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Marcus ‚Moasta‘ Burghardt kündigt Karriereende an

Samerberg (rad-net) – Marcus Burghardt beendet seine Karriere.


Photo by Plomi

Nach seinem schweren Sturz bei der Polen-Rundfahrt Anfang August 2021 konnte er nicht mehr ins Peloton zurückkehren.
Der 38-Jährige hatte sich bei dem Sturz Kahnbein und Speiche zertrümmert, obendrein brach er sich die Elle im rechten Handgelenk. Die Bewegung seiner rechten Hand ist nach wie vor eingeschränkt. Zwar sei die Verletzung sehr gut versorgt worden, doch den Heilungsprozess hatte sich Burghardt schneller vorgestellt.

Er sei davon ausgegangen, sich Ende 2021 wieder auf die anstehende Saison vorbereiten zu können. «Deshalb habe ich mich auch sehr lang bemüht für ein Team. Für mich war das absolut unrealistisch, dass ich die erste Etappe der Polen-Rundfahrt fahre, da 13 Kilometer vor dem Ziel stürze und das das Ende meiner Karriere ist. Ich wollte meine Karriere nicht in Polen in einem Kreisverkehr beenden», erklärte er nun in einem Interview mit dem «Cleat Magazine».
Im Krankenhaus sei er sich noch sicher gewesen, dass er rechtzeitig zur Straßen-Weltmeisterschaft in Flandern wieder fit sei und lediglich auf die Deutschland-Tour verzichten müsse.
Nach der Operation habe er sich dann darauf eingestellt, keine WM fahren zu können. Gedanken übers Karriereende hatte es bis dahin nicht gegeben.
Nach und nach wurde Burghardt jedoch bewusst, dass die Polen-Rundfahrt sein letztes Profirennen war.
«Im Februar oder März habe ich dann den Entschluss getroffen und es für mich besiegelt: ‚Das war’s jetzt.‘ Ich werde meine Karriere beenden, weil ich einfach den Anschluss nicht mehr schaffen würde. […] Ich habe das lange vor mir hergeschoben. Die finale Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen.»

Burghardt, der zuletzt in den Farben von Bora-hansgrohe fuhr, kann auf eine erfolgreiche Karriere als Radprofi zurückblicken. Unter anderem gewann er 2007 Gent-Wevelgem, 2008 holte er eine Tour-de-France-Etappe und 2017 wurde er Deutscher Straßenmeister. Insgesamt elf mal war er bei der Tour de France am Start.

Seinen Fans, die ihn über all die Jahre seiner langen Karriere unterstützt haben, wolle Marcus Burghardt aber noch etwas zurückgeben. Geplant habe er eine Breitenradsportveranstaltung am 18. September. Bei einer Radtourenfahrt beziehungsweise einem Radmarathon, bei dem es vier oder fünf verschiedene Streckenlängen zur Auswahl geben wird, wolle er gemeinsam mit ihnen noch einmal Rad fahren.
Künftig wolle der ehemals treue Helfer dem Radsport erhalten bleiben – inwiefern werde sich in den kommenden Wochen und Monaten entscheiden. Er könne sich beispielsweise vorstellen, Rennen zu kommentieren. «Ich möchte das wissen, welches ich mir über die ganzen Jahre angeeignet habe, weitergeben. Ob das nun nur in Form von kommentieren oder in einem Team sein wird, das sei dahingestellt.»
@Rad-Net

Volta Ciclista a Catalunya – 4. und 5.Etappe

4. Etappe: La Seu d’Urgell – Boí Taüll – 167 Km

1 ALMEIDA João POR UAE TEAM EMIRATES 04:20:27

2 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKÉA SAMSIC 00:00
3 HIGUITA Sergio COL BORA – HANSGROHE 00:00
4 POELS Wout NED BAHRAIN – VICTORIOUS 00:07
5 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:13
6 AYUSO Juan ESP UAE TEAM EMIRATES 00:13
7 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:13
8 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:13
9 RODRÍGUEZ Carlos ESP INEOS GRENADIERS 00:13
10 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 00:13


Photo by Plomi

Sergio Higuita Dritter auf der Königsetappe der Katalonien-Rundfahrt

Die 166,7 km lange heutige Königsetappe begann in La Seu d’Urgell und wies zwei steile Anstiege auf, ehe das Peloton nach einem 13 km langen und sechs Prozent steilen Schlussanstieg nach Boí Taüll über die Ziellinie fuhr. Leider musste BORA – hansgrohe ohne Edelhelfer Cesare Benedetti, der unter einer Erkältung leidet, an den Start gehen. Im letzten Anstieg des Tages kam es zu mehreren Attacken aus dem verkleinerten Feld um Sergio Higuita und Jai Hindley. Es gelang Sergio einen Angriff von Carapaz zu folgen, und wenig später schlossen zwei Fahrer zum Duo auf. Der Kolumbianische Meister versuchte einen Kilometer vor dem Ziel erneut anzugreifen, wurde aber wieder zurückgebracht und der Etappensieg wurde in einem Bergaufsprint entschieden, wobei er den dritten Rang einfuhr. Er rückte damit einen Platz nach vorne im Gesamtklassement und ist jetzt Gesamtdritter.

