Archiv der Kategorie: Frühjahrskassiker

Muur Classic Geraardsbergen – Frauen 113 Km

1 Riedmann Linda Lotto-Intermarché Ladies 40 02:49:18
2 Van Sinaey Xaydee Fenix-Premier Tech Development Team 30 + 00
3 Jansen Eline VolkerWessels Cycling Team 25 + 00
4 Verkerk Katja Minimax Cycling Team 20 + 02
5 Knijnenburg Anne VolkerWessels Cycling Team 15 + 02
6 Moerman Tess AG Insurance Soudal Devo Team 10 + 19
7 Tas Sandrine Lotto-Intermarché Ladies 5 + 31
8 Vanderaerden Anna Fenix-Premier Tech Development Team 3 + 44
9 Bolks Florien VolkerWessels Cycling Team 3 + 44
10 Vijn Evelien VolkerWessels Cycling Team 3 + 46
11 Van Wersch Anna Lotto-Intermarché Ladies + 46
12 Meert Marieke Lotto-Intermarché Ladies + 46
13 Langenbarg Puck Fenix-Premier Tech Development Team + 46
14 Rawlinson Alex Keukens Redant Cycling Team + 46
15 Serne Elisa KDM-Pack Cycling Team + 46

Eschborn-Frankfurt 2026 (Fotobericht folgt noch!)


ASO Foto

Ergebnis der 64. Auflage Eschborn-Frankfurt (211,7km)
1. Georg Zimmermann (GER) – Lotto-Intermarché 4:59:34

2. Tom Pidcock (GBR) – Pinarello-Q36.5
3. Ben Tulett (GBR) – Visma-Lease a Bike
4. Pello Bilbao (ESP) – Bahrain Victorious
5. Simone Gualdi (ITA) – Lotto-Intermarché
6. Ion Izagirre (ESP) – Cofidis
7. Natnael Tesfatsion (ERI) – Movistar
8. Alex Baudin (FRA) – EF Educastion-Easypost
9. Florian Stork (GER) – Tudor
10. Adria Pericas (UAE) – UAE-Emirates
11. Felix Engelhardt (GER) – Jayco-Alula
12. Tobias Lund Andresen (DEN) – Decathlon-CMA CGM
13. Magnus Cort (DEN) – Uno-X
14. Andrea Raccagni (ITA) – Soudal-Quick Step
15. Jon Barrenetxea (ESP) – Movistar
16. Corbin Strong (AUS) – NSN
17. Ben Turner (GBR) – Ineos Grenadiers
18. Tibor del Grosso (NED) – Alpecin-Premier Tech
19. Alessandro Covi (ITA) – Jayco-Alula alle
20. Søren Kragh Andersen (DEN) – Lidl-Trek
21. Laurence Pithie (NZL) – Red Bull-Bora
22. Michael Valgren (DEN) – EF Educastion-Easypost gleiche
23. Bjorn Koerdt (GBR) – Picnic-PostNL
24. Callum Thornley (GBR) – Red Bull-Bora
25. Luca van Boven (BEL) – Lotto-Intermarché Zeit

Der DM Georg Zimmermann triumphiert im Sprint

Georg Zimmermann (Lotto) feierte im Trikot des Deutschen Meisters den Sieg bei Eschborn-Frankfurt 2026. Der 28-jährige Schwabe schlug im Sprint einer 12-köpfigen Spitzengruppe Tom Pidcock (Pinarello) um fast 2 Radlängen. Fast gleichauf mit Pidcock waren Ben Tulett (Visma) sowie Pello Bilbao (Bahrain). Das Dutzend an der Spitze hatte sich an der letzten Überfahrt am Mammolshainer Berg 34,5 Kilometer vorm Ziel gebildet und nur noch einen winzigen Vorsprung vorm Verfolgerfeld für den Zielsprint mitgebracht.

11 davon blieben in der Ergebnisliste vorm Feld, einer wurde noch auf Platz 22 durchgereicht. Insgesamt wurden 44 Fahrer in der Zeit des Siegers gewertet. Dieser hieß Georg Zimmermann. Dessen 5. Profisieg rettete seinem Team das Frühjahr beim letzten Klassiker, bevor es in den von große Etappenrennen geprägten Jahresteil geht.

An einem Maifeiertag mit frühsommerlichem Wetter spielte das frühe Spitzenquintett des Tages keine Rolle. Als Randnotiz gewann Zimmermanns Teamkollege Jonas Rutsch allerdings die Bergwertung. Mit seinen Fluchtgefährten Thomas Thomas Gachignard, Samuel Leroux (beide Totalenergies) und Matyas Kopecky (Unibet) lag er nach dem zweiten Doppel aus Feldberg und Burgweg noch an der Spitze. Aivaras Mikutis (Tudor) war da schon kurz vorher zurückgefallen.

86 Kilometer vorm Ziel entwischten Tim Wellens (UAE), Emiel Verstrynge (Alpecin) und Jamie Meehan (Cofids) dem Hauptfeld. Auf dem Weg vom Feldberg zu den letzten 2 Anstiegen am Mammolshainer Berg holte das Trio die 4 vorn verblienenen Ausreißer ein. Als Wellens und Verstrynge sich dann der ausgelaugten eingeholten Fahrer entledigten, blieb auch der falsch postierte Meehan auf der Strecke.

Der Vorsprung des Duos vorm Hauptfeld betrug maximal 1:20 Minuten. 38 Kilometer vorm Ziel platzte Verstrynge zwischen den beiden letzten Mammolshainer Passagen von Wellens‘ Hinterrad ab. Das war dann aber 3 Kilometer später sowieso egal, als im letzten Mammolshainer zuerst Tulett und Alex Baudin (EF) an Wellens vorbeistürmten.

Oben hinaus zogen Pidcock und 9 weitere Fahrer – Zimmermann, Gualdi (auch Lotto), Tesfatsion (Movistar), Engelhardt (JAyco), Pericas (UAE), Bilbao, Izagirre (Cofidis) und Stork (Tudor) sowie Valgren (EF) – vor zu Tulett und Baudin. Ein Dutzend hatte die Auslese geschafft und musste bis kurz vor Schluss beständige 30 Sekunden gegen das Verfolgerfeld auf die Zielgerade nach Frankfurt retten.

In einem hochspannenden Finale war es bis ganz kurz vor Schluss auf des Messers Schneide. Zimmermann pokerte auf der letzten Position darauf, dass sich kurz vorm Zielsprint das Tempo verschleppte – und lag richtig, obwohl zunächst noch Valgren für Baudin geführt hatte.

Mit Geschwindigkeitsüberschuss überrollte Zimmermann die Gruppe von hinten. Bilbao eröffnete auch den Sprint, nur von vorne, drohte kurz Zimmermann einzubauen, bot ihm aber stattdessen den idealen Windschatten im Sprinterloch. So flog Zimmermann vorbei und ließ Pidcock, dem auf dem Papier Besten der Startliste, keine Chance. Schnellster des Feldes war Tobias Lund Andresen (Decathlon) vor Cort (Uno-X) und Raccagni, was in diesem Falle aber nur zu den Plätzen 12 bis 14 reichte anstatt fürs Podest.

