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Sprinter,Ausreißer, Klassikerjäger: ADAC Cyclassics Hamburg 2026 mit hochkarätigem Starterfeld

Milan, Kooij, Magnier und Groenewegen führen ein starkes Sprinterfeld an – doch die Frage bleibt: Gelingt einem Ausreißer erneut der Coup wie Rory Townsend im Vorjahr?

Key Infos:
• 22 Teams – 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams – starten am 16. August bei den ADAC Cyclassics Hamburg 2026; das Sprinterfeld wird angeführt von Jonathan Milan, Olav Kooij, Paul Magnier und Dylan Groenewegen.
• Die Strecke führt über 205,3 Kilometer von Buxtehude bis zur Mönckebergstraße in Hamburg. Fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese gelten erneut als sportliche Schlüsselstelle.
• Titelverteidiger Rory Townsend gewann 2025 aus einer Ausreißergruppe. Ob sich 2026 erneut ein Ausreißer gegen das starke Sprinterfeld durchsetzt? Das ist die zentrale Frage vor dem Rennen, bei dem auch Isaac del Toro, Drittplatzierter der Tour de France 2026 teilnehmen wird.

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 gehen am 16. August erneut mit einem der stärksten Sprinterfelder der WorldTour-Saison in die traditionelle Entscheidung zwischen Sprintern, Ausreißern und Klassikerjägern. Das teilte der Veranstalter A.S.O. Germany GmbH im Rahmen der heutigen Pressekonferenz im Hamburger Haus des Sports mit. 22 Teams – darunter 18 UCI WorldTeams und vier UCI ProTeams – haben sich für das WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite angemeldet.

Die Strecke: Von Buxtehude über den Waseberg nach Hamburg
Das Rennen führt über 205,3 Kilometer von Buxtehude im Landkreis Stade durch die Landkreise Harburg und Pinneberg bis ins Hamburger Zentrum. Fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese gelten erneut als sportliche Schlüsselstelle, bevor die Entscheidung traditionell auf der Mönckebergstraße fällt. Die Streckenführung begünstigt sowohl schnelle Ausreißergruppen als auch ein geschlossenes Feld – die ADAC Cyclassics zählen damit weiterhin zu den offensten Eintagesrennen der WorldTour.

Ein Sprinterfeld der Extraklasse
Im Sprinterfeld zählen Jonathan Milan (Lidl-Trek), Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team) und Paul Magnier (Soudal Quick-Step) zu den ersten Anwärtern auf den Sieg. Ergänzt wird das Feld unter anderem durch Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets), Biniam Girmay (NSN Cycling Team), Kaden Groves (Alpecin-Premier Tech), Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Arnaud De Lie (Lotto Intermarché).

Sprinter oder Ausreißer – die entscheidende Frage
Bei aller Klasse im Sprinterfeld bleibt die entscheidende Frage vor dem Rennen jedoch, ob den Sprintern überhaupt eine geschlossene Ankunft auf der Mönckebergstraße gelingt. Im vergangenen Jahr setzte sich Rory Townsend (Unibet Rose Rockets) aus einer Ausreißergruppe durch und ließ das Sprinterfeld ins Leere laufen – der Ire tritt in diesem Jahr als Titelverteidiger an. Dass ein solcher Coup auch 2026 keine Ausnahme bleiben muss, hat zuletzt Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG) gezeigt: Der beste Nachwuchsfahrer und Dritte der Tour de France 2026 stand bereits im Vorjahr in Hamburg am Start und gilt als einer der Fahrer, die das Rennen über den Waseberg in eine Ausreißerentscheidung verwandeln könnten.

Ausgewählte Starter
• Jonathan Milan (Lidl-Trek)
• Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team)
• Paul Magnier (Soudal Quick-Step)
• Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets)
• Biniam Girmay (NSN Cycling Team)
• Kaden Groves (Alpecin-Premier Tech)
• Phil Bauhaus (Bahrain Victorious)
• Arnaud De Lie (Lotto Intermarché)
• Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG)
• Rory Townsend (Unibet Rose Rockets), Vorjahressieger

Die finale Startliste wird 24 Stunden vor dem Rennen veröffentlicht.

Stimmen zur Veranstaltung
Zur Bedeutung der Veranstaltung für Hamburg äußerte sich Senator Andy Grote: „Die Cyclassics sind ein traditionelles Highlight im deutschen und internationalen Radsportkalender. Ob internationale Elite, 12000 Amateure oder Kids Race, alle werden von den Zehntausenden an der Strecke begeistert gefeiert. Die einzigartige Atmosphäre wird durch die Streckenführung mit dem Start in Buxtehude und der Einbeziehung der Landkreise Stade, Harburg und Pinneberg über die Active City hinaus in die Metropolregion getragen.“

Auch Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der ADAC Cyclassics Hamburg, blickt der Entscheidung zwischen Sprintern und Ausreißern mit Spannung entgegen: „Das Feld, das wir 2026 in Hamburg begrüßen dürfen, ist eines der stärksten der vergangenen Jahre. Zwischen einem herausragenden Sprinterfeld und Fahrern, die am steilen Anstieg des Wasebergs ihre Stärken ausspielen können, entsteht genau die Spannung, die unser Rennen so besonders macht. Wir erwarten ein offenes, hart umkämpftes Finale auf der Mönckebergstraße.“

Programm für die ganze Metropolregion
Neben dem Profirennen bieten die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 mit Breitensportformaten, Bikeleasing.de Kids Race und Expo ein umfangreiches Eventprogramm für die gesamte Metropolregion. Weitere Informationen zur Startliste, zum Programm und zu Zuschauerhinweisen werden fortlaufend unter www.cyclassics-hamburg.de veröffentlicht.

Die ADAC Cyclassics Hamburg 2026 im Überblick
Datum: 16. August 2026
Profirennen: UCI-WorldTour-Eintagesrennen der Männer-Elite
Start Profirennen: Buxtehude
Ziel: Mönckebergstraße, Hamburg
Distanz Profirennen: 205,3 Kilometer
Schlüsselstelle: fünf Passagen über den Waseberg in Blankenese
Teamfeld: 18 UCI WorldTeams, 4 UCI ProTeams
Breitensport: „The Challenge“ über rund 110 Kilometer, „The Experience“ über rund 60 Kilometer
Weitere Informationen: www.cyclassics-hamburg.de

Medienkontakt:
Pressesprecher A.S.O. Germany | Karl Stender |
E-Mail: presse.cyclassics@aso-germany.de

Jan Ullrich Cycling Festival & RiderMan 2026: Radsport-Wochenende mit erweitertem Konzept und noch mehr Nähe zu den Fans

Vom 4. bis 6. September 2026 wird Bad Dürrheim erneut zum Treffpunkt der Radsport-Szene. Der RiderMan feiert seine 26. Austragung und verbindet sich in diesem Jahr noch enger mit dem Jan Ullrich Cycling Festival. Drei Tage lang stehen hochklassiger Nachwuchs- und Breitensport, Jedermann-Rennen, Radsport-Kultur, Begegnungen mit Jan Ullrich und ein umfangreiches Rahmenprogramm im Mittelpunkt.
„Ich freue mich sehr auf das Wochenende. Bad Dürrheim und der RiderMan sind für mich etwas Besonderes. Ich fühle mich der Region und den Menschen hier sehr verbunden“, sagt Jan Ullrich, der das Festival erneut persönlich begleitet.
Vom Nachwuchsrennen über die Rad Bundesliga und den Deutschen Meisterschaften bis zum RiderMan
Sportlich beginnt das Wochenende mit den Einzelzeitfahren der Jedermann-Klassen. Im Anschluss stehen das Zeitfahren der Rad-Bundesliga sowie die Deutschen U17-Zeitfahrmeisterschaften auf dem Programm. Gefahren wird auf einem rund 16 Kilometer langen und anspruchsvollen Rundkurs mit Start und Ziel in Bad Dürrheim.

