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Umbruch bei BORA – hansgrohe: Peter Sagan und Pascal Ackermann verlassen das Team zum Saisonende

Der Abgang von Sagan und Ackermann läutet einen größeren Umbruch ein, der von strategischen Entscheidungen begleitet wurde. Der erfolgreiche Weg der Vergangenheit soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. In jedem Fall wünscht BORA – hansgrohe beiden das Allerbeste und eine erfolgreiche Zukunft.

Des Weiteren wird der Amberger Andreas Schillinger am Jahresende seine Karriere beenden.
Mit Peter Sagan werden wohl auch sein Bruder Juraj Sagan, Daniel Oss und Macjei Bodnar das Team verlassen.
Und die Anfahrer Rüdiger Selig und Michael Schwarzmann werden das Team auch verlassen.

Ein wahrlich großer Bruch und eine grundlegende Neuausrichtung und Strategie steht also bei BORA-hansgrohe an.


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„Zuerst einmal möchte ich festhalten, dass beide Fahrer wichtige Bestandteile unseres Teams sind und wir in den vergangenen Jahren gemeinsam viele Erfolge feiern konnten. Dafür bin ich dankbar. Dass sich unsere Wege nun trennen, hat unterschiedliche Gründe. Was Peter betrifft, da waren wir bis zuletzt in Verhandlungen. Über Details kann ich natürlich nicht sprechen, aber beide Seiten haben sehr konstruktiv an Lösungen gearbeitet und grundsätzlich wollten wir auch beide gerne gemeinsam in die Zukunft gehen. Allerdings haben wir uns als Team auch weiterentwickelt und diese Entwicklung möchten wir weiter vorantreiben. Wir haben da schon einige strategische Weichen gestellt und am Ende hat Peter für sich entschieden, dass es für ihn eine andere Option gibt, die mehr seinen Vorstellungen entspricht. Ich habe da vollen Respekt dafür. Dennoch ist es sehr schade, denn Peter ist Teil unserer Erfolgsgeschichte und hat zu unserer Entwicklung viel beigetragen. Dafür werden wir alle bei BORA – hansgrohe immer dankbar sein.
Auch Pascal hatte ein Angebot von uns. Er ist bei uns Profi geworden und ich denke, dass wir auch viel dazu beigetragen haben, ihn zu einem der besten Sprinter im Feld zu entwickeln. Wir hätten auch sehr gerne mit Pascal weitergearbeitet, aber er hat für sich entschieden, dass es Zeit für etwas Neues ist. Manchmal ist ein Tapetenwechsel einfach wichtig, das kann ich verstehen, dennoch wäre mir lieber gewesen, dass er mit uns die kommenden Jahre in Angriff nimmt.
Ich bin sicher, dass dies spannende Jahre für BORA – hansgrohe werden, denn uns steht nun ein größerer Umbruch bevor. Wir hinterfragen uns ständig, denn Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir haben letztes Jahr sicher nicht alle unsere Ziele erreichen können, aus unterschiedlichen Gründen, aber unser Anspruch ist eben sehr hoch. Darum haben wir im Hintergrund auch bereits begonnen, uns für die Zukunft neu aufzustellen. Mehr dazu in den kommenden Wochen.
Ich möchte Peter und Pascal noch das Allerbeste für ihre sportliche Zukunft wünschen, aber zuerst werden wir in diesem Jahr noch versuchen, den einen oder anderen Sieg gemeinsam für BORA – hansgrohe einzufahren.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Ich möchte heute bekannt geben, dass eine Reise zu Ende geht und ich meinen Vertrag mit BORA – hansgrohe nicht verlängern werde.
Ich bedanke mich bei Ralph Denk, Willi Bruckbauer, den Teamsponsoren, meinen Teamkollegen und allen Mitarbeitern bei BORA – hansgrohe. Alle haben mich in den vergangenen Jahren hervorragend unterstütz und mir viel Rückhalt und Selbstvertrauen gegeben, auch in schwierigen Zeiten. Wir haben immer zusammengehalten und wir haben gemeinsam viel erreicht. Wir waren nicht nur Arbeitskollegen, wir waren eine große Familie.
Die letzten fünf Jahre waren zweifellos unter den Besten meiner Karriere, mit vielen besonderen Momenten, an die ich mich immer erinnern werde. Ich konnte als erster Fahrer dreimal in Folge Weltmeister werden. Ich habe Paris-Roubaix gewonnen. Ich habe meinen 100. Profisieg gefeiert, das 7. Grüne Trikot bei der Tour de France und mein erstes Maglia Ciclamino beim Giro.
Dennoch habe ich mich nach langen Diskussionen mit meinem Management dazu entschieden, das Team zu verlassen und wir haben diese Entscheidung im Einvernehmen mit Ralph Denk getroffen. Es ist Zeit für ein neues Kapitel und Veränderungen gehören einfach zum Leben.
Ich bin sicher, BORA – hansgrohe wird seinen erfolgreichen Weg fortsetzen und ich wünsche dem gesamten Team alles Gute in den kommenden Jahren.“ – Peter Sagan

„Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die ich mit dem Team hatte. Es war die Prägendste meiner noch jungen Karriere als Radprofi. Dankbar bin ich vor allem, dass das Team mir den Raum gegeben hat, mich zu einem Sprintkapitän zu entwickeln. Das ist nicht selbstverständlich. In Erinnerung werden mir vor allem die Momente während des Giro 2019 bleiben, wo ich das Maglia Ciclamino gewinnen konnte. Auch der Sieg bei Eschborn-Frankfurt zuvor: Momente, die man nicht vergisst. Jedoch, die Karriere eines Radprofis ist begrenzt. Und in dieser Zeit möchte ich neue Erfahrungen sammeln, mich stetig weiterentwickeln. Darum habe ich mich für einen anderen Weg entschlossen, diese Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Ich danke dem gesamten Team, vor allem aber meinen Mates, die immer an mich geglaubt haben. Ich wünsche Euch alles Gute.“ – Pascal Ackermann

„Dass unser damals noch kleines Team vor 5 Jahren den „amtierenden Straßenweltmeister“ Peter Sagan gewinnen konnte, war nicht nur ein Traum für mich und eine absolute Sensation, sondern auch mehr als ein Glücksfall – sowohl fürs Team als auch für uns als Sponsor. Wir verdanken ihm die größten sportlichen Erfolge und unzählige emotionale Momente. Er war Inspiration für uns und ein perfekter Markenbotschafter für BORA. So übermenschlich wie er als Sportler scheint, so nahbar, freundlich und „normal“ ist er privat. Peter ist ein Freund des Unternehmens und der Menschen geworden und das wird er auch bleiben.
Pascal Ackermann ist mit 22 Jahren in unserem Team Profi und auf beeindruckende Weise schnell einer der Leistungsträger geworden. Und das nicht nur sportlich, mit seiner offenen und sympathischen Art war er immer ein nahbarer Gast, sehr beliebt und geschätzt bei uns und unseren Partnern und insofern auch ein toller Botschafter für BORA.
Dass Peter und Pascal das Team zum Ende der Saison verlassen werden, bedaure ich persönlich sehr. Wir sagen ein ganz großes Danke für alles und wünschen beiden nur das Allerbeste. BORA steht für Gastfreundschaft, insofern sind sie auch in Zukunft bei uns immer herzlich willkommen.“ – Willi Bruckbauer, Gründer und CEO BORA

„Im Namen der gesamten Hansgrohe Group möchte ich mich bei Pascal Ackermann und Peter Sagan für die zahlreichen sportlichen Erfolge und unvergesslichen Momente bedanken. Beide waren ein wichtiger Teil des beeindruckenden Aufstiegs des Rennradteams BORA – hansgrohe. Wir wünschen den beiden Profis nur das Beste für den weiteren Karriereweg.“ – Hans-Jürgen Kalmbach, Vorsitzender des Vorstands, Hansgrohe SE.

Sportliche Höhepunkte der Deutschland Tour stehen fest

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In vier Wochen beginnt die Deutschland Tour 2021. Am 26. August stehen 132 Profis an der Startlinie in der Hansestadt Stralsund. Auf dem Weg nach Nürnberg legen sie in vier Tagen eine Distanz von über 720 Kilometern zurück. Mit den Berg-, Sprint- und Bonuswertungen stehen jetzt die Schlüsselpunkte für jede Etappe fest, bei denen um die prestigeträchtigen Wertungstrikots gekämpft wird.
Acht Zwischensprints und elf Bergwertungen werden für Spannung im Rennen sorgen. Kurz vor jedem Etappenfinale werden zusätzlich wertvolle Bonussekunden vergeben – ein Garant für späte Angriffe. Im Ziel warten auf die schnellsten Fahrer die üblichen Bonifikationen und Punkte.

Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der Deutschland Tour, zu den einzelnen Etappen der diesjährigen Rundfahrt:

1. Etappe: Hansestadt Stralsund – Schwerin
26. August (Donnerstag)
Distanz: 191,4 km | Höhenmeter: 950

DT21 Etappenprofil 1″Zum ersten Mal startet die Deutschland Tour an der Ostseeküste. Typisch für die Küste ist das Profil nach dem Start in Stralsund flach. Aber davon sollten sich die Profis nicht täuschen lassen. Als wir die Strecke planten, haben wir in Mecklenburg-Vorpommern einen Satz oft gehört: ‚Unsere Berge sind der Wind.‘ Und genau der könnte im zweiten Streckenteil eine Rolle spielen. Dann geht es zwar weg von der Küste, aber die Straßen werden kleiner, es gibt viele Richtungswechsel, das Gelände wird welliger und offener. Vermutlich werden sich die Sprinter in Schwerin die Chance auf das Rote Trikot nicht entgehen lassen, aber allzu sicher sollten sie sich nicht fühlen.“

2. Etappe: Sangerhausen – Ilmenau
27. August (Freitag)
Distanz: 180,9 km | Höhenmeter: 2.100

DT21 Etappenprofil 2″Nach der flachen Auftaktetappe müssen gleich zum Start der 2. Etappe die Kletterbeine ran. Ein kurzes Rausrollen aus Sangerhausen und dann geht es über 36 Serpentinen zum Kyffhäuser. Ich glaube, der Großteil im Peloton wird es ruhig angehen lassen und gleichmäßig hochfahren. Aber wer die Chance nutzen möchte und ein Auge auf das Bergtrikot geworfen hat, wird sich absetzen. Ich spekuliere darauf, dass wir noch vor Ilmenau auch Attacken aus dem Feld sehen werden. Das ständige rauf und runter in Thüringen lädt einfach ein, sich mit frischen Beinen einen Vorteil zu verschaffen. Ideal für Puncheure, die den Sprintern das Leben schwer machen wollen. Wer die Deutschland Tour in diesem Jahr gewinnen will, muss sich hier zeigen.“

3. Etappe: Ilmenau – Erlangen
28. August (Samstag)
Distanz: 193,9 km | Höhenmeter: 1.800

DT21 Etappenprofil 3″Auch zu Beginn der 3. Etappe wird sofort geklettert. Von Ilmenau aus geht es direkt zum höchsten Punkt der diesjährigen Deutschland Tour im Thüringer Wald. Die Favoriten werden Ruhe bewahren, denn die Etappe ist lang. Die Strecke nach Franken ist wellig, sehenswert aber ohne allzu große sportliche Hürden. Mein Tipp: das Peloton kontrolliert die Ausreißer bis Erlangen und auf der Zielrunde kommt es zu einem Schlagabtausch der Favoriten. Das Finale ist typisch Deutschland Tour: zwei steile Anstiege auf der Runde und der Kampf um Bonussekunden – wenn es in der Gesamtwertung eng zugeht, suchen die Favoriten hier die Vorentscheidung.“

4. Etappe: Erlangen – Nürnberg
29. August (Sonntag)
Distanz: 154,4 km | Höhenmeter: 2.000

DT21 Etappenprofil 4″Die Schlussetappe ist ein Meisterstück nach dem Motto ‚kurz, aber knackig‘. Es geht einmal quer durch die Fränkische Schweiz mit einem Profil, das wir sonst nur von belgischen Klassikern kennen. Im Mittelteil haben wir 13 steile Anstiege auf 100 Kilometer verteilt. Es gibt kaum Chancen auf Erholung. Wenn die Favoriten es wollen, können sie am Sonntag ganz früh ein Ausscheidungsrennen starten. Das ist ideal für die Klassikerspezialisten, aber der Weg zum Gesamtsieg wird Kräfte kosten. Wenn sie zu zögerlich sind, bleibt den bergfesten Sprintern doch noch eine Chance, sich auf der prestigeträchtigen Altstadtrunde den Tagessieg zu sichern. Wie knapp es in Nürnberg zwischen Ausreißern und Sprintern zugehen kann, weiß ich aus eigener Erfahrung. So bleibt die Deutschland Tour bis zum letzten Zieleinlauf ein Sekundenspiel und für die Fans spannend bis zum Schluss.“

ARCTIC RACE OF NORWAY 2021

Key points:
· Warren Barguil is eager for revenge after a near miss two years ago and recent Tour de France withdrawal.

· 11 Tour de France teams out of 19 on the start line.
Alexander Kristoff and Edvald Boasson Hagen to pass the baton to the new generation of Norwegian talents.

A dedicated fisherman himself, Warren Barguil loves the atmosphere of the Arctic Race of Norway. He returned in 2019 to avenge himself for the misfortune of his crash the year before. He took the lead on top of Storheia but missed out on the overall victory by one second due to a split at the eleventh hour on the final stage in Narvik. In June this year, he questioned about the course of the northernmost bike race with the idea of finally being crowned in a competition that is close to his heart.
The queen stage to Målselv suits him but the former French champion and King of of the Mountains in the 2017 Tour de France won’t be the only favourite of the eighth edition of the ARN. Ben Hermans, the only stage winner in the “Alpine Village” (in 2015) up to date, will lead Israel Start-Up Nation with the aim of an overall success this time around. No less than 11 teams will line up in Tromsø after having taken part in the Tour de France: Astana-Premier Tech with former u23 world champion Samuele Battistella, AG2R Citroën Team with classics star Oliver Naesen, Bora-Hansgrohe with road captain Juraj Sagan, Cofidis with Giro d’Italia stage winner Victor Lafay, Qhubeka NextHash with brave heart Nic Dlamini, TotalEnergies with Spanish climber Cristian Rodriguez and Paris-Roubaix winner Niki Terpstra, Intermarché-Wanty-Gobert matériaux with Norway’s Odd Christian Eiking, the Storheia stage winner two years ago, Uno-X pro cycling teal with Markus Hoelgaard who claimed the last stage in Narvik the following day.

Shall sprinters get an opportunity or more, Alexander Kristoff, racing under the colours of the Norwegian national team, will face a fierce competition in the presence of Christophe Laporte (Cofidis), Martin Laas (Bora-Hansgrohe), Bryan Coquard (B&B Hotels p/b KTM), Dan McLay (Team Arkea-Samsic), Rudy Barbier (Israel Start-Up Nation), Clément Venturini (AG2R Citroën Team), Edouard Michael Grosu (Delko), Manuel Penalver (Burgos-BH) and Juanjo Lobato (Euskaltel-Euskadi).
Besides Kristoff, Edvald Boasson Hagen is the other Norwegian hero in contention. He’s yet to impose himself at the Arctic Race of Norway. In his only participation so far, he came second to Kristoff in Harstad in 2015. Both will assess the level of their succession as the country has plenty of young riders likely to take over. Andreas Leknessund, 22, will make his debut along with Kristoff but he knows the event for having had a first taste in 2017 with the Heroes of Tomorrow’s organised by Equinor… in Tromsø, his hometown! Søren Wærenskjold, 21, second in the Norwegian championship for ITT, has a lot of power in store to combine forces with Hoelgaard and Torstein Træen who finished fifth in the Tour d’Alsace in France last week. Erik Lunder, 22, recently won the Dookola Mazowsza overall in Poland for Team Coop while his team-mate Tord Gudmestad, 20, took two stages after he became the u23 Norwegian champion for road racing.
Since 2013, the Arctic Race of Norway is a springboard for future champions.

Tour de l’Ain – Etappe 1

Parc des Oiseaux – Bourg-en-Bresse – 141 Km

1 HODEG CHAGUI Alvaro Jose COL DECEUNINCK – QUICK-STEP 03:04:57
2 BOUHANNI Nacer FRA TEAMARKEA-SAMSIC 00:00
3 COQUARD Bryan FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
4 BONIFAZIO Niccolö ITA TOTALENERGIES 00:00
5 TESSON Jason FRA ST MICHEL-AUßER 93 00:00
6 MINALI Riccardo ITA INTERMARCHE – WANTY – G 00:00
7 VERMEERSCH Florian BEL LOTTO SOUDAL 00:00
8 MORIN Emmanuel FRA COFIDIS 00:00
9 VENTURINI Clement FRA AG2R CITROEN TEAM 00:00
10 DE BONDT Dries BEL ALPECIN-FENIX 00:00

Gesamt:
1 HODEG CHAGUI Alvaro Jose COL DECEUNINCK – QUICK-STEP 03:04:47
2 BOUHANNI Nacer FRA TEAM ARKEA- SAMSIC 00:04
3 COQUARD Bryan FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:06
4 BONIFAZIO Niccolö ITA TOTALENERGIES 00:10
5 TESSON Jason FRA ST MICHEL-AUßER 93 00:10
6 MINALI Riccardo ITA INTERMARCHE – WANTY – GOBE 00:10
7 VERMEERSCH Florian BEL LOTTO SOUDAL 00:10
8 MORIN Emmanuel FRA COFIDIS 00:10
9 VENTURINI Clement FRA AG2R CITROEN TEAM 00:10
10 DE BONDT Dries BEL ALPECIN-FENIX 00:10

Konrad, Schelling und Fabbro verlängern Verträge mit BORA – hansgrohe

Tour de France Etappensieger Konrad soll im Team weiter eine freie Rolle erhalten, während Schelling und Fabbro ihre Entwicklung in Ruhe fortsetzen sollen. Der eine in Richtung Eintagesrennen, der andere bei Rundfahrten. Alle drei verlängern ihre Verträge um zwei Jahre mit dem deutschen WorldTeam.

„Zuerst einmal freue ich mich, dass wir uns mit diesen drei für uns durchaus wichtigen Fahrern über Vertragsverlängerungen einigen konnten. Patrick gehört einfach zu uns, da geht die Verbindung durch die vielen gemeinsam Jahre weit über das rein Sportliche hinaus. Er ist ein extrem vielseitiger Fahrer und vielleicht ist es uns gerade deshalb in den letzten Jahren schwergefallen, das Beste aus ihm rauszuholen. Ich denke aber, dass wir nun eine sehr gute Rolle für ihn gefunden haben und wir werden auch in Zukunft mit Patrick versuchen, mehr Rennen und Etappen zu gewinnen und eher weniger auf die eine oder andere Gesamtwertung zu achten.
Ide hat eine beeindruckende Entwicklung genommen. Man darf nie vergessen, dass er erst im letzten Jahr, dem ersten Jahr der Pandemie und damit einer extrem schwierigen Saison, bei uns Profi geworden ist. Dennoch hat er in diesem Jahr einen großen Schritt gemacht, war bei den Frühjahrsklassikern stark, hat seinen ersten Sieg eingefahren und hat es zur Tour de France geschafft. Gerade dort konnte man sehen, warum wir ihn bei BORA – hansgrohe so lieben. Diese Leidenschaft, mit der er um das Bergtrikot gekämpft hat, das beschreibt Ide wohl am besten. Er hat Charakter, ist ein außergewöhnlicher Typ und wir sind zuversichtlich, dass da noch viel möglich ist und wir zusammen auch weiter Spaß haben werden.
Auch Matteo hat sich noch einmal stark verbessert. Er hat dieses Jahr gezeigt, dass er nicht nur ein guter Helfer in den Bergen ist, sondern auch auf Ergebnis fahren kann. Er wird da sicherlich auch in Zukunft die eine oder andere Chance bekommen. Auch bei ihm sehen wir noch Potenzial, denn er ist ein akribischer Arbeiter und geht seinen Weg Schritt für Schritt. Das passt sehr gut zu unserem Ansatz im Team die Fahrer langsam an die Spitze heranzuführen.“ – Ralph Denk, Team Manager


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„BORA – hansgrohe ist einfach meine Heimat geworden und ich fühle mich hier wohl und es macht Spaß mit den Jungs Rennen zu fahren. Ich bin schon seit 2014, damals als Stagaire, im Team und habe mich seit dem als Rennfahrer ständig weiterentwickelt. Der Sieg bei der Tour de France hat mir enorm viel Selbstvertrauen gegeben und ich bin hungrig auf mehr. Ich möchte in Zukunft weiter offensiv fahren, das Team unterstützen und Rennen gewinnen. Es gibt immer noch Potenzial mich weiter zu verbessern, davon bin ich überzeugt und diesen Weg möchte ich gemeinsam mit BORA – hansgrohe gehen. Ich freue mich wirklich sehr auf die kommenden Jahre im Team.“ – Patrick Konrad

„Ich habe bei BORA – hansgrohe einfach meinen Platz gefunden und darum bin ich auch sehr froh, meinen Vertrag um zwei Jahre verlängern zu können. Meine Entwicklungskurve in den letzten beiden Jahren war sehr steil, das ist das Ergebnis harter Arbeit, eines professionellen Umfeldes, aber vor allem einer individuellen Zusammenarbeit. Für mich ist dieser individuelle Ansatz sehr wichtig, er zeugt von Vertrauen. Wir haben schon viel zusammen erreicht, meinen ersten Sieg und die erste Tour de France Teilnahme, aber wir haben auch noch viel gemeinsam vor.“ – Ide Schelling

„Vor zwei Jahren wurde ich Teil der Band of Brothers und fand ein sehr professionelles Umfeld vor. Die beide Jahre zuvor konnte ich nicht so richtig im Peloton fußfassen aufgrund von Verletzungen, bei BORA – hansgrohe hat sich das alles geändert. Mir wurde von Ralph Denk und dem gesamten Team viel Vertrauen entgegengebracht, das hat mir die Kraft und Motivation gegeben, hart an unseren Zielen zu arbeiten. Ich denke, meine Entwicklung spricht für sich und ist das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit, darum wollte ich diese Zusammenarbeit auch unbedingt fortsetzen. Unser Ziel ist, diesen Weg weiter zielstrebig zu verfolgen und ich werde alles tun, um das Vertrauen in mich weiter zu rechtfertigen.“ – Matteo Fabbro

Olympic Games ITT – EZF Frauen und Männer ELITE Tokio 2020

Frauen 22,1km:

1 VAN VLEUTEN Annemiek NED NETHERLANDS 00:30:13
2 REUSSER Marlen SUI SWITZERLAND 00:56
3 VAN DER BREGGEN Anna NED NETHERLANDS 01:02
4 BROWN Grace AUS AUSTRALIA 01:09
5 NEBEN Amber Leone USA UNITED STATES OF AMERICA 01:13
6 BRENNAUER Lisa GER GERMANY 01:57
7 DYGERT Chloe USA UNITED STATES OF AMERICA 02:16
8 MOOLMAN-PASIO Ashleigh RSA SOUTH AFRICA 02:24
9 LABOUS Juliette FRA FRANCE 02:29
10 LONGO BORGHINI Elisa ITA ITALY 02:47
11 GIGANTE Sarah AUS AUSTRALIA 02:48
12 KIRCHMANN Leah CAN CANADA 02:48
13 KLEIN Lisa GER GERMANY 02:48
14 CANUEL Karol-Ann CAN CANADA 02:54
15 SHAPIRA Omer ISR ISRAEL 03:02

Männer 44,2km

1 ROGLIČ Primož SLO Slovenia 00:55:04 48,16
2 DUMOULIN Tom NED Netherlands 01:01
3 DENNIS Rohan AUS Australia 01:04
4 KÜNG Stefan SUI Switzerland 01:04
5 GANNA Filippo ITA Italy 01:06
6 VAN AERT Wout BEL Belgium 01:41
7 ASGREEN Kasper DEN Denmark 01:48
8 URÁN Rigoberto COL Colombia 02:15
9 EVENEPOEL Remco BEL Belgium 02:17
10 BEVIN Patrick NZL New Zealand 02:20
11 BETTIOL Alberto ITA Italy 02:34
12 THOMAS Geraint GBR Great Britain 02:42
13 HOULE Hugo CAN Canada 02:52
14 DE BOD Stefan RSA South Africa 02:53
15 SCHACHMANN Maximilian GER Germany 03:30

Olympic Games Road Race Elite Women – Tokyo 2020

134km

1 KIESENHOFER Anna AUT AUSTRIA 03:52:45
2 VAN VLEUTEN Annemiek NED NETHERLANDS 01:15
3 LONGO BORGHINI Elisa ITA ITALY 01:29
4 KOPECKY Lotte BEL BELGIUM 01:39
5 VOS Marianne NED NETHERLANDS 01:46
6 BRENNAUER Lisa GER GERMANY 01:46
7 RIVERA Coryn USA UNITED STATES OF AMERICA 01:46
8 CAVALLI Marta ITA ITALY 01:46
9 ZABELINSKAYA Olga UZB UZBEKISTAN 01:46
10 LUDWIG Cecilie Uttrup DEN DENMARK 01:46
11 DEIGNAN Elizabeth GBR GREAT BRITAIN 01:46
12 GARCIA CAÑELLAS Margarita Victo ESP SPAIN 01:46
13 MOOLMAN-PASIO Ashleigh RSA SOUTH AFRICA 01:46
14 NIEWIADOMA Katarzyna POL POLAND 01:46
15 VAN DER BREGGEN Anna NED NETHERLANDS 01:46

Eurosport-Experte Rolf Aldag über das Straßen-Radrennen der Frauen:

“Der Sieg war sowas von verdient. Sie hat all ihren Mut zusammengenommen und die Startattacke nach Hause gebracht. Dabei hat Anna (Kiesenhofer) auch ein wenig davon profitiert, dass die anderen es ihr nicht zugetraut haben. Für Lisa (Brennauer) hätten wir uns aus deutscher Sicht eine Medaille gewünscht. Mit den Attacken im Zielbreich ist es nicht darauf hinausgelaufen. Die Deutschen sind ein sehr starkes, sehr ambitioniertes Rennen gefahren – waren immer präsent und vorne mit dabei. Am Ende ist Platz sechs sogar ein bisschen unter Wert geschlagen.”

Ethias Tour de Wallonie – Etappe 5

Dinant – Quaregnon – 183 Km

1 JAKOBSEN Fabio NED DECEUNINCK – QUICK-STEP 04:32:31
2 SELIG Rüdiger GER BORA -HANSGROHE 00:00

3 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:00
4 MOZZATO Luca ITA B&B HOTELS P/B KTM 00:00
5 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:00
6 STEWART Jake GBR GROUPAMA-FDJ 00:00
7 KRISTOFF Alexander NOR UAE TEAM EMIRATES 00:00
8 TILLER Rasmus NOR UNO – X PRO CYCLING TEAM 00:00
9 VAN DER LUKE Nick NED RIWAL CYCLING TEAM 00:00
10 OLDANI Stefano ITA LOTTO SOUDAL 00:00

Gesamt:
1 SIMMONS Quinn USA TREK-SEGAFREDO 20:31:13
2 DEWULF Stan BEL AG2R CITROEN TEAM 00:04
3 RENARD Alexis FRA ISRAEL START-UP NATION 00:20
4 BARCELO ARAGON Fernando ESP COFIDIS 00:24
5 EENKHOORN Pascal NED JUMBO-VISMA 00:24
6 HERMANS Quinten BEL INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATER 00:27
7 VAN GILS Maxim BEL LOTTO SOUDAL 00:28
8 QUINN Sean USA HAGENS BERMAN AXEON 00:31
9 CAPIOT Amaury BEL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:32
10 MENTEN Milan BEL BINGOAL PAUWELS SAUCES WB 00:32

Tour de Wallonie endet mit einem zweiten Platz im Massensprint durch Rudi Selig

Nach dem Start in Dinant ging es über 183,4 km nach Quaregnon. Die ersten 140 km verliefen wellig ehe das Peloton einen mit Kopfsteinpflaster gespickten Anstieg gegen Rennschluss zweimal zu meistern hatte. Eine 5-köpfige Gruppe versuchte ihr Glück schon früh in der Flucht und konnte ihren Abstand auf maximal 7 Minuten ausdehnen. Letztendlich zahlten sich die Bemühung der Spitzengruppe jedoch nicht aus, denn mit noch 13 km bis zum Ziel war es um sie geschehen. In der finalen Rennphase rückte BORA – hansgrohe im Feld vor, um am Schluss vorne mit dabei zu sein. Die letzten Attacken wurden vom Peloton gekontert und am Ende kam es wie erwartet zu einem Massensprint. Beim Sieg von F. Jakobsen sprintete Rudi Selig auf einen starken zweiten Rang.
„Ich glaube, das war heute alles was wir rausholen konnten, weil Jakobsen einfach zu stark war. Der hatte auch noch drei Fahrer im Finale gehabt. Ansonsten haben Matteo, Cece und Schwarzi mich den ganzen Tag gut beschützt. Im Finale hatte Schwarzi leider einen Platten, aber die Arbeit, die er heute geleistet hat war wirklich stark, und ohne ihn wäre mein Podestplatz nicht möglich gewesen. Aber wir haben eine gute Teamleistung gezeigt, und mit nur vier Fahrern können wir zufrieden sein, dass wir das so gut gelöst haben am Ende. Ich habe schon gemerkt, dass ich von Tag zu Tag immer besser in Form komme. Nach vier Wochen Rennpause war es ein bisschen schwer die ersten paar Tage, aber danach kam ich in Schwung und ich bin jetzt gespannt was da in Zukunft noch so geht.“ – Rudi Selig

„Unser Ziel war es, wieder im Finale offensiv zu fahren vor allem weil wir gesehen haben, dass der Zeitabstand zu der Spitzengruppe auf über sieben Minuten angewachsen ist. Wir haben gedacht, dass es sicher schwierig sein wird, das Finale zu kontrollieren, weil wenige Teams dazu in der Lage waren. Vor allem Matteo Fabbro hatte die Aufgabe im Finale offensiv zu fahren, aber dann ist es doch den drei Klassementteams gelungen das Loch zu schließen. Am Ende als wir auf die Runde gekommen sind, haben wir entschieden, voll für Rudi zu fahren und ihm im Massensprint zu unterstützen. Ich muss sagen, das hat auch mit dem zweiten Platz wirklich hervorragend funktioniert, vor allem wenn man bedenkt, dass Rudi keine Lead-Out Fahrer hatte, sondern dass Matteo die letzten Attacken kontern musste. Und er hat es ohne richtigen Lead-Out auf den zweiten Platz geschafft. Großen Respekt für Matteo, der im Finale einer Etappe mit Klassikercharakter die Arbeit eines Klassikerfahrers machen konnte. Auch Cece hat sehr gut arbeitet. Insofern ist der zweite Platz ein versöhnlicher Abschluss für uns. Sicher ein Grund zur Freude und hoffentlich kann Rudi in den nächsten Wochen an diese gute Leistung anknüpfen.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

Olympic Games Road Race Elite Men – Tokyo 2020

234 Km:

Photo by HERBERT MOOS

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1 CARAPAZ Richard ECU INEOS GRENADIERS 06:05:26
2 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 01:07
3 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 01:07
4 MOLLEMA Bauke NED TREK – SEGAFREDO 01:07
5 WOODS Michael CAN ISRAEL START-UP NATION 01:07
6 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 01:07
7 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 01:07
8 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – NIPPO 01:07
9 YATES Simon Philip GBR TEAM BIKEEXCHANGE 01:07
10 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 01:07

2021 ARCTIC RACE OF NORWAY: in Finland and in the footsteps of Van der Poel

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Key points:

Ø The 8th edition of the Arctic Race of Norway will be held on 5–8 August 2021.
Ø For the first time, the world’s northernmost race will venture outside Norway, with the finish to stage two taking place in the town of Kilpisjärvi in Finland.
Ø The first two days will offer the sprinters the opportunity to show their prowess. The general classification will then be decided over the course of the weekend stages, with a summit finish in Målselv on Saturday and a climb to the line in Harstad on Sunday.

The Arctic Race of Norway is an event that people have deeply missed in 2020. Breath-taking landscapes lovers as much as cycling experts have a special feeling for the northernmost bike race. Since 2013, sprint finishes – made popular in Scandinavia by Thor Hushovd who won the inaugural edition and has been the race ambassador all along – as well as punchy and hilltop finales have delighted the fans by delivering unpredictable racing. In seven editions, Alexander Kristoff, Steven Kruijswijk, Sam Bennett, Silvan Dillier, Rein Taarämae, Danny van Poppel, Gianni Moscon, John Degenkolb, Dylan Teuns, Mathieu van der Poel, Bryan Coquard and Alexey Lutsenko have made the most of their respective skills. Some of them have come of age at the Arctic Race of Norway before going on for further conquests. Suspense often remains until the dying moments. Two years ago, the general classification was still unclear as the first riders crossed the finish line on the conclusive stage. Ultimately, Kazakh rider Alexey Lutsenko won the overall by a second, ahead of French national champion Warren Barguil. Elsewhere, if the general public didn’t know yet what cyclo-cross prodigy Mathieu van der Poel was able to achieve in road racing, the images of the Arctic Race of Norway broadcast worldwide announced in 2018 and 2019 what was going to spice up the first week of the 2021 Tour de France.

Van der Poel’s first of three stage victories took place in Kirkenes, near Russia. For the first time in its eight editions, the Arctic Race of Norway will cross a border to held stage 2 finish in Finland. For the first time also, the event will start in Tromsø, Northern Norway’s most iconic city and the finishing point for the 2014 and 2017 editions. The first stage, on Thursday 5 August, will take the riders to the east to complete a loop before leading back to the city. The riders will then perform three laps of an 8.6 km circuit. A categorised climb (1.2 km at 8%) with 2.5 km to go will stretch the peloton out before it reaches the finish line, where the victorious rider will write his name into the history books alongside those of Alexander Kristoff and Dylan Teuns, the two previous winners in Tromsø.

On the second day of racing, the Arctic Race will visit Nordkjosbotn for the first time. On a day of firsts, the riders will then make the Arctic Race’s inaugural foray outside Norway, with the last 12 km taking place in Finland. Earlier in the stage, the riders will skirt the Storfjord before entering a valley that steadily climbs to 500 m of altitude at Kilpisjärvi. Despite four categorised climbs, this 177,6 km stage should be one for the sprinters unless the wind enables splits in the peloton.
The third day will have an air of déjà vu about it. Running from Finnsnes to Målselv, the 184.5 km route scheduled for stage three is almost identical to the one undertaken on 15 August 2015, during the third edition of the race. The only difference is that the peloton will ride the first loop on the island of Senja in the opposite direction to four years ago, when Belgium’s Ben Hermans emerged victorious. In 2021, this queen stage will offer five opportunities for the riders to collect climbing points, including the final ascent to a summit finish at the ski resort of Målselv (3.7 km at 7.8%). The battle for general classification places should play out on the climbs leading to the “Alpine Village”.
While the public may see the final stage of the Tour de France as nothing more than a stroll in the park for its participants, the same cannot be said for the Arctic Race. The fourth stage, 163,3 km of racing between Gratangen and Harstad, is tailor-made for the puncheurs. Gratangen will welcome the race for the first time. Taking place against a stunning backdrop of fjords, the first part of the final stage will see the riders scale three categorised climbs. The race will then conclude with an 8.4 km circuit in Harstad, which was also the setting for the climax to the very first edition of the race, won by local favourite Thor Hushovd. Fellow countryman Alexander Kristoff would also go on to win the first stage there in 2015. The 2021 winner will have to successfully negotiate three climbs up the hill of Novkollen (2 km at 5,5%), before proving his strength on a final ramp to the finish line.

Route of the 2021 Arctic Race of Norway:

Ø Thursday 5th August, stage 1: Tromsø – Tromsø, 142,4km
Ø Friday 6th August, stage 2: Nordkjosbotn – Storfjord / Kilpisjärvi, 177,6km
Ø Saturday 7th August, stage 3: Finnsnes – Målselv (Alpine Village), 184,5km
Ø Sunday 8th August, stage 4: Gratangen – Harstad, 163,3km

Corona-Fall im deutschen Olympia-Team: Radfahrer Geschke positiv getestet

Simon Geschke - best German rider at 24th
Photo by Plomi

Die deutsche Olympia-Mannschaft hat am Abend der Eröffnungsfeier der Sommerspiele von Tokio ihren ersten Corona-Fall. Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag (23.07.2021) mitteilte, ist der Radsportler Simon Geschke positiv auf das Virus getestet worden.

Der 35-Jährige war zunächst im täglichen Antigen-Test positiv aufgefallen, ein anschließender PCR-Test verifizierte das Ergebnis. Geschke verpasst damit das Straßenrennen am Samstag (24.07.2021). Er wird auch nicht als Ersatz für das Einzelzeitfahren (28.07.2021) zur Verfügung stehen.

„Ich fühle mich körperlich gut, aber emotional ist das ein sehr schwarzer Tag für mich.“ Simon Geschke

„Das ist wirklich hart, so kurz vor dem Wettbewerb aus dem Rennen genommen zu werden. Ich habe alle Hygieneregeln nach bestem Wissen und Gewissen eingehalten“, sagte Geschke. In seiner Instagram-Story schrieb er, dass er geimpft sei und sich immer vorsichtig verhalten habe. „Ich fühle mich körperlich gut, aber emotional ist das ein sehr schwarzer Tag für mich. Jetzt bleibt mir nur, den Jungs ein starkes Rennen zu wünschen.“
Start von Buchmann noch offen
Ob das deutsche Team zumindest zu dritt ins Rennen gehen kann, ist noch offen. Geschkes Zimmerkollege Emanuel Buchmann, bisher stets negativ getestet, muss sich gemäß der Regularien einem weiteren PCR-Test unterziehen. Bei einem negativen Ergebnis darf der Ravensburger allerdings starten. Die weiteren Starter Nikias Arndt und Maximilian Schachmann, deren Tests negativ ausgefallen sind, haben die Startfreigabe für das 234 Kilometer lange Rennen. Schachmann ist mit dem klaren Ziel Medaille zu den Sommerspielen gereist, mit Geschke fehlt ihm ein eminent wichtiger Helfer.
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