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Mitteilung der Tour of the Alps zum vorherrschenden Ausnahmezustand angesichts COVID-19

Der Veranstalter der Tour of the Alps, GS Alto Garda, gibt bekannt, dass die 44. Ausgabe der grenzüberschreitenden Rundfahrt nicht am ursprünglich geplanten Datum (20. bis 24. April 2020) ausgetragen werden kann. Grund dafür ist die vom Coronavirus hervorgerufene COVID-19-Pandemie bzw. die damit zusammenhängenden Maßnahmen, die vom internationalen Radsportverband (UCI) am 15. März 2020 getroffen wurden.
„Für uns und für alle anderen Institutionen, die sich an der Organisation der Rundfahrt beteiligen, ist das natürlich ein harter Schlag. Wir wissen aber, dass wir aktuell eine sehr harte und ernste Zeit durchleben, in der die Gesundheit und Sicherheit aller an erster Stelle steht“, kommentiert der Präsident des GS Alto Garda, Giacomo Santini, die Entscheidung.

Der GS Alto Garda kommt den Maßnahmen des internationalen Radsportverbandes nach und leistet den Aufforderungen der UCI rigoros Folge. Die Aufforderungen besagen, dass jegliche Radsportveranstaltungen, die in von der Weltgesundheitsorganisation als gefährdet eingestuften Gebieten ausgetragen werden, abgesagt werden müssen (“cancel any cycling event on the UCI International Calendar in territories identified at risk by the World Health Organization”).
Die Tour of the Alps prüft nun – in enger Zusammenarbeit mit den drei an der Rundfahrt beteiligten regionalen Sponsoren (Trentino Marketing, IDM Südtirol und Tirol Werbung) –, ob das Etappenrennen in den Euregio-Gebieten an einem anderen Datum im Jahr 2020 ausgetragen werden kann. Wie die UCI in einer offiziellen Pressemitteilung bekanntgab, werden mögliche Neuansetzungen von Radsportveranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt, sollte dies der Kalender zulassen. Zurzeit gebe es dafür aber keine Garantie (“the UCI will communicate at a later stage the possible reallocation of new dates, according to the possibilities offered by the UCI International Calendar but without any guarantee”).
„Derzeit muss die Reduzierung des Risikos für die Bevölkerung und eine möglichst baldige Rückkehr zur Normalität oberste Priorität haben. Sobald es wieder möglich ist, Sportveranstaltungen auszutragen – wir hoffen natürlich alle, dass dies bald der Fall ist –, werden wir gemeinsam mit der UCI prüfen, ob es einen anderen Termin gibt, an dem die Tour of the Alps ausgetragen werden kann. Dabei müssen jedoch alle notwendigen organisatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen gegeben sein“, so Santini abschließend.
Arco (Italien), 16. März 2020

Paris – Nizza 2020: Start – Ziel Sieg für Maximilian Schachmann


Foto: Gerhard Plomitzer

Nice – Valdeblore La Colmiane (166,5 km)
1 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa – Samsic 4:27:01
2 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:00:46
3 Thibaut Pinot (Fra) Groupama – FDJ 0:00:56
4 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:00:56
5 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:00:56
6 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:58
7 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:01:19
8 Tanel Kangert (Est) EF Pro Cycling 0:01:22
9 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:32
10 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:01:32
11 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 0:01:48
12 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:02:10
13 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:03:36
14 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:03:40
15 Christopher Hamilton (Aus) Team Sunweb 0:03:54
16 Xandro Meurisse (Bel) Circus – Wanty Gobert 0:03:54
17 Fabien Doubey (Fra) Circus – Wanty Gobert 0:03:58
18 John Degenkolb (GER) Lotto Soudal 0:04:44

Endstand Gesamtwertung
1 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 27:14:23
2 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:00:18
3 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:00:59
4 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:01:16
5 Thibaut Pinot (Fra) Groupama – FDJ 0:01:24
6 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa – Samsic 0:01:30
7 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:02:03
8 Tanel Kangert (Est) EF Pro Cycling 0:02:16
9 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:03:39
10 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:04:36
11 Fabien Doubey (Fra) Circus – Wanty Gobert 0:05:36
12 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:06:37
13 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:08:10
14 Philippe Gilbert (Bel) Lotto Soudal 0:08:57
15 Bob Jungels (Lux) Deceuninck – Quick Step 0:10:36
16 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:11:00
17 John Degenkolb (GER) Lotto Soudal 0:11:36
18 Olivier Le Gac (Fra) Groupama – FDJ 0:12:01
19 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:12:44
20 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:13:14

Max Schachmann holt Gesamtsieg bei Paris Nizza

Die letzte Etappe, die in Nizza begann und in Valdeblore La Colmiane endete, war gespickt mit vier schwierigen Anstiegen auf der 166 km langen Strecke. Eine 6-Mann Ausreißergruppe bestimmte das Renngeschehen für lange Zeit. In der zweiten Rennhälfte verrichtete BORA – hansgrohe mit Patrick Konrad vermehrt die Nachführarbeit im Feld und ließ den Abstand zur Spitze nie mehr als 3 Minuten betragen. Das Team aus Raubling hielt das Tempo hoch und in den Anstiegen wurden viele Fahrer abgehängt, so dass nur eine verkleinerte Gruppe, mit Max Schachmann und Felix Großschartner, den Schlussanstieg in Angriff nahm. Felix übernahm die Führung im Feld und der Vorsprung der Spitzengruppe begann schnell zu schmelzen, bis nur T. De Gendt solo an der Spitze des Rennens fuhr. Zurück in der Gruppe des Gesamtführenden setzten die Fahrer dem Belgier nach, und nach einer erfolgreichen Attacke von N. Quintana passierte der Kolumbianer die Ziellinie in Valdeblore La Colmiane als Erster. Trotz des hohen Tempos und der ständigen Attacken im letzten Anstieg, gelang es Max mit seinen härtesten Rivalen mitzuhalten und am Ende die Gesamtwertung für sich zu entscheiden. Der deutsche Meister, der das gelbe Trikot auf sechs Etappen der Fernfahrt trug, fuhr damit den zweiten WorldTour Gesamtsieg in der Geschichte des Teams ein.
Reaktionen im Ziel
„Es ist so ein tolles Gefühl, Paris-Nizza gewonnen zu haben, aber dies war ein sehr, sehr harter Tag. Felix Großschartner, Patrick Konrad und Michael Schwarzmann haben heute einen brillanten Job gemacht, indem sie das Rennen sehr gut kontrolliert haben. Das Finale war wirklich hart für mich, vor allem die letzten 3 km waren, ehrlich gesagt, ziemlich schmerzhaft. Aber jetzt bin ich äußerst glücklich, und die Schmerzen in meinen Beinen sind es wert. Dies ist das vierte Jahr meiner beruflichen Laufbahn, und dieser Sieg ist sicherlich mein bisher größter Erfolg und einer der wichtigsten Schritte in meiner sportlichen Karriere. Es ist großartig, weil viele daran gezweifelt haben, dass ich ein GC-Fahrer sein könnte, und es war immer mein Traum, das beweisen zu können. Jetzt habe ich eines der prestigeträchtigsten einwöchigen Etappenrennen gewonnen.“ – Max Schachmann

„Heute verlief alles nach Plan, es gab nur einen schwierigen Moment, als der Vorsprung der Fluchtgruppe fast 3 Minuten erreichte. Aber im Großen und Ganzen war die Teamleistung der Jungs auf dieser anspruchsvollen Etappe sehr stark. Nach 15 gefahrenen Kilometern hatten wir nur mehr vier Fahrer vorne im Rennen, aber wir haben es trotzdem geschafft, den Gesamtsieg zu holen. Wir können sehr stolz auf Max und die Leistung der ganzen Mannschaft auf den sieben Etappen sein, denn Paris-Nizza ist das bedeutendste Etappenrennen, das das Team je gewonnen hat.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter

„Dieser Gesamtsieg ist ein großer Erfolg für das ganze Team und die Art und Weise wie die Jungs gefahren sind, das ist schon erstaunlich. Dass es uns gelungen ist, nach der ersten Etappe das gelbe Trikot jeden Tag zu verteidigen, ist super. Speziellen Dank an alle Helfer, die es möglich gemacht haben, dass Max gewinnen konnte, besonders Patrick Konrad, Felix Großschartner und Michael Schwarzmann. Patrick und Felix haben heute einen fantastischen Job im letzten Anstieg gemacht. Wir haben die heutige Etappe von Anfang bis Ende wie ein Champion-Team kontrolliert und das trotz der Tatsache, dass wir nur vier Fahrer im Rennen hatten.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Valdeblore La Colmiane, Saturday, March 14th 2020 – Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe) gave everything he had to win Paris-Nice on Saturday at the top of La Colmiane at the end of a grueling 166.5-km mountain stage won by Nairo Quintana. The German champion, 26, who had seized the reins on the very first day in Plaisir, became the first German since Tony Martin in 2011 to win the Race to the Sun, and also the first since compatriot Jorg Jackshe in 2004 to have retained the leader’s jersey from start to finish. It was not an easy task however for Schachmann, attacked on the last climb by Belgium’s Tiesj Benoot (Team Sunweb), who bravely tried to topple him but failed by 18 seconds. Third overall was Sergio Higuita (EF Pro Cycling), who was never in a position to challenge the German and take over from compatriot Egan Bernal, the winner a year ago in Nice.

Paris – Nizza – Etappe 6

Sorgues – Apt (161,5 km)
1 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 3:57:02
2 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:22
3 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:00:22
4 Bob Jungels (Lux) Deceuninck – Quick Step 0:00:22
5 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:22
6 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:00:22
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama – FDJ 0:00:22
8 Guillaume Martin (Fra) Cofidis 0:00:22
9 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:22
10 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa – Samsic 0:00:22
11 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:22
12 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:22

13 Lilian Calmejane (Fra) Total Direct Energie 0:00:43
14 Xandro Meurisse (Bel) Circus – Wanty Gobert 0:00:43
15 Tanel Kangert (Est) EF Pro Cycling 0:00:43

Gesamtwertung
1 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 22:46:24
2 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:00:36
3 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:01:01
4 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:01:01
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:01:10
6 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:01:18
7 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:01:29
8 Thibaut Pinot (Fra) Groupama – FDJ 0:01:30
9 Tanel Kangert (Est) EF Pro Cycling 0:01:52
10 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:02:04
11 Fabien Doubey (Fra) Circus – Wanty Gobert 0:02:36
12 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa – Samsic 0:02:38
13 Philippe Gilbert (Bel) Lotto Soudal 0:02:49
14 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:03:24
15 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:04:01

Max Schachmann verteidigt trotz Sturz das gelbe Trikot auf der ersten Bergetappe bei Paris-Nizza

Etwas mehr als 160 km und sechs Anstiege standen heute auf dem Programm der 6. Etappe, die von Sorgues nach Apt führte. Nach 45 gefahrenen Kilometern konnte sich eine 7-Mann Ausreißergruppe bilden, die aber auf den folgenden Anstiegen allmählich auseinanderflog. Im Caseneuve-Anstieg attackierte S. Kragh Andersen, der aktuell Zweite in der Gesamtwertung, aus dem Feld heraus, und es gelang ihm letztendlich auf die verbleidenden Ausreißer aufzuschließen. BORA – hansgrohe, zusammen mit Deceuninck – Quickstep, fuhr an der Spitze des Pelotons, um den Vorsprung des Dänen in einem annehmbaren Ausmaß zu halten. 15 km vor dem Ziel wurden mehrere Attacken gesetzt, und es gelang T. Benoot, sich vom Feld zu lösen. Hinter ihm fuhren Felix Großschartner und B. Jungels, gefolgt von Max Schachmann in einer kleinen Gruppe von starken Kletterern. Leider ging Max kurz vor der Zielgeraden zu Boden und wurde von dieser Gruppe distanziert. Als Folge seines Sturzes überquerte er die Ziellinie 40 Sekunden hinter dem Etappensieger Benoot, aber dank der 3-Kilomter-Regel wurde er mit der gleichen Zeit wie die Verfolgergruppe gewertet, und konnte auch seine Führung in der Gesamtwertung beibehalten.

Reaktionen im Ziel
„Ich bin etwa 800 m vor dem Ziel gestürzt, aber es geht mir im Moment gut. Das Rennen war voll im Gange, und die Jungs gingen mit Vollgas in die letzte Abfahrt. Ich habe in der Kurve kurz vor dem Finale einen Fehler gemacht, aber ich war schnell wieder auf dem Rad und konnte das Rennen fortsetzen. Im letzten langen Anstieg habe ich mich sehr gut gefühlt. Ich habe immer noch das gelbe Trikot, und morgen wird es sicher eine harte Etappe geben. Heute sind wir ein wenig defensiv gefahren, aber morgen werden wir zweifellos alles geben.“ – Maximilan Schachmann

„Der Sturz von Max war nicht so schlimm, er ging in der Kurve zu Boden, aber es geht ihm im Moment gut. Die Etappe war schwer, denn die Helfer wurden früh im Rennverlauf distanziert und nur drei blieben am Ende noch mit dabei. Felix Großschartner und Patrick Konrad sind besonders am Ende der Etappe ein starkes Rennen gefahren und wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein, denn Max hat das gelbe Trikot für die letzte Etappe morgen behalten.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

PARIS-NICE 2020: OFFICIAL COMMUNICATION

After consultation with the relevant authorities, The Union Cycliste Internationale and the Ville de Nice, the organisers of Paris-Nice have decided that 7th stage, finishing at Valdebore la Colmiane, will be the last of the race. This decision, taken as part of the fight against the spread of the Coronavirus, means that the final stage in Nice is now cancelled.
@ASO

Etappen 6 und 7 werden wohl ausgetragen, die letzte Etappe in Nizza wird wegen des Coronavirus nicht mehr stattfinden.

40. Ötztaler Radmarathon, 30. August 2020

Der Lostopf ist leer. Die Startliste voll.
Im Jahr 1980 Geborene dürfen sich besonders freuen.
Der Ötztaler Radmarathon zieht wie immer viele Hobby-Radsportler in seinen Bann. 17.000 Registrierungen langten heuer ein. Die 238 km und 5.500 Höhenmeter über vier Pässe zwischen Nord- und Südtirol begeistern ungebremst die Massen. Somit warten am 30. August – die zum Klassiker gewordenen Pässe Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und Timmelsjoch auf die 4000 Starter – vier Berge, vier große Abenteuer.
Bonus zum Jubiläum
Die vielen Registrierungen zum 40. Jubiläum des Ötztaler Radmarathons bewegten das Organisationsteam dazu, nochmal 40 Extra-Startplätze aus dem Veranstalterkontingent für 1980 Geborene zu vergeben. 40 Vierzigjährige für die 40. Ausgabe – eine stimmige Sache. Außerdem wird es für diese und alle anderen 40iger (1980 Geborene) eine Extra-Wertung geben. Das runde Jubiläum wird standesgemäß gefeiert.
Im Zeichen des Steinadlers
Derzeit stehen viele weitere Highlights an, wie etwa die Präsentation des Jubiläums-Finisher-Trikots. In den sozialen Netzen lässt sich dieses bereits bestaunen. Zur Erinnerung: Das in Blautönen und einem Hauch von Gold designte Trikot ist dem Steinadler gewidmet. Der König der Lüfte ziert stilsicher und unauffällig markant die Rückseite des Edelstoffes. Das derzeit Wichtigste sind aber die E-Mails an die ausgelosten Teilnehmer, zur Bestätigung ihres Startplatzes beim Ötztaler Radmarathon 2020. Für die einen ist es nur eine Information, für die meisten Hobbysportler aber sicher der Beginn eines radreichen Sommers. Und zu guter Letzt werden auch noch die nachträglich 40 ausgelosten 40iger benachrichtigt. Dann ist das Starterfeld komplett, der Ötztaler Radmarathon 2020 kann kommen.
Die Strecke:
Start in Sölden. Tendenziell bergab bis Oetz (800 m). Dann hinauf aufs Kühtai (2.020 m). Abfahrt nach Kematen und weiter Richtung Innsbruck (600 m). Bergauf kurz verschnaufen bis zum Brennerpass (1.377 m). Hinunter nach Sterzing (960 m). Rechts abbiegen und schön gleichmäßig hinauf auf den Jaufenpass (2.090 m). Vorsichtig abfahren nach St. Leonhard im Passeiertal (700 m) und dann das große Finale bis zum Timmelsjoch (2.509 m). Traumziel: Sölden (1.377 m)

Die Bergpassagen:
Warm up Oetz – Kühtai: 18 km; 1.200 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 49; Haushalten Innsbruck – Brenner: 37,5 km; 777 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 121,5; Antasten Sterzing – Jaufenpass: 15,5 km; 1.130 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 153; Schicksalsberg St. Leonhard – Timmelsjoch 29 km; 1.759 Höhenmeter; Labestation bei Gesamtkilometer 191,5 und 196.
Text: www.oetztaler-radmarathon.com

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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Dmitrii Strakhov in UAE positiv auf das Coronavirus getestet

Der russische Rennstall Gazprom – RusVelo, der neben UAE Team Emirates als einziges Team noch in Abu Dhabi weilt, hat via Instagram bestätigt, dass sein 24-jähriger Fahrer Dmitrii Strakhov positiv getestet worden sei.

Foto: Gerhard Plomitzer

Der Russe, der im vergangenen Jahr für Katusha – Alpecin gefahren war und für 2020 beim russischen ProTeam unterschrieben hat, erklärte: „Nachdem ich zum fünften Mal auf das Virus getestet wurde, stellte sich heraus, dass ich infiziert war. Ich habe die Ergebnisse selbst nicht gesehen, musste aber sofort ins Krankenhaus, wo eine Blutuntersuchung durchgeführt wurde. Jetzt warte ich. Ich fühle mich gut, aber folge weiterhin den Maßnahmen.“

Die UAE Tour wurde nach 5 von 7 Etappen wegen zweier Verdachtsfälle im Umfeld des UAE-Teams abgebrochen und alle Teams inkl. des Pressetross in einem Hotel unter Qarantäne gesetzt.
Mittlerweile durften alle Teams abreisen, nur Gazprom und UAE Emirates stehen im Hotel noch unter Qarantäne.

Paris – Nizza – Etappe 4 Zeitfahren

Saint-Amand-Montrond – Saint-Amand-Montrond (15,5 km / EZF)
1 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:18:51,69
2 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:05,65
3 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:12,25
4 Thomas De Gendt (Bel) Lotto Soudal 0:00:13,05
5 Pello Bilbao Lopez De Armentia (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:14,31
6 Victor Campenaerts (Bel) NTT Pro Cycling Team 0:00:17,11
7 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:18,21
8 Stefan Küng (SUI) Groupama – FDJ 0:00:25,95
9 Tobias Ludvigsson (Swe) Groupama – FDJ 0:00:27,26
10 Lawson Craddock (USA) EF Pro Cycling 0:00:28,36
11 Tanel Kangert (Est) EF Pro Cycling 0:00:32,51
12 Bob Jungels (Lux) Deceuninck – Quick Step 0:00:33,05
13 Jan Tratnik (Slo) Bahrain – McLaren 0:00:33,28
14 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:00:33,60
15 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:00:35,39
16 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:35,78
17 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:36,16
17 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:36,16
19 Damiano Caruso (Ita) Bahrain – McLaren 0:00:39,93
20 Pierre Latour (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:39,98
21 Tejay Van Garderen (USA) EF Pro Cycling 0:00:41,45
22 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:43,22

Gesamtwertung
1 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 13:30:58
2 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:58
3 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:01:01
4 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:01:05

5 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:01:06
6 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:01:10
7 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:01:11
8 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 0:01:11
9 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:01:15
10 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:01:16


Foto: Gerhard Plomitzer

Nach zweitem Platz im Kampf gegen die Uhr baut Max Schachmann seine Führung in der Gesamtwertung bei Paris-Nizza weiter aus

Das Einzelzeitfahren am vierten Renntag zeigte sich im Kampf um den Gesamtsieg von großer Bedeutung. Die Zeitfahrstrecke mit Start und Ziel in Saint-Amand-Montrand war zwar nur 15 km lang, aber in der ersten Hälfte mit zwei Anstiegen nicht besonders leicht. Peter Sagan, Felix Großschartner und Max Schachmann, alle in der Top-10 im Gesamtklassement, rollten am späteren Nachmittag von der Startrampe. Bei der Zwischenzeit legte Max die schnellste Zeit vor. Er konnte das Tempo zwar nicht bis ins Ziel halten, belegte aber am Ende einen hervorragenden zweiten Platz. Damit verteidigte er seine Führung in der Gesamtwertung und übernahm zugleich auch noch das grüne Trikot des Punktbesten. Tagessieger war S. Krach Andersen, der das Zeitfahren mit einer Zeit von 18:51 Minuten absolvierte, 6 Sekunden schneller als Max. Felix Großschartner zeigte heute auch eine starke Leistung, und rückte auf den 3. Platz in der Gesamtwertung vor. Nach einem erfolgreichen Tag führt BORA – hansgrohe nun auch die Teamwertung an.
Reaktionen im Ziel
„Auf der einen Seite bin ich sehr zufrieden, dass ich meine Führung in der Gesamtwertung noch weiter ausbauen konnte, aber auf der anderen Seite ist es ein bisschen enttäuschend, dass ich nur knapp den Etappensieg verpasst habe. Am ersten Berg und auch am zweiten Berg bin ich „all in“ gegangen. Oben war ich ein bisschen erschöpft und habe versucht mich zu erholen. Am Ende war es knapp, aber ich glaube, es war die richtige Taktik. Ich wollte hier besser als vor zwei Wochen beim Zeitfahren bei der Volta ao Algarve abschneiden und habe alles in den zwei Anstiegen gegeben. Kragh Andersen fuhr heute super stark und ich war knapp dran, kann ich mit dem Ergebnis also zufrieden sein. Ich werde jetzt versuchen das Führungstrikot bis zum Ende zu verteidigen, aber das wird nicht leicht sein. Ich habe mir die Berge der kommenden Tage schon im Roadbook angesehen, es wird hart, aber der Gesamtsieg ist möglich“ – Max Schachmann

„Ich bin mit meiner heutigen Leistung zufrieden, denn ich bin jetzt auf dem dritten Platz im Gesamtklassement. Aber ich werde Max weiterhin unterstützen und der Plan ist, ihn auf den nächsten Etappen zu beschützen und zu versuchen, sein Trikot zu verteidigen. Er ist sehr gut in Form, und hat einen Vorsprung von fast einer Minute. Viele schwierige Etappen stehen noch vor uns, und es gibt auch viele starke Fahrer hier, aber wir haben jetzt eine gute Chance.“ – Felix Großschartner

„Im Zeitfahren ging es super gut und jetzt schauen wir morgen und an den nächsten Tagen, dass wir das gelbe Trikot bis Nizza behalten können. Wir sind in einer guten Ausgangslage, aber es heißt jetzt, dass wir jeden Tag die Führung verteidigen müssen, was nicht einfach werden wird. Felix ist nach dieser Etappe Gesamtdritter dank seiner sehr guten Zeitfahrleistung. Wir haben damit zwei Optionen, mit denen wir variieren können. Aber wir müssen von Tag zu Tag sehen was möglich ist. Es sind noch vier Etappen bis Nizza und das wird nicht leicht werden.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Erste Etappe der Deutschland Tour führt durch Rostock

Der Auftakt der Deutschland Tour in Mecklenburg-Vorpommern nimmt Konturen an. Die 132 Profis, von den deutschen Topstars bis zur Tour de France-Elite, starten am 20. August auf der Hafeninsel der Hansestadt Stralsund. Um die Küstenpremiere der Rundfahrt perfekt zu machen, führt die Strecke zunächst in die Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Von der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns geht es für die Profis weiter Richtung Schwerin. Die eindrucksvolle Schlosskulisse der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns wird zum Rahmen der ersten sportlichen Entscheidung der Deutschland Tour 2020.
Zwischen der Hansestadt Stralsund und der Landeshauptstadt Schwerin markiert Rostock die Halbzeit der ersten Etappe der diesjährigen Deutschland Tour. Die Einbeziehung der bevölkerungsreichsten Stadt des Bundeslandes ist ein besonderes Symbol im Jahr der Feierlichkeiten zu ‚30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern‘. Die komplette Strecke der diesjährigen Deutschland Tour wird am 24. März in Frankfurt am Main bekanntgeben.

„Die Rostockerinnen und Rostocker werden der Deutschland Tour ein herzliches Willkommen bereiten. Wir freuen uns auf großen Sport und sommerliche Bilder, mit denen Rostock sich der Welt präsentiert. Und die Deutschland Tour ist auch ein Symbol für unseren Aufbruch zu mehr Radverkehr. Rostock will Fahrradstadt werden! Dazu gehören Investitionen in Infrastruktur aber auch das Werben für eine zeitgemäße Mobilität. Hierfür ist ein Radfestival, wie die Deutschland Tour, eine großartige Gelegenheit“, sagt Claus Ruhe Madsen, Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.
Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem Veranstalter der Deutschland Tour: „Die Deutschland Tour kommt ganz nah zu den Fans – mitten in das Zentrum der größten Stadt des Bundeslandes. Das verspricht eine außerordentliche Atmosphäre, für den Radsport und das Radfahren zu werben. Viele Fans aus dem Nordosten haben sich bereits mit Streckentipps beteiligt und auch das Engagement der Profis, die hier ihre Wurzeln haben, ist groß. Mit Stralsund und Schwerin als Eckpfeiler ist die Durchfahrt in Rostock ein weiterer Höhepunkt der ersten Etappe.“

Foto: Gerhard Plomitzer
André Greipel, gebürtiger Rostocker, freut sich ganz besonders auf ein Wiedersehen in der Heimat: „Großer Radsport zu Gast in Rostock – das ist ein Kindheitstraum, der sich erfüllt. In Rostock habe ich zum ersten Mal auf einem Fahrrad gesessen und den Sport lieben gelernt. Aber als Profi bin ich hier noch nie ein Rennen gefahren. Es sind zwar noch 6 Monate, aber bei dem Gedanken, dass die Deutschland Tour mitten durch die Stadt führt und dann sogar ein Sprint ausgefahren wird, steigt die Vorfreude.“
@Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz

Paris – Nizza – Etappe 3


Foto: Gerhard Plomitzer
Chalette-sur-Loing – La Châtre (214,0 km)
1 Ivan Garcia Cortina (Esp) Bahrain – McLaren 5:49:55
2 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Andrea Pasqualon (Ita) Circus – Wanty Gobert 0:00:00
4 Cees Bol (Ned) Team Sunweb 0:00:00
5 Nacer Bouhanni (Fra) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
6 Rudy Barbier (Fra) Israel Start-Up Nation 0:00:00
7 Anthony Turgis (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
8 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:00:00
9 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 0:00:00
10 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:00
11 Krists Neilands (Lat) Israel Start-Up Nation 0:00:00
12 Marc Sarreau (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
13 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
14 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:00
15 Connor Swift (GBr) Team Arkéa – Samsic 0:00:00
16 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:00
17 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:00
18 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:00
19 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:00:00
20 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:00:00

Gesamtwertung
1 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 13:12:01
2 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:00:13
3 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:21
4 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:00:23
5 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:25
6 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 0:00:25
7 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:28
8 Krists Neilands (Lat) Israel Start-Up Nation 0:00:28
9 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:00:28
10 Peter Sagan (Svk) Bora – Hansgrohe 0:00:36
11 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:00:38
12 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:40
13 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:42
14 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale 0:00:43
15 Thibaut Pinot (Fra) Groupama – FDJ 0:00:43
16 Philippe Gilbert (Bel) Lotto Soudal 0:01:01
17 Fabien Doubey (Fra) Circus – Wanty Gobert 0:01:01
18 Tanel Kangert (Est) EF Pro Cycling 0:01:01
19 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:01:01
20 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:01:01

Peter Sagan starker Zweiter auf der dritten Etappe von Paris-Nizza

Die dritte, 212 km lange, Etappe von Châlette-sur-Loing nach La Châtre brachte erneut Kälte, Regen und böigen Wind für das Peloton. Einem Solo-Ausreißer gelang es frühzeitig wegzukommen, aber hinter ihm ging es im Vergleich zu den vorherigen zwei Etappen verhältnismäßig ruhig zu, ehe das Feld erst auf den letzten 15 km etwas zersplitterte. Zu diesem Zeitpunkt rückte BORA – hansgrohe erneut an die Spitze des Feldes und forcierte das Tempo. Leider hatte Pascal Ackermann mit noch 4 km bis zum Ziel einen Defekt und konnte somit nicht mehr in den Kampf um den Sieg eingreifen. Auf den letzten beiden Kilometern machte Deceuninck – Quickstep die Pace, Peter Sagan war immer vorne mit dabei. Er hängte sich im entscheidenden Moment an das Hinterrad von I. García Cortina, konnte aber im letzten Augenblick nicht mehr an dem Spanier vorbeiziehen. Der dreifache Weltmeister sprintete als Zweiter über die Ziellinie, und holte damit den dritten Podestplatz für BORA – hansgrohe innerhalb von drei Tagen. Max Schachmann konnte weiter seine Führung in der Gesamtwertung verteidigen.
Reaktionen im Ziel
„Dritte Etappe und dritter Renntag bei kalten und regnerischen Bedingungen. Obwohl es zu Beginn leichter war, gab es auf den letzten Kilometern viel Spannung und das Rennen wurde sehr nervös. Mehrere Sprinter hatten im Finale keine Teamkollegen mehr, und waren so ohne ihre Lead-out Züge. Am Schluss war es ein Kampf Mann gegen Mann. Im Sprint kam ich leider zu früh an die Spitze und konnte das Tempo bis zur Ziellinie nicht halten, habe aber einen starken zweiten Platz belegt. Auch Max war gut beschützt und kam in der Spitzengruppe ins Ziel, und behält somit das gelbe Trikot.“ – Peter Sagan
„Es war ein zweigeteiltes Rennen. Die erste Hälfte verlief ziemlich locker, alles war unter Kontrolle und Juraj hat hier einen besonders guten Job gemacht. Kurz vor dem Finale ging es dann sehr hektisch zu. Es gab eine halbe Windkante und im Sprint war Peter dann Zweiter. Ich konnte meine Führung in der Gesamtwertung beibehalten, aber morgen kommt das Zeitfahren, das für Veränderungen im Gesamtklassement sorgen wird. Wir werden natürlich auch da unser Bestes geben und ich will versuchen, das gelbe Trikot so lange wie möglich zu verteidigen.“ – Max Schachmann

„Heute hatten wir zwei Ziele, wir wollen sowohl die Position von Max und unseren anderen GC-Fahrern verteidigen, als auch eine Top-Platzierung im finalen Sprint erzielen. Wir haben wie gestern erst während des Rennens entschieden, ob wir Pascal oder Peter im Sprint unterstützen würden. Es war ein nervöser Tag mit Seitenwind und einigen Rissen im Feld. Vor dem Finale hatte Pascal einen Defekt und konnte im Sprint nicht mehr mitmischen, deshalb haben wir uns auf Peter konzentriert. Am Ende zeigte er mit seinem zweiten Platz, dass er gute Beine hat und vor den wichtigen Klassikern gut in Form ist. Im Großen und Ganzen, noch ein guter Tag für uns, und wir werden versuchen, das gelbe Trikot morgen zu verteidigen. Nach dem Zeitfahren werden wir einen genaueren Plan für den Rest der Rundfahrt zusammenstellen können.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Garcia Cortina upsets Sagan to win first Paris-Nice bunch sprint

Ivan Garcia Cortina (Bahrain-McLaren) took a revenge of sorts when he won the 212.5-km third stage of Paris-Nice after a long, rainy and windy day between Chalette-sur-Loing and La Chatre on Tuesday. The 24-year-old Spaniard, who finished second behind Dylan Groenewegen in a bunch sprint in Bellegarde a year ago, raised his arms this time, even beating Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) on the line as the Slovak was going for a repeat of his first stage win on the Race to the Sun, exactly ten years ago. Third place went to Italy’s Andrea Pasqualon (Circus-Wanty Gobert) while some of the strongest sprinters failed to defend their chances, especially Sam Bennett (Deceuninck-Quick Step), who crashed with 500 m to go, and Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe), who suffered a mechanical.

A long day for Devriendt
The real start was given at 11:23 to all 133 riders left in the race in cloudy, rainy conditions. At kilometre 4, Belgium’s Tom Devriendt (Circus Wanty Gobert) went on his own and the peloton did not budge. At the first intermediate sprint, the Belgian had a 3:20 lead over stage 2 winner Giacomo Nizzolo, who picked two points for the green jersey, and the rest of the peloton. Devriendt’s lead increased steadily and reached a maximum of 9:15 at kilometer 38. The pack, led by Bora-Hansgrohe riders, maintained a steady gap of around seven minutes until the first climb of the day.

Hivert takes KOM points
On Cote de la Chapelotte (km 88), polka-dot jersey leader Jonathan Hivert collected two more points to bring his KOM tally to 22, while Jose Manuel Diaz (Nippo-Delko Provence) is now on seven. As the direction of the wind changed (km 131), the peloton split after an acceleration at the front of the bunch and some 20 riders found themselves trapped at the back, including green jersey Giacomo Nizzolo and polka-dot jersey Jonathan Hivert. While the bunch regrouped, Devriendt’s lead started to dwindle, especially as the Belgian was halted briefly by a level crossing at kilometer 140.

Devriendt reeled in
Deceuninck-Quick Step, Team Sunweb and Bahrain-McLaren led the way for most of the finale, maintaining a steady pace which finally proved too high for Devriendt, reeled in with 25 km to go after spending182 km in the front. The second intermediate sprint in St. Aout, 19 km from the finish, went to world champion Mads Pedersen (Trek-Segafredo) ahead of Kasper Asgreen and Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), who maintained a high tempo after the line, splitting the pack. The sprinters teams took turns to lead the pack, setting up the sprint finish. With 5 km to go, a crash in the peloton involved Bryan Coquard, who had just changed bikes with Cyril Gautier after a mechanical.

Garcia upets Sagan
Germany’s Pascal Ackermann (Bora-Hasngrohe) also found himself out of contention for the sprint because of a mechanical 4 km from the line. The stage was set for the first bunch sprint of this edition and what a surprising one it was! As Bennett hit the canvas, Ivan Garcia Cortina boldly went for it, quickly overtaking Sagan to clinch his best victory to date after the stage he won in California last year. Germany’s Maximilian Schachmann (Bora-Hansgrohe) retained his overall lead ahead of stage 2 winner Giacomo Nizzolo (NTT Pro Cycling) and Jasper Stuyven (Trek-Segafredo).
@ASO

Schachmann takes the reins in the rain

March 8 th 2020 – 15:11

Germany’s Maximilian Schachmann seized the Paris-Nice reins in the rain on Sunday, outwitting his three breakaway companions in Plaisir to seize the leader’s yellow jersey on his first ever day on the Race to the Sun. The Bora-Hansgrohe rider, perfectly set-up by his team-mates all day, surged in the last stretch of the 154-km ride to outsprint Belgians Dylan Teuns (Bahrain-McLaren) and Tiesj Benoot (Sunweb) while Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), who had launched the day’s decisive move, had to be content with fourth place. In the overall standings, Schachmann leads Benoot by two second and Teuns by four.

Two in the lead
The real start was given at 11:24 to 136 riders in cloudy conditions. On the gun, Romain Combaud (Nippo-Delko-Provence) attacked and was quickly joined by fellow-Frenchman Jonathan Hivert (Direct Energie). Hivert, going for the KOM jersey, collected four points in third category Cote des Mesnuls (km 9). The peloton gave them the go-ahead and their lead topped at 5:45 after 23 km before Deceuninck-Quick Step took the reins and brought the gap back within four minutes. After 40 km, the pace rose again as Circus-Wanty Gobert led the way and the pack split, dropping a few big names like former winner Richie Porte (Trek-Segafredo), Pierre Latour (Ag2R), Thomas De Gendt (Lotto-Soudal) or Guillaume Martin (Cofidis).

Hivert defends KOM lead
The move cut Combaud’s and Hivert’s lead down to 30 seconds at kilometer 50 while the Porte group was a further 35 seconds adrift. Shortly before the 60-km mark, the peloton was back together behind the two Frenchmen, whose break slightly regained momentum as a consequence. But they were finally reined in after 75 km as NTT Pro Cycling upped the tempo once more. In the first ascent of the cobbled Cote de Neauphle-leChateau (3rd cat, km 82), Hivert surged again to defend his KOM lead. He collected four more points and stayed in the front for a while before being reeled in.

Bardet and Barguil in crash
At kilometer 91, as the speed rose again, the peloton split and several riders crashed at a roundabout, including France’s Romain Bardet and Warren Barguil, who hit the canvas and took time to make it back on their bikes. As they were struggling at the back, a group of 16 riders emerged at the front, including favourites Nairo Quintana (Arkea-Samsic), Thibaut Pinot (Groupamla-FDJ) and Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step). The rest of the peloton were all over the place with most sprinters among the riders dropped.

Sixteen in the front
In the last 40 km, Nairo Quintana, Connor Swift (Arkea-Samsic), Olivier Le Gac and Rudy Molard (Groupama-FDJ), Felix Grosschartner and Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe), Julian Alaphilippe, Kasper Asgreen, Zdenek Stybar (Deceuninck-Quick Step), Cyril Lemoine (Cofidis), Nikias Arndt, Tiesj Benoot, Cees Bol and Soren Kragh Andersen (Sunweb), Krists Neilands (Israel-Start Up Nation) and Quentin Pacher (B&B Hotels) led the first chasing group – with Peter Sagan, Thibaut Pinot an Sergio Higuita – by some 30 seconds while a second chasing pack, with most of the sprinters – Sam Bennett, Pascal Ackermann, Nacer Bouhanni – were more than a minute adrift. Bardet was chasing at nearly two minutes.

Alaphilippe and Benoot go
The Montainville sprint at kilometer 124 spurred Alaphilippe and Benoot into action. The Frenchman collected three second and three points ahead of the Belgian while the pack regrouped behind them. The two went ahead in pouring rain and joined forces to widen the gap. Alaphilippe grabbed three more seconds in Beynes (km 138.5) as the gap remained stable. In the final cobbled climb, the two escapees saw Teuns and Schachmann break clear of the chasing pack and finally catch them with 2.5 km to go. In the final kilometer, the two looked fresher than Alaphilippe and Benoot and Schachmann surprised the lot to clinch an emphatic stage win.
@ASO

Max Schachmann siegt auf der Auftaktetappe von Paris-Nizza


Foto: Gerhard Plomitzer

Plaisir – Plaisir (154,0 km)
1 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 3:32:19
2 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:00
3 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:00:00
4 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:03
5 Cees Bol (Ned) Team Sunweb 0:00:15
6 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:15
7 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:00:15
8 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:00:15
9 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:15
10 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:15
11 John Degenkolb (GER) Lotto Soudal 0:00:15
12 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:15
13 Philippe Gilbert (Bel) Lotto Soudal 0:00:15
14 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck – Quick Step 0:00:15
15 Jasper Stuyven (Bel) Trek – Segafredo 0:00:15

Gesamtwertung
1 Maximilian Schachmann (GER) Bora – Hansgrohe 3:32:09
2 Tiesj Benoot (Bel) Team Sunweb 0:00:02
3 Dylan Teuns (Bel) Bahrain – McLaren 0:00:04
4 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck – Quick Step 0:00:07
5 Pello Bilbao Lopez De Armentia (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:24
6 Rudy Molard (Fra) Groupama – FDJ 0:00:24
7 Cees Bol (Ned) Team Sunweb 0:00:25
8 Nils Politt (GER) Israel Start-Up Nation 0:00:25
9 Giacomo Nizzolo (Ita) NTT Pro Cycling Team 0:00:25
10 Sergio Andres Higuita Garcia (Col) EF Pro Cycling 0:00:25
11 Felix Großschartner (AUT) Bora – Hansgrohe 0:00:25
12 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:25
13 John Degenkolb (GER) Lotto Soudal 0:00:25
14 Zdenek Štybar (Cze) Deceuninck – Quick Step 0:00:25
15 Philippe Gilbert (Bel) Lotto Soudal 0:00:25

Heute begann die Fernfahrt Paris-Nizza, die über acht Etappen und insgesamt 1216 km führt. Die Auftaktetappe um Plaisir südwestlich von Paris führte das Peloton über 154 km welliges Terrain, das im Finale noch einen Anstieg aufwies. Infolge des teilweisen starken Seitenwindes und ständigem Regen zerfiel das Feld schon früh in mehrere Teile. Felix Großschartner und dem österreichischen Staatsmeister Patrick Konrad gelang der Sprung in die erste Gruppe. Mit 25 km bis zum Ziel wurden die Spitzenreiter von einer größeren Verfolgergruppe gestellt und wenig später konnte sich ein Duo absetzten. Auf den letzten Kilometern gelang es D. Teuns und Max Schachmann jedoch zu den Führenden aufzuschließen und am Ende siegte der deutsche Meister im Sprint aus dem Quartett heraus. Max wird morgen im gelben Führungstrikot an den Start gehen.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin so glücklich über diesen Sieg. Bevor es auf die Windkante ging habe ich meine Position etwas verloren, konnte mich dann aber allmählich wieder nach vorne kämpfen und dann noch den Sieg holen. Ich möchte dem Team recht herzlich für die gute Unterstützung danken. Peter half mir in einem kritischen Moment, und im Finale machte Felix einen fantastischen Job. Es war das erste wirklich harte Rennen für mich, und als ich hierherkam, wusste ich nicht, in welcher Form ich das Rennen angehen würde. Im Finale hatte ich etwas Schmerzen in den Beinen, aber als ich sah, dass es den anderen noch schlechter ging, war ich voll motiviert. Ich freue mich sehr, diesen Sieg für BORA – hansgrohe eingefahren zu haben. Ich hatte einen guten Start in die Saison, denn bei Algarve verpasste ich den Sieg nur knapp und daher ist es schön, hier zu gewinnen. Derzeitig der Gesamterste zu sein ist ein großartiges Gefühl aber auch eine große Verantwortung. Wir haben hier eine sehr gute Mannschaft und werden weiterhin unser Bestes geben.“ – Max Schachmann

„Wir sind hier nach Frankreich mit vielen guten Fahrer gekommen und wir mussten einen Plan entwickeln, der allen diesen Fahrer die Möglichkeit gibt, ihre Stärke zu zeigen. Deshalb haben wir uns heute auf drei verschiedene Möglichkeiten vorbereitet, und am Ende ging unser zweiter Plan auf. Wir sind den ganzen Tag vorne im Feld gefahren und es gelang auch Patrick Konrad und Felix Großschartner, in die 16-Mann Spitzengruppe zu kommen. Alaphilippe und Benoot haben dann eine Attacke aus dieser Gruppe heraus lanciert und wir mussten alles geben, weil wir wussten, dass es auf den letzten 15 km Rücken-Seitenwind geben würde. Felix hat einen ausgezeichneten Job gemacht, um das Duo zurückzubringen, und belegte sogar selbst am Ende den 9. Platz. Wie geplant, attackierte Max auf dem Kopfsteinpflaster gespickten Anstieg 5 km vor dem Ziel und holte dann den Sieg. Wir werden versuchen das Trikot auf der morgigen Etappe zu verteidigen, aber es wird eine Etappe für die Sprinter sein.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe