Archiv der Kategorie: Etappenrennen

Giro d’Italia – Etappe 1

Torino – Torino (8,6 km / EZF)
1 GANNA Filippo INEOS GRENADIERS ITA 08’47″52
2 AFFINI Edoardo JUMBO-VISMA ITA +09″98
3 FOSS Tobias S. JUMBO-VISMA NOR +12″60
4 ALMEIDA Joao DECEUNINCK – QUICK-STEP POR +17″35
5 CAVAGNA Remi DECEUNINCK – QUICK-STEP FRA +17″51
6 VAN EMDEN Jos JUMBO-VISMA NED +18″34
7 EVENEPOEL Remco DECEUNINCK – QUICK-STEP BEL +18″97
8 WALSCHEID Maximilian Richard TEAM QHUBEKA ASSOS GER +19″41
9 BRANDLE Matthias ISRAEL START-UP NATION AUT +22″36
10 MOSCON Gianni INEOS GRENADIERS ITA +23″25
11 VLASOV Aleksandr ASTANA – PREMIER TECH RUS +24″19
12 BETTIOL Alberto EF EDUCATION – NIPPO ITA +25″66
13 CASTROVIEJO NICOLAS Jonathan INEOS GRENADIERS ESP +27″25
14 DOWSETT Alex ISRAEL START-UP NATION GBR +27″28
15 BODNAR Maciej BORA – HANSGROHE POL +27″73

Maciej Bodnar bester BORA – hansgrohe Fahrer auf Rang 15 beim Giro d’Italia Auftaktzeitfahren

Zum Auftakt der 104. Austragung des Giro d’Italia gab es heute ein 8,6 km langes flaches Einzelzeitfahren entlang des Po-Ufers nördlichen von Turin, wo die Fahrer um das erste Maglia Rosa der diesjährigen Rundfahrt kämpften. Da die Strecke nur kurz war gab es am Ende des Tages keine großen Abstände unter den Klassementfahrern. V. Campenaerts setzte die erste ernstzunehmende Richtzeit von 9:19 Minuten. Mit einer Zeit von 8:47 distanzierte F. Ganna am Ende seinen nächsten Rivalen um zehn Sekunden und gewann damit das Einzelzeitfahren. Maciej Bodnar rollte nach 9:15 Minuten als bester Fahrer der Equipe aus Raubling auf dem 15. Platz über die Ziellinie rund 28 Sekunden hinter dem Tagessieger. Emanuel Buchmann, der heute sein Giro-Debüt gab, brauchte 9:43 für die Strecke, und beendete damit die erste Etappe auf dem 104. Platz.
Reaktionen im Ziel

„Das war ein schnelles Zeitfahren. Ich habe alles gegeben, um eine gute Zeit vorzulegen. Vielleicht hätte ich in den Kurven schneller fahren können aber ich glaube, dass ich nicht viel mehr erreichen konnte. Mein Ziel war ein Top-10 Ergebnis zu erzielen, aber das war ziemlich schwierig. Von meiner heutigen Leistung können wir jedoch sehen, dass meine Form stimmt, was natürlich sehr motivierend ist. Wir haben noch 20 Etappen vor uns, und wir werden mit Peter um das Sprinttrikot kämpfen, sowie mit Emu versuchen eine gute Position in der Gesamtwertung einzufahren. Es gibt noch mehrere Chancen für uns hier, und wir wollten sie alle so gut wie möglich nützen.“ – Maciej Bodnar

„Ich glaube, es war ein solider Start in den Giro. Ich habe mich nicht besonders gut gefühlt, aber auch gar nicht so schlecht. Ich glaube, man konnte heute den Giro nicht unbedingt verlieren, und es gibt noch viele schwierigere Etappen vor uns. Ich freue mich auf die nächsten drei Wochen hier in Italien.“ – Emanuel Buchmann

„Unser Ziel war, nicht viel Zeit auf die GC-Favoriten zu verlieren. Von Emanuel haben wir, ehrlich gesagt, ein bisschen mehr erhofft, aber er kommt gerade aus dem Höhentrainingslager, und so ist das immer ein bisschen schwierig. Dieser Giro wird auch wahrscheinlich in der dritten Woche entschieden, wo es mehrere brutale Etappen gibt. Bezüglich des 15. Platz von Maciej, haben wir ihm zugetraut, dass er unter die ersten 10 Fahren kommt, aber mit dem Endergebnis müssen wir leben. Nichtdestotrotz ist es ein weiter Weg bis nach Mailand und es wird sicherlich Höhen und auch Tiefen für uns geben.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

3. Etappe Algarve Rundfahrt

Faro – Tavira – 203,10 Km
7. Mai 2021
1 BENNETT Sam IRL QUICK 05:02:14 40,32
2 VAN POPPEL Danny NED WANTY 00:00
3 MORKOV Michael DEN QUICK 00:00
4 ABERASTURIIZAGA Jon ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
5 ACKERMANN Pascal GER HANSGROHE 00:00
6 GROSU Eduard-Michael ROU DELKO 00:00
7 BOUDAT Thomas FRA SAMSIC 00:00
8 OLIVEIRA Rui POR UAE TEAM EMIRATES 00:00
9 LEITÄO Iüri POR TAVFER-MEASINDOT-MORTÄGUA 00:02
10 GIBBONS Ryan RSA UAE TEAM EMIRATES 00:02

1 HAYTEREthan GBR INEOS GRENADIERS 14:28:04
2 RODRIGUES Joäo POR W52/FC PORTO 00:00
3 LASTRA MARTINEZ Jonathan ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00
4 GESBERTElie FRA SAMSIC 00:04
5 SOSA CUERVO Ivan Ramiro COL INEOS GRENADIERS 00:09
6 HENAO GOMEZ Sebastian COL INEOS GRENADIERS 00:20
7 ANTUNES Amaro POR W52/FC PORTO 00:30
8 EIKING Odd Christian NOR WANTY 00:34
9 PRODHOMME Nicolas FRA AG2R CITROEN TEAM 00:35
10 FERNANDES Luis POR RADIO POPULAR/BOAVISTA 00:35

