt das Tempo. Mas war stets sofort da. Roglic und Carapaz bekamen die Lücke zunächst noch geschlossen, schließlich aber nicht mehr.

Vuelta a España 2026 13. Etappe

13. Etappe: Almuñécar – Loja – 193 Km

Van Aert mit Brechstange zum Ausreißersieg


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Wout van Aert (Visma) hat endlich seinen Tagessieg bei dieser Vuelta 2026. Der 31-jährige Belgier schlug in Loja seinen letzten Begleiter Valentin Paret-Peintre (Soudal) locker im Zweiersprint. Die beiden gehörten auf der 13. Etappe erst zu den maximal 42 (!) Ausreißern des Tages, dann im Finale zu 9 Spitzenreitern, ehe van Aert innerhalb der letzten 4 Kilometer an einer kleinen Welle attackierte und nur Paret-Peintre mitsprang. Zu den 9 Fahrern zählte auch van Aerts Teamkollege Matthew Brennan, der sicherlich genauso gut – wenn nicht noch eher – für den Sieg infrage kam. Doch teamintern wollte man unbedingt van Aerts Sieg.
Das ging in der Vergangenheit, jüngst 3 Tage zuvor auf der 10. Vuelta-Etappe, schon krachend schief. Aber diesmal konnte der großartige Allrounder van Aert siegreich vollenden, gekleidet im Grüne Trikot des Punktbesten. Von den 7 Verfolgern sprintete Brennan 24 Sekunden hinter van Aert und Paret-Peintre auf den 3. Platz knapp vor Jarno Widar. Ab dem 10. Platz folgte eine nächste Gruppe mit weiteren Ausreißern.
Fast 40 Grad im Schatten? Eine schwierige Bergetappe am Vortag und am Folgetag? Egal. Die Fahrer schlugen auf der 13. Etappe ein Tempo an, als gäbe es kein morgen. Auf dem welligen Terrain zerplatzte mehrere Minuten hinter den Ausreißern selbst das Hauptfeld im Finale. Die Gruppe ums Rote Trikot von Enric Mas (Movistar) und die weiteren besten Klassementfahrer zählte ab Platz 34 nur noch 15 Fahrer.

Ergebnis
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 4:34:00

2. Valen. Paret-Peintre (FRA) – Soudal-Quick Step gl.Zeit
3. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike +0:24
4. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché
5. Vincenzo Albanese (ITA) – EF Education-Easypost alle
6. Finn Fisher-Black (NZL) – Red Bull-Bora gleiche
7. Kevin Vermaerke (USA) – UAE-XRG Zeit
8. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +0:28
9. Simon Dalby (DEN) – Uno-X +0:32
10. Filippo Zana (ITA) – Soudal-Quick Step +0:45
11. Jesus Herrada (ESP) – Burgos-Burpellet
12. Andreas Kron (DEN) – Uno-X
13. Sergio Samitier (ESP) – Cofidis alle
14. Gijs Leemreize (NED) – Picnic-PostNL
15. Ivan Cobo (ESP) – Kern Pharma gleiche

19. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ Zeit
22. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +0:50
24. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +0:50
26. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +0:50
38. Enric Mas (ESP) – Movistar +3:00
40. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +3:00
41. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +3:00

– 155 Fahrer klassiert.
DNF Pawel Siwakow (FRA) – UAE-XRG
DNF Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM
DNF Francesco Busatto (ITA) – Alpecin-Premier Tech
DNF Sente Sentjens (BEL) – Alpecin-Premier Tech
DNS Alexej Luzenko (KAZ) – NSN

In die große Flucht schmuggelte sich Mattias Skjelmose (Lidl), der vor der 13. Etappe mit 7:42 Minuten Rückstand aufs Rote Trikot auf dem 7. Platz der Gesamtwertung lag. Virtuell verbesserte er sich während der Etappe auf den 4. Platz. Doch Skjelmose kam in Loja erst 50 Sekunden hinter dem Sieger an, und die Gruppe ums Rote Trikot drückte am Ende derart auf die Tube, dass sie nur 2:10 Minuten auf Skjelmose verlor.
Mas blieb im Roten Trikot unverändert 1:45 Minuten vor Roglic (Red Bull), 2:06 vor Gall (Decathlon), 3:53 vor Carapaz (EF), 4:29 vor Onley (Netcompany) und 4:59 vor Omrzel (Bahrain). Galls wichtigster Helfer Mühlberger, selbst bis dahin auf dem 9. Platz der Gesamtwertung, schied nach einem frühen Sturz während der 13. Etappe aus.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 45:08:51
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:45
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +2:06

4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:53
5. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +4:29
6. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +4:59
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +5:32
8. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +7:58
9. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +8:33
10. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +11:06
11. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +11:10
12. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +13:36
13. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +17:15
14. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +17:45
15. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +22:08
16. Juan F. Rodriguez (COL) – EF Education-Easypost +25:56
17. Finlay Pickering (GBR) – Jayco-Alula +30:34
18. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +38:09
19. Jan Hirt (CZE) – NSN +39:42
20. Mario Aparicio (ESP) – Burgos-Burpellet +40:38

Sauerland Rundfahrt 2026

Stage 1 (ITT) » Brilon › Brilon (13.7km)

1 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 00:17:15
2 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 3 + 08
3 Urkaregi Eñaut Lidl-Trek Future Racing 1 + 10
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 20
5 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 23
6 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 27
7 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 34

8 Egholm Kristian Lidl-Trek Future Racing + 34
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 37
10 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 37
11 Peace Matthew Development Team Picnic PostNL + 38
12 Schoonvelde Gijs Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 39
13 Putz Sebastian Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 44
14 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 44
15 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 45

16 Moore Viggo Tirol KTM Cycling Team

Heimsieg: Ben Zwiehoff gewinnt den Auftakt der Sauerlandrundfahrt


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Ben Zwiehoff hat das Auftaktzeitfahren der Sauerlandrundfahrt in Brilon für sich entschieden. Für den 32 Jährigen von Red Bull – BORA – hansgrohe ist es der erste Sieg seiner Profikarriere.

Die Sauerlandrundfahrt startete in Brilon mit einem 13,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren, das mit seinem welligen Profil eher den Kletterern als den reinen Zeitfahrspezialisten entgegenkam. Genau dieses Terrain spielte Ben Zwiehoff in die Karten: Der Deutsche aus den Reihen von Red Bull – BORA – hansgrohe, der im Sauerland als Gaststarter für das Development Team der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies an den Start geht, legte auf dem hügeligen Kurs die schnellste Zeit hin. Damit übernahm der 32-Jährige die erste Gesamtführung der Rundfahrt.

Nur wenige Kilometer von seiner Heimat in Menden entfernt, stoppte für Zwiehoff die Uhr nach 17:15,93 Minuten – ein Schnitt von 47,6 km/h. Zweiter wurde der Lokalmatador Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) mit 7,3 Sekunden Rückstand, Rang drei ging an den Spanier Eñaut Urkaregi (Lidl-Trek Future Racing, +9,37). Mit Paul Fietzke (Deutschland) auf Platz vier (+19,6) fuhr ein zweiter Fahrer der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies in die Top fünf.

Die morgige Etappe der Sauerlandrundfahrt führt über 122,9 Kilometer von Brilon nach Siedlinghausen. Ben Zwiehoff wird im rosa Trikot des Gesamtführenden an den Start gehen.

„Damit habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Das Zeitfahren zählt nicht zu meinen absoluten Spezialitäten, aber die Strecke war natürlich gut für einen Bergfahrer. Ich wusste schon aus den letzten Wochen im Training, dass es ganz gut läuft – dass daraus mein erster Profisieg wird, hätte ich aber nicht gedacht. Was mich besonders freut, ist, dieses Erlebnis im Sauerland zu haben. Wenn es im Training richtig hart werden soll, fahre ich meistens hierher. Zum Radfahren ist das hier einfach super. Das Trikot zu haben und zu sehen, dass die Beine gut sind, ist ein großer Vorteil für die nächsten Tage.“
— Ben Zwiehoff
„Wir sind als Favoriten in dieses Rennen gegangen und der Plan war klar: Alle Jungs fahren Vollgas. Genau das haben sie umgesetzt: Alle unsere sechs Fahrer haben es in die Top 24 geschafft – das ist stark. Dass einer von uns nun zu Hause gewinnt, ist natürlich etwas Besonderes. Es warten aber noch drei schwere Etappen – und wir sind bereit, zu kämpfen.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

2.Etappe Brilon -> Siedlinghausen 124km:


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1 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 03:05:48
2 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 07
3 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL 1 + 07
4 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 09
5 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
6 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 37
7 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37

8 Sierra Juan David Tudor Pro Cycling Team U23 + 01:00
9 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 01:00
10 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:00
11 Zangerle Emanuel Team Vorarlberg + 01:00
12 Reißig Patrick Benotti – Berthold + 01:00
13 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
14 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
15 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:00
16 Hofbauer Philipp Team Vorarlberg + 01:00

Gesamt:

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben auch die zweite Etappe der Sauerlandrundfahrt dominiert. Max Bock gewann solo, Paul Fietzke sprintete auf Rang zwei – und übernahm die Gesamtführung.

Während das Trikot des Gesamtführenden bei der Tour de France gelb ist, ist es bei der Sauerlandrundfahrt pink. Genau jenes Pinke Trikot spielte dabei auch auf der zweiten Etappe von Brilon nach Siedlinghausen die Hauptrolle im Rennen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Denn die Mannschaft war bereits als Gesamtführende in den Tag gegangen: Ben Zwiehoff, Gaststarter aus dem WorldTeam, hatte tags zuvor das Auftaktzeitfahren gewonnen und war dementsprechend im Pinken Trikot in die zweite Etappe gestartet. Im Ziel des zweiten Tagesabschnitts steckte das Trikot immer noch in den eigenen Reihen – nur auf anderen Schultern.

Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega.
Max Bock

Auf den 122,9 welligen Kilometern durch das Sauerland setzte das Team seine Stärke konsequent um. Alle sechs Fahrer arbeiteten sich immer wieder an die Spitze des Feldes und zerlegten das Peloton nach und nach. Im Finale rund um Siedlinghausen spielten die Rookies ihre zahlenmäßige Überlegenheit dann perfekt aus: Max Bock löste sich aus der Spitzengruppe und fuhr nach 3:05:48 Stunden solo zum Sieg. Dahinter setzte sich Paul Fietzke mit zwei Fahrern des Development-Teams Picnic PostNL ab und gewann den Sprint um Platz zwei. Der Lohn: In der Gesamtwertung führt Fietzke nun vor Bock (+ 0:27) und Finn O’Brien (Development Team Picnic PostNL, + 0:30). Zwiehoff rangiert auf Platz fünf (+ 0:33).

„Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega“, sagte Bock im Ziel. „Das Team hat mich super unterstützt. Am Ende hatten wir dann die perfekte Rennsituation und ich bin froh, dass ich das zu Ende gebracht habe.“ Auch für die dritte Etappe am Samstag ist der Deutsche zuversichtlich: „Die Strecke bin ich schon oft gefahren, das war früher ein nationales Rennen. Es wird noch härter als heute – aber ich bin ready.“

Ein super Tag für unser Team.
Paul Fietzke

Fietzke, der das Trikot des Gesamtführenden von seinem Teamkollegen Zwiehoff übernahm, hob die geschlossene Mannschaftsleistung hervor: „Ein super Tag für unser Team. Nachdem Ben gestern das Zeitfahren gewonnen hat, haben wir heute eins und zwei belegt und ich durfte mir als neuer Gesamtführender das Pinke Trikot überstreifen. Großen Dank an die Jungs, die das Feld von Anfang an kontrolliert und die Spitzengruppe kurz gehalten haben – und an Ben, der uns die Chance gegeben hat, mit Max auf den Etappensieg zu fahren.“

„Zweite Etappe, zweiter Sieg – viel besser geht es nicht“, bilanzierte Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter der Rookies. „Morgen wartet die schwerste Etappe, am Sonntag folgt die Bergankunft. Wir haben zwei richtig harte Tage vor uns. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, das Trikot zu verteidigen und es heimzubringen.“

Die Sauerlandrundfahrt wird am Samstag mit der schwersten Etappe des Rennens rund um Wenholthausen (122 Kilometer und 3.000 Höhenmeter) fortgesetzt, bevor am Sonntag die abschließende Bergankunft in Winterberg auf dem Programm steht.

Team Vorarlberg in Lauerstellung

„Die Strecke liegt uns“, hatte Paul Renger vor Tag 2 der Sauerland-Rundfahrt gemeint. Und seine Jungs vom Team Vorarlberg sorgten dafür, dass ihr Renndirektor in Summe zufrieden auf die zweite Etappe zurückblicken konnte.
Auf den hügeligen 135 Kilometern von Brilon nach Siedlinghausen ging es heute erst im Finale so richtig zur Sache. Und da war es vor allem Giacomo Ballabio, der sehr aktiv fuhr und sich am Ende mit Rang neun belohnte – genau eine Minute hinter Tagessieger Max Bock von Red Bull – Bora-hansgrohe. Dessen Teamkollege Paul Fietzke sorgte als Zweiter nicht nur für einen deutschen Doppelsieg, er übernahm auch die Führung in der Gesamtwertung. In derselben Gruppe wie Ballabio kamen Emanuel Zangerle und Philipp Hofbauer auf den Rängen elf und 16 ins Ziel.
Nicht ganz nach Wunsch lief es für Kapitän Colin Stüssi, der über schwere Beine klagte. Dominik Röber hatte Pech. Er hatte in der Endphase einen Schaden am Hinterrad und schaffte bei Wind und hohem Tempo nicht mehr den Anschluss nach vorne.
In der Gesamtwertung verbesserte sich Philipp Hofbauer als bester Team Vorarlberg-Profi auf Rang 14. Sein Rückstand beträgt lediglich 1:21 Minuten, was dem Bergspezialisten eine gute Ausgangsposition für den morgigen Tag gibt. Auf den 122 Kilometern mit Start und Ziel in Wenholthausen sind 3000 Höhenmeter zu überwinden. Auch Ballabio (22./1:54 zurück) und Zangerle (24./2:02 zurück) sind noch voll im Kampf um die Spitzenplätze dabei.
Auf der Tour quer durch Südwestfalen warten bis Sonntag zahlreiche Anstiege und spektakuläre Abfahrten auf das stark besetzte Feld. Den klangvollsten Namen der teilnehmenden Teams hat Red Bull – Bora-Hansgrohe. Der Rennstall von Remco Evenepol und Florian Lipowitz ist mit einer jungen Mannschaft im Sauerland vertreten, hat die ersten beiden Etappen gewonnen und dominiert wie erwähnt das Gesamtklassement. Das Team Lidl – Trek, bekannt für Stars wie Mads Pedersen und Jonathan Milan, ist ebenfalls mit dem Nachwuchs („Future Racing“) dabei. Ähnlich verhält es sich mit dem „Development Team“ von Picnic PostNL aus den Niederlanden und der U23-Truppe des Tudor Cycling Teams.

Tour-Organisator Jörg Scherf freute sich wie bereits berichtet in einem Zeitungsinterview sehr über die „Vertretung aus Österreich“ und schätzt das Team Vorarlberg als „richtig stark“ ein.

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Pirmin Benz, Philipp Hofbauer, Tobias Nolde, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

Livestream auf YouTube und www.sauerlandrundfahrt.de
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

3.Etappe Wenholthausen -> Wenholthausen 122km:


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1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 7 03:15:17
2 Adamietz Johannes REMBE | rad-net 3 + 00
3 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 1 + 28
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
5 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 28

6 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 28
7 Holzknecht Jonas Tirol KTM Cycling Team + 28
8 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 28
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 28
10 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 28
11 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
12 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
13 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
14 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 37
15 Voss Paul Rose Racing Circle + 37
16 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 37
17 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37
18 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
19 Kößler Tim Benotti – Berthold + 37

Gesamt:


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Team Vorarlberg: Intensive Tage im Sauerland

Nicht lange taktiert wurde heute am dritten Tag der Sauerland-Rundfahrt. Schon nach wenigen Kilometern formierten sich die ersten Ausreißer mit Tobias Nolde vom Team Vorarlberg. Auf einem selektiven 12,2-Kilometer-Rundkurs mit Start und Ziel in Wenholthausen fuhr die Gruppe bis zu zweieinhalb Minuten Vorsprung heraus.
Bevor es in die letzten beiden von insgesamt zehn Runden ging, hatte das Feld die Spitze geschluckt. Es begann ein intensives Ausscheidungsrennen, dem die Lokalmatadoren von REMBE | rad-net den Stempel aufdrückten.
Miguel Heidemann, bester Bergfahrer der eben beendeten Deutschland-Tour, und sein Teamkollege Johannes Adamietz setzten sich ab. Das Duo lag teilweise eine Minute vor den Verfolgern mit Giacomo Ballabio, Colin Stüssi und Dominik Röber und rettete mit einer souveränen Vorstellung 28 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Ballabio blieb bis am Schluss bei den ersten Verfolgern und landete als bester Team Vorarlberg-Profi an der 14. Stelle. Colin Stüssi verlor als 24. gut zwei Minuten auf Tagessieger Heidemann, Emanuel Zangerle, Philipp Hofbauer und Dominik Röber lagen am Ende gut drei Minuten zurück.

„Das Feld mit den sehr starken Nachwuchsfahrern der World Tour-Teams und den jungen Deutschen ist extrem gut besetzt. Deshalb ist unser Plan heute nicht bis zum Schluss aufgegangen. Insgesamt hatten wir auf dem Kurs mit 3000 Höhenmetern gehofft, dass wir unsere Qualitäten am Berg noch besser ausspielen können. So blieb uns ein absoluter Spitzenplatz verwehrt und auch in der Gesamtwertung ist Philipp Hofbauer der Sprung in die Top 10 nicht gelungen“, fasste Renndirektor Paul Renger den Tag aus Sicht des Team Vorarlberg zusammen.
Eine neue Chance bietet sich morgen ab 9.30 Uhr beim Finale. Dann geht es auf den Kahlen Asten. Auf dem Weg dorthin haben die Fahrer unter anderem die berüchtigte Hirschberger Wand mit bis zu 34 % Steigung zu bewältigen.
Aussichtsreichster Team Vorarlberg-Fahrer ist nunmehr Giacomo Ballabio, der sich mit 2:03 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung auf Rang 17 verbesserte. Auf den ersten vier Plätzen drei Rookies vom Weltklasseteam Red Bull – BORA – hansgrohe und ein Nachwuchsfahrer vom Picnic PostNL-Development Team.
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at

4.Etappe Arnsberg -> Winterberg 132km:


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1 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 7 03:17:05
2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 04
3 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg 1 + 10
4 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10
5 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 10
6 Kößler Tim Benotti – Berthold + 10
7 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10

8 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 10
9 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 10
10 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 10

Endstand:

1 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 09:56:30
2 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 27

3 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 30
4 1 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 42
5 1 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 53

6 4 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 01:03
7 1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net + 01:06
8 1 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:07

9 2 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 01:10
10 2 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:17
11 2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:26
12 8 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:34

13 1 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 01:35
14 1 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:43
15 2 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 02:03
16 2 Kößler Tim Benotti – Berthold + 02:16

Doppelsieg im Sauerland: Paul Fietzke gewinnt Gesamtwertung vor Max Bock

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben die Sauerlandrundfahrt dominiert: Paul Fietzke gewann die Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Max Bock. Außerdem holte man die Punkte- und Teamwertung.

Neben der Deutschland-Tour ist die Sauerlandrundfahrt das einzige deutsche Etappenrennen im internationalen Radsportkalender. Das macht den Gesamtsieg bei der viertägigen Fernfahrt zu einem der wertvollsten Erfolge in der heimischen Rennszene. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies hätte das Rennen dabei kaum besser laufen können: Am Ende trat man mit zwei Etappensiegen, dem Gewinn der Punktewertung, dem Sieg in der Teamwertung und den Plätzen eins und zwei in der Gesamtwertung die Heimfahrt an.

Die Rookies bestimmten weite Teile des gesamten Etappenrennens.
Den Grundstein für diesen überragenden Auftritt hatte das Development-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe bereits beim Auftaktzeitfahren in Brilon gelegt, als sich WorldTour-Gaststarter Ben Zwiehoff (Deutschland) den Sieg holte. Auf der zweiten Etappe nach Siedlinghausen war es dann Max Bock (Deutschland), der einen umjubelten Solosieg feierte. An jenem Tag hatte Paul Fietzke (Deutschland) zudem das pinke Führungstrikot von Zwiehoff übernommen – eine Führung, die er bis zum Ende nicht mehr abgab. Am Finaltag nach Winterberg reichte Fietzke Platz sieben, um seinen Gesamtsieg abzusichern. Am Ende gewann er mit 27 Sekunden vor Bock, der damit den Doppelsieg der Rookies perfekt machte.

Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich.
Paul Fietzke

Für den 20-jährigen Fietzke ist es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Der amtierende deutsche U23-Meister feierte im Sauerland seinen ersten UCI-Sieg überhaupt in der Elite. Neben dem Triumph im Endklassement sicherte sich Fietzke, der auf allen vier Etappen unter die besten Sieben gefahren war, auch die Punktewertung. Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies holen außerdem die Teamwertung.

„Das Team hat heute erneut einen unglaublich starken Job gemacht und das Rennen über den gesamten Tag hinweg kontrolliert. Noah ist noch Zweiter geworden – natürlich ist es ein bisschen schade, dass es für ihn nicht ganz zum Tagessieg gereicht hat, aber seine Leistung war enorm stark. Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich. Es war etwas Besonderes, hier in Deutschland Rennen zu fahren, und es hat großen Spaß gemacht. Jetzt geht es nach Hause für die letzten WM-Vorbereitungen und dann reise ich schon nach Kanada.“ – Paul Fietzke

Die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren.
Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

„Eine hervorragende Woche für uns hier im Sauerland. Zwei Etappensiege, zwei zweite Plätze und die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung – die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Das war auch unabhängig von den guten Ergebnissen der Fall: Wir sind die gesamte Rundfahrt von vorn gefahren und haben das Rennen vom Zeitfahren bis zur letzten Etappe gestaltet. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren. Wir waren hier einfach das stärkste Team.“ – Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter
Paul Fietzke und Max Bock feierten einen Doppelsieg für die Rookies.

Vuelta a España 2026 12. Etappe

12. Etappe Vera nach Calar Alto 167km

Omrzel aus großer Flucht deutlich zum Erfolg

Am Calar-Alto-Observatorium ging auf der 12. Vuelta-Etappe 2026 der Stern von Jakob Omrzel (Bahrain) auf. Der 20-jährige Slowene hatte an der Bergankunft im Osten Andalusiens fast 2 Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten Urko Berrade (Kern Pharma). Wie Omrzel stammten sein Teamkollege Buitrago sowie Luzenko (NSN) und Vansevenant (Soudal) auf den Plätzen 3 bis 5 aus der 30-köpfigen Flucht des Tages. Omrzel verbesserte sich zudem vom 10. auf den 6. Platz der Gesamtwertung.
In dieser baute Enric Mas (Movistar) seine Führung aus. Mehrere Minuten hinter Omrzel konterte Mas im Roten Trikot eine Attacke des Gesamtdritten Felix Gall (Decathlon). Der Gesamtzweite Primoz Roglic (Red Bull) fuhr danach konsequent an Galls Hinterrad. Mas erreichte das Ziel knapp 3 Minuten hinter Omrzel auf dem 6. Platz. Gall, Roglic sowie Carapaz (EF) verloren am Ende 27 Sekunden auf Mas. Beim bisherigen Gesamtvierten Onley (Netcompany) waren es hingegen mehr als 2 Minuten.

Ergebnis
1. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious 4:29:53

2. Urko Berrade (ESP) – Kern Pharma +1:56
3. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +2:13
4. Alexej Luzenko (KAZ) – NSN +2:49
5. Mauri Vansevenant (BEL) – Soudal-Quick Step +2:53
6. Enric Mas (ESP) – Movistar +2:56
7. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +3:23
8. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora gl.Zeit

9. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost gl.Zeit
10. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +3:50
11. José Manuel Díaz (ESP) – Burgos-Burpellet +5:05
12. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos gl.Zeit
13. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +5:13
14. Kevin Vermaerke (USA) – UAE-XRG +6:07
15. Luke Tuckwell (AUS) – Red Bull-Bora +6:18
16. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +6:43
17. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana gl.Zeit
18. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +6:45
19. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM gl.Zeit
20. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
21. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +6:50

Mas baut Gesamtführung aus

Enric Mas bastelte also weiter am Vorsprung, den er angesichts des noch ausstehenden Einzelzeitfahrens gegenüber Roglic möglicherweise noch braucht. Die nun 1:45 Minuten Abstand zwischen den beiden sehen zunächst einmal ganz gut aus. Gall, der schwächste Zeitfahrer des Trios, blieb auf dem 3. Platz, allerdings mit nun 2:02 Minuten Rückstand aufs Rote Trikot.
Bei Carapaz verpuffte zwar eine Attacke weit vorm Ziel am vorletzten Anstieg. Trotzdem kletterte er auf den 4. Platz der Gesamtwertung vorbei an Onley, obschon fast 2 Minuten hinter Gall. Onley fiel über eine halbe Minute hinter Carapaz zurück, konnte aber den 5. Platz und damit auch das weiße Trikot noch gegen Omrzel retten. Möglicherweise war Onley durch einen frühen Sturz während der 12. Etappe gehandicapt. Die weiteren Top-Ten-Fahrer verloren deutlich an Boden und reihten sich in der Gesamtwertung 3 Minuten und mehr hinter Omrzel ein.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 40:31:51
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:45
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +2:06

4. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:53
5. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +4:29
6. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +4:59
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +7:42
8. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +7:58
9. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +8:27

30 Ausreißer des Tages für den Etappensieg

Nach umkämpftem Beginn lösten sich schließlich 30 Fahrer aus dem Peloton: Tuckwell, Almeida, Oliveira, Vermaerke (alle UAE), Castrillo, Garcia Pierna (beide Movistar), van Aert (Visma), Bisiaux (Decathlon), Dinbar (Pinarello), Haig, Laurance (Netcompany), Bilbao, Buitrago, Omrzel (alle Bahrain), Kämna (Lidl), Rochas (Groupama), Debruyne, Houle (beide Alpecin), Luzenko (NSN), Vansevenant (Soudal), Johannessen, Kron, Leknessund (alle Uno-X), Pickering (Jayco), Albanese (EF), Brenner (Tudor), Mulubrhan (Astana), Diaz (Burgos), Hamilton (Picnic) und Berrade (Kern Pharma).
Sie erhielten unterwegs bis zu 8 Minuten Vorsprung. Außer um den Tagessieg ging es in der Flucht auch ums Bergtrikot, dessen Träger Santiago Buitrago letztlich seine Führung ausbaute. An den ersten 3 kleineren Bergpreisen hatte der in dieser Sonderwertung ebenfalls noch gut platzierte Wout van Aert (Visma) jeweils im Sprint Buitrago geschlagen. Außerdem baute van Aert in der Punktewertung ums Grüne Trikot seine ohnehin komfortable Führung weiter aus. Buitrago hingegen holte an den letzten 2 schwierigeren Anstiegen den 1. und 3. Platz und damit die fetteren Punkte fürs Bergtrikot.

Bergtrikot
1. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious 52

2. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 30
3. Enric Mas (ESP) – Movistar 24
4. Alexej Luzenko (KAZ) – NSN 21
5. Andreas Leknessund (NOR) – Uno-X 19
6. Lorenzo Fortunato (ITA) – XDS-Astana 14

Innerhalb der letzten 44 Kilometer bröselten im vorletzten Anstieg die 30 Spitzenreiter auseinander. Am Fuße des Schlussanstiegs waren 17 Kilometer vor Schluss noch Tuckwell, Garcia Pierna, Bisiaux, Haig, Buitrago, Omrzel, Luzenko, Vansevenant und Berrade vorne mit 5:20 Minuten Guthaben auf die ebenfalls stark dezimierte Gruppe der Klassementfahrer. Ungefähr 12 Kilometer vorm Ziel hängte Omrzel seinen letzten Begleiter Berrade ab, nachdem kurz zuvor Bisiaux und Buitrago zurückgefallen waren.

Die Helfer von Mas wirkten in der Nachführarbeit nicht unbedingt souverän, taten aber doch das Nötigste, um ihrem Kapitän eine erfolgreiche Verteidigung des Roten Trikots zu ermöglichen. Obwohl Omrzel zwischenzeitlich virtuell auf dem 2. Platz der Gesamtwertung lag, fuhren die anderen Teams im Feld keinen Meter von vorne. Über 40 Kilometer vorm Ziel testete Carapaz im vorletzten Anstieg erfolglos den übrigen Helfer von Mas, der allerdings auch noch aus der Flucht 2 weitere Teamkollegen in der Hinterhand hatte.

Als im Schlussanstieg der letzte Helfer von Mas verbraucht war, schraubte Chamberlain, Riccitello und Mühlberger im Dienste von Gall das Tempo nach oben, so dass schnell nur noch Mas, Roglic, Onley und Carapaz dabei waren. Als nur noch Mühlberger als Schrittmacher übrig war, attackierte Gall relativ früh und hatte sofort Mas und Roglic an den Hacken. Carapaz fiel vorerst und Onley endgültig zurück.

Ungefähr 2 Kilometer nach Gall attackierte Mas und stellte Roglic und Gall ab. Roglic versuchte noch zu reagieren, kam aber nicht zu Mas hin und klebte sich anschließend nur noch an Galls Hinterrad. Die beiden bekamen in der Folgezeit noch Unterstützung durch die von vorne kommenden Bisiaux und Tuckwell und den von hinten mit Carapaz aufholenden Mühlberger. Aber auch Mas erhielt noch Unterstützung durch Garcia Pierna. Gall attackierte spät noch einmal, bekam Roglic und Carapaz aber wieder nicht los.

Tour of Britain – 2026

1. Etappe: Lincoln – Lincoln – 183 Km


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1 Askey Lewis NSN Cycling Team 25 04:02:44
2 Ganna Filippo Netcompany INEOS Cycling Team 15 + 02
3 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG 10 + 02

4 Stuyven Jasper Soudal Quick-Step 5 + 09
5 Hoole Daan Decathlon CMA CGM Team 3 + 09
6 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 09
7 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG + 11
8 Rowe Elliot Great Britain + 19
9 Pluimers Rick Tudor Pro Cycling Team + 19
10 Wright Paul Modern Adventure Pro Cycling + 26
11 Heiduk Kim Netcompany INEOS Cycling Team + 55

12 Donovan Mark Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 02:06
13 Politt Nils UAE Team Emirates-XRG + 02:09
14 Wiggins Ben Great Britain + 02:15
15 Ghys Robbe Decathlon CMA CGM Team + 02:31

2.Etappe Boston -> Skegness 180km


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1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 25 03:53:55
2 Kooij Olav Decathlon CMA CGM Team 15 + 00
3 Bennett Sam Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 10 + 00
4 Moschetti Matteo Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 5 + 00
5 Vernon Ethan NSN Cycling Team 3 + 00
6 Pickrell Riley Modern Adventure Pro Cycling + 00

7 Pluimers Rick Tudor Pro Cycling Team + 00
8 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 00
9 Stewart Jake NSN Cycling Team + 00
10 McDonald Brody Modern Adventure Pro Cycling + 00

3.Etappe Hull -> Beverley 194km:


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1 Kooij Olav Decathlon CMA CGM Team 25 04:04:32
2 Merlier Tim Soudal Quick-Step 15 + 00
3 Källberg Axel Lucky Sport Cycling Team 10 + 00
4 Dupont Timothy Tarteletto-Isorex 5 + 00
5 Moschetti Matteo Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 3 + 00
6 Santy Arne Tarteletto-Isorex + 00
7 Vernon Ethan NSN Cycling Team + 00
8 Lysgaard Boas BHS-PL Beton Bornholm + 00
9 Bouquet Axel St Michel-Preference Home-Auber 93 + 00
10 McDonald Brody Modern Adventure Pro Cycling + 00

4.Etappe Helmsley -> Leyburn 166km:

1 Bol Cees Decathlon CMA CGM Team 25 04:00:39
2 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG 15 + 03
3 Christen Fabio Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 10 + 21
4 Ganna Filippo Netcompany INEOS Cycling Team 5 + 30

5 Askey Lewis NSN Cycling Team 3 + 30
6 Pluimers Rick Tudor Pro Cycling Team + 30
7 Källberg Axel Lucky Sport Cycling Team + 30
8 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 30
9 Rowe Elliot Great Britain + 30
10 Stuyven Jasper Soudal Quick-Step + 30

5. Etappe: Earlston – Earlston – 156 Km


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1 POLITT Nils GER UAE Team Emirates-XRG 03:33:28
2 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 00:12
3 GANNA Filippo ITA Netcompany INEOS 00:18
4 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 00:18
5 SAGRADO PEREZ Alvaro ESP Team Storck – MRW Bau 00:18
6 WIGGINS Ben GBR Great Britain 00:18
7 BJERG Mikkel DEN UAE Team Emirates-XRG 00:18
8 WELLENS Tim BEL UAE Team Emirates-XRG 00:21
9 PLUIMERS Rick NED Tudor Pro Cycling Team 00:40
10 SCHURAN Michal CZE Team United Shipping 00:40
11 RØJBEK SØRENSEN Asger DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:40
12 MEURISSE Xandro BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:40
13 ASKEY Lewis GBR NSN Cycling Team 00:40
14 STUYVEN Jasper BEL Soudal Quick-Step 00:40
15 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 00:40

Gesamtwertung nach der 15. Etappe


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1 WELLENS Tim BEL UAE Team Emirates-XRG 19:35:32
2 ASKEY Lewis GBR NSN Cycling Team 00:42
3 STUYVEN Jasper BEL Soudal Quick-Step 01:03
4 HOOLE Daan NED Decathlon CMA CGM Team 01:03
5 PLUIMERS Rick NED Tudor Pro Cycling Team 01:15
6 RØJBEK SØRENSEN Asger DEN BHS-PL Beton Bornholm 01:15
7 GANNA Filippo ITA Netcompany INEOS 02:03
8 DONOVAN Mark GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 03:02
9 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 03:04
10 WIGGINS Ben GBR Great Britain 05:17
11 POLITT Nils GER UAE Team Emirates-XRG 06:19
12 TRENTIN Matteo ITA Tudor Pro Cycling Team 06:22
13 MEURISSE Xandro BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 06:33
14 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 06:35
15 STEWART Jake GBR NSN Cycling Team 07:07

Vuelta a España 2026 11. Etappe

11. Etappe: Cartagena – Lorca – 153 Km

Brennan als stärkster Sprinter zum 3. Sieg


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Matthew Brennan (Visma) gewann in Lorca die 11. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2026 im Massensprint, seine inzwischen dritte bei seiner ersten Grand Tour. Der 21-jährige Brite kam den Sieg ideal von seinem Team vorbereitet, zuletzt in Person von Wout van Aert, der selbst noch auf dem 5. Platz einkam. Bryan Coquard (Cofidis) blieb nichts anderes, als an Brennans Hinterrad auf den 2. Platz zu surfen. Dahinter überholte Meeus (Red Bull) für den 3. Platz Cort (Uno-X).

Ergebnis
1. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 3:17:18

2. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis
3. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora
4. Magnus Cort (DEN) – Uno-X alle
5. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike
6. Hugo Hofstetter (FRA) – NSN
7. Bastien Tronchon (FRA) – Groupama-FDJ gleiche
8. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana
9. Matevz Govekar (SLO) – Bahrain Victorious
10. Orluis Aular (VEN) – Movistar Zeit
– 166 Fahrer klassiert.
DNS Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek

Enric Mas (Movistar) behielt die Gesamtführung und das Rote Trikot mit unverändert 1:18 Minuten vor Primoz Roglic (Red Bull). Es war ein Tag für die Sprinter, an dem die Klassementfahrer nur den einen Job hatten, sicher auf dem Rad im Feld zu bleiben.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 35:59:02
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:18
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +1:39
4. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +2:20

5. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:26
6. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +3:55
7. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +4:09
8. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +4:39
9. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +7:33
10. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +8:05
11. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +9:32
12. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +9:34
13. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +9:42
14. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +12:58
15. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +13:51
16. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +15:36
17. Juan F. Rodriguez (COL) – EF Education-Easypost +16:54
18. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +23:23
19. Filippo Zana (ITA) – Soudal-Quick Step +24:01
20. Finlay Pickering (GBR) – Jayco-Alula +24:43

Die Ausreißer des Tages wurden von den Sprinterteams, insbesondere dem von Brennan, an der sehr kurzen Leine gehalten. Zunächst Novak (UAE), Covi (Jayco), Hayter (Soudal) und nach deren Einholung noch einmal Hayter sowie Warbasse (Tudor) hatten insofern nichts zu melden, abgesehen davon, dass Hayter und Warbasse zuerst den Zwischensprint passierten. Dort holte van Aert noch ein paar Punkte durch einen 3. Platz. In der Punktewertung ums Grüne Trikot verbesserte sich Brennan durch den Etappensieg wieder auf den 2. Platz hinter seinem Teamkollegen van Aert.

Grünes Trikot
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 174 p.

2. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 117
3. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana 96
4. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis 94
5. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step 77
6. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora 67

7. Bastien Tronchon (FRA) – Groupama-FDJ 60

Vuelta a España 2026 10. Etappe

10. Etappe: Alcaraz – Elche de la Sierra – 185 Km

Tronchon staubt trocken ab

Bastien Tronchon (Groupama) gewann in Elche de la Sierra die 10. Etappe der Spanien-Rundfahrt im Sprint des Hauptfeldes. In dem leicht ansteigenden Finale zündete der 24-jährige Franzose am schnellsten, schoss vorbei an 2 Finisseuren und war dem Rest des Feldes auch schon um mehr als eine Radlänge enteilt, als die Ziellinie auftauchte. Auf dem 2. und 3. Platz landete Magnus Cort (Uno-X) und Thibau Nys (Lidl) jeweils knapp vor Wout van Aert (Visma), für den zuvor den gesamten Tag das Team gearbeitet hatte.

Schon vor und auch während der Etappe machte van Aerts Team überdeutlich, dass es ihm den Sieg im Feldsprint ermöglichen wollte. Doch nach zahlreichen Attacken auf der hügligen 10. Etappe durch Kastlien-La Mancha waren 1,5 Kilometer vorm Ziel die Helfer verbraucht. Da attackierte Fedorow (XDS, am Ende 12. Platz), und nur Azparren setzte nach. Azparren lauerte im Windschatten und wartete und wartete und wartete – bis auch schon Tronchon, lanciert von seinen Teamkollegen, vorbeigeschossen kam. Azparren belegte den 6. Platz, während Tronchon ungläubig seinen 3. und bisher größten Profisieg feierte.

Ergebnis
1. Bastien Tronchon (FRA) – Groupama-FDJ 4:07:41

2. Magnus Cort (DEN) – Uno-X
3. Thibau Nys (BEL) – Lidl-Trek
4. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike alle
5. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana
6. Xabier Azparren (ESP) – Pinarello-Q36.5
7. Finn Fisher-Black (NZL) – Red Bull-Bora gleiche
8. Orluis Aular (VEN) – Movistar

9. Jordan Labrosee (FRA) – Decathlon-AG2R
10. Hugo Hofstetter (FRA) – NSN Zeit
– 167 Fahrer klassiert.
DNF Ben Turner (GBR) – Netcompany-Ineos
DNS George Bennett (NZL) – NSN
DNS H.-F. Renard-Haquin (FRA) – Picnic-PostNL

Nach dem Ruhetag folgte für die Klassementfahrer ein weiterer Tag ohne Bewegung. Enric Mas (Movistar) behielt das Rote Trikot 1:18 Minuten vor Roglic (Red Bull) und 1:39 vor Gall (Decathlon).

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 32:41:44
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:18
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +1:39
4. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +2:20

5. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:26
6. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +3:55
7. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +4:09
8. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +4:39
9. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +7:33
10. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +8:05

Auf der rasanten, teilweise von Rückenwind begleiteten 10. Etappe bildete über weite Strecken eine 7-köpfige Gruppe die Spitze des Rennens. Paleni (Groupama), Gogl (Alpecin), Dversnes (Uno-X), Sütterlin (Jayco), Weiss (Tudor), Fernandez (Burgos) und Cobo (Kern Pharma) lagen in der Gesamtwertung alle fast eine Stunde und mehr zurück, stellte also fürs Rote Trikot gar keine Gefahr da. Das war jedoch sowieso egal, weil van Aerts Team die Fehleinschätzung tätigte, den kompletten Tag kontrollieren und in Person von van Aert auch erfolgreich abschließen zu können.
Schon weit vor der Einholung der letzten Fahrer aus der Spitzengruppe gingen schon die Attacken aus dem Hauptfeld los, so dass van Aerts Helfer auch an dieser Front alle Hände voll zu tun hatten. Dversnes rund 5 Kilometer vorm Ziel und kurz vorher Gogl wurden auch zuerst von Konter-Attackierern gestellt. Abschließend Brennan stellte sich diesmal voll in den Dienst von van Aert und holte letzte Ausreißer zurück, ehe er 1,5 Kilometer vor Schluss auch erledigt war.
Immerhin baute van Aert trotzdem seine ohnehin komfortable Führung in der Punktewertung ums Grüne Trikot weiter aus. Dass unterwegs Weiss den Zwischensprint gewann oder hinter Tronchon die gesamte Etappe, konnte daran freilich nichts ändern. Romele (XDS) verdrängte durch einen 6. Platz in der Tageswertung Brennan vom 2. Platz. Der für solche Etappen eigentlich prädestinierte Pedersen (Lidl) wurde wie bisher bei dieser Vuelta wieder abgehängt. Die 3 kleinen Bergpreise gewannen auf der 10. Etappe Paleni, Weiss und Dversnes, ohne auch nur annähernd am Bergtrikot von Buitrago (Bahrain) rütteln zu können.

Grünes Trikot
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 143 p.

2. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana 76
3. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 67
4. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 58
5. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step 57
6. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike 52
7. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis 51
8. Bastien Tronchon (FRA) – Groupama-FDJ 48
9. Enric Mas (ESP) – Movistar 47

Vuelta a España – 2026 9.Etappe

9. Etappe Villajoyosa – Alto de Aitana – 183 Km

Mas verteidigt Rotes Trikot mit Tagessieg


Plomi Foto

Enric Mas (Movistar) gewann am Alto de Aitana die 9. Etappe der Vuelta a España 2026 im Roten Trikot des Gesamtführenden. Der 31-jährige Spanier hängte an dem Schlussanstieg weit oberhalb der Costa Blanca alle Konkurrenten außer Oscar Onley (Netcompany) ab. Das Schlussstück zog Mas in derart hohem Tempo von vorne durch, dass Onley nicht einmal mehr zum Überholmanöver ansetzen konnte. Auf den 3. Platz kam Primoz Roglic (Red Bull) mit 12 Sekunden Rückstand.

An Tag 1 nach dem Sturzaus des Top-Favoriten Pogacar (UAE) entwickelte sich ein wildes bis taktisches Rennen. Im Hauptfeld kontrollierte zunächst das Team von Mas die zahlreichen Ausreißer dieser 9. Etappe. Dann aber übernahm das stärkere Team von Felix Gall (Decathlon). Das ermöglichte erst die Einholung der frühen Ausreißer. Doch der Schuss ging nach hinten los. Galls Attacken fruchteten nicht. Dann konnte er der entscheidenden Mas-Attacke kurz vor der 3-Kilometer-Marke nicht mehr folgen. Er erreichte als Vierter das Ziel und verlor 18 Sekunden plus die Bonussekunden, die stattdessen Mas, Onley und Roglic einstrichen.

Nachdem Galls letzter Helfer Mühlberger über 7 Kilometer vorm Ziel ausscherte und Galls erste Attacken nicht fruchteten, begann teilweise ein taktisches Geplänkel. In deren Zuge schien Richard Carapaz (EF) zwischenzeitlich eine günstig getimte Attacke gesetzt zu haben. Doch Onley, Mas, Roglic und Gall kamen wieder heran. Sogar die schon vorher abgehängten Skjelmose (Lidl), Rodriguez, Tejada (beide XDS) und Widar (Lotto) kehrten noch einmal an die Spitze zurück. Der bisherige Gesamtvierte Kuss (Visma) blieb jedoch abgehängt und verlor 1:44 Minuten.

Mas vorentscheidender Attacke sprang nur noch Onley hinterher. Er erreichte diesen rund 200 Meter später. Roglic tankte sich erst einen Kilometer später zum Duo, ehe ihn Mas mit einer weiteren Attacke innerhalb der letzten 2 Kilometer wieder abhängte. Gall konnte noch seine Mitfahrer distanzieren und den Rückstand nach vorne zum Ende hin wenigstens noch begrenzen.

Ergebnis
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 5:10:40
2. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos gl.Zeit
3. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +0:12
4. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +0:18

5. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +0:20
6. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek gl.Zeit
7. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +0:25
8. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +0:33
9. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +0:54
10. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +1:41
11. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +1:44
12. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM gl.Zeit

Mas baute die Gesamtführung vor Roglic um 18 Sekunden auf 1:18 Minuten aus. Gall blieb klar auf dem 3. Platz mit nun 1:39 Minuten Rückstand. Onley, Carapaz und Skjelmose gingen an Kuss vorbei. Onley verkürzte den Rückstand zum Podest auf 41 Sekunden.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 28:34:03
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:18
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +1:39
4. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +2:20

5. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +3:26
6. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +3:55
7. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +4:09
8. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +4:39
9. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +7:33
10. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +8:05

Vuelta a España 2026 8. Etappe

8. Etappe Puçol – Xeraco – 172 Km

Coquard siegt, viele Stürze, Pogacar raus

Bryan Coquard (Cofidis) gewann in Xeraco eine von zahlreichen Stürzen durchzogene 8. Etappe der Vuelta a España knapp im Massensprint. Das geriet jedoch in den Hintergrund. Denn der Riesen-Favorit und Überfahrer Tadej Pogacar (UAE) stürzte 32 Kilometer vorm Ziel schwer. Der 27-jährige Slowene musste im Roten Trikot des Gesamtführenden in den Krankenwagen einsteigen und das Rennen verlassen.
Den Zielsprint eröffnete dann Mads Pedersen (Lidl) mit Jordi Meeus (Red Bull) am Hinterrad. Während Meeus nicht an Pedersen vorbeikam, gelang dies hinter ihm stattdessen Coquard im letzten Moment mit dem Tigersprung. Für Coquard war es schon der 56. Profisieg, aber dennoch der größte. Der inzwischen 34-jährige Franzose hatte bisher weder einen Sieg bei einer Grand-Tour-Etappe noch bei einem Klassikersieg zu Buche stehen.
Der Sprint wurde eigentlich von van Aert und Laporte für den 2-maligen Etappensieger Brennan (alle Visma) angefahren. Doch Brennan befand sich ungefähr 10 Positionen dahinter und konnte, teilweise eingebaut, auch keinen Boden mehr gutmachen. Ben Turner (Netcompany), der vor Sprinteröffnung zwischen Laporte und Pedersen saß, belegte den 4. Platz mit über einer Radlänge Rückstand. Coquard und Pedersen trennte auf der Linie nur ein halbes Vorderrad. Und Meeus war auch nur eine halbe Radlänge zurück.

Ergebnis
1. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis 3:47:06

2. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek
3. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora
4. Ben Turner (GBR) – Netcompany-Ineos alle

5. Jordan Labrosse (FRA) – Decathlon-CMA CGM
6. Alessandro Romele (ITA) – XDS-Astana
7. Bastien Tronchon (FRA) – Gorupama-FDJ gleiche
8. Hugo Hofstetter (FRA) – NSN
9. Orluis Aular (VEN) – Movistar
10. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike Zeit
– 173 Fahrer klassiert.
DNF Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG
DNF Floris van Tricht (BEL) – NSN
DNF Mattia Gaffuri (ITA) – Picnic-PostNL
DNF Diego Uriarte (ESP) – Kern Pharma
DNS Luca van Boven (BEL) – Lotto-Intermarché

Auf der bisher vom Profil her am harmlosesten aussehenden Vuelta-Etappe erlebte der große Radsport-Dominator der letzten Jahre die bisher schwärzeste Stunde seiner Karriere. 32 Kilometer vor dem Ziel löste Pogacar selbst einen Massensturz aus, fiel dabei heftig auf die linke Seite, verletzte sich offensichtlich an der Schulter und schlug sich unter anderem auch die linke Gesichtshälfte auf.
Am linken Straßenrand erwischte Pogacar mutmaßlich einen größeren Stein. Er geriet daraufhin ins Straucheln, kollidierte mit anderen Fahrern und überschlug sich. Zunächst lag der Weltmeister einige Zeit mit Schmerzen auf der Straße. Einen Versuch, noch einmal aufs Rad zu steigen, brach Pogacar sofort ab und ging stattdessen Richtung Krankenwagen. Schon davor hatte es auf der ansonsten völlig ereignisarmen 8. Etappe mehrere Stürze und Aufgaben gegeben. Auch auf der Zielgeraden knallte es noch einmal.

Pogacar hatte die Vuelta 2026 von Beginn weg angeführt und sich bereits einen praktisch uneinholbaren Vorsprung von 3:50 Minuten herausgefahren. Nur ein Ausscheiden konnte den Gesamtsieg noch verhindern. So kam es dann auch. Damit winkt plötzlich und unverhofft Mas (Movistar), Gall (Decathlon) und Onley (Netcompany) die Chance auf einen ersten Grand-Tour-Gesamtsieg, Roglic (Red Bull) auf den alleinigen Rekordsieg oder Kuss (Visma) und Carapaz (EF) auf einen weiteren Gesamtsieg bei einer 3-Wochen-Rundfahrt.

Das Rote Trikot übernahm Enric Mas exakt eine Minute vor Primoz Roglic und 1:11 vor Felix Gall. Etwas mehr als eine weitere Minute dahinter folgen Kuss, Onley und Carapaz untereinander nur durch wenige Sekunden getrennt. Mas beendete die Vuelta schon 4-mal auf dem Podium, davon 3-mal auf dem 2. Platz. Das Rote Trikot trug er jedoch noch nie. Bei der Siegerehrung zog es Mas auch nicht über, sondern nahm es nur entgegen.

Gesamtwertung
1. Enric Mas (ESP) – Movistar 23:23:33
2. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:00
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +1:11

4. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +2:15
5. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +2:16
6. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +2:22
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +3:25
8. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +3:56
9. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +5:39
10. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +6:04
11. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +7:31
12. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +8:11
13. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +8:23
14. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +8:59
15. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +9:12
16. Finlay Pickering (GBR) – Jayco-Alula +11:04
17. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +11:34
18. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +13:14
19. Juan F. Rodriguez (COL) – EF Education-Easypost +13:22
20. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +13:31

Einsamer früher Ausreißer der 8. Etappe war Sinuhé Fernandez (Burgos). Er wurde 38 Kilometer vorm Ziel eingeholt. 5 Kilometer später gewann Wout van Aert den Zwischensprint. Kurz danach ereignete sich der Sturz mit dem namhaftest möglichen Fahrer. Nach dem Sturz des Gesamtführenden nahm man im Feld dem ungeschriebenen Gesetz folgend erst einmal das Tempo heraus.
Dadurch wurde der einzige bezeichnete Anstieg des Tages nicht im Renntempo gefahren, und die Chance auf Attacken und Tempoverschärfungen verstrich. Hinter dem Anstieg attackierte dann Azparren (Pinarello). Sein Solo war nach 25 Kilometern ungefähr 2 Kilometer vor Schluss beendet.
Obwohl van Aert im Ziel keine Punkte holte, baute er wegen des Zwischensprints und des Ausscheidends von Pogacar seine Führung in der Wertung ums Grüne Trikot deutlich aus. Auf den 2. Platz rückte sein Teamkollege Brennan aus, obwohl er fast leer ausging.

Grünes Trikot
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 124 p.

2. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 67
3. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 58
4. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step 57
5. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike 52
6. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis 47
7. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora 47
8. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X 45

Vuelta a España 2026 7. Etappe

7. Etappe Vall d’Alba – Aramón Valdelinares – 150 Km

Leknessund siegt am Tag der Norweger

An der Bergamkunft der 7. Etappe kamen erstmals bei dieser Vuelta 2026 einige frühe Ausreißer vorne durch. Andreas Leknessund (Uno-X) hängte am 9,8 Kilometer langen Schlussanstieg ins Skigebiet Valdelinares 4 Mitausreißer ab, darunter sein norwegischer Landsmann und Teamkollege Tobias Johannessen. Dieser wiederum distanzierte Wout van Aert (Visma) kurz vorm Ziel. Damit feierten 2 Leknessund und Johannessen einen Doppelerfolg mit Trauerflor am Todestag des Königs von Norwegen.
Mehrere Minuten hinter den Ausreißern zog unter den Klassementfahrern Felix Gall (Decathlon) mit seinem Team am Schlussanstieg das Tempo ordentlich an, so dass mit ihm nur noch die beiden Klassementbesten Tadej Pogacar (UAE) und Enric Mas (Movistar) übrig blieben. Innerhalb der letzten 2 Kilometer fuhr Pogacar noch um 6 Sekunden Gall davon, der wiederum 10 Sekunden auf Mas herausholte.
Zuvor ließen Roglic (Red Bull) und Onley (Netcompany) als letzte Fahrer hinter dem Trio der 3 augenscheinlich Besten abreißen. Gemeinsam mit dem aufschließenden Kuss (Visma) erreichten sie 29 Sekunden hinter Pogacar das Ziel. Der Gesamtvierte Carapaz (EF) verlor noch eine Minute mehr.

Ergebnis
1. Andreas Leknessund (NOR) – Uno-X 3:49:47

2. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +0:34
3. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike +0:47
4. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +0:58
5. Juan Rodriguez (COL) – EF Education-Easypost +1:13
6. Ivan Sosa (COL) – Kern Pharma +1:16
7. Alexej Luzenko (KAZ) – NSN +1:44
8. Eddie Dunbar (IRL) – Pinarello-Q36.5 +1:51
9. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +1:53
10. Raul Garcia Pierna (ESP) – Movistar +2:14

14. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +2:57
16. Finlay Pickering (GBR) – Jayco-Alula +3:24

19. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG +4:23
20. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +4:29
21. Enric Mas (ESP) – Movistar +4:39
22. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +4:52
23. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora gl.Zeit
24. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos gl.Zeit
25. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +5:16
26. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM gl.Zeit
27. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +5:39
28. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +5:42
29. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana gl.Zeit
30. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +5:45

33. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +6:20
39. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +9:04
74. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +14:07
– 178 Fahrer klassiert.

Gall nähert sich Podestplätzen

Pogacar baute seine Gesamtführung vor Mas minimal auf 3:50 Minuten aus. Mas konnte seinen Vorsprung auf den 3. Platz auf exakt einen Minute vergrößern. Diesen 3. Platz behielt Primoz Roglic vor Gall, der wie Kuss und Onley an Carapaz vorbeizog. Mit Debruyne (Alpecin) fiel der letzte Nicht-Klassementfahrer aus den Top-Ten zurück. Von den Ausreißern des Tages konnten sich innerhalb der Top-20 Omrzel (Bahrain) und Bisiaux (Decathlon) um je 4 Plätze auf die 11 und die 14 verbessern.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 19:32:37

2. Enric Mas (ESP) – Movistar +3:50
3. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +4:50
4. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +5:01

5. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +6:05
6. Oscar Onley (GBR) – Netcompany-Ineos +6:06
7. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +6:12
8. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +7:17
9. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +7:46
10. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +9:29
11. Jakob Omrzel (SLO) – Bahrain Victorious +9:54
12. Clément Berthet (FRA) – Groupama-FDJ +11:21
13. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +12:01
14. Léo Bisiaux (FRA) – Decathlon-CMA CGM +12:13
15. Jarno Widar (BEL) – Lotto-Intermarché +12:49
16. Cristian Rodriguez (ESP) – XDS-Astana +11:43
17. Finlay Pickering (GBR) – Jayco-Alula +14:54
18. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +15:24
19. Pablo Torres (ESP) – UAE-XRG +15:47
20. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM +17:04

56. Andreas Leknessund (NOR) – Uno-X +42:52

Leknessund und van Aert waren von Etappenbeginn weg an der Spitze. Sie hängten einen Mitausreißer ab und widerstanden einer größeren Verfolgergruppe, die wieder vom Hauptfeld eingeholt wurde. Bei nach wie vor engen Abständen bildete sich eine neue große Verfolgergruppe, aus der Johannessen, Dunbar (Jayco) und Luzenko (XDS) über 100 Kilometer vorm Ziel erreichten.
Das neue Spitzenquintett konservierten dern Vorsprung vor der Verfolgergruppe beharrlich auf rund eine Minute, während man sich im Hauptfeld beruhigte und die Chancen auf den Tagessieg aufgab. Diese Chance war jedoch auch für die Fahrer in der Verfolgergruppe dahin. Noch knapp die Hälfte von ihnen, 10 Mann, waren eingangs des Schlussanstiegs noch in einer ersten Verfolgergruppe übrig.

Aus dieser konnten Jakob Omrzel, Juan Felipe Rodriguez (EF) und Ivan Sosa (Kern Pharma) noch Luzenko und Dunbar überholen, nicht jedoch mehr Leknessund, Johannessen und van Aert. Für Leknessund war es nach 4-mal Platz 2 beim Giro, davon allein 3-mal dieses Jahr, nun endlich der erste Etappensieg bei einer Grand Tour.
Van Aert erobert Grünes Trikot

Van Aert wiederum holte zuzüglich der Punkte für den 3. Platz auch den Sieg beim Zwischensprint und eroberte so das Grüne Trikot, in dem er auf der 7. Etappe bereits stellvertretend unterwegs war. Dessen eigentlicher Inhaber, der in rot fahrende Pogacar, blieb ausnahmsweise mal ohne Punkte – auch in der Bergwertung, die er allerdings weiterhin überlegen 10 Punkte vor seinem neuen Stellvertreter Leknessund anführt.

Grünes Trikot
1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 104 p.

2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 102
3. Matthew Brennan (GBR) – Visma-Lease a Bike 60
4. Ethan Hayter (GBR) – Soudal-Quick Step 57
5. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike 52
6. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X 45