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Tour of the Alps 22 Teams

DIE 22 MANNSCHAFTEN DER TOUR OF THE ALPS 2021

UCI WORLD TEAMS
Astana-Premier Tech (Kasachstan)
Bahrain-Victorious (Bahrain)
Bora-Hansgrohe (Deutschland)
EF-Education Nippo (USA)
Groupama-FDJ (Frankreich)
INEOS Grenadiers (Großbritannien)
Israel Start-Up Nation (Israel)
Movistar Team (Spanien)
Team BikeExchange (Australien)
Team Qhubeka-Assos (Südafrika)
Trek-Segafredo (USA)
UAE-Team Emirates (Vereinigte Arabische Emirate)

UCI PRO TEAMS
Androni Giocattoli-Sidermec (Italien)
Bardiani-CSF-Faizané (Italien)
Caja Rural-Seguros RGA (Spanien)
Eolo-Kometa (Italien)
Gazprom-Rusvelo (Russland)
Team Arkéa-Samsic (Frankreich)
Uno-X Pro Cycling Team (Norwegen)
Vini Zabù-Brado-KTM (Italien)

CONTINENTAL TEAMS
Tirol KTM Cycling Team (Österreich)

NATIONAALMANNSCHAFT
Italien

Die 22 Mannschaften der TOUR of the ALPS 2021


Nach der Corona-bedingten Absage der Tour of the Alps 2020 startet die grenzüberschreitende Etappenrundfahrt in den drei Euregio-Regionen in diesem Jahr neu durch – und das wie! Nachdem bereits vor einiger Zeit bekannt wurde, dass sowohl Streckenprofil als auch Etappenstandorte aus dem Vorjahr bestehen bleiben, steht nun auch das hochklassige Teilnehmerfeld der bevorstehenden Ausgabe der Rundfahrt fest.
Enthüllt wurde das 22 Teams umfassende Teilnehmerfeld im Rahmen der Mannschaftspräsentation am Freitag, 22. Januar, die via Live Streaming über die Bühne ging. Die digitale Veranstaltung wurde auf der Website und den sozialen Kanälen der Tour of the Alps, den Plattformen von PMG Sport sowie Sport Tirol, RadMarathon, RadSport News, Rennrad, K19 Web TV, Tuttobiciweb, La Repubblica übertragen.
An der Präsentation nahmen Vertreter der drei territorialen Partner, unter deren Schirmherrschaft die Tour of the Alps ausgetragen wird, teil: Wolfgang Töchterle (Marketingleiter von IDM Südtirol) und Florian Phleps (Managing Director von Tirol Werbung) waren ebenso dabei wie Maurizio Rossini (CEO von Trentino Marketing). Außerdem kamen der zweifache Straßenrad-Weltmeister Paolo Bettini, der Cheftrainer des italienischen Radnationalteams, Davide Cassani, der Team Manager der Mannschaft Eolo-Kometa, Ivan Basso, der sportliche Leiter von Astana Premier Tech, Giuseppe Martinelli, die beiden Ineos-Grenadiers-Fahrer Tao Geoghegan Hart und Filippo Ganna, Simon Yates vom Team Bike Exchange, sowie die Verantwortliche für Marketing und Medienrechte von PMG Sport, Ginevra Cividini, zu Wort. Auch Giacomo Santini, Präsident des GS Alto Garda, und Maurizio Evangelista, General Manager der Tour of the Alps, waren beim Online-Event anwesend.
Alle Radsport-Liebhaber dürfen sich auf eine Tour of the Alps der Superlative freuen, die vom 19. bis 23. April die Euregio-Gebiete Tirol-Südtirol-Trentino durchquert. Unter den 22 Mannschaften, die bei der Rundfahrt mit Start in Brixen dabei sein werden, befinden sich nicht weniger als zwölf UCI World Tour Teams. Noch nie zuvor war die Anzahl an World Tour Teams beim vom G.S. Alto Garda organisierten Etappenrennen so hoch wie heuer. Es verwundert daher kaum, dass der Veranstalter die Zahl der Mannschaften, welche sich in der Alpenregion in Schuss für den kurz darauf stattfindenden Giro d’Italia bringen wollen, erstmals von 20 auf 22 erhöht hat.

Ebenso wie in den vergangenen Jahren ist das Team INEOS-Grenadiers auch 2021 mit von der Partie. Die Mannschaft des letztjährigen Giro-Triumphators Tao Geoghegan Hart gehört zu den stärksten Teams der Welt – ob der junge Brite bei der Tour of the Alps tatsächlich am Start sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass er sich im Rahmen der grenzüberschreitenden Rundfahrt den Feinschliff für den Giro d’Italia holen wird.

Der Stern des amtierenden Giro-Siegers ging ausgerechnet bei der letzten Ausgabe der Tour of the Alps im Jahr 2019 auf, als er in der Gesamtwertung hinter seinem Teamkollegen Pavel Sivakov den zweiten Platz belegte. „Ich habe bei der TotA schon zwei Etappen gewonnen und hoffe, wieder in die Alpenregion zurückkommen zu können – auch, um einen persönlichen Kreis für mich zu schließen“, ließ Geoghegan Hart via Videobotschaft aus dem Trainingslager in Gran Canaria verlauten. In den Reihen des Team INEOS sicher vertreten sein wird Zeitfahrweltmeister Filippo Ganna, der die grenzüberschreitende Rundfahrt zum ersten Mal in Angriff nimmt.

Für die Mannschaft Trek-Segafredo steigt Vincenzo Nibali in den Sattel. Der routinierte Italiener nutzt die Tour of the Alps auch in diesem Jahr, um sich bestmöglich auf den Giro d’Italia einzustimmen.
Für die TotA 2021 haben sich auch die Mannschaft Groupama-FDJ mit dem Sieger der 2018er-Ausgabe, Thibaut Pinot, Bora-Hansgrohe mit Emanuel Buchmann, das neue Team von Chris Froome, Israel Start-Up Nation, Qhubeka-ASSOS mit Fabio Aru, Bahrain-Victorious mit Mikel Landa, sowie das Team Astana-Premier Tech mit Aleksandr Vlasov angekündigt.
Im Rahmen der diesjährigen Tour of the Alps kehren das bärenstarke UAE Team Emirates sowie EF Education Nippo auf die Straßen der Euregio-Gebiete zurück. Zusätzlich dazu feiern mit dem Team BikeExchange und dem Team Movistar zwei namhafte Mannschaften bei der grenzüberschreitenden Rundfahrt ihr Debüt: Während das Team Bike Exchange bei der TotA vom Kletterspezialisten und Vuelta-Sieger von 2018, Simon Yates, angeführt wird, reist das Team Movistar mit dem neuen Kapitän Miguel Angel Lopez in die Alpenregion.
Neben den 12 World Tour Teams stellen sich acht renommierte Profi-Mannschaften der anspruchsvollen Tour of the Alps 2021. Vier davon, nämlich Androni Giocattoli-Sidermec, Bardiani-CSF-Faizané, Vini Zabù-Brado-KTM und Eolo-Kometa, kommen aus Italien. Besonders gespannt sein darf man auf das junge Team Eolo-Kometa von Ivan Basso und Alberto Contador, das erst seit kurzem auf Pro-Continental-Niveau fährt und zum ersten Mal bei der TotA dabei ist.
Bei den ausländischen Profi-Mannschaften stechen das Team Gazprom-Rusvelo mit dem starken Bergfahrer Ilnur Zakarin und das Team Arkéa-Samsic mit Nairo Quintana besonders ins Auge. Sollte Quintana heuer beim Giro d’Italia Jagd auf das Rosa Trikot machen, steigt er wohl auch bei der Tour of the Alps in den Sattel und gehört dann selbstverständlich zu den heißesten Eisen im Kampf um den Gesamtsieg. Auch das spanische Team Caja Rural-Seguros RGA und die junge norwegische Mannschaft Uno-X Pro Cycling Team haben ihre Teilnahme an der TotA bestätigt.