Reaktionen im Ziel
„Das war eine harte Etappe, gleich von Anfang an. Aber Jai und ich wurden von Toni, Martin und Ben ganz gut unterstützt, und so möchte ich mich bei ihnen für ihre starke Arbeit bedanken. Wir wussten, dass der Schlussanstieg sehr schnell gefahren wird, und gleich zu Beginn gab es mehrere Angriffe, aber ich denke, dass Jai und ich gut darauf reagiert haben. Am Ende versuchte Carapaz 3 Kilometer vor dem Ziel eine Attacke zu lancieren, die von Almeida, der heute sehr stark war, gut kontrolliert wurde. Im Finale habe ich versucht zu sprinten, aber die anderen waren einfach stärker. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis heute zufrieden und auch damit, dass ich in der Gesamtwertung auf den dritten Platz vorgerückt bin.“- Sergio Higuita
„Unser Tag heute hat leider nicht ganz so gut begonnen. Wir haben in der Früh erfahren, dass unser Road Captain Cesare Benedetti aus gesundheitlichen Gründen und als Vorsichtsmaßnahme nicht mehr starten konnte, was uns natürlich schwer getroffen hat. Die restlichen Jungs haben heute aber einen fantastischen Job gemacht. Wir sind mit einer sehr konservativen Taktik ins Rennen gegangen und haben versucht, Sergio als Leader bestmöglich zu unterstützen. Eine besonders wichtige Rolle hat Martin Laas gespielt, der als einer der wenigen Sprinter hier im Peloton immer wieder nach den Bergen zurückgekommen ist und den Jungs wichtige Verpflegung bringen konnte. Aber auch die anderen Helfer haben Sergio fantastisch bis in den letzten Anstieg unterstützt. Zum Schluss hat er mit Jai Hindley sogar noch einen Helfer an seiner Seite gehabt und konnte mit dieser Unterstützung um den Etappensieg fahren. Im Zielsprint hat Sergio leider ein bisschen Pech gehabt, ist etwas weggerutscht und nicht in eine optimale Position in die letzte Kurve gefahren. Aber wir freuen uns über seinen dritten Platz und schauen recht zuversichtlich auf die kommenden Tage hier in Katalonien.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

5. Etappe: La Pobla de Segur – Vilanova i la Geltrú – 206 Km

1 VERNON Ethan GBR QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 05:21:17
2 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN – VICTORIOUS 00:00
3 GODON Dorian FRA AG2R CITROËN TEAM 00:00
4 BOIVIN Guillaume CAN ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
5 GROVES Kaden AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:00
6 LAAS Martin EST BORA – HANSGROHE 00:00
7 PEÑALVER Manuel ESP BURGOS-BH 00:00
8 OLIVEIRA Ivo POR UAE TEAM EMIRATES 00:00
9 HOFSTETTER Hugo FRA TEAM ARKÉA SAMSIC 00:00
10 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 00:00

Gesamt:

1 ALMEIDA João POR UAE TEAM EMIRATES 22:26:09
2 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKÉA SAMSIC 00:01
3 HIGUITA Sergio COL BORA – HANSGROHE 00:07
4 AYUSO Juan ESP UAE TEAM EMIRATES 00:18
5 POELS Wout NED BAHRAIN – VICTORIOUS 00:18
6 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROËN TEAM 00:18
7 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:21
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 00:24
9 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:27
10 TRÆEN Torstein NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:35
11 BENNETT George NZL UAE TEAM EMIRATES 00:57
12 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 01:00
13 RODRÍGUEZ Carlos ESP INEOS GRENADIERS 01:00
14 OOMEN Sam NED JUMBO-VISMA 01:03
15 VERONA Carlos ESP MOVISTAR TEAM 01:05

Martin Laas Sechster im Sprint bei der Katalonien-Rundfahrt
Mit der längsten Strecke der diesjährigen Rundfahrt ging es heute weiter in Katalonien. Zwischen dem Start in La Pobla de Segur und dem Ziel in Vilanova i la Geltrú lagen rund 206 km flaches Terrain und nur eine Steigung, ehe es auf den letzten 50 km bergab in Richtung Ziel ging. Die Hoffnungen ruhten heute auf den Sprintern im Feld, soweit sie nach den schweren Bergetappen der vorherigen Tage noch gute Beine hatten. Im finalen Sprint versuchte Martin Laas einen Top-Ergebnis zu erzielen, musste sich am Ende aber mit dem 6. Platz begnügen.
Reaktionen im Ziel
„Das Team hat sich heute darauf konzentriert, Sergio in einer guten Position zu halten. Im Finale war ich dann allein. So habe ich einfach versucht, mich hinter verschiedene Hinterräder zu klemmen und am Ende habe ich mich am Hinterrad von einem BikeExchange-Fahrer geklemmt, aber danach wurde alles äußerst hektisch und stressig. Am Ende war ich in einer guten Position und wollte dann im Finale Vollgas geben. Aber ich war leider ein bisschen eingeklemmt und konnte meinen Sprint deshalb nicht wie erhofft starten. Wenn alles 100-prozentig geklappt hätte, wäre es vielleicht möglich gewesen den Sieg einzufahren, aber ich hatte heute nicht viel Glück. Im Großen und Ganzen ist dies jedoch unter den Umständen ein solides Ergebnis.“ – Martin Laas
„Heute standen wir taktisch vor einer sehr schwierigen Entscheidung. Auf der einen Seite haben wir mit Martin Laas einen der schnellsten Sprinter hier im Feld in unseren Reihen. Aber auf der anderen Seite wollen wir auch mit Sergio Higuita um den Gesamtsieg hier bei der Rundfahrt kämpfen. Leider konnten wir heute Martin nicht dem ihm gebührenden Support bieten, weil wir uns auf die Unterstützung von Sergio konzentrieren mussten. Es war ein sehr windiger Tag mit bis zu 38 km/h Seitenwind und daher mussten alle vier Helfer Sergio zur Seite stehen und konnten erst im Finale Martin nur ein klein wenig helfen. Für Sergio ist der Tag sehr gut gelaufen. Er konnte Kraft sparen und war immer auf Augenhöhe mit den Besten. Auch Martin ist einen überaus soliden Sprint gefahren, obwohl er vorher viel Energie für Sergio und das Team opfern musste. Und somit haben wir diesen schwierigen Tag mit unserem kleinen Team hier recht gut überstanden. Morgen geht es den ganzen Tag bergauf und bergab und es wird sicher ein sehr herausfordernder Tag für alle Beteiligten.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Frühjahrsklassiker und mehr: Über 150 Stunden Live-Radsport bei Eurosport

Bei Eurosport, dem “Home of Cycling”, wartet ein vollgepackter Frühling auf alle Radsport-Fans. Neben den traditionsreichen Frühjahrsklassikern stehen im März und April auch zahlreiche weitere hochklassige Tages- und Etappenrennen auf dem Programm. Eurosport und das Global Cycling Network (GCN) sind mehr als 150 Stunden live auf Sendung und übertragen die wichtigsten Radevents der Frauen und Männer auf Eurosport 1 und Eurosport 2 im TV, im Livestream bei Eurosport mit Joyn PLUS+ sowie mit GCN+ in der GCN-App auch ohne Werbeunterbrechung.

Mit Mailand-San Remo wartet am 19. März das erste der fünf Monumente des Radsports auf die Profis. Die Flandern-Rundfahrt (3. April), Paris-Roubaix (17. April) und Lüttich-Bastogne-Lüttich (24. April) komplettieren den Viererpack der prestigeträchtigen Frühjahrsklassiker. Alle Rennen sind ebenso live im Free-TV bei Eurosport 1 zu sehen, wie die Katalonien-Rundfahrt (21. bis 27. März), Gent-Wevelgem (27. März), die Baskenland-Rundfahrt (4. bis 9. April), das Amstel Gold Race (10. April), die Türkei-Rundfahrt (10. bis 17. April) oder der Fleche Wallonne (20. April).

Ab Sonntag (6. März) bzw. Montag (7. März) können sich die Radsport-Fans mit der Fernfahrt Paris-Nizza – kommentiert von Karsten Migels und Bernhard Eisel – und dem Etappenrennen Tirreno Adriatico, mit Robert Bengsch und Jens Voigt am Mikrofon, auf zwei hochklassige Mehrtagesrennen freuen. Eurosport überträgt beide Rennen bis einschließlich Sonntag, 13. März, täglich live im Free-TV bei Eurosport 1 (Ausnahmen: 1. und 7. Etappe von Paris-Nizza (6. und 12. März), Eurosport 2).

Erste digitale Anlaufstelle für Radsport-Fans ist auch in diesem Jahr eurosport.de. Mit einem Klick sind hier nicht nur News- und Hintergrund-Artikel sowie Liveticker zu den wichtigsten Rennen zu finden, sondern auch eine umfassende Kalender- und Ergebnisübersicht – alles abgerundet durch die umfangreiche Video-Sektion mit den Highlights der Events, den spektakulärsten und außergewöhnlichsten Szenen aus dem Peloton oder den Einschätzungen der Eurosport-Radsport-Experten.

Präsentiert werden die Radsport-Highlights bei Eurosport von einem großen Experten- und Kommentatoren-Team, das aus Rolf Aldag, Robert Bengsch, Bernhard Eisel, Jean-Claude Leclercq, Gerhard Leinauer, Christian Lichtenberg, Jörg Ludewig, Karsten Migels, Marc Rohde sowie Jens Voigt besteht.
Die Radsport-Highlights bei Eurosport im März und April:

Datum Start Ende Event Übertragung

7. März 2022 14:15:00 16:00:00 Paris-Nizza | 2. Etappe Eurosport 1, GCN+
7. März 2022 16:00:00 17:15:00 Tirreno Adriatico | 1. Etappe Eurosport 1, GCN+
8. März 2022 14:15:00 16:00:00 Paris-Nizza | 3. Etappe Eurosport 1, GCN+
8. März 2022 16:00:00 17:15:00 Tirreno Adriatico | 2. Etappe Eurosport 1, GCN+
9. März 2022 14:15:00 16:00:00 Paris-Nizza | 4. Etappe Eurosport 1, GCN+
9. März 2022 16:00:00 17:15:00 Tirreno Adriatico | 3. Etappe Eurosport 1, GCN+
10. März 2022 14:15:00 16:00:00 Paris-Nizza | 5. Etappe Eurosport 1, GCN+
10. März 2022 16:00:00 17:15:00 Tirreno Adriatico | 4. Etappe Eurosport 1, GCN+
11. März 2022 14:15:00 16:00:00 Paris-Nizza | 6. Etappe Eurosport 1, GCN+
11. März 2022 16:00:00 17:15:00 Tirreno Adriatico | 5. Etappe Eurosport 1, GCN+
12. März 2022 13:40:00 15:05:00 Paris-Nizza | 7. Etappe Eurosport 2, GCN+
12. März 2022 14:45:00 16:30:00 Tirreno Adriatico | 6. Etappe Eurosport 1, GCN+
13. März 2022 13:30:00 15:15:00 Tirreno Adriatico | 7. Etappe Eurosport 1, GCN+
13. März 2022 15:15:00 17:00:00 Paris-Nizza | 8. Etappe Eurosport 1, GCN+
16. März 2022 12:30:00 13:50:00 Nokere Koerse (Frauen) Eurosport 1, GCN+
16. März 2022 13:50:00 15:30:00 Mailand – Turin Eurosport 1, GCN+
19. März 2022 09:30:00 17:15:00 Mailand – San Remo Eurosport 1/2, GCN+
20. März 2022 14:45:00 16:00:00 Trofeo Alfredo Binda (Frauen) Eurosport 2, GCN+
21. März 2022 15:15:00 17:00:00 Katalonien-Rundfahrt | 1. Etappe Eurosport 1, GCN+
22. März 2022 15:15:00 17:00:00 Katalonien-Rundfahrt | 2. Etappe Eurosport 1, GCN+
23. März 2022 15:15:00 17:00:00 Katalonien-Rundfahrt | 3. Etappe Eurosport 1, GCN+
24. März 2022 15:15:00 17:00:00 Katalonien-Rundfahrt | 4. Etappe Eurosport 1, GCN+
26. März 2022 15:15:00 17:00:00 Katalonien-Rundfahrt | 6. Etappe Eurosport 1, GCN+
27. März 2022 12:30:00 14:15:00 Katalonien-Rundfahrt | 7. Etappe Eurosport 1, GCN+
27. März 2022 14:15:00 17:00:00 Gent Wevelgem (Männer) Eurosport 1, GCN+
27. März 2022 17:00:00 18:15:00 Gent Wevelgem (Frauen) Eurosport 1, GCN+
3. April 2022 11:00:00 16:45:00 Flandern-Rundfahrt (Männer) Eurosport 1, GCN+
3. April 2022 16:45:00 18:00:00 Flandern-Rundfahrt (Frauen) Eurosport 1, GCN+
4. April 2022 15:30:00 17:30:00 Baskenland-Rundfahrt | 1. Etappe Eurosport 1, GCN+
5. April 2022 15:30:00 17:30:00 Baskenland-Rundfahrt | 2. Etappe Eurosport 1, GCN+
6. April 2022 15:30:00 17:30:00 Baskenland-Rundfahrt | 3. Etappe Eurosport 1, GCN+
7. April 2022 15:30:00 17:30:00 Baskenland-Rundfahrt | 4. Etappe Eurosport 1, GCN+
8. April 2022 15:30:00 17:30:00 Baskenland-Rundfahrt | 5. Etappe Eurosport 1, GCN+
9. April 2022 16:00:00 17:30:00 Baskenland-Rundfahrt | 6. Etappe Eurosport 1, GCN+
10. April 2022 10:30:00 12:00:00 Amstel Gold Race (Frauen) Eurosport 1, GCN+
10. April 2022 12:00:00 13:45:00 Türkei-Rundfahrt | 1. Etappe Eurosport 1, GCN+
10. April 2022 13:45:00 17:30:00 Amstel Gold Race (Männer) Eurosport 1, GCN+
11. April 2022 12:00:00 13:45:00 Türkei-Rundfahrt | 2. Etappe Eurosport 1, GCN+
12. April 2022 12:00:00 13:45:00 Türkei-Rundfahrt | 3. Etappe Eurosport 1, GCN+
12. April 2022 13:45:00 15:30:00 Giro di Sicilia | 1. Etappe Eurosport 1, GCN+
13. April 2022 12:00:00 13:45:00 Türkei-Rundfahrt | 4. Etappe Eurosport 1, GCN+
13. April 2022 13:45:00 15:30:00 Giro di Sicilia | 2. Etappe Eurosport 1, GCN+
13. April 2022 15:30:00 17:30:00 Pfeil von Brabant Eurosport 1, GCN+
14. April 2022 12:00:00 13:45:00 Türkei-Rundfahrt | 5. Etappe Eurosport 1, GCN+
14. April 2022 13:45:00 15:30:00 Giro di Sicilia | 3. Etappe Eurosport 1, GCN+
15. April 2022 12:00:00 13:45:00 Türkei-Rundfahrt | 6. Etappe Eurosport 1, GCN+
15. April 2022 13:45:00 15:30:00 Giro di Sicilia | 4. Etappe Eurosport 1, GCN+
16. April 2022 12:00:00 13:45:00 Türkei-Rundfahrt | 7. Etappe Eurosport 2, GCN+
16. April 2022 15:15:00 17:15:00 Paris-Roubaix (Frauen) Eurosport 1, GCN+
17. April 2022 08:30:00 10:30:00 Türkei-Rundfahrt | 8. Etappe Eurosport 1, GCN+
17. April 2022 12:00:00 17:45:00 Paris-Roubaix (Männer) Eurosport 1, GCN+
18. April 2022 14:00:00 15:20:00 Tour of the Alps | 1. Etappe Eurosport 1, GCN+
19. April 2022 14:00:00 15:20:00 Tour of the Alps | 2. Etappe Eurosport 1, GCN+
20. April 2022 11:15:00 13:00:00 Wallonischer Pfeil (Frauen) Eurosport 1, GCN+
20. April 2022 13:00:00 14:30:00 Tour of the Alps | 3. Etappe Eurosport 1, GCN+
20. April 2022 14:30:00 17:00:00 Wallonischer Pfeil (Männer) Eurosport 1, GCN+
21. April 2022 14:00:00 15:20:00 Tour of the Alps | 4. Etappe Eurosport 1, GCN+
22. April 2022 14:00:00 15:20:00 Tour of the Alps | 5. Etappe Eurosport 1, GCN+
24. April 2022 11:15:00 12:45:00 Lüttich-Bastogne-Lüttich (Frauen) Eurosport 1, GCN+
24. April 2022 13:30:00 17:00:00 Lüttich-Bastogne-Lüttich (Männer) Eurosport 1, GCN+
26. April 2022 15:30:00 17:30:00 Tour of Romandie | Prolog Eurosport 2, GCN+
27. April 2022 15:30:00 17:30:00 Tour of Romandie | 1. Etappe Eurosport 2, GCN+
28. April 2022 15:30:00 17:30:00 Tour of Romandie | 2. Etappe Eurosport 2, GCN+
29. April 2022 13:30:00 15:30:00 Vuelta Andalucia | 1. Etappe (Frauen) Eurosport 2, GCN+
29. April 2022 15:30:00 17:30:00 Tour of Romandie | 3. Etappe Eurosport 2, GCN+
30. April 2022 12:00:00 14:00:00 Vuelta Andalucia | 2. Etappe (Frauen) Eurosport 2, GCN+
30. April 2022 14:00:00 16:00:00 Tour of Romandie | 4. Etappe Eurosport 2, GCN+
1. Mai 2022 13:00:00 14:30:00 Vuelta Andalucia | 3. Etappe (Frauen) Eurosport 2, GCN+
1. Mai 2022 14:30:00 16:30:00 Tour of Romandie | 5. Etappe Eurosport 2, GCN+
1. Mai 2022 16:30:00 18:00:00 Eschborn-Frankfurt Eurosport 2, GCN+

