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Tour de Romandie – Gesamtstand

5. Etappe: Fribourg ITT – 16,19 Km
2. Mai 2021

1 CAVAGNA Remi FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:21:54 44,36
2 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – NIPPO 00:06
3 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 00:17
4 van WILDER Ilan BEL TEAM DSM 00:18
5 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 00:20
6 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:21
7 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:29
8 SOLER Marc ESP MOVISTAR TEAM 00:34
9 DENNIS Rohan AUS INEOS GRENADIERS 00:35
10 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 00:37

Endstand:
1 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 17:59:57
2 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 00:28
3 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:38
4 SOLER Marc ESP MOVISTAR TEAM 00:39
5 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 00:43
6 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 00:45
7 IZAGUIRRE INSAUSTI Ion ESP ASTANA – PREMIER TECH 01:08
8 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE 01:22
9 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 01:30
10 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 02:20


Foto: Gerhard Plomitzer

BORA – hansgrohe beendet Tour de Romandie mit 2 Fahrern in den Top Ten: Felix Großschartner wird 4er, Emanuel Buchmann 7er

After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Primosz Roglic während der WM 2018 in Innsbruck
Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:19:58
2 Victor Campenaerts (Bel) Lotto Soudal 0:00:13
3 Filippo Ganna (Ita) Team Sky 0:00:15
4 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 0:00:16
5 Tony Martin (Ger) Team Jumbo-Visma
6 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:22
7 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:37
8 Will Barta (USA) CCC Team 0:00:43
9 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:44
10 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:00:46
11 Maciej Bodnar (Pol) Bora-Hansgrohe
12 Claudio Imhof (Swi) Swiss National Team 0:00:47
13 Jan Tratnik (Slo) Bahrain-Merida 0:00:48
14 Joseph Rosskopf (USA) CCC Team 0:00:52
15 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:53
16 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 0:00:56
17 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe

Endstand:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 15:25:11
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:49
3 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:01:12
4 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:01:13
5 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:01:17
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:01:33
7 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:01:35
8 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:02:00
9 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:02:08
10 Michael Woods (Can) EF Education First 0:02:18

Die 73. Auflage der Tour de Romandie wurde heute mit einem 16,85 km flachen Einzelzeitfahren in Genf entschieden. Genf war bereits zum dritten Mal Gastgeber der Rundfahrt in den vergangenen vier Jahren. Als erster BORA – hansgrohe Fahrer verließ Erik Baška das Starthaus, gefolgt von Teamkollege Shane Archbold. Als dritter BORA – hansgrohe Fahrer ging der Zeitfahrspezialist, Maciej Bodnar an den Start. Wie erwartet legte der polnische Zeitfahrmeister eine respektable Zeit hin. Er beendete den Kurs in einer Zeit von 20:44, was ihm am Ende des Tages den 11. Platz einbrachte. Die beiden Klassement-Fahrer, Emanuel Buchmann und Felix Großschartner gingen am frühen Nachmittag an den Start. Emanuel Buchmann zeigte eine solide Leistung und konnte mit einer Zeit von 20:54 seinen achten Platz in der Gesamtwertung auf Rang sieben verbessern. Als letzter BORA – hansgrohe Fahrer machte sich Felix Großschartner auf den Weg, der auf Platz fünf des Gesamtklassements rangierte. Der Zeitfahrspezialist fuhr ein starkes Rennen, setzte die beste Zwischenzeit und konnte mit einer Zeit von 20:42 den 9. Platz belegen.
Somit beendete das deutsche Team die Tour de Romandie mit zwei Fahrern in den Top Ten der Gesamtwertung, Emanuel auf Platz 7 und Felix gelang es, durch sein starkes Zeitfahren auf den vierten Gesamtrang vorzurücken.
Reaktionen im Ziel
„Wir verlassen die Tour de Romandie mit zwei Fahrern in den Top Ten, ich denke, wir können mit dieser Leistung sehr zufrieden sein. Auch heute haben Felix und Emu noch einmal alles gegeben, und Felix hat den neunten Platz erreicht. Bodi und er hatten jeweils die beste Zwischenwertung, daher können wir auch am letzten Tag positive Bilanz ziehen. Alles in allem war das Team hier wirklich gut, bei jedem Wetter war stets Zusammenhalt zu sehen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Ich bin richtig zufrieden mit meinem heutigen Zeitfahren. In der Gesamtwertung fehlte mir eine Sekunde auf das Podium, aber ich denke, es ist keine Schande gegen einen Tour de France Gewinner eine Sekunde zu verlieren. Und ich konzentriere mich auf mich und meine Form, mit der ich sehr zufrieden bin. Nun konzentriere ich mich auf die Regeneration und freue mich auf Kalifornien.“ – Felix Großschartner
© BORA – hansgrohe

Felix Großschartner and Emanuel Buchmann bleiben in den Top-Ten nach der Königsetappe der Tour de Romandie

Die heutige Königsetappe musste aufgrund von Regen und Schneefall verkürzt werden. Ganze 70 Kilometer und zwei anspruchsvolle Anstiege, wurden vom Etappenplan gestrichen, der Schlussanstieg nach Torgon blieb jedoch unverändert. Das Peloton hatte daher heute lediglich 107 Kilometer, mit nur einer Bergwertung, und der geplanten Bergankunft vor sich.
Gleich nach dem Startschuss setzten sich acht Fahrer vom Feld ab und hielten sich mit einem Vorsprung von zwei Minuten über viele Kilometer vor dem Feld. BORA – hansgrohe konzentrierte sich im Peloton auf ihre beiden Klassement-Fahrer Großschartner und Buchmann, beide in den Top 10 der Gesamtwertung, um sie so kräftesparend als möglich bis zum Schlussanstieg zu bringen.
Die Spitzengruppe hatte 22 km vor dem Ziel immer noch zwei Minuten Vorsprung auf das Feld und ging auch mit diesem Zeitabstand in den 13 Kilometer langen Aufstieg nach Trogon. Schon nach wenigen Metern im Anstieg zerfiel die Fluchtgruppe, aber auch das Hauptfeld teilte sich in mehrere Gruppen. Emanuel Buchmann und Felix Großschartner konnten sich beide in der ersten Gruppe der Favoriten halten. Rund fünf Kilometer vor dem Ziel wurden die letzten beiden Ausreißer gestellt und etwa 25 Mann waren nun an der Spitze des Rennens. Die ersten Attacken aus dieser Gruppe setzte D. Goudu, doch auch Buchmann und Großschartner versuchten sich von ihren Kontrahenten abzusetzen. Felix erreichte mit einigen Metern Vorsprung die 1000 Meter Marke, doch am Ende setzte sich einmal mehr P. Roglic im Kampf um den Etappensieg durch.
Zeitgleich mit dem Sieger erreichten heute Großschartner als Sechster, und Buchmann als Achter das Ziel in Torgon. Während Felix damit einen Platz in der Gesamtwertung verliert, verbessert sich Emu auch in der Gesamtwertung auf den achten Rang. Die Entscheidung um den Sieg der Rundfahrt fällt morgen im abschließenden Einzelzeitfahren.
Reaktionen im Ziel
„Es war die richtige Entscheidung, die heutige Etappe zu verkürzen, immerhin lag auf den beiden Anstiegen Schnee und Sicherheit geht einfach vor. Diese kurze Etappe änderte natürlich das gesamte Rennen, es wurde sehr schnell gefahren und alles wartete auf den Schlussanstieg, um dort etwas zu probieren. Ich denke, unsere beiden Klassement-Fahrer haben einmal mehr ihre tolle Form unter Beweis gestellt und waren immer auf der Höhe des Geschehens. Mit Felix‘ Attacke hat er auch gezeigt, dass er immer für eine Überraschung gut ist. Wir gehen nun in das morgige Zeitfahren mit zwei Fahrern in den Top 10 des Gesamtklassements und die Strecke könnte den beiden entgegenkommen. Wir werden sehen, was der letzte Tag zu bieten hat.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Aufgrund der kurzen Etappe war das Rennen schnell und alles hat sich auf den Schlussanstieg konzentriert, wie immer. Emu und ich konnte immer in den ersten Positionen fahren, nachdem uns das Team dort abgeliefert hatte. Kurz vor dem Ziel habe ich versucht zu attackieren, nachdem ich mich gut gefühlt habe, wollte ich etwas versuchen. Doch Roglic war der Stärkste heute, dennoch bin ich insgesamt mit meiner Leistung hier bis jetzt sehr zufrieden.“ – Felix Großschartner

1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 2:42:21
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates
3 Geraint Thomas (GBr) Team Sky
4 Michael Woods (Can) EF Education First
5 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ
6 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe
7 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team
8 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
9 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 15:05:13
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:12
3 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:16
4 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:00:26
5 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:29
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:37
7 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:38
8 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:39
9 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:00:57
10 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:01:00
11 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin

Tour de Romandie Stage 2 and 3 – FDJ mit 2 Tagessiegen

Stage 2:
1 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 4:10:59
2 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 0:00:59
3 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
4 Simone Consonni (Ita) UAE Team Emirates
5 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
6 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
7 Michael Albasini (Swi) Mitchelton-Scott
8 Viacheslav Kuznetsov (Rus) Katusha-Alpecin
9 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data
10 Andrea Pasqualon (Ita) Wanty-Gobert

Stage 3:
1 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 3:50:53
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates
3 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
4 Michael Woods (Can) EF Education First
5 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe
6 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:00:03
7 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
8 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team
9 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal
10 Damien Howson (Aus) Mitchelton-Scott

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 12:23:02
2 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:06
3 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:08
4 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:19
5 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:20
6 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:00:21
7 Damien Howson (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:25
8 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:27
9 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:28
10 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:29

Felix Großschartner und Emanuel Buchmann klettern auf Platz vier und zehn der Gesamtwertung bei der Tour de Romandie
Nach dem gestrigen Tag, an dem S. Küng den Sieg aus einer Fluchtgruppe erringen konnte, war das Feld heute besonders aufmerksam, um sich nicht noch einmal von einer Spitzengruppe ein Schnippchen schlagen zu lassen. Schon wenige Kilometer nach dem Start in Romont, wurde das Rennen von Attacken geprägt. Auch BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett setzte Akzente und attackierte auf der 160 Kilometer langen Etappe, wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder eingeholt. Erst nach der dritten, von vier Bergwertungen des Tages, formierte sich erneut eine Gruppe von sechs Fahrer.
Das Peloton hielt die Spitzengruppe an der kurzen Leine und gab ihnen nie mehr als eine Minute Vorsprung auf der schweren Etappe, die mehr als 2760 Höhenmeter aufwies. Nach 130 gefahrenen Kilometern und einem starken Angriff zu Beginn des Rennens, stieg BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett vom Rad. Bieten die kommenden Etappen doch keine Chance mehr für Sprinter, wird sich Sam auf seine nächsten Rennen konzentrieren.
Die Spitzengruppe wurde bei der 17 km Marke gestellt, und Emanuel Buchmann und Felix Großschartner wurden von ihren BORA – hansgrohe Teamkollegen in eine gute Position für den letzten Anstieg gebracht. Hinauf ins Ziel nach Romont zeigten beide BORA – hansgrohe Kletterasse einmal mehr ihre starke Form und hielten sich immer in den ersten Positionen. Einem Sturz in der Zielkurve konnten beide gerade noch ausweichen, und fuhren am Ende in die Top 10 des Tages. In dem kurzen, aber ruppigen Schlussanstieg setzte sich heute D. Gaudu durch, dahinter belegten die BORA – hansgrohe Profis Großschartner und Buchmann die starken Plätze fünf und sieben. Damit verbesserten sich auch beide in der Gesamtwertung. Felix rangiert vor der morgigen Königsetappe nun auf Platz vier, während Emanuel nun auf Rang zehn liegt.
Reaktionen im Ziel
“Es war eine schwere Etappe, laut Profil eine Sprintetappe, doch vor allem der Schlussanstieg hatte es in sich und es war klar, diese Etappe war nichts für Sprinter. Unsere beiden Klassement-Fahrer haben eine tolle Performance abgeliefert. Beide haben heute alles richtig gemacht. Im Finale musste Emu dem Sturz ausweichen, hat daher die drei Sekunden bekommen, dennoch Platz 5 und 7, und nun 4 und 10 im Gesamtklassement, sind gute Ergebnisse. Morgen ist die Königsetappe, mit mehr als 3000 Höhenmetern und schlechtem Wetter, aber wir werden uns ganz auf Emanuel und Felix konzentrieren und versuchen, die Ergebnisse zu bestätigen beziehungsweise zu verbessern.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Nach der Türkei Rundfahrt habe ich etwas rausgenommen, daher kam ich frisch zur Tour de Romandie. Am ersten Tag ging ich sehr tief, daher habe ich mich gestern für heute erholt. Heute fühlte ich mich richtig gut, klar wollte ich um einen Sieg hier mitfahren. Morgen ist die Königsetappe, bei der wir in erster Linie für Emu und dann für mich fahren werden.“ – Felix Großschartner
@BORA

BORA – hansgrohe angriffslustig auf der ersten Etappe der Tour de Romandie

After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Nach dem gestrigen Prolog wartete heute die erste Etappe der Tour de Romandie auf die Fahrer. Die Strecke führte das Feld von Neuchâtel nach La Chaux-de-Fonds über 168,4 anspruchsvolle Kilometer, gespickt mit fünf Anstiegen der zweiten Kategorie. Eine 13 Mann große Gruppe, darunter Maciej Bodnar von BORA – hansgrohe, bildete die Fluchtgruppe des Tages. Diese Gruppe konnte sich über viele Kilometer an der Spitze halten, wobei Maciej Bodnar immer wieder das Zepter übernahm. Doch als die Spitzengruppe auf die Schlussrunden kam, 53 km vor dem Ziel, musste Bodnar wenig später die Gruppe, vor der vorletzten Bergwertung des Tages, ziehen lassen. 28 km vor dem Ziel wurden auch die letzten Ausreißer gestellt, und im Laufe des Anstieges verloren immer mehr Fahrer den Anschluss. In einer kleingewordenen ersten Gruppe hatte BORA – hansgrohe noch Emanuel Buchmann und Felix Großschartner dabei. Buchmann lancierte 25 km vor dem Ziel eine geschickte Attacke. Mit bis zu 35 Sekunden Vorsprung behauptete der Deutsche an der Spitze des Rennens, bevor G. Thomas am letzten Anstieg attackierte. Gemeinsam mit drei Fahrern konnte der letztjährige Tour de France Sieger zu Buchmann aufschließen, doch sechs Kilometer vor dem Ziel wurde das Quartett von den Verfolgern gestellt, und ein Sprint musste die Entscheidung bringen. Am Ende konnte sich P. Roglic den Tagessieg holen, während Felix Großschartner als Neunter und Buchmann als Elfter die Ziellinie überquerten. Im Gesamtklassement schob sich Großschartner damit auf Platz sechs nach vorne, Emanuel Buchmann rangiert auf Rang elf.
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 4:15:18
2 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ
3 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates
4 Michael Woods (Can) EF Education First
5 Damien Howson (Aus) Mitchelton-Scott
6 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal
7 Eduardo Sepulveda (Arg) Movistar Team
8 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team
9 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe
10 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert
11 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
12 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin
13 James Knox (GBr) Deceuninck-QuickStep
14 Carlos Betancur (Col) Movistar Team
15 Winner Anacona (Col) Movistar Team

Reaktionen im Ziel
„Die Etappe war am Ende doch schwerer, als das Profil vielleicht gezeigt hat. Zu Beginn waren wir mit Maciej in der Fluchtgruppe vertreten, die sich lange Zeit halten konnte. Doch es war schnell klar, dass heute sicher kein Sprint zustande kommen wird, da die Etappe für Sprinter zu schwer gewesen wäre. Das Rennen wurde extrem schnell und hart gefahren, dennoch hatten wir in den Anstiegen mit Emu und Felix zwei starke Fahrer parat. Emu hat kurz vor dem Ziel attackiert, ganz nach dem Motto, wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Fast wäre der Plan aufgegangen. Doch wir haben beide Klassement-Fahrer sicher, und mit einer guten Platzierung ins Ziel bekommen. Ich denke, damit können wir heute ganz zufrieden sein, die Mannschaft fährt gut zusammen und morgen werden wir alles für Sam geben.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

„Es war eine echt harte Etappe, jeder war am Limit, als wir in den vorletzten Berg gingen. Dennoch dachte ich, ich versuche es und habe attackiert. Leider hatte ich dann nicht mehr die besten Beine, um es durchzuziehen, und die anderen Fahrer konnten 6 km vor dem Ziel aufschließen. Das ist Radsport, immerhin habe ich es versucht.“ – Emanuel Buchmann
© BORA – hansgrohe

Pascal Ackermann sprintet zum Etappensieg bei der Tour de Romandie

Pascal Ackermann sprintet zum Etappensieg bei der Tour de Romandie.

Pascal Ackermann setzte sich bei der letzten Etappe der Tour de Romandie durch und feierte seinen ersten Profisieg heute in Genf. Angesichts des weniger anspruchsvollen Streckenprofils war zu erwarten, dass der Gesamtsieg von P. Roglic am letzten Tag der Rundfahrt nicht mehr in große Gefahr geraten würde. Deshalb richteten sich heute alle Augen auf die Sprinter. Mit Pascal hatte BORA-hansgrohe heute ebenfalls ein heißes Eisen im Feuer und der junge Pfälzer enttäuschte durchaus nicht. Sein Teamkollege Emanuel Buchmann verteidigte seinen 9. Platz in der Gesamtwertung.

Die Etappe
Zum Abschluss der Tour de Romandie stand eine 182km lange Strecke von Mont-sur-Rolle nach Genf auf dem Programm. Mit drei Anstiegen der 3. Kategorie ging es in der ersten Rennhälfte nochmals hügelig zu, allerdings waren die letzten 35km relativ flach.

Teamtaktik
Es war wahrscheinlich, dass die Sprinter am Schlusstag zum Zug kommen würden und die Etappe in einem Zielsprint entschieden wird. Weil alles heute auf einen Massensprint hindeutete wollten wir uns auf unseren Sprint konzentrieren. Pascal Ackermann, der in dieser Saison seine gute Form schon mehrmals unter Beweis stellen konnte, hatte am letzten Tag der Rundfahrt gute Aussichten, sich den letzten Etappensieg zu sichern. Deshalb wollte das Team heute alles daran setzen, ihn tatkräftig zu unterstützen. Mit Rudi Selig stand ihm heute ein starker Anfahrer an der Seite. Wir wollten möglichst versuchen eine Sprint-Entscheidung herbeizuführen und ihn in eine optimale Ausgangslage für den Endspurt in Genf zu bringen.

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Buchmann beendet Tour de Romandie auf dem 10. Gesamtrang

Nach einem ordentlichen Zeitfahren, beendet Emanuel Buchmann die Tour de Romandie auf dem starken 10. Gesamtrang. Nach diesem erfolgreichen Ende seiner ersten Saisonphase, geht es nun ins nächste Höhentraining, um sich auf die Saisonhöhepunkte im Juli vorzubereiten.

Perfekte äußere Bedingungen, sorgten für einen fairen Kampf im Rennen um den Gesamtsieg bei der Tour de Romandie. Ein 17,8km langes Einzelzeitfahren in Lausanne, musste auf der 5. und damit letzten Etappe, die Entscheidung bringen.

Wie beim Prolog in Aigle, war der Kurs technisch anspruchsvoll und teilweise sehr winkelig. Dazu kam im ersten Teil der Strecke ein Anstieg von über 300hm, bevor der zweite Teil fallend Richtung Ziel führte.

Im Kampf gegen die Uhr ging es für Emanuel Buchmann heute um alles. Nachdem der junge Deutsche gestern seine Extraklasse am Berg bewiesen hat, und auf einen dritten Gesamtrang kletterte, galt es heute die gewonnenen Sekunden gegenüber der Konkurrenz zu verteidigen.


DOWNLOAD | photo credit: ©BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

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3. Platz für Michael Schwarzmann in Payerne

Nachdem Lukas Pöstlberger in der Fluchtgruppe des Tages war, aber 35km vor dem Ziel wieder eingeholt wurde, konzentrierte sich BORA – hansgrohe auf den Massensprint mit Michael Schwarzmann. Dieser musste sich am Ende nur knapp geschlagen geben und belegte den 3. Rang auf der 3. Etappe der Tour de Romandie.

Zehn Zentimeter Neuschnee und durchwegs winterliche Verhältnisse, ließen das Fahrerfeld heute mit Schaudern erwachen. Im Laufe des Vormittags besserte sich das Wetter aber zusehends, und gegen Mittag erwärmten erste Sonnenstrahlen die Gemüter der Rennfahrer. Die 3. Etappe der Tour de Romandie konnte somit wie geplant über die Bühne gehen. 187km rund um Payerne standen auf dem Programm, mit vier Berg- und zwei Sprintwertungen eine durchaus anspruchsvolle Etappe.

Nachdem S. Küng gestern bewiesen hatte, dass auch ein Erfolg aus einer Fluchtgruppe möglich ist, spekulierten auch heute einige Fahrer darauf ebenfalls dem Feld ein Schnippchen schlagen zu können. Das wellige Profil kam Ausreißern grundsätzlich entgegen, daher plante auch BORA – hansgrohe einige Fahrer, sofern möglich, in Gruppen zu schicken. Insbesondere Christoph Pfingsten, Lukas Pöstlberger, Silvio Herklotz und Juraj Sagan bekamen heute alle Freiheiten.

Schon nach 6km setzte sich eine Gruppe von 7 Fahrern vom Feld ab. Wie geplant war auch BORA – hansgrohe in der Gruppe mit Lukas Pöstelberger vertreten. Der Abstand entwickelte sich schnell gegen 3 Minuten, während im Feld Trek-Segafredo das Tempo kontrollierte. Heute allerdings, begann Bahrein-Merida früh das Tempo im Feld zu erhöhen, und es entwickelte sich ein harter Kampf zwischen Spitze und Peloton. Bei Kilometer 80 war der Vorsprung der Ausreißer immer noch 2:20.

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Küng gewinnt Romandie-Etappe nach Soloflucht

BMC Racing Team Fahrer Stefan Küng fuhr am Freitag bei einer verregneten Etappe der Tour de Romandie nach einer Soloflucht imposant zum Sieg.

Der amtierende Bahnweltmeister der Einzelverfolgung attackierte auf den letzten 30 Kilometern der 169,8 km langen Etappe aus einer vierköpfigen Fluchtgruppe heraus und gewann vor seinen Ausreisserkollegen Jan Bakelants (Ag2r La Mondiale) und Bert-Jan Lindeman (Team LottoNL-Jumbo), die mit einem Rückstand von 38 resp. 39 Sekunden Zweiter und Dritter wurden. Küng brachte den Erfolg vor tobendem Publikum in der Heimat von Hauptsponsor BMC Switzerland nach Hause.

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