Vervollständigt wird das Teilnehmerfeld von der österreichischen Continental-Mannschaft Tirol KTM Cycling Team sowie der italienischen Nationalmannschaft von Cheftrainer Davide Cassani. „Die Tour of the Alps zeichnet sich durch ihre wunderschönen und spektakulären Etappen aus: Diese sind einerseits anspruchsvoll, andererseits aber nicht übermäßig lang. Sicherlich werden einige Top-Athleten, welche die Rundfahrt bestreiten, mit einem Auge auf den Giro d’Italia schielen – dennoch hat die TotA in den letzten Jahren stetig an Bedeutung dazugewonnen, sodass der Gesamtsieg als prestigereicher Erfolg mit entsprechender Relevanz verstanden werden kann“, so Cassani.

DIE 22 MANNSCHAFTEN DER TOUR OF THE ALPS 2021

UCI WORLD TEAMS
Astana-Premier Tech (Kasachstan)
Bahrain-Victorious (Bahrain)
Bora-Hansgrohe (Deutschland)
EF-Education Nippo (USA)
Groupama-FDJ (Frankreich)
INEOS Grenadiers (Großbritannien)
Israel Start-Up Nation (Israel)
Movistar Team (Spanien)
Team BikeExchange (Australien)
Team Qhubeka-Assos (Südafrika)
Trek-Segafredo (USA)
UAE-Team Emirates (Vereinigte Arabische Emirate)

UCI PRO TEAMS
Androni Giocattoli-Sidermec (Italien)
Bardiani-CSF-Faizané (Italien)
Caja Rural-Seguros RGA (Spanien)
Eolo-Kometa (Italien)
Gazprom-Rusvelo (Russland)
Team Arkéa-Samsic (Frankreich)
Uno-X Pro Cycling Team (Norwegen)
Vini Zabù-Brado-KTM (Italien)

CONTINENTAL TEAMS
Tirol KTM Cycling Team (Österreich)

NATIONAALMANNSCHAFTEN
Italien

Tour of the Alps 2021


Auch wenn die Rennradsaison noch nicht begonnen hat, so scharren die Veranstalter der TotA bereits mit den Hufen: Bis zur diesjährigen Rundfahrt (19. – 23. April 2021), die erstmals überhaupt auf Südtiroler Boden in Brixen gestartet wird, fehlen nämlich keine 100 Tage mehr.
Die erste offizielle Veranstaltung der Tour of the Alps 2021 geht schon im Januar über die Bühne. Am Freitag, 22. Januar, werden um 17 Uhr die 22 Teams, die im April auf den Straßen der Euregio-Region für Spektakel sorgen, der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Mannschaftsvorstellung wird via Online Streaming auf den Facebook- und YouTube-Kanälen der TotA sowie der Plattform PMG Sport live übertragen. Im Rahmen des Events kommen Fahrer, Trainer und andere Persönlichkeiten zu Wort – alle Radsportfans dürfen sich auf ein reichhaltiges Programm mit geballtem Know-how freuen.

Das Teilnehmerfeld der Tour of the Alps ist in diesem Jahr einmal mehr hochkarätig besetzt. Da sich erneut zahlreiche „UCI World Tour Teams“ angekündigt haben, ist auch 2021 für eine spannende Rundfahrt auf höchstem Niveau gesorgt. Die starke Präsent der Top-Mannschaften hat letztendlich dazu geführt, dass sich die Veranstalter des GS Alto Garda dazu entschlossen haben, die Anzahl der teilnehmenden Teams von 20 auf 22 zu erhöhen. Da sich die TotA mit ihren fünf kurzen, aber selektiven Etappen als idealer Härtetest im Hinblick auf den Giro d’Italia etabliert hat, verwundert das erstklassige Teilnehmerfeld wenig.
Die Gewinner und Hauptprotagonisten der letzten Ausgaben der Tour of the Alps gehören allesamt zur Crème de la Crème der internationalen Radsport-Szene: Der Sieger der 2017er-Ausgabe, Geraint Thomas, ließ ein Jahr später den Triumph bei der Tour de France folgen. Thibaut Pinot (Gewinner 2018) nutzte die Rundfahrt in der Alpenregion, um sich auf den Giro d’Italia einzustimmen und sicherte sich im selben Jahr den Sieg bei der Lombardei-Rundfahrt.

2018 war auch Superstar Chris Froome bei der TotA dabei – wenige Wochen später schnappte sich der Brite beim Giro d’Italia das Rosa Trikot. 2019 ging auf den Straßen der Euregio-Region schließlich der Stern der zwei Youngster Pavel Sivakov (Gesamtsieger) und Tao Geoghegan Hart (zwei Etappensiege) auf – sie sorgten im Duell mit Vincenzo Nibali für einen spannenden Kampf um den Gesamtsieg. Nur 18 Monate nach seinem starken Auftritt bei der Tour of the Alps setzte sich Geoghegan Hart erneut in Szene: Im vergangenen Herbst gewann der Brite nämlich den Giro d’Italia 2020.

Die Etappen:

Montag 19. April: Brixen – Innsbruck, 142,8 km
Höhenunterschied: 1.950 m, Schwierigkeit: **
Dienstag 20. April: Innsbruck – Feichten im Kaunertal, 121,5 km
Höhenunterschied: 2.640 m, Schwierigkeit: ***
Mittwoch 21. April: Imst – Naturns, 163,9 km
Höhenunterschied: 2.290 m, Schwierigkeit: ***
Donnerstag 22. April: Naturns – Valle del Chiese/Pieve di Bono, 168,6 km
Höhenunterschied: 3.880 m, Schwierigkeit: ****
Freitag 23. April: Valle del Chiese/Idroland – Riva del Garda, 120,9 km
Höhenunterschied: 2.230 m, Schwierigkeit: ***

Tour of the Alps Press Office

Tour of the Alps‘ hotspots to increase race safety

Tour of the Alps‘ hotspots to increase race safety

The stunning Euroregional stage race (April 19-23, 2021) chose to oversee the trickiest sections of the route with additional signage and the motorbike escorts’ stakeouts.

