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Richie Porte Gesamtsieger der Santos Tour Down Under – Simon Geschke 3er!

Starker Cesare Benedetti kämpft in der Ausreißergruppe auf der Königsetappe der Tour Down Under

Die Schlussetappe der Tour Down Under startete in McLaren Vale und endete am berüchtigten Willunga Hill, der gleich zweimal in Serie bewältigt werden musste. Die Etappe wurde lange Zeit von einer großen Ausreißergruppe geprägt, in der sich auch BORA-hansgrohe-Profi Cesare Benedetti befand. Bereits bei der ersten Überquerung des Willunga Hills machte das Peloton jedoch mit großem Tempo Jagd auf die Spitzenreiter und unter dem Druck zersplitterte die Fluchtgruppe sehr bald. Am Ende gelang es dem Hauptfeld nicht mehr, M. Holmes aus der Ausreißergruppe zurückzuholen, und der britische Fahrer gewann als letzter Überlebender der ehemaligen Spitze die Königsetappe der Rundfahrt. Gesamtsieger der Tour Down Under 2020 wurde Richie Porte.
Reaktionen im Ziel

„Wir wussten, dass es heute einen großen Kampf um die Gesamtwertung geben würde und so war es gut, in eine Ausreißergruppe zu gelangen. Ich versuchte dann mit Juraj in die Spitzengruppe zu kommen. Das gelang mir auch, aber das Tempo war den ganzen Tag ziemlich hoch. Im ersten Anstieg konnte ich das angesetzte Tempo nicht mehr mithalten und fiel mit einigen anderen Fahrern etwas zurück. Letztlich wurden wir dann vom Peloton geschluckt. Ich hätte gerne in der ersten Gruppe den Anstieg überquert, aber leider hat es nicht geklappt. Trotzdem war die heutige Etappe eine gute Vorbereitung auf das nächste Rennen hier in Australien.“ – Cesare Benedetti

„Es war enttäuschend, dass ich auf der dritten Etappe gestürzt bin, denn danach mussten wir alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung in der Gesamtwertung begraben. Wir versuchten dann vielleicht die eine oder andere Etappe zu gewinnen oder unser Glück in einer Ausreißergruppe zu versuchen. Ich bin in guter Form in die Rundfahrt gekommen, aber ein Sturz kann jedem passieren – da kann man nichts machen. Das Cadel Evans Great Ocean Road Race, das ich vor zwei Jahren gewinnen konnte, steht nun in einer Woche auf dem Programm und ich hoffe, dass ich mich bis dahin gut erholen kann und ich es bei diesem Rennen dann erneut versuchen kann, um den Sieg zu fahren.“ – Jay McCarthy

„Wir haben versucht, Cesare Benedetti und Juraj Sagan in eine große Spitzengruppe zu bekommen. Die anderen Fahrer sollten bei Ide bleiben und ihn in einer guten Position in den Willunga Hill bringen. Bei dem heutigen Terrain gab es schließlich eine gute Möglichkeit für ihn, Erfahrungen zu sammeln. Cesare ist der Sprung in die 26-Mann-Fluchtgruppe geglückt und er hat versucht, dort bis zu den letzten zwei Anstiegen Kraft zu sparen. Auf der finalen Runde hatte er allerdings keine guten Beine mehr, um ganz vorne mitzufahren und wir haben deshalb nicht ganz erreicht, was wir geplant hatten. Der Sturz von Jay hatte unsere ganzen Ambitionen in der Gesamtwertung natürlich schon zuvor beeinträchtigt. Jetzt haben wir ein paar Tage, um uns zu regenerieren, und dann kommen die nächsten zwei Rennen. Da werden wir wieder versuchen, um den Sieg mitzufahren.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter

McLaren Vale – Willunga Hill (151,5 km)
1 Matthew Holmes (GBr) Lotto Soudal 3:24:54
2 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:00:03
3 Manuele Boaro (Ita) Astana Pro Team 0:00:04
4 Bruno Armirail (Fra) Groupama – FDJ 0:00:07
5 Michael Storer (Aus) Team Sunweb 0:00:07
6 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:07
7 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:07
8 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:07
9 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:07
10 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:23
11 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:26
12 Dylan Sunderland (Aus) NTT Pro Cycling Team 0:00:26
13 Domen Novak (Slo) Bahrain – McLaren 0:00:26
14 Omar Fraile Matarranz (Esp) Astana Pro Team 0:00:26
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:26

Endstand Gesamtwertung
1 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 20:37:08
2 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:25
3 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:25
4 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:25
5 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:25
6 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:30
7 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:37
8 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:46
9 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:52
10 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:54
11 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates 0:00:57
12 Dries Devenyns (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:57
13 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:57
14 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:01:00
15 Neilson Powless (USA) EF Pro Cycling 0:01:05
16 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:01:05

10. der Nachwuchswertung wurde Jonas Rutsch bei seinem ersten Renneinsatz für EF Education 1st in der Worldtour.

La Tropicale Amissa Bongo – Etappe 1

Bitam – Ebolowa (CMR) (149,0 km)
1 Attilio Viviani (Ita) Cofidis 3:33:57
2 Lorrenzo Manzin (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
3 Biniam Girmay Hailu (Eri) Nippo Delko Provence 0:00:00
4 Damien Gaudin (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
5 Henok Mulueberhan (Eri) Nationalmannschaft Eritrea 0:00:00
6 Jérémy Cabot (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
7 Jordan Levasseur (Fra) Natura4Ever – Roubaix – Lille Métropole 0:00:00
8 Natnael Tesfazion (Eri) Nationalmannschaft Eritrea 0:00:00
9 Youcef Reguigui (Alg) Nationalmannschaft Algerien 0:00:00
10 Riccardo Minali (Ita) Nippo Delko Provence 0:00:00

Gesamtwertung
1 Attilio Viviani (Ita) Cofidis 3:33:47
2 Dawit Yemane (Eri) Nationalmannschaft Eritrea 0:00:03
3 Lorrenzo Manzin (Fra) Total Direct Energie 0:00:04
4 Adil El Arbaoui (Mar) Nationalmannschaft Marokko 0:00:04
5 Moise Mugisha (Rwa) Nationalmannschaft Ruanda 0:00:05
6 Biniam Girmay Hailu (Eri) Nippo Delko Provence 0:00:06
7 Damien Gaudin (Fra) Total Direct Energie 0:00:10
8 Henok Mulueberhan (Eri) Nationalmannschaft Eritrea 0:00:10
9 Jérémy Cabot (Fra) Total Direct Energie 0:00:10
10 Jordan Levasseur (Fra) Natura4Ever – Roubaix – Lille Métropole 0:00:10

BORA – hansgrohe und Ötztal besiegeln Partnerschaft

Im Rahmen der offiziellen Teampräsentation in Rosenheim stellte BORA – hansgrohe mit der Region Ötztal einen neuen Partner vor. Nach der erfolgreichsten Saison in der jungen Teamgeschichte werden sich die fünf Neuzugänge und insgesamt 27 Fahrer aus neun Nationen ab der nächsten Saison im Ötztal auf die großen Rennen Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta vorbereiten. Das Logo von BIKE Ötztal ziert ab 2020 auch das Trikot von Peter Sagan, Maximilian Schachmann & Co.

Das Team BORA – hansgrohe hat die erfolgreichste Saison seiner Geschichte hinter sich gebracht: Das World Ranking der Mannschaften beendete die Equipe aus Deutschland auf Rang zwei und besonders bei den großen Rundfahrten mit den Gesamträngen sechs, vier und sechs bei Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta ist Team Manager Ralph Denk sehr zufrieden. Er will sich darauf aber nicht ausruhen: „Wir blicken schon in die nächste Saison. Auch dort haben wir Großes vor, wollen bei einer Grand Tour aufs Podium fahren, wie bereits 2018 erneut ein Monument gewinnen, und natürlich wollen wir in der Zukunft die Nummer eins im Radsport werden. Um all dies zu erreichen, braucht es den richtigen Kader, die entsprechenden Mitarbeiter, aber natürlich auch Sponsoren. Ich bin in der glücklichen Lage, mit besonders leidenschaftlichen Partnern gesegnet zu sein, die unseren Weg zu 100% mittragen. Daher freut es mich besonders, dass wir heute schon die Vertragsverlängerung von hansgrohe bekanntgeben durften. Genauso freue ich mich aber auch über unseren neuen Partner Ötztal, den ich herzlich in unserer Radsportfamilie begrüßen darf.“ Aber nicht nur neue Partner hieß Ralph Denk willkommen. Denn neben den vier Österreichern Felix Großschartner, Patrick Konrad, Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger erhielt auch der junge Tiroler Patrick Gamper vor Kurzem einen Vertrag.

Das Ötztal im Radsport-Fokus
Oliver Schwarz, Geschäftsführer von Ötztal Tourismus, freut sich über die intensive Kooperation mit BORA – hansgrohe: „Mit diesem sympathischsten Team der WorldTour als Partner erwarten wir uns eine mediale Strahlkraft in Deutschland, dem Hauptherkunftsland unserer Gäste und weit darüber hinaus. Das Ötztal ist radsportaffin und hat ein breites und vielfältiges Angebot für Biker. Wir waren schon mehrmals Etappenziel bei der Deutschland Tour und Tour de Suisse. Seit 1982 veranstalten wird den Ötztaler Radmarathon, ein Event, das neue Standards gesetzt hat. Mit dieser Kompetenz sowohl im Spitzen-, als auch im Breitensport, war es ein logischer Schritt eine Partnerschaft mit BORA – hansgrohe einzugehen.“

Die Kooperation mit BORA – hansgrohe umfasst mehrere Trainingscamps, wo sich die Profis im Ötztal auf die Saisonhighlights 2020 vorbereiten und das BIKE Ötztal Logo wird die Trikots, Betreuerautos und Trucks zieren. Am 30. August 2020 wird der Ötztaler Radmarathon zum 40. Mal ausgetragen. „Durch den Ötztaler Radmarathon ist eine große Radsportbegeisterung entstanden. Weit über 1.000 Helfer aus der Region sind involviert und mit Herzblut dabei. Durch diesen authentischen Enthusiasmus entwickelten wir spannende Angebote für Rennradfahrer, Mountainbiker, Enduro-Fahrer und Familien mit dem Entstehen der Bike Republic Sölden sowie dem Ötztal Radweg. Die Hotels haben sich spezialisiert und die Bergbahnen sowie unsere Hütten und Almen investieren in das Bike-Angebot. Die ganze Region lebt und liebt das Radfahren und über BORA – hansgrohe wollen wir noch mehr internationale Aufmerksamkeit auf unsere Angebote richten.“

Starke Typen wie James Bond
Aufgrund der Höhenlage ist das Skifahren von Oktober bis Mai in den Skigebieten Sölden und Gurgl natürlich ein touristisches Hauptthema. Neben dem Sport, wie dem Skiweltcup-Auftakt, kommen die Gäste aber auch zur Unterhaltung ins Ötztal. Hier gibt es zum Beispiel monatliche Electro-Dance-Parties auf dem Berg. „Wir hoffen, dass die Fahrer und Mitarbeiter von BORA – hansgrohe im Winter auch Schwünge auf den Skiern bei uns machen. Und einem starken Typen wie Peter Sagan würde ich auf alle Fälle das Museum 007 Elements ans Herz legen. In der James Bond-Erlebniswelt auf 3.000 Metern Seehöhe dreht sich alles um technische Spielereien, schnelle Maschinen, dramatische Action, große Emotionen und überzeugende Charaktere – eine perfekte Symbiose zu tollen Sportlern wie dem dreifachen Weltmeister Sagan oder seinem Sprinterkollegen Pascal Ackermann“, schließt Oliver Schwarz.

Homepage: oetztal.com/bike
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

CONTINENTAL AND UNIPUBLIC ADVOCATE FOR THE PEACEFUL COEXISTENCE BETWEEN CYCLISTS AND DRIVERS

 On the occasion of the World Day in Memory of the Victims of Road Traffic Accidents, Continental and La Vuelta, in the company of representatives from the DGT’s National Road Safety Observatory, the Scarponi Foundation and the Stop Accidentes Foundation, have raised awareness and debated the need and the importance of educating both cyclists and drivers about safety.
 According to DGT data, the total number of cyclists involved in accidents with victims was 7598 in 2018.
 This event is part of Continental’s initiative ‘Distánciate’, that features the support of Unipublic and whose aim is to reduce the number of road accident fatalities.
Continental and La Vuelta have discussed road safety today in Madrid on the occasion of the World Day in Memory of the Victims of Road Traffic Accidents. During a round-table discussion, attendees debated and raised awareness regarding the need to educate both cyclists and drivers about road safety in order to guarantee a better coexistence between the two, thus improving their mobility during the race.

The event is part of the ‘Distánciate’ initiative that Continental, with the support of Unipublic, organiser of La Vuelta, presented last year with the aim to considerably reduce the road accident death toll. Although the numbers have improved with regards to 2017 according to the Directorate General of Traffic (DGT), in 2018 the data continues to be alarming, as the total number of cyclists involved in accidents with victims was 7598. The urgent need to deal with road safety was what led to the creation of ‘Distánciate’, in order to raise road safety awareness among all road users, to develop good practice guidelines, improve the coexistence between cyclists and drivers and contribute to the reduction of road accident fatalities.

The round-table discussion was moderated by Óscar Pereiro, ex-cyclist – Tour de France winner and Ambassador for Continental and La Vuelta– and participants included Jorge Cajal, Communications Director for Continental Tires España; Marco Scarponi, brother of Michele Scarponi, representing Fundación Scarponi; Álvaro Gómez, Director of the DGT’s National Road Safety Observatory; Fernando Muñoz, Vice-President of the Stop Accidentes Foundation; and Martín Giacchetta, amateur cyclist.
Álvaro Gómez, Director of the DGT’s National Road Safety Observatory, began the discussion by pointing out that the bicycle “is an economic, healthy and sustainable mode of transport”, and that it is “a priority for everyone to make it safe”. “The latest data shows that the increase in bicycle use has not resulted in an increase in cyclist deaths. In order to make sure it stays that way, local governments must be responsible for creating friendly, peaceful cities”. He also mentioned the National Bicycle Strategy, created through a consultation process involving administrations and companies within the sector.
During the event, the role of brands in the prevention of road accidents was also emphasised. In the case of Continental, Jorge Cajal, Director of Communications for the company, explained that “Continental has equipped the majority of high-level UCI World Tour teams for many years. Our bicycle tires have earned the recognition of professionals and amateurs alike worldwide and we would like for that renowned excellence in the cycling sector to spread to other vehicles as well. We have to keep in mind that tires are the main active safety element that enable accident prevention when well-maintained. In the case of cycling, bike users are generally more aware of safety, but we have to remember that almost all of them are drivers too”.
Martín Giacchetta, amateur cyclist, added that “it is not a question of having more laws to keep us safe. I would suggest educating young children at school: a civic education program that teaches them to respect the choices of others. Responsible driving should be taught in school, in order to create more respectful, aware and educated drivers later on”. Fernando Muñoz, Vice-President of the Stop Accidentes Foundation, agreed and also argued that “education is essential for everything and, of course, also for road safety. It should be implemented in such a way so that it is addressed in all subjects”. He added that it is important for everyone to be involved from a personal point of view, meaning that “all of us, as individual citizens, have to assume our responsibility in avoiding road accidents and respect the rules so that we may share the common space, whether we are a pedestrian, a driver or a passenger”.
Óscar Pereiro, concluded the event with a reflection. “These types of events are essential for raising awareness and preventing accidents. At a time when cyclists and drivers seem to be at war, we must focus on mutual respect and collaboration in order to avoid unnecessary accidents”. Along the same principle, Marco Scarponi wished to remind us of his brother Michele, a cyclist who won the Giro d’Italia 2011 and died in a road accident in 2017. He explained that “It is important to remember that we are not talking about bicycles and cars, but about people. When we don’t respect the security distance or drive above the speed limit, we are risking the life of someone with parents, siblings, friends and children”.
@Unipublic

Raymond „Poupou“ Poulidor mit 83 Jahren gestorben

Der beliebte Raymond Poulidor, einer der berühmtesten Veteranen des französischen Radsports, ist tot. Der dreifache Gesamtzweite der Tour de France starb gestern im Alter von 83 Jahren in seiner Heimatregion Limousin, nachdem er vor zwei Monaten wegen allgemeiner Erschöpfung ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Der von seinen Landsleuten liebevoll „Poupou“ genannte Poulidor war Berufsradfahrer von 1960 bis 1977, zunächst bei Mercier-BP-Hutchinson, dann bei Gan-Mercier. Er erlangte Berühmtheit vor allem durch die Tatsache, dass er insgesamt achtmal auf dem Tour-de-France-Podium stand, die Frankreichrundfahrt aber nie gewinnen oder auch nur einen Tag das Gelbe Trikot tragen konnte. Gerade deswegen überstieg die Beliebheit des „ewigen Zweiten“ die seiner erfolgreichen Konkurrenten Jacques Anquetil oder später Eddy Merckx, zumindest in seinem Heimatland.

Poulidors größte Erfolge waren der Sieg bei Mailand-Sanremo 1961, bei der Flèche Wallonne 1963 sowie der Vuelta-Gesamtsieg 1964. Außerdem konnte er das Critérium du Dauphiné und Paris-Nizza je 2x gewinnen (1966/1969, 1972/1973) und sieben Tour-Etappensiege einfahren. Bei der Straßenrad-WM trat er mehrfach an, aber er kam über einen zweiten Platz (1974 hinter Merckx) und drei Bronzemedaillen (1961, 1964, 1966) nicht hinaus. Bis ins fortgeschrittene Alter arbeitete Poulidor als Botschafter des Tour-Sponsors Credit Lyonnais und war auch Gast bei der TdF 2019 in Brüssel. Er besuchte oft die Radcross-Rennen, an denen seine Enkelsöhne Mathieu und David van der Poel teilnahmen. Der Radcross-Welt- und Europameister und sein Bruder zeigten sich über den Tod ihres Großvaters tief betroffen.
RIP Poupou!


Text und Fotos:
Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Bund Deutscher Radfahrer e.V. präsentiert die German Cycling Academy (GCA)

Sehr geehrte Vereinsvertreter_innen,
im Anhang finden Sie weiterführende Informationen für das vom Bund Deutscher Radfahrer e.V. neu ins Leben gerufene, innovative Projekt der German Cycling Academy (GCA), welches seit Anfang des Monats ‚online‘ ist.
Wir würden uns freuen, wenn Sie die Inhalte des angefügten Schreibens an Ihre Mitglieder weiterreichen könnten.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen,
Bund Deutscher Radfahrer e.V.
Christoph Kont
Projektkoordinator Events

Liebe Vereinsvertreter_innen,
im Folgenden wollen wir Ihnen die German Cycling Academy (GCA), die seit Anfang des Monats ‚online‘ ist, kurz vorstellen:
Die GCA ist ein digitales, innovatives, vom Bundesministerium für Inneres und Sport (BISp) gefördertes Projekt, mit dem wir besonders die junge Zielgruppe wieder mehr für den Radsport, und damit letztendlich auch für den Vereinssport, begeistern wollen.
Wie funktioniert es?
Recht einfach. Jeder kann mit der GCA bei professionell geplanten Workouts & Races unseres Digital Headcoach Tim Böhme1 auf der digitalen Plattform Zwift2 mitfahren. Bei der Auswertung der Leistungsdaten halten wir im nächsten Schritt nach besonders talentierten Nachwuchs-Sportlern Ausschau, die auch für die BDR-Kader perspektivisch in Frage kommen. Gleichzeitig bietet die GCA auch allen, die bereits in den Vereinen aktiv sind, eine interessante zusätzliche Trainingsmöglichkeit, die unabhängig von fest vorgegebenen Trainingszeiten und Witterungsbedingungen stattfinden kann.
Uns würde es uns freuen, wenn Sie Ihre Mitglieder, ganz besonders den Nachwuchs, auf die GCA aufmerksam machen und zum Mitfahren animieren könnten. Denn was für den Sport im Verein gilt, gilt auch für die GCA auf Zwift: je mehr Teilnehmer wir im Training sind, desto schöner ist es. 
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen,
Clemens Hesse Christoph Kont
Bundestrainer Ausbildung & Wissenschaft Projektkoordinator Events
Alle Informationen zum Projekt finden Sie unter www.germancyclingacademy.de, sowie in den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram & Strava.

Die UCI Straßen-Weltmeisterschaft 2019 live bei Eurosport

• Eurosport berichtet täglich von allen Wettkampfentscheidungen live
• Über 30 Stunden Liveberichterstattung mit den Kommentatoren Karsten Migels, Jean-Claude Leclercq und Christian Lichtenberg
München, 20. September 2019 – Vom 22. bis 29. September kämpft die Radsport-Elite bei den UCI Straßen-Weltmeisterschaften 2019 in Yorkshire um die begehrten Regenbogen-Trikots. Auf die Radprofis warten abwechslungsreiche Strecken, eine bezaubernde Landschaft sowie enthusiastische Fans am Straßenrand. Die Veranstaltung in der Grafschaft im Norden Englands bildet den krönenden Abschluss der langen und kräftezehrenden Saison. Eurosport ist täglich live dabei, wenn die Entscheidungen um Weltmeistertitel ausgefahren werden.
Alejandro Valverde (ESP) triumphierte beim letztjährigen Straßenrennen der Männer © GettyImages
Bei den 86. Straßenweltmeisterschaften werden an den insgesamt acht Wettkampftagen 10 Medaillenentscheidungen ausgefahren. Dabei stehen jeweils ein Einzelzeitfahren und ein Straßenrennen auf dem Programm für Männer, Frauen, U23-Fahrer sowie Juniorinnen und Junioren. Darüber hinaus kommt es zur Premiere eines neuen Zeitfahr-Wettbewerbs, der je drei Männer sowie drei Frauen einer Nation vereint. Zentrum der Weltmeisterschaften bildet die Stadt Harrogate, die den Zielort aller Rennen markiert. Das Mixed-Teamzeitfahren am Sonntag überträgt Eurosport 2, alle weiteren Medaillenentscheidungen sind live bei Eurosport 1 zu sehen. Insgesamt besticht der Sender mit über 30 Stunden Liveberichterstattung von den Wettkämpfen aus Großbritannien.
Im Kampf um die Regenbogentrikots ist die absolute Rad-Elite im Norden Englands mit dabei. Aus deutscher Sicht können sich die Zuschauer auf bekannte Gesichter freuen. Tony Martin startet unter anderem im Zeitfahren. Das deutsche Aufgebot beim Straßenrennen führen die Sprintstars Pascal Ackermann und John Degenkolb an – mit Nikias Arndt, Marcus Burghardt und Simon Geschke stehen weitere Topfahrer im WM-Kader. Bei den Frauen wollen Lisa Brennauer und Lisa Klein angreifen.
Bei der Übertragung setzt Eurosport auf ein bewährtes und fachkundiges Kommentatoren-Trio. Von den Rennen berichten Karsten Migels mit Radsport-Experte Jean-Claude Leclercq und Christian Lichtenberg. Die erste WM-Entscheidung fällt am 22. September im Mixed-Zeitfahren und ist live bei Eurosport 2 und im Eurosport Player zu sehen. Alle weiteren Entscheidungen können bei Eurosport 1 und ebenfalls im Eurosport Player verfolgt werden. Die Sendezeiten Sendezeiten im Überblick:
Die geplanten Sendezeiten bei Eurosport Stand: 20.09.2019 / kurzfristige Änderungen möglich
Mixed-Teamzeitfahren
Sonntag, 22. September
15:30 Uhr
Eurosport 2
Zeitfahren Juniorinnen
Montag, 23. September
11:00 Uhr
Eurosport 1
Zeitfahren Junioren
Montag, 23. September
14:40 Uhr
Eurosport 1
Zeitfahren Männer U23
Dienstag, 24. September
11:00 Uhr
Eurosport 1
Zeitfahren Elite Frauen
Dienstag, 24. September
15:30 Uhr
Eurosport 1
Zeitfahren Elite Männer
Mittwoch, 25. September
14:00 Uhr
Eurosport 1
Junioren – Straße
Donnerstag, 26. September
13:10 Uhr
Eurosport 1
Juniorinnen – Straße
Freitag, 27. September
09:30 Uhr
Eurosport 1
Frauen – Straße
Samstag, 28. September
12:30 Uhr
Eurosport 1
Männer – Straße
Sonntag, 29. September
09:30 Uhr
Eurosport 1
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Cavagna wins and Roglic survives another crazy day

September 13 th 2019 – 17:40
A flat stage on the way to Toledo offered more craziness at La Vuelta 19. Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) stormed to an impressive solo win after dropping all his breakaway companions with 25km to go. This is the first Grand Tour stage victory for “the TGV from Clermont-Ferrand”. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) retains La Roja after several scares. The race leader was involved with Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) in a crash with 67km to go and had to chase his way back to the peloton a second time after Bora-Hansgrohe split the bunch in the wind. He eventually lost 3” to Alejandro Valverde (Movistar Team) in the uphill sprint.
The uphill start on the Alto de la Paramera offers a perfect ground for an early battle. Ten riders get ahead of the bunch after 4km: Silvan Dillier (AG2R La Mondiale), Domen Novak (Bahrain-Merida), Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), Lawson Craddock (EF Education First), Bruno Armirail (Groupama-FDJ), Tsgabu Grmay (Mitchelton Scott), Ben O’Connor (Team Dimension Data), David de la Cruz (Team Ineos), Nikias Arndt (Team Sunweb), Peter Stetina (Trek-Segafredo). They enjoy a 3’35” lead after 35km, when four teams start pulling the bunch: CCC Team, Katusha Alpecin, Bora-Hansgrohe and Caja Rural-Seguros RGA.
The gap is quickly brought down under 2 minutes and it stabilises around 1’30”. A massive crash sees the race leader Primoz Roglic (Jumbo-Visma) and the white jersey Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) go down. Tony Martin (Jumbo-Visma) has to abandon. Movistar drive the first bunch and it takes 16km before Primoz Roglic and Miguel Angel Lopez make their way back to the main bunch.
Bora split the bunch
Bora-Hansgrohe split the bunch through crosswinds with 35km to go. Primoz Roglic is off the back again but he gets back 6km later. The leaders are still 1 minute ahead. Rémi Cavagna goes solo at the front with 25km to go. He enjoys a 26” lead to his former breakaway companions as he enters the last 10 kilometres. The peloton trails by 1’05”.
The chasers are caught inside the last 2km but Rémi Cavagna holds on to a 5” margin on the line. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) takes 2nd ahead of two other Deceuninck-Quick Step riders, Zdenek Stybar and Philippe Gilbert. Alejandro Valverde (Movistar Team) finishes 5th and gains 3” on Primoz Roglic, who retains La Roja on the eve of the last mountain stage.

Ávila – Toledo (165,2 km)
1 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 3:43:34
2 Sam Bennett (Irl) Bora – Hansgrohe 0:00:05
3 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
4 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
5 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:05
6 Tosh Van Der Sande (Bel) Lotto Soudal 0:00:05
7 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:00:05
8 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:05
9 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:00:05
10 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:05
11 Damien Touzé (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:00:05
12 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:05
13 Dion Smith (NZl) Mitchelton – Scott 0:00:05
14 Dorian Godon (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:05
15 Alexander Aranburu Deba (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:05
16 Jonas Koch (GER) CCC Team 0:00:05

GC:
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:50
3 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:31
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:17
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:04:49
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:46
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:46
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:11:50
9 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:13:23
10 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:21:09
11 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:16
12 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:23:26
13 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:23:58
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:09
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:49

Ausreißer schlägt den Sprintern ein Schnippchen: Sam Bennett erneut starker Zweiter auf der 19. Etappe der Vuelta a España
Ein Freitag der 13. läutete heute das letzte Wochenende der Spanien Rundfahrt ein. Die 19. Etappe begann gleich mit einer Bergwertung der dritten Kategorie. Danach ging es für das Fahrerfeld von Avila 165 wellige Kilometer in den Zielort nach Toledo, wo 30 km vor dem Ziel noch eine Sprintwertung wartete.
Gleich nach dem Startschuss bildete sich eine Spitzengruppe von 11 Fahrern. Shane Archbold repräsentierte die Farben des BORA – hansgrohe Rennstalls in der Fluchtgruppe, die schnell eine Lücke von drei Minuten hatte. Nach einigen Kilometern fiel Shane Archbold aus der Spitzengruppe heraus und wartete auf das Hauptfeld.
Das Rennen fuhr durch eine kleine Stadt, als plötzlich ein Massensturz das Rennen auseinanderriss. Auch das La Roja Trikot ging zu Boden, von BORA – hansgrohe wurde leider Jempy Drucker in den Sturz verwickelt, konnte das Rennen aber fortsetzen. Nach der Etappe begab sich der Luxemburger ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen. Zum Glück konnten keine Brüche festgestellt werden, aber eine tiefe Schnittwunde im rechten Ellbogen lässt keinen Start morgen zu.
Im Rennen beruhigte sich die Situation, und mit noch 36 km zu fahren, hatte die Fluchtgruppe mehr als eine Minute Vorsprung, bevor im Feld erneut eine Selektion stattfand. Wieder bildeten sich Staffeln im Seitenwind, doch BORA – hansgrohe fuhr an der Spitze und beschützte ihre beiden Kapitäne, Rafal Majka und Sam Bennett. Danach sorgte das Team aus Deutschland mit einer erneuten Tempoverschärfung für weitere Teilungen im Feld. An der Spitze hingegen lancierte R. Cavagna eine gekonnte Attacke und setzte sich von seinen Kontrahenten ab.
BORA – hansgrohe, immer noch an der Spitze des Feldes, versuchte alles, um die Lücke zu schließen. Im Finale kam es immer wieder zu Attacken, doch der Solist konnte sich mit 5 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten, um sich den Etappensieg zu holen. Dahinter fuhr Sam Bennett ein beeindruckendes Rennen, die letzten 1,5 Kilometer mit bis zu 15 % Steigung, konnten den irischen Meister genauso wenig beeindrucken wie die Konkurrenten. Bennett gewann souverän den Sprint des Feldes, konnte Cavagna aber leider nicht mehr stellen. Im Kampf um das Grüne Trikot konnte Bennett wieder einige Punkte sammeln. In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen, Rafal Majka liegt weiterhin auf dem 6. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Als Erstes, und am wichtigsten, ich hoffe, alle die in diesem Sturz verwickelt waren, sind in Ordnung. Leider war auch Teamkollege Jempy bei dem Sturz dabei. Aber die Etappe war erneut schnell und jeder hat um Positionen gekämpft. Remi hat im richtigen Moment seine Attacke gesetzt. Ich habe alles gegeben, aber am Ende hat es einfach nicht für den Sieg gereicht.“ – Sam Bennett
„Zu allererst hoffen wir, dass alle Gestürzten in Ordnung sind bzw. bald wieder ins Renngeschehen einsteigen können. Auch einer unserer Fahrer ging zu Boden. Jempy hat sich zum Glück nichts gebrochen, aber die tiefe Schnittwunde lässt keinen Start zu. Wir wünschen ihm eine schnelle Besserung. Das Ziel hinauf nach Toledo war ein sehr steiler Anstieg, doch Sam liegen solche kurzen, steilen Rampen und er gab alles. Morgen wird eine der schwersten Etappen in dieser Vuelta, und wir werden auch diese Etappe fahren wie unser Motto ist, als Band of Brothers.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

Fuglsang sings in the mountains

September 9 th 2019 – 17:54

Foto: Gerhard Plomitzer
Jakob Fuglsang (Astana Pro Team) made the most of a gruelling day and his climbing abilities to win stage 16 of La Vuelta 19 atop an unprecedented climb. After a stellar Spring and an unlucky July, the Danish rider was part of the 21-man break that managed to get away after more than 50km of hard racing and he dropped all his companions in the Alto de la Cubilla to claim the solo win ahead of Tao Geoghegan Hart (Team Ineos). His leader Miguel Angel Lopez (Astana) attacked in the final climb. He couldn’t drop Primoz Roglic (Jumbo-Visma) nor Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) but both Alejandro Valverde (Movistar Team) and Nairo Quintana (Movistar Team) dropped time.
It’s another hard fight for the breakaway as riders attack from the gun and the battle keeps going for more than 50km. Mark Padun (Bahrain-Merida), Rémi Cavagna, James Knox (Deceuninck-Quick Step) and Romain Seigle (Groupama-FDJ) are slightly ahead of the bunch at the bottom of the Puerto de San Lorenzo (km 50). They are joined by 17 more riders in the climb: Imanol Erviti (Movistar Team), Geoffrey Bouchard (Ag2r La Mondiale), Jakob Fuglsang, Luis Leon Sanchez (Astana Pro Team), Max Richeze, Philippe Gilbert (Deceuninck-Quick Step), Thomas de Gendt (Lotto-Soudal), Damien Howson (Mitchelton-Scott), Amanuel Ghebreizhabier (Team Dimension Data), Tao Geoghegan Hart (Team Ineos), Nikias Arndt (Team Sunweb), Gianluca Brambilla, Niklas Eg (Trek-Segafredo), Valerio Conti (UAE Team Emirates), Angel Madrazo (Burgos BH), Fernando Barcelo, Mikel Bizkarra (Euskadi-Murias).
Nairo Quintana (Movistar Team) briefly goes on the move but Jumbo-Visma manage to keep a bunch of 35 riders under control. Geoffrey Bouchard takes the 10 points at the summit to lead the virtual KOM standings. The bunch trails by 2’45” at the summit. The race situation settles in the valley leading to the Alto de la Cobertoria and the attackers enjoy a 4’42” lead at the bottom of the climb. Again, Bouchard goes first at the summit ahead of Madrazo. The gap to the bunch is up to 7’.
Astana shake the race at the front and in the bunch
Attackers already battle it out in the last valley bit but they’re still together when they hit the first slopes up the Alto de la Cubilla, with a lead up to 9’10”. Jakob Fuglsang accelerates twice and Gianluca Brambilla is the only one to follow him 7km away from the summit. The Dane drops everyone with 4km to go and soloes to victory ahead of Tao Geoghegan Hart.
Astana riders up the tempo in the last 7km and Nairo Quintana is quickly dropped. Miguel Angel Lopez (Astana) attacks with 6km to go but his GC rivals follow. He goes again with 4km to go, and this time only Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) and Primoz Roglic (Jumbo-Visma) can follow him. Alejandro Valverde (Movistar Team) drops 23” on the line. Quintana finishes more than 2 minutes behind and sees Rafal Majka (Bora-Hansgrohe) take his spot in the GC top 5.

Pravia – Alto de La Cubilla (144,4 km)
1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 4:01:22
2 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:22
3 Luis León Sanchez (Esp) Astana Pro Team 0:00:40
4 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:00:42
5 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:01:12
6 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 0:02:09
7 Mikel Bizkarra Etxegibel (Esp) Euskadi Basque Country – Murias 0:02:15
8 Amanuel Ghebreigzabhier (Eri) Team Dimension Data 0:02:21
9 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:02:32
10 Geoffrey Bouchard (Fra) AG2R La Mondiale 0:02:32
11 Romain Seigle (Fra) Groupama – FDJ 0:02:46
12 Fernando Barceló Aragon (Esp) Euskadi Basque Country – Murias 0:03:49
13 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:05:49
14 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:05:58
15 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:05:58
16 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:05:58
17 Imanol Erviti (Esp) Movistar Team 0:06:21
18 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:06:21
19 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:06:24
20 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:06:24
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 62:17:52
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:48
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:03:42
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:03:59
5 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:40
6 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:07:43
7 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:10:27
8 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:10:34
9 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:10:40
10 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:12:05
11 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:13:26
12 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:14:24
13 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:16:33
14 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:16:53
15 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:17:26

Starker Rafał Majka klettert auf 5. Gesamtrang der Vuelta a España am Alto de la Cubilla
Einen Tag bevor es in den wohlverdienten und letzten Ruhetag dieser Vuelta ging, hatten die Fahrer noch einmal eine schwere Bergankunft vor sich. Die 16. Etappe wies 144 anspruchsvolle Kilometer, von Pravia hinauf auf den bei Touristen beliebten Pass Alto de la Cubilla, auf. Als wäre der knapp 20 km lange und im Schnitt 5 % steile Anstieg nicht schon kräftezehrend genug, hatte das Feld zuvor noch zwei weitere Anstiege der 1. Kategorie zu bewältigen.
Es war ein nervöser Start in die heutige Etappe, als immer wieder Fahrer versuchten, die Fluchtgruppe des Tages zu bilden.
Nach mehr als 30 Kilometern gelang es schließlich einer Gruppe von 21 Fahrern sich abzusetzen. Ihr Vorsprung wuchs auf mehr als 5 Minuten im Laufe des Tages an, während BORA – hansgrohe im Hauptfeld für ihren Klassementfahrer Rafał Majka arbeitete.
Die Situation blieb über viele Kilometer unverändert, doch wie erwartet zerfiel die Spitze, als das Rennen in den langen Schlussanstieg ging. Aus der Gruppe wurden immer wieder Attacken gesetzt und schließlich konnte J. Fuglsang seine Kontrahenten entscheidend stehen lassen, um sich ungehindert den Etappensieg zu holen.
Etwas weiter dahinter hielt sich währenddessen Rafał Majka in der Gruppe des Gesamtführenden auf. Die La Roja Gruppe kam im Laufe des Anstieges immer näher an die restlichen Fahrer an der Spitze heran, und Rafał Majka schaffte es mit einer Tempoverschärfung N. Quintana abzuschütteln.
Bei der 4 km Marke fuhr er umgeben von M. Soler, A. Valverde und P. Roglic der Ziellinie entgegen.
Auf Rang 19 überquerte Rafał Majka, einige Minuten hinter Etappensieger Fuglsang, die Ziellinie und konnte sich somit auf den 5. Platz in der Gesamtwertung verbessern.
Reaktionen im Ziel
„Als Erstes möchte ich mich bei meinen Teamkollegen bedanken. Auch heute haben sie wieder einen unglaublich tollen Job erledigt, mich immer beschützt und in den Berg gebracht. Ich konnte mich auf Rang 5 verbessern, bevor wir in den letzten Teil der Vuelta starten. Es ist dennoch ein weiter Weg bis nach Madrid, auf dem noch einiges passieren kann. Aber fürs Erste genießen wir den Ruhetag.“ – Rafał Majka

„Eine weitere schwere Etappe haben wir hinter uns gebracht. Morgen können wir am Ruhetag etwas durchatmen und mental auf die letzte Woche vorbereiten. Unser Team-Spirit ist immer noch sehr gut, die Jungs unterstützen sich in jeder Situation. Wir gehen auf Rang 5 der Gesamtwertung in diesen Ruhetag und klar, wollen wir in Madrid mit einem tollen Gesamtergebnis ankommen. Aber wir nehmen es Tag für Tag, Etappe für Etappe.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter