Archiv der Kategorie: Meisterschaften

Zwei Deutsche Meistertitel für Team Schamel p/b Kloster Kitchen im brandenburgischen Luckenwalde

Tömke und Krahl verteidigen Ihre Meistertitel erfolgreich – Barnes holt in England die Bronzemedaille

Am zweiten Januarwochenende wurden die Deutschen Cross-Meisterschaften der Saison 2021/22 im brandenburgischen Luckenwalde ausgetragen. Der Ausrichter, das Rad-Team Seidel hatte die Veranstaltung bestens organisiert.
Die Vorbereitung auf die Titelkämpfe wurden im Ausland absolviert. Im belgischen Lichtaart hatte sich das Team für mehrere Wochen ein uriges Teamhaus angemietet.
So fanden um die Weihnachtsfeiertage herum, sowie an den ersten beiden Neujahrstagen weltklassebesetzte Rennen in der Region rund um Flandern statt.
Während in Belgien und Holland keine Zuschauer zugelassen waren, fanden sich in Luckenwalde mehrere hunderte Cross-Fans im weitläufigen Veranstaltungsgelände rund um die Fläming Therme ein, dies sorgte für eine gute Stimmung im Fahrerfeld.

Der 2,8km lange und vor allem kurvige Rundkurs verlangte den Teilnehmern alles ab. Mit einer 40 Meter langen Sandpassage, sowie Treppenpassagen und kurzen Auf- und Abfahrten mit Laufpassagen im Wechsel musste man zu jeder Zeit konzentriert bleiben, um sich keinen Defekt einzufahren oder unglücklich zu stürzen.
Wohl eines der beliebten Zuschauerspots waren die Sandhügel, die sich an der „Sky-Bar“ befunden haben. Hier wurden die Sportler von eingefleischten Crossfans mit alten Radfelgen, sowie Stimmungsmusik bestens angefeuert.
Die Mission Titelverteidigung gelang Pascal Tömke im U23 Rennen. Frühzeitig setzte er sich mit seinem Teamkollegen Lukas Herrmann von den Konkurrenten ab. Herrmann, der das Tempo an der Spitze vorgab, hatte jedoch am Ende mit dem Kampf der Medaillen nichts mehr zu tun. In der vorletzten Runde musste er das Rennen aufgrund eines Sturzes vorzeitig beenden. Herrmann verletzte sich an der Schulter, ob die Saison für ihn schon abgeschlossen ist – ist derzeit noch nicht bekannt.
Tömke, der bereits im Oktober, des vergangenen Jahres den DM-Titel in Kehl holte, verteidigte seinen Titel souverän. Am Ende hatte er 22 Sekunden Vorsprung im Ziel, vor dem dritten Schamel-Fahrer Fabian Eder. Dies war die Überraschung des Tages, so wurde der 18-jährige gleich in seinem ersten U23-Jahr Deutscher Vizemeister.
„Die Titelverteidigung bedeutet mir viel es ist schön den Titel gleich bei der nächsten Deutschen Meisterschaft wieder einfahren zu können und somit zweimal Meister in der U23 gewesen zu sein.
Mein Ziel ist es nächstes Jahr bei der Elite auf dem Podium zu stehen“, teilte Pascal nach der erfolgreichen Titelverteidigung mit.

Auch Judith Krahl (U23w) konnte Ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen, besser gesagt: Es war bereits der dritte Titel in Folge – Hattrick! Relativ frühzeitig ging eine größere Lücke zu Ihren Konkurrentinnen auf und fuhr mit über einer Minute Vorsprung auf die oberste Stufe des Podiums!

Photo: Gerhard Plomitzer

„Der dritte Titel bedeutet mir sehr viel, da die Meisterschaften auf sehr unterschiedlichen Kursen ausgetragen wurden und die DM im Oktober 2021 auch etwas Spezielles war. Zudem war es sehr cool die DM in Brandenburg zu haben, denn unter anderem waren auch mein Trainer mit Familie und Leute aus meinem Heimatverein an der Strecke“, so Judith im Interview nach dem Ziel.
Judith’s Ausblick auf die kommende Cross-Saison: „Für die nächste Saison habe ich jetzt noch einiges gefunden, was ich verbessern und ausbauen kann und hoffe im Großen und Ganzen an die Saison anzuknüpfen. Mit noch mehr UCI Rennen auf dem Plan hoffe ich, dass ich beim Weltcup am Start weiter vorne stehen kann und somit auch bessere Platzierungen erreichen kann.“

Am zweiten Wettkampftag wurde das Elite-Rennen der Herren ausgetragen. Mit dabei: Florian Hamm. in seinem ersten Elitejahr. Im belgischen Teamhaus verzauberte er nicht nur seine Teamkollegen mit leckeren Köstlichkeiten am Herd, sondern bewies mit dem 24. Platz beim topbesetzten Rennen am Neujahrstag in Baal, das auf dem Gelände von Cyclocrosslegende „Sven Nys“ ausgetragen wurde seine starke Form im Elitefeld. Daher waren die Hoffnungen groß auf eine Medaille.
Leider hatte er diesmal nicht das Glück auf seiner Seite und musste sich nach einem spannenden Kampf am Ende mit der Holzmedallie begnügen. „Die Beine waren gut. Aber am Ende habe ich den ein oder andere Fehler zu viel gemacht, so der enttäuschende Viertplatzierte nach dem Zieleinlauf. Es fehlten nur wenige Sekunden aufs Podest.
Immerhin konnte sich Florian Hamm über den Sieg in der Bundesliga-Gesamtwertung 2021/22 freuen. Außerdem gewann das Team Schamel p/b Kloster Kitchen die Teamwertung der Bundesliga.

Erfreuliches gibt es auch aus dem britischen Crawley zu berichten: Toby Barnes, unser Engländer im Team fuhr nach einem harten Rennen auf dem matschigen Kurs einen starken Bronzerang in der U23-Klasse ein.

Mit freundlichen Grüßen,
Lukas Hoch
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit / Social Media

Team Schamel p/b Kloster Kitchen
UCI Cyclo-Cross Team
Industriestr. 44
91038 Baiersdorf

E-Mail: presse@team-schamel.de
Internet: www.team-schamel.de
Facebook: https://www.facebook.com/schamel.kloster.kitchen
Instagram: https://www.instagram.com/schamel_kloster_kitchen

DM 2022 Cross Luckenwalde

ELITE:

Marcel Meisen DM 2022 Elite:
«Es war heute niemand am Start, der sonst in den internationalen Rennen gegen mich fährt. Aber bei einer Meisterschaft kann immer etwas passieren. Ich habe mich gut gefühlt, kam gut zurecht. Ich bin gut gestartet, was auf dieser Strecke sehr wichtig war. Jetzt bin ich zufrieden, dass ich weiter im Trikot fahren kann. Das war schon ein Anreiz für mich, dadurch habe ich im Ausland ein gewissen Wiedererkennungswert», freute sich Meisen, weiterhin das Meistertrikot tragen zu dürfen. Und der 32-Jährige hatte auch ein Lob für die Organisatoren: «Die Strecke war sehr schön, anspruchsvolle technische Stellen, Sandpassagen. Für mich hätte es nicht ganz so kurvig sein müssen, aber das ist wohl heute modern. Großes Lob an den Veranstalter, der super viel Arbeit reingesteckt hat und das alles bestens organisiert hat.»

ELITE Frauen:

U23 Frauen:

U23 Männer:

Bayr. Meisterschaft Kriterium Schwabach Stadtparkrennen RC Herpersdorf


Podium mit Sieger Julian Kern und dem DM Jonas Schmeisser (beide RSC Kempten) und Leonardo Sansonetti (Team Baier Lanshut)


5- köpfige Spitzengruppe, die das Rennen dominierte


Das Podium in Aktion

Alle Fotos by Plomi

Das traditionelle Stadtparkrennen des RC Herpersdorf diente am 3.10.21 zur Ermittlung des Bayr. Kriteriumsmeisters.
Leider war das Feld in der ELITE Klasse sehr übersichtlich, nur ca. 25 Fahrer waren am Start, die aber ein sehr flottes Rennen auf den Asphalt zauberten.
Die 40 Runden (= 60km) wurden mit einem 46er Schnitt absolviert und der RSC Kempten dominierte mit 8 Fahreren um den frisch gekürten Deutschen Kriteriumsmeister Jonas Schmeisser das Rennen.
Eine 5-köpfige Spitzengruppe löste sich nach ca 15 Runden vom Feld und blieb bis zum Ende vorne, ohne jedoch die mögliche Überrundung zu vollziehen.

Mehr Fotos gibt es hier zu sehen (wird noch erweitert…):

https://plomi.smugmug.com/Sports/Cycling-Races-ELITE/Bayr-Meisterschaft-Kriterium-Schwabach-Stadtparkrennen/

Niewiadoma in Trentino to fight for gold and glory

The Polish rider with a passion for cuisine has her sight set on the European Championships in Trento (8-12 September 2021), hoping to add to her previous success in the continental champs and claim her first seasonal win.
As an intense feeling between Katarzyna Niewiadoma with the European Road Cycling Championships has remained unchanged although she still misses the most prestigious success in the Elite category (while she won the U23 race twice), maybe the right time is coming, from September 8th to 12th in Trentino that “Kasia” considers „a special place, with so much to offer, the nature, the mountains, good food and very kind people“.

For the Polish rider, winner at the 2016 Giro del Trentino, the current season has been plenty of top placements in major races, grazing the victory at Flèche Wallonne and Dwars door Vlaanderen, both finished as runner-up: „I would like to win more frequently, even if it’s not easy – Niewiadoma argued -. I’m aware that it is just a matter of time, I should trust the timing and keep believing in myself and my team! Maybe I wish I had some more luck in the past, but it’s all part of my learning process”.

On the Trentino roads, however, the Polish athlete will have to face the hard competition of the Dutch team and other fierce competitors aiming to dress the European Champion jersey. „All Dutch cyclists are always to watch out for, as well as Elisa Longo Borghini, Cecilie Ludwig, Lizzy Deignen and Lisa Klein, just to name a few.“

Regarding the route of the Women’s Elite road race on Saturday, September 11th (107.2 km) and its technical features, Niewadoma said: „I haven’t been there for a recce, but I have seen some race profiles on the internet and I’m excited about it! I always like so much to represent my country and this year we have a great opportunity to race in Italy, which I always feel very special. I love Italy and would love to live there for a while one day.“

In recent years, Niewiadoma has been able to make herself appreciated as a reference point in women’s cycling that “keeps progressing, with better focus on aspects such as training and nutrition” and by her followers for her passions beyond cycling, mostly fashion and cooking: “I was mainly focusing on cycling previously but over the time I realized to need something extra for keeping myself inspired and motivated. I love cooking and baking, and luckily my boyfriend (former US rider Taylor Phinney, ed) has a big appetite and eats anything with a big smile”.

PROGRAM

Wednesday, September 8th

9:15 am – Junior Women Individual Time Trial – 22,4 km
10:45 am – Junior Men Individual Time Trial – 22,4 km
2:30 pm – Team Relay – 44,8 km (2 laps of the 22.4 km circuit)

Thursday, September 9th

9:15 am – U23 Women Individual Time Trial – 22,4 km
10:45 am – Elite Women Individual Time Trial – 22,4 km
2:15 pm – U23 Men Individual Time Trial – 22,4 km
4:00 pm – Elite Men Individual Time Trial – 22,4 km

Friday, September 10th

9:00 am – Junior Men Road Race – 107,2 km
1:50 pm – Junior Women Road Race – 67,6 km
4:30 pm – U23 Women Road Race – 80,8 km

Saturday, September 11th

9:00 am – U23 Men Road Race – 133,6 km
2:15 pm – Elite Women Road Race – 107,2 km

Sunday, September 12th

12:30 pm – Elite Men Road Race – 179,2 km

Sagan sprints towards Trento: “I’m coming back”

After the knee injury sustained at the Tour de France, Peter Sagan looks forward to his racing comeback at the UEC Road European Championships in Trento (September 8th-12th), five years after his victory in Plumelec.
In 2016 in Plumelec (France), Peter Sagan inaugurated with a win the first edition of the UEC Road European Championships for the Elite categories, writing the first page of a prestigious golden book. Five years later, the three-time World Champion is completing his preparation for the “Trentino 2021” edition from September 8th to 12th, 2021.

The name of Sagan joins other major riders such as Tadej Pogacar, Remco Evenepoel, Filippo Ganna and Kasper Asgreen, who have already confirmed their presence at the UEC Road European Championships “Trentino 2021”.
The European Championships will also mark Sagan’s return to racing after the knee injury that forced him to withdraw from the Tour de France, and the consequential surgery. “My recovery is on the right track,” stated the Slovak. “I’m training intensively in order to get back to the best possible level.”
Trento will be both a litmus test and an important goal, with an Elite Men’s race (179 km), on Sunday September 12th, potentially very well suited for Sagan’s skills. “In a race such as the Road European Championships, there are so many factors that can influence a race and nearly all of them are beyond our control. Just that makes it impossible to truly foresee how it will play out. The only thing I am sure about is that I will give it my all, and I’ll try to get the best result I can”, explained Sagan.

Five years ago, the European Champs – and the following World title – were the last major successes before Sagan switched teams to Team BORA-hansgrohe, the one he is now about to leave for French TotalEnergies. A stint full of success, just like the one that the European Champs have enjoyed over these five years, with more top-class winners like Alexander Kristoff, Matteo Trentin, Elia Viviani e Giacomo Nizzolo.
“Without a doubt, the UEC Road European Championships have seen an impressive growth since 2016. I don’t know to what extent my victory contributed to this, but I’m happy to add my small stone even if it’s just a little bit. As for this year’s edition, I’m sure it will have a top-level field that will guarantee an exciting race”, said Peter Sagan.


Photo by Plomi

UEC Road European Championships Trentino (Northern Italy) from September 8th to 12th, 2021

Tadej Pogačar lands in Trento: the European Champs turn yellow
Winner of the last two editions of the Tour de France, the 22-year-old Slovenian phenomenon will show off in Trentino from 8th to 12th September: the continental championships keep adding champions to their startlist
Another stage race giant is about to head to Trento for UEC Road European Championships in Trentino (Northern Italy) from September 8th to 12th, 2021: Slovenia’s Tadej Pogačar is set to feature among the greatest stars of the Continental event.
The Slovenian has won the last two editions of the Tour de France and showed his immense talent also in one-day races, winning Liège-Bastogne-Liège in 2021 and achieving an Olympic Bronze medal in Tokyo.
Pogačar is a champion who loves to attack, and that is exactly what he might have to do to shake up the plans of the puncheurs in the Trento circuit, and maybe even before, on the ramps of the Monte Bondone, the highlight of the in-line section of the Elite Men’s course.
The presence of eclectic talents such as Pogačar and Evenepoel brings an added tactical dimension to the race. The limited distance of the Elite Men Road Race route of Sunday, August 12th (179,2 Km) could make it more adapt to daring long-distance moves, something certainly in the style of Pogačar.
An exceptional climber and a talented time trialist, it is hard to find weaknesses in the 22-year-old rider from Komenda, central Slovenia. Pogačar will also participate in the European time trial, the 22,4km test of Thursday, September 9th, suitable for time trial specialists, providing another opportunity for Slovenia to aim big following the gold medal of Primoz Roglic in the Olympic Time Trial.

Wednesday, September 8th
09:15 – Junior Women Individual Time Trial – 22,4 km
10:45 – Junior Men Individual Time Trial – 22,4 km
14:30 – Team Relay – 44,8 km (2 giri del circuito di 22,4 km)

Thursday, September 9th
09:15 – U23 Women Individual Time Trial – 22,4 km
10:45 – Elite Women Individual Time Trial – 22,4 km
14:15 – U23 Men Individual Time Trial – 22,4 km
16:00 – Elite Men Individual Time Trial – 22,4 km

Friday, September 10th
09:00 – Junior Men Road Race – 107,2 km
13:50 – Junior Women Road Race – 67,6 km
16:30 – U23 Women Road Race – 80,8 km

Saturday, September 11th
09:00 – U23 Men Road Race – 133,6 km
14:15 – Elite Women Road Race – 107,2 km

Sunday, September 12th
12:30 – Elite Men Road Race – 179,2 km

Elena Cecchini looks to add to family tally in Trento
A few days after the Olympic bronze medal was won by her fiancé Elia Viviani, the Italian went on reconnaissance on the route of the UEC Road European Championships in Trento, to which she looks with ambitions. „Watch out for surprises in the finale …“.

On August 5th, she was in front of the TV screen holding her breath for her life partner, Elia Viviani, who rode his way to the bronze medal in the Omnium at the Tokyo Olympics. On Sunday 8th, however, Elena Cecchini began working on her own ambitions for a medal, the one she will chase on Saturday September 11th, when the European Women’s Elite road race title will be up for grabs again in Trento.
The 29-year-old from Italy, vice-European champion in Alkmaar in 2019 behind Amy Pieters, has come to Trento specifically to discover the secrets and pitfalls of the circuit of 13.2 km (250 m of elevation gain) on which the road races will be held. Her ambition is to improve the result of the 2019 edition, and imitate Elia Viviani himself, who won that edition.
„Our coach Salvoldi had reported me about a challenging course, and he was right,“ says Elena Cecchini. – There might not be a huge elevation gain, but the circuit gives no respite. The Povo climb can make a selection as the laps sum up, especially in the women’s races.”
„I like the course – continued the three-time Italian champion – and I think it will be a beautiful European Championship, open and hotly contested. It could be resolved with a reduced sprint, but the finale in the city center is very technical: a small gap could make a difference with all those corners affecting the chasing effort. We will have to watch out.”

A course suited to strong rouleurs with a fast finish – a description that matches the skills of Elena Cecchini. „When racing with the National team, you always try to give your 110%, and racing at home is an extra motivation. It’s too early to say what our tactical plans will be, but I hope to have my opportunity. In the end, taking the win for Italy is the most important thing.”
The recent editions of the UEC Road European Championships often went down to the duel between Italy and the Netherlands, the latter clearly being the leading nation in World women cycling. In the Olympic race in Tokyo, however, the tactical stalemate ended up favoring an outsider, Austrian Anna Kiesenhofer, with Dutch Van Vleuten in second place and Italian Elisa Longo Borghini to the bronze medal. „The Dutch team is the one to beat, individually they are so strong. We watch out for each other a lot in these races, because we know our respective strengths. Compared to the Olympics it will be easier to control the race because relying on bigger teams and racing on a circuit makes things much easier to control. As Italians, we will also have the people’s support on our side: I am looking forward to racing in Trento.“

Colbrelli targets the stars: “Winning in Trento would be amazing

The road race of the 2021 UEC – European Championships in Trentino (September 8-12) is a big goal for Italian National Champion Sonny Colbrelli. “The relatively short distance will lead to an exciting race. My dream is to imitate Nizzolo: to win the European title after conquering the Italian stripes“

Sonny Colbrelli’s tone of voice is eloquent. On the second block of the season, the Italian rider aims for big goals such as the 2021 UEC Road European Championships to be held in the city of Trento, Trentino, Italy (September 8-12).
As usual, the Italian National Team line up with ambitions, hoping to extend the winning streak ignited by Matteo Trentin in Glasgow 2018, followed by Elia Viviani in Alkmaar 2019 and Giacomo Nizzolo in Plouay 2020.
The road race is circled on Colbrelli’s calendar, as he hopes to follow the steps of defending champion Giacomo Nizzolo, winner of the European crown last year after conquering the Italian title. “I race to chase Nizzolo’s journey, but it won’t be easy”, admits the Bahrain-Victorious athlete. – “I expect to see Giacomo on the starting line too, and he sure has the opportunity to defend the European title”.

Indeed, the Italian Team can rely on several options, but the 31-year-old from Brescia has proved quality and consistency in the first part of the season. “I’m satisfied with my performance at the Tour de France. I couldn’t win, but the Tour is the most important race in the world. I hope to achieve a prestigious win in the following races, starting with the European Champs in Trentino. Now, I face three weeks of training camp in Livigno before racing in Hamburg and Benelux Tour”.
EuroEyes Cyclassics Hamburg and Benelux Tour are two ideal races to prepare for the European Championships, with a route suited to classy and punchy fast finishers, rather than pure sprinters. “I like the route in Trento, it is suited to puncheurs like me, Nizzolo, Ballerini, Bettiol, Trentin”.

A key passage of the Elite Men’s race in Monte Bondone, the iconic mountain of Trento. “It’s a legendary climb to be respected. It could make a selection if a National Team without a fast man holds a fast pace. It’s challenging but not impossible. All in all, the relatively short mileage will contribute to an eventful race from the early kilometres. The route’s choice from the organizing committee promises a great show”.

In addition, achieving a great result in Trento may increase the Azzurri’s confidence in view of the UCI World Championships in Leuven (Belgium). “The European title is a significant achievement, to win it in a home edition would make it even more special. Coming into World Champs with the European crown or medal under the belt is important for two reasons: it would take off some pressure from our shoulders and give us the confidence to achieve any goal.”
A great show is expected on the European Championships courses. Five days of competitions and thirteen titles to be awarded (six for men, six for women, and the Team Relay) with the Elite Men’s Road race as the grand finale. The wonderful Piazza Duomo in Trento will host starts and finishes of the road races, whilst the 22,4 Km-time trials will take off from the MUSE – Sciences Museum in Trento, with the finish line located in Piazza Delle Donne Lavoratrici.

THE PROGRAM
Here is the program of the 2021 UEC Road European Championships, organized by Trento, Monte Bondone and Valle dei Laghi Tourist Board, in close collaboration with Trentino Marketing, the Municipality of Trento and Trento Eventi Sport.

Wednesday, September 8th, 2021
Junior Women Individual Time Trial – 22,4 km
Junior Men Individual Time Trial – 22,4 km
Team Relay (Men/Women Team Time Trial) – 44,8 km (2 laps of 22,4 km)

Thursday, September 9th, 2021
Elite Women Individual Time Trial – 22,4 km
U23 Women Individual Time Trial – 22,4 km
U23 Men Individual Time Trial – 22,4 km
Elite Men Individual Time Trial – 22,4 km

Friday, September 10th, 2021
Junior Men Road Race – 107,2 km
Junior Women Road Race – 67,6 km
U23 Women Road Race – 80,8 km

Saturday, September 11th, 2021
U23 Men Road Race – 133,6 km
Elite Women Road Race – 107,2 km

Sunday, September 12th, 2021
Elite Men Road Race – 179,2 km

Olympia Tokyo 2020 Bahn

Zum Auftakt der Bahnrad-Wettbewerbe haben die deutschen Frauen geglänzt. Im Team-Sprint gab es Silber für Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich. In der Mannschaftsverfolgung legte das deutsche Team direkt einen Weltrekord vor.

Frauen Team Sprint 2.8.21:

1 People’s Republic of China 0:00:31.895
Shanju Bao
Tianshi Zhong
2 Germany 0:00:31.980
Lea Sophie Friedrich
Emma Hinze

3 Russian Olympic 0:00:32.252
Daria Shmeleva
Anastasiia Voinova

Frauen Team Verfolgung 3.8.21:

1 Germany 0:04:07.307
Franziska Brausse
Lisa Brennauer
Lisa Klein
Mieke Kroeger

2 Great Britain 0:04:09.022
Katie Archibald
Laura Kenny
Elinor Barker
Josie Knight
3 United States of America 0:04:10.118
Jennifer Valente
Chloe Dygert
Emma White
Lily Williams

Die deutschen Bahnradfahrerinnen sind die schnellsten der Welt. Nach einem fabelhaften Weltrekord von 4:04,242 Minuten holt Deutschland Gold in der Mannschaftsverfolgung von Tokio 2021. Im olympischen Finale schlagen sie Großbritannien deutlich. Deutschland stellte bereits in der Qualifikation und in der ersten Runde einen Weltrekord auf.

Olympic Games ITT – EZF Frauen und Männer ELITE Tokio 2020

Frauen 22,1km:

1 VAN VLEUTEN Annemiek NED NETHERLANDS 00:30:13
2 REUSSER Marlen SUI SWITZERLAND 00:56
3 VAN DER BREGGEN Anna NED NETHERLANDS 01:02
4 BROWN Grace AUS AUSTRALIA 01:09
5 NEBEN Amber Leone USA UNITED STATES OF AMERICA 01:13
6 BRENNAUER Lisa GER GERMANY 01:57
7 DYGERT Chloe USA UNITED STATES OF AMERICA 02:16
8 MOOLMAN-PASIO Ashleigh RSA SOUTH AFRICA 02:24
9 LABOUS Juliette FRA FRANCE 02:29
10 LONGO BORGHINI Elisa ITA ITALY 02:47
11 GIGANTE Sarah AUS AUSTRALIA 02:48
12 KIRCHMANN Leah CAN CANADA 02:48
13 KLEIN Lisa GER GERMANY 02:48
14 CANUEL Karol-Ann CAN CANADA 02:54
15 SHAPIRA Omer ISR ISRAEL 03:02

Männer 44,2km

1 ROGLIČ Primož SLO Slovenia 00:55:04 48,16
2 DUMOULIN Tom NED Netherlands 01:01
3 DENNIS Rohan AUS Australia 01:04
4 KÜNG Stefan SUI Switzerland 01:04
5 GANNA Filippo ITA Italy 01:06
6 VAN AERT Wout BEL Belgium 01:41
7 ASGREEN Kasper DEN Denmark 01:48
8 URÁN Rigoberto COL Colombia 02:15
9 EVENEPOEL Remco BEL Belgium 02:17
10 BEVIN Patrick NZL New Zealand 02:20
11 BETTIOL Alberto ITA Italy 02:34
12 THOMAS Geraint GBR Great Britain 02:42
13 HOULE Hugo CAN Canada 02:52
14 DE BOD Stefan RSA South Africa 02:53
15 SCHACHMANN Maximilian GER Germany 03:30

Olympic Games Road Race Elite Women – Tokyo 2020

134km

1 KIESENHOFER Anna AUT AUSTRIA 03:52:45
2 VAN VLEUTEN Annemiek NED NETHERLANDS 01:15
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA ITALY 01:29
4 KOPECKY Lotte BEL BELGIUM 01:39
5 VOS Marianne NED NETHERLANDS 01:46
6 BRENNAUER Lisa GER GERMANY 01:46
7 RIVERA Coryn USA UNITED STATES OF AMERICA 01:46
8 CAVALLI Marta ITA ITALY 01:46
9 ZABELINSKAYA Olga UZB UZBEKISTAN 01:46
10 LUDWIG Cecilie Uttrup DEN DENMARK 01:46
11 DEIGNAN Elizabeth GBR GREAT BRITAIN 01:46
12 GARCIA CAÑELLAS Margarita Victo ESP SPAIN 01:46
13 MOOLMAN-PASIO Ashleigh RSA SOUTH AFRICA 01:46
14 NIEWIADOMA Katarzyna POL POLAND 01:46
15 VAN DER BREGGEN Anna NED NETHERLANDS 01:46

Eurosport-Experte Rolf Aldag über das Straßen-Radrennen der Frauen:

“Der Sieg war sowas von verdient. Sie hat all ihren Mut zusammengenommen und die Startattacke nach Hause gebracht. Dabei hat Anna (Kiesenhofer) auch ein wenig davon profitiert, dass die anderen es ihr nicht zugetraut haben. Für Lisa (Brennauer) hätten wir uns aus deutscher Sicht eine Medaille gewünscht. Mit den Attacken im Zielbreich ist es nicht darauf hinausgelaufen. Die Deutschen sind ein sehr starkes, sehr ambitioniertes Rennen gefahren – waren immer präsent und vorne mit dabei. Am Ende ist Platz sechs sogar ein bisschen unter Wert geschlagen.”

Olympic Games Road Race Elite Men – Tokyo 2020

234 Km:

Photo by HERBERT MOOS

Photo by HERBERT MOOS

1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 06:05:26
2 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 01:07
3 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 01:07
4 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 01:07
5 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 01:07
6 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 01:07
7 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 01:07
8 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 01:07
9 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE 01:07
10 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 01:07