Archiv der Kategorie: Radmarathon

Dolomitenradrundfahrt steht in den Startlöchern

Noch rund drei Wochen bis zum Osttiroler Radspektakel des Jahres: Am 12. Juni findet die 34. Dolomitenradrundfahrt und die 6. Auflage des Extremmarathons SuperGiroDolomiti mit Start und Ziel in Lienz statt. Bereits über 1.000 Radfahrer haben sich angemeldet, darunter auch die Ex-Sieger Simon Schupfer und Maximilian Kuen. Und auch ehemalige Sportgrößen, wie Martin Koch und Thomas Rohregger, sind erneut dabei.

Wer Erholung für Körper, Geist und Seele sucht, findet mit der Dolomitenradrundfahrt durch die wildromantischen Lienzer Dolomiten und das Lesachtal die perfekte Wahl. Den Marathonklassiker in Osttirol gibt es seit 70 Jahren und er zählt damit zum ältesten Radmarathons Österreichs. Die Strecke führt am 12. Juni über 112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter. Alle Starter erhalten ein Werkzeugset inklusive Storagebox und eine Trinkflasche. Angefeuert werden alle entlang der Strecke wieder von vielen Musikkapellen und Zuschauern.

Ein Hauch vom Giro d’Italia
Wer es etwas anspruchsvoller will, für den haben die Organisatoren des LRC Lienz um TVB-Obmann Franz Theurl die Extremvariante SuperGiroDolomiti im Angebot. Die 6. Auflage führt über 228 Kilometer und 5.450 Höhenmeter von Osttirol über Kärnten, Italien wieder zurück nach Lienz. Insgesamt vier steile Anstiege sind dabei zu absolvieren: der Plöckenpass gleich zwei Mal, der Kartitscher Sattel und auf italienischem Boden der Monte Zoncolan (1.731m). Er gilt als einer der schwersten Radberge Europas und war schon öfter Etappenziel des Giro d’Italia. „Diese Strecke hat es in sich! Alle Starter bekommen ein hochwertiges Finisher-Trikot und eine Radflasche. Anmeldungen für beide Bewerbe sind noch Online auf dolomitensport.at bis 9. Juni möglich. Die Nachmeldung klappt natürlich auch vor Ort in der Dolomitenhalle Lienz“, beschreibt Franz Theurl. Insgesamt rechnet der Organisator heuer wieder mit über 1.500 Startern.

Bereits über 1.000 Starter angemeldet – auch Kuen, Rohregger und Koch
Über 1.000 TeilnehmerInnen aus 21 Nationen sind bereits für den Klassiker in den Dolomiten angemeldet. Das Programm beginnt bereits am Vortag, am 11. Juni. Ab 15:00 Uhr sind die Kleinsten wieder am Lienzer Hauptplatz bei den Kinderrennen an der Reihe. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen der Dolomitenradrundfahrt und SuperGiroDolomiti, wo auch bereits namhafte Radsportler angemeldet sind. Ex-Radprofi Maximilian Kuen gewann die Dolomitenradrundfahrt 2014 und 2017 und Lokalmatador Simon Schupfer jubelte 2019 über seinen Triumph. „Ich war schon fünfmal in Osttirol dabei und freue mich wieder auf eines meiner Lieblingsrennen. Der dritte Sieg bei der Dolomitenradrundfahrt wird schwierig, aber das Stockerl wäre schon das Ziel. Aber ich denke, dass das Niveau sehr hoch sein wird“, freut sich der Tiroler Kuen auf seinen Start. Und zwei ehemalige Sportgrößen stellen sich auch wieder der Herausforderung rund um Lienz: Ex-Rundfahrtssieger Thomas Rohregger und Sksprungstar Martin Koch nehmen auch die Dolomitenradrundfahrt erneut ins Visier, auch wenn mit anderen Ambitionen: „Halbwegs durchkommen heißt die Devise“, lautet das Motto von Koch.

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Christoph Strasser will RAN-Triple!

Nach dem Sieg beim Race Across Italy im April des Jahres steht am kommenden Wochenenede das nächste Rennen für Christoph Strasser auf dem Programm. In der Heimat beim Race Around Niederösterreich (RAN) will er nach 2020 und 2021 das Triple schaffen!

Nach zwei Jahren ohne Zuschauer soll es heuer im Start- und Zielort Weitra im Waldviertel wieder brodeln! „Das wünsche ich den Organisatoren, die ein tolles Rennen organisieren“, freut sich der Kraubather, der das RAN in den letzten beiden Jahren gewinnen konnte: „Mein Ziel heuer ist wieder der Sieg, auch wenn die Konkurrenz sehr stark sein wird.“ Wie in den letzten Jahren führt das Rennen über die idente 600 Kilometer lange Strecke mit 6.000 Höhenmetern. „Ich finde es super, dass wir jedes Jahr die gleiche Route haben. So kann man sich perfekt darauf einstellen und kennt die Tücken der Passagen sowie die idealen Wechselpunkte, um vom Zeitfahr- aufs Bergrad umzusteigen.“ Christoph geht am kommenden Freitag um 19:56 Uhr als letzter Solofahrer ins Rennen.

Starke Konkurrenz für Strasser
Das RAN ist eines der bestbesetzten Ultra-Radrennen Europas. „Es freut mich total, dass der Deutsche Robert Müller wieder dabei ist, er wurde in den vergangenen Jahren jeweils Dritter. Sebastian Michetschläger habe ich auch ganz oben auf der Liste, er war Teil des RAAM-Siegerteams in der 4er Staffel 2019 und hat mit zwei Siegen bei der Race Around Austria Challenge auch schon im Solo herausragende Ergebnisse erzielt. Aber auch Martin Bendszus aus Deutschland, der schon einen WM-Titel im 24 Stunden Einzelzeitfahren gewonnen hat, und Race Across Germany-Sieger Dominik Meierhofer werden ums Podium mitfahren“, analysiert Strasser, der abgesehen von zwei Radwechseln keine Pausen plant. In den letzten Jahren absolvierte er die Strecke in Zeiten von 17:25h und 16:55h. „Letztes Jahr war es kalt und nass. Bei besserem Wetter fahren wir sicher schneller. Nochmals eine Zeit unter 17 Stunden zu schaffen ist sicher möglich, da muss aber alles passen. Vor allem, wenn ich wieder die Wattleistung von 274 im Durchschnitt schaffe.“

Gute Erholung von Knieproblemen
Am 24. April des Jahres bestritt der sechsfache Sieger des Race Across America das Race Across Italy, das er mit großem Vorsprung gewinnen konnte. Einziger Wehrmutstropfen waren Knieprobleme, die Heilung schreitet aber voran: „Einige Zeit hatte ich noch Schmerzen im Knie. In Italien fuhr ich zu lange und zu viele Höhenmeter auf dem Zeitfahrrad, wodurch mein Knie sehr beleidigt war. Aber jetzt ist alles wieder gut und die Trainings verliefen zuletzt wie geplant. Ich fühle mich wieder in super Form.“

Das Race Around Niederösterreich gibt es auch wieder im Livestream unter www.ran-bike.at

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Ötztaler Radmarathon startet ab 2023 bereits im Juli

Ab dem nächsten Jahr bestimmt der „Ötztaler“ bereits zum Sommerstart das Geschehen in Sölden und entlang der 227 Kilometer langen Strecke in Nord- und Südtirol. Statt des bisherigen Termins Ende August findet der beliebte Radsportklassiker künftig immer am zweiten Sonntag im Juli statt. Für die 42. Auflage ist der Termin bereits fixiert: Sonntag, 9. Juli, 2023.

Das Veranstaltungsdatum des Ötztaler Radmarathons im Spätsommer hatte über Jahre Bestand. Eventbedingte Straßensperren führten in Südtirol zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Staus an einem traditionell verkehrsreichen Wochenende. „Als Veranstalter eines Rennens dieser Größenordnung sind wir auf den Zuspruch der TeilnehmerInnen und PartnerInnen entlang der Strecke angewiesen. Deshalb haben wir uns in Gesprächen darauf verständigt, den Ötztaler Radmarathon künftig im Juli auszutragen. Damit stellen wir sicher, dass der Traum vom Ötztaler auch in Zukunft weiterlebt“, erklärt Dominic Kuen, Leiter des Organisationskomitees. Mit diesem Schritt wird dem Wunsch Südtirols entsprochen, den „Ötztaler“ an einem verkehrsärmeren Wochenende durchzuführen. „Durch die Terminverschiebung schaffen wir eine gute Basis für beide Regionen. Uns ist es ein Anliegen, Anrainer und Betriebe entlang der Strecke zu Entlasten und gemeinsam mit dem OK-Team des Ötztaler Radmarathons eine Lösung zu finden, die wenn die Verkehrszahlen im Juli so bleiben, langfristig umsetzbar ist“, so Martin Alber, Bürgermeister der Südtiroler Marktgemeinde Brenner.

Das Vorrücken in den Juli verbessert gleichzeitig die Bedingungen für die knapp 4.000 TeilnehmerInnen, die sich der sportlichen Challenge Jahr für Jahr stellen. Wetterkapriolen mit Schneefall an den Pässen dürften künftig nicht mehr zu befürchten sein. Dank der längeren Tage zum neuen Termin sind außerdem frühere Startzeiten möglich und die Mehrheit der HobbysportlerInnen kann das Ziel in Sölden bei Tageslicht erreichen. „Es ist uns wichtig, den neuen Termin frühzeitig zu kommunizieren. Somit können sich die Anrainer entlang der Strecke darauf einstellen und sich die TeilnehmerInnen auf das nächste Jahr gezielt vorbereiten und ihre Trainingspläne auf das neue Datum adaptieren“, erklärt Kuen.

2022 bleibt (fast) alles gleich
Die Vorbereitungsarbeiten für die 41. Auflage am Sonntag, 28. August 2022, laufen auf Hochtouren. Es ändert sich nichts Gravierendes an den harten Fakten. Einzig die Startzeit rückt vor auf 06.30 Uhr und die Streckenführung bei Sterzing wird geändert, um die Hauptverkehrswege (Autobahnzufahrten, Ortsverkehr, Zufahrt Penserjoch, Ridnauntal) freizuhalten.

Neue Streckenführung im Wipptal
An der Nordeinfahrt von Sterzing verlassen die Radfahrer die Brennerstraße und biegen in die Kitzbühlerstraße ein; über die Lahnstraße fahren sie nach Thuins und weiter auf die Jaufenstraße, in die sie über den Kreisverkehr beim Milchhof Sterzing einfahren. Die Zufahrt nach Jaufental, Ratschings und Ridnaun soll gewährleistet sein.

Heute: ÖRM LIVE TV ab 17:00 Uhr
News und Themen rund um den Ötztaler Radmarathon flimmern schon seit einigen Jahren mit Ötztaler Radmarathon TV über die Bildschirme. Informationen zu den Änderungen werden bei der ersten LIVE-Sendung, die heute am 12. Mai um 17:00 Uhr ausgestrahlt wird. Empfangbar ist die Live-Übertragung über die Website des Ötztaler Radmarathons – www.oetztaler-radmarathon.com/livestream

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Christoph Strasser siegt beim Saisonauftakt in Italien mit Streckenrekord!

Die Saison 2022 hat für Christoph Strasser mit einem Sieg begonnen. Der Kraubather holte sich den Sieg beim 775 Kilometer langen Race Across Italy mit neuem Streckenrekord von 24:28 Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 31,76 km/h.

Gestern ging der sechsfache Race Across America-Triumphator Christoph Strasser um 12:24 Uhr in das 775 Kilometer lange und mit 10.500 Höhenmeter gespickte Race Across Italy. Start und Ziel befanden sich in Silvi Marina an der Adriaküste. An das größte Ultra-Radrennen in Italien hat Christoph sehr gute Erinnerungen, konnte er doch 2013 die Premiere des Race Across Italy gewinnen. Und im gleichen Jahr schaffte er das Race Across America auch erstmals unter acht Tagen!

Schweres Finale in Italien
Bei perfekten Bedingungen mit 20 Grad Temperatur startete er gestern als Letzter der 36 Solo-Starter in den Klassiker. Das Wetter sollte aber nicht so schön bleiben. „Er hat sofort seinen Rhythmus gefunden und trotz Regen, Kniezwicken und natürlich Müdigkeit überstand er die Nacht auch sehr gut“, beschreibt Teamchef Michael Kogler. Heute früh klarte es etwas auf, doch die letzten Stunden auf dem Rad waren richtig hart für den Steirer: „Es lief lange Zeit richtig gut, aber die letzten Stunden des Rennens waren ein Kampf. Es hat geregnet und ich bekam auch gröbere Knieschmerzen. Aber ich freue mich riesig über diesen Sieg mit neuem Streckenrekord. Jetzt freuen wir uns alle auf einen guten Espresso.“ Die bisherige Bestmarke hielt Ralph „Dizzy“ Diseviscourt mit 26:23 Stunden aus dem Jahr 2019.

Hiobsbotschaft vor dem Start
Kurz vor dem Start gab es für Christoph eine Hiobsbotschaft: „Mein dritter Betreuer konnte wegen Corona nicht mit. Für mein kleines Team war das ganze Rennen darum sehr herausfordernd. Deshalb hat nicht alles 100%ig geklappt. Wir hatten einige Navigationsfehler. Kogi und Manuel haben voll am Anschlag gearbeitet und tolles geleistet. Deshalb bin ich mit der Zeit auch mehr als zufrieden.“

Nächster Stopp in Niederösterreich
Nach dem erfolgreichen Saisonstart geht die Saison für Christoph Strasser in der Heimat weiter. Am 27. Mai 2022 startet er beim Race Around Niederösterreich.

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Streckenrekord beim Neusiedler See Radmarathon

Deutscher Doppelsieg bei den Männern und der zweite Zweifachsieg bei den Damen. Das ist die Bilanz des 30. Neusiedler See Radmarathons powered by Burgenland Tourismus. Tobias Häckl siegte mit neuem Streckenrekord vor seinem Landsmann Alexander Steffens und dem Österreicher Martin Geretschnig. Bei den Damen war Katharina Machner erneut nicht zu schlagen! Erstmals war der Marathon Mitglied der UCI Gran Fondo World Series mit insgesamt 1.700 Startern am gesamten Wochenende.

Dass beim Neusiedler See Radmarathon powered by Burgenland Tourismus nicht die Berge entscheidend sind, wurde heute den zahlreichen StarterInnen wieder klar. Bei 14 Grad Starttemperatur wehte es nämlich ordentlich rund um den Neusiedler See! Insgesamt nahmen am gesamten Radsport-Wochenende 1.700 TeilnehmerInnen teil – 1.200 beim 125 Kilometer langen 30. Neusiedler See Radmarathon, 400 gestern bei den Zeitfahrbewerben und rund 100 beim Kids- und E-Bike-Race. Durch die Aufnahme des Marathons in die UCI Gran Fondo World Series waren auch viele internationale Athleten aus über 30 Nationen im Burgenland.

Neue Bestzeit
Bald nach dem Start des 30. Neusiedler See Radmarathons in Mörbisch, dem Auftakt der heimischen Marathonszene, setzte sich eine neunköpfige Spitzengruppe ab. Nach dem Abstecher über Ungarn formierte sich nach Illmitz eine größere Spitzengruppe mit vielen Top-Amateuren. Die richtige Entscheidung ereignete sich dann aber im nördlichen Seeabschnitt bei Weiden am See, wo sich der Steirer Martin Geretschnig (ARBÖ Kärnten Radmarathon) und der Deutsche Alexander Steffens erfolgreich absetzen konnten. Bei starkem Gegenwind nahmen sie die letzten 40 Kilometer in Angriff. Das Duo harmonierte sehr gut und die Verfolgergruppe war sich zudem uneinig. Doch rund zehn Kilometer vor dem Ziel schaffte noch der deutsche Marathonstar Tobias Häckl, der im Vorjahr den Kitzbüheler Radmarathon und den King of the Lake gewann, den Anschluss. Das Trio sprintete schließlich in Mörbisch um den Sieg beim ersten Marathon des Jahres, wo sich Häckl klar gegen Steffens und Geretschnig durchsetzen konnte. Und das mit einer Zeit von 2:51,36 Minuten. Der bisherige Streckenrekord von 2:53 Minuten wurde damit klar unterboten.

Steffens von Herz-Op aufs Podium
Der 28-jährige Zeitfahrspezialist Tobias Häckl aus Mittelfranken jubelte im Ziel über seinen ersten Triumph beim Neusiedler See Radmarathon: „Das war ein richtig tolles Rennen heute und von beginn an extrem schnell. Zum Glück holte ich die beiden Spitzenfahrer am Ende noch ein. Nach diesem Sieg kann das Jahr gerne so weitergehen.“ Der emotionale Sieger war allerdings sein Landsmann Alexander Steffens aus Bayern: „Vor sieben Wochen lag ich wegen einer Herz-Operation noch im Krankenhaus und heute werde ich Zweiter bei diesem tollen Marathon; ein Traum für mich!“ Der „Mann des Tages“ war allerdings Martin Geretschnig, der unermüdlich von Anfang bis zum Ende attackierte: „Es war brutal windig und schnell und freue mich sehr über diesen dritten Platz. Am Ende hat etwas die Kraft gefehlt.“

Damensieg erneut an Katharina Machner
Geretschnigs Freundin Katharina Machner ist seit dem Vorjahr unschlagbar am Neusiedler See: Gewann sie im Vorjahr das Zeitfahren und den Marathon, gelang ihr heuer erneut dieses Kunststück. Sie verwies Stefanie Lisko um drei Minuten auf den zweiten Platz, Dritte wurde Anna Briefer. Und vor der Siegerehrung kam es noch zu einem rührigen Moment, als im vollen Festzelt ein OK Teammitglied von Johannes Hessenberger seiner Freundin einen Heiratsantrag vortrug.

Zeitfahrbewerbe mit Teilnehmerrekord
Gestern fand in Mörbisch das 1. Kids- und E-Bike-Race statt. Am Nachmittag folgte das 11. Mörbischer Einzel- und Paarzeitfahren. Dabei wurde mit über 400 StarterInnen ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. „Mittlerweile zählen wir zu den größten Einzelzeitfahrbewerben in Österreich und zum zweitgrößten weltweit von der UCI Gran Fondo World Series. Wegen der Aufnahme in die UCI Gran Fondo World Series hatten wir auch viele internationale Athleten dabei“, freut sich Organisator Johannes Hessenberger. Im Zuge des Bewerbes wurden auch die Meistermedaillen im Paarzeitfahren vergeben. Der Steirer Martin Geretschnig, der die letzten Jahre in Mörbisch dominierte und zu den besten Zeitfahrern des Landes zählt, musste sich erstmals mit dem zweiten Platz begnügen. Der Belgier Jari Verstraeten siegte beim 26 Kilometer langen Zeitfahren mit Start und Ziel in Mörbisch. Dritter wurde David Polzer aus der Steiermark. Bei den Damen wiederholte die Steirerin Katharina Machner ihren Sieg aus dem Vorjahr. Übrigens, ein ganz starker Fahrer musste sich mit Rang sieben begnügen: Johannes Hirschbichler, der 2019 hinter Matthias Brändle und noch vor Patrick Konrad Vize-Zeitfahrstaatsmeister wurde!

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Ab nach Italien – Strassers Saisonstart steht vor der Tür

Christoph Strasser startet heuer in Italien in seine Saison. Am 23. April 2022 bestreitet er das Race Across Italy, ehe danach das Race Around Niederösterreich folgt. In der zweiten Saisonhälfte gibt es dann eine Premiere für den weltbesten Ultraradfahrer: Der Steirer nimmt erstmals ein „unsupported“ Rennen ohne jegliche Betreuung in Angriff!

Der Saisonstart steht kurz bevor: Am 23. April fährt Strasser das 775 Kilometer lange und mit 10.500 Höhenmetern gespickte Race Across Italy mit Start und Ziel in Silvi Marina an der Adriaküste. „Darauf freue ich mich sehr, denn 2013 habe ich die Erstaustragung gewonnen! Das war ein gutes Omen für mich, denn im gleichen Jahr schaffte ich das Race Across America erstmals unter acht Tagen. Ich bin top-fit und war im Februar auf einem 14-tägigen Trainingslager auf Gran Canaria. Die Bedingungen waren perfekt und ich saß insgesamt 64 Stunden und 1.550 Kilometer auf dem Rad, mit insgesamt 33.000 Höhenmetern“, beschreibt Strasser.

Heimspiel in Niederösterreich
Das zweite Rennen folgt dann in der Heimat, beim Race Around Niederösterreich (RAN) ab dem 27. Mai. „Eigentlich wollte ich das Race Around Dänemark bestreiten. Es wäre ein neues Rennen und eine neue Challenge gewesen, aber das RAN ist einfach mittlerweile ein ganz großer Klassiker in unserem Sport und ist immer großartig organisiert. Schon jetzt sind über 75 Solofahrer gemeldet und die besten Fahrer der Szene sind im Startort Weitra im Waldviertel am Start. So zum Beispiel RAAM-Veteran und Ultracycling-Legende Marko Baloh, der Race Around Austria-Challenge Sieger von 2021 Sebastian Michetschläger, der Zweitplatzierte vom RAN 2020 und 2021 Philipp Kaider, der Race Across Germany-Sieger Dominik Meierhofer und viele mehr. Da ich ein absoluter Wettkampf-Typ bin und stark besetzte Rennen liebe, führt am RAN mit seinen 600 Kilometern und 6.000 Höhenmetern kein Weg vorbei!“

Neue Challenge im 2. Halbjahr
Das Race Across America hat Christoph Strasser in diesem jahr nicht auf seinem Rennplan. Denn erstmals bildet in der zweiten Saisonhälfte ein richtiges Radabenteuer seinen Saisonhöhepunkt. „Zum ersten Mal in meiner Karriere fahre ich ein langes „unsupported“ Rennen ohne Crew. Auf diese Challenge freue ich mich schon sehr, aber da wartet noch viel Vorbereitung auf mich. Details zum Rennen kommen bald“, sagt der Kraubather.

Vortragstermine nehmen wieder Schwung auf
Neben seinem Online-Shop und dem Podcast „Sitzfleisch“ hat sich Christoph Strasser auch als Referent und Speaker ein berufliches Standbein aufgebaut. Nach vielen abgesagten Veranstaltungsterminen füllt sich sein Kalender nun wieder mit Firmenevents und öffentlichen Vorträgen. Die nächsten Termine im April sind:
28.4.: Buchpräsentation in Judenburg/Morawa
30.4.: Multimedia Vortrag „Der Weg ist weiter als das Ziel“ in Bad Honnef (Deutschland)

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Ötztaler Radmarathon 2022 – der Traum lebt!

Februar ist der Monat der Hoffnung für mehr als 16.000 Radsportler aus aller Welt, die sich um einen der begehrten Startplätze des 41. Ötztaler Radmarathons am 28. August 2022 bewerben. Für nur 4.000 davon erfüllt sich der Traum vom Ötztaler. Die Spannung steigt!

Am 1. Februar 2022 öffnen sich die digitalen Anmeldepforten des Ötztaler Radmarathons. Bis zum 28. Februar 2022 können sich alle Interessierten online anmelden. In der ersten Märzhälfte des Jahres werden dann schließlich die 4.000 StarterInnen ausgelost! Der Run auf den Ötztaler Radmarathon hat seit Beginn des Jahrtausends enorm zugenommen. Wagten sich bei der ersten Austragung 1982 noch 154 waghalsige Radfahrer auf die Strecke, stiegen die Anmeldezahlen danach rasant! Im gleichen Ausmaß nahm auch der organisatorische Aufwand zu, wodurch das Starterfeld seit dem Jahr 2005 auf 4.000 limitiert ist. Danach wurde die kreative Idee der Verlosung eingeführt.

Für die Radsportler beginnt im Februar ein Traum und er endet spätestens am 28. August 2022, wenn sie nach 227 Kilometern und 5.500 Höhenmetern hoffentlich unversehrt das Ziel in Sölden im Ötztal erreichen. Nach dem Start in der Tourismusmetropole warten nicht weniger als vier hohe Alpenpässe (Kühtai, Brenner-, Jaufenpass und das Timmelsjoch), sieben Täler, drei Klimazonen (Ötztaler Gletscherregion, Tiroler Mittelgebirge, Südtiroler Weinberge). Rund 1.100 Mitarbeiter und Helfer um OK-Chef Dominic Kuen kümmern sich um die reibungslose Abwicklung. Bei den sechs Labestationen stehen den Teilnehmern insgesamt 10.000 Bananen, 18 Steigen Äpfel, 500 Melonen, 12.000 Powerbar Gels und 12.000 Powerbar-Riegel, 12.500 Brote, 1.600 kg Nudeln und 9.000 Stück Kuchen von Söldner Hausfrauen hergestellt zur Verfügung!

Erfülle deinen Traum!
Jedes Jahr läuft der Ötztaler Radmarathon unter einem anderen Motto. Waren es zuletzt Bergtiere, Alpenblumen oder typische Gesteinsarten aus dem Ötztal, dreht sich heuer alles um den „Traum“. Passend zur Anmeldephase im Februar und zur Verlosung im März rückt der Traum für jeden, der mitfahren will, näher und näher!

Die Strecke
Start in Sölden. Meist bergab bis Oetz (820 m). Dann hinauf aufs Kühtai (2.020 m). Abfahrt nach Kematen und weiter Richtung Innsbruck (600 m). Bergauf bis zum Brennerpass (1.377 m). Kurz verschnaufen und hinunter nach Sterzing (960 m). Rechts abbiegen und schön gleichmäßig hinauf auf den Jaufenpass (2.090 m). Vorsichtig abfahren nach St. Leonhard im Passeiertal (750m) und dann das große Finale bis zum Timmelsjoch (2.474 m). Traumziel: Sölden (1.377 m)

Die Bergpassagen
Warm up Oetz – Kühtai: 18 km; 1200 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 49; Haushalten Innsbruck – Brenner: 37,5 km; 777 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 121,5; Antasten Sterzing – Jaufenpass: 15,5 km; 1130 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 153; Schicksalsberg St. Leonhard – Timmelsjoch 29 km; 1724 Höhenmeter; Labestationen bei Gesamtkilometer 191,5 und 196.

www.oetztaler-radmarathon.com

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Steirischer Triumph beim Neusiedler See Radmarathon

Marco Marina aus Bad Gleichenberg hat heute den 29. Neusiedler See Radmarathon gewonnen. Er siegte im Sprint vor dem großen Favoriten Johnny Hoogerland. Bei den Damen wiederholte die Tirolerin Katharina Machner ihren Sieg von 2019. Über 1.600 Teilnehmer sorgten an diesem Wochenende für ein großes Sportfest in Mörbisch am Neusiedler See.
Burgenlands Kulturhauptstadt Mörbisch verwandelte sich an diesem Wochenende zur Sporthauptstadt. Denn es wurde heute beim 29. Neusiedler See Radmarathon, der Mini-Marathon-Variante und gestern beim 10. Mörbischer Einzel- und Paarzeitfahren sowie beim 20. Mörbischer Lauftag fleißig geradelt und gelaufen. Insgesamt nahmen rund 1.600 Sportler aus 23 Nationen teil. Und bei den Paarzeitfahrbewerben ging es auch um die österreichischen Meistertitel für Amateure und Masters-Fahrer bei Frauen und Männern.

Hillinger und Hoogerland im Freudentaumel
Traumhaftes Wetter mit viel Sonnenschein begleitete die Teilnehmer bei den Bewerben in Mörbisch am Neusiedler See. Das 26 Kilometer lange Einzelzeitfahren über eine neue Strecke mit 26 Kilometern gewann gestern Martin Geretschnig, seit einigen Jahren der beste Zeitfahrer im Amateurbereich Er siegte 22,7 Sekunden vor Daniel Szalay und nur drei Sekunden dahinter kam Ultra-Radfahrer Christoph Strasser auf den dritten Platz. Bei den Damen siegte Katharina Machner. „Ich war vor dem Start richtig nervös und die neue, technisch anspruchsvolle Strecke bietet alles, was das Zeitfahrherz begehrt. Ein tolles Rennen“, freute sich Geretschnig im Ziel. Insgesamt starteten mehr als 400 AthletInnen bei den Zeitfahrbewerben! Zwei waren darunter, die ihren Erfolg richtig feierten: Star-Winzer Leo Hillinger gewann das Paarzeitfahren mit seinem Partner Johnny Hoogerland mit dem Minimalvorsprung von zwei Sekunden. „Das war einer meiner größten Erfolge“, freute sich Hillinger. Gemütlicher hingegen gingen es andere Prominente, wie die Ex-Radprofis Rene Haselbacher und Paco Wrolich oder Ex-Skisprungstar Martin Koch mit ihren Partnern an.

Windiger Dreikampf um den Sieg
Heute fiel um 9:00 Uhr der Startschuss zum 29. Neusiedler See Radmarathon, der bei traumhaften Witterungsbedingungen über 125 Kilometer und 600 Höhenmeter führte. Gleich vom Start weg war das Tempo enorm hoch und es bildete sich eine große Spitzengruppe mit allen Favoriten. Der pannonische Wind machte heute das Rennen extrem schnell und schwer. Immer wieder versuchten sich Fahrer abzusetzten, aber ein rund 30 Mann starkes Spitzenfeld näherte sich Mörbisch am Neusiedler See. Bei Rust, rund zehn Kilometer vor dem Ziel, löste sich dann doch noch ein Trio. Marco Marina, Burkhard Plank vom HILL Racingteam und der große Favorit Johnny Hoogerland, der heuer bereits den Ötztaler Radmarathon gewann, brachten einen knappen Vorsprung ins Ziel. Im Zielsprint war der Steirer Marco Marina, der vor zwei Jahren schon Dritter wurde, nicht zu biegen: „Es war ein brutal schweres und schnelles Rennen. Johnny war heute insgesamt der stärkste Fahrer, aber ich war dann doch noch schneller im Sprint. Ein ganz großer Sieg ist das für mich!“ Hoogerland selbst attackierte immer wieder, kam aber nie entscheidend weg: „Der Sprint ist nicht meine Stärke, Gratulation an Marco zu seinem Sieg.“ Mit einer Siegerzeit von 2:57,09 Stunden wurde der Streckenrekord von 2:51 Stunden um sechs Minuten verpasst.

Bei den Damen wiederholte die Tirolerin Katharina Machner ihren Sieg im Burgenland von 2019. „Ich hielt lange mit der großen Spitzengruppe, wo sich auch Leo Hillinger befand, mit. Im Ziel lag ich nur sechs Minuten hinter den besten Männern“, freute sie sich im Ziel. Zweite wurde Elisa Winter vor Petra Schönauer.
Positive Bilanz
Seinen dritten Neusiedler See Radmarathon bewältigten heute Organisator Johannes Hessenberger und sein Team mit Bravour: „Wir haben sehr viel Lob bekommen und ich freue mich schon sehr auf das nächste Jahr, wenn der Marathon in die „Champions League“ des Marathonsports aufsteigt“, sagt Hessenberger. Denn im nächsten Jahr wird Mörbisch im größten internationalen Marathon-Netzwerk Gran Fondo UCI World Series dabei sein. „Wir sind damit Teil von rund 25 Events auf fünf Kontinenten, in 21 Ländern und mit insgesamt 75.000 Teilnehmern. Bei uns können sich Amateursportler für die offizielle Marathon- und Zeitfahr-WM der UCI qualifizieren.“ Der Neusiedler See Radmarathon ist der einzige Bewerb im gesamten deutschsprachigen Raum, wo das im nächsten Jahr am 23. und 24. April möglich sein wird!

Alle Ergebnisse: https://events.racetime.pro/de/event/156

Fotos (Druck) und Texte: neusiedlersee-radmarathon.com

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Neusiedler See Radmarathon mit tollem Starterfeld

Nur noch etwas mehr als eine Woche bis zum großen Marathon-Wochenende am Neusiedler See. Am 3. Oktober 2021 steigt der 29. Neusiedler See Radmarathon mit Start und Ziel in Mörbisch. Die Anmeldezahlen steigen und neben dem besten Marathonfahrer Europas sind auch wieder zahlreiche Promis mit dabei. Und erstmals geht es im Burgenland auch um Meisterehren.

Die 29. Auflage des Neusiedler See Radmarathon findet am 3. Oktober statt. Die Strecke führt über 125 Kilometer durch das UNESCO-Weltkulturerbe rund um den Neusiedler See. Im Zuge des Hauptbewerbes geht auch die Mini-Variante für weniger Geübte über 63 Kilometer über die Bühne. Doch nicht nur der Marathontag bietet viele Sportmöglichkeiten für Jedermann, denn das Programm beginnt bereits am 2. Oktober mit dem 20. Mörbischer Lauftag. Neben vielen Bewerben für Kinder und Jugendliche starten um 10:00 Uhr der 5km Genuss- und der 10km Hauptlauf.

Kampf um Meistermedaillen am 2. Oktober
„Die Anmeldezahlen steigen täglich. Derzeit halten wir bei rund 1.300 Teilnehmern. Ich hoffe, dass wir die 1.500er Marke für das Marathonwochenende knacken“, gibt sich Organisator Johannes Hessenberger zuversichtlich. Neben dem Marathon und den Laufbewerben zählen auch die Einzel- und Paarzeitfahrbewerbe am 2. Oktober zu den absoluten Highlights im Programm. Am Samstag beginnen diese Bewerbe um 13:30 Uhr mit Start und Ziel vor der Gemeinde Mörbisch. Die Strecke führt über 26 Kilometer und 200 Höhenmeter. „Hier sind auch Hobbysportler mit normalen Rennrädern herzlich Willkommen, denn es gibt eine separate Rennrad-Wertung. Die Strecke ist nicht allzu lange und eignet sich auch perfekt, um sich für den Marathon am nächsten Tag einzufahren. Besonders freut es mich, dass es bei unseren Paarzeitfahrbewerben auch um die österreichischen Meistertitel für Amateure und Masters Fahrer bei Frauen und Männern geht“, ergänzt Hessenberger.

„Mr. Marathon“ Johnny Hoogerland dabei
Neben vielen Hobbyradfahrern wird auch der Marathonstar der Gegenwart beim Neusiedler See Radmarathon und beim Paarzeitfahren am Vortag antreten: Der gebürtige Niederländer Johnny Hoogerland, der seit einigen Jahren in Kärnten lebt und dort ein Hotel betreibt. Vor kurzem hat der Ex-Profi, der auch schon bei der Tour de France das Bergtrikot trut, mit dem Ötztaler Radmarathon den schwersten Radmarathon im Alpenraum gewonnen und im Juni schlug er auch in Osttirol bei der Dolomitenradrundfahrt sowie beim UCI World Serie Bewerb (wozu auch der Neusiedler See Radmarathon 2022 gehört) in Sarajevo zu. Damit hat der Holländer bereits drei Saisonsiege auf seinem Konto und ist derzeit Europas bester Marathonfahrer. Er wird auch beim Marathon WM-Finale, das eine Woche nach dem Neusiedler See Rad Marathon in Sarajevo stattfindet, als Favorit gehandelt.

Hoggerland bestreitet das Paarzeitfahren gemeinsam mit Star-Winzer Leo Hillinger. Auch die Ex-Radprofis Rene Haselbacher und Paco Wrolich sind bei beiden Events dabei. Nach 2019 zum zweiten Mal beim Neusiedler See Radmarathon am Start ist der ehemalige Skiflug-Champ und ORF Co-Kommentator Martin Koch. Und beim Einzelzeitfahren am 2. Oktober tritt wahrscheinlich auch noch der weltbeste Ultraradfahrer Christoph Strasser an, der in diesem Jahr in Zeltweg binnen 24 Stunden mit über 1.000 Kilometern einen fulminanten Weltrekord aufgestellt hat. Fix hingegen ist die Teilnahme von Sportlandesrat Heinrich Dorner und Vertretern des Burgenland Tourismus.

Zu den Corona-Maßnahmen im Zuge der Veranstaltung gilt für alle Teilnehmer aus aktueller Sicht die 3G-Regel.

Neusiedler See Radmarathon im Livestream
Der Marathon am 3. Oktober läuft auch heuer wieder im Livestream, produziert und gestreamed auf K19.at. Die Liveübertragung beginnt um 9:45 Uhr und endet um 12:30 Uhr. Im Zielbereich wird auch eine Vidiwall aufgestellt. Die Zeitfahrbewerbe und Läufe vom Vortag werden zusammengefasst ebenso in der Liveübertragung gezeigt.

neusiedlersee-radmarathon.com

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Kärntner Jubeltag beim 40. Ötztaler Radmarathon

„Ich habe einen Traum“ lautet das Motto des Ötztaler Radmarathons. Der Wahl-Kärntner Johnny Hoogerland hat sich heute den Traum vom Sieg nach einem cleveren Rennen erfüllt! Er siegte vor Hans-Jörg Leopold, einem richtigen Kärntner. Dritter wurde der Italiener Mattia De Marchi. Bei den Damen triumphierte die Deutsche Christina Rausch wie zuletzt 2019. Und eine große Karriere ging heute zu Ende: Der dreifache Ötztaler-Sieger Mathias Nothegger hängt das Rad an den Nagel.

Der Wettergott meinte es gnädig mit den Teilnehmern des 40. Ötztaler Radmarathons. Das prognostizierte „Sauwetter“ blieb zum Glück aus und so starteten heute in Sölden im Ötztal um 6:30 Uhr die 2.751 Teilnehmer bei rund fünf Grad Celsius auf die 238 Kilometer lange Strecke. Die Route führte über die vier Pässe Kühtai, Brenner- und Jaufenpass sowie das Timmelsjoch über 5.500 Höhenmeter. Ursprünglich waren 4.023 Radsportler aus 32 Nationen angemeldet. Doch durch die miserable Wetterprognose mit möglichem Schneefall zogen viele das warme Hotel vor.
Ersatzstrecke beim Jubiläums-Ötztaler – Nothegger beendet Karriere
Durch den Felssturz von letzter Woche führte die Route heuer erstmals nach Oetz über das Haiminger Sattele nach Ochsengarten. Danach ging es weiter auf der Originalstrecke auf das Kühtai. Nachdem sich immer wieder Gruppen mit sämtlichen Favoriten formierten, schafften die beiden Ex-Profis Mattia De Marchi (ITA) und der Belgier Frederic Glorieux einen ersten entscheidenden Vorstoß am Brenner. Sie bauten bis Italien ihren Vorsprung rasch auf rund fünf Minuten aus. Während sich die beiden Spitzenfahrer in bester Form präsentierten, lief es für den dreifachen Ötzi-Sieger Mathias Nothegger gar nicht nach Wunsch. Nach Rückenschmerzen musste der Vorarlberger das Rennen leider vorzeitig beenden: „Bei der Abfahrt vom Kühtai erwischte ich einen Kanaldeckel, dann gab es mir einen Stich im Rücken. Am Brenner ging es dann nicht mehr.“ Und im Anschluss im Studio von K19 kam es dann zu einem sentimentalen Abschied: Der dreifache Ötzi-Sieger Nothegger beendete seine Karriere: „Das hat nichts mit heute zu tun. Den Entschluss habe ich schon im Jänner gefasst!“

Am Jaufenpass gehts rund
Bei den Damen dominierte die letzte Siegerin Christina Rausch aus Deutschland. Am Kühtai setzte sie sich ab und vergrößerte bis zum Jaufenpass ihren Vorsprung auf über eine viertel Stunde. Bei den Männern bekam am 15,5 Kilometer langen Jaufenpass der Belgier Glorieux schwere Beine und musste De Marchi ziehen lassen. Dahinter formierte Johnny Hoogerland und der Vorarlberger Jack Burke die Verfolgung.

Hoogerland gibt Vollgas
De Marchi absolvierte auch als Erster St. Leonhard auf italienischem Boden, wo der 28,7 Kilometer lange Anstieg aufs Timmelsjoch begann. Während sich dahinter mit Hoogerland, Burke und dem Italiener Fabio Cini ein neues Verfolgertrio bildete, wurde beim Führenden der Tritt immer schwerer. Hoogerland attackierte und schloss innerhalb von wenigen Kilometern den Rückstand auf den Italiener. Er holte De Marchi ein und ließ ihn regelrecht gleich stehen.

„Stacheldrahtjohnny“ feiert größten Marathonerfolg seiner Karriere
Der Niederländer Hoogerland, der seit drei Jahren in Velden ein Hotel betreibt, wurde im Jahr 2011 so richtig berühmt. Da bestritt er seine erste Tour de France und eroberte gleich fünf Mal das Bergtrikot! Von der 9. Etappe gingen dann Bilder um die Welt, als er mit Juan Antonio Flecha das Spitzenduo bildete und von eine Begleitfahrzeug abgedrängt wurde. Hoogerland stürzte dabei in einen Stacheldrahtzaun und kämpfte sich danach doch noch ins Ziel. „Seither nennen sie mich eben Stacheldrahtjohnny“, scherzte der 38-Jährige, der vor kurzem auch die Dolomitenradrundfahrt gewann, im Ziel. In seinem unnachahmlichen Stil bewältigte er auch die letzten Kehren am Timmelsjoch und jubelte schließlich in Sölden über den größten Marathonsieg seiner Karriere!

Mit Krämpfen zum Sieg
Im Kampf um die weiteren Podiumsplätze schaffte der Kärntner Ex-Profi Hans-Jörg Leopold kurz vor dem Gipfel des Timmelsjochs noch den Anschluss an den De Marchi. Gemeinsam bestritten sie die Abfahrt in den Zielort, wo sich Leopold im Zielsprint vor De Marchi den zweiten Rang sichern konnte. Aber der große Sieger nach einer Fahrzeit von 7:21,01 Stunden heißt Johnny Hoogerland: „Das war ein super Tag für mich! Schon beim ersten Anstieg habe ich gemerkt, dass ich super Beine habe und ich war nie am Limit. De Marchi war super stark am Jaufenpass und am Timmelsjoch wusste ich, dass ich ihm schnell folgen muss. Die letzten fünf Kilometer waren dann sehr hart, ich bekam noch Krämpfe. Aber das ist so ein sensationeller Sieg für mich, ich habe Gänsehautstimmung.“ Der Zweite Leopold haderte etwas mit der Strecke: „Leider bin ich am ersten Berg zu schnell gefahren, davon habe ich mich bis zum Schluss nicht mehr richtig erholt.“

Der Italiener Fabio Cini wurde Vierter, gefolgt vom starken Robert Petzold und dem Haiminger Fabian Costa. Auch der Tiroler Patrick Hagenaars, dessen linke Hand nach einem Unfall amputiert ist, lieferte mit Rang sieben wieder ein starkes Rennen ab! Eine große Talentprobe lieferte auch der Ötztaler Jonas Holzknecht, der jüngste Teilnehmer, mit Rang 22 nach 7:52 Stunden ab!

Christina Rausch triumphiert erneut bei den Damen
Die Deutsche Christina Rausch war bei den Damen wie zuletzt 2019 nicht zu schlagen. Die Radsportlerin, die im Vorjahr 30.000 Kilometer trainierte, siegte mit 35 Minuten vor der Deutschen Veronika Weiss und der Österreicherin Bianca Somavilla. Bereits am Kühtai setzte sie sich an die Spitze und war nie gefährdet. Der Organisator Dominic Kuen gratulierte heute nicht nur den Siegern, sondern allen Startern: „Wir hatten doch noch so großes Glück mit dem Wetter und wir haben von jedem Teilnehmer ganz tolle Leistungen gesehen. Großer Glückwunsch an Christina, die derzeit fast unschlagbar bei den Frauen ist, und natürlich an Johnny. Ich hatte De Marchi auf der Rechnung, da er sich nach seinem zweiten Platz vor zwei Jahren den Sieg verdient hätte. Aber Johnny ist ein taktisch cleveres Rennen gefahren. Nicht umsonst ist er drei Mal bei der Tour de France mitgefahren.“
Und eine tolle Premiere beim Ötztaler absolvierte auch Ex-Biathlet Dominik Landertinger. Der Weltcupsieger und Weltmeister wurde 190. mit einer Fahrzeit von 9:01.03,3 Stunden.

https://www.datasport.com/live/ranking/?racenr=23423

Mehr Fotos auf: https://media.oetztal.com/pinaccess/showpin.do?pinCode=A16q6Zxq409w

Fotos (Druck) und Texte: www.oetztaler-radmarathon.com
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Jubiläumsötztaler nach Felssturz mit Ersatzstrecke

Hart, härter, Ötztaler! Das betrifft in diesem Jahr nicht nur die rund 4.000 StarterInnen des 40. Ötztaler Radmarathons. Auch die Organisatoren sind heuer massiv gefordert: Neben den zusätzlichen organisatorischen Auflagen durch die Corona-Krise führte jetzt auch ein massiver Felssturz zu einer Streckenänderung. Die Startzeit wird auf 6:30 Uhr vorverlegt.

„In diesem Jahr bekommen Veranstalter in ganz Österreich wegen der Corona-Auflagen viele Steine in den Weg gelegt. Bei uns kam jetzt auch noch ein sprichwörtlicher Felsbrocken hinzu. Denn seit Montag blockiert ein solcher die Bundesstraße zwischen Mühlau und Ochsengarten“, sagt Dominic Kuen, Organisator des Ötztaler Radmarathons. Durch diese Blockade der Originalstrecke laufen seither die Gespräche mit den Behörden. Jetzt wurde eine Streckenänderung beschlossen: Die 40. Ausgabe des Ötztaler Radmarathons ist am kommenden Sonntag um zehn Kilometer länger und weist um 250 Höhenmeter mehr auf. Die Route führt über den steilen Haiminger Sattel zum Kühtai. „Unser großer Dank gilt den Behörden, die uns tatkräftig unterstützt haben“, ergänzt Kuen.

Kühle Wetterprognose
4.023 Teilnehmern aus 32 Nationen werden am 29. August 2021 um 6:30 Uhr in Sölden den 40. Ötztaler Radmarathon in Angriff nehmen. Mit 5.500 Höhenmetern über die Pässe Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und das Timmelsjoch hat es der Marathonklassiker schon in sich. Die Wetterprognose dürfte von den Startern zusätzlich viel abverlangen, denn auf den hohen Pässen werden kühle Temperaturen vorausgesagt. „Die Sicherheit der Radsportler liegt an oberster Stelle. Wir bitten alle auch genügend warme Kleidung mitzunehmen“, sagt Kuen.

Live-Übertragung
Spannende Storys und Impressionen aus Sölden sowiel live von der Strecke liefert der Ötztaler Radmarathon am Renntag. Von 6.15 Uhr bis 21.30 Uhr können Fans am Bildschirm das Geschehen an den verschiedensten Schauplätzen des Jubiläums-Ötztalers mitverfolgen. Empfangbar ist die Live-Übertragung über die Website des Ötztaler Radmarathons – www.oetztaler-radmarathon.com/livestream. Die gesamte Livestrecke wird von K19 mit 15 Kameras, Drohnen, Helikopter und insgesamt 30 Personen produziert. Und das Fahrerbriefing sowie die Vorschau läuft am kommenden Samstag, den 28. August, ab 18:30 Uhr ebenso im Livestream.

Text: www.oetztaler-radmarathon.com

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