Die 203 Kilometer der 3. Etappe der Volta ao Algarve führten heute von Faro nach Tavira. Dabei war die Strecke einmal mehr sehr wellig, dennoch bot das Profil eine zweite Chance für die Sprinter im Feld. Gleich nach dem Start konnten sich vier Fahrer vom Feld absetzen, die Gruppe wurde allerdings nie weiter als fünf Minuten ziehen gelassen. Unter der Tempoarbeit von BORA – hansgrohe und Deceuninck Quickstep wurde die Gruppe am Ende 10 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Da auch heute das Finale sehr technisch war, mussten sich die Teams früh positionieren und BORA – hansgrohe war auf dem letzten Kilometer an der Spitze des Feldes. Doch einmal mehr lancierte S. Bennett seinen Sprint zum richtigen Zeitpunkt und konnte einen ungefährdeten Sieg einfahren. Pascal Ackermann landete heute auf Rang fünf.

Reaktionen im Ziel
„Wir waren eigentlich in guter Position, aber in der letzten Kurve musste ich bremsen, da habe ich mein Tempo verloren. Dann war ich überrascht, als Morkov links mit so viel Speed ankam. Da habe ich etwas zu lange gezögert, ob nach rechts oder links ziehen, aber der Fehler ist in der Kurve davor passiert.“ – Pascal Ackermann

„Also der fünfte Rang ist sicher nicht unser Anspruch, aber die Jungs haben grundsätzlich wieder gut gearbeitet. Wir haben das Rennen mit Lennard kontrolliert und im Finale waren wir zum richtigen Zeitpunkt vorne. Wir wollten noch zwei Mann vor Pascal nach der letzten Kurve haben, auch das hat geklappt. Aber Pascal konnte wohl den Schwung nicht so gut mitnehmen wie Sam und dann ist es enorm schwer, noch einmal neu anzutreten.“ – Jean-Pierre Heynderickx, sportlicher Leiter

2. Etappe Algarve Rundfahrt

2. Etappe: Sagres – Fóia – 192,80 Km
6. Mai 2021

1 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 04:48:44 37,99
2 RODRIGUES João POR W52 / FC Porto 00:00
3 LASTRA MARTINEZ Jonathan ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:04
4 GESBERT Elie FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:09
5 SOSA CUERVO Ivan Ramiro COL INEOS GRENADIERS 00:09
6 HENAO GOMEZ Sebastian COL INEOS GRENADIERS 00:20
7 ANTUNES Amaro POR W52 / FC Porto 00:30
8 EIKING Odd Christian NOR INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:34
9 FERNANDES Luís POR RADIO POPULAR – BOAVISTA 00:35
10 PRODHOMME Nicolas FRA AG2R CITROEN TEAM

= Gesamtwertung

Tour de Romandie – Gesamtstand

5. Etappe: Fribourg ITT – 16,19 Km
2. Mai 2021

1 CAVAGNA Remi FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:21:54 44,36
2 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – NIPPO 00:06
3 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 00:17
4 van WILDER Ilan BEL TEAM DSM 00:18
5 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 00:20
6 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:21
7 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:29
8 SOLER Marc ESP MOVISTAR TEAM 00:34
9 DENNIS Rohan AUS INEOS GRENADIERS 00:35
10 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:37

Endstand:
1 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 17:59:57
2 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 00:28
3 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:38
4 SOLER Marc ESP MOVISTAR TEAM 00:39
5 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 00:43
6 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 00:45
7 IZAGUIRRE INSAUSTI Ion ESP ASTANA – PREMIER TECH 01:08
8 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE 01:22
9 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 01:30
10 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 02:20


Foto: Gerhard Plomitzer

Tirreno – Adriatico – Etappe 7 EZF

San Benedetto del Tronto – San Benedetto del Tronto (10 km / EZF)
1 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:11:06
2 Stefan Küng (SUI) Groupama – FDJ 0:00:06
3 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 0:00:11
4 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:12
5 Benjamin Thomas (Fra) Groupama – FDJ 0:00:16
6 Alberto Bettiol (Ita) EF Education – Nippo 0:00:18
7 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:00:24
8 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck – Quick-Step 0:00:26
9 Michael Hepburn (Aus) Team BikeExchange 0:00:27
10 Tobias Ludvigsson (Swe) Groupama – FDJ 0:00:28
11 Geraint Thomas (GBr) INEOS Grenadiers 0:00:28
12 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education – Nippo 0:00:30
13 Edoardo Affini (Ita) Jumbo – Visma 0:00:32
14 Jan Tratnik (Slo) Bahrain Victorious 0:00:33
15 Thibaut Pinot (Fra) Groupama – FDJ 0:00:35

Endstand Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 26:36:17
2 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:03
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:03:57
4 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:04:13
5 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:04:37
6 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:04:54
7 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:05:00
8 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:05:50
9 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:06:30
10 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:07:45
11 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:07:59
12 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa Samsic 0:09:39
13 Hugo Houle (Can) Astana – Premier Tech 0:12:06
14 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:12:22
15 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:12:39

Matteo Fabbro sichert im finalen Tirreno-Adriatico Zeitfahren Rang 5 der Gesamtwertung

Die siebte und letzte Etappe von Tirreno-Adriatico hielt für die Fahrer traditionell das Abschlusszeitfahren über 10,1 km in San Benedetto del Tronto bereit. Der komplett flache Zeitfahrkurs versprach viel Windn einige Kurven und hohe Geschwindigkeiten auf den Geraden. Da die Fahrer in umgekehrter Reihenfolge der Gesamtwertung an den Start gingen war Peter Sagan der erste BORA-hansgrohe Fahrer des Tages. Der starke Zeitfahrer Maciej Bodnar startete ebenfalls im vorderen Teil des Rennes und kam mit einer Zeit von 11:43 als zeitweise Fünfter in Ziel und belegte schließlich den 19. Platz. Während der ein Teil des Teams die Aufgabe hatte das Ziel zu erreichen, musste Matteo Fabbro nochmal alles geben, um seinen starken fünften Platz der Gesamtwertung zu behaupten. Der junge Italiener beendete die Etappe 55 Sekunden hinter dem Etappensieger Wout van Aert mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 50 km/h und konnte seine Position in der Gesamtwertung verteidigen. Damit konnte Fabbro sein bestes Ergebnis in einem UCI WorldTour Rennen einfahren.
Reaktionen im Ziel

„Ich habe mich heute gut gefühlt und konnte ein beständiges Tempo anschlagen. Leider spiegelt das Ergebnis meine Leistung nicht ganz wider. Aus meiner Sicht ist es jedoch wichtig Tirreno-Adriatico mit einer ansteigenden Form zu beenden.“ – Maciej Bodnar

„Es war ein hartes Zeitfahren und ich musste wirklich alles geben. Ich bin zufrieden sehr zufrieden mit meiner Leistung und dem Ergebnis bei Tirreno-Adriatico. Ein besonderes Dankeschön geht an die gesamte Mannschaft für ihre unglaubliche Unterstützung.“ – Matteo Fabbro

„Ich denke, wir können mit dem zufrieden sein, was wir hier bei Tirreno-Adriatico erreicht haben. Es war eine harte Rennwoche, aber wir hatten durchweg solide Leistung und eine hervorragende Teamarbeit. Matteo Fabbro fuhr heute ein sehr gutes Zeitfahren und konnte so seinen fünften Platz in der Gesamtwertung verteidigen. Alles in allem können wir damit zufrieden sein und das Ergebnis macht Mut für die kommenden Aufgaben.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 6

Castelraimondo – Lido di Fermo (169 km)

1 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 3:42:09
2 Brent Van Moer (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
3 Simone Velasco (Ita) Gazprom – RusVelo 0:00:00
4 Jan Bakelants (Bel) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 0:00:00
5 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:00:00
6 Emils Liepins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:25
7 Tim Merlier (Bel) Alpecin – Fenix 0:01:09
8 Davide Ballerini (Ita) Deceuninck – Quick-Step 0:01:09
9 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:01:09
10 Max Kanter (GER) Team DSM 0:01:09
11 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:01:09
12 Andrea Vendrame (Ita) AG2R Citroën Team 0:01:09
13 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:09
14 Peter Sagan (Svk) BORA – hansgrohe 0:01:09
15 Quinn Simmons (USA) Trek – Segafredo 0:01:09


Foto: Gerhard Plomitzer

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 26:24:59
2 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:15
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:03:00
4 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:03:30
5 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:03:54
6 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:04:30
7 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:04:42
8 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:05:03
9 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:05:54
10 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:06:58

Matteo Fabbro bei Ausreißersieg weiterhin auf Platz 5 der Gesamtwertung

Die sechste und vorletzte Etappe der diesjährigen Austragung von Tirreno-Adriatico bot vor dem morgigen Zeitfahren die letzte Gelegenheit für Sprinter und Ausreißer auf einen Etappensieg. Die Streckenführung war von Anfang an sehr wellig und flachte zum Ende der Etappe hin ab. Hier erwartete ein 11,2 km langer Rundkurs die Fahrer. Die Taktik des Teams war es einen Fahrer in die Ausreißergruppe zu bekommen. Das hohe Anfangstempo machte es extrem schwer und so war auch der Vorstoß von Patrick Konrad zum Scheitern verurteilt. Erst nach 40 km gelang es einer Gruppe von sechs Fahrern sich vom Hauptfeld zu lösen und insgesamt einen maximalen Vorsprung von sechs Minuten herauszufahren. Allerdings hatte das Hauptfeld Probleme die Gruppe zu kontrollieren und so kam es, dass diese 10 km vor dem Ziel immer noch 2 Minuten Vorsprung hatte, was dazu führte, dass die Teams die Nachführarbeit einstellten. Dennoch hielten sich alle Fahrer des Teams an der Spitze des Pelotons auf, um sicherzustellen, dass Matteo Fabbro seinen 5 Rang in der Gesamtwertung behält und sicher das Ziel erreicht. Peter Sagan nutzte die Gelegenheit und kam im Sprint um die weiteren Plätze als bester Fahrer des Teams auf Platz 14 ins Ziel.

Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr hektischer Tag heute, aber das Team hat großartige Arbeit geleistet und mich super unterstützt. Ich bin sehr froh, dass ich heute ohne Probleme durchgekommen bin. Auf den letzten Kilometern waren wir ganz an der Spitze des Feldes positioniert und konnten uns so aus allem heraushalten. Danke an alle für die Unterstützung!“ – Matteo Fabbro
„Wir hatten heute das Ziel einen Fahrer in der Ausreißergruppe zu habe und haben am Anfang der Etappe alles versucht. Leider hat es diesmal nicht geklappt. So mussten wir auf unsere zweite Option gehen und mit einem Massensprint für Peter planen, obwohl dies nicht unser Hauptziel war. Allerdings hat das Feld die Fluchtgruppe nicht gut kontrolliert und ihr auf so einer Etappe mit 6 Minuten Vorsprung meiner Meinung nach zu viel Raum gegeben. Somit machten die Ausreißer den Sieg unter sich aus und das Feld kam ungefähr 2 Minuten dahinter ins Ziel. Peter versuchte dabei noch um die Plätze zu sprinten und wurde 14. Matteo war immer gut beschützt und konnte vor dem morgigen Zeitfahren so viel Energie wie möglich sparen. “ – Jan Valch, sportlicher Leiter

Istrien Spring Trophy – 3. Etappe

3. Etappe: Marčana – Umag – 143 Km

1 RÄIM Mihkel EST MAZOWSZE SERCE POLSKI 03:15:59 43,78
2 UHLIG Henri GER RAD-NET ROSE TEAM 00:00
3 MARECZKO Jakub ITA VINI ZABU‘ 00:00
4 FORTIN Filippo ITA TEAM VORARLBERG 00:00
5 BURCHIO Federico ITA WORK SERVICE – MARCHIOL – DYNATEK 00:00
6 FIORELLI Filippo ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:00
7 JANISZEWSKI Sylwester POL VOSTER ATS TEAM 00:00
8 RUBENIS Pauls LAT AMPLER DEVELOPMENT TEAM 00:00
9 AUER Daniel AUT WSA KTM GRAZ 00:00
10 JUNTUNEN Antti-Jussi FIN AMPLER DEVELOPMENT TEAM 00:00

Endstand:
1 FISHER-BLACK Finn NZL JUMBO-VISMA DEVELOPMENT TEAM 10:55:54
2 ZANA Filippo ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:02
3 NOVIKOV Savva RUS EQUIPO KERN PHARMA 00:04
4 MAAS Jan NED LEOPARD PRO CYCLING 00:11
5 ŤOUPALÍK Adam CZE ELKOV – KASPER 00:13
6 SAVINI Daniel ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:14
7 GARCIA PIERNA Raul ESP EQUIPO KERN PHARMA 00:16
8 PRIMOŽIČ Jaka SLO 00:17
9 HEIDEMANN Miguel GER LEOPARD PRO CYCLING 00:19
10 STOSZ Patryk POL VOSTER ATS TEAM 00:19

Rang vier durch Filippo Fortin auf harter Schlussetappe der 18. Istrian Spring Trophy UCI 2.2 – Team Vorarlberg mit erfolgreichem Auftritt in Kroatien!

Die heutige Schlussetappe der 18. Istrian Spring Trophy von Marcana nach Umag über 143 Kilometer war nur etwas für die härtere Sorte von Radprofis. Zu Beginn der Etappe noch trockenes Wetter, dann aber Regen und extremer Kälte mit knapp über Null.

Top Team Vorarlberg Aufritt in den letzten 14 Tagen in Kroatien!
Nur um wenige Zentimeter hat es heute für das Podium nicht gereicht. Jakub Mareczko (Vini Zabu) konnte das Rad noch auf der Linie nach vorne schieben. Somit steht heute Rang vier zu Buche für Filippo Fortin. Die anderen Fahrer haben das Rennen mit Weitblick auf die nächsten Rennen vorzeitig beendet.
Und dennoch – es war ein bisher sehr starker Saisonauftakt was die Männer vom Team Vorarlberg auf die Straße gezaubert haben. Allen voran Fortin`s Etappensieg und die zwischenzeitliche Gesamtführung der Rundfahrt. Nun geht’s im Schneegestöber in Richtung Heimat!

Heutiger Sieger der Mihkel Räim (LTU/Mazwoswe Polski) vor dem Deutschen Henri Uhlig (Rad net). Den Gesamtsieg sichert sich der Australier Finn Fisher-Black (Jumbo Visma).

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/istarsko-proljece-istrian-spring-trophy/2021/stage-4

Kader 18. Istrian Spring Trophy UCI 2.2: Alexis Guerin, Johannes Schinnagel, Roland Thalmann, Colin Stüssi, Filippo Fortin, Adria Moreno;

Nächstes Rennen: 21.03. Rad Bundesliga Eröffnungsrennen Leonding / OÖ
Presseservice Team Vorarlberg

Tirreno – Adriatico – Etappe 5

Castellalto – Castelfidardo (205 km)

1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Alpecin – Fenix 4:48:17
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:10
3 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:00:49
4 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:01:26
5 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:02:07
6 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:02:07
7 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:02:18
8 Alessandro De Marchi (Ita) Israel Start-Up Nation 0:02:18
9 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:02:25
10 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:02:45
11 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:03:31
12 Pavel Sivakov (Rus) INEOS Grenadiers 0:03:37
13 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:03:39
14 Greg Van Avermaet (Bel) AG2R Citroën Team 0:03:39
15 Simon Clarke (Aus) Team Qhubeka ASSOS 0:03:39

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 22:41:41
2 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:15
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:03:00
4 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:03:30
5 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:03:54
6 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:04:30
7 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:04:42
8 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:05:03
9 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:05:54
10 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:06:58
11 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:07:13
12 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa Samsic 0:08:46
13 Hugo Houle (Can) Astana – Premier Tech 0:11:26
14 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:11:55
15 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:12:15

Matteo Fabbro weiter im Aufwind: Rang fünf in der Gesamtwertung nach starkem Auftritt in Regenschlacht bei Tirreno-Adriatico

Mit einer schweren Schlussrunde, die besonders den Klassiker-Spezialisten entgegenkommen sollte, präsentierte sich die fünfte Etappe bei Tirreno-Adriatico. Die 205 Kilometer lange Strecke führte dabei von Castelalto zuerst über flaches Terrain, bevor in Castelfidardo fünf harte Schlussrunden auf das Feld warteten. Es dauerte heute mehr als 50 km, bevor sich eine starke 5-Mann-Gruppe absetzen konnte. Das Feld ließ es erst einmal ruhig angehen, und der Vorsprung der Gruppe wuchs in der Folge auf bis zu vier Minuten an. Doch bei Regen und Wind zeigten sich die Favoriten früh im Rennen. Nachdem die Spitze eingeholt war, folgte Attacke auf Attacke. Patrick Konrad war einmal in einer stark besetzten Gruppe, fiel nach einem Sturz aber zurück. Nachdem die Rennsituation sich nun laufend änderte, setzte M. Van der Poel etwa 50 km vor dem Ziel den entscheidenden Angriff. In der Gruppe dahinter fuhr Matteo Fabbro einmal mehr ein sehr starkes Rennen. Während im Finale die Verfolgergruppe noch völlig auseinanderfiel, erreichte der junge Italiener als 10. das Ziel und verbesserte sich in der Gesamtwertung heute auf den sehr guten fünften Rang.

Reaktionen im Ziel
„Wir haben einen harten Tag erwartet, aber es war brutal. Hohes Tempo vom Start, Wind, Regen und am Ende fünf Mal der Zielanstieg. Die Jungs haben super gearbeitet, um Patrick und mich zu beschützen und wir waren vorne, als es darauf ankam. Leider ist Patrick in einem Kreisverkehr gestützt und ich war am Ende alleine in der Gruppe. Als in der letzten Runde alles auseinandergeflogen ist, habe ich wirklich alles gegeben, denn ich wusste, was im GC möglich ist. Es war am Ende einfach nur brutal, aber ich bin mit dem Resultat wirklich superhappy.“ – Matteo Fabbro

„Das war echt hart heute. Zuerst flach, aber das Finale war der Hammer mit 16 wirklich steilen Rampen. Wir haben versucht Matteo vor den Schlussrunden in eine gute Position zu bringen, da haben alle einen super Job gemacht. Am Ende war er in der Gruppe der Favoriten dabei und hatte noch gute Beine. Als alles auseinandergeflogen ist, konnte er gut dagegenhalten und hat einen starken 10. Rang erreicht. Der fünfte Platz in der Gesamtwertung ist nun natürlich hervorragend.“ – Jan Valch, sportlicher Leiter

Paris – Nice – Etappe 8

Tatsächlich bekam Primosz Roglic schon heute zu spüren, dass man im Radsport ungeschriebene Gesetze nur selten ungestraft bricht.
Nach seinem 2. Sturz 25km vor dem Ziel und im Finale wartete das Peloton nicht auf den Gesamtführenden und das Rennen war in vollem Gang. Zudem erlaubten die Kommissäre auch keine Begleitautos hinter dem Feld, was es ihm letztendlich unmöglich machte, wieder nach vorne zu kommen. Sicherlich eine bittere Lektion für ihn, ich wünsche ihm eine baldige Genesung seiner Sturzverletzungen.
(Dies ist eine persönliche Anmerkung von Plomi, man kann das natürlich auch anders sehen….)

Le Plan-du-Var – Levens (93 km)

1 Magnus Cort Nielsen (Den) EF Education – Nippo 2:16:58
2 Christophe Laporte (Fra) Cofidis 0:00:00
3 Pierre Latour (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
4 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Victorious 0:00:00
5 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa Samsic 0:00:00
6 Dylan Van Baarle (Ned) INEOS Grenadiers 0:00:00
7 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana – Premier Tech 0:00:00
8 Matteo Jorgenson (USA) Movistar Team 0:00:00
9 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:00
10 Maximilian Schachmann (GER) BORA – hansgrohe 0:00:00
11 Tiesj Benoot (Bel) Team DSM 0:00:00
12 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:00
13 Aurélien Paret-Peintre (Fra) AG2R Citroën Team 0:00:00
14 Lucas Hamilton (Aus) Team BikeExchange 0:00:00
15 Jack Haig (Aus) Bahrain Victorious 0:00:00

Endstand Gesamtwertung
1 Maximilian Schachmann (GER) BORA – hansgrohe 28:49:51
2 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:19
3 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana – Premier Tech 0:00:23
4 Lucas Hamilton (Aus) Team BikeExchange 0:00:41
5 Tiesj Benoot (Bel) Team DSM 0:00:42
6 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:01:14
7 Jack Haig (Aus) Bahrain Victorious 0:01:18
8 Matteo Jorgenson (USA) Movistar Team 0:01:29
9 Aurélien Paret-Peintre (Fra) AG2R Citroën Team 0:01:31
10 Gino Mäder (SUI) Bahrain Victorious 0:01:32
11 Harm Vanhoucke (Bel) Lotto Soudal 0:01:41
12 Ben O’Connor (Aus) AG2R Citroën Team 0:01:44
13 Dylan Van Baarle (Ned) INEOS Grenadiers 0:01:49
14 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa Samsic 0:01:55
15 Primož Roglic (Slo) Jumbo – Visma 0:02:16

Maximilian Schachmann zum zweiten Mal Gesamtsieger bei Paris-Nice

Aufgrund einer Streckenveränderung begann die verkürzte Schlussetappe in Plan-de-Var und endete nicht auf der traditionellen Promenade des Anglais in Nizza, sondern in Levens im Hinterland der Küstenstadt. BORA – hansgrohe wollte auf der letzten Etappe den zweiten Gesamtplatz von Maximilian Schachmann sichern und der Berliner zeigte auch heute wieder seine Stärke. Während des Tages zeigte sich BORA – hansgrohe immer wieder an der Spitze des Feldes um das Rennen unter Kontrolle zu halten. Nachdem P. Roglič zweimal zu Boden ging, fiel der Slowene zurück und schied im Kampf um den Gesamtsieg aus. Vorne im Feld wurde hart gefahren und Maximilian, der mittlerweile virtuell im Gelben Trikot war, gelang es im letzten Anstieg immer wieder Attacke zu kontern und den Angriffen seiner Kontrahenten zu folgen. Im Sprint auf den letzten hundert Metern überquerte M. Cort Nielsen die Ziellinie als Erster, während Max zeitgleich den 10. Platz belegte und sich damit zum zweiten Mal hintereinander den Gesamtsieg bei Paris – Nizza sicherte.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über meinen Sieg in der Gesamtwertung. Allerdings habe ich etwas gemischte Gefühle. Die Ereignisse überschlugen sich heute und Primoz stürzte zweimal und verletzte sich. Zu Beginn des Rennens vor dem ersten Anstieg hatte ich auch einen Defekt, und ich musste sehr hart fahren um den Anschluss wieder zu finden. Wir versuchten auf Primoz zu warten, aber dann ging er zum zweiten Mal zu Boden und wir hatten eine kleine stark besetzte Spitzengruppe vor uns und wollten um den Tagessieg kämpfen. Mehrere Teams sind dann vorne voll gefahren und wir wollten unsere Platzierung nicht verlieren. Es war heute einfach verrückt. Ich weiss gar nicht, ob ich über den Sieg so voll glücklich sein soll, denn es ist nicht unbedingt zufriedenstellend so zu gewinnen. Natürlich war es dieses Jahr unser Ziel den Vorjahressieg zu verteidigen und jetzt stehe ich hier am letzten Tag im Gelben Trikot. Das war doch etwas unerwartet und ich bin etwas sprachlos. Vielen Dank auch an das ganze Team, das die ganze Woche super stark gearbeitet und mich gut unterstützt hat.“ – Maximilian Schachmann

Foto: Gerhard Plomitzer
„Am Anfang waren wir etwas nervös weil Max schon direkt vor dem Eingang zum ersten Berg einen Vorderradschaden hatte. Aber es gelang Pascal ihn zurückzubringen. Unsere Strategie war heute vorne zu fahren um den zweiten Platz in der Gesamtwertung zu sichern, und das hat auch gut funktioniert. Als Roglič dann stürzte haben wir das Tempo herausgenommen und sind weiter unser Rennen gefahren. Aber wir hatten insgesamt 15 Fahrer vor uns und es hat also für uns schon ein bisschen gebrannt, weil Barguil nur etwa zwei Minuten im GC hinter uns lag. Wir mussten dann fahren, um unseren zweiten Platz nicht zu gefährden. Es tut uns Leid, dass Roglič mit seinem Team dann nicht mehr aufschließen konnte. Es ist nicht schön, eine Rundfahrt auf diese Weise zu gewinnen, aber an unserer Strategie hatte sich nichts geändert. Wir wollten am letzten Anstieg heute nochmal auf Sieg fahren und unsere Jungs haben das auch gut umgesetzt, so wie wir das vorher besprochen hatten. Großes Kompliment an alle Jungs, die heute tief gegangen sind und alles gegeben haben, um unseren größten Rundfahrterfolg vom letzten Jahr zu verteidigen.“ Jens Zemke, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

STAGE 8: ROGLIC CRASH HANDS SCHACHMANN
SECOND PARIS-NICE WIN
Attempts
The real start was given to 136 riders at 14:31. Giacomo Nizzolo (Qhubeka) did not start. Several attempts took place early on, Julien Bernard (Trek-Segafredo) being the most active as the peloton was tackling the first ascent of Cote de Duranus. Dylan Van Baarle (Ineos-Grenadiers) was first at the top ahead of Dylan Teuns (Bahrain), Sergio Henao (Qhubeka-Assos) and Quentin Pacher (B&B Hotels). The four were joined by Dorian Godon (Ag2R-Citroen) and Louis Meintjes (Intermarché) in the descent. But the six were caught by the bunch shortly before the first bonus sprint of the day, won by Aurélien Paret-Peintre (Ag2R-Citroen).

Roglic crashes
Several crashes took place in a nervous peloton, starting with David Gaudu (Groupama-FDJ), who was forced out of the race, until race leader Primoz Roglic hit the tarmac in turn at kilometre 22 and was brought back into the peloton, who relaxed after the incident. The Slovenian was back in the pack with his shorts torn apart and bruises on his legs. On the flat (km 32), Tim De Clercq (Deceuninck-Quick Step), Jonas Rutsch (EF-Nippo), Edward Theuns (Trek-Segafredo) and Sven Bystrom (UAE) parted with the peloton. They were chased by stage 2 winner Cees Bol (DSM), Stefano Oldani (Lotto), Warren Barguil (Arkea-Samsic) and Johan Jacobs (Movistar), who was finally dropped. At km 45, the Barguil trio joined the leading four and seven men tackled the second ascent in the front.

Eight in the lead
Laurens De plus (Ineos Grenadiers) later joined the breakaway group before the second ascent of Cote de Duranus, led by Barguil, ahead of Theuns and Bystrom. The gap increased in that second climb as the pack seemed intent on avoiding further crashes, to the exception of 2009 Paris-Nice winner Luis Leon Sanchez, who repeatedly attempted to go behind the break. The Spanish champion (Astana) finally parted with the pack with Krists Neilands (Israel Start-Up nation), followed by Michael Matthews (Bike Exchange), Omar Fraile (Astana), Matteo Trentin (UAE), Julien Bernard (Trek-Segafredo), Damien Touzé (Ag2R-Citroen), Dylan Theuns (Bahrain) and later Simon Geschke (Cofidis).

Roglic falters
With 25 km to go, Roglic suffered a mechanical and found himself dropped by the peloton. Schachmann’s Bora-Hansgrohe and Astana led the pack at full speed to drop the yellow jersey holder while George Bennett and Steven Kruijswijk tried vainly to bring him back. The Slovenian gradually lost ground as the final victory was eluding him with each kilometre. At the front, Barguil, Bernard, Bystrom and Rutsch went but were quickly reined in by the speeding peloton, in which Schachmann was getting closer to a second win in the Race to the Sun. With 15 kilometres to go, Roglic had lost his 52-seconds lead over the German. At the finish – and after nearly crashing again with 5 km to go – Roglic lost more than three minutes.

Cort Nielsen wins stage
In the last 3 km, Gino Mader (Bahrain), who had narrowly lost to Roglic in La Colmiane, tried his luck again with Guillaume Martin (Cofidis) and Krists Neilands (Israel Start-Up Nation) but the pack regrouped. In the final sprint, Magnus Cort Nielsen was the most cunning and he attacked before the last corner to upstage Frenchman Christophe Laporte (Cofidis) on the line. It was the Dane’s second stage win on the Race to the Sun after the one earned in 2019. France’s Anthony Perez (Cofidis) retained his polka-dot jersey.
@ASO

Kommentar zum Radsport Samstag von Plomi

Hallo zusammen,

ich halte mich mit persönlichen Kommentaren zum Radsportgeschehen aus Respekt vor den großen Leistungen der Fahrer sehr zurück, heute mache ich jedoch eine Ausnahme.
Bei beiden Etappenrennen standen heute schwere und entscheidende Bergetappen auf dem Programm, die spannenden Radsport versprachen und auch lieferten.
Fazit: Slowenien ist die neue dominierende Radsportnation, das hatte sich ja bereits in 2020 gezeigt.
Der Etappensieger und neue Gesamtführende Tadej Pogacar (Team UAE Emirates) fuhr bei Tirreno Adriatico den Schlußanstieg 2 Minuten schneller als der bisherige Rekordhalter Chris Froome in 2013 hoch.

Bei Paris-Nizza gewann der stärkste Fahrer des Feldes Primosz Roglic (Team Jumbo Visma) seine 3. Etappe bei der diesjährigen Ausgabe und baute seine Gesamtführung auch durch die Bonus Sekunden weiter aus.
Er überholte kurz vor dem Zielstrich Gino Mäder (Bahrain Victorious), der als Ausreißer sehr lange diese Etappe bestimmt hatte und eine sehr gute Leistung zeigte, es wäre beinahe sein erster Sieg in der Worldtour geworden.
Primosz Roglic und der sehr starke Max Schachmann (BORA-hansgrohe) hatten sich kurz vor dem Ziel aus der kleinen Verfolgergruppe aller Favoriten gelöst und belauerten sich gegenseitig, so dass Gino Mäder scheinbar einen ungefährdeten Etappensieg entgegenfuhr.
Aber 200 Meter vor dem Zielstrich zündete Roglic nochmals den Turbo an und distanzierte Schachmann und überholte kurz vor der Ziellinie auch noch Gino Mäder.
Im gelben Trikot ist solch eine Fahrweise zwar natürlich legitim, aber ob Roglic sich durch diese Aktion im Peloton Freunde macht, ist sehr fraglich.
Im Gegenteil, meiner Meinung nach verspielte er damit eine große Chance, sich Bahrain Victorious als Allierten für zukünftige Rennen gegen das UAE Team um Tadej Pogacar an Land zu holen.
Diese unnötige und respektlose Fahrweise erzielte den kurzfristigen Erfolg, aber ob das langfristig geschickt war, wird sich zeigen müssen.
Was wäre dabei gewesen, als Gesamtführender und schon 2-facher Etappensieger dem jungen Gino Mäder seinen verdienten Etappenerfolg zu gönnen und sich mit dem zweiten Etappen Platz zufrieden zu geben?
Viele Fans hätten ihm das hoch angerechnet.
Ich werde nie vergessen, wie in einer ähnlichen Situation Laurent Jalabert 1995 reagierte.
Bei der Vuelta 1995 konnte Bert Dietz die zwölfte Etappe gewinnen. Kurz nach dem Start war der damals 26-Jährige dem Feld davongefahren. Kurz vor dem Ziel holte ihn der in der Gesamtwertung führende Franzose Laurent Jalabert ein, überließ Dietz aber den Tagessieg.

Solche Gesten und ungeschriebenen Gesetze gelten heute in der Ellbogengesellschaft leider wohl nicht mehr.
Gerhard Plomitzer

Paris – Nice – Etappe 7

Le Broc – Valdeblore La Colmiane (119 km)

1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 3:09:18
2 GINO MÄDER (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:02
3 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:05
4 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:08
5 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:10
6 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:00:10
7 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:15
8 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:15
9 HARM VANHOUCKE (LOTTO SOUDAL) 0:00:22
10 JAI HINDLEY (TEAM DSM) 0:00:27
11 STEVEN KRUIJSWIJK (JUMBO – VISMA) 0:00:27
12 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:35
13 DYLAN VAN BAARLE (INEOS GRENADIERS) 0:00:38
14 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:40
15 WARREN BARGUIL (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:53

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 26:32:01
2 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:52
3 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:01:11
4 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:01:15
5 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:01:34
6 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:01:34
7 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:02:06
8 STEVEN KRUIJSWIJK (JUMBO – VISMA) 0:02:07
9 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:02:10
10 MATTEO JORGENSON (MOVISTAR TEAM) 0:02:21
11 GINO MÄDER (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:02:24
12 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) 0:02:26
13 HARM VANHOUCKE (LOTTO SOUDAL) 0:02:33
14 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) 0:02:36
15 DYLAN VAN BAARLE (INEOS GRENADIERS) 0:02:41

Maximilian Schachmann Dritter in Valdeblore la Colmiane auf der vorletzten Etappe von Paris-Nizza

Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen in Frankreich musste der Streckenverlauf der vorletzten Etappe kurzerhand leicht verändert werden. Deshalb begann das Rennen nicht in Nizza, sondern in Le Broc. Statt der geplanten 165 km wurden nur noch 119 km gefahren, aber der 16 km Schlussanstieg nach Valdeblore wurde beibehalten. Am Fuße der Steigung waren nur noch 8 der ursprünglich 13 Ausreißer an der Spitze, während sich dahinter das Feld stark ausgedünnt hatte. Mit 5 km bis zum Ziel riss einer der Spitzenreiter eine Lücke zu seinen verbleibenden Fluchtgefährten, während die verkleinerte Gruppe von Favoriten noch rund 35 Sekunden hinter ihm fuhr. Als Max mit noch 1000m bis zum Ziel das Tempo anzog, konnten ihm nur noch vier Fahrer folgen, unter ihnen P. Roglič. Der Slowene attackierte gleich danach, doch Max konnte ihm nachsetzen. Auf den finalen Metern zog Roglič nochmals an, überholte den verbleibenden Ausreißer und wurde damit Tagessieger. Max kam als Dritter über die Ziellinie und verteidigte damit auch seinen 2. Platz in der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über meinen dritten Platz und auch sehr stolz auf das ganze Team. Wir sind ein wirklich super Rennen gefahren und ich habe heute tollen Support gehabt. Ich bin unten gut in den Berg reingefahren und habe mich auch heute gut gefühlt. Auf den letzten 2 km habe ich noch einmal attackiert, aber Roglič konnte mithalten. Am Ende war er noch etwas frischer im Sprint, aber der 3. Platz fühlt sich heute fast wie ein Sieg an.“ – Maximilian Schachmann
„Große Gratulation an Max zu seiner heutigen Vorstellung. Wir sind heute ins Rennen gegangen um in erster Linie zu versuchen, unseren Podestplatz abzusichern. Wie Max den Primož attackieren konnte, das war eine absolute Ausnahmeleistung. Ich glaube, es gibt auf diesem Planeten nicht viele Rennfahrer, die ihn in dieser Form angreifen können. Schade, dass Max für diese mutige Fahrweise nicht mit dem Sieg belohnt wurde, aber ich denke, dass der 3. Platz und seine heutige Leistung auf jeden Fall ein großes Ausrufezeichen wert ist. Es ist eine Bestätigung seines Vorjahressieges. Kompliment an unsere Sprintergruppe, die Max auf dieser schwierigen Bergetappe bis weit ins Rennen hinein unterstützen konnten. Morgen hoffen wir, dass wir die Rundfahrt noch zu einem guten Abschluss für uns bringen können, und wir sind auch sehr zuversichtlich.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

MERCILESS ROGLIC
Valdeblore La Colmiane, Saturday, March 13th 2021 – Primoz Roglic knocked down the rest of the field at La Colmiane on Saturday to clinch his third stage victory in the 79th edition of Paris-Nice and strengthen his overall lead with one day to go in the “Race to the Sun”. The Slovenian jumped in the last stretch to overtake the last of the escapees, a remarkable Gino Mäder (Bahrain Victorious), on the line after outwitting title-holder Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe) who had to settle for third on the line. The Jumbo-Visma team leader now leads Schachmann by 52 seconds overall while Russian and white jersey holder Aleksandr Vlasov (Astana – Premier Tech) is third, 1’11“ adrift. Roglic is now 92.7-km short of his first Paris-Nice crown.
13 in the lead

The real start was given at 11:43 to 139 riders. Maximilian Walscheid (Qhubeka), Patrick Bevin (Israel-Start-up Nation) and Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix) did not start. In the Cote de Gilette, a group of thirteen riders emerged, comprising Neilson Powless (EF-Nippo), Andrey Amador and Laurens De Plus (Ineos Grenadiers), Alexey Lutsenko (Astana), Anthony Perez (Codidis), Julien Bernard and Kenny Elissonde (Trek-Segafredo), Thomas De Gendt (Lotto-Soudal), David de la Cruz (UAE), Sam Bennett and Mattia Cataneo (Deceuninck-Quick-Step), Dylan Teuns and Gino Mader (Bahrain). Polka-dot jersey holder Anthony Perez was first at the top of the climb, adding five points to his KOM tally.

Perez secures polka-dot
Mads Pedersen (Tresk-Segafredo) chased on his own behind the break until the descent of Col de la Sigale when he gave up and waited for the bunch. Perez took five more points on Col de la Sigale (Km 34.4) as the break led the peloton by 1:45. At that stage, the Frenchman had already secured the definitive polka-dot jersey but he was still first again at the top of Cote de St Antonin (km 47) when the gap reached 2:30. With Cataneo lying 2:01 behind Roglic in the GC, the peloton raised the pace in the long flat section leading to the final ascent.

Mader so close
Sam Bennett led the break relentlessly and also won the first sprint of the day in Tournefort (Km 88) as the gap settled at 1:15 until the bottom of the climb to La Colmiane. As the road went up, Powless, Bernard, Elissonde, Lutsenko, Cattaneo, De la Cruz and Mader dropped their former companions. The skimming continued and Powless, Mader and Elissonde were the last escapees standing with 10 km left in the stage. Three kilometres further up the road, Mader and Powless were alone to battle it out but the young Swiss was the stronger of the day and he went solo five kilometres from the line. It seemed as if he would go all the way, especially as Roglic seemed to relax after having reeled in an attack by Schachmann under the red flame, but the Slovenian mercilessly surged in the last 200 metres to cross the line in first place and become the first rider since Tom Boonen in 2006 to win three stages in the Race to the Sun.
@ASO