Archiv der Kategorie: Strassenrennen

BORA – hansgrohe belegt den zweiten Platz beim Hammer Sprint in Limburg

Beim zweiten Tag der Hammer Series in Limburg stand ein Sprintrennen in der südlichsten Provinz der Niederlande auf dem Programm. Den Teams standen 8 Runden von jeweils 12,4 km bevor und, wie am Vortag, konnten die Fahrer bei jeder Passage der Ziellinie Punkte für ihr Team sammeln. In der zweiten, fünften und achten Runde wurden doppelte Punkte vergeben. Auf der ersten Runde löste sich eine 10-köpfige Ausreißergruppe, in der sich auch Maciej Bodnar befand. Der polnische Fahrer war auch heute sehr gut in Form und konnte gleich auf den ersten beiden Runden Punkte für das Team sichern. Wenig später gelang es Teamkollege Andreas Schillinger auf die Spitzengruppe aufzuschließen, aber kurz danach zog Maciej das Tempo vorne an und setzte sich mit 4 Begleitern von der führenden Gruppe ab. Am Ende der 3. Runde sammelte er volle Punktzahl, während Andreas ebenfalls das Punktekonto von BORA – hansgrohe aufpolstern konnte. In der folgenden Runde sprintete der polnische Zeitfahrmeister als Zweiter über die Zielpassage und infolge rückte das Team aus Raubling auf den 2. Platz auf. Er zeigte seine Stärke auch auf der 5. Runde und kassierte wieder wertvolle Punkte, kurz bevor das Peloton die Spitzengruppe wieder einholte. Es dauerte nicht lange, bis ein weiterer BORA – hansgrohe Fahrer an der Spitze des Renngeschehens zu sehen war. In der vorletzten Runde gelang es Andreas Schillinger sich mit einigen Begleitern vom Feld abzusetzen und damit noch weitere wertvolle Punkte für sein Team einzufahren. BORA – hansgrohe beendete den Hammer Sprint mit 706,5 Punkten auf dem zweiten Platz, und zusammen mit den Punkten vom Vortag ist die Mannschaft aus Raubling derzeit Gesamtzweiter.
Ergebnis
01 Deceunink – Quick-Step 1.307,2 Punkte
02 BORA – hansgrohe 706,5 Punkte
03 Team Jumbo-Visma 540,7 Punkte
Reaktionen im Ziel
„Dieses Rennen ist ziemlich unvorhersehbar. Es ist aber ein spannendes Rennen, besonders für die Zuschauer und ich glaube, diese Art von Rennen hat eine Zukunft. Wie auch gestern habe ich zu Beginn versucht, Punkte zu holen, denn man weiß nie, was später kommt. Jede Runde entwickelte sich anders und wir haben alles gegeben und bei den Sprints hart gekämpft. Das ganze Team ist gut gefahren und hat alles versucht. Deshalb sind wir mit dem zweiten Platz sehr zufrieden. Wir wollten in der Top-8 vor dem morgigen Hammer Chase bleiben und das ist uns auch gelungen.“ – Maciej Bodnar

„Maciej Bodnar fuhr vom Rennbeginn bis zur drittletzten Runde an der Spitze. Das Renngeschehen war von wechselnden Spitzengruppen geprägt, aber er war immer vorne dabei. Im Moment ist er wirklich gut in Form, er war zweimal Zweiter und sammelte volle Punktzahl am Ende der 3. Runde. Aber auch die anderen Fahrer im Team zeigten sich heute sehr stark. Es gelang Andreas Schillinger zweimal in die Spitzengruppe zu kommen und er überquerte die Ziellinie im Finale als Zweiter. Sein Teamkollege Erik Baška war auch einer, der das Punktekonto vom Team aufbessern konnte. Alle sind sehr motiviert und wir gehen mit Zuversicht dem morgigen Hammer Chase entgegen.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Niklas Märkl siegt bei Youngster Coast Challenge


Niklas Märkl bei der DM 2018 in Einhausen

Niklas Märkl (Development Team Sunweb) hat seinen 2.Sieg in 2019 gefeiert. Der 20-Jährige gewann das U23-Rennen Youngster Coast Challenge im Rahmen der Bredene Koksijde Classic. Im Sprint gewann er nach 163 Kilometern vor Jarne van de Paar (Lotto-Soudal U23) und Alexander Salby (ColoQuick).
«Wir hatten erwartet, dass der Tag mit einem Sprint endet, aber die Chance bestand, dass eine Gruppe entkommen könnte, also wollten wir alle Angriffe abdecken. Die Jungs haben großartige Arbeit geleistet und wir haben im Finale eine gute Teamarbeit gezeigt, um für Niklas den Sprint vorzubereiten», sagte Sunweb-Coach Albert Timmer.

Märkl sorgte für den vierten Sieg des Teams in acht Tagen und bedankte sich bei seinen Mannschaftskameraden: «Es war ein wirklich guter Tag für uns und das Team hat perfekt zusammengearbeitet. Wir haben die Attacken früh abgedeckt und auf der lokalen Runde das Feld zusammengehalten. Die Jungs haben mich im hektischen Finale beschützt und mich aus allen Schwierigkeiten herausgehalten. Es war wirklich schön, nach der Arbeit, die das Team den ganzen Tag geleistet hatte, den Sieg zu holen.»

Koksijde war also in deutscher Hand, nachdem Pascal Ackermann auch das ELITE Rennen im Sprint gewinnen konnte.
Text/Foto: Gerhard Plomitzer

Mit Rang drei in Hongkong klettert BORA – hansgrohe zum ersten Mal auf das Podium bei der Hammer Series.

Zwei Bewerbe – Sprint und Chase – wurden heute beim Hammer Hongkong absolviert. Im Hammer Sprint, einem Kriterium mit Punktesprints, setzte sich für BORA – hansgrohe vor allem Rudi Selig in den letzten Runden in Szene, um am Ende Rang drei zu sichern. Damit ging das Team in das entscheidenden Hammer Chase mit nur 40 Sekunden Rückstand auf Mitchelton-Scott. Während die Australier ihre Führung verteidigen konnten, begann BORA – hansgrohe das Rennen mit einem gleichmäßigen Tempo. Zwar verlor das Team etwas Zeit zur Spitze, konnte allerdings die Teams dahinter auf Distanz halten. Am Ende holte sich Michelton-Scott den Gesamtsieg vor Quick-Step Floors. BORA – hansgrohe konnte auf den letzten Kilometern den Angriff von Team Sunweb noch abwehren und erreichte Rang drei beim Hammer Hongkong.
Ergebnis
01 Michelton-Scott
02 Quick-Step Floor
03 BORA – hansgrohe

Reaktionen im Ziel
„Ich muss sagen, dass das Rennen viel härter war, als erwartet. Der Kurs, mit einigen langsamen Kurven, hat immer wieder Unruhe ins Feld gebracht, zudem wurde eigentlich ständig attackiert. Obwohl es also sehr hart war, hat es dennoch Spaß gemacht. Das Format ist sehr interessant, eröffnet viele Möglichkeiten. Wir haben unseren Job heute sicherlich sehr gut gemacht. Ich wollte mich im Sprint auf die Wertungen mit doppelten Punkten konzentrieren. Das hat ganz gut geklappt, am Ende war das ganze aber eher ein Ausscheidungsrennen. Da hat Rudi heute für uns die Kohlen aus dem Feuer geholt. Alles in allem können wir sehr zufrieden sein. Auch im Chase war unsere Leistung heute Top. Das gibt uns noch zusätzliche Motivation für die Rennen nächste Woche.“ – Pascal Ackermann

„Im Sprint haben einige Teams das Rennen heute sehr aggressiv ausgelegt. Wir wollten mit Erik und Pascal auf die Wertungen mit doppelten Punkten gehen, während die anderen das Rennen kontrollieren sollten. Rudi war heute sehr stark. Er hat es am Ende die Spitzengruppe geschafft, um dort die entscheidenden Punkte zu sichern. Im Chase wollten wir schnell beginnen, um zu sehen, wo wir im Rennen stehen. Den Mittelteil sollten die Jungs dann mit etwas Reserve fahren, um am Ende noch zulegen zu können, falls Teams zu uns aufgeschlossen hätten. Diese Renneinteilung hat perfekt funktioniert, wir konnten den Angriff von Sunweb abwehren und uns so Rang drei sichern.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

ÖRV-Juniorinnen und Juniorinnen bei Rad-WM in Innsbruck


Der Österreichische Radsport-Verband gibt die StarterInnen der Einzelzeitfahr- und Straßenbewerbe der Kategorien Juniorinnen und Junioren bekannt. Während die Erwartungen bei den Junioren gedämpft sind, könnte die Tirolerin Laura Stigger für eine ganz große Überraschung sorgen.

Junioren-Nationaltrainer Jure Pavlic schickt je zwei Athleten ins Zeitfahren und Straßenrennen bei der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol – zwei Athleten aus der Steiermark und je einen aus Nieder- und Oberösterreich. Am Dienstag, den 25. September, bestreiten Valentin Götzinger (Weinitzen/Stmk) und Maximilian Kabas (Purgstall an der Erlauf/NÖ) das Zeitfahren. Am Donnerstag, den 27. September, sind die beiden Steirer Martin Messner (Zeltweg/Stmk) und Jakob Reiter (Walding/OÖ) im Einsatz. „Leider haben wir gerade heuer erstmals keine zusätzliche Startplätze für die Host Nation Österreich für das Straßenrennen der Junioren bekommen. Daher können wir beim Straßenrennen auf Grund des UCI Nationscuprangkings nur zwei Athleten aufstellen. Die beiden Jungs sind sehr gut drauf. Aber wegen der Tatsache, dass wir nur ein Schrumpfteam aufstellen können, erübrigt sich die Überlegung der Kapitänsrolle in unserem Team“, beschreibt Pavlic.

Weltmeisterin Laura Stigger als Joker
Beim Einzelzeitfahren der Juniorinnen wird keine Österreicherin an den Start gehen. Vier Juniorinnen sind dann aber beim Straßenrennen am Donnerstag, den 27. September, im Einsatz. Nationaltrainer Richard Kachlmaier traut dabei der zweifachen Junioren-MTB-Weltmeisterin Laura Stigger aus Haiming/Ötztal einiges zu: „Laura ist sicherlich von den physischen Möglichkeiten die Fahrerin, der man eigentlich so gut wie alle Überraschungen zutrauen kann. Es wird davon abhängen, wie sie erstens mit dem Positionsverhalten im relativ großen Fahrerfeld und zweitens mit dem taktischen Verständnis für speziell relevante Rennsituationen zurechtkommt. Aber ich denke, dass wir ihr alles zutrauen können.“
Neben Laura starten auch die Linzerin Tina Berger-Schauer, die Aufsteigerin der Saison im österreichischen Junioren-Rennradsport. Ihr traut Kachlmaier einen Platz unter den Top 25 zu. Die rot-weiß-rote Fahne vertritt auch die „Erstjährige“ Hannah Streicher aus Waidhofen/Ybbs, die heuer solide Ergebnisse im In- und Ausland erzielt hat, sowie Katharina Kreidl. Die Athletin aus Kolsass/Tirol bestreitet wie Streicher ihr erstes Jahr als Juniorin und liegt im laufenden Österreich-Cup an der dritten Stelle.
Homepage: www.radsportverband.at
———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Stevens Schubert Racing Team

Nico Wollenberg zeigt sich bei der Kids Tour
Teamyoungster Nico Wollenberg hat auf der Internationalen Kids Tour in Berlin eine gute Leistung gezeigt. Sein älterer Bruder Tim hatte Pech bei einem Kriterium.
Die internationale Kids Tour in Berlin gilt als eines der bekanntesten Jugendrennen Europas. Schon John Degenkolb startete bei diesem Wettbewerb. Von dessen Karriere ist Nico noch weit entfernt, doch bei seiner Premiere zeigte der 11-Jährige in der U13 sein Können. Als Jungjahrgang wollte er vor allem wichtige Erfahrungen sammeln. Am Freitag hatte Nico sein erstes Einzelzeitfahren. Dabei erwischte er als einer der ersten Fahrer auf der Strecke mit Regen und Wind schwere Bedingungen. Dafür schlug sich der Stevens-Fahrer mit Platz 34 von 96 Startern achtbar. Der Samstag begann mit dem Mannschaftszeitfahren. Leider verlor das bayerische Team von Nico früh seinen vierten Fahrer und damit viel Zeit, da sie öfter in der Führung fahren mussten. So fiel Nico in der Gesamtwertung auf Platz 36 zurück. Die Etappen 3 und 4 waren dann klassische Rundstreckenrennen. Hier zeigte Nico seine Stärken und fuhr immer an der Spitze des Feldes. Er ging alle Ausreißversuche mit und schaffte es, mit einem 35. und 18. Platz sich in der Gesamtwertung auf den 28. Rang nach vorne zu arbeiten

Nicos Bruder Tim war an diesem Wochenende bei einem 63 km langen Kriterium im rheinland-pfälzischen Lingenfeld. Der Juniorenwettbewerb des 18-Jährigen wurde zusammen mit der Elite C-Klasse gestartet. Dadurch war das Feld gut besetzt und es waren etwa 45 Fahrer dabei. Gleich in den ersten Wertungen holte sich Tim wichtige Punkte. Nach der Hälfte des Rennens gelang es einer Vierergruppe mit C-Klasse-Sportlern wegzufahren. Dahinter machte Tim in der Verfolgergruppe Druck und nach ein paar Runden gelang es ihm, die Lücke zu den Ausreißern zu schließen. Dabei nutzten einige Kontrahenten seinen Windschatten und fuhren mit. So wurde es am Ende noch mal spannend und die letzte Wertung musste die Entscheidung bringen. Leider fuhr ein etwas übermotivierter Sportler Tim in der letzten Kurve ins Rad und erwischte dabei sein Schaltwerk. Tim konnte nicht mehr in den größten Gang schalten und war im Sprint aus dem Rennen. Schade, aber der zweite Platz ist auch aller Ehren wert.
Vor dem Rennen in Lingenfeld war Tim zehn Tage mit der MTB-Nationalmannschaft in Lenzerheide zur WM-Streckenbesichtigung. Dort findet am zweiten Septemberwochenende die WM statt. Seine gute Form hatte Tim davor schon bei einem Bundesligarennen auf der Straße in Bellheim (Rheinland-Pfalz) gezeigt. Die 140 km waren seine bislang längste Strecke in einem Wettbewerb. Nach einer Flucht mit einem weiteren Fahrer nach ca. 100 km konnte Tim zwar eine Sprintwertung für sich sichern, doch das Duo wurde kurze Zeit später von der Verfolgergruppe wieder eingeholt. Am Ende fehlten dann etwas die Körner, sodass es zu einem 13. Platz reichte.
Viele Grüße
Euer Stevens Schubert Racing Team

Stevens Schubert Racing Team
http://www.stevens-schubert-racing.de
https://www.facebook.com/Stevens-Schubert-Racing-Team-256760601013381/?fref=ts
https://www.flickr.com/photos/154693174@N07/

Patrick Schelling wird sensationell Zweiter an der Schweizer Straßenmeisterschaft!

Patrick Schelling wird sensationell Zweiter der Schweizer Straßenmeisterschaft 2018! Team Vorarlberg Santic mit starken Auftritten und UCI Punkten an den nationalen Meisterschafen 2018. Steimle, Geismayr, Schelling und Co. in Form – Letzter Test für die 70. Int. Österreich Rundfahrt (Start 7. Juli in Feldkirch)!
Als letzten Formtest für die am kommenden Samstag in Feldkirch (Vorarlberg) startenden Österreich Radrundfahrt, standen an diesem Sonntag die europaweiten Straßenmeisterschaften zur Austragung. Die Team Vorarlberg Santic Profis kämpften in ihren Ländern und somit an fünf Fronten.
Österreich – Kahlenberg / Wien (180 Kilometer) – Geismayr auf Rang 7!
Wien ist anders. Und vor allem alles andere als flach. Zehn Mal hinauf zum Kahlenberg selektierte das Feld bereits zu Rennbeginn. Im Ausscheidungsrennen hielt lange Manuel Bosch die Spitzengruppe in Funktion. Nach der Einholung kämpfte sich Bosch komplett am Ende seiner Kräfte als 17. ins Ziel. Stark heute aber Daniel Geismayr. Er kann zwar der Attacke von Großschartner (BORA Hans grohe), welcher sich als neuer Staatsmeister heißen lassen darf nicht folgen, wird aber super starker Siebenter. Er zeigt sich in starker Verfassung – ein gutes Zeichen in Richtung Ö-Tour!
Result: https://www.computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=180701&lang=de

Schweiz – Schneisingen (200 Kilometer) SENSATIONELLER Patrick Schelling –Vizeschweizermeister!
Fünf Mann hoch in der Schweiz – und die Team Vorarlberg Santic Fahrer zeigten ihre Ambitionen und gute Form. Gian Friesecke und Roland Thalmann waren auch heute wieder die aktivsten Fahrer im Feld. Sie führen die Spitzengruppe bis in das Finale. Thalmann muss mit Krämpfen bei großer Hitze (31 Grad) reißen lassen. Friesecke kämpft gegen die Einholung bis zum Schluss und sichert sich Rang zehn sowie die Bergwertung. In der letzten Runde zündet dann Patrick Schelling den Turbo und attackiert solo. Steve Morabito (Groupama FDJ) kann zu ihm aufschließen. Zehn Kilometer vor dem Ziel meldet Radio Tour 50 sec für das Duo. UND sie kommen durch – im Zielsprint setzt der World Tour Fahrer Morabito ganz knapp gegen Schelling durch!!! Eines der größten Erfolge für Patrick Schelling – das ganze Team Vorarlberg Santic gratuliert!
Result: https://www.procyclingstats.com/race/nc-switserland/2018/result/overview

Deutschland – Einhausen (228 Kilometer) – Jannik Steimle ausgezeichneter 8.!
Die Youngsters waren heute am Werk gegen die Top Sprinter und World Tour Stars rund um Tony Martin und Andre Greipel. „Luki“ Meiler war den ganzen langen Tag in der Spitzengruppe u konnte so Jannik Steimle den Rücken frei halten. Martin Meiler erledigt seinen Job als Helfer für Jannik perfekt. Steimle fightete im Massensprint im Konzert der Top Stars mit und wird als einer der Jüngsten Fahrer ausgezeichneter Achter. Pascal Ackermann (BORA Hans grohe) gewinnt vor John Degenkolb (Trek Segafredo) und Max Walscheid (Sunweb).
Result: https://www.procyclingstats.com/race/nc-germany/2018/result

Italien – Darfo Boario (233 Kilometer)
Neuer Italienischer Meister ist der Elia Viviani (Quick Step) vor Giovanni Visconti (Bahrain Merida) und Team Kollegen Domenico Pozzovivo. Davide Orrico zeigte sich sehr aktiv bis zum letzten Drittel des Rennens, beendete das Rennen nach knapp sechs Stunden auf Rang 39. Die Form passt.
Result: https://www.procyclingstats.com/race/nc-italy/2018/result

Belgien – Binche (223 Kilometer)
Joeri Stallaert ist back! Der smarte Sprinter, welcher mit einer langfristigen Viruserkrankung monatelange ausgefallen ist, konnte das hart gefahrene Rennen in Belgien (44,78 km/h) auf Rang 72 beenden. Mehr als die Hälfte der Profis stiegen vorzeitig vom Rad. Joeri startet im Juli an mehreren Pro Race Rennen in Belgien und stößt Ende Juli wieder zum Team!
Result: https://www.procyclingstats.com/race/nc-belgium/2018
Next race:
Int. Österreich Rundfahrt UCI 2.1 (07. – 14.07.)
@Team Vorarlberg Santic

Spitzenbesetzung bei der Deutschland Tour – elf WorldTeams starten


Gleich zur Premiere kann die Deutschland Tour ein hochkarätiges Peloton erwarten. Elf Mannschaften aus der höchsten Kategorie, der UCI WorldTour, haben sich für die viertägige Rundfahrt (23. – 26. August) angemeldet. Angeführt wird die Teamliste dieser UCI WorldTeams von den beiden deutschen Mannschaften Bora-hansgrohe und Team Sunweb sowie dem Team Katusha Alpecin. Für diese Teams mit einem großen Kontingent an deutschen Fahrern ist Deutschlands einziges Etappenrennen der Männer-Elite ein ganz besonderer Termin im Radsportkalender.
Die Fans können sich auch auf die internationalen Spitzen-Teams mit deutschen Fahrern freuen: Quick-Step Floors, AG2R La Mondiale, Lotto Soudal, Movistar Team und Team Sky werden an der Deutschland Tour teilnehmen. Die Mannschaften Bahrain-Merida, BMC Racing Team und Team Dimension Data runden die Startliste der WorldTeams ab.
Neben deutschen Spitzen-Fahrern, wie André Greipel, Marcel Kittel und Tony Martin, planen auch die jungen Top-Sprinter, um Pascal Ackermann, Max Walscheid und Rick Zabel, ihren Start bei der neuen Deutschland Tour.

Insgesamt werden 22 Teams mit jeweils sechs Fahrern die vier Etappen der Deutschland Tour in Angriff nehmen. Zusätzlich zu den elf UCI WorldTeams werden sieben Mannschaften der UCI Professional Continental-Kategorie starten. Dazu ist ein Startplatz für vier deutsche UCI Continental Teams fest reserviert. Die deutschen Kontinentalteams kämpfen derzeit bei den Rennen der UCI Europe Tour und in der Rad-Bundesliga um die Qualifikation für die Deutschland Tour. Nach Abschluss der Deutschen Meisterschaften in Einhausen erhalten die zwei besten Mannschaften im jeweiligen Ranking ihre Einladung.
Die Mannschaften und ihre Fahrer werden sich bereits am Vorabend der Deutschland Tour, am 22. August, am Deutschen Eck in Koblenz spektakulär den Fans präsentieren.

Pressebüro Deutschland Tour | FlessnerSchmitz GmbH | Sandra Schmitz
www.cycling-pr.com | +49 160 973 89898 | sandra@flessnerschmitz.com

Team Lotto Kern-Haus News: Jonas Rutsch wird Deutscher Vizemeister der U23


Bei den Deutschen U23-Meisterschaften vor den Toren Unnas musste sich Jonas Rutsch nur Titelverteidiger Max Kanter geschlagen geben und sicherte sich die Silbermedaille und somit den Vizetitel.
Im Rahmen der Drei-Länder-Meisterschaft, an der auch die Schweizer und Luxemburger teilnahmen und ihren U23-Meister ausfuhren, setzte sich nach 170 Kilometern vor den Toren Unnas Max Kantner im Sprint vor Marcel Franz (Herrmann) und Jonas Rutsch (Lotto-Kern Haus) durch. Allerdings wurde Franz wegen einer Welle im Sprint distanziert, so dass Jonas Rutsch die Silbermedaille bekam und zum Vize-Meister gekürt wurde.
Die Drei-Länder-Meisterschaft wurde zunächst von einem Solisten bestimmt, der sich früh im Rennen lösen konnte und eingangs der fünften von 16 Runden einen Vorsprung von drei Minuten auf das Feld herausfahren konnte.
In der Folgezeit rückte das Feld immer näher an den Spitzenreiter heran, was zwei Verfolger nutzten, um nach vorne zu springen. Nach 110 Kilometern hatte das Trio einen Vorsprung von 90 Sekunden, der sich allerdings auf 2:15 vergrößerte, als im Feld nach einigen Attacken etwas Ruhe eingekehrt war.
30 Kilometer vor dem Ziel lagen nur noch zwei Minuten zwischen dem Feld, das von Lotto Kern-Haus und Sunweb Development angeführte wurde, und dem auf zwei Fahrer geschrumpften Spitzenduo.
Auf den Schlusskilometern rückte das Feld Sekunde um Sekunde heran, so dass es 3000 Meter vor dem Ziel um den letzten Ausreißer geschehen war. So kam es zum Sprint, bei dem Jonas Rutsch mit einer starken Leistung die Silbermedaille gewinnen konnte.
Ihr Presseteam
TEAM LOTTO KERN-HAUS

Team Vorarlberg Santic


Wie cool ist das denn! Lukas Rüegg holt sich als Einzelfahrer den Schweizer U23 Titel!
Patrick Schelling Gesamt Dritter der 9. Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2 – Team Vorarlberg Santic dominiert Mannschaftswertung. Davide Orrico Sechster auf Schlussetappe!

Lukas Rüegg hat sie alle überrumpelt und abgezockt!
An den gemeinsam durchgeführten Meisterschaften von Deutschland, Schweiz und Luxemburg in Unna (GER) über 171 Kilometer (knapp 200 Starter) waren Lukas Rüegg (SUI) und Martin Meiler (GER) als Einzelkämpfer im Einsatz, da Jannik Steimle krankheitsbedingt absagen musste. „Youngster“ Meiler unterstützte seinen Team Kollegen Rüegg bis ins Finale – dieser fuhr im schweren bergauf Sprint auf Rang drei und kürte sich als bester Schweizer zum neuen U23 Meister seines Landes!!! Auch Martin Meiler fuhr ein starkes Rennen und kommt im vorderen Bereich ins Ziel! Congrats!!!!

Team Vorarlberg Santic selektiert auch Schlussetappe!
Davide Orrico wird heute auf der 137 Kilometer langen Schlussetappe von Traun nach Ternberg Sechster. Daniel Geismayr Elfter – dies nach einer sehr starken Vorstellung auf der ganzen Etappe, an welcher die Cracks aus dem Ländle das Zepter an den Anstiegen in die Hand nahmen und das Feld „zerstückelten“. Es siegt der Belgier Quinten Herrmans (Telenet).
Patrick Schelling am Podium der Gesamtwertung – Geismayr drittbester Österreicher – Team Vorarlberg Santic holt Mannschaftswertung!
Patrick Schelling (3.), Roland Thalmann (6.), Daniel Geismayr (7.), Davide Orrico (9.) holen allesamt UCI Punkte und wurden von ihren Kollegen Patrick Jäger und Gian Friesecke perfekt unterstützt. So macht es Spaß, besonders wenn man die Team Wertung betrachtet – klarer Sieg von 24 gestarteten Teams. Daniel Geismayr platziert sich zudem als drittbester Österreicher hinter Rundfahrt Sieger Stephan Rabitsch und Riccardo Zoidl.
Die letzten beiden Etappen sind ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Ein Lob an den Veranstalter welcher die konstruktive Kritik zu Herzen genommen hat im Sinne der Profis!

Kader: D. Orrico, P. Jäger, P. Schelling, R. Thalmann, G. Friesecke, D. Geismayr
Result: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2018/stage-4
https://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2018/180617/4._Etappe.pdf

Next race:
Le Tour de Savoie Mont Blanc (FRA) UCI 2.2 (21.-24.06.)

Contact:
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at
Presseservice Team Vorarlberg Santic

THE ACHIEVEMENT OF A LIFETIME: JULES BUYSSE (II/X)


© Presse Sports
Far behind riders of the stature of Eddy Merckx, Bernard Hinault and Mark Cavendish, in the history of the Tour de France there have been almost three hundred men who only got a fleeting taste of glory. As the countdown to the start of the race on 7 July continues, letour.fr is retracing the steps of 10 champions who clinched a single stage win. On the 1926 Tour de France, Belgium’s Jules Buysse won the opening stage of the edition dominated later by his big brother Lucien Buysse. One of the most demanding in the history of cycling…
It wasn’t a Tour like any other. For its 20th edition, the Tour and its 126 riders headed to Paris, but then they boarded a train at Gare de Lyon for the voyage to Evian for the first start in the history of the race outside Paris. On this day, water wasn’t just coming from the famous mountain source; the spa resort was under a downpour when the peloton gathered at two in the morning for an opening stage of 373 kilometres to Mulhouse. Two-time defending Tour winner, Ottavio Bottecchia was the pre-race favourite in the Automoto-Hutchinson team where among his team mates was the runner-up from the previous year, Lucien Buysse. But between Evian and Mulhouse, it was his 24-year old brother, Jules Buysse, who stole the headlines. In top form, the Belgian rider easily maintained the pace of the leaders and was in the leading group of five riders when Bottecchia, “The Bricklayer from Friuli” was dropped following three punctures, losing a significant amount of time. Later, Jules Buysse took advantage of the problems of the last rider on his wheel, Joseph Pé, to continue his solitary ride to victory… over 161 kilometres.
5,745 kilometres
At the conclusion of this day spent in the Jura and Alsace mountains, Jules Buysse donned the first Yellow Jersey of the 1926 edition, and the consequences were already imposing for his adversaries. The group of his first pursuers arrived in Mulhouse 13 minutes adrift, but it was even worse for the favourites. Lucien Buysse was at 25 minutes, Bottecchia was at 34 and Luxembourg’s Nicolas Frantz was 50 minutes down from the leader. And it was only the beginning. Two days later, the young Buysse was beaten soundly by his compatriot Gustave van Slembrouck, but the longest Tour in history at 5,745 kilometres, wasn’t finished delivering surprises. In the Pyrenees, the peloton experienced one of its cruellest days on the road from Bayonne to Luchon. This time, it was really the “the convicts of the road” that attacked on the Aubisque, Tourmalet and the Peyresourde in terrible weather conditions. In accordance with family tradition, Lucien Buysse put in a solo attack after 180 kilometres. There were only 143 more to ride. At Luchon, the gaps recorded were enormous and Bottecchia, who wasn’t at his best physically, retired like a large number of the riders. 54 from 76 finished the stage and several took a bus… without paying! The Yellow Jersey was now Lucien’s and he wore it wall the way to the Parc des Princes in Paris. This was the Buysse year.
@ASO

Sagan holt zum siebenten Mal die Punktewertung an der Tour de Suisse, Bodnar zum Abschluss auf Rang vier


Mit einer starken Leistung im Zeitfahren verabschiedet sich Maciej Bodnar von der Tour de Suisse. Der polnische Zeitfahrspezialist von BORA – hansgrohe beendet das Rennen gegen die Uhr auf Rang 4 mit 26 Sekunden Rückstand zum Tagessieger S. Küng. Peter Sagan holt sich einmal mehr die Punktewertung der Tour de Suisse, während R. Porte den Gesamtsieg feiert.
Die Etappe
Zum Abschluss der Tour de Suisse 2018 stand heute ein Einzelzeitfahren auf dem Programm. Der Kurs rund um Bellinzona war 34 Kilometer lang, und als flach einzustufen. Zwar war es schwierig auf einigen kleinen Wellen den Rhythmus zu halten, dennoch kam die Strecke den echten Rollern im Feld, also den Spezialisten im Kampf gegen die Uhr entgegen.
Teamtaktik
Nachdem für BORA – hansgrohe keine Top-Platzierung in der Gesamtwertung mehr auf dem Spiel stand, ging es heute einzig für Maciej Bodnar darum, ein möglichst gutes Ergebnis in der Tageswertung einzufahren. Als ausgewiesener Spezialist galt Bodnar heute als einer der Kandidaten für den Tagessieg. Alle anderen BORA – hansgrohe Profis hatten ihr Augenmerk bereits auf die Regeneration in Richtung der nationalen Meisterschaften gerichtet.
Das Rennen
Um 13:25, als einer der ersten Fahrer, ging Maciej Bodnar auf die Strecke. Vom Start weg setzte Bodnar Bestmarken, bei 19,7 km übernahm er die Spitze in einer Zeit von 24:08, 25 Sekunden schnelle als der beste Fahrer vor ihm. Bis zum Ende konnte Bodnar seinen Rhythmus sogar noch steigern, und lag im Ziel sogar 1:16 vor dem bis dato Führenden. Die neue Bestmarke hieß nun 40:10, ein starker Auftritt, der hoffen ließ, doch nun begann das große Zittern. C. Meyer war der ersten Fahrer, der an der Zwischenzeit die Marke von Bodnar unterbieten konnte. Im Ziel lag er aber hinter dem Polen von BORA – hansgrohe. Nach etwa einer Stunde im „Hot Seat“ war es dann aber soweit, S. Andersen war um 7 Sekunden schneller, damit war der Traum vom Etappensieg für Bodnar ausgeträumt. Am Ende gewann S. Küng das Einzelzeitfahren in Bellinzona, Maciej Bodnar landete im Tagesergebnis auf Rang 4 mit 0:26 Rückstand. In der Punktewertung der Tour de Suisse gab es keine Veränderung mehr, Peter Sagan holte sich zum 7. Mal das schwarze Trikot des Punktbesten.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin zufrieden heute, meine Beine werden immer besser. Der Kurs war gut für mich, ich habe mich zu Beginn etwas zurückgehalten, dafür konnte ich am Ende noch richtig zulegen. Ich muss immer noch hart arbeiten, um bei der Tour meine Top-Form zu erreichen, aber zuerst werde ich kommenden Freitag noch bei den polnischen Meisterschaften antreten.“ – Maciej Bodnar
„Alles in allem können wir mir der Tour de Suisse zufrieden sein. Wir wollten zumindest eine Etappe gewinnen, das haben wir mit Peter geschafft, in jedem Sprint nah dran war. Heute hat Maciej Bodnar eine starke Leistung im Zeitfahren gezeigt. Auch Gregor Mühlberger hat in den Bergen aufgezeigt. In der Gesamtwertung hat es leider nicht nach Plan geklappt, aber das kommt vor. Patrick ist einen tollen Giro gefahren, er war hier einfach nicht mehr frisch genug, hat der Mannschaft aber viel geholfen. Ich denke, für die Tour sollten wir bereit sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
Zeitfahren letzte Etappe:
1. Stefan Küng (BMC)
2. Sören Kragh Andersen (Sunweb) + 0:19 Minuten
3. Tejay van Garderen (BMC) + 0:23
4. Maciej Bodnar (Bora-hansgrohe) + 0:26
5. Michael Matthews (Sunweb) + 0:26
Gesamtwertung Endstand:
1. Richie Porte (BMC)
2. Jakob Fuglsang (Astana) + 1:02 Minuten
3. Nairo Quintana (Movistar) + 1:12
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) + 1:20
5. Wilco Kelderman (Sunweb) + 1:21