Tour of the Alps‘ roads will be even more protected during the 44th edition to be held from April 19th to 23rd, 2021, in Tyrol, South Tyrol and Trentino. Indeed, the GS Alto Garda organizers decided to reinforce the security protocol of the next edition, entrusting the technical area to identify the trickiest stretches of the five stages.
The Tour of the Alps’ brand-new ‚Hotspots‘ are not to be considered high-risk points, rather challenging sections along the route, such as a technical descent, a hard bend or a barely visible traffic island. These sections may prove to be pretty demanding, notably during a tense and high-level competition like the Euroregional UCI ProSeries stage race.
The ‚Hotspot‘ icon to be integrated into the signage will highlight three or four selected points of each stage. Motorbike escorts in service will also secure these sections by lurking to call the riders’ attention.
„We have taken note of the concerns the riders expressed at the end of last season – GS Alto Garda President Giacomo Santini explained – as their broadly urged to increase the measures of safety in the races and we did it. Thanks to the professionalism and commitment of our technical staff, we decided to strengthen the measures to protect athletes‘ safety. We care that our event – known for being a spectacular and highly competitive one – can take place in a positive mood“.
The ‚Hotspots‘ of the 2021 Tour of the Alps will be appropriately marked both in the roadbook and technical guide, with photos and accurate descriptions about the points. The technical guide, a further novelty of the Tour of the Alps 2021, will be made available in due time, 45 days ahead of the start, to the teams and everyone involved in the race.

Arco (Italy), December 1st, 2020

Paolo Bettini nimmt die „geniale“ Tour of the Alps 2021 unter die Lupe

Der ehemalige Weltklasse-Athlet Paolo Bettini wird die fünf Etappen der TotA, die im April 2021 auf dem Programm stehen, in Form von Video-Beiträgen kurzen vorstellen. „Bei der Rundfahrt wechseln sich selektive Teilstücke mit spektakulären Abschnitten ab – gerade deshalb ist sie bei den Athleten so beliebt“, so das erste Fazit des zweifachen Weltmeisters und Olympiasiegers von 2004

Foto: Gerhard Plomitzer

Auch wenn es noch rund sieben Monate dauert, bis der Startschuss zur 43. Ausgabe der Tour of the Alps (19. – 23. April 2021) fällt, so ist die Vorfreude in den drei Regionen der Euregio dennoch greifbar.
Bevor sich die besten Rad-Asse der heutigen Zeit auf den Straßen Tirols, Südtirols und des Trentino messen, wird ein Ausnahmekönner der Vergangenheit die Strecken der TotA genauer unter die Lupen nehmen. Bei diesem Ausnahmekönner handelt es sich um einem der größten Champions, den der Radsport Anfang der 2000er-Jahre hervorgebracht hat, dem Italiener Paolo Bettini. Der 46-Jährige eroberte einen Olympiasieg (2004 in Athen) sowie zwei Straßen-Weltmeistertitel (2006 und 2007) und ist heute bei Fernseh-Übertragungen als Experte im Einsatz.
Mit Österreich – dem Land durch das ein Teil der Rundfahrt führt – verbindet Bettini beste Erinnerungen: 2006 krallte er sich bei der Straßen-WM in Salzburg den Sieg und damit zum ersten Mal in seiner Karriere das Regenbogentrikot. Nun freut sich der Azzurro auf die „kurzen, aber anspruchsvollen“ Etappen der Tour of the Alps.

„Als aktiver Fahrer war ich zwei Mal beim Giro del Trentino dabei. In den letzten Jahren habe ich die Tour of the Alps gerne verfolgt, da die Rundfahrt immer interessante Etappen zu bieten hatte und sich aus technischer Perspektive einen richtig großen Namen aufgebaut hat. Auf den fünf Teilstücken wechseln sich selektive Anstiege mit spektakulären Abschnitten ab, zudem werden zu hohe Gipfel, die aufgrund der oft schwierigen Wetterbedingungen für Probleme sorgen, vermieden. Gerade deshalb ist die TotA bei Athleten und Fans so beliebt“, so Bettini.

„Ich persönlich hätte mir auf der ersten Etappe die größten Chancen eingerechnet. Der Rampe hin zum Brenner ist nicht übertrieben schwer und trotz des Anstiegs nach Axams im letzten Teil gehe ich davon aus, dass es zum Auftakt einen Sprint um den Tagessieg geben könnte. Zu meiner aktiven Zeit hätte auch ich ein Wörtchen mitreden können“, kommentiert der Italiener mit einem Schmunzeln.
Bettinis Experten-Einschätzungen werden in Form von fünf Kurzvideos veröffentlicht, die auf den offiziellen Kommunikationskanälen der Tour of the Alps hochgeladen werden. Der ehemalige sportliche Leiter der italienischen Straßenrad-Nationalmannschaft genoss seine Fahrten durch die atemberaubenden Landschaften der Alpen: „Die Tage im Sattel auf den Straßen Tirols, Südtirols und dem Trentino haben Lust auf mehr gemacht. Die Gastfreundschaft der Personen und die tollen Strecken haben mich schwer beeindruckt, daher hoffe ich, dass ich schon bald zurückkehren kann – vielleicht auch schon vor April 2021.“
DIE STRECKENFÜHRUNG DER TOUR OF THE ALPS 2021

Die Veranstalter des GS Alto Garda haben das ursprünglich geplante Streckenprofil der Tour of the Alps 2020, das wegen des Coronavirus nicht zum Zug kam, für die Ausgabe im nächsten Jahr bestätigt. Möglich war dies dank der perfekten Zusammenarbeit mit den Gebietskörperschaften der Regionen Tirol, Südtirol und dem Trentino sowie den einzelnen Etappenorten, welche im Rahmen der TotA anvisiert werden.
Die Tour of the Alps wird im April 2021 zum ersten Mal überhaupt in Südtirol gestartet: Zunächst steht am Sonntag, 18. April am Brixner Domplatz die feierliche Eröffnung des grenzüberschreitenden Etappenrennens auf dem Programm, ehe tags darauf die erste Etappe von Brixen nach Innsbruck in Nordtirol über die Bühne geht.
Das zweite Teilstück am Dienstag, 20. April wird ausschließlich auf Nordtiroler Boden gefahren. Von Innsbruck aus geht’s nach Feichten im Kaunertal. Die dritte Etappe am Mittwoch, 21. April wird in Imst in Nordtirol gestartet und endet in der Südtiroler Gemeinde Naturns.
Das vierte und längste Teilstück der TotA 2021 am Donnerstag, 22. April beginnt in Naturns und geht ins Valle del Chiese nach Pieve di Bono (Trentino), während die fünfte Etappe am Freitag, 23. April, welche das Trentino nie verlässt, die Fahrer vom Valle del Chiese/Idroland nach Riva del Garda bringt. Dort steht schließlich der Sieger der Rundfahrt, die von vielen Athleten als wichtige Generalprobe im Hinblick auf den Giro d’Italia gesehen wird, fest.
Tour of the Alps Press Office

Unveränderter Streckenverlauf: Die Tour of the Alps bleibt sich selbst treu


Alle Etappenorte, die für die Tour of the Alps 2020 vorgesehen waren und wegen des Coronavirus heuer nicht zum Zug kamen, werden bei der Ausgabe im kommenden Jahr anvisiert. Der Startschuss fällt im April 2021 in Brixen und damit zum ersten Mal überhaupt in Südtirol, das große Finale geht wenige Tage später in Riva del Garda über die Bühne.
Nach der Corona-bedingten Absage der TotA 2020 richtete der Organisator der Tour of the Alps, der GS Alto Garda, seinen Blick sofort nach vorne und nahm mit den Marketingkörperschaften der drei Euregio-Gebiete (Tirol Werbung, IDM Südtirol und Trentino Marketing) gleich die Arbeit im Hinblick auf die nächste Ausgabe der Rundfahrt auf.
Bei der Streckenführung wird bei der nächsten Ausgabe der Tour of the Alps auf Kontinuität gesetzt: Nachdem alle Etappenorte dem Vorschlag der Organisatoren, den Streckenverlauf der 2020er-Edition unberührt zu lassen, zustimmten, wurden sämtliche Etappen bestätigt. Die Etappenorte unterstrichen damit deutlich, dass sie hinter diesem grenzüberschreitenden Sportevent, das 2017 unter der Schirmherrschaft der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino gegründet wurde, stehen und gerne die besten Radsportler der Welt begrüßen.
„Wir freuen uns sehr, dass alle heuer vorgesehenen Etappenorte auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sind. Das zeigt uns, dass die Tour of the Alps für ihre Organisation geschätzt und von der gesamten Region als wirksames Werbeinstrument angesehen wird. Die Zusammenarbeit mit sämtlichen Etappenorten ist bislang reibungslos verlaufen – daher bin ich mir sicher, dass es 2021 eine tolle Rundfahrt zu sehen gibt. An dieser Stelle möchte ich mich bei den vielen Institutionen des Euregio-Gebiets bedanken, die sich sehr dafür eingesetzt haben, dass in wenigen Monaten eine TotA ausgetragen werden kann“, kommentiert der Präsident des GS Alto Garda, Giacomo Santini, den bestätigten Streckenverlauf.

Die Tour of the Alps wird im April 2021 zum ersten Mal überhaupt in Südtirol gestartet: Zunächst steht am Brixner Domplatz die feierliche Eröffnung des grenzüberschreitenden Etappenrennens auf dem Programm, ehe tags darauf die erste Etappe von Brixen nach Innsbruck über die Bühne geht.
Das zweite Teilstück wird ausschließlich auf Nordtiroler Boden gefahren. Von Innsbruck aus geht’s nach Feichten im Kaunertal. Die dritte Etappe wird in Imst in Nordtirol gestartet und endet in der Südtiroler Gemeinde Naturns. Das vierte und längste Teilstück der TotA 2021 beginnt in Naturns und geht ins Valle del Chiese nach Pieve di Bono (Trentino), während die fünfte Etappe, welche das Trentino nie verlässt, die Fahrer vom Valle del Chiese/Idroland nach Riva del Garda bringt.

Am Credo der Tour of the Alps hat sich also nichts verändert: Den Zuschauern sollen kurze, selektive Etappen mit vielen Höhenmetern geboten werden, die dem #LiveUphill-Grundsatz entsprechen. Spektakel ist bei der TotA ohnehin garantiert: Da sich die Rundfahrt mittlerweile als Teil der prestigeträchtigen UCI Pro Series etabliert hat, ist sie für zahlreiche Superstarts zu einem wichtigen Formtest im Hinblick auf den Giro d’Italia geworden.
Es verwundert daher wenig, dass in der Siegerliste der Tour of the Alps ausschließlich namhafte Athleten wie Geraint Thomas (2017) oder Thibaut Pinot (2018) bzw. hochtalentierte Nachwuchsfahrer wie der Russe Pavel Sivakov (2019) aufscheinen.

Die TotA findet 2021 auf gewohntem Terrain statt – lediglich auf den offiziellen Termin muss man sich noch gedulden, bis der Internationale Radsportverbandes (UCI) den Kalender der nächsten Saison veröffentlicht.

DIE ETAPPEN
1. Etappe: Brixen – Innsbruck, 142,8 km
Höhenunterschied: 1.950 m, Schwierigkeit: **
2. Etappe: Innsbruck – Feichten im Kaunertal, 121,5 km
Höhenunterschied: 2.640 m, Schwierigkeit: ***
3. Etappe: Imst – Naturns, 162 km
Höhenunterschied: 2.290 m, Schwierigkeit: ***
4. Etappe: Naturns – Valle del Chiese/Pieve di Bono, 168,6 km
Höhenunterschied: 3.880 m, Schwierigkeit: ****
5. Etappe: Valle del Chiese/Idroland – Riva del Garda, 120,9 km
Höhenunterschied: 2.230 m, Schwierigkeit: ***
Tour of the Alps Press Office

Die Tour of the Alps richtet ihren Blick nach vorn: Auf ein Wiedersehen im Jahr 2021

Während in der Welt des Radsports alles Erdenkliche versucht wird, um zumindest einen Teil der Saison 2020 zu retten, entschieden die Macher der Tour of the Alps – ebenso wie die Organisatoren vieler anderer Rundfahrten und Rennen – die diesjährige Ausgabe der TotA abzusagen und stattdessen im Jahr 2021 auszutragen. Diese Entscheidung wurde dem internationalen Radsportverband, dem italienischen Radsportverband sowie der italienischen Vereinigung der Profi-Radsportler heute mitgeteilt.

Den Beschluss trafen die Veranstalter des GS Alto Garda gemeinsam mit allen Partnern angesichts der anhaltenden unsicheren Situation, welche keinen realistischen Ersatztermin in diesem Jahr in Aussicht stellte. Ursprünglich war das grenzüberschreitende Etappenrennen, das seit heuer der prestigeträchtigen UCI ProSeries angehörte, für 20. bis 24. April geplant gewesen. Nun sollen – immer unter der Voraussetzung, dass die berufliche Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann – zumindest die großen Rundfahrten sowie die großen Klassiker des Radsportkalenders gerettet werden.

„Die COVID-19-Pandemie, ihre Folgen und die aktuell vorherrschende Situation haben dazu geführt, dass die Tour of the Alps im Jahr 2020 nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden kann. Die Entscheidung, die heurige Ausgabe zu verschieben, war leider alternativlos. Wir danken all unseren Partnern für das Verständnis dieser Entscheidung und ihre große Unterstützung“, so der Präsident des GS Alto Garda, Sen. Giacomo Santini, zum Beschluss. „Die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung stehen an erster Stelle – deshalb ziehen wir es vor, die 44. Ausgabe der TotA im Jahr 2021 stattfinden zu lassen. Diese wird dann wie gewohnt im April über die Bühne gehen“, kommentierte Santini.

Mit Start der „Phase 2“ beginnen auch die Vorbereitungsarbeiten der Organisatoren der Tour of the Alps für die Ausgabe im kommenden Jahr. Die Veranstalter sind zuversichtlich, das hohe Niveau der Rundfahrt und die vielen Mannschaften der World Tour auch 2021 bestätigen zu können.
Arco (Italien), 6. Mai 2020

Mitteilung der Tour of the Alps zum vorherrschenden Ausnahmezustand angesichts COVID-19

Der Veranstalter der Tour of the Alps, GS Alto Garda, gibt bekannt, dass die 44. Ausgabe der grenzüberschreitenden Rundfahrt nicht am ursprünglich geplanten Datum (20. bis 24. April 2020) ausgetragen werden kann. Grund dafür ist die vom Coronavirus hervorgerufene COVID-19-Pandemie bzw. die damit zusammenhängenden Maßnahmen, die vom internationalen Radsportverband (UCI) am 15. März 2020 getroffen wurden.
„Für uns und für alle anderen Institutionen, die sich an der Organisation der Rundfahrt beteiligen, ist das natürlich ein harter Schlag. Wir wissen aber, dass wir aktuell eine sehr harte und ernste Zeit durchleben, in der die Gesundheit und Sicherheit aller an erster Stelle steht“, kommentiert der Präsident des GS Alto Garda, Giacomo Santini, die Entscheidung.

Der GS Alto Garda kommt den Maßnahmen des internationalen Radsportverbandes nach und leistet den Aufforderungen der UCI rigoros Folge. Die Aufforderungen besagen, dass jegliche Radsportveranstaltungen, die in von der Weltgesundheitsorganisation als gefährdet eingestuften Gebieten ausgetragen werden, abgesagt werden müssen (“cancel any cycling event on the UCI International Calendar in territories identified at risk by the World Health Organization”).
Die Tour of the Alps prüft nun – in enger Zusammenarbeit mit den drei an der Rundfahrt beteiligten regionalen Sponsoren (Trentino Marketing, IDM Südtirol und Tirol Werbung) –, ob das Etappenrennen in den Euregio-Gebieten an einem anderen Datum im Jahr 2020 ausgetragen werden kann. Wie die UCI in einer offiziellen Pressemitteilung bekanntgab, werden mögliche Neuansetzungen von Radsportveranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt, sollte dies der Kalender zulassen. Zurzeit gebe es dafür aber keine Garantie (“the UCI will communicate at a later stage the possible reallocation of new dates, according to the possibilities offered by the UCI International Calendar but without any guarantee”).
„Derzeit muss die Reduzierung des Risikos für die Bevölkerung und eine möglichst baldige Rückkehr zur Normalität oberste Priorität haben. Sobald es wieder möglich ist, Sportveranstaltungen auszutragen – wir hoffen natürlich alle, dass dies bald der Fall ist –, werden wir gemeinsam mit der UCI prüfen, ob es einen anderen Termin gibt, an dem die Tour of the Alps ausgetragen werden kann. Dabei müssen jedoch alle notwendigen organisatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen gegeben sein“, so Santini abschließend.
Arco (Italien), 16. März 2020

Bardet & die Tour of the Alps: Liebe auf den ersten Blick


Foto: Gerhard Plomitzer

Der Franzose Romain Bardet vom Team AG2R La Mondiale ist vom Etappenrennen in den drei Euregio-Gebieten, das er in diesem Jahr zum ersten Mal in Angriff nimmt, hellauf begeistert: „Die Rundfahrt ist wunderschön und hat alles, was ich im Hinblick auf die Saison 2020 benötige.“
Nach einem sportlich schwierigen Jahr 2019 entschied sich Bardet am Ende der Saison dazu, einige Dinge grundlegend zu ändern. So legt der Franzose, der in den letzten sieben Jahren stets die Tour de France in den Mittelpunkt stellte, das Hauptaugenmerk heuer erstmals auf den Giro d’Italia. Aus diesem Grund geht der 29-Jährige in diesem Jahr auch bei der Tour of the Alps, die vom 20. bis 24. April in den atemberaubenden Landschaften Nordtirols, Südtirols und dem Trentino stattfindet, an den Start. Dort will sich der Kletterspezialist nicht nur den Feinschliff für die Italien-Rundfahrt holen, sondern auch sportlich für Furore sorgen.

Auch wenn sich Bardet im Vorjahr bei der Tour de France das Bergtrikot sicherte – mit der Saison 2019 konnte und wollte der Franzose nicht zufrieden sein. Nun hat er sein Jahresprogramm abgeändert und kann es kaum erwarten, bis die Saison so richtig losgeht: „Meine sportlichen Höhepunkte waren seit einigen Jahren immer dieselben. Es war daher an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Der Giro d’Italia hat eine riesige Tradition und ist eine Rundfahrt, die mit vielen interessanten Anstiegen und großartigen Fans am Rande der Strecke punkten kann. Bei der Tour of the Alps versuche ich, mich optimal für die Italien-Rundfahrt, aber auch den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich in Schuss zu bringen.“
In seiner Karriere stehen Bardet zwei Podestplätze bei der Tour de France zu Buche. 2016 wurde der Franzose Gesamt-Zweiter, ein Jahr später folgte Rang drei. Insgesamt eroberte er bei der wichtigsten Rundfahrt der Welt drei Etappensiege. Außerdem wurde der 29-Jährige bei den prestigereichen Eintagesrennen Lüttich-Bastogne-Lüttich und Strade Bianche einmal Dritter bzw. einmal Zweiter. Hinzu kommt die Silbermedaille bei der Straßenrad-WM in Innsbruck 2018, als er im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe lediglich Alejandro Valverde geschlagen geben musste. Nach Innsbruck kehrt Bardet im Rahmen der TotA 2020 erneut zurück: In der Hauptstadt Nordtirols wird nämlich die erste Etappe beendet und die zweite gestartet.

„Die Tour of the Alps hat fünf anspruchsvolle Etappen und ist im Kalender ideal positioniert. Ich mag kurze, selektive Teilstücke – daher hoffe ich, hier gleich konkurrenzfähig sein zu können und mit viel Selbstvertrauen in die darauffolgenden Rennen zu gehen“, so Bardet.
Auch wenn der Franzose zum ersten Mal bei der Tour of the Alps am Start stehen wird, so dürfte sein Name für die italienischen Radsportfans dennoch ein sehr bekannter sein: Bardet nahm schon 2015 und 2016 an der Trentino-Rundfahrt teil und belegte dabei in der Gesamtwertung den neunten bzw. sechsten Platz. „Ich erinnere mich sehr gerne an die Trentino-Rundfahrt zurück. Heuer endet die TotA am Gardasee – einem meiner absoluten Lieblingsorte in Italien. Ich denke, dass alle Teilnehmer bei der Tour of the Alps eine Menge Spaß haben werden. Jeder bei den anspruchsvollen Anstiegen an seine eigenen Grenzen gehen und gleichzeitig die wunderschöne Landschaften genießen – die Rundfahrt ist echt empfehlenswert“, so Bardet abschließend.
DIE ETAPPEN

Montag 20. April: Brixen – Innsbruck, 142,8 km
Höhenunterschied: 1.950 m, Schwierigkeit: **
Dienstag 21. April: Innsbruck – Feichten im Kaunertal, 121,5 km
Höhenunterschied: 2.640 m, Schwierigkeit: ***
Mittwoch 22. April: Imst – Naturns, 158,7 km
Höhenunterschied: 2.290 m, Schwierigkeit: ***
Donnerstag 23. April: Naturns – Valle del Chiese/Pieve di Bono, 168,6 km
Höhenunterschied: 3.880 m, Schwierigkeit: ****
Freitag 24. April: Valle del Chiese/Idroland – Riva del Garda, 120,9 km
Höhenunterschied: 2.230 m, Schwierigkeit: ***
Arco (Italien), 24. Februar 2020
Tour of the Alps Press Office

Von Brixen geht’s nach Innsbruck: Die Tour of the Alps zeigt sofort ihre Krallen

Zum dritten Mal im Zeitraum von vier Jahren macht die Tour of the Alps Halt in Innsbruck, der Hauptstadt Nordtirols. Im Rahmen der ersten Etappe stechen vor allem die Serpentinen hoch zum Brennerpass sowie der anspruchsvolle Schlussabschnitt ins Auge. Gestartet wird das Teilstück in Südtirol, genauer gesagt in der Domstadt Brixen.
Start im Eisacktal, Ankunft nach knapp 143 Kilometern in Nordtirol: Mit den beiden Städten Brixen und Innsbruck haben die Organisatoren des GS Alto Garda der ersten Etappe der Tour of the Alps 2020 einen passenden Rahmen gegeben. Wenn am Montag, 20. April der Startschuss zum heurigen Etappenrennen in den drei Euregio-Gebieten fällt, wird es gleich ernst – auf die Fahrer wartet nämlich ein Teilstück, bei dem es von Beginn an bergauf geht. Doch bevor sich die vielen Stars der internationalen Radsport-Szene erstmals in den Sattel setzen, wird die TotA am Sonntag, 19. April auf dem Brixner Domplatz im Rahmen einer Pressekonferenz der Top-Favoriten und einer Mannschaftspräsentation aller 20 Teams feierlich eröffnet.

Der Geschäftsführer des Tourismusvereins Brixen, Werner Zanotti, kann den Start der Tour of the Alps kaum erwarten: „Der Beginn der Rundfahrt in Brixen stellt eine Win-win-Situation für alle dar. Einerseits für die Stadt, die bereits in der Vergangenheit gezeigt hat, der richtige Ort für die Austragung solcher Veranstaltungen zu sein und andererseits für die TotA, die in einer der schönsten Ortschaften Südtirols beginnen darf. Ich weiß, wie viel Arbeit hinter der Organisation eines solchen Events steht – daher ist mein Respekt für alle, die hinter den Kulissen hart arbeiten, riesig. Es mag für Außenstehende vielleicht einfach erscheinen – aber wenn das sportliche Niveau derart hoch ist, bedeutet dies auch, dass die Organisatoren dahinter ausgezeichnete Arbeit leisten.“
Nach dem Start am Brixner Domplatz geht’s für die Teilnehmer über Natz und Sterzing hoch zum Brennerpass, wo die erste Bergwertung der diesjährigen Tour of the Alps wartet. Der Pass ist seit jeher die wichtigste Verbindung zwischen der Nordsee und der lateinischen Kultur und fungiert das ganze Jahr über als zentrale Durchzugsroute für unzählige Einheimische und Touristen. Nach Überquerung der Staatsgrenze führt die Strecke in Nordtirol vorbei an der Europabrücke, einem der größten Wahrzeichen der Europaregion Tirol.

Anschließend fahren die Athleten weiter nach Innsbruck, wo sie einen Rundkurs über zwei Runden absolvieren müssen. Bei diesem Rundkurs sticht der Aufstieg nach Axams, der bereits beim Mannschaftszeitfahren der Weltmeisterschaft von 2018 Teil der Strecke war, besonders ins Auge. Aber auch der letzte Anstieg 18 Kilometer vor dem Ziel hat es ordentlich in sich und könnte bei der Vergabe des ersten Leader-Trikots der 44. Tour of the Alps eine entscheidende Rolle spielen.
Die Tour of the Alps wird 2020 zum vierten Mal unter dem aktuellen Namen ausgetragen – und zum bereits dritten Mal macht die Rundfahrt einen Abstecher nach Innsbruck. Damit wird einmal mehr unterstrichen, welche große Bedeutung die Hauptstadt Nordtirols dem Radsport beimisst. Absoluter Höhepunkt war in dieser Hinsicht die Austragung der Straßenrad-WM von vor zwei Jahren, bei der sich der Spanier Alejandro Valverde zum Weltmeister kürte.

Die Alpenstadt Innsbruck glänzt mit einem bunten Mix zwischen historischen Gebäuden und modernen Sportanlagen und bietet das ganze Jahr über mit einer Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten. Während der 300.000-Einwohner-Ort im Winter vor allem für das Skifahren bekannt ist, laden die vielen Trails rund um der Stadt im Sommer zum Radfahren ein. Getreu dem Motto „nachhaltiger Tourismus“ motiviert Innsbruck und ganz Nordtirol alle dazu, die Vielfalt der Berge mit dem Fahrrad zu entdecken.
Der Direktor des Tourismusvereins Innsbruck, Karl Gostner, blickt voller Vorfreude auf die TotA 2020: „Nach der WM 2018 freuen wir uns, heuer erneut einige der besten Radfahrer der Welt im Rahmen der Tour of the Alps begrüßen zu dürfen. Ich hoffe, dass viele Fans dem Spektakel entlang der Straßen und im wunderschönen Zielbereich vor dem Tiroler Landestheater beiwohnen werden. Nicht nur am Rande der Strecke, sondern auch im Fernsehen und Internet kann die Schönheit von Innsbruck bewundert werden – das ist für uns natürlich von enormer Bedeutung.“
Auch die allererste Etappe der Tour of the Alps im Jahr 2017 ging in Innbruck zu Ende. Damals ließ der unvergessene Michele Scarponi, der wenig später bei einem tragischen Trainingsunfall ums Leben kam, die gesamte Konkurrenz hinter sich. Auch heute noch ist der großartige Sportsmann aus den Marken bei der TotA omnipräsent: Zu seinen Ehren wird seit 2018 nach jedem Teilstück der „Team-Up-Preis“ an die Mannschaft mit dem größten Teamgeist vergeben. Die siegreiche Mannschaft wird immer am nächsten Tag vor Etappenstart präsentiert und ausgezeichnet.
Arco (Italien), Februar 2020

Acht Weltklasse-Teams bei der Tour of the Alps 2020 am Start

Vom 20. bis 24. April werden nicht weniger als acht “World Tour Teams” über die Straßen der Euregio-Gebiete radeln. Auch Ausnahmekönner wie Vincenzo Nibali, Romain Bardet, Jakob Fuglsang oder Richard Carapaz, die sich im Rahmen der TotA den Feinschliff für den Giro d’Italia holen wollen, sind beim Rad-Spektakel in der Alpenregion mit dabei.
Was sich bereits bei der Vorstellung der Rundfahrt im vergangenen Oktober in Mailand angedeutet hatte, ist nun Realität: Vom 20. bis 24. April 2020 steht einmal mehr eine spektakuläre und herausragend besetzte Tour of the Alps auf dem Programm. Nach den packenden Ausgaben der letzten Jahre wurden die Erwartungen an das grenzüberschreitende Etappenrennen, das heuer erstmals der prestigereichen „UCI Pro Series“ angehört, immer höher. Mit der Bekanntgabe der 20 Teams, welche die TotA im April in Angriff nehmen, hat der GS Alto Garda, der seit Jahren die organisatorischen Fäden hinter der Veranstaltung zieht, niemanden enttäuscht – im Gegenteil.

Mit dem diesjährigen Etappenprofil, das getreu dem Motto #LiveUphill einmal mehr kurze, aber intensive Streckenabschnitte vorsieht, hat der GS Alto Garda erneut voll ins Schwarze getroffen. Auch heuer nehmen wieder zahlreiche namhafte Athleten an der Tour of the Alps teil und reihen sich damit nahtlos an die Liste jener Ausnahmekönner an, die bereits in der Vergangenheit bei der grenzüberschreitenden Rundfahrt in den Sattel stiegen. Mit Chris Froome und Vincenzo Nibali, sowie den bisherigen Siegern Geraint Thomas (2017), Thibaut Pinot (2018) und Pavel Sivakov (2019), hatte die TotA schon in den letzten Jahren einiges zu bieten – auch heuer wird das nicht anders sein.
Nicht weniger als acht „World Tour Teams“ gehen bei der Tour of the Alps 2020 an den Start. Allein die Präsenz dieser acht Mannschaften ist Indiz genug, welch große Bedeutung die Rundfahrt auch und vor allem im Hinblick auf den kurz darauf stattfindenden Giro d’Italia hat. Erneut mit dabei ist das Team INEOS, das unter dem Namen „Sky“ bereits mehrmals den Sieger des Etappenrennens in den drei Euregio-Regionen gestellt hat. Mit Nachwuchshoffnung Pavel Sivakov war auch im Vorjahr ein Fahrer aus der britischen Spitzenmannschaft nicht zu schlagen. Noch ist nicht fix, ob der russische Jungstar die TotA heuer bestreitet – vieles deutet jedoch auf eine Teilnahme seines Teamkollegen Richard Carapaz, dem Gewinner des Giro d’Italia 2019, hin: Der Bergspezialist aus Ecuador möchte zum ersten Fahrer seit dem legendären Miguel Indurain werden, der das Rosa Trikot zwei Mal in Folge erobert – für den 26-jährigen Südamerikaner käme eine Vorbereitung auf den Straßen der Alpenregion daher gerade recht.

Der Italiener Vincenzo Nibali fährt zwar seit Saisonbeginn für ein neues Team, nimmt aber auch heuer an der Tour of the Alps teil. Der „Hai von Messina“ hat die grenzüberschreitende Rundfahrt bereits zwei Mal für sich entscheiden können und gehörte auch im letzten Jahr zu den Hauptdarstellern – 2020 will er im Trikot seiner neuen Mannschaft Trek-Segafredo erneut für Furore sorgen. Der Franzose Romain Bardet vom Team Ag2r-La Mondiale nimmt wenige Wochen vor seinem Giro-Debüt die TotA ebenso in Angriff wie der Sieger der letzten Ausgabe des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich, Jakob Fuglsang. Der routinierte Däne hat in dieser Saison einiges vor und wird die kommende Italien-Rundfahrt wohl als Astana-Kapitän bestreiten. Auch der Pole Rafal Majka, der schon 2019 zu einem der zentralen Charaktere des Etappenrennens in den drei Euregio-Gebieten gehörte, ist beim Rennen in der Alpenregion als Spitzenfahrer der Bora-Hansgrohe-Mannschaft wieder mit dabei. Die deutsche Formation dürfte außerdem auf ihre starke Österreich-Fraktion, bestehend aus Patrick Konrad, Felix Großschartner, Patrick Gamper, Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger, zurückgreifen können.
Vervollständigt wird die Liste der „World Tour Teams“ vom CCC Team, dem UAE Team Emirates sowie Bahrain-McLaren. Während das CCC Team aller Voraussicht nach auf den Russen Ilnur Zakarin und den zweifachen TotA-Etappensieger des Vorjahres, Fausto Masnada, bauen darf, gehen für das UAE Team Emirates der Italiener Valerio Conti und der aufstrebende Kolumbianer Andres Camilo Ardila, der die Unter-23-Wertung des Giro d’Italia 2019 für sich entschied, an den Start. Die rundum erneuerte Bahrain-McLaren-Mannschaft schickt unterdessen die beiden Österreicher Marco Haller sowie Hermann Pernsteiner als heißeste Eisen ins Rennen und will damit an die Euregio-Erfolge aus den vergangenen Zeiten anknüpfen.

Neben den acht „World Tour Teams“ stellen sich neun renommierte Pro-Continental-Teams der höchst anspruchsvollen Tour of the Alps 2020. Dabei wollen sich in erster Linie die drei italienischen Profi-Mannschaften Androni-Giocattoli-Sidermec, Bardiani CSF und Vini Zabù-KTM besonders in Szene setzen. Mit den starken Bergfahrern von Caja Rural-Seguros RGA und Fundacion Euskadi dürfte vor allem bei den vielen selektiven Anstiegen zu rechnen sein. Auch das französische Team B&B Hotels–Vital Concept mit Sebastian Schönberger, Pierre Rolland und Tom-Jelte Slagter, das heuer auch bei der Tour de France mit dabei ist, hat seine Teilnahme an der TotA bestätigt. Ebenso am Start sind die junge norwegische Mannschaft Uno-X Norwegian, das französische Team Nippo Delko One Provence, sowie die russische Formation Gazprom-Rusvelo.

Mit dem Tirol KTM Cycling Team und dem Team Felbermayr Simplon Wels sind zudem zwei Continental-Teams aus Österreich bei der Tour of the Alps vertreten. In den Reihen des KTM-Teams ist auf die zwei Nordtiroler Florian und Mario Gamper besonders aufzupassen – diesem Duo darf ebenso wie dem erfahrenen Riccardo Zoidl, der sich das Trikot der Felbermayr-Mannschaft überstreift, einiges zugetraut werden. Als 20. Formation ist die italienische Nationalmannschaft von Cheftrainer Davide Cassani eingeschrieben – sie komplettiert das 140 Mann starke Fahrerfeld der TotA 2020.
An der Pressekonferenz, die am Donnerstag, 30. Januar im Adrian-Egger-Saal in Brixen stattfand, nahmen neben dem Präsidenten des GS Alto Garda, Giacomo Santini, außerdem der Geschäftsführer der Tour of the Alps, Maurizio Evangelista, der Bürgermeister von Brixen, Peter Brunner, der Geschäftsführer des Tourismusvereins Brixen, Werner Zanotti, sowie der Geschäftsführer des Tourismusvereins Naturns, Uli Stampfer, teil. Auch der Präsident des Südtiroler Radsportverbandes, Nino Lazzarotto, sowie eine der drei Patinnen der 44. Ausgabe der TotA, die Radsportlerin Elena Pirrone, wohnten der Mannschafts-Präsentation bei. Der Ort der Pressekonferenz war nicht zufällig gewählt: In Brixen fällt am 20. April nämlich der Startschuss für die erste Etappe der Rundfahrt in den drei Euregio-Regionen.

Die 20 Mannschaften der Tour of the Alps 2020:
WORLD TEAMS
Ag2R La Mondiale (Frankreich)
Astana Pro Team (Kasachstan)
Bahrain – McLaren (Bahrain)
Bora – Hansgrohe (Deutschland)
CCC Team (Polen)
Team INEOS (Vereinigtes Königreich)
Trek – Segafredo (USA)
UAE Team Emirates (Vereinigte Arabische Emirate)

PRO CONTINENTAL
Androni Giocattoli – Sidermec (Italien)
B&B Hotels – Vital Concept (Frankreich)
Bardiani CSF Faizanè (Italien)
Caja Rural Seguros RGA (Spanien)
Fundacion Euskadi (Spanien)
Gazprom – Rusvelo (Russland)
Nippo Delko One Provence (Frankreich)
Uno-X Norwegian (Norwegen)
Vini Zabù-KTM (Italien)

CONTINENTAL
Team Felbermayr Simplon Wels (Österreich)
Tirol KTM Cycling Team (Österreich)
NATIONALTEAMS
Italien

Die Tour of the Alps wird zum ersten Mal seit drei Jahren wieder in Südtirol gestartet: Zunächst steht am Sonntag, 19. April am Brixner Domplatz die feierliche Eröffnung des grenzüberschreitenden Etappenrennens auf dem Programm, ehe am Montag, 20. April die erste Etappe von Brixen nach Innsbruck (142,8 Kilometer) über die Bühne geht.
Zwei Tage später kehrt die Rundfahrt wieder nach Südtirol zurück: Die dritte Etappe am Mittwoch, 22. April führt von Imst in Tirol über 158,7 Kilometer nach Naturns. Im Rahmen dieses Teilstücks warten auf die Fahrer der Anstieg zum Reschenpass sowie in der Folge eine Rampe nach Frinig und kurz vor Schluss ein paar ungemütliche Kilometer nach Tarsch – von einem Coup eines Ausreißers bis hin zu einer taktischen Meisterleistung einer ganzen Mannschaft scheint hier alles möglich.
Auch die Etappe mit den meisten Kilometern (168,6) bzw. Höhenmetern (3.380) wird in Naturns gestartet. Am Donnerstag, 23. April steht das vierte Teilstück der TotA 2020, das nach knapp 170 Kilometern im Valle del Chiese/Pieve di Bono endet, auf dem Programm. Einer der Höhepunkte dieser Etappe ist der Gipfel des Hofmahdjoch, der mit 1.706 Metern Meereshöhe das „Dach“ der heurigen Tour of the Alps darstellt.

DIE ETAPPEN
Die fünf Etappen der 44. Ausgabe der Tour of the Alps wurden im Rahmen einer Pressekonferenz im vergangenen Oktober in Mailand vorgestellt. In Brixen fällt nicht nur der Startschuss für die TotA 2020 – die Domstadt steht vom 17. bis 20. September dieses Jahres erneut ganz im Zeichen des Radsports: An diesen vier Tagen geht in den historischen Straßen der Altstadt das Mountainbike-Testival, eine Fahrrad-Ausstellung mit etwa 60 teilnehmenden Marken, über die Bühne. Im Rahmen des Testivals haben Radsport-Begeisterte die Möglichkeit, Fahrräder, Zubehör und sonstige Must-haves der Saison 2021 kostenlos zu testen.

Montag 20. April: Brixen – Innsbruck, 142,8 km
Höhenunterschied: 1.950 m, Schwierigkeit: **

Dienstag 21. April: Innsbruck – Feichten im Kaunertal, 121,5 km
Höhenunterschied: 2.640 m, Schwierigkeit: ***

Mittwoch 22. April: Imst – Naturns, 158,7km
Höhenunterschied: 2.290 m, Schwierigkeit: ***

Donnerstag 23. April: Naturns – Valle del Chiese/Pieve di Bono, 168,6 km
Höhenunterschied: 3.880 m, Schwierigkeit: ****

Freitag 24. April: Valle del Chiese/Idroland – Riva del Garda, 120,9 km
Höhenunterschied: 2.230 m, Schwierigkeit: ***
@ToA Pressoffice

Bemerkung von Gerhard Plomitzer:
Sehr schade, dass das Team Vorarlberg Santic keinen Platz in der ToA erhielt, sie zeigten sich in der Vergangenheit sehr aktiv bei diesem Rennen vor ihrer Haustür.