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UCI Track Champions League 2021

27. November 2021 – Die deutschen Sprintstars liegen nach der Premiere der UCI Track Champions League auf Mallorca aussichtsreich im Rennen um das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Bei den Frauen führt Emma Hinze die Sprint League vor der Kanadierin Kelsey Mitchell an, dahinter folgt Lea Sophie Friedrich auf Rang drei. Bei den Männern belegt Stefan Bötticher vor der zweiten Station im litauischen Panevézys Platz zwei hinter dem Niederländer Harrie Lavreysen.

Vor den Rennen am heutigen Samstag (ab 17:30 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1) hat eurosport.de exklusiv mit der amtierenden dreifachen Weltmeisterin Lea Sophie Friedrich und dem zweimaligen Weltmeister Stefan Bötticher über ihre Eindrücke des ersten Rennabends der UCI Track Champions League sowie ihren weiteren Ambitionen im Verlauf der Serie gesprochen.

Lea Sophie Friedrich über…
…ihren ersten Eindruck von der UCI Track Champions League: “Die Veranstalter haben sich wirklich bei jedem Detail Gedanken gemacht. Es ist echt eine coole Sache und ich hoffe, dass der Sport dadurch noch bekannter wird und viele Leute sehen, was das eigentlich für ein geiler Sport ist. Alle haben mir gesagt, dass es eine megageile Show und eine richtig, richtig coole Veranstaltung war! Ich habe wirklich nur positives Feedback bekommen.”
…ihr Verhältnis zu Emma Hinze, die sowohl Freundin als auch Konkurrentin ist: “Wir wissen natürlich, wie die andere tickt und lernen uns von Rennen zu Rennen auch immer besser kennen. Emma und ich verstehen uns gut, auch wenn es schon mal Zeiten gab, wo das ein wenig anders und nicht so leicht war. Aber mittlerweile haben wir gelernt damit umzugehen, dass wir Gegnerinnen sind, aber gleichzeitig auch Freundinnen sein können und das auf der Bahn trennen.
Ich fahre gerne gegen sie und es ist einfach immer wieder ein Vergnügen, mit ihr gemeinsam auf der Bahn zu sein – und mit ihr zusammen Erfolge einzufahren. Ich respektiere ihre Leistung, ich freue mich für sie bei ihren Erfolgen und genieße es, den Sport zusammen mit ihr zu erleben. Ich weiß, wie hart sie arbeitet und es tut uns beiden gut, dass wir auch ab und zu gemeinsam trainieren: das macht uns beide stärker und bringt uns voran.”
Stefan Bötticher über…
…Runde eins auf Mallorca und das erhaltene Feedback zur Premiere der UCI Track Champions League: “Das war ein super Einstand in so eine Premiere wie die Champions League mit einer solchen Fernseh-Präsenz. Definitiv eine sehr coole Veranstaltung. Mich hat zum Beispiel die Lasershow direkt am Anfang begeistert, das war einfach nochmal eine andere Liga – gerade auch für die Zuschauer am Fernseher. Das Feedback bei allen, die wir danach gefragt haben, war sehr, sehr positiv. Das Event macht richtig was her, weil die Aufmachung einfach ganz anders war als alles, was wir davor hatten.”
…seine Ziele für die ausstehenden vier Renntage: „Ich bin Rennfahrer genug, um zu sagen: Ich suche immer meine Chance und gehe nicht nur an den Start, um Zweiter oder Dritter zu werden. Das Ziel ist es, nach dem starken Auftakt jetzt dran zu bleiben.“
…das Preisgeld bei der UCI Track Champions League: „Das ist schon ein großes Preisgeld, das da winkt. Was ich aber auch sehr gut finde, ist die massive TV-Präsenz – das macht für uns gegenüber Sponsoren viel aus und ist ein echter Gewinn. Dazu kommt das langfristige Engagement für die Champions League: Dass Eurosport da für acht Jahre investiert, ist ein riesiger Schritt, der uns Rückhalt gibt!“
Eurosport überträgt die zweite Runde der UCI Track Champions League aus der Cido Arena in Panevézys (Litauen) am 27. November von 17:30 bis 21:20 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 sowie im kostenlosen Livestream auf eurosport.de und bei Eurosport mit Joyn. Zudem ist das Event bei GCN+ zu sehen.
Die weiteren Sendetermine der UCI Track Champions League:

• 3. Station – London
Freitag, 3. Dezember | 20:00 bis 23:15 Uhr | Eurosport 1
• 4. Station – London
Samstag, 4. Dezember | 19:45 bis 23:15 Uhr | Eurosport 1
• 5. Station – Tel Aviv
Samstag, 11. Dezember | 17:40 bis 21:00 Uhr | Eurosport 1

DAS FORMAT
Sowohl die Männer- als auch die Frauenserie sind zweigeteilt. Es wird jeweils eine Siegerin/ein Sieger in Sprint und Ausdauer gekürt. In jeder Serie kämpfen 18 Fahrer:innen um den Sieg.
SPRINT-RENNEN
Die Serie ist auf die beiden spannendsten Sprintformate des Radsports reduziert.
Keirin: Aus drei Vorläufen mit je sechs Fahrern qualifizieren sich die beiden ersten pro Lauf für das Finale. Ein Keirin-Rennen läuft über fünf Runden im Bahnradoval, wobei in den ersten beiden Runden ein Schrittmacher das Feld anführt, bevor dann der Kampf um den Sieg beginnt.
Sprint: In sechs Vorläufen mit je drei Fahrern werden aus den 18 Teilnehmern sechs Halbfinalisten ermittelt. Aus den beiden Halbfinals mit wiederum je drei Fahrern rücken dann die beiden Sieger ins Finale vor. In jedem Lauf geht es darum, am Ende von drei Runden im Velodrom an der Ziellinie das Rad vorne zu haben.
ENDURANCE-RENNEN
Auch hier wurden die beiden Rennformen ausgewählt, die die meiste Dramatik versprechen. Dabei treten alle Fahrer:innen gleichzeitig an.
Scratch: Das Rennen wird über eine Distanz von fünf Kilometern ausgetragen, alle 18 Fahrer gehen gemeinsam ins Rennen. Nach 20 Runden steht fest, wer der Sieger ist und wie die Punkteverteilung aussieht.
Elimination: Auch in diesem Rennen starten alle Fahrer gemeinsam, dann scheidet alle zwei Runden der jeweils letzte Fahrer im Feld aus.
PUNKTE UND RANKING
Das Ranking innerhalb der UCI Track Champions League ergibt sich aus den Punkten, die die Fahrer:innen mit ihren Leistungen in jedem Rennen sammeln (siehe Beispiel unten). Die Punkte werden in einer Rangliste erfasst. Gesamtsieger:in in jeder Kategorie ist, am Ende der Serie die meisten Punkte auf dem Konto hat. Am Ende jeder Runde erhalten die aktuell Führenden jeder Kategorie das Leadertrikot der UCI Track Champions League, das sie bei der nächsten Runde tragen dürfen.
Quelle: www.eurosport.de

Finaletappe der Deutschland Tour 2022 startet in Schiltach

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Am 28. August fällt der Startschuss zur vierten Etappe der Deutschland Tour 2022 in Schiltach. Vom Schwarzwald geht es für die Profis der Deutschland Tour nach Stuttgart, wo auf der Theodor-Heuss-Straße über den Gesamtsieg entschieden wird.

Deutschlands wichtigstes Radrennen macht im kommenden Jahr erstmals Station im Schwarzwald. Schiltach bietet mit der Altstadtkulisse aus historischen Fachwerkhäusern den malerischen Rahmen, um in den Finalsonntag der Deutschland Tour zu starten. Die baden-württembergische Stadt ist Hauptsitz der Hansgrohe Group, eines der führenden Unternehmen für Armaturen, Brausen und Duschsysteme. hansgrohe, die Premiummarke der Unternehmensgruppe, ist durch das Titelsponsoring des Profi-Radsport Teams BORA – hansgrohe eng mit dem Radsport verbunden. Daher könnte die Schlussetappe vor allem für Nils Politt zum sportlichen Heimspiel werden. Von Schiltach führt die Etappe nach Stuttgart, dem Ort seines ersten Profi-Sieges, und wird so für Extra-Motivation beim Titelverteidiger sorgen.

Thomas Haas, Bürgermeister von Schiltach, blickt auf den August: „Schiltach freut sich, Gastgeber der Deutschland Tour zu sein. Die weltbesten Radsportler kommen an einem Sommersonntag zu uns in den Schwarzwald. Das wird nicht nur für die Schiltacherinnen und Schiltacher zu einem Höhepunkt, sondern auch für viele Gäste der Anlass für einen Ausflug nach Schiltach. Herzlich Willkommen – am besten auf dem Rad!“

Marc André Palm, Head of Global Brand Marketing bei hansgrohe ergänzt: „Lange haben wir von einer Etappe mit Start in der Flößerstadt gesprochen. Großartig, dass die gemeinsame Kooperation mit der Deutschland Tour das größte deutsche Radsportspektakel vor die Tore der Hansgrohe Group bringt, wo wir seit über 120 Jahren die schönsten Momente mit Wasser kreieren. Gemeinsam mit der Stadt Schiltach und dem Organisator freuen wir uns auf eine spannende Schlussetappe in die Landeshauptstadt Stuttgart. Natürlich drücke ich den Profis vom Team BORA – hansgrohe alle Daumen; für eine angenehme Dusche nach dem Rennen ist in jedem Falle gesorgt.“

Die Deutschland Tour wird im kommenden Jahr erstmals an fünf Tagen ausgetragen. Das Radsportfestival startet am 24. August 2022 mit einem Prolog und feiert am 28. August in Stuttgart das große Finale.

Von Cles bis nach Lienz: Bei der Tour of the Alps 2022 stehen die Berge im Mittelpunkt

Die 45. Ausgabe der Tour of the Alps, die vom 18. bis 22. April 2022 über die Bühne geht, wurde heute in Mailand der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Auch im nächsten Jahr wartet die grenzüberschreitende Rundfahrt mit fünf kurzen, aber spektakulären Etappen in den Euregio-Gebieten Trentino, Südtirol und Tirol. Die letzten beiden Tagesabschnitte führen nach Osttirol.

Hoch hinaus zu wollen, gehört seit jeher zur DNA der Tour of the Alps – allein der Payoff #LiveUphill, der hinter dem mehrtägigen Etappenrennen steht, ist ein deutlicher Beleg dafür. Im Rahmen der offiziellen Präsentation in Mailand unterstrichen die Macher der TotA, dass sich die Rundfahrt auch im Jahr 2022 ihrer Linie treu bleibt und auf bewährte Erfolgsmittel setzt. So wartet bei der 45. Ausgabe der Tour of the Alps auf alle Radsport-Fans ein spannendes Event voller Emotionen, das durch die schönsten Ortschaften der Euregio-Gebiete Trentino, Südtirol und Tirol führt.

Die Veranstalter des G.S. Alto Garda enthüllten etwas mehr als sechs Monate nach dem Triumph des Briten Simon Yates den Streckenverlauf der Rundfahrt, die vom 18. bis 22. April 2022 über die Bühne geht. An den fünf Tagen wird sich erneut die Crème de la Crème der internationalen Radsport-Szene in der Alpenregion ihr Stelldichein geben. Waren bei der diesjährigen Ausgabe der TotA 13 World-Tour-Teams am Start, sollen im kommenden Jahr genauso viele oder gar mehr Weltklasse-Mannschaften in den Euregio-Gebieten in den Sattel steigen.

Fünf Etappen, 719 Kilometer und 13.750 Höhenmeter: Das sind die Eckdaten, die in der ehrwürdigen „Sala Buzzati“ in Mailand allen anwesenden Stakeholdern sowie der breiten Öffentlichkeit, die sich via Livestream zugeschaltet hatte, präsentiert wurden. Die Zahlen versprechen einmal mehr technisch anspruchsvolle Anstiege und spektakuläre Etappen – zwei Charakteristika, welche die Tour of the Alps seit mittlerweile vielen Jahren auszeichnen.
Besonders erwähnenswert: Für das Fahrerfeld geht es bei keinem der vielen Anstiege über 2.000 Meter hoch – außerdem sind die fünf Etappen zwar selektiv, aber relativ kurz (das längste Teilstück der TotA 2022 ist 159 Kilometer lang). Hinzu kommt, dass an den fünf Tagen zwischen Ende und Start der einzelnen Etappen nur 30 Kilometer zurückgelegt werden müssen. Gestartet wird die Rundfahrt am 18. April in Cles im Trentino, am 22. April geht sie schließlich in Lienz in Osttirol zu Ende. Radsport-Begeisterte aus aller Welt dürfen sich schon jetzt auf hochklassige Duelle inmitten der schönsten Landschaften der Euregio-Gebiete freuen.

Theurl: Die Saat ist aufgegangen
Dass sich dieses Radsportgroßereignis so prominent in Osttirol abspielen wird ist kein Zufall. TVB-Obmann Franz Theurl hat dazu bereits 1994 einen Grundstein gelegt, als er eine Etappe des Giro d`talia nach Lienz holte und dabei auch die ersten Kontakte zum Giro del Trentino – der Vorgängerveranstaltung der Tour of the Alps – geknüpft hat. Seit 1995 wurde in den folgenden Jahren elf Etappen des zweitbedeutendsten Radsportereignis Italiens nach Osttirol geholt. Dabei entwickelte sich eine tiefe Freundschaft mit dem ausrichtenden Verein G.S. Alto Garda. „Es war unsere Zielsetzung, den Giro del Trentino auf die gesamte Europaregion Tirol auszudehnen und dabei mehr mediale Aufmerksamkeit und auch finanziell ein besseres Fundament zu erreichen. In Zusammenarbeit mit der Tirol Werbung ist diese Zielsetzung auch gelungen und daraus entstand die Tour of the Alps, die in der momentanen Erscheinung und Professionalität meine Erwartungen übertroffen hat“, erläutert Franz Theurl.

Für den TVB-Obmann hat der neue Tourdirektor Maurizio Evangelista eine sensationelle Aufbauarbeit geleistet und der Veranstaltung einen Auftritt verliehen, der auch an die Qualität eines Giro d`Italia anschließen kann. „War es früher die Landeshauptstadt Trient, in der die Präsentation vom Giro del Trentino erfolgte, so fand diese heute in Mailand statt, um alle wichtigen Medien der Radsportszene erreichen zu können“, ergänzt Theurl, der übrigens nicht nur den italienischen Ehrentitel Cavaliere trägt, sondern auch neben Radsportlegenden, wie Francesco Moser und Gino Bartali, mit dem Preis „Ciclismo vita mia“ ausgezeichnet wurde. Übrigens, zuletzt war die Tour of the Alps 2018 in Lienz zu Gast!

Homepage: https://www.tourofthealps.eu

DIE ETAPPEN IM ÜBERBLICK: 719 KILOMETER UND 13.750 HÖHENMETER

Montag, 18. April
1. Etappe: Cles – Fiera di Primiero, 159 km
Höhenunterschied: 2.950 m
Schwierigkeit: ***

Dienstag, 19. April
2. Etappe: Fiera di Primiero – Lana, 153 km
Höhenunterschied: 3.200 m
Schwierigkeit: ***

Mittwoch, 20. April
3. Etappe: Lana – Niederdorf, 149 km
Höhenunterschied: 2.900 m
Schwierigkeit: ****

Donnerstag, 21. April
4. Etappe: Niederdorf – Kals am Großglockner, 142 km
Höhenunterschied: 2.400 m
Schwierigkeit: ****

Freitag, 22. April
5. Etappe: Lienz – Lienz, 116 km
Höhenunterschied: 2.300 m
Schwierigkeit: ***

Hoch hinaus zu wollen, gehört seit jeher zur DNA der Tour of the Alps – allein der Payoff #LiveUphill, der hinter dem mehrtägigen Etappenrennen steht, ist ein deutlicher Beleg dafür. Im Rahmen der offiziellen Präsentation in Mailand unterstrichen die Macher der TotA, dass sich die Rundfahrt auch im Jahr 2022 ihrer Linie treu bleibt und auf bewährte Erfolgsmittel setzt. So wartet bei der 45. Ausgabe der Tour of the Alps auf alle Radsport-Fans ein spannendes Event voller Emotionen, das durch die schönsten Ortschaften der Euregio-Gebiete Trentino, Südtirol und Tirol führt.
Die Veranstalter des G.S. Alto Garda enthüllten etwas mehr als sechs Monate nach dem Triumph des Briten Simon Yates den Streckenverlauf der Rundfahrt, die vom 18. bis 22. April 2022 über die Bühne geht. An den fünf Tagen wird sich erneut die Crème de la Crème der internationalen Radsport-Szene in der Alpenregion ihr Stelldichein geben. Waren bei der diesjährigen Ausgabe der TotA 13 World-Tour-Teams am Start, sollen im kommenden Jahr genauso viele oder gar mehr Weltklasse-Mannschaften in den Euregio-Gebieten in den Sattel steigen.

Fünf Etappen, 719 Kilometer und 13.750 Höhenmeter: Das sind die Eckdaten, die in der ehrwürdigen „Sala Buzzati“ in Mailand allen anwesenden Stakeholdern sowie der breiten Öffentlichkeit, die sich via Livestream zugeschaltet hatte, präsentiert wurden. Die Zahlen versprechen einmal mehr technisch anspruchsvolle Anstiege und spektakuläre Etappen – zwei Charakteristika, welche die Tour of the Alps seit mittlerweile vielen Jahren auszeichnen.
Besonders erwähnenswert: Für das Fahrerfeld geht es bei keinem der vielen Anstiege über 2.000 Meter hoch – außerdem sind die fünf Etappen zwar selektiv, aber relativ kurz (das längste Teilstück der TotA 2022 ist 159 Kilometer lang). Hinzu kommt, dass an den fünf Tagen zwischen Ende und Start der einzelnen Etappen nur 30 Kilometer zurückgelegt werden müssen. Gestartet wird die Rundfahrt am 18. April in Cles im Trentino, am 22. April geht sie schließlich in Lienz in Osttirol zu Ende. Radsport-Begeisterte aus aller Welt dürfen sich schon jetzt auf hochklassige Duelle inmitten der schönsten Landschaften der Euregio-Gebiete freuen.

An der Präsentation der Tour of the Alps nahmen Maurizio Rossini (Geschäftsführer Trentino Marketing), Andreas Tschurtschenthaler (Leiter PR & Events IDM Südtirol), Thomas Rohregger (ehemaliger Fahrradprofi und jetziger Botschafter Radland Tirol), Giacomo Santini (Präsident G. S. Alto Garda), Maurizio Evangelista (General Manager Tour of the Alps) und Pier Bergonzi (Vizedirektor Gazzetta dello Sport) teil. Auf die Streckenführung der nächsten Ausgabe der grenzüberschreitenden Rundfahrt gingen Bernhard Eisel (ehemaliger Fahrradprofi und jetziger Experte für Eurosport und GCN), Francesco Moser (Straßenrad-Weltmeister von 1977), Giuseppe Martinelli (Sportdirektor Astana-Qazaqstan) sowie Alberto Volpi (Sportdirektor Bahrain Victorious) genauer ein.

DIE TOUR OF THE ALPS ALS PARADEBEISPIEL FÜR FUNKTIONIERENDE ZUSAMMENARBEIT

Da die Tour of the Alps 2022 ihren fünften Geburtstag feiert, ist die kommende Ausgabe des grenzüberschreitenden Etappenrennens nicht irgendeine Ausgabe, sondern eine ganz besondere. Fünf Jahre ist es mittlerweile her, seitdem das Projekt TotA in die Fußstapfen der Trentino-Rundfahrt trat und damit die erfolgreiche Geschichte einer äußerst bedeutenden Sportveranstaltung fortsetzte.
Das Projekt Tour of the Alps ist zwar relativ jung, hat jedoch schon vielerorts seine Spuren hinterlassen. Im Zuge der Rundfahrt wurde nämlich der neue Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) „Euregio Connect“ aus der Taufe gehoben, mit dem die Euregio-Gebiete Tirol, Südtirol und Trentino neue Initiativen in der Welt des Sports fördern wollen, die einen ähnlichen Weg wie die TotA gehen sollen.
Der Erfolg der Tour of the Alps soll sich jedoch keineswegs auf die Welt des Sports beschränken. Ziel des grenzüberschreitenden Etappenrennens ist es nämlich auch, die Menschen der Euregio-Region, die durch dieselbe Geschichte und dieselben Wurzeln miteinander verbunden sind, näher zusammenzubringen und ihnen als Beispiel dafür zu dienen, wie man durch eine funktionierende Zusammenarbeit besser, stärker und schneller vorankommt.

AUFTAKT IM TRENTINO, FINALE IN TIROL: VON CLES GEHT’S NACH LIENZ

Der Auftakt der Tour of the Alps 2022 erfolgt in jener Provinz, in der 2021 das große Finale über die Bühne ging: dem Trentino. Die Rundfahrt wird in Cles, der Heimat des Apfelvermarkters „Melinda“, dessen Logo auch im kommenden Jahr auf dem Trikot des Gesamtführenden abgebildet ist, gestartet. Bevor am Montag, 18. April der Startschuss zur ersten Etappe erfolgt, steht am Sonntagabend die offizielle Eröffnung der TotA auf dem Programm. Die Auftaktetappe ist 159 Kilometer lang und endet in der Trentiner Ortschaft Fiera di Primiero. Auf dem Weg dorthin warten mit dem Passo Brocon und dem Passo Gobbera zwei anspruchsvolle Anstiege, ehe kurz vor dem Ziel der Molaren-Anstieg die Teilnehmer noch einmal aus ihren Reserven lockt – spätestens hier dürfte die Entscheidung um den Tagessieg fallen.

Die zweite Etappe am Dienstag, 19. April führt über 153 Kilometer von Fiera di Primiero nach Lana in Südtirol und hat es vom Start weg in sich: Gleich nach Beginn geht’s hoch zum Rollepass, der mit 1.984 Metern den höchsten Punkt der Tour of the Alps 2022 darstellt. Auf der zweiten Etappenhälfte müssen der Mendelpass und der Gampenpass bezwungen werden, ehe das Fahrerfeld bergab zum Ziel nach Lana gelangt.

Die dritte Etappe am Mittwoch, 20. April wird ausschließlich auf Südtiroler Boden gefahren. Von Lana geht’s über 149 Kilometer ins Pustertal nach Niederdorf, wobei die Anstiege nach Terenten und dem besonders selektiven Furklpass, der von der schwierigeren Seite aus überwunden werden muss, besonders ins Auge stechen.

Im Rahmen der vierten Etappe am Donnerstag, 21. April gelangen die Teilnehmer über das Pustertal nach Osttirol. Das Teilstück beginnt in Niederdorf und endet nach 142 Kilometern in Kals am Großglockner. Nachdem am Kartitscher Sattel und am Gailbergsattel zwei Mal wichtige Punkte für die Bergwertung vergeben wurden und dabei auch ein kurzer Abstecher nach Kärnten gemacht wurde, steht am Ende der Etappe ein zwölf Kilometer langer Anstieg nach Kals am Großglockner auf dem Programm. Der Anstieg enthält zahlreiche Steigungswechsel und mündet am Fuße des höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner.

Die fünfte und letzte Etappe am Freitag, 22. April mit Start und Ziel in Lienz ist mit einer Länge von 116 Kilometern zwar recht kurz, dafür aber umso selektiver. Gleich zwei Mal müssen die Teilnehmer einen Anstieg nach Bannberg hinter sich bringen, ehe im Finale ein Anstieg über drei Kilometer und einer Steigung im zweistelligen Bereich mit Bergwertung in Stronach wartet. Vom Gipfel aus fehlen noch zehn Kilometer bis zum Finish der Tour of the Alps im Zentrum von Lienz: Die ersten fünf Kilometer verlaufen bergab, die letzten fünf Kilometer relativ flach.

DIE TOTA VERRINGERT DIE FAHRTSTRECKEN (UND DAMIT DIE EMISSIONEN)
Im Fahrerfeld punktet die Tour of the Alps nicht nur mit der Streckenführung, sondern auch und vor allem mit den kurzen Fahrtstrecken zwischen den einzelnen Etappen. Diese lassen den Teilnehmern nämlich genügend Zeit, um sich am Ende des Tages von den Strapazen während des Rennens zu erholen und am Morgen vor dem Start die Schönheit der Alpenregion zu genießen.

Schon seit Jahren setzen die Veranstalter des G.S. Alto Garda alles daran, die Fahrtstrecken zwischen den Etappen so kurz als möglich zu halten. Auch deshalb werden die Etappen der Tour of the Alps 2022 immer dort gestartet, wo sie tags zuvor zu Ende gegangen sind. Einzige Ausnahme bildet die Schlussetappe, die nicht in Kals am Großglockner (dem Ziel der vierten Etappe), sondern in Lienz beginnt. Somit müssen an den fünf Tagen zwischen Ende und Start der einzelnen Etappen nur 30 Kilometer zurückgelegt werden.

Mit der Streckenführung kommt die Tour of the Alps den organisatorischen und logistischen Bedürfnissen aller Teams, deren Kalender im Frühjahr rappelvoll ist, besonders entgegen. Außerdem setzt die Rundfahrt mit den kurzen Fahrtstrecken und der damit verbundenen Einschränkung der Emissionen ein wichtiges Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Gleichzeitig wird der Fokus weiterhin auf die Sicherheit aller an der TotA beteiligten Personen gelegt: So sind für die kommende Ausgabe Schutzvorrichtungen vorgesehen, die an den heikelsten Punkten der jeweiligen Etappen positioniert werden sollen. Details zu diesen Vorrichtungen werden in den nächsten Monaten bekanntgegeben. Die Zusammenarbeit mit dem italienischen Unternehmen „Vittoria“ wurde ebenso verlängert – damit kann auch bei der 45. Ausgabe auf einen neutralen technischen Dienstleister gezählt werden, in dessen Team mehrere Ex-Profis vertreten sind.

GROSSARTIGE BERICHTERSTATTUNG UND ZAHLREICHE WELTSTARS:
DIE TOTA WIRD DEM PAYOFF #LIVEUPHILL MEHR ALS GERECHT

Obwohl die zurückliegende Ausgabe der Tour of the Alps unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie litt, wurde im Rahmen der Rundfahrt eine Medienpräsenz im Wert von geschätzt 13 Millionen erzielt. Nun wird im Hinblick auf das Jahr 2022 bereits an neuen Ideen gearbeitet, um die Zusammenarbeit mit der Plattform PMG Sport auszubauen.
Geplant sind zweistündige Live-Übertragungen aller Etappen, die in hunderten Ländern rund um den Globus empfangen werden können. Die hochkarätige Liste der teilnehmenden Mannschaften wird im Januar 2022 bekanntgegeben.
Im Rahmen von kurzen Vorstellungsvideos sollen neben den technischen Aspekten der einzelnen Etappen auch die Landschaften der durchquerten Gebiete nicht zu kurz kommen. In diesem Jahr übernimmt diese Aufgabe der ehemalige Rad-Profi und jetzige TV-Experte Bernhard Eisel aus Österreich. Er wird nicht nur die entscheidenden Anstiege und Aufstiege der fünf Etappen unter die Lupe nehmen, sondern auch das Panorama der Alpenregion in ein internationales Schaufenster stellen.
Auf den Online-Kanälen werden zudem laufend Geschichten zum Thema #LiveUphill veröffentlicht, in denen Menschen zu Wort kommen, die entweder im Sport oder Leben vor großen Herausforderungen gestellt wurden und dabei nicht ans Aufgeben dachten, sondern durch harte Arbeit Ziele von enormer Bedeutung erreichten.

DIE STIMMEN:

Tour of the Alps
(BettiniPhoto)

Pier Bergonzi (Vizedirektor Gazzetta dello Sport): Die Tour of the Alps gewinnt Jahr für Jahr an Bedeutung dazu und kann auf internationaler Ebene als Paradebeispiel für ein kurzes Etappenrennen über wenige Tage gesehen werden. Mittlerweile ist die TotA weit mehr als „nur“ ein Härtetest in Hinblick auf die großen Rundfahrten. Die Macher hinter der Veranstaltung überzeugen immer wieder mit einer einwandfreien Organisation – daher bin ich sicher, dass wir uns auch 2022 auf fünf tolle Tage in der Alpenregion freuen können.

Maurizio Rossini (Geschäftsführer Trentino Marketing): Im diesem Jahr leitete die Tour of the Alps eine Sommersaison voller Höhepunkte ein und zeigte damit, dass es auch in schwierigen Zeiten möglich ist, eine Veranstaltung von großem Kaliber erfolgreich über die Bühne zu bringen. Im Anschluss an die TotA folgten im Trentino weitere sportliche Highlights wie etwa der Giro d’Italia, die Mountainbike-Weltmeisterschaft oder die Straßenrad-Europameisterschaft, die allesamt ohne Probleme stattgefunden haben. Mit dem Cyclocross-Weltcup im Dezember steht in unserer Provinz in diesem Jahr noch ein weiteres Radsport-Event von internationalem Charakter vor der Tür.

Andreas Tschurtschenthaler (Leiter PR & Events IDM Südtirol): Wir Südtiroler danken den beiden Partnergebieten Trentino und Tirol dafür, dass wir an diesem grenzüberschreitenden Radsport-Projekt teilhaben dürfen. Im Sport spielen die Werte Zusammenarbeit und Kooperation seit jeher eine große Rolle – die Tour of the Alps zeigt, wie wichtig diese Werte sind und stellt die Teilnehmer der Rundfahrt als Botschafter dieser Werte in ein internationales Schaufenster. Die TotA kann außerdem als Start der Sommersaison gesehen werden und öffnet den Regionen in einer Zeit, in der aus touristischer Perspektive großes Potenzial steckt, neue Möglichkeiten.

Thomas Rohregger (ehemaliger Fahrradprofi und jetziger Botschafter Radland Tirol): Das Schöne an der Tour of the Alps ist, dass sie auch an jenen Orten und Anstiegen der Euregio-Region Halt macht, die weniger bekannt sind. Wie immer haben wir unsere gesamte Expertise eingesetzt, um eine spektakuläre Rundfahrt mit spannenden Etappen auf die Beine zu stellen, bei der Radsport-Begeisterte rund um den Globus voll auf ihre Kosten kommen.

Bernhard Eisel (ehemaliger Fahrradprofi und jetziger Experte für Eurosport und GCN): Die Tour of the Alps 2022 schickt sich an, ein einzigartiges Spektakel zu werden, das mit anspruchsvollen und gleichzeitig wunderschönen Teilstücken von Cles bis nach Lienz aufwartet. Ich denke, dass viele Fahrer bzw. Fahrertypen ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden können, wobei ausgewiesene Kletterspezialisten wohl die besten Chancen auf das Grüne Trikot haben. Die TotA ist weit mehr als nur ein Formcheck im Hinblick auf den Giro d’Italia: Mittlerweile ist die Rundfahrt ein prestigereiches Event, das auf internationaler Ebene einen beachtlichen Stellenwert einnimmt und das alle Topstars gewinnen wollen.

Giuseppe Martinelli (Sportdirektor Astana-Qazaqstan): Wer glaubt, dass sich die Crème de la Crème der Radsport-Szene in der Alpenregion lediglich den Feinschliff für den Giro d’Italia holen will, hat weit gefehlt. Wer hier nämlich gewinnt, gehört automatisch zum engsten Favoritenkreis bei der Italien-Rundfahrt. Bei der Tour of the Alps 2022 könnten mutige Ausreißer eine entscheidende Rolle spielen: Wird ihnen zu viel Platz gewährt, so könnte das weitreichende Folgen auf die Gesamtwertung haben.

Alberto Volpi (Sportdirektor Bahrain Victorious): Die Tour of the Alps wartet immer wieder mit neuen Überraschungen auf. Die Streckenführung der nächsten Ausgabe ist sehr anspruchsvoll – vielleicht sogar einen Ticken anspruchsvoller als jene aus dem Jahr 2021. Einige Spitzenfahrer werden die TotA nutzen, um ihre Vorbereitung auf die darauffolgenden Rundfahrten abzuschließen, andere hingegen werden alles daran setzen, um am Ende der fünf Tage mit dem Grünen Trikot von der höchsten Stufe des Podests zu jubeln.

Francesco Moser (Straßenrad-Weltmeister von 1977): Die Tour of the Alps dürfte sehr interessant werden – neben einigen bekannten Anstiegen sind auch völlig neue Rampen mit dabei. Die Tagesverfassung der Fahrer oder richtig getimte Angriffe könnten über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Tatsache, dass die Rundfahrt in jedem der drei Gebiete der Euregio-Region stattfindet, stellt einen großen Mehrwert dar und zeigt, dass die Veranstalter den richtigen Werten folgen.

Giacomo Santini (Präsident G. S. Alto Garda): Die Streckenführung, die fünf kurze, aber selektive Etappen mit anspruchsvollen Anstiegen enthält, garantiert ein großes Spektakel mit wenigen Verschnaufpausen. Die Tour of the Alps ist vor wenigen Jahren in die Fußstapfen der Trentino-Rundfahrt getreten und hat die Geschichte dieser traditionsreichen Veranstaltung erfolgreich fortgesetzt. Sie steht für die funktionierende Zusammenarbeit dreier Regionen – diese Zusammenarbeit macht es möglich, weiter zu wachsen und noch größere Ziele für die Zukunft anzuvisieren.

Maurizio Evangelista (General Manager Tour of the Alps): Eine Radsportveranstaltung von dieser Größe zu organisieren ist kein einfaches Unterfangen – vor allem in Zeiten, in denen die Sicherheit und Gesundheit aller beteiligten Personen an erster Stelle steht. Wir versuchen daher, innovativ zu sein und arbeiten bereits an einem neuen Sicherheitsprojekt, dessen Details in den kommenden Monaten vorgestellt werden. Ich glaube, dass die Tour of the Alps mit der Streckenführung der kommenden Ausgabe erneut die richtige Mischung aus Anstrengung und Spektakel gefunden hat. Zwischen den drei Regionen und allen Etappenorten herrscht ein optimales Klima und alle ziehen an einem Strang – diesen fruchtbaren Boden in unserer Euregio-Region wollen wir nutzen, um in Zukunft noch größer zu werden. Im Januar werden wie gewohnt die 22 teilnehmenden Mannschaften der TotA bekanntgegeben. Wir sind zuversichtlich, dass auch im nächsten Jahr wieder eine Vielzahl an World Tour Teams in der Alpenregion mit dabei sind.

Marburg feiert 800. Stadtjubiläum mit der Deutschland Tour

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Marburg800 – im kommenden Jahr feiert Marburg den 800. Stadtgeburtstag und die Deutschland Tour gehört zu den Gästen. Die Universitätsstadt wird am Freitag, den 26. August 2022, die Zielankunft der zweiten Etappe ausrichten. Ein sportlicher Höhepunkt im Jubiläumsjahr, denn 132 der weltbesten Radprofis fahren in Marburg um den Tagessieg.

Die hessische Stadt begrüßte bereits bei der vorletzten Austragung die Deutschland Tour. Damals war Marburg Ausgangsort für eine Etappe, die vielen Radsport-Fans in guter Erinnerung ist: Remco Evenpoel beeindruckte als 19-Jähriger mit einem 100-Kilometer-Solo und brachte das gesamte Peloton in große Bedrängnis. Vom Startort zum Zielort – bei der kommenden Deutschland Tour wird die Entscheidung der zweiten Etappen in Marburg fallen.

Die Besucher*innen erwartet am 26. August ein großes Rahmenprogramm rund um die Profi-Ankunft inklusive Expo Tour, Ride Tour und „kinder Joy of moving mini tour“. Von den Kleinsten auf ihren Laufrädern bis zum entspannten Alltagsradfahren auf gesperrten Straßen bringt die Deutschland Tour viele Mitmachangebote zum Stadtjubiläum.

„Unser Stadtjubiläum ist ein Fest für Alle und voller Mitmach-Höhepunkte im gesamten Jahr. Da fügt sich die Deutschland Tour in ihrer Vielfalt perfekt ein. Bereits 2019 haben wir die große Begeisterung für die Deutschland Tour bei den Marburger*innen und unseren Gästen erlebt. Jetzt freuen wir uns auf ein Wiedersehen im noch größeren Rahmen und wunderbare sommerliche Bilder, die Marburg800 in die Welt tragen“, sagen der Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies sowie Stadträtin und Sportdezernentin Kirsten Dinnebier.

Die Deutschland Tour 2022 wird erstmals an fünf Tagen ausgetragen. Das wichtigste deutsche Radrennen startet am 24. August mit einem Prolog und feiert am 28. August in Stuttgart das große Finale.

Dreifach-Weltmeisterin Friedrich und Doppel-Weltmeister Bötticher starten in der UCI Track Champions League

• 72 Fahrer:innen aus 30 Nationen nominiert
• Starkes Sprintaufgebot: Vier deutsche Fahrer:innen am Start
• Zehn olymische Goldmedaillen und 63 WM-Titel
• Premiere der UCI Track Champions League am 6. November live im Free-TV bei Eurosport 1

29. Oktober 2021 – Die dreifache Weltmeisterin Lea Sophie Friedrich und der zweimalige Weltmeister Stefan Bötticher erhalten einen Startplatz im Sprint für die erste Saison der neugeschaffenen UCI Track Champions League. Neben Friedrich und Bötticher sind mit Emma Hinze und Maximilian Levy zwei weitere starke deutsche Sprinter:innen bei der Premiere der neuen, kompakten Rennserie dabei.
Friedrich, deutsche Seriensiegerin in den Velodromen, ist mit ihren drei WM-Titeln und den Erfolgen bei der EM eine der großen Favoritinnen für die Rennen in Sprint und Keirin bei den fünf Events der UCI Track Champions League, die am 6. November auf Mallorca startet.

Die Fans können sich dann auf packende Duelle zwischen Friedrich und ihrer Teamkollegin Emma Hinze freuen: Gemeinsam gewannen sie bei der WM in Roubaix noch Gold im Teamsprint, nun werden sie bei der UCI Track Champions League gegeneinander um Punkte und Prämien kämpfen.

Zu den Gegnerinnen gehören dann auch Sprint-Olympiasiegerin Kelsey Mitchell aus Kanada und die Niederländerin Shanne Braspennincx, die in Tokio im Keirin siegte. Ebenfalls sehr zu beachten sind die drei zweifachen Weltmeisterinnen Daria Shmeleva und Anastasiia Voinova (beide aus Russland) sowie Simona Krupeckaitė (Litauen).
Auch im Starterfeld der Männer sind zwei Deutsche vertreten: Neben dem bereits vorab qualifizierten Maximilian Levy wird auch Stefan Bötticher in Sprint und Keirin um Rennsiege bei den fünf Stationen und die Gesamtwertung der Sprintwettbewerbe kämpfen. Die härteste Konkurrenz wird dabei aus den Niederlanden kommen:
Mit Jeffrey Hoogland und Harrie Lavreysen sind die beiden Gold-Sammler von Olympia und WM mit dabei und dürften für Bötticher (Doppelweltmeister 2013) und Levy (vier WM-Titel von 2009 – 2013) die größten Herausforderer sein.
Insgesamt gehen in der UCI Track Champions League 36 Fahrerinnen und 36 Fahrer in den Kategorien Sprint und Ausdauer an den Start. Sie kämpfen um ein Gesamtpreisgeld von mehr als 500.000 Euro, das zu gleichen Teilen an Frauen und Männer ausgeschüttet wird.
Preisgelder werden für die Plätze eins bis zehn in jedem Rennen der Serie vergeben, wobei die Rennsieger jeweils 1.000 € erhalten. Der Gesamtsieg in jeder Kategorie wird außerdem mit 25.000 Euro belohnt. In der Gesamtwertung wird für jeden Platz ein Preisgeld vergeben.
Die fünfzig nun bekannt gegebenen Fahrer:innen gesellen sich zur prominent besetzten Auswahl der 22 vorqualifizierten Athlet:innen, darunter Harrie Lavreysen, Jeffrey Hoogland, Katie Archibald, Kirsten Wild, Ed Clancy und Emma Hinze. Die finalen 72 Fahrer:innen repräsentieren 30 Nationen und bringen es auf die stattliche Ausbeute von gemeinsam zehn olympischen Goldmedaillen und 63 UCI-Bahnrad-Weltmeistertiteln.

UCI-Präsident David Lappartient: „Lange Zeit war es Vorfreude, nun steht die UCI Track Champions League vor der Tür, und ich freue mich unglaublich, dass dieses fantastische Format zustande kommt. Die Tissot UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften in Roubaix waren ein unglaubliches Spektakel. Jetzt starten die besten Fahrer:innen der WM in der UCI Track Champions League. Sie werden zusammen mit den vorqualifizierten Fahrer:innen eines der hochkarätigsten Teilnehmerfelder im Bahnradsport bilden, das wir in letzter Zeit gesehen haben. So viele Olympiasieger:innen und UCI-Weltmeister:innen in einem Velodrom zur gleichen Zeit sind ein Garant für eine großartige Show. Gemeinsam mit Discovery Sports Events veranstalten wir ein noch nie dagewesenes Event, das Athlet:innen und Fans im November und Dezember gleichermaßen begeistern wird.“

François Ribeiro, Leiter von Discovery Sports Events: „Weniger als zwei Wochen vor dem Start spiegelt die Teilnehmerliste genau das wider, wofür die UCI Track Champions League geschaffen wurde: ein Wettbewerb für die besten Sprinter und Sprinterinnen der Welt. Diese hochkarätigen Fahrer:innen – darunter Olympiasieger:innen, Weltmeister:innen, Europameister:innen und Panamerikameister:innen – zu gewinnen, unterstreicht die Anstrengungen, die Discovery Sports Events seit der Unterzeichnung des Promotervertrags mit der UCI kurz vor der Weltmeisterschaft in Berlin im Januar 2020 in dieses neue Projekt gesteckt hat. Die Kombination von Fahrer:innen dieses Kalibers mit explosiven, kurzen Rennformaten wird ein spannendes Spektakel bieten. Wir sind stolz darauf, mit der UCI bei der Umsetzung dieses Events zusammenzuarbeiten, und werden bis zum ersten Rennen am 6. November auf Mallorca mit Hochdruck an den letzten Vorbereitungen arbeiten.“

Eurosport überträgt die erste Runde der UCI Track Champions League aus dem Velòdrom Illes Balears in Palma de Mallorca am 6. November von 20:00 bis 23:00 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 sowie im kostenlosen Livestream auf eurosport.de und bei Eurosport mit Joyn. Zudem ist das Event bei GCN+ zu sehen.

Alle Fahrer:innen der UCI Track Champions League im Überblick:
Sprint – Frauen:
• Lauriane Genest (Kanada)
• Lea Friedrich (Deutschland)
• Miriam Vece (Italien)
• Martha Bayona Pineda (Kolumbien)
• Riyu Ohta (Japan)
• Sophie Capewell (Großbritannien)
• Yana Tyshchenko (Russland)
• Daria Shmeleva (Russland)
• Laurine Van Riessen (Niederlande)
• Anastasiia Voinova (Russland)
• Mina Sato (Japan)
• Yuli Paola Verdugo Osuna (Mexiko)
• Emma Hinze (Deutschland)
• Mathilde Gros (Frankreich)
• Simona Krupeckaitė (Litauen)
• Kelsey Mitchell (Kanada)
• Shanne Braspennincx (Niederlande)
• Olena Starikova (Ukraine)

Sprint – Männer:
• Jean Spies (Südafrika)
• Mateusz Rudyk (Polen)
• Jair Tjon En Fa (Surinam)
• Tom Derache (Frankreich)
• Jordan Castle (Neuseeland)
• Kevin Quintero Chavarro (Kolumbien)
• Mikhail Yakovlev (Russland)
• Kento Yamasaki (Japan)
• Rayan Helal (Frankreich)
• Stefan Bötticher (Deutschland)
• Jai Angsuthasawit (Thailand)
• Hugo Barrette (Kanada)
• Harrie Lavreysen (Niederlande)
• Nicholas Paul (Trinidad und Tobago)
• Jeffrey Hoogland (Niederlande)
• Vasilijus Lendel (Litauen)
• Maximilian Levy (Deutschland)
• Denis Dmitriev (Russland)

Ausdauer – Frauen:
• Maggie Coles-Lyster (Kanada)
• Hanna Tserakh (Belarus)
• Tania Calvo (Spanien)
• Michelle Andres (Schweiz)
• Alžbeta Bačíková (Slowakei)
• Gulnaz Khatuntseva (Russland)
• Emily Kay (Irland)
• Silvia Zanardi (Italien)
• Karolina Karasiewicz (Polen)
• Maria Martins (Portugal)
• Olivija Baleisyte (Litauen)
• Eukene Larrarte (Spanien)
• Yumi Kajihara (Japan)
• Kirsten Wild (Niederlande)
• Katie Archibald (Großbritannien)
• Anita Yvonne Stenberg (Norwegen)
• Annette Edmondson (Australien)
• Kendall Ryan (USA)

Ausdauer – Männer:
• Tuur Dens (Belgien)
• Rhys Britton (UK)
• Roy Eefting (Niederlande)
• Alan Banaszek (Polen)
• Jules Hesters (Belgien)
• Gavin Hoover (USA)
• Michele Scartezzini (Italien)
• Kazushige Kuboki (Japan)
• Claudio Imhof (Schweiz)
• Aaron Gate (Neuseeland)
• Iuri Leitao (Portugal)
• Erik Martorell Haga (Spanien)
• Ed Clancy (Großbritannien)
• Sebastian Mora (Spanien)
• Corbin Strong (Neuseeland)
• Yacine Chalel (Algerien)
• Kelland O’Brien (Australien)
• Rotem Tene (Israel)

Sprintstars Hinze und Levy für UCI Track Champions League vorqualifiziert

• Olympiasieger:innen und Weltmeister:innen unter den vorqualifizierten Fahrer:innen
• Levy exklusiv: “Persönliche Abschiedstournee verlängern”
• Premiere der UCI Track Champions League am 6. November live im Free-TV bei Eurosport 1

15. Oktober 2021 – Die dreifache Weltmeisterin Emma Hinze und der viermalige Weltmeister Maximilian Levy gehören zu den insgesamt zwölf vorqualifizierten Fahrerinnen im Sprint für die erste Saison der neugeschaffenen UCI Track Champions League.
Levy, der Mitte September seine Laufbahn beendet hatte, sagt zu seiner Teilnahme an der Premierensaison der neuen Bahnradserie: “Mit der UCI Track Champions League ist das so: Ich habe ja mein Karriereende verkündet und dabei bleibt es auch. Ich werde unabhängig davon in Berlin mein letztes Sechstagerennen fahren. Aber wie so oft im Leben, wenn man versucht, sich von einer Beziehung zu trennen, kommt sie nochmal zurück und umarmt einen ganz fest. Die UCI hat mich gefragt, ob ich an der neuen Track Champions League teilnehmen möchte, um auch die Ergebnisse der Olympischen Spiele zu belohnen. Dieses Angebot wollte ich gerne annehmen und so meine persönliche Abschiedstournee ein bisschen verlängern.”
Der 34-Jährige freut sich auf die unverhoffte Möglichkeit, sich im größeren Rahmen von der Radsportbühne verabschieden zu können: “Da ja für Sprinter vermutlich wenige Sechstagerennen stattfinden werden, war das eine willkommene Gelegenheit, nochmal auf die Bahn zurückzukehren und ‘Ciao’ zu sagen. Ich freue mich darauf, auf den verschiedenen Bahnen zu fahren. Es ist eine gute Sache, wenn der Bahnradsport auch beim Weltverband einen höheren Stellenwert bekommt. Rein sportlich habe ich keine riesigen Erwartungen mehr, da ich mich schon ein bisschen dem Triathlon gewidmet habe, beim Laufen bin und schon fünf Kilo abgenommen habe. Trotzdem denke ich, dass schon noch der ein oder andere Erfolg in einem Lauf möglich ist. Ich will das vor allem genießen und dabei einen guten Abschluss meiner Karriere finden.”
Bei den Frauen gehören neben Hinze auch die Olympiasiegerin von Tokio Kelsey Mitchell (Kanada), die Olympia-Silbermedaillengewinnerin Olena Starikova (Ukraine), die dreimalige Europameisterin Mathilde Gros (Frankreich), sowie Simona Krupeckaitė (Litauen) und Keirin-Olympiasiegerin Shanne Braspennincx (Niederlande) zu den vorqualifizierten Fahrerinnen.
Bei den Männern sind neben Levy der amtierende Keirin- und Sprint-Weltmeister Harrie Lavreysen (Niederlande) sowie Teamsprint-Olympiasieger Jeffrey Hoogland (Niederlande) ebenso gesetzt, wie Nicholas Paul (Trinidad & Tobago), Vasilijus Lendel (Litauen) und Denis Dmitriev (Russland).
Diese zwölf gehören zu den 24 vorqualifizierten Fahrer:innen in den Kategorien Sprint und Endurance. Darüber hinaus haben pro Kategorie 24 weitere Fahrer:innen die Chance, sich für die Rennen der UCI Track Champions League zu qualifizieren. Die Auswahl wird durch eine Reihe von Kriterien bestimmt, darunter die Ergebnisse bei den Olympischen Spielen in Tokio und anderen Großveranstaltungen wie dem UCI Track Nations Cup in Cali und den Bahnrad-Europameisterschaften. Auch frühere Erfolge und der allgemeine Status im Sport werden berücksichtigt. Weitere Fahrer:innen werden anhand ihrer Ergebnisse bei den bevorstehenden Tissot UCI Bahnrad-Weltmeisterschaften Ende dieses Monats ausgewählt.
Eurosport überträgt die erste Runde der UCI Track Champions League aus dem Velòdrom Illes Balears in Palma de Mallorca am 6. November von 20:00 bis 23:00 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 sowie im kostenlosen Livestream bei Eurosport mit Joyn und bei GCN+. Zuvor ist vom 20. bis 24. Oktober auch die Bahnrad-WM aus Roubaix bei Eurosport 1 und über die digitalen Plattformen zu sehen.

TdF 2022 route: one for the attackers

Key points:
 The route of the 109th Tour de France, scheduled for the 1st to the 24th July 2022, has been unveiled in its traditional venue in Paris. The Palais des Congrès again opened its doors to thousands, including the reigning champion, Tadej Pogačar, the joint record holder for most stage wins, Mark Cavendish, and two-time world champion Julian Alaphilippe.
 The big hitters of the next Tour discovered a route filled with opportunities to go on the attack on every terrain following the Grand Départ in Copenhagen. The mountains will then set the stage for a series of showdowns to decide who gets to take the yellow jersey home, including the Super Planche des Belles Filles in the Vosges department, the Col du Granon and Alpe d’Huez to wrap up the Alpine chapter of the race, before Peyragudes and the Hautacam in the Pyrenees, where the climbers will have the chance to set the race alight.
 In a historic first, riders from the women’s peloton attended the ceremony to witness the birth of the Tour de France Femmes avec Zwift. The race director, Marion Rousse, announced that the inaugural edition of the race will start on 24th July, heading east before finishing on the Super Planche des Belles Filles on 31st July.

As the world of cycling looks forward to the 2022 Tour de France, the powerful scenes from the previous edition are still fresh in the mind. In the first week, viewers were treated to a no-holds-barred contest from riders who have made their mark on cycling’s current era thanks to their aggressive racing style. Riders such as Julian Alaphilippe, Mathieu van der Poel and Wout van Aert set the tone and inspire the rest of the peloton to follow their example with their victorious escapades. There will be plenty of opportunities for them and the rest to go on the attack throughout the Tour, starting with the Danish stages, where the masters of echelons will be right in their element in the 18 km crossing of the Baltic Sea, coming after a time trial for power riders in Copenhagen, the world capital of cycling, and before the sprint stage that will cap the Scandinavian adventure in Sønderborg.

The peloton will return to French soil in the Nord department. Next up, an exhausting ride to Calais, a serving of Roubaix cobblestones, a launch pad for punchers in Longwy and the first clash between the crown pretenders at La Planche des Belles Filles, this time in its „Super“ version. Unless the weather turns the race into a war of attrition, the 2022 Tour offers mountain goats a prestigious path to the overall title. The Alps will start with a summit finish on the Col du Granon, 2,413 metres above sea level, on the same road that Bernard Hinault wore the yellow jersey for the last time in his career back in 1986, followed by a carbon copy of the stage from Briançon to the Alpe d’Huez, won by the Frenchman after crossing the finish line hand in hand with Greg LeMond. On the way to the Pyrenees, the Saint-Étienne and Carcassone stages have „sprint finish“ written all over them, unlike the one to Mende. At this point, the bell will call the leaders back into their mountain rings. Tadej Pogačar could soar on the ascent to Peyragudes after the Col d’Aspin and the Hourquette d’Ancizan have softened up the legs of the contenders. Regardless of whether he is in yellow by this point, the reigning champion will have to tame his rivals on the road to Hautacam, which will offer no respite with the climbs up the Aubisque and the Col de Spandelles, making its debut in the race. The final time trial will also enter uncharted waters with its finish on the Rocamadour promontory. It will be time to see where everyone stands… 24 hours later, it’ll be time to celebrate the winner on the Champs-Élysées. A new adventure will then begin with the women in the spotlight.

BE HINAULT FOR A DAY ON THE 2022 L’ÉTAPE DU TOUR DE FRANCE
The 30th edition of the L’Étape du Tour de France will be held on 10th July 2022 on the same course as the Tour de France’s 12th stage, stretching for 170 km from Briançon to Alpe d’Huez, featuring the Galibier and the Croix de Fer for a total altitude gain of 4,700 metres.
The cyclosportive event’s fourth finish at Alpe d’Huez is steeped in historical symbolism, as the course is a carbon copy of the 1986 trek from Briançon to Alpe d’Huez on which Bernard Hinault took his final Tour de France stage win.
Registration opens on the timeto.com platform at 4 pm on Monday 18th October. You will need to follow a rigorous training regimen to overcome this extraordinary challenge and raise your arms in celebration in Alpe d’Huez.

More information about Tour de France 2022 on www.letour.fr/en/

Tour de France Femmes avec Zwift 2022

WRITING HISTORY WITH THE TOUR DE FRANCE FEMMES AVEC ZWIFT

Key points:
 Race director Marion Rousse presented the inaugural edition of the Tour de France Femmes avec Zwift, scheduled for 24th to 31st July 2022, at the Palais des Congrès in Paris this morning.
 The eight stages that make up the event capture the essence of cycling past, present and future, from the Champs-Élysées, where the opening stage will be decided right before the men’s Tour de France comes to a close, all the way to the Super Planche des Belles Filles, not to mention the Ballon d’Alsace and a white gravel road stage in the vineyards of Champagne.

„We will be looking back on this in 100 years“, said an enthusiastic Marion Rousse, aware of the historic significance of the birth of the Tour de France Femmes avec Zwift. Indeed, the minds that drew up the route of this watershed event in women’s cycling turned to the legacy of the Grande Boucle for inspiration. The guiding principle of this eight-stage race is to honour the past of the event whilst looking forward to the future and staying true to the standards of the present. The show will get on the road on the Champs-Élysées, which has hosted the final stage of the Tour since 1975 and where the first bouquet will be awarded to whoever wins there on 24th July. A sprint finish is on the cards on the next day in Provins, so the yellow jersey could jump from rider to rider in a merry-go-round, not least because the wearer will also have to defend it on the stage to Épernay… held on the same puncheur-friendly terrain where Julian Alaphilippe lit up the Tour in 2019.
The next stage has something new in store in the heart of the vineyards of Champagne: white gravel roads of the sort that often animate the men’s races, including Paris–Tours and stages over the Plateau des Glières. Halfway through the Tour, Bar-sur-Aube will provide an opportunity to take stock of the situation. The peloton could change tack as it delves deeper into eastern France, starting with a trek through the Alsatian vineyards that will leave breakaway specialists licking their lips. The stage 7 finish at the top of Markstein, in contrast, is one for the mountain goats: the Petit Ballon–Platzerwasel–Grand Ballon sequence will be a Vosges classic of sorts. The closing stage will cram in several hallowed sites of cycling, where legends have been written in every era, from René Pottier, the first rider to go over the Ballon d’Alsace in the 1905 Tour to Tadej Pogačar, who turned the 2020 edition on its head on La Planche des Belles Filles. The women of the class of 2022 will be tackling the „Super“ version of the climb, which is one kilometre longer and will set the stage for the climactic showdown.

The eight stages of the Tour de France Femmes avec Zwift:

Sunday 24 July
Stage 1: Paris Eiffel Tower > Paris Champs-Élysées, 82 km
Monday 25 July
Stage 2: Meaux > Provins, 135 km
Tuesday 26 July
Stage 3: Reims > Épernay, 133 km
Wednesday 27 July
Stage 4: Troyes > Bar-sur-Aube, 126 km
Thursday 28 July
Stage 5: Bar-le-Duc > Saint-Dié-des-Vosges, 175 km
Friday 29 July
Stage 6: Saint-Dié-des-Vosges > Rosheim, 128 km
Saturday 30 July
Stage 7: Sélestat > Le Markstein, 127 km
Sunday 31 July
Stage 8: Lure > Super Planche des Belles Filles, 123 km

Frauen-Radsport: Discovery Sports präsentiert die “Tour de France Femmes avec Zwift” den Zuschauern in ganz Europa

• Neue exklusive Rechtevereinbarung für mehr als 50 Märkte: Eurosport, GCN+ und discovery+ zeigen die erste “Tour de France Femmes avec Zwift” in ganz Europa
• Langfristige Vereinbarung umfasst Live-Berichterstattung von Paris-Roubaix Femmes als Teil des erweiterten Angebots im Frauen-Radsport
• Zusätzliche Rennen stärken die Position von Discovery Sports als „Home of Cycling“ – schon 2021 wurden alle Rennen der UCI Women’s World Tour übertragen

Radsport-Fans in ganz Europa können sich ab 2022 auf ein neues Highlight freuen. Discovery Sports macht die “Tour de France Femmes avec Zwift” einem breiten Publikum auf dem gesamten Kontinent zugänglich. Darauf einigten sich Discovery Sports und Eurovision Sport am Donnerstag.
Im kommenden Jahr wird auf den Champs-Élysées Geschichte geschrieben, wenn die erste Auflage mit exklusiver Berichterstattung für Zuschauer in mehr als 50 Märkten in ganz Europa* (außer Frankreich) über das Sender- und Plattformportfolio von Discovery Sports, einschließlich Eurosport, sowie im Streaming über die Eurosport-App, das Global Cycling Network mit GCN+ und discovery+ beginnt. Wenn die besten Fahrerinnen der Welt um das Gelbe Trikot kämpfen, können die Zuschauer:innen auf den Abo-Streaming-Plattformen von Discovery Sports live, ohne Unterbrechung und werbefrei bei jeder Etappe dabei sein. Darüber hinaus gibt es nach dem Rennen lokale Highlights und Analyse-Shows mit Einblicken von den besten Experten im Radsport**.
Der langfristige Vertrag, der bis 2025 läuft, macht es möglich, dass Discovery Sports die UCI Women’s World Tour weiterhin Millionen von Zuschauern in ganz Europa zugänglich machen kann. Damit baut Discovery Sports sein umfassendes Radsportangebot aus dem Jahr 2021 weiter aus, in dem es den Fans alle Rennen der Women’s World Tour präsentierte. Discovery Sports hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Berichterstattung über die Elite-Rennen der Männer und Frauen ausgewogen zu gestalten und die Fans für ein breites Spektrum an Sportarten und Athlet:innen zu begeistern.
Die Vereinbarung mit Eurovision Sport umfasst auch die exklusiven Rechte*** für die Übertragung des Eintagesrennens Paris-Roubaix Femmes in ganz Europa bis 2025. Anfang Oktober diesen Jahres war die erste Auflage des Rennen bereits auf den Sendern und Plattformen von Discovery Sports zu sehen.
Die acht Etappen der Tour de France Femmes finden vom 24. bis 31. Juli statt und beginnen zeitgleich mit dem Abschluss der Tour de France der Männer in Paris. Die mit Spannung erwartete Strecke der “Tour de France Femmes avec Zwift 2022” wird vom Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO) am heutigen Donnerstag offiziell vorgestellt.
Guy Voisin, Director of Cycling bei Discovery Sports: „Die erste Auflage der ‘Tour de France Femmes’ hat lange auf sich warten lassen und wir sind überglücklich, dass wir mit Eurovision Sport eine Vereinbarung treffen konnten, die garantiert, dass jede Etappe live und auf Abruf über unsere Sender und Plattformen zu sehen sein wird.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, in mehr Weltklasse-Frauenrennen zu investieren, weil es einfach großartiger Sport ist, der Radsport so weiter wachsen kann und wir die Erwartungen unserer Zuschauer auf allen Ebenen erfüllen können. Wir werden unser umfassendes Radsport-Know-how und unsere Reichweite nutzen, um die Berichterstattung einem möglichst breiten Publikum in ganz Europa zugänglich zu machen und damit die Potenziale des Sports voll auszuschöpfen.“
Discovery Sports bietet den Fans nicht nur Live-Übertragungen von allen Rennen der UCI Women’s World Tour, sondern auch von allen großen Landesrundfahrten und Monumenten im Straßenradsports sowie von allen großen Welt- und Europameisterschaften in den Bereichen Cyclo-Cross, Mountainbike, BMX und Urban Cycling sowie die von Discovery Sports Events organisierte UCI Track Champions League.

UCI Women’s World Tour schedule live in Europe on Eurosport, GCN+ and discovery+ (in available markets):
Stage races:
• 5-7 May: Tour of Chongming Island, China
• 13-15 May: Itzulia Women, Spain
• 19-22 May: Vuelta a Burgos, Spain
• 27-29 May: RideLondon Classique, Great Britain
• 6-11 June: Women’s Tour, Great Britain
• 1-10 July: Giro d’Italia Donne, Italy
• 24-31 July: Tour de France Femmes, France
• 9-14 August: Battle of the North, Norway
• 30 Aug – 4 Sept: Boels Ladies Tour, Netherlands
• 8-11 September: Ceratizit Challenge by La Vuelta, Spain
One-day races:
• 5 March: Strade Bianche, Italy
• 13 March: Ronde van Drenthe, Netherlands
• 20 March: Trofeo Alfredo Binda, Italy
• 24 March: Oxyclean Classic Brugge-De Panne, Belgium
• 27 March: Gent-Wevelgem in Flanders Fields, Belgium
• 3 April: Ronde van Vlaanderen, Tour des Flandres, Belgium
• 10 April: Paris-Roubaix, France
• 17 April: Amstel Gold Race, Netherlands
• 20 April: La Flèche Wallonne, Belgium
• 24 April: Liège-Bastogne-Liège, Belgium
• 6 August: Postnord Vargarda TTT, Sweden
• 7 August: Postnord Vargarda RR, Sweden
• 27 August: GP Lorient Agglomération-Trophée Ceratizit, France
• 18 October: Tour of Guangxi, China

PARIS-TOURS 2021: INFO WITH ONE DAY TO GO

Key points:
 The 115th edition of Paris-Tours, which will start from Chartres on Sunday morning, follows the same route as last year, with a 212.3 km course including nine vineyard trails in the last 51 km.
 A nice field of sprinters (Philipsen, Démare, Groenewegen), heroes of the recent Paris-Roubaix (Vermeersch, Laporte, Turgis) and three former winners are at the rendezvous of the last classic of the year.
 Defending champion Casper Pedersen promises to be “on the attack” with a strong DSM squad also featuring 2018 winner Soren Kragh Andersen.

A WINDY THRILLER
Paris-Tours is always a thriller of a race, and the 115th edition of the classic should be no exception with a cohort of classics experts (Stuyven, Laporte, Turgis…) to try and upset a strong field of sprinters (Philipsen, Démare, Groenewegen…). “We’ve found our formula and we’re repeating last year’s route, with seven climbs and nine vineyard trails in the last 50km”, race director Cédric Coutouly explains. “The trails are preceded by climbs, so the legs do the positioning. It’s hard for the teams to work well together so a lone rider doesn’t lose much time against the peloton. It will be nice weather, and the wind will blow from the North-East. So there could be a risk of echelons, but it’s coming mostly from behind so we should have a very fast start, and then, once on the trails, the wind direction will change a lot so it will be a factor.” With all these elements, “the riders who were at the front towards Roubaix should also be up there on Sunday”, Coutouly foresees. Among them, the young and talentful Florian Vermeersch (Lotto Soudal) is looking for a maiden professional victory…

PEDERSEN : ”WE WILL BE ON THE ATTACK”
Three former winners will be at the start. Among them, AG2R-Citroën Team’s Greg Van Avermaet (winner in 2011) is a veteran of Paris-Tours, with 10 participations under his belt, but he hasn’t come since 2016 and thus doesn’t know the new format with vineyard trails. The other two former winners ride with Team DSM, with the Dane Soren Kragh Andersen (2018) and his compatriot Casper Pedersen, the defending champion, who rose to victory after Kragh Andersen suffered a crash. “We have several cards to play”, Pedersen says in 2021 as well. “I think our team is stronger than last year. We will be on the attack with classics experts such as Soren Kragh Andersen and Nils Eekhoff. And if it ends up with a sprint, we’ll ride for Cees Bol. Looking at the start-list, it may be harder this year. It will be interesting to see if sprint teams will be able to control and if sprinters can follow attacks on the climbs.”

LAPORTE: “AN ATTRACTIVE RACE”
Sixth in Paris-Roubaix and back in action this Sunday, Christophe Laporte says he took longer than usual to recover from Hell of the North and the toll it took on everyone with dire conditions. “But I’m in a good shape, I feel ready and motivated for Sunday. It’s hard to stay motivated at the end of the season, but Paris-Tours is an attractive race, it is one of the biggest in France.“ His 7th participation in the Classic of the Falling Leaves, his first in three years, will have a very special flavor. „I will really give the maximum for my last race in the Cofidis jersey“, Laporte promises as he’s set to leave the French team to join Jumbo-Visma, who come to Paris-Tours with the sprinter Dylan Groenewegen and the recent winner of the Ronde de l’Isard, Gijs Leemreize. “I expect an open race in the finale, and that’s what I like. If I feel good, I won’t wait for a sprint.”

YOUNGSTERS GET THE ACTION ROLLING
Before the pros, the famous Avenue de Grammont will be surveyed by cadets and juniors (men and women) participating in the Kilomètre de Paris-Tours, then by riders in the Under 23 category. Paris-Tours Espoirs, celebrating its 78th edition, has always revealed the talents of tomorrow. Three of the top four in last year’s edition are competing in the elite event this Sunday: Rune Herregodts (1st), Jordi Meeus (2nd) and Jason Tesson (4th). The 3rd, Florian Dauphin (VCP Loudéac), is again at the start of the U23 race, five days after a solid ride among the pros in Binche-Chimay-Binche (20th). His French compatriot Louis Barré (4th in Liège-Bastogne-Liège Espoirs), the Norwegian Soren Waerenskjold (winner of two stages of the Tour de l’Avenir) and the Belgian Arnaud De Lie (winner Friday of the 2nd stage of the Circuit des Ardennes) count among the main favorites who will try to succeed Thor Hushovd, Tom Boonen, Tony Gallopin and Mike Teunissen on the Paris-Tours Espoirs winners list. The race will start from Bonneval and follow the last 177 kilometers of the professional race.

ALL EYES AND CAMERAS ON PARIS-TOURS
The 115th edition of Paris-Tours enjoys increased coverage with 25 broadcasters making the race available for the fans in 190 territories. The last 1h50 of action will be broadcasted live. Highlights are also available through news agencies and dedicated cycling media, as well as on the official website of the race and on its social media. The first images of the day will be broadcasted on Facebook and Twitter with the team presentation (from 10 AM) and the first pedal strokes as the peloton rolls from Chartres (11:40).

Paris-Tours 2021 – The heroes are ready for more

Key points:

 The 115th edition of Paris-Tours, which starts on Sunday morning in Chartres at 11.40 am, will be contested on a 212.3 km course, including nine vineyard paths in the last 50 km, for a total of 9.5 km.
 Among the contenders for the title, former winners like Casper Pedersen, Soren Kragh Andersen, and Greg Van Avermaet will have to contend with one of the heroes of Paris-Roubaix, Florian Vermeersch (2nd), who showed what he is capable of in his first participation.

They want more. Less than a week after a historic edition of Paris-Roubaix moved to the autumn for the first time, the classics season ends this weekend with Paris-Tours and presents itself in this unprecedented calendar as an ideal opportunity for redemption and revenge. After the Flemish cobbles of the World Championships and the slippery cobbles of Paris-Roubaix, it is on the vineyard trails that have been part of the programme of the classic for the past three years that the champions will battle it out. And they are not just any champions! Florian Vermeersch excelled in Leuven, finishing on the U23 time-trial podium before he rode another stellar race on the cobbled sectors and then at the Roubaix velodrome, where he came close to becoming the youngest winner of the modern era (2nd). Hungry for more, the 22-year-old could get his first professional victory before the end of this season. To do that, he will have to surprise or dominate some of last Sunday’s standouts, which include Christophe Laporte (6th), Tom Van Asbroeck (8th), Anthony Turgis (13th), Sep Vanmarcke (23rd), Jasper Stuyven (25th and winner of this year’s Milan-San Remo). Or some big names who didn’t do well, like Arnaud Démare and Stefan Küng with Groupama-FDJ and Greg Van Avermaet in the AG2R-Citroën Team jersey, who is a former Paris-Tours and Paris-Roubaix winner!

Two riders who have been able to exploit the vineyard roads, the defending race winner, Casper Pedersen from Denmark and his compatriot-teammate Soren Kragh Andersen, will also be among the favourites for the win. There are also serious candidates who did not take part in this year’s edition of Paris-Roubaix. That is the case for Valentin Madouas, who was in good form in the Classic Loire Atlantique (2nd) after participating in the conquest of Julian Alaphilippe’s rainbow jersey and sprinters Pascal Ackermann, Nacer Bouhanni, Danny van Poppel (winner of Binche-Chimay-Binche) and Bryan Coquard.

Paris-Tours Espoirs: riders to watch

In its current form as a classic for the under 23s, Paris-Tours Espoirs is celebrating its 25th anniversary. And among the riders who have followed Franck Perque on the list of winners are world champions, namely Thor Hushovd (1998 winner) and Tom Boonen (2000); Tour de France stage winners like Samuel Dumoulin (2001), Tony Gallopin (2008), Mike Teunissen (2014) and Jasper Philipsen (2017); and a Paris-Tours elite winner, Jelle Wallays (2010). No one knows how successful the contenders for this 79th edition will be in a few years, but some already have impressive credentials. British rider Askey Lewis, who finished 5th in this year’s World Championships, is already a favourite, as is Danish rider Johan Price-Petjersen, who last month won the World and European time trial championships. Outsiders like Louis Barré, 4th on Liège-Bastogne-Liège Espoirs and 7th in the European championships, or Valentin Retailleau, who won a stage in the recent Tour de Bretagne, will also be watched closely.

Main contenders (as of 06/10):

Belgium
Lotto-Soudal: Vermeersch (Bel), Sweeny (Aus)
Alpecin-Fenix: Philipsen (Bel),
Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux: D.Van Poppel, Van der Hoorn (Ned)
Sport Vlaanderen-Baloise: Herregodts (Bel)
Bingoal Pauwels Sauces WB: Dupont (Bel)

France
AG2R Citroën Team: Van Avermaet (Bel), Jungels (Lux)
Groupama-FDJ: Démare, Madouas (Fra), Küng (Swi)
Cofidis : Laporte (Fra), Drucker (Lux)
TotalEnergies: Turgis, Petit (Fra), Terpstra (Ned)
Team Arkea-Samsic: Bouhanni, Riou (Fra), Swift (Gbr)
B&B Hotels p/b KTM: Bonnamour, Coquard, Lemoine (Fra)
Delko : Siskevicius (Lit)
St Michel-Auber 93: Tesson (Fra)
Xelliss-Roubaix Lille Métropole: Vermeulen, Levasseur (Fra)

Germany
Bora-Hansgrohe: Ackermann (Ger)
Team DSM: Kragh Andersen, C.Pedersen (Dan), Bol (Ned)

Israel
Israel Start-Up Nation: Vanmarcke, Van Asbroeck (Bel), Hofstetter (Fra)

Norway
Uno-X Pro Cycling Team: Tiller (Nor)

The Netherlands
Jumbo-Visma: Teunissen, Groenewegen (Ned)

Spain
Equipo Kern Pharma: Berrade, Galvan Fernandez (Esp)
Euskaltel-Euskadi: Bizkarra (Esp)

United States
Trek-Segafredo: Stuyven, Theuns (Bel)