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Münsterland Giro 2025

Jasper Philipsen (Alpecin) gewann den Münsterland Giro 2025 wie im Vorjahr im Massensprint. Der 27-jährige Belgier überholte noch gerade rechtzeitig um ein viertel Vorderrad seinen Landsmann Arnaud de Lie (Lotto). Das Podium in Münster komplettierte mit etwas Abstand zu den beiden Pavel Bittner (Picnic).


Alle Fotos von HERBERT MOOS

Von den vielen ins Münsterland angereisten hochkarätigen Sprintern war vielleicht Tim Merlier (Soudal) als Top-Favorit einzuschätzen. Er blieb jedoch nach einem Sturz ausgangs des Kopfsteinpflasters auf dem innerstädtischen Schlussrundkurs erst einmal liegen.

Von seinen zu erwartenden härtesten Widersachern war dann Olav Kooij (Visma) auf dem letzten Kilometer zu weit hinten und eingebaut, obschon das Hauptfeld durch den Sturz erheblich geschrumpft war. Dadurch hatten die besten verbliebenen Sprinter allerdings auch kaum noch Helfer parat.

Den Sprint fuhren dann in besten Ausgangspositionen hinter ihren Anfahrern die Außenseiter Tim Torn Teutenberg (Lidl) und Lukas Kubis (Unibet) an. Während Kubis immerhin noch den 5. Platz hinter Jordi Meeus (Red Bull) belegte, verpuffte Teutenbergs Antritt völlig und er sackte hoffnunglos unterlegen auf den 14. Platz durch.

De Lie sprintete mit Philipsen am Hinterrad nach vorne. An einer Bodenwelle rutschte de Lie kurz die Kette durch. Ob das den Sieg des zuletzt erfolgsverwöhnten de Lies verhindert hat, lässt sich schwer beurteilen. Der siegreiche Philipsen hatten den Münsterland Giro 2025 vor dem Rennen wegen der Startliste als eine Art «Weltmeisterschaft der Sprinter» bezeichnet.

Fr 3. Oktober 2025, Stromberg – Münster
Ergebnis der 19. Auflage Sparkassen Münsterland Giro (191,0km)

1. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck 4:10:53
2. Arnaud de Lie (BEL) – Lotto
3. Pavel Bittner (CZE) – Picnic-PostNL
4. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora
5. Lukas Kubis (SVK) – Unibet-Tietema

6. Anthony Turgis (FRA) – Totanlenergies
7. Alberto Dainese (ITA) – Tudor
8. Matteo Moschetti (ITA) – Q36.5
9. Madis Mihkels (EST) – EF Education-Easypost
10. Matyas Kopecky (CZE) – Novo Nordisk

Michael Schwarzmann (IsraelPremier Tech) bestritt sein letztes Profi Rennen in Münster:

Vuelta a España 2025 – 8. Etappe

8. Etappe: Monzón Templario – Zaragoza – 187Km


Plomi Foto

Jasper Philipsen (Alpecin) gewann in Saragossa die 8. Etappe der Spanien-Rundfahrt im Massensprint. Der 27-jährige Belgier schlüpfte kurz vorm Ziel an der Bande neben Elia Viviani (Lotto) durch und schlug diesen um eine halbe Radlänge. Auch nicht weit weg waren Ethan Vernon (Israel) und Arne Marit (Intermarché) auf den Plätze 3 und 4. Philipsen hatte bereits die Auftakt-Etappe der Vuelta 2025 für sich entschieden.

1. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck 3:43:48
2. Elia Viviani (ITA) – Lotto (Später relegiert auf Platz 105)
3. Ethan Vernon (GBR) – Israel-Premier Tech
4. Arne Marit (BEL) – Intermarché-Wanty alle
5. Anders Foldager (DEN) – Jayco-Alula
6. Bryan Coquard (FRA) – Cofidis
7. Madis Mihkels (EST) – EF Education-Easypost gleiche
8. Thibaud Gruel (FRA) – Groupama-FDJ
9. Fabio Christen (SUI) – Q36.5
10. Ben Turner (GBR) – Ineos Grenadiers Zeit
– 169 Fahrer klassiert.
DNF George Bennett (NZL) – Israel-Premier Tech
DNF Oliver Knight (GBR) – Cofidis
DNF Eric Fagundez (URU) – Burgos-Burpellet

Es war kein Tag für die Gesamtwertung. Torstein Træen (Bahrain) blieb daher mit unverändert 2:33 Minuten Vorsprung vor Jonas Vingegaard (Visma) im Roten Trikot des Gesamtführenden.

Gesamtwertung
1. Torstein Træen (NOR) – Bahrain Victorious 29:01:50

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +2:33
3. João Almeida (POR) – UAE-XRG +2:31
4. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +2:42
5. Lorenzo Fortunato (ITA) – XDS-Astana +2:47
6. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +2:49
7. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +2:53
8. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +2:53
9. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +2:55
10. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +2:58

11. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +3:03
12. Marc Soler (ESP) – UAE-XRG +3:04
13. Matthew Riccitello (USA) – Israel-Premier Tech +3:20
14. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +3:38
15. Raul Garcia Pierna (ESP) – Arkéa-B&B Hotels +3:39
16. Bruno Armirail (FRA) – Decathlon-AG2R +3:40
17. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +3:53
18. Junior Lecerf (BEL) – Soudal-Quick Step +4:15
19. Jefferson Cepeda (ECU) – Movistar +4:28
20. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +4:36

Als Spitzenreiter des Tages erbarmten sich Bou (Caja Rural), Samitier (Cofidis) und Faura (Burgos). Für das Flucht-Trio gab es nichts zu holen, abgesehen von TV-Zeit und dem Zwischensprint, der an Lokalmatador Sergio Samitier ging. Dahinter holten sich Mads Pedersen (Lidl) und Vernon die verbleibenden 13 und 10 Punkte.

Die 3 Ausreißer wurden rechtzeitig vorm unmittelbaren Finale gestellt. Der Sprint wurde von Vivianis Team angefahren. Viviani eröffnete dann den Sprint und zog hinüber links an die Bande. Er widerstand im letzten Moment der Versuchung, den schnelleren Philipsen komplett einzubauen. Pedersen kam nur auf den 11. Platz für 6 Punkte.

Grünes Trikot
1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 120 p.
2. Ethan Vernon (GBR) – Israel-Premier Tech 111

3. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck 105
4. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek 75
5. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 70
6. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ 62
7. Orluis Aular (VEN) – Movistar 46

Vuelta a España Etappen 1-3

1. Etappe: Torino – Reggia di Venaria – Novara – 200 Km

1 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 180 04:09:12
2 Vernon Ethan Israel-Premier Tech 130 + 00
3 Aular Orluis Movistar Team 95 + 00

4 Viviani Elia Lotto 80 + 00
5 García Cortina Iván Movistar Team 60 + 00
6 González David Q36.5 Pro Cycling Team 45 + 00
7 Coquard Bryan Cofidis 40 + 00
8 Silva Thomas Caja Rural-Seguros RGA 35 + 00
9 Pidcock Tom Q36.5 Pro Cycling Team 30 + 00
10 Mihkels Madis EF Education-EasyPost 25 + 00
11 van Dijke Tim Red Bull-BORA-hansgrohe 20 + 00
12 Turner Ben INEOS Grenadiers 15 + 00
13 Planckaert Edward Alpecin-Deceuninck 10 + 00
14 Pedersen Mads Lidl-Trek 5 + 00

2. Etappe: Alba – Puerto Limone – 157 Km

Der Top-Favorit auf den Gesamtsieg schlug bereits auf der verregneten 2. Vuelta-Etappe 2025 zu: Jonas Vingegaard (Visma) siegte tatsächlich im Massensprint der Bergfahrer! Der 28-jährige Däne brachte sein Vorderrad im letzten Moment vorbei an Giulio Ciccone (Lidl), der den Sprint sehr früh eröffnet hatte. Hinter den beiden kam David Gaudu (Groupama) im Nebel von Limone Piemonte auf den 3. Platz. Außerdem zeitgleich mit den Top-3 wurde Egan Bernal (Ineos) notiert.

1 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 180 03:47:14
2 Ciccone Giulio Lidl-Trek 130 + 00
3 Gaudu David Groupama-FDJ 95 + 00
4 Bernal Egan INEOS Grenadiers 80 + 00
5 Almeida João UAE Team Emirates-XRG 60 + 02
6 Gall Felix Decathlon AG2R La Mondiale Team 45 + 02
7 Hindley Jai Red Bull-BORA-hansgrohe 40 + 02

8 Ayuso Juan UAE Team Emirates-XRG 35 + 02
9 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 30 + 02
10 Pidcock Tom Q36.5 Pro Cycling Team 25 + 02
11 López Martin XDS Astana Team 20 + 02
12 Kuss Sepp Team Visma | Lease a Bike 15 + 02
13 O’Connor Ben Team Jayco-AlUla 10 + 02
14 Paret-Peintre Valentin Soudal Quick-Step 5 + 02
15 Langellotti Victor INEOS Grenadiers 2 + 02

Damit eroberte Vingegaard schon früh das Rote Trikot des Gesamtführenden. Dabei war der 2-fache Tour-de-France-Sieger noch 26 Kilometer vorm Ziel in einen Massensturz verwickelt und zu Boden gegangen. Aufgrund der 10, 6 und 4 Sekunden Bonifikation für die ersten 3 Plätze der Tageswertung setzte sich Vingegaard mit 4 Sekunden in Front vor Ciccone, 6 vor Bernal und 10 vor Bernal.
Die nachfolgenden Fahrer wurden zuüglich mit 2 Sekunden gewertet, weil hinter Bernal im Ziel eine entsprechende Lücke klaffte. Die Fahrer, die am flachen Vortag die Zeitgutschriften holten, spielte in dem bergauf führenden Finale erwartungsgemäß keine Rolle, so auch Jasper Philipsen (Alpecin), den Träger des Roten Trikots für nur einen Tag.

Gesamtwertung
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 7:56:16

2. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +0:04
3. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +0:06
4. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +0:10
5. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +0:12
6. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +0:12

Das frühe Spitzenquartett des Tages bestand aus Glivar (Alpecin), Otruba (Intermarché), Slock (Lotto) und als Nachzügler Fernandez (Burgos). Slock sprang für den Sieg im Zwischensprint davon. Aus dem Hauptfeld heraus kam Vernon (Israel) auf den 5. Platz, konnte damit aber nicht Philipsen aus dem Grünen Trikot fahren.
Der zunächst leichte Regen im Piemont wurde auf den letzten 50 Kilometern bis tief ins Finale hinein immer stärker. Stürze folgten. Zunächst waren Martin (Groupama) und Bennett (Israel) einzeln betroffen, was für Martin das frühe Vuelta-Aus bedeutete.
26 Kilometer vorm Ziel kam dann Pidcock (Q36.5) auf dem glitschigen Untergrund ausgangs eines Kreisverkehrs zu Fall und verursachte eine Kettenreaktion. Mit dabei lagen Vingegaard und mehrere seiner Teamkollegen.
Im nicht allzu steilen Schlussanstieg wurde Slock 6 Kilometer als letzter der 4 Ausreißer gestellt. Von den Tagesfavoriten zeigten sich Pidcock und Ciccone in den ersten Positionen. Als Ciccone eröffnete, verhungerte Pidcock sogleich und belegte nur den 10. Platz. Stattdessen drehte Vingegaard auf, und die Ziellinie kam für Ciccone wenige Momente zu spät.

3. Etappe: San Maurizio Canavese – Ceres – 139 Km

Gaudu bezwingt Pedersen im Kurvensprint

David Gaudu (Groupama) gewann die 3. Etappe der Spanien-Rundfahrt 2025, deren letzte mit Ziel in Italien, im Bergaufsprint von Ceres. Der Franzose verwies die beiden Top-Stars Mads Pedersen (Lidl) und Jonas Vingegaard (Visma) auf die Plätze. Dabei nutzte Gaudu eine Spitzkehre weniger als 100 Meter vorm Ziel, Pedersen durch ein lässiges Überholmanöver so richtig alt aussehen zu lassen.
Giulio Ciccone hatte den Sprint so angefahren, dass sein Teamkollege Pedersen an 1. Position in die Schlusskurve ging, vor Vingegaard und Gaudu. Pedersen steuerte die Kurve von ganz außen an, um möglichst die Ideallinie zu treffen. Dies misslang jedoch gründlich. Gaudu fand innen die viel bessere Linie und zog an Vingegaard und Pedersen vorbei. Ciccone belegte noch den 4. Platz.

Ergebnis
1. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ 2:59:24

2. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek
3. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike
4. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek alle
5. Jordan Labrosse (FRA) – Decathlon-AG2R
6. Orluis Aular (VEN) – Movistar
7. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious gleiche
8. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers
9. Bjorn Koerdt (GBR) – Picnic-PostNL
10. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora Zeit
– 181 Fahrer klassiert.
DNS Axel Zingle (FRA) – Visma-Lease a Bike
DNS Jorge Arcas (ESP) – Movistar

Aufgrund der Zeitbonifikationen zog Gaudu im Gesamtklassement mit dem Führenden Vingegaard gleich. Vingegaard behielt aber das Rote Trikot wegen der geringegen Rangsumme aus den bisherigen 3 Zielankünften.

Gesamtwertung
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 7:56:16

3. David Gaudu (FRA) – Groupama-FDJ +0:00
2. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +0:08
4. Egan Bernal (COL) – Ineos Grenadiers +0:14
5. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +0:16
6. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +0:16

7. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +0:16
8. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +0:16
9. Juan Ayuso (ESP) – UAE-XRG +0:16
10. Valen. Paret-Peintre (FRA) – Soudal-Quick Step +0:16
11. João Almeida (POR) – UAE-XRG +0:16

Als Ausreißer des Tages betätigten sich Quinn (EF), Gamper (Jayco), Verre (Arkéa) und van Boven (Intermarché). 71 Kilometer vorm Ziel lösten sich Quinn und Verre an einen 16-%-Anstieg – bei 2 Minuten Vorsprung vorm Hauptfeld. Am Bergpreis holte sich Verre die Punkte und damit auch offiziell das Bergtrikot zurück, das er auf der 3. Etappe nur stellvertretend für Vingegaard getragen hatte.
Stellvertretend ist das Stichwort. Denn hinter den 2 verbliebenen Ausreißern und dem vorsorglich enteilten Pedersen sprintete Vingegaard beim Zwischensprint auf den 4. Platz, vorbei an Ciccone ähnlich wie beim Zielsprint des Vortages. Damit offenbarte Vingegaard überraschende Ambitionen in Sachen Punktewertung. Der will wohl bei der Vuelta 2025 ganz groß abräumen! Für Vingegaard trägt auf der 4. Etappe Ciccone stellvertretend das Grüne Trikot.

Innerhalb der letzten 40 Kilometer war Quinn dann als alleiniger Spitzenreiter vorne unterwegs, und 20 Kilometer vorm Ziel wurde er gestellt. Pedersens Team hatte den Tag über am meisten investiert. Doch es läuft noch nicht so wie beim Giro, als Pedersen 4 Etappensiege samt Punktewertung mit nach Hause nahm. Schon beim Massensprint zum Auftakt sprang nur ein enttäuschender 16. Platz heraus. Für Gaudu indes war es bereits der 3. Etappensieg innerhalb einer Spanien-Rundfahrt.

Renewi Tour

1. Etappe: Terneuzen – Breskens (Sluis) – 183 Km


HERBERT MOOS Foto

1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 50 03:40:05
2 De Lie Arnaud Lotto 30 + 00
3 Molano Sebastian UAE Team Emirates-XRG 25 + 00
4 Bittner Pavel Team Picnic PostNL 20 + 00
5 Girmay Biniam Intermarché-Wanty 15 + 00
6 Turner Ben INEOS Grenadiers 10 + 00
7 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike 8 + 00
8 Ballerini Davide XDS Astana Team 6 + 00
9 Gaviria Fernando Movistar Team 3 + 00
10 Dehairs Simon Alpecin-Deceuninck 1 + 00
11 Gudmestad Tord Decathlon AG2R La Mondiale Team + 00
12 de Kleijn Arvid Tudor Pro Cycling Team + 00
13 Capiot Amaury ARKEA-B&B HOTELS + 00
14 van Dijke Mick Red Bull-BORA-hansgrohe + 00
15 Groenewegen Dylan Team Jayco-AlUla + 00

2. Etappe: Blankenberge – Ardooie – 173 Km

1 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike 50 03:35:07
2 Bittner Pavel Team Picnic PostNL 30 + 00
3 de Kleijn Arvid Tudor Pro Cycling Team 25 + 00
4 Girmay Biniam Intermarché-Wanty 20 + 00
5 Groenewegen Dylan Team Jayco-AlUla 15 + 00
6 Merlier Tim Soudal Quick-Step 10 + 00
7 Teunissen Mike XDS Astana Team 8 + 00
8 Gudmestad Tord Decathlon AG2R La Mondiale Team 6 + 00
9 Capiot Amaury ARKEA-B&B HOTELS 3 + 00
10 Dehairs Simon Alpecin-Deceuninck 1 + 00

3. Etappe: Aalter – Geraardsbergen – 182 Km


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1 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck 50 03:50:53
2 De Lie Arnaud Lotto 30 + 00
3 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG 25 + 12
4 Del Grosso Tibor Alpecin-Deceuninck 20 + 34

5 Bettiol Alberto XDS Astana Team 15 + 34
6 Wright Fred Bahrain Victorious 10 + 34
7 Laurance Axel INEOS Grenadiers 8 + 42
8 Vermeersch Gianni Alpecin-Deceuninck 6 + 42
9 Bittner Pavel Team Picnic PostNL 3 + 42
10 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike 1 + 42
11 Berckmoes Jenno Lotto + 42

4. Etappe: Riemst – Bilzen-Hoeselt – 199 Km

1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 50 04:19:28
2 Bittner Pavel Team Picnic PostNL 30 + 00
3 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike 25 + 00
4 Penhoët Paul Groupama-FDJ 20 + 00
5 Govekar Matevz Bahrain Victorious 15 + 00
6 Girmay Biniam Intermarché-Wanty 10 + 00
7 Laurance Axel INEOS Grenadiers 8 + 00
8 Dehairs Simon Alpecin-Deceuninck 6 + 00
9 Gudmestad Tord Decathlon AG2R La Mondiale Team 3 + 00
10 Albanese Vincenzo EF Education-EasyPost 1 + 00

5. Etappe: Leuven – Leuven – 185 Km

1 De Lie Arnaud Lotto 50 03:59:38
2 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck 30 + 00
3 De Bondt Dries Decathlon AG2R La Mondiale Team 25 + 00
4 Bittner Pavel Team Picnic PostNL 20 + 00
5 Groenewegen Dylan Team Jayco-AlUla 15 + 00
6 Milesi Lorenzo Movistar Team 10 + 00
7 Albanese Vincenzo EF Education-EasyPost 8 + 00
8 Penhoët Paul Groupama-FDJ 6 + 00
9 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike 3 + 00
10 Laurance Axel INEOS Grenadiers

Endstand:


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1 De Lie Arnaud Lotto 19:24:42
2 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck + 03
3 Wellens Tim UAE Team Emirates-XRG + 31
4 2 Wright Fred Bahrain Victorious + 55
5 1 Kooij Olav Team Visma | Lease a Bike + 57
6 1 Bittner Pavel Team Picnic PostNL + 59
7 2 De Bondt Dries Decathlon AG2R La Mondiale Team + 59
8 Bettiol Alberto XDS Astana Team + 01:00
9 2 Del Grosso Tibor Alpecin-Deceuninck + 01:03
10 10 Skujins Toms Lidl-Trek + 01:07

112. Tour de France – 20. Etappe:

20. Etappe: Nantua – Pontarlier – 184 Km – 2900 Hm

Kaden Groves nach Regenschlacht vorn allein übrig


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Die hüglige vorletzte, 20. Etappe der Tour de France 2025 war für die Ausreißer, endete mit einem Solosieg – und es gewann ein Sprinter. Kaden Groves (Alpecin) vervollständigte damit als zweiter Fahrer bei dieser Tour de France seine Sammlung aus Tagessiegen bei allen 3 Grand Tours, und zwar gleich bei seiner ersten Tour de France. Der 26-jährige Australier löste sich 16,5 Kilometer vorm Ziel bei hundsmiseralblem Wetter aus einem Spitzentrio mit Frank van den Broeck (Picnic) und Jake Stewart (Israel), die sich daraufhin anschauten.

Van den Broeck belegte am Ende mit 54 Sekunden Rückstand den 2. Platz, Pascael Eenkhoorn (Soudal) ebenfalls als Solist den 3. Platz. Zuvor hatte van den Broeck gegen die beiden endschnelleren Gegner gepokert, was Stewart auf die Palme trieb. Van den Broeck fuhr dann noch für den 2. Platz davon. Stewart wurde von Verfolgern gestellt. Mitentscheidend für den Ausgang waren Stürze auf den spiegelglatten Straßen im Jura, insbesondere 21 Kilometer vorm Ziel in der Spitzengruppe von Romeo (Movistar) und Grégroire (Groupama), weswegen das Trio mit Groves, van den Broeck und Stewart überhaupt entstand.

Die Top-Klassementfahrer blieben von Stürzen verschont. Der rutschige Untergrund nagte am Vorschlusstag natürlich trotzdem an den Nerven. Außerdem war es nichts mit Bummeltempo, weil in der Spitze Jordan Jegat (Totalenergies) vertreten war und eine Gefahr für den 10. Platz in der Gesamwertung für O’Connor (Jayco) darstellte – und diesen um knapp 2 Minuten verdrängte. Denn das Feld ums Gelbe Trikot und O’Connor erreichte rund 7 Minuten nach Groves und 6 nach Jegat das Ziel.


Ergebnis
1. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck 4:06:09

2. Frank van den Broeck (NED) – Picnic-PostNL +0:54
3. Pascal Eenkhoorn (NED) – Soudal-Quick Step +0:59
4. Simone Velasco (ITA) – XDS-Astana +1:04
5. Romain Grégoire (FRA) – Groupama-FDJ
6. Jake Stewart (GBR) – Israel-Premier Tech alle
7. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies
8. Tim Wellens (BEL) – UAE-Emirates gleiche
9. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike
10. Harry Sweeny (AUS) – EF Education-Easypost Zeit
11. Matteo Trentin (ITA) – Tudor +2:01
12. Ewen Costiou (FRA) – Arkéa-B&B Hotels +3:45
13. Davide Ballerini (ITA) – XDS-Astana +7:04
14. Mike Teunissen (NED) – XDS-Astana gl.Zeit
15. Jonas Abrahamsen (NOR) – Uno-X gl.Zeit
– 160 Fahrer klassiert.
DNS Jewgeni Fedorow (KAZ) – XDS-Astana

Auf den ersten 9 Plätzen der Gesamtwertung blieb es wie gehabt. Tadej Pogacar (UAE) verteigte sein Gelbes Trikot mit unverändert 4:24 Minunten vor Jonas Vingegaard (Visma) und 11:09 vor Florian Lipowitz (RB), der seinerseits den 3. Platz und das weiße Trikot des besten Jungprofis gegen Oscar Onley (Picnic) behauptete. Pogacar stand nach der 20. Etappe außerdem als Sieger ums gepunktete Bergtrikot fest.

112. Tour de France – 6. Etappe:

6. Etappe: Bayeux – Vire Normandie – 202 Km – 3550 Hm

Ben Healy triumphiert nach 42,5-Kilometer-Solo


ASO/Billy Ceusters

Ben Healy (EF) gewann in Vire die 6. Etappe der Tour de France 2025, auf der erstmals bei dieser Ausgabe die Fluchtgruppe des Tages erfolgreich war. Der 24-jährige Ire attackierte 7 Mitausreißer 42,5 Kilometer vorm Ziel. Auf dem durchgängig welligen Terrain in der Normandie hatte Healy am Ende fast 3 Minuten Vorsprung vor Quinn Simmons (Lidl) und Michael Storer (Tudor).

Mathieu van der Poel (Alpecin) kam als Letzter aus der Flucht um Healy mit 3:58 Minuten Rückstand auf dem 8. Platz an. Damit holte er sich das Gelbe Trikot um nur eine läppische Sekunde von Tadej Pogacar (UAE) zurück. Dieser führte die besten Klassementfahrer 5:27 hinter Healy auf dem 9. Platz über den Zielstrich – direkt vor Vingegaard, Jorgenson (beide Visma) und Evenepoel (Soudal).


Plomi Foto

Ergebnis
1. Ben Healy (GBR) – EF Education-Easypost 4:24:10
2. Quinn Simmons (USA) – Lidl-Trek +2:44

3. Michael Storer (AUS) – Tudor +2:51
4. Eddie Dunbar (IRL) – Jayco-Alula +3:21
5. Simon Yates (GBR) – Visma-Lease a Bike +3:24
6. Will Barta (USA) – Movistar +3:29
7. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +3:52
8. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Deceuninck +3:58
9. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG +5:27
10. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike
11. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike
12. Remco Evenepoel (BEL) – Soudal-Quick Step alle
13. Oscar Onley (GBR) – Picnic-PostNL
14. Kévin Vauquelin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels gleiche
15. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora
16. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R Zeit

17. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +5:32
18. Enric Mas (ESP) – Movistar
19. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora alle
20. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies
21. Sergio Higuita (COL) – XDS-Astana gleiche
22. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X
23. João Almeida (POR) – UAE-XRG Zeit
24. Jack Haig (AUS) – Bahrain Victorious +5:40
25. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +5:43
26. Emanuel Buchmann (GER) – Cofidis gl.Zeit


33. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +6:07
– 179 Fahrer klassiert.

Van der Poel hauchdünn zurück in Gelb
Man hätte zwischendurch davon ausgehen können, das van der Poel etwas klarer zurück ins Gelbe Trikot fahren würde. Am Ende wäre es fast schief gegangen, weil er regelrecht einbrach. Die Abstände zwischen Pogacar, Evenepoel, Vauquelin (Arkéa), Vingegaard, Jorgenson, und Lipowitz (Red Bull) blieben identisch zum Vortag. Healy schob sich in der Gesamtwertung vor auf den 8. Platz vor Lipowitz, hinter den wiederum sein Kapitän Roglic zurückfiel. Roglic hatte sich an der kurzen Schlussrampe in Vire wie mehrere nachrangige Klassementfahrer 5 Sekunden gefangen.

Gesamtwertung
1. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Deceuninck 21:52:34

2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG +0:01
3. Remco Evenepoel (BEL) – Soudal-Quick Step +0:43
4. Kévin Vauquelin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels +1:00
5. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +1:14
6. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +1:23
7. João Almeida (POR) – UAE-XRG +1:59
8. Ben Healy (GBR) – EF Education-Easypost +2:01
9. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +2:32
10. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +2:36

11. Oscar Onley (GBR) – Picnic-PostNL +2:42
12. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +3:13
13. Enric Mas (ESP) – Movistar +3:35
14. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +3:57
15. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +3:58
16. Aurél. Paret-Peintre (FRA) – Decathlon-AG2R +4:11
17. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +4:21
18. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +4:38

19. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +5:09
20. Jack Haig (AUS) – Bahrain Victorious +5:09
21. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +5:30
22. Steff Cras (BEL) – Totalenergies +4:54
23. Guillaume Martin (FRA) – Groupama-FDJ +5:47
24. Emanuel Buchmann (GER) – Cofidis +6:09

Die ersten 22 Kilometer der 6. Etappe hielten die Teams von Milan (Lidl) und vor allem Girmay (Intermarché) den Laden für den frühen Zwischensprint zusammen. Das Ergebnis: Girmay belegte den 3. Platz hinter Milan und van der Poel – und sein Team fand sich in der Folgezeit, als die Gegner Attacken aus allen Rohren feuerten, als einziges komplett im sich bildenden Gruppetto wieder.
100 Kilometer Kampf um die Gruppe
Nach wechselnden Konstellationen an der Spitze war erst nach rund 100 Kilometern bei Etappenhalbzeit klar: Eine 8-köpfige Gruppe mit Simon Yates (Visma), Ben Healy, Quinn Simmons, Mathieu van der Poel, Michael Storer, Eddie Dunbar (Jayco), Will Barta (Movistar) und Harold Tejada (XDS) würde endlich etwas Raum bekommen.
Die frühe Suche nach der Vorentscheidung im typischen Healy-Stil erwischte die 7 Konkurrenten dennoch auf dem falschen Fuß. Mit seiner stürmischen Attacke riss Healy sogleich eine beträchtliche Lücke auf, die sich schnell auf eine Minute ausweitete. 29 Kilometer vorm Ziel machten sich Simmons und Storer als Duo auf die Verfolger. Der Rückstand wuchs trotzdem weiter sukzessive an. Im vorletzten Anstieg mussten in der dritten Gruppe van der Poel und Tejada abreißen lassen.
Pogacar ist alle 3 Trikots wieder los
Selten in der Geschichte wurde ein Fahrer nach einer Etappe mit Gelbem, Grünen und rot-gepunkteten Trikot geehrt – so wie Tadej Pogacar nach der 5. Etappe der Tour 2025. Einen Tag später war er alle 3 Trikots wieder los: Das Gelbe Trikot an der van der Poel, das Grüne an Milan und das Bergtrikot an seinen Teamkollegen Wellens, der die 2. der 6 Bergpreise während der 6. Etappe gewonnen hatte, als die 8-köpfige Spitzengruppe des Tages um Healy und van der Poel noch nicht stand.

Grünes Trikot
1. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek 112 p.

2. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Deceuninck 108
3. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 106
4. Biniam Girmay (ERI) – Intermarché-Wanty 102
5. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 72
6. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies 70
7. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 50
8. Søren Waerenskjold (NOR) – Uno-X 46

112. Tour de France – 4. Etappe:

4. Etappe: Amiens Metropole – Rouen – 174 Km – 2050 Hm

Pogacar sprintet zum 100. Profisieg


HERBERT MOOS Foto

Tadej Pogacar (UAE) gewann in Rouen die 4. Etappe der Tour de France 2025 im Sprint einer Gruppe der absolut besten. Der 26-jährige Slowene schlug Mathieu van der Poel (Alpecin) um mehr als 2 Radlängen. Eine halbe Radlänge dahinter erreichte Jonas Vingegaard (Visma) die Ziellinie auf dem 3. Platz. In der Zeit des Siegers wurden außerdem Oscar Onley (Picnic), Romain Grégoire (Groupama) und João Almeida (UAE) gewertet. Für Pogacar war es bereits der 100. Profisieg, dazu herausgefahren im Regenbogentrikot des Weltmeisters beim wichtigsten Rennen der Welt!

Mit 3 Sekunden Rückstand kamen Remco Evenepoel (Soudal) und Kévin Vauquélin (Arkéa) durch, mit 7 Mattias Skjelmose (Lidl). Die nächste Gruppe büßte ab dem 10. Platz schon eine halbe Minute ein, darin vertreten Tobias Johannessen (Uno-X), Primoz Roglic (Red Bull) und Enric Mas (Movistar). Diese Fahrer platzten bereits in den Rampe 6 Kilometer vorm Ziel ab und konnten die späteren Top-9 vor dem erneut steigenden Schlusskilometer nicht mehr wieder einholen.

Ergebnis
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 3:50:29

2. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Deceuninck
3. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike
4. Oscar Onley (GBR) – Picnic-PostNL alle
5. Romain Grégoire (FRA) – Groupama-FDJ gleiche
6. João Almeida (POR) – UAE-XRG Zeit
7. Remco Evenepoel (BEL) – Soudal-Quick Step +0:03
8. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
9. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +0:07
10. Kévin Vauquelin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels +0:10
11. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike +0:30
12. Aurél. Paret-Peintre (FRA) – Decathlon-AG2R
13. Alex Baudin (FRA) – EF Education-Easypost alle
14. Jhonatan Narvaez (ECU) – UAE-XRG gleiche
15. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X Zeit

17. Enric Mas (ESP) – Movistar +0:32
18. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora gl.Zeit
27. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +0:39
32. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +0:54
33. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora gl.Zeit

34. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious gl.Zeit
40. Emanuel Buchmann (GER) – Cofidis +1:21
43. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +1:49
– 181 Fahrer klassiert.

Durch die Zeitboni im Ziel rückte Pogacar im Gesamtklassement in die gleiche Sekunde auf wie van der Poel. Dieser behielt jedoch das Gelbe Trikot wegen der besseren Rangsumme aus den bisherigen 4 Etappen. Vingegaard blieb auf dem 3. Platz mit nun 8 Sekunden Rückstand auf die beiden. Evenepoel sprang zwar vor in die Top-Ten, ist aber angesichts 58 Sekunden Rückstand vorm Zeitfahren praktisch chancenlos in puncto Gelbes Trikot.

Gesamtwertung
1. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Deceuninck 16:46:00

2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG +0:00
3. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +0:08
4. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +0:19
5. Kévin Vauquelin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels +0:26
6. Enric Mas (ESP) – Movistar +0:48
7. Oscar Onley (GBR) – Picnic-PostNL +0:55
8. João Almeida (POR) – UAE-XRG +0:55
9. Remco Evenepoel (BEL) – Soudal-Quick Step +0:58
10. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +1:02
11. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +1:17

13. Primoz Roglic (SLO) – Red Bull-Bora +1:27
17. Santiago Buitrago (COL) – Bahrain Victorious +1:49
19. Felix Gall (AUT) – Decathlon-AG2R +1:49
20. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +1:49
22. Carlos Rodriguez (ESP) – Ineos Grenadiers +2:05
25. Emanuel Buchmann (GER) – Cofidis +2:16

112. Tour de France – 3. Etappe:

3. Etappe: Valenciennes – Dunkerque – 178 Km – 800 Hm

Tim Merlier schlägt Milan im engen Duell


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Tim Merlier (Soudal) triumphierte im Trikot des Europameisters auf der 3. Etappe der Tour de France 2025 im Massensprint. Der 32-jährige Belgier setzte sich in Dünkirchen um etwas mehr als eine Reifenstärke vor Jonathan Milan (Lidl) durch. Im Windschatten der beiden rollte Phil Bauhaus (Bahrain) auf den 3. Platz. Jasper Philipsen (Alpecin), Sprintsieger der 1. Etappe, rasselte beim Zwischensprint auf die Schulter und schied im Grünen Trikot aus.

Damit fehlte im Finale der Sprinter mit dem besten Zug, und es ging auf dem Schlusskilometer etwas chaotisch zu. Dennoch kam es zum Duell der beiden am höchsten gewetteten Fahrer, die an Tag 1 noch im Wind abgehängt wurden: Merlier und Milan. Für Merlier war es der 2. Etappensieg bei einer Tour de France nach 2021 – bei seiner erst 2. Tour überhaupt! In den anderen Jahren musste er immer zugunsten eines Klassementfahrers oder anderen Sprinters zu Hause bleiben.
Den Massensprint der 3. Tour-Etappe 2025 eröffnete Pavel Bittner (Picnic) hinter seinem Anfahrer. Er wurde aber schnell überholt und fiel auf den 5. Platz hinter Søren Waerenskjold (Uno-X) zurück. Merlier überholte Milan, der von Bittners Hinterrad kam. Milan hielt aber dagegen und hatte auf dem Schlussbogen den Vorteil der Innenbahn. Dadurch wurde es doch noch einmal richtig knapp, und Merlier konnte den Finger erst hinter der Ziellinie heben. Irgendwo auf Höhe des 20. Platzes krachte es noch einmal gewaltig – unnötig.


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1. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 4:16:55
2. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek
3. Phil Bauhaus (GER) – Bahrain Victorious
4. Søren Waerenskjold (NOR) – Uno-X
5. Pavel Bittner (CZE) – Picnic-PostNL
6. Biniam Girmay (ERI) – Intermarché-Wanty
7. Kaden Groves (AUS) – Alpecin-Deceuninck
8. Danny van Poppel (NED) – Red Bull-Bora
9. Pascal Ackermann (GER) – Israel-Premier Tech alle

10. Amaury Capiot (BEL) – Arkéa-B&B Hotels
11. Alberto Dainese (ITA) – Tudor
12. Tobias Lund Andresen (DEN) – Picnic-PostNL gleiche
13. Bastien Tronchon (FRA) – Decathlon-AG2R
14. Dylan Groenewegen (NED) – Jayco-Alula
15. Jake Stewart (GBR) – Israel-Premier Tech Zeit
– 181 Fahrer klassiert.
DNS Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck

Das Gelbe Trikot behielt Mathieu van der Poel (Alpecin) an einem ansonsten bitteren Tag für das große Siegerteam des ersten Wochenendes. Die großen Favoriten auf den Gesamtsieg, Tadej Pogacar (UAE) und Jonas Vingegaard (Visma), verblieben mit 4 und 6 Sekunden Rückstand auf den Plätzen 2 und 3. Der Favorit auf den 3. Podestplatz in Paris, Remco Evenepoel (Soudal), war rund 3 Kilometer vorm Ziel in einen Sturz verwickelt, was ihn immerhin keine Zeit kostete.

Gesamtwertung
1. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Deceuninck 12:55:37

2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG +0:04
3. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +0:10
4. Kévin Vauquelin (FRA) – Arkéa-B&B Hotels +0:10
5. Matteo Jorgenson (USA) – Visma-Lease a Bike +0:10
6. Enric Mas (ESP) – Movistar +0:10
7. Joe Blackmore (GBR) – Israel-Premier Tech +0:41
8. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +0:41
9. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +0:41
10. Emanuel Buchmann (GER) – Cofidis +0:49

Während der 3. Etappe gab es keine Spitzengruppe. Das Etappenprofil war dafür wenig einladend. Dazu kam noch starker Gegenwind. Der anfängliche Regen hörte dafür deutlich schneller auf als am Vortag.

Philipsen stürzt bei Zwischensprint – Aufgabe!

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Das erste nennenswerte Ereignis erfolgte fast 120 Kilometer im Rennen, damit 60 Kilometer vorm Ziel – und da knallte es so richtig! Beim Zwischensprint stürzte Jasper Philipsen hart auf die Schulter und war sofort ausgeschieden. Das rollende Sicherheitsrisiko Bryan Coquard (Cofidis) touchierte bei seinem wild schwankenden Sprintstil neben ihm Laurenz Rex (Intermarché) beim Versuch, an Milan vorbeizugehen. Dabei wurde Coquard zur Abrissbirne für Philipsen, hielt sich dafür selbst artistisch auf dem Rad.

Die Fahrer nahmen sofort alle spürbar raus. Die Maximalpunktzahl von 20 holte sich Milan vor Penhoët (Groupama), Groves (Alpecin) und Turgis (Totalenergies). Auf dem 7. Platz holte Biniam Girmay (Intermarché) noch 9 Punkte. Tagessieger Merlier beteiligte sich nicht. Weil Girmay später im Ziel nicht über den 6. Platz hinauskam, übernahm Milan das Grüne Trikot von Philipsen.

Grünes Trikot
1. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek 81

2. Biniam Girmay (ERI) – Intermarché-Wanty 77
3. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 63
4. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Deceuninck 50
5. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies 49
6. Søren Waerenskjold (NOR) – Uno-X 46
7. Paul Penhoët (FRA) – Groupama-FDJ 43
8. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 30

Die einzige kleine Flucht legte dann Tim Wellens (UAE) als Solist hin. Er löste sich 6 Kilometer vorm einzigen Bergpreis des Tages uns sicherte sich dort einen Punkt 31 Kilometer vorm Ziel. Damit übernahm er das Bergtrikot seines Kapitäns Pogacar, der sich damit den Stress der Siegerehrung ersparte. Danach ließ sich Wellens wieder ins Hauptfeld zurückfallen.

112. Tour de France – 2. Etappe:

2. Etappe: Lauwin-Planque – Boulogne-sur-mer – 209 Km – 2550 Hm


HERBERT MOOS Foto

1 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck 210 04:45:41
2 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG 150 + 00
3 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike 110 + 00
4 Grégoire Romain Groupama-FDJ 90 + 00
5 Alaphilippe Julian Tudor Pro Cycling Team 70 + 00
6 Onley Oscar Team Picnic PostNL 55 + 00
7 Paret-Peintre Aurélien Decathlon AG2R La Mondiale Team 45 + 00
8 Vauquelin Kévin ARKEA-B&B HOTELS 40 + 00
9 Velasco Simone XDS Astana Team 35 + 00
10 Berckmoes Jenno Lotto 30 + 00
11 Delettre Alexandre Team TotalEnergies 25 + 00
12 Mas Enric Movistar Team 20 + 00
13 Buitrago Santiago Bahrain Victorious 15 + 00
14 Hirschi Marc Tudor Pro Cycling Team 10 + 00
15 Almeida João UAE Team Emirates-XRG 5 + 00
16 Martin-Guyonnet Guillaume Groupama-FDJ + 00
17 Evenepoel Remco Soudal Quick-Step + 00
18 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 00
19 Powless Neilson EF Education-EasyPost + 00
20 Buchmann Emanuel Cofidis + 00
21 Gall Felix Decathlon AG2R La Mondiale Team + 00
22 Roglic Primoz Red Bull-BORA-hansgrohe + 00

23 Skjelmose Mattias Lidl-Trek + 00
24 Lipowitz Florian Red Bull-BORA-hansgrohe + 00
25 Lutsenko Alexey Israel-Premier Tech

Gesamt:

1 van der Poel Mathieu Alpecin-Deceuninck 08:38:42
2 16 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG + 04
3 17 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 06
4 12 Vauquelin Kévin ARKEA-B&B HOTELS + 10
5 3 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 10
6 25 Mas Enric Movistar Team + 10
7 6 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck + 31
8 17 Blackmore Joe Israel-Premier Tech + 41
9 21 Johannessen Tobias Halland Uno-X Mobility + 41
10 24 O’Connor Ben Team Jayco-AlUla + 41
11 41 Powless Neilson EF Education-EasyPost + 49
12 56 Paret-Peintre Aurélien Decathlon AG2R La Mondiale Team + 49
13 47 Almeida João UAE Team Emirates-XRG + 49
14 44 Buchmann Emanuel Cofidis + 49

15 41 Skjelmose Mattias Lidl-Trek

Mathieu van der Poel (Alpecin) gewann in Boulogne-sur-Mer die 2. Etappe der Tour de France auf ansteigendem Schlusskilometer. Der Niederländer setzte sich von vorne vor den beiden anderen Top-Stars der Szene, Tadej Pogacar (UAE) und Jonas Vingegaard (Visma), durch. Damit ging das Gelbe Trikot über vom Vortagessieger Jasper Philipsen zu seinem Stallgefährten van der Poel, dessen Team damit das Auftakt-Wochenende dominierte.
Im hügligen Finale gaben außerdem die Teamkollegen der beiden Top-Favoriten auf den Gesamtsieg, Pogacar und Vingegaard, den Ton. Damit drohen jetzt schon alle anderen 20 Teams außer diesen dreien zu Statisten zu werden. Unter diesen schlugen sich Romain Grégoire (Groupama) und Julian Alaphilippe (Tudor) am besten auf den Plätzen 4 und 5. Insgesamt wurden 26 Fahrer mit der Siegerzeit gewertet.

Durch die Zeitgutschriften für die Top-3 im Ziel von Boulogne-sur-Mer übernahm van der Poel das Gelbe Trikot 4 Sekunden vor Pogacar, 6 vor Vingegaard und 10 vor 3 weiteren Fahrern. Philipsen schlug sich im Gelben Trikot – im Gegensatz zu allen anderen Sprintern – wacker und führte die erste Verfolgergruppe mit 31 Sekunden Rückstand über den Zielstrich. In dieser Gruppe büßten Johannessen (Uno-X) und O’Connor (Jayco) ihre guten Ausgangsposition des Vortages ein.

Die 2. Etappe begann etwas verspätet bei starkem Regen. Dadurch wurde es ein langer Tag, weil es sich bei einer Distanz von 209,1 Kilometern um die längste Etappe der Tour 2025 handelte. Für die frühe Spitzengruppe des Tages sahen nur Armirail (Decathlon), Fedorov (XDS), van Moer (Lotto) und Leknessund (Uno-X) eine Chance – eigentlich erstaunlich, weil nur mit einer erfolgreichen Flucht ein Etappensieg durch van der Poel oder Pogacar zu verhindern war.

Bei maximal 3 Minuten Vorsprung stürzten Fedorov und Leknessund aus der Spitzengruppe. Aber Armirail und van Moer warteten auf die beiden. Den ersten Bergpunkt holte sich Leknessund. Der Regen ließ nach und hörte im letzten Etappendrittel auf. 54 Kilometer vorm Ziel gewann Fedorov bei nur noch unter einer halben Minute Vorsprung den Zwischensprint.

Für die Plätze 5 bis 7 überquerten aus dem Hauptfeld heraus Milan (Lidl), Merlier (Soudal) und Girmay fast gleichauf die Linie, gefolgt von Philipsen. Beim Milan lagen die Nerven nach dem völlig verpatzten Auftakt des Vortages anscheinend bereits blank. Denn er fiel schimpfend und gestikulierend gegenüber Girmay aus der Rolle. In der Wertung ums Grüne Trikot blieb freilich Philipsen vorne.

Die 4 Ausreißer waren kurz danach Geschichte. 31 Kilometer vorm Ziel begannen die steileren Hügel. Die Helfer von Vingegaard und Pogacar ballerten nur so herauf, so dass Wellens (UAE) oben für die 2 Punkte sogar in Front über die Kuppe ging. Pogacar holte einen Punkte, Seite an Seite mit seinem Schatten Vingegaard. Hinter den ungefähr ersten 30 Fahrern klaffte eine Lücke, die aber noch einmal geschlossen wurde.

Auf den letzten 10 Kilometern warteten ja noch 3 weitere giftige Anstiege. Am ersten sackte Pogacar oben einen weiteren Punkt ein, der ihm ganz nebenbei das Bergtrikot einbrachte. Bei ihm waren da nur noch Vingegaard, dessen Edelhelfer Jorgenson, van der Poel, Evenepoel (Soudal) und Grégoire!
Angesichts der geringen Abstände schlossen etliche Fahrer wieder auf, zuerst Narvaez (UAE), Vauquelin (Arkéa) und Laurance (Ineos), dann eingangs des nächsten Anstiegs gut 6 Kilometer vorm Ziel auch eine größere Verfolgergruppe im Roglic und Lipowitz (Red Bull). Philipsen hing hier 13 Sekunden zurück.

Narvaez spannte sich vor bis zu einer Attacke von Vauquelin, der zwar dadurch zuerst für einen Punkte über die Linie ging, aber keine nennenswerten Löcher reißen konnte. Über die Kuppe hinweg probierte es Vingegaard mit einem erfolglosen Konter. Stattdessen setzte sich kurz Vauquelin und Jorgenson an die Spitzen. Als Luzenko (Israel) hinzukam, war es auch schon wieder vorbei.
Nach der Einholung attackierte 2,5 Kilometer vorm Ziel Lipowitz. Mit ungefähr 10 Radlängen voraus ging er in die 1,2 Kilometer lange Schlusssteigung. Kurz hinter dem Kilometerbogen wurde er gestellt. Pogacars Edelsthelfer Almeida gab das Tempo für die erste Hälfte des kurzen Schlussanstiegs vor.

Dann attackierte Alaphilippe an der 600-Meter-Marke. Van der Poel, Pogacar und Vingegaard sprangen als erste hinterher. Den Rest fuhr van der Poel bärenstark von vorne. Nach dessen Antritt konnte Pogacar das Hinterrad halten, schloss aber beim Überholversuch maximal bis zur Hinterradachse auf. Zu Vingegaard klaffte eine kleine Lücke, die aber nicht gewertet wurde.
Der sonst so erfolgsverwöhnte van der Poel beendete eine persönlich Durststrecke bei der Tour de France, bei der er 2021 debütierte und nach einem Tagessieg – ebenfalls auf der 2. Etappe – für 7 Tage im Gelben Trikot unterwegs war. Die nächsten 3 Jahre ging er leer aus, abgesehen von Teamerfolgen mit Philipsen.

Grünes Trikot
1. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck 71 p.
2. Biniam Girmay (ERI) – Intermarché-Wanty 54
3. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Deceuninck 50
4. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies 36
5. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek 31
6. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 30

Bergtrikot
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 3 p.

2. Tim Wellens (BEL) – UAE-XRG 3
3. Benjamin Thomas (FRA) – Cofidis 2
4. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 2

112. Tour de France – 1. Etappe:

Lille – Lille – 185 Km – 1150 Hm

HERBERT MOOS Foto


1 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 210 03:53:11

2 Girmay Biniam Intermarché-Wanty 150 + 00
3 Wærenskjold Søren Uno-X Mobility 110 + 00
4 Turgis Anthony Team TotalEnergies 90 + 00
5 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team 70 + 00
6 Russo Clément Groupama-FDJ 55 + 00
7 Penhoët Paul Groupama-FDJ 45 + 00
8 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike 40 + 00
9 Mayrhofer Marius Tudor Pro Cycling Team 35 + 00
10 Watson Sam INEOS Grenadiers 30 + 00
11 Teunissen Mike XDS Astana Team 25 + 00
12 García Cortina Iván Movistar Team 20 + 00
13 Märkl Niklas Team Picnic PostNL 15 + 00

14 Sweeny Harry EF Education-EasyPost 10 + 00
15 Neilands Krists Israel-Premier Tech 5 + 00
16 Vauquelin Kévin ARKEA-B&B HOTELS + 00
17 Touzé Damien Cofidis + 00
18 Pogacar Tadej UAE Team Emirates-XRG + 00
19 Ackermann Pascal Israel-Premier Tech + 00
20 Vingegaard Jonas Team Visma | Lease a Bike + 00

Gesamt:

1 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 03:53:01
2 Girmay Biniam Intermarché-Wanty + 04
3 Wærenskjold Søren Uno-X Mobility + 06
4 Turgis Anthony Team TotalEnergies + 10
5 Trentin Matteo Tudor Pro Cycling Team + 10
6 Russo Clément Groupama-FDJ + 10
7 Penhoët Paul Groupama-FDJ + 10
8 Jorgenson Matteo Team Visma | Lease a Bike + 10
9 Mayrhofer Marius Tudor Pro Cycling Team + 10
10 Watson Sam INEOS Grenadiers + 10

Philipsen vollendet nach später Windkante

Jasper Philipsen (Alpecin) gewann die 1. Etappe der Tour de France 2025 im Sprint eines stark reduzierten Vorderfeldes. Die Hauptkonkurrenten des 27-jährigen Belgiers wurden innerhalb der letzten 17 Kilometer im Kantenwind kalt erwischt, ebenso wie etliche Klassementfahrer. Philipsen triumphierte 3 Radlängen vor Biniam Girmay (Intermarché), dem Søren Waerenskjold (Uno-X) folgte. Die Fahrer auf den Plätzen dahinter kann man schon nicht mehr als Sprinter bezeichnen.

Fast alle Klassementfahrer verloren gleich die ersten 39 Sekunden auf die beiden Top-Favoriten für den Gesamtsieg, Tadej Pogacar (UAE) und Jonas Vingegaard (Jumbo). In der zweiten Windstaffel fanden sich Remco Evenepoel und Tim Merlier (beide Soudal) wieder, der Top-Klassementfahrer und Top-Sprinter aus diesem Team. Dabei waren Windkanten einmal die Stärke dieses Rennstalls.

Weniger überraschend war dies bei Primoz Roglic (Red Bull), der wie sein Teamkollege Lipowitz ebenfalls 39 Sekunden verlor. Aus dem erweiterten Kreis der Klassementfahrer waren neben Pogacar, Vingegaard und dessen Teamkollegen Jorgenson außerdem nur Tobias Johannessen (Uno-x) und erstaunlicherweise mal Enric Mas (Movistar) vorne dabei.

Baloise Belgium Tour 2025

Die 1. Etappe der Belgien-Rundfahrt 2025 gewann Tim Merlier (Soudal) überlegen im Massensprint. Der Europameister setzte sich deutlich durch von Juan Sebastian Molano (UAE) und Ethan Vernon (Israel). Nicht in die Entscheidung konnte Jasper Philipsen (Alpecin) eingreifen. Er hatte trotzdem Glück im Unglück, weil er sich artistisch ohne Sturz auf dem Rad hielt, nachdem ihm ein Gegner ins Vorderrad gekreuzt war.

Dafür holte sich Philipsen die 2. Etappe eine halbe Radlänge vor Molano, der den Massensprint eröffnet hatte. Philipsen startete 2 Positionen dahinter, weil zwischen beiden noch Jenno Berckmoes (Lotto) saß, der auf dem 3. Platz auskam.

Im 9,7-Kilometer-Einzelzeitfahren brachte es Ethan Hayter (Soudal) fertig, mit seiner Vorgabe Filippo Ganna (Ineos) um 4 Sekunden zu schlagen. Den 3. Platz der 3. Etappe belegte Florian Vermeersch (UAE) mit 16 Sekunden Verlust, den 4. Platz Filippo Baroncini (UAE) mit 17. Berckmoes handelte sich auf dem 40. Platz 41 Sekunden ein.

Auf der hügligen 4. Etappe blieben 4 Ausreißer vor dem letzten Stich zum Ziel in Front. Von denen sprang Berckmoes für den Tagessieg um 5 Sekunden davon. Marco Frigo (Israel), Orluis Aular (Movistar) und Filippo Baroncini belegten die Plätze 2 bis 4. Damit ging Baroncini im Ziel bei den Bonussekunden leer aus. Dafür holte er unterwegs 6 Sekunden Bonifikation und hatte im Ziel 15 Sekunden Vorsprung vor der Verfolgergruppe um Hayter. So übernahm Baroncini die Gesamtführung 4 Sekunden vor Hayter, 7 vor Berckmoes und 10 vor Ganna, der 4 Sekunden später im Ziel gewertet wurde als Hayter.

Mit der 5. Etappe endete die Belgien-Rundfahrt 2025 wie sie begann – mit einem überlegenen Sprintsieg für Tim Merlier vor Juan Sebastian Molano, der damit sieglos bei drei 2. Platzen blieb. Der 3. Platz ging diesmal an Kim Heiduk (Ineos).

1. Etappe: Merelbeke-Melle – Knokke-Heist – 198 Km

1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 20 04:23:43
2 Molano Sebastian UAE Team Emirates-XRG 15 + 00
3 Vernon Ethan Israel-Premier Tech 10 + 00
4 Gaviria Fernando Movistar Team 5 + 00
5 Dainese Alberto Tudor Pro Cycling Team 3 + 00
6 Tesson Jason Team TotalEnergies + 00
7 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek + 00
8 van Uden Casper Team Picnic PostNL + 00
9 Van Hautegem Leander Wagner Bazin WB + 00
10 Van Boven Luca Intermarché-Wanty + 00

2. Etappe: Beringen – Putte – 195 Km

1 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 20 04:07:27
2 Molano Sebastian UAE Team Emirates-XRG 15 + 00
3 Berckmoes Jenno Lotto 10 + 00
4 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek 5 + 00
5 Dauphin Florian Team TotalEnergies 3 + 00
6 Kopecky Matyas Team Novo Nordisk + 00
7 Merlier Tim Soudal Quick-Step + 00
8 De Schuyteneer Steffen Lotto + 00
9 Gaviria Fernando Movistar Team + 00
10 De Vylder Lindsay Team Flanders-Baloise + 00
11 Oliveira Rui UAE Team Emirates-XRG + 00

3. Etappe: Tessenderlo – Ham – ITT – 9,7 Km


Plomi Foto

1 Hayter Ethan Soudal Quick-Step 20 00:10:29
2 Ganna Filippo INEOS Grenadiers 15 + 04
3 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG 10 + 16
4 Baroncini Filippo UAE Team Emirates-XRG 5 + 17
5 Artz Huub Intermarché-Wanty 3 + 18
6 Swift Connor INEOS Grenadiers + 19
7 Segaert Alec Lotto + 20
8 Côté Pier-André Israel-Premier Tech + 22
9 Turner Ben INEOS Grenadiers + 23
10 Herregodts Rune UAE Team Emirates-XRG + 23
11 Eekhoff Nils Team Picnic PostNL + 24
12 Nys Thibau Lidl-Trek + 24
13 Vernon Ethan Israel-Premier Tech + 24

4. Etappe: Durbuy – Durbuy – 173 Km

1 Berckmoes Jenno Lotto 20 04:00:34
2 Frigo Marco Israel-Premier Tech 15 + 05
3 Aular Orluis Movistar Team 10 + 05
4 Baroncini Filippo UAE Team Emirates-XRG 5 + 05
5 Delettre Alexandre Team TotalEnergies 3 + 17
6 Aerts Toon Lotto + 17
7 Smith Dion Intermarché-Wanty + 17
8 Holter Ådne Uno-X Mobility + 17
9 Côté Pier-André Israel-Premier Tech + 17
10 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG + 17

5. Etappe: Brussels – Brussels – 183 Km

1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 20 03:56:38
2 Molano Sebastian UAE Team Emirates-XRG 15 + 00
3 Heiduk Kim INEOS Grenadiers 10 + 00
4 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek 5 + 00

5 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 3 + 00
6 Marit Arne Intermarché-Wanty + 00
7 Kopecky Matyas Team Novo Nordisk + 00
8 Vernon Ethan Israel-Premier Tech + 00
9 Dainese Alberto Tudor Pro Cycling Team + 00
10 Van Asbroeck Tom Israel-Premier Tech + 00
11 Hesters Jules Team Flanders-Baloise + 00
12 Persico Davide Wagner Bazin WB + 00
13 Van Den Boer Seppe Baloise Glowi Lions + 00
14 Gaviria Fernando Movistar Team + 00

Endstand:

1 Baroncini Filippo UAE Team Emirates-XRG 200 16:39:07
2 Hayter Ethan Soudal Quick-Step 150 + 04
3 Berckmoes Jenno Lotto 125 + 07
4 Ganna Filippo INEOS Grenadiers 100 + 10

5 Frigo Marco Israel-Premier Tech 85 + 11
6 Vermeersch Florian UAE Team Emirates-XRG 70 + 16
7 Aular Orluis Movistar Team 60 + 18
8 Philipsen Jasper Alpecin-Deceuninck 50 + 22
9 Côté Pier-André Israel-Premier Tech 40 + 23
10 van der Tuuk Axel Metec-SOLARWATT pb Mantel 35 + 23
11 Segaert Alec Lotto 30 + 29
12 Kragh Andersen Søren Lidl-Trek 25 + 31
13 Holter Ådne Uno-X Mobility 20 + 32
14 Aerts Toon Lotto 15 + 37
15 Gachignard Thomas Team TotalEnergies 10 + 38