Archiv der Kategorie: Allgemein

Tour de France Femmes 2026 Etappen 6-9

6. Etappe: Montbrison – Tournon-sur-Rhône – 153 Km

1 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 04:01:48
2 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 00:00
3 PIETERSE Puck NED FENIX-PREMIER TECH 00:00
4 VAN DAM Sarah CAN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:00
5 GERY CÉlia FRA FDJ UNITED-SUEZ 00:00
6 LIPPERT Liane GER MOVISTAR TEAM 00:00
7 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 00:02
8 MARKUS Riejanne NED LIDL – TREK 00:05
9 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 00:28
10 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 00:28

7. Etappe: La Voulte-sur-Rhône – Mont Ventoux – 144 Km

1 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 04:22:53
2 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 01:16
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 01:42
4 REUSSER Marlen SUI MOVISTAR TEAM 01:46
5 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 01:48
6 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM 01:48
7 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 02:01
8 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 03:26
9 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 03:58
10 HOLMGREN Isabella CAN LIDL – TREK 04:11

8. Etappe: Sisteron – Nice – 175 Km

1 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 04:02:39
2 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 00:17
3 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 00:17
4 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 00:38
5 KOPECKY Lotte BEL TEAM SD WORX – PROTIME 00:38
6 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 00:38
7 VAN DAM Sarah CAN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:38
8 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 00:38
9 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 00:38
10 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 00:38

9. Etappe: Nice – Nice – 99 Km

1 VOLLERING Demi NED LIV-ALULA-JAYCO 02:44:43
2 BLASI CAIROL Paula ESP ST MICHEL – PREFERENCE HOME – AUBER93 01:04
3 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL VOLKERWESSELS CYCLING TEAM 01:04
4 FISHER-BLACK Niamh NZL CANYON//SRAM 01:04
5 NIEDERMAIER Antonia GER EF EDUCATION – OATLY 01:06
6 HOLMGREN Isabella CAN TEAM SD WORX – PROTIME 01:08
7 LONGO BORGHINI Elisa ITA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 01:04
8 DE VRIES Femke NED LOTTO INTERMARCHE LADIES 01:57
9 WLODARCZYK Dominika POL COFIDIS WOMEN TEAM 01:57
10 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 01:57

Endstand:

1 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 30:54:51
2 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 01:18
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 04:19
4 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM 05:10
5 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 06:13
6 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 06:41
7 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 07:53
8 HOLMGREN Isabella CAN LIDL – TREK 09:12
9 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 14:04
10 FISHER-BLACK Niamh NZL LIDL – TREK 15:14
11 VINKE Nienke NED TEAM SD WORX – PROTIME 22:56
12 DE VRIES Femke NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 24:08
13 DE JONG Thalita NED HUMAN POWERED HEALTH 24:41
14 REUSSER Marlen SUI MOVISTAR TEAM 25:57
15 BERTHET Juliette FRA FDJ UNITED-SUEZ 28:12

Demi Vollering gewinnt die Tour de France zum zweiten Mal – Marlen Reusser verliert am letzten Tag ihren Podestplatz

Eine packende fünfte Ausgabe der Tour de France Femmes geht am Sonntag mit einem Triumph der Nummer 1 der Welt zu Ende. Die Niederländerin gewinnt in Nizza solo mit ihrem dritten Etappensieg.

Demi Vollering gewinnt zum zweiten Mal nach 2023 die Tour de France. Es ist ihr 14. Sieg in diesem Jahr.

Am Ende waren alle Rechenspiele, alle Eventualitäten mit Bonussekunden oder Diskussionen um Hundertstelsekunden Makulatur. Demi Vollering liess ihrer letzten verbliebenen Konkurrentin Kasia Niewiadoma-Phinney am Sonntag keine Chance, distanzierte sie am letzten Anstieg über Nizza und fuhr solo ins Ziel, ihrem zweiten Gesamtsieg an der Tour de France Femmes entgegen. Bloss acht Sekunden hatte die Profi-Radfahrerin vor der Etappe vor der Polin gelegen, am Ende waren es deutliche 1:18 Minuten.

Damit gewinnt die Nummer 1 der Welt, die das nächste Kapitel einer überragenden Saison schreibt: Der Etappen- und Gesamtsieg in Nizza waren ihre Erfolge 13 und 14 in diesem Jahr. Das Palmarès ist vor allem Ausdruck ihrer Vielseitigkeit; neben dem Giro d’Italia gewann sie auch die Classiques Flandernrundfahrt oder Lüttich–Bastogne–Lüttich.

Die härteste und längste Tour de France Femmes seit Beginn der Neuauflage 2022 bot Spektakel von der ersten Etappe in Lausanne bis zur letzten in Nizza. Und am Ende auch einiges an Dramatik: Niewiadoma, die am Freitag am Mont Ventoux mit einer überragenden Fahrt die Führung übernommen hatte, fühlte sich am Samstag von einer Teamkollegin Vollerings nach einer Kurve eingeklemmt – sie verlor an dem Tag Zeit und das gelbe Trikot.
Die Tour soll weiter wachsen, aber langsam

Das Duell zwischen den beiden hat eine Vorgeschichte. Schon 2024 entschieden Sekunden über den Gesamtsieg an der Tour; damals gewann Vollering die Königsetappe auf der Alpe d’Huez, es fehlten ihr am Ende aber vier Sekunden für den Gesamtsieg.

Diesmal aber zeigte Vollering mit ihrem Antritt auf der letzten Etappe, dass über die ganzen neun Tage gesehen die stärkste und aktivste Fahrerin gewonnen hat. Sie attackierte von der ersten Etappe an bei jeder Gelegenheit, fuhr ein sehr gutes Zeitfahren, holte drei Etappensiege; einzig beim Teilstück zum Mont Ventoux ärgerte sie sich darüber, das Loch nicht sofort zugefahren zu haben, als Niewiadoma angriff.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die drei Grands Tours der Frauen künftig weiterentwickeln. Die Organisatoren der Tour de France überlegen sich, das Rennen weiter auszubauen. Es soll aber langsam wachsen – nicht nur, weil die Tour zuerst am Fernsehen und bei Sponsoren ihren Platz finden muss, ihr Publikum, was innerhalb der ersten fünf Ausgaben ausgezeichnet funktioniert hat.

Sondern auch, weil es nicht nur eine Spitze braucht, die Weltklasseleistungen garantiert, sondern auch ein genug grosses Feld von Fahrerinnen, die das Niveau für ein solches Rennen haben, nachdem die Entwicklung des Frauen-Radsports jahrelang nur schleichend vorangeschritten is. Die rasanten Verbesserungen rissen das Feld auseinander; noch bei den ersten Austragungen gab es Teams und Fahrerinnen, die schon zu Beginn überfordert waren. Nun aber, wo die besten Fahrerinnen Stars sind und grosse Summen verdienen, verlangen die Teams und ihre Sponsoren nach mehr Renntagen und damit nach mehr Sichtbarkeit.

Für die Tour de France war die diesjährige packende Ausgabe beste Werbung. Vielleicht mit Ausnahme davon, dass die einheimische Vorjahressiegerin Pauline Ferrand-Prévot keine Chance hatte und nach sieben Etappen aus gesundheitlichen Gründen aufgab.

Auf bittere Weise erlebte auch Marlen Reusser, dass eine Streckenführung und eine Konkurrenz wie an dieser Tour nichts verzeihen. Die Schweizerin visierte erstmals den Gesamtsieg an.

Und lange lief dieses Jahr vieles für sie: Sie dominierte das Zeitfahren am Dienstag und schuf sich so ein Polster, trug drei Tage lang das gelbe Trikot der Gesamtführenden. In der Mittwochsetappe im Stil einer Classique lieferte sie sich einen Schlagabtausch mit Vollering und Niewiadoma. Und auf der Königsetappe am Freitag auf den Mont Ventoux bewies sie, dass sie mittlerweile zu den weltbesten Kletterinnen gehört, auch wenn sie sich am Ende über die Fahrweise von sich und Vollering ärgerte und das Leadertrikot abgeben musste.

Doch von den Strapazen am berüchtigten Berg erholte sie sich nicht schnell genug. In der Etappe vom Samstag, als Vollering nochmals Zeit herausholte, hatte sie «die schlechtesten Beine meines Lebens», wie sie nach der Etappe sagte. «Ich habe schon früh gemerkt, dass sie sehr leer sind und sehr weh tun.»

Das sah am Sonntag nicht anders aus. Bereits bei der zweiten von vier Befahrungen des Col d’Èze bei Nizza verlor sie den Anschluss – und stürzte in der Abfahrt auch noch. Sie fuhr das Rennen zwar fertig, verlor aber ihren Podestplatz an die Italienerin Elisa Longo Borghini, auf die sie vor der Etappe noch knapp zwei Minuten Vorsprung gehabt hatte.

Ein herber Schlag für die 34-Jährige, die vom ersten Tour-Podium träumte. Es hätte der Höhepunkt einer schwierigen Saison werden sollen, in der sie mehrmals wegen Stürzen und Verletzungen zurückgeworfen wurde. Nach ihrem dritten Sieg an der Tour de Suisse fühlte sie sich auf gutem Weg. Noch kann sie die Saison aber mit einem grossen Sieg abschliessen. Ende September an den Weltmeisterschaften in Montreal tritt sie im Zeitfahren als Titelhalterin an – und will im Strassenrennen um Gold kämpfen.

Und die Tour-Siegerin Demi Vollering? Sie hat bereits am Samstag den nächsten Renntermin – in ihrer Wahlheimat Schweiz, am Zuricrit.

Rose Bikes wird offizieller Partner von zwei deutschen A.S.O. Radsport-Highlights

Rose Bikes verstärkt sein Engagement im deutschen Radsport und wird offizieller Partner des Radklassikers Eschborn-Frankfurt sowie der Lidl Deutschland Tour. Mit diesem umfassenden Engagement unterstreicht Rose Bikes seine Verbundenheit zum Spitzensport und zur gesamten Radsport-Community.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der A.S.O. Germany und darauf, Teil dieser beiden bedeutenden Events zu sein“, sagt Benjamin Stremming, PR-Manager bei Rose Bikes. „Rose und der Radrennsport haben schon immer zusammengehört – der Sport ist der Kern unserer Marke. Unser Ziel ist es, diese Leidenschaft auf allen Ebenen zu fördern, vom Nachwuchs bis zum Profi-Peloton. Daher sind wir stolz darauf, einen Beitrag zu diesen erstklassigen Veranstaltungen leisten zu dürfen, die für den Radsportstandort Deutschland eine so große Bedeutung haben. Wir setzen uns konsequent für die nachhaltige Unterstützung des Radsports ein und freuen uns auf eine erfolgreiche, langfristige Partnerschaft mit der A.S.O. Germany. Wir können es kaum erwarten, gemeinsam mit den Fans am Feldberg, an der Alten Oper und auf den Etappen durch ganz Deutschland die Begeisterung an der Strecke und die Spannung im Ziel zu erleben.“

Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und umfasst neben der Präsenz an den Renntagen von Eschborn-Frankfurt und der Lidl Deutschland Tour auch zahlreiche gemeinsame Aktivierungen im Vorfeld der Wettbewerbe.

Über Rose Bikes
Rose Bikes ist eine kundenzentrierte Fahrradmarke aus Bocholt (NRW), die sich zur Aufgabe macht, Menschen einzigartige Bike-Abenteuer zu ermöglichen. Der Fokus des Familienunternehmens liegt auf eigenen, hochwertigen Mobilitäts- und Performance-Radprodukten, die am Firmensitz entwickelt, montiert und europaweit vertrieben werden. Das mehrfach prämierte Unternehmen ist führend im Omnichannel-Handel und verbindet Online- und Offline-Touchpoints in Sachen Kuration, Beratung und Service. Das breite Produkt- und Serviceangebot ist online und stationär in den Rose Stores in Deutschland von Bocholt über Köln und Berlin bis München sowie in der Schweiz am Zürichsee und in zahlreichen Kooperationsgeschäften erlebbar. Für Inspektionen und Reparaturen stellt Rose Bikes eines der breitesten Netzwerke mit über 130 Partnerwerkstätten zur Verfügung.

Unternehmenskontakt Rose Bikes:
Benjamin Stremming
PR-Manager
E-Mail: benjamin.stremming@rosebikes.com

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Der siebenfache Deutsche Meister Werner Löw ist verstorben

Hallo Sportfreunde,

heute gibt es leider wieder eine sehr traurige Nachicht: Der Herpersdorfer Altmeister Werner Löw ist verstorben. Ich habe dazu einen Nachruf verfasst, den ich hier anfüge:

Die Trauerfeier findet am

Mittwoch, 18.03.26, 14:30h
St. Johannis-Kirche
Johannis. Str.
90419 Nürnberg

Der siebenfache Deutsche Meister Werner Löw ist verstorben


Radrennbahn Reichelsdorf Juli 1984: Robby und Werner Löw
Plomi Foto

Frankens Radsportler trauern um Werner Löw, der am 10. März im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Er war mit sieben Deutschen Meistertiteln in den 1950er-Jahren neben Fritz Neuser mit zwölf und Gotthard Dinta mit fünf DM-Siegen der erfolgreichste Radamateur des RC Herpersdorf. Neun Jahre lang saß Werner Löw als Jugendfahrer und Amateur bei rund 200 Rennen auf Bahn und Straße siegreich im Rennsattel!
„Meine Karriere begann 1949 mit einem Krankenhaus-Aufenthalt nach einem schweren Sturz und 1957 endete sie auch im Krankenhaus“, erzählte Werner Löw oft, der 1949 als 14-Jähiger zunächst für den „Tourenclub Nürnberg“ startete. Steil bergauf ging seine Karriere nach seinem Wechsel zum RC Herpersdorf ab 1951. Neben zahlreichen Siegen bei Jugendrennen gewann Werner Löw 1952 und 1953 mit dem Team des RCH zweimal die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft über 50 Kilometer auf der Straße. Seinen dritten Deutschen Meistertitel holte er sich als er sich ebenfalls 1953 bei den Bahnmeisterschaften im Sprint der Junioren.
Bereits in seinem ersten Jahr als Amateur sorgte Werner Löw 1954 sofort für weitere Schlagzeilen, als er zusammen mit dem Herpersdorfer-Team Platz zwei bei der Mannschafts-DM über 100 Kilometer belegte. Bei der Bahn-DM startete Werner Löw erstmals zusammen mit Rekordmeister Fritz Neuser auf dem Tandem. Vor rund 10 000 begeisterten Zuschauern gewannen sie als Lokalmatadore auf der Nürnberger ASN-Bahn klar den Titel vor Potzernheim/Badstübner (Hannover) und Hochgeschurzt/Remagen (Köln). Ein neues Erfolgsteam war geboren, das im folgenden Jahr den Tandem-Meistertitel souverän verteidigte!

Als „aufregendstes Jahr seiner Karriere“ blieb Werner Löw die Saison 1956 in Erinnerung, als man beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR) für die olympischen Spiele in Melbourne für Fritz Neuser den sechsfachen deutschen Meister Günther Ziegler aus Schweinfurt als Tandem-Partner nominierte. Werner Löw war darüber zunächst so extrem enttäuscht, dass er seine erfolgreiche Karriere sofort beenden wollte. Doch dann siegte doch sein Ehrgeiz und seine große Kämpfernatur. Er wollte es nun erst recht wissen und seine große Klasse beweisen. Mit dem erst 18-jährigen Nachwuchsfahrer Holger Hermann fand er im RC Herpersdorf einen talentierten und sehr spurtstarken neuen Tandem-Partner. Beide trainierten Woche für Woche extrem hart , denn Werner Löw hatte sich vorgenommen, bei der Tandem-DM in Köln mindestens unter die ersten Drei zu kommen.

Der große Trainingsfleiß hatte sich gelohnt, denn auf der Piste in Köln-Müngersdorf sorgte das neue Tandem-Paar Löw/Hermann für eine riesengroße Überraschung: Locker gewannen sie alle Läufe und kämpften sich beherzt bis ins Finale durch. Hier trafen sie auf die Top-Favoriten Neuser/Ziegler und auf die beiden Kölner Trost/Kleinsorg. Die Sensation der Tandem-DM 1956 war perfekt als Werner Löw und Holger Hermann im rasanten DM-Finale die Olympia-Teilnehmer Neuser/Ziegler und die beiden Kölner klar bezwingen konnten! Dass dieser Sieg kein Zufall war zeigte sich eine Woche später als Löw/Hermann auch eine DM-Revanche am Reichelsdorfer Keller vor Neuser/Ziegler gewannen, die zwei Monate später bei den Olympischen Spielen in Melbourne für Deutschland starteten. Bei der Bahn-DM 1956 in Köln war der RC Herpersdorf – wie fast immer in den 1950-er-Jahren – der erfolgreichste Verein, denn neben dem Tandem-Titel holten die Herpersdorfer Asse Werner Löw, Fritz Neuser, Georg Singer und Willi Renn auch noch den DM-Titel im Bahn-Vierer!

1957 gewann Werner Löw bei den Deutschen Bahn-Meisterschaften erneut zwei Medaillen: Mit Fritz Neuser, Willy Renn, Georg Singer wurde Werner Löw Dritter der Vierer-DM. Bei der Tandem-DM, bei der Werner Löw nun wieder gemeinsam mit Fritz Neuser startete, waren sie vom Pech verfolgt. Neuser/Löw hatten sich zwar für das Finale qualifiziert, konnten jedoch nach einem Sturz nicht mehr antreten. Die DM 1957 endete für sie im Krankenhaus. Nach diesem schweren Unfall stand für Werner Löw fest, dass er seine Radsport-Karriere beenden wird und sich in Zukunft nur noch um seine berufliche Weiterbildung kümmern würde.

Dem RC Herpersdorf, für den er als Fachwart, Trainer und als 2. Vorsitzender viele Jahrzehnte unermüdlich im Einsatz war, blieb Löw danach weiterhin eng verbunden. Gerne gab er seine reiche Erfahrung an den ehrgeizigen Nachwuchs des RCH weiter, auch an seinen Sohn Robby, der als mehrfacher Bayerischer Meister und Deutscher Junioren-Tandemmeister erfolgreich in seine Fußstapfen trat.

Manfred M a r r

Trofeo Alfredo Binda – 153 Km


Plomi Foto

1 SWINKELS Karlijn UAD UAE TEAM ADQ 03:53:17
2 VAN DER BREGGEN Anna SDW TEAM SD WORX – PROTIME 00:00
3 OTTESTAD Mie Bjørndal UXM UNO-X MOBILITY 00:03
4 VAS Blanka SDW TEAM SD WORX – PROTIME 00:47
5 BORGHESI Letizia AGS AG INSURANCE – SOUDALT! 00:47
6 VOS Marianne TVL TEAM VISMA LEASE A BIKE 00:47
7 KOPECKY Lotte SDW TEAM SD WORX – PROTIME 00:47
8 RÜEGG Noemi EFO EF EDUCATION – OATLY 00:47
9 GERY Célia TFS FDJ UNITED – SUEZ 00:47
10 VAN ANROOIJ Shirin LTK LIDL-TREK 00:47
11 NIEWIADOMA Kasia CSZ CANYON//SRAM ZONDACRYI 00:47
12 PIETERSE Puck FPC FENIX-PREMIER TECH 00:47
13 GEORGI Pfeiffer TPP TEAM PICNIC POSTNL 00:47
14 DE JONG Thalita HPH HUMAN POWERED HEALTH 00:47
15 GHEKIERE Justine AGS AG INSURANCE – SOUDALT! 00:47

Trofeo Tessile & Moda | 171 km


Plomi Foto

1 Yates Adam UAE Team Emirates-XRG 125 03:58:48
2 Rondel Mathys Tudor Pro Cycling Team 85 + 11
3 Vine Jay UAE Team Emirates-XRG 70 + 25
4 Scaroni Christian XDS Astana Team 60 + 33
5 Chumil Sergio Burgos Burpellet BH 50 + 34
6 Sivakov Pavel UAE Team Emirates-XRG 40 + 35
7 Kulset Johannes Uno-X Mobility 35 + 01:10
8 Van Der Lee Jardi EF Education-EasyPost 30 + 01:11
9 de la Calle Hugo Burgos Burpellet BH 25 + 01:12
10 Scalco Matteo VF Group-Bardiani CSF-Faizanè 20 + 01:16
11 Gaffuri Mattia Team Polti VisitMalta 15 + 01:18
12 Poels Wout XDS Astana Team 10 + 01:32

Frauen 75km:

1 Longo Borghini Elisa UAE Team ADQ 125 02:44:50
2 Reusser Marlen Movistar Team 85 + 37
3 Zigart Urska AG Insurance-Soudal Team 70 + 54

4 Chapman Brodie UAE Team ADQ 60 + 01:07
5 Benito Mireia AG Insurance-Soudal Team 50 + 01:18
6 Malcotti Barbara Human Powered Health 40 + 01:51
7 Bauernfeind Ricarda CANYON//SRAM zondacrypto 35 + 02:13
8 Marturano Greta UAE Team ADQ 30 + 02:15
9 Laporta Linda BePink-Imatra-Bongioanni 25 + 02:39
10 Magnaldi Erica UAE Team ADQ 20 + 02:48

EM 2025 Zeitfahren

ELITE Männer 24km:

1 Evenepoel Remco Belgium 70 00:28:26
2 Ganna Filippo Italy 55 + 43
3 Larsen Niklas Denmark 40 + 01:08
4 Hayter Ethan Great Britain 30 + 01:09
5 Tarling Joshua Great Britain 25 + 01:10

6 Hoole Daan Netherlands 20 + 01:38
7 Vacek Mathias Czechia 15 + 01:44
8 Küng Stefan Switzerland 10 + 01:47
9 Armirail Bruno France 5 + 01:48
10 Segaert Alec Belgium 3 + 01:51
11 Söderqvist Jakob Sweden + 01:54
12 Walscheid Max Germany + 02:02

ELITE Frauen 24km:

1 Reusser Marlen Switzerland 70 00:33:06
2 Ottestad Mie Bjørndal Norway 55 + 50
3 Bredewold Mischa Netherlands 40 + 51
4 Aalerud Katrine Norway 30 + 52
5 Nooijen Lieke Netherlands 25 + 59
6 Labous Juliette France 20 + 01:05
7 Henderson Anna Great Britain 15 + 01:05
8 Schweinberger Christina Austria 10 + 01:31
9 Kerbaol Cédrine France 5 + 01:51
10 Biriukova Yuliia Ukraine 3 + 02:07

U23 Männer 24km:

1 Vervenne Jonathan Belgium 50 00:30:27
2 Van Kerckhove Matisse Belgium 30 + 02
3 Rafferty Adam Ireland 20 + 07
4 Decomble Maxime France 15 + 16
5 Landbo Mads Denmark 10 + 27

U23 Frauen 24km:

1 Venturelli Federica Italy 50 00:34:17
2 Ahtosalo Anniina Finland 30 + 48
3 Vierstraete Luca Belgium 20 + 51
4 Vinke Nienke Netherlands 15 + 01:08
5 Kagevi Stina Sweden 10 + 01:09
6 Czapla Justyna Germany 5 + 01:14
7 Riedmann Linda Germany 3 + 01:15

8 Huys Tabea Austria 3 + 01:21
9 Chladonová Viktória Slovakia 1 + 01:22
10 Blasi Paula Spain 1 + 01:28

Juniorinnen 12km:

01 Ostiz Paula Spain 18:38
02 Leis Magdalena Germany + 02
03 Gissinger Oda Aune Norway + 10
04 Arens Megan Netherlands + 13
05 Müller Roos Netherlands + 16

Junioren 24km:

01 Mouris Michiel Netherlands 30:49
02 Murphy Conor Ireland + 05
03 Birkedal Julius Løvstrup Denmark + 28
04 Jackowiak Janek Poland + 49
05 Urkaregi Eñaut Spain + 56
06 Herzog Karl Germany + 01:08

40km ELITE Mixed Relay:

01 France 47:42 Armirail Bruno Borras Marion Cavagna Remi Guernalec Thibault Kerbaol Cédrine Labous Juliette
02 Italy +00:07 Cecchini Elena Frigo Marco Ganna Filippo Guazzini Vittoria Milesi Lorenzo Venturelli Federica
03 Switzerland +00:40 Christen Jan Küng Stefan Liechti Jasmin Reusser Marlen Rüegg Noemi Schmid Mauro
04 Germany +01:25 Brauße Franziska Fietzke Paul Heidemann Miguel Klein Lisa Kröger Mieke Leidert Louis
05 Luxembourg +02:04 Berton Nina Kirsch Alex Kluckers Arthur Nothum Gwen Wenzel Liv Wenzel Mats
06 Ukraine +03:28 Biriukova Yuliia Chyzhykov Heorhii Kozoriz Danylo Kulynych Olha Shekel Olga Simon Semen
07 Estonia +03:39 Ebras Elisabeth Küüt Oskar Mäeuibo Markus Ragilo Frank Aron Sander Laura Lizette Tuisk Aidi Gerde

40km Junioren

01 Norway 52:05 Dolven Marte Gissinger Oda Aune Haugetun Kristian Orholm-Lønseth Sindre Støvern Ida Østbye Øksnes Håkon Eiksund
02 France +00:34 Bihan Zoé Bouhier Charlotte Gayant Lancelot Gicquel Gabin Humbert Ninon Royer Luc
03 Poland +00:37 Gaborska Anna Gancarz Ksawery Hartman Nadia Legiec Mikolaj Slomka Kinga Wlodarski Marcin
04 Germany +00:45 Benz Benedikt Dworatzek Klara Jäger Jette Marie Nollau Laura Wedekind Victor Winter Zeno Levi
05 Switzerland +00:46 Marthe Elia Priemer Max Rezzonico Aline Schnyder Noah Stirnimann Tom Tschumi Chloe
06 Lithuania +01:40 Audinyte Auguste Bilertas Arnas Kertenis Ignas Liutinskaite Monika Mikutyte Auguste Valinskas Kasparas
07 Estonia +02:13 Jurisaar Maria Koik Mariann Pohl Lauren Rooni Ron Suppi Sebastian Tammepuu Riko
08 Ukraine +02:49 Antonenko Pavlo Dubinina Kira Holiak Vladyslav Smolynets Oleh Tsybulska Maryna Ushakova Milana
09 Croatia +06:23 Dolic Dorian Ilicic Iva Scariot Maris Serapiglia Marta Varvaruk Aleks Zadro Lucija
DNF Italy + Acuti Maria Colombo Riccardo Ferrari Ruben Frigo Davide Rossignoli Matilde Sanarini Linda