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GRAND PRIX CYCLISTE DE MONTRÉAL 2019 (1.UWT)


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Montréal (219,6 km)
1 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 6:09:38
2 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Ivan Garcia Cortina (Esp) Bahrain Merida 0:00:00
4 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
5 Michael Valgren Andersen (Den) Team Dimension Data 0:00:00
6 Kristian Sbaragli (Ita) Israel Cycling Academy 0:00:00
7 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:00
8 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:00
9 Nans Peters (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
10 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:00
11 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
12 Mathias Frank (SUI) AG2R La Mondiale 0:00:00
13 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
14 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:00
15 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:00:05
16 Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
17 Benoît Cosnefroy (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:12
18 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:12
19 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:50
20 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:50
21 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:50
22 Nathan Haas (Aus) Team Katusha Alpecin 0:00:50
23 Toms Skujins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:50
24 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:50
25 Alex Howes (USA) EF Education First 0:00:50
26 Matej Mohoric (Slo) Bahrain Merida 0:00:50
27 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Team Dimension Data 0:00:50
28 Hugo Houle (Can) Astana Pro Team 0:00:50
29 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:50
30 Kévin Geniets (Lux) Groupama – FDJ 0:00:50

Peter Sagan bleibt in Montreal nach starker Leistung am Ende unbelohnt

Auch in Montreal wurde das Rennen heute auf einem, diesmal 12,2 Kilometer langen, Rundkurs ausgetragen. Insgesamt 17 Runden und in Summe 222 km mussten die Fahrer zurücklegen, wobei die Strecke schwieriger als vergangenen Freitag in Quebec einzuschätzen war. Auch diesmal attackierten direkt nach dem Start fünf Fahrer, die sich schnell vom Feld absetzen konnten und die Fluchtgruppe des Tages bildeten. Schon nach wenigen Kilometern hatte die Spitzengruppe mehr als zehn Minuten Vorsprung herausgefahren. Dort schlugen die Teams BORA – hansgrohe und Sunweb ein kontrolliertes Tempo an. Die Rennsituation blieb weitestgehend unverändert, bis nach rund 100 km einige Teams im Feld das Tempo enorm erhöhten. Es zeichnete sich ein Ausscheidungsfahren ab, bei dem nun auch die Spitze rapide ihren Vorsprung einbüßte. Fünf runden vor Schluss lagen die Ausreißer nur noch 2:30 vor dem Feld. Rund 50 km vor dem Ziel zerfiel das Feld zum ersten Mal in mehrere Gruppen, nachdem Astana und Deceuninck-Quickstep eine Attacke vorbereitet hatten. Cesare Benedetti kontrollierte in dieser Phase für BORA – hansgrohe gemeinsam mit Patrick Konrad, der sich ebenfalls an der Spitze zeigte, während Peter Sagan zum ersten Mal in Schwierigkeiten kam. Nachdem auch der letzte der Ausreißer gestellt wurde, attackierten immer wieder kleinere Gruppen, einmal war nun auch Jay McCarthy an der Spitze des Rennens. Dennoch ging das Feld geschlossen in die letzte Runde. Am letzten Anstieg erfolgte eine erneute Selektion und rund 20 Fahrer konnten sich entscheidend absetzen. Auch Peter Sagan war in dieser Gruppe vertreten und konterte unzählige Angriffe in der Hoffnung, einen Sprint herbeiführen zu können. Zwar gelang es Sagan in der Schlussphase auch einen Angriff von J. Alaphilippe zu neutralisieren, allerdings hatte der BORA – hansgrohe Kapitän in der Folge auf der ansteigenden Zielgeraden keine Kraftreserven mehr, um in den Sprint um den Sieg eingreifen zu können. Am Ende belegte Sagan nach einer starken Leistung den 18. Rang.
„Wie erwartet war das Rennen in Montreal sehr hart. Das Team hat wieder gut gearbeitet und mich sicher in die letzte Runde gebracht. Ich habe mich sehr gut gefühlt und konnte mit den Attacken am letzten Anstieg mitgehen. Am Ende habe ich einige Lücken geschlossen, und das hat mir viel Kraft gekostet. Am Ende hatte ich nicht mehr die Energie, um in den Sprint einzugreifen. Ich hätte natürlich gerne ein besseres Resultat erreicht, aber meine Form ist gut, und ich gehe zuversichtlich in die nächsten Rennen.“ – Peter Sagan

„Das war heute ein extrem schnelles Rennen. Wir wollten so viele Kräfte wie möglich für die letzten 40 km sparen, und Peter in guter Position in die letzte Runden bringen. Dort haben am Anstieg dann einige Fahrer attackiert und eine kleine Gruppe konnte sich absetzen. Peter war vorne dabei und musste dann viel investieren, um unterschiedliche Attacken zu kontern. Am Ende hatte er für den Sprint keine Energie mehr. Aber er hat sich wieder in sehr guter Form präsentiert, und man kann eben nicht immer gewinnen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Cavagna wins and Roglic survives another crazy day

September 13 th 2019 – 17:40
A flat stage on the way to Toledo offered more craziness at La Vuelta 19. Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) stormed to an impressive solo win after dropping all his breakaway companions with 25km to go. This is the first Grand Tour stage victory for “the TGV from Clermont-Ferrand”. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) retains La Roja after several scares. The race leader was involved with Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) in a crash with 67km to go and had to chase his way back to the peloton a second time after Bora-Hansgrohe split the bunch in the wind. He eventually lost 3” to Alejandro Valverde (Movistar Team) in the uphill sprint.
The uphill start on the Alto de la Paramera offers a perfect ground for an early battle. Ten riders get ahead of the bunch after 4km: Silvan Dillier (AG2R La Mondiale), Domen Novak (Bahrain-Merida), Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), Lawson Craddock (EF Education First), Bruno Armirail (Groupama-FDJ), Tsgabu Grmay (Mitchelton Scott), Ben O’Connor (Team Dimension Data), David de la Cruz (Team Ineos), Nikias Arndt (Team Sunweb), Peter Stetina (Trek-Segafredo). They enjoy a 3’35” lead after 35km, when four teams start pulling the bunch: CCC Team, Katusha Alpecin, Bora-Hansgrohe and Caja Rural-Seguros RGA.
The gap is quickly brought down under 2 minutes and it stabilises around 1’30”. A massive crash sees the race leader Primoz Roglic (Jumbo-Visma) and the white jersey Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) go down. Tony Martin (Jumbo-Visma) has to abandon. Movistar drive the first bunch and it takes 16km before Primoz Roglic and Miguel Angel Lopez make their way back to the main bunch.
Bora split the bunch
Bora-Hansgrohe split the bunch through crosswinds with 35km to go. Primoz Roglic is off the back again but he gets back 6km later. The leaders are still 1 minute ahead. Rémi Cavagna goes solo at the front with 25km to go. He enjoys a 26” lead to his former breakaway companions as he enters the last 10 kilometres. The peloton trails by 1’05”.
The chasers are caught inside the last 2km but Rémi Cavagna holds on to a 5” margin on the line. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) takes 2nd ahead of two other Deceuninck-Quick Step riders, Zdenek Stybar and Philippe Gilbert. Alejandro Valverde (Movistar Team) finishes 5th and gains 3” on Primoz Roglic, who retains La Roja on the eve of the last mountain stage.

Ávila – Toledo (165,2 km)
1 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 3:43:34
2 Sam Bennett (Irl) Bora – Hansgrohe 0:00:05
3 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
4 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
5 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:05
6 Tosh Van Der Sande (Bel) Lotto Soudal 0:00:05
7 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:00:05
8 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:05
9 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:00:05
10 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:05
11 Damien Touzé (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:00:05
12 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:05
13 Dion Smith (NZl) Mitchelton – Scott 0:00:05
14 Dorian Godon (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:05
15 Alexander Aranburu Deba (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:05
16 Jonas Koch (GER) CCC Team 0:00:05

GC:
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:50
3 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:31
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:17
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:04:49
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:46
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:46
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:11:50
9 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:13:23
10 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:21:09
11 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:16
12 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:23:26
13 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:23:58
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:09
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:49

Ausreißer schlägt den Sprintern ein Schnippchen: Sam Bennett erneut starker Zweiter auf der 19. Etappe der Vuelta a España
Ein Freitag der 13. läutete heute das letzte Wochenende der Spanien Rundfahrt ein. Die 19. Etappe begann gleich mit einer Bergwertung der dritten Kategorie. Danach ging es für das Fahrerfeld von Avila 165 wellige Kilometer in den Zielort nach Toledo, wo 30 km vor dem Ziel noch eine Sprintwertung wartete.
Gleich nach dem Startschuss bildete sich eine Spitzengruppe von 11 Fahrern. Shane Archbold repräsentierte die Farben des BORA – hansgrohe Rennstalls in der Fluchtgruppe, die schnell eine Lücke von drei Minuten hatte. Nach einigen Kilometern fiel Shane Archbold aus der Spitzengruppe heraus und wartete auf das Hauptfeld.
Das Rennen fuhr durch eine kleine Stadt, als plötzlich ein Massensturz das Rennen auseinanderriss. Auch das La Roja Trikot ging zu Boden, von BORA – hansgrohe wurde leider Jempy Drucker in den Sturz verwickelt, konnte das Rennen aber fortsetzen. Nach der Etappe begab sich der Luxemburger ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen. Zum Glück konnten keine Brüche festgestellt werden, aber eine tiefe Schnittwunde im rechten Ellbogen lässt keinen Start morgen zu.
Im Rennen beruhigte sich die Situation, und mit noch 36 km zu fahren, hatte die Fluchtgruppe mehr als eine Minute Vorsprung, bevor im Feld erneut eine Selektion stattfand. Wieder bildeten sich Staffeln im Seitenwind, doch BORA – hansgrohe fuhr an der Spitze und beschützte ihre beiden Kapitäne, Rafal Majka und Sam Bennett. Danach sorgte das Team aus Deutschland mit einer erneuten Tempoverschärfung für weitere Teilungen im Feld. An der Spitze hingegen lancierte R. Cavagna eine gekonnte Attacke und setzte sich von seinen Kontrahenten ab.
BORA – hansgrohe, immer noch an der Spitze des Feldes, versuchte alles, um die Lücke zu schließen. Im Finale kam es immer wieder zu Attacken, doch der Solist konnte sich mit 5 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten, um sich den Etappensieg zu holen. Dahinter fuhr Sam Bennett ein beeindruckendes Rennen, die letzten 1,5 Kilometer mit bis zu 15 % Steigung, konnten den irischen Meister genauso wenig beeindrucken wie die Konkurrenten. Bennett gewann souverän den Sprint des Feldes, konnte Cavagna aber leider nicht mehr stellen. Im Kampf um das Grüne Trikot konnte Bennett wieder einige Punkte sammeln. In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen, Rafal Majka liegt weiterhin auf dem 6. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Als Erstes, und am wichtigsten, ich hoffe, alle die in diesem Sturz verwickelt waren, sind in Ordnung. Leider war auch Teamkollege Jempy bei dem Sturz dabei. Aber die Etappe war erneut schnell und jeder hat um Positionen gekämpft. Remi hat im richtigen Moment seine Attacke gesetzt. Ich habe alles gegeben, aber am Ende hat es einfach nicht für den Sieg gereicht.“ – Sam Bennett
„Zu allererst hoffen wir, dass alle Gestürzten in Ordnung sind bzw. bald wieder ins Renngeschehen einsteigen können. Auch einer unserer Fahrer ging zu Boden. Jempy hat sich zum Glück nichts gebrochen, aber die tiefe Schnittwunde lässt keinen Start zu. Wir wünschen ihm eine schnelle Besserung. Das Ziel hinauf nach Toledo war ein sehr steiler Anstieg, doch Sam liegen solche kurzen, steilen Rampen und er gab alles. Morgen wird eine der schwersten Etappen in dieser Vuelta, und wir werden auch diese Etappe fahren wie unser Motto ist, als Band of Brothers.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

Kuss – Roglic, Jumbo-Visma rule in the Asturias

September 8 th 2019 – 17:57
More and more success for Jumbo-Visma at La Vuelta 19: Sepp Kuss has soloed away from his breakaway companions to take his first Grand Tour win atop the Puerto del Acebo while his leader Primoz Roglic proved once again to be too strong for his rivals. Alejandro Valverde (Movistar Team) attacked the Slovenian with 7km to go but there was no shaking ‘Rogla’. The youngsters Miguel Angel Lopez (Astana) and Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) finished together, 41” behind Valverde and Roglic, who holds on to La Roja on the eve of another summit finish atop the Alto de la Cubilla.
The intensity is high from the start, with riders trying to go for the early break away and Movistar setting a high tempo as they aim to isolate Primoz Roglic (Jumbo-Visma) early in the stage. Marc Soler (Movistar Team) attacks in the first ascent up the Puerto del Acebo (8.2km at 7.1%) and a group of 17 attackers get away in the downhill and the valley after 54km of hard racing: Marc Soler (Movistar Team), Quentin Jauregui (AG2R La Mondiale), Ion Izagirre (Astana Pro Team), Mark Padun (Bahrain-Merida), Pawel Poljanski (Bora-Hansgrohe), Lawson Craddock (EF Education First), Sander Armée (Lotto-Soudal), Tsgabu Grmay (Mitchelton-Scott), Ben O’Connor (Team Dimension Data), Tao Geoghegan Hart, Vasil Kiryienka (Team Ineos), Sepp Kuss (Jumbo-Visma), Dani Navarro, Ruben Guerreiro (Katusha-Alpecin), José Herrada (Cofidis), Óscar Rodríguez, Sergio Samitier (Euskadi-Murias).
Jumbo-Visma control the gap around 3 minutes in the second climb of the day, the cat-1 Puerto del Connio (11.7km at 6.2%). Sergio Samitier attacks at the bottom of the penultimate climb, the Puerto del Pozo de las Mujeres Muertas. Ben O’Connor and Dani Navarro join him with 45.5km to go and they open differences at the summit (40.1km to go): the chasers trail by 1’45” and the gap to the bunch is up to 5’23” with Jumbo-Visma still setting the pace.
Valverde with Roglic, Lopez with Pogacar
The chasing group is back only 15” behind the leading trio when Sergio Samitier attacks again, with 17km to go. Vasil Kiryienka joins him with 11.5km to go, only to be dropped in the first slopes up the the second ascent of the Puerto del Acebo. The chasers are 40” behind. Sepp Kuss catches Samitier and drops him 6.5km away from the summit.

Alejandro Valverde (Movistar Team) opens the game between the GC contenders with 7km to go. Only Primoz Roglic (Jumbo-Visma) follows him. With 3km to go, they’ve opened a 29” gap to Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), Miguel Angel Lopez (Astana) and Rafal Majka (Bora-Hansgrohe). Nairo Quintana (Movistar Team) is 25” further behind.
Sepp Kuss keeps riding strong at the front and soloes to victory, 39” ahead of Ruben Guerreiro. Roglic and Valverde finish together, at 2’14”. Miguel Angel Lopez and Tadej Pogacar drop 41” on the leader of La Vuelta 19 and Nairo Quintana loses 1’36”.

Tineo – Puerto del Acebo (154,4 km)
1 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 4:19:04
2 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:00:39
3 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:40
4 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Euskadi Basque Country – Murias 0:00:53
5 Mark Padun (Ukr) Bahrain Merida 0:01:49
6 Ben O’Connor (Aus) Team Dimension Data 0:02:05
7 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:02:11
8 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:02:14
9 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:14
10 Sander Armée (Bel) Lotto Soudal 0:02:48
11 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:02:55
12 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:02:55
13 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:03:03
14 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:03:13
15 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:03:29
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 58:10:32
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:25
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:03:42
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:03:59
5 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:05:09
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:14
7 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:09:08
8 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:15
9 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:09:44
10 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:11:39
11 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:13:28
12 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:14:58
13 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:15:14
14 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:16:06
15 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:16:16
16 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:16:32

Rafał Majka weiter im Spitzenfeld der Vuelta nach der Bergankunft am Santuario del Acebo
Nach der gestrigen Flachetappe kehrte das Rennen heute wieder in die Berge zurück. Etappe 15 sollte ein wichtiger Tag im Kampf um das Gesamtklassement werden. Von Tineo ging es für das Peloton nach 154 anspruchsvollen Kilometer hinauf nachSantuario del Acebo, ein Anstieg der 1. Kategorie. Zuvor mussten drei weitere Berge der 1. Kategorie bewältigt werden, bevor der 7,3 km lange und durchschnittliche 8 % steile Schlussanstieg wartete. Gleich nach dem Start bestimmten unzählige Attacken und ein enorm hohes Tempo die erste Rennstunde. BORA – hansgrohe’s Klassementfahrer Rafal Majka hielt sich gemeinsam mit Teamkollege Pawel Poljanski im vorderen Bereich des weit gezogenen Pelotons auf. In der Abfahrt des ersten Anstieges konnten sich 17 Fahrer vom Feld etwas distanzieren. Pawel Poljanski vertrat die Farben der BORA – hansgrohe Riege in dieser Gruppe. 55 km vor dem Ziel, am Fuße des vorletzten Anstieges des Tages hatte Pawel’s Spitzengruppe mehr als drei Minuten Vorsprung auf das Feld, in dem sich alle Favoriten aufhielten. Doch wie erwartet, und in den letzten Bergetappen ähnlich, kam es zum großen Showdown am letzten Anstieg. Während die Spitzengruppe nun schnell auseinanderfiel, attackierte A. Valverde überraschend früh aus der Gruppe der Favoriten. Nur P. Roglic konnte dem Routinier folgen, dahinter spannte sich Felix Großschartner vor die erste Verfolgergruppe. Als Astana das Tempo weiter erhöhte, fiel Großschartner zurück, während Majka mit Lopez und Pogacar N. Quintana distanzieren konnten. Pawel Poljanski ließ sich nun zurückfallen, und unterstütze seinen Leader tatkräftig. Während an der Spitze S. Kuss einem ungefährdeten Sieg entgegenfuhr, musste Majka auf den letzten zwei Kilometern Lopez und Pogacar ziehen lassen. Der BORA – hansgrohe Kapitän konnte sein Tempo aber bis zum Ende hochhalten, und erreichte letztlich als 14. das Tagesziel. Damit rangiert Majka immer noch auf Rang sechs der Gesamtwertung, konnte den Abstand zu Quintana aber auf rund zwei Minuten verkürzen.
Reaktionen im Ziel
„Ein wirklich schwerer Tag, von Beginn an gab es Attacken und das Tempo war hoch. Wir hatten Pawel in der Gruppe und im Finale angekommen, waren er, aber auch Felix unglaublich stark. Felix platzierte mich gut für den Anstieg und sorgten für eine Tempoverschärfung, die für eine weitere Selektion sorgte. Wir sind in der letzten Phase der Vuelta und müssen nun jeden Tag konzentriert sein. Wir werden weiter unser Bestes geben, um am Ende unser Ziel zu erreichen.“ – Rafal Majka

„Es war wieder ein schwerer Tag, vier Kategorie 1 Anstiege und der Kampf um das Gesamtklassement. Ich denke, wir haben, wie auch schon in den letzten Tagen, eine gute Performance gezeigt. Pawel und Felix waren bis zum Schlussanstieg bei Rafal und halfen so lange, wie es ging. Dann überquerte er mit den anderen Klassementfahrern die Ziellinie und konnte seinen sechsten Gesamtrang verteidigen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

Pascal Ackermann verteidigt souverän seinen Titel beim GP de Fourmies

Fourmies – Fourmies (205,0 km)
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 4:46:29
2 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Boy Van Poppel (Ned) Roompot – Charles 0:00:00
4 Edwin Alcibiades Avila Vanegas (Col) Israel Cycling Academy 0:00:00
5 Pierre Barbier (Fra) Natura4Ever – Roubaix – Lille Métropole 0:00:00
6 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
7 Imerio Cima (Ita) Nippo – Vini Fantini – Faizanè 0:00:00
8 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
9 Julien Duval (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:03
10 Hugo Hofstetter (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:00:03
11 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:03

Foto: Gerhard Plomitzer
Auf dem Programm der 87. Austragung des französischen Eintagesrennens stand heute eine 205 km lange Strecke rund um Fourmies im Norden Frankreichs. Obwohl der Parcours sieben Anstiege aufwies, waren diese nicht besonders anspruchsvoll und somit konnten die schnellen Männer im Peloton wiederum zum Zug kommen. Nach der ersten Rennstunde konnte sich eine 9-Mann Ausreißergruppe erfolgreich absetzen, doch ihr Vorsprung betrug während des Tages nie mehr als 2:30 Minuten. BORA – hansgrohe fuhr sehr aufmerksam im Feld und setzte sich an die Spitze des Pelotons, um das Tempo zu kontrollieren. In Folge war der Rückstand des Feldes zu den Führenden im letzten Renndrittel auf weniger als eine Minute gesunken, und mehrere der Spitzenreiter fielen allmählich ins Feld zurück. Auf den letzten 10 km gab es einige Attacken aber BORA – hansgrohe neutralisierte alle Angriffe aus dem Hauptfeld, und auf den letzten Kilometern ging die Flucht der verbleibenden Ausreißer zu Ende. Auf der Zielgeraden ereignete sich ein Sturz, in den Pascal Ackermann, der Vorjahressieger, aber nicht verwickelt war. Er konnte seine, von den BORA – hansgrohe Kollegen vorbereitete, gute Ausgangsposition nutzen, und souverän von der Spitze seinen Sprint durchziehen. Ackermann feierte einen beeindruckenden Sieg, seinen zehnten in dieser Saison.
Reaktionen im Ziel

„Ich bin äußerst glücklich, dass ich meinen Titel hier verteidigen konnte. Es war ein sehr hartes Rennen und meine Teamkollegen haben viel Arbeit geleistet, um die zahlreichen Attacken vor dem Finale abzuwehren. Ich möchte mich bei ihnen dafür bedanken. Ich wusste, dass wir mit einem sehr starken Team an den Start gegangen sind, und es ist schön, dass ich mein Team mit einem Sieg belohnen konnte. Ich glaube, ich habe auch gezeigt, dass ich gut in Form bin und hoffe deshalb, dass ich auch für die Weltmeisterschaft ausgewählt werde.“ Pascal Ackermann
„Das Rennen verlief ähnlich wie gestern. Wir haben das Rennen fast die ganze Zeit kontrolliert und eine unglaubliche Teamleistung vollbracht. Im Finale haben die Jungs Pascal in eine perfekte Position gebracht, was ihm ermöglichte, einen äußerst starken Sprint zu fahren. Heute hat alles gut funktioniert, und wir sind natürlich sehr zufrieden mit unserem Wochenende in Belgien und Frankreich.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Knapper zweiter Platz für Vorjahressieger Pascal Ackermann bei der Brussels Cycling Classic

Brussel – Brussel (189,4 km)
1 Caleb Ewan (Aus) Lotto Soudal 4:25:35
2 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Jasper Philipsen (Bel) UAE Team Emirates 0:00:00
4 Davide Ballerini (Ita) Astana Pro Team 0:00:00
5 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
6 Arnaud Démare (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
7 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates 0:00:00
8 Amaury Capiot (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:00
9 Baptiste Planckaert (Bel) Wallonie Bruxelles 0:00:00
10 Kaden Groves (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00


Foto: Gerhard Plomitzer
Die 99. Ausgabe der Brussels Cycling Classic führte die Fahrer über 189 km rund um die belgische Hauptstadt. Nach dem Start im Jubelpark ging es über 12 kurze aber nicht besonders anspruchsvolle Hellingen und einige Kopfsteinpflasterpassagen, bevor das Peloton die Ziellinie im King Baudouin Stadium im Norden von Brüssel erreichte. Der Parcours war auf die Sprinter zugeschnitten und da der letzte Anstieg bereits 40 km vor dem Ziel bewältigt werden musste, war zu erwarten, dass das Rennen wie im Vorjahr erneut in einem Massensprint entschieden werden würde. Der Rennbeginn war von mehreren Ausreißversuchen geprägt, bis sich letztlich die Fluchtgruppe des Tages formieren konnte. Das Hauptfeld gestattete den sieben Fahrern an der Spitze einen maximalen Vorsprung von drei Minuten, doch in der zweiten Rennhälfte spannte sich auch BORA – hansgrohe vor das Feld, und der Abstand begann sich langsam zu verringern. Mit noch 65 km bis zum Ziel setzte eine kleine Verfolgergruppe den Führenden nach und es gelang ihr letztlich zur Spitze aufzuschließen. BORA – hansgrohe, mit Vorjahressieger Pascal Ackermann, fuhr in voller Mannschaftsstärke vorne im Hauptfeld und übernahm verstärkt die Nachführarbeit. Bei strömendem Regen und unter dem Tempodiktat des Raublinger Rennstalls zerfiel das Feld mit noch 20 km bis zum Ziel in mehrere Gruppen. 10 km später war es dann um die Fluchtgruppe geschehen, und die anderen Sprinterteams rückten ebenfalls nach vorne. Der Sprintzug von BORA – hansgrohe versuchte nun Pascal in eine optimale Ausgangsposition zu bringen, und obwohl der deutsche Sprinter wenige Meter vor der Ziellinie noch vorne lag, gelang es C. Ewan in letzter Minute an ihm vorbeizuziehen und einen knappen Tagessieg vor dem Pfälzer zu holen.
Reaktionen im Ziel

„Die Brussels Cycling Classic war mit 191 km ein ziemlich langes Renen. Den ganzen Tag ging es auf und ab auf engen Straßen. Wir haben versucht, das Rennen zu kontrollieren und das Team hat das auch gut geschafft. Die Jungs fuhren immer vorne, aber der einsetzende Regen erschwerte die Verhältnisse etwas. Unser Sprintzug hat alles richtig gemacht und das ganze Team hat gut zusammengearbeitet. Alle gaben 100 Prozent, um Pascal in eine gute Ausgangslage zu bringen, aber am Ende zog er seinen Sprint etwas zu früh an und hat somit knapp den Sieg verpasst. Da kann man nichts machen, so ist es eben. Trotzdem kann ich sagen, dass das ganze Team heute sehr stark gefahren ist.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Los Machucos, Slovenia’s paradise

September 6 th 2019 – 17:50
Sensational Slovenians! The 20 yearold prodigy Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) took his second stage win of La Vuelta 19 atop the infamous Alto de Los Machucos and only his compatriot Primoz Roglic (Jumbo-Visma) was able to follow him all the way to the summit. Roglic increases his GC lead to Alejandro Valverde (Movistar Team), now trailing by 2’25”. And Pogacar climbs on the overall podium and takes the white jersey as the best young rider 17” ahead of Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team).
Fabio Aru (UAE Team Emirates) doesn’t start due to a muscle damage. The other riders participating in La Vuelta 19 follow again the trend they’ve been setting since the start of the race with a hard battle for the break. Attacks fly from the start but the break only manages to get away in the last kilometre up the cat-3 Alto de la Escrita (km 39.4). There are 29 riders at the front. The best classified on GC is Education First’s Sergio Higuita, 14th with a delay of 10’21”. The polka-dot jersey and winner at Javalambre Angel Madrazo (Burgos-BH) is also there, as well as Jesus Herrada (Cofidis), winner in Ares del Maestrat, and Philippe Gilbert (Deceuninck-Quick Step) on the day after his victory in Bilbao. The leaders open a gap of 2’55” after 55km.
The attackers keep fighting on a rolling route. Jesus Herrada takes 3 KOM points atop the Alto de Ubal (km 56.6). Wout Poels (Team Ineos) claims 5 in the Collado del Ason (km 86). Herrada is back on top with the cat-2 Puerto de Alisas (km 106). The gap to the bunch increases to 8’25” and Sergio Higuita moves ahead of Astana’s Miguel Angel Lopez (3rd overall, best young rider) on the virtual standings.

Saez, Latour and Quintana tried… But Pogacar and Roglic were too strong
Hector Saez (Euskadi-Murias) attacks his breakaway companions as the race enters the last 50km. He enjoys a 1’45” gap to his chasers atop the Puerto de Fuente Las Varas (29.1km to go). Astana up the tempo in the bunch and bring the gap down to 6’30” at the summit. Geoffrey Bouchard (AG2R La Mondiale) and Bruno Armirail (Groupama-FDJ) are 58” behind the leader atop the Puerto de la Cruz de Usaño (19.2km to go), the main chasing group trails by 1’59” and the gap to the bunch is down to 5’07”.
Bouchard drops down to the chasing group to help his leader Pierre Latour. Bruno Armirail catches Saez with 6.5km to go, and then Latour goes solo in the lead in the last 4.5km. Nairo Quintana is the first GC contender to attack, 6km away from the summit. But nobody can keep up with the Slovenians Primoz Roglic (Jumbo-Visma) and Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) when they accelerate inside the last 4km. They get back to Latour with 1.5km to go and Pogacar takes it home, 27” ahead of the Frenchman, Valverde and Quintana.
Bilbao – Alto de Los Machucos (166,4 km) -> Marschtabelle, Profil
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 4:28:26
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:00
3 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:27
4 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:27
5 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:00:27
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:27
7 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:01:01
8 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:01:08
9 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:01:08
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:08
11 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:01:13
12 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:01:13
13 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:23
14 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:01:23
15 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:01:25
16 Kilian Frankiny (SUI) Groupama – FDJ 0:01:32
17 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:01:52
18 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:02:18
19 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:02:28
20 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:02:59
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 49:20:28
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:25
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:03:01
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:03:18
5 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:33
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:06:15
7 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:07:18
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:07:33
9 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:07:39
10 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:09:58
11 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:10:03
Rafał Majka klettert auf den sechsten Gesamtrang nach einem starken 6. Platz am Los Machucos

Die heutige 13. Etappe sollte wohl die Schwierigste der diesjährigen Rundfahrt werden. Auf 166 km von Bilbao hinauf auf den mythischen HC-Anstieg Los Machucos mussten die Fahrer mehr als 4.000 Höhenmeter bewältigen. Der anspruchsvolle Kurs wies sechs kategorisierte Berge auf, bevor der knapp 7 km lange und bis zu 25 Prozent steile Los Machucos auf die Fahrer wartete.
Hatte die gestrige Fluchtgruppe knapp 100 Kilometer gebraucht, um sich zu lösen, konnte sich heute die Spitze schon früher absetzen. Eine große Gruppe von 29 Fahrern hatte nach nur 30 Kilometer im Rennen eine zweiminütige Lücke geöffnet. Felix Großschartner schien nach seinem gestrigen Ausreißversuch auf den Geschmack gekommen zu sein, und war heute abermals Teil der Spitze. Im Rennen waren noch 60 km zu fahren, als Felix Großschartner, wie gestern, eine Attacke lancierte und sich für kurze Zeit aus der Gruppe lösen konnte. Doch wenige Kilometer später hatten ihn seine ehemaligen Fluchtkollegen wieder eingeholt.
Wie erwartet entbrannte der Kampf um den Tagessieg, als der Schlussanstieg sich näherte. BORA – hansgrohe`s Klassementfahrer Rafal Majka fuhr zusammen mit dem Träger des La Roja und den anderen Favoriten in den letzten Anstieg des Tages. Die Gruppe konnte die Lücke zu Felix‘ Gruppe schließen, danach half Felix seinem Teamkollegen noch eine Attacke von N. Quintana zu kontern, bevor Majka auf den letzten Kilometern auf sich alleine gestellt war. Am steilsten Stück des Berges explodierte das Rennen, als immer wieder Angriffe lanciert wurden und sich Roglic und Pogacar entscheidend absetzen konnten. Der polnische BORA – hansgrohe Fahrer konnte Valverde und Quintana folgen, und war mit den Führenden immer auf Schlagdistanz. Am Gipfel angelangt, krönte sich T. Pogacar nach einer geschickten Attacke erneut zum Etappensieger. Rafał Majka kam nur wenige Sekunden später auf Rang 6 ins Ziel und kletterte damit auch einen Platz in der Gesamtwertung nach vorne.
Reaktionen im Ziel
„Ich kannte den Anstieg, da wir vor zwei Jahren schon hier waren. Pawel war erneut richtig stark und hat mich gut in den letzten Anstieg gebracht. Aber auch Felix war wieder in der Fluchtgruppe präsent und dann noch mit mir am Schlussanstieg. Das gesamte Team hat wieder gut gearbeitet. Ich denke, das heutige Ergebnis und auch die Platzierung in der Gesamtwertung, können uns zuversichtlich auf die letzte Woche blicken lassen. Morgen wird wieder eine Chance für Sam sein, und wir werden alles tun, um ihm zu helfen.“ – Rafał Majka

„Wir kannten den letzten Anstieg aus der Vuelta 2017, bei der Rafal Fünfter wurde. Ich denke, die Jungs haben heute wieder eine richtig gute Vorstellung abgeliefert. Felix hat gerade einen guten Lauf, ging erneut in die Gruppe und half später Rafal im Anstieg. Am Los Machucos blieb Rafal bei den anderen Klassementfahrern und konnte die Angriffe abwehren. Am Ende konnte er sich auf Rang 6 der Gesamtwertung verbessern. Klar, es liegen noch einige harte Bergetappen vor uns aber ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg für ein gutes Gesamtergebnis hier. Morgen ist wieder ein Tag für Sam und wir werden alles daransetzen, ein weiteres gutes Ergebnis zu erzielen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

Mit Lennard Kämna gelingt BORA – hansgrohe die Verpflichtung einer weiteren deutschen Zukunftshoffnung


Foto: Gerhard Plomitzer
Schon in jungen Jahren glänzte Kämna als großes Talent des deutschen Radsports. Nach den ersten Profijahren bei Team Sunweb, wo er mitunter einen WM-Titel im Mannschaftszeitfahren holen konnte, wechselt der Fischerhuder nun zu BORA – hansgrohe. Zumindest bis Ende 2021 trägt Lennard Kämna die Farben des WorldTeams aus Raubling.

„Ich denke, es war an der Zeit für mich den nächsten Schritt zu gehen. Die Entscheidung zu BORA – hansgrohe zu wechseln fühlt sich im Moment sehr gut an. Das Umfeld ist extrem professionell und bietet mir die optimalen Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn man sich ansieht, wie breit BORA – hansgrohe mit jungen Fahrern in die Spitze vorgedrungen ist, kann man nur sagen: Dort wird vieles richtig gemacht. Die Jahre bei Team Sunweb waren aber auch unglaublich wertvoll und ich bin dem Team sehr dankbar dafür, mich in die WorldTour geholt zu haben. Das war der erste Schritt für mich als Profi, nun folgt der nächste gemeinsam mit BORA – hansgrohe.“ – Lennard Kämna

„Lennard ist unbestritten ein großes Talent und war mit Sicherheit bei einigen Teams auf der Wunschliste. Umso mehr freue ich mich, dass er sich für uns entschieden hat. Es war beeindruckend zu sehen, wie er sich in der letzten Tourwoche präsentiert hat. Immer aktiv, immer vorne dabei und das jeden Tag. Da kann man schon erahnen, dass er sehr belastungsverträglich ist und einen großen Motor hat. Als starker Zeitfahrer ist er auch sehr vielseitig einsetzbar. Wohin die Reise mit ihm geht, werden wir die nächsten Jahre sehen. Aber wir werden ihn genauso behutsam aufbauen, wie wir das schon mit Emanuel oder Pascal gemacht haben. Er wird seine Chancen bekommen, aber wir werden sicher nichts überstürzen.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe

BORA – hansgrohe und Sportful verlängern ihre Zusammenarbeit bis Ende 2021


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

BORA – hansgrohe und Sportful sind stolz, die Verlängerung ihrer Partnerschaft bekannt zu geben. Bis Ende 2021 werden das deutsche WorldTeam und der italienische Bekleidungshersteller gemeinsam an weiteren Siegen arbeiten.
„In unserem Performance Team arbeiten wir sehr hart, um für unsere Fahrer das bestmögliche Material an den Start zu bekommen. Der Rennbekleidung kommt da besondere Bedeutung zu, denn in diesem Bereich geht es um Performance, wie Aerodynamik und heat management, gleichzeitig aber auch um Komfort. Sportful hat an seine Produkte denselben Anspruch, den wir als Team verfolgen, darum arbeiten wir seit Beginn unserer Partnerschaft auch Hand in Hand, auf der Suche nach jeder noch so kleinen Verbesserung. Ich freue mich, dass wir diese äußerst erfolgreiche und produktive Partnerschaft weiter fortsetzen können.“ – Ralph Denk, Team Manager, BORA – hansgrohe

„Wir sind wirklich glücklich, auch in den kommenden beiden Jahren mit BORA – hansgrohe zusammen zu arbeiten. In den Bereichen Forschung, Produktentwicklung und Kommunikation hat unsere Kooperation enorm Früchte getragen. Wir blicken voll Vorfreude in die Zukunft, und möchten mit dem Team weiter wachsen. Das Ziel ist die Benchmark im Peloton zu werden, dabei spielt BORA – hansgrohe eine entscheidende Rolle und darum freuen wir uns auch auf die kommenden Jahre.“ – Dario Cremonese, Sportful

„Ich hatte das Glück, die meiste Zeit meiner Karriere Sportful an meiner Seite zu haben. Ihre Bekleidung verbindet Style und Technologie in Perfektion und zusammen haben wir großartige Produkte entwickelt. Ich denke, es gibt kein besseres Beispiel für diese Zusammenarbeit, und das Vertrauen, auf dem sie beruht, als meine Peter Sagan Sportful Produktlinie. Ich freue mich sehr, dass BORA – hansgrohe und Sportful auch in Zukunft weiter zusammenarbeiten.“ – Peter Sagan

„Sportful investiert wirklich viel, um immer wieder neue Stoffe oder Materialien zu entwickeln. Die Funktionalität steht dabei immer im Vordergrund, darum sind die Trikots und Anzüge nicht nur enorm schnell, sie schützen uns auch vor allen möglichen Wetterbedingungen. Egal ob Hitze im Sommer, oder Regen und Kälten bei den Klassikern, wir sind perfekt ausgerüstet.“ – Marcus Burghardt
© BORA – hansgrohe

Rafał Majka klettert auf den 5. Gesamtrang nach einer brutalen 7. Etappe der Vuelta a España

Die 7. Etappe der Spanien-Rundfahrt sollte den Fahrern heute so einiges abverlangen. Von Onda ging es über 182 Kilometer und vier Bergwertungen hinauf auf den 4,1 Kilometer langen und 12,3 % steilen Anstieg Lato Mas de la Costa. Davide Formolo konnte die heutige Etappe leider nicht mehr in Angriff nehmen. Nach seinem gestrigen Sturz kämpfte sich der italienische Meister zwar noch ins Ziel. Heute ließen starke Schmerzen im Becken aber keinen Start mehr zu. Nach unzähligen Attacken gelang es 10 Fahrern sich vom Feld mit drei Minuten Vorsprung abzusetzen. Das Team aus Raubling blieb währenddessen im Peloton und versuchte ihren Klassementfahrer Rafał Majka aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Lange Zeit blieb die Rennsituation unverändert, dies änderte sich, als sich der Schlussanstieg näherte. Pawel Poljanski und Felix Großschartner zeigten erneut eine enorme Leistung und halfen ihren Kapitän gut in den letzten, steilen Anstieg zu kommen. Die Fluchtgruppe zerbrach im Laufe des Finales, doch ein Duo konnte sich bis zur 3 km Marke halten. Letztlich mussten aber auch sie sich dem herankommenden, verkleinertem Feld ergeben. Rafał Majka fuhr in den ersten Positionen und zeigte eine beeindruckende Leistung. Einzig der Attacke der GC Favoriten Valverde, Quintana, López und Roglic musste er nachgeben, blieb aber weiter in Schlagdistanz. In einem Herzschlagfinale kam Majka dem Quartett auf wenige Sekunden nahe und sicherte sich am Ende den starken 5. Platz. Mit diesem Ergebnis kletterte der polnische Fahrer auf den 5. Gesamtrang. Seine Teamkollegen kamen wenige Minuten hinter dem Etappensieger ins Ziel, Sam Bennett musste heute das Grüne Trikot leider abgeben.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin wirklich glücklich mit meiner Leistung und dem Ergebnis heute. Ich fühlte mich gut, mir liegen eher längere Anstiege. Daher bin ich sehr zufrieden, dass ich den Attacken folgen konnte und Fünfter wurde. Auch in der Gesamtwertung konnte ich mich auch auf Rang 5 vorschieben. Das wäre alles nicht möglich gewesen ohne die Hilfe meiner Teamkollegen, sie haben alle einen großartigen Job erledigt, dafür möchte ich mich bedanken. Natürlich ist es noch ein langer Weg nach Madrid aber wir nehmen es Tag für Tag und werden sehen, was wir zusammen erreichen. Morgen ist wieder eine Etappe für die schnellen Männer im Feld, bevor es dann in die Berge in Andorra geht.“ – Rafał Majka

“Wir können wirklich zufrieden sein mit dem heutigen Ergebnis. Rafal hat eine starke Vorstellung geboten und das Team hat ihn perfekt in Position gefahren. Es war ein brutales Finale, aber die Jungs haben wieder einmal einen guten Job erledigt. Vor allem Pawel und Felix haben hart gearbeitet und sind dann in ihrem Rhythmus ins Ziel gefahren. Wir sind nun mit Rafal 5. in der Gesamtwertung, und das ist soweit ein richtig starkes Ergebnis. Wir werden weiterhin unser Bestes geben, um ein Ergebnis, auf das wir stolz sind, zu erreichen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Pascal Ackermann sprintet zu souveränem Auftaktsieg bei der Deutschland Tour

Mit einer Strecke durch die Mitte Deutschlands feiert die diesjährige Deutschland Tour das 30-jährige Jubiläum der Öffnung der innerdeutschen Grenze. Die Auftaktetappe der viertägigen Rundfahrt führte das Peloton auf einer 167 km langen Strecke von Hannover in Niedersachsen nach Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Nach dem Start in der niedersächsischen Landeshauptstadt ging es Richtung Süden, vorbei an der fürstlichen Sommerresidenz Schloss Marienburg, ehe nach dem Anstieg des Sternplatz im Harz, die ehemalige innerdeutsche Grenze überquert wurde. Praktisch mit dem Startschuss setzte sich eine 4-Mann starke Fluchtgruppe ab, aber das Peloton, angeführt von Marcus Burghardt, ließ das Quartett nicht allzu weit entkommen und der Abstand zum Feld betrug während des Tages nie mehr als vier Minuten. Im Anstieg des teilweise bis zu 15 Prozent steilen Steinplatz, rund 80 km vor dem Ziel, begann das Feld die Aufholjagd und der Vorsprung reduzierte sich auf rund 2 Minuten. Die Tempoverschärfung, auch diesmal angeführt von BORA – hansgrohe, machte sich bezahlt, und mit noch rund 10 km bis zum Ziel konnten die Sprinter-Teams das Feld rechtzeitig vor Halberstadt wieder einholen. Wenige Kilometer vor dem Zielstrich zerfiel das Feld etwas, und ein Fahrer versuchte sich abzusetzen, doch BORA – hansgrohe war sehr aufmerksam an der Spitze, und das Feld rollte schnell wieder zusammen. Auf den letzten 4 km übernahm das Team aus Raubling voll das Kommando und raste mit einer Geschwindigkeit von mehr als 65 km dem Ziel entgegen. Auf der Zielgeraden hatte das deutsche Team noch einige Fahrer vorne und auf den letzten 500 m zog Rudi Selig seinem Sprintkapitän Ackermann den Sprint mustergültig an. Der Pfälzer konnte auf der Ziellinie die Etappe zu seinen Gunsten entscheiden, und krönte damit die Vorarbeit seines Teams mit seinem ersten Sieg bei der Deutschland Tour. Damit holte sich Ackermann auch das rote Trikot des Gesamtführenden.
Ergebnis
01 P. Ackermann 3:49:30
02 A. Kristoff +0:00
03 S. Consonni +0:00
Reaktionen im Ziel
„Alles ist heute toll gelaufen. Hier bei der Deutschland Tour herrscht einfach eine fantastische Stimmung und das hat mich wirklich motiviert. Nach dem Rennen in Hamburg war ich etwas ratlos, weil ich mir das Ergebnis nicht ganz erklären konnte. Aber heute hat alles viel besser geklappt. Ich habe mit dem Team noch einmal viel trainiert und das hat sich bezahlt gemacht. Ich hatte heute gute Beine und bin glücklich, dass es uns gelungen ist, hier einen Sieg einzufahren. Zudem noch das Rote Trikot des Gesamtführenden und das weiße Trikot, das ist natürlich richtig geil. Wir haben erstmal unser Ziel erreicht und wir werden jetzt sehen, was wir in den nächsten Tagen alles erreichen können.“ – Pascal Ackermann

Foto: Gerhard Plomitzer
„Wir haben das Rennen von Anfang an gut kontrolliert und die Mannschaft ist ein starkes Rennen gefahren. Alle unsere Fahrer waren im Finale noch dabei. Emanuel Buchmann hat einen super Job gemacht und alle anderen sind, wie gewohnt, sehr gut angefahren. Pascal ist einen beeindruckenden Sprint gefahren. Ich glaube, wir haben verdient gewonnen und werden diesen Erfolg auch heute Abend feiern. Es ist schön, die erste Etappe zu gewinnen und das rote Trikot zu holen, denn damit haben wir unser Soll schon erfüllt.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Vuelta a Espana: Madrazo wins stage 5 summit finish

1 Angel Madrazo Ruiz (Spa) Burgos-BH 4:58:31
2 Jetse Bol (Ned) Burgos-BH 0:00:10
3 Jose Herrada (Spa) Cofidis Solutions Credits 0:00:22
4 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 0:00:47
5 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:59
6 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma
7 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:01:29
8 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:01:41
9 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo-Visma
10 Esteban Chaves (Col) Mitchelton-Scott 0:01:46
11 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:01:52
12 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:02:05
13 Rigoberto Uran (Col) EF Education First 0:02:11
14 Nicolas Roche (Irl) Team Sunweb 0:02:17
15 Ruben Guerreiro (Por) Katusha-Alpecin 0:02:26
GC:
1 Miguel Angel Lopez (Col) Astana Pro Team 18:55:21
2 Primoz Roglic (Slo) Team Jumbo-Visma 0:00:14
3 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:23
4 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:28
5 Nicolas Roche (Irl) Team Sunweb 0:00:57
6 Rigoberto Uran (Col) EF Education First 0:00:59
7 Esteban Chaves (Col) Mitchelton-Scott 0:01:17
8 Rafal Majka (Pol) Bora-Hansgrohe 0:01:18
9 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:01:49
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:50
11 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:54
12 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe 0:01:58
13 Victor De La Parte (Spa) CCC Team 0:02:00
14 Mikel Nieve (Spa) Mitchelton-Scott 0:02:20
15 George Bennett (NZl) Team Jumbo-Visma 0:02:29

Rafał Majka klettert auf Rang 8 der Gesamtwertung bei der ersten Bergankunft der Vuelta a España.

Waren die ersten Etappen für die schnellen Männer im Feld bestimmt, so bot die heutige Etappe die erste Chance für die Kletterer ihr Können unter Beweis zu stellen. Das Rennen wurde in L´Eliana gestartet und führte das Feld nach 177 Kilometer hinauf zum Observatorium Alto de Javalambre, ein 11 Kilometer langer Anstieg mit durchschnittlich 7,8% Steigung.

Gleich nach dem offiziellen Start lancierte ein Trio eine Tempoverschärfung und setzte sich ab. Das Feld startete gemächlich in diese Etappe, und so wuchs der Vorsprung schnell auf 10 Minuten an.
BORA – hansgrohe, mit dem Führenden der Punktewertung, blieb im Feld, um ihre beiden Klassementfahrer Rafał Majka und Davide Formolo zu unterstützen. Leider musste zu diesem Zeitpunkt Gregor Mühlberger die Vuelta aufgrund gesundheitlicher Probleme aufgeben.
Wie erwartet, konnte sich das Trio an der Spitze über lange Zeit vorne halten, doch das Rennen kam in Bewegung, als das Feld sich dem Schlussanstieg näherte. Dennoch, gegen alle Erwartungen, gelang es der Spitzengruppe einen Vorsprung von einer Minute bis zum Ende zu halten. Das Rennen nahm seinen Lauf und wieder einmal war Pawel Poljanski unglaublich stark und half, zusammen mit Felix Großschartner, den beiden Klassementfahrer RafałMajka und Davide Formolo.
Der Spitzengruppe gelang es bis zur Ziellinie einen Abstand von einer Minute zu verteidigen, und somit gingen die ersten drei Plätze an die Fluchtgruppe. Beide BORA – hansgrohe Fahrer hielten sich in der ersten Verfolgergruppe auf, Davide Formolo musste im Laufe des Anstieges allerdings abreißen lassen. Teamkollege RafałMajka konnte sich mit den anderen Favoriten immer auf der Höhe des Geschehens halten, und überquerte am Ende des Tages als Elfter die Ziellinie. Damit klettert er auf den 8. Gesamtrang vor. Der italienische Meister verlor drei Plätze und liegt nun auf Rang 12 des Gesamtklassements, während Sprinter Sam Bennett seine Führung in der Punktewertung verteidigen konnte.
Reaktionen im Ziel
„Es war die erste harte Bergetappe, auch wenn die Fluchtgruppe klein war, war die Gruppe stark und kam durch. Ich möchte vor allem Pawel ein großes Kompliment aussprechen. Er und Felix haben uns in Position gebracht und haben den gesamten Tag hart für uns gearbeitet. Im Schlussanstieg haben sie uns gut hineingefahren und ich konnte mich auf Rang 8 der Gesamtwertung verbessern. Es ist allerdings noch ein langer Weg nach Madrid, wir werden sehen.“ – Rafał Majka

„Es war die erste Bergankunft der diesjährigen Vuelta. Wieder einmal hat unser Team einen tollen Job erledigt und unsere Klassementfahrer beschützt, bzw. in eine gute Position gebracht, als das Rennen in den Schlussanstieg kam. Am Ende des Tages schaffte es die Fluchtgruppe bis ins Ziel und wir haben uns darauf konzentriert, keine Zeit in der Gesamtwertung zu verlieren. Rafal wurde Elfter und machte zwei Positionen gut, klar, es ist noch ein langer Weg aber bis dato liegen wir in einer guten Position. Und auch Sam konnte seine Führung in der Punktewertung verteidigxen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe