Schlagwort-Archive: Herbert Moos

UCI World Championship 2021 Leuven – Elite Men 268km

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1. Julian Alaphilippe (France, ) 5:56:34
2. Dylan van Baarle (Netherlands, ) +0:32
3. Michael Valgren Hundahl (Denmark, )
4. Jasper Stuyven (Belgium, )
5. Neilson Powless (United States Of America, )
6. Thomas Pidcock (Great Britain, ) 5:57:23
7. Zdenek Stybar (Czech Republic, ) 5:57:40
8. Mathieu van der Poel (Netherlands, ) 5:57:52
9. Florian Senechal (France, )
10. Sonny Colbrelli (Italy, )
11. Wout van Aert (Belgium, )
12. Markus Hoelgaard (Norway, )
13. Valentin Madouas (France, )
14. Matej Mohoric (Slovenia, ) 6:00:34
15. Giacomo Nizzolo (Italy, ) 6:00:39
16. Nils Politt (Germany, ) 6:01:59
17. Guillaume Boivin (Canada, )
18. Jan Polanc (Slovenia, )
19. Benoit Cosnefroy (France, ) 6:02:04
20. Victor Campenaerts (Belgium, )

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UCI World Championship 2021 Leuven – U23 Männer Straßenrennen 161km

01 Filippo Baroncini Italy 3:37:36
02 Biniam Girmay Eritrea + 02
03 Olav Kooij Netherlands + 02
04 Michele Gazzoli Italy + 02
05 Lewis Askey Great Britain + 02
06 Thibau Nys Belgium + 02
07 Luca Colnaghi Italy + 02
08 Paul Penhoët France + 02
09 Vinicius Rangel Brazil + 02
10 Luke Lamperti USA + 02
11 Tobias Bayer Austria + 02
15 Niklas Märkl Germany + 02
30 Pirmin Benz Germany + 02
38 Michel Heßmann Germany + 15
39 Tim Torn Teutenberg Germany + 15
40 Tom Lindner Germany + 15
123 Maurice Ballerstedt Germany + 12:5

“Meine Attacke im Finale hatten wir genau so geplant“, so der EM-Zweite von Trento. Unwiderstehlich setzte er sich aus dem Feld ab. Seinen knappen Vorsprung konnte er im Finale bis zum Ziel verteidigen. “Als ich weg war, habe ich bis zum Ziel nur ‘go go go go go go go‘ gedacht“, beschrieb er die letzten Kilometer. “Es ist ein Traum. Der ganze Tag war sehr stressvoll für mich und vermutlich für alle. Heute lief alles perfekt für mich und mein Team“, freute sich der frischgebackene Weltmeister.

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UCI World Championship 2021 Leuven – Junioren Straßenrennen 122km

Hagenes gewinnt in Leuven die Goldmedaille beim Straßenrennen der Junioren, Luis-Joe Lührs wird Zehnter nach gutem Rennen!

Hagenes, NOR:
„Ich wusste, dass es möglich ist, als ich mir gestern den Kurs angesehen habe. Denn ich weiß, dass diese kurzen Puncher-Anstiege mir liegen. Auf solchen Strecken habe ich bei anderen Rennen in diesem Jahr schon gut abgeschnitten. Aber es dann auch umzusetzen, das ist unglaublich“, sagte Hagenes, der 2022 für das Jumbo-Visma-Development-Team fahren wird, im Sieger-Interview im Ziel. “Ich wollte die Kurve in diese Steigung als Erster nehmen und dann nur noch Vollgas fahren. Ein Franzose war dann an meinem Hinterrad, aber ich habe mich Meter um Meter abgesetzt. Also habe ich nur noch den Kopf runtergenommen und bin, so hart ich konnte, ins Ziel gefahren.“

01 Per Strand Hagenes Norway 2:43:48
02 Romain Grégoire France + 19
03 Madis Mihkels Estonia + 24
04 Martin Svrcek Slovakia + 24
05 Alexander Hajek Austria + 24
06 António Morgado Portugal + 24
07 Manuel Oioli Italy + 24
08 Vlad van Mechelen Belgium + 24
09 Max Poole Great Britain + 24
10 Luis-Joe Lührs Germany + 24
16 Moritz Kärsten Germany + 24
30 Daniel Schrag Germany + 24

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Eschborn-Frankfurt 2021 – 188 Km


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1 PHILIPSEN Jasper BEL ALPECIN-FENIX 04:28:03
2 DEGENKOLB John GER LOTTO SOUDAL 00:00
3 KRISTOFF Alexander NOR UAE-TEAM EMIRATES 00:00
4 PASQUALON Andrea ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:00
5 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:00
6 GARCIA CORTINA Ivan ESP MOVISTAR TEAM 00:00
7 LAPORTE Christophe FRA COFIDIS, SOLUTIONS CRÉDITS 00:00
8 TEUNISSEN Mike NED TEAM JUMBO-VISMA 00:00
9 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
10 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN – VICTORIOUS 00:00
11 SKAARSETH Anders NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:00
12 BEULLENS Cedric BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
13 SWIFT Connor GBR TEAM ARKÉA SAMSIC 00:00
14 VAN POUCKE Aaron BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
15 CHEVALIER Maxime FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:00

Premiere zum 60. – Jasper Philipsen gewinnt Jubiläumsausgabe von Eschborn-Frankfurt

Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix) hat die 60. Austragung des Radklassikers Eschborn-Frankfurt gewonnen. Der 23-jährige Belgier verwies bei seinem Debüt in der Mainmetropole nach 187,4 Kilometern im Sprint Lokalmatador und Sieger von 2011, John Degenkolb (Lotto Soudal), sowie Rekordsieger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) auf die Plätze.


