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Tirreno – Adriatico – Etappe 7 EZF

San Benedetto del Tronto – San Benedetto del Tronto (10 km / EZF)
1 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:11:06
2 Stefan Küng (SUI) Groupama – FDJ 0:00:06
3 Filippo Ganna (Ita) INEOS Grenadiers 0:00:11
4 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:12
5 Benjamin Thomas (Fra) Groupama – FDJ 0:00:16
6 Alberto Bettiol (Ita) EF Education – Nippo 0:00:18
7 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:00:24
8 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck – Quick-Step 0:00:26
9 Michael Hepburn (Aus) Team BikeExchange 0:00:27
10 Tobias Ludvigsson (Swe) Groupama – FDJ 0:00:28
11 Geraint Thomas (GBr) INEOS Grenadiers 0:00:28
12 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education – Nippo 0:00:30
13 Edoardo Affini (Ita) Jumbo – Visma 0:00:32
14 Jan Tratnik (Slo) Bahrain Victorious 0:00:33
15 Thibaut Pinot (Fra) Groupama – FDJ 0:00:35

Endstand Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 26:36:17
2 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:03
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:03:57
4 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:04:13
5 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:04:37
6 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:04:54
7 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:05:00
8 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:05:50
9 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:06:30
10 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:07:45
11 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:07:59
12 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa Samsic 0:09:39
13 Hugo Houle (Can) Astana – Premier Tech 0:12:06
14 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:12:22
15 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:12:39

Matteo Fabbro sichert im finalen Tirreno-Adriatico Zeitfahren Rang 5 der Gesamtwertung

Die siebte und letzte Etappe von Tirreno-Adriatico hielt für die Fahrer traditionell das Abschlusszeitfahren über 10,1 km in San Benedetto del Tronto bereit. Der komplett flache Zeitfahrkurs versprach viel Windn einige Kurven und hohe Geschwindigkeiten auf den Geraden. Da die Fahrer in umgekehrter Reihenfolge der Gesamtwertung an den Start gingen war Peter Sagan der erste BORA-hansgrohe Fahrer des Tages. Der starke Zeitfahrer Maciej Bodnar startete ebenfalls im vorderen Teil des Rennes und kam mit einer Zeit von 11:43 als zeitweise Fünfter in Ziel und belegte schließlich den 19. Platz. Während der ein Teil des Teams die Aufgabe hatte das Ziel zu erreichen, musste Matteo Fabbro nochmal alles geben, um seinen starken fünften Platz der Gesamtwertung zu behaupten. Der junge Italiener beendete die Etappe 55 Sekunden hinter dem Etappensieger Wout van Aert mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 50 km/h und konnte seine Position in der Gesamtwertung verteidigen. Damit konnte Fabbro sein bestes Ergebnis in einem UCI WorldTour Rennen einfahren.
Reaktionen im Ziel

„Ich habe mich heute gut gefühlt und konnte ein beständiges Tempo anschlagen. Leider spiegelt das Ergebnis meine Leistung nicht ganz wider. Aus meiner Sicht ist es jedoch wichtig Tirreno-Adriatico mit einer ansteigenden Form zu beenden.“ – Maciej Bodnar

„Es war ein hartes Zeitfahren und ich musste wirklich alles geben. Ich bin zufrieden sehr zufrieden mit meiner Leistung und dem Ergebnis bei Tirreno-Adriatico. Ein besonderes Dankeschön geht an die gesamte Mannschaft für ihre unglaubliche Unterstützung.“ – Matteo Fabbro

„Ich denke, wir können mit dem zufrieden sein, was wir hier bei Tirreno-Adriatico erreicht haben. Es war eine harte Rennwoche, aber wir hatten durchweg solide Leistung und eine hervorragende Teamarbeit. Matteo Fabbro fuhr heute ein sehr gutes Zeitfahren und konnte so seinen fünften Platz in der Gesamtwertung verteidigen. Alles in allem können wir damit zufrieden sein und das Ergebnis macht Mut für die kommenden Aufgaben.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 6

Castelraimondo – Lido di Fermo (169 km)

1 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 3:42:09
2 Brent Van Moer (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
3 Simone Velasco (Ita) Gazprom – RusVelo 0:00:00
4 Jan Bakelants (Bel) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 0:00:00
5 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:00:00
6 Emils Liepins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:25
7 Tim Merlier (Bel) Alpecin – Fenix 0:01:09
8 Davide Ballerini (Ita) Deceuninck – Quick-Step 0:01:09
9 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:01:09
10 Max Kanter (GER) Team DSM 0:01:09
11 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:01:09
12 Andrea Vendrame (Ita) AG2R Citroën Team 0:01:09
13 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:09
14 Peter Sagan (Svk) BORA – hansgrohe 0:01:09
15 Quinn Simmons (USA) Trek – Segafredo 0:01:09


Foto: Gerhard Plomitzer

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 26:24:59
2 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:15
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:03:00
4 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:03:30
5 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:03:54
6 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:04:30
7 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:04:42
8 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:05:03
9 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:05:54
10 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:06:58

Matteo Fabbro bei Ausreißersieg weiterhin auf Platz 5 der Gesamtwertung

Die sechste und vorletzte Etappe der diesjährigen Austragung von Tirreno-Adriatico bot vor dem morgigen Zeitfahren die letzte Gelegenheit für Sprinter und Ausreißer auf einen Etappensieg. Die Streckenführung war von Anfang an sehr wellig und flachte zum Ende der Etappe hin ab. Hier erwartete ein 11,2 km langer Rundkurs die Fahrer. Die Taktik des Teams war es einen Fahrer in die Ausreißergruppe zu bekommen. Das hohe Anfangstempo machte es extrem schwer und so war auch der Vorstoß von Patrick Konrad zum Scheitern verurteilt. Erst nach 40 km gelang es einer Gruppe von sechs Fahrern sich vom Hauptfeld zu lösen und insgesamt einen maximalen Vorsprung von sechs Minuten herauszufahren. Allerdings hatte das Hauptfeld Probleme die Gruppe zu kontrollieren und so kam es, dass diese 10 km vor dem Ziel immer noch 2 Minuten Vorsprung hatte, was dazu führte, dass die Teams die Nachführarbeit einstellten. Dennoch hielten sich alle Fahrer des Teams an der Spitze des Pelotons auf, um sicherzustellen, dass Matteo Fabbro seinen 5 Rang in der Gesamtwertung behält und sicher das Ziel erreicht. Peter Sagan nutzte die Gelegenheit und kam im Sprint um die weiteren Plätze als bester Fahrer des Teams auf Platz 14 ins Ziel.

Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr hektischer Tag heute, aber das Team hat großartige Arbeit geleistet und mich super unterstützt. Ich bin sehr froh, dass ich heute ohne Probleme durchgekommen bin. Auf den letzten Kilometern waren wir ganz an der Spitze des Feldes positioniert und konnten uns so aus allem heraushalten. Danke an alle für die Unterstützung!“ – Matteo Fabbro
„Wir hatten heute das Ziel einen Fahrer in der Ausreißergruppe zu habe und haben am Anfang der Etappe alles versucht. Leider hat es diesmal nicht geklappt. So mussten wir auf unsere zweite Option gehen und mit einem Massensprint für Peter planen, obwohl dies nicht unser Hauptziel war. Allerdings hat das Feld die Fluchtgruppe nicht gut kontrolliert und ihr auf so einer Etappe mit 6 Minuten Vorsprung meiner Meinung nach zu viel Raum gegeben. Somit machten die Ausreißer den Sieg unter sich aus und das Feld kam ungefähr 2 Minuten dahinter ins Ziel. Peter versuchte dabei noch um die Plätze zu sprinten und wurde 14. Matteo war immer gut beschützt und konnte vor dem morgigen Zeitfahren so viel Energie wie möglich sparen. “ – Jan Valch, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 5

Castellalto – Castelfidardo (205 km)

1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Alpecin – Fenix 4:48:17
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:10
3 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:00:49
4 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:01:26
5 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:02:07
6 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:02:07
7 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:02:18
8 Alessandro De Marchi (Ita) Israel Start-Up Nation 0:02:18
9 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:02:25
10 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:02:45
11 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:03:31
12 Pavel Sivakov (Rus) INEOS Grenadiers 0:03:37
13 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:03:39
14 Greg Van Avermaet (Bel) AG2R Citroën Team 0:03:39
15 Simon Clarke (Aus) Team Qhubeka ASSOS 0:03:39

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 22:41:41
2 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:15
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:03:00
4 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:03:30
5 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:03:54
6 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:04:30
7 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:04:42
8 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:05:03
9 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:05:54
10 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:06:58
11 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:07:13
12 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa Samsic 0:08:46
13 Hugo Houle (Can) Astana – Premier Tech 0:11:26
14 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:11:55
15 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:12:15

Matteo Fabbro weiter im Aufwind: Rang fünf in der Gesamtwertung nach starkem Auftritt in Regenschlacht bei Tirreno-Adriatico

Mit einer schweren Schlussrunde, die besonders den Klassiker-Spezialisten entgegenkommen sollte, präsentierte sich die fünfte Etappe bei Tirreno-Adriatico. Die 205 Kilometer lange Strecke führte dabei von Castelalto zuerst über flaches Terrain, bevor in Castelfidardo fünf harte Schlussrunden auf das Feld warteten. Es dauerte heute mehr als 50 km, bevor sich eine starke 5-Mann-Gruppe absetzen konnte. Das Feld ließ es erst einmal ruhig angehen, und der Vorsprung der Gruppe wuchs in der Folge auf bis zu vier Minuten an. Doch bei Regen und Wind zeigten sich die Favoriten früh im Rennen. Nachdem die Spitze eingeholt war, folgte Attacke auf Attacke. Patrick Konrad war einmal in einer stark besetzten Gruppe, fiel nach einem Sturz aber zurück. Nachdem die Rennsituation sich nun laufend änderte, setzte M. Van der Poel etwa 50 km vor dem Ziel den entscheidenden Angriff. In der Gruppe dahinter fuhr Matteo Fabbro einmal mehr ein sehr starkes Rennen. Während im Finale die Verfolgergruppe noch völlig auseinanderfiel, erreichte der junge Italiener als 10. das Ziel und verbesserte sich in der Gesamtwertung heute auf den sehr guten fünften Rang.

Reaktionen im Ziel
„Wir haben einen harten Tag erwartet, aber es war brutal. Hohes Tempo vom Start, Wind, Regen und am Ende fünf Mal der Zielanstieg. Die Jungs haben super gearbeitet, um Patrick und mich zu beschützen und wir waren vorne, als es darauf ankam. Leider ist Patrick in einem Kreisverkehr gestützt und ich war am Ende alleine in der Gruppe. Als in der letzten Runde alles auseinandergeflogen ist, habe ich wirklich alles gegeben, denn ich wusste, was im GC möglich ist. Es war am Ende einfach nur brutal, aber ich bin mit dem Resultat wirklich superhappy.“ – Matteo Fabbro

„Das war echt hart heute. Zuerst flach, aber das Finale war der Hammer mit 16 wirklich steilen Rampen. Wir haben versucht Matteo vor den Schlussrunden in eine gute Position zu bringen, da haben alle einen super Job gemacht. Am Ende war er in der Gruppe der Favoriten dabei und hatte noch gute Beine. Als alles auseinandergeflogen ist, konnte er gut dagegenhalten und hat einen starken 10. Rang erreicht. Der fünfte Platz in der Gesamtwertung ist nun natürlich hervorragend.“ – Jan Valch, sportlicher Leiter

Paris – Nice – Etappe 8

Tatsächlich bekam Primosz Roglic schon heute zu spüren, dass man im Radsport ungeschriebene Gesetze nur selten ungestraft bricht.
Nach seinem 2. Sturz 25km vor dem Ziel und im Finale wartete das Peloton nicht auf den Gesamtführenden und das Rennen war in vollem Gang. Zudem erlaubten die Kommissäre auch keine Begleitautos hinter dem Feld, was es ihm letztendlich unmöglich machte, wieder nach vorne zu kommen. Sicherlich eine bittere Lektion für ihn, ich wünsche ihm eine baldige Genesung seiner Sturzverletzungen.
(Dies ist eine persönliche Anmerkung von Plomi, man kann das natürlich auch anders sehen….)

Le Plan-du-Var – Levens (93 km)

1 Magnus Cort Nielsen (Den) EF Education – Nippo 2:16:58
2 Christophe Laporte (Fra) Cofidis 0:00:00
3 Pierre Latour (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
4 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Victorious 0:00:00
5 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa Samsic 0:00:00
6 Dylan Van Baarle (Ned) INEOS Grenadiers 0:00:00
7 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana – Premier Tech 0:00:00
8 Matteo Jorgenson (USA) Movistar Team 0:00:00
9 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck – Quick-Step 0:00:00
10 Maximilian Schachmann (GER) BORA – hansgrohe 0:00:00
11 Tiesj Benoot (Bel) Team DSM 0:00:00
12 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:00
13 Aurélien Paret-Peintre (Fra) AG2R Citroën Team 0:00:00
14 Lucas Hamilton (Aus) Team BikeExchange 0:00:00
15 Jack Haig (Aus) Bahrain Victorious 0:00:00

Endstand Gesamtwertung
1 Maximilian Schachmann (GER) BORA – hansgrohe 28:49:51
2 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana – Premier Tech 0:00:19
3 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana – Premier Tech 0:00:23
4 Lucas Hamilton (Aus) Team BikeExchange 0:00:41
5 Tiesj Benoot (Bel) Team DSM 0:00:42
6 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:01:14
7 Jack Haig (Aus) Bahrain Victorious 0:01:18
8 Matteo Jorgenson (USA) Movistar Team 0:01:29
9 Aurélien Paret-Peintre (Fra) AG2R Citroën Team 0:01:31
10 Gino Mäder (SUI) Bahrain Victorious 0:01:32
11 Harm Vanhoucke (Bel) Lotto Soudal 0:01:41
12 Ben O’Connor (Aus) AG2R Citroën Team 0:01:44
13 Dylan Van Baarle (Ned) INEOS Grenadiers 0:01:49
14 Warren Barguil (Fra) Team Arkéa Samsic 0:01:55
15 Primož Roglic (Slo) Jumbo – Visma 0:02:16

Maximilian Schachmann zum zweiten Mal Gesamtsieger bei Paris-Nice

Aufgrund einer Streckenveränderung begann die verkürzte Schlussetappe in Plan-de-Var und endete nicht auf der traditionellen Promenade des Anglais in Nizza, sondern in Levens im Hinterland der Küstenstadt. BORA – hansgrohe wollte auf der letzten Etappe den zweiten Gesamtplatz von Maximilian Schachmann sichern und der Berliner zeigte auch heute wieder seine Stärke. Während des Tages zeigte sich BORA – hansgrohe immer wieder an der Spitze des Feldes um das Rennen unter Kontrolle zu halten. Nachdem P. Roglič zweimal zu Boden ging, fiel der Slowene zurück und schied im Kampf um den Gesamtsieg aus. Vorne im Feld wurde hart gefahren und Maximilian, der mittlerweile virtuell im Gelben Trikot war, gelang es im letzten Anstieg immer wieder Attacke zu kontern und den Angriffen seiner Kontrahenten zu folgen. Im Sprint auf den letzten hundert Metern überquerte M. Cort Nielsen die Ziellinie als Erster, während Max zeitgleich den 10. Platz belegte und sich damit zum zweiten Mal hintereinander den Gesamtsieg bei Paris – Nizza sicherte.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über meinen Sieg in der Gesamtwertung. Allerdings habe ich etwas gemischte Gefühle. Die Ereignisse überschlugen sich heute und Primoz stürzte zweimal und verletzte sich. Zu Beginn des Rennens vor dem ersten Anstieg hatte ich auch einen Defekt, und ich musste sehr hart fahren um den Anschluss wieder zu finden. Wir versuchten auf Primoz zu warten, aber dann ging er zum zweiten Mal zu Boden und wir hatten eine kleine stark besetzte Spitzengruppe vor uns und wollten um den Tagessieg kämpfen. Mehrere Teams sind dann vorne voll gefahren und wir wollten unsere Platzierung nicht verlieren. Es war heute einfach verrückt. Ich weiss gar nicht, ob ich über den Sieg so voll glücklich sein soll, denn es ist nicht unbedingt zufriedenstellend so zu gewinnen. Natürlich war es dieses Jahr unser Ziel den Vorjahressieg zu verteidigen und jetzt stehe ich hier am letzten Tag im Gelben Trikot. Das war doch etwas unerwartet und ich bin etwas sprachlos. Vielen Dank auch an das ganze Team, das die ganze Woche super stark gearbeitet und mich gut unterstützt hat.“ – Maximilian Schachmann

Foto: Gerhard Plomitzer
„Am Anfang waren wir etwas nervös weil Max schon direkt vor dem Eingang zum ersten Berg einen Vorderradschaden hatte. Aber es gelang Pascal ihn zurückzubringen. Unsere Strategie war heute vorne zu fahren um den zweiten Platz in der Gesamtwertung zu sichern, und das hat auch gut funktioniert. Als Roglič dann stürzte haben wir das Tempo herausgenommen und sind weiter unser Rennen gefahren. Aber wir hatten insgesamt 15 Fahrer vor uns und es hat also für uns schon ein bisschen gebrannt, weil Barguil nur etwa zwei Minuten im GC hinter uns lag. Wir mussten dann fahren, um unseren zweiten Platz nicht zu gefährden. Es tut uns Leid, dass Roglič mit seinem Team dann nicht mehr aufschließen konnte. Es ist nicht schön, eine Rundfahrt auf diese Weise zu gewinnen, aber an unserer Strategie hatte sich nichts geändert. Wir wollten am letzten Anstieg heute nochmal auf Sieg fahren und unsere Jungs haben das auch gut umgesetzt, so wie wir das vorher besprochen hatten. Großes Kompliment an alle Jungs, die heute tief gegangen sind und alles gegeben haben, um unseren größten Rundfahrterfolg vom letzten Jahr zu verteidigen.“ Jens Zemke, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

STAGE 8: ROGLIC CRASH HANDS SCHACHMANN
SECOND PARIS-NICE WIN
Attempts
The real start was given to 136 riders at 14:31. Giacomo Nizzolo (Qhubeka) did not start. Several attempts took place early on, Julien Bernard (Trek-Segafredo) being the most active as the peloton was tackling the first ascent of Cote de Duranus. Dylan Van Baarle (Ineos-Grenadiers) was first at the top ahead of Dylan Teuns (Bahrain), Sergio Henao (Qhubeka-Assos) and Quentin Pacher (B&B Hotels). The four were joined by Dorian Godon (Ag2R-Citroen) and Louis Meintjes (Intermarché) in the descent. But the six were caught by the bunch shortly before the first bonus sprint of the day, won by Aurélien Paret-Peintre (Ag2R-Citroen).

Roglic crashes
Several crashes took place in a nervous peloton, starting with David Gaudu (Groupama-FDJ), who was forced out of the race, until race leader Primoz Roglic hit the tarmac in turn at kilometre 22 and was brought back into the peloton, who relaxed after the incident. The Slovenian was back in the pack with his shorts torn apart and bruises on his legs. On the flat (km 32), Tim De Clercq (Deceuninck-Quick Step), Jonas Rutsch (EF-Nippo), Edward Theuns (Trek-Segafredo) and Sven Bystrom (UAE) parted with the peloton. They were chased by stage 2 winner Cees Bol (DSM), Stefano Oldani (Lotto), Warren Barguil (Arkea-Samsic) and Johan Jacobs (Movistar), who was finally dropped. At km 45, the Barguil trio joined the leading four and seven men tackled the second ascent in the front.

Eight in the lead
Laurens De plus (Ineos Grenadiers) later joined the breakaway group before the second ascent of Cote de Duranus, led by Barguil, ahead of Theuns and Bystrom. The gap increased in that second climb as the pack seemed intent on avoiding further crashes, to the exception of 2009 Paris-Nice winner Luis Leon Sanchez, who repeatedly attempted to go behind the break. The Spanish champion (Astana) finally parted with the pack with Krists Neilands (Israel Start-Up nation), followed by Michael Matthews (Bike Exchange), Omar Fraile (Astana), Matteo Trentin (UAE), Julien Bernard (Trek-Segafredo), Damien Touzé (Ag2R-Citroen), Dylan Theuns (Bahrain) and later Simon Geschke (Cofidis).

Roglic falters
With 25 km to go, Roglic suffered a mechanical and found himself dropped by the peloton. Schachmann’s Bora-Hansgrohe and Astana led the pack at full speed to drop the yellow jersey holder while George Bennett and Steven Kruijswijk tried vainly to bring him back. The Slovenian gradually lost ground as the final victory was eluding him with each kilometre. At the front, Barguil, Bernard, Bystrom and Rutsch went but were quickly reined in by the speeding peloton, in which Schachmann was getting closer to a second win in the Race to the Sun. With 15 kilometres to go, Roglic had lost his 52-seconds lead over the German. At the finish – and after nearly crashing again with 5 km to go – Roglic lost more than three minutes.

Cort Nielsen wins stage
In the last 3 km, Gino Mader (Bahrain), who had narrowly lost to Roglic in La Colmiane, tried his luck again with Guillaume Martin (Cofidis) and Krists Neilands (Israel Start-Up Nation) but the pack regrouped. In the final sprint, Magnus Cort Nielsen was the most cunning and he attacked before the last corner to upstage Frenchman Christophe Laporte (Cofidis) on the line. It was the Dane’s second stage win on the Race to the Sun after the one earned in 2019. France’s Anthony Perez (Cofidis) retained his polka-dot jersey.
@ASO

Paris – Nice – Etappe 7

Le Broc – Valdeblore La Colmiane (119 km)

1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 3:09:18
2 GINO MÄDER (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:02
3 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:05
4 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:08
5 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:10
6 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:00:10
7 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:15
8 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:15
9 HARM VANHOUCKE (LOTTO SOUDAL) 0:00:22
10 JAI HINDLEY (TEAM DSM) 0:00:27
11 STEVEN KRUIJSWIJK (JUMBO – VISMA) 0:00:27
12 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:35
13 DYLAN VAN BAARLE (INEOS GRENADIERS) 0:00:38
14 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:40
15 WARREN BARGUIL (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:53

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 26:32:01
2 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:52
3 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:01:11
4 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:01:15
5 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:01:34
6 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:01:34
7 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:02:06
8 STEVEN KRUIJSWIJK (JUMBO – VISMA) 0:02:07
9 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:02:10
10 MATTEO JORGENSON (MOVISTAR TEAM) 0:02:21
11 GINO MÄDER (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:02:24
12 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) 0:02:26
13 HARM VANHOUCKE (LOTTO SOUDAL) 0:02:33
14 BEN O’CONNOR (AG2R CITROEN TEAM) 0:02:36
15 DYLAN VAN BAARLE (INEOS GRENADIERS) 0:02:41

Maximilian Schachmann Dritter in Valdeblore la Colmiane auf der vorletzten Etappe von Paris-Nizza

Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen in Frankreich musste der Streckenverlauf der vorletzten Etappe kurzerhand leicht verändert werden. Deshalb begann das Rennen nicht in Nizza, sondern in Le Broc. Statt der geplanten 165 km wurden nur noch 119 km gefahren, aber der 16 km Schlussanstieg nach Valdeblore wurde beibehalten. Am Fuße der Steigung waren nur noch 8 der ursprünglich 13 Ausreißer an der Spitze, während sich dahinter das Feld stark ausgedünnt hatte. Mit 5 km bis zum Ziel riss einer der Spitzenreiter eine Lücke zu seinen verbleibenden Fluchtgefährten, während die verkleinerte Gruppe von Favoriten noch rund 35 Sekunden hinter ihm fuhr. Als Max mit noch 1000m bis zum Ziel das Tempo anzog, konnten ihm nur noch vier Fahrer folgen, unter ihnen P. Roglič. Der Slowene attackierte gleich danach, doch Max konnte ihm nachsetzen. Auf den finalen Metern zog Roglič nochmals an, überholte den verbleibenden Ausreißer und wurde damit Tagessieger. Max kam als Dritter über die Ziellinie und verteidigte damit auch seinen 2. Platz in der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über meinen dritten Platz und auch sehr stolz auf das ganze Team. Wir sind ein wirklich super Rennen gefahren und ich habe heute tollen Support gehabt. Ich bin unten gut in den Berg reingefahren und habe mich auch heute gut gefühlt. Auf den letzten 2 km habe ich noch einmal attackiert, aber Roglič konnte mithalten. Am Ende war er noch etwas frischer im Sprint, aber der 3. Platz fühlt sich heute fast wie ein Sieg an.“ – Maximilian Schachmann
„Große Gratulation an Max zu seiner heutigen Vorstellung. Wir sind heute ins Rennen gegangen um in erster Linie zu versuchen, unseren Podestplatz abzusichern. Wie Max den Primož attackieren konnte, das war eine absolute Ausnahmeleistung. Ich glaube, es gibt auf diesem Planeten nicht viele Rennfahrer, die ihn in dieser Form angreifen können. Schade, dass Max für diese mutige Fahrweise nicht mit dem Sieg belohnt wurde, aber ich denke, dass der 3. Platz und seine heutige Leistung auf jeden Fall ein großes Ausrufezeichen wert ist. Es ist eine Bestätigung seines Vorjahressieges. Kompliment an unsere Sprintergruppe, die Max auf dieser schwierigen Bergetappe bis weit ins Rennen hinein unterstützen konnten. Morgen hoffen wir, dass wir die Rundfahrt noch zu einem guten Abschluss für uns bringen können, und wir sind auch sehr zuversichtlich.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

MERCILESS ROGLIC
Valdeblore La Colmiane, Saturday, March 13th 2021 – Primoz Roglic knocked down the rest of the field at La Colmiane on Saturday to clinch his third stage victory in the 79th edition of Paris-Nice and strengthen his overall lead with one day to go in the “Race to the Sun”. The Slovenian jumped in the last stretch to overtake the last of the escapees, a remarkable Gino Mäder (Bahrain Victorious), on the line after outwitting title-holder Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe) who had to settle for third on the line. The Jumbo-Visma team leader now leads Schachmann by 52 seconds overall while Russian and white jersey holder Aleksandr Vlasov (Astana – Premier Tech) is third, 1’11“ adrift. Roglic is now 92.7-km short of his first Paris-Nice crown.
13 in the lead

The real start was given at 11:43 to 139 riders. Maximilian Walscheid (Qhubeka), Patrick Bevin (Israel-Start-up Nation) and Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix) did not start. In the Cote de Gilette, a group of thirteen riders emerged, comprising Neilson Powless (EF-Nippo), Andrey Amador and Laurens De Plus (Ineos Grenadiers), Alexey Lutsenko (Astana), Anthony Perez (Codidis), Julien Bernard and Kenny Elissonde (Trek-Segafredo), Thomas De Gendt (Lotto-Soudal), David de la Cruz (UAE), Sam Bennett and Mattia Cataneo (Deceuninck-Quick-Step), Dylan Teuns and Gino Mader (Bahrain). Polka-dot jersey holder Anthony Perez was first at the top of the climb, adding five points to his KOM tally.

Perez secures polka-dot
Mads Pedersen (Tresk-Segafredo) chased on his own behind the break until the descent of Col de la Sigale when he gave up and waited for the bunch. Perez took five more points on Col de la Sigale (Km 34.4) as the break led the peloton by 1:45. At that stage, the Frenchman had already secured the definitive polka-dot jersey but he was still first again at the top of Cote de St Antonin (km 47) when the gap reached 2:30. With Cataneo lying 2:01 behind Roglic in the GC, the peloton raised the pace in the long flat section leading to the final ascent.

Mader so close
Sam Bennett led the break relentlessly and also won the first sprint of the day in Tournefort (Km 88) as the gap settled at 1:15 until the bottom of the climb to La Colmiane. As the road went up, Powless, Bernard, Elissonde, Lutsenko, Cattaneo, De la Cruz and Mader dropped their former companions. The skimming continued and Powless, Mader and Elissonde were the last escapees standing with 10 km left in the stage. Three kilometres further up the road, Mader and Powless were alone to battle it out but the young Swiss was the stronger of the day and he went solo five kilometres from the line. It seemed as if he would go all the way, especially as Roglic seemed to relax after having reeled in an attack by Schachmann under the red flame, but the Slovenian mercilessly surged in the last 200 metres to cross the line in first place and become the first rider since Tom Boonen in 2006 to win three stages in the Race to the Sun.
@ASO

Tirreno – Adriatico – Etappe 4

Terni – Prati di Tivo (148 km)

1 POGAČAR Tadej (SLO) UAE TEAM EMIRATES 3:51:24
2 YATES Simon Philip (GBR) TEAM BIKEEXCHANGE 0:00:06
3 HIGUITA GARCIA Sergio Andres (COL) EF EDUCATION – NIPPO 0:00:29
4 LANDA MEANA Mikel (ESP) BAHRAIN VICTORIOUS 0:00:29
5 QUINTANA Nairo (COL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:31
6 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:35
7 FABBRO Matteo (ITA) BORA – HANSGROHE 0:00:42
8 CARR Simon (GBR) EF EDUCATION – NIPPO 0:00:42
9 VAN AERT Wout (BEL) JUMBO-VISMA 0:00:45
10 FUGLSANG Jakob (DEN) ASTANA – PREMIER TECH 0:00:45
11 BERNAL GOMEZ Egan Arley (COL) INEOS GRENADIERS 0:00:58
12 THOMAS Geraint (GBR) INEOS GRENADIERS 0:00:58
13 BARDET Romain (FRA) TEAM DSM 0:01:17
14 BOUCHARD Geoffrey (FRA) AG2R CITROEN TEAM 0:01:27
15 CARUSO Damiano (ITA) BAHRAIN VICTORIOUS 0:01:27

Gesamtwertung
1 POGAČAR Tadej (SLO) UAE TEAM EMIRATES 17:53:21
2 VAN AERT Wout (BEL) JUMBO-VISMA 0:00:35
3 HIGUITA GARCIA Sergio Andres (COL) EF EDUCATION – NIPPO 0:00:35
4 LANDA MEANA Mikel (ESP) BAHRAIN VICTORIOUS 0:00:38
5 QUINTANA Nairo (COL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:41
6 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:45
7 FUGLSANG Jakob (DEN) ASTANA – PREMIER TECH 0:00:55
8 CARR Simon (GBR) EF EDUCATION – NIPPO 0:01:03
9 FABBRO Matteo (ITA) BORA – HANSGROHE 0:01:12
10 THOMAS Geraint (GBR) INEOS GRENADIERS 0:01:25
11 BERNAL GOMEZ Egan Arley (COL) INEOS GRENADIERS 0:01:26
12 BARDET Romain (FRA) TEAM DSM 0:01:27
13 NIBALI Vincenzo (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:01:37
14 ALAPHILIPPE Julian (FRA) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:01:44
15 YATES Simon Philip (GBR) TEAM BIKEEXCHANGE 0:01:59

Starker siebenter Rang für Matteo Fabbro auf der Königsetappe bei Tirreno-Adriatico

Bei der Bergankunft der heutigen vierten Etappe bei Tirreno-Adriatico wurde auch eine Vorentscheidung in der Gesamtwertung erwartet. Die 148 Kilometer von Terini zum Prati di Tivo wiesen zwei Anstiege der höchsten Kategorie auf und sollten den Fahrern alles abverlangen. Kurz nach dem Start setzten sich fünf Fahrer vom Feld ab, um teilweise über zehn Minuten in Führung zu liegen. Im Peloton kontrollierte heute Team UAE-Emirates das Tempo und ließ den Ausreißern am Ende keine Chance auf den Etappensieg. Überraschend früh, mit sieben Kilometer vor dem Ziel, setzte T. Pogacar die entscheidende Attacke. In der Gruppe dahinter kämpften Matteo Fabbro und Patrick Konrad um die Plätze. Fabbro erweis sich heute als der Stärkere der beiden BORA – hansgrohe Fahrer und erreichte am Ende den starken siebenten Rang. Damit liegt der junge Italiener nun auch unter den besten Zehn der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Es war heute schon am vorletzten Anstieg ein sehr hohes Tempo im Feld. Im Schlussanstieg ist Ineos von Beginn an richtig hart gefahren. Ich wollte eigentlich Patrick helfen, aber er hatte heute nicht die besten Beine, da habe ich meine Chance genutzt. Als ich meinen Rhythmus gefunden habe, konnte ich gut in der Verfolgergruppe mitfahren. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und hoffe, diesen Platz nun halten zu können. In jedem Fall hat mir der Tag heute viel Selbstvertrauen gegeben.“ – Matteo Fabbro

„Das war heute die einzig echte Bergetappe bei Tirreno und daher auch entscheidend für die Gesamtwertung. Wir wollten mit Patrick und Matteo so weit möglich als vorne ankommen und das hat ganz gut geklappt. Das Team hat wieder sehr gut gearbeitet und im Schlussanstieg hatten wir Patrick und Matteo noch vorne. Leider hatte Patrick nicht den besten Tag, aber das kann vorkommen. Aber Matteo ist ein super Rennen gefahren. Am Ende war er als Siebenter im Ziel und liegt nun auf Rang neun der Gesamtwertung. Bei dem starken Feld ist das beeindruckend. Es sind schließlich bis auf ein oder zwei Ausnahmen die besten Bergfahrer der Welt hier am Start.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Paris-Nizza 6. Etappe

Brignoles – Biot – 203 Km
1 ROGLIČ Primož SLO JUMBO-VISMA 04:40:22 43,34
2 LAPORTE Christophe FRA COFIDIS 00:00
3 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
4 TEUNS Dylan BEL BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
5 PARET PEINTRE Aurélien FRA AG2R CITROEN TEAM 00:00
6 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
7 COQUARD Bryan FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
8 PACHER Quentin FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
9 HENAO MONTOYA Sergio Luis COL TEAM QHUBEKA ASSOS 00:00
10 NEILANDS Krists LAT ISRAEL START-UP NATION 00:00

1 ROGLIČ Primož SLO JUMBO-VISMA 23:22:53
2 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 00:41
3 IZAGUIRRE INSAUSTI Ion ESP ASTANA – PREMIER TECH 00:50
4 VLASOV Aleksandr RUS ASTANA – PREMIER TECH 00:51
5 JORGENSON Matteo USA MOVISTAR TEAM 01:08
6 BENOOT Tiesj BEL TEAM DSM 01:14
7 HAMILTON Lucas AUS TEAM BIKEEXCHANGE 01:16
8 SANCHEZ Luis Leon ESP ASTANA – PREMIER TECH 01:21
9 LATOUR Pierre FRA TOTAL DIRECT ENERGIE 01:21
10 PARET PEINTRE Aurélien FRA AG2R CITROEN TEAM 01:23

Maximilian Schachmann bestätigt seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung auf der 6. Etappe von Paris-Nizza

Auch heute gab es auf der Strecke von Brignoles nach Biot mehr als 200 km zu bewältigen, allerdings im Vergleich zum Vortage war das Terrain sehr hügelig und wies am Ende noch einen Schlusssteigung auf. Maximilian Schachmann, der gestern mehrere Bonuspunkte im Kampf um die Gesamtwertung sammeln konnte, lag als Zweiter in der Gesamtwertung weiter in aussichtsreicher Position. Das Terrain begünstigte eine Ausreißergruppe und nach 50 km bildete sich die Spitzengruppe des Tages, die alle, bis auf einen Verbleibenden, 20 km vor dem Ziel gestellt wurden. Ein weiterer Fahrer gesellte sich zu dem führenden Solisten, aber dank des erhöhten Tempos im Feld wurden die beiden ein wenig später zurückgeholt. Das Finale war zu hart für die reinen Sprinter, und so wurde die Etappe aus einem reduzierten Sprint entschieden. Auf den letzten 300 m trat P. Roglič an und holte den Sieg. Maximilian Schachmann überquerte die Ziellinie als bestplatzierte BORA – hansgrohe Fahrer auf dem 19 Platz, zeitgleich mit dem Tagessieger. Er bestätigte damit seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung, ehe es morgen auf eine schwierige Bergetappe gehen wird.

Reaktionen im Ziel
„Das war eine harte Etappe und am Ende sehr hektisch. Wir haben versucht zusammenzubleiben und dann vorne mitzufahren, aber ich musste zu oft korrigieren. Im Schlussanstieg konnte ich kein Hinterrad finden und habe noch eine Kurve vermasselt, also war heute nichts mehr zu machen.“ – Maximilian Schachmann
„Unser heutiges Ziel war den zweiten Platz von Max zu verteidigen, und das ist uns sehr gut gelungen. Das zweite Ziel war mit ihm zu versuchen, die Etappe zu gewinnen. Wir wussten, dass es eine Ankunft für Fahrer wie Roglič oder Matthews sein würde. Das hat nicht ganz funktioniert, aber Chapeau an das ganze Team, denn alle haben Max heute gut unterstützt, auf einer Etappe, die richtig hart gefahren wurde. Um alles abzurunden kann man sagen, dass wir heute zwar nichts gewonnen aber auch nichts verloren haben.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Primoz Roglic (Jumbo-Visma) made it clear who held the reins of Paris-Nice on Friday when he outclasseed the peloton in an uphill sprint in Biot to snatch stage 6 and increase his lead ahead of the queen stage at the top of La Colmiane. The Slovenian surged in the last stretch to overpower specialists of such finishes as Christophe Laporte (Cofidis) and Australian Michael Matthews (Bike Exchange). In the overall standings, the two-times Vuelta winner leads title-holder Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe) by 41 seconds and Ion Izagirre (Astan-Premier Tech) by 50 seconds.
Fast start
The real start was given at 11:06 to 147 riders. Maxime Bouet and Anthony Delaplace (Arkea-Samsic), Amund Jansen (Bike Exchange) and Louis Vervaeke (Alpexin-Fenix) did not start. The first attempt took place at kilometre 13, when Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) and Matteo Trentin (UAE) broke clear. Several attempts to join them were quashed and the break was over after 33.5 km as the peloton was speeding at nearly 48 kph and dropping several riders. In the first climb of the day, Cote des Tuilieres (km 52) Anthony Perez (Cofidis) added five points to his KOM tally while a group of six emerged, composed of Perez, Victor Campenaerts (Qhubeka-Assos), Kenny Elissonde (Trek-Segafredo), Alexey Lutsenko (Astana), Jonathan Hivert (B&B Hotels) and Julien El Fares (EF Education-Nippo).

Perez collects points
Perez added three more points to his KOM lead in Cote de Mont-Meaulx (km 67.4) as the lead of the six settled at just under three minutes. As the race was nearing the main ascent of the day, Cote de Cabris, white jersey holder Brandon McNulty, third overall, crashed at the back of the peloton and was forced out of the race. At the top of Cote de Cabris, Perez added 10 points to his polka-dot jersey and five more at Col du Ferrier (km 112.9) to take his tally to 52 points. At that stage, the peloton was four minutes adrift. In the descent, with 60 km to go Perez decided to relax, followed by Julien El Fares and the breakaway group was down to four riders.

Elissonde goes solo
Roglic’s Jumbo-Visma maintained the gap under three minutes as Elissonde was 2:24 behind their leader at the start and could be a threat. Lutsenko punctured with 32 km to go as the bunch increased the pace behind the three remaining escapees. With 25 km left, Elissonde decided to go on his own in the Cote de Roquefort-les-Pins where the second bonus sprint was held. But the chase, led by Cofidis and Deceuninck-Quick Step, gained momentum as the Frenchman was joined by Germany’s Jonas Rutsch (EF Education-Nippo) in the finale. The two maintained a 20-second lead for 10 km and the German kept going on his own until the red flame. The sprint was launched from afar by Frenchman Guillaume Martin (Cofidis), who led out team-mate Laporte into the final stretch. But the stronger man was Roglic, who raised on his pedals to power his way to the line, which he crossed with a scream of jubilation.
@ASO

Tirreno – Adriatico – Etappe 3

Monticiano – Gualdo Tadino – 219 Km

1 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 05:24:18 40,52
2 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 00:00
3 BALLERINI Davide ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
4 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 00:00
5 VAN AVERMAET Greg BEL AG2R CITROEN TEAM 00:00
6 DE BUYST Jasper BEL LOTTO SOUDAL 00:00
7 GARCIA CORTINA Ivan ESP MOVISTAR TEAM 00:00
8 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:00
9 SERRANO RODRIGUEZ Gonzalo ESP MOVISTAR TEAM 00:00
10 HOFSTETTER Hugo FRA ISRAEL START-UP NATION 00:00

Gesamt:
1 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 14:01:47
2 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 00:04
3 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:10
4 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:19
5 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:20
6 STANNARD Robert AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:20
7 ALMEIDA Joao POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:20
8 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 00:20
9 DE BUYST Jasper BEL LOTTO SOUDAL 00:20
10 KONRAD Patrick AUT BORA – HANSGROHE 00:20

Hektisches Finale auf der dritten Etappe bei Tirreno-Adriatico

Auch die dritte Etappe bei Tirreno-Adriatico führte im Finale bergauf, allerdings nicht so anspruchsvoll wie gestern, daher wurde auch ein Massensprint erwartet. Auf den 219 Kilometern von Monticianio nach Gualdo Tadino setzte sich schnell eine Fünf-Mann-Gruppe vom Feld ab, die bis zu zehn Minuten Vorsprung herausfahren konnte. Im Feld kontrolliere abermals Jumbo-Visma das Tempo, wurde aber früh von der Mannschaft von M. Van der Poel unterstützt. Obwohl es einige Windkantensituationen gab, blieb das Feld geschlossen und holte die Ausreißer rund 5 km vor dem Ziel ein. BORA – hansgrohe positionierte sich nun ebenfalls an der Spitze des Feldes, doch durch einen Massensturz 3 km vor dem Ziel wurde das Team auseinandergerissen. Am Ende holte Van der Poel den Etappensieg. Patrick Konrad erreichte im ersten Feld das Ziel als 19. und war damit heute Bester von BORA – hansgrohe. Giovanni Aleotti, der in den Sturz verwickelt war, kam glimpflich davon und konnte das Rennen ohne Probleme fortsetzen.

Reaktionen im Ziel
„Es war wieder ein extrem hektisches Finale und es gab einen großen Sturz. Ich wollte auf Resultat fahren, habe durch den Sturz aber zu viele Positionen verloren. Da war am Ende nicht mehr drin. Aber das Team hat den ganzen Tag wieder gut gearbeitet und nun gilt der ganze Fokus der morgigen Bergetappe.“ – Patrick Konrad

„Eigentlich wollten wir heute in der Gruppe dabei sein, das hat aber nicht geklappt. Das Feld war den ganzen Tag über nervös, weil die Wind und Wetterbedingungen sehr wechselhaft waren. Es gab auch ein paar Kante Situationen und man musste den ganzen Tag über aufmerksam sein. Im Finale haben wir unsere GC Fahrer Patrick und Matteo gut in den letzten Anstieg gebracht, dann hatten wir etwas Pech, als Peter, Daniel und Giovanni in den Sturz verwickelt waren. Es geht allen gut, aber Giovanni hat leider Zeit verloren.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 2

Camaiore – Chiusdino (202 km)

1 Julian ALAPHILIPPE (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 5:01:32
2 Mathieu VAN DER POEL (ALPECIN-FENIX) 0:00:00
3 Wout VAN AERT (JUMBO-VISMA) 0:00:00
4 Tadej POGAČAR (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
5 Alex ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:00
6 Robert STANNARD (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:00
7 João ALMEIDA (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 0:00:00
8 Greg VAN AVERMAET (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:00
9 Tim WELLENS (LOTTO SOUDAL) 0:00:00
10 Giulio CICCONE (TREK – SEGAFREDO) 0:00:00

Gesamtergebnis nach der 2. Etappe

1 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 08:37:35
2 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:04
3 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 00:08
4 SIVAKOV Pavel RUS INEOS GRENADIERS 00:11
5 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:13
6 VENDRAME Andrea ITA AG2R CITROEN TEAM 00:14
7 STANNARD Robert AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:14
8 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:14
9 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:14
10 ARANBURU DEBA Alex ESP ASTANA – PREMIER TECH 00:14

Erste Selektion bei Tirreno – Adriactico

Die heutige zweite Etappe beim Rennen zwischen den Meeren führte die Fahrer von Camaiore über 202 Kilometer nach Chiusdino. Besonders im Finale war die Strecke dabei sehr wellig und durchaus anspruchsvoll mit einer etwa sechs Kilometer langen Steigung zum Ziel, die allerdings nicht allzu steil war. Für BORA – hansgrohe zeigte sich heute Marcus Burghardt in der Gruppe des Tages. Mit fünf Fluchtgefährten setzte sich der Wahlbayer bis zu sechs Minuten vom Feld ab, in dem Jumbo-Visma das Tempo kontrollierte. Nachdem die Gruppe etwa 35 km vor dem Ziel gestellt wurde, kam auf der hügeligen Strecke Unruhe in das Peloton und es folgten einige Attacken. Auch Patrick Konrad war in dieser Phase in einer der Gruppen dabei. Letztlich setzte sich ein starkes Quartett ab, allerdings ebenfalls erfolglos, denn der letzte Ausreißer wurde 200 m vor dem Ziel gestellt und am Ende holte der Weltmeister J. Alaphilippe den Etappensieg aus einem kleinen ersten Feld, in dem BORA – hansgrohe noch mit Konrad, Aleotti, Fabbro und Oss vertreten war. Bestplatzierter des Teams war heute Giovanni Aleotti als 15.
Reaktionen im Ziel
„Eigentlich liegen mir solche Finale, aber heute habe ich einen Fehler gemacht. Ich kam auf den letzten 1000 m fast zu Sturz, weil ich ein Hinterrad tuschierte. Dann war ich einfach zu weit hinten. Aber großen Dank an das Team und besonders Matteo. Wir waren heute im Finale immer gut dabei und alle haben mich sehr gut unterstützt.“ – Patrick Konrad

„Eine harte Etappe heute. Nachdem die Gruppe mit Burgi eingeholt war, ging es in den Bergen ganz schön zur Sache. Es gab einige Attacken und wir hatten Patrick auch einmal vorne dabei, doch dann setzten sich vier Fahrer vom Feld ab. Wir wollten uns dann mit Patrick und Giovanni auf den Sprint konzentrieren. Das hat eigentlich ganz gut geklappt und alle haben gut zusammengearbeitet. Am Ende ist der 15. Rang von Giovanni nicht schlecht, wenn man bedenkt wir hart das Finale war und welche Namen da um den Sieg sprinten. Patrick hatte leider etwas Pech, da kann man nichts machen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 1

Lido di Camaiore – Lido di Camaiore (156 km)

1 Wout VAN AERT (JUMBO-VISMA) 3:36:17
2 Caleb EWAN (LOTTO SOUDAL) 0:00:00
3 Fernando GAVIRIA RENDON (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
4 Andrea VENDRAME (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:00
5 Luka MEZGEC (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:00
6 Tim MERLIER (ALPECIN-FENIX) 0:00:00
7 Alvaro Jose HODEG CHAGUI (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 0:00:00
8 Davide BALLERINI (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 0:00:00
9 Ivan GARCIA CORTINA (MOVISTAR TEAM) 0:00:00
10 Hugo HOFSTETTER (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:00
11 Peter SAGAN (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
12 Max KANTER (TEAM DSM) 0:00:00


Foto: Gerhard Plomitzer

Massensprint entscheidet Auftakt bei Tirreno – Adriatico

Der Auftakt zur Tirreno-Adriatico war diesmal im Unterschied zu den letzten Jahren kein Mannschaftszeitfahren, sondern eine Etappe für die Sprinter im Feld. Rund um Lido di Camaiore führte die 156 km lange Strecke zuerst über welliges Terrain, der zweite Teil war aber durchwegs flach und daher für die Sprinter ideal. Peter Sagan stieg nach seiner Covid-Erkrankung heute in die Saison 2021 ein, hinter seiner Verfassung stand allerdings aufgrund seines Trainingsrückstands ein Fragezeichen. Früh im Rennen setzte sich eine 6-Mann-Gruppe vom Feld ab, stellte aber zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr für die Sprinterteams dar. Etwa 10 km vor dem Ziel waren auch die letzten beiden Ausreißer gestellt und die Sprinterteams formierten sich an der Spitze des Feldes. Auch BORA – hansgrohe brachte nun Peter Sagan in Position. Rund 300m vor dem Ende befand sich Sagan am Hinterrad von C. Ewan, ihm fehlte aber heute auf den letzten Metern noch die Power, um im Sprint um die Spitzenplätze mitzukämpfen. Am Ende landete er auf Rang 11 beim Sieg von W. Van Aert. Dennoch ein geglückter Saisonauftakt für den 3-fachen Weltmeister.
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet, kam es am Ende zum Massensprint. Für mich war das heute das erste Rennen nach einer langen Pause und es ging zuerst einmal darum, den Rennrhythmus zu finden. Das Team hat sehr gut gearbeitet und mich auf der langen Zielgeraden gut aus Problemen rausgehalten. Der letzte Kilometer war ziemlich hektisch und am Ende war ich leider etwas zu weit hinten, um ganz vorne mit zu sprinten.“ – Peter Sagan

„Wir wollten es heute ruhig angehen lassen. Hauptsächlich wollten wir unsere GC Fahrer schützen. Für Peter war es das erste Rennen und wir wollten kein Risiko eingehen und einfach sehen, wie es läuft. Am Ende kam es zum erwarteten Massensprint, nachdem die Fluchtgruppe 10 km vor dem Ziel gestellt war. Wir haben alle unsere Jungs im Feld gehabt und keine Zeit verloren, es war also ein guter Tag für uns.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

Paris – Nice – Etappe 4

Chalon-sur-Saône – Chiroubles (188 km)

1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 4:49:36
2 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:12
3 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:00:12
4 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:00:12
5 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:12
6 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:12
7 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:00:16
8 QUENTIN PACHER (B&B HOTELS P/B KTM) 0:00:16
9 PIERRE LATOUR (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:00:16
10 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:16
11 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:16
12 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:00:16
13 WARREN BARGUIL (TEAM ARKEA – SAMSIC) 0:00:16
14 BRANDON MCNULTY (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:21
15 SERGIO LUIS HENAO (TEAM QHUBEKA ASSOS) 0:00:21

Gesamtwertung
1 PRIMOŽ ROGLIC (JUMBO – VISMA) 13:26:40
2 MAXIMILIAN SCHACHMANN (BORA – HANSGROHE) 0:00:35
3 BRANDON MCNULTY (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:37
4 ALEKSANDR VLASOV (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:41
5 ION IZAGUIRRE INSAUSTI (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:43
6 MATTEO JORGENSON (MOVISTAR TEAM) 0:00:58
7 TIESJ BENOOT (TEAM DSM) 0:01:05
8 LUCAS HAMILTON (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:01:09
9 LUIS LEON SANCHEZ (ASTANA – PREMIER TECH) 0:01:11
10 PIERRE LATOUR (TOTAL DIRECT ENERGIE) 0:01:12
11 AURÉLIEN PARET PEINTRE (AG2R CITROEN TEAM) 0:01:13
12 DAVID GAUDU (GROUPAMA – FDJ) 0:01:15
13 JACK HAIG (BAHRAIN VICTORIOUS) 0:01:15
14 STEVEN KRUIJSWIJK (JUMBO – VISMA) 0:01:20
15 GUILLAUME MARTIN (COFIDIS) 0:01:31

Maximilian Schachmann Zweiter auf der ersten Bergetappe bei Paris – Nizza

Foto: Gerhard Plomitzer

Mit der hügeligen 188 km langen Strecke von Chalon-sur-Saône nach Chiroubles stand heute mit sechs Anstiegen und einer steilen Schlusssteigung die erste Bergetappe auf dem Programm. Titelverteidiger Maximilian Schachmann lag dieses Terrain und der deutsche Fahrer enttäuschte auch nicht. 30 km vor dem Ziel rückte BORA – hansgrohe nach vorne um das Tempo zu verschärfen und in Folge schmolz der Vorsprung der Ausreißer auf rund zwei Minuten. Auf der zweitletzten Steigung des Tages begannen die Positionskämpfe auf den engen, steilen Straßen und die Attacken aus dem Feld ließen die Spitzengruppe zerfallen bis auf einen der Flüchtlinge, der sich noch vorne befand. Die Favoritengruppe um Max hatte sich zu diesem Zeitpunkt auf nur noch 20 Fahrer verkleinert und wenig später griff P. Roglič aus dieser Gruppe an und konnte sich an die Spitze des Renngeschehen setzen. Dahinter formierte sich eine kleinere Verfolgergruppe, in der sich auch Max befand. Dem BORA – hansgrohe Fahrer gelang es sich auf den finalen Metern mit noch zwei anderen Fahrern leicht von der Verfolgergruppe abzusetzen und als Zweiter hinter dem Tagessieger Roglič ins Ziel zu fahren. Nach dieser Etappe ist er nun auch Zweiter in der Gesamtwertung nachdem er 11 Positionen in Gesamtklassement aufgerückt ist.
Reaktionen im Ziel
„Roglič attackierte im optimalen Moment und ich konnte nicht ganz folgen. Ich dachte, die letzten 3 km wären eigentlich steiler gewesen. Vielleicht hat mir das Selbstvertrauen am Ende etwas gefehlt und ich hätte es doch versuchen sollen da mitzuhalten. Aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Roglič hat eine sehr starke Mannschaft um sich hier und es wird schwer sein, aber die Stimmung im Team ist gut und wir werden es natürlich versuchen und auch weiterhin unser Bestes geben.“ – Maximilian Schachmann
„Das war eine Etappe, die uns eigentlich entgegen kam. Es war ein sehr schwerer Weg bis zum Schluss, denn die Spitzengruppe hat gut zusammengearbeitet und das sehr hohe Tempo zermürbte das Feld. Die Mannschaft hat aber super zusammengearbeitet. Für das Finale haben wir damit gerechnet, dass noch eine größere Gruppe um den Sieg kämpfen würde. Roglič war sehr stark heute, und es war ziemlich clever von ihm auf den letzten 3 km zu attackieren, wo keiner mehr mithalten konnte. Aber Lob an Max, dem es gelang auf den zweiten Platz auf der Etappe und in der Gesamtwertung zu fahren. Das ist eine super Platzierung für uns. Die Jungs haben gute Teamarbeit geleistet und letztendlich ist unser Plan aufgegangen, so dass wir zum Schluss um den Etappensieg mitfahren konnten. Mit dem zweiten Platz hinter Roglič, der heute extrem stark war, können wir sehr zufrieden sein.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Primoz Roglic patiently waited for the finale of the winding 4th stage of Paris-Nice in the vineyards of the Beaujolais to surge and win his first stage on the Race to the Sun and take the yellow and white jersey away from Swiss Stefan Bissegger. The Jumbo-Visma team leader attacked in the grueling final climb to Chiroubles, to cross the line with a 12 second lead over what was left of the bunch, led by title-holder Max Schachmann (Bora-Hansgrohe) and Frenchman Guillaume Martin Cofidis. The 3,500 metres elevation on the menu were too heavy for stage 3 winner Bissegger but also for Giro winner Tao Geoghegan Hart (Ineos Grenadier), who crashed out of contention. The two-times Vuelta winner now leads Schachmann by 35 seconds overall, with young American Brandon McNulty (UAE) third 37 seconds adrift.

Six in the lead
157 riders started from Chalon-sur-Saone at 11:20. Dane Soren Kragh Andersen (DSM), who suffers from back problems, and Italy’s Samuele Battistella (Astana) did not start. At kilometre 3, Julien Bernard (Trek-Segafredo) launched the day’s breakaway, followed by Anthony Perez (Cofidis), polka-dot jersey holder Fabien Doubey (Total Direct Energie) and Jose Rojas (Movistar). They were quickly joined by Oliver Naesen (Ag2R-Citroen) and Oscar Riesebeek (Alpecin-Fenix). After seven kilometres, the lead of the six reached a minute. The gap increased steadily to reach 5:30 into the first climb of the day, Cote des Chevres (km 27.6).

Perez topples Doubey
Perez was first at the top, ahead of Bernard and Doubey. The result was exactly the same on Col de la Pistole (km 47.1), on Cote de Croix de Montmain (km 63.1) and on the Rock of Solutré (km 84.7) as Perez ousted Doubey from the top of the KOM classification. The Frenchman stretched his lead on Mont Brouilly, shortly before Doubey, worn out by his efforts, was dropped by the leading group. With 50 km to go in Col de Durbize, as Casper Pedersen (DSM) surged from the bunch to chase behind the break, the peloton lost several riders. Race leader Stefan Bissegger was also seen struggling in the ascent and narrowly saved his scalp.

Bernard goes
The five escapees only retained a minute’s lead as they tackled Mont Brouilly for the second time. The peloton sped up the hill and dropped yellow jersey holder Bissegger and the whole of the sprinters. As the pack was nearing, Bernard decided to go solo and parted with his breakaway companions to reach the top on his own. In the descent, Tao Geoghegan Hart (Ineos Grenadiers) and David Gaudu (Groupama-FDJ) crashed and the Giro winner was definitely dropped by the main bunch while the Frenchman managed to make it back. As the peloton was catching the rest of the breakaway group, Remi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), second overall, attacked in turn, quickly joined by 2009 Paris-Nice winner Luis Leon Sanchez (Astana).

Roglic on his own
In col de Durbize, Cavagna was forced to stop because of a mechanical and Sanchez caught Bernard with 5 km to go. The Frenchman was the first to crack and the Spanish champion was also caught when Primoz Roglic surged in the wheel of Pierre Latour and went on his own. With only the final ascent to Chiroubles left, the Slovenian increased his lead and showed he was a class above the rest.