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Kommentar zum Radsport Samstag von Plomi

Hallo zusammen,

ich halte mich mit persönlichen Kommentaren zum Radsportgeschehen aus Respekt vor den großen Leistungen der Fahrer sehr zurück, heute mache ich jedoch eine Ausnahme.
Bei beiden Etappenrennen standen heute schwere und entscheidende Bergetappen auf dem Programm, die spannenden Radsport versprachen und auch lieferten.
Fazit: Slowenien ist die neue dominierende Radsportnation, das hatte sich ja bereits in 2020 gezeigt.
Der Etappensieger und neue Gesamtführende Tadej Pogacar (Team UAE Emirates) fuhr bei Tirreno Adriatico den Schlußanstieg 2 Minuten schneller als der bisherige Rekordhalter Chris Froome in 2013 hoch.

Bei Paris-Nizza gewann der stärkste Fahrer des Feldes Primosz Roglic (Team Jumbo Visma) seine 3. Etappe bei der diesjährigen Ausgabe und baute seine Gesamtführung auch durch die Bonus Sekunden weiter aus.
Er überholte kurz vor dem Zielstrich Gino Mäder (Bahrain Victorious), der als Ausreißer sehr lange diese Etappe bestimmt hatte und eine sehr gute Leistung zeigte, es wäre beinahe sein erster Sieg in der Worldtour geworden.
Primosz Roglic und der sehr starke Max Schachmann (BORA-hansgrohe) hatten sich kurz vor dem Ziel aus der kleinen Verfolgergruppe aller Favoriten gelöst und belauerten sich gegenseitig, so dass Gino Mäder scheinbar einen ungefährdeten Etappensieg entgegenfuhr.
Aber 200 Meter vor dem Zielstrich zündete Roglic nochmals den Turbo an und distanzierte Schachmann und überholte kurz vor der Ziellinie auch noch Gino Mäder.
Im gelben Trikot ist solch eine Fahrweise zwar natürlich legitim, aber ob Roglic sich durch diese Aktion im Peloton Freunde macht, ist sehr fraglich.
Im Gegenteil, meiner Meinung nach verspielte er damit eine große Chance, sich Bahrain Victorious als Allierten für zukünftige Rennen gegen das UAE Team um Tadej Pogacar an Land zu holen.
Diese unnötige und respektlose Fahrweise erzielte den kurzfristigen Erfolg, aber ob das langfristig geschickt war, wird sich zeigen müssen.
Was wäre dabei gewesen, als Gesamtführender und schon 2-facher Etappensieger dem jungen Gino Mäder seinen verdienten Etappenerfolg zu gönnen und sich mit dem zweiten Etappen Platz zufrieden zu geben?
Viele Fans hätten ihm das hoch angerechnet.
Ich werde nie vergessen, wie in einer ähnlichen Situation Laurent Jalabert 1995 reagierte.
Bei der Vuelta 1995 konnte Bert Dietz die zwölfte Etappe gewinnen. Kurz nach dem Start war der damals 26-Jährige dem Feld davongefahren. Kurz vor dem Ziel holte ihn der in der Gesamtwertung führende Franzose Laurent Jalabert ein, überließ Dietz aber den Tagessieg.

Solche Gesten und ungeschriebenen Gesetze gelten heute in der Ellbogengesellschaft leider wohl nicht mehr.
Gerhard Plomitzer

Paris – Nice – Etappe 7

Le Broc – Valdeblore La Colmiane (119 km)

1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 3:09:18
2 GINO MÄDER (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:02
3 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:05
4 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:08
5 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:10
6 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:00:10
7 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:15
8 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:15
9 HARM VANHOUCKE (LOTTO SOUDAL) 0:00:22
10 JAI HINDLEY (TEAM DSM) 0:00:27
11 STEVEN KRUIJSWIJK (JUMBO – VISMA) 0:00:27
12 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:35
13 DYLAN VAN BAARLE (INEOS GRENADIERS) 0:00:38
14 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:40
15 WARREN BARGUIL (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:53

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 26:32:01
2 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:52
3 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:01:11
4 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:01:15
5 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:01:34
6 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:01:34
7 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:02:06
8 STEVEN KRUIJSWIJK (JUMBO – VISMA) 0:02:07
9 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:02:10
10 MATTEO JORGENSON (MOVISTAR TEAM) 0:02:21
11 GINO MÄDER (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:02:24
12 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) 0:02:26
13 HARM VANHOUCKE (LOTTO SOUDAL) 0:02:33
14 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) 0:02:36
15 DYLAN VAN BAARLE (INEOS GRENADIERS) 0:02:41

Maximilian Schachmann Dritter in Valdeblore la Colmiane auf der vorletzten Etappe von Paris-Nizza

Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen in Frankreich musste der Streckenverlauf der vorletzten Etappe kurzerhand leicht verändert werden. Deshalb begann das Rennen nicht in Nizza, sondern in Le Broc. Statt der geplanten 165 km wurden nur noch 119 km gefahren, aber der 16 km Schlussanstieg nach Valdeblore wurde beibehalten. Am Fuße der Steigung waren nur noch 8 der ursprünglich 13 Ausreißer an der Spitze, während sich dahinter das Feld stark ausgedünnt hatte. Mit 5 km bis zum Ziel riss einer der Spitzenreiter eine Lücke zu seinen verbleibenden Fluchtgefährten, während die verkleinerte Gruppe von Favoriten noch rund 35 Sekunden hinter ihm fuhr. Als Max mit noch 1000m bis zum Ziel das Tempo anzog, konnten ihm nur noch vier Fahrer folgen, unter ihnen P. Roglič. Der Slowene attackierte gleich danach, doch Max konnte ihm nachsetzen. Auf den finalen Metern zog Roglič nochmals an, überholte den verbleibenden Ausreißer und wurde damit Tagessieger. Max kam als Dritter über die Ziellinie und verteidigte damit auch seinen 2. Platz in der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über meinen dritten Platz und auch sehr stolz auf das ganze Team. Wir sind ein wirklich super Rennen gefahren und ich habe heute tollen Support gehabt. Ich bin unten gut in den Berg reingefahren und habe mich auch heute gut gefühlt. Auf den letzten 2 km habe ich noch einmal attackiert, aber Roglič konnte mithalten. Am Ende war er noch etwas frischer im Sprint, aber der 3. Platz fühlt sich heute fast wie ein Sieg an.“ – Maximilian Schachmann
„Große Gratulation an Max zu seiner heutigen Vorstellung. Wir sind heute ins Rennen gegangen um in erster Linie zu versuchen, unseren Podestplatz abzusichern. Wie Max den Primož attackieren konnte, das war eine absolute Ausnahmeleistung. Ich glaube, es gibt auf diesem Planeten nicht viele Rennfahrer, die ihn in dieser Form angreifen können. Schade, dass Max für diese mutige Fahrweise nicht mit dem Sieg belohnt wurde, aber ich denke, dass der 3. Platz und seine heutige Leistung auf jeden Fall ein großes Ausrufezeichen wert ist. Es ist eine Bestätigung seines Vorjahressieges. Kompliment an unsere Sprintergruppe, die Max auf dieser schwierigen Bergetappe bis weit ins Rennen hinein unterstützen konnten. Morgen hoffen wir, dass wir die Rundfahrt noch zu einem guten Abschluss für uns bringen können, und wir sind auch sehr zuversichtlich.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

MERCILESS ROGLIC
Valdeblore La Colmiane, Saturday, March 13th 2021 – Primoz Roglic knocked down the rest of the field at La Colmiane on Saturday to clinch his third stage victory in the 79th edition of Paris-Nice and strengthen his overall lead with one day to go in the “Race to the Sun”. The Slovenian jumped in the last stretch to overtake the last of the escapees, a remarkable Gino Mäder (Bahrain Victorious), on the line after outwitting title-holder Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe) who had to settle for third on the line. The Jumbo-Visma team leader now leads Schachmann by 52 seconds overall while Russian and white jersey holder Aleksandr Vlasov (Astana – Premier Tech) is third, 1’11“ adrift. Roglic is now 92.7-km short of his first Paris-Nice crown.
13 in the lead

The real start was given at 11:43 to 139 riders. Maximilian Walscheid (Qhubeka), Patrick Bevin (Israel-Start-up Nation) and Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix) did not start. In the Cote de Gilette, a group of thirteen riders emerged, comprising Neilson Powless (EF-Nippo), Andrey Amador and Laurens De Plus (Ineos Grenadiers), Alexey Lutsenko (Astana), Anthony Perez (Codidis), Julien Bernard and Kenny Elissonde (Trek-Segafredo), Thomas De Gendt (Lotto-Soudal), David de la Cruz (UAE), Sam Bennett and Mattia Cataneo (Deceuninck-Quick-Step), Dylan Teuns and Gino Mader (Bahrain). Polka-dot jersey holder Anthony Perez was first at the top of the climb, adding five points to his KOM tally.

Perez secures polka-dot
Mads Pedersen (Tresk-Segafredo) chased on his own behind the break until the descent of Col de la Sigale when he gave up and waited for the bunch. Perez took five more points on Col de la Sigale (Km 34.4) as the break led the peloton by 1:45. At that stage, the Frenchman had already secured the definitive polka-dot jersey but he was still first again at the top of Cote de St Antonin (km 47) when the gap reached 2:30. With Cataneo lying 2:01 behind Roglic in the GC, the peloton raised the pace in the long flat section leading to the final ascent.

Mader so close
Sam Bennett led the break relentlessly and also won the first sprint of the day in Tournefort (Km 88) as the gap settled at 1:15 until the bottom of the climb to La Colmiane. As the road went up, Powless, Bernard, Elissonde, Lutsenko, Cattaneo, De la Cruz and Mader dropped their former companions. The skimming continued and Powless, Mader and Elissonde were the last escapees standing with 10 km left in the stage. Three kilometres further up the road, Mader and Powless were alone to battle it out but the young Swiss was the stronger of the day and he went solo five kilometres from the line. It seemed as if he would go all the way, especially as Roglic seemed to relax after having reeled in an attack by Schachmann under the red flame, but the Slovenian mercilessly surged in the last 200 metres to cross the line in first place and become the first rider since Tom Boonen in 2006 to win three stages in the Race to the Sun.
@ASO

Paris-Nizza 6. Etappe

Brignoles – Biot – 203 Km
1 ROGLIČ Primož SLO JUMBO-VISMA 04:40:22 43,34
2 LAPORTE Christophe FRA COFIDIS 00:00
3 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
4 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
5 PARET PEINTRE Aurélien FRA AG2R CITROEN TEAM 00:00
6 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
7 COQUARD Bryan FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
8 PACHER Quentin FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
9 HENAO MONTOYA Sergio Luis COL TEAM QHUBEKA ASSOS 00:00
10 NEILANDS Krists LAT ISRAEL START-UP NATION 00:00

1 ROGLIČ Primož SLO JUMBO-VISMA 23:22:53
2 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 00:41
3 IZAGUIRRE INSAUSTI Ion ESP ASTANA – PREMIER TECH 00:50
4 VLASOV Aleksandr RUS ASTANA – PREMIER TECH 00:51
5 JORGENSON Matteo USA MOVISTAR TEAM 01:08
6 BENOOT Tiesj BEL TEAM DSM 01:14
7 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE 01:16
8 SANCHEZ Luis Leon ESP ASTANA – PREMIER TECH 01:21
9 LATOUR Pierre FRA TOTAL DIRECT ENERGIE 01:21
10 PARET PEINTRE Aurélien FRA AG2R CITROEN TEAM 01:23

Maximilian Schachmann bestätigt seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung auf der 6. Etappe von Paris-Nizza

Auch heute gab es auf der Strecke von Brignoles nach Biot mehr als 200 km zu bewältigen, allerdings im Vergleich zum Vortage war das Terrain sehr hügelig und wies am Ende noch einen Schlusssteigung auf. Maximilian Schachmann, der gestern mehrere Bonuspunkte im Kampf um die Gesamtwertung sammeln konnte, lag als Zweiter in der Gesamtwertung weiter in aussichtsreicher Position. Das Terrain begünstigte eine Ausreißergruppe und nach 50 km bildete sich die Spitzengruppe des Tages, die alle, bis auf einen Verbleibenden, 20 km vor dem Ziel gestellt wurden. Ein weiterer Fahrer gesellte sich zu dem führenden Solisten, aber dank des erhöhten Tempos im Feld wurden die beiden ein wenig später zurückgeholt. Das Finale war zu hart für die reinen Sprinter, und so wurde die Etappe aus einem reduzierten Sprint entschieden. Auf den letzten 300 m trat P. Roglič an und holte den Sieg. Maximilian Schachmann überquerte die Ziellinie als bestplatzierte BORA – hansgrohe Fahrer auf dem 19 Platz, zeitgleich mit dem Tagessieger. Er bestätigte damit seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung, ehe es morgen auf eine schwierige Bergetappe gehen wird.

Reaktionen im Ziel
„Das war eine harte Etappe und am Ende sehr hektisch. Wir haben versucht zusammenzubleiben und dann vorne mitzufahren, aber ich musste zu oft korrigieren. Im Schlussanstieg konnte ich kein Hinterrad finden und habe noch eine Kurve vermasselt, also war heute nichts mehr zu machen.“ – Maximilian Schachmann
„Unser heutiges Ziel war den zweiten Platz von Max zu verteidigen, und das ist uns sehr gut gelungen. Das zweite Ziel war mit ihm zu versuchen, die Etappe zu gewinnen. Wir wussten, dass es eine Ankunft für Fahrer wie Roglič oder Matthews sein würde. Das hat nicht ganz funktioniert, aber Chapeau an das ganze Team, denn alle haben Max heute gut unterstützt, auf einer Etappe, die richtig hart gefahren wurde. Um alles abzurunden kann man sagen, dass wir heute zwar nichts gewonnen aber auch nichts verloren haben.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Primoz Roglic (Jumbo-Visma) made it clear who held the reins of Paris-Nice on Friday when he outclasseed the peloton in an uphill sprint in Biot to snatch stage 6 and increase his lead ahead of the queen stage at the top of La Colmiane. The Slovenian surged in the last stretch to overpower specialists of such finishes as Christophe Laporte (Cofidis) and Australian Michael Matthews (Bike Exchange). In the overall standings, the two-times Vuelta winner leads title-holder Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe) by 41 seconds and Ion Izagirre (Astan-Premier Tech) by 50 seconds.
Fast start
The real start was given at 11:06 to 147 riders. Maxime Bouet and Anthony Delaplace (Arkea-Samsic), Amund Jansen (Bike Exchange) and Louis Vervaeke (Alpexin-Fenix) did not start. The first attempt took place at kilometre 13, when Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) and Matteo Trentin (UAE) broke clear. Several attempts to join them were quashed and the break was over after 33.5 km as the peloton was speeding at nearly 48 kph and dropping several riders. In the first climb of the day, Cote des Tuilieres (km 52) Anthony Perez (Cofidis) added five points to his KOM tally while a group of six emerged, composed of Perez, Victor Campenaerts (Qhubeka-Assos), Kenny Elissonde (Trek-Segafredo), Alexey Lutsenko (Astana), Jonathan Hivert (B&B Hotels) and Julien El Fares (EF Education-Nippo).

Perez collects points
Perez added three more points to his KOM lead in Cote de Mont-Meaulx (km 67.4) as the lead of the six settled at just under three minutes. As the race was nearing the main ascent of the day, Cote de Cabris, white jersey holder Brandon McNulty, third overall, crashed at the back of the peloton and was forced out of the race. At the top of Cote de Cabris, Perez added 10 points to his polka-dot jersey and five more at Col du Ferrier (km 112.9) to take his tally to 52 points. At that stage, the peloton was four minutes adrift. In the descent, with 60 km to go Perez decided to relax, followed by Julien El Fares and the breakaway group was down to four riders.

Elissonde goes solo
Roglic’s Jumbo-Visma maintained the gap under three minutes as Elissonde was 2:24 behind their leader at the start and could be a threat. Lutsenko punctured with 32 km to go as the bunch increased the pace behind the three remaining escapees. With 25 km left, Elissonde decided to go on his own in the Cote de Roquefort-les-Pins where the second bonus sprint was held. But the chase, led by Cofidis and Deceuninck-Quick Step, gained momentum as the Frenchman was joined by Germany’s Jonas Rutsch (EF Education-Nippo) in the finale. The two maintained a 20-second lead for 10 km and the German kept going on his own until the red flame. The sprint was launched from afar by Frenchman Guillaume Martin (Cofidis), who led out team-mate Laporte into the final stretch. But the stronger man was Roglic, who raised on his pedals to power his way to the line, which he crossed with a scream of jubilation.
@ASO

Paris – Nice – Etappe 4

Chalon-sur-Saône – Chiroubles (188 km)

1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 4:49:36
2 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:12
3 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:12
4 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:00:12
5 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:12
6 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:12
7 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:00:16
8 QUENTIN PACHER (B&B HOTELS P/B KTM) 0:00:16
9 PIERRE LATOUR (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:00:16
10 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:16
11 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:16
12 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:16
13 WARREN BARGUIL (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:16
14 BRANDON MCNULTY (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:21
15 SERGIO LUIS HENAO (TEAM QHUBEKA ASSOS) 0:00:21

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 13:26:40
2 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:35
3 BRANDON MCNULTY (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:37
4 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:41
5 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:43
6 MATTEO JORGENSON (MOVISTAR TEAM) 0:00:58
7 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:01:05
8 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:01:09
9 LUIS LEON SANCHEZ (ASTANA – PREMIER TECH) 0:01:11
10 PIERRE LATOUR (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:01:12
11 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) 0:01:13
12 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:01:15
13 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:01:15
14 STEVEN KRUIJSWIJK (JUMBO – VISMA) 0:01:20
15 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:01:31

Maximilian Schachmann Zweiter auf der ersten Bergetappe bei Paris – Nizza

Foto: Gerhard Plomitzer

Mit der hügeligen 188 km langen Strecke von Chalon-sur-Saône nach Chiroubles stand heute mit sechs Anstiegen und einer steilen Schlusssteigung die erste Bergetappe auf dem Programm. Titelverteidiger Maximilian Schachmann lag dieses Terrain und der deutsche Fahrer enttäuschte auch nicht. 30 km vor dem Ziel rückte BORA – hansgrohe nach vorne um das Tempo zu verschärfen und in Folge schmolz der Vorsprung der Ausreißer auf rund zwei Minuten. Auf der zweitletzten Steigung des Tages begannen die Positionskämpfe auf den engen, steilen Straßen und die Attacken aus dem Feld ließen die Spitzengruppe zerfallen bis auf einen der Flüchtlinge, der sich noch vorne befand. Die Favoritengruppe um Max hatte sich zu diesem Zeitpunkt auf nur noch 20 Fahrer verkleinert und wenig später griff P. Roglič aus dieser Gruppe an und konnte sich an die Spitze des Renngeschehen setzen. Dahinter formierte sich eine kleinere Verfolgergruppe, in der sich auch Max befand. Dem BORA – hansgrohe Fahrer gelang es sich auf den finalen Metern mit noch zwei anderen Fahrern leicht von der Verfolgergruppe abzusetzen und als Zweiter hinter dem Tagessieger Roglič ins Ziel zu fahren. Nach dieser Etappe ist er nun auch Zweiter in der Gesamtwertung nachdem er 11 Positionen in Gesamtklassement aufgerückt ist.
Reaktionen im Ziel
„Roglič attackierte im optimalen Moment und ich konnte nicht ganz folgen. Ich dachte, die letzten 3 km wären eigentlich steiler gewesen. Vielleicht hat mir das Selbstvertrauen am Ende etwas gefehlt und ich hätte es doch versuchen sollen da mitzuhalten. Aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Roglič hat eine sehr starke Mannschaft um sich hier und es wird schwer sein, aber die Stimmung im Team ist gut und wir werden es natürlich versuchen und auch weiterhin unser Bestes geben.“ – Maximilian Schachmann
„Das war eine Etappe, die uns eigentlich entgegen kam. Es war ein sehr schwerer Weg bis zum Schluss, denn die Spitzengruppe hat gut zusammengearbeitet und das sehr hohe Tempo zermürbte das Feld. Die Mannschaft hat aber super zusammengearbeitet. Für das Finale haben wir damit gerechnet, dass noch eine größere Gruppe um den Sieg kämpfen würde. Roglič war sehr stark heute, und es war ziemlich clever von ihm auf den letzten 3 km zu attackieren, wo keiner mehr mithalten konnte. Aber Lob an Max, dem es gelang auf den zweiten Platz auf der Etappe und in der Gesamtwertung zu fahren. Das ist eine super Platzierung für uns. Die Jungs haben gute Teamarbeit geleistet und letztendlich ist unser Plan aufgegangen, so dass wir zum Schluss um den Etappensieg mitfahren konnten. Mit dem zweiten Platz hinter Roglič, der heute extrem stark war, können wir sehr zufrieden sein.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Primoz Roglic patiently waited for the finale of the winding 4th stage of Paris-Nice in the vineyards of the Beaujolais to surge and win his first stage on the Race to the Sun and take the yellow and white jersey away from Swiss Stefan Bissegger. The Jumbo-Visma team leader attacked in the grueling final climb to Chiroubles, to cross the line with a 12 second lead over what was left of the bunch, led by title-holder Max Schachmann (Bora-Hansgrohe) and Frenchman Guillaume Martin Cofidis. The 3,500 metres elevation on the menu were too heavy for stage 3 winner Bissegger but also for Giro winner Tao Geoghegan Hart (Ineos Grenadier), who crashed out of contention. The two-times Vuelta winner now leads Schachmann by 35 seconds overall, with young American Brandon McNulty (UAE) third 37 seconds adrift.

Six in the lead
157 riders started from Chalon-sur-Saone at 11:20. Dane Soren Kragh Andersen (DSM), who suffers from back problems, and Italy’s Samuele Battistella (Astana) did not start. At kilometre 3, Julien Bernard (Trek-Segafredo) launched the day’s breakaway, followed by Anthony Perez (Cofidis), polka-dot jersey holder Fabien Doubey (Total Direct Energie) and Jose Rojas (Movistar). They were quickly joined by Oliver Naesen (Ag2R-Citroen) and Oscar Riesebeek (Alpecin-Fenix). After seven kilometres, the lead of the six reached a minute. The gap increased steadily to reach 5:30 into the first climb of the day, Cote des Chevres (km 27.6).

Perez topples Doubey
Perez was first at the top, ahead of Bernard and Doubey. The result was exactly the same on Col de la Pistole (km 47.1), on Cote de Croix de Montmain (km 63.1) and on the Rock of Solutré (km 84.7) as Perez ousted Doubey from the top of the KOM classification. The Frenchman stretched his lead on Mont Brouilly, shortly before Doubey, worn out by his efforts, was dropped by the leading group. With 50 km to go in Col de Durbize, as Casper Pedersen (DSM) surged from the bunch to chase behind the break, the peloton lost several riders. Race leader Stefan Bissegger was also seen struggling in the ascent and narrowly saved his scalp.

Bernard goes
The five escapees only retained a minute’s lead as they tackled Mont Brouilly for the second time. The peloton sped up the hill and dropped yellow jersey holder Bissegger and the whole of the sprinters. As the pack was nearing, Bernard decided to go solo and parted with his breakaway companions to reach the top on his own. In the descent, Tao Geoghegan Hart (Ineos Grenadiers) and David Gaudu (Groupama-FDJ) crashed and the Giro winner was definitely dropped by the main bunch while the Frenchman managed to make it back. As the peloton was catching the rest of the breakaway group, Remi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), second overall, attacked in turn, quickly joined by 2009 Paris-Nice winner Luis Leon Sanchez (Astana).

Roglic on his own
In col de Durbize, Cavagna was forced to stop because of a mechanical and Sanchez caught Bernard with 5 km to go. The Frenchman was the first to crack and the Spanish champion was also caught when Primoz Roglic surged in the wheel of Pierre Latour and went on his own. With only the final ascent to Chiroubles left, the Slovenian increased his lead and showed he was a class above the rest.

Vuelta a España – Etappe 18

The 2020 season of cycling ended this Sunday in Madrid with a fast and furious finish dominated by the German sprinter Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe), claiming victory a handful of millimetres ahead of the Irishman Sam Bennett (Deceuninck-Quick Step). Primoz Roglic (Jumbo-Visma) survived the day to claim the overall victory again, after he became in 2019 the first Slovenian rider to win a Grand Tour. The riders can now celebrate their achievements in a unique year of racing and prepare for the 2021 season.
The 142-man peloton take it easy as they roll from Hipodromo de La Zarzuela, en route to Madrid. After three weeks of battle through Spain, it’s time for them to celebrate their accomplishments and the end of the season as they reach the capital city. Primoz Roglic and his Jumbo-Visma teammates take a moment at the front of the bunch as the Slovenian star is about to clinch his second overall victory in La Vuelta, a year after he became the first rider from his country to win a Grand Tour.
The pace increases as the riders enter Madrid, with some 40km to go. From then, the action never stops. Tim Wellens (Lotto Soudal), one of the main protagonists of this edition with 2 stage wins already, attacks with Jonathan Lastra (Caja Rural-Seguros RGA) and Willie Smit (Burgos-BH). Lastra quickly drops back to the peloton but his teammate Gonzalo Serrano, the only rider from Madrid participating in La Vuelta 20, joins the front group. Dmitriy Gruzdev (Astana) also bridges the gap.
Jasper Philispen’s UAE Team Emirates, Sam Bennett’s Deceuninck-Quick Step and Pascal Ackermann’s Bora-Hansgrohe are the most active teams to control the gap, always under 30’’. The attackers are reeled in just ahead of the final lap, with 6km to go. Bora-Hansgrohe lead the bunch into the final kilometre and Pascal Ackermann delivers, claiming victory millimetres ahead of Sam Bennett. Primoz Roglic finishes inside the peloton and wins La Vuelta 20.


Foto: Gerhard Plomitzer

Hipódromo de la Zarzuela – Madrid (124 km)
1 PASCAL ACKERMANN (BORA – HANSGROHE) 3:28:13
2 SAM BENNETT (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:00
3 MAX KANTER (TEAM SUNWEB) 0:00:00
4 JASPER PHILIPSEN (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
5 JASHA SÜTTERLIN (TEAM SUNWEB) 0:00:00
6 EMMANUEL MORIN (COFIDIS) 0:00:00
7 REINARDT JANSE VAN RENSBURG (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:00
8 LORRENZO MANZIN (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:00:00
9 ROBERT STANNARD (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
10 JON ABERASTURI IZAGA (CAJA RURAL – SEGUROS RGA) 0:00:00

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 72:46:12
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:24
3 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:01:15
4 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:02:43
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:36
6 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:07:16
7 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:07:35
8 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:07:45
9 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:08:15
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:09:34
11 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:09:36
12 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:14:04
13 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:14:47
14 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:15:07
15 SERGIO LUIS HENAO (UAE TEAM EMIRATES) 0:15:36


Foto: Gerhard Plomitzer
Punktewertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 204 Punkte
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 133
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 111

Bergwertung
1 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 99 Punkte
2 TIM WELLENS (LOTTO SOUDAL) 34
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 30

Nachwuchswertung
1 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 72:49:48
2 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:04:09
3 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:06:00
4 GINO MÄDER (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:40:03
5 GEORG ZIMMERMANN (CCC TEAM) 0:42:04

Mannschaftswertung
1 MOVISTAR TEAM 218:37:21
2 TEAM JUMBO – VISMA 0:10:23
3 ASTANA PRO TEAM 0:40:09

Pascal Ackermann triumphiert auf der letzten Etappe der Vuelta

Nachdem gestern über die Gesamtwertung entschieden wurde, hatten die Sprinter heute ein letztes Mal eine Chance auf der 139 km langen Strecke einen Sieg einzufahren. Das Rennen begann im Hipódromo de la Zarzuela, am Stadtrand von Madrid und endete auf einem Rundkurs im Stadtzentrum der spanischen Hauptstadt mit einem letzten großen Sprint-Showdown der schnellen Männer. Nachdem der Gesamtsieger P. Roglic traditionell seinen Triumph auf der ersten Hälfte der Rennstrecke feierte, wurde danach das Rennen erst richtig eröffnet. Eine kleine Gruppe versuchte ihr Glück in der Flucht, doch ihre Bemühungen blieben letztlich unbelohnt. Deceuninck – Quickstep führte zunächst das Feld in den letzten Kilometern an, ehe BORA – hansgrohe die Spitze übernahm und mit drei Fahrern den Sprint für Pascal Ackermann vorbereitete. Als der Deutsche seinen Sprint eröffnete kam S. Bennett von hinten, konnte den Pfälzer allerdings nicht mehr überholen und Pascal holte den zweiten Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt.
Neben den Siegen auf der 9. und letzten Etappe durch Pascal Ackermann beeindruckte an der diesjährigen Vuelta auch Felix Großschartner, der der zum ersten Mal eine Grand Tour unter den besten Zehn in der Gesamtwertung beendete. Der Österreicher hatte auch fünf Top-10 Platzierungen auf den bergigen Etappen, Ergebnisse die seine starken Fähigkeiten bei einer dreiwöchigen Rundfahrt unterstreichen.
Ergebnis: 18. Etappe
01 P. Ackermann 3:28:13
02 S. Bennett +0:00
03 M. Kanter +0:00
04 J. Philipsen +0:00

Ergebnis: Gesamtwertung
01 P. Roglič 72:46:12
02 R. Carapaz +0:24
03 H. Carthy +1:15
09 F. Großschartner +8:15

Reaktionen im Ziel
„Ich bin so glücklich, dass ich heute gewonnen habe. Dieses Ergebnis war aber nur durch die Unterstützung meiner Teamkollegen möglich, die besonders auf den letzten 3 km einen außergewöhnlichen Job gemacht haben. Wir hatten nie eine leichte Etappe hier bei der Vuelta. Es gab immer einen harten Kampf um die Ausreißergruppe und dann auf Etappen wie gestern, mussten die Sprinter doch ziemlich stark leiden. Es war eben wichtig, so viele Körner wie möglich zu sparen und ich bin froh, dass ich meine Energie sparen konnte und heute hat sich das auch bezahlt gemacht. Wir haben uns in der entscheidenden Phase zuerst etwas zurückgehalten, denn wir wussten, dass wir einen starken Sprintzug hatten. Auf den letzten 10 km sind wir dann Vollgas gefahren und konnten den Sieg holen. Vielen Dank an das ganze Team!“ – Pascal Ackermann
„Ich bin sehr happy, dass ich meine erste Grand Tour als Kapitän in der Top-10 beendet habe. Ein super Resultat und das Wichtigste ist, dass ich hier meine Fähigkeiten beweisen konnte und dass ich in der Zukunft auch darauf aufbauen kann. Solch ein Ergebnis ist gut für mein Selbstbewusstsein. Ich glaube, meine Leistung zeigt auch meine Stärke und dass ich Talent habe. Mein Dank geht an die ganze Mannschaft und an alle, die hier im Team bei der Vuelta dabei waren. Ich freue mich jetzt auf die Saisonpause.“ – Felix Großschartner
„Ein 9. Platz in der Gesamtwertung für Felix und seine sehr gute Leistung auf den ganzen Etappen sind sehr lobenswert. Wir haben uns im Vorfeld darauf konzentriert, dass er auf Gesamtklassement fährt, aber wir waren ohne Druck in das Rennen gegangen und wollten einfach schauen, wie gut er drei Wochen konstant mit den Besten mithalten kann. Am Ende der Vuelta sehen wir, dass er ein sehr gutes Rennen gefahren ist. Er hat auf den schweren Etappen zu den besten Fahrern sehr wenig Zeit verloren und er hat nie einen schlechten Tag gehabt. Er ist alle drei Wochen konzentriert gefahren und hat sicherlich gestern nicht durch Schwäche seinen 7. Platz verloren, sondern zwei Fahrer sind offensiver gefahren. Wir haben am Anfang der Etappe versucht, die Fluchtgruppe wieder zurückzuholen, aber das hat nicht geklappt. Felix hat dadurch zwei Plätze verloren, aber wir müssen das am Ende eben hinnehmen. Dies ist natürlich nicht besonders schön, aber wir sind trotzdem mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werden ihm auch in der Zukunft die Möglichkeit geben, in der einen oder anderen Grand Tour seine Leistung zu bestätigen oder zu verbessern.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter
„Der Sieg von Pascal war ein großartiger Abschluss für uns, für die Vuelta und die ganze Saison 2020, und wir reisen hier mit breiter Brust nach Hause. Wir haben zwei Etappen gewonnen und mit Felix auch einen Fahrer unter den ersten Zehn, sein erstes Top-10 Ergebnis bei einer Grand Tour. Dies war ein erster Versuch ihn bei der Gesamtwertung einzusetzen und das hat er mit Bravour erledigt. Was die Sprints betrifft haben wir den ersten Sprint gewonnen nachdem Sam Bennett relegiert wurde. Aber heute im Mann gegen Mann Duell war Pascal besser, was uns sehr freut und somit können wir zufrieden in die Winterpause gehen.“ – Ralph Denk, Teammanager

La Vuelta – Etappe 17

The final mountain stage of La Vuelta 20 has crowned David Gaudu (Groupama-FDJ), who claimed his second stage win atop the climb to the Alto de La Covatilla, and Primoz Roglic (Jumbo-Visma), who managed to save La Roja despite a powerful attack from Richard Carapaz (Ineos Grenadiers). The Frenchman made his way to a solo victory after spending the whole day at the front of the race, dropping all his breakaway companions on the last slopes. Roglic lost 21’’ to Carapaz but he still leads the GC with a 24’’ gap on the eve of the final stage to Madrid. The Slovenian champion is set to dominate the overall standings for the second year in a row.
The final climbing challenges of La Vuelta 20 inspire many attackers. 34 riders get away after 19km of battle. Among them, David de la Cruz is the best classified on GC (10th, +9’29’’) and he enjoys the support of three UAE Team Emirates riders: Rui Costa, Sergio Henao and Ivo Oliveira. Groupama-FDJ’s David Gaudu, already winner at La Farrapona, is another GC threat (11th, +10’51’’).
Ion Izagirre (Astana) also chases his second stage win in La Vuelta 20, while Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) rides at the front on some unfriendly terrain for his sprinting abilities. Guillaume Martin (Cofidis) shows his polka-dot jersey again at the front, with the support of Victor Lafay and José Herrada. Team Sunweb also manage to put three riders in the breakaway: Mark Donovan, Michael Storer and Jasha Sütterlin.
Movistar put pressure on Roglic
UAE and Groupama-FDJ riders drive the breakaway to open a maximum gap of 4’07’’ at km 68. Primoz Roglic’s Jumbo-Visma set the pace in the bunch over the first ascents of the day, until Movistar take over with 61km to go.
The Spanish team put the hammer down and immediately create splits in the bunch. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) is among the riders off the back but he quickly returns with the help of one teammate. Movistar maintain a hard pace over the Alto de Peñacaballera and the gap is down to 2’17’’ at the bottom of the penultimate climb of the day, the Alto de la Garganta.
Soler on the move
Marc Soler (Movistar) accelerates 31km away from the line. Imanol Erviti, who was part of the breakaway, waits for him. They trail by 30’’ at the summit (26.2km to go). The GC group, led by Jumbo-Visma, is 1’ further behind. Soler eventually bridges the gap with 19km to go. The peloton then trail by 2’15’’.
Gino Mäder (NTT), Mark Donovan and Ion Izagirre enjoy a cobbled uphill section to attack their breakaway companions 18km away from the line. They reach the bottom of the final climb to La Covatilla (11.4km, 7.1%) with a 40’’ lead while the gap to the bunch is up to 4 minutes.
All in for Gaudu and Carapaz
Ion Izagirre accelerates twice, with 7km to go and 1km later to drop his two companions but David Gaudu gets back to him 4.5km away from the summit and immediately attacks to solo away to his second stage victory.
Hugh Carthy (EF Pro Cycling) opens up the GC battle inside the last 5km. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) goes with 3.5km and nobody can follow his powerful attack. Primoz Roglic enjoys the support of breakaway members Lennard Hofstede (Jumbo-Visma) and Marc Soler to limit his losses and save La Roja for 24’’.

Sequeros – Alto de La Covatilla (178 km)
1 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 4:54:32
2 GINO MÄDER (NTT PRO CYCLING TEAM) 0:00:28
3 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA PRO TEAM) 0:01:05
4 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:01:05
5 MARK DONOVAN (TEAM SUNWEB) 0:01:53
6 MICHAEL STORER (TEAM SUNWEB) 0:01:53
7 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:02:23
8 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:02:35
9 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:02:50
10 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:02:56
11 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:03
12 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:03:16
13 DORIAN GODON (AG2R LA MONDIALE) 0:03:21
14 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:03:38
15 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:03:45

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 69:17:59
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:24
3 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:47
4 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:02:43
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:36
6 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:07:16
7 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:07:35
8 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:07:45
9 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:08:15
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:09:34
11 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:09:36
12 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:14:04
13 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:14:47
14 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:15:07
15 SERGIO LUIS HENAO (UAE TEAM EMIRATES) 0:15:36

Felix Großschartner verteidigt Top-10 Platzierung in der Gesamtwertung auf der letzten Bergetappe der Vuelta

Der Vorschlusstag der Vuelta, der mit einer Bergankunft endete, sorgte heute noch einmal für leichte Veränderungen in der Gesamtwertung. Bei Rennkilometer 30 begann schon die bergige Achterbahnfahrt mit fünf klassifizierten Anstiegen bis hinauf zum Alto de Covatilla, einem Hors Kategorie-Anstieg. Es gelang Pascal Ackermann und Michael Schwarzmann zunächst in eine 34-Mann starke Fluchtgruppe zu kommen, die sich zwischenzeitlich bis auf 4 Minuten vom Feld absetzen konnte. In den letzten Anstiegen wurden immer mehr abgehängte Fahrer aus der Ausreißergruppe vom verkleinerten Peloton eingeholt. Mit 15 km bis zum Ziel attackierte dann ein Trio aus der verbleibenden Spitzengruppe und konnte einen kleinen Vorsprung herausfahren. Im letzten Anstieg, rund 10 km vor dem Ziel, erlitt Felix Großschartner leider einen Defekt, konnte jedoch wenig später wieder zum Feld aufschließen. Zu diesem Zeitpunkt übernahm BORA – hansgrohe im Feld die Führungsarbeit, aber mit 7 km zum Ziel betrug der Abstand zur Spitze immer noch 3:45 Minuten. Wenig später griff D. Gaudu aus der dezimierten Verfolgergruppe an und konnte zur führenden Gruppe aufschließen. Dahinter in der Favoritengruppe, in der sich auch Felix Großschartner befand, setzte Ide Schelling zeitweise die Pace um seinen Teamkollegen im Kampf um das Gesamtklassement zu unterstützen. Nach 178 gefahrenen Kilometern holte Gaudu, der sich zwischenzeitlich an die Spitze setzen konnte, letztlich den Etappensieg. Am Ende einer schweren Vuelta-Etappe überquerte Felix die Ziellinie auf dem 21. Platz und belegte damit den 9. Gesamtrang.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin etwas enttäuscht, dass wir vorne so eine große Gruppe hatten. Ich hatte dann noch einen Defekt im letzten Berg und es hat mich viel Energie gekostet danach wieder den Anschluss zu finden. Ich habe zwei Plätze in der Gesamtwertung verloren, aber zum Schluss bin ich trotzdem noch in der Top-10 und darauf kann ich stolz sein.“ – Felix Großschartner
„Das Ziel war heute natürlich, dass wir Felix mit der gesamten Mannschaft unterstützen wollten. Wir haben uns von Anfang an darauf konzentriert, dass keine allzu große Gruppe geht. Besonders wollten wir darauf achten, dass Vlasov auch nicht in die Gruppe kommt, denn er lag derzeitig auf dem 9. Platz in der Gesamtwertung. Es war dann ein sehr schneller Start, und letztlich ist es einer großen Gruppe gelungen sich abzusetzen. Michael Schwarzmann und Pascal Ackermann waren mit dabei, aber auch Gaudu und De la Cruz, die im Gesamtklassement gefährlich waren. Wir versuchen zu reagieren, konnten aber die Lücke nicht mehr schließen, und haben uns dann bemüht, Felix immer in einer gute Position zu halten. Wir hatten mit Pascal und Schwarzi zwei Fahrer vorne, die nach dem ersten Berg noch da waren, wenn irgendwas gewesen wäre und auf Felix warten konnten, um ihm zu helfen. Die anderen haben ihr Bestes gegeben und ihn so gut wie möglich unterstützt. Sie sind heute ein ganz starkes Rennen gefahren und konnten den ganzen Tag bei Felix bleiben. Kurz vor dem letzten Anstieg hatte Felix leider einen Reifenschaden und musste das Fahrrad wechseln, was auch viel Kraft gekostet hat. Gaudu und De la Cruz sind heute sehr stark gefahren und konnten Felix in der Gesamtwertung überholen. Am Ende liegt er auf dem 9. Platz, was eine ganz starke Leistung ist. Wir sind auf eine Art enttäuscht, dass es nicht zur Verteidigung des 7. Platz gereicht hat, aber auf der anderen Seite sind wir glücklich, dass eine Platzierung unter den ersten 10 für ihn am Ende als Ergebnis steht. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft, die wirklich alles auf dieser Rundfahrt gegeben hat. Morgen ist der letzte Tag, und dort gibt es sicherlich nochmals eine Sprintentscheidung. Da haben wir auch mit Pascal einen Fahrer, der um den Sieg mitfahren kann.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter

Vuelta 20 – Etappe 13

Mirador de Ézaro. Dumbría, November 3rd 2020 – A fourth stage win and La Roja! Primoz Roglic (Team Jumbo-Visma) made the most of the individual time-trial of La Vuelta 2020, a 33.7km challenge from Muros to the uphill finish at Mirador de Ézaro. The Slovenian champion edged Will Barta (CCC Team) for 1’’ and put some distance between him and his rivals for the overall victory of the Spanish Grand Tour. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers), who was wearing La Roja on these demanding roads, is now second overall, with a gap of 39’’. Hugh Carthy (EF Pro Cycling) impressed again two days after his stage victory on L’Angliru: 4th of the stage (+25’’). Roglic already won the individual time-trial last year and kept La Roja until the finish in Madrid.

Muros – Mirador de Ézaro (33,7 km / EZF)
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:46:39
2 WILLIAM BARTA (CCC TEAM) 0:00:01
3 NELSON OLIVEIRA (MOVISTAR TEAM) 0:00:10
4 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:25
5 BRUNO ARMIRAIL (GROUPAMA – FDJ) 0:00:41
6 MATTIA CATTANEO (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:46
7 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:49
8 RÉMI CAVAGNA (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:58
9 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:59
10 JASHA SÜTTERLIN (TEAM SUNWEB) 0:01:07
11 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:01:12
12 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:01:12
13 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:01:17
14 JANNIK STEIMLE (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:01:29
15 THYMEN ARENSMAN (TEAM SUNWEB) 0:01:30

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 49:16:16
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:39
3 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:47
4 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:01:42
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:03:23
6 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:06:15
7 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:07:14
8 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:08:39
9 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:08:48
10 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:09:23

Felix Großschartner verteidigt seinen 7. Platz in der Gesamtwertung nach Vuelta Einzelzeitfahren

Nach dem zweiten Ruhetag ging es heute mit dem Kampf gegen die Uhr über 33 km von Muros zum Mirador de Ezaro weiter. Die ersten 31 km des einzigen Zeitfahrens bei der diesjährigen Vuelta verliefen flach der Atlantikküste entlang, ehe eine anstrengende Kletterpartie mit einem 14,6 Prozent steilen Schlussanstieg zum Mirador de Ézaro bevorstand. Kurz vor der Steigung konnten die Fahrer auch von ihrer Zeitfahrmaschine auf ein Rennrad umsteigen. Zur Mittagszeit eröffnete der erste Fahrer das Einzelzeitfahren und setzte mit 14:54 Minuten die erste Richtzeit im Ziel. Martin Laas rollte als erster BORA – hansgrohe Fahrer von der Startrampe, während sein Teamkollege Felix Großschartner, aktuell Siebenter in der Gesamtwertung, als letzter Fahrer der Raublinger Mannschaft das Starthaus verließ. Bei der ersten Zwischenzeit lag der Österreicher auf dem 14. Platz, verlor beim zweiten Messpunkt etwas Zeit, und belegte am Ende mit einer Zeit von 48:33 Minuten den 19. Platz. P. Roglič kam letztlich mit der Siegerzeit von 46:39 Minuten ins Ziel. Nach einem soliden Zeitfahren konnte Felix seinen 7. Platz in der Gesamtwertung verteidigen, büßte aber 1:44 Minuten gegenüber dem derzeitig Führenden ein.
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte etwas mehr beim Zeitfahren erwartet, denn ich kann das normalerweise eigentlich ganz gut. Die Nummern waren stark aber die anderen waren heute einfach besser. Im Nachhinein bin ich zufrieden, dass ich meine Zeit auf meine unmittelbaren Konkurrenten etwas ausbauen konnte. Das Rennen war doch ganz gut und ich freue mich schon auf morgen. Auf den nächsten Tagen muss ich mich voll konzentrieren und keine Fehler machen.“ – Felix Großschartner
„Heute war das Ziel die Position von Felix zu stabilisieren, während alle anderen Kraft für die nächsten Tage sparen sollten. Felix hat eine sehr gute Zeitfahrleistung hingelegt und wir hoffen jetzt, dass wir die Vuelta gut zu Ende bringen können.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter

La Vuelta – Etappe 10

Primoz Roglic (Jumbo-Visma) claimed back La Roja thanks to his third stage win on the roads of La Vuelta 2020 on Friday as he dominated the uphill finish in Suances after another demanding day of racing along the coast. The Slovenian star moved past everyone inside the last 200m to take victory ahead of Felix Grossschartner (Bora-Hansgrohe) and Andrea Bagioli (Deceuninck-Quick Step). Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) was leading by 13’’ on GC but he dropped 3’’ on the line and saw Roglic claim 10 bonus seconds, allowing the Slovenian to lead the overall standings thanks to a better score when adding their placings in the 10 first stages of La Vuelta 2020. They are set to battle it out on the climbs of Asturias this week-end.
Attacks fly as soon as the 157-man peloton start from Castro Urdiales, welcoming a La Vuelta stage for the first time since 1958. Michal Paluta (CCC), Brent Van Moer (Lotto Soudal), Pim Ligthart (Total Direct Energie) and Alexander Molenaar (Burgos-BH) quickly open a 20’’ gap, before Jonathan Lastra (Caja Rural-Seguros RGA) join them at the front. Other riders try to participate in the day’s breakaway, unsuccessfully, and the front group actually loses a member when Paluta punctures at km 13. He never makes it back.
Movistar move to the front of the bunch when the gap hits a maximum of 12’15’’ at km 44. Paluta is eventually reeled in by the peloton at km 46. Deceuninck-Quick Step and Mitchelton-Scott take care of the chase from that point, Astana join them at km 80 and the gap steadily decreases: 8 minutes with 100km to go and 6 minutes 20km later.
Mitchelton-Scott drive the bunch
The attackers’ lead is down to 4’15’’ when they hit the bottom of the only categorised climb of the day, the Alto de San Cipriano (cat 3). Sam Bennett (Deceuninck-Quick Step) struggles to stick with the bunch over the top, 60km away from the finish.
Mitchelton-Scott up the ante with 35km to go. The gap quickly drops to 1’ and Sam Bennett is definitely dropped from the bunch 27km away from the line. Brent Van Moer, Pim Ligthart and Alexander Molenaar are caught by the bunch 10km later.
Cavagna and Martin try
Willie Smit (Burgos-BH) attacks with 11km to go but he’s quickly caught. Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) and Ivo Oliveira (UAE Team Emirates) immediately counter-attack. The Frenchman goes solo inside the last 5km but he is caught with 3.5km to go.
Guillaume Martin (Cofidis) accelerates in the final kilometre but Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) bridges the gap before Primoz Roglic (Jumbo-Visma) flies past everyone. Only 8 riders finish in the same time. Carapaz loses 3’’, allowing the Slovenian to lead the overall standings thanks to a better score when adding their placings in the 10 first stages of La Vuelta 2020.

Castro Urdiales – Suances (185 km)
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 4:14:11
2 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
3 ANDREA BAGIOLI (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:00
4 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA PRO TEAM) 0:00:00
5 ROBERT STANNARD (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:00
6 JULIEN SIMON (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:00:00
7 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:00
8 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:00
9 JASPER PHILIPSEN (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:03
10 MAGNUS CORT NIELSEN (EF PRO CYCLING) 0:00:03
11 DION SMITH (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:03
12 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:00:03
13 DORIAN GODON (AG2R LA MONDIALE) 0:00:03
14 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:03
15 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA PRO TEAM) 0:00:03

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 40:25:15
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:00
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:25
4 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:51
5 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:01:54
6 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:03:19
7 JHOAN ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:03:28
8 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:03:35
9 WOUTER POELS (BAHRAIN – MCLAREN) 0:03:47
10 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:03:52

Felix Großschartner erringt beeindruckenden zweiten Platz auf der 10. Etappe der Vuelta a España

Im Gegensatz zur gestrigen Flachetappe war die heutige 165 km lange Strecke zwischen Castro Urdiales und Suances etwas tückischer. Neben einem kleinen Anstieg im Mittelteil ging es auf den letzten beiden Kilometer in eine kleine Steigung, die einen Massensprint letztlich vereitelte. Die vierköpfige Fluchtgruppe des Tages konnte zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als 12 Minuten herausarbeiten, aber mit 15 km bis zum Ziel war es um sie geschehen. In der finalen Steigung mussten einige der Sprinter abreißen lassen, während vorne im Feld mehrere Fahrer erfolglos attackierten. Auf den letzten drei Kilometern setzten sich die Klassementfahrer, darunter auch Felix Großschartner, an die Spitze des Renngeschehens. Mit noch wenigen hundert Metern griff P. Roglič an und der österreichische BORA – hansgrohe Fahrer konterte, konnte aber am Ende nicht mehr an dem Slowenen im Bergaufsprint vorbeiziehen und kam als Zweiter zeitgleich mit dem Tagessieger über die Ziellinie. Damit verbleibt Felix auf dem 6. Platz in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Zum Schluss war es sehr hektisch, aber mein Team hat mich in eine gute Ausgangsposition für das Finale gebracht. Ich klemmte mich an Guillaume Martins Hinterrad und fuhr nach vorne, aber letztlich war Roglič heute doch zu stark. Ich bin jedenfalls mit dem zweiten Platz sehr zufrieden. Ich glaube ich werde jeden Tag stärker, aber die nächsten zwei Tage werden sehr schwer. Sollte ich da etwas Zeit verlieren ist das aber nicht ganz so schlimm, denn in der letzten Woche gibt es noch mehrere Möglichkeiten, das wieder wettzumachen.“ – Felix Großschartner
„Das war heute doch eine recht anspruchsvolle Etappe mit einer schweren 1,5 km langen Zielsteigung. Wir wussten, dass dies vielleicht etwas zu schwer für Pascal sein würde und bei Felix waren wir ziemlich sicher, dass er am Ende gut fahren konnte. Aber man kann sich in einem solchen Finale vorher nie ganz sicher sein und so haben wir beide Fahrer unterstützt. Felix ist dann wirklich sehr gut gefahren und mit seinem zweiten Platz hinter Roglič sind wir sehr zufrieden. Das ganze Team hat gut gearbeitet und Felix wieder in eine gute Ausgangsposition fürs Finale gebracht. Am Ende war es ein guter Tag für uns alle.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

La Vuelta – Etappe 8

Three days after he lost La Roja to Richard Carapaz (Ineos Grenadiers), Primoz Roglic (Jumbo-Visma) showed on Wednesday he definitely has the legs to fight for the overall victory in La Vuelta 2020. The defending champion made the most of the steep slopes up the Alto de Moncalvillo to claim a spectacular solo victory on stage 8. Richard Carapaz finished second (+13’’). He still leads the overall classification… But Roglic only trails by 13’’ after his demonstration of power.
The peloton roll out of Logroño without Tom Dumoulin (Jumbo-Visma), Kenny Elissonde (Trek-Segafredo) and Michal Golas (Ineos Grenadiers) but with many motivated attackers. Callum Scotson (Mitchelton Scott) and Jesus Ezquerra (Burgos-BH) are the first riders to open a gap but the peloton gets back to them at km 9.
Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), Rui Costa (UAE Team Emirates), Robert Stannard (Mitchelton-Scott), Stan Dewulf (Lotto Soudal), Benjamin Dyball (NTT Pro Cycling), Julien Simon (Total Direct Energie) and Angel Madrazo (Burgos-BH) eventually manage to get away after 20km of hard battle. At km 27, the gap is up to 3’20’’ and Ineos Grenadiers get to the front of the bunch to control the race for Richard Carapaz.
Movistar put the hammer down
Caja Rural-Seguros RGA’s Jhojan Garcia and Hector Saez attack from the bunch inside the last 70km, to try and bridge the gap to the leaders while the peloton trail by 5’. Movistar up the ante on the first climb of the day, Puerto de la Rasa (9.8km at 5.3%), and the chasers are quickly caught. Rémi Cavagna leads the way to the summit but the gap gets down to 2’30’’ (50km to go).
Movistar maintain pressure on the downhill and the peloton split in three groups 38km away from the finish. The gap to the front group is down to 40’’ when Angel Madrazo is dropped by his companions, with 27km to go. Stan Dewulf and Benjamin Dyball are the last attackers to be caught on the first slopes up the Alto de Moncalvillo (8.3km with an average gradient of 9.2%).
Carapaz tries, Roglic dominates
Alejandro Valverde (Movistar) shakes the group with 6km to go. Then stage 7’s winner Michael Woods (EF Pro Cycling) sets the stage for an attack from Hugh Carthy with 3.5km to go. Sepp Kuss (Jumbo-Visma) follows and Richard Carapaz responds with a strong move on the steepest ramps, with 2.5km to go.
Primoz Roglic (Jumbo-Visma) is the quickest rider to react. Dan Martin (Israel Start-Up Nation), Hugh Carthy (EF Pro Cycling) and Aleksandr Vlasov (Astana) also bridge the gap. The Russian even tries to counter-attack but nobody can contain Primoz Roglic’s powerful attack under the flamme rouge.

8. Etappe: Logroño – Moncalvillo – 165 Km
28. Oktober 2020
1 ROGLIČ Primož SLO JUMBO – VISMA 04:07:08 39,82
2 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:13
3 MARTIN Daniel IRL ISRAEL START – UP NATION 00:19
4 VLASOV Aleksandr RUS ASTANA PRO TEAM 00:25
5 CARTHY Hugh John GBR EF PRO CYCLING 00:33
6 POELS Wouter NED BAHRAIN – MCLAREN 00:35
7 MAS NICOLAU Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:54
8 KUSS Sepp USA JUMBO – VISMA 00:54
9 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL MITCHELTON – SCOTT 01:33
10 CHAMPOUSSIN Clément FRA AG2R LA MONDIALE 01:37

Gesamt:
1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 32:31:06
2 ROGLIČ Primož SLO JUMBO – VISMA 00:13
3 MARTIN Daniel IRL ISRAEL START – UP NATION 00:28
4 CARTHY Hugh John GBR EF PRO CYCLING 00:44
5 MAS NICOLAU Enric ESP MOVISTAR TEAM 01:54
6 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 03:28
7 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL MITCHELTON – SCOTT 03:28
8 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 03:35
9 SOLER Marc ESP MOVISTAR TEAM 03:40
10 POELS Wouter NED BAHRAIN – MCLAREN 03:47

Felix Großschartner verteidigt 6. Platz in der Gesamtwertung nach brutaler Bergankunft auf der 8. Etappe der Vuelta a España

Ein anstrengender Tag wartete heute auf das Fahrerfeld. Obwohl die erste Streckenhälfte über relativ flaches Terrain führte, ging es in der zweiten Hälfte über einen Anstieg der 2. Kategorie, ehe es zum Schluss hinauf zum steilen Alto de Moncalvillo ging. Nach dem Start in Logroño dauerte es 25 km bevor sich eine 7-Mann starke Gruppe vom Feld lösen konnte. Das Renngeschehen blieb lange Zeit unverändert. Movistar setzte dann die Pace an der Spitze des Pelotons und mit noch 20 km bis zum Schlussanstieg war der maximale Vorsprung der Spitzenreiter von vier Minuten auf eine Minute gesunken. Am Fuße des Alto de Moncalvillo waren die verbleibenden Ausreißer wieder eingeholt und es kam zu mehreren Attacken aus dem reduzierten Feld. Felix Großschartner konnte zu diesem Zeitpunkt den Angriffen der Favoritengruppe noch folgen, doch die brutale Steigung forderte ihren Tribut. Viele Fahrer, unter ihnen auch der österreichische BORA – hansgrohe Kletterer, wurden im steilsten Teil des Schlussanstiegs distanziert, und eine 10-Mann Gruppe setzte sich nun in Richtung Ziel ab. Auf den letzten 5 km kam es zum Schlagabtausch der Favoriten, den P. Roglič nach 164 gefahrenen Kilometer für sich entscheiden konnte. Felix kam auf dem 17. Platz ins Ziel, rund 2 Minuten hinter dem Tagessieger, konnte damit aber seinen 6. Rang in der Gesamtwertung verteidigen.
Reaktionen im Ziel
„Es war echt schwer am Schluss der Etappe. Ich hatte wohl heute nicht meinen besten Tag und habe etwas Zeit verloren. Aber das ist nicht so schlimm. Heute war sicherlich auch keine Etappe für mich, daher bin mit meiner Leistung zufrieden. Ich habe hart gekämpft und konnte dadurch meinen 6. Platz im Gesamtklassement behaupten. Unser Plan ist es, von Tag zu Tag zu sehen, was wir erreichen können, und das heutige Ergebnis ist gar nicht so schlecht, auch mit Blick auf die Gesamtwertung. Danke an das ganze Team, das mich wieder in eine sehr gute Position für den letzten Anstieg gebracht hat.“ – Felix Großschartner
„Es war ein gutes Rennen für uns. Eine kleine Gruppe von sieben Fahrern konnte sich absetzen, aber Team Ineos Grenadiers kontrollierte das Rennen sehr gut. Später ist Movistar dann eingestiegen, um auf den Tagessieg zu fahren. Wir hatten wieder das Ziel mit Felix in der Zeit zu bleiben und im letzten Berg, um die Top-10 zu kämpfen. Er ist ein gutes Rennen gefahren, hat seinen Rhythmus im schweren Anstieg gefunden und ist jetzt immer noch Gesamtsechster, was für uns ein gutes Ergebnis ist.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

La Vuelta 20 – Etappe 1

Arrate.Eibar, Tuesday, October 20th 2020 – Already winner of the 2019 La Vuelta, Primoz Roglič (Team Jumbo-Visma) made the most of the first summit finish of the 2020 edition to claim back La Roja as the overall race leader. The Slovenian star controlled his rivals on the Alto de Arrate and launched a powerful attack with 1km to go to immediately assert his authority on the race. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) finished second ahead of Dan Martin (Israel Start-Up Nation). This first stage already opened significant gaps, with only eight riders within 10’’ of Roglič.

After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Foto: Gerhard Plomitzer
Irun – Eibar (173km)
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 4:22:34
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:01
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:01
4 JHOAN ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:01
5 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:00:01
6 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:00:01
7 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:04
8 SEPP KUSS (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:10
9 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:40
10 ANDREA BAGIOLI (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:51
11 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:00:51
12 ROBERT GESINK (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:51
13 GORKA IZAGIRRE INSAUSTI (ASTANA PRO TEAM) 0:00:51
14 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:51
15 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:51
16 TOM DUMOULIN (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:51
17 DAVIDE FORMOLO (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:51
18 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:01:08
19 KENNY ELISSONDE (TREK – SEGAFREDO) 0:01:17
20 MARC SOLER (MOVISTAR TEAM) 0:01:17

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 4:22:24
2 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:05
3 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:07
4 JHOAN ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:11
5 FELIX GROSSSCHARTNER (BORA – HANSGROHE) 0:00:11
6 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) 0:00:11
7 HUGH JOHN CARTHY (EF PRO CYCLING) 0:00:14
8 SEPP KUSS (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:20
9 GEORGE BENNETT (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:50
10 ANDREA BAGIOLI (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:01:01
11 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:01:01
12 ROBERT GESINK (TEAM JUMBO – VISMA) 0:01:01
13 GORKA IZAGIRRE INSAUSTI (ASTANA PRO TEAM) 0:01:01
14 MIKEL NIEVE (MITCHELTON – SCOTT) 0:01:01
15 DAVID DE LA CRUZ (UAE TEAM EMIRATES) 0:01:01

Auftakt nach Maß: Felix Großschartner starker Fünfter auf der anspruchsvollen ersten Etappe der Vuelta a España

Die Auftaktetappe der 18-tägigen Spanien-Rundfahrt begann mit einer Kletterpartie im Baskenland. Mit Start in Irùn an der französisch-spanischen Grenze ging es über hügeliges Terrain und vier kategorisierte Anstiege in der zweiten Streckenhälfte. Der 9.9 km lange und im Durchschnitt 7 Prozent steile Alto de Arrate wartete kurz vor dem Ziel und versprach einen spannenden Kampf um das erste Rote Trikot. Eine 5-Mann Gruppe löste sich schon nach wenigen Kilometern, doch das Peloton ließ sie während des Tages nie sehr weit entkommen. Im Feld kontrollierte Movistar das Tempo über weite Strecken, aber auf den letzten 30 km rückte auch BORA – hansgrohe mit an die Spitze des Pelotons und es war schnell um die verbleibenden Ausreißer geschehen. Im vorletzten Anstieg teilte sich das Feld, als Ineos Grenadiers das Tempo vorne anhob. Im steilen Schlussanstieg gerieten auch einige der Favoriten in Schwierigkeiten und mussten abreißen lassen. Als mit nur 5 km S. Kuss attackierte, konterte eine kleine Gruppe um Felix Großschartner. Aber als P. Roglic auf den letzten 500 m angriff, konnte keiner der anderen Fahrer mitziehen und der slowenische Fahrer holte den ersten Etappensieg der diesjährigen Vuelta. Nach einer sehr starken Leistung errang Felix am Ende den 5. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Form, denn ich fühlte mich den ganzen Tag sehr gut. Ich bin etwas enttäuscht über meine Platzierung, denn ich glaube, ich hätte besser abschneiden können. Aber trotzdem, meine Beine waren gut. Natürlich vielen Dank an meine Teamkollegen, denn sie haben mich in eine gute Position gebracht. Am Ende gab es einen starken Angriff von Sepp Kuss und ich bin froh, dass ich da mithalten konnte. Roglic, wie jeder weiß, ist im Moment der stärkste Fahrer und er konnte dann am Ende erfolgreich angreifen. Ich bin aber mit meinem 5. Platz zufrieden. Wir werden in den nächsten Tagen sehen, was wir noch erreichen können und ich hoffe nur, dass meine Beine gut sind.“ – Felix Großschartner
„Die Etappe verlief so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir wollten Felix unterstützen, vorne in den letzten Berg reinzufahren und das hat super geklappt. Und vor allem Ide und Jay haben da einen tollen Job gemacht, und so konnte Felix die ganze Zeit im Windschatten bleiben. Er ist dann ein gutes Finale gefahren, war immer vorne mit dabei und mit dem 5. Platz sind wir sehr zufrieden. Wir schauen jetzt von Tag zu Tag weiter und hoffen auf diese gute Leistung aufbauen zu können.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter

LIÈGE – BASTOGNE – LIÈGE 2020

Liège – Liège (257,0 km / 4375 hm)
1 ROGLIČ Primož (SLO) JUMBO – VISMA 6:32:02
2 HIRSCHI Marc (SUI) TEAM SUNWEB 0:00:00
3 POGAČAR Tadej (SLO) UAE TEAM EMIRATES 0:00:00
4 MOHORIC Matej (SLO) BAHRAIN – MCLAREN 0:00:00
5 ALAPHILIPPE Julian (FRA) DECEUNINCK – QUICK – STEP 0:00:00
6 VAN DER POEL Mathieu (NED) ALPECIN – FENIX 0:00:14
7 WOODS Michael (CAN) EF PRO CYCLING 0:00:14
8 BENOOT Tiesj (BEL) TEAM SUNWEB 0:00:14
9 BARGUIL Warren (FRA) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:14
10 KWIATKOWSKI Michal (POL) INEOS GRENADIERS 0:00:14
11 MARTIN Daniel (IRL) ISRAEL START – UP NATION 0:00:14
12 DUMOULIN Tom (NED) JUMBO – VISMA 0:00:14
13 MOLARD Rudy (FRA) GROUPAMA – FDJ 0:00:14
14 MARTIN Guillaume (FRA) COFIDIS 0:00:14
15 URAN Rigoberto (COL) EF PRO CYCLING 0:00:14
16 PORTE Richie (AUS) TREK – SEGAFREDO 0:00:14
17 IZAGIRRE INSAUSTI Gorka (ESP) ASTANA PRO TEAM 0:00:43
18 COSNEFROY Benoit (FRA) AG2R LA MONDIALE 0:00:58
19 FRAILE MATARRANZ Omar (ESP) ASTANA PRO TEAM 0:00:58
20 MARTINEZ POVEDA Daniel Felipe (COL) EF PRO CYCLING 0:00:58
21 KÄMNA Lennard (GER) BORA – HANSGROHE 0:00:58

After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Foto: Gerhard Plomitzer

October 4 th 2020 – 17:29
Primoz Roglic (Jumbo-Visma) won the 106th Liège-Bastogne-Liège with an exhibition of race craft and experience to make the most out of his legs and the circumstances in the final kilometres. Two weeks after a heart-breaking defeat on the Tour de France, the Slovenian got his payback from this amazing sport called cycling. Roglic went clear with Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) and Marc Hirschi (Team Sunweb) with 14 kilometres to go, atop the Côte de la Roche-aux-Faucons. They reached together the final straight, where the wearer of the rainbow jersey put out an irregular sprint that got him relegated because it hindered the effort of Pogačar and Hirschi. Still, Roglic was quicker than Alaphilippe and crossed the finish line first as the French rider raised his arms.
175 riders took the start on the 106th edition of Liège-Bastogne-Liège at 10:24, ready to race over 258 kilometres from Liège to Bastogne and back. It was after nine kilometres that Iñigo Elosegui (Movistar Team), Kobe Goossens (Lotto-Soudal), Alexander Kamp (Trek-Segafredo), Michael Schär (CCC Team), Kenny Molly (Bingoal WB), Omer Goldstein (Israel Start-Up Nation), Valentin Ferron, Paul Ourselin (Total Direct Energie) and Gino Mäder (NTT Pro Cycling) went clear. Kamp punctured shortly afterwards and was caught by the peloton, from which Mathijs Paasschens (Bingoal WB) counter-attacked. The Dutch rider joined the frontrunners at the kilometre 40, establishing a nine-strong break. The biggest time gap was 5’45”, clocked atop the Côte de la Roche-en-Ardenne (km 76). Deceuninck-Quick Step, Team Sunweb and Ineos Grenadiers were the teams that devoted more effort to control their advantage.
Crashes before the clashes
The race changed significantly as the riders entered the last 100 kilometres. Crashes took it toll, forcing the withdrawal of pre-race favourites such as Greg van Avermaet (CCC Team) or Adam Yates (Mitchelton-Scott). A crash at the head of the bunch with 85 kilometres to go removed from contention Damiano Caruso (Bahrain-McLaren) and Michael Valgren (NTT Pro Cycling), affecting also Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), Marc Hirschi (Team Sunweb) and Rui Costa (UAE Team Emirates), amongst many others. The pack was left pattern-less until everyone came back to its par and Trek-Segafredo took the reins. Meanwhile, at the front of the race, a series of attacks left Schär alone, as a sole frontrunner, with 64 kilometres to go. Mäder was the last man able to hold the Swiss’ wheel.
Deceuninck-Quick Step put the hammer down
Deceuninck-Quick Step hit the front of the pack again on the Col du Maquisard (km 210; -48km). The Belgian outfit brought back Schär at the Côte de la Redoute (km 222; -36km). By the summit of this iconic climb there were only 50 riders on the bunch, that was led by Dries Devenyns and Mauri Vansevenant into the Côte des Forges (km 234; -24km), where Michael Albasini (Mitchelton-Scott) launched an attack before taking a bow and bidding farewell on his last-ever professional race. Despite an attack by Luis León Sánchez (Astana Pro Team) and Rui Costa (UAE Team Emirates), it all came down to the Côte de la Roche-aux-Faucons (km 243,5; -14,5km).
An eventful outcome
Tom Dumoulin (Jumbo-Visma) upped the pace at the foot of the climb and Alaphilippe took the initiative to force a final selection including himself, Primoz Roglic (Jumbo-Visma), Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) and Marc Hirschi (Team Sunweb). The four cooperated without hesitation, with a dozen riders chasing them around 20” behind. Matej Mohoric (UAE Team Emirates) attacked from the chase to join the quartet with 500 meters to go, launching the final sprint. Alaphilippe took off 200 meters from the finish and got a clear margin, but his irregular trajectory barred Hirschi and Pogačar from pulling off a clean sprint and he was therefore relegated to 5th place. The rainbow jersey raised his arms, but he was pipped on the finish line by Roglic, undisputed winner of the day.
@ASO

Keine Topplatzierung für BORA – hansgrohe bei Lüttich-Bastogne-Lüttich

Regnerisches Wetter und viel Wind warteten heute auf das Fahrerfeld bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, dem ältesten der Klassiker im Radsport. Das Tempo im Feld war von Beginn an hoch und es dauerte eine Weile, bevor sich neun Fahrer absetzen konnten. Im Lauf der ersten Rennphase konnte diese Gruppe einen Vorsprung von bis zu fünf Minuten herausfahren, bevor ab Rennkilometer 120 das Tempo im Peloton erhöht wurde. Leider war Jay McCarthy in einen Sturz etwa 100 km vor dem Ziel verwickelt und musste das Rennen aufgeben. Auch Max Schachmann hatte heute einen schlechten Tag und fiel schon vor La Redoute zurück. Dadurch hatte BORA – hansgrohe rund 40 Kilometer vor dem Ziel nur noch Lennard Kämna und Ide Schelling in der Gruppe der Favoriten. Zu diesem Zeitpunkt wurde der letzte der Ausreißer gestellt und auch Ide konnte dem Tempo nicht mehr folgen. Im letzten Anstieg des Tages war Lennard zuerst in guter Position, konnte aber die entscheidende Attacke von Alaphilippe nicht mitgehen und war in der Folge in der zweiten Verfolgergruppe. Den Sieg holte sich am Ende P. Roglic, Kämna erreichte als 21. das Ziel.
Reaktionen im Ziel
„Das war mein erstes Lüttich und ich muss sagen, ich mag das Rennen. An der einen oder anderen Stelle habe ich sicher noch Fehler gemacht, aber ich bin zufrieden. Auf den Leib geschneidert ist mir das Profil nicht, aber es hat Spaß gemacht. Ich war am letzten Anstieg in guter Position, genau wo ich sein musste, aber hatte dann nicht mehr die Beine, um ganz vorne mitzufahren. Ich denke, ich kann mir heute nichts vorwerfen. Jetzt habe ich noch ein Rennen vor mir, dann ist diese spezielle Saison zu Ende.“ – Lennard Kämna

„Wir wollten heute eigentlich um den Sieg mitfahren, aber das hat nicht geklappt, wie wir uns das vorgenommen hatten. Mit Jay haben wir einen wichtigen Mann durch einen Sturz verloren. Dann hatte leider auch Max einen richtig schlechten Tag. Er hat schon früh gesagt, dass heute gar nichts geht, aber wir hatten gehofft, dass er sich vielleicht etwas freifahren kann. Dem war nicht so. Dadurch hatten wir im Finale nur noch Ide und Lennard vorne. Ide ist wieder sehr gut gefahren und hat Lennard unterstützt, wo er nur konnte. Lennard war dann im entscheidenden Moment an der richtigen Stelle, konnte aber die Attacke nicht mitgehen. Da kann man niemand einen Vorwurf machen. Mehr war heute leider nicht für uns drin.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter