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A.S.O.’s UCI WORLD TOUR CALENDAR 2020

The Union Cycliste Internationale (UCI) has announced the dates of its new calendar following the postponement of numerous cycling races and events.

With regards to A.S.O.’s UCI World Tour events, return to play will begin with the Critérium du Dauphiné from the 12th to the 16th August, over 5 days instead of the usual 8. It will be essential in preparing the riders for the Tour de France from the 29th August to the 20th September. Clermont-Ferrand will be the scene of the start-line and the finish will be judged in Megève as initially planned (see the stage list below).
It will be the women who kick-off the 107th edition of the Tour de France as they take on La Course by le Tour de France avec FDJ on the 29th August, on the same route as the first stage of the men’s Tour de France in Nice. The famous women’s event was originally going to take place on the Champs-Elysées.

Usually a part of the spring schedule, the Ardennes Classics will be organized in the autumn with the Flèche Wallonne on the 30th September and Liège-Bastogne-Liège on the 4th October.
The women’s editions of these two events will also take place on the same dates.
Paris-Roubaix is now in the calendar for the 25th October and the autumnal weather could pay a vital role, with it not having rained on the Queen of the Classics since 2002.
To reinforce the women’s UCI World Tour calendar, a women’s Paris-Roubaix will take place for the first time as a prologue to the men’s race. All of the practical information concerning the distance, start-line and timings is yet to be finalized but will be communicated shortly. The organization of a women’s Paris-Roubaix is a clear indicator of A.S.O.’s commitment to the development of women’s sport.
We are delighted that the Union Cycliste Internationale, with the support of the different parties involved in the world of cycling, has succeeded in maintaining these prestigious races for 2020 despite the difficult circumstances we are facing at this time. It goes without saying that A.S.O. will be organizing all of these events in strict compliance with the sanitary regulations and advice.

A.S.O. would like to warmly thank the communities and partners concerned, who accepted these changes and who fervently supported the planning of these magnificent races.

A.S.O. Men’s and Women’s UCI World Tour Calendar 2020:
Critérium du Dauphiné: Wednesday 12th August- Sunday 16th August
Wednesday 12th August: Clermont-Ferrand / Saint-Christo-en-Jarez
Thursday 13th August: Vienne / Col de Porte
Friday 14th August: Corenc / Saint-Martin-de-Belleville
Saturday 15th August: Ugine / Megève
Sunday 16th August: Megève / Megève
La Course by le Tour de France avec FDJ: Saturday 29th August
Tour de France: Saturday 29th August – Sunday 20th September
La Flèche Wallonne Men and Women: Wednesday 30th September
Liège-Bastogne-Liège Men and Women: Sunday 4th October
Paris-Roubaix Men and Women: Sunday 25th October
La Vuelta: Tuesday 20th October – Sunday 8th November (Unipublic publishes a press release today)

@ASO

UCI macht Terminvorschlag der WorldTour-Rennen 2020

Männer:

August:
01.08.: Strade Bianche (Italien)
05. – 09.08.: Tour de Pologne (Polen)
08.08.: Milano-Sanremo (Italien)
12. – 16.08.: Critérium du Dauphiné (Frankreich)
16.08.: Prudential RideLondon-Surrey Classic (Großbritannien)
25.08.: Bretagne Classic – Ouest-France (Frankreich)
29.08. – 20.09. : Tour de France (Frankreich)

September:
07. – 14.09.: Tirreno-Adriatico (Italien)
11.09.: Grand Prix Cycliste de Québec (Kanada)
13.09.: Grand Prix Cycliste de Montréal (Kanada)
29.09. – 03.10.: BinckBank Tour
30.09.: La Flèche Wallonne (Belgien)

Oktober:
03. – 25.10.: Giro d’Italia (Italien)
04.10.: Liège-Bastogne-Liège (Belgien)
10.10.: Amstel Gold Race (Niederlande)
11.10.: Gent-Wevelgem in Flanders Fields (Belgien)
14.10.: Dwars door Vlaanderen (Belgien)
15.-20.10.: Gree – Tour of Guangxi (China)
18.10.: Ronde van Vlaanderen (Belgien)
20.10.-08.11.: Vuelta Ciclista a España (Spanien)
21.10.: Driedaagse Brugge-De Panne (Belgien)
25.10.: Paris-Roubaix (Frankreich)
31.10.: Il Lombardia (Italien)

Frauen:

August:
01.08.: Strade Bianche (Italien)
08.08.: Postnord UCI WWT Vårgårda West Sweden TTT (Schweden)
09.08.: Postnord UCI WWT Vårgårda West Sweden RR (Schweden)
13. – 16.08. Ladies Tour of Norway (Norwegen)
26.08.: GP de Plouay – Lorient Agglomération Trophée WNT (Frankreich)
29.08.: La Course by Le Tour de Frankreich (Frankreich)

September:
01.-06.09.: Boels Ladies Tour (Niederlande)
11. – 19.09.: Giro d’Italia Internazionale Femminile (Italien)
30.09.: La Flèche Wallonne Féminine (Belgien)

Oktober:
4. 10: Liège-Bastogne-Liège Femmes (Belgien)
10.10: Amstel Gold Race Ladies (Niederlande)
11.10: Gent-Wevelgem in Flanders Fields (Belgien)
18.10.: Ronde van Vlaanderen (Belgien)
20.10: Tour of Guangxi Women’s WorldTour (China)
20.10: Driedaagse Brugge-De Panne (Belgien)
23.-25.10: Tour of Chongming Island (China)
25.10: Paris-Roubaix (Frankreich)

November:
06. – 08.11: Madrid Challenge by La Vuelta (Spanien)

UCI und Discovery gründen UCI Track Cycling World League

Discovery und die UCI vertiefen ihre langjährige Partnerschaft mit dem Ziel, den Radsport weltweit zu fördern und zu mehr Wachstum zu verhelfen, vor allem dank der globaler Reichweite, den umfangreichen Medienplattformen und der Vermarktungskompetenz von Discovery.
Der internationale Radsport-Weltverband UCI und Discovery haben die Gründung der UCI Track Cycling World League bekanntgeben, die erstmalig in der Saison 2021/22 ausgetragen wird. Die Ankündigung der neuen Bahnradsport-Weltliga folgt auf einen Beschluss der UCI vom 26. September 2019. Discovery und die UCI vertiefen ihre langjährige Partnerschaft mit dem Ziel, den Radsport weltweit zu fördern und zu mehr Wachstum zu verhelfen, vor allem dank der globaler Reichweite, den umfangreichen Medienplattformen und der Vermarktungskompetenz von Discovery.
Im Rahmen der Vereinbarung, die bei der UCI Bahnrad-Weltmeisterschaft 2020 presented by Tissot in Berlin unterzeichnet wurde, wird das Management, die TV-Produktion und die Vermarktung der neuen UCI-Serie dem Global Cycling Network (GCN) in Zusammenarbeit mit Eurosport Events, der speziellen Event-Vermarktungs-Unit von Eurosport, für eine erste Laufzeit von acht Jahren übertragen.
Die UCI Track Cycling World League profitiert dank der Partnerschaft von einer garantierten umfangreichen internationalen Verbreitung über die verschiedenen Discovery-Sender und Plattformen inklusive Eurosport, der führenden Sportplattform in Europa, und dem Global Cycling Network, der führenden Medien-Marke im Radsport.
Das neue UCI-Format ist kurz, dynamisch und attraktiv und somit perfekt auf die Bedürfnisse der TV-Medien und auf die Erwartungen der Zuschauer zugeschnitten. Ziel ist es, den Bahnradsport zu neuer Attraktivität zu verhelfen und für ein breiteres, neues Publikum, das spektakulären Spitzensport sehen will, zu öffnen.

Das Wettkampfprogramm der neuen UCI-Liga umfasst vier Disziplinen für Männer und Frauen: Einzelsprint, Keirin, Ausscheidungsfahren und Scratch. Die Premieren-Saison wird direkt im Anschluss an die UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften 2021 von November 2021 bis Februar 2022 ausgetragen, und umfasst sechs Durchgänge von jeweils einer Dauer von rund zwei Stunden.
Die neun bestplatzierten FahrerInnen der UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften in den Disziplinen Sprint und Keirin sowie alle Medaillengewinner der weiteren Disziplinen werden für den Wettbewerb ausgewählt. Wenn dieselben FahrerInnen bei mehr als einer Disziplin unter die ersten neun kommen, wird die UCI Wildcards vergeben um die freien Plätze zu füllen.
Die Trikots der Teilnehmer werden im Stil ihrer Nationalflagge gestaltet sein, während die frisch-gekürten Weltmeister das traditionelle Regenbogentrikot tragen werden.
Bei der neuen UCI Track Cycling World League:
– Können die TeilnehmerInnen UCI-Punkte sammeln, nach einem ähnlichen Punkteschlüssel wie bei den UCI-Weltmeisterschaften
– Haben die FahrerInnen die Chance, sich für die UCI-Weltmeisterschaften zu qualifizieren, wenn sie im Gesamt- Klassement unter den Top 3 sind und wenn sich ihre Nation nicht qualifiziert
– Können FahrerInnen, zusätzlich zu ihrem Startgeld, um attraktive Preisgelder kämpfen
Ab 2021 wird der internationale Bahnradsport-Kalender der UCI rund um die folgenden großen Wettkämpfe wie folgt strukturiert sein:
– UCI Bahnrad-Nationen-Cup, bestehend aus drei Läufen findet zwischen März und September statt
– Die UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften folgen im Oktober, nach dem Nationen-Cup
– Die neue UCI Bahnrad-Weltliga findet von November bis Februar statt

UCI Präsident David Lappartient sagt: “Ich bin hocherfreut, dass Discovery als Gründungs- und Vermarktungspartner der neuen Bahnrad-Weltliga an unserer Seite ist. Ihr ausgesprochenes Know-how in der Vermarktung, Organisation und TV-Produktion von Sportveranstaltungen wird wesentlich zur positiven Entwicklung und Popularität des Bahnradsports beitragen.“
„In dieser neuen UCI-Rennserie werden die verschiedenen Disziplinen in einem attraktiven Jahreskalender gebündelt, der viel Abwechslung bietet und sowohl neue Radsportfans anspricht als auch die traditionellen Anhänger des Bahnradsports begeistert. Gemeinsam mit unserem neuen Partner werden wir die Attraktivität des Bahnradsports auch jenseits der Olympischen Spiele hinaus steigern, wo er seit den ersten Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 auf dem Programm steht.“
Andrew Georgiou, Präsident, Eurosport und Global Sports Rights & Sports Marketing Solutions, fügt hinzu: “Wir freuen uns, dass wir unsere langjährige Beziehung zur UCI weiter vertiefen und für den Sport in ganz Europa den nächsten Schritt vollziehen können. Eurosport Events ist für unser Unternehme von steigender Bedeutung und bietet Rechtehaltern die Möglichkeit ihr Portfolio an Sportevents weltweit auszubauen und zu stärken.“
„Die Partnerschaft mit der UCI stellt auch das breite Spektrum und das große Know-how von Discovery mit seinen Marken heraus und zeigt, wie der Sport und seine Partner davon profitieren. Discovery bietet sowohl maßgeschneiderte lokale Inhalte für die unterschiedlichsten Zielgruppen, als auch die besten Fachanalysen mit den beliebtesten Experten und großartigem Storytelling. Wir sind überzeugt, dass dank unserer Fachkompetenz im Radsport, dem Vermarktungs-Know-how von Eurosport Events und in Kombination mit der globalen Reichweite der Discovery-Sender und Plattformen, inklusive Eurosport und GCN, die UCI Track Cycling World League zu einem großen Erfolg wird. Als ‚Home of the Olympics‘ in Europa freuen sich Discovery und Eurosport darauf, die Stars des Velodroms bis einschließlich Paris 2024 zu unterstützen.“
Eurosport hat für Millionen von Radsportfans Pionierarbeit in der Berichterstattung geleistet und berichtet für ein wachsendes Publikum seit mehr als 25 Jahren über UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften und Weltcup-Events. Mit mehr als 2.500 Stunden Berichterstattung an 200 Tagen mit Live-Radsport über mehr als 110 Profi-Veranstaltungen ist Eurosport als das „Home of Cycling“ in Europa fest etabliert und hat diese Position mit der Integration von GCN, dem Streamingbruder von Eurosport mitsamt dem Content und der Fachexpertise, weiter gefestigt und bietet das größte Angebot an Premium-Radsport auf dem Planeten.
GCN ist Teil der Play Sports Group, deren Marken 8,2 Millionen Fans vereinen und 100 Millionen monatliche Zuschauer erreichen. GCN wurde 2013 gegründet und hat sich schnell zu der präferierten Digitalplattform mit Must-have-Inhalten für Radsportfans entwickelt. Die Plattform kombiniert die Liebe für den Radsport, Expertenanalysen und einen unvergleichlichen Zugang zu den Profi-Fahrern. GCN hat eine starke Youtube-Community mit fast zwei Millionen Abonnenten und bietet seinen Content den Fans direkt und jederzeit verfügbar an – ob auf dem Smartphone, dem Computer oder SmartTV. Discovery erwarb im Januar 2019 eine Mehrheitsbeteiligung an der Play Sports Group.
@UCI + Discovery

Bahn-WM 2020 – Emma Hinze gewinnt WM Sprintfinale!

Sprint Frauen
Um Gold:
1 HINZE Emma GER 11,004 10,906
2 VOINOVA Anastasiia RUS +0,187 +0,138
Um Bronze:
3 LEE Wai Sze HKG 11,200 10,965
4 MITCHELL Kelsey CAN +0,113 +0,107

Omnium Frauen

1 KAJIHARA Yumi JPN
2 PATERNOSTER Letizia ITA
3 PIKULIK Daria POL

Einzelverfolgung Männer

1 GANNA Filippo ITA 4:03,875
2 LAMBIE Ashton USA 4:08,048
3 ERMENAULT Corentin FKR 4:09,921
4 MILAN Jonathan ITA 4:13,167
Qualifikation:
5 GROSS Felix GER 4:08,928
6 BISSEGGER Stefan SUI 4:09,711
7 IMHOF Claudio SUI 4:10,302
8 OLIVEIRA Ivo POR 4:10,829
9 WEINSTEIN Domenic GER 4:12,571
10 PLEBANI Davide ITA 4:13,402

Punkterennen Männer
28.02. Finale (40 km)

1 STRONG Corbin NZL 18 + 40 = 58
2 MORA VEDRI Sebastian ESP 20 + 20 = 40
3 EEFTING Roy NED 16 + 20 = 36
4 PSZCZOLARSKI Wojciech POL 12 + 20 = 32
5 MANAKOV Viktor RUS 9 + 20 = 29
6 RAMANAU Raman BLR 6 + 20 = 26
7 de KETELE Kenny BEL 20 + 0 = 20
8 COQUARD Bryan FRA 13 + 0 = 13
9 SCARTEZZINI Michele ITA 12 + 0 = 12
10 THIERY Cyrille SUI 12 + 0 = 12
11 SARABIA DIAZ Ignacio MEX 10 + 0 = 10
12 STEWART Mark GBR 10 + 0 = 10
13 MALCHAREK Moritz GER 6 + 0 = 6
14 FILUTAS Viktor HUN 5 + 0 = 5
15 HRYNIV Vitaliy UKR 5 + 0 = 5

Zahl 1: Sprintpunkte
Zahl 2: Rundengewinnpunkte

1000 Meter Zeitfahren Männer
28.02. Finale (1000 m)

1 LIGTLEE Sam NED 59,495
2 LAFARGUE Quentin FRA 59,749
3 D’ALMEIDA Michael FRA 1:00,103
4 de HAITRE Vincent CAN 1:00,119
5 BOS Theo NED 1:00,330
6 DORNBACH Maximilian GER 1:00,600
7 KERGOZOU Nicholas NZL 1:00,707
8 MOHD ZONIS Muhammad Fadhil MAS 1:00,895

Julian Alaphilippe schiesst den Pfeil endlich ab


Julian Alaphilippe (Quickstep-Lidl) beendet die Siegesserie von Alejandro Valverde (Movistar) und gewinnt den Fleche Wallone 2018 vor dem Spanier.
Das Rennen führte über 198km von Seraing nach Huy, das Wetter war fast sommerlich, kaum Wind, viel Sonne und 23 Grad.

Die Fluchtgruppe des Tages bestand aus Cesare Benedetti (Bora-Hansgrohe), Romain Combaud (Delko Marseille Provence KTM), Romain Hardy (Fortuneo-Samsic), Anthony Perez (Cofidis), Anthony Roux (Groupama-FDJ) , Patrick Muller (Vital Concept), Kevin Van Melsen (Wanty-Groupe Gobert) und Antoine Warnier (VB Aqua Protect Veranclassic).
Ihr Maximalvorsprung betrug 5 Minuten und die Strecke führte gegenüber dem Vorjahr auch über die Cote de La Redoute, die traditionell am Sonntag bei LBL wieder befahren werden wird.

Ca. 50 Kilometer vor dem Ziel hatte das Peloton unter Führung von Movistar die Fluchtgruppe gestellt, aber sofort wurden wieder Attacken gefahren und nach einem Angriff von Michael Gogl (TREK) konnten sich Vicenzo Nibali (Bahrain Merida) sowie Jack Haig (Mitchelton-Scott), Tanel Kangert (Astana), Maximilian Schachmann (Quick-Step) und die ehemaligen Ausreißer Roux und Benedetti absetzen. Es war zu spüren, dass viele Mannschaften ein Rezept gegen die Siegesserie von Valverde versuchten, sie wollten seine Mannschaft zur Nachfolgearbeit zwingen und ihn so im schweren Finale zu isolieren.
Fahrer des Tages war wohl Cesare Benedetti (BORA hansgrohe), der in beiden Fluchtgruppen vertreten war und als er 6 Kilometer vor dem Ziel an der vorletzten Steigung zurückfiel, sich in der Abfahrt sofort wieder an die Spitze des Feldes setzte und nun seine ehemaligen Fluchtgefährten jagte, um seinem Teamkameraden Patrick Konrad zu ermöglichen, um den Sieg mitzufahren.

Nibali leistete vorne viel Führungsarbeit und musste 4 Kilometer vor dem Ziel Jack Hailg und Maximilian Schachmann ziehen lassen, seine offensive Fahrweise wurde nicht belohnt, allerdings hatte Movistar in der Verfolgung viel Kräfte investieren müssen.
Unter dem Diktat von Lotto-Soudal fuhr das kleine Peloton durch Huy in Richtung der Mauer und an deren Fuße wurde auch Jack Haig gestellt, nur Schachmann behauptete sich erstaunlicherweise bis 250 Meter vor dem Ziel. Jelle Vanendert (Lotto-Soudal) arbeitete im Feld den ganzen Anstieg für Tim Wellens, der jedoch auf den letzten Metern abreißen lassen musste und Vanendert nun auf eigene Rechnung durchziehen musste. Er holte Schachmann ein, aber an seinem Hinterrad war Julian Alaphilippe, der von Gilbert und Jungels gut plaziert in den Anstieg gebracht wurde. Er zog unwiderstehlich davon und Valverde war etwas zu weit hinten plaziert, als er seinen Konter setzte. Alaphilippe war selbst von Valverde nicht mehr einzuholen, allerdings war dieser bei Überqueren der Ziellinie völlig erschöpft und der Meinung, dass Nibali das Rennen gewonnen hätte und die Fotografen bekamen so nicht die gewünschte Siegerpose zu sehen. Er hatte die Einholung Nibalis nicht mitbekommen und der Funk war im Anstieg wegen der vielen Zuschauer nicht zu verstehen gewesen. Die Freude bei Alaphilippe war um so größer, als ihm klar wurde, dass er der Sieger des Rennens ist.
Schachmann wurde starker Achter und bereitete durch seine Flucht den Sieg des Teamkollegen mustergültig vor.
Patrick Konrad (BORA hansgrohe) konnte sich den zehnten Platz sichern.
Es wäre interessant zu sehen gewesen, was Vanendert ohne seine Arbeit für Wellens für ein Ergebnis erzielt hätte.
Text/Fotos Gerhard Plomitzer

1 Julian Alaphilippe (Fra) Quick-Step Floors 4:53:37
2 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:04
3 Jelle Vanendert (Bel) Lotto Soudal 0:00:06
4 Roman Kreuziger (Cze) Mitchelton-Scott
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
6 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
7 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
8 Maximilian Schachmann (Ger) Quick-Step Floors
9 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
10 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:12


UCI Mountainbike Weltmeisterschaften 2020 Ein Traum wird wahr: WELTMEISTERSCHAFTEN IN ALBSTADT

Riesengroße Freude bei den Mountainbike-Fans in Albstadt und in ganz Deutschland: Der Radsport-Weltverband UCI hat die Cross-Country-Weltmeisterschaften 2020 nach Albstadt vergeben. Mit dieser Entscheidung geht in drei Jahren eine lange Zeit des Wartens zu Ende.

In Luxemburg jubelte auch Albstadts Oberbürgermeister Klaus Konzelmann, der mit einer Delegation nach Bieles gereist ist, wo die Vergabe kommuniziert wurde. „Ich bin sind stolz und freue mich außerordentlich. Das ist die Krönung langjähriger Arbeit“, sagte Konzelmann in einer ersten Reaktion.“ Mein Dank gilt allen Beteiligten. Ich bin sicher, dass wir das organisatorisch bestens hinbekommen und überzeugt dass dies auch einen großen Schub für gesamte Region bedeuten wird.“

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Die WorldTour ist kein Traum mehr für IAM Cycling

Michel Thétaz: „Ich könnte unseren qualitativ starken Fahrern und dem motivierten Staff nicht erklären, wieso ich 2015 auf eine Teilnahme in der WorldTour verzichtet hätte.“
Die Lizenzierungskommission des Radsportweltverbandes UCI gab grünes Licht für das Schweizer Pro Continental Team, nachdem die Situation geprüft wurde. Die UCI unterstützt diese Entscheidung. Ab dem 1. Januar 2015 wird IAM Cycling, welches 2013 als Pro Continental Team ins professionelle Fahrerfeld eintrat und von Michel Thétaz, CEO von IAM Funds, gegründet wurde, als 18. Mannschaft in die höchste Liga des Radsports aufsteigen. Diese Tatsache ist damit die Krönung der zweiten Profisaison von IAM Cycling. Höhepunkte waren unter anderem der Stundenweltrekord von Matthias Brändle, 38 Podestplätze und 17 Siege. Darunter die beiden Erfolge von Matteo Pelucchi und Sylvain Chavanel, welche beide auf WorldTour-Niveau realisiert werden konnten.

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Radsportelite kämpft in Lorsch um EM-Titel

„Die heiße Phase hat begonnen“, meint Algis Oleknavicius, verantwortlich für die Durchführung des GGEW City Cross-Cup in Lorsch. Dem Organisator ist jedoch nicht bange, „denn bisher haben wir unsere Hausaufgaben gemacht“. Die Veranstaltung erhielt durch den Zuschlag des UCI (Union Cycliste Internationale) die Cross-Europameisterschaften der Damen, Junioren, der Masters sowie der U 23 Damen und Herren durchführen zu dürfen, einen besonderen Stellenwert. Wenn am 8. November um 10.15 Uhr das erste Rennen gestartet wird, blickt die Radsportwelt an diesem Tag auf Lorsch.

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Pöstlberger verpasst Traumziel bei WM-Zeitfahren knapp – Campbell Flakemore holt Gold

Heute stand bei den UCI Straßen-Rad-Weltmeisterschaften in Ponferrada (Spanien) das U23-Einzelzeitfahren auf dem Programm. Die beiden Österreicher Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger gingen mit großen Erwartungen ins Rennen. Am Ende verpasste der Vöcklabrucker Pöstlberger mit Rang 11 sein großes Ziel, die Top-Ten, nur knapp.

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Contador-Anwalt wird neuer UCI-Berater

Der neue UCI-Präsident Brian Cookson sorgt mit einem Personalwechsel für Verwirrung. Antonio Rigozzi, Alberto Contadors Anwalt im Doping-Prozess gegen den Verband, ist neuer externer Rechtsberater. Mehr dazu hier **click** Außerdem plant Cookson den Straßen-Radsport umzuorganisieren so dass es künftig nur noch 16 Teams in der ersten Division geben soll und acht Teams in der zweiten Liga. Laut UCI soll es bereits 2015 damit losgehen.