Archiv der Kategorie: Frühjahrskassiker

La Flèche Wallonne 2019 – Who can control „Alaf“?

Key point:
 The rider sporting the number one also leads the world rankings, thanks to a start to the season that he has dominated in the face of little opposition just until the week of the Ardennes Classics. Diminished or not by a recent fall on the Tour of the Basque Country, Julian Alaphilippe heads to the Flèche Wallonne where he is most dangerous.
 If five-time winner Alejandro Valverde is still the man to beat on the Mur de Huy he could spoil the plans of the Deceuninck-Quick Step winning machine. Unless the world champion he succeeded, Peter Sagan, bounces back for his return to the race that could be his opportunity to get back on form in what has been a somewhat disappointing spring.

This is where it all began. For sure, discerning cycling aficionados already had the chance to detect the signs of an exceptional talent in the winner of the Fougères stage on the Tour de Bretagne in 2013, then a few months later at the Plateau des Glières on the Tour de l’Avenir. But it was the climb up the Mur de Huy where Julian gave a dazzling glimpse of his explosive abilities by clinging to the wheel of Alejandro Valverde, who in 2015 won his 3rd Flèche Wallonne. The French youngster, who came up short against the Spaniard the following year, had to wait until the spring of 2018 to win with authority in Huy. And since this consecration, “Alaf” has become one of the dominant riders in the major one-day classics, with victories on the Strade Bianche and Milan-San Remo. Despite a recent fall that forced him to retire from the Tour of the Basque Country, the world number one comes in as the favourite, and will have by his side his team mate Philippe Gilbert, winner eight years ago of the Flèche Wallonne and last Sunday’s Paris-Roubaix!
If Alaphilippe has won more classics than Gilbert at the same age, the same cannot be said of Peter Sagan, who he beat recently in Italy but has never clashed with on the Mur de Huy. The Slovak has ventured there only once, finishing a very honourable 12th place in 2013, which only needs to be improved for his return to the Ardennes. Since he lost the world champion jersey, Sagan has struggled to find his way to the top step of the podium (only one victory in 2019, on the Tour Down Under), and his successor seems to have lost the winning formula since slipping on the rainbow jersey. While he had nine victories at this time last year, Valverde has just one stage win on the UAE Tour in 2019… but in some ways he will race on home soil next Wednesday. Among the regular Flèche contenders, Dan Martin has finished on the podium three times and will ride this year with victory in mind. He will have to contend with former team mate Michal Kwiatkowski, who rode to 5th place in 2013 and 3rd in 2014 as well as Michael Matthews who finished 5th last year and Michael Woods, who in the Vuelta (Balcon de Bizkaia stage) showed some real dexterity while the others struggled. On another steep terrain, Romain Bardet managed to overtake the Canadian at the Worlds in Austria. The silver medallist in the World Championship will need at least the same form to win his first classic. It will also be the challenge for Adam Yates, Daniel Martinez and Rudy Molard.
25 TEAMS, THE MAIN CONTENDERS

Australia
Mitchelton-Scott: A.Yates (Gbr), Albasini (Che)
Bahrain
Bahrain-Merida: Pozzovivo (Ita), Teuns (Bel), Dennis (Aus)
Belgium
Deceuninck-Quick Step: Alaphilippe (Fra), Gilbert (Bel), Mas (Esp)
Lotto-Soudal: Vanendert, Wellens (Bel)
Sport Vlaanderen-Baloise: Van Gestel, Sprengers (Bel)
Wanty-Gobert Cycling Team: G.Martin (Fra), Eiking (Nor)
Wallonie Bruxelles: Jules (Fra), Lietaer (Bel)
France
AG2R La Mondiale: Bardet, Cosnefroy (Fra)
Groupama-FDJ: Gaudu, Molard (Fra)
Cofidis, Solutions Crédits: Jes.Herrada (Esp), Simon (Fra)
Germany
Team Sunweb: Matthews (Aus)
Bora-Hansgrohe: Sagan (Svk), Schachmann (Deu)
Great Britain
Team Sky: Kwiatkowski (Pol), De La Cruz (Esp), Poels (Nld)
Israel
Israel Cycling Academy: Hermans (Bel)
Kazakhstan
Astana Pro Team: Fuglsang (Dnk), Fraile (Esp), Lutsenko (Kaz)
Netherlands
Team Jumbo-Visma: Gesink (Nld)
Poland
CCC Team: De Marchi (Ita)
South Africa
Team Dimension Data: Kreuziger (Cze), Valgren (Dnk), Gasparotto (Ita)
Spain
Movistar Team: Valverde (Esp)
Euskadi Basque Country-Murias: Rodiguez, Bravo (Esp)
Switzerland
Team Katusha Alpecin: Haas (Aus), Boswell (Usa)
United Arab Emirates
UAE Team Emirates: D.Martin (Irl), Costa (Prt), Henao (Col)
United States
EF Education First: Woods (Can), Martinez (Col)
Trek-Segafredo: Mollema (Nld)
Rally UHC Cycling: McNulty (Usa)

@ASO

De Brabantse Pijl

1 Mathieu van der Poel (Ned) Corendon-Circus 4:35:11
2 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep
3 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
4 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
5 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0:00:11
6 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:12
7 Enrico Gasparotto (Ita) Dimension Data
8 Alexander Kamp (Den) Riwal Readynez Cycling Team
9 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep
10 Maurits Lammertink (Ned) Roompot-Charles

„Heimstars gegen Seriensieger“ – das Drehbuch für den Radklassiker steht


Politt, Degenkolb, Ackermann, ein deutsches Dreigestirn will am 1. Mai vor allem eines: den ersten deutschen Heimsieg vor der Alten Oper seit acht Jahren. Im Wege steht Seriensieger Alexander Kristoff, der sich mit seinem fünften Sieg bei Eschborn-Frankfurt in die Klassiker-Geschichtsbücher eintragen und auf die Spuren von Legende Eddy Merckx begeben kann. Auch die internationalen Stars rund um die Podiumsplatzierten des letzten Jahres peilen für die 58. Ausgabe des Radklassikers den Sieg an.

