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Ethias Tour de Wallonie – Etappe 5

Dinant – Quaregnon – 183 Km

1 JAKOBSEN Fabio NED DECEUNINCK – QUICK-STEP 04:32:31
2 SELIG Rüdiger GER BORA -HANSGROHE 00:00

3 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:00
4 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
5 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
6 STEWART Jake GBR GROUPAMA-FDJ 00:00
7 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:00
8 TILLER Rasmus NOR UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:00
9 VAN DER LUKE Nick NED RIWAL CYCLING TEAM 00:00
10 OLDANI Stefano ITA LOTTO SOUDAL 00:00

Gesamt:
1 SIMMONS Quinn USA TREK-SEGAFREDO 20:31:13
2 DEWULF Stan BEL AG2R CITROEN TEAM 00:04
3 RENARD Alexis FRA ISRAEL START-UP NATION 00:20
4 BARCELO ARAGON Fernando ESP COFIDIS 00:24
5 EENKHOORN Pascal NED JUMBO-VISMA 00:24
6 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATER 00:27
7 VAN GILS Maxim BEL LOTTO SOUDAL 00:28
8 QUINN Sean USA HAGENS BERMAN AXEON 00:31
9 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:32
10 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:32

Tour de Wallonie endet mit einem zweiten Platz im Massensprint durch Rudi Selig

Nach dem Start in Dinant ging es über 183,4 km nach Quaregnon. Die ersten 140 km verliefen wellig ehe das Peloton einen mit Kopfsteinpflaster gespickten Anstieg gegen Rennschluss zweimal zu meistern hatte. Eine 5-köpfige Gruppe versuchte ihr Glück schon früh in der Flucht und konnte ihren Abstand auf maximal 7 Minuten ausdehnen. Letztendlich zahlten sich die Bemühung der Spitzengruppe jedoch nicht aus, denn mit noch 13 km bis zum Ziel war es um sie geschehen. In der finalen Rennphase rückte BORA – hansgrohe im Feld vor, um am Schluss vorne mit dabei zu sein. Die letzten Attacken wurden vom Peloton gekontert und am Ende kam es wie erwartet zu einem Massensprint. Beim Sieg von F. Jakobsen sprintete Rudi Selig auf einen starken zweiten Rang.
„Ich glaube, das war heute alles was wir rausholen konnten, weil Jakobsen einfach zu stark war. Der hatte auch noch drei Fahrer im Finale gehabt. Ansonsten haben Matteo, Cece und Schwarzi mich den ganzen Tag gut beschützt. Im Finale hatte Schwarzi leider einen Platten, aber die Arbeit, die er heute geleistet hat war wirklich stark, und ohne ihn wäre mein Podestplatz nicht möglich gewesen. Aber wir haben eine gute Teamleistung gezeigt, und mit nur vier Fahrern können wir zufrieden sein, dass wir das so gut gelöst haben am Ende. Ich habe schon gemerkt, dass ich von Tag zu Tag immer besser in Form komme. Nach vier Wochen Rennpause war es ein bisschen schwer die ersten paar Tage, aber danach kam ich in Schwung und ich bin jetzt gespannt was da in Zukunft noch so geht.“ – Rudi Selig

„Unser Ziel war es, wieder im Finale offensiv zu fahren vor allem weil wir gesehen haben, dass der Zeitabstand zu der Spitzengruppe auf über sieben Minuten angewachsen ist. Wir haben gedacht, dass es sicher schwierig sein wird, das Finale zu kontrollieren, weil wenige Teams dazu in der Lage waren. Vor allem Matteo Fabbro hatte die Aufgabe im Finale offensiv zu fahren, aber dann ist es doch den drei Klassementteams gelungen das Loch zu schließen. Am Ende als wir auf die Runde gekommen sind, haben wir entschieden, voll für Rudi zu fahren und ihm im Massensprint zu unterstützen. Ich muss sagen, das hat auch mit dem zweiten Platz wirklich hervorragend funktioniert, vor allem wenn man bedenkt, dass Rudi keine Lead-Out Fahrer hatte, sondern dass Matteo die letzten Attacken kontern musste. Und er hat es ohne richtigen Lead-Out auf den zweiten Platz geschafft. Großen Respekt für Matteo, der im Finale einer Etappe mit Klassikercharakter die Arbeit eines Klassikerfahrers machen konnte. Auch Cece hat sehr gut arbeitet. Insofern ist der zweite Platz ein versöhnlicher Abschluss für uns. Sicher ein Grund zur Freude und hoffentlich kann Rudi in den nächsten Wochen an diese gute Leistung anknüpfen.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Settimana Ciclistica Italiana – Etappe 5


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Cagliari – 170 Km

1 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 04:11:01
2 RESTREPO VALENCIA Jhonatan COL ANDRONI GIOCATTOLI – SIDERMEC 00:00
3 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:00
4 BOUET Maxime FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
5 BURCHIO Federico ITA WORK SERVICE MARCHIOL DINATEK 00:00
6 CANOLA Marco ITA GAZPROM-RUSVELO 00:00
7 FILOSI Iuri ITA GIOTTI VICTORIA – SAVINI DUE 00:00
8 IRIZAR LASKURAIN Julen ESP EUSKALTEL- EUSKADI 00:00
9 GARAVAGLIA Giacomo ITA WORK SERVICE MARCHIOL DINATEK 00:00
10 CULLAIGH Gabriel GBR MOVISTARTEAM 00:00

Endstand:
1 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 20:30:24
2 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:08
3 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:16
4 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:20

5 VILLELLA Davide ITA MOVISTARTEAM 00:20
6 SAMITIER SAMITIER Sergio ESP MOVISTARTEAM 00:20
7 DOUBLE Paul GBR MG.KVIS VPM 00:20
8 HERMANS Ben BEL ISRAEL START-UP NATION 00:20
9 ZAKARIN Ilnur RUS GAZPROM-RUSVELO 00:20
10 ZEITS Andrey KAZ TEAM BIKEEXCHANGE 00:27

Pascal Ackermann gelingt Hattrick auf der letzten Etappe der Settimana Ciclistica

Heute ging es über 170,2 km und zwei Anstiege nochmals rund um Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens. Das Terrain sollte den Sprintern keine allzu großen Sorgen machen und wie erwartet kam es am Ende zu einem Sprint. Ein Quartett löste sich nach 20 gefahrenen Kilometern vom Feld und fuhr einen Vorsprung von rund 3 Minuten während des Tages heraus bevor das Rennen wieder zusammenkam. Im Schlussanstieg fiel das Feld zwar etwas auseinander, doch BORA – hansgrohe gelang es vorne mitzufahren und Pascal Ackermann gut fürs Finale zu platzieren. Am Ende zeigte sich der Pfälzer sehr stark und holte sich den Sieg im Sprint. Der Raublinger Rennstall beendete die Sardinien-Rundfahrt mit drei Etappensiegen und dem Gewinn des Punktetrikots durch Pascal Ackermann, einem dritten Platz in der Gesamtwertung und dem Sieg in der Nachwuchswertung durch Giovanni Aleotti, und dem vierten Platz im Gesamtklassement durch Felix Großschartner.

Reaktionen im Ziel

„Heute hatten wir noch einmal eine Chance auf einen Etappensieg und wir wollten alles daransetzen diese Chance auch zu nutzen. Im letzten Anstieg ist das Feld etwas auseinandergefallen, aber wir versuchten vorne dranzubleiben und das ist uns auch gelungen. Ich konnte dann meinen Sprint im richtigen Zeitpunkt anziehen und damit meinen dritten Etappensieg hier holen. Vielen Dank an das ganze Team für die Unterstützung hier in Italien.“ – Pascal Ackermann

„Das war ein erfolgreiches Rennen hier in Sardinien und ich bin zufrieden mit dem 3. Rang in der Gesamtwertung und dem Sieg in der Nachwuchswertung. Das ganze Team hat hart gearbeitet, um das zu erreichen. Das Resultat motiviert mich sehr für die nächsten Rennen und ich hoffe auf diesen Erfolg beim nächsten Mal aufbauen zu können.“ – Giovanni Aleotti

„Ein tolles Ende mit noch einem dritten Sieg und dem dritten Platz in der Gesamtwertung. Man kann nur sagen, Kompliment an das ganze Team für dieses starke Ergebnis.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

108. Tour de France – Etappe 21 Zielankunft Paris

Photo by HERBERT MOOS
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Chatou – Paris/Champs-Élysées (108,4 km)

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1 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 02h 39′ 37“
2 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) + 00h 00′ 00“
3 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 00′ 00“
4 LUKA MEZGEC (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
5 ANDRÉ GREIPEL (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 00′ 00“
6 DANNY VAN POPPEL (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 00′ 00“
7 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 00′ 00“
8 ALEX ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 00′ 00“
9 CYRIL BARTHE (B&B HOTELS P/B KTM) + 00h 00′ 00“
10 MAXIMILIAN RICHARD WALSCHEID (TEAM QHUBEKA NEXTHASH) + 00h 00′ 00“

Endstand:
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 82h 56′ 36“
2 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 05′ 20“
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 07′ 03“
4 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 10′ 02“
5 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 10′ 13“
6 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 11′ 43“
7 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 12′ 23“
8 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 15′ 33“
9 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 16′ 04“
10 RIGOBERTO URAN (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 18′ 34“
11 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) + 00h 21′ 50“
12 MATTIA CATTANEO (DECEUNINCK – QUICK – STEP) + 00h 24′ 58“
13 JHOAN ESTEBAN CHAVES (TEAM BIKEEXCHANGE) + 00h 37′ 48“
14 LOUIS MEINTJES (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 38′ 09“
15 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 39′ 09′

Endstand Punktewertung
1 MARK CAVENDISH (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 337 PTS
2 MICHAEL MATTHEWS (TEAM BIKEEXCHANGE) 291 PTS
3 SONNY COLBRELLI (BAHRAIN VICTORIOUS) 227 PTS
4 JASPER PHILIPSEN (ALPECIN – FENIX) 216 PTS
5 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 171 PTS

Endstand Bergwertung
1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 107 PTS
2 WOUTER POELS (BAHRAIN VICTORIOUS) 88 PTS
3 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) 82 PTS
4 WOUT VAN AERT (JUMBO – VISMA) 68 PTS
5 NAIRO QUINTANA (TEAM ARKEA – SAMSIC) 66 PTS

Kämpferischster Fahrer
FRANCK BONNAMOUR (B&B HOTELS P/B KTM)

Endstand Mannschaftswertung
1 BAHRAIN VICTORIOUS 249h 16′ 47“
2 EF EDUCATION – NIPPO + 00h 19′ 12“
3 JUMBO – VISMA + 01h 11′ 35“
4 INEOS GRENADIERS + 01h 27′ 10“
5 AG2R CITROEN TEAM + 01h 31′ 54“
6 BORA – HANSGROHE + 01h 36′ 44“

Erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe geht an der Champs-Élysées zu Ende: Kelderman am Ende Fünfter der Gesamtwertung

Traditionell endet die 21. und letzte Etappe der Tour de France auf der Champs-Élysées in Paris. Nach dem Start in Chatou ließ es das Peloton locker angehen und es war Zeit für das eine oder andere Siegerfoto. Als Paris erreicht war, begann auch der Kampf um den letzten Sieg, denn erst acht Teams konnten in diesem Jahr eine Etappe gewinnen. BORA – hansgrohe war mit zwei Tagessiegen und Rang fünf in der Gesamtwertung durch Wilco Kelderman eine der erfolgreichsten Mannschaften. Dennoch wollte sich das Team aus Raubling auch heute noch einmal entsprechend präsentieren und fuhr erneut ein aggressives Rennen. Immer wieder attackierten vor allem Konrad und Schelling und versuchten auch im Finale den Sprintern ein Schnippchen zu schlagen. Dies gelang aber nicht und am Ende holte W. Van Aert den letzten Tagessieg. Nach mehr als 3400 Kilometern und drei Wochen konnte BORA – hansgrohe dennoch das Ende einer sehr erfolgreichen Tour de France feiern.

Von der Ziellinie

„Ich bin glücklich mit dem fünften Platz und vor allem zufrieden mit meiner Leistung über die drei Wochen. Das gesamte Team hat mich großartig unterstützt, jeder hat einen tollen Job gemacht und der Teamgeist war einfach großartig. Ich denke, das war der Schlüssel zum Erfolg, denn obwohl es eine harte Tour war und wir auch einige Rückschläge zu verkraften hatten, hatten wir Spaß und jeder war für den anderen da. Am Ende war es eine sehr erfolgreiche Tour für BORA – hansgrohe und ich bin stolz, dass ich dazu beitragen konnte. Normalerweise habe ich ein oder zwei super Tage während einer Grand Tour, das hat diesmal vielleicht gefehlt. Es ist schwer zu sagen, woran das gelegen hat, aber generell habe ich schon den einen oder anderen Punkt im Kopf, den wir noch verbessern können. Es ist noch Luft nach oben und ich bin heiß darauf, da gemeinsam mit dem Team konsequent weiterzuarbeiten. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin sicher, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sein können.“ – Wilco Kelderman

„Es war eine sehr erfolgreiche Tour für uns und wir sind wirklich sehr zufrieden. Diese Tour war sicherlich speziell, der aggressive Fahrstil, die Intensität hat den Fahrern alles abverlangt, war für die Zuseher aber richtig attraktiv. Wir haben da auch einiges beigetragen, waren in vielen Gruppen und so gut wie immer vorne vertreten. Natürlich war es ein harter Rückschlag, als Peter die Tour mit einer Knieverletzung verlassen musste, aber die Mannschaft hat sich nicht hängen lassen, sondern hat die richtige Antwort gefunden, darauf bin ich sehr stolz. Wir haben mit Nils und Patrick zwei Etappen gewonnen, aber vor allem die Art und Weise, wie wir diese Etappen gewonnen haben, war beeindruckend. Dann hatten wir zu Beginn der Tour ja auch noch eine Woche lang das Bergtrikot durch Ide, auch das darf man nicht vergessen. Als Tourneuling war vor allem die Emotion beeindruckend, mit der er drei Tage lang in jeder Gruppe um die Punkte gekämpft hat. In der Gesamtwertung war unser Ziel die Top-Fünf und am Ende hat auch das geklappt. Wilco war über drei Wochen einer der konstantesten Fahrer und immer vorne dabei, obwohl er nicht immer vom Glück verfolgt war und einige Stürze zu verkraften hatte. Da hat er viel Moral bewiesen, sich nie hängen lassen und wurde am Ende belohnt. Um das alles zu erreichen, haben wir als Team zusammengearbeitet und sind füreinander eingestanden. Das war schön zu sehen und jeder einzelne hat einen super Job gemacht. Da kann man als Teamchef nur Danke sagen.“ – Ralph Denk, Team Manager

Van Aert and Pogacar triumph in Paris

Belgian champion Wout van Aert managed to win the bunch gallop of the Champs-Élysées after he took the Mont Ventoux stage and the time trial in the vineyard of Saint-Émilion, bagging the last two stages of the 108th Tour de France ahead of his compatriot Jasper Philipsen and Mark Cavendish. The Briton however won the points classification ten years after his first time. Tadej Pogacar won the Tour de France overall for the second time with Jonas Vingegaard and Richard Carapaz rounding out the podium.

Attacks by trios
141 riders took the start of stage 21 in Chatou at 16.39. One non-starter: Jakob Fuglsang (Astana). Mikkel Bjerg (UAE Team Emirates) took the only KOM point available at côte des Grès (km 7) to enter the 63-man strong climbers’ classification. The riders covered 30.8km in the first hour of racing. The race truly started after Pogacar passed the line on the Champs-Élysées along with his whole team with 52km remaining. Stefan Bissegger (EF Education-Nippo), Casper Pedersen (DSM) and Harry Sweeny (Lotto-Soudal) created the first breakaway of the day. Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe) caught up with them to make it a leading quartet. Pedersen was first to drop down.

One last Champs-Elysées feeling for Philippe Gilbert
It was bunched up again 32km before the end. Another leading trio was formed at the initiative of Ide Schelling (Bora-Hansgrohe) with superstars Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Philippe Gilbert (Lotto-Soudal) joining him at the front. Gilbert enjoyed his last ride on the Champs-Elysées as he announced this is his last Tour. With 27km to go, it was the turn of Brent Van Moer (Lotto-Soudal) and Michael Valgren (EF Education-Nippo) to pedal at the front with Schelling. They got no more than 25’’ lead over the bunch led by Deceuninck-Quick Step.

Third stage win for van Aert
With the help of Cyril Gautier, Franck Bonnamour (B&B) tried to bridge the gap by himself but it didn’t work out. It was bunched up with 6km to go in the last lap as Ineos Grenadiers made the last effort to bring Van Moer, Valgren and Schelling back. Deceuninck-Quick Step kept the peloton under control but van Aert, propelled by Mike Teunissen, launched his sprint earlier and fended off Philipsen and Cavendish to take his third stage win in the 108th Tour de France. He’s the tenth Belgian to impose himself on the Champs-Elysées (since 1975). By beating Cavendish, he maintained his compatriot Eddy Merckx on top of the tally of all-time stage winners, along with the Manxman (34). Pogacar is the first double Tour de France overall winner at the age of only 23.

108. Tour de France – Etappe 20 EZF

Libourne – Saint-Emilion ITT – 31 Km

Photo by HERBERT MOOS
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1 VAN AERT Wout BEL JUMBO – VISMA 00:35:53
2 ASGREEN Kasper DEN DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:21
3 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 00:32
4 KÜNG Stefan SUI GROUPAMA – FDJ 00:38
5 BISSEGGER Stefan SUI EF EDUCATION – NIPPO 00:44
6 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 00:49
7 BJERG Mikkel DEN UAE TEAM EMIRATES 00:52
8 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:57
9 NIELSEN Magnus Cort DEN EF EDUCATION – NIPPO 01:00
10 VAN BAARLE Dylan NED INEOS GRENADIERS 01:21
11 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 01:35
12 ARMIRAIL Bruno FRA GROUPAMA – FDJ 01:46
13 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS GRENADIERS 01:47
14 FRAILE Omar ESP ASTANA – PREMIER TECH 01:47
15 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN VICTORIOUS 01:56

GESAMT:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 80:16:59
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:20
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 07:03
4 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 10:02
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 10:13
6 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 11:43
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 12:23
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 15:33
9 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 16:04
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 18:34

Wilco Kelderman auch nach dem Abschlusszeitfahren bei der Tour auf Rang fünf der Gesamtwertung

Mit einem 30,8 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Libourne nach Saint-Émilion fiel heute die Entscheidung in der Gesamtwertung der Tour de France 2021. Während es alle anderen Fahrer von BORA – hansgrohe ruhig angehen lassen konnten, ging es für Wilco Kelderman noch um die Ränge vier bis sechs in der Gesamtwertung. Auf dem leicht welligen Kurs, der technisch wenig anspruchsvoll war, setzte K. Asgreen eine erste Richtmarke mit einer Zeit von 36:14. Nur noch W. Van Aert war am Ende in der Lage, diese Zeit zu unterbieten, um in 35:53 den Tagessieg einzufahren. Um 17:11 rollte Wilco Kelderman von der Startrampe und begann verhalten im ersten Streckenteil. Bei der ersten Zwischenzeit hatte der Kapitän von BORA – hansgrohe fünf Sekunden Rückstand auf B. O’Connor, dem Vierten der Gesamtwertung. Von da an fand Kelderman aber besser zu seinem Rhythmus und holte Sekunden um Sekunde auf. Am Ende erreichte er das Ziel in 38:13 und war damit 21 Sekunden schneller als O’Connor, konnte den jungen Australier aber dennoch nicht in der Gesamtwertung überholen. Der fünfte Gesamtrang vor der morgigen Abschlussetappe ist aber in jedem Fall als Erfolg zu werten. T. Pogacar verteidigte auch heute souverän seine Gesamtführung.

Von der Ziellinie
„Es war ein sehr harter Kurs, schlechter Asphalt, rauf und runter und ein normaler Tag für mich, würde ich sagen. Das richtige Tempo zu finden war nicht einfach, im Grunde habe ich einfach versucht durchzuziehen und alles aus meinen Beinen herauszuholen. Natürlich wollte ich noch versuchen O’Connor anzugreifen, aber wir waren schon beim ersten Zeitfahren nah beieinander. Am Ende haben 11 Sekunden gefehlt, aber ich bin nicht enttäuscht, ich freue mich über Rang fünf. Ich habe alles gegeben und mehr war nicht drin. Es ist schön, nun auch eine Top-Fünf Platzierung bei der Tour zu haben, nach Rang drei beim Giro und Rang vier bei der Vuelta, denn die Tour ist das größte Rennen in unserem Sport. Ich kann mit meiner Leistung über die drei Wochen hier zufrieden sein und bin auch stolz darauf, was ich geleistet habe. Wir haben eine erfolgreiche Tour als Team und das ist ebenfalls ein tolles Gefühl. “ – Wilco Kelderman

„Wilco hat ein gutes Zeitfahren gefahren, vor allem wenn man bedenkt, dass er gestern den Sturz hatte. Man konnte sehen, dass er nicht immer in der besten Position auf dem Zeitfahrrad fahren konnte und auch keinerlei Risiko eingegangen ist. Er ist noch an Rang vier herangekommen, aber 11 Sekunden sind eben 11 Sekunden und Rang fünf bei der Tour ist ein tolles Ergebnis. Jetzt müssen wir noch einen Tag lang konzentriert bleiben. Aber wenn es so bleibt, können wir mit Rang fünf in der Gesamtwertung und zwei Etappensiege sehr zufrieden sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Van Aert in the vineyard

Wout van Aert who came to the Tour de France with the first ambition of winning sprints and wearing the yellow jersey claimed an impressive time trial victory in the vineyard of Saint-Émilion after the Mont Ventoux stage. Kasper Asgreen and Jonas Vingegaard rounded out the podium of stage 20. Tadej Pogacar finished with 8th best time and retained the yellow jersey with an advantage of 5’20’’ over Vingegaard.
Stefan Bissegger for one and half hour on the hot seat

Successively, Tim Declercq, Mark Cavendish, Michael Morkov, Dries Devenyns, all from Deceuninck-Quick Step, set a time of reference. Max Walscheid (Qhubeka-NextHash) bettered the Belgian but the first big specialist to ride over 50km/h was Mikkel Bjerg (UAE Team Emirates) in 36’45’’ (50.3km/h). Stefan Bissegger (EF Education-Nippo) rode eight seconds faster in 36’37 (50.4km/h). Bissegger and Bjerg topped the tally until Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick Step) outclassed them. In both time checks, the Danish champion was 6’’ ahead of the Swiss winner of the time trial at Paris-Nice who remained on the hot seat for one hour and ten minutes. Asgreen was the eighth leader of the stage with an average speed of 51km/h (36’14’’).

Big disillusion for Stefan Küng
European champion Stefan Küng (Groupama-FDJ) was the hot favourite to dethrone the Dane. He started on a high note, with 6’’ lead over Asgreen at Pomerol (km 7.6) but had already lost his advantage at Montagne (km 20). Towards the end, he paid for his efforts and missed out on the stage win he wanted badly. Asgreen was eventually ousted by Wout van Aert (Jumbo-Visma) who rode in 35’53’’ at 51.5km/h, which was 21’’ faster than the previous leader!

First ITT win at the Tour de France for van Aert
In the battle for GC positions, all riders who were threatened by their closest follower retained their supremacy: Vingegaard (2nd) over Richard Carapaz, Ben O’Connor (4th) over Wilco Kelderman, Enric Mas (6th) over Alexey Lutsenko and Guillaume Martin (8th) over Pello Bilbao. Van Aert had won bunch sprints and a mountain stage previously but this is his first time trial victory. For the second time, Pogacar, 23, will ride to Paris in the yellow jersey.

Settimana Ciclistica Italiana – Etappe 3

Oristano – Cagliari – 181 Km


Photo by Plomi

1 ACKERMANN Pascal GER BORA- HANSGROHE 04:08:34
2 MILAN Jonathan ITA BAHRAIN VICTORIUS 00:00
3 BARBIER Rudy FRA ISRAEL START-UP NATION 00:00
4 VIVIANI Elia ITA NAZIONALE ITALIANA 00:00
5 BLIKRA Erlend NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:00
6 PACIONI Luca ITA EOLO-KOMETA CYCLING TEAM 00:00
7 ALONSO FLORES Mikel ESP EUSKALTEL- EUSKADI 00:00
8 FIORELLI Filippo ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:00
9 MALUCELLI Matteo ITA ANDRONI GIOCATTOLI – SIDERMEC 00:00
10 MARECZKO Jakub ITA VINIZABU‘ 00:00

Gesamt:
1 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 12:15:35
2 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:06
3 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:06
4 VILLELLA Davide ITA MOVISTARTEAM 00:10
5 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:10
6 IRIZAR LASKURAIN Julen ESP EUSKALTEL- EUSKADI 00:10
7 SAMITIER SAMITIER Sergio ESP MOVISTARTEAM 00:10
8 DOUBLE Paul GBR MG.KVIS VPM 00:10
9 HERMANS Ben BEL ISRAEL START-UP NATION 00:10
10 ZAKARIN Ilnur RUS GAZPROM-RUSVELO 00:10

Erneuter Sieg für Pascal Ackermann auf der 3. Etappe der Settimana Ciclistica Italiana

Die sardinische Rundfahrt führte heute über 180,9 km von Oristano nach Cagliari. Außer zwei Hügel zur Rennhälfte war die Strecke nicht besonders anspruchsvoll und mit einer langen Abfahrt ins Ziel waren die schellen Männer heute wieder am Zug. Eine fünfköpfige Fluchtgruppe entkam recht früh, doch BORA – hansgrohe drückte stark aufs Tempo und die Spitze war kurz vor der letzten Bergwertung wieder eingefangen. Am Ende positionierte das Team aus Raubling Pascal Ackermann, den Sieger des Vortages, in eine gute Ausgangslage für den zu erwarteten Massensprint, den der Pfälzer dann auch für sich entschied.

Reaktionen im Ziel

„Wir wollten heute auf den Sieg fahren und die Jungs haben deshalb das Rennen während des ganzen Tages gut kontrolliert und der Ausreißergruppe keine Chance gelassen. Auf dem letzten Teil der Strecke hatten wir starken Rückenwind und das Tempo war sehr hoch. Im Sprintfinale befand ich mich in einer guten Ausgangsposition und konnte als Erster über die Ziellinie ziehen. Ich bin sehr glücklich über meinen zweiten Sieg hier in Sardinien und bedanke mich bei allen im Team für ihre Unterstützung.“ – Pascal Ackermann

„Das war ein tolles Rennen heute, noch ein Sieg für uns und Pascal. Juraj hat einen besonders guten Job gemacht, um das Rennen zu kontrollieren. Im Finale gab es viel cross-tailwind und wir haben dann versucht auf die Kante zu gehen und das Rennen auseinanderzufahren. Das hat zwar nicht funktioniert, aber unser Plan war sowieso auf den Sieg für Pascal zu fahren, und am Ende hat das wunderbar geklappt. Kompliment an das ganze Team, und jetzt geht’s weiter.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

108. Tour de France – Etappe 19

Mourenx – Libourne – 203 Km

Photo by HERBERT MOOS
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1 MOHORIC Matej SLO BAHRAIN VICTORIOUS 04:19:17
2 LAPORTE Christophe FRA COFIDIS 00:58
3 PEDERSEN Casper DEN TEAM DSM 00:58
4 TEUNISSEN Mike NED JUMBO – VISMA 01:02
5 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 01:08
6 THEUNS Edward BEL TREK – SEGAFREDO 01:08
7 HUNDAHL Michael Valgren DEN EF EDUCATION – NIPPO 01:08
8 ZIMMERMANN Georg GER INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 01:08
9 TURGIS Anthony FRA TOTALENERGIES 01:10
10 STUYVEN Jasper BEL TREK – SEGAFREDO 01:10
11 BERNARD Julien FRA TREK – SEGAFREDO 02:37
12 WALSCHEID Maximilian Richard GER TEAM QHUBEKA NEXTHASH 02:37
13 BALLERINI Davide ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 02:37
14 DILLIER Silvan SUI ALPECIN – FENIX 02:37
15 RUTSCH Jonas GER EF EDUCATION – NIPPO 02:37

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 79:40:09
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:45
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:51
4 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 08:18
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 08:50
6 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 10:11
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 11:22
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 12:46
9 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 13:48
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 16:25

Nils Politt auf Rang 5 in Libourne nach erneutem Tag in einer Fluchtgruppe

Am Papier sah die 19. Touretappe von Mourenx nach Libourne nach einer klaren Sache für die Sprinter aus, mit über 200 Kilometern und vielen Teams im Peloton, die einem Erfolg noch hinterherlaufen, war aber auch möglich, dass das Rennen einmal mehr von Ausreißern bestimmt werden würde. Entsprechend explosiv verlief auch der Beginn der Etappe. Nach einigen Attacken ereignete sich ein Massensturz, der diesmal allerdings glimpflich ausging, während an der Spitze sechs Fahrer die erste Gruppe des Tages bildeten. Da das Peloton nun wartete, bis alle Fahrer wieder aufgeschlossen hatten, war der Abstand zwischen Spitze und Feld schnell auf vier Minuten angewachsen. Leider folgte dann ein zweiter Massensturz, in dem auch Kelderman, Politt und Konrad von BORA – hansgrohe zu Boden gingen. Alle drei konnten das Rennen ohne gröbere Blessuren fortsetzen, für Kelderman aber sicher keine optimalen Voraussetzungen vor dem Zeitfahren morgen. Nach dem Zwischensprint wurde das Rennen noch einmal unruhig, als plötzlich mehrere Fahrer erneut attackierten. Nils Politt initiierte eine stark besetzte Verfolgergruppe, die rund 100 km vor dem Ziel die Spitze einholte, während auch im Feld immer noch einige Mannschaften Tempo machten. Etwa 25 km später gab das Feld aber auf und es war klar, dass der Sieger aus der 20-Mann-Spitzengruppe kommen würde. Kurze Zeit später begannen auch schon die ersten Attacken, es dauerte allerdings, bis die Gruppe auseinanderfiel. Politt schaffte den Sprung in die erste Gruppe und attackierte dort erneut einige Male. Am Ende setzte den entscheidenden Angriff aber M. Mohoric der einen Solosieg feiern konnte. Nils versuchte sich zwar weiter von den Verfolgern zu lösen, am Ende musste er sich heute aber mit Rang fünf begnügen nach einem sehr starken Auftritt.

Von der Ziellinie
„Es war ein brutal harter Tag mit fast 49 km/h trotz Gegenwind und ein hektischer Start mit den beiden Stürzen. Nach 50 km gab es dann erneut Attacken. In der Gruppe vorne habe ich dann heute etwas länger gewartet, denn ich war alleine. Das Finale war recht hügelig und ich habe an fast jeder Steigung attackiert, um die Gruppe zu verkleinern. Das hat gut geklappt, aber leider hat Mohoric dann über eine Kuppe ein kleines Loch reißen können und dahinter haben alle mich angesehen. Ich denke, nach meinem Sieg wissen alle, wie stark ich bin, da ist es viel schwieriger, sowas zu wiederholen. Es gab einfach keine Kooperation, als Mohoric vorne war, obwohl manche Teams zwei Fahrer in der Gruppe hatten.“ – Nils Politt

„Es war wieder ein harter Tag, härter als einige dachten. Aber viele Teams haben hier noch keinen Sieg und versuchen wirklich alles, um noch einen Erfolg einzufahren. Leider war Wilco in den zweiten Sturz verwickelt, es geht ihm bis auf ein paar Abschürfungen gut, aber optimal ist das natürlich nicht vor dem Zeitfahren morgen. Dennoch können wir sonst mit dem Tag zufrieden sein. Wir sind erneut ein aktives Rennen gefahren und waren am Ende mit Nils in der entscheidenden Gruppe. Ich denke, er war mit Mohoric der Stärkste. Er hat es einige Male versucht, aber Mohoric war im richtigen Moment sehr smart. Danach fehlte dann die Kooperation in der Verfolgung.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

If not Tadej, it’s Matej!

Matej Mohoric claimed his second stage win in Libourne after he imposed himself at La Creusot on stage 7, again throughout a solo breakaway. Following two consecutive victories in the Pyrénées by Tadej Pogacar who rode through the Landes with authority in an eventful transition stage, the Slovenian champion made it five for his country on the eve of the closing time trial that will precede the grand finale in Paris on Sunday.
Six riders in the lead

142 riders took the start of stage 19 in Mourenx. 2 non-starters: Michael Woods (Israel-Start Up-Nation) and Miguel Angel Lopez (Movistar). Julien Bernard (Trek-Segafredo), Jonas Rutsch (EF Education-Nippo), Simon Clarke (Qhubeka-NextHash), Franck Bonnamour (B&B-KTM) and Georg Zimmermann (Intermarché-Wanty Gobert) rode away from the peloton and Matej Mohoric (Bahrain Victorious) caught up with them with 200km remaining. A maximum time gap was recorded at km 17: 4’20’’. Two crashes occurred in the peloton, involving some GC contenders like Enric Mas and Guillaume Martin but also Mark Cavendish who managed to come across and score six points in the defence of his green jersey at the intermediate sprint won by Zimmermann at Saint-Sever (km 54). Alpecin-Fenix seized the reins of the peloton to make it a bunch sprint finish in Libourne.

A strong chase initiated by Nils Politt
After some skirmishes at the head of the peloton, Nils Politt (Bora-Hansgrohe) gave birth to a group of counter-attackers at km 71 as Mike Teunissen (Jumbo-Visma), Jasper Stuvyen, Edward Theuns (Trek-Segafredo), Davide Ballerini (DQS), Jorge Arcas, Ivan Garcia Cortina, Alejandro Valverde (Movistar), Christophe Laporte (Cofidis), Silvan Dillier (Alpecin-Fenix), Michael Valgren (EF), Greg Van Avermaet (AG2R-Citroën), Elie Gesbert (Arkea-Samsic), Casper Pedersen (DSM), Brent Van Moer (Lotto-Soudal), Omar Fraile, Dimitri Gruzdev, Ion Izagirre (Astana), Max Walscheid (Qhubeka-NextHash) and Anthony Turgis (TotalEnergies) went with him. The three Movistar riders, Fraile, Gruzdev and Van Avermaet dropped down to the peloton at the head of which Ineos Grenadiers, Israel-Start Up-Nation and Bahrain Victorious set a strong pace as well. 20 riders were reunited at the front with 100km to go.

One more solo victory
Israel-Start Up-Nation, Ineos Grenadiers and Bahrain Victorious chased them down for almost 50km before giving up with 80km remaining. UAE Team Emirates set the pace again once the time difference became 10’ with 55km to go. Lots of attacks took shape in the leading group of 20 riders in the last 35km. Mohoric rode away solo 26km before the end. Laporte positioned himself in between for a while before a group of 10 was formed behind the Slovenian: Teunissen, Stuyven, Theuns, Politt, Valgren, C. Pedersen, Turgis, Zimmermann, Bonnamour. Mohoric remained composed and highly motivated till the end to deliver the ninth stage victory built throughout a winning breakaway in the 108th Tour de France.

Settimana Ciclistica Italiana – 2. Etappe

Sassari – Oristano – 186 Km


Photo by Plomi

1 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 04:26:40
2 PEÁK Barnabás HUN TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
3 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:00
4 BATTAGLIN Enrico ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:00
5 BETTIOL Alberto ITA ITALY 00:00
6 BOUET Maxime FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
7 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:00
8 LOUVEL Matis FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
9 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:00
10 GARAVAGLIA Giacomo ITA WORK SERVICE – MARCHIOL – DYNATEK 00:00

Gesamt:

1 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 08:07:01
2 BETTIOL Alberto ITA ITALY 00:04
3 VANMARCKE Sep BEL ISRAEL START-UP NATION 00:06
4 ALEOTTI Giovanni ITA BORA – HANSGROHE 00:06
5 GROSSSCHARTNER Felix AUT BORA – HANSGROHE 00:10
6 VILLELLA Davide ITA MOVISTAR TEAM 00:10
7 IRIZAR LASKURAIN Julen ESP EUSKALTEL – EUSKADI 00:10
8 SAMITIER SAMITIER Sergio ESP MOVISTAR TEAM 00:10
9 DOUBLE Paul GBR MG.K VIS VPM 00:10
10 CICCONE Giulio ITA ITALY 00:10
11 HERMANS Ben BEL ISRAEL START-UP NATION 00:10
12 MASNADA Fausto ITA ITALY 00:10
13 ZAKARIN Ilnur RUS GAZPROM-RUSVELO 00:10
14 MOSCON Gianni ITA ITALY 00:10
15 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:10

Sieg für Pascal Ackermann auf der zweiten Etappe der Settimana Ciclistica Italiana

Die 2. Etappe führte die Fahrer über 185.5 km von Sassari nach Oristano. Während des Tages ging es auf der mit kleinen Hügeln gespickten Strecke ständig auf und ab, doch am Ende konnten die Sprinter in einem schnellen Finale den Sieg unter sich ausmachen. Eine frühe Gruppe konnte sich zwar vom Feld absetzen, aber ihre Bemühungen blieben erfolglos und mit noch 70 km bis zum Ziel war es um das Ausreißerquintett geschehen. Wenig später explodierte das Rennen, aber dank starker Teamarbeit gelang es BORA – hansgrohe, Pascal Ackermann in die erste Gruppe zu bringen. Im Sprintfinale konnte der Südpfälzer sich dann gegen seine Kontrahenten durchsetzen und letztendlich die Etappe für sich entscheiden.
„Das war heute eine starke Leistung des Teams. Wir haben alles daran gesetzt das Rennen zu kontrollieren, um am Ende einen Massensprint herbeizuführen. Mein Timing war gut und ich sprintete im richtigen Moment los und konnte damit die Etappe für mich entscheiden. Dieser Sieg zeigt, dass meine Form gut ist und ich bin voll motiviert für den Rest der Rundfahrt hier.“ – Pascal Ackermann

„Das war eine ziemlich harte Etappe heute. Die letzte Steigung war ein Anstieg der 1. Kategorie, 11,5km lang und im Schnitt 6 Prozent steil. Mit 60 km bis zum Ziel explodierte das Rennen, und die Jungs haben hart gearbeitet, um Pascal in die erste verkleinerte Gruppe zu bringen. Dank dieser starken Teamarbeit ist uns das letztendlich auch gelungen und im finalen Sprint erwies er sich als der Schnellste, ein tolles Ergebnis für ihn und das ganze Team.“ – Jean-Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter

108. Tour de France – Etappe 18

Pau – Luz Ardiden (130 km)

Roberto Uran hat einen schweren Tag und fällt in der Gesamtwertung auf Rang 10 zurück.
Durch den Tagessieg bei der Bergankunft in Luz Ardiden erringt Tadej Pogacar auch die Führung in der Bergwertung.

1 TADEJ POGACAR (UAE TEAM EMIRATES) 03h 33′ 45“
2 JONAS VINGEGAARD (JUMBO – VISMA) + 00h 00′ 02“
3 RICHARD CARAPAZ (INEOS GRENADIERS) + 00h 00′ 02“
4 ENRIC MAS (MOVISTAR TEAM) + 00h 00′ 13“
5 DANIEL MARTIN (ISRAEL START-UP NATION) + 00h 00′ 24“
6 SEPP KUSS (JUMBO – VISMA) + 00h 00′ 30“
7 SERGIO ANDRES HIGUITA (EF EDUCATION – NIPPO) + 00h 00′ 33“
8 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) + 00h 00′ 34“
9 WILCO KELDERMAN (BORA – HANSGROHE) + 00h 00′ 34“
10 ALEJANDRO VALVERDE (MOVISTAR TEAM) + 00h 00′ 40“
11 PEIO BILBAO (BAHRAIN VICTORIOUS) + 00h 00′ 45“
12 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) + 00h 00′ 45“
13 ALEXEY LUTSENKO (ASTANA – PREMIER TECH) + 00h 01′ 08“
14 EMANUEL BUCHMANN (BORA – HANSGROHE) + 00h 01′ 15“
15 LOUIS MEINTJES (INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX) + 00h 01′ 43“

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 75:00:02
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:45
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:51
4 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 08:18
5 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 08:50
6 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 10:11
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 11:22
8 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 12:46
9 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 13:48
10 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 16:25

Nach der letzten Bergetappe auf Rang fünf: Kelderman verbessert sich in Luz Ardiden weiter in der Gesamtwertung der Tour

Die letzte Bergetappe der Tour stand heute von Pau nach Luz Ardiden auf dem Programm und damit auch die letzte Chance für die Bergfahrer im Feld. Zwar löste sich nach Start schnell eine 3-Mann-Gruppe, die wenig später von zwei weiteren Fahrern ergänz wurde, im Feld hielt Bahrain den Abstand aber bei etwa 1:30. Als Folge begannen nach dem Zwischensprint erneut Fahrer aus dem Feld zu attackieren und das Rennen war quasi neu eröffnet. Im Fuße des Anstiegs zum Col du Tourmalet waren noch zwei Fahrer an der Spitze und dahinter versuchte nun ein Quartett zur Spitze aufzuschließen. Nach weiteren Attacken aus dem Feld übernahm dort Team Ineos die Kontrolle. D. Gaudu erreichte den Gipfel als Erster, allerdings mit nur einer Minute Vorsprung auf das Feld der Favoriten in dem neben Wilco Kelderman auch noch Emanuel Buchmann von BORA – hansrgrohe dabei war. Im Schlussanstieg kam es einmal mehr zu einem Ausscheidungsfahren. Gaudu wurde nun rasch eingeholt und Ineos drückte weiter aufs Tempo. Bis zur Zweikilometermarke war Emu bei Wilco, dann setzte einmal mehr T. Pogacar die entscheidende Attacke. Kelderman war wie gestern in der ersten Verfolgergruppe und erreichte gemeinsam mit B. O’Connor als Neunter das Tagesziel. Damit verbesserte sich der Niederländer auch auf Rang fünf in der Gesamtwertung.

Von der Ziellinie
„Es war wieder ein harter Tag. Ich hatte nicht die besten Beine nach dem Sturz gestern, aber es war auch nicht schlecht. Am Ende war es der erwartet harte Kampf auf der letzten Bergetappe. Patrick und Emu waren heute lange bei mir und haben mich sehr gut unterstützt. Es war wichtig, Emu auch am Ende noch bei mir zu haben, er hat mich bis zur Zweikilometermarke gebracht, das war perfekt. Ich habe alles aus mir rausgeholt, mehr war nicht möglich. Es gibt vielleicht noch die Chance am Samstag einen Rang gut zu machen, aber auch der fünfte Platz ist sehr gut und damit bin ich in jedem Fall zufrieden.“ – Wilco Kelderman

„Wir sind heute sehr zufrieden. Die Mannschaft hat wieder einen hervorragenden Job gemacht und Wilco hat das Optimum herausgeholt, würde ich sagen. Es gab auch keine Möglichkeit, um irgendwo anzugreifen, denn das Tempo war vom Tourmalet weg sehr hoch und eigentlich ging es nur darum, möglichst lange dranzubleiben. Wilco hat das sehr gut gemacht und auch Emu ist heute wirklich stark gefahren und war bis zum Finale vorne dabei. Am Ende haben die Beine entschieden und Wilco ist mit O’Connor ins Ziel gefahren. Die Leistung hat gestimmt und wie gesagt, das war heute das Optimum.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Tadej Pogacar makes it three

Tadej Pogacar took his third stage victory at Luz Ardiden the day after he won at col du Portet, giving one more evidence that he’s by far the strongest GC contender of the 108th Tour de France. Jonas Vingegaard and Richard Carapaz rounded out the podium at the top of the last uphill finish. Pogacar added to the yellow and the white jerseys the polka dot jersey he already won last year as well.

5 riders in the lead
144 riders took the start of stage 18 in Pau at 13.48. Chris Juul-Jensen (BikeExchange), Matej Mohoric (Bahrain Victorious) and Sean Bennett (Qhubeka-NextHash) rode away from km 1. Many counter-attacks took place. Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step) and Pierre-Luc Périchon (Cofidis) caught up with them at km 32. At km 55, Juul Jensen waited for the peloton to help his team-mates who were trying to split the peloton ahead of the intermediate sprint. The advantage of the four remaining leaders reached 1’20’’ on the line in Pouzac where Alaphilippe passed in first position and Mark Cavendish won the bunch sprint ahead of Michael Matthews.

Latour first at col du Tourmalet
Alaphilippe and Mohoric started climbing to the Tourmalet with an advantage of 1’30’’ over the peloton led by Vegard Stake Laengen for UAE Team Emirates while four Frenchmen gathered in between: Pierre Rolland (B&B-KTM), Pierre Latour (TotalEnergies), Kenny Elissonde (Trek-Segafredo) and Valentin Madouas (Groupama-FDJ). 6km before the summit, 9 riders were united at the front: Alaphilippe, Mohoric, Latour, Elissonde, Madouas and David Gaudu (Groupama-FDJ), Omar Fraile (Astana), Ruben Guerreiro (EF) and Ion Izagirre (Astana). Latour and Gaudu crested the Tourmalet (souvenir Jacques-Goddet) together in that order with an advantage of 50’’ over the peloton led by Ineos Grenadiers. Rigoberto Uran (EF) was dropped and Wout Poels (Bahrain Victorious) extended his lead in the KOM competition over Michael Woods (Israel-Start Up-Nation).

Gaudu the last to surrender
Gaudu rode Latour off in the downhill. He had 45’’ lead over the yellow jersey peloton led by Ineos Grenadiers with 20km to go and started climbing to Luz Ardiden alone at the front. The Breton climber was swallowed 9.5km before the end. With 5.5km to go, Rafal Majka (UAE Team Emirates) took over from the British and made the group explode. Pogacar sped up to make a front group of 5 riders with 3.5km to, along with Carapaz, Vingegaard, Kuss and Mas. The latter sped up on two occasions but Pogacar didn’t let a third victory go. It’s already as many as last year before the individual time trial on the eve of the grand finale.

Settimana Ciclistica Italiana – 1. Etappe

Alghero – Sassari – 156 Km

Auftaktetappe der Settimana Ciclista Italiana: Giovanni Aleotti und Felix Großschartner auf Rang 3 und 4

BORA – hansgrohe war heute am Start der ersten Austragung der Settimana Ciclistica Italiana auf Sardinien. 155 hügelige Kilometer und drei Bergwertungen lagen zwischen Start in Alghero und Ziel in Sassari und am Ende kam es zum Sprint eines reduzierten Feldes auf der leicht berganführenden Zielgeraden. Die Etappe bot alles, Windkanten, Soloattacken und letztlich auch eine 9-Mann Ausreißergruppe, die am Ende allerdings vom Peloton geschluckt wurde. Eine 25 Mann starke Gruppe um Giovanni Aleotti und Felix Großschartner ging zusammen in den letzten Anstieg und am Ende überquerten die beiden BORA – hansgrohe Fahrer die Ziellinie beim Sieg von D. Ulissi auf dem 3. bzw. 4. Platz. Mit seinem Podestplatz führt Giovanni auch die Nachwuchswertung an.

Ergebnisse
01 D. Ulissi
02 A. Bettiol
03 G. Aleotti
04 F. Großschartner

Reaktionen im Ziel
„Es war ein gutes Rennen und ich bin mit dem 3. Platz zufrieden. Ich fühlte mich heute ganz gut und nachdem die Ausreißer eingeholt waren, konnte ich am Ende in die erste Gruppe gelangen. Die Jungs haben mich gut unterstützt und im letzten Berg hatte ich noch Felix bei mir. Auf der Zielgeraden versuchten wir um den Sieg zu sprinten und am Ende gelang es mir den 3. Rang einzufahren, was ein solides Resultat auf so einer Etappe ist.“ – Giovanni Aleotti

„Es war ziemlich windig heute und das beeinflusste auch das Rennen. Zuerst löste sich eine neunköpfige Ausreißergruppe, die aber zum Schluss wieder eingefangen wurde. Wenige Kilometer vor dem Ziel gab es noch einen Anstieg zu überqueren und zwei unserer Jungs waren mit vorne dabei. Mit Giovanni und Felix wollten wir auf den Etappensieg fahren, und im Großen und Ganzen ist es auch ziemlich gut gelaufen. Die beiden haben im letzten Anstieg versucht zu attackieren und letztendlich gelang es ihnen, in eine kleine Gruppe zu kommen, die am Ende um den Sieg sprintete. Giovanni wurde Dritter, und führt jetzt die Nachwuchswertung an, während Felix den 4. Platz errang. Ein ganz gutes Ergebnis am ersten Tag hier in Sardinien.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

108. Tour de France – Etappe 17

Muret – Saint-Lary-Soulan (Col du Portet) – 178 Km

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 05:03:31
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 00:03
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 00:04
4 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 01:19
5 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 01:26
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 01:40
7 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:44
8 HIGUITA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 01:49
9 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 01:49
10 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 01:49

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 71:26:27
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:39
3 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:43
4 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 07:17
5 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 07:34
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 08:06
7 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 09:48
8 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 10:04
9 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 11:51
10 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 12:53

Trotz Sturz landet Wilco Kelderman bei der Königsetappe der Tour auf Rang sechs

Das 17. Teilstück der Tour von Muret nach Saint-Lars-Soulan war zugleich auch die Königsetappe der Rundfahrt mit zwei Anstiegen der 1. Kategorie und einer Bergankunft der höchsten Klasse. Nach dem Sieg von Patrick Konrad gestern ging BORA – hansgrohe mit viel Selbstvertrauen in den Tag und mit dem Ziel Wilco Kelderman in der Gesamtwertung weiter nach vorne zu bringen. Zu Beginn der Etappe zeigte sich Lukas Pöstlberger immer wieder aktiv und schaffte dann auch den Sprung in eine 6-Mann-Spitzengruppe. Mit rund acht Minuten Vorsprung spulte diese Gruppe den ersten Streckenteil ab, bevor es in die Berge ging. Von nun an kontrollierte Team UAE das Geschehen und der Vorsprung der Spitze begann kontinuierlich zu schmelzen. Pöstlberger musste am zweiten Anstieg abreißen lassen, während im Feld Emanuel Buchmann noch bei Wilco Kelderman war. Kurz vor der Bergwertung wurde Lukas dann vom Feld eingeholt, wo er Wilco noch einmal verpflegen konnte. In der Abfahrt erlebte das Team dann eine Schrecksekunde, als Wilco gegen Ende in einer Linkskurve zu Sturz kam. Glücklicherweise ereignete sich der Zwischenfall mit geringer Geschwindigkeit und Emanuel Buchmann wartete sofort auf den BORA – hansgrohe Kapitän. Wilco kam mit Prellungen am Ellenbogen und Knie sowie einer Platzwunde am Kinn davon und konnte mit der Hilfe von Buchmann zu Beginn des Schlussanstiegs wieder zur Gruppe der Favoriten aufschließen. Dort zeigte der Niederländer Kampfgeist und keine Schwäche und blieb bis zur Attacke von T. Pogacar 9 km vor dem Ziel in der Gruppe der Favoriten. Von da an war Kelderman in einer Verfolgergruppe mit R. Uran und B. O’Connor und erreichte letztlich als Sechster das Tagesziel. T. Pogacar holte den Sieg und verteidigte damit auch seine Gesamtführung, Kelderman liegt weiter auf Rang sechs.

Von der Ziellinie
„Ich bin gegen Ende der letzten Abfahrt in einer Linkskurve leider gestürzt. Ich wäre fast noch zu Stehen gekommen, aber gegen Ende ist mir das Vorderrad weggerutscht und ich bin auf dem Gesicht gelandet. Zum Glück war es halb so wild und ich war schnell wieder auf dem Rad. Emu hat dann einen super Job gemacht und mich direkt vor dem Anstieg wieder in die Gruppe gefahren. Ich hatte den ganzen Tag über sehr gute Beine, deshalb ist dieser Zwischenfall natürlich ärgerlich. Aber ich kann mit der Leistung zufrieden sein. Ich bin im Umfeld meiner direkten Konkurrenten ins Ziel gekommen und hoffe, dass ich morgen mit den Besten Kämpfen kann.“ – Wilco Kelderman

„Bis zum Sturz von Wilco lief eigentlich alles nach Plan. Wir wollten jemand in der Gruppe haben und Lukas hat das super umgesetzt und konnte so am Ende der Etappe noch einmal bei Wilco und Emu sein. Die anderen Jungs haben Wilco im Flachen sehr gut aus dem Wind gehalten. In der letzten Abfahrt kam er dann leider zu Sturz, aber zum Glück war Emu gleich zur Stelle. Er ist mit Wilco dann wieder zur Gruppe rangefahren, aber das hat natürlich Kraft gekostet und Emu musste da richtig tief gehen. Wilco ist dennoch ein sehr gutes Rennen gefahren und war bei den Besten dabei. Das Wichtigste ist jetzt die Erholung, morgen ist noch ein sehr harter Tag.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Slovenian bear at home in the Pyrénées

Two years after he claimed his first Grand Tour stage victory in Andorra at La Vuelta and one year after he took his first Tour de France stage victory in Laruns, Tadej Pogacar imposed himself with the yellow jersey at col du Portet, making stage 17 the queen stage of the Tour de France. The Slovenian outsprinted Jonas Vingegaard and Richard Carapaz and extended his lead overall.

Six riders in the lead
145 riders took the start of stage 17 in Muret at 12.16. After a first attempt by Valentin Madouas (Groupama-FDJ), Pierre Rolland (B&B-KTM) was the first rider who managed to go clear. He stayed away for 13 kilometres. Lukas Pöstlberger (Bora-Hansgrohe), Danny van Poppel (Intermarché-Wanty Gobert), Dorian Godon (AG2R-Citroën) and Anthony Pérez (Cofidis) managed to get a gap at km 18. Anthony Turgis (TotalEnergies) and Maxime Chevalier (B&B-KTM) bridged the gap at km 30. Julien Bernard (Trek-Segafredo) rode in between for a while before he surrendered. A time difference of 8’20’’ was recorded at km 60. Van Poppel won the intermediate sprint at Bagnères-de-Luchon where Michael Matthews won the sprint of the peloton ahead of Mark Cavendish.

Perez, the enfant du pays on tour on Bastille Day
At the beginning of the ascent to col de Peyresourde, Elie Gesbert (Arkea-Samsic) sped up to launch the action of his captain Nairo Quintana. Wout Poels (Bahrain Victorious) went with them and Pierre Latour (TotalEnergies) bridged the gap. Latour was the only one to stay away until the bottom of Val Louron where the deficit of the yellow jersey group led by UAE Team Emirates was reduced to 4’. Perez rode away solo at the front 5.5km before the summit of the second climb of the day. He passed Val Louron 10’’ before Godon. The two Frenchmen formed a special Bastille Day leading duo 22km before the end with an advantage of 3’40’’ over the peloton. Perez, the enfant du pays, rode away solo again with 13.5km to go.

Pogacar with no help in the battle royale
Perez was brought back 8.5km before the finishing line. Pogacar sped up. Only Jonas Vingegaard and Richard Carapaz managed to hold his pace. David Gaudu (Groupama-FDJ) escaped from the chasing group to try and catch the leading trio. Pogacar did all the pacing at the front until Carapaz attacked 1.5km before the summit. The Ecuadorian didn’t drop the Slovenian off. Vingegaard struggled to follow but came across to contest the stage victory but Pogacar showed his superiority to put his mark on a prestigious win at the highest finish of the Tour de France.

108. Tour de France – Etappe 16


Photo by Plomi

Pas de la Case – Saint-Gaudens – 169 Km

1 KONRAD Patrick AUT BORA – HANSGROHE 04:01:59
2 COLBRELLI Sonny ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:42
3 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:42
4 PERICHON Pierre Luc FRA COFIDIS 00:42
5 BONNAMOUR Franck FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:42
6 ARANBURU DEBA Alex ESP ASTANA – PREMIER TECH 00:42
7 SKUJINS Toms LAT TREK – SEGAFREDO 00:45
8 BAKELANTS Jan BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 00:45
9 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 00:47
10 ROTA Lorenzo ITA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 01:03
11 DOUBEY Fabien FRA TOTALENERGIES 04:39
12 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN VICTORIOUS 04:41
13 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 13:49
14 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 13:49
15 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 13:49

Gesamt:
1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 66:23:06
2 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 05:18
3 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 05:32
4 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 05:33
5 O’CONNOR Ben AUS AG2R CITROEN TEAM 05:58
6 KELDERMAN Wilco NED BORA – HANSGROHE 06:16
7 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – PREMIER TECH 07:01
8 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 07:11
9 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 08:02
10 BILBAO Peio ESP BAHRAIN VICTORIOUS 10:59
11 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 14:13
12 CATTANEO Mattia ITA DECEUNINCK – QUICK – STEP 14:45
13 PARET PEINTRE Aurélien FRA AG2R CITROEN TEAM 22:10
14 CHAVES Jhoan Esteban COL TEAM BIKEEXCHANGE 23:46
15 MEINTJES Louis RSA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 30:11

Patrick Konrad holt zweiten Etappensieg für BORA – hansgrohe und krönt sich zum erst dritten österreichischen Touretappensieger

Drei Pyrenäenetappen in Folge standen nach dem zweiten Ruhetag für die Fahrer bei der Tour de France auf dem Programm. Die erste führte das Feld dabei von Pas de la Case über 169 Kilometer und vier Bergwertungen nach Saint-Gaudens, wobei das Profil nach einer guten Chance für Ausreißer aussah. Im ersten, bergabführenden Streckenteil setzte sich K. Asgreen vom Feld ab. Dort folgte dann Attacke auf Attacke im ersten Anstieg des Tages. Immer wieder waren auch Buchmann, Konrad und Schelling für BORA – hansgrohe aktiv und in unterschiedlichen Gruppen vertreten. Da sich aber die unzähligen Angreifer gegenseitig neutralisierten, lief in der Abfahrt wieder alles zusammen und ein kleines Feld war nun an der Spitze. Noch vor dem Zwischensprint setzten sich zuerst drei Fahrer ab, bevor sich eine 11-Mann-Verfolgergruppe um Patrick Konrad bildete. Mit einem beeindruckenden Solo schloss Konrad dann an der zweiten Bergwertung des Tages zur Spitze auf, bevor er 30 km später erneut attackierte, um dem Ziel alleine entgegenzuziehen. Mit einer unglaublichen Energieleistung gelang es dem österreichischen Staatsmeister seine Verfolger bis zum Ende auf Distanz zu halten und den zweiten Etappensieg für BORA – hansgrohe zu holen. Damit ist Konrad der erst dritte Österreicher, der bei der Tour de France zuschlagen konnte!

Von der Ziellinie
„Ich bin sprachlos. Es ist unmöglich, dieses Gefühl zu beschreiben! Meinen ersten WorldTour Sieg bei der Tour zu feiern, was soll man da noch sagen. Dieser Sieg gehört genauso meiner Familie, Freunden und BORA – hansgrohe, denn sie alle haben immer an mich geglaubt und mir gesagt, dass ich das Talent habe, so einen Sieg zu holen. Dieser Sieg ist wie ein Befreiungsschlag, er kommt genau im richtigen Moment, im Trikot des österreichischen Staatsmeisters, das macht mich stolz. Ich war schon dreimal in einer Spitzengruppe und habe immer auf das Finale spekuliert. Gewonnen hat aber der, der als erster in die Offensive ging, darum habe ich mir gesagt, wenn ich noch einmal in die Situation komme, dann greife ich als Erstes an. Das habe ich heute umgesetzt. Ich habe es einfach versucht und wusste als ich 30 Sekunden hatte, dass es schwer wird diese Lücke zu schließen. Ich bin so glücklich, dass es geklappt hat und ich die Beine hatte. Geglaubt habe ich es aber erst 500m vor dem Ziel, als mir der sportliche Leiter aus dem Auto gratuliert hat.“ – Patrick Konrad

„Wir wollten am Anfang das Rennen zusammenhalten und dann im ersten Anstieg mit Emu, Patrick und Ide angreifen. Emu hat es versucht, Ide hat es versucht und Patrick ist es gelungen, in die Gruppe zu gelangen. Es war eine starke Gruppe mit vielen schnellen Fahrern, daher mussten wir früh angreifen. Patrick hat dann schon im zweiten Anstieg attackiert und konnte zur Spitze aufschließen. Er wusste, wie wichtig es ist, das Rennen von vorne zu kontrollieren und hat dann wenig später noch einmal angegriffen. Er hat seinen Vorsprung bis zum Schluss verteidigt, weil er es unbedingt wollte und heute richtig stark war. Es war ein unglaubliches Solo und ein verdienter Sieg. Jetzt haben wir noch zwei harte Etappen, auf denen wir Wilco unterstützen müssen, aber die Moral ist natürlich hoch.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

Patrick Konrad takes his turn


Photo by Plomi

In a race that favours attackers, Austrian national champion Patrick Konrad mimicked his team-mate Nils Politt to claim his first Tour de France stage victory in Saint-Gaudens after 37km of a brave solo ride. Only two Austrians were stage winners at the Tour before: Max Bulla (3) in 1931 and Georg Totschnig in 2005. Sonny Colbrelli and Michael Matthews rounded out the podium. Tadej Pogacar retained the yellow jersey.
14 riders in the lead

145 riders took the start of stage 16. 2 non-starters: Vincenzo Nibali (Trek-Segafredo) and Amund Groendahl Jansen (BikeExchange). Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick Step) was the first man on the move after the flag off. Michal Kwiatkowski (Ineos Grenadiers) and Mattia Cattaneo (Deceuninck-Quick Step) caught up with him 3.5km before the col de Port. The leading trio was brought back after 65km of racing. Jan Bakelants (Intermarché-Wanty Gobert), Chris Juul Jensen (BikeExchange) and Fabien Doubey (TotalEnergies) formed another leading trio at km 79. Toms Skujins (Trek-Segafredo), Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe), David Gaudu (Groupama-FDJ), Pierre-Luc Périchon (Cofidis), Benoît Cosnefroy (AG2R-Citroën), Sonny Colbrelli and Fred Wright (Bahrain Victorious), Michael Matthews (BikeExchange), Alex Aranburu (Astana), Lorenzo Rota (Intermarché-Wanty Gobert) and Franck Bonnamour (B&B-KTM) formed a chasing group before the col de la Core. Konrad joined the three escapees at km 97, 4km before the summit, and crested in first position.

Konrad alone at Portet-d’Aspet
As Juul-Jensen had dropped down, Konrad distanced Doubey and Bakelants at km 132 with 4km left to climb up to Portet d’Aspet. Konrad crested first with an advantage of 20’’ over Gaudu and Colbrelli but increased it in the downhill. He enjoyed 40’’ lead 25km before the end. 9 riders gathered in chase of the Austrian 15km before the end.

Action in the yellow jersey group
Konrad remained composed to keep more than one minute lead with 10km to go. Gaudu sped up in the last climb, the short but steep côte d’Aspret-Sarrat but the Austrian remained composed and didn’t crack. Périchon attacked from the chasing group on the hunt for the second place but he was overhauled at the very end by Matthews and Colbrelli. Offensives at the head of the peloton involved most of the GC contenders in the last 10km of racing but it was no problem for Pogacar to control the actions of Guillaume Martin and Wout van Aert. A group of 15 riders powered strongly to the line by the Belgian champion with all the top 10 riders on his wheel.