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20. RiderMan vom 20. bis 22. September 2019 in Bad Dürrheim/Schwarzwald

20. Jubiläums RiderMan vom 20. bis 22. September 2019 in Bad Dürrheim/Schwarzwald
# 3 Tage Online Livestream und Übertragung auf LED-Großleinwand im Zielbereich
# Heuer-Cup
# Family Ride
# Inklusionswettbewerb
Das 3-tägige Etappenrennen für Jedermann-Radsportler wirft ein paar Tage vor dem Event seine großen Schatten voraus. Der RiderMan in Bad Dürrheim findet am kommenden Wochenende bereits zum 20. Mal statt und die Macher der veranstaltenden Sauser Event GmbH haben sich einiges einfallen lassen und nochmals eine ganze Schippe auf den ohnehin bereits hohen Organisationsstandard drauf gepackt.
Ein 3-tägiger Livestream ist dabei die herausragende Innovation bei der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung. Mehrere Kameras auf Motorrädern und im Zielbereich, zwei Moderatoren, eine 16 Quadratmeter große LED-Leinwand im Zielbereich und insgesamt über 10 Stunden Live Streaming ins Internet sind die spektakulären Rahmendaten für diese aufwendige Produktion. Am Freitag, 20. September ab 17:00 Uhr startet die Liveübertragung erstmals auf der RiderMan Facebookseite und auf der offiziellen Homepage www.riderman.de. Am Samstag und Sonntag geht die Übertragung jeweils kurz vor dem Start des Straßenrennens los.
Außerdem findet im Rahmen des RiderMan erstmals der Family Ride der Schwenninger Krankenkasse statt. Der Startschuss fällt am Sonntag um 11.15 Uhr und führt über einen 24,5 Kilometer langen Rundkurs, der auch wahlweise auf 20,5 Kilometer abgekürzt werden kann. Bei dieser Veranstaltung handelt es sich nicht um ein Rennen, sondern es geht vor allem darum, Spaß zu haben und in Bewegung zu bleiben. Gestartet werden kann mit normalen Fahrrädern ebenso wie mit dem E-Bike, Mountainbike oder Tandem.
Auch der Heuer-Cup ist neu im Programm und erstmals, quasi als Pilotprojekt, in den etablierten RiderMan integriert. Die Rennserie bieten den Lizenzfahren und den Nachwuchsklassen die Möglichkeit, sich bei einem Straßenrennen auf einem großen Rundkurs zu messen und zu präsentieren. Diese Art der Veranstaltungen sind in den vergangenen Jahren deutschlandweit immer rarer geworden
Wie bereits in den vergangenen Jahren fließt das Ergebnis der RiderMan-Gesamtwertung erneut in die Rangliste des German Cycling Cups ein, Deutschlands größter Rennradserie für Hobbyfahrer. Den Auftakt bildet am Freitag wieder das Einzelzeitfahren „Chasing Cancellara“ über 16 Kilometer auf welligem Terrain. Die zweite Etappe führt die Teilnehmer über eine hügelige und abwechslungsreiche Strecke mit 121 Kilometern. Zum Abschluss am Sonntag geht es über 99 Kilometer über das abwechslungsreiche Terrain der Baar mit einem Abstecher in die Wutachschlucht.
Und als weitere Highlights und Neuerung laden die Stadtjugendpflege Bad Dürrheim sowie der Förderverein Parasolhotel zum „Inklusiven Familienevent“ ein. Dabei haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren, sich zu überwinden, Barrieren zu brechen und Spaß zu haben. So sind das ganze Wochenende Angebote von Kegeln, über den Hindernisparcours bis zum Familien Jedermann-Radrennen im Programm. Am Sonntag gibt es um 11:15 Uhr als großes Finale den Start zum „Inklusiven Radrennen“. Mitfahren darf auf dem zwei oder einen Kilometer langen Rundkurs alles was Räder hat. Die Teilnahme ist kostenlos. Rollstühle stehen zur Verfügung, Toilettencontainer werden am Jugendhaus Bohrturm bereitgestellt. Behinderte können die sanitären Anlagen in der Salinensporthalle nützen. Gruppen oder Mannschaften sollten sich im Vorfeld per E-Mail bei christoph.lauer@bad-duerrheim.de anmelden.
Die Veranstalter rechnen für das gesamte Wochenende mit etwa 1200 Teilnehmern sowie 2500 Einzelstarts. Die aktuell erstklassige Wetterprognose wird ihren Teil dazu beitragen, da Nachmeldungen für alle Wettbewerbe noch vor Ort möglich sind.
Weitere Infos unter www.riderman.de !
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Vielen Dank und sportliche Grüße!
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Vuelta a España – Etappe 21

After his crash Primosz Roglic (SLO) is chasing the front group with the help of his team mates, He made it back to the front group but was lacking power in the finale to keep up with the best. Very unlucky for him, he was a podium candidate.
Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

September 15 th 2019 – 20:04
Fabio Jakobsen (Deceuninck-Quick Step) made the most of his pure speed to snatch a prestigious stage win in Madrid. The young Dutch national champion out-sprinted the Irish national champion Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) to claim his second Grand Tour victory. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) made it safely to the line to become the first Slovenian rider to win a Grand Tour, ahead of the World champion Alejandro Valverde (Movistar Team) and another Slovenian, the 20 yo wunderkind Tadej Pogacar (UAE Team Emirates). Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) is the most aggressive rider of the race.
Sun greets the riders as a 153-man peloton rolls out from Fuenlabrada in the afternoon. The 50km leading to Madrid are an opportunity for the riders to celebrate their achievements after three weeks of hard racing. Primoz Roglic (Jumbo-Visma), set to win La Vuelta, Alejandro Valverde (Movistar Team), 2nd on GC, Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), 3rd overall and best young rider, and Geoffrey Bouchard (AG2R La Mondiale), King of the Mountains, share a beer. Jesus Ezquerra (Burgos-BH) successfully proposes his girlfriend.
The intensity picks up as the race enters Madrid, with nine 5.8km laps to go along some of the most prestigious venues of the Spanish capital. Riders try their luck as soon as the pack crosses the finish line for the first time. But with a very high pace, it’s hard to build any gap.
Daniel Martinez (EF Education First) and Diego Rubio (Burgos-BH) get to the front with 43km to go. Deceuninck-Quick Step, Bora-Hansgrohe and UAE Team Emirates work together to control the gap around 20”. The two attackers are caught with 7km to go. Deceuninck-Quick Step set the sprint and Fabio Jakobsen delivers with the stage victory ahead of Sam Bennett (Bora-Hansgrohe).
Fuenlabrada – Madrid (106,6 km)
1 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck – Quick Step 2:48:20
2 Sam Bennett (Irl) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Szymon Sajnok (Pol) CCC Team 0:00:00
4 Jon Aberasturi Izaga (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:00
5 Edvald Boasson Hagen (Nor) Team Dimension Data 0:00:00
6 Edward Theuns (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
7 Tosh Van Der Sande (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
8 Clément Venturini (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
9 Marc Sarreau (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
10 Dion Smith (NZl) Mitchelton – Scott 0:00:00
11 Ariel Maximiliano Richeze (Arg) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
12 John Degenkolb (GER) Trek – Segafredo 0:00:00
13 Omar Fraile Matarranz (Esp) Astana Pro Team 0:00:00
14 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
15 Maximilian Walscheid (GER) Team Sunweb 0:00:00

ENDSTAND:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 83:07:31
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:16
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:02:38
4 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:29
5 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:31
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:16
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:47
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:12:54
9 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:22:10
10 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:17
11 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:22:52
12 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:23:49
13 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:26:32
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:17
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:23
16 Ion Izagirre Insausti (Esp) Astana Pro Team 0:42:00
17 Ruben Guerreiro (Por) Team Katusha Alpecin 0:42:05
18 Nicolas Edet (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:46:07
19 Johan Esteban Chaves Rubio (Col) Mitchelton – Scott 0:52:46
20 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 1:04:04

Die 74. Austragung der Spanien Rundfahrt ging heute in der spanischen Hauptstadt, Madrid zu Ende. Etappe 21 wurde etwas außerhalb von Madrid, in Fuenlabrada gestartet, und führte das Feld über 106,6 Kilometer in das historische Zentrum von Madrid, wo acht Schlussrunde auf die Fahrer warteten. Die heutige Etappe war eine der wenigen Chancen für die schnellen Männer im Feld.
Wie jeden Tag in den vergangenen Wochen, begann heute der Kampf um die Spitzengruppe etwas später. Traditionell wurde das rote Trikot mit einer Fahrt, bei der jeder ein kleines Glas Champagner bekam, gefeiert. Fotografen bekamen die Möglichkeit einige Fotos zu machen, bevor das Rennen wieder normal fortgesetzt wurde.
Immer wieder wurden Attacken gestartet, aber keine erwies sich als erfolgreich. In der Hauptstadt angekommen, erhöhten die Sprinterteams das Tempo, um alles für einen Massensprint vorzubereiten.
Auch BORA – hansgrohe reihte sich für ihren Sprinter Sam Bennett ein. Das Team aus Raubling war gegenüber anderen Teams geschwächt, waren sie nur zu fünft nach Madrid gekommen, nach den Ausfällen von Gregor Mühlberger, Davide Formolo und vorgestern Jempy Drucker. Dennoch zeigte sich das BORA – hansgrohe Team an der Spitze, und begann sich für ihren Sprinter zu formieren.
Es war ein harter Kampf um die ideale Position der schnellen Männer im Feld. Doch der irische Meister wählte die perfekte Linie, lancierte seinen Sprint aber etwas spät und konnte auf den letzten Metern an F. Jakobsen nicht mehr vorbeiziehen. Nach zwei Siegen erreichte Bennett seinen dritten zweiten Platz bei dieser Vuelta.
Teamkollege Rafal Majka überquerte die Ziellinie und beendet die diesjährige Spanien Rundfahrt auf dem 6. Gesamtrang. Damit reist das deutsche Team mit zwei Etappensiegen, fünf Podestplätzen und einer starken Teamvorstellung nach Hause.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin wirklich stolz auf dieses Team. Die gesamte Mannschaft, Fahrer als auch Mitarbeiter, haben die gesamten drei Wochen an einen Strang gezogen. Eine Grand Tour ist nie leicht, man ist lange Zeit von Hause weg, reist jeden Tag, hat lange harte Etappen und Transfers. Aber das Team hat alles darangesetzt und getan, dass diese drei Woche angenehm waren. Wir haben starke Ergebnisse eingefahren. Klar, wollten wir Rafal am Podium sehen, das war ein Ziel von uns, aber auch das ist Teil des Sports. Und ein 6. Platz ist dennoch ein beachtliches Ergebnis. Leider schieden drei Fahrer in dieser Grand Tour aus, was alles nicht einfacher machte, im Kampf um das Klassement. Aber wir mussten es so nehmen wie es kam, solche Dinge kann man nicht planen und muss sie einfach akzeptieren. Wir beendeten diese Spanien Rundfahrt mit einem starken Ergebnis durch Sam. Der auch seine Kletterqualitäten bei dieser harten Austragung bewiesen hat. Ich bin stolz auf alles was wir hier erreicht haben, dennoch werden wir uns nicht ausruhen. Doch jetzt werden wir gemeinsam Abendessen und feiern.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Coppa Bernocchi – GP BPM 2019 (1.1)


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Gut lachen konnte am Sonntag Phil Bauhaus vom Team Bahrain Merida in Italien, er gewann die Coppa Bernocchi im Sprint!

Legnano – Legnano (198,24 km)
1 BAUHAUS Phil (GER) BAHRAIN – MERIDA 4:34:25
2 CONSONNI Simone (ITA) UAE TEAM EMIRATES 0:00:00
3 CIMA Imerio (ITA) NIPPO – VINI FANTINI – FAIZANE‘ 0:00:01
4 KONYCHEV Alexander (ITA) DIMENSION DATA FOR QHUBEKA CONTINENTA 0:00:01
5 CIMA Damiano (ITA) NIPPO – VINI FANTINI – FAIZANE‘ 0:00:01
6 DAINESE Alberto (ITA) NAZIONALE ITALIANA 0:00:01
7 GIDICH Yevgeniy (KAZ) ASTANA PRO TEAM 0:00:01
8 AVILA VANEGAS Edwin Alcibiades (COL) ISRAEL CYCLING ACADEMY 0:00:01
9 STACCHIOTTI Riccardo (ITA) GIOTTI VICTORIA 0:00:01
10 MARENGO Umberto (ITA) NERI SOTTOLI SELLE ITALIA KTM 0:00:01
11 PACIONI Luca (ITA) NERI SOTTOLI SELLE ITALIA KTM 0:00:02
12 LE ROUX Romain (FRA) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:02
13 LONARDI Giovanni (ITA) NIPPO – VINI FANTINI – FAIZANE‘ 0:00:02
14 COLOMBO Raul (ITA) BIESSE CARRERA GAVARDO 0:00:02
15 MOZZATO Luca (ITA) DIMENSION DATA FOR QHUBEKA CONTINENTA 0:00:04

GRAND PRIX CYCLISTE DE MONTRÉAL 2019 (1.UWT)


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Montréal (219,6 km)
1 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 6:09:38
2 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:00
3 Ivan Garcia Cortina (Esp) Bahrain Merida 0:00:00
4 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
5 Michael Valgren Andersen (Den) Team Dimension Data 0:00:00
6 Kristian Sbaragli (Ita) Israel Cycling Academy 0:00:00
7 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:00
8 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:00
9 Nans Peters (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
10 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:00
11 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:00
12 Mathias Frank (SUI) AG2R La Mondiale 0:00:00
13 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
14 Adam Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:00
15 Carlos Betancur (Col) Movistar Team 0:00:05
16 Enric Mas Nicolau (Esp) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
17 Benoît Cosnefroy (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:12
18 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:12
19 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:50
20 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:50
21 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:50
22 Nathan Haas (Aus) Team Katusha Alpecin 0:00:50
23 Toms Skujins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:50
24 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:50
25 Alex Howes (USA) EF Education First 0:00:50
26 Matej Mohoric (Slo) Bahrain Merida 0:00:50
27 Reinardt Janse Van Rensburg (RSA) Team Dimension Data 0:00:50
28 Hugo Houle (Can) Astana Pro Team 0:00:50
29 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:50
30 Kévin Geniets (Lux) Groupama – FDJ 0:00:50

Peter Sagan bleibt in Montreal nach starker Leistung am Ende unbelohnt

Auch in Montreal wurde das Rennen heute auf einem, diesmal 12,2 Kilometer langen, Rundkurs ausgetragen. Insgesamt 17 Runden und in Summe 222 km mussten die Fahrer zurücklegen, wobei die Strecke schwieriger als vergangenen Freitag in Quebec einzuschätzen war. Auch diesmal attackierten direkt nach dem Start fünf Fahrer, die sich schnell vom Feld absetzen konnten und die Fluchtgruppe des Tages bildeten. Schon nach wenigen Kilometern hatte die Spitzengruppe mehr als zehn Minuten Vorsprung herausgefahren. Dort schlugen die Teams BORA – hansgrohe und Sunweb ein kontrolliertes Tempo an. Die Rennsituation blieb weitestgehend unverändert, bis nach rund 100 km einige Teams im Feld das Tempo enorm erhöhten. Es zeichnete sich ein Ausscheidungsfahren ab, bei dem nun auch die Spitze rapide ihren Vorsprung einbüßte. Fünf runden vor Schluss lagen die Ausreißer nur noch 2:30 vor dem Feld. Rund 50 km vor dem Ziel zerfiel das Feld zum ersten Mal in mehrere Gruppen, nachdem Astana und Deceuninck-Quickstep eine Attacke vorbereitet hatten. Cesare Benedetti kontrollierte in dieser Phase für BORA – hansgrohe gemeinsam mit Patrick Konrad, der sich ebenfalls an der Spitze zeigte, während Peter Sagan zum ersten Mal in Schwierigkeiten kam. Nachdem auch der letzte der Ausreißer gestellt wurde, attackierten immer wieder kleinere Gruppen, einmal war nun auch Jay McCarthy an der Spitze des Rennens. Dennoch ging das Feld geschlossen in die letzte Runde. Am letzten Anstieg erfolgte eine erneute Selektion und rund 20 Fahrer konnten sich entscheidend absetzen. Auch Peter Sagan war in dieser Gruppe vertreten und konterte unzählige Angriffe in der Hoffnung, einen Sprint herbeiführen zu können. Zwar gelang es Sagan in der Schlussphase auch einen Angriff von J. Alaphilippe zu neutralisieren, allerdings hatte der BORA – hansgrohe Kapitän in der Folge auf der ansteigenden Zielgeraden keine Kraftreserven mehr, um in den Sprint um den Sieg eingreifen zu können. Am Ende belegte Sagan nach einer starken Leistung den 18. Rang.
„Wie erwartet war das Rennen in Montreal sehr hart. Das Team hat wieder gut gearbeitet und mich sicher in die letzte Runde gebracht. Ich habe mich sehr gut gefühlt und konnte mit den Attacken am letzten Anstieg mitgehen. Am Ende habe ich einige Lücken geschlossen, und das hat mir viel Kraft gekostet. Am Ende hatte ich nicht mehr die Energie, um in den Sprint einzugreifen. Ich hätte natürlich gerne ein besseres Resultat erreicht, aber meine Form ist gut, und ich gehe zuversichtlich in die nächsten Rennen.“ – Peter Sagan

„Das war heute ein extrem schnelles Rennen. Wir wollten so viele Kräfte wie möglich für die letzten 40 km sparen, und Peter in guter Position in die letzte Runden bringen. Dort haben am Anstieg dann einige Fahrer attackiert und eine kleine Gruppe konnte sich absetzen. Peter war vorne dabei und musste dann viel investieren, um unterschiedliche Attacken zu kontern. Am Ende hatte er für den Sprint keine Energie mehr. Aber er hat sich wieder in sehr guter Form präsentiert, und man kann eben nicht immer gewinnen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Vuelta Etappe 20

Plataforma de Gredos, Saturday, September 14th 2019 – Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) offered a new stellar demonstration of his raw talent with a 39km solo attack in the mountains to take victory at Plataforma de Gredos. The young Slovenian wins his third mountain stage at La Vuelta 19 and emulates his team manager Giuseppe Saronni – the Italian legend was until now the only rider to have won three stages in a Grand Tour before celebrating his 21st birthday. Pogačar also moves to 3rd on GC and takes the white jersey as the best young rider of the race ahead of Miguel Ángel López (Astana Pro Team) despite many attacks from the Colombian climber. Primož Roglič (Team Jumbo-Visma) controlled his other rivals to retain La Roja. He is set to be the first Slovenian Grand Tour winner tomorrow in Madrid.

Arenas de San Pedro – Plataforma de Gredos (190,4 km)
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 5:16:40
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:01:32
3 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:01:32
4 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:01:32
5 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:01:41
6 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:01:49
7 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:01:49
8 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:01:56
9 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:01:59
10 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:59
11 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:02:12
12 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:02:32
13 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:02:37
14 Rob Power (Aus) Team Sunweb 0:02:42
15 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:02:45
16 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:02:59
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 80:18:54
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:33
3 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:02:55
4 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:46
5 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:48
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:33
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:10:04
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:12:54
9 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:22:27
10 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:34
11 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:22:55
12 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:24:06
13 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:26:11
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:17
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:4

Rafał Majka beendet die letzte Bergetappe der Vuelta a España auf einem fantastischen 3. Platz

Die vorletzte Etappe war die letzte Möglichkeit für die Klassementfahrer noch eine Änderung in der Gesamtwertung herbeizuführen. Vor allem Rafał Majka wollte noch einmal alles versuchen, sich im Klassement zu verbessern. Die 20. Etappe war erneut eine äußerst anspruchsvolle. 190 schwere Kilometer von Arenas de San Pedro hinauf zur Plataforma de Gredos warteten auf die Fahrer. Die erste von sechs Bergwertungen gab es unmittelbar nach dem Startschuss, danach folgten fünf weitere, zwei waren Anstiege der 2. Kategorie, zwei der 3. und eine weitere der 1 Kategorie.
Wie auch in den letzten Tagen begann der Kampf, um die Spitzengruppe gleich nach dem Startschuss. Im ersten Anstieg gelang es, neun Fahrern sich abzusetzen, doch das Peloton hielt die Ausreißer an einer kurzen Leine.BORA – hansgrohe blieb immer auf Augenhöhe mit dem roten Trikot und unterstützte ihren Klassementfahrer Rafał Majka.
Den gesamten Tag über war die Rennsituation äußerst angespannt, vor allem als die Klassementfahrer versuchten, sich von dem restlichen Feld abzusetzen. An der Spitze des Rennens waren circa 50 km vor dem Ziel nur mehr zwei Fahrer von der Spitzengruppe übrig.
Die Favoriten für den Tages- und Gesamtsieg begannen am vorletzten Anstieg Katz und Maus zu spielen und sorgte somit für einige Selektionen in ihrer Gruppe. Beide BORA – hansgrohe Kletterer Rafał Majka und Felix Großschartner fuhren jedoch immer auf der Höhe des Geschehens und blieben in der Gruppe des La Roja Trägers. Vor allem der junge Österreicher fuhr ein beeindruckendes Rennen und half seinem Kapitän bis ins Finale. Immer wieder setzte er Akzente und gab das Tempo vor. Doch erneut lancierte T. Pogacar eine gezielte Attacke und sicherte sich mit einem Soloritt den dritten Etappensieg bei der Spanien Rundfahrt.
Währenddessen entbrannte weiter hinten das Rennen um die Podestplätze, als Rafał Majka, A. Valverde und P. Roglic zum Angriff übergingen und die restlichen Kontrahenten hinter sich ließen. Der BORA – hansgrohe Fahrer kämpfte bis zur Linie und sicherte sich einen großartigen 3. Platz auf dieser schweren Etappe. Sein unglaublicher Einsatz blieb leider unbelohnt im Kampf um das Gesamtklassement. Der Pole wird morgen auf Rang 6 der Gesamtwertung nach Madrid reisen.
Reaktionen im Ziel
„Ich wollte heute gerne gewinnen, um dem Team ihren unglaublichen Einsatz der letzten drei Wochen zurückzugeben. Aber leider hat es nicht ganz geklappt. Dennoch hat das Team auch heute wieder einen tollen Job erledigt. Pawel und Felix blieben bis zum Finale bei mir und waren wirklich stark. Morgen werden wir Sam helfen, ein weiteres tolles Ergebnis zu erzielen.“ – Rafał Majka

„Die letzte Bergetappe ist nun vorbei. Ich denke, das Team hat wieder eine starke Leistung abgeliefert. Pawel und Felix waren so lange wie möglich bei Rafal und halfen ihm bei den restlichen Klassementfahrern zu bleiben. Am letzten Berg hat er mit Valverde und Roglic attackiert und einen großartigen dritte Platz eingefahren. Natürlich wäre ein Sieg schön gewesen, aber bei so einer schweren Etappe und einem so starken Feld, kann man auch auf Rang 3 stolz sein. Nun werden wir uns auf den Weg nach Madrid machen, wo das Finale der Spanien Rundfahrt wartet. Und hoffentlich können wir morgen die Rundfahrt mit einem weiteren tollen Ergebnis abrunden.“ – Patxi Vila, sportlicher

OVO Energy Tour of Britain – Schluß Etappe 8

Altrincham – Manchester (166,0 km)
1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Corendon – Circus 3:49:26
2 Cees Bol (Ned) Team Sunweb 0:00:00
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:00
4 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
5 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy 0:00:00
6 Sacha Modolo (Ita) EF Education First 0:00:00
7 Nils Eekhoff (Ned) Team Sunweb 0:00:00
8 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
9 Xandro Meurisse (Bel) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:00
10 Danilo Wyss (SUI) Team Dimension Data 0:00:00
11 Connor Swift (GBr) Nationalmannschaft Großbritannien 0:00:00
12 Nils Politt (GER) Team Katusha Alpecin 0:00:00
13 Carlos Barbero (Esp) Movistar Team 0:00:00
14 Jake Stewart (GBr) Nationalmannschaft Großbritannien 0:00:00
15 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
16 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:00:00
Endstand:
1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Corendon – Circus 29:47:41
2 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:17
3 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal 0:00:50
4 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:52
5 Nils Politt (GER) Team Katusha Alpecin 0:01:01
6 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:01:01
7 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:01:03
8 Andrey Amador (CRc) Movistar Team 0:01:04
9 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:01:07
10 Amund Grøndahl Jansen (Nor) Team Jumbo – Visma 0:01:08
11 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:01:08
12 Tanel Kangert (Est) EF Education First 0:01:10
13 Lawrence Warbasse (USA) AG2R La Mondiale 0:01:25
14 Xandro Meurisse (Bel) Wanty – Gobert Cycling Team 0:01:27
15 Matthew Holmes (GBr) Madison Genesis 0:01:34

Peter Sagan kehrt mit einem zweiten Rang in Quebec zurück ins Renngeschehen

Québec (201,6 km)
1 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 5:13:01
2 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team 0:00:00
4 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:00
5 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:00
6 Tom-Jelte Slagter (Ned) Team Dimension Data 0:00:00
7 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
8 Timo Roosen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
9 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
10 Benoît Cosnefroy (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:00
11 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:00
12 Alberto Bettiol (Ita) EF Education First 0:00:00
13 Kristian Sbaragli (Ita) Israel Cycling Academy 0:00:00
14 Bauke Mollema (Ned) Trek – Segafredo 0:00:00
15 Hugo Houle (Can) Astana Pro Team 0:00:00
16 Eduard Prades Reverter (Esp) Movistar Team 0:00:00
17 Michael Woods (Can) EF Education First 0:00:00
18 Jelle Vanendert (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
19 Michael Valgren Andersen (Den) Team Dimension Data 0:00:00
20 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:00
Auf einem 12,5 Kilometer langen Rundkurs wurden heute insgesamt 204 km beim GP Quebec absolviert. Mit einem Anstieg pro Runde, der bergan zur Ziellinie führte, ist das Rennen durchaus anspruchsvoll und dient einigen Fahrern als Vorbereitung auf die Straßen WM in zwei Wochen. Auch Peter Sagan kehrte heute nach einer längeren Trainingsphase in den Rennbetrieb zurück, und führte in Kanada die BORA – hansgrohe Mannschaft an. Direkt nach dem Start setzten sich sechs Fahrer vom Feld ab und konnten schnell einen Vorsprung von maximal über sieben Minuten herausfahren. Im Peloton kontrollierte BORA – hansgrohe mit Christoph Pfingsten das Geschehen in dieser frühen Rennphase mit. Über weite Strecken des Rennens blieb diese Situation unverändert, bis rund 60 km vor dem Ende die Attacken im Feld begannen. BORA – hansgrohe blieb weiter aufmerksam, und vor allem Cesare Benedetti neutralisierte einige ernst zu nehmende Angriffe. Als der Vorsprung der Spitzengruppe in Folge auf unter eine Minute gefallen war, zerfiel diese, und nur zwei Fahrer führten das Rennen weiter an. Doch auch dieses Unterfangen erwies sich als aussichtslos und kurz bevor die letzten beiden Runden in Angriff genommen wurden, war das Feld geschlossen. Obwohl es weiter Attacken aus dem Feld gab, fiel die Entscheidung erst auf den letzten beiden Kilometern. Einen Angriff von Alaphilippe konterte Sagan souverän und fünf Fahrer konnten sich absetzen. Sagan kontrollierte nun das Geschehen und machte einen unheimlich starken Eindruck, weshalb auch niemand der anderen Fahrer mehr so richtig Tempo machen wollte. Auf der Zielgeraden konnte das erste Feld die Lücke zur Spitze gerade noch schließen und M. Matthews flog aus dem Windschatten an den Führenden zum Sieg vorbei. Sagan erreichte in einem Fotofinish gegen G. Van Avermaet noch Rang zwei.
Reaktionen im Ziel
„Das Team hat einmal mehr sehr gut gearbeitet. Sie haben das Rennen unter Kontrolle behalten und mich aus allen Schwierigkeit, bis zu den letzten zwei Kilometern, herausgehalten. Als Alaphilippe attackiert hat, habe ich reagiert und wir konnten uns mit vier oder fünf Fahrern absetzen. Auf der Zielgeraden wurden wir wieder eingeholt. Ich zog meinen Sprint an, aber es war nicht mehr weit genug, um den Sieg zu holen. Ich habe mich heute sehr gut gefühlt. Wir werden sehen wie es in Montreal läuft, aber die Strecke dort ist härter.“ – Peter Sagan
„Ich denke, wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Zuerst mussten wir die Spitzengruppe kontrollieren, und Christoph Pfingsten hat da einen guten Job gemacht. Gleichzeitig wollten wir Kraft für die letzten Runden sparen, und am Ende haben die anderen Jungs Peter perfekt in Position vor dem letzten Anstieg gefahren. Peter war richtig stark, er hat gezeigt, dass er in bestechender Form ist. Leider hat es auf der Zielgeraden nicht mehr zum Sieg gereicht, aber es ist schön, ihn in dieser Form zu sehen. Ich denke, wir können auch für Sonntag optimistisch sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
@Bora-hansgrohe

OVO Energy Tour of Britain – Etappe 7

Warwick – Burton Dassett Country Park (188,7 km)
1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Corendon – Circus 4:07:49
2 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:01
3 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:00:03
4 Davide Cimolai (Ita) Israel Cycling Academy 0:00:03
5 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:00:03
6 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal 0:00:03
7 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:00:05
8 Xandro Meurisse (Bel) Wanty – Gobert Cycling Team 0:00:05
9 Thomas Sprengers (Bel) Sport Vlaanderen – Baloise 0:00:05
10 Amund Grøndahl Jansen (Nor) Team Jumbo – Visma 0:00:05
11 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:05

GC:

1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Corendon – Circus 25:58:25
2 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:12
3 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal 0:00:40
4 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:42
5 Nils Politt (GER) Team Katusha Alpecin 0:00:51
6 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:00:51
7 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:53
8 Andrey Amador (CRc) Movistar Team 0:00:57
9 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:00:57
10 Amund Grøndahl Jansen (Nor) Team Jumbo – Visma 0:00:58

Cavagna wins and Roglic survives another crazy day

September 13 th 2019 – 17:40
A flat stage on the way to Toledo offered more craziness at La Vuelta 19. Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step) stormed to an impressive solo win after dropping all his breakaway companions with 25km to go. This is the first Grand Tour stage victory for “the TGV from Clermont-Ferrand”. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) retains La Roja after several scares. The race leader was involved with Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) in a crash with 67km to go and had to chase his way back to the peloton a second time after Bora-Hansgrohe split the bunch in the wind. He eventually lost 3” to Alejandro Valverde (Movistar Team) in the uphill sprint.
The uphill start on the Alto de la Paramera offers a perfect ground for an early battle. Ten riders get ahead of the bunch after 4km: Silvan Dillier (AG2R La Mondiale), Domen Novak (Bahrain-Merida), Rémi Cavagna (Deceuninck-Quick Step), Lawson Craddock (EF Education First), Bruno Armirail (Groupama-FDJ), Tsgabu Grmay (Mitchelton Scott), Ben O’Connor (Team Dimension Data), David de la Cruz (Team Ineos), Nikias Arndt (Team Sunweb), Peter Stetina (Trek-Segafredo). They enjoy a 3’35” lead after 35km, when four teams start pulling the bunch: CCC Team, Katusha Alpecin, Bora-Hansgrohe and Caja Rural-Seguros RGA.
The gap is quickly brought down under 2 minutes and it stabilises around 1’30”. A massive crash sees the race leader Primoz Roglic (Jumbo-Visma) and the white jersey Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) go down. Tony Martin (Jumbo-Visma) has to abandon. Movistar drive the first bunch and it takes 16km before Primoz Roglic and Miguel Angel Lopez make their way back to the main bunch.
Bora split the bunch
Bora-Hansgrohe split the bunch through crosswinds with 35km to go. Primoz Roglic is off the back again but he gets back 6km later. The leaders are still 1 minute ahead. Rémi Cavagna goes solo at the front with 25km to go. He enjoys a 26” lead to his former breakaway companions as he enters the last 10 kilometres. The peloton trails by 1’05”.
The chasers are caught inside the last 2km but Rémi Cavagna holds on to a 5” margin on the line. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) takes 2nd ahead of two other Deceuninck-Quick Step riders, Zdenek Stybar and Philippe Gilbert. Alejandro Valverde (Movistar Team) finishes 5th and gains 3” on Primoz Roglic, who retains La Roja on the eve of the last mountain stage.

Ávila – Toledo (165,2 km)
1 Rémi Cavagna (Fra) Deceuninck – Quick Step 3:43:34
2 Sam Bennett (Irl) Bora – Hansgrohe 0:00:05
3 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
4 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:05
5 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:05
6 Tosh Van Der Sande (Bel) Lotto Soudal 0:00:05
7 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:00:05
8 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:05
9 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:00:05
10 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:05
11 Damien Touzé (Fra) Cofidis Solutions Crédits 0:00:05
12 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:05
13 Dion Smith (NZl) Mitchelton – Scott 0:00:05
14 Dorian Godon (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:05
15 Alexander Aranburu Deba (Esp) Caja Rural – Seguros RGA 0:00:05
16 Jonas Koch (GER) CCC Team 0:00:05

GC:
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:50
3 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:31
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:17
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:04:49
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:46
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:46
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:11:50
9 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:13:23
10 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:21:09
11 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:16
12 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:23:26
13 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:23:58
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:09
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:49

Ausreißer schlägt den Sprintern ein Schnippchen: Sam Bennett erneut starker Zweiter auf der 19. Etappe der Vuelta a España
Ein Freitag der 13. läutete heute das letzte Wochenende der Spanien Rundfahrt ein. Die 19. Etappe begann gleich mit einer Bergwertung der dritten Kategorie. Danach ging es für das Fahrerfeld von Avila 165 wellige Kilometer in den Zielort nach Toledo, wo 30 km vor dem Ziel noch eine Sprintwertung wartete.
Gleich nach dem Startschuss bildete sich eine Spitzengruppe von 11 Fahrern. Shane Archbold repräsentierte die Farben des BORA – hansgrohe Rennstalls in der Fluchtgruppe, die schnell eine Lücke von drei Minuten hatte. Nach einigen Kilometern fiel Shane Archbold aus der Spitzengruppe heraus und wartete auf das Hauptfeld.
Das Rennen fuhr durch eine kleine Stadt, als plötzlich ein Massensturz das Rennen auseinanderriss. Auch das La Roja Trikot ging zu Boden, von BORA – hansgrohe wurde leider Jempy Drucker in den Sturz verwickelt, konnte das Rennen aber fortsetzen. Nach der Etappe begab sich der Luxemburger ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen. Zum Glück konnten keine Brüche festgestellt werden, aber eine tiefe Schnittwunde im rechten Ellbogen lässt keinen Start morgen zu.
Im Rennen beruhigte sich die Situation, und mit noch 36 km zu fahren, hatte die Fluchtgruppe mehr als eine Minute Vorsprung, bevor im Feld erneut eine Selektion stattfand. Wieder bildeten sich Staffeln im Seitenwind, doch BORA – hansgrohe fuhr an der Spitze und beschützte ihre beiden Kapitäne, Rafal Majka und Sam Bennett. Danach sorgte das Team aus Deutschland mit einer erneuten Tempoverschärfung für weitere Teilungen im Feld. An der Spitze hingegen lancierte R. Cavagna eine gekonnte Attacke und setzte sich von seinen Kontrahenten ab.
BORA – hansgrohe, immer noch an der Spitze des Feldes, versuchte alles, um die Lücke zu schließen. Im Finale kam es immer wieder zu Attacken, doch der Solist konnte sich mit 5 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten, um sich den Etappensieg zu holen. Dahinter fuhr Sam Bennett ein beeindruckendes Rennen, die letzten 1,5 Kilometer mit bis zu 15 % Steigung, konnten den irischen Meister genauso wenig beeindrucken wie die Konkurrenten. Bennett gewann souverän den Sprint des Feldes, konnte Cavagna aber leider nicht mehr stellen. Im Kampf um das Grüne Trikot konnte Bennett wieder einige Punkte sammeln. In der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen, Rafal Majka liegt weiterhin auf dem 6. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Als Erstes, und am wichtigsten, ich hoffe, alle die in diesem Sturz verwickelt waren, sind in Ordnung. Leider war auch Teamkollege Jempy bei dem Sturz dabei. Aber die Etappe war erneut schnell und jeder hat um Positionen gekämpft. Remi hat im richtigen Moment seine Attacke gesetzt. Ich habe alles gegeben, aber am Ende hat es einfach nicht für den Sieg gereicht.“ – Sam Bennett
„Zu allererst hoffen wir, dass alle Gestürzten in Ordnung sind bzw. bald wieder ins Renngeschehen einsteigen können. Auch einer unserer Fahrer ging zu Boden. Jempy hat sich zum Glück nichts gebrochen, aber die tiefe Schnittwunde lässt keinen Start zu. Wir wünschen ihm eine schnelle Besserung. Das Ziel hinauf nach Toledo war ein sehr steiler Anstieg, doch Sam liegen solche kurzen, steilen Rampen und er gab alles. Morgen wird eine der schwersten Etappen in dieser Vuelta, und wir werden auch diese Etappe fahren wie unser Motto ist, als Band of Brothers.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

Vuelta Etappe 18

September 12 th 2019 – 17:28
It was another gruelling day on stage 18 with Miguel Angel Lopez (Astana Pro Team) trying to make the most of climbing-packed route with multiple attacks. The Colombian ‘Superman’ launched his first move with 60km to go but Primoz Roglic (Jumbo-Visma) matched everyone of his attack to retain La Roja. Nairo Quintana (Movistar Team) and Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) faded and dropped a minute. Sergio Higuita (EF Education First) attacked in the first climb of the day and was the only attacker able to resist the GC contenders to claim his maiden Grand Tour stage win at 22 years old, after some impressive racing at the front.
On the day after a crazy stage through the wind, the riders are ready for more battle in the mountains. Jumbo-Visma try to control the early part of the race but attacks start flying after 3km and it takes dozens of kilometres for the situation to settle. Wout Poels (Team Ineos) attacks just ahead of the Puerto de Navacerrada (11.8km, 6.3%). He rides the full climb on his own at the front while attacks keep flying from a reduced bunch.
Astana take over
Twelve riders successively join Wout Poels at the front: Nelson Oliveira (Movistar Team), Geoffrey Bouchard (AG2R La Mondiale), Omar Fraile (Astana Pro Team), Hermann Pernsteiner (Bahrain-Merida), Jonas Koch (CCC Team), Sergio Higuita (EF Education First), Tobias Ludvigson (Groupama-FDJ), Nick Shultz (Mitchelton-Scott), Louis Meintjes (Dimension Data), Tao Geoghegan Hart (Team Ineos), Neilson Powless (Jumbo-Visma) and Oscar Rodriguez (Euskadi-Murias). They open a 5’ lead to the bunch in the second climb of the day, the Puerto de la Morcuera, summited first by Geoffrey Bouchard to secure the Polka-dot jersey one more day.
Astana accelerate in the second ascent of the Puerto de la Morcuera and Miguel Angel Lopez attacks with 60km to go. Bouchard claims 10 more KOM points at the summit. Lopez only trails by 1’03” and the Roglic group, reduced to a handful of riders, is 19” further behind. Lopez joins Omar Fraile in the downhill and they increase their lead to 30”. Jumbo-Visma’s Sepp Kuss and Neilson Powless drive the Roglic group and Lopez is caught with 38km to go. Sergio Higuita is the only rider still at the front, with a lead of 1’06”.

Higuita soloes to victory
Lopez attacks again and again in the final climb. Primoz Roglic, Alejandro Valverde and Rafal Majka are the only ones able to follow him. At the summit (26.3km to go), Higuita holds on to a 47” lead. Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) trails by 17”. And Nairo Quintana (Movistar Team) is 26” further behind with Carl Fredrik Hagen (Lotto Soudal) and Louis Meintjes. They get back to Pogacar with 20km to go.
Sergio Higuita (EF Education First) holds on to a 15” gap to claim his maiden Grand Tour victory at 22 years old. Primoz Roglic (Jumbo-Visma) leads the GC group through the line. Nairo Quintana and Tadej Pogacar finish with a 59” delay. Alejandro Valverde (Movistar Team) moves to 2nd on GC, ahead of Quintana and 2’50” behind Roglic, and Lopez takes the white jersey from Pogacar’s shoulders.

Colmenar Viejo – Becerril de la Sierra (177,5 km)
1 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 4:33:09
2 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 0:00:15
3 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:00:15
4 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:15
5 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:00:17
6 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:01:16
7 Louis Meintjes (RSA) Team Dimension Data 0:01:16
8 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:01:16
9 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:01:16
10 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Euskadi Basque Country – Murias 0:03:47
11 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:03:47
12 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo – Visma 0:03:47
13 Geoffrey Bouchard (Fra) AG2R La Mondiale 0:04:16
14 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:04:16
15 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:04:22
GC:
1 Primož Roglic (Slo) Team Jumbo – Visma 71:16:54
2 Alejandro Valverde (Esp) Movistar Team 0:02:50
3 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Movistar Team 0:03:31
4 Miguel Angel Lopez Moreno (Col) Astana Pro Team 0:04:17
5 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:04:49
6 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:07:46
7 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:09:46
8 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:11:50
9 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:12:44
10 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:21:09
11 Mikel Nieve Iturralde (Esp) Mitchelton – Scott 0:22:16
12 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:22:29
13 Dylan Teuns (Bel) Bahrain Merida 0:23:58
14 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Education First 0:32:09
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain Merida 0:33:49

Rafał Majka kämpft sich mit Platz vier auf den 6. Vuelta a España Gesamtrang vor
Nach der gestrigen schwierigen Etappe sollte auch die heutige den Fahrern keine Verschnaufpause verschaffen. Vier Anstiege der 1. Kategorie auf 177 welligen Kilometern von Colmenar Viejo nach Becerril de la Sierra bildeten heute die 18. Etappe der Vuelta a España.
Erneut wurden Attacken von Kilometer 0 lanciert, dieses Mal passte BORA – hansgrohe genau auf, um den gestrigen Fehler nicht zu wiederholen.
Als das Rennen sich in Richtung zweiten Anstieg des Tages bewegte, gelang es einer Gruppe von 13 Fahrer sich vom Peloton, mit einer Lücke von drei Minuten, abzusetzen. BORA – hansgrohe blieb in der Gruppe des La Roja Trikots. KlassementfahrerRafałMajka hatte immer seine beiden Helfer Felix Großschartner und Pawel Poljanski an seiner Seite, die erneut alles daran setzten ihren Kapitän zu unterstützen.
Am vorletzten Anstieg des Tages, gingen die Klassementfahrer auf Angriff über und distanzierten sich von dem verkleinerten Hauptfeld. BORA – hansgrohes Klassementfahrer Rafał Majka konnte der Tempoverschärfung folgen und an einem Punkt auch selbst das Tempo erhöhen, um einige seiner Kontrahenten abzuschütteln. Nach einigen weiteren Kilometern gelang es der Gruppe um Rafał Majka die Spitzengruppe einzuholen.
Im letzten Anstieg des Tages, 27km vor dem Ziel, sorgten die Favoriten auf den Tagessieg für eine weitere Selektion in der Gruppe und so fuhren Rafał Majka, A. Valverde, P. Roglic und M.A. Lopez 45 Sekunden hinter dem letzten verbliebenen Spitzenreiter. Rafał Majka zeigte eine bestechende Form und Kampfgeist und konnte sich dadurch seinen Platz in der Gesamtwertung wieder zurückzuholen. Mit 15 Sekunden Vorsprung schaffte es der Solist ins Ziel und holte sich den Etappensieg. Rafał Majka beendete die 18. Etappe auf dem großartigen 4. Platz und kämpfte sich somit wieder einen Platz nach vorne in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Gestern war es mein Fehler nicht in der Gruppe gewesen zu sein, daher wollte ich heute alles richtig machen. Meine Teamkollegen arbeiten so hart für mich und ich möchte ihnen das mit einem guten Ergebnis zurückgeben. Es war erneut ein schwerer Tag aber ich konnte mit den anderen Klassementfahrern mitgehen und kletterte eine Position im Klassement nach oben.“ – Rafał Majka

„Ich denke, wir haben heute gezeigt, dass wir aus unserem Fehler von gestern gelernt haben. Rafal und seine Teamkollegen waren aufmerksam und im entscheidenden Moment war Rafal da und fuhr seinem sechsten Gesamtrang entgegen. Die Etappe innerhalb der Top 5 zu beenden war sicher auch ein nettes Geburtstagsgeschenk. Die Vuelta ist noch nicht vorbei und wir werden weiterhin alles geben.’’ -Patxi Vila, sportlicher Leiter

OVO Energy Tour of Britain – Etappe 6

Pershore – Pershore (14,4 km / EZF)
1 Edoardo Affini (Ita) Mitchelton – Scott 0:16:39,62
2 Sebastian Langeveld (Ned) EF Education First 0:00:06,82
3 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:07,21
4 Luke Durbridge (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:08,09
5 Tanel Kangert (Est) EF Education First 0:00:09,98
6 Mathieu Van Der Poel (Ned) Corendon – Circus 0:00:12,19
7 Alex Dowsett (GBr) Team Katusha Alpecin 0:00:12,41
8 Jos Van Emden (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:15,50
9 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:16,48
10 Frederik Frison (Bel) Lotto Soudal 0:00:19,38
11 Nils Politt (GER) Team Katusha Alpecin 0:00:19,71
12 Alexander Edmondson (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:20,24
13 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:21,16
14 Lasse Norman Hansen (Den) Corendon – Circus 0:00:21,76
15 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:00:25,87

GC:
1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Corendon – Circus 21:50:49
2 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton – Scott 0:00:06
3 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:00:24
4 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal 0:00:26
5 Nils Politt (GER) Team Katusha Alpecin 0:00:27
6 Gianni Moscon (Ita) Team Ineos 0:00:33
7 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:35
8 Tanel Kangert (Est) EF Education First 0:00:36
9 Andrey Amador (CRc) Movistar Team 0:00:39
10 Amund Grøndahl Jansen (Nor) Team Jumbo – Visma 0:00:40
11 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal 0:00:41
12 Simon Clarke (Aus) EF Education First 0:00:46
13 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:00:49
14 Luke Durbridge (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:54
15 Lawrence Warbasse (USA) AG2R La Mondiale 0:00:57