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Tre Valli Varesine 2019 (1.HC)

Chaos beherrscht das Finale dieses Halbklassikers in Italien

Aus einer hochkarätig besetzten 14-köpfigen Spitzengruppe (u.a. Valverde, Nibali, Fromolo, Dan Martin, Ulissi, Dunbar, Frank, Gaudu, Teuns, Keldermann, Woods) startete Luis Leon Sanchez 22km vor dem Ziel eine erfolgversprechende Solo Attacke.
Die Verfolgergruppe mit den Favoriten fuhr 15km vor dem Ziel in einem Kreisverkehr geradeaus und einem TV-Motorrad hinterher, die Strecke bog jedoch nach rechts ab.
Frustriert und verärgert stiegen viele der fehl geleiteten Top Fahrer vom Rad.
Das Finale des Rennens wurde in den letzten Jahren immer wieder geändert und Dan Martin sprach nach dem Rennen von einem Kriteriumskurs im Finale.

Nutznießer dieser Situation wurde das sehr reduzierte Restfeld, das Sanchez kurz nach dem roten Teufelslappen unter Regie von Team INEOS einholte.
Gianni Moscon (INEOS) attackierte, Fuglsang, Latour und Roglic konnten folgen und schließlich distanzierte Roglic überlegen seine Mitstreiter und der Rundfahrtspezialist siegte solo vor Visconti und Tom Skujins, dem Vorjahressieger.
After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.

In der Coppa Italia, einer italienischen Rennserie, kämpfen die Teams Neri Sottoli und Androni Giocattoli verzweifelt um die Gesamtwertung in dieser Serie, die dem Sieger eine Wildcard für den GIRO 2020 beschert.
Mit Visconti als Zweitplatzierten vor Vendrame als Vierten hatte diesmal Neri Sottoli einen Vorteil, die Entscheidung um den Gesamtsieg ist aber noch nicht gefallen.

Text und Foto: Gerhard Plomitzer

Saronno – Varese (197,82 km)
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 4:40:46
2 Giovanni Visconti (Ita) Neri Sottoli – Selle Italia – KTM 0:00:03
3 Toms Skujins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:03
4 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli Sidermec 0:00:03
5 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:00:03
6 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:00:03
7 Kristian Sbaragli (Ita) Israel Cycling Academy 0:00:03
8 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:03
9 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Merida 0:00:03
10 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:03
11 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:03
12 Carlos Verona Quintanilla (Esp) Movistar Team 0:00:03
13 Lawrence Warbasse (USA) AG2R La Mondiale 0:00:03
14 Lorenzo Rota (Ita) Bardiani CSF 0:00:03
15 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:03
16 Simone Ravanelli (Ita) Androni Giocattoli Sidermec 0:00:03
17 Tanel Kangert (Est) EF Education First 0:00:03
18 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:00:03
19 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:03
20 Mattia Bais (Ita) Androni Giocattoli Sidermec 0:00:03
21 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:00:03
22 Hugh Carthy (GBr) EF Education First 0:00:33
23 Luis León Sanchez (Esp) Astana Pro Team 0:00:45
24 Salvatore Puccio (Ita) Team Ineos 0:00:54
25 Jonathan Lastra Martinez (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:01:35

UAE Tour – TTT 1st stage

1 Team Jumbo-Visma 0:16:49
2 Team Sunweb 0:00:07
3 Bahrain-Merida 0:00:09
4 Team Sky 0:00:14
5 Movistar Team 0:00:18
6 CCC Team 0:00:24
7 Deceuninck-QuickStep 0:00:26
8 EF Education First
9 Bora-Hansgrohe 0:00:29
10 Dimension Data
11 Groupama-FDJ
12 Mitchelton-Scott 0:00:32
13 UAE Team Emirates 0:00:36
14 Trek-Segafredo 0:00:43
15 Astana Pro Team 0:00:44
16 Lotto Soudal 0:00:45
17 Katusha-Alpecin
18 AG2R La Mondiale 0:00:54
19 Gazprom–Rusvelo 0:00:57
20 Team Novo Nordisk 0:01:46

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:16:49
2 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
3 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma
4 Koen Bouwman (Ned) Team Jumbo-Visma
5 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb 0:00:07
6 Chad Haga (USA) Team Sunweb
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
8 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb
9 Nikias Arndt (Ger) Team Sunweb
10 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:08

BORA – hansgrohe belegt den neunten Platz im Mannschaftszeitfahren der UAE Tour

Die UAE Tour, die durch einen Zusammenschluss der Dubai Tour und der Abu Dhabi Tour entstand, begann heute mit einem 16 km langen Mannschaftszeitfahren auf der Insel Al Hudayriat. Der Parcours war durchwegs flach und wies nur einige, meist langgezogene Kurven auf. Um 14:50 Uhr rollte das erste Team von der Startrampe und setzte mit 17:46 Minuten eine erste Richtzeit im Ziel. Etwa 30 Minuten später nahm BORA – hansgrohe als Siebtes von 20 Teams das Mannschaftszeitfahren in Angriff. Das Team benötigte insgesamt 17:17 Minuten um die Strecke zu absolvieren, und lag im Ziel somit nur 2 Sekunden hinter der bis dato führenden Mannschaft. Die Fahrer des Raublinger Rennstalls absolvierten die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 55 km/h. Am Ende gewann Jumbo-Visma die Auftaktetappe mit einer Zeit von 16:49 Minuten. BORA – hansgrohe büßte letztendlich 28 Sekunden gegenüber dem Tagessieger ein und belegte damit den neunten Rang.
Reaktionen im Ziel
„Die Jungs haben eine solide Leistung gezeigt. Wir sind hier mit keinem echten Zeitfahrspezialisten an den Start gegangen, aber das Team hat trotzdem einen guten Job gemacht. Alle haben gut zusammengearbeitet und am Ende den neunten Platz belegt. Wir haben heute nicht zu viel Zeit für die Gesamtwertung verloren und können deshalb mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter