Schlagwort-Archive: Julian Alaphilippe

Baskenland-Rundfahrt 2. Etappe

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 3:29:37
2 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0:00:01
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky
4 Omar Fraile (Spa) Astana Pro Team
5 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ
6 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe
7 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
8 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
9 Tadej Pogaar (Slo) UAE Team Emirates
10 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep

Mit Rang sechs auf der zweiten Etappe der Baskenland-Rundfahrt verteidigt Max Schachmann seine Gesamtführung
Heute stand eine knapp 150 km lange Etappe auf dem Programm der Baskenland-Rundfahrt. Obwohl die Strecke relativ kurz war, galt es dennoch einige Tücken zu meistern. Schon früh im Rennverlauf mussten die Fahrer zwei Anstiege der 3. Kategorie bewältigen, bevor der Kurs über hügeliges Terrain zum Zielort Gorraiz führte. Dort wartete ein kurzer Schlussanstieg auf den letzten 1000 Metern mit rund acht Prozent Steigung. In diesem Jahr hatten die Organisatoren auch noch fünf Sektoren auf unbefestigten Straßen eingeplant, die den Parcours zusätzlich erschwerten. Nach dem Startschuss dauerte es nicht lange, bis sich vier Fahrer vom Feld lösen konnten, um ihr Glück in der Flucht zu suchen. Allerdings betrug ihr Vorsprung nie mehr als 2:45 Minuten. Mit dem Gesamtführenden Max Schachmann übernahm BORA – hansgrohe gleich zu Beginn die Tempoarbeit im Feld, besonders Cesare Benedetti zeigte sich immer wieder an der Spitze. Bereits 50 km vor dem Ziel wurden die Ausreißer gestellt, als auf den ersten Schotterpassagen das Feld in einige Gruppen zersplitterte. In der ersten Gruppe war BORA – hansgrohe gut vertreten, und Max konnte sich bei den Zwischensprints wertvolle Bonussekunden sichern. Ein klein gewordenes erstes Feld kämpfte auf den letzten 20 Kilometern an der Spitze, und Jay McCarthy führte die Gruppe in den Schlussanstieg. Schachmann versuchte eine Attacke von Lambrecht zu kontern, musste sich beim Sieg von J. Alaphilippe aber heute mit Rang sechs begnügen. Dahinter erreichte Patrick Konrad das Ziel als Siebenter. Damit verteidigte Max Schachmann auch seine Gesamtführung. Mit Konrad auf Rang sechs und Buchmann auf dem 10. Rang sind zwei weitere BORA – hansgrohe Fahrer in den Top-Ten der Baskenland-Rundfahrt zu finden.
Reaktionen im Ziel
„Glückwunsch an Alaphilippe. Heute hatte ich keine Chance. Man musste noch Körner am Ende haben und natürlich auch das richtige Timing. Heute haben die Beine entschieden. Morgen haben wir eine lange Etappe vor uns und es wird ein etwas anderes Rennen geben. Ich bin mir sicher, dass es eine recht schwere Etappe werden wird, aber wir werden unser Bestes geben.“
– Max Schachmann
“Es war heute eine schwere Etappe, besonders die Sektoren mit den unbefestigten Straßen waren tückisch. Wir waren darauf gut vorbereitet und sind den ganzen Tag von vorne gefahren. Das Peloton teilte sich am Ende in mehrere Gruppen, aber wir waren mit vier unserer Jungs gut vertreten. Max holte noch Bonussekunden, und mit seinem 6., bzw. Patricks 7. Platz, können wir durchaus zufrieden sein. Die Jungs haben alle einen tollen Job gemacht.”
– Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA

Julian Alaphilippe gewinnt Mailand – San Remo

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 6:40:14
2 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky
4 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
5 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida
6 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
7 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team
8 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain-Merida
9 Simon Clarke (Aus) EF Education First
10 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
11 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:00:03
12 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:08
13 Daniel Oss (Ita) Bora-Hansgrohe 0:00:24
14 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:27
15 Magnus Cort (Den) Astana
16 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
17 Marco Haller (Aut) Katusha-Alpecin
18 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
19 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team
20 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data

Wiedererstarkter Peter Sagan holt den vierten Rang bei Mailand – Sanremo

Mit der Primaverawird der Radsportfrühling in Europa so richtig eingeläutet. Das erste Radsportmonument führt dabei über fast 300 km von Mailand an die ligurische Küste nach Sanremo. Am Beginn musste das Peloton dabei den Turcchino Pass überqueren, die Entscheidung fällt aber traditionell an den Capi, kleine Anstiege, die nach sechs Rennstunden den Unterschied machen. Am bekanntesten sind dabei die letzten beiden Scharfrichter, Cipressa und Poggio di Sanremo, an denen schon oft eine Selektion das Rennen vorentschieden hat. Fast wie üblich bildete sich nach dem Start schnell eine Spitzengruppe, die über weite Strecken des Tages das Geschehen an der Spitze bestimmen konnte. Zehn Fahrer fuhren bis zu 11 Minuten Vorsprung auf das Feld heraus, in dem BORA – hansgrohe früh an der Spitze zu finden war. Mit Peter Sagan und Sam Bennett hatte das deutsche Team heute gleich zwei Topfavoriten im Rennen, daher übernahm man auch entsprechend Verantwortung im Peloton. Mehr als fünf Stunden zeigte sich Maciej Bodnar immer wieder an der Spitze des Feldes für BORA – hansgrohe und auch eine verzweifelte Attacke eines der Ausreißer konnte nicht verhindern, dass eine geschlossene Gruppe der Favoriten die Cipressa in Angriff nahm. Erst in der Abfahrt folgte die erste ernste Offensive, die aber ebenfalls erfolglos blieb. Der Poggio musste einmal mehr die Vorentscheidung bringen und es waren J. Alaphilippe und Peter Sagan die nun Akzente setzten. Sagan präsentierte sich in bestechender Form und war hauptverantwortlich dafür, dass sich sieben Fahrer entscheidend absetzen konnten. Doch auch in diesem Jahr war dem 3-fachen Weltmeister der Sieg auf der Via Roma nicht vergönnt. In einem engen Sprint erreichte Sagan letztlich den vierten Rang. Den Sieg holte sich der Franzose J. Alaphilippe.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich heute gut gefühlt, noch nicht ganz bei 100 % aber viel besser als letzte Woche. Das Rennen hat sich entwickelt, wie ich es erwartet hatte, eine große Gruppe kam gemeinsam zum Poggio und es gab dort einige Attacken. Ich wollte niemand ziehen lassen, und habe viele Lücken geschlossen. Mit sieben Fahrern sind wir in die Abfahrt gegangen. Der Sprint war dann irgendwie seltsam, sehr langsam. Erst spät kamen die Antritte. Ich war etwas eingeklemmt, habe zwar noch eine Lücke gefunden, aber es war zu spät. Mein BORA – hansgrohe Team hat einen super Job gemacht, leider hat es wieder nicht für den Sieg gereicht. Aber auch Gratulation an Alaphilippe.“ – Peter Sagan

„Wir können uns nichts vorwerfen. Das Team hat einen tollen Job gemacht. Es war eine Gruppe vorne, die wir mit Bodi gut kontrollieren konnten. Im Finale waren noch genügend Jungs vorne, um Peter in den Poggio zu bringen. Dort konnte sich eine Gruppe absetzen, aber Peter war dabei. Eigentlich sollte er aus dieser Gruppe der schnellste Fahrer sein, aber nach seiner Krankheit fehlt ihm einfach noch der letzte Punch. Aber wie gesagt, wir sind zufrieden. Alle sind ein gutes Rennen gefahren, und Peter hat gezeigt, dass er in guter Form ist, das ist das Wichtigste. Die nächsten Rennen können also kommen, dort werden wir wieder um den Sieg mitkämpfen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Tirreno-Adriatico Stage 6:

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 4:42:11
2 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy
3 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
4 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
5 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
6 Maximiliano Richeze (Arg) Deceuninck-QuickStep
7 Jens Keukeleire (Bel) Lotto Soudal
8 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
9 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
10 Simone Consonni (Ita) UAE Team Emirates

Foto: Gerhard Plomitzer

GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 25:15:59
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:25
3 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:35
4 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb 0:01:55
5 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:02:34
6 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:02:39
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:02:46
8 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:02:58
9 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:03:03
10 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:03:26

Fünfter Platz für Peter Sagan nach starker Teamleistung auf der vorletzten Etappe bei Tirreno-Adriatico
Auf der sechsten Etappe bei Tirreno-Adriatico kamen heute die schnellen Männer zum letzten Mal zum Zug, nachdem morgen ein abschließendes Einzelzeitfahren auf dem Programm steht. Abgesehen vom Anstieg Valico di Pietra Rossa war die 195 km lange Strecke von Matelica nach Jesi weitgehend flach. Am Ende wartete eine 12,6 km lange Zielrunde, die dreimal zu bewältigen war, auf die Fahrer. Die Ausreißergruppe des Tages bestand aus sieben Fahrern, deren Vorsprung allerdings nie die Dreiminutenmarke überschritt. Eines der aktivsten Teams im Feld war heute BORA – hansgrohe, die sich immer wieder an der Spitze zeigten, um das Tempo zu kontrollieren. Unter dem Tempodiktat des deutschen Teams blieb das Renngeschehen lange Zeit unverändert und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Spitzengruppe gestellt wurde. 20 km vor dem Ziel attackierten J. Rojas und D. Ballerini aus der Ausreißergruppe, aber die Sprinter im Peloton ließen sich den Tag nicht verderben und der Versuch des Duos blieb erfolglos. Kurz nach dem Zusammenschluss begannen die Sprintzüge den Kampf um die besten Positionen, und Daniel Oss und Oscar Gatto machten das Tempo für Peter Sagan. An der Flamme Rouge fuhr der slowakische Meister in der zweiten Position, ließ sich aber kurz darauf etwas zurückfallen. Als Deceunick Quick-Step von vorne den Sprint anzog, gewann überraschend J. Alaphilippe die Etappe. Peter war beim kuriosen Finale in Jesi etwas blockiert und konnte seine Schnelligkeit nicht rechtzeitig ausspielen. Am Ende belegte er den fünften Platz.
Reaktionen im Ziel
„Die Jungs haben den Sprint gut vorbereitet. Sie haben fast den ganzen Tag das Tempo im Peloton gemacht um die Ausreißergruppe zu kontrollieren und fuhren dann im Finale ein gutes Lead-out. Leider habe ich mich von meiner Erkrankung noch nicht ganz erholt und konnte heute nicht an meine alte Form anschließen. Ich habe mein Bestes gegeben aber es hat heute nicht zum Sieg gereicht.“ – Peter Sagan
„Es war eine lange und schwere Etappe. Das Terrain verlief etwas wellig, aber am Ende kam es zu einem rasanten Sprint. Heute wollten wir mit Peter den Sieg holen. Die Jungs haben das Tempo im Peloton gemacht und den Abstand zur 7-Mann-Ausreißergruppe gut kontrolliert. Rafal Majka hat an der Spitze des Hauptfelds einen ausgezeichneten Job gemacht und es gelang uns, die Lücke auf den letzten Kilometern zu schließen. Dann begannen Oscar Gatto und Daniel Oss das Lead-out, aber leider war Peter einige Meter vor der Ziellinie etwas eingeklemmt und konnte nicht rechtzeitig nach vorne. Am Ende belegte er den fünften Platz. So etwas kann passieren und wir werden versuchen uns weiter zu verbessern.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Tirreno-Adriatico 2. Etappe

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 4:48:09
2 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
3 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First
4 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
5 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
6 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates
7 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
8 Wout Poels (Ned) Team Sky
9 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
10 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
11 Jan Polanc (Slo) UAE Team Emirates
12 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
13 Alexis Vuillermoz (Fra) AG2R La Mondiale
14 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
15 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ

J. Alaphilippe gewinnt den Fleche Wallone 2018
Foto Gerhard Plomitzer
GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 5:10:34
2 Brent Bookwalter (USA) Mitchelton-Scott
3 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:07
4 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
5 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:22
6 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
7 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb
8 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:27
9 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:37
10 Wout Poels (Ned) Team Sky 0:00:47
11 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Sky
12 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:52
13 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:00:54
14 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
15 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:00:56

Davide Formolo verpasst knapp die Top-10 auf der zweiten Etappe bei Tirreno-Adriatico

