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UCI World Championship 2021 Leuven – Elite Men 268km

Photo by HERBERT MOOS

1. Julian Alaphilippe (France, ) 5:56:34
2. Dylan van Baarle (Netherlands, ) +0:32
3. Michael Valgren Hundahl (Denmark, )
4. Jasper Stuyven (Belgium, )
5. Neilson Powless (United States Of America, )
6. Thomas Pidcock (Great Britain, ) 5:57:23
7. Zdenek Stybar (Czech Republic, ) 5:57:40
8. Mathieu van der Poel (Netherlands, ) 5:57:52
9. Florian Senechal (France, )
10. Sonny Colbrelli (Italy, )
11. Wout van Aert (Belgium, )
12. Markus Hoelgaard (Norway, )
13. Valentin Madouas (France, )
14. Matej Mohoric (Slovenia, ) 6:00:34
15. Giacomo Nizzolo (Italy, ) 6:00:39
16. Nils Politt (Germany, ) 6:01:59
17. Guillaume Boivin (Canada, )
18. Jan Polanc (Slovenia, )
19. Benoit Cosnefroy (France, ) 6:02:04
20. Victor Campenaerts (Belgium, )

Photos by HERBERT MOOS

108. Tour de France – Etappe 1

Zwei große Massenstürze überschatteten die erste Etappe der TdF 21, der erste verursacht durch eine Zuschauerin, die ein Schild in die Strecke hielt und so Tony Martin zu Fall brachte.
Jasha Sütterlin (Team DSM) musste das Rennen mit Sturzverletzungen aufgeben.
Ide Schelling (Bora-hansgrohe) fuhr in einer Ausreißergruppe und später als Solist und sicherte sich mit dieser Fahrweise das Bergtrikot nach der ersten Etappe der TdF21.
Der zweite große Massensturz ereignete sich ca. 7km vor dem Ziel und reduzierte die Spitzengruppe der Favoriten, aus der sich im Schlußanstieg der Weltmeister Julian Alaphillippe souverän den Tagessieg und das Gelbe Trikot sicherte.
Einige Favoriten verloren heute nach dem 2. Sturz relativ viel Zeit, u.a. ‚Super‘ Lopez (Movistar), G.Martin (Cofidis), Richie Porte (Team INEOS Grenadiers) und auch Emu Buchmann (Bora-hansgrohe).


Photo by Plomi

Brest – Landerneau – 198 Km
1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 4:39:05
2 Michael Matthews (Aus) Team BikeExchange 0:00:08
3 Primoz Roglic (Slo) Jumbo-Visma
4 Jack Haig (Aus) Bahrain Victorious
5 Wilco Kelderman (Ned) Bora-Hansgrohe
6 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates
7 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ
8 Sergio Higuita Garcia (Col) EF Education-Nippo
9 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
10 Geraint Thomas (GBr) Ineos Grenadiers

Gesamt:
1 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK – STEP 04:38:55
2 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:12
3 ROGLIC Primož SLO JUMBO – VISMA 00:14
4 HAIG Jack AUS BAHRAIN VICTORIOUS 00:18
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 00:18
6 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:18
7 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 00:18
8 HIGUITA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 00:18
9 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 00:18
10 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 00:18

Weltmeister Julian Alaphilippe unwiderstehlich!

Zunächst war es der Tag des Bora-Hansgrohe-Fahrers Ide Schelling, der das Bergtrikot übernahm und kämpferischster Fahrer wurde. Doch dann stahl ihm Weltmeister Julian Alaphilippe die Show. Seiner unnachahmlichen Attacke 2,3 km vor dem Ziel konnte keiner der Mitfavoriten und Sprinter folgen. Damit übernahm er das erste Gelbe Trikot der Tour 2021. Hervorragender Fünfter wurde Wilco Keldermann, Kapitän von Schelling.

Die Bretagne trotz grauem Himmel und frischen 15 Grad in Festtagsstimmung. Vom Start weg das gewohnte Bild. „Ein richtiges Brett gleich zum Anfang“, bewertete Ex-Profi Fabian Wegmann den Tour-Auftakt. Nach zahlreichen Attacken stand bei Kilometer 23 die Ausreißergruppe, ein Sextett u.a. Ide Schelling vom deutschen Team Bora-Hansgrohe. Das Feld ließ die Sechs gewähren, so dass der Vorsprung rasch auf bis zu dreieinhalb Minuten anwuchs – Mathieu van der Poel, einer der Favoriten auf den Tagessieg, hatte sogar Zeit in aller Ruhe die Schuhe zu wechseln. Die ersten Bergpunkte kassierten Victor Campenaerts (1. Berg, 4. Kategorie) und Danny van Poppel (2. Berg). Beim Anstieg zur Côte de Locronan (9,3 % im Schnitt, 3. Kategorie) griff Ide Schelling als Erster beherzt an. Allerdings zu früh, die zwei Punkte holte sich Anthony Perez.

Schelling im Alleingang, Aufgabe von Sütterlin
Nach ca. 80 km in Quimper Richtungswechsel zurück in den Norden. Der Vorsprung des Sextetts schwankte um zwei Minuten. Die vierte Bergwertung schnappte sich Schelling (ein Punkt) und zog mit Perez gleich. Und auf und davon. Erst eine Minute, bald über zwei Minuten vor dem Feld, das seine ehemaligen Fluchtkameraden schluckte. Würde es der Tag des 23jährigen holländischen Tour-Debütanten werden? Zwei Minuten vor dem Peloton „gewann“ er die Sprintwertung in Brasparts vor Caleb Ewan, Peter Sagan und Michael Matthews sowie den übrigen Topsprintern. 15 km weiter die 4. Bergwertung – wieder ein Punkt für Schelling, jetzt virtuell im Bergtrikot. Dahinter ein heftiger Sturz mit fast dem gesamten Peloton – ausgelöst durch einen unvorsichtigen Zuschauer. Fazit: Das Feld in viele Teile getrennt; von den betroffenen Deutschen konnte Tony Martin schwer gezeichnet weiterfahren, Jasha Sütterlin (Team DSM) musste jedoch aufgeben. Nach und nach kamen die in den Sturz verwickelten Fahrer wieder zurück ins Feld. 27 km vor dem Ziel war Schellings Solo zu Ende.

Julian Alaphilippe mit weltmeisterlicher Taktik
Rund 20 km vor dem Etappenziel in Landerneau „Peloton groupé“ – das Feld bis auf einige abgehängte Fahrer (Caleb Ewan) wieder zusammen. Die Favoriten und ihre Teams auf der Suche nach der optimalen Position für das steile und nervöse Finale. Und prompt sieben Kilometer vor dem Ziel ein erneut schwerer Sturz bei 60 Sachen. U.a. der vierfache Tour-Sieger Chris Froome, Mitfavorit Richie Porte und André Greipel betroffen. Nur noch ca. 50 Fahrer vorne. Was für ein Finale: Aus dem Kreis der Favoriten attackierte Weltmeister Julian Alaphilippe 2,5 km vor dem Ziel und keiner konnte mitgehen. Ungläubig den Kopf schüttelnd sicherte er sich den Sieg vor Michael Matthews und Primoz Roglic und eroberte so das Gelbe Trikot – und das Grüne.

Ide Schelling holt erstes Bergtrikot der Tour bei von Stürzen überschatteter erster Etappe

Untypisch für die Tour de France war bereits die heutige Auftaktetappe ein echter Test für die Fahrer. Ein ständiges Auf und Ab durch die Bretagne über 197 Kilometer von Brest nach Landerneau endete mit einem rund drei Kilometer langem Anstieg, wodurch auch erwartet wurde, dass bereits die eine oder andere Sekunde in der Gesamtwertung auf dem Spiel stand. BORA – hansgrohe war von Beginn an sehr aufmerksam im Feld und nach etwas mehr als 15 km durch Ide Schelling in einer 6-Mann starken Gruppe an der Spitze des Rennes vertreten. Ide setzte sich in der Folge im Kampf um die Bergpunkte von seinen Fluchtgefährten ab. Während diese noch vor dem Zwischensprint eingeholt wurden, sicherte sich Schelling sowohl die Sprint- als auch die letzten beiden Bergwertungen vor dem Finale. Damit eroberte der Tour-Neuling auch das erste Bergtrikot der Tour de France 2021. Im Feld dahinter erreichte Peter Sagan Rang drei beim Zwischensprint und damit wichtige Punkte im Kampf um Grün. Kurze Zeit später ereigneten sich allerdings zwei schwere Massenstürze im Feld, bei denen auch Sagan, Politt, Kelderman, Pöstlberger und Konrad zu Boden gingen. Buchmann blieb verschont, musste aber beim zweiten Sturz wie Sagan anhalten. Während Ide Schelling rund 17 km vor dem Ziel eingeholte wurde, hatten Sagan und Buchmann am Ende keine Chancen mehr vorne anzukommen. Beim Sieg von J. Alaphilippe hielt sich einzig Wilco Kelderman in der ersten Gruppe und erreichte am Ende einen sehr guten fünften Rang. Zum Glück wurden keine schweren Verletzungen festgestellt, dennoch haben Politt, Konrad, Pöstlberger und Kelderman mit Abschürfungen und Prellungen zu kämpfen. Peter Sagan kam relativ glimpflich davon.

„Es war heute von Anfang der Plan, dass ich in die Gruppe gehe. Als ich gemerkt habe, dass zwei Fahrer im Sprint schneller sind, musste ich mir etwas einfallen lassen, denn das Bergtrikot war heute mein Ziel. Ich habe dann an einer Bergwertung attackiert und als die Lücke danach eine Minute war, hat die sportliche Leitung zu mir gesagt, dass ich durchziehen soll. Das hat wunderbar geklappt und es geht ein Traum für mich in Erfüllung. Ich hatte schon das Bergtrikot bei der Tour de l’Avenir, es nun bei der Tour de France zu tragen, ist unfassbar. Ich werde morgen sicher wieder um Punkte kämpfen und das Trikot so gut verteidigen, wie es geht.“ – Ide Schelling

„Es war der erwartete hektische Start. Ich war in den ersten Sturz verwickelt. Zum Glück ist nichts Ernstes passiert, aber ich wurde aufgehalten und musste dann viel investieren, um zurückzukommen. Die Tour hat aber erst begonnen und wir werden weiter jeden Tag kämpfen.“ – Peter Sagan

„Der erste Tag bei der Tour ist immer hektisch, auch heute was das der Fall. Es ging ständig hoch und runter und es war sehr gut, Ide in der Gruppe zu haben. Er hat das Bergtrikot geholt und das ist schon mal ein erster Erfolg für uns. Dann, etwa 50 oder 60 km vor dem Ziel war der erste große Sturz und ich ging wie Peter und ein paar andere Teamkollegen zu Boden. Ich konnte mich wieder nach vorne kämpfen und war am Ende in der ersten Gruppe. Meine Beine sind gut, darum habe ich es auch im Sprint versucht. Meinen Ellenbogen hat es etwas erwischt. Es nicht allzu schlimm, aber auch nicht optimal die Tour so zu beginnen. Aber ich versuche mich die nächsten Tage zu erholen.“ – Wilco Kelderman

„Wie erwartet hatten wir einen stressigen Tag. Die Strecke war teilweise sehr eng und es ging ständig hoch und runter oder um irgendwelche Kurven. Es war gefährlich und darum wollten wir vorne bleiben. Unser Plan mit Ide ist voll aufgegangen und wir haben das Bergtrikot, das ist natürlich schön. Aber der Tag hat definitiv auch seine Schattenseiten, denn fünf unserer Fahrer waren in Stürze verwickelt. Wilco war zum Glück am Ende vorne, die anderen mussten Rad wechseln und haben viele Körner gelassen. Das war nicht der beste Tag für uns, aber Ide hat uns ein tolles Geschenk gemacht.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 2

Camaiore – Chiusdino (202 km)

1 Julian ALAPHILIPPE (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 5:01:32
2 Mathieu VAN DER POEL (ALPECIN-FENIX) 0:00:00
3 Wout VAN AERT (JUMBO-VISMA) 0:00:00
4 Tadej POGAČAR (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
5 Alex ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:00
6 Robert STANNARD (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:00
7 João ALMEIDA (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 0:00:00
8 Greg VAN AVERMAET (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:00
9 Tim WELLENS (LOTTO SOUDAL) 0:00:00
10 Giulio CICCONE (TREK – SEGAFREDO) 0:00:00

Gesamtergebnis nach der 2. Etappe

1 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 08:37:35
2 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:04
3 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 00:08
4 SIVAKOV Pavel RUS INEOS GRENADIERS 00:11
5 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:13
6 VENDRAME Andrea ITA AG2R CITROEN TEAM 00:14
7 STANNARD Robert AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:14
8 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:14
9 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:14
10 ARANBURU DEBA Alex ESP ASTANA – PREMIER TECH 00:14

Erste Selektion bei Tirreno – Adriactico

Die heutige zweite Etappe beim Rennen zwischen den Meeren führte die Fahrer von Camaiore über 202 Kilometer nach Chiusdino. Besonders im Finale war die Strecke dabei sehr wellig und durchaus anspruchsvoll mit einer etwa sechs Kilometer langen Steigung zum Ziel, die allerdings nicht allzu steil war. Für BORA – hansgrohe zeigte sich heute Marcus Burghardt in der Gruppe des Tages. Mit fünf Fluchtgefährten setzte sich der Wahlbayer bis zu sechs Minuten vom Feld ab, in dem Jumbo-Visma das Tempo kontrollierte. Nachdem die Gruppe etwa 35 km vor dem Ziel gestellt wurde, kam auf der hügeligen Strecke Unruhe in das Peloton und es folgten einige Attacken. Auch Patrick Konrad war in dieser Phase in einer der Gruppen dabei. Letztlich setzte sich ein starkes Quartett ab, allerdings ebenfalls erfolglos, denn der letzte Ausreißer wurde 200 m vor dem Ziel gestellt und am Ende holte der Weltmeister J. Alaphilippe den Etappensieg aus einem kleinen ersten Feld, in dem BORA – hansgrohe noch mit Konrad, Aleotti, Fabbro und Oss vertreten war. Bestplatzierter des Teams war heute Giovanni Aleotti als 15.
Reaktionen im Ziel
„Eigentlich liegen mir solche Finale, aber heute habe ich einen Fehler gemacht. Ich kam auf den letzten 1000 m fast zu Sturz, weil ich ein Hinterrad tuschierte. Dann war ich einfach zu weit hinten. Aber großen Dank an das Team und besonders Matteo. Wir waren heute im Finale immer gut dabei und alle haben mich sehr gut unterstützt.“ – Patrick Konrad

„Eine harte Etappe heute. Nachdem die Gruppe mit Burgi eingeholt war, ging es in den Bergen ganz schön zur Sache. Es gab einige Attacken und wir hatten Patrick auch einmal vorne dabei, doch dann setzten sich vier Fahrer vom Feld ab. Wir wollten uns dann mit Patrick und Giovanni auf den Sprint konzentrieren. Das hat eigentlich ganz gut geklappt und alle haben gut zusammengearbeitet. Am Ende ist der 15. Rang von Giovanni nicht schlecht, wenn man bedenkt wir hart das Finale war und welche Namen da um den Sieg sprinten. Patrick hatte leider etwas Pech, da kann man nichts machen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

De Brabantse Pijl – BEL – Männer – 197 Km

1 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK – STEP 04:36:52
2 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN – FENIX 00:00
3 COSNEFROY Benoit FRA AG2R LA MONDIALE 00:00
4 COLBRELLI Sonny ITA BAHRAIN – MCLAREN 00:13
5 BARGUIL Warren FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:13
6 KWIATKOWSKI Michal POL INEOS GRENADIERS 00:13
7 BAGIOLI Andrea ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:13
8 TURGIS Anthony FRA TOTAL DIRECT ENERGIE 00:13
9 COVI Alessandro ITA UAE TEAM EMIRATES 00:13
10 DEVENYNS Dries BEL DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:13
11 DEWULF Stan BEL LOTTO SOUDAL 00:13
12 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN – MCLAREN 00:17
13 SCHELLING Ide NED BORA – HANSGROHE 00:25
14 PASQUALON Andrea ITA CIRCUS – WANTY GOBERT 00:25
15 LIVYNS Arjen BEL BINGOAL WB 00:25

Offensive Fahrweise von BORA – hansgrohe wird beim Pfeil von Brabant nicht belohnt

Die 60. Austragung des Pfeil von Brabant führte die Fahrer heute über sehr wellige 197 Kilometer von Leuven nach Overijse, wobei nicht weniger als 23 kategorisierte Anstiege zu absolvieren waren. Mit Juraj Sagan hatte BORA – hansgrohe heute einen Fahrer in der Spitzengruppe des Tages. Sechs Mann konnten einen Vorsprung von über fünf Minuten auf das Feld herausfahren, bevor auf den letzten 100 km der Abstand zwischen Spitze und Peloton kontinuierlich kleiner wurde. Rund 60 km vor dem Ziel nahm das Rennen so richtig Fahrt auf und erste Fahrer attackierten aus dem Feld. Auch BORA – hansgrohe war in dieser Phase sehr aktiv und zeigte sich mit Lennard Kämna und Marcus Burghardt immer wieder an der Spitze. Nachdem die ursprüngliche Spitzengruppe um Sagan eingeholt war, konnte zuerst Marcus Burghardt in eine neue Spitzengruppe springen, bei der entscheidenden Attacke rund 30 km vor dem Ziel von M. Van der Poel und J. Alaphilippe konnte allerdings niemand aus der deutschen Equipe folgen. Am Ende holte Alaphilippe den Sieg, Ide Schelling führte die zweite Verfolgergruppe an und erreichte am Ende Rang 13.

Reaktionen im Ziel
„Eigentlich hatte ich heute nicht die besten Beine und wollte Lennard und die anderen Jungs unterstützen. Das Rennen heute war extrem hart. Auf den letzten 50 km gab es unzählige Attacken und wir haben es auch versucht mit Lennard und Marcus. Leider haben wir die entscheidende Attacke verpasst. Ich war die letzten 60 km immer am Limit und war am Ende in der zweiten Verfolgergruppe. Wir haben noch versucht, die Spitze einzuholen, das hat aber nicht geklappt. Ich bin dennoch mit meiner Leistung und dem Ergebnis zufrieden.“ – Ide Schelling

„Wir wussten, dass es heute schwer sein würde, am Ende mit den Besten mitzuhalten, darum wollten wir auch schon etwas früher attackieren. Wir hatten Juraj in der frühen Fluchtgruppe und als er eingeholt wurde, haben es Lennard und Marcus einige Male versucht, aber das Tempo im Feld war immer hoch, da bildete sich keine Gruppe. Als Alaphilippe angriff, waren wir nicht in der Lage zu folgen. Am Ende war Ide in der zweiten Verfolgergruppe. Er ist ein gutes Rennen gefahren. Natürlich ist unser Anspruch immer das Podium, aber die Jungs haben heute dennoch einen guten Job gemacht. Mehr konnten wir heute nicht ausrichten.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

RAINBOW ‘PREMIÈRE’ FOR ALAPHILIPPE IN LIÈGE

Key information:
 Julian Alaphilippe will first showcase his recently attained rainbow jersey this Sunday at Liège-Bastogne-Liège. The Deceuninck-Quick Step rider comes to La Doyenne in great shape and is an obvious favourite to finally get a victory he was already close to in 2015 (2nd) and 2018 (4th). Four-times winner Alejandro Valverde will be one of the most-renowned rivals for the Frenchman.
 Fresh off his impressive triumph in Flèche Wallonne, Team Sunweb’s Marc Hirschi will try to prolong his winning streak. His companions on Wednesday’s podium, Benoît Cosnefroy and Michael Woods, will also be present in Liège.

By raising his arms last Sunday in Imola, Julian Alaphilippe made history. ‘Loulou’ was the first Frenchman to pull on the rainbow jersey since Laurent Brochard did back in 1997. The Deceuninck-Quick Step cyclist is now poised to set another landmark victory for his country this weekend in Liège-Bastogne-Liège. The last Frenchman who managed to write his name in the ‘palmarès’ of La Doyenne was Bernard Hinault in 1980, only months before claiming the rainbow stripes himself in Sallanches.
But history doesn’t come easy. Alaphilippe will contend against a man who knows how to win this race, and has rightfully done so four times already. Former rainbow jersey himself, Alejandro Valverde comes to Liège after narrowly missing top10 in the Tour de France (12th) and delivering at 8th place in the 2020 Imola UCI Road World Championships.
Both Valverde and Alaphilippe were absent at Flèche Wallonne, leaving the path clear for new faces such as Marc Hirschi. His runner-up last Wednesday at the Mur de Huy, Benoît Cosnefroy, defined the Swiss cyclist as “one of strongest riders in the world at this moment.” His stage win at the Tour de France, on which he was awarded the most aggressive rider prize, combines with his bronze medal in Imola and his outstanding triumph this week to tout him as a potential contender at La Doyenne. Cosnefroy himself will be present in Liège too, as will the other man standing in the podium of Flèche Wallonne, Michael Woods, who has already come close to victory in this race (2nd in 2018).
As far as star riders are concerned, is hard to look past the podium of the Champs-Élysées. All the top3 riders of the Tour de France will race Liège-Bastogne-Liège: the Slovenians Tadej Pogacar and Primoz Roglic, and the Australian Richie Porte. Between those who shone in Huy, it’s pertinent to highlight Dan Martin (winner of La Doyenne in 2013, as well as 2nd in 2017), Warren Barguil (6th in 2018) and Michal Kwiatkowski (3rd both in 2014 and 2017).

25 teams, main contenders

Australia
Mitchelton-Scott: A.Yates (Uk), Albasini (Swi), Impey (Saf)

Bahrein
Bahrain-McLaren: Landa (Esp), Caruso (Ita), Poels (Ned), Teuns (Bel)

Belgium
Deceuninck-Quick Step: Alaphilippe, Cavagna (Fra), Jungels (Lux)
Lotto-Soudal: Wellens (Bel)
Circus-Wanty Gobert: Bakelants (Bel)
Sport Vlaanderen-Baloise: E.Planckaert (Bel)
Bingoal WB: Vanendert (Bel)
Alpecin-Fenix: Vakoc (Cze), Vervaeke (Bel)

France
AG2R La Mondiale: Cosnefroy, Vuillermoz (Fra)
Groupama-FDJ: Madouas, Molard (Fra)
Cofidis: G.Martin (Fra), Jes.Herrada (Esp)
Total Direct Energie: Simon, Hivert (Fra)
Team Arkea-Samsic: Barguil (Fra)

Germany
Bora-Hansgrohe: Kämna, Schachmann (Ger)
Team Sunweb : Hirschi (Swi), Benoot (Bel)

Kazakhstan
Astana Pro Team: Fraile, G.Izagirre (Esp)

Netherlands
Jumbo-Visma: Dumoulin (Ned) Roglic (Slo)

Poland
CCC Team: Van Avermaet (Bel), Geschke (Ger), De Marchi (Ita)

South Africa
NTT Pro Cycling Team: Gasparotto (Ita), Kreuziger (Cze)

Spain
Movistar Team: Valverde, Soler (Esp)

United Arab Emirates
UAE Team Emirates: Pogacar (Slo), Costa (Por), Henao (Col)

United Kingdom
Ineos Grenadiers: Kwiatkowski (Pol), Froome (UK)

United States of America
Trek-Segafredo: Porte (Aus), Skujins (Lat)
EF Pro Cycling: Woods (Can), Martinez, Uran (Col)

Straßen-WM 2020 – Straßenrennen Männer Elite

Imola – Imola (258,2 km / 5000 hm)

1 ALAPHILIPPE Julian FRA 6:38:34 (38,869 km/h)
2 van AERT Wout BEL + 0:24
3 HIRSCHI Marc SUI + 0:24
4 KWIATKOWSKI Michal POL + 0:24
5 FUGLSANG Jakob DEN + 0:24
6 ROGLIC Primoz SLO + 0:24
7 MATTHEWS Michael AUS + 0:53
8 VALVERDE Alejandro ESP + 0:53
9 SCHACHMANN Maximilian GER + 0:53
10 CARUSO Damiano ITA + 0:53
11 HUNDAHL Michael Valgren DEN + 0:53
12 WOODS Michael CAN + 0:53
13 MARTIN Guillaume FRA + 0:53
14 DUMOULIN Tom NED + 0:53
15 NIBALI Vincenzo ITA + 0:57
16 LANDA MEANA Mikel ESP + 0:57
17 GESCHKE Simon GER + 1:34
18 BETTIOL Alberto ITA + 1:34
19 MOLARD Rudy FRA + 1:34


