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Mit der Verpflichtung von Patrick Gamper vervollständigt BORA – hansgrohe seinen Kader für 2020


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Der 22-jährige Österreicher erhält bei BORA – hansgrohe seinen ersten Profivertrag. Gamper gilt als ausgewiesener Roller, der seine Stärken im flachen Gelände hat. Mit seiner Verpflichtung hat der Raublinger Rennstall auch seine Kaderplanung für 2020 abgeschlossen.

„Ich muss sagen, dass es mit dem Wechsel in die WorldTour jetzt doch noch geklappt hat, war eine wunderschöne Überraschung für mich, und dass es auch noch mein absolutes Wunschteam, BORA – hansgrohe, geworden ist, ist umso schöner. Natürlich habe ich etwas Respekt vor der Aufgabe, die WorldTour ist doch eine ganz andere Nummer, aber in einem der Topteams sollte die Anpassung an das neue Niveau gut zu schaffen sein. Ich bin wirklich gespannt auf das Umfeld, BORA – hansgrohe ist unglaublich professionell, da fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Natürlich hilft auch, dass schon einige Österreicher im Team unter Vertrag sind. Ich bin überglücklich, freue mich auf die neue Herausforderung und weiß, dass ich auf meinem Weg die bestmögliche Unterstützung bekomme.“ – Patrick Gamper

„Patrick ist ein junger Fahrer, der vor allem im flachen Gelände sehr gute Qualitäten als Roller hat. Er wird unseren Sprintzug verstärken und vorrangig Helferdienste leisten. Natürlich wollen wir auch ihn weiterentwickeln, seine Stärken forcieren. Es wird etwas dauern bis er sich an das WorldTour Niveau gewöhnt hat. Wir werden ihm die nötige Zeit geben, um Erfahrung zu sammeln, sicherlich auch bei dem einen oder anderen Rennen in Belgien. Als Österreicher wird er sich sicherlich schnell bei uns integrieren, wir haben ja schon den einen oder anderen Landsmann von ihm im Team.“ – Ralph Denk, Team Manager

Kader 2020: Pascal Ackermann (Ger), Erik Baska (Svk), Cesare Benedetti (Ita), Maciej Bodnar (Pol), Emanuel Buchmann (Ger), Marcus Burghardt (Ger), Jempy Drucker (Lux), Matteo Fabro (Ita), Patrick Gamper (Aut), Oscar Gatto (Ita), Felix Großschartner (Aut), Lennard Kämna (Ger), Patrick Konrad (Aut), Martin Laas (Est), Rafal Majka (Pol), Jay McCarthy (Aus), Gregor Mühlberger (Aut), Daniel Oss (Ita), Lukas Pöstlberger (Aut), Pawel Poljanski (Pol), Juraj Sagan (Svk), Peter Sagan (Svk), Maximilian Schachmann (Ger), Ide Schelling (Ned), Andreas Schillinger (Ger), Michael Schwarzmann (Ger), Rüdiger Selig (Ger)
© BORA – hansgrohe

BORA – hansgrohe und Sam Bennett gehen getrennte Wege


Foto: Gerhard Plomitzer
Nach einer großen Erfolgsgeschichte in den vergangenen Jahren haben sich BORA – hansgrohe und Sam Bennett nun entschieden, getrennte Wege zu gehen.
Über die letzten sechs Jahre hat BORA – hansgrohe Sam Bennett zu einem der besten Sprinter im Peloton geformt. Vor diesem Hintergrund wurde es allerdings zunehmend schwieriger, die Ziele des Teams sowie des Fahrers in Einklang zu bringen.
Dementsprechend hat BORA – hansgrohes Management nun entschieden, Sam Bennetts Wunsch zu entsprechen, BORA – hansgrohe zu verlassen und seine Karriere in einem anderen Team fortzusetzen.
BORA – hansgrohe wünscht Sam Bennett nur das Beste für seine Zukunft und hofft, dass er seine sportlichen Träume verwirklichen kann.
© BORA – hansgrohe

BORA-hansgrohe beim Team Camp in Osttirol!

Peter Sagan & Co. beim Team Camp in Osttirol!
Eines der weltbesten Profiteams hielt bis vergangenen Sonntag sein Teammeeting in Lienz ab. Dabei galt es für Bora-hansgrohe die Aufstellung und Strategie für die Saison 2020 festzulegen. Peter Sagan, die vier rot-weiß-roten Legionäre & Co. unternahmen auch Touren auf dem Bike sowie Bogenschießen am Fuße des Großglockners.

Neben täglichen Meetings setzten die Radprofis der deutschen WorldTour-Mannschaft um den dreifachen Weltmeister Peter Sagan, den Tour de France-Vierten Emanuel Buchmann und die vier rot-weiß-roten Legionäre Felix Großschartner, Patrick Konrad, Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger letzte Woche auch sportliche Akzente in Osttirol. „Am Freitag wagten sich alle Sportler auf den Lakata- und Peter Sagan-Trail am Hochstein. Schon im Vorjahr hatten die Radprofis mit den Parcours am Lienzer Hausberg großen Spaß“, sagt TVB-Obmann Franz Theurl. Am Samstag ging es nach Kals, wo sich das gesamte BORA-hansgrohe-Team inklusive Betreuerstab und Teamchef Ralph Denk beim Bogenschießen versuchten. „Die Bilder mit den weltbesten Radprofis werden in den nächsten Tagen wieder um die Welt gehen und besondere Aufmerksamkeit auf Osttirol lenken. Schon im Mai und Juli stand Osttirol im Mittelpunkt des internationalen Radsportgeschehens, als das BORA-hansgrohe-Team seine Trainingscamps am Zettersfeld abhielten. Innerhalb der Rennsaison verging fast keine Woche, als zum Beispiel auf Eurosport nicht über die Aktivitäten von Bora-hansgrohe in Osttirol berichtet wurde“, ergänzt Theurl.

Die Profis sowie Teamchef Ralph Denk waren mit vollem Elan in Osttirol, wo der Startschuss für die Vorbereitungen auf die nächste Saison fiel. Dazu Ralph Denk: „Für uns sind diese Team Camps immer enorm wichtig. Es ist das einzige Mal im Jahr, dass alle Mitarbeiter und Fahrer zusammenkommen. Es wurden die Grundsteine für die kommende Saison gelegt, aber es bleibt auch etwas Zeit, um zu feiern und die Natur zu genießen. Dafür bietet Osttirol natürlich optimale Vorraussetzungen, nicht nur im Grand Hotel in Lienz, sondern auch für diverse Outdoor-Aktivitäten.“ Auch der dreifache Weltmeister Peter Sagan genoss die Zeit in Osttirol: „Wir hatten wieder sehr viel Spaß hier in Osttirol, nicht nur beim Mountainbiken, sondern auch beim Bogenschießen. Die Atmosphäre ist immer toll, die Gastfreundschaft und Unterstützung vom Tourismusverband ermöglicht es uns mit Vorfreude in die neue Saison zu starten.“ Österreichs Staatsmeister Patrick Konrad strich vor allem das Teambuilding hervor: „Ich freue mich immer sehr hier nach Osttirol zu kommen. Nicht nur für das Höhentraining in der Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte, sondern auch auf das Oktober Camp. Diese letzte Woche ist enorm wichtig, um den Spirit im Team hochzuhalten.“

In Lienz wurden letzte Woche die Weichen für das Bora-hansgrohe-Team in Richtung Saison 2020 gestellt. Ziel der Profimannschaft ist es auch im nächsten Jahr wieder eine Platzierung unter den drei besten Radteams der Welt zu erzielen. Das erfolgreiche Jahr 2019 schloß die Equipe mit 34 Einzelsiegen ab. Auch einige Rundfahrtsiege gingen auf das Konto der deutschen Mannschaft. So konnte unter anderem auch der Oberösterreicher Felix Großschartner die Türkei-Rundfahrt für sich entscheiden. Aber auch Patrick Konrad, Lukas Pöstelberger und Gregor Mühlberger überzeugten mit starken Leistungen. Sie sind zwischenzeitlich zu einer unverzichtbaren Verstärkung des erfolgreichen Profiteams aufgestiegen. „Eines haben alle Bora-hansgrohe-Profis gemeinsam: Sie sind von Osttirol begeistert und geben das auch über ihre sozialen Medien weiter“, schließt Theurl.
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
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BORA – hansgrohe verpflichtet Martin Laas

Der 26-jährige estnische Fahrer hat einen Einjahresvertrag bei BORA – hansgrohe unterschrieben. Er wird das Team in der nächsten Saison in den Sprints unterstützen und eine wichtige Rolle im Sprintzug spielen.

„Ich freue mich sehr nächstes Jahr bei BORA – hansgrohe zu fahren. Ich habe jetzt einige Zeit mit dem ganzen Team im Teamcamp verbracht und habe den Eindruck gewonnen, dass dieses Team wie eine Familie für mich sein wird. Auf der anderen Seite ist die Mannschaft auch außergewöhnlich professionell und eines der besten Teams in der Welt. Das wichtigste Ziel für das nächste Jahr wird für mich sein, mithilfe des Teams mich erfolgreich an das Niveau in der WorldTour anzupassen und mich gut im Team einzuspielen. Ich freue mich darauf, meine Teamkollegen tatkräftig zu unterstützen und alles zu tun, damit wir gute Ergebnisse erzielen können.“ – Martin Laas

„Martin ist ein talentierter Fahrer, der sich nicht scheut, sich Herausforderungen zu stellen. Er hat in den letzten Jahren schon mehrere kleinere Profi-Rennen gewonnen und wir sind überzeugt, dass er mit unserer gezielten Unterstützung sich in seiner ersten Saison auf WorldTour Niveau bewähren wird. Wir werden ihn daraufhin vorbereiten und ich bin mir sicher, dass er diesen nächsten Schritt erfolgreich machen kann. Martin wird in erster Linie unseren Sprintzug verstärken. Er ist sehr motiviert, diese Rolle zu übernehmen, und ich freue mich darauf zu sehen, wie er sich als Fahrer bei uns entwickeln wird.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe

Pascal Ackermann gewinnt souverän die Schlussetappe und damit auch das Punktetrikot bei der Tour of Guangxi

Etappe 6: Guilin – Guilin (168,3 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 3:38:10
2 Juan Sebastian Molano Benavides (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
4 Rüdiger Selig (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
5 Jakub Mareczko (Ita) CCC Team 0:00:00
6 Asbjørn Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:00
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
8 Daniel McLay (GBr) EF Education First 0:00:00
9 Hamish Schreurs (NZl) Israel Cycling Academy 0:00:00
10 Max Kanter (GER) Team Sunweb 0:00:00

Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Endstand:

1 Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step 22:42:42
2 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) EF Education First 0:00:05
3 Diego Rosa (Ita) Team Ineos 0:00:14
4 Antwan Tolhoek (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:22
5 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:29
6 Odd Christian Eiking (Nor) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:29
7 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:00:29
8 David De La Cruz Melgarejo (Esp) Team Ineos 0:00:29
9 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team 0:00:37
10 Martijn Tusveld (Ned) Team Sunweb 0:00:38
Endstand Punktewertung: Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe
Endstand Bergwertung: Tomasz Marczynski (Pol) Lotto Soudal
Endstand Nachwuchswertung: Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step

Die letzte 168,3 km lange Etappe führte die Fahrer heute von Guilin bis an deren südlichen Stadtrand, ehe das Rennen wieder in nördlicher Richtung in die Stadtmitte zurückkehrte. Die Fahrer machten sich bei leichtem Regen am Start auf die Strecke, die mit zwei kategorisierten Anstiegen im letzten Renndrittel aufwartete. Schon nach wenigen Kilometern gelang es einer fünfköpfigen Gruppe zu entkommen, und sich mit maximal 3:20 Minuten vom Feld zu distanzieren. BORA – hansgrohe wechselte sich mit einigen anderen Teams an der Spitze des Feldes ab, um den Abstand zu den Ausreißern unter Kontrolle zu halten. Mit Max Schachmann, der während des Rennens sehr aufmerksam im vorderen Fahrerfeld fuhr, zeigte sich der Raublinger Rennstall mit noch 30 km sehr aktiv an der Spitze des Feldes und erhöhte das Tempo merklich, um die noch verbleibenden Ausreißer zu stellen. Obwohl die Flüchtlinge gut zusammenarbeiteten waren ihre Bemühungen letztendlich aussichtslos, und sie wurden 5 km vor dem Ziel wieder gestellt. Während die Sprinterteams auf dem letzten Kilometer versuchten ihre schnellen Männer in eine optimale Ausgangslage für den finalen Sprint zu bringen, ereignete sich ein Sturz, in dem BORA – hansgrohe glücklicherweise nicht verwickelt war. Nachdem Rudi Selig einen perfekten Lead-out für seinen Teamkollegen gefahren hatte, klemmte sich Pascal Ackermann an das Hinterrad von J. Molano. Auf den letzten Metern zog der Pfälzer unwiderstehlich von hinten an dem Kolumbianer vorbei und holte einen überzeugenden Tagessieg. BORA – hansgrohe beendet die Tour of Guangxi damit mit dem Sieg in der Punktewertung, zwei Etappensiegen und drei zweiten Plätzen durch Pascal Ackermann, sowie dem 5. Platz in der Gesamtwertung von Felix Großschartner.
Reaktionen im Ziel
„Dies ist das erste Mal, dass ich meine Saison mit einem Sieg beende. Es war keine leichte Etappe, weil das Tempo auf dem Weg zurück nach Guilin sehr hoch war. Die Zusammenarbeit im Team war fantastisch. In der letzten Kurve kam ich etwas ins Rutschen, konnte aber meine Position im Sprintzug schnell wiederfinden. Es ist wirklich ein toller Sieg, und das ganze Team hat ihn absolut verdient. Wir wollten hier mindestens eine Etappe gewinnen, und wir haben unser Ziel mehr als erreicht.“ – Pascal Ackermann

„Wir haben einmal mehr alles investiert, damit es zum Sprint kommt und erneut hat das ganze Team einen hervorragenden Job gemacht. Wir haben das Rennen gut kontrolliert, Max hat viel gearbeitet und auch Felix hat am Ende mitgeholfen, die Spitzengruppe zurückzuholen. Alle anderen haben Pascal für den Sprint vorbereitet. Wir wollten auf den letzten Kilometern ganz vorne fahren und das hat auch gut geklappt. Ein toller Sieg zum Abschluss einer erfolgreichen Saison und wir sind damit sehr zufrieden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Fünfte Etappe der Gree-Tour of Guangxi bringt erneut 2. Platz für Pascal Ackermann

Liuzhou – Guilin (212,2 km)
1 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 5:13:42
2 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
4 Phil Bauhaus (GER) Bahrain Merida 0:00:00
5 Timothy Dupont (Bel) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:00
6 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:00:00
7 Max Kanter (GER) Team Sunweb 0:00:00
8 Davide Martinelli (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
9 John Degenkolb (GER) Trek – Segafredo 0:00:00
10 Victor Campenaerts (Bel) Lotto Soudal 0:00:00

Mit einer Streckenlänge von 212,2 km stand am vorletzten Tag der Gree-Tour of Guangxi die längste Etappe auf dem Programm. Nach dem Startschuss konnte schnell ein Quartett entkommen, und hatte nach 20 gefahrenen Kilometern eine Lücke von mehr als drei Minuten herausgefahren. Der Vorsprung entwickelte sich während des Tages auf maximal fünf Minuten, ehe BORA – hansgrohe sich mit Deceuninck – Quickstep und Mitchelton – SCOTT an der Spitze des Feldes in der Nachführarbeit abwechselte, und langsam den Rückstand des Pelotons zu den Führenden reduzierten. Vor den letzten drei Anstiegen, die innerhalb von 30 km hinter einander im letzten Renndrittel anstanden, war der Abstand auf etwa eine Minute gesunken. In der letzten Steigung war es um die verbleibenden Flüchtlinge geschehen und es kam zu einer Attacke von einer kleinen Gruppe von Fahrern, die aber von einer Verfolgergruppe, unter ihr auch Pascal Ackermann, Max Schachmann und Felix Großschartner, wenig später geschluckt wurde. Auf den letzten 10 km lief das Feld wieder zusammen und BORA – hansgrohe, angeführt von Shane Archbold, kontrollierte nun das Rennen, um das Tempo hochzuhalten. Auf den beiden letzten Kilometern formierte sich der Sprintzug des Raublinger Teams, aber als F. Gaviria innen seinen Sprint anzog, gelang es dem Deutschen nicht mehr zu kontern, und der Kolumbianer holte somit den Etappensieg. Pascal erreichte damit zum dritten Mal bei der Tour of Gunagxi den zweiten Rang. Der deutsche Sprinter führt aber weiterhin die Punktewertung an.
Reaktionen im Ziel
„Es gelang mir, zusammen mit Felix und Max über den letzten Anstieg zu kommen, aber das war gar nicht so leicht. Auf den letzten Kilometern hat das Team super zusammengearbeitet. Die Jungs fuhren ganz vorne im Peloton, um das Tempo vor dem Sprint hochzuhalten. Im Finale klemmte ich mich ans Hinterrad von Gaviria. Das war keine schlechte Entscheidung, allerdings hatte er heute die höhere Endschnelligkeit und ich konnte nicht rechtzeitig an ihm vorbeiziehen. Wir haben jetzt drei Mal einen zweiten Platz herausgeholt, und obwohl wir heute natürlich auf den Sieg gefahren sind, ist das Ergebnis auch ok.“ – Pascal Ackermann

„Wir haben das Rennen für Pascal kontrolliert und heute gab es eine 4-Mann Gruppe vorne, die einen Vorsprung von maximal 5 Minuten Vorsprung hatte. Bei der Nachführarbeit haben uns auch Mitchelton – SCOTT und Sunweb geholfen. Vor den Anstiegen war der Vorsprung ziemlich klein, und wir mussten da nicht voll nachfahren. Wir haben uns darauf konzentriert, in einer guten Position in den beiden letzten Anstiege zu kommen, und das hat alles sehr gut geklappt. Die Jungs sind da sehr gut gefahren und nach dem Berg bildete sich vorne eine Gruppe von 11 Fahrern. Dahinter waren acht Verfolger und Pascal war mit in dieser Gruppe. Danach liefen alle Gruppen wieder zusammen, und so waren wir 10 km vor dem Ziel mit allen Fahrern vorne in einer Gruppe von ungefähr 80 Fahrern vertreten. Dann haben wir den Sprint für Pascal vorbereitet. Alles lief eigentlich sehr gut, aber im Finale war Gaviria etwas schneller. Letztendlich ein gutes Rennen von der Mannschaft, und morgen haben wir noch eine Chance, eine Etappe zu gewinnen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Königsetappe der Gree-Tour of Guangxi bringt 5. Platz für Felix Großschartner und 6. Rang in der Gesamtwertung

Nanning – Nongla (161,4 km)
1 Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step 3:52:53
2 Daniel Felipe Martinez Poveda (Col) EF Education First 0:00:01
3 Diego Rosa (Ita) Team Ineos 0:00:08
4 Antwan Tolhoek (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:12
5 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:19
6 Odd Christian Eiking (Nor) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:19
7 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:00:19
8 David De La Cruz Melgarejo (Esp) Team Ineos 0:00:19
9 Martijn Tusveld (Ned) Team Sunweb 0:00:28
10 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team 0:00:28
11 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:31
12 Lilian Calmejane (Fra) Total Direct Energie 0:00:31
13 Jonas Koch (GER) CCC Team 0:00:31
14 Steff Cras (Bel) Team Katusha Alpecin 0:00:31
15 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:31


Foto: Gerhard Plomitzer

Auf der heutigen Königsetappe lagen 161,4 km zwischen dem Start in Nanning und dem Ziel in Nongla. Die letzten Kilometer warteten mit einem 3 km langen und im Durchschnitt 7,2 Prozent steilen Schlussanstieg zum Mashan Nongla Scenic Spot auf. Heute konnte erwartet werden, dass Bewegung in die Gesamtwertung kommen würde, denn Puncheure und Kletterer hatten eine Möglichkeit, sich hier zu beweisen. Nachdem das Peloton Nanning verlassen hatte, dauerte es nicht lange, bis sich die dreiköpfige Fluchtgruppe des Tages bildete, aber BORA – hansgrohe war abermals sehr aufmerksam im Hauptfeld und hielt den Abstand zur Spitzengruppe bei zwei bis drei Minuten. Mit noch 45 km bis zum Ziel attackierte einer der Ausreißer und setzte sich schnell mit einer Minute von seinen zwei ehemaligen Fluchtgefährten ab. Das Feld, zwischenzeitlich angeführt von BORA – hansgrohe, EF Education First und Deceuninck – Quickstep, ließ den Vorsprung auf 5 Minuten anwachsen, aber mit noch 35 km forcierte das Peloton das Tempo und der Solist wurde rechtzeitig wieder eingefangen. Auf den letzten 5 km war das Tempo sehr hoch und eine Gruppe von 30 Fahrern, unter ihnen Max Schachmann und Felix Großschartner, setzte sich am steilsten Teil des Schlussanstiegs aus dem ausgedünnten Feld ab. Wenig später attackierte ein Trio aus der Gruppe heraus und nach einem entscheidenden Angriff auf den letzten hundert Metern setzte sich E. Mas durch. Felix rollte mit 19 Sekunden Rückstand auf den Sieger als Fünfter über die Ziellinie in Nanning und rückte damit auf den 6. Rang in der Gesamtwertung auf. Pascal Ackermann führt auch am Ende dieses Tags in der Punktewertung.
Reaktionen im Ziel
“Heute wollten Max und ich auf ein gutes Resultat fahren. Das Team hat uns vor dem letzten Anstieg in eine gute Position gebracht, und alles lief bis dahin nach Plan, aber ich fühlte mich heute nicht so gut in Form. Trotzdem versuchte ich mit Max vorne mit dabei zu sein und am Ende müssen wir mit dem 5. Platz zufrieden sein. Es gibt noch zwei Etappen für die schnellen Männer unter uns, aber ich werde trotzdem versuchen weiter zu kämpfen, weil zwischen den 5. und 7. Platz nur wenige Sekunden liegen.“ – Felix Großschartner

„Von Anfang an haben wir das Rennen kontrolliert und wollten die Geschehnisse für Felix und Max gestalten. Wieder konnte nur eine kleine Gruppe vorne mit drei Fahrern entkommen und wir haben sie dann auch rechtzeitig wieder gestellt. Wir konnten dann unsere beiden Leader in eine gute Position im letzten Anstieg bringen, und beide haben ihr Bestes auf den letzten steilen Kilometern gegeben. Am Ende errang Felix den 5. Platz und Max wurde Elfter. Mehr war, glaube ich, heute nicht drin. Alle unsere Pläne wurden umgesetzt und es wurden keine Fehler gemacht, also eine gute Leistung des Teams. Felix ist jetzt Sechster in der Gesamtwertung und wir werden in den nächsten Tagen erneut versuchen, vielleicht noch eine Etappe zu gewinnen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Foto: Gerhard Plomitzer

Pascal Ackermann glänzt auf der dritten Etappe der Gree-Tour of Guangxi


Foto: Gerhard Plomitzer
Nanning – Nanning (143,0 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 3:19:21
2 Aleksandr Riabushenko (Blr) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
4 Nikias Arndt (GER) Team Sunweb 0:00:00
5 Petr Vakoc (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
6 Lilian Calmejane (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
7 Sep Vanmarcke (Bel) EF Education First 0:00:00
8 Kiel Reijnen (USA) Trek – Segafredo 0:00:00
9 Davide Martinelli (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
10 Merhawi Kudus (Eri) Astana Pro Team 0:00:00
11 Martijn Tusveld (Ned) Team Sunweb 0:00:00
12 Pieter Serry (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
13 Phil Bauhaus (GER) Bahrain Merida 0:00:00
14 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
15 Davide Villella (Ita) Astana Pro Team 0:00:00
16 Max Kanter (GER) Team Sunweb 0:00:00

Die 143 km lange dritte Etappe führte über fünf Runden mit jeweils einem Anstieg der 3. Kategorie um die Landeshauptstadt Nanning. Kaum war der Startschuss gefallen, löste sich ein Trio vom Feld, aber Shane Archbold, setzte sich gleich zu Anfang an die Spitze des Pelotons, um das Tempo zu kontrollieren und somit gelang es den Ausreißern nicht sich entscheidend abzusetzen. 15 km nach Rennbeginn stürzte Max Schachmann, aber es gelang dem deutschen Meister schnell wieder zum Feld aufzuschließen und das Rennen fortzusetzen. Nach dem ersten Renndrittel gesellte sich auch Mitchelton – SCOTT zum Raublinger Rennstall an die Spitze, um die Pace zu kontrollieren und der Abstand des führenden Trios schrumpfte auf eineinhalb Minuten mit noch 50 km bis zum Ziel. Das Renngeschehen blieb dann lange Zeit unverändert und das restliche Team um den Gesamtführenden Pascal Ackermann fuhr kräftesparend im Hauptfeld, während ihr neuseeländischer Teamkollege mit Hilfe von Astana vorne die Nachführarbeit verschärfte. Mit 30 km waren die Flüchtlinge dann letztlich gestellt und kurz nach der letzten Steigung kam es zu mehreren Attacken, die Max Schachmann aber erfolgreich abwehrte. Trotz der vielen Angriffe auf den letzten Kilometern endete die Etappe in einem Sprint in Nanning, allerdings aus einem klein gewordenen Feld. Auf der Zielgeraden schob sich Pascal geschickt nach vorne und niemand konnte heute seinem Antritt widerstehen. Ackermann vollendete damit die ausgezeichnete Arbeit seiner Mannschaft und holte seinen 12. Saisonsieg. Mit diesem Ergebnis baute er seine Führung in der Gesamtwertung aus, und steht auch weiterhin an der Spitze der Punkte- und Nachwuchswertung.
Reaktionen im Ziel
„Die dritte Etappe war viel schwieriger als letztes Jahr, und die Strecke war nicht unbedingt auf die schnellen Männer zugeschnitten. Der Plan war heute bei Trentin zu bleiben und auf jeden Fall unter den ersten zehn Fahrern über den letzten Anstieg zu kommen. Aber das war nicht leicht, weil es eine äußerst schwierige Steigung war. Ich versuchte Trentin zu folgen, denn ich wusste er ist stark, am Ende war das die richtige Entscheidung. Wir wollten hier eine Etappe gewinnen und das ist uns jetzt gelungen, nach meinen zwei zweiten Plätzen auf den ersten Etappen und dem heutigen Sieg stehe ich jetzt weniger unter Druck. Vielen Dank an die ganze Mannschaft für die tolle Unterstützung, ich bin glücklich, dass ich ihre harte Arbeit mit diesem Etappensieg belohnen konnte.“ – Pascal Ackermann

„Wir wussten, dass es heute nicht einfach sein würde, das Rennen zu kontrollieren oder für Pascal gut über den letzten Anstieg zu kommen, aber wir wollten es trotzdem probieren. Wir hatten denselben Plan wie gestern und versuchten nur eine kleine Gruppe wegzulassen. Dies hat auch perfekt funktioniert und wir konnten das Rennen gut mit Shane kontrollieren und letztlich, mithilfe von Mitchelton – SCOTT, wurde das Spitzentrio auch rechtzeitig eingeholt. Auf der letzten Runde mussten wir gar kein Tempo mehr fahren, denn das hat Mitchelton – SCOTT gemacht. Wir haben uns darauf konzentriert Pascal in eine gute Position in den Anstieg zu bringen und Schwarzi und Rudi haben das auch gut geschafft. Am Berg gab es viele Attacken, aber Pascal ist dort super gefahren. Auf den letzten 5 km haben Felix und Max das Rennen kontrolliert und am Ende fuhr Pascal einen fantastischen Sieg ein. Wir haben jetzt einen Etappensieg sowie das rote Führungstrikot und sind damit natürlich sehr zufrieden.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Tour of Guangxi – Etappe 1 und 2

Nur knapp geschlagen: Pascal Ackermann Zweiter auf der Auftaktetappe der Tour of Guangxi
BORA – hansgrohe ging heute an den Start der dritten Austragung der Gree-Tour of Guangxi, das letzte WorldTour Rennen der Saison 2019. Die 135,6 km lange erste Etappe des sechstägigen chinesischen Rennens führte die Fahrer auf einem sprinterfreundlichen Terrain rund um Beihai. Der Parcours wies drei kleine Anstiege auf, die den Fahrern allerdings keine Schwierigkeiten bereiteten. Gleich nach dem Start setzte sich ein Trio an die Spitze, doch ein aufmerksames Feld hielt die Ausreißer an der kurzen Leine und so konnte die Gruppe nur ein Zeitpolster von maximal etwa zwei Minuten herausfahren. Shane Archbold war immer wieder aktiv an der Spitze des Feldes und der Vorsprung der Flüchtlinge betrug mit noch 45 km bis zum Ziel nur noch eine Minute. Wenige Kilometer später löste sich ein Solist vom Spitzentrio, aber das Feld ließ ihn nicht weit entkommen und sein Ausreißversuch blieb letztlich unbelohnt. Kurz danach versuchten mehrere Fahrer sich vom Feld zu lösen, aber BORA – hansgrohe mit dem deutschen Meister Max Schachmann blieb weiterhin aufmerksam, um diese Angriffe zu kontern. Mit 10 km bis zum Ziel konnten sich zwei Fahrer vom Feld absetzen und einen kleinen Vorsprung herausfahren, aber im Hauptfeld dahinter machten die Sprinterteams nun ernst und auch dieser Angriff blieb erfolglos. Es kam zum erwarteten Sprint Finale und auf der Zielgerade klemmte sich F. Gaviria an das Hinterrad von Pascal Ackermann. Nach einem starken Lead-Out von Rudi Selig, war der deutsche Sprinter 300 m vor dem Ziel schon an der Spitze und wurde in letzter Minute ganz knapp von dem Kolumbianer geschlagen.
Ergebnis
01 F. Gaviria 02:53:42
02 P. Ackermann +0:00
03 M. Trentin +0:00
04 P. Bauhaus +0:00

Reaktionen im Ziel
„Wir wollten die Etappe kontrollieren und das haben wir auch gut gemacht. Die Jungs fuhren immer vorne im Peloton, um den Abstand zur Spitzengruppe stets in einem annehmbaren Ausmaß zu halten. Rudi hat mich für den Sprint gut vorbereitet, aber ich habe meinen Sprint vielleicht ein bisschen zu früh angezogen. Es gelang Gaviria, auf den letzten Metern von hinten an mir vorbeizuziehen und den Sieg zu holen, aber es war sehr knapp. Es gibt noch mehrere Chancen für einen Etappensieg zu erkämpfen, und jetzt wissen wir, dass das Team gut in Form ist. Deshalb sehen wir den kommenden Etappen mit Zuversicht entgegen.” – Pascal Ackermann
„Heute sind wir für Pascal gefahren und versuchten nur eine kleine Gruppe wegfahren zu lassen. Das hat gut geklappt, denn nur drei Fahrer sind weggekommen. Mit Hilfe von UAE Team Emirates und Bahrain – Merida haben wir dann rechtzeitig begonnen, das Rennen zu kontrollieren und die Nachführarbeit zu übernehmen. Ungefähr 40 km vor dem Ziel wurden zwei der Ausreißer auch wieder gestellt und wenig später, wurde auch der letzte Spitzenreiter eingeholt. Mit noch 35 km bis zum Ziel gab es einige Attacken, aber unser Team, besonders Michael Schwarzmann, Max Schachmann und Felix Großschartner waren sehr aufmerksam. Am letzten Berg versuchten wir, mit der gesamten Mannschaft vorne zu fahren, weil wir zu diesem Zeitpunkt Attacken erwarteten. Die Jungs haben diesen Plan gut umgesetzt und im Großen und Ganzen sind unsere Fahrer ein gutes Rennen gefahren. Im finalen Sprint wurde Pascal von Rudi in eine gute Position gebracht, aber vielleicht gab es da einen kleinen Abstimmungsfehler. Pascal ist ein bisschen zeitig losgefahren und dann hat Gaviria ihn auf den letzten Metern überholt. Leider konnten wir nur mit sechs Mann ins Rennen gehen, denn Andreas Schillinger konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Aber wir bleiben für die nächsten Etappen immer noch sehr motiviert.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Mit Rang zwei auf der zweiten Etappe übernimmt Pascal Ackermann die Gesamtführung bei der Gree-Tour of Guangxi

Die zweite Etappe der Gree-Tour of Guangxi führte über 152,3 flache Kilometer von Beihai in nördlicher Richtung zum Zielort Quinzhou an der Guangxi Beibu Gulf Küste und endete mit einer leicht berganführenden Zielgeraden in der Hafenstadt. Die Strecke war wieder auf die Sprinter zugeschnitten und die endschnellen Männer enttäuschten am Ende des Tages auch nicht. Die drei Mann Ausreißergruppe des Tages formierte sich schnell nach Rennbeginn, aber das Feld, angeführt von BORA – hansgrohe und UAE Team Emirates, ließ das Trio nicht weit entkommen und der Vorsprung lag nach der zweiten Rennstunde bei nicht mehr als 2:30 Minuten. Mit Shane Archbold an der Spitze des Feldes, kontrollierte das Team aus Raubling das Tempo und in der zweiten Rennhälfte begann der Abstand sich langsam zu reduzieren. Mit noch 10 km bis zum Ziel war der Rückstand des Feldes auf eine Minute geschmolzen und wenig später kam es zum Zusammenschluss. BORA- hansgrohe bereitete Pascal Ackermann dann auf den finalen Sprint vor, und obwohl ihm ein anderer Fahrer leicht in die Fahrlinie gekommen war, konnte er dennoch den zweiten Platz hinter D. McLay einfahren. Nach der zweiten Etappe führt Pascal das Gesamtklassement sowie die Punktewertung und die Nachwuchswertung an.

Beihai – Qinzhou (152,3 km)
1 Daniel McLay (EF1) 3:45:04
2 Pascal Ackermann (Bora) +0:00
3 Matteo Trentin (Mitchelton) +0:00
4 Jonas Koch (CCC) +0:00
5 Davide Ballerini (Astana) +0:00
6 Jakub Mareczko (CCC) +0:00
7 Timothy Dupont (Wanty) +0:00
8 Fernando Gaviria (UAE) +0:00
9 John Degenkolb (Trek) +0:00
10 Ricardo Minali (Israel) +0:00
11 Max Kanter (Sunweb) +0:00

Reaktionen im Ziel
“Nach der gestrigen Etappe wussten wir, dass das Team gut in Form ist, und wir waren bereit, wieder um den Sieg zu fahren. Mithilfe von UAE Team Emirates haben wir den Vorsprung der Ausreißergruppe kontrolliert und dass Rennen gut im Griff gehabt. Auf den letzten Kilometern war die Geschwindigkeit sehr hoch und der Sprint war ein bisschen chaotisch. Da kann es schon mal passieren, dass man etwas blockiert wird und somit konnte ich meinen Sprint nicht richtig anziehen. Aber mit meinem zweiten Platz heute übernehme ich die Führung in der Gesamtwertung und auch noch in der Punkte- und Nachwuchswertung, also kein allzu schlechter Tag für uns.“ – Pascal Ackermann

„Heute gab es erneut eine flache Etappe und wir sind wieder für Pascal gefahren. Wir hatten also das gleiche Ziel wie gestern. Wir wollten eine kleine Gruppe gewähren lassen, und das hat auch wieder gut geklappt. Dann hat UAE Team Emirates angefangen, die Nachführarbeit zu übernehmen, und mit noch gut 40 km haben wir mitgeholfen und so das Rennen gut kontrolliert. Auf dem finalen Rundkurs war das Tempo sehr hoch und der letzte Spitzenreiter wurde ungefähr 4 km vor dem Ziel eingeholt. Dann im schnellen Finale war es schwierig, einen Zug zu bilden, aber trotzdem haben die Jungs das gut gemacht. Pascal war in einer guten Position, aber in solch einem Finale ist es nicht leicht, und so ist ihm dann auch ein anderer Fahrer mehr oder weniger in die Fahrlinie gekommen und er konnte seinen Sprint nicht ganz voll durchziehen. Wieder einen zweiten Platz, sicherlich nicht das, was wir uns erwünscht haben, aber auch heute haben unsere Fahrer einen guten Job gemacht. Wir haben noch ein paar Tage vor uns und natürlich auch noch einige Chancen, eine Etappe zu gewinnen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Matteo Fabbro wechselt zu BORA – hansgrohe


Foto: Gerhard Plomitzer

Matteo Fabbro wechselt zu BORA – hansgrohe

Der 24-jährige italienische Kletterspezialist erhält beim Raublinger Rennstall einen Einjahresvertrag. Fabbro, der in der Vergangenheit immer wieder sein Talent hat aufblitzen lassen, soll seine Leistungen bei BORA – hansgrohe stabilisieren, um das Team besonders im Hochgebirge zu unterstützen.
„Ich muss sagen, ich bin sehr glücklich und auch dankbar, dass mir Ralph Denk diese Chance gibt. Das Team wirkt unglaublich professionell und auch das Material ist State of the Art. Obwohl so viele namhafte Fahrer bei BORA – hansgrohe unter Vertrag sind und der Druck entsprechend groß ist, hat man von außen den Eindruck, dass alle immer noch Spaß haben. Das gefällt mir sehr. Für mich steht fest: Ich möchte mich bei BORA – hansgrohe als Fahrer weiterentwickeln, mit der Unterstützung des Teams den nächsten Schritt machen, mein Potenzial und Talent abrufen. Dafür werde ich alles geben und ich hoffe, das ist der Beginn einer langen und erfolgreichen Partnerschaft. Ich möchte mich aber auch bei Katusha bedanken, sie haben mir den Sprung zu den Profis ermöglicht, dafür werde ich immer dankbar sein.“ – Matteo Fabbro

„Wir glauben daran, dass Matteo großes Potenzial besitzt. In den letzten Jahren hat er dieses leider nicht immer abrufen können, aber wir werden nun alles tun, um seine Leistungen zu stabilisieren. Ich denke, er passt sehr gut in unser Team, und wir haben schon mehr als einmal bewiesen, dass wir Fahrer entwickeln können. Matteo ist ein echter Bergspezialist, den wir entsprechend einsetzen werden. In erster Linie soll er unsere Rundfahrer-Gruppe verstärken.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe

TdF 2020 – Every mountain range on the map

Key points:
 The route of the 2020 Tour de France, which will take place between 27 June and 19 July, was unveiled this morning at the Palais des Congrès in Paris in front of 4,000 spectators, including defending champion Egan Bernal and four-time winner Chris Winner, as well as the leading contenders for top placings.
 Its defining characteristic is the inclusion of all the mountain ranges in France. The spread-out, varied and exceptionally steep climbs will give ambitious climbers one opportunity after another throughout the race, from the finish at Orcières-Merlette to the time trial on La Planche des Belles Filles, not to mention the Puy Mary, the Grand Colombier and the Col de la Loze, overhanging Méribel.

The Tour de France visiting five different mountain ranges is something that only happens once in a blue moon. It will be the first time that the route features mountain stages from the second day of racing until the eve of the finish in Paris, over a period of no fewer than 20 days. The stage between two islands and the ascent of the Grand Colombier from almost the bottom to the top, with a summit finish at the top of the Pyramide du Bugey, are also unprecedented. Whatever happens in stage 15 or in the exceptional time trial on La Planche des Belles Filles could decide who takes the yellow jersey all the way to Paris. If the riders in the 107th edition are feeling as bold and inspired as in July this year, we are likely to see a race in which the top of the classification changes virtually every day and the pretenders to the crown will have to take matters into their own hands early on.

The route has been designed to favour aggressive riders with the ability to jump out of the peloton with ease, starting with the stage to Orcières-Merlette, which will lead to small time gaps but provide valuable insights. If a non-conformist mood takes hold of the peloton, the ascent to the Col de la Lusette en route to Mont Aigoual and the first finish atop the Puy Mary may well do as much damage as the Pyrenean stages to Loudenvielle and Laruns. Meanwhile, the Alpine sequence signals a foray into uncharted territory, including the fearsome road to the Col de la Loze, overhanging Méribel, from which none can hide.

On paper, the eight mountain stages on the menu should decide who takes the spoils, but even flat and hilly stages will be riddled with pitfalls. Coastal winds could throw the peloton into disarray on the road to the fortified town of Saint-Martin-de-Ré, just like the Suc au May climb, the hectic finish through the streets of Lyon and the rugged terrain of the Vercors Massif on the way to Villard-de-Lans. Although the route favours attackers, sprinters will also get opportunities to shine from the first day to the last.
Sprinters take centre stage in La Course by le Tour de France powered by FDJ
The seventh edition of La Course by le Tour de France powered by FDJ will take the world’s elite back to the Champs-Élysées, where it all began with Marianne Vos sprinting to the win in 2014. Starting in 2016, the race moved on to pastures new to give other types of riders their day in the sun: Annemiek van Vleuten triumphed in the race against the clock and in the mountains, followed by a circuit for punchers in Pau last July that was dominated by none other than unflappable Marianne Vos. The next round will take place over 13 laps of the historical 90 km circuit around Paris.
Celebrating the 30th Étape du Tour de France with the first visit to Nice
The 30th edition of the Étape du Tour de France will be held in Nice on 5 July 2020. Just a week after the pro peloton burns through, the amateurs will tackle the 177 km long second stage of the Tour de France, starting and finishing in Nice. It is both the first loop course and the first coastal route in the history of the Étape du Tour de France. However, the 16,000 cyclo-tourists expected to take part in the race will ride up to 1,500 metres above the sea on two occasions, on the Col de la Colmiane and on the Col de Turini. Registration opens at timeto.com at 4 pm on 21 October.
@ASO

Die Strecke der Tour de France 2020 wurde heute in Paris vorgestellt. Die 107. Ausgabe der Rundfahrt, die vom 27. Juni bis 19 Juli stattfindet, wird mit einem Grand Depart in Nizza eingeleitet. Die 21 Etappen beinhalten 29 kategorisierte Anstiege mit sechs Bergankünften. Mit der ersten Bergetappe schon am zweiten Tag und der letzten erst am vorletzten Tag wird diese Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt besonders anspruchsvoll.

Team-Manager Ralph Denk meinte über die Strecke: „Im Detail lässt sich die Strecke natürlich noch nicht einschätzen, aber es scheint, als wäre die Tour 2020 etwas für Kletterer. Schon zu Beginn geht es in die Berge, das heißt, man muss von Tag eins weg schon sehr gut in Form sein, und muss diese bis zum Bergzeitfahren auf der 20. Etappe halten. Das ist eine besondere Herausforderung. Ich denke, auch die Etappe nach dem ersten Ruhetag kann Veränderungen bringen. Nach dem Ruhetag haben manche Fahrer generell Probleme, wenn da Windkanten an der Küste aufgehen, verliert der eine oder andere vielleicht mehr Zeit als auf einer Bergetappe. Die Entscheidung fällt sicherlich erst nach Planche des Belles Filles. Da muss man noch Körner haben, um im Zeitfahren auf den letzten Kilometern um Sekunden zu kämpfen. Nachdem wir dort nahe an der deutschen Grenze sind, hoffe ich natürlich, dass dort auch viele deutsche Fans kommen, um Emu zu unterstützen. Alles in allem denke ich, die Strecke müsste Emu liegen. Es gibt nur ein Zeitfahren, und das führt auf einen Berg. Es gilt von Beginn an fokussiert zu sein, das kann er. Und es gibt sehr viele Bergetappen, das kommt ihm als Kletterer schon mal grundsätzlich entgegen. Ohne Mannschaftszeitfahren ist die Teamzusammenstellung vielleicht auch etwas einfacher für uns als in diesem Jahr.“ – Ralph Denk, Team-Manager
@BORA-hansgrohe