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Tour de France – Etappe 4

Roglic ist zur Stelle

@ASO/Pauline Ballet
Wie von den Streckenchefs geplant kam es beim finalen Aufstieg nach Orcières-Merlette zum ersten echten Schlagabtausch der Favoriten auf Gelb in Paris. Jumbo-Visma diktierte das Finale und ihre Nummer 1 siegte deutlich vor dem überraschend starken Tadej Pogacar, der das Weiße Trikot übernahm. Julian Alaphilippe verteidigte auf der letzten Rille Gelb. Lange hatte eine Ausreißergruppe um Nils Politt das Rennen bestimmt. Auf den letzten Kilometern ging ihnen jedoch die Luft aus.
Peter Sagan bleibt in Grün
Wie gewohnt gingen unmittelbar nach dem Start einige Fahrer in die Offensive: Nils Politt (Israel Start-up Nation/ISN), Thiesj Benoot (Sun), Alexis Vuillermoz (AG2R) und die Tour-Debütanten Quentin Pacher (B&B), Krists Neilands (ISN) und Mathieu Burgaudeau (TDE). Das zunächst bummelnde Feld nahm die Verfolgung erst auf, als der Vorsprung auf dreieinhalb Minuten anstieg. Fortan die 166 Fahrer wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Dennoch ein entspanntes Einrollen mit einem Stundenmittel von 43,7 km/h bis zur Sprintwertung in Veynes. Die gewann Politt klar vor Burgaudeau, Benoot und den übrigen Fluchtkameraden. Den Sprint des Hauptfeldes sicherte sich Sam Bennett als Siebter. Peter Sagan wurde eingeklemmt nur 12., ließ aber zumindest seinen bisher schärfsten Rivalen Alexander Kristoff einen Platz hinter sich. Doch Bennett zog mit Sagans 83 Punkten gleich. Dank der besseren Platzierung im Gesamtklassement bleibt der dreifache Weltmeister in Grün.
Die Kletterpartie über fünf Berge begann
Kurz danach begann die Kletterpartie, zunächst hinauf zum Col du Festre in 1.441 m Höhe. Zwar nur 3. Kategorie waren die 7,6 km gleichwohl vor allem auf den letzten Metern mit Gegenwind ziemlich anstrengend. Die sechs Ausreißer waren jetzt über drei Minuten vor dem Feld. Quentin Pacher oben Erster vor Politt & Co. In der Abfahrt Attacke des Deutschen – vergeblich. Auf der zweiten Schwierigkeit des Tages, der Côte de Corps (4. Kategorie), war wieder Pacher Erster, ein weiterer Pluspunkt. Das Feld passierte die Kuppe zweieinhalb Minuten später. Nach rund 100 km guter Zusammenarbeit schwand die Bereitschaft dazu in der Spitzengruppe. Nach Politt versuchten es Pacher, Vuillermoz und wieder Politt – erneut vergeblich. Die Sechs kletterten gemeinsam in den dritten Berg, die Côte de l’Aullagnier (3. Kategorie). Und auch diesmal Pacher vor Politt. Bald folgte die 4. Bergwertung auf der Côte de Saint-Léger-les-Mélèzes. Doch auch dazwischen blieb es hügelig. Dennoch hatten die Fahrer das Tempo gesteigert auf 41 km/h. 20 km vor dem Ziel bildete sich das Gruppetto. Vorne eine letzte Attacke von Politt. Kaum eingeholt, fiel er zurück. Jetzt ein Trio vorne. Wieder attackierte ein Fahrer des Teams Israel, diesmal Krists Neilands. Er holte sich die Bergwertung vor Pacher. Und ging alleine ins Finale.
Der erwartete Showdown hinauf nach Orcières-Merlette
Rund acht Kilometer vor der Ziellinie endete auch für Neilands die Flucht. Das Finale begann mit Vollgas der Teams der Klassementfahrer – und Tony Martin an der Spitze. Dann war auch für ihn die Arbeit getan. Die Serpentinen hinauf zum Ziel mit über sieben Prozent im Schnitt. Ab vier Kilometer Attacke auf Attacke. Am stärksten das Team Jumbo-Visma mit Wout van Aert und Sepp Kuss, so dass Primoz Roglic nur noch vollenden musste und seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Zweiter sein Landsmann Tadej Pogacar (UEA) vor Guillaume Martin (Cofidis), der früh angegriffen hatte, und Nairo Quintana (Arkea). Als Fünfter verteidigte Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) sein Gelbes Trikot. Roglic ist jetzt Dritter hinter Yates. Emanuel Buchmann büßte im Finale 9 Sekunden ein und liegt jetzt 26 Sekunden hinter Gelb. Morgen dürfen die Sprinter wieder glänzen.
@ASO

Sisteron – Orcières-Merlette (160,5 km)
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 4:07:47
2 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
3 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:00
4 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:00
5 JULIAN ALAPHILIPPE (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:00
6 MIGUEL ANGEL LOPEZ (ASTANA PRO TEAM) 0:00:00
7 EGAN BERNAL (INEOS GRENADIERS) 0:00:00
8 THIBAUT PINOT (GROUPAMA – FDJ) 0:00:00
9 MIKEL LANDA (BAHRAIN – MCLAREN) 0:00:00
10 ADAM YATES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
11 TOM DUMOULIN (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:00
12 ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
13 BAUKE MOLLEMA (TREK – SEGAFREDO) 0:00:00
14 RICHIE PORTE (TREK – SEGAFREDO) 0:00:00
15 RIGOBERTO URAN (EF PRO CYCLING) 0:00:00
16 ROMAIN BARDET (AG2R LA MONDIALE) 0:00:00
17 EMANUEL BUCHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:09
18 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:00:09
19 SEPP KUSS (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:09
20 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:15

Gesamtwertung
1 JULIAN ALAPHILIPPE (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 18:07:04
2 ADAM YATES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:04
3 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:07
4 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:11
5 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:13
6 EGAN BERNAL (INEOS GRENADIERS) 0:00:17
7 TOM DUMOULIN (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:17
8 ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:17
9 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:17
10 MIGUEL ANGEL LOPEZ (ASTANA PRO TEAM) 0:00:17

Emanuel Buchmann verliert neun Sekunden bei erster Bergankunft der Tour
Am vierten Tag der Tour wartete bereits die erste Bergankunft auf die Fahrer. Von Sisteron führte die Strecke über 160,5 km hinauf nach Orcières-Merlette, einem Anstieg der 1. Kategorie. Direkt nach dem Start machten sich sechs Fahrer auf und davon und prägten das Rennen über weite Strecken. Nach etwas mehr als 50 km Stand der Zwischensprint des Tages auf dem Programm, bei dem sich Peter Sagan heute mit Rang 6 aus dem Feld begnügen musste. Damit Verteidigte er zwar das Grüne Trikot, liegt aber nun punktegleich mit S. Bennett. Über die ersten Bergwertungen fuhr das Feld geschlossen, während die Ausreißer am vorletzten Anstieg auseinanderfielen. Doch die Favoriten auf die Gesamtwertung wollten heute auch um den Etappensieg fahren, entsprechend horrend war das Tempo auf den letzten 15 Kilometern. Auch der letzte Spitzenreiter wurde nun schnell eingeholt und es entwickelte sich ein Ausscheidungsrennen. BORA – hansgrohe hatte im Finale nur noch Buchmann in der ersten Gruppe, die unter dem Tempodiktat von Jumbo-Visma auf rund 20 Mann geschrumpft war. Am Ende holte P. Roglic den Sieg, während Buchmann auf den letzten 700 Metern noch neun Sekunden einbüßte.
Reaktionen im Ziel
„Eigentlich habe ich mich ganz gut gefühlt, aber ich musste am letzten Berg einige Male selber in Position fahren, das war nicht optimal. Wo es am Ende richtig schnell wurde, hat dann ein bisschen was gefehlt. Die neun Sekunden sind sicherlich nicht tragisch, aber bei 100% bin ich noch nicht. Meinen Verletzungen geht es soweit gut, der Rücken zwickt noch ein wenig. Bis Paris ist es noch weit, und da ist noch alles möglich.“ – Emanuel Buchmann

„Es war eine Etappe, die irgendwie so lala war. Ich habe um Punkte beim Sprint gekämpft, war aber in keiner guten Position. Am Ende war das Rennen ziemlich schnell. Die morgige Etappe müsste mir liegen, aber ich habe nur das Finale gesehen. Es kommt darauf an, wie davor gefahren wird.“ – Peter Sagan

„Das war heute eine sehr schnelle Etappe. Am Ende haben die Favoriten um den Sieg gekämpft. Unsere Jungs haben ihr Bestes gegeben, um Emu im Schlussanstieg zu unterstützen. Er war dann bis zum letzten Kilometer vorne dabei, am Ende hat er etwas Zeit verloren. Das ist keine Überraschung, er ist einfach noch nicht bei 100% nach seinem Sturz. Aber die neun Sekunden sind kein Drama und wir hoffen, dass er sich weiter steigern kann. Der Anstieg war nicht richtig lang oder steil und das Tempo war entsprechend hoch. Wir haben gesehen, dass alle Jungs, die in den letzten Wochen gut gefahren sind, auch vorne dabei waren, und das sind auch diejenigen, die in den nächsten zweieinhalb Wochen um das Podium kämpfen werden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Critérium du Dauphiné – Etappe 2

Vienne – Col de Porte (135,0 km)
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 3:39:40
2 THIBAUT PINOT (GROUPAMA – FDJ) 0:00:08
3 EMANUEL BUCHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:08
4 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:08
5 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:10
6 MIGUEL ANGEL LOPEZ (ASTANA PRO TEAM) 0:00:10
7 DANIEL MARTINEZ (EF PRO CYCLING) 0:00:10
8 MIKEL LANDA (BAHRAIN – MCLAREN) 0:00:10
9 RICHIE PORTE (TREK – SEGAFREDO) 0:00:10
10 EGAN BERNAL (TEAM INEOS) 0:00:10
11 SEPP KUSS (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:40
12 SÉBASTIEN REICHENBACH (GROUPAMA – FDJ) 0:00:59
13 ROMAIN BARDET (AG2R LA MONDIALE) 0:00:59
14 TOM DUMOULIN (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:59
15 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 0:01:01
16 STEVEN KRUIJSWIJK (TEAM JUMBO – VISMA) 0:01:09
17 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:01:32
18 DOMENICO POZZOVIVO (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:01:32
19 MARC HIRSCHI (TEAM SUNWEB) 0:01:35
20 LENNARD KÄMNA (BORA – HANSGROHE) 0:01:37

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 9:07:12
2 THIBAUT PINOT (GROUPAMA – FDJ) 0:00:12
3 EMANUEL BUCHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:14
4 EGAN BERNAL (TEAM INEOS) 0:00:16
5 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:18
6 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:20
7 RICHIE PORTE (TREK – SEGAFREDO) 0:00:20
8 MIKEL LANDA (BAHRAIN – MCLAREN) 0:00:20
9 MIGUEL ANGEL LOPEZ (ASTANA PRO TEAM) 0:00:20
10 DANIEL MARTINEZ (EF PRO CYCLING) 0:00:20

Buchmann bestätigt Tour de France Ambitionen: Rang drei auf der ersten Bergetappe des Critérium du Dauphiné
Am zweiten Tag des Critérium du Dauphiné ging es zwischen Vienne und dem Col de Port zum ersten Mal richtig in die Berge. Eine frühe 8-Mann Fluchtgruppe konnte sich nie mehr als drei Minuten vom Feld absetzen und teilte sich in der Folge am vorletzten Anstieg. Auf den letzten 15 Kilometern übernahm Ineos die Kontrolle im Feld, und auch der letzte Ausreißer war schnell gestellt. BORA – hansgrohe präsentierte sich heute stark. Mit fünf Mann an der Spitze des Feldes nahm man den Schlussanstieg in Angriff, wobei Lennard Kämna und Felix Großschartner am längsten bei ihrem Kapitän Emanuel Buchmann bleiben konnten. Es entwickelte sich ein wahres Ausscheidungsrennen und es war Buchmann, der mit einer Attacke drei Kilometer vor dem Ziel die Gruppe der Favoriten sprengte. Auf den letzten 500m konnte sich P. Roglic noch absetzen und gewann die Etappe. Wenige Sekunden dahinter erreichte Buchmann auf Rang drei das Etappenziel. Damit unterstrich der Deutsche auf eindrucksvolle Weise seine Tour de France Ambitionen bei seinem erst zweiten Renntag nach dem Saison Neu-Start.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute ein echter Test. Am letzten Anstieg hat Ineos ein sehr hohes Tempo angeschlagen, da war zuerst an keine Attacke zu denken. Ich habe mich den ganzen Tag über sehr gut gefühlt und wollte im Finale etwas versuchen, da habe ich attackiert. Ich konnte mich nicht absetzen, aber es war ein guter Test. Das Niveau ist sehr hoch hier. Obwohl das Tempo enorm war, war die Gruppe bis zu meiner Attacke ziemlich groß. Am Ende war es eigentlich ein Sprint. Ich bin sehr zufrieden, wie es heute gelaufen ist. Meine Form stimmt. Roglic ist im Moment wohl nicht zu schlagen, aber ich werde sicher auch in den nächsten Tagen etwas versuchen.“ – Emanuel Buchmann

„Heute war die erste echte Bergetappe und alle Jungs haben Emu unterstützt. Wir wollten nur eine kleine Gruppe zu Beginn weglassen. Vor den Anstiegen haben die Jungs Emu immer sehr gut in Position gebracht. Lennard war heute auch sehr stark, er konnte lange bei Emu bleiben, das war wichtig. Auf den letzten drei Kilometern hat sich Emu immer noch gut gefühlt und wollte etwas probieren. Leider konnten die anderen seine Attacke kontern, der dritte Rang ist aber ein sehr gutes Ergebnis. Wir können wirklich zufrieden sein bis hier hin, aber es kommen noch drei sehr schwere Etappen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Tour de l’Ain – Etappe 3

After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Foto: Gerhard Plomitzer

Saint-Vulbas – Grand Colombier (144,5 km)
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 4:06:24
2 Egan Arley Bernal Gomez (Col) Team Ineos 0:00:04
3 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa – Samsic 0:00:06
4 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:00:08
5 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:00:16
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:23
7 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:31
8 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:44
9 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:01:16
10 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:01:58
11 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:01:58
12 Jonathan Castroviejo Nicolas (Esp) Team Ineos 0:02:24
13 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:02:58
14 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:03:44
15 Harm Vanhoucke (Bel) Lotto Soudal 0:04:09

Endstand Gesamtwertung
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 11:21:12
2 Egan Arley Bernal Gomez (Col) Team Ineos 0:00:18
3 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa – Samsic 0:00:28
4 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:56
5 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:01:27
6 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:02:24
7 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick Step 0:02:40
8 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:02:45
9 Jesús Herrada (Esp) Cofidis 0:03:39
10 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:04:26
11 Tom Dumoulin (Ned) Team Jumbo – Visma 0:06:01
12 Harm Vanhoucke (Bel) Lotto Soudal 0:06:46
13 Jonathan Castroviejo Nicolas (Esp) Team Ineos 0:07:39
14 Jaakko Hänninen (Fin) AG2R La Mondiale 0:09:16
15 Jan Hirt (Cze) CCC Team 0:09:19

Tour de l’Ain – Etappe 2

Lagnieu – Lélex Monts-Jura (140,5 km)
1 ROGLIČ Primož (SLO) JUMBO – VISMA 3:58:14
2 BERNAL GOMEZ Egan Arley (COL) TEAM INEOS 0:00:00
3 CONTI Valerio (ITA) UAE TEAM EMIRATES 0:00:00
4 QUINTANA Nairo (COL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:01
5 KRUIJSWIJK Steven (NED) JUMBO – VISMA 0:00:06
6 HERRADA Jesus (ESP) COFIDIS 0:00:14
7 ARU Fabio (ITA) UAE TEAM EMIRATES 0:00:14
8 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:15
9 CASTROVIEJO NICOLAS Jonathan (ESP) TEAM INEOS 0:00:19
10 HIRT Jan (CZE) CCC TEAM 0:00:19

Gesamtwertung
1 ROGLIČ Primož (SLO) JUMBO – VISMA 7:14:58
2 BERNAL GOMEZ Egan Arley (COL) TEAM INEOS 0:00:10
3 CONTI Valerio (ITA) UAE TEAM EMIRATES 0:00:12
4 QUINTANA Nairo (COL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:18
5 KRUIJSWIJK Steven (NED) JUMBO – VISMA 0:00:23
6 HERRADA Jesus (ESP) COFIDIS 0:00:31
7 ARU Fabio (ITA) UAE TEAM EMIRATES 0:00:31
8 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:32
9 HIRT Jan (CZE) CCC TEAM 0:00:36
10 MOLLEMA Bauke (NED) TREK – SEGAFREDO 0:00:39

Vuelta a España – Etappe 21

After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

September 15 th 2019 – 20:04
Fabio Jakobsen (Deceuninck-Quick Step) made the most of his pure speed to snatch a prestigious stage win in Madrid. The young Dutch national champion out-sprinted the Irish national champion Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) to claim his second Grand Tour victory. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) made it safely to the line to become the first Slovenian rider to win a Grand Tour, ahead of the World champion Alejandro Valverde (Movistar Team) and another Slovenian, the 20 yo wunderkind Tadej Pogacar (UAE Team Emirates). Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) is the most aggressive rider of the race.
Sun greets the riders as a 153-man peloton rolls out from Fuenlabrada in the afternoon. The 50km leading to Madrid are an opportunity for the riders to celebrate their achievements after three weeks of hard racing. Primoz Roglic (Jumbo-Visma), set to win La Vuelta, Alejandro Valverde (Movistar Team), 2nd on GC, Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), 3rd overall and best young rider, and Geoffrey Bouchard (AG2R La Mondiale), King of the Mountains, share a beer. Jesus Ezquerra (Burgos-BH) successfully proposes his girlfriend.
The intensity picks up as the race enters Madrid, with nine 5.8km laps to go along some of the most prestigious venues of the Spanish capital. Riders try their luck as soon as the pack crosses the finish line for the first time. But with a very high pace, it’s hard to build any gap.
Daniel Martinez (EF Education First) and Diego Rubio (Burgos-BH) get to the front with 43km to go. Deceuninck-Quick Step, Bora-Hansgrohe and UAE Team Emirates work together to control the gap around 20”. The two attackers are caught with 7km to go. Deceuninck-Quick Step set the sprint and Fabio Jakobsen delivers with the stage victory ahead of Sam Bennett (Bora-Hansgrohe).
Fuenlabrada – Madrid (106,6 km)
1 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck – Quick Step 2:48:20
2 Sam Bennett (Irl) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Szymon Sajnok (Pol) CCC Team 0:00:00
4 Jon Aberasturi Izaga (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:00
5 Edvald Boasson Hagen (Nor) Team Dimension Data 0:00:00
6 Edward Theuns (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
7 Tosh Van Der Sande (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
8 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
9 Marc Sarreau (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
10 Dion Smith (NZl) Mitchelton – Scott 0:00:00
11 Ariel Maximiliano Richeze (Arg) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
12 John Degenkolb (GER) Trek – Segafredo 0:00:00
13 Omar Fraile Matarranz (Esp) Astana Pro Team 0:00:00
14 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
15 Maximilian Walscheid (GER) Team Sunweb 0:00:00

ENDSTAND:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 83:07:31
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:16
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:02:38
4 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:29
5 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:31
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:16
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:47
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:12:54
9 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:22:10
10 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:17
11 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:22:52
12 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:23:49
13 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:26:32
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:17
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:23
16 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:42:00
17 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:42:05
18 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:46:07
19 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:52:46
20 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 1:04:04

Die 74. Austragung der Spanien Rundfahrt ging heute in der spanischen Hauptstadt, Madrid zu Ende. Etappe 21 wurde etwas außerhalb von Madrid, in Fuenlabrada gestartet, und führte das Feld über 106,6 Kilometer in das historische Zentrum von Madrid, wo acht Schlussrunde auf die Fahrer warteten. Die heutige Etappe war eine der wenigen Chancen für die schnellen Männer im Feld.
Wie jeden Tag in den vergangenen Wochen, begann heute der Kampf um die Spitzengruppe etwas später. Traditionell wurde das rote Trikot mit einer Fahrt, bei der jeder ein kleines Glas Champagner bekam, gefeiert. Fotografen bekamen die Möglichkeit einige Fotos zu machen, bevor das Rennen wieder normal fortgesetzt wurde.
Immer wieder wurden Attacken gestartet, aber keine erwies sich als erfolgreich. In der Hauptstadt angekommen, erhöhten die Sprinterteams das Tempo, um alles für einen Massensprint vorzubereiten.
Auch BORA – hansgrohe reihte sich für ihren Sprinter Sam Bennett ein. Das Team aus Raubling war gegenüber anderen Teams geschwächt, waren sie nur zu fünft nach Madrid gekommen, nach den Ausfällen von Gregor Mühlberger, Davide Formolo und vorgestern Jempy Drucker. Dennoch zeigte sich das BORA – hansgrohe Team an der Spitze, und begann sich für ihren Sprinter zu formieren.
Es war ein harter Kampf um die ideale Position der schnellen Männer im Feld. Doch der irische Meister wählte die perfekte Linie, lancierte seinen Sprint aber etwas spät und konnte auf den letzten Metern an F. Jakobsen nicht mehr vorbeiziehen. Nach zwei Siegen erreichte Bennett seinen dritten zweiten Platz bei dieser Vuelta.
Teamkollege Rafal Majka überquerte die Ziellinie und beendet die diesjährige Spanien Rundfahrt auf dem 6. Gesamtrang. Damit reist das deutsche Team mit zwei Etappensiegen, fünf Podestplätzen und einer starken Teamvorstellung nach Hause.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin wirklich stolz auf dieses Team. Die gesamte Mannschaft, Fahrer als auch Mitarbeiter, haben die gesamten drei Wochen an einen Strang gezogen. Eine Grand Tour ist nie leicht, man ist lange Zeit von Hause weg, reist jeden Tag, hat lange harte Etappen und Transfers. Aber das Team hat alles darangesetzt und getan, dass diese drei Woche angenehm waren. Wir haben starke Ergebnisse eingefahren. Klar, wollten wir Rafal am Podium sehen, das war ein Ziel von uns, aber auch das ist Teil des Sports. Und ein 6. Platz ist dennoch ein beachtliches Ergebnis. Leider schieden drei Fahrer in dieser Grand Tour aus, was alles nicht einfacher machte, im Kampf um das Klassement. Aber wir mussten es so nehmen wie es kam, solche Dinge kann man nicht planen und muss sie einfach akzeptieren. Wir beendeten diese Spanien Rundfahrt mit einem starken Ergebnis durch Sam. Der auch seine Kletterqualitäten bei dieser harten Austragung bewiesen hat. Ich bin stolz auf alles was wir hier erreicht haben, dennoch werden wir uns nicht ausruhen. Doch jetzt werden wir gemeinsam Abendessen und feiern.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Felix Großschartner and Emanuel Buchmann bleiben in den Top-Ten nach der Königsetappe der Tour de Romandie

Die heutige Königsetappe musste aufgrund von Regen und Schneefall verkürzt werden. Ganze 70 Kilometer und zwei anspruchsvolle Anstiege, wurden vom Etappenplan gestrichen, der Schlussanstieg nach Torgon blieb jedoch unverändert. Das Peloton hatte daher heute lediglich 107 Kilometer, mit nur einer Bergwertung, und der geplanten Bergankunft vor sich.
Gleich nach dem Startschuss setzten sich acht Fahrer vom Feld ab und hielten sich mit einem Vorsprung von zwei Minuten über viele Kilometer vor dem Feld. BORA – hansgrohe konzentrierte sich im Peloton auf ihre beiden Klassement-Fahrer Großschartner und Buchmann, beide in den Top 10 der Gesamtwertung, um sie so kräftesparend als möglich bis zum Schlussanstieg zu bringen.
Die Spitzengruppe hatte 22 km vor dem Ziel immer noch zwei Minuten Vorsprung auf das Feld und ging auch mit diesem Zeitabstand in den 13 Kilometer langen Aufstieg nach Trogon. Schon nach wenigen Metern im Anstieg zerfiel die Fluchtgruppe, aber auch das Hauptfeld teilte sich in mehrere Gruppen. Emanuel Buchmann und Felix Großschartner konnten sich beide in der ersten Gruppe der Favoriten halten. Rund fünf Kilometer vor dem Ziel wurden die letzten beiden Ausreißer gestellt und etwa 25 Mann waren nun an der Spitze des Rennens. Die ersten Attacken aus dieser Gruppe setzte D. Goudu, doch auch Buchmann und Großschartner versuchten sich von ihren Kontrahenten abzusetzen. Felix erreichte mit einigen Metern Vorsprung die 1000 Meter Marke, doch am Ende setzte sich einmal mehr P. Roglic im Kampf um den Etappensieg durch.
Zeitgleich mit dem Sieger erreichten heute Großschartner als Sechster, und Buchmann als Achter das Ziel in Torgon. Während Felix damit einen Platz in der Gesamtwertung verliert, verbessert sich Emu auch in der Gesamtwertung auf den achten Rang. Die Entscheidung um den Sieg der Rundfahrt fällt morgen im abschließenden Einzelzeitfahren.
Reaktionen im Ziel
„Es war die richtige Entscheidung, die heutige Etappe zu verkürzen, immerhin lag auf den beiden Anstiegen Schnee und Sicherheit geht einfach vor. Diese kurze Etappe änderte natürlich das gesamte Rennen, es wurde sehr schnell gefahren und alles wartete auf den Schlussanstieg, um dort etwas zu probieren. Ich denke, unsere beiden Klassement-Fahrer haben einmal mehr ihre tolle Form unter Beweis gestellt und waren immer auf der Höhe des Geschehens. Mit Felix‘ Attacke hat er auch gezeigt, dass er immer für eine Überraschung gut ist. Wir gehen nun in das morgige Zeitfahren mit zwei Fahrern in den Top 10 des Gesamtklassements und die Strecke könnte den beiden entgegenkommen. Wir werden sehen, was der letzte Tag zu bieten hat.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Aufgrund der kurzen Etappe war das Rennen schnell und alles hat sich auf den Schlussanstieg konzentriert, wie immer. Emu und ich konnte immer in den ersten Positionen fahren, nachdem uns das Team dort abgeliefert hatte. Kurz vor dem Ziel habe ich versucht zu attackieren, nachdem ich mich gut gefühlt habe, wollte ich etwas versuchen. Doch Roglic war der Stärkste heute, dennoch bin ich insgesamt mit meiner Leistung hier bis jetzt sehr zufrieden.“ – Felix Großschartner

1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 2:42:21
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates
3 Geraint Thomas (GBr) Team Sky
4 Michael Woods (Can) EF Education First
5 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ
6 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe
7 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team
8 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
9 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 15:05:13
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:12
3 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:16
4 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:00:26
5 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:29
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:37
7 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:38
8 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:39
9 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:00:57
10 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:01:00
11 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin

Tour de Romandie Stage 2 and 3 – FDJ mit 2 Tagessiegen

Stage 2:
1 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 4:10:59
2 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 0:00:59
3 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
4 Simone Consonni (Ita) UAE Team Emirates
5 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
6 Patrick Bevin (NZl) CCC Team
7 Michael Albasini (Swi) Mitchelton-Scott
8 Viacheslav Kuznetsov (Rus) Katusha-Alpecin
9 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data
10 Andrea Pasqualon (Ita) Wanty-Gobert

Stage 3:
1 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 3:50:53
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates
3 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
4 Michael Woods (Can) EF Education First
5 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe
6 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:00:03
7 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
8 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team
9 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal
10 Damien Howson (Aus) Mitchelton-Scott

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 12:23:02
2 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:06
3 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:08
4 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:19
5 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:20
6 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:00:21
7 Damien Howson (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:25
8 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:27
9 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:28
10 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:29

Felix Großschartner und Emanuel Buchmann klettern auf Platz vier und zehn der Gesamtwertung bei der Tour de Romandie
Nach dem gestrigen Tag, an dem S. Küng den Sieg aus einer Fluchtgruppe erringen konnte, war das Feld heute besonders aufmerksam, um sich nicht noch einmal von einer Spitzengruppe ein Schnippchen schlagen zu lassen. Schon wenige Kilometer nach dem Start in Romont, wurde das Rennen von Attacken geprägt. Auch BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett setzte Akzente und attackierte auf der 160 Kilometer langen Etappe, wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder eingeholt. Erst nach der dritten, von vier Bergwertungen des Tages, formierte sich erneut eine Gruppe von sechs Fahrer.
Das Peloton hielt die Spitzengruppe an der kurzen Leine und gab ihnen nie mehr als eine Minute Vorsprung auf der schweren Etappe, die mehr als 2760 Höhenmeter aufwies. Nach 130 gefahrenen Kilometern und einem starken Angriff zu Beginn des Rennens, stieg BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett vom Rad. Bieten die kommenden Etappen doch keine Chance mehr für Sprinter, wird sich Sam auf seine nächsten Rennen konzentrieren.
Die Spitzengruppe wurde bei der 17 km Marke gestellt, und Emanuel Buchmann und Felix Großschartner wurden von ihren BORA – hansgrohe Teamkollegen in eine gute Position für den letzten Anstieg gebracht. Hinauf ins Ziel nach Romont zeigten beide BORA – hansgrohe Kletterasse einmal mehr ihre starke Form und hielten sich immer in den ersten Positionen. Einem Sturz in der Zielkurve konnten beide gerade noch ausweichen, und fuhren am Ende in die Top 10 des Tages. In dem kurzen, aber ruppigen Schlussanstieg setzte sich heute D. Gaudu durch, dahinter belegten die BORA – hansgrohe Profis Großschartner und Buchmann die starken Plätze fünf und sieben. Damit verbesserten sich auch beide in der Gesamtwertung. Felix rangiert vor der morgigen Königsetappe nun auf Platz vier, während Emanuel nun auf Rang zehn liegt.
Reaktionen im Ziel
“Es war eine schwere Etappe, laut Profil eine Sprintetappe, doch vor allem der Schlussanstieg hatte es in sich und es war klar, diese Etappe war nichts für Sprinter. Unsere beiden Klassement-Fahrer haben eine tolle Performance abgeliefert. Beide haben heute alles richtig gemacht. Im Finale musste Emu dem Sturz ausweichen, hat daher die drei Sekunden bekommen, dennoch Platz 5 und 7, und nun 4 und 10 im Gesamtklassement, sind gute Ergebnisse. Morgen ist die Königsetappe, mit mehr als 3000 Höhenmetern und schlechtem Wetter, aber wir werden uns ganz auf Emanuel und Felix konzentrieren und versuchen, die Ergebnisse zu bestätigen beziehungsweise zu verbessern.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Nach der Türkei Rundfahrt habe ich etwas rausgenommen, daher kam ich frisch zur Tour de Romandie. Am ersten Tag ging ich sehr tief, daher habe ich mich gestern für heute erholt. Heute fühlte ich mich richtig gut, klar wollte ich um einen Sieg hier mitfahren. Morgen ist die Königsetappe, bei der wir in erster Linie für Emu und dann für mich fahren werden.“ – Felix Großschartner
@BORA

Sekundenkrimi beim Zeitfahren über 10km bei Tirreno-Adriatico

Primoz Roglic entreißt Adam Yates den Gesamtsieg um eine Sekunde!
After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Foto: Gerhard Plomitzer

1 Victor Campenaerts (Bel) Lotto Soudal 0:11:23
2 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:03
3 Jos van Emden (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:04
4 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education First 0:00:06
5 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:07
6 Mads Pedersen (Den) Trek-Segafredo 0:00:08
7 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
8 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:09
9 Michael Hepburn (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:11
10 Filippo Ganna (Ita) Team Sky 0:00:12

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Endstand:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 25:28:00
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:01
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:30
4 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:25
5 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:02:32
6 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:02:34
7 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:02:42
8 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:03:01
9 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:03:12
10 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:03:18

Keine Top-Platzierung für BORA – hansgrohe im abschließenden Zeitfahren bei Tirreno-Adriatico

Mit einem 10 km langen Einzelzeitfahren in San Benedetto del Tronto ging das Etappenrennen Tirreno-Adriatico heute zu Ende. Die völlig flache Strecke führte entlang der Küste und wies keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf. Mit einer Zeit von 11:23 Minuten führte der europäische Zeitfahrmeister V. Campenaerts früh das Rennen an. Der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der die Startrampe verließ, war Maciej Bodnar. Der polnische Zeitfahrmeister absolvierte die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 51,2 km/h und überquerte die Ziellinie nach insgesamt 11:50 Minuten. Er erreichte damit die bis dato fünftbeste Zeit. Der letzte Fahrer des Raublinger Rennstalls, der den Kampf gegen die Uhr in Angriff nahm, war Davide Formolo, für den die Uhr bei 12:09 Minuten stoppte. Der italienische Kletterer konnte nicht an die besten Zeiten herankommen, zeigte aber eine ansprechende Leistung und fuhr auf den 57. Rang in der Endabrechnung. Der beste BORA – hansgrohe Fahrer war Maciej Bodnar, der am Ende des Tages 27 Sekunden gegenüber dem Tagessieger einbüßte und den 24. Platz belegte. Die Bestzeit Campenaerts hielt bis zum Ende und der Zeitfahreuropameister holte einen knappen Sieg vor A. Bettiol. In der Gesamtwertung drehte P. Roglic noch das Rennen und siegte mit nur einer Sekunde Vorsprung auf A. Yates. D. Formolo belegte als bester BORA – hansgrohe Fahrer Gesamtrang 22.
Reaktionen im Ziel
„Ich glaube, dass meine heutige Leistung nicht so schlecht war, besonders wenn man bedenkt, dass ich in den letzten fünf Tagen viele Körner verbraucht habe. Meine Form ist ok und ich habe mich nicht allzu schlecht gefühlt. Ehrlich gesagt hatte ich keine bessere Leistung erwartet, besonders nach den letzten schweren Tagen.“ – Maciej Bodnar

„Heute hatte Maciej Bodnar nicht die Kraft und Power, die wir von ihm erwartet hätten. Die letzten Rennen und auch Tirreno-Adriatico hat er genutzt, um sich auf die Klassiker vorzubereiten. Aber beim heutigen Zeitfahren war eben nicht mehr drin.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

UAE Tour Stage 6 – Primoz Roglic wins

6. Etappe:
1. Roglic (TJV) 4:15:39
2. Dumoulin (SUN) +0:00
3. Gaudu (GFC) +0:00
4. Martin (UAE) +0:00
5. Valverde (MOV) +0:00
6. Kelderman (SUN) +0:00
7. Schachmann (BOH) +0:00
8. Buchmann (BOH) +0:00
9. Costa (UAE) +0:00
10. Knox (DQT) +0:00
After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Photo by Gerhard Plomitzer
GC:
1. Roglic (TJV) 23:09:38
2. Valverde (MOV) +0:31
3. Gaudu (GFC) +0:44
4. Buchmann (BOH) +0:56
5. Kelderman (SUN) +1:04
6. Dumoulin (SUN) +1:08
7. Martin (UAE) +1:11
8. Knox (DQT) +1:29
9. De Plus (TJV) +1:45
10. Kwiatkowski (SKY) +1:49

Mit Tour de Romandie-Gewinner Primoz Roglic am Absprung

Von Genf direkt nach Innsbruck: Der Slowene Primoz Roglic stand am Sonntag noch auf dem Siegerpodest der Tour de Romandie in der Westschweiz – seit Dienstag erkundet er die Strecken für die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol, die von 22. bis 30. September stattfindet. Doch nicht nur die Radrennstrecken haben es dem aktiven Lotto NL Jumbo-Fahrer angetan: Als ehemaliger Skispringer stattete er auch der Bergisel-Sprungschanze einen Besuch ab.

Primoz Roglic auf Erfolgskurs: Nachdem er schon Anfang April die Baskenland-Rundfahrt gewonnen hat, konnte er vergangenen Sonntag die Tour de Romandie für sich entscheiden. Urlaub am Strand gibt es aber zur Feier keinen, denn Roglic ist im vollen Trainingsmodus. Bevor er im Juli bei der Tour de France antritt, gilt es für ihn Mitte Juni die Tour of Slovenia, die er 2015 schon gewonnen hat, zu bestreiten. Nach dem Aufenthalt in Tirol geht es für ihn nach Frankreich. „Ich nutze diese Tage, um die Strecken für die WM und um einige Teilstrecken der Tour de France zu erkunden. Die Strecke für das Straßenrennen der Herren Elite habe ich gestern schon befahren – vor allem das Höhenprofil gefällt mir hier sehr“, so Roglic.

Sportliches Ausnahmetalent
Mit dem Rennradfahren hat Roglic vor sechs Jahren angefangen, nachdem er seine Skisprungkarriere beendet hat. Dass Roglic ein sportliches Ausnahmetalent ist, hat er sowohl im Skispringen, als auch im Radsport bewiesen: Bei der Junioren Weltmeisterschaft im Skispringen 2007 in Planica hat er mit dem Slowenischen Nationalteam Gold geholt. Zehn Jahre später, beim Einzelzeitfahren der UCI Straßenrad WM in Bergen, konnte er sich den Vize-Weltmeistertitel sichern. Bei der letztjährigen Tour de France hat der 28-jährige außerdem die Etappe von La Mure nach Serre-Chevalier, die einige der ruhmreichsten Anstiege der gesamten Tour aufweist, gewonnen.

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A cast of stars for the Milano-Torino

The world’s oldest Classics race, with its first edition in 1876, will feature many of the world’s best pro riders. Challenging last year’s winner Miguel Angel Lopez will be many top names including Dumoulin, Barguil, Quintana, Aru, Uran, Pinot, Chaves, Zakarin Landa, Kwiatkowski, Kruijswijk, Roglic, Dan Martin and Alaphilippe.


Milan, 27 September 2017 – Many of the top names in professional cycling will be at the start of the 98th edition of Milano-Torino – the oldest Classic bicycle race, having been first run in 1876. Organised by RCS Sport/La Gazzetta dello Sport, its last edition was won by Miguel Angel Lopez, who will be challenged by, among others, his teammate Fabio Aru (Astana Pro Team), Giro d’Italia winner Tom Dumoulin and Tour de France mountains classification winner Warren Barguil (Team Sunweb), Giro runner-up Nairo Quintana (Movistar Team), Tour de France runner-up Rigoberto Uran (Cannondale Drapac Professional Cycling Team), Milano-Sanremo winner Michal Kwiatkowski and his teammate Mikel Landa (Team Sky) and others including Esteban Chaves and Adam Yates (Orica – Scott), Steven Kruijswijk and Primoz Roglic (Team Lotto NL – Jumbo), Daniel Martin and Julian Alaphilippe (Quick – Step Floors), Ilnur Zakarin (Team Katusha Alpecin) and Thibaut Pinot (FDJ).

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