Am Samstag folgt die Rad Bundesliga mit integrierten Deutschen Bergmeisterschaften der Frauen und Juniorinnen sowie mit dem internationalen U17-Sichtungsrennen der Jugendklassen eine besondere Premiere. Das bislang nationale Rennen wird erstmals international geöffnet. Erwartet werden neben deutschen Nachwuchsfahrerinnen und -fahrern auch Teilnehmer aus den Nachbarländern. Die Sichtungsrennen haben für die jungen Sportlerinnen und Sportler eine besondere Bedeutung: Die Ergebnisse fließen in die Sichtung durch Landes- und Bundestrainer ein und können damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Kaderplätzen und internationalen Einsätzen sein.

Auch Jan Ullrich sieht gerade in diesen Rennen einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des deutschen Radsports: „Irgendjemand muss es machen. Ich habe viele gute Jahre im Radsport gehabt – und jetzt möchte ich dem Sport etwas zurückgeben und den Nachwuchs unterstützen.“ Neben den Nachwuchsrennen stehen am Samstag die deutsche Bergmeisterschaft der Frauen sowie die zweite Etappe des RiderMan auf dem Programm.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung liegt auf der weiteren Verbesserung der Sicherheit. Die Veranstalter haben die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr umfassend ausgewertet und verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Neu eingerichtet wird unter anderem eine zentrale Koordinierungsstelle, in der Veranstalter, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst während der Rennen eng zusammenarbeiten. Zusätzlich wird ein speziell ausgebildeter UCI Safety Manager die Veranstaltung begleiten und die Sicherheitsmaßnahmen auf der Strecke überprüfen. Darüber hinaus wurden verschiedene Streckenabschnitte angepasst und teilweise durch neue Passagen ersetzt. Eine wesentliche Neuerung betrifft den Start des RiderMan am Sonntag: Das Teilnehmerfeld wird künftig stärker entzerrt. Die Etappenfahrer und die reinen Sonntagsteilnehmer starten getrennt voneinander. Dadurch entstehen kleinere Gruppen und eine deutlich bessere Trennung der verschiedenen Fahrerfelder.
Für die Sonntagsteilnehmer gibt es erstmals eine eigene Tageswertung mit separater Siegerehrung. Damit wird der Sonntag zu einem eigenständigen Rennen aufgewertet. „Wir haben uns sehr intensiv mit dem vergangenen Jahr auseinandergesetzt und gefragt: Was können wir besser machen? Sicherheit steht für uns ganz klar an erster Stelle. Deshalb haben wir personell und organisatorisch nochmals eine Schippe drauf gepackt“, erklärt Veranstalter Rik Sauser.

Ein Wochenende für die ganze Familie
Am Sonntag, 6. September, steht neben dem RiderMan auch der allerjüngste Nachwuchs im Mittelpunkt. Beim RiderMan Kids Day gibt es unter anderem Kinder-Schulungen, Laufradrennen und einen Kinder-Radparcours. Unterstützt wird das Programm von German Cycling, um Kinder frühzeitig für Bewegung und den Radsport zu begeistern. „Es ist unheimlich wichtig, dass Kinder nicht nur am Handy sitzen oder auf dem Sofa liegen, sondern sich bewegen. Wenn wir junge Menschen für den Radsport begeistern können, ist das eine Investition in die Zukunft“, so Ullrich. Traditionell gehört auch die Oldtimer-Präsentationsfahrt am Sonntag mit ins Programm. Rund 30-35 historische Fahrzeuge aus der Region werden die Rennstrecke vor dem ersten Startschuss im Vorfeld befahren. Um 10.45 Uhr startet anschließend die Rad-Bundesliga der Juniorinnen und Frauen über rund 96 Kilometer. Um 11.30 Uhr folgt der RiderMan über rund 95 Kilometer.

Jan Ullrich ganz persönlich: Business Social Ride am Samstag und Party am Samstagabend
Ein besonderes Highlight des diesjährigen Jan Ullrich Cycling Festivals ist der Business Social Ride am Samstag. Die exklusive Ausfahrt startet um 10:30 Uhr in Bad Dürrheim und führt über rund 50 Kilometer. Gemeinsam mit Jan Ullrich fahren die Teilnehmer durch die Region und legen unterwegs eine kulinarische Pause ein. Anschließend geht es zurück nach Bad Dürrheim und über die Zielgerade des RiderMan. Zum Abschluss erwartet die Teilnehmer eine exklusive Führung durch das Jan-Ullrich-Museum. Das Konzept ist bewusst auf eine kleine Teilnehmerzahl ausgelegt. „Mir war wichtig, dass es persönlicher wird. Wenn mehrere hundert Menschen dabei sind, bleibt für den Einzelnen kaum die Möglichkeit, wirklich miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei diesem Ride möchte ich Zeit mit den Teilnehmern verbringen, gemeinsam fahren, reden und natürlich auch Fragen beantworten“, sagt Ullrich.

Fanparty mit Jan Ullrich am Samstagabend
Für alle Radsportfans gibt es am Samstagabend ab 18:30 Uhr eine weitere Premiere: die Jan Ullrich Fanparty im Restaurant 15 in Bad Dürrheim.
Das Konzept setzt bewusst auf Nähe und Begegnung. Essen und Getränke sind inklusive, dazu gibt es Gespräche, Autogramme, Fotos und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Als Moderator ist Richie Weinheimer vorgesehen, bekannt aus der Radsport-Podcast-Szene.
Neben Jan Ullrich wird unter anderem Andreas Klöden und Simon Geschke erwartet. Weitere Gäste und Überraschungen folgen. „Ich finde die Idee richtig gut, dass es diesmal einfach ein schönes Fest wird. Die Leute sollen zu mir kommen können, Fotos machen, Autogramme holen, miteinander reden und einen schönen Abend verbringen. Es soll für alle sympathisch und ungezwungen sein“, freut sich Ullrich auf die Fanparty.

Radsport lebt von der Nähe zwischen Fahrern und Fans
Warum ihn der Radsport auch heute noch fasziniert, beschreibt Ullrich vor allem mit Blick auf die Atmosphäre bei den großen Rennen. „Das ist das, was den Radsport ausmacht. Du kannst bei einem großen Rennen teilweise direkt neben den Fahrern stehen. Diese Nähe und diese Atmosphäre gibt es in kaum einem anderen Sport. Das begeistert mich immer noch.“ Diese Begeisterung soll auch in Bad Dürrheim spürbar werden. Der RiderMan verbindet seit 26 Jahren ambitionierten Breitensport mit professionellem Nachwuchsradsport und einer besonderen Nähe zu den Zuschauerinnen und Zuschauern.
Mit dem Jan Ullrich Cycling Festival wird dieses Konzept 2026 nochmals erweitert: Sport, Nachwuchsförderung, Genuss, Radsportgeschichte und persönliche Begegnungen sollen zu einem gemeinsamen Wochenende für die gesamte Radsportfamilie werden. „Wir haben hier tolle Strecken, eine sportbegeisterte Stadt und eine Region, die den Radsport lebt. Das passt einfach zusammen. Ich habe hier viele schöne Jahre erlebt und freue mich sehr darauf, dieses Wochenende gemeinsam mit den Menschen in Bad Dürrheim zu erleben“, sagt Jan Ullrich.
Weitere Infos und die Anmeldungen zu allen Wettbewerben und Events stehen unter www.riderman.de und https://jan-ullrich-cycling-festival.com/ zur Verfügung.
Sportliche Grüße,
Kai Sauser
– Sauser Event GmbH –

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Sauser Event GmbH, Philipp-Reis-Straße 18, D-78052 Villingen-Schwenningen
tel. +49 7721 9906-911 | info@sauser-event.de
Amtsgericht Freiburg im Breisgau | Handelsregister HRB 611836 | USt-IdNr.: DE218870363
Geschäftsführer: Kai Sauser, Rik Sauser

Neuer Rekord und prominente Gäste beim 45. Ötztaler Radmarathon

Der 45. Ötztaler Radmarathon schreibt Geschichte: Noch nie zuvor war der Frauenanteil so hoch wie bei der diesjährigen Auflage. Gleichzeitig sorgen zahlreiche ehemalige Sieger:innen und prominente Sportler:innen für eine der hochkarätigsten Starterlisten der vergangenen Jahre.

Über 4.000 Radsportbegeisterte aus 40 Nationen stellen sich am 30. August 2026 einer der größten Herausforderungen des Amateur-Radsports. Die legendäre Strecke über 227 Kilometer und 5.500 Höhenmeter führt über die vier Alpenpässe Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch und macht den Ötztaler Radmarathon seit Jahrzehnten zu einem Fixpunkt im internationalen Radsportkalender. Auch heuer stehen sportliche Höchstleistungen, Emotionen und die einzigartige Atmosphäre im Ötztal im Mittelpunkt. Der Großteil der Radsportler:innen kommt erneut aus Deutschland mit einem Anteil von 56 Prozent, gefolgt von Österreich und Italien.

Viele Ex-Sieger:innen in Sölden
Die Starterliste liest sich wie das „Who-is-Who“ des internationalen Amateur-Radsports, gleich neun ehemalige Sieger:innen sind heuer wieder am Start: Vorjahrestriumphator Daniel Federspiel, die Streckenrekordhalterin Janine Meyer aus Deutschland, Jack Burke, der ehemalige Amateur-Weltmeister Johnny Hoogerland, die starken Deutschen Catherine Rossmann und Monika Dietl, die Italiener Stefano Cecchini und Roberto Cunico sowie der Salzburger Routinier Ekkehard Dörschlag, der bereits vier Mal gewann. „Wir freuen uns über die starke Besetzung. Mindestens genauso wichtig sind für uns aber die vielen ‚Träumer‘, die erst viele Stunden nach den Schnellsten das Ziel erreichen. Sie machen den besonderen Charakter des Ötztaler Radmarathons aus. Darunter haben wir 27 Teilnehmer, die heuer bereits mehr als 20. Mal dabei sind. Herausragend ist der Grazer Martin Strobl, der mit seinen 81 Jahren seinen 36. Ötztaler Radmarathon bestreiten wird“, freut sich OK-Chef Dominic Kuen. Und der Tiroler Daniel Federspiel will heuer seinen Titel verteidigen: „Schön wäre natürlich erneut ein Sieg. Ich bin sehr motiviert!“

Toni Palzer und Skilegenden schwingen sich aufs Rad
Wenn am 30. August tausende Radsportler:innen den Startbereich in Sölden verlassen, tummeln sich auch bekannte Gesichter. Wie der ehemalige WorldTour-Profi und Spitzenskibergsteiger Toni Palzer. „Das wird heuer meine Premiere“, … sagt der Sportler von Red Bull. An seiner Seite sind auch die beiden ehemaligen Weltklasse-Skifahrer Werner Heel und Manfred Mölgg, die beim Ötztaler schon Spitzenzeiten hingelegt haben. Am Start steht zum dritten Mal der ehemalige Skirennläufer Florian Scheiber, aktuell Trainer des norwegischen Weltcupteams. Und seinen ersten Sieg will heuer auch der mehrfache MTB-Marathon-Weltmeister Alban Lakata einfahren, ebenso wie der junge Ötztaler Jonas Holzknecht vom Tirol KTM Cycling Team, der im Vorjahr einen starken zweiten Platz holte. Und ein ehemaliger WorldTour-Profi und Mountainbike-Spezialist feiert 2026 seine Premiere: Hermann Pernsteiner, der beim Giro d’Italia 2020 Zehnter in der Gesamtwertung wurde! „Die Strecke mit vielen Höhenmetern sollte mir liegen. 2017 fuhr ich den Pro Ötztaler 5500, das war damals ein Profirennen, wo ich 15. wurde. Von daher kenne ich die Strecke halbwegs und heuer beim Ötztaler Radmarathon möchte ich unbedingt um den Sieg mitfahren“, sagt der ehemalige Zweite der Österreich Rundfahrt.

Frauen im Vormarsch
Blickt man auf die zahlreichen Radwege im Ötztal oder auf die Straßen, wird eines augenscheinlich: Der Anteil der Frauen im Radsport steigt signifikant. „Das bemerken auch wir. Heuer liegt der Frauenanteil bereits bei 10,44 Prozent, das ist seit 2016 eine Steigerung um 87 Prozent“, erläutert OK-Chefin Heike Klotz, die ergänzt: „Viele Frauen haben noch Respekt davor, bei uns an den Start zu gehen. Deshalb möchten wir ihre Sichtbarkeit beim Ötztaler Radmarathon weiter stärken. Unter anderem mit Maßnahmen, wie gleichgeschlechtlichen Startplatz-Übertragungen, damit reservierte Startplätze auch wirklich von Frauen besetzt werden. Damit wollen wir bestehende Hemmschwellen weiter abbauen.“

www.oetztaler-radmarathon.com

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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Tour de France Femmes 2026 Etappen 6-9

6. Etappe: Montbrison – Tournon-sur-Rhône – 153 Km

1 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 04:01:48
2 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 00:00
3 PIETERSE Puck NED FENIX-PREMIER TECH 00:00
4 VAN DAM Sarah CAN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:00
5 GERY CÉlia FRA FDJ UNITED-SUEZ 00:00
6 LIPPERT Liane GER MOVISTAR TEAM 00:00
7 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 00:02
8 MARKUS Riejanne NED LIDL – TREK 00:05
9 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 00:28
10 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 00:28

7. Etappe: La Voulte-sur-Rhône – Mont Ventoux – 144 Km

1 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 04:22:53
2 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 01:16
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 01:42
4 REUSSER Marlen SUI MOVISTAR TEAM 01:46
5 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 01:48
6 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM 01:48
7 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 02:01
8 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 03:26
9 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 03:58
10 HOLMGREN Isabella CAN LIDL – TREK 04:11

8. Etappe: Sisteron – Nice – 175 Km

1 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 04:02:39
2 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 00:17
3 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 00:17
4 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 00:38
5 KOPECKY Lotte BEL TEAM SD WORX – PROTIME 00:38
6 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 00:38
7 VAN DAM Sarah CAN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:38
8 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 00:38
9 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 00:38
10 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 00:38

9. Etappe: Nice – Nice – 99 Km

1 VOLLERING Demi NED LIV-ALULA-JAYCO 02:44:43
2 BLASI CAIROL Paula ESP ST MICHEL – PREFERENCE HOME – AUBER93 01:04
3 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL VOLKERWESSELS CYCLING TEAM 01:04
4 FISHER-BLACK Niamh NZL CANYON//SRAM 01:04
5 NIEDERMAIER Antonia GER EF EDUCATION – OATLY 01:06
6 HOLMGREN Isabella CAN TEAM SD WORX – PROTIME 01:08
7 LONGO BORGHINI Elisa ITA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 01:04
8 DE VRIES Femke NED LOTTO INTERMARCHE LADIES 01:57
9 WLODARCZYK Dominika POL COFIDIS WOMEN TEAM 01:57
10 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 01:57

Endstand:

1 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 30:54:51
2 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 01:18
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 04:19
4 NIEDERMAIER Antonia GER CANYON//SRAM 05:10
5 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 06:13
6 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 06:41
7 WLODARCZYK Dominika POL UAE Team L’IMAD 07:53
8 HOLMGREN Isabella CAN LIDL – TREK 09:12
9 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 14:04
10 FISHER-BLACK Niamh NZL LIDL – TREK 15:14
11 VINKE Nienke NED TEAM SD WORX – PROTIME 22:56
12 DE VRIES Femke NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 24:08
13 DE JONG Thalita NED HUMAN POWERED HEALTH 24:41
14 REUSSER Marlen SUI MOVISTAR TEAM 25:57
15 BERTHET Juliette FRA FDJ UNITED-SUEZ 28:12

Demi Vollering gewinnt die Tour de France zum zweiten Mal – Marlen Reusser verliert am letzten Tag ihren Podestplatz

Eine packende fünfte Ausgabe der Tour de France Femmes geht am Sonntag mit einem Triumph der Nummer 1 der Welt zu Ende. Die Niederländerin gewinnt in Nizza solo mit ihrem dritten Etappensieg.

Demi Vollering gewinnt zum zweiten Mal nach 2023 die Tour de France. Es ist ihr 14. Sieg in diesem Jahr.

Am Ende waren alle Rechenspiele, alle Eventualitäten mit Bonussekunden oder Diskussionen um Hundertstelsekunden Makulatur. Demi Vollering liess ihrer letzten verbliebenen Konkurrentin Kasia Niewiadoma-Phinney am Sonntag keine Chance, distanzierte sie am letzten Anstieg über Nizza und fuhr solo ins Ziel, ihrem zweiten Gesamtsieg an der Tour de France Femmes entgegen. Bloss acht Sekunden hatte die Profi-Radfahrerin vor der Etappe vor der Polin gelegen, am Ende waren es deutliche 1:18 Minuten.

Damit gewinnt die Nummer 1 der Welt, die das nächste Kapitel einer überragenden Saison schreibt: Der Etappen- und Gesamtsieg in Nizza waren ihre Erfolge 13 und 14 in diesem Jahr. Das Palmarès ist vor allem Ausdruck ihrer Vielseitigkeit; neben dem Giro d’Italia gewann sie auch die Classiques Flandernrundfahrt oder Lüttich–Bastogne–Lüttich.

Die härteste und längste Tour de France Femmes seit Beginn der Neuauflage 2022 bot Spektakel von der ersten Etappe in Lausanne bis zur letzten in Nizza. Und am Ende auch einiges an Dramatik: Niewiadoma, die am Freitag am Mont Ventoux mit einer überragenden Fahrt die Führung übernommen hatte, fühlte sich am Samstag von einer Teamkollegin Vollerings nach einer Kurve eingeklemmt – sie verlor an dem Tag Zeit und das gelbe Trikot.
Die Tour soll weiter wachsen, aber langsam

Das Duell zwischen den beiden hat eine Vorgeschichte. Schon 2024 entschieden Sekunden über den Gesamtsieg an der Tour; damals gewann Vollering die Königsetappe auf der Alpe d’Huez, es fehlten ihr am Ende aber vier Sekunden für den Gesamtsieg.

Diesmal aber zeigte Vollering mit ihrem Antritt auf der letzten Etappe, dass über die ganzen neun Tage gesehen die stärkste und aktivste Fahrerin gewonnen hat. Sie attackierte von der ersten Etappe an bei jeder Gelegenheit, fuhr ein sehr gutes Zeitfahren, holte drei Etappensiege; einzig beim Teilstück zum Mont Ventoux ärgerte sie sich darüber, das Loch nicht sofort zugefahren zu haben, als Niewiadoma angriff.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die drei Grands Tours der Frauen künftig weiterentwickeln. Die Organisatoren der Tour de France überlegen sich, das Rennen weiter auszubauen. Es soll aber langsam wachsen – nicht nur, weil die Tour zuerst am Fernsehen und bei Sponsoren ihren Platz finden muss, ihr Publikum, was innerhalb der ersten fünf Ausgaben ausgezeichnet funktioniert hat.

Sondern auch, weil es nicht nur eine Spitze braucht, die Weltklasseleistungen garantiert, sondern auch ein genug grosses Feld von Fahrerinnen, die das Niveau für ein solches Rennen haben, nachdem die Entwicklung des Frauen-Radsports jahrelang nur schleichend vorangeschritten is. Die rasanten Verbesserungen rissen das Feld auseinander; noch bei den ersten Austragungen gab es Teams und Fahrerinnen, die schon zu Beginn überfordert waren. Nun aber, wo die besten Fahrerinnen Stars sind und grosse Summen verdienen, verlangen die Teams und ihre Sponsoren nach mehr Renntagen und damit nach mehr Sichtbarkeit.

Für die Tour de France war die diesjährige packende Ausgabe beste Werbung. Vielleicht mit Ausnahme davon, dass die einheimische Vorjahressiegerin Pauline Ferrand-Prévot keine Chance hatte und nach sieben Etappen aus gesundheitlichen Gründen aufgab.

Auf bittere Weise erlebte auch Marlen Reusser, dass eine Streckenführung und eine Konkurrenz wie an dieser Tour nichts verzeihen. Die Schweizerin visierte erstmals den Gesamtsieg an.

Und lange lief dieses Jahr vieles für sie: Sie dominierte das Zeitfahren am Dienstag und schuf sich so ein Polster, trug drei Tage lang das gelbe Trikot der Gesamtführenden. In der Mittwochsetappe im Stil einer Classique lieferte sie sich einen Schlagabtausch mit Vollering und Niewiadoma. Und auf der Königsetappe am Freitag auf den Mont Ventoux bewies sie, dass sie mittlerweile zu den weltbesten Kletterinnen gehört, auch wenn sie sich am Ende über die Fahrweise von sich und Vollering ärgerte und das Leadertrikot abgeben musste.

Doch von den Strapazen am berüchtigten Berg erholte sie sich nicht schnell genug. In der Etappe vom Samstag, als Vollering nochmals Zeit herausholte, hatte sie «die schlechtesten Beine meines Lebens», wie sie nach der Etappe sagte. «Ich habe schon früh gemerkt, dass sie sehr leer sind und sehr weh tun.»

Das sah am Sonntag nicht anders aus. Bereits bei der zweiten von vier Befahrungen des Col d’Èze bei Nizza verlor sie den Anschluss – und stürzte in der Abfahrt auch noch. Sie fuhr das Rennen zwar fertig, verlor aber ihren Podestplatz an die Italienerin Elisa Longo Borghini, auf die sie vor der Etappe noch knapp zwei Minuten Vorsprung gehabt hatte.

Ein herber Schlag für die 34-Jährige, die vom ersten Tour-Podium träumte. Es hätte der Höhepunkt einer schwierigen Saison werden sollen, in der sie mehrmals wegen Stürzen und Verletzungen zurückgeworfen wurde. Nach ihrem dritten Sieg an der Tour de Suisse fühlte sie sich auf gutem Weg. Noch kann sie die Saison aber mit einem grossen Sieg abschliessen. Ende September an den Weltmeisterschaften in Montreal tritt sie im Zeitfahren als Titelhalterin an – und will im Strassenrennen um Gold kämpfen.

Und die Tour-Siegerin Demi Vollering? Sie hat bereits am Samstag den nächsten Renntermin – in ihrer Wahlheimat Schweiz, am Zuricrit.

Vuelta a Burgos 2026

1. Etappe: Gumiel de Izán – Alto del Castillo – 165 Km


Plomi Foto

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 3:35:44
2 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike ,,
3 Pithie Laurence Red Bull – BORA – hansgrohe ,,
4 Labrosse Jordan Decathlon CMA CGM Team 5 7 ,,
5 Koerdt Bjorn Team Picnic PostNL 3 4 ,,
6 Teuns Dylan Cofidis 3 ,,
7 Bisiaux Léo Decathlon CMA CGM Team 2 ,,
8 Vader Milan Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team 1 ,,
9 Tronchon Bastien Groupama – FDJ United ,,
10 Van Boven Luca Lotto Intermarché

2. Etappe: Arcos – Valle del Sol – 178 Km

1 Onley Oscar Netcompany INEOS Cycling Team 04:17:32
2 Ciccone Giulio Lidl-Trek + 00
3 Mas Enric Movistar Team + 02
4 Widar Jarno Lotto-Intermarché + 03
5 Gall Felix Decathlon CMA CGM Team + 03
6 Cepeda Alexander EF Education-EasyPost + 06
7 Beloki Markel EF Education-EasyPost + 06
8 Rondel Mathys Tudor Pro Cycling Team + 06
9 Aparicio Mario Burgos Burpellet BH + 06
10 Koerdt Bjoern Team Picnic PostNL + 06

3. Etappe: Espinosa de los Monteros – Corconte – 184 Km


Plomi Foto

1 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 04:24:47
2 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:11
3 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:11
4 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:11
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:22
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:22
7 WIDAR Jarno BEL Lotto-Intermarché 00:46
8 BERTHET Clément FRA Groupama-FDJ United 00:47
9 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 00:47
10 VANHUFFEL Matteo BEL Team Picnic PostNL 00:47

4. Etappe: Briviesca – Briviesca – 178 Km

1 BRENNAN Matthew GBR Team Visma | Lease a Bike 04:01:12
2 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
4 LEITÃO Iúri POR Caja Rural-Seguros RGA 00:00
5 MAYRHOFER Marius GER Tudor Pro Cycling Team 00:00

6 BRUSTENGA Marc ESP Equipo Kern Pharma 00:00
7 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
8 LOULERGUE Victor FRA Groupama-FDJ United 00:00
9 ERZEN Zak SLO Bahrain Victorious 00:00
10 MUNOZ Hodei ESP Euskaltel-Euskadi 00:00

5. Etappe: Caleruega – Lagunas de Neila – 137 Km


Plomi Foto

1 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 03:16:46
2 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:03
3 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:03

4 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:05
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:13
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:20
7 NORDHAGEN Jørgen NOR Team Visma | Lease a Bike 00:29
8 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 00:33
9 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 00:40
10 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 00:42

Endstand:

1 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 19:36:15
2 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:05
3 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:12
4 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:34
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:41
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:50
7 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 01:52
8 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 01:56
9 VANHUFFEL Matteo BEL Team Picnic PostNL 01:57
10 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 02:02

Giulio Pellizzari siegt an den Lagunas de Neila und beendet die Rundfahrt auf Gesamtrang vier

Giulio Pellizzari hat Red Bull – BORA – hansgrohe auf der fünften und letzten Etappe der Vuelta a Burgos den Sieg beschert. Am entscheidenden Anstieg zu den Lagunas de Neila setzte er sich mit einer Attacke ab und brachte einen Vorsprung von drei Sekunden ins Ziel.
Die 137 Kilometer lange Etappe wurde bereits auf den ersten Kilometern offensiv gefahren. Nach zahlreichen Attacken konnte sich nach rund 50 Kilometern schließlich eine Ausreißergruppe absetzen. Für Red Bull – BORA – hansgrohe war Davide Donati Teil der zunächst 15 Fahrer umfassenden Gruppe, die den gesamten Tag über in Reichweite des Pelotons blieb. Je näher die entscheidenden Anstiege rückten, desto mehr zerfiel die Spitzengruppe, bis das Rennen nach und nach wieder zusammenlief.

Davide Donati in der Ausreißergruppe auf der 5. Etappe der Vuelta a Burgos
Auf den steilen Schlusskilometern verkleinerte sich die Gruppe der Gesamtklassement-Favoriten schnell. Pellizzari gehörte weiterhin zu den stärksten Fahrern, als die ersten Attacken kamen, und wählte schließlich 1,4 Kilometer vor dem Ziel den richtigen Moment für seinen Angriff.
Der Italiener setzte sich sofort ab und baute seinen Vorsprung schnell aus. Mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung nahm er den letzten Kilometer in Angriff. Dahinter wurde die Verfolgung immer intensiver, doch Pellizzari hatte genug Vorsprung herausgefahren. Er überquerte die Ziellinie drei Sekunden vor Oscar Onley, Gesamtsieger Felix Gall wurde Dritter.
Nachdem Pellizzari bereits auf der dritten Etappe Rang drei belegt hatte, beendete er die Vuelta a Burgos auf dem vierten Platz der Gesamtwertung, 34 Sekunden hinter Gall.

Giulio Pellizzari:
„Das Team war immer für mich da, auch wenn meine Beine nicht mitgespielt haben. Deshalb haben wir heute alles versucht, um diese Etappe zu gewinnen, und ich bin unglaublich stolz auf mein Team. Am Fuß des Anstiegs war ich ziemlich müde, aber ich habe nie aufgehört, daran zu glauben. Ich wollte die ganze harte Arbeit meiner Teamkollegen belohnen. Ich war aus dem Kampf um die Gesamtwertung raus, deshalb haben sich die anderen Fahrer gegenseitig angeschaut. Ich habe einfach den richtigen Moment genutzt, um anzugreifen, und konnte die letzten Meter genießen.“

Kreiz Breizh Elites – 31. Juli – 3. August 2026

Gesamtendwertung nach der 4. Etappe

1 ZEMKE Jermaine GER REMBE | rad-net 13:22:08
2 ADAM Guillaume FRA Veloce Club Rouen 76 00:10
3 GUERNALEC Victor FRA CIC Pro Cycling Academy 00:13
4 HAUGLAND Kasper NOR Decathlon CMA CGM Dev Team 00:26
5 DESAL Cériel BEL Soudal Quick-Step DT 00:28
6 MELLANO Ludovico ITA XDS Astana Development Team 00:29
7 MITCHELL Adam GBR Vendée U Primeo Energie 00:31
8 BOLLE Bert BEL VolkerWessels Cycling Team 00:36
9 MILLET Hugo FRA Mayenne-Monbana-Rapido 00:52
10 LANGELLA Lenaic FRA CIC Pro Cycling Academy 00:57
11 ZAFRA Marc ESP Soudal Quick-Step DT 01:00

Tour de Pologne – 2026

1. Etappe: Gdynia – Koszalin – 234 Km


Plomi Foto

1 MILAN Jonathan ITA Lidl-Trek 05:04:11
2 MAGNIER Paul FRA Soudal Quick-Step 00:00
3 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
4 MOLANO Sebastian COL UAE Team Emirates-XRG 00:00
5 THIJSSEN Gerben BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
6 GARCÍA CORTINA Iván ESP Movistar Team 00:00
7 HOFSTETTER Hugo FRA NSN Cycling Team 00:00
8 MOSCHETTI Matteo ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
9 MEEUS Jordi BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
10 LØLAND Sakarias Koller NOR Uno-X Mobility 00:00

2. Etappe: Międzyzdroje – Szczecin – 151 Km

1 Milan Jonathan Lidl – Trek 50 50 10″ 3:05:37
2 Magnier Paul Soudal Quick-Step 30 30 6″ ,,
3 Malucelli Matteo XDS Astana Team 25 18 4″ ,,
4 García Cortina Iván Movistar Team 20 13 ,,
5 Skerl Daniel Bahrain – Victorious 15 10 ,,
6 Dehairs Simon Alpecin – Premier Tech 10 7 ,,
7 Zijlaard Maikel Tudor Pro Cycling Team 8 4 ,,
8 Løland Sakarias Koller Uno-X Mobility 6 3 ,,
9 Bogusławski Marceli Poland 3 2 ,,
10 Meeus Jordi Red Bull – BORA – hansgrohe 1 1 ,,
11 Gilmore Brady NSN Cycling Team ,,
12 Thijssen Gerben Alpecin – Premier Tech ,,

3. Etappe: Gorzów Wielkopolski – Zielona Góra – 194 Km

1 MILAN Jonathan ITA Lidl-Trek 04:11:51
2 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
3 ROMELE Alessandro ITA XDS Astana Team 00:00
4 KOGUT Oded ISR NSN Cycling Team 00:00
5 SKERL Daniel ITA Bahrain Victorious 00:00
6 LØLAND Sakarias Koller NOR Uno-X Mobility 00:00
7 THIJSSEN Gerben BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
8 DE SCHUYTENEER Steffen BEL Lotto-Intermarché 00:00
9 ZIJLAARD Maikel NED Tudor Pro Cycling Team 00:00
10 GUDMESTAD Tord NOR Decathlon CMA CGM Team 00:00

4. Etappe: Żagań – Karpacz – 176 Km

1 LEMMEN Bart NED Team Visma | Lease a Bike 03:54:45
2 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:00
3 LAURANCE Axel FRA Netcompany INEOS 00:14
4 BRENNER Marco GER Tudor Pro Cycling Team 00:14

5 BARRÉ Louis FRA Team Visma | Lease a Bike 00:16
6 BETTIOL Alberto ITA XDS Astana Team 00:16
7 LAPEIRA Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 00:16
8 FISHER-BLACK Finn NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:16
9 KRON Andreas DEN Uno-X Mobility 00:16
10 DOCKX Aaron BEL Alpecin-Premier Tech 00:20

5. Etappe: Opole – Kocierz – 219 Km


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1 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates-XRG 04:53:32
2 BRENNER Marco GER Tudor Pro Cycling Team 00:00
3 BARRÉ Louis FRA Team Visma | Lease a Bike 00:04
4 LAURANCE Axel FRA Netcompany INEOS 00:05
5 LAPEIRA Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 00:05
6 CHRISTEN Fabio SUI Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:05
7 FISHER-BLACK Finn NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:05

8 BETTIOL Alberto ITA XDS Astana Team 00:05
9 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:05
10 SOBRERO Matteo ITA Lidl-Trek 00:05

6. Etappe: Bukovina Resort – Bukowina Tatrzańska – 126 Km

1 BARRÉ Louis FRA Team Visma | Lease a Bike 03:09:03
2 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:10
3 BRENNER Marco GER Tudor Pro Cycling Team 00:10
4 DVERSNES Fredrik NOR Uno-X Mobility 00:10
5 LAURANCE Axel FRA Netcompany INEOS 00:10
6 LAPEIRA Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 00:10
7 SCHACHMANN Max GER Soudal Quick-Step 00:10

8 KRON Andreas DEN Uno-X Mobility 00:10
9 FISHER-BLACK Finn NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:10
10 ROMEO Iván ESP Movistar Team 00:10

7. Etappe: Wieliczka – Wieliczka – ITT – 12,4 Km


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1 KÜNG Stefan SUI Tudor Pro Cycling Team 00:14:25
2 FISHER-BLACK Finn NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:04
3 THORNLEY Callum GBR Red Bull-BORA-hansgrohe 00:04

4 ROMEO Iván ESP Movistar Team 00:05
5 SHEFFIELD Magnus USA Netcompany INEOS 00:09
6 BRENNER Marco GER Tudor Pro Cycling Team 00:10

7 KLUCKERS Arthur LUX Tudor Pro Cycling Team 00:11
8 HAYTER Ethan GBR Soudal Quick-Step 00:14
9 SHMIDT Artem USA Netcompany INEOS 00:14

10 BAX Sjoerd NED Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:16
11 SOBRERO Matteo ITA Lidl-Trek 00:18
12 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull-BORA-hansgrohe 00:18
13 BETTIOL Alberto ITA XDS Astana Team 00:19
14 BJERG Mikkel DEN UAE Team Emirates-XRG 00:20
15 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates-XRG 00:20

Endstand:


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1 BRENNER Marco GER Tudor Pro Cycling Team 24:33:49
2 FISHER-BLACK Finn NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:10

3 ROMEO Iván ESP Movistar Team 00:16
4 BARRÉ Louis FRA Team Visma | Lease a Bike 00:19
5 LEMMEN Bart NED Team Visma | Lease a Bike 00:20
6 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:22
7 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates-XRG 00:25
8 SOBRERO Matteo ITA Lidl-Trek 00:28
9 BETTIOL Alberto ITA XDS Astana Team 00:30
10 VLASOV Aleksandr RUS Red Bull-BORA-hansgrohe 00:34
11 LAPEIRA Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 00:40
12 LUTSENKO Alexey KAZ NSN Cycling Team 00:48
13 KRON Andreas DEN Uno-X Mobility 00:52
14 DONOVAN Mark GBR Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 01:03
15 LEKNESSUND Andreas NOR Uno-X Mobility 01:07

Starkes Finale in Polen: Fisher-Black stürmt am letzten Tag aufs Podium
Finn Fisher-Black hat die Tour de Pologne als Zweiter beendet. Dem Neuseeländer gelang das mit einem starken Abschluss-Zeitfahren, das er ebenso als Zweiter beendete – zeitgleich mit Callum Thornley.
Wie so oft entschieden bei der Polen-Rundfahrt nur wenige Sekunden über den Ausgang des Rennens. Die ersten 13 Profis lagen nach sieben Etappen innerhalb von einer Minute.

Finn und Aleks in den Top 10 der Gesamtwertung
Auf Gesamtsieger Marco Brenner fehlten Finn am Ende zehn Sekunden, auf den Tagessieg im 12,5 Kilometer langen Abschlusszeitfahren waren es vier Sekunden auf Stefan Küng. Damit war er einen Wimpernschlag schneller als Callum, der Tagesdritter wurde. In der Gesamtwertung machte Aleksandr Vlasov die Top 10 rund.

Ich hoffe, dass Polen der Auftakt für eine gute Restsaison ist.
Finn Fisher-Black

Nach drei Flachetappen, auf denen sich Jordi Meeus und Danny van Poppel nicht so gut wie erhofft in Szene setzen konnten, folgten die klassementrelevanten Tage. Auf den drei hügeligen Etappen war Finn immer in Schlagdistanz zu den Besten, wenngleich es nicht ganz für einen Etappensieg reichte. Platz acht, sieben und wieder acht brachten Finn vor dem abschließen Zeitfahren auf Rang sechs in der Gesamtwertung.
Neun aus Zehn – kein Team ist konstanter
Die gute Ausgangsposition nutze der 24-Jährige schließlich für den Sprung aufs Podium. Finns Konstanz in Polen ist dabei beispielhaft für die von Red Bull – BORA – hansgrohe im Saisonverlauf. Bei neun der zehn WorldTour-Rundfahrten in Europa, die beiden Grand Tours eingeschlossen, stand ein Fahrer des Teams auf dem Podium. Diese Bilanz kann keine andere Mannschaft vorweisen.

Finn Fisher-Black: „Ich hatte eine gute Woche in Polen. An den hügeligen Tagen war ich immer mit vorn dabei und hatte damit eine gute Ausgangsposition für das Zeitfahren, auf das wir von Anfang an ein Auge geworfen hatten. Ich kann mit dem Ausgang zufrieden sein. Vor allem nach einem nicht ganz einfachen Jahr mit einigen Ups und Downs. Ich hoffe, dass Polen der Auftakt für eine gute Restsaison ist.“
Cesare Benedetti, Sportlicher Leiter:
„Wir sind mit mehreren Zielen hier nach Polen gekommen, in erster Linie ging es aber mit Finn um die Gesamtwertung. An den ersten drei Tagen wollten wir mit Jordi um Tagessiege sprinten. Wir waren da im Finale immer dabei, der Sprint hat dann aber nicht richtig funktioniert. An den hügeligen Tagen waren wir immer wettbewerbsfähig, hätten mit Finn auch gerne eine Etappe mitgenommen. Wir konnten fast alles umsetzen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Nach sechs Etappen war der Abstand zum Podium dann recht klein. Wir wussten also um unsere Chance für das Podium, aber auch, dass es für den Gesamtsieg schwierig wird. Aber Finn hat ein wirklich starkes Zeitfahren abgeliefert, genau wie Callum. Wir hatten eine gute Atmosphäre und auch eine gute Teamleistung. Polen ist eine WorldTour-Rundfahrt, das gerät manchmal in Vergessenheit. Da ist ein Podium nie leicht.

Donostia San Sebastian Klasikoa – 221 Km


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1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:23:10
2 CARAPAZ Richard ECU EF Education-EasyPost 00:00
3 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:29
4 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:29
5 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:29
6 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:29
7 CHRISTEN Jan SUI UAE Team Emirates-XRG 00:29
8 HIRSCHI Marc SUI Tudor Pro Cycling Team 00:29
9 CAMPRUBÍ Marcel ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
10 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 00:29
11 HERMANS Quinten BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:29
12 JORGENSON Matteo USA Team Visma | Lease a Bike 00:29
13 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates-XRG 00:29
14 BRAZ AFONSO Clément FRA Groupama-FDJ United 00:29
15 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:29
16 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 00:29
17 MAS Enric ESP Movistar Team 00:29
18 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:29
19 BARRÉ Louis FRA Team Visma | Lease a Bike 00:29
20 DEBRUYNE Ramses BEL Alpecin-Premier Tech 00:58
21 VAN GILS Maxim BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:58

Historischer vierter Sieg für Evenepoel bei der Clásica San Sebastián

Der Belgier attackiert im Schlussanstieg und bezwingt Carapaz im Sprintduell.

Remco Evenepoel hat nach einer beeindruckenden Aufholjagd und einem perfekt gefahrenen Finale seinen vierten Sieg bei der Clásica San Sebastián gefeiert und damit einen neuen Rekord aufgestellt.
Das Team kontrollierte weite Teile des 221 Kilometer langen Klassikers und hielt die frühe Ausreißergruppe in Reichweite, als sich das Rennen der entscheidenden Abfolge von Anstiegen näherte. Am Jaizkibel schloss Maxim Van Gils zur Spitzengruppe auf und verschaffte dem Team damit vor dem Erlaitz eine wichtige Präsenz an der Spitze.

Doch auf der Abfahrt vom Jaizkibel geriet Evenepoels Rennen rund 50 Kilometer vor dem Ziel plötzlich in Gefahr, als er einen Reifenschaden erlitt. Da der steile Erlaitz unmittelbar bevorstand, musste er für einen Laufradwechsel anhalten und anschließend die Aufholjagd zur Rennspitze aufnehmen.
Am Fuß des Erlaitz unterstützte Giulio Pellizzari die Nachführarbeit, während Van Gils in der Spitzengruppe geduldig abwartete. Schließlich gelang Evenepoel die Rückkehr an die Spitze des Rennens.
Nachdem die Gruppen wieder zusammengekommen waren, übernahm Van Gils erneut die Führungsarbeit und brachte Evenepoel für den Schlussanstieg zum Murgil in eine gute Position. Auf dem steilsten Abschnitt des 2,1 Kilometer langen Anstiegs setzte Evenepoel 8,7 Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke. Nur Richard Carapaz konnte folgen.
Das Duo erreichte den Gipfel gemeinsam und behauptete seinen Vorsprung sowohl auf der Abfahrt als auch auf dem Weg nach San Sebastián. Auf der Zielgeraden zog Evenepoel im Sprint an Carapaz vorbei und sicherte sich den Sieg.

Damit ist er nun alleiniger Rekordsieger der Clásica San Sebastián. Nach seinen Erfolgen in den Jahren 2019, 2022 und 2023 hat er das Rennen bei jedem seiner vier Starts gewonnen und den dreimaligen Sieger Marino Lejarreta damit übertroffen.

Das war der härteste meiner vier Siege. Nach der Abfahrt vom Jaizkibel hatte ich einen Platten. Wir wussten, dass es direkt danach auf den Erlaitz ging, deshalb musste ich geduldig bleiben. Natürlich muss ich meinem Team für die ganze Arbeit danken. Giulio Pellizzari hat am Fuß des Erlaitz einen sehr guten Job gemacht und mich so nah wie möglich wieder an die Spitze herangebracht. Maxim hat vorne geduldig auf mich gewartet. Am Ende musste ich die Arbeit meiner Teamkollegen zu Ende bringen. Was für ein Tag und was für ein weiterer schöner Sieg
Remco Evenepoel

Tour de France Femmes 2026 Etappen 1-5

1. Etappe: Lausanne – Lausanne – 137 Km

1 WIEBES Lorena NED TEAM SD WORX – PROTIME 03:29:11
2 LE COURT PIENAAR Kim MRI AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 00:00
3 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 00:00
4 PIETERSE Puck NED FENIX-PREMIER TECH 00:00
5 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 00:00
6 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 00:00
7 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 00:00
8 FERRAND PREVOT Pauline FRA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:00
9 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 00:00
10 REUSSER Marlen SUI MOVISTAR TEAM 00:00

2. Etappe: Aigle – Genève – 149 Km

1 WIEBES Lorena NED TEAM SD WORX – PROTIME 03:42:08
2 BALSAMO Elisa ITA LIDL – TREK 00:00
3 VOS Marianne NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:00
4 BOSSUYT Shari BEL AG INSURANCE – SOUDAL TEAM 00:00
5 PATERNOSTER Letizia ITA LIV-ALULA-JAYCO 00:00
6 NELSON Josie GBR Team Picnic PostNL 00:00
7 BACKSTEDT Zoe Jane GBR CANYON//SRAM 00:00
8 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 00:00
9 MUL Malwina POL COFIDIS WOMEN TEAM 00:00
10 RIEDMANN Linda GER LOTTO INTERMARCHE LADIES 00:00

3. Etappe: Genève – Poligny – 157 Km

1 Haugset Sigrid Ytterhus Uno-X Mobility 210 04:05:59
2 Kopecky Lotte Team SD Worx-Protime 150 + 01:24
3 Vos Marianne Team Visma | Lease a Bike 110 + 02:48
4 Ostolaza Usoa Laboral Kutxa-Fundacion Euskadi 90 + 02:48
5 Le Court Kim AG Insurance-Soudal Team 70 + 02:48
6 Rüegg Noemi EF Education-Oatly 55 + 02:48
7 Gery Célia FDJ United-SUEZ 45 + 02:48
8 Kerbaol Cédrine EF Education-Oatly 40 + 02:48
9 Mul Malwina Cofidis Women Team 35 + 02:48
10 Trinca Colonel Monica Liv AlUla Jayco + 02:48

4. Etappe: Gevrey-Chambertin – Dijon – ITT – 21 Km


Plomi Foto

1 REUSSER Marlen SUI MOVISTAR TEAM 00:27:31
2 NOOIJEN Lieke NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:03
3 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 00:17
4 BACKSTEDT Zoe Jane GBR CANYON//SRAM 00:19
5 BREDEWOLD Mischa NED TEAM SD WORX – PROTIME 00:45
6 FAULKNER Kristen USA EF EDUCATION – OATLY 00:54
7 KERBAOL Cedrine FRA EF EDUCATION – OATLY 00:54
8 MARKUS Riejanne NED LIDL – TREK 00:54
9 CLAES Lotte BEL FENIX-PREMIER TECH 01:00
10 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team L’IMAD 01:02
11 BLASI CAIROL Paula ESP UAE Team L’IMAD 01:04
12 COUZENS Millie GBR FENIX-PREMIER TECH 01:08
13 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM 01:08
14 VAN DER BREGGEN Anna NED TEAM SD WORX – PROTIME 01:09
15 DE VRIES Femke NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 01:16

5. Etappe: Mâcon – Belleville-en-Beaujolais – 140 Km

1 Vollering Demi FDJ United-SUEZ 03:53:54
2 Reusser Marlen Movistar Team + 00
3 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM + 00
4 Wlodarczyk Dominika UAE Team L’IMAD + 45
5 Holmgren Isabella Lidl-Trek + 45
6 Niedermaier Antonia CANYON//SRAM + 45
7 Vinke Nienke Team SD Worx-Protime + 01:12
8 de Vries Femke Team Visma | Lease a Bike + 01:12
9 de Jong Thalita Human Powered Health + 01:12
10 Fisher-Black Niamh Lidl-Trek + 01:15

Gesamt:

1 Reusser Marlen Movistar Team 15:41:18
2 Vollering Demi FDJ United-SUEZ + 12
3 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM + 01:17
4 Niedermaier Antonia CANYON//SRAM + 02:40
5 Wlodarczyk Dominika UAE Team L’IMAD + 02:54
6 Longo Borghini Elisa UAE Team L’IMAD + 02:58
7 Holmgren Isabella Lidl-Trek + 03:05
8 de Vries Femke Team Visma | Lease a Bike + 03:11
9 Kerbaol Cédrine EF Education-Oatly + 03:41
10 Blasi Paula UAE Team L’IMAD + 03:51

Olympia Montreal 1976

Hallo Sportfreunde,

ist das nun wirklich schon 50 Jahre her? Ich kann es kaum glauben , doch es stimmt. Das großartige Radsport-Jahr 1976 und meine Reise zu den Olympischen Spielen in Montreal werde ich nie vergessen.

Schon bei den Bahnwettbewerben, die im neu erbauten Velodrom vor vollen Rängen stattfanden, war die Stimmung im BDR-Team erstklassig. Es war phantastisch, zu sehen wie sicher unser Bahnvierer mit Günter Schumacher, Hans Lutz, Peter Vonhof und Gregor Braun das Finale erreichte und dann souverän die Goldmedaille vor dem russischen Vierer und den Briten gewann. Die von „Goldschmied“ Gustav Kilian betreuten und trainierten deutschen Asse waren wie schon 1972 bei den Spielen in München einfach nicht zu schlagen!

Auch die Golmedaille in der Einerverfolgung ging 1976 klar an Deutschland. Gregor Braun, war in Montreal in der Form seines Lebens. Im Finale hatte der Holländer Herman Ponsteen gegen den „Bären von der Pfalz“ schon nach wenigen Runden keine Chance!

Weniger glücklich verliefen für den BDR einige Tage später die Straßenwettbewerbe, denn dabei verpassten die deutschen Fahrer sehr unglücklich eine sichere Silber- und eine mögliche Bronzemedaille!

Das Einer Straßenrennen , das auf dem schweren WM-Kurs von 1974 stattfand, wurde zu einer stundenlangen erbarmungslosen Regenschlacht bei der Klaus Peter Thaler stets ganz vorne kräftig mitmischte. Im rasanten Finish einer neunköpfigen Spitzengruppe wurde Thaler Zweiter hinter dem Norwegischen Olympia-Sieger Bernt Johanssen. Doch die Jury setzte ihn nach einem sehr umstrittenen Urteil wegen „Nichteinhalten der Fahrlinie“ auf Platz neun zurück! Der Gegenprotest von dem zutiefst enttäuschten Klaus-Peter Thaler wurde von der internationalen Jury leider abgelehnt!

Auch für Friedrich von Loeffelholz, der damals für den Straßenvierer nominiert war, endete das 100km-Rennen bei extremer Hitze und sehr hoher Luftfeuchitgkeit mit einer riesigen Enttäuschung. Hinter Russland, Polen und Dänemark belegte das BDR-Quartett mit Loeffelholz , Hans-Peter Jakst, Peter Weibel und Olaf Paltian den vierten Platz. Um ganze 15 Sekunden verfehlten sie die Bronzemedaille, die ihnen auf den letzten Kilometern die Dänen wegschnappten. Friedrich war untröstlich. Er stieg damals weinend und total erschöpft vom Rad. Seine große Hoffnung auf eine olympische Medaille hatte sich leider nicht erfüllt.

Trotzdem blieb die Olympia-Teilnahme für Friedrich von Loeffelholz das ganz große Highlight seiner erfolgreichen Karriere, wie er immer gerne erzählte: „Für mich Jungspund war das ein Jahr nach meinem Abitur wie ein schöner Traum. Ich konnte es zunächst kaum glauben, dass ich für das olympische 100-Kilometer-Vierer-Rennen — seinerzeit die härteste olympische Radsportdisziplin — nominiert worden war. Die internationalen Vorbereitungsrennen mit der Nationalmannschaft, das Trainingslager in Südfrankreich, die Reise nach Kanada, die grandiose Eröffnungsfeier, die ganze Atmosphäre dort in Montreal, das alles war für mich als Jüngsten der BDR-Nationalmannsachft einfach überwältigend“.
Text und Fotos: Manfred M a r r

Bewerbung für den Grand Départ 2029 in Deutschland an die A.S.O. übergeben

Berlin, 29. Juli 2026. German Cycling e.V. hat die deutsche Bewerbung für den Grand Départ der Tour de France 2029 offiziell an die Amaury Sport Organisation (A.S.O.) übergeben. Mit Unterstützung des Bundes sowie der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen soll der Auftakt der Tour de France im Jubiläumsjahr 2029 – 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Fall der Berliner Mauer – nach Berlin und Mitteldeutschland geholt werden.

Anlässlich der offiziellen Übergabe des Bid Books kamen im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport, Wirtschaft und Diplomatie aus Deutschland und Frankreich mit A.S.O.-Generaldirektor Yann Le Moënner und Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme zusammen.

Die Bewerbung steht im Zeichen des 40. Jahrestags der Friedlichen Revolution und des Falls der Berliner Mauer. Sie verbindet die Geschichte der deutschen Einheit mit der deutsch-französischen Freundschaft und bietet die Möglichkeit, diese historische Verbindung international erlebbar zu machen sowie nachhaltige Impulse für Tourismus, Wirtschaft, Gesellschaft und den Radsport in den beteiligten Regionen zu setzen.

Initiiert und erarbeitet wurde die Bewerbung von Grand Départ Allemagne e.V. unter Mitwirkung der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Als offizieller Träger hat German Cycling e.V. sie bei der Amaury Sport Organisation (A.S.O.) eingereicht.

Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, erklärte: „Das Jahr 2029 markiert den 40. Jahrestag der Friedlichen Revolution, ein bedeutendes Jubiläum für ganz Deutschland. Die Aufbauleistung der Menschen in Ostdeutschland seit 1989 ist beeindruckend und verdient Aufmerksamkeit und Anerkennung. Es ist an der Zeit, selbstbewusst über diese Erfolgsgeschichte zu sprechen. Der Grand Départ der Tour de France würde diese Botschaft auf die große internationale Bühne tragen und die Leistungen der Ostdeutschen einem Milliardenpublikum eines der weltweit bedeutendsten Sportereignisse sichtbar machen. Als Ostbeauftragte der Bundesregierung unterstütze ich die Bewerbung ausdrücklich.“

Bernd Dankowski, Präsident von German Cycling, sagte: „Die heutige Übergabe zeigt, was die enge Zusammenarbeit von Politik, Regionen und organisiertem Radsport bewirken kann. Ein Grand Départ 2029 bietet die Chance, den Radsport in Deutschland nachhaltig zu stärken – durch internationale Sichtbarkeit, neue Impulse für unsere Vereine und die langfristige Förderung kommender Generationen.“

Rudolf Scharping, Ehrenpräsident von German Cycling und Vorstand des Grand Départ Allemagne e.V., erläuterte: „Ein Grand Départ 2029 wäre weit mehr als ein Sportereignis. Er bietet die Chance, den Menschen zu danken, die den Weg zu Freiheit und deutscher Einheit geebnet haben, und zugleich die große Radsporttradition insbesondere in Ostdeutschland zu würdigen. Diese Verbindung aus Geschichte, Begeisterung und Zukunft macht unsere Bewerbung besonders.“

Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France, erklärte:

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„Die Tour de France ist weit mehr als ein Sportereignis. Sie macht Landschaften, Kultur und Geschichte sichtbar, verbindet Menschen und gibt Regionen die Möglichkeit, sich der Welt zu präsentieren. Vierzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hätte ein Grand Départ in Berlin und Mitteldeutschland eine außergewöhnliche historische und symbolische Bedeutung – für Deutschland, für Europa und für die deutsch-französische Freundschaft.“