Alle Beiträge von Gerhard Plomitzer

Straßen-WM 2020 – Straßenrennen Männer Elite

Imola – Imola (258,2 km / 5000 hm)

1 ALAPHILIPPE Julian FRA 6:38:34 (38,869 km/h)
2 van AERT Wout BEL + 0:24
3 HIRSCHI Marc SUI + 0:24
4 KWIATKOWSKI Michal POL + 0:24
5 FUGLSANG Jakob DEN + 0:24
6 ROGLIC Primoz SLO + 0:24
7 MATTHEWS Michael AUS + 0:53
8 VALVERDE Alejandro ESP + 0:53
9 SCHACHMANN Maximilian GER + 0:53
10 CARUSO Damiano ITA + 0:53
11 HUNDAHL Michael Valgren DEN + 0:53
12 WOODS Michael CAN + 0:53
13 MARTIN Guillaume FRA + 0:53
14 DUMOULIN Tom NED + 0:53
15 NIBALI Vincenzo ITA + 0:57
16 LANDA MEANA Mikel ESP + 0:57
17 GESCHKE Simon GER + 1:34
18 BETTIOL Alberto ITA + 1:34
19 MOLARD Rudy FRA + 1:34


Foto: Gerhard Plomitzer

Straßen-WM 2020 – Straßenrennen Frauen Elite

Imola – Imola (143,0 km / 2800 hm)

1 VAN DER BREGGEN Anna NED 4:09:57
2 VAN VLEUTEN Annemiek NED + 1:20
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA + 1:20
4 VOS Marianne NED + 2:01
5 LIPPERT Liane GER + 2:01
6 DEIGNAN Elizabeth GBR + 2:01
7 NIEWIADOMA Katarzyna POL + 2:01
8 LUDWIG Cecilie Uttrup DEN + 2:41
9 BRENNAUER Lisa GER + 3:08
10 REUSSER Marlen SUI + 3:08
11 STEPHENS Lauren USA + 3:08
12 VAN DEN BROEK-BLAAK Chantal NED + 3:08
13 CORDON RAGOT Audrey FRA + 3:08
14 BUJAK Eugenia SLO + 3:08
15 FISHER-BLACK Niamh NZL + 3:08


WM 2018 und 2020: Anna van der Breggen


Liane Lippert
Fotos: Gerhard Plomitzer

Straßen-WM 2020 – Einzelzeitfahren

Frauen Elite
Imola – Imola (31,7 km / 200 hm)
1 van der BREGGEN Anna NED 0:40:20,14 (47,154 km/h)
2 REUSSER Marlen SUI + 0:15,58
3 van DIJK Ellen NED + 0:31,46
4 BRENNAUER Lisa GER + 0:45,06
5 BROWN Grace AUS + 1:01,20
6 NEBEN Amber Leone USA + 1:20,32
7 JORGENSEN Emma Cecilie Norsgaard DEN + 1:22,12
8 KROGER Mieke GER + 1:31,10
9 STEPHENS Lauren USA + 1:43,03
10 BUSSI Vittoria ITA + 1:46,62
11 CORDON RAGOT Audrey FRA + 1:53,68
12 WILLIAMS Georgia NZL + 2:16,70
13 BUJAK Eugenia SLO + 2:20,38
14 PLICHTA Anna POL + 2:21,37
15 BANKS Elizabeth GBR + 2:23,61

Männer Elite
Imola – Imola (31,7 km / 200 hm)

1 GANNA Filippo ITA 0:35:54,10
2 van AERT Wout BEL + 0:26,72
3 KÜNG Stefan SUI + 0:29,80
4 THOMAS Geraint GBR + 0:37,02
5 DENNIS Rohan AUS + 0:39,76
6 ASGREEN Kasper DEN + 0:47,13
7 CAVAGNA Remi FRA + 0:48,35
8 CAMPENAERTS Victor BEL + 0:52,81
9 DOWSETT Alex GBR + 1:06,38
10 DUMOULIN Tom NED + 1:14,06
11 OLIVEIRA Nelson POR + 1:15,05
12 BEVIN Patrick NZL + 1:19,04
13 LEKNESSUND Andreas NOR + 1:30,00
14 AFFINI Edoardo ITA + 1:31,52
15 DURBRIDGE Luke AUS + 1:36,29
16 SÜTTERLIN Jasha GER + 1:38,00
17 BJERG Mikkel DEN + 1:47,53
18 MARTINEZ POVEDA Daniel Felipe COL + 1:52,59
19 WALSCHEID Maximilian Richard GER + 1:56,91
20 GRADEK Kamil POL + 2:05,95

Motivation und Leidenschaft: Team Schamel

Schamel Meerrettich weitet sein Engagement im Sport-Sponsoring weiter aus. Am vergangenen Donnerstag präsentierte das fränkische Unternehmen erstmals das komplette Team Schamel, bestehend aus einem Running- und Cyclocross-Team sowie der 12-fachen deutschen Meisterin und Olympionikin im BMX-Sport, Nadja Pries.

„Fangen wir mal an.“ Das bekannteste Gesicht im bayerischen Sportfernsehen, Charly Hilpert, begrüßte die Gäste in der Baiersdorfer Jahnhalle so wie man ihn kennt: locker, sympathisch und nie um eine schlagfertige Antwort verlegen. Der Grund für die prominente Moderation: Schamel Meerrettich baut sein Engagement im Sportsponsoring weiter aus und präsentierte erstmals das komplette Team Schamel, bestehend aus einem Running-Team, der zwölffachen deutschen BMX-Meisterin und Olympionikin Nadja Pries sowie dem neu gegründeten Cyclocross-Team um den ehemaligen Radprofi Grischa Janorschke. Und natürlich waren auch die Krenkicker aus Baiersdorf mit von der Partie. Mit dem BSV nahm das sportliche Engagement von Schamel seinen Anfang.

„Wer unseren Meerrettich kennt, weiß, dass er beim Genuss unheimlich Energie gibt. Die kann man im Sport natürlich gut gebrauchen. Deshalb freuen wir uns, dass wir in unserem Team Schamel tolle, motivierte Athleten zusammenbringen konnten“, erklärt Geschäftsführer Matthias Schamel. „Mit Nadja und unseren Läufern waren wir in der Vergangenheit schon sehr gut aufgestellt. Nun freuen wir uns besonders, das erste professionelle deutsche UCI Cross-Team an den Start zu bringen.

Die Ambitionen des Cyclocross-Teams sind ehrgeizig. Bei der Vorstellung der sechs Sportler wurde schnell klar, dass es langfristig nur ein Ziel gibt: „Die Deutsche Meisterschaft. Dazu wollen wir zum Bundesliga-Start topfit sein und gut abschneiden,“ sagte der 18-jährige Matteo Oberteicher bei seiner Präsentation. Mit Titeln kennen sich die Athleten des Cyclocrossteams aus, wie sie schon mehrfach im Einzel bewiesen haben. Mehrere deutsche Juniorenmeister aus ganz Deutschland konnten von Teammanager Grischa Janorschke für das Team Schamel gewonnen werden.

Auch für Nadja Pries, das zweite Profi-Standbein des Team Schamel, sind Titel nichts Ungewöhnliches. Bereits zum zwölften Mal konnte sie in diesem Jahr die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden. Nachdem das Olympia-Ticket für Tokio 2020 bereits so gut wie gebucht war, steht für sie aufgrund der coronabedingten Verschiebung erneut die Qualifikation auf dem Programm. „Wir sind natürlich stolz, mit Nadja eine absolute Top-Athletin im Team zu haben, die wir bei ihrer Qualifikation für Tokio 2021 begleiten dürfen. Und wir sind fest überzeugt, dass sie es erneut schafft, bei der Olympiade an den Start zu gehen“, ist sich Matthias Schamel sicher.

Komplettiert wird das Team Schamel durch das im Jahr 2017 gegründete sechsköpfige Running-Team um Johannes Hendel. Sein Ziel ist die längst fortgeschrittene Entwicklung vom Langstrecken- in den Ultratrailbereich und die Steigerung der Bekanntheit in der europäischen Ultratrailszene. Darüber hinaus plant Hendel eine schrittweise Professionalisierung und Etablierung im Profi-Laufsport. „Als erstes stehen jetzt aber doch noch, trotz Corona, regionale Ultra-Trailwettkämpfe an“, schmunzelt Hendel. Wie zum Beispiel das Ultratraildebüt, dem „Neideck 66“ in der heimischen und wohlbekannten Fränkischen Schweiz. Dieses Rennen umfasst 66 Kilometer, mit über 2000 Höhenmeter im Gelände. Darauf ist das Team bestens vorbereitet. Zuletzt wurde der Ultratrail Lamer Winkel mit 55 Kilometern und 2600 Höhenmetern als Trainingslauf in neun Stunden bezwungen.
@Blog Schamel
Fotos: Gerhard Plomitzer

Tour de France – Etappe 21

Paris Champs-Élysées, Sunday, September 20th – Sam Bennett claimed a well-deserved stage win in front of world champion Mads Pedersen and mega-star Peter Sagan on the Champs-Elysées in Paris, after he imposed himself in prestigious cities like Rome, Dubai and Istanbul at the end of other national Tours. The last winner of the conclusive stage with the green jersey was Mark Cavendish in 2011. Tadej Pogacar won his first Tour de France as well as the King of the Mountains competition and the best young rider prize.
Photo by Herbert Moos
Photo by Herbert Moos

Photo by Herbert Moos
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Mantes-la-Jolie – Paris/Champs-Élysées (122,0 km)
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 2:53:32
2 Mads Pedersen (Den) Trek – Segafredo 0:00:00
3 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
4 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:00
5 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:00:00
6 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo – Visma 0:00:00
7 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 0:00:00
8 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
9 Bryan Coquard (Fra) B&B Hotels – Vital Concept 0:00:00
10 Maximilian Walscheid (GER) NTT Pro Cycling 0:00:00

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 87:20:05
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:59
3 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:30
4 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:05:58
5 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:06:07
6 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:06:47
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:07:48
8 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:08:02
9 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:09:25
10 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:14:03
11 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:16:58
12 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:17:41
13 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 0:25:53
14 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:31:04
15 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:42:20

Punktewertung
1 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 380 Punkte
2 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 284
3 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 260

Bergwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 82 Punkte
2 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 74
3 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 67
4 Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb 62

Nachwuchswertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 87:20:05
2 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:06:07
3 Valentin Madouas (Fra) Groupama – FDJ 1:42:43
4 Daniel Martinez (Col) EF Pro Cycling 1:55:12
5 Lennard Kämna (GER) Bora – Hansgrohe 2:15:39

Kämpferischster Fahrer der Tour
Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb

BORA – hansgrohe blickt auf offensive Tour zurück: Peter Sagan zum Abschluss auf Rang drei

Nach drei anstrengenden und fordernden Wochen ging die 107. Austragung der Tour de France heute mit der seit 1975 traditionellen Ehrenetappe auf den Champs-Élysées zu Ende. Der Start erfolgte am frühen Nachmittag in Montes-La-Jolie, und nach 56 gefahrenen Kilometern wurde die französische Hauptstadt erreicht. Dort mussten die Fahrer die erste von insgesamt neun Zielpassagen absolvieren, bevor es zum letzten großen Sprint-Showdown auf dem Kopfsteinpflaster der Champs-Élysées kam. Die letzte Etappe bot somit den Sprintern nochmal eine Chance um den für sie prestigeträchtigsten aller Etappensiege bei der Tour zu kämpfen.
Wie erwartet, waren die ersten Kilometer ruhig und das Fahrerfeld rollte nur langsam durch die Vororte von Paris. In der französischen Hauptstadt angekommen, war das klassische Schaulaufen zu Ende und mehrere Fahrer versuchten, sich vom Feld abzusetzen, unter ihnen auch Maximilian Schachmann, der 40 km vor dem Ziel mit drei anderen Fahrern eine kleine Lücke von ungefähr 20 Sekunden reißen konnte. Das Hauptfeld hielt diese kleine Gruppe jedoch an der kurzen Leine und stellte sie einige Kilometer vor dem Ziel. Danach reihten sich die Sprinterteams für ihre schnellen Männer ein, die um den Prestige-Sieg auf dem berühmten Prachtboulevard kämpfen würden. In einem spannenden Finale rasten die Sprinter in Richtung Ziellinie und nach 122 km im Sattel sprintete S. Bennett zum Etappensieg, während Peter Sagan auf Rang 3 über die Ziellinie rollte.
Das Team hatte gehofft, dass Peter ein achtes Mal das Grüne Trikot gewinnen könnte, aber nach einem beherzten Kampf um das Trikot musste der Slowake letztendlich S. Bennett das Trikot in Paris überlassen. Das Team aus Raubling war bei der diesjährigen Ausgabe allerdings vom Pech verfolgt. Emanuel Buchmann, der noch immer unter schweren Verletzungen litt, die er sich bei der Dauphiné zugezogen hatte, konnte sich nach den schweren Pyrenäen-Etappen letztlich keine Hoffnungen mehr im Gesamtklassement machen. Zudem mussten auch zwei Fahrer die Rundfahrt frühzeitig verlassen. Gregor Mühlberger, der sich einen Infekt eingefangen hatte, musste auf der 11. Etappe aussteigen, während sein Teamkollege Lukas Pöstlberger zwei Tage vor dem Schluss in Folge eines Wespenstiches die Tour aufgeben musste. Der Höhepunkt für BORA – hansgrohe war sicherlich der Sieg auf der 16. Etappe durch Lennard Kämna, der erste deutsche Etappensieg für das Team bei der Tour de France.
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet, wurde die Schlussetappe in einem rasanten Massensprint entschieden. Ich hatte eine gute Position im Finale, und ich klemmte mich an Sams Hinterrad, aber er war einfach schneller und am Ende holte ich den dritten Platz. Alles ist ok, die Tour de France ist zu Ende und ich bin froh, hier in Paris zu sein.“ – Peter Sagan
„Wir hatten hier drei Ziele, zwei davon haben wir nicht erreicht, das muss man klar festhalten. Die Vorbereitung von Peter auf Tour und Giro war eine Gratwanderung. Zu Emanuels Sturz wurde schon genug berichtet. Ich denke, jeder konnte an der Dauphiné sehen, dass er auf Kurs ist. Danach lief leider nichts mehr zusammen. Generell hatten wir bei der Tour dieses Jahr viel Pech. Defekte in den dümmsten Situationen, Sagan, dem nach einer Berührung die Kette runterfällt, oder der Bienenstich bei Lukas. Dennoch ziehe ich ein positives Resümee, denn wie sich unsere Jungs hier präsentiert haben, war großartig. Die offensive Fahrweise hat die Radsportwelt begeistert. Da hat man die Leidenschaft, den Kampfgeist, aber auch die Form gesehen, die eigentlich da gewesen wäre. Wir sind hier als Team aufgetreten. Der Sieg von Lennard war dann der Lohn der harten Arbeit und eine riesige Erlösung für alle. Besonders stolz bin ich, da dies der erste deutsche Etappensieg bei der Tour für unsere Mannschaft war. Wir werden im nächsten Jahr sicher wieder mit hochgesteckten Zielen anreisen, das Potenzial, diese auch zu erreichen, ist in unserem Team definitiv vorhanden.“ – Ralph Denk, Teammanager

Tour de France – Etappe 20

La Planche des Belles Filles, Saturday, September 19th – Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) rode to Tour de France overall victory at the age of 21 as he smashed all his rivals for winning the individual time trial to La Planche des belles filles, including Primoz Roglic (Team Jumbo – Visma) who was touted as the eventual winner of the 107th edition. Tom Dumoulin (team Jumbo Visma) and Richie Porte (Trek-Segafredo) rounded out the stage podium, meaning a move to the final podium as well for the latter.

Lure – La Planche des Belles Filles (36,2 km / EZF)

1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:55:55
2 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:01:21,09
3 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:01:21,67
4 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo – Visma 0:01:31
5 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:01:56
6 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:01:59
7 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:02:29
8 David De La Cruz (Esp) UAE Team Emirates 0:02:40
9 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:02:45
10 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:02:54
11 Daniel Martinez (Col) EF Pro Cycling 0:03:19
12 Pello Bilbao (Esp) Bahrain – McLaren 0:03:20
13 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:03:26
14 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:03:27
15 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:03:58

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 84:26:33
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:59
3 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:30
4 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:05:58
5 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:06:07
6 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:06:47
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:07:48
8 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:08:02
9 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:09:25
10 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:14:03

Letzte Chance in Paris: BORA – hansgrohe spart Kräfte im Zeitfahren der Tour de France

Das Zeitfahren auf der 20. Etappe der Tour de France sollte heute die Entscheidung in der Gesamtwertung bringen. Die 36,2 km von Lure führten dabei auf die Planche des belles Filles, einem Anstieg der 1. Kategorie. Für BORA – hansgrohe hatten heute Felix Großschartner und Lennard Kämna die Freiheit, auf Ergebnis zu fahren, wobei auf den ersten Kilometern im Rennen entschieden werden sollte, ob es Sinn macht, bis zum Ende voll durchzuziehen, oder besser ist, für morgen Kräfte zu sparen. Die erste echte Richtzeit setzte R. Cavagna in 57:55. Während Peter Sagan das Ziel mit einer Zeit von 1:04:56 erreichte, entschied sich Felix Großschartner nach wenigen Kilometern dazu, heute Kräfte zu sparen, er überquerte die Ziellinie nach 1:01:26. Max Schachmann ging das Zeitfahren locker an, steigert sich aber am Schlussanstieg und erreichte letztlich eine Zeit von 59:55. Auch Lennard zeigte ein ansprechendes Zeitfahren und war besonders am Anstieg einer der Schnellsten. Er erreichte heute das Ziel nach 1:00:07. Im Kampf um den Gesamtsieg ereignete sich ein wahres Drama á la Tour, denn T. Pogacar holte sich nach einer unfassbaren Leistung nicht nur den Tagessieg, sondern überholte auch noch P. Roglic in der Gesamtwertung.

Jannik Steimle gewinnt Slowakei-Rundfahrt

BORA – hansgrohe beendet Slowakei-Rundfahrt mit dem grünen Trikot sowie Top-10-Platzierung in der Gesamtwertung

Nach dem Startschuss machte sich das Peloton auf die 171,7 km lange hügelige Strecke zwischen Topoľčianky und der historischen Stadt Skalica. Auf dem Weg mussten die Fahrer drei Anstiege bewältigen, ehe es auf den letzten 60 km auf relativ flachem Terrain bis ins Ziel ging. Erst nach rund 70 km konnte eine kleine Gruppe eine Lücke zum Feld reißen, die sich während des Tages auf fünf Minuten ausdehnte. Unter dem Tempodiktat des Feldes war die Spitzengruppe aber in der Schlussphase wieder gestellt und die Etappe endete wie erwartet in einem Massensprint, den R. Barbier für sich entschied. Mit noch 150m behinderte leider ein Zuschauer den Sprint von Martin Laas und in Folge musste er sich mit dem 3. Platz begnügen. BORA – hansgrohe beendete die Slowakei-Rundfahrt mit zwei Etappensiegen, einem dritten Rang und dem Grünen Trikot durch Martin. Zudem beendet Jempy Drucker das Rennen mit einer Top-10 Platzierung in der Gesamtwertung.
Ergebnis: 4. Etappe
01 R. Barbier 3:56:37
02 A. Hodeg +0:00
03 M. Laas +0:00

Ergebnis: Gesamtklassement
01 J. Steimle 15:49:04
02. N. Denz +00:00
03. S. Archbold +00:18
07 J. Drucker +00:26

Reaktionen im Ziel
„Der Plan war, heute noch eine Etappe zu gewinnen, und wir hatten eine gute Chance im Sprint. Wir wollten Jempy auch helfen, einige Bonifikationspunkte zu holen. Die Jungs haben mich heute sehr gut unterstützt und obwohl das Finale wiederum sehr hektisch war, konnte ich mich an Jempys Hinterrad klemmen und er hat mich in eine gute Position gebracht. Mit 200m bis zur Ziellinie lancierte ich meinen Sprint zur gleichen Zeit als Barbier, aber ich stieß mit meiner Schulter an einen Zuschauer. Das hat mich aus meinem Rhythmus gebracht und so war es am Ende nur möglich, den dritten Platz einzufahren. Ich bin ziemlich enttäuscht, dass so was im Finale passiert ist, und ich bin erleichtert, dass ich nicht gestürzt bin. Aber das ist Radsport und man muss es nehmen wie es kommt. Im Großen und Ganzen war die Slowakei-Rundfahrt mit zwei Etappensiegen und dem Punktetrikot ein erfolgreiches Rennen für uns. Ich bin besonders froh, dass ich die harte Arbeit meiner Teamkollegen mit dem grünen Trikot belohnen konnte.“ – Martin Laas
„Wir haben versucht, für Martin zu fahren, um vielleicht noch einen Etappensieg herauszuholen. Ich habe den Lead-Out für ihn gemacht und da mein Bestes gegeben, aber es hat heute nicht zum Sieg gereicht. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser, und bin zuversichtlich, dass ich mich noch in den nächsten Wochen verbessern kann. Ich hatte nicht erwartet, dass ich hier um eine gute GC Position kämpfen würde, und so bin ich mit meinem 7. Platz zufrieden.“ – Jempy Drucker
„Wir wollten Martin heute an der Spitze halten, und die Jungs haben einen erstaunlichen Job gemacht. Wir haben auch um einige Sekunden für Jempy gekämpft, aber das hat nicht ganz geklappt. Am Ende fuhr Jempy den Lead-Out für Martin, aber als er seinen Sprint eröffnete, hing ein Zuschauer zu weit über den Absperrungen, und Martin wurde dadurch behindert und verlor damit 150 m vor dem Ziel etwas an Geschwindigkeit, sonst hätte er vielleicht gewonnen. Alles in allem sind wir mit den Ergebnissen hier zufrieden. Zwei Etappensiege, eine Top-10 Platzierung im Gesamtklassement und das grüne Trikot sind gar nicht schlecht.“ – Jean-Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter

Tour de France – Etappe 19

Champagnole, Friday, September 18th – Soren Kragh Andersen became the fourth rider with two stage wins at the 107th Tour de France after Wout van Aert, Caleb Ewan and Tadej Pogacar. Boosted by his win in Lyon, the Dane went for another solo ride but a longer one this time as he escaped a 12-man leading group including the three green jersey contenders Sam Bennett, Peter Sagan and Matteo Trentin with 16km to go.

Bourg-en-Bresse – Champagnole (166,5 km)
1 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 3:36:33
2 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton – Scott 0:00:53
3 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:53
4 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:53
5 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:53
6 Nikias Arndt (GER) Team Sunweb 0:00:53
7 Luke Rowe (GBr) Ineos Grenadiers 0:00:59
8 Sam Bennett (Irl) Deceuninck – Quick Step 0:01:02
9 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:01:02
10 Matteo Trentin (Ita) CCC Team 0:01:02

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 83:29:41
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:57
3 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:27
4 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:06
5 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:03:28
6 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:04:19
7 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:05:55
8 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:06:05
9 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:07:24
10 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:12:12

Sprinter überraschen in Ausreißergruppe: Peter Sagan auf Rang neun in Champagnole

Nachdem die Berge der Tour hinter den Fahrern liegen, wartete heute auf der 19. Etappe eine Chance für die Sprinter auf den 166,5 km von Bourg-en-Bresse nach Champagnole. In der durchaus hektischen Startphase, in der hart um die Gruppe gekämpft wurde, setzte sich zuerst R. Cavagna vom Feld ab. Zu diesem Zeitpunkt stach Lukas Pöstlberger eine Biene in den Mund. Der Österreicher konnte das Rennen leider nicht fortsetzen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Zum Glück besserte sich sein Zustand aber schnell. Im Rennen versuchte eine Verfolgergruppe zum Spitzenreiter aufzuschließen, allerdings erfolglos, denn im Feld hatten die Teams BORA – hansgrohe und Sunweb die Kontrolle übernommen. Emanuel Buchmann und Felix Großschartner hielten den Abstand konstant bei Rund zwei Minuten, bevor an der Sprintwertung noch einmal Unruhe in das Feld kam. Zuerst attackierte drei Fahrer, die schnell zur Spitze aufschlossen. Nach dem Sprint, in dem Peter Sagan Rang sechs holte, wurde zunächst die Spitze eingeholt, dann löste sich abermals eine 12-Mann-Gruppe, diesmal mit Peter Sagan und S. Bennett. Allerdings war Sagan alleine in der Gruppe und hatte wenig taktische Möglichkeiten, um am Ende um den Sieg zu kämpfen. Nach mehreren Attacken setzte S. Kragh Andersen den entscheidenden Angriff und feierte seinen zweiten Etappensieg. Peter Sagan erreichte am Ende Rang neun.

Reaktionen im Ziel
„Ich habe alles versucht, um heute zu gewinnen, und auch das Team hat alles gegeben. Als wir 30 km vor dem Ende weggefahren sind, hatten vier Teams zwei Fahrer vorne. Es war unmöglich für mich, die Gruppe zu kontrollieren. Jetzt bleibt noch eine Chance in Paris, und wir werden alles daran setzen, dort zu gewinnen.“ – Peter Sagan

„Es war einmal mehr eine schnelle Etappe. Wir haben versucht, das Rennen zu kontrollieren und es war dann nur ein Fahrer vorne. Der wurde vor der Sprintwertung aber immer langsamer, darum wurde im Feld wieder attackiert. Wir haben dann versucht, die Kontrolle noch einmal zu übernehmen, das hat aber nicht mehr funktioniert und wir sind einige Attacken mitgegangen. Die Jungs waren heute einfach müde, außerdem haben wir Lukas schon auf den ersten 10 km wegen eines Bienenstichs verloren. Ihn hätten wir heute im Finale gebraucht. Peter war dann am Ende alleine in der Gruppe. Er konnte einfach nicht jede Attacke kontern, so waren wir am Ende chancenlos. Nicht das, was wir erhofft hatten, aber alle haben ihr Bestes gegeben, wir können uns also nichts vorwerfen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Zweiter Sieg für Martin Laas auf der vorletzten Etappe der Slowakei-Rundfahrt

Heute mussten 181,3 km zwischen Banská Bystrica und Žiar nad Hronom abgespult werden. Außerdem warteten drei lange Anstiege auf der Strecke, bevor es leicht bergab ins Ziel ging. Nach den ersten erfolglosen Versuchen konnte sich letztlich eine 18-Mann Gruppe vom Feld lösen. BORA – hansgrohe teilte sich die Führungsarbeit mit Sunweb und Israel Start-Up Nation, wodurch sich der Abstand der Spitzengruppe langsam verringerte. In den Anstiegen zerfiel das Feld in zwei Gruppen. Ein reduziertes Peloton von rund 70 Fahrern fing die verbleibenden Ausreißer in der entscheidenden Rennphase ein und am Ende kam es zu einem Sprint, den Martin Laas für sich entschied. Der estnische BORA – hansgrohe Fahrer holte damit seinen zweiten Sieg bei der diesjährigen Rundfahrt und führt jetzt auch die Punktewertung an.
Reaktionen im Ziel
„Den ganzen Tag ging es rauf und runter und das Finale war auch ziemlich hektisch. Wir wollten heute etwas mit entweder mir, Jempy oder Jay probieren. Im letzten Anstieg teilte sich das Peloton, aber ich konnte in die erste Gruppe gelangen und befand mich vor der letzten Kurve in einer guten Ausgangslage. Jetzt kam alles auf den Sprint an, und ich klemmte mich an Schillis Hinterrad. Er machte einen echt guten Lead-Out für mich, und dann musste ich nur noch Vollgas bis über die Ziellinie geben. Am Ende hat alles gut geklappt und ich holte meinen zweiten Sieg hier. Vielen Dank an das ganze Team für die starke Zusammenarbeit heute.“ – Martin Laas
„Heute konnte Martin seinen zweiten Etappensieg erlangen und das war ein wohlverdienter Erfolg. Das Team fuhr den ganzen Tag an der Spitze des Feldes, um das Rennen zu kontrollieren. Wir mussten drei Anstiege der 1. Kategorie bewältigen und Martin zeigte seine Stärke, denn er konnte gut über diese Steigungen kommen. Auf den letzten Kilometern gab es noch einige Attacken und Jempy war mit dabei, aber dann kam das Feld wieder zusammen. Wir hatten einen guten Lead-Out und als Martin seinen Sprint anzog, konnte niemand mehr an ihm vorbeiziehen.“ – Jean-Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter

1 LAAS Martin EST BORA – HANSGROHE 04:12:24 43,1
2 DE BIE Sean BEL BINGOAL WB 00:00
3 VAN DER POEL David NED ALPECIN – FENIX 00:00
4 MORIN Emmanuel FRA COFIDIS 00:00
5 STEIMLE Jannik GER DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:00
6 MEISEN Marcel GER ALPECIN – FENIX 00:00
7 BOIVIN Guillaume CAN ISRAEL START – UP NATION 00:00
8 KUZNETSOV Viacheslav RUS GAZPROM – RUSVELO 00:00
9 STACCHIOTTI Riccardo ITA VINI ZABU KTM 00:00
10 DRUCKER Jean-Pierre LUX BORA – HANSGROHE 00:00

1 STEIMLE Jannik GER DECEUNINCK – QUICK – STEP 11:52:31
2 DENZ Nico GER TEAM SUNWEB 00:00
3 ARCHBOLD Shane NZL DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:14
4 LEKNESSUND Andreas NOR UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:17
5 SÜTTERLIN Jasha GER TEAM SUNWEB 00:19
6 HAGA Chad USA TEAM SUNWEB 00:22
7 DRUCKER Jean-Pierre LUX BORA – HANSGROHE 00:22
8 LAMPAERT Yves BEL DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:22
9 BIERMANS Jenthe BEL ISRAEL START – UP NATION 00:25
10 HULGAARD Morten DEN UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:27

Tour de France – Etappe 18

La Roche-sur-Foron Thursday, September 17th – First and second at La Roche-sur-Foron, the first European town to have installed public electricity lights back in 1885, Michal Kwiatkowski and Richard Carapaz crossed the line in that order but celebrated the triumph together. It’s the first Tour de France stage victory for Ineos, coming after the last one under the colours of Team Sky by Geraint Thomas at L’Alpe d’Huez in 2018. Kwiatkowski’s last victory was the 2018 Tour de Pologne. This is the first Tour de France stage win for the 2014 world champion turned a domestique until the withdrawal of defending champion Egan Bernal.

Méribel – La Roche-sur-Foron (175,0 km)
1 Michal Kwiatkowski (Pol) Ineos Grenadiers 4:47:33
2 Richard Carapaz (Ecu) Ineos Grenadiers 0:00:00
3 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo – Visma 0:01:51
4 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:01:53
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:01:53
6 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:01:54
7 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:01:54
8 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:01:54
9 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:01:54
10 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:01:54
11 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:01:54
12 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:54
13 Marc Hirschi (SUI) Team Sunweb 0:02:04
14 Pello Bilbao (Esp) Bahrain – McLaren 0:02:04
15 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:04:32

Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 79:45:30
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:57
3 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:01:27
4 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:06
5 Mikel Landa (Esp) Bahrain – McLaren 0:03:28
6 Enric Mas (Esp) Movistar Team 0:04:19
7 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:05:55
8 Rigoberto Uran (Col) EF Pro Cycling 0:06:05
9 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:07:24
10 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:12:12

BORA – hansgrohe verpasst Fluchtgruppe bei letzter Alpenetappe

Die letzte der drei Alpenetappen führte heute über 175 km von Meribel nach La Roche-sur-Foron wobei insgesamt fünf Berge zu überqueren waren. Nach einem schnellen Etappenbeginn setzten sich zuerst 32 Fahrer vom Feld ab. Von BORA – hansgrohe war nur Peter Sagan der Spitze vertreten, weshalb Lennard Kämna und Max Schachmann auch versuchten der Gruppe nachzusetzen. Dieses Unterfangen blieb leider erfolglos, während sich Sagan Rang drei beim Zwischensprint sichern konnte. Kämna versuchte dann im ersten Anstieg noch einmal nach vorne zu springen, doch auch dieser Versuch blieb erfolglos. Während die Spitzengruppe auf fünf Fahrer schrumpfte, wurde auch das Hauptfeld kleiner, doch BORA – hansgrohe hatte alle sieben Fahrer noch in dieser Gruppe dabei. Im Aufstieg zum Montée du plateau des Glières setzten sich an der Spitze Carapaz und Kwiatkowski entscheidend ab, während dahinter der Kampf der Favoriten begann und alle BORA – hansgrohe Fahrer abreißen lassen mussten. Am Ende holte Kwiatkowski den Sieg und P. Roglic verteidigte einmal mehr sein Gelbes Trikot des Gesamtführenden.

Reaktionen im Ziel
„Die Etappe war wieder extrem hart und ich bin froh, dass die Berge nun hinter uns liegen. Die Gruppe vorne war stark besetzt. Ich hatte eigentlich ganz gute Beine, darum habe ich auch noch versucht, nach vorne zu kommen. Im ersten Berg war ich in einer guten Gruppe, aber das Loch nach vorne war noch eine Minute und auch hinten wurde Tempo gefahren, da war mir klar, dass das heute nichts mehr wird. Wir haben immer noch Ziele, denn mit Peter können wir morgen oder Sonntag noch gewinnen. Darauf wird nun unsere ganze Konzentration liegen.“ – Lennard Kämna

„Der Start heute war wie erwartet. Es war extrem schnell und ging leicht berghoch, da musste man die Beine haben, um vorne zu sein. Wir hatten Peter drin, auch Emu war kurz dabei, ist dann aber abgeplatzt. Die Gruppe war sehr stark besetzt und da war schnell klar, dass der Sieger wohl aus der Gruppe kommt. Wir haben alles versucht, um noch nach vorne zu kommen, aber heute hat die Energie einfach nicht mehr gereicht. Wir haben hier zweieinhalb Wochen viel investiert, und die Stürze am Anfang oder vor der Tour kosten noch extra, da ist irgendwann einfach der Ofen aus. Wir sind bisher eine gute Tour gefahren und auch heute hat jeder alles versucht. Mehr war einfach nicht drin, heute waren andere besser.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Skoda-Tour de Luxembourg 3. Etappe:

Rosport – Schifflange – 164,30 Km
17. September 2020
1 DEGENKOLB John GER LOTTO SOUDAL 03:35:43 44,45
2 GROSU Eduard-Michael ROU NIPPO DELKO PROVENCE 00:00
3 VANSPEYBROUCK Pieter BEL CIRCUS – WANTY GOBERT 00:00
4 JANSE VAN RENSBURG Reinardt RSA NTT PRO CYCLING 00:00
5 GIDICH Yevgeniy KAZ ASTANA PRO TEAM 00:00
6 JENSEN August NOR RIWAL SECURITAS CYCLING TEAM 00:00
7 CAPIOT Amaury BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
8 WARLOP Jordi BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
9 NAESEN Lawrence BEL AG2R LA MONDIALE 00:00
10 KRIEGER Alexander GER ALPECIN – FENIX 00:00

Gesamtwertung:
1 GROSU Eduard-Michael ROU NIPPO DELKO PROVENCE 07:38:49
2 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:05
3 CAPIOT Amaury BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:09
4 PHILIPSEN Jasper BEL UAE TEAM EMIRATES 00:09
5 KRIEGER Alexander GER ALPECIN – FENIX 00:11
6 ALBANESE Vincenzo ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:12
7 OLIVEIRA Rui POR UAE TEAM EMIRATES 00:12
8 WARLOP Jordi BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:15
9 JANSE VAN RENSBURG Reinardt RSA NTT PRO CYCLING 00:15
10 WELLENS Tim BEL LOTTO SOUDAL 00:16

Dege, Miss Germany 2019 Nadine Berneis and Andre Greipel
Foto Gerhard Plomitzer