Archiv der Kategorie: Meisterschaften

European Continental Championships ITT 2026

Männer 22,1km:

1 ROGLIC Primoz SLO Slovenia 00:28:16
2 ARMIRAIL Bruno FRA France 00:07
3 DECOMBLE Maxime FRA France 00:29
4 VAN WILDER Ilan BEL Belgium 00:33
5 KÜNG Stefan SUI Switzerland 00:35
6 ASGREEN Kasper DEN Denmark 00:45
7 FRIGO Marco ITA Italy 00:55
8 SÖDERQVIST Jakob SWE Sweden 00:56
9 THORNLEY Callum GBR Great Britain 00:56
10 ROMEO Iván SPA Spain 00:58
11 VLASOV Aleksandr AIN Individual Neutral Athlete 00:58
12 BJERG Mikkel DEN Denmark 00:59
13 GROßSCHARTNER Felix AUT Austria 01:02
14 SCHMID Mauro SUI Switzerland 01:07
15 OLIVEIRA Nelson POR Portugal 01:08
16 CATTANEO Mattia ITA Italy 01:11

Primož Roglič holt EM-Gold im Zeitfahren


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Primož Roglič ist neuer Europameister im Zeitfahren. Vor heimischem Publikum lieferte der Slowene über 22,1 Kilometer die schnellste Zeit und sicherte damit auch Red Bull – BORA – hansgrohe die erste Goldmedaille in einem EM-Einzelzeitfahren der Elite.

Primož benötigte für den Zeitfahr-Kurs um Šenčur, der im Mittelteil einen 2000 Meter langen Anstieg mit im Mittel fast zehn Prozent aufwies, 28:16 Minuten und damit einen Schnitt von 46,9 km/h. Damit war er sieben Sekunden schneller als der Franzose Bruno Armirail, der Silber holte. Für den Olympiasieger im Zeitfahren von Tokio 2021 ist es der erste EM-Titel.

„Es ist einfach nur schön. Natürlich ist es mein Sieg, aber er ist auch für all` die Leute an der Strecke und die, die es möglich gemacht haben, dass die Europameisterschaften in Slowenien stattfinden konnten. Es ist ein guter Abschluss der Titelkämpfe.
Schon kurz nach dem Beginn hat mein Radio nicht mehr funktioniert, deswegen bin ich einfach nur gefahren und habe alles auf der Straße gelassen, was ich in mir hatte. Zum Glück hat das gereicht.“
— Primož Roglič

Mit Callum Thornley fuhr ein weiterer Profi von Red Bull – BORA – hansgrohe als Neunter in die Top 10. Aleksandr Vlasov wurde Elfter. Mattia Cattaneo, der tags zuvor Silber mit der Mixed-Staffel holte, beendete das Rennen als 16., zwei Plätze vor Jan Tratnik.

Frauen 22,1km:


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1 REUSSER Marlen SUI Switzerland 00:31:30
2 VOLLERING Demi NED Netherlands 00:24
3 BERTHET Juliette FRA France 01:10
4 LONGO BORGHINI Elisa ITA Italy 01:17
5 WLODARCZYK Dominika POL Poland 01:31
6 KERBAOL Cédrine FRA France 02:00
7 TAS Sandrine BEL Belgium 02:02
8 DICKSON Lauren GBR Great Britain 02:23
9 CLAES Lotte BEL Belgium 02:38
10 NOOIJEN Lieke NED Netherlands 02:40
11 KOCH Franziska GER Germany 02:58
12 BIRIUKOVA Yuliia UKR Ukraine 03:20
13 BERTON Nina LUX Luxembourg 03:37
14 VIGILIA Alessia ITA Italy 03:54
15 HÄBERLIN Steffi SUI Switzerland 03:57

Männer U23 22,1km:


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1 ÁLVAREZ Héctor SPA Spain 00:28:44
2 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Belgium 00:03
3 HAUGLAND Kasper NOR Norway 00:19
4 GAL Ryan NED Netherlands 00:21
5 MILESI Nicolas ITA Italy 00:25
6 EGHOLM Kristian DEN Denmark 00:42
7 HØYDAHL JONAS Kind NOR Norway 00:48
8 ZABELINSKIY Bogdan CYP Cyprus 00:59
9 CAPELLO Roberto ITA Italy 01:07
10 TAILLIEU Aldo BEL Belgium 01:12
11 LEIDERT Louis GER Germany 01:24
12 MAROLT Jaka SLO Slovenia 01:29
13 WIGGINS Ben GBR Great Britain 01:29
14 FIETZKE Paul GER Germany 01:29
15 URKAREGI Eñaut SPA Spain 01:38

Frauen U23 22,1km:

1 VINKE Nienke NED Netherlands 00:32:36
2 ARENS Megan NED Netherlands 00:37
3 CHLADONOVÁ Viktória SVK Slovakia 00:43
4 CZAPLA Justyna GER Germany 00:52
5 SIEGERS Emma BEL Belgium 01:24
6 OSTIZ Paula SPA Spain 01:28
7 JOORIS Febe BEL Belgium 01:42
8 HUYS Tabea AUT Austria 01:49
9 WINTER Mara SUI Switzerland 02:10
10 ANTVORSKOV SILJE Weitze DEN Denmark 02:19
11 KOPECKY Julia CZE Czechia 02:37
12 KVASNICKOVA Eliska CZE Czechia 02:41
13 SZCZESNA Martyna POL Poland 02:46
14 GISSINGER ODA Aune NOR Norway 02:52
15 NOTHUM Gwen LUX Luxembourg 03:03

European Cont. Championships Frauen – 130 Km und Männer 196km

1 VOLLERING Demi NED Netherlands 03:10:33
2 PIETERSE Puck NED Netherlands 00:05
3 REUSSER Marlen SUI Switzerland 00:05
4 LONGO BORGHINI Elisa ITA Italy 00:05
5 NIEDERMAIER Antonia GER Germany 00:15
6 BERTHET Juliette POL Poland 00:45
7 NIEWIADOMA Kasia FRA France 00:59
8 KOCH Franziska GER Germany 01:55
9 OSTOLAZA Usoa SPA Spain 01:55
10 DE VRIES Femke NED Netherlands 01:56
11 MUZIC Évita FRA France 01:56
12 LUDWIG CECILIE Uttrup DEN Denmark 01:56
13 DE KEERSMAEKER Audrey BEL Belgium 01:56
14 CALUORI Ginia SUI Switzerland 01:56
15 RÜEGG Noemi UKR Ukraine 02:00

Männer:

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1 EVENEPOEL Remco BEL Belgium 04:16:37
2 CICCONE Giulio ITA Italy 00:00
3 SCARONI Christian ITA Italy 00:59
4 SKUJINS Toms LAT Latvia 01:13
5 ROMEO Iván SPA Spain 01:16
6 DEBRUYNE Ramses BEL Belgium 01:16
7 HERZOG Emil GER Germany 01:16
8 VAN GILS Maxim BEL Belgium 01:16
9 BISIAUX Léo FRA France 01:18
10 ROGLIC Primoz SLO Slovenia 01:19
11 RONDEL Mathys FRA France 01:27
12 GRÉGOIRE Romain FRA France 02:08
13 OMRZEL Jakob SLO Slovenia 02:08
14 VAUQUELIN Kévin FRA France 02:08
15 HIRSCHI Marc SUI Switzerland 02:08

Remco Evenepoel holt sich den Europameistertitel im Straßenrennen

Remco Evenepoel ist neuer Europameister im Straßenrennen. Der Belgier sicherte sich nach zwei Silbermedaillen zum ersten Mal in diesem Wettbewerb das weiße Trikot mit den blauen Sternen. Auch für Red Bull – BORA – hansgrohe ist es in der Eliteklasse der erste EM-Titel.

Remco gewann den Titel in Slowenien um Haaresbreite in einem Fotofinish vor Giulio Ciccone. Das Duo hatte sich 33 Kilometer vor dem Ziel vom Rest der Spitzengruppe gelöst. Schon vier Kilometer zuvor gab es einen ersten Vorstoß des Duos, der aber zumindest für Remco ein jähes Ende fand, als der 26-Jährige in einer Kurve wegrutschte und zunächst wieder eine kleine Aufholjagd starten musste.

Der neue Europameister, der im Vorjahr und 2021 noch Zweiter wurde, ist damit der erste Fahrer, der bei kontinentalen Meisterschaften als auch Weltmeisterschaften den Titel im Straßenrennen sowie im Zeitfahren gewinnen konnte.

„Der Sieg ist eine echte Befreiung, nachdem es beim WM-Rennen nicht so gut für mich lief. Ich bin sehr glücklich und auch sehr stolz, dass ich für Belgien den Titel geholt habe und damit meine persönliche Trikotsammlung bei Meisterschaften komplettieren konnte.

Wir sind das Rennen als Team eigentlich genauso so gefahren, wie wir es uns vorgestellt haben. Dann wurde es aber doch nochmal tricky, weil ich nach der ersten Attacke in einer Kurve zu schnell war. Dann haben es Ciccone und ich nochmal in der Abfahrt versucht und dann gut zusammengearbeitet. Im Sprint dachte ich zunächst nicht, dass ich es noch schaffen könnte, aber auf den letzten 100 Metern ist er langsamer geworden und da sah ich dann meine Chance.“
— Remco Evenepoel

Mit Emil Herzog (Deutschland), Maxim Van Gils (Belgien) und Primož Roglič (Slowenien) schafften es drei weitere Profis von Red Bull – BORA – hansgrohe in die Top 10.

Evenepoel mit Tigersprung vor Ciccone

Remco Evenepoel (Belgien) gewann im slowenischen Sencur das Straßenrennen der Europameisterschaft 2026 hauchdünn im Zweiersprint. Im letzten Moment schob der 26-jährige mit deutlich höherer Endgeschwindigkeit und dem Tigersprung einen Teil des Vorderreifens an Giulio Ciccone (Italien) vorbei. Vorher hatte sich Evenepoel in der letzten Kurve von Ciccone übertölpeln lassen, als dieser innen durchstach und den klar stärkeren Fahrer so fast bezwang. Auch der 3. Platz ging an Italien, und zwar in Person von Christian Scaroni, der mit knapp einer Minute Rückstand als Solist einlief.

In der zweiten Hälfte es EM-Straßenrennens – nach Start und Anfahrt aus Ljubljana – stand 5-mal ein 22,1-Kilometer-Rundkurs um Sencur im Profil, der den Mozjanca-Anstieg beinhaltete. Dort begann in den ersten 3 Auffahrten ein Ausscheidungsfahren, an dem insbesondere die Belgier Interesse hatten. In der vorletzten Passage attackierten Evenepoel und Ciccone 36,5 Kilometer vorm Ziel. Doch Evenepoel steuerte die letzte Kurve ausgangs des Anstiegs viel zu optimistisch an und stürzte.

Evenepoel rappelte sich schnell auf und wurde von Teamkollegen schnell in die erste Verfolgergruppe von Ciccone gebracht. Schon 3 Kilometer nach dem Missgeschickt sprang Evenepoel in der Fläche wieder vor zu Ciccone. Evenepoel trat mächtig aufs Pedal, während Ciccone etliche Führungen ausließ. Weil gleichzeitig die Verfolger nicht harmonierten, vergrößerte das Spitzenduo seinen Vorsprung und ging bereits mit 50 Sekunden Guthaben in den letzten Anstieg. In diesem distanzierte Scaroni 16 Kilometer vorm Ziel Matys Rondel (Frankreich). Beide waren vorher aus der Verfolgergruppe ausgebrochen.

So lief es hinaus auf eine Entscheidung um Gold im Zweiersprint, in dem beide Protagonisten Fehler machen sollten. Evenepoel ließ sich in der letzten Kurve überraschen, indem er sich innen überholen ließ und sogleich eine Lücke erhielt. Ciccone wiederum timte seinen Tigersprung schlecht und musste so in weniger als Reifenstärke Evenepoel den Vortritt lassen. Evenepoel komplettierte damit seine Sammlung aus Straßen-Gold bei Olympia, WM und EM sowohl im Straßenrennen als auch im Einzelzeitfahren. Der Titelverteidiger Tadej Pogacar (Slowenien) war zwar in seinem Heimatland anwesend, aber nach Verletzung nur als Zuschauer.

European Continental Championships U23

U23 Männer 142km:


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1 ÁLVAREZ Héctor SPA Spain 03:02:22
2 JACKOWIAK JAN Michal POL Poland 00:20
3 DRIESEN Niels BEL Belgium 00:32
4 BOCK Max GER Germany 00:37
5 NEGRENTE Mattia ITA Italy 00:49
6 DIJKMAN Daan NED Netherlands 00:49
7 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Belgium 00:49
8 MOREIRA DANIEL FILIPE Vieira SLO Slovenia 00:49
9 VALJAVEC Erazem POR Portugal 00:49
10 RIŠKA Richard SVK Slovakia 00:49

Frauen U23 88km:

1 WINTER Mara SUI Switzerland 02:26:48
2 VINKE Nienke NED Netherlands 00:00
3 CHLADOŇOVÁ Viktória SVK Slovakia 00:00
4 ARENS Megan NED Netherlands 00:04
5 CZAPLA Justyna GER Germany 00:24
6 REIJNHOUT Rosita NED Netherlands 00:24
7 CIABOCCO Eleonora ITA Italy 00:24
8 SILO Giada SPA Spain 00:24
9 OSTIZ Paula ITA Italy 00:24
10 MOERMAN Tess BEL Belgium 00:24

Straßen-WM 2026 in Montréal – Einzelzeitfahren 39,2km

ELITE Männer

Vierter Titel hinterheinander für Evenepoel


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Remco Evenepoel (Belgien) wurde als erster Profi zum vierten Mal hintereinander Zeitfahr-Weltmeister auf der Straße. Im WM-Rennen von Montréal 2026 setzte sich der 26-jährige erwartet deutlich durch. Als Letzter von der Rampe gegangen, unterbot er die nur sehr kurz haltende Bestmarke des vor ihm gestarteten Filippo Ganna (Italien) um fast eine Minute. Evenepoel überfuhr freihändig jubelnd die Ziellinie.

Die Bronzemedaille holte etwas überraschend der Shootingstar Paul Seixas (Frankreich) 16 Sekunden hinter Ganna. Der bei den Zwischenzeiten – zuletzt nur noch knapp – vor Seixas liegende Jakob Söderqvist (Schweden) stürzte auf den letzten 2 Kilometern des 39,2-Kilometer-Kurses und fiel noch auf den 5. Platz hinter Brandon McNulty (USA) zurück. Stefan Küng (Schweiz) musste mit dem 7. Platz hinter Isaac del Toro (Mexiko) Vorlieb nehmen.

Mission erfüllt: Remco Evenepoel gewinnt historischen WM-Titel im Einzelzeitfahren

Remco Evenepoel hat in Montréal Radsportgeschichte geschrieben. Der Belgier krönte sich zum vierten Mal in Folge zum Weltmeister im Einzelzeitfahren auf der Straße – als erster Fahrer überhaupt. Für Red Bull – BORA – hansgrohe ist es die erste Medaille in einem WM-Zeitfahren der Elite.

Remco lieferte durch die kanadische Metropole einen Start-Ziel-Sieg und lag bei allen Zwischenzeiten vorne. 44:53 Minuten benötigte er für den 39,2 Kilometer langen Kurs, was einem Schnitt von 52,4 km/h entsprach. Auf Silbermedaillengewinner Filippo Ganna hatte Remco damit fast eine Minute Vorsprung.

2023 feierte Remco nach zwei Bronzemedaillen in den beiden Jahren zuvor seinen ersten WM-Titel im Zeitfahren. Ein Jahr später verteidigte er seinen Titel erneut knapp vor Ganna, bevor er 2025 in Ruanda seinen dritten Sieg in Serie und Jay Vine auf Rang zwei mehr als eine Minute abnahm.
Vier Goldmedaillen in Serie sind einzigartig. Mehr als vier Titel insgesamt konnte zudem auch noch niemand sammeln, sodass sich Remco zusätzlich auch zum Rekordweltmeister aufgeschwungen hat und sich diese Ehre nun mit Tony Martin und Fabian Cancellara teilt.

„Es ist einfach unglaublich. Es war mein Ziel, herzukommen und zu gewinnen, diesen vierten Titel zu holen. Das war meine Motivation. Danke an das Team um mich herum und an Specialized für das sehr gute Material, das ich zur Verfügung hatte. Es war ein anspruchsvoller Kurs mit technischem Anfang und Ende und einem Power-Part in der Mitte. Nach sechs Kilometern hatten wir eine eigene Zeitmessung vorgenommen und als ich da vorne war, war ich erstmal beruhigt. Jetzt habe ich etwas Zeit zur Erholung und dann konzentriere mich auf den nächsten Sonntag.“
— Remco Evenepoel

1 Evenepoel Remco BEL Belgium 00:44:53
2 Ganna Filippo ITA Italy 00:57
3 Seixas Paul FRA France 01:13
4 McNulty Brandon USA United States 01:25
5 Söderqvist Jakob SWE Sweden 01:26
6 del Toro Isaac MEX Mexico 01:39
7 Küng Stefan SUI Switzerland 01:44
8 Asgreen Kasper DEN Denmark 01:49
9 Thornley Callum GBR UK 02:02
10 Hoole Daan NED Netherlands 02:03
11 Segaert Alec BEL Belgium 02:04
12 Bjerg Mikkel DEN Denmark 02:06
13 Leonard Michael CAN Canada 02:10
14 Sütterlin Jasha GER Germany 02:11
15 Romeo Iván SPA Spain 02:13

Frauen:

1 REUSSER Marlen SUI Switzerland 00:50:24
2 BÄCKSTEDT Zoe GBR Great Britain 00:40
3 KOCH Franziska GER Germany 00:46
4 LONGO BORGHINI Elisa ITA Italy 00:50
5 KERBAOL Cédrine FRA France 01:10
6 NIEDERMAIER Antonia GER Germany 01:48
7 KOPECKY Lotte BEL Belgium 01:50
8 VOLLERING Demi NED Netherlands 01:50
9 WŁODARCZYK Dominika POL Poland 01:59
10 GUAZZINI Vittoria ITA Italy 02:05
11 CLAES Lotte BEL Belgium 02:10
12 NOOIJEN Lieke NED Netherlands 02:16
13 KNIBB Taylor USA United States 02:19
14 HANSON Lauretta AUS Australia 02:20
15 MORRIS Anna FRA France 02:51

Mixed Relay

1 GUAZZINI Vittoria ITA Italy 51:32.280 47
LONGO BORGHINI Elisa ITA Italy
TRINCA COLONEL Monica ITA Italy
CATTANEO Mattia ITA Italy
GANNA Filippo ITA Italy
SOBRERO Matteo ITA Italy

2 ARMIRAIL Bruno FRA France 00:08
CAVAGNA Rémi FRA France
LABROSSE Jordan FRA France
BERTHET Juliette FRA France
KERBAOL Cédrine FRA France
BORRAS Marion FRA France

3 BISSEGGER Stefan SUI Switzerland 00:20
KÜNG Stefan SUI Switzerland
LIECHTI Jasmin SUI Switzerland
REUSSER Marlen SUI Switzerland
RÜEGG Noemi SUI Switzerland
SCHMID Mauro SUI Switzerland

Straßen-WM 2026 in Montréal – Straßenrennen Elite Männer 274 km

McNulty etwas überraschend zum WM-Titel


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Erster Saisonsieg für Brandon McNulty: Der 28-jährige US-Amerikaner holte sich zum Abschluss der Straßen-WM in Montréal 2026 den Titel im Straßenrennen der Männer. Ein bis dahin aufregendes Regenbogen-Rennen nahm ein antiklimatisches Ende, als McNulty aus einer zu diesem Zeitpunkt 8-köpfigen, hochkarätigen Spitzengruppe in der Fläche 32,5 Kilometer vorm Ziel attackierte. Trotzdem blieb es aufregend um die Medaillen. Silber und Bronze schnappten sich mit letzter Kraft im Sprint einer Verfolgergruppe Michael Matthews (Australien) und Mathieu van der Poel (Niederlande).

An den Favoriten ging das Rennen weitgehend vorbei, abgesehen von van der Poel, der früh die Initiative ergriff und damit die vorher am höchsten gewetteten Evenepoel (Belgien), del Toro (Mexiko) und Seixas (Frankreich) in die Dauer-Defensive drängte. Während alle Nationen auf ihren Kapitän zusammenschrumpften, waren die US-Amerikaner mit McNulty, Quinn Simmons und Matteo Jorgenson noch zu dritt in der Verlosung – und sie spielten es perfekt.

Erst störten McNulty und Jorgenson die Nachführarbeit, als van der Poel mit unter anderem Simmons fast 90 Kilometer vorm Ziel zu einer frühen, gefährlichen Flucht aufbrach. Erst rund 55 Kilometer später schlossen Issac del Toro, Paul Seixas, Giulio Ciccone (Italien), Tom Pidcock (Großbritannien), Jorgenson, McNulty, Matthews und Santiago Buitrago (Kolumbien) zum Spitzenquartett auf, dem neben van der Poel und Simmons da noch Primoz Roglic (Slowenien) und Ben Healy (Irland) angehörten. Nach dem Zusammenschluss attackierte erst Jorgenson erfolglos und dann wenig später McNulty, der sofort eine riesige Lücke riss.

Remco Evenepoel war zu diesem Zeitpunkt schon ein weiteres Mal zurückgefallen, kämpfte sich aber wie viele andere Fahrer immer wieder zurück. Sogar ein Mads Pedersen (Dänemark), von dem den gesamten Tag nichts zu sehen war, kehrte in der Schlussrunde auf dem Rundkurs von Montréal zurück und hatte plötzlich Chancen auf die Silbermedaille. Die gewann dann aber Matthews, der zum 4. Mal das Podest im WM-Straßenrennen der Elite erklomm, anders als in der U23 allerdings nie auf der höchsten Stufe. Van der Poel holte seine zweites WM-Bronze auf der Straße. Er hätte freilich lieber sein zweites Gold in dieser Disziplin geholt.

Pedersen belegte letztlich den 6. Platz hinter Simmons und del Toro sowie vor Pidcock, Jorgenson, Ciccone und Healy. Auch im Ergebnis spiegelte sich die phänomnale Teamleistung der US-Amerikaner wieder mit den Plätzen 1, 4 sowie 8. Den 11. Platz belegte Mauro Schmid (Schweiz), der wie Pedersen ganz spät aus dem Nichts zurück im Rennen um die Medaillen war. Hinter ihm trudelte Evenepoel auf dem 12. Platz ein. Seixas fiel in der Schlussphase mit Krämpfen zurück.

Wenn auch etwas überraschend – eine Sensation war der Triumph McNultys nicht. Er hatte vor einem Jahr genau an Ort und Stelle den GP de Montréal 2025 gewonnen, wenn auch geschenkt durch seinen Werksteam-Kapitän Tadej Pogacar (Slowenien). Dessen verletzungsbedingte Abwesenheit führte zu genau dem offenen WM-Rennen, das viele erwartet und erhofft hatten. Mit wenigen Ausnahmen war Pogacar die letzten 2 Jahren bei allen großen Rennen der übergroße Favorit und wurde dieser Rolle durch die Bank mit erdrückender Überlegenheit gerecht. Seine vermeintlichen Kronprinzen konnten daraus kein Kapital schlagen, stattdessen sein Helfer aus dem alltäglichen Werksteam UAE-XRG, dem nun ausgerechnet 2 US-Kollegen aus den 2 anderen großen Werkteams in aller Einigkeit den WM-Sieg vorbereiteten.

Das Elite-Straßenrennen in Montréal führte über eine Mammutdistanz von 273,7 Kilometern, davon zum Schluss über 13 Runden auf dem Kurs des GP de Montréal, wie er 2026 gefahren wurde. Bei Temperaturen zwischen 12 und 16 Grad blieb es über das gesamte Rennen trocken, obwohl fürs Finale eine gewisse Regenwahrscheinlichkeit bestand. Das Rennen geriet aber auch so hart genug, inklusive wechselnden, aufregenden Konstellationen für fast die kompletten letzten 100 Kilometer. Gegen Ende fegten die fallenden Blätter bei auffrischendem Wind über die Straße wie bei einem Herbstklassiker.

Ergebnis
1. Brandon McNulty (USA) 6:17:04
2. Michael Matthews (AUS) +0:13
3. Mathieu van der Poel (NED) gl.Zeit
4. Quinn Simmons (USA) gl.Zeit

5. Isaac del Toro (MEX) +0:14
6. Mads Pedersen (DEN)
7. Tom Pidcock (GBR)
8. Matteo Jorgenson (USA) alle
9. Giulio Ciccone (ITA) gleiche
10. Ben Healy (IRL) Zeit
11. Mauro Schmid (SUI) +0:22
12. Remco Evenepoel (BEL) +0:25
13. Juan Ayuso (ESP) +2:08
14. Stefan Küng (SUI) +2:19
15. Paul Seixas (FRA) +2:47
16. Jørgen Nordhagen (NOR) +3:09
17. Oscar Onley (GBR) gl.Zeit
18. Christian Scaroni (ITA) +3:12
19. Mikkel Honoré (DEN) +3:14
20. Davide Piganzoli (ITA) +3:20
21. Primoz Roglic (SLO) +3:29
22. Michael Valgren (DEN) +4:20
23. Toms Skujins (LAT) +4:25
24. Anthon Charmig (DEN) gl.Zeit
25. Tiesj Benoot (BEL) +4:31

Die deutschen Nachwuchs-Aufgebote für die Straßen-WM 2026:

Männer U23:
Max Bock (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies) – Straße
Paul Fietzke (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies) – Straße
Louis Leidert (Lidl – Trek Future Racing) – Straße, EZF
Bruno Keßler (Tudor U23) – EZF
Moritz Mauss (UAE – Gen Z) – Straße
Jermaine Zemke (Rembe – rad-net) – Straße

Frauen U23:
Justyna Czapla (Canyon – SRAM) – Straße, EZF
Clara Jäger (LKT Team) – Straße
Magdalena Leis (UAE Development Team) – Straße, EZF

Junioren:
Alwin Beyer (Saxonia Junior Racing Team) – Straße
Luan Elsäßer (Lidl – Trek Junior Racing) – Straße
Max Jerzyna (Radsportverband Thüringen) – Straße
Karl Herzog (Grenke – Auto Eder) – Straße, EZF
Owen Kings (JEGG DJR Academy) – Straße, EZF

Juniorinnen:
Edda Bieberle (RSV Osterweddingen) – Straße, EZF
Leni Burger (SG Simmerberg) – Straße
Klara Dworatzek (SSV Gera) – Straße, EZF
Amandine Jakob (RSC Waltershausen-Gotha) – Straße

Jan Ullrich Cycling Festival & RiderMan 2026: Radsport-Wochenende mit erweitertem Konzept und noch mehr Nähe zu den Fans

Vom 4. bis 6. September 2026 wird Bad Dürrheim erneut zum Treffpunkt der Radsport-Szene. Der RiderMan feiert seine 26. Austragung und verbindet sich in diesem Jahr noch enger mit dem Jan Ullrich Cycling Festival. Drei Tage lang stehen hochklassiger Nachwuchs- und Breitensport, Jedermann-Rennen, Radsport-Kultur, Begegnungen mit Jan Ullrich und ein umfangreiches Rahmenprogramm im Mittelpunkt.
„Ich freue mich sehr auf das Wochenende. Bad Dürrheim und der RiderMan sind für mich etwas Besonderes. Ich fühle mich der Region und den Menschen hier sehr verbunden“, sagt Jan Ullrich, der das Festival erneut persönlich begleitet.
Vom Nachwuchsrennen über die Rad Bundesliga und den Deutschen Meisterschaften bis zum RiderMan
Sportlich beginnt das Wochenende mit den Einzelzeitfahren der Jedermann-Klassen. Im Anschluss stehen das Zeitfahren der Rad-Bundesliga sowie die Deutschen U17-Zeitfahrmeisterschaften auf dem Programm. Gefahren wird auf einem rund 16 Kilometer langen und anspruchsvollen Rundkurs mit Start und Ziel in Bad Dürrheim.

Am Samstag folgt die Rad Bundesliga mit integrierten Deutschen Bergmeisterschaften der Frauen und Juniorinnen sowie mit dem internationalen U17-Sichtungsrennen der Jugendklassen eine besondere Premiere. Das bislang nationale Rennen wird erstmals international geöffnet. Erwartet werden neben deutschen Nachwuchsfahrerinnen und -fahrern auch Teilnehmer aus den Nachbarländern. Die Sichtungsrennen haben für die jungen Sportlerinnen und Sportler eine besondere Bedeutung: Die Ergebnisse fließen in die Sichtung durch Landes- und Bundestrainer ein und können damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Kaderplätzen und internationalen Einsätzen sein.

Auch Jan Ullrich sieht gerade in diesen Rennen einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des deutschen Radsports: „Irgendjemand muss es machen. Ich habe viele gute Jahre im Radsport gehabt – und jetzt möchte ich dem Sport etwas zurückgeben und den Nachwuchs unterstützen.“ Neben den Nachwuchsrennen stehen am Samstag die deutsche Bergmeisterschaft der Frauen sowie die zweite Etappe des RiderMan auf dem Programm.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung liegt auf der weiteren Verbesserung der Sicherheit. Die Veranstalter haben die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr umfassend ausgewertet und verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Neu eingerichtet wird unter anderem eine zentrale Koordinierungsstelle, in der Veranstalter, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst während der Rennen eng zusammenarbeiten. Zusätzlich wird ein speziell ausgebildeter UCI Safety Manager die Veranstaltung begleiten und die Sicherheitsmaßnahmen auf der Strecke überprüfen. Darüber hinaus wurden verschiedene Streckenabschnitte angepasst und teilweise durch neue Passagen ersetzt. Eine wesentliche Neuerung betrifft den Start des RiderMan am Sonntag: Das Teilnehmerfeld wird künftig stärker entzerrt. Die Etappenfahrer und die reinen Sonntagsteilnehmer starten getrennt voneinander. Dadurch entstehen kleinere Gruppen und eine deutlich bessere Trennung der verschiedenen Fahrerfelder.
Für die Sonntagsteilnehmer gibt es erstmals eine eigene Tageswertung mit separater Siegerehrung. Damit wird der Sonntag zu einem eigenständigen Rennen aufgewertet. „Wir haben uns sehr intensiv mit dem vergangenen Jahr auseinandergesetzt und gefragt: Was können wir besser machen? Sicherheit steht für uns ganz klar an erster Stelle. Deshalb haben wir personell und organisatorisch nochmals eine Schippe drauf gepackt“, erklärt Veranstalter Rik Sauser.

Ein Wochenende für die ganze Familie
Am Sonntag, 6. September, steht neben dem RiderMan auch der allerjüngste Nachwuchs im Mittelpunkt. Beim RiderMan Kids Day gibt es unter anderem Kinder-Schulungen, Laufradrennen und einen Kinder-Radparcours. Unterstützt wird das Programm von German Cycling, um Kinder frühzeitig für Bewegung und den Radsport zu begeistern. „Es ist unheimlich wichtig, dass Kinder nicht nur am Handy sitzen oder auf dem Sofa liegen, sondern sich bewegen. Wenn wir junge Menschen für den Radsport begeistern können, ist das eine Investition in die Zukunft“, so Ullrich. Traditionell gehört auch die Oldtimer-Präsentationsfahrt am Sonntag mit ins Programm. Rund 30-35 historische Fahrzeuge aus der Region werden die Rennstrecke vor dem ersten Startschuss im Vorfeld befahren. Um 10.45 Uhr startet anschließend die Rad-Bundesliga der Juniorinnen und Frauen über rund 96 Kilometer. Um 11.30 Uhr folgt der RiderMan über rund 95 Kilometer.

Jan Ullrich ganz persönlich: Business Social Ride am Samstag und Party am Samstagabend
Ein besonderes Highlight des diesjährigen Jan Ullrich Cycling Festivals ist der Business Social Ride am Samstag. Die exklusive Ausfahrt startet um 10:30 Uhr in Bad Dürrheim und führt über rund 50 Kilometer. Gemeinsam mit Jan Ullrich fahren die Teilnehmer durch die Region und legen unterwegs eine kulinarische Pause ein. Anschließend geht es zurück nach Bad Dürrheim und über die Zielgerade des RiderMan. Zum Abschluss erwartet die Teilnehmer eine exklusive Führung durch das Jan-Ullrich-Museum. Das Konzept ist bewusst auf eine kleine Teilnehmerzahl ausgelegt. „Mir war wichtig, dass es persönlicher wird. Wenn mehrere hundert Menschen dabei sind, bleibt für den Einzelnen kaum die Möglichkeit, wirklich miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei diesem Ride möchte ich Zeit mit den Teilnehmern verbringen, gemeinsam fahren, reden und natürlich auch Fragen beantworten“, sagt Ullrich.

Fanparty mit Jan Ullrich am Samstagabend
Für alle Radsportfans gibt es am Samstagabend ab 18:30 Uhr eine weitere Premiere: die Jan Ullrich Fanparty im Restaurant 15 in Bad Dürrheim.
Das Konzept setzt bewusst auf Nähe und Begegnung. Essen und Getränke sind inklusive, dazu gibt es Gespräche, Autogramme, Fotos und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Als Moderator ist Richie Weinheimer vorgesehen, bekannt aus der Radsport-Podcast-Szene.
Neben Jan Ullrich wird unter anderem Andreas Klöden und Simon Geschke erwartet. Weitere Gäste und Überraschungen folgen. „Ich finde die Idee richtig gut, dass es diesmal einfach ein schönes Fest wird. Die Leute sollen zu mir kommen können, Fotos machen, Autogramme holen, miteinander reden und einen schönen Abend verbringen. Es soll für alle sympathisch und ungezwungen sein“, freut sich Ullrich auf die Fanparty.

Radsport lebt von der Nähe zwischen Fahrern und Fans
Warum ihn der Radsport auch heute noch fasziniert, beschreibt Ullrich vor allem mit Blick auf die Atmosphäre bei den großen Rennen. „Das ist das, was den Radsport ausmacht. Du kannst bei einem großen Rennen teilweise direkt neben den Fahrern stehen. Diese Nähe und diese Atmosphäre gibt es in kaum einem anderen Sport. Das begeistert mich immer noch.“ Diese Begeisterung soll auch in Bad Dürrheim spürbar werden. Der RiderMan verbindet seit 26 Jahren ambitionierten Breitensport mit professionellem Nachwuchsradsport und einer besonderen Nähe zu den Zuschauerinnen und Zuschauern.
Mit dem Jan Ullrich Cycling Festival wird dieses Konzept 2026 nochmals erweitert: Sport, Nachwuchsförderung, Genuss, Radsportgeschichte und persönliche Begegnungen sollen zu einem gemeinsamen Wochenende für die gesamte Radsportfamilie werden. „Wir haben hier tolle Strecken, eine sportbegeisterte Stadt und eine Region, die den Radsport lebt. Das passt einfach zusammen. Ich habe hier viele schöne Jahre erlebt und freue mich sehr darauf, dieses Wochenende gemeinsam mit den Menschen in Bad Dürrheim zu erleben“, sagt Jan Ullrich.
Weitere Infos und die Anmeldungen zu allen Wettbewerben und Events stehen unter www.riderman.de und https://jan-ullrich-cycling-festival.com/ zur Verfügung.
Sportliche Grüße,
Kai Sauser
– Sauser Event GmbH –

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tel. +49 7721 9906-911 | info@sauser-event.de
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Geschäftsführer: Kai Sauser, Rik Sauser

Nationale Straßen-Meisterschaften 2026

So 28. Juni 2026
Belgien, Antwerpen – Brasschaat
Ergebnis Belgische Meisterschaft (236,7km)


Plomi Foto

1. Rune Herregodts – UAE-XRG 4:49:32
2. Jonas Rickaert – Alpecin-Premier Tech gl.Zeit
3. Fabio van den Bossche – Soudal-Quick Step gl.Zeit
4. Quinten Hermans – Pinarello-Q36.5 +0:40
5. Thibau Nys – Lidl-Trek gl.Zeit
6. Lionel Taminiaux – Lotto-Intermarché gl.Zit
7. Gianni Vermeersch – Red Bull-Bora +0:46
8. Gil Gelders – Soudal-Quick Step gl.Zeit
9. Dries de Bondt – Jayco-Alula +0:51
10. Michiel Coppens – Beat-Saxo +0:52

Frankreich, La Tour-du-Pin
Ergebnis Französische Meisterschaft (241,8km)
1. Romain Grégoire – Groupama-FDJ 5:12:47

2. Paul Lapeira – Decathlon-CMA CGM +0:13
3. Joris Delbove – Totalenergies +0:14
4. Alex Baudin – EF Education-Easypost +0:22
5. Léo Bisiaux – Decathlon-CMA CGM +0:26
6. Clément Berthet – Groupama-FDJ +0:49
7. Jordan Jegat – Totalenergies +1:24
8. Alexandre Delettre – Totalenergies gl.Zeit
9. Axel Mariault – CIC Academy gl.Zeit
10. Dorian Godon – Netcompany-Ineos +1:29

Italien, Asti – Cuneo (225km)
Ergebnis Italienische Meisterschaft
1. Jonathan Milan – Lidl-Trek 4:52:40

2. Tommaso Dati – Ukyo
3. Alessandro Romele – XDS-Astana
4. Luca Colnaghi – Bardiani-CSF alle
5. Marco Manenti – Bardiani-CSF
6. Matteo Trentin – Tudor
7. Alberto Dainese – Soudal-Quick Step gleiche
8. Gabriele Bessega – Polti-Visitmalta
9. Giacomo Ballabio – Vorlarlberg
10. Dario Igor Belletta – Polti-Visitmalta Zeit

Niederlande, Nimwegen – Berg en Dal (160,2km)
Ergebnis Niederländische Meisterschaft
1. Wilco Kelderman – Visma-Lease a Bike 4:05:42

2. Bauke Mollema – Lidl-Trek +1:18
3. Jochem Kerckhaert – Beat-Saxo gl.Zeit
4. Rick Pluimers – Tudor +1:44
5. Tibor del Grosso – Alpecin-Premier Tech gl.Zeit
6. Dylan van Baarle – Soudal-Quick Step +1:48
7. Jelle Johannink – Unibet-Rose +2:54
8. Pascal Eenkhoorn – Soudal-Quick Step alle
9. Aexel van der Tuuk – Euskaltel-Euskadi gleiche
10. Cees Bol – Decathlon-CMA CGM Zeit

Österreich
Ergebnis Österreichische Meisterschaft
1. Michael Gogl – Alpecin-Premier Tech 3:38:03

2. Felix Großschartner – UAE-XRG +0:02
3. Marco Schrettl – XDS-Astana +0:34
4. Emanuel Zangerle – Vorarlberg +1:49
5. Philipp Hofbauer – Vorarlberg gl.Zeit
6. Sebastian Putz – Red Bull Rookies +2:24
7. Marco Haller – Tudor gl.Zeit
8. Riccardo Zoidl – Hrinkow Advarics +2:27
9. Valentin Poschachner – Hrinkow Advarics +2:30
10. Max Schmidbauer – Schwingshandl +2:42

Schweiz, Courtételle
Ergebnis Schweizer Meisterschaft (153,5km)
1. Jan Christen – UAE-XRG 3:43:40

2. Valentin Darbellay – Elite Fondations +0:14
3. Melk Zumstein – VC Mendrisio +0:25
4. Marc Hirschi – Tudor +0:33
5. Fabio Christen – Pinarello-Q36.5 +1:12
6. Luca Jenni – Run & Race-Solarpur +1:13
7. Arnaud Tissières – Elite Fondations +1:30
8. Simon Pellaud – Li Ning Star +2:47
9. Noah Bögli – Elite Fondations +3:05
10. Stefan Küng – Tudor gl.Zeit

Spanien, Sabiñánigo
Ergebnis Spanische Meisterschaft (211,9km)
1. Marcel Camprubi – Pinarello-Q36.5 5:01:09

2. Joel Nicolau – Caja Rural-Seguros RGA +0:05
3. Urko Berrade – Kern Pharma +0:11
4. Joan Bou – Caja Rural-Seguros RGA +0:43
5. Igor Arrieta – UAE-XRG +1:05
6. Hector Alvarez – Lidl-Trek +3:19
7. José Manuel Diaz – Burgos-Burpellet +3:31
8. Adria Pericas – UAE-XRG gl.Zeit
9. Roger Adria – Movistar +3:35
10. Xabier Azparren – Pianrello-Q36.5 +3:38

Einige weitere Straßen-Meister des Wochenendes

Dämemark: Magnus Cort (Uno-X)
Eritrea: Milkias Maekele (Ineos Race Academy)
Estland: Romet Pajur (Red Bull Development)
Irland: Seth Dunwoody (Bahrain Development)
Japan: Yuhi Todome (Aisan)
Lettland: Martins Pluto (Energus)
Litauen: Aivaras Mikutis (Tudor)
Luxemburg: Arthur Kluckers (Tudor)
Norwegen: Anders Skaarseth (Uno-X)
Polen: Kacper Maciejuk (Voster)
Portugal: Antonio Morgado (UAE-XRG)
Schweden: Hugo Forssell (CK Hymer)
Slowakei: Lukas Kubis (Unibet-Rose)
Slowenien: Roman Ermakov (Bahrain Victorious)
Tschechien: Mathias Vacek (Lidl-Trek)

Bereits früher im Jahr ermittelt (u. a.)

Australien: Patrick Eddy (Brennan)
Ecuador: Kevin Navas (Best PC Ecuador)
Kolumbien: Egan Bernal (Ineos Grenadiers)
Neuseeland: George Bennett (NSN)
Südafrika: Blaine Kieck (UV Aube)
USA: Quinn Simmons (Lidl-Trek)

Acht nationale Titel: grenke – Auto Eder unterstreicht Ausnahmestellung im U19-Radsport
Bei den nationalen Meisterschaften im Radsport hat die Junioren-Auswahl von Red Bull – BORA – hansgrohe ihre Stärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Insgesamt holte man acht Titel in sechs verschiedenen Ländern.

Ende Juni stehen im Radsport traditionell die nationalen Meisterschaften im Kalender – für viele Fahrer ein Höhepunkt der ersten Saisonhälfte. Im Straßenrennen wie im Einzelzeitfahren geht es dabei um die begehrten Meistertrikots, die ihre Träger ein ganzes Jahr lang tragen dürfen. Dass gleich sechs Talente von grenke – Auto Eder in dieser Saison ganz oben standen, sagt viel über die Qualität des Nachwuchsprogramms von Red Bull – BORA – hansgrohe aus. Am Ende holte man acht Meistertitel in sechs verschiedenen Ländern.

Im Straßenrennen der Junioren sicherten sich Enzo Hincapie (USA), Karl Herzog (Deutschland) und Georgs Tjumins (Lettland) ihre nationalen Titel. Im Einzelzeitfahren triumphierte Tjumins ein zweites Mal. Außerdem gewannen Julius Birkedal (Dänemark) und Mads Furenes (Norwegen) ihre Rennen gegen die Uhr. Bereits im Februar hatte Josh Johnson sowohl das Zeitfahren als auch das Straßenrennen in Südafrika gewonnen.

„Einen einzigen nationalen Titel zu gewinnen, ist bereits etwas Besonderes. Acht Titel in sechs verschiedenen Ländern zu holen, zeigt die Qualität unseres Nachwuchsprogramms. Die Fahrer haben extrem hart gearbeitet und im entscheidenden Moment geliefert. Für uns geht es dabei nicht nur um Ergebnisse, sondern vor allem um ihre Entwicklung – und diese Leistungen sind ein klares Zeichen, dass sie auf dem richtigen Weg sind.“
— Tim Meeusen, Director of Development

Für einen besonderen Moment im Rahmen der diesjährigen nationalen Titelkämpfe sorgte zudem ein ehemaliger Fahrer des Teams: In der Elite-Kategorie wurde Romet Pajur nationaler Straßenmeister Estlands. Der 21-Jährige gehört inzwischen zu den Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies, fuhr 2022 aber noch im damals als „Team Auto Eder“ firmierenden Junioren-Team. Ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Talentarbeit bei Red Bull – BORA – hansgrohe.

DM 2026 Bad Liebenstein

Ergebnis Deutsche Meisterschaft (191,2km)
1. Felix Engelhardt – Jayco-Alula 4:38:38
2. Lennart Jasch – Tudor
3. Nico Denz – Red Bull-Bora alle

4. Nils Politt – UAE-XRG gleiche
5. Georg Zimmermann – Lotto-Intermarché Zeit
6. Tim Torn Teutenberg – Lidl-Trek +0:52
7. Max Schachmann – Soudal-Quick Step +0:54
8. Lennard Kämna – Lidl-Trek +0:58
9. Jermaine Zemke – Rembe-Rad-net +4:10
10. Max Walscheid – Lidl-Trek +4:45


Herbert Moos Foto


Plomi Foto

Junioren 137km:
1 Herzog Karl grenke – Auto Eder 03:32:21
02 Elsäßer Luan Lidl-Trek Junior Racing + 02:34
03 Kings Owen JEGG-SKIL-DJR U19 + 02:34

04 Jerzyna Max German Junior Racing Team + 04:10
05 Hennig Dominic Saxonia Junior Racing Team + 04:10
06 Brendel Carlo Team Neo Solutions + 04:48
07 Prell Jan Saxonia Junior Racing Team + 04:48
08 Hafeneger Anton German Junior Racing Team + 04:48
09 Rist Oskar German Junior Racing Team + 04:48
10 Beyer Alwin Saxonia Junior Racing Team + 04

ELITE Frauen Bad Liebenstein › Bad Liebenstein (136.5km)


Henninger Foto

01 Koch Franziska FDJ United-SUEZ 03:07:43
02 Lippert Liane Movistar Team + 00
03 Czapla Justyna CANYON//SRAM + 00

04 Laing Nele – + 02
05 Niedermaier Antonia CANYON//SRAM + 02
06 Riedmann Linda Lotto-Intermarché Ladies + 01:41
07 Jäger Clara LKT-Team + 01:41
08 Klöser Rosa Maria CANYON//SRAM + 01:41
09 Goldschmidt Karoline REMBE | rad-net women + 01:43
10 Süßemilch Laura REMBE | rad-net women + 04:26
11 Klein Lisa REMBE | rad-net women + 04:26
12 Jasch Maira REMBE | rad-net women + 04:26
13 Lantzsch Selma REMBE | rad-net women + 04:26

14 Messemer Joëlle CANYON//SRAM Generation + 04:26
15 Bauer Leni LKT-Team + 04:26

Juniorinnen 89km:

01 Jakob Amandine – 02:40:44
02 Dworatzek Klara – + 00
03 Bieberle Edda Airtox Carl Ras Junior Women + 00

04 Burger Leni Team Mangertseder BAYRLP + 00
05 Späth Charlotte Junior Women RBW + 03
06 Brand Hannah-Franziska Vermarc Cycling Team + 01:21
07 Wember Marie – + 03:35
08 Attelmann Beatrix – + 03:48
09 Schuster Sophie Team Mangertseder BAYRLP + 05:25
10 Kellerer Lilly Team Mangertseder BAYRLP + 06:13

DM2026 Zeitfahren Streufdorf

Politt sichert sich seinen dritten Zeitfahr-Titel


Plomi Foto

Zum dritten Mal nach 2023 und 2024 hat sich Nils Politt (UAE – Emirates – XRG) zum Deutschen Zeitfahr-Meister gekrönt. Nach 41,0 Kilometern war er in Streufdorf nur knapp zwei Sekunden schneller als Maximilian Walscheid (Lidl – Trek) und Jasha Sütterlin (Jayco – AlUla), der sich mit einem starken Schlussabschnitt Bronze sicherte. Vierter wurde Titelverteidiger Maximilian Schachmann (Soudal – Quick-Step). Julian Borresch (Rembe – rad-net) war als Fünfter bester KT-Fahrer.

Wie bei der U23 ging es auch bei der Elite zu Beginn spannend zu. Nach 13 Kilometern setzte sich überraschend Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek) an die Spitze des Klassements. Er lag aber nur weniger als eine Sekunde vor Politt und knapp zwei vor Walscheid. Sütterlin und Lennard Kämna wiesen weniger als zehn Sekunden Rückstand auf.

Teutenberg musste 15 Kilometer später seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Er büßte 24 Sekunden auf den neuen Spitzenreiter Walscheid ein. Der hatte auch auf Politt 7 Sekunden herausgefahren. Die zweitbeste Zeit im Sektor erzielte Sütterlin, der sich mit knapp 11 Sekunden Rückstand auf Rang drei vorschob.

Der Jayco-Fahrer hatte im Finale dann auch die besten Beine. Er toppte die Bestzeit von Borresch und entgegen der Erwartungen, wurde es danach richtig knapp. Nur um vier Zehntel unterbot Walscheid die Bestzeit seines ehemaligen Teamkollegen. Als Politt sich als nächster dem Ziel näherte, wurde es erneut spannend. Der UAE-Profi drehte den Spieß um und lag 1,8 Sekunden vor Walscheid.

Für Politt war es die siebte Medaille bei nationalen Titelkämpfen im Kampf gegen die Uhr. Vor zehn Jahren empfing er auf dem Podium in Erfurt Bronze. Schon bei der Tour de Suisse hatte der 32-Jährige seine gute Form angedeutet

ELITE 41km:
01 Politt Nils UAE Team Emirates-XRG 48:25

02 Walscheid Max Lidl-Trek + 02
03 Sütterlin Jasha Team Jayco-AlUla + 02
04 Schachmann Max Soudal Quick-Step + 13
05 Borresch Julian REMBE | rad-net + 32
06 Teutenberg Tim Torn Lidl-Trek + 35
07 Kämna Lennard Lidl-Trek + 53
08 Niehues Sebastian Team Kern-Haus + 59
09 Heidemann Miguel REMBE | rad-net + 01:04
10 Herzog Emil Red Bull-BORA-hansgrohe + 01:14

Bruno Keßler (Tudor U23) darf sein Deutsches Meistertrikot ein Jahr länger in den Zeitfahren präsentieren. In Streufdorf war der 20-Jährige nach 41 Kilometern 17 Sekunden schneller als Paul Fietzke (Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies). Bronze ging an Ian Kings (Visma – Lease a Bike Development) vor Louis Leidert (Lidl – Trek Future Racing) und Tobias Müller (Unibet – Rose Rockets).

Der deutsche Nachwuchs lieferte ein spannendes Rennen und – im übertragenen Sinne – ein Ausscheidungsfahren im Kampf gegen die Uhr. Mit Fietzke, Keßler, Felix Fleischmann (Bike Market), Moritz Mauss (UAE – Emirates – Genz Z), Kings, und Leon Arenz (Rembe – rad-net) lagen bei der ersten Zwischenzeit nach 13 Kilometern in dieser Reihenfolge noch sechs Fahrer innerhalb von sieben Sekunden.

15 Kilometer später waren Arens und Fleischmann zurückgefallen. Neuer Vierter war Leidert, während Fietzke erneut weniger als eine Sekunden vor Keßler lag. Kings konnte mit 8 Sekunden Rückstand seine Titelchancen noch wahren.

Im letzten Sektor hatte der Titelverteidiger die deutlich besten Reserven. Mit der schnellsten Abschnittszeit holte er sich seine zweite Goldmedaille in Folge. International tat sich Keßler im Kampf gegen die Uhr schwer, starke Resultate blieben bisher aus. Besser lief es für den Junioren-Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung von 2022 im Sprint. Bei der Istrian Sprint Trophy (2.2) feierte er im März seinen ersten Profisieg, bei der Friedensfahrt (2.2U) wurde er zweimal Zweiter. Auch letzte Saison wurde der Deutsche in Schweizer Diensten häufiger auf der Zielgeraden auffällig, was ihm einen Wechsel vom Rembe zu Tudor ermöglichte.

U23 41km:
01 Kessler Bruno 49:21

02 Fietzke Paul + 17
03 Kings Ian + 38
04 Leidert Louis + 52
05 Müller Tobias + 01:02
06 Fleischmann Felix + 01:26
07 Jochum Ben + 01:35
08 Behrens Eike + 01:57
09 Petry Paul-Felix + 02:01
10 Arenz Leon + 02:06

U23 Frauen 26km:

01 Czapla Justyna CANYON//SRAM 35:26
02 Leis Magdalena UAE Development Team + 40
03 Bräutigam Messane AG Insurance Soudal Devo Team + 52
04 Märkl Jule CANYON//SRAM Generation + 01:47
05 Messemer Joëlle CANYON//SRAM Generation + 01:49
06 Schmidhuber Anne – + 01:59
07 Jäger Clara LKT-Team + 02:14
08 Servay Julia EQUIPE Stuttgart + 02:26
09 Grünewald Pia LKT-Team + 02:30
10 Nitschmann Clara-Sophie Wheel Divas Cycling Team + 02:46
11 Kunz Hannah REMBE | rad-net women + 02:51

ELITE Frauen 26km:
01 Koch Franziska FDJ United-SUEZ 33:58

02 Niedermaier Antonia CANYON//SRAM + 26
03 Klein Lisa REMBE | rad-net women + 01:12
04 Lechner Corinna Wheel Divas Cycling Team + 01:25
05 Palm Katharina REMBE | rad-net women + 01:27
06 Meder Stephanie Wheel Divas Cycling Team + 01:30
07 Kröger Mieke – + 01:36
08 Bieber Helena Carbonbike Giordana Sofré + 01:47
09 Goldschmidt Karoline REMBE | rad-net women + 02:12
10 Brauße Franziska REMBE | rad-net women + 02:25

Top-Favorit Ganna erweitert in Italien seine Titelsammlung

Filippo Ganna (Netcompany – Ineos) hat bei den Italienischen Zeitfahrmeisterschaften seine Titelsammlung auf nunmehr sieben erweitertet. Der zweimalige Weltmeister in dieser Diszipilin wurde auch diesmal seiner Favoritenrolle gerecht und verteidigte nach 40 Kilometern von Vicoforte nach Barolo sein Meistertrikot in der Zeit von 47:39 Minuten mit einem Vorsprung von 2:06 Minuten auf den 21-jährige Luca Giaimi (UAE – Emirates – XRG).


Plomi Foto

1 Ganna Filippo Netcompany INEOS 47:39
02 Giaimi Luca UAE Team Emirates-XRG + 02:06
03 Cattaneo Mattia Red Bull-BORA-hansgrohe + 02:37
04 Baroncini Filippo UAE Team Emirates-XRG + 02:41
05 Sobrero Matteo Lidl-Trek + 02:57
06 Finn Lorenzo Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 03:23
07 Gaffuri Mattia Team Picnic PostNL + 03:28
08 Mosca Jacopo Lidl-Trek + 04:16
09 Romele Alessandro XDS Astana Team + 04:35
10 Maestri Mirco Team Polti VisitMalta + 05:03

Dritter wurde wie im Vorjahr der mittlerweile für Red Bull – Bora – hansgrohe fahrende Routinier Mattia Cattaneo, der 2:37 Minuten langsamer war als der 29-jährige Ganna, der erstmals 2019 Italienischer Zeitfahrmeister geworden war und seitdem mit Ausnahme von 2021, als auf Rang vier sogar das Podium verpasste hatte, immer den Titel geholt hatte.

Nach einer starken Vorstellung landete Red-Bull-Rookie Lorenzo Finn, der zuletzt den Giro Next Gen (2.2U) gewonnen hatte, mit 3:23 Minuten auf Rang sechs.

Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz von Edoardo Affini (Visma – Lease a Bike). Der zweimalige Meisterschaftszweite stürzte nach nur sechs Kilometern und musste nach Angaben italienischer Medien mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Wie es hieß, sei der 30-Jährige bei Bewusstsein gewesen.

Wie seine Mannschaft Visma – Lease a Bike am Donnerstagabend auf Social Media bekanntmachte, hat sich Edoardo Affini bei seinem Sturz bei der Italienischen Zeitfahrmeisterschaft keine Brüche zugezogen. Das haben Untersuchungen im Krankenhaus ergeben. Entwarnung bezüglich der Teilnahme des Fahrers an der Tour de France konnte man allerdings nicht geben. “In den nächsten Tagen wird seine Genesung genau beobachtet werden“, hieß es in der Mitteilung.