Foto: Gerhard Plomitzer

Tour de France – Etappe 2

Nach dem „Tag der Wikinger“, wie Jens Voigt die beiden Erstplatzierten der ersten, verregneten und für viele schmerzhaften Etappe Alexander Kristoff (Norwegen) und Mads Pedersen (Dänemark) nannte, waren heute bei sonnigem Wetter im Hinterland von Nizza und 4.000 Höhenmetern vor allem die Kletterqualitäten der verbliebenen 173 Fahrer gefragt. Kristoff konnte das Gelbe Trikot nicht verteidigen; das eroberte in einem überaus spannenden Finale Julian Alaphilippe.
Ab Kilometer 0 eröffneten Benoît Cosnefroy (AG2R) und Peter Sagan die „Feindseligkeiten“, gefolgt von Matteo Trentin und fünf weiteren Ausreißern auf dem Weg zur Sprintwertung. Die gewann der Italiener (CCC) vor Sagan und Tom Skujins. Ohne Trentin (technisches Problem) setzten sieben Fahrer u.a. mit Lukas Pöstlberger, wie Sagan Bora-hansgrohe, die Flucht fort und fuhren einen Vorsprung von über drei Minuten bei einem Schnitt von über 45 Sachen heraus. Im Feld übernahm das Team des Gesamtführenden Kristoff die Nachführarbeit. Aufgrund des ansteigenden Streckenprofils sank die Distanz zwischen dem Septett und dem Hauptfeld auf unter zwei Minuten.
Cosnefroy und Perez gleichauf beim Bergtrikot
Kurz vor der Kuppe des Col de la Colmiane (1. Kategorie) spurtete Cosnefroy an seinen Fluchtkollegen vorbei und sicherte sich 10 Punkte vor Anthony Perez (Cofidis), so dass der aktuell Führende in der Bergwertung, Fabien Grellier, das gepunktete Trikot definitiv wieder los wurde. Etwas mehr als zwei Minuten dahinter das Feld. An dessen Spitze wechselten sich zunächst UAE und Jumbo-Visma (Tony Martin) ab. Da lag der Schnitt schon bei „nur“ noch 37,2 km/h. In der Fluchtgruppe musste Sagan bei Passagen mit 10 % abreißen lassen. Ähnliches Schicksal für viele Fahrer im Peloton – auch der Träger des Gelben Trikots verlor den Anschluss. Vorne Sprint um die Bergwertung auf dem Turini. Perez drehte den Spieß um und gewann vor Cosnefroy, so dass beide jetzt 18 Punkte hatten. Die Entscheidung über den neuen Träger des Bergtrikots am Col d’Eze? Das Feld kam näher bei weiter sinkendem Schnitt: 34,2 km.
Nicolas Roche siegte am Col d’Eze
Weiter viel Bewegung an der Spitze und knapp 1:30 dahinter im Peloton auch in der Abfahrt vom Turini in den beeindruckenden Spitzkehren. In einer langen Schleife mussten auf den letzten 50 km vor dem Ziel in Nizza noch zwei Berge bezwungen werden. Das Feld machte ernst und stellte die Ausreißer im Anstieg zum Col d’Eze (2. Kategorie). Peloton groupé – von den abgehängten Fahrern u.a. Alexander Kristoff abgesehen klettert das Feld mit beherztem Tempo angeführt von Jumbo-Visma hoch. Erster auf dem Berg war Nicolas Roche vom deutschen Team Sunweb (5 Punkte) vor Robert Gesink (3) und Marc Hirschi (2) und Wout van Aert (1) – vorerst ohne Auswirkungen auf die Bergwertung. Keine Veränderungen bei der ersten Zieldurchfahrt. Höllisches Tempo an der Spitze mit Jumbo-Visma und Deceuninck. Attacke von Julian Alaphilippe gefolgt von Marc Hirschi auf der Jagd nach den Bonussekunden. Adam Yates konnte aufschließen. Rund 20 Sekunden vor dem Feld. Auf dem Col des Quatre Chemins kassierte Yates 8 Sekunden vor Alaphilippe (5) und Hirschi (2).

Unwiderstehlich zum 5. Etappensieg: Julian Alaphilippe
Während das jagende Feld dem pokernden Trio immer näher kam – im Ziel fehlten gerade mal zwei Sekunden – , ließ Alaphilippe auf den letzten Metern zunächst Yates den Vortritt. Um dann 200 m vor dem Ziel loszusprinten. Hirschi kam stark auf und wurde nur um Reifenbreite Zweiter. Zusammen mit den Bonussekunden von vorhin und den Sekunden als Etappensieger schaffte Alaphilippe den Sprung ins Gelbe Trikot. Bester Deutscher war Maximilian Schachmann, der als 9. ins Ziel kam und jetzt mit 17 Sekunden Rückstand wie Buchmann als 15. Platz 20 im Gesamtklassement belegt. Das Grüne Trikot wird morgen Alexander Kristoff, das Bergtrikot Benoît Cosnefroy, das Weiße Trikot der junge Schweizer Hirschi tragen.
@ASO
Nice – Nice (186,0 km)
1 JULIAN ALAPHILIPPE (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 4:55:27
2 MARC HIRSCHI (TEAM SUNWEB) 0:00:00
3 ADAM YATES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:01
4 GREG VAN AVERMAET (CCC TEAM) 0:00:02
5 SERGIO ANDRES HIGUITA (EF PRO CYCLING) 0:00:02
6 BAUKE MOLLEMA (TREK – SEGAFREDO) 0:00:02
7 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA PRO TEAM) 0:00:02
8 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:02
9 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:02
10 ALBERTO BETTIOL (EF PRO CYCLING) 0:00:02
11 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:02
12 ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:02
13 DAMIANO CARUSO (BAHRAIN – MCLAREN) 0:00:02
14 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) 0:00:02
15 PIERRE LATOUR (AG2R LA MONDIALE) 0:00:02

@ASO/Alex Broadway
Gesamtwertung
1 JULIAN ALAPHILIPPE (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 8:41:35
2 ADAM YATES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:04
3 MARC HIRSCHI (TEAM SUNWEB) 0:00:07
4 SERGIO ANDRES HIGUITA (EF PRO CYCLING) 0:00:17
5 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:17
6 ESTEBAN CHAVES (MITCHELTON – SCOTT) 0:00:17
7 DAVIDE FORMOLO (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:17
8 EGAN BERNAL (INEOS GRENADIERS) 0:00:17
9 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) 0:00:17
10 TOM DUMOULIN (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:17
11 PRIMOŽ ROGLIC (TEAM JUMBO – VISMA) 0:00:17
12 GREG VAN AVERMAET (CCC TEAM) 0:00:17
13 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:17
14 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:17
15 EMANUEL BUCHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:17

Sagan erhöht Punktekonto, Schachmann auf Rang neun auf der zweiten Etappe der Tour de France
Untypisch für die Tour de France ging es schon auf der heutigen zweiten Etappe rund um Nizza richtig in die Berge. Auf den 186 km warteten mit dem Col de la Colmiane und dem Col de Turini zwei Anstiege der 1. Kategorie, bevor im Finale der Col d’Èze wartete. Direkt nach dem Start attackierten einige Fahrer und es gelang Peter Sagan und Lukas Pöstlberger eine Spitzengruppe zu formen. Sagan holte beim Zwischensprint des Tages Rang zwei und damit wichtig Punkte im Kampf um Grün. Danach bauten die sieben Mann an der Spitze ihren Vorsprung auf über 3 Minuten aus. Im Aufstieg zum Col de Turini ließ sich Sagan ins Feld zurückfallen, während Pöstlberger weiter an der Spitze fuhr. Schon an der ersten Auffahrt zum Col d’Èze wurden allerdings alle Ausreißer gestellt. Es folgte eine erste Selektion, bevor an der zweiten Auffahrt J. Alaphilippe die entscheidende Attacke setzte. Der Franzose holte am Ende den Etappensieg vor Hirschi und Yates. Damit übernahm er auch das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. In der ersten Verfolgergruppe erreichten Emanuel Buchmann und Max Schachmann sicher das Ziel.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein langer Tag, aber ein guter. Ich wollte mehr Punkte holen, das hat gut geklappt. Ich bin auch froh, dass Emu am Ende in der Gruppe war. Es ist also alles gut gelaufen.“ – Peter Sagan

„Es war ein guter Tag für mich. Vor dem Start war ich noch unsicher, wie es um meine Form steht. Aber es lief ganz gut. Ich bin sicher noch nicht bei 100%, aber durchaus zufrieden. Meiner Hüfte geht es auch von Tag zu Tag besser. Im Finale hatte ich keine Probleme und das Tempo war ja schon ganz ordentlich.“ – Emanuel Buchmann
„Das war ein harter Tag. Wir wollten zuerst mit Peter Punkte holen. Lukas und er waren in der Gruppe, das hat super geklappt und Peter war beim Sprint Zweiter. Dann haben wir uns auf Emu und Max konzentriert. Es war hart im Finale und alle haben ihr Bestes gegeben, um vorne in den Berg reinzufahren. Leider konnte Max dann mit Alaphilippe nicht mitgehen, aber nach seinem Schlüsselbeinbruch war das auch nicht zu erwarten. Wir haben keine Zeit verloren, können also mit dem Tag zufrieden sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

JULIAN ALAPHILIPPE POWERS TO TIME TRIAL VICTORY


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:35:00
2 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:14
3 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 0:00:36
4 Rigoberto Uran (Col) EF Education First
5 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:00:45
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:49
8 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:52
9 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:58
10 Joseph Rosskopf (USA) CCC Team 0:01:01
11 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:01:03
12 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:01:07
13 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo 0:01:09
14 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:01:11
15 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:01:19
16 Jan Tratnik (Slo) Bahrain-Merida

GC:
1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 53:01:09
2 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:01:26
3 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:02:12
4 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:02:44
5 Egan Bernal (Col) Team Ineos 0:02:52
6 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:03:04
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:03:22
8 Rigoberto Uran (Col) EF Education First 0:03:54
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:03:55
10 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
11 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:04:15
12 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:04:29
13 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
14 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:04:34
15 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:04:44

July 19 th 2019 – 18:02
Julian Alaphilippe celebrated the 100 years of the yellow jersey the best possible way by retaining the lead at the end of a time trial he dominated in Pau. First at all intermediate check points, he increased his advantage over defending champion Geraint Thomas by fourteen seconds.
Kasper Asgreen sets a time of reference
166 riders started the individual time trial in Pau. Four time world champion Tony Martin showed straight away that he wasn’t on a winning mood this time as he’s got other priorities as a domestique for Jumbo-Visma on this Tour de France. He was quickly overtaken by Chad Haga (Sunweb) and Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick Step) who had left the starting ramp one and two minutes after him. The American rider almost caught Yoann Offredo (Wanty-Groupe Gobert), the first man on the road who started four minutes before him but it was Asgreen who set the first time of reference at the finish in 35’52’’ at the average speed of 46.2km/h. Hot favourite Stefan Küng crashed in a curve at the beginning of the race. The Swiss champion missed out on his chances to deliver a first stage victory to Groupama-FDJ.
Thomas De Gendt with the provisional best time
Although Matej Mohoric (Bahrain-Merida) and Nelson Oliveira (Movistar) scored faster times at the time check after 7.7km, it was Belgium’s Thomas De Gendt (Lotto-Soudal) who dethroned Asgreen from the hot seat at 46.5km/h after he saw his compatriot and national champion Wout van Aert (Jumbo-Visma) on the ground. 1.1km before the end, it was a serious crash for the winner of stage 10 in Albi who was taken to hospital by ambulance. Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe) who was holding good intermediate time checks crashed in the same curve and reached the finishing line with great difficulty.

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Alaphilippe wins his duel against Thomas
The race of the GC contenders was another story. Rigoberto Uran (EF Education First) came close to dethroning De Gendt. At the first time check after 7.7km, Alaphilippe had the best time with an advantage of 6’’ over Thomas. It was the same difference between the first two riders on GC at the top of the côte d’Esquillot (km 15.5). The Frenchman continued to dominate the race even on the flatter section on the way back to Pau. He managed to beat Thomas by 14’’ and extend his lead in the overall ranking on the symbolic day of the 100th birthday of the yellow jersey.
@ASO

Mit Rang fünf auf der dritten Etappe der Tour de France erobert Peter Sagan die Führung in der Punktewertung

Épernay, Monday, July 8th 2019 – World’s number 1 Julian Alaphilippe powered to victory with a strong attack with 16km to go behind breakaway rider Tim Wellens in the hills of the Champagne area. A solo winner in Epernay, he took over from Mike Teunissen to become the first Frenchman in the lead of the Tour de France since Tony Gallopin in 2014.
Photo by Herbert Moos

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 4:40:29
2 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:26
3 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
4 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
5 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
6 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
7 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
8 Xandro Meurisse (Bel) Wanty-Gobert
9 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
10 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
11 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
12 Egan Bernal (Col) Team Ineos
13 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:31
14 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
15 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert
16 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
17 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
18 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team
19 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ
20 Michael Woods (Can) EF Education First
21 Rigoberto Uran (Col) EF Education First
Photo by Herbert Moos
GC:
1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 9:32:19
2 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma 0:00:20
3 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:25
4 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:40
6 Egan Bernal (Col) Team Ineos
7 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:45
8 Enric Mas (Spa) Deceuninck-QuickStep 0:00:46
9 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:51
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb
11 Michael Woods (Can) EF Education First
12 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:52
13 Rigoberto Uran (Col) EF Education First 0:00:53
14 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First
15 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida 0:00:56

Die heutige dritte Etappe der Tour de France brachte das Rennen endlich in seine Heimat Frankreich. Die 215 Kilometer mit Start in Binche (Belgien) führte zuerst mit Rückenwind über flaches Terrain. Nach 102 km wartete der Sprint des Tages, bevor die Grenze nach Frankreich überquert wurde. Am Ende der Etappe, rund um Épernay, ließen vier giftige Anstiege ein hartes Finale mit Klassikercharakter erwarten. Peter Sagan von BORA – hansgrohe war also einer der Mitfavoriten. In einem von Beginn an schnellen Rennen setzten sich nach wenigen Kilometern fünf Fahrer vom Feld ab. Der Vorsprung der Ausreißer wuchs in der ersten Rennphase bis auf sechs Minuten an, während im Feld Jumbo-Visma das Tempo kontrollierte. Nach 60 gefahrenen Kilometern zeigte sich auch Deceuninck-Quickstep an der Spitze des Pelotons und der Abstand begann langsam, aber stetig zu sinken. Beim Zwischensprint des Tages holte Peter Sagan Rang zwei aus dem Feld, und damit 9 Punkte im Kampf um Grün. Virtuell lag Sagan nun bereits an der Spitze der Punktewertung. Das Finale wurde dann rund 45 km vor dem Ziel eingeläutet. Noch vor der ersten Bergwertung des Tages begannen harte Positionskämpfe, da die nun folgenden engen Straßen jeder vorne in Angriff nehmen wollte. Auch BORA – hansgrohe arbeitete nun, um Sagan, Buchmann und Konrad an der Spitze des Feldes zu halten, während vorne im Rennen T. Wellens seine Fluchtgefährten stehen ließ. In der Folge wurden die vier abgehängten Ausreißer schnell vom Feld eingeholt, doch Wellens verteidigte seine zwei Minuten Vorsprung hartnäckig. Auch das Tempo im Feld war nun in den Weinbergen um Épernay extrem hoch und viele Fahrer mussten abreißen lassen. Am vorletzten Anstieg setzte J. Alaphilippe die entscheidende Attacke. Niemand war in der Lage, dem Franzosen zu folgen, der schnell 50 Sekunden Vorsprung herausgefahren hatte. Max Schachmann zeigte sich in einer Verfolgergruppe, wurde aber 10 km vor dem Ziel wieder gestellt. Während Alaphilippe an der Spitze einem ungefährdeten Sieg entgegenfuhr, sprintete dahinter in der Gruppe Peter Sagan auf Rang fünf, und übernahm damit die Führung in der Punktewertung. Auch Emanuel Buchmann und Patrick Konrad erreichten in der ersten Gruppe das Ziel, und bleiben damit weiter im Rennen um die Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Das Rennen war am Ende sehr hart, aber das wussten wir. Ich habe mich gut gefühlt und hatte auch keinerlei Probleme mit meinem Knie. Es läuft also alles gut. Es war am Ende wichtig, immer vorne zu bleiben, da das Rennen extrem hektisch, aber wir waren in der Gruppe noch gut vertreten, da hat das Team einen super Job gemacht.“ – Emanuel Buchmann

„Das war eine sehr, sehr harte Etappe. Schnell von Beginn an, 215 km lang und mit vier Anstiegen im Finale. Die letzten beiden Anstiege waren sehr hart, und auch die letzten 500 Meter war sehr steil. Ich wurde Vierter im Sprint des Feldes, und mit den Punkten des Zwischensprints habe ich heute Grün geholt. Damit bin ich erst einmal zufrieden und freue mich auf die nächsten Etappen.“ – Peter Sagan

„Das Finale war extrem hart. In den letzten Anstiegen war richtig Zug drin, schon vor den Attacken. Da waren alle schon am Limit, bevor Alaphilippe ging, und dann konnte niemand reagieren. Ich war dann kurz in einer Gruppe, als im Feld Uneinigkeit herrschte. Wir sind aber nicht richtig weggekommen und wollten dann auf einen Sprint mit Peter setzen. Leider hat das am Ende nicht geklappt, aber in der Gesamtwertung sieht es gut aus, und wir sind alle gut drauf.“ – Maximilian Schachmann

„Es war das erwartet harte Finale. Wir wussten, was uns erwartet, und wollten heute für Peter fahren. Als Alaphilippe attackiert hat, konnte niemand folgen, er war heute der Beste und hat verdient gewonnen. Max hatte im Finale die Freiheit mitzugehen, aber Alaphilippe war einfach zu stark. Danach wollten wir auf den Sprint mit Peter setzen, und darum hat er in der Verfolgergruppe nicht gearbeitet. Wir können mit dem Tag trotzdem zufrieden sein, Peter hat das Grüne Trikot geholt, und unsere GC Fahrer sind vorne mit angekommen, das war wichtig und auf den engen Straßen nicht selbstverständlich. Alle haben gezeigt, dass sie gut in Form sind, und das Team hat sehr gut gearbeitet.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORAhansgrohe / @ASO
Fotos: Herbert Moos

Fleche Wallone 2019

Huy, Wednesday April 24th 2019 – A year after overthrowing Alejandro Valverde from his throne, Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) conquered the Mur de Huy again to take his second victory on La Flèche Wallonne. The race opened up much earlier than usual but the Frenchman was once again the strongest in the final climb to edge Jakob Fuglsang (Astana Pro Team), one of his most intimate enemies. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) ahead of the youngsters Bjorg Lambrecht (Lotto Soudal) and Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe). Julian Alaphilippe is only the fourth rider to win Milan-San Remo and La Flèche Wallonne the same year after Eddy Merckx, Maurizio Fondriest and Laurent Jalabert.

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 4:55:14
2 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
3 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:06
4 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0:00:08
5 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe
6 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
7 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
8 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
9 Jelle Vanendert (Bel) Lotto Soudal 0:00:11
10 Enrico Gasparotto (Ita) Dimension Data
11 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team
12 Benoit Cosnefroy (Fra) AG2R La Mondiale
13 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
14 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida
15 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
16 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky

Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), winner of La Flèche Wallonne: “Last year, it was my first big victory, ahead of a huge champion, it was a very special win that I’ll never forget. Now I’ve confirmed it’s one of the races that suit me the most. I felt strong expectations after my victory last year and with the fact that I’ve always been on the podium since the first time I came here. I tried to get away from the pressure after my good run early this season, to only focus on what I and the team had to do. It was harder than last year. It’s the kind of day that usually gets me very quickly pissed off, so I’m very happy. With the wind, it was very nervous from the start, it was mentally exhausting. On the final circuit, a rider in front of me did a bit of non-sense and he broke three wires on my wheel so I had to stop to change my bike and we were close to the finish… But we’ve done it all perfect with the team. I’m very happy.”

Huy, Wednesday April 24th 2019 – Like on the four previous editions, but this time with the World Champion’s jersey on her shoulders, Anna van der Breggen conquered the Flèche Wallonne Femmes for a fifth time. The Dutch rider waited for the final climb up the Mur de Huy to produce her effort, catching Newiadoma and eventually beating to line her compatriot Annemiek van Vleuten (Mitchelton Scott) while her Boels-Dolmans team mate Annika Langvad had to settle for third spot.
Olympic Champion Anne van der Breggen wins the Fleche the 4th time in a row!

1 Anna van der Breggen (Ned) Boels Dolmans Cyclingteam 3:17:04
2 Annemiek van Vleuten (Ned) Mitchelton-Scott Women 0:00:01
3 Annika Langvad (Den) Boels Dolmans Cyclingteam 0:00:04
4 Marianne Vos (Ned) CCC-Liv 0:00:14
5 Demi Vollering (Ned) Parkhotel Valkenburg 0:00:16
6 Katarzyna Niewiadoma (Pol) Canyon-SRAM 0:00:17
7 Ashleigh Moolman-Pasio (RSA) CCC-Liv 0:00:20
8 Cecilie Uttrup Ludwig (Den) Bigla Pro Cycling Team 0:00:23
9 Brodie Chapman (Aus) Tibco-Silicon Valley Bank 0:00:26
10 Margarita Victo Garcia Cañellas (Spa) Movistar Team Women 0:00:33
11 Amanda Spratt (Aus) Mitchelton-Scott Women 0:00:36

Text ASO
Fotos: Gerhard Plomitzer

Baskenland-Rundfahrt 2. Etappe

1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 3:29:37
2 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0:00:01
3 Michal Kwiatkowski (Pol) Team Sky
4 Omar Fraile (Spa) Astana Pro Team
5 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ
6 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe
7 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
8 Ion Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
9 Tadej Pogaar (Slo) UAE Team Emirates
10 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep

Mit Rang sechs auf der zweiten Etappe der Baskenland-Rundfahrt verteidigt Max Schachmann seine Gesamtführung
Heute stand eine knapp 150 km lange Etappe auf dem Programm der Baskenland-Rundfahrt. Obwohl die Strecke relativ kurz war, galt es dennoch einige Tücken zu meistern. Schon früh im Rennverlauf mussten die Fahrer zwei Anstiege der 3. Kategorie bewältigen, bevor der Kurs über hügeliges Terrain zum Zielort Gorraiz führte. Dort wartete ein kurzer Schlussanstieg auf den letzten 1000 Metern mit rund acht Prozent Steigung. In diesem Jahr hatten die Organisatoren auch noch fünf Sektoren auf unbefestigten Straßen eingeplant, die den Parcours zusätzlich erschwerten. Nach dem Startschuss dauerte es nicht lange, bis sich vier Fahrer vom Feld lösen konnten, um ihr Glück in der Flucht zu suchen. Allerdings betrug ihr Vorsprung nie mehr als 2:45 Minuten. Mit dem Gesamtführenden Max Schachmann übernahm BORA – hansgrohe gleich zu Beginn die Tempoarbeit im Feld, besonders Cesare Benedetti zeigte sich immer wieder an der Spitze. Bereits 50 km vor dem Ziel wurden die Ausreißer gestellt, als auf den ersten Schotterpassagen das Feld in einige Gruppen zersplitterte. In der ersten Gruppe war BORA – hansgrohe gut vertreten, und Max konnte sich bei den Zwischensprints wertvolle Bonussekunden sichern. Ein klein gewordenes erstes Feld kämpfte auf den letzten 20 Kilometern an der Spitze, und Jay McCarthy führte die Gruppe in den Schlussanstieg. Schachmann versuchte eine Attacke von Lambrecht zu kontern, musste sich beim Sieg von J. Alaphilippe aber heute mit Rang sechs begnügen. Dahinter erreichte Patrick Konrad das Ziel als Siebenter. Damit verteidigte Max Schachmann auch seine Gesamtführung. Mit Konrad auf Rang sechs und Buchmann auf dem 10. Rang sind zwei weitere BORA – hansgrohe Fahrer in den Top-Ten der Baskenland-Rundfahrt zu finden.
Reaktionen im Ziel
„Glückwunsch an Alaphilippe. Heute hatte ich keine Chance. Man musste noch Körner am Ende haben und natürlich auch das richtige Timing. Heute haben die Beine entschieden. Morgen haben wir eine lange Etappe vor uns und es wird ein etwas anderes Rennen geben. Ich bin mir sicher, dass es eine recht schwere Etappe werden wird, aber wir werden unser Bestes geben.“
– Max Schachmann
“Es war heute eine schwere Etappe, besonders die Sektoren mit den unbefestigten Straßen waren tückisch. Wir waren darauf gut vorbereitet und sind den ganzen Tag von vorne gefahren. Das Peloton teilte sich am Ende in mehrere Gruppen, aber wir waren mit vier unserer Jungs gut vertreten. Max holte noch Bonussekunden, und mit seinem 6., bzw. Patricks 7. Platz, können wir durchaus zufrieden sein. Die Jungs haben alle einen tollen Job gemacht.”
– Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA