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CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ 2019 STAGE 8: VAN BAARLE WINS, FUGLSANG IS THE CHAMPION IN CHAMPÉRY

Champéry, Sunday, June 16th 2019 – The last stage of the 71st Critérium du Dauphiné went to Dylan van Baarle (Team Ineos) throughout a breakaway from far out. The Dutchman beat Australia’s Jack Haig (Mitchelton-Scott) whose team-mate and former race leader Adam Yates pulled out as many riders got sick the day after they faced very difficult stormy conditions. Jakob Fuglsang (Astana Pro Team) won his second Dauphiné after 2017 meanwhile Tejay Van Garderen (EF Education First) and Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) rounded out the final podium.

Emanuel Buchmann beendet Dauphiné Rundfahrt auf einem großartigen dritten Gesamtrang
Der letzte Tag der 71. Austragung der Dauphiné Rundfahrt sollte das Gesamtklassement noch einmal ordentlich durchrütteln. Die Etappe führte das Rennen von Cluses über 113,5 km in die Schweiz, in den Zielort Champéry. BORA – hansgrohe’s Klassementfahrer Emanuel Buchmann war nur eine Sekunde vom Podest entfernt, und setzte heute alles daran diese Sekunde gutzumachen. Dreizehn Fahrer bildeten die Fluchtgruppe des Tages und hatten 46 km vor dem Ziel einen vierminütigen Vorsprung auf das restliche Feld. Wie gestern, war auch heute Felix Großschartner in der Spitzengruppe vertreten und lieferte erneut ein starkes Rennen ab. Leider, kam Teamkollege Gregor Mühlberger zu Sturz und gab als Folge das Rennen auf, glücklicherweise trug er keine ernsthaften Verletzungen davon. Auch der Gesamtzweite A. Yates musste die Dauphiné heute vorzeitig verlassen und stieg bei der Verpflegungszone vom Rad. Im Laufe der letzten Anstiege sank der Vorsprung der Spitzengruppe und 20 km vor dem Ziel betrug der Abstand zwischen Spitze und Feld nur noch zwei Minuten. Im letzten Anstieg zerfiel die Spitzengruppe und zwei Fahrer konnten sich vom Rest absetzen. Auch in der Gruppe der Favoriten war das Tempo nun enorm hoch, Emanuel Buchmann präsentierte sich einmal mehr in großartiger Form und hatte zu keiner Zeit Probleme dem Tempo zu folgen. Auf den letzten zwei Kilometern konterte Buchmann alle Attacken und erreichte als 10. das Etappenziel, während sich D. van Barle an der Spitze den Sieg holte. Buchmann rückte damit noch auf Rang drei der Gesamtwertung vor und beendete die Dauphiné Rundfahrt damit auf dem Podest. Ein großartiges Ergebnis für den Ravensburger, der sich nun auf die kommende Tour de France konzentrieren wird.
Reaktionen im Ziel
„Es war eine schwere Etappe, aber zumindest war das Wetter heute besser als gestern. Ich blieb immer in der Gruppe der Favoriten und fuhr in der Nähe des Gesamtführenden. Auch heute war das Team wieder großartig und hat mich immer unterstützt. Ich konnte auf Rang 10 die Etappe beenden und schaffte somit den Sprung aufs Podium. Ich bin mehr als glücklich, es ist ein großartiges Ergebnis ein Etappenrennen auf dem Podium zu beenden. Ich freue mich schon auf die Tour de France und hoffe, dort auch das eine oder andere Ergebnis einfahren zu können.“ – Emanuel Buchmann

„Was sollen wir sagen Chapeau. Emanuel hat die gesamte Woche über konstant eine tolle Leistung gezeigt. Das gesamte Mannschaft war wirklich stark diese Woche und hat immer als Team agiert. Gestern und heute sind Felix und Emu sehr stark gefahren. Ich bin stolz auf die Mannschaft und natürlich auf Emu’s Leistung. Ein dritter Platz bei so einer stark besetzten Rundfahrt ist ein wirklich überaus tolles Ergebnis.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

1 Dylan van Baarle (Ned) Team Ineos 3:05:48
2 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott
3 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:00:50
4 Warren Barguil (Fra) Arkéa Samsic 0:01:12
5 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo-Visma
6 Sébastien Reichenbach (Swi) Groupama-FDJ
7 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:01:16
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:59
9 Xandro Meurisse (Bel) Wanty-Gobert
10 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
11 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
12 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
13 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
14 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
15 Wout Poels (Ned) Team Ineos
GC:
1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 30:44:27
2 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:20
3 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:21
4 Wout Poels (Ned) Team Ineos 0:00:28
5 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:33
6 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:01:11
7 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:12
8 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:21
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:01:24
10 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:38

Emanuel Buchmann attackiert auf Dauphiné Königsetappe und sichert sich großartigen dritten Platz

Les Sept Laux-Pipay, Saturday, June 15th 2019 – Wout Poels (Team Ineos) won stage 7 at the eleventh hour as he overhauled Jakob Fuglsang (Astana Pro Team) and Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) who had attacked in the last two kilometres of the uphill finish to Les Sept Laux-Pipay. Time gaps between the favourites were tight but Fuglsang took over from Adam Yates (Mitchelton-Scott) in the overall lead by the small margin of 8’’. It was an epic stage in stormy conditions on the eve of the grand finale in Champéry, Switzerland.

Die vorletzte Etappe war zugleich auch die Königsetappe der diesjährigen Austragung der Dauphiné Rundfahrt. Es war eine kurze, aber intensive Etappe, 133,5 km mit drei Kategorie 1 Bergwertung galt es zu bewältigen, ehe der 19 km lange Schlussanstieg hinauf zum Plateau Pipay führte. Wie erwartet, setzte sich gleich nach dem Start eine Gruppe ab. Im Gegensatz zu gestern war es heute eine große Gruppe von 22 Fahrern. Felix Großschartner repräsentierte die Farben des Raublinger Teams in der Fluchtgruppe, die schnell eine Lücke von drei Minuten öffnete. Doch schon nach dem ersten Anstieg des Tages lösten sich zwei Fahrer von ihren Fluchtkollegen, Felix Großschartner verblieb in der Verfolgergruppe, die mittlerweile aus 27 Fahrern bestand. Die Gruppe konnte sich bis in den Schlussanstieg halten, Emanuel fuhr dicht dahinter in der Gruppe des Gesamtführenden. Das Rennen ging in den Schlussanstieg, als die Gruppen auseinanderbrachen. Felix Großschartner wurde von der Gruppe der Favoriten, in der auch Emanuel Buchmann war, gestellt. Wie erwartet zerfiel auch diese Gruppe im Laufe des Anstieges und immer wieder wurden Attacken gesetzt. Kurze Zeit distanzierte sich ein Duo, dieses konnte aber wieder gestellt werden. Bei der 3 km- Marke lancierte BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann eine Attacke und konnte sich absetzen. J. Fuglsang gelang es, auf den Ravensburger, aufzuschließen. Gemeinsam kletterten sie dem Ziel entgegen, doch auf den letzten Metern konnte W. Poel auf die beiden aufschließen. Im strömenden Regen sicherte sich der Team Ineos Fahrer den Sieg. Der junge Deutsche musste sich mit Platz 3 begnügen, kletterte aber im Gesamtklassement nun auf den vierten Rang vor. Er befindet sich 21 Sekunden hinter dem neuen Führenden, allerdings trennt Buchmann nur eine Sekunde vom Podest der Dauphiné Rundfahrt.
Reaktionen im Ziel
„Es war heute eine echte Königsetappe, vor allem der starke Regen hat den Schlussanstieg noch schwerer gemacht. Großen Dank an das Team, sie haben mich den gesamten Tag über unterstützt und mich immer gut in die Berge gebracht. Ich fuhr in der Gruppe der Favoriten, wollte so lange wie möglich mit einer Attacke warten. Dann dachte ich, „jetzt oder nie“, und habe es versucht. Fuglsang ging dann mit, und als Poels aufschloss, war es einfach zu spät. Klar wäre ein Sieg mehr als schön gewesen, aber ich werde morgen alles geben, um die eine Sekunde auf das Podium aufzuholen.“ – Emanuel Buchmann

„Das Team hat sehr gut für Emanuel gearbeitet, sie haben ihn immer in eine gute Position gefahren und wir wollten uns nur auf den Schlussanstieg konzentrieren. Außerdem wollten wir so viele Helfer wie möglich bei ihm haben, was auch gut umgesetzt worden ist. Gregor hat erneut einen tollen Job gemacht. Es war das Ziel auf den letzten Kilometern zu attackieren und auch das hat geklappt. Emanuel ist ein enorm starkes Rennen gefahren und hat es auf Rang 3 beendet. Uns fehlt genau eine Sekunde aufs Podium, und diese werde wir versuchen morgen zu holen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

1 Wout Poels (Ned) Team Ineos 4:01:34
2 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:01
3 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
4 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:10
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates
6 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
7 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:13
8 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:16
9 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:30
10 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0:00:34
GC:
1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 27:36:40
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:08
3 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:20
4 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:21
5 Wout Poels (Ned) Team Ineos 0:00:28
6 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:32
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:33
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:12
9 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:01:20
10 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:21
11 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:01:24
12 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:01:38
13 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
14 Michael Woods (Can) EF Education First 0:02:24
15 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:03:13

Nur Alaphilippe kann Gregor Mühlberger auf der 6. Etappe der Dauphiné Rundfahrt stoppen

Es war heute ein regnerischer Start in die längste Etappe der Dauphiné Rundfahrt. In strömendem Regen nahm das Feld in Saint-Vulbas Plaine de l’Ain die 229 Kilometer nach Saint-Michel-de-Maurienne in Angriff. Ganze acht kategorisierte Berge warteten auf die Fahrer, drei davon der 2. Kategorie. Nur wenige Minuten nachdem der Startschuss gefallen war, attackierten drei namhafte Fahrer, einer davon Gregor Mühlberger von BORA – hansgrohe. Zusammen mit J. Alaphilippe und A. de Marchi machte sich das Trio auf den Weg und konnte schnell einen Vorsprung von mehr als 5 Minuten herausfahren. Im Laufe des Tages wuchs ihr Vorsprung auf über 10 Minuten an. Als das Trio noch 80 km bis zum Ziel hatte, waren die Ausreißer sogar 14 Minuten vor dem Feld. Zu diesem Zeitpunkt war mehr als klar, dass der heutige Etappensieger aus dieser Gruppe kommen würde. Gregor Mühlberger zeigte eine beeindruckende Form und fuhr ein unglaublich starkes Rennen. Als das Trio in den vorletzten Berg, 25 km vor dem Ziel, war, betrug ihr Vorsprung noch immer 12 Minuten. Am letzten Anstieg des Tages musste De Marchi abreißen lassen, nachdem Mühlberger mehrere Male attackierte. Somit waren es nur noch der BORA – hansgrohe Fahrer und J. Alaphilippe aus der Deceuninck – Quick-Step Riege, die den Sieg unter sich ausmachen sollten. Beide Fahrer belauerten sich auf den letzten 1000 flachen Metern in Richtung Ziel. Mühlberger trat den Sprint von der Spitze aus an und sah schon wie der sichere Sieger aus, als Alaphilippe auf den letzten Metern noch um Haaresbreite an dem Österreicher vorbeiziehen konnte. Dennoch bewies der BORA – hansgrohe Kletterer heute seine Extraklasse, mit mehr als 200 km in der Fluchtgruppe des Tages und einem starken zweiten Rang auf der ersten echten Bergetappe der diesjährigen Dauphiné.
Reaktionen im Ziel
„Heute hat mir das Team grünes Licht gegeben und ich konnte auf Etappenjagd gehen. Gleich nach 13km hat sich die Spitzengruppe des Tages gebildet, überraschenderweise sehr klein mit nur drei Fahrern. Wir harmonierten sehr gut miteinander und konnten unseren Vorsprung ausbauen. Auf den letzten 15 km begannen dann die Attacken – ich hatte Alaphilippe und De Marchi immer unter Kontrolle und durch meine Konterattacke setzten wir uns schlussendlich von De Marchie ab. Im Sprint gegen Alaphilippe fehlten dann leider dennoch ein paar Zentimeter auf den Sieg.“ – Gregor Mühlberger

“Wir wollten mit Gregor in die Gruppe gehen, dass es so eine kleine war, hätten wir uns nicht gedacht. Sam versuchte kurz nachzusetzen aber entschied sich dann hinten zu bleiben. Da der Vorsprung immer größer wurde, wussten wir schnell, dass es hier nun um den Sieg gehen würden. Wir hatten auch immer ein Auge auf Alaphilippe, da wir wussten, dass er der stärkste Konkurrent sein würde. Gregor hat alles richtig gemacht, er ist ein sehr gutes Rennen gefahren und so knapp zu verlieren ist natürlich schade, aber es wird sicherlich noch die eine oder andere Chance für ihn kommen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 6:00:54
2 Gregor Mühlberger (Aut) Bora-Hansgrohe
3 Alessandro De Marchi (Ita) CCC Team 0:00:22
4 Wout Poels (Ned) Team Ineos 0:06:10
5 Gorka Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
6 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
7 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
10 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team
GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 23:35:04
2 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:04
3 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:06
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:07
5 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:24
6 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:25
7 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:26
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:30
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:40
10 Wout Poels (Ned) Team Ineos

Hartes Finale bringt Sam Bennett starken 2. Platz auf der 5. Etappe der Dauphiné Rundfahrt

Eine 200 km Flachetappe erwartete die Fahrer heute auf der 5. Etappe von Boën-sur-Lignon nach Voiron. Nur vier Bergwertungen, alle der vierten Kategorie, standen auf dem Programm, ehe die Zuseher sich auf einen Massensprint auf einer ansteigenden Zielgeraden freuen konnten. Gleich zu Beginn formte ein Trio die Fluchtgruppe des Tages und hatte im Laufe der Etappe drei Minuten Vorsprung, während BORA – hansgrohe zusammen mit Mitchelton -Scott, um den Führenden der Gesamtwertung, im Hauptfeld die Geschehnisse kontrollierten. Das Trio an der Spitze des Rennens hielt sich über viele Kilometer vorne und konnte den mehrminütigen Vorsprung konstant halten. Bei noch 40 zu fahrenden Kilometern, verschärfte Deceuninck – Quick-Step das Tempo, um die Lücke langsam zu schließen. Kilometer um Kilometer sank der Vorsprung, doch das Trio hielt sich eisern an der Spitze. Bevor an der 2 km Marke ihre Flucht ein Ende hatte, als das Peloton, mit den Sprinterteams an der Spitze heranbrauste. BORA – hansgrohe versuchte ihr Lead-Out zu beginnen, doch viele Attacken machten einen organisierten Sprint beinahe unmöglich. Die letzten Kilometer waren von zahlreichen Kurven geprägt und sorgte für ein packendes Finale. Sam Bennett zögerte vor der letzten Kurve etwas, um sich an das Hinterrad von Alaphilippe zu klemmen. In einem spannenden Sprint setzte sich W. Van Aert durch, während Sam mit der höchsten Endgeschwindigkeit etwas zu spät freie Fahrt hatte und auf Rang zwei das Ziel erreichte. Dennoch ein starkes Ergebnis nach einem langen harten Tag, an dem die BORA – hansgrohe Mannschaft einmal mehr tolle Arbeit geleistet hat.

1 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma 5:00:34
2 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe
3 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep
4 Lorrenzo Manzin (Fra) Vital Concept-B&B Hotel
5 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
6 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
7 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep
8 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
9 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep
10 Mads Schmidt Würtz (Den) Katusha-Alpecin
11 Wout Poels (Ned) Team Ineos
12 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
13 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
14 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates
15 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 17:28:00
2 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:04
3 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:06
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:07
5 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:20
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:24
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:25
8 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:26
9 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:30
10 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:40
11 Wout Poels (Ned) Team Ineos
12 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:00:54
13 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:13
14 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:27

Reaktionen im Ziel
„Leider wollte es heute einfach nicht klappen. Die Jungs sind richtig gut gefahren, aber das Finale war so chaotisch und geprägt von vielen Attacken. Ich sah, dass Alaphilippe um die Kurve kam und wurde dann etwas abgedrängt. Dennoch konnte ich noch auf Platz zwei sprinten. Ich bin enttäuscht aber dankbar, dass die Jungs so hart gearbeitet haben, um die Fluchtgruppe zu stellen.“ – Sam Bennet

„Wir haben von Anfang an mit Cece kontrolliert, gefolgt von Christoph. Vor allem im Finale wollten wir vorne sein. Doch das Trio hielt sich richtig lange an der Spitze und hat hart gekämpft. Im Finale sahen wir dann viele Attacken und somit war ein richtiges Lead-out schwierig. Aber die Jungs sind ein gutes Rennen gefahren, haben hart gearbeitet. Klar wollten wir gewinnen, aber ein 2. Platz ist auch ein ordentliches Ergebnis.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA hansgrohe

Schwerer Sturz von Chris Froome (Team INEOS) beim Training zum Zeitfahren beim Criterium du Dauphine


Beim Training für das Zeitfahren ist Chris Froome nach einer Abfahrt mit hoher Geschwindigkeit sehr schwer gestürzt. Er war zusammen mit Wout Poels unterwegs und nahm die Hände vom Lenker, um sich die Nase zu putzen. Dabei erfasste ihn eine Windböe und er krachte mit voller Wucht gegen eine Hauswand. Er zog sich viele Knochenbrüche zu, u.a. Oberschenkel, Ellbogen und Rippen. Gemäß Teamchef Dave Brailsford liegt er auf einer Intensivstation. Sein geplanter Start bei der Tour de France ist dadurch nicht möglich.
Wir wünschen Chris Froome eine baldige und vollständige Genesung.
Text/Foto: Gerhard Plomitzer

Emanuel Buchmann fliegt im Zeitfahren der Dauphine Rundfahrt auf einen starken 5. Platz

Die vierte Etappe der Dauphine Rundfahrt sah ein 26,1 Kilometer langes Zeitfahren rund um die Stadt Roanne. Nach circa 11 gefahrenen Kilometern erwartete die Fahrer ein circa 4 Kilometer langer Anstieg, der Rest der Strecke war flach, allerdings stark dem Wind ausgesetzt. Der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der von der Rampe ging, war Shane Archbold gefolgt von Giro d’Italia Etappensieger Cesare Benedetti und Christoph Pfingsten. Der Sieger der gestrigen dritte Etappe, Sam Bennett, ging um kurz vor 14:00 auf die Strecke und beendete den Kurs in einer soliden Zeit von 38:18, eine Sekunde schneller als Kollege Christoph Pfingsten. BORA – hansgrohe’s Kletterasse Felix Großschartner und Gregor Mühlberger nahmen das Zeitfahren relativ gelassen, um Energie für die anstehenden Bergetappen zu sparen. Dennoch erreichte Felix Großschartner eine respektable Zeit von 36:16 und bewies damit einmal mehr seine Klasse im Kampf gegen die Uhr. Als letzter BORA – hansgrohe Fahrer ging Emanuel Buchmann auf die Strecke. Derzeit 13. im Gesamtklassement, versuchte Emanuel seine Position abzusichern, da Buchmann nicht als ausgewiesener Zeitfahrspezialist gilt. Doch Emanuel zeigte heute eine herausragende Leistung. Die Zwischenzeit am höchsten Punkt der Strecke passierte Buchmann nur 12 Sekunden hinter W. Van Aert, und auch im flachen zweiten Teil konnte er den Rückstand minimieren, um letztlich nach 34:29 Minuten das Ziel zu erreichen. Damit landet Emanuel Buchmann heute auf einem herausragenden fünften Platz im Zeitfahren, nur 51 Sekunden hinter dem Etappensieger Van Aert, und verbessert sich auf Rang sieben der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe gleich nach dem Start gut in meinem Rhythmus gefunden und der Kurs lag mir eigentlich. Ich habe mich wirklich gut gefühlt und wollte natürlich meinen Platz im Gesamtklassement verbessern. Ich freue mich, dass ich die gesamte Zeit über meinen Rhythmus halten konnte und auf dem 5. Platz das Ziel erreicht habe. Im Gesamtklassement bin ich nun auf Rang 7, was eine vielversprechende Ausgangssituation vor den Bergen am Wochenende bedeutet. Die Berge können nun kommen.“ – Emanuel Buchmann

„Ich bin bei dieser Rundfahrt, um Emu und Sam zu unterstützen. Es freut mich, dass ich nach meiner tollen Frühjahr-Saison, bei der mich meine Kollegen so gut unterstützt haben, ihnen nun auch etwas zurückgeben kann. Ich war im Windtunnel und wir haben etwas meine Position verändert, ich fühlte mich heute gut, ging aber bewusst nicht mit vollem Tempo ins Rennen, um noch genügend Körner für die kommenden Tage zu haben.“ – Felix Großschartner

„Wir wollten mit Emanuel ein optimales Zeitfahren bestreiten, welches technisch wie auch vom Rhythmus her anspruchsvoll war. Emanuel ist von Beginn an ein sehr starkes Rennen gefahren und hat sich im ersten Teil der Strecke, bei dem Gegenwind herrschte, sehr gut gefühlt. Er hatte in der Zwischenzeit Rang fünf inne und konnte diesen bis ins Ziel halten. Das ist wirklich ein sehr starkes Ergebnis, und bis dato sicherlich sein bestes Zeitfahren. Damit sind wir nun auch im Kampf um die Gesamtwertung wieder voll dabei.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe
1 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma 0:33:38
2 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:31
3 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:00:47
4 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:49
5 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:51
6 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:56
7 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:59
8 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin 0:01:05
9 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:01:07
10 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:01:10
11 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:01:19
12 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:01:21
13 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:01:22
14 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:01:24
GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 12:27:26
2 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:04
3 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:06
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:07
5 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:24
6 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:25
7 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:26
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:30
9 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
10 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:40
11 Wout Poels (Ned) Team Ineos
12 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:00:54
13 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:13
14 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:27

CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ 2019 STAGE 3: SAM BENNETT ADDS DAUPHINÉ STAGE WIN TO HIS RECORD BOOK

Riom, Tuesday, June 11th 2019 – Ireland’s Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) won stage 3 of the 71st Critérium du Dauphiné in a bunch gallop in Riom. Wout van Aert (Team Jumbo-Visma) and Davide Ballerini rounded out the podium. Dylan Teuns (Bahrain-Merida) retained the overall lead ahead of the 26.1km individual time trial in Roanne.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Sam Bennett feiert 7. Saisonsieg nach beeindruckendem Sprint auf der dritten Etappe der Dauphine Rundfahrt
Nach zwei anspruchsvollen Tagen war die heutige dritte Etappe des Criterium du Dauphine den schnellen Männern im Feld vorbehalten. 177 km von Le Puy-en-Velay nach Riom mit vier Anstiegen der 4. Kategorie warteten auf die Fahrer. Gleich nachdem der Startschuss gefallen war, attackierten zwei Fahrer, um einen Vorsprung von mehr als drei Minuten herauszufahren. Im Hauptfeld übernahm BORA – hansgrohe durch den Giro d’Italia Etappensieger Cesare Benedetti die Kontrolle. 46 km vor dem Ziel lag das Duo immer noch knapp eine Minute vor dem Feld, BORA – hansgrohe war federführend an der Nachführarbeit beteiligt und Kilometer für Kilometer sank der Abstand weiter. Letztlich schloss das Hauptfeld die Lücke etwa 16 km vor dem Ende und der erwartete Massensprint konnte beginnen. In einem schnellen Finale begannen die Sprinterteams mit ihren Lead-Outs, und auch BORA – hansgrohe reihte sich rund um Sam Bennett an der Spitze des Feldes ein. Das Team aus Raubling erledigte einen perfekten Job. Vor allem Shane Archbold, der den Sprint 500 m vor dem Ziel eröffnete, lancierte Bennett perfekt. Dieser holte in souveräner Manier seinen 7. Saisonerfolg in Riom.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin mehr als glücklich mit diesem Sieg. Es ist aber nicht nur mein Sieg, sondern der des gesamten Teams. Alle sind absolut perfekt gefahren, und die Unterstützung, die ich bekommen habe, ließ den Sieg so einfach aussehen. Daher, großer Dank an das gesamte Team für ihre Mühen. Hoffen wir, dass meine Beine in zwei Tagen noch immer so gut sein werden.“ – Sam Bennett

„Wir wollten das Rennen vom Beginn an kontrollieren und nur eine kleine Gruppe weglassen. Dass es nur 2 Fahrer waren, die sich absetzen konnten, kam uns entgegen. Ab einem Vorsprung der Gruppe von 3 Minuten hat Cesare angefangen zu arbeiten. Weitere Teams arbeiteten mit uns zusammen, und so bestand nie Gefahr, dass es nicht zu einem Sprint kommen würde. Das regnerische Wetter und die kalten Temperaturen haben das Rennen zusätzlich schwer gemacht. Im Finale wollten wir nicht zu zeitig mit dem Lead-Out starten. Die Mannschaft hat das sehr gut umgesetzt und Shane hat den Sprint perfekt angefahren. Sam war der Stärkste im Sprint und hat verdient gewonnen! Glückwunsch an das gesamte Team.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

1 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe 4:15:25
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
3 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team
4 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
5 Edward Theuns (Bel) Trek-Segafredo
6 Edvald Boasson Hagen (Nor) Dimension Data
7 Alvaro Hodeg (Col) Deceuninck-QuickStep
8 Jens Debusschere (Bel) Katusha-Alpecin
9 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
10 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal

GC:
1 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 11:52:28
2 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:00:03
3 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:20
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
5 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:24
6 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
7 Michael Woods (Can) EF Education First
8 Chris Froome (GBr) Team Ineos
9 Wout Poels (Ned) Team Ineos
10 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
11 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:49
12 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ 0:00:55
13 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
14 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First
15 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
16 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo

Gregor Mühlberger und Emanuel Buchmann in der Fluchtgruppe des Tages bei einer schweren 2. Etappe der Dauphine Rundfahrt

Die zweite Etappe der Critérium du Dauphiné – Rundfahrt sollte erneut ein schwerer Tag für die Fahrer werden. 180 km mit nicht weniger als acht Bergwertungen warteten auf das Feld auf ihrem Weg von Mauriac nach Craponne-sur-Arzon.
Nach nur wenigen Kilometern, am ersten Anstieg des Tages, setzten sich 13 Fahrer vom Feld ab. Mühlberger und Buchmann konnten der Tempoverschärfung folgen und etablierten sich zusammen in der Fluchtgruppe des Tages.
Die Spitzengruppe harmonierte gut, doch das verkleinerte Hauptfeld, mit Team Ineos an der Spitze, wollte den Ausreißern nicht zu viel Raum geben und setzte nach. Bei der 80 km Marke zerfiel die Fluchtgruppe und beide BORA – hansgrohe Fahrer fanden sich in der Verfolgergruppe wieder, konnten aber wenig später wieder zur Spitze aufschließen.
Das Rennen erreichte die letzten 58 km, als die Verfolger die Lücke zu ihren ehemaligen Fluchtgefährten schließen konnten. In diesem Moment lancierte Emanuel Buchmann zusammen mit drei weiteren Fahrern eine Attacke, wurde aber 35 km vor dem Ziel wieder gestellt.
Im Finale fiel das Feld am letzten Anstieg völlig auseinander und Emanuel Buchmann musste nun dem frühen Fluchtversuch ebenfalls Tribut zollen. Dennoch gelang es Emanuel sich in der dritten Verfolgergruppe festzusetzen, nur wenige Sekunden hinter der Spitze des Rennens. Dort kämpften D. Teuns und G. Martin um den Etappensieg, den sich am Ende Teuns sichern konnte. Buchmann überquerte letztlich auf Rang 16 die Ziellinie, 44 Sekunden nach dem Etappensieger. Im Gesamtklassement liegt Emanuel derzeit auf Rang 12, mit 55 Sekunden Rückstand auf den Führenden.
Ergebnis
01 D. Teuns 4:12:41
02 G. Martin +0:00
03 J. Fuglsang +0:13
16 E. Buchmann +0:44
Reaktionen im Ziel
„Ich fühlte mich ganz gut heute, und als die Attacken losgingen, bin ich mitgegangen. Wir wussten, dass heute ein Tag für Fluchtgruppen sein würde. In der Gruppe haben wir gut zusammengearbeitet und als diese dann zerfiel, versuchte ich es erneut mit einer Attacke. Leider ging es sich nicht ganz aus. Im letzten Anstieg, auf den letzten Metern, ist dann einfach alles auseinandergebrochen, und mir fehlte es dann einfach etwas an Power, nachdem ich den gesamten Tag in der Gruppe war. Ich fuhr mein Tempo und versuchte keine wichtige Zeit zu verlieren. Morgen ist eine Etappe für Sam, dann kommt das Zeitfahren.“ – Emanuel Buchmann

„Es war eine schwere Etappe mit vielen Bergen und schlechten Wetterbedingungen. Wir wollten ein offensives Rennen gestalten und ein gutes Etappenergebnis erzielen. Somit schickten wir unsere beiden Kletterer in die Fluchtgruppe. Es war eine sehr starke Gruppe vorne, und Team Ineos kontrollierte im Feld den Abstand. Am letzten Anstieg hatte das Rennen seinen Höhepunkt, doch Emanuel kämpfte weiter und kam einige Sekunden hinter dem Etappensieger ins Ziel. Dennoch ein starkes Ergebnis nachdem er den gesamten Tag über in der Spitzengruppe war. Wenn man es nicht versucht, kann man auch nichts gewinnen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ 2019 Thibaut Pinot: „I want to win“

The last time Thibaut Pinot took part in the Critérium du Dauphiné was in 2016, when he won the queen stage to Méribel after dropping out of contention for the general classification and finished 16th overall the next day in Superdevoluy. Heading into his fourth appearance in the Alpine race, the Groupama–FDJ leader is adamant that he has what it takes to fight for podium, despite a star-studded field in which Tour de France contenders such as Nairo Quintana and Steven Kruijswijk have also changed their usual routines to measure their progression in the Dauphiné. This fierce competition is exactly what the rider from Franche-Comté is looking for.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

How would you rate your build-up as you head into the Critérium du Dauphiné?
I’ve just finished a block of solid training, with several camps in which I reconnoitred Tour de France stages. I won the last race I entered, the Tour de l’Ain, so it’s only normal to feel relaxed and confident going into the Dauphiné. I’m bang on schedule.

What goals have you set yourself, considering these good sensations?
My main objective in the Critérium du Dauphiné will be to work with my team and go face to face with the strong field and the competition that awaits me there. I’m itching to start the race, I won’t be holding myself back. My plan is to go on the attack, jump from the front and race aggressively. I want to win. If I can do this, the general classification will follow.

The stars of the Dauphiné will be looking to test their legs ahead of the Tour de France. Have you singled out any stages?
The time trial will be one of the highlights of the week. I did a specific time trialling camp in May, so I’m looking forward to seeing how I feel on a stage that is not entirely unlike the Tour de France time trial we will face in Pau in July.
@ASO

2019 CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ: D-1: INFO

Key points:
 154 riders from 22 teams compose the start list of the 71st Critérium du Dauphiné. Pre-race favourites are Chris Froome, Jakob Fuglsang, Romain Bardet, Michal Kwiatkowski, Adam Yates, Dan Martin, Richie Porte, Thibaut Pinot, Nairo Quintana, Tom Dumoulin, Steven Kruijswijk and Michael Woods.
 The route includes a 26.1km individual time trial on stage 4 in Roanne and three mountain stages to finish with. Two to three stages suit the sprinters. Sam Bennett, André Greipel, Sonny Colbrelli, Edvald Boasson Hagen, Alvaro Hodeg and Nacer Bouhanni are in contention.
 Unprecedented lumpy start in the Cantal province.
STATISTICALLY, TOUR DE FRANCE WINNERS GEAR UP AT THE DAUPHINÉ

The star-studded start list of the 71st Critérium du Dauphiné features two former winners – Chris Froome (2013, 2015, 2016) and this year’s Liège-Bastogne-Liège victor Jakob Fuglsang (2017) – and regular stage or GC top contenders of the event like current world’s number 1 Julian Alaphilippe, Richie Porte, Romain Bardet, Thibaut Pinot, Adam Yates, Michal Kwiatkowski, Dan Martin but also some newcomers, or sort of, despite their strong experience at the highest level of cycling.

Colombia’s Nairo Quintana, 29, returns to the Dauphiné for the first time since he won stage 6 to Morzine in his only participation up to date in 2012 as a neo pro. Dutchmen Tom Dumoulin, 28, and Steven Kruijswijk, 32, have never taken part in the Dauphiné so far. Same goes for Canada’s Michael Woods, 32, but the former runner took up cycling very late and only joined the WorldTour in 2016. A bronze medallist at the world championship and a Vuelta a España stage winner last year, he’s also scheduled to line up at the Tour de France for the first time this year.

These riders might be aware of an interesting statistics: in the past thirteen years, all Tour de France winners had taken part in the Critérium du Dauphiné the month before at the exception of Andy Schleck in 2010 but Alberto Contador who received the yellow jersey on the Champs-Élysées in Paris before being disqualified finished second at the Dauphiné and won stage 7 to L’Alpe d’Huez that year.

UPS AND DOWNS TO START WITH
The Critérium du Dauphiné is unprecedented in the Cantal province. The lumpy terrain enables the organizers to begin the race with two undulated stages rather than an inaugural time trial. Stage 1 scheduled on Sunday from Aurillac to Jussac (142km) features the ascent to the Puy-Mary. It opens the race to different types of riders who can target the first leader’s jersey, according to race technical director Gilles Maignan who explained: “The Puy-Mary might be a bit far away from the finish but it can inspire many rider because the stage is fairly short with a final circuit that is likely to generate an interesting dynamics. However, I believe that stage 2 (from Mauriac to Craponne-sur-Arzon, 180km) has even more pitfalls, especially because of a hilly first part deprived of any respite. If it rains as well, this day can be particularly demanding. If I was the sport director of one of the favourites, I’d target stage 2. Even if the gaps are small on that day, they might be decisive at the end of the Critérium du Dauphiné.” Stage 1 will kick off in Aurillac, cours Monthyon, at 11am.

ROMAIN BARDET: “TIME LOST IN THE TIME TRIAL WILL BE HARD TO RECOVER”
Twice on the final podium of the Dauphiné (2nd in 2016, 3rd in 2018), Romain Bardet starts on home soil in the Auvergne region this time around. “This year, there isn’t a three-part work in the Alps like we usually have. So I’m not sure if there’ll be any possibility to turn the race upside down. The time trial is tailor-made for specialists. It’ll be hard to recover the time lost to them. I may not be able to target a high position overall as in previous years but I need to race at this level to test myself. I’m a bit in the unknown. My state of form is lower than usually at this time of the year but I’ll certainly know more about myself in one week from now.”

CHRIS FROOME IS READY TO WIN AGAIN, SAYS TEAM INEOS
Servais Knaven, sport director of Team Ineos, spoke to criterium-du-dauphine.fr on the eve of stage 1. “The Dauphiné is always an important race for us”, the Dutchman said. “It’s important to see how the guys are, looking towards the Tour and comparing with the other guys. Of course, we’re gonna try to get the best result. Training is always different than racing. We want to win the overall but getting this group work together for the Tour de France is our priority. The time trial is a long one. There’ll be some time gaps. After that, we’ll decide the tactic but looking at the first few stages, we have to be ready from day 1. Chris [Froome] is in a good shape but he hasn’t raced a lot lately. He’s ready to do a good race and we hope we can win it.”

TOM DUMOULIN TO TEST HIS KNEE
The 2018 Tour de France runner up Tom Dumoulin is a late inclusion on the start list. He’s using the Dauphiné as a test for his left knee he injured in stage 4 of the Giro d’Italia. “I still have some fluid in the knee and the cartilage is a bit damaged”, the Dutchman said. “I was able to train last week but not pain free. I’ll take a day by day approach to figure out what I can hope for at the Tour de France.”
@ASO

Chris Froome (Team INEOS) keen to test himself at Dauphine

Chris Froome is ready to gauge his form at the upcoming Criterium du Dauphine as he continues to build towards July.
The six-time Grand Tour winner recently completed a second training stint in Tenerife and has pronounced himself happy with his form ahead of his fifth race outing of the year.
With three victories at the Dauphine already on his palmares, Froome has often used the prestigious event as a final build-up race to the Tour de France. He will be supported at the Dauphine by Vasil Kiryienka, Michal Kwiatkowski, Gianni Moscon, Wout Poels, Ian Stannard and Dylan van Baarle.
Speaking after returning from Tenerife, Froome told TeamINEOS.com: “This approach and build-up to July is something we’ve tried and tested quite a few times over the years now. Our camp went really well, and as always at the second camp in Tenerife I start to feel a lot more ready for racing. Now I’m looking forward to pinning on some numbers at the Dauphine.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

“It’s hard to say where I’m going to be, given I haven’t done much racing recently, but I’d like to be there fighting for the overall win at the Dauphine. The Tour group as a whole is moving forward and looking really good and ready for the next couple of months ahead. So hopefully we’ll have a really strong outing at the Dauphine as well.
“I think it’s a pretty good, well balanced route. There are a few lumpy days, a time trial and then some big mountain days. We’ll definitely get a good gauge of where we’re at after doing this Dauphine as there’s a bit of everything there.”

For Froome and fellow Dauphine team members Kwiatkowski, Poels and Van Baarle, time spent in Tenerife enabled them to put in those crucial kilometres and hone form.
“I’m really happy with where I’m at currently,” Froome added. “I was probably a bit eager earlier this season in Colombia and probably did a little bit too much. I feel like this camp has been very different to that and I’ve been able to do exactly what I need to do. The feelings are quite different now having come back from Tenerife, if I compare them to how I felt when I got back from Colombia.”

Froome’s Tour build-up is markedly different to a 2018 season which saw him battling hard across three weeks at the Giro d’Italia – eventually emerging successful.
On reverting back to a more traditional Tour run-in this year he admitted: “It was quite nice in a way watching the Giro on the TV and actually not racing. Also remembering my feelings coming out of the Giro last year – it’s so different to how I feel right now. Hopefully I’ll be a lot fresher now coming into this next block and more ready to race, as opposed to being on the back foot trying to recover from the Giro.”
Froome also reserved praise for young Team INEOS team-mate Pavel Sivakov after watching him ride to a superb ninth place in Italy.
“Pavel was very, very impressive. For a 21 year old to have ridden a top 10 in just his second Grand Tour – that takes some doing and it goes a long way to showing what kind of engine he has for the future.”
@Team INEOS