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Tour of Norway – 1. und 2. Etappe

2. Etappe: Ulvik – Geilo – 124 Km

1 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 02:53:17
2 TEUNISSEN Mike NED JUMBO-VISMA 00:00
3 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:00
4 BEVIN Patrick NZL ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
5 HALLER Marco AUT BORA – HANSGROHE 00:00
6 ASGREEN Kasper DEN QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
7 VAN POUCKE Aaron BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
8 GREGAARD Jonas DEN UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:00
9 PLAPP Luke AUS INEOS GRENADIERS 00:00
10 ROOSEN Timo NED JUMBO-VISMA 00:00
11 HAGEN Carl Fredrik NOR ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
12 BRENNER Marco GER TEAM DSM 00:00
13 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
14 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS GRENADIERS 00:00
15 VINE Jay AUS ALPECIN-FENIX 00:00
16 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 00:03
17 VAN HOOYDONCK Nathan BEL JUMBO-VISMA 00:07
18 CAVAGNA Rémi FRA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:14
19 HESSMANN Michel GER JUMBO-VISMA 00:14
20 JOHANNESSEN Anders Halland NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:16

Gesamt nach 2. Etappe:

1 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 07:14:37
2 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:01
3 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:01
4 TEUNISSEN Mike NED JUMBO-VISMA 00:10
5 PLAPP Luke AUS INEOS GRENADIERS 00:14
6 HAGEN Carl Fredrik NOR ISRAEL – PREMIER TECH 00:16
7 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS GRENADIERS 00:16
8 VINE Jay AUS ALPECIN-FENIX 00:16
9 BEVIN Patrick NZL ISRAEL – PREMIER TECH 00:26
10 BRENNER Marco GER TEAM DSM 00:26

1. Etappe Bergen – Voss – 174 Km

1 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 04:21:31
2 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:00
3 PRADES Eduard ESP CAJA RURAL – SEGUROS RGA 00:02
4 PLAPP Luke AUS INEOS GRENADIERS 00:03
5 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:03
6 CHAVES Esteban COL EF EDUCATION-EASYPOST 00:05
7 BRAMBILLA Gianluca ITA TREK – SEGAFREDO 00:05
8 TEUNISSEN Mike NED JUMBO-VISMA 00:05
9 UIJTDEBROEKS Cian BEL BORA – HANSGROHE 00:05
10 HUYS Laurens BEL INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:05
11 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS GRENADIERS 00:05
12 AASVOLD Kristian NOR HUMAN POWERED HEALTH 00:05
13 BONNEU Kamiel BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:05
14 HAGEN Carl Fredrik NOR ISRAEL – PREMIER TECH 00:05
15 VINE Jay AUS ALPECIN-FENIX 00:09

105. Giro d’Italia – 16. Etappe

Salò – Aprica – 200 Km

1 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 05:40:45
2 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 00:07
3 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 01:24
4 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 01:24
5 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 01:24
6 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:24
7 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 01:38
8 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 01:38
9 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 02:06
10 CARTHY Hugh John GBR EF EDUCATION – EASYPOST 02:13
11 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 03:23
12 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 04:11
13 SIVAKOV Pavel FRA INEOS GRENADIERS 04:11
14 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 04:11
15 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 07:07
16 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 07:15
17 BUITRAGO SANCHEZ Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 08:22
18 POELS Wouter NED BAHRAIN VICTORIOUS 08:22
19 DOMBROWSKI Joseph Lloyd USA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 11:58
20 PORTE Richie AUS INEOS GRENADIERS 11:58

Gesamt:

1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 68:49:06
2 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:03
3 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 00:44
4 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:59
5 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 03:40
6 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 03:48
7 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 03:51
8 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 04:45
9 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 07:42
10 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 09:04
11 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 09:55
12 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 10:23
13 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 17:11
14 CARTHY Hugh John GBR EF EDUCATION – EASYPOST 17:28
15 BUITRAGO SANCHEZ Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 23:18
16 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 25:46
17 FORTUNATO Lorenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 27:20
18 SIVAKOV Pavel FRA INEOS GRENADIERS 28:24
19 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 32:37
20 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 32:44

Königsetappe des Giro: Lennard Kämna geht solo aus der Ausreißergruppe und Jai Hindley nähert sich dem Rosa Trikot

Eine 202 km lange Monster-Etappe mit 5,250 Höhenmetern und einer technischen Abfahrt zur Ziellinie wartete heute nach dem letzten Ruhetag auf das Peloton. Von Saló am Westufer des Gardasees führte die 16. Etappe über drei 1. Kategorie Anstiege, hinauf in den Wintersportort Aprica in den Alpen. Die ersten fünf Fahrer im Gesamtklassement lagen ziemlich eng zusammen und es war gut möglich, dass es zu größeren Verschiebungen in der Gesamtwertung kommen würde. Im ersten Anstieg formierte sich erneut eine Spitzengruppe, in der auch Wilco Kelderman und Lennard Kämna fuhren. Lenni gelang es dann sich vor dem Anstieg des Mortirolo in einer kleinen Gruppe von den anderen Fluchtgefährten abzusetzen. Dahinter wurde die Verfolgergruppe um Wilco vor dem letzten Anstieg vom Feld wieder eingeholt. Am Ende der Abfahrt vom Teglio konnte Lenni sich erfolgreich von der Spitzengruppe absetzen und rund eine Minuten Vorsprung herausfahren. Rund 14 km vor dem Ziel musste Emanuel die Favoritengruppe ziehen lassen, und wenig später wurde Lenni von seinen ehemaligen Ausreißgefährten Hirt und Arensman überholt. In der Favoritengruppe setzen sich Landa, Hindley und Carapaz ab und überholten Lenni. Der Führende Hirt überquerte den Gipfel des letzten Anstiegs als Erster und holte letztlich den Tagessieg vor Arensman. Jai gewann den Sprint aus der 4-Mann GC-Gruppe um Platz 3 und dank der vier Bonussekunden liegt der Australier jetzt nur noch drei Sekunden hinter dem Gesamtführenden R. Carapaz, während Emanuel auf den 8. Rang im Gesamtklassement zurückfiel.

Reaktionen im Ziel

„Heute war auf jeden Fall ein sehr guter Tag. Ich habe mich gut gefühlt, alles probiert und ich glaube, ich habe keine Riesenfehler gemacht. Und wenn andere Fahrer stärker sind, dann sollte man sich nicht grämen. Im Großen und Ganzen war es fürs Team mal wieder ein super Tag und von daher bin ich sehr zufrieden.“ – Lennard Kämna
„Am Anfang sind Emu und ich relativ konservativ im Peloton gefahren. Wir haben nämlich versucht, uns aus Schwierigkeiten herauszuhalten. Im zweitletzten Anstieg übernahm Bahrain Victorious die Kontrolle im reduzierten Feld und das Tempo wurde immer schneller, besonders auf den letzten Kilometern des Anstiegs. Ich habe mich da richtig gut gefühlt und habe versucht einige Attacke zu lancieren, aber es war letztendlich nicht möglich, Carapaz und Landa abzuschütteln. Insgesamt war es ein guter Tag, ich habe vier Bonussekunden geholt und liege jetzt nur 3 Sekunden hinter Carapaz in der Gesamtwertung. Also wie gesagt ein sehr guter Tag.“ – Jai Hindley
„Die Jungs haben einen guten Job gemacht, indem sie verhindert haben, dass irgendwelche gefährliche Fahrer in die Ausreißergruppe kamen. Es war Lenni und Wilco auch möglich, in die Ausreißergruppe zu springen. Das Rennen im Peloton verlief wie wir es erwartet haben, Ineos hat nämlich alles kontrolliert und unsere Fahrer saßen einfach hinter ihnen sicher im Feld. Wir konnten heute sehen, wie aktiv Bahrain Victorious im Finale war, und ich glaube, dass sie auch etwas für die nächsten Tagen im Auge haben, also wir müssen sehr aufmerksam sein. Bezüglich der heutigen Leistung von Jai, können wir nur zufrieden sein. Er konnte alle wichtige Angriffe in der GC-Gruppe kontern, hat sogar selbst einige Attacken lanciert, und holte vier Bonussekunden im Ziel. Wir kommen dem Rosa Trikot also immer näher.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

105. Giro d’Italia – 15. Etappe

Rivarolo Canavese – Cogne – 177 Km

1 CICCONE Giulio ITA TREK – SEGAFREDO 04:37:41
2 BUITRAGO SANCHEZ Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 01:31
3 PEDRERO Antonio ESP MOVISTAR TEAM 02:19
4 CARTHY Hugh John GBR EF EDUCATION – EASYPOST 03:09
5 TUSVELD Martijn NED TEAM DSM 04:36
6 COVILI Luca ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 05:08
7 TESFAZION Natnael ERI DRONE HOPPER – ANDRONI GIOCATTOLI 05:27
8 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 05:27
9 LEEMREIZE Gijs NED JUMBO-VISMA 05:27
10 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 06:06
11 FELLINE Fabio ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 07:48
12 KAMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 07:48
13 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 07:48
14 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 07:48
15 FORTUNATO Lorenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 07:48
16 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 07:48
17 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 07:48

Gesamt:

1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 63:06:57
2 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:07
3 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 00:30
4 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:59
5 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 01:01
6 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:52
7 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 01:58
8 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 02:58
9 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 04:04
10 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 08:02
11 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 09:06
12 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 09:16
13 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 10:34
14 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 11:28
15 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 11:47

Jai Hindley und Emanuel Buchmann verteidigen GC-Platzierungen auf erster Alpen-Etappe des Giro

Vor dem letzten Ruhetag ging es heute auf eine schwere 178 km lange Etappe ins Aostatal in den Alpen. Die erste Hälfte der Etappe war flach, ehe es im zweiten Teil über drei aufeinanderfolgende Anstiege ging. Nach der gestrigen Energieleistung des Rennstalls aus Raubling hatten viele Fahrer die Anstrengungen der 14. Etappe noch in den Beinen und so waren heute in der Gesamtwertung Überraschungen möglich. Lennard Kämna gelang es in die erste Ausreißergruppe des Tages zu kommen, aber nach 20 km kam das Rennen wieder zusammen, bevor sich dann eine Gruppe von fast 30 Fahrern absetzen konnte. Das Feld ließ die Ausreißergruppe gewähren, und mit fast 20 km bis zum Ziel lanciere Ciccone aus der Spitzengruppe heraus die entscheidende Attacke und holte sich den Tagessieg, fast 8 Minuten vor der GC Gruppe. Im Schlussanstieg gab es keine Attacken von der Favoritengruppe um Jai Hindley, Emanuel Buchmann und Lennard Kämna, und so blieb die Gesamtwertung nahezu unverändert. Jai verteidigte seinen zweiten Gesamtplatz, während Emanuel weiterhin auf dem siebten Platz liegt.

Reaktionen im Ziel
„Es sah so aus, als dass die anderen in der Favoritengruppe heute einen Erholungstag verbringen wollten, also ein bisschen Körner nach der schweren gestrigen Etappe zu sparen. Vielleicht nicht so spannend im Fernsehen, aber so ist es manchmal in einer Grand-Tour. Nichtsdestotrotz war es auf keinen Fall ein leichter Tag und der Ruhetag kann nicht früh genug kommen! Der letzte Anstieg war nicht hart genug, um dort was zu versuchen. Wenn es steiler gewesen wäre, dann hätte es vielleicht anders ausgesehen. Aber im Großen und Ganzen sind wir froh, dass Emu und ich unsere GC-Platzierungen beibehalten konnten.“ – Jai Hindley

105. Giro d’Italia – 14. Etappe

Santena – Torino – 153 Km

1 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 03:43:44
2 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:15
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:15
4 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 00:15
5 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:28
6 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 00:39
7 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:51
8 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:51
9 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 01:10
10 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 04:25
11 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 06:28
12 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 08:04
13 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 08:04
14 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 08:04
15 ZANA Filippo ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 08:50
16 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 09:37
17 FORTUNATO Lorenzo ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 10:16
18 DOMBROWSKI Joseph Lloyd USA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 10:16
19 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 10:41
20 BUITRAGO SANCHEZ Santiago COL BAHRAIN VICTORIOUS 10:49

Gesamt:

1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 58:21:28
2 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 00:07

3 ALMEIDA Joao POR UAE TEAM EMIRATES 00:30
4 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:59
5 POZZOVIVO Domenico ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 01:01
6 BILBAO LOPEZ de ARMENTIA Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:52
7 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 01:58
8 NIBALI Vincenzo ITA ASTANA QAZAQSTAN TEAM 02:58
9 LOPEZ PEREZ Juan Pedro ESP TREK – SEGAFREDO 04:04
10 VALVERDE Alejandro ESP MOVISTAR TEAM 09:06
11 HIRT Jan CZE INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 09:16
12 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 09:44
13 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 10:34
14 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 11:28
15 ARENSMAN Thymen NED TEAM DSM 11:47

Phänomenale Leistung von BORA-hansgrohe bringt sowohl zweiten Platz für Jai Hindley auf der 14. Giro – Etappe als auch in der Gesamtwertung

Es war eine recht kurze Etappe, die den Fahrern aber wenig Zeit zum Verschnaufen ließ, denn es gab fünf kategorisierte Anstiege auf den 147 Kilometern von Santena nach Turin zu bewältigen. Erste Ausreißversuche, an denen sich auch Lennard Kämna beteiligte, blieben zunächst erfolglos, aber einige Kilometer später gelang es einer zwölfköpfigen Spitzengruppe um Ben Zwiehoff zu entkommen. Unter dem Tempodruck von BORA – hansgrohe im reduzierten Feld, verloren zahlreiche Fahrer den Anschluss und mit noch 70 km waren dann auch die Ausreißer wieder eingeholt. Auf den zwei Schlussrunden löste Ben Zwiehoff seinen Teamkollegen Giovanni Aleotti, der bis dahin das Tempo gemacht hat, vorne im verkleinerten Feld ab. In den nachfolgenden Anstiegen kam es zu mehreren Attacken aus dem reduzierten Peloton, aber Wilco Kelderman, Emanuel Buchmann und Jai Hindley konnten immer wieder mithalten, bevor Kelderman die Gruppe der Favoriten völlig auseinander fuhr. Mit noch 6 km bis zum Ziel fuhr dann nur noch Hindley mit Carapaz, Nibali und Yates an der Spitze. In der letzten Steigung konnte sich Yates von seinen Begleitern absetzen und den Sieg holen. Die Dreiergruppe um Jai erreichte die Ziellinie gemeinsam und der Australier gewann den Sprint um den 2. Platz. Damit rückt er auf den 2. Platz in der Gesamtwertung auf und liegt jetzt nur sieben Sekunden hinter dem führenden R. Carapaz. Emanuel, der als Neunter das Ziel erreichte, belegt damit den 7. Rang im Gesamtklassement.

Reaktionen im Ziel
„Es war heute ein ziemlich verrückter Tag. Wir hatten einen kühnen Plan, und versuchten, die anderen GC-Fahrer frühzeitig zu isolieren. Das Team war heute einfach phänomenal. Ich bin zwar ein bisschen enttäuscht, dass ich am Ende den Sieg nicht holen konnte, aber Danke an das ganze Team für einen super Einsatz. Carapaz sah anfangs nicht sehr stark aus, daher war ich überrascht, als er seinen Angriff lancierte. Ich dachte, dass er ein bisschen zu früh attackierte, also habe ich geduldig gewartet und konnte dann zu der Gruppe aufschließen. Wir haben gut zusammengearbeitet und dadurch auch viel Energie gespart. Als wir den letzten Anstieg erreichten, wusste ich, dass wir alle Vollgas fahren würden, und ich wusste, dass Nibali stark aussah und vielleicht hier etwas versuchen würde. Aber ich wartete auf den richtigen Zeitpunkt und als er losfuhr bin ich ihm gefolgt und wir konnten relativ schnell zu Carapaz aufschließen. Es war eine verrückte Abfahrt hinunter ins Ziel und ich bin am Ende Zweiter geworden. Ich bin stolz darauf, Teil dieses Teams zu sein und nochmals vielen Dank an die Jungs für die ausgezeichnete Unterstützung.“ – Jai Hindley

„Heute war eine ziemlich harte Etappe aber wir hatten ein klares Ziel. Unser Plan war, aggressiv zu fahren und zu versuchen, einige GC-Fahrer zu isolieren und ihnen etwas Zeit abzunehmen. Alle Jungs, aber besonders Wilco haben etwas Unglaubliches geleistet und alle haben zum Erfolg beigetragen. Wilco hat für 40 km das Tempo gemacht und an einem Tag wie heute war das keine leichte Aufgabe. Jai war den ganzen Tag über zuversichtlich gestimmt und das hat auf seine Teamkollegen beruhigend gewirkt. Die anderen waren auch davon überzeugt, dass wir hier etwas erreichen konnten. Jetzt ist Jai mit 7 Sekunden Rückstand Zweiter in der Gesamtwertung, und einige der GC Favoriten sind schon aus dem Rennen. Ich denke also, dass der Tag insgesamt nahezu perfekt war.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

2022 Tour de Hongrie 5. Etappe und Endstand

5. Etappe 184 km

1. Tiberi, Antonio (Trek – Segafredo) 4:39:31
2. Dunbar, Edward (INEOS Grenadiers) 0:02
3. Rodriguez Garaicoechea, Oscar (Movistar Team) 0:23
4. Battistella, Samuele (Astana – Qazaqstan Team) 0:25
5. Zambanini, Edoardo (Bahrain – Victorious) 0:25
6. Hagen, Carl Fredrik (Israel – Premier Tech) 0:31
7. Eg, Niklas (Uno-X Pro Cycling Team) 0:32
8. Neilands, Krists (Israel – Premier Tech) 0:41
9. Konrad, Patrick (BORA – Hansgrohe) 0:48
10. Charmig, Anthon (Uno-X Pro Cycling Team) 0:55

Endstand:

1. Eddie Dunbar (IRL, INEOS Grenadiers) 20:38:43
2. Óscar Rodríguez (ESP, Movistar Team) 0:23
3. Samuele Battistella (ITA, Astana Qazaqstan Team) 0:28
4. Edoardo Zambanini (ITA, Bahrain – Victorious) 0:29
5. Carl Fredrik Hagen (NOR, Israel – Premier Tech) 0:35
6. Niklas Eg (DEN, Uno-X Pro Cycling Team) 0:36
7. Krists Neilands (LAT, Israel – Premier Tech) 0:43
8. Patrick Konrad (AUT, BORA – hansgrohe) 0:50
9. Anthon Charmig (DEN, Uno-X Pro Cycling Team) 0:59
10. Kamiel Bonneu (BEL, Sport Vlaanderen – Baloise) 1:01
11. Jimmy Janssens (BEL, Alpecin-Fenix) 1:03
12. Filippo Baroncini (ITA, Trek – Segafredo) 1:05
13. Rune Herregodts (BEL, Sport Vlaanderen – Baloise) 1:05
14. Calum Johnston (GBR, Caja Rural – Seguros RGA) 1:19
15. Alexandre Balmer (SUI, Team BikeExchange – Jayco) 1:19

Tour de Romandie – 2. Etappe

1 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 04:04:55
2 ABERASTURI IZAGA Jon ESP TREK – SEGAFREDO 00:00
3 GAVIRIA RENDON Fernando COL UAE TEAM EMIRATES 00:00
4 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:00
5 QUINN Sean USA EF EDUCATION – EASYPOST 00:00
6 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉR. 00:00
7 ARNDT Nikias GER TEAM DSM 00:00
8 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 00:00
9 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:00
10 KRUIJSWIJK Steven NED JUMBO-VISMA 00:00
11 HONORE Mikkel DEN QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:00
12 COLOMBO Filippo SUI SWISS CYCLING NATIONAL TEAM 00:00
13 GRIGNARD Sebastien BEL LOTTO SOUDAL 00:00
14 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 00:00
15 FUGLSANG Jakob DEN ISRAEL – PREMIER TECH 00:00

Gesamt:

1 DENNIS Rohan AUS JUMBO-VISMA 08:34:43
2 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:14
3 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:18
4 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:18
5 AYUSO PESQUERA Juan ESP UAE TEAM EMIRATES 00:18
6 HONORE Mikkel DEN QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:18
7 BEVIN Patrick NZL ISRAEL – PREMIER TECH 00:20
8 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 00:21
9 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 00:23
10 HIRSCHI Marc SUI UAE TEAM EMIRATES 00:24
11 LEKNESSUND Andreas NOR TEAM DSM 00:24
12 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – EASYPOST 00:24
13 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 00:24
14 BERNARD Julien FRA TREK – SEGAFREDO 00:24
15 FERNANDEZ Ruben ESP COFIDIS 00:26

Aleks Vlasov erneut Vierter auf der zweiten Etappe der Tour de Romandie

Heute ging es rund um Echallens über 168 km durch die hügeligen Felder dieser Schweizer Region und die Etappe bot den schnellen Männern die wohl einzige Chance bei der Rundfahrt. Nachdem die Ausreißergruppe ungefähr 20 km vor dem Ziel gestellt war sorgte Ineos Grenadiers für ein hohes Tempo im Feld, bevor Hayter sich den Etappensieg in einem langgezogenen Sprint sicherte, indem Aleks Vlasov erneut den vierten Platz erreichte, während Felix Großschartner die Ziellinie als Neunter überquerte und damit seinen zweiten Rang in der Gesamtwertung beibehält. Für Felix ist dies die 100. individuelle Top-Ten Platzierung in seiner Radsportkarriere.

Reaktionen im Ziel
„Der erste Teil des Rennens blieb ziemlich unter Kontrolle, aber danach wurde es etwas komplizierter, mit etwas Seitenwind sowie einigen engen Straßen. Da hat jeder versucht, vorne zu bleiben. Aber ich glaube, es ist uns gut gelungen, heute sicher zu bleiben und im Finale in einer guten Position zu sein. Ich wurde sogar Vierter und Felix wurde Neunter, also wir sind in guter Form vor den bevorstehenden Bergetappen.“ – Aleksandr Vlasov
„Auf dem Papier eignete sich diese Etappe für die schnellen Männern. Also für uns gab es die Aufgabe heute, uns aus frühen Gefahren herauszuhalten und uns als Team zusammenzufinden, ohne ganz viel Energie zu verbrauchen und dann einfach im Finale zu sehen, dass wir keine Zeit verlieren. Mit Aleks und mit Felix haben wir diesen Plan sehr gut umgesetzt. Aleks war sehr gut positioniert und ein vierter Platz im Massensprint ist auch nicht unbedingt was man von ihm erwarten würde. Also Lob an alle, auch Max, der heute seine Beine gefunden hat.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Tour de Romandie – Prolog: Lausanne ITT – 5,1 Km

1 HAYTER Ethan GBR INEOS GRENADIERS 00:05:52
2 DENNIS Rohan AUS JUMBO-VISMA 00:04
3 GROßSCHARTNER Felix AUT BORA-HANSGROHE 00:10
4 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 00:10
5 SCHACHMANN Maximilian GER BORA-HANSGROHE 00:13

6 SOBRERO Matteo ITA TEAM BIKEEXCHANGE-JAYCO 00:13
7 VERNON Ethan GBR QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:14
8 STEINHAUSER Georg GER EF EDUCATION-EASYPOST 00:14
9 SCHMID Mauro SUI QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:14
10 AYUSO Juan ESP UAE TEAM EMIRATES 00:14
11 HONORE Mikkel DEN QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:14
12 BEVIN Patrick NZL ISRAEL-PREMIER TECH 00:16
13 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 00:16
14 ARNDT Nikias GER TEAM DSM 00:16
15 QUINN Sean USA EF EDUCATION-EASYPOST 00:16
16 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 00:17
17 CAVAGNA Remi FRA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:17
18 VLASOV Aleksandr RUS BORA-HANSGROHE 00:19
19 TIBERI Antonio ITA TREK-SEGAFREDO 00:20
20 CATTANEO Mattia ITA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:20

Felix Großschartner Dritter, Max Schachmann Fünfter beim Prolog der Tour de Romandie

Die Tour de Romandie begann heute mit einem 5,1 km langen flachen Prolog in Lausanne. Maximilian Schachmann, der erste BORA-hansgrohe Fahrer, der den Kampf gegen die Uhr in Angriff nahm, setzte die bis dato beste Zeit von 6:05 Minuten. Es dauerte fast eine Stunde bis er dann von Teamkollege Felix Großschartner, der eine neue Bestzeit von 6:02 einfuhr, überholt wurde. Felix lag zwischenzeitlich auf dem ersten Platz und am Ende des Tages konnten nur zwei Fahrer seine Zeit unterbieten. Felix beendete somit den Kampf gegen die Uhr auf dem dritten Rang, während Maximilian den fünften Rang einfuhr.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin mit meinem Ergebnis beim heutigen Prolog sehr zufrieden. Ich weiß, dass ich ja kein schlechter Zeitfahrer bin, aber ich bin ein bisschen überrascht, dass ich bei so einem Prolog den dritten Platz einfahren konnte. Nach meinen Verletzungen im ersten Teil der Saison ist dieses Ergebnis doch eine schöne Bestätigung meiner Form und ich freue mich wirklich auf die nächsten Tage hier.“ – Felix Großschartner
„Wir wollten heute das Stressniveau niedrig halten, besonders für Aleks, der gerade am Wochenende Lüttich-Bastogne-Lüttich gefahren ist und gleich danach ein Recon von der Roubaix-Etappe der Tour de France gemacht hat. Das war ja eine sehr hohe Belastung für ihn. Die anderen Jungs haben eine solide Leistung gezeigt. Was Max betrifft, müssen wir in Betracht ziehen, dass dies das erste Rennen für ihn nach langer Zeit war. Unter diesen Umständen ist der fünfte Platz ein sehr solides Ergebnis. Wenn man die Ergebnisse auf dem Papier sieht: Hayter, Dennis, Großschartner, Thomas, Schachmann, dann kann man doch nur zufrieden sein.“ – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Paris – Roubaix 257 Km

1 VAN BAARLE Dylan NED INEOS GRENADIERS 05:37:00
2 VAN AERT Wout BEL JUMBO – VISMA 01:47
3 KÜNG Stefan SUI GROUPAMA – FDJ 01:47
4 DEVRIENDT Tom BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 01:47
5 MOHORIC Matej SLO BAHRAIN VICTORIOUS 01:47
6 PETIT Adrien FRA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 02:27
7 STUYVEN Jasper BEL TREK – SEGAFREDO 02:27
8 PICHON Laurent FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 02:27
9 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN – FENIX 02:34
10 LAMPAERT Yves BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 02:59
11 TURNER Ben GBR INEOS GRENADIERS 04:30
12 KRISTOFF Alexander NOR INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 04:33
13 SENECHAL Florian FRA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 04:36
14 MEEUS Jordi BEL BORA – HANSGROHE 04:47
15 LOUVEL Matis FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 04:47
16 VAN DER HOORN Taco NED INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 04:47
17 VAN AVERMAET Greg BEL AG2R CITROEN TEAM 04:47
18 DEGENKOLB John GER TEAM DSM 04:47
19 PASQUALON Andrea ITA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 04:47
20 TEUNISSEN Mike NED JUMBO – VISMA 04:47
21 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – EASYPOST 04:47
22 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 04:47
23 PLANCKAERT Baptiste BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 04:47
24 VAN GESTEL Dries BEL TOTALENERGIES 04:47
25 GARCIA CORTINA Ivan ESP MOVISTAR TEAM 04:47
26 VAN KEIRSBULCK Guillaume BEL ALPECIN – FENIX 04:47
27 SKAARSETH Anders NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 04:47
28 LE GAC Olivier FRA GROUPAMA – FDJ 04:47
29 JØRGENSEN Mathias DEN MOVISTAR TEAM 04:47
30 GILBERT Philippe BEL LOTTO SOUDAL 04:47
31 SWIFT Connor GBR TEAM ARKEA – SAMSIC 04:47
32 ROBEET Ludovic BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 04:47
33 VANHOOF Ward BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 04:47
34 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA – FDJ 04:47
35 GANNA Filippo ITA INEOS GRENADIERS 04:47
36 BIERMANS Jenthe BEL ISRAEL-PREMIER TECH 04:47
37 VAN HOOYDONCK Nathan BEL JUMBO – VISMA 06:58
38 BOASSON HAGEN Edvald NOR TOTALENERGIES 07:00
39 NIEUWENHUIS Joris NED TEAM DSM 07:00
40 MERLIER Tim BEL ALPECIN – FENIX 07:02

14. Rang für Jordi Meeus im Velodrom von Roubaix

Auch in diesem Jahr sorgte Paris-Roubaix bei seiner 119. Auflage für die erwartete Dramatik. Nachdem sich zu Beginn trotz vieler Angriffe keine Gruppe absetzen konnte, teilte sich das Feld nach etwa 50 Kilometer in zwei Teile, wobei Nils Politt, Marco Haller und Jordi Meeus den Sprung in die erste Gruppe schafften. Mit 1:20 Vorsprung ging es auf die ersten Pavé-Abschnitte, wo sich auch die ersten Stürze ereigneten. Als sich zuerst fünf Fahrer aus der Spitze etwa 120 km vor dem Ziel lösen konnten, setzte Nils Politt mit C. Swift noch vor dem Sektor Arenberg zur Verfolgung an. Während dahinter die Gruppen wieder zusammenliefen, wurde wenig später auch Nils wieder eingeholt. Nach einem weiteren Split im Feld waren Nils und Jordi zunächst noch bei den Favoriten dabei, eine Tempoverschärfung später fielen aber beide zurück. Während vorne D. Van Baarle die entscheidende Attacke setzte, konnten Jordi und Nils gegen Ende des Rennes noch einige Fahrer einholen. Am Ende holte Jordi den Sieg im Sprint seiner Gruppe und landete damit auf Rang 14.
Von der Ziellinie
„Es war eigentlich immer Vollgas und gab kaum Zeit nachzudenken. Es war gut in der Gruppe vorne zu sein, aber ich muss ehrlich sein, als Van Aert und Van der Poel wieder zu uns aufschlossen und danach attackiert haben, hatte ich einfach nicht die Beine zu folgen. Nach den ganzen Krankheiten bin ich mit dem Rennen aber zufrieden, es war solide. Natürlich wollten wir als Team mehr, aber am Ende haben wir noch das Beste rausgeholt. Der Sprint war sehr speziell hier im Velodrom. Ich war zwar etwas eingebaut, aber dann trotzdem noch vorne. Mit dem 14. Rang bin ich zufrieden.“ – Jordi Meeus

„Am Anfang haben wir alles richtig gemacht und waren zu dritt in der großen Gruppe. Ich hatte eigentlich auch ganz gute Beine. Vor Arenberg bin ich losgefahren, um dem Stress aus dem Weg zu gehen. Danach war ich bei den Favoriten. Leider hat vor mir Van Avermaet ein Loch gelassen, als Van Aert losfährt. Dann haben wir kurz gezögert und die Lücke war da. Das ist ärgerlich, denn es wäre schon etwas mehr drin gewesen.“ – Nils Politt

„Wenn man sieht, wie wir die Klassiker begonnen haben, dann war das heute ordentlich. Wir haben zu Beginn alles richtig gemacht und waren mit den richtigen Leuten vorne dabei. Leider waren wir dann schnell mal nach einem Sturz hinten dran und mussten ein Loch zufahren, das hat schon mal ein paar Körner gekostet. Die Gruppe mit Mohoric haben wir leider verpasst, allerdings ist Nils danach losgefahren. Als die Favoriten dann Ernst gemacht haben, waren wir nicht aufmerksam genug. Zum Ende hin haben wir noch gut gekämpft und der 14. Rang von Jordi ist ok. Er ist ein junger Fahrer und kann bei diesem Rennen in Zukunft viel erreichen. Unser Rennen heute war sicher nicht perfekt, aber die Leistung der Jungs geht in Ordnung.“ – Torsten Schmidt, sportlicher Leiter

Van Baarle seals first Roubaix victory for Ineos Grenadiers

Ineos Grenadiers triumphed today at Paris-Roubaix after completing an excellent team race that was sealed by its Classics leader Dylan van Baarle with an impressive solo effort.
The Dutchman launched his winning move with 19 kilometres to go, at the Camphin-en-Pévèle cobbled sector, overpowering his breakaway companions Matej Mohoric (Bahrain Victorious), Tom Devriendt (Intermarché-Wanty Gobert) and Yves Lampaert (Quick-Step Alpha Vinyl). Second and third into the finish line came Wout van Aert (Jumbo-Visma) and Stefan Küng (Groupama-FDJ), who rode the whole day on the back foot after Ineos had split the race before the cobbles were even in sight.

The frantic racing favored an incredible average speed of 45,8 km/h in what turned out to be the fastest-ever edition of Paris-Roubaix – and the maiden victory for Ineos Grenadiers (and its previous incarnation, Team Sky) at the Hell of the North.

169 riders took the start on the 119th edition of Paris-Roubaix at 11:15, off to ride 257,2 kilometres between Compiègne and the Vélodrome André Pétrieux in Roubaix. It was a hectic start, with no less than 48,8 kilometres covered in the first hour of racing, during which many riders tried (and failed) to establish a breakaway. It was at kilometre 47 that the bunch got split in two groups. Ineos Grenadiers led the charge at the front, along with EF Education-EasyPost, Bora-Hansgrohe, Bahrain Victorious and Quick-Step Alpha Vinyl, while many favourites were caught off guard and forced to chase. Amongst them, two out of the three podium finishers from 2021, Florian Vermeersch (Lotto-Soudal) and Mathieu van der Poel (Alpecin-Fenix), along with marquee riders like Mads Pedersen (Trek-Segafredo), Kasper Asgreen (Quick-Step Alpha Vinyl), Alexander Kristoff (Intermarché-Wanty Gobert), Stefan Küng (Groupama-FDJ) and Jumbo-Visma duo Christophe Laporte and Wout van Aert.

Enter the cobbles
The gap between the two groups reached 1’15” after 60 kilometres of racing, and was held around that mark until the first cobbled sector, 36 kilometres later. With cobbles came chaos: Pedersen and Asgreen crashed behind right before sector 30 (Troisvilles to Inchy, km 96,3), while at the front it was Ineos Grenadiers’ Filippo Ganna who punctured at sector 29 (Viesly to Quiévy, km 102,8), hampering his team’s efforts to dominate the race. The real carnage, though, came at sector 27 (Saint-Python, km 110,1), when a huge crash took down most of the front group, leaving Niki Terpstra (TotalEnergies) alone in the lead. The Dutchman was brought back at sector 25 (Haussy, km 123,7) by most of his former breakaway companions. The gap between the two main groups was still around one minute.

La fuga de la fuga
A courageous solo attack by Jens Reynders (Sport Vlaanderen) at sector 24 (Saulzoir to Verchain-Maugré, km 130,6) was shut down by a puncture. Soon after, at kilometer 146, five riders broke away from the breakaway: Davide Ballerini (Quick-Step Alpha Vinyl), Matej Mohoric (Bahrain Victorious), Casper Pedersen (Team DSM), Tom Devriendt (Intermarché-Wanty Gobert) and Laurent Pichon (Arkéa-Samsic). This led to disagreements that spelt the end for the initial skirmish. After a breathless 105-kilometer long chase, the first bunch was brought back by the second one at kilometer 152, just ahead of sector 20 (Haveluy to Wallers, km 153,7).

A favorites group is established
The Trouée d’Arenberg (km 161,9 – 2,3 km), cobbled sector number 19, took its toll on Ballerini and Pedersen, who got dropped from the front group as the gap for Mohoric, Devriendt and Pichon increased beyond the two minutes. Only 50 riders survived in the main bunch at sector 14 (Beuvry-la-Forêt to Orchies, km 192). Into sector 13 (Orchies, km 197), Jumbo-Visma’s Nathan Van Hooydonck sped things up with his leader Wout van Aert on his wheel. Out of this move came the 12-strong favorites group that would play out for victory along with the three cyclists who were up the road. The favorites group contained: Mathieu van der Poel, Guillaume van Keirsbulck (Alpecin-Fenix), Wout van Aert (Jumbo-Visma), Stefan Küng (Groupama-FDJ), Ben Turner, Dylan van Baarle (Ineos Grenadiers), Yves Lampaert, Florian Sénéchal (Quick-Step Alpha Vinyl), Jasper Stuyven (Trek-Segafredo), Adrien Petit, Taco Van der Hoorn (Intermarché-Wanty Gobert) and Matteo Trentin (UAE Team Emirates).

Impressive display of resilience by Matej Mohoric
At sector 12 (Auchy-lez-Orchies to Bersée, km 203,1), an acceleration by Van Baarle took Trentin, Van der Hoorn and Van Keirsbulck out of contention. Into sector 11 (Mons-en-Pévèle, km 208,6), Pichon got dropped from the break due to a puncture and Sénéchal lost contact to the favorites group. Right out of sector 9 (Pont-Thibault to Ennevelin, km 218), Mohoric suffered a puncture and left Devriendt alone in the lead. After many attacks, Mohoric broke clear from the favorites again, along with Lampaert, with 29 kilometers to go. Behind, Van Baarle gradually brought himself back to their wheel. The three, along with Devriendt, conformed a 4-strong group at the head of the race, while Van Aert and Küng undertook a duo chase behind.

The moment the race was won
Van Baarle waited until sector 5 (Camphin-en-Pévèle, km 237,3) to launch what would become his winning move. Mohoric and Lampaert initially tried to counter, but failed to regain his wheel. Furthermore, the Belgian crashed at sector 2 (Willems to Hem, km 249) after touching a spectator and losing his balance. Meanwhile, Mohoric was caught by Van Aert, Küng and Devriendt, who had managed to keep up with the pace of both powerhouses. On the velodrome, they sprinted for the remaining places of the podium. The main one was Van Baarle’s, and Ineos Grenadiers’, by his and their own right.

Brabantse Pijl Frauen und Männer

ELITE Männer 205km:

1 SHEFFIELD Magnus USA INEOS GRENADIERS 04:53:21
2 COSNEFROY Benoit FRA AG2R CITROEN TEAM 00:37
3 BARGUIL Warren FRA TEAMARKEA-SAMSIC 00:37
4 TURNER Ben GBR INEOS GRENADIERS 00:40
5 PIDCOCK Thomas GBR INEOS GRENADIERS 00:41

6 EVENEPOEL Remco BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 00:41
7 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE – JAYCO 00:41
8 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:41
9 WELLENS Tim BEL LOTTO SOUDAL 00:41
10 MEURISSE Xandro BEL ALPECIN FENIX 00:51
11 HUNDAHL Michael Valgren DEN EF EDUCATION – EASYPOST 01:46
12 DE PLUS Laurens BEL INEOS GRENADIERS 01:46
13 IMPEY Daryl RSA ISRAEL-PREMIER TECH 01:46
14 VANSEVENANTMauri BEL QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 01:46
15 GODON Dorian FRA AG2R CITROEN TEAM 01:46
16 HOULE Hugo CAN ISRAEL-PREMIER TECH 01:46
17 BERCKMOES Jenno BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 01:46
18 NIZZOLO Giacomo ITA ISRAEL-PREMIER TECH 01:46
19 NAESEN Oliver BEL AG2R CITROEN TEAM 01:46
20 BRAETVito BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 01:46

Frauen 142km:

1 Demi Vollering (Ned) SD Worx 3:38:00
2 Katarzyna Niewiadoma (Pol) Canyon-Sram Racing 0:00:22
3 Liane Lippert (Ger) Team DSM Women
4 Marlen Reusser (Swi) SD Worx 0:00:27
5 Juliette Labous (Fra) Team DSM Women 0:00:44
6 Pauliena Rooijakkers (Ned) Canyon-Sram Racing 0:00:58
7 Silvia Persico (Ita) Valcar-Travel & Service 0:01:02
8 Ashleigh Moolman-Pasio (RSA) SD Worx
9 Sofia Bertizzolo (Ita) UAE Team ADQ
10 Alexandra Manly (Aus) BikeExchange-Jayco Women

Amstel Gold Race

Elite 254km:

AGR
Photo by AGR


Photo by HERBERT MOOS

1. Michal Kwiatkowski (POL, INEOS Grenadiers) 6:01:19
2. Benoît Cosnefroy (FRA, AG2R Citroën Team) 0:00
3. Tiesj Benoot (BEL, Jumbo-Visma) 0:10
4. Mathieu Van Der Poel (NED, Alpecin-Fenix) 0:20
5. Alexander Kamp (DEN, Trek – Segafredo) 0:20
6. Kasper Asgreen (DEN, Quick-Step Alpha Vinyl Team) 0:20
7. Michael Matthews (AUS, Team BikeExchange – Jayco) 0:20
8. Stefan Küng (SUI, Groupama – FDJ) 0:20
9. Marc Hirschi (SUI, UAE Team Emirates) 0:20
10. Dylan Teuns (BEL, Bahrain – Victorious) 0:20
11. Thomas Pidcock (GBR, INEOS Grenadiers) 0:20
12. Jan Tratnik (SLO, Bahrain – Victorious) 0:29
13. Matej Mohoric (SLO, Bahrain – Victorious) 1:42
14. Valentin Madouas (FRA, Groupama – FDJ) 1:43
15. Michael Valgren (DEN, EF Education-EasyPost) 1:43
16. Jakob Fuglsang (DEN, Israel – Premier Tech) 1:43
17. Matteo Trentin (ITA, UAE Team Emirates) 1:50
18. Quentin Pacher (FRA, Groupama – FDJ) 1:50
19. Alex Aranburu (ESP, Movistar Team) 1:50
20. Tim Wellens (BEL, Lotto Soudal) 1:50

Frauen 129km:


Photo by AGR

1 CAVALLI Marta ITA FDJ-NOUVELLE AQUITAINE-FUTUROSCOPE 03:17:41
2 VOLLERING Demi NED TEAM SD WORX 00:04
3 LIPPERT Liane GER TEAM DSM 00:04
4 VAN VLEUTEN Annemiek NED MOVISTAR TEAM 00:04
5 NIEWIADOMA Katarzyna POL CANYON//SRAM RACING 00:04
6 GARCÍA Mavi ESP UAE TEAM ADQ 00:04
7 MOOLMAN Ashleigh RSA TEAM SD WORX 00:07
8 BALSAMO Elisa ITA TREK-SEGAFREDO 00:09
9 LABECKI Coryn USA TEAM JUMBO-VISMA 00:09
10 BERTIZZOLO Sofia ITA UAE TEAM ADQ 00:09

Ein langer Tag in der Fluchtgruppe aber kein Ergebnis für BORA – hansgrohe beim Amstel Gold Race

Mit dem Amstel Gold Race fand heute in Maastricht der Auftakt zu den Ardennen-Klassikern statt. 254,1 Kilometer, mehr als 30 Anstiege und 3500 Höhenmeter zwischen Maastricht und Valkenburg galt es für die Profis zu bewältigen. Bereits 10km nach dem Start formierte sich eine frühe Fluchtgruppe, in der auch Ide Schelling vertreten war. Nach einem langen Tag an der Spitze des Rennens wurde Ide 55km vor dem Ziel vom Feld gestellt. Im Finale konnte kein BORA – hansgrohe Fahrer in die Entscheidung des Rennens eingreifen. Den Sieg in Valkenberg holte sich M. Kwiatkowski.
Reaktionen im Ziel

„Ein harter aber unvergesslicher Tag für mich in der Spitzengruppe heute. Vor heimischer Kulisse für so lange Zeit das Rennen anzuführen war einfach ein richtig schönes Gefühl. Ich habe mich nach meiner krankheitsbedingten Pause besser gefühlt als gedacht. Im Finale wäre ich gerne noch länger dabei geblieben aber irgendwann war ich dann am Ende meiner Kräfte und hatte zusätzlich mit Magenproblemen zu kämpfen. Es geht bergauf und ich freue mich auf die nächsten Aufgaben.“ Ide Schelling

„Ich bin zufrieden mit den Jungs heute! Sie haben umgesetzt was wir besprochen haben und ihre Aufgaben erledigt. Wir müssen realistisch sein und hier weniger das Ergebnis aber viel mehr den Prozess sehen. Für einige Fahrer war es das erste Rennen nach einer längeren Krankheitspause und daher war es für uns wichtiger Fortschritte zu machen als große Erwartungen an das Ergebnis zu haben. Ide Schelling hat vor heimischer Kulisse einen langen Tag in der Spitzengruppe verbracht und sich stark präsentiert. Für Giovanni Aleotti war es ein wichtiger Schritt im Aufbau und im Bezug auf seine nächsten Ziele. Hut ab auch vor der Leistung von Cian Uijtdebroeks. Mit nur 19 Jahren hat er sich in seinem ersten Rennen über 250km super präsentiert. Jonas Koch ist seit dem Opening Weekend alle Klassiker gefahren, er war etwas müde im Finale, hat aber insgesamt auch eine solide Leistung gezeigt.“ Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

Baskenland-Rundfahrt 6. Etappe 136 km

1. Ion Izagirre (ESP, Cofidis) 3:47:07
2. Aleksandr Vlasov (RUS, BORA – hansgrohe) 0:00
3. Marc Soler (ESP, UAE Team Emirates) 0:00
4. Daniel Felipe Martínez (COL, INEOS Grenadiers) 0:00
5. Jonas Vingegaard (DEN, Jumbo-Visma) 0:03
6. Pello Bilbao (ESP, Bahrain – Victorious) 0:13
7. Remco Evenepoel (BEL, Quick-Step Alpha Vinyl Team) 0:24
8. Juan Pedro López (ESP, Trek – Segafredo) 0:52
9. Davide Formolo (ITA, UAE Team Emirates) 1:29
10. Felix Gall (AUT, AG2R Citroën Team) 1:41
11. Primož Roglic (SLO, Jumbo-Visma) 2:13
12. Michael Woods (CAN, Israel – Premier Tech) 2:45
13. Rigoberto Urán (COL, EF Education-EasyPost) 3:11
14. Enric Mas (ESP, Movistar Team) 3:18
15. Ruben Guerreiro (POR, EF Education-EasyPost) 3:18

Endstand:

1. Daniel Felipe Martínez (COL, INEOS Grenadiers) 21:59:36
2. Ion Izagirre (ESP, Cofidis) 0:11
3. Aleksandr Vlasov (RUS, BORA – hansgrohe) 0:16
4. Remco Evenepoel (BEL, Quick-Step Alpha Vinyl Team) 0:21
5. Pello Bilbao (ESP, Bahrain – Victorious) 0:32
6. Jonas Vingegaard (DEN, Jumbo-Visma) 0:32
7. Marc Soler (ESP, UAE Team Emirates) 1:26
8. Primož Roglic (SLO, Jumbo-Visma) 3:18
9. Enric Mas (ESP, Movistar Team) 3:55
10. Rigoberto Urán (COL, EF Education-EasyPost) 5:03
11. Juan Pedro López (ESP, Trek – Segafredo) 5:24
12. Felix Gall (AUT, AG2R Citroën Team) 5:58
13. Michael Woods (CAN, Israel – Premier Tech) 7:16
14. Diego Ulissi (ITA, UAE Team Emirates) 7:25
15. Gianluca Brambilla (ITA, Trek – Segafredo) 8:02

Aleks Vlasov beendet die Baskenland-Rundfahrt als Gesamtdritter

Zum Abschluss der sechstägigen Baskenland-Rundfahrt ging es auf eine 135,7km lange Strecke, die es trotz ihrer Kürze in sich hatte. Sieben Anstiege und vor allem die letzte Steigung kurz vor dem Ziel hinauf nach Arrate forderte alles von den Fahrern. BORA – hansgrohe setzte heute alles auf Aleks Vlasov, für den ein Podestplatz in der Gesamtwertung in Reichweite lag. Das Team versuchte dann auch von Beginn an das Rennen zu kontrollieren und Lennard Kämna gelang es nach 20 km in eine Verfolgergruppe vorzudringen und dann später Aleks vor dem Finale gut zu unterstützen. Im drittletzten Anstieg des Tages kam es zu mehreren Angriffen aus der GC-Gruppe heraus, wobei Evenepoel distanziert wurde. Aleks befand sich dann in der letzten Steigung in einer kleinen Gruppe zusammen mit Martinez, Igazirre, Soler und Vingegaard, die den Tagessieg und das Gelbe Trikot unter sich ausmachten. In Arrate kam es zu einem Sprint, wobei Izagirre nur knapp den Sieg vor Aleks holte. Dank seiner starken Leistung rückte Aleks auf den dritten Platz in der Gesamtwertung vor. Obwohl das Team durch Sturzpech und Erkrankungen bei diesem Rennen etwas geschwächt war, beendete die Mannschaft die Rundfahrt mit zwei Podestplätzen auf Etappen und dem 3. Rang in der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Heute habe ich versucht, mein Bestes zu geben, um den Etappensieg zu holen und hoffte, dass ich dadurch in der Gesamtwertung weiter nach vorne rücken würde. Ich kenne die Zielgerade ziemlich gut und habe versucht, mich in die beste Position zu bringen, und wir hätten es auch fast geschafft, den Sieg zu holen. Am Ende schaffte ich es aber mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung noch aufs Podium zu kommen, so dass ich denke, dass es insgesamt ein gutes Rennen für uns war. Ich habe das Jahr mit einem Sieg in Valencia, einem zweiten Platz beim GP Indurain und nun einem Podium hier sehr gut begonnen, was mir viel Motivation für die nächsten Rennen gibt. Ich möchte mich auch bei meinen Teamkollegen für den tollen Job bedanken, den sie hier gemacht haben.“- Aleksandr Vlasov
„Unser Ziel war heute auf Etappensieg zu fahren und die Aufgabe für die Helfer war ganz klar, Aleks Vlasov bestmöglich zu unterstützen und ihm zu ermöglichen, dass er den entscheidenden Anstieg in möglichst guter Position nehmen kann. Wir haben nach dem Ausscheiden von Sergio Higuita leider nicht mehr die volle Mannschaft zur Unterstützung bieten können. Aber Lennard Kämna konnte mit viel Commitment und Cleverness den Sprung in die Spitzengruppe schaffen und war so der einzige Fahrer, den Aleks im Finale zur Verfügung hatte. Und danach war es dann ein Kampf Mann gegen Mann. Aleks hat wieder mal gezeigt, dass er bergauf hier einer der besten, wenn nicht der beste Rennfahrer ist. Leider hat es am Schluss nicht ganz zum angestrebten Etappensieg gereicht, aber wir sind sehr glücklich mit seinem dritten Platz in der Gesamtwertung und freuen uns auch über den zweiten Platz auf der heutigen Etappe.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter