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Podestplatz für Pascal Ackermann auf der 8. Etappe des Giro d’Italia

Auf der heutigen 8. Etappe des Giro d’Italia kamen die Sprinter wieder zum Zuge. Die achte und längste Etappe der diesjährigen Rundfahrt startete in Tortoreto Lido und endete nach 239 km in Pesaro. Die ersten 140 km verliefen flach entlang der Adriaküste, während auf den letzten 80 km drei kategorisierte Steigungen auf dem Programm standen. Vom Gipfel des letzten Anstiegs führte es etwas wellig weiter, ehe es auf einer technischen Abfahrt in Richtung Zielort ging. Die letzten 3 km bis ins Stadtzentrum von Pesaro waren wieder flach. Der Rennverlauf wurde lange Zeit von einem Ausreißerduo, das sich gleich nach dem Start formierte, geprägt. Ihr Abstand zum Feld wuchs teilweise auf mehr als 5:45 Minuten an. Nach etwa 100 gefahrenen Kilometern wechselten sich BORA – hansgrohe mit einigen anderen Teams an der Spitze des Feldes ab, um das Tempo zu kontrollieren. Infolge dessen reduzierte sich der Abstand des Ausreißerduos vor dem Anstieg der ersten kategorisierten Steigung auf etwas weniger als 3 Minuten. Im ersten Zwischensprint des Tages sicherte sich Pascal Ackermann einige Punkte und konnte somit seinen Vorsprung in der Punktewertung weiter ausbauen. Im Feld zog dann Lotto-Soudal verstärkt das Tempo an, und der Rückstand des Feldes zum Führungsduo schmolz schnell, bis im letzten Anstieg auch der verbleibende Soloausreißer geschluckt war. Das Peloton zerbrach nun in mehrere Gruppen und als drei Fahrer aus dem Feld attackierten, setzte sich BORA – hansgrohe an die Spitze des Feldes, um in Zusammenarbeit mit anderen Sprinterteams das Trio zurückzubringen. Mit noch 6 km bis zum Ziel war es letztlich um die Spitzengruppe geschehen. Die Sprinter bezogen auf den letzten Kilometern ihre Position, und als 200 m Pascal vor der Ziellinie seinen Sprint lancierte, zog C. Ewan aus seinem Windschatten an dem deutschen Meister vorbei und raste als Erster, noch vor E. Viviani, über die Ziellinie. Pascal belegte am Ende einer sehr langen Etappe den 3. Platz und wird auch morgen das Punktetrikot tragen.
Reaktionen im Ziel
„Man kann ja nicht jeden Tag gewinnen und ich glaube, dass Caleb heute der Schnellste war. Er hat im Finale gezeigt, wie stark er ist. Ich weiß nicht, ob es heute eine Frage der Positionierung war oder nicht. Aber es ist klar, dass Caleb heute besser war. Ich bin nur glücklich, auf dem Podest zu stehen und auch mein Sprintertrikot verteidigt zu haben. Morgen machen wir mit dem Zeitfahren weiter und dann haben wir einen Ruhetag, bevor dann noch zwei Etappen für Sprinter anstehen.“
– Pascal Ackermann
“Die ganze Mannschaft hat dazu beigetragen, dass Pascal zum Schluss wieder um den Sieg sprinten konnte. Dieses Mal hat es nur zum dritten Platz gereicht. Aber Kompliment an das Team, das sich wirklich aufgeopfert hat, damit nach 239 km das Feld zusammen ankommt. Denn viel Hilfe konnten wir von den anderen Teams nicht erwarten, weil sie uns in der Favoritenrolle für den Sprint sahen. Die erste Woche lief generell super für uns und wir können stolz auf das Erreichte sein. Jetzt sind wir mit unseren Klassementfahrern die nächsten Tage gefordert.”
– Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 5:43:32
2 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep
3 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe
4 Fabio Sabatini (Ita) Deceuninck-QuickStep
5 Manuel Belletti (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
6 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
7 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy
8 Marco Canola (Ita) Nippo-Vini Fantini-Faizane
9 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data
10 Rüdiger Selig (Ger) Bora-Hansgrohe
GC:
1 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 35:13:06
2 José Rojas (Spa) Movistar Team 0:01:32
3 Giovanni Carboni (Ita) Bardiani CSF 0:01:41
4 Nans Peters (Fra) AG2R La Mondiale 0:02:09
5 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ 0:02:17
6 Amaro Antunes (Por) CCC Team 0:02:45
7 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:03:14
8 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:03:25
9 Andrey Amador (CRc) Movistar Team 0:03:27
10 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:04:57

Mit Rang drei in L’Aquilla gewinnt Davide Formolo Zeit gegen den Rest der Klassementfahrer beim Giro d‘Italia

1 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 4:06:27
2 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:05
3 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
4 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:09
5 Mattia Cattaneo (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
6 José Rojas (Spa) Movistar Team 0:00:30
7 Sebastian Henao (Col) Team Ineos 0:00:48
8 Antonio Pedrero (Spa) Movistar Team 0:01:01
9 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ 0:01:07
10 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
GC:
1 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 29:29:34
2 José Rojas (Spa) Movistar Team 0:01:32
3 Giovanni Carboni (Ita) Bardiani CSF 0:01:41
4 Nans Peters (Fra) AG2R La Mondiale 0:02:09
5 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ 0:02:17
6 Amaro Antunes (Por) CCC Team 0:02:45
7 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:03:14
8 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:03:25
9 Andrey Amador (CRc) Movistar Team 0:03:27
10 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:04:57
11 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 0:05:23
12 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:05:24
13 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
14 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale 0:05:34
15 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:05:59
16 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain-Merida 0:06:03
17 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:06:08
18 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:06:13