Heute führte die zweite Etappe bei Tirreno-Adriatico über 195 km von Camaiore nach Pomarance. Gleich nach dem Start ging es etwas aufwärts, danach verlief die erste Rennhälfte aber relativ flach. Die zweite Hälfte war topografisch etwas anspruchsvoller und wies Anstiege nach Castellina Marittima und Serrazzano auf. Zum Schluss mussten die Fahrer noch einen 12 km langen Anstieg bewältigen, der mit einer kurzen, 16 Prozent steilen Wand begann, gefolgt von mehreren kurzen Passagen von rund 6 % Steigung. Eine 5-Mann-Ausreißergruppe prägte den Großteil der Etappe, und das Peloton gönnte dem Quintett einen Vorsprung von maximal vier Minuten. In der zweiten Rennhälfte übernahmen Mitchelton-Scott und Team Sunweb die Führungsarbeit, während BORA – hansgrohe kräftesparend im Peloton fuhr. Mit noch 30 km sah es so aus, als könnte es zu einem Ausreißercoup kommen. Zu diesem Zeitpunkt begann auch BORA – hansgrohe einen Teil der Führungsarbeit im Feld zu leisten, um die führende Gruppe zurückzuholen. Leider hatte Peter Sagan wenig später einen Defekt und fiel in der Folge etwas zurück, weshalb er im heutigen Finale nicht mehr mitmischen konnte. Mit 13 km bis zum Ziel mussten sich die Ausreißer ihrem Schicksal ergeben, als sie vom heranrasenden Feld wieder gestellt wurden. Im Finale attackierten erneut einige Fahrer, darunter auch Davide Formolo und Daniel Oss an. Es konnte sich aber niemand entscheidend vom Feld lösen, und es kam zu einem Sprint eines klein gewordenen Hauptfeldes. Auf der ansteigenden Zielgeraden war J. Alaphilippe nicht zu stoppen. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Davide Formolo, der heute Zwölfter wurde.
Reaktionen im Ziel
„Das Tempo im letzten Anstieg war sehr hoch. Da wir nach dem Sturz gestern keine Chancen mehr in der Gesamtwertung haben, versuchte Daniel am Fuße der letzten Steigung zu attackieren. Ich bin wenig später Lutsenko gefolgt, aber es hat nicht geklappt. Am Ende kam die Gruppe zum Sprint und da habe ich leider nie die besten Karten.“ – Davide Formolo

„Nach dem gestrigen Sturz wollten wir sehen wie sich Rafal und Oscar heute fühlen würden. Da Peter sich noch nicht ganz von seiner Erkrankung erholt hat, waren wir auch nicht sicher, wie es bei ihm laufen würde. Die Jungs fühlten sich ok, aber wir hatten heute wieder Pech. Peter hatte nämlich 15 km vor dem Ziel einen Platten und es war ihm nicht mehr möglich, zum Hauptfeld aufzuschließen. Sein Teamkollege Davide hat sein Glück auf den letzten Kilometern versucht, aber es hat nicht geklappt. Es war kein besonders guter Tag für uns, aber wir bleiben positiv für die bevorstehenden Etappen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Strade Bianche – Men ELITE


Photo by Gerhard Plomitzer

1 Julian Alaphlipppe (Fra) Deceuninck-QuickStep 4:47:14
2 Jakob Fuglsang (Den) Astana 0:00:02
3 Wout Van Aert (Bel) Jumbo-Visma 0:00:27
4 Zdenek Stybar (Cze) Deceuninck-QuickStep 0:01:00
5 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
6 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:01:01
7 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana 0:01:04
8 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:01:08
9 Toms Skujins (Lat) Trek-Segafredo 0:01:12
10 Tim Wellens (Bel) Loto Soudal 0:01:21

Julian Alaphilippe schiesst den Pfeil endlich ab


Julian Alaphilippe (Quickstep-Lidl) beendet die Siegesserie von Alejandro Valverde (Movistar) und gewinnt den Fleche Wallone 2018 vor dem Spanier.
Das Rennen führte über 198km von Seraing nach Huy, das Wetter war fast sommerlich, kaum Wind, viel Sonne und 23 Grad.

Die Fluchtgruppe des Tages bestand aus Cesare Benedetti (Bora-Hansgrohe), Romain Combaud (Delko Marseille Provence KTM), Romain Hardy (Fortuneo-Samsic), Anthony Perez (Cofidis), Anthony Roux (Groupama-FDJ) , Patrick Muller (Vital Concept), Kevin Van Melsen (Wanty-Groupe Gobert) und Antoine Warnier (VB Aqua Protect Veranclassic).
Ihr Maximalvorsprung betrug 5 Minuten und die Strecke führte gegenüber dem Vorjahr auch über die Cote de La Redoute, die traditionell am Sonntag bei LBL wieder befahren werden wird.

Ca. 50 Kilometer vor dem Ziel hatte das Peloton unter Führung von Movistar die Fluchtgruppe gestellt, aber sofort wurden wieder Attacken gefahren und nach einem Angriff von Michael Gogl (TREK) konnten sich Vicenzo Nibali (Bahrain Merida) sowie Jack Haig (Mitchelton-Scott), Tanel Kangert (Astana), Maximilian Schachmann (Quick-Step) und die ehemaligen Ausreißer Roux und Benedetti absetzen. Es war zu spüren, dass viele Mannschaften ein Rezept gegen die Siegesserie von Valverde versuchten, sie wollten seine Mannschaft zur Nachfolgearbeit zwingen und ihn so im schweren Finale zu isolieren.
Fahrer des Tages war wohl Cesare Benedetti (BORA hansgrohe), der in beiden Fluchtgruppen vertreten war und als er 6 Kilometer vor dem Ziel an der vorletzten Steigung zurückfiel, sich in der Abfahrt sofort wieder an die Spitze des Feldes setzte und nun seine ehemaligen Fluchtgefährten jagte, um seinem Teamkameraden Patrick Konrad zu ermöglichen, um den Sieg mitzufahren.

Nibali leistete vorne viel Führungsarbeit und musste 4 Kilometer vor dem Ziel Jack Hailg und Maximilian Schachmann ziehen lassen, seine offensive Fahrweise wurde nicht belohnt, allerdings hatte Movistar in der Verfolgung viel Kräfte investieren müssen.
Unter dem Diktat von Lotto-Soudal fuhr das kleine Peloton durch Huy in Richtung der Mauer und an deren Fuße wurde auch Jack Haig gestellt, nur Schachmann behauptete sich erstaunlicherweise bis 250 Meter vor dem Ziel. Jelle Vanendert (Lotto-Soudal) arbeitete im Feld den ganzen Anstieg für Tim Wellens, der jedoch auf den letzten Metern abreißen lassen musste und Vanendert nun auf eigene Rechnung durchziehen musste. Er holte Schachmann ein, aber an seinem Hinterrad war Julian Alaphilippe, der von Gilbert und Jungels gut plaziert in den Anstieg gebracht wurde. Er zog unwiderstehlich davon und Valverde war etwas zu weit hinten plaziert, als er seinen Konter setzte. Alaphilippe war selbst von Valverde nicht mehr einzuholen, allerdings war dieser bei Überqueren der Ziellinie völlig erschöpft und der Meinung, dass Nibali das Rennen gewonnen hätte und die Fotografen bekamen so nicht die gewünschte Siegerpose zu sehen. Er hatte die Einholung Nibalis nicht mitbekommen und der Funk war im Anstieg wegen der vielen Zuschauer nicht zu verstehen gewesen. Die Freude bei Alaphilippe war um so größer, als ihm klar wurde, dass er der Sieger des Rennens ist.
Schachmann wurde starker Achter und bereitete durch seine Flucht den Sieg des Teamkollegen mustergültig vor.
Patrick Konrad (BORA hansgrohe) konnte sich den zehnten Platz sichern.
Es wäre interessant zu sehen gewesen, was Vanendert ohne seine Arbeit für Wellens für ein Ergebnis erzielt hätte.
Text/Fotos Gerhard Plomitzer

1 Julian Alaphilippe (Fra) Quick-Step Floors 4:53:37
2 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:04
3 Jelle Vanendert (Bel) Lotto Soudal 0:00:06
4 Roman Kreuziger (Cze) Mitchelton-Scott
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
6 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
7 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
8 Maximilian Schachmann (Ger) Quick-Step Floors
9 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
10 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:12


MILANO-SANREMO: HIER KOMMT „LA PRIMAVERA“

Das erste Monument Race des Jahres, jetzt in seiner 109. Ausgabe, kündigt seine Startliste an.
Das Rennen wird in 193 Ländern ausgestrahlt. Kleine Änderung des Kurses – jetzt länger mit 294km

Startliste, Offizielles Programm – Mailand-San Remo, aktualisierte Karten

Mailand, 16. März 2018 – Die 109. Ausgabe von Milano-Sanremo, dem ersten Monument-Klassiker der Saison, findet morgen um 9.45 Uhr auf der Piazza Castello statt und endet nach 291 Kilometern in der Via Roma, wobei 175 Fahrer 25 Teams repräsentieren (18 UCI WorldTeams und sieben Wild Cards), jeweils bestehend aus sieben Fahrern.

