Archiv der Kategorie: Cyclocross

Daniel Federspiel neuer österreichischer Staatsmeister im Rad Querfeldein 2020!

12. Januar 2020

Daniel Federspiel holt für Team Vorarlberg Santic den österreichischen Staatsmeistertitel im Rad Querfeldein in der Steiermark!

Die 59. Österreichische Staatsmeisterschaft im Rad Querfeldein in Gutenberg (Steiermark) stand ganz im Zeichen von Daniel Federspiel. Bei besten Wetterbedingungen dominierte der zweifache MTB Eliminator Weltmeister die Konkurrenz mehr als deutlich. Auf dem technisch nicht einfach zu fahrenden Rundkurs brillierte er durch sein technisches Können und holte sich den ersten Staatsmeistertitel in dieser Disziplin. Nach 62 Minuten siegt er vor Philipp Heigl (Team Bikestore) und dem überraschend stark fahrenden Fabian Costa, welcher seit heuer für den Vorarlberger Club RV vor dem Arlberg fährt.

Daniel Federspiel: „Ich bin von Beginn an mein Tempo gefahren und dieses versucht immer etwas zu erhöhen. So hab ich meine Verfolger bis auf knapp drei Minuten auf Distanz gehalten. Ich freue mich super über diesen ersten Titel und fahr einfach wieder gerne Rad nach dem schwierigen letzten Jahr. Ein toller Start in diese Saison!“

Resultat Staatsmeisterschaft 12. Jänner: https://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2020/200112/20200112_OeSTM_Querfeldein_60min_OeSTM_ME_MU.pdf

Federspiel glänzt bereits am Samstag!
Bereits am Vortag zu den Meisterschaften war Daniel Federspiel nicht zu biegen. Der Imster gewann auf dem Meisterschaftskurs das letzte Rennen über 20,8 Kilometer im ÖRV Schwalbe Querfeldeincup mit über drei Minuten Vorsprung auf Fabian Costa (KTM Bike u. Run) und Philipp Heigl (Team Bikestore).
Es war Federspiels dritter Sieg innert sechs Tagen!

Resultat Gutenbergcross Samstag 11. Jänner: https://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2020/200111/20200111_OeM_Querfeldein_Cupfinale_ME_MU_AM_BC_Laptime.pdf

Erfolgreicher Saisonauftakt für Team Vorarlberg Santic im Gelände – Daniel Federspiel siegt beim Drei Königscross in St. Pölten!

Eine Woche vor den Staatsmeisterschaften im Radcross in Gutenberg, zeigt sich der zweifache MTB Eliminator Weltmeister Daniel Federspiel in guter Form. Er setzt sich beim traditionellen Drei Königscross in St. Pölten in souveräner Manier gegen die 60 Konkurrenten durch.
Auf dem abwechslungsreichen Parcours siegt er vor den Österreichern Philipp Heigl und Manfred Zöger.

Nun freut sich Federspiel auf das kommende Meisterschaftswochenende und ist mächtig motiviert um den Titel zu fighten!

Resultat:
1 Federspiel Daniel 1987 AUT Team Vorarlberg Santic Zeit 1:07:50
2 Heigl Philipp 1993 AUT SU Bikestore.cc Team
3 Zöger Manfred 1990 AUT Picher Racing Team
4 Holland Michael 2000 AUT Bike Team Kaiser
5 Hauer Gerald 1971 AUT SU Bikestore.cc Team

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

KTM Youngsters – Bayerische Crossmeisterschaft

Ein Meister und zwei Vizemeister
Die Bayerischen Meisterschaften im Cross in Rosenheim liefen gut für die KTM Youngsters: Sie konnten einen Meister- und zwei Vizetitel feiern.
Als erstes waren aus dem Team die beiden U15-Fahrer Nico Wollenberg und Simon Postada, der zur kommenden Saison neu ins Team kommt, gefordert. Morgens um zehn waren die Be-dingungen nasskalt. Die Strecke war crosstypisch mit Hürden versehen, die entweder fahrend oder laufend überwunden werden mussten. Zudem gab es viele kurze und knackige Anstiege sowie unzählige Kurven. Nico und Simon nutzten ihre gute Startposition aus der ersten Reihe und setzten sich schnell ab. Mit wechselnden Führungen fuhren die beiden die drei Runden, keiner konnte sich entscheidend absetzen. Kurz vor Schluss lag Nico vorne, sodass Simon bei der letzten Überholmöglichkeit alles riskieren musste. Dabei rutschte er weg und Nico konnte sich den Titel sichern. Simon wurde dahinter Zweiter.
Fabian Eder feierte in Rosenheim eine doppelte Premiere: Erstes Crossrennen der Saison und erstes U19-Rennen über-haupt. Der 16-Jährige schlug sich gut und sicherte sich nach 50 Minuten Rennzeit den bayerischen Vizemeistertitel. Zudem hatte er viel Spaß.
Mit Viktoria Erber saß auch die KTM-Amazone auf ihrem Crossrad. Nach ei-nem rasanten Start und vielen Positions-kämpfen konnte sich die 18-Jährige bei den Damen als Dritte einreihen. Diese Po-sition konnte Vicky etwa die Hälfte der Renndauer halten. Danach ließen die Kräfte langsam nach und die Kontrahentinnen zogen davon. Nach sehr harten 60 Minuten kam Vicky auf dem undankbaren vierten Platz ins Ziel. Trotzdem hatte sie viel Spaß und konnte einige Erfahrungen in dieser neuen Altersklasse sammeln.
@KTM Youngsters

KTM Youngsters beim Munich Super Cross

Mit Viktoria Erber und Michael Stocker starteten zwei KTM Youngsters beim Munich Super Cross. Beide zeigten starke Leistungen.
Der Munich Super Cross stand für Vicky und Michi unter unterschiedlichen Vorzeichen. Wäh-rend dieses Rennen für Michi den Saisonabschluss markierte, war es für Vicky das erste Cross-rennen in diesem Jahr, dem noch weitere folgen sollen. Das U19-Rennen von Michi zog als UCI-Wettbewerb auch einige internationale Fahrer an. Bei traumhaftem Wetter und sommer-lichen Temperaturen stand Michi in der zweiten Reihe am Start. Der KTM Youngster kam sehr gut weg und lag gleich auf Platz sechs. Nach einem Fehler eines vorausfahrenden Fahrers ver-lor er allerdings ein paar Plätze, konnte sich in den folgenden Runden aber wieder weiter nach vorne kämpfen. Das Rennen war extrem schnell und kräftezehrend, am Ende konnte Michi die Ziellinie als Zehnter überqueren. „Damit bin ich vor allem mit Blick auf die starke Konkurrenz sehr zufrieden. Ein gelungener Saison-abschluss“, freute sich Michi nach dem Rennen.
Vicky startete erstmals in der U23, die bei diesem Rennen mit der Elite gewertet wurde. Es gab 33 Starterinnen. Gleich nach dem Startschuss konnte sie sich im Mittelfeld einreihen. Erst nach den ersten beiden von sieben Runden war es Vicky möglich das richtige Tempo zu finden. Durch die vielen Zuschauen und die super Atmo-sphäre im Olympiapark wurden die Teilnehmer bei jedem Anstieg super motiviert. Nach 55 Minuten konnte sich Vicky in der Elite den 21. Platz einfahren. „Ich hatte extrem viel Spaß beim Rennen und freue mich schon auf weitere Cyclecross-Rennen dieses Jahr“, erklärte sie danach.
@KTM Youngsters

Männer Elite
1 Loris Rouiller (SUI) 0:57:33
2 Michael Boroš (Cze) 0:00:01
3 Simon Zahner (SUI) 0:00:01
4 Jan Nesvadba (Cze) 0:00:43
5 Marcel Wildhaber (SUI) 0:00:50
6 Jelle Camps (Bel) 0:00:50
7 Anton Ferdinande (Bel) 0:00:50
8 Yentl Bekaert (Bel) 0:00:51
9 Tomáš Paprstka (Cze) 0:01:29
10 Arno Debeir (Bel) 0:01:45
11 Nicolas Samparisi (Ita) 0:01:57
12 Mathijs Wuyts (Bel) 0:02:17
13 Severin Sägesser (SUI) 0:02:22
14 Hugo Jot (Fra) 0:02:34
15 Maximilian Möbis (GER) 0:03:00
16 Philipp Walsleben (GER) 0:03:24
17 Lorenzo Samparisi (Ita) 0:03:54
18 Tom Lindner (GER) 0:04:16
19 Felix Stehli (SUI) 0:04:16
20 Marco König (GER) 0:04:24

Frauen Elite
1 Aniek Van Alphen (Ned) 0:47:59
2 Elisabeth Brandau (GER) 0:00:31
3 Noemi Rüegg (SUI) 0:00:42
4 Zina Barhoumi (SUI) 0:01:10
5 Nadja Heigl (AUT) KTM Alchemist Racing Team 0:01:17
6 Anne Terpstra (Ned) 0:01:18
7 Lara Krähemann (SUI) 0:01:20
8 Suzanne Verhoeven (Bel) 0:01:35
9 Janine Schneider (GER) 0:02:01
10 Stefanie Paul (GER) 0:02:16
11 Tereza Vanícková (Cze) 0:02:53
12 Magdalena Mišonová (Cze) 0:03:20
13 Nina Küderle (GER) 0:03:31
14 Larissa Luttuschka (GER) 0:03:53
15 Cordula Neudörffer (GER) 0:04:01

Junioren
1 Marco Brenner (GER) 0:42:28
2 David Šulc (Cze) 0:00:33
3 Luca Harter (GER) 0:00:40
4 Manuel Capra (Ita) 0:00:53
5 Pavel Jindrich (Cze) 0:01:03
6 Elio Clarysse (Bel) 0:01:07
7 Lennart Lein (GER) 0:01:18
8 Finn Treudler (SUI) 0:01:21
9 Jasper Levi Pahlke (GER) 0:01:27
10 Michael Stocker (GER) 0:01:36

KTM Youngsters können auch crossen

Die KTM Youngsters waren an diesem Wochenende in Wildpoldsried und in Bad Salzdet-furth aktiv. Einer eröffnete auf dem Crossrad schon die Saison 2020.
Die U13-Zeit ist für Nico Wollenberg vorbei. In Bad Salzdet-furth nahm der Zwölfjährige an zwei Crossrennen der U15 teil. Bei trockenen Bedingungen erwischte Nico am Samstag einen guten Start und konnte mit der Spitze mitfahren. In der zweiten Runde musste er abreißen lassen und beendete das Rennen als guter Vierter. Am Sonntagmorgen wurde der Kurs dann in der anderen Richtung befahren und Nico merkte das Rennen vom Samstag in seinen Beinen. Trotzdem fuhr er wieder Vollgas los. Nach der ersten von drei Runden überquerte er die Ziellinie als Erster, dann aber rückten die Kontrahenten heran und der KTM Youngster musste aner-kennen, dass die anderen schneller waren. Nico kämpfte tap-fer weiter und beendete dieses Rennen als Fünfter.
Jakob Duckeck und Fabian Eder starteten beim letzten Ren-nen der Bayernliga in Wildpoldsried. Bei widrigsten äuße-ren Bedingungen stand für Fabian am Morgen gleich ein Slalom für die Startaufstellung auf dem Programm. Der KTM Youngster konnte diesen Wettbewerb für sich ent-scheiden und dadurch aus der ersten Reihe starten. Im Ren-nen selbst lief es hingegen nicht so rund und Fabian musste nach einem Crash in der ersten Runde bereits den Führen-den ziehen lassen. Dazu kam noch eine heruntergefallene Kette. Am Ende war es dann aber trotzdem ein zweiter Platz und somit ein guter Abschluss für die diesjährige MTB-Sai-son. Jakob konnte sich im gleichen Rennen rasch auf den dritten Platz vorarbeiten. Leider hatte er zur Rennhälfte Kettenprobleme, welche ihn ungefähr eine Minute kosteten. In dieser Zeit wurde der KTM Youngster von zwei Fahrern passiert, die er nicht einholen konnte. Somit konnte Jakob einen enttäuschenden fünften Platz einfahren.
@KTM Youngsters

Marianne Vos siegt beim WC Cross in Pont-Château und gewinnt vorzeitig den Gesamt-Weltcup


Foto: Gerhard Plomitzer
Marianne Vos beim AGR2018 am 15.4.18

1. Marianne Vos (CCC – Liv) 46:53
2. Denise Betsema (Marlux – Bingoal) +0:08
3. Maud Kaptheijns (Crelan – Charles) +0:36
4. Ceylin Del Carmen Alvarado (Corendon – Circus) + 0:57
5. Ellen Van Loy (Telenet Fidea Lions) +1:06
6. Alice Maria Arzuffi (Steylaerts) +1:07
7. Annemarie Worst (Steylaerts) +1:22
8. Fleur Nagengast (Telenet Fidea Lions) s.t.
9. Inge van der Hejden (CCC – Liv) +1:23
10. Katherine Compton +1:24

Gesamtweltcup (nach 8 von 9 Rennen):
1. Marianne Vos (Waowdeals Pro Cycling) 494 Punkte
2. Annemarie Worst (Steylaerts – 777) 362
3. Sanne Cant (Iko-Beobank) 358
4. Kaitlin Keough 334
5. Denise Betsema (Marlux – Bingoal) 330

Team Vorarlberg Santic Neuzugang Daniel Federspiel siegt am Samstag beim Radcross Finale in Wien

Samstag top – Sonntag um Haaresbreite fast wieder top, aber die Defekthexe holt Federspiel vom Rad!

Fotos Team Vorarlberg Santic_R. Eisenbauer
Bereits zum vierten Mal wurden in Österreichs Hauptstadt die Cross Staatsmeisterschaften gestartet. Das Gelände rund um das Kraftwerk Donaustadt bot eine technisch brisante und abwechslungsreiche Strecke. Vorjahressieger Gregor Raggl, Manfred Zöger, Philipp Heigl, Andreas Hofer zählten genauso zum Favoritenkreis, wie Doppelweltmeister Daniel Federspiel, seit 2019 in Diensten von Team Vorarlberg Santic.
Federspiel mit Sieg beim österreichischen Radcross Finale!
Im ersten Rennen am Samstag (Finale der österreichischen Radcross Serie) über 60 Minuten und eine Runde siegte Daniel Federspiel nach einem tollen Rennen im Sprint gegen Manfred Zöger. Erstes Rennen, erster Sieg im neuen Team !

Viel Pech bei den Staatsmeisterschaften – in klarer Führung liegend out!
Auf demselben Kurs gestern Sonntag die Staatsmeisterschaften. Federspiel erhöht Ende des ersten Renndrittels das Tempo stark und kommt solo weg. Sein Vorsprung nun bereits 40 Sekunden. Einem souveränen Sieg vor Augen dann das Missgeschick auf dem rutschigen Kurs. Beim Übergang auf die Asphaltstraße springt der Reifen von der Felge und Federspiel knallt hart auf den Boden und muss das Rennen aufgebe – zum Glück unverletzt! Den Sieg holt sich zum dritten Mal in Folge Gregor Raggl!
„Schade! Wäre genial gewesen hier den Titel zu holen, aber es ist so schnell gegangen dass ich nicht reagieren konnte und schon lag ich auf dem Boden. Die Form hat super gepasst. Aber ich blicke nun zuversichtlich in Richtung Straßensaison und freue mich drauf!“ Daniel Federspiel nach dem Rennen
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Ergebnis DM Cross Kleinmachnow – Elite Frauen

1 Brandau Elisabeth RSC Schönaich
2 Kupfernagel Hanka Wolfi`s Bike Shop Buggingen
3 Paul Stefanie RSG Hannover crossladen.cyclingteam women
4 Heckmann Lisa VC Darmstadt 1899
5 Schneider Janine VC Hohentwiel Singen
6 Neudörffer Cordula RSC Kattenberg Team Pirate-IGOS
7 Schröder-Ott Lisa USC Kiel STEVENS Racing Team Frauen
8 Unterberger Birgit RSV Eintracht 1949
9 Bischoff-Stein Lena RV Germania Hamburg Team Bertram & Römer – Cross Team
10 Wesselhoeft Benita MC Pirate

Hanka Kupfernagel startet bei der Cross DM in Kleinmachnow

Hanka Kupfernagel startet bei Cross DM in Kleinmachnow
Das Foto zeigt ‚La Hanka‘ und Karl Platt bei einer Trainingsfahrt im Dezember 18 auf Mallorca
@Plomiphotos/www.plomi.smugmug.com

„Warum? Weil ich kann“, sagt Hanka Kupfernagel mit dem für sie typischen Lächeln. „Ich bin gesund und habe einfach wieder Spaß am Training. Dieses Jahr hatte ich viele positive Erlebnisse in Verbindug mit dem Radsport. Die Begeisterung der Menschen bei der Deutschland Tour, die ich als Regulator auf dem Motorrad hautnah miterleben durfte, war eine davon. Hier wurde mir wieder bewusst, was für ein toller Sport mein Leben geprägt hat. Vor allem durch meine unterschiedlichen Radcamps habe ich selbst wieder mehr Lust am Radfahren bekommen. Egal ob auf dem Mountainbike, dem Rennrad oder dem Gravelbike, es hat nach und nach wieder Freude gemacht, für mich selbst an Grenzen zu gehen. Dadurch bin ich vergangenen Herbst soviel Rad gefahren, wie schon lange nicht mehr.“ berichtet Hanka Kupfernagel über ihre ganz persönliche Entwicklung in den vergangenen Monaten.
Der Start bei der den Deutschen Crossmeisterschaften war deshalb fast schon eine logische Konsequenz. Dazu kommt, dass die DM in Kleinmachnow stattfindet, wo Hanka Kupfernagel sehr viele erfolgreiche Rennen absolviert hat und den Kurs so gut wie keine andere kennt. Hier hat sie quasi das Crossfahren gelernt. Die Veranstalter und die Vereine in Kleinmachnow machen seit Jahren eine hervorragende Nachwuchsarbeit und mit dem Start bei den Deutschen Meisterschaften möchte Hanka den Leuten auch etwas zurückgeben. Wie sie sagt, sei dieses „Comeback“ nur durch viel Unterstützung aus ihrem Freundeskreis und langjährigen Sponsoren möglich gewesen.
Nach dem vorläufigen Ende ihrer aktiven Karriere, war Kupfernagel 2016 und 2017 massgeblich an der Organisation des einzigen deutschen Cross Weltcups in Zeven beteiligt und hat für die Fortsetzung gekämpft. „Es war eine spannende aber auch sehr aufreibende Erfahrung im Organisationskomitee des Weltcups mit dabei zu sein. Nun kenne ich auch die andere Seite bei Veranstaltungen. Als Rennfahrer kannst du deine Energie direkt in Leistung und Erfolg umsetzen. Als Veranstalter ist der Erfolg von vielfach mehr Faktoren abhängig, als dem eigenen Können“, berichtet Hanka aus ihren Erfahrungen. Denn schießlich wurde der Weltcup in Zeven von der UCI leider unerwartet und ohne Begründung für 2018 und 2019 nicht wieder in den Weltcup-Kalender aufgenommen und Kupfernagel schwenkte wieder um auf die aktive Seite des Crosssports.
Anders als in früheren Zeiten hat Hanka Kupfernagel keinen Druck und sie muss niemandem mehr etwas beweisen. Doch wenn sie bei einer Meisterschaft startet, hat sie auch den Ehrgeiz, den Zuschauern am Streckenrand eine ordentliche Leistung und das immer noch vorhandene Können zu präsentieren. „Das was mich nochmals zu einem Start bewogen hat nennt man wohl Leidenschaft. Cross war immer meine Lieblingsdisziplin“, sagt die viermalige Weltmeisterin dieser Sportart mit einem Lächeln. Mit zwei Vorbereitungsrennen in Pfaffnau in der Schweiz und beim Deutschlandcup in Vechta hat sie nach fast drei Jahren Rennpause getestet, wie es mittlerweile auf der anderen Seite des Flatterbandes zugeht. „Interessant ist, wie schnell sich der Körper an die Abläufe und Technik erinnert. Doch so ein 45 Minuten langes Rennen ist schon sehr schmerzhaft, was man im Training kaum simulieren kann“, so die nüchterne Bilanz von Hanka Kupfernagel. In Vechta fühlte sie sich nach eigener Aussage schon wesentlich besser, als noch sechs Tage zuvor in der Schweiz und schaffte es nach einer Aufholjagd noch von Platz 20 auf den dritten Rang zu fahren. Was Kupfernagel immer noch in die Waagschale werfen kann, sind 20 Jahre Erfahrung im Cyclocross und dass sie ihren Körper nach so vielen Jahren Leistungssport sehr gut kennt. „Ich freue mich darauf wieder in die Wettkampfatmosphäre einzutauchen. Die Spannung, die Aufregung, der Kampf, die Freude und die Begeisterung, all die verschiedenen Emotionen eines Rennens zu spüren, ist ein Gefühls-Potpourri wie man es nirgends sonst bekommt,“ so Kufernagel weiter. Man kann davon ausgehen, dass viele Zuschauer zur Traditionsstrecke nach Kleinmachnow kommen werden. Nicht nur um Kupfernagel nochmals live zu erleben, sondern weil es viele andere Highlights gibt. Vom Kinder- und Jedermannrennen bis hin zum Wettbewerb mit Sportlern der Weltelite, wird hochkarätiger kurzweiliger Rennsport in den Kiebitzbergen vor den Toren Berlins geboten.
Programm und Informationen:
Start Frauenrennen am Samstag, 12. Januar 2019 um 15 Uhr

Herzlich Willkommen auf der Seite Cyclocross Kleinmachnow


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Vielen Dank und sportliche Grüße!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Guter Saisoneinstieg nach Ehrung

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Sabine Spitz erhält Verdienstorden des Landes Baden-Würrtemberg, Platz 4 beim Saionstart in Deutschland
Die Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen waren für Olympiasiegerin Sabine Spitz vom WIAWIS Bikes Pro Team beim Auftakt der Deutschen Mountainbike-Bundesliga in Heubach nicht optimal. Dafür aber umso erfreulicher. Am Samstag vor dem Rennen wurde der Deutschen Meisterin vom Baden-Württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann der sogenannte „Landesorden“ überreicht. Die höchste Auszeichnung des Bundeslandes erhält man für herausragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg und wird eher selten an Sportler überreicht. „Es war ein tolles Gefühl diese Auszeichnung entgegen nehmen zu dürfen und für mich als Sportlerin eine besondere Ehre, die mich auch etwas stolz macht. In Bezug auf das Rennen am Sonntag war es natürlich nicht die beste Vorbereitung“ sagte Sabine Spitz in Heubach, nachdem sie auf Rang 4 das Ziel erreicht hatte.

Die Anorderungen auf der 4km langen Runde sind extrem. Knapp 220 Höhenmeter sind jeweils bewältigen, was sich bei insgesamt 6 Runden auf mehr als 1300hm kumuliert. „Ich musste mich heute im nicht enden wollenden Anstieg ziemlich quälen. Im letzten Jahr ging das viel besser. Dafür konnte ich die Abfahrt genießen“ scherzte Sabine Spitz und verwies auf den souveränen Sieg vom Vorjahr. Aber das war ohnehin nicht unbedingt der aktuelle Anspruch „Ich wollte nach der langen Pause seit der Cap Epic ein gutes Rennen fahren und mich wieder an den Cross-Country Rhythmus gewöhnen. Das ist mir ganz gut gelungen“ zog die die Deutsche Rekordmeisterin ein positives Fazit.

Das nächste große Ziel ist der Mountainbike Weltcup in Albstadt am 20.5. Als Vorbereitung wird Sabine Spitz am kommenden Samstag in Solothurn den Swiss Cup und eine Woche später den Hegau Bike Marathon in Singen bestreiten, der Teil der UCI Marathon World-Serie ist.
Weitere Informationen rund um Sabine Spitz:
http://www.sabine-spitz.com

Text und Fotos ( 1. Sabine Spitz am Start in Heubach mit dem frisch verliehenen Verdienstorden, 2. Sabine Spitz kämpfte auf der extrem steilen Strecke. / Ego Promotion) anbei, können für Pressezwecke honorarfrei verwendet werden.