Die siebte Etappe des Giro d’Italia führte heute von Vasto an der Adriaküste ins Landesinnere nach L’Aquila. Die Strecke verlief zunächst auf flachem Terrain, wurde dann etwas welliger, ehe es rund 42 km vor dem Ziel zum neun Kilometer langen Anstieg Le Svolte di Popoli (2. Kat) ging. Nach 184 gefahrenen Kilometern erreichten die Fahrer eine knackige, 1000 m lange Schlussrampe, die eine durchschnittliche Steigung von rund 7 Prozent aufwies. Im Vergleich zu gestern war das Peloton heute weniger gewillt, eine Gruppe entkommen zu lassen und vereitelte zunächst immer wieder die Ausreißversuche diverser Fluchtgruppen. Auch BORA – hansgrohe war heute von Beginn an aktiv und sowohl Cesare Benedetti und Pawel Poljanski, als auch Michael Schwarzmann waren in unterschiedlichen Ausreißversuchen vertreten. Pascal Ackermann konnte die erste Sprintwertung des Tages für sich entscheiden, wodurch der Deutsche Meister seinen Vorsprung in der Punktewertung weiter ausbauen konnte. Letztlich schafften es erst nach etwa 75 Kilometer 13 Fahrer einen substantiellen Abstand zwischen sich und das Peloton zu bringen. BORA – hansgrohe hatte nun mit Davide Formolo und Jay McCarthy gleich zwei Fahrer vorne dabei. Die Ausreißer harmonierten gut und der Vorsprung wuchs auf etwas mehr als 2 Minuten an. In einem reduzierten Feld machte für lange Zeit zunächst Team UAE-Emirates das Tempo, ehe sich Trek-Segafredo und Bardiani-CSF an die Spitze des Feldes setzten. Durch die Arbeit im Feld verringerte sich zwar der Vorsprung etwas, dennoch ging die Spitzengruppe mit mehr als einer Minute Vorsprung auf die Schlussrunde in L’Aquilla. Rund 8 km vor dem Ziel musste sich Jay zurückfallen lassen, während Davide weiter um den Etappensieg und wichtige Sekunden in der Gesamtwertung kämpfte. Formolo konterte unzählige Attacken, bevor sich P. Bilbao an der 1000 Meter Marke entscheidend absetzten konnte. Dahinter überquerte Davide als Dritter des Tages die Ziellinie. Das reduzierte Feld, in dem sich auch Rafal Majka befand, erreichte das Ziel mit 1:07 Minuten Rückstand auf den Etappensieger. Mit dieser starken Vorstellung verbesserte sich Davide Formolo heute auf Rang 13 in der Gesamtwertung, zeitgleich mit dem Sieger des Auftaktzeitfahrens P. Roglic.
Reaktionen im Ziel
“Nach einigen Versuchen gelang es Jay und mir letztlich in die Spitzengruppe zu kommen, und wir hatten uns heute auch vorgenommen etwas versuchen. Es war nicht leicht. Jay hat mich den ganzen Tag toll unterstützt. Als Bilbao in der Abfahrt vor der letzten steilen Schlussrampe attackierte, habe ich versucht mitzugehen, aber es war etwas zu spät und ich hatte davor schon viel Kraft investiert. Rang drei ist dennoch eine gute Platzierung, und ich habe gezeigt, dass meine Form stimmt. Es kommen mit Sicherheit noch Chancen in den nächsten zwei Wochen. Ich bin zuversichtlich.“ – Davide Formolo

„Wir waren gestern etwas enttäuscht, da wir keinen Fahrer in der Ausreißergruppe hatten, und deshalb waren wir heute um so mehr bemüht unsere Fahrer zu motivieren in eine Spitzengruppe zu kommen. Das ist uns dann auch gelungen. Obwohl es eine Weile dauerte, bis sich eine Gruppe erfolgreich absetzen konnte, gelang es zuerst Jay und dann auch Davide in die Spitze vorzustoßen. Davide war auch im Finale eine der Stärksten. Aber am Ende war Bilbao eben stärker und es hat für Davide nur zum dritten Platz gereicht. Trotzdem sind wir nicht enttäuscht, denn er hat in der Gesamtwertung eine Minute gewonnen und vielleicht gelingt ihm noch etwas in der nächsten oder übernächsten Woche. Jetzt blicken wir erst einmal optimistisch auf Morgen. Es könnte einen Sprint geben, und wir hoffen, dass Pascal wieder um den Sieg mitfahren kann, bevor es in den ersten Ruhetag geht.¨ – Christian Poemer, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Sechste Etappe des Giro d’Italia bringt Veränderung in der Gesamtwertung


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 5:45:01
2 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 0:00:05
3 José Rojas (Spa) Movistar Team 0:00:38
4 Ruben Plaza (Spa) Israel Cycling Academy
5 Giovanni Carboni (Ita) Bardiani CSF 0:00:43
6 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:54
7 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ
8 Nans Peters (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:57
9 Andrey Amador (CRc) Movistar Team
10 Amaro Antunes (Por) CCC Team
GC:
1 Valerio Conti (Ita) UAE Team Emirates 25:22:00
2 Giovanni Carboni (Ita) Bardiani CSF 0:01:41
3 Nans Peters (Fra) AG2R La Mondiale 0:02:09
4 José Rojas (Spa) Movistar Team 0:02:12
5 Valentin Madouas (Fra) Groupama-FDJ 0:02:19
6 Amaro Antunes (Por) CCC Team 0:02:45
7 Fausto Masnada (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec 0:03:14
8 Pieter Serry (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:03:25
9 Andrey Amador (CRc) Movistar Team 0:03:27
10 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:04:57
11 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:05:24
12 Nicola Conci (Ita) Trek-Segafredo 0:05:49
13 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:05:59
14 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain-Merida 0:06:03
15 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:06:08

Die Fahrer gingen heute in Cassino an den Start der 238 km langen 6. Etappe des Giro d’Italia. Die ersten 190 km verliefen auf breiten, gut asphaltierten Straßen, die auch keine größeren Anstiege aufwiesen. Danach ging es weiter auf teilweisen engen und unbefestigten Straßen, bis 30km vor dem Ziel der 15 km lange und im Schnitt etwas mehr als 4 Prozent steile Coppa Casarinelle-Anstieg (2. Kat) wartete. Der Rest des Tages führte die Fahrer wellig bis zum Ziel in San Giovani Rotondo. Im Gegensatz zum Vortag schien heute die Sonne am Startort, doch das Wetter zeigte sich wechselhaft mit teilweise leichtem Regen und bewölktem Himmel, aber auch etwas Sonnenschein. Nach nur 35 km ereignete sich ein Sturz in den auch Rafal Majka, Pascal Ackermann und Michael Schwarzmann verwickelt waren, glücklicherweise wurde keiner der BORA – hansgrohe Fahrer verletzt, und mit Hilfe ihrer Teamkollegen konnten alle drei schnell wieder zum Hauptfeld aufschließen. Eine 13-Mann starke Ausreißergruppe konnte sich erst etwas später vom Feld lösen, und ihr Vorsprung dehnte sich während des Rennverlaufs auf etwa 6 Minuten aus. Obwohl einige Fahrer, allen voran V. Conti weniger als zwei Minuten Rückstand in der Gesamtwertung hatten, machte Jumbo-Visma keine Anstalten heute das Rosa Trikot von P. Roglic zu verteidigen. Im vorentscheidenden Anstieg hatten die Ausreißer noch gut 5 Minuten Abstand zum Peloton, aber kein Team im Feld zeigte Interesse, das Tempo zu erhöhen. Als F. Masnada aus der Spitzengruppe attackierte, konterte Conti und schloss zu ihm auf. Das Duo fuhr nun gemeinsam dem Ziel entgegen, während sich dahinter zwei Gruppen bildeten. F. Masnada holte am Ende den Etappensieg, V. Conti das Rosa Trikot. Das Hauptfeld, in dem sich auch BORA – hansgrohe befand, überquerte die Ziellinie mit etwas mehr als 7 Minuten Rückstand hinter dem Tagessieger. Am Ende dieser Marathon-Etappe konnte Pascal Ackermann sein Sprinttrikot verteidigen, während sein Teamkollege Rafal Majka auf den 17. Platz in der Gesamtwertung zurückfiel.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute eine lange Etappe und wir waren von gestern noch etwas erschöpft. Leider konnten wir keinen Fahrer in die Ausreißergruppe bringen. Aber letztlich schafften wir es alle unverletzt ins Ziel zu kommen, was wichtig war. Wir werden auf den anderen Etappen noch einige Chancen haben, und dann unser Bestes geben ein gutes Resultat zu erzielen.“
– Rafal Majka
„Heute gab es wieder eine sehr lange Etappe mit unbeständigem Wetter. Leider haben wir die Chance verpasst, in die 13-Mann Ausreißergruppe zu kommen, das war eigentlich unser Plan. Zu Beginn der Etappe gab es einen Massensturz, in dem auch Pascal, Rafal und Michael verwickelt waren, aber es gelang ihnen ohne Probleme wieder den Anschluss zum Feld zu finden. Danach entkamen dann die Ausreißer und wir konnten nicht mehr in diese Gruppe gelangen. Aber am Ende erreichten unsere Gesamtklassementsfahrer im Feld der Favoriten das Ziel. Das Ergebnis ist nicht was wir erhofft hatten, aber der Giro hat 21 Etappen und wir werden noch mehrer Chancen bekommen.”
– Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Peter Sagan holt sich mit Platz 3 in Morro Bay das Sprinttrikot der Kalifornien-Rundfahrt

Von Raceway Laguna Seca über 214 flache Kilometer nach Morro Bay führte die 4. Etappe der Kalifornien Rundfahrt. Nach zwei bergigen Etappen sollten heute die Sprinter auf ihre Kosten kommen.
Während fünf Fahrer die Fluchtgruppe des Tages bildeten, übernahm Oscar Gatto die Kontrolle im Feld. Starker Gegenwind und Regen machte den Fahrern das Leben schwer, dennoch wurden die Ausreißer neun Kilometer vor dem Ziel gestellt und der erwartete Massensprint stand unmittelbar bevor.
Der slowakische Meister kannte das heutige Ziel gut, konnte er 2017 dort einen Etappensieg einfahren. Ein Sturz bei der 3-Kilometer-Marke sorgte jedoch für Aufregung und riss das Feld auseinander, das Gelbe Trikot geriet ins Hintertreffen. Glücklicherweise ging keiner der BORA – hansgrohe Fahrer zu Boden und sie konnten ihren Sprint weiter durchziehen.
In einem spannenden, leicht bergauf verlaufendem Zieleinlauf, begann Peter Sagan seinen Sprint. Doch wurde er knapp an der Linie von zwei Kontrahenten geschlagen und beendete die vierte Etappe auf einen soliden 3. Platz. Mit diesem Ergebnis gelang es dem BORA – hansgrohe Sprinter die Führung in der Sprintwertung wieder zu übernehmen.
Die beiden BORA – hansgrohe Klassement-Fahrer kamen auf den Plätzen 13. und 14. ins Ziel. Da sich der Sturz innerhalb der 3-Kilometer-Marke ereignete, wurden alle Fahrer der ersten Gruppe mit derselben Zeit gewertet. Somit bleibt das Gesamtklassement weiterhin unverändert, Maximilian Schachmann rangiert auf Rang 5 und Teamkollege Felix Großschartner auf den 9. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Wieder eine Etappe mit mehr als 200 Kilometer, die in einem Massensprint endete. Die Jungs, vor allem Oscar Gatto, sind stark gefahren. Sie haben die Fluchtgruppe kontrolliert und haben mich im Finale gut positioniert. Wir waren an der Spitze, als die Stürze passiert sind, somit konnten wir diesen entgehen. Mir fehlte etwas die Kraft auf den letzten Metern, um die Etappe zu gewinnen. Aber ich bin dennoch zufrieden, das Sprinttrikot wieder zurückgeholt zu haben.“ – Peter Sagan
„Es war ein langer Tag auf dem Highway entlang der pazifischen Küste. Es war eine ruhige Etappe, wir fuhren für Peter, hatten aber auch ein Auge auf unsere Plätze in der Gesamtwertung. Leider war das Peloton im Finale sehr nervös und daher kam es zu einigen Stürzen. Glücklicherweise konnten wir verhindern auch zu Boden zu gehen. Felix und ich schafften es mit der ersten Gruppe sicher ins Ziel. Die Top 5 sind alle sehr nahe zusammen. Morgen ist eine neue Etappe und ich werde wieder mein Bestes geben.“ – Maximilian Schachmann
© BORA – hansgrohe
Morro Bay, Wednesday, May, 15th 2019 – Stage 4 ended with the expected sprinter shootout, Jasper Philipsen (UAE Team Emirates) launched the final attack to the finish line, trailed by Bora-Hansgrohe three-time World Champion Peter Sagan. With just meters to go, Fabio Jakobsen (Deceuninck-Quick-Step) rocketed past both to claim the team’s third stage in three days. Nacer Bouhanni (Cofidis, Solutions Crédit) followed the trio across the line in fourth place. A crash at the back of the peloton that affected multiple GC riders neutralized the time gap that resulted, with the leader board ending up unchanged after today’s stage.
1 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep 5:53:22
2 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates
3 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
4 Nacer Bouhanni (Fra) Cofidis, Solutions Credits
5 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Dimension Data
6 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team
7 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
8 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos
9 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep
GC:
1 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 21:16:50
2 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:00:06
3 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:07
4 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:16
5 Maximilian Schachmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:22
6 Rob Britton (Can) Rally UHC Cycling 0:00:33
7 Jonas Gregaard Wilsly (Den) Astana Pro Team
8 David de la Cruz (Spa) Team Ineos 0:00:34
9 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:35
10 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma 0:00:36

Zweiter Etappensieg für Pascal Ackermann auf der 5. Etappe des Giro d’Italia


Auf der fünften Etappe von Frascati nach Terracina standen die Sprinter heute einmal mehr im Mittelpunkt des Renngeschehens. Die 140 km lange Strecke wies zu Beginn zwei kleinere Steigungen auf, bevor es auf relativ flachem Terrain und über einen Anstieg der 4. Kategorie zum Zielort an der tyrrhenischen Küste ging. Das Finale wurde auf einer 9,2 km langen Runde ausgetragen, ehe die Fahrer die 1,5 km lange Zielgerade im Hafenstädtchen erreichten. Das Wetter meinte es heute nicht gut mit den Fahrern. Ständiger Regen und nasse Straßen erforderten besondere Aufmerksamkeit. Aufgrund dieser Bedingungen wurde nach einem Jury-Entscheid auch die Zeit für die Gesamtwertung schon bei der ersten Zieldurchfahrt genommen, um die Fahrer nicht zu großem Risiko auszusetzen. Eine 6-Mann Ausreißergruppe, die sich schnell nach dem Start formierte, versuchte ihr Glück in der Flucht, konnte aber nie mehr als zwei Minuten Vorsprung herausfahren. Einige Kilometer, nachdem das Feld Frascati verlassen hatte, setzte sich BORA – hansgrohe mit noch einigen anderen Teams an die Spitze des Pelotons, und beim ersten Zwischensprint sammelte Pascal Ackermann, der gegenwärtig die Punktewertung anführt, ein paar Punkte für die Sprintwertung. Mit noch 50 km zum Ziel zerfiel die Führungsgruppe und ein Solist entkam seinen Fluchtgefährten, allerdings blieben seine Bemühungen letztlich ergebnislos und er wurde 20 km vor dem Ziel geschluckt. Auf der letzten Runde in Terracina setzte sich BORA – hansgrohe an die Spitze des Feldes, um Pascal Ackermann in eine optimale Position zu bringen. Auf den letzten beiden Kilometern machte Michael Schwarzmann das Tempo, während andere Sprinterteams nach vorne rückten. Als F. Gaviria seinen Sprint 400 Meter vor dem Ziel anzog, setzte Pascal ihm nach und fuhr an dem Kolumbianer auf den letzten Metern noch vorbei. Der deutsche Meister sprintete als Erster über die Ziellinie und holte damit seinen zweiten Etappensieg beim Giro d’Italia. Damit baute er auch seine Führung in der Punktewertung aus. Pascals Teamkollege Rafal Majka verteidigte am Ende des Tages seinen 6. Platz in der Gesamtwertung, und BORA – hansgrohe führt jetzt außerdem auch die Teamwertung an.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin meinem Lead-out gefolgt und ich wusste, dass ich mich auch heute wieder ganz auf Rudi verlassen konnte. Er hat auch eine Lücke gefunden und ich hatte freie Fahrt, als Gaviria angetreten hat. Zuerst wurde ich von einem Anfahrer von Groupama-FDJ etwas blockiert, aber dann hatte ich den perfekten Windschatten. Am Ende hat es gerade noch gereicht. Es war heute alles andere als leicht mit dem Regen und der Kälte, und ich bin deshalb sehr froh, dass ich den Sieg einfahren konnte.“
– Pascal Ackermann
„Ich bin sehr stolz auf das Team. Heute lief alles nach Plan. Die Jungs haben das Rennen gut kontrolliert. Pawel hat vorne Tempo gemacht und den Ausreißern keine Chance gegeben, einen großen Abstand herauszufahren. Wir konnten unsere zwei GC Fahrer auch gut beschützen, was beim heutigen schlechten Wetter wichtig war. Am Ende haben die Jungs einen perfekten Lead-out gefahren. Michael und Rudi haben Pascal in eine optimale Position für den Sprint gebracht. Wir haben allen Grund, heute zu feiern, denn alles ist nach Plan gelaufen. Die nächsten Etappen sind etwas für die Kletterer und wir hoffen, dass unser toller Teamgeist eine gute Motivation für unsere Kletterer sein wird.“
– Christian Poemer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe
1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 3:15:44
2 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
3 Arnaud Demare (Fra) Groupama-FDJ
4 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal
5 Matteo Moschetti (Ita) Trek-Segafredo
6 Ryan Gibbons (RSA) Dimension Data
7 Paolo Simion (Ita) Bardiani CSF
8 Jenthe Biermans (Bel) Katusha-Alpecin
9 Giovanni Lonardi (Ita) Nippo-Vini Fantini-Faizane
10 Manuel Belletti (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 19:35:04
2 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:35
3 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain-Merida 0:00:39
4 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:00:44
5 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates
6 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:00:49
7 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo 0:00:55
8 Damiano Caruso (Ita) Bahrain-Merida 0:00:56
9 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep 0:01:02
10 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:01:06

Tour of California Etappensieg Nummer 17 für Peter Sagan, als der slowakische Meister in Sacramento zum Sieg sprintet.


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 3:14:10
2 Travis McCabe (USA) USA National Team
3 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
4 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos
5 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck-QuickStep
6 Owain Doull (GBr) Team Ineos
7 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo 0:00:04
8 Phil Bauhaus (Ger) Bahrain-Merida
9 Erik Baska (Svk) Bora-Hansgrohe
10 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates

Die 14. Austragung der Kalifornien Rundfahrt wurde heute mit einer Flachetappe über 143 Kilometer in Sacramento gestartet. Bereits zum 10. Mal war die Stadt Sacramento Schauplatz einer Etappe. Im letzten Jahr bildete diese Etappe den Abschluss, bei der Peter Sagan auf Platz 4 sprintete. Gleich nach dem Startschuss attackierte ein Quartett und setzte sich mit einem Vorsprung von einer Minute vom Feld ab. Juraj Sagan zeigte sich immer wieder an der Spitze des Pelotons und übernahm die Kontrolle. Die Spitzengruppe hielt sich bis zur 20 Kilometer-Marke, ehe das Hauptfeld auf den letzten Ausreißer aufschloss. Federführend für den Zusammenschluss war Oscar Gatto, der nach einer verletzungsbedingten Rennpause wieder zurück im Renngeschehen ist. Nachdem das Feld wieder zusammen war, rasten die Fahrer den Schlussrunden in Sacramento entgegen. Das Tempo wurde auf den letzten Runden von Deceuninck – Quick Step bestimmt, während sich BORA – hansgrohe Fahrer Peter Sagan gekonnt in den ersten Positionen hinter seinen Teamkollegen platzierte. In einem chaotischen Finale wartete der slowakische Meister auf den idealen Zeitpunkt und setzte auf den letzten Metern zum Sprint an. In perfekter Manier stürmte Peter Sagan an seinen Kontrahenten vorbei und holte sich den Etappensieg, sein 17. Etappenerfolg bei der Tour of California. Er führt daher auch die Gesamt- wie auch die Sprintwertung der Kalifornien- Rundfahrt an. Teamkollege und Landsmann Erik Baška sprintete noch auf Platz 9 und rundete damit ein tolles Tagesergebnis ab. Mit diesem Etappensieg gelang BORA – hansgrohe der Doppelschlag. Das Team aus Raubling konnte an einem Tag zwei WorldTour Etappensiege für sich entscheiden. Der Deutsche Meister Pascal Ackermann siegte bei der 2. Etappe des Giro d‘ Italia und der slowakische Meister gewann den Auftakt in Kalifornien.
Reaktionen im Ziel
„Kein Zweifel, dass dies heute ein schöner Sieg war, nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team. Zuvor dominierte Pascal Ackermann den Sprint beim Giro d‘ Italia und nun haben wir den Doppelschlag mit dem Sieg in Kalifornien geschafft. Ich möchte mich beim gesamten Team für ihren Einsatz bedanken, sie haben einen tollen Job erledigt. Sie haben das Rennen kontrolliert und mich für den Sprint perfekt in Position gefahren. Ich war fokussiert, war auf der Zielgerade immer vorne und habe meine Attacke gut getimed. Es ist ein schönes Gefühl, mit einem Sieg bei einem meiner Lieblingsrennen zu beginnen.“ – Peter Sagan

„Es war eine kurze Etappe heute aber mit sommerlichen Temperaturen, um die 30 Grad. Es war eine Etappe für Peter, wir haben vom Start an das Rennen kontrolliert, damit keine große Gruppe gehen konnte. Als die Fluchtgruppe stand, haben wir diese kontrolliert und auf einen Massensprint in Sacramento hingearbeitet. Juraj hat eine tolle Leistung gezeigt und war die ersten 90km immer an der Spitze, danach hat Oscar übernommen. Wir hatten immer vier Fahrer vorne mit dabei und gingen auf die Schlussrunden mit all unseren Fahrern. Felix schaffte es sich noch Bonussekunden für die Gesamtwertung zu sichern, während Peter in einer tollen Position war. Er hat einen exzellenten Sprint gezeigt und einen schönen Etappensieg eingefahren. Wir sind überglücklich. Morgen wartet eine Bergetappe Richtung Lake Tahoe mit beinahe 4.000 Höhenmetern auf uns, bei der wir alle für Felix arbeiten werden.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Erster Giro Etappensieg für Pascal Ackermann in Fucecchio

Die zweite Etappe des Giro d’Italia führte über 205 km von Bologna entlang des Apennin nach Fucecchio, und war heute als Sprintetappe ausgewiesen. Allerdings präsentierte sich der Kurs dennoch sehr wellig. Die ersten 50 km verliefen leicht bergauf, in der zweiten Rennhälfte folgten eine Bergwertung in Montalbano (3. Kategorie) und eine weitere in San Baronto (4. Kategorie). Die schnelle Zielanfahrt beinhaltet auf den letzten Kilometern einige Kurven und Kreisverkehre, während der letzte Kilometer geradeaus verlief. Regen am Start, Wind und kaltes Wetter setzten den Rennfahrern heute zusätzlich zu. Dennoch formierte sich schon nach wenigen Kilometern eine 8-köpfige Spitzengruppe. Das Peloton, lange Zeit angeführt von Cesare Benedetti, hielt die Ausreißer aber an der kurzen Leine, und so konnte die Gruppe nie mehr als vier Minuten Vorsprung herausfahren. Im Anstieg zum Montalbano zersplitterte die Ausreißergruppe und Bahrain-Merida erhörte das Tempo im Hauptfeld. Der Abstand der verbleibenden vier Ausreißer schmolz jetzt schnell auf weniger als eine Minute zusammen. Mit noch 18 km bis zum Ziel setzte sich BORA-hansgrohe an die Spitze des Feldes, um das Spitzenquartett einzuholen und Pascal Ackermann in eine gute Position zu bringen. Unter dem Tempodiktat des Raublinger Rennstalls wurden auch die letzten Ausreißer etwa 5 km vor dem Ende gestellt. Die Sprinterzüge formierten sich, allen voran Lotto Soudal und BORA – hansgrohe. C. Ewan trat nach idealer Vorbereitung bei der 200 Meter Marke an, aber der Deutsche Meister erwies sich als der Schnellere und setzte sich am Ende vor E. Viviani durch. Damit holte Ackermann bei seinem ersten Antreten bei einer Grand Tour auch gleich den ersten Etappensieg. Gleichzeitig führt Pascal damit auch die Punktewertung des Giro an. In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen und Rafal Majka liegt weiter auf Rang sechs.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin überglücklich hier gewonnen zu haben. Obwohl ich meine Konkurrenten wie Caleb Ewan oder Elia Viviani auch bei anderen Rennen antreffe, ist es etwas Besonderes sie beim Giro zu besiegen. Es gibt natürlich viel mehr Druck bei einer Grand Tour zu gewinnen, und deshalb bin ich so froh. Es war meine erste Chance auf einen Sieg und wir haben es geschafft. Es ist auch etwas Besonderes für mich im deutschen Meister-Trikot diesen Sieg zu holen.“ – Pascal Ackermann
„Das ist ein guter Start in den Giro für uns. Nach Lukas Pöstlberger vor zwei Jahren und letztes Jahr Sam Bennett, haben wir dieses Jahr den Sieg mit unserem Grand Tour Debütanten Pascal geholt. Es ist ein sehr verdienter Sieg. Das Team ist die ganze Zeit vorne gefahren, hat die Ausreißergruppe kontrolliert sowie ein gutes Lead Out gemacht. Wir sind alle superhappy mit diesem fantastischen Ergebnis.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Sechster Platz für Rafal Majka beim Auftaktzeitfahren des Giro d’Italia

After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Primoz Roglic während der WM 2018 in Innsbruck
Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 12:54:00
2 Simon Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:19:00
3 Vincenzo Nibali (Ita) Bahrain-Merida 0:23:00
4 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:28:00
5 Tom Dumoulin (Ned) Team Sunweb
6 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:33:00
7 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:35:00
8 Laurens De Plus (Bel) Team Jumbo-Visma
9 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo 0:39:00
10 Damiano Caruso (Ita) Bahrain-Merida 0:40:00
11 Pello Bilbao (Spa) Astana Pro Team 0:42:00
12 Victor De La Parte (Spa) CCC Team 0:45:00
13 Bob Jungels (Lux) Deceuninck-QuickStep 0:46:00
14 Richard Carapaz (Ecu) Movistar Team 0:47:00
15 Tanel Kangert (Est) EF Education First
16 Hugh John Carthy (GBr) EF Education First
17 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:50:00
18 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
19 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:53:00
20 Victor Campenaerts (Bel) Lotto Soudal

Ein kurzes aber anspruchsvolles Einzelzeitfahren stand heute zum Auftakt der 102. Ausgabe des Giro d‘Italia auf dem Programm. Das Rennen begann im Stadtzentrum von Bologna, wobei die ersten der insgesamt 8,2 km auf einer flachen Strecke zu absolvieren waren. Danach wartete allerdings der rund zwei Kilometer lange und fast 10 % steile Anstieg zur Basilica della Madonna di San Luca. Aufgrund der schlechten Wetterprognose gingen die meisten der Favoriten schon früh ins Rennen, der Vorjahreszweite T. Dumoulin sogar als aller Erster der 176 Fahrer. Mit einer Zeit von 13:22 Minuten setzte er eine erste Richtzeit. Allerdings gelang es P. Roglic wenige Minuten später die Zeit des Niederländers um ganze 28 Sekunden zu verbessern. Der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der die Startrampe verließ, war Davide Formolo. Er überquerte die Ziellinie nach 13:44 Minuten. Wenig später folgten Pascal Ackermann und Rudi Selig, die es heute aber ruhig angehen ließen. Danach ging Rafal Majka auf die Strecke, und der Pole zeigte sich von seiner besten Seite. Nach einem moderaten Anfang auf dem flachen Teilstück, konnte Majka im zweiten Teil noch stark zulegen und erzielte am Ende eine beachtliche Zeit von 13:27, die zu diesem Zeitpunkt den fünften Rang in der Tageswertung bedeutete. Seine Teamkollegen Michael Schwarzmann und Jay McCarthy machten sich als Nächste für das Team auf die Strecke. Für Jay stoppte die Uhr bei 14:28 Minuten. Die letzten Fahrer des Raublinger Rennstalls, die den Kampf gegen die Uhr in Angriff nahmen, waren Pawel Poljanski und Cesare Benedetti. Pawel erreichte nach 14:16 Minuten das Ziel. Die Bestzeit von P. Roglic konnte am Ende niemand mehr gefährden und der Slowene holte sich damit das erste Maglia Rosa. Mit 33 Sekunden Rückstand erzielte Rafal Majka den sehr guten sechsten Rang, und befindet sich damit in einer starken Ausgangsposition für die kommenden drei Wochen.
Reaktionen im Ziel
„Das war ein sehr guter Start in den Giro. Es ist wichtig, von Anfang an vorne dabei zu sein, und das ist uns heute gut gelungen. Ich habe mir das Rennen sehr gut eingeteilt, bin im ersten Abschnitt nicht 100 % gefahren, und konnte dann im Anstieg richtig zulegen. Meine Form ist gut, jetzt brauchen wir das nötige Glück, um die nächsten drei Wochen gut durchzukommen. Aber der Anfang ist in jedem Fall gemacht.“ – Rafal Majka

„Mit dem Ergebnis von Rafal können wir sehr zufrieden sein. Er hat die letzten Wochen schon einen sehr guten Eindruck gemacht, war voll auf den Giro fokussiert, und heute er hat er das eindrucksvoll bestätigt. Ein guter Start in den Giro ist wichtig für die Moral der ganzen Mannschaft. Morgen haben wir mit Pascal schon die erste Chance auf einen Sieg, da war der gute Einstieg heute ein wichtiger erster Schritt.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

BORA – hansgrohe verlängert Partnerschaft mit Specialized frühzeitig bis Ende 2021

BORA – hansgrohe ist stolz bekannt zu geben, dass die erfolgreiche Partnerschaft mit Specialized Bicycles bereits jetzt bis Ende 2021 verlängert werden konnte. Die gemeinsame Entwicklung und Erfolgsserie der ersten drei Jahre hat alle Erwartungen übertroffen. Gemeinsam will man diesen Weg nun weiter fortsetzen.
„Ich freue mich sehr, dass wir unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Specialized Bicycles vorzeitig, um zwei Jahre verlängern konnten. Wenn man sich die Liste der Siege ansieht, die auf Specialized Rädern in den letzten Jahren eingefahren wurden, dann wird schnell klar, dass es sich nur um Topmaterial handeln kann. Wir, bei BORA – hansgrohe, haben höchste Ansprüche an unser Material und versuchen unsere Performance in jedem Bereich bis ins letzte Detail zu verbessern. Ich weiß, dass Specialized denselben Anspruch an sich hat, darum profitieren beide Seiten von dieser Partnerschaft, und darum bin ich stolz, dass wir Teil der Specialized Familie sind.“ – Ralph Denk, Team Manager
„Diese Vertragsverlängerung ist ein wichtiger Schritt für uns, wenn wir in die Zukunft des Straßenradsports blicken. BORA – hansgrohe ist ein Team, dass Peter Sagan geholfen hat zwei WM-Titel zu gewinnen. Gleichzeitig haben sich im Windschatten von Sagan viele junge Talente zu Siegfahrern entwickelt. Wir freuen uns darauf weiter mit dem Team zu wachsen und weitere Siege einzufahren.“ – Scott Jackson, Specialized Marketing Manager
“Ich freue mich, dass BORA – hansgrohe und Specialized ihren Vertrag verlängert haben. Ich arbeite mit Specialized seit 2015 intensiv zusammen und für mich ist diese Firma mehr als ein Fahrradlieferant. Bereits meinen ersten großen Titel bei der Junioren MTB WM 2008 konnte ich auf einem Specialized-Rad holen, genau wie alle meine drei Straßen WM Titel 2015, 2016 und 2017, dass ich meine eigene Sagan Collection mit Specialized entwickelt habe, spricht ebenfalls Bände über das Vertrauen, das uns verbindet.“ – Peter Sagan
© BORA – hansgrohe

BORA – hansgrohe beendet Tour de Romandie mit 2 Fahrern in den Top Ten: Felix Großschartner wird 4er, Emanuel Buchmann 7er

After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Primosz Roglic während der WM 2018 in Innsbruck
Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:19:58
2 Victor Campenaerts (Bel) Lotto Soudal 0:00:13
3 Filippo Ganna (Ita) Team Sky 0:00:15
4 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 0:00:16
5 Tony Martin (Ger) Team Jumbo-Visma
6 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:22
7 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:37
8 Will Barta (USA) CCC Team 0:00:43
9 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:44
10 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:00:46
11 Maciej Bodnar (Pol) Bora-Hansgrohe
12 Claudio Imhof (Swi) Swiss National Team 0:00:47
13 Jan Tratnik (Slo) Bahrain-Merida 0:00:48
14 Joseph Rosskopf (USA) CCC Team 0:00:52
15 Remco Evenepoel (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:53
16 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 0:00:56
17 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe

Endstand:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 15:25:11
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:49
3 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:01:12
4 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:01:13
5 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:01:17
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:01:33
7 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:01:35
8 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin 0:02:00
9 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:02:08
10 Michael Woods (Can) EF Education First 0:02:18

Die 73. Auflage der Tour de Romandie wurde heute mit einem 16,85 km flachen Einzelzeitfahren in Genf entschieden. Genf war bereits zum dritten Mal Gastgeber der Rundfahrt in den vergangenen vier Jahren. Als erster BORA – hansgrohe Fahrer verließ Erik Baška das Starthaus, gefolgt von Teamkollege Shane Archbold. Als dritter BORA – hansgrohe Fahrer ging der Zeitfahrspezialist, Maciej Bodnar an den Start. Wie erwartet legte der polnische Zeitfahrmeister eine respektable Zeit hin. Er beendete den Kurs in einer Zeit von 20:44, was ihm am Ende des Tages den 11. Platz einbrachte. Die beiden Klassement-Fahrer, Emanuel Buchmann und Felix Großschartner gingen am frühen Nachmittag an den Start. Emanuel Buchmann zeigte eine solide Leistung und konnte mit einer Zeit von 20:54 seinen achten Platz in der Gesamtwertung auf Rang sieben verbessern. Als letzter BORA – hansgrohe Fahrer machte sich Felix Großschartner auf den Weg, der auf Platz fünf des Gesamtklassements rangierte. Der Zeitfahrspezialist fuhr ein starkes Rennen, setzte die beste Zwischenzeit und konnte mit einer Zeit von 20:42 den 9. Platz belegen.
Somit beendete das deutsche Team die Tour de Romandie mit zwei Fahrern in den Top Ten der Gesamtwertung, Emanuel auf Platz 7 und Felix gelang es, durch sein starkes Zeitfahren auf den vierten Gesamtrang vorzurücken.
Reaktionen im Ziel
„Wir verlassen die Tour de Romandie mit zwei Fahrern in den Top Ten, ich denke, wir können mit dieser Leistung sehr zufrieden sein. Auch heute haben Felix und Emu noch einmal alles gegeben, und Felix hat den neunten Platz erreicht. Bodi und er hatten jeweils die beste Zwischenwertung, daher können wir auch am letzten Tag positive Bilanz ziehen. Alles in allem war das Team hier wirklich gut, bei jedem Wetter war stets Zusammenhalt zu sehen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Ich bin richtig zufrieden mit meinem heutigen Zeitfahren. In der Gesamtwertung fehlte mir eine Sekunde auf das Podium, aber ich denke, es ist keine Schande gegen einen Tour de France Gewinner eine Sekunde zu verlieren. Und ich konzentriere mich auf mich und meine Form, mit der ich sehr zufrieden bin. Nun konzentriere ich mich auf die Regeneration und freue mich auf Kalifornien.“ – Felix Großschartner
© BORA – hansgrohe

Felix Großschartner and Emanuel Buchmann bleiben in den Top-Ten nach der Königsetappe der Tour de Romandie

Die heutige Königsetappe musste aufgrund von Regen und Schneefall verkürzt werden. Ganze 70 Kilometer und zwei anspruchsvolle Anstiege, wurden vom Etappenplan gestrichen, der Schlussanstieg nach Torgon blieb jedoch unverändert. Das Peloton hatte daher heute lediglich 107 Kilometer, mit nur einer Bergwertung, und der geplanten Bergankunft vor sich.
Gleich nach dem Startschuss setzten sich acht Fahrer vom Feld ab und hielten sich mit einem Vorsprung von zwei Minuten über viele Kilometer vor dem Feld. BORA – hansgrohe konzentrierte sich im Peloton auf ihre beiden Klassement-Fahrer Großschartner und Buchmann, beide in den Top 10 der Gesamtwertung, um sie so kräftesparend als möglich bis zum Schlussanstieg zu bringen.
Die Spitzengruppe hatte 22 km vor dem Ziel immer noch zwei Minuten Vorsprung auf das Feld und ging auch mit diesem Zeitabstand in den 13 Kilometer langen Aufstieg nach Trogon. Schon nach wenigen Metern im Anstieg zerfiel die Fluchtgruppe, aber auch das Hauptfeld teilte sich in mehrere Gruppen. Emanuel Buchmann und Felix Großschartner konnten sich beide in der ersten Gruppe der Favoriten halten. Rund fünf Kilometer vor dem Ziel wurden die letzten beiden Ausreißer gestellt und etwa 25 Mann waren nun an der Spitze des Rennens. Die ersten Attacken aus dieser Gruppe setzte D. Goudu, doch auch Buchmann und Großschartner versuchten sich von ihren Kontrahenten abzusetzen. Felix erreichte mit einigen Metern Vorsprung die 1000 Meter Marke, doch am Ende setzte sich einmal mehr P. Roglic im Kampf um den Etappensieg durch.
Zeitgleich mit dem Sieger erreichten heute Großschartner als Sechster, und Buchmann als Achter das Ziel in Torgon. Während Felix damit einen Platz in der Gesamtwertung verliert, verbessert sich Emu auch in der Gesamtwertung auf den achten Rang. Die Entscheidung um den Sieg der Rundfahrt fällt morgen im abschließenden Einzelzeitfahren.
Reaktionen im Ziel
„Es war die richtige Entscheidung, die heutige Etappe zu verkürzen, immerhin lag auf den beiden Anstiegen Schnee und Sicherheit geht einfach vor. Diese kurze Etappe änderte natürlich das gesamte Rennen, es wurde sehr schnell gefahren und alles wartete auf den Schlussanstieg, um dort etwas zu probieren. Ich denke, unsere beiden Klassement-Fahrer haben einmal mehr ihre tolle Form unter Beweis gestellt und waren immer auf der Höhe des Geschehens. Mit Felix‘ Attacke hat er auch gezeigt, dass er immer für eine Überraschung gut ist. Wir gehen nun in das morgige Zeitfahren mit zwei Fahrern in den Top 10 des Gesamtklassements und die Strecke könnte den beiden entgegenkommen. Wir werden sehen, was der letzte Tag zu bieten hat.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Aufgrund der kurzen Etappe war das Rennen schnell und alles hat sich auf den Schlussanstieg konzentriert, wie immer. Emu und ich konnte immer in den ersten Positionen fahren, nachdem uns das Team dort abgeliefert hatte. Kurz vor dem Ziel habe ich versucht zu attackieren, nachdem ich mich gut gefühlt habe, wollte ich etwas versuchen. Doch Roglic war der Stärkste heute, dennoch bin ich insgesamt mit meiner Leistung hier bis jetzt sehr zufrieden.“ – Felix Großschartner

1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 2:42:21
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates
3 Geraint Thomas (GBr) Team Sky
4 Michael Woods (Can) EF Education First
5 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ
6 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe
7 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team
8 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
9 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma
10 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin

GC:
1 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 15:05:13
2 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:12
3 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:16
4 Geraint Thomas (GBr) Team Sky 0:00:26
5 Felix Großschartner (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:29
6 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:37
7 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:38
8 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:39
9 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:00:57
10 Simon Spilak (Slo) Katusha-Alpecin 0:01:00
11 Ilnur Zakarin (Rus) Katusha-Alpecin