Unvorhersehbar wie eh und je – wie der Wetterbericht – wird La Primavera mit dem Sieger 2017, Michał Kwiatkowski, dem zweitklassierten UCI Straßenweltmeister Peter Sagan und dem Drittplatzierten Julian Alaphilippe, unter die Favoritenliste des Vorjahres gehen.

Diese Fahrer unter den Sprintern, Elia Viviani, Marcel Kittel, Arnaud Demare, Alexander Kristoff, André Greipel, Caleb Ewan, Mark Cavendish und Michael Matthews herausfordernd, und unter den Eintagesspezialisten, Greg Van Avermaet, Vincenzo Nibali, Philippe Gilbert, Matteo Trentin, Filippo Pozzato und Edvald Boasson Hagen.

Es gab eine kleine Änderung auf dem Kurs, jetzt 294 km lang: nach Basaluzzo geht das Rennen auf die rechte Seite des Flusses Orba über Predosa und Roccagrimalda Stazione, Rückkehr auf den ursprünglichen Kurs in Ovada. Diese Änderung ändert nichts am technischen Charakter des Rennens, macht es aber 3km länger.

TV-Abdeckung
Der 109. Milano-Sanremo NamedSport wird in 193 Ländern auf allen fünf Kontinenten ausgestrahlt. Die Ausgabe 2018 wird live von 14 TV-Sendern gezeigt.

RAI, der Host Broadcaster der WorldTour-Veranstaltung, wird vier Stunden vor und nach dem Rennen zwischen Live- und Special-Rennen berichten und in Italien auf Rai 2 senden.

In Europa wird La Chaine L’Équipe La Primavera in Frankreich senden, während das Rennen in Belgien auf Medialaan-VTM in Flämisch und auf RTBF in Französisch verfügbar sein wird.

Eurosport wird in 53 europäischen Ländern und in 16 Territorien im asiatisch-pazifischen Raum mit Kommentaren in 20 verschiedenen Sprachen senden.

Das erste Monument der Saison wird live in Südafrika auf Supersport, in den verbleibenden Ländern südlich der Sahara auf Kwese Sports und in ganz Nordafrika und im Nahen Osten auf OSN übertragen.

In Amerika wird das Milano-Sanremo auf Fubo.TV in den USA und Kanada, auf TDN in Mexiko und Mittelamerika ausgestrahlt, während das ESPN-Netzwerk Brasilien, die restlichen Länder Südamerikas und die Karibik abdecken wird.

Rennen wird in Japan auf DAZN live sein, während in Neuseeland wird auf Sky Sports übertragen werden.

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VINCENZO NIBALI gewinnt 111. IL LOMBARDIA

Como, 7. Oktober 2017
Der Italiener Vincenzo Nibali (Bahrain – Merida) hat den 111. Il Lombardia NamedSport gewonnen, der über eine Strecke von 247 km von Bergamo nach Como führt. Der zweite war Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors), der dritte war Gianni Moscon (Team Sky).

ENDERGEBNIS
1 – Vincenzo Nibali (Bahrain – Merida) – 247 km in 6h15’29 „Durchschnittsgeschwindigkeit 39.469 km / h
2 – Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) bei 28 “
3 – Gianni Moscon (Team Sky) mit 38 “

Nach dem Rennen sagte der Sieger: „Das Team hat mich sehr unterstützt und mir gute Bedingungen gegeben, um diese Saison abzuschließen.“ Schließlich habe ich einen großen Sieg eingefahren und konnte nicht mehr verlangen. um zu reproduzieren, was ich vor zwei Jahren gemacht habe, es war umso schwieriger, weil mich jeder als Favorit erkannte. Ein Monument zu gewinnen, ist immer eine große Errungenschaft, ich wollte, dass dieses Rennen eine Saison mit vielen guten Ergebnissen abschließt , Ich freue mich, dass ich es geschafft habe. “

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The Lake Como Shark strikes again

Nibali wins Il Lombardia solo in Como, repeating his victory of two years ago and taking his 50th win as a pro. Alaphilippe took second place and Moscon third to complete the podium on the lake’s shore.

Como, 7 October 2017
Vincenzo Nibali won Il Lombardia for the second time on the same finale as two years ago, using the same tactic throughout the downhill to drop his rival, Frenchman Thibaut Pinot, with 12km to go. Another Frenchman, Julian Alaphilippe, jumped to claim second place in Como while Italy’s Gianni Moscon rounded out the podium. This was Nibali’s 50th victory as a professional rider.

VELON DATA
Data collected by Velon’s devices on the riders’ bikes tells the detailed story of Il Lombardia NamedSport, data and an explanation guide can be downloaded here.

 

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A cast of stars for the Milano-Torino

The world’s oldest Classics race, with its first edition in 1876, will feature many of the world’s best pro riders. Challenging last year’s winner Miguel Angel Lopez will be many top names including Dumoulin, Barguil, Quintana, Aru, Uran, Pinot, Chaves, Zakarin Landa, Kwiatkowski, Kruijswijk, Roglic, Dan Martin and Alaphilippe.


Milan, 27 September 2017 – Many of the top names in professional cycling will be at the start of the 98th edition of Milano-Torino – the oldest Classic bicycle race, having been first run in 1876. Organised by RCS Sport/La Gazzetta dello Sport, its last edition was won by Miguel Angel Lopez, who will be challenged by, among others, his teammate Fabio Aru (Astana Pro Team), Giro d’Italia winner Tom Dumoulin and Tour de France mountains classification winner Warren Barguil (Team Sunweb), Giro runner-up Nairo Quintana (Movistar Team), Tour de France runner-up Rigoberto Uran (Cannondale Drapac Professional Cycling Team), Milano-Sanremo winner Michal Kwiatkowski and his teammate Mikel Landa (Team Sky) and others including Esteban Chaves and Adam Yates (Orica – Scott), Steven Kruijswijk and Primoz Roglic (Team Lotto NL – Jumbo), Daniel Martin and Julian Alaphilippe (Quick – Step Floors), Ilnur Zakarin (Team Katusha Alpecin) and Thibaut Pinot (FDJ).

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Caleb Ewan’s Revenge in Abu Dhabi

Rui Costa secures overall victory
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Yas Marina Circuit, 26 February 2017 – Caleb Ewen avenged the embarrassment of his stage two defeat at Al Marina by cruising to victory on the Yas Marina circuit on the final day of the Abu Dhabi Tour – and this time delaying his celebration until after the finish-line. Ridden under floodlights and heavy rain for much of its 143 km, stage four saw Ewan definitively announce his arrival among the fastest sprinters in pro cycling and Rui Alberto Faria da Costa seal overall victory for the “home” team, UAE Abu Dhabi. Mark Cavendish (Team Dimension Data) successfully defended his lead in the Green Jersey competition (Points Classification) sponsored by Nation Towers, Patrick Konrad (Bora – Hansgrohe) grabbed the Black Jersey sponsored by Etihad Airways (Intermediate Sprint Jersey Classification) thanks to his audacious breakaway, Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) kept his White Jersey sponsored by Abu Dhabi Sports Channel (Best Young Rider) and UAE Abu Dhabi took the Team Classification.

Final Results
Abu Dhabi Tour Historical Stats
Stage 4 Photo Gallery
Abu Dhabi Tour Roadbook
Abu Dhabi Tour route details
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STAGE RESULT
1 – Caleb Ewan (Orica – Scott) 143km in 3h03’36”, average speed 46.859km/h
2 – Mark Cavendish (Team Dimension Data) s.t.
3 – Andre Greipel (Lotto Soudal) s.t.

GENERAL CLASSIFICATION
1 – Rui Alberto Faria da Costa (UAE Abu Dhabi)
2 – Ilnur Zakarin (Team Katusha Alpecin) at 4″
3 – Tom Dumoulin (Team Sunweb) at 16″
4 – Bauke Mollema (Trek – Segafredo) at 38″
5 – Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) at 53″

JERSEYS

The Red Jersey, sponsored by the Al Maryah Island (General individual classification by time) – Rui Alberto Faria da Costa (UAE Abu Dhabi)
The Green Jersey, sponsored by Nation Towers (General individual classification by points) – Mark Cavendish (Team Dimension Data)
The White Jersey, sponsored by Abu Dhabi Sports Channel (Best Young Rider born after 1 January 1992) – Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
The Black Jersey, sponsored by Etihad Airways (Intermediate Sprint Jersey Classification) – Patrick Konrad (Bora – Hansgrohe)
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PRESS CONFERENCE
At the press conference, the stage winner Caleb Ewan, said: „It feels great. This Tour started on a low with the crash then on stage two I came close but stuffed it up. It was great to repay the team for stuffing it up the other day. The team started working super early and were great.

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