Alexander Kristoff (UAE) gibt wie immer alles im Taunus um dranzubleiben.
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Der Youngster sicherte sich seinen ersten Profisieg bei einem WorldTour-Klassiker und setzte das nächste Ausrufezeichen in seiner herausragenden Saison. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe), letzter Gewinner vor der Alten Oper, sprintete auf den 5. Rang.
Jasper Philipsen nach seinem Sieg: „Es war ein wirklich hartes Rennen. Vor ein paar Wochen habe ich beschlossen, dieses Rennen zu fahren, weil es normalerweise ein Sprint-Finish ist. Dann habe ich mir das Profil angesehen und dachte, es könnte vielleicht doch schwieriger sein als erwartet. Jetzt bin ich richtig stolz auf diesen Sieg.“
„Die Teamunterstützung war heute entscheidend, weil ich im Mittelteil wirklich zu kämpfen hatte. In den Anstiegen ist das Team einfach bei mir geblieben und das war wichtig. Ich habe weiter gepusht, weil ich wusste, dass die letzten 40 km flach waren. Da konnte ich mich erholen und meinen Sprint fahren“, so der 23-jährige Youngster weiter.


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Lokalmatador John Degenkolb sagte zu seinem zweiten Platz: „300 Meter vor dem Ziel habe ich gedacht alles oder nichts! Ich habe alles in die Waagschale geworfen. Am Ende ist es ein verdienter Sieg für Jasper, denn er hatte einen krassen Speed. Ich bin froh, dass es für den 2. Platz gereicht hat und kann mich jetzt auch darüber freuen. Ich bin stolz, dass ich dem Druck standgehalten habe und zeigen konnte, bei so einem großen Rennen um den Sieg mitzufahren. Jetzt steht noch einiges vor der Tür!“


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Attacken prägten den 60. Radklassiker
Bereits kurz nach dem scharfen Start in Eschborn begannen die Attacken und fünf Fahrer haben sich zu einer Spitzengruppe zusammengeschlossen. Mit Mathias Jorgensen (Movistar Team) und Luke Durbridge (Team BikeExchange) waren zwei WorldTour-Fahrer dabei. Dazu kamen Simone Velasco (Gazprom-RusVelo), Erik Resell (Uno-X Pro Cycling Team) und Boris Vallee (Bingoal Pauwels Sauces WB). Bis zum ersten Anstieg des Tages am Feldberg ließ das Feld mehr als sechs Minuten an Vorsprung zu.
Nach 100 Kilometern blieben nur noch die beiden WorldTour-Fahrer und Velasco als Trio an der Spitze – aber der Vorsprung sank nah an die Minutenmarke. Auch wenn die Favoriten des Rennens dichter kamen, hat sich die Zeit an der Spitze für den Profi der Gazprom-RusVelo-Mannschaft gelohnt: Der Italiener gewann die ersten sieben Bergwertungen des Radklassikers und konnte nach dem Rennen auf dem Podium die Bergpreistrophäe entgegennehmen.
Und es war diese vorletzte Passage des Mammolshainer Stich, die sich als Vorentscheidung des Rennens erwies. Tempoverschärfungen durch das Team BikeExchange haben dazu geführt, dass die Ausreißer gestellt wurden und sich das Peloton teilte. 16 Fahrer gingen zusammen zur letzten Überfahrt des Mammolshainer Berg – 40 Sekunden vor dem Feld.

Auf den letzten Rennkilometern, die in die Frankfurter Innenstadt führten, übernahm vor allem das UAE Team Emirates im Feld für Kristoff die Nachführarbeit. Rund 30 Kilometer vor dem Ziel war es um die Gruppe geschehen. Nur Georg Zimmermann (Intermarche – Wanty Gobert Matériaux), Gewinner des Nachwuchs-Trikots bei der Deutschland Tour und Cristian Scaroni (Gazprom-RusVelo) wehrten sich noch gegen ihre Einholung. Nach der Einfahrt in die Stadt beteiligte sich auch der deutsche Rennstall Bora-hansgrohe um Titelverteidiger Ackermann an der Spitze des Feldes. Das Spitzenduo hielt sich hartnäckig und konnte bei der ersten Zieldurchfahrt an der Alten Oper den Jubel der Zuschauer genießen. Neun Kilometer vor dem Ende wurden sie vom Feld der Sprinter geschluckt. Es war Degenkolb, der sich auf dem letzten Kilometer als Erster ein Herz fasste und den Sprint eröffnete. Doch auf den letzten Metern hatte der Oberurseler dem Sieger Philipsen nichts entgegenzusetzen.

Pascal Ackermann auf Rang fünf im Massensprint bei Eschborn-Frankfurt

Nachdem eine frühe Fluchtgruppe schon 60 km vor dem Ende gestellt wurde, setzte sich im hügeligen Teil des Rennens eine stark besetzte 16-Mann-Gruppe vom Feld ab. Matteo Fabbro kontrollierte das Geschehen an der Spitze, während dahinter im Feld der Rest des Teams für einen Massensprint arbeitete. Als die Zielrunde in Frankfurt erreicht war, war das Feld geschlossen und alles für einen Sprint vorbereitet. Pascal Ackermann hatte im Finale nur Nils Politt an seiner Seite, nachdem das Team bereits davor viel Arbeit hatte leisten müssen. Beim Sieg von J. Philipsen reichte es am Ende für Ackermann heute für Rang fünf.

Von der Ziellinie
„Eigentlich lief das Rennen heute gut für uns. Wir hatten Matteo in der großen Gruppe und das Rennen war hart. Da hatten viele Sprinter schon Probleme und ich habe mich gut gefühlt. Wir mussten dann aber viel investieren, um überhaupt für einen Sprint zu sorgen und diese Kräfte haben am Ende gefehlt. Ich habe versucht, mich vorne zu halten und an einem guten Hinterrad zu positionieren, war aber dann nach der letzten Kurve zu weiten hinten. Ich konnte auch gar nicht richtig losfahren, weil einfach kein Platz für mich war. Ich bin schon etwas enttäuscht, auch wenn wir uns als Team heute nichts vorwerfen können.“ – Pascal Ackermann

„Die Jungs sind heute ein starkes Rennen gefahren. Wir haben von Beginn an mit Emu im Feld gearbeitet, und als Matteo vorne in der Gruppe war, mussten wir viel investieren, um Matthews überhaupt wieder zurückzuholen. Dadurch war am Ende nur noch Nils bei Pascal für die Sprintvorbereitung, der hatte auf den letzten 1,5 km aber auch noch einen Reifenschaden. Pascal war somit auf sich alleine gestellt und war in der letzten Kurve etwas zu weit hinten, zudem war er im Sprint rechts blockiert. Da kann man nichts machen und muss mit dem fünften Platz leben. Wir hatten heute sicherlich ein besseres Ergebnis im Kopf, aber wie gesagt, eigentlich ist jeder stark gefahren.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter


Marco Brenner Team DSM sticky bottle 🙂
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Tour de Luxembourg – Etappe 5

Mersch – Luxembourg – 184 Km

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1 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 04:30:59
2 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
3 LATOUR Pierre FRA TEAM TOTALENERGIES 00:00
4 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 00:00
5 COSNEFROY Benoit FRA AG2R CITROEN TEAM 00:00
6 KIRSCH Alex LUX TREK – SEGAFREDO 00:00
7 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
8 CHAMPOUSSIN Clement FRA AG2R CITROEN TEAM 00:00
9 HERRADA Jesus ESP COFIDIS 00:00
10 LAZKANO Oier ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:00

Endstand:

1 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 17:20:44
2 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 00:46
3 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 01:05
4 DE LA CRUZ David ESP UAE TEAM EMIRATES 01:09
5 LATOUR Pierre FRA TEAM TOTALENERGIES 01:09
6 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 01:17
7 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 01:27
8 HERRADA Jesús ESP COFIDIS 01:43
9 NIBALI Vincenzo ITA TREK – SEGAFREDO 01:49
10 FORMOLO Davide ITA UAE TEAM EMIRATES 01:53

Tour de Luxembourg – Etappe 4 ITT

Dudelange ITT – 25,4 Km

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1 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:30:53
2 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:02
3 SKJELMOSEJENSEN Mattias DEN TREK – SEGAFREDO 00:26
4 DE LA CRUZ David ESP UAE TEAM EMIRATES 00:35
5 LATOUR Pierre FRA TEAM TOTALENERGIES 00:38
6 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 00:49
7 BAUER Jack NZL TEAM BIKEEXCHANGE 00:50
8 SWEENY Harry AUS LOTTO SOUDAL 00:55
9 TIBERI Antonio ITA TREK – SEGAFREDO 00:55
10 NIBALI Vincenzo ITA TREK – SEGAFREDO 00:57
11 ARMIRAIL Bruno FRA GROUPAMA – FDJ 01:00
12 GOOSSENS Kobe BEL LOTTO SOUDAL 01:04
13 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 01:04
14 FRISON Frederik BEL LOTTO SOUDAL 01:05
15 HERRADA Jesus ESP COFIDIS 01:08

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Gesamt:

1 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 12:49:51
2 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 00:43
3 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:50
4 DE LA CRUZ David ESP UAE TEAM EMIRATES 00:52
5 LATOUR Pierre FRA TEAM TOTALENERGIES 01:07
6 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 01:21
7 GAU DU David FRA GROUPAMA – FDJ 01:21
8 NIBALI Vincenzo ITA TREK – SEGAFREDO 01:32
9 FORMOLO Davide ITA UAE TEAM EMIRATES 01:36
10 HERRADA Jesus ESP COFIDIS 01:37
11 QUINTANA Nairo COL ARKEA PRO CYCLING TEAM 01:50
12 CHAMPOUSSIN Clement FRA AG2R CITROEN TEAM 01:51
13 GOOSSENS Kobe BEL LOTTO SOUDAL 01:54
14 MASNADA Fausto ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 01:58
15 LAZKANO Oier ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 02:18

Deutschland – Tour – Etappe 4

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Erlangen – Nürnberg – 160 Km


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1 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 03:33:25 43,94
2 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:00
3 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
4 TILLER Rasmus NOR UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:00
5 GALVAN FERNANDEZ Francisco ESP EQUIPO KERN PHARMA 00:00
6 HALLER Marco AUT BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
7 STEIMLE Jannik GER DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
8 RETAILLEAU Valentin FRA AG2R CITROEN TEAM 00:00
9 DEGENKOLB John GER GERMANY 00:00
10 KOCH Jonas GER INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:00


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Endstand:

1 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 16:29:41
2 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:04

3 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:04
4 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:19
5 ZIMMERMANN Georg GER INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:19
6 HALLER Marco AUT BAHRAIN VICTORIOUS 00:21
7 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 00:22
8 CANOLA Marco ITA GAZPROM-RUSVELO 00:22
9 MEISEN Marcel GER ALPECIN-FENIX 00:24
10 KOCH Jonas GER INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:26

Triumph bei Deutschland Tour: Politt und Ackermann holen die Ränge eins und zwei der Gesamtwertung

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Wie erwartet war die letzte Etappe der Deutschland Tour ein richtiger Schlagabtausch. BORA – hansgrohe musste unzählige Attacken der Konkurrenz parieren, am Ende war D. Teuns bis fünf Kilometer vor dem Ziel an der Spitze, wurde aber durch die Arbeit von BORA – hansgrohe und Team UAE Emirates rechtzeitig gestellt. Am Ende holte A. Kristoff den Etappensieg in Nürnberg vor Pascal Ackermann, der damit auch das Grüne Trikot und Rang zwei in der Gesamtwertung holte. Der Sieg bei der Deutschland Tour war Nils Politt aber nicht mehr zu nehmen.

Von der Ziellinie
„Wie erwartet haben die anderen Teams noch einmal alles versucht, aber wir haben es am Ende irgendwie geschafft, das Ding zusammenzuhalten. Es war wirklich ein hartes Stück Arbeit und alle haben ihren Anteil an diesem Sieg. Mit zwei Etappensiegen und Rang eins und zwei in der Gesamtwertung hätte die Deutschland Tour für uns eigentlich nicht besser laufen können. Als Almeida attackiert hat, war es schon mal eng und ich musste selber ran. Aber am Ende ist ja alles gut ausgegangen.“ – Nils Politt

„Ich weiß, ich hätte mit einem Sieg heute auch noch die Gesamtwertung gewinnen können, aber Nils ist der verdiente Sieger. Er ist heute immer wieder von vorne gefahren und ich bin eigentlich den ganzen Tag nur in der Reihe gehangen und habe kämpft dranzubleiben. Wäre es am Ende eng geworden, wäre ich auch noch gefahren, aber dank Schwarzi war das nicht notwendig. Alle haben diese Woche einen super Job gemacht und ich bin mit meinem Etappensieg und dem Grünen Trikot absolut zufrieden.“ – Pascal Ackermann

„Gratulation an die gesamte Mannschaft. Das Ding heute so nach Hause zu bringen war große Klasse. Es war eine Menge Arbeit, aber es hat geklappt und ist für uns ein riesiger Erfolg. Wir haben immer die Nerven behalten, auch als Almeida mit Formolo attackiert haben, wussten wir, dass es noch weit ist und haben unsere Kräfte eingeteilt. Am Ende hatten wir mit UAE das gleiche Interesse und dann war klar, dass es zu einem Sprint kommen wird. Sich in Deutschland so zu präsentieren war von den Jungs einfach klasse.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter


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Nils Politt schreibt Geschichte und gewinnt die Deutschland Tour 2021
Nils Politt (Bora – hansgrohe) gewinnt die Deutschland Tour 2021! Nach Matej Mohorič in 2018 and Jasper Stuyven in 2019 trägt sich Politt als erster deutscher Gewinner der neu aufgelegten Deutschland Tour in die Geschichtsbücher ein. Tagessieger beim großen Finale vor der Nürnberger Oper war Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates), dem sich der Gesamt-Zweite Pascal Ackermann im Ziel-Sprint knapp geschlagen geben musste. Kristoff feierte in Nürnberg bereits seinen dritten Deutschland Tour-Etappensieg. Ackermann wird mit dem Grünen Trikot des Punktbesten Fahrers belohnt.

Nils Politt: „Es hat einen Riesenspaß gemacht mit der Truppe hier. Das war ein schweres Rennen heute, schwere Berge, aber wir haben es geschafft. Es ist etwas ganz Besonderes, die Deutschland Tour zu gewinnen. Ich war schon Zweiter und jetzt habe ich sie gewonnen. Eine Rundfahrt zu gewinnen ist schon toll, aber wenn es dann in Deutschland passiert, ist es um so besser. Die anderen Teams haben ganz schön Druck gemacht, aber unsere Mannschaft hat super gearbeitet.“

„Das war eine gute Woche für das Team und mich. Zwei Etappensiege und auf dem Gesamt-Podium – das ist perfekt. Ich hatte nicht erwartet, dass es möglich ist“, meinte Alexander Kristoff: „Es war ein hartes, aber gutes Rennen heute, auch das Team war toll. Ich hatte am Ende ein gutes Hinterrad erwischt, dann einen guten Sprint hinbekommen – wie eigentlich nicht selten, wenn ich ein Rennen überlebe.“


Dreimal haben heute Ausreißer die Etappe geprägt – und zumindest einmal musste Nils Politt um den Gesamtsieg zittern. Noch nicht, als bereits im Anstieg zum ersten Bergpreis Remi Cavagna (Deceuninck – Quick-Step), Dario Cataldo (Movistar Team) und Justin Wolf (Bike Aid) dem Feld enteilten, und zwischendurch bis zu eineinhalb Minuten vorne lagen. Das Trio wurde jedoch im vierten Anstieg des Tages gestellt.

Aber 63 Kilometer vor dem Ziel attackiert Joao Almeida (Deceuninck – Quick-Step) am Kasberg und reißt schnell eine Lücke. „Da hat die Hütte dann doch zwischendurch gebrannt – da bin ich erstmal nicht hinterhergekommen“, meinte Politt grinsend in der Pressekonferenz. Mit vereinten Kräften konnte die Attacke neutralisiert werden. Kurz darauf nutzten Dylan Teuns (Bahrain Victorious) und Matteo Jorgenson (Movistar Team) den letzten Anstieg, um sich abzusetzen. Das Duo hält lange einen Vorsprung, der Politt gefährlich wurde. Zu Beginn der ersten Zielrunde um die Nürnberger Altstadt kann Jorgenson jedoch nicht mehr mit Teuns´ Tempo mithalten. Der Belgier bleibt als Solist an der Spitze – erst an der dritten Zieldurchfahrt ist das Feld wieder zusammen.

Drei Kilometer vor dem Ziel muss sich Nils Politt bei der Bonus-Vergabe nur Marco Canola (Gazprom-RusVelo) geschlagen geben, dann geht´s auf die Zielgerade: Jannik Steimle (Deceuninck – Quick-Step) fährt raus, dann kommt Ackermann – doch Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) ist auf den letzten Metern vorne: der Etappensieg. Nils Politt kann aber sein Rotes Trikot verteidigen, er wird mit vier Sekunden Vorsprung vor seinem Team-Kollegen Pascal Ackermann Gesamtsieger der Deutschland Tour 2021, Kristoff wird Dritter.

Im Weißen Trikot des besten Jungprofis beendet Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) seine Deutschland Tour. Das Blaue Trikot des besten Bergfahrers sichert sich Louis Vervaeke (Alpecin – Fenix). Bahrain Victorious sichert sich die Mannschaftswertung.

Deutschland – Tour – Etappe 2

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Sangerhausen – Ilmenau, 181 km

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1. Alexander Kristoff (Nor, UAE Team Emirates) 4:24:12
2. Phil Bauhaus (Ger, Bahrain Victorious)
3. Pascal Ackermann (Ger, Bora)
4. Jannik Steimle (Ger, Deceuninck) +0:02

5. Sven Erik Bystrøm (Nor, UAE Team Emirates)
6. Rasmus Tiller (Nor, Uno)
7. Jonas Koch (Ger, Intermarché)
8. Matteo Jorgenson (USA, Movistar Team)
9. Luca Mozzato (Ita, B&B Hotels p/b KTM)
10. Yves Lampaert (Bel, Deceuninck)
11. John Degenkolb (Ger, German National Team)
12. Clément Berthet (Fra, AG2R Citroën Team)
13. Anders Skaarseth (Nor, Uno)
14. Marco Haller (Aut, Bahrain Victorious)
15. Joshua Huppertz (Ger, Team Lotto)

Gesamt:
1. Pascal Ackermann (Ger, Bora) 8:30:59
2. Phil Bauhaus (Ger, Bahrain Victorious) +0:02
3. Alexander Kristoff (Nor, UAE Team Emirates) +0:04
4. Marco Haller (Aut, Bahrain Victorious) +0:11
5. Georg Zimmermann (Ger, Intermarché) +0:13
6. Joshua Huppertz (Ger, Team Lotto)
7. Nils Politt (Ger, Bora) +0:14
8. Jannik Steimle (Ger, Deceuninck) +0:16

9. Yves Lampaert (Bel, Deceuninck)
10. Luca Mozzato (Ita, B&B Hotels p/b KTM)
11. Sven Erik Bystrøm (Nor, UAE Team Emirates)
12. Jonas Koch (Ger, Intermarché)
13. Matteo Jorgenson (USA, Movistar Team)
14. Rasmus Tiller (Nor, Uno)
15. Sebastian Mora Vedri (Esp, Movistar Team)

Mit Rang drei in Ilmenau verteidigt Pascal Ackermann die Gesamtführung bei der Deutschland Tour

Auch die zweite Etappe der Deutschland Tour wurde bei Regen und nur 14 Grad ausgetragen. Wieder setzte sich schnell eine Gruppe ab und BORA – hansgrohe kontrollierte heute das Rennen für Pascal Ackermann. Am Ende kam es zum Sprint einer reduzierten Gruppe auf einer technisch schwierigen Finalrunde in Ilmenau. Beim Sieg von A. Kristoff holte Pascal Ackermann Rang drei und verteidigte damit seine Gesamtführung.

Von der Ziellinie
„Ich bin in der letzten Runde in den Anstieg etwas zu weit hinten hineingefahren und musste dann investieren, um überhaupt in der ersten Gruppe zu sein. In den Kurven war dann ständig Stop and Go und das hat ganz schön Kraft gekostet. Ich muss sagen, ich hatte heute nicht die besten Beine. Ich war am Rad von Kristoff aber hatte nicht den Punch, um da noch vorbeizugehen. Rang drei war heute das Optimum und ich bin froh, dass Rote Trikot verteidigt zu haben. Ob mir das die nächsten Tage auch gelingt, wird man sehen, aber ich werde definitiv darum kämpfen.“ – Pascal Ackermann

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„Es war wieder ein harter Tag, denn der Regen und die Kälte setzen den Fahrer natürlich zu. Die Gruppe vorne war nicht zu unterschätzen und wir mussten daher heute früher arbeiten, als wir das geplant hatten. Wir sind dann geschlossen in Ilmenau angekommen, so wie wir uns das vorgenommen hatten, allerdings waren wir da nur noch mit drei Mann vorne. Nils ist am Ende ein sehr gutes Rennen gefahren und hat ein paar Bonussekunden geholt, was am Ende wichtig für die Gesamtwertung sein kann. Pascal ist ebenfalls wieder einen starken Sprint gefahren. Ich denke, mehr war heute nicht drin. Wir sind immer noch im Leader-Trikot und damit sind wir natürlich sehr zufrieden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Kristoff gewinnt im Tigersprung vor Bauhaus die zweite Etappe der Deutschland Tour

Rennen in Deutschland liegen Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates). Wie bereits im Jahr 2019 gewinnt der Norweger erneut die zweite Etappe der Deutschland Tour und holt sich damit seinen ersten Saisonsieg. 180 Kilometer lagen zwischen Sangerhausen und Ilmenau – am Ende entschied ein denkbar kleiner Vorsprung über den Sieg. Kristoff setzte sich im Tigersprung gegen Phil Bauhaus (Bahrain Victourios) durch – Pascal Ackermann (Bora – hansgrohe) kämpfte sich auf Rang 3 und behält damit das Rote Führungstrikot.
„Ich mag Deutschland, ich habe gute Erinnerungen an so einige Rennen hier“, sagte Alexander Kristoff zur zweiten Etappe der Deutschland Tour: „Heute auch – obwohl es viel Regen gab, und der Kurs immer wieder recht technisch war. Aber das kenne ich aus meiner Heimat. Im Ziel hatte ich Glück, dass ich das Hinterrad von Bauhaus hatte. Ich war erst nicht sicher, ob ich vorn war, aber es hat gereicht.“
„Ich bin einfach nur froh über den dritten Platz, denn ich hatte gar keine guten Beine heute“, so ein sichtlich zufriedener Pascal Ackermann im Ziel: „Ich bin froh, dass ich noch im Trikot bin – ein Schritt weiter als in den letzten Jahren. Jetzt habe ich einige Sekunden gegenüber den Bergfahrern und werde alles daran setzen, das Trikot auch mit nach Hause zu nehmen. Für mich wäre es ein Traum, die Deutschland Tour zu gewinnen und dafür sind wir auf einem guten Weg.“

Marc Soler (Movistar Team), Jannis Peter (Nationalmannschaft), Louis Vervaeke (Alpecin – Fenix), Francisco Galvan (Equipo Kern Pharma) und Kyle Murphy (Rally Cycling) – das waren die Ausreißer des Tages. Bereits nach 20 Kilometern hatten sich Murphy, Peter und Vervaeke in den 36 Serpentinen zum Kyffhäuser abgesetzt, Soler und Galvan schlossen kurz nach der Bergwertung auf, die sich Murphy holte und im Ziel mit dem Blauen Bergtrikot belohnt wurde.
Als das Profil der Etappe typisch thüringisch wurde, zeigt sich das Team P&S Metalltechnik auf den Straßen seiner Heimat an der Spitze des Pelotons. Der Vorsprung des Spitzen-Quintetts schrumpft unter die Minutenmarke – eine Gelegenheit, die Louis Vervaeke 45 Kilometer vor dem Ziel für eine Attacke nutzt. Bei der ersten Zieldurchfahrt in Ilmenau kann der Belgier als Solist den Jubel der zahlreichen Zuschauer genießen.
Aber das Peloton, in dem mit circa 50 Fahrer verblieben sind, erhöht den Druck und stellt den Ausreißer rechtzeitig vor der zweiten Zielpassage. Der Bonus-Sprint, der jeden Tag kurz vor dem Ziel das Rennen animieren soll, zahlt sich heute aus. Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) und Nils Politt (Bora – hansgrohe) attackieren, um sich wertvolle Sekunden zu sichern. Zimmermann setzt sich durch, gewinnt 3 Sekunden und übernimmt das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.
Politt und Zimmermann reißen eine kleine Lücke, doch das Feld kommt 1.500 Meter vor dem Ziel wieder heran. Phil Bauhaus stürmt nach vorn, mit Alexander Kristoff am Hinterrad. Auf den letzten Metern ins Ziel wirft sich der Norweger im Tigersprung an Bauhaus vorbei. Ackermann kämpft sich noch auf Rang drei vor – und bleibt damit in der Gesamtwertung vorn, zwei Sekunden vor Bauhaus.

The heroes of La Vuelta (3/6) : Richard Carapaz

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Six currently active riders took place on the final podium of the three Grand Tours: Alejandro Valverde, Vincenzo Nibali, Chris Froome, Nairo Quintana, Primoz Roglic and Richard Carapaz. If we extend the statistics to cycling in the 21st century, Carlos Sastre, Denis Menchov, Alberto Contador, Cadel Evans and Joaquim „Purito“ Rodriguez join them. But only one athlete, in the entire history of cycling, has achieved this treble and won the Olympic gold medal in the road race: Richard Carapaz, winner of the Giro 2019, 2nd in La Vuelta 20 and 3rd in the Tour 2021.

Richard Carapaz only returned to competition this year in the Volta a Catalunya (21st) at the end of March and was just as discreet at the Itzulia Pays Basque (19th), for the double reason that his 2020 season was ended late (November 8 with La Vuelta) and that he had big ambitions for this summer. In fact, he has perfectly managed his form: winner of the Tour de Suisse in mid-June, 3rd in the Tour de France and Olympic champion in July. It would have been more than enough to return and enjoy his glory at home. Before him, only one Ecuadorian athlete had won Olympic gold: Jefferson Pérez in racewalking in 1996, and a week after Carapaz, Neisi Dajomes did the same in weightlifting. But he has a still unfulfilled task that is close to his heart: to win La Vuelta.

Last year, instead of expressing any bitterness about the narrowly missed victory (2nd with a gap of 24“ to Primoz Roglic), he left the event by declaring: „I’m leaving very happy because I lived the end of the race with a lot of hope, and throughout the course, I saw a lot of Ecuadorian flags, it was beautiful. I felt special support. These were really great times!“ For the record, this was an autumnal Vuelta with a small number of spectators present. Richard Carapaz’s emotions are therefore likely to be increased tenfold with the support of the „responsible public“ (masked and concerned about social distancing) expected this summer, if he gets back „La Roja“, the red leader’s jersey he wore five days in 2020 before giving it a second time to Primoz Roglic at Mirador de Ézaro (in the ITT). He placed one last banderilla, sharp and sustained, on the final ascent of La Vuelta 20, the Alto de la Covatilla. „I finished this race with the same smile I had when I arrived because I gave everything, it was a beautiful La Vuelta, I had a lot of fun there“, he concluded at the end of this third participation in the Spanish Grand Tour.

Richard Carapaz was a bit late in becoming a hero of La Vuelta unlike the Giro d’Italia where he won (stage 8, Montevergine di Mercogliano), wore the white jersey and finished 4th overall in his first participation in 2018, before bringing the pink jersey all the way to Verona the following year. But it was La Vuelta that served as his first Grand Tour, in 2017, undoubtedly the edition that least favored Movistar, his team at the time (no stage victory, Dani Moreno the best ranked in the final, 18th). For his debut, Richard Carapaz attacked several times without success (his best result: 11th on the Angliru, the day Alberto Contador came out in style on the eve of his end of career). In 2018, despite his record of service at the Giro, he resolved to act as a teammate, in favour of Alejandro Valverde (5th overall after having occupied the podium for a long time) and Nairo Quintana (designated leader at the start, 8th at the finish).
He was still due to participate in La Vuelta 19, but he left the squad at the last moment following a crash in a criterium he rode in the Netherlands the previous Sunday. He was on the way out from Movistar, the team that had accompanied him in his professional debut following his apprenticeship at Lizarte. He often reiterates, citing his former amateur team in Navarre, that he owes the launch of his professional cycling career to Spain. Last year, he was equally grateful to Chris Froome, his Ineos teammate who had helped him despite the difficulties encountered in his physical reconstruction following his terrible accident in 2019, but he did not have the strongest armada to support him.

This time, the British team are lining up particularly impressive names on paper: Egan Bernal, Richard Carapaz, Adam Yates, Pavel Sivakov, Tom Pidcock, Jhonathan Narvaez, Salvatore Puccio and Dylan van Baarle! Carapaz is therefore not the only Olympic champion freshly covered with gold in this squad since Pidcock, 22, cyclo-cross prodigy and already protagonist of the great classics, won the MTB event in Tokyo.
„It is a great honour for us, the organisers, that Team Ineos has fielded such a selection of champions“, said Javier Guillén, General Manager of La Vuelta. „It says a lot about their ambitions. Bernal and Carapaz are the two current leaders in South American cycling and it is a continent that is dear to us. Both have the capacity to win the event like two Colombians did before them [Luis Herrera in 1987 and Nairo Quintana in 2016]. Carapaz is now an icon with its Olympic title. The mastery with which he won the road race has thrilled aficionados all over the world, I think. We also appreciate his kindness and his smile. He has everything to be a hero of La Vuelta.“

Olympic Games Road Race Elite Men – Tokyo 2020

234 Km:

Photo by HERBERT MOOS

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1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 06:05:26
2 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 01:07
3 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 01:07
4 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 01:07
5 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 01:07
6 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 01:07
7 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 01:07
8 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 01:07
9 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE 01:07
10 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 01:07

108. Tour de France – Etappe 21 Zielankunft Paris

Photo by HERBERT MOOS
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Chatou – Paris/Champs-Élysées (108,4 km)

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1 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 02h 39′ 37“
2 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) + 00h 00′ 00“
3 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 00′ 00“
4 LUKA MEZGEC (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
5 ANDRÉ GREIPEL (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 00′ 00“
6 DANNY VAN POPPEL (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 00′ 00“
7 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
8 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 00′ 00“
9 CYRIL BARTHE (B&B HOTELS P/B KTM) + 00h 00′ 00“
10 MAXIMILIAN RICHARD WALSCHEID (TEAM QHUBEKA NEXTHASH) + 00h 00′ 00“

Endstand:
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 82h 56′ 36“
2 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 05′ 20“
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 07′ 03“
4 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 10′ 02“
5 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 10′ 13“
6 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 11′ 43“
7 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 12′ 23“
8 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 15′ 33“
9 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 16′ 04“
10 RIGOBERTO URAN (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 18′ 34“
11 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) + 00h 21′ 50“
12 MATTIA CATTANEO (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 24′ 58“
13 JHOAN ESTEBAN CHAVES (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 37′ 48“
14 LOUIS MEINTJES (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 38′ 09“
15 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 39′ 09′

Endstand Punktewertung
1 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 337 PTS
2 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) 291 PTS
3 SONNY COLBRELLI (BAHRAIN VICTORIOUS) 227 PTS
4 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) 216 PTS
5 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 171 PTS

Endstand Bergwertung
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 107 PTS
2 WOUTER POELS (BAHRAIN VICTORIOUS) 88 PTS
3 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) 82 PTS
4 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 68 PTS
5 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 66 PTS

Kämpferischster Fahrer
FRANCK BONNAMOUR (B&B HOTELS P/B KTM)

Endstand Mannschaftswertung
1 BAHRAIN VICTORIOUS 249h 16′ 47“
2 EF EDUCATION – NIPPO + 00h 19′ 12“
3 JUMBO – VISMA + 01h 11′ 35“
4 INEOS GRENADIERS + 01h 27′ 10“
5 AG2R CITROEN TEAM + 01h 31′ 54“
6 BORA – HANSGROHE + 01h 36′ 44“

Erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe geht an der Champs-Élysées zu Ende: Kelderman am Ende Fünfter der Gesamtwertung

Traditionell endet die 21. und letzte Etappe der Tour de France auf der Champs-Élysées in Paris. Nach dem Start in Chatou ließ es das Peloton locker angehen und es war Zeit für das eine oder andere Siegerfoto. Als Paris erreicht war, begann auch der Kampf um den letzten Sieg, denn erst acht Teams konnten in diesem Jahr eine Etappe gewinnen. BORA – hansgrohe war mit zwei Tagessiegen und Rang fünf in der Gesamtwertung durch Wilco Kelderman eine der erfolgreichsten Mannschaften. Dennoch wollte sich das Team aus Raubling auch heute noch einmal entsprechend präsentieren und fuhr erneut ein aggressives Rennen. Immer wieder attackierten vor allem Konrad und Schelling und versuchten auch im Finale den Sprintern ein Schnippchen zu schlagen. Dies gelang aber nicht und am Ende holte W. Van Aert den letzten Tagessieg. Nach mehr als 3400 Kilometern und drei Wochen konnte BORA – hansgrohe dennoch das Ende einer sehr erfolgreichen Tour de France feiern.

Von der Ziellinie

„Ich bin glücklich mit dem fünften Platz und vor allem zufrieden mit meiner Leistung über die drei Wochen. Das gesamte Team hat mich großartig unterstützt, jeder hat einen tollen Job gemacht und der Teamgeist war einfach großartig. Ich denke, das war der Schlüssel zum Erfolg, denn obwohl es eine harte Tour war und wir auch einige Rückschläge zu verkraften hatten, hatten wir Spaß und jeder war für den anderen da. Am Ende war es eine sehr erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe und ich bin stolz, dass ich dazu beitragen konnte. Normalerweise habe ich ein oder zwei super Tage während einer Grand Tour, das hat diesmal vielleicht gefehlt. Es ist schwer zu sagen, woran das gelegen hat, aber generell habe ich schon den einen oder anderen Punkt im Kopf, den wir noch verbessern können. Es ist noch Luft nach oben und ich bin heiß darauf, da gemeinsam mit dem Team konsequent weiterzuarbeiten. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin sicher, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sein können.“ – Wilco Kelderman

„Es war eine sehr erfolgreiche Tour für uns und wir sind wirklich sehr zufrieden. Diese Tour war sicherlich speziell, der aggressive Fahrstil, die Intensität hat den Fahrern alles abverlangt, war für die Zuseher aber richtig attraktiv. Wir haben da auch einiges beigetragen, waren in vielen Gruppen und so gut wie immer vorne vertreten. Natürlich war es ein harter Rückschlag, als Peter die Tour mit einer Knieverletzung verlassen musste, aber die Mannschaft hat sich nicht hängen lassen, sondern hat die richtige Antwort gefunden, darauf bin ich sehr stolz. Wir haben mit Nils und Patrick zwei Etappen gewonnen, aber vor allem die Art und Weise, wie wir diese Etappen gewonnen haben, war beeindruckend. Dann hatten wir zu Beginn der Tour ja auch noch eine Woche lang das Bergtrikot durch Ide, auch das darf man nicht vergessen. Als Tourneuling war vor allem die Emotion beeindruckend, mit der er drei Tage lang in jeder Gruppe um die Punkte gekämpft hat. In der Gesamtwertung war unser Ziel die Top-Fünf und am Ende hat auch das geklappt. Wilco war über drei Wochen einer der konstantesten Fahrer und immer vorne dabei, obwohl er nicht immer vom Glück verfolgt war und einige Stürze zu verkraften hatte. Da hat er viel Moral bewiesen, sich nie hängen lassen und wurde am Ende belohnt. Um das alles zu erreichen, haben wir als Team zusammengearbeitet und sind füreinander eingestanden. Das war schön zu sehen und jeder einzelne hat einen super Job gemacht. Da kann man als Teamchef nur Danke sagen.“ – Ralph Denk, Team Manager

Van Aert and Pogacar triumph in Paris

Belgian champion Wout van Aert managed to win the bunch gallop of the Champs-Élysées after he took the Mont Ventoux stage and the time trial in the vineyard of Saint-Émilion, bagging the last two stages of the 108th Tour de France ahead of his compatriot Jasper Philipsen and Mark Cavendish. The Briton however won the points classification ten years after his first time. Tadej Pogacar won the Tour de France overall for the second time with Jonas Vingegaard and Richard Carapaz rounding out the podium.

Attacks by trios
141 riders took the start of stage 21 in Chatou at 16.39. One non-starter: Jakob Fuglsang (Astana). Mikkel Bjerg (UAE Team Emirates) took the only KOM point available at côte des Grès (km 7) to enter the 63-man strong climbers’ classification. The riders covered 30.8km in the first hour of racing. The race truly started after Pogacar passed the line on the Champs-Élysées along with his whole team with 52km remaining. Stefan Bissegger (EF Education-Nippo), Casper Pedersen (DSM) and Harry Sweeny (Lotto-Soudal) created the first breakaway of the day. Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe) caught up with them to make it a leading quartet. Pedersen was first to drop down.

One last Champs-Elysées feeling for Philippe Gilbert
It was bunched up again 32km before the end. Another leading trio was formed at the initiative of Ide Schelling (Bora-Hansgrohe) with superstars Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Philippe Gilbert (Lotto-Soudal) joining him at the front. Gilbert enjoyed his last ride on the Champs-Elysées as he announced this is his last Tour. With 27km to go, it was the turn of Brent Van Moer (Lotto-Soudal) and Michael Valgren (EF Education-Nippo) to pedal at the front with Schelling. They got no more than 25’’ lead over the bunch led by Deceuninck-Quick Step.

Third stage win for van Aert
With the help of Cyril Gautier, Franck Bonnamour (B&B) tried to bridge the gap by himself but it didn’t work out. It was bunched up with 6km to go in the last lap as Ineos Grenadiers made the last effort to bring Van Moer, Valgren and Schelling back. Deceuninck-Quick Step kept the peloton under control but van Aert, propelled by Mike Teunissen, launched his sprint earlier and fended off Philipsen and Cavendish to take his third stage win in the 108th Tour de France. He’s the tenth Belgian to impose himself on the Champs-Elysées (since 1975). By beating Cavendish, he maintained his compatriot Eddy Merckx on top of the tally of all-time stage winners, along with the Manxman (34). Pogacar is the first double Tour de France overall winner at the age of only 23.