Archiv der Kategorie: Etappenrennen

Baskenland-Rundfahrt 2. Etappe

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 3:29:37
2 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0:00:01
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky
4 Omar Fraile (Spa) Astana Pro Team
5 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ
6 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe
7 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
8 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
9 Tadej Pogaar (Slo) UAE Team Emirates
10 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep

Mit Rang sechs auf der zweiten Etappe der Baskenland-Rundfahrt verteidigt Max Schachmann seine Gesamtführung
Heute stand eine knapp 150 km lange Etappe auf dem Programm der Baskenland-Rundfahrt. Obwohl die Strecke relativ kurz war, galt es dennoch einige Tücken zu meistern. Schon früh im Rennverlauf mussten die Fahrer zwei Anstiege der 3. Kategorie bewältigen, bevor der Kurs über hügeliges Terrain zum Zielort Gorraiz führte. Dort wartete ein kurzer Schlussanstieg auf den letzten 1000 Metern mit rund acht Prozent Steigung. In diesem Jahr hatten die Organisatoren auch noch fünf Sektoren auf unbefestigten Straßen eingeplant, die den Parcours zusätzlich erschwerten. Nach dem Startschuss dauerte es nicht lange, bis sich vier Fahrer vom Feld lösen konnten, um ihr Glück in der Flucht zu suchen. Allerdings betrug ihr Vorsprung nie mehr als 2:45 Minuten. Mit dem Gesamtführenden Max Schachmann übernahm BORA – hansgrohe gleich zu Beginn die Tempoarbeit im Feld, besonders Cesare Benedetti zeigte sich immer wieder an der Spitze. Bereits 50 km vor dem Ziel wurden die Ausreißer gestellt, als auf den ersten Schotterpassagen das Feld in einige Gruppen zersplitterte. In der ersten Gruppe war BORA – hansgrohe gut vertreten, und Max konnte sich bei den Zwischensprints wertvolle Bonussekunden sichern. Ein klein gewordenes erstes Feld kämpfte auf den letzten 20 Kilometern an der Spitze, und Jay McCarthy führte die Gruppe in den Schlussanstieg. Schachmann versuchte eine Attacke von Lambrecht zu kontern, musste sich beim Sieg von J. Alaphilippe aber heute mit Rang sechs begnügen. Dahinter erreichte Patrick Konrad das Ziel als Siebenter. Damit verteidigte Max Schachmann auch seine Gesamtführung. Mit Konrad auf Rang sechs und Buchmann auf dem 10. Rang sind zwei weitere BORA – hansgrohe Fahrer in den Top-Ten der Baskenland-Rundfahrt zu finden.
Reaktionen im Ziel
„Glückwunsch an Alaphilippe. Heute hatte ich keine Chance. Man musste noch Körner am Ende haben und natürlich auch das richtige Timing. Heute haben die Beine entschieden. Morgen haben wir eine lange Etappe vor uns und es wird ein etwas anderes Rennen geben. Ich bin mir sicher, dass es eine recht schwere Etappe werden wird, aber wir werden unser Bestes geben.“
– Max Schachmann
“Es war heute eine schwere Etappe, besonders die Sektoren mit den unbefestigten Straßen waren tückisch. Wir waren darauf gut vorbereitet und sind den ganzen Tag von vorne gefahren. Das Peloton teilte sich am Ende in mehrere Gruppen, aber wir waren mit vier unserer Jungs gut vertreten. Max holte noch Bonussekunden, und mit seinem 6., bzw. Patricks 7. Platz, können wir durchaus zufrieden sein. Die Jungs haben alle einen tollen Job gemacht.”
– Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA

Baskenland-Rundfahrt – Max Schachmann gewinnt Auftaktzeitfahren

1 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:17:10
2 Daniel Martínez (Col) EF Education First 0:00:09
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky 0:00:10
4 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:12
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:16
6 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:19
7 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 0:00:22
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:24
9 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:00:30
10 Hugh John Carthy (GBr) EF Education First 0:00:31
11 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 0:00:32
12 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida
13 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:34
14 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:35
15 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:37

Max Schachmann gewinnt das Einzelzeitfahren zum Auftakt der Baskenland-Rundfahrt
Die 59. Austragung der Baskenland-Rundfahrt begann heute mit einem fast 12 km langen Einzelzeitfahren in Zumarraga, das erste Mal, dass die Rundfahrt mit einem Rennen gegen die Uhr eröffnet wurde. Der Parcours war im ersten Teil nicht besonders anspruchsvoll, wies aber 3 km vor dem Ziel einen 2,3 km langen und durchschnittlich 10 Prozent steilen Anstieg auf. Gregor Mühlberger war der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der das Zeitfahren am frühen Nachmittag auf nasser Straße in Angriff nahm, und er benötigte 18:39 für die Strecke. Wenig später folgten Cesare Benedetti und Jay McCarthy. E. Mas setzte eine erste Richtmarke im Ziel mit einer Zeit von 17:34. Doch dann machte sich Patrick Konrad auf den Weg. An der zweiten Zwischenzeit nach der Steigung lag Konrad zwei Sekunden hinter dem bis dahin führenden Mas, konnte auf den letzten Kilometern aber noch zulegen und erzielte eine neue Bestzeit von 17:29. Seine Teamkollegen Max Schachmann und Emanuel Buchmann machten sich als Letzte für das Team auf die Strecke. Max konnte auf dem Parcours seine Stärke demonstrieren und es gelang ihm die Zeit seines Teamkollegen, um weitere 19 Sekunden zu verbessern. Eine Zeit, die heute nicht mehr zu schlagen war und am Ende für den Tagessieg, und damit auch für die Gesamtführung reichte. Emanuel Buchmann zeigte als 15. der Tageswertung ebenfalls eine anspruchsvolle Leistung und rundete damit ein hervorragendes Gesamtergebnis von BORA – hansgrohe ab.
Reaktionen im Ziel
„Dies ist mein dritter Sieg in dieser Saison und ist wirklich etwas Besonderes. Es war ein schweres Einzelzeitfahren und ich wusste nicht, ob ich es schaffen würde, besonders bei einem so starken Feld von guten Fahrern, wie z.B, Alaphilippe. Wir sind hier mit einem sehr starken Team und haben deshalb auch mehrere Optionen. Und natürlich sind wir mit großen Ambitionen hierhergekommen und wollen auch etwas erreichen.“
– Max Schachmann

„Wir haben den Kurs schon gestern mehrmals trainiert, und hatten gesagt, dass wenn es nasse Straßen gibt, wir uns auf einen Fahrradwechsel vorbereiten werden. Dann wurde aber entschieden, nachdem es relativ trocken für Max war, dass er auf dem Zeitfahrrad bleiben sollte. Er ist gut klar gekommen und er ist technisch ein ganz sauberes Zeitfahren gefahren, damit hat er einen super schönen Sieg errungen. Aber auch die GC Fahrer im Team, allen voran Patrick Konrad, haben eine ganz starke Leistung gezeigt. Emanuel Buchmann hat ebenfalls gut abgeschnitten. Jetzt schauen wir mal von Tag zu Tag weiter.“
– André Schulze, sportlicher Leiter
@BORA

Deutschland Tour 2019 im Herzen Deutschlands


Neben einer historischen und landschaftlich sehenswerten Strecke können sich Fans, Zuschauer und Profis auf vier Etappen freuen, die jeden Fahrertyp ansprechen. Von Sprintetappen bis zu anspruchsvolleren Tagen wird das abwechslungsreiche Terrain in der Mitte Deutschlands bestens ausgenutzt. Ex-Profi Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der Deutschland Tour: „Nachdem unser Konzept bei der Premiere im letzten Jahr so erfolgreich war, wollten wir unbedingt wieder vier Klassikeretappen entwerfen. Damit sprechen wir sowohl Sprinter als auch angriffslustige Puncheure an. Diese Abwechslung hält die Deutschland Tour bis zum letzten Meter offen. Das verspricht spannenden Sport mit einem hart umkämpften Rennausgang.“

Die erste Etappe führt von der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover in die Region Harz in Sachsen-Anhalt, wo das Etappenziel in einer gemeinsamen Aktion mit dem Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt von den Fans bestimmt wird. Das profilierte Teilstück über rund 185 Kilometer bietet trotz kurzer Anstiege im und um den Harz den Sprintern im Peloton eine gute Gelegenheit. Die zweite Etappe verläuft zwischen Marburg in Hessen und der niedersächsischen Universitätsstadt Göttingen. Mit 199 Kilometern ist es der längste Tag der diesjährigen Rundfahrt. Nach einer Fahrt durch die wellige Mitte Deutschlands steht eine anspruchsvolle Zielrunde an, die späte Attacken belohnt. Von Göttingen führt der dritte Abschnitt über 177 Kilometer nach Eisenach. Hier wird das Finale mit drei Anstiegen auf den letzten 40 Kilometern die Puncheure anlocken. In Eisenach, Partnerstadt des Etappenortes Marburg, startet die Schlussetappe. Der Weg in die thüringische Landeshauptstadt Erfurt wird zum finalen Duell zwischen den Klassikerspezialisten und Sprintern. Zwar nur 160 Kilometer lang, aber mit den Anstiegen des Thüringer Waldes und einer ansteigenden Zielgerade gespickt, bleibt die Etappe und die Rundfahrt bis zum letzten Zielstrich spannend.

„Mit Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt besucht die Deutschland Tour in diesem Jahr drei neue Bundesländer. Regionen, in denen wir Ende August wieder das größte Stadion Deutschlands erleben werden. Denn die Deutschland Tour ist unser Engagement, um Fans und Zuschauer aber auch die 25 Millionen Deutschen, die jede Woche Rad fahren, zu begeistern“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem deutschen Tochterunternehmen des Rennveranstalters A.S.O..
Jean-Etienne Amaury, Präsident Amaury Sport Organisation (A.S.O.) ergänzt: „Die Deutschland Tour ist ein voller Erfolg. Auf Anhieb an vier Tagen live im deutschen Fernsehen – dazu beeindruckende Bilder, die in 190 Ländern um die Welt gingen. Die Resonanz an der Strecke und in den Etappenorten war phänomenal. Wenn der Tour de France-Sieger genauso begeistert ist, wie der deutsche Nachwuchs, dann zeigt dies die große Bedeutung der Deutschland Tour für den Radsport. Wir freuen uns auf die zweite Ausgabe dieses sehr modernen Events, das über ein klassisches Radrennen hinaus geht.“
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Deutschland Tour live im Ersten und im ZDF
In diesem Jahr ist die gesamte Deutschland Tour im Hauptprogramm von ARD und ZDF zu sehen. Beide Sender wechseln sich in der täglichen Live-Berichterstattung ab. Das Erste überträgt am Donnerstag den Auftakt mit Start in Hannover und die dritte Etappe. Das ZDF berichtet von der zweiten Etappe und dem großen Finale in Thüringen am Sonntag.

Auch der diesjährigen Deutschland Tour haben die Fans ihren Stempel aufgedrückt. Auf jeder der vier Etappen finden sich Vorschläge wieder, die von Fans eingereicht und den Streckenplanern eingebunden wurden. Zum Beispiel hat in Erfurt eine Faninitiative den Anstoß zur Deutschland Tour gegeben. Auch der Streckenverlauf im Harz und im Thüringer Wald sowie der Durchfahrtsort Hann. Münden auf der zweiten Etappe sind Fanwünsche.

Deutschland Tour feiert das Fahrrad
Im Startort Hannover und den Etappenorten feiert die Deutschland Tour ein wahres Fahrrad-Festival. Ein vielfältiges Rahmenprogramm begleitet das Profirennen und bietet den Besuchern ein ganztägiges Erlebnis. Mit der Expo Tour wird eine große Fahrradmesse mit Mitmach-Attraktionen veranstaltet. Die „kinder+Sport mini tour“ bietet für die Kleinsten eine Fahrrad-Erlebniswelt und Laufradrennen. Bei der Ride Tour können autofreie Straßen auf einem abgesperrten Kurs frei von jeglichem Verkehr erlebt werden.
Hannover wird am Vortag des Rennstarts mit der Präsentation der 22 Mannschaften vor dem Neuen Rathaus die Deutschland Tour eröffnen, bevor mit dem berühmten Radsportevent „Nacht von Hannover“ in diesem Jahr ein ganz besonderes Vor-Tour-Spektakel die Besucher erwartet. Thüringen wird am Finalwochenende Gastgeber für die 2. Ausgabe der Newcomer Tour – dem U17-Rennen für Radsportlerinnen, das am Samstag den 31. August in Eisenach ausgetragen wird. Am 1. September fällt für 3.000 Hobbyradsportler auf dem Domplatz in Erfurt der Startschuss zur Jedermann Tour. Nur wenige Stunden vor den Profis können bereits die Hobbyradsportler auf komplett für den Autoverkehr gesperrten Straßen die Deutschland Tour-Atmosphäre genießen. Die kürzere Strecke über 52 Kilometer führt am Fuße des Thüringer Waldes entlang. Die anspruchsvolle Schleife über 105 Kilometer beinhaltet einen Anstieg in Oberhof im Thüringer Wald und führt 50 Kilometer über die Profistrecke.
Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz
www.cycling-pr.com | +49 160 973 89898 | sandra@flessnerschmitz.com

Key points:
 The second edition of the revived Deutschland Tour will lead over 721 kilometers through the heart of Germany. From August 29 to September 1, Germany’s only stage race of the men’s elite will visit the German federal states of Lower Saxonia, Saxony-Anhalt, Hesse and Thuringia.
 In the year of the 30th anniversary of the fall of the Berlin Wall, the course pays tribute to the opening of the inner German border with several crossings of the former frontier strip. Both German public channels, ARD and ZDF, will broadcast live from the four days.
Besides a historic and scenic route, the four stages were designed to suit every type of rider. From sprint stages to more demanding days, the varied terrain in the middle of Germany will be featured. Former pro rider Fabian Wegmann, Sport Director of the Tour of Germany: „After our successful premiere last year, we absolutely wanted to design again four classic stages. The course this year favors both sprinters and aggressive punchers, which will keep the race open to the last meter. This promises an exciting Deutschland Tour.“
The first stage leads from the capital of Lower Saxony, Hannover, to the Harz region in Saxony-Anhalt. Despite short climbs in and around the Harz mountain range, the profiled stage over 185 kilometers, offers a good opportunity for the sprinters. The second stage runs between Marburg in Hesse and Göttingen. With 199 kilometers, it is the longest day of this year’s race. After a ride through the undulating middle of Germany, a challenging finish loop rewards a late attack. The third stage leads from Göttingen over 177 kilometers to Eisenach. The finale includes three climbs on the last 40 kilometers and will attract the punchers. Eisenach will also host the start of the final stage. The way to the Thuringian capital Erfurt will see a fight between the classic specialists and sprinters. Although only 160 kilometers long but peppered with the ascents of the Thuringian Forest and an uphill finish, the stage and thus the tour remain exciting until the last finish line.

Jean-Etienne Amaury, President of A.S.O.: „The Deutschland Tour is a complete success. Right from the beginning it was broadcasted live for four days on German television and impressive images went from Germany to 190 countries around the world. The atmosphere among fans along the course and in the host cities was phenomenal. When the Tour de France winner is just as thrilled as the young German talents, then it proves the great importance of the Tour of Germany for cycling. We look forward to the second edition of this very modern event that goes far beyond a traditional cycling race.“
Claude Rach, Managing Director of the Gesellschaft zur Förderung des Radsports, the German subsidiary of the A.S.O.: „With Thuringia, Lower Saxony and Saxony-Anhalt, the Deutschland visits three new federal states this year. Regions where we will once again see Germany’s biggest stadium at the end of August. Because the Deutschland Tour is our commitment to inspire fans and spectators as well as the 25 million Germans who cycle every week.“
@ASO

Volta a Catalunya-Stage 7

1 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 3:19:41
2 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:51
3 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:53
4 Dion Smith (NZl) Mitchelton-Scott 0:00:55
5 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team
6 Egan Bernal (Col) Team Sky
7 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
9 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Michael Woods (Can) EF Education First
11 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
12 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
13 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team
14 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert
15 Odd Christian Eiking (Nor) Wanty-Gobert 0:01:49

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 29:14:17
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:14
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:17
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:25
5 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:56
6 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:42
7 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:02:27
8 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:02:41
9 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:02:49
10 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:03:02

Grandioser Solosieg von Davide Formolo auf der Schlussetappe der Katalonien-Rundfahrt

Wie in jedem Jahr ist Barcelona der Schauplatz der letzten Etappe der Katalonien-Rundfahrt.
143 km mit einer Bergwertung, sowie einer Sprintwertung galt es zu absolvieren, bevor es auf die Runden um den Hausberg Barcelonas, den Montjuic, ging. Der Anstieg mit 5 % Steigung im Durchschnitt musste acht Mal bewältigt werden, ehe der Sieger der Katalonien Rundfahrt feststehen würde. Für BORA – hansgrohe ging heute abermals Davide Formolo in die Offensive. Zusammen mit 10 Fahrern setzte er sich vom Hauptfeld mit mehr als 2 Minuten ab. Die Gruppe harmonierte perfekt, und als das Rennen auf die ersten der acht Schlussrunden kam, setzte sich Formolo schnell von seinen Fluchtgefährten ab.
Mit mehr als 40 Kilometer bis zum Ziel wartete eine mehr als hartes Stück Arbeit auf den Italiener, der jedoch unbeirrt seine Runde an der Spitze zog und einen Vorsprung von 1:20 verteidigen konnte. Drei Runden vor Schluss attackierten die beiden Yates Brüder aus dem klein gewordenen Feld der Favoriten, sie waren jedoch nicht in der Lage zu Davide aufzuschließen. Mit beeindruckender Form und unglaublichem Siegeswillen konnte er sein Tempo bis zum Ende durchziehen und feierte einen grandiosen und überlegenen Solosieg in Barcelona. Dahinter wurde A. Yates in der letzten Runde noch von den Verfolgern gestellt, während E. Mas und Max Schachmann sich zwei Kilometer vor dem Ziel absetzten. Schachmann rundete mit Rang drei das starke Ergebnis von BORA – hansgrohe ab. Auch Rafal Majka zeigte erneut ansteigende Form. Der Pole erreichte ebenfalls in der Gruppe der Favoriten das Ziel und verbesserte sich damit noch auf Rang sieben der Gesamtwertung.
Grandioser Solosieg von Davide Formolo auf der Schlussetappe der Katalonien-Rundfahrt
Reaktionen im Ziel
„Der Etappensieg von Max hat uns für die verbleibende Rundfahrt viel Spielraum gegeben, und den Jungs auch vor Augen geführt, was mit aggressiver Fahrweise möglich ist. Davide war gestern schon nah dran und aufgrund des vorhergesagten Niederschlags haben wir ihn für heute nochmals richtig heiß gemacht. Ich denke, Davide ist mit der Idee gestartet nicht nur Teil der Spitzengruppe zu sein, sondern zu gewinnen. Und das hat er auch ohne Regen konsequent durchgezogen. Der siebte Platz von Rafa im GC rundet unsere sensationelle Woche hier in Spanien zusätzlich ab. Wir sind wirklich stolz auf die Fahrweise der letzten Tage.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
„Ich kann nicht beschreiben, was mit diesem Sieg bedeutet, ich bin überglücklich. Ich bin in die heutige Etappe gestartet, mit dem Ziel es in die Gruppe zu schaffen und dann zu versuchen, die Etappe zu gewinnen. Auf der Ersten der acht Schlussrunden dachte ich, jetzt oder nie, und habe attackiert. Ich habe einfach nur getreten und bei der 8 km Marke dachte ich, ich kann es schaffen. Das Team hat die ganze Woche hart gearbeitet, und zusammen haben wir vieles hier bei der Katalonien Rundfahrt erreicht. Nun heißt es ab nach Hause, ausruhen und auf die nächsten Rennen vorbereiten.“ – Davide Formolo
© BORA – hansgrohe

Volta a Catalunya-Stage 6

1 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 3:53:36
2 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
3 Daryl Impey (RSA) Mitchelton-Scott
4 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
5 Mikel Aristi Gardoki (Spa) Euskadi Basque Country-Murias
6 Hugo Hofstetter (Fra) Cofidis, Solutions Credits
7 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
8 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team
9 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
10 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep
11 Egan Bernal (Col) Team Sky
12 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
13 Richard Carapaz (Ecu) Movistar Team
14 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
15 Mathias De Witte (Bel) Roompot-Charles

It looks like the injury at Paris-Nice and the forced rest did something good for Michael Matthews.

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 25:53:41
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:14
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:17
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:25
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:46
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:56
7 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:42
8 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:44
9 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:02:27
10 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:02:36

Späte Attacke von Davide Formolo bleibt unbelohnt in Katalonien
Die vorletzte Etappe der 99. Katalonien-Rundfahrt wurde heute in Valls gestartet und führte über 169 wellige Kilometer in den Zielort Vila – Seca. Das Streckenprofil ließ zwar auf einen Massensprint schließen, bot aber auch Chancen für eine Fluchtgruppe. Nach circa 30 km schafften es fünf Fahrer, sich vom Feld abzusetzen. Ihr maximaler Vorsprung lag bei zwei Minuten, den die Gruppe bis kurz vor dem Finale halten konnte. BORA – hansgrohe blieb nach zwei offensiven Tagen heute im Feld, um sich auf ein schnelles Finale vorzubereiten. Als die Ausreißergruppe die 10 km Marke erreichte, wurde sie vom Feld eingeholt. Das Tempo war zu diesem Zeitpunkt bereits enorm hoch, dennoch lancierte Davide Formolo etwa 5 km vor dem Ziel in Vila-Seca eine Attacke. Der Italiener von BORA – hansgrohe nutzte einen kurzen Augenblick des Zögerns im Peloton und hatte schnell einige Meter Abstand zwischen sich und die Verfolger gebracht. Obwohl im Feld nachgesetzt wurde, konnte Formolo sich an der Spitze behaupten. Erst nach der 1000-Meter-Marke wurde er gestellt, und der erwartete Massensprint musste über den Sieg entscheiden. Leider hatte der schnellste der BORA – hansgrohe Fahrer, Jay McCarthy, heute nicht seinen besten Tag, doch Rafal Majka hatte sich zwischen den letzten Kreisverkehren klug platziert, und lag auf der ansteigenden Zielgerade aussichtsreich im Rennen. Gegen M. Matthews hatte der polnische Kletterer erwartungsgemäß keine Chance, dennoch erreichte er einen starken neunten Rang. Durch seinen Sieg löste Matthews auch Max Schachmann als Führender in der Punktewertung ab.
Reaktionen im Ziel
„Der Plan war es, für Jay zu fahren, doch er hatte heute nicht die besten Beine, daher haben wir im Finale mit Davide attackiert. Er fuhr ein unglaubliches Rennen, sehr beeindruckend. Leider war das Peloton einfach zu schnell und stellte ihn bei der Flamme Rouge. Da ich gut durch die Kreisverkehre kam, war ich vorne, als der Sprint angetreten wurde und konnte daher auch meinen Platz im GC absichern.“ – Rafal Majka

„Wir haben unser Team für dieses Rennen hier hart gepusht, und sie haben sich gut gemacht. Heute wollten wir Rafals neunten Platz in der Gesamtwertung verteidigen, und Jay die Möglichkeit zum Sprinten geben. Davide nutzte einen Moment zur Attacke, bei der 5 km Marke, wurde aber leider 500 Meter vor dem Ziel gestellt. Wir haben einfach alles auf eine Karte gesetzt und waren kurz vor der nächsten Sensation.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Volta a Catalunya: Max Schachmann gewinnt Etappe 5 im Alleingang

1 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:25:45
2 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:13
3 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
4 Daryl Impey (RSA) Mitchelton-Scott
5 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
6 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
7 Jay Mc Carthy (Aus) Bora-Hansgrohe 0:00:15
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
9 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
10 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team
11 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
12 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe
13 Mathias De Witte (Bel) Roompot-Charles
14 Maurits Lammertink (Ned) Roompot-Charles
15 Andrey Zeits (Kaz) Astana Pro Team

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 21:57:05
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:14
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:17
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:25
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:46
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:56
7 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:42
8 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:44
9 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:02:27
10 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:02:36

Maximilian Schachmann feiert beeindruckenden Solosieg auf der 5. Etappe der Katalonien-Rundfahrt
Nach zwei intensiven Bergetappen war die heutige 5. Etappe mit nur einer Bergwertung gleich zu Beginn des Tages, etwas zum Durchatmen für die Klassementfahrer. Wie erwartet setzte sich nach wenigen Kilometern eine Gruppe von vier Fahrern, darunter Max Schachmann von BORA – hansgrohe, vom Feld ab. Die Fluchtgruppe arbeitete gut zusammen und konnte einen maximalen Vorsprung von mehr als zwei Minuten über viele Kilometer halten. Schachmann zeigte sich in bestechender Form und bestimmte immer wieder das Tempo der Gruppe. Der junge Deutsche sammelte auf dem 188 km langen Kurs auch alle Sprintwertungen, was ihm am Ende des Tages das Sprinttrikot einbringen sollte. Etwa 20 km vor dem Ziel hatten die Ausreißer immer noch mehr als eine Minute Vorsprung, doch als das Rennen auf die letzten zehn Kilometer kam, lancierte Max eine perfekt getimte Attacke und setzte sich von seinen ehemaligen Fluchtgefährten entscheidend ab. Mit einer Lücke von nur 40 Sekunden zeigte Schachmann Kampfgeist und spielte auf den letzten Kilometern seine Zeitfahrqualitäten voll aus. Während die anderen Ausreißer vom Feld eingeholt wurden, behauptete Max seinen minimalen Vorsprung in eindrucksvoller Manier vor dem heranfliegenden Hauptfeld. Nach einer meisterhaften Vorstellung sicherte er sich den Etappensieg in Sant Cugat del Valles 13 Sekunden vor M. Matthews. Gleichzeitig übernimmt Schachmann damit auch die Führung in der Punktewertung, ebenfalls vor Matthews.
Reaktionen im Ziel
„Wir sind mit einem klaren Ziel in diese Katalonien-Rundfahrt gegangen, einen Etappensieg. Dieses Ziel haben wir konsequent verfolgt, gestern waren wir nah dran, und heute hat es endlich geklappt. Respekt vor Maximilian, er hat heute eine Weltklasse Leistung abgeliefert.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

„Ich wusste, dass ich in guter Form bin, daher wollte ich unbedingt einen Etappensieg holen. Nach einem zweiten und vierten Platz wollte ich es heute noch einmal versuchen. Da es nicht mehr so viele Etappen gibt, ging ich noch einmal in die Offensive. Als die Fluchtgruppe attackierte, ging ich mit, und bei 20 km vor dem Ziel wusste ich, dass wir es schaffen können. In der Abfahrt, 10 km vor dem Ziel, habe ich attackiert und bin dann einfach nur noch gefahren. Ich habe alles gegeben, und daher bin ich sehr glücklich über meinen Sieg. Auch das ich das Sprinttrikot übernehmen konnte, freut mich ungemein.“ – Maximilian Schachmann
© BORA – hansgrohe

Volta a Catalunya-Stage 4

1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 4:02:07
2 Gregor Mühlberger (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:16
3 Marc Soler (Spa) Movistar Team
4 Egan Bernal (Col) Team Sky
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
6 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:19
7 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
8 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:00:32
9 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:41
10 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:00:42
11 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates
12 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:43
13 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:46
14 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:54
15 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:38

GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 17:31:05
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:14
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:17
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:25
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:46
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:56
7 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:42
8 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:44
9 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:02:27
10 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:02:36
11 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:02:37
12 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:02:39
13 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:02:41
14 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:02:49
15 Richard Carapaz (Ecu) Movistar Team
16 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:02:56
17 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:02:59
18 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:03:02
19 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:03:52
20 Hermann Pernsteiner (Aut) Bahrain-Merida 0:03:56

BORA – hansgrohe bläst zum Angriff auf zweiter Bergetappe in Katalonien: Gregor Mühlberger starker Zweiter in La Molina
Nach der gestrigen Bergankunft gab es auch heute wieder einen brutalen Schlussanstieg, La Molina (1. Kat.) war das Ziel der 4. Etappe. Auf dem 150 km langen Kurs warteten ein Anstieg der HC- Kategorie, einer der 1. Kategorie und zweimal stand der Schlussanstieg nach La Molina auf dem Programm. In der Abfahrt des ersten Anstieges setzten sich Gregor Mühlberger und Max Schachmann zusammen mit 23 Fluchtgefährten mehr als drei Minuten vom Feld ab. Die Gruppe erreichte den Gipfel des HC-kategorisierten Berges, als Gregor Mühlberger und zwei weiterer Fahrer die anderen Ausreißer hinter sich ließen, während Max Schachmann das Rennen in der ersten Verfolgergruppe kontrollierte. Während Team Sky im Feld das Tempo forcierte, hielten sich beide Gruppen an der Spitze etwa 2:30 vor dem Peloton.
Bei der ersten Passage des Schlussanstiegs distanzierte zuerst Mühlberger seine Fluchtgefährten, bevor wenig später M. Soler zum Österreicher aufschließen konnte. Dahinter hielt sich Schachmann weiter in der Verfolgergruppe, während R. Majka in der klein gewordenen Gruppe der Favoriten heute ebenfalls einen starken Eindruck hinterließ. Das Spitzenduo verteidigte einen Vorsprung von etwa 1:30 bis zum Beginn des Schlussanstieges, dort wurde die Gruppe von Schachmann nun vom ersten Feld rund um R. Majka eingeholt. Rund 5 km vor dem Ziel attackierte M. Lopez aus dem Feld der Favoriten und schloss weniger später zu Mühlberger und Soler auf. Nach einem langen Tag an der Spitze war es für Gregor nun ein harter Kampf, am frischeren Lopez dran zu bleiben. An der 1000 Meter Marker verschärfte der Kolumbianer noch einmal das Tempo, und sowohl Mühlberger als auch Soler waren geschlagen. Dahinter konnte sich Majka ebenfalls noch sehr gut behaupten. Unter größter Anstrengung erreichte Gregor Mühlberger das Ziel in La Molina aus ausgezeichneter Etappenzweiter hinter M. Lopez. Rafal Majka erreichte das Ziel als Neunter, wodurch der Pole nun auf Rang zehn der Gesamtwertung liegt. Ein starker Tag für BORA – hansgrohe in der Bergen Kataloniens.
Reaktionen im Ziel
„Nach der für uns enttäuschenden Etappe gestern haben die Rennfahrer eine sehr gute Reaktion gezeigt. Wir sind mit Gregor und Max in die große Spitzengruppe gegangen. Unsere Jungs sind sehr offensiv gefahren, wir haben das Zepter in die Hand genommen und wurden mit Platz zwei auf einer äußerst schweren Etappe hinauf nach La Molina belohnt. Auch Rafal kletterte mit den Besten, und liegt nun auf dem anvisierten Top 10 Platz.“ – Jens Zemke sportlicher Leiter

„Ich bin sehr glücklich mit meinem zweiten Platz. Meine Beine waren ehrlicherweise nicht die besten, aber ich dachte, ich versuche es heute einfach mal. Zusammen mit Max war ich in der Fluchtgruppe, danach versuchten Soler und ich auf den Etappensieg zu fahren. Doch als Lopez zu uns aufschließen konnte, war mir klar, dass ein Sieg sehr schwierig werden würde. Ich habe dennoch alles versucht und konnte zumindest den zweiten Platz absichern.“ – Gregor Mühlberger
„Ich habe mich noch immer nicht ganz von meinem Sturz bei Tirreno – Adriatico erholt, aber ich merke, dass meine Form langsam wiederkommt. Jeden Tag geht es besser, daher bin ich ziemlich zufrieden mit meinem derzeitigen neunten Platz, und damit, dass ich mit den anderen Kletterern heute gut mithalten konnte.“ – Rafal Majka
© BORA – hansgrohe

Tour de France 2019: D-100: The countdown begins

Key points:
 The Grand Départ of Le Tour will take place in a little more than three months’ time, on 6th July, and Brussels is already focused on a doubly historic Tour de France for the Belgians. The centenary of the Yellow Jersey also corresponds with the fiftieth anniversary of when its most prestigious wearer, Eddy Merckx, made his first appearance on the race. “The Cannibal” will once again be honoured in the Belgian capital.
 Throughout France, the stage hosting towns and cities on 2019 Tour de France will be decked out in Yellow, just like the Thalys high-speed train that made its first journey between Paris and Brussels in its luminous new livery.
 The D-100 festivities will continue tomorrow with the third edition of Dictée du Tour, which brought together 10,000 pupils last year to test their mettle against each other on texts about the Tour de France.

CITIES OF LIGHT EVERYWHERE!
As we get closer the start of the 2019 edition of the Tour de France, the stage host towns and cities preparing to welcome the riders are celebrating by illuminating their monuments or giving pride of place to the Yellow Jersey in their own special way. Among the illuminations that started yesterday and which will regularly continue to light up these towns and cities until the arrival of Le Tour, the spirit of the Yellow Jersey has especially illuminated the rocks in Saint-Flour, the Garabit viaduct, the town hall in Colmar, the Saint-Julien basilica in Brioude, the town hall in Mâcon, the Opera house and Subé fountain in Reims, the ramparts in Binche, the castle in Pau, the obelisk in Châlon.
A balloon release will take place at the foot of the ski slopes in Val Thorens.
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A THALYS TRAIN IN LE TOUR’S COLOURS
This morning, a Thalys train with a brand-new style made a noticeable entrance into the Bruxelles-Midi station to be welcomed by Bertrand Gosselin, Thalys CEO, Eddy Merckx and Christian Prudhomme. Although the riders will have to wait to start their journey on 6th July, this train, with one of the carriages entirely redecorated in the colours of the Tour de France and its Grand Départ, will be making many voyages on the high-speed network until 28th July, when the pack arrives at the Champs-Elysées in Paris. In total, it will cover tens of thousands of kilometres, with thousands of passengers on board!

EDDY MERCKX SQUARE IN WOLUWE-SAINT-PIERRE
The centenary celebrations for the creation of the Yellow Jersey also correspond with the fiftieth anniversary of Eddy Merckx’s first victory. These two milestones will come together in Woluwe-Saint-Pierre, one of the boroughs of Brussels, where the young boy who grew up to taste triumph spent his youth. The new Eddy Merckx square has been officially inaugurated in the neighbourhood where his family ran a grocer’s shop, pending the installation of a copy of Belgian artist Stefaan de Croock’s work entitled “Tribute to Eddy Merckx”.
BICYCLE WEEKEND IN BRUSSELS
Brussels’ annual 24-hour cycling meeting for amateur cyclists held in the Bois de la Cambre woods will be devoted to the Tour de France this year. Approximately 6,000 participants are expected for this crazy race, where Eddy Merckx himself will be giving starter’s orders Saturday 30th March at 11.30. All the week-end and the following day, the Place De Brouckère will be taken over for and by Tour de France enthusiasts, with demonstrations and introductions to extreme cycling, exhibitions and bicycle rides through the city.
A € 2.5 COIN FOR THE GRAND DÉPART
As part of the festivities surrounding the Grand Départ, a special €2.5 euro coin will be issued by the Royal Mint of Belgium on the theme of the Tour de France. This sporty-looking collector’s item, which comes complete with a “coin-card”, will be legal tender in Belgium and can be bought from the web site www.herdenkingsmunten.be.
@ASO

Comeback der Österreich Rundfahrt in Grieskirchen

Die Grieskirchner und die gesamte Urlaubsregion Vitalwelt freuen sich über den erneuten Besuch der Österreich Rundfahrt! Nachdem Grieskirchen mit einer grossartigen Stimmung 2015 erstmalig Etappenort der Ö-Tour war, gibt sich die internationale Radsportelite auch heuer wieder ein Stell-dich-ein. Tausende Besucher jubelten 2015 dem Sieger Robert Tanner zu, heuer erfolgt der Start der 2. Etappe am 7. Juli in Grieskirchen.

Einer der beliebtesten 6/24h-Radmarathons in Österreich trifft auf die Österreich Rundfahrt! „Das Konzept, den Breitensport mit dem Spitzensport zu verbinden, können wir neben der Kitzbüheler Horn Bike Attack am Schlusstag der Tour auch in Grieskirchen umsetzen. Der Marathon, organisiert vom örtlichen Radclub Grieskirchen, passt perfekt zum Spitzensport der Ö-Tour. Es ist eine ideale Symbiose für uns und wir werden die logistischen Aufwand gemeinsam gut meistern“, freut sich Rundfahrtsdirektor Franz Steinberger.
Die Radsportbegeisterung in der Region ist enorm. Beim Marathon, der am 6. und 7. Juli stattfindet, starten alleine 1.300 Radsportler. Sie kommen samt Anhang in ihren Wohnwägen und Zelten und werden für eine großartige Stimmung im Stadtzentrum und entlang der Strecke sorgen. „2015 schon gab es die Rückmeldung der Profi-Sportler, dass die Stimmung mit jener am Kitzbühler Horn vergleichbar war und tausende fanatische Fans die Fahrer vorantrieben“, freut sich Bürgermeisterin Maria Pachner auf das erneute Radspektakel.
Die zweite Etappe der Österreich Rundfahrt wird nach der Zielankunft des 24h-Bewerbes am Sonntag (7. Juli) um 13:00 Uhr im Stadtzentrum von Grieskirchen gestartet. Die Etappe verläuft entlang der Radmarathon-Strecke und passiert in weiterer Folge auch den Kurort Bad Schallerbach mit der Eurotherme, wo eine „Mautner Markhof“-Sprintwertung ausgetragen wird.
Neuer Bierpartner Brauerei Grieskirchen
Auch der Brauerei Grieskirchen ist heuer erstmals an Bord der Österreich Rundfahrt! Als Getränkepartner der gesamten Tour sorgt sie dafür, dass ein köstliches Stück Grieskirchen die gesamte Rundfahrt begleitet und für wohltuende Erfrischung sorgt. „Ich finde es toll, dass die Rundfahrt wieder in die radbegeisterte Stadt Grieskirchen kommt. Und natürlich freue ich mich darüber, dass wir als regionale Privatbrauerei nicht nur den traditionellen 24h-Radmarathon, sondern auch die Fans der Ö-Tour in ganz Österreich mit unserem köstlichen Grieskirchner Bier beliefern dürfen“, beschreibt Herr Mautner Markhof, Eigentümer von Grieskirchner Bier.
Die Urlaubsregion Vitalwelt, die neben dem Zugpferd der Eurotherme auch viele abwechslungsreiche Radtouren in der Region anbietet, und die lokale Raiffeisenbank als Hauptsponsor des Radmarathons waren neben der Stadt Grieskirchen wesentliche Partner, um die Österreich Rundfahrt in die Region zu holen. Mit Grieskirchen freuen sich auch Josef Benetseder, der Sportliche Leiter des Hrinkow-Teams, und Fabian Steininger, Newcomer im Team Felbermayr Simplon Wels. „Ich war 2015 selbst in Grieskirchen dabei und wünsche den jungen Rennfahrern, allen voran Fabian, dass sie auch heuer wieder so einen sensationellen Empfang in Grieskirchen haben werden“, ergänzt Benetseder.

Homepage: www.oesterreich-rundfahrt.at
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Tour du Normandie UCI 2.2 – Team Vorarlberg Santic

Harte Bandagen in der Normandie! Jannik Steimle u. Team Vorarlberg Santic Cracks im Kampf gegen die Sprinterteams und den Wind!

Bereits die gestrige dritte Etappe mit einem Schnitt von über 47 km/h hatte es in sich mit den vielen Defekten in Reihen des Teams Vorarlberg Santic (Steimle u. Stüssi zu den ungünstigsten Momenten). Denn die Gesamtwertung ist für Steimle schon (fast) erledigt. Aber so eng sind die Höhen und Tiefen beisammen. Aber im Fokus stehen die super harten Rennkilometer bei dieser Normandie Rundfahrt – und dies passt soweit perfekt!
Thalmann und Schelling legen los!
Etappe Nummer vier heute von Tilly sur Seulles nach Argentan über 172,5 Kilometer. Zur Einschreibung ging es erstmals mit einem Militärfahrzeug.
Wetter wieder trocken UND sehr windig, für Mitteleuropäer sehr intensiv windig sogar. Zu Beginn anstatt permanente Fläche einige Anstiege. Roland Thalmann und Patrick Schelling attackierten im Duett und finden sich in einer größeren Ausreißer Gruppe. Sie holen die Bergpreispunkte – werden aber von den Sprinterteams wieder gestellt.
Im Konterangriff kommen drei Fahrer weg, welche den Sieg knapp vor dem heranstürmenden Feld ausmachen. Es siegt der Norweger Ole Forfang (Team Joker). Dieser übernimmt auch die Position eins in der Gesamtwertung. Die Team Vorarlberg Cracks kommen 32sec hinter Forfang ins Ziel. Jannik Steimle wird als Bester 23.
Morgen die fünfte von sieben Etappen über 172 Kilometer von Alencon nach Bagnoles de IÒrne ganz nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung!“

28/3 Stage 4 – Tilly-sur-Seulles › Argentan (172.5k)
29/3 Stage 5 – Alençon › Bagnoles-de-l’Orne (172k)
30/3 Stage 6 – Gouville-sur-Mer › Martinvast (159,5k)
31/3 Stage 7 – Saint-Lô › Caen (150k)

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-normadie/2019/stage-4
Veranstalter: http://www.tourdenormandiecycliste.fr/
Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Jannik Steimle, Colin Stüssi, Jose Manuel Diaz Gallego, Davide Orrico;
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Volta a Catalunya: Adam Yates wins stage 3

1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 5:02:18
2 Egan Bernal (Col) Team Sky
3 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates
4 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
5 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:00:02
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:30
7 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:00:46
8 Richard Carapaz (Ecu) Movistar Team
9 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:51
10 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:53
11 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
12 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
13 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:01:05
14 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team 0:01:26
15 Giulio Ciccone (Ita) Trek-Segafredo 0:01:37

GC:
1 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 13:28:29
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:27
3 Egan Bernal (Col) Team Sky 0:00:30
4 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:00:33
5 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:35
6 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:00:39
7 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:01:06
8 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:01:23
9 Richard Carapaz (Ecu) Movistar Team
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:28
11 Michael Woods (Can) EF Education First 0:01:30
12 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
13 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
14 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:01:42
15 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team 0:02:03

Rafał Majka zeigt Kampfgeist auf Königsetappe der Katalonien-Rundfahrt
Nach fünfjähriger Pause wurde in diesem Jahr wieder der Anstieg Vallter 2000 als Zielort der Katalonien-Rundfahrt gewählt. Nach 179 km, mit drei Bergwertungen, wartete der 11 km lange, im Durchschnitt 7,6 % steile Anstieg auf die Fahrer. Eine Königsetappe, die das Gesamtklassement neu ordnen würde. Gleich nach dem Startschuss formten elf Fahrer die Ausreißergruppe des Tages, während BORA – hansgrohe im Feld blieb, um Kräfte für das Finale zu sparen. Die Spitzengruppe hatte einen maximalen Vorsprung von 5 Minuten, doch vom zweiten Anstieg weg, sank dieser kontinuierlich. Während die Ausreißer gerade noch 2 min vor dem Feld in den entscheidenden Schlussanstieg gingen, brachte dort BORA – hansgrohe seine Kletterer in Position. Wie erwartet veränderte sich die gesamte Rennsituation am letzten Anstieg, als Team Sky das Tempo verschärfte und die Spitze schnell eingeholt wurde. Viele Fahrer konnten nun dem ersten Feld schlagartig nicht mehr folgen. Leider bekam auch D. Formolo früh Probleme, während R. Majka und M. Schachmann zunächst noch vorne mithalten konnten. Als Team Sky ein weiteres Mal das Tempo erhöhte, war es aber auch um Majka und Schachmann geschehen. An der Spitze belauerten sich mit M.A. Lopez, E. Bernal, A. Yates, N. Quintana und D. Martin fünf Fahrer um den Sieg. Majka kämpfte in der zweiten Verfolgergruppe weiter hart um jede Position. Am Ende sicherte sich A. Yates in einem spannenden Finale den Sieg vor E. Bernal, während Rafał Majka als bester BORA – hansgrohe Fahrer, letztlich als 17. das Ziel erreichte.
Reaktionen im Ziel
„Es war keine leichte Etappe heute, der letzte Anstieg hatte 7,6 % im Durchschnitt. Das Team hat gute Arbeit geleistet und mich und Max in Position gebracht, aber als Team Sky das Tempo verschärfte, fiel das Feld völlig auseinander und es war schwer mitzugehen. Ich konnte innerhalb der besten 20 ins Ziel kommen, aber es war wirklich nicht einfach heute.“ – Rafal Majka

„Nach unseren ersten beiden doch sehr erfolgreichen Tagen, sind wir heute selbstbewusst ins Rennen gegangen und wollten unsere Bergfahrer unterstützen. Jay hat sehr gut gearbeitet bis zum letzten Anstieg, auch Gregor hat seine Teamkollegen unterstützt. Rafal wurde am Ende des Tages 17., kein Top-Ergebnis, aber es folgen noch einige Etappen und auf denen werden wir unser Bestes geben, um doch noch das eine oder andere Top-Ergebnis einzufahren.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe