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Sparkassen Münsterland Jubiläums-Giro 2026

Countdown zum Jubiläums-Giro: Pedersen kommt, Philipsen jagt den Hattrick, Walscheid verabschiedet sich

Noch 1 Tag bis zur 20. Ausgabe des Sparkassen Münsterland Giro: Am Samstag, 3. Oktober, trifft auf den knapp 200 Kilometern von Borken nach Münster ein hochkarätiges Fahrerfeld aufeinander. Kurz vor dem Rennen steht ein weiterer prominenter Starter fest: Mads Pedersen kehrt zum Sparkassen Münsterland Giro zurück.

Von Montreal nach Münster


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Noch am Sonntag war Pedersen bei den Weltmeisterschaften im Einsatz. Nur wenige Tage nach seinem sechsten Platz soll die WM-Form im Münsterland für das nächste Top-Ergebnis sorgen. Vor drei Jahren wurde der Ex-Weltmeister in Münster Dritter. Die damalige Strecke mit vielen Höhenmetern im Teutoburger Wald und herbstlichem Wetter machte das Rennen zu einer der schwersten Ausgaben der 20-jährigen Giro-Geschichte.
Mit Pedersen stehen nun fünf Etappensieger der diesjährigen Tour de France auf der vorläufigen Startliste. Neben ihm haben auch Søren Wærenskjold, Tim Merlier, Olav Kooij und Jasper Philipsen bei der Frankreich-Rundfahrt Tageserfolge gefeiert.

Philipsen jagt den historischen Hattrick

Für Philipsen geht es am Samstag um einen besonderen Eintrag in die Giro-Geschichte. Nach seinen Erfolgen 2024 und 2025 könnte der Belgier als erster Fahrer überhaupt den Sparkassen Münsterland Giro dreimal in Folge gewinnen.
Doch die Konkurrenz ist groß: Mit Tim Merlier und Matthew Brennan kommen zwei der erfolgreichsten Sprinter der Saison ins Münsterland. Dazu haben sich klangvolle Namen wie Kooij, Meeus, Girmay, Bittner und Groenewegen angesagt. Die Liste der Anwärter auf das Podium der 20. Ausgabe ist lang. Insgesamt sind zwölf WorldTour-Teams, acht ProTeams und drei deutsche Continental Teams gemeldet.

Max Walscheid verabschiedet sich in Münster


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Für Max Walscheid wird der 3. Oktober unabhängig vom Ergebnis ein besonderer Renntag. Der 33-Jährige beendet beim Sparkassen Münsterland Giro seine Karriere als Radprofi. Zum 13. Mal steht Walscheid in der Startliste – kein anderes Rennen hat ihn während seiner Profikarriere so konstant begleitet.
2018 feierte Walscheid vor dem Münsteraner Schloss seinen größten Giro-Erfolg und gewann vor John Degenkolb, Nils Politt, André Greipel und Pascal Ackermann. 2022 wurde er Dritter, 2024 Fünfter. Mit der Zielankunft am Samstag endet seine Profikarriere dort, wo er über viele Jahre zu den prägenden deutschen Fahrern im Starterfeld gehörte.

Premiere in Borken – Klassiker-Feeling in den Baumbergen

Erstmals startet das Profirennen in Borken. Von dort führt der Kurs über 196,6 Kilometer durch die Kreise Borken und Coesfeld bis zum traditionellen Finale vor dem Schloss in Münster.
Die Schlüsselstelle wartet in der zweiten Rennhälfte: Auf rund 70 welligen Kilometern durch die Baumberge folgen mehrere kurze und steile Anstiege. Sie bieten Pedersen und weiteren Klassikerspezialisten die Gelegenheit, die Sprinter unter Druck zu setzen. Anschließend bleiben noch rund 50 weitgehend flache Kilometer bis Münster.

Dort führt das Rennen über die bekannte Schlussrunde durch die Innenstadt. Nach drei Runden entscheidet sich vor dem Schloss, wer sich bei der 20. Ausgabe in die Siegerliste einträgt – und ob Philipsen tatsächlich der historische dritte Erfolg in Serie gelingt.

Das Münsterland feiert den Giro

Auch entlang der Strecke wird die Jubiläumsausgabe zum Radsportfest. Bereits ab 11 Uhr startet in Borken das Programm. Bei der Teampräsentation mitten auf dem Marktplatz können die Fans die 161 Fahrer vor dem Start aus nächster Nähe erleben.
In Stadtlohn, Gescher, Coesfeld und Darup passiert das Profifeld gleich zweimal. Dort sowie an der Sprintwertung in Altenberge sind Streckenfeste organisiert, die zu Stimmungs-Hotspots entlang der Strecke werden. Vor und nach den Durchfahrten kann das Profirennen dort zudem live auf großen LED-Wänden verfolgt werden.

Gut vorbereitet in den Feiertag

Alle Informationen zum Streckenverlauf, zu den Durchfahrtszeiten und zu Verkehrshinweisen sind jederzeit online verfügbar: geo.stadt-muenster.de/giro. So lässt sich der Giro-Besuch bestens planen.
Wer nicht an die Strecke kommen kann, verfolgt das Rennen ab 13:10 Uhr in voller Länge im Livestream.

Hochkarätige Gäste zum Jubiläum: Sprintelite kommt zum 20. Sparkassen Münsterland Giro

Am 3. Oktober feiert der Sparkassen Münsterland Giro seine 20. Ausgabe. Auf dem Weg von Borken nach Münster warten 200 Kilometer und ein welliger Mittelteil mit Klassikercharakter. Für das Jubiläum hat sich ein hochkarätiges Starterfeld angekündigt.

Erneut gehen zwölf Mannschaften aus der UCI WorldTour im Münsterland an den Start. Die Teams aus der höchsten Liga des internationalen Radsports treffen auf acht ProTeams und drei deutsche UCI Continental Teams.

Erstmals startet das Profirennen in Borken. Von der Kreisstadt führt die Strecke zunächst Richtung Norden. Im Kreis Borken wird eine rund 37 Kilometer lange Runde anderthalb Mal absolviert, bevor das Rennen Kurs auf den Kreis Coesfeld nimmt. Dort wartet zu Beginn der zweiten Rennhälfte der anspruchsvollste Abschnitt: Auf rund 70 welligen Kilometern durch die Baumberge folgen mehrere kurze, steile Anstiege aufeinander.

Danach bleiben noch rund 50 flache Kilometer bis Münster. Dort fällt die Entscheidung traditionell auf der Zielrunde durch die Innenstadt. Der Zieleinlauf vor dem Schloss bildet auch im Jubiläumsjahr den stimmungsvollen Höhepunkt.

Sprinten die Top-Namen aufs Podium?

Die Teams rechnen mit einem großen Sprint-Finale vor dem Münsteraner Schloss. Angeführt wird die prominent besetzte Liste der endschnellen Fahrer von Jasper Philipsen. Der Sieger von 2024 und 2025 greift nach dem Hattrick – und damit nach einer Premiere beim Sparkassen Münsterland Giro.

Verhindern wollen das unter anderem zwei der erfolgreichsten Sprinter der Saison: Tim Merlier und Matthew Brennan. Zuletzt traf das Trio auf den ikonischen Pflastersteinen von Paris – Roubaix aufeinander – jetzt schließt sich im Münsterland der Kreis.

Merlier hat sich dem Duell mit Philipsen in dieser Saison mehrfach gestellt – mit nahezu ausgeglichener Bilanz. Im direkten Vergleich der beiden Belgier liegt Philipsen hauchdünn vorn – bei den Saisonsiegen führt Merlier. Noch einen Sieg mehr hat Brennan eingefahren. Der erst 21-jährige Brite hat zuletzt mit fünf Etappensiegen bei der Vuelta a España für Aufsehen gesorgt und reist mit reichlich Rückenwind nach Münster.

Teams Sparkassen Münsterland Giro 2026

UCI WORLDTEAMS (12)
Alpecin – Deceuninck
Decathlon CMA CGM Team
EF Education – EasyPost
Lidl – Trek
Lotto Intermarché
NSN Cycling Team
Red Bull – BORA – hansgrohe
Soudal Quick-Step
Team Jayco AlUla
Team Picnic PostNL
Team Visma | Lease a Bike
Uno-X Mobility

UCI PROTEAMS (8)
Cofidis
MBH Bank CSB Telecom Fort
Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team
Solution Tech NIPPO Rali
Team Flanders – Baloise
TotalEnergies
Tudor Pro Cycling Team
Unibet Rose Rockets

UCI CONTINENTAL TEAMS (3)
Rembe | Rad-Net
Team Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur
Team Storck – MRW Bau

Jasper Philipsen jagt den historischen Hattrick in Münster


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Der Sieger der vergangenen beiden Jahre kehrt zurück: Jasper Philipsen startet am 3. Oktober bei der 20. Ausgabe des Sparkassen Münsterland Giro. Als erster Fahrer überhaupt kann er das Rennen zum dritten Mal in Folge gewinnen.
Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech) nimmt bei der Jubiläumsausgabe des Sparkassen Münsterland Giro den Hattrick ins Visier. Nach seinen Siegen 2024 und 2025 könnte der 28-jährige Belgier am 3. Oktober als erster Fahrer in der Geschichte des Rennens drei Ausgaben in Folge gewinnen.

Ohnehin gehört Philipsen zu den erfolgreichsten Fahrern der Giro-Geschichte. Bei vier Starts stehen für ihn zwei Siege und ein zweiter Platz zu Buche. Auch in der laufenden Saison zählt er mit bereits zehn Siegen zu den Top-Sprintern im Peloton.
Leicht gemacht wird ihm die Jagd nach dem dritten Sieg allerdings nicht. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Philipsen am 3. Oktober auf starke Konkurrenz aus den Reihen der Sprinter treffen wird.

Und auch die Strecke könnte den endschnellen Fahrern die Aufgabe erschweren. Wie mittlerweile für den Sparkassen Münsterland Giro üblich, führt auch die Jubiläumsausgabe über einen neuen Kurs. Nach dem Start in Borken geht es über 200 Kilometer durch die Kreise Borken und Coesfeld bis nach Münster.
Der anspruchsvollste Abschnitt wartet zu Beginn der zweiten Rennhälfte. Auf 70 welligen Kilometern durch die Baumberge folgen mehrere kurze, steile Anstiege aufeinander. Dort bietet sich die Chance, die Sprinter unter Druck zu setzen. Anschließend bleiben noch rund 50 flache Kilometer bis Münster, wo das Finale wie gewohnt über die Zielrunde durch die Innenstadt führt.

„Ich fahre den Münsterland Giro sehr gerne und habe nach den Siegen in den vergangenen beiden Jahren natürlich sehr gute Erinnerungen an das Rennen. Drei Siege in Folge wären etwas Besonderes, aber einfach wird es nicht. Die Strecke ist auch in diesem Jahr wieder neu und gerade der Abschnitt durch die Baumberge dürfte das Rennen anspruchsvoll machen. Hoffentlich kommen wir dort in einer guten Position durch und können in Münster wieder um den Sieg kämpfen“, sagt Philipsen.

Herausgeber der Pressemeldung zum Sparkassen Münsterland Giro:
Sportamt der Stadt Münster | Rainer Bergmann | Höfflingerweg 1 | 48153 Münster

Tour de l’Avenir: Lorenzo Finn führt die Rookies bei der Tour de France des U23-Radsports an

Von 20. bis 26. August bestreiten die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies die 62. Auflage der Tour de l’Avenir. Mit Lorenzo Finn (Italien) geht der amtierende U23-Weltmeister und Sieger des Giro Next Gen als klarer Kapitän an den Start.

Keine andere Rundfahrt im Nachwuchsradsport hat diesen Stellenwert: Die Tour de l’Avenir gilt seit Jahrzehnten als „Tour de France des U23-Radsports“ und steht regelmäßig am Anfang großer Karrieren. In diesem Jahr kommt eine strukturelle Neuerung hinzu – erstmals sind neben Nationalmannschaften auch Development-Teams startberechtigt. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist es damit die Premiere bei der wohl prestigeträchtigsten Rundfahrt des Jahres.

Sportlich wartet ein hartes Programm: Sieben Etappen, 926,2 Kilometer und 13.532 Höhenmeter führen von der französischen Küste bis in die Alpen. Gestartet wird erstmals in der Normandie, in Ouistreham-Riva-Bella am Sword Beach, wo am 6. Juni 1944 alliierte Truppen landeten. Über die Loire, die Sologne und Burgund geht es anschließend Richtung Osten, ehe drei Alpenetappen die Entscheidung bringen: zunächst ein Bergzeitfahren von Les Carroz nach Flaine über den Col de la Pierre Carrée mit Gravel-Finale, dann die Königsetappe hinauf zum Col de l’Iseran (2.764 Meter) mit 4.945 Höhenmetern, bevor die Rundfahrt in Italien am Lago Serrù oberhalb von Ceresole Reale endet.

Angeführt wird das Aufgebot der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies von Lorenzo Finn. Für den jungen Italiener ist die Tour de l’Avenir der Höhepunkt einer Saison, in der er den Status des U23-Weltmeisters immer wieder in Ergebnisse umgemünzt hat – unter anderem mit dem Gesamtsieg beim Giro Next Gen. Unterstützt wird Finn von einem breit aufgestellten, starken Team: Davide Donati (Italien), Paul Fietzke (Deutschland), Gustave Blanc (Frankreich), Noah Lindholm Møller Andersen (Dänemark) und Michiel Mouris (Niederlande) komplettieren das Sextett der Rookies.


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„Die Tour de l’Avenir ist das Rennen, auf das ich in diesem Sommer hingearbeitet habe. Das Profil liegt mir – vor allem die letzten drei Tage in den Alpen. Ich komme hierher, um um den Gesamtsieg mitzufahren – aber ich weiß auch, dass diese Rundfahrt lang und unberechenbar ist. Wir haben eine starke Mannschaft dabei und ich hoffe, dass wir über die sieben Tage den Unterschied machen können.“
— Lorenzo Finn
„Mit Lorenzo haben wir einen Fahrer, der bei diesem Rennen zu den Favoriten zählt – das sprechen wir auch offen aus. Gleichzeitig ist die Tour de l’Avenir eine Rundfahrt, bei der man sie nur gemeinsam gewinnt. Der erste Teil mit der über 230 Kilometer langen Etappe nach Saint-Vallier verlangt volle Konzentration, danach entscheiden die Alpen. Für unser Projekt ist es ein großer Schritt, hier erstmals als Development-Team am Start zu sein. Wir sind vorbereitet und freuen uns.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Die Tour de l’Avenir 2026

Mi., 19.08. | Teampräsentation, Caen la Mer – Ouistreham Riva-Bella
Do., 20.08. | Etappe 1: Ouistreham Riva-Bella – Argentan, 151,9 Kilometer
Fr., 21.08. | Etappe 2: Nogent-le-Rotrou – Amboise, 116,3 Kilometer
Sa., 22.08. | Etappe 3: Vierzon – Saint-Vallier, 232 Kilometer
So., 23.08. | Etappe 4: Saint-Vallier – Semur-en-Auxois, 131 Kilometer
Mo., 24.08. | Etappe 5 (EZF): Les Carroz – Flaine, 16 Kilometer
Di., 25.08. | Etappe 6: Châtillon-sur-Cluses – Val d’Isère, Col de l’Iseran, 149 Kilometer
Mi., 26.08. | Etappe 7: Strambino – Ceresole Reale, Lago Serrù, 130 Kilometer

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Red Bull – BORA – hansgrohe bereit für Vuelta und drei Wochen voller Chancen

Red Bull – BORA – hansgrohe bereit für Vuelta und drei Wochen voller Chancen
Das Team geht mit einem vielseitigen Aufgebot und Ambitionen in den unterschiedlichsten Rennsituationen in die Spanienrundfahrt.

Primož Roglič, Finn Fisher-Black, Jordi Meeus, Gianni Moscon, Callum Thornley, Luke Tuckwell, Gianni Vermeersch und Frederik Wandahl werden am 22. August in Monaco am Start stehen. Das Aufgebot vereint Grand-Tour-Erfahrung, Sprintstärke, Kletterqualitäten und taktische Vielseitigkeit.

Sven Vanthourenhout, Sportlicher Leiter, sagt: „Unser Hauptziel ist es, eine Etappe zu gewinnen – und hoffentlich mehr als eine, wenn sich die Chancen dazu bieten. Unser zweites großes Ziel ist die Gesamtwertung mit Primož. Wir müssen aber realistisch bleiben, denn seine Vorbereitung verlief nach seinem Sturz ganz anders, als wir ursprünglich erwartet hatten. Wir werden die Situation Schritt für Schritt beurteilen. Wir werden ihn dabei unterstützen, das bestmögliche Ergebnis in der Gesamtwertung zu erzielen, müssen aber auch bereit sein, unsere Ziele gegebenenfalls anzupassen.“

Ein besonnener Ansatz mit Roglič


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Nur wenige Fahrer haben eine so besondere Beziehung zur Vuelta wie Roglič. Mit seinen vier Gesamtsiegen ist er gemeinsam mit Roberto Heras Rekordsieger des Rennens. Doch die Erfolge der Vergangenheit zählen für die 81. Austragung des Rennens nicht. Stattdessen werden die ersten Tage ein klareres Bild davon vermitteln, was möglich ist.

„Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Vuelta und fahre dort immer sehr gerne“, sagt Roglič. „Sie viermal zu gewinnen, ist schon etwas, das ich mir nie hätte vorstellen können. Deshalb möchte ich mir keinen zusätzlichen Druck machen. Wir werden von Tag zu Tag schauen, als Team alles geben und versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ich freue mich darauf.“

Verschiedene Wege zum Etappenerfolg

Um Etappensiege werden auch Meeus und Fisher-Black fahren. „Jordi wird in den Sprints seine eigenen Chancen bekommen, gleichzeitig wird er sich aber auch voll in den Dienst des Teams stellen“, sagt Vanthourenhout. „Wir wollen ihm Möglichkeiten zum Sprinten geben und gleichzeitig sicherstellen, dass alles zu unseren übergeordneten Zielen passt.“

Fisher-Black eröffnet der Mannschaft andere Möglichkeiten. Der Neuseeländer bestreitet seine dritte Vuelta und bringt die Qualitäten mit, um dann Akzente zu setzen, wenn das Rennen schwerer zu kontrollieren ist: in Ausreißergruppen und selektiven Finals. „Wir wollen, dass Finn offensiv fährt, sich Chancen erarbeitet und sie nutzt, wenn sie sich bieten“, sagt Vanthourenhout.

Fisher-Black selbst ergänzt: „Ich habe das Gefühl, in guter Form ins Rennen zu gehen und würde gerne auf Etappensiege fahren. Ich fahre die Vuelta immer sehr gerne, deshalb freue ich mich sehr, wieder dabei zu sein.“

Die erste Grand Tour für Tuckwell und Thornley

Für Luke Tuckwell und Callum Thornley bedeutet die Vuelta Neuland. Beide geben ihr Grand-Tour-Debüt. Für sie wird es vor allem darum gehen, sich an die besonderen Anforderungen einer dreiwöchigen Landesrundfahrt anzupassen und ihre Ausdauer unter Beweis zu stellen.

„Bei einer ersten Grand Tour gibt es so viele Unbekannte, dass ich mir kein konkretes Ergebnis als Ziel setzen möchte“, sagt Tuckwell. „Ich möchte das Rennen beenden, so viel wie möglich lernen und ein guter Teamkollege sein, wann immer ich gebraucht werde.“

Auch Thornley wird den Fokus auf seine Entwicklung legen, gleichzeitig aber die Freiheit haben, in Ausreißergruppen zu gehen, wenn sich die richtige Gelegenheit bietet. Auch das zweite Einzelzeitfahren ist eine Etappe, auf der seine Stärken besonders zum Tragen kommen könnten.

Erfahrung im Team

Gianni Vermeersch und Gianni Moscon bringen Erfahrung ins Aufgebot. Vermeersch wird auf der Straße eine Führungsrolle übernehmen, schwierige Rennsituationen einschätzen und die Gruppe mit seiner Erfahrung führen, gleichzeitig aber auch selbst offensiv fahren können. Moscons Aufgaben werden stärker auf die Unterstützung von Roglič ausgerichtet sein, insbesondere auf flachen und technisch anspruchsvollen Etappen, auf denen Positionierung, Antizipation und Kontrolle ebenso entscheidend sein können wie Kletterstärke.

Frederik Wandahl komplettiert das Aufgebot und sorgt für zusätzliche taktische Vielseitigkeit. „Wir freuen uns sehr, Frederik im Team zu haben“, sagt Vanthourenhout. „Er hat ein sehr gutes taktisches Rennverständnis. Das wollen wir nutzen. Sei es, um in Ausreißergruppen zu gehen, Chancen zu ergreifen oder das Team zu unterstützen. Die Teilnahme an einer Grand Tour ist für ihn außerdem eine großartige Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln.“

Für die kommenden drei Wochen gibt es kein Rezept. Insgesamt will das Team flexibel bleiben: Etappensiege anvisieren, Rogličs Ambitionen in der Gesamtwertung im Verlauf des Rennens immer wieder neu bewerten und die Vielseitigkeit des Aufgebots entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Tages einsetzen. Für die jüngeren Fahrer bietet sich zugleich die Chance, den besonderen Rhythmus einer Grand Tour kennenzulernen und im Idealfall stärker in Granada anzukommen, als sie in Monaco gestartet sind.

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Stefan Flessner
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Lidl Deutschland Tour 2026

Diese Namen entscheiden über Etappensiege und Blaues Trikot
Zwischen Kalmit-Doppelschlag und spannenden Zielrunden – ein hochkarätiges Feld für die Lidl Deutschland Tour 2026.

Vor dem Prolog der Lidl Deutschland Tour 2026 zeigt der Blick ins Peloton, wie unterschiedlich die sportlichen Anforderungen über die fünf Renntage verteilt sind. Vom 19. bis 23. August führt das UCI-ProSeries-Rennen 143 Fahrer aus 18 Teams durch Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – mit Terrain für Sprinter, Fluchtgruppen und Kletterer gleichermaßen. Elf Fahrer aus dem Feld könnten die Schlüsselfiguren für Etappensiege und das Gesamtklassement werden.

Isaac Del Toro (UAE Team Emirates XRG): Der Drittplatzierte der Tour de France 2026 startet bei der Lidl Deutschland Tour 2026. Isaac Del Toro wird vor allem die dritte Etappe im Blick haben. Die doppelte Passage der Kalmit kommt ihm als erstklassigen Bergfahrer besonders entgegen. Mit Nils Politt hat er einen routinierten Klassikerfahrer an seiner Seite. Der Sieger der Lidl Deutschland Tour 2021 wird den Mexikaner mit seiner Erfahrung unterstützen, aber auch Ambitionen auf eigene Etappensiege anmelden.

Bei Lidl-Trek liegt der sportliche Fokus auf Giulio Ciccone. Der italienische Kletterer zählt zu den Fahrern, die an den Bergwertungen Zeitgutschriften und Zählbares fürs Gesamtklassement herausfahren können. Teamkollege Max Walscheid bringt seine Erfahrung als tempofester Anfahrer ein und dürfte auf den flacheren Tagesabschnitten auch im Sprintfinale eine Rolle spielen.

Auch Soudal Quick-Step setzt auf Sprintstärke und Erfahrung: Paul Magnier gilt als einer der schnellsten Sprinter im Feld und kommt mit dem Rückenwind seines Sieges bei den ADAC Cyclassics 2026 zum Start nach Bad Orb. Maximilian Schachmann wiederum bringt die Vielseitigkeit mit, um sowohl in der Ausreißergruppe als auch im Kampf ums Gesamtklassement mitzumischen.

Giulio Pellizzari (Red Bull-Bora-hansgrohe) gehört zu den jungen Kletterern, denen an den entscheidenden Anstiegen – wie dem Jägerhaus kurz vor dem Zieleinlauf in Heilbronn – eine Attacke zugetraut wird, die das Gesamtklassement noch einmal durcheinanderwirbeln könnte.

Mit Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) und Tibor Del Grosso (Alpecin-Premier Tech) stehen zwei Fahrer im Feld, die für ihr Gespür für die richtige Ausreißergruppe bekannt sind. Beide sind für ihre aktive Fahrweise bekannt, früh im Rennen eine Entscheidung herbeiführen zu wollen.

Für die deutsche Nationalmannschaft gehen unter anderem mit Georg Zimmermann und Jonas Rutsch zwei erfahrene Fahrer an den Start. Beide sind prädestiniert für Fluchtgruppen und dürften vor heimischem Publikum mit attraktiver und mutiger Fahrweise die Massen begeistern wollen.

Etappen der Lidl Deutschland Tour 2026:
Prolog (Mittwoch, 19. August): Bad Orb
1. Etappe (Donnerstag, 20. August): Bad Orb – Schwäbisch Hall
2. Etappe (Freitag, 21. August): Schwäbisch Hall – Offenbach an der Queich
3. Etappe (Samstag, 22. August): Herxheim – Bad Dürkheim
4. Etappe (Sonntag, 23. August): Heilbronn – Heilbronn

Über die Lidl Deutschland Tour:
Die Lidl Deutschland Tour ist die größte Radsportveranstaltung in Deutschland und findet 2026 vom 19. bis 23. August statt. Der Startschuss fällt in Bad Orb mit einem Prolog. Auf den folgenden Etappen führt die Strecke durch mehrere Regionen Deutschlands, bevor in Heilbronn die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt. Als fünftägiges Etappenrennen der UCI ProSeries lockt die Rundfahrt die weltbesten Teams an und bietet darüber hinaus viele Breitensporterlebnisse wie die „ADAC Cycling Tour“ 2026 in Heilbronn zum Selberfahren oder die „kinder Joy of Moving mini tour“ für die Jüngsten. Mit der LichtBlick Newcomer Tour am Samstag und Sonntag bekommt auch der U17 weiblich Nachwuchs eine Bühne.

Lidl Deutschland Tour startet in Bad Orb –
Fahrer blicken voraus auf fünf Tage Straßenradsports

Prolog eröffnet UCI-ProSeries-Etappenrennen mit neun WorldTeams, fünf ProTeams und der deutschen Nationalmannschaft – Teilnehmende äußern sich vor dem Start

Die Lidl Deutschland Tour 2026 startet morgen mit dem Prolog in Bad Orb in ihre neue Ausgabe. Bis zum 23. August führt das UCI-ProSeries-Etappenrennen über vier weitere Etappen durch Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, bevor das Feld in Heilbronn das Gesamtklassement entscheidet. Neun UCI WorldTeams, fünf UCI ProTeams, mehrere Continental Teams und die deutsche Nationalmannschaft haben ihre Teilnahme bestätigt. Vor dem Start haben sich mehrere Fahrer zu ihren Erwartungen an das Rennen geäußert.

Giulio Ciccone (LIDL-Trek) zeigte sich zuversichtlich mit Blick auf seine aktuelle Form: „Ich freue mich darauf, an der Startlinie der Lidl Deutschland Tour zu stehen. Meine Form verbessert sich, nachdem ich nach dem Giro einige Zeit nicht im Rennen war, und ich war zufrieden mit meiner Leistung in Burgos. Deshalb bin ich motiviert, bei diesem für uns Heimrennen hoffentlich auf das Podest zu fahren. Wir hatten hier in der Vergangenheit viel Erfolg, und auch wenn wir dieses Jahr eine andere Fahrergruppe haben als in den Vorjahren, glaube ich, dass wir gemeinsam in der Lage sind, wieder große Ergebnisse zu erzielen.“

Auch John Degenkolb (Team Picnic PostNL) betonte die besondere Bedeutung des Rennens für den deutschen Radsport: „Es gibt wenige Möglichkeiten in Deutschland zu fahren. Eschborn-Frankfurt, die ADAC Cyclassics und die Lidl Deutschland sind daher was ganz Besonderes. Und mit dem Start in Bad Orb in der Nähe von meiner Heimat. Ich freue mich riesig, mich vor heimischem Publikum zu zeigen.“


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Für Henri Uhlig (Alpecin – Premier Tech) ist die Lidl Deutschland Tour das sportliche Highlight der Saison: „Ich habe mich bestens vorbereitet. Die Lidl Deutschland Tour ist immer mein Top-Ziel im Jahr. Ich hoffe, dass ich vor heimischem Publikum meine Form zeigen kann!“

Jonas Rutsch (Deutsche Nationalmannschaft) brachte seine Motivation kurz und klar auf den Punkt: „Bei der Lidl Deutschland Tour im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft starten – besser geht’s nicht!“

Georg Zimmermann (Deutsche Nationalmannschaft) blickt nach der Tour de France positiv auf das Heimrennen: „Nach der Tour de France freue ich mich, bei der Lidl Deutschland Tour wieder in den Rennrhythmus zu finden. Für die Deutsche Nationalmannschaft an einem Rennen in Deutschland zu starten, ist für mich immer etwas Besonderes, und ich bin gespannt, wie sich meine Beine nach der Pause anfühlen werden.“

Pressestelle A.S.O. Germany
Karl Stender
Email: presse@deutschland-tour.com

Sprinter,Ausreißer, Klassikerjäger: ADAC Cyclassics Hamburg 2026 mit hochkarätigem Starterfeld

Milan, Kooij, Magnier und Groenewegen führen ein starkes Sprinterfeld an – doch die Frage bleibt: Gelingt einem Ausreißer erneut der Coup wie Rory Townsend im Vorjahr?

Key Infos:
• 22 Teams – 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams – starten am 16. August bei den ADAC Cyclassics Hamburg 2026; das Sprinterfeld wird angeführt von Jonathan Milan, Olav Kooij, Paul Magnier und Dylan Groenewegen.
• Die Strecke führt über 205,3 Kilometer von Buxtehude bis zur Mönckebergstraße in Hamburg. Fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese gelten erneut als sportliche Schlüsselstelle.
• Titelverteidiger Rory Townsend gewann 2025 aus einer Ausreißergruppe. Ob sich 2026 erneut ein Ausreißer gegen das starke Sprinterfeld durchsetzt? Das ist die zentrale Frage vor dem Rennen, bei dem auch Isaac del Toro, Drittplatzierter der Tour de France 2026 teilnehmen wird.

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 gehen am 16. August erneut mit einem der stärksten Sprinterfelder der WorldTour-Saison in die traditionelle Entscheidung zwischen Sprintern, Ausreißern und Klassikerjägern. Das teilte der Veranstalter A.S.O. Germany GmbH im Rahmen der heutigen Pressekonferenz im Hamburger Haus des Sports mit. 22 Teams – darunter 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams – haben sich für das WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite angemeldet.

Die Strecke: Von Buxtehude über den Waseberg nach Hamburg
Das Rennen führt über 205,3 Kilometer von Buxtehude im Landkreis Stade durch die Landkreise Harburg und Pinneberg bis ins Hamburger Zentrum. Fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese gelten erneut als sportliche Schlüsselstelle, bevor die Entscheidung traditionell auf der Mönckebergstraße fällt. Die Streckenführung begünstigt sowohl schnelle Ausreißergruppen als auch ein geschlossenes Feld – die ADAC Cyclassics zählen damit weiterhin zu den offensten Eintagesrennen der WorldTour.

Ein Sprinterfeld der Extraklasse
Im Sprinterfeld zählen Jonathan Milan (Lidl-Trek), Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team) und Paul Magnier (Soudal Quick-Step) zu den ersten Anwärtern auf den Sieg. Ergänzt wird das Feld unter anderem durch Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets), Biniam Girmay (NSN Cycling Team), Kaden Groves (Alpecin-Premier Tech), Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Arnaud De Lie (Lotto Intermarché).

Sprinter oder Ausreißer – die entscheidende Frage
Bei aller Klasse im Sprinterfeld bleibt die entscheidende Frage vor dem Rennen jedoch, ob den Sprintern überhaupt eine geschlossene Ankunft auf der Mönckebergstraße gelingt. Im vergangenen Jahr setzte sich Rory Townsend (Unibet Rose Rockets) aus einer Ausreißergruppe durch und ließ das Sprinterfeld ins Leere laufen – der Ire tritt in diesem Jahr als Titelverteidiger an. Dass ein solcher Coup auch 2026 keine Ausnahme bleiben muss, hat zuletzt Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG) gezeigt: Der beste Nachwuchsfahrer und Dritte der Tour de France 2026 stand bereits im Vorjahr in Hamburg am Start und gilt als einer der Fahrer, die das Rennen über den Waseberg in eine Ausreißerentscheidung verwandeln könnten.

Ausgewählte Starter
• Jonathan Milan (Lidl-Trek)
• Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team)
• Paul Magnier (Soudal Quick-Step)
• Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets)
• Biniam Girmay (NSN Cycling Team)
• Kaden Groves (Alpecin-Premier Tech)
• Phil Bauhaus (Bahrain Victorious)
• Arnaud De Lie (Lotto Intermarché)
• Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG)
• Rory Townsend (Unibet Rose Rockets), Vorjahressieger

Die finale Startliste wird 24 Stunden vor dem Rennen veröffentlicht.

Stimmen zur Veranstaltung
Zur Bedeutung der Veranstaltung für Hamburg äußerte sich Senator Andy Grote: „Die Cyclassics sind ein traditionelles Highlight im deutschen und internationalen Radsportkalender. Ob internationale Elite, 12000 Amateure oder Kids Race, alle werden von den Zehntausenden an der Strecke begeistert gefeiert. Die einzigartige Atmosphäre wird durch die Streckenführung mit dem Start in Buxtehude und der Einbeziehung der Landkreise Stade, Harburg und Pinneberg über die Active City hinaus in die Metropolregion getragen.“

Auch Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der ADAC Cyclassics Hamburg, blickt der Entscheidung zwischen Sprintern und Ausreißern mit Spannung entgegen: „Das Feld, das wir 2026 in Hamburg begrüßen dürfen, ist eines der stärksten der vergangenen Jahre. Zwischen einem herausragenden Sprinterfeld und Fahrern, die am steilen Anstieg des Wasebergs ihre Stärken ausspielen können, entsteht genau die Spannung, die unser Rennen so besonders macht. Wir erwarten ein offenes, hart umkämpftes Finale auf der Mönckebergstraße.“

Programm für die ganze Metropolregion
Neben dem Profirennen bieten die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 mit Breitensportformaten, Bikeleasing.de Kids Race und Expo ein umfangreiches Eventprogramm für die gesamte Metropolregion. Weitere Informationen zur Startliste, zum Programm und zu Zuschauerhinweisen werden fortlaufend unter www.cyclassics-hamburg.de veröffentlicht.

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 im Überblick
Datum: 16. August 2026
Profirennen: UCI-WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite
Start Profirennen: Buxtehude
Ziel: Mönckebergstraße, Hamburg
Distanz Profirennen: 205,3 Kilometer
Schlüsselstelle: fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese
Teamfeld: 18 UCI WorldTeams, 4 UCI ProTeams
Breitensport: „The Challenge“ über rund 110 Kilometer, „The Experience“ über rund 60 Kilometer
Weitere Informationen: www.cyclassics-hamburg.de

Medienkontakt:
Pressesprecher A.S.O. Germany | Karl Stender |
E-Mail: presse.cyclassics@aso-germany.de

Bewerbung für den Grand Départ 2029 in Deutschland an die A.S.O. übergeben

Berlin, 29. Juli 2026. German Cycling e.V. hat die deutsche Bewerbung für den Grand Départ der Tour de France 2029 offiziell an die Amaury Sport Organisation (A.S.O.) übergeben. Mit Unterstützung des Bundes sowie der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen soll der Auftakt der Tour de France im Jubiläumsjahr 2029 – 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Fall der Berliner Mauer – nach Berlin und Mitteldeutschland geholt werden.

Anlässlich der offiziellen Übergabe des Bid Books kamen im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport, Wirtschaft und Diplomatie aus Deutschland und Frankreich mit A.S.O.-Generaldirektor Yann Le Moënner und Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme zusammen.

Die Bewerbung steht im Zeichen des 40. Jahrestags der Friedlichen Revolution und des Falls der Berliner Mauer. Sie verbindet die Geschichte der deutschen Einheit mit der deutsch-französischen Freundschaft und bietet die Möglichkeit, diese historische Verbindung international erlebbar zu machen sowie nachhaltige Impulse für Tourismus, Wirtschaft, Gesellschaft und den Radsport in den beteiligten Regionen zu setzen.

Initiiert und erarbeitet wurde die Bewerbung von Grand Départ Allemagne e.V. unter Mitwirkung der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Als offizieller Träger hat German Cycling e.V. sie bei der Amaury Sport Organisation (A.S.O.) eingereicht.

Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, erklärte: „Das Jahr 2029 markiert den 40. Jahrestag der Friedlichen Revolution, ein bedeutendes Jubiläum für ganz Deutschland. Die Aufbauleistung der Menschen in Ostdeutschland seit 1989 ist beeindruckend und verdient Aufmerksamkeit und Anerkennung. Es ist an der Zeit, selbstbewusst über diese Erfolgsgeschichte zu sprechen. Der Grand Départ der Tour de France würde diese Botschaft auf die große internationale Bühne tragen und die Leistungen der Ostdeutschen einem Milliardenpublikum eines der weltweit bedeutendsten Sportereignisse sichtbar machen. Als Ostbeauftragte der Bundesregierung unterstütze ich die Bewerbung ausdrücklich.“

Bernd Dankowski, Präsident von German Cycling, sagte: „Die heutige Übergabe zeigt, was die enge Zusammenarbeit von Politik, Regionen und organisiertem Radsport bewirken kann. Ein Grand Départ 2029 bietet die Chance, den Radsport in Deutschland nachhaltig zu stärken – durch internationale Sichtbarkeit, neue Impulse für unsere Vereine und die langfristige Förderung kommender Generationen.“

Rudolf Scharping, Ehrenpräsident von German Cycling und Vorstand des Grand Départ Allemagne e.V., erläuterte: „Ein Grand Départ 2029 wäre weit mehr als ein Sportereignis. Er bietet die Chance, den Menschen zu danken, die den Weg zu Freiheit und deutscher Einheit geebnet haben, und zugleich die große Radsporttradition insbesondere in Ostdeutschland zu würdigen. Diese Verbindung aus Geschichte, Begeisterung und Zukunft macht unsere Bewerbung besonders.“

Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France, erklärte:

Plomi Foto

„Die Tour de France ist weit mehr als ein Sportereignis. Sie macht Landschaften, Kultur und Geschichte sichtbar, verbindet Menschen und gibt Regionen die Möglichkeit, sich der Welt zu präsentieren. Vierzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hätte ein Grand Départ in Berlin und Mitteldeutschland eine außergewöhnliche historische und symbolische Bedeutung – für Deutschland, für Europa und für die deutsch-französische Freundschaft.“

Die Favoriten für die Lidl Tour of Austria

Am kommenden Mittwoch beginnt in Graz die 75. Lidl Tour of Austria. Gleich sechs WorldTeams sind bei der 845 Kilometer langen Rundfahrt am Start. Wer sind die Favoriten in diesem Jahr? Haben die rot-weiß-roten Fahrer eine Chance auf den Gesamtsieg? Und Lidl – Trek hat einen ganz prominenten Fahrer nach nominiert.

Beleuchtet man das UCI-Ranking, zählen die Profis von UAE Team Emirates – XRG zu den Favoriten. Wie der erst 22-jährige Jan Christen, der sich am vergangenen Wochenende in eindrucksvoller Manier sowohl zum Schweizer Zeitfahr- als auch Straßenmeister kürte. In diesem Jahr holte sich die größte Zukunftshoffnung der Eidgenossen den Gesamtsieg der AlUla Tour und sorgte bei schweren Rennen für viele Spitzenergebnisse. Diese hat auch sein Teamkollege Benoît Cosnefroy, ehemaliger französischer Meister, zu Buche stehen. Mit seinen 30 Jahren zählt er zu den routinierten Profis. Der dritte UAE-Profi fürs GC der Lidl Tour of Austria ist der 23-jährige Spanier Igor Arrieta, der heuer den Durchbruch schaffte. Unvergessen sein Etappensieg beim Giro d’Italia, wo er in Potenza auf regennasser Fahrbahn zu Sturz kam, sich dann versteuerte und wenige Meter vor dem Ziel den bis dahin Führenden doch noch einholte.

Lidl – Trek mit Top-Besetzung
An der Seite des Tour de France-Etappensiegers Patrick Konrad schickt Lidl – Trek eine starke Mannschaft, die sehr breit aufgestellt ist. Neben Tao Geoghegan Hart, dem Gesamtsieger des Giro d’Italia 2020, und Routinier Bauke Mollema, Sieger der Lombardei-Rundfahrt, zählt auch der Italiener Andrea Bagioli zu den GC-Contendern. Kürzlich bei der Tour de Suisse holte er bei der Auftaktetappe hinter Tadej Pogacar und Richard Carapaz den dritten Platz und lag bis zum Finale auf Podiumskurs – leider erwischte der Italiener am letzten Tag keinen guten Tag. Und jetzt wurde auch ein ganz prominenter Fahrer des deutschen Teams nach nominiert: Lennard Kämna. Der 29-jährige hat sich auf die Tour de France vorbereitet, bekam leider kein Ticket. Er ist einer jener wenigen Fahrer, der bei allen drei großen Rundfahrten – also Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta – Etappensiege zu Buche stehen hat.

An der Seite vom neuen Staatsmeister Michael Gogl zählt Tibor Del Grosso für Alpecin – Premier Tech zu den Top-Favoriten. Der erst 22-jährige Holländer holte sich vor zwei Jahren bei der OÖ-Rundfahrt den Prologsieg in Linz und holte sich danach noch einige Siege. Mit dabei ist auch ihr Teamkollege Francesco Busatto, 2023 Gewinner des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich! Der stärkste Bergfahrer von Netcompany INEOS sollte der 20-jährige US-Amerikaner Andrew August sein, im Vorjahr bei der Tour of Austria zwei Mal Etappenzweiter hinter Isaac del Toro wurde – in der Gesamtwertung finishte er 2025 an der 5. Stelle!
An seiner Seite reist auch der Luxbemburger Bob Jungels, Etappensieger des Giro d’Italia und der Tour de France, nach Graz. Der Routinier hat sehr gute Erinnerungen an Österreich, gewann er im Vorjahr die letzte Etappe der Tour of Austria in Feldkirch. Im Team EF Education – EasyPost ist Jefferson Alexander Cepeda aus Ecuador der Kletterspezialist, was sein Gesamtsieg bei der Tour de l’Ain 2024 beweist. Für das Team Jayco AlUl um Patrick Gamper soll der Brite Paul Double die Kohlen aus dem Feuer holen. Im Vorjahr gelangen ihm gleich zwei Rundfahrtssiege.

Die Chancen der Österreicher
Fünf WorldTour-Profis sind bei der 75. Lidl Tour of Austria am Start: Michael Gogl, Patrick Konrad, Patrick Gamper, Rainer Kepplinger und Alexander Hajek. Die größten Chancen auf ein Spitzenergebnis im GC haben Patrick Konrad von Lidl – Trek und Red Bull-Profi Alexander Hajek, der als Kapitän des österreichischen Nationalteams in Erscheinung tritt. Gogl, Gamper, Kepplinger sowie die Legionäre Tim Wafler und Sebastian Putz werden sich wohl auf Etappenerfolge konzentrieren. Große Hoffnungen liegen wie immer auf dem 38-jährigen Riccardo Zoidl von Hrinkow Advarics, der 2013 als letzter Österreicher die Tour gewann. Der hochgeschossene Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg wird für seinen Kapitän Colin Stüssi arbeiten müssen. Doch wie stark der 26-Jährige am Berg ist, zeigte er im Vorjahr mit einem tollen 15. Platz in der Gesamtwertung. Top-20-Plätze gelangen in den letzten Jahren auch Martin Messner von WSA KTM Graz. der 26-jährige Steirer peilt auch euer wieder ein Top-Ergebnis in der Gesamtwertung an. Die teils jungen Profis der Continental-Teams ARBÖ Kärnten Sport Feld am See, Schwingshandl Intralogistics und Tirol KTM Cycling hoffen auf Achtungserfolge!

Gregor Mühlberger neuer Hoffnungsträger für Lidl Tour of Austria

Nach einer Pause von zehn Jahren kehrt Gregor Mühlberger zur Lidl Tour of Austria zurück. Der 32-Jährige, der vor einem Monat den Giro d’Italia als 15. beendete und als international gefeierter Edelhelfer Felix Gall zu seinem zweiten Gesamtplatz verhalf, wird für das österreichische Nationalteam an den Start gehen. Neu genannt wurden auch der Tour de France-Fünfte Carlos Rodríguez und der Tour de Suisse-Vierte Neilson Powless.

Die Überraschung ist perfekt: Der Wahlsalzburger Gregor Mühlberger hatte sich zuletzt auf die Tour de France vorbereitet, wurde von seiner französischen Equipe aber nicht nominiert, weshalb er sich kurzfristig für einen Einsatz in Österreich entschied. „Es freut uns, dass wir zur Jubiläumstour sportlich einen so starken Kader für die Tour aufbieten können und Gregor ist eine absolute Bereicherung für unser Team, aber auch die Rundfahrt“, freute sich Cycling Austria Präsident Harald J. Mayer. “Ich habe prinzipiell gute Erinnerungen an die Tour of Austria, auch wenn meine zwei Teilnahmen schon länger her sind“, erklärte Mühlberger, der sich in Topform vor heimischer Kulisse präsentieren will: “Vor allem die Bergankunft auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe am Großglockner sollte mir sehr gut entgegenkommen. Wir sind ein gutes Team und ich freue mich schon auf die Rundfahrt.“

2014 krönte sich der damals 20-jährige Niederösterreicher zum Glocknerkönig. Will er diesen wiederholen, so müsste er die zweite Etappe gewinnen. “Das wäre das Ziel, aber es finden sich gute Bergfahrer in den anderen Teams. Ein Spaziergang wird es nicht“, sagt Mühlberger, der sich damals zum jüngsten Glocknerkönig der Geschichte kürte. “Gregor ist eine großartige Bereicherung für die Lidl Tour of Austria und er macht das Nationalteam noch um eine Klasse stärker. Ich erinnere mich noch gut an seine Premiere 2014, damals in den Farben von Tirol. Für die Fans ist seine Teilnahme natürlich ein Highlight“, meint Tour Direktor Thomas Pupp. Mühlberger rückt für Hermann Pernsteiner in den sechsköpfigen Kader auf.

Starker Spanier verstärkt Netcompany INEOS
Das Starterfeld für die 75. Lidl Tour of Austria, die am kommenden Mittwoch in Graz startet, nimmt Formen an. Fix sind die Starts des Schweizer Meisters Jan Christen von UAE und dessen Teamkollegen Benoit Cosnefroy und Igor Arrieta. Ebenso starten bei Lidl – Trek Patrick Konrad, Tour de France-, Giro- und Vuelta-Etappensieger Lennard Kämna, der im Vorjahr Sechster bei der Tour of Austria wurde, Giro-Gesamtsieger Tao Geoghegan Hart, Bauke Mollema sowie Andrea Bagioli. Ebenso zählen Bob Jungels, Jefferson Alexander Cepeda, der Vorjahres-Gesamtfünfte Andrew August zu den GC-Favoriten.

Im Kampf ums rot-weiß-rote Führungstrikot steigt jetzt ein weiterer bekannter Name in den Ring: Carlos Rodríguez von Netcompany INEOS. Vor zwei Jahren gewann er die schwere Tour de Romandie, wurde Etappensieger bei der Dauphine Libere, aber die stärkste Leistung bot er 2023: In Morzine les Portes du Soleil setzte er sich bei der Tour de France fünf Sekunden gegen Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard durch. Diese Frankreich-Rundfahrt beendete er sensationell an der fünften Stelle, Felix Gall wurde Achter. Heuer holte er bei der anspruchsvollen Tour de la Provence den zweiten Gesamtplatz.

Neilson Powless bei EF Education – EasyPost
Der 29-jährige Neilson Powless ist eine der schillerndsten Figuren im Radsport. 2022 wurde er Gesamtvierter bei der Tour de Suisse, ein Jahr später holte er sich den Klassiker Etoile de Bessèges und 2024 gewann er das italienische Traditionsrennen Gran Piemonte. Für absolute Furore sorgte er aber beim belgischen Klassiker Dwars door Vlaanderen 2025: Er bildete mit den drei Visma-Profis Wout van Aert, Tiesj Benoot und Matteo Jorgensen ein Führungsquartett und niemand rechnete mit einem Sieg. Doch der US-Amerikaner düpierte alle und holte sich sensationell den Triumph.

Das österreichische Nationalteam für die Lidl Tour of Austria:
Alexander Hajek / NÖ / 22 Jahre / Red Bull Bora – hansgrohe
Valentin Hofer / OÖ / 19 Jahre / Bahrain – Victorious U23
Rainer Kepplinger / OÖ / 28 Jahre / Bahrain – Victorious
Gregor Mühlberger / NÖ / 32 Jahre / Decathlon CMA CGA
Sebastian Putz / NÖ / 22 Jahre / Red Bull Bora hansgrohe U23
Paul Verbnjak / KTN / 24 Jahre / Ö-Tour 2025 / Olympiateilnehmer im Skibergsteigen

Team Vorarlberg präsentiert schlagkräftigen Kader für die 75. Tour of Austria – jedoch mit Verzicht auf Kapitän Colin Stüssi!

Das aktuell stärkste österreichische Profi-Radsportteam Team Vorarlberg, blickt mit großer Vorfreude auf die bevorstehende 75. Tour of Austria UCI 2.1, welche am Mittwoch, 8. Juli in Graz startet. Die Sportliche Leitung hat sechs Profis nominiert, welche mit einem breiten Portfolio an Fähigkeiten auf jeder der fünf Etappen erfolgreich agieren können. Zu was es letztendlich reicht? Die Bilanz wird nach der letzten Etappe in Wien am 12. Juli gemacht. Das Ziel ist klar: Eine aggressive, offensive und überlegte Fahrweise, um sich in einem unglaublich starken Starterfeld zu behaupten.

Formidable Konkurrenz: Ein Fight auf höchstem Niveau
Die diesjährige Tour of Austria verspricht ein Spektakel der Extraklasse zu werden. Das 132 Mann starke Fahrerfeld ist gespickt mit Top-Stars aus nicht weniger als sechs World Tour Teams: UAE Team Emirates – XRG, EF Education EasyPost, Team Jayco-AIUIa, Alpecin-Premier Tech, Netcompany INEOS und Lidl-Trek. Sie alle bringen am kommenden Mittwoch in Graz Top Stars an den Start und werden. Ergänzt wird dieses Aufgebot der 22 Teams durch die besten Continental Mannschaften der Welt, sowie dem österreichischen Nationalteam.

Das Aufgebot des Team Vorarlberg
Nach einer Viruserkrankung vor wenigen Tagen, musste Leader Colin Stüssi (SUI) drei Tage vor dem Tour Start nun endgültig absagen. Es wurde alles versucht, dass er rechtzeitig fit wird. Leider ohne Erfolg, was doch ein herber Verlust ist für die Mannschaft darstellt. Tobias Nolde, Sieger des Kirschblütenrennen in Wels, wurde für Stüssi nachnominiert. Für das Team Vorarlberg werden folgende Fahrer an der Startlinie stehen: Philipp Hofbauer, Kilian Feurstein, Emanuel Zangerle (alle drei AUT), Dominik Röber und Tobias Nolde (beide GER) und Giacomo Ballabio (ITA).

Provisorische Startliste: https://www.procyclingstats.com/race/tour-of-austria/2026/startlist

Die Etappen im Detail: Zwischen Weinbergen, Hochalpen und Sprint royal
Die fünftägige Rundfahrt durch Österreich hält abwechslungsreiche und anspruchsvolle Etappen bereit. Am kommenden Mittwoch startet die erste Etappe von Graz nach Gamlitz, die in den Weinbergen der steirischen Weinstraße mit brutal harten und steilen Anstiegen gespickt ist. Hier gilt es, hellwach und präsent zu sein, da diese Teilstücke mehr Risiken als Chancen bergen. Tags darauf wartet eine echte Königsetappe mit der Bergankunft am legendären Großglockner. Ausgelegt für die Kletterer und Gesamtwertungsaspiranten im Feld. Der Freitag könnte auf dem Weg von Lienz nach St. Johann Alpendorf einen Tag für Ausreißer bieten, bevor am Samstag eine weitere schwere Etappe mit Start und Ziel in Steyr auf die Fahrer wartet. Die große Zielankunft am Sonntag in der Bundeshauptstadt Wien verspricht ein spannendes Finale, bei dem das Team Vorarlberg mit Giacomo Ballabio und Youngster Kilian Feurstein zwei heiße Eisen im Feuer hat.

Manager Thomas Kofler: „Wir sind bereit und optimistisch“
„Wir freuen uns unheimlich auf die Rundfahrt und hoffen, die Form aus den letzten Wochen im Höhentrainingslager im Osttirol noch etwas geschärft zu haben. Dann ist einiges möglich, jedoch im Wissen dessen, dass 36 World Tour Fahrer am Start sind. Diese werden keine Geschenke verteilen. Besonders aufgrund der Tatsache, dass wir mit Colin unseren stärksten Mann leider vorgeben mussten. Aber wie man das Team Vorarlberg kennt, werden die Jungs angespornt sein alles zu geben, und sind optimistisch, dass wir unsere Chancen auch nützen werden.“

Sportdirektor Paul Renger: „Es wird ein heißer Tanz“
Sportdirektor Paul Renger ergänzt diese Ausrichtung des Teams: „Die Tour of Austria ist für uns ein spezielles Highlight. Die Jungs sind bereit und haben viel gearbeitet. Speziell Colin hat unglaublich viel investiert und steht mit der Form des Lebens leider nicht am Start. Das schmerzt natürlich doppelt. Aber es eröffnet auch neue Möglichkeiten. Die Fahrer wissen, dass es eine harte Angelegenheit wird, aber die Vorfreude überwiegt was bewegen zu wollen. Das gehen wir nun an!“
Statement Philipp Hofbauer: „Wir stehen mit einem breit aufgestellten Kader am Start. Und bin überzeugt mit unserem mannschaftlichen Zusammenhalt auf allen Etappen, wie auch in der Gesamtwertung, respektable Ergebnisse einfahren zu können!“

Statement Kilian Feurstein: „Freue mich auf die zweite Tour of Austria. Ich bin top vorbereitet und hoffe, dass wir den Flow aus den letzten Wochen mitnehmen können. Besonders angestrichen habe ich mir die letzte Etappe am Sonntag nach Wien!“
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Aufgebot: Kilian Feurstein, Tobias Nolde, Giacomo Ballabio, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Emanuel Zangerle

Continental Teams und Nationalmannschaft für Lidl Deutschland Tour bestätigt

Drei UCI Continental Teams und die deutsche Nationalmannschaft komplettieren das Feld der Lidl Deutschland Tour 2026

REMBE | rad-net, Team Lotto Kern-Haus und Team Storck – MRW Bau bekommen gemeinsam mit der deutschen Nationalmannschaft eine Wildcard für die Lidl Deutschland Tour.

Die Lidl Deutschland Tour 2026 hat ihr Teilnehmerfeld komplettiert: Mit REMBE | rad-net, Team Lotto Kern-Haus und Team Storck – MRW Bau gehen drei deutsche Continental Teams an den Start, begleitet von der deutschen Nationalmannschaft. Deutschlands wichtigstes Etappenrennen findet vom 19. bis 23. August 2026 statt und führt über fünf Renntage von Bad Orb nach Heilbronn. Damit treffen die heimischen Talente erneut auf die Weltelite des Radsports.

Mit den drei UCI Continental Teams und der Nationalmannschaft ist das Starterfeld der Lidl Deutschland Tour 2026 neben neun UCI-WorldTour-Mannschaften und fünf Teams der UCI ProSeries nun vollständig. Besonders REMBE | rad-net reist mit starkem Rückenwind an: Das Team konnte zuletzt mehrfach gute Ergebnisse einfahren und sich mit Jermaine Zemke sehr stark bei der Deutschen Meisterschaft am vergangenen Wochenende präsentieren.

Auch Team Lotto Kern-Haus gehört zu den festen Größen der Rundfahrt: Bereits 2018 war das Team bei der Lidl Deutschland Tour am Start. Aktuell führt die Mannschaft die Bundesliga an und reist entsprechend selbstbewusst nach Bad Orb.

Eine Premiere feiert Team Storck – MRW Bau: Das Team mit lokalem Bezug zur Streckenführung bestreitet in diesem Jahr erstmals die Lidl Deutschland Tour und darf entlang der Strecke auf besondere Unterstützung der heimischen Fans hoffen.

Komplettiert wird das deutsche Aufgebot durch die Nationalmannschaft. Mit Jonas Rutsch, Jascha Sütterlin und Georg Zimmermann, dem Sieger von Eschborn-Frankfurt, stehen drei der formstärksten deutschen Profis im Kader fest. Sie werden von weiteren erfahrenen Profis sowie talentierten Jungprofis begleitet, die bei der Lidl Deutschland Tour die Chance erhalten, sich im internationalen Peloton zu beweisen.

„Drei starke deutsche Continental Teams und eine hochkarätig besetzte Nationalmannschaft – das ist ein klares Bekenntnis zum deutschen Radsport-Nachwuchs. Gerade für junge Fahrer ist die Lidl Deutschland Tour eine seltene Gelegenheit, sich gegen das internationale WorldTour-Feld zu beweisen“, sagt Fabian Wegmann, sportlicher Leiter der Lidl Deutschland Tour.

Das Teilnehmerfeld der Lidl Deutschland Tour 2026 im Überblick

UCI WorldTeams:
• Alpecin-Premier Tech
• Bahrain Victorious
• Lidl-Trek
• Movistar Team
• Red Bull-BORA-hansgrohe
• Soudal Quick-Step
• Team Picnic PostNL
• Team Visma | Lease a Bike
• UAE Team Emirates XRG
UCI ProTeams:
• Caja Rural-Seguros RGA
• Cofidis
• TotalEnergies
• Tudor Pro Cycling Team
• Unibet Rose Rockets
UCI Continental Teams:
• REMBE | rad-net
• Team Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur
• Team Storck – MRW Bau
Nationalmannschaft:
• Deutsche Nationalmannschaft

Etappen der Lidl Deutschland Tour 2026
• Prolog, Mittwoch, 19. August: Bad Orb
• 1. Etappe, Donnerstag, 20. August: Bad Orb – Schwäbisch Hall
• 2. Etappe, Freitag, 21. August: Schwäbisch Hall – Offenbach an der Queich
• 3. Etappe, Samstag, 22. August: Herxheim – Bad Dürkheim
• 4. Etappe, Sonntag, 23. August: Heilbronn – Heilbronn

Über die Lidl Deutschland Tour

Die Lidl Deutschland Tour ist die größte Radsportveranstaltung in Deutschland und findet 2026 vom 19. bis 23. August statt. Der Startschuss fällt in Bad Orb mit einem Prolog. Auf den folgenden Etappen führt die Strecke durch mehrere Regionen Deutschlands, bevor in Heilbronn die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt. Als fünftägiges Etappenrennen der UCI ProSeries lockt die Rundfahrt die weltbesten Teams an und bietet darüber hinaus viele Breitensporterlebnisse wie die ADAC Cycling Tour 2026 in Heilbronn zum Selberfahren oder die kinder Joy of Moving mini tour für die Jüngsten.

Mit der LichtBlick Newcomer Tour am Samstag und Sonntag bekommt auch der weibliche U17-Nachwuchs eine Bühne.

Pressekontakt
Pressesprecher Karl Stender
presse.deutschland-tour@aso-germany.de

14 Top-Teams für die Lidl Deutschland Tour 2026 bestätigt

Neun UCI WorldTeams und fünf UCI ProTeams stehen fest – UCI Continental Teams werden nach den Deutschen Meisterschaften kommuniziert.

Starkes internationales Feld für Deutschlands wichtigste Rundfahrt
Die Lidl Deutschland Tour 2026 nimmt sportlich weiter Gestalt an: Für das fünftägige Etappenrennen vom 19. bis 23. August sind neun UCI WorldTeams und fünf UCI ProTeams bestätigt. Damit steht bereits ein hochkarätiges internationales Starterfeld für die Rundfahrt fest, die mit einem Prolog in Bad Orb beginnt und mit der Schlussetappe in Heilbronn endet. Die UCI Continental Teams werden nach den Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende kommuniziert.
Die bestätigten Mannschaften bringen internationale und deutsche Top-Fahrer auf die Strecke. Auf dem Weg von Bad Orb über Schwäbisch Hall, Offenbach an der Queich, Herxheim und Bad Dürkheim bis zum Finale in Heilbronn dürfen sich Fans und Medien auf ein sportlich vielseitiges Rennen freuen.

Neun WorldTeams führen das Starterfeld an
Zum Feld der Lidl Deutschland Tour 2026 gehören neun Teams aus der höchsten Kategorie des internationalen Radsports. Sie bilden das sportliche Fundament der Rundfahrt und stellen Profis, die auf allen Etappenprofilen um den Sieg fahren können.

Bestätigte UCI WorldTeams:
• Alpecin-Premier Tech
• Bahrain Victorious
• Lidl-Trek
• Movistar Team
• Red Bull-BORA-hansgrohe
• Soudal Quick-Step
• Team Picnic PostNL
• Team Visma | Lease a Bike
• UAE Team Emirates XRG

Erste Namen aus den vorläufigen Startlisten unterstreichen den internationalen Anspruch der Rundfahrt. Fahrer wie Pello Bilbao (Bahrain Victorious), Jhonatan Narváez und Adam Yates (beide UAE Team Emirates XRG), Davide Formolo (Movistar Team), Simone Consonni (Lidl-Trek), Roger Adrià (Red Bull-BORA-hansgrohe) und Tibor Del Grosso (Alpecin-Premier Tech) unterstreichen die steigende internationale Bedeutung des Radklassikers.

Auch aus deutscher Sicht können sich die Fans auf bekannte Gesichter aus dem Peleton freuen: Mit Fahrern wie Lennard Kämna und Max Walscheid (Lidl-Trek), Phil Bauhaus und Nikias Arndt (Bahrain Victorious) sowie Henri Uhlig (Alpecin-Premier Tech) rücken bekannte Namen in den Fokus, die in ihrer Heimat besonders im Mittelpunkt stehen.
Die genannten Namen sind vorläufig. Die finale Startliste ist 24 Stunden vor Rennstart abrufbar.

Fünf UCI ProTeams ergänzen das Feld
Neben den WorldTeams starten fünf UCI ProTeams bei der Lidl Deutschland Tour 2026. Sie versprechen mit ihrer offensiven Fahrweise spannende Etappen und werden mit internationalen Stars das Rennen bereichern.

Bestätigte UCI ProTeams:
• Caja Rural-Seguros RGA
• Cofidis
• TotalEnergies
• Tudor Pro Cycling Team
• Unibet Rose Rockets

Mit Fahrern wie Fernando Gaviria oder Stefano Oldani aus dem Team Caja Rural-Seguros RGA bringen auch die ProTeams internationale Qualität und Erfahrung mit. Auf allen Etappen können diese Mannschaften eine prägende Rolle spielen.

Weitere Teams folgen nach den Deutschen Meisterschaften
Die Zusammensetzung des Starterfeldes wird in einem weiteren Schritt vervollständigt. Die UCI Continental Teams werden nach den Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende kommuniziert. Damit fließen die aktuellen sportlichen Eindrücke aus der nationalen Rennszene in die finale Auswahl.

„Mit neun WorldTeams und fünf ProTeams steht bereits jetzt ein starkes Feld für die Lidl Deutschland Tour 2026 fest. Die Mischung aus internationaler Klasse, deutschen Fahrern und ambitionierten Mannschaften verspricht ein abwechslungsreiches Rennen über fünf Tage. Nach den Deutschen Meisterschaften werden wir das Feld mit den UCI Continental Teams weiter komplettieren“, sagt Maren Hopf, Head of Lidl Deutschland Tour bei A.S.O. Germany.

Etappen der Lidl Deutschland Tour 2026
• Prolog, Mittwoch, 19. August: Bad Orb
• 1. Etappe, Donnerstag, 20. August: Bad Orb – Schwäbisch Hall
• 2. Etappe, Freitag, 21. August: Schwäbisch Hall – Offenbach an der Queich
• 3. Etappe, Samstag, 22. August: Herxheim – Bad Dürkheim
• 4. Etappe, Sonntag, 23. August: Heilbronn – Heilbronn

Über die Lidl Deutschland Tour
Die Lidl Deutschland Tour ist die größte Radsportveranstaltung in Deutschland und findet 2026 vom 19. bis 23. August statt. Der Startschuss fällt in Bad Orb mit einem Prolog. Auf den folgenden Etappen führt die Strecke durch mehrere Regionen Deutschlands, bevor in Heilbronn die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt. Als fünftägiges Etappenrennen der UCI ProSeries lockt die Rundfahrt die weltbesten Teams an und bietet darüber hinaus viele Breitensporterlebnisse wie die ADAC Cycling Tour 2026 in Heilbronn zum Selberfahren oder die kinder Joy of Moving mini tour für die Jüngsten.
Mit der LichtBlick Newcomer Tour am Samstag und Sonntag bekommt auch der weibliche U17-Nachwuchs eine Bühne

ADAC Cyclassics Hamburg 2026 präsentieren starke Teams

18 UCI WorldTeams und vier ProTeams angekündigt – mögliche Starter reichen von Top-Sprintern bis zu Klassikerspezialisten

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 haben ihre Teams für das UCI-WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite am 16. August vorgestellt. Nach der vorliegenden Übersicht sind 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams für das Rennen in Hamburg und der Metropolregion vorgesehen. Die namentliche Besetzung der Mannschaften ist noch vorläufig; die finalen Aufgebote werden zu einem späteren Zeitpunkt bestätigt.

Das Feld verspricht bereits nach aktuellem Stand ein hochklassiges Rennen mit internationaler Besetzung. Es werden unter anderem Jasper Philipsen und Kaden Groves für Alpecin-Premier Tech, Phil Bauhaus und Matej Mohorič für Bahrain Victorious, Olav Kooij, Tiesj Benoot und Oliver Naesen für das Decathlon CMA CGM Team, Jonathan Milan und Max Walscheid für Lidl-Trek, Arnaud De Lie für Lotto Intermarché, Biniam Girmay für NSN Cycling Team, Jordi Meeus und Laurence Pithie für Red Bull-Bora-hansgrohe, Paul Magnier für Soudal Quick-Step, John Degenkolb für Team Picnic PostNL, Søren Wærenskjold für Uno-X Mobility, Sam Bennett für das Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team sowie Matteo Trentin und Marc Hirschi für das Tudor Pro Cycling Team in Hamburg erwartet.

Die genannten Profis deuten bereits auf ein offenes Rennen hin, in dem Sprinter, Klassikerfahrer und Ausreißergruppen gleichermaßen eine Rolle spielen können. Gerade diese Mischung prägt den Charakter der ADAC Cyclassics: Das Hamburger WorldTour-Rennen bietet traditionell Chancen für endschnelle Fahrer, verlangt im Finale aber zugleich Positionierung, Rennhärte und Aufmerksamkeit.

Die Teams in der Übersicht

UCI WorldTeams (18):
• Alpecin-Premier Tech
• Bahrain Victorious
• Decathlon CMA CGM Team
• EF Education-EasyPost
• Groupama-FDJ United
• Lidl-Trek
• Lotto Intermarché
• Movistar Team
• Netcompany Ineos Cycling Team
• NSN Cycling Team
• Red Bull-Bora-hansgrohe
• Soudal Quick-Step
• Team Jayco AlUla
• Team Picnic PostNL
• Team Visma | Lease a Bike
• UAE Team Emirates-XRG
• Uno-X Mobility
• XDS Astana Team

UCI ProTeams (4):
• Cofidis
• Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team
• Tudor Pro Cycling Team
• Unibet Rose Rockets.

Sportlicher Fixpunkt des Rennens bleibt das Finale in Hamburg. Das Profirennen startet am 16. August in Buxtehude im Landkreis Stade und führt über 206 Kilometer in die Hamburger Innenstadt. Auf dem Weg zur Entscheidung prägen fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese das Finale. Der rund 700 Meter lange Anstieg mit einer maximalen Steigung von 16 Prozent gilt als Schlüsselstelle, bevor das Rennen auf der Mönckebergstraße entschieden wird.

Die ADAC Cyclassics Hamburg verbinden auch 2026 internationalen Spitzenradsport mit einem großartigen Rahmenprogramm für Hamburg und die Metropolregion. Neben dem WorldTour-Rennen stehen die Breitensportformate „The Challenge“ über rund 110 Kilometer und „The Experience“ über rund 60 Kilometer im Mittelpunkt. Die Distanzen führen auf abgesperrten Straßen durch Hamburg und die Landkreise Pinneberg (The Experience), Stade und Harburg (The Challenge) und enden ebenfalls auf der Mönckebergstraße.

Weitere Informationen zum Programm, zur Anmeldung, zu Zuschauerhinweisen und zur finalen Startliste werden fortlaufend unter www.cyclassics-hamburg.de veröffentlicht.

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 im Überblick
Datum: 16. August 2026
Organisation: A.S.O. Germany GmbH
Profirennen: UCI-WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite
Start Profirennen: Buxtehude
Ziel: Mönckebergstraße, Hamburg
Distanz Profirennen: 206 Kilometer
Schlüsselstelle: fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese
Teamfeld: 18 UCI WorldTeams, 4 UCI ProTeams
Breitensport: „The Challenge“ über rund 110 Kilometer, „The Experience“ über rund 60 Kilometer
Weitere Informationen: www.cyclassics-hamburg.de