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Deutschland Tour 2026 3. Etappe: Herxheim – Bad Dürkheim – 171 Km


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1 Pellizzari Giulio Red Bull – BORA – hansgrohe 25 30 12″ 4:03:44
2 del Toro Isaac UAE Team Emirates – XRG 15 18 9″ ,,
3 Hirschi Marc Tudor Pro Cycling Team 10 12 5″ 0:34
4 Remijn Senna Alpecin – Premier Tech 5 7 0:49
5 Raccagni Noviero Andrea Soudal Quick-Step 3 4 ,,
6 Tesfatsion Natnael Movistar Team 3 ,,
7 Oldani Stefano Caja Rural – Seguros RGA 2 ,,
8 Morgado António UAE Team Emirates – XRG 1 ,,
9 Burgaudeau Mathieu TotalEnergies ,,
10 Stork Florian Tudor Pro Cycling Team ,,

Gesamt:

1 2 ▲1 del Toro Isaac UAE Team Emirates – XRG 5 14:02:12
2 1 ▼1 Barré Louis Team Visma | Lease a Bike 0:52
3 12 ▲9 Hirschi Marc Tudor Pro Cycling Team 1:05
4 5 ▲1 Raccagni Noviero Andrea Soudal Quick-Step 1:21
5 7 ▲2 Tesfatsion Natnael Movistar Team 1:22
6 10 ▲4 Vacek Mathias Lidl – Trek 1:23
7 11 ▲4 Sorarrain Gorka Caja Rural – Seguros RGA ,,
8 13 ▲5 Schachmann Maximilian Soudal Quick-Step 1:25
9 14 ▲5 Oldani Stefano Caja Rural – Seguros RGA ,,
10 44 ▲34 Pellizzari Giulio Red Bull – BORA – hansgrohe 1:26

Bulle schlägt Stier: Giulio Pellizzari gewinnt die Königsetappe der Lidl Deutschland Tour

Pellizzari gewinnt Königsetappe – Del Toro erobert Blau zurück

Samstag, 22. August, Bad Dürkheim – Giulio Pellizzari (Red Bull–BORA–hansgrohe) hat die Königsetappe der Lidl Deutschland Tour 2026 gewonnen. Nach 170,8 Kilometern von Herxheim nach Bad Dürkheim setzte sich der Italiener vor Isaac Del Toro (UAE Team Emirates-XRG) durch.

Del Toro sorgte rund 35 Kilometer vor dem Ziel mit seiner Attacke für die entscheidende Rennsituation, distanzierte den bisherigen Gesamtführenden Louis Barré (Team Visma | Lease a Bike) und eroberte das Blaue Trikot zurück.
Schon früh ging es auf den mehr als 3.000 Höhenmetern um die Bergwertung. Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) setzte sich mit einer Ausreißergruppe ab und sammelte an der Lolosruhe sowie bei der ersten Überfahrt der Kalmit die maximale Punktzahl. Damit ging der Plan des deutschen Teams auf: Heidemann übernahm das Bergtrikot von seinem Teamkollegen Ole Theiler.

Im Kampf um die Gesamtwertung fiel die Entscheidung am Rotsteig. Nach der Vorarbeit von UAE Team Emirates-XRG attackierte Del Toro rund 35 Kilometer vor dem Ziel. Barré versuchte zu folgen, konnte die Lücke zum Mexikaner aber nicht schließen. Wenig später setzte sich auch Giulio Pellizzari ab und fuhr zu Del Toro nach vorne. Gemeinsam holten Del Toro und Pellizzari den zuvor allein führenden Nelson Oliveira (Movistar Team) ein. Als Oliveira das Tempo nicht mehr halten konnte, gingen die beiden jungen Kletterspezialisten allein ins Finale. Dahinter versuchte Barré mehrfach, den Rückstand zu reduzieren, konnte das Spitzenduo aber nicht mehr erreichen.

Auf dem Wurstmarktgelände in Bad Dürkheim machten Pellizzari und Del Toro den Tagessieg unter sich aus. Pellizzari hatte im Sprint die größeren Reserven und gewann die Königsetappe vor Del Toro. Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) komplettierte das Podium. Del Toro geht damit im Blauen Trikot in den letzten Renntag der Lidl Deutschland Tour 2026. Für Heidemann wurde der offensive Auftritt ebenfalls belohnt: Der Deutsche führt vor der Schlussetappe die Bergwertung an.

Einschätzung der 4. Etappe

Zum Abschluss der Lidl Deutschland Tour 2026 wartet noch einmal eine anspruchsvolle Etappe. Über 156,5 Kilometer führt das Finale von Heilbronn durch das Heilbronner Land und zurück in die Stadt. Rund 2.500 Höhenmeter bieten den Klassementfahrern eine letzte Gelegenheit, die Gesamtwertung noch einmal anzugreifen.
Bereits nach 15,8 Kilometern wartet am Schloss Stocksberg die erste Bergwertung. Anschließend führt die Strecke über Zaberfeld und Sulzfeld zurück Richtung Heilbronn, bevor bei Kilometer 93,4 die entscheidende Phase beginnt. Auf der Heilbronner Schlussrunde muss das Peloton dreimal den Jägerhaus-Anstieg bewältigen. Mit 2,3 Kilometern Länge und durchschnittlich 5,2 Prozent Steigung bietet er mehrfach Gelegenheit für Attacken. Nach der letzten Überquerung bleiben nur noch wenige Kilometer bis ins Ziel. Ein Bonussprint in Donnbronn 7,8 Kilometer vor der Ziellinie könnte zudem im Kampf um das Blaue Trikot eine wichtige Rolle spielen. Damit bleibt die Lidl Deutschland Tour 2026 bis zum Schluss offen: Die kurze, intensive Finaletappe bietet sowohl starken Puncheuren als auch den Klassementfahrern noch einmal die Chance, das Rennen in Heilbronn zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Am 23. August 2026 steht Heilbronn ganz im Zeichen des Radsports. Die Stadt am Neckar ist Gastgeber des großen Finales der Lidl Deutschland Tour 2026. Die vierte und letzte Etappe startet und endet in Heilbronn – hier fällt nach fünf Renntagen die Entscheidung um den Gesamtsieg und das Blaue Trikot.
Heilbronn verbindet urbanes Leben mit Weinlandschaft und einer ausgeprägten Sportbegeisterung. Bereits 2024 war die Stadt Etappenort und begrüßt die Lidl Deutschland Tour 2026 nun erneut. Im Herzen der Stadt können die Fans die Profis beim entscheidenden Finale aus nächster Nähe erleben.
Doch nicht nur die Profis stehen an diesem Sonntag im Mittelpunkt. Mit der ADAC Cycling Tour können auch Hobbyradsportler auf gesperrten Straßen selbst in die Pedale treten. Ergänzt wird das Programm durch die LichtBlick Newcomer Tour, die kinder Joy of Moving mini tour und weitere Angebote für die ganze Familie. Damit wird Heilbronn am Finaltag zum Treffpunkt für Profis, Nachwuchs, Hobbyfahrer und Radsportfans und zur Bühne für die letzte Entscheidung der Lidl Deutschland Tour 2026.

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Giulio Pellizzari gewinnt Königsetappe der Deutschland Tour
Giulio Pellizzari setzt sich im Finale gegen den neuen Gesamtführenden Isaac del Toro durch und beschert Red Bull – BORA – hansgrohe den zweiten Etappensieg in Folge bei der Deutschland Tour 2026.
Das Etappenprofil zwischen Herxheim und Bad Dürkheim versprach ein ständiges Auf und Ab. Auch wenn die Anstiege vergleichsweise kurz waren, machten mehr als 3.000 Höhenmeter auf den Runden durch die Pfalz die Königsetappe zu einem anspruchsvollen Renntag.
Für Red Bull – BORA – hansgrohe stand vor allem der Kampf um den Etappensieg im Fokus. Nach dem gestrigen Erfolg von Alessio Magagnotti wollte das deutsche UCI WorldTeam das Momentum nutzen und setzte heute auf die Kletterqualitäten von Giulio Pellizzari.

Die Vorentscheidung fiel bereits 35 Kilometer vor dem Ziel. Isaac del Toro attackierte am Anstieg zum Rotsteig. Pellizzari reagierte nicht sofort, sondern fuhr seinen eigenen Rhythmus, erhöhte Schritt für Schritt das Tempo und schloss wenig später zum Mexikaner auf.

„Ich kenne Isaac ziemlich gut und weiß, dass er an zwei Minuten langen Anstiegen einfach auf einem anderen Niveau fährt. Ihm direkt zu folgen, wäre ein Fehler gewesen. Deshalb bin ich mein eigenes Tempo gefahren, ohne das Risiko einzugehen, zu überziehen. Bis zur Kuppe bin ich so schnell gefahren, wie ich konnte, und in der Abfahrt habe ich wieder zu ihm aufgeschlossen.“
— Giulio Pellizzari
Auf der ersten Zielrunde rund um Bad Dürkheim blieb das Tempo an der Spitze hoch. Das Duo schüttelte seinen letzten Begleiter ab und ging gemeinsam in die zweite und entscheidende Zielrunde. Im Sprint der beiden Freunde sicherte sich Pellizzari den Tagessieg.

„Gestern haben wir uns riesig über Alessios Sieg gefreut. Heute wollten wir direkt noch einmal gewinnen. Die Zusammenarbeit mit Isaac hat super funktioniert – er hatte die Gesamtwertung im Blick, während ich auf den Etappensieg gefahren bin. Mein persönliches Ziel für diese Saison war es, mehr Rennen zu gewinnen. Deswegen freue ich mich über den heutigen Sieg und möchte dafür meinen Teamkollegen und dem gesamten Team danken.“
— Giulio Pellizzari

Nach seinen Erfolgen bei der Tour of the Alps und der Vuelta a Burgos feiert Pellizzari damit bereits seinen vierten Etappensieg der Saison bei einem Rennen der UCI ProSeries.
Nachdem Red Bull – BORA – hansgrohe in den vergangenen vier Ausgaben der Deutschland Tour ohne Etappensieg geblieben war, gelingen dem Team nun innerhalb von nur 24 Stunden gleich zwei Siege: Auf Alessio Magagnottis Sprintüberraschung folgt Pellizzaris Triumph auf der Königsetappe.

Deutschland Tour 2026 1. Etappe: Bad Orb – Schwäbisch Hall – 215 Km

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1 BARRE Louis FRA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 05:15:09
2 DEL TORO Isaac MEX UAE TEAM EMIRATES XRG 00:16
3 CICCONE Giulio ITA LIDL-TREK 00:16
4 TESFAZION Natnael ERI MOVISTAR TEAM 00:16
5 ZAMBANINI Edoardo ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:16
6 LEMMEN Bart NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:16
7 HIRSCHI Marc SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:22
8 GRAAT Tijmen NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:24
9 BURGAUDEAU Mathieu FRA TOTALENERGIES 00:24
10 SCHACHMANN Maximilian GER SOUDAL QUICK-STEP 00:24
11 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA SOUDAL QUICK-STEP 00:24
12 RUTSCH Jonas GER GERMAN NATIONAL TEAM 00:24
13 DEL GROSSO Tibor NED ALPECIN-PREMIER TECH 00:24
14 VENTURINI Clément FRA UNIBET ROSE ROCKETS 00:24
15 STORK Florian GER TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:24

Gesamtwertung nach der 1. Etappe

1 BARRE Louis FRA TEAM VISMA | LEASE A BIKE 05:18:18
2 DEL TORO Isaac MEX UAE TEAM EMIRATES XRG 00:09
3 CICCONE Giulio ITA LIDL-TREK 00:18
4 ZAMBANINI Edoardo ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:28
5 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA SOUDAL QUICK-STEP 00:29
6 THOMAS Benjamin FRA COFIDIS 00:30
7 TESFAZION Natnael ERI MOVISTAR TEAM 00:30
8 LEMMEN Bart NED TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:30
9 DEL GROSSO Tibor NED ALPECIN-PREMIER TECH 00:30
10 SORARRAIN AGIRREZABALA Gorka ESP CAJA RURAL-SEGUROS RGA 00:31

König Louis Barre krönt sich in Schwäbisch Hall


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Louis Barré gewinnt die 1. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2026

Donnerstag, 20. August, Schwäbisch Hall – Louis Barré (Team Visma | Lease a Bike) hat die 1. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2026 gewonnen. Der Franzose setzte im Finale der 215,3 Kilometer langen Etappe von Bad Orb nach Schwäbisch Hall die entscheidende Attacke, löste sich von den Favoriten und brachte 16 Sekunden Vorsprung bis ins Ziel. Der Lohn für den starken Soloritt: Etappensieg, Führungstrikot und die Auszeichnung als kämpferischster Fahrer des Tages.

Zuvor bestimmte eine dreiköpfige Ausreißergruppe mit Ellande Larronde, Miguel Heidemann und Ole Theiler lange das Renngeschehen. Das Trio fuhr zwischenzeitlich mehr als vier Minuten Vorsprung heraus. Im Peloton übernahm vor allem UAE Team Emirates-XRG Verantwortung und kontrollierte für Prologsieger Isaac Del Toro den Abstand.

Mit den Anstiegen im Finale nahm das Rennen Fahrt auf. Der Vorsprung der Ausreißer schmolz, im Feld wurde das Tempo verschärft und die Gruppe der Favoriten zunehmend kleiner. Barré wartete nicht auf die Entscheidung im Sprint, sondern attackierte im Anstieg zur Bonuswertung und ging in die Offensive. Der 26-Jährige setzte sich ab und behauptete seinen Vorsprung auch auf den letzten Kilometern nach Schwäbisch Hall.

Dahinter ging es um die weiteren Podiumsplätze. Isaac Del Toro (UAE Team Emirates-XRG) gewann 16 Sekunden hinter Barré den Sprint der Verfolger vor Giulio Ciccone (Lidl-Trek). Natnael Tesfatsion (Movistar) und Edoardo Zambanini (Bahrain Victorious) komplettierten zeitgleich die Top Fünf.

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113. Tour de France – 15. Etappe: Champagnole – Plateau de Solaison – 184 Km

Vingegaard raus, Evenepoel greift zu

Remco Evenepoel (Red Bull) gewann die 15. Etappe der Tour de France 2026 mit Bergankunft am Plateau de Solaison. Der 26-jährige Belgier ließ im Sprint Tadej Pogacar und Isaac del Toro (beide UAE) hinter sich. Im Kampf ums Podest verloren Seixas (Decathlon) und Lipowitz (Red Bull) fast eine Minute und Ayuso (Lidl) 2 Minuten. Jonas Vingegaard (Visma) stürzte 22 Kilometer vor dem Ziel und stieg ziemlich schnell mit Armschlinge und Schmerz verzerrtem Gesicht in den Krankenwagen ein.

Ergebnis
1. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora 4:23:09

2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:06
4. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +0:58
5. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora gl.Zeit
6. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +1:57
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek alle
8. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek gleiche
9. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG Zeit
10. Quinn Simmons (USA) – Lidl-Trek +2:16
11. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +2:22
12. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +2:51
13. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello gl.Zeit
14. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +3:17
15. Antonio Tiberi (ITA) – Bahrain Victorious +4:22
16. Einer Rubio (COL) – Movistar +4:55
17. Ewen Costiou (FRA) – Groupama-FDJ +5:17
18. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +5:21
19. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +5:40
20. Matthew Riccitello (USA) – Decathlon-CMA CGM gl.Zeit
21. Mauro Schmid (SUI) – Jayco-Alula +7:07

27. Nicolas Prodhomme (FRA) – Decathlon-CMA CGM +10:52
32. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +14:37
41. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +21:00
46. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +21:23
69. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +25:00
95. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +29:14
– 166 Fahrer klassiert.
DNF Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike
DNF Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step
DNF Tom van Asbroeck (BEL) – NSN

Gelber Pogacar schleppt del Toro Richtung Podest

Durch das Sturz-Aus des Abo-Zweiten Vingegaard wurde der 2. Platz in der Gesamtwertung und ein weiterer Podestplatz plötzlich frei. Vingegaard lag vor der 15. schon satte 4:30 Minuten hinter Pogacar, aber nur 34 Sekunden vor Evenpoel. Dieser rückte auf den 2. Gesamtplatz exakt 5 Minuten hinter Pogacar auf.
Verlierer des Tages waren Seixas, Lipowitz und erst recht Ayuso. Anstatt sich um den frei gewordenen Podestplatz in Position zu bringen, zog del Toro um 4 Plätze an ihnen allen vorbei – mit nun 58 Sekunden hinter Evenepoel und 25 vor Seixas und 50 vor Lipowitz. Ums weiße Trikot des besten Jungprofis vergrößerte Seixas zwar seinen Vorsprung vor Ayuso auf über eine Minute, musste aber das Trikot trotzdem um 25 Sekunden an del Toro abgeben.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 55:41:31
2. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +5:00

3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +5:58
4. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +6:23
5. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +6:48
6. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +7:25
7. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +9:38
8. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +10:28
9. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +10:56
10. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +19:26
11. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +21:44
12. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +22:08
13. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +22:09
14. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +24:12
15. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +24:42
16. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +41:01
17. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +45:38
18. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +46:00
19. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +50:31
20. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +1:03:16
21. Nicolas Prodhomme (FRA) – Decathlon-CMA CGM +1:03:27
22. Tiesj Benoot (BEL) – Decathlon-CMA CGM +1:10:27
23. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +1:12:58

Wie schon fast gewohnt bei den bergigen Etappen stand der Beginn im Zeichen des Zwischensprint, den – auch wie gewohnt – Philipsen (Alpecin) vor Pedersen (Lidl), Kanter (XDS) und Girmay (NSN) gewann. Philipsen rückte damit auf 36 Punkte an ans Grüne Trikot des weiterhin recht deutlich führenden Pedersen heran. Merlier (Soudal), der schnellste Sprinter der Tour 2026 und 3-fache Tagessieger war während der 15. Etappe erneut früh abgehängt und gab auf. Ums Grüne Trikot bemühte er sich ohnehin nicht.
Beim folgenden kleinen Bergpreis investierten Valentin Paret-Peintre (Soudal) und Carapaz (EF) viel für nur 2 und 1 Punkt. Dann setzte sich eine 10-köpfige Spitzengruppe inklusive des Vortages-Attackieres Tobias Johannessen (Uno-X) ab. Nicht dabei war Carapaz, Johannessens Fluchtgefährte des Vortages. Carapaz‘ Team investierte viel, um die 10 Ausreißer zurückzuholen, um dann in der folgenden 24-köpfigen Gruppe erneut ohne Carapaz dazustehen.

Vorne waren nun: Yates (UAE), Armirail, Campenaerts (Visma), van Dijke (Red Bull), Simmons (Lidl), Baudin, Healy (beide EF), Aurélien Paret-Peintre (Decathlon), Winokurow (XDS), Mohoric (Bahrain), Bernal, Vauquelin (beide Netcompany), van Wilder (Soudal), Schmid (Jayco), Frigo (NSN), Garcia Pierna, Rubio (beide Movistar), Pidcock, van Moer (beide Pinarello), Costiou, Martin (beide Groupama), Voisard (Tudor), Delettre (Totalenergies) und Balderstone (Caja Rural). Hinten übernahm mit der Zeit Vingegaards Team die Nachführarbeit und hatte anscheinend angesichts 2 Fahrern in der Spitzengruppe etwas vor.

Am steilen Col de la Croisette zerfiel die Spitzengruppe ab 53 Kilometer vorm Ziel. Quinn Simmons attackierte und überquerte den Gipfel wenige Sekunden vor Yates, Rubio, Pidcock, Costiou und Voisard. Der Vorsprung zum Hauptfeld pendelte bis zum Schlussanstieg stets um die 3 Minuten. Das bedeutete auch, dass Pidcock nach Vingegaards Sturz wie schon häufiger während dieser Tour 2026 virtuell auf einen Podestplatz in der Gesamtwertung vorstieß.
In der Abfahrt wurde Simmons gestellt und der vorgestrige Etappensieger Schmid holte das Spitzensextett ein, das bald ein Verfolgersextett war. Denn Mauro Schmid ging als Solist an die Spitze und damit zuerst in den 11,3 Kilometer langen Schlussanstieg – 25 Sekunden vor dem Verfolgersextett, 1:50 Minuten vor übrigen Verfolgern aus der ehemaligen 24er-Gruppe um van Wilder sowie 2:40 Minuten vor dem Feld ums Gelbe Trikot.

Dort waren inzwischen die Helfer von Evenepoel in die Tempoarbeit eingestiegen, nachdem man sich durch den Vingegaard-Sturz erst einmal neu sortieren musste. Denn nach Vingegaards Sturz hatten dessen Helfer natürlich die Tempoarbeit eingestellt. Vingegaard war in einer Rechtskurve mit dem Vorderrad selbst weggerutscht. Del Toro und Großschartner (beide UAE) purzelten über ihn. Diese beiden konnte weitermachen, obschon sie sich anscheinend jeweils am Bein wehgetan hatten. Jedenfalls führte das dazu, dass Pogacar defensiv weiterfuhr.

Im Schlussanstieg attackierte vorne wieder Simmons und überholte Schmid. Unter den Klassementbesten übernahm schon früh Pogacar doe Tempoarbeit, so dass die bisherigen Plätze 8 und 10 der Gesamtwertung, Skjelmose (Lidl) und Martinez (Bahrain) abreißen ließen. Die Top-7 minus Vingegaard waren bereits unter sich.
Dann bekamen Seixas und Lipowitz eine Lücke, wenig später auch Ayuso. In dem so entstandenen Verfolgertrio fuhr Seixas alles von vorn, bis Ayuso auch dieses Tempo nicht mehr mitgehen konnte. Das Trio um Pogacar fuhr zu dessen Teamkollegen Yates auf, der noch einige Meter führen konnte, bis ungefähr 5 Kilometer vorm Ziel mit Simmons auch der letzte Ausreißer gestellt war.

Bis zur Kilometermarke fuhr Pogacar alles von vorne, aber augenscheinlich darauf bedacht, dass er seinen Teamkollegen del Toro nicht abhängte. Del Toro attackierte einen und einen halben Kilometer vorm Ziel und wurde jeweils von Evenepoel pariert. Als Evenepoel früh zum Zielsprint ansetzte, zog Pogacar mit, blieb dann aber sitzen und machte keine Anstalten, Evenepoel einen Kampf zu liefern. Del Toro kam 6 Sekunden hinter den beiden rein.

Seixas und Lipowitz erreichten mit 58 Sekunden Rückstand das Ziel. Ayuso wurde noch von Skjelmose und Martinez eingeholt. Der zurückfallende Simmons konnte seinen beiden Teamkollegen noch kurz helfen und landete selbst auf dem 10. Platz. Pidcock hatte 2:51 Minuten Rückstand und wurde in der Gesamtwertung von Martinez überholt. Jegat (Totalenergies) verbesserte sich – wenn auch mit weitem Rückstand auf die Top-9 – auf den 10. Platz, auf dem er schon im Vorjahr die Tour de France beendete.
Evenepoel indes feierte erstmals einen Tour-Etappensieg außerhalb von Zeitfahren. Außerdem wies er im Sieger-Interview darauf hin, einen langen Anstieg in den Alpen gegen die direkten Klassement-Konkurrenten siegreich bestritten zu haben – eine Fähigkeit, die ihm inzwischen viele absprachen.

Pogacar wiederum vermutete, dass Vingegaard eine nächtliche Doping-Kontrolle und damit fehlender Schlaf die letzte Konzentration gekostet haben könnte. Die beiden Top-Stars waren in der Nacht vor der 15. Etappe hierzu um 5 und 2 Uhr aus dem Schlaf gerissen worden. In den vergangenen 5 Jahren hatten die beiden immer die ersten beiden Plätze im Endklassement der Tour de France belegt. Das wird sich 2026 zwangsläufig ändern.

Remco Evenepoel gewinnt die 15. Etappe der Tour de France

Remco Evenepoel hat Red Bull – BORA – hansgrohe den ersten Etappensieg bei der Tour de France 2026 beschert. Der Belgier sicherte sich am Plateau de Solaison den Sieg im Zielsprint und kletterte in der Gesamtwertung auf Rang zwei.

Einen viel besseren Zeitpunkt für den 75. Erfolg seiner Profikarriere hätte sich Remco Evenepoel kaum aussuchen können. Die 15. Etappe, die in Champagnole im Jura begann und am Genfersee vorbei entlang der Landesgrenze zur Schweiz ins Alpen-Départment Haute-Savoie führte, sah 50 Kilometer vor dem Ziel mit dem Col de la Croisette einen ersten schwierigen Anstieg, der das Feld vorsortierte.

Der Schlussanstieg hinauf zum Plateau de Solaison war dann aber noch mal eine andere Hausnummer. Der gut elf Kilometer lange und im Mittel neun Prozent steile Berg stand erstmals im Programm der Tour. Remco Evenepoel konnte dort allen Tempoverschärfungen folgen und mit einem unwiderstehlichen Bergaufsprint den Sieg einfahren.

Eine starke Vorstellung zeigte auch Florian Lipowitz, der als Tagesfünfter ins Ziel kam und in der Gesamtwertung ebenfalls einen Schritt nach vorn auf Platz fünf machte.

Nach dem morgigen Ruhetag steht am Dienstag das Zeitfahren am Ufer des Genfersees über 26,1 Kilometer auf dem Programm, bei dem Remco Evenepoel spätestens nach der heutigen Vorstellung erneut zu den Favoriten zählt und dem anhaltenden Aufwärtstrend ein weiteres Kapitel hinzufügen kann.
„Was für ein unglaublicher Tag. Ich möchte dem gesamten Team danken – den Fahrern genauso wie allen Mitarbeitern im Hintergrund. Eine große Bergetappe bei der Tour de France zu gewinnen, war schon immer ein Traum. Dass es heute geklappt hat, bedeutet mir unheimlich viel. Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir heute erreicht haben. Jetzt werden wir diesen Moment genießen, den Sieg gemeinsam feiern und morgen den Ruhetag nutzen, um neue Energie zu tanken.“
— Remco Evenepoel

„Heute Morgen haben wir nicht mit diesem Finale gerechnet. Remco war überragend, aber vor allem möchte ich die Teamleistung hervorheben. Ehrlich gesagt haben wir überhaupt nicht an den Etappensieg gedacht – unser Fokus lag ganz auf den Podiumsplätzen in der Gesamtwertung. Doch manchmal hält der Sport solche wunderbaren Überraschungen bereit, und heute hat Remco genau dafür gesorgt. Dieser Sieg ist das i-Tüpfelchen auf einer rundum perfekten Teamleistung.“
— Patxi Vila, Sportlicher Leiter

113. Tour de France – 14. Etappe: Mulhouse – Le Markstein Fellering – 155 Km

Pogacar auch in Vogesen-Hexenkessel top


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Tadej Pogacar (UAE) gewann in Le Markstein auch die 14. Etappe der Tour de France 2026 in den Vogesen, die die Zuschauer in einen Hexenkessel verwandelten. Im letzten schmalen Anstieg zum erstmal befahrenen Col du Haag attackierte der Slowene 7,4 Kilometer vorm Ziel und 1,6 unter der Kuppe. 38 Sekunden hinter Pogacar sprintete dessen Teamkollege del Toro aus einem Verfolgertrio auf den 2. Platz vor Paul Seixas (Decathlon). Jonas Vingegaard (Visma) ließ auf den letzten Metern 6 Sekunden aufreißen.

Weitere 4 Sekunden dahinter begrenzte Evenepoel (Red Bull) den Schaden, nachdem er bergauf wie schon so häufig abgehängt war. Über die Kuppe hinweg war er an seinem Teamkollegen Lipowitz sowie Ayuso (Lidl) wieder dran und sprang im Zielsprint noch 2 Sekunden davon. Auf den Plätzen 8 und 9 landeten die beiden besten Ausreißer des Tages, erst Carapaz (EF), dann Tobias Johannessen (Uno-X). Tom Pidcock (Pinarello), der am Vortag in der Gesamtwertung in den Bereich der Podestplätze vorgefahren war, verlor über 3 Minuten.

Ergebnis
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 4:00:07

2. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +0:38
3. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM gl.Zeit
4. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +0:44
5. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +0:48
6. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +0:50
7. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora gl.Zeit
8. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +1:18
9. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +1:40
10. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek gl.Zeit
11. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +1:41
12. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +3:30
13. Yannis Voisard (SUI) – Tudor
14. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos
15. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek alle
16. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG gleiche
17. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike Zeit
18. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +3:34
19. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +5:27
20. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit

25. Valen. Paret-Peintre (FRA) – Soudal-Quick Step +12:01
31. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +17:07
53. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +26:29
– 169 Fahrer klassiert.
OTL Anthon Charmig (DEN) – Uno-X
DNS Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech

Pogacar stockte in der Gesamtwertung seinen Vorsprung vor Jonas Vingegaard auf 4:30 Minuten auf. Evenepoel blieb mit 5:04 Minuten Rückstand aufs Gelbe Trikot Dritter. Seixas verbesserte sich um 2 Plätze auf die 4 – nur 15 Sekunden hinter Evenepoel und 3 vor Ayuso, dessen weißes Trikot des besten Jungprofis Seixas übernahm.
Außerdem hielten Lipowitz und del Toro den Rückstand auf den 3. Podestplatz unter eine Minute. Pidock fiel vom 4. auf den 9. Platz hinter Skjelmose (Lidl) zurück. Skjelmose erreichte das Ziel in le Markstein gemeinsam mit dem Gesamtzehnten Martinez (Decathlon) und Johanessen.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 51:18:28

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +4:30
3. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +5:04
4. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +5:19
5. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +5:22
6. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +5:44
7. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +5:50
8. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +7:35
9. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +7:59
10. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +8:25
12. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +15:55
12. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +16:03
13. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +16:23
14. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +16:40
15. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +19:11
16. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +19:15
17. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +19:16
18. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +22:06
19. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +24:32
20. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +35:48
21. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +41:47
22. Tiesj Benoot (BEL) – Decathlon-CMA CGM +46:32

Zu Beginn der 14. Etappe gewann Philipsen (Alpecin) den Zwischensprint vor Pedersen (Lidl), Kanter (XDS) und Girmay (NSN). Damit kam Mads Pedersen dem Gewinn des Grünen Trikots wieder ein Stück näher, weil er erneut kaum was auf Philipsen verlor.
In der Folgezeit lösten sich 38 Fahrer, darunter Carapaz und Johannessen, und gingen mit Vorsprung in den ersten von 5 Vogesen-Pässen, davon 4 kategorisiert. Mit dabei war erstaunlicherweise wie schon am Vortag Pidock, den Podest-Aspiranten in der Gesamtwertung offenbar weiterhin für ungefährlich hielten. Dieser Zock sollte dann ja schließlich aufgehen, weil Pidcock hinterher nicht mehr mit den Besten mithalten konnte.
Oben am Großen Belchen gewann Valentin Paret-Peintre (Soudal) den Bergpreis vor Carapaz. Genauso sollte es danach am Col du Page und am Elsässer Belchen laufen. Virtuell war Paret-Peintre da im gepunkteten Bergtrikot. Pogacar zog am Col du Haag wieder vorbei. Dafür trägt Paret-Peintre auf der nächsten Etappe stellvertretend das Bergtrikot anstatt bisher Vingegaard.

Bergtrikot
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 52

2. Valen. Paret-Peintre (FRA) – Soudal-Quick Step 43
3. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost 38
4. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 35
5. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM 24
6. Tom Pidcock (GBR) – Pinarello-Q36.5 18
7. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG 18

In die Abfahrt vom Großen Belchen gingen Paret-Peintre und Carapaz mit einer Lücke drüber. Bergab schlossen Tobias Johannessen mit seinem Zwillingsbruder Anders (auch Uno-X) sowie Carapaz‘ Teamkollege Healy auf, so dass die Spitzengruppe 2 helfende Tempobolzer hatte.

Den folgenden Col du Page hinauf führte Castrillo (Movistar) seinen Teamkollegen Rubio sowie Arensman (Netcompany) in die Nähe des Spitzenquintetts. Rubio kam hin, Arensman wegen eines Hinterrad-Defekts nicht. Die nun 6 Fahrer an der Spitze hatten oben knapp 2 Minuten Vorsprung vor einer Verfolgergruppe um Pidcock, die erstaunlicherweise mit Armirail und Jorgenson 2 Vingegaard-Helfer anführten – und damit Pidcock virtuell auf den 2. Platz der Gesamtwertung hievten. Denn das Hauptfeld lag noch über einer weitere Minute dahinter.

In der Abfahrt vom Col du Page regnete es, ohne dass dies Auswirkungen hatte. Am Elsässer Belchen, dem nächsten Berg, hatte die Spitzengruppe noch 2 Minuten Vorsprung vor der Gruppe ums Gelbe Trikot, die kurz unterhalb des Gipfels die letzten Verfolger um Pidcock eingeholt hatte.
Gut 32 Kilometer vorm Ziel am unkategorisierten Hundsrückpass war vorne Healy aufgebraucht, bei nur noch 1:30 vorm Verfolgerfeld. Anders Johannessen scherte 18,5 Kilometer vorm Ziel aus. Im letzten Anstieg zum Col du Haag ließen Rubio und Paret-Peintre gleich unten abreißen. Carapaz attackierte Johannessen.
In der Gruppe der Klassementbesten fuhren Ayuso und Pidcock früh verdächtig weit hinten. Pidcock fiel dann auch schnell zurück. Carapaz konnte den Vorsprung zunächst relativ konstant auf knapp einer Minute vor den Klassementbesten belassen, als dort noch die letzten Helfer von Pogacar und Vingegaard den Ton angaben. Johannessen holte Carapaz 6 Kilometer nach dessen Attacke wieder ein.

Dahinter attackierte Lipowitz rund 12 Kilometer vorm Ziel. Seixas sprang sofort ans Rad. Vingegaard hatte noch Kuss als letzten Helfer. Mit ihm brachte er Pogacar, Evenepoel, Ayuso und del Toro zurück zu Lipowitz und Seixas. Die Aktion kostete Skjelmose und Martinez den Anschluss. Kuss fiel auch zurück.

Vingegaard spannte sich nun vor, und Evenepoel fiel zurück, allerdings nicht weit. 8,2 Kilometer vorm Ziel und 2,5 Kilometer unterhalb des Gipfels war das Spitzenduo von einem Verfolgersextett gestellt. Evenepoel lag nur 10 bis 15 Sekunden als Solist dahinter.
In der letzten Steilstufe folgte der Antritt durch Pogacar, der einmal mehr sofort saß. Zunächst fuhren Vingegaard und Seixas als Solisten dahinter, gefolgt von einem Trio mit Ayuso, Lipowitz und del Toro. Bis zum Gipfel spannten Vingegaard und Seixas zusammen, und del Toro sprang zu ihnen vor. Dies gelang Evenepoel auch noch bei Lipowitz und Ayuso.

Oben lag Pogacar 23 Sekunden vor den ersten 3 Verfolgern und 43 Sekunden vor der den nächsten 3. Auf den letzten, teils abschüssigen Kilometern zum Ziel baute Pogacar den Vorsprung etwas aus, wohingegen der Abstand zwischen den Verfolgertrios schrumpfte, weil del Toro als Pogacars Teamkollege nichts machte. Erst zum Zielsprint trat del Toro an und musste sich strecken, um Seixas zu schlagen.

113. Tour de France 13. Etappe: Dole – Belfort – 205 Km

Mauro Schmid siegt im Zweiersprint


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Mauro Schmid (Jayco) gewann in Belfort die 13. Etappe der Tour de France 2026 im Zweiersprint. Von den 57 (!) Ausreißern des Tages blieben nach dem Elsässer Belchen 30 Kilometer vorm Ziel noch 10 Fahrer an der Spitze übrig, von denen sich innerhalb der letzten 16 Kilometer Schmid und Harold Tejada (XDS) in noch leicht abschüssigem Gelände absetzten. Der 26-jährige Schweizer hatte im Ziel, in das er vor Freude mit einem Wheelie hechtete, über eine Radlänge Vorsprung. Den Sprint der Verfolger um den 3. Platz entschied nur 2 Sekunden dahinter Tom Pidcock (Pinarello) für sich. Er hatte sich während der 13. Etappe virtuell auf den 2. Platz der Gesamtwertung verbessert.

Ergebnis
1. Mauro Schmid (SUI) – Jayco-Alula 4:06:58

2. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana gl.Zeit
3. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +0:02
4. Maxim van Gils (BEL) – Red Bull-Bora
5. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG
6. Kévin Vauquelin (FRA) – Netcopmapny-Ineos
7. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies alle
8. Clément Braz Afonso (FRA) – Groupama-FDJ gleiche
9. Tim Wellens (BEL) – UAE-XRG Zeit
10. Luke Plapp (AUS) – Jayco-Alula +0:11
11. Raul Garcia Pierna (ESP) – Movistar +0:57
12. Michael Valgren (DEN) – EF Education-Easypost +0:59
13. Michael Matthews (AUS) – Jayco-Alula +1:01
14. Nicolas Breuillard (FRA) – Totalenergies gl.Zeit
15. Marc Hirschi (SUI) – Tudor gl.Zeit
– 171 Fahrer klassiert.
DNS Jenno Berckmoes (BEL) – Lotto-Intermarché
DNS Frits Biesterbos (NED) – Picnic-PostNL
DNS Fernando Gaviria (COL) – Caja Rural-Seguros RGA

Pidcock durch Flucht vor auf 4. Platz der Gesamtwertung

Das Feld ums Gelbe Trikot inklusive aller Klassementfahrern außer Pidcock kam mit 7:32 Minuten Rückstand ins Ziel. Pidcock verbesserte sich letztlich vom 10. auf den 4. Platz der Gesamtwertung – mit 4:15 Minuten Rückstand aufs Gelbe Trikot, 9 Sekunden aufs Podest, andererseits auch nur wenige Sekunden vor den nächsten Plätze.

Das Gelbe Trikot behielt Tadej Pogacar (UAE) mit weiterhin 3:36 Minuten Vorsprung vor Jonas Vingegaard (Visma). Die Helfer der anderen Top-Ten-Fahrer Martinez (Bahrain), Skjelmose, Ayuso (beide Lidl) sowie Lipowitz und Evenepoel (beide Red Bull) fingen in umgekehrter Reihenfolge an, sich an der Tempoarbeit im Hauptfeld zu beteiligen. Trotzdem betrug der Abstand zu Pidcock während der 13. Etappe zwischenzeitlich über 8:30 Minuten.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 47:18:31

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +3:36
3. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +4:06
4. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Pinarello +4:15
5. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +4:22
6. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +4:35
7. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +4:44
8. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +5:08
9. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +5:45
10. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +6:34
11. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +10:26
12. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +12:15
13. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +12:43
14. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +13:38
15. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +14:50
16. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +15:08
17. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +15:36
18. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +16:13
19. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +17:43
20. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +18:26
21. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +18:31

Auf der mit 205,8 Kilometern längsten Etappe der Tour de France 2026 dauerte es über 30 Kilometer der Attackiererei, bis sich 37 Fahrer absetzen konnten, allerdings zunächst nur um wenige Sekunden. Denn Pedersen (Lidl) hatte die Gruppe verpasst, Philipsen (Alpecin), ein Konkurrent ums Grüne Trikot, jedoch nicht. So hielten Pedersens Helfer die Lücke eng, schienen aber 150 Kilometer vorm Ziel aufzugeben.

Dann aber bildete sich eine 20-köpfige Verfolgergruppe um Pedersen und Girmay (NSN), die fast 60 Kilometer brauchte, um das Spitzenfeld einzuholen. Der Rückstand des Hauptfeldes war inzwischen auf über 7 Minuten angewachsen. Damit näherte sich Pidcock als Bestplatzierter aus der Spitze virtuell den Podestplätzen der Gesamtwertung – bei 11:49 Minuten Rückstand aufs Gelbe Trikot vor der 13. Etappe.

Den Zwischensprint gewann Philipsen vor Girmay und Pedersen. Durch großen Aufwand konnte Pedersen den Punktverlust gegen Philipsen begrenzen und einen weiteren Schritt Richtung Gewinn des Grünen Trikot gehen, das weiterhin auf seinen Schultern liegt.

Nach ansonsten flachem Etappenverlauf begann 53 Kilometer vorm Ziel der Anstieg zu einem vorgelagerten Hügel Richtung Elsässer Belchen, und das große Spitzenfeld verkleinerte sich. Diese Entwicklung spitzte sich natürlich die 8,9 Kilometer den Elsässer Belchen hoch zu. Es gab mehrere Attacken. Letztlich kam kein Solist weg, sondern es überquerten 9 Fahrer mit Vorsprung den Gipfel: McNulty (UAE), van Gils (Red Bull), Tejada, Vauquelin (Netcompany), Plapp (Jayco), dessen Teamkollege Schmid, Pidcock, Braz Afonso (Groupama), Jegat (Totalenergies). In der Abfahrt schloss noch Wellens auf.

Bei der folgenden Springerei nutzte Schmid gemeinsam mit Plapp den zahlenmäßigen Vorteil aus. Die beiden hatten auch noch Matthews in der Verfolgergruppe in der Hinterhand. Wellens und McNulty konnten kein Kapital schlagen. Tejada hatte den richtigen Riecher. Pidcock als stärkster Fahrer der Gruppe hatte die Blick auf sich gerichtet.

Auf dem Schlusskilometer begannen Schmid und Tejada etwas zu pokern. und die 20 Sekunden Vorsprung waren fast, als Tejada aus zweiter Position zunächst vielversprechend eröffnete, aber letztlich Schmid deutlich unterlag. Schmid feierte seinen 15. Profisieg, den ersten davon auch schon bei einer Grand-Tour-Flucht, allerdings beim Giro d’Italia.

113.Tour de France – 7. Etappe: Hagetmau – Bordeaux – 175 Km

Merlier als schnellster Sprinter in Bordeaux vorn


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Tim Merlier (Soudal) gewann in Bordeaux die 7. Etappe der Tour de France 2026 im Massensprint. Der 33-jährige Belgier schlug mit fast 2 Radlängen Vorsprung Søren Wærenskjold (Uno-X). Mit geringerem Abstand folgten Biniam Girmay (NSN), Max Kanter (XDS) und Jasper Philipsen (Alpecin) auf den Plätzen 3 bis 5.

Philipsen bekam den Sprint von seinem Zug angefahren, wurde aber von van der Poel schon an der 250-Meter-Marke im Wind abgesetzt. So brachte Gaviria (Caja Rural) das Hinterrad in doppeltem Sinnen gar nichts, weil Philipsen vor ihm zu früh starten mussten und ihn außerdem an der Bande einklemmte.

Hinter Philpsen, Gaviria, Girmay und Merlier verließ Wærenskjold das Hinterrad des späteren Siegers. Dies brachte ihm den 2. Platz ein, nahm ihm aber die Restchance auf den Sieg. Den so wurde er zum perfekten Anfahrer für Merlier, der sich aus dem Gewusel befreien konnte und ohnehin der offenbar schnellste Sprinter dieser Tour ist.

Vom Sieger des ersten Massensprints 2 Tage zuvor, Olav Kooij (Decathlon), war in Bordeaux nichts zu sehen. Der damals zweitplatzierte Kanter konnte diesmal nicht von ganz vorne starten, sondern geriet weiter hinten in ein Gerangel mit Godon (Netcompany). Trotzdem gelang noch ein 4. Platz vor Philipsen.

Ergebnis
1. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 3:44:20

2. Søren Wærenskjold (NOR) – Uno-X
3. Biniam Girmay (ERI) – NSN
4. Max Kanter (GER) – XDS-Astana
5. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck
6. Phil Bauhaus (GER) – Bahrain Victorious
7. Huub Artz (NED) – Lotto-Intermarché
8. Dorian Godon (FRA) – Netcompany-Ineos
9. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek alle
10. Tom van Asbroeck (BEL) – NSN
11. Pavel Bittner (CZE) – Picnic-PostNL
12. Pascal Ackermann (GER) – Jayco-Alula gleiche
13. Milan Fretin (BEL) – Cofidis
14. Fernando Gaviria (COL) – Caja Rural-Seguros RGA
15. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies Zeit
– 176 Fahrer klassiert.
DNS Torstein Træen (NOR) – Uno-X

In der Gesamtwertung gab es in den Top-Ten keine Veränderungen. Tadej Pogacar (UAE) behielt im gelben Trikot seinen am Vortrag herausgefahrenen 2:42-Minuten-Vorsprung vor Jonas Vingegaard (Visma).

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 24:56:17

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +2:42
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +3:27
4. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +3:30
5. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +3:34
6. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +3:55
7. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +4:00
8. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +4:21
9. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +4:57
10. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +7:10

Mit Senken der Startflagge wagten Baptiste Veistroffer (Lotto) und Jakub Ortruba (Caja Rural) das Himmelfahrtskommando auf dieser Flachetappe gegen die Sprinterteams. Diese ließen das Fluchtduo des Tages nicht weit weg. Die meisten Arbeit verrichteten die Helfer von Philipsen und Merlier.

Veistroffer konnte immerhin den Zwischensprint und den einzigen kleinen Bergpreis des Tages für sich entscheiden. Auf den 3. Platz beim Zwischensprint kam Mads Pedersen (Lidl) vor Girmay, Kanter, Philipsen und Merlier. Das Grüne Trikot behielt Pedersen deutlich, obschon die Punkteabstände im Ziel deutlich größer ausfielen und Pedersen dort nur den 9. Platz belegte.

Grünes Trikot
1. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek 204 p.
2. Biniam Girmay (ERI) – NSN 145
3. Max Kanter (GER) – XDS-Astana 140
4. Tim Merlier (BEL) – Soudal-Quick Step 134
5. Jasper Philipsen (BEL) – Alpecin-Deceuninck 126
6. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 75
7. Søren Wærenskjold (NOR) – Uno-X 73

Aber Pedersens Vorsprung in dieser Sonderwertung war vorher groß genung, anders als der Vorsprung der beiden Ausreißer. Diese wurden 20 Kilometer vorm Ziel an einem erneut heißen Tour-Tag vom Hauptfeld eingeholt. Auf den letzten 2 Kilometern bauten Philipsens Teamkollegen einen beeindruckenden Zug auf, für den jedoch schließlich zu früh Endstation war.

113. Tour de France 2026 – 6. Etappe Pau – Gavarnie-Gèdre 186km

Pogacar mit 43-Kilometer-Solo 2:38 voraus!


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Der große Col du Tourmalet lag eigentlich zu weit vom Ziel entfernt. Doch Tadej Pogacar (UAE) sah das wieder mal anders und planierte nach Vorarbeit seines All-Star-Teams alles. Der Slowene gewann in Gavarnie-Gèdre die 6. Etappe der Tour de France 2026 durch die Pyrenäen nach knapp 43 Kilometern Alleinfahrt. Nach ebensolchem Solo erreichte Jonas Vingegaard (Visma) mit erniedrigenden 2:38 Minuten Rückstand auf dem 2. Platz das Ziel.

Dahinter neutralisierten sich die nächstbesten Fahrer. Obwohl oder weil zusammen unterwegs, verloren sie sukzessive Zeit auf Pogacar. Vingegaard hingegen holten sie fast noch ein. Auf den 3. Platz sprintete allerdings Pogacars Teamkollege Isaac del Toro (UAE), der zuvor hinten drauflag. Ebenfalls mit 2:57 Minuten Verlust wurden Evenepoel (Red Bull), Seixas (Decathlon), Lipowitz (Red Bull), Ayuso und Skjelmose (beide Lidl) gewertet. Martinez (Bahrain) und Kuss (Visma) ließen auf den letzten Metern noch ein paar Sekunden liegen.

Oben auf dem Col du Tourmalet 38,4 Kilometer vorm Ziel betrug Pogacars Vorsprung vor Vingegaard noch eine halbe Minute. Mit 1:26 Minuten Rückstand erreichten Paul Seixas, Florian Lipowitz und del Toro die Passhöhe. 20 weitere Sekunden zurück lagen Remco Evenepoel, Juan Ayuso, Mattias Skjelmose, Lenny Martinez und Sepp Kuss.

In der Abfahrt verdoppelte Pogacar seinen Vorsprung auf eine Minute. Im 18,4 Kilometer langen, aber nur 4 % steilen Schlussanstieg ging die Lücke dann richtig derbe auf. Hinter Vingegaard kam es in der Tourmalet-Abfahrt auf Evenepoels Initiative hin relativ schnell zum Zusammenschluss der beiden Verfolgergruppen. So verlor Evenepoel immerhin bergab nichts auf Pogacar, dafür bergauf wiederum umso mehr.

Einsam auf dem 11. Platz kam Egan Bernal (Netcompany), der einzige Ex-Toursieger in der Startliste außer Pogacar und Vingegaard, mit knapp 5 Minuten Rückstand ins Ziel. Dahinter folgte lange nichts. Ab dem 12. Platz betrug der Rückstand 8 Minuten und mehr. Torstein Træen (Uno-X) im Gelbe Trikot hatte schon am Tourmalet über 8 Minuten Rückstand und die Gesamtführung virtuell verloren. In der Abfahrt stürzte er, weil er sich am Hinterrad eines Teamkollegen aufhängte. Zusammen erreichten sie mit einer halben Stunde Rückstand das Ziel und aufgrund seiner Rippenverletzung kann er zur 7. Etappe nicht mehr antreten.

Ergebnis
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 4:32:07

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +2:38
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +2:57
4. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora
5. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM
6. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora alle
7. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek gleiche
8. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek Zeit
9. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +3:02
10. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +3:06
11. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +4:47
12. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +8:18
13. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana alle
14. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step gleiche
15. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 Zeit
16. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +8:21
17. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG
18. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X
19. Lennert van Eetvelt (BEL) – Lotto-Intermarché alle
20. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG gleiche
21. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike Zeit
22. Pablo Castrillo (ESP) – Movistar +8:21
23. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +8:51
24. Chris Harper (AUS) – Pinarello-Q36.5 +9:33
25. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +11:03
26. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech gl.Zeit

29. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +16:50
31. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +16:50
51. Torstein Træen (NOR) – Uno-X +29:55
– 177 Fahrer klassiert.
DNF Bert van Lerberghe (BEL) – Soudal-Quick Step
DNF Cian Uijtdebroeks (BEL) – Movistar
DNF Arvid de Kleijn (NED) – Tudor
DNS Alex Molenaar (NED) – Caja Rural-Seguros RGA

Vingegaard mehr Zeit hinter Pogacar als vorm 9. Platz

Das Rennen um den Gesamtsieg bei der Tour de France 2026 ist damit schon nach 6 von 21 Etappen gelaufen, wenn Pogacar von Stürzen und Krankheiten verschont bleibt. Zuzüglich Bonussekunden schlüpfte Pogacar mit 2:42 Minuten Vorsprung erneut ins Gelbe Trikot vor Jonas Vingegaard. Auf den 3. Platz rückte del Toro anstatt Evenepoel auf, weil er sich im Zielsprint für 4 Bonussekunden durchsetzte. Vom 3. Platz zum Gelben Trikot sind es nach der 6. Etappe 3:27 Minuten. Vingegaard auf dem 2. Platz hat mehr Rückstand auf Pogacar als Vorsprung auf den 9. Platz.

Gesamtwertung
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 21:11:57

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +2:42
3. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG +3:27
4. Remco Evenepoel (BEL) – Red Bull-Bora +3:30
5. Juan Ayuso (ESP) – Lidl-Trek +3:34
6. Paul Seixas (FRA) – Decathlon-CMA CGM +3:55
7. Florian Lipowitz (GER) – Red Bull-Bora +4:00
8. Lenny Martinez (FRA) – Bahrain Victorious +4:21
9. Mattias Skjelmose (DEN) – Lidl-Trek +4:57
10. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +7:10
11. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +9:12
12. Sean Quinn (USA) – EF Education-Easypost +9:35
13. Tobias Johannessen (NOR) – Uno-X +9:42
14. Ilan van Wilder (BEL) – Soudal-Quick Step +9:45
15. Tom Pidcock (GBR) – Q36.5 +9:50
16. Richard Carapaz (ECU) – EF Education-Easypost +10:46
17. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +10:46
18. Lennert van Eetvelt (BEL) – Lotto-Intermarché +10:51
19. Jordan Jegat (FRA) – Totalenergies +10:56
20. Ramses Debruyne (BEL) – Alpecin-Premier Tech +11:26
21. Yannis Voisard (SUI) – Tudor +11:43
22. Harold Tejada (COL) – XDS-Astana +13:06
23. Pablo Castrillo (ESP) – Movistar +13:24
24. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +13:33
25. Adam Yates (GBR) – UAE-XRG +14:31
26. Brandon McNulty (USA) – UAE-XRG +18:26
27. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +19:19

Alle Ausreißversuche in der ersten Etappenphase waren zum Scheitern verurteilt. Denn Pogacar verriet durch die konsequente Tempoarbeit seiner Helfer früh sein Vorhaben, mal wieder alle anderen zu deklassieren.

DM 2026 Bad Liebenstein

Ergebnis Deutsche Meisterschaft (191,2km)
1. Felix Engelhardt – Jayco-Alula 4:38:38
2. Lennart Jasch – Tudor
3. Nico Denz – Red Bull-Bora alle

4. Nils Politt – UAE-XRG gleiche
5. Georg Zimmermann – Lotto-Intermarché Zeit
6. Tim Torn Teutenberg – Lidl-Trek +0:52
7. Max Schachmann – Soudal-Quick Step +0:54
8. Lennard Kämna – Lidl-Trek +0:58
9. Jermaine Zemke – Rembe-Rad-net +4:10
10. Max Walscheid – Lidl-Trek +4:45


Herbert Moos Foto


Plomi Foto

Junioren 137km:
1 Herzog Karl grenke – Auto Eder 03:32:21
02 Elsäßer Luan Lidl-Trek Junior Racing + 02:34
03 Kings Owen JEGG-SKIL-DJR U19 + 02:34

04 Jerzyna Max German Junior Racing Team + 04:10
05 Hennig Dominic Saxonia Junior Racing Team + 04:10
06 Brendel Carlo Team Neo Solutions + 04:48
07 Prell Jan Saxonia Junior Racing Team + 04:48
08 Hafeneger Anton German Junior Racing Team + 04:48
09 Rist Oskar German Junior Racing Team + 04:48
10 Beyer Alwin Saxonia Junior Racing Team + 04

ELITE Frauen Bad Liebenstein › Bad Liebenstein (136.5km)


Henninger Foto

01 Koch Franziska FDJ United-SUEZ 03:07:43
02 Lippert Liane Movistar Team + 00
03 Czapla Justyna CANYON//SRAM + 00

04 Laing Nele – + 02
05 Niedermaier Antonia CANYON//SRAM + 02
06 Riedmann Linda Lotto-Intermarché Ladies + 01:41
07 Jäger Clara LKT-Team + 01:41
08 Klöser Rosa Maria CANYON//SRAM + 01:41
09 Goldschmidt Karoline REMBE | rad-net women + 01:43
10 Süßemilch Laura REMBE | rad-net women + 04:26
11 Klein Lisa REMBE | rad-net women + 04:26
12 Jasch Maira REMBE | rad-net women + 04:26
13 Lantzsch Selma REMBE | rad-net women + 04:26

14 Messemer Joëlle CANYON//SRAM Generation + 04:26
15 Bauer Leni LKT-Team + 04:26

Juniorinnen 89km:

01 Jakob Amandine – 02:40:44
02 Dworatzek Klara – + 00
03 Bieberle Edda Airtox Carl Ras Junior Women + 00

04 Burger Leni Team Mangertseder BAYRLP + 00
05 Späth Charlotte Junior Women RBW + 03
06 Brand Hannah-Franziska Vermarc Cycling Team + 01:21
07 Wember Marie – + 03:35
08 Attelmann Beatrix – + 03:48
09 Schuster Sophie Team Mangertseder BAYRLP + 05:25
10 Kellerer Lilly Team Mangertseder BAYRLP + 06:13

109. Giro d’Italia – 7. Etappe: Formia – Blockhaus – 244 Km

Wie erwartet gewann Jonas Vingegaard (Visma) die 7. Etappe des Giro d’Italia 2026, die mit dessen erster Bergankunft am Blockhaus endete.


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Alle anderen Klassementfahrer verloren eine Minute und mehr auf den 29-jährigen Dänen – mit einer Ausnahme:
Felix Gall (Decathlon) überquerte die Ziellinie in den Abruzzen nur 13 Sekunden hinter Vingegaard.
Das erste Verfolgertrio der Top-2 führte Ex-Giro-Sieger Hindley (Red Bull) mit 62 Sekunden Rückstand über die Linie, leicht abgesetzt vor seinen Teamkollegen Pellizzari sowie Ben O’Connor (Jayco).

Als Vingegaard am 13,6 Kilometer langen Schlussanstieg 5,5 Kilometer vorm Ziel attackierte, versuchten nur noch Pellizzari und Gall mitzukommen. Pellizzari blieb tatsächlich für einen Kilometer am Hinterrad, platzte dann aber ab. Gall hingegen ließ sofort vom Versuch ab, verlor dann mit seinem eigenen Tempo kaum noch auf Vingegaard und flog förmlich bei der 4-Kilometer-Marke an Pellizzari vorbei.
Dieser wiederum wurde von seinem Co-Kapitän Hindley und O’Connor eingesammelt. Der Nächstbeste im Ziel war überraschend Mathys Rondel (Tudor).

Ergebnis
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 6:09:15
2. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +0:13
3. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +1:02
4. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +1:05

5. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula gl.Zeit
6. Mathys Rondel (FRA) – Tudor +1:29
7. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +1:40
8. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek +1:42
9. Michael Storer (AUS) – Tudor +1:44
10. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos gl.Zeit
11. Jan Hirt (CZE) – NSN +2:13
12. Chris Harper (AUS) – Pinarello-Q36.5 gl.Zeit
13. Harold Lopez (ECU) – XDS-Astana +2:42
14. Wout Poels (NED) – Unibet-Rose +2:55
15. Afonso Eulalio (POR) – Bahrain Victorious gl.Zeit
16. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
17. Markel Beloki (ESP) – EF Education-Easypost +2:57
18. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious
19. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike alle
20. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM gleiche
21. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos Zeit


26. Jan Christen (SUI) – UAE-XRG +4:29
27. Jefferson Cepeda (ECU) – EF Education-Easypost +4:31
28. Christian Scaroni (ITA) – XDS-Astana +4:44
31. Enric Mas (ESP) – Movistar +5:47
33. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +6:15

Afonso Eulalio (Bahrain) im Rosa Trikot verlor am Blockhaus fast 3 Minuten und damit ungefähr die Hälfte seines Vorsprungs in der Gesamtwertung gegen Vingegaard. Der haushohe Top-Favorit auf den Gesamtsieg sprang vor auf den 2. Platz mit nun 3:17 Minuten hinter Eulalio, Gall entsprechend auf den 3. Platz auf 3:43. Auch die Plätze dahinter gestalteten sich ungefähr entsprechend des Tagesresultats, weil außer Eulalio alle Nicht-Klassementfahrer ihre vorderen Platzierungen in der Gesamtwertung einbüßten.

Interessanterweise landeten bei den teaminternen Doppelspitzen am Blockhaus Hindley minimal vor Pellizzari, Rondel minimal vor Storer und Arensman (Netcompany) über eine Minute vor Bernal. Die Reihung hätte man vor dem Giro eher andersherum gewettet.

Gesamtwertung
1. Afonso Eulalio (POR) – Bahrain Victorious 30:59:23

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +3:17
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +3:34
4. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +4:25
5. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +4:28

6. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +4:32
7. Mathys Rondel (FRA) – Tudor +4:56
8. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +4:57
9. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +5:07
10. Michael Storer (AUS) – Tudor +5:11
11. Christian Scaroni (ITA) – XDS-Astana +5:23
12. Jan Hirt (CZE) – NSN +5:40
13. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek +6:10
14. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +6:11
15. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +6:18

16. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +6:22
17. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +6:24
18. Markel Beloki (ESP) – EF Education-Easypost +6:24
19. Chris Harper (AUS) – Pinarello-Q36.5 +6:41

27. Harold Lopez (ECU) – XDS-Astana +9:04

Kurz nach dem Start der 7. Etappe attackierte Jonathan Milan (Lidl), der bisher bei diesem Giro nichts gebacken bekam, obwohl er als großer Favorit für die Massensprint sangereist war. Angesichts der Distanz dieser mit Abstand längsten Etappe (244 Kilometer) und des hinterher bergigen Profils machte das nicht wirklich Sinn, abgesehen von Frustbewätigung und vom Zwischensprint, um den bereits riesigen Rückstand auf Magnier (Soudal) um mickrige 12 Punkte zu verkürzen.

Zu Milan gesellten sich van der Lee (EF), Naberman (Picnic), Sevilla (Polti) und mit etwas Verzögerung Zukowsky (Pinarello). Fürs Rosa Trikot war keiner aus dem Quartett eine Gefahr. Trotzdem kontrollierte das Team des Gesamtführenden Eulalio den Rückstand zunächst auf 6 Minuten. Dann stiegen über 160 Kilometer vorm Ziel Vingegaards Männer mit ein. Den Zwischensprint gewann natürlich Milan, der dann rund 100 Kilometer vorm Ziel aus der Spitzengruppe zurückfiel knapp 20 Kilometer später vom Hauptfeld eingeholt wurde.

Der erste längere Anstieg hatte nun begonnen. Oben sprang Diego Sevilla 78 Kilometer vorm Ziel kurz aus dem Spitzenquartett heraus, um sich die Bergpunkte zu sichern. Die Führung in der Bergwertung ums Blaue Trikot, die er seit Tag 1 innehatte, verlor Sevilla aber am Ende trotzdem um einen Punkt an Vingegaard. Die überladene Punktezahl im Ziel machte es möglich.

In dieser Rennphase regnete es etwas, aber längst nicht so schlimm wie schon 2 Tage zuvor gesehen. Der Vorsprung der Spitzengruppe sank bis zum Schlussanstieg auf 2:30 Minuten, womit an ein Durchkommen vor Vingegaard nicht mehr zu denken war. Abgesehen davon hatte sich der stärkste Bergfahrer aus der Gruppe, Sevilla, in einem Kreisverkehr versteuert und fuhr der Gruppe hinterher.

12 Kilomter vorm Ziel ging Zukowsky zuerst über den Bonussprint vor van der Lee. Diese beiden wurde dann auch als letzte Ausreißer gestellt, als noch knapp 8 Kilometer zu fahren waren. Das Hauptfeld wurde von Pellizzaris und Hindleys Helfern in den Schlussanstieg geführt, ehe dann doch Vingegaards Helfer übernahmen. Die schleichende Auslese war bereits weit fortgeschritten, als nur noch der treueste Helfer Sepp Kuss übrig war. Eulalio konnte sich allerdings bis kurz vor Vingegaards Attacke sogar dort halten. Dann machte der Däne Ernst und komplettierte bei seinem Giro-Debüt schon einmal seine Sammlung an Etappensiegen bei allen 3 Grand-Tours.

Tour de Hongrie 2026

1. Etappe: Gyula – Békéscsaba – 143 Km


Herbert Moos Foto

1 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 02:52:56
2 MOLANO Sebastian COL UAE Team Emirates-XRG 00:00
3 BAUHAUS Phil GER Bahrain Victorious 00:00
4 BUDA Simone ITA Solme Olmo Arvedi 00:00
5 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:00
6 PARISINI Nicolò ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
7 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:00
8 DE LONGHI Lorenzo ITA Campana Imballaggi Geo&Tex Trentino 00:00
9 STITES Tyler USA Modern Adventure Pro Cycling 00:00
10 KARPATI Balint HUN Hungary 00:00

2. Etappe: Szarvas – Paks – 206 Km


Plomi Foto

1 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 04:20:51
2 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:02
3 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:02
4 MARIS Elias BEL Team Flanders-Baloise 00:02
5 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:02
6 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 00:02
7 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 00:02
8 STITES Tyler USA Modern Adventure Pro Cycling 00:02
9 PARISINI Nicolò ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:02
10 MOLANO Sebastian COL UAE Team Emirates-XRG 00:02

3. Etappe: Kaposvár – Szekszárd – 152 Km

1 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 03:16:03
2 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:00
3 MOLANO Sebastian COL UAE Team Emirates-XRG 00:00
4 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:00
5 DE LONGHI Lorenzo ITA Campana Imballaggi Geo&Tex Trentino 00:00
6 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 00:00
7 BUDA Simone ITA Solme Olmo Arvedi 00:00
8 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
9 EINHORN Itamar ISR NSN Cycling Team 00:00
10 PERSICO Davide ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:00

4. Etappe: Mohács – Pécs – 188 Km


Plomi Foto

1 SÖDERQVIST Jakob SWE Lidl-Trek 02:58:08
2 BENITO Adrián ESP Team Polti VisitMalta 00:32
3 PLAPP Luke AUS Team Jayco-AlUla 00:41
4 LECERF Junior BEL Soudal Quick-Step 00:41
5 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 00:41
6 CALZONI Walter ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:59
7 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:59
8 ZOCCARATO Samuele ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 01:06
9 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 01:06
10 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 01:10

5. Etappe: Balatonalmádi – Veszprém – 147 Km

1 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 03:29:36
2 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
3 GAVIRIA Fernando COL Caja Rural-Seguros RGA 00:00
4 DAINESE Alberto ITA Soudal Quick-Step 00:00
5 KANTER Max GER XDS Astana Team 00:00
6 RAISBERG Nadav ISR NSN Cycling Team 00:00
7 OLIVER Ben NZL Modern Adventure Pro Cycling 00:00
8 BORGO Alessandro ITA Bahrain Victorious 00:00
9 BESSEGA Tommaso ITA Team Polti VisitMalta 00:00
10 ARVANITOU Nikiforos GRE Team United Shipping 00:00

Gesamtendwertung nach der 5. Etappe

1 SÖDERQVIST Jakob SWE Lidl-Trek 16:57:21
2 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 00:40
3 PLAPP Luke AUS Team Jayco-AlUla 00:49
4 LECERF Junior BEL Soudal Quick-Step 00:56
5 FANCELLU Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 01:14
6 CALZONI Walter ITA Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 01:14
7 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates-XRG 01:21
8 OMRZEL Jakob SLO Bahrain Victorious 01:25
9 VALTER Attila HUN Bahrain Victorious 01:34
10 FOFONOV Artem FRA XDS Astana Team 01:38

Tour de Romandie 2026

Prolog: Villars-sur-Glâne – Villars-sur-Glâne – 3,2 Km

1 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 00:03:35
2 OLIVEIRA Ivo POR UAE Team Emirates-XRG 00:06
3 SÖDERQVIST Jakob SWE Lidl-Trek 00:06
4 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 00:07
5 POGACAR Tadej SLO UAE Team Emirates-XRG 00:07
6 ZINGLE Axel FRA Team Visma | Lease a Bike 00:07
7 WITHEN PHILIPSEN Albert DEN Lidl-Trek 00:08
8 ROGLIC Primoz SLO Red Bull-BORA-hansgrohe 00:09
9 FISHER-BLACK Finn NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:09
10 LIPOWITZ Florian GER Red Bull-BORA-hansgrohe 00:11

Den 3,2-Kilometer-Prolog entschied Dorian Godon (Ineos) für sich. Wie viele andere Klassement- und Tagesfavoriten war er früh gestartet wegen angekündigten Regens, der dann aber in dieser Form doch nicht kam. Godon verwies mit je 6 Sekunden Abstand Jakob Söderqvist (Lidl) und Ivo Oliveira (UAE) auf die Plätze 2 und 3. Der hingegen als letztes von der Rampe gegangene Tadej Pogacar (UAE) belegte den 6. Platz mit 7 Sekunden mehr als Godon. In der gleichen Sekunden wurden Mauro Schmid (Jayco), Axel Zingle (Ineos) und Albert Withen Philipsen (Lidl) gewertet. Eine Sekunde mehr verlor Primoz Roglic (Red Bull). Bei seinem Teamkollegen Lipowitz waren es insgesamt 10 Sekunden zu Godon. Bei Lenny Martinez (Bahrain) waren es einige Ränge dahinter schon 17 Sekunden.

Pogacar rückte dafür gleich mal auf der 1. Etappe en ligne die Kräfteverhältnisse zurecht. Er attackierte im letzten Anstieg, und nur Lenny Martinez und Lipowitz konnten bis zur Kuppe mithalten. Nach der Abfahrt schloss noch Jørgen Nordhagen (Visma), wohingegen Jefferson Cepeda (EF) als weiterer Solo-Verfolger allein im Wind von der Verfolgergruppe gestellt wurde. Lipowitz verweigerte jegliche Führungsarbeit. Martinez und Nordhagen taten es ihm auf den letzten 2 Kilometern gleich. Dennoch konnte Pogacar die Verfolgergruppe auf Abstand halten und den Sprint aus 4 megalocker und höchst überlegen gewinnen. Lipowitz sprintete vor Martinez auf den 2. Platz. Withen Philipsen führte die erste Verfolgergruppe 21 Sekunden dahinter über die Linie. Die Top-3 des Vortages hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.
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1. Etappe: Martigny – Martigny – 171 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 03:56:55
2 LIPOWITZ Florian GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
3 MARTINEZ Lenny FRA BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
4 NORDHAGEN Jorgen NOR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:00
5 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 00:21
6 HIGUITA Sergio COL XDS ASTANA TEAM 00:21
7 TIBERI Antonio ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:21
8 LECERF Junior BEL SOUDAL QUICK-STEP 00:21
9 PLAPP Lucas Marc AUS TEAM JAYCO ALULA 00:21
10 CEPEDA HERNANDEZ Jefferson ECU MOVISTAR TEAM 00:21

2. Etappe: Rue – Vucherens – 173 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 04:08:11 41,84
2 GODON Dorian FRA INEOS GRENADIERS 00:00
3 FISHER-BLACK Finn NZL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00

4 CHAMPOUSIN Clement FRA XDS ASTANA TEAM 00:00
5 PARET-PEINTRE Valentin FRA SOUDAL QUICK-STEP 00:00
6 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 00:00
7 TONEATTI Davide ITA XDS ASTANA TEAM 00:00
8 VOISARD Yannis SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:00
9 STEINHAUSER Georg GER EF EDUCATION – EASYPOST 00:00
10 QUINTANA Nairo COL MOVISTAR TEAM 00:00

3. Etappe: Orbe – Orbe – 177 Km

1 GODON Dorian FRA INEOS GRENADIERS 03:58:18
2 FISHER-BLACK Finn NZL RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:00
3 PARET-PEINTRE Valentin FRA SOUDAL QUICK-STEP 00:00
4 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 00:00
5 HIGUITA Sergio COL XDS ASTANA TEAM 00:00
6 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 00:00
7 LECERF Junior BEL SOUDAL QUICK-STEP 00:00
8 CHAMPOUSIN Clement FRA XDS ASTANA TEAM 00:00
9 BERTHET Clement FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 00:00
10 PLAPP Lucas Marc AUS TEAM JAYCO ALULA 00:00

4. Etappe: Broc – Charmey – 150 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 03:40:24 40,72
2 LIPOWITZ Florian GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:14
3 CASTRILLO Pablo ESP MOVISTAR TEAM 01:42
4 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS ASTANA TEAM 01:42

5 HIGUITA Sergio COL XDS ASTANA TEAM 01:47
6 VOISARD Yannis SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 01:47
7 TUCKWELL Luke AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 01:47
8 LECERF Junior BEL SOUDAL QUICK-STEP 01:47
9 CEPEDA HERNANDEZ Jefferson ECU MOVISTAR TEAM 01:47
10 CEPEDA ORTIZ Alexander ECU EF EDUCATION – EASYPOST 01:47

5. Etappe: Lucens – Leysin – 178 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 04:18:52 41,3
2 LIPOWITZ Florian GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:03
3 ROGLIC Primoz SLO RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:07
4 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS ASTANA TEAM 00:11

5 NORDHAGEN Jorgen NOR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 00:11
6 MARTINEZ Lenny FRA BAHRAIN VICTORIOUS 00:11
7 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 00:14
8 VOISARD Yannis SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:17
9 TUCKWELL Luke AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:17
10 PLAPP Lucas Marc AUS TEAM JAYCO ALULA 00:17

Gesamtendwertung nach der 5. Etappe


Herbert Moos Foto

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 20:05:42
2 LIPOWITZ Florian GER RED BULL – BORA – HANSGROHE 00:42

3 MARTINEZ Lenny FRA BAHRAIN VICTORIOUS 02:44
4 NORDHAGEN Jorgen NOR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 02:51
5 PLAPP Lucas Marc AUS TEAM JAYCO ALULA 03:15
6 TUCKWELL Luke AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 03:16
7 CEPEDA HERNANDEZ Jefferson ECU MOVISTAR TEAM 03:18
8 PHILIPSEN Withlen Albert DEN LIDL-TREK 03:20
9 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS ASTANA TEAM 03:24
10 LECERF Junior BEL SOUDAL QUICK-STEP 03:32

An der Bergankunft der 5. Etappe attackierte Lipowitz wiederholt rund 3 Kilometer vorm Ziel. Beim 2. Mal kam nur noch Pogacar mit. Als sich auf dem Schlusskilometer Roglic von hinten näherte, trat Pogacar an, distanzierte Lipowitz um 3 Sekunden und dieser Roglic um weitere 4. Fortunato, Nordhagen und Martinez kamen auf den Plätze 4 bis 6 mit 11 Sekunden Rückstand auf Pogacar ins Ziel.

Pogacars bisherige Saisonbilanz stand vor der Romandie bei 4 Siegen und einem 2. Platz – allesamt bei den 5 hochkarätigsten Eintagesrennen des Frühjahrs. Bei seinem ersten Etappenrennen fügte er nun 5 weitere Siege hinzu. Nur auf den 2 Etappen, die er nicht gewennen, erzielte er mit den Plätze 4 und 6 die bisher schlechtesten Ergebnisse im Jahr 2026. Lipowitz unterdessen landete am Ende nach Katalonien und Baskenland zum 3. Mal hintereinander auf dem Podest einer einwöchigen Rundfahrt.

Florian Lipowitz Zweiter der Tour de Romandie

Florian Lipowitz hat seinen starken Frühjahrsblock mit Rang zwei in der Gesamtwertung der Tour de Romandie abgeschlossen und damit ein weiteres Top-Resultat eingefahren.
Bereits am zweiten Tag schob sich Florian Lipowitz auf Platz zwei im Klassement – eine Position, die er bis zum Finale behauptete und auf der gestrigen Königsetappe eindrucksvoll untermauerte. Dort musste er sich nur dem dominierenden Tadej Pogačar geschlagen geben, der die Rundfahrt souverän für sich entschied.

Am heutigen Schlusstag kam es zum erwarteten Grande Finale: Die einzige Bergankunft der Rundfahrt – ein 14 Kilometer langer Schlussanstieg nach Leysin – brachte die Entscheidung. Florian Lipowitz setzte alles auf eine Karte. Drei Kilometer vor dem Gipfel attackierte er mehrfach aus der Favoritengruppe. Nur Tadej Pogačar konnte folgen, sodass die beiden stärksten Fahrer der Rundfahrt ereut das Finale unter sich ausmachten. Auf den steilen Schlussmetern trat Lipowitz erneut an, doch Pogačar konterte und zog noch vorbei. Erneut Platz zwei für Florian Lipowitz in Leysin. Primož Roglič belegte Rang drei und komplettierte das hochklassige Finale.

„Ich habe mich über die gesamte Etappe hinweg sehr gut gefühlt. Als wir die letzten fünf Kilometer erreicht haben, dachte ich, ich sollte eine kleine Attacke setzen, um zu sehen, wie die anderen reagieren. Ich habe meine Chance genutzt und war dann zusammen mit Tadej vorne. Auf der Zielgeraden habe ich versucht, vom Beginn des letzten steilen Stücks an alles zu geben, so wie vor zwei Jahren.

Am Ende kann ich sehr glücklich und stolz darauf sein, wie diese Woche gelaufen ist. Das Team hat mich großartig unterstützt, und ich denke, wir sind ein richtig starkes Rennen gefahren. Ich war sehr froh, dort mit Tadej dabei zu sein und die Chance zu haben, gegen ihn anzutreten. Glückwunsch an ihn zu einem weiteren Sieg. Ich bin trotzdem sehr stolz darauf, wie wir heute gefahren sind.“
— Florian Lipowitz

Konstanz als Schlüssel zum Erfolg

Vor zwei Jahren rückte Florian Lipowitz im heutigen Finalort der Tour de Romandie erstmals in den Fokus. Damals sprang er erstmals auf ein WorldTour-Podium.
Seitdem hat er sechs weitere einwöchige WorldTour-Rennen bestritten. Fünf dieser Rundfahrten beendete er auf dem Podium – bei der einzigen Ausnahme trennten ihn lediglich acht Sekunden von den Top drei. Eine Bilanz, die ihn zu einem der konstantesten Fahrer in diesem Terrain macht.

Luke Tuckwell starker Sechster
Neben Lipowitz’ Podestplatz sorgte auch Luke Tuckwell für ein Ausrufezeichen. Der 21-jährige Neopro schloss die Rundfahrt auf Rang sechs der Gesamtwertung ab und bestätigte damit sein großes Talent.
Nach intensiven Einsätzen bei der Katalonien- und Baskenland-Rundfahrt knüpft Tuckwell an seine starke Entwicklung an – vor knapp einem Jahr wurde er Zweiter beim Giro Next Gen. In der Romandie zeigte er nun sein Potenzial im Klassement einer WorldTour-Rundfahrt. Die Entwicklung junger Talente von den Rookies bis an die Spitze der WorldTour ist ein zentraler Bestandteil der Struktur von Red Bull – BORA – hansgrohe.

Red Bull – BORA – hansgrohe erneut das stärkste Team
Auch als Mannschaft setzte Red Bull – BORA – hansgrohe Maßstäbe. Nach dem Gewinn der Teamwertung bei Tirreno–Adriatico und der Katalonien-Rundfahrt sicherte sich das Team auch bei der Tour de Romandie erstmals diese Auszeichnung.

Von der ersten Etappe führte die Mannschaft die Teamwertung an und zeigte durchgehend Präsenz im Renngeschehen: Auf jeder der fünf Etappen fuhr ein Fahrer des Teams unter die Top drei. Diese Konstanz unterstreicht die Geschlossenheit und Stärke des gesamten Kaders.