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Mit Rang zwei auf der 18. Etappe erobert Pascal Ackermann das Maglia Ciclamino beim Giro d’Italia zurück

Angesichts der bevorstehenden zwei Bergetappen und dem anschließenden Zeitfahren, hatten die Sprinter auf der heutigen 18. Etappe des Giro d’Italia die letzte Chance auf einen Etappensieg. Die 222 km lange Strecke führte fast vollständig bergab. Nach dem Start in Valdaora stieg das Terrain zwar kurzzeitig etwas an, aber im Anschluss daran ging es kontinuierlich bergab, ehe nach 118 Kilometer, am 6,7 km langen und 4,5 Prozent steilen Pieve d’Alpago die einzige Bergwertung des Tages erreicht wurde. Die letzten 10 km waren völlig flach mit einigen 90-Grad-Kurven ehe die Fahrer die Ziellinie in Santa Maria di Sala bei Venedig erreichten. Der Zwischensprint, der nach 159 km erreicht wurde, war im Kampf um das Maglia Ciclamino besonders wichtig. Der deutsche Meister Pascal Ackermann lag nur 13 Punkte hinter A. Démare, dem derzeitig Führenden in der Punktewertung, und der BORA-hansgrohe Fahrer hatte somit eine Chance seine Bilanz hier aufzubessern. Obwohl einige Fahrer gleich zu Beginn versuchten eine Fluchtgruppe zu bilden, blieb das Feld über 50 km zusammen. Dann gelang es drei Fahrern, sich abzusetzen. Im Feld rückte BORA-hansgrohe und Israeli Cycling Academy nach vorne, um das Tempo zu kontrollieren, und infolge pendelte sich der Abstand zum Ausreißertrio bei etwa 5 Minuten ein. Vor der ersten Sprintwertung setzte sich das Team aus Raubling mit mehreren Fahrern an die Spitze des Hauptfeldes um den Sprint für Pascal vorzubereiten. Letztendlich konnte sich A. Démare aber vor Pascal Ackermann durchsetzen. Das Spitzentrio harmonierte immer noch gut und mit noch 35 km bis zum Ziel hatten die Ausreißer noch mehr als 4 Minuten Vorsprung. Mit 15 km zum Ziel fuhr BORA-hansgrohe mit vier Fahrern an die Spitze, und obwohl das Tempo im Feld nun enorm hoch war, schmolz der Abstand der Spitzenreiter nur sehr langsam. Auf den letzten beiden Kilometern war die Fluchtgruppe zwar in Sichtweite. Auf der Zielgerade zog N. Denz, einer der Ausreißer, zuerst den Sprint an, wurde aber von D. Cima, seinem Fluchtbegleiter überholt, der letztendlich die Etappe für sich entschied. In einem Herzschlagfinale sprintete Pascal Ackermann noch auf Rang zwei. Mit diesem Ergebnis konnte er das Maglia Ciclamino wieder zurückholen. In der Gesamtwertung gab es keine Veränderung und Rafal Majka liegt noch immer auf dem 7. Platz, während sein Teamkollege Davide Formolo den 10. Rang beibehält.
Reaktionen im Ziel
„Wir hatten die Punkte vorher gezählt und ich wusste, es würde knapp werden. Als ich nur Zweiter im Sprint am Ende wurde, war ich zuerst enttäuscht, weil mein Team heute den ganzen Tag für mich gearbeitet hat. Die Jungs haben wirklich einen super Job gemacht. Als klar war, dass ich die Führung in der Punktewertung übernommen habe, haben wir trotzdem gefeiert. Es ist ein ganz besonderer Moment für mich und das ganze Team, dieses Trikot zurückzuerobern. Natürlich gibt es noch drei schwere Etappen, die ich überstehen muss, bevor ich das Trikot endlich sicher habe. Aber im Moment sind wir sehr, sehr glücklich und wir werden alles daran setzen das Trikot zu behalten.”
– Pascal Ackermann
“Irgendwie haben die Zeitabstände heute nicht gestimmt. Als wir einmal selbst den Abstand zwischen Spitze und Feld genommen haben, war er 1:30 größer als von der Rennleitung angegeben. Ich weiß nicht, was da passiert ist, aber das hat heute definitiv das Rennen beeinflusst und uns wohl den Sieg gekostet. Man muss aber auch den Ausreißern ein Kompliment aussprechen, die waren unglaublich stark und Cima hat den Sieg fraglos verdient. Auch unsere Jungs sind ein sehr starkes Rennen gefahren, haben alles versucht, um Pascal noch eine Chance zu geben. Ich kann nur meinen Hut ziehen. Das Punktetrikot haben heute alle gemeinsam zurück erkämpft.”
– Christian Poemer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

1 Damiano Cima (Ita) Nippo-Vini Fantini-Faizane 4:56:04
2 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe
3 Simone Consonni (Ita) UAE Team Emirates
4 Florian Senechal (Fra) Deceuninck-QuickStep
5 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
6 Manuel Belletti (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
7 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy
8 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
9 Sean Bennett (USA) EF Education First
10 Mirco Maestri (Ita) Bardiani CSF
11 Nico Denz (Ger) AG2R La Mondiale
12 Paolo Simion (Ita) Bardiani CSF
13 Michael Gogl (Aut) Trek-Segafredo

GC:
1 Richard Carapaz (Ecu) Movistar Team 79:44:22
2 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain-Merida 0:01:54
3 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:02:16
4 Mikel Landa (Spa) Movistar Team 0:03:03
5 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo 0:05:07
6 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:06:17
7 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:06:48
8 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:07:13
9 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:08:21
10 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:08:59
11 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates 0:09:20
12 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:10:32
13 Hugh John Carthy (GBr) EF Education First 0:14:51
14 Joe Dombrowski (USA) EF Education First 0:15:44

Punkte:
1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 226
2 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ 213
3 Damiano Cima (Ita) Nippo-Vini Fantini-Faizane 104

Jens Voigt wird Eurosport-Experte bei den Frühjahrs-Klassikern im Radsport


Jens Voigt im gelben Trikot der Bayern-Rundfahrt 2001 – Foto: Gerhard Plomitzer

prominente Verstärkung für die Eurosport-Crew: Der langjährige Radprofi Jens Voigt wird die prestigeträchtigen Frühjahrs-Klassiker – die Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix und Lüttich-Bastogne-Lüttich sowie das Amstel Gold Race und Flèche Wallonne – am Eurosport-Mikrofon als Co-Kommentator begleiten. Bereits 2015 war der Radsportliebling, der über 50 Profi-Siege einfuhr, als Eurosport-Experte dabei. Nun feiert der 47-jährige Berliner am Wochenende sein Comeback am Eurosport-Mikrofon.
Nach den ersten Tages- und Etappenrennen sowie dem März-Monument Mailand-San Remo stehen im April die heiß erwarteten Frühjahresklassiker im Radsport auf dem Programm. Jens Voigt wird die Monumente gemeinsam mit Kommentator Karsten Migels und Jean-Claude Leclercq als Co-Kommentator begleiten. Beim Amstel Gold Race und Flèche Wallonne sind Karsten Migels und Jens Voigt zudem als Duo am Mikrofon.
„Ich freue mich wieder bei Eurosport dabei zu sein. Die Frühjahresklassiker sind das erste große Highlight des Jahres“, blickt Eurosport-Experte Jens Voigt den Rennen gespannt entgegen. Aus deutscher Sicht traut er vor allem John Degenkolb einiges zu. „Ich denke schon, dass man mit ihm rechnen muss und er Paris-Roubaix vielleicht erneut gewinnen kann. Er hat im letzten Jahr in sehr überzeugender Art und Weise die Tour-de-France-Etappe gewonnen, die über Teile der Roubaix-Strecke geführt hat. Seine Form stimmt, die Mannschaft ist bereit und sie haben ihn in gute Position gebracht. Er ist sicherlich der deutsche Fahrer mit dem größten Potential“, so Voigt im Interview mit Eurosport.de.
„Klassiker-Rennen sind die modernen Gladiatoren-Kämpfe“
Die Klassiker sollten Radsportfans auf keinen Fall verpassen, so Voigt weiter: „Für mich sind die Klassiker-Rennen die moderne Version von Gladiatoren-Kämpfen. Die Profis stellen alles an die Startlinie. Es ist ein beinharter Kampf, um jeden Zentimeter, bei dem jeder bis zur Erschöpfung kämpft. Wenn man die Klassiker verfolgt, dann lernt man zudem, dass Radsport Teamsport ist. Es sind 25 Mannschaften mit 25 Plänen am Start. Dieses Puzzlestück an taktischen Maßnahmen sieht man nirgendwo besser, als bei den Klassikern.“
Pressekontakt Eurosport:
Dominik Mackevicius
Manager Communications & PR
Discovery Deutschland

Harald J. Mayer neuer ÖRV-Präsident

Otto Flum zieht sich nach 23 Amtsjahren an der Spitze des Österreichischen Radsport-verbandes zurück. Harald J. Mayer steht neuem, dynamischem Führungsteam vor. An seiner Seite die drei Vize-Präsidenten Jürgen Brettschneider, Paul Resch & Gerald Pototschnig.
Leonding, 23. März 2019. – Bei der heutigen Generalversammlung des Österreichischen Radsportverbandes in Leonding bei Linz wurde der bisher längst dienende ÖRV-Präsident Otto Flum nach 23 Amtsjahren gebührend verabschiedet. Als neuer Präsident folgt ihm Harald J. Mayer, seit mehr als drei Jahrzehnten u.a. als Sprecher der Österreich-Rundfahrt die „Stimme des Radsports“.
Mayer gilt als ein Mann der Wirtschaft, der sich der weiteren Dynamisierung des Radsports in all seiner Breitenwirksamkeit, vom Renn- bis zum Familiensport, verschreibt. Dabei wird er von anerkannten Fachleuten im Präsidium unterstützt: Als Vize-Präsidenten stehen ihm die beiden Landespräsidenten Jürgen Brettschneider und Paul Resch sowie der neugewonnene Radsportexperte Gerald Pototschnig, der künftig die Kommunikationsagenden auf Verbandsebene verantwortet, zur Seite.
Unmittelbare Ziele des neuen Präsidiums sind eine perfekte Austragung der 71. Österreich Rundfahrt unter der Führung von Tour-Direktor Franz Steinberger und der nationalen Rad-Bundesliga 2019. Der ÖRV möchte eine effiziente Service-Organisation für alle Radsportinteressierten, vom Rad-Kindergarten bis zur Nationalmannschaft, sein. Strukturen sollen dynamisiert, Abläufe beschleunigt werden. Damit präsentiert sich der beliebte Freizeitsport seinen unterschiedlichen Zielgruppen publikumsnah wie nie zuvor.

ÖRV, Präsidium NEU:
Harald J. Mayer, Präsident
Jürgen Brettschneider, Vize-Präsident
Paul Resch, Vize-Präsident
Gerald Pototschnig, Vize-Präsident

Kontakt für Rückfragen:
Gerald Pototschnig
Österreichischer Radsportverband
Vizepräsident I Kommunikation
Gadnergasse 69, Top 05 I A-1110 Wien
Tel: +43 664-88 24 19 67
gerald.pototschnig@radsportverband.at
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Pressekontakt:
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Marcel Kittel: Gedanken zu Erfurt

05.03.2019
Ich bin seit Sonntag wieder zurück zu Hause am Bodensee und habe nach der Landung diese Nachricht bekommen: „Angeblich kommt noch einer raus. Morgen. Und Georg Preidler gibt es auf Instagram, Twitter, Facebook und co nicht mehr.“

Gestern hat sich das Gerücht dann bestätigt und ich bin persönlich mit meinem Latein am Ende. Nicht nur, weil Georg 3 Jahre mein Teamkollege gewesen ist, sondern vor allem auch, weil das ganze Dopingnetzwerk mit einem Arzt aus meiner Heimatstadt Erfurt seinen Ursprung in Thüringen hat. Ich bin hier zur Schule gegangen und habe meine sportliche Karriere hier gestartet. Meine Freunde und Familie leben dort und, obwohl ich mittlerweile in die Schweiz gezogen bin, ist es immer noch meine Heimat.
Mit Fassungslosigkeit habe ich die letzten Tage aus Dubai verfolgt, wie immer mehr Details ans Licht kamen über das Netzwerk um Mark Schmidt, die Sportler und wie das alles abgelaufen ist. Und wie Erfurt und Thüringen auf einmal als eine Zentrale des internationalen Sportbetrugs dargestellt werden.
Ich will hier nicht über die menschlichen Abgründe sprechen, die sich auftun, wenn man sich mit dem Handeln von Mark Schmidt beschäftigt. Geltungsbedürfnis und finanzielle Motive waren vielleicht treibend. Ich kenne ihn und sein Umfeld nicht persönlich.

Ich bin sehr froh, dass das Treiben jetzt ein Ende hat – so schmerzhaft es auch ist. Ich finde es tragisch wie eine handvoll Personen das Image des deutschen Sports und meiner Heimatstadt so beschädigen konnten. Während die nächsten Tage sicherlich weitere neue Namen und Details öffentlich werden, finde ich eine Tatsache besonders schlimm: Dass die Praxis von Dr. Schmidt auch ein offizieller Anlaufpunkt des LSB Thüringen für viele junge Nachwuchssportler war, die sich dort checken und gegen Krankheit behandeln lassen haben und die jetzt auch in einem schlechten Licht stehen, obwohl sie keine bösen Absichten hatten.
Wie kann es sein, dass, nach den Erfahrungen aus der Kontroverse um die UVB-Behandlungen von Dr. Franke am Olympiastützpunkt Erfurt 2012, in der auch ich betroffen war, man hier nicht vorsichtiger geworden ist? Auch wenn man die Fälle nicht direkt vergleichen kann, sind in der Konsequenz nun wieder die jungen Sportler die Leidtragenden, weil die Verantwortlichen nicht ordentlich hingeschaut haben. Das macht wütend und enttäuscht.
Ich werde als Radprofi immer mit dem Dopingthema konfrontiert. Ich kann es auch keinem verübeln, wenn man mal in die Geschichte des Radsports und anderer Ausdauersportarten schaut. Trotzdem habe ich immer versucht mit gutem Beispiel voranzugehen und transparent zu sein. Ich bin stolz darauf, dass der aktuelle Fall um Mark Schmidt auch aufgrund des Anti-Doping-Gesetzes ins Rollen gekommen ist, dass ich mit unterstützt und gefordert habe. Die Härte des Gesetzes und polizeiliche Ermittlungsmethoden sind nötig gegen diese Art von krimineller Energie der Hintermänner und Sportler und um die ehrlichen Menschen zu schützen.
Man redet immer von zweiter Chance bei einem Dopingvergehen und dass Leute aus ihren Fehlern lernen können. Das ist auch eine große Frage im Radsport, wo man noch viele Leute aus den Skandaljahren als sportliche Leiter, Betreuer oder Manager beschäftigt. Und jeder hat diese Chance auch verdient und die meisten nutzen sie auch. Aber Mark Schmidt hat für mich jeden Anspruch darauf verwirkt. Er hat scheinbar vor 10 Jahren bereits Sportlern bei Manipulationen geholfen, ist mit einem blauen Auge davongekommen und hat direkt danach sein Blutdopingsystem weiter ausgebaut und dabei sogar altes Equipment vom gerade erwischten und verurteilten Stefan Matschiner übernommen. Mehr Ignoranz und Dreistigkeit gehen nicht.
Die wichtigere Frage bleibt, wie man Sportlern wie Georg Preidler helfen kann, die scheinbar vom richtigen Weg abgekommen sind und dem Druck nicht mehr standgehalten haben? Wenn Athleten nicht so viel Glück wie ich mit meinem Umfeld haben, das mich durch meine Sportkarriere immer schützend begleitet hat. Erfolg im Sport beruht nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf mentaler Stärke und deshalb bin ich nach wie vor der Meinung, dass gerade junge Sportler mit Coaching und viel Aufklärung auf diese Situationen vorbereitet werden können und müssen, um später in Momenten der Versuchung stark zu bleiben. Und man darf uns Sportler mit dieser Aufgabe nicht allein lassen. Sport leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, hält die Menschen gesund und fit, ist Unterhaltung und hat eine Vorbildfunktion. Aber all das kann für einen Einzelnen auch zu viel werden und er zerbricht daran oder versucht, durch Doping eine Abkürzung zu nehmen.

Der Sport sollte sich hier auch an die eigene Nase fassen. Wenn ich das Treiben mancher Sportfunktionäre, die Schmiergeldzahlungen an große Sportverbände und den Werteverfall bei den Olympischen Spiele sehe, die eigentlich mit gutem Beispiel voran gehen sollten, dann muss man sich nicht wundern, wenn es immer wieder Athleten gibt, die auch betrügen. Natürlich darf man hier, wie bei den Sportlern auch, nicht alle Funktionäre oder Verbände über einen Kamm scheren, denn ich glaube die Mehrheit engagiert sich für sauberen Sport. Aber der Fisch stinkt eben doch auch immer vom Kopf her. Und das ist ein Schlag ins Gesicht aller sauberen Sportler wie mich, der Sportfans und aller leidenschaftlichen ehrenamtlichen Trainer, Betreuer und Helfer an der Basis wie jetzt in Erfurt, die sich mit viel Herzblut und Motivation um den Sport kümmern.
@Marcel Kittel
https://www.marcelkittel.de

Anti-Doping-Statement des Österreichischen Radsport-Verbandes

Nach dem Geständnissen von Stefan Denifl und Georg Preidler (nur Blutentnahme) gab der ÖRV folgendes Statement ab:

Der Österreichische Radsport-Verband, seine Funktionäre, Mitarbeiter und Trainer verurteilen das Vorgehen der betroffenen Radsportler unmissverständlich. Der ÖRV distanziert sich von jeder betrügerischen Methode der Leistungssteigerung und steht nach wie vor zu seiner „Null Toleranz“-Haltung. Das bedeutet:
1. keine Berücksichtigung verurteilter SportlerInnen in den Kadern des ÖRV
2. keine Beschäftigung von Trainern oder Funktionären mit Doping-Vergangenheit im ÖRV
Forderungen für die unmittelbare Zukunft:
1. Verschärfung der Gesetzeslage (bei Betrugsabsicht folgt lebenslanges Berufsverbot als Radsportler)
2. Zusätzliche Mittel für die weitere Verdichtung der Doping-Bekämpfung (Zusammenarbeit mit der nationalen Anti-Doping-Agentur, NADA)
3. Deutliche Thematisierung mit den zuständigen internationalen Verbänden (Weltradsportverband, Internationale Anti-Doping-Agentur, WADA)
Der ÖRV, seine MitarbeiterInnen, Funktionäre und Trainer werden auch in Zukunft eindeutig und konsequent die „Null Toleranz“-Haltung verfolgen und umsetzen, sind aber gegen kriminelle Absichten im persönlichen Umfeld des Sportlers nicht geschützt.
Homepage: www.radsportverband.at
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Tour of Oman – Stage 3

Qurayyat, Monday, February 18th 2019 – Alexey Lutsenko (Astana Pro Team) doubles up with a second stage victory in a row, after a spectacular day of racing on the way to Qurayyat. The Kazakh champ, who won the race overall last year, was extremely aggressive in the final 50 km, making the most of the wind to wear the peloton before claiming the stage win and the red jersey in the final climb. The Spanish puncheur Jesus Herrada (Cofidis, Solutions Crédits) came second, ahead of the Olympic champion Greg Van Avermaet (CCC Pro Team).
1 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 4:35:48
2 Jesus Herrada (Spa) Cofidis, Solutions Credits 0:00:01
3 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
4 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates
5 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:04
6 Eliot Lietaer (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:06
7 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:11
8 Quentin Pacher (Fra) Vital Concept-B&B Hotel
9 Elie Gesbert (Fra) Arkéa Samsic
10 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data

GC:
1 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 11:37:37
2 Jesus Herrada (Spa) Cofidis, Solutions Credits 0:00:18
3 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:20
4 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:24
5 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:27
6 Eliot Lietaer (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:29
7 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data 0:00:30
8 Elie Gesbert (Fra) Arkéa Samsic 0:00:34
9 Quentin Pacher (Fra) Vital Concept-B&B Hotel
10 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale

Team Classification:
1 Team Dimension Data 34:56:21
2 Team Katusha Alpecin 0:00:08
3 AG2R La Mondiale 0:00:51
4 CCC Team 0:01:05
5 UAE Team Emirates 0:02:10

Pascal Ackermann holt ersten Saisonsieg in Almeria

1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:27:58
2 Marcel Kittel (Ger) Katusha-Alpecin
3 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
4 Carlos Barbero (Spa) Movistar Team
5 José Rojas (Spa) Movistar Team
6 Thomas Boudat (Fra) Direct Energie
7 Edward Planckaert (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
8 Lars Boom (Ned) Roompot-Charles
9 Sjoerd van Ginneken (Ned) Roompot-Charles
10 Pieter Vanspeybrouck (Bel) Wanty-Gobert

Foto Gerhard Plomitzer – @plomiphotos
Ein wahrer Sprint Royale Zwischen Pascal Ackermann und Marcel Kittel war das gestern in Almeria. Pascal Ackermann war der Sieger, aber wenn der Zielstrich nur einen Meter später gekommen wäre, wäre das Ergebnis wohl Kittel vor Ackermann gewesen…optimales timing von Pascal Ackermann.

Nach der Vuelta Ciclista a Murcia stand heute das Eintagesrennen Clásica de Almeria auf dem Rennprogramm. Wie erwartet, setzte sich gleich nach dem Start eine Gruppe von sieben Fahrern vom Feld ab. Doch die Ausreißer wurden bereits nach der zweiten Bergwertung, bei Kilometer 90, wieder gestellt. In der langen Abfahrt danach teilte sich das Feld in mehrere Gruppen. BORA – hansgrohe war aufmerksam, und an der Spitze des Rennens gleich mit vier Fahrern vertreten. Die letzten 30 Kilometer bestimmte Mitchelton – Scott das Geschehen, während Pascal Ackermann von seinen Teamkollegen aus allen Schwierigkeiten herausgehalten wurde. Auf den Zielrunden in Almeria übernahm BORA – hansgrohe das Heft des Handelns und Patrick Konrad setzte sich als erster des Lead-out Zuges an die Spitze des Feldes. Maciej Bodnar und Jempy Drucker lieferten den Deutschen Meister in perfekter Position, auf den letzten 1000m, ab. Als M. Trentin (Mitchelton-Scott) das Tempo verzögerte, nutzte Ackermann den Moment, um den Sprint zu eröffnen. M. Kittel (Katusha-Alpecin) kam auf den letzten Metern noch gefährlich nahe, doch Ackermann war am Ende zu stark und sicherte sich um Haaresbreite den Sieg.
Reaktionen im Ziel
„Es war wirklich eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Wir gingen defensiv ins Rennen, in den Bergen war es Patricks Aufgabe Pascal zu helfen, das hat alles super geklappt. Als sich das Feld teilte, waren wir mit vier Fahrern in der Gruppe vertreten und im Finale bereiteten die Jungs alles für Pascal vor. Es ist ein wichtiger Sieg für Pascal gewesen. Es freut mich, dass er an die Erfolge vom Vorjahr so nahtlos anschließen konnte. Ich blicke damit auch zuversichtlich in Richtung Algarve Rundfahrt.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

„Es war ein wirklich hartes Rennen, 200km und dann ein schnelles Finale. Ich danke dem Team für ihre Arbeit. Von Beginn an haben sie einen tollen Job erledigt, mich in den Bergen aber auch im Flachen immer hervorragend beschützt. Es ist ein tolles Gefühl so früh in der Saison einen Sieg einzufahren, das stärkt mein Selbstbewusstsein für die kommenden Rennen – Algarve und danach einige belgische Eintagesrennen.“ – Pascal Ackermann
@BORA

Tour of Oman – 1. Etappe


Alexander Kristoff am 3.2.19 bei der Mallorca Challenge – Foto Gerhard Plomitzer – @plomiphotos
12.Etappe:
1 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 2:54:50
2 Bryan Coquard (Fra) Vital Concept-B&B Hotel
3 Nacer Bouhanni (Fra) Cofidis, Solutions Credits
4 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data
5 Niccolò Bonifazio (Ita) Direct Energie
6 Mikel Aristi Gardoki (Spa) Euskadi Basque Country
7 Boy van Poppel (Ned) Roompot-Charles
8 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team
9 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
10 Emils Liepins (Lat) Wallonie Bruxelles

GC:
1 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 2:54:40
2 Bryan Coquard (Fra) Vital Concept-B&B Hotel 0:00:04
3 Michael Schär (Swi) CCC Team 0:00:05
4 Nacer Bouhanni (Fra) Cofidis, Solutions Credits 0:00:06
5 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data 0:00:10
6 Niccolò Bonifazio (Ita) Direct Energie
7 Mikel Aristi Gardoki (Spa) Euskadi Basque Country
8 Boy van Poppel (Ned) Roompot-Charles
9 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team
10 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise

Discovery

Discovery, Inc., der weltweit führende Anbieter von Real-Life-Entertainment, gab heute den Erwerb einer 71 prozentigen Mehrheitsbeteiligung an der Play Sports Group bekannt. Das digitale Sportmedien-Unternehmen Play Sports Group betreibt die führenden Radsport-Plattformen Global Cycling Network, Global Mountain Bike Network und Global Triathlon Network.

Der Deal unterstreicht das Bestreben von Discovery, das führende Media-Ecosystem im Bereich Radsport aufzubauen, um seine Positionierung als Global Leader im Bereich Live-Sport sowie als führender Rechteinhaber für Radsportveranstaltungen in Europa auszubauen – mit der Kernmarke Eurosport. In Zusammenarbeit mit der Play Sports Group, der weltweit führenden Radsport-Community sowie der führenden Anlaufstelle im Digitalbereich wenn es um Radsporttechnologie, Training, Tutorials, Behind-the-Scenes- Einblicke und vieles mehr geht, wird Discovery das erste globale Media-Ecosystem schaffen und dabei das Beste aus allen Bereichen Community, Content, Lifestyle, Events für die große und wachsende Anzahl von Radsportbegeisterten vereinen.

Mit besten Grüßen,
Dominik Mackevicius
Manager Communications & PR
Discovery Deutschland I Sternstraße 5 | 80538 München | Germany
+49-(0)89 206 099-216

Deutschland Tour: Team Katusha Alpecin

Am deutschen Hauptsitz ihres Radherstellers Canyon fand gestern in Koblenz die Teampräsentation der Deutschland Tour statt.
Entsprechend motiviert wird das Team heute die erste Etappe nach Bonn angreifen, die aller Voraussicht nach mit einem Sprint des Feldes enden sollte.
Marcel Kittel hätte ja beinahe sowohl die erste Etappe der TdF und der Binck Bank Tour gewonnen, auf der Linie war er jeweils der Schnellste, aber 2x ganz knapp von der Konkurrenz geschlagen…
Ein gutes Omen für die heutige 1.Etappe?
Unterstützt wird Marcel Kittel bei der D-Tour von Rick Zabel, Nils Politt, Steff Cras, Jenthe Biermans und Simon Spilak.
Text/Fotos
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com
@plomiphotos
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