UAE Tour – 4. Etappe

Fujairah Fort – Jebel Jais – 181Km

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 04:49:24
2 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:00
3 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:00
4 GUERREIRO Ruben POR EF EDUCATION-EASYPOST 00:03
5 HOWSON Damien AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:03
6 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:03
7 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:03
8 BOUCHARD Geoffrey FRA AG2R CITROËN TEAM 00:03
9 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:03
10 BILBAO Pello ESP BAHRAIN – VICTORIOUS 00:03
11 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:03
12 MAJKA Rafał POL UAE TEAM EMIRATES 00:03
13 RODRÍGUEZ Óscar ESP MOVISTAR TEAM 00:03
14 BERWICK Sebastian AUS ISRAEL – PREMIER TECH 00:03
15 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 00:03

Gesamt:

1 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 14:02:34
2 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:02
3 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:13
4 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:15
5 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION-EASYPOST 00:23
6 ALMEIDA João POR UAE TEAM EMIRATES 00:28
7 BILBAO Pello ESP BAHRAIN – VICTORIOUS 00:35
8 RODRÍGUEZ Óscar ESP MOVISTAR TEAM 00:38
9 GUERREIRO Ruben POR EF EDUCATION-EASYPOST 00:40
10 BOUCHARD Geoffrey FRA AG2R CITROËN TEAM 00:41

Aleksandr Vlasov Dritter bei packender Bergankunft am Jebel Jais

Heute ging es bei der diesjährigen UAE-Tour zum ersten Mal in die Berge. In der ersten Hälfte der 181 km langen Strecke warteten bereits zwei längere Anstiege, ehe der 18,7 km lange Schlussanstieg zum Jebel Jais zu bewältigen war. Nachdem die Ausreißer lange Zeit das Rennen bestimmt hatten, kam es am Fuß des letzten Anstiegs zum Zusammenschluss. Es folgte ein Schlagabtausch der Favoriten und das Feld zerriss in viele Gruppen. Aleksandr Vlasov und Jai Hindley blieben wachsam und konterten die ständigen Attacken. Am Ende kam es zu einem Sprint aus einer verkleinerten Gruppe, den T. Pogačar für sich entschied, während Aleksandr zeitgleich als Dritter das Ziel erreichte und Jai den siebten Platz errang.

Reaktionen im Ziel
„Als das Feld sich reduzierte, hatte ich immer noch Jai zur Unterstützung dabei. Er war wirklich stark und hat die ersten Attacken schnell gekontert, dadurch waren wir nie in der Defensive. Ich fühlte mich heute gut und habe mich auf Pogačar konzentriert, um keine Zeit auf ihn zu verlieren. Der Anstieg war nicht schwer genug, um sehr große Zeitunterschiede herauszufahren. Die Etappe am Samstag bietet da vielleicht bessere Chancen und ich kann versuchen zu attackieren, wenn ich wieder gute Beine habe. Ich denke also, dass ich jetzt in einer guten Position bin und mit dem bisherigen Verlauf des Rennens zufrieden sein kann.“ – Aleksandr Vlasov
„Wir wollten heute offensiv fahren. Aleksandr versuchte Pogačar nicht aus den Augen zu lassen und alle wichtigen Attacken zu kontern. Durch gute Teamarbeit konnten wir das auch erreichen. Heute war so ein Tag, wo auch die Sprinter sehr viel helfen konnten, da die Strecke vor dem Schlussanstieg ziemlich flach war. Dann konnten sich unsere kletterfesteren Fahrer, besonders Koni, um Aleks und Jai kümmern. Heute wurde eine starke Team Performance von Aleks gut vollendet. Nach zwei weiteren flachen Etappen gibt es noch eine etwas steilere Bergankunft, und in Bezug auf das Gesamtklassement sind wir ganz optimistisch.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Frankens Radsportler trauern um Dieter Flögel

1980 Altstadtkriterium Nürnberg: Dieter Flögel und Andreas Englert (RSG Nürnberg) eingerahmt von Peter und Thomas Krön von der RMV Concordia Strullendorf.
Dieter Flögel (RSG Nürnberg) beim Altstadtrennen 1980 in Nürnberg
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Frankens Radsportler trauern um den zweifachen Deutschen Meister Dieter Flögel, der am 26. Januar im Alter von 68 Jahren nach einer schweren Erkrankung verstorben ist. Der gebürtige Hafenlohrer begann 1969 als 15-Jähriger beim RV Concordia Karbach mit dem Radsport. Nach zahlreichen Siegen, die er als Junior für den RV 89 Schweinfurt errang, schloss sich Dieter Flögel 1975 als einer der besten Amateure Bayerns der 1973 gegründeten RSG-Katzwang an. Zusammen mit seinen Vereinskameraden Friedrich von Loeffelholz und Dieter Burkhardt zählte Flögel in den folgenden Jahren konstant zur absoluten deutschen Spitzenklasse der Straßen-Amateure. Gemeinsam prägte das außergewöhnliche fränkische Trio eine völlig neue Epoche des Amateurstraßen-Rennsports und bildete damit die Basis für die folgenden erfolgreichen Jahrzehnte der RSG-Hercules, der RSG Nürnberg und danach für das Profisteam NÜRNBERGER .
Von 1976 bis 1984 war Dieter Flögel ohne Unterbrechung Mitglied im BDR-Nationalkader 1979 gewann er mit dem RSG-Strassenvierer (Flögel, von Loeffelholz,Burkhardt,Münch), den deutschen Mannschaftstitel über 100 Kilometer. Acht Mal hat Dieter Flögel von 1976 bis 1984 an Weltmeisterschaften teilgenommen. 1981 wurde er in Prag Fünfter der Straßen-WM – damals die beste WM-Platzierung eines deutschen Rad-Amateurs seit 1963! Neben der DM im Einer-Straßenfahren, die Flögel 1983 erkämpfte, gewann er zwischen 1975 und 1983 zahlreiche Etappen bei nationalen und internationalen Rundfahrten, vier Bundesliga-Rennen und acht extrem schwere „Straßen-Klassiker“. Mit dem Vierer der RSG Katzwang ( später RSG Hercules bzw. RSG Nürnberg) wurde Dieter Flögel zwischen 1975 und 1983 dreimal Deutscher Vize-Meister und dreimal DM-Dritter.
1984 beendete Dieter Flögel nach rund 200 Siegen seine erfolgreiche Radsport-Karriere. Bis 1988 hat er zum „Abtrainieren“ noch an Steherrennen und an kleineren Radrennen teilgenommen. Dem Radsport blieb er auch danach eng verbunden durch seine Mitarbeit in der Organisation und Leitung der RSG Nürnberg, später beim Team NÜRNBERGER, sowie als Rennleiter beim Radrennen „Rund um die Nürnberger Altstadt“.
Manfred Marr

Flögel, der zuletzt in Bubenreuth bei Erlangen lebte, starb im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer Herzerkrankung im Universitätsklinikum Erlangen.

26.9.1981: Vor dem Start zum P&S Preis in Katzwang erhält der DM 1981 Raimund Dietzen aus Trier Anweisungen vom Capitano der RSG Nürnberg, Dieter Flögel.
26.9.1981
P&S Preis Katzwang
Dieter Flögel zusammen mit dem Deutschen Meister Raimund Dietzen

PARIS-TOURS 2021: INFO WITH ONE DAY TO GO

Key points:
 The 115th edition of Paris-Tours, which will start from Chartres on Sunday morning, follows the same route as last year, with a 212.3 km course including nine vineyard trails in the last 51 km.
 A nice field of sprinters (Philipsen, Démare, Groenewegen), heroes of the recent Paris-Roubaix (Vermeersch, Laporte, Turgis) and three former winners are at the rendezvous of the last classic of the year.
 Defending champion Casper Pedersen promises to be “on the attack” with a strong DSM squad also featuring 2018 winner Soren Kragh Andersen.

A WINDY THRILLER
Paris-Tours is always a thriller of a race, and the 115th edition of the classic should be no exception with a cohort of classics experts (Stuyven, Laporte, Turgis…) to try and upset a strong field of sprinters (Philipsen, Démare, Groenewegen…). “We’ve found our formula and we’re repeating last year’s route, with seven climbs and nine vineyard trails in the last 50km”, race director Cédric Coutouly explains. “The trails are preceded by climbs, so the legs do the positioning. It’s hard for the teams to work well together so a lone rider doesn’t lose much time against the peloton. It will be nice weather, and the wind will blow from the North-East. So there could be a risk of echelons, but it’s coming mostly from behind so we should have a very fast start, and then, once on the trails, the wind direction will change a lot so it will be a factor.” With all these elements, “the riders who were at the front towards Roubaix should also be up there on Sunday”, Coutouly foresees. Among them, the young and talentful Florian Vermeersch (Lotto Soudal) is looking for a maiden professional victory…

PEDERSEN : ”WE WILL BE ON THE ATTACK”
Three former winners will be at the start. Among them, AG2R-Citroën Team’s Greg Van Avermaet (winner in 2011) is a veteran of Paris-Tours, with 10 participations under his belt, but he hasn’t come since 2016 and thus doesn’t know the new format with vineyard trails. The other two former winners ride with Team DSM, with the Dane Soren Kragh Andersen (2018) and his compatriot Casper Pedersen, the defending champion, who rose to victory after Kragh Andersen suffered a crash. “We have several cards to play”, Pedersen says in 2021 as well. “I think our team is stronger than last year. We will be on the attack with classics experts such as Soren Kragh Andersen and Nils Eekhoff. And if it ends up with a sprint, we’ll ride for Cees Bol. Looking at the start-list, it may be harder this year. It will be interesting to see if sprint teams will be able to control and if sprinters can follow attacks on the climbs.”

LAPORTE: “AN ATTRACTIVE RACE”
Sixth in Paris-Roubaix and back in action this Sunday, Christophe Laporte says he took longer than usual to recover from Hell of the North and the toll it took on everyone with dire conditions. “But I’m in a good shape, I feel ready and motivated for Sunday. It’s hard to stay motivated at the end of the season, but Paris-Tours is an attractive race, it is one of the biggest in France.“ His 7th participation in the Classic of the Falling Leaves, his first in three years, will have a very special flavor. „I will really give the maximum for my last race in the Cofidis jersey“, Laporte promises as he’s set to leave the French team to join Jumbo-Visma, who come to Paris-Tours with the sprinter Dylan Groenewegen and the recent winner of the Ronde de l’Isard, Gijs Leemreize. “I expect an open race in the finale, and that’s what I like. If I feel good, I won’t wait for a sprint.”

YOUNGSTERS GET THE ACTION ROLLING
Before the pros, the famous Avenue de Grammont will be surveyed by cadets and juniors (men and women) participating in the Kilomètre de Paris-Tours, then by riders in the Under 23 category. Paris-Tours Espoirs, celebrating its 78th edition, has always revealed the talents of tomorrow. Three of the top four in last year’s edition are competing in the elite event this Sunday: Rune Herregodts (1st), Jordi Meeus (2nd) and Jason Tesson (4th). The 3rd, Florian Dauphin (VCP Loudéac), is again at the start of the U23 race, five days after a solid ride among the pros in Binche-Chimay-Binche (20th). His French compatriot Louis Barré (4th in Liège-Bastogne-Liège Espoirs), the Norwegian Soren Waerenskjold (winner of two stages of the Tour de l’Avenir) and the Belgian Arnaud De Lie (winner Friday of the 2nd stage of the Circuit des Ardennes) count among the main favorites who will try to succeed Thor Hushovd, Tom Boonen, Tony Gallopin and Mike Teunissen on the Paris-Tours Espoirs winners list. The race will start from Bonneval and follow the last 177 kilometers of the professional race.

ALL EYES AND CAMERAS ON PARIS-TOURS
The 115th edition of Paris-Tours enjoys increased coverage with 25 broadcasters making the race available for the fans in 190 territories. The last 1h50 of action will be broadcasted live. Highlights are also available through news agencies and dedicated cycling media, as well as on the official website of the race and on its social media. The first images of the day will be broadcasted on Facebook and Twitter with the team presentation (from 10 AM) and the first pedal strokes as the peloton rolls from Chartres (11:40).

Milan – Turin 190 Km

1 ROGLIČ Primož SLO JUMBO – VISMA 04:17:41
2 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:12
3 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:35
4 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:35
5 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 00:48
6 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 00:48
7 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:48
8 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:48
9 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKÉA – SAMSIC 00:48
10 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 00:56
11 HERMANS Ben BEL ISRAEL START-UP NATION 00:56
12 VLASOV Aleksandr RUS ASTANA – PREMIER TECH 00:56
13 FABBRO Matteo ITA BORA – HANSGROHE 00:56
14 TAARAMÄE Rein EST INTERMARCHÉ – WANTY – GO.. 00:56
15 STORER Michael AUS TEAM DSM 01:27

Neuer Bekleidungspartner für BORA – hansgrohe: Raublinger Rennstall geht ab 2022 mit Le Col an den Start

Mit Le Col holt sich BORA – hansgrohe einen Partner an Bord, der vor allem im Bereich Performance seine Stärken hat. Durch Erfahrungen auch abseits des Radsports, wie z.B. mit McLaren, erhofft man sich gemeinsam besonders im Bereich Aerodynamik eine neue Benchmark zu setzen. Designs und weitere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt.

„Ich bin sehr glücklich, mit Le Col einen kompetenten Partner gefunden zu haben, der die Leidenschaft für unseren Sport teilt. Yanto Barker war selbst Rennfahrer und vom ersten Gespräch an waren wir auf derselben Wellenlänge. Er versteht genau, was notwendig ist, um im modernen Radsport erfolgreich zu sein und kann mit seinem Team das Feedback der Rennfahrer sehr gut umsetzen. Wir erhoffen uns vor allem in Sachen Aerodynamik und Performance gemeinsam eine neue Benchmark zu setzen, denn besonders dieser Bereich hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Ressourcen, Know-how und Erfahrung von Le Col sind hier absolut vielversprechend und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Im letzten Jahr haben das Le Col Team und ich viele Stunden damit verbracht, für BORA – hansgrohe ein maßgeschneidertes und frisches Design zu entwickeln. Wir sind unheimlich froh, wieder in der WorldTour vertreten zu sein und BORA – hansgrohe ist ein Team, das wir schon länger beobachten. Dass es nun mit einer Partnerschaft geklappt hat, ist großartig und wir fühlen uns geehrt, mit einigen der besten Rennfahrer im Peloton arbeiten zu dürfen. Wir freuen uns auf die Aufgabe und werden mit unseren Produkten eines der besten Performance Kits zur Verfügung stellen.“ – Yanto Barker, Gründer Le Col

Kärntner Jubeltag beim 40. Ötztaler Radmarathon

„Ich habe einen Traum“ lautet das Motto des Ötztaler Radmarathons. Der Wahl-Kärntner Johnny Hoogerland hat sich heute den Traum vom Sieg nach einem cleveren Rennen erfüllt! Er siegte vor Hans-Jörg Leopold, einem richtigen Kärntner. Dritter wurde der Italiener Mattia De Marchi. Bei den Damen triumphierte die Deutsche Christina Rausch wie zuletzt 2019. Und eine große Karriere ging heute zu Ende: Der dreifache Ötztaler-Sieger Mathias Nothegger hängt das Rad an den Nagel.

Der Wettergott meinte es gnädig mit den Teilnehmern des 40. Ötztaler Radmarathons. Das prognostizierte „Sauwetter“ blieb zum Glück aus und so starteten heute in Sölden im Ötztal um 6:30 Uhr die 2.751 Teilnehmer bei rund fünf Grad Celsius auf die 238 Kilometer lange Strecke. Die Route führte über die vier Pässe Kühtai, Brenner- und Jaufenpass sowie das Timmelsjoch über 5.500 Höhenmeter. Ursprünglich waren 4.023 Radsportler aus 32 Nationen angemeldet. Doch durch die miserable Wetterprognose mit möglichem Schneefall zogen viele das warme Hotel vor.
Ersatzstrecke beim Jubiläums-Ötztaler – Nothegger beendet Karriere
Durch den Felssturz von letzter Woche führte die Route heuer erstmals nach Oetz über das Haiminger Sattele nach Ochsengarten. Danach ging es weiter auf der Originalstrecke auf das Kühtai. Nachdem sich immer wieder Gruppen mit sämtlichen Favoriten formierten, schafften die beiden Ex-Profis Mattia De Marchi (ITA) und der Belgier Frederic Glorieux einen ersten entscheidenden Vorstoß am Brenner. Sie bauten bis Italien ihren Vorsprung rasch auf rund fünf Minuten aus. Während sich die beiden Spitzenfahrer in bester Form präsentierten, lief es für den dreifachen Ötzi-Sieger Mathias Nothegger gar nicht nach Wunsch. Nach Rückenschmerzen musste der Vorarlberger das Rennen leider vorzeitig beenden: „Bei der Abfahrt vom Kühtai erwischte ich einen Kanaldeckel, dann gab es mir einen Stich im Rücken. Am Brenner ging es dann nicht mehr.“ Und im Anschluss im Studio von K19 kam es dann zu einem sentimentalen Abschied: Der dreifache Ötzi-Sieger Nothegger beendete seine Karriere: „Das hat nichts mit heute zu tun. Den Entschluss habe ich schon im Jänner gefasst!“

Am Jaufenpass gehts rund
Bei den Damen dominierte die letzte Siegerin Christina Rausch aus Deutschland. Am Kühtai setzte sie sich ab und vergrößerte bis zum Jaufenpass ihren Vorsprung auf über eine viertel Stunde. Bei den Männern bekam am 15,5 Kilometer langen Jaufenpass der Belgier Glorieux schwere Beine und musste De Marchi ziehen lassen. Dahinter formierte Johnny Hoogerland und der Vorarlberger Jack Burke die Verfolgung.

Hoogerland gibt Vollgas
De Marchi absolvierte auch als Erster St. Leonhard auf italienischem Boden, wo der 28,7 Kilometer lange Anstieg aufs Timmelsjoch begann. Während sich dahinter mit Hoogerland, Burke und dem Italiener Fabio Cini ein neues Verfolgertrio bildete, wurde beim Führenden der Tritt immer schwerer. Hoogerland attackierte und schloss innerhalb von wenigen Kilometern den Rückstand auf den Italiener. Er holte De Marchi ein und ließ ihn regelrecht gleich stehen.

„Stacheldrahtjohnny“ feiert größten Marathonerfolg seiner Karriere
Der Niederländer Hoogerland, der seit drei Jahren in Velden ein Hotel betreibt, wurde im Jahr 2011 so richtig berühmt. Da bestritt er seine erste Tour de France und eroberte gleich fünf Mal das Bergtrikot! Von der 9. Etappe gingen dann Bilder um die Welt, als er mit Juan Antonio Flecha das Spitzenduo bildete und von eine Begleitfahrzeug abgedrängt wurde. Hoogerland stürzte dabei in einen Stacheldrahtzaun und kämpfte sich danach doch noch ins Ziel. „Seither nennen sie mich eben Stacheldrahtjohnny“, scherzte der 38-Jährige, der vor kurzem auch die Dolomitenradrundfahrt gewann, im Ziel. In seinem unnachahmlichen Stil bewältigte er auch die letzten Kehren am Timmelsjoch und jubelte schließlich in Sölden über den größten Marathonsieg seiner Karriere!

Mit Krämpfen zum Sieg
Im Kampf um die weiteren Podiumsplätze schaffte der Kärntner Ex-Profi Hans-Jörg Leopold kurz vor dem Gipfel des Timmelsjochs noch den Anschluss an den De Marchi. Gemeinsam bestritten sie die Abfahrt in den Zielort, wo sich Leopold im Zielsprint vor De Marchi den zweiten Rang sichern konnte. Aber der große Sieger nach einer Fahrzeit von 7:21,01 Stunden heißt Johnny Hoogerland: „Das war ein super Tag für mich! Schon beim ersten Anstieg habe ich gemerkt, dass ich super Beine habe und ich war nie am Limit. De Marchi war super stark am Jaufenpass und am Timmelsjoch wusste ich, dass ich ihm schnell folgen muss. Die letzten fünf Kilometer waren dann sehr hart, ich bekam noch Krämpfe. Aber das ist so ein sensationeller Sieg für mich, ich habe Gänsehautstimmung.“ Der Zweite Leopold haderte etwas mit der Strecke: „Leider bin ich am ersten Berg zu schnell gefahren, davon habe ich mich bis zum Schluss nicht mehr richtig erholt.“

Der Italiener Fabio Cini wurde Vierter, gefolgt vom starken Robert Petzold und dem Haiminger Fabian Costa. Auch der Tiroler Patrick Hagenaars, dessen linke Hand nach einem Unfall amputiert ist, lieferte mit Rang sieben wieder ein starkes Rennen ab! Eine große Talentprobe lieferte auch der Ötztaler Jonas Holzknecht, der jüngste Teilnehmer, mit Rang 22 nach 7:52 Stunden ab!

Christina Rausch triumphiert erneut bei den Damen
Die Deutsche Christina Rausch war bei den Damen wie zuletzt 2019 nicht zu schlagen. Die Radsportlerin, die im Vorjahr 30.000 Kilometer trainierte, siegte mit 35 Minuten vor der Deutschen Veronika Weiss und der Österreicherin Bianca Somavilla. Bereits am Kühtai setzte sie sich an die Spitze und war nie gefährdet. Der Organisator Dominic Kuen gratulierte heute nicht nur den Siegern, sondern allen Startern: „Wir hatten doch noch so großes Glück mit dem Wetter und wir haben von jedem Teilnehmer ganz tolle Leistungen gesehen. Großer Glückwunsch an Christina, die derzeit fast unschlagbar bei den Frauen ist, und natürlich an Johnny. Ich hatte De Marchi auf der Rechnung, da er sich nach seinem zweiten Platz vor zwei Jahren den Sieg verdient hätte. Aber Johnny ist ein taktisch cleveres Rennen gefahren. Nicht umsonst ist er drei Mal bei der Tour de France mitgefahren.“
Und eine tolle Premiere beim Ötztaler absolvierte auch Ex-Biathlet Dominik Landertinger. Der Weltcupsieger und Weltmeister wurde 190. mit einer Fahrzeit von 9:01.03,3 Stunden.

https://www.datasport.com/live/ranking/?racenr=23423

Mehr Fotos auf: https://media.oetztal.com/pinaccess/showpin.do?pinCode=A16q6Zxq409w

Fotos (Druck) und Texte: www.oetztaler-radmarathon.com
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