Nils Politt (Team Katusha-Alpecin) sorgte mit seinem überragenden Auftritt bei der Königin der Klassiker, Paris-Roubaix, für den bisherigen deutschen Höhepunkt dieses Frühjahrs. Ein Grundstein für diesen Erfolg liegt in den deutschen Rennen, die sich für den 25-jährigen Hürther als erfolgreiches Sprungbrett erweisen. Fünf Jahre liegen zwischen dem zweiten Platz bei der U23-Ausgabe von Eschborn-Frankfurt und dem zweiten Platz bei Paris-Roubaix. Mit dem Etappensieg bei der Deutschland Tour, seinem ersten Profisieg, ist für Politt im vergangenen Jahr endgültig der Knoten geplatzt. Wer sich ein Spitzenresultat in der Hölle des Nordens erkämpft, hat sich einen Platz im Favoritenkreis des Radklassikers gesichert.
„Ich bin in der Klassikerform meines Lebens. Da ist es fast schade, dass es noch zwei Wochen dauert bis zum 1. Mai. Aber nach dem Roubaix-Spektakel bin ich auch ganz froh, jetzt eine kurze Pause einzulegen und mich zu erholen. So bin ich pünktlich zu Eschborn-Frankfurt wieder frisch. Es wäre toll, mir ausgerechnet vor deutschem Publikum meinen ersten Klassikersieg zu holen – mit einem Etappensieg hat’s ja bereits bei der Deutschland Tour geklappt“, freut sich Politt auf den Radklassiker.

Lokalmatador John Degenkolb (Trek-Segafredo) blickt besonders motiviert auf den 1. Mai. Das avisierte Topergebnis bei seinem Lieblingsrennen, Paris-Roubaix, blieb am Wochenende leider aus. Dafür soll es bei seinem Heimrennen in diesem Jahr klappen, nachdem er im vergangenen Jahr verletzungsbedingt pausieren musste. 2011 sorgte Degenkolb für den letzten Heimsieg in Frankfurt. Die Frühjahrsform stimmt beim 30-jährigen Oberurseler. Bei Gent-Wevelgem noch knapp vom Frankfurter Seriensieger Alexander Kristoff geschlagen, werden beim Radklassiker die Karten neu gemischt.
„Paris – Roubaix ist zwar noch nicht ganz abgehakt, aber trotzdem geht mein Blick jetzt nach vorn. Ich freue mich jedes Jahr auf den Radklassiker und zum Glück habe ich jetzt etwas Pause und kann mich ideal vorbereiten. Und klar würde sich niemand mehr freuen als ich, wenn die deutschen Fans dieses Jahr einen Heimsieg bejubeln könnten. Aber leicht wird das sicher nicht, doch ich werde natürlich alles dafür tun.“, ist Degenkolb zuversichtlich.
Auch der Deutsche Meister Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) hat bei den Klassikern in diesem Frühjahr bewiesen, dass er in Topform ist. Unterstützt von einem großen deutschen Aufgebot in seinem Team, setzt der endschnelle 25-jährige bei seiner vierten Radklassiker-Teilnahme auf eine Endscheidung im Sprint. Ein Sieg soll ihm Rückenwind für den Giro d’Italia geben – seinem Debüt bei einer dreiwöchigen Landesrundfahrt.

Neben den Heimstars wird Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) in zwei Wochen unter ganz besonderer Beobachtung stehen, denn der 31-jährige reist mit breiter Brust zum Start in Eschborn. Nicht nur vier Siege in Folge beim Radklassiker sorgen für Selbstbewusstsein, sondern auch das bisherige Frühjahr mit dem beeindruckenden Erfolg bei Gent-Wevelgem und dem Podium bei der Flandern-Rundfahrt.
„Meine Form stimmt und bisher waren es in dieser Frühjahrskampagne sehr gute Wochen für mich. Aber es ist auch das Heimrennen von John Degenkolb und er wird sehr motiviert sein. Es ist lang her, dass John in Frankfurt gewonnen hat – vielleicht ist er mal wieder dran“, versucht der Norweger die Favoritenrolle abzugeben.

Foto: Gerhard Plomitzer
Sollte es zum fünften Sieg kommen, ist ein Eintrag in die Geschichtsbücher sicher: noch nie ist es einem Fahrer gelungen, einen WorldTour-Klassiker fünfmal in Folge zu gewinnen. Dazu würde sich Kristoff auf die Spuren ganz großer Namen begeben und den Kannibalen jagen. Nicht nur, dass er am 1. Mai 1971 den Radklassiker in Frankfurt gewann – mit 7 Siegen bei Mailand-San Remo hält Eddy Merckx auch den absoluten Rekord an Klassiker-Siegen.
„Ohne die vier Siege bei Eschborn-Frankfurt wäre ich nicht der, der ich bin. In der Renngeschichte bin ich der Fahrer mit den meisten Siegen. Das ist cool, auch weil es ein Rennen mit so viel Tradition ist. Ich habe gute Erinnerungen an Frankfurt und hoffe natürlich, wieder als Erster über den Zielstrich zu fahren. Aber es ist schwer, ein Rennen fünfmal in Folge zu gewinnen“, sagt Alexander Kristoff.

Mit der Höchstzahl von 22 Mannschaften zieht das Rennen am 1. Mai wieder ein hochkarätiges Starterfeld an. Zum ersten Mal starten 12 Teams der WorldTour-Kategorie – so viele Top-Teams, wie noch nie. Nur drei Tage nach dem Ardennenmonument Lüttich-Bastogne-Lüttich steht Eschborn-Frankfurt im Rennkalender. 187,5 Kilometer lang und mit 3.222 Höhenmetern gespickt, bietet der Radklassiker einen gewohnt selektiven Kurs durch den Taunus. Hier werden auch die internationalen Klassikerstars versuchen, die Siegesserie von Kristoff zu brechen. Allen voran das Podium des Vorjahres: Michael Matthews aus dem deutschen Team Sunweb hat sich mit zwei Siegen bei der Katalonien-Rundfahrt und Rang 6 in Flandern eindrucksvoll aus seiner Verletzungspause zurückgemeldet. Oliver Naesen (AG2R La Mondiale), 2018 Dritter vor der Alten Oper, fuhr vor wenigen Wochen bei Mailand-San Remo und Gent-Wevelgem bereits auf das Podium.
In diesem Jahr kommt ganz Deutschland in den Genuss der TV-Übertragung von Eschborn-Frankfurt. Der Hessische Rundfunk überträgt am 1. Mai mit einem umfassenden Programm vom Start bis zum Ziel. Zusätzlich wird das Signal ab 14:45 Uhr in der ARD live ausgestrahlt. Damit werden hunderttausende neue Zuschauer die spannende Schlussphase und die Entscheidung des Profirennens im Fernsehen mitverfolgen.
Auch der Zuspruch beim Jedermannrennen unterstreicht die wachsende Bedeutung des Radklassikers. Bereits 5.500 Teilnehmer haben sich für die ŠKODA Velotour angemeldet – ein weiterer Rekord in der langen Geschichte von Eschborn-Frankfurt. Zum ersten Mal wird die magische 6.000er-Marke ins Visier genommen.
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898

Titelverteidiger Sagan holt Rang fünf bei unglaublich hartem Paris – Roubaix

Pünktlich um 11 Uhr erfolgte heute der Start zu Paris – Roubaix 2019 in Compiègne. Mit 29 Sektoren warteten auch in diesem Jahr fast 55 km Kopfsteinpflaster auf das Fahrerfeld bei der Hölle des Nordens. Während die ersten 96 Kilometer durchwegs auf asphaltierten Straßen führten, folgte im zweiten Streckenteil des Rennens Sektor auf Sektor, bevor auf der Radrennbahn in Roubaix traditionell über den Sieg entschieden wird. Wie in den letzten Jahren entbrannte von Beginn an ein harter Kampf um die Spitzengruppe. Da bei Paris – Roubaix durchaus eine Chance besteht, dass es Fahrer einer frühen Gruppe bis ins Ziel schaffen, wollten alle großen Teams entsprechend in der Gruppe platziert sein. Dadurch neutralisierte sich die Rennsituation an der Spitze immer wieder und es dauerte mehr als 50 Kilometer, bevor sich drei Fahrer absetzen konnten. Das Feld ließ aber nicht locker und 20 km später war das Peloton wieder geschlossen. Rund 15 km vor dem ersten Kopfsteinpflaster Sektor des Tages konnte sich letztlich doch noch eine Gruppe lösen, gefolgt von einer ersten Verfolgergruppe in der auch Maciej Bodnar von BORA – hansgrohe vertreten war. Das Feld erreichte den ersten Sektor rund 40 Sekunden hinter der Spitze des Rennens. Die Gruppen vorne liefen wenig später zusammen, doch auch weiterhin blieb das Tempo enorm hoch. Nach den ersten drei Sektoren waren die Ausreißer wieder gestellt und einige Stürze dezimierten nun das Feld. Auch Peter Sagan wurde etwa 120 km vor dem Ziel hinter einem Sturz aufgehalten. Wenig später ging Daniel Oss zu Boden, der das Rennen leider aufgeben musste. Nachdem das Feld zwischenzeitlich in zwei Teile zerbrochen war, sorgte BORA – hansgrohe dafür, dass Peter Sagan wieder zur ersten Gruppe aufschließen konnte. Etwa 65 Kilometer vor dem Ziel setzten sich dann P. Gilbert, N. Politt und Rudi Selig (BORA – hansgrohe) ab. Zehn Kilometer später attackierte der Titelverteidiger, während an der Spitze Rudi Selig zurückfiel. Im Sektor 11, dem berühmten Mons-en-Pévèle, fanden sechs Fahrer an der Spitze zusammen, darunter Peter Sagan, die nun schnell rund eine Minute Vorsprung herausfahren konnten. Sagan machte einen guten Eindruck und konterte die ersten Attacken in der Spitzengruppe souverän, doch im Carrefour de l’Arbre konnte er Politt und Gilbert nicht mehr folgen. Während das Spitzenduo mit 30 Sekunden Vorsprung auf das Velodrom einbog, kämpfte Sagan am Ende um Rang vier oder fünf. Doch der Vorjahressieger war am Ende seiner Kräfte und musste sich beim Sieg von P. Gilbert mit Rang fünf zufriedengeben. Dennoch macht es den Eindruck, als ob der Aufwärtstrend bei Peter weiter anhält.
Ergebnis
01 P. Gilbert 5:58:02
02 N. Politt +0:00
03 Y. Lampaert +0:13
05 P. Sagan +0:42

Reaktionen im Ziel
„Es war ein hartes Paris – Roubaix, und der Gegenwind machte das Rennen noch härter. Das Team hat wieder einen super Job gemacht, wir hatten ein paar Stürze, aber dennoch waren wir in der Entscheidung vorne dabei. Bis zum Carrefour de l’Arbre war alles ok, aber dann hatte ich einfach nicht mehr die Beine, um um das Podium mitzukämpfen.“ – Peter Sagan

„Wir sind heute ein gutes Rennen gefahren. Dass wir Daniel früh verloren haben, war natürlich sehr schade, aber der Rest der Mannschaft war heute stark. Wir mussten dann etwas früher reagieren, als wir eigentlich wollten, und auch Peter hat etwas früher attackiert als geplant. Er hat zuerst einen guten Eindruck gemacht, aber am Ende war er total leer und konnte leider nicht mehr um den Sieg kämpfen. Dennoch war es ein gutes Rennen von uns, und das Ergebnis war wohl das Maximum heute.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Paris-Roubaix. Nils Politt takes spectacular 2nd place in Roubaix


Foto: Gerhard Plomitzer

1 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 5:58:02
2 Nils Politt (Ger) Team Katusha-Alpecin
3 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:13
4 Sep Vanmarcke (Bel) EF Education First 0:00:40
5 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:42
6 Florian Senechal (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:00:47
7 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo-Visma
8 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck-QuickStep
9 Evaldas Siskevicius (Ltu) Delko Marseille Provence
10 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education First
11 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ
12 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
13 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
14 Heinrich Haussler (Aus) Bahrain-Merida 0:01:24
15 Adrien Petit (Fra) Total Direct Energie 0:01:25
16 Marco Haller (Aut) Team Katusha-Alpecin 0:01:36

Nils Politt showed pure determination and solid resolve in his race of the 117th Paris-Roubaix on Sunday, taking second place on the boards of the velodrome in Roubaix with a time of 5:58:02 to match that of winner Philippe Gilbert (Deceuninck-Quick Step). In a straight up sprint to the finish line, Gilbert dove down to the inside of the track to take the win after almost six hours of racing in France. It was a spectacular result from Politt, 25, moving up from seventh place last year to stand on the 2019 podium in his second participation in the cycling monument.
Nils Politt: “So close, but even second in Roubaix at my age I still can’t believe it. I was feeling good from the first moment I woke up this morning. For the whole race the team did a great, great job and I think we’ve had such a good classics season. It’s unbelievable to me to get second in Roubaix.” Politt placed fifth in last week’s Tour of Flanders.
Team Director Dirk Demol, winner of 1988 Paris-Roubaix, expressed his excitement for Nils and Team KATUSHA ALPECIN after the race: “Second place in my favorite race! We were in the game the whole day. The team did a good race and a smart race. In the past weeks we’ve seen that Nils was growing toward his top form and this was the race for him we’ve been aiming for these past few months. He really didn’t make mistakes. He’s going to win some day. He has the capabilities. He is born for this type of race. The confidence he takes away from getting second in this race will have him coming back for more.”
It was a brilliant performance from Team KATUSHA ALPECIN with aggressive riding all day long. Alongside Deceuninck, KATUSHA ALPECIN were the strongest team during the race with Nils and teammate Marco Haller in the front group when the peloton splits happened after the first pavés. Haller pulled, as did Mads Würtz Schmidt while Politt took stock of his race surroundings and who was strongest in the field.
The 257k course from Compiègne to Roubaix featured 29 sectors and 54.5km of cobbles and was fast from the outset. Politt was attentive throughout, putting himself in an early breakaway group before the cobbles, and then later reading the intentions of the eventual winner with just over 60k still to go.
Politt: “I saw in the feed zone that Gilbert wanted to go, so I went with him. With Peter Sagan and his group coming back to us, I didn’t have to go so deep. At the end it was a little bit of bad luck for me that Gilbert’s teammate was coming back to us on the velodrome. Gilbert was willing to gamble a bit. But I still have some years and I hope I can one day win this race.” Rounding out the podium was Gilbert teammate Yves Lampaert at 13-seconds.
Teammate Marco Haller rode in service of Politt today, earning himself a fine 16th place finish, and expressed his great pride at the success of Nils: “The team just finished on the podium in a monument. I am so happy and proud to have been part of it. It was six hours of stress and fighting. It feels like a win, absolutely. We told Nils last night at dinner that this might be the last time he could fly under the radar, so we told him he’d better go out and take it. I think he did that. He rode such a perfect race. He’s a brilliant bike racer.”

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PARIS-ROUBAIX 2019

The key points:
 175 riders from 25 teams saluted the crowds in Compiègne on Saturday, on the eve of the 117th edition of the Hell of the North.
 Former winners such as Peter Sagan (2018), Greg Van Avermaet (2018) and John Degenkolb (2015) eye a new victory in the iconic velodrome of Roubaix, but outsiders like Alexander Kristoff feel ready for the challenge.

SAGAN-VAN AVERMAET… THE OUTSIDERS?
Things can change very fast in the North. Peter Sagan (BORA-hansgrohe) and Greg Van Avermaet (CCC Team) won the last two editions of Paris-Roubaix as outright favourites. But the former World champion and the Olympic champion haven’t been able to score this year in the classics and rivals challenge their dominance. Still, “I’ve had a good race in Flanders (10th) and I’m very motivated to do well and have a good result in Roubaix”, Greg Van Avermaet said on Saturday. “In Flanders, it was tight racing and it was hard to create differences. Roubaix is a different race, very hard, and with wind I hope there will be opportunities to split the peloton. Many riders can win, we could see an outsider, but I think the biggest favorites are Van Aert, Stybar and Sagan.” The Slovak national champion appeared relaxed in Compiègne: “I’m used to being the reigning champion on many races, that doesn’t change much. I’m not worried about my condition. Every year is different, sometimes you’re in a very good shape and you don’t win. It’s such a special race, everything can happen. Three timesI came here feeling very strong and still I didn’t win because something happened. I’ll just try to enjoy myself.”

KRISTOFF: “NOBODY WANTS TO HAVE ME WITH THEM IN THE FINALE”
With a very open race, Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) was among the most sought-after favorites on the eve of Paris-Roubaix. “I hope to be up there, fighting for the win”, the Norwegian said. “Actually, I’ve never had a really strong Paris-Roubaix. I’ve been 9th (2013) or 10th (2015). I hope to improve that and to fight for the win, that would be a dream.” Coming off his victory in Gent-Wevelgem and a podium finish on the Tour of Flanders, Kristoff hopes for a favourable scenario: “For me, the bigger the group, the better. For sure, nobody wants to have me with them in the finale but I don’t think they’ll focus on me. There are many strong guys who can make an impact in the finale. I can have a good sprint but there are so many cobble sections before that, we’ll have to see how it goes.”

DEGENKOLB: “MANY TIMES THE RIGHT MOVES GO FROM FAR AWAY”
“It’s never easy to plan things ahead of Roubaix, but I think I’m ready”, John Degenkolb (Trek-Segafredo) says ahead of a very special race for him. The German champion won the Hell of the North in 2015 and dominated the 2018 Tour de France stage finishing in Roubaix, a victory many interpreted as his resurrection after years of misfortunes. “It was a very important victory”, Degenkolb reflected on Saturday. “I worked so hard for that result and it gave me a lot of confidence. It helps to stay calm and to focus on the important things. It’s always hard to predict Roubaix, anything can happen. You have to be up there and to save energy but you can’t be scared to invest energy in the right moments. Many times the right moves go from far away. Between 50 and 30 km to go, it’s crucial to be up there, around where Sagan attacked last year and up to the Carrefour de l’Arbre.”

TOTAL DIRECT ENERGIE: A NEW KIT IN THE PELOTON
Riders from Direct Énergie and their manager Jean-René Bernaudeau enjoyed the team presentation to display their new kit as Total Direct Énergie becomes their title sponsor and brings new colours for the team. “It’s a jersey that gives us a lot of motivation, and it could be the extra bit of motivation that helps us make a historic feat”, Bernaudeau said in Compiègne. Without the former Paris-Roubaix winner Niki Terpstra, recovering from his crash in Flanders, the French team relies on different riders with a knack for cobbles. “It’s the race I dream of”, Damien Gaudin (5th in 2013) says. “I’ve had good results here and I’m in even better conditions. The team has never had such a good classics campaign, and Niki did bring us a lot.” Among the blue jerseys, Adrien Petit also has strong references in Roubaix (10th in 2016, 9th in 2017) and feels good after finishing 6th in Gent-Wevelgem: “It’s the biggest race of my season. I’ve had a nice classics campaign and I have the abilities to go for a big result.”

SAVE THE TROUÉE D’ARENBERG!
The association “Les Amis de Paris-Roubaix” has launched a crowdfunding operation for the public to help them “save the Trouée d’Arenberg”, the iconic cobblestone sector that has done so much for the fame of the Hell of the North. “The 2300 meters of the most mythical cobblestoned sector of Paris-Roubaix suffer from excessive grass that worsens year after year”, the association says as they set a goal of 15,000 €. They already participated in important works on the Trouée ahead of this edition, with the support of local governments, to prevent the sector from being too dangerous in case of rain. It shouldn’t happen this Sunday, with sunny conditions expected and temperatures between 3 and 9ºC. Riders also anticipate headwinds. John Degenkolb, who won in Roubaix in the 2015 edition of the Hell of the North and on the 2018 Tour de France, is the ambassador of the association.
https://www.kisskissbankbank.com/en/projects/sauvons-la-trouee-d-arenberg

PARIS-ROUBAIX: ALMOST 7,000 AMATEURS TAKE ON THE CHALLENGE
The 9th edition of the Paris-Roubaix Challenge, organised on the eve of the famous classic, saw a massive peloton of 6,839 cyclists riding on three different routes (70, 145 and 172km) all taking on the sectors of the Carrefour de l’Arbre and the Trouée d’Arenberg. 67 different nationalities were represented (23% of Frenchmen, 21% of British riders, and 17% from Belgium). Among them, three riders of Paris-Roubaix were coming back on the cobbles that crowned them: Andreï Tchmil (1994), Andrea Tafi (1999) and Stuart O’Grady (2007).

@ASO

Paris-Roubaix: Oliver Naesen: „It’s hard not to feel confident when I’m riding at this level“


Alexander Kristoff und Oliver Naesen 2 heiße Favoriten für Paris-Roubaix am Podium bei Eschborn-FRA 2018.
Foto: Gerhard Plomitzer
Oliver Naesen is ceasing to be a dark horse and becoming a full-fledged favourite. After finishing second to Julian Alaphilippe in Milan–San Remo, Oliver Naesen has put on a good showing in the cobbled classics, coming third in Gent–Wevelgem and overcoming a bout of bronchitis to finish seventh in last Sunday’s Tour of Flanders. Buoyed by the prospect of a race more open than in previous years, the AG2R La Mondiale leader is heading into his fifth Paris–Roubaix full of ambition and confidence.

Have you managed to get rid of your bronchitis?
I feel much better now, my bronchi aren’t bothering me any more. I’m almost at 100% and, at any rate, it won’t be a problem for Roubaix, it’s not going to hold me back.
Looking back a few days ago, how would you rate your performance in the Tour of Flanders?
Last Sunday, I did what I could with what I had. I got a decent placing despite not being at my best. I have good reason to be happy considering the circumstances.
In 2018, you fell short of your potential with a finish in 12th place. What happened?
Last year, I was at the back with the cars all day long! I didn’t even catch a glimpse of the lead group. In general, my performances in Paris–Roubaix have been quite disappointing. However, things might be changing this year. I’d rather not get ahead of myself because everything could go completely pear-shaped again on Sunday.
How do you think you have improved since last year?
I reckon I’ve got better in every respect since last year. I’m still quite young, so I’ve matured physically and begun to reach my prime. Experience has also sharpened my tactical acumen. For example, I shouldn’t bet the farm on a sprint finish. As for confidence, it’s hard not to feel confident when I’m riding at this level.
„It’s not now or never. I’ve still got plenty of seasons ahead of me to win races“
After trouncing the opposition in previous years, Sagan and Van Avermaet seem to have come back down to earth. Do you expect a more open race?
I still see them as the two favourites. At any rate, it would be foolish to rule them out. Let’s not forget that Sagan is a three-time world champion and the winner of last year’s race, while Greg is an Olympic champion. However, it’s true that there are a lot of riders at a similar level. This could make it an even more tactical race.
Do you think this could be the year you win the major classic that is still missing from your collection?
Perhaps, but it’s not now or never. I’m still learning and getting stronger. I’m confident that I’ve still got plenty of seasons ahead of me to win races. However, it’s true that it’s never too early to keep an eye on all the young riders who are getting better or even at the same level.
Do you agree that you will enjoy the support of the best AG2R team that you have ever had on the cobblestones?
Yes, I do. Stijn Vandenbergh is as strong as he was before his crash in the Four Days of Dunkirk in 2017. Sylvan Dillier, who was second in the velodrome last year, has got even better since then. I think Paris–Roubaix is better suited to our strengths than the other cobbled classics. Teammates struggle on the climbs, whereas Paris–Roubaix is more conducive to team dynamics. Also, my teammates ended up strewn all over the place in every cobbled sector when we reconnoitred the course last year, whereas this time round I’m the one who’s suffering!

Would you rather have a wet race or a dry one?
Anyone who hopes for rain is out of his mind! Only the spectators enjoy it.

@ASO

THE FIRST TIME IN HELL: TANGUY TURGIS (IV/IV)

„As time goes by, good memories prevail over bad ones“
There is a turning point in every cyclist’s career. About forty riders tackle Paris–Roubaix for the first time every year. Bitter or sweet, their first taste of cobblestones will stay with them forever. From now until 14 April, four riders who made their debut in 2018 will look back on this singular rite of passage. Tanguy Turgis’s first Paris-Roubaix was also his last. A mix of joy and sadness colours his memories of what was an exceptional day on more than one count…
Just this one and we’re going home! Such was the harsh reality of what will forever remain Tanguy Turgis’s only Paris-Roubaix after his career was cut short at age 20, following a heart malformation diagnosis last October, before he had even finished his neo-pro season. Cycling has long been a way of life for the Turgis family. The elder brothers, Jimmy and Anthony, opened the road for their younger sibling, who was neither the least spirited nor the least talented of the three, especially when it came to Roubaix: „The editions I remember well are the Boonen and Cancellara years. Tom Boonen was a class act. He made me want to ride Paris-Roubaix“, remembers Tanguy, who became a cobble-gobbler himself from an early age: „I took part in the mini Paris-Roubaix for under-16 riders and then in Paris-Roubaix Juniors, where I finished third in 2016. I loved this terrain and was able to thrive on it, especially in the build-up to the race. You need to be more focused than ever: reconnoitring, selecting the right material with great attention to detail, getting new bikes. All these things put me into a serious state of mind that boosted my performance.“
As he continued his precocious and solid progression, Vital Concept’s young rider was offered a spot on the team to prepare for the classic of his dreams, even though he had expected to ride the under-23 Tour of Flanders, scheduled for the same day. With just two weeks to go until the race, there was no time to dwell on it: „I remember telling my brother that I was a bit tired and wanted to reduce my training volume to stay sharp. I loved the days before the race and spent lots of time reconnoitring the course with Bert De Backer. He’s not really the chatty type, but Paris–Roubaix brings out a completely different side of him. I learned a lot simply from watching him.“
„If I could make my heart condition go away for just one race,
I wouldn’t choose the Tour de France or any other Grand Tour…
It would be Paris–Roubaix.“
Tanguy Turgis clearly has a keen eye. Among all his memories of Roubaix, he recounts the sensations that swept over him kilometre after kilometre; the words he exchanged at the start with his brother Jimmy, who was also making his debut, but in Cofidis colours and at the age of 24; narrowly avoiding a crash in the Haveluy sector; a feeling of rising confidence as he came out of the Trouée d’Arenberg with the favourites, etc. „I knew what I was doing“, reminisces Tanguy at the rhythm of his pedal strokes. „After Pont Gibus, the course was the same as in the junior race, so I felt almost at home. I thought to myself, ‚we’re on an equal footing now, boys, you can no longer count on home advantage‘. I was on Mathew Hayman’s wheel in Mons-en-Pévèle, riding close to my limit. I clung too close to him and had a flat. Everyone says punctures are just bad luck, but I disagree. I could’ve avoided this one. Bert De Backer hasn’t had any flats in nine starts, while I’ve only had one in four races on the cobblestones. I think it’s a matter of staying clear-headed.“ A bit further down the road, right after the Carrefour de l’Arbre, the two brothers joined up and brought the hammer down in true warrior style: „We both put in some pretty big turns, just like when we used to train as young riders. We kept increasing our gap to the peloton, where riders like Tony Martin and Adrien Petit were pulling, all the way to the velodrome. It was huge.“
Tanguy and Jimmy were 42nd and 43rd on the finish line. Vital Concept’s 19-year-old fledgling became the youngest rider to finish the Hell of the North since Belgian Roger Gyselinck… who finished 73rd all the way back in 1939! For a trend-bucker like him, keeping going on an almost empty tank is nothing to laugh at: „Tony Martin finished 72nd because there came a point when he just let himself go. However, as a first-time Paris-Roubaix rider, for me there was a world of difference between finishing in 42nd or 75th place. I was there to fight until the end.“ Tanguy’s state of mind after the race, „disappointed about my puncture because I could’ve finished 30th“, speaks volumes, as did his extremely promising performance. A euphoric Jérôme Pineau, his team boss, even saw him „winning the race some day“!
However, the fateful medical tests of last autumn brought an end to his dreams of glory. Racing in Paris-Roubaix is now a thing of the past for Tanguy Turgis. The massive disappointment reinforced his passion for the race that had already stolen his heart. „Right now, I feel sad because I know I’ll never get to experience it again, but as time goes by, good memories prevail over bad ones. If I could make my heart condition go away for just one race, I wouldn’t choose the Tour de France or any other Grand Tour… It would be Paris-Roubaix.“
@ASO

Paris-Roubaix: 54.5 km of cobblestones: The ratings game

Following Christian Prudhomme and Thierry Gouvenou’s reconnaissance of the course on 9 April, the organisers have rated the difficulty of the 29 cobbled sectors in the race based on their length, the unevenness of the cobbles, the overall condition of the sectors and their location. The Trouée d’Arenberg (km 164.5), Mons-en-Pévèle (km 212) and the Carrefour de l’Arbre (km 242.5) remain the only sectors with a five-star rating The shortening of the Troisvilles sector to its first 900 metres is the major change to the course for this year, while several other cobbled sectors in the first part of the race have also been altered. From this point on, when the peloton rolls into the area of Valenciennes (sector 23), the course is exactly the same as in 2018. The total distance remains the same, even though the length of the Trouée d’Arenberg was revised to 2,300 metres based on more accurate measurements. The sector where the first real selection is made remains as brutal as ever, but it has been renovated under the supervision of Les Amis de Paris–Roubaix over the last few weeks. „Having to change the course in the event of rain was becoming an increasingly likely prospect, so the Hauts-de-France region and other levels of government involved granted a subsidy to clean up the cobblestones, which had become swamped by mud and grass“, explains race director Thierry Gouvenou. „We used pressure washers to get rid of the dirt and filled the gaps with mortar to restore the first 500 metres on a descending false flat to good condition.“ Another 400 m stretch will undergo the same procedure right after the race. Moreover, a crowdfunding campaign will be launched soon to raise money for the works needed to keep the Trouée d’Arenberg on the course of Paris–Roubaix for the foreseeable future.

The 29 cobbled sectors of Paris–Roubaix
29: Troisvilles to Inchy (km 97.5 — 0.9 km) **
28: Briastre to Viesly (km 108.5 — 3 km) ****
27: Viesly to Quiévy (km 101.5 — 1.8 km) ***
26: Quiévy to Saint-Python (km 116 – 3.7 km) ****
25: Saint-Python (km 118.5 — 1.5 km) **
24: Vertain to Saint-Martin-sur-Écaillon (km 127.5 — 2.3 km) ***
23: Verchain-Maugré to Quérénaing (km 136.5 — 1.6 km) ***
22: Quérénaing to Maing (km 140.5 — 2.5 km) ***
21: Maing to Monchaux-sur-Ecaillon (km 142.5 — 1.6 km) ***
20: Haveluy to Wallers (km 156.5 — 2.5 km) ****
19: Trouée d’Arenberg (km 164.5 — 2.3 km) *****
18: Wallers to Hélesmes (km 170 – 1.6 km) ***
17: Hornaing to Wandignies (km 179 – 3.7 km) ****
16: Warlaing to Brillon (km 185 – 2.4 km) ***
15: Tilloy to Sars-et-Rosières (km 188.5 — 2.4 km) ****
14: Beuvry to Orchies (km 194 — 1.4 km) ***
13: Orchies (km 199 — 1.7 km) ***
12: Auchy to Bersée (km 206.5 — 2.7 km) ****
11: Mons-en-Pévèle (km 212 – 3 km) *****
10: Mérignies to Avelin (km 215.5 – 0.7 km) **
9: Pont-Thibault to Ennevelin (km 220 – 1.4 km) ***
8: Templeuve — L’Épinette (km 224 – 0.2 km) *
8: Templeuve — Moulin-de-Vertain (km 225 – 0.5 km) **
7: Cysoing to Bourghelles (km 232 – 1.3 km) ***
6: Bourghelles to Wannehain (km 234.5 – 1.1 km) ***
5: Camphin-en-Pévèle (km 239.5 – 1.8 km) ****
4: Carrefour de l’Arbre (km 242.5 – 2.1 km) *****
3: Gruson (km 244 — 1.1 km) **
2: Willems to Hem (km 251 — 1.4 km) ***
1: Roubaix (km 256 — 0.3 km) *
@ASO

Flandern-Rundfahrt – Die ‚Ronde‘

1 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 6:18:49
2 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:14
3 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:17
4 Mathieu van der Poel (Ned) Corendon-Circus
5 Nils Politt (Ger) Katusha-Alpecin
6 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
7 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
8 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team
9 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
10 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
11 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
12 Jens Keukeleire (Bel) Lotto Soudal
13 Dries Van Gestel (Bel) Sport Vlaanderen-Baloise
14 Wout Van Aert (Bel) Team Jumbo-Visma
15 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education First
16 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep
17 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep
18 Dylan van Baarle (Ned) Team Sky 0:00:24
19 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo 0:01:19
20 Stijn Vandenbergh (Bel) AG2R La Mondiale 0:01:58
Mit 270,1 Kilometern präsentierte sich die Ronde heute um rund 20 km länger als in den letzten Jahren. Durch insgesamt 17 Hellingen und 13 Kopfsteinpflasterpassagen war die Strecke gewohnt anspruchsvoll, wobei zu erwarten war, dass die Entscheidung beim dritten Anstieg zum Oude Kwaremont (2,2 km, max. 11,6 %), bzw. dem darauffolgenden Paterberg (360 m, max. 20,3 %) fallen würde. Beim Start in Antwerpen zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, 15 Grad und Sonnenschein begleitete das Fahrerfeld auf den ersten Kilometern in Richtung Südosten, wobei heute von Beginn an Attacke auf Attacke folgte. Nach rund 20 km konnten sich dann vier Fahrer vom Feld absetzen, dort hielten aber vor allem die kleineren Teams, die die Gruppe verpasst hatten, das Tempo zuerst weiter hoch. Erst weitere 20 Kilometer später ließ das Feld die Gruppe endgültig ziehen und der Vorsprung entwickelte sich nun rasch in Richtung neun Minuten. Mit Jumbo-Visma und Deceuninck – Quick Step übernahmen zwei Teams im Feld noch vor der Zieldurchfahrt in Oudenaarde Verantwortung, und zogen das Tempo an. Vor dem ersten Anstieg des Tages waren noch 150 km zurückzulegen und der Abstand zwischen Spitze und Feld war auf unter fünf Minuten gesunken. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich auch BORA – hansgrohe immer wieder vorne im Peloton, denn von nun an war es wichtig, eine gute Position zu verteidigen. An der Kapelmuur machte man im Feld zum ersten Mal ernst und die Hauptgruppe teilte sich. Mit Peter Sagan, Daniel Oss und Lukas Pöstlberger hatte BORA – hansgrohe drei Fahrer vorne, die wenig später die frühe Spitzengruppe eingeholt hatten. Einige der Mitfavoriten verpassten diese Vorentscheidung, und an der Spitze entbrannte nun ein harter Schlagabtausch. Zuerst setzten sich vier Mann, darunter Lukas Pöstlberger, ab, doch als die Gruppe wieder gestellt wurde, zögerte man vorne, und das bereits abgeschlagene Feld konnte ebenfalls aufschließen. Am zweiten Anstieg zum Oude Kwaremont setzten sich zwei Fahrer ab, während dahinter das Feld nun merklich kleiner wurde, und am Paterberg zuerst K. Asgreen bzw. wenig später D. van Barle zum Spitzenduo aufschließen konnten. Ein Fahrer fiel zurück und S. Vanmarcke konnte mit Asgreen und van Baarle etwa 30 Sekunden Vorsprung herausfahren. Dahinter hatte Peter Sagan nur noch Daniel Oss an seiner Seite. Wie erwartet kam es zum Showdown in der letzten Auffahrt zum Kwaremont. Die Favoriten machten nun ernst und A. Bettiol setzte die entscheidende Attacke. Dahinter folgte eine 15-Mann-Verfolgergruppe in der auch Sagan vertreten war. Einige Male versuchte Peter sich noch abzusetzen, doch alle Versuche wurden neutralisiert. Bettiol verteidigte seinen Vorsprung bis zum Ende und holte einen beeindruckenden Solosieg. Im Sprint um die Plätze musste sich Sagan heute ebenfalls geschlagen geben und erreichte letztlich als 11. das Ziel in Oudenaarde.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute ein hartes und spannendes Rennen. Trotz der Anstrengung macht es Spaß hier zu fahren, weil die Atmosphäre einfach unglaublich ist. Ich muss mich bei meinen Teamkollegen bedanken, denn sie haben 100 % gegeben, um mich zu unterstützen. Ich konnte viel Kraft sparen, am Ende war ich vorne, konnte aber die Attacke von Bettiol nicht mitgehen. Auch im Sprint hat mir der letzte Punch heute gefehlt.“ – Peter Sagan

„Das Team hat bis zur zweiten Passage des Kwaremont einen sehr guten Job gemacht. Peter konnte wichtige Energie sparen, da er perfekt flankiert war. Er selbst ist aber auch ein schlaues Rennen gefahren, hat nie ein Korn verschwendet. Als am Ende die Entscheidung fiel, war er aber nicht perfekt platziert und man konnte schon sehen, dass er nicht den besten Tag hatte. Er war dann dennoch in der Verfolgergruppe und hatte damit immer noch alle Chancen. Bettiol war aber auf den letzten Kilometern sehr stark, und Peter im Sprint letztlich noch eingebaut. Da war heute nicht mehr drin.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@BORA

Sagan: Einmal nicht der Topfavorit zu sein hat auch Vorteile

Bei der heutigen BORA – hansgrohe Pressekonferenz gab sich Peter Sagan zuversichtlich. Mit Blick auf die Rondeschmerzen die Ausfälle von Jempy Drucker und Oscar Gatto zwar, dennoch hat Sagan eine starke Mannschaft zur Verfügung.

„Ich habe mich in der letzten Woche gut erholen können und habe gut trainiert. Ich habe getan, was nötig ist. Jetzt werden wir sehen, wie es läuft. Es ist natürlich sehr schade, dass Oscar und Jempy nicht dabei sind, sie haben hart gearbeitet und hätten es verdient, aber wir haben dennoch eine gute Mannschaft. Es gibt in diesem Jahr viele Favoriten, vielleicht achten diesmal nicht alle nur auf mich, das kann ein Vorteil sein. Wir müssen uns in jedem Fall auf uns konzentrieren, müssen unser Rennen fahren.“ – Peter Sagan
World Champion Peter Sagan - BORA hansgrohe
Foto: Gerhard Plomitzer
„Mit 11 Siegen können wir mit der Saison bisher sehr zufrieden sein. Jetzt fehlt noch ein Monument, aber es gibt die nächsten Wochen einige Möglichkeiten. Die Stürze und Verletzungen der letzten Wochen haben schon wehgetan, keine Frage. Die Krankheit von Peter war auch alles andere als optimal, aber was will man machen. Bei uns arbeiten alle sehr hart daran, dass jeder möglichst schnell wieder fit wird. Wenn ich mir die letzten Ergebnisse ansehe, dann denke ich, dass wir für Flandern und Roubaix dennoch eine gute Mannschaft haben, für die Ardennen in diesem Jahr aber auch eine sehr starke. Man wird in den nächsten Wochen mit uns rechnen müssen, und wenn wir ein Ding abschießen, dann bin ich in jedem Fall sehr zufrieden.“ – Ralph Denk, Team Manager
@BORA