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Tour de Suisse – Etappe 8

Andermatt – 159,5 Km
13. Juni 2021

1 MÄDER Gino SUI BAHRAIN VICTORIOUS 04:06:25
2 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 00:00
3 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:09
4 DUNBAR Edward IRL INEOS GRENADIERS 00:09
5 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:09
6 COSTA Rui POR UAE TEAM EMIRATES 00:09
7 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 00:09
8 POZZOVIVO Domenico ITA TEAM QHUBEKA ASSOS 00:09
9 FUGLSANG Jakob DEN ASTANA – PREMIER TECH 00:09
10 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 00:21

Photo by HERBERT MOOS
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Endstand:
1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 24:44:01
2 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 00:17
3 FUGLSANG Jakob DEN ASTANA – PREMIER TECH 01:15
4 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 01:19
5 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 02:55
6 POZZOVIVO Domenico ITA TEAM QHUBEKA ASSOS 03:16
7 COSTA Rui POR UAE TEAM EMIRATES 03:43
8 OOMEN Sam NED JUMBO-VISMA 04:16
9 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 04:39
10 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL TEAM BIKEEXCHANGE 05:33

Maximilian Schachmann verpasst knapp GC-Podestplatz am Ende der Tour de Suisse

Die Rundfahrt endete mit der 160 km langen Königsetappe rund um Andermatt. Der Strecke zum Zielort führte über den Oberalppass (1. Kat), der gleich nach dem Start in Angriff genommen werden musste. Danach ging es weiter über den Lukmanierpass (1.Kat) und zum Schluss den Gotthardpass (HC Kat.), ehe das Peloton dann über eine Abfahrt das Ziel erreichte. Nach einem hektischen Start konnte sich letztlich im zweiten Anstieg eine neunköpfige Gruppe absetzen zu der auf den nächsten Kilometer noch sechs weitere Fahrer aufschlossen. Das Feld hielt den Abstand der Spitze allerdings in Grenzen und ließ den Vorsprung auf nicht mehr als 2:30 Minuten anwachsen. Vor dem Anstieg zum Gotthardpass rückte auch BORA – hansgrohe an die Spitze des Feldes und machte Tempo, während wenig später die Spitzengruppe auf den Kopsteinpflasterpassagen des finalen Anstiegs zerfiel. Im Feld fuhren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als 15 Fahrer, darunter auch Maximilian Schachmann. Obwohl er am Gotthardpass mehrmals abgehängt wurde, mobilisierte der Berliner noch einmal alle Kräfte und schloss mehrfach wieder auf. Allerdings musste er endgültig kurz vor der Bergwertung reißen lassen. In der Abfahrt versuchte er sich zu den Führenden heranzukämpfen, und hätte auch beinahe den Anschluss geschafft. Am Ende überquerte er die Ziellinie beim Sieg von G. Mäder auf dem 10. Platz und verpasste damit einen Podestplatz in der Gesamtwertung um nur vier Sekunden. BORA – hansgrohe schließt die Schweizer Rundfahrt mit einem 2. Platz auf der zweiten Etappe und einem 4. Rang in der Gesamtwertung ab.

Reaktionen im Ziel
„Die Etappe war richtig schwer, gleich von Anfang an mit dem Anstieg. Ich bin natürlich voll gefahren und es ärgert mich ein bisschen, dass ich auf den letzten Metern reißen lassen musste. Ich habe voll gekämpft, aber ich bin trotzdem etwas enttäuscht, dass es mit einem Podestplatz am Ende nicht geklappt hat.“ – Maximilian Schachmann

„Es ist unglaublich schade, dass wir das Podium um vier Sekunden verpasst haben. Das Team und Max haben heute alles gegeben, und er hat super Unterstützung von den Jungs bekommen. Am letzten Berg wurde er etwas abgehängt, konnte aber noch einmal die Lücke etwas schließen. Leider hat es nicht ganz gereicht, denn es hätten vier Sekunden mehr sein müssen, um den dritten Platz zu behalten. Das ist wohl schade, aber so kommt es eben im Sport und im nächsten Rennen greifen wir wieder an.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Tour de Suisse – Etappe 5

Gstaad – Leukerbad – 175 Km

Photo by HERBERT MOOS
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1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 04:01:52
2 FUGLSANG Jakob DEN ASTANA – PREMIER TECH 00:00
3 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 00:39
4 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:39
5 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 00:39
6 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 00:39
7 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:39
8 POZZOVIVO Domenico ITA TEAM QHUBEKA ASSOS 00:39
9 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL TEAM BIKEEXCHANGE 00:49
10 OOMEN Sam NED JUMBO-VISMA 01:22

Gesamt:
1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 16:42:50
2 FUGLSANG Jakob DEN ASTANA – PREMIER TECH 00:26
3 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 00:38
4 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:53
5 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 01:11
6 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE 01:31
7 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 01:32
8 OOMEN Sam NED JUMBO-VISMA 02:19
9 CHAVES RUBIO Jhoan Esteban COL TEAM BIKEEXCHANGE 02:22
10 POZZOVIVO Domenico ITA TEAM QHUBEKA ASSOS 03:10
11 DUNBAR Edward IRL INEOS GRENADIERS 04:28
12 BENOOT Tiesj BEL TEAM DSM 04:31
13 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 04:39
14 POELS Wouter NED BAHRAIN VICTORIOUS 05:38
15 VUILLERMOZ Alexis FRA TOTAL DIRECT ENERGIE 05:43

Beherzte Leistung von Maximilian Schachmann bei erster Bergankunft der Tour de Suisse

Die 175 km lange Strecke wartet gleich nach dem Start in Gstaad mit einem Anstieg der 1. Kategorie auf. Danach ging es auf flachem Terrain weiter bis sich 20 km zum Ziel der Erschmatt, ein weiterer Anstieg der 1. Kategorie auftürmte. Nach der Abfahrt ging es dann unverzüglich weiter bergauf zum Ziel in Leukerbad. Erste Fluchtversuche blieben erfolglos bis sich nach 20 km eine kleine Gruppe um den derzeitig Gesamtführenden M. Van der Poel absetzte und das Feld für lange Zeit auf Distanz hielten. Zu Beginn des bergigen Schlussteils reduzierte sich der Vorsprung allerdings sehr schnell bis es wenig später um die verbleibenden Ausreißer geschehen war. Im vorletzten steilen Anstieg attackierte E. Chaves, während eine 17 Mann Verfolgergruppe um Maximilian Schachmann ihm auf den Fersen blieb. In der Abfahrt überholte J. Fuglsang den Kolumbianer, aber mit noch 3 km bis zum Ziel schloss R. Carapaz zum Dänen auf. Am Ende holte der Ecuadorianer in einem Sprintduell den Tagessieg. Maximilian erreichte das Ziel in der ersten Verfolgergruppe auf dem 6. Rang und verbesserte sichauf den 3. Platz im Gesamtklassement, da Weltmeister Julian Alaphilippe eine 20 Sekunden Zeitstrafe wegen verbotener Verpflegungsaufnahme bekam.

Reaktionen im Ziel
„Heute gab es den ersten richtigen Berg-Showdown. Schon im vorletzten Anstieg wurde hart gefahren. Ich habe mich ganz gut gefühlt, aber die Attacke von Carapaz war etwas zu schnell. Danach gab es ein bisschen Gegenwind und da war nicht mehr viel zu machen, aber ich bin trotzdem zufrieden, wie es heute gelaufen ist.“ – Maximilian Schachmann

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„Es war eine super schwere Etappe mit einem schweren Finale. Wir waren mit Max auf einen Tagessieg eingestellt oder wollten sogar aufs Gelbe Trikot fahren. Max hat auch alles probiert und ist ein starkes Rennen gefahren. Er wurde am Ende Sechster, bleibt Vierter in der Gesamtwertung, und wir können damit zufrieden sein. Das Team hat ihn bis zum letzten Berg hinein unterstützt und jetzt schauen wir von Tag zu Tag weiter wie sich es entwickelt.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Tour de Suisse – Etappe 4

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St. Urban – Gstaad – 171 Km

1 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – NIPPO 03:46:21
2 THOMAS Benjamin FRA GROUPAMA – FDJ 00:00
3 ROSSKOPF Joseph USA RALLY CYCLING 00:00
4 SUTER Joel SUI SWITZERLAND 00:23
5 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 05:16
6 MOLANO BENAVIDES Juan Sebastian COL UAE TEAM EMIRATES 05:16
7 FRAILE MATARRANZ Omar ESP ASTANA – PREMIER TECH 05:16
8 TEUNISSEN Mike NED JUMBO-VISMA 05:16
9 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN VICTORIOUS 05:16
10 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 05:16

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Gesamt:
1 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 12:40:51
2 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:01
3 KÜNG Stefan SUI GROUPAMA – FDJ 00:04
4 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 00:06
5 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:13
6 GARCIA CORTINA Ivan ESP MOVISTAR TEAM 00:16
7 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:17
8 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – NIPPO 00:29
9 KRON Andreas DEN LOTTO SOUDAL 00:37
10 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – NIPPO 00:38

Ausreißer siegt in Gstaad: Maximilian Schachmann weiter auf Rang vier bei der Tour de Suisse

Nach dem Start in St. Urban ging es in Richtung Westschweiz, wo das Peloton nach 171 km und dem Schlussanstieg hinauf zum Saanenmöser in Gstaad die Ziellinie überquerte. Nach 40 gefahrenen Kilometern gelang es einer Ausreißergruppe um Marcus Burghardt sich vom Feld zu lösen, doch die Spitze wurde vom Alpecin-Fenix angeführten Feld nach 30 km wieder eingeholt. Danach kam es immer wieder zu Ausreißversuchen bis sich letztlich, mit noch 85 km bis zum Ziel, ein Quartett erfolgreich absetzte und ihren Vorsprung auf mehr als 7 Minuten ausbauen konnte. Keines der Teams wollte die Führungsarbeit ernsthaft übernehmen und somit blieb der Abstand zur Fluchtgruppe stabil. Am Ende siegte S. Bissegger im Sprint der Ausreißer, während ein reduziertes Feld mit Maximilian Schachmann, Toni Palzer, Matteo Fabbro and Marcus Burghardt, mit mehr als 5 Minuten Rückstand die Ziellinie überquerte. Der Berliner bleibt somit auf dem 4. Platz in der Gesamtwertung, 6 Sekunden hinter dem derzeitig Führenden M. Van der Poel.

Reaktionen im Ziel
„Heute wollte wir sicher ins Ziel kommen und natürlich keine Zeit im GC verlieren. Das Team versuchte auch jemanden in der Ausreißergruppe zu platzieren und vielleicht um den Sieg zu fahren, aber das hat letztlich nicht geklappt. Ich habe mich eigentlich ziemlich gut gefühlt und obwohl es zeitweise am Ende geregnet hat, kamen wir alle gut an.“ – Maximilian Schachmann

„Heute gab es ein etwas verrücktes Rennen. Wir wollten eventuell über die Spitzengruppe die Etappe gewinnen und haben es auch mehrfach probiert. Marcus konnte dann auch in eine Ausreißergruppe kommen, aber leider hat Alpecin-Fenix die Gruppe nicht richtig weggelassen und ihr nur eine Minute Abstand gegeben. Danach gab es wieder Attacken im Feld und die Ausreißer wurden wieder eingeholt. Es versuchten dann mehrere Fahrer wegzukommen, das Feld hat sie fahren gelassen und sie konnten dann letztlich den Tagessieg unter sich ausmachen. Für uns war das sehr schade, aber manchmal ist Radrennen eben unberechenbar.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Tour de Suisse – Etappe 3

Lachen – Pfaffnau – 182 Km
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1 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 04:24:26
2 LAPORTE Christophe FRA COFIDIS 00:00
3 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
4 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
5 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 00:00
6 KAMP Alexander DEN TREK – SEGAFREDO 00:00
7 BENOOT Tiesj BEL TEAM DSM 00:00
8 FRAILE MATARRANZ Omar ESP ASTANA – PREMIER TECH 00:00
9 TURGIS Anthony FRA TOTAL DIRECT ENERGIE 00:00
10 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 00:00
11 ROTA Lorenzo ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:00
12 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:00
13 CHAVES Johan Esteban COL TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
14 POELS Wout NED BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
15 KRON Andreas Lorentz DEN LOTTO SOUDAL 00:00

Gesamtstand:
1 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 08:49:14
2 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:01
3 KÜNG Stefan SUI GROUPAMA – FDJ 00:04
4 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 00:06
5 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:13
6 GARCIA CORTINA Ivan ESP MOVISTAR TEAM 00:16
7 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:17
8 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – NIPPO 00:29
9 KRON Andreas Lorentz DEN LOTTO SOUDAL 00:37
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 00:39
11 FUGLSANG Jakob DEN ASTANA – PREMIER TECH 00:39
12 KAMP Alexander DEN TREK – SEGAFREDO 00:48
13 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:50
14 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 00:52
15 DUNBAR Edward IRL INEOS GRENADIERS 00:56

Schachmann wieder stark bei Tour de Suisse: Rang Fünf bevor es in die Berge geht

Vor der morgigen ersten Bergetappe ging es heute auf eine mittelschwere Strecke, die über 185 km von Lachen am Züricher See nach Pfaffnau führte. Eine frühe vierköpfige Fluchtgruppe prägte das Renngeschehen für lange Zeit, während sich ihr Vorsprung aufs Feld auf den ersten 100 km bei rund 5:30 Minuten einpendelte. In der zweiten Rennhälfte stiegen allerdings mehrere Teams in die Verfolgung ein und in Folge begann der Abstand zum Fluchtquartett langsam zu schmelzen. Im Finale drückten BORA – hansgrohe und Alpecin-Fenix vorne im Feld aufs Tempo wodurch viele Fahrer in Schwierigkeiten gerieten. Mit noch 25 km zum Ziel positionierte Matteo Fabbro seinen Teamkapitän Max Schachmann gut an der Spitze des Feldes, während es nun um die Ausreißer geschehen war. Auf den finalen 400 m war Max etwas eingebaut und als M. Van der Poel auf der Zielgeraden seinen Sprint eröffnete, konnte ihm keiner folgen und der niederländische Meister holte souverän den Tagessieg. Max erreichte das Ziel zeitgleich auf dem 5. Platz und belegt damit den 4. Rang in der Gesamtwertung, 6 Sekunden hinter dem derzeitig Führenden M. Van der Poel.

Reaktionen im Ziel
„Die Etappe war härter als erwartet, besonders am Ende wurde in der reduzierten Gruppe richtig hart gefahren. Wir haben das Finale schon auf der vorletzten Runde gesehen, und im Sprint war ich ziemlich gut positioniert, leider war ich ein bisschen eingeklemmt und am Ende reichte es für den 5. Platz. Aber ich liege auf dem 4. Platz in der Gesamtwertung, nur 6 Sekunden hinter dem Führenden, mit den wirklich harten Etappen noch vor uns.“ – Maximilian Schachmann

„Das Rennen war relativ kontrolliert, bis zum letzten Berg. In der Steigung hat Van der Poel seine Teamkollegen eingespannt um einige Sprinter abzuhängen. Am Ende hat Max aus dem reduzierten Feld von 30 Fahrer den 5. Platz ersprintet. Das war ein bisschen Schade, denn er hatte einen guten Schwung, wurde aber auf den letzten 400 m eingebaut und musste bremsen. Dann war der ganze Schwung weg und der 5. Platz war das Beste, das er aus dieser Situation herausholen konnte. Aber so ist es manchmal. Im Großen und Ganzen hat das Team heute gut kommuniziert und zusammengearbeitet und wir schauen jetzt auf Morgen.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Tour de Suisse – Etappe 2

In Lachen hat Mathieu van der Poel gut lachen!

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Neuhausen am Rheinfall – Lachen (178 km)

1 VAN DER POEL Mathieu (NED) ALPECIN-FENIX 4:12:30
2 SCHACHMANN Maximilian (GER) BORA – HANSGROHE 0:00:01
3 POELS Wouter (NED) BAHRAIN VICTORIOUS 0:00:04
4 GARCIA CORTINA Ivan (ESP) MOVISTAR TEAM 0:00:04
5 HIRSCHI Marc (SUI) UAE TEAM EMIRATES 0:00:04
6 CARAPAZ Richard (ECU) INEOS GRENADIERS 0:00:04
7 WOODS Michael (CAN) ISRAEL START-UP NATION 0:00:04
8 ALAPHILIPPE Julian (FRA) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:04
9 FUGLSANG Jakob (DEN) ASTANA – PREMIER TECH 0:00:04
10 KRON Andreas (DEN) LOTTO SOUDAL 0:00:09
11 COSNEFROY Benoit (FRA) AG2R CITROEN TEAM 0:00:11
12 MÄDER Gino (SUI) BAHRAIN VICTORIOUS 0:00:11
13 URAN Rigoberto (COL) EF EDUCATION – NIPPO 0:00:11
14 MATTHEWS Michael (AUS) TEAM BIKEEXCHANGE 0:00:22
15 SERRANO RODRIGUEZ Gonzalo (ESP) MOVISTAR TEAM 0:00:22

Gesamtwertung
1 KÜNG Stefan (SUI) GROUPAMA – FDJ 4:24:52
2 ALAPHILIPPE Julian (FRA) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:01
3 SCHACHMANN Maximilian (GER) BORA – HANSGROHE 0:00:02
4 VAN DER POEL Mathieu (NED) ALPECIN-FENIX 0:00:06
5 GARCIA CORTINA Ivan (ESP) MOVISTAR TEAM 0:00:12
6 CATTANEO Mattia (ITA) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:12
7 CARAPAZ Richard (ECU) INEOS GRENADIERS 0:00:13
8 POWLESS Neilson (USA) EF EDUCATION – NIPPO 0:00:25
9 MÄDER Gino (SUI) BAHRAIN VICTORIOUS 0:00:30
10 KRON Andreas (DEN) LOTTO SOUDAL 0:00:33
11 SERRANO RODRIGUEZ Gonzalo (ESP) MOVISTAR TEAM 0:00:34
12 URAN Rigoberto (COL) EF EDUCATION – NIPPO 0:00:35
13 FUGLSANG Jakob (DEN) ASTANA – PREMIER TECH 0:00:35
14 KAMP Alexander (DEN) TREK – SEGAFREDO 0:00:44
15 MATTHEWS Michael (AUS) TEAM BIKEEXCHANGE 0:00:46

Maximilian Schachmann beeindruckt mit 2. Platz auf der ersten Etappe der Tour de Suisse

Nach dem Start in Neuhausen am Rheinfall begab sich das Peloton auf die 173 km lange Strecke die es mit drei Bergwertungen im Finale in sich hatte, ehe die Fahrer nach einer kurzen Abfahrt in Lachen das Ziel erreichten. Kurz vor der 30 km Marke zersplitterte das Peloton in mehrere Gruppen, und nachdem am letzten Anstieg die Ausreißer gestellt waren, explodierte das Rennen. Nach einer Reihe von Attacken gelang es einigen Fahrern um Maximilian Schachmann sich von der vorderen Gruppe zu lösen. Bei strömendem Regen konnte der Berliner die verschiedenen Attacken kontern und am Ende war er der Einzige, der den entscheidenden Angriff von van der Poel folgen konnte. Durch seinen zweiten Platz auf der Etappe rückt er um 9 Plätze auf den 3. Rang in der Gesamtwertung auf.

Reaktionen im Ziel

„Als wir in den letzten Anstieg gegangen sind, war es richtig hart. Ich habe versucht, mit Alaphilippe eine Lücke herauszufahren, und van der Poel abzuschütteln, aber das hat nicht ganz geklappt. Am Ende hat Van der Poel eine starke Attacke lanciert, ich habe ein bisschen gepokert, aber niemand wollte die Lücke schließen und so habe ich dann selbst versucht, zu ihm aufzuschließen. Ich wusste, dass es sehr schwierig sein würde, ihm in einem Sprint zu schlagen, aber ich bin mitgefahren um einige Sekunden in der Gesamtwertung gutzumachen.“ – Maximilian Schachmann

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„Das war ein sehr starkes Rennen von Max. Natürlich mit den Wetterbedingungen war es sehr schwer, es gab immer wieder Regen und in den Abfahrten wurde sehr schnell und hart gefahren. Der Plan war eigentlich im Finale zu attackieren, aber Van der Poel kam ihm zuvor. In dieser Situation hat Max gut reagiert, dass er die Lücke zu van der Poel ziemlich schnell geschlossen hatte. Gegen ihn zu sprinten ist immer eine schwierige Sache, aber Max ist einfach losgefahren um ein paar Sekunden fürs Gesamtklassement zu holen. Im Großen und Ganzen also ein tolles Rennen von ihm.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Tour de Suisse – Etappe 1 EZF

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Frauenfeld – Frauenfeld (11 km / EZF)

1 KÜNG Stefan (SUI) Groupama – FDJ 0:12:00
2 BISSEGGER Stefan (SUI) Ef Education – Nippo 0:00:04
3 CATTANEO Mattia (ITA) Deceuninck – Quick-Step 0:00:12
4 SCULLY Thomas (NZL) Ef Education – Nippo 0:00:15
5 ALAPHILIPPE Julian (FRA) Deceuninck – Quick-Step 0:00:19
6 RUTSCH Jonas (GER) Ef Education – Nippo 0:00:22
7 STEIMLE Jannik (GER) Deceuninck – Quick-Step 0:00:22
8 VERMEERSCH Florian (BEL) Lotto Soudal 0:00:22
9 KRAGH ANDERSEN Søren (DEN) Team Dsm 0:00:22
10 DENNIS Rohan (AUS) Ineos Grenadiers 0:00:23
11 POWLESS Neilson (USA) Ef Education – Nippo 0:00:25
12 SCHACHMANN Maximilian (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:29
13 DEVENYNS Dries (BEL) Deceuninck – Quick-Step 0:00:30
14 GARCIA CORTINA Ivan (ESP) Movistar Team 0:00:30
15 CARAPAZ Richard (ECU) Ineos Grenadiers 0:00:31
16 DUMOULIN Tom (NED) Jumbo-Visma 0:00:32
17 BOARO Manuele (ITA) Astana – Premier Tech 0:00:33
18 JUNGELS Bob (LUX) Ag2r Citroen Team 0:00:33

Maximilian Schachmann 12. auf der ersten Zeitfahretappe der diesjährigen Tour de Suisse

Zum Auftakt der Tour de Suisse gab es ein 10,9 km langes Einzelzeitfahren, das heute auf nassen Straßen rund um Frauenfeld ausgetragen wurde. Die flache Strecke mit einigen technischen Kurven im ersten Teil war auf die Spezialisten zugeschnitten. Mit Maximilian Schachmann und Maciej Bodnar hatte BORA – hansgrohe aber zwei Fahrer, die sich heute gut platzieren konnten. Mit 13:43 Minuten setzte S. Pellaud die erste Richtzeit im Kampf gegen die Uhr. Maciej zeigte ein solides Zeitfahren und belegte am Ende mit 12:35 Minuten den 21. Rang. Maximilian fuhr auch ein gutes Rennen und war mit einer Zeit von 12:29 Minuten, 29 Sekunden hinter dem späteren Sieger, bester Fahrer des Raublinger Rennstalls. Die schnellste Zeit des Tages wurde von S. Küng gesetzt, der damit auch den Tagessieg holte.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin heute voll gefahren, habe zwar im ersten Teil des Rennens nichts riskiert, weil es regnete und die Straße ziemlich rutschig war. Leider hat sich das Wetter anders entwickelt als vorhergesagt und so hatte man am Ende bessere Bedingungen. Wir haben aber noch mehrere schwere Etappen vor uns, und wir werden uns jetzt darauf konzentrieren.“ – Maximilian Schachmann

„Wir sind unter den schwierigen Wetterbedingungen ein ziemlich gutes TT gefahren. Die Straße hatte zum Ende des Rennens etwas abgetrocknet, was laut Vorhersage aber andersrum hätte sein sollen. Max hat trotzdem eine gute Performance abgeliefert und liegt jetzt in einer guten Ausgangsposition für die kommenden Etappen.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Tour de Suisse Women – SUI – Women Elite

1. Etappe: Frauenfeld – 114 Km
5. Juni 2021

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1 CHABBEY Elise SUI CANYON//SRAM RACING 03:01:25
2 DEIGNAN Elizabeth GBR TREK – SEGAFREDO 00:00
3 REUSSER Marlen SUI ALE‘ BTC LJUBLJANA 00:24
4 NEFF Jolanda SUI SWITZERLAND 00:32
5 HARVEY Mikayla NZL CANYON//SRAM RACING 00:37
6 BRAND Lucinda NED TREK – SEGAFREDO 04:22
7 GUDERZO Tatiana ITA ALE‘ BTC LJUBLJANA 04:22
8 MAGNALDI Erica ITA CERATIZIT – WNT PRO CYCLING TEAM 04:22
9 FREI Sina SUI SWITZERLAND 04:22
10 BORGHESI Letizia ITA AROMITALIA BASSO BIKES VAIANO 04:22

Gesamt:
1 CHABBEY Elise SUI CANYON//SRAM RACING 03:01:12
2 DEIGNAN Elizabeth GBR TREK – SEGAFREDO 00:04
3 REUSSER Marlen SUI ALE‘ BTC LJUBLJANA 00:33
4 NEFF Jolanda SUI SWITZERLAND 00:43
5 HARVEY Mikayla NZL CANYON//SRAM RACING 00:50
6 BRAND Lucinda NED TREK – SEGAFREDO 04:33
7 GUDERZO Tatiana ITA ALE‘ BTC LJUBLJANA 04:35
8 MAGNALDI Erica ITA CERATIZIT – WNT PRO CYCLING TEAM 04:35
9 FREI Sina SUI SWITZERLAND 04:35
10 BORGHESI Letizia ITA AROMITALIA BASSO BIKES VAIANO 04:35

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Giro d’Italia – Etappe 21 EZF


Senago – Milano (30,3 km)

1 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 0:33:48,60
2 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick-Step 0:00:12,12
3 Edoardo Affini (Ita) Jumbo – Visma 0:00:12,61
4 Matteo Sobrero (Ita) Astana – Premier Tech 0:00:13,86
5 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:00:26,91
6 Maximilian Walscheid (GER) Team Qhubeka ASSOS 0:00:33,18
7 Alberto Bettiol (Ita) EF Education – Nippo 0:00:34,04
8 Jan Tratnik (Slo) Bahrain Victorious 0:00:42,23
9 Gianni Moscon (Ita) INEOS Grenadiers 0:00:44,36
10 Iljo Keisse (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:47,22
11 Maciej Bodnar (Pol) BORA – hansgrohe 0:00:53,89
12 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:00:58,05
13 Nikias Arndt (GER) Team DSM 0:01:01,50
14 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) INEOS Grenadiers 0:01:21,09
15 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:01:22,44

Endstand:

1 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 86:17:28
2 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Victorious 0:01:29
3 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:04:15
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:06:40
5 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) INEOS Grenadiers 0:07:24
6 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:07:24
7 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:08:05
8 Hugh Carthy (GBr) EF Education – Nippo 0:08:56
9 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:11:44
10 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:18:35
11 George Bennett (NZl) Jumbo – Visma 0:25:35
12 Koen Bouwman (Ned) Jumbo – Visma 0:30:56
13 Pello Bilbao Lopez De Armentia (Esp) Bahrain Victorious 0:37:58
14 Attila Valter (Hun) Groupama – FDJ 0:45:30
15 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:47:21

Copyright: Photo by HERBERT MOOS

Punktewertung
1 Peter Sagan (Svk) BORA – hansgrohe 136 Punkte
2 Davide Cimolai (Ita) Israel Start-Up Nation 118
3 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 116

Bergwertung
1 Geoffrey Bouchard (Fra) AG2R Citroën Team 184 Punkte
2 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 140
3 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Victorious 99

Sprintwertung
1 Dries De Bondt (Bel) Alpecin – Fenix 70 Punkte
2 Umberto Marengo (Ita) Bardiani CSF Faizanè 64
3 Simon Pellaud (SUI) Androni Giocattoli – Sidermec 53

Nachwuchswertung
1 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 86:17:28
2 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:06:40
3 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) INEOS Grenadiers 0:07:24

BORA – hansgrohe beendet Giro d‘Italia mit einem Etappensieg und dem Maglia Ciclamino durch Peter Sagan

Zum Abschluss der Rundfahrt gab es ein 30,3 km langes flaches Einzelzeitfahren von Senago bis ins Zentrum von Mailand, wobei die Klassementfahrer trotz müder Beine nach drei harten Wochen im Sattel noch einmal versuchten um Sekunden zu kämpfen. Maciej Bodnar eröffnete das Rennen gegen die Uhr für den Raublinger Rennstall, während Matteo Fabbro fast zwei Stunden später als letzter BORA – hansgrohe Fahrer die Startrampe verließ. Der polnische Fahrer, der eine sehr gute erste Zwischenzeit vorlegte, setzte auch eine erste Richtmarke von 34:42. Wenig später wurde die Zeit aber von Zeitfahrweltmeister F. Ganna unterboten, der 33:48 Minuten für die Strecke benötigte und damit auch die Etappe gewann. Der 11. Platz von Maciej war letztlich das beste Ergebnis für das Team auf der Abschlussetappe des diesjährigen Giro d’Italia. Die Equipe aus Raubling beendet die Rundfahrt mit einem Sieg von Peter Sagan auf der 10. Etappe, sowie dem Maglia Ciclamino, das achte Punktetrikot des slowakischen Fahrers bei einer Grand Tour. Nach dem Ausfall von Emanuel Buchmann durch einen Sturz war Matteo Fabbro auf Rang 32 bestplatzierter BORA – hansgrohe Fahrer in der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel

„Es war ein sehr schnelles Zeitfahren. Auf den letzten 10 km, die komplett gerade waren, gab es ein bisschen Gegenwind, was es schwer machte. Ich habe alles gegeben und eine Top-Ten-Zeit angestrebt. Wir hatten zwei Hauptziele, als wir vor drei Wochen in Turin starteten. Eines haben wir erreicht, das Ciclamino-Trikot mit Peter. Nachdem wir eine starke Leistung gezeigt haben, denke ich also, dass wir darüber glücklich sein können. Leider konnten wir das andere Ziel, nämlich eine gute GC-Position mit Emu zu erringen, wegen seines Sturzes nicht erreichen, aber das sind Dinge, die man nicht kontrollieren kann. Insgesamt bin ich aber zufrieden.“ – Maciej Bodnar

„Ich bin sehr glücklich und stolz, in Mailand auf dem Podest zu stehen und das Maglia Ciclamino des Giro d’Italia zu tragen. Es ist seit vielen Jahren ein Traum von mir und ich freue mich, dass dieser heute in Erfüllung gegangen ist. Ich möchte mich bei den Organisatoren des Rennens, den fantastischen italienischen Zuschauern, die uns auf den Straßen angefeuert haben und bei all meinen Teamkollegen für ihre Arbeit in diesen drei harten Rennwochen bedanken.“ – Peter Sagan
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„Generell war es ein gelungener Giro für uns. Aus Peters Sicht mit dem Etappensieg und dem Sprinttrikot. Aber im Gesamtklassement war es natürlich ein herber Verlust, nach der ersten Hälfte des Rennens Emanuel Buchmann zu verlieren. Das konnten wir leider nicht mehr kompensieren. Somit blieben nur die Erfolge von Peter, die wir dann sicher nach Mailand gebracht haben, plus einige schöne Etappenplatzierungen. Ansonsten waren wir fast jeden Tag bei der Siegerehrung mit Peter im Trikot, und unsere Jungs haben sich immer wieder gut ins Szene gesetzt. Im Großen und Ganzen war es für uns ein erfolgreicher Giro und die Mannschaft hat das Beste aus der Situation gemacht. Herauszuheben ist auch der Etappensieg von Peter, der wirklich eine Teamleistung war.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

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Giro d’Italia – Etappe 16 (verkürzt wegen Regen und Kälte)

Wegen schlechter Wetterbedingungen (Kälte und Regen) wurden die Pässe Fedaia und Pordoi gestrichen.

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Sacile – Cortina d’Ampezzo (153km)

1 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 4:22:41
2 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:00:27
3 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Victorious 0:00:27
4 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:01:18
5 Hugh Carthy (GBr) EF Education – Nippo 0:01:19
6 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:01:21
7 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:02:11
8 Gorka Izagirre Insausti (Esp) Astana – Premier Tech 0:02:31
9 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:02:33
10 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:02:33
11 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:02:37
12 Antonio Pedrero López (Esp) Movistar Team 0:02:51
13 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) INEOS Grenadiers 0:03:13
14 George Bennett (NZl) Jumbo – Visma 0:06:12
15 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Team BikeExchange 0:06:12

Gesamtwertung
1 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 66:36:04
2 Damiano Caruso (Ita) Bahrain Victorious 0:02:24
3 Hugh Carthy (GBr) EF Education – Nippo 0:03:40
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:04:18
5 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:04:20
6 Giulio Ciccone (Ita) Trek – Segafredo 0:04:31
7 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:05:02
8 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) INEOS Grenadiers 0:07:17
9 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:08:20
10 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:10:01
11 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:12:45
12 Daniel Martin (Irl) Israel Start-Up Nation 0:15:10
13 Attila Valter (Hun) Groupama – FDJ 0:16:23
14 George Bennett (NZl) Jumbo – Visma 0:18:10
15 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:21:50

BORA-hansgrohe verändert Taktik auf der Königsetappe des Giro nach dem gestrigen Ausscheiden von Emanuel Buchmann

Vor dem zweiten Ruhetag waren die Kletterer auf der Königsetappe wiederum gefordert. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen in den Dolomiten wurde die Strecke kurzfristig von ursprünglich 212 km auf 153 km verkürzt sowie zwei Anstiege gestrichen. Nach dem Startschuss in Sacile, formierte sich schnell eine 24 Mann starke Ausreißergruppe, in der sich auch Felix Großschartner und Matteo Fabbro befanden. Sechs Fahrer setzten sich in der zweiten Rennhälfte aus dieser Spitzengruppe ab, während die beiden BORA – hansgrohe Fahrer in der Verfolgergruppe verblieben, die allerdings 50 km vor dem Ziel vom Feld wieder eingeholt wurde. Im Anstieg zur Cima Coppi wurde die Spitze vom verkleinerten Feld gestellt und es entstand ein Kampf unter den GC Favoriten, den letztendlich E. Bernal als Solist für sich entschied. Die BORA – hansgrohe Fahrer überquerten die Ziellinie in Cortina d’Ampezzo einige Zeit dahinter, während Peter Sagan das Maglia Ciclomina weiter behält.

Reaktionen im Ziel

„Heute war ein brutal harter Tag und Matteo und ich haben versucht in die Ausreißergruppe zu gehen und haben es auch geschafft. In der ersten Abfahrt hat die Gruppe sich ein bisschen geteilt. Sechs Fahrer waren dann vorne und die waren super stark. Ich muss zugeben, dass ich heute nicht den besten Tag hatte. Ich habe schon am ersten Berg richtig gelitten und so war der ganze Tag eine Qual. Aber wer weiß was noch in mir steckt. Jeder, der mich kennt, weiß dass ich ein Kämpfer bin und nicht leicht aufgebe. Ich werde es in den nächsten Tagen wieder probieren und hoffe, dass ich dann einen besseren Tag habe, um auf der Etappe zu kämpfen.“ – Felix Großschartner

„Es ist nicht einfach, wenn man den Kapitän nach zwei Drittel der Rundfahrt verliert und dann umdenken muss und versucht mit anderen Fahrern eine Etappe zu gewinnen. Aber wir haben es probiert und versucht mit Matteo und Felix in die Spitzengruppe zu kommen. Das ist uns auch gelungen. 24 Fahrer waren vorne und hatten sechs Minuten Vorsprung. Leider hat die Gruppe sich dann geteilt und sechs Fahrer sind weggefahren. Wir waren leider nicht mit dabei und mussten erkennen, dass unsere Bemühung nicht mit Erfolg gekrönt sein wird. Darum ließen wir unsere Jungs ruhig ins Ziel fahren, um einfach mal Energie zu sparen für die kommenden Etappen, wo wir versuchen werden einen Sieg einzufahren.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter