Archiv der Kategorie: Mountainbike

Engadin Bike Giro 2021

3. Etappe über 60,0 Kilometer / 2.037 Höhenmeter
Start: Silvaplana / Ziel: Silvaplana

Adelheid Morath und Sascha Weber sind die souveränen Gesamtsieger des sechsten Engadin Bike Giro

Adelheid Morath (MOUNT7) und Sascha Weber (TREK VAUDE) sind die strahlenden Gesamtsieger beim Engadin Bike Giro 2021. Am dritten und letzten Tag des 3-Etappenrennens ließen beide Favoriten nichts mehr anbrennen und brachten ihrem jeweils dritten Etappensieg auch den souveränen Gesamtsieg in den Elite Klassen nach Hause.
Der dritte und finale Renntag beim Engadin Bike Giro war ein weiteres Highlight für die verbliebenen Bikerinnen und Biker, die um 9.10 Uhr morgens auf dem wunderschönen Dorfplatz in Silvaplana gestartet sind. Nach nächtlichem Regen zeigten sich pünktlich zum Start wieder die Sonnen und ein strahlend blauer Himmel. Grandiose Streckenabschnitte und eine malerische Kulisse ließen zumindest teilweise die Strapazen der vergangenen drei Tage vergessen.
Auch auf der dritten Etappe kontrollierte Sascha Weber von Beginn an seine Konkurrenz und selbst eine frühzeitige Attacke des Schweizer Radquermeisters aus dem Jahr 2019, Timon Rüegg vom Cross Team Legendre / VC Steinmaur, brachte ihn nicht aus dem Konzept. Im Verlauf der Etappe konnte Weber sich erneut deutlich vom Rest der Spitzenfahrer absetzen und steuerte am dritten Tag seinem dritten Etappensieg ungefährdet entgegen. Im Ziel am Silvaplaner See stand die Siegerzeit von 2:37:55 Stunden zu Buche. Mit einem Vorsprung von 1:49 Minuten lag Weber am Ende deutlich vor dem heute stark fahrenden Rüegg, der sich seinen ersten Podestplatz beim diesjährigen Engadin Bike Giro sicherte. Mit einem Rückstand von 4:44 Minuten auf Weber landete der Italiener Lorenzo Samparisi auf dem dritten Tagesrang.
In der Gesamtwertung siegte Weber nach 2019 zum zweiten Mal beim Engadin Bike Giro und hatte am Ende 14:23 Minuten Vorsprung auf den Gesamtzweiten Samparisi. Das Podium der Elite Herren komplettierte Samparisis Teamkollege Francesco Bonetto mit einer Hypothek von bereits 19:57 Minuten auf den siegreichen Weber.
Wie bei den Herren gab es auch bei den Elite Damen keine Überraschungen mehr auf der heutigen Schlussetappe. Die favorisierte Adelheid Morath hielt ihre stärksten Konkurrentinnen um den Gesamtsieg jederzeit auf Distanz und brachten einen erneuten Solosieg in 3:11:50 Stunden nach Hause. Die zweitplatzierte Italienerin Debora Piana (Team Cingolani) büßte am Schlusstag allerdings nur wenige Sekunden auf Morath ein und kam mit 31 Sekunden Rückstand auf den zweiten Tagesrang. Eine erneute starke Vorstellung von Janine Schneider (German Technology Racing Team) wurde mit einem erneuten Podestplatz im Ziel am Silvaplaner See belohnt. Damit blieb auch in der Gesamtwertung alles unverändert und Morath siegte mit 4:39 Minuten Vorsprung auf die Gesamtzweite Piana und 10:10 Minuten auf die Gesamtdritte Schneider.
Damit liegen drei begeisternde Mountainbiketage mit tollem Bikewetter hinter den verantwortlichen Organisatoren und den 300 gestarteten Bikerinnen und Bikern, die fantastische Eindrücke und Ausblicke aus dem Schweizer Oberengadin mit nach Hause nehmen dürfen.
Weitere Information zur Veranstaltung unter www.engadin-bike-giro.ch !
Vielen Dank und sportliche Grüße!
Engadin Bike Giro | Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Engadin Bike Giro | 2. Etappe von St. Celerina nach Silvaplana am 3. Juli 2021

2. Etappe über 63,0 Kilometer / 2.596 Höhenmeter
Start: Celerina / Ziel: Silvaplana

# Sascha Weber siegt auch auf der zweiten Etappe und baut seine Gesamtführung deutlich aus
# Adelheid Morath sichert sich ebenfalls ihren zweiten Etappensieg

Der Deutsche Sascha Weber (TREK VAUDE) und seine Landsfrau Adelheid Morath (MOUNT7) waren die strahlenden Tagessieger auf der zweiten Etappe des Engadin Bike Giro 2021 mit Start in Celerina und Ziel am Silvaplaner See. Dieser zweite Renntag hatte alles zu bieten, was den Mountainbike Sport so faszinierend und begeisternd macht. Sonnige trockene Bedingungen und eine abwechslungsreiche Strecke mit steilen Anstiegen und traumhaften Downhill Trails sorgten für großartige Rahmenbedingungen.
Der Vortagessieger Sascha Weber wollte auf der zweiten Etappe nichts dem Zufall überlassen und veranschlagte von Beginn an ein hohes Tempo bei den Elite Herren. Zu Beginn vermochten ihm nur der Italiener Lorenzo Samparisi (KTM BRENTA BRAKES) und Nicola Rohrbach (GOLDWURST POWER) folgen. Der gestrige Tageszweite und Mitfavorit Rohrbach hatte allerdings kein Glück am heutigen Tage und musste nach einem Sturz mit Lenkerbruch das Rennen verletzt aufgeben. Im Verlauf der schweren Königsetappe baute Weber seinen Vorsprung unnachahmlich aus und gewann nach 63 Kilometern und 2.596 Höhenmetern in einer Fahrzeit von 3:16:15 Stunden vor Samparisi. Der Italiener hatte am Ende einen Rückstand von 7:23 Minuten auf der Uhr stehen und konnte den zweiten Etappenrang vor dem stark fahrenden Lokalmatador Fadri Barandun (BERNINA SPORT / MERIDA) sichern, der im Ziel nur eine gute Minute hinter Samparisi lag. In der Gesamtwertung baute Weber seine Führung auf 9:39 Minuten aus. Dahinter folgen Lorenzo Samparisi auf dem zweiten Gesamtrang und dessen Teamkollege Francesco Bonetto mit bereits 12:45 Minuten Rückstand auf Sascha Weber.
Bei den Damen Elite zeigte Adelheid Morath im Verlauf der Etappe, dass ihr gestriger Tagessieg kein Zufall war und die Formkurve weiter nach oben zeigt. In den langen Anstiegen der zweiten Rennhälfte war sie die stärkste Akteurin und siegte in 3:58:31 Stunden mit 1:57 Minuten Vorsprung auf Janine Schneider (GERMAN TECHNOLOGY RACING TEAM), ihres Zeichens die Engadin Bike Giro Gesamtsiegerin aus dem Jahr 2019. Schneider belegte mit 1:57 Minuten Rückstand auf Morath den zweiten Rang. Weitere 51 Sekunden dahinter sicherte sich die erneut großartig fahrende Italienerin Debora Piana den letzten Podestplatz der heutigen Etappe. In der Gesamtwertung baute Morath ihre Führung mit 4:07 Minuten Vorsprung auf Piana aus. Janine Schneider schob sich nach ihrer starken Vorstellung mit 6:55 Minuten Rückstand auf den dritten Gesamtrang nach vorne.
Am Sonntag wartet die dritte und letzte Etappe des Engadin Bike Giro auf die verbliebenen Starter. Mit 60,0 Kilometern und 2.073 Höhenmetern steht eine weitere spektakuläre und selektive Prüfung am Finaltag auf dem Programm. Der Startschuss erfolgt am Sonntagmorgen um 9.10 Uhr auf dem Dorfplatz von Silvaplana und die schnellsten Finisher werden bereits kurz vor 12 Uhr im Ziel am Silvaplaner See erwartet.
Weitere Information zur Veranstaltung unter www.engadin-bike-giro.ch !
Vielen Dank und sportliche Grüße!
Engadin Bike Giro | Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Engadin Bike Giro | 1. Etappe von St. Moritz nach Silvaplana am 2. Juli 2021

1. Etappe über 43,0 Kilometer / 1.772 Höhenmeter
Start: St. Moritz / Ziel: Silvaplana

Ergebnisse und weitere Bilder sind unter https://www.engadin-bike-giro.ch/live-2021 verfügbar

Adelheid Morath und Sascha Weber gewinnen den Auftakt zum Engadin Bike Giro 2021

Die Premierenetappe des sechsten Engadin Bike Giro vom 2. bis 4. Juli 2021 ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Perfekte Bedingungen mit Temperaturen um die 20 Grad, bei größtenteils strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel, sorgten für einen Bilderbuchstart in das 3-tägige Mountainbike-Etappenrennen. Nachdem mit Celerina ein neuer zusätzlicher dritter Etappenort zu den langjährigen Gastgebern Silvaplana und St. Moritz dazugekommen ist, gibt es in diesem Jahr je einen Etappenstart in St. Moritz, Celerina und Silvaplana.
Die erste Etappe ist mit knapp 300 Bikerinnen und Bikern aus 17 Nationen gestartet und die Teilnehmer*innen nahmen selektive 43,0 Kilometer und 1.772 Höhenmeter unter ihre Stollenräder. Den Sieg der Kategorie Herren Elite sicherte sich der Deutsche Sascha Weber vom Team TREK VAUDE, der sich vor dem Schweizer Nicola Rohrbach (Team Goldwurst Power) durchsetze. Weber war trotz eines kleinen Sturzes in einer Uphill-Passage der stärkste Fahrer an diesem Tag und setzte sich deutlich vor seinen Kontrahenten durch. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22,6 km/h und einer Fahrzeit von 1:54:29 Stunden sicherte er sich mit einem Vorsprung von 50 Sekunden den Tagessieg vor Rohrbach. Auf dem dritten und vierten Rang kamen die beiden italienischen Teamkollegen Francesco Bonetto und Lorenzo Samparisi vom TEAM KTM BRENTA BRAKES mit einem Rückstand von 2:15 respektive 2:16 Minuten ins Ziel. Damit lassen die relativ geringen Zeitabstände somit viel Spannung für die verbleibenden beiden Etappen beim Engadin Bike Giro 2021 erwarten.
Bei den Damen Elite gab es einen Favoritensieg für die Deutsche Adelheid Morath vom Team Mount7. Mit einer souveränen und konstanten Vorstellung auf der gesamten Etappe, siegte Morath in einer Gesamtzeit von 2:26:28 Stunden und einem Vorsprung von 1:19 Minuten auf die zweitplatzierte Italienerin Debora Piana vom Team Cingaloni. Auf dritten Platz, mit bereits 4:20 Minuten Rückstand, komplettierte die Schweizerin Janina Wüst das multinationale Podium bei den Damen.
Am Samstag wartet die zweite Etappe des Engadin Bike Giro 2021 auf alle Bikerinnen und Biker. Mit 63,0 Kilometern und knackigen 2596 Höhenmetern steht somit die Königsetappe mit Start in Celerina und Ziel in Silvaplana auf dem Menüplan. Unter anderem werden auf diesem Abschnitt die berühmten St. Moritzer Flowtrails im Programm sein und am Ende des Renntages könnten die Gesamtwertungen, auch aufgrund der überschaubaren Zeitabstände nach der ersten Etappe, durchaus neu sortiert sein.
Weitere Information zur Veranstaltung unter www.engadin-bike-giro.ch !
Vielen Dank und sportliche Grüße!
Engadin Bike Giro | Sauser Event GmbH
Kai Sauser

KTM Youngsters

Mit Paulina Weigelt und Simon Potstada holten sich zwei KTM Youngsters den Sieg beim ersten Rennen der Bayernliga. Nico Wollenberg fuhr bei den Deutschen Straßenmeisterschaften in die Top Ten.

Am Samstag fand in Benediktbeuern der Auftakt der MTB-Bayernliga statt. Mit dabei waren
natürlich auch drei Fahrer der KTM Youngsters Bayern: Timo Brandl, Simon Potstada und Paulina Weigelt.
Diesmal gab es für die Biker jedoch keine „normale“ Cross-Country-Strecke, sondern ein Bergzeitfahren stand auf dem Programm.
Bei sommerlich heißen Temperaturen musste eine circa 3,5 Kilometer lange Forststraße mit einer bis zu
18-prozentigen Steigung hoch getreten werden.
Paulina gewann die U15 weiblich mit souveränem Vorsprung. Mit einer Fahrzeit von unter 20 Minuten sicherte sie sich sogar den Gesamtsieg der Damenwertung. Auch Simon zeigte was in ihm steckt, miteiner sehr guten Zeit konnte er das Rennen der U17 männlich für sich entscheiden. Timo, der sein erstesB ergzeitfahren bestritt, schrammte mit Platz vier
nur knapp am Podest vorbei.
Nach dem Rennen reiste das Trio gleich am Sonntag weiter nach Pila/Aosta (Italien) zur Jugendeuropa-
meisterschaft der Klassen U15 und U17. Hier müssen sich sie sich in den nächsten Tagen in mehreren
Wettkämpfen, wie Single Time Trail, Team-Staffel, Sprint und CC-Rennen beweisen.

Im rheinland-pfälzischem Bolanden wurden die besten Nachwuchsfahrer auf der Straße gesucht. Im 140-köpfigen Feld der
U15 ging auch Nico Wollenberg an den Start. Auch hier zeigte sich der Sommer von seiner besten Seite. Der 7,9 Kilome-
ter lange Rundkurs musste fünfmal gefahren werden. Durch das hohe Tempo reduzierte sich Runde für Runde das Feld,
insgesamt 50 Fahrer schieden aus. An den Anstiegen wurde ständig attackiert, doch kein Favorit konnte sich lösen. 17
Fahrer kamen daher auf die Zielgerade.
Nachdem Nico das ganze Rennen mitkontrolliert hatte, verließen ihn leider auf den letzten 100 Metern die Kräfte.
Als Zehnter kam er ins Ziel.

Mitterwallner und Litscher gewinnen Head2Head-Premiere im Ötztal

Gestern Abend fand auf der Naturrodel-WM-Bahn Grantau im Ötztal die Premiere des TV-Duells Head2Head statt. Bei den Damen setzte sich die Favoritin Mona Mitterwallner, bei den Herren der starke Schweizer Thomas Litscher und bei den Junioren Samuel Gabl durch. Auch Rodel-Weltmeister Thomas Kammerlander hatte Grund zum Feiern, er will im WM-Trikot noch weiterfahren!

Das Duell auf der Natur WM-Bahn Grantau – in Umhausen im Ötztal – wurde gestern zum Schauplatz des ersten Head2Head-Duells, produziert von K19 und der TV-Show Österreich dreht am Rad. Im Gegensatz zu den Naturbahnrodlern, die im Februar dieses Jahres bei den Weltmeisterschaften die WM-Bahn bergab absolvierten, ging es beim Duell der Mountainbiker in die entgegengesetzte Richtung. 60 Höhenmeter mussten von den acht Herren, vier Damen und vier Junioren im Ausscheidungsmodus gefahren werden.
Gleich in den Viertelfinalläufen zeigte der Schweizer Thomas Litscher, Sechster beim Weltcup am Wochenende in Leogang, dass er schwer zu schlagen sein wird. Mit einer Zeit unter zwei Minuten setzte er sich gegen Andreas Egger durch. Während sich Charly Markt vom Team Trek Vaude im ersten Lauf Fabian Costa vom Radteam Tirol geschlagen geben musste, kämpften sich auch der namibische Meister Alex Miller gegen Gregor Raggl und der Deutsche Georg Egger gegen Mario Bair in die weiteren Läufe. Im großen Finale siegte Litscher mit Bestzeit vor Fabian Costa. Im kleinen Finale sicherte sich Gregor Egger vor Alex Miller den dritten Platz. „Es war super hart und die drei Läufe hatten es in sich. Respekt vor „Costi“, der sehr stark gefahren ist.“ Costa selbst zeigte sich mit Rang zwei sehr zufrieden: „Gegen so einen starken Weltcupfahrer wie Thomas zu verlieren ist keine Schande.“

Mona Mitterwallner dominiert bei den Damen
Mona Mitterwallner, die Seriensiegerin im U23-Weltcup, ließ schon im ersten Halbfinale der Deutschen Lea Kremsreiter keine Chance und die Tirolerin vom Team Trek Vaude setzte sich auch im Finale klar gegen Tamara Wiedmann durch. „Ich habe beide Läufe auch als taktische Rennen angelegt, denn bei rund zwei Minuten Fahrzeit bekommt man ganz schnell schwere Beine. Aber das Format finde ich super und es war super hart. Das Finale gegen Tamara war ein harter Fight“, freute sich Mitterwallner nach dem Rennen.

Bei den Junioren gewann Samuel Gabl vor Kilian Feuerstein und Alexander Hammerle. Auf www.k19.at ist die Premiere des Head2Head-Duells in der Grantau noch in der Mediathek anzusehen.

Thomas Kammerlander macht weiter!
Ehre wem Ehre gebührt! Im Zuge der Fernsehsendung erhielt der Ötztaler Naturbahn-Rodelweltmeister Thomas Kammerlander eine offizielle Ehrung durch Oliver Schwarz, Geschäftsführer von Ötztal Tourismus. Im Anschluss daran gab er bekannt, ob er die Rodel in den Keller stellt oder doch weitermacht: „Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber jetzt habe ich das Weltmeistertrikot und ich will nochmals darin im Weltcup an den Start gehen! Die Versuchung war einfach zu groß und das Rodeln macht mir noch sehr viel Spaß!“

Homepage: https://k19.at
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder

TV-Format Head2Head feiert am Mittwoch im Ötztal Premiere

Head2Head – Mann gegen Mann & Frau gegen Frau – Es kann nur EINE & EINER übrigbleiben. Weltklasse-Mountainbiker begeben sich am Mittwoch in Umhausen auf die Spuren von Weltmeister Thomas Kammerlander.

Diesen Mittwoch, den 16.06.2021, gibt es im Ötztal eine Fernsehpremiere der besonderen Art. K19, der Sportsender aus Österreich, präsentiert die Premiere von Head2Head. Dazu hat man sich mit der Naturrodelbahn eine besondere Location ausgesucht. Am Start sind u.a. Weltmeisterin Mona Mitterwallner oder Weltcup-Fahrer, wie der Schweizer Thomas Litscher. Mit dabei sind auch die „Local Heroes“ Charly Markt und Gregor Raggl.
Das Duell auf der Natur WM-Bahn Grantau – In der Mitte des Ötztales – wird zum Schauplatz des ersten Head2Head-Duells. Im Gegensatz zu den Naturbahnrodler, die im Februar dieses Jahres bei den Weltmeisterschaften die WM-Bahn bergab absolvierten, geht es bei den Mountainbikern in die entgegengesetzte Richtung, nämlich bergauf. Und die Duelle haben es in sich: acht Herren, vier Damen und vier Junioren fahren im Ausscheidungsmodus gegeneinander.
Auszeichnung für Weltmeister Kammerlander – Entscheidung über weitere Karriere!
Ehre wem Ehre gebührt. Im Zuge der Fernsehsendung wird Weltmeister Thomas Kammerlander zunächst eine offizielle Ehrung durch Ötztal Tourismus erhalten und auch bekannt geben, ob er seine Karriere fortsetzen oder beenden wird. „Wir sind schon sehr gespannt, wie sich der herausragende Sportler Thomas entscheiden wird“, sagt Johannes Emerich, Redaktionsleiter von K19.
Am Mittwoch überträgt K19 ab 19:00 Uhr im Fernsehen via Magenta (Kanal 319), A1 TV (Kanal 399/APP 100) sowie online auf www.k19.at wie auch auf verschiedensten Social Media-Plattformen die Premiere. „Wir machen alles kurz und knackig. Die Viertel-, Halbfinale sowie das Finale werden innerhalb von 75 Minuten durgezogen. Ein Heat dauert maximal drei Minuten, dann scheidet ein Athlet oder eine Athletin aus. Die Sieger steigen in die nächste Runde auf“, erläutert Emerich den Modus.
Mitterwallner, Markt, Raggl, Litscher – Spass.Ernst.Wille
K19 hat sich für die Umsetzung mit Charly Markt einen Top Mann in die Organisation geholt. „Ich war gleich von der Idee begeistert, dass wir auf der Heimbahn von Weltmeister Thomas Kammerlander hinaufbrettern. Als Fernseh- & Online TV-Format ist dieses Head2Head genau das passende, um unseren Sport auch bestens in Szene zu setzen“, freut sich Markt, der gerade vom Weltcup in Leogang zurückgekommen ist.

Spannende Duelle sind garantiert
Bei den Herren starten neben Vizestaatsmeister Markt, der beim Weltcup in Leogang stark fuhr und bester Österreich wurde, auch sein Teamkollege Gregor Raggl, der Schweizer Thomas Litscher (6. Platz in Leogang), die deutschen Biker Georg und Andreas Egger und auch die U23-Fahrer Alex Miller (Namibia) und Mario Bair (AUT). Gerade bei Bair darf man besonders gespannt sein, denn er wurde in Leogang starker Zehnter.
Mona Mitterwallner hebt ab
Neben den acht Herren sind am Mittwoch auch vier Damen am Start. In Abwesenheit von Olympiastarterin Laura Stigger, die gerne dabei gewesen wäre, aber auf Grund ihrer Olympiavorbereitung keinerlei Risiko eingehen möchte, ist alles aufgelegt für Mona Mitterwallner. Die Überfliegerin aus dem Trek Vaude Team war auch die Gewinnerin im U23-WC am Sonntag in Leogang. Und dies beim dritten Weltcup in Folge! „Es wird am Mittwoch eine coole Abwechslung zum normalen Wettkampf-Rhythmus. Ich gebe wie immer alles und bin schon gespannt“, freut sich die Junioren-Weltmeisterin. Antreten wir sie beim Einladungsrennen auch gegen Tamara Wiedmann, die in Leogang 14. wurde.

Junioren können glänzen
Ergänzt wird das Programm mit vier Junioren. Hier werden Kilian Feurstein, Lars Stigger, Samuel Gabl und Alexander Hammerle ebenfalls richtig reintreten. K19 hat sich in der Sportszene mittlerweile einen guten Namen gemacht und ist bekannt dafür, dass man Sportler/innen bestens in Szene setzt.

Facts:
Head2Head – Das Duell der MTBer auf der WM-Bahn Grantau
Mittwoch, 16. Juni 2021, 19 Uhr
Live zu sehen bei:
K19 via Magenta (Kanal 319) & A1 TV (Kanal 399/APP 100)
Online:
www.k19.at & www.sportpassaustria.at

Homepage: https://k19.at
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 20. – 23. August 2020 | 4. und letzte Etappe

3-facher Lexware-Triumph auf der letzten Etappe und Gesamtsieg für Brandl
Morath mit zweitem Tagesrang hinter Lützelschwab zum Gesamtsieg
Eine Demonstration an Teamstärke bescherte dem Lexware Mountainbike Team einen dreifachen Etappenerfolg auf dem Schlussabschnitt des vierten Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald 2020. Georg Egger sicherte sich den Tagessieg vor seinen beiden Teamkollegen Maximilian Brandl und Luca Schwarzbauer. Zudem ließ sich Brandl die Gesamtführung nicht mehr aus der Hand nehmen. Bei den Damen holte sich die Schweizerin Irina Lützelschwab ihren zweiten Etappensieg vor Adelheid Morath, die damit souverän die Gesamtwertung bei den Elite Damen für sich entschieden hat.
Es waren perfekte Bedingungen auf der letzten Etappe rund um die Rothaus-Brauerei in Grafenhausen. Ein angenehmer und trockener Sonne-Wolken-Mix mit idealen Temperaturen um die 20 Grad machte die finalen 66.1 Kilometer und knapp 1400 Höhenmeter zu einem Genuss für die verbliebenen 403 Bikerinnen und Biker.
Analog der Vortage machte setzte sich frühzeitig eine achtköpfige Spitzengruppe mit allen Favoriten auf den Tages- und Gesamtsieg vom Rest des Feldes der Elite Herren ab. Der Vorsprung wurde kontinuierlich auf knapp eine Minute bis zur zweiten Verpflegungszone bei Rennkilometer 46 ausgebaut und die Entscheidung sollte wieder einmal auf dem letzten Drittel der Etappe fallen. Auf den letzten 20 welligen und giftigen Kilometern zurück nach Grafenhausen machte das Lexware Mountainbike Team schließlich ernst und spielte seine zahlen- und kräftemäßige Dominanz erfolgreich aus. Die Spitzengruppe wurde durch die Tempoforcierung Stück für Stück dezimiert und am Ende stand ein Solosieg für Georg Egger in 2:19:28 Stunden zu Buche. Mit fünf Sekunden Rückstand sicherte sich Maximilian Brandl den zweiten Etappenrang, weitere zwölf Sekunden dahinter folgte Luca Schwarzbauer und machte dadurch den dreifachen Triumph des Freiburger Mountainbike Teams perfekt. In der Gesamtwertung siegte Brandl in der Gesamtzeit von 8:33:07 Stunden mit 1:26 Minuten auf Marc Stutzmann (Texpa Simplon), der heute auf dem vierten Platz in Grafenhausen ankam. Den dritten Gesamtrang mit einem Rückstand von 3:18 Minuten verteidigte Vinz Dorn (Team Centurion VAUDE) als Tagesfünfter.
Bei den Damen wurde Adelheid Morath (KS Trek Ginger Juice Team) ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und dominierte die Etappe gemeinsam mit der Schweizerin Irina Lützelschwab (VC Kaisten), die nach ihrem Etappensieg auf der ersten Etappe ihren zweiten Etappensieg am Schlusstag eintüte. Am Ende siegte Lützelschwab in 2:48:47 Stunden hauchdünn im Zielsprint vor der zeitgleichen Morath. Den dritten Rang belegte Leonie Daubermann (Deutsche Nationalmannschaft), die mit 43 Sekunden Rückstand auf die Tagessiegerin, weitere knapp zwei Minuten vor der Italienerin Chiara Burato, auf den dritten Platz fuhr. Die Gesamtwertung entschied Morath in 10:16:33 Stunden souverän vor sich und hatte am Ende 3:28 Minuten Vorsprung auf Daubermann. Den dritten Gesamtrang rettete Burato mit 10:47 Minuten Rückstand knapp vor Lützelschwab.
Somit gehen vier erfolgreiche und spannende Renntage im Hochschwarzwald zu Ende, die im August 2021 eine Wiederauflage mit den Etappenorten Grafenhausen-Rothaus und Todtnau erleben wird.
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Vielen Dank und sportliche Grüße!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 20. – 23. August 2020 | 3. Etappe

Brandl gewinnt vor Stutzmann und übernimmt die Gesamtführung
Daubermann holt ihren ersten Etappensieg, Morath bleibt Gesamtführende
Auf der dritten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald holte Maximilian Brandl seinen zweiten Tagessieg bei den Elite Herren während Leonie Daubermann bei den Damen ihren ersten Etappenerfolg bejubeln durfte.
Eine deutliche Abkühlung bei den äußeren Temperaturen sowie ein bunter Sonne-Regen-Mix sorgten für Mountainbiking pur auf der 74,9 Kilometern langen dritten Etappe rund um die Rothaus Brauerei in Grafenhausen. Ebenso bunt und launisch wie das Wetter war auch der heutige Etappenverlauf bei den Elite Herren.
Zu Beginn schien die Etappe ein Spiegelbild des Vortages zu sein. Die identische 7-köpfige Gruppe mit allen Favoriten hatte sich wieder auf und davon gemacht und war bei der zweiten Verpflegungszone nach 42.6 Kilometern dem übrigen Fahrerfeld bereits um eine halbe Minute enteilt. Danach sollte das Rennen um den Tagessieg und die Gesamtführung erst richtig starten. Ständige Attacken und Tempoverschärfungen sowie der Defektteufel mit Plattfuß bei Julian Schelb und Georg Egger sorgten für zusätzliche Verwirbelungen des Rennverlaufs. Zudem nahm Luca Schwarzbauer, der zu diesem Zeitpunkt bereits einen Rückstand zur Spitze hatte, unwissentlich eine falsche Abzweigung und wie sich später rausstellen sollte eine Abkürzung. Schwarzbauer wurde zunächst als Tagessieger gefeiert, aber nachträglich mit fünf Minuten Zeitstrafe belegt und damit auf den fünften Tagesrang versetzt.
Nach all diesen Turbulenzen blieb Richtung Rennende eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Maximilian Brandl (Lexware Mountainbike Team), dem Schweizer Marc Stutzmann (Texpa Simplon) und Vinz Dorn (Team Centurion VAUDE) übrig, da auch der bisherige Gesamtführende David List (Lexware Mountainbike Team) dem hohen Tempo Tribut zollen musste. In den letzten beiden Wellen kurz vor dem Ziel sorgte Brandl für eine finale Tempo-Verschärfung, in Folge derer zunächst Dorn und später auch Stutzmann abreißen ließen. So hatte Brandl im Ziel doppelten Grund zum Jubeln: sein zweiter Etappensieg in 2:53:56 Minuten Fahrzeit und die Übernahme des Leadertrikots von seinem Teamkollegen List, der auf den vierten Rang der Gesamtwertung zurück fiel. Den zweiten Tagesrang sicherte sich Stutzmann mit 27 Sekunden Rückstand, dahinter folgte Dorn mit 1:20 Minuten Rückstand auf Brandl. Es bleibt also spannend in der Gesamtwertung vor der entscheidenden vierten und letzten Etappe. Sowohl Stutzmann mit einer Hypothek von 30 Sekunden als auch Dorn mit exakt zwei Minuten Rückstand dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Gesamtsieg beim diesjährigen Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald.
Bei den Damen lief die Etappe deutlich ruhiger ab als bei den männlichen Kollegen. Erneut waren Leonie Daubermann (Deutsche Nationalmannschaft) und Adelheid Morath (KS Trek Ginger Juice Team) die beiden dominierenden Bikerinnen im Elitefeld und setzten sich wieder frühzeitig ab. Dieses Mal konnte Daubermann im Gegensatz zum Vortag jedoch mehr als Paroli bieten und siegte am Ende im Zielsprint mit fünf Sekunden Vorsprung vor Morath. Den dritten Tagesplatz holte sich erneut die Italierin Chiara Burato mit einem Rückstand von 3:46 Minuten auf die Tagessiegerin Daubermann. In der Gesamtwertung blieb damit rangmäßig alles beim Alten: Morath führt vor dem letzten Tagesabschnitt mit 2:46 Minuten vor Daubermann und 8:43 Minuten vor Burato.
Auf der vierten und letzten Etappe stehen nochmals 66.1 Kilometer und 1390 Höhenmeter auf dem Programm und es stehen spannende Entscheidungen mit Start und Ziel in der Badischen Staatsbrauerei Rothaus an.
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Vielen Dank und sportliche Grüße!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 20. – 23. August 2020 | 2. Etappe

Brandl gewinnt im Sprint, List behält die Gesamtführung
Morath fährt mit Sieg ins Leadertrikot
Auf der zweiten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald war mit dem amtierenden Deutschen Cross Country Meister Maximilian Brandl erneut ein Fahrer des Lexware Mountainbike Team erfolgreich. Einen Führungswechsel in der Gesamtwertung gab es bei den Elite Damen durch den souveränen Tagessieg von Adelheid Morath.
Abermals sonniges und sehr warmes Kaiserwetter waren der Grundstein für eine tollen zweiten Renntag im Hochschwarzwald. Mit 65,8 Kilometern und 2.050 Höhenmetern stand nach dem kurzen Auftakt des Vortages die erste echte Marathonetappe als Prüfstein an. Zwei Schleifen rund um Todtnau-Notschrei mit zwei schweren Anstiegen, die dementsprechend zweimal zu bezwingen waren, forderten viel von den verbliebenen 443 Starterinnen und Startern. Von Beginn an wurde bei den Elite Herren ein hohes Tempo vorgegeben, so dass bei der ersten Verpflegungsstelle nach knapp 20 Kilometern eine siebenköpfige Spitzengruppe enteilt war. Diese Gruppe mit vielen Favoriten, allen voran dem bärenstarken Lexware Team mit Davis List, Maximilian Brandl, Georg Egger und Luca Schwarzbauer sowie Vorjahressieger Julian Schelb (Stop & Go Marderabwehr MTB Team), Vinz Dorn (Centurion VAUDE Team) und dem Schweizer Texpa-Simplon Biker Marc Stutzmann harmonierte prächtig. Die Führung dieser Spitzengruppe wurde folgerichtig stetig ausgebaut, allerdings musste Schwarzbauer zwischenzeitlich abreißen lassen. Die verbliebenen sechs Fahrer erreichten mit knapp zwei Minuten Vorsprung die zweite Verpflegungsstelle nach 34,8 Kilometern. Die Rennkonstellation hatte auch bis zum Schlussanstieg Bestand und die Entscheidung fiel im letzten Uphill hinauf zum Stübenwasenlift und der folgenden Abfahrt ins Ziel in die Biathlonarena auf dem Notschrei. Im packenden Zielsprint setzte sich Brandl in 2:35:54 Stunden zeitgleich vor Schelb und List durch. Stutzmann fuhr mit vier Sekunden Rückstand auf den vierten Rang, während Georg Egger und Vinz Dorn mit 23 und 40 Sekunden die nächsten Plätze sicher nach Hause brachten. In der Gesamtführung baute David List seine Führung auf 24 Sekunden vor dem neuen Gesamtzweiten Marc Stutzmann und Maximilian Brandl aus, der auf dritten Rang vorrückte.
Bei den Damen wurden die Karten heute neu gemischt. Adelheid Morath konnte dabei ihrer Favoritenrolle gerecht werden und drückte der zweiten Etappe gemeinsam mit Leonie Daubermann von Anfang an den Stempel auf. Die beiden setzten sich frühzeitig ab und hatten bei Rennhälfte bereits fast zwei Minuten Vorsprung auf die Vortagessiegerin Irina Lützelschwab. Morath vermochte sich im Verlauf der weiteren Etappe von ihrer Begleiterin zu lösen und siegte in 3:06:35 Stunden am Ende deutlich mit 3:30 Minuten Vorsprung auf Daubermann. Morath schlüpfte dadurch souverän ins Leadertrikot der Gesamtführenden vor Daubermann und der Italienerin Chiara Burato, die den Podestplatz der Gesamtwertung durch den dritten Etappenrang eroberte.
Auf der dritten Etappe wartet der technisch anspruchsvollste Streckenabschnitt des diesjährigen Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald auf die verbliebenen Athleten. Mit 74.9 Kilometern und 1.920 Höhenmetern steht eine erneut anspruchsvolle Prüfung mit vielen Single Trails auf dem sportlichen Menüplan. Start und Ziel wird in den kommenden zwei Tagen jeweils in der Badischen Staatsbrauerei Rothaus sein.
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Kai Sauser