Archiv der Kategorie: Meisterschaften

Ergebnisse DM 24 Straße in Bad Dürrheim

ELITE Männer 201km

1. 29 10036354974 BRENNER Marco GER Tudor Pro Cycling Team 43,3 km/h 4:37:57
2. 5 10098806507 LIPOWITZ Florian GER BORA – hansgrohe +0:55
3. 17 10036340830 HEIDUK Kim Alexander GER Ineos Grenadiers +2:34
4. 9 10007706228 ZWIEHOFF Ben GER BORA – hansgrohe +2:35

5. 50 10050865568 TEUTENBERG Tim Torn GER Lidl-Trek Development-Team +3:06
6. 4 10008032287 KOCH Jonas GER BORA – hansgrohe +4:57
7. 31 10036430049 MAYRHOFER Marius GER Tudor Pro Cycling Team +4:57
8. 15 10009880038 RUTSCH Jonas GER EF Education – EasyPost +4:57
9. 2 10008669659 DENZ Nico GER BORA – hansgrohe +6:44
10. 8 10008693810 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – hansgrohe +6:44

11. 11 10010977653 HOLLMANN Juri GER Alpecin-Deceuninck +6:44
12. 14 10003204418 GESCHKE Simon GER Cofidis +6:44
13. 18 10010966842 ZIMMERMANN Georg GER Intermarché – Wanty +6:44
14. 3 10064320478 HERZOG Emil GER BORA – hansgrohe +6:44
15. 48 10119863183 BEHRENS Niklas GER Lidl-Trek Development-Team +8:47
16. 28 10009231552 STEIMLE Jannik GER Q36.5 Pro Cycling Team +8:47
17. 19 10005379339 DEGENKOLB John GER Team DSM-Firmenich PostNL +8:47
18. 21 10036351136 ENGELHARDT Felix GER Team Jayco Alula +8:47
19. 85 10036478650 MÜLLER Tobias GER Rad-Net Oßwald +8:50
20. 22 10045463375 WALSCHEID Maximilian Richard GER Team Jayco Alula +8:50

Frauen 134km:

1. 10 10015331236 KOCH Franziska GER Team DSM-Firmenich PostNL Women 36,3 km/h 3:41:17
2. 1 10014049523 LIPPERT Liane GER Movistar Team Women +0:00
3. 4 10108302201 NIEDERMAIER Antonia CANYON // SRAM Racing +0:04

4. 11 10054429714 RIEDMANN Linda GER Team Visma | Lease A Bike Women +1:00
5. 8 10004603137 KASPER Romy GER Human Powered Health +1:28
6. 13 10043842364 LUDWIG Hannah GER Cofidis Women Team +1:28
7. 92 10108351307 LAUBIG Leonie GER Team Primeau Vélo – Groupe Abadie +1:30
8. 7 10016000536 TEUTENBERG Lea Lin GER Ceratizit – WNT Pro Cycling Team +2:05
9. 115 10128772534 KLÖSER Rosa MAAP x ROSE +2:58
10. 14 10009773035 KOPPENBURG Clara GER EF Education – Cannondale +3:01
11. 27 10077531777 BIEBER Helena GER MAXX-Solar ROSE women racing +8:09
12. 34 10055683135 LANTZSCH Selma GER MAXX-Solar ROSE women racing +8:18
13. 17 10126277412 GOLDSCHMIDT Karoline GER LKT-Team +8:20
14. 5 10010169220 BRAUßE Franziska GER Ceratizit – WNT Pro Cycling Team +10:58
15. 36 10094038955 KUNZ Hannah GER UAE Development Team +10:58
16. 87 10009081204 SÜßEMILCH Laura GER Hess Cycling Team +10:58
17. 3 10044369194 CZAPLA Justyna CANYON // SRAM Racing +10:58
18. 91 10036382660 KRAHL Judith GER Carbonbike Giordana by Gen Z +11:04
19. 75 10008681581 LECHNER Corinna GER Wheel Divas Cycling Team +12:21
20. 102 10013846227 VENJAKOB Katharina GER RSV Münster v. 1895 e.V. +12:21

Nationale Meisterschaften: BORA – hansgrohe holt insgesamt 8 Medaillen

Eines der Highlights war an diesem Wochenende ohne Zweifel der Meistertitel für Alexander Hajek in Österreich. Der Youngster konnte sich auf dem schweren Kurs in Oberösterreich durchsetzen und seinen ersten Titel in der Eliteklasse einfahren.

In Deutschland fährt Florian Lipowitz zu Silber und ist damit der bestplatzierte von fünf BORA – hansgrohe Fahrern in den Top 10. Jordi Meeus und Frederik Wandahl landen bei den stark besetzten Rennen in Belgien und Dänemark jeweils auf dem Bronze-Rang. Im Zeitfahren gewinnt Filip Maciejuk Gold in Polen und somit das begehrte Meistertrikot. Seine Teamkollegen Patrick Gamper, Max Schachmann und Ryan Mullen holen bei den Zeitfahrbewerben in Österreich, Deutschland und Irland die Silbermedaille.

Reaktionen im Ziel

Alexander Hajek:


Plomi Foto

Es ist absolut unglaublich! Ich habe nicht wirklich damit gerechnet, den Meistertitel hier zu holen. Es war vom Start weg – wie erwartet – ein sehr schweres Rennen. Ich wusste, dass mit der Kurs entgegen kommen würde, dass es am Ende so gut läuft hätte ich nicht gedacht. Die Beine waren den ganzen Tag über sehr gut, ich konnte Attacken abwehren und die entscheidenden Antritte mitgehen. Am Ende waren wir noch vier Fahrer, ich kannte das Finale und wartete auf den richtigen Moment. Ich freue mich sehr, das Trikot jetzt ein Jahr tragen zu dürfen.

Filip Maciejuk:

Es war ein ziemlich langes Zeitfahren, aber wir hatten eine super Strategie für die Renneinteilung. Ich habe mich an den Plan gehalten und sehr stark gefühlt. Dieses Rennen hatte ich bereits seit Beginn der Saison im Hinterkopf und konnte jetzt mit guter Form hier anreisen. Für mich bedeutet dieser Titel sehr viel – die Farben meines Landes überall auf der Welt zu repräsentieren war immer ein großer Traum.“

Florian Lipowitz:

Am Ende schwingt natürlich etwas Enttäuschung mit. Unser Team ist definitiv mit der Erwartung gestartet, den Titel zu holen. Ich bin mit meiner Leistung und Silber zufrieden. Nachdem ich letzte Woche nochmal krank war, haben wir erst vor zwei Tagen entschieden, dass ich an den Start gehen würde. Es war ein extrem schweres Rennen, wir haben viel versucht und am Ende müssen wir das Ergebnis so akzeptieren. Marco Brenner war stark heute, er hat verdient gewonnen

Frederik Wandahl:

200km Vollgas – das war echt ein harter Renntag. Die Meisterschaft in Dänemark verläuft oft sehr ähnlich. Es gibt viele Attacken, danach läuft alles wieder zusammen, dann wieder Attacken. Auf den letzten 30km wurden ständig Angriffe gefahren. 10km vor dem Ziel habe ich es mit drei Fahrern versucht, wir konnten uns vom Feld lösen und schlussendlich um den Sieg sprinten. Am Ende musste ich mich mit Platz 3 begnügen, die anderen zwei Jungs waren einfach schneller heute. Die Strecke kam mir nicht wirklich entgegen, deshalb bin ich insgesamt zufrieden mit meinem Rennen – auch wenn ich das Trikot natürlich sehr gerne geholt hätte.

Rolf Aldag:

Die Meisterschaften sind jedes Jahr sehr schwere und spezielle Rennen, hier kann immer viel passieren. Unserer Fahrer haben bei den nationalen Titelkämpfen gekämpft und alles gegeben – mit zwei Meistertrikots und insgesamt acht Medaillen müssen wir uns nicht verstecken. Natürlich schmerzt es aber auch, das Trikot des Deutschen Meisters erstmals seit 2020 nicht in unseren Reihen zu haben. Zahlenmäßig waren wir bei der DM zwar überlegen, in der Spitze fehlen uns hier aber die verletzten Fahrer Emanuel Buchmann und Lennard Kämna.

Countdown läuft – noch zwei Wochen bis zur Rad-DM 2024

Elite und Nachwuchs fokussiert – Gastgeber Bad Dürrheim und Donaueschingen gerüstet

Es ist angerichtet: in gut zwei Wochen fällt der Startschuss im Kampf um die Deutschen Meistertrikots 2024. Vom 21. bis zum 23. Juni geht es zum zweiten Mal in Folge für die Straßenfahrer und -Fahrerinnen auf den anspruchsvollen Rundkurs auf der Baar, mit seinen buckeligen Hotspots in Öfingen und Aasen und auf den modifizierten Zeitfahrkurs, dessen neues Teilstück unterhalb des Wartenbergs entlangführt. Das Straßenrennen wurde bekanntlich um einige Höhenmeter entschärft. Die Gastgeber Bad Dürrheim und Donaueschingen, inklusive der organisierenden Sauser Event GmbH, haben optimiert. Nun liegt es an den Radsport-Protagonisten selbst, das Beste daraus zu machen.

Ein Blick auf die nähere und weitere lokale Prominenz:
Der einzige deutsche World Tour-Rennstall BORA-hansgrohe steht unter Druck. Schließlich möchte die Equipe das Siegerleibchen mit den schwarzrotgoldenen Streifen erneut bei der direkt anschließenden Tour de France präsentieren. Das wäre etwas für Nico Denz aus Albbruck bei Waldshut, ein „Local Hero“ vom Südrand des Schwarzwalds. Nach einer Covid-Erkrankung im Februar verlief sein Frühjahr nicht wie geplant. Die Rennkurve nimmt aber Schwung auf. Der 30jährige steht im vorläufigen Aufgebot seines Teams für die „Große Schleife“. „Ich wäre natürlich gerne Deutscher Meister und würde dies gerne auf mich nehmen, wenn das so geplant ist. Wichtig ist zuerst einmal, dass wir das Trikot im Team halten. Ob ich das jetzt bin oder jemand anderes ist im Endeffekt zweitrangig“, bleibt der Deutsche Vizemeister 2023 ruhig.
Der frischgebackene dreifache Papa liebt harte Rennen und erwartet für den Meisterschaftssonntag, „dass es wieder richtig hart ausgefahren wird. Denn aus Erfahrung war die Meisterschaft in den letzten Jahren immer Vollgas, das heißt die Fahrer machen das Rennen.“

Ins gleiche Horn stößt Team-Mate Jonas „Jones“ Koch aus Rottweil, der den Giro d‘Italia in den Beinen hat und in der direkten DM-Vorbereitung die Spannung vom Giro bis zur Meisterschaft halten will. „Öfingen und Aasen sind knackige Anstiege. Die Runde bietet immer noch sehr viel Potential, um das Rennen sehr schwer zu machen. Eine Meisterschaft wird sowieso immer bretthart ausgefahren. Ein Selbstläufer wird es nicht.“ Beide können wegen der kurzen Anfahrt auf viele lautstarke Freunde und die Familie an der Strecke zählen.

Ebenfalls in Heimatfeeling wird Liane „Lilly“ Lippert vom spanischen Team Movistar baden. Die 26jährige aus Friedrichshafen könnte in einem Spalier von Fans, Freunden und Familie zum dritten DM-Straßen-Titel in Folge, und damit zum Hattrick fahren. Sie ist trotz monatelanger Rennpause nach einem Ermüdungsbruch des Oberschenkelhalses im Winter und trotz sehr spätem Einstieg in die Straßensaison, große Favoritin. Die Tour de France-Etappensiegerin 2023 hofft auf eine ähnliche „Hammer-Atmosphäre“ an der Strecke, wie vor einem Jahr. Papa Kurt hat bereits die leicht abwaschbare, farbige Kreide für die visuelle Anfeuerung auf dem Asphalt in der Hand.

Egal, ob Simon Geschke bei seiner letzten Deutschen Meisterschaft, der noch amtierende Deutsche Meister Emanuel Buchmann, Franziska Brauße, Laura Süßemilch, Clara Koppenburg, Lucy Mayrhofer, Bruder Marius, der beim Giro glänzende Georg Steinhauser und viele weitere Athleten und Athletinnen aus dem südlichen Teil Baden-Württembergs: Das gesamte Peleton aus World-Tour -Profis, Pro-Kontinental-, Kontinental-, sowie Bundesligateams und den Amateuren, die eigentlich nur Erfahrung sammeln wollen, wird mit Sicherheit von den Zuschauern frenetisch befeuert werden. Es wird wieder in Hauch Alpe d‘Huez über den Schwarzwald-Baar-Kreis wehen. Ob im Startort Donaueschingen, an den Fan-Hotspots mit Moderation und Kulinarik in Öfingen und Aasen, im Zielort Bad Dürrheim oder entlang der Strecke.

Die Titelkämpfe der Elite der Frauen und Männer auf Straße und gegen die Uhr, sowie die deutsche Einzelzeitfahrmeisterschaft der U23 m/w, werden komplettiert durch die Nachwuchswettbewerbe ab der U15-Klasse bis zu U19. Das ist eine Premiere, der viel Achtung entgegengebracht wird. Günter Schabel, Vizepräsident im Bund Deutscher Radfahrer, erwartet auch bei den Jungs und Mädels spannende Titelkämpfe. Eine neue Titelträgerin wird es bei den Juniorinnen geben. Die Doppelmeisterin 2023, Hannah Kunz, startet inzwischen in der U23 und fährt für das UAE Development Team. Straßen-Vizeweltmeister Paul Fietzke (Team Grenke-Auto Eder) möchte dagegen seinen Titel auf der Straße verteidigen, trotz eines kürzlich im Trainingscamp erlittenen Schlüsselbeinbruchs. „In der U19 männlich wird das Rennen voraussichtlich durch die BDR-Kaderfahrer bestimmt, die in den letzten Wochen viele nationale Einsätze hatten“, prognostiziert der badische Landestrainer Mike Sievers, der mit rund 25-30 Startern (U17m/U19m) aus Baden-Württemberg rechnet.
In der Jugend m/w werden bis zur Rad-DM 2024 noch zwei Rennen der „BDR-Jugendsichtung powered by Müller – Die lila Logistik“ ausgetragen, eine letzte Standortbestimmung. Der Landestrainer der weiblichen Klassen, Kostas Georgiadis, lud seine Mädels zu einem gemeinsamen Streckenabfahren kommendes Wochenende und hat in der U19-Klasse Julia Servay vom RSC Biberach auf der Rechnung. „Sie ist sicher eine Top Favoritin“. Der Baden-Württembergische Radsport Schülertrainer Johannes Kauz ist überzeugt, dass seine Schützlinge Chancen haben, um den Titel mitzufahren. „Die Erfahrung zeigt, dass die Schüler und Schülerinnen, die bei den Landesverbandsmeisterschaften vorn hineinfahren, dann auch national um die Spitze mitfahren können. Das haben wir in den letzten Jahren gesehen haben. Der Trend wird sich fortsetzen.“ Kauz ist froh, dass noch zahlreiche Vereine im Nachwuchs gute Arbeit leisten. „Da kommen immer wieder junge Talente hoch.“

„Rund 1000 Sportlerinnen und Sportler werden wir insgesamt bei der DM am Start haben“, sagt BDR-Mann Schabel. „Und in keiner der insgesamt zwölf Entscheidungen wird es einen Zufallsmeister geben“. Gesucht werden in der Elite die Nachfolger von Liane Lippert (Movistar / Straße Frauen), Mieke Kröger (2024 ohne Profi-Vertrag, TeamRV Teutoburg Brackwede/ Einzelzeitfahren Frauen), Antonia Niedermaier (Canyon – SRAM / Einzelzeitfahren U23-Frauen), Emanuel Buchmann (Bora – hansgrohe / Straße Männer), Nils Politt (jetzt UAE Team Emirates / Einzelzeitfahren Männer) und Moritz Kretschy (22,jetzt Israel Premier Tech Academy / Einzelzeitfahren U23-Männer).
Informationen rund um die Deutsche Meisterschaft erhält man unter www.rad-dm-2024.de. Ein Highlight abseits der Strecke ist der Besuch des ersten Jan Ullrich Cycling Museums im Haus des Gastes im Zielort Bad Dürrheim.
Für die lokale Presse:
Der benachbarte RC 1886 Villingin geht mit drei Akteuren an den Start. So die junge Eliane Rupp (Elite Frauen), die sich überhaupt nichts vorgenommen hat. „Wenn man die Möglichkeit vor Ort hat, kann man die Erfahrung mitnehmen, es sich anschauen und einfach hoffen, nicht in der ersten Runde abgehängt zu werden.“ So geht es auch der routinierten Jeannine Menia aus Furtwangen. Die ehemalige Bundesligafahrerin konnte krankheitsbedingt nie an einer Straßen-DM teilnehmen, holt das jetzt quasi als „Ruheständlerin“ nach und nutzt die DM als gutes „Training“ für die „UCI Cycling World Championships Gran Fondo“ (Jedermann/Lizenz) in Dänemark Ende August.
Mit ihrem Jugendfahrer Silas Wildgruber haben die Villinger einen waschechten Lokalmatador in ihren Reihen. Da in Bad Dürrheim erstmals überhaupt nationale Nachwuchsmeisterschaften von U15 bis U19 an einem Ort und zum gleichen Zeitpunkt mit der Elite stattfinden, kann der 15jährige vor der Haustüre Premiere feiern. Der Sohn des ehemaligen Wild Wings Eishockeyprofis Benjamin Wildgruber, der nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten wollte, ist erst seit dieser Saison im Besitz einer BDR-Lizenz. Nach einem Crash im ersten Lizenzrennen und anschließender Verletzungspause belohnte er sich mit einem Podestplatz im regionalen Interstuhl-Cup. Natürlich kennt er den DM-Kurs, fährt gern bergig, liebt es auch flach, also alles, was das heimische Terrain zu bieten hat. Mathieu van der Poel und Remco Evenepol sind die Vorbilder für den Realschüler. Deren Weg würde er gerne einschlagen. Zunächst muss er sich aber gegen seine bereits doch erfahrene Konkurrenz behaupten. Ein Tipp von World Tour-Profi Jonas Koch für die DM: „Locker bleiben, sich gut verpflegen und auf jeden Fall versuchen, das mehr oder weniger Heimrennen bestmöglich zu genießen.“
RAD DM 2024 | Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Entschärft, aber charakterstark – der DM-Kurs für die Chancengleichheit im Peloton – deutsches Straßen-Olympia-Team wird präsentiert

Die Sprinter und Sprinterinnen können aufatmen. Die Streckenprofile der Deutsche Straßenmeisterschaften 2024, die vom 21. bis 23.Juni 2024 und damit zum zweiten Mal in Folge in Bad Dürrheim und Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) stattfinden werden, sind mittlerweile ‚on‘ und belegen, was die Verantwortlichen prophezeit haben. Der berüchtigte Kurs auf der Baar ist teilweise entschärft, der Spannung tut dies aber keinen Abbruch. „Das Rennen wird nicht an Charakter verlieren. Im Gegenteil, es bleibt hinten heraus offener als im Vorjahr, was aus Sicht der Fahrer und Zuschauer das Ganze auch spannender macht“, ist sich Jan Hugger, Kontinentalfahrer aus dem benachbarten Villingen-Schwenningen sicher. „Es ist ein bisschen flacher, man spart sich ein paar Höhenmeter und die hektischen Passagen in Aasen sind auch passé. Der Grundcharakter bleibt aber bestehen. Zu Beginn wird es sicherlich wieder ein Ausscheidungsfahren, aber hinten heraus nicht mehr ganz so extrem“, erwartet der 25-Jährige.

Tatsächlich strichen die Kursplaner in der routinierten Sauser Event GmbH sowohl für die Elite Männer als auch für die Frauen einige Höhenmeter. „Es wird nicht mehr ganz so schwer und technisch sein wie im letzten Jahr, aber immer noch selektiv“, erklärt auch Mit-Organisator Leon Sauser. Damit sollen die Rennen über mehrere Runden länger offenbleiben und sich so mehr Chancen für alle Fahrer und Fahrerinnen, bzw. Teams bieten. So wird am vorletzten Juniwochenende nicht mehr in jeder Runde über Öfingen mit seiner bis zu 15-Prozent steilen „Mauer“ gefahren werden. Im zweiten Hotspot Aasen wurde die Strecke ebenfalls vereinfacht. „Es gibt keine „Achterbahn“ mehr, sondern es wird fast schon klassisch durchgefahren, wie damals bei der DM 2001. Der Kurs verläuft in Aasen von Heidenhofen herkommend runter ins Dorf und den bekannten Anstieg über die Hegistraße wieder hoch“, freut sich Leon Sauser auf das Mini-Revival.
Der Zeitfahrkurs am Freitag führt über 30,6 Kilometern und 240 Höhenmetern ab dem Donaueschinger Rathausplatz bis zum Ziel in die Bad Dürrheimer Salinenstraße. Den Ritt gegen die Uhr bestreiten am Freitag (erster Start 12.30 Uhr) die beiden U23-Klassen (m/w), sowie die Elite-Frauen und – Männer. Bis 19.00 Uhr dürfte feststehen, wer auf Antonia Niedermaier (U23) und Mieke Kröger (Elite), sowie auf Moritz Kretschy (U23) und Nils Politt (Elite) folgen wird.

Am Samstag feiert dann der deutsche Radsport Premiere, wenn erstmals auch Nachwuchsfahrer und -Fahrerinnen des Bund Deutscher Radsportler am gleichen DM-Ort wie die „Großen“ am Start stehen. Der zweite DM-Tag gehört zwar im Allgemeinen den weiblichen Starterinnen, aber neben dem Straßenrennen der Frauen über 134,2 Kilometer und 1.760 Höhenmeter (Fahrerinnenvorstellung ab 10:00 Uhr), bei dem die noch amtierende deutsche Meisterin Liane Lippert ein Wörtchen mitreden will, startet auch das Feld der Juniorinnen, sowie das der männlichen Jugend U17 von Donaueschingen aus. Beide Nachwuchsklassen vergeben ihre neuen DM-Leibchen nach einem Ritt über 76,7 Kilometer mit je 990 Höhenmetern. Das 57,5 Kilometer lange Rennen der Jugendfahrerinnen wird dagegen am Samstagnachmittag in der Bad Dürrheimer Salinenstraße angeschossen. Dort findet tags drauf auch der Start der U15 Klassen (m/w) für die nationale Schülermeisterschaft über 32,2 Kilometer und 420 Höhenmeter statt (ab 9:15 Uhr).

Für Juniorinnen-Bundestrainer Lucas Schädlich ist es eine „Leuchtturmveranstaltung: „Für den Nachwuchs ist es etwas ganz Besonderes mit dabei zu sein.“ Günter Schabel, Vize-Präsident im Bund Deutscher Radfahrer, nannte die Veranstaltung bereits „ein zukunftsweisendes Konzept. Wir werden, alle Klassen umfassend, insgesamt rund 1000 Sportlerinnen und Sportler am Start haben.“
Klar, dass auch diesmal die Organisatoren an beiden Straßen-Wettkampftagen die coolen Fan-Hotspots mit Liveübertragung und Bewirtung am Samstag und Sonntag in Aasen an der Bergwertung und in Öfingen mit „belgischem Feierflair“ eingeplant haben.
Zwei ganz besondere Schmankerl warten aber auch auf der Sieger-Bühne in Bad Dürrheim auf die Radsportfans. Hier werden am Samstag ab 16.45 mit Nico Denz und Ricarda Bauernfeind der deutsche Radsportler und die deutsche Radsportlerin des Jahres 2023 offiziell geehrt, aber auch das deutsche Radsport-Olympia-Team (Straße) für Paris 2024 präsentiert.
Weitere Informationen finden sich unter www.rad-dm-2024.de und auf der Instagram Seite @rad_dem_2024.
Vielen Dank und sportliche Grüße!
RAD DM 2024 | Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Cyclocross Radteam Heizomat powered by Kloster Kitchen feiert Erfolge bei den Deutschen und Schweizer Meisterschaften

Radevormwald – Am vergangenen Wochenende fand in Radevormwald (NRW) der nationale Saisonhöhepunkt des Cyclocross Radteams Heizomat powered by Kloster Kitchen statt – die Deutschen Meisterschaften im Cyclocross. Unter anspruchsvollen Bedingungen, geprägt von Schnee und Eis auf der Strecke und Minusgraden, zeigten die Fahrer sehr gute Leistungen.

In der U23-Kategorie der Herren verteidigte Hannes Degenkolb souverän seinen deutschen Meistertitel, den er sich mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg sicherte.


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Degenkolb zeigte eine fehlerfreie Leistung, indem er die Konkurrenz weit hinter sich ließ und triumphal die Ziellinie überquerte. Sein Teamkollege Fabian Eder komplettierte das Erfolgserlebnis und sicherte sich den zweiten Platz in dieser hart umkämpften Kategorie.

In der Elite Kategorie der Frauen startete die deutsche Meisterin Judith Krahl vielversprechend mit dem besten Start und hatte sich schon nach wenigen Metern einen Vorsprung erarbeitet, der nach der ersten Runde auf über 20 Sekunden angewachsen war. Trotz einer starken Leistung konnte Krahl ihren Meistertitel nicht verteidigen, wurde in der dritten Runde von der ehemaligen deutschen Meisterin Elisabeth Brandau gestellt und landete schließlich abgeschlagen auf dem zweiten Platz.

Im Männer-Elite-Rennen erkämpfte sich Lukas Herrmann überraschend den dritten Platz. Trotz eines Defekts in der ersten Runde zeigte er eine beherzte Aufholjagd und fuhr lange Zeit auf dem zweiten Platz. In einem dramatischen Finish musste er sich auf den letzten Metern Alex Bregenzer (RV Viktoria Wombach) geschlagen geben. Herrmann, der eine von Krankheiten geprägte Saison hinter sich hat, konnte damit trotz widriger Umstände eine starke Leistung abliefern. Platz eins belegte der mehrmalige deutsche Meister Marcel Meisen (Stevens Racing Team).

Ein weiterer Deutscher Meistertitel ging an das 16-jährige Talent Benedikt Benz in der U19-Klasse.
In einem packenden Rennen setzte er sich vor Max Oertzen (Herrmann Radteam) und Pepe Albrecht (RSV 54 Venusberg) durch. Bereits in der ersten Runde formierte sich das Führungstrio, doch in der zweiten Runde verlor Albrecht den Anschluss. In einem spannenden Duell um den Meistertitel beschleunigte Benz in der Schlussrunde und sicherte sich mit acht Sekunden Vorsprung den Titel.

Auch bei den parallel in der Schweiz stattfindenden Schweizer Meisterschaften lieferte das Heizomat Radteam powered by Kloster Kitchen ab. Timon Rüegg sicherte sich seinen dritten Meistertitel in der Elite. Im U23-Rennen erkämpften Lars Sommer und Finn Treudler die Plätze zwei und drei. Nach einer technischen Panne, bei der Lars Sommer sein Rad eine halbe Runde zum Depot tragen musste, startete er eine beeindruckende Aufholjagd und eroberte vom zehnten Platz aus die zweite Position.

Teamleiter Stefan Herrmann ist mit den Ergebnissen des Wochenendes mehr als zufrieden. „Zwei Deutsche Meistertitel, ein Schweizer Meistertitel und alle Fahrer auf dem Siegerpodest. Was will man mehr?“, freut sich Herrmann.

Das Team hat sich intensiv auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet, indem es in den vergangenen Wochen in den Benelux-Ländern, dem Mekka des Cyclocross, trainierte. Vor Weihnachten bezog das Team ein eigens angemietetes Teamhaus in Belgien und absolvierte von dort aus die anspruchsvollen Wettkämpfe in der Region, darunter renommierte Cross-Events und UCI-Rennen. Diese intensive Vorbereitung diente als ideale Grundlage für die Deutsche Meisterschaften.

PRESSEKONTAKT: Lydia Bänsch

Tel. 01522 2706886 | presse@heizomat-radteam.de | https://www.heizomat.de/heizomat-radteam https://www.instagram.com/heizomat_kloster_kitchen | https://www.facebook.com/heizomat.kloster.kitchen

2024 steigt abermals die RAD DM in Bad Dürrheim und Donaueschingen

Es ist eine Wertschätzung für die Region und deren Radsport-Engagement: Zum zweiten Mal in Folge richten Bad Dürrheim und Donaueschingen die Deutsche Straßen-Meisterschaften der Elite aus. Vom 21. bis 23. Juni 2024 wird die Baar erneut zum Straßen-Radsport-Mekka der Nation. Mit einer Premiere: Auch die Nachwuchsklassen der U15, U17 und U19 reisen an und werden parallel zur Elite um ihre begehrten Leibchen fahren.
Nach dem Erfolg im Juni diesen Jahres und nach der breiten und positiven Resonanz, vergab der Bund Deutscher Radfahrer e.V. die RAD DM erneut an die beiden Städte im Schwarzwald-Baar-Kreis und legte sie damit in die organisatorischen Hände der routinierten Sauser Event GmbH.

Bereits 2023 hatten die anspruchsvollen DM-Elite-Straßenrennen bei besten Bedingungen, sowie die spannenden Wettbewerbe der Elite-Frauen und Männer, samt der U23-Klassen weiblich und männlich im Kampf gegen die Uhr, für das Highlight im Veranstaltungs-Kalender 2023 gesorgt. Die Begeisterung der Fans an der Strecke des raffinierten Rundkurs, dies vor allem an den Anstiegen von Öfingen und Aasen, bescherte den Fahrerinnen und Fahrern einen Hauch von Alpe D‘Huez und wirkte lange nach.

„Die Wertschöpfung der RAD DM 2023 für die Region belief sich auf mehrere hunderttausend Euro“, so Organisator Rik Sauser beim Flashback mit der finanziellen Endabrechnung. Die Logiernächte aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen samt Offiziellen am letzten Juniwochenende addiert er auf knapp 1.500, ohne Berücksichtigung weiterer Übernachtungen durch Zuschauer und Besucher.
2024 geht man noch einen Schritt weiter. Verteilt auf Samstag und Sonntag starten auch die Jungs und Mädels der Nachwuchsklassen der U15 bis U19, die bislang ihre nationalen Wettbewerbe an einem eigenen Ort austrugen, jetzt aber in den Genuss einer Mega-Meisterschaft kommen.

„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, sagte sich die Sauser-Crew, als man dem Bund Deutscher Radfahrer den Vorschlag einer gemeinsamen Meisterschaft für Elite und Nachwuchs unterbreitete. Mit einem ausgeklügelten Zeitplan sollte dies klappen. Zudem greife man auf die Erfahrungswerte aus diesem Jahr aber auch aus weiteren Events zurück. Bereits 2001 trug Bad Dürrheim gemeinsam mit Donaueschingen eine Deutsche Straßenmeisterschaft aus und hat seit über zwei Jahrzehnten Routine und Erfahrung durch den „RiderMan“ mit vollständig gesperrten Rennstrecken.

Der knifflige und anspruchsvolle Rundkurs von 2023 wird für die kommende DM angepasst, um nicht zu sagen leicht entschärft. Damit kommt man nicht nur dem Nachwuchs entgegen, sondern ändert auch den sportlichen Charakter der anderen Wettbewerbe. Es werden weniger Höhenmeter und damit auch insgesamt etwas „leichter“ sein“, kommt Strecken-Planer Sauser nun den Sprintern etwas entgegen.

Der zweifache Giro-Etappensieger und Deutsche Vizemeister 2023 Nico Denz vom Team BORA hansgrohe aus Albbruck, zeigt sich motiviert und mochte die letzte DM: „Das war für mich eine Wahnsinns-Erfahrung in der Heimat eine Deutsche Meisterschaft fahren zu dürfen. Viele Freunde und Bekannte haben den kurzen Weg auf sich genommen und mich am Straßenrand angefeuert. Jetzt freue ich mich natürlich, dass ich nächstes Jahr nochmals die Chance bekomme, in der Heimat um den Titel zu kämpfen. Ich stand 2023 auf dem Podium und konnte mich nicht beschweren.“

Vom 21. bis 23.Juni 2024 werden also auf einer modifizierten DM-Strecke die Nachfolger von Emanuel Buchmann (Elite/Straße/BORA hansgrohe), Liane Lippert (Elite/Straße/ Movistar), Nils Politt (Elite/Einzelzeitfahren/ BORA hansgrohe), Mieke Kröger (Elite/ Einzelzeitfahren/ Human Powered Health), Moritz Kretschy (U23/ Einzelzeitfahren/Rad-Net-Oßwald) und Antonia Niedermaier (U23/ Einzelzeitfahren/U23) gesucht. Parallel dazu kürt der Nachwuchs am Samstag und Sonntag seine nationalen Straßenmeister.

Donaueschingen bleibt an allen Tagen Startort. Bad Dürrheim hat den Zielbogen gespannt. „Aber auch hier wird es im Detail noch Anpassungen und Veränderungen geben“, basteln die Verantwortlichen an weiteren Modulen. Man habe aus der sportlich erfolgreichen Rad DM 2023 dazugelernt und plant Verbesserungen, wie weitere Querungsmöglichkeiten für die Anwohner, intensive Instruktionen an Ordner, aber auch eine zeitlich frühe Informationspolitik. All dies soll für einen guten und reibungslosen Umgang und Ablauf sorgen.

Anwesend bei der Auftakt Pressekonferenz zur Rad DM 2024 waren:
In Präsenz vor Ort:
# Erik Pauly, Oberbürgermeister Stadt Donaueschingen
# Jonathan Berggötz, Bürgermeister Stadt Bad Dürrheim
# Andreas Haller, Amtsleiter Tourismus & Marketing Stadt Donaueschingen
# Markus Spettel, Geschäftsführer Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim
# Günter Schabel, Vizepräsident Leistungssport des Bund Deutscher Radfahrer e.V.
# Rik Sauser, Geschäftsführer Sauser Event GmbH
# Jan Hugger, Lokalmatador und Radprofi Team Lotto Kernhaus

Online per Videostream:
# Rudolf Scharping, Präsident Bund Deutscher Radfahrer e.V
# Romy Kasper, 3. Platz Deutsche Meisterschaften Straße 2023
# Nico Denz, Radprofi Team BORA-hansgrohe, 2-facher Giro d’Italia Etappensieger 2023 und Deutscher Vizemeister Straße 2023
# Paul Fitzke, Team Auto Eder, Junioren Vizeweltmeister Straße 2023 und Deutscher Meister Straße 2023
# André Greipel, 22 Etappensiege bei Grand Tour Rennen und seit 2023 Teamchef der Elite Männer Nationalmannschaft
Vielen Dank und sportliche Grüße!
RAD DM 2024 | Sauser Event GmbH | www.rad-dm-2024.deKai Sauser

Straßen-DM 2024 wie 2023 in Bad Dürrheim und Donaueschingen

Die Deutschen Straßenmeisterschaften der Elite werden in 2024 vom 21. bis 23. Juni erneut in Bad Dürrheim und Donaueschingen ausgetragen werden.
Dies hat die Sauser Event GmbH als Veranstalter am Mittwoch via Pressemitteilung mitgeteilt.
Weitere Einzelheiten zu Strecken, Zeitplan sowie Rennklassen sollen auf einer Pressekonferenz am 8. Dezember öffentlich gemacht werden.

RC Herpersdorf Stadtparkrennen Schwabach 3.10.23 – Bayr. Kriteriumsmeisterschaft und inoffizielle DM Kriterium Frauen

Leider konnte ich in 2023 durch einen vorherigen Termin nur das Frauen und das ELITE Rennen mit meiner Kamera beobachten, alle Fotos im Artikel von Plomi.
Im übersichtlichen Feld der Damen wurde neben der BM erstmals eine inoffizielle DM Kriterium ausgefahren und hier erwies sich Romy Kasper (Soudal-Quickstep) als absolut stärkste Fahrerin, sie fuhr fast das ganze Rennen solo an der Spitze und stand mehrmals kurz vor der Überrundung des Restfeldes. Bayerische Meisterin wurde mit 2min 30 Sekunden Rückstand Lena Gömmel vom ausrichtenden RC Herpersdorf. Schade, dass sich die Beteiligung auf diesem schönen Rundkurs in Grenzen hielt.


Romy Kasper


Lena Gömmel


Feld der Damen

Das Hauptrennen der ELITE Männer wurde wie gewohnt sehr flott ausgefahren, die Akteure bewältigten die 60km in 1h20min, also einem Schnitt von 45km/h, obwohl ein kräftiger Wind blies und während der letzten beiden Runden dann auch noch heftiger Regen einsetzte.
Wie erwartet war der RSC Kempten die dominierende Mannschaft, deren Übermacht auch die zahlreichen Akteure von 54×11, Storck und Valeo aus Regensburg anerkennen mussten.
Es siegte mit Hilfe seiner starken Mannschaft schließlich der Deutsche Meister Kriterium Dario Rapps vor Jonas Schmeisser und Jaro Bräuning, alle RSC Kempten.


Dario Rapps


Paul Keller vor Jonas Schmeisser

Diashow der Rennen 2021 bis 2023:

WM 2023 Glasgow Straße ELITE 271km

1 VAN DER POEL Mathieu NED Netherlands 06:07:27
2 VAN AERT Wout BEL Belgium 01:37
3 POGACAR Tadej SLO Slovenia 01:45
4 PEDERSEN Mads DEN Denmark 01:45
5 KÜNG Stefan SUI Switzerland 03:48
6 STUYVEN Jasper BEL Belgium 03:48
7 DINHAM Matthew AUS Australia 03:48
8 SKUJINS Toms LAT Latvia 03:48
9 BENOOT Tiesj BEL Belgium 03:48
10 BETTIOL Alberto ITA Italy 04:03
11 POWLESS Neilson USA USA 04:20
12 VAN BAARLE Dylan NED Netherlands 04:24
13 SCHMID Mauro SUI Switzerland 05:50
14 SKJELMOSE Mattias DEN Denmark 06:22
15 MADOUAS Valentin FRA France 07:53
16 DEGENKOLB John GER Germany 08:30
17 TILLER Rasmus NOR Norway 08:30
18 DOULL Owain GBR Great Britain 08:30
19 ARANBURU Alex SPA Spain 08:30
20 VERMAERKE Kevin USA USA 08:30
21 CLARKE Simon AUS Australia 08:30
22 GAMPER Patrick AUT Austria 08:30
23 NEILANDS Krists LAT Latvia 08:30
24 KELEMEN Pavel CZE Czech Republic 10:01
25 EVENEPOEL Remco BEL Belgium 10:10

WM 2023 Glasgow Straße Junioren + Juniorinnen

127km Junioren:

1 PHILIPSEN Albert Withen DEN Denmark 03:06:26
2 FIETZKE Paul GER Germany 01:19
3 ØRN-KRISTOFF Felix NOR Norway 01:19
4 SIERRA Juan David ITA Italy 01:24
5 STORM Theodor DEN Denmark 01:29
6 NORDHAGEN Jørgen NOR Norway 01:43
7 DE SCHUYTENEER Steffen BEL Belgium 02:57
8 GRINDLEY Sebastian GBR Great Britain 02:59
9 ERŽEN Žak SLO Slovenia 03:01
10 CHAMBERLAIN Oscar AUS Australia 03:01
11 REMIJN Senna NED Netherlands 03:01
12 KRÁL Kryštof CZE Czech Republic 03:01
13 INGEBRIGTSEN Storm NOR Norway 03:01
14 SENTJENS Sente BEL Belgium 03:01
15 HAUGLAND Kasper NOR Norway 03:01
16 CLEMMENSEN Theodor August DEN Denmark 03:01
17 HOLMES Wil AUS Australia 03:01
18 TIJSSEN Viego NED Netherlands 03:01
19 GRIMSTAD UGLEHUS Mikal NOR Norway 03:01
20 GRISEL Matys FRA France 03:01

70km Juniorinnen:

1 BEGO Julie FRA France 01:54:53
2 FERGUSON Cat GBR Great Britain 00:09
3 MOORS Fleur BEL Belgium 00:09
4 VENTURELLI Federica ITA Italy 00:09
5 WOLFF Imogen GBR Great Britain 00:12
6 RYO Titia FRA France 00:12
7 GERY Célia FRA France 00:12
8 HOLMGREN Isabella CAN Canada 00:15
9 COUPLAND Mackenzie AUS Australia 00:15
10 VAN SINAEY Xaydee BEL Belgium 00:17
11 ROUSSEL Elyne FRA France 00:17
12 CHLADONOVA Viktoria SVK Slovakia 00:17
13 ROBERTS Awen GBR Great Britain 00:20
14 GREVE Alberte DEN Denmark 01:08
15 LLOYD Carys GBR Great Britain 02:36
16 SHARP Izzy GBR Great Britain 02:45
17 KUNZ Hannah GER Germany 02:45
18 PIFFER Sara ITA Italy 02:45
19 APPLETON Talia AUS Australia 02:45
20 HUYS Tabea AUT Austria 02:45

16.7.23 RC Herpersdorf : Bayr. Meisterschaft Einzelzeitfahren in Leerstetten

Diashow:
Plomi Fotos

Plomi Fotos:

Plomi Fotos

Artikel von Nextlevelracing:
https://www.nextlevelracing.team/articles/bayerische-meisterschaft-einzelzeitfahren-2023

Distanz (km): 16
Höhenmeter: 66
Dauer: 19:41
Autor/in: Christoph Meier

Am Sonntag, 16.07.23, stand mit dem Zeitfahren in Leerstetten des RC–Herpersdorf die bayerische Meisterschaft im Einzelzeitfahren an. Von Next Level Racing starteten Dani (Elite), Christoph (Amateur), Andi (Amateur) und Harry (Masters 2).

Bereits um 8Uhr machten sich alle auf den Weg in die Nähe von Roth, der frühe Vogel und so….Einen morgendlichen Regenschauer durften wir bei der Anreise noch miterleben, aber die Hoffnung auf eine schnell abtrocknende Strecke war durch die angekündigten 27°C dennoch gegeben. Vorort angekommen holten wir uns die Startnummern und Transponder ab was, ungleich zu den vergangenen Jahren, sehr lange dauerte. Vermutlich eine Folge der deutlich höheren Teilnehmeranzahl im Rahmen der bayerischen Meisterschaft. Nach 45min waren die Radsport-Lizenzen gegen Startnummern eingetauscht.
Zu diesem Zeitpunkt war Harry bereits beim Warmfahren da er mit Startzeit 11:04Uhr der erste Starter von Next Level Racing war. Also noch kurz die Transponder festgemacht, die Nummer ins Trikot geschoben und schon war Harry am Start und hat die 15.6km in 21:25,69 Minuten mit einem Stundenmittel von 43,7km/h bewältigt, was zu einem 9. Platz in der Masters 2 bayerischen Meisterschaft reichte.

Als nächster Starter war Andi an der Reihe und konnte, nach Sturz beim Gravelrennen am Vortag, noch Durchschnittsgeschwindigkeit von 44km/h erreichen und kam somit mit 21:17,31 auf einen 16. Platz bei den Amateuren.
Christoph hatte um 12:54Uhr Start und kam mit großen Erwartungen zum Rennen, vor allem als bekannt wurde das Amateure und Elite getrennt gewertet wurden. Der Pacing Plan wurde bereits Tage zuvor ausgearbeitet, geteilt und diskutiert. Wind spielt auf dieser Strecke eine eher untergeordnete Rolle da sie zum Großteil durch den Wald führt. Daher galt es nur dem leicht welligen Terrain zu trotzen. Das heißt bei den leicht ansteigenden Abschnitten etwas investieren und bei den leicht abfallenden Abschnitten eine gute Position zu halten und nicht zu viel rauszunehmen. Und nicht um die Kurven eiern…hier wäre das ein oder andere Schnupper-Kriterium vielleicht ganz gut 😉. Das selbstgesteckte Ziel von „keine 2 vorne dran“ hat Christoph um wenige Sekunden verfehlt mit einer Zeit von 20:01,79. Trotzdem reichte es mit einem Stundenmittel von 46,7km/h für einen vierten Rang bei den Amateuren. Bei Christoph ist vor allem der Vergleich zum letzten Jahr sehr positiv zu sehen. Er verbesserte sich auf dem gleichen Kurs bei vergleichbaren Bedingungen um 46s infolge von bester Material und Positions-Beratung durch unseren Next Level Bikeshop und Aerofitting. Und er hat auch bissl mehr Leistung aufs Pedal gebracht :).

Dani startete bei den Elite Fahrern und somit als einer der letzten. Ungleich zur Deutschen Meisterschaft wurde sein Specialized Sattel diesmal nicht bemängelt und er durfte ohne Umbau des Rades starten. Mit einer Zeit von 19:42,79 verpasst er leider um 1 Sekunde das Podium in der Elite Klasse und wird mit 47,5km/h undankbarer vierter.
Zu unserer Verwunderung wurden nicht nur die Elite und Amateur Rennen separat gewertet – was durchaus gängig ist, sondern auch die Bayerische Meisterschaft. Da der drittplatzierte bei den Amateuren, Marcus Baranski, aus Hamburg kommt und keine bayerische Lizenz besitzt durfte Christoph bei der Siegerehrung der „Bayerischen Amateur Zeitfahrmeisterschaft“ (nennt man das so?) noch aufs Stockerl nachrücken. An dieser Stelle noch herzlichen Glückwunsch zur Tagesbestzeit mit fantastischen 49.3km/h an Holger Wanke von „TSV Gaimersheim 1908 e.V.“ und Ken Tiltmann der „RC Die Schwalben 1894 München“ zur Titelverteidigung. Hört sich komisch an, Tagesbestzeit von Holger und Titelverteidigung von Ken? War es auch…grandios gefahren sind sie beide…und wir auch nicht schlecht ;).