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Bayerische Meisterschaft Cross beim RSC Fürth am 23.11.2025

Der RSC Fürth und sein emsiger Präsident Bernd Hilpert haben es tatsächlich, trotz aller Widrigkeiten, wieder geschafft, das traditionelle Querfeldeinrennen mit nur wenig Helfern auszurichten.
Und diesmal sogar als Bayerische Meisterschaft im Fürther Stadtwald.

Für die Athleten war dies optimal, so konnten sie an diesem Rennwochenende einen Doppelstart planen, da am Vortag der ASN Pfeil auf der Rennbahn ein Rennen seiner Cross-Serie ausrichtete, von diesem Angebot machten aber leider nur wenige Fahrer Gebrauch.
Leider startete bei beiden Rennen auch kein Fahrer vom Radteam Herrmann aus Baiersdorf, sehr unverständlich für mich, wenn doch die Veranstalter alles tun, um den lokalen Größen auch mal eine Startmöglichkeit vor heimischen Publikum zu ermöglichen und der Bayr. Meister Titel wäre ja auch noch zusätzlicher Ansporn gewesen. Sehr schade, eine verpasste Chance das Team hier in der Region bekannter zu machen.

Bei strahlendem Sonnenschein, aber doch sehr kalten Temperaturen, gingen die einzelnen Rennklassen in Fürth an den Start.

Die Männer ELITE Hauptklasse gewann souverän Luca Harter (TSV Irschenberg, Stevens Radteam) mit einem ungefährdeten Start- Zielsieg, herzlichen Glückwunsch zum BM Titel!
Platz 2 und 3 gingen ebenfalls nach Oberbayern, Daniel Schrag aus Aichach wurde 2er und Max Ebrecht (MTB Club München) Dritter.

2 fränkische Teilnehmer fuhren auf Platz 4 und 5, Pascal Laukamp aus Schesslitz und der technisch sehr versierte Max Braun aus Schweinfurt.

Ca. 25 Fahrer gingen an den Start dieses schönen, aber auch sehr schweren Kurses.


Organisator Bernd Hilpert vor dem Feld der ELITE Männer

Ergebnis ELITE Männer:


Der neue Bayerische Meister Luca Harter

Masters Klasse:


Marco Rödel siegt nach spannendem Rennen


Michael Walter (Radl Express Feucht)

Ein großes Feld war bei den Masters am Start und es entwickelte sich ein spannender Zweikampf um den bayr. Meistertitel in der Masters 2 Klasse.
Der Favorit Marco Rödel setzte sich vom Start sofort an die Spitze, sein Hauptkonkurrent Michael Walter hatte ein kleines Startproblem, nahm dann aber konsequent die Verfolgung auf. Er blieb immer in Sichtweite und da Marco Rödel in der vorletzten Runde die Kette herunterfiel, konnte Michael Walter zu ihm aufschließen. Zu Zweit nahmen sie die Schlußrunde in Angriff und die mittelfränkischen Fans konnten auf einen Heimsieg hoffen. Aber Marco Rödel machte im technischen Teil richtig Ernst und konnte so seiner Favoritenrolle gerecht werden und den bayr. Titel nach Oberfranken (Team Icehouse Bayreuth) holen. Michael Walter wurde starker Zweiter vor Robert Gorgos von der RSG Olympiapark München.


Robert Gorgos als BM Masters 3 Klasse


Matthias Lastowsky (RC Herpersdorf) im bayr. Meistertrikot der Klasse Masters 4

ELITE Damen:

Nur 5 Damen waren im Ergebnis zu finden, neue bayr. Meisterin ist Sina van Thiel.

Junioren U19:

Juniorinnen U19:

Jugend U17 Männlich:

Jugend U17 Weiblich:

Diashow:

Straßen-EM 2025 – Straßenrennen Männer 202km


HERBERT MOOS Foto

Pogacar (Slowenien), dann lange nichts, Evenepoel (Belgien), dann noch länger nichts … und der Rest kämpft um die Krumen, hier in Form der Bronzemedaille. Dieses Schema scheint bei den wichtigsten hüglig-bergigen Rennen zementiert. Eine Woche nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung beim WM-Straßenrennen krönte sich Tadej Pogacar im französischen Guilherand-Granges erstmals auch als Straßen-Europmeister. Der 27-jährige Slowene deklassierte einmal mehr die Konkurrenz mit einer sehr frühen Vorentscheidung. 75 Kilometer vorm Ziel stellte Pogacar alle am Berg ab. Den 3. Platz hinter Remco Evenepoel belegte Paul Seixas (Frankreich).

Im Ziel hatte Pogacar 31 Sekunden Vorsprung vor Evenepoel, weil es der neue Europameister ausrollen ließ. Davor war der Abstand relativ schnell auf eine Minute gewachsen, nachdem Evenepoel als letzter Fahrer von Pogacars Hinterrad abgeplatzt war – und blieb länger um die Minutenmarke. Seixas, Christian Scaroni (Italien) und Juan Ayuso (Spanien) schlossen noch im Aufstieg zu Evenepoel auf. Die letzten 38 Kilometer absolvierte auch Evenepoel als Solist und holte wie im WM-Straßenrennen Silber. Seixas wurde nach mehreren Verschärfungen im letzten Anstieg 5 Kilometer vor Schluss erst Ayuso und dann auch Scaroni los.

Mit satten 3:41 Minuten hinter Pogacar erreichte der erst 19-jährige Seixas das Ziel. Scaroni blieb auf dem 4. Platz. Toms Skujins (Lettland) fing kurz vorm Ziel Ayuso ab und belegte damit wie bei der WM den 5. Platz. Der dortige Bronze-Gewinner Ben Healy war bei der EM nicht dabei, weil Irland keine Mannschaft am Start hatte. Der WM-Vierte Mattias Skjelmose (Dänemark) wurde Siebter. Der Start von dessen Landsmann Jonas Vingegaard bei der EM wurde im Vorfeld gehypt, brachte aber nichts außer eine sang- und klanglos frühes Ausscheiden.
Nur 17 Fahrer erreichten das Ziel!

Ergebnis
1. Tadej Pogacar (SLO) 4:59:29

2. Remco Evenepoel (BEL) +0:31
3. Paul Seixas (FRA) +3:41
4. Christian Scaroni (ITA) +4:04
5. Toms Skujins (LAT) +4:16
6. Juan Ayuso (ESP) +4:21
7. Mattias Skjelmose (DEN) +4:16
8. Pavel Sivakov (FRA) +5:55
9. Gianmarco Garofoli (ITA) +5:59
10. Romain Grégoire (FRA) +6:52

EM 2025 Straßenrennen Junioren/U23/Frauen

3. Oktober 2025 Junioren | 103 km

01 Herzog Karl Germany 02:44:34
02 Capello Roberto Italy + 13
03 Gaffney David Ireland + 43
04 Lindholm Noah Denmark + 56
05 Dijkman Daan Netherlands + 56
06 Van Kerckhove Seff Belgium + 56
07 Jackowiak Janek Poland + 56
08 Ruesche Soan France + 56
09 Cubillas Javier Spain + 56
10 Tjumins Georgs Latvia + 56

Juniorinnen 63km:

01 Ostiz Paula Spain 01:46:49
02 Grossmann Anja Switzerland + 00
03 Pegolo Chantal Italy + 03
04 Okrucinska Maria Poland + 03
05 Stampori Eirini Greece + 05
06 Neira Alejandra Spain + 05
07 Hezinova Daniela Czechia + 05
08 Castro Lidia Spain + 05
09 Poirier Thaïs France + 05
10 Serkezi Marusa Tereza Slovenia + 06
11 Arens Megan Netherlands + 25
12 Rossignoli Matilde Italy + 43
13 Leis Magdalena Germany + 43

U23 Frauen 85km:

1 Blasi Paula Spain 125 02:30:29
2 Ciabocco Eleonora Italy 85 + 09
3 Bego Julie France 70 + 09
4 Chladonová Viktória Slovakia 60 + 09
5 Riedmann Linda Germany 50 + 25
6 Oudeman Maud Netherlands 40 + 26
7 De Schepper Lore Belgium 35 + 45
8 Siegers Emma Belgium 30 + 54
9 Reijnhout Rosita Netherlands 25 + 54
10 Mul Malwina Poland 20 + 58
11 Söderqvist Karin Sweden 15 + 59

U23 Männer 121km:

1 Widar Jarno Belgium 125 03:11:58
2 Decomble Maxime France 85 + 14
3 Álvarez Héctor Spain 70 + 46
4 Gualdi Simone Italy 60 + 46
5 Remijn Senna Netherlands 50 + 46
6 Loulergue Victor France 40 + 46
7 Zomermaand Jurgen Netherlands 35 + 46
8 Lopes Lucas Portugal 30 + 46
9 Bock Max Germany 25 + 46
10 Finn Lorenzo Italy 20 + 52

ELITE Frauen 116km:


Plomi Foto

1 Vollering Demi Netherlands 250 02:57:53
2 Niewiadoma-Phinney Katarzyna Poland 200 + 01:18
3 van der Breggen Anna Netherlands 150 + 01:24
4 Koch Franziska Germany 125 + 02:31
5 Chabbey Elise Switzerland 100 + 02:31
6 Labous Juliette France 90 + 02:31
7 Garcia Mavi Spain 80 + 02:31
8 Niedermaier Antonia Germany 70 + 03:08
9 Kerbaol Cédrine France 60 + 04:38
10 Longo Borghini Elisa Italy 50 + 04:42
11 Zigart Urska Slovenia 40 + 05:37

EM 2025 Zeitfahren

ELITE Männer 24km:

1 Evenepoel Remco Belgium 70 00:28:26
2 Ganna Filippo Italy 55 + 43
3 Larsen Niklas Denmark 40 + 01:08
4 Hayter Ethan Great Britain 30 + 01:09
5 Tarling Joshua Great Britain 25 + 01:10

6 Hoole Daan Netherlands 20 + 01:38
7 Vacek Mathias Czechia 15 + 01:44
8 Küng Stefan Switzerland 10 + 01:47
9 Armirail Bruno France 5 + 01:48
10 Segaert Alec Belgium 3 + 01:51
11 Söderqvist Jakob Sweden + 01:54
12 Walscheid Max Germany + 02:02

ELITE Frauen 24km:

1 Reusser Marlen Switzerland 70 00:33:06
2 Ottestad Mie Bjørndal Norway 55 + 50
3 Bredewold Mischa Netherlands 40 + 51
4 Aalerud Katrine Norway 30 + 52
5 Nooijen Lieke Netherlands 25 + 59
6 Labous Juliette France 20 + 01:05
7 Henderson Anna Great Britain 15 + 01:05
8 Schweinberger Christina Austria 10 + 01:31
9 Kerbaol Cédrine France 5 + 01:51
10 Biriukova Yuliia Ukraine 3 + 02:07

U23 Männer 24km:

1 Vervenne Jonathan Belgium 50 00:30:27
2 Van Kerckhove Matisse Belgium 30 + 02
3 Rafferty Adam Ireland 20 + 07
4 Decomble Maxime France 15 + 16
5 Landbo Mads Denmark 10 + 27

U23 Frauen 24km:

1 Venturelli Federica Italy 50 00:34:17
2 Ahtosalo Anniina Finland 30 + 48
3 Vierstraete Luca Belgium 20 + 51
4 Vinke Nienke Netherlands 15 + 01:08
5 Kagevi Stina Sweden 10 + 01:09
6 Czapla Justyna Germany 5 + 01:14
7 Riedmann Linda Germany 3 + 01:15

8 Huys Tabea Austria 3 + 01:21
9 Chladonová Viktória Slovakia 1 + 01:22
10 Blasi Paula Spain 1 + 01:28

Juniorinnen 12km:

01 Ostiz Paula Spain 18:38
02 Leis Magdalena Germany + 02
03 Gissinger Oda Aune Norway + 10
04 Arens Megan Netherlands + 13
05 Müller Roos Netherlands + 16

Junioren 24km:

01 Mouris Michiel Netherlands 30:49
02 Murphy Conor Ireland + 05
03 Birkedal Julius Løvstrup Denmark + 28
04 Jackowiak Janek Poland + 49
05 Urkaregi Eñaut Spain + 56
06 Herzog Karl Germany + 01:08

40km ELITE Mixed Relay:

01 France 47:42 Armirail Bruno Borras Marion Cavagna Remi Guernalec Thibault Kerbaol Cédrine Labous Juliette
02 Italy +00:07 Cecchini Elena Frigo Marco Ganna Filippo Guazzini Vittoria Milesi Lorenzo Venturelli Federica
03 Switzerland +00:40 Christen Jan Küng Stefan Liechti Jasmin Reusser Marlen Rüegg Noemi Schmid Mauro
04 Germany +01:25 Brauße Franziska Fietzke Paul Heidemann Miguel Klein Lisa Kröger Mieke Leidert Louis
05 Luxembourg +02:04 Berton Nina Kirsch Alex Kluckers Arthur Nothum Gwen Wenzel Liv Wenzel Mats
06 Ukraine +03:28 Biriukova Yuliia Chyzhykov Heorhii Kozoriz Danylo Kulynych Olha Shekel Olga Simon Semen
07 Estonia +03:39 Ebras Elisabeth Küüt Oskar Mäeuibo Markus Ragilo Frank Aron Sander Laura Lizette Tuisk Aidi Gerde

40km Junioren

01 Norway 52:05 Dolven Marte Gissinger Oda Aune Haugetun Kristian Orholm-Lønseth Sindre Støvern Ida Østbye Øksnes Håkon Eiksund
02 France +00:34 Bihan Zoé Bouhier Charlotte Gayant Lancelot Gicquel Gabin Humbert Ninon Royer Luc
03 Poland +00:37 Gaborska Anna Gancarz Ksawery Hartman Nadia Legiec Mikolaj Slomka Kinga Wlodarski Marcin
04 Germany +00:45 Benz Benedikt Dworatzek Klara Jäger Jette Marie Nollau Laura Wedekind Victor Winter Zeno Levi
05 Switzerland +00:46 Marthe Elia Priemer Max Rezzonico Aline Schnyder Noah Stirnimann Tom Tschumi Chloe
06 Lithuania +01:40 Audinyte Auguste Bilertas Arnas Kertenis Ignas Liutinskaite Monika Mikutyte Auguste Valinskas Kasparas
07 Estonia +02:13 Jurisaar Maria Koik Mariann Pohl Lauren Rooni Ron Suppi Sebastian Tammepuu Riko
08 Ukraine +02:49 Antonenko Pavlo Dubinina Kira Holiak Vladyslav Smolynets Oleh Tsybulska Maryna Ushakova Milana
09 Croatia +06:23 Dolic Dorian Ilicic Iva Scariot Maris Serapiglia Marta Varvaruk Aleks Zadro Lucija
DNF Italy + Acuti Maria Colombo Riccardo Ferrari Ruben Frigo Davide Rossignoli Matilde Sanarini Linda

WM 2025 in Kigali – Straßenrennen ELITE Männer

Distanz: 267,5 km
Wieder Pogacar mit 100-Kilometer-Flucht

Herbert Moos Foto

Tadej Pogacar (Slowenien) verteidigte bei der Straßen-WM 2025 in Kigali beeindruckend seinen Titel im Straßenrennen durch eine weitere Mammut-Flucht. Der 27-jährige Top-Favorit attackierte schon 105 Kilometer vor dem Ziel am Mont Kigali und war die letzten 78 Kilometer als Solist an der Spitze unterwegs. Damit gelang Pogacar die Revanche gegen seinen einzigen vermuteten Konkurrenten Remco Evenepoel (Belgien), der ihn im WM-Einzelzeitfahren überholt hatte. Evenepoel geriet schon bei Pogacars Offensive ins Hintertreffen, berappelte sich aber nach einer Phase des Lamentierens und fuhr noch zu Silber. Um Bronze stellte Ben Healy (Irland) innerhalb der letzten 7 Kilometer am vorletzten Anstieg Mattias Skjelmose (Dänemark) ab.

Vor begeisterten Zuschauermassen kam es bei der ersten WM in Afrika auf dem anspruchsvollen Parcours zu den erwartet großen Abständen. Nur 30 der 165 Starter erreichten das Ziel. Der alte und neue Weltmeister Pogacar hatte dort nach 267,5 Kilometern 1:28 Minuten Vorsprung vor Evenepoel, über 2 vor Healy und fast 3 vor Skjelmose. Evenepoel hatte Healy und Skjelmose in der vorletzten der 15,1-Kilometer-Runden des Stadtkurses von Kigali abgehängt. Im Ziel vergingen über 6 Minuten, bevor Toms Skujins (Lettland) als Bester des Rests für den 5. Platz auftauchte.

Es folgten Giulio Ciccone (Italien), Isaac del Toro (Mexiko), Juan Ayuso (Spanien) und Alfonso Eulalio (Portugal). Über 9 Minuten hinter Pogacar ergatterte Tom Pidcock (Großbritannien) im Sprint gegen Primoz Roglic (Slowenien) den letzten Top-Ten-Platz. Pidcock hatte im Rennen um die Medaillen nicht mehr in der Verfolgergruppe das Tempo von Evenepoel, Healy und Skjelmose mitgehen können. Del Toro und Ayuso versuchten zuvor als einzige, Pogacars Attacke mitzureiten. Ayuso platzte schon kurz danach an der Mauer von Kigali ab. Del Toro leistete Pogacar noch bis 76 Kilometer vorm Ziel Gesellschaft.
Del Toro und Ayuso wollten mitfliegen

Die frühe Spitzengruppe des Tages – bestehend aus Anders Foldager (Dänemark), Julien Bernard (Frankreich), Menno Huising (Niederlande), Ivo Oliveira (Portugal), Fabio Christen (Schweiz), Marius Mayrhofer (Deutschland) und als Nachzügler Raul Garica Pierna (Spanien) – spielte nicht die geringste Rolle in einem brutal ausgefahrenen Rennen. Nach den ersten 9 Runden auf dem Stadtkurs waren schon nur noch Foldager, Oliveira und Bernard vorn, als es raus auf die größere Runde mit Mont Kigali und Mauer von Kigali ging. Bernard wurde als letzter Ausreißer kurz nach Pogacars Attacke vom Weltmeister sowie del Toro und Ayuso überholt.

Über den längeren Mont Kigali hinweg brachte das Spitzentrio 12 Sekunden Vorsprung mit in die kürzere, aber steilere Mauer von Kigali. Auf dem dortigen Pflaster fuhr del Toro von vorn. Ayuso konnte dies Schlagzahl nicht mehr mitgehen. Oben kamen del Toro und Pogacar 50 Sekunden vor einer ersten Verfolgergruppe aus dem Menschenspalier heraus. Dazwischen hing Ayuso auf verlorenem Posten.
Evenepoel zu Silber trotz erneut infantiler Episode

Noch dahinter inszenierte Evenpoel wie so oft eine sich anbahnende Niederlage mit größtmöglichen Drama. Er wechselte 2-mal sein Rennrad und stellte sich dabei so trotzig und dumm an, dass er extra lange auf das Teamfahrzeug musste. Davor und danach schlug er auf seine Rennmaschnine ein und trat während des einen Radwechsels wie ein kleines Kind in die Luft. Anders als sonst erholte sich die Drama-Queen von dieser Episode und rollte das Feld von hinten auf.

Zurück auf dem Stadt-Rundkurs hatten Pogacar und del Toro 6 Runden vor Schluss 45 Sekunden Vorsprung vor einer inzwischen zusammengeschlossenen Verfolgergruppe. Evenepoel war zu diesem Zeitpunkt noch mehr mit seiner Wut und seinem Rennrad beschäftigt als mit dem Rennen selbst.

Healy als Drittbester folgerichtig zu Bronze

Im sich abzeichnenden Kampf um Bronze hinter Pogacar und del Toro probierten es Healy, Pawel Siwakow (Frankreich) und Mikkel Honoré (Dänemark) 73 Kilometer vorm Ziel als Trio. An der Spitze versuchte Pogacar augenscheinlich del Toro noch mitzunehmen, hängte diesen aber dann doch während der fünftletzten Runde ab. Es ging hinter ihm also um Silber und Bronze – und vielleicht doch noch um die Einholung Pogacars?
Denn nun legte Evenepoel den Schalter um und ließ es laufen. Er holte dadurch del Toro und das Verfolgertrio ein und zerlegte die erste größere Verfolgergruppe sogleich an der Côte de Kimihurura, dem gepflasterter zweiten und letzten Anstieg des Rundkurses. In der Vorentscheidung um Silber und Bronze konnten nur noch Healy, Skjelmose, Pidcock und Jai Hindley (Australien) bei Evenepoel bleiben.

4 Runden vor Schluss, also noch über 60 Kilometer vorm Ziel, betrug der Abstand zwischen Pogacar und Verfolgerquintett exakt eine Minute. Obwohl die Verfolger zusammenarbeiteten, pendelte der Abstand weiterhin um die Minutenmarke. Kurz hinter dem Quintett ware Ayuso und Paul Seixas (Frankreich) unterwegs, aber als Duo chancenlos. Innerhalb der letzten 50 Kilometer wurden beide und der kurz zuvor zu ihnen aufschließende Siwakow von einer Verfolgergruppe gestellt – eine Minute hinter dem Evenepoel-Quintett und 2 hinter Pogacar.

Diese Gruppe fuhr dann den 5. Platz untereinander aus, weil Hindley und Pidcock 47 Kilometer vor Schluss an der drittletzten Kimihuruha aus der ersten Verfolgergruppe zurückfielen. Evenepoel, Healy und Skjelmose bekamen den Rückstand zu Pogacar einfach nicht kleiner. Als dieser sogar leicht nach oben anstieg, attackierte Evenepoel an Côte de Kigali Golf, dem anderen Anstieg des Rundkurses, rund 22 Kilometer vorm Ziel.

Healy und Skjelmose duellierten sich ungefährdet um Bronze wegen des eklatanten Rückstandes hinter ihnen. In der letzten Côte Kigali Golf musste Skjelmose abreißen lassen, so dass Healy mit strahlendem Gesicht zu Bronze fuhr, wohingegen bei einem bedienten Evenepoel im Ziel die Tränen flossen, um das Drama rund zu machen. Für Pogacar ist ein hoch überlegener Sieg indes der Normalfall …

Ergebnis
1. Tadej Pogacar (SLO) 6:21:20

2. Remco Evenepoel (BEL) +1:28
3. Ben Healy (IRL) +2:16
4. Mattias Skjelmose (DEN) +2:53
5. Toms Skujins (LAT) +6:41
6. Giulio Ciccone (ITA) +6:47
7. Isaac del Toro (MEX) gl.Zeit
8. Juan Ayuso (ESP) gl.Zeit
9. Alfonso Eulalio (POR) +7:06
10. Tom Pidcock (GBR) +9:05
11. Primoz Roglic (SLO) gl.Zeit
12. Mikkel Honoré (DEN) +9:07
13. Paul Seixas (FRA) gl.Zeit
14. Harold Tejada (COL) gl.Zeit
15. Pawel Siwakow (FRA) +9:47
16. Jai Hindley (AUS) +10:01
17. Andrea Bagioli (ITA) +10:06
18. Marc Hirschi (SUI) gl.Zeit
19. Michael Storer (AUS) +10:12
20. Carlos Canal (ESP) gl.Zeit
21. Bauke Mollema (NED) gl.Zeit
22. Gianmarco Garofoli (ITA) +10:16
23. Kevin Vermaerke (USA) gl.Zeit
24. Arjom Nytsch (—) gl.Zeit
25. Andreas Leknessund (NOR) +10:18
26. Cian Uijtdebroeks (BEL) gl.Zeit
27. E. Svestadt-Bardseng (NOR) +10:48
28. Valen. Paret-Peintre (FRA) +10:59
29. Jan Christen (SUI) +11:55
30. A. Ghebreigzabhier (ERI) +12:04
– 165 Teilnehmer, davon 30 klassiert.

World Championships Ruanda 2025 Frauen und Juniorinnen

Frauen Elite (165km)


Plomi Foto

1 Vallieres Magdeleine Canada 600 350 4:34:48
2 Fisher-Black Niamh New Zealand 475 260 0:23
3 García Mavi Spain 400 190 0:27

4 Chabbey Elise Switzerland 325 150 0:41
5 Markus Riejanne Netherlands 275 130 0:57
6 Niedermaier Antonia Germany 225 110 1:17
7 Vollering Demi Netherlands 175 100 1:34
8 (Le Court) Pienaar Kimberley Mauritius 150 90 ,,
9 Reusser Marlen Switzerland 125 80 ,,
10 Niewiadoma Kasia Poland 100 70 ,,
11 Andersson Caroline Sweden 85 65 ,,
12 Koch Franziska Germany 70 60 1:36

Juniorinnen (74,0km)
1. Paula Ortiz (ESP) 2:09:19
2. Chantal Pegolo (ITA) alle
3. Anja Grossmann (SUI) gleiche
4. Sidney Swierenga (CAN) Zeit
5. Giada Silo (ITA) +0:03
6. Thaïs Poirier (FRA)
7. Kahsay Tsige Kiros (ETH)
8. Neve Parslow (AUS) alle
9. Maria Okrucinska (POL) gleiche
10. Alyssa Sarkisov (USA) Zeit

Die Vorentscheidung fiel erst innerhalb der letzten 2 Kilometer, als sich die Top-5 am finalen Pflaster-Anstieg unter der Führung der zuvor schon häufig vorn fahrenden Grossmann absetzten. Auf dem kupierten Schlusskilometer pokerte das Quintett hoch, so dass Poirier und Kiros fast noch herankamen. Ortiz gewann den Sprint überlegen mit zweieinhalb Radlängen Vorsprung. Auch die Abstände dahinter waren fast genauso deutlich.

World Championships Ruanda 2025 U23 Straße Männer und Junioren

U23 Männer 165km:

1 Finn Lorenzo Italy 200 -15 75 3:57:27
2 Huber Jan Switzerland 150 55 0:31
3 Schrettl Marco Austria 125 40 1:13

4 Álvarez Héctor Spain 100 32 1:38
5 Gajdulewicz Mateusz Poland 85 28 1:42
6 Martí Pau Spain 70 24 2:22
7 Loulergue Victor France 60 20 ,,
8 Donzé Robin Switzerland 50 18 2:24
9 Pericas Adrià Spain 40 16 ,,
10 Ramírez Mateo Ecuador 35 14 ,,
11 Bock Max Germany 30 12 2:34
12 Lopes Lucas Portugal 25 10 2:35
13 Decomble Maxime France 20 8 3:04
14 Omrzel Jakob Slovenia 15 7 4:32
15 Dolven Halvor Norway 10 6 5:10
16 Leidert Louis Germany 5 5 6:37

Wieder im Regenbogen: Lorenzo Finn krönt sich erneut zum Weltmeister


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Ein Jahr nach seinem Weltmeistertitel bei den Junioren triumphiert Lorenzo Finn erneut bei der WM – dieses Mal holte er den Titel im Straßenrennen der U23-Kategorie.

Lorenzo Finn hat es wieder getan. Exakt ein Jahr nach seinem Titelgewinn im Straßenrennen der Junioren hat sich der 18-jährige Italiener aus den Reihen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies auch den Weltmeistertitel im Straßenrennen der U23 gesichert – und das mit einer ebenso cleveren wie dominanten Vorstellung.
Auf dem selektiven, 164,6 Kilometer langen Rundkurs von Kigali attackierte Finn rund sieben Kilometer vor dem Ziel und ließ seinen letzten verbliebenen Begleiter, den Schweizer Jan Huber, mit einem explosiven Antritt an der Côte de Kigali stehen. Am Ende überquerte er die Ziellinie mit 31 Sekunden Vorsprung als Solist – und streifte sich im Anschluss zum zweiten Mal in seiner Karriere das Regenbogentrikot über.

„Ganz ehrlich, es fühlt sich ähnlich surreal an wie letztes Jahr. Der Jubel war gewaltig. Auf den letzten 500 Metern haben mir die Ohren gedröhnt – so laut wurde ich angefeuert. Die Leute hier in Kigali sind einfach der Wahnsinn. Es war eine unvergessliche Woche, und mit diesem Ergebnis ist es wirklich ein Moment fürs Leben. Diese WM bleibt für immer in meinem Herzen“, sagte Lorenzo Finn nach seinem größten Erfolg.

Der neue U23-Weltmeister kristallisierte sich früh als entscheidender Fahrer des Rennens heraus. In der zweiten Rennhälfte war er mehrfach an Tempoverschärfungen beteiligt – ehe er und der zweitplatzierte Huber sich entscheidend absetzen konnten. „In der zweiten Rennhälfte ging’s drunter und drüber – Attacken ohne Ende. Die Höhe und die Hitze haben es richtig schwer gemacht, aber meine Beine waren gut. Und auch mein Team und die Betreuer haben mich perfekt unterstützt. Wie gesagt – ein surreales Erlebnis“, so Finn weiter.

John Wakefield, Director of Development bei Red Bull – BORA – hansgrohe, bezeichnete den Sieg als „historischen Moment“, wie er im Anschluss an das Rennen erklärte: „Mit diesem Doppelsieg gehört Lorenzo zu den ganz Großen: Er ist erst der zweite Fahrer, der den Junioren- und U23-Weltmeistertitel nacheinander holt – und das als jüngster U23-Weltmeister aller Zeiten (18 Jahre, neun Monate, sieben Tage). Das zeigt, was für ein Ausnahmetalent er ist – und dass er genau dann performt, wenn es darauf ankommt. Ein absoluter Gänsehautmoment für Lorenzo, Red Bull – BORA – hansgrohe und die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies.“

Junioren 119km:

Mit einer 36km langen Solofahrt sicherte sich der sehr starke Harry Hudson (GBR) den Weltmeistertitel der Junioren im Strassenrennen.

1 Hudson Harry Great Britain 150 2:55:19
2 Blanc Johan France 110 0:16
3 Jackowiak Jan Michal Poland 90 ,,
4 Hinds Max Great Britain 80 0:22
5 Peace Matthew Great Britain 70 0:24
6 Claisse Édouard Belgium 60 ,,
7 Wändel Elias Sweden 55 ,,
8 Dijkman Daan Netherlands 50 ,,
9 Mauss Moritz Germany 45 ,,
10 Benz Benedikt Germany 40 ,,

11 Efriem Nahom Eritrea 36 ,,
12 Van Kerckhove Seff Belgium 32 0:27
13 Hettegger Michael Austria 28 ,,
14 Vanden Eynde Mats Belgium 24 0:29
15 Cubillas Javier Spain 20 0:30
16 Herzog Karl Germany 16 0:54

Deutsche Vierer-Meisterschaft 1975 über 100 Km auf der Autobahn!

Vor 50 Jahren war die erst zwei Jahre alte „RSG Katzwang“ die große Überrschung!
Der RC Herpersdorf enttäuschte und tröstete sich mit DM-Titel der Jugend

Von den vielen Deutschen Meisterschaften, die ich in mehr als 50 jahren auf Bahn und Straße verfolgte und pressemäßig begleitete, bleibt mit die DM 1975 in Nürnberg stattfand, für immer unvergessen. Diese Vierer-Straßen DM wurde damals vom RC Herpersdorf ausgerichtet und auf der neu gebauten und noch nicht für den Verkehr freigegebenen “ A73 “ ausgetragen. Nürnbergs OB Andreas Urschlechter persönlich hatte auf Wunsch des RC Herpersdorf dazu die Ausnahme-Genehmigung erteilt! Wäre heutzutage wohl kaum mehr möglich!

Im Blickpunkt des Interesses stand für die Medien und die vielen fränkischen Fans natürlich die Meisterschft der Amateure über 100 Kilometer. Neu war damals das Reglement des BDR: Während die Vierer-DM früher ausschließlich für Vereins Mannschaften ausgeschrieben wurden, hatte man 1975 erstmals sogenannte „Renn-Gemeinschaften“ zur DM zugelassen.

Damit stieg das sportliche Niveau gewaltig, die Favoriten stellten mit zahlreichen Bahn- und Strassen-Nationalfahrern die RG´s aus Berlin,und die Renngemeinschaften aus Baden-Württemberg. Sehr verärgert war man über das neue Reglement beim RC Herpersdorf der zwar mit mehreren Vereins-Vierern antrat aber nun nicht mehr zum Kreis der Top-Favoriten zählte. Auch beim RC Mannheim war man sauer und sagte die DM-Teinahme mit Kapitän Peter Weibel ganz ab!

Erfreut über das neue Reglement war man dagegen bei der erst zwei Jahre alten „RSG Katzwang“. Mit dem 19-jährigen Friedrich von Loeffelholz und dem 22-jährigen Dieter Flögel hatte man zwar zwei absolute Fahrer der deutschen Spitzenklasse, doch noch lange keinen Vierer. Zum Retter in der Not wurde Klaus Burges, der zwei Monate vorher den DM-Titel der Steher für die RSG Katzwang gewann. Klaus ließ sich überreden nun bei der DM im Vierer zu starten. Er trainierte extrem hart und ging in Topform an den Start. Vierter Mann der „Renngemeinschaft“ war Eugen Heim aus Baden-Württemberg. Er war wie Loeffelholz erst 19 Jahre alt und ein excellenter Zeitfahrer.

Obwohl Dieter Flögel zwei Tage nach einem BDR-Einsatz bei einer schweren Rundfahrt schon nach 50 Kilometern entkräftet ausstieg , zeigten Von Loeffelholz, Burges und Heim ein grandioses Rennen, das mit Platz drei der DM belohnt wurde. Klaus Burges erinnert sich noch heute daran dass bei der Zeitnahme am Ziel eine Panne passierte: “ Gerade als wir ankamen fiel die elekronische Zeitmessung aus. Unsere Zeit wurde per Hand von Willi Fuggerer gestoppt. Friedrich zweifelte am Ergebnis, er war danach immer überzeugt davon, dass wir eigentlich die DM gewonnen hätten“

Für den RC Herpersdorf war es ein raabenschwarzer Tag, denn die Mannschaft Herpersdorf I mit Gottfried Mayer, Hubert Stöffel, Manfred Braun und Klaus Häfner belegte nach einigen Defekt-Pech nur den zehnten Platz. Trösten konnte man sich beim RC herpersdorf nach der Jugend-DM, die der RCH verdient gewann.

Manfred Marr

World Championships Ruanda Zeitfahren

ELITE Männer: 40,6 km
Hattrick für überragenden Evenepoel

Mit einem vernichtenden Sieg wurde Remco Evenepoel 2025 zum 3. Mal in Serie Weltmeister im Einzelzeitfahren auf der Straße. Auf dem hügligen Kurs in der ruandischen Hauptstadt Kigali konnte mit dem 24-jährigen Belgier niemand mithalten. Mit 74 Sekunden Rückstand ging Silber an Jay Vine (Australien). Eine noch größere Lücke klaffte zum 3. Platz. Auf diesem ergatterte ein mit Ilan van Wilder ein weiterer Belgier Edelmetall.
Der große Tadej Pogacar (Slowenien) verpasste die Medaillenränge um 2 Sekunden. Auf dem Kopfsteinfplaster-Anstieg 2 Kilometer vorm Ziel, der auch eine Woche später im WM-Straßenrennen dabei ist, musste Pogacar sogar die Demütigung über sich ergehen lassen, vom 2:30 Minuten hinter ihm gestarteten Evenepoel überholt zu werden. Damit revanchierte sich Evenepoel für die umgekehrte Schmach gegen Jonas Vingegaard (verzichtet auf die WM) gut 2 Monate zuvor bei der Tour de France.

Gleich an der ersten Zwischenzeitnahme unterbot der zuletzt gestartete Evenepoel die bisherige Bestmarke von Isaac del Toro (Mexiko) um eine dreiviertel Minute. Mit del Toro gleichauf waren hier Pogacar und Vine. Alle 3 fahren sonst für denselben Rennstall (UAE). Evenepoel ist außerhalb von internationalen Meisterschaften bis Ende der Saison noch bei Soudal-Quick Step unter Vertrag, wo auch der Bronze-Gewinner van Wilder fährt. Van Wilder lag bei der ersten Zwischen noch rund 10 Sekunden hinter del Toro, Pogacar und Vine.
An der zweiten Zwischenzeit hatte Evenepoel seinen Vorsprung vor Vine auf 1:17 Minuten ausgebaut. Pogacar war auf 1:43 zurückgefallen und nur noch knapp vor de Wilder. Del Toro fiel auf den 6. Platz hinter Andreas Leknessund (Norwegen) zurück. Die beiden tauschten bis ins Ziel wieder die Plätze. Vine konnte im letzten Streckendrittel sogar auf Evenepoel 3 Sekunden aufholen. Er brachte damit seine exzellente Form aus der Spanien-Rundfahrt mit nach Ruanda. Van Wilder konnte Evenepoel noch um etwas weniger als 2 Sekunden schlagen und vom Bronzerang verdrängen.

1. Remco Evenepoel (BEL) 49:46.03
2. Jay Vine (AUS) +1:14.90
3. Ilan van Wilder (BEL) +2:36.07
4. Tadej Pogacar (SLO) +2:37.73
5. Isaac del Toro (MEX) +2:40.86
6. Andreas Leknessund (NOR) +2:57.27
7. Luke Plapp (AUS) +3:03.07
8. Bruno Armirail (FRA) +3:06.07
9. Thymen Arensman (NED) +3:39.68
10. Stefan Küng (SUI) +3:48.92

11. Ivan Romeo (ESP) +3:52.34
12. Michael Leonard (CAN) +3:53.11
13. Matteo Sobrero (ITA) +3:59.92
14. Walter Vargas (COL) +4:04.04
15. Mattia Cattaneo (ITA) +4:10.65
16. Paul Seixas (FRA) +4:14.14
17. Miguel Heidemann (GER) +4:52.78
18. Raul Garcia Pierna (ESP) +5:03.33
19. Florian Vermeersch (BEL) +5:03.56
20. Byron Munton (RSA) +5:05.75

ELITE Frauen ITT – 31 Km

1 Reusser Marlen Switzerland 00:43:09
2 van der Breggen Anna Netherlands 00:52
3 Vollering Demi Netherlands 01:05
4 Chapman Brodie Australia 01:21
5 Aalerud Katrine Norway 01:24
6 Niedermaier Antonia Germany 01:29
7 Labous Juliette France 01:33
8 Henderson Anna Great Britain 01:38
9 Dygert Chloé United States 02:25
10 Benito Mireia Spain 02:32

U23 Männer ITT – 31,20 Km


Plomi Foto

1 Söderqvist Jakob SWE Sweden 00:38:24
2 Pringle Nate NZL New Zealand 01:04
3 Decomble Maxime FRA France 01:04
4 Finn Lorenzo ITA Italy 01:09
5 Thornley Callum GBR Great Britain 01:12

6 Walton Jonas CAN Canada 01:27
7 Gajdulewicz Mateusz POL Poland 01:28
8 Vervenne Jonathan BEL Belgium 01:33
9 Álvarez Héctor ESP Spain 01:40
10 McKenzie Hamish AUS Australia 01:48

U23-WM in Ruanda: Nate Pringle holt Silber, drei Rookies in den Top Fünf

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies überzeugen im U23-WM-Zeitfahren in Kigali auf ganzer Linie. Für Pringle ist es der größte Erfolg seiner Karriere.

Nate Pringle hat im WM-Einzelzeitfahren der U23-Kategorie in Ruanda die Silbermedaille gewonnen. Der 21-jährige Neuseeländer aus den Reihen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies lieferte auf der 31,2 Kilometer langen, äußerst anspruchsvollen Strecke durch Kigali eine herausragende Leistung ab und musste sich am Ende nur dem Schweden Jakob Söderqvist geschlagen geben (+ 1:03 Minuten). Für Pringle, der in diesem Frühjahr bereits neuseeländischer Zeitfahrmeister wurde, war es der größte Erfolg seiner noch jungen Karriere.
„Dieses Ergebnis bedeutet mir unglaublich viel“, sagte Nate Pringle nach seinem Silberlauf. „Wenn mir jemand im Februar gesagt hätte, dass ich überhaupt zur WM fahre, hätte ich es wohl nicht geglaubt. Dann bei diesem Rennen so lange in Führung zu liegen und am Ende Silber zu gewinnen – das ist ein echtes Privileg. Ich bin super happy, wie der Tag gelaufen ist!“

Für die Rookies war es über Pringles Erfolg hinaus ein erfolgreicher Tag: Mit Lorenzo Finn (Italien, + 1:08 Minuten) auf Platz vier und Callum Thornley (Großbritannien, + 1:11 Minuten) auf Rang fünf landeten nämlich zwei weitere Fahrer aus dem Red Bull – BORA – hansgrohe Development-Team in den Top Fünf – ein eindrucksvolles Ausrufezeichen der Nachwuchsmannschaft. Der Deutsche Paul Fietzke belegte am Ende Rang 16 (+ 2:57 Minuten).

John Wakefield, Director of Development bei Red Bull – BORA – hansgrohe, zeigte sich hochzufrieden: „Insgesamt drei Fahrer in den Top Fünf bei einer U23-Weltmeisterschaft zu haben, ist ein bemerkenswertes Ergebnis – es spiegelt sowohl die Stärke unseres Programms als auch das Engagement unserer Fahrer wider. Jeder Einzelne hat seine Fähigkeiten im direkten Vergleich mit der Weltklasse unter Beweis gestellt. Diese Resultate bringen nicht nur internationale Anerkennung, sondern zeigen auch deutlich, wie viel Talent in unserem Development-Projekt steckt.“

U23 Frauen: ITT – 23 Km

1 Bäckstedt Zoe GBR Great Britain 00:30:56
2 Chladoňová Viktória SVK Slovakia 01:51
3 Venturelli Federica ITA Italy 02:12
4 Wilson-Haffenden Felicity AUS Australia 02:22
5 Ivanchenko Alena AIN Individual Neutral Athletes 02:22
6 Couzens Millie GBR Great Britain 02:38
7 Czapla Justyna GER Germany 02:48
8 Anderson Alli AUS Australia 02:53
9 Huys Tabea AUT Austria 03:00
10 Holmgren Ava CAN Canada 03:06

Junioren ITT – 22,6 Km
Weltmeister! Michiel Mouris gewinnt U19-Zeitfahren bei der WM in Kigali

Der Niederländer krönt eine herausragende Saison mit WM-Gold. Roberto Capello rundet als Sechster das starke Ergebnis der Red Bull – BORA – hansgrohe Junioren ab.

Michiel Mouris hat sich bei der Weltmeisterschaft in Ruanda den Titel im Einzelzeitfahren der Junioren gesichert. Der junge Niederländer aus den Reihen des Red Bull – BORA – hansgrohe U19-Teams grenke – Auto Eder setzte sich auf dem 22,6 Kilometer langen Kurs in Kigali in einer Zeit von 29:07 Minuten gegen die internationale Konkurrenz durch und bewies einmal mehr, dass er zu den größten Talenten seiner Generation gehört. Für Mouris ist es der Abschluss einer erfolgreichen Saison. Bereits im Frühjahr hatte der 18-Jährige mit seinem Sieg bei Paris–Roubaix Juniors für Furore gesorgt.

1 Mouris Michiel NED Netherlands 00:29:08
2 Barry Ashlin USA United States 00:07
3 Van Kerckhove Seff BEL Belgium 00:09
4 Drake Beckam USA United States 00:14
5 Hinds Max GBR Great Britain 00:19

Juniorinnen ITT – 18,3 Km

1 Arens Megan NED Netherlands 00:25:47
2 Ostiz Paula ESP Spain 00:35
3 Gissinger Oda Aune NOR Norway 00:38
4 Müller Roos NED Netherlands 00:48
5 Boothman Erin GBR Great Britain 00:49

Results powered by FirstCycling.com

Die Ultra-Weltmeisterschaft rund um Österreich rückt näher

Nur noch knappe zwei Wochen, dann startet in St. Georgen im Attergau im Zuge des Race Around Austria die erste Ultracycling-Weltmeisterschaft in Österreich. Die Favoriten stehen fest beim emotionalsten Radrennen Österreichs.

Die 17. Auflage des Race Around Austria läuft von 11. bis 17. August 2025. Mehr als 150 Teilnehmer:innen haben sich für die verschiedensten Bewerbe angemeldet: für die 560 Kilometer lange CHALLENGE rund um Oberösterreich, wo es auch eine unsupported-Wertung gibt, und natürlich für das klassische Race Around Austria, das im Uhrzeigersinn rund um Österreich verläuft. Auf einer Streckenklänge von 2.200 Kilometern warten auf die WM-Starter:innen 30.000 Höhenmeter. Auf der Langdistanz kommt es zu einer Streckenänderung, wie OK-Chef Michael Nußbaumer beschreibt: „Das Silvretta kann heuer nicht befahren werden, die Passstraße ist nur unter Tags und bei gutem Wetter offen. Deshalb leiten wir die Strecke vor Vorarlberg wieder über den Arlberg um.“ Und natürlich steht auch de 1.500 Kilometer lange Kurzvariante des RAA wieder im Programm – perfekt für ambitionierte Radsportler, die sich an die Langdistanzen wagen wollen.

Neuauflage des Damenduells von 2024
Im Vorjahr verblüffte die amtierende Europameisterin Elena Roch, als sie nicht nur die Damenwertung sondern auch Overall gewann. 2024 siegte die Niederösterreicherin mit nur 20 Minuten Vorsprung vor der Deutschen Tina Büttner. Die beiden Ultra-Spezialistinnen zählen in der WM-Wertung der Damen zu den absoluten Favoritinnen. „Das Race Around Austria selbst ist durch durch die Weltmeisterschaft extrem stark besetzt“, analysiert Nußbaumer. Bei den Männern könnte der Mühlviertler Michael Hofer überraschen, der das 24h Rennen in Grieskirchen zuletzt gewann. Aber mit dem RAAM-Dritten Dominik Meierhofer aus Salzburg, dem Deutschen Rainer Steinberger oder dessen Landsmann Sebastian Mayr ist das Rennen extrem offen und wohl spannend wie schon seit vielen Jahren nicht mehr.

Prominenter Zaungast
Leider muss das OK-Team auf einen ganz großen Namen verzichten, nämlich auf Race Across America-Sieger Philipp Kaider. „Leider kann ich nicht mitfahren, denn die Form nach dem RAAM ist zu tief im Keller. Aber ich werde die ganze Woche mit meinem Camper vor Ort sein, Urlaub machen und das RAA-Feeling genießen. Das Race Around Austria hat einen ungemeinen Zuschauerzuspruch, nicht nur im Zielort St. Georgen im Attergau mit einem großen Volksfest. Auch entlang der Strecke gibt es zahlreiche Fanzonen“, sagt Kaider. Sein RAAM-Kollege Lukas Kaufmann, der heuer beim RAAM zum zweiten Mal en Suite Zweiter wurde, wird sich aus ähnlichen Gründen nicht für die Solo-Strecke anmelden. „Die Form ist nach dem RAAM im Juni noch nicht da, aber ich will mir das Rennen nicht entgehen lassen. Deshalb starte ich mit Markus Brandl, auch ein RAAM-Finisher, im Zweierteam“, sagt Kaufmann.

Nachmeldungen für alle Bewerbe können je nach Verfügbarkeit der Plätz für die Solo- oder Teambewerbe noch getätigt werden. Alle Infos darüber gibt es hier …

Mehr Informationen:
Homepage: https://www.racearoundaustria.at
Fotodatenbank: https://racearoundaustria.smugmug.com
Live-GPS Tracking: https://race.perfect-tracking.com/race/raa2024/live

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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

DM 2025 ELITE Männer Linden 195km – Fotos von Herbert Moos


Podium:
1er Georg Zimmermann
2er Felix Engelhardt
3er Anton Schiffer


Jonas Rutsch freut sich mit Teamkollegen Georg Zimmermann und er war sein wichtigster Helfer an diesem heißen Tag.


Anton Schiffer fuhr ein sehr starkes Rennen und war am Berg einer der Besten, wenn nicht der Beste.


Tim Torn Teutenberg


Peloton


Sehr stark fuhr auch Emu Buchmann, der alles für die Fluchtgruppe mit Max Schachmann und Anton Schiffer investierte, am Ende dafür aber durch die Einholung nicht belohnt wurde.


Nico Denz