Liège – Bastogne – Liège 2026

Männer 270km:


HERBERT MOOS Foto

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES XRG 05:50:28
2 SEIXAS Paul FRA DECATHLON CMA CGM TEAM 00:45
3 EVENEPOEL Remco BEL RED BULL – BORA – HANSGROHE 01:42
4 VERSTRYNGE Emiel BEL ALPECIN-PREMIER TECH 01:42
5 BERNAL Egan COL INEOS GRENADIERS 01:42
6 BILBAO Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:42
7 GREGOIRE Romain FRA GROUPAMA-FDJ UNITED 01:42
8 SCARONI Christian ITA XDS ASTANA TEAM 01:42
9 JOHANNESSEN Tobias NOR UNO-X MOBILITY 01:42
10 ZANA Filippo ITA SOUDAL QUICK-STEP 01:42
11 SCHMID Mauro SUI TEAM JAYCO ALULA 01:42
12 BISIAUX LÉo FRA DECATHLON CMA CGM TEAM 01:42
13 TULETT Ben GBR TEAM VISMA | LEASE A BIKE 01:42
14 CHAMPOUSSIN Clément FRA XDS ASTANA TEAM 01:42
15 VANSEVENANT Mauri BEL SOUDAL QUICK-STEP 01:42
16 HINDLEY Jai AUS RED BULL – BORA – HANSGROHE 01:42
17 SKJELMOSE Mattias DEN LIDL-TREK 01:42
18 DEBRUYNE Ramses BEL ALPECIN-PREMIER TECH 01:42
19 BAUDIN Alex FRA EF EDUCATION – EASYPOST 01:42
20 CICCONE Giulio ITA LIDL-TREK 01:42

Remco Evenepoel beendet auch Lüttich-Bastogne-Lüttich auf dem Podium
Nach der Flandern-Rundfahrt hat Remco Evenepoel auch sein zweites Monument im Trikot von Red Bull – BORA – hansgrohe als Dritter beendet. Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich gewann der 26-Jährige den Sprint einer großen Verfolgergruppe hinter Tadej Pogacar und Paul Seixas.

Anders als geplant fand sich Remco gemeinsam mit Nico Denz schon nach wenigen Kilometern in einer riesigen Spitzengruppe wieder, die vom Feld zunächst nicht verfolgt wurde und deswegen einen großen Vorsprung herausfahren konnte. Als es in den entscheidenden Teil des Tages ging, blieb die Zusammenarbeit jedoch auf der Strecke, sodass das Rennen 80 Kilometer vor dem Ziel bei Null begann.
An der immer wieder rennentscheidenden Cote de la Redoute bei noch 35 zu fahrenden Kilometern war dann kein Kraut gegen Pogacar und Seixas gewachsen. An der Seite von Jai Hindley, der das Ziel ebenfalls in der großen Verfolgergruppe erreichte, kämpfte Remco darum, alle weiteren Ausreißversuche zu unterbinden, um in Lüttich schließlich noch aufs Podium zu sprinten.

Nach dem Abschluss seiner ersten Saisonphase mit sieben Saisonsiegen, unter anderem dem beim Amstel Gold Race, sowie den beiden Podiumsplatzierungen in den Monumenten, steht für Remco nun eine Pause dann. Danach beginnt mit einem Höhentrainingslager und der Tour Auvergne – Rhône-Alpes die Vorbereitung auf die Tour de France.

„Es war ein seltsamer Tag. Ich befand mich plötzlich in der Ausreißergruppe. Das war reiner Zufall. Ich war gerade an der Spitze des Hauptfeldes, als es sich aufteilte. Und dann wurde es etwas seltsam.
Der dritte Platz ist ein ziemlich gutes Ergebnis. Ich glaube, ich musste mich erst ein wenig erholen, nachdem ich in der Ausreißergruppe war, und dann habe ich alles gegeben, um aufs Podium zu kommen. Es fühlt sich gut an, wieder auf dem Podium zu stehen.“
— Remco Evenepoel

„Heute ging es sehr schnell los, 53 Fahrer setzten sich ab. Wir hatten Nico und Remco dabei. Das war eigentlich nicht geplant, aber plötzlich war es passiert. Das Hauptfeld reagierte nicht wirklich, also beschlossen wir, Remco und Nico einfach dort zu lassen, um zu sehen, was passieren würde. Wir hatten einen großen Vorsprung, aber in dem Moment, als sie diesen Abstand wirklich halten mussten, fingen alle an, sich gegenseitig anzusehen, und dann haben wir viel Zeit verloren.

Am Ende konnten wir Pogacar und Seixas nicht folgen, aber wir konnten uns danach wieder zurückkämpfen und mit der Hilfe von Jai dennoch ein großartiges Ergebnis erzielen: den dritten Platz bei einem Monument. Wir waren auf mehr aus, aber wir müssen mit dem zufrieden sein, was wir erreicht haben.“
— Klaas Lodewyck, Sportlicher Leiter

Pogacars Hattrick, Seixas am längsten dran

Tadej Pogacar (UAE) triumphierte 2026 zum 3. Mal in Folge und 4. Mal insgesamt bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. Der 27-jährige Slowene knackte 14 Kilometer vorm Ziel seinen letzten Begleiter, den Teenager Paul Seixas (Decathlon), am Falkenfelsen. Für den verbleibenden Podestplatz packte Remco Evenepoel (Red Bull) einen sehr langen Sprint von vorne aus.

Damit landeten die 3 Fahrer auf dem Podest, unter denen man mit einem Dreikampf gerechnet hatte, obschon mit Pogacar als klaren Top-Favoriten. An der wie so oft zuletzt vorentscheidenen Côte de la Redoute 35 Kilometer vorm Ziel konnte jedoch nur noch Seixas dem Überfahrer folgen. Beide fuhren dort einen immensen Vorsprung heraus.

Am drittschnellsten fuhr dort Mattias Skjelmose (Lidl) hoch. Als Solist war er jedoch einer baldigen Einholung durch eine größere Verfolgergruppe um Evenepoel geweiht. Im Flachen holte sich Evenepoel noch mit der Brechstange das Podest. In der Steigung jedoch war er Pogacar jedoch einmal mehr nicht im Ansatz gewachsen.

Von den letzten 11 ausgetragenen Monumenten absolvierte Pogacar alle am Stück und gewann 8 davon. Bei den 3 anderen, davon beide Mal Paris-Roubaix, landete er auf den Plätzen 2 und 3. Insgesamt hat Pogacar nun 13 Mal ein Monument in seinen Palmarès, nur noch überboten von 19 durch Eddy Merckx, an dessen Stele man bei Lüttich Bastogne-Lüttich an der Côte de Stockeu vorbeikommt. In Lüttich fehlt Pogacar nach seinem 4. Sieg noch einer zum Rekordsieger Merckx.

Geteiltes Peloton während erster Rennhälfte

An einem sonnigen letzten Aprilsonntag 2026 mit Temperaturen bis 17 Grad wurde der Ardennen-Klassiker wie schon Paris-Roubaix 2 Wochen zuvor in einer neuen Rekordgeschwindigkeit gefahren. Ein Grund dafür: Über mehr als die erste Rennhälfte folgte Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026 einem ungewohnten Drehbuch.

Denn schon wenige Kilometer nach dem Start teilte sich das Peloton, und es fand sich ein 52 Fahrer starkes Feld an der Spitze wieder, inklusive Evenepoel. Dessen einzig vertretener Helfer Nico Denz fuhr viel Tempo. Aber auch andere Fahrer gingen vorne durch die Reihe. Im Verfolgerfeld spannte Pogacar 2 und Seixas einen Helfer ein.

Damit konnte der maximal über 4 Minuten betragende Abstand bis zum Beginn der Anstiege auf dem Rückweg von Bastogne nach Lüttich auf 2:30 verkürzt werden. Am Col de Haussire, über 130 Kilometer vorm Ziel, begann Pogacar bereits Tim Wellens zu verbrennen. Vorne fiel dafür Denz zurück. Aus dem erweiterten Favoritenkreis hatte in der Folgezeit Tom Pidock (Pinarello) Schaden, hing fast eine Minute hinterher und erholte sich davon nicht mehr.

Gut 100 Kilometer vorm Ziel setzte sich ein Quartett mit Pascal Eenkhoorn (Soudal), Hugo Houle (Alpecin), Gijs Leenreize (Picnic) und Alexander Kamp (Uno-X) aus dem Spitzenfeld ab, kurz darauf ergänzt durch Baptiste Veistroffer (Lotto). 95 Kilometer vorm Feld waren die Felder um Evenepoel und um Pogacar und Seixas schließlich wieder vereinigt. 12 Kilometer später wurde mit Leemreize der letzte Ausreißer die Côte de Stockeu hinauf gestellt.

Evenepoel platzt schon vor Pogacars Attacke ab

So heizten Pogacars verbliebene Helfer Pawel Siwakow sowie die von vorne zurückgekommene Domen Novak dem Showdown an der Redoute hingegen. Dort angekommen übernahm Benoît Cosnefroy die letzte Beschleunigung, bevor Pogacar attackierte. Nur Seixas blieb dran.

Evenepoel fuhr bereits schlecht positioniert, irgendwo hinter der zehnten Stelle, in die Côte de la Redoute rein und ließ dann auch schon von seinem Vordermann abreißen, als noch Cosnefroy die Vorarbeit leistete. Damit war Evenepoel schon vor Pogacars Attacke geschlagen.

Im letzten Anstieg, am Falkenfelsen, sah es zunächst so aus, als könnte Seixas wieder der Beschleunigung von Pogacar folgen. Doch 600 Meter unterhalb der Kuppe hatte Pogacar gleich mehrere Meter zwischen sich und seinen letzten Konkurrenten gebracht. Diese beiden Fahrer auf 1 und 2 hatte es schon knapp 2 Monate zuvor bei den Strade Bianche gegeben.

Pogacar ließ triumphierend ausrollen, womit sich sein Vorsprung vor Seixas auf 45 Sekunden und zu einer am Ende 22-köpfigen Gruppe um Evenepoel auf 1:42 Minuten reduzierte. Im Sprint um den 3. Platz ergatterte Egan Bernal (Ineos) das Hinterrad von Evenepoel und erreichte so den 5. Platz. Evenepoel am nächsten kam noch Emiel Verstrynge (Alpecin), der überraschend einen 4. Platz verbuchte. Pello Bilbao (Bahrain), 17 Jahre älter als Seixas, belegte in seinem letzten Karrierejahr den 6. Platz.

Frauen 156km:


Herbert Moos Foto

1 VOLLERING Demi NED FDJ UNITED-SUEZ 04:10:22 37,38
2 PIETERSE Puck NED FENIX-PREMIER TECH 01:29
3 NIEWIADOMA Katarzyna POL CANYON//SRAM ZONDACRYPTO 01:29
4 VAN DER BREGGEN Anna NED TEAM SD WORX – PROTIME 01:29
5 BLASI CAIROL Paula ESP UAE TEAM ADQ 01:48
6 HOLMGREN Isabella CAN LIDL – TREK 01:48
7 CHABBEY Elise SUI FDJ UNITED-SUEZ 01:56
8 VALLIERES MILL Magdeleine CAN EF EDUCATION – OATLY 01:56
9 BERTHET Juliette FRA FDJ UNITED-SUEZ 01:56
10 DUBAU-PREVOT Axelle FRA EF EDUCATION – OATLY 01:56
11 AALERUD Katrine NOR UNO-X MOBILITY 02:37
12 SQUIBAN Maeva FRA UAE TEAM ADQ 02:52
13 VAN DAM Sarah CAN TEAM VISMA | LEASE A BIKE 02:52
14 VINKE Nienke NED TEAM SD WORX – PROTIME 02:52
15 RUEGG Noemi SUI EF EDUCATION – OATLY 02:52

La Flèche Wallonne 2026

Männer 200km:

HERBERT MOOS Foto

1 SEIXAS Paul FRA Decathlon CMA CGM Team 04:35:29 43,56
2 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 00:03
3 TULETT Ben GBR Team Visma | Lease a Bike 00:03
4 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 00:03
5 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:08
6 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 00:08
7 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 00:10
8 MARTIN-GUYONNET Guillaume FRA Groupama-FDJ United 00:10
9 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ United 00:10
10 KRON Andreas DEN Uno-X Mobility 00:10
11 SCARONI Christian ITA XDS Astana Team 00:10
12 ZANA Filippo ITA Soudal Quick-Step 00:10
13 VAUQUELIN Kévin FRA INEOS Grenadiers 00:19
14 ARANBURU Alex ESP Cofidis 00:21
15 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 00:21
16 CHAMPOUSSIN Clément FRA XDS Astana Team 00:21
17 MAIRE Adrien FRA Unibet Rose Rockets 00:21
18 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:24
19 BARCELÓ Fernando ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:26
20 TEUNS Dylan BEL Cofidis 00:26

Frauen 1438km:

HERBERT MOOS Foto

1 VOLLERING Demi NED FDJ United-SUEZ 03:53:27
2 PIETERSE Puck NED Fenix-Premier Tech 00:00
3 BLASI Paula ESP UAE Team ADQ 00:03
4 NIEWIADOMA-PHINNEY Katarzyna POL CANYON//SRAM zondacrypto 00:06
5 VAN DER BREGGEN Anna NED Team SD Worx-Protime 00:11
6 VALLIERES Magdeleine CAN EF Education-Oatly 00:14
7 FERRAND-PREVOT Pauline FRA Team Visma | Lease a Bike 00:28
8 FISHER-BLACK Niamh NZL Lidl-Trek 00:34
9 HOLMGREN Isabella CAN Lidl-Trek 00:40
10 VINKE Nienke NED Team SD Worx-Protime 00:40
11 TRINCA COLONEL Monica ITA Liv AlUla Jayco 00:45
12 MITTERWALLNER Mona AUT Human Powered Health 00:49
13 AALERUD Katrine NOR Uno-X Mobility 00:53
14 LIPPERT Liane GER Movistar Team 00:55
15 GARCIA Mavi ESP UAE Team ADQ 00:55
16 CHABBEY Elise SUI FDJ United-SUEZ 01:09
17 BERTHET Juliette FRA FDJ United-SUEZ 01:09
18 DE SCHEPPER Lore BEL AG Insurance-Soudal Team 01:26
19 HAUGSET Sigrid Ytterhus NOR Uno-X Mobility 01:28
20 WYLLIE Ella NZL Liv AlUla Jayco 01:33

Amstel Gold Race 2026

Männer 257km:


Plomi Foto


Mattias Skjelmose (Herbert Moos Foto)

1 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:59:40
2 SKJELMOSE Mattias DEN Lidl-Trek 00:01
3 COSNEFROY Benoît FRA UAE Team Emirates-XRG 01:59
4 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ United 01:59
5 VERSTRYNGE Emiel BEL Alpecin-Premier Tech 01:59
6 SCHMID Mauro SUI Team Jayco-AlUla 01:59
7 VANSEVENANT Mauri BEL Soudal Quick-Step 01:59
8 WITHEN PHILIPSEN Albert DEN Lidl-Trek 01:59
9 COSTIOU Ewen FRA Groupama-FDJ United 01:59
10 FRIGO Marco ITA NSN Cycling Team 01:59
11 BAUDIN Alex FRA EF Education-EasyPost 02:46
12 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 02:53
13 GODON Dorian FRA INEOS Grenadiers 02:55
14 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 02:55
15 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 02:55
16 ARANBURU Alex ESP Cofidis 02:55
17 OLDANI Stefano ITA Caja Rural-Seguros RGA 02:55
18 GLIVAR Gal SLO Alpecin-Premier Tech 02:55
19 TONEATTI Davide ITA XDS Astana Team 02:55
20 MOLENAAR Alex NED Caja Rural-Seguros RGA 02:55

Frauen 158km:

1 Blasi Paula UAE Team ADQ 500 04:02:15
2 Niewiadoma-Phinney Katarzyna CANYON//SRAM zondacrypto 400 + 27
3 Vollering Demi FDJ United-SUEZ 325 + 27
4 Paternoster Letizia Liv AlUla Jayco 275 + 43
5 Rüegg Noemi EF Education-Oatly 225 + 43
6 Swinkels Karlijn UAE Team ADQ 175 + 43
7 Van Dam Sarah Team Visma | Lease a Bike 150 + 43
8 Markus Riejanne Lidl-Trek 125 + 43
9 van der Breggen Anna Team SD Worx-Protime 100 + 43
10 Pieterse Puck Fenix-Premier Tech 85 + 43
11 Moolman Pasio Ashleigh AG Insurance-Soudal Team 70 + 43
12 Moors Fleur Lidl-Trek 60 + 43
13 Garcia Mavi UAE Team ADQ 50 + 43
14 Bredewold Mischa Team SD Worx-Protime 40 + 01:01
15 de Jong Thalita Human Powered Health 35 + 01:01

Remco Evenepoel gewinnt das Amstel Gold Race

Bei seiner zweiten Teilnahme im Süden Limburgs hat Remco Evenepoel den niederländischen Eintagesklassiker Amstel Gold Race gewonnen. Zwei Wochen nach seinem dritten Platz bei der Flandern-Rundfahrt knüpft der 26-Jährige damit an seine persönliche Erfolgsbilanz an. Der zweimalige Sieger von Lüttich-Bastogne-Lüttich hat damit nun auch ein weiteres Rennen des Ardennen-Triples auf der Habenseite.

Auch für Red Bull – BORA – hansgrohe setzt sich damit der gute Eindruck der Kopfsteinklassiker fort. Bei der zehnten Teilnahme beim Amstel Race ist es der erste Sieg in der Teamgeschichte bei diesem Rennen. Im Saisonverlauf konnte insgesamt zum elften Mal ein Profi der WorldTour-Mannschaft siegen.

42 Kilometer vor dem Ziel hatte sich eine Spitzengruppe um alle Favoriten gebildet. Bis dahin hatte Red Bull – BORA – hansgrohe das Rennen komplett unter Kontrolle. Als es dann rund 20 Kilometer vor dem Ziel auf die Schlussrunde über Geulhemmerberg, Bemelerberg und Cauberg ging, war Evenepoel mit Mattias Skjelmose allein. Die Entscheidung sollte erst auf den letzten 300 Metern fallen. Hatte der Däne im Vorjahr im Sprint noch das bessere Ende für sich, war Evenepoel dieses Mal eindeutig der Stärkere.

Ich liebe dieses Rennen wirklich sehr. Es hat viele kurze, harte Anstiege, und da das Rennen dieses Jahr mehr oder weniger wieder an derselben Stelle eröffnet wurde wie im Vorjahr, war ich sehr zuversichtlich. Ich habe mich im Finale viel besser gefühlt als letztes Jahr. Das ist ganz sicher der schönste Sieg der Saison. Für mich steht dieses Rennen knapp hinter den Monumenten, es steht also ganz oben auf meiner Rangliste. Es gehört wahrscheinlich zu den acht schönsten Siegen meiner Karriere.
Remco Evenepoel

Heute war ein unglaublicher Tag für das Team. Ich glaube, wir hatten das Rennen von Anfang bis Ende wirklich im Griff. Jeder hat seine Aufgabe perfekt erfüllt. Remco hat einen kühlen Kopf bewahrt, einen meisterhaften Sprint hingelegt, und so haben wir nun einen Amstel-Sieg in unserer Erfolgsbilanz. Das ist wirklich großartig.
— Klaas Lodewyck, DS

66th De Brabantse Pijl 2026

Männer 163km:


Plomi Foto

1 Foldager Anders Team Jayco AlUla 250 125 3:36:30
2 Hermans Quinten Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team 170 85 ,,
3 Cosnefroy Benoît UAE Team Emirates – XRG 140 60 ,,
4 Grégoire Romain Groupama – FDJ United 120 50 ,,
5 Prades Eduard Caja Rural – Seguros RGA 100 45 ,,
6 Dversnes Lavik Fredrik Uno-X Mobility 80 40 ,,
7 Van Boven Luca Lotto Intermarché 70 35 ,,
8 Barceló Fernando Caja Rural – Seguros RGA 60 30 ,,
9 Gilmore Brady NSN Cycling Team 50 26 ,,
10 Molenaar Alex Caja Rural – Seguros RGA 40 22 ,,

Frauen 126km:

1 Gery Célia FDJ United – SUEZ 250 125 3:07:29
2 Bredewold Mischa Team SD Worx – Protime 170 85 ,,
3 Persico Silvia UAE Team ADQ 140 60 ,,
4 Moolman-Pasio Ashleigh AG Insurance – Soudal Team 120 50 ,,
5 Moors Fleur Lidl – Trek 100 45 ,,
6 Couzens Millie Fenix-Premier Tech 80 40 ,,
7 Jansen Eline VolkerWessels Cycling Team 70 35 ,,
8 Paternoster Letizia Liv AlUla Jayco 60 30 ,,
9 Blasi Paula UAE Team ADQ 50 26 ,,
10 Kastelijn Yara Fenix-Premier Tech 40 22 ,,

Paris-Roubaix Femmes | 143 km


Foto Anita + Richard Henninger

1 Koch Franziska FDJ United-SUEZ 800 03:30:16
2 Vos Marianne Team Visma | Lease a Bike 640 + 00
3 Ferrand-Prevot Pauline Team Visma | Lease a Bike 520 + 06
4 Kopecky Lotte Team SD Worx-Protime 440 + 01:30
5 Jastrab Megan UAE Team ADQ 360 + 01:30
6 Wiebes Lorena Team SD Worx-Protime 280 + 02:20
7 Kool Charlotte Fenix-Premier Tech 240 + 02:20
8 Gillespie Lara UAE Team ADQ 200 + 02:20
9 Sierra Arlenis Movistar Team 160 + 02:20
10 Brand Lucinda Lidl-Trek 135 + 02:20
11 Gery Célia FDJ United-SUEZ 110 + 02:20
12 Backstedt Zoe CANYON//SRAM zondacrypto 95 + 02:20
13 Goossens Marthe AG Insurance-Soudal Team 85 + 02:20
14 Georgi Pfeiffer Team Picnic PostNL 65 + 02:20
15 Kopecky Julia Team SD Worx-Protime

Koch schlägt Vos und gewinnt als erste Deutsche Paris-Roubaix

(rsn) – Als erste Deutsche hat Franziska Koch (FDJ – United Suez) Paris-Roubaix Femmes (1.UWT) gewonnen. Nach einem überragenden Auftritt erreichte die Deutsche Meisterin gemeinsam mit Marianne Vos und Vorjahressiegerin Pauline Ferrand-Prévot (beide Visma – Lease a Bike) die altehrwürdige Radrennbahn in Roubaix.

Dort rang Koch nach insgesamt 143,1 Kilometern von Denain nach Roubaix die sprintfeste Vos mit knappem Vorsprung nieder und feierte den größten Erfolg in ihrer Karriere. Sechs Sekunden später trudelte Ferrand-Prévot als Dritte in Ziel.

Auf den Plätzen vier und fünf überquerten Lotte Kopecky (SD Worx – Protime) und Megan Jastrab (UAE ADQ) mit einem Rückstand von je 1:30 Minuten die Ziellinie. Beide hatten noch versucht, die Kopfgruppe, die sich nach 100 Rennkilometern entscheidend absetzen konnte, einzuholen – doch war das Duo viel zu spät losgefahren, als dass es den Spitzenreiterinnen noch hätte gefährlich werden können.

Diese hatten 19 Kilometer vor dem Ziel die Ungarin Kata Blanka Vas (SD Worx – Protime) abgeschüttelt und sich in den verbleibenden Minuten bis zum Ziel einen packenden Kampf geliefert. Dabei widerstand Koch nicht nur den Attacken der Visma-Frauen, sondern ging selber vor allem auf den Kopfsteinpflasterabschnitten auch immer wieder in die Offensive, um ihre Gegnerinnen in Bedrängnis zu bringen. Zwar konnte sich die 25-Jährige dabei nicht absetzen, im Zielsprint verfügte Koch dann aber über die größten Reserven.

“Das ist kaum zu glauben. Ich habe natürlich davon geträumt und gehofft, dass es mal klappt. Roubaix ist ein Rennen, in dem alles passieren kann. Am Ende hat es geklappt und das ist wie ein Traum“, kommentierte die strahlende Koch im Flash-Interview den bisher erst vierten Sieg ihrer Profikarriere, den sie clever vorbereitet hatte. “Mir ist es gelungen, mich aus allen Problemen rauszuhalten, in den Pavé-Sektoren war ich immer in den Top Ten. Nach Mons-en Pévèle wollten wir das Rennen schwer machen. Das hat dann mit einem perfekten Move geendet, würde ich sagen“, fügte Koch lachend an.

Die Konstellation gegen das Visma-Duo empfand sie nicht unbedingt als negativ. “Gegen zwei Fahrerinnen aus ein und demselben Team ist es einerseits eine Herausforderung, andererseits kann man davon auch etwas profitieren, weil ich so nicht unbedingt arbeiten muss. Ich habe dann aber versucht, sie loszuwerden. Am Ende musste ich es auf den Sprint ankommen lassen und das hat funktioniert“, ließ die Siegerin rundum glücklich am Ende ihren Emotionen freien Lauf. “Ich dachte: Jetzt bist du so nahe dran, jetzt musst du gewinnen, es gab keine andere Option. Ich habe gemerkt, wie Vos aufkam, konnte aber am Ende etwas mehr beschleunigen. In der ersten Ausgabe wurde ich hier Siebte, von da an mochte ich dieses Rennen und wusste, dass ich es eines Tages gewinnen wollte. Und dieser Tag ist heute.“
Vos: “Wollte es vollenden, aber Koch war unglaublich“

Dagegen verpasste die 38-jährige Vos trotz der immensen Unterstützung ihrer Teamkollegin Ferrand-Prévot ihrerseits den ersten Sieg in Roubaix, wo sie bereits bei der Premiere 2021 Zweite geworden war. „Es ist natürlich fantastisch, hier mit den Gefühlen der letzten Wochen mit im Finale zu sein“, sagte Vos, deren Vater kürzlich verstorben war, im Interview mit Eurosport. “Ich wollte es natürlich vollenden, aber Koch war unglaublich. Sie war einfach stärker. Wenn ich gewusst hätte, wie stark sie heute ist, hätten wir vermutlich ein paar Dinge anders gemacht. Wir wussten aber, dass sie in einem harten Finale sehr stark sein kann“, lobte die knapp Geschlagene ihre deutsche Konkurrentin, die sich im Sprint überraschend als die Bessere erwies. “Nach all ‚den Pavé-Sektoren ging es darum, wer die besten Beine übrighatte. Und offensichtlich war ich es nicht.“
@Radsport-news.com

Paris-Roubaix 2026 Männer 258km

Van Aert doch noch zum Pflaster-Triumph


Plomi Foto

Wout van Aert (Visma) gewann ein dramatisch-spannendes Paris-Roubaix 2026 im Zweiersprint.
Der so häufig geschlagene, inzwischen 31-jährige Belgier verwies Tadej Pogacar (UAE) auf der Radrennbahn von Roubaix deutlich auf den 2. Platz. Aus der Springerei einer Verfolgergruppe ging Jasper Stuyven (Soudal) als Glücklicher für den verbleibenden Podestplatz hervor. Im Sprint um den 4. Platz setzte sich Mathieu van der Poel (Alpecin) knapp vor van Aerts Teamkollegen Christophe Laporte durch. Die beiden Top-Favoriten van der Poel und Pogacar mussten harte Aufholjagden fahren. Van der Poel kam nach seinem Defekt im Wald von Arenberg nicht mehr an die Spitze zurück.
Pogacar im Zweiersprint geschlagen

Stattdessen nutzte van Aert die Gunst der Stunde für seinen ersten Sieg bei einem Frühjahrs-Monument. Sein bisher einziger Monument-Sieg war im Hochsommer bei der Corona bedingten Nachhol-Ausgabe von Mailand-Sanremo. Damit durchkreuzte van Aert, dass Pogacar ein weiteres Kapitel zu seinem Legenden-Status hinzufügte – alle 5 Monumente zu gewinnen und das auch noch als erster Fahrer in nahtloser Reihenfolge. So wurde es wieder ein 2. Platz für den slowenischen Weltmeister in Roubaix.
Van der Poel nach Arenberg-Defekt nie mehr vorn

Ebenso wurde nichts aus dem 4. Roubaix-Sieg in Folge für van der Poel, was so auch noch nie jemandem gelungen wäre. Nach 3-maligem (!) Radwechsel im Wald von Arenberg lag van der Poel über 2 Minuten zurück und verkürzte den Rückstand nach vorne bis zur Schlussphase auf unter eine halbe Minute fast im Alleingang. Dies könnte man als Indiz werten, dass van der Poel ohne Malheure kaum zu schlagen gewesen wäre. Aber eine Vielzahl an Defekten, auch und gerade bei den Mitfavoriten, ließ diese 123. Auflage der »Königin der Klassiker« zu einem sich zuspitzenden Drama werden, nachdem die ersten knapp 100 Kilometer bis zum ersten Pflaster-Abschnitt keine Ausreißer weggekommen waren.

Im Wald von Arenberg platzte 95 Kilometer vorm Ziel nicht nur das Rennen für van der Poel, sondern fiel auch eine Vorentscheidung zugunsten von 7 Fahrern: Pogacar, van Aert, Laporte, Mads Pedersen (Lidl), Stefan Bisseger (Decathlon), Jasper Stuyven (Soudal) und Laurence Pithie (Red Bull), wobei letztgenannter wegen Defekten und Sturzes nicht bis ins Finale mithalten konnte. Auch Pogacar und van Aert mussten in der Folgezeit je einen weiteren Defekt kompensieren.

Als van Aert die endgütlige Vorentscheidung 54 Kilometer vorm Ziel im Pflasterstück von Auchy nach Bersée herbeiführte, blieb nur Pogacar dabei und setzte noch einen drüber, was wie schon eine Woche zuvor bei der Flandern-Rundfahrt Pedersen im entscheidenden Moment ganz knapp den Anschluss kostete. Laporte, Stuyven und Bissegger mussten schon kurz davor abreißen lassen, konnten aber am Ende gemeinsam mit den aufschließenden van der Poel und Mick van Dijke (Red Bull) sowie Pedersen den 3. Platz unter sich ausmachen.

Pogacar wurde van Aert auf den Pflasterstücken nicht los. Van Aert fuhr die Pflaster-Kurven einfach besser und öffnete so immer wieder Lücken zu Pogacar, die dieser schließen musste, oder konnte andersherum kleine entstandende Lücken zu Pogacar wettmachen. Außerdem hatte van Aert als taktisches Ass noch den Teamkollegen Laporte im Ärmel, weswegen er ein paar Führungen verweigerte. So fuhr Pogacar auch von vorne ins Velodrom ein. Nach etwas weniger als einer Runde, mit noch gut 200 Meter zu fahren, eröffnete van Aert aus hinterer Position den Sprint. Pogacar verpasste es dadurch, früher zu eröffnen für eine Restchance gegen den auf dem Papier deutlich stärkeren Sprinter.
Rückenwind, gutes Wetter, Hochgeschwindigkeit

Es war ein trockenes Paris-Roubaix bei angenehmen Temperaturen um die 11 bis 15 Grad. Dies und vor allem der aus Süd bis Südwest kommende Wind machten das Rennen aber auch höllisch schnell. Denn es herrschte damit meistens Rückenwind, abgesehen von einigen Abschnitten auf dem Zickzackkurs über die Pflaster nach Roubaix, wie zum Beispiel Gegenwind auf dem letzten schwierigen Pflaster Carrefour de l’Arbre.

In der Anfangsphase vor den 30 Pflaster-Abschnitten kam keine Spitzengruppe wirklich weg, weil sich immer nur 2 bis 5 Fahrer fanden und schnell wieder eingeholt waren. So enterte das fast noch komplette Hauptfeld den ersten Pflastersektor 162,5 Kilometer vorm Ziel. Und sogleich eröffnete Pedersen den Reigen der Defekte bei den Mitfavoriten. Der spätere Sieger van Aert folgte ihm mit einem ersten von 2 Defekten ein paar Kilometer später. In dieser Phase ließ sich das noch relativ gut ausbügeln.

Pogacar wegen Defekts mit Aufholjagd bis Arenberg

Als es Pogacar mit 120 zu fahrenden Kilometern auf dem Pflasterstück von Quérénaing nach Maing erwischte, lag die Situation anders. Denn das Hauptfeld hatte sich inzwischen geteilt, und vorne drückten Pogacars Helfer auf die Tube, was sich insofern rächen sollte, als dass die Teamfahrzeuge erst hinter dem zweiten Feld fuhren. So war nur das neutrale Materialfahrzeug zur Stelle. Anstatt sich das Hinterrad wechseln zu lassen, ließ sich Pogacar dazu verleiten, aufs viel zu große neutrale Ersatzrad zu wechseln. Damit bewältigte er 2 Pflaster-Abschnitte, ehe er zurück auf die Ersatzmaschine wechselte.

Bei seiner Aufholjagd halfen ihm Antonio Morgado sowie die für den Kapitän zurückbeorderten Nils Politt und Mikkel Bjerg. Als diese verbraucht waren, musste Pogacar die restlichen 20 Sekunden der ehemals über eine Minute Rückstand allein im Wind schließen, weil man sich im Team entschied, Florian Vermeersch vorne zu belassen. Hier verbrannte Pogacar insofern einige unnötige Kräfte, weil Vermeersch in der Folgezeit überhaupt keine Rolle mehr spielte.

Die Helfer von van der Poel und van Aert hielten unterdessen das Tempo im Spitzenfeld hoch, und van der Poel attackierte sogar 104 Kilometer vorm Ziel auf Pflaster. 5 Kilometer später hatte Pogacar das vordere Feld erreicht, rechtzeitig vor dem Wald von Arenberg. Dort schlug das Pendel gegen den anderen der beiden Top-Favoriten aus, und nach van der Poels Reifenschaden wurde es bizarr.
Van der Poel zu noch dümmeren Zeitpunkt mit Defekt

Der Ex-Roubaix-Zweite Jasper Philipsen überließ van der Poel selbstlos das Rad, in dessen Pedale er aber nicht passte. Währenddessen tauschte ein weiterer Teamkollege, Tibor del Grosso, lässig eigenhändig van der Poels Vorderrad gegen das seine. Van der Poel lief rückwärts zu seinem ursprünglichen Arbeitsgerät, sprang auf, um dann ausgangs dem Wald von Arenberg direkt den nächsten Defekt zu bekommen. Nun bekam er sein eigenes Ersatzrad. Aber inzwischen war der Rückstand zur Spitze auf einiges mehr als 2 Minuten angewachsen. Nach einem anfänglichen Eindruck der Resignation warf van der Poel noch alles in die Waagschale. Im Ziel fehlten ihm nur noch 15 Sekunden auf den Sieger.

Derweil gab es im Wald von Arenberg vorne die Auslese zugunsten von Pogacar, van Aert, Laporte, Pedersen, Bisseger, Stuyven und Pithie. 84,5 Kilometer vorm Ziel schloss Filippo Ganna (Ineos) mit Jordi Meeus (Red Bull) am Hinterrad auf. Doch alles war umsonst, weil Ganna 2,5 Kilometer später einen Reifenschaden hatte und auch Meeus wieder abplatzte. Auch sein Teamkollege Pithie fiel zurück, allerdings wie Ganna wegen Reifenschaden.

Und auch die späteren Top-2 erwischte es noch einmal. Während Pogacar den weiteren Plattfuß nach seinem inzwischen 3. Radwechsel sehr schnell, innerhalb von 5 Kilometern, bereinigen konnte, brauchte van Aert wenig später 10 Kilometer – und brachte Pithie und Meeus 61 Kilometer vorm Ziel mit zurück zur Spitze, die da aus einem Quintett aus Pogacar, Pedersen, Laporte, Stuyven und Bissegger bestanden hatte.

Inzwischen hatte van der Poel 68 Kilometer vorm Ziel mehr oder weniger im Alleingang die Verfolgergruppe um Ganna erreicht, in der dieser seine restlichen Helfer eingespannt hatte. Es kam zu einer kurzen Zweckgemeinschaft zwischen van der Poel und Ganna, um den Rückstand zur Spitze zu senken – van der Poel auf Pflaster, Ganna auf Asphalt – bis Ganna auf dem Pflasterstück von Auchy nach Bersée nicht mehr van der Poels Hinterrad halten konnte und schließlich aus der Gruppe nur noch Mick van Dijke bei van der Poel war.

Van Aert geht 54 Kilometer vorm Ziel mit Pogacar

Genau auf diesem Pflaster leitete van Aert die Vorentscheidung ein, indem er nach der Führung seines Teamkollegen Laporte noch vor Pflasterbeginn aus dem Hinterhalt attackierte. Hinter ihm attackierte Pogacar, schloss die Lücke, setzte sich in Front und eliminierte so Pedersen. Laporte, Stuyven und Bissegger waren schon sofort abgehängt. Weit dahinter erlitt der ohnehin hoffnungslos abhängte Ganna einen weiteren Defekt und stürzte auch noch kurz nach der Reparatur.

Als noch 50 Kilometer zu fahren waren, erreicht van der Poel mit Mick van Dijke die 3 Verfolger auf den Plätzen 4 bis 6 mit weiterhin einer halben Minute Rückstand auf die Spitze. Pedersen hing da noch zwischen dem Spitzenduo und den nun 5 Verfolgern, wurde aber im folgenden schwierigen Sektor Mons-en-Pévèle gestellt.

Im weiteren Verlauf machten Pogacar und van der Poel jeweils das meiste Tempo, obschon vorne auch van Aert mitnichten nur hinten drauflag, sondern weiterhin die meisten Führungen doch übernahm. In der Verfolgung arbeitete den Kräfteverhältnissen entsprechend Pedersen am zweitmeisten. Die Außenseiter Stuyven, Bissegger und van Dijke kreiselten mit, hielten sich aber etwas zurück. Gar nichts im Wind fuhr logischerweise Laporte, der seinen Teamkollegen van Aert vorne wusste.

Der Abstand zwischen Spitzenduo und Verfolgergruppe schwankte zwischen 30 bis 40 Sekunden, bis er zum Carrefour de l’Arbe 17 Kilometer vorm Ziel auf nicht viel mehr als 20 Sekunden geschrumpft war. Weniger wurde es jedoch – abgesehen von den letzten Metern im Velodrom – nicht mehr. So eröffnete van Dijke 3,5 Kilometer vorm Ziel die Springerei. Bissegger passte auf und schloss es ebenso wie hinter ihm van der Poel mit allen anderen.

Stuyven in später Springerei zum übrigen Podestplatz

Einen Kilometer später sprang Stuyven davon für seinen erst 2. Podestplatz bei einem Monument nach seinem Sanremo-Triumph 2021, und zwar in ähnlicher Manier wie damals. Im Ziel hatte er 13 Sekunden Rückstand auf das Spitzenduo und rettete 2 Sekunden auf die sprintenden van der Poel, Laporte, van Dijke und Pedersen. Bissegger ließ austrudeln und beendete das Rennen nach Platz 7 im Vorjahr nun auf dem 8. Platz.

Innerhalb der letzten 30 Kilometer hatten sich Politt und Mike Teunissen (XDS) aus der nächsten Verfolgergruppe gelöst und konnte so die Top-Ten im Ziel komplettieren, 2:36 Minuten hinter van Aert und Politts Kapitän Pogacar. Aus den Resten der Gruppe sprinteten Max Walscheid (Cofidis) auf den 11. Platz vor Gianni Vermeersch (Red Bull) mit fast 4 Minuten Rückstand. Florian Vermeersch schaffte es nicht ins Ziel ebenso wie beispielsweise Philipsen. Der Mechaniker del Grosso hielt auf Platz 136 soeben das Zeitlimit ein.

123. Auflage Paris-Roubaix Hauts-de-France (258km)

1. Wout van Aert (BEL) – Visma-Lease a Bike 5:16:52
2. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG gl.Zeit
3. Jasper Stuyven (BEL) – Soudal-Quick Step +0:13
4. Mathieu van der Poel (NED) – Alpecin-Premier Tech +0:15
5. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike alle
6. Mick van Dijke (NED) – Red Bull-Bora gleiche
7. Mads Pedersen (DEN) – Lidl-Trek Zeit
8. Stefan Bissegger (SUI) – Decathlon-CMA CGM +0:20
9. Nils Politt (GER) – UAE-XRG +2:36
10. Mike Teunissen (NED) – XDS-Astana gl.Zeit
11. Max Walscheid (GER) – Lidl-Trek +3:46
12. Gianni Vermeersch (BEL) – Red Bull-Bora alle
13. Guillaume Boivin (CAN) – NSN
14. Anthony Turgis (FRA) – Totalenergies gleiche
15. Daan Hoole (NED) – Decathlon-CMA CGM
16. Alex Segaert (BEL) – Bahrain Victorious Zeit
17. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora +5:43
18. Stanisl. Aniolkowski (POL) – Cofidis
19. Brent van Moer (BEL) – Pinarello-Q36.5 alle
20. Dries van Gestel (BEL) – Soudal-Quick Step gleiche
21. Kim Heiduk (GER) – Ineos Grenadiers Zeit
22. Mathias Vacek (CZE) – Lidl-Trek +5:51
23. Clément Russo (FRA) – Groupama-FDJ +7:20
24. Ivan Garcia Cortina (ESP) – Movistar +7:29
25. Filippo Ganna (ITA) – Ineos-Grenadiers +7:32

31. John Degenkolb (GER) – Picnic-PostNL +8:01
81. Dylan van Baarle (NED) – Soudal-Quick Step +12:00
– 175 Teilnehmer, davon 139 klassiert.

@radsport-seite.de

Historischer Sieg im Velodrom von Roubaix: Davide Donati gewinnt Paris-Roubaix Espoirs U23

Der 21-jährige Italiener der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies sprintete nach 159 Kilometern zum Sieg in der „Hölle des Nordens“. Am Ende entschied das Fotofinish.


Plomi Foto

U23 159km:

1 Donati Davide Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 30 03:33:44
2 Dunwoody Seth Bahrain Victorious Development Team 25 + 00
3 van den Eijnden Guus Alpecin-Premier Tech Development Team 20 + 00
4 Schaper Joeri Soudal Quick-Step Devo Team 15 + 00
5 Álvarez Héctor Lidl-Trek Future Racing 10 + 00
6 Schoofs Jasper Soudal Quick-Step Devo Team 5 + 00
7 Gicquel Gabin Vendée U Primeo Energie 3 + 00
8 Haugland Kasper Decathlon CMA CGM Development Team 1 + 00
9 Vanden Eynde Mats Lidl-Trek Future Racing 1 + 00
10 Schoonvelde Gijs Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies +00

Wenn es um Eintagesrennen im Radsport geht, gibt es keinen Klassiker, der mit Paris-Roubaix vergleichbar ist. Mit seiner 130-jährigen Geschichte, den berüchtigten Kopfsteinpflaster-Sektoren und dem ikonischen Finale im Velodrom zählt die „Hölle des Nordens“ zu den prestigeträchtigsten Rennen überhaupt – auch in der U23-Kategorie. Umso bedeutender ist der Sieg von Davide Donati bei der diesjährigen Ausgabe von Paris-Roubaix Espoirs.

Der Italiener aus den Reihen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies setzte sich nach 159 Kilometern von Le Cateau-Cambrésis nach Roubaix und insgesamt 23 Pavé-Sektoren in einem dramatischen Sprint hauchdünn durch. Im Fotofinish verwies er Seth Dunwoody (Bahrain Victorious Development Team) und Guus van den Eijnden (Alpecin-Deceuninck Development Team) auf die Plätze zwei und drei. Für Donati, der bereits drei Siege auf Profi-Niveau feiern konnte, ist es einer der größten Erfolge seiner Karriere.
„Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Das Finale war komplett verrückt. Auf den letzten Metern im Velodrom habe ich einfach alles rausgehauen, was ich noch hatte. Dieses Rennen zu gewinnen – und dann noch im Fotofinish – bedeutet mir unglaublich viel. Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich.“
— Davide Donati

Auch im Team war die Freude riesig. Neben dem Sieg von Donati unterstrich auch der Niederländer Gijs Schoonvelde mit Platz zehn die geschlossene Teamleistung der Rookies, auch der Deutsche Paul Fietzke – am Ende 16. – war lange im Finale dabei. Für das Development-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe war es bereits der sechste Sieg in diesem Jahr.
„Unglaublich – ich bin komplett überwältigt und es fällt mir schwer, die richtigen Worte zu finden. Mitzuerleben, wie unsere jungen Athleten ihren Weg gehen und solche Erfolge feiern – das ist einfach wahnsinnig schön. Alle Rookies sind heute ein großartiges Rennen gefahren und haben gezeigt, dass unser Konzept funktioniert. Glückwunsch an Davide – das ist ein ganz großer Sieg.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Das nächste große Rennen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies ist nun die U23-Version von Lüttich–Bastogne–Lüttich, die am kommenden Samstag stattfindet.

Paris – Roubaix Juniors | 106 km

01 Wiersma Thijs Netherlands 02:26:42
02 Herzog Karl Germany + 00

03 Picard Alban France + 02
04 Birkedal Julius Løvstrup Denmark + 02
05 Winters Gijs Netherlands + 02
06 Hincapie Enzo USA + 02
07 Fahy Augustin Linas-Montlhéry-AC Bisontine + 02
08 Risbjerg Malthe Denmark + 02
09 Wilmsen Daan Belgium + 02
10 Keppens Mauro Belgium

Scheldeprijs 2026

Männer 205km:


Herbert Moos Foto

1 Merlier Tim Soudal Quick-Step 250 04:25:01
2 Bittner Pavel Team Picnic PostNL 170 + 00
3 Jeannière Emilien Team TotalEnergies 140 + 00
4 Rajovic Dusan Solution Tech-NIPPO-Rali 120 + 00
5 Erzen Zak Bahrain Victorious 100 + 00
6 Hofstetter Hugo NSN Cycling Team 80 + 00
7 Dekker David BEAT CC p/b Saxo 70 + 00
8 Philipsen Jasper Alpecin-Premier Tech 60 + 00
9 De Schuyteneer Steffen Lotto-Intermarché 50 + 00
10 Crabbe Tom Team Flanders-Baloise 40 + 00
11 Liepins Emils Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 30 + 00
12 Cavia Daniel Burgos Burpellet BH 20 + 00
13 Aniolkowski Stanislaw Cofidis 10 + 00
14 Meeus Jordi Red Bull-BORA-hansgrohe 10 + 00
15 Ackermann Pascal Team Jayco-AlUla 10

Frauen 130km:

1 KOOL Charlotte NED Fenix-Premier Tech 03:03:02
2 VEENHOVEN Nienke NED Team Visma | Lease a Bike 00:00
3 BALSAMO Elisa ITA Lidl-Trek 00:00
4 GILLESPIE Lara IRL UAE Team ADQ 00:00
5 CONSONNI Chiara ITA CANYON//SRAM zondacrypto 00:00
6 VAN ‚T GELOOF Marjolein NED Laboral Kutxa-Fundacion Euskadi 00:00
7 LUNDMARK Clara SWE Minimax Cycling Team 00:00
8 VERHULST-WILD Gladys FRA AG Insurance-Soudal Team 00:00
9 FIORIN Sara ITA Laboral Kutxa-Fundacion Euskadi 00:00
10 SCHWEINBERGER Kathrin AUT Human Powered Health 00:00

Ronde van Vlaanderen 2026

Männer 278km:

1 POGACAR Tadej SLO UAE Team Emirates-XRG 06:20:07
2 VAN DER POEL Mathieu NED Alpecin-Premier Tech 00:34
3 EVENEPOEL Remco BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 01:11
4 VAN AERT Wout BEL Team Visma | Lease a Bike 02:04
5 PEDERSEN Mads DEN Lidl-Trek 02:48
6 STUYVEN Jasper BEL Soudal Quick-Step 04:28
7 VERMEERSCH Florian BEL UAE Team Emirates-XRG 04:28
8 MOHORIC Matej SLO Bahrain Victorious 04:30
9 LAPORTE Christophe FRA Team Visma | Lease a Bike 05:22
10 VERMEERSCH Gianni BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:22
11 VAN DIJKE Tim NED Red Bull-BORA-hansgrohe 05:26

12 DE GENDT Aimé BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 05:34
13 NAESEN Oliver BEL Decathlon CMA CGM Team 05:39
14 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 05:39
15 SEGAERT Alec BEL Bahrain Victorious 05:39
16 MADOUAS Valentin FRA Groupama-FDJ United 05:39
17 HAGENES Per Strand NOR Team Visma | Lease a Bike 05:39
18 VALGREN Michael DEN EF Education-EasyPost 05:39
19 VAN MOER Brent BEL Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 05:39
20 HOOLE Daan NED Decathlon CMA CGM Team 05:43

Remco Evenepoel beendet Flandern-Rundfahrt auf dem Podium
Sein Debüt bei der Ronde van Vlaanderen hat Remco Evenepoel als Dritter beendet. Mit 1:11 Minuten Rückstand auf Sieger Tadej Pogacar sicherte er sich das Podium in Oudenaarde. Gianni Vermeersch, Tim van Dijke und Laurence Pithie sorgten darüber hinaus für ein starkes Teamresultat.


Plomi Foto

Die letzten 50 Kilometer absolvierte Remco dabei als Einzelkämpfer. Als es zum ersten Mal über den Paterberg ging, nutzen Pogacar und Mathieu van der Poel, mit denen Remco zu diesem Zeitpunkt noch unterwegs war, ihr Routine auf dem Kopfsteinpflaster aus. Lange Zeit betrug sein Rückstand auf das Spitzenduo nur wenige Sekunden, ehe das Loch dann doch etwas größer wurde.

Es war eine fast perfekte erste Teilnahme für mich. Und auch als Team waren wir überragend. Es hat mich an den entscheidenden Stellen super in Position gebracht. Als das Finale eröffnet wurde, haben dann die Beine entschieden. Ich glaube, dass ich auf dem Platz ins Ziel gekommen bin, den ich verdiene. Ich will auf jeden Fall wiederkommen.
— Remco Evenepoel

Einmal mehr in dieser Klassikersaison war aber auch die gesamte Teamperformance eine Klasse für sich. Gianni Vermeersch als Zehnter, Tim van Dijke als Elfter und auch Laurence Pithie auf Rang 14 konnten überzeugen. Eine vergleichbare Breite kann keine andere Mannschaft im Endergebnis vorzeigen.

Remcos dritter Platz ist ein Ergebnis, auf das er wirklich stolz sein kann. Und auch das gesamte Team ist stolz auf ihn, nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen der Art und Weise, wie er es erreicht hat. Obendrein haben wir vier Fahrer unter die Top 15 gebracht. Wir waren nicht nur dabei, wir haben das Rennen geprägt. Der dritte Platz ist der Lohn für die harte Arbeit.
— Zak Dempster, Chief of Sports

Frauen 164km:


Plomi Foto Demi Vollering 2024 beim Amstel Gold Race

1 VOLLERING Demi NED FDJ United-SUEZ 04:16:37
2 FERRAND-PREVOT Pauline FRA Team Visma | Lease a Bike 00:42
3 PIETERSE Puck NED Fenix-Premier Tech 00:42
4 KOPECKY Lotte BEL Team SD Worx-Protime 01:04
5 BACKSTEDT Zoe GBR CANYON//SRAM zondacrypto 01:04
6 SWINKELS Karlijn NED UAE Team ADQ 01:04
7 PERSICO Silvia ITA UAE Team ADQ 01:07
8 LONGO BORGHINI Elisa ITA UAE Team ADQ 01:07
9 BREDEWOLD Mischa NED Team SD Worx-Protime 01:58
10 KOCH Franziska GER FDJ United-SUEZ 01:58
11 NOOIJEN Lieke NED Team Visma | Lease a Bike 01:58
12 RÜEGG Noemi SUI EF Education-Oatly 01:58
13 BALSAMO Elisa ITA Lidl-Trek 03:45
14 PATERNOSTER Letizia ITA Liv AlUla Jayco 04:55
15 CHABBEY Elise SUI FDJ United-SUEZ 04:55
16 MOORS Fleur BEL Lidl-Trek 04:55
17 VAN ANROOIJ Shirin NED Lidl-Trek 04:55
18 GERY Célia FRA FDJ United-SUEZ 04:55
19 FERGUSON Cat GBR Movistar Team 06:53
20 COUZENS Millie GBR Fenix-Premier Tech 06:53