Archiv der Kategorie: Radmarathon

Christoph Strasser kämpft um Meistertrikot

Am 18. September fällt in Weitra der Startschuss zu einem ganz besonderen Radevent: Es geht 600 Kilometer rund um Niederösterreich! Mit dabei ist auch der weltweit stärkste Ultra-Radfahrer Christoph Strasser, der zum zweiten Mal das Meistertrikot der Österreichischen Meisterschaften Ultra Solo holen will.

In seiner Karriere hat der Steirer Christoph Strasser alles gewonnen, was es im Ultra-Radsport zu gewinnen gibt: sechs Mal das Race Across America, vier Mal das Race Around Austria (zuletzt vor vier Wochen mit neuem Streckenrekord), er ist Weltrekordhalter über 24h In- und Outdoor, 24h Zeitfahrweltmeister und vieles mehr. Das Race Around Niederösterreich (RAN) ab 18. September stellt für den 37-Jährigen eine Premiere dar. Dort wird auch um Meisterehren gefahren, denn beim Rennen werden zugleich auch die Österreichischen Meisterschaften im Ultra Solo ausgetragen. Diesen Titel holte sich Strasser vor zwei Jahren erstmals bei der Race Around Austria Challenge. „Dieser zweite Titel ist mein großes Ziel. Ich freue mich sehr auf dieses Rennen, wo ich viele Streckenteile schon kenne. Durch die Covid-Krise wurden leider viele Bewerbe abgesagt. Im Vorjahr wurde das RAN erstmals ausgetragen und hat viel Zuspruch und positives Feedback erhalten. Ich danke den Organisatoren, dass sie das Rennen trotz der Corona-Krise durchziehen“, sagt Strasser.

Das RAN führt nach dem Start in Weitra im Waldviertel über 600 abwechslungsreiche Kilometer und 6.000 Höhenmeter nonstop innerhalb der niederösterreichischen Landesgrenze. „Durch den Termin im September wird es früher dunkel, das heißt es wird bei einer geplanten Fahrzeit von 19 Stunden und dem Start am Abend nicht einmal die halbe Fahrzeit hell sein. Ich habe mich von den Strapazen des Race Around Austria vor wenigen Wochen mittlerweile wieder gut erholt und hoffe, dass ich top-vorbereitet in das RAN starte. Die Konkurrenz wird sehr stark werden. Besonders freue ich mich auf das Aufeinandertreffen mit dem RAA-Zweiten Robert Müller aus Deutschland. Es gibt also ein erneutes Duell auf niederösterreichischem Boden, das ich sehr gerne annehme. Aber nicht nur Müller, der aus seiner sensationellen Langstrecken Premiere sicher viel gerlernt hat und noch stärker sein wird, zählt zu den Top Fahrern. Es sind die besten Langstrecken-Radler Österreichs am Start“, erläutert Strasser.
Strasser überlässt nichts dem Zufall
Christoph Strasser wird bei seinen Bewerben stets von einem erfahrenen Team betreut. Er und sein Team überlassen dabei nichts dem Zufall: Die Schlafzeiten sind genau geplant – wobei beim RAN keine Schlafpause eingelegt wird -, die Kleidungswechsel bei Schlechtwetter, das Beheben von technischen Defekten oder die Nahrungsmittelaufnahme während eines Bewerbes. Alles läuft minutiös geplant ab – „vergleichbar mit einem Formel1-Team, wo man die Zeit meist in der Boxengasse verliert. Wir sind ein eingespieltes Team, das jahrelange Erfahrung hat. Diese wollen wir auch beim RAN wieder ausspielen.“
Genau 50 Solofahrer nehmen das RAN am Wochenende in Angriff. Sechs Kamerateams werden via Live-Stream vom Rennen berichten und auf der offiziellen RAN-Homepage http://www.ran-bike.at gibt es auch ein GPS-Trackingservice. Und natürlich berichtet auch Christoph über seine Homepage und die sozialen Kanäle über das RAN.

http://www.ran-bike.at

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Strasser gewinnt Race Around Austria mit neuem Streckenrekord!

Christoph Strasser hat es geschafft und beim Race Around Austria einen neuen Streckenrekord aufgestellt! Nach 3 Tagen, 11 Stunden, 26 Minuten unterbot er seine eigene Bestmarke aus dem Jahr 2014 um dreieinviertel Stunden! Die 2.200 Kilometer lange Strecke rund um Österreich mit insgesamt 35.000 Höhenmetern absolvierte der Steirer mit einer Gesamtschlafzeit von nur 1:05 Stunden und 26,25km/h Durchschnittsgeschwindigkeit!
2014 bis 2016 gewann Christoph Strasser die Solowertung der Extremvariante des Race Around Austria, daneben holte er Siege in allen weiteren Kategorien und kürte sich auch im Rahmen der Challenge zum ersten österreichischen Meister im Ultra-Radfahren. Heute stellte er mit 3 Tagen, 11 Stunden, 26 Minuten einen famosen Streckenrekord auf! Und sogar für die Kirche war der Kraubather zu schnell. Denn nach der offiziellen Zeitnehmung kurz vor dem Zielort St. Georgen im Attergau führen die letzten Kilometer neutralisiert in den Ortskern. Dort lief aber bei Strassers Einfahrt noch die Morgenmesse und wegen des Covid-Protokolls musste Christoph eine knappe Stunde warten, ehe es schließlich auf die Siegerrampe ging!
Beeindruckende Werte
Am Dienstag startete Christoph Strasser in St. Georgen im Attergau in sein erstes Rennen des Jahres seit dem Covid-Lockdown. Das Race Around Austria 2020 war so gut besetzt wie nie zuvor, doch der Kraubather konnte seine ausgezeichneten Trainingsleistungen perfekt auf dem Rad umsetzen und dominierte das Rennen von Anfang an. Auch eine sechsminütige Zeitstrafe durch eine zu späte Startaufstellung vor dem Start brachte ihn und seine Crew nicht aus dem Konzept. „Die durchschnittliche Wattleistung (normalized Power) lag bei 205 Watt und die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 26,25km/h. Es war ein unglaubliches Rennen von ihm, vor allem, wenn man die widrigen Wetterbedingungen mit teils starkem Regen in den letzten beiden Tagen berücksichtigt. Beeindruckend auch seine Schlafbilanz: In den letzten vier Tagen hat Christoph nur zwei reine Schlafpausen mit insgesamt 1:05 Stunden Schlaf eingelegt“, beschreiben sein Trainer Markus Kinzlbauer und Teamchef Flo Kraschitzer, mit dem er den Podcast „Sitzfleisch“ produziert, unisono. Auf Rang zwei liegend passierte der Deutsche Robert Müller zuletzt die Zeitstation Bischofshofen. Dahinter liegt sein Landsmann und Vorjahressieger Rainer Steinberger knapp vor dem Luxemburger Ralph Diseviscourt, der sich kurz nach Innsbruck befindet, an der dritten Stelle.
Strassers Resümee nach der Rekordfahrt
Überglücklich stieg Christoph Strasser nach der Rekordfahrt heute vom Rad. „Es war ein Wahnsinnsrennen und auch für mich selbst eine große Überraschung, dass es so gut gelaufen ist. Die letzten vier Tage waren sehr hart, aber es gab auch sehr viele schöne Momente. Ich kann mich nicht erinnern, dass mich jemals bei einem Langdistanzrennen so viele Menschen an den Anstiegen angefeuert haben. Sie kamen mit Österreich-Fahnen und standen an der Strecke bei jeder Tages- und Nachtzeit“, beschreibt der frisch gebackene RAA-Sieger. Das Wetter wird er auch noch länger in Erinnerung haben: „Nach große Hitze in den ersten eineinhalb Tagen kam ab dem Glockner der Regen. Es hat eigentlich die letzten zwei Tage nur geregnet, teils heftig in der letzten Nacht. Aber positiv war, dass es vor allem auf den hohen Bergen nicht zu kalt war. Die schwierigste Phase erlebte ich selbst in den letzten beiden Tagen, als der Überraschungsmann Robert Müller, der Zweiter werden wird, ständig Boden gutmachen konnte. Er überholte einen Gegner nach dem anderen. Aber ich wusste bis zum Finish, dass ich ihm im Fall der Fälle noch etwas entgegenzusetzen hätte.“

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Strasser beim RAA auf Rekordkurs – Müller neuer Zweiter

Der Strasser-Express rollt beim Race Around Austria in das Finale. Nach einer Fahrzeit von rund 2,5 Tagen und 1.700 Kilometern in den Beinen hat der Steirer Bludenz und das Faschinajoch hinter sich gelassen. Derzeit liegt Christoph Strasser mit einer Schlafzeit von insgesamt nur 1:05 Stunden klar vor dem neuen Zweiten Robert Müller in Führung. Dahinter rangiert Vorjahressieger Rainer Steinberger.
Christoph Strasser hat die Zeitstation Bludenz und somit rund 1.700 Kilometer passiert. Es warten jetzt noch rund 520 Kilometer auf den Steirer bis ins Ziel in St. Georgen im Attergau. „Es läuft mega! Trotz teilweise starkem Regen seit dem Großglockner ist er die zweite Nacht ohne Schlaf durchgefahren. Nach der Gerlos und dem Kühtai hat er nach der Silvretta Passhöhe Bludenz erreicht. Wegen einer Umleitung rund ums Faschinajoch nutzten wir heute Vormittag die Stehzeit für die zweite Schlafpause. Insgesamt hält Christoph derzeit bei 1:05 Stunden Schlaf und er will jetzt bis ins Ziel durchfahren. Er hatte bisher nur ganz wenige Schwächephasen und ist körperlich in einem Top-Zustand“, analysiert sein Trainer Markus Kinzlbauer.
Streckenrekord rückt näher
Bisher gewann der sechsfache Sieger des Race Across America dreimal das 2.200 Kilometer lange und mit 35.000 Höhenmetern gespickte Race Around Austria. Der vierte Sieg scheint in greifbarer Nähe und auch ein neuer Streckenrekord ist möglich. „Gegen Abend wissen wir mehr, aber Christoph könnte morgen vor Mittag in St. Georgen ankommen. Er lässt sich auch nicht von teils heftigem Regen aus dem Konzept bringen“, sagt Kinzlbauer. Christoph Strasser stellte im Jahr 2014 mit 3 Tage, 14 Stunden, 44 Minuten einen neuen Streckenrekord auf, der morgen wackeln könnte!
Kampf ums Podium
Neuer Gesamtzweiter mit rund fünf Stunden Rückstand ist der Deutsche Robert Müller, der seinen Landsmann und Vorjahressieger Rainer Steinberger auf Rang drei verdrängte. Müller zählte bereits vor dem Rennen zu Christophs ganz großen Favoriten. Der starke Bergfahrer gewann 2017 die Bergwertung der Oberösterreich-Rundfahrt und ist seit vielen Jahren erfolgreicher Elite-Fahrer. Wegen der Corona-Krise sattelte er heuer auf die Langdistanz um.
Alle Informationen rund um das Race Around Austria gibt es auf Christoph Strassers Homepage https://www.christophstrasser.at sowie auf dem Live-Tracker https://race.perfect-tracking.com/race/raa2020/live
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40. Ötztaler Radmarathon, 30. August 2020

Der Lostopf ist leer. Die Startliste voll.
Im Jahr 1980 Geborene dürfen sich besonders freuen.
Der Ötztaler Radmarathon zieht wie immer viele Hobby-Radsportler in seinen Bann. 17.000 Registrierungen langten heuer ein. Die 238 km und 5.500 Höhenmeter über vier Pässe zwischen Nord- und Südtirol begeistern ungebremst die Massen. Somit warten am 30. August – die zum Klassiker gewordenen Pässe Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und Timmelsjoch auf die 4000 Starter – vier Berge, vier große Abenteuer.
Bonus zum Jubiläum
Die vielen Registrierungen zum 40. Jubiläum des Ötztaler Radmarathons bewegten das Organisationsteam dazu, nochmal 40 Extra-Startplätze aus dem Veranstalterkontingent für 1980 Geborene zu vergeben. 40 Vierzigjährige für die 40. Ausgabe – eine stimmige Sache. Außerdem wird es für diese und alle anderen 40iger (1980 Geborene) eine Extra-Wertung geben. Das runde Jubiläum wird standesgemäß gefeiert.
Im Zeichen des Steinadlers
Derzeit stehen viele weitere Highlights an, wie etwa die Präsentation des Jubiläums-Finisher-Trikots. In den sozialen Netzen lässt sich dieses bereits bestaunen. Zur Erinnerung: Das in Blautönen und einem Hauch von Gold designte Trikot ist dem Steinadler gewidmet. Der König der Lüfte ziert stilsicher und unauffällig markant die Rückseite des Edelstoffes. Das derzeit Wichtigste sind aber die E-Mails an die ausgelosten Teilnehmer, zur Bestätigung ihres Startplatzes beim Ötztaler Radmarathon 2020. Für die einen ist es nur eine Information, für die meisten Hobbysportler aber sicher der Beginn eines radreichen Sommers. Und zu guter Letzt werden auch noch die nachträglich 40 ausgelosten 40iger benachrichtigt. Dann ist das Starterfeld komplett, der Ötztaler Radmarathon 2020 kann kommen.
Die Strecke:
Start in Sölden. Tendenziell bergab bis Oetz (800 m). Dann hinauf aufs Kühtai (2.020 m). Abfahrt nach Kematen und weiter Richtung Innsbruck (600 m). Bergauf kurz verschnaufen bis zum Brennerpass (1.377 m). Hinunter nach Sterzing (960 m). Rechts abbiegen und schön gleichmäßig hinauf auf den Jaufenpass (2.090 m). Vorsichtig abfahren nach St. Leonhard im Passeiertal (700 m) und dann das große Finale bis zum Timmelsjoch (2.509 m). Traumziel: Sölden (1.377 m)

Die Bergpassagen:
Warm up Oetz – Kühtai: 18 km; 1.200 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 49; Haushalten Innsbruck – Brenner: 37,5 km; 777 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 121,5; Antasten Sterzing – Jaufenpass: 15,5 km; 1.130 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 153; Schicksalsberg St. Leonhard – Timmelsjoch 29 km; 1.759 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 191,5 und 196.
Text: www.oetztaler-radmarathon.com

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40. Ötztaler Radmarathon, 30. August 2020

2020 ist 40! Und die Registrierung läuft.
Februar. Der Monat der Hoffnung. Seit 1. dieses Monats und noch bis 29. (einen Tag länger aufgrund des Schaltjahres) läuft die Registrierung für die 40. Auflage des Ötztaler Radmarathons am 30. August 2020. Wer sich noch nicht angemeldet hat, der sollte sich beeilen. Danach heißt es leider Fenster geschlossen. Die Chance zur Teilnahme ist dann dahin. Nun fiebern alle der Verlosung entgegen. Die Spannung steigt!
30. August 2020. 16.00 Uhr. Die Ersten können es schon in Händen halten. Das Ötztaler Radmarathon Jubiläums-Finisher-Trikot von Sportful. Ihre Belohnung für 238 km und 5.500 Höhenmeter. Danach geht es Schlag auf Schlag und immer mehr glückliche und erschöpfte Finisher holen sich diese begehrte Trophäe im zweiten Stock der Freizeit Arena ab. Die meisten werden es auch wieder gleich anziehen und mit Stolz durch die Straßen von Sölden tragen. Es gibt viele Geschichten darüber, dass einige (nicht wenige) damit auch ihren Muskelkater in der Nacht zum Montag ausschlafen.

Geschichten stehen auch im Buch „Ein neuer Traum beginnt“ geschrieben. Jahresberichte von 2004 bis inklusive 2019, Übersicht der Finishertrikots, Plakatmotive, Trinkflaschen und spannende Geschichten aus dem Rennleiter- und Besenwagen. Was haben Streckenrekordhalter zu sagen, welche Erlebnisse hatten die letzten Finisher; bekannte und dir wahrscheinlich unbekannte Teilnehmer schildern ihre Eindrücke, Experten geben wertvolle Tipps und selbst Trainingspläne sind im neuen Buch zu finden. Die besten Bilder unserer Fotografen, die bereits unzählige Fotos beim Ötztaler schossen, lockern in den Fotostrecken das neue Buch auf. Dazu gibt es für alle Liebhaber diverser Zahlenspiele jede Menge Statistik und Teilresultate. Hier ist aber auch die Stimme der Teilnehmer und Mitfieberer gefragt. Online besteht noch bis 15. März die Möglichkeit für das favorisierte Titelbild des Buches auf der offiziellen Homepage des Ötztaler Radmarathons abzustimmen.
Auf die Plätze, fertig, Verlosung.
Egal ob zum ersten Mal oder als Wiederholungstäter. Wer bei der 40. Auflage des Ötztaler Radmarathons mit dabei sein möchte, hat noch bis 29. Februar die Gelegenheit sich für einen der 4.000 Startplätze zu bewerben. Pünktlich zum 1. März schließt dann das Fenster für die Registrierung. Bis Mitte März werden unmittelbar danach die begehrten Startplätze unter allen, die sich fristgerecht angemeldet haben, verlost. Ohne Wenn und Jammern. Die Organisation drückt allen Träumern ganz fest die Daumen.
Für eine Handvoll Lycra
Wie die 40. Ausgabe des Ötztaler Radmarathons ist auch das heurige Finisher-Trikot dem Jubiläums-Patentier gewidmet. Dem Steinadler. Der König der Lüfte ziert dieses Jahr stilsicher und unauffällig markant die Rückseite des Edelstoffes. Das in Blautönen und einem Hauch von Gold designte Trikot wird mit Sicherheit wieder über genügend Gesprächsstoff sorgen. Die einen werden es lieben, die anderen mit geschwellter Brust tragen. Und die Vorderseite? Diese ehrt das Jubiläum. 40 Auflagen darf man auch mit Stolz präsentieren. Mehr dazu im März.

Die Strecke:
Start in Sölden. Tendenziell bergab bis Oetz (800m). Dann hinauf aufs Kühtai (2020m). Abfahrt nach Kematen und weiter Richtung Innsbruck (600m). Bergauf kurz verschnaufen bis zum Brennerpass (1377m). Hinunter nach Sterzing (960m). Rechts abbiegen und schön gleichmäßig hinauf auf den Jaufenpass (2090m). Vorsichtig abfahren nach St. Leonhard im Passeiertal (700m) und dann das große Finale bis zum Timmelsjoch (2509). Traumziel: Sölden (1377m)
Die Bergpassagen:
Warum up Oetz – Kühtai: 18 km; 1200 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 49; Haushalten Innsbruck – Brenner: 37,5 km; 777 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 121,5; Antasten Sterzing – Jaufenpass: 15,5 km; 1130 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 153; Schicksalsberg St. Leonhard – Timmelsjoch 29 km; 1759 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 191,5 und 196.
Texte: www.oetztaler-radmarathon.com
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40. Ötztaler Radmarathon, 30. August 2020

2020 ist 40! Und das Jubiläum ist perfekt.
Zufall oder nicht. Die Rechnung ist ganz einfach. 2020 ist 40. Und das Jubiläum ist perfekt. Wenn am 1. Februar 2020 die Online-Anmeldephase für die Startplatzverlosung beginnt, geht der Mythos Ötztaler Radmarathon in seine mittlerweile 40. Auflage. Dann haben Hobbysportler und Rennradenthusiasten bis 29. Februar wieder die Chance, einen der begehrten Startplätze zu bekommen. Der kultigste Radmarathon findet dieses Jahr am 30. August unter den Augen des Steinadlers statt.

Die Tage sind wieder gezählt und vergehen bereits im Flug. Bis zum Start der 40. Auflage des Ötztaler Radmarathons ist es noch weit, aber bereits am 1. Februar öffnet das Anmeldeportal www.oetztaler-radmarathon.com. Dann entscheidet sich, wer 2020 die 238 km und 5.500 Höhenmeter in Angriff nehmen kann, um sich sein „Ötztaler“-Finisher-Trikot zu sichern. Ganze vier Wochen lang bis zum 29. Februar besteht diese Möglichkeit einer Anmeldung. Dann heißt es warten und dem Los vertrauen. „Von den gut 15.000 Registrierungen werden am Ende wieder 4.000 Radsportler auf der Dorfstraße in Sölden am Start stehen“, berichtet Oliver Schwarz, Geschäftsführer von Ötztal Tourismus.

Kräftig und geschickt wie der Steinadler
Die 40. Ausgabe des Ötztaler Radmarathons steht ganz im Zeichen des Steinadlers. Steinbock und Murmeltier sind abgelöst. Das „Jubiläums“-Patentier ist im Alpenraum der unumstrittene Herrscher der Lüfte. Außerordentlich kräftig und sehr geschickt. „Seine majestätische Erscheinung gleicht sehr dem Bild der Rennradfahrer. So wie der Steinadler trotz seiner Größe im Flug meist sehr leicht und elegant wirkt, genau leicht klettern die vielen Hobbyradler beim Ötztaler Radmarathon die vier Pässe nach oben. Ähnlich wie der Adler sich auf seine Beute stürzt, fahren die Sportler auf den vielen Serpentinen ab.“ André Stadler, Direktor des Alpenzoos in Innsbruck, bringt es mit seinem Vergleich auf den Punkt. „Steinadler lieben die Herausforderung und ergreifen auch Tiere, die erheblich schwerer als sie selbst sind. Eine Eigenschaft, die auch die Teilnehmer des Ötztaler Radmarathons mitbringen müssen. Ihre Beute hat zwar nicht so viel Gewicht, aber deutlich schwerer zu jagen.“ Gemeint ist da sicher das Sportful-Finisher-Trikot, welches wieder nur den „echten“ Finishern vorbehalten bleibt.

2020 ist 40!
Das Rad dreht sich weiter und auch 2020 wird es wieder ein paar kleine, aber nicht unwesentliche Änderungen geben. Dominic Kuen, Chef des Organisations-Komitees, erklärt: „Wir müssen mit der Zeit gehen und uns anpassen. Als eine der größten Radveranstaltungen im Alpenraum sind wir auch Vorbild und Vorreiter. Manche Maßnahmen ergreifen wir proaktiv und einiges wurde uns auch von den Teilnehmern zugetragen. Diese kleinen Adaptionen werden das Reglement und die Teilnahmebedingungen aber auch das Rahmenprogramm betreffen.“ Der Ötztaler-„Mode“ geht in Sölden das ganze Jahr nie offline. Nach dem Ötztaler 2019 ist vor dem Ötztaler 2020.

Die Strecke
Start in Sölden. Tendenziell bergab bis Oetz (800 m). Dann hinauf aufs Kühtai (2.020 m). Abfahrt nach Kematen und weiter Richtung Innsbruck (600 m). Bergauf kurz verschnaufen bis zum Brennerpass (1.377m). Hinunter nach Sterzing (960m). Rechts abbiegen und schön gleichmäßig hinauf auf den Jaufenpass (.2090m). Vorsichtig abfahren nach St. Leonhard im Passeiertal (700m) und dann das große Finale bis zum Timmelsjoch (2.509). Traumziel: Sölden (1.377m).

Die Bergpassagen
Warum up Oetz – Kühtai: 18,5 km; 1.200 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 51; Haushalten Innsbruck – Brenner: 39 km; 777 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 127; Antasten Sterzing – Jaufenpass: 15,5 km; 1.130 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 161; Schicksalsberg St. Leonhard – Timmelsjoch 28,7 km; 1.759 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 201 und 209.
Texte: www.oetztaler-radmarathon.com

Kitzbühel „Total“ bei der 72. Österreich Rundfahrt

72. Österreich Rundfahrt / 27. Juni – 3. Juli 2020
In diesem Jahr stand das Kitzbüheler Horn mit dem 20. Jubiläum bei der Österreich Rundfahrt im Fokus der Tour. Im nächsten Jahr rückt die Sportstadt der Alpen noch stärker in den Mittelpunkt bei Österreichs größtem Radsportevent. Denn erstmals wird im Anschluss an die Rundfahrt ein Marathon für alle Radsportfans organisiert; und der hat es in sich!

Die 72. Österreich Rundfahrt findet 2020 von 27. Juni bis 3. Juli statt. Und zwei Tage nach dem Finale der Ö-Tour am Kitzbüheler Horn kommt es mit dem 1. Kitzbüheler Radmarathon zum großen Showdown der Hobbyradsportler. Die Strecke führt über 216 Kilometer und 4.600 Höhenmeter mit den Anstiegen Pass Thurn, Gerlos Pass, Kerschbaumer Sattel und am Ende wartet mit dem Kitzbüheler Horn noch der steilste Radberg Österreichs. Die Organisation läuft über das OK-Team der Österreich Rundfahrt und garantiert so perfekte Bedingungen für alle Teilnehmer.

Steinberger: „Spitzen- und Breitensport gehören zusammen“
Die Idee des 1. Kitzbüheler Radmarathons hatten Bürgermeister Klaus Winkler und Tourdirektor Franz Steinberger, der zu den Beweggründen meint: „Breiten- und Spitzensport gehören zusammen. Aus der Breite entsteht die Spitze und wenn man eine gute Spitze hat, entwickelt sich auch die Breite. Das wollten wir mit dem 1. Kitzbüheler Radmarathon zusammenführen, um generell den Radsport weiter voran zu treiben.“ Die Erwartungen für die 1. Auflage beschreibt Steinberger so, dass „wir eine professionelle Veranstaltung hinlegen, wo alle Teilnehmer begeistert sind. Wir haben unseren Marathon langfristig angelegt und wollen uns im Hobbysportbereich positionieren. Zudem bieten wir allen Startern die Möglichkeit, das Flair der Österreich Rundfahrt hautnah mitzuerleben. Denn wo haben die Hobbysportler sonst die Möglichkeit, internationale Top-Profis bereits zwei Tage vor ihrem Rennen am Horn zu erleben?“ Mit einer Länge von 216 Kilometern und 4.600 Höhenmetern wartet auf die Teilnehmer keine leichte Aufgabe. „Aber das war unser Ziel, ein anspruchsvolles Riesenerlebnis zu schaffen!“ Auch Bürgermeister Dr. Klaus Winkler freut sich, dass seine Stadt Schauplatz des neuen Extremmarathons ist: „Kitzbühel ist ein Paradeort für Hobbyradsportler und hat eine jahrzehntelange Tradition bei der Durchführung von Radsportveranstaltungen. Der Radmarathon ist eine perfekte Ergänzung in diesem Veranstaltungsreigen und wird von der Stadt Kitzbühel bestens unterstützt und gefördert.“

Die Strecke im Detail
Beginnend in der Vorderstadt von Kitzbühel führt die Strecke über den Pass Thurn in den Pinzgau auf die Gerloser Bundesstraße. Der Kurs offenbart einen wunderbaren Blick auf den Großvenediger und auf die Krimmler Wasserfälle, bevor es auf der neuen Alpenstraße des Gerlos steil hinauf geht. Mit zwei Pässen in den Beinen geht es Zillertal auswärts bis Bruck. Die flache Fahrt hat ein Ende, wenn es den Kerschbaumer Sattel zu bezwingen gilt. Er windet sich mit seiner schmalen und steilen Straße hinüber ins Alpbachtal. Dort angekommen führt die Strecke nach Brixlegg und Kramsach und zieht eine Schleife über Brandenberg, um nach Angerberg und über das Brixental zurück nach Kitzbühel zu kommen. Dort wartet er dann, der finale Anstieg auf den steilsten Radberg Österreichs: das Kitzbüheler Horn mit einer Maximalsteigung von 22,3 Prozent!

Hagenaars und Prieling schwärmen
Die beiden Tiroler Marathonspezialisten Nadja Prieling und Patrick Hagenaars schwärmen jetzt schon vom Kitzbüheler Radmarathon. Der armamputierte Hagenaars, der im Vorjahr Dritter beim Ötztaler Radmarathon wurde, fährt fix mit: „Das ist klar, die Strecke führt ja direkt vor meiner Haustüre in Brixen vorbei. Das wird eine richtige Herausforderung. Aber die Strecke ist für mich wie maßgeschneidert, vor allem mit dem Kitzbüheler Horn am Ende. Auch landschaftlich hat die Route einiges zu bieten!“ Nadja Prieling, die bisher drei Mal die Kitzbüheler Horn Bike Attack (dieses Event wird 2020 nicht mehr organisiert) gewann, hat zwar ihr Rad in diesem Jahr an den Nagel gehängt, aber: „Es ist ein extrem knackiger Marathon und wird in der Radszene, in Verbindung mit der Österreich Rundfahrt, für Aufsehen sorgen. Ich habe meine Karriere zwar beendet, aber dieses Rennen würde mich schon reizen.“ Auch Tirols Aushängeschild Thomas Rohregger findet die Umsetzung des 1. Kitzbüheler Radmarathons genial: „Ein Großteil der Strecke führt durch meine Heimatregion, verläuft auch durch Kramsach. Rund um das Kitzbüheler Horn feierte ich meine schönsten Erfolge mit dem Etappensieg und Streckenrekord bei der Österreich Rundfahrt. Ich erwarte ein sehr hartes Rennen durch das Tiroler Unterland, das sich für den Radsport sehr gut eignet. Auch die Verbindung mit Tirol und Salzburg finde ich sehr gelungen.“

Viele Goodies für die Teilnehmer
Am Freitag, den 3. Juli 2020, beginnt das Programm im Anschluss an die 72. Österreich Rundfahrt mit der Marathon-Messe im Sportpark und am Samstag läuft dort auch die Registrierung sowie Startnummernausgabe. Am Abend kommt es in Kitzbühel zur Kitz & Pasta Party. Der Startschuss zum Marathon am 5. Juli fällt um 6:00 Uhr in der Vorderstadt. Auf die Teilnehmer warten viele Goodies, wie eine professionelle Eventbetreuung, personalisierte Startnummern, eine Sonderwertung auf das Kitzbüheler Horn, viele Ehren- und Sachpreise, ein hochwertiges Finisher-Trikot, Verpflegungsgutscheine und top-organisierte Labestationen. Natürlich gibt es auch einen Transport für Equipment und für jene Starter, die den Marathon vorzeitig beenden. Alle Teilnehmer können auch die Kitzbüheler Horn Bahn gratis benützen. „Und wir spenden von jedem Startgeld einen Euro an den Nachwuchsförderfond des Österreichischen Radsportverbandes“, ergänzt Organisator Franz Steinberger.

Die Anmeldung ist ab sofort unter http://www.kitzbuehler-radmarathon.at geöffnet. Bis 31. Dezember 2019 beträgt die Startgebühr 99 Euro, bis 30. März 2020 119 und ab 1. April bis zum Nennschluss 129 Euro.

Homepage: www.oesterreich-rundfahrt.at
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Nothegger stellt neuen Streckenrekord beim Ötztaler Radmarathon auf!


Copyright: Ötztal Tourismus/Ricardo Gstrein
Wie im Vorjahr kommt auch bei der 39. Auflage des Ötztaler Radmarathons der Sieger aus Vorarlberg: Mathias Nothegger feierte einen historischen Triumph, denn er stellte einen neuen, famosen Streckenrekord auf! Alban Lakata verpasste als Vierter das Podium bei seiner Premiere nur knapp. Bei den Frauen entthronte die Deutsche Christina Rausch die Schweizer Seriensiegerin Laila Orenos.

Um Punkt 6:45 Uhr fiel heute in Sölden im Ötztal bei elf Grad Celsius der Startschuss zum 39. Ötztaler Radmarathon. Bei der Premiere 1982 standen 115 Hobbysportler am Start; auf Rennrädern, die zum Teil 14 Kilogramm und mehr wogen. Heute nahmen 4.285 Teilnehmer – 4.024 Männer und 261 Frauen – das Abenteuer auf ihren Rennrädern über die vier Alpenpässe Kühtai, Brenner- und Jaufenpass und zum Abschluss über das 2.509 Meter hohe Timmelsjoch in Angriff. Darunter befanden sich viele Top-Stars, wie Ex-Profi Fränk Schleck oder die Ex-Skispringer Andreas Goldberger und Martin Koch. Doch das Gros des Starterfeldes bildeten Hobbysportler aus 34 Nationen.
Über das Kühtai und den Brenner ließen sich bei den Damen Ils van der Moeren (BEL), die fünffache Siegerin Laila Orenos aus der Schweiz und die Deutsche Christina Rausch nie aus den Augen – das sollte noch länger so bleiben. Bei den Herren drückte gleich zu Beginn Martin Ludwiczek aus Maurach aufs Tempo. Das Kühtai passierte er als Solist, am Brenner wurde er von zwölf Athleten eingeholt. Knapp dahinter formierte sich ein 50-köpfiges Verfolgerfeld. Mit dabei waren alle Favoriten.
Hoogerland als Erster am Jaufenpass
Der Ötztaler Radmarathon ist seit Jahren ein Mythos und alleine für die Streckenabsicherung sorgen 600 Personen! Ende Jänner begann die Anmeldephase für die 39. Auflage und binnen Stunden meldeten sich 15.000 aus allen Weltteilen an. Nur 4.000 bekamen einen der begehrten Startplätze für das „schönste Amateurrennen der Welt“. Darunter waren auch die heutigen Spitzenfahrer, die nach dem Brenner richtig Gas gaben. Nachdem sich immer wieder neue Spitzengruppen gebildet hatten, trennte sich am Jaufenpass mit durchschnittlich zwölf Prozent Steigung die Spreu vom Weizen. Ex-Profi Johnny Hoogerland passierte vor dem Vorjahresdritten und Armamputierten Patrick Hagenaars den Jaufenpass. Dahinter mit 22 Sekunden Rückstand folge Stefano Cecchini, der Sieger von 2017, der eine zwölf Mann starke Gruppe mit Alban Lakata anführte. Vorjahressieger Mathias Nothegger hatte am vorletzten Pass seine Probleme und verlor Zeit.
Umsturz nach dem Jaufenpass
Doch bei der Abfahrt nach St. Leonhard, wo der Anstieg zum 2.509 Meter hoch gelegenen Timmelsjoch begann, katapultierte sich der schon als geschlagen vermutete Nothegger mit einer waghalsigen Abfahrt gemeinsam mit dem Italiener Mattia De Marchi an die Spitze. Dahinter folgten mit über drei Minuten Rückstand zwölf Verfolger. Auf 1.759 Höhenmetern und 29 Kilometern warteten auf die Fahrer aus dem Passeiertal über die Südrampe mit bis zu 14 Prozent Steigung der letzte Scharfrichter des Ötztaler Radmarathons. Hinter der Spitze begann ein heißer Fight, wobei MTB-Weltmeister Alban die erste Attacke setzte.
Streckenrekord für Nothegger!
Bei der Verpflegungsstelle Schönau schob sich hinter Nothegger und De Marchi der Deutsche Robert Petzold an die dritte Stelle. Doch vor dem Pass des Timmelsjochs war es Alban Lakata, der als Dritter mit über drei Minuten Rückstand auf das Spitzenduo lag. Unterdessen ereignete sich ganz vorne die Entscheidung um den Sieg: Der 40-jährige Mathias Nothegger attackierte bei der Mautstation und als De Marchi wieder den Anschluss schaffte, verlängerte der Vorarlberger: „Ich wusste, dass ich in der Abfahrt schneller als De Marchi war. Deshalb setzte ich alles auf eine Karte und konnte mich absetzen. In der Abfahrt habe ich dann alles riskiert. Dieser zweite Erfolg nach dem Vorjahr ist für mich ein Traum!“ Und Nothegger erfüllte sich diesen Traum mit einem neuen Streckenrekord. Er verbesserte die bisherige Bestmarke des Schweizers Hugo Jenni aus dem Jahr 2001 um zehn Minuten! „Das war für mich die Draufgabe. Der Ötztaler war heuer so stark besetzt und der Streckenrekord war nur möglich, da wir ab dem Kühtai Vollgas gefahren sind.“

Lakata wird zweitbester Österreicher
Als zweitbester Österreicher landete der Osttiroler Alban Lakata an der vierten Stelle. Im Sprint ums Podium musste er sich dem Italiener Tommaso Elettrico knapp geschlagen geben. Der mehrfache Weltmeister war im Starterfeld auch der einzige Fahrer, der bisher den Ötztaler und im Jahr 2017 das UCI-Rennen PRO Ötztaler 5.500 bestritten hat. „Ein Vergleich ist schwierig. Es lief sehr gut heute und mit meiner Premiere beim Ötztaler Radmarathon bin ich sehr zufrieden. Das hat heute Lust auf mehr gemacht. Vielleicht ist der Sieg für mich noch möglich!“ Als drittbester Österreicher wurde Patrick Hagenaars Sechster. Übrigens, der Zweite Mattia De Marchi fuhr bereits eine Profisaison für das Team Hrinkow Advarics Cycleang im Jahr 2017. Im Jahr davor gewann er bei der China-Rundfahrt im Dress von Androni Giocattoli – Sidermec eine Etappe und sicherte sich ebenfalls im Jahr 2016 den GP Kranj.
Spannung pur bei den Frauen
Die drei Spitzenreiterinnen bei den Damen lieferten sich am Timmelsjoch ein heißes Finale: Nachdem sich Laila Orenos zu Beginn der Steigung absetzen konnte, griff Christina Rausch an und überholte die Schweizer Seriensiegerin. Am Gipfel hatte die Deutsche einen bequemen Vorsprung von über zwei Minuten auf die Belgierin Ils van der Moeren, die sich auch noch an Orenos vorbei schob. Im Ziel konnte es die Premierensiegerin Christina Rausch aus Hamburg nicht fassen: „Vor zwei Jahren war ich schon knapp an Laila dran, im Vorjahr hatte ich zwei Verletzungen. Es ist unglaublich, dass ich das heute geschafft habe!“ Beste Österreicherin bei den Frauen wurde die Tirolerin Daniela Traxl-Pintarelli (8:00,11 Stunden) als Vierte, gefolgt von der in Wien lebenden Kärntnerin Anita Zankl (8:02,48 Stunden).
Jubiläums-Ötztaler im Schaltjahr 2020
OK-Chef Dominic Kuen zog nach der 39. Auflage des Ötztaler Radmarathons eine mehr als positive Bilanz: „Das Rennen ist gut verlaufen! Wir erlebten eine tolle Veranstaltung bei traumhaftem Wetter und der Live-Stream, der über 15 Stunden lief, hat tolle Bilder vom Ötztaler gezeigt. Der 40. Ötztaler findet im nächsten Jahr am 30. August statt. Alle Radsportfans haben einen Tag länger zum Anmelden, da es ein Schaltjahr ist. Die Anmeldefrist beginnt am 1. Februar und läuft bis zum 29.“

„Bike4Help“-Prolog am 30. August
Bereits am Freitag wurde das Ötztaler Rennradwochenende mit dem „Bike4Help“-Prolog eingeläutet. 145 Starter nahmen bei dem Bergsprint, wo eine 1,2 Kilometer lange Strecke mit 129 Höhenmetern absolviert werden musste, teil. Das Startgeld betrug zehn Euro pro Teilnehmer, der Reinerlös ging an den caritativen Verein „Bike4Help“. Bei der 2. Auflage stellte der Holländer Remco Snippe mit 3:51,4 Minuten die Bestzeit auf. Daniel Federspiels Rekordfahrt im Vorjahr mit 3:36 Minuten konnte nicht überboten werden. Bei den Damen siegte wie im Vorjahr Lorraine Dettmer. Mit ihrer Zeit von 5:02,9 Minuten war sie um neun Sekunden schneller als im Vorjahr.

Ergebnisse 39. Ötztaler Radmarathon: https://www.oetztaler-radmarathon.com/de/home/das-rennen/ergebnisse.html
Mehr Fotos: https://media.oetztal.com/pinaccess/showpin.do?pinCode=A16q6Zxq409w
Fotos (Druck) und Texte: www.oetztaler-radmarathon.com
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39. Ötztaler Radmarathon, 1. September 2019

15 Stunden live vom Ötztaler Radmarathon
Nur noch wenige Tage bis zum 39. Ötztaler Radmarathon. Das Radsporthighlight im Ötztal beginnt zwar am Sonntag, den 1. September 2019, doch das Programm startet bereits am kommenden Freitag. Für alle Zuschauer, die nicht persönlich nach Sölden kommen können, bietet der Veranstalter heuer ein Ötztaler-Special mit 15 Stunden Live-Stream am Renntag! Und Johnny Hoogerland, der niederländische Straßenmeister von 2013, feiert in seiner Radpension eine Premiere beim Ötztaler Radmarathon. Er ist damit der vierte Ex-Radprofi am Start!
Schon seit Mai läuft die monatliche Webisode, produziert von alpentour.tv. Sie bietet exklusive Einblicke rund um das Breitensport-Radsportevent des Jahres im Ötztal. Die Coverage des Ötztaler Radmarathon TV hat es auch am Rennwochenende in sich. „Wir liefern allen Fans die Bilder des Radmarathons nicht nur direkt ins Zielgelände, sondern auch auf das Handy, Tablet und an die Fernsehgeräte. Insgesamt strahlen wir am Sonntag 15 Stunden aus“, freut sich OK-Chef Dominic Kuen.
Die Berichterstattung startet am Freitag mit der Live-Übertragung des „Bike4Help“-Prologs, der am Freitag um 15:00 Uhr im Minutenstart bei der Freizeit Arena Sölden beginnt. Die Strecke verläuft über 1,2 Kilometer und 129 Höhenmeter – das ideale Aufwärmen für alle Radmarathon-Teilnehmer. Übrigens, im Vorjahr gewann Lorraine Dettmer mit 5:11 bei den Damen und Profi Daniel Federspiel setzte mit 3:36 Minuten die Rekordmarke bei den Herren.
Am Samstag geht es mit der Ötztaler Radmarathon TV Sondersendung direkt von der Expo mit dem anschließenden Fahrerbriefing weiter. Das große Finale folgt dann natürlich am Sonntag, dem Renntag. Der Ötztaler Radmarathon 2019 wird vom Start ab 06:30 Uhr bis zur Siegerehrung um ca. 21:30 Uhr live übertragen. Zu sehen gibt es die Übertragungen auf den Social Media Kanälen des Ötztaler Radmarathons sowie auf der Homepage https://www.oetztaler-radmarathon.com, zudem über viele Partner und Plattformen im deutschsprachigen Raum. „An diesem Wochenende wird nicht nur von allen Teilnehmern über die 238 Kilometer lange und mit 5.500 Höhenmetern gespickte Strecke alles abverlangt. Wir haben ein großes Team mit zahlreichen Kameras im Einsatz, um den Ötztaler Radmarathon ins perfekte Licht zu rücken“, sagt Produktionschef Martin Böckle.
Alle Infos zu den Ötztaler Radmarathon TV Sendezeiten gibt es hier: https://www.oetztaler-radmarathon.com/de/home/medien/tv.html
Johnny Hoogerland feiert Premiere im Ötztal
Der Holländer Johnny Hoogerland bestritt alle drei großen Landesrundfahrten Tour de France, Giro d’Italia und die Vuelta Espagna und krönte sich 2013 zum niederländischen Straßenmeister. Doch im Jahr 2011 sorgte er für große internationale Schlagzeilen: Da errang er bei der Tour de France gleich fünfmal die Führung der Bergwertung. Spektakulär und glimpflich ging dann die 9. Etappe der Frankreich-Rundfahrt zu Ende, als er den Preis für den kämpferischsten Fahrer neben Juan Antonio Flecha erhielt. Die beiden Profis fuhren in der Spitzengruppe, als sie von einem TV-Begleitfahrzeug touchiert und zu Fall gebracht wurden. Hoogerland stürzte dabei in einen Stacheldrahtzaun. Sowohl Hoogerland als auch Flecha erreichten das Etappenziel schwer verletzt mit großem Rückstand. Hoogerland musste schließlich mit 33 Stichen genäht werden. Neben dem Luxemburger Fränk Schleck, dem Lokalmatador Thomas Rohregger und dem Italiener Francesco Casagrande ist Hoogerland damit der vierte ehemalige Spitzenprofi, der den 39. Ötztaler Radmarathon bestreitet!
Verkehrsinformationen zum Ötztaler Radmarathon
Der Ötztaler Radmarathon führt nach dem Start in Sölden über die vier Bergriesen Kühtai, Brennerpass, danach auf Südtiroler Straßen über den Jaufenpass und das Timmelsjoch zurück nach Sölden. Am 1. September kommt es somit zu Straßensperren und Verkehrsanhaltungen. Hier finden Sie alle Informationen dazu: https://www.oetztaler-radmarathon.com/de/home/die-strecke/durchfahrtszeiten.html

Das komplette Programm des 39. Ötztaler Radmarathons: https://www.oetztaler-radmarathon.com/de/home/programm.html
Fotos (Druck) und Texte: www.oetztaler-radmarathon.com

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Medienservice 39. Ötztaler Radmarathon, 1. September 2019

Viele Ex-Sieger, Promis und ein Hauch von Tour de France beim Ötztaler Radmarathon
Die Ketten sind geschmiert, die Wadeln in perfektem Zustand. Nur noch eine Woche bis zum 39. Ötztaler Radmarathon am 1. September 2019. Die Anspannung steigt bei den rund 4.000 Teilnehmern. Darunter befinden sich auch heuer wieder viele Ex-Sieger, Promis und sportbegeisterte Tiroler. Und erstmals startet auch ein ehemaliger Gesamtdritter der Tour de France!

Bis Ende Februar dieses Jahres lief die Anmeldung für den Marathon-Klassiker in den Alpen. Tausende Hobbyradler haben sich für den Ötztaler angemeldet, doch „nur“ 4.000 kommen am 1. September in den Genuss eines der begehrten Startplätze. Jeder Teilnehmer wird am ersten Sonntag im September sein ganz persönliches Raderlebnis über 238 Kilometer und 5.500 Höhenmeter durchleben, wenn um 6:45 Uhr der Startschuss in Sölden fällt. Die Strecke ist gespickt mit den vier Bergriesen Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und Timmelsjoch.

Ganz vorne unter dem Red Bull Bogen stehen im Startblock 1a ehemalige Ötztaler Radmarathon-Sieger, treue Teilnehmer (die über 20 Mal teilgenommen haben) und Prominente, Startblock 1b wird mit jenen Teilnehmern aufgefüllt, die in den vergangenen vier Jahren Top-Zeiten – bei den Herren unter 8:20 Stunden und bei den Damen unter 9:20 Stunden – geschafft haben. „Es ist natürlich immer ein ‚Griss‘ um die vorderen Startplätze. Aber grad bei so einem langen Marathon ist die Startposition gar nicht so wichtig. Der Fokus sollte darauf liegen die Abfahrt von Sölden nach Oetz zur Abzweigung ins Kühtai möglichst ungefährlich und unfallfrei zu absolvieren“, sagt OK-Chef Dominic Kuen. Ganz vorne starten deshalb auch die beiden Sieger aus dem Vorjahr: Der Vorarlberger Mathias Nothegger sowie die Schweizerin Laila Orenos, die 2018 mit ihrem fünften Triumph in Folge einen Rekord aufgestellt hatte. Ebenso am Start sind die ehemaligen Ersten Stefano Cecchini, Monika Dietl, Holger Sievers sowie Routinier Ekkehard Dörschlag. Und auch der Armamputierte Vorjahresdritte Patrick Haagenars ist heuer wieder dabei, ebenso wie Lokalmatador Patric Grüner, der erst kürzlich auf der Ötztaler Gletscherstraße einen neuen Höhenweltrekord aufgestellt hat!
Tour de France-Fieber beim Ötztaler
Neben den stärksten Marathonfahrern Europas – von Robert Petzold bis Stefan Öttl und Daniel Rubisoier – startet ebenso der zweifache MTB-Marathon-Weltmeister Roel Paulissen aus Belgien. Auch der mehrfache MTB-Weltmeister Alban Lakata stellt sich heuer erstmals der Herausforderung im Ötztal. Sie alle haben das Podium im Visier! Etwas andere Ziele verfolgt der Großteil der Starter, wie der Schweizer Martin Kallen, OK-Chef der Fußball-Europameisterschaften, oder der ehemalige deutsche Skifahrer Frank Wörndl. Die beiden ehemaligen Skisprung-Asse Andreas Goldberger und Martin Koch, die vor einigen Jahren das Radfieber gepackt hat, sind auch heuer wieder dabei. Ebenso wie der deutsche Ex-Radprofi Jörg Ludewig oder der Grazer Stararchitekt Martin Strobl. Auf einen Fahrer werden sich wohl viele Augen richten, auf den Luxemburger Fränk Schleck. Der 39-Jährige ist seit Jahren in der Radpension, doch im Laufe seiner Karriere hat er neben der Tour de Suisse und dem Amstel Gold Race auch die Tour de France, wo er zudem zwei Etappensiege feierte, im Jahr 2011 als Dritter auf dem Podium beendet!
Fünf Pacemaker bringen die Teilnehmer ins Ziel
Heuer gibt es gleich fünf Pacemaker, die den Teilnehmern als Orientierungshilfe dienen. Sie versuchen, mit möglichst gleichmäßigem Tempo zu fahren, um ihre Zielzeiten zu erreichen. Der schnellste Tempomacher ist der gebürtige Tiroler und Ex-Radprofi Martin Weiss. Der 28-Jährige plant eine Zielzeit von acht Stunden. Eine Stunde später will Ex-Profi und Rundfahrtssieger Thomas Rohregger Sölden erreichen und 9,5 Stunden plant Martin Kraler, der Zwölfte des Crosscountry Gesamtweltcups von 2006. Etwas gemächlicher geht es der Hubener Siegfried Klotz mit zehn Stunden an und die 33-jährige Claudia Egginger aus Mondsee hat elf Stunden im Visier. Dass sie auch schneller fahren könnte, zeigte sie 2017 und in diesem Jahr, als sie die Qualifikation für die MTB-WM schaffte!

Die Strecke:
Start in Sölden. Tendenziell bergab bis Oetz (800m). Dann hinauf aufs Kühtai (2020m). Abfahrt nach Kematen und weiter Richtung Innsbruck (600m). Bergauf kurz verschnaufen bis zum Brennerpass (1377m). Hinunter nach Sterzing (960m). Rechts abbiegen und schön gleichmäßig hinauf auf den Jaufenpass (2090m). Vorsichtig abfahren nach St. Leonhard im Passeiertal (700m) und dann das große Finale bis zum Timmelsjoch (2509). Traumziel: Sölden (1377m).

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Strasser/Kienreich mit neuer Rekordmarke rund um Österreich

Christoph Strasser hat bereits drei Mal als Solofahrer das Race Around Austria (RAA) gewonnen, ebenfalls im Viererteam und er holte sich auch über die Challenge Strecke den ersten Ultra-Staatsmeistertitel der Geschichte. Heute erreichte er mit seinem Partner Lukas Kienreich nach 2.200 Kilometern das Ziel in St. Georgen am Attersee. Mit einer neuen Rekordzeit von 2 Tagen 21 Stunden 38 Minuten.
Letzten Dienstag um 10:37 Uhr fiel für den sechsfachen Race Across-America-Sieger Christoph Strasser und seinen Freund und Trainingskollegen Lukas Kienreich der Startschuss zum Abenteuer Rund um Österreich, das über 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter führte. Ihr Ziel gaben sie damals klar aus: Sieg in einer neuen Rekordzeit. Und das Vorhaben ist voll aufgegangen. Das steirische Duo stellte mit 2 Tagen 21 Stunden 38 Minuten einen neuen Streckenrekord bei den Zweierteams auf und war damit auch schneller als sämtliche Viererteams, die sich alle noch auf der Strecke befinden.
„Extrem gut gelaufen“
Christoph Strasser erreichte heute früh mit seinem Kollegen Lukas Kienreich das Ziel in St. Georgen im Attergau. Der Kraubather zeigte sich mehr als happy: „Es ist extrem gut gelaufen und auch die Taktik mit den 20-minütigen „Turns“ ist voll aufgegangen. Wir waren das mit Abstand schnellste Team. Auch wettermäßig haben wir es gut erwischt. Es gab nur eine elfstündige Regenphase über den Großglockner. Aber das ist normal und hätte auch schlimmer sein können. Im Vergleich zum Solofahren ist man im Zweierteam in der ersten Phase nicht unbedingt schneller. Der große Unterschied kommt dann in der zweiten Hälfte, wo man zu zweit das Tempo halten kann. Die Schlafpausen haben sich natürlich auch in Grenzen gehalten. In den 20-minütigen Pausen war es immer das gleiche Prozedere: Umziehen, abtrocknen und fünf Minuten schlafen.“
Auch Teamchef Michael Kogler zeigte sich mit der Leistung der beiden Sportler sehr zufrieden: „Die Ablösungen haben super funktioniert. Jeder hat versucht seine Stärken auszuspielen: Das Leichtgewicht Lukas fuhr eher bergauf und Christoph spielte seine Stärken im hügeligen, flachen Gelände aus. Sie haben perfekt harmoniert und verblüffend war, dass wir schneller als jedes Viererteam waren!“
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