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Tour de Suisse, 6. Etappe: Antwaan Tolhoek gewinnt!

Antwaan Tolhoek holt sich am Flumserberg seinen ersten Profisieg!
Bernal kommt mit 17 Sekunden Rückstand ins Ziel. Bidard wird kurz dahinter Dritter.

Patrick Konrad rückt nach erster Bergetappe der Tour de Suisse auf Rang drei in der Gesamtwertung vor
Nachdem die ersten Tage der Tour de Suisse ganz im Zeichen der Sprinter standen, wartete heute die erste Bergankunft auf das Fahrerfeld. Auch für BORA – hansgrohe änderte sich damit der Fokus. Es war klar, dass Peter Sagan die Gesamtwertung auf den 120,2 Kilometern von Einsiedeln nach Flumserberg, einer Bergankunft der 1. Kategorie, würde kaum verteidigen können, mit Patrick Konrad hatte man aber auf Rang sieben einen starken Kletterer in aussichtsreicher Position. Nach einem enorm schnellen Start mit vielen Attacken, setzten sich 25 Fahrer, darunter Daniel Oss von BORA – hansgrohe, vom Feld ab. Dort lastete die Verantwortung der Nachführarbeit heute auf den Schultern der Teams, die sich Hoffnungen auf den Gesamtsieg machten. BORA – hansgrohe konnte es nach den enormen Anstrengungen in den letzten Tagen, heute erst einmal ruhiger angehen lassen. Bis zu vier Minuten konnte die große Spitzengruppe herausfahren, während im Feld vor allem Team Ineos das Tempo bestimmte. Rund 40 Kilometer vor dem Ziel attackierten drei Fahrer aus der Spitze, während das Feld zu diesem Zeitpunkt 4:20 Rückstand hatte, wo sich nun auch BORA – hansgrohe an der Nachführarbeit beteiligte. Zu diesem Zeitpunkt harmonierte die Spitzengruppe nicht mehr richtig und als Folge sank der Vorsprung nun rapide. Im Anstieg löste sich schnell A. Tolhoek aus der Spitze, während im Feld weiter Team Ineos das Tempo bestimmte. Immer mehr Fahrer wurden vom Feld überholt, doch Tolhoek verteidigte rund 1:30 Vorsprung. Etwa 2,5 km vor dem Ziel setzte E. Bernal die erwartete Attacke. Patrick Konrad konnte, gleich wie die anderen Favoriten, diesem Antritt nichts entgegensetzen. Doch Konrad hielt sich in einer kleinen Verfolgergruppe und limitierte so seinen Rückstand. Nach einer starken Leistung beendete der Österreicher die erste Bergetappe der Tour de Suisse auf Rang zehn und liegt nun auf dem hervorragenden dritten Gesamtrang. A. Tolhoek konnte sich 17 Sekunden vor Bernal ins Ziel retten und den Etappensieg holen. Bernal ist neuer Führender der Tour de Suisse, Peter Sagan weiter Leader der Punktewertung.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute die erste Bergetappe der Tour de Suisse und ein erster richtiger Test für mich nach einer langen Trainingsphase. Die Etappe war sehr kurz, daher aber auch sehr schnell von Beginn an. Ich habe mich gut gefühlt, bis zum letzten Kilometer sogar sehr gut. Dann hatte ich etwas zu kämpfen. Bei der Attacke von Bernal konnte niemand reagieren, ich bin meinen Rhythmus gefahren und konnte die anderen Klassementfahrer auf Distanz halten. Ich freu mich schon auf morgen, mit über 200 km in den Bergen wird das Rennen anders laufen als heute.“ – Patrick Konrad

„Eine kurze Etappe mit einem Start bergab, entsprechend schnell war das Rennen von Beginn an. Wir hatten Daniel vorne in der Gruppe, im Feld haben sich alle um Patrick gekümmert. Den Schlussanstieg konnte er vorne in Angriff nehmen, und ist dann ein hervorragendes Rennen gefahren. Patrick ist nun Gesamtdritter, weniger als 30 Sekunden hinter Bernal. Morgen wartet eine sehr harte Etappe, da wird es wieder Veränderungen geben. Peter führt weiter in der Punktewertung. Wir können also rundum zufrieden sein.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

1 Antwan Tolhoek (Ned) Team Jumbo-Visma 2:43:34
2 Egan Bernal (Col) Team Ineos 0:00:17
3 François Bidard (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:24
4 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team 0:00:29
5 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:31
6 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 0:00:38
7 Rui Costa (Por) UAE Team Emirates 0:00:44
8 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
9 Patrick Schelling (Swi) Switzerland 0:00:46
10 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe
GC after stage 6
1 Egan Bernal (Col) Team Ineos 18:40:18
2 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:12
3 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:29
4 Jan Hirt (Cze) Astana Pro Team 0:00:35
5 Tiesj Benoot (Bel) Lotto Soudal
6 Marc Soler (Spa) Movistar Team 0:00:41
7 Domenico Pozzovivo (Ita) Bahrain-Merida 0:00:50
8 François Bidard (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:58
9 Fabio Aru (Ita) UAE Team Emirates 0:01:07
10 Nicolas Roche (Irl) Team Sunweb

Jonas Rutsch to join WorldTour with EF Education First Pro Cycling


Foto: Gerhard Plomitzer
U23 Gent-Wevelgem winner Jonas Rutsch will join the WorldTour with EF Education First Pro Cycling. The 22-year-old is the team’s first neo-pro signing for the 2020 season.
“The rise to the WorldTour means that I have reached a career goal already,” said Rutsch. “I have worked towards this since I was a little boy. It was always my dream to become a professional cyclist. I have invested a lot of time and hard work, and I’m really happy to make it to the top level.”
“The kid is a machine,” said EF Education First Pro Cycling CEO Jonathan Vaughters. “A well-tuned machine, like Arnold Schwarzenegger in the Terminator.”
Rutsch’s resume gave him options for the upcoming season. In addition to his competitive Classics results, the German was the only rider on a Continental team to crack the Tour of Luxembourg general classification top ten.
EF Education First’s atmosphere proved attractive to him.
“The team brings a lightness into the world of cycling,” he said. “The team is ambitious and cool with a good direction. It’s an exciting team to follow and I’m excited to explore the world with the team.
“To me, explore the world means discovering new places with amazing people to gain experiences that will broaden my horizons,” Rutsch added. “That can be perfectly pursued while riding for this team.”
Rutsch admits the “tough one-day races” are his favorites, and that is greatest ambitions lies over the cobbled terrain.
“I have always been tall and strong,” he said. “I can use my power in these races.”
“He’s a big rider that seems to climb well and go over cobbles well – and from what I’ve seen, he handles pressure well, too,” said Vaughters. “I think he’s going to be a great Classics rider. I mean, he won Gent-Wevelgem, and I believe is a future Paris-Roubaix winner.”

Die Schönheit der Tour of the Alps zeigt sich auch auf der Autobahn

Mein Foto von Teufel Didi Senft ist in der Foto-Ausstellung am Brenner zu sehen!
Die Fotoausstellung rund um die Tour of the Alps ist den ganzen Sommer über bis Ende August geöffnet (Credits: Dennis Pasini – Vitesse).
Und mein Foto von Teufel Didi Senft hat es auch in die Ausstellung geschafft, Plomi freut sich und dankt der ToA Organisation.

Die Schnappschüsse der vielen internationalen Radsport-Fotografen ermöglichen es der Tour of the Alps, noch mehr Bewohner der drei Euregio-Gebiete Tirol, Südtirol und Trentino, sowie noch mehr Radsport-Fans aus aller Welt zu erreichen. Das grenzüberschreitende Etappenrennen war 2017 in die Fußstapfen der traditionsreichen Trentino-Rundfahrt getreten und hat sich seither Jahr für Jahr weiterentwickelt. Dank der spektakulären Streckenführung und der einzigartigen Landschaft erreichte die TotA heuer erneut rekordverdächtige Einschaltquoten – damit bewies die Veranstaltung einmal mehr ihren großen Stellenwert im internationalen Radsportkalender.

Die Fotoausstellung „Tour of the Alps: Entdecke die Euregio mit dem Fahrrad“ soll nun den Erfolg der Rundfahrt bildlich Revue passieren lassen. Die Ausstellung wurde am heutigen Donnerstag, 20. Juni, im Plessi Museum am Brenner feierlich eröffnet. Die ehemalige Zollstelle zwischen Italien und Österreich war vor einigen Jahren in ein futuristisches Bauwerk umgewandelt worden und stellt als erstes italienisches Museum an einer Autobahn nun einen Ort der Kultur dar. Der Eröffnung wohnten unter anderem der Präsident des TotA-Organisators GS Alto Garda, Giacomo Santini, sowie der Präsident der Brennerautobahn AG, Luigi Olivieri, bei. Die Autobahnstrecke A22 gilt seit jeher als Bindeglied zwischen den drei Euregio-Regionen und stand der Tour of the Alps heuer zum wiederholten Male als offizieller Partner zur Seite.

Olivieri hob im Rahmen der Eröffnung die Gemeinsamkeiten zwischen der Rundfahrt und der Brennerautobahn hervor: „Die Tour of the Alps folgt denselben Prinzipien wie die Euregio, nämlich bei Großprojekten an einem Strang zu ziehen und diesen über nationalen Grenzen hinweg einen neuen, europäischen Gedanken zu geben. Auch die Brennerautobahn, die Italien mit Europa verbindet und als ‚Brücke zu Europa‘ fungiert, wurde aus länderübergreifenden Gründen errichtet und folgt seit jeher einem euroregionalen Gedanken. Die A22 war und ist eine der ‚Baumeister Europas‘ – daher kann sie auch als einer der Baumeister der TotA gezählt werden.“
„Dank der Tour of the Alps gehen seit über 40 Jahren die besten Schnappschüsse der atemberaubenden Euregio-Landschaft um die Welt. Wir fühlen uns geehrt, die einzelnen Episoden der Rundfahrt und der Philosophie, die hinter dem Projekt steht, an einem derart bedeutenden Ort wie dem Plessi Museum ausstellen zu dürfen“, fügte der Präsident des GS Alto Garda, Giacomo Santini, hinzu. „Ich denke, dass Initiativen wie diese der ideale Weg sind, um die wachsende Bedeutung der TotA zu vermitteln und ihren symbolischen Wert für das gesamte Gebiet zu unterstreichen. Ein großer Dank gilt daher der Brennerautobahn AG, die es uns mit Bereitstellung des Plessi Museums ermöglicht, unsere Erfolgsgeschichte an Tausende von Besuchern weiterzuerzählen.“
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung wurde der erste „Euregio Cycling Photo Award“ für das schönste Foto der Tour of the Alps vergeben. Der Preis ging an Tim De Waele, der die internationale Radsportszene schon seit über 25 Jahren fotografisch begleitet. Zurzeit arbeitet der belgische Fotograf für das Londoner Unternehmen Getty Images, das zu den renommiertesten Bildagenturen der Welt zählt.

De Waele ist seit 2018 bei der Tour of the Alps mit dabei und schätzt die Rundfahrt sehr: „Die zahlreichen schönen Orte, die im Rahmen der TotA passiert werden, lenken oftmals sogar diejenigen ab, die das Rennen ‚nur‘ beruflich verfolgen. Das macht die Rundfahrt zu einem wahrlich einzigartigen Ereignis“, so der Belgier, der zurzeit im Rahmen der Tour de Suisse unterwegs ist, in einer Grußbotschaft. „Hinzu kommen die anspruchsvollen Etappen mit den vielen Anstiegen und Abfahrten, die große Gastfreundschaft in den Unterkünften sowie das exzellente Essen. Nicht vergessen darf man die angenehme Atmosphäre, die das Rennen trotz seiner sportlichen Bedeutung zu einer angenehmen Veranstaltung macht. Meiner Meinung nach können sich viele andere Organisatoren ein Beispiel an der Tour of the Alps nehmen – nicht umsonst ist die Rundfahrt mittlerweile zu einem meiner Lieblingstermine geworden. Zu guter Letzt möchte ich mich beim OK-Team für diese Auszeichnung bedanken. Es ehrt mich, bei der TotA arbeiten zu dürfen und mit meinen Bildern einen kleinen Anteil zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen.“
Die Fotoausstellung im Plessi Museum, die kostenlos zugänglich ist, bleibt bis Ende August geöffnet. Angesichts der Tatsache, dass während der Sommermonate zwischen 45.000 und 90.000 Fahrzeuge pro Tag auf der Brennerautobahn unterwegs sind, wird das Etappenrennen in den drei Euregio-Regionen dank der Ausstellung seine Bekanntheit gewiss weiter steigern.
Brenner (Italien), 20. Juni, 2019
@ToA

RAAM: Christoph Strasser schafft historischen 6. Sieg

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Er hat es geschafft! Der Steirer Christoph Strasser hat nach einer Fahrzeit von 8Tagen 6Stunden 51Minuten das Ziel des Race Across America an der Ostküste der USA erreicht! Damit hat er als erster Fahrer überhaupt drei Siege in Folge und den historischen sechsten Triumph beim längsten und härtesten Radrennen der Welt vollbracht!
Der Jubel im Ziel war bei Christoph und seinem 12-köpfigen Team riesengroß. Und das obwohl ihm die Strapazen der vergangenen neun Tage ins Gesicht geschrieben standen. Vor allem die letzten drei Tage mit teils heftigen Regenfällen haben Spuren hinterlassen. „Ich bin der absolut glücklichste Mensch, dass ich diesen sechsten Sieg geschafft habe! Richtig gut geht es mir nicht. Es hat so viel geregnet in den letzten drei Tagen. Meine Füße sind total aufgeweicht. Es wird noch etwas dauern, bis ich wieder selbstständig ordentlich stehen kann. Einen kleinen Husten hab ich auch aufgerissen, aber ansonsten ist alles gut. Ich musste nach dem Ziel noch zur Dopingkontrolle. Danach werden alle feiern gehen – nicht alle, ich freue mich schon sehr auf mein Bett. Aber dafür meine Crew, die einen fantastischen Job gemacht hat“, sagte der Kraubather Strasser im Ziel.
Photo by Lex Karelly
Photo: Lex Karelly
Insgesamt nur 9,5h Schlaf!
Sein neuntes RAAM mit einer Distanz von 4.940 Kilometern und 35.000 Höhenmetern ist damit Geschichte. Christoph benötigte bei einem der härtesten RAAMS aller Zeiten 8Tagen 6Stunden 51Minuten. „Diese Zeit wird voraussichtlich noch korrigiert, da wir wegen der vielen Umleitungen angeblich Zeitgutschriften bekommen. Insgesamt legte Christoph in den letzten neun Tagen 5 Schlafpausen und 7 Powernaps mit einer gesamten Schlafzeit von 9,5 Stunden ein. Am letzten Tag war es dann schon richtig hart nach den Appalachen, wo wir alle ziemlich gefordert waren, um Christoph in Krisenzeiten mit Aussetzern und Halluzinationen wieder rauszuholen“, beschreibt Teamchef Michael Kogler.

Auf dem Weg zum zweiten Platz liegt der Slowene Marko Baloh, der bei Strassers Zieleinlauf rund 500 Kilometer Rückstand hatte. Der lange auf Platz drei liegende US-Amerikaner David Haase musste aufgeben und auf Rang drei schob sich der Däne Jakob Olsen vor. Der zweite Steirer Markus Brandl fährt derzeit auf dem zehnten Platz.
Strasser in eigener Liga
Damit hat Christoph Strasser, der seit Jahren im Ultra-Radsport in einer eigenen Liga fährt, mit dem 6. RAAM-Sieg einen weiteren Meilenstein gesetzt: Im Vorjahr krönte er sich zum ersten österreichischen Meister im Ultra-Radsport, im Oktober 2017 schaffte er auf der Radbahn in Grenchen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,2 einen neuen 24h-Bahn-Weltrekord, er stellte 2015 einen neuen 24h-Straßenweltrekord in Berlin auf und ist mehrfacher 24h Zeitfahr-Weltmeister. Zudem gewann er viele Langdistanzrennen, wie auch das Race Around Austria. „Mein 1. Ziel vor diesem RAAM war, das Ziel gesund zu erreichen. Das gelang mir so halbwegs“, schmunzelte Strasser nach seiner Ankunft in Annapolis. „Die weiteren Ziele waren der Sieg und das Triple, was ich geschafft habe, und wenn möglich unter acht Tagen zu bleiben. Das war durch die große Hitze in den ersten beiden Tagen, die vielen Unwetter im Flachen, die Umleitungen und den Regenfällen in den letzten Tagen aber absolut unrealistisch. Ein richtig großer Dank an meine Crew, die fantastische Arbeit geleistet haben und der Teamgeist und Spaß waren überragend!“
Dr. Robert Url: „Übermenschliche Leistung“
Dr. Robert Url betreute Christoph in den letzten acht Tagen. Seine Bilanz fällt den Umständen entsprechend sehr zufrieden aus: „Grob gesundheitlich ist alles im Normbereich. Die von uns gemessenen Parameter sind in Ordnung. Die Müdigkeit war natürlich in den letzten Tagen sehr stark und auch die Koordination eingeschränkt. Christoph hat ein großes Rennen abgeliefert, da die Witterung in diesem Jahr mit großer Hitze, den Waldbränden, Überflutungen und massiven Regenfällen in den letzten Tagen extrem war. Er hat eine heldenhafte, übermenschliche Leistung geboten, vor der ich den höchsten Respekt habe!“ Zum Glück hat sich der Zustand seiner geschundenen Handflächen gebessert, dazu Dr. Url: „Wir haben in kurzen, trockenen Phasen die Handschuhe ausgezogen, um die Haut an der Luft zu trocknen. Sie wurden bis zum Schluss mit Vaseline eingeschmiert. Und seine Probleme mit den Füßen bekommen wir sicher auch bald wieder in den Griff!“
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KTM Youngsters

Viermal Gold für KTM Youngsters
Besser hätten die Bayerischen MTB-Meisterschaften nicht laufen können: Alle fünf KTM Youngsters fuhren auf das Podium, mehrere krönten sich sogar zum Meister.
Im oberfränkischen Wüstenselbitz war bei den Bayerischen MTB-Meis-terschaften zuerst Nico Wollenberg in der U13 gefordert. Auf der mit Wurzeln übersäten, fünf Kilometer langen Strecke nutzte Nico seine gute Ausgangsposition aus der ersten Startreihe, um direkt mit Vollgas an die Spitze zu fahren. Schnell war eine Lücke zum restlichen Feld da. Ange-feuert vom Publikum machte Nico weiter Druck, um am Ende mit gro-ßem Vorsprung als Erster über die Ziellinie zu fahren.
In der U17 ging danach mit Jakob Duckeck und Fabian Eder ein KTM-Duo an den Start. Vom Start weg war die Geschwindigkeit sehr hoch in die-sem Rennen, wobei Fabian und Jakob mit in der Spitzengruppe dabei wa-ren. Fabian kam immer besser in das Rennen und fuhr angefeuert von den vielen Zuschauern zur Vizemeister-schaft. Neben ihm jubelte auf dem Podium Jakob, der als dritter bayeri-scher Fahrer die Ziellinie überquert hatte.
Nico feierte einen Start-Ziel-Sieg.
Am Tag nach dem glorreichen Erfolg nahm Jakob an der Bayerischen Marathonmeisterschaft teil. Die U17 musste eine Runde mit 19 Kilometern und 380 Höhenmetern fahren. Nach seiner Bronzemedaille am Vortag wollte Jakob dieses Mal Gold gewinnen. Am ersten Anstieg konnte er sich mit drei anderen Fahrern absetzen. Jakob konnte in der Spitzengruppe gut mithalten. Zum Ende des Rennens musste sein Mitstreiter in der U17 abreißen lassen. Damit war sein Meistertitel in der U17 perfekt.
@KTM Youngsters

Tour de France – A day in yellow: Amédée Fournier (II/X)

Light-years behind the records of Eddy Merckx and nowhere as famous as the three other five-time winners of the Tour de France, Jacques Anquetil, Bernard Hinault and Miguel Indurain, a total of 67 riders have worn the yellow jersey for just one day (or even less) in their careers and exemplified the pursuit of excellence from a humble start. In the last Tour de France before the war, surprise guest Amédée Fournier brought his experience as a track cyclist to bear to claim the first yellow jersey.

Photo: @Presse Sports
Although dark clouds loomed on the horizon as the 1939 Tour de France rolled out onto the roads, no-one even suspected it would be eight years before the peloton flocked to Paris again for the great July celebration. The French team was banking on Victor Cosson, René Vietto and Maurice Archambaud to fill the vacuum left by André Leducq and Antonin Magne. No-one had even thought of inviting Amédée Fournier to either the big national team or any of the four regional ones, but a last-minute withdrawal opened up a spot, resulting in Fournier’s hasty conscription into the blue-and-yellow North-East–Île-de-France team. It was not the first time that Amédée Fournier was going to take part, as he had already started the race as a touriste-routier in 1936, when a crash in stage 4 had left him with a broken wrist and out of the Tour.

This time round, the protégé of the newly retired Charles Pélissier went into the Tour with hunger tempered with smarts. Sparks flew in the opening stage, with riders launching one rash attack after another but going nowhere, while Fournier bode his time. „Did you, at any point during the day, see our young ‚Médoche‘ chase the yellow jersey like all the bird-brained youngsters I just wrote about? Nay. He was as quiet as a mouse and thus managed to fly under the radar“, gushed Henri Desgrange in his column in L’Auto to salute his cunning strategy. Fournier had waited until the peloton was just a few kilometres from Caen to go on the offensive, joining another seven gutsy riders in a counter-attack determined to catch defending champion Romain Maes, who was chugging along on his own at the front of the race. Once in the velodrome, the track cycling medallist in the 1932 Los Angeles Olympics simply had to let his raw speed do the talking: „It was like an hallucination. I immediately realised I could be the one to start in yellow in Caen tomorrow. It was galvanising. I pushed forward like a madman and, when I looked up, I’d won“, explained Fournier as the magnitude of his exploit started to sink in at the hotel.

Brimming with confidence ahead of the time trial scheduled for the next morning, especially after pocketing a 30″ time bonus along with his stage win, the first yellow jersey of the 1939 Tour ended up yielding the lead to… Romain Maes! A few days later, Fournier plummeted down the general classification (54th), but he still managed to take another stage after a rough sprint in Nantes Velodrome. It was to be his final success in the Grande Boucle.
@ASO

Pascal Ackermann stürmt zum Sieg bei der Auftaktetappe der Tour of Slovenia

Die Auftaktetappe der 26. Ausgabe der Tour of Slovenia führte über 168,5 km von Ljubljana nach Rogaška Slatina. Mehr als 50 km vor dem Ziel wartete ein 2km langer und rund 8 Prozent steiler Anstieg, der allerdings den endschnellen Männern keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten sollte. Schon 15 km nach dem Startschuss betrug der Abstand eines Ausreißertrios mehr als 4 Minuten, doch das Peloton, angeführt von Juraj Sagan und ein paar Fahrer von Dimension Data, begann die Lücke in der zweiten Rennhälfte langsam zu schließen. In der Abfahrt des letzten Anstiegs setzen sich mehrere Fahrer, unter ihnen auch Michael Schwarzmann, vom Feld ab und konnten sich an die Spitze des Rennens setzen. Auf den nächsten 20 km fuhr die Gruppe vorne, waren sich aber nicht einig und letztlich löste sich ein Duo aus der Spitze. Schwarzmann und drei Begleiter ließen die führenden zwei Fahrer aber nicht aus den Augen und konnten schnell wieder zu ihnen aufschließen. Mit noch 15 km bis zum Ziel ließ sich Schwarzmann ins Hauptfeld zurückfallen. Es wurde erwartet, dass die Etappe in einem Massensprint entschieden wird und deshalb setzte BORA-hansgrohe alle Hoffnung auf Pascal Ackermann. Am Ende enttäuschte der deutsche Meister nicht. Obwohl Pascal seinen Sprint schon etwa 500 m vor dem Finish anzog, konnte er letztlich an seinen Kontrahenten vorbeiziehen und souverän den Etappensieg holen.
Reaktionen im Ziel
„Das war ein sehr langer Sprint! Ich begann 500 m vor dem Ziel, denn Mezgec kam mit hoher Geschwindigkeit von hinten und so musste ich einen langen Sprint ziehen. Ich bin nur froh, dass ich die Ziellinie als Erster überqueren konnte. Ich glaube nach dem Giro habe ich mich gut erholt und meine Erfolge bei meiner ersten Grand Tour haben mich zusätzlich motiviert. Ich bin heute auch gut über die Anstiege gekommen und es hat sogar Spaß gemacht. Da wir Schwarzi in der Ausreißergruppe hatten, konnten wir es im Feld etwas ruhiger angehen lassen. Das Team fuhr die ganze Zeit an der Spitze des Pelotons um das Tempo zu kontrollieren. Ich bin mit der Leistung der Jungs äußerst zufrieden und muss mich bei ihnen sehr bedanken.“
– Pascal Ackermann

Foto: Gerhard Plomitzer
„Dies ist ein fantastischer Sieg. Kompliment an das ganze Team. Die Jungs waren heute sehr stark, besonders Schwarzi, der im letzten Anstieg attackierte und dann in der Spitzengruppe fuhr. Er war ein wichtiger Teil unseres heutigen Siegs. Pascal hat die Anstiege gut bewältigt und am Ende lancierte er einen langen, aber überzeugenden Sprint. Wir sind mit seinem ersten Rennen nach dem Giro d’Italia natürlich äußerst zufrieden.“
– Christian Poemer, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 4:04:58
2 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data
3 Simone Consonni (Ita) UAE Team Emirates
4 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott
5 Andrea Vendrame (Ita) Androni Giocattoli-Sidermec
6 Rui Oliveira (Por) UAE Team Emirates
7 Grega Bole (Slo) Bahrain-Merida
8 Jérémy Leveau (Fra) Delko Marseille Provence KTM
9 Kristian Sbaragli (Ita) Israel Cycling Academy
10 Umberto Marengo (Ita) Neri Sottoli–Selle Italia–KTM

Tour de France – A day in yellow: Max Bulla (I/X)


@Presse Sports
Light-years behind the records of Eddy Merckx and nowhere near as famous as the three other five-time winners of the Tour de France, Jacques Anquetil, Bernard Hinault and Miguel Indurain, a total of 67 riders have worn the yellow jersey for just one day (or even less) in their careers and exemplified the pursuit of excellence from a humble start. In the 1931 Tour, Max Bulla snatched the overall lead at the end of stage 2, becoming the first —and only— touriste-routier to get his hands on the coveted yellow jersey. A monster performance.
Back then, the Tour had „aces“… and touristes-routiers („tourists of the road“). Just the names of these categories speak volumes about the low opinion people had of these unglamorous cyclists, who were only invited to the Grande Boucle to make up the numbers but still represented about half of the peloton at the start of the 1931 edition. As well as being excluded from national teams, these riders received no mechanical support and had to settle for participating in the Tour with little hope of shining at the front. While most of these „individual“ competitors were indeed a step or two below the champions, the main reason Max Bulla had to race in this category was that his country, Austria, lacked enough riders to field a team capable of rubbing shoulders with the elite.

The rouleur from Vienna had already shown his talent in the 1930 Deutschland Tour, as well as proving to be a serious contender in the 1929 Worlds until an ill-fated choice of gear left him unable to follow Ronsse and Binda. Despite these top-notch performances, Bulla started the second stage of the 1931 Tour in Caen as part of the „shadow peloton“, which was furthermore required to start 10 minutes after the stars to avoid getting in the way of the big men. However, the three strongest and bravest touristes-routiers managed to come close enough to the first peloton to post the fastest times at the finish in Dinan. Their performance catapulted Max Bulla from Austria, René Bernard from Paris and Adrien Van Vierst from Reims to the top of the general classification, with Bulla clad in yellow at the end of the day.

The next day, Henri Desgrange, who again poured scorn on the prima donnas in his column in L’Auto, had nothing but praise for Bulla: „We had the opportunity to follow Bulla throughout his endeavour. This harmonious lad who stays balanced and well seated on his saddle without letting his effort spoil the beauty of his movements looks like a real class act. He may not speak a single word of French, but his lithe figure and eyes sparkling with ingenuity, if not intelligence, leave nothing to be said. His unwavering cordiality, with a cheerful demeanour like Leducq’s, completes the delightful appearance of the new wearer of the yellow jersey.“ However, even the alluring maillot jaune did not save Bulla from having to start the next stage to Brest with the other touristes-routiers. The Austrian was unable to repeat the exploit of the previous day and slipped down the general classification. He went on to claim another two stages and finish the Tour in 15th place overall, first among the „individual“ riders. 84 years later, Austria has yet to see another one of its cyclists in yellow in the Tour.
@ASO

Teams für 71. Österreich Rundfahrt fixiert

Das Starterfeld für die am 6. Juli in Wels beginnende 71. Österreich Rundfahrt ist komplett. Es besteht aus 18 Teams zu je sieben Fahrern. Neben drei WorldTeams stehen auch sieben Professional Continental- und acht Continental-Teams auf der Starterliste.
Die drei WorldTeams CCC, die spanische Euqipe Movistar sowie die Südafrikaner Dimension Data bilden das prominente Top-Aufgebot der Rundfahrt. Daneben haben auch diese Professional Continental-Teams der zweithöchsten Liga im Radsport genannt: die französischen Teams Arkea Samsic und Delko Marseille Provence, Gazprom Rusvelo aus Russland, die Mannschaft Israel Cycling Academy um Matthias Brändle, Neri Sottoli – Selle Italia – KTM mit dem starken Österreicher Sebastian Schönberger sowie die belgischen Mannschaften Wallone-Bruxelles und Wanty – Gobert Cycling Team.
Neben allen sechs heimischen Continental-Teams Hrinkow Advarics Cycleang, Maloja Pushbikers, Sport.Land.Niederösterrech Selle Smp – St. Rich, Team Felbermayr Simplon Wels, Team Vorarlberg Santic und dem Tirol KTM Cycling Team wurde auch das kasachische Farm-Team von Astana Vino – Astana Motors eingeladen. Die Polen Wibatech Merx 7R komplettieren das Starterfeld der Österreich Rundfahrt, die am 12. Juli am Kitzbüheler Horn endet.
Klingende Namen für das Gesamtklassement
Die Mannschaften geben ihre Enrolements, also die Fixstarter für die Rundfahrt, in der Woche davor bekannt. Aber fix ist bis dato, dass der belgische Vorjahressieger Ben Hermans vom Israel Cycling Team heuer wieder um den Gesamtsieg mitfahren wird. Große Konkurrenz wird der Belgier vom Kolumbianer Dayer Quintana, Bruder des Grand Tours-Siegers Nairo, bekommen, der mit Sebastian Schönberger und Giro-Etappensieger Giovanni Visconti zwei starke Fahrer an seiner Seite haben wird. Visconti schaffte im Vorjahr im Dress von Bahrain-Merida auch das Triple bei der Jubiläumsrundfahrt mit drei Etappensiegen. Und auch russische Profis sind heiß auf das Podium; wie Artem Nych, im Vorjahr Etappendritter bei der Bergankunft am Sonntagberg, Aleksandr Vlasov oder Aleksey Rybalkin. Der starke Bergfahrer Rybalkin belegte vor drei Jahren beim Etappensieg von Miguel Angel Lopez den vierten Etappenplatz am Kitzbüheler Horn! Aus österreichischer Sicht zählt natürlich Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl neben Wels-Profi Stephan Rabitsch zu den großen Hoffnungen auf ein Spitzenergebnis. Der CCC-Profi Zoidl bekam von seinem Team die Freigabe, dass er sich gezielt auf die Österreich Rundfahrt vorbereiten kann.

Alle Mannschaften
WorldTeams:
CCC Team, POL
Movistar Team, ESP
Team Dimension Data, RSA

Professional Continental Teams:
Arkea Samsic, FRA
Delko Marseille Provence, FRA
Gazprom Rusvelo, RUS
Israel Cycling Academy, ISR
Neri Sottoli – Selle Italia – KTM, ITA
Wallone-Bruxelles, BEL
Wanty – Gobert Cycling Team, BEL

Continental Teams:
Hrinkow Advarics Cycleang, AUT
Maloja Pushbikers, AUT
Sport.Land.Niederösterrech Selle Smp – St. Rich, AUT
Team Felbermayr Simplon Wels, AUT
Team Vorarlberg Santic, AUT
Tirol KTM Cycling Team, AUT
Vino – Astana Motors, AST
Wibatech Merx 7R, POL

Homepage: www.oesterreich-rundfahrt.at
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

STARTING DATE OF LA VUELTA 20 FROM UTRECHT KNOWN

Next year, La Vuelta will start in the city of Utrecht on Friday 14th of August 2020. The second and third stage will take place on the 15th and 16th of August, when the peloton will cycle through the provinces of Utrecht and Brabant. The organizer of La Vuelta, Unipublic, announced these dates today in coordination with the Road Cycling Committee of the UCI.

La Vuelta 20 will cross no less than 34 Dutch municipalities in three days. The organization is in the hands of the cities of Utrecht, ‘s Hertogenbosch and Breda and the provinces of Utrecht and Noord-Brabant. Mayor of Utrech, Jan van Zanen: “It’s great that there’s a concrete date now. We’re looking forward to making beautiful plans, for and by residents and visitors of the regions of Utrecht and Noord-Brabant”. An opinion shared by Javier Guillén, General Manager of La Vuelta: “La Vuelta Holanda will be the best way to celebrate our 75th edition. We’re very excited about the idea of organizing a new official start from abroad, and The Netherlands are definitely the best host we could wish for”.

FESTIVITIES FOR AND BY RESIDENTS
The festivities surrounding La Vuelta Holanda will start much earlier than on the 14th of August. Various activities will be organized in the municipalities to be crossed and at other locations in the province months in advance. “La Vuelta Holanda is much than three days of top-level cycling”, says Paul Depla – Mayor of Breda. “It will be a wonderful celebration for and by residents, entrepreneurs and our (international) guests. It strengthens the bond between Spain and The Netherlands even further”.
The organization of La Vuelta Holanda is now engaged in conversation with sport clubs, schools, cultural institutions and entrepreneurs through various brainstorm-evenings for the purpose of exploring the ideas these parties have for activities surrounding the international cycling event in 2020. In terms of themes, the focus will lie on the themes of celebration, healthy urban life and sustainability.
Laura Cueto
lcueto@unipublic.es

Die Tour of the Alps ist im Plessi Museum am Brenner zu sehen


Von Donnerstag, 20. Juni bis Ende August findet im Plessi Museum am Brenner die Fotoausstellung „Tour of the Alps: Entdecke die Euregio mit dem Fahrrad“ statt. Anlässlich der Ausstellung werden die schönsten Bilder der jüngsten Ausgabe des Etappenrennens in den drei Euregio-Regionen gezeigt.
Ihr bedeutendes Ansehen und ihre weltweit wachsende Beliebtheit hat die Tour of the Alps ihrer Einzigartigkeit zu verdanken. Einzigartig sind dabei nicht nur die einzelnen Etappen oder die Leistungen aller Teilnehmer, sondern auch die Bilder und Panoramen, welche die Rundfahrt Jahr für Jahr aufs Neue liefert. In den Genuss dieser spektakulären Landschaften kommen sowohl die Athleten auf der Strecke, als auch die unzähligen Radsportbegeisterten hinter den Bildschirmen, die die TotA rund um den Globus verfolgen. Das ist auch der Grund, warum das grenzüberschreitende Etappenrennen, das heuer von 22. bis 26. April über die Bühne ging, ein hervorragendes Mittel ist, um die drei Gebiete Tirol, Südtirol und das Trentino in ein internationales Rampenlicht zu stellen.

Im Rahmen der Fotoausstellung „Tour of the Alps: Entdecke die Euregio mit dem Fahrrad“ wird – immer aus Sicht des Radsports – ein besonderer Fokus auf die drei Euregio-Regionen gelegt. Die Ausstellung, die im Plessi Museum am Brenner stattfindet, wird am Donnerstag, 20. Juni um 11 Uhr eröffnet. Die Räumlichkeit ist dabei nicht zufällig gewählt: Das Plessi Museum befindet sich nämlich an der ehemaligen Zollstelle zwischen Italien und Österreich und stellt damit einen Ort dar, der zum Symbol für die grenzüberschreitenden Zusammenarbeit geworden ist.

Im großen Hauptsaal des Plessi Museums, der als transparenter Ausstellungsraum mit offenem Blick auf die umlegende Landschaft entworfen wurde, ist die große Skulptur „Die Seele der Natur“ zu sehen. Diese hatte der italienische Künstler Fabrizio Plessi anlässlich der Expo 2000 in Hannover für den gemeinsamen Auftritt der Euregio, einem Projekt zur Zusammenarbeit zwischen Tirol, Südtirol und dem Trentino, gefertigt. Das Kunstwerk besteht aus drei Dreiecken, die für die drei Regionen der Euregio stehen, sowie einer Reihe von Bildschirmen, die ein Eintauchen ins Wasser simulieren. Das Wasser ist dabei das zentrale Kennzeichen des Kunstwerkes, zumal die drei Zustände dieses Elements ein wesentliches Merkmal der drei Gebiete darstellen: Die Tiroler Gletscher, die Südtiroler Flüsse und die Trentiner Seen.

Die Fotoausstellung ist eine Initiative, welche in Zusammenarbeit mit dem Verwalter der Autobahnstrecke A22, der Brennerautobahn AG, ins Leben gerufen wurde. Die A22 gilt seit jeher als Bindeglied zwischen Italien und Europa und wird daher im Volksmund vielfach als „Brücke zu Europa“ bezeichnet. In diesem Jahr stand die Brennerautobahn AG der Tour of the Alps zum wiederholten Male als offizieller Partner zur Seite.
Die besten Schnappschüsse der diesjährigen Ausgabe der TotA sind von 20. Juni bis Ende August zu sehen. Die Bilder bieten den vielen Reisenden, die durch Italien und Österreich fahren, einen spannenden Einblick in das Etappenrennen in den drei Euregio-Regionen.

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung, der neben einigen regionalen Vertretern auch der Präsident der Autobahn AG, Luigi Olivieri, sowie der Präsident des GS Alto Garda, Giacomo Santini, beiwohnen werden, wird der erste „Euregio Cycling Award“ für das schönste Foto der Tour of the Alps vergeben. Für die Auszeichnung sind elf